Sie sind auf Seite 1von 175

8

9L ~ . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . S!U4:::>!8ZJ8/\U8118nO
OL ~ . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .. u86unsQl
m
89 ~ .. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . u86un Jd J8p 48!816J8/\
89 ~ . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .. u8qB6tnBQ8J48S-18 U8P nz U8Jnpj8JJo>jJ81-SnV\J
69 ~ u8qB6tnV-18 U8P nz 8S!8MU!H pun U8UO!1-BWJOtUI
L17~ 18 O~ 1-S81
98~ 186 1-S81
8e:~ 188 1-S81
18 L 1-S81
1891-S81
176 u8qB6tnBq8J48S-OSO U8P nz U8Jn1->j8JJO>jJ81-SnV\J
08 u8qB6tnv-oso U8P nz 8S!8MU!H pun U8UO!1-BWJOtUI
99 .
aso 9 1-S81
09 .
aso 171-S81
98 .
aso 8 1-S81
Oe: aso e: 1-S81
aso ~ 1-S81
17 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . fjOMJo/\
VORWORT

Liebe Deutschlerner,

Sprachkenntnisse spielen in der heutigen Zeit eine immer größere Rolle. Auf Initiative des Europarats
wurde vor einigen Jahren eine differenziertere Neueinteilung der verschiedenen Niveaustufen der
Sprachbeherrschung vorgenommen: elementare Sprachverwendung (A1-A2), selbständige
Sprachverwendung (B1-B2) und kompetente Sprachverwendung (C1-C2). In Anlehnung an diese
Einteilung wurden mehrere neue Prüfungen im Bereich Deutsch als Fremdsprache entwickelt.

Im Mittelpunkt des vorliegenden Buches stehen zwei neue Prüfungen auf C1-Niveau: C1 Oberstufe
Deutsch (Österreichisches Sprachdiplom Deutsch - ÖSD) und Goethe-Zertifikat C1 (Goethe-Insti-
tut). Beide Prüfungen sind in Ungarn als Oberstufen prüfung akkreditiert. Sie weisen Deutsch-
kenntnisse auf einem sehr hohen Niveau nach und werden von mehreren österreich ischen bzw.
deutschen Hochschulen und Universitäten als Nachweis der für ein Studium nötigen Sprach-
kenntnisse akzeptiert.

Unser Buch enthält je fünf komplette Übungssätze zu beiden Prüfungen. An die Übungssätze
schließen sich Hinweise und Informationen zur Bearbeitung der einzelnen Aufgabentypen sowie
einige Musterkorrekturen an.

Zum Buch gehört eine CD im MP3-Format, die 20 Texte mit einer Länge von über 180 Minuten
Länge enthält. Die CD kann auf MP3-fähigen Geräten abgespielt werden. Die Transkription der
Hörtexte finden Sie auf der Webseite des Verlags (www.ntk.hu).

Wenn Sie sich noch nicht entschieden haben, welche Prüfung Sie ablegen wollen, empfehlen wir
Ihnen, die Tests zu beiden Prüfungen zu machen: Eine Übersicht, die beide Prüfungen miteinander
vergleicht, kann Ihnen dabei behilflich sein, sich für eine der Prüfungen zu entscheiden. Wenn Sie
schon wissen, welche Prüfung Sie ablegen wollen, können Sie die Tests der jeweils anderen Prüfung
auch als Übungsmaterial benutzen, da die Aufgabentypen sich teilweise ähneln und die Aufgaben
inhaltlich und sprachlich natürlich dem C1-Niveau entsprechen.

Der Lösungsschlüssel am Ende des Buches hilft Ihnen bei der selbständigen Vorbereitung auf die
Prüfung.

Wir wünschen Ihnen viel Erfolg bei der Vorbereitung auf die Prüfung.

Die Autoren

4
9
»'Sluq<lPIl <l~<lq<l~ ~uEI <lUl<l lqJll){11Ml<lA SIl 'Sl<lUl<llUI U<l~
lli<lUl<l nz p11M u<lJnE){Ul<l <lUllUO" 'll<llSAIEUE -PJUD){ S<lp <llOql01\ sIE qIEqS<lP lll~ <lJl1 pUOJ<lS
UOZEUlV l<llpu~q<lUllUO U<llgql~ll<lM llil<lq SPU<l11
l<lp 'llEII H<l{ ~ES '»U<lJnE){l<lAQJ <llP ~UE~sny lliE 'S<llAII pun SlllI snE lq<llS<lq SEP lIE pun
pun U<llIElSUE1<lAll<lZU0)l S<llI<lnlllA Ul<l Eh\l<l UUE){ '<lqqH <llP Ul IqElS pun SEID snE <llP~lS U<lg<llqJS
UEW« 'U<lllElS ll<lM <l1I<lnll1A <llql Ul ll<llllU<lZUO){ uoqJS 'l<lSSEM llil qJls ll<l~<llds lqJllU<lUUOS 'PU1M
os <llS Il<lM '~unql<lM IDJ qJll~uqdlli<l Sl<lPUOS<lq llil UI<lqJSEl l<ln~11I 'n<lll<l~IlEl<lP ll<lMSU<l){l<llli<lq
sIE <llS U<lll<l~ llliES<llIE pun 'zlEIdsll<lq1\1 lli<lUl<lS lSl 'U<lllilliO){<lq U<lq<lS nz <llS SEM 'l10P qJ1S U<lJ
UE sIE l<l~U~lllOP lSl <llqE{ Ill<lqD l<ll<lldS U<lAP){E -J<lll U<ll~HIEUOPEN <llIElSEJ -l<lUEdE{ 'l<lPU~P<lP<llN
l<lp l<lllllQ um 'lq<llli qJlpn<lp lE~OS Ul<l)l l<lllEq '<lqJSln<lQ 'l<lUE){ll<llliY 'UE l<lP<lll~llW <ln<lU000'001
Ul<l '<lJl1 pUo)<lS l<lq lEUOW llil U<lpunlS ~I muqJS pum qJls U<lpI<llli qJ1PU<lqJqM 'llI<luqJS<l~lOdlli<l
llil U<l~Ullql<lA l<lZlnN <llQ :U<lqEq nz u<lpunJ<l~ U<lU01WW f'l JnE Elli1ld l<lp U<lqE~UY qJEU
llinlp<lllisJnE){l<l1\ pun -<lql<lM S<lIE<lPl nZ<lqEu Ul<l l<llp<llS l<lp IqEZ <llP lSl 'qJEldsllim<lq U<llJEqJSPUE1
'u<lqnq~ <llS 'l){JOI<l~UE UOZEUlV pun lI<lQ 'SEPlpy U<lPU<lqDN U<lp lllli <lqJES <llP qJls ll<lS pun 'U<lJ
<llM U<lUl<lZUO){U<l){lEWU<lIEqol~ UOA l<l~EUEW <llP -JEqJS1<l qE1 U<lPUl1 Ellil1d U<lqJS1UloJllE){ l<lp UOA
ll<lM <ln<lU<llP lEq uoqJS 'lDFP S<lI<llAlqJllds '~ulH <llS <lplnM U<llqE{ sqJ<lS 101\ '»<lJl1 PUO)<lS« SU<llliEU
~EM<l~ ){JlllI U<llSl<l U<lp JnE <lS<lql <lUl<lSIqoMqo ll<lMl<llndllioJ U<l1I<lnll1A l<lUl<l Ul ~<lll E~lEAS
pun 'U<lll<lM <l1l<lnl11AIDJ l<llUOld l<lqJlPJEqJSU<lS
-SlM SIE lll~ YSn U<lp Ul EUE1PUI UOAl~llSl<lA1Unl<lp 'U<l~OZ1<lqDU<llqJ<lld pun U<lSOOWsnE lnEH U<llqJlp
UE 1<lqJS10d l<lQ 'lSl U<lPI0M<l~ »lJEqJSll1M U<lIE<ll l<lUl<l UOA pUlS <l~1<l1I<llP pun 'U<lU<lqll U<lIE1lU<lZ
l<lp ~Um<lll<lMlIl« <lUl<l U<lqJS1MZUl qJSllliOUO){q <llP l){J<lP<lq PIEMllilEd l<llqJl1 'lJn1 <llP Ul U<l~OII
<lJl1 pUOJ<lS SSEP 'lqJ1SUY l<lp lSl EAOUOllSEJ lli<lqOq Ul U<llIOd <llP Ul<lpn<llqJs 'U<lZlqd u<ldsoU)l
<llql UU<lM 'pUlS g01~ l<ll<lW U<lqIEq U<lUl<lSIE lq<llli
,qJ1PJEqJSll1M IqoM U<lFHII U<ll<lp 'U<lSOI<l<lSS<l lql~ llOQ 'U<lSl<l1
-S){IOA qJnE S<l lUl<llli 1<l - l<ln~11I U<lPUI<lqJSEl E~lEAS <llM <ll10 UE uoqJS ssnlli 'WM U<l){J<lPlU<l
<llP JnE ~nz<l1I Ul lnU lqJ1U 1<llUl<llli SEQ »'<lqEU os SEh\l<l qJOU 'I<ll~ds <llqE{ oo~ pum '<lln<lq I<lM
ll<l){qJll){11M l<lp lllilliO){ <lUl<l){l<lqE '<lJEdSl<lqAJ llil
ll<lM <l1I<lnll1A<llSl<l<llP lqJ1U lSl <lJl1 pUOJ<lS« :<lln<lq 'U<lpl<lM UUEW l<lqJl<l1 Ul<l
l~ES EAOUOllSEJ plEMPIl lliOUO){Q l<lp pun 'U<llli snqllinl0)l <lllIOSlliql qJEU l<ll<lq01Il pun l<lln<llU<lqy
-lliOU<l~<lMlOA qSf?.lJ MOUS UElliOllln)l lli<lUl<lS Ul <l1<llAos <llM 'U<lJl<ll~l<l nz ZllS<l1I I<lSUI I<lp UOA
U<llqE{ uq<lzqJ<lS 10A UOSU<lqd<llS IE<lN 10lny-uolPld llin 'I<lUUEII <lqJll~luq){ SEP <ll<llIEJlU<lpun l){J<lPlU<l
-<lJU<lpS l<lp uoqJS lEq SEQ 'U<llIOM <llS 1<lllillil E){ll<lUlV <lnEq III 'qJnqpIolI Ul<lS Ul l6\71 l<lqol){O
UUEM 'U<llliq<lU ~ElIN lliOA ll<lZsny <lUl<l U<luuq){ 'lI lliE snqllinI0)l qdolsllqJ q<lllqJS '»<llSSD){ <lplll
pun l<llJ <llS pUlS llOQ 'lsql<lS l<llql PIlqqy lli<lUl<l <llP qJl lli<lPUl 'nOD <ll){UEP pun '<lnEq U<lgDd U<lp
UOAU<ll<llll<lA'Ul<l ll<lM <lIEU01SU<lllilPl<llP '<ln<lU<llP l<llUn U<lPOII U<llS<lJ qJl SIE 'l<lp<llU <ll<llU){qJI«
Ul U<lqJnEl Ul<lPUOS 'l<llndllioJ lli<lp 10A gON lqJlu
U<lZllS U<lqJSU<lW <llQ 'U<lZI<llliqJS1<lA ll<lM <lIE<ll "ljetpSlJIMSllIOA.mau aUla pun
pun <llI<lnllll\ :Ul<lqJSlOJslJun){nz pun U<l10lny - lU3UnU0)l U3II3nlJlh u3ul3 u3uoHHW (PIS U3j
-UOPJld-<lJU<lPS 'U<lll<ldx<ll<llndllioJ l<llun <lldol[l -jetps 3jl1 PUOJ3SSU3weu l13A\J3lndwoJ J3Ul3 uI
'ueqe6J.nv 9 eiP uuep eiS ues91 pun lxel uepue6loJ. uep lS.Jenz eiS uesel
aso •••. L J..S3J..
TEST 1 ..•• ÖSD

Vier Dinge braucht der Mensch. um ein zweites Alle Neulinge tragen das gleiche. unverkennbare
Leben zu beginnen: einen schnellen Internet- Outfit. eine blaue Jeans. ein weißes T-Shirt und
anschluss. einen schnellen Computer mit einer Gesundheitslatschen. Zum Glück muss sich in
hochwertigen Grafikkarte. das kostenlose Pro- Second Life niemand mit seinen Unzuläng-
gramm von der Internetseite secondlife.com - und lichkeiten zufriedengeben. Neue Klamotten
schließlich einen Namen. Da sind der Fantasie bekommt man an jeder Ecke. vom Lederoutfit bis
wenige Grenzen gesetzt. und so gibt es »Leon zum Häschenkostüm. Selber schneidern geht auch.
Lunardi« und »Britney Bienenstich«. »Grüne Erde« Per Mausklick wächst die Bauchmuskulatur.
und »But Wei«. strahlen die Augen blauer. verdoppelt sich die
Körpergröße auf hünenhafte Maße. Selbst eine
Dann ist es so weit. In eine alte Burgruine Geschlechtsumwandlung ist kein Problem: Laut
plumpst wie aus dem Nichts der eigene Avatar - so einer Umfrage verbirgt sich hinter 27 Prozent der
nennt man das dreidimensionale Alter Ego in weiblichen Avatare ein Mann und hinter acht
virtuellen Welten. Cursor rechts. Cursor links. Das Prozent der männlichen eine Frau.
zweite Ich scheint dem ersten zu gehorchen. Etwas
unbeholfen macht es die ersten Schritte. läuft die Das alles mag wie ein Computerspiel klingen.
verfallenen Stufen hinauf. schreitet durch bewach- ist aber keines. In Second Life müssen keine
sene Torbögen. rennt gegen eine Mauer. Zum Monster besiegt. keine Schätze geborgen werden.
Glück, so steht es auf einer Holztafel. ist das hier Wer hier viel Zeit verbringt. will auf die eine oder
die »Orientierungsburg«. ein Trainingsparcours für andere Weise neu anfangen. Neue Freunde finden.
Neulinge. Alle paar Meter erklärt ein Schild. wie Sein Traumhaus bauen. Teil einer neuen
man sich bewegt. Gegenstände einsteckt oder sich Gesellschaft werden. Alle haben die gleichen
an entlegene Orte teleportiert. Chancen - und jeder kann reich werden.

6
L
'8+Lj8QW UJ8PU? ijO +Lj881Lj8S88 pun U8Lj8SSnv U!8S .J8P 0 ~
'+ULj8S u8q8l U8.J8PUB W8U!8 Lj8BU Lj8!S .J8P 0 8
'+S! Nl.>lBJHB .J8P 0 V
'ILjOM .J8p8r Lj8!S +ILjm ,,8t!l PU088S" UI 9
'+BLj
+SQ186 u8qB6tnv 8u8q8!..lLj8S86.Jo/\ 8U8P8!Lj8S.J8/\ 6.Jn8 U8118nf.J!/\ .J8U!8 U! UBW UU8M 0 ~
'+BLj U8q.JOM.J8
U8+!8>j6!f.J8:l 8+wwqS8q pun +U.J8186 U1868C:! 8!P +18M U8n8U .J8P U! UBW W8pLj8BU 0 8
'+BLj
+ILj?M86 U8WBN U8U!8 Lj8!S pun ijnB>j86 wWB.J60.Jd 86!pU8M+OU nZBp SBP UBW UU8M 0 V
'u8uu!68q u8q8l S8+!8MZ U!8 ,,8J!l PU088S" U! UUB>j UBV\I V
'U8.J8!SAIBUB SPU8.J.l U8+S8n8U 8!P UOZBWV .J8IPU?Lj8U!IUQ .J8P +SS?1qlBLjS8P 0 ~
'PUlS +UBSS8.J8+U!S.J8PUOS8q 8ddn.J618!Z SIB 8!S .Jm .J818!dS .J8P 818!/\ 1!8M 0 8
'U8SSBt8q .J8Lj8S.J0tS+?+!S.J8/\!Un Lj8nB Lj8!S U8U8P +!W 0 V
'U8+!8>jLj8!16QV\I 8n8U ,,8J!l PU088S" U! Lj8!S U8+8!q U8WLj8UJ8+Un u81Bqol6 8!P .JO:l €
'U8Lj8nB+nZU!8 8UBWOC:!-UO!P!:l-88U8PS .J8P +18M 8!P U! 0 ~
'U8>j8!Lj8S nz +18M 8118nf.J!/\ 8U!8 U! Lj81 S8+!8MZ .JLj! 0 8
'U8+Lj8Bq08q nz +18M 8n8.J+86s+?+!IB8.J 8U!8 S.J8+ndwoO S8.JLj! 8tl!H +!W 0 V
'UJ8P8!16+!V\I U8P +Lj8!16Qw.J8 ,,8t!l PU088S" ~
'U8P.JOM86 f>jUndtt8.J.l U8IBUO!+BUJ8+U! wnz +S! 0 ~
'U8+8!q IB!.J8+BV\js8+n6 UJ8Lj8S.J0tsijun>jnz pun u8.Jo+nBLj8n8 1I0S 0 8
'U8.J8!S!U.J8POW nz +8U.J8+UI SBP 'U8t18Lj !8qBp 1I0S 0 V
+18M.J8+ndwoO 8n8U 8!0 ~
'+>j8oIUB .Jn+BN U8Lj8S!IIAP! .J8P 8pun8.J:l w811B .JO/\ 8!p 0 ~
'+Lj8+S+U8 ijBLj8Sf.J!M 8n8U 8U!8 .J8P U! !Xl 8
'UUB>j U8tt8.J+ snqwnl0>l .JB60s UBW OM 0 V
'+18M 8118nf.J!/\ 8U!8 +S! ,,8t!l PU088S" 0
'(18!dS!88 8Lj8!S) U8zn8.J>jUB (0 .J8PO
8 'V) f.JOM+UV 86!+Lj8!.J 8!P 8!S W8PU! 'u8qB6tnv U8PU8610t 8!P 8!S U8SQl '+X8.l U8p +S.J8nz 8!S u8s8l
asg.. L J.S3J.
TEST 1 •• ÖSD

Leseverstehen insgesamt 90 Minuten

Aufgabe 2 5 Punkte
Lesen Sie die 10 Überschriften und die 5 Texte. Ordnen Sie dann den Texten (1-5) die passende
Überschrift (A-K) zu und tragen Sie die Lösungen in die Kästchen unten ein. Pro Text passt nur eine
Überschrift .

A
Grasen für den Klimaschutz

B
TeufeIsRreis in Ozeanen Rommt in Gan~

c
Ablenkungsmanöver: Methangas für globale Erwärmung
verantwortlich gemacht

D
Photoplankton gefährdet Gleichgewicht in Ozean

E
Forschersdi~enAfarm: 2080 wird die Arktis ganz eisfreisein

F
Klimakiller Kuh

G
Klirnawandel: Rentiere und Elche kehren nach
Sibirien zurück

H
Eisdecke der Arktis schrumpft: Wissenschaftler befürchten gravierende Folgen

Kohlendioxid für zunehmende Söuerung des Meereswassers


doch nicht verantwortlich

J
Schneller ftnstieg uon Kohlendioxid lässt meere uersiluern

Text 1 2 3 4 5

Überschrift
DDDDD
8
6
"8U8>js6unJl1eN
U8lWeS86 J8p U! u86unJQlS 8J8M118S118ne U8lJeMJ8 8!S "l110JP8q pUelS88 W8Jl1! U! U8J?qS!3 Jnu l118!U6UnWJ?MJ8pJ3
J8p 8610:l Sie 18pUeMeW!I>i U8p 118Jnp U8118S U8lJ8dx3 ,,"U81186sneu!11 ll8M S!l>1J\i 8!P J8qO 8!P 'U8ZU8nb8SU0>i
lel1 seo" "6Un118SJoJS8J88V'Jpun -Jelod JOJ lnmSUI-J8U68M-p8JJI\i WOi\ 118eqJl1e:l pJel1J8q3 J8Iue118SU8SS!MS8J88V'J
J8p luol8q '"U!8S U8punM118SJ8i\ J8WWOS W! 080(: Jl1er wnz S!q S!l>1J\iJ8p S!8J88V'Jsep pJ!M 'l6es S8 >j!SAl1d8!P 81M
'lI8>j8!MlU8J8l!8M os W8lSAS sep 118!SUU8M" "lJ8!Znp8J lU8Z0Jd 0(: wn 'lS! l>188p8q S!8J88V'J WOi\ ue8z0 U8118S!l>1J\f
W! 8!P '8118?1:l8!P 118!Slel1 U8Jl1er 08 u8U86ue6J8i\ U8p UI U1811\i"U8pJ8M lJ8nb118Jnp U8~!118SUOi\ uuep pun U!8S !8JJ
-S!8 J8WWOS W! 080(: qe U8lJ8dx3 UOi\ 6unsse~n\i 118eu S!l>1J\f8!P 8luu9>j 'pJ!M lddolS86 l118!U18pueMew!I>i 8lS9186
-sne U8118SU8V'JUOi\ J8p uU8M "lJ8!lUOJJUO>j18pueMew!I>i U8PU8U118!8zqe Sl!8J8q 118!SW8P l!W J!M U8pJ8M 118!16?l6el
B
"lll?J J8pO l618lS 118!lq811J8U8Jl1er J86!U8M J8pO "U8118nSJ8lUn 8Jl1er U118ZlseJ J8qO U861\i
pU8SnelU118Z UOi\ 8uuedsl!8Z J8U!8 qlel1J8UU! s8se6q!8Jl J8p 6unl>j8!MlU3 8!P 6unl118eq08qu8l!1I8les
S8p uOileJlU8zu0>i 8!P UU8M '118!lln8p u8686u!11 118!SlJ8P UOi\ 8JI!H l!W J8Iue118SU8SS!M 8!P U8lUUO>j
-U?J8i\ J3 "wne>j 118!Slq8!118SJ8i\ peJ68Jn?s J80 "qe 6unJ SIeWlSJ3 "6el OJd ~OlSU81110>iu8uuol U8UO!II!V'J
-8PU?J8/\ 81p U8J88V'J U8p U! u8!1eJ8ulV'J-leuoqJe>i UJ8~nd 00 ~ sie J118W l!8Ml18M J8118SJ0:l J8p u8qe6u\i
'68MU!11 U8Jl1er UOi\ U8UOIII!V'JJ8qO wes6uel 8J?l1dsowl\i 118eu U8PU!q u861eS8J88V'J "Al!SJ8i\IUn 8lelS
J8p lle1186p!xo!PU81110>i J8p 1181S lJ8PU?J8/\ "U8118!16 u068JO J8p UOi\ Pl8JU8J1188 18e118!V'Jwn we81
-J8i\ 8l118!118S86pJ3 J8p u8leo U8118S!601086 l!W u8ue8z0 sep luol8q 'u8ue8zo U8p U! 8n8>js6unJl1eN
U8P U! s8peJ68Jn?s S8p u86unq81118SJ8/\ 8lS6uOf J8p 86elPUnJ8 118ne !8S UOl>jueldolAl1d
U8nel1 AJOleJoqel leuolleN 8JOWJ8i\!l 88U8JMel WOi\ 8luueu86 os seo ""8JnleN,, nelq118e:l U8118Sq!Jq
J8118SJ0:l "u86unJ86eIU!8>jle>i l!W U8WS!Ue6JO 8J8pUe W! J8118SJ0:l U8UJeM 'PIXO!PU81110>ise6snel1ql8Jl
pun 8WJU8I1eJ0>i J8qe w811e JOi\ 'U8J88V'J U8p U! u8q8l sep JIJ! J8118!8dS U8lS6!l118!M J8p J8U!8 Jnu l118!U
8lwes86 sep 8110JP8q lle11868Jn?s J8l11911J8U!3 "U8W 8JdwnJ118S 118Jnpeo "u86IeS8J88V'J J8p 8wl1euq\i
-wou86Jne J8SSeMJ88V'J WOi\ 1!8WOJ8 W8U!8 nz 8pJ8M 811811ln8P 8U!8 8610Jnz 8!pnlS J8U!8 l110JP
P!XOlpu81110>i "J118W1Lj8!U U8Jl1er U8UO!lI!V'J008 SU8lS8P 6unwJ?MJ8eW!I>i u81eqol6 J8p llV'J -plxO!PU81110>i
-UIW l!8S 8!M u8ssel U8pJ8M J8neS os U8lJ8punl1Jl1er se6snel1Q!8Jl sep U8PU!q J8qe 8S8!P - qe
U8lS118?U U8p U! 8ue8z0 8!P se6pJ3 pun 10 u861eS8J88V'J U8qJ8lS 118Jnpeo "J8WJ?M 8ue8z0
'81110>iUOi\ 118neJqJ8/\ J8p 8uu9>j 8610Jnz 8!pnlS-Sn J8U!3 8!P 118ne U8pJ8M 'J8WJ?M eW!I>i sep PJ!M
"U8Ue8Z0 U8P l8pe118s P!XO!PU81110>ise6snel1Q8Jl seo "Jl1er nz Jl1er UOi\ 118!SlWJ?MJ8 eW!I>jpJ3 seo
o n
"8WU9>j UJ8PU!I 6UnWJ?MJ8 "6UnJ8pU?J8i\eW!I>i
-ew!l>i J8p u8zu8nb8SU0>i 8i\!le68U 86!u!8 s8puelSeJ8 'u8JnlBJ8dw81 8PU86!8lS :8610:l 8!0 "U8JjOM
S8P UO!l>1nJlSUO>j8t:j8UI8 ssep 'l6n8ZJ8qo lSI J3 "lSS?1UI8P -86>j80JnZ J8P8!M pun u86ueJ86qe l>1J?lSJ8i\
-UeMJ8i\>j80JnZ puelseJ8 U! J8P8!M eJpunl118!S ssep 'U8S 8J?l1dSOWl\i J8p UI u8se6ew!I>i U8P UOi\ pJ!M
-!8M8q i\OW!Z II!M ,,>jJed-U?ZOlS!8Id" U880J6 J8l8w0l!>jleJp 8WJ?M 8l1l1eJlS86qe u8l8ueld WOi\ 8!0 "l681
-eno 09 ~ W8UI8S l!V'J "U818S U8JOJJ86 u8p9qlSOJWWJ8d 8PJ3 8!P J8qO 8>j8016se18 8U!8 8!M 8J?l1dSOWl\i
nz SU8P!q!S eW!I>i u8lle>j W! 8!P 'u8puelslu8 8JdwOS J8p U! 118!SS8 W8PU! 'l>18~8snel1Q8Jl U8P l118eS
U8!8S 118!188!1118S "u860ZJ8qO 8dd8lS-SeJ8 86qsU!8 -JnJ8i\ 'l118lSlU8 6UnUU8JqJ8/\ J8118!168[!8q sep
81p uuep 8qel1 eJpunl 8lJ8!U!WOP UJ8118n?JlS pun U8S00V'J 'se6w8lqOJd seo t~08) P!XO!PU81110>i:Sl118!U
UOi\ 8U!3 "8WleH 86unf 8pu8s118eM118eu 8l>j8qSJ8 pun 8l 86uel w111 118eu pun J8mll8qn U880J6 U8U!8
->j88p8q 'qe qJels UJ8PUOS 'U8SS8JJ86 J86u?1 l118!U8pJnM S8 lq!6 '18pUeMeW!I>i J8qO ueW""l8p8t:j "l1188JUn
seJ8 seo "l6u?JpJ8i\ J8pO l8nOJ86sne J8p8MlU8 8J8!1 nz "l18dW8lS86 J8111>jeW!I>i wnz 118U118S
8!P 118SU8V'JJ8p 8qel1 uuep 11800 "8lUUO>j u8s118eM118eu l1n>i 8pU8ZJnJ 8!P 8pJnM oS "P!XO!PU81110>i
seJ8 s86!ues 's86un[ ssep 'JOJep U8l6JOS 8J8!1 U8p sie J8>jJ?lS 18!i\ 6un>jJ!M U8118!IP?118SeW!I>j
-U8P!8M 8!0 :8u08111 8U!8S "U8!J!QS U! 8SS!Ull?l1J8/\ U8118S J8U!8S U! lS! Uel1l8V'J :118!SU! S8 lel1 'l118!8MlU8
-!leW!I>j 8!P JIJ! J0l>1e:l J8pU8Pl8118SlU8 U!8 slewep U8JeM UJ8lU!1111n>iW8P ep seM "se6uel1l8V'J J8l!l
'i\OW!Z os '81S "lJOP u8lSeJ6 811813 pun 8J8qu8t:j '8pJ8Jd 98(: 6el U8p8[ lJ8!znpoJd l1n>j1181!V'J 86!zu!8 8U!3
'SUOS!8 'slnwweV'J "U8P!q!S U8ue118SpUelSeJ8 8l18M :IIOi\s>j8nJpU!8 >j8118 U8lSJ8 U8p Jne PU!S u86
1180Uu860ZJ8qO sleweo "8l8PU8 U8Jl1er 000"0 ~ sie J118W -U8V'J 810 "Uel1l8V'JUOi\ U8uuol 8110>iJ8pU8n?>j
JOi\ 8!P '8l118!118S86pJ3 J8p 81180d3 8U!8 'U8~e118SJ8J8P8!M -J8P8!M UJ8In?V'J pun UJ8lU!H U8p sne U811818M
SU?ZOlS!8Id S8P 8dd8ls-seJ8 81p U8P!q!S U! II!M 8601018 -lU8 118!16?1 "U8leJ86 JnJJ8/\ UI J811!>jew!I>isie
8118S!SSnJJ80 :ueld U86!z!86J118 U8U!8 lBl1 i\OW!Z [86J8S J118WJ8WW! U8Jl1er U8lZl81 U8P U! lS! Uel1l8V'J
H D
asg ••.. L 1.531.
TEST 1 c_. ÖSD

Leseverstehen insgesamt 90 Minuten

Aufgabe 3 5 Punkte
Lesen Sie den folgenden Text und fügen Sie die Abschnitte A-G an der richtigen Stelle (1-5) im Text
ein. Achtung: Zwei Abschnitte passen nicht in den Text!

