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deZeMBer 2010 y Musik Liebe das Flirten Robyn baggert multisexuell y kalender-special Metzger! b auern!

deZeMBer 2010

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y Musik

Liebe

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Robyn baggert multisexuell

y kalender-special

Metzger!

b auern! Junggesellen!

Die besten Begleiter für 2011

y FilM

SchwuL

verunsichert

Regisseur Tom Tykwer im Interview

SchwuL verunsichert Regisseur Tom Tykwer im Interview Prall und voller Geschenke! Der große Weihnachtsbasar

ED i T o R i A l ///////////////////////

The Time is Now

Die immerwährende Forevermore Edition

Kürzlich, beim Betrachten der neuesten Aufführung der Forsythe Company, beschlich mich ein seltsam nostalgisches Gefühl. Das mag daran liegen, dass der Abend so was wie eine Mini-Retrospektive war, denn zwei der drei gezeigten Stücke waren Wiederaufführungen. Erstaunlich war, wie sie ein- stige Stimmungen konservieren können und mich dadurch – zumindest im ersten Stück – in eine Zeit zurückversetzten, an die ich offensichtlich nicht so gute Erinnerungen hatte. Die sparsamen Musikschnipsel, die wie Fleder- mäuse vorbeiirrten, schnürten meine Brust ein, ich bekam einen stumpfen Geschmack im Mund und meine Augen trockneten aus, weil sich alles irgend- wie staubig anfühlte – die Kostüme, das quasi nicht vorhandene Bühnenbild, die rätselhaften Texte. Wie ein alter Björk-Song. Alles aus einer anderen Zeit, die vorbei ist. Jetzt könnte man natürlich ins Altersgejammer ver- fallen, aber meine rückblickenden Gedanken waren ja nicht schön – zum Glück war die gefühlte Zeit ja vorbei. Zeit ist ja subjektiv, daher habe ich vor einigen Jahren mal die Zeiteinheit „Ogy“ eingefüh- rt. Die rührt von einem Freund gleichen Namens, der immer sehr ausführlich seine Geschichten von „damals“ erzählte. Als ich irgendwann fragte, wann denn „damals“ gewesen sei, stellte sich heraus, dass es sich um Ereignisse von vor einem Monat handelte – die Geschichten hörten sich aber an, als seien sie vor mehreren Jahren passiert. Seitdem ist ein „Ogy“ die Einheit für eine total subjektiv emp- fundene Zeitspanne. Ich sag’ jetzt mal, das Forsythe-Stück war für mich fünf Ogys entfernt. Ganz anders als die vorliegende Ausgabe des gab-Magazins: die hat nämlich alle Themen, Termine, Things und Temperamente vom Dezember 2010; und das, obwohl sie bereits im November gebastelt wurde. Wie das funktioniert? Ich hab’ keine Ahnung!

Trotzdem viel Spaß mit der prall gefüllten Weihnachtsausgabe wünscht

Björn Berndt

Die fünf besten Zitate der Dezember-Ausgabe:

Cordhosen, Badezimmer, Sex mit Bäumen.Björn Berndt Die fünf besten Zitate der Dezember-Ausgabe: Um auf das Metzgersterben aufmerksam zu machen, posierten

Um auf das Metzgersterben aufmerksam zu machen, posierten zwölf Nürnberger Metzger mitsamt ausgewählter Fleischwaren.Dezember-Ausgabe: Cordhosen, Badezimmer, Sex mit Bäumen. Die Cox mag es auch gern, wenn man an ihren

Die Cox mag es auch gern, wenn man an ihren Knöpfen rumspielt.Nürnberger Metzger mitsamt ausgewählter Fleischwaren. Ich bin vom ADAC und würde dich gerne ab - schleppen.

Ich bin vom ADAC und würde dich gerne ab - schleppen.Cox mag es auch gern, wenn man an ihren Knöpfen rumspielt. Nach Rücksprache mit den Betroffenen

Nach Rücksprache mit den Betroffenen ist zu sagen, dass wieder einmal alles frei erfunden ist.Ich bin vom ADAC und würde dich gerne ab - schleppen. in HA lT ❚ D

in HA lT D E z E mb ER

STARTER ////////////////////////////////

Moderne Menschen

4

Moore vs. Berlusconi, Elfmeter für Gomez Modernes Leben / Mode-Special

5

Dufte, dufte! Aktuell Weihnachtsbasar

8

Dicke Pakete unter der Tanne Aktuell HIV

10

Positiv bloggen und die Paulskirche Aktuell Politik

12

FDP unter Beschuss! Kultur Sport

13

Der FSV ist klar im Vorteil Kultur Film

14

Im Bett mit Tom Tykwer Kultur Buch

17

Schwule Augen, nackte Metzger, kernige Bauern Kultur Musik Ein Tanz mit Robyn

20

R E gion A l /////////////////////////////

Szene Frankfurt

Society

22

Feldsalat an Vinylscheiben

Kolumne

23

Hallo? Nee, Halo!

Thema Jugend

24

Die Jugend von heute ist nicht die von gestern

Gastro

26

Trost an dunklen Tagen

Kultur

27

Benefiz-Bäppi und der übersehene Maler

Community

30

Sport und Leder auf beliebten Liegen

Party-Profile

23

Wie Phoenix aus der Asche steigt der Blaue Engel empor

Szene Mainz / Wiesbaden

40

Gala und mehr am Rheinufer Szene Mannheim

41

Besser jetzt mal saunieren gehen Szene Stuttgart Endlich wieder Therapie für Stuggi

44

Szene Reich und Schön Wieso tragen bloß alle Flanellkaros?

46

S ER vic E /////////////////////////////////

TerMIne

48

FernSeHen

54

PInK PAGeS

55

KLeInAnzeIGen

60

Hin TE n ////////////////////////////////////

reISe Lissabon

62

Mit der Tram 18 unterwegs Impressum

64

AKTIon Leser

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Noch mehr Pakete für den Weihnachtsbaum HoMoSKoP Deine Sterne Leise Schneeflocken verzuckern, was vorher trübe war

666

4
4
10
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14
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30
30
32
32

DEZEMBER 2010

❚ Deine Sterne Leise Schneeflocken verzuckern, was vorher trübe war 66 6 4 10 14 20

3

MODERNE MENSCHEN

Gomez will schwule Kicker seh’n!
Gomez will schwule Kicker seh’n!

Die etwas eingeschlafene Diskussion ums Outing im Profifuß- ball wieder aufgerüttelt hat Bayern-Star und Nationalspieler Mario Gomez: in einem Interview mit der „Bunte“ plädierte er für ein freiwilliges Outing schwuler Kicker, die dann befreiter spielen könnten: „Schwulsein ist doch längst kein Tabuthema mehr“, meint der 25jährige unbekümmert. „Wir haben einen schwulen Vizekanzler, der Berliner Bürgermeister ist schwul, also sollten sich auch Fußballprofis zu ihrer Neigung bekennen“. Wenn’s denn mal so einfach wäre: der einzige deutsche Fuß- ballspieler, der sich bislang outete, ist der Zweitligist Marcus Urban; allerdings entschied er sich erst nach dem Abbruch seiner vielversprechenden Karriere zu diesem Schritt. Vorher war die Angst zu groß. Der erst vor kurzem geoutete Latino-Popstar Ricky Martin be- stätigt diese Probleme: „Ich denke, jeder muss das auf seine eigene Art durchmachen. Wenn man nicht dazu bereit ist, ist man nicht dazu bereit“. (bjö)

Moore vs. Berlusconi

US-Schauspielerin Julianne Moore hielt mit ihrer Mei- nung nicht hinterm Berg, als sie zur Präsentation ihres neuen Films „The kids are alright“ in Italien zu Besuch war. Grund: Ministerpräsi- dent Berlusconi versuchte seine Sex-Affäre mit einer Minderjährigen zu verteidi- gen, indem er behauptete, junge Frauen zu begehren sei immerhin besser als eine Leidenschaft für Schwule zu haben.

„Es ist peinlich, dass man auf diese Weise über Homosexuelle spricht“, meint Moore. „In New York gibt es sogar viele homosexuelle Paare mit Kindern. Diese Familien funktionieren gut und ich denke, dass das die Zukunft sein wird“. In „The Kids are alright“ spielt sie mit Filmpartnerin Annette Bening ein lesbisches Paar, dessen trautes Familienglück durch das Auftauchen des biologischen Vaters eines der Kinder in Wanken gerät. Lesbische Netzwerke kritisierten den Film als zu klischeehaft, weil die lesbische Jules (Julianne Moore) mit dem Vater ihres Kindes im Bett landet. (bjö)

Foto: Suzanne Tenner
Foto: Suzanne Tenner
ihres Kindes im Bett landet. (bjö) Foto: Suzanne Tenner „The Kids are alright“ ist am 23.11.

„The Kids are alright“ ist am 23.11. im Kino gestartet

Lynchjustiz!

Foto: Steven Klein
Foto: Steven Klein

Die Diskussion um die Selbst- morde geouteter Jugendlicher in den USA bricht nicht ab:

jetzt äußerte sich auch die berufsjugendliche Madonna, die derzeit weniger durch Musik denn mit ihrer Fitnessstudio- kette „Hard Candy“ von sich reden macht, in der „Ellen DeGeneres“-Show zu den Vor- fällen:

„Selbstmord ist schrecklich, insbesondere, wenn es Jugend- liche sind. Dann noch zu hö- ren, dass sie sich umbringen, weil sie in der Schule gehän- selt worden sind, ist unfassbar. Jugendliche zu hänseln, nur weil sie schwul sind, ist uner- träglich. Das kommt der Lynchjustiz gegen Schwarze oder der Ver- nichtung der Juden durch Hit- ler gleich“, wird die 51jährige zitiert. (bjö)

Geburtstagskinder Hape Kerkeling, 09.12.1964 Volker Beck, 12.12.1960 Ricky Martin, 24.12.1971 Neben Alfred biolek war
Geburtstagskinder
Hape Kerkeling, 09.12.1964
Volker Beck, 12.12.1960
Ricky Martin, 24.12.1971
Neben Alfred biolek war
Hape Kerkeling einer der
1990 von rosa von Praun-
heim im Fernsehen zwangs-
geouteten Promis. „es ging
weiter wie gehabt und hat
niemanden interessiert“,
meint Hape heute. „Jeder
der mit mir gearbeitet hatte,
wusste das sowieso“.
Inzwischen ist Hape einer der beliebtesten deutschen
entertainer, Autor und moderator (zuletzt für den
„Grand Prix“). Seit fast 30 Jahren ist er mit seinem
Freund Angelo Colagrossi liiert. Colagrossi wirkt auch
als Co-Autor und Co-regisseur für Hape. (bjö)
Gerne wird der Grüne Poli-
tiker als „Vater des Lebens-
partnerschaftsgesetzes“
bezeichnet. Doch auch gut
10 Jahre nach e in führung
der Homoehe muss beck
noch immer für rechtliche
Gleichberechtigung von
deutschen schwulen und
lesbischen Paaren kämpfen.
Auch international setzt beck zeichen, zum beispiel
als Teilnehmer der moskauer CSD-Parade, wo er von
rechtsradikalen angegriffen und verletzt wurde. Sein
langjähriger Partner Jacques Teyssier starb im Som-
mer 2009 an Krebs. (bjö)
Der gebürtige Puertorica-
ner und weltweit erfolg-
reiche Popstar („Livin’ la
vida loca“) rang sich im
märz 2010 endlich zu sei-
nem öffentlichen Coming
Out durch. Wie fast alle
Geouteten empfand er
diesen Schritt als äußerst
befreiend und bestätigt
sogar, dass er seitdem künstlerische energien freige-
setzt hat. Im Frühjahr 2011 wird sein neues Album er-
wartet. 2008 wurde er Vater von zwillingen, die von
einer Leihmutter ausgetragen wurden. Seinen Freund
hat er der Öffentlichkeit bislang nicht vorgestellt. (bjö)
Foto: NDR/Markus Hertrich
Foto: Angelika Kohlmeier
Foto: OmarCruz

4

bislang nicht vorgestellt. (bjö) Foto: NDR/Markus Hertrich Foto: Angelika Kohlmeier Foto: OmarCruz 4 Dezember 2010

Dezember 2010

Foto: .shock / Fotolia.com

MODERNES LEbEN

Sex ’n‘ Scents ’n‘ Rock’n’Roll

Die fünf besten Winterdüfte

Winter-, Weihnachts- und Duftzeit! Was schenkt Mann seinem Lieb- sten und/oder sich selbst? Etwas, was noch mehr Sex ausstrahlt. Oder einen Duft, um das Ego noch exzentrischer zu machen. Oder einen Klassiker, etwas scheinbar unbezahlbares oder et- was zum fremdgehen? Wir sagen ja zu allen Varianten! Hier sind die angesagteste Top Five der Männer/ Unisex-Metrodüfte.

die angesagteste Top Five der Männer/ Unisex-Metrodüfte. Marc Jacobs „Bang“: Purer Sex in einem Flakon, der
die angesagteste Top Five der Männer/ Unisex-Metrodüfte. Marc Jacobs „Bang“: Purer Sex in einem Flakon, der
die angesagteste Top Five der Männer/ Unisex-Metrodüfte. Marc Jacobs „Bang“: Purer Sex in einem Flakon, der

Marc Jacobs „Bang“: Purer Sex in einem Flakon, der in der dazugehörigen, schwulsten Werbung der Welt Marc Jacobs zwar nackt zeigt, aber leider an den wichtigsten Stellen komplett verdeckt! Eine Kompositionen aus drei Pfeffersorten, Holznoten und der Vollendung zwischen Harzen, Eichenmoos und Patschuli. Gibt ein Düftchen voller Muskelkraft!

Bleu de Chanel: Ein eleganter Früchtekorb für freche Frücht­ chen? Lange hat es gedauert, bis Chanel zurück zu einem Herrenduft findet, aber nach 11 Jahren ist es geschehen! Luftig, trocken, voller Zitrone, Grapefruit, Ingwer und einem Hauch Weihrauch, möchte man damit sofort auf der Tanzfläche zu „Like a Prayer“ tanzen. Der Gegenentwurf zum weihnachtlichen Budenhocker!

tanzen. Der Gegenentwurf zum weihnachtlichen Budenhocker! Hilfiger „Loud“: Jetzt wird gerockt! Nicht nur, dass

Hilfiger „Loud“: Jetzt wird gerockt! Nicht nur, dass „The Ting Tings“ einen eigenen Song zur Werbung beisteuern, auch lautlos macht dieser Duft richtig Lärm! Loud schraubt an den Reglern und setzt mit Patschuli und Rosen bei den Männern für eine taktvolle Untermahlung, der von Liebeslied bis Rockhymne alles spielt. Musik zum sprühen!

Liebeslied bis Rockhymne alles spielt. Musik zum sprühen! Cartier „Les Heures“: Mit „Les Heures“ (die Stunden)
Liebeslied bis Rockhymne alles spielt. Musik zum sprühen! Cartier „Les Heures“: Mit „Les Heures“ (die Stunden)

Cartier „Les Heures“: Mit „Les Heures“ (die Stunden) präsentiert Cartier für jeden Tagesablauf den passenden Duft. Sehr exklusive Flakons, sehr exklusives Erscheinen und fast schon unbezahlbar

(75 ml für 230 EUR). Bisher gibt es nur Nummer I, VI, X, XII, XIII die von großen Erwartungen, Verrücktheit, Brillianz, Geheimnissen und der 13 handeln. Man muss selbst entscheiden, ob alle Düfte für Frauen sind, oder auch für Männer. Zeitlos wären wir doch alle gern! Mehr kommt 2011!

Männer. Zeitlos wären wir doch alle gern! Mehr kommt 2011! Kiton – der Klassiker: Nicht neu,

Kiton – der Klassiker: Nicht neu, aber dafür der Sean Connery der Herrendüfte. Damals, heute und auch in Zukunft ein unbe­ schreiblicher Schauspieler! Frisch durch Zitrone, Lavendel, Kräutern, Tropenholz und die Wärme von Lindenblüten, Sanderholz und Korianderlaub lassen erwarten, dass er stark ist und weiß was er will und doch ist Kiton ein sensibler Hauch männlicher Schönheit! (cc)

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ist Kiton ein sensibler Hauch männlicher Schönheit! (cc) 6 Dezember 2010 Urban-Check Shop Lars Eisinger  

Dezember 2010

Urban-Check

Urban-Check Shop Lars Eisinger   Gut zwei Jahre hat Lars eisinger nach dem idealen Ort für

Shop Lars Eisinger

 

Gut zwei Jahre hat Lars eisinger nach dem idealen Ort für seine Ladenidee gesucht, bevor er im Oktober 2010 den ge- mütlichen, mit Holzvertäfelung und Vintage-möbeln einge- richteten Shop eröffnete. Für Damen und Herren gibt’s Fred Perry (Classic Line und exklusive Kollektionen mit Details wie den schmalen Hemdkragen oder der Farbe Lakritz), schwedi- sche Nudie-Jeans sowie die edle Levis-Linie „made and Crafted“. Deren Kaschmir-Strick oder die schmalen, dezent- hochwertigen Jeans gibt’s in Frankfurt nur hier.

Lars Eisinger, Wallstr. 7, Frankfurt

Lars Eisinger, Wallstr. 7, Frankfurt

LarsEisinger.de

Lars Eisinger, Wallstr. 7, Frankfurt LarsEisinger.de Badstudio Bornheim egal ob lichtdurchfluteter raum oder

Badstudio Bornheim

egal ob lichtdurchfluteter raum oder bloß ein schmaler Gang:

das Team des badstudio bornheim hilft, jedes badezimmer in eine Wohlfühloase zu verwandeln. Die Ausstellung im Frank- furter Laden inspiriert, das Team plant und berät ausführlich für jede raumgröße und jeden Geldbeutel und setzt alles handwerklich kompetent um. Von exklusiven Armaturen und Kacheln, Duschkabinen, Waschbecken, badenwannen und Toiletten über innovativ gestaltete badmöbel bis hin zu Spiegeln und vielen Accessoires reicht das Angebot.

Badstudio Bornheim, Habsburgerallee 9, Frankfurt

bs-badstudio.de

bs-badstudio.de

Bornheim, Habsburgerallee 9, Frankfurt bs-badstudio.de Querbeet   Der bio-markt mit Lieferservice: der

Querbeet

 

Der bio-markt mit Lieferservice: der Pappelhof in reichelsheim (Wetterau) bietet neben lokal selbst produziertem bio-Obst und -Ge- müse eine breite Auswahl an naturgesunden Produkten aus ökolo- gischem Anbau wie Käse, Fleisch, brot, internationale Delikatessen oder Weine. zu Kaufen am „Querbeet“-Stand auf den Wochenmärk- ten in bockenheim, der Konstablerwache und Offenbach oder mit besonderem Service: wer online bestellt, kann sich seinen einkaufs- korb per Kurier nach Hause liefern lassen. Querbeet – Pappelhof Reichelsheim

querbeet.de

querbeet.de

Foto: hausromeo

Thema   ❚  Weihnach T sbasar

Foto: hausromeo Thema   ❚  Weihnach T sbasar Ein Schlitten voller Geschenke Das gab-Gay-Winn-Special zu

Ein Schlitten voller Geschenke

Das gab-Gay-Winn-Special zu Weihnachten

It’s Showtime im Haus Romeo

Am 26.11. veröffentlicht 20th Century Fox Home En- tertainment erstmals die Filmklassiker „Romeo + Julia“ und „The Sound of Music“ auf Blu-ray in be- ster Film- und Tonqualität. Passend zum Blu-ray- Start verlosen wir einen Wochenendaufenthalt mit zwei Übernachtungen für zwei Personen im schmu- cken Gay-Hotel „Haus Romeo“ in Scheffau am Wil- den Kaiser/Brixental in Österreich, einzulösen nach Absprache mit dem Hotel-Garni zwischen Mai und Oktober.

Das Winterskigebiet bietet auch im Sommer viel- fältige Aktivitäten in herrlicher Berglandschaft, weis das Romeo-Team um Manfred und Thomas. Zusätz- lich gibt’s den im Panorama Verlag erschienenen „The Sound of Music-Location Guide“ zu den Origi- nal-Filmschauplätzen in Salzburg und je zwei Blu- ray-Discs von „Romeo+Julia“ und „The Sound of Music“. The whole shebang hat das Stichwort „Show- time im Haus Romeo“.

of Music“. The whole shebang hat das Stichwort „Show- time im Haus Romeo“. hausromeo.at, fox.de, panorama-verlag.de

hausromeo.at, fox.de, panorama-verlag.de

Waldmichls Holdi

hausromeo.at, fox.de, panorama-verlag.de Waldmichls Holdi Familie Thüry aus dem Odenwald drech- selt einzigartige

Familie Thüry aus dem Odenwald drech- selt einzigartige Dildos aus massivem Fich- tenholz. Sie sind mit einer speziellen Be- schichtung überzogen, die den Holzkörper mit einer glatten, geschlossenen und leicht zu reinigenden Oberfläche versiegelt. Aber nicht nur das Material ist beson- ders: in den Vibro-Plugs steckt der Vibra- tor nämlich nicht wie herkömmlich im Schaft, sondern im Kopf des Dildos; die

volle Stimulation entfaltet er also tief drin, da wo es schön vibrieren

soll

Wir verlosen zwei Vibro-Plugs: den „G-Seeker“ (ca. 17 cm, ca.

4 cm Rundkopf) oder das „Tannenzäpfchen“ (ca. 15x5 cm). Stichwort: „Gut gefichtet“, bitte Wunschmodell angeben!

Stichwort: „Gut gefichtet“, bitte Wunschmodell angeben! WaldmichlsHoldi.de L-Kalender Der Lesben-Kalender des

WaldmichlsHoldi.de

gefichtet“, bitte Wunschmodell angeben! WaldmichlsHoldi.de L-Kalender Der Lesben-Kalender des Konkursbuch Verlags ist

L-Kalender

Der Lesben-Kalender des Konkursbuch Verlags ist ein kleines, Hardcover-Buch, das genügend Platz zum Eintragen von Terminen lässt, ein Listing mit wichtigen Lesben-Terminen und bundesweiten Adressen enthält und über das Jahr verteilt mit Fotos und kurzen Texten im- mer wieder für Kurzweil im Alltag sorgt. Wir verlosen drei Exemplare, Stichwort: „Wegbe-

gleiterin 2011“

drei Exemplare, Stichwort: „Wegbe- gleiterin 2011“ konkursbuch.com Salon José R. jose-r.de R. und seinen

konkursbuch.com

Salon José R.

„Wegbe- gleiterin 2011“ konkursbuch.com Salon José R. jose-r.de R. und seinen Szene-Friseur José ist ein
„Wegbe- gleiterin 2011“ konkursbuch.com Salon José R. jose-r.de R. und seinen Szene-Friseur José ist ein

jose-r.de

gleiterin 2011“ konkursbuch.com Salon José R. jose-r.de R. und seinen Szene-Friseur José ist ein Szenedarling
R.
R.

und seinen

Szene-Friseur José ist ein Szenedarling

Salon mitten im Frankfurter Bermudadreieck (Schäfergasse 22) gibt’s seit über sieben Jahren. Neben Trend-Frisuren hat José natürlich auch immer einen netten Schnack auf Lager. Wir ver- losen 2 Gutscheine für je einen Verwöhnbesuch mit Waschen, Schneiden und Styling.

Stichwort: „Pimp my Pony“.

