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Schönheitideale im Wandel der Zeit

Schönheit liegt nicht nur im Auge des Betrachters, sondern hat auch viel mit
der Zeit zu tun, in der der Betrachter lebt. Begutachtet man Schönheitsideale
im Wandel der Zeit, so fällt auf, dass sie nicht unterschiedlicher sein könnten.
Was doch irgendwie beweist, dass einfach jeder Körper schön ist.
Antike: Weder zu dick, noch zu dünn

Während Männer im alten Griechenland idealerweise eine athletische, durchtrainierte Figur


hatten, durften Frauen schon etwas mehr Rundungen aufweisen. Sie waren nicht dünn, aber auch
nicht zu dick; eine Sanduhrfigur war gefragt. Ein kleiner Busen, dafür aber ein breites Becken
(als Zeichen der Fruchtbarkeit) waren die Idealvorstellung. Dazu noch eine besonders helle
Hautfarbe und lange, geflochtene Haare, schon war die antike Griechin perfekt.
Mittelalter: Maskulin und knabenhaft

Betrachtet man mittelalterliche Gemälde, fällt auf, dass Frauen mit einer eher androgynen
Figur gemalt wurden. Schlanke Arme und Beine sowie eine kleine Brust waren weiterhin
angesagt.
Renaissance, Barock und Rokoko: Rundlich bis mollig

Mollige Frauen mit breiter Hüfte, einem leichten Doppelkinn und einer moderaten Oberweite
waren jetzt das gängige Schönheitsideal. Zusammen mit der Leibesfülle waren eine bleiche Haut und
goldene Haare ein Zeichen für Wohlstand und Reichtum.
Etwa ab Mitte des 17. Jahrhundert kam das Korsett in Mode, deshalb sich die Proportionsideale
wieder in Richtung Sanduhrfigur, allerdings in extremer Form, verschoben.
1920er Jahre: Schlank und androgyn

Jetzt war der weibliche Körper wieder schmal, sportlich, jugendlich und ohne deutliche Kurven.
Das Flapper-Girl war geboren. Auf viele wirkte er sogar etwas knabenhaft, weshalb solche Frauen
auch Garçonne genannt wurden. Die Haut durfte endlich etwas Bräune zeigen, sodass das Gesamtbild
natürlicher und lebendiger wirkte.
1940er bis
1940er bis 1960er
1960erJahre:
Jahre:Willkommen
Willkommen zurück,
zurück, weibliche
weibliche Kurven!
Kurven!

Nach dem zweiten Weltkrieg gab es beim gängigen Schönheitsideal eine Renaissance der
üppigen Formen aus eben genau dieser und folgender Epochen. Die wohl berühmteste Vertreterin:
Marilyn Monroe.
Edern der 1960er bis 1970er Jahre: Dürrer Twiggy-Look

Mit dem Ruhm von Lesley Lawson alias Twiggy als Supermodel wandelte sich das Schönheitsideal
erneut. Frauen wollten jetzt so aussehen wie die Engländern
1980er Jahre: Sportliche Sanduhrfigur

In Zeiten des Fitness-, Bodybuilding- und Aerobic-Booms war es natürlich absolut modern, wenn
der Frauenkörper durchtrainiert war. Eine gewisse Weiblichkeit durfte trotzdem nicht fehlen
1990er Jahre: Der magere Heroin-Chic:Ihre fast kindlichen Proportionen wirken ausgezehrt

Kate Moss prägte das Körperbild der 90er mit ihrer hageren Figur. Ihre fast
kindlichen Proportionen wirken ausgezehrt, woher sich auch der Name Heroin-Chic
ableitet. Ein großer Diät-Wahn setzte ein.
Heute: Kurven

Models sind heutzutage leider nicht nur schlank, sondern wirken oftmals wie an der Grenze zur
Magersucht. Gleichzeitig gibt es immer wieder Gegenströme. Plus-Size-Models wie Robin Lawley oder
Ashley Graham sowie Promis wie Kim Kardashian setzen mit ihren Kurven einen neuen
Schönheitstrend, der sich rückbesinnt zu Zeiten, in denen Rundungen noch das Symbol für Feminität
waren. In modernen Zeiten gibt es also verschiedene Strömungen, die das Schönheitsideal beeinflussen.
Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit
!!!

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