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Ein tolles Geschenk

Christian feiert seinen Geburtstag. Das Geburtstagsfest, das er gibt, findet im Garten statt. Alle
freuen sich, außer seiner Katze "Mau-Mau". Die würde sich am liebsten irgendwo einschließen,
wenn sie könnte. Schließlich hat Christian 7 Freunde eingeladen. Alle Freunde haben Spaß und
nach dem Spielen sind sie so hungrig, dass sie einen Elefanten hätten verspeisen können. Aber in
der Küche tut sich nichts. Christian geht zu seinem Vater, der lächelnd in seiner Kaffetasse rührt.
Da tönt von draußen ein lautes Hupen. Christian schaut aus dem Fenster und sieht etwas
Ungewöhnliches. Dass er so etwas glauben kann: Auf der Auffahrt steht ein Imbisswagen mit
leckeren Hamburgern hinter dem Verkaufstresen. „Na lauft schon", sagt sein Vater, „das Essen
wird kalt."

Der Löwe und der Hase.


Ein Löwe würdigte einen drolligen Hasen seiner nähern Bekanntschaft. „Wie kommt es bloß",
fragte ihn einst der Hase, „dass euch Löwen ein elender krähender Hahn so leicht verjagen kann?"
„Allerdings ist es wahr", antwortete der Löwe; „und es ist eine allgemeine Anmerkung, dass wir
große Tiere durchgängig eine gewisse kleine Schwachheit an uns haben. So wirst du, zum
Exempel, von dem Elefanten gehört haben, dass ihm das Grunzen eines Schweins Schauder und
Entsetzen erwecket und kein Genießen." „Wahrhaftig?", schloss nun der Hase seine
Ausführungen. „Ja, nun begreife ich auch, warum wir Hasen so entsetzlich Hunde hassen."

Herbstabend

Die Gräben sind im Herbst randvoll.


Kräftige Regenschauer sind über die Ländereien gezogen.
Die Wärme des Sommers hat der Regen langsam verdrängt.
Dunkle Wolken fliehen über den Himmel und die Blätter am
Baum verfärben sich langsam. Der Wind fängt sich an den
Hausecken, summt und pfeift ein fremdes Lied.

1. Der Taubenräuber raubt nur Tauben.


2. Der Hupendrücker hupt beim Pupen.
3. Der Schraubenschrauber schraubt nur Schrauben.
4. Ein Taubenschrauber raubt nur Lupen.

1. Der Maler kaufte teuren Lack ein.


2. Sind die Aufgaben schon fertig?
3. Aus Angst vor dem Erfolg trat er beim Wettbewerb nicht an.
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4. Schnucki war artig, er übte fleißig "Männchen machen".
5. Im Park hatten die Bäume ihre Blätter verloren.
6. Asterix ist stark, wendig und kichert sehr gerne.

Doppelt hält besser!


Einen Freund hatte er, doch 2 Freunde sind besser. Auch das eine Fahrrad war gut, doch 2 Räder
bieten mehr Sicherheit. Ein Land zu besuchen ist schön. 2 Länder zu sehen ist besser.
Immer funktioniert die Mehrzahl nicht. Mut hatte er schon, aber 2 Mut gibt es nicht. Er könnte
trotzdem etwas mutiger sein.
Und das noch zum Abschluss... Leer ist die entzückendste Stadt in Ostfriesland.

Ende gut, alles gutKevin war Schuld am Unfall.


Herr Mayer hält eine matschige Kartoffel in der Hand. Der größte Entdecker aller Zeiten zu sein,
das ist mein Ziel.
Mein Fahrrad ist defekt, gib mir doch bitte deins! Der Bankdirektor hat ein bescheidenes
Auskommen.
Ich würde so gerne noch am Strand im Sand buddeln. Im Stadtbüro kann man sich Rat holen

Der erste Frühlingstag

Unter den Bäumen des Garten standen die Leute und freuten sich, während die Flugzeuge des
nahen Flughafens über den gräulichen
Himmel zogen. Heute waren alle Mitarbeiter der Firma aus dem Gebäude gekommen. Es war
Frühlingsanfang und kleine gräuliche Wölkchen schwammen in dem Grau des Himmels. Es wäre
schade gewesen, einen solchen Tag in den Räumen des Unternehmens zu verbringen. Dann kam
noch die Sonne heraus. Das war ein Tag zum Träumen.