Schneiden und Styling. Stichwort: „Pimp my Pony“. Weltladen Bornheim Der Weltladen Bornheim (Berger Str. 133)

Weltladen Bornheim

Der Weltladen Bornheim (Berger Str. 133) bietet fair gehandelte Lebensmittel und Kunsthand- werk aus Mittel- und Südameri- ka, Afrika und Asien. Der Faire Handel unterstützt Projekte und Initiativen, die die Wahrung der Rechte von Kleinbauern und -bäue- rinnen, sowie Arbeiterinnen und Arbeitern gewährleisten. Ausbeute- rische Kinderarbeit ist verboten. Neu im Sortiment ist der „Main Kaf- fee“, wir verlosen zwei Gutscheine für je 250 g „Main Presso“ und „Main Kaffee“. Stichwort: „Die faire Bohne“

und „Main Kaffee“. Stichwort: „Die faire Bohne“ weltladen-bornheim.de 8 Männer al Dente Im November zeigte

weltladen-bornheim.de

8

Stichwort: „Die faire Bohne“ weltladen-bornheim.de 8 Männer al Dente Im November zeigte das Filmmuseum eine
Stichwort: „Die faire Bohne“ weltladen-bornheim.de 8 Männer al Dente Im November zeigte das Filmmuseum eine

Männer al Dente

Im November zeigte das Filmmuseum eine Reihe mit Filmen des Regisseurs Ferzan Ozpetek. Sein neuester Film „Männer al Dente“ ist bei Prokino als DVD und Blue Ray erschienen. Wir verlosen 2 DVDs. Stichwort: „Ciao Ragazzi“, mehr zum Film auf Seite 16.

prokino.de

Wir verlosen 2 DVDs. Stichwort: „Ciao Ragazzi“, mehr zum Film auf Seite 16. prokino.de Dezember 2010

Dezember 2010

Foto: Prokino
Foto: Prokino

EP Fischer

EP Fischer Fachkundigen Service für Home-Enter- tainment alle Haushalts-Elektrogräte bie- tet EP Fischer in Frankfurt

Fachkundigen Service für Home-Enter- tainment alle Haushalts-Elektrogräte bie- tet EP Fischer in Frankfurt (Textorstr. 27). Wir verlosen einen Einkaufsgutschein im Wert von 100 EUR für’s Shopping bei den Elektronik-Experten. Stichwort: „Mehr LCD“

bei den Elektronik-Experten. Stichwort: „Mehr LCD“ ep-fischer.de Gold-Pavillon Ringe, Halsketten, Armbänder

ep-fischer.de

Elektronik-Experten. Stichwort: „Mehr LCD“ ep-fischer.de Gold-Pavillon Ringe, Halsketten, Armbänder und vieles mehr:

Gold-Pavillon

Ringe, Halsketten, Armbänder und vieles mehr: Schmuckideen jeglicher Art und die typgerechte, individuelle Beratung bietet der Frankfurter Gold-Pavillon (Hasengasse 9). „Bei uns ist jeder Kunde ein VIP“ meint das Team, und wir verlosen das Armband „Bandito“ aus geflochtenem Leder mit Magnetverschluss. Stichwort: „Goldener Bandito“

goldpavillon.demit Magnetverschluss. Stichwort: „Goldener Bandito“ Felix Dog and Home Das Wiesbadener Spezial-Geschäft

Felix Dog and Home

Das Wiesbadener Spezial-Geschäft (Saalgasse 32) bietet alles, was Hund und Herrchen glücklich macht: eine breite Palette von Leinen, Halsbändern und Accessoires bis zu Pflegeprodukten und Gimmicks stehen zur Auswahl. Wir verlosen zwei Gutscheine im Wert von je 25 EUR. Stichwort: „Wooof“

FelixDogAndHome.comGutscheine im Wert von je 25 EUR. Stichwort: „Wooof“ Escape Futura / Palladium Bereits 1947 wurden

Escape Futura / Palladium

„Wooof“ FelixDogAndHome.com Escape Futura / Palladium Bereits 1947 wurden Palladium Boots von der gleichnamigen
„Wooof“ FelixDogAndHome.com Escape Futura / Palladium Bereits 1947 wurden Palladium Boots von der gleichnamigen

Bereits 1947 wurden Palladium Boots von der gleichnamigen fran- zösischen Firma entwickelt. Die charakteristische Sohle und die Gummi-Spitze stammen aus der Reifenproduktion für die Luft- fahrtindustrie, für die Palladium seit 1920 produziert. Anfang der 1990 erleben sie ihren ersten Boom, jetzt sind sie wieder en vogue. Die Frankfurter Schuhspezialisten von Esacape Futura (Sandgasse 4) auch, deswegen verlosen sie ein Paar „Palladium Pampa“-Boots. Stichwort: „Rave on“, Schuhgröße nicht vergessen!

escapefutura.comStichwort: „Rave on“, Schuhgröße nicht vergessen! Halo Bar Seit Mitte September hat die kleine Bar im

Halo Bar

Seit Mitte September hat die kleine Bar im Herzen der Alten Gasse neues Leben ins Bermudadreieck gebracht. Wechselnde Musik- Mottos, der Karaokeabend am Donnerstag ein sympathisches Bar- team erwarten euch. Wir verlosen 3 Getränkegutscheine im Wert von je 15 EUR. Stichwort „Hello Halo“

Halo, Alte Gasse 26im Wert von je 15 EUR. Stichwort „Hello Halo“ Teilnahme: Bitte bis Fr, 10.12. eine Mail

je 15 EUR. Stichwort „Hello Halo“ Halo, Alte Gasse 26 Teilnahme: Bitte bis Fr, 10.12. eine
Teilnahme: Bitte bis Fr, 10.12. eine Mail die Redaktion unter Leser@gab-magazin.de senden; Stichwort und Adresse
Teilnahme:
Bitte bis Fr, 10.12. eine Mail die Redaktion unter Leser@gab-magazin.de senden;
Stichwort und Adresse nicht vergessen!
Noch mehr Gay-Winne gibt’s auf Seite 64

Foto: DAH

Aktuell   ❚  HIV

„Der HIV-Infektion einen Sinn geben“

Marcel Dams geht an die Öffentlichkeit

Der Frankfurter Marcel Dams ist HIV-posi- tiv und begeisterter Internet-User. Als neues Rollenmodell der IWWT-Kampagne ver- öffentlicht er seine Gedanken und Botschaf- ten am liebsten in Blogs und Videos auf YouTube. Hier spricht der 21-jährige über sein öffentliches Engagement.

gab-Magazin: Marcel, seit August 2009 weißt du von deiner HIV-Infektion. Kannst du dich an den Tag der Diagnose erinnern? Marcel: Ja sicher – das Wetter zeigte sich an diesem Tag von seiner schönsten Seite. Schon die Woche zwischen Blutabnahme und Diagnose wechselte zwischen Hoffen und Bangen, denn ich hatte durch unge- schützten Sex und typische Symptome wie eine Entzündung der Mundschleimhaut be- reits die Befürchtung, mich infiziert zu ha- ben. Nachdem ich das positive Testergebnis erhalten hatte, sprach ich sehr lange und ausführlich mit der Mitarbeiterin des Ge- sundheitsamtes und redete mir alles von der Seele. Dadurch merkte ich, wie gut eigent- lich mein Leben ist - bis auf die Tatsache, dass ich jetzt HIV-positiv bin.

gab-Magazin: Wann hast du angefangen, deine Gedanken und Gefühle in einem Blog niederzuschreiben? Marcel: Meinen ersten Blogeintrag schrieb ich im November 2009, also etwa drei Mo- nate nach meinem Testergebnis. Ich habe immer schon gerne geschrieben und bin ein

Fan von Gedichten und Prosa. Für mich war also das Aufschreiben meiner Gedanken na- he liegend. Ich konnte so der Infektion ein Stück weit einen Sinn geben, mir selbst hel- fen und zudem anderen etwas Gutes tun. Mit den Positiven, die ich bis dahin in der Öffentlichkeit wahr genommen hatte, konn- te ich mich auch überhaupt nicht identifi- zieren.

gab-Magazin: Obwohl du viel positives Feedback bekommen hast wurdest du von Lesern auch als „Virenschleuder“ bezeich- net und teilweise bedroht Marcel: Klar gibt es bei mittlerweile etwa 6.000 Lesern im Monat auch negative Reak- tionen und es gibt Idioten, die mich beleidi- gen und bedrohen. Aber wie sollte mich je- mand verletzen, der mich nicht kennt? Nicht umsonst lautet der Titel meines Blogs:

„Selbstbewusstsein ist das beste Acces- soire“! Auch ich will mein Leben genießen!

gab-Magazin: Du schreibst in deinen Blogeinträgen, dass du glücklich bist. Au- ßerdem bist du jung und siehst gut aus. Wirkt das auf die junge Generation, die sich vielleicht wenig mit dem Thema beschäftigt, nicht so, als wäre mit HIV die Welt in bester Ordnung? Marcel: Ganz und gar nicht! Ich bereue es, mich nicht geschützt zu haben und würde alles dafür tun, dass es anders wäre. Ich bin glücklich nicht glücklich mit, sondern trotz

HIV. Viele Betroffene leben noch bedeckt, weil sie Repressalien fürchten müssen, für andere ist nach dem Test das Leben prak- tisch vorbei. Ich zeige, dass das Leben den- noch weiter geht und man sehr wohl Spaß haben kann. (dil)

Marcel online:

und man sehr wohl Spaß haben kann. (dil) Marcel online: BLOG: marceldams.blog.de Grenzverläufe AIDS-Hilfe Frankfurt

BLOG: marceldams.blog.de

haben kann. (dil) Marcel online: BLOG: marceldams.blog.de Grenzverläufe AIDS-Hilfe Frankfurt lädt Theo Zwanziger zum

Grenzverläufe

AIDS-Hilfe Frankfurt lädt Theo Zwanziger zum Welt-Aids-Tag

Unter dem Titel „Grenzverläufe“ lädt die AIDS-Hilfe Frankfurt zur Gedenkveranstaltung und Gedankenaustausch anlässlich des Welt-Aids-Tags. Vier prominente Redner werden sich dem Thema Akzeptanz und Diskriminierung nähern. Der hessische Gesundheits- und Sozialminister Stefan Grüttner spricht zum Thema „Grenzen der Gesundheitspolitik“, Aids-Aktivist Uli Würdemann fragt sich, ob die AIDS-Hilfen überhaupt noch eine Selbsthilfeorganisation sind, der Vorsitzende der Deutschen Aids-Gesellschaft Jürgen Rockstroh zeigt Grenzen der Medizin und als vielleicht prominentester Redner wird sich DFB-Präsident Theo Zwanziger zum Thema Ausgrenzung äußern. In 25 Jahren AIDS-Hilfe

Frankfurt war der Verein immer bestrebt, Grenzziehungen seitens der Gesellschaft zu verhindern oder aufzuweichen. Seit 16 Jahren bieten die Veranstaltungen der AIDS-Hilfe Frankfurt zum Welt Aids-Tag im-

mer wieder Diskussionsstoff und provozieren mitunter bewusst oder unbewusst Streit – die AIDS-Hilfe selbst nennt dies in ihrer Pressemel- dung „in pointierter Weise Stellung beziehen, um sich in die gesell- schaftliche und politische Diskussion einzumischen“. Werden die Grenzverläufer auch in diesem Jahr ein Gang auf schmalem Grat? (bjö)

Fotos: elHit.de / Bildbearbeitung: aoc
Fotos: elHit.de / Bildbearbeitung: aoc
schmalem Grat? (bjö) Fotos: elHit.de / Bildbearbeitung: aoc Mi, 1.12., 18 Uhr, Paulskirche, Frankfurt. Im Anschluss
schmalem Grat? (bjö) Fotos: elHit.de / Bildbearbeitung: aoc Mi, 1.12., 18 Uhr, Paulskirche, Frankfurt. Im Anschluss

Mi, 1.12., 18 Uhr, Paulskirche, Frankfurt.

Im Anschluss folgt der Trauermarsch durch die Frankfurter Innenstadt zum Aids-Memorial an der Peterskirche.

Am Am 1.12. 1.12. ist ist

Welt-Aids-Tag Welt-Aids-Tag

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zum Aids-Memorial an der Peterskirche. Am Am 1.12. 1.12. ist ist Welt-Aids-Tag Welt-Aids-Tag 1 0 Dezember

Dezember 2010

Augen auf im Garten der Lüste. Kondome schützen. HIV ist eine sexuell übertragbare Infektion. Dagegen

Augen auf im Garten der Lüste.

Kondome schützen.

HIV ist eine sexuell übertragbare Infektion. Dagegen kannst Du Dich schützen. Gegen die Folgen nur
HIV ist eine sexuell übertragbare Infektion.
Dagegen kannst Du Dich schützen.
Gegen die Folgen nur schwer.
Abbott forscht im Bereich HIV und AIDS
und unterstützt Aids-Hilfen in Deutschland.
Wissenswertes und Aktuelles zum Thema
Prävention, HIV und AIDS findest Du auf:

www.garten-der-lueste.com

Deutschland. Wissenswertes und Aktuelles zum Thema Prävention, HIV und AIDS findest Du auf: www.garten-der-lueste.com
1 2 Dezember 2010 Aktuell ❚ Politik Die FDP und ihre Glaubwürdigkeit In Baden-Württemberg wird
1 2 Dezember 2010 Aktuell ❚ Politik Die FDP und ihre Glaubwürdigkeit In Baden-Württemberg wird

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1 2 Dezember 2010 Aktuell ❚ Politik Die FDP und ihre Glaubwürdigkeit In Baden-Württemberg wird Kritik

Dezember 2010

Aktuell Politik

Die FDP und ihre Glaubwürdigkeit

In Baden-Württemberg wird Kritik laut

Versprochen – gehalten? Der FDP-Slogan zum CSD verliert an Glaubwürdigkeit! Foto: svm
Versprochen – gehalten? Der FDP-Slogan zum CSD
verliert an Glaubwürdigkeit!
Foto: svm

In Baden-Württemberg gibt es noch immer keinen Familienzuschlag für homosexuelle Beamte. Darüber ist nicht nur die Opposition wütend, sondern auch Homosexuelle in CDU und FDP üben massiv Kritik.

Der schwule Rektor einer Schule in Baden-Württemberg will sich vor Gericht das holen, was ihm die schwarz-gelbe Landesregierung bis- lang versagt: rund 120 EUR Familienzuschlag pro Monat, der verhei- rateten Landesbeamten bezahlt wird – verpartnerten aber nicht. Dabei geht es dem Rektor nach eigenem Bekunden gar nicht ums Geld, son- dern um die Gleichheit. Das Bundesverwaltungsgericht hat gerade erst zwei ähnlich gelagerte Fälle zugunsten der homosexuellen Beam- ten entschieden, auch der Rektor gewann vor dem Verwaltungsgericht Stuttgart. Trotzdem sehen CDU und FDP keine Notwendigkeit, ihre homo- sexuellen Beamten gleichzustellen. Ende Oktober verabschiedete der Landtag in Stuttgart die Dienstrechtsreform, in der die Beamten eigentlich gleichgestellt werden sollten. In seinem Grußwort zum Stuttgarter Christopher Street Day hatte Hans-Ulrich Rülke, Vorsit- zender der FDP-Landtagsfraktion, noch angekündigt, dass die Re- gierung „auch auf Drängen der Liberalen“ ihre „überfälligen Haus- aufgaben“ machen wolle. Weiter hieß es: „Wir werden uns nun dafür einsetzen, dass im Rahmen der Dienstrechtsreform die ent- sprechenden Entscheidungen für die Gleichstellung der Beam- tinnen und Beamten getroffen werden.“ Im Gesetz steht nun keine einzige Silbe zur Gleichstellung. Die sozialpolitische Sprecherin der Grünen-Fraktion, Brigitte Lösch, kommentierte auf ihrer Facebook-Seite: „Liebe FDP, wie so oft liegen Anspruch und Wirklichkeit bei euch sehr weit auseinander.“ Doch nicht nur die Opposition schäumte vor Wut. In einem of- fenen Brief schrieb der Vorstand der Liberalen Schwulen und Les- ben (LiSL): „Wir sehen die politische Entwicklung in Baden-Würt- temberg im Bereich schwul-lesbischer Themen mit großer Sorge und befürchten, dass die FDP erheblich an Glaubwürdigkeit ein- büßt.“ Das Abstimmungsverhalten widerspreche völlig der Beschluss- lage der FDP. Auch die Lesben und Schwulen in der Union (LSU) distanzierten sich ungewöhnlich scharf von der Politik ihrer Mutterpartei: „Die CDU behauptet für sich immer wieder, eine Politik zu betreiben, die auf der Betrachtung der Wirklichkeit fußt“, sagte Alexander Vogt, Bundesvorsitzender der LSU. „Die Wirklichkeit im Baden-Württ- emberg von heute ist jedoch die einer fortwährenden Diskriminie- rung homosexueller Mitbürger in vielen Bereichen des täglichen Lebens.“ Die Klage des Rektors liegt nun beim Verwaltungsgerichtshof in Mannheim. Die Richter haben die Möglichkeit, der Regierung von Stefan Mappus ein bisschen Nachhilfe in Sachen Gleichberech- tigung zu geben. (cd)

Aktuell   ❚  SPOR t

Der Ball ist rund

Homophobie im Fußball: FSV Frankfurt lädt zum Runden Tisch

Der hochkarätige Runde Tisch: Jörg Litwinschuh (Queer Nations), Marc Stein (FSV-Spieler), Marcus Urban (Ex-Spieler,
Der hochkarätige Runde Tisch: Jörg Litwinschuh (Queer Nations), Marc Stein (FSV-Spieler), Marcus Urban
(Ex-Spieler, Buchautor und Queer Nations), Bernd Reisig (Geschäftsführer FSV), Dr. Tatjana Eggeling (Kultur-
wissenschaftlerin), Julius Rosenthal (FSV-Präsident) und Björn Schlicke (FSV-Kapitän)
Foto: rol

Es war eine durchaus prominent besetzt Runde, die sich im Frankfurter Volksbank Stadion traf, um über das – nicht gerade konfliktarme – Thema Homosexualität und Fußball zu sprechen. Eingeladen hatte Zweitligist FSV Frankfurt unter dem blu- migen Motto „Der G-Block wird zum Gay- Block“. Neben dem Ex-Profifußballer und Buchautor Marcus Urban und schwul-les- bischen Faninitiativen folgten der Einladung das Who-is-Who der Frankfurter Szene: von Schwusos, LSU und Grünen über FVV, LSVD und AIDS-Hilfe bis hin zu Thomas „Bäppi“ Bäppler. Nicht weniger stark vertreten war der FSV, mit Geschäftsführer Bernd Reisig, Präsident Julius Rosenthal und Mannschaftskapitän Björn Schlicke an der Spitze. Man wolle „dauerhaft Barrieren in den Köpfen auch vieler Fußballfans überwinden“ erklärte Reisig gleich zu Beginn der Veranstaltung. Der lockeren, unverkrampften und offenen Art Reisigs („Ein schlechter Pass ist bei uns mitunter auch und immer noch ein schwuler Pass“) ist es dann auch zu verdanken, dass der Abend nicht zu einem Betroffenheits- Event wurde und sich ein ehrlicher, kon- struktiver und stellenweise unterhaltsamer Informationsaustausch entwickelte. „Wenn in den Vereinen eine offene und tolerante Atmosphäre herrscht, können sich schwule Spieler vollkommen auf den Sport konzentrieren und müssen ihre Kräfte nicht mehr für ein nervenaufreibendes Versteck- spiel verschwenden“, betonte Marcus Urban in seinem Begrüßungs-Statement. Es wurde

jedoch schnell deutlich, dass sich Homo- phobie im Profi-Sport nicht nur durch ein Team-internes Diversity Management behe- ben lässt. Nötig ist auch eine nach außen und an die Fans gerichtete, aufklärende Kommunikation. Das hatten nicht zuletzt die Erfahrung im Kampf gegen Rassismus und Ausländerfeindlichkeit gezeigt. Markus Delnef von den Queer Football Fanclubs wusste zu berichten, dass ein Um- denken in den Fan-Blocks durch die bloße Präsenz von Regenbogen-Fahnen und homo- sexuellen Fangruppierungen einsetze. Be- schimpfungen wie „schwule Sau“ seien dann durchaus verpönt. Uneinigkeit bestand darin, ob sich ein „Gay-Block“ im Stadion eignet, um Vorur- teile abzubauen. Während Delnef erklärte, er wolle keinen „separaten Block, sondern lieber in die Fan-Szene integriert sein“, fand Bäppler die Idee durchaus reizvoll:

„Ich fände das nicht schlecht. Da würden die mal sehen, was Party ist.“ Er habe viel dazu lernen können, erklärte Reisig schließ- lich am Ende des Abends und er freue sich auf weitere Treffen dieser Art. Dass hierbei vielleicht nicht nur die eine oder andere Barriere bei der Fußball-Szene, sondern auch bei der schwul-lesbischen Subkultur fallen könnte, sei nur am Rande erwähnt. Wie mit den zahlreichen Ideenansätzen weiter verfahren wird, bleibt abzuwarten. An der Ernsthaftigkeit seitens des FSV das Thema Homophobie anzugehen, kann nach diesem Abend nicht gezweifelt werden. (rol)

der Ernsthaftigkeit seitens des FSV das Thema Homophobie anzugehen, kann nach diesem Abend nicht gezweifelt werden.

Foto: X-Verleih

Kultur Film

„Die schwule Komponente scheint zu verunsichern“
„Die schwule Komponente scheint zu verunsichern“

Regisseur Tom Tykwer über Reaktionen auf seinen Film „Drei“

Zehn Jahre nach „Lola rennt“ spielt Tom Tykwers neuer Film nun wieder im pulsie­ renden Berlin. Und wie in seinem ersten internationalen Erfolg sorgt auch in „Drei“ wieder der Zufall für schicksalhafte Begeg­ nungen. In den Pärchenalltag von Simon und Hanna platzt der smarte Adam; unab­ hängig voneinander beginnen sie jeweils eine Affäre mit Adam. Kaum zu glauben: bei der Premiere des Films verließen Männer wegen der schwulen Sexszenen den Kino­ saal. Tom Tykwer ahnt warum

schwulen Sexszenen den Kino­ saal. Tom Tykwer ahnt warum gab-Magazin: Tom, bei der Ur­ aufführung haben

gab-Magazin:

Tom, bei der Ur­ aufführung haben einige männliche Zuschauer den Saal während der schwu­ len Sexszenen ver­ lassen. Tom Tykwer: Das ist richtig. Die schwule Kompo­ nente in dem Film scheint eine be­ stimmte Zielgrup­ pe sehr zu verunsi­ chern. Ich habe da auch eine Theorie dazu.

gab-Magazin: Und die wäre? Tom Tykwer: Ich glaube, dass schwuler Sex oder schwule Liebe im Kino zwar recht eta­ bliert, in den meisten Fällen aber – Ausnah­ men bestätigen die Regel – eher in einem exotischen Kontext untergebracht sind. Wenn man zum Beispiel Pedro Almodóvars Filme nimmt: Da sind das doch eher schräge Vögel. Der heterosexuelle Kinozuschauer kann sich vor diesen Figuren ohne Anstrengung auf eine gesunde Distanz bringen.

gab-Magazin: Was ist in „Drei“ anders? Tom Tykwer: Sebastians Schippers Figur Simon ist äußerst diesseitig und sehr nah an jenen Leuten, die den Film dann für sich vielleicht anstrengend finden: eben nicht be­ sonders exotisch, sondern ein eher normaler, sympathischer linksbürgerlicher Typ. Wir haben ein recht klares Bild von ihm, da ahnt man keine großen Überraschungen. Doch dann fügt er plötzlich seiner sexuellen Orien­ tierung eine wesentliche Ergänzung hinzu. Für ihn ist das Ganze auch deshalb so ver­ wirrend, weil es nicht zugleich ein Abschied von seinen bisherigen Neigungen bedeutet, sondern eine Öffnung seines Horizonts. Das wird im Film ganz konsequent gezeigt und trotzdem bleibt er der scheinbar so vertraute Typ. Damit kamen einige Heteromänner im Kino nicht klar und fühlten sich dem offen­ sichtlich distanzlos ausgeliefert. gab-Magazin: Was sagt dies über unsere Gesellschaft aus?

Tom Tykwer: Die Tatsache, dass es letztlich keine eindeutig festgelegten sexuellen Wesen gibt und kein Mensch hundertprozentig hetero oder schwul ist, ist ja inzwischen kon­ sensfähig. Wenn’s dann aber an den eigenen Kragen geht, dann wollen wir doch lieber zu der Ausnahme gehören, die damit nichts zu tun hat. Das kenne ich genauso auch von Schwulen oder Lesben. Aus dem Bedürfnis heraus, eine klare Kategorie für sich gefun­ den zu haben, verweigern sie sich dann gera­ dezu einer heterosexuellen Dimension.

gab-Magazin: Woran liegt es, dass sich selbst vermeintlich aufgeklärte Menschen schwer tun, alternative Lebens­ und Liebes­ modelle zu akzeptieren? Tom Tykwer: Wenn’s ans Eingemachte geht, ziehen wir uns gerne in die bürgerlichen Ge­ filde und die uns anerzogenen Denk­ und Lebensweisen zurück, gerade was die Lebens­ gestaltung betrifft. Das betrifft Heteros wie Homos gleicher­ maßen. Die Sehnsucht nach Anerkennung durch die Gesellschaft und der Druck un­ serer Sozialisation ist einfach größer als wir es uns manchmal zugestehen wollen. Den konventionellen Prägungen sind wir noch lange nicht entwachsen. Diesem Stress sind Homosexuelle allerdings wesentlich früher in ihrer Biografie ausgeliefert, während Hete­ rosexuelle das noch eine Weile länger vor sich herschieben können. (as)

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SEIT 1901 Inh.: G. Zeman KUNSTHANDLUNG Gemälde-Einrahmungen-Kupferbilder Holzschnitzereien-mod. Grafik Berliner Straße

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Foto: Jim rakete

Ein flotter Dreier

Tom Tykwers „Drei“

Der Kunsttechniker Simon (Sebastian Schipper) und seine Lebens- gefährtin Hanna (Sophie Rois), haben sich mit Mitte 40 in ihrem intellektuellen Berlin-Mitte-Dasein eingerichtet. Man liebt sich, sexuell prickelt es aber nach 20 gemeinsamen Jahren nicht mehr so richtig – bis sie sich in neue erotische Abenteuer stürzen. Ohne voneinander zu wissen, beginnen beide eine Affäre mit dem glei- chen Mann, dem Stammzellenforscher Adam (Devid Striesow). Mag Tykwer seinen verspielten Film mit allzu vielen boden- schweren Nebenthemen (von Hodenkrebs und Stammzellenfor- schung bis Freitod) und neckischen Spielereien (Split-Screen-Se- quenzen, Scherenschnitt, Trickfilm- und Tanzeinlagen) etwas überfrachtet haben, seinen glänzenden Hauptdarstellern gelingt es, die Figuren im Zentrum zu halten und zu glaubwürdigem Leben zu erwecken: Wie kauzig-schnoddrig die eigentlich immerzu geniale Sophie Rois ihre Fernsehjournalistin Hanna spielt! Wie charmant und cool zugleich Adam den perplexen Simon im Umkleideraum eines Hallenbades verführt und sich dessen Sperma auf die Brust klatschen lässt! Wie nervös und doch zielgerichtet Simon später den ersten Fick herbeisehnt; wie sehr das unerwartete Verliebtsein den bis dahin eher unverbindlich sich sexuell vergnügenden Adam aus der emotionalen Bahn wirft! Das alles spielen Devid Striesow und Sebastian Schipper mit über- zeugender physischer Präsenz und Charisma. „Du musst Abschied nehmen von deinem deterministischen Biologieverständnis“, rät Adam seinem Lover. Und in der Tat geraten hier die klassischen Kategorien wie schwul, bi, hetero auf unerwartet leichte Art ins Schwimmen. Queere Filmkunst aus einer dezidiert nicht-schwulles- bischen Perspektive, dazu so gediegen bildungsbürgerlich, das hat es im deutschen Kino noch nicht gegeben. (as)

das hat es im deutschen Kino noch nicht gegeben. (as) „Drei”. Buch und Regie: Tom Tykwer.

„Drei”. Buch und Regie: Tom Tykwer. Mit Sophie Rois, Sebastian Schipper, Devid Striesow, Angela Winkler, Annedore Kleist u.a. Deutschland 2010, 119 min. Wir verlosen zum Filmstart Fanpakete – schnell auf Aktion / Leser geblättert!

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Kultur Film

Kultur ❚ Film Life is no Cabaret „House of Boys“ von Jean-Claude Schlim Anfang der 80er
Life is no Cabaret
Life is no Cabaret

„House of Boys“ von Jean-Claude Schlim

Anfang der 80er Jahre schien die schwule Welt noch in Ordnung. Der junge Frank (Sonny­ boy Layke Anderson) entflieht dem Mief seiner luxemburgischen Heimat, wo er sich als schwuler Mann eingeengt fühlt. Es verschlägt ihn nach Amsterdam. Nach einigen Enttäu­ schungen kommt er dort im „House of Boys“ unter, einem schwulen Kabarett, in dem hüb­ sche Jungs Striptease tanzen. Schnell verliebt er sich in seinen Zimmergenossen Jake (athle­ tische Schönheit: Benn Northover), der aller­

dings eine Freundin hat und seinen Arsch anderen Männern nur gegen Geld hinhält. Die ausgelassene Stimmung im Club wird jäh gebrochen, als die „Schwulenseuche“ titu­ lierte Krankheit Aids ausbricht. An dieser Stelle vollzieht der Debütfilm Jean­Claude Schlims sowohl inhaltlich als auch atmosphärisch einen Bruch. Schwelgte er in der ersten Hälfte in überzogen­schrägen Dragshows und allerhand Stereotypen (mit viel nackter Haut junger Burschen und einem

trashigen Auftritt von Udo Kier als Puff­ mutter im Fummel), funktioniert die zweite Hälfte ungleich besser. Die Dramatik erinnert dann zwar ein wenig an Klassiker wie „Long­ time Companion“, ist aber durchaus mitrei­ ßend und hat auch heute noch ihre Existenz­ Berechtigung. (fb)

„House of Boys”, Drama NL / D / LUX 2009, Regie: Jean- Claude Schlim, mit Layke Anderson, Benjamin Northover, Udo Kier, u.a., Kinostart: 2.12., in Frankfurt im Mal seh’n Kino.und hat auch heute noch ihre Existenz­ Berechtigung. (fb) DVD-Tipps Foto: Prokino Männer al dente endlich

u.a., Kinostart: 2.12., in Frankfurt im Mal seh’n Kino. DVD-Tipps Foto: Prokino Männer al dente endlich
u.a., Kinostart: 2.12., in Frankfurt im Mal seh’n Kino. DVD-Tipps Foto: Prokino Männer al dente endlich

DVD-Tipps

Foto: Prokino
Foto: Prokino

Männer al dente

endlich will der schon lange in rom lebende Tommaso vor seiner Familie in der heimischen Provinz bekennen, dass er einen mann liebt. Der eingeweihte große bruder kommt ihm beim opulenten mahl mit einem eigenen bekenntnis zuvor – Vater Vincenzo wirft Antonio prompt aus dem Haus, jetzt hat der noch immer ungeoutete Tommaso die heimische Pasta­Produktion an der backe. Dabei ist er beileibe nicht der einzige, der ein Geheim­ nis hütet… – Ferzan Ozpetek („Hamam – das türkische bad“) hat diesmal eine so luftige wie vielschichtige Komödie vorgelegt, intelligente Unterhaltung ohne reue.

