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Altes Kaminstück
Draußen ziehen weiße Flocken
Durch die Nacht, der Sturm ist laut;
Hier im Stübchen ist es trocken,
Warm und einsam, stillvertraut.

Sinnend sitz ich auf dem Sessel,


An dem knisternden Kamin,
Kochend summt der Wasserkessel
Längst verklungne Melodien.

Und ein Kätzchen sitzt daneben,


Wärmt die Pfötchen an der Glut;
Und die Flammen schweben, weben,
Wundersam wird mir zu Mut.
Heinrich Heine
(1797-1856)

Ausgabe 107
Dezember 2019 / Januar 2020
Impressum:
Diese Zeitung erscheint alle 2 Monate für die Bewohner, Mitarbeiter und Freunde
des „Pro Vita“ Haus am Marktplatz
Marktplatz 24
21629 Neu Wulmstorf
Verantwortlich: Heike Edinger
Redaktionsteam: H. Edinger, R. Fagaschewski, H. Schuldt
Auflagenhöhe: 320 Exemplare
Artikel aus der Leserschaft werden in Eigenverantwortlichkeit der Verfasser
veröffentlicht.

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Liebe Bewohnerinnen und Bewohner, liebe Angehörige, Mitarbeiter,
Förderer und Freunde des Hauses:
Plötzlich war Dezember. Wie schnell ist das Jahr vergangen.
Es gab Höhen und Tiefen, es gab Schönes und Trauriges, es gab
Erstaunliches und Ärgerliches,
aber all das haben wir gemeinsam erlebt und bewältigt.
Unser Dank dafür gilt den Bewohnerinnen und Bewohnern, den
Mitarbeitern,
den Angehörigen, dem Förderkreis,
den ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern und allen die uns mit Rat und
Tat und guten Gedanken begleitet haben.
Wir wünschen ihnen an dieser Stelle eine friedvolle Adventszeit, eine
gesegnete Weihnacht und ein gutes neues Jahr.
Ihre Heike Edinger

Mein Wunsch für dich ist:


Deine Gaben sollen wachsen mit den Jahren.
Gott hat sie dir geschenkt und sie sollen die Herzen derer, die
du liebst, mit Freude erfüllen.
Und in jeder Stunde des Freudes und des Leides
wird Gott mit dir sein,
dich segnen und du mögest in seiner Nähe sein.
Irischer Weihnachtswunsch

3
Weselohs Tierleben zu Gast
Nach längerer Pause war am 1. Oktober mal wieder Herr Weseloh mit
einigen seiner Tiere zu Besuch.
Stammgast Sammy durfte natürlich nicht fehlen, der Kakadu steuerte
zielsicher einige Bewohner an, die er kannte und ließ sich kraulen.
Nach einigen Flugeinlagen machte er dann Platz für einen selteneren
Gast.

Zum ersten Mal war die erst 5 Monate alte Stachelschweindame


„Watte“ bei uns.
Selten werden Stachelschweine so zutraulich, dass sie sich streicheln
lassen, dieses hier genoss aber die Zuwendung sichtlich. In der sicheren
Box sitzend wurde sie unseren Bewohnern präsentiert, schaute immer
wieder neugierig heraus und ließ sich den Kopf streicheln.

Der nächste Gast war eher weniger kuschelig, es kam Königspython


Tom.
Zuerst drehte er auf der Hand von Herrn Weseloh eine Runde von
Bewohner zu Bewohner, ganz Mutige ließen sich die Schlange später
auch um den Hals legen. Entgegen vieler Erwartungen war Tom ganz
warm und glatt, ließ sich entspannt streicheln.

Zu guter Letzt kam dann noch Bartagame Horst, auch er war bereits
schon einmal bei uns. Fast alle Bewohner berührten das Tier ohne
Angst, waren erstaunt wie rau seine Haut ist. Auch er war sehr
entspannt, schien die Berührungen zu genießen und schloss teilweise
sogar seine Augen.

Wenn Sie diesen Text lesen, sind sicherlich auch die Finken aus der
Voliere von der kleinen Terrasse schon wieder ins Winterquartier zu
Herrn Weseloh gezogen. Im nächsten Frühjahr kommen sie dann zu uns
zurück.

