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Amarilli, mia bella

Giulio Caccini (1546–1618)


Amarilli, mia bella, Amaryllis, meine Schöne,
Non credi, o del mio cor dolce desio, Glaubst du nicht, süße Sehnsucht meines Herzens,
D’esser tu l’amor mio? Dass Du meine Liebe bist?
Credilo pur: e se timor t’assale, Glaube es dennoch: und wenn die Angst Dich befällt,
Prendi questo mio strale, Nimm diesen meinen Pfeil,
Aprimi il petto e vedrai scritto in core: Öffne [mir] die Brust und Du wirst ins Herz geschrieben sehen:
Amarilli, Amarilli, Amarailli Amaryllis, Amaryllis, Amaryllis
È il mio amore. Ist meine Liebe.