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17.12.

2019 Gulaschsuppe – Wikipedia

Gulaschsuppe
Gulaschsuppe (ungarisch: gulyásleves) ist eine Suppe,
deren Ursprung in Ungarn liegt. Sie wird aus
Fleischstückchen, meist Rind- oder Schweinefleisch, Zwiebeln,
Knoblauch, Kümmel, Tomatenmark und Paprikapulver
hergestellt, was der Suppe die typische tiefrote Farbe verleiht.
Das ungarische Wort gulyá bedeutet eigentlich Rinderherde,
davon abgeleitet gulyás – der Rinderhirte.[1][2][3]

Nach der Richtlinie zur Beurteilung von Suppen und Soßen Gulaschsuppe serviert in einem
Kesselchen
des BLL wird Gulaschsuppe unter Verwendung von
Rindfleisch und/oder Rindfleischextrakt hergestellt, die
Fleischeinlage enthält weder Innereien noch Fleischbrät.[4]
Neben der klassischen Gulaschsuppe unterscheiden diese Richtlinien noch Spezialitäten, deren
Eigenart und Bezeichnung nur durch andere Fleischarten und Rohstoffe gekennzeichnet ist:[4]

Inhaltsverzeichnis
Szegediner Gulaschsuppe
Wiener Gulaschsuppe
Pußtasuppe
Zubereitung
Einzelnachweise

Szegediner Gulaschsuppe
wird unter Verwendung von Schweinefleisch und Sauerkraut hergestellt.[4]

Wiener Gulaschsuppe
Die Wiener Küche wandelt die Gulaschsuppe unter Mitverwendung von Kartoffeln ab.[1][4]
Gulaschsuppe Wiener Art wird im Gegensatz zu der als Eintopf gekochten Gulaschsuppe als
gebundene braune Suppe

hergestellt.[5]

Pußtasuppe
Als Pußtasuppe wird eine dunkle, besonders scharf gewürzte Gulaschsuppe bezeichnet.[4]

Zubereitung
https://de.wikipedia.org/wiki/Gulaschsuppe 1/2
17.12.2019 Gulaschsuppe – Wikipedia

Nach Franz Maier-Bruck wird für eine Gulyássuppe Wade oder Vorderes vom Rind verwendet.
Erst werden feingeschnittene Zwiebeln goldbraun in heißem Schweinefett geröstet, mit
Rosenpaprika gestäubt und mit Rinderbrühe oder Wasser abgelöscht. Dann mit Salz, zerdrückter
Knoblauchzehe, Majoran und Kümmel gewürzte Rindfleischwürfel dazugegeben und weich
gedünstet bis das Fett klar erscheint. Zuletzt wird mit Mehl leicht eingestäubt und mit Flüssigkeit
aufgefüllt, Kartoffelwürfel beigegeben und fertiggekocht. Schärfe bekommt die Gulyássuppe durch
feingeschnittene Pfefferoni; sie muss sehr heiß serviert werden.[1]

Einzelnachweise
1. Franz Maier-Bruck: Das große Sacher Kochbuch. Wiener Verlag, 1975, S. 112–113.
2. gulya - Deutsch-Übersetzung - Langenscheidt Ungarisch-Deutsch Wörterbuch. (https://de.lang
enscheidt.com/ungarisch-deutsch/gulya) Abgerufen am 22. September 2018.
3. Thede Kahl, Peter Mario Kreuter, Christina Vogel: Culinaria balcanica. Frank & Timme GmbH,
2015, ISBN 978-3-7329-0138-8, S. 60 (google.de (https://books.google.de/books?id=uEQtBgA
AQBAJ&pg=PA109&dq=Culinaria+balcanica+herausgegeben+von+Thede+Kahl,+Peter+Mario
+Kreuter,+Christina+Vogel&hl=de&sa=X&ved=0ahUKEwjF5KOJos_dAhVJQhoKHfx-CFoQ6A
EIJzAA#v=onepage&q=Gulaschsuppe&f=false) [abgerufen am 22. September 2018]).
4. BLL - Richtlinie zur Beurteilung von Suppen und Soßen. (https://www.bll.de/de/infomaterial/rich
tlinien/richtlinie-beurteilung-suppen-sossen) Abgerufen am 22. September 2018.
5. Herrmann, F. Jürgen: Lehrbuch für Köche. Handwerk und Technik, Hamburg 1999, ISBN 3-
582-40055-7, S. 150.

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Diese Seite wurde zuletzt am 11. September 2019 um 17:08 Uhr bearbeitet.

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