Bis zum nächsten Mal,


Ihre Nina Prautzsch

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Erntedankmenü
Das Erntedankfest (auch Erntedank, Erntefest, Erntedanksonntag) ist im
Christentum ein Fest nach der Ernte im Herbst, bei dem die Gläubigen Gott für
die Gaben der Ernte danken.
In vielen Gemeinden Deutschlands finden zwischen Mitte September und
Anfang Oktober Festzüge mit Motivwagen, Fußgruppen und Spielmannszügen
statt. Dabei wird die Darstellung von (historischen) Erntesituationen
angereichert mit Motiven, die an Karnevalsumzüge erinnern. Die für den
Wagenschmuck eingesetzten Blumen sind in aller Regel echt.

In diesem Jahr fiel der Erntedanksonntag auf den 6. Oktober und direkt am
Montag danach gab es unser traditionelles Erntedankmenü.

Auf allen Ebenen wurden die Tische mit weißen Tischdecken, Efeuranken und
Zierkürbissen geschmückt.

Zum Menü passend wurde Rotwein gereicht.


Dann ging es los mit der Vorspeise, einer Hokaidokürbis-Suppe direkt aus einem
großen ausgehöhlten Kürbis serviert. Dazu kam ein Baguette mit Pilzragout.

Den Hauptgang bildete ein Wildschweinbraten in Soße, mit Preiselbeer-Rotkohl


und Schupfnudeln.

Schließlich gab es zum Nachtisch noch eine Beerengrütze mit Vanillesoße.

Beim Essen herrschte genüssliches Schweigen, die schöne Dekoration wie


natürlich auch das leckere Essen wurden später mehrfach gelobt.

Bis zum nächsten Mal,


Ihre Nina Prautzsch

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Oans, zwoa, gsuffa!
Einmal im Jahr wird auch unser Haus blau-weiß, dann feiern wir Oktoberfest!
Diesmal war es am 16. Oktober soweit…

Die „Gute Stube“ auf der Ebene 1 war festlich bayrisch geschmückt und ab
15.30h gab Käpt‘n Meyer aus Kiel einige Medleys und beliebte Schlager,
Seemanns- und Volkslieder zum Besten, ging durch die Reihen und erfüllte auch
den ein oder anderen Musikwunsch.
Unsere Bewohner sangen wie immer viel mit, die einen leise für sich,
die anderen aus voller Kehle...
Es wurde auch wieder getanzt und geschunkelt.

Neben den kühlen Getränken gab es zwischendurch natürlich auch eine kleine
Stärkung mit Leberkäse, Weißwurst, Laugenstangen und süßem Senf.

Das Oktoberfest in München verbuchte in diesem Jahr übrigens 6,3 Millionen


Besucher und 7,3 Millionen getrunkene Maß Bier...

Gegen 17.15 Uhr wurde dann das letzte Lied angespielt, ein gelungenes Fest
neigte sich dem Ende.
Aber man soll ja aufhören wenn es am schönsten ist..

Wir freuen uns schon auf das nächste Fest mit Ihnen!
Bis dahin alles Gute, ihre Nina Prautzsch

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Kaffeeausfahrt am Reformationstag
Ganz spontan entschieden meine Kollegin Frau Wulff und ich, da das Wetter
traumhaft war, ein Ausflug ins Alte Land zu machen.
Der Bus war schnell besetzt und los ging es.
Über Rade, Finkenwerder in Richtung Lühe Anleger. Auf dem Weg dahin kamen
wir am Obsthof Matthies vorbei, kurzer Stop……….wurde langer Stop. Wir
ergatterten tatsächlich ein Tisch für 8 Personen, obwohl wir nicht reserviert
hatten.
Glück gehabt
Die Torten Auswahl war fantastisch, wir wählten
Bienenstich, Altländer Apfeltorte und Holländische Kirschtorte, natürlich jeder
ein Stück, nicht das sie uns miss verstehen.
Die Stücke waren so riesig, wir hatten schon ein wenig zu kämpfen und eine
Dame schaffte es nicht auf zu essen.
Ein paar Blicke noch durch den Hofladen und weiter ging es zum Lühe Anleger.

Aussteigen wollte keiner der Damen (Völlegefühl vom Kuchen), nur Frau Wulff
konnte es sich nicht nehmen lassen die Möwen, sitzend in Reihe und Glied,
aufzuscheuchen .
Kein Spaziergang, aber eine kleine Fahrt durch unser schönes Jork und dann
zurück nach Hause.