Indianer an der EU-Ostgrenze


Indianerspiele sind es nicht, die derzeit an der EU-Ostgrenze geübt werden, doch Indianer
sind beteiligt. Vier Mitarbeiter der amerikanischen Grenzpolizei aus Arizona schulen polnische
Grenzschützer im Fährtenlesen. Das soll die Aufdeckung illegaler Grenzübertritte und des
Menschenschmuggels verbessern.

Die Grenzschützer können diese Hilfe gut gebrauchen. Im vorletzten Jahr wurden an Polens
Ostgrenze 661 Grenzverletzer festgenommen, letztes Jahr waren es bereits 1041. Darunter
befanden sich allein 100 Inder, gefolgt von Ukrainern, Vietnamesen, Chinesen und Afghanen.

Außerdem beschlagnahmten die Beamten an Polens Ostgrenze im vergangenen Jahr 1140


Fahrzeuge, 122 Ikonen, 3034 Schuss Munition und Rauschgift im Wert von knapp 900 000
Euro.

Romaniak war an der Schulung beteiligt und berichtet, die Teilnehmer hätten sich in zwei
Gruppen aufgeteilt.

"Diese Männer wissen sogar, wann sich das Gras wieder aufrichtet", erzählt Romaniak. "Die
Amerikaner sagten, sie hätten bei uns auch viel gelernt. Sie wollten aber nicht verraten, was."

"Wenn dort eine Schleusergruppe auftaucht, zieht sich der Grenzschützer zunächst zurück,
denn die Begegnung kann gefährlich sein", sagt Romaniak. "Wir dagegen gehen immer zu
zweit auf Streife, und bei uns wird sofort festgenommen."

10
r--------------------------------------------------------------------------------------------------------------------,
I I
: 'oJn3 UepJBIIIIV\IJ.UmUOAZlBSWn UeUle ~:::>IIJLm[BdoJn3 :
I I
: ul uleliB le66nw~:::>sue~:::>sueV\lwep llW elB>jIPufiS elieulw!J>j Ue~:::>BWUeUOIlBWJ0J.UIueselP lnBl :
I I
~--------------------------------------------------------------------------------------------------------------------~
r--------------------------------------------------------------------------------------------------------------------,
I I
I I
: 'PUIS ZlBSUI3 wl sezln~:::>szueJ8 !
! sep uefjOpUBlS leJp UB lBUOV\l WeSelP UI ijUn>jJeH Je~:::>SIUBIPUInBJ::l eUle pun JeUU12V\1!
! leJp SSBP os 'ueloqe6uB ew~BugBws6unpllqfjO::l eselP lB~ nB~:::>SJBMul ijB~:::>Sl08-Sn elO !
I I
I I
~--------------------------------------------------------------------------------------------------------------------~
r--------------------------------------------------------------------------------------------------------------------~
I I
: 'uewwqseq nz 6unl~:::>IJ~:::>SJBV\I
ueJep 'eqB~ l~:::>nSJeAle69/\ Jep suelIB~Je/\ sep pun elS\j :
i Jeue~:::>OJqe6qB'SeSBJ8 ueueleJle6JepelU PUB~UB eJepUB eiP pUeJ~?M 'ue6uB6e6snBJOA les eUI3 i
~-------------------------------------------------------------------------------------------------------------------_!
3
r--------------------------------------------------------------------------------------------------------------------,
I I
: ·uewwoue6lseJ. ezueJ8 ue~:::>sluIOd-~:::>slnepJep UB ~:::>nBzln~:::>szueJ8 ue~:::>sluIOd :
: WOA UepJnM 'e6u!ll~:::>OI::le~:::>slue~:::>sle~:::>sl
pun uessnt:j ueqeuBp 'Jepu12l JeselP Je6J08 wellB JO/\ :
tI ~I
o
r--------------------------------------------------------------------------------------------------------------------~
I I
I I
! 'pJIM ijOJdJeqo l~:::>luJel~ uepueslet:j :
i Jep IIe1 epue6elM.Jeqo Jep SSBP os 'UepJeM uenIJ~:::>SJeqo UelloJj.uo>jueuosJed eu~o le6et:j i
: Jep UI ueJ,JOPsuewwo>juleJeqn Jeue6ue~:::>s sep uelefjBds6BJfje/\ Jep uezueJ8 ueWBsulewe6 elO :
tJ" ~I
."ueuue>j ue~esuJe::l wep snB JIM elP 'JeUBIPUl elP elM snB eqJBJ.Sl~:::>lse8uel>junp JeJ~1pun JBBH
UeZJBM~:::>S weJ~1 llw ue~es elS?8 eJeSUn" :(6JnquelSBt:j) uAZJle)i ue~:::>SIJnSBWWI seZln~:::>szueJ8
sep WnJlUezs6unln~:::>s WOA >jBluBWOt:j zsnuBr l6BS B>j!JeW\j snB JeJ.leHeiP Jeqn 'ules nz Je~:::>leJ
-610J,Je~:::>ouijun>jnz UI 'eis U8J.J.0~uelslzIIOdzueJ8 ue~:::>sluB>j!JewBJep 6unzmisJelUn Jep >jUBO
8
r--------------------------------------------------------------------------------------------------------------------.
I I
I I
i ·ue~:::>eJqJ.nBue6u?6uelllnOJlBd ue616?lleJp slq -leMz nz ulezule wellB JOAepu?le8 we61fjBUelSOM !
: ul eis OM 'lzlese6ule o>jlxeV\l nz ezueJ8 Jep UB PUlS JeuBIPul 8G lWBse6sui 'e~:::>BJdsJnz UJepu12l i
! uepleq UI Jez:m~:::>szuej8 Jep lleqJ\j J8p UI epel~:::>SJelUn ~:::>nBuewwo>j 6unln~:::>s Jep pueJ~?M !
tI ~I
ilxe1 uep ul l~:::>IUuessBd enlu~:::>sq\j leMZ
:6unp.p't.f 'U18 lX81 wl (g-~) 8118lS u86Il~:::>!JJ8p UB eis eiS ue6m pun 8-\j enlu~:::>sq\j 81P eiS u8sel
059 ••. L.l..S 3.l..
TEST 1 * •• äSD

Leseverstehen insgesamt 90 Minuten

Aufgabe 4 5 Punkte
Situation: Im folgenden Werbebrief fehlen einige Wörter.
Lesen Sie den Text und ergänzen Sie die fehlenden Wörter (1-15). Achtung: Die Lösungen müssen
sinngemäß, grammatikalisch und orthografisch passen. Es gibt für jede Lücke eine Lösung mit nur
einem Wort. Keine Lücke darf leer bleiben.

Die Ludwig-Maximilians-Universität München


Machen Sie sich ein (0) Bild von uns - von der Großstadtuniversität mitten in München. Die
Ludwig-Maximilians-Universität ist eine der forschungsstärksten und international renom-
miertesten Universitäten in Deutschland mit einer langen (1) _
Wer zur LMU kommt. hat sich für eine echte "Universitas" (2) : In 18
Fakultäten forschen und lehren rund 700 Professorinnen und Professoren sowie etwa 3.000 wis-
senschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Sie bieten ein breites und ausdifferenziertes
Spektrum aller Gebiete des (3) von Geistes- und Kultur- über Rechts-,
Wirtschafts- und Sozialwissenschaften bis hin (4) Medizin und den Natur-
wissenschaften.
Die Forschungsbilanz der LMU (5) für sich: Sie ist an 26 sonderforschungs-
bereichen - von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderten langfristigen Forschungs-
projekten - (6) . Zudem bestätigen neun Graduiertenkollegs sowie vier
Internationale Doktorandenkollegs im Rahmen des Elitenetzwerks Bayern und eine intensive
Beteiligung an nationalen und internationalen Förderprogrammen das regelmäßig gute
(7) der LMU in nationalen und internationalen Rankings.
Unsere Studienmöglichkeiten sind mit rund 150 Angeboten und zahlreichen Kombinations-
möglichkeiten enorm breit. Dieses Angebot (8) zurzeit rund 47.000
Studierende, davon rund 17 Prozent aus dem Ausland. Sie sehen ihr Studium an der LMU
als (9) in ihre Zukunft und Sprungbrett für ihre berufliche
(10) . Wir (11) auf Phantasie, weltoffenheit und
kreative Intelligenz.
Die LMU nimmt die Ausbildung junger Menschen sehr (12) . Die Leitidee
der Universitas (13) auch für umfassende Bildung, die soziale Kompe-
tenzen sowie kritisches Werte- und Geschichtsbewusstsein (14) _
Sicher ist auch für Sie der passende Studiengang (15) . Unsere Studien-
beratung informiert Sie gern.

12
'lJ8M U8Lp!816 U8p fnJ88 pun 8!I!We.:::l'l!8Z!8J.:::lU8qel1 :::>
D
'u86uel86 nz U8UOqlsodU8Zl!dS 811~S!lIlOd UI '610fJ3 u880J6 U8U!8 S8 l8ln8p8q aD
'8110t:!8l8UpJ086J8lUn 8U!8 l1~OU JnU J8PU!>l U818!dS vD
uaneJ.:I JalJa!Z!l!lenblj:lolj PI!qlsqlas aUJapow sep JQ.:I 0~
'PUlS 8LPr)JdSJ8pIM J8110/\ijel1~S1I8S88 J8U!8 J8fdO l1~OU 8ln811l.pne :::>
D
'pUlS 11~lllJOMlUeJ8/\ 86el 8Jl1! Jr)f J8ql8S 8eV'J W880J6 U! D a
'U8>jJ!MnZl!W /\!l>je sie 'u86el>j8q J8q811lps VD
uaneJ.:I ssep 'JOAJaljlljaO a}jljoseD uo/\ aSAleuv Jap snv 6
'J118MS8pun8 8!P 8!M u8uoqseqJ8UU?V'J 811~s!dAl Jr)f l1~OU Jnu 8ln811 6 w:::> D
'l!811Jl1eM J8p J118Wll1~IU 8ln811 ll1~!JdslU8 D a
'U8SS0U86l!8Z 818!/\ lJ8!zo/\oJd V D
'UapJaM lO!I!alljOeuaq SlljoalljosaD saJlj! punJD lne uaneJ.:I ssea B
'JSpUI>l 8!P Jr)f 8!M OSU8q8 J8Hr)V'J8!P Jr)f 6UnJ8pJOlSneJ8H 880J6 8U!8 l8ln8p8q D :::>
'U8W81qOJd U811~!1J8dJq>jpun U811~S!188Sl!W J8Hr)V'JJnu ll1~!U U8qel1 D a
'u86u!JqJ8pUeUI811~Jnp ijO Ueldl!8Z U8P J8PU!>l 8!P 1!8M 'l118lSlU8 D V
oellleUa!I!We.:l W! lOUl!az L
'J8lei\ J8p l1~ne 6!ln?11 lWW!UJ8qr) D :::>
'uosJ8ds6unn8Jl88 J8U!8 ZUB6 lSBl U811~OM u86!U8M l1~BU UOLPS J8HnV'J 8!P lSS?1J8qr) Da
'J8HnV'J 8!P lS!8W l!8ZU811!we.:::lU811~!IZl8S86 J8p UI lWWIUJ8qr) DV
JapU!>I Jap OUnnaJlaa a!a 9
'U8S81 nz 11~n8 UI8 l1~OU l1~nB U8q8UBp 'U8l18S lSl1~ql1 S8 ijWl1~S D:::>
'U8111BZ8qPl88 18!/\ u86unlS!8llSU8lO Jr)f ssnw a D
'U8J8!ld8Z>jB s8/\qe68N 18!/\ l1~nB ssnw V D
'II!M uawwo}jaq lnH uau!a JalUn a!I!We.:l pun lnJaa JaM S
'U8llBl1J8 nz lI8>jWBs>jJ8Wlnv J8ql8S 'U888!U86 S8 U8nBJ.:::l8S81P SSBP 'UeJBp l6811 :::>
D
'U8uu!J8Iijel1~SU8SS!M J818!/\ u86unl1~nSJ8lUn J8p l>jundI8H!V'J W! l118lS a
D
'l8lJ8M8q 11~S!lew8IqOJd sie UJ8>jq!IOd uo/\ l1~nB pJ!M V
D
uauupa}j!wape}jV !aq l!a}jo!Sopapu!>I aljolj ljO!lll!Ulj:lslj:lJnpJaqQ a!a V
'U8P!811~SlU8 J8PU!>l u8686 u8pur)J8 u811~lIije110SlJ!M sne 8ln811110!S 818!/\ ssep D :::>
'lSS?1 u811!we.:::lJr)l wnBt:! U8U18>jijBl1~S1I8S88 pun ijel1~slJ!M uo/\ Jnl>jnJlS 8!P D a
'U8W118U PI8lwn s81BIZOSJl1!lne ll1~!S>j~r)t:! 8U!8>j 6UnlJOMlUBJ8i\ J8Jl1! punJ6lnB UJ8l13 D V
ssep 'lalnapaq l!a}jO!SOISllj:l!S}jOQ~ allaJnl}jnJlS €
'l>jUIS J8PU!>l J8p 111eZ8J86u!J86 81p l1~Jnp u8q8 ijBl1~S1I8S88 J8p u86qWJ8/\UBwnH sep 1!8M D :::>
W!M 8~UBIB8 J8p sne 88BV'J W8lUl1B86un U! ijBl1~S1I8S88 8!P SBP D a
'uue>j U8pJ8M lJ86U!JJ8/\ pueH u811~!llu8#q J8p pun u811Bl1SnBl1lB/\!Jd!8q u86unJBdsu!3 l1~Jnp SBP D V
'l!Z!laa sagoJo u!a lljoesJnJa/\ ounl}j:l!MlUallja.:l a!a ~
'UJ8IPU?lS811nt:! uo/\ Zl!S88 WI U8!I!qowwl J118Wnz lJl1r)l :::>
D
'U8S8MSl!811PunS88 W! U8lS0>l 8J811ql1ll1~BSJnJ8/\ a
D
'U8WWBsnz ijBl1~SlJ!M J8p U8ldwnJl1~S W8p l!W 6U8 l6u?11 V
D
oueo}j:lQJs6unJa}jIQ/\aa a6!lnalj Jaa ~
'reV'J laMZ
lxal uap uaJgll aiS 'UB (8 Japo 8 '\j) 6unsgl a61lLPIJalP Sl!aMaraiS uaznaJ>jpun ua6Bssnv uapua6
-iO~alP aiS uasal '"aJa!JJB~pun JapUI~" Bwalll wnz 6unpuaSOIPBt:laUla lZlar uaJgll aiS :uo!~en~!s
'Jlez ueJnu/tlV (; ueq-eL{ eIS 'L{aJnp Jn6 l eq-e6j.nl( eIS uese7
asg ••. L ..l..S3..l..
TEST 1 ~•• ÖSD

Hörverstehen insgesamt ca. 40 Minuten

Aufgabe 2 10 Punkte
Lesen Sie Aufgabe 2 gut durch. Sie haben 90 Sekunden Zeit.

Situation: Sie hören an einer Universität einen Vortrag zum Thema "Verschuldung von deutschen
Haushalten". Hören Sie nun den Vortrag und ergänzen Sie während des Hörens die Notizen. Sie
hören den Text zwei Mal.

Notizen
Gründe für private Pleiten:
•häufig: Arbeitslosigkeit, (1) , Krankheit, Scheidung
•selten: Kaufsucht oder unkontrollierter (2) mit Geld
•(3) ändern sich schneller als die Menschen

Werbung der Kreditinstitute


•verbindet einen Kredit mit Genuss und (4) _
•wird immer aggressiver
•erreicht neue Ausmaße: (5) für Konsumentenkredite werden stark erhöht

Vergabe von Konsumentenkrediten:


•Kredite werden großzügiger vergeben, aber härter (6) _
•auch (7) bekommen Kredite
•die (8) liegen sehr hoch

Tabuthema Schulden:
•Menschen mit Schulden haben fast kein (9) mehr
•sie fühlen sich wie Kriminelle und (10) sich vor ihren Mitmenschen
•wichtig: eigene Fehler erkennen

14
°uezj.esnZLj8Jnp
(Ue6B.i leMZ UB uess3 uo/\ 6unJeJell) ue6elluv JLjI 'WnJBp wellB JO/\ lLje6 S3 °ueLje6Ule eSleM ellewJoJ
pun eLj811J9LjJnB e+>1und uefjellOU ellB JnB eiS wep UI 'ueqeJLj8SfjOMlUV ule unu eiS ueJe!lnwJo~
~05:rmupH
1np.JM7 -mrfn °l[J!WUBl!aZ1ap
~nmM ~ 111rJ.M -a~ l[J!S a!s uapuaM 'uaqBl[ ua~B1d a1aHaM 1apo
{1np.JM7~)I .nnf 1'Jfln1)1 ualloM uallalsaq S1).uawIBHA a1asun a!s uuaM
°al[JoM
alsl[Jgu a!p 1m l[JOMlHW S!q a!s uallalsag juau
-l[QM1aAS1).uawIBl!Aua1asun UOAl[J!S a!s uassBl
oa~Bl L 1apo S 1m uallB1).uaw uauaqa~a~uB 1a!A
'l(]+OW r,qGv.L uap snB a!s uall[gM °uaw1gM1a allaMonuw 1ap U!
~ ArJ/ .nnf ~553 ~·./tl ll[J!al ZUB~pun uaHBl[ l[JSFJ ){UB1l[JSIl[n.)lW! l[JBJ
:1-Gvnb l1oPra.L /}ffV11~5 M -u!a a!s uauuQ)[ s1).uawIBHA Ualla!SFnalSBd a!o
°a1gM
~.,mprJ?5~d .nrz ~BlSUa!o 1ap ~Bls~unllalsnz 1al[JHuQS1ad ll[I
5YJtn1.1 ~:ppb 5~YJn?P !aqoM 'nz al[JoM 1ap U! IBWU!aa!s 1m uallals l!M
°alSHs!a1d a!p pun
uBldas!ads uallanl)[B ua1asun ual[Jo1ds1aA a!M
uaUl[I l[J! a)[J!l[Js JaFg wasa!p UI Oua~!azassa1aluI
1).uawIBHA1asun 1m a!s SSBP 'l[J!W lna1J sa pun
lla!U0Jalal 1apUBU!aHw WaZ1n)[ 10A uaqBl[ l!M
00 °OOlosoo8I 'nBmz
°lLj8BWe6 uezlloN JBBd ule lIeuLj8s JelJ8
wep JnB Lj81seiS ueqBLjlJOMlUV eiP Jot 6unlleJeqJo/\ slV °JeIJ8 uepue610J lZlef uellBLjJe eiS °ueleqe6
ueUOIlBWJOJUIwn pun fj?l>pe uOIlBnllS eJLjI 'l6IPUn>iJe Lj8SIuoJelelLj81S ueqBLj eiS °uellelseq UJep?t:l
JnB uess3 6BlsueiO pun 6BlUOlf\J Jot eiS uelll89w lZler °lneJleq 6BlUUOS slq Lj80Mnllf\J uo/\ uep
-JeM eiS °esnBH nz pueLje6JeqOJo/\ lZlef eiS PUlS 'UellBLjIIBJunfjods ueule eiS WepLj8BN :uollenllS
059 ••" L.lS 3..L.
TEST 1 ,.•• ÖSD

Schreiben insgesamt 90 Minuten

Aufgabe 2 • Thema A 15 Punkte


SCHRIFTLICHES REFERAT
Situation: Sie haben in einem Seminar ein Referat zum Thema "Hamsterverhalten im Trend" gehal-
ten. Sie haben dafür folgende Statistik verwendet:

20 Milliarden Euro
So hoch ist der Wert der ungenutzten Gegenstände,
die in deutschen Haushalten schlummern.

Arbeiten Sie nun das Referat schriftlich aus. Schreiben Sie mindestens 250 Wörter und gehen Sie
dabei auf folgende Punkte ein:
• Fassen Sie die wichtigsten Informationen der Statistik zusammen.
• Interpretieren Sie die Informationen: Wie erklären Sie sich die Zahlen? Warum hängt man an
seinen ungenutzten Gegenständen so, wie es in der Statistik beschrieben wird?
Erläutern Sie:
• Wie ist die Situation in Ihrem Land?
• Wie ist Ihre persönliche Meinung zum Thema "Hamsterverhalten im Trend"?

Berücksichtigen Sie dabei auch den Aufbau des Textes (Einführung in das Thema, Aufbau einer
Argumentation, Schlussfolgerung).

16
'(6un.J86IoJssnI4:::lS 'UO!+BlU8Wn6.J\f
.J8U!8 nBqJnv 'BW841 SBP U! 6un.J4IJJU!3) S8lX81 S8p nBqJnv U8p 4::mB !8qBp 8!S U86!l4:::l!S)j:::lO.J8g
d!WBP u86un.J4BJ,J3 8.J41U8.JBM 8!M :U8qB4 l.J8!qo.JdsnB SU!8 U04:::lS 8!S SIIB:l GU8.J8!q
-O.JdSnB ll8M U8118nl.J!/\.J8U!8 U! 18!dS U!8 IBWU!8 lSql8S 8!S SSBP 'u8686BP/.JIJJBP l4:::l!.Jds SBM_
GPUBl W8.J41U! .J8lIBl!8Z-l8U.J8lUI SBP 4:::l!Sl6!8Z 8!M_
GU8UO!lBW.J0JUI U8S8!P nz 6UnU!8V\J 8.J41lS! 8!M _
:8!S U.J8ln?1.J3
'U8WWBSnZ SI8)j!l.JV S8P U8UO!lBW.J0JUI U8lUB/\818.J 8!S .JIJJ8!P 8!S U8SSB:l _
:U!8 8l)jUnd 8PU8610J JnB !8qBp 8!S U8486 pun .J8l.J9M OSG SU8lS8P
-U!W 8!S U8q8.J4:::lS 'lX81 W8S8!P nz .JBlU8WWO)j U84:::l!llJ!.J4:::lSU8U!8 .JBU!W8S U!8 .JIJJunu 8!S U8SSBJ,J8/\
('l8l!8q.JB8q U848lS.J8/\8S8ll!81 W! Sl!8.J8q lX81 U8S8!P U8qB4
8!S) 'U8S8186 "SnWS!IBl!dB)j S8P 8!UOI0)j 8lS4:::l?U 8!0" lX81 U8p 6unl!8Z .J8U!8 U! U8qB4 8!S :UO!ltml!S
~V'l.N 311\111\1O)i
'(6un.J8610JssnI4:::lS 'UO!+Blu8wn6.JV
.J8U!8 nBqJnv 'BW841 SBP U! 6un.J4IJJU!3) S8lX81 S8P nBqJnv U8P 4:::lnB !8qBp 8!S u86!+4:::l!S)j:::lO.J8g
GPUBl W8.J41U! UO!lBnl!S 8!p lS! 8!M _
G,,86B.JnO:::lI!/\!Z"BW841 wnz 6UnU!8l1'J 84:::l!IU9S.J8d 8.J41lS! 8!M _
:8!S U.J8ln?1.J3
Gl6!8Z 86B.JnO:::lI!/\!ZpUBW8[ UU8M 'U8qB4 S8 UUB)j 81!8l4:::lBN pun -.JO/\84:::l18M :8!S U8.J8!+U8wn6.JV _
'U8WWBsnz SI8)j!l.JV S8p U8UO!+BW.J0JUIU8lUB/\818.J 8!S .JIJJ8!P 8!S U8SSB:l _
:U!8 8l)jUnd 8PU8610J JnB !8qBp 8!S U8486
pun .J8l.J9M oSG SU8lS8PU!W 8!S U8q!8.J4:::lS '8w4Bu6unl18lS 8U!8 .JBU!W8S U!8 .JIJJunu 8!S U8q!8.J4:::lS
'lqdllPSdl3 lqJdlUQ UUdM 'UdZldSnZU)d
ldPd)M ldwWl qJIS 'lnw UdP qJ1?U pun qJ1?U U1?Wlld)UI1?ll os 'lJlall3ula uauullamqJSllW lalun ljallS Ualj1?Jun
uaUla Ul U1?WwapUI 'aSlaMSIaldslaq 'uauull3aq UdUlaD! Wl UU1?~ al31?lnOJl1AIZ'uaJlaq nz UaUO)l1?nl)SUalq1?JaD Ul
UalapU1? wn 'uaqa'ilula O~ISnI ula pun UIapU1?q qJ)P10h\lU1?laA alp 'sn1? uaqJsuaw lqJ1?W 'ilunll1?qpUnlD aqJsll1?lOW
asa!G 'lJ1?qJSllalaqslllH pun ZU1?laI0.L 'UUISUldWdD 'lld~'illlqJalaD lnJ UUIS 'IqnJa'illlW lalnapdq d'il1?lnOJlIA1Z
'uaSSIMaD waqJll
-ugslad pun uallaMpUnlD uaqJllqJSuaw U1?qJjS pa)lUallO uaJlal'ilu13: S1?p 'uawwoua'il Jn1?)I Ul lssnMaq uaplaM
"suawwIMqJS-WOlls-uap-ua'ilaD" sap al1alqJ1?N aqJllugslad 'uan1?qJSnz'ilaM U1?lS - llalSS1?d S1?M'uawqaunzlq1?M
pun uaqasnzulq n1?ua'il 'l)W1?P luul'ilaq d'il1?lnOJl1A)Z 'ualslapqgMd'il nz lJ1?qJsllaSaD lap ql1?q1auul 'ilU1?'ilwQ
uaqJSll1?p1l0S pun ua'il)llaJpallJ uaUla wn 'ssnw uaplaM l'illaza'il lja~qJjpuaHO lap Uj a'il1?lnOJl1A)ZSS1?p 'Wnl1?P
qJn1? Ulapuos 'lnw uaqJllugslad uap wn lnU lqJjU OSI1?lqa'il S3: 'ulagn!'; nz qJIPuaHg "u)aN" u)as pun ua'il)az nz
lnw 'il1?lIN W) 'UU1?~ u)as sa laMqJS ajM 'l1?p lllals sA~sIoqJn.L lln)l Zl1?Slasa!G ,,'ulaN :ua'il1?s nz ln1?I pun uapulJaq
nz llaZ laUjaS nz zl1?Sua'ilaD wauaJJo Ul qJjS SI1?'ldl~1?l1?qJ lqaw llaplOJla slqJjU pun ldlaMqJS lSj slqJlu uuaa"
3I1\1HV'N~Nnl131S
asg _.' L .1.S3.L
TEST 1 "•• ÖSD

Sprechen insgesamt ca.15-20 Minuten

Aufgabe 1 • Sich am Telefon entschuldigen und etwas aushandeln ca. 5 Minuten


Situation: Sie haben ein Buch in der Bibliothek ausgeliehen und die Rückgabefrist ist abgelaufen.
Sie brauchen das Buch aber noch. Rufen Sie in der Bibliothek an und
• stellen Sie sich vor
• entschuldigen Sie sich
• erklären Sie die Situation
• bitten Sie um Verlängerung

Aufgabe 2. Diskutieren Argumentieren, Überzeugen ca. 5 Minuten


Situation: Sie arbeiten bei einer Zeitung, in der ein Artikel zum Thema "Der Mensch unserer Zeit"
erscheinen soll. Zu dem Artikel soll auch ein Foto abgedruckt werden.
Zwei Fotos (s. unten) stehen zur Auswahl. Entscheiden Sie gemeinsam mit Ihrem Kollegen/Ihrer
Kollegin, welches Foto Ihrer Meinung nach besser geeignet ist, und begründen Sie Ihre Meinung.