Komödie vorgelegt, intelligente Unterhaltung ohne reue. „Männer al dente“, Italien 2010, Regie: Ferzan Ozpetek,

„Männer al dente“, Italien 2010, Regie: Ferzan Ozpetek, Prokino. Wir verlosen DVDs – schnell auf den Weihnachts- basar auf Seite 8 geblättert!!

Foto: Salzgeber
Foto: Salzgeber

Common

Threads

mitte der Achtziger erinnerten die ersten Quilts in den USA an menschen, die an den Folgen einer noch recht neuartigen Immunschwäche gestorben waren. In dieser bewegenden, mit dem Oscar ausgezeichneten Doku von 1989 wird das erste Jahrzehnt mit Aids nach­ gezeichnet. Hier sprechen Lebenspartner, ehefrauen, mütter und Väter über ihre verlorenen Lieben, darunter ein drogensüchtiger Afroamerikaner, ein 12 ­ jähriger bluter und Gay­Games­Pionier Tom Waddell. ein wichtiges Stück (schwuler) Geschichtsschreibung endlich auf DVD erhältlich und ein muss.

endlich auf DVD erhältlich und ein muss. „Common Threads - Stories from the Quilt”, USA 1989,

„Common Threads - Stories from the Quilt”, USA 1989, Regie: Rob Epstein & Jeffrey Friedman, Edition Salzgeber

Foto: Pro­Fun media
Foto: Pro­Fun media

Lucky Bastard

rusty ist ein erfolgreicher restaurateur und nennt einen ebenso aufstrebenden, wenn auch etwas langweiligen Freund sein eigen. Als der für einen Geschäftstermin die Stadt verlässt, gabelt sich rusty den unwiderstehlichen Denny auf. Und der mit seiner Drogensucht Kämpfende denkt gar nicht daran, das Leben seines neuen Lovers wieder zu verlassen… – Kleine Indie­Produktion mit zwei sehr ansehnlichen Hauptdarstellern, die allerdings nicht ganz glaubhaft machen können, warum ihre Figuren einander so verfallen. (to)

Lucky Bastard, USA 2009, OmU, Regie: Everett Lewis, Pro-Fun Mediadie allerdings nicht ganz glaubhaft machen können, warum ihre Figuren einander so verfallen. (to) 1 6

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Figuren einander so verfallen. (to) Lucky Bastard, USA 2009, OmU, Regie: Everett Lewis, Pro-Fun Media 1

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Kultur ❚ Buch Schmutzige Geheimnisse Diesmal besonders obsessiv: „Mein schwules Auge“ Cordhosen, Badezimmer, Sex

Kultur Buch

Kultur ❚ Buch Schmutzige Geheimnisse Diesmal besonders obsessiv: „Mein schwules Auge“ Cordhosen, Badezimmer, Sex
Kultur ❚ Buch Schmutzige Geheimnisse Diesmal besonders obsessiv: „Mein schwules Auge“ Cordhosen, Badezimmer, Sex

Schmutzige Geheimnisse

Diesmal besonders obsessiv: „Mein schwules Auge“

Cordhosen, Badezimmer, Sex mit Bäumen, Motorradjacken, mörde­ rische Abhängigkeitsbeziehungen – es sind nicht unbedingt die naheliegendsten Leidenschaften, die in der neuen Ausgabe des schwulen Jahrbuchs der Erotik ausgebreitet werden. Über 80 inter­ nationale Künstler und Autoren wie Rick Castro, Ohm Phanphiroj, Marko Martin, Rolf Redlin und Jan Stressenreuter haben für diesen siebten Band der Anthologie „Mein schwules Auge“ Texte und Bilder zum Stichwort „Obsessionen“ geliefert und durchaus sehr eigenwillige Leidenschaften und Interpreta­ tionsmöglichkeiten offenbart.

und Interpreta­ tionsmöglichkeiten offenbart. Der Fotograf Neil Curtis hat seine Models in Farbe getaucht,

Der Fotograf Neil Curtis hat seine Models in Farbe getaucht, Slava Mogutin ließ sie sich im Matsch suhlen. Der Hamburger Rüdiger Trautsch hat mit der Kamera auf einer Amsterdamer Sexparty das Treiben festgehalten. Daneben geht’s auch eher erwartungs­ gemäß um S/M und Sexsucht, Tattoos und Muskelbullen, Sportswear, Drag und Or­ gien. Was Schwule eben so treiben, wenn sie von einer Sache so richtig angetan sind. Wie gewohnt steht in diesem Band Trash neben Kunst, Obszönität nehmen Feingeist, praller Porno neben feinsinniger Literatur. Das Neben­, Gegen­ und Durcheinander aber macht den besonderen Reiz aus. (sk)

„Mein schwules Auge 7 – Das schwule Jahrbuch der Erotik“. Rinaldo Hopf und Axel Schock (Hrsg.), Konkursbuch Verlag, 320 Seiten, 15,50 EURund Durcheinander aber macht den besonderen Reiz aus. (sk) Sehnsucht nach Sonne Lesung im Switchboard Foto:

Sehnsucht nach Sonne

Lesung im Switchboard

Foto: Ralf Martin
Foto: Ralf Martin

Reibereien, Missverständnisse und Verletzungen gehören unter Freunden genauso dazu, wie Füreinanderdasein. Die Wahl­ familie in der Ackerpflaumen­ allee 33 bildet da keine Ausnahme; schon wegen der Außentempera­ tur rücken sie alle näher zusam­ men und sehnen sich nach dem Sommer. Roland Gramling liest aus seinem zweiten Roman „Sehnsucht nach Sonne“, der Fortsetzung von „Frankfurt 30 Grad“, und zeichnet auch hier liebevoll ein turbulentes und buntes Bild urbaner Lebenskünstler. (los)

turbulentes und buntes Bild urbaner Lebenskünstler. (los) Do, 9.12., 19:30 Uhr Switchboard, Alte Gasse 36, Frankfurt.

Do, 9.12., 19:30 Uhr Switchboard, Alte Gasse 36, Frankfurt. Eintritt frei

und buntes Bild urbaner Lebenskünstler. (los) Do, 9.12., 19:30 Uhr Switchboard, Alte Gasse 36, Frankfurt. Eintritt
und buntes Bild urbaner Lebenskünstler. (los) Do, 9.12., 19:30 Uhr Switchboard, Alte Gasse 36, Frankfurt. Eintritt
1 8 Dezember 2010 Kultur ❚ Buch ❚ Kalender Metzger, Bauen, Junggesellen Die besten Kalender
1 8 Dezember 2010 Kultur ❚ Buch ❚ Kalender Metzger, Bauen, Junggesellen Die besten Kalender

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1 8 Dezember 2010 Kultur ❚ Buch ❚ Kalender Metzger, Bauen, Junggesellen Die besten Kalender für

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Kultur Buch Kalender

Metzger, Bauen, Junggesellen

Die besten Kalender für 2011

Metzger, Bauen, Junggesellen Die besten Kalender für 2011 Men in the Alps Die sechste Auflage wird

Men in the Alps

Die sechste Auflage wird unter dem Motto „Kulinarische Momente“ präsentiert. Eins steht fest: die alpenländischen Männer sind an sich schon ein Leckerbissen und gleich zwei Mal pro Monat (in Farbe und in sinnlichem schwarz-weiß) zu sehen. Diesmal geht ein Teil der Einnahmen des erotischen Charitykalenders an die Münch- ner Aids-Hilfe, wo der Kalender auch erhältlich ist.

ner Aids-Hilfe, wo der Kalender auch erhältlich ist. 14 Blätter, 48 x 33 cm, Farbe und

14 Blätter, 48 x 33 cm, Farbe und s/w, 19,95 EUR, meninthealps.com

48 x 33 cm, Farbe und s/w, 19,95 EUR, meninthealps.com Made in Neukölln Die Hauptstadt-Gang um

Made in Neukölln

Die Hauptstadt-Gang um den Berliner Kult- komiker Ades Zabel zeigt sich hier von ihrer schönsten, trashigsten und durchgeballer- testen Seite. Ein Kalender für Trash-Fans!

durchgeballer- testen Seite. Ein Kalender für Trash-Fans! 21 x 30 cm, 13 Blätter, farbig, 9,95 EUR

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21 x 30 cm, 13 Blätter, farbig, 9,95 EUR adeszabel.de Nürnberger Metzger Um auf das Metzgerssterben

Nürnberger Metzger

Um auf das Metzgerssterben auf- merksam zu machen, posierten

zwölf Nürnberger Metzger mitsamt ausge- wählten Fleischwaren. Streckenweise ein wenig skurril, aber immer deftig – und sicher das Originellste, was das fränkische Handwerk der- zeit zu bieten hat!

was das fränkische Handwerk der- zeit zu bieten hat! 12 Blätter, farbig, erhältlich in A2 oder

12 Blätter, farbig, erhältlich in A2 oder A3, 18 / 15 EUR

frisch-schmeckt-besser.de

TeeJott Zum bereits achten Mal legt TeeJott einen Kalender mit zwölf wunderschönen jungen Männern vor

TeeJott

Zum bereits achten Mal legt TeeJott einen Kalender mit zwölf wunderschönen jungen Männern vor – sehr zur Freude seiner treuen und anwachsenden Fange- meinde!

zur Freude seiner treuen und anwachsenden Fange- meinde! 14 Blätter, 30 x 42 cm, s/w, 16,90

14 Blätter, 30 x 42 cm, s/w, 16,90 EUR teejottmodels.wordpress.com

Transmasculinities

Dieser Kalender zeigt das Universum viel- fältiger geschlechtlicher Identitäten und Ge- stalten jenseits des männlichen Mainstreams. Schöne, nachdenkliche und sexy Porträts von Finn Ballard.

Schöne, nachdenkliche und sexy Porträts von Finn Ballard. 16 Blätter (35 Bilder + 1 Poster), 30

16 Blätter (35 Bilder + 1 Poster), 30 x 30 cm, 14,90 EUR

nono-verlag.de

(35 Bilder + 1 Poster), 30 x 30 cm, 14,90 EUR nono-verlag.de L-Kalender Das rar gesäte
(35 Bilder + 1 Poster), 30 x 30 cm, 14,90 EUR nono-verlag.de L-Kalender Das rar gesäte

L-Kalender

Das rar gesäte Angebot an Lesbenkalendern wird durch das Jahrbüchlein des Konkurs- buchverlags erweitert. Eine Woche auf zwei Seiten mit Platz für persönliche Notizen, da- zu kurze Texte und hübsche s/w-Fotos und eine Auswahl in bundesweiten L-Adressen begleiten durch‘s komplette Jahr.

bundesweiten L-Adressen begleiten durch‘s komplette Jahr. L-Kalender, 256 S, Hardcover, s/w, 9,50 EUR konkursbuch.com

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L-Kalender, 256 S, Hardcover, s/w, 9,50 EUR konkursbuch.com Bauernkalender Von diesen Landwirten können die

Bauernkalender

Von diesen Landwirten können die Kandidatinnen bei „Bauer sucht Frau“ nur träumen: Echte Schweizer prä- sentieren sich und die Schönheiten ihres Landes – zum Jodeln schön!

und die Schönheiten ihres Landes – zum Jodeln schön! 13 Blätter, farbig, Fotos: Fabian Guignard, 28,50

13 Blätter, farbig, Fotos: Fabian Guignard, 28,50 EUR

bauernkalender.ch

Schönheiten ihres Landes – zum Jodeln schön! 13 Blätter, farbig, Fotos: Fabian Guignard, 28,50 EUR bauernkalender.ch

Foto: rankin/ministry of Sound

Kultur Musi K

„Liebe das Flirten!“

Multisexuell baggern mit Robyn

K „Liebe das Flirten!“ Multisexuell baggern mit Robyn Man könnte ja meinen, Robin Miriam Carls- son
K „Liebe das Flirten!“ Multisexuell baggern mit Robyn Man könnte ja meinen, Robin Miriam Carls- son

Man könnte ja meinen, Robin Miriam Carls- son alias Robyn (31), sei arbeitswütig, geld- gierig oder einfach nur verrückt: welche Sängerin bringt schon drei Alben in einem halben Jahr heraus? Im Juni erschien der erste Teil ihrer EP-Trilogie „Body Talk“ zu- sammen mit der Hitsingle „Dancing On My Own“. Im September eroberte dann der zweite Teil mit der Herzschmerz-Nummer „Love Kills“ die Clubs. Und nun im Dezem- ber gibt‘s den dritten Teil mit fünf neuen Stücken und dazu ein „Best of“ aller drei Folgen – das große, fulminante Dance- und Elektro-Finale auf die Ohren! Zwischendurch beglückt die schwedische Elektropop-Prinzessin ihre Fans mit unver- gesslichen Live-Auftritten, das nächste Mal im kommenden März. Doch wozu die ganze Mühe? Hat da etwa jemand Liebeskummer und muss sich mit ganz viel Arbeit ablenken? Wir haben mal vorsichtig nachgefragt…

gab-Magazin: Drei Alben in kürzester Zeit. Was ist passiert, Robyn? Robyn: Keine Sorge, es ist alles okay! Ich wollte einfach einmal etwas Neues auspro- bieren. Das ist ein Experiment! Ich wollte etwas wagen, dass nicht den gängigen Zeit- plänen der Musikindustrie entspricht. Dieses System ist so veraltet! Ich schreibe Lieder und nehme sie auf, während ich gleichzeitig auf Tour bin.

gab-Magazin: Aber ist das nicht total stressig? Robyn: Nein! Es ist cool, die Musik zu veröf- fentlichen, wenn sie fertig ist. Man muss nicht lange warten. Das passt einfach zur Art, wie die Leute heutzutage Musik konsumieren. Sie haben nicht mehr viel Zeit, da sind kurze Alben besser.

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haben nicht mehr viel Zeit, da sind kurze Alben besser. 2 0 Dezember 2010 gab-Magazin: Befürchtest

Dezember 2010

gab-Magazin: Befürchtest du nicht manchmal, dass die Qualität von Musik und Kunst unter der heutzutage üblichen Schnell- lebigkeit leidet? Robyn: Klar gibt es da ein Risiko. Aber wenn wir nicht wenigstens versuchen, uns den Strukturen anzupassen, leidet die Quali- tät erst recht!

gab-Magazin: Du machst Musik seit deinem 15. Lebensjahr. Was hat sich seitdem für dich verändert? Robyn: Alles! Das hört man auch auf mei- nen Alben. Deswegen kann man mich auch nicht einfach so in eine Schublade stecken! Ich mache zwar generell Popmusik, aber er- finde mich immer wieder neu. Die Musik ist für mich der Spiegel meiner Seele.

gab-Magazin: Demnach müsstest du zum Zeitpunkt der Aufnahmen von „Body Talk

Pt. 2“ ja ein wenig Liebeskummer gehabt haben, oder? Robyn: Haben wir den nicht alle manch- mal? Liebeskummer muss ja nicht immer automatisch mit einem Typen zusammen-

hängen

(lacht)

gab-Magazin: Ein gutes Stichwort! Du hast unheimlich viele Fans in der Commu- nity. Wie erklärst du dir das? Robyn: Ich bin eben ein total ungefilterter Mensch, der offen und ehrlich mit sich und seiner Umwelt umgeht. Ich denke, das kommt gut an. Wir haben viel gemeinsam. Und das spiegelt sich auch in meiner Musik wieder.

gab-Magazin: Wirst du oft von Frauen an- gebaggert?

robyn hat gelernt, das Leben zu nehmen, wie es kommt

Robyn: (lacht) Ständig! Aber ich werde nicht nur von Frauen, sondern natürlich auch von Männern angeflirtet. Ich liebe das! Ich liebe es zu flirten und genieße die Auf- merksamkeit.

gab-Magazin: Was zählt für dich mehr:

Ein Kompliment von einer Frau oder von einem Mann? Robyn: Ich finde beides toll. Wer nicht? (sis)

Mann? Robyn: Ich finde beides toll. Wer nicht? (sis) Die EP „Body Talk Pt. 3“ und

Die EP „Body Talk Pt. 3“ und die Compilation „Body Talk“ erscheinen am 3.12. bei Ministry of Sound/Embassy of Music. Robyn live: 7.3.2011 Mousonturm, Frankfurt. Mehr unter robyn.com

am 3.12. bei Ministry of Sound/Embassy of Music. Robyn live: 7.3.2011 Mousonturm, Frankfurt. Mehr unter robyn.com
am 3.12. bei Ministry of Sound/Embassy of Music. Robyn live: 7.3.2011 Mousonturm, Frankfurt. Mehr unter robyn.com
am 3.12. bei Ministry of Sound/Embassy of Music. Robyn live: 7.3.2011 Mousonturm, Frankfurt. Mehr unter robyn.com
CD-Tipps P o p T r a d i t i o n a l
CD-Tipps P o p T r a d i t i o n a l

CD-Tipps

Pop P o p

Traditionals T r a d i t i o n a l s

Pop P o p

Vocal V o c a l

Take That – Progress Polydor/Universal

Unter großem Medien­Hype versöhnte sich Robbie Williams mit seinen vor 15 Jahren schnöde verlassenen Bandkollegen, „Pro­ gress“ mit der hymnischen Hit­Single „The Flood“ ist das erste greifbare Ergebnis der

Reunion. Manche der Songs klingen, als wären sie geradewegs einem Robbie­Solo­ Werk entsprungen (etwa das leicht hyste­ rische „S.O.S.“). Ausgefeilte Harmonies ver­ edeln eher belangloses Material wie „Wait“

oder „Happy Now“ zu kleinen Pop­Perlen. Ein kleines Highlight verbirgt sich noch als Hidden Track ganz zum Schluss, mit dem an die Walker Brothers erinnernden „I was enjoy­ ing myself“. Schon schön. (to)

Annie Lennox – A Christmas Cornucopia Island/Decca

Englisch lernen mit Annie Lennox: „A Christmas Cornucopia“ heißt ihr neues Album – übersetzt „ein Weihnachts­ füllhorn“. Genauso wundervoll altmodisch wie das Wort und das Cover ist auch die Songauswahl: britische Traditionals wie

„In the bleak midwinter“ oder „God rest ye merry Gentlemen“ werden innig und intim vertont – das ist ganz weit weg von US­Kuschel­Christmas à la „White Christ­ mas“. Musikmäßig geht’s in Richtung Folk mit weltmusikalischen Einsprengseln

Duffy – Endlessly Polydor/Universal

Fast hätte es kein zweites Duffy­Album gegeben, so sehr ließ sich die Waliserin vom Rummel um den Erfolg von „Rock­ ferry“ strapazieren. Da trat der ihr bis dato völlig unbekannte Albert Hammond in ihr Leben, Vater des „Strokes“­Frontmanns,

vor allem aber genialer Songschreiber der Sechziger und Siebziger („It never rains in Southern California“). Sein Oldschool­ Touch tut den Songs gut. Viel Gefühl ver­ strömen die Soul­Balladen „Too Hurt To Dance“ und „Don’t Forsake Me“, dagegen

(unter anderem vom African Children’s Choir). Und über all dem schwebt die wie eh und je großartige Stimme von Annie Lennox, irgendwo zwischen engelsgleich und rauer Wirklichkeit. (ah)

packen einem Stücke wie „Well, Well, Well“ oder „Hard for The Heart“ energisch am Schlafittchen. Sehr gepflegt, mit einer Neigung zur Langeweile und knapp 34 Minuten Gesamtlänge arg kurz. (to)

Josh Groban – Illuminations Reprise Records/Warner Music

Antoine de Saint­Exupéry sagte: „Perfek­ tion ist erreicht, nicht, wenn sich nichts mehr hinzufügen lässt, sondern wenn man nichts mehr wegnehmen kann.“ Demnach müsste das Album von Josh Groban vor Scham im Boden versinken.

Praktisch kaum ein Song, in dem sich nicht dramatisch arrangierte Geigen und üppige Backgroundchöre zum Gesang des knapp 30­jährigen Amerikaners in neue Gefühlshöhen schwingen. Zugege­ ben: Grobans klangvolle Baritonstimme

ist der massiven Begleitung absolut ge­ wachsen. Und Freunde von Musicals werden an diesem Album zweifellos Spaß haben. Trotzdem möchte man Produzent Rick Rubin raten: manchmal ist weniger einfach mehr. (ll)

Album zweifellos Spaß haben. Trotzdem möchte man Produzent Rick Rubin raten: manchmal ist weniger einfach mehr.

Szene FrankFurt Society

Queens in the kitchen!
Queens in the kitchen!

Babsi und Crystel Blumsen den Beat wie Gina Wild!

Frankfurt/Nordend. Frau Cox und Frau Heart auf der Mission „Bass & Beats“. Wen aufsuchen, wenn es um die beste Musik, den besten Mix und ein leckeres Dinner geht? Zusammenführen, was zusammen ge- hört! Die zwei bekennende Discoballs sind zu Besuch beim Dreamteam DJ Michael Bü- chel und DJane Thunderpussy! An Weih- nachten wird bis zum Anschlag aufge- dreht…

Let the music play!

Nur wenige Stöckelminuten von der eige- nen Haustüre entfernt trafen wir in Michael Büchels Domizil samt kunstlastigem Flur ein. Empfangen wurden wir von Plauder- täschchen Michael und Ex-Barkeeperin „Pussy“ mit dem passenden Schlückchen „Sekt-Blau“, einem Original aus den Achtzi- gern. Gut gestärkt ging es mit den besten Salatsaucen-Mixes und Original-Braten-Ra- dio-Edits direkt in die Küche. Das Einzige,

dio-Edits direkt in die Küche. Das Einzige, was wir hingegen mixen können, sind Aqua- rellfarben auf

was wir hingegen mixen können, sind Aqua- rellfarben auf unseren Augenlidern und Lippenstift-Rückstände im männlichen Ge- nitalbereich. Michael bewies, dass er nicht nur multi- taskingfähiger als eine Mutter von zwölf Kindern ist, sondern auch noch einen gran-

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von zwölf Kindern ist, sondern auch noch einen gran- 2 2 Dezember 2010 diosen Koch abgibt.

Dezember 2010

diosen Koch abgibt. Er immer Wert auf frische Zutaten legt und ist außerdem vom Deutschen Weininstitut anerkannter Berater für deutschen Wein. Tatjana (Pussy) besitzt dagegen die Gabe, aus einem schlichten Feldsalat eine kulinarische Delikatesse zu zaubern und uns Spiegeltrinkerinnen gleich- zeitig mit Hilfe von nie enden wollendem Prosecco-Nachschub, die Lebenserwartung unserer Lebern, zu verkürzen! Yes Sir – We can boogie!

If God is a Djane…

Tatjana Orffé, besser bekannt als Miss Thun- derpussy (Wahlheimat FFM) arbeitet und lebt unter zwei Namen (wir ja auch gerne

mal

Vocal-House- und Elektro-Djane. Seit 1988 ist sie an den Turntables in Deutschland unterwegs. Angefangen als Türsteherin, arbeitete sie sich immer näher ans Mischpult heran: zuerst vor dem Club, danach an der Bar, dann am DJ-Pult, aber nie im Vordergrund – dafür gibt’s halt Ram- pensäue wie uns! Pussys persönliches High- light war der Berliner CSD 2003, wo sie Tausende zum Kreischen brachte. Ihr schlimmster Moment war 2008 in einem Club mit nur zwei CD-Playern, einer davon defekt! Sie musste den ganzen Abend den Finger auf der Play-Taste halten, damit das Lied lief – und das brachte wiederum sie zum Kreischen! Die Cox mag es auch gern, wenn man an ihren Knöpfen rum- spielt. Frau Heart sollte man eigentlich im- mer auf lautlos stellen!