Die Freude über diesen spontan Ausflug stand allen im Gesicht geschrieben
und wir bedanken uns für die Teilnahme.

Bis zum nächsten Mal

Ihre Rosi Fagaschewski & Joanna Wulff

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St. Martin am 11.11.2019
Am Martinstag setzten wir uns in der Guten Stube der Ebene 1
zusammen,
um einige Lieder zu singen und Geschichten zu lauschen.

Gegen 17.00 Uhr füllte sich die Gute Stube, auf dem Tisch in der Mitte
hatten wir ein paar große Gläser mit Kerzen aufgestellt und das Licht
gedimmt.

Zur Einstimmung und zum ölen der Singstimme gab es leckeren heißen
Punsch.

Wir hörten kurz die Geschichte von St. Martin und wie der Brauch der
Martinsgänse entstand, sangen einige Lieder und Fr. Schremser vom
Förderverein las noch eine Geschichte von Tolstoi vor.
Es wurde auch Martinsgebäck verteilt, wer wollte konnte dies traditionell
mit seinem Nachbarn teilen.

Kurz vor dem Abendessen waren wir auch schon fertig, ein kurzes, aber
gemütliches Beisammensein.

Bis dann,
Ihre Nina Prautzsch

9
Kleine Kneipe
Am 15. November fand nach längerer Pause wieder die Kleine
Kneipe im Bistro „Pro Vitas“ statt.

Mit nur 10 Teilnehmern war es überschaubar, aber nicht langweilig.


Für den Fall, dass Langeweile auftreten sollte, hatten meine
Kollegin Sabrina und ich extra Spiele eingepackt. Aber die
Gespräche gingen sofort so angeregt los, dass es gar nicht dazu
kam.

Es wurde viel gelacht und man lernte auch neue Gesichter kennen.

Also kommen Sie gern beim nächsten Mal vorbei,


da findet die Kleine Kneipe am 14. Februar, dem Valentinstag statt.

Ich wünsche Ihnen bis dahin alles Gute,


Ihre Nina Prautzsch

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Grünkohl Essen im November
Unser diesjähriges Grünkohl Essen war am 19ten November geplant
und auch durchgeführt.
Kaum das die Plakate zur Information hingen, trudelten auch schnell die
Anmeldungen zur Teilnahme bei uns in der Beschäftigungstherapie ein.
Im Papas zum Grünkohl satt essen. 29 Anmeldungen, eine gute
Resonanz.
Mit drei Begleitern machten wir uns auf den Weg, weit hatten wir es ja
nicht.
Pünktlich 12:00 Uhr saßen wir am gedeckten Tisch, allerdings kam die
Bedienung nicht so schnell, zu wenig Personal. Wir warteten eine gute
dreiviertel Stunde bis uns das Essen serviert wurde.
Aber dann ging es los. Der Grünkohl duftete und mit Schweinebacke,
Kassler und Kohlwurst, Salzkartoffeln und Süßkartoffeln, wurde er uns
serviert.
Einige Teilnehmer, gerade von denen man es nicht vermutete, aßen 2 bis
2 1/2 Portionen. So gut schmeckte es Ihnen.
Dazu ein Getränk nach Wunsch, Perfekt.
Einige bestellten sich noch ein Dessert oder einen Kaffee zum
Abschluss.
Mit gefüllten runden Bäuchen ging es danach zufrieden und gesättigt
zurück in unsere Einrichtung.
Die nächsten Aktivitäten sind geplant und werden Ihnen wie gewohnt
mitgeteilt, nun freuen wir uns erst einmal auf unseren vorweihnachtlichen
Markt und die Adventszeit.

Seien Sie gegrüßt


Ihre
Rosi Fagaschewski

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Welch Zahl: „90“
Das muss gefeiert werden so dachten Herr Rabe und seine Frau.
Sie Beide luden ihre Tischnachbarn und zwei weitere Bewohner zu
einem gemeinsamen Frühstück ein. Mit meiner Hilfe ging es in die
Planung.
Frau Rabe war in ihrem Element und freute sich riesig auf die
Vorbereitung. Gern erzählte sie aus früheren Zeiten, lange Tafeln waren
häufig an der Tagesordnung und es wurde gekocht und geschlemmt wie
es nur möglich war, besonders beliebt die Familienfeste.