Foto 1

Foto 2

18
6~
'U8PU8M.J8/\ u8zqoN 4::me pun u86e..ll
-.Jo/\ PU848lS .J8PO PU8Zl!S le.J8J8tj .J41U8UUQ>j8!S '('MSn u86!pun>j.J8 U8UUI..l8.JQ4nZ.J8P u86e.J::l 40eu
40!S 'ssnl40s '6Unl!8IU!:3 pun 6unm~u688) Sle.J8J8tj S8U!8 8Iew>j.J8V\Ju8Iew.J0J 8!P ue 40ne 8!S U8>jU80
'U8486wn eW841 W8P l!W lSQl8S 8!S 8!M '8!S U8l40P88 •
'pUel W8.J41U! UO!lenl!S .J8P l!W U8UO!lew.J0JUI 8!P 8!S U840!816.J8j\.
GU8UO!leW.J0Jul U8S8!P nz 6UnU!8V\j 8.J41lS! 8!M •
'U8WWeSnZ U8UO!lew.J0Jul 8!P z.Jn>j8!S U8SSe::l •
:U!8 8l>jUnd 8PU8610J Jne !8qep 8!S u8488 '.JO/\le.J8J8.JZ.Jn~.J41unu 8!S U8l!8.J88
ualpsua~
UaJall~laq uall~lunzJnIS JOAZjn~:JSJ~a~ •
uapu~ls
UöluuolOOO'SSE UöluuolOOO'OO8'Z
-nZjsou\f pun ssaJIS laq ounuuedslu3'
J4ö1l1Ja/\ Jöl4lll1UillJO
)pnJp~:Jo~lnISJ()J0ltlsltl saJaoupao %oc •
alSj16J4e:l
llalt0lqlallla::l J()J0ltlsltl saJaoupao %OS•
Jalleuauas~:JeMJ3
wl salaqelO J()J0ltlsltl saJaoupao %OS•
a~~laoZUeJltZJaH
JapuaounltUeJltJ3J()J0ltlsltl saJaoupao%OS•
UöluuolOOO'S6E'E
:al!alJo/\ awwns
a4:llll!a4PUnsa6 apua6101elJe4:> Jnel Je4
6un6aMas a6ItJ!lwla6a~ 'Jau4:llaZJaJun
uOIJeslUe6JosJla4Punsa6JlaM uapa!WJa/\ o~n'v' Sjne ~4J!ZJa/\ uap 4Jmp apmM ZO) la!" OS
Jap "Jla4punsa~ pun JlaMWn
'J4allJa/\ elJe4:>" alP 666 ~Jawwos - sne 4J!S ~14ez~!?l!l!qOW a4J!lpUnaJjeW!I>I :0)/\
WI uaqe4 uaJeeJSa4:lSI!1doJna OS Jaqo
'UapJaMjJal~:JlapaIlaqJ\f Jnz ulapetl sep
uauoz uaIOI~nJaqSJ~altJaA pun UallaJISJ~e::l
uauaola llw aluu9lt lalqaosjJO wl 'uaqao
aoaM J~aw sa IIOS Ua~eJISpuellaJ::IUOA
6uellU3 '~:JlaJJalsQUI uaJ~elPetl wnz uao
-unoulpas aJassaq Ja~ep jJapJol Q'J/\ JaO ,*,U!l!iJlUV
'wnlS ajJ~lltJa',lO'J uauuol OOS'~tpurtJ Sf Of Sl Ol SL OL s o
J~er OJd uaplaWJaA 'UaJ~el peJJ~e::lwap
llw IlaqJ\fJnZ~:JlaJJalsQUIalP 'ualoIlJ~~:Jsas %lC':
alO 'uaJ~el IlaqJ\f JnZ petl wap llw Ja~:JlaJ I I I
-JaISQJ~aw ssep 'J()JepaAIlo~ a~:J!IluasaM %Ll
pUlSZjn~:JsewII)tJap 'aslaJdlUdsuaJa~9~alP
I I
'alpnsZjeldltJed apuaAJaualP 'ulaslssnMaq
%9l
-slla~punsa8 apuaolals seo 'speJJ~e::l 1-1'-
sap allajJo/\ alp ualt:Japlua J~aw JaWwl. I
%LE
'ualM ualsoppalU I'" ""
uap 'oJaqpeJo/\ le~ IlalU\f uals~:J9~ uao
%6 -3
.~OOl J4er wl 4:JOUsie J4aw luazoJd Bl
sep pUls (Q'J/\) 4:JlaJJalsQsqnpsJ4altJa/\
sap oun4:JnSJalUn JaUla lnel 'ual~~M I
peJJ~e::l sep alP 'aI5Iij~~:Jsas OOl'LB~
eMJapUlSseo '1laqJ\fJnz laSal~eJOwap llw
IWW0lt aOlij~4:Jsa8 'Ol Japa[ eMJ3 - ualM
'U868!1.J0/\ lnopueH sie u8uul.J8.JQ4nZ u8.J4140ne 8!P '6un6ClJ..l8j\ .Jnz u86el..l8lUn 8PU86
-loJ u8Qe4 8!S 'U8lle4 ,,l18qN .Jnz p~w4e::l W8P l!V\J" eW841 wnz le.J8J8.Jz.Jn~U!8 U8110S8!S :uO!llml!S
aSQ ••~ L .LS3.L
..
TEST 2 .••• OSD

Leseverstehen insgesamt 90 Minuten

Aufgabe 1 5 Punkte
Lesen Sie zuerst den folgenden Text und lösen Sie dann die 5 Aufgaben.

Kilometerstand der Liebe


"Und. wo wollt ihr hin?" Es ist Sonntagabend. hungen und was daran nervt. Wer eine Fern-
23.15 Uhr. Ich quetsche mich zwischen fünf beziehung führt. weiß also nicht nur, was es
mies gelaunte Personen und deren Gepäck in bedeutet. Extrem-Zeitmanagement zu betreiben,
Sitzwagen 23 des Nachtzugs von Hagen nach sondern auch. wie es ist. auf Dinge zu verzich-
Binz. In sechs Stunden wird dieser Zug in Berlin ten: wilde Unipartys, verkaterte Sonntage im
halten. Dann nach Hause, duschen, Uni. "Ich Schlafanzug oder Bundesliga schauen in der WG
muss nach Hannover. Hab meinen Freund in mit Pizza und Bier - das lässt sich schwer mit der
Köln besucht", antwortet das blonde Mädchen mobilen Liebe vereinbaren. Davon abgesehen ist
mir gegenüber. "Ach, du auch Fernbeziehung", trotz Werktagssingle-Dasein Treue natürlich
stelle ich fest. "Na, willkommen im Klub", sagt pflicht.
ihre Nachbarin und lehnt den Kopf an das "Oft nervt das alles, aber das vergisst man,
Zugfenster, "ich komme auch von meinem wenn das Wochenende endlich da ist. Auch dass
Freund." "Verrückt! Ich auch." Das Mädchen so eine Beziehung oft schweineteuer ist. nimmt
links von mir hat einen amerikanischen Akzent. man in Kauf." Anne, das Mädchen mit dem
amerikanischen Akzent. seufzt und zählt auf:
Nach diesem Update wundert mich die miese "Man muss Zug, Flugzeug oder Mitfahrgelegen-
Laune in Abteil 23 nicht mehr: zu viel Abschied heit bezahlen und wenn man nicht unterwegs
auf zu wenigen Quadratmetern! "Dann können ist. telefoniert man täglich, schreibt SMS, chattet
Sie ja eine Selbsthilfegruppe gründen!" Die ältere oder mailt. Zum Glück gibt es Flatrates. Sonst
Dame rechts von mir schlägt belustigt die Hände könnte ich meine Fernbeziehung nicht be-
zusammen und dann auf die Knie ihres Mannes. zahlen!" Dies war auch mit Flatrate schwierig,
"Wochenendbeziehung, das ist anscheinend denn Anne lernte ihren Freund Mark vor einem
modern", fügt sie etwas ernster hinzu, "früher Jahr in Boston kennen. Er war auf der Durch-
gab's das nicht." reise, sie lebte dort. die beiden verliebten sich.
Dann musste er zurück nach Köln. Zwei Mal
Fernbeziehung als ausgewiesenes Phänomen
besuchte sie ihn, dazwischen lernte sie Deutsch
des 21. Jahrhunderts? Könnte man sagen. Doch
und bewarb sich für Praktika. Eine Zusage bekam
die Wurzeln liegen weit zurück. Schon in der
sie vor drei Monaten aus Berlin. Anne lacht: "Das
Steinzeit musste man sich oft mehrere Tage von
ist schon mal ein Fortschritt. Man muss eben in
der heimischen Feuerstelle trennen, um
Bewegung bleiben!"
auswärts zu jagen oder zu sammeln. Und das
Dies ist nicht nur Motto, sondern auch Motiv für
sind auch heute noch die Gründe für Liebe auf
Fernbeziehungen. Besonders im studentischen
Distanz. Nur sind dabei nicht mehr Knolle oder
Alltag wird Mobilität groß geschrieben. Wer an
Antilope die Objekte der Begierde, sondern Geld.
der Heimat hängt, bleibt hängen! So lautet die
Laut einer Studie der Uni Mainz lebt jeder sechs-
Devise, denn oft muss man für das Wunsch-
te Deutsche im erwerbsfähigen Alter in einer
studienfach umziehen. Hinzu kommen Praktika
"mobilen Lebensform".
und Auslandssemester. denn wer die nicht vor-
In Sitzwagen 23 wird die Stimmung allmäh- weisen kann, braucht sich nach dem Studium gar
lich besser. Hauptgesprächsthema: Fernbezie- nicht erst um einen Job zu bewerben. Das Zu-

20
'~S1dSEoS~1dqldqJ1S pun ~DUdS qJmdSUE
-s~g~H1q1xdI~ WdP SmdzqJ1dIS d1P 'Sunqd1zdH
dU1d - Sd~Sd~ SE~d qJnE ~qJnElq 'p11M PdnU01J
-UO){~1dqUdJJO Id1A OS ~1w IdM qJoQ 'UdPlOMdS
lEqqJEW pun -){UdP ~S1 SdUV 'IqEMspldH IdpO
-swn!pn~s Idp u1 1dPO Hdnxds qo 'Idq1Xdij pun
,,'OM Idld '~qdH mw d1P 1d1J ~S1'~S1Sunf 1dM :SEP dpE1dS Sd ~S1~qJ1dHd1A
'ud~IEq~sdJ UdqJSUdW UdP UE IdWW1 UUE){UEW qJoQ 'qJEU Udqd1 sdPHM U1d udWdpn~s dpE1dS
'UdPIOMdS dg01S dU1d ~IdM UdU1dI){IdU1dW SnE qJOp UEW ~ES 1dqEQ 'SUnuUdl.lldqJHwngl Z~Ol~
~S1 Sunqd1zdqUld~ dU1dW qJlnQ" 'UdWlgMqJS dqdn 1dP UE ud~IEq~sd~ W1 qJ1S ~1dZ d1HwE~
SU1 ~gldS SEdlPUV "i~1dM nZHE lqdW ~qJ1U pun dnd1.l JnE Sunuu1sdq){JDR dUdlOMqJSdqId1A
~S1 ~E11dH dUm" 'UdSOZdSUdWWESnZ hdId){ldH d1P qJnv '~WW1U qJ1S JnE UdHd){Spd1MqJS
U1 Ud~EUOW1dlp 10A Udp1dq d1P PU1S udHdwSnI~ dqJHSd( UEW d1P 1dPO UdP IDJ 'u/dSnqJ1R d1P IdpO
ud~SdIdS){JDlnZ pUdSnEUldpunq pun UdSln)l UdP 'qJOp d1S Sd ~q1S pUdu1dqJSUV 'snwsHEdpI
-qJS1SdU1q) 'Vso UdP U1 ud~IEq~UdJnEUd1pn~s uonlOd dU1d qJnE 1dU~1EdUdP 1DJ Sunp1dqJS~U3:
Udld~1dM 'UdlqE[ SqJdS ~WESdSSU1 qJEN Ud1EI){ 1dU1d UdqdU ~SUEPdA 'udnEqnzJnE
d~EuoJdId.l qJlnP qJ!IqJgs~dnEq udIngs dSd1Q
'ld ~q1dlqJS
'" iUd~JEqJSHdsdSSnI~ IdUdpd1qJSldA UdpUn)l ,,'~g~HmxdS
Ud~Sdq UdP nz UdplnM 11M" 'd~ssnw UIQ)l dPUdUDJld dU1d pun UOnE){1UnwwO)l dPUdSuHdS
qJEU 1dPd1M SEd1PUVlOAdq 'UdWWEsnz d){E1 ~IES 'W~1WnUI '~1dqudpunq1dA dIEUOnOW3:" 'IpudM
U1udqJOM dS1U1dud~qdI pun qJ1S Ud~qd1pdA UdP 1d~dd 1d~E1dqsuOnE){1UnWWO)l pun dSoIodq.l
-1dq d1Q '~D d){E1 ~IES U1 d1SoIoqJhSd dpd1pn~s 1dP ~SES ',,~qdPd pUd~sEIdq 1dPO pUdH~U1d
pun UEM1E.lsnE WE){d1S 'UdMOE1q) SEd1PUVJE1~ SIE Sunqd1zdH dU1dS lEEd U1d qo 'udp1dqJS~Ud
'UdWWO){dSUE qJHpu3: '~ESdSUE 1EM uddwE1.l 1dqD1Ep d1P 'udIngs 1d1A~q1SS3:" 'UdUOnEUd~SUO)l
'snE UdIdwo){ d~um1q UdSEM 1dP pun 1dnd~ SuU dqJ!IpuUdwd PU1S udSunqd1zdqUld~
wnEll0~OW 1dQ '1dPuEu1dsnE "sudmIqJS1WV"
ud~JnE){dS 10Anz Sd1q1 10~OW 1dP IdU U1q~10p '~dUOldSUdW
SdM WdP Jnv 'UdSUPqldA dIUEdS U1 dSE.l dS1U1d -WEsnz udddmSdJHq~sqIdS dUdn111A 1ES dHdM
pundl~ WdU1d ~1Wd~HoM pun UOSd10 U1d1S0I01g: -1dImw qJ1S UdqEq UdlOJ~dUld~UIpun sWOOl~Eq)
dpEldS dpd1pn~s 13: 'UdUUd){ OOOl *SU1A1SS){mq.l UI 'udpunJdS dPududqJOMsdqdn SU1 dp.l Ud1q1
UE UdMOE1q) u1pund1~ dU1dS d~UldI 13: '~SnnSdq 1DJ ud~1dqudSdIdS1qEJHW UdqEq 1dPO udJgqSnI~
HEW-3: 1dU1d U1 SEd1PUV UdSE.l UdS1U1dlOA 11W JnE 'UdS1d~suqEH UE UdqJSUdW dSun( Udqd~S os
~Eq 'UUE){Ud1d1UOn){UnJqJHqJgS~E~ Sd1P SSEQ puo 'd){Jd1~S1dP JnE ~Jo 1dqEp ~q!dlq U1dSUdWWES
aSe;?. Z .1.53.1.
TEST 2 .•••ÖSD

Lesen Sie zuerst den Text. Lösen Sie die folgenden Aufgaben, indem Sie die richtige Antwort (A, B
oder C) ankreuzen (siehe Beispiel).

Beispiel:

o Im Abteil herrscht schlechte Laune, weil


A D der Zug wieder überfüllt ist.

B 00 die Studentinnen von ihren Partnern wieder Abschied nehmen mussten.


e D eine ältere Dame sich über die Mädchen lustig gemacht hat.

1 Es ist eine Tatsache, dass

A D Liebe nach Terminkalender keine moderne Erfindung ist.

B D junge Menschen das Studenten leben mit der Fernbeziehung problemlos unter einen
Hut bringen können.

e D die mobile Liebe den Partnern zugleich mehr Freiheit lässt.

2 Hat man in der Ferne einen Freund oder eine Freundin,


A D sucht man üblicherweise einen Studienplatz oder Job in der Nähe des Partners.
B D muss man viel Geld investieren, wenn man die Beziehung aufrechterhalten will.
e D wird öfter gechattet oder gemailt, um Bahn- und Flugkosten zu sparen.

3 Heute soll man flexibel sein,


A D auch wenn die Mobilität eine Beziehung gefährdet.
B D viele junge Leute gehen wegen des Studiums oder einer Stelle von zu Hause weg.
e D aber wer damit Probleme hat, kann sich einer Selbsthilfegruppe anschließen.

4 Junge Leute gehen auf eine Fernbeziehung ein,


A D weil sie sich nach einem wilden Leben sehnen.
B D weil Flexibilität für sie am wichtigsten ist.
e D weil sie meinen, die große Liebe gefunden zu haben.

5 Andreas lernte Chiaowen kennen,


A D als sie ihn und seinen Freud in ihrem Auto nach Salt Lake City mitgenommen hat.
B D nachdem er und sein Freund nach einer strapaziösen Fahrt in Seattle angekommen
waren.
e D weil sie immer mit der gleichen Fluggesellschaft unterwegs waren.

22
8G
DDDDD
s
H
3
a
8
s;)zJnlj:JsJ/dMWn S;)P JSU;)!O W! J;)lj:J;)fJsjnJ;)fI
v
·:)t!.JLpS.J8Qn
8U!8 .Jnu lSSBd lX81 o.Jd 'U!8 U8lUn U8Lj8lS?>i 81p U! u86unS9l 81p 8!S u86B.Jl pun nz (>j-V) :)t!.JLj8S.J8Qn
8PU8SSBd 8lP (g-~) U8lX81 U8p UUBP 8!S U8UP.JO '8lX81 9 8!P pun U8:)t!.JLj8S.J8QO0 ~ 8lP 8!S U8S8l
asg ••.. Z .J..S3.J..
TEST 2 ..••ÖSD

D EI
In der Stadt Panyu im Perlflussdelta bilden Wissenschaftler der RockefeIler University in New York
einem Zeitungsbericht zufolge Smog- testeten die Reaktionen von 391 Versuchspersonen auf den
Experten elf "Berufsnasen" mit dem Ziel Geruch und stellten mit ihrer Studie erstmals eine direkte
aus, gesundheitsgefährdende Stoffe per Verbindung zwischen genetischen Unterschieden eines
Nase aus der Luft zu identifizieren. Ähnlich Duftrezeptors und der Wahrnehmung einer Substanz her. Die
wie Spürhunde werden die menschlichen Forscher konfrontierten die Probanden mit 66 verschieden
Schnüffler mit Hilfe von Geruchsproben auf Substanzen, während sie gleichzeitig 335
gesundheitsschädliche Stoffe angesetzt, Geruchsrezeptoren untersuchten: Ein Rezeptor mit dem
wie sie von der Chemie-, Gummi-, Textil- kryptischen Namen OR7D4 zeigte besonders starke
oder Entsorgungsindustrie der Region Reaktionen auf Androstenon (auch bekannt als
immer wieder wild entsorgt werden. Abbauprodukt des männlichen Sexualhormons Testosteron)
Derzeit werden die Supernasen in einem sowie auf das verwandte Androstadienon. Doch während ein
Labor der Stadt trainiert, doch stehen sie Teil der Versuchspersonen Androstenon als übel riechend
laut der Zeitung kurz vor ihrem Abschluss. wahrnahm, registrierte ein anderer Teil einen süßlichen Duft.
Kommen sie den Unternehmen auf die Spur Eine dritte Gruppe nahm hingegen überhaupt keinen Geruch
und erhärtet sich der Verdacht in weiteren wahr. Dabei stellte sich heraus, dass Unterschiede im
Laboranalysen, stehen den Umweltsündern genetischen Code des Rezeptors für die gegensätzlichen
harte Strafen bevor. Reaktionen der Testpersonen verantwortlich waren.

ID
Gestank gehört zu den häufigsten Beschwerden bei
o Sie stinkt nach Urin und faulen Eiern und gilt
Behörden, dennoch wird in der Öffentlichkeit fast nur unter Einheimischen als Inbegriff des Hoch-
über Lärm und Elektrosmog diskutiert. Abseits der genusses: die Durian-Frucht. Jetzt hat ein thai-
Schlagzeilen erforschen Wissenschaftler die Welt der ländischer Forscher ihren Gestank
üblen Gerüche, ihre Ergebnisse offenbaren: Gestank ist weg gezüchtet - um sie auch in westlichen
mehr als bloße Belästigung. "Geruch dient uns als erste Ländern salonfähig zu machen. Nur das Militär
Einschätzung der Umgebung, Gestank ist ein Warnsig- sieht in dem Gestank noch einen Nutzen.
nal", sagt die Psychologin Kirsten Sucker, die seit Jahren Im Auftrag der Regierung hat der Botaniker
die Auswirkungen von schlechten Gerüchen auf den Songpol Somri insgesamt 90 Sorten aus ganz
Menschen erforscht. Denn Riechen sei viel mehr als ein Südost-Asien gekreuzt. Dreißig Jahre lang hat
bloßer Messvorgang der Riechschleimhaut. "Gerüche sich Somri mit dem Obst beschäftigt, sagte der
werden im limbischen System verarbeitet, hier geht es Forscher der "New York Times": Heraus kam
um Gefühle", sagt Sucker. Und bei Gestank bedeutet ein melonengroßes Stachelobst, das einen
dies: Angst, Ärger und Sorgen um die Gesundheit. Mit mild-süßlichen Geruch verströmt. "Die neue
diesen Emotionen wenden sich Anwohner dann an die Durian duftet jetzt wie eine Banane", sagt
Verursacher, etwa Industriebetriebe, und die zuständi- Somri. Der neuen Sorte gab er den Namen
gen Behörden. Im ersten Halbjahr 2006 beispielsweise "Chantaburi Number One", nach seiner Heimat-
verzeichnete das NRW-Landesamt für Natur, Umwelt provinz in der Nähe der Grenze zu Kam-
und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein- bodscha. Ob die Frucht trotz der ausgiebigen
Westfalen 699 Beschwerden wegen Gestank - hinter Zuchtstrapazen ihren besonderen Geschmack
Lärm der zweithäufigste Beschwerdegrund. behalten hat, ist nicht überliefert.

I!I
Kalifornische Forscher beweisen: Menschen sind zu bisher ungeahnten Riechleistungen fähig. Mit überraschendem
Erfolg haben Versuchspersonen in freier Natur einer Schokoladenduftspur nachgeschnüffelt.
Menschen können Duftspuren in der freien Natur verfolgen und diese Fähigkeit mit Erfolg trainieren, berichtet eine
Gruppe um Jess Porter von der Universität Berkeley in Kalifornien nun im Journal "Nature Neuroscience". Probanden
sollten eine 10 Meter lange Duftspur über eine Rasenfläche verfolgen. Dazu wurden ihnen die Augen verbunden,
Kopfhörer aufgesetzt und zudem dicke Handschuhe angezogen, damit sie sich allein auf ihren Geruchssinn ver-
lassen mussten. Tatsächlich gelang es 21 von 32 Versuchspersonen auf Anhieb, der Duftspur zu folgen, berichten
die Forscher. Angaben zur Konzentration des Duftes machten sie nicht.

24
'nJ..llUBSlWV W8J~1JO/\ 81S8l5BS '..5II1?f.l8qr:J'J8UfjBd
U8l5Il~:::>8J8q~:::>1815
~:::>II~:::>?SlBlW8UI8 nz UI~ '8110JJ8UU?lI\Jpun -J8+?/\ J8p UI 5UnJ8pU?J8/\
8UI8 lSI PUBI~:::>Sln80 UI" 'UJ8PU?J8/\ UJ8UU?lI\J UO/\ SIUPU?lSJ8/\U8110t:jSBP 111MU8A8l J8p UO/\
'l~8Jp U8J~r:Jq85U8fjB5J8pUI>l UO/\ 5Un:IJ.B~:::>sqV
81P pun J8PUI>l 8U181>1Jm U8lS0>1s5unn8Jl88 UO/\ ll8>1JBqzl8SqV 8~:::>!lJ8n8lS 81P wn ~:::>nB
~:::>IS81P '8nBq80 81P l8r:JJ58q SIIB:J.U8p8r(n08) U8A8l J8p UO/\ BlnSJn UJ..l8lSIUIWU811IWB:J.S8pUn8
,,'BW8~1 W8S81P nz u8~:::>?JdS88 U8J8SUn
UI 5IPU?lS J8l18M OS pun U81IBSS8Jd8t:j '5UnSSBllU::3 JO/\ ls5uV 81P u8Jr:Jds JIM" :8lZU?5J8
'lSOt:j BUlfjBlI\J '8V fjOdBJ=l SJ8q8Jl8qu8:J.B~5nl=l J8fjn:J.>1UBJ=lS8P 8l5BJijnB8qspuBlSJO/\ 810
'fjn:J.>jUBJ=l
UI 5un5Bl J8UI8 18q JBnUBr 5UB:J.UV8ln81~:::>B=l~:::>nBU8WB>1 5unz+?~:::>SUI::3U8~:::>IIU~?J8UI8
nz '~:::>SIB8l5BS '..5ulqqOll\J JO/\ JB50S J8pO 8J8IJJB>l 81P wn 'ls5uV 181/\J~8S ~:::>OUS8 lq5 BO"
,,'U8JBquI8J8/\ nz :J.nJ88pun 8111WB=l'Jnlln>l 8U18>1~:::>OUS8
lql5 U8q81Jl88 U8181/\UI" :U8+>1II:J.U0>l
nz 51:J.n?~~:::>SIB8J8>110/\J8J~mSij?~:::>S88-..J8l8B/\" UO/\ l~:::>IS
SnB SBP fj~m 'U8110Mu85uuqJ8/\ ZlBIdsli8qN WB li8Z J85iU8M J8PUi>l J8J~1u858M J8+?/\ UU8M
'fj81znp8J ll8ZSl18qN 8UI8S 5unij!+S J8UI8 J8J~mSij?~:::>S88 J8p lB~ ~:::>llz+?snz'SnB 8SnBH nz
UO/\ W811BJO/\ 85IJ~?r88 J8p l8l18qJB J~Br W8UI8 JO/\ S8U~OS S8P fjnq88 J8p ll8S 'lSI 5I+?lS:J.nJ8Q
J8 I~OMQO '18QBp J8pp8M~0t:j 5Jqr JBM 'lB~ l~:::>BW85 8nJ..l~:::>sU8lSJ8 8UI8S 810 8U181>1 J8p SIV
ilX81 U8P UI l~:::>IUU8SSBd 8nIU~:::>SQV18MZ :6UnJ,LP'tl 'UI8
lX81 WI (g-~) 8118lS u85il~:::>iJJ8p UB 8-V 8niU~:::>sQV8iP 8!S u85m pun lX81 U8PU8510:J.U8P 8!S U8S8l
asg •••. Z J.S 3.J..
TEST 2 ••••
ÖSD

Lesen Sie die Abschnitte A-G und fügen Sie sie an der richtigen Stelle (1-5) im Text ein. Achtung:
Zwei Abschnitte passen nicht in den Text!

A
p--------------------------------------------------------------------------------------------------------------------,
I I

i
I
Entsprechend zögerten viele Väter, ihre Vorgesetzten nach den Möglichkeiten der Elternzeit - i I

: früher Erziehungsurlaub - zu fragen.


I
: I

~-------------------------------------------------------------------------------------------------------------------_!

B
r--------------------------------------------------------------------------------------------------------------------,
I I
I I

i Langfristiges Ziel von Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen, die das Gesetz maßgeblich:
: vorangetrieben hatte: Eine Verbesserung der finanziellen Situation von Familien und die :
! Vereinbarkeit von Familie und Beruf.
I
: I
t J

c
r--------------------------------------------------------------------------------------------------------------------,
! "Es ist gut, dass nun alle über die Ziele der Familienförderung reden", sagte die Ministerin. !
~
I
JI

D
r--------------------------------------------------------------------------------------------------------------------,
I I
I I
: Unterstützt hat ihn dabei der Hamburger Verein "Vaeter", der Männer berät, die Beruf und Familie :
i vereinbaren wollen.
I
:
t ~I

E
~--------------------------------------------------------------------------------------------------------------------,
I I

! "Vor allem karriereorientierteMänner überlegen sich dreimal, ob sie mit so einem Wunsch auf ihre!
i Vorgesetzten zugehen", sagte die Abteilungsdirektorin Chancengleichheit der Commerzbank, :
: Barbara David.
I
: I
t J

F
,--------------------------------------------------------------------------------------------------------------------,
I I
I I

! Die Beispiele sollen unter anderem auch zeigen, dass die Betreuung durch die Väter eine i
i Bereicherung für Kind und Mann ist, dass die berufliche Karriere der Mütter dadurch gefördert i
! werden kann und somit ein weiterer Schritt in die "Vereinbarkeit von Familie und Beruf" gesetzt i
: werden kann. i
~
I
JI

G
,--------------------------------------------------------------------------------------------------------------------~
i
~
I
Die aktuelle politische Diskussion in Berlin könnte zu einem Bewusstseinswandel beitragen. !
J
I

26
'dp'nEIpd~SOprM!t\M dndSqdM IdIdSUn JnE nEIpd~sODI
(~I) nz ddd018-nEIpd~sODI Idp ~UdUlqI0S
dPUdSSEJUln SEP IdqD ){)HqIdqO uduld q)SEI q)lS 'uduqI ~qnEpd Ud111UlE]l){npOId q)EU ~UnSSEJ
-UdUlUlESnz dlQ 'UdqEq (vI) nEIpd~sODI Idp q)Ea UldP Id~Un UdUlI1..:I
dIlE q)lS UldP 'q)01dSUV dqOq Idp ~sl SdlP 'udpuIJdqlqoM pun ~ldqpunsd8 IDJ udHEq)S nz d~){np01d
IEuoqEUld~Ul pun lEUoqEU UldUld (lI) nEIpd~soDI udUlqduId~un SEP ~Sl
d~ndH ' (1 I) d~){npOId di\.qEi\.OUUlUln ~lpug~s ~UdUlqlOS SEP dp10M 'd~){lgW
IdndU ~ungdHq)SI3: Idp ~lUl udpunqIdi\. 'UdSSlUlUUd){l3: udq)lPJEq)SUdSSlM UdndU JnE PUdIdlSE\I
'UdUUOMd~
(aI) UE ){IE~S~ldZ ud~qndq Idp Ul ~Eq IdUZIE1O~ENdUldPOUl ~mdzq)ldI~
pun dq)ldISUOmpEI~ dlQ , (6) q)lPJEq)SUdSSlM ~s~ugI pUlS Ud~EW pun zldH
UdUld ~Eq Ud130qzndS Udq)Sq013 Ull uduuoN IdIp UdP (L) UldIqUl3: SEa
'~sld~udssHdW nEIpd~soDI d~q)d Idp ~sl (9) Ull ~EIEdgId d~spud~ndpdq SEa
-punSd8 ' (v) UdUlUlO){nZ udq)SUdUl~lW udIlE 1O~EN Idp d~Jgl){I1dH dIP
(t:) UdSSlM sdq)ldIIql ,nEIpd~sODI' dIP d~IIOMd13dMUldSdlP JnV 'IdmUlI1dH
IdIql 13UnIId~SldH 10Z SUlOa SdP (l) IdIEqldmUlun Ul UdUlqdUldlun
SdUldI){ Uld UqIEW duqudUldIJ EPEW nElpd~sODI dIP d~dPUDI13SIEUlEa '~qd13){)D1OZ9lg1 IqE[
SEP (I) slq 13u01ds1f1 UdSSdP 'UOmpEIl :.rrm (0) udUlqdUld~un
'U8q81Q ..1881J..JBP 8>j81Jl 8U18>! 'J,J0M W8UI8
JnU llW 6unSQl 8UI8 8>j81Jl 8p8r ..Im lq6 S3 'U8SSBd LPSIJBJ6OL.jJ,JOpun L.j8SIIB>j!lBWWBJ6 'm~w86uUIS
U8SSIJW u86unSQl 810 :6UnjLPtI '(9 ~-~) J8J,JQM U8PU81L.j8J 81P 81S u8zu~6J8 pun lX81 U8P 81S U8S8l
'..l8lJQM 86!u!8 u81L.j8JJ8!..lQ8Q..l8M U8PU8610J wl :UO!ltml!S
aS9 ••.• Z .1.53.1.
TEST 2 •••ÖSD

Hörverstehen insgesamt ca. 40 Minuten


.~.~----------~---------------
Aufgabe 1 10 Punkte
Lesen Sie Aufgabe 1 gut durch. Sie haben 2 Minuten Zeit.