Dehnung mit a, aa ah - Wörter zum Verwechseln.Wähle a, aa oder ah richtig aus.


Ich möchte ein Bild malen.
Das Korn wird gemahlen.
Die Maßnahme des Trainers hatte Erfolg.
Mein Name ist Herbert Hase.
Die Waage zeigt 250 Gramm an.
Der Wagen fährt 100 Km/h.

Die Mahlzeit war sehr lecker.


Auf das nächste Mal freuen wir uns.
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Rechtschreibung Dehnung langer Selbstlaut a, ah, aa
In jeder Zeile steht ein Wort mit a, ah und aa. Setze richtig ein: "a", "ah" oder "aa".
die Nase, das Paar, der Hahn
fahren, das Tal, das Haar
die Saat, die Tat, der Stahl

Übung zum Dehnungs-h


Ist das Wort richtig oder falsch?
die Schule richtig
die Quahl falsch
die Spur richtig
der Wagen richtig
der Feler falsch
die Nat falsch
Fehlt das h, trage es ein. Steht kein h, setze ein x ein.
An der Bahn
An der Bahnstrecke lauxert immer Gefahr. Die Züxge fahren mit hoher Geschwindigkeit vorbei.
Von morgens bis späxt in die Nacht kommen die Züge vorbei. Sogar in unserer Wohnung kann
man die Geräuxsche hören. Vielleicht fährt ein Zuxg quexr durch unsere Wohnung?

e – ee – eh
Wähle e, ee oder eh aus.

lesen, Handfeger, Teer,


Verkehr, Segen, Sehne,
Meer, Lehne, Mehrzahl

Wörter mit o, oo und oh - Dehnung


Wähle o, oo und oh richtig aus.
Holzbohlen, schon, Ruderboot, Mohnanbau,
Bohnensuppe , die Gewohnheit, das Los,
der Zoo, der Bohrer, der Hohlraum,
die Schuhsohle, der Sport , Baumkrone,
belohnen, Moos, Tor, die Mohrrübe, das Boot

3
Wörter mit ü und üh
Wähle ü und üh richtig aus.
berühren die Übung
grün die Prüfung
die Tür kühlen
führen die Mühle
der Süden

i, ie, ieh oder ih


Der Esel und der Fuchs
Ein Esel und ein Fuchs lebten lange Zeit als Freunde und sie gingen auch miteinander auf die
Jagd. Einmal begegnete ihnen plötzlich ein Löwe und der Fuchs fürchtete, er könne nicht mehr
fliehen. Da sprach er zum Löwen:
„Oh, großmütiger König! Sieh mich an. Wenn ich dir das Fleisch meines dummen Gefährten
anbieten kann, so bin ich dir zu Diensten."
So lockte der Fuchs den Esel in eine Falle, aus der er sich nicht mehr befreien konnte.
Nun ergriff der gierige Löwe das Wort: „Dieser Esel ist mir gewiss, aber dich zerreiße ich wegen
deiner Falschheit zuerst."
Den Verrat benutzt man wohl, aber den Verräter liebt man doch nicht.

, ie, ieh, ih Diktat


Der Rabe und der Fuchs
Im Schnabel einen Käse haltend, hockt auf einem Baumast Meister Rabe. Von dieses Käses Duft
herbeigelockt, spricht Meister Fuchs, der schlaue Knabe:
„Ah, Herr von Rabe, guten Tag! Ihr seid so nett und von so feinem Schlag! Entspricht dem
glänzenden Gefieder auch noch der Wohlklang Eurer Lieder, dann seid der Phönix Ihr in diesem
Waldrevier." Dem Raben hüpft das Herz vor Lust. Der Stimme Zierde möcht' er nun lassen
schallen; er tut den Schnabel auf – und lässt den Käse fallen.
Der Fuchs nimmt ihn und spricht: „Mein Freundchen, denkt an mich! Ein jeder Schmeichler mästet
sich vom Fette dessen, der ihn gerne hört.
Die Lehre sei dir einen Käse wert!" Der Rabe, scham- und reuevoll, schwört, etwas spät, dass ihm
so was nie mehr passieren soll.
La Fontaine (1621–1695)