Den Einkauf für den jetzigen Anlass erledigten die Eheleute gemeinsam
auf unserem Wochenmarkt, der Kaffee wurde von meiner Kollegin Nina
frisch gebrüht und den Tischservice übernahm ich. Gedeckt wurde in
unserem Therapieraum, 10 Personen das kriegen wir hin. Kaum
eingedeckt kamen auch schon die ersten Gäste.
Ein wenig Hilfe hier, ein wenig Hilfe da und natürlich ein Prost auf die
Gesundheit.
Ganz still war es im Raum, ein Zeichen dass es allen gut schmeckte. Ein
Lächeln der Zufriedenheit in jedem Gesicht und ein großes Plopp (vom
Stein, der Frau Rabe vom Herzen fiel) war zu hören und angeregte
Gespräche wurden geführt.

Alle waren zufrieden und saßen


bis fast zum Mittagessen in
dieser Gemütlichkeit.

Dem Jubilar nochmals ein Dank


für die Einladung.

Ihre Rosi Fagaschewski

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Sünnerklaas

Kiek ins, wat is de Himmel so root!


Dat sünd de lütten Engels, de backt dat Broot;
De backt den Wiehnachtsmann sein Stuten
För allde lütten Leckersnuten.

Nu flink de Tellers übber´t Bett,


un leggt jo hen un west recht nett!
De Sünnerklaas steiht vör de Döör.
De Wiehnachtsmann, de schickt em her.

Wat de Engels hebbt backt, dat schööt ji probeern,


un smeckt dat goot, so höört se dat geern.
Un de Wiehnachtsmann smunzelt: „Nu backt man mehr!“
Och, wenn´t doch man eerst Wiehnachten weer!!
Johann Beyer

Wiehnachtsmann, kiek mi an
Wiehnachtsmann, kiek mi an!
Een lütten Jung, dat bün ick man.
Veel to seggen weet ik nich,
Wiehnachtsmann, vergeet mi nich.

Wiehnachtsmann, kiek mi an!


Een lütte Deern, dat bün ick man.
Veel beden, nee, dat kann ik nich,
Wiehnachtsmann, vergeet mi nicht.

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Geburtstagsfrühstück Oktober
für alle die im September Geburtstag hatten.
Zwei Tage nach dem Tag der deutschen Einheit und einen Tag vor dem
Erntedanksonntag lag ein weiterer Feiertag: unser Geburtstagsfrühstück!

Mit vier „Geburtstagskindern“ aus dem September ließ ich es mir am


Samstag, den 5. Oktober in der Therapieküche gutgehen.
Die Sonne schien und wir trafen uns zum Frühstück.

Wir waren also mit mir vier Damen und dazu kam ein „Hahn im Korb“.
Ganz Kavalier der alten Schule beschenkte er die Damen mit netten
Worten und Süßigkeiten.
Dann genossen wir die leckeren Brötchen, belegt mit Lachs,
Krabbensalat und anderen Köstlichkeiten. Dazu gab es noch Eier und
Tomaten.
Was nicht fehlen durfte, war natürlich das Gläschen Sekt zum Anstoßen.

Mit interessanten Geschichten, zum Beispiel über frische, selbst gepulte


Krabben ging der Morgen schnell vorbei und alle gingen satt und
zufrieden nach Hause.

Wir sehen uns dann in gleicher Besetzung im nächsten Jahr,


bis dahin alles Gute & bleiben Sie gesund!

Ihre Nina Prautzsch

Geburtstagsfrühstück November
für alle die im Oktober Geburtstag hatten.

Die dunkle Jahreszeit hat uns erfasst und das Jahr neigt sich dem Ende
zu. Ein Grund mehr es sich gemütlich zu machen.
So geschehen dann auch am 2ten November, wo es wieder
hieß :``Geburtstagsfrühstück. ``
Meine Gäste dieses Mal eine sehr kleine Runde, kamen mit strahlenden
Gesichtern und gutem Appetit.
Der Duft von frisch gebrühtem Kaffee verbreitete sich im Raum und der
Kerzenschein erleuchtete den fein gedeckten Tisch.
Wir ließen uns gern nieder und bei netten Gesprächen genossen wir die
Leckereien.