Hey Mr. DJ, put the record on…

)

für zwei verschiedene Projekte als

Der gebürtige Bremer und ehemalige Sing- knabe im Limburger Dom Michael Büchel

begann seine Karriere als Lightjockey im legendären Blue Angel, wo er eines Abends als Aushilfe eigene Platten aus dem Koffer zaubern durfte. Von da an konnte er nicht mehr vom Vinyl lassen. Heute produziert er eigene Remixe und schreibt Musikkonzepte unter anderem für Hotelräume. Der sehr praktische Michael liebt Heimwerkertätigkeiten und hat daher auch ein (für Crystel wichtig) „rammel- fähiges“ Hochbett gebaut, das wir zwischen dem Hauptgang „Weihnachtlicher Braten

das wir zwischen dem Hauptgang „Weihnachtlicher Braten mit Klößen und Rotkohl“ und dem fantasti- schem Dessert

mit Klößen und Rotkohl“ und dem fantasti- schem Dessert „Rote Grütze mit Vanille- sahne“ begutachten durften. DJ Büchel war ein perfekter Gastgeber, auch wenn er uns nicht zu sehr verwöhnen wollte, damit wir nicht wiederkommen. Bis auf Miss Thunder- pussy haben wir selten so viel geschwiegen und gelacht und bedanken uns bei den Hosts des Abends. (cc/bh)

Checkt online für mehr!

babsi-heart.debei den Hosts des Abends. (cc/bh) Checkt online für mehr! crystelcox.de Die QitK-Videos auf Youtube.de unter

crystelcox.dedes Abends. (cc/bh) Checkt online für mehr! babsi-heart.de Die QitK-Videos auf Youtube.de unter QITK

Die QitK-Videos auf Youtube.de unter QITKCheckt online für mehr! babsi-heart.de crystelcox.de Michael-Buechel.com Miss-Thunderpussy.com Und ihre Rezepte

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DESiGN & CrEAtioN BY: ArtoFCoMM@YAHoo.DE

FRAnkFuRt kolumne

CrEAtioN BY: ArtoFCoMM@YAHoo.DE FRAnkFuRt ❚ kolumne Gabbing About Fünf Fragen an Alexander Handge aus der Bar
CrEAtioN BY: ArtoFCoMM@YAHoo.DE FRAnkFuRt ❚ kolumne Gabbing About Fünf Fragen an Alexander Handge aus der Bar

Gabbing About

Fünf Fragen an Alexander Handge aus der Bar Halo

Vita Alexander Handge ist am 1.8.1986 in Frankfurt geboren und hier auch auf- gewachsen –
Vita Alexander Handge ist am 1.8.1986 in Frankfurt geboren und hier auch auf-
gewachsen – ein echter Frankfurter Bub also! Nach der Schule ist er im öffent-
lichen Dienst gelandet und arbeitet nebenbei, quasi als Hobby, im neuen und ge-
mütlichen Lounge-Wohnzimmer Halo. Wenn es nach ihm geht, bleibt er auch noch
eine sehr lange Zeit unserer beschaulichen Mainmetropole treu. Guter Vorsatz! (cf)
Foto: cf / EBV: AoC

1 Gleich zu Beginn mal Butter bei die Fische: wie war dein Coming Out?

Ich hab mich relativ früh, mit 17 oder so, bei meinen Eltern geou- tet. Ich wollte sie nicht belügen oder etwas vorspielen. Meine El- tern sahen das total locker, dafür bin ich ihnen noch heute dank- bar. Meine Mutter sagte mir später mal, dass sie schon immer gespürt habe, dass ich anders bin, da ich immer schon lieber mit Mädchen statt mit Jungs gespielt habe. Das Outing bei meinen Freunden war genauso unproblematisch. Keiner hat sich von mir abgewendet, nur weil ich auf Männer stehe. Im Ge- genteil: besonders das weibliche Geschlecht fand das umso inte- ressanter

2 Seit wann bist du Teil des Halo- Teams? Seit August 2010 und hof-

fentlich noch ganz, ganz lange! Die Arbeit macht mir eine Menge Spaß und wir haben, glaube ich, das tollste Publikum, dass man sich wünschen kann. Ich war aber auch schon vorher in der Gastro unterwegs, und bin daher kein Unbekannter.

3 Man bekommt ja sicher so ei- niges zu sehen und zu hören, was war dein wildestes Erleb-

nis hinter oder vor der Bar? Mein wildestes Erlebnis hinter der Bar war, als ein Gast mal für mich gestrippt hat. Aber auch vor der Bar, wenn ich mit meinen

Freunden unterwegs war, gab es schon einige wilde Erlebnisse über die ich jederzeit schmunzeln muss. Dazu gehören dann auch mal blöde Anmachen wie „Ich bin vom ADAC und würde dich gerne abschleppen“, aber eben auch liebe Komplimente oder Te- lefonnummern, die man zuge- steckt bekommt. Am schönsten ist aber zur Zeit, dass wir im Halo wirklich zu einer kleinen Familie zusammengewachsen sind, was auch unsere Gäste spüren. Wir feiern eben gern mit allen zusammen!

4 Wie war dein erstes Mal? Soviel sei verraten: es war sehr schön, romantisch und

mit Gefühl. Es war also eigentlich das perfekte erste Mal. Ich erinnere mich gerne zurück!

5 Was gefällt dir an Frankfurt, was geht dir auf die Nerven? Ich liebe so vieles an Frank-

furt! Die Zeil, auf der man toll shoppen geht, das Mainufer, wo man super spazieren kann oder in Ruhe ein Eis essen kann. Das Kul- turangebot spricht auch eine breite Masse an. Die tolle Infrastruktur ist auch nicht zu verachten. Aber besonders angetan hat es mir die Skyline. Da könnte ich stunden- lang, besonders nachts drauf star- ren und sie bewundern. Was mich an Frankfurt manchmal nervt ist die Arroganz und Überheblich- keit mancher Leute. Macht euch locker, dann ist das Leben viel einfacher.

Thema Frank F ur T Jugend

GESCHMACK TRIFFT VIELFALT Wir stehen für Bio-Pioniergeist, ethisches Handeln und konsequent hochwertige
GESCHMACK
TRIFFT
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Grüneburgweg 6 • 60322 FFM Kundenparkplätze vorhanden Mo.-Fr. von 8:00 bis 20:00 Uhr Sa. von 8:00 bis 18:00 Uhr Telefon: 069.95502229

Grüneburger

Grüneburger
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von 8:00 bis 18:00 Uhr Telefon: 069.95502229 Grüneburger 2 4 Dezember 2010 Glücklicher Zufall Der Jugendverein

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8:00 bis 18:00 Uhr Telefon: 069.95502229 Grüneburger 2 4 Dezember 2010 Glücklicher Zufall Der Jugendverein „Our

Dezember 2010

Glücklicher Zufall

Der Jugendverein „Our Generation“ feiert 25-jähriges Jubiläum

Treff im Kuss41: Oliver König (links, Kuss-Team), Michael Schäfer (our generation, dritter von rechts), rechts
Treff im Kuss41: Oliver König (links, Kuss-Team), Michael Schäfer (our generation, dritter von rechts), rechts daneben Sven
Hinze (Vorstand our generation) und Judith Eisert (KUSS Team, rechts) mit Kuss41-Besuchern, die gerade zu Gast waren.
Fotos: cos

Michael Schäfer lächelt zufrieden. Eingerahmt von zwei bunten Bildern mit Motiven des „KUSS 41“-Maskottchens – einem grünen Froschkönig – grinst auch er wie ein geküsster Prinz.

1985 war wohl ein

gutes Jahr für die Homo-Bewegung in Frankfurt, und jetzt haben wir sogar im Jubiläumsjahr end- lich ein Jugendzentrum“, schmunzelt Schäfer. Dabei sei alles nur ein „glücklicher Zufall“ gewe- sen. Der Trägerverein „our generation“ des im April 2010 eröffneten Jugendzentrums in der Kurt-Schumacher-Straße 41 hätte sich auch gefreut, wenn es nicht ganze acht Jahre ge- dauert hätte, bis das Projekt „Räume für Träume“ Realität wird. „Wir haben bereits 2002 erstmals für ein Jugendzen- trum geworben und ehrlich

gesagt nie gedacht, dass es schneller gehen würde“, sagt er. Vorstand Michael Schäfer, der seit 2002 beim Jugendverein aktiv ist, erin- nert sich noch gut an den langen Überzeugungs- weg im Römer und bei Behörden. „Bereits 2004 hatte der Runde Tisch mit der Stadt zur Situation von Lesben und Schwulen in Frankfurt sich für die Finanzierung eines Jugendzentrums ausge- sprochen, doch erst 2007 gab es auch einen Be- schluss der Stadtverordnetenversammlung.“ Erst dann entstand eine extra vom Jugendamt mit „our generation“-Mitgliedern eingerichtete Arbeits- gruppe. In Köln gibt es mit dem „anyway“ bereits seit 1999 ein stadtfinanziertes Jugendzentrum.

Es gab immer jemand, der weiter- gemacht hat

Our Generation, das heute mit über 130 Mitglie- dern nicht nur der älteste sondern auch größte Verein für junge homosexuelle Menschen in Hessen

„25 Jahre gibt uns jetzt

ist, hat selbst eine Geschichte mit vielen Höhen und Tiefen erlebt. „Über die Vorgeschichte gerade in den neunziger Jahren wissen wir heute nicht genau Bescheid“, erläutert Michael. „Aber eins hat unsere Recherche ergeben: Es gab immer je- mand, der weitergemacht hat.“ Seine Anfänge erlebte „Our Generation“ als „Schwule Jugend- clique Frankfurt“ der Uni. Die nächste Hürde nahm sie 1987 mit der Aufnahme in den Stadt- jugendring gegen viele Widerstände der dama- ligen CDU-Mehrheit in Frankfurt. „Die Stadt ließ sogar extra mit einem Gutachten überprüfen, ob wir nicht doch irgendwie schädlich für Jugendliche sind“, wundert sich Schäfer heute. Die Arbeit der damaligen Jugendclique ähnelte in vielem bereits der heutigen – mit orga- nisierten Freizeitfahrten, Party- reihen und politischer Aufklä- rungsarbeit. Mit einem Haken:

sie gab es nur für schwule Jungs. 1999 folgt mit der Um- wandlung der Schwulen Jugendclique in our ge- neration die Öffnung für junge Lesben, Bisexuelle und Transgender von 14 bis 27 Jahren. Dann ab 2003 als selbständig eingetragener Verein mit dem Jugendcafé die Etablierung einer ersten festen Anlaufstelle für homosexuelle Jugendliche im Switchbord in der Alten Gasse.

Das Team im Kuss-41-Zentrum

Heute fokussiert sich die Arbeit des Teams neben dem Jugendzentrum auf weitere Freizeitangebote und die gemeinsame Arbeit am sexualpädago- gischen Schulaufklärungsprojekt, das gerade wie- der gestartet ist. „Jeder, den wir dort erreichen, ist einer mehr, den wir in seiner Entwicklung stärken können“, betont Michael Schäfer. Dabei greift „our generation“ jetzt auf ein Team vom Jugendzentrum zurück. Und neue Besucher

betont Michael Schäfer. Dabei greift „our generation“ jetzt auf ein Team vom Jugendzentrum zurück. Und neue
und potenzielle Mithelfer gibt es genug, denn das „Kuss 41“ freut sich über wachsende Besucherzahlen.

und potenzielle Mithelfer gibt es genug, denn das „Kuss 41“ freut sich über wachsende Besucherzahlen. Das beweise auch die aktuell durchgeführte Besucherumfrage. „Wir haben jetzt bis Donnerstag 80 verschiedene Besucher gezählt, die zum Cafébetrieb kommen“, freut sich Oliver König. Er ist einer der festangestellten Sozialarbeiter im „Kuss 41“, schwul, und zusammen mit Kollegin Judith Eisert für die Beratung und Projekte im Jugendzentrum zuständig. An vier Tagen gibt es im Kuss 41 einen offenen Cafebetrieb bis 22 Uhr: dienstags und freitags gemischt, mittwochs nur für Mädels und donnerstags nur für Jungs. Einzige Voraussetzung ist ein alter zwischen 14 und 27 Jahren. An einem Samstag im Monat bietet das „Queer-Einstei- ger-Treffen“ Neulingen die Möglichkeit mit anderen ins Gespräch zu kommen. „Wir haben bewusst keinen Öffnungstag gewählt, damit die Leute alle im gleichen Boot sitzen“, erklärt König. Aber auch die Angst einfach so vorbeizukommen sei unbegründet, von den alten Hasen stehe immer einer auf und rede mit den Neuen. An den Einsteiger- Tagen mischen sich die „Neuen“ eh mit den „Alten“ KUSSlern, da das Team im Anschluss immer einen Film zeige. „Toll angelaufen

ist auch das Elterncafé. Beim ersten Termin hatten wir 27 Eltern und neun Jugendliche hier, „ freut sich König. „Sie kommen nicht nur um das „Kuss“ zu checken, sondern auch um über ihre Ängste zu reden oder ob sie etwas falsch machen.“ Nach dem großen Interesse wird es vier weitere Termine 2011 geben. Doch damit nicht genug: im Dezember geht mit „Talk im Kuss“ ein monatlicher Themenabend an den Start. „Wir werden Referenten zu Themen wie Gesundheit, Sicherheit und Medien- kompetenz einladen und dann mit ihnen diskutieren“, erläutert Michael. (cos)

Weitere Infos über Our Generation e.V. unter ourgeneration-ffm.de und zum Kuss 41 unter kuss41.de. Das Café im Jugendzentrum ist Dienstag bis Freitag von 17 bis 22 Uhr geöffnet.

und zum Kuss 41 unter kuss41.de. Das Café im Jugendzentrum ist Dienstag bis Freitag von 17
und zum Kuss 41 unter kuss41.de. Das Café im Jugendzentrum ist Dienstag bis Freitag von 17
und zum Kuss 41 unter kuss41.de. Das Café im Jugendzentrum ist Dienstag bis Freitag von 17
und zum Kuss 41 unter kuss41.de. Das Café im Jugendzentrum ist Dienstag bis Freitag von 17
2 6 2 6 DezemberDezember 20201100 Szene Frank F urt ❚ ga S tro Trost
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2 6 2 6 DezemberDezember 20201100 Szene Frank F urt ❚ ga S tro Trost an

DezemberDezember 20201100

Szene Frank F urt ga S tro

Trost an dunklen Tagen

Kabul und L’Apostrophe nehmen uns die Tristesse

Tagen Kabul und L’Apostrophe nehmen uns die Tristesse Auch in schlechten Zeiten soll man es sich

Auch in schlechten Zeiten soll man es sich gut gehen lassen. Daher gibt in diesem Monat zwei ganz unterschiedliche Methoden der gelungenen Krisen­ bewältigung: eine fürs Budget und eine fürs Sentiment. Beginnen wir mit der den Geldbeutel schonenden Vari­ ante und begeben wir uns über die Brücke ans Sachsenhäuser Ufer, wo am Frankensteiner Platz mit dem „Kabul“ ein All­ you­can­eat Konzept umge­ setzt wurde. Mit unschlag­ baren 8,90 EUR steht einem das warme Büffet zur vollen Verfügung, an dem es verschie­ dene täglich wechselnde Spe­ zialitäten der afghanischen Küche zum Abschöpfen gibt.

Die Auswahl ist übersichtlich, so dass man eigentlich von allem probieren kann, bevor man platzt. Als Grundlage dient ein gelber mit Möhren, Rosinen und Karda­ mom verfeinerter Gewürzreis, hinzu kommen Spinat, saftige Zuc­ chinischeiben und eine rote Soße mit schwarzen Bohnen. Herz­ hafte Lammfleischbällchen und Hähnchen­Drumsticks mit orienta­ lischer Würze vervollständigen das Mahl. Die Küche Afghanistans ist intensiv aber nicht zu scharf. Mit dem hausgemachten sauerpikanten „Chatni“, den ich mal als Chut­ ney übersetzen würde, lässt sich der Genuss verfeinern. Das Restau­ rant ist optisch weniger spektakulär, bietet aber viel Platz und sogar ganz angenehme Orient­Hintergrundmusik.

das Kabul in Sachsenhausen

Optisch wenig spektakulär, dafür sehr lecker:

Kabul Restaurant, Frankensteiner Str. 1, Ffm-Sachsenhausen, Telefon: 069-96 23 81 70, Di-So: 17 bis 23 Uhr, Mo RuhetagOptisch wenig spektakulär, dafür sehr lecker: kabul-restaurant-ffm.de Orient oder Cuisine? Ein

kabul-restaurant-ffm.deTelefon: 069-96 23 81 70, Di-So: 17 bis 23 Uhr, Mo Ruhetag Orient oder Cuisine? Ein

Orient oder Cuisine?

Ein Seelentröster ganz anderer Art ist das „’Apo­ strophe“ in der Rotlint­ straße, das in einer Atmos­ phäre gediegener Elegance französisch­mediterrane Küche serviert. Auf breit schwarz­weiß gestreifter Tapete prangen schwarzgerahmte Picas­ sos und distinguierte Zeichnungen und ver­ mitteln ein Ambiente

von Niveau und Kultur. Der gepflegte und aufmerksame Service des Personals hilft gerne bei der Zusammenstellung des Menüs und der Weine, denn die Verlockungen machen es nicht gerade leicht, sich zu entscheiden. Saisongemäß sollte man die köstliche Gänsebrust mit Maronensau­ ce (mit dunklem festen Fleisch 17,50 EUR) probieren oder das sah­ nige Kalbsgulasch auf rotem Kartoffelpüree mit Feldsalat (16,80 EUR). Die guten Grundzutaten erübrigen übertriebene Würze und lassen den Eigenheiten der Zutaten die volle Geschmacksentfal­ tung. Für das Gebotene sind die Preise geradezu günstig. Allerdings sollte man reservieren, denn die Generation „Neues Nordend“ wird hier nicht lange auf sich warten lassen – und dann sind die Plätze voll. (pez)

Köstliche französisch-mediterrane Küche: L’Apostrophe im Nordend

französisch-mediterrane Küche: L’Apostrophe im Nordend L’Apostrophe – Cuisine mediterrane, Rotlintstr. 32,

L’Apostrophe – Cuisine mediterrane, Rotlintstr. 32, Ffm-Nordend, Telefon: 069 – 15344054, lapostrophe.de, Mo – Fr: 12 bis 14:30, 18 bis 24 Uhr, Sa 18 bis 1 Uhr, So Ruhetag

Telefon: 069 – 15344054, lapostrophe.de, Mo – Fr: 12 bis 14:30, 18 bis 24 Uhr, Sa

Szene Frank F urt k ultur

Eine Aids-Gala für Frankfurt

Benefiz-Gala und „Rosa Bembel“-Auszeichnung 2011

Bäppi (li) mit Volks- theater-Chefin Gisela Dahlem-Christ und Christian Setzepfandt (AIDS-Hilfe Frankfurt) Foto:
Bäppi (li) mit Volks-
theater-Chefin Gisela
Dahlem-Christ und
Christian Setzepfandt
(AIDS-Hilfe Frankfurt)
Foto: aidsgala-frankfurt.de

Manchmal wird aus der Not eine gute, neue Idee geboren: Bäppi LaBelle samt dem Team um Dirk Schicke zeichneten sich in den vergangenen Jahren eigentlich für die Organisation der Regenbogensit- zung an Fasching aus. Als diese Veranstal- tung als verschiedenen organisatorischen Gründen 2010 und auch im kommenden Jahr nicht stattfinden kann, sattelte man um. „In anderen Städten gibt es regelmä- ßige Gala-Veranstaltungen für die AIDS- Hilfe – nur in Frankfurt nicht“, meint Bäppi. So wurde die Idee zur Aktion „Frankfur- ter Künstler helfen – Aidsgala Frankfurt“ geboren. Pate stand die 1998 und 1999 im Zoo-Gesellschaftshaus stattgefundene „Co- medy Gala“. Bäppi, auf dem besten Weg zum Frankfurter Original, ließ seine Bezie- hungen ein bisschen spielen: gewinnen konnte sie zunächst Gisela Dahlem-Christ vom traditionsreichen Frankfurter Volks- theater, wo die Gala stattfinden wird. „Aids ist eine Krankheit, die wir alle bekommen können“, begründete Gisela Dahlem-Christ ihre Entscheidung zum Engagement. Die Schirmherrschaft übernimmt OB Petra Roth: „Als ich sie anrief, frage sie spontan, ob ich wolle, dass sie auf der Bühne tanzt“, erzählt Bäppi. „Für die Schirmherrschaft war sie aber auch sofort zu begeistern“. Tanzen und singen übernehmen da wohl besser Künstler-Kollegen wie Jo van Nel- sen, Mathias Münch, Bodo Bach, die Ho- moristen, Arabesque, Gabriel Groh mit Band (bekannt aus dem „Pik Sonntag“), Musical-Star Lothair Eaton oder das En-

semble des Stalburg Theaters, das mit „Fa- milie Hesselbach“ und „Das Mädchen Rosemarie“ äußerst erfolgreich spielt. Der Erlös des Abends wird dem ambulanten Pflegedienst der AIDS-Hilfe (Regenbogen- dienst) sowie den HIV-Präventions-Projek- ten an den Schulen zufließen. Darüber hinaus möchte die Gala aber auch diejenigen ehren, die sich seit langen Jah- ren für die AIDS-Hilfe verdient gemacht haben und oft im Hintergrund wirken. Der „Rosa Bembel“ wird an Menschen oder eine Gruppe verliehen, die in herausragender Weise ein kontinuierliches Engagement für die Arbeit der AIDS-Hilfe Frankfurt gezeigt haben. Eine prominent besetzte Jury wird die Gewinner ermitteln, aber auch ein Publikumspreis soll vergeben werden. „Mit dem Publikumspreis wollen wir kreative Ideen und persönliche Engage- ments eines Jahres auszeichnen“ heißt es in der Pressemitteilung. „Jeder echte oder Umland-Frankfurter kann dazu seinen Vorschlag auf der Website der AIDS-Gala einreichen und zur Abstimmung bringen“. Stattfinden wird die Gala am Pfingst- montag 2011. „Aids sollte ja nicht nur zum Welt-Aids-Tag ein Thema sein“, meint Bäppi. Der Vorverkauf für die Aids-Gala startet bereits am 1.12.2010. (bjö)

Mo, 13.6.2011 (Pfingstmontag) Frankfurter Aidsgala im Volkstheater Frankfurt, Großer Hirschgraben 23.Infos und VVK (ab 1.12.2010) sowie alles zum Award „Rosa Bembel“ unterThema sein“, meint Bäppi. Der Vorverkauf für die Aids-Gala startet bereits am 1.12.2010. (bjö) aidsgala-frankfurt.de

aidsgala-frankfurt.deVolkstheater Frankfurt, Großer Hirschgraben 23.Infos und VVK (ab 1.12.2010) sowie alles zum Award „Rosa Bembel“ unter

Großer Hirschgraben 23.Infos und VVK (ab 1.12.2010) sowie alles zum Award „Rosa Bembel“ unter aidsgala-frankfurt.de

Szene FrankFurt kultur

Von Körperlichen und geistigen Neigungen Die Reflektionen bei Nazim Ünal Yilmazv
Von Körperlichen und geistigen Neigungen
Die Reflektionen bei Nazim Ünal Yilmazv

Er ist jung, talentiert, diszipliniert und er stellt eine hohe Anforderung an sich selbst. Seine Malerei ist humorvoll und selbstironi- sch, mal übertrieben pathetisch, barock-ma- nieristisch, mit präzisem, zugreifendem Pin- selstrich. In seinem Werk beschäftigt er sich hauptsächlich mit der Türkei, dem Konflikt zwischen Staat und Religion und der Rolle der Sexualität in diesem Machtgefüge. Oft macht er sich selbst zum Thema; Begehr- lichkeit, Sehnsucht, Erwartung und Enttäu- schung sind stets auch in seiner Malerei prä- sent. Der genderpolitische Blick, der das Dilemma zwischen Aktivität und Passivität, Voyeurismus und Exhibitionismus, Subjekt und Objekt betrachtet, ist allgegenwärtig in seinen Kompositionen und Figurationen. Yilmaz trifft Aussagen über die Welt und sich, stets mit einem Verweis auf soziale Spannungen und gesellschaftliche Konven-

Verweis auf soziale Spannungen und gesellschaftliche Konven- Our child, 80 x 70 cm, oil on canvas,

Our child, 80 x 70 cm, oil on canvas, 2008

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Our child, 80 x 70 cm, oil on canvas, 2008 2 8 2 8 DezemberDezember 20201100

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tionen. Einen innovativen Beitrag zu leisten hofft er, auch wenn er der gesellschaftlichen Rolle der Kunst aus der Sicht der aufgeklär- ten Rezipienten misstraut. Was ihn sympa- thisch macht. Nazim Ünal Yilmaz, 1981 in der Türkei ge- boren, lebt und arbeitet in Istanbul und Wien und hat Anfang dieses Jahres sein Diplom an der Akademie der Bildenden Künste in Wien abgeschlossen. Aber bereits nach seinem Kunststudium in der Türkei ist der Künstler seit 2005 auf Ausstellungen nicht nur in sei- nem Heimatland, sondern auch über die Grenzen hinaus, in Italien, in Österreich, in der Schweiz und in Deutschland präsent. 2008 waren seine Bilder in der Schau „Mit anderem Blick“ in der Ausstellungs-Halle Frankfurt zu sehen. Keine Ahnung, wo die gab da war. (los)

Frankfurt zu sehen. Keine Ahnung, wo die gab da war. (los) nazimunal.com Childs Room, 60 x

nazimunal.com

Keine Ahnung, wo die gab da war. (los) nazimunal.com Childs Room, 60 x 50 cm, oil

Childs Room, 60 x 50 cm, oil on canvas, 2010

Nazim Ünal Yilmaz lebt und arbeitet in Istanbul und Wien

Nazim Ünal Yilmaz lebt und arbeitet in Istanbul und Wien „Captive“, 145 x 120 cm, oil

„Captive“, 145 x 120 cm, oil on canvas, 2009

in Istanbul und Wien „Captive“, 145 x 120 cm, oil on canvas, 2009 Undertone, 145 x

Undertone, 145 x 120 cm, oil on canvas, 2010

Yes, we can’t The Forsythe Company im Depot Das im März 2008 uraufgeführte Stück wird
Yes, we can’t
The Forsythe Company im Depot
Das im März 2008 uraufgeführte Stück wird nun in einer Neufassung als Wie-
deraufnahme gezeigt. Das Spektakel des Ringens um die außergewöhnliche
Darbietung wird jederzeit vom Angstgespenst des Scheiterns heimgesucht. Die
Inszenierung des Malheurs in „Yes We Can’t“ spiegelt den von Beckett in die
Worte „Wieder versuchen. Wieder scheitern. Besser scheitern.“, gefassten Ent-
schluss. Und das ist keine faule Ausrede, sondern Absicht.
Do, 9.12. – So, 12.12., 20 Uhr, Bockenheimer Depot, Frankfurt. Do + So
27 EUR, Fr + Sa 32 EUR, kein Einlass für Kinder unter 12 Jahren
Foto: Dominik Mentzos

Lebkuchen – Malediva in der Alten Mühle

Foto: Robert Recker
Foto: Robert Recker

Lo Malinke und Tetta Müller lesen ein aberwitziges Gedicht über den Besuch eines Weihnachtsmarktes und erzählen ihre hauchzart blasphemische Version der Weihnachtsgeschichte. Weihnachten mit Malediva ist wie ein Eimer Sangria unterm Tannenbaum: es passt nicht wirklich zusammen, macht aber jede Menge gute Laune! Mi, 1.12., 20 Uhr, Theater Alte Mühle, Lohstr.13, Bad Vilbel. 17 EUR

20 Uhr, Theater Alte Mühle, Lohstr.13, Bad Vilbel. 17 EUR Der Schuh des Manitu – Das

Der Schuh des Manitu – Das Musical in Bad Vilbel

Foto: tatanka/photocase.com
Foto: tatanka/photocase.com

Im Land, wo die Schoschonen schön wohnen, wird man- gels Kriegsbeil der Klappstuhl ausgegraben Die aktuelle Show des „Trash Girls Showteam“ lehnt sich weitgehend an das Original des Films von Michael Bully Herbig und des Musicals aus dem Theater des Westens in Berlin. Auch als Eventabend mit vorangehendem Dinner und Show buchbar!

