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Kevin allein zu Haus - was tun ?

Sie kennen diesen Film: "Kevin allein zu Haus".

Kevin wünscht nun, seine Familie wäre wieder bei ihm und trifft gleichzeitig Vorbereitungen,
das Haus gegen die Bösewichte zu verteidigen. Als sie sich zum vereinbarten Zeitpunkt
Zutritt zum Haus verschaffen wollen, ist Kevin gewappnet: Mit Hilfe zahlreicher Fallen bietet
er den Einbrechern Paroli. Sie wollen es dem kleinen Kevin heimzahlen, verfolgen Kevin und
tappen von einer Falle in die nächste. Unterdessen verständigt Kevin die Polizei – allerdings
nennt er ein Nachbarhaus als Schauplatz des Einbruchs, da er die zwei Ganoven dorthin
locken will. Diese folgen ihm auch, allerdings quälen sie sich nicht durch den Keller, sondern
fangen ihn in der Wohnung ab, wo sich das Blatt gewendet zu haben scheint.

Da betritt der „alte Marley“ das Haus und setzt beide Halunken mit seiner Schneeschaufel
außer Gefecht. Die Polizei nimmt die Banditen fest. Am nächsten Morgen trifft zunächst
Kevins Mutter daheim ein, die eine wahre Odyssee hinter sich hat, und wenig später auch
der Rest der Familie. Sie erfahren nicht, was in ihrer Abwesenheit im Haus passiert war. Auf
die Frage, was Kevin denn die ganze Zeit über gemacht habe, antwortet er lapidar, er habe
sich „nur gelangweilt“.

Lustig und amüsant und ein cineastischer Dauerbrenner.

Doch das folgende Szenario macht uns allen Angst: Merkwürdige Geräusche im Haus lassen
einen nachts aufschrecken. Aus banger Sorge wird dann zunehmend Gewissheit: Jemand
Fremdes befindet sich im Haus – ein Einbrecher. Wie soll man sich nun verhalten?

Keinesfalls sollte man die offene Konfrontation suchen. Stattdessen empfiehlt die
Kriminalpolizei Passivität – greifen Sie den Kriminellen also nicht an. Ist ein Einbrecher bei
Ihnen im Haus, schließen Sie sich und Ihre Familie in einem der Schlafzimmer ein und rufen
die Polizei an. Außerdem sollten Sie lautstark auf sich aufmerksam und das Licht anmachen.

Auch das gemeinnützigen Netzwerk "Zuhause sicher", einer Initiative von Polizeibehörden,
warnt vor den Gefahren einer Konfrontation: "Stellen Sie sich den Einbrechern keinesfalls in
den Weg!", so die Experten. "Das kann zu gefährlichen Kurzschlussreaktionen seitens des
Täters führen."

Auch das Netzwerk empfiehlt, sich lautstark bemerkbar zu machen, damit der Eindringling
merkt, dass er nicht allein ist. Ein Einbrecher hat kein Interesse an einer Konfrontation mit
den Bewohnern. Er wird das Weite suchen, wenn er merkt, dass wider Erwarten jemand
zuhause ist.

Anstatt Fluchtwege zu versperren, sollten Sie dem Einbrecher die Flucht so einfach wie
möglich machen. Versuchen Sie auch nicht, ihn zu verfolgen. Zwar tragen die meisten
Einbrecher keine Schusswaffen bei sich – unbewaffnet sind sie allerdings dennoch nicht.
Tatwerkzeug Nummer eins ist ein Schraubenzieher, mit dem die Täter ungesicherte Fenster
und Türen aufbrechen. Treibt man einen Einbrecher in die Enge, könnte er ihn als Stichwaffe
einsetzen.
Selbst erfahrene Kampfsportler sollten nicht versuchen, den Täter auf eigene Faust zu
überwältigen. Hierbei handelt es sich nicht um eine normale Wettkampfsituation. Der Täter
wird daher von seinen Bewegungsabläufen nicht so reagieren, wie das ein Gegner in einem
Wettkampf tun würde. Das erschwert einen möglichen Kampf auch mit erfahrenen
Kampfsportlern.

Wie man sich verhalten soll, wenn man einen Einbrecher im Haus bemerkt, hat das
Präventionsportal der Gewerkschaft der Polizei für zwei unterschiedliche Szenarien
zusammengefasst.

Kommt ein Einbrecher ins Haus, während man schläft, sollte man demnach:

für den Notfall immer ein Handy am Bett haben und umgehend die Polizei informieren (über
den Polizeiruf)
Lärm und Licht machen
sich defensiv verhalten
den Tätern nicht den Fluchtweg versperren.

Vor allem bei Ausflügen und im Urlaub kann die Angst vor Einbrechern ein schlechtes Gefühl
auslösen. Sicherheitsvorkehrungen erschweren Einbrechern das Begehen einer Tat
Trifft man einen Einbrecher auf frischer Tat an, wenn man nach Hause kommt, sollte man:

sich bemerkbar machen


das Haus verlassen
dem Täter die Möglichkeit zur Flucht geben
sich defensiv verhalten und nicht versuchen, den Täter aufzuhalten oder anzugreifen
sich Aussehen, Fahrzeug, Fluchtrichtung etc. einprägen, sofern das gefahrlos möglich ist
die Polizei verständigen

Auch wenn man bei einer Rückkehr nach Hause nur die Spuren eines Einbruchs vorfindet,
sollte man Haus oder Wohnung sofort verlassen und die Polizei verständigen. Zum Einen
aus Sicherheitsgründen, falls der Täter doch noch vor Ort sein sollte, zum Anderen aber
auch, um keine wichtigen Spuren zu zerstören.

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