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Wie immer verging die Zeit sehr schnell der Vormittag nahm seinen Lauf
und ich entließ meine Gäste , mit einem so schönen Start ins
Wochenende.
Ein Hoch auf die Gesundheit, gilt natürlich allen Lesern und ein
Geburtstagsgruß, auch für alle anderen die Geburtstag hatten, sei an
dieser Stelle noch kurz erwähnt.
Im November sind noch viele schöne Aktivitäten geplant, achten Sie auf
unsere Aushänge und seien Sie unser Gast.

Bis dahin machen Sie es gut.


Ihre Rosi Fagaschewski

Weihnachtswunschzettel
Liebes Christkind, sei so lieb,
bring uns keine Gaben,
die es auch im Kaufhaus gibt,
weil wir die schon haben.

Bring uns mehr Verbundenheit,


schenk uns Ruhe, Einkehr, Rast,
nur ein kleines bisschen Zeit
statt der Eile under Hast.

Bring uns keine Pfefferkuchen,


die bei uns verderben,
während andere Nahrung suchen,
Hunger leier und dran sterben.

Schenk uns eine harte Nuss,


die wir knacken müssen.
Weich macht uns der Überfluss,
wenn wir nichts vermissen.

Bring uns Mut und Tapferkeit,


Wahres laut zu sagen
Und des andren Not und Leid
Liebend mitzutragen.

Bring uns einen Tannenbaum


Aus gesundem Walde.
Oh welch schöner Weihnachtstraum,
Christkind, komm doch balde.

15
Wir begrüßen alle NEUEN
Bewohnerinnen und
Bewohner
und
die Kurzzeitgäste
ganz herzlich,
und sagen WILLKOMMEN
in unserem Hause
Das Wort Zuhause bedeutet
Wärme, Geborgenheit,
Wohlbefinden, Sicherheit
und Vertrauen.
Wir wünschen Ihnen,
dass unser Haus
all dies für Sie bedeutet.

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Geteiltes Licht brennt heller
Es war einmal ein Mann. Er besaß ein Haus, einen Ochsen, eine Kuh, einen Esel und
eine Schafherde. Der Junge, der die Schafe hütete, besaß einen kleinen Hund, einen
Rock aus Wolle, einen Hirtenstab und eine Hirtenlampe. Auf der Erde lag Schnee. Es
war kalt und der Junge fror. Auch der Rock aus Wolle schützte ihn nicht. „Kann ich
mich in deinem Haus wärmen?“ bat der junge Mann. „Ich kann die Wärme nicht
teilen. Das Holz ist teuer“. Antwortete der Mann und ließ den Jungen in der Kälte
stehen. Da sah der Junge einen strahlenden Stern am Himmel. „Was ist das für ein
Stern?“ dachte er.
Er nahm seinen Hirtenstab, seine Hirtenlampe und machte sich auf den Weg. „Ohne
den Jungen bleibe ich nicht hier“, sagte der kleine Hund und folgte seinen Spuren.
„Ohne den Hund bleiben wir nicht hier“, sagten die Schafe und folgten seinen Spuren.
„Ohne die Schafe bleibe ich nicht hier“, sagte der Esel und folgte ihren Spuren. „Ohne
den Esel bleibe ich nicht hier“, sagte die Kuh und folgte seinen Spuren. „Ohne die Kuh
bleibe ich nicht hier“, sagte der Ochse und folgte ihren Spuren.
„Es ist auf einmal so still“, dachte der Mann, der hinter seinem Ofen saß. Er rief nach
dem Jungen, aber er bekam keine Antwort. Er ging in den Stall, aber der Stall war
leer. Er schaute in den Hof hinaus, aber die Schafe waren nicht mehr da.
„Der Junge ist geflohen und hat alle meine Tiere gestohlen!“ schrie der Mann, als er
im Schnee die vielen Spuren entdeckte. Doch kaum hatte der Mann die Verfolgung
aufgenommen, fing es an zu schneien. Es schneite dicke Flocken. Sie deckten die
Spuren zu. Dann erhob sich ein Sturm, kroch dem Mann unter die Kleider und biss ihn
in die Haut. Bald wusste er nicht mehr, wohin er sich wenden sollte. Der Mann
versank immer tiefer im Schnee. „Ich kann nicht mehr.“ Stöhnte er und rief um Hilfe.
Da legte sich der Sturm. Es hörte auf zu schneien, und der Mann sah einen
strahlenden Stern am Himmel. „Was ist das für ein Stern?“ dachte er.
Der Stern stand über dem Stall, mitten auf dem Feld. Durch ein kleines Fenster drang
das Licht einer Hirtenlampe. Der Mann ging darauf zu. Als er die Tür öffnete, fand er
alle, die er gesucht hatte, die Schafe, den Esel, die Kuh, den Ochsen, den kleinen
Hund und den Jungen. Sie waren um die Krippe versammelt. In der Krippe lag ein
Kind. Es lächelte ihm entgegen, als ob es ihn erwartet hätte.
„Ich bin gerettet“, sagte der Mann und kniete neben dem Jungen vor der Krippe
nieder. Am anderen Morgen kehrten der Mann, der Junge, die Schafe, der Esel, die
Kuh, der Ochse und auch der kleine Hund wieder nach Hause zurück. Auf der Erde lag
Schnee. Es war kalt. „Komm ins Haus“, sagte der Mann zu dem Jungen, „ich habe Holz
genug. Wir wollen die Wärme teilen.“
(Max Bollinger, Eine Wintergeschichte)