Fr, 10.12. + Sa, 11.12., 20 Uhr (Einlass 19 Uhr), Kurhaus Bad Vilbel, Niddastr. 1, Bad Vilbel. 19 EUR, als Dinnershow 65 EUR

Niddastr. 1, Bad Vilbel. 19 EUR, als Dinnershow 65 EUR Evita – Das Musical in der

Evita – Das Musical in der Alten Oper

Dinnershow 65 EUR Evita – Das Musical in der Alten Oper Ihr schillerndes Charisma machte die

Ihr schillerndes Charisma machte die ehe- malige Präsidentengattin Maria Eva Duarte de Perón zur spirituellen Führerin der ar- gentinischen Nation. Spätestens nach Alan Parkers Verfilmung mit Madonna als Evita ist die Figur aus oben genannten Gründen auch eine Ikone für uns. Wer, bitteschön, stand noch nicht im weißen Bademantel auf seinem Balkon und huldigte gütig dem

Volke (wenn’s die Nachbarn nicht sehen)?

Mi, 15.12. – So, 2.1., 20 Uhr, Alte Oper, Opernplatz 1, Frankfurt. Ab 37 EUR. Wir verlosen Tickets – schnell auf Aktion / Leser geblättert!gütig dem Volke (wenn’s die Nachbarn nicht sehen)? Wunschlos glücklich – Jo van Nelsen und Thorsten

Wunschlos glücklich – Jo van Nelsen und Thorsten Larbig

Foto: Katrin Schander
Foto: Katrin Schander

„Willkommen im Hans-im-Glück-Zeitalter“ - Weihnachten ist gerettet. Jo und Thorsten am Klavier hinterfragen das elementar Wesentliche: das ganz persönliche Glück jedes einzelnen von uns. Schlager, Rap und Operette werden zu einem bunten Musik- Kabarett zusammengestellt. Frivol und frech, pathetisch und kitschig garantieren sie gute Laune.

Fr, 24.12. – So, 26.12., 20 Uhr Mousonturm, Waldschmidtstraße 4, Frankfurt. 22 EURzu einem bunten Musik- Kabarett zusammengestellt. Frivol und frech, pathetisch und kitschig garantieren sie gute Laune.

kitschig garantieren sie gute Laune. Fr, 24.12. – So, 26.12., 20 Uhr Mousonturm, Waldschmidtstraße 4, Frankfurt.

Szene Frank F urt Community

X-Mas Turnier

1000 schwule und lesbische SportlerInnen in der City

Turnier 1000 schwule und lesbische SportlerInnen in der City Volleyballteam gegründet, die Sportler ver- netzten sich

Volleyballteam gegründet, die Sportler ver- netzten sich und organisierten selbst kleinere Turniere. „Besonders wichtig ist uns, dass die persönlichen Kontakte im jun- gen Netzwerk der Outreach-Familie zu pfle- gen. Und wir freuen uns, sagen zu können, dass die Outreach-Sportlerinnen als mensch- liche und sportliche Bereicherung wahrge- nommen werden und herzlich willkommen sind“, meint der Verein zum Projekt. (bjö)

X-mas-Turnier von FVV und Artemis, Fr, 3.12. – So, 5.12. Welcome-Party am 3.12. im Pulse, Bleichstr. 38 a.willkommen sind“, meint der Verein zum Projekt. (bjö) „Jingle Bells“-Party am Sa, 5.12. in der Union

„Jingle Bells“-Party am Sa, 5.12. in der Union Halle (siehe S. 38)So, 5.12. Welcome-Party am 3.12. im Pulse, Bleichstr. 38 a. Auch im Jubiläumsjahr des Frankfurter Sportvereins

Auch im Jubiläumsjahr des Frankfurter Sportvereins FVV ist das jährliche X-Mas- Turnier der Höhepunkt der Sportveranstal- tungen. Zum 22. Mal kommen Sportler und Sportlerinnen aus ganz Europa in Frankfurt zusammen – rund 1000 Gäste erwarten der FVV und der lesbische Sportverein Artemis, die seit einigen Jahren für das Turnier zu- sammenarbeiten. Neun Sportarten stehen auf dem Turnier- plan, von Badminton über Schwimmen, Tanzen, Tischtennis und Volleyball. Neben sportlicher Aktivität und landesgrenzüber- greifenden Get-together spielt der Commu- nity-Aspekt beim Turnier eine große Rolle:

mit dem Förderprojekt „Outreach Osteuropa“ werden seit 2004 osteuropäische Lesben und Schwule bei der Teilnahme am Turnier unterstützt.

und Schwule bei der Teilnahme am Turnier unterstützt. Im vergangenen Jahr konnten 65 Sport- ler durch

Im vergangenen Jahr konnten 65 Sport- ler durch Outreach gefördert werden - 80 Anfragen lagen vor. In Kooperati- on mit dem Völk- linger Kreis werden hierfür Spenden aller Art zusam- men getragen. „Outreach Osteur- opa“ wurde sogar von der Initiative „Bündnis für Demo- kratie und Tole- ranz“ des Bundesministeriums für Justiz und Inneres als vorbildlich ausgezeichnet. „Die Gegensätze könnten nicht größer sein“, meint FVV-Pressesprecher Jan Frö- lich. „In Deutschland erfährt man Zuspruch von öffentlicher Seite für sein Engagement, in Osteuropa drohen Lesben und Schwulen Diskriminierung und Gewalt“. In der Tat er- leben die Sportler und Sportlerinnen aus Polen, Russland oder Bulgarien hier oft zum ersten Mal, wie frei man als Schwuler oder Lesbe leben kann. Erfahrungen, die zurück im eigenen Land auch Eigeninitiative aus- lösen: so wurde im Katowice ein schwules

leben kann. Erfahrungen, die zurück im eigenen Land auch Eigeninitiative aus- lösen: so wurde im Katowice

FVV-Sport des Monats

Fitness für Positive

Bereits seit 1993 bietet der FVV eine Sportgruppe für HIV-Positive, die mit Konditionstraining, Muskelkräftigung sowie Kreislauf- und Stoffwechsel fördernden Übungen eine ausgewogenes Fitnesspro- gramm anbietet, bei der jeder Teilnehmer seine persönliche Bela- stungsgrenze bestimmen kann. Teamleiter Wigbert betont, dass das Training in einem geschützten Raum stattfindet: „Es werden keine Fotos oder Namen veröffentlicht; man braucht also keine Angst zu haben, als Positiver geoutet zu werden“. Die Gruppe wird rege genutzt, die Teilnehmer sind zum größten Teil weit über 40. Für Januar 2011 soll das bestehende Angebot nun durch eine Jugendgruppe „20+Pos“ für HIV-Positive bis um die 30 Jahre ergänzt werden. „Gerade unter Jugendlichen sind Aids und HIV noch immer ein Tabuthema“, meint Georg, Leiter der neuen Gruppe „Die AIDS-Hilfe bietet schon seit längerem den Treff 20+Pos für junge HIV-Positive an, und der FVV hat sich immer auch für Community-Belange engagiert. Unsere Idee kam bei der AIDS-Hilfe schon mal gut an“. Und nicht nur dort: der europäische Sportverband der lesbisch-schwulen Sportgruppen EGLSF wird das Projekt fördern. Trainingszeiten und -Ort werden derzeit noch ermittelt – checkt die nächsten Ausgaben des gab-Magazins oder die FVV-Homepage für Updates! (bjö)

„20+Pos-Sport“ für Männer bis um die 30 Jahre startet ab Januar 2011, Kontakt und Infos über Georg unter fvv-sport@fvv.org oder

fvv.org Die bereits bestehende „PositHIV-Sport“-Gruppe trifft sich donnerstags zwischen 20 und 22 Uhr in der Sporthalle der Schwanthalerschule in Sachsenhausen, Kontakt über Wigbert unter fvv-positHIVsport@fvv.orgfür Männer bis um die 30 Jahre startet ab Januar 2011, Kontakt und Infos über Georg

22 Uhr in der Sporthalle der Schwanthalerschule in Sachsenhausen, Kontakt über Wigbert unter fvv-positHIVsport@fvv.org
22 Uhr in der Sporthalle der Schwanthalerschule in Sachsenhausen, Kontakt über Wigbert unter fvv-positHIVsport@fvv.org
22 Uhr in der Sporthalle der Schwanthalerschule in Sachsenhausen, Kontakt über Wigbert unter fvv-positHIVsport@fvv.org

Foto: LFC

Foto: cf

Szene FrankFurt Community

Foto: LFC Foto: cf Szene FrankFurt ❚ Community Der LFC-Vorstand beim Treffen in Stuttgart beschloss: ab

Der LFC-Vorstand beim Treffen in Stuttgart beschloss:

ab dem Jahr 2011 soll es eine regelmäßige, überregionale Mr. Fetisch Germany-Wahl geben.

Leather Mania

FLC lädt zum Dresscode-Wochenende

Im Oktober lud der FLC zur Wahl des Mr Leather Europe – im Dezember folgt erneut ein Treffen der deutschsprachigen Leder- und Fetischclubs in Frankfurt.

Noch vor den AIDS-Hilfen waren die Leder- clubs die ersten organisierten Schwulen und somit Vorreiter der Bewegung. Dies drückt sich in einem stolzen Doppeljubiläum aus:

der Frankfurter Leder Club (FLC) wird 25, der Motor Sport Club Rhein-Main (MSC) gar beachtliche 40! Während sich der FLC in den letzten Jahren zum Fetischclub für ver- schiedene Vorlieben wandelte, vertritt der MSC als ältester noch existierender Leder- club Deutschlands weiterhin die „reine Le- derlehre“. Was aber beide Clubs nicht davon abhält, zusammen zu arbeiten und zu feiern

33 Jahre Stall

Generations of Love

(vorbildlich, Männer!). Zum Jubiläum des FLC lud der Verein bereits im Oktober die europäische Fetisch-Szene zum Party-Wo- chenende mit Wahl des Mr Leather Europe (siehe Fotos). Bei der Jahreshauptversamm- lung der deutschsprachigen Lederclubs im November in Stuttgart entschieden die 16 Mitglieds-Vereine, dass es ab 2011 jährlich eine gemeinsame Wahl zum Mr Fetish Ger- many geben wird; derzeit wurden lediglich regionale Wahlen durchgeführt. Zum Dop- pel-Jubiläum von FLC und MSC gibt‘s im Dezember in Frankfurt zunächst ein gemein-

sames Partywochenende, zu dem auch die Clubs des deutschsprachigen Raums einge- laden sind. Natürlich in Frankfurts Feti- schinstitution, dem Stall. Am Freitag heißt es zur „Leather Mania“ Einlass nur in Leder, Gummi, Uniform, Skin, Worker oder Sports- wear (Komplettoutfit). Weniger streng geht es am Samstag zur Stall XL Night zu. Am Sonntag folgt der obligatorische Abschieds- brunch im Depot 1899 in Sachsenhausen.

(or/bjö) Fr, 17.12. + Sa, 18.12., 22 Uhr, Stall, Stiftstr. 22, Frankfurt. Eintritt frei, Spende an den Sozialfonds erwünscht

Eintritt frei, Spende an den Sozialfonds erwünscht Cruising Open End New Man ganz neu Auch im

Cruising Open End

New Man ganz neu

Sozialfonds erwünscht Cruising Open End New Man ganz neu Auch im Jubiläumsjahr des Frankfurter Sportvereins FVV

Auch im Jubiläumsjahr des Frankfurter Sportvereins FVV ist das jährliche X-Mas-Turnier der Höhepunkt der Sportveranstal- tungen. Zum 22. Mal kommen Sportler und Sportlerinnen aus ganz Europa in Frankfurt zusammen – rund 1000 Gäste erwar- ten der FVV und der lesbische Sportverein Artemis, die seit ei- nigen Jahren für das Turnier zuen, die zurück im eigenen Land auch Eigeninitiative auslösen: so wuen, dass die Outreach- Sportlerinnen als menschliche und sportliche Bereicherung wahr- genommen werden und herzlich willkommen sind“, meint der Verein zum Projekt. (bjö)

willkommen sind“, meint der Verein zum Projekt. (bjö) Sa, 4.12., 22 Uhr, Stall, Stiftstr. 22, Frankfurt.

Sa, 4.12., 22 Uhr, Stall, Stiftstr. 22, Frankfurt.

Nach erfolgtem Umbau der Cruising- Labyrinths lockt das New Man im Basement der WOS im Kaisersack (!!) im Dezember jeden Samstag zum Cruising mit open End. Zur Verfü- gung stehen neue Darkrooms, ein Slingraum, ein Raum mit Andreas- kreuz, ein Fickbock und drei neue Liegeflächen – letztere sind beson- ders beliebt, meint Sascha vom New Man Team. „Wir haben auch dafür gesorgt, dass keine Stricher mehr im Laden sind“, meint er weiter. „Das hat sich im New Man-Kino in der Kaiserstraße 66 gut bewährt und ist jetzt auch in der Nummer 72 wieder eingeführt“. Zum Kennenlernen der neuen Räume bietet New Man das samstägliche open end Special zunächst im Dezember an. Für das kommende Jahr sind dann auch wieder regel- mäßige Sex-Partys geplant. Wir sagen: play safe – Kondome und Gleitgel gibt’s ab 1,50 EUR an der Kasse. (bjö/or)

und Gleitgel gibt’s ab 1,50 EUR an der Kasse. (bjö/or) Sa, 4./ 11./ 18./ 26.12., 10

Sa, 4./ 11./ 18./ 26.12., 10 Uhr – o.e., New Man im WOS, Kaiserstr. 74, Frankfurt. 9 EUR.

– o.e., New Man im WOS, Kaiserstr. 74, Frankfurt. 9 EUR. Wir Wir haben haben auch
Wir Wir haben haben auch auch Heilig Heilig Abend, Abend, an an beiden beiden
Wir Wir haben haben auch auch Heilig Heilig Abend, Abend, an an beiden beiden
Weihnachtstagen,SilvesterundNeujahrgeöffnet Weihnachtstagen,SilvesterundNeujahrgeöffnet
mit Sommergarten
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U-Bahnstation 'Höhenstraße' · 60316 Frankfurt am Main · Telefon 069 - 43 25 00
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Öffnungszeiten: Täglich von 12:00 bis 14:30 und ab 17:30
auch an Sonn- und Feiertagen
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und ab 17:30 auch an Sonn- und Feiertagen W A R M E K Ü C

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und ab 17:30 auch an Sonn- und Feiertagen W A R M E K Ü C

FrankFurt Community

mehr Community!

mehr Community!

mehr Community!
mehr Community!
Grenzverläufe Infotelefon zentrale Veranstaltung der AHF zum Welt-Aids-Tag 2010. Anschließend Trauer marsch zum
Grenzverläufe
Infotelefon
zentrale Veranstaltung der AHF zum
Welt-Aids-Tag 2010. Anschließend
Trauer marsch zum Aids-memorial auf
dem Peterskirchhof. mehr auf Seite 10.
Telefonberatung für ältere homo-
sexuelle männer, jeden Dienstag.
Auf Wunsch anonym und immer
vertraulich.
Mi, 1.12., 18 Uhr, Paulskirche, Paulsplatz,
Frankfurt. Eintritt frei
Di, 7./14./21./28.12., 19­21 Uhr,
069–299 80 76 27
Liebe auf Augenhöhe
Aids-Gala Offenbach
Workshop für lesbische Frauen mit
traumatischen erfahrungen mit Dr.
Tanja rode. Infos und Anmeldung im
LIbS (Tel. 28 28 83).
Mi, 8.12., 18:30 Uhr, eva, Saalgasse 15,
Frankfurt. 15 EUR
LSVD Adventstreff
Die AIDS-Hilfe Offenbach veranstaltet
anlässlich des Welt-Aids-Tags eine
benefizgala mit Irmgard Knef, dem
verkannten Weltstar und zugleich
heimlich zwillingsschwester von
Hildegard, die mit unglaublichen
Anekdoten und grandiosen Chansons
aufwartet. Als Vorgruppe tritt die
Punkband „Die radierer“ auf, die
sich mit subversivem Humor und
schräger Avantgardemusik einen
Namen gemacht hat.
Die schwullesbische Interessenver-
tretung lädt alle mitglieder, Freunde
und Interessierten zu Plätzchen &
Kuchen und anschließendem ge-
meinsamen besuch des Weihnachts-
marktes, zum zwanglosen Kennen-
lernen und Ideenaustausch.
Fr, 10.12., 19 Uhr, LSKH, Klingerstr. 6,
Frankfurt. Kostenlos.
Ladies Takeover Friday
Sa, 4.12., 20 Uhr, KJK Jugendzentrum,
Sandgasse 26, Offenbach. VVK im bam Buch­
laden am Markt oder über 069–88 36 88.
Diesmal kapern die Lesben (& Freun-
de) das bornheimer Traditionslokal
„malepartus“.
X-Mas-Karaoke
Fr, 10.12., 20 Uhr, Malepartus, Bornheimer
Landwehr 59, Frankfurt. Eintritt frei
Polyneuropathien
Fachvortrag von Dr. Ulrike mann
(berlin) über die Nervenerkrankung
und ihre behandlungsmöglichkeiten
im Umfeld einer HIV-Therapie.
Di, 14.12., 19:30 Uhr, bASIS, Lenaustr. 38
HH, Frankfurt. Kostenlos
Schriller die Tucken nie singen:
performe deine liebsten (oder
meistgehassten) Weihnachts-
schlager!
Friends
exklusiv
So, 5./ 12./ 19.12., 16 – 19 Uhr, Halo, Alte
Gasse 26, Frankfurt. Eintritt frei
Wer Heiligabend
lieber mit der
Wahlfamilie
Café Karussell
Der Kaffeeklatsch für ältere schwule
männer bietet im Dezember
einen Vortrag über Apples aktuelles
Technikspielzeug „Der iPad – ein
Wunderblock für Senioren?“ sowie
einen Dokufilm von Peter Kern über
die Abenteuer älterer schwuler
männer in einer Düsseldorfer Sub-
Kneipe und eine unverhoffte reise
nach Venedig („Knutschen kuscheln,
jubilieren“).
begeht, den lädt das Friends zum
gemütlichen Fondue-essen.
Wahlweise gibt’s Fleisch- oder
Käsefondue mit den passenden
beilagen.
Fr, 24.12., 19 Uhr, Friends, Bleichstr. 46,
Frankfurt. 16,50 EUR.
Transen Tanzen
Travestieshow und Party von und mit
Frau Schulz. Stargast im Dezember
ist Francine Noir.
Di, 7.12. + Di, 21.12., 15 Uhr, Switchboard,
Alte Gasse 36 , Frankfurt. Eintritt frei
Sa, 25.12., 20 Uhr, Luckys LM 27, Schäfer­
gasse 27, Frankfurt. Eintritt frei
Eintritt frei Sa, 25.12., 20 Uhr, Luckys LM 27, Schäfer­ gasse 27, Frankfurt. Eintritt frei Dezember
Eintritt frei Sa, 25.12., 20 Uhr, Luckys LM 27, Schäfer­ gasse 27, Frankfurt. Eintritt frei Dezember

Dezember 2010

Eintritt frei Sa, 25.12., 20 Uhr, Luckys LM 27, Schäfer­ gasse 27, Frankfurt. Eintritt frei Dezember

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34 3 4 3 4 DezemberDezember 20201100 Dezember 2010 Frank F urt ❚ Party-Pro F
34 3 4 3 4 DezemberDezember 20201100 Dezember 2010 Frank F urt ❚ Party-Pro F
34 3 4 3 4 DezemberDezember 20201100 Dezember 2010 Frank F urt ❚ Party-Pro F

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34 3 4 3 4 DezemberDezember 20201100 Dezember 2010 Frank F urt ❚ Party-Pro F ile

DezemberDezember 20201100

Dezember 2010

Frank F urt Party-Pro F ile

Clubtalk

Die Partykolumne

Frank F urt ❚ Party-Pro F ile Clubtalk Die Partykolumne Mit großem Auf­ wand hat Markus

Mit großem Auf­ wand hat Markus Lohmann das Re­ vival des legen­ dären Blue Angel im Friends und Barcode­Club gep­ lant. Mühen wur­ den keine gescheut und das alte Perso­ nal – soweit das noch ging – akti­ viert. Klar: das Bar­ code ist nicht der plüschige Engel von damals, und der Glanz von frü­ her wollte sich nicht ganz einfin­ den. Einen Tick zu hell war’s auch, aber nichts desto Trotz war die Stim­ mung, auch Dank der guten Musik und der tollen Show (u. a. von Marcella) gut und vor allem sehr ausgelassen. Auch war das Publikum deutlich älter als 20, was bemerkenswert, aber auch verständlich beim Motto „Blue Angel“ ist. Das übliche Gemecker über einen fehlenden Darkroom ver­ nachlässigen wir jetzt einfach mal. Ein schöner Start – und wir sind weiterhin gespannt, wie die Revival­Party weiterläuft. Mittelfristig gute Nachrichten gibt’s auch für Lohmann’s Dachcafé in der Zeilgalerie: nach derzeitigem Stand bleibt die Location noch bis März in der gewohnten Form erhalten. Wie’s dann weitergeht? Das sehen wir dann! (mary/bjö)

Fotos: miss maryv
Fotos: miss maryv
noch bis März in der gewohnten Form erhalten. Wie’s dann weitergeht? Das sehen wir dann! (mary/bjö)
noch bis März in der gewohnten Form erhalten. Wie’s dann weitergeht? Das sehen wir dann! (mary/bjö)

Szenebommel

Franks Bermudadreieck-Kolumne

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Szenebommel Franks Bermudadreieck-Kolumne 1 2 4 5 3 Fotos: fd 6 7 8 9 Das Jahr
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Franks Bermudadreieck-Kolumne 1 2 4 5 3 Fotos: fd 6 7 8 9 Das Jahr nähert

Das Jahr nähert sich wieder dem Ende und Frankfurts Gerüchteküche brodelt. Nach Rücksprache mit den Betroffenen ist zu sagen, dass wieder einmal alles frei erfunden ist. Das Monte Carlo schließt natürlich nicht; wieso auch? Wer Abends mal da war, weiß auch warum: es ist zum Bersten voll. Selbiges gilt auch für die Nachtschicht und das Na und – auch hier steht nichts zum Verkauf oder wird geschlossen. Aufgrund des großen Andranges ändert das Comeback zum 1.12 die Öffnungs- zeiten, künftig ist von 16 bis 6 Uhr geöffnet. Nach Jahren habe ich es endlich mal wieder zum Dienstags-Karaoke im LM27 geschafft. Bereits kurz nach 21 Uhr ist nur noch ein schlechter Stehplatz zu ergattern. Die gesang- lichen Qualitäten sind bei weitem besser als

auf dem Museumsuferfest und es hat sich ei- ne Resident-Gesangesgruppe rund um Stef- fen Kumm gebildet (Foto 1, mit Alessandro Uddin). Im Anschluss gab’s Spaß in der Hex: der Laden ist gut gefüllt wie zu An- fangszeiten. Samstags, hinter dem Tresen Jo- chen (Foto 2), allen seit Jahren aus der Szene bekannt. Halloween spaltete die Szene wie immer in drei Lager: die einen übertreiben, die an- deren machen wenig oder gar nichts, wieder andere mussten sich nicht verkleiden. High- lights neben dem Schwejk (wie immer Spitzen-Deko!!), das Halo (Foto 3, Kellner mit Kopfschuss), sowie die Hex (Foto 4, Gizzi nebst Tut Ench Amun und Oberhexe Charlotte). Im Monte Carlo hingegen setzte man eher auf Transen-Alarm mit Olaf

(Foto 5), und um den Testosteronspiegel in der Waage zu halten, wurde an der Theke Inge (Foto 6, Ex Harveys, Ex Pulse, jetzt 3klang) mit Daren platziert. Auch auf dem November Club 78 ge- langen einige Schnappschüsse: gab-Kollegin Mary (Foto 7 Mitte, mit Toni, rechts). DJ Timo hat offenbar einen Sohn bekommen (Foto 8 mit Kai vom Offenbacher Catering), sowie Chriss (li) mit Resident Karaoke Singer Mark (Foto 9). Bleibt zu erwähnen, dass sich gab- Chefredakteurin Björn strikt an die Mode- tipps seiner Zeitung hielt und wenigstens im Ansatz den orientalischen Zwiebellook zeigte.

Wir sehen uns, bis zum nächsten Mal Euer Frank

zeigte. Wir sehen uns, bis zum nächsten Mal Euer Frank Egal ob Sie lieber Duschen oder
Egal ob Sie lieber Duschen oder lieber Baden – die Twin:Line macht Beides möglich. Ab
Egal ob Sie lieber Duschen
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Ab sofort in unserer
Ausstellung!
Habsburgerallee 9, Ffm.
Tel.: 069 – 200 22 074
www.bs-badstudio.de

Dezember 2010

sofort in unserer Ausstellung! Habsburgerallee 9, Ffm. Tel.: 069 – 200 22 074 www.bs-badstudio.de Dezember 2010

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Thema FrankFurT ParTy-Pro File

„Wir haben hier schon was geschaffen“

10 Jahre Szenewohnzimmer Pulse

Der erste Schnappschuss vom Pulse-Team am 6.12.2000: Jochen (mitte) und manfred (re)
Der erste Schnappschuss vom Pulse-Team am
6.12.2000: Jochen (mitte) und manfred (re)
Halbzeit: Das Team 2005 beim fünfjährigen Geburtstag
Halbzeit: Das Team 2005 beim fünfjährigen Geburtstag
„DivaDeluxe“ – eine der vielen mottopartys
„DivaDeluxe“ – eine der vielen mottopartys
rein ins Getümmel: CSD-Party im Pulse
rein ins Getümmel:
CSD-Party im Pulse
Steffen Lopens (re) begann hier seine Party-Karriere – und ist heute wieder im Team
Steffen Lopens (re)
begann hier seine
Party-Karriere –
und ist heute
wieder im Team
Kümmert sich um musik und Technik drum herum: DJ meggi
Kümmert sich um
musik und Technik
drum herum:
DJ meggi
Kümmert sich um musik und Technik drum herum: DJ meggi Hotnuts: die barkeeper im Pulse haben
Hotnuts: die barkeeper im Pulse haben keine Angst vor Kostümen
Hotnuts: die barkeeper im Pulse
haben keine Angst vor Kostümen

Am 6.12.2000 eröffnete in der Bleichstraße 38 das Pulse. Weil es sich in Windeseile zum Frankfurter Gay-Hangout Nummer eins ent- wickelte, ist es heute für die „neue Genera- tion“ der legitime Nachfolger des legen- dären „Harvey’s“, das in den 90er als erste große Café-Bar Lesben, Schwule und Hete- ros ausdrücklich vereinte. Wir trafen Man- fred Mietzner, Geschäftsführer des Pulse und seit Anfang an dabei.

