Sie sind auf Seite 1von 2

Víctor Cosío Lanza

Klasse Prof. Ab Koster

Horn Instrumentalmusik

CD Booklet

Programm

- EUGÈNE BOZZA (1905-1991)


En Forêt (1950) [7´]

Eugène Bozza wurde im Laufe der Zeit als einer der großen französischen Komponisten angesehen
und ist vor allem für seine instrumentalen Solo und Kammermusikwerke bekannt. Neben seiner
Kompositionskarriere war Bozza auch Direktor der École Nationale de Musique in Valenciennes,
wo er viele Instrumental und Kammermusikwerke für seine Schüler komponierte. En Forêt wurde
als Prüfungsstück für Studenten des Pariser Konservatoriums geschrieben. Das Stück umfasst den
gesamten Tonumfang des Horns und erkundet verschiedene Techniken des Hornspielens. Das Stück
spielt jedoch mit den Wurzeln des Horns als Jagdinstrument an, mit Hilfe von häufigen Rufe-
Antwortmomente.

- SIGURD BERGE (1929-2002)


Horn Lokk (1972) [7´]

Dieses Stück für Solo Horn ohne Begleitung wurde für die berühmte Hornistin Frødis ree Wekre,
die wie Berge aus Norwegen kommt, komponiert. Horn Lokk ist aufgrund seiner emotionalen
Intensität, seiner technischen Anforderungen und körperlichen Ausdauer ziemlich herausfordernd.
Neben der gestoppten Passagen, der Lippentriller und der extrem tiefen Lage bildet das Tempo einer
derschwierigsten Aspekten. Dies gilt als Herausforderung für alle unbegleiteten Stücke. Das
Grundproblem besteht darin, das richtige Tempo zu finden, sodass Phrasen entstehen anstatt
monotone Wiederholungen.
Basiert auf einer norwegischen Volksmelodie, das Stück basiert auf Motive, die wiederholt,
verstärkt oder verändert werden.Neben einem guten Tempo und einer guten Technik erfordert ein
großes Register einen großen Dynamikbereich.

-VOLKER DAVID KIRCHNER (1942)


Lamento d’Orfeo (1986) [7´]

Volker David Kirchner, geboren im 1942, ist ein deutscher Komponist und Bratschist. Sein
kompositorischer Stil zeigt allgemein eine Wertschätzung des deutschen spätromantischen Stils, der
seine Jugend umgibt, aber er erforscht auch die neuen Ideen und erweiterten Techniken, die sich als
akzeptable musikalische Ideen entwickelten.
Kirchners Lamento d'Orfeo ist der erste Satz von drei Werken, die Kirchner mit dem Titel Tre
Poemi betitelt. Das Tre Poemi ist ein Stück, das stark von Rainer Maria Rilkes Liederzyklus
Sonnette an Orpheus beeinflusst wird, die für Horn, Gesang und Klavier komponiert wurde.
Die vielfältigen neuen musikalischen Effekte, die Kirchner in Lamento d'Orfeo anwendet, verleihen
das Stück ein einzigartiges Klangprofil. Dies geschieht durch die Verwendung einer breiten Palette
von beiden Instrumenten, die Verwendung von präparierten Klavier und die Verwendung von
Echoeffekten im Horn. Das „Echo“, dass das Horn zeigt, wird sowohl durch herkömmliche als auch
durch neue Mittel erreicht, wobei die herkömmliche Methode die Verwendung eines gestoppten
Horns ist und die neuen Echomittel, die durch das Horn erzeugt werden, das direkt in den Körper
des Klaviers spielt, um ein einzigartiges Neues zu schaffen musikalischer Effekt.

-LARS-ERIK LARSSON (1908-1986)


Concertino für Horn und Streichorchester op.45 Nr. 5 (1953-1957) [14´]

I. Allegro Moderato – II. Lento cantabile – III. Allegro vivace

Das Lars-Erik Larsson Concertino ist eines von zwölf Konzerten, die Larsson für verschiedene
Soloinstrumente geschrieben hat. Der erste Satz beginnt mit einer trübsinnigen Linie, die schnell
zur Hornsolo Eröffnung wird. Der Satz wechselt zwischen einer dunklen und geheimnisvollen und
einer majestätischen Stimmung
Der zweite Satz ist lyrisch. Die langen Sätze sind betrauern und nostalgisch und erzeugen ein
Gefühl der Unsicherheit, das im letzten Takt des Satzes gelöst wird.
Der dritte Satz, am schwierigsten für den Hornist, beginnt mit einer schnellen, temperamentvollen
Melodie, die zwischen ⁹/₈ und ⁶/₈-Takt wechselt. Der Satz verlangsamt sich und wechselt zu ³/₄-Takt
mit einer Rückkehr von melodischem Material aus dem ersten Satz. Das Hauptthema kehrt mit dem
ersten Tempo zurück aber nur wie ein schneller Weg zu einer gedämpften Hommage aus dem
zweiten Satz. Nach dieser kurzen Passage endet das Stück mit derselben schnellen,
temperamentvollen Melodie, die den Satz geöffnet hat.
Außer die rhythmische Schwierigkeiten des drittes Satzes, die richtige Schwierigkeit der Stück liegt
in der Klangerzeuggung der richtigen Klangfarbe für den jeweiligen musikalischen Abschnitt.