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Wir gedenken unserer verstorbenen Bewohner

„Lass mich schlafen,


bedecke nicht meine Brust mit Weinen und
Seufzen,
sprich nicht voller Kummer von meinem
Weggehen,
sondern schließe deine Augen,
und du wirst mich unter euch sehen,
jetzt und immer.“
Khalil Gibran

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Nachruf
Der Heimbeirat im Seniorenpflegeheim „Haus am Marktplatz“ denkt voller
Trauer an Frau Gerda Namat, die am 6. November 2019 verstorben ist.
Frau Namat war in unserer Pflegeeinrichtung vom März 2017 bis März 2019
Mitglied im Heimbeirat.
Während dieser Amtszeit hatte sie immer ein offenes Ohr für die Sorgen und
Nöte der Bewohnerinnen und Bewohner.
Sie hat sich stets für die Belange der Bewohnerschaft eingesetzt.
Wir verlieren mit Frau Gerda Namat ein engagiertes Mitglied aus dem Kreise
der Bewohnerinnen und Bewohner unseres Seniorenpflegeheimes.

Der Familie von Frau Namat gilt unser Mitgefühl.

Für den Heimbeirat


Maria von Holdt, Vorsitzende

Erstellt und zum Abdruck genehmigt von den Angehörigen v. Fr. Namat

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Termine, Termine, Termine
Dezember 2019

04.12.2019 Förderkreis „Gute Stube“


Dämmerschoppen für Jedermann,
19.00 Uhr im PROVITA´s

04.12.2019 Etagengespräch Ebene 1

04.12.2019 Hörzentrum 10.00 Uhr, BT

05.12.2019 Adventssingen 15-17 Uhr Bistro

06.12.2019 Gottesdienst Ebene 3, 15.30 Uhr

10.12.2019 Lichterfahrt

11.12.2019 Etagengespräch Ebene 2

17.12.2019 Lebendiger Advent 18.00 Uhr vor dem Bistro

18.12.2019 Waffel backen

20.12.2019 Gottesdienst Ebene 3, 15.30 Uhr

27.12.2019 Bingo

Bitte Aushänge beachten!


Bitte beachten Sie, dass auf der Veranstaltung fotografiert und/oder gefilmt wird. Mit Ihrer
Teilnahme an der Veranstaltung willigen Sie ein, dass gegebenenfalls ein Foto und/oder eine
filmische Abbildung Ihrer Person für die Veröffentlichung in allen Medien (Print, Online,
Soziale Netzwerke, etc.) genutzt wird.