Situation: Sie hören jetzt eine Radiosendung zum Thema "Rauschgift". Lesen Sie die folgenden
Aussagen und kreuzen Sie jeweils die richtige Lösung (A, B oder C) an. Sie hören den Text zwei Mal.

1 Cannabiskonsum führt vor allem deshalb zur Abhängigkeit, weil


A D Cannabis Einfluss auf den Körper nimmt.
B D Cannabis angenehme Gefühle hervorruft.
C D er fester Bestandteil des sozialen Umfeldes ist.

2 Cannabis übt eine Wirkung im Gehirn aus, indem es


A D sich im Gehirn wie ganz ähnliche körpereigene Stoffe verhält.
B D die Regulierung der körpereigenen Stoffe stört.
C D die Botschaft der körpereigenen Stoffe verstärkt.

3 Die Gruppe der Cannabiskonsumenten, die tatsächlich abhängig wird,


A D leidet immer auch an körperlichen Entzugssymptomen.
B D weist klare und eindeutige Symptome der Abhängigkeit auf.
C D ist immer psychisch abhängig.

4 Cannabismissbrauch
A D bedeutet, man kann nicht mehr damit aufhören.
B D besteht auch dann, wenn man nur manchmal Cannabis konsumiert.
C D nennt man den Konsum von Cannabis in unpassenden Situationen.

5 Der Konsum von Cannabis


A D lässt uns angstvolle Ereignisse vergessen.
B D kann sowohl positive als auch negative Gefühle auslösen.
C D kann leider bestehende krankhafte Angstzustände intensivieren.

6 Wer Cannabis raucht, kann nichts Neues lernen,


A D weil die Informationen im Kurzzeitgedächtnis hängenbleiben.
B D solange der Rausch anhält.
C D solange der Wirkstoff wirkt, also noch lange Zeit nach Abklingen des Rausches.

7 Bei der Entwicklung des jungen Gehirns


A D führt THC zu einer geringeren Vermehrung der Gehirnzellen.
B D führt THC zu fehlerhaften Verbindungen zwischen den Gehirnzellen.
C D sind Cannabinoide eigentlich unwichtig.

8 EjPe,imente mit schwangeren Ratten zeigen, dass durch die einmalige Verabreichung von Cannabis
A gar nichts passiert.
B D schon ein bleibender Schaden entsteht.
C D die Geburt erst später einsetzt.

9 Cannabis kann Psychosen auslösen,


A D allerdings nur in ganz seltenen Fällen.
B D jedoch verschwinden die Symptome, sobald kein Cannabis mehr genommen wird.
C D meistens bleibt die Psychose, auch wenn kein Cannabis mehr konsumiert wird.

10 Ein maßvoller Konsum bei Erwachsenen


A D ist völlig ungefährlich.
B D kann die Auswirkungen von vielen schweren Krankheiten mildern.
C D wird auch von der Medizin völlig abgelehnt.

28
6G
UapJaM masa5wn (0 ~) pun lJa!u!pJOO~ /\!l~a#a lIoS sa •
l5!l!alaq (6) alP 4:)ne 4:)!S Jap ue 'uo!ssn~s!o Jau!a lJelS •
uaJa!5eaJ (8) uap !ne uassawa5ue UO!le~U!leno aJassaq 4:)Jnp II!M :OJ30 •
(L) alP J!'Ha:)ue4J aUla UaUJal W! l4a!S :OJS3Nn •
UapJaM nz l4:)aJa5 (9) ua4:)S!U4:)al
-4:)!I»e4:)suaSS!M sap ua5unJapJo!uv uap wn '4:)!iJ4aqluaun JQ! uauJal sa5uelsuaqal ll~4 :leJedoJn3'
:WJBaS uap uawJo! UaUO!leS!ueBJO !aJO
ua/\!l~adsJad ale!zos Japo (9)
'a4:)!lugSJad wn 4:)ne uJapuos '5un5!»~4:)sas Jap aSSaJalul W! 5unl~:)!MlU3 alP wn JnU J4aw l4:)!U l4a5 sa •
JallV wapaf U! suauJal sap (v) alwesa5 sep lSSe!Wn •
"uauJal SapUal!aIBaqsuaqal" :lOOl lias
uawwesnz (8) Jap l!W walle JO/\ #p5aS Jap 5u!4 s5ue!ue •
(l) ua4:)s!wouo~g
pun uale!zos uap '»1!4 sa l!aM ' (~) a4:)S!~doJna alP J!'H pua5alPUnJ5 lS! •
UaUJal saBuelsuaqal
'IBV\I
!8MZ lX81 U8P U8J9lj 8!S 'U8ZIlON 8!P SU8J9H S8p pU8Jlj~M 8!S u8zu~6J8 pun 6BJlJOt\ U8p unu 8!S
U8J9H '"U8UJ8l s86uBlsU8q8l" BW8ljl wnz 6BJlJot\ U8U!8 l?l!SJ8J\!Un J8UI8 UB U8J9lj 8!S :uO!lenl!S
'Jlez uepun>jes 06 ueq-eLj eIS 'LjaJnp Jn8 Z eq-e8)n'v' eIS uese7
asg ••.. Z .1.S3.1.
TEST 2 ..•• ÖSD

Schreiben insgesamt 90 Minuten

Aufgabe 1 15 Punkte
Situation: Sie leben zurzeit in einem deutschsprachigen Land und haben sich eine schwere
Sportverletzung zugezogen. Nach einem längeren Krankenhausaufenthalt sollen Sie jetzt eine
Rehabilitation machen. Sie erhalten folgenden Brief von der Rehaklinik. Als Vorbereitung für die
Antwort haben Sie sich auf dem Brief schnell ein paar Notizen gemacht.

Bad Brambach, 19. 03. 200....

Sehr geehrte Frau ...,

wir freuen uns, Ihnen mitteilen zu können, dass Ihr Antrag WtMo? Mi:CArzt 4 Wo~
auf einen Kuraufenthalt über drei Wochen genehmigt bUfWO~!
wurde.

Leider haben wir die notwendigen Dokumente (Kranken-


bericht und Röntgenbilder) noch nicht erhalten und möch-
ten Sie bitten, uns die aufgezählten Unterlagen bis Ende der
nächsten Woche zukommen zu lassen.

Als Termin für Ihren Aufenthalt können wir Ihnen die Zeit
vom 06. bis 27. April anbieten. Allerdings gibt es in dieser
Zeit nur noch einen Platz in einem unserer komfortablen
Einzelzimmer, für den wir Ihnen einen Aufschlag in
Rechnung stellen müssen.

Alternativ können wir Ihnen den Zeitraum vom 08. bis


29. Juni vorschlagen, für diesen Zeitraum gibt es vorläufig
noch Plätze im Doppelzimmer. Verständigen Sie uns bitte,
welchen Termin Sie wählen.

Um Unannehmlichkeiten vorzubeugen, möchten wir Sie


schon jetzt darauf aufmerksam machen, dass Sie während
des gesamten Kuraufenthaltes der Verantwortung unserer
Institution unterstellt sind und die Anlage nicht verlassen
dürfen. Wir bitten Sie, die Hausordnung in Ihrem eigenen
Interesse einzuhalten.

Sollten Sie noch Wünsche oder Fragen haben, stehen wir


Ihnen jederzeit gerne zur Verfügung.

Wir freuen uns schon auf Ihr Kommen!

Mit freundlichen Grüßen

Jo~ scJuuidt

Formulieren Sie nun ein Antwortschreiben, in dem Sie auf alle notierten Punkte auf höfliche und
formelle Weise eingehen. Es geht vor allem darum, Ihr Anliegen (Wann und Wie des Kuraufenthaltes
nach Ihren Vorstellungen) durchzusetzen.

30
'(6UnJ86iO~SSnILj8S 'UOIlBlU8Wn6J\j
J8UI8 nBqJ.nv 'BW8Ljl SBP UI 6unJLjD:J.UI3) S8lX81 S8p nBqJ.nv U8p Lj8nB 18qBp 81S u86qLj81S>PCU88
G"U8qBLj ls6uV U8Lj8Sln80 81P JO/l.0M" BW8Ljl wnz 6unU18V\J 8Lj8I1U<;?SJ8d8JLjl lSI 81M •
GPUBl W8JLjl UI uOIlBnllS 8!p lSI 81M •
:81S UJ8ln~IJ3
GOS U8Lj8SU8V\J
81P U8>1U8P WnJBM GU8J~I>1J8 U81LjBZ 81P Lj81S U8SSBI 81M :U8UOIlBWJ0J.UI 81P 81S U8J81l8JdJ8lUI •
'U8WWBSnZ >1llSllBlS J8p U8UOIlBWJ0J.UI U8lS6qLj81M 81P 81S U8SSB.:l •
:U18 8l>1Und 8PU8610J. J.nB 18qBp
81S U8Lj86 pun J8fj<;?M 09(; SU8lS8pulw 81S U8q8JLj8S 'snB Lj811lJ.IJLj8SlBJ8J.8Cj SBP unu 81S u8l18qJV
%09
%L91111111111
%OL
:l8PU8MJ8/1. >1llSllBlS 8PU8610J. JD:J.BPU8qBLj 81S 'U8llBLj86
"u8qBLj ls6uV u8Lj8Sln80 81P JO/l.0M" BW8Ljl wnz lBJ8J.8Cj UI8 JBUIW8S W8UI8 ul u8qBLj 81S :uO!ltml!S
.lV~3~3~ S3H~Il.l~I~H~S
asg ••• Z .J..S3.J..
TEST 2 > •• ÖSD

Schreiben insgesamt 90 Minuten


Aufgabe 2 • Thema B 15 Punkte
STELLUNGNAHME
Situation: In einer Zeitung haben Sie folgenden Artikel gelesen:

Feelness - was ist denn das nun wieder?


Es klingt wie eine Mischung aus Fitness und We11ness. und so ähnlich ist das Kunstwort auch zu verstehen:
Feelness soll a11denjenigen. die sich im Alltag leicht aufregen. sich überfordert und gestresst fühlen. helfen.
Dahinter steckt eine Methode zur Stress bewältigung. mit der man lernen kann. permanente Belastungen gelasse-
ner zu ertragen.
Entwickelt hat das Konzept der Psychologe und Pädagoge Dr. Gerhard Bittner auf Basis von Ergebnissen eines
Projekts an der Universität Essen. bei dem der Einfluss von Emotionen und Gedanken auf unser körperliches
Befinden erforscht wurde. Die wichtigste Erkenntnis: Schon ein einziger negativer Gedanke kann eine ganze Kette
negativer Assoziationen auslösen. die den Körper in Alarmbereitschaft versetzen.
Das Ziel von Feelness ist es. das Denken und Fühlen in eine positive Richtung zu lenken. In Seminaren und
Coachings lernen die Teilnehmer. negative Gedanken umzubewerten und lösungsorientiert an Probleme her-
anzugehen. Zum Beispiel wird aus einem "Ich bin nicht so weit gekommen. wie ich es mir vorgenommen hatte" ein
"Ich bin stolz auf das. was ich schon erreicht habe".

Schreiben Sie nun für ein Seminar eine Stellungnahme. Schreiben Sie mindestens 250 Wörter und
gehen Sie dabei auf folgende Punkte ein:
• Fassen Sie die für Sie relevanten Informationen des Artikels zusammen.
• Argumentieren Sie: Womit lässt es sich erklären, dass das Bedürfnis der Menschen nach
Methoden wie Feelness, Fitness und Wellness wächst?
Erläutern Sie:
• Wie ist Ihre persönliche Meinung zum Thema?
• Wie ist die Situation in Ihrem Land?

Berücksichtigen Sie dabei auch den Aufbau des Textes (Einführung in das Thema, Aufbau einer
Argumentation, Schlussfolgerung).

Aufgabe 2 • Thema C 15 Punkte


KOMMENTAR
Situation: Sie haben in einer Zeitung den Text "Kilometerstand der Liebe" gelesen. (Sie haben
diesen Text bereits im Teil Leseverstehen bearbeitet.)
Verfassen Sie nun für ein Seminar einen schriftlichen Kommentar zu diesem Text. Schreiben Sie min-
destens 250 Wörter und gehen Sie dabei auf folgende Punkte ein:
• Fassen Sie die für Sie relevanten Informationen des Artikels zusammen.
Erläutern Sie:
• Wie ist Ihre Meinung zu diesen Informationen?
• Wie verbreitet sind Fernbeziehungen in Ihrem Land? Was sind die Gründe dafür?
• Welche Probleme sehen Sie bei einer Fernbeziehung?

Berücksichtigen Sie dabei auch den Aufbau des Textes (Einführung in das Thema, Aufbau einer
Argumentation, Schlussfolgerung).

32
88 )
'6UnU!8V\J 8Jl118!S u8pucu68q pun 'lS! l8U6!886 J8SS8q 118BU6UnU!8V\JJ8Jl11Ol0.::JS811818M'u!68110~
J8Jl1l/U868110~ W8Jl11 l!W WBSU!8W86 8!S U8P!8118SlU3 'll1BMSnv JnZ U8118lS (U8lUn 'S) SOl0.::J18MZ
'U8pJ8M l>pnJp86qB Ol0.::JU!8 118nB 1I0S18>j!fJVW8p nz
'1IoS U8U!8118SJ8"snWS!JnOl" BW8111 wnz 18>j!fJVU!8 J8p U! '6unl!8Z J8U!8 !8q U8l!8qJB 8!S :UO!llml!S
lS!JJ8PI8WUV J8p 6UnJ86u~1J8/\ wn pun JBlnWJ0.::JS8n8U U!8 wn 8!S U8n!q _
uoqBnl!S 8!p 8!S U8J~I>jJ8_
118!S8!S u86!Pln118SlU8 _
JOA 118!S8!S U8118lS_
pun UB WnJlU8Zs6unmJd W! 8!S
U8Jnt:J'U8SSBdJ8A lSPJ8Pl8WUV 8!P 8!S SSBP 'U!8S lZl8[ S8 UUB>jJ811BO'J118Wl118!UU!8118Sll1BZU8P pun
JBlnWJOJ8Pl8WUV SBP J8qB U8PU!J 'U8PI8WUB 6unmJd118BJdS J8U!8 nz 118!SU8l118QW 8!S :UOlltmllS
U8LP8JdS
asg _-" Z J.S3J.
TEST 2 •• ÖSD

Sprechen insgesamt ca.15-20 Minuten


Aufgabe 3. Kurzreferat zu einem vorgegebenen Thema ca. 10 Minuten
Situation: Sie sollen ein Kurzreferat zum Thema "Hundehaltung" halten. Sie haben folgende
Unterlagen zur Verfügung, die auch Ihren Zuhörerinnen als Handout vorliegen.

Das Ende der Ära Hund?


Politiker interessieren sich nicht für die Bedürfnisse von Hundehaltern

~;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;~~"88%
• 75%
Die Situation der Hundehalter hat sich in den letzten Jahren verschlechtert

•.••

iiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiii4~
47%
••••.•
65%
Hundehalter werden immer stärker .schikaniert"
~iiiiiiiiiiiiiiiiii~:--""
• 37% 63%
Hundehalter werden durch Regularien .kriminalisiert"

iiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiii;K~----67%
43%

Hundehalter • Nicht-Hundehalter
Quelle: Pedigree-Studie 2007

Probleme durch die Hundehaltung


Hunde gehen Nicht-Hunde-Besitzern und darnit schätzungsweise der Hälfte der Bevölkerung auf die Nerven. In Großstädten ist die Hunde-
feindschaft sicher noch ausgeprägter als auf dem Lande. Viele Hunde sind schlecht erzogen und geben irnrner wieder Anlass für Streit. Zu Recht
Anstoß genommen wird an Kläffern, an verschmutzten Gehwegen, Rasen und Straßen, am Anspringen, Anbellen oder gar Beißen von Mitmenschen
oder Hunden sowie an verkehrsgefährdenden Streunern. Auch hygienische Gründe werden oft angeführt. Natürlich ist die Bakterien- und
Virenkonzentration in Gebüschstreifen von Parkanlagen, die regelmäßig und häufig als Hundeklo verwendet werden, höher als normal. Imrner noch
ist es der EntSCheidungdes Hundebesitzers überlassen, ob er seinen Hund regelmäßig impfen lässt oder nicht. Immer noch fürchten manche
Menschen Tollwut und Würmer, wenn sie einem Hund begegnen. Andererseits wird von manchen Hunden - vor allem natürlich von Collies -
erwartet, dass sie sich wie "Lassie" verhalten und von jedem fremden Kind mit Begeisterung streicheln lassen. Ein Collie, der das nicht akzeptiert,
gilt dann sofort als falsch, böse oder hinterhältig.

Wlens langer Kampf gegen die Trümmerl


Eine Fachjury hat am Montag den Sieger der neuesten Wiener Hundekotkampagne - das Plakat "Nimm ein Sackerl für mein Gackerl" - gekürt. Der
Erfolg der Aktion war bisher eher bescheiden, denn ein großer Teil der täglich bis zu zehn Tonnen Kot wird weiter illegal auf Straßen und Grünflächen
zurückgelassen. Die konventionelle Kotbeseitigung ist Wien viel Geld wert, nämlich rund sieben Mio. Euro jährlich.

Bereiten Sie nun Ihr Kurzreferat vor. Gehen Sie dabei auf folgende Punkte ein:
• Fassen Sie kurz die Informationen zusammen.
• Wie ist Ihre Meinung zu diesen Informationen?
• Vergleichen Sie die Informationen mit der Situation in Ihrem Land.
• Berichten Sie, wie Sie selbst mit dem Thema umgehen.
Denken Sie auch an die formalen Merkmale eines Referats (Begrüßung und Einleitung, Schluss, sich
nach Fragen der Zuhörerinnen erkundigen USw.).Sie können Ihr Referat sitzend oder stehend vor-
tragen und auch Notizen verwenden.

34
98
'Ud1310S- d~131dU3:
dtpSPJ pun UdId!Zld l~dqUd13oMd13snv dUld d~S SSEP 'lS!
l~H pun - pU~M Udq)SPJ lDJ l~WOS pun UdW 13nq)!M 'UdlIElsd13 dwngR dlqI d~S d!M 'IE133:
-ngmzJm~ q)HPUDl13 'UdHE1JnE nZEp q)~S d~S Udl
-110S'l~l~M q)SnoEq) Sd11Epun l13dHWnldq Id~Anz 'UdllEPUd !dlJ sun UdU
UUdM ldqv 'UdSSEpdlu~q udmds dlq~ q)nE pEp -UQ~ pun udq)H13d13sm 'q)H~)DI13 l!M pUlS 'UUE~
l~d~13~PUdqd1 'udqdllsnzUE PIdJWfl sdlPdls pun Udgd!U lldpu~qd13un d!S UUdM 'mN 'd~131dUd
sdlzlndd13 ~uEIq Id~U~M UdPdi U~ SN 'sdlEm~~E -SUdqd1 dAmSod d!P ',,!qJ" 19d!U 11EldqD UUdQ
ldWW~ U~d 'lU~dWd13lq)~U lS~ 13unuplO HW 'l13g1l1dqDuq! JnE q)!S pun lS~lEqlDds Udq)SUdW
UdP lDJ A!l)sod ldPO AnE13dud!P 'lEq d!131dU3:dUld
'dlgqdsoww dUld llO ldpdi SSEP 'snE UOAEPlqd13
'13unIqEllssnv d13~qnEls'd13UJnw dU~d Udqd13
d!qdosOllqd dq)SnE!SE dllE dpudsnEllqE( dm
'ud13um UdldPUE ldPO udld~dEd 'ud13unl~dZ l~W
lJdolsd13110A 'Ud~)dldWW~Z SldPUOSdg: 'UdSWdlq
'!nqs 13ud.'lSdP d~qdosollqd
nz lq)~U d~131dU3:d~P wn 'ud11dlsnzldq 13unuplO
ldp U! l~ddsV ld13nq)!M U!d PUnl~ dUqO
UE gEW U~d ldPd~M ldWW~ '13nq)~M Sd lS~ ldqEQ
lq)!U lS! UdlS!WSnv pun udwnglJnv SEQ 'sdndN
'UdpldM d~131dU3:dAnE13du d~131dU3:ldln13 snE
lDJ zlEId lHEq)S pun 13un13mgMdqsl!dqud13uE131d1\
UUE~ os 'lJn1 dlq)dIq)S ldHdlqldA pun UldPOW
vms U!d q)nE ldWW! lS! 'lq)nElq lqdW lq)!U
nz UE UUEMPUd21! l13ug] ldSSEM SdSd!Q 'sdssnl.'l
UEW SEM 'UdSSElsol pun UdlS!WSnv 'Ud13UPq
SdU~d W1EUdl~dS UdlUUdlld13qE WdP U~ ldSSEM
nz 13un13dMdg:u~ ldPd!M SdUdlqEJd13lSd.'l 'lJlJq
d~M u~q q)~S 10A ud13Esnzos llddwDP d~S 'lJE1)l
pun 13UE~ U! d!131dU3:d!P l13uPq udwnglJnv
dlq~ lld~PdA 'lq~dIq Ud13Ugq d~)3: ldU!dPUd131!
U! l13dMdqun d~P 'd!131dU3: d~P pun 'UdWWO~ 'ddEIq)s pun dPDw
Ud13dW3:wnz ZUE13lE130Sd~131dU3:ldp 13un13dMdg:
q)!S udIqDJ d!S pun d!131dU3:ldPU~q Sd11ESdm 'lS~
d!P UUE~ wnER UdlJdolsd13110AlqdS WdU!d UI lldnlOssnE lq)!U q)OU d!P 'dq01dP1E131dWWOSd!P
ll3ugq ~UElq)S W! pun 'UdlSSDW UdPldMll310slud
'udpd~q)SldA 11dnp!A!PU!lS! 'UUE~ udlq)!Z d!P 'ud13unl!dZ d!P q)OU lq)!d11d!A Ep q)!S uIddElS
-ldA UEW JnEloM 'UdWWOUd13Zl~Sdg:U! ud13um UUEQ lUdlSSDW UdpldM lq)Elqd~dM d~P 'UdlS!~
UdU!dS UOA lq)!dl Pl!M 'lEq Id!A nz ldqE ldM -ldSSEM ml.'l W! 'dqnq)s dl11dlsd13qE lDl. ldp
'udqd13wn nz ud13um UdUgq)S l~W q)!S 'WqdU 10A 'ldpPlqE.'l snEH WdP 101\ lllOp d!S l13ugJdwd
-d13UElS~ S3: 'udwngR UdP l!W q)!S Sd llgqldA SEM :q)!dldqs13UE13um WdlqI l!W d!S UdUU!13dg:
OSUdq3:'Ud13lllgMdq13ElIN UdP l~lglsd13 UEW UUE~ lEp d!S UdqdS SEM 'udnEq)SWn 13unuqoM
os 'udsEqds13unIoql3: dU!dS lddlg)l WdP UEW ldlqI U! lUdWOW WdSd!P U! lP!S d!S uUdM
lq!~ 'Udq)EW WEs~ldwJnE dsnEddqnR d13ngu
dUld JnE d~P 'UdUOn~EdR dq)~PddlQ~ UUEMPUd131! 'lq!13wn q)!S ld UdUdP l!W 'Ud13!ljgq)Sdq
UdWWO~ 'Udl!dqlE Id!A nz EMld d!S UUdM 'UdqEq nz ud13um UdP pun 13unuqoM ldU!dS l~W q)!S
SEMld UOAId~Anz d~S UUdM :Udqd1 udq)H13gl W! pun UdUU!Sdq nz PIdJwfl U!dS JnE q)!S 'l!dZ lqdW
d~M 'lJJEq)S d~131dU3:dAnE13dUSEM 'UdUPlO pun ldPd~M lEq q)SUdW ldp pun ld13!UdM UdpldM
UdWqdU13dMSEP ldPO 'llqdJ SEM 'ud13DJnZU!q SEP udgnv W~ dWlgM pun lq)!1 'lqm lSqldH ldQ
lnqs ~U3~
'ueqe6Jnv 9 e!p UUBP eiS uesQI pun lxe~ uepue610J uep lS,J8nZ eiS uesel
aso •••. E .1.S 3.1.
••
TEST 3 •• ÖSD

Ordnung begünstigt also den Fluss der Kleiderschrank und schreiben Sie jetzt aus dem
Energie, während Unordnung den Energiefluss Kopf heraus auf, was sich in Ihrem Kleider-
stark blockiert oder staut, Woher kommt das? Es schrank befindet. alles, was Ihnen einfällt. Und
gibt einen eindeutigen Zusammenhang zwischen dann vergleichen Sie es mit dem tatsächlichen
äußerer Umgebung und innerem Wohlbefinden Inhalt! Haben Sie auch an die Hose gedacht. die
- das Zufriedensein mit sich und der Welt. Wenn kneift. oder den Blazer, der nicht mehr aktuell
Sie "Ordnung" unter diesem Aspekt betrachten, ist? Die Sachen waren teuer, gerade aus Sicht der
wird klar, dass Ordnung im Äußeren auch Klar- jetzigen wirtschaftlichen Situation, und sie könn-
heit im Inneren fördert. ten ja wieder modern werden.

"Aber wo soll ich anfangen?" - geht Ihnen das


Das Festhalten ist oft der Ausdruck eines
auch gerade durch den Kopf?
falschen Sicherheitsdenkens, einer versteckten
Angst. Viele Menschen halten Dinge fest. nicht.
Häufig bremst man sich selbst aus, indem
man schon kapituliert. bevor man überhaupt weil sie wieder modern werden könnten, son-
begonnen hat. Wozu jetzt das Altpapier wegbrin- dern weil es ein Schutz gegen die Unvor-
gen? Der Stapel wird nächste Woche wieder so hersehbarkeit des Lebens sein könnte. Über-
hoch sein. Wozu den Schrank ausmisten? Binnen winden Sie die Angst und vertrauen Sie darauf.
kürzester Zeit wird er wieder vollgestopft sein. dass das Leben Sie mit dem Nötigen versorgen
Teilweise mag das stimmen. Aber seien Sie wird. Das Aufräumen und Wegschmeißen kann
ehrlich zu sich selbst! In Ihrer Wohnung oder an dabei der Auftakt sein, auch andere Lasten
Ihrem Arbeitsplatz gibt es viel Überflüssiges, was abzuschütteln,
sie schon längst hätten ausmisten können: Weg
mit dem unnötigen Ballast! Sie brauchen keine Wer einmal ordentlich ausgemistet hat. weiß,
10 Kugelschreiber. Einer, der ordentlich schreibt. wie gut das tut. Doch schaffen Sie sich eine
reicht völlig aus ... Ordnung. die im Einklang mit Ihren eigenen
inneren Bedürfnissen steht. So werden Sie
Ich lade Sie zu einem Experiment ein: Neh- Energie gewinnen für alles, was wirklich wichtig
men Sie sich einen Zettel. denken Sie an Ihren ist in ihrem Leben, und neue Perspektiven!