10 Jahre Pulse – was fällt dir dazu ein? “

„Pffffffff

Bestimmt nicht, weil ihm zu 10 Jahre Szene- wohnzimmer nichts einfällt, sondern eher, weil er seit morgens durch den Laden düst, diverse Mitarbeitergespräche führt und jetzt gegen 19 Uhr erst mal ein bisschen runter- kommt. Seit 2000 gehört er zum Kern-Team, von dem heute noch Jochen, Rainer, Seba- stian, Inga und Tina aus der Ur-Besetzung dabei sind. Ich ordere einen Pfefferminztee. „Stillstand ist Rückschritt. Wir versuchen, uns immer wieder neu zu erfinden“, erzählt Manfred weiter und meint damit Aktionen im Restaurant, Party-Mottos, die Beteiligung am CSD, beim Wäldchestag und beim Muse- umsuferfest, aber auch die kontinuierliche Umgestaltung des Ladens. 2003 kam die benachbarte „Piper Lounge“ dazu, die bereits vorher verschiedene schwul-lesbische Bars unter verschiedener Leitung beherbergte. Immer wieder wurde der Laden umgebaut, zuletzt die „Blue Box“, der Dancefloor im Pulse. Stolz präsentiert Manfred die von innen beleuchteten LED-

erwidert Manfred auf die Frage.

Säulen, aber auch die antik anmutende Lampe, die über der neuen Bar hängt. „Die ist übrigens original aus den 50ern. Die fand ich so toll, die musste hier einfach rein, zu dem ganzen High-Tech-Licht was hier herrscht“. Die Renovierung des großen Som- mergartens hinter Pulse und Piper Lounge steht für den Sommer 2011 an, meint Man- fred. Nachdem wir von Pfefferminztee auf Prosecco-Aperol umgestiegen sind, kommen immer mehr persönliche Geschichten aus der Pulse-Ära.

Wir haben keine Flagge an der Tür hängen

„Wir haben mit dem Pulse schon was ge- schaffen“, meint Manfred, nicht ohne falschen Stolz. „Die jungen Leute identifi- zieren sich total mit dem Laden. Viele kom- men jedes Wochenende und feiern ihre Party. Und wir tragen dazu bei, dass Schwulsein normaler geworden ist. Wir haben ja auch keine Flagge oder so am Eingang hängen. Es soll ein Ort sein, wo sich alle wohlfühlen, weil die Atmosphäre hier stimmt“. Viele Gä- ste, die tagsüber zum Mittagessen kommen oder sonntags zum Brunch, würden gar nicht bemerken, dass das ein schwuler Laden ist, meint er weiter. „Das Ziel muss ja sein, dass die Leute so sein können, wie sie sind“, meint Mietzner. „Früher waren die Schwulen Paradiesvögel, das ist heute gar nicht mehr so“. Obwohl Manfred auch schon mal im Fummel ausgeht. „Das erste Mal bin ich mit der Linda losgezogen, beide im Fummel. Mich hat niemand erkannt, selbst im Pulse

nicht. Ich habe bestimmt eine halbe Stunde an der Bar gesessen, und keiner wusste, dass ich das bin“. Das Pulse ist auch Anlaufstelle der Les- ben-Szene: „An machen Tagen sind hier so- gar mehr Lesben und Frauen als Schwule. Besonders die jungen Mädels kommen dann hierher. Das hat sich irgendwie im Laufe der Jahre so entwickelt. liegt aber sicher auch an der Zusammenarbeit mit Claudia von den Xtremeties, mit denen wir ja die Regen- bogenareas beim Wäldchestag und beim Museumsuferfest machen. Das sind übri- gens meine Lieblingsfeste, weil sich da alles vermischt, Heteros, Schwule Lesben – alle feiern gemeinsam. Das gefällt mir“, meint Mietzner. „Wir wurden oft totgesagt, aber wir haben alles überlebt. Es macht mir auch Spaß, die Leute wieder zurückzuholen; viele kommen eine Zeitlang gar nicht, dann kom- men sie wieder und sind erstaunt, was es Neues gibt. Aber es kommen eben auch im- mer wieder viele neue, junge Gesichter da- zu“. (bjö)

10 Jahre Pulse, Festwoche von Mo, 6.12. – Sa, 11.12. Highlights: Mo, 6.12., 19:30 Uhr „All you can eat Gala Buffet – eine kulinarische Rundreise durch 10 Jahre pulse-Küche für 10 EUR, Reservierung empfohlen!! Fr, 10.12., „Birthday Happening-Auftakt“, 22 Uhr mit DJ HILDEGARD, Sa, 11.12. „Birthday Happening“, 22 Uhr mit DJ Meggi und Anna- Bell live (Vocals & Violine).auch im- mer wieder viele neue, junge Gesichter da- zu“. (bjö) pulse-frankfurt.de 3 6 3 6

pulse-frankfurt.deHappening“, 22 Uhr mit DJ Meggi und Anna- Bell live (Vocals & Violine). 3 6 3

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22 Uhr mit DJ Meggi und Anna- Bell live (Vocals & Violine). pulse-frankfurt.de 3 6 3

DezemberDezember 20201100

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M

Tea Dance House

Der Sonntags-Tea-Dance kommt zurück

Fernando (Mitte) bringt Schwung in den Sonntag. Mit dabei Babsi Heart (re) und Sky-Club-Managerin Vesna
Fernando (Mitte) bringt Schwung in den Sonntag.
Mit dabei Babsi Heart (re) und Sky-Club-Managerin Vesna (li)
Foto: thframe.net

Was fehlt in Frankfurts Party-Landschaft schon seit langem? Genau: ein schmucker, sonn- täglicher Tea-Dance. Wir meinen keine düstere After-Hour für die, die noch weiter wollen (aber lediglich hibbelig können), sondern ein glamouröses Party-Event, das schon früh am Abend startet und der krönende Abschluss eines großartigen Wochenendes ist. Das dachte sich auch der frisch gebackene Party-Macher Fernando (Foto Mitte, vielen als Pulse-Kellner bekannt) und ruft ab Dezember einen monatlichen Tea-Dance am Sonntag ins Leben. Als Location konnte er den edlen Sky-Club (Nähe Hauptbahnhof) gewinnen, der den besten Rahmen für ein chices Sonntags-Hangout bietet. Besonders wichtig ist Fernan- do die Musik: „Wir gehen back to the roots and into the future“ – soll heißen: heißer 90er- House bis aktuelle House-Sounds rocken den Dancefloor, für den sich zum Tea-Dance- Opening das DJ-Team Jean Philips und Marc Hell (Köln) verantwortlich zeigen. Getoppt mit einer Special Drag Show mit Miss Brandy Delight, heißen GoGos und Dame Babsi Heart an der Tür kann das der Auftakt einer neuen Party-Highlight-Serie Frankfurts werden. Go for it! (bjö)

Party-Highlight-Serie Frankfurts werden. Go for it! (bjö) So, 12.12., 19 Uhr, Sky Club, Düsseldorfer Str. 1,

So, 12.12., 19 Uhr, Sky Club, Düsseldorfer Str. 1, Frankfurt. 8 EUR

Liebes-Spektaktel

Seid lieb zueinander!

1, Frankfurt. 8 EUR Liebes-Spektaktel Seid lieb zueinander! „3 Etagen Liebe“-Macher Norman findet, es sei an

„3 Etagen Liebe“-Macher Norman findet, es sei an der Zeit für mehr Community, mehr Liebe, mehr wahres Glück und weniger Sex-Leistungsdruck, Selbstdar- steller und Szene-Gegeneinander. „Wir wollen nicht hier die Typen, dort jene Typen. Wir sind alle anders und wir sind wie wir sind,“ sagt er. Jawohl! Und so lädt er alle Jungs und Mädels von Nebenan, die echten Typen, zum gemeinsamen Feiern und Flirten (Norman hat da was vorbereitet) auf zwei große Floors und zwei Etagen zu Hessens größtem schwullesbischen Liebesspek- takel. DJane Mary und Crystel Cox sorgen mit House und Black für die Tanzwütigen, da- zwischen gibt es viele verwinkelte Plau- derplätze und Bars galore zum angeregten Kommunizieren. Auf eine liebevolle Nacht!

Sa, 18.12., 22 Uhr, Orange Peel, Kaiserstr. 39, Frankfurt. 9 EUR (bis 23 Uhr 7 EUR)

Peel, Kaiserstr. 39, Frankfurt. 9 EUR (bis 23 Uhr 7 EUR) M e tro p o
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Nacht 4 Uhr bis 24h Do Fußpflege • • • • Jede Wochenende Mo Do
Nacht
4 Uhr
bis 24h
Do Fußpflege
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JungXXX u 26
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GANZ- U. TEILKö RPERMASSAGEN | AYURVEDA- BEHANDLUNGEN | HOT STONE MASSAGEN U.A. KOSMETISCHE GESICHTSBEHANDLUNGEN
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in der Metropol-Sauna täglich 15-23 Uhr. Massagen auch ohne Saunabesuch für € 3,- Duschzuschlag. Abrech-
in der
Metropol-Sauna
täglich 15-23 Uhr.
Massagen auch ohne
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Kassen möglich.
Tel. 0 69-43 00 16 80
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SZENE FraN kFurt Party-Pro FilE

JingleJingle BellsBells

Sportlicher die Glocken nie schwingen

Zum großen X-Mas-Turnier der schwulles- bischen Frankfurter Sportvereine FVV und Artemis werden Anfang Dezember wieder Sportler aus ganz Europa in der Stadt erwar- tet. Schon traditionell steigt die Abschluss- party für alle Teilnehmer (und Nichtsportler) in der Union Halle. Es wird lang, heiß und voll! Gleich drei DJs bespielen den Mainfloor:

zum Auftakt Dirk mit Classics und Dance- charts, gefolgt von Meggi mit Vocal-House- Krachern und R.O.N.Y. mit Deep House und Tribal. Den extra Frauenfloor versorgt DJane Gabi. Shows, weihnachtliche Deko, Walking Acts und sexy Akrobaten (ist ja immerhin eine Sportlerparty!) runden das Programm zur amtlich größten Gays and Friends Party im Rhein-Main-Gebiet ab. Ein Busshuttle bringt euch die ganze Nacht von und zum Pulse.

Sa, 4.12., 21 Uhr, Union Halle, Hanauer Land- str. 188, Frankfurt. 13 EUR (VVK 11 EUR unter jingle-bells-party.de, im Pulse, Pantagon und Luckys)Busshuttle bringt euch die ganze Nacht von und zum Pulse. Vier Jahre Atomic It’s Friday –

unter jingle-bells-party.de, im Pulse, Pantagon und Luckys) Vier Jahre Atomic It’s Friday – I’m in Love

Vier Jahre Atomic

It’s Friday – I’m in Love

Luckys) Vier Jahre Atomic It’s Friday – I’m in Love Queeres, Alternatives, Elektronisches und Glamouröses: seit

Queeres, Alternatives, Elektronisches und Glamouröses: seit vier Jahren wird die Konsti einmal im Monat freitags zum Nirwana für Non-Mainstream-Homoletten. Zum Jubiläum gibt‘s ein doppeltes DJ-Doppel: die Residents Pol & barbecute björn rocken den Mainfloor, das Gästeteam Tina Kohlada und Prince Mike bespielen das Café mit bestem Pop.

Fr, 10.12., 23 Uhr, Nachtleben, Kurt-Schumacher-Str., Frankfurt. 6 EURKohlada und Prince Mike bespielen das Café mit bestem Pop. NOA Mega Re-Opening Nach zwei Jahren

NOA Mega Re-Opening

Kurt-Schumacher-Str., Frankfurt. 6 EUR NOA Mega Re-Opening Nach zwei Jahren Night of Angels im Süd- bahnhof

Nach zwei Jahren Night of Angels im Süd- bahnhof und fünfmonatiger Partypause geht es weiter im ehemaligen „Galerie“-Club am Hauptbahnhof. Die NOA-Organisatorinnen haben den schicken Club mit zwei Floors für eine rau- schende Partynacht klargemacht. Planet Ra- dio DJ Marc Flavour und die NOA-eigene Mary (Foto) heizen ein.

Fr, 10.12., 22 Uhr, Sky Club Düsseldorfer Str. 1, Frankfurt. 8 EUR

22 Uhr, Sky Club Düsseldorfer Str. 1, Frankfurt. 8 EUR 3 8 3 8 3 8

383838

Club Düsseldorfer Str. 1, Frankfurt. 8 EUR 3 8 3 8 3 8 DezemberDezemberDezember 202020111000 mEhr

DezemberDezemberDezember 202020111000

mEhr SilvEStEr!
mEhr SilvEStEr!
mEhr SilvEStEr!

mEhr SilvEStEr!

Gala Dinner New Years Clubbing Friends-Garten. Karten gibt’s ab 1.12. auf Schon traditionell findet im
Gala Dinner New Years Clubbing
Friends-Garten. Karten gibt’s ab 1.12. auf
Schon traditionell findet im Pulse das edle
Silvester-Gala-Dinner (unbedingt reservieren!)
mit fünf Gängen und festlichem Ambiente
statt. Der Pulse-Club öffnet pünktlich
zum neuen Jahr, das DJ-Duo Jean Philips
und mike Kelly lassen die musikalischen
House-raketen steigen. bereits um 21 Uhr
begrüßt DJane meggi im Piper-basement die
Tanzwütigen zu mixed music und läutet um
mitternacht mit dem ebenfalls schon traditio-
nellen Schneewalzer das neue Jahr ein.
girlsbar.de sowie im Friends und InsideHer.
22 Uhr, Barcode, Bleichstr. 46, Frankfurt. 17
EUR, ab 1 Uhr 10 EUR
Killer Cow
Drags, Freaks, Tanzbären, Partyhäschen –
es geht wild, schrill und fröhlich zu auf der
CK-Silvestersause.
23 Uhr, CK Studio, Alte Gasse 5, Frankfurt
Silvesterkracher
19 Uhr, Pulse Lounge, Bleichstr. 38 a,
Frankfurt. Galadinner 69 EUR, Clubs Eintritt frei
Silvesterparty mit kleinen Überraschungen
und musik für Tanzwütige.
22 Uhr, Switchboard, Alte Gasse 36, Frank -
Lucky New Year
furt. Eintritt frei
Silvestersause mit Jessica Walker, Claudia
von Cartier und Fingerfood.
Welcome 2011
19 Uhr, Luckys LM 27, Schäfergasse 27,
Frankfurt. 5 EUR
Die Silvesterparty von und mit unserer
lieben Linda – natürlich im Schwejk.
22 Uhr, Schwejk, Schäfergasse 20, FFM
Das höchste Glück
Über den Dächern der City feiert markus
Lohmann ins neue Jahr. DJ michael büchel
sorgt für beste musik, und natürlich ist die
Dachterrasse geöffnet!
Silvesterparty
mit Häppchen und Welcomedrink.
22 Uhr, Zur Hex, Elefantengasse 11,
Frankfurt.
22 – 6 Uhr, Dachcafé (Zeilgalerie Ebene 8),
XL Night
Zeil 112, Frankfurt
Girls Bar
Auch im Stall wird der Jahreswechsel
gefeiert – hier steigen sicher Silvesterraketen
der ganz eigenen Art!
Die Xtremeties-mädels haben sich wieder
das Friends & barcode gesichert. es gibt zwei
Floors, eine mitternachtssuppe, kleine Snacks,
Neujahrssekt und ein eigenes Feuerwerk im
22 Uhr, Stall, Stiftstr. 22, Frankfurt.
Weitere Termine im gab-Terminkalender
ab Seite 52!
mehr Partys!

mehr

mehr Partys!

Partys!

Apart GrammODeux Liebes-Spektaktel Die welterste Grammophon-Disco mit handverlesenen Schellack-Schätzchen, flexibel
Apart GrammODeux
Liebes-Spektaktel
Die welterste Grammophon-Disco mit
handverlesenen Schellack-Schätzchen,
flexibel und biegsam elektroumspielt
von barbecute björn und gewürzt von
live gelesenen Passagen aus den
Frankfurter Stadtgeschichten von
Roland Gramling. Weit vorne!
Neues von „3 Etagen Liebe“…
Mehr auf Seite 37
Sa, 18.12., 22 Uhr, Orange Peel, Kaiserstr.
39, Frankfurt. 9 EUR (bis 23 Uhr 7 EUR)
JPP together
Fr, 3.12., 22 Uhr, Orange Peel, Kaiserstr. 39,
Frankfurt.
Pulse-Resident Jean Philips lädt seine
langjährigen DJ-Freunde Mike Kelly
(GMF Berlin) und Nacho Chapado aus
Barcelona ein.
Eurovision poppt
DJ Max beglückt mit tanzbaren Grand-
Prix-Songs. Teilnehmer des FVV-X-Mas-
Turniers haben freien Eintritt!
Sa, 18.12., 22 Uhr, Pulse Lounge, Bleichstr.
38 a, Frankfurt. 5 EUR
Roof 27+
Fr, 3.12., 22 Uhr, Barcode, Bleichstr. 46,
Frankfurt. 5 EUR (bis 23 Uhr frei)
Die Girls-only-Party für Frauen
ab 27 mit dem passenden Motto:
„Last Christmas“.
FFM L World
Sa, 18.12., 22 Uhr, Dachcafé, Zeil 111,
Frankfurt. 8 EUR
Wrinkles
Party für Gays und Friends ab 28 Jahren
mit DJ Andy.
Sa, 18.12., 22 Uhr, Barcode, Bleichstr. 46,
Frankfurt. 5 EUR.
Blue Angel X-Mas-Nights
Die legendäre Miss Thunderpussy ver-
wöhnt die Mädels mit dem besten aus
House, Elektro und Ibiza Club Music.
Fr, 3.12., 22 Uhr, CK Studio, Alte Gasse 5,
Frankfurt. 8 EUR
Sultan, na
Tanzbarer Türkpop und Oriental – so
macht Integration allen Spaß!
Sa, 4.12., 23 Uhr, Barcode, Bleichstr. 46,
Frankfurt.
Girls Bar
„Funky Kitchen“ ist das Motto: zu
groovigem Soul, Funk, R&B und Pop
aus den letzten 40 Jahren gibt‘s auch
kleine Grüße aus der Kitchen. Tipp:
Die traditionelle Heiligabenddisco
mit DJ Timo. Am ersten Feiertag legt
DJ Jörg auf, Blue-Angel-Originale
sind im Service und als Extra strippt
der Weihnachtsmann.
Vorab auf girlsbar.de die Lieblingsmusik
wünschen.
Fr, 24.12. + Sa, 25.12., 22 Uhr, Barcode,
Bleichstr. 46, Frankfurt. 5 EUR (an Heiligabend
Eintritt frei)
UC Dance Party
Sa, 11.12., 21 Uhr, Barcode, Bleichstr. 46,
Frankfurt. 4 EUR
Unicorn
Die Indie-Party-Alternative mit DJ
Plastic Sailor.
Sa, 11.12., 22 Uhr, Ponyhof, Klappergasse 16,
Frankfurt.
Locker Room
Exzessives musikalisches Workout zu
treibenden House-Sounds der Cousins
(!) Patrik Hupe und Marcel Billen und
optisches Workout der knackigen
Locker-Room-Tänzer.
Sa, 11.12., 23 Uhr, CK Studio, Alte Gasse 5,
Frankfurt.
Die Party für butche und andere Kerle
am ersten Weihnachtsfeiertag – als
besonderes Geschenk gibt’s den
leckeren DJ Chris Bekker aus Berlin
und Anheizer-DJ Timo. Natürlich mit
Dunkellabor.
Tea Dance House
Neuer Sonntags-Tea-Dance.
Mehr auf Seite 37.
Sa, 25.12., 22 Uhr, CK Club, Alte Gasse 5,
Frankfurt. 9 EUR, vor 23 Uhr 5 EUR.
So, 12.12., 19 Uhr, Sky Club, Düsseldorfer
Str. 1, Frankfurt. 8 EUR
Afterparty ab 3 Uhr in der Metropol Sauna,
Große Friedberger Str. 7–11, 1. OG, Frankfurt.
Str. 1, Frankfurt. 8 EUR Afterparty ab 3 Uhr in der Metropol Sauna, Große Friedberger Str.
Str. 1, Frankfurt. 8 EUR Afterparty ab 3 Uhr in der Metropol Sauna, Große Friedberger Str.

Szene Mainz / WieSbaden

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Für allgemeines Zivil-, Erb-, Bank-, Gesellschafts-, Handels-, Wohnungseigentumsrecht und Familienrecht (inkl. eingetr. Lebenspartnerschaft)

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DezemberDezemberDezemberDezember 2020202011110000

Berauschendes Kurhaus

23. Ballnacht der Aids-Hilfe Wiesbaden

Nicht nur mit Vorträgen und Diskussionsrunden lässt sich das Thema Aids wieder ins Bewusst- sein der breiten Öffentlichkeit rücken - es geht auch mit Kultur. Das beweist alle Jahre wieder die kurz vor Weihnachten im Kurhaus stattfindende Ballnacht der AIDS-Hilfe Wiesbaden. Vier Säle und ein Querschnitt für jeden Ge- schmack durch Tanzmusik, Jazz, Travestie und Kabarett plus hr3-Disco mit Tim Frühling bis in den Morgen: in diesem Jahr führen durch die schwullesbische Partynacht Wiesbadens „Frankie Boy“ Mark Delano und ARD-Vorabendserienstar („Verbotene Liebe“) Jo Weil. Diesjährige Schirm- herrin des Abends ist Bundesfamilienministerin Kristina Schröder. Für das musikalische High- light des Abends soll Grand-Prix-Vorentschei-

Auch mit dabei: Grand-Prix- Vorentscheidungsfinalistin Jennifer braun
Auch mit dabei: Grand-Prix-
Vorentscheidungsfinalistin Jennifer braun

dungsfinalistin Jennifer Braun mit ihrer Band Rewind sorgen. Ansonsten mit dabei sind die Acoustic Soul-Band Kay Ree, die Schwestern der Perpetuellen Indulgenz, das Jazz-Duo Fragile, re- laxte Chansons von Jo van Nelsen sowie Daniel Stelter und Band mit Jazz-Standards. Für alle Ol- die-but-Godies-Fans gibt es im Muschelsaal Tanz-

rhythmen der Fünfziger bis Siebziger Jahre. Nicht

Sunnyboy aus „Verbotene Liebe“: Schauspieler Jo Weil moderiert den Abend. Foto: Anja Glitsch
Sunnyboy aus „Verbotene Liebe“:
Schauspieler Jo Weil moderiert den Abend.
Foto: Anja Glitsch

fehlen darf auch bei der 23. Ausgabe die Tombola mit vielen Preisen oder das Spiel an den Roulette- und Black-Jack-Tischen des Wiesbadeners Casinos. Wie immer fließen alle Einnahmen des Abends an die AIDS-Hilfe Wiesbaden. (cos)

Sa, 11.12., 19:30 Uhr, Kurhaus, Kurhausplatz 1, Wiesbaden, Tickets: 26 – 48 EUR (erm. 22 EUR) zzgl. Gebühr, VVK Tourist-Info oder unter wiesbaden.de

EUR) zzgl. Gebühr, VVK Tourist-Info oder unter wiesbaden.de Mehr Machen! Bei Sport Mord Ost & West
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Bei Sport Mord Ost & West XMAS Jazz-Brunch Die regisseurinnen Anke Schwarz und Sandra Stoll
Bei Sport Mord
Ost & West
XMAS Jazz-Brunch
Die regisseurinnen Anke Schwarz und Sandra
Stoll zeigen ihre Doku „Das burlebübele
mag i net“ über Homoaktivisten auf beiden
Seiten der mauer.
So, 12.12., 13:30 Uhr, Bar jeder Sicht, Hintere
Bleiche 29, Mainz
Weihnachtlicher Swing und Jazz der musik-
hochschule mainz zum lecker brunch.
So, 19.12., ab 11 Uhr, Bar jeder Sicht, Hintere
Bleiche 29, Mainz
Schlemmerabend
Schneegestöber-Party
Gaumenfreuden: Die bluepoint-Sauna bietet
jetzt jeden vierten Donnerstag im monat einen
Abend ohne Saunabetrieb, um im stilvollen Am-
biente sich mit leckeren essen zu verwöhnen.
Do, 23.12., 19 Uhr, Bluepoint Sauna, Frauen -
lobstr. 14, Mainz.
Silvesterparty
Die Autorin Helena marion Scholz liest aus
ihrem neusten regenbogen-Krimi.
Fr, 3.12., 20 Uhr, Bar jeder Sicht, Hintere
Bleiche 29, Mainz
Schwuguntia lädt zur winterlichen gemütlichen
„Sommerschwüle“ mit Waffeln und Glühwein der
Warm ins Wochenende
Studi-Jingle Dance – einmal regulär am
zweiten Freitag im Dezember mit Djane
Jasmin und einmal am 1. Weihnachtstag
mit DJ Alex und DJ JayCap.
Fr, 10.12. + Sa, 25.12., 22 Uhr, Kulturcafé an
der Uni (Q-Kaff), Becherweg 5, Mainz
„bjS“ im Außenbereich und House und Charthits
mit DJ Alex und DJ Jaycap im brückenkopf.
Wer noch kleine Weihnachtsgeschenke sucht,
darf gegen eine kleine Spende in einen „Sack
der Wünsche“ greifen
Alle erlöse der Party
gehen an die Kinderkrebsstation der Uniklinik
m ainz. Fr, 17.12., 21 Uhr, Brückenkopf,
Peter-Altmeier-Allee, Mainz, 5 EUR
mit Jörg und manuel vom bjS-Team ins neue
Jahr rutschen!
Fr, 31.12., 21 Uhr, Bar jeder Sicht, Hintere
Bleiche 29, Mainz

Szene MAnnheiM

Neue Generation HIV

Auch heute haben Positive Angst vor Ausgrenzung

Ein Interview mit HIV-Betroffenen der Gruppe „Neue Generation HIV“ von PLUS e.V. Die Namen der Interviewpartner sind anony- misiert, die Angst vor Ausgrenzung ist zu groß. Wir nennen sie hier Manuel, Peter, Thomas und Simon.

gab-Magazin: Eure Gruppe nennt sich „Neue Generation HIV“. Was bedeutet das für euch? Peter: Neue Generation HIV bedeutet für mich, dass in der Gruppe Leute sind, die erst seit kurzem infiziert sind und noch keine oder eine HAART Therapie machen – im Grunde also keine Selbsthilfe- gruppe der ersten Stunde. Simon: Im Gegensatz zu den ersten Generationen mit HIV, die viel- fach heute ausgesteuert sind und berentet, stehen wir mitten in der Ausbildung bzw. im Berufsleben und werden das auch noch für Jahrzehnte sein.

gab-Magazin: Man könnte auch allgemein von einer „Neuen Ge- neration schwule Männer und Szene“ sprechen. Wie geht aus eurer Sicht diese neue Generation mit der „Neuen Generation HIV“ um? Simon: Männer zwischen 30 und 40, die eigentlich mit Safer-Sex laufen gelernt haben, werden nach meiner Wahrnehmung häufig nachlässiger. Nach 15 bis 20 Jahren Safer-Sex ist das auch kein Wunder, aber das führte zu Neuansteckungen in meinem Bekannten- kreis. Thomas: Die Jüngeren kennen HIV als behandelbar, beschäftigen sich meist aber nur sehr oberflächlich mit Details, solange sie nicht direkt oder über eine nahestehende Person betroffen sind. Manuel: Bereit für ein Outing als HIV-Positiver sehe ich unsere Szene und Männer aber noch lange nicht! Leider! Vieles wäre ein- facher, wenn man nicht nur offen schwul, sondern auch offen als Positiver leben könnte.

gab-Magazin: Welchen Sinn hat für euch der Welt-Aids-Tag? Peter: Ein Tag, an dem diese Scheißkrankheit ein wenig mehr ins Licht der Öffentlichkeit gerückt wird. HIV und AIDS ist im öffent- lichen Bewusstsein nur noch als relativ unbedeutend vorhanden. Ich erfahre diese Krankheit als extrem stigmatisierend und bin ziem- lich sauer deswegen. Darauf sollte am Welt-Aids-Tag hingewiesen werden! Simon: Er erinnert mich wieder daran, wie ich früher selbst Aids- Schleifen verteilt habe, und dass ich heute selbst keine mehr tragen mag, aus Angst mit dem Thema in Verbindung gebracht zu werden. Manuel: Wichtige Botschaften fände ich, Menschen mit HIV nicht auszugrenzen. Sie leben und arbeiten unter uns! Wichtig für die Prä- vention finde ich, noch mehr Menschen zu erreichen, sich auf HIV testen zu lassen, um Neuansteckungen zu vermeiden. (ama)

Interessierte an der Positivengruppe „Neue Generation HIV“, am HIV-Schnelltest-Angebots „Checkpoint L*A*S*H“ oder am Projekt L*A*S*H von PLUS e.V. finden hier Kontakt und Informationen:

check-lash.de. Am Fr, 3.12. findet die Pink Party im Capitol zu Gunsten des Projekts statt.

die Pink Party im Capitol zu Gunsten des Projekts statt. Aktionen zum Welt-Aids-Tag: Mi, 1.12. 19

Aktionen zum Welt-Aids-Tag:

Mi, 1.12. 19 Uhr Gedenkgottesdienst der HUK, LUGman und Aids-Hilfe-AK-Ludwigshafen in der Citykirche Konkordien (R 2) mit anschließendem Gedenk- und schweigemarsch durch die Mannheimer City.

in der Citykirche Konkordien (R 2) mit anschließendem Gedenk- und schweigemarsch durch die Mannheimer City.
sa, 4.12. sternengala der Aids-Hilfe Heidelberg (siehe S. 43).

sa, 4.12. sternengala der Aids-Hilfe Heidelberg (siehe S. 43).