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Termine, Termine, Termine
Januar 2020

03.01.2020 Gottesdienst Ebene 3, 15.30 Uhr

08.01.2020 Etagengespräch Ebene 2

10.01.2020 Bingo

14.01.2020 Waffel backen

15.01.2020 Waffel backen

17.01.2020 Gottesdienst Ebene 3, 15.30 Uhr

21.01.2020 Weseloh´s Tierbesuche

22.01.2020 Schuhverkauf

24.01.2020 Bingo ab 14.00 Uhr

29.01.2020 Klavierkonzert

29.01.2020 Etagengespräch Ebene 3

31.01.2020 Gottesdienst Ebene 3, 15.30 Uhr

Bitte Aushänge beachten!

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22
Besuchen Sie uns am Sonntag

08.12.2019

22.12.2019

05.01.2020

26.01.2020

im PROVITA´s Seniorentreff

zum Kaffee trinken

Für Familienfeiern nehmen wir Ihre


Reservierung gerne entgegen:
040 701050
23
Ein wichtiger Hinweis für die Feiertage

Sie helfen unserer Organisation in der Küche,


der Verwaltung und dem Pflegebereich sehr, wenn sie sich
abmelden, falls Sie an den Feiertagen zu einzelnen
Mahlzeiten oder den ganzen Tag nicht im Hause sind!
Dieser Ausgabe der „Guten Stube“ liegt ein Blatt bei,
das Sie ausfüllen und in den Dienstzimmern oder
in der Verwaltung abgeben können.

Und noch eine herzliche Bitte


Der Advent und Weihnachten sind – wir wissen es alle
und freuen uns darüber – die Zeit des warmen Kerzenlichtes.
Es ist aber auch eine „brandgefährliche“ Zeit!
Tannengestecke oder Adventskränze mit Kerzen sind zwar
sehr schön – aber auch sehr gefährlich!
Darauf sollten Sie im Interesse unserer Sicherheit verzichten.
Ein Tannengesteck ohne Kerzen oder mit LED-Licht
sieht auch schön aus!
Verlassen Sie niemals, auch nicht für kurze Zeit,
Ihr Zimmer, ohne die Kerzen zu löschen.
Nochmals: Bitte gehen Sie sorgfältig mit Kerzenlicht um !!!
Nachlässigkeit könnte für uns alle ein
böses Erwachen bedeuten!!!!!!

„Einen habe ich noch……………..“


Zuzahlungsbefreiung
Bitte denken sie daran, die Zuzahlungsbefreiungen für das Jahr 2020
so schnell als möglich in der Verwaltung zum Kopieren abzugeben.
Sollte die Verwaltung nicht besetzt sein, werfen sie die Befreiung
bitte in unseren Briefkasten.
Vielen Dank!

24
Die Mitarbeiter des
Haus am Marktplatz
und der DSC
„Am Marktplatz“
wünschen allen Bewohnern,
Ihren Angehörigen, den Freunden und
Förderer des Hauses ein frohes
Weihnachtsfest
und einen guten Start ins
Jahr 2020.

25
Nun ist´s soweit….
Nun ist’s soweit, das Jahr ist schon wieder vorbei,
verabschiedet sich mit leuchtendem Krach und bunter Knallerei.
Erfreut Euch am fernen Leuchten und an den rauschenden Lichtern,
der freudigen Stimmung und den strahlenden Gesichtern.
Lasst Euch anstecken von der Vorfreude auf das Neue –
begeht den Schritt ins neue Jahr voller Wonne und ganz ohne Reue.
Was war, das war, was wird, das wird sein.
So wünsche ich Euch im strahlenden Lichterschein
viel Glück, Liebe und Frohsinn für das neue Jahr.
Begeht es voll Offenheit – dann wird es werden ganz wunderbar!

Verfasser unbekannt

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Liebe Bewohnerinnen und Bewohner,
verehrte Mitglieder,
Förderer und Freunde
des Förderkreis „Gute Stube“ e.V.

Das Jahr 2019 neigt sich dem Ende zu und der Förderkreis kann wieder eine
positive Bilanz vorweisen. Dank großzügiger Spenden und dem unermüdlichen
Einsatz aller ehrenamtlichen Mitarbeiter konnten wir auch in diesem Jahr den
Bewohnerinnen und Bewohnern interessante Ausfahrten und Veranstaltungen
bieten und so soll es auch im nächsten Jahr weitergehen.
Wir vom Vorstand zusammen mit vielen fleißigen Händen konzentrierten uns in
den letzten Woche auf das nächste, große Ereignis, unserer traditionellen
Weihnachtstombola am 30.11.2019.
Mit Erscheinen dieser Ausgabe ist auch die wieder gelaufen und wir hoffen, Sie
haben alle attraktive Gewinne mit nach Haus nehmen können.