36
L8
'lBLj ijun>jnz J8p JO/\ ls6uV UBW 118M'U8lIBLj8q 86uIO 8181/\U8pJ8M W8PZlOJl 0 ~
'UI8l+oLj8S
-nzqB U8lSBl 8llB llWBP wn 'U8lSIWSnB 86uIO 861SSDI:jJ8qD UBW 8ll10S qlBLjS8P 0 8
'U8pJ8M Lj8sIP
-ow J8P81M J8Lj81s IBwuI8 81S 118M 'U8:J..l0M8668M lLj81U ijO 86uIO U8pJ8M Lj80UU8P 0 'V
'816J8U3 l8pulq U8lIBLjlS8.::J 9
'lBLj U8SS86J8/\ ZUB6 qlBLjS8P pun lZlnu8q JLj8W lLj81U UBW SBM 0 ~
'8lll0S U8J81lJOSSnBJ8pO U8J81JBd8J UBW SBM 0 8
'8llioS U8llBLj8q U8PUDJ8 U8Lj811ijBLj8SlJIM snB UOLj8S UBW SBM 0 'V
'S8181/\ S8 lQ!6 llBLjSnBH W8p8[ ul 17
'U8UJ8HU8 nz u8ijDl S8/\ISU8lUI Lj8Jnp lSI Lj8nJ88 J861Jtnw 0 ~
'luI8Lj8S UI8S nz u86uB:J..l8lUn S8sols6unuJt0Lj UI8 SBP UU8M Lj8nB 0 8
'lWWO>j >j8nJpSnv wnz 6unULjOM J8p UI Lj8nB 81UOWJBH 8J8UUI 8Lj811U<;?SJ8d
81P llWBP 0 'V
'U8Lj8BW 6unupJO UBW 1I0S wnBtJ U8PU8>jJIM Lj8SqOBLj8 J8pO U8lIID:J..l8QDW8UI8 ul E
'U8UU<;?>jU8SSBduB U8l18LjU8q8686uLjOM U8P 8SSIU:J..lDP8gu8118nl>jB8J8SUn JIM ll8M81MUI 0 ~
'U8llBlS86 nz Lj8SIUOWJBLj u8l18>jLj81IWn?tJ 8J8SUn 'U8JtBLj8S S8 JIM qo 0 8
'PUlS 86uIO 8U<;?Lj8Ssun JDJ 61lLj81M 81M 0 'V
'qB UO/\BP l6u?Lj u8puIJ8Q1LjoM J8SUn ~
'l8UJt<;?8n8N SBP JDJ pun lS<;?lsol U8llV W8P uo/\ U8Wn?JJnv Lj8Jnp Lj81s UBW SSBP 0 ~
'U8SSDW nz U8lLj8IZJ8/\
8lULjOM88 SBP JnB 18qBp 8ULjO 'UUB>j U8J8IJnl>jnJlSWn 6unq86wn 8UI8S UBW SSBP 0 8
'II!M u8pBIJnB 816J8U3 J8n8U
llw J8p81M Lj81SUBW UU8M 'ssnw U8ULj88JqB l18LjU86uB6J8/\ J8p llw lSJ8 UBW SSBP 0 'V
'l6BS8q 8ILjdosOIILjd-InLjS 6U8.::J810 ~
'U8pJ8M UBl86 ZlBld U8JLjl UB U8Lj8BS u8zlnu8q J8WWOS wl 8iP U8110S 0 ~
'6unULjOM 8UI8S JDJ 8SS8J8lUI JLj8W J8p81M UBW lBLj 00 8
'sollsnl pun 8PDw Lj81s UBW llLjDJ 0 'V
'U8pJ8M J8ILjD>j pun J8ZJD>j 86B1 81P uU8M 0
'(181ds18g 8Lj81S) U8Zn8J>juB (0 J8pO
9 '\7') lJOMlUV 861lLj81J81P 81S w8pul 'u8qB6Jnv U8PU8610J 81P 81S U8S<;?l 'lX81 U8P lSJ8nZ 81S U8S8l
asg ••" E .LS3.L
TEST 3 öse
••••

Leseverstehen insgesamt 90 Minuten

Aufgabe 2 5 Punkte
Lesen Sie die 10 Überschriften und die 5 Texte. Ordnen Sie dann den Texten (1-5) die passende
Überschrift (A-K) zu und tragen Sie die Lösungen in die Kästchen unten ein. Pro Text passt nur eine
Überschrift.

A
Gesetzliche und private Pensionsvorsorge bei Österreichern gleich beliebt

8
Aufschwun~ ~eht an den Rentnern vorbei

c
Positive Gesetzesänderung für Akademiker

D
Österreich bei privater Altersvorsorge Spitze

E
Biir9er 6etii9Cidi 9esetzfidler Rente .mversiditCidi

F
Lange Durststrecke

G
Reif für Reformen

H
Wirtschaftsverband fordert höhere Renten

Studierte sind die Dummen: Studium bleibt unberücksichtigt

J
Reform bei bestehendem Drei-Säulen-Konzept stockt

Text 1 2 3 4 5

Überschrift
DDDDD
38
68
'!8S s60IBlB>js6unJ8pJO:l U8lpS!l!lOd u8118nl>jB S8UI8 1181.UOll!SOd 8S8!P
SSBP '8l6!HnS8q pUBqJ8I\SijBlj8SlJ!M J80 'SnB ,,6UnJ8lj8ISPUnJ8 J8U!8 nz 8lU8tj U8lj8!IZl8S86 J8p nBq>j80tj" W8U!8
lj8BU 6UnJ8pJ0:l J8p l!W ('v'V'JON nBqu86BIUV pun -U8U!lj8SBV'J J8lj8Sln80 pUBqJ8/\ J8p U8SS8pJ8lUn 8lsql 6unJqdw3
'U8pJ8M
l8lJBMJ8 ZJ?V'J W! lSJ8 6UnljqljJ8U8lU8tj Jnz U81ljBZ 8lJ8lj8!S86 SSBP 'JnBJBp S8!MJ81\ 6UnJ8lj8!SJ81\U8lU8tj U8lj8Sln80
J8p J8lj88JdS U!3 'qlo)i lj8UU!8H 8lJ8dX8U8lU8tj 8l6BS '"U8lj86 8snBH lj8BU snulV'J W8U!8 l!W JljBr W8S8!P U! lj8nB
IljOM J8UlU8tj 8!P U8pJ8M IB8tj" '86?Jl!8q868Itd 8J8ljqlj U8WWO>j !Inr qB pun 'lU8Z0Jd 6'6 !8q 8lBJSUOqBIJui 8!P 6131
S6U!PJ811'v''8l6BS W8lS86 6UnJ8lj81SJ81\U8lU8tj J8p PUBlSJO/\ J8p 8!M 'U8Ulj88J lU8Z0Jd W8U!8 ln6 UOI\ 6UnljqljJ8U8lu8tj
J8UI8 l!W !lnr W! u8uUq>j 81S 'J8UlU8tj U8UO!II!V'J 06 punJ J8p ijBJ>jJnB)i 8!P l8PU!Mlj8S Jnl>jun[uo)i u8ln6 J8p ZlOJ1.
111
'6!llj8!M U8l!8Z '>jUBqlsod 81p Jot 8lpnlS-lj8Bqsu8l1V J8U!8 U! S8 l8!8lj '"l6!8lSUB
-8lJBM U8SJ81\!P UOI\ 6unllOtJ3 8!P Jot Jnu lU8Z0Jd 00 ~ JnB 01706 JljBr wnz S!q 8S!8MUPlj8S ZlBSlU8Z
J8qB lSI SBO 'lUUB>jJ8UB l!8Zs6unUlj88JUV -OJd J8p pun lSI 6qlj8!1JdJ8n8lS lZl8[ Sl!8J8q 8lU8tj 8lj8!1Zl8S86
8l8lJ8M8qun SIB 8JljBr lLJ8B nz S!q wn!p 81p SSBP 'llj8lU ldnBljJ8qo U8SS!M 6UnJ8>jIQ1\88 J8p lU8Z0Jd
-nlS pun 81nlj8S U8pJ8M JljB[SU8q8l 'L ~ 09" 'U8WWO>j8ql!W SlLJ8!U JB6 lj80U JBqU8ttO J86JOqS8pun8
U8l8PU81101\ W8P lj8BN :lSOJ1. J8lj8 81811\ J8qB U8qBlj UOI\BO 'lj8!IZl?SnZ 6unlljBZSnv 8!P
-BMlj8S '8JljBr !8Jp IBW!XBW Jot lj80U U81 UJ81?Wlj8S U8qB6qV 8S8!0 'PUlS U8llBljlU8 llj8!U JB6 lj80U 6unu
-lj?Z U8WljBU8BWs6unpll8 8PU8l!8J8qJOI\ -lj88J88 J8p UI 86?JlI8qs6unJ8lj8!SJ8I\U8>jUBJ)i 8pU8JljotnzqB
-sJnJ8q pun u86unpllqsnBlnlj8Slj8B:l lj8!1 8!MOS U8lU8tj J8p 6UnJ8n8lS88 8!P IljOMqO 'SBP pun
-6!P8l 'l8lJ8M8q Jlj8W llj8!U JB6 Wn!pnlS '8ln8lj SIB U8lS181J86!U8M lj8!lln8p u86unlljBZ
pun 6unpllqsnBlnlj8S U8pJ8M 9006 l!8S U8lj8!llBBlS U8p UOI\ 0 ~06 qB U8lU8tj J8pU86!8lS IBU!WOU
'8JljBr !8Jp IBW!XBW JnB L66 ~ pun u8q81S JnB ZlOJl J81PU?lS8ljntjlj81S U8uuq>j U!ljBp S!8 ,,'9006 JljBr WI 8!M
666 ~ S8!P >jUBS os '8lU8tj 81p Jot 8JljBr 8~ llj8!8JJ8 lJ8M 81B8J 8lj81816 J8p J8p81M pUJ8lj?UUB pJIM 0906
nz S!q lj80U 666 ~ JOI\ U8lllj?Z :lJ8!Znp8J JljBr W! lSJ3" :S!uq86J3 'lj8BU nBU86 Mo) 86JOSJOl\SJ8llV
lj8SqSBJp 8pJnM 8lj80JdsUBU8lU8tj 8!P JnB Jot SlnmSUI U8lj8Sln80 S8p 6BJijnv WI 18qBUlj8S PIOljU!8tj
6nz88 U! U8l!8Zlnlj8slj80H pun -lnlj8S UOI\ JOSS8JOJd J8IijBlj8SU8SSIMZUBUI:l J8U8SS3 J8p 8l8Ulj88J os
6un6qlj8!S>j80J88 810 '8ljqljU8lU8tj 81p JnB 'pJIM U8>jUIS ijun>jnz UI nB81\1UU8lU8tj
ssnlJU!3 U8U!8>j l!WBP U8qBlj pun l8lJ8M 81B8J SBP SSBP 'SSnllj8S W8P nz U8lJ8dx3 U8lS!8W 8!P U8W
-8q Jlj8W llj81U JB6 Wn!pnlS pun 6unp -WO>j W8)i WI '"lnWJBSJ8lIV" pun ,.8lU8tj-JdwnJlj8S" UOI\ lS!
-lIqsnBlnlj8S U8pJ8M 9006 JBnUBr '~ l!8S 8p8tj 810 '8punV'J J811BU! IBW J8P81M lSI 8lU8tj 8lj8!1lBBlS 810
D DI
'lJ8pJqJ86 lj8!p8n8lS U!ljJ8l18M 'U8S0ZU8J:l
pun lJ8!ln68J8p PU8lj86 ll8M PJ1M 81n?S '8 J8p U8WljBtj pun U8lj8Sln80 8!P lj80U JnU PUlS lJ8qu8!JO
W! 86JOSJOl\lsql8S 86111!M!8JJ 8!0 'l8llBlS86 J8lU8!Z!tt8 -Sl!8ljJ8lj8!S lj8!1Uljl;( 'Jn'8)i U! 8l1pu8tj 861JP81U
qJ8M8qn8M Jlj8W UOI\ 6unJljotU!3 8!P lj8Jnp pun l>j8Bllj8S 8ul8 JOJBP U8Wlj8U pun u8>jlsltj u81181zUBU1J
-lU8 PJ1M 86JOSJo/\ 8lj81lJnJ88 810 'l!8JJ8q u86unlSBI88 u86U1J86 llw 8l>jnpoJd U8Ulj! UOI\ lU8Z0Jd
U8pW8JJW8lSAS UOI\ pun l>jJ?lS86 pJIM 86JOSJOl\SJ8llV J8p ~8u86nZJol\8q OS 'J8lj8!S J8wwnN JnB J8lj8!8J
81n?S '~ SIB (6UnJ8lj81SJ8I\U8U8SSBP8lU!H pun -SJ8lIV) /\HV -J8lS0 81P U8lj86 'l6JOS86Jol\ J8W SJOJ PJ!M
8!0 '6!PU8MlOU u86unJ8pU?J8/\ U8lj8S1JBJ60W8p U8PU8Jl8J6 .. 'wJoJ86JOSJo/\
J81l J8p pUnJ6JnB lSI nBqwn J8S810 'u8118lSnZJ8ljJ8P8!M 8S81P U8P8Mlj8S J8p lU8Z0Jd 69 pun J8PU?1
86JOSJOl\SJ8W J8p ll8>j5qlBljlj8BN 81P wn 'pu8681PUnJ6 -J8p81N J8p lU8Z0Jd 69 8S!8MS181ds18q U8Z
lj80P8f S8S8!P lJ8n8W8 'JnB ld8ZUO)i-U8In?S-!8JO W8p JnB -lnu 'u86JOSJol\ J8q86l18qJV U8Jljl J8qO J8lj8!8J
J8MZ ln8q lj8n8 S8S810 'JOI\ ld8ZUO>jlW8S88 S8l8llj8!J86snB -J8lS0 J8p lU8Z0Jd 17~ IBwul8 llj81U PU8Jlj?M
ll8Z 86uBI Jn8 'S8PU8SS8Jwn U!8>j l68!1 J8ljS!8 'lZ+?lj8SJ8lun '86JCisJo/\ lj8!816 llj81U 86JOSJo/\ lSI s6UIPJ811V
l!8>jlj81IlU8ttO J8p UI J8q8 U8pJ8M 'lUUB>jJ8 PUlS U8lj8BSJn 'l68!1 lU8Z0Jd 017wn 8lono
8Jlj! pun 86joSJOl\SJ8llV U8lj8SP8Z!8Mlj8S J8p 8W81qOJd 810 81P OM 'IB6nlJOd J8pO U8!1Bli UI pJ!M l6JOS
'JnB U8WJOJ8tj u861lQU nzep 81P l6!8Z "SO/\VN - Z!8Mlj8S -86Jol\ 6!U8M 'Al!l8P!:l SJ8lS!8IlSU8!pSPU0:l S8p
J8p 86JOSJOI\SJ8ll'v' 86q1Bljlj8BN" lj8n8 SBO 'u8118lSnZJ8lj 8!pnlS 8ul8 os 'nB81\1N U8J8ljQlj lj80U W8U!8
J8p81M lI8>j6!+IBljlj88N 8!P wn 'U8pJ8M lJ8n8W8 JnB J8JBds86JOSJo/\ J8p 118lUV J8p l6811 pUBI
PU8681PUnJ6 ssnw ld8ZUO)i-U8In?S-18JO SBO '6unJ81ZU8UI:l -lj8sln80 pun U8P8Mlj8S U! JnN 'u86JosnzJol\
U8lJ8lj8!S86 lLJ81u 6qsPJ6uBI J8Jljl +?l!188tj J8p pun U8lU8tj PUBls8ljntj U8p Jot 1181zUBU1J
'u8uu068q u8qBlj
U8ljOlj U8U8lj80JdsJ81\ J8p SOlj0V'J W8p :+?lIIB8tj pun lU8Z0Jd LL 'pu8qBsu8q8l U8Jljl JOJ UJ8JBdS
SOlj0V'J U8lj8S1MZ llj8lS 86JOSJOl\SJ8llV 8lj8SP8Z!8Mlj8S 810 u86!8!8IJ U8p nz U8JQlj86 J8lj818JJ8lSQ 8!0
D D
asg ••• e: J.S3J.
TEST 3 •• ÖSD

Leseverstehen insgesamt 90 Minuten

Aufgabe 3 5 Punkte
Lesen Sie den folgenden Text und fügen Sie die Abschnitte A-G an der richtigen Stelle (1-5) im Text
ein. Achtung: Zwei Abschnitte passen nicht in den Text!

Hierarchien fördern Korruption


Politiker, die sich aus öffentlichen Kassen bedienen, und Manager, die sich selbst hohe
Gehälter genehmigen und sich auf Kosten von Unternehmen bereichern, machen immer
wieder Schlagzeilen.
Der niederländische Sozialpsychologe David de eremer von der Tilburg University und sein
Kollege Eric van Dijk haben sich mit den Gründen für hemmungsloses Selbstbedienen
befasst. Die beiden führten ein Experiment durch, an dem 81 Studenten teilnahmen.

Er musste aber darauf achten, dass er die anderen nicht übervorteile. Nur dann bekamen alle
etwas von dem Geld. Wurde diese Regel hingegen missachtet, bekam keiner etwas.

Dann ernannten die Forscher in jeder Gruppe einen Teilnehmer zum Anführer. Kaum war eine
Hierarchie eingeführt, änderte sich das Verhalten der Gruppenmitglieder: Der Anführer be-
diente sich kräftig aus der gemeinsamen Kasse.

Die Forscher erklären dieses Verhalten so: Das Gefühl, über anderen zu stehen und ihnen
überlegen zu sein, senkt die Hemmschwelle, sich egoistisch zu verhalten und Spielregeln,
Fairness und Gleichheitsgrundsätze zu missachten.

Also dürfe und könne er sich auch mehr Ressourcen (Geld) als andere aus dem gemeinsamen
Topf herausnehmen - selbst dann, wenn er seine Bringschuld noch gar nicht erbracht hat.

"Selbst wenn sich vier Mitglieder an die Spielregeln halten - weicht das fünfte davon ab und
übervorteilt die anderen, so gehen am Schluss alle leer aus."

40
r--------------------------------------------------------------------------------------------------------------------~
I I
1 '..-er" llw ,,~U8U8iP.J8/\ nz PI88 '6IlLPIM S8 lSI" pun 1
i ,,~U8U8IP.J8/\ PI88 np lS8l~:::>9V\J"u86e.J.::l81P U8l8l.l0Mlue8q u8pueqo.Jd .J8P 18l.l81!\ 18.JPsie .J~8V\J i
I I
~--------------------------------------------------------------------------------------------------------------------~
r--------------------------------------------------------------------------------------------------------------------~
I I
I I
: 'U8W~8U uo/\ep .J8lS.J8Sie ~:::>IS8J..lOP.J8 :
: 'l6eS86 8p.JnM W8p8r 'U8P.J8M ll18l86Jne l~:::>8.J86U.J8P8!16lIWU8ddn.J8 U8P .J8lun U8lll0S 0.Jn3 0017 :
!
I
:U8S81M.l8lUn U1868.J181dSU8PU8610J UI pun ll18l86Jne u8ddn.J6.J8JUO.::lUI U8p.JnM u8pueqO.Jd 810 !
I
I I
~--------------------------------------------------------------------------------------------------------------------~
r--------------------------------------------------------------------------------------------------------------------~
I I
I I
: 'o.Jn3 08 eMl8 '1!8lUV u8.JleJU8UI8 u8l~:::>n.Jdsue8q pun >PO.Jnzu8~:::>O.JdsuVu8.J~1llW !
! 811e~:::>IsU8l181~qe~s80 'u8qe~ S8Pl88 S8P 1181u8uI8 811eu8ll10M ~:::>118811~:::>S UU8P 'U8S81M86ue 1
! J8pUeUI8Jne .J~8S pun 616ue.J~:::>1816 .J8P8!16llV\J811eU8.JeM SlU8WI.J8dx3 S8P wniPelSs6ueJuv WI :
tI JI
3
r--------------------------------------------------------------------------------------------------------------------.
I I
1 'lSS~1 "U8>jU8~:::>S"Pl88 UJ8W~8U1181U8.J8pue U8P uo/\ ~:::>ISsep 'p8!16lIWU8ddn.J8 UI8 l~8lS 8JnlS 1
1 (U8lS~:::>9~pun) U8lSJ8 .J8P Jnv 'u8Jnls81~8Je.J8IH '60S 'U8JnlS .J81/\S8 lql6 u811~.::lU8lS18W U8P UI 1
I I
t ~
o
r--------------------------------------------------------------------------------------------------------------------.
I I
I I
1 'UI8 +>18r1
: -0.Jds:y.e~:::>SUI8W88UI8 UI J8P8116llV\JU8.J8pue 81P sie (U8SSIM 'U8ZU8l8dW0>l 'U8l18>i61~~::J81M) :
: U8:::>.JnOSS8Cj .J~8W .J8 86UIJq ~:::>118811~:::>S
UU8P 'l6Il~:::>8.J8q nzep 18S.J8 'lqnel6 .J8lI18lS86.J8~9H UI3 :
I I
I I
~--------------------------------------------------------------------------------------------------------------------~
r----------------------------------------------------------------------------------------------
I
~ I
1 '.J8~:::>S.J0.::l
81P os '"snWSl063 1
I I
1 we :y.o U.J8l18~8S 8181Z 8weSU18W88" :U8p8r .lOt U8ZU8nb8SU0>l 8/\lle68U ~811lZl81 le~ seo 1
t J
8
r--------------------------------------------------------------------------------------------------------------------.
I I
1 'J8.J~mUv .J8P 81M 181/\OS l~:::>IU~80p8r 'puelsnz U8U~1sie '.J~8W seMl8 1
~8ne uew~eu os pun 'lsun6sSIV\J pun Pl8N UJ8P8!16llV\JU8.J8pue U8p 18q 8l>j:::>8Mseo l
J
!t ~:::>ISeis
j:p<81U8P UI l~:::>IUu8ssed 8nIU~:::>sqV 18MZ
:6unJLprf'Ul8 lX81 WI (s-~) 8118lS u86Il~:::>I.J.J8P ue 81S81S U86m pun 8-V 8nIU~:::>sqV 81P 81S U8S8l
asg ••~ E: J.S 3J.
TEST 3 "•• äSD

Leseverstehen insgesamt 90 Minuten

Aufgabe 4 5 Punkte
Situation: Im folgenden Werbebrief fehlen einige Wörter.
Lesen Sie den Text und ergänzen Sie die fehlenden Wörter (1-15). Achtung: Die Lösungen müssen
sinngemäß, grammatikalisch und orthografisch passen. Es gibt für jede Lücke eine Lösung mit nur
einem Wort. Keine Lücke darf leer bleiben.

Mitspielen und gewinnen: einfach Gewinnkarte (0) IUU~


)
und retournieren

Lassen Sie sich diese Chance auf keinen Fall (1) : WIEN ENERGIE verlost

drei Erdgasautos und eines (2) könnte schon bald Ihnen gehören. Welche
Gewinn bringenden Vorteile Ihnen damit (3) sind. erfahren Sie hier.
Wer sich für Erdgas (4) . hört die Natur förmlich aufatmen. denn Erdgas
(5) ruß- und partikel frei. Schädliche Abgase werden somit entscheidend
reduziert - in Summe emittieren Erdgasautos bis zu 80% weniger (6) als

Benzin- oder Dieselfahrzeuge. Zudem entfallen umweltbelastende Transportfahrten - der saubere


Treibstoff wird über das bereits (7) Gasnetz zu den Tankstellen trans-
portiert.
Erdgasautos stehen Diesel- und Benzinmodellen um nichts (8) . Sie sind
technisch voll ausgereift und werden in Serie (9) . Crashtests haben gezeigt.
dass die speziellen Kraftstofftanks die stabilste Komponente im Auto darstellen. Erdgas wird als
Kraftstoff in herkömmlichen Ottomotoren eingesetzt. So können CNG-Fahrzeuge wahlweise mit
Erdgas und Benzin oder ausschließlich mit CNG (10) werden.
Erdgasautos überzeugen vor allem durch ihre Wirtschaftlichkeit. Niedrige Kraftstoffkosten. ein
höherer Energiegehalt und der geringere Verbrauch (11) deutlich für die
Treibstoff-Alternative Erdgas.
Der Ausbau des österreichischen Erdgastankstellennetzes schreitet zügig (12) _

So soll die Zahl der öffentlichen Erdgastankstellen in den nächsten drei Jahren auf 200
(13) . Eine lückenlose Österreich-Durchquerung ist also schon heute
(14) Weiteres möglich.

Legen Sie also gleich (15) : Mit etwas Glück fahren Sie schon bald Ihr neues
Erdgasauto.

42
Sv
'U8UUq>1 W8PU? SBMl8 6unzlOlSJ8lUn llW JnU JIM W8P UB 'w8lqOJd U!8 lS! D :::>
'U8q8Lj8q nz 8Lj8BSJn 8JLj! 'Lj8!16qwun S8 lLj8BW D 8
'UJ8pJ0tJ8qlJ nz lLj8!U U8Lj8SU8~ 8J8pUB wn '6ilqu W8PU?1 U8lJ8!S!I!A!Z UI lSI D 'rj
ual40JaD ual\!~e6au UOI\ ua)j:)I]JpJa~Unsea 0~
'U8Lj8lSJ8A JepUBU!8 J8PU!)1 e!p Lj::mB SSBP 'S!UpU?lSJe/\ pun ueJqLjnz Lj8Jnp 81S lLj8!8JJ8 D :::>
'ILjIJ~e6lJeMlsqles slnBd w811B JOA eis mmSJ8lun D 8
'ssnw ueqBLj uLj! JIJ~uezu8nb8SU0)1 uel1BLjJ8/\ seAISSeJ66B slnBd SSBP 'JBI>1pJ!M D 'rj
uJapu!>! uap ~!Wupa4a!ZJ3 Jap 4:)~JdsaD wap UI 6
'U8Lj8SJJ8Lj8q pun U8J8!IIOJlU0>1e1LjIJ~88 J8JLj! ZlOJl Lj8!S 8!S U8lliOS D :::>
'U8Lj8SUIJM SBP Lj8!S U8U8SLj8BMJ3 8!P 8!M 'ijn?1 os lLj8!U 6UnLj8!ZJ3 8!P SSBP 'UBJBp ijO SBP l6e!l D 8
'ue6BILj8S PU!)1 SBP pun UepJeM Lj8BMLj8S IBW UOLj8S Lj8nB eis SSBP 'IBWJOU se lSI D 'rj
'uaqe4 uauo!~ow3 al\!~e6au uJapu!>! UOI\ ~eMua6aD Jap U! auas4:)eMJ3 uuaM 8
'ueZleSJe elUewn6J'rj eln6ijo UUB>1 D :::>
'ueLj8!ZJe nz 8110JlU0>1lsqles Jnz PU!)1 SBP wn 'Lj8!1JLjeqlueun lS! D 8
'U8J8!U!ld!zs!p nz PU!)1 SBP 'lLj8!8IlLj8!U S8 lLj8BW 11 'rj
PU!>!wnz 6un4a!Za8 a~nftaU!3 L
'uelllJtJe Jepul)1 Jep ess!utJlJpea 8181AlSLj8!16qw pun ueqe6Lj8BU D :::>
'ue80ls uezueJ8 eJLjI UB eSBLjdzlOJl Jep UI epBJ85 J8pul>1U!el)1 SSBP 'UeJ8ild8Z>jB D 8
'u8JeIIlOJlu0>1 nz Lj81S'ueLje!zJe nZBp puewLjeunz Jepu!)1 e!p D 'rj
uew a~lIos uo!ssaJ66'rj Ja4:)!IPU!)j ~!W6ue6wn w!as 9
'uepJeM lLj8BWe6 JBqJe!IIOJlU0>16unLje!ZJ3 Lj8Jnp J8qB U8SSIJW 8!S D :::>
'JeLj8sue~dqLj8S pun JeAil>1nJlSU0>1Lj8SU8~ J8p 8J?M 8!S 8ULjO J8qB D s
'snws!063 nz 6!~n?IS6uBMZ ueJLjIJf eis D 'rj
'Jn~eNua4:)!14:)suaw Jnz Ja~snwsua~le4Ja/\ al\!ssaJ66e UaJ94a6 Jaus0l::l~mq 9
'Lj8SllBW8IqOJd JLjes JeLjBp pun lJeIIIOJlU0>1un pun LjOJJeww! pUlS D :::>
'U8pJeM lJ8ild8Z>jB uellios pun ue6un6etj eLj8!PlJlBU pUlS D S
'U8JLjIJf u86unJqlS U8J8pUB pun ueuolsseJdeo nz ueuuq>1 D 'rj
aSlndwl al\!ssaJ66e pun ~nM V
'ueuu9>1 ue6BS "Uleu" JLj8W lLj81U JIM wep leq D :::>
'U8JqLj86 u85unJ88nv 8Lj8!P8dJq>1 Lj8nB W8P nz D S
'lS! AISSBd lLj81U SBP D 'rj
'uo!ssaJ66'rj ua~le4JaAsapa! ~S!6JaqploD pun 4:)es ~nel €
'UJ8PU?J8A nz U8q81 JLj! wn 'UeLj8nBJq U8Lj8SU8~ 8!P 81p 'lS! 816J8U3 8U!8 D :::>
'lBLj 8610::1Jnz u86uniPUBH 8l68p8qIJUn pun 86!1!8JOA 8!P 'lS! ijBJ)1 8U!8 D S
'lSI 6uniPUBH e6!l?HIBM86 '8Lj8SU8JmSJ8Z 8UI8 J8WWI D 'rj
uo!ssaJ66'rj ssep '~6esaq uo!ssaJ66'rj UOI\ UO!~!u!JaaaJau!awa6l1e aU!3 ~
'U8uuq>1 WepU?J8A J8ql8S l?lIA!l>1\i Lj8Jnp pUBlsnz U8JLj! J8PU!)1 e!p D :::>
'U8lIBLjJ8A nz AISSBd Lj81S'lSI WLj8U86uBun S8 D S
'ueqBLj nz 8!6J8U3 18!Anz 'lS! IBS>18!Lj8SS8J8MLj8S U!8 S8 D 'rj
ssep 'ua6!az ala!ds!as a!a ~
'IBV\J18MZlX81 U8P U8JqL.j81S 'UB (0 J8pO 8 V) 6unsql 861lL.jO!J81P S118M8[81S U8Zn8J>j pun u86BSSn\f
U8PU8610J 81P 81S U8S8l ."UOISS8J66\f" BW8L.jl wnz 6unpu8solPBCl 8uI8 lZl8[ U8JqL.j81S :uo!~tm~IS
'pez ueJnu!//v c ueq/3L/ eIS 'L/oJnp Jn8 ~ eq/38jn't1 eIS uese7
asq ••• E .LS3.L
TEST 3 ••• ÖSD

Hörverstehen insgesamt ca. 40 Minuten

Aufgabe 2 10 Punkte
Lesen Sie Aufgabe 2 gut durch. Sie haben 90 Sekunden Zeit.