Die Staatsanwaltschaft ermittelt

Der Fall AIDS-Hilfe Ma-LU

Die Insolvenz der AIDS-Hilfe Mannheim-Ludwigshafen hat inzwi- schen ein juristisches Nachspiel. Laut „Mannheimer Morgen“ er- mittelt inzwischen die Staatsanwaltschaft gegen den Vorsitzenden des Fördervereins der AIDS-Hilfe wegen des Verdachts der Untreue. Die Tatsache, dass der Förderverein aktuell als Gläubiger Forde- rungen gegenüber der AIDS-Hilfe verfolgt, anstatt mit Eigenmitteln das Defizit auszugleichen, wirft laut Insolvenzverwalterin Edenhar- der Fragen auf. Für eine neu zu gründende AIDS-Hilfe Mannheim stehen die Zeichen inzwischen gut: der Gesundheitsausschuss der

Checkt online

Checkt online gab.inqueery.de

gab.inqueery.de

der Gesundheitsausschuss der Checkt online gab.inqueery.de Stadt Mannheim hat den Antrag der Grünen

Stadt Mannheim hat den Antrag der Grünen Gemeinderatsfraktion einstimmig angenommen für die Neukonzeptionierung einer AIDS- Hilfe in Mannheim die finanziellen Mittel zur Verfügung zu stellen. Die bisherigen Akteure im Bereich der Aids-Arbeit hatten sich im Rahmen eines Runden Tisches darauf geeinigt, dass PLUS e.V. dieses Konzept erarbeiten soll. Stadtrat Dirk Grunert betonte: „Mannheim braucht dringend eine funktionierende AIDS-Hilfe“. Mehr dazu in der kommenden Ausgabe des gab-Magazins (ama)

Die Frauenparty im Rhein-Neckar-Delta more Infos: www.sugarbeesclub.de
Die Frauenparty im
Rhein-Neckar-Delta
more Infos: www.sugarbeesclub.de

26.12.10

SugarBees X-mas Special

Ludwiq (Walzmühle),

Ludwigshafen

Party mit Djane Mary

Einlass: 21.00 Uhr

Eintritt: 6,– €

SugarBees X-mas Special Ludwiq (Walzmühle), Ludwigshafen Party mit Djane Mary Einlass: 21.00 Uhr Eintritt: 6,– €

Dezember 2010

Ludwiq (Walzmühle), Ludwigshafen Party mit Djane Mary Einlass: 21.00 Uhr Eintritt: 6,– € Dezember 2010 41

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Szene MAnnheiM

10 Jahre schwitzen im Quadrat

Galileo Sauna feiert Jubiläum

bernd und Stefan sind die betreiber der Galileo-Sauna in mannheim Foto: Galileo
bernd und Stefan sind die betreiber
der Galileo-Sauna in mannheim
Foto: Galileo

Sind es wirklich schon 10 Jahre her, die Galileo-Sauna mitten in der Innenstadt eröffnete? Was steckt für ein Geheimnis hinter dieser Erfolgsgeschichte? Wir trafen die Betreiber Stefan und Bernd. gab-Magazin: Wenn ihr auf die Anfänge zurückschaut, wart ihr damals mutig oder eher etwas naiv für das Projekt Sauna? Stefan + Bernd: Beides. Oder anders ausgedrückt: unsere Naivität haben wir durch enormen Mut und Durchhaltevermögen ausglei- chen können! So eine Gaysauna-Anlage steht auf vier Säulen: dem Gebäude samt Mietvertrag in bester Innenstadtlage, der Baugenehmi- gung durch die Stadt, dem richtigen Architekten und schließlich ei- ner Bank, die das Ganze finanziert. Wir haben damals unsere guten Jobs gekündigt, bevor überhaupt eine dieser Säulen stand. Dazu kam:

wir beide kannten uns gerade mal ein paar Monate. Im nachhinein das reinste Himmelfahrtskommando! gab-Magazin: Die Szene-Gastronomie beklagt seit einigen Jah- ren Umsatzrückgänge, bemerkt auch ihr die Konkurrenz durch das Internet?

und was Mann-

heim betrifft, scheint unsere schwul-lesbische Gastronomie recht gut aufgestellt zu sein. Sicher ist aber, dass der Gast heute kritischer ge- worden ist und sein Geld nicht mehr für 08/15 ausgibt. Was das In- ternet angeht: Wir stellen fest, dass der Trend wieder zur Ehrlichkeit geht und die Internet-Fakerei viele Schwule nur noch anödet. gab-Magazin: Was sind eure Zukunftspläne nach 10 Jahren Sau- na, was treibt euch an? Stefan + Bernd: Ob du’s glaubst oder nicht: der alte Ehrgeiz ist im- mer noch wach! Wir haben also immer noch richtig Spaß dran, die An- lage weiter zu verbessern und die Reaktion unserer Gäste zu sehen. Die Anlage wird noch spannender werden, und so mancher Gästewunsch geht nächstes Jahr in Erfüllung. Lasst euch überraschen! (ama)

Stefan: Wir können nicht im Geringsten klagen

Galileo Sauna, O7, 20, Mannheim. Jubiläums-Wochenende von Fr, 17.12. – So, 19.12. mit Begrüßungssekt, Aufgussspecial zwischen 20 und 23 Uhr, 10 EUR Massagegutschein (Masseur Dieter ist ab 16 Uhr vor Ort, einlösbar aber auch später), 10 EUR Rabatt auf die Galileo 10er-Karte und der Aktion „jede 10. Getränkerechnung ist eine Sauna-Freikarte (läuft noch bis 31.12.). galileo-sauna.de

Sauna-Freikarte (läuft noch bis 31.12.). galileo-sauna.de 6 Jahre Himbeerparty Erfolgsparty feiert Jubiläum betreiber
Sauna-Freikarte (läuft noch bis 31.12.). galileo-sauna.de 6 Jahre Himbeerparty Erfolgsparty feiert Jubiläum betreiber

6 Jahre Himbeerparty

Erfolgsparty feiert Jubiläum

betreiber marco freut sich: immer gut besuchte Himbeer- Parties… Himbeerparty.de
betreiber marco
freut sich:
immer gut
besuchte
Himbeer-
Parties…
Himbeerparty.de

Himbeeren schmecken den Mannheimern zu jeder Jahreszeit – jetzt im Dezember steigt die Geburtstagsparty im besten Einschulungs- alter. Anlass genug zusammen mit Macher Marco noch einmal zu- rückzublicken auf die Anfänge. gab-Magazin: Welche Erinnerungen hast du an die erste Him- beerparty? Marco: Natürlich war ich damals sehr aufgeregt. Nach einem halben Jahr Vorbereitungszeit war der Erwartungsdruck groß. Aber ich habe immer an das Konzept geglaubt und war wahnsinnig erleichtert, dass schon die erste Himbeerparty in der Alten Feuerwache so gut angenommen wurde. gab-Magazin: Was hat sich geändert in den sechs Jahren, was ist gleich geblieben? Marco: Das Konzept war von Anfang an, einmal in Monat eine große Party für Gays and Friends in einer einzigartigen Location mitten in Mannheim anzubieten. Daran hat sich bis heute nichts geändert. Es sind die vielen Fans, die an jeden letzten Samstag ausgelassen feiern und die Himbeerparty zum dem Magneten machen. Im Laufe der Zeit haben wir mit unserem Lichtdesign immer neue Akzente ge- setzt, die Räumlichkeiten erweitert und viel in die Ausstattung inve- stiert. gab-Magazin: Was habt ihr für die Geburtstagsparty geplant? Marco: Zur großen Geburtstagsparty singt zum ersten Mal die einzig- artige Janine Dean. Es gibt einen Welcomedrink und natürlich die einmalige Himbeerparty Stimmung mit unseren Resident-DJs und Hot Gogo Boys. (ama)

Stimmung mit unseren Resident-DJs und Hot Gogo Boys. (ama) Sa, 18.12. 22 Uhr, 6 Jahre Himbeerparty,

Sa, 18.12. 22 Uhr, 6 Jahre Himbeerparty, Alte Feuerwache, Brücken-

straße 2, Mannheim. 8 EUR

Alte Feuerwache, Brücken- straße 2, Mannheim. 8 EUR himbeerparty.de Monnem Hinne, Monnem vorne und eine

himbeerparty.de

Brücken- straße 2, Mannheim. 8 EUR himbeerparty.de Monnem Hinne, Monnem vorne und eine vollkommen

Monnem Hinne, Monnem vorneBrücken- straße 2, Mannheim. 8 EUR himbeerparty.de und eine vollkommen unspektakuläre entdeckung gemacht: bald

Mannheim. 8 EUR himbeerparty.de Monnem Hinne, Monnem vorne und eine vollkommen unspektakuläre entdeckung gemacht: bald

und eine vollkommen

unspektakuläre entdeckung gemacht: bald ist wieder Instant-Weihnachten. Das bringt mich weniger in Wallung, als der Termin in der alten Feuerwache ein paar Tage zuvor. Das ist aufwändiger als Weihnachten! Für die Himbeerparty muss ich mich entweder auf dicke Lesbe oder 19jährigen Spätpubertierenden schminken. Was habe ich denn schon für den Weihnachtsabend zu er- ledigen? Die Kunsttanne wird (noch geschmückt vom letzten Jahr) aus dem Keller gezerrt, die mariah Carey Weihnachts-CD habe ich auf dem USb-Stick und Plätz- chen gibt’s beim bäcker. mein Schwibbogen steht immer noch im Fenster, ging wohl im Umtauschstress letztes Jahr irgendwie unter. zwei Tage vor Heiligabend bin ich in der rosanellis bar. Gut, dafür muss ich ein wenig vorplanen, die bar- keeper sehe ich öfter als meine mutter, denen muss ich was schenken.

Ich habe da mal recherchiert

424242

was schenken. Ich habe da mal recherchiert 4 2 4 2 4 2 DezemberDezemberDezember 202020111000 Aber

DezemberDezemberDezember 202020111000

Aber apropos mutter, die bekommt wieder einen Gutschein, den kann ich im Internet bestellen. Das ist nicht herzlos, das ist effizient, ich brauche schon ein wenig zeit, um mich für abends ausgehfein zu machen. Ich koche nie an Heiligabend. entweder lädt mich meine Oma zum essen ein, oder es gibt halt nichts. Ich will mir auf gar keinen Fall die Wohnung mit singenden Gästen zumüllen. Die werden am ende noch sentimental oder feiern sich auf meiner Couch fest. Ich will lieber nachts noch ins Action. meine vorgefertigten Terminemails mit den Weihnachtsgrüßen habe ich aus dem Ausgangsordner vom letzten Jahr kopiert und damit bleibt mehr zeit für den Ablaufplan der Feiertage. Ich muss ins Klatsch, sonst geht’s Dolo zu gut, Kussmann ist auch Pflicht, und vielleicht auf einen Glühwein ins XS. Da ja dann Gottseidank der Weihnachtsmarkt schon abgebaut ist, kriegt man auch wieder Parkplätze. Ich weiß nicht, wer auf die Idee mit der „besinnlichen“ zeit kam; schwul war der war aber garantiert nicht!

Schöne Weihnachten mit Sex, Drags und Wodka-bull eure Céline

mehr mACheN!
mehr mACheN!
mehr mACheN!

mehr mACheN!

The Kids are alright PLUS zeigt den Queer-Family-Film mit Julianne moore, Sektempfang ab 19:15 Uhr.
The Kids are alright
PLUS zeigt den Queer-Family-Film mit
Julianne moore, Sektempfang ab 19:15 Uhr.
und dem
schwul-lesbischen Jahres-
rückblick.
Do, 2.12., 20:30 Uhr, Atlantis Kino, K2, 32,
Mannheim
So, 12.12., 16 Uhr, PLUS e.V., Alphornstr.
2 a, Mannheim
Warm Sands
Mutprobe
Jetzt im Nobelambiente des Plaza –
die House-Party für schwule männer
ab 25 Jahre mit DJ Kriss Tuffer, DJ Tom
Tainted und DJ Alex Plastic.
Indie-Glam-electro-Pop – der Dauer-
brenner fürs queere Tanzvergnügen in
Heidelberg.
Sa, 4.12., 22 Uhr, Plaza, Lagerstr. 3,
Mannheim
Fr, 17.12., 22 Uhr, Karlstorbahnhof,
Am Karlstor 1, Heidelberg. 4 EUR
Mega Christmas
5. Sternengala
Gaywerk
Vanessa maurischat und Holger edmeier
öffnen die manege für Julia Neigel,
Kay ray (Foto) und Georgette Dee.
Außerdem mit dabei bei der benefiz-
gala der AIDS-Hilfe die Pink Poms, die
erste männliche Cheerleader-Gruppe
europas. Nach der Show wartet das
buffet im Foyer.
Sa, 4.12., Openzelt Heidelberg, Emil-Maier-
Straße 16, Heidelberg, VVK: 18 – 41 EUR
Gays and Friends in
Heaven
Lametta und Weihnachtsengel Lady
Das Connex pflegt die Tradition und
öffnet seine Himmelspforten zum
Weihnachts-men-Only-Gaywerk. DJ
majestic, DJ erbgut, DJ Vedat und DJ
Tobias Vetter bieten alles, außer Weih-
nachtsmusik: Dance, House, Techno,
electro, black music und 80s & 90s
Classics. Im Jail’s wartet wieder Thea…
Sa, 25.12., 22 Uhr, MS Connexion, Angelstr.
33, Mannheim, 10 EUR
SugarBees
X-mas-Party
michel: bei der „Weihnachtsedition“
sollen alle in die saisonale Stimmung
kommen. DJane e*Star (Foto) will alle
Weihnachtsmänner mit Disco Classics
in Wallung bringen und auf dem zweiten
Floor sorgt Surprise DJ mit House,
electro und minimal für rhythmus.
Fr, 10.12., 22 Uhr, Klangfabrik / Club Ludwiq,
Yorckstr. 3, Ludwigshafen, 7 EUR
DJ Liquid Cosmo
mit den bienen unterm Weihnachts-
baum beim Special-X-mas Party mit
Djane mary aus Frankfurt.
So, 26.12., 21 Uhr, Club Ludwiq, Yorckstr. 3,
Ludwigshafen
Never Ending Silvester-
Party
Im Dezember spielt DJ Liquid Cosmo
seine „royal House Tunes“ samstags
im Inside.
Im rosanelli’s soll der Jahreswechsel
nie vorbeigehen
Fr, 31.12., Rosanellis, S2, 16, Mannheim
Silvesterparty
Sa, 11.12. + 25.12., 22 Uhr, Inside, S6, 12,
Mannheim
X-mas Countdown
Ins neue Jahr mit essen à la carte,
aber bitte vorreservieren! Ab 23 Uhr
Party mit offenem ende.
Das Plus lädt zu weihnachtlichem
Kaffee und Kuchen, Feuerzangenbowle
Fr, 31.12., 18 Uhr, Lello’s, Berliner Str. 17,
Mannheim
Kaffee und Kuchen, Feuerzangenbowle Fr, 31.12., 18 Uhr, Lello’s, Berliner Str. 17, Mannheim Dezember 2010 43
Kaffee und Kuchen, Feuerzangenbowle Fr, 31.12., 18 Uhr, Lello’s, Berliner Str. 17, Mannheim Dezember 2010 43
Kaffee und Kuchen, Feuerzangenbowle Fr, 31.12., 18 Uhr, Lello’s, Berliner Str. 17, Mannheim Dezember 2010 43

Dezember 2010

Kaffee und Kuchen, Feuerzangenbowle Fr, 31.12., 18 Uhr, Lello’s, Berliner Str. 17, Mannheim Dezember 2010 43

43

Szene Stuttgart

„Es ist mir langweilig geworden“

Radio-Moderator Thomas Goertsch verlässt den Schwulfunk

Foto: privat
Foto: privat

Thomas Goersch hat zum ersten Mal in seinem Leben ein Projekt beendet. Der bekennende Workaholic moderiert nicht mehr länger den „dritten Sonntag“ im Schwulfunk. Ein Interview über sein Radio- Ende, die journalistische Unabhängigkeit und seinen 19-Stunden- Tag.

gab-Magazin: Auf sechs Jahre beim Schwulfunk folgt ein plötz- liches Ende. Warum? Thomas: Ich habe ja nicht nur beim Schwulfunk, sondern auch in der Redaktion des Schwulst-Magazins aufgehört. Irgendwann muss einfach etwas Neues kommen. Außerdem wiederholen sich die Themen bei den schwulen Medien: eine Location geht Pleite, der Welt-Aids-Tag kommt, Wommy Wonders neues Programm… Auch wurde die schwule Szene immer kommerzieller, so dass man am Ende nur noch Werbung für Partys macht. Es ist mir langweilig ge- worden. gab-Magazin: Das war aber nicht der letztlich ausschlaggebende Grund? Thomas Goersch: Ich habe die Statuten von Schwulst in Gefahr ge- sehen, in denen steht, dass unabhängig und überparteilich berichtet werden soll. Es gibt zwar in Sachen Homorechte berechtigte Kritik an der Landesregierung, aber eine Wahlempfehlung geht für mich zu

weit. Ein unvoreingenommes Interview mit Politikern ist danach für mich nicht mehr möglich gewesen. Schwulst hat sich inzwischen wieder auf seine Statuten besonnen, aber für mich war es einfach an der Zeit, etwas Neues zu machen. gab-Magazin: In deinem Schwulst-Steckbrief steht, dass du Schwulst als Forum siehst, um offen einzustehen, für das was man denkt. Wo liegt der Unterschied zu einer konkreten Wahlempfeh- lung? Thomas Goersch: Der Pfad ist leider sehr dünn. Der Unterschied ist, dass man die Leute mit einer Wahlempfehlung bevormundet. Au- ßerdem muss der Text als persönliche Meinung eines Redakteurs gekennzeichnet sein, und nicht als Meinung der Zeitung. Ich mag diese Verklausulierungen nicht, die wir in Stuttgart schon mit dem Projekt „Stuttgart 21“ mittlerweile gewohnt sind. Jede Seite dreht da, wie sie will.

gab-Magazin: Provokant gefragt: wird ein ehrenamtliches, wöchentliches, schwules Radioformat in Zeiten von Internet und Gayromeo noch gebraucht? Thomas Goersch: Ja. In Berlin braucht man ein solches Format sicher nicht, denn dort gibt es genug kommerzielle Kanäle. In Stutt- gart haben wir das Problem, dass nicht viel in diese Richtung läuft. Zwar könnte man ein anderes schwules Radio aus Deutschland hören, aber die Themen der regionalen Community gingen dann verloren. Und die sind doch am wichtigsten.

gab-Magazin: Was machst du jetzt mit der vielen freien Zeit? Thomas Goersch: Meine Schauspielerei läuft – trotz meines Alters – besser als je zuvor. Das ist unlogisch, aber es ist so. Ich bin sehr gut beschäftigt und habe gerade einen Film mit Brooke Shields gedreht. Außerdem sitze ich zurzeit an drei Drehbüchern. Langweilig wird mir also nicht. (cd) thomasgoersch.de

nicht. (cd) t h o m a s g o e r s c h .
News

News

Röhre länger offen Der Club bliebt doch länger bestehen

Gnadenfrist für den Gaytunnel: Der Club Röhre darf nun doch länger im Wagenburgtunnel bleiben als ursprünglich geplant. Die Betreiber haben in einem Gespräch mit dem Liegen- schaftsamt der Stadt Stuttgart vereinbart, bis mindestens Ende März 2011 den Club zu öffnen. Auch danach soll der Betrieb weiterlaufen, bis die Bauarbeiten zum umstrittenen Bahn- hofsprojekt „Stuttgart 21“ tatsächlich beginnen. Ursprünglich hatte die Stadt dem Club, in dem auch die Gaytunnel-Party stattfindet, zum Jahresende hin gekündigt. (cd)

Ursprünglich hatte die Stadt dem Club, in dem auch die Gaytunnel-Party stattfindet, zum Jahresende hin gekündigt.

X-Mas Pride Explosion

Fame und CSD bringen die Partyexplosion 2010

DJ Philippe Lemot
DJ Philippe Lemot

Jetzt kommen sie doch wieder zusammen: nachdem „Fame“ in die- sem Jahr kein Teil der offiziellen CSD-Partyreigens war, lassen der CSD-Verein Stuttgart und „Fame“-Macher Felix Horsch es zum Jah- resabschluss dafür gemeinsam noch mal richtig krachen – für den guten Zweck zu Gunsten des CSD Stuttgart. Dafür haben sie sich eine der exklusivsten Locations der Stadt aus- gesucht: in den drei Areas der Buddha Lounge sind an den Reglern auf dem Mainfloor DJ Philippe Lemot (Splash/NY) und DJ Dan Rockz (Clubrockerz). Der Blackfloor gehört DJ Wallpaper (Tenor Records) und „Fame“-Resident DJ Nick White. Der CSD Verein verlost gegen Spenden 24 Adventsüberraschungen und ein Euro vom Eintritt fließen direkt in die CSD-Kasse.

Sa, 18.12., 22 Uhr, Buddha Lounge Red Mandarin, Burgstallstr. 99, Stuttgart, 13 EUR

Lounge Red Mandarin, Burgstallstr. 99, Stuttgart, 13 EUR DJ Dan rockz Foto: fame mehr machen! Welt-AIDS-Tag
DJ Dan rockz Foto: fame
DJ Dan rockz
Foto: fame
Burgstallstr. 99, Stuttgart, 13 EUR DJ Dan rockz Foto: fame mehr machen! Welt-AIDS-Tag Lovepop vs. Freakpop
Burgstallstr. 99, Stuttgart, 13 EUR DJ Dan rockz Foto: fame mehr machen! Welt-AIDS-Tag Lovepop vs. Freakpop
mehr machen!
mehr machen!
mehr machen!

mehr machen!

Welt-AIDS-Tag Lovepop vs. Freakpop Die AIDS-Hilfe Stuttgart organisiert eine menschliche Aids- Solidaritätsschleife
Welt-AIDS-Tag
Lovepop vs. Freakpop
Die AIDS-Hilfe Stuttgart organisiert eine menschliche Aids-
Solidaritätsschleife auf der Freitreppe des Kunstmuseums. Alle
die mitmachen wollen, sind aufgerufen, sich mit roter Kleidung
an der Aktion zu beteiligen.
Mi, 1.12., 18 Uhr, Kunstmuseum, Kleiner Schloßplatz 1, Stuttgart
Sauna-Clubbing
Schwitzen und Tanzen mit DJ Timmo. Inklusive Welcome-Drink
& Snacks.
Der tätowierte erwachsenenfilm-
männertraum Logan mcCree
(„DJ Krieger“, Foto) kommt aus
Dresden in die Schwabenmetropole,
um zusammen mit dem bärtigen
DJ Thomas müller (motor Fm) mit Indie-
beats zu rocken. Auf dem mainfloor
gibt’s DJ NT mit queerem Pop, rock
und Classics.
Fr, 3.12., 21 Uhr, VIVA Sauna, Charlottenstr. 38, Stuttgart
Sa, 11.12., 22 Uhr, Club Lehmann, Seidenstr. 20, Stuttgart. 7 EUR
Therapy Re-Opening
Ero.gen
Verrucht und zugleich kultig: die men-Only-Party bleibt weiter-
hin im Kellergewölbe des Gästehauses ziegler mit electro-
Sounds von DJ Jerkin Joe, Videolounge & Cruising Areas.
Sa, 18.12, 22 Uhr 20 Uhr, Treffpunkt Kellergewölbe, Blumenstr. 29,
Stuttgart
Golden Shower-Party
Feuchtfröhlicher Spaß am 2.Weihnachtstag im GOK…
So, 26.12., 15 Uhr, G.O.K., Gutenbergstr. 106, Stuttgart
Wonder-Sylvester-Special
zurück aus dem Sommerloch und wieder monatlich am zweiten
Freitag: Felix Horsch und sein Team sagen „We gonna fuck
this town“. Die Therapy diesmal mit „Fame“-resident-DJ
Pascha und Gast-DJ Le Shuuk (Perkins Park). Wie gewohnt mit
Überraschungs-Showacts, Welcomedrinks und GoGoboys. Heiß!
Lach-Feuerwerk: Fräulein Wommy Wonder, Tobias becker und
Schwester bärbel möchten das Jahr beschwingt ausklingen
lassen und präsentieren Highlights aus ihren letzten Program-
men und Wunschnummern des Publikums.
Fr, 10.12., 22 Uhr, AER Club, Büchsenstr. 11, Stuttgart
Fr, 31.12., 17 + 20:30 Uhr, Renitenztheater, Büchsenstr. 26, Stuttgart.
39 EUR
11, Stuttgart Fr, 31.12., 17 + 20:30 Uhr, Renitenztheater, Büchsenstr. 26, Stuttgart. 39 EUR Dezember 2010
11, Stuttgart Fr, 31.12., 17 + 20:30 Uhr, Renitenztheater, Büchsenstr. 26, Stuttgart. 39 EUR Dezember 2010

Dezember 2010

11, Stuttgart Fr, 31.12., 17 + 20:30 Uhr, Renitenztheater, Büchsenstr. 26, Stuttgart. 39 EUR Dezember 2010

45

Felix (re) drückte etwas zu fest auf’s Schlüsselbein – aber er freute sich eben total über 3 Jahre Fame-Party!