Ein besonderes Ereignis darf nicht unerwähnt bleiben : Das Netzwerk


Norddeutschland – „Wir in Neu Wulmstorf“ veranstaltete am 15. November den
11. Neu Wulmstorfer Salon im Hotel Helena und auch diese interessante
Talkshow und Benefizveranstaltung wurde wieder zu Gunsten des
Förderkreises „Gute Stube“ e.V und damit für unsere Senioren im Haus am
Marktplatz durchgeführt. Es gab wieder tolle Interviews mit Gästen aus allen
Bereichen von Verbänden, Wirtschaft und Politik und mitreißende
Musikdarbietungen. Kulinarisch hatte der Gastgeber, Spiridon Pappas, sich voll
ins Zeug gelegt. Der Gesamterlös dieser Veranstaltung übertraf alle
Erwartungen, auch Dank schöner gestifteter Preise, die versteigert wurden und
die großzügige Aufstockung durch den Schirmherren dieser Veranstaltung,
Malermeister Dirk Ringel. Die 1. Vorsitzende des Förderkreises, Frau Christiane
Holin, konnte einen Scheck mit einer beachtlichen Summe entgegennehmen.

Unser Dank gilt natürlich auch den beiden Initiatoren und „Machern“ dieses
Abends, Sylvia Karasch und Björn Kempcke, die souverän wie immer durch den
Abend führten.

Unsere Planungen für 2020 laufen schon auf Hochtouren und wir werden wieder
interessante Ausflüge und Veranstaltungen für Sie bereithalten.

Wir wünschen allen Bewohnerinnen und Bewohner sowie unseren Mitgliedern,


Förderern und Freunden eine friedliche Weihnachtszeit sowie ein gesundes und
erfolgreiches Jahr 2020.

Ihr Förderkreis „Gute Stube“ e.V.

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Förderkreis „Gute Stube“ e.V.
Antrag auf Mitgliedschaft
im Förderkreis „Gute Stube“ e.V.
Name / Firma* : _________________________________
Vorname : _________________________________
PLZ, Wohnort : _________________________________
Strasse, Nr. : _________________________________
Telefon / Fax : _________________________________
e – Mail : _________________________________

Gewünschter Beginn der Mitgliedschaft

Ich / Wir möchte/n ab: _______________Mitglied werden* (Bitte Datum eintragen).


Der Mitgliedsbeitrag beträgt zurzeit 15,- € im Jahr.

Darüber hinaus unterstütze/n ich/wir den Förderkreis mit einer Spende in folgender
Form:

Geldspende in Höhe von € :______________________________


Sachspende im Wert von € :______________________________
Art der Sachspende :______________________________

Für Mitgliedsbeiträge und Spenden bitte ich um die Ausstellung von


Spendenbescheinigungen: ja/nein*.
Mir / Uns ist der Inhalt der Satzung des Förderkreises „Gute Stube“ e.V. bekannt.
Ich bin mit der Speicherung meiner personenbezogenen Daten für die Bearbeitung
der Vereinskartei im Rahmen der Datenschutzbestimmungen einverstanden *.
______________________ ____________________
Ort, Datum Unterschrift
* Bitte Unzutreffendes durchstreichen

Postanschrift: Förderkreis „Gute Stube“, Seniorenpflegeheim „Am Marktplatz“,


Marktplatz 24, 21629 Neu Wulmstorf
Konto: Hamburger Sparkasse, IBAN: DE 18 20 05 05 50 13 84 10 65 79
BIC: HASPDEHHXXX

Vorstand: 1. Vorsitzender Frau Christiane Holin


Stellv. Vorsitzende Frau Marita Holin
Schatzmeisterin Frau Marga Bartram
Schriftführer Herr Werner Soltysiak

Mitglieder im Beirat: Frau Uta Schremser, Herr Peter Holin, Herr Wolfgang Fiedler,
Der Verein ist eingetragen beim Amtsgericht Tostedt, VR 1584
Gemeinnützige Körperschaften lt. Finanzamt Buchholz, Nr. 15/203/02980
www.foerderkreisgutestube.de

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