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Und in Arizona geht die Sonne auf

Von Sibylle Berg


In dieser Kurzgeschichte ,,Und in Arizona geht die Sonne auf‘‘ von Sibylle Berg
wird ein Mann von der Realität wegen Frust und Stress ausgeschlossen und in
seine eigene Traumwelt hineingesetzt.

Der Mann sitzt am Frühstückstisch mit seiner Frau und ist genervt und
gelangweilt. Er fühlt sich alleine, weil er Garnichts von Dingen wie Kunstbücher,
Musik, Blumen und Kleidern und über die Sachen, über die sich seine Frau und
seine Tochter die ganze Zeit unterhalten, nichts versteht. Die ganze Zeit sagen
sie ihn er sei störend. Nur in seinem Auto und in seiner Traumwelt fühlt er sich
wohl, ungestört, mächtig und frei.

Das erste Zitat ist in Zeile 7-8 und zeigt eine Wortwiederholung (Er möchte
sich kratzen, kratzen, kratzen) die aussagt, dass er sich unwohl fühlt und
genervt ist. Das zweite Zitat (das Auto begrüßt ihn: Hey, umziehen!) ist eine
Personifikation in Zeile 37. Das dritte Zitat (Die starke Maschine, so viele
Pferde, sie tragen ihn über die Prärie) in Zeile 45 ist eine Metapher, die
aussagt, dass der Mann sich wie ein Boss fühlt. Das vierte Zitat (Freiheit die ich
meine) in Zeile 50 sagt aus, dass er sich gut und frei fühlt. Das fünfte Zitat
(Vergessen mit jedem Kilometer die Weiber) ist eine pejorative (abwertende)
Wortwahl und sagt aus, dass er sich immer männlicher fühlt. Das sechste Zitat
in Zeile 63-64 (Unter seiner Hand wird das Auto ein Boot, ein Panzer, ein
Formel-1-Geschoss) ist eine Assoziative Reihung und sagt aus, dass er etwas
kindisch oder fantasievoll ist. Das siebte Zitat in Zeile 73-74 (Größeres Auto,
größere Freiheit, größere Geschwindigkeit) ist eine Assoziative Reihung und
sagt aus, dass er ein Machtgefühl/Fluchtgefühl hat. Das achte Zitat in Zeile 84
(Gefärbt, betrogen, ausgelacht) ist eine Klimax und bedeutet, dass er sich von
den Frauen betrogen fühlt und nichts real ist. Das neunte Zitat in Zeile 89-90
(Das Auto … ist ein Himmel …) ist eine Metapher und sagt aus, dass er sein
Auto wie ein Paradies darstellt. Das zehnte und letzte Zitat in Zeile 91-92
(Rasen und kuppeln, das Chrom, das Leder) ist eine Assoziative Reihung und
zeigt sein Männerfeeling, das er empfindet, wenn er schnell fährt.

In der Geschichte stellt der Protagonist die Männer- und Frauenwelt und die
reale Welt gegen die Traumwelt gegenüber. In der Frauenwelt interessieren
sich die Frauen für Kunstbücher, Musik, Blumen und Kleidung. In der
Männerwelt finden sie Autofahren, in Kneipen rumhängen, Sport schauen und
Bier trinken besonders männlich. In der Realität trägt der Mann ein Hemd mit
einer Krawatte. In seiner Traumwelt trägt er speckige Jeans, Stiefel, Lederweste
und ein Cowboyhut. In der Realität ist er ein Familienvater doch in seiner
Traumwelt ein Cowboy. In der Realität sitzt er in einem Einfachen Auto, doch in
seiner Traumwelt in einer starken Maschine.