Fotos: Wango Deligiannis, Sven Mese, Miss Mary · EBV: AoC

Jarvis Cocker (re) und A Flock of Seagulls (li) waren sie Stargäste bei 3 Jahre Fame in Stuggi

Der Präsident der Konditorinnung BaWü (ohne Hemd) brachte ein leckeres Zucker- törtchen bei 3 Jahre Fame vorbei

Heaven’s in the Backseat of your Cadillac – let me get you there, yeah yeah! Best Boy bei Warm Sands in Monnem

Ahnten nicht, dass hinter ihnen gerade ein Atomreaktor implodierte. Beim Club78 ging’s eben rund! Club
Ahnten nicht, dass
hinter ihnen gerade ein
Atomreaktor implodierte. Beim
Club78 ging’s eben rund!
Club look Dezember /////////////////
Crazy-sexy-cool
Wieso sieht man auf dem
Club-Floors derzeit eigent-
lich fast ausschließlich Holz-
fäller-Flanellhemden rum-
stehen? Soll das etwa
Männlichkeit implizieren?
Quatsch! Schaut auf diesen
jungen Kerl: behaare Brust
und Neon-Leggins – und
trotzdem Sexy as Hell! We
adore you a lot! Getroffen
im CK Studio. (bjö)
Links wirkte etwas skeptisch – hatte
Rechts etwa den Anmachspruch von Seite
23 verwendet? Die Himbeer-Party in
Monnem war jedenfalls fruchtig-süß!
Auch hier ist die Freude über
das Blue Angel-Revival im Barcode/
Friends unübersehbar!
Miss Mary

Bello e impossibile – Fame in Stuggi hat die heißen Boys alle da.

Ein Beach-Boy aus Malibu (li) brachte kalifornische Vibes ins kalte Germany. Das freut die Gäste beim Club78

Oh Mickey, you’re so fine, you blow my mind, hey Mickey! Süße Maus beim Club78

Nutzten die hochenergetischen Lichtschwingungen, die die Synergie- scheinwerfer des Club78 pulsierend ausstrahlten, und genossen ein erfrischendes Lichtbad in der Menge!

Miss Mary (re) gab ihre Hightech-Kamera aus der Hand, um selbst vor der Linse zu stehen. Die andere Person begrüßte diese Aktion beim Club78.

Miss Lorik de la Leka (li) prüfte die Wangenstabilität eines weiteren Matrosen. Beim Club78 fielen diesmal sämtliche Hemmungen!

Pannesamt ist das neue Schwarz! Das Blue Angel- Revial im Barcode/Friends machte dies sehr deutlich
Pannesamt ist das neue
Schwarz! Das Blue Angel-
Revial im Barcode/Friends
machte dies sehr deutlich

Dich würden wir auch gerne küssen! Und dich auch! Ach, und dich auch! Lipgloss-Test beim Blue Angel-Revival im Barcode / Friends

Ein starkes Schulterblatt ist im Winter viel Wert! Rücken- kuschler beim Blue Angel- Revival im Barcode/Friends

Miss Brandy Delight (Mitte) heuerte ein paar Matrosen und Hafendamen an, um ein See- mannsballett beim Club78 zu schmeißen. We like to lick the white Short-Shorts, by the way!

Hallo Du! 2006 ist vorbei, warum trägst du noch Shades im Club? Go and get some Nerd-Frames like the others do, das nächste Mal bei der Himbeerparty in Monnem

ein Schweinchen mit einem buch und ein mann mit brille und Unterwäsche tummelten sich auf der bühne bei 3 Jahre Fame. Sehr… extra- vagant!

Yeah! oberlippenbart! We L.I.K.e.! Sultan,na im barcode/Friends setzt Trends!

Sultan Can (re) brachte einen musikanten (li) aus seinem Schloss mit zur Party Sultan,na. Das
Sultan Can (re)
brachte einen
musikanten (li) aus
seinem Schloss
mit zur Party
Sultan,na. Das
war eine
ziemlich gute
Idee!

Heterosexualität ist wie opium für die Gesellschaft, das von machtbesessenen regierungen verabreicht wird, um sie dem kapitalistischen System gefügiger zu machen. Schwule Zombies unterwandern diese perfide maschinerie des westlichen Patriarchats und werden die einzigen Überlebenden nach der Polkappenschmelze sein. The time is Now bei „Heaven“-Halloween in Ludwigshafen.

bauchnabel sehen können… Shirt-off-Flashmob bei Killer Cow im CK Studio

bei diesem jungen mann schauen ein paar Palmen aus der Unterhose hervor. It’s all about Coconuts bei Killer Cow im CK Studio

Linda (li) war etwas blass – daher schenkte ihr die Person rechts einen Gutschein für das Solarium. Das tut gut im Winter!

Amüsierten sich königlich bei Sultan,na im barcode/Freinds!

DJ im Fokus /////////////////// Name: Jean Philips Website: listn.to/jeanphilips Style: House-Tribal-Progressive Clubs
DJ im Fokus ///////////////////
Name: Jean Philips
Website: listn.to/jeanphilips
Style: House-Tribal-Progressive
Clubs im gab-Land:
Sexy-CGN, Pulse-Frankfurt,
bootshaus-Köln, GmF-berlin
Sexy Club-Erlebnis:
der Gentleman genießt und
schweigt…
Anmacher: Intelligenz und
Selbstbewusstsein!
DJ Jean Philips Top 5-Liste
Chab „Closer to me“ (Album Mix) (Rennaisance/Azuli)
Wahnsinns-Scheibe, die mit den vocals des David Guetta Sängers J.D. Davis
zur Clubhymne wird
Simian Mobile Disco „Cruel Intentions“ (DJ Pierre Remix) (SMD)
Sehr interessantes Arrangement, tolle vocals, Classic 303-Synth –
etwas ganz besonderes
Nalin, Kane „Beachball 2010“ (Marco Lys Remix)
2010 remix mit absolutem Drive! Pure Love!
Danny Freakazoid, Matt Caseli „Sign Your Name“
(Sebastian Krieg/Roman F.-Remix)
Absolutes must have für Leute, die auf Terence Trent D’Arby stehen
Philips & Holtmann „Polish the Chrome“
(Leaders of the Newshool/Toolroom)
Die vocals von Jim morrison in einem Club Track von 2010 mit Hitpotential
Kosaken hey-hey-hey
hebt die Gläser!
Faschingsauftakt im
Schwejk
Die Stimmung war heiß, bei der rocky
Horror-Party im Switchboard…
Den wolle mer reilasse!
Faschingsauftakt im Schwejk
(wo sonst?)
Check your Kajal, Darling!
Tolle Jungs beim Faschings-
auftakt im Schwejk
Foto: Jean Philips

Auch diese drei tollen Kerle hatten eine menge Spaß an Halloween im Schwejk

Fingen zwei Fledermaus und banden sie jeweils um den Hals. Zum Glück war Halloween im Schwejk!

ein sanfter Schwitzkastengriff hat noch keinen Kerl vertrieben. Im Switchboard auch nicht.

Konnte den perfekten Schlafzimmer- blick und hyp- notisierte alle menschen bei der „Warm Sands“-Party. Wir
Konnte den
perfekten
Schlafzimmer-
blick und hyp-
notisierte alle
menschen
bei der „Warm
Sands“-Party.
Wir sind dein!

It’s just a Jump to the Left! rocky-Horror-Party im Switchboard

Führten was im Schilde! Spannend! Switchbaord by Night!

Ich weiß, was du letztes Wochenende getan hast

gab.inqueery.de

November 2010

47

Jetzt jede Woche neu: alle Partyfotos des vergangenen Wochenendes

Termine

LiSTinG

Sa, 4.12. Jingle Bells, Union Halle, Frankfurt (S.38)
Sa, 4.12.
Jingle Bells, Union Halle, Frankfurt (S.38)
Sa, 4.12. 33 Jahre Stall, Frankfurt (S.32)
Sa, 4.12.
33 Jahre Stall, Frankfurt (S.32)
Sa, 18.12. Liebes-Spektakel, Orange Peel, Frankfurt (S.37)
Sa, 18.12.
Liebes-Spektakel, Orange Peel, Frankfurt (S.37)
Fr, 10.12. + Sa, 11.12. 10 Jahre Pulse, Frankfurt (S. 36)
Fr, 10.12. + Sa, 11.12.
10 Jahre Pulse, Frankfurt (S. 36)
Mi, 1.12. Welt-Aids-Tag, Paulskirche, Frankfurt (S.10)
Mi, 1.12.
Welt-Aids-Tag, Paulskirche,
Frankfurt (S.10)
So, 12.12. Tea Dance House, Sky Club, Frankfurt (S.37)
So, 12.12.
Tea Dance House, Sky Club,
Frankfurt (S.37)
Sa, 18.12. Fame X-Mas-Pride Explosion, Buddha Lounge, Stuttgart (S.45)
Sa, 18.12.
Fame X-Mas-Pride Explosion, Buddha Lounge,
Stuttgart (S.45)

1. Mittwoch

Szene

Frankfurt

18:00 Grenzverläufe Veranstaltung zum Welt-Aids-Tag mit Rednern und Musik. Anschließend (19:30) Trauermarsch durch die Innenstadt zum Aids-Memorial. PAULSKIRCHE, Paulsplatz 19:00 Welt Aids Tag Ausklang des Trau- ermarschs mit Suppen und Glühwein. SWITCH- BOARD, Alte Gasse 36 20:00 Flirtparty Singlenacht mit Jessica Walker. LUCKYS MANHATTAN, Schäfergasse 27 21:00 Clubabend mit den Hits der 70er bis 90er und Aktuellem (women only). LA GATA, Seehofstr. 3 22:00 Persico-Party Schlager, bis der Arzt kommt. ZUR HEX, Elefantengasse 11

Schlager, bis der Arzt kommt. ZUR HEX, Elefantengasse 11 Mainz/Wiesbaden 18:00 eFZet Frauencafé, Kneipe mit Essen.

Mainz/Wiesbaden

18:00 eFZet Frauencafé, Kneipe mit Essen. FRAUENZENTRUM, Walpodenstr. 10, Mainz 20:00 Welt Aids Tag Referat von Dr. Kittner, Uniklinik Mainz, Film der BZfgA und Diskussion. BAR JEDER SICHT, Hintere Bleiche 29, Mainz

Mannheim

16:00 Welt Aids Tag Gedenkfeier für an HIV und Aids Verstorbene. Kranzniederlegung mit BM Erichson. BERGFRIEDHOF, Steigerweg 20, Heidelberg 19:00 Welt Aids Tag Gedenkgottesdienst, anschließend (20:00)Schweigemarsch durch die Innenstadt. CITYKIRCHE KONKORDIEN, R3, 3 20:30 Sing Star Night Der Karaokespass. ROSANELLIS, S2, 16

Stuttgart

18:00 Welt Aids Tag Bilden einer mensch- lichen Solidaritätsschleife auf der Freitreppe beim Kunstmuseum. KUNSTMUSEUM, Kleiner Schloß- platz 1 19:30 Königskinder Jugendgruppe (bis 27 Jahre). ZENTRUM WEIßENBURG, Weißen- burgstr. 28a

20:00 Ökumenischer Gottesdienst zum Welt Aids Tag. LEONHARDSKIRCHE, Leon- hardsplatz 26

Region

21:30 Bingoabend mit Mr. Belamingo. BEL AMI, Liebigstr. 17, Gießen

Kultur

Frankfurt

20:00 Malediva Lebkuchen (die Maledi- va-Weihnachtsshow). ALTE MüHLE, Lohstr. 13, Bad Vilbel 22:00 Patrik 1.5 Schwule schwedische Adoptionskomödie von 2009. MAL SEHN, Adler- flychtstraße 6 HH

Mainz/Wiesbaden

20:30 Clarissa Clark Jetzt erst recht! (Travestie). THALHAUS THEATER, Nerotal 18, Wiesbaden

2. Donnerstag

Szene

Frankfurt

16:00 Hamam Party mit Orient-Popmusik, türkischem Büffet und Tee. GOLDEN GATE SAUNA, Braubachstr. 1 19:00 Gruppe für junge Lesben von

14 bis 25 Jahren. LIBS, Alte Gasse 38

19:00 Wellnesstag mit Saunameister Robby und 33 Düften. METROPOL SAUNA, Große Friedberger Str. 7-11 20:00 Mädels, Mädels und Freun- de Lockeres Chillen für Lesben und Freunde. CENTRAL, Elefantengasse 11 20:00 Ricky & Friends mit Dart. LA GATA, Seehofstr. 3 21:00 Karaoke Schände Deine liebsten Hits! HALO, Alte Gasse 26 21:00 Karaoke mit Moderator Olaf. MONTE CARLO, Alte Gasse 34

Mannheim

19:15 Plus geht ins Kino Sektauss- chank, ab 20:30 The Kids are all right (Lesb. Familienkomödie, USA 2010). ATLANTIS KINO, K2, 32 20:30 Weekend Startup Warmfeiern fürs Wochenende. ROSANELLIS, S2, 16

Stuttgart

14:00 Youngstertag verbilligter Eintritt bis

30 Jahre. VIVA SAUNA, Charlottenstr. 38

18:00 Gaydelight Glühweintreff auf dem Stuttgarter Weihnachtsmarkt am Stand vor dem Breitling (Ecke Breuninger), bis 21:00. GAYDELIGHT GLüHWEINSTAND, Marktplatz 19:00 Luna Junglesbengruppe. ZENTRUM WEIßENBURG, Weißenburgstr. 28a

48

ZENTRUM WEIßENBURG, Weißenburgstr. 28a 4 8 Dezember 2010 21:00 Karaoke Stuggitown singt bei Laura. KC

Dezember 2010

21:00 Karaoke Stuggitown singt bei Laura. KC KINGS CLUB, Calwer Str. 21 21:00 Gaydelight Glühweintreff Nachglühen vom Weihnachtsmarkt. RUBENS HOME, Geißstr. 13

Region

21:00 Schwullesbischer Stamm- tisch Der wöchentliche Szenetreff in Mittelhes- sen. EINSTEIN, Johannette-Lein-Gasse 8, Gießen

Kultur

Frankfurt

20:00 The Forsythe Company N.N.N.N.

/ Woolf

BOCKENHEIMER DEPOT, Bockenheimer Warte

House of Boys Schwules Liebes-

22:00

Phrase / Whole in the Head (Ballett).

drama aus dem Benelux, 2010. MAL SEHN, Adler- flychtstraße 6 HH

Mainz/Wiesbaden

20:30 Clarissa Clark Jetzt erst recht! (Travestie). THALHAUS THEATER, Nerotal 18, Wiesbaden

Mannheim

20:00 Victor / Victoria Musical (Gender- Komödie). CAPITOL MA, Waldhofstr. 2

Stuttgart

wo

19:30

liegt die eigentlich? (Lesung und Diskussion). DAS SARAH, Johannesstr. 13

Luisa Franca Frauenkraft

3. Freitag

Szene

Frankfurt

12:00 Wochenendsauna Durchge- hend bis Montag 02:00. GOLDEN GATE SAUNA, Braubachstr. 1 17:00 Café & Talk im Kuss41 Thema:

sexuell übertragbare Krankheiten. Für Jugendliche bis 27. KUSS41, Kurt-Schumacher-Str. 41 17:00 FVV / Artemis X-Mas Turnier Sportlerregistrierung (bis 22:00). PULSE LOUNGE, Bleichstr. 38a 18:00 Wochenendsauna durchgehend bis Montag früh. METROPOL SAUNA, Große Fried- berger Str. 7-11 18:00 Schaumparty anschließend Wochen- endsauna, durchgehend bis Montag früh. SAU- NAWERK, Eschersheimer Landstr. 88 19:00 Weekend-Party Rein ins Wochenende! MONTE CARLO, Alte Gasse 34

20:00 AG GeschlechterUnOrdnun- gen Infos & Diskussion zum Thema Genderde- batte. LSKH, Klingerstr. 6 20:00 Bingo Knack den Jackpot! LUCKYS MANHATTAN, Schäfergasse 27 20:30 Bingo! Das schnelle Spiel mit den Zahlen. TANGERINE, Elefantengasse 11

21:00 Countdown into the Weekend Ladies only. LA GATA, Seehofstr. 3 22:00 Eurovision poppt Tanz die Lena mit DJ Max. Freier Eintritt für X-Mas-Turnier- Besucher. BARCODE, Bleichstr. 46 22:00 FFM L-World Crazy Girrrrls für Gay Girls, mit DJane Miss Thunderpussy. CK STUDIO, Alte Gasse 5 22:00 Apartment GrammODeux Queere Party mit GammoDeux am Grammophon (!), DJ barbecute björn mit Whitch-House und Lesung von Roland Gramling. ORANGE PEEL, Kai- serstr. 39 HH 22:00 We love Fridays House, Electro, Pop, Rock, Black - das Weekend-Warmup. PIPER RED LOUNGE, Bleichstr. 38 22:00 FVV Welcome Party Nach der Sportlerregistrierung zum X-Mas-Turnier gleich weiterfeiern! PULSE LOUNGE, Bleichstr. 38a 23:00 Hexenclub Die Szene-Afterhour. ZUR HEX, Elefantengasse 11 03:00 After-Hour mit DJ Bonzai. Verbilligter Eintritt unter 26. METROPOL SAUNA, Große Fried- berger Str. 7-11 04:00 Afterhour für Nachtschwärmer. MONTE CARLO, Alte Gasse 34

Afterhour für Nachtschwärmer. MONTE CARLO, Alte Gasse 34 Mannheim 13:00 Extralange Saunanacht bis 08:00 morgens.

Mannheim

13:00 Extralange Saunanacht bis 08:00 morgens. GALILEO CITY SAUNA, O7, 20 14:00 FKK Sauna men only (bis 03:00). ATLANTIS SAUNA, Wöllnerstr. 10, Ludwigshafen 18:00 Checkpoint LASH Kostenloser

und anonymer HIV-Schnelltest (bis 20:00). PLUS BERATUNG, Alphornstr. 2 a

21:00 AV Party Die Königsdisziplin

(men

only). JAILS, Angelstr. 33 21:00 Pink Popparty Winterspecial (Mottoparty). ROSANELLIS, S2, 16 22:00 Pink Party Benefizparty zugun-

sten LASH, mit DJ Waltraut. CAPITOL MA, Wald- hofstr. 2 05:00 After Hour Weiterfeiern bis Mittag. MIXED CLUB ACTION, U5, 13

Stuttgart

Sauna Clubbing mit DJ Timmo,

Welcomedrink und Snacks. VIVA SAUNA, Charlot- tenstr. 38 22:00 Friday Night mixed Music. KC KINGS CLUB, Calwer Str. 21

Region

LSVD fresh Jugendgruppe für Süd-

hessen. QUEER, Schulstr. 15, Darmstadt

Kultur

Frankfurt

20:00 The Forsythe Company N.N.N.N. / Woolf Phrase / Whole in the Head (Ballett). BOCKENHEIMER DEPOT, Bockenheimer Warte 21:00 Die Bäppi Ford Klinik Dok-

torspiele zum Kranklachen mit Frankfurts Trav- estie-Ikone Bäppi. THEATRALLALLA, Friedberg- er Ldstr. 296 22:00 Weihnachtsmann oder -frau

weiß es genau? (Travestie). GERDAS

KLEINE WELTBüHNE, Dietesheimer Str. 90, Müh- lheim/Main

Mainz/Wiesbaden

20:00 Helena Marion Scholz Bei Sport Mord (Autorinnenlesung). BAR JEDER SICHT, Hin- tere Bleiche 29, Mainz 20:00 Hans Klok Magie der Weihnacht (Zaubereien). RHEIN-MAIN-THEATER, Zum Grauen Stein 2, Niedernhausen 20:30 Clarissa Clark Jetzt erst recht! (Travestie). THALHAUS THEATER, Nerotal 18, Wiesbaden

19:30

21:00

wer

4. saMstag

Szene

Frankfurt

10:00 Cruising Open End Cruising- Party im frisch umgebauten Basement. NEW MAN IM WOS, Kaiserstr. 74 15:00 Queer-Einsteiger-Treffen Treffen für „Neue“. KUSS41, Kurt-Schumach- er-Str. 41 15:30 Liveübertragung Eintracht vs. Mainz 05 auf der Großbildleinwand. MONTE CARLO, Alte Gasse 34 17:00 Weekend-Party Wochenend und Sonnenschein. MONTE CARLO, Alte Gasse 34 18:00 Cruising total Die Sexparty vor dem Tanzen gehen. Kostenlos für alle unter 30 (Aus- weis!). JEROME, Elbestr. 17 19:00 Kino im Kuss Ein liebevoll ausge- suchter schwullesbischer Streifen. KUSS41, Kurt- Schumacher-Str. 41

20:00 2nite Beardance Die beliebte Bärenparty in der Lounge – hier brummt es! LUCKYS MANHATTAN, Schäfergasse 27 21:00 Party bis zum Sonnenauf- gang Ladies only. LA GATA, Seehofstr. 3 21:00 Musikvideo-Abend Wünsch Dir Deinen Lieblingsclip. TANGERINE, Elefanten- gasse 11 21:00 Jingle Bells Party zum FVV/Artemis- Xmas-Turnier. Mit DJs Meggi, Dirk Vox, Rony und Gabi. Busshuttle vom/zum Pulse. UNION HALLE, Hanauer Landstr. 184 22:00 Sweet like Chocolate Finest Black Beatz. PIPER RED LOUNGE, Bleichstr. 38 22:00 Just House des Homos liebstes Tanzfutter. PULSE LOUNGE, Bleichstr. 38a

des Homos liebstes Tanzfutter. PULSE LOUNGE, Bleichstr. 38a 22:00 33 Jahre Stall Geburtstags-XL- Night mit

22:00 33 Jahre Stall Geburtstags-XL- Night mit Welcome-Drink und rustikalem Büffet. STALL, Stiftstr. 22

und rustikalem Büffet. STALL, Stiftstr. 22 ➠ 23:00 Sultan, na! Gay Oriental Party mit Can. BARCODE,

23:00 Sultan, na! Gay Oriental Party mit Can. BARCODE, Bleichstr. 46 23:00 Killer Cow Pinocchio lautet das Mot- to. CK STUDIO, Alte Gasse 5 23:00 Hexenclub Die Szene-Afterhour. ZUR HEX, Elefantengasse 11 04:00 Afterhour für Nachtschwärmer. MONTE CARLO, Alte Gasse 34

Mainz/Wiesbaden

20:00 Weihnachtliche Singleparty Jörg und Manuel verkuppeln Euch! BAR JEDER SICHT, Hintere Bleiche 29, Mainz

20:00 Schwuguntia Tanzrausch
20:00
Schwuguntia
Tanzrausch

Abschlussball mit Weihnachtsprogramm BüRGER- HAUS WEISENAU, Friedrich-Ebert-Str. 61, Mainz

BüRGER- HAUS WEISENAU, Friedrich-Ebert-Str. 61, Mainz Mannheim 11:00 Lange Kinonacht mit Gratis- kaffee und

Mannheim

11:00 Lange Kinonacht mit Gratis- kaffee und Snacks (bis 04:00). STUDIO 7, Hein- rich-Lanz-Str. 32 13:00 Extralange Saunanacht ab 20:00 Uhr stdl. Aufgüsse, bis 08:00 morgens. GALILEO CITY SAUNA, O7, 20 21:00 Schlagseite SM-Party für Heteros und Homos. JAILS, Angelstr. 33 21:00 Popo-Club mit DJ, GoGos und Tanz- stange. ROSANELLIS, S2, 16 22:00 Gang Bang Party men only (bis 03:00). CRUISING POINT, Mittelstr. 15 22:00 Ponyclub mit DJ MoERockZ. DISCO- THEK ZWEI, T6, 14 22:00 Warm Sands Finest House for Gays mit DJs Chris Tuffer, Tom Tainted und Alex Plastic. PLAZA, Lagerstr. 3 05:00 After Hour Weiterfeiern bis Mittag. MIXED CLUB ACTION, U5, 13 06:00 Morning House Afterhour mit DJ Moeder Jam & Friends. INSIDE, S6, 12

Stuttgart

16:00 Prinzen Schwule Jugendgruppe (16-

21 Jahre). ZENTRUM WEIßENBURG, Weißenburg- str. 28a

21:00

Zone + Gayzone-Fetischparty nur für

Jungs. TK KELLERGEWöLBE, Blumenstr. 29 22:00 In the Kings Club Die Samstags- House-Party. KC KINGS CLUB, Calwer Str. 21

Region

22:00 Schwuler Winterzauber Mar- Gays-Party mit DJ Dommy Dean. KFZ, Schul- str. 6, Marburg 22:00 Red Ribbon Party zugunsten der Offenburger Aidshilfe. TABU, Hauptstr. 102, Offenburg

Kultur

Frankfurt

19:30 Aids-Gala mit den Radierern und Irmgard Knef, zugunsten der Aidshilfe OF. KJK, Sandgasse 26, Offenbach 20:00 The Forsythe Company N.N.N.N. / Woolf Phrase / Whole in the Head (Ballett). BOCKENHEIMER DEPOT, Bockenheimer Warte 20:00 Schaubühne (NG) Das neue Varie- té mit Wango Deligannis. BROTFABRIK, Bach- mannstr. 2-4 20:00 Die Dramatische Bühne Don Juan – Der Mann, dem die Frauen widerstehen (Komödie). EXZESS, Leipziger Str. 91 20:00 Hedwig and the angry Inch Transgender-Glamrock-Musical. NACHTLEBEN, Kurt-Schumacher-Str. 45 21:00 Die Bäppi Ford Klinik Doktor- spiele zum Kranklachen mit Frankfurts Trave— stie-Ikone Bäppi. THEATRALLALLA, Friedberger Ldstr. 296