Situation: Sie hören an einer Universität einen Vortrag zum Thema "Forschungspolitik" . Hören Sie
nun den Vortrag und ergänzen Sie während des Hörens die Notizen. Sie hören den Text zwei Mal.

Notizen
Das Haldane-Prinzip besagt:
•Forschungsergebnisse sind nicht (1) _
•die Regierungen sollen Forschungsinstitutionen (2) _
•diese entscheiden über die (3) der Mittel

Finanzierung von Forschung:


•Bund vergibt Mittel nur an Unis, Forschungsorganisationen und das Ministerium
•Ministerium darf außerdem auch (4) fördern

Wahl der Forschungsthemen erfolgt:


•an Unis durch die (5) _
•im Ministeriumgestützt auf (6) , die Schwerpunktefestlegen

Schwerpunkt Innovation:
•Projekte sollen sich (7) Iassen
•EU soll der wettbewerbsfähigste und (8) Wirtschaftsraum werden

Spitzenforschung unabhängig von Unis:


•PRO: gute Forscher verfügen nicht automatisch über hervorragende (9) _
Fähigkeiten
•CONTRA: Studenten bleibt Forschungsalltag (10) _

44
Sv
'u8Zl8snZLjOJnp (5unILjBZUV J8p 5UnnBlSJ8>P~t:j J8pO SI8Jd U8LjOI15u~JdsJn wnz U8Zmid U8PU85811
J8pUBUI8U8q8U UOi\ 5UnJ81i\J8S8t:j) U858!1UV JLjI 'WnJBp W811BJOi\ lLj85 S:3 'U8Lj85UI8 8S18M 8118WJOJ
pun 8LjOllJ9Lj JnB 8+>lund U8fj8qOU 811BJnB 81S W8P UI 'U8q8JLjOSfjOMlUV UI8 unu 81S U8J8!1nWJ0:l
i~r31N '2un2mlai\ mz aUla2 lllJl 00'91 s~q 00'01 UOAs2t:q~alj
1fY!s :ppJ7H1 />(J(J i:rmr!1PSAM1n1 s~q S2E1UOWuaUl[I l~M ual.{a1s ua2ElpPDN al.{JsruOjala1 lDd
'HIa1sa2nz
iy.>P..n7Z~/f1Y lsod lad UUEP uaUl[I uaplaM uapE)l a~Q 'OlU0)l lasun JnE
npo ~nq ~ .npM1W Ua2Ep[laM !.. uauu~q - ~ 0'17 UOA2unIl.{Ezuy lall.{l l.{JH~DzqE
~~~~ awwns1wEsa~ - ~ l6 UOAawwns a~p a~s uas~aMlaqD amg
'Uala!AlaSal nz
il'J.ms~n8 aZHHd apua2a~I lapuE~auaqau ~aMz a~s lm 'l.{JH2Qw ll.{aw
~ 170S :~GvA:i14? ~ :p11'YM~ ll.{Jru l.{Jopa[ sun sa lS~2urua~AlasaN uaH~ds lall{! pun.r2jny
'~II UOAll{Dqa~s2unImWlai\ laU!a l.{JH2DZnz
')pms old ~ 09 12gl1aq uapE)l ualEq2mlaA l.{JOUlap S!ald
lap 'uaHP2laA ual.{JS!MZU!~ OS-Ol UOAS!ald wnz a!lo2aW)l
ua1l.{JSuDMa2 uaul.{I UOA lap uapE)l a~p pu~s lap~a1
'apmM uaqa!ll.{JSa21n2 sun !aq al.{JoM
rmJ'd?-Mfaqr? lap 2UE:JUVlSla 2UnS!aMlaqo all.{l Il.{0Mqo 'ua2lOsaq nz
tJnlfJ0M Z AfMpp8pun uapE)l!aMZ l.{JOUU~Wla.Lua1l.{JSUDMa2uap lm 'lS~ua2unIa2
1~fanA ~..npS tJnlfJ0M sun sa SSEP 'uauuQ>I nz uanan!W uaUl[I 'sun Uanalj l~M
9 AfM1-101fJs ~qvH iYr7p ~ 'olDquapE)l walasun ~aq a2El:JUV all.{Ilm a>J:UEp
m:9rn '....OOl laqoPIO '80 :wnlea
2unna1saquapE)l :JjiUliJ9
:uy
<ap'uapE>Ia~ruo@laaq > laag l.{d01S!ll.{;):UOA
'lLjOBW85 U8ZQON JBBd UI8 118ULjOS
>jonJpSnv W8p JnB
LjOIS81S U8qBLj fjOMlUV 81P Jm 5UnlI8J8qJO/\ SIV 'IIBV'J8PU8510J 81S U8llBLjJ8 lZl8r lSJ:3 'UI8S 5BlSfjnq88
U8pUnJ W8UI8 nz >jU8LjOS88 UI8 U8lll0S U8fjB)-l 810 'U8S81MJ8q~ 5UnlLjBZUV 8UI8 UOLjOS LjOnB pun
ll18lS8q fj8ZUO)-l UI8 Jm U8fjB)-l OJOqU8fjB)-l-8U!lUO W8UI8 18q U8LjOOM 9 'BO JOi\ U8qBLj 81S :uo!~en~!s
059 ••' E .LS3.L
TEST 3 öse
••••

Schreiben insgesamt 90 Minuten

Aufgabe 2 • Thema A 15 Punkte


SCHRIFTLICHES REFERAT

Situation: Sie haben in einem Seminar ein Referat zum Thema "Wohnen im eigenen Heim" gehal-
ten. Sie haben dafür folgende Statistik verwendet:

Was für die eigenen vier Wände spricht


Mieter wollen Wohneigentümer werden

Arbeiten Sie nun das Referat schriftlich aus. Schreiben Sie mindestens 250 Wörter und gehen Sie
dabei auf folgende Punkte ein:
• Fassen Sie die wichtigsten Informationen der Statistik zusammen.
• Interpretieren Sie die Informationen: Wie erklären Sie sich die Zahlen? Warum denken die
Menschen so?
Erläutern Sie:
• Wie ist die Situation in Ihrem Land?
• Wie ist Ihre persönliche Meinung zum Thema "Wohnen im eigenen Heim"?

Berücksichtigen Sie dabei auch den Aufbau des Textes (Einführung in das Thema, Aufbau einer
Argumentation, Schlussfolgerung).

46
Lv
'(6UnJ8610!ssnILPS 'UOi~B~U8Wn6JV
J8Ui8 nBq!nv 'BW8LU SBP ui 6UnJLf1!Ui3) s8~x81 S8P nBq!nv U8p 4::mB i8qBp 8iS u86!+4:::>iS>1:::>OJ8g
i,8J~4dS~BAiJd ..18..141
Ui mWOiJd ~B4 SBM i,WnJBM i,u8~4:::>iJUi86unU40M 8..1418iS U8PJOM U8idiZUiJd U84:::>18M4:::>BN_
i,puBl W8J41 ui in4S 6U8::! ~Si ~8~i8JqJ8A 8iM pun ~UUB>18q8iM _
i,U8UOi~BWJO!UI U8S8iP nz 6unUi8V\J 8.J41~Si 8iM _
:8iS U.J8~n~1..l3
'U8WWBsnz SI8>1i~V S8p U8UO!+BWJO!ul U8~UBA818J8iS .Jm 8iP 8iS U8SSB::!_
:Ui8 8~>1und 8pU8610! !nB i8qBp 8iS U8486 pun .J8~QM ase; SU8~S8P
-uiW 8iS u8Q8J4:::>S '~x81 W8S8iP nz .JB~U8WW0>l U84:::>ilijiJ4:::>s
U8Ui8 .JBUiW8S ui8.Jm unu 8iS U8SSB!.J8/\
('~8~i8q.JB8q U848~S.J8A8s8lli81 wi
S~i8.J8q~x81 U8S8iP u8qB4 8iS) 'U8S8186 "in4S 6U8::!" ~x81 U8p 6un~i8Z .J8ui8 ui u8qB4 8iS :UO!ltml!S
~V1N311\111\10)t
'(6un.J8610!ssnI4:::>S 'UOi~Blu8wn6J\j
J8Ui8 nBq!nv 'BW841 SBP ui 6un.J4mUi3) s8~x81 S8P nBq!nv U8P 4:::>nBi8qBp 8iS u86!+4:::>iS>1:::>OJ8g
i,PUBl w8.J41 ui uO!+Bn~iS 8iP ~Si 8iM _
i,,,u86un.JQ~ssuO!+BS!liAiZ" BW841 wnz 6unui8V\J 84:::>iIUQSJ8d8..141~Si 8iM _
:8iS u.J8~n~1..l3
i,U8P.J8M ~Zm4:::>S86
UOi~BSiliAiZ .J8P u86un~sBl8g JOA 8~n84 U84:::>SU8V\J8iP U8110S wn.JBM :8iS U8.J8!+U8wn6J\j_
'U8WWBsnz SI8>ji~V S8P U8UOi~BW.JO!UIU8~UBA818.J8iS .Jm 81p 8iS U8SSB::!_
:Ui8 8~>1und 8pU8610! !nB i8qBp 8iS U8486
pun J8~QM ase; SU8~S8PUiW 8iS u8qi8.J4:::>S'8w4Bu6un1l8~S
8UI8 .JBUiW8S Ui8 JO! unu 8iS U8Q8J4:::>S
'aUPI.{)SllOd 11.{)I?W
wl~l uap ua'3a'3 JdWl?)llaG :uaJJ01.{ laql? uaJlDp alall pun ual.{)suaw 'UapUTIlSll.{)I?Nalp ul allaZUO)! all.{l la'3QA'3ulS
alp Ula'3l?pal>. 'uassDw nz ua'3ulsul? 11.{)lUwl~luagl?llS uap ua'3a'3 wn 'ual{)Il{a){lOli alp asslln){l{)Sn~laD al{)ll'3~l
alp l){)all.{)Slal>. 'uapunp'3snl?lal.{ AllSlal>.lUn PlaUPl{S lap lal{)Slo,oJ. uaql?ll os 'I?Mla ualp~lS ual{)sll'3ua u1 'l{)I?l)!
wap lalun Uaplaj al all ll)nv 'lzlasa'3snl? '3unlsl?lag uall)IOS laula '3lpu~ls pUlS '3uTIla){jQl>.aglap luaZ01d 91 I?MlH
'l{)llP~l{)ssl!allpunsa'3 sll? 11l'3laqlzaG ~9 UOl>.la'3adnl?l.{)S lalJl?l.{lanl?p
um 'ual{)l?w ){Ul?l){UUI?){W1n 'aUl?ll uaSSOll)Sla ul{0S uaulas snl?H uaua'3la Wl w1nnl?g uap laqD la'3l'1f snl? lap
'lllallTIlal>. aJl?llSsllal.{lal,oJ.la'3ul?lsuaqaj nz laUlualI uaula PUaql?'3l?luoW WI? al.{TIlSpl?)lllppa'3puel sep 11?1.{lPOMlllW
was alp Ul? ..wl~l ua'3a'3 '3l?lsUOllW" ualullaz wnz t[JlJl){UDd 'uaqla1l UUlSUl{I?M uap ul ual{)suaw UUI?){W1n
:U8S8186 18>1i~VU8pU8610! 8iS U8qB4 6un~i8Z J8Ui8 UI :UO!lenl!S
3I1\1HVN~Nnl131S
ua~nu!V'J06 ~wesa6su!
asg _." E J.S:3.J..
TEST 3 .•••ÖSD

Sprechen insgesamt ca. 15-20 Minuten

Aufgabe 1 • Sich am Telefon entschuldigen und etwas aushandeln ca. 5 Minuten


Situation: Sie möchten an einer Exkursion Ihres Sprachkurses teilnehmen, haben aber die
Teilnahmegebühr noch nicht eingezahlt. Sie wissen nicht genau, wann die Anmeldefrist abläuft.
Rufen Sie im Sekretariat an und

• stellen Sie sich vor


• erklären Sie die Situation
• entschuldigen Sie sich gegebenenfalls
• finden Sie eine Lösung

Aufgabe 2 • Diskutieren Argumentieren, Überzeugen ca. 5 Minuten


Situation: Sie arbeiten bei einer Zeitung, in der ein Artikel zum Thema "Verantwortung Kind: Kinder
von heute - Erwachsene von morgen" erscheinen soll. Zu dem Artikel soli auch ein Foto abgedruckt
werden.
Zwei Fotos (s. unten) stehen zur Auswahl. Entscheiden Sie gemeinsam mit Ihrem Kollegen/Ihrer
Kollegin, welches Foto Ihrer Meinung nach besser geeignet ist, und begründen Sie Ihre Meinung.

Foto 1

Foto 2

48
6t7
'U8PU8M.J8/\ U8Z!lON LpnB pun u86e..q
-JO/\ PU8Lj8lS J8pO PU8Zl!S lBJ8J8tj JLjI U8UU9>18!S '('MSn u86!pun>1J8 U8UUjJ8J9LjnZ J8p U86BJ.::l Lj8BU
Lj8!S 'SSnILj8S '6Unl!8IU!3 pun 6ungOJ688) SlBJ8J8tj S8U!8 8IBW>1J8V'-jU81BWJOJ8!P UB Lj8nB 8!S U8>1U80
'U8Lj86wn BW8Ljl W8p l!W lSqj8S 8!S 8!M '8!S U8lLj8P88 •
'PUBl W8JLjl U! UO!lBnl!S J8p l!W U8UO!lBWJOJUI8!P 8!S U8Lp!816J8/\ •
GU8UOqBWJOJUIU8S8!P nz 6UnU!8V\J 8JLjl lS! 8!M •
'U8WWBSnZ U8UOqBWJOJUI8!P ZJn>18!S U8SSB.::l•
'flunpla4:lSIU3 uaflllloflpua Jnz slq uafle~n'v'JalUn Jaqe uuep lalds sep alqnepa j04SI4:lpaflsflunlleMJai\ a4:lSlflJaqwaWOM-uapeq JaG 'lflesJalUn
uapuOJ8 ua4:ls14la sne VOOZ aflelu'v'-lIeqluled Jap qalJlas uap al\e4 pun "ua4:lsuaV'j UOflual91 salJa!lnwIs" ula lalds wap ul 4es flunlleMJafllpelS alG
'uJaqoJa nz
ije4:lsuueV'j Ua4:lSpauflafl Jap aflflel:l aUla 'waJapue JalUn sa ISI slalds sap lalZ 'sne lapla4:ls 'pJIM uajJOJlaflJaM 'puls IIIOjafll!aljfllSSOI:l uafllqJej
Jaula I!w alP 'UlaflnljaU!lela8 sne 14alsaq u0!l!unV'j alO 'Japueulajne ualOISldlj:lnJpijnll!w uaije4:lsuueV'j a4:lSpauflafllaMz ua'llaI4:lS lIeqluled wlas
'uaualP ua'llaI4:lsq'v'
uafl!llaSuaflafl wap JnU alP 'ualalqJafl alalds ssnw Ja pun 'uafleJI flunplalljZ\n4:lS Jalalds alP ssep 'ualiaISJa4:lIS wapnz ssnw JaqlaJlas Jao
'aqJe:l JalOJIIW UlaflnljsflunJalljJewqJe:l UOflflunpuaMJai\ alP alMos Ualj:lOlSsflunplal)i ua4:lllu4!lwJojlun Japo UawJOjlUn 'flunplalljUJel
UOfluafleJl sep wapnz ISI ualoqJai\ 'lflesJalUn alieH JnZI\PlnZ Jap ISI Ua4:l!lPuaflnr pun uJapul)i 'ualalds lIeqluled aflp4!l[IIOi\ JnUuajJOP4:leUwao
'14:lew flunupJOlalds
UalSaj Jnz H8i\ sap uafle~n'v' Jap '4:llalflJai\ uaula jne pUa4:lSeJJaqoJaqlaJlas-ualieH wap I!w lJefll\nlS 14:lpaflsflunlleMJai\ wap JOfl4:lIS alfllula
'allloM Ua'llaI14:lsalleH-lIeqluled aUla alP weiS alO 'Iqnepa Jal!aM uafle~n'v' ualww!lSaq Jalun lJefll\nlS ul uaqlalq alaldS-lIeqluled aluueuafl oS
111M uaflnaqJofl IIeMa8 Jap alP 'lj!lIIOd JaUla nz 4:lnJdsJaplM
WI uaflelu'v'-lIeqluled 14als sflelSlaJ)i sap SSn4:lSSneajl!4PUaflnr ~t:'~~ uaJ4ejpeCj
all:)!lpua6nr J!!j leu61S sall:)sle:t vs'o~ lIeq'lln:l
Wt: uaJ4ejlljS
ZV'Z lIeqpueH
Ln Ua4:lSI.::!
on uaWWIM4:lS
60'~ sluual
'ISI addnJ8 Jap fllojJalwesa8 uap JOjIlaqJeUawwesnz
~t:'0 lIeqluled
alnfl alp fl!l4:lIM alM 'Ifllazjne Infl J4aS 4:lne pun lJassaqJafl
JapueulaJalUn addnJ8 Jap IIe4uawwesnz uap sa ep 'Ilaldsafl
flunln4:lSljJOMWeal sie uawJI:l ua'll0Jfl ualalfl UOfl pJIM lIeqluled
(uaUOSJadpuasnel OJd'4:lIP4!lD
ue aS1n>/la6uflJU\l-laddnUlPS
uanml\lJlI"
pun SjUafl3-l/eqjU!ed uauos1adjefl!ld pun uaw11::J uaja!q 1'M
uall:)!lJJods laq JI~eja6s6unZlalJaA
:6unqJaM Jaula sn"
'U868!1JO/\ lnOpUBH
SIB U8UujJ8J9Ljnz U8JLjl Lj8nB 8!P '6un60tJ8/\ Jnz U86BIJ8lUn 8PU8610J U8qBLj 8!S 'U8llBLj "lJ8!SP
-BIOd ijBLj8S118S88 8!P 8!P 'lJBlJodS 8U!8 -IIBqlU!Bd" BW8Ljl wnz lBJ8:J.8JZJn>iU!8 U8110S8!S :uo!~en~!s
ewalU uauaqa6a6JOA WaU!a nz ~eJaJaJZm)l • E aqe6Jny
asg ••' E: .J.S3.J.
..
TE ST 4 .••• OSD

Leseverstehen insgesamt 90 Minuten

Aufgabe 1 5 Punkte
Lesen Sie zuerst den folgenden Text und lösen Sie dann die 5 Aufgaben.

Die Welt ist eine große Bibliothek

Regalhaltung ist Bücherquälerei: Wie Leserat- USA, gefolgt von Kanada. Großbritannien und
ten ihre Schmöker in Umlauf bringen - wirk- Deutschland. Hier sind es über 14000.
lich und virtuell
Zehn Bücher aus meinem Regal sind so in
Jetzt schnell weg. Sonst kommt noch je- Berlin verschwunden. ohne Nachricht. Dar-
mand auf die Idee. mir den Reiseführer ..spa- unter ein Roman von Manuel Rivas vor dem
nien auf Nebenstraßen" nachzutragen. Unter Reichstag. ein Krimi von Jürgen Ebertowski in
der Siegessäule liegt er und glänzt in der Kreuzberg und das Kinderbuch "Das mag EIsa
Sonne. Das Buch soll ein Fremder an sich neh- Entchen gern" im geburtenstärksten Teil der
men. Wenn er es aufschlägt. findet er eine No- Hauptstadt. dem Prenzlauer Berg. Ich höre
tiz. die auf die Website www.bookcrossing.com noch die Kleine sagen: "Papa. das ist mein
hinweist. Er soll die beigefügte Nummer Buch." Keines der Werke ein Lieblingsbuch.
eingeben und schließlich in einem Online- aber dass sie einfach so weg sind. wurmt doch.
Formular eintragen. was ihm zu dem Buch ein- Das ganze Prozedere - registrieren. markieren.
fällt. Später. wenn der Finder das Buch nicht ablegen - hat ja auch Zeit gekostet. Die
mehr will. soll er es irgendwo in der Öffent- Melderate deponierter Bücher liege bei 20
lichkeit hinlegen für den Nächsten. Der Beginn Prozent. meldet bookcrossing.com.
einer abenteuerlichen Reise. vielleicht um die
ganze Welt. So geht Book-Crossing. Irgendetwas muss falsch gelaufen sein.
Renate Schmid-Radecki hat sich vor fast einem
Der Planet wird zur Bibliothek. Überall Jahr angemeldet. Sie hat 168 Bücher im Raum
Bücher - frei verfügbar. Der Börsenverein des Freiburg ausgesetzt. davon wurden 120 gefun-
Deutschen Buchhandels sieht neue Lesebe- den. Sie muss wissen. wie es geht. "Am besten.
geisterung aufkommen. Pädagogen schicken es klebt ein Aufkleber vorne auf dem Cover".
ihre Schützlinge auf Bücherjagd. Eine globale sagt die 43-jährige Lehrerin. "sonst trauen sich
Bücherlesergemeinde vereint sich im Internet normale Leute nicht. das Buch mitzunehmen."
und übt sich im Verlieren. Jagen und Sam- Dann wird ein Label ins Buch gepappt. eines
meln. auf den Buchrücken und zu guter Letzt steckt
der Profi ein Lesezeichen zwischen die Seiten.
Den webgestützten Buchverlust entwickel- Umsichtig markiert. deponiere ich 12 Bücher
te Ron Hornbaker vor zwei Jahren. Der Mitar- in Ingolstadt und Bamberg und bekomme zwei
beiter einer US-Softwarefirma wollte neben Rückmeldungen. Warum überhaupt ein Risi-
allerlei Applikationen mal wieder was Nettes ko eingehen: Es gibt Cafes mit BookCrossing-
programmieren. Heraus kam bookcrossing.com. Regalen.
So steht es im PR-Material. Mittlerweile
machen eine Viertelmillion Menschen auf der Inken Trebin aus Berlin kann ihre Bücher
ganzen Welt mit. Täglich kommen 400 dazu. gleich beim zweiwöchentlichen BookCrossing-
Die Hälfte der registrierten Nutzer ist aus den Stammtisch weitergeben. "Bücher einfach so

50
'WEqSP9 uqof UOA Id~U ld1A qJ1dIi3 PU1S
'UdqJEW nz UU1M..d9 UdU1d){ wn UldqJng ud~ldP~s1i3dl~s1dW UqdZ UdP ldlUQ
'UdSSnW udsSEI UdllEJU1d SEM..,PPIEq ~qJ1dlld1A 'm~Eld~n dqJSnSE~UEJ pun S1WP)l 'dUEW0'H UdS
qJ1S ld p11M..'~sqJ~M.. llduqJS OS ld~1dM.. ~){drOld -SEJwn Id~U uonUW dqIEq dU1d ~SE..r'~S1UdHdl~
U1dS uUdM 'ld){EqUlOH U0'H ~ldqJ1S1dA 'UdZ~mS -nZUE d1qdosoUqd pun qJnqqJES ldlUn qJnE
-ld~un nz dWWEli30ldqJng pun ud~IEqld~un ldqE SEP '"JdWE)l U1dW" Sldpm JI0PV "ldqJ~EJ
nz d~1sqdM d1P 'nzEp dUd1P PId9 dUdWWOUdi3 -WEdlO" pun "dP1E)" Si3U1)l udqdd~S UdqdU
-U1d SEO ,,'Udld1ssq nz di3~1~1dqspdni3m'\I qJ1S ~dPU1J 10110H ){Pqn'H ldp ld~UQ 'lldP~s1i3dl
'qJOp ~s1 'Udll0M.. 11M..SEM..'d~Z~dI SEP UUdP '~J11q ldqJng uonUW dU1d ldqn PU1S dUdM..ldImw
UdqJSS1q SdPdf" 'qE u1dllldqJS U1d ldlpU~H ldp
~q1i3JnE)l1dg 'dlO~SdUnUO wnz ){Un ~1W- dqEU 'dnsqdM ldp JnE IEi3d11dqJng
WOJ'i3U1SS0lJ){00q1dq ){Pqn'H-UdJn1?)1d1P qJnE ~dI -dUnUo W1 ldWW1 lnJ udq1dN Id~U d1P UUdP
SEO 'Udqd~dM wnz SdU1d pun IEi3d'H SlnJ SU1d 'SOF1dWqJS ~SE..r 'd~nd1 d1P ld~un HO~SdSd1
:~Idddop ldqJng ~JnE){ ldSSOl)){OOg d~ni3 ldO Id1A ~WWO){ OS qJOo 'Ud~S1){ldqJng udI
-d1A nZllE ~1W i3nzwQ Ud~SqJ~U WdP 10A ~si3uv
'UldSSOl)){OOg qJEJU1d qJnE ldPO IEi3d'H W1 lqdW Z~EId UdU1d){
UdP 'uldSdlld1L\ 1dq di3EwI SdAmSod U1d mEqJS UdqEq dId1L\ 'WM.. Udi3ES i3unssEpudUdSSEW
Sd pUQ 'i3unUd~qEdssdld ldp snE UdSSUEH ~qJ1U UEW UUdM.. 'i3unz~ds1dl..r d1M.. ~i3un){ SEO
E1pnEI) qJ1S ~ndlJ "j~1d){qJ1pUdHQ di3UdW dU1d ',,~){J1qJSdi3dS1d'H d1P JnE" ldPO ,,~z~dsdi3snE '~ldP
~i3ndzld SEO" 'udsSEI UdldnldA SUEW0'H SdU1d -UM..di3snE'udsSEIdi31dlJ" UldPUOS '-Udi3dJ1~qJ1U
){Jn~s OOOl ld~dllldL\ dU1dS i3EPdL\ ldgOli3 ld~Sld Udp1dM.. 1dqJng 'ldSS01)){00g Udi3ES '"m~E1
SIE UUEwpI09 ~Eq pmIqJs~ndO ur 'udqJ1dl -d~n 1nJ i3un~IEqi31J~ ~S1 'ud~IEq nz udIEi3d'H
-ld~1dM.. ldJEl WdqJSpEU01SS1W ~1W d1S d1P U1 1dqJng" 'ldW1nM..1dqJng 1nJ ldnd~udqv
'UdqJSUdW 1dq udpmI1dqJng d1Q 'dlEldwdxa pun ~1dq1d1..r ~S1 i3U1SSOl)){00g 'updInqJS d1P
Ud){UdqJSldA pun di3EpdL\ 1qdW pun lqdW ~ES '"snE d1S ~qJSnE~ UEW 1dSSdq 'pUd1dPlSnlJ
UdUUd){ld SEO '~){JOl SEP 'qJng pun ldUld~UI IEwqJUEW 1dqE 'PUdUUEds ~S1 'UdZ~dsnzsnE
asg.. V J..S3J..
TEST 4 t••• ÖSD

Lesen Sie zuerst den Text. Lösen Sie die folgenden Aufgaben, indem Sie die richtige Antwort (A, B
oder C) ankreuzen (siehe Beispiel).

Beispiel:

o Wer sich an BookCrossing beteiligt,


A 0 kann eine abenteuerliche Reise um die Welt gewinnen.
B 00 setzt Bücher aus, damit andere sie mitnehmen und lesen.
e 0 liest Bücher, nachdem er ein Online-Formular ausgefüllt hat.

1 BookCrossing floriert,

A 0 weil Lehrer mit ihren Schülern auf Bücherjagd gehen.

B 0 weil eine amerikanische Softwarefirma ein erfolgreiches Programm entwickelt hat.

e 0 denn es macht weltweit vielen Menschen Spaß, nach Büchern zu suchen und
selbst welche liegen zu lassen.

2 Damit die Bücher mitgenommen werden,


A 0 soll man seine besten Bücher aussetzen.
B 0 soll man die Bücher eindeutig kennzeichnen, damit sie identifiziert werden können.
e 0 genügt es, die Bücher an frequentierten Orten zu deponieren.

3 BookCrosser sind im Allgemeinen solche Leute,


A 0 für die Literatur nicht in die Regale gehört.
B 0 die ihre Bücher auf Reisen mitnehmen.
e 0 die sich schnell und schmerzlos von ihren Büchern trennen.

4 Gelesen wird ziemlich alles,

A 0 die interessantesten Bücher werden gleich weitergegeben.

B 0 das Angebot umfasst alle literarischen Gattungen.

e 0 besonders gefragt sind die Bücher, die die Vertreter von Verlagen aus strategischen
Gründen "verlieren".

5 Es gibt keine Mitgliedsbeiträge,


A 0 aber jeder BookCrosser unterstützt die Bewegung, indem er neue Bücher immer
doppelt kauft.

B0 die Webseite wird aus Buchverkäufen finanziert.


e 0 trotzdem werden mit BookCrossing schon jetzt hohe Gewinne erzielt.

52
89
DDDDD
9
r
H
3
a
8
'lWLjOS.J8Qn
8U!8 .Jnu lSSBd lX81 o.Jd 'U!8 U8lUn U8LjOlS~~ 8!P U! u86uns9l 8!P 8!S u86B.Jl pun nz ().j-\f) lWLjOS.J8Qn
8PU8SSBd 8!P (9-~) U8lX81 U8P UUBP 8!S U8UP.JO '8lX81 9 8!P pun U8ij!.JLjOS.J8QO0 ~ 8!P 8!S U8S8l
asq.. 17 J.S3J.
TEST 4 "•• ÖSD

D D
Morgen beginnt in Würzburg die Konferenz Initial Sterne, Staub und Gasmassen haben eine enorme
Conditions in Cosmology, an der Wissenschaftler Masse - deshalb müssten sie sich eigentlich gegenseitig
aus 17 Ländern teilnehmen. Die Natur der Dunklen anziehen. Doch stattdessen streben sie in großer
Energie, das Hauptthema der Konferenz, liegt den Geschwindigkeit auseinander. Treibende Kraft dafür ist
Kosmologen schwer im Magen. "Eine ganz große ein geheimnisvoller, weitgehend unerforschter Stoff: die
Frage, die sich zurzeit stellt, ist die Natur der soge- Dunkle Energie. Ein neues Röntgenteleskop im All soll
nannten Dunklen Energie", so Professor Jens nun das Rätsel um die mysteriöse Macht lösen.
Niemeyer vom Lehrstuhl für Astronomie der Univer- Entwickelt wird es derzeit von Forschern am Max-
sität Würzburg. Diese Energieform, die zwei Drittel Planck-Institut. Rund 100.000 Galaxienhaufen soll
der Energie des Universums ausmache, führe zu eRosita ab 2011 unter die Lupe nehmen, also
einer schneller werdenden Ausdehnung des Alls. Ansammlungen von Tausenden einzelnen Milchstraßen-
"Das Universum bremst nicht ab, sondern gibt systemen. Die Beobachtungen geben die räumliche
Gas", erklärte Niemeyer. Diese Ausdehnung erfolge Verteilung der großräumigen Strukturen aber nicht nur
nicht irgendwo hinein, sondern beziehe sich auf zum gegenwärtigen Zeitpunkt wieder; weil die Haufen
den Abstand der Galaxien untereinander, der größer sehr weit entfernt sind und das Licht entsprechend lange
werde. braucht, um von diesen Objekten zu uns zu gelangen,
Die Kosmos-Ausdehnung werde von der bedeutet ein Blick in die Ferne gleichzeitig eine Reise in
Schwerkraft bestimmt. "Es wurde eigentlich die Vergangenheit. Aus dem Vergleich mit der
erwartet, dass die Anziehungskraft die Ausdeh- Gegenwart, also aus der Beobachtung nahe gelegener
nung verlangsamt", sagte Niemeyer. Nun sei über- Haufen, können die Astronomen auf die zeitliche Varia-
raschend das Gegenteil eingetreten. Wissen- tion der Strukturen schließen - und damit auf die Rolle
schaftler versuchen nun zu klären, ob sich diese der Dunklen Energie, die als treibende Kraft hinter der
Beschleunigung weiter fortsetzen wird. Veränderung steckt.

D D
Es ist bislang der stärkste Beweis für die Existenz der rät- Über die mysteriöse Dunkle Materie spekulieren
selhaften Kraft: Mit Hilfe des Weltraumteleskops "Hubble" Forscher seit langem: Man erkennt sie nicht, nur
haben Forscher in einem fünf Milliarden Lichtjahre entfernten die Schwerkraft verrät sie. Britische Astronomen
Galaxienhaufen einen Ring aus der geheimnisvollen haben jetzt durch eine Simulation neue
Substanz entdeckt. Erkenntnisse gewonnen: Die ersten Sterne könn-
Dunkle Materie, deren Zusammensetzung völlig unbekannt ten sich unter dem Einfluss sogenannter warmer
ist, findet sich im Universum mindestens fünf Mal häufiger Dunkler Materie entwickelt haben.
als gewöhnliche Materie, aus der Sterne und Planeten Dunkle Materie ist unsichtbar und ihre Zusam-
aufgebaut sind. Sie lässt sich allerdings nicht direkt mensetzung ist völlig unbekannt. Die Dunkle
beobachten, sondern verrät sich nur durch ihre Schwerkraft. Materie könnte jedoch maßgeblich zur Sternent-
Die Forscher nahmen den Galaxienhaufen ZwC10024+ 1652 stehung beigetragen haben. Nach Annahme
im Sternbild Fische ins Visier. Dabei entdeckten sie eigen- vieler Forscher war das Weltall nach dem Urknall
tümliche Verzerrungen, die sie zunächst für Abbildungsfehler erst dunkel. Die ersten Strukturen bildeten sich
hielten. dann in der Dunklen Materie aus, später
Die genaue Analyse zeigte dann, dass die Verzerrungen von konzentrierten sich Gase wie Helium, Lithium
der Schwerkraft eines riesigen Rings Dunkler Materie verur- und Wasserstoff an diesen Strukturen, so dass
sacht werden, der vermutlich in einer gigantischen Kollision sich nach rund 100 Millionen Jahren die ersten
zweier Galaxienhaufen entstanden ist. In dieser Form wurde Sterne geformt hätten, schreibt die Durham
Dunkle Materie bisher noch nicht aufgespürt. Universität.

H
Was dunkle Materie ist, ist bis heute eine offene Frage geblieben. Einige ihrer Eigenschaften lassen sich allerdings indi-
rekt aus astronomischen Beobachtungen ableiten: Sie übt Schwerkraft aus wie normale Materie auch, strahlt aber
keinerlei Licht ab und verschluckt es auch nicht. Sie ist auf magische Weise unsichtbar.
Die Astronomen können mittlerweile ausschließen, dass es sich um dunkle Himmelskörper wie Braune Zwerge,
Neutronensterne oder schwarze Löcher handelt. Auch die leichtgewichtigsten Elementarteilchen, die Neutrinos, schei-
den aus. Nach heutigem Erkenntnisstand muss es sich um ein Gas aus unbekannten Teilchen handeln. Dunkle Materie
lässt sich über ihre Schwerkraftwirkung nachweisen. So sorgt sie auch dafür, dass Spiralgalaxien wie unsere
Milchstraße nicht von der Zentrifugalkraft auseinandergerissen werden.
Die Teilchen der dunklen Materie sind elektrisch neutral und wirken einzig über die Schwerkraft. Diese Eigenschaften
haben bislang auch ihren Nachweis verhindert.

54
SS
'UUB>jU8pJ8M lJ8qJOdSUBJ~u86Unl8!P U! IIO/\s6un>jJ!M LpnBJ>jBqB~ 8U~0 ~::mB U!~o>j!Nw6~~~ms
SBP 8!M '~8~!8qJB86 86BJ.::lJ8p UB J8IijB~:::lSU8SS!M U8HB~ u86un~:::lnSJ8~Un U8J~! !88 'U8U8!P
nz ~!8~pUnS88 U8~:::l!I~:::lSU8W
J8p 'U8pJ8M ~Z~8S86U!8nZBp SUJ8ZUO>j>jBqB~S8P U8qB6uV ~:::lBU
unu U8110S'U8pJnM ~18!ZJ8U8~!8qJBS6un~:::lsJO.::lU8lJ8SUOdS86 SpJOV\Jd!I!~d UJ8ZUO>jU8H8JB6!Z
wo/\ 8!P ~:::lJnp 8!P 'u86unl J8p 8!6010~~Bd pun 8!6010!SA~d J8p 8SS!U~UU8>i 8!0
'U8JBM ~Z~8S
-86snB u8ddnJ6s~:::lnSJ8/\ !8MZ 8!P W8P 'S~:::lnBJ>jBqB~S8p 6UnZ~8SU8WWBSnz U8~:::l!IP8!~:::lS
-J8~Un J8p ~!W J8~:::lSJ0.::l8!p U8lJ?I>jJ8 U8~:::lnBJ/\!~>jVW8P J8q(!U8686 SU8~:::lnBJ/\!SSBd S8p
~!8>j~:::l!IP?~:::lS
8J8~9~ 8!0 '~~:::l!J88W8p U! S8 ~8!8~ 'U8SS(!W U8pJ8M ~~9~J8 !8Jp JO~>jB.::l
U8P wn
S~:::lnBtJS8p UO!~BJ~U8ZU0>i8!P 8H?~ 'U8>jJ!M8q nz U8~:::lnBJ/\!~>jVW!8q 8~>j8:1ElU8~:::l!8168!P Wn
'S!SOp~:::lnBtJ
U8~:::l!l6?~ J8p 8PU:3 ~:::lBU u86unU!8~:::lSJ8S6un~d9~:::lSJ:3 8u!8w8611B 8J8!~S~:::lnSJ8/\ U8~Z~8S
-86snB ~:::lnBtJ W8p /\!SSBd 811BU8~6!8Z U8HBtJ ~lw ~:::lnSJ8/\ W8ul8 188 'SU8~:::lnBJ/\lsSBd S8P
U8610.::lU8/\!~B68U 81P ~:::lII>j:::l(!Jp~:::lBU
S~!8J8q G86 ~ J~Br W8p snB lJOd8tJ U!8 8lJ81J~SUOW8POS
'U8JBM W~8U86 U8SS0q>jBqB~ U8p 81P 'U8pJnM ~~:::lBW86~:::l!l6u?6nz
~!8>j~:::lII~U8:IJO
J8p 8SS1Uq86J:3 8~:::lIOS Jnu SSBP 'U8UI8W SUJ8ZUO>j>jBqB~S8P J8U688 818!/\
'U8~:::lSJOjJ8SU8~:::lnBJ/\lsSBd pun SU8~:::lnBtJS8P U8610.::l81P (Oql:lUI) Hqw8 6un~:::lsJO.::l
8~:::lSI6010!q Jm ~nmSul J8U19>i WB S!JJOV\Jdlll~d UJ8ZUO>j>jBqB~J8p ~SS?I U8J~Br 08 ~18S
D
'Ul8S U8WWO>j86 8PO~ nz - U8WWOU86uB
J8~slq SIB J~8W ~18M- SU8~:::lnBJ/\!SSBdS8P U8610.::lU8P UB U8~:::lSU8V\J000' ~ ~ Ul811BU8110S
U8!UUB~IJq80J8 UI 'U8qJO~S86 swnSUO>j>jBqB~ S8p U8610.::lU8P UB U8~:::lSU8V\J000'OS9 ~!8M~18M
VOOG J~Br W! PUlS '8UBqS!J8 'PUBlsu88no :10 A~ISJ8/\!Un J8p 8!pn~s u8118n~>jBJ8Ul8 ~:::lBN
i~X8~ U8p U! ~~:::lIUU8SSBd 8H1U~:::lsqV!8MZ :6unJ.I.PV'U!8
~X8~ Wl (S-~) 8118lSu861l~:::lIJJ8p UB 8-V 8H1U~:::lsqV81P 81S u86m pun +X8~U8PU8610:1U8P 81S U8S8l
U949lSJ9A9S9l
asg ••" V ..l.S3.L
TEST 4 ••• ÖSD

Lesen Sie die Abschnitte A-G und fügen Sie sie an der richtigen Stelle (1-5) im Text ein. Achtung:
Zwei Abschnitte passen nicht in den Text!

A
r--------------------------------------------------------------------------------------------------------------------~
I I

!
I
Wer direkt an der Zigarette zieht, nimmt vermehrt die Stoffe auf, die den Körper zur verstärkten ! I

: Bildung Schadstoff abbauender Enzyme veranlassen und damit die Schädigung vermindern.
I
:
t ~I

B
~--------------------------------------------------------------------------------------------------------------------~
I
I
I
I

! Entgegen der auch heute noch weit verbreiteten Ansicht handelt es sich bei Tabakrauch in !
! Innenräumen aber nicht um eine Belästigung anwesender Nichtraucher, sondern vielmehr um !
! eine Gesundheits-Gefährdung mit oftmals schwer wiegenden Folgen.
I
! I
I I
._-------------------------------------------------------------------------------------------------------------------~

c
r--------------------------------------------------------------------------------------------------------------------~
I I
I I
: Das British Medical Journal beziffert die Zahl der Todesfälle, die durch Passivrauchen am :
I I

: Arbeitsplatz verursacht werden, mit mindestens 600 jährlich.


I
:
t ~I

D
.--------------------------------------------------------------------------------------------------------------------,
I I

i Teilweise gelangen aber immer wieder Berichte an die Öffentlichkeit, die zeigen, dass die!
! Tabakindustrie schon vor vielen Jahren sehr genau über die negativen Folgen ihre Produkte !
: informiert war, gerade auch in so umstrittenen Fragen wie der Schädlichkeit des Passivrauchens. !
I I

~--------------------------------------------------------------------------------------------------------------------~

Tabakrauch enthält mehrere tausend Chemikalien, unter denen sich zahlreiche hochgiftige
Substanzen wie Kohlenmonoxid, Stickoxid und Blausäure befinden. Außerdem enthält der
Tabakrauch mehr als 40 Stoffe, wie z.B. Benzol, Teer und Nitrosamine, die zweifelsfrei Krebs her-
vorrufen.

F
.--------------------------------------------------------------------------------------------------------------------,
I I
I I

! Im Unterschied zu den Ratten mit Aktivrauch, die sich am nächsten Morgen wieder erholt hatten, !
! wiesen die passiv rauchenden Ratten ein ungepflegtes Fell und zum Teil auch ausgeprägte!
! Atemprobleme auf.
I
!
I

~--------------------------------------------------------------------------------------------------------------------~

G
,--------------------------------------------------------------------------------------------------------------------.
l
I
Über die Qualität der publizierten Forschungsergebnisse bestehen aber sehr kontroverse !
I

: Ansichten.
I
:
I
t J

56
L9
,,'UapUn)lla1aSUn
alum 1ap ul1aUlUll pun ~z~aUlaA {l'?Ulndo11MpUlS ualM ur" 'ualM aUl1gMUla.'! 1ap '3unlla~qv-aJ1Alas
1ap 1a~lal 'EP1.'!p1Eq1a9 os ',,'3nqJ1M 1qas sun l~H ~Sl aJ1AlaS-Uapun)l sapuassEJUln pun sa~n9"
'~qJnE1q1aA~sqlas als SEM'~lqEzaq SEPmu '9 EUPEq~E)!SSEP'laqJls
(~I) 1alqgz 1aua'31a um 'uonEllE~sur a~qJa1a'3qJEJ alp 1a~luqJal-aUl1gMUla.'!
(vI) puagal1qJsuv ,,'~~Japa'3qE qJl1~uaplO sallE uaqEq 1a~laMpuEH
alp '~JalO Ula)l" :qJSUnM qJEU (~I) nEqum lap qJnv '9 nEl.'! ~a~qJpaq
',,~qJE1qa'3ula qJ1Ul l~H apmM '3ulllaplQ.'! JnE (lI) lap 1E'30S'~a~laqlEa'3snE
Ulaula nz slq laWlaquapUn)l UlaUla ~lUl ~~E~UO)lua~Sla Ulalql UOL\ 'UlpUn)l-aUllgMUla.'! auapapJnz
aUla '9 fiEl.'! ~Sl ua~Euow ua'31ula ~las ,,'~qJSEllaqD Amsod qJ1Ul ~Eq aJ1Alas SEa ''31pua~ou ~qJ1U
~dnEq1aqD 1EMSEP qJOa" '9 EUPEq~E)!upa'3up~Eno alp ~lqgzla '" (6) JnE)!
UTpUEMJnV ua'31ula qJfiE qJl angq lDJEO '~slla'3nsuD'3 qJlpnap sa llaM ' (g)
aUllgMUla.'! lDJ qJ1Ul aqEq qJr" 'a~las mz uaUUrpun)l ualql uauunladx3:-aUllgMUla.'! alp
(L) ua'3gl~uElapIQ.'! UOA uaqJlalUm Ulnz slq '3unuEld allauols
(~)
(~) mu s'3ulP
(l) ualM aUllgMUla.'! lap UOA alp
lqn ;:)Jp (0) punl ;:)JAl;:)S
'ueq!elq .Jeel :I,mp e>POl eUle>! 'fjOM weu!e
,.!nUl!W 5unSQl eUle e>POl eper .JOJ+q!5 S:3 'uessBd ~:::>S!:lB.J50~fjOpun ~:::>S!IB>j!lBWWB.J5 'm~we5uu!s
uessow ue5unsQl e!o :6unJLI:::>'tj '(9 ~-~) .JefjQM uepuel~e:l e!p eiS uezu~5.Je pun lxel uep eiS uesel
'.J8l.JQMe5!U18 u81~8J.J.e!.Jqeq.JeMuepue5loJ. WI :uO!lenl!S
asg.. 17 .J..S3.J..
TEST 4 •.••äSD

Hörverstehen insgesamt ca. 40 Minuten

Aufgabe 1 10 Punkte
Lesen Sie Aufgabe 1 gut durch. Sie haben 2 Minuten Zeit.

Situation: Sie hören jetzt eine Radiosendung zum Thema "Regionalgeld" . Lesen Sie die folgenden
Aussagen und kreuzen Sie jeweils die richtige Lösung (A, B oder C) an. Sie hören den Text zwei Mal.

1 Das deutsche Regionalgeld Chiemgauer


A D ist nur für das Zahlen kleiner Beträge zugelassen.
B D kann nur jemand benutzen, der Mitglied im Verein Chiemgauer ist.
C D gilt nur in bestimmten Geschäften, die auf einer offiziellen Liste stehen.

2 Der Chiemgauer verliert im Gegensatz zum Euro an Wert,


A D deshalb sollte man ihn lieber nicht annehmen.
B D denn er wird ganz bewusst alle drei Monate abgewertet.
C D die Abwertung schwankt zwischen 2 und 8 Prozent.

3 Der zusätzliche Wertverlust beim Zurücktauschen in Euro


A D verringert für die Unternehmer den Anreiz, das Regionalgeld anzunehmen.
B D dient zum Teil der Förderung von Vereinen.
C D wird dem Verbraucher teilweise zurückerstattet, wenn er einen Verein unterstützt.

4 Die Kosten der Lokalwährung


AD werden fast ganz von den Unternehmen getragen.
B D werden durch Spenden gedeckt.
cD sollen Verbraucher und Unternehmer möglichst gleichermaßen treffen.

5 Der Jahresbeitrag für die Mitgliedschaft


A D übertrifft bei weitem 100 Euro.
B D wird hoffentlich den Kleinbetrieben bald erlassen.
C D ist gemessen am Werbeeffekt sehr gering.

6 Die Herausgeber des Regionalgeldes denken, dass der Chiemgauer


A D der allgemeinen Inflation entgegenwirkt.
B D schneller entwertet wird als geplant.
C D die Wirtschaft belebt.

7 Die höhere Umlaufgeschwindigkeit des Chiemgauer


A D soll zu einem Gewinn für die ganze Region führen.
B D bringt den Unternehmen in der Startphase mehr Belastungen.
C D entspricht genau den Berechnungen der Deutschen Bank.

8 Die örtliche Wirtschaft soll dem globalen Wettbewerb standhalten können, indem sie
A D die Kaufkraft vor Ort bindet.
B D sich möglichst weltweit vernetzt.
C D die Preise künstlich auf einem niedrigen Niveau hält.

9 Die Einschränkung der Konsumfreiheit


A D ist für Verbraucher mit Verantwortungsgefühl für die Region akzeptabel.
B D trifft vor allem Menschen, die wenig verdienen.
C D hilft dem heimischen Handel nicht.

10 Die Deutsche Bank beurteilt Regionalgeld nicht positiv,


A D weil dadurch die Weltwirtschaft verliert.
B D weil es nur ein neutrales Tauschmittel ist.
C D aber in bestimmten Situationen kann es die wirtschaftliche Lage doch verbessern.

58
69
'Msn uamnSlse8 'uaOUnJa4:::>!SJa/\JQJoSle 'l4:::>aJI!A!Zsep JQJ4:::>ne900G lias Wo •
lJ4QJaOU!aOUnlleMJa/\ alP pun (O~) JQJlSJanZ apJnM •
loqJaAS5unl!al4:::>euas a4:::>!IZlaSa5seo
ula)j:::>!MlU9SUaJ491 pun SU9UJ91
sap (6) aJapue uew ssnw 'UaUJal alJapu!4as 4:::>neJap U! 'aln4:::>S
Jau!a U! ·s·z 'ye4:::>sllasa8 alP 4:::>!S (8) ualJapu!4as UOAaqe41!al 4:::>Jnp•
(L) l4:::>!U4:::>!SuassQw ais 'ual4:::>gw ua4:::>ewais seM 'uap
(g) Jne l4:::>a~ u!a !aqep uaqe4 alJapU!4as •
uaJla4 UaU4!
uawou~4d
(v) u!a UJapuos 'sa4:::>S!U!Z!paw u!a)j lS! ounJapU!49S :lO!l4:::>~JlU!aaq
ye4os119s98 J9p u9q91 we (t;) alP lS! ounJ9pU!4as alP 40Jnp :alna4 •
Jal!aSua~Jn'v'Ja4ep UaJeM ' (G) sap uaoUnlialSJo/\
(~) Jap ounJapu!V\I" :Ja4QJJ.
(.5unJapU!4as lalnapaq seo
'IBV'J!8MZ lX81 U8P U8J9L.j8!S 'U8Z!lON 8!p SU8J9H S8P pU8JL.j?M 8!S u8zu?6J8 pun 6BJfjO/\ U8p
unu 8!S u8J9H .,,6UnJ8pU!L.j88" BW8L.jl wnz 6BJfjO/\ U8U!8 +?l!SJ8A!Un J8U!8 UB U8J9L.j8!S :uo!~en~!s
'Jlez uepun>tes 06 ueqeLj eIS 'Lj:JJnp Jn6 C eqe6jnlf eIS uese7
asg ••. V .LS3.L
TEST 4 "'
•• ÖSD

Schreiben insgesamt 90 Minuten

Aufgabe 1 15 Punkte
Situation: Sie arbeiten in einem deutschsprachigen Land und schicken Ihr Kind dort in einen pri-
vaten Kindergarten, der recht teuer ist. Jetzt bekommen Sie unerwartet folgenden Brief. Als
Vorbereitung für die Antwort haben Sie sich auf dem Brief schnell ein paar Notizen gemacht.

Tulln, 11.11.200...

Sehr geehrte Ir .... ,

leider müssen wir uns schriftlich an Sie wenden, da es in bi#.;übern:ucM!


letzter Zeit vermehrt Schwierigkeiten gegeben hat.

Sie haben Ihr Kind zwar bei uns für die Mahlzeiten
angemeldet, aber das Essensgeld für den letzten Monat
ist immer noch ausständig.

Außerdem weigert sich Ihr Kind recht häufig, das Mit- Uft Z-U/ HttU!~ ~ ~
tagsmenü zu essen. Unsere Erzieherinnen können sich beko1M.1M.:taber vor ~ Effelt/
aber nicht ständig nur um Ihr Kind kümmern. rUcIti:f Sarm
Schon vor zwei Wochen haben wir Ihnen mitgeteilt, dass WM? L~ HttU!fc/u.Ju., fiKd bd
Ihr Kind keine Hausschuhe hat und Sie schnellstens ein r!uw-t, verf~J W' foftrt
Paar besorgen möchten. Dieser Aufforderung sind Sie ~.q~ Wf) fiKd~jetz:t?
aber bis heute nicht nachgekommen. Uftjtaub~!

Zudem beklagen sich die Erzieherinnen, dass Sie Ihr W' vorher teLefoltier0 war
Kind in der letzten Zeit mehrfach nicht rechtzeitig abge- ~o.k.
holt haben.

Da wir ein privater Kindergarten sind, sind wir nicht


verpflichtet, Ihrem Kind einen Platz zu garantieren.
Daher möchten wir Sie im Interesse einer weiteren
Zusammenarbeit höflich bitten, die Regeln unserer
Institution einzuhalten.

Mit freundlichen Grüßen

Formulieren Sie nun ein Antwortschreiben, in dem Sie auf alle notierten Punkte auf höfliche und
formelle Weise eingehen. Es geht vor allem darum, Ihr Anliegen (gütliche Regelung der Konflikte)
trotz selbstverschuldeter Versäumnisse durchzusetzen.

60
~9
'(6un.J86IoJssnILPS 'UOqBlu8Wn6J\j
J8Ul8 nBqJn\j 'BW8LU SBP ul 6unJ~\HU1=J)S8lX8~ S8p nBqJn\j U8P ~::mB 18qBP 81S u861l~81S>180J88
L,•lSI
• 61l~81MqnBlJn wl U8~8Sln80 U8p SBM" BW8~~ wnz 6unul8V\J 8~811UQSJ8d8J~1lSI 81M •
L,PUBl W8J~1ul UOQBnllS 81P lSI 81M •
:81S UJ8ln~W3
L,0S U8~8SU8V\J81P
~81s u8P18~8SlU8 wnJBM L,U81~BZ81P~81s 81S U8J?I>1J881M :u8uOllBWJOJUI81P81S U8J81l8JdJ8lUI•
'U8WWBSnZ >1QsllBlSJ8p u8UOllBWJOJUIU8ls61l~81M 81P81S U8SSB:::I•
:u18 8l>1und 8PU8610JJnB 18qBp
81S U8~86 pun .J8J,JQMose: SU8lS8pulw 81S u8qI8.J~8S 'SnB ~811lJ!J~8SlBJ8J8t:JSBP unu 81S U8l18qJ\j
:l8PU8MJ8i\ >11lsQBlS8PU8610JJ\HBP U8qB~ 81S 'U8l1B~86 "lsl 6Q~81M
qnBIJn wl U8~8Sln80 U8P SBM" BW8~~ wnz lBJ8J8t:J UI8 JBU1W8S W8Ul8 ul U8qB~ 81S :uO!lenl!S
.1Vt:l3::J3 t:I S3 H~ 1l.l::JIt:IH~S
asg ••' 17.LS3.L
TEST 4 •••ÖSD

Schreiben insgesamt 90 Minuten

Aufgabe 2 • Thema B 15 Punkte


STELLUNGNAHME
Situation: In einer Zeitung haben Sie folgenden Artikel gelesen:

Oma und Opa im Audimax


Sie sitzen in der ersten Reihe, sind älter als der Lektor und wissen vieles besser. Wer sind die Alten im Hörsaal?
Die Matrikelnummer von Horst Leonhard beginnt mit ..46". Das steht für 1946, also für das Jahr, in dem er das erste
Mal an der Uni inskribiert hat. 1987 ging der frühere Manager in Pension und inskribierte abermals - "um meine
grauen Zellen zu bewegen,"
Mit dieser Einstellung ist Leonhard nicht allein, An österreichischen Unis studieren mehr als 11000 Senioren, was
etwa 4 Prozent aller Studierenden entspricht. "Was alle vereint. ist die Bekenntnis zu lebenslangem Lernen", weiß
Gerti Zupanich, Seniorenreferentin bei der ÖH, Die Magistra spricht aus Erfahrung: Sie selbst hat im Alter von 58
Jahren politikwissenschaft studiert.
"Die Motive. im Alter zu studieren, sind bei Männern und Frauen oft nicht gleich", präzisiert die Studenten-
vertreterin: Männer hätten oft bereits einen Abschluss und widmen das zweite Studium ihrem Hobby. Frauen
hingegen holen oft nach, wozu sie in der Jugend keine Möglichkeit hatten.

Schreiben Sie nun für ein Seminar eine Stellungnahme, Schreiben Sie mindestens 250 Wörter und
gehen Sie dabei auf folgende Punkte ein:
• Fassen Sie die für Sie relevanten Informationen des Artikels zusammen.
• Argumentieren Sie: Welche Vor- und Nachteile ergeben sich daraus, dass ältere Menschen in
allen Lebensbereichen präsent sind?
Erläutern Sie:
• Wie ist Ihre persönliche Meinung zum Thema?
• Wie ist die Situation in Ihrem Land?
Berücksichtigen Sie dabei auch den Aufbau des Textes (Einführung in das Thema, Aufbau einer
Argumentation, Schlussfolgerung).

Aufgabe 2 • Thema C 15 Punkte


KOMMENTAR
Situation: Sie haben in einer Zeitung den Text "Die Welt ist eine große Bibliothek" gelesen. (Sie
haben diesen Text bereits im Teil Leseverstehen bearbeitet.)

Verfassen Sie nun für ein Seminar einen schriftlichen Kommentar zu diesem Text. Schreiben Sie
mindestens 250 Wörter und gehen Sie dabei auf folgende Punkte ein:
• Fassen Sie die für Sie relevanten Informationen des Artikels zusammen.
Erläutern Sie:
• Wie ist Ihre Meinung zu diesen Informationen?
• Welche Chancen sehen Sie für BookCrossing in Ihrem Land?
• Welche Argumente sprächen für/gegen Ihre Teilnahme am BookCrossing? Auf welche anderen
Gebiete ließe sich BookCrossing übertragen?
Berücksichtigen Sie dabei auch den Aufbau des Textes (Einführung in das Thema, Aufbau einer
Argumentation, Schlussfolgerung).

62
89
'5UnU!8V\J 8JLjl 8!S u8pur]J58q pun 'lS! l8U5!885 J8SS8q Lj8BU 5UnU!8V\J J8JLjl 0l0.::l S8Lj818M 'U!58110)i
J8JLjI/u858110)i W8JLjl l!W WBSU!8W85 8!S U8P!8Lj8SlU::3 'ILjBMSn\;f JnZ U8Lj8lS (u8lUn 'S) SOl0.::l !8MZ
'U8pJ8M J.>pnJp85qB Ol0.::l U!8 Lj8nB IIOS 18>j!+N W8p nz 'IIOS
U8U!8Lj8SJ8 "UI85U\;f :fJOdS" BW8Lj~ wnz 18>j!fJ\;fU!8 J8p U! '5unl!8Z J8U!8 !8q U8l!8qJB 8!S :UOrj.enj.!S
Lj8!S 8!S U8>jUBp8q •
8qB5J8QO 8U!8 8!S U8p8JqBJ8/\ pun 8JI!H wn 8!S U8n!Q •
UO!lBnl!S 8!P 8!S U8q8JLj8S8q pun U8J~I>jJ8•
JO/\ Lj8!S 8!S U8118lS•
pun UB >j8LjlO!lQ8
J8p U! 8!S U8Jnl::J 'U8SS86J8/\ J8lndw08 W! >j8LjlO!IQ8 J8p U! 8/\!JPU8d U8JLjl U8qBLj 8!S :UO!j.enj.!S
asg •••. 17 .LS3.L
TEST 4 '•• öse

Sprechen insgesamt ca. 15-20 Minuten

Aufgabe 3. Kurzreferat zu einem vorgegebenen Thema ca. 10 Minuten


Situation: Sie sollen ein Kurzreferat zum Thema "Wien - eine Weltstadt mit Herz" halten. Sie haben
folgende Unterlagen zur Verfügung, die auch Ihren Zuhörerinnen als Handout vorliegen.

Der 51. Wiener Opernball halte mit der russischen Sopranistin


Die Top Ten der EU-Hauptstädte: Anna Netrebko einmal mehr seinen Superstar. Die 35-Jährige
setzte mit drei Arien aus Jule Massenets .Manon" die Glanz-
punkte zur traditionellen Tanzgala, die in diesem Jahr deutlich
,
,
....
'00 ._-----------,
weniger Prominenz als im Vorjahr aufbieten konnte. Doch der
Mangel an internationalen Stars und Spitzenpolitikern aus aller
'03 Welt tat dem Ball zum Höhepunkt der Wiener Faschingssaison
102
keinen Abbruch.
,..
10'
Die 5000 Gäste genossen den Glanz des mit Tausenden
Orchideen festlich geschmückten Opernhauses und feierten bis
zum Morgengrauen.
Leichter Dauerregen und die fehlende Prominenz trugen das ihre
dazu bei, dass die üblichen Demonstrationen in diesem Jahr aus-
[) Indexpunk!e
fielen. Eine Hand voll Protestierer stand 300 schwarz gekleideten
Polizisten gegenüber, die das historische Gebäude am Wiener
Opernring weiträumig abgesperrt halten.
Deutsche Fernsehzuschauer konnten die ersten Stunden des
Spektakels live an den Bildschirmen mitverfolgen. Nach Medien-
berichten kann das Wiener Opernhaus auch in diesem Jahr
wieder mit einem Millionengewinn aus den Einnahmen rechnen.

--
--
Wien: Attraktive Großstadt im Herzen Europas
Top-Noten für Wien - die Stadt mit der besten
Lebensqualität innerhalb der Europäischen Union. Von
Mozart bis Falco, von Olto Wagner bis Adolf Loos, von
Sigmund Freud bis Ignaz Semmelweis - sie alle
haben in Wien gelebt und es in dieser Stadt zu
Höchstleistungen gebracht.
Wien ist ein gutes Pflaster für internationale Karrieren

-
und ein optimaler Ort für schöpferische Leistungen,
heute genauso wie vor 300 Jahren.
-..•
Bereiten Sie nun Ihr Kurzreferat vor. Gehen Sie dabei auf folgende Punkte ein:

• Fassen Sie kurz die Informationen zusammen.


• Wie ist Ihre Meinung zu diesen Informationen?
• Vergleichen Sie die Informationen mit der Situation in Ihrem Land.
• Berichten Sie, wie Sie selbst mit dem Thema umgehen.

Denken Sie auch an die formalen Merkmale eines Referats (Begrüßung und Einleitung, Schluss, sich
nach Fragen der Zuhörerinnen erkundigen usw.). Sie können Ihr Referat sitzend oder stehend vor-
tragen und auch Notizen verwenden.

64
99
'UdIFllSldqJ1S 110 10A Ud:30:3Epgd udlloS 'lJngIqE IdM.ZJnE WElSldPUI)l dgOl:3 ldldWWlp-enO 0009
udSS1Wgld Udll0i\lldM. qJSPdqdlZ1d qJEU qJnE dUld 'SHodoU1W lSl sldqOl.L SdP llO ldO
Snodou1Y\l ul UdIdldS SEP SSEO 'SnodoUH'\l UOA
'ldSSEM ldwn EZZEId dqIEq dlP
uPdlqTIJSlJgqJSd'J 'ld:3unSE'J EInslO llgppd
lqdlS UdlnU1W ldM.Z UOAqIEqldUUl pun 'l1101d:3
'"UdWWO){dqnzldpdlM. Sd wn 'ssnw Unl lTIJEP
-snE qJSq){dq UdpldM. dqJngIqJS ':3Un:3dM.dH
SEM,ld qJnE UEW SSEP UldPUOS 'UUE){ Udqd:3
ul sdpngqd'J udPUdUUdlq qJHlUldWldA SdP
-sm lOU lqJ1U PId'J UEW SSEP 'UdIdldsudll0'a
:3UnlqJm ul 'lqdls qJHuqg pUdqJSngl Ud:3EM.
ul ldPUI)l d1P udUldI sun ldH" 'udllTIJnzJm
-lqdM.ldnd.'1 udlqJd WdUld SEP 'OlnEOll){dl3:
ldpdlM. IdS1QH ulds ldlldqlEnEH ldPO -ld:3E1
-lOlE1U1W uld qJ1S lZldS uoqJS "jldnd.'1 jldnd.'1"
'ldlSdM.qJSUd){u-e.I)l 'lSlZnOd sIE 'lld){qJ1I:3QW
:ll1TIlq d){JEf ldlSdJ1dSSEM. pun WIdH lWES
dlP ldqJnSdH d:3un( ldp lEq 'lqJnElqldA PId'J
lOWOW ldll0A Ul Uu-eWlqdM.ldnd.'11d:3pqg(lqJE
SEP lSI 'UdpldM. lqOldld Ud){UTIpln'J WdUd:31d
E){llZ um 'd){JOI:3W1E1\f dUld ll1PqJS 'Udll0M.
qJEU udldlwnsu0)l SEP UUE){ - udl){npOld
udIqEzdq dqJnSldAS:3UOldUQqJSldL\ UdqJS
udqJsqudqlnE S:3dM.qJlOp llw l){lEWOll){dl3:
-luugwqJEJ ldPU1W ldPO lqdW dlP lTIJ ESSE)!
-UlnlES WdUld ldPO dIEnH-ldJOH udlmq
ldp u-e UdpUn)l UdUldl){ UdlSld dlP SIE dpEld'J
-d:3qJEU SQqnulw lOZ ulq slq olpnlsqdsUld.'1
'ulpUndl.'1 ldlql udddn){- lWES Id:3gUld:3UH
-.'1'aO Ud:3nqJmSuoq){unJ WOA - UdUOqEls
llEwdq pun UPd){qdWSO)l sre qJ1S lqJnS
-UdWdq.L Sl lldZldP u\f 'UdWqdU qJOldsu\f
-ldA Ud:3d:3Ulq EnU\f dUldl){ dlQ 'UldUQqJSldA nz
ul Ud:3UnlSldPSUdlQ ldPO udJm){Uld UdlEM
Id:31EEH dqn.L dUld JnE ){JOlO UdlZldqdq WdUld
UUEP ldPUI)l dlP UdUUQ){ SOUnOlO3: 01 I lWESd:3
llw U1M.l3: Ud:3dllo){lnqJS sdlql JdO){Ud){J01
-SUlllW 'UdWqdU nz :3u-eJdw3: Ul (){UEqIEuoqEN
UdP 'ldqEp dpEld:3 lSl uIwsEI d:3Pqg(JIQM.Z dlQ
udqJSlqJldlldlSQ ldp UOA qJSPHJOlP) PId:31EH
'lEW10JUld1)l wl udIqTIlS){qdwSO)l ldlulq pun
dUd:3ld-SHOdoulW SEP wn 'UdSldmE'a sdsnEH
UId:3dIds 10A qJ1S Ud:3uglp ldPUI)l :31ZUEM.ZdlP
SdP dIE11l.'1 ldUld '){UEH lOZ udlqEI vI pun
U\f 'qdPldqqJOH lqJSlldq 01pnlS-:3unAlS WI
ldlA
udqJS1M.Z dddOl:3IdlZ Ud:3un( ldp :3dM dlSld
ldp llqTIJ PUEH ldp Ul ){JdqJS WdUld llW 'lET){ 'UdUldI UdUUd){ UdUdSqJEM.l3:
lPElSldPUI)l UdUldPOWqJOq ldp Udl;}lldH WdP ldp lldM dlP qJSpdIdlds OS pun udJdTIIqJS
qJEU qJldl:3OS pllM. 'lSl lUldWd:3 nWEp SEM UdllOlSJOldH udqJHpdlqJSldlun dIP Ul UUEP
llOP UdUUQ){ ldPUI)l 'lnEqd:3qJEU lqnJqEllTIW
'E1AE10S llgl){ld '"udlqEJ1d
ldPO lqdM.ldnd.'1 'ldZHod dlM. Ud:3UnlqJpUm
lJEqJSlldSd'J ldldsun lldM dlP qJSpdIdlds
dqJIpUdJ]Q qJm ldqE 'dlJgqJSd'J dUdpdlqJS
ldpUrx dlP Udll0S SHodoU1W ur' 'SEdolO3:
-ldA UdpldM. UldldWlElp-enO 0009 PUOl Jn\f
lpElS dlnEqd:3qJEU ldPUI)llTIJ SUd:3ld 'dlSld dlP
SHodoU1W lSl 'lSl S){lEdudwdq.L UdlOdl 0103: ·uaplaM. ~ulaIa~ uauual{ rps!laIa!ds
UdU0l111W lqJE SdP ldwmUd:3m pun 10lEmuI ulapußI uap UOA uaIIos ~IaM.UaUaSlpl?M.IH
qJldl:3nz dddOl:3SUdWqdUldluO ldUld HW pun a}nJag - ~auHQla "sHodoUH\l" ~Pl?~S
ldp 'E1AElOS UIM.l3: lnE1 'Ud:3dId:3 d){JTIlqsqJld'a -lapußI a!p laqwai\ON 'SZ Wl? pllM. al{)~pq
ldUdlM ldp UE :3qSUTI:3S1qd){ldA 'Ud:3Elg: -slplall laualM lap laq OUßI-xxaIdaul:> wI
'u8qe6Jnv 9 8!P UUBP 8!S u8s91 pun lX81 U8PU8610J U8p lSJ8nZ 8!S U8S8l
US4SlSJSASSSl
aso •••. S .1.53.1.
TEST 5 •• ÖSD

Jeweils zwei geschulte Erwachsene betreuen jährige Jasmin die dem wirklichen Leben zum
die zu absolvierenden Aufgaben und Spiele der Verwechseln ähnlichen Geschäfte und
Kinder an den einzelnen Stationen. Bei Bedarf. öffentlichen Einrichtungen. "Eine Investition
etwa beim Erkunden eines nachgebauten in die Zukunft". sagt Georg Kraft-Kinz.
Kanals der Stadt Wien. gibt es eine Video- Vorstand der Raiffeisenlandesbank Nieder-
Einschulung. Eine eigene Angestellte ist für österreich-Wien. zur 100.000 Euro te uren
die Verknüpfung der Minopolis-Philosophie Minopolis-Investition seiner Bank. Die Kelly
vom "praxisgerechten Lernen fürs echte GmbH hat sich die wirklichkeitsgetreue
Leben" (Erwin Soravia) mit dem Lehrplan von Nachbildung der Wiener Fabrik inklusive Flat-
Volks-, Haupt- und Mittelschulen abgestellt. Screen und Testlabor satte 200.000 Euro
kosten lassen. "Der Unterschied zu einer nor-
Bernhard Rathmayer. Erziehungswissen- malen Marketing-Maßnahme". so Erwin Sora-
schaftler an der Universität Innsbruck. sieht via. "ist. dass die Kinder das ganze System und
das pädagogische Prinzip von Minopolis jedoch den Ablauf eines Unternehmens verstehen ler-
differenzierter. "Die Grunderfahrung. dass nen." "Attention-Marketing" lautet der von
das. was ich tue, auch etwas bewirkt. ist sehr ihm kreierte. verkaufsfördernde Terminus
wichtig". sagt er. "Hier handelt es sich jedoch dafür. "Würden die Geldgeber nicht inves-
lediglich um einen Versuch. Geld zu ver- tieren". sagt Erwin Soravia. "würde es Minopo-
dienen. indem der Wirtschaft Werbemodelle lis gar nicht geben."
angeboten werden."
Kurz vor der Sperrstunde sitzen auf der
Tatsächlich besteht das Leben auch in zuvor noch überschwemmten Piazza drei
Minopolis nicht nur aus aufregenden Feuer- Buben auf einer Parkbank und zählen konzen-
wehreinsätzen. Live-Song-Contests vor laufen- triert ihre eben verdienten Eurolinos. Nach
der Kamera. Logos und Firmenschriftzügen. Beendigung der Tätigkeit sieht einer von ihnen
Denn die Finanzierung der teils sehr auf und ruft: "Mit dem Geld kauf ich meiner
aufwändigen Themenstationen erfolgt durch- Mama jetzt ein Auto."
wegs über Sponsoren. "Cool" nennt die zwölf-

66
L9
'u8nBq ijun>jnz J8p J8Wlj8UI!8lSijBlj8Sl-l!M SIB J8PU!>i 8!p JnB U8JOlS8AUI 8!P J8p !8q D ~
'U8>j88M nz lSnlJnB>i 'lBlj 18!Z SBP 8!U!l J8lSJ8 U! 8!p D 8
'U8110M U8l!8J8q 8pn8J.:J UJ8PU!>i U8P J8q86PI88 8!P J8p l!W D 'V
'6unWlj8UJ8lUn 8U!8 lS! s!lodou!V\J 9
'lWWO>j ZJn>j nz llj8!U 6Unlj8!ZJ:3 8!p lj8nB U818!dS W!8q SSBP
'U8lj88JdslU88!ljdoSOI!ljd
-s!lodou!V\J J8p lj8nB SIB u86unJ8pJoJUV U8lj8S!lnlj8S U8p IljOMOS 818!dS 8!p SSBP D 8
'U8J8!AlosqB u8qB6Jnv 8Jlj! J8PU!>i 8!P SSBP D 'V
'U8pJ8M llj8BW86 8JnJ88 8U8P8!lj8SJ8A JnB lsnl UJ8PU!>i U8p lIoS l!WBP D ~
'lll8lS86 6un6(!Jj8A Jnz OU!IOJn3
UOA WJ0.:J U! >jUB8 U8U86!8 J8Jlj! U! UJ8PU!>i U8P pJ!M PI88 86!pU8MlOU nZBp SBP D 8
'l8llj8!J8q snBH W! o!pnlS W8U!8 snB pJ!M J8q(!JBp D 'V
'lBlj l-l8!lS8AU! oJn:3 U8UO!II!V\Jllj8B JjnMlU3 U8P UI UI811BJ8WmU86!3 U8J8p D ~
'u8pU!JnZllj88JnZ U8U8Slj8BMJ3 J8p ll8M J8p U! lj8!S 'U8UUQ>j U8UJ81J8PU!>i 8!P J8p U! D 8
'l8PU!J8q >jJBd U880J6 J8l8WlBJpBnO 0009 W8U!8 U! lj8!S 8!P D 'V
'lPBlS-!U!V\J 8!p l8!8lj s!lodou!V\J ~
'U8ll10M U8lj8668M u81ljBZ nz 8UljO 8lS~8 86!u!8 1!8M '86BIUBWJBI'V 8!P lUQl-l8 D ~
'lWW8Mlj8SJ8q(! J8SSBM l!W lj8!1ZlQld lPBlS J8p 1!81 U!8 pJ!M D 8
'snB J8n8.:J lPBlS J8p U! llj8!Jq D 'V
'U8SSBI UJ8UQlj8SJ8A lj8!S J8PU!>i 86!u!8 PU8Jlj~M ~
'U8qBlj U8181dS wnz l-lQ u86!llj8!J U8U!8 8!S l!WBP
'U8UUQ>j
U8J8!qoJdsnB u8JnJ88 U8U8P8!lj8SJ8A U! W8J8pUB J8lUn l-l0P lj8!S 8!S l!WBP 00 8
'U8pJ8M ll18lS86JOA 8JnJ88 8U8P8!lj8SJ8A UJ8PU!>i U8p OM D 'V
'(18!dS!88 8lj8!S) U8Zn8J>juB (8 J8pO
8 V) l-lOMlUV 86!llj8!J 8!P 8!S W8PU! 'u8qB6Jnv U8PU8610J 8!P 8!S u8sQl 'lx81 U8P lSJ8nZ 8!S U8S8l
asg ••' S J.S3J.
TEST 5 ~•• ÖSD

Leseverstehen insgesamt 90 Minuten

Aufgabe 2 5 Punkte
Lesen Sie die 10 Überschriften und die 5 Texte. Ordnen Sie dann den Texten (1-5) die passende
Überschrift (A-K) zu und tragen Sie die Lösungen in die Kästchen unten ein. Pro Text passt nur eine
Überschrift.

A
Teurer, aber nicht viel besser

B
Öko-Verband fordert mehr Subventionen

c
Gemeinsam für den Bio-Standort Österreich

o
Österreicher tendieren zur gesunden Ernährung

E
Bio ist nicht 9fekh Bio

F
Aktionsprogramm "Bio sucht Bauer" erzielt erste Erfolge

G
Bio-Lebensmittel aus Deutschland werden knapp

H
Bio-Produkte: Qualität hat ihren Preis

Bioprodukte bestehen Pestizidtest

J
Biomarkt wächst - Qualität bleibt auf der Strecke

Text 1 2 3 4 5

Überschrift
DDDDD
68
69
'UPP 0!8 LpnB lSI 'llj8lS ~nBJp 0!8 0M :l6!8Z86 lBlj lS8l. J80 'U8UU9>1 U8SSBI
-J8f1 8l>jnpoJdo!8 J8p l!8ljllj::l3 8lnlosqB 8!P ~nB lj::l!S 8!S SSBP 'U8UUllU8WnSU0)1 U8p S8 lS! 6qlj::l!M PU8lj::l8JdSlU8W80"
'8110Cl 81BJlU8Z 8U!8 18qBp ll8!dS U8UOWJOH pun B>1!lO!qqU\t 'U8P!ZqS8d UOfl l!8ljU8S8Mq\t 8!0 'U8~nB>1 nz 8l>1npOJd
8lj::lS!60I0!q 'lS! U8UUllu8WnSU0)1 8!P JOJflqowldnBH SBP l!8ljpUnS88 SSBP 'lBlj U8q86J8 JBI>18!pnlS 8l!8M-n3 8llj::llllU8~
-~9J8f1Un lj::lOU 8U!8 SIB 'J8lj::l!ln8J~8 oswn PUlS u8lBO 8S8!0 'U8qnBJl. pun U8>1lj::lSl8MZ '18~d\t 'S!qJIJ)1 'lj::lnBl '18q8!MZ
'18~dl'iPJ3 'U8UOJB)1 '!u!lj::l::lnz 'U8lBW0l. :8l>jnpoJd u8llj::lnSJ8lUn 8!0 'U8U8>1l>jJBWJ8dns 'U8lj::lS!lj::l!8JJ8lS9 u8W9J6
U8P!8q J8p U8!U!l-0!8 8!P 8!M osu8q8 u8Pl'illS0>1JnlBN pun -0!8 snB 8l>jnpOJd U8PUBlS PUBlS~IJJd W8P ~n\t 'JBqS!8M
-lj::lBU 8P!zqS8d U8JBM u8qOJd U8lJ81SAIBUB U8!M WBlS J8p llBlSUBS6unlj::lnSJ8lUnl8Ulwsu8q8l J8p UOfl 9 ~ J8p J8U!8>1ul
:s!uq86J3 8lj::l!ln8J~8 SBO '8SIJW88-0!8 pun lsqO-O!8 lOq86u\t 8lj::l!llll'iljJ8 lZl8[ SBP lj::lJnp J8nb 8l8lS8l OOOe: l\t80l8
H
'lIB~181/\ 'lBuBP8f1 18B8!S-0!8 SBP JIJ~BunUpJOJ8/\-0>10
8lj::lS!6oI0!q pun 8!6J8U3 'ijnl 'J8SSBM 'u8P08 u86BI -83 81p S8 SIB '8l>jnpOJd 8Jlj! JOJU8P8l!J>1nBqU\t U8J86
-pUnJ6Su8q8l J8p 6unZlnN 8110flS6unlJOMlUBJ8f1 pun -U8JlS lj::lOU l!W U8qJ8M B?8 J8pO J8l8W8p 'PUBIOI8
6unllBljJ3 8pU86JOSJOfl JOJ ijBlj::lSlJ!MPUBl U8lj::lS!lj::l18J 8!M 8PU?qJ8f10>10 pun 'U8SSBI nz U8lj::lBW undB>1 ~nCl
-J8lS9 J8p u8uoqnmsul !8Jp 8!P U8lj8lS WBSUI8W88 U8lnB U8P 8lj::lUBJ8 J8p U! U8~Blj::lS U8ZJBMlj::lS u8B
'U8110M W8lj::l!S lj::l18JJ8lSQ -!U8M UOfl llj::l!U lj::l!S wn 'J8Bn8ZJ3 pun J81pUl'ilj80J8
lJOpuBlS-O!8 U8P B!Jlsn\t 0!8 pun W8WWB>1SijBlj::lS U8~dWl'i>1 WnJBp 'llj8ls~nBJp 0!8 UU8M 'lS! upp 0!8
-lJ!MPUBl 8!P 'wnp8lS!u!WSijBlj::lSlJ!MPUBl SBP W8p lj::lnB SSBO 'pJ!M ll8BoW8B SSBP '80JB JljB~88 8!P lSI
l!W '6unl!8J8qJO/\ U! 6Unl>1JBWJ8/\ pun 6unlBJ88 U8l 8BBJ~lj::lBN U8U8B8qS8B lUBSBJ lJBJ8p J8U!8 !88 'lj::l!S
->1UndJ8Mlj::lS U8p l!W WWBJ60JdsuOIl>j\t-O!8 S8U86!8 UBW lBBJ~ '8l>jnpOJd-OI8 8!P IIB lj::l!lZl9ld U8WW0>1 J8qB
U!8 unu lSI "J8nB8 llj::lnS 018" OU0V'J W8p 8l'iW88 J8ljoM 'IPll pun snld 'lI8lj::l18Cl 'B>18P3 8!M U8l>jJl'iW
'U8slj::lBMnZl!W PU8lj::l8JdslU8 UO!l>1npOJd -J8dns U81BWJOU ZUBB U! lj::lnB UJ8pUOS 'U8P?I0>10
J8p U! l>1JBV'J u8puI8>1::lIMlU8 flll!Sod lj::lIS W8p l!W U! Jnu llj::l!U 81!8MJ8IU!W S8 lqlB 8l>jnpoJd-o!8 lj::lOÖ
wn 'lj::l!P8pJO~8 Jlj8W 8q81Jl88-018 000'0 ~ lj::l!8JJ8lSO 'PUlS l8Ulj::l!8Z8BsnB 18B81S-018 u8BI>1::l8-g U8lUUB>18q
UI pUlS 6qsu~6uBl 'l6q9u8q 8q8ul88-0!8 Jlj8W SnBl!8M U8lj::lS!MZU! W8p l!W PUBllj::lSln80 U! 8!P 'U8JBM
U8pJ8M pun u81ljBzSq8Pl88 8!P U8J81UBBlS lj::lOUU8P JOJ 8!M u8BunJ8pJO~U\t u8q18S8!P l!WBP U8l18B S3
'U18 ~ 'JN PUBIO!8 SIB 8110JJ8l!8JJO/\8!P JBI>1l!WBP lWWIU 'U8WWBlS nBqu\t W8lj::lS!Bol0>19 snB
lj::l!8JJ8lSO 'W!Jl8q 8lj::ll'iI~ZlnUJBJB\t U8lWBS8B J8p lU8Z0Jd 96 SU8lS8PU!W nz lj::lnB ssnw 'lJljOJ 0>10 J8pO
UB u8lj::ll'ii~ J8l8ijBlj::lSlJ!M8q lj::ls!BOIO!q 1!8lU\t U8p SBM 018 MuB88 U8p U8WBN W! Jnu lsql8S SBP 'l>1npOJd
'J8l18JU8ZlldS J8l18M-n3 lU8Z0Jd 0' ~~ l!W UO!SS!ww0)1 S8p8r 'U8ijUlj::lSJo/\ 8n8U UI8111Ws6unJljBN-OI8 UOfl
-n3 J8p llj::lP88-lBlSOJn3 W8lZl81 lnBI lSI lj::l18JJ8lSQ BUnUU8>1J8U\t 8!P JOJl!8M-n3 U8l18B LOOe: BUB~U\t l!8S
GI DI
'nZU!lj J8qJ88 J8pUBX81\t J8JljOJSijl'ilj::lS88-Ml08 '"ln8" 8l0N 8!P 8Blo~nz ijplj::lSl!8Z J8p 8lU8!pJ8f1 U8lJBSUO!l
8lBOJ ',,8lj::ll'iI.::l J8l8ijBlj::lSlJ!M8q lj::lS!BOI0>19 U8Slj::ll'iMnz ->1npOJd J8P!8q 18U!WSu8q8l 8l18MZ S8p8[ IBWU!8 llj::l!N
U8p !8q PUBlS~8!l. U8lj::lSPOlS!lj U8U!8 B!l!8Zlj::l18IB ',.lnB Jlj8S" UI8 8l>jnpoJdol8 J8p lU8Z0Jd J8!fI pun U8JBM
pun wnlslj::lBMl>jJBV'J W!8q 8BIJI~U8lj9H U8qBlj J!M" u8118uOqu8f1U0>1 J8p lU8Z0Jd U!8 Jnu U!JBp U8llj::l!8J
:UO!lBnl!S 8lj::l!llj::lIJJdsJ8P!M 8U!8 lj::l!S 8q8BJ8 l!WBO -J8 lj::lBUW80 'snB LOOe: S!q e:OOe: UOfl SlS8ll8111wsu8q
,,'llj::lSJJ8lj ll8ljddBU)1 lj::l!l lj::ll'iSlBl" l>1JBV'J W8p ~nB -8l 179 U8qBBu\t U8U8B!8 lj::lBU 8l8lJ8M lS8lU8JBM Bunl
SSBP 'J8lj::lllln8p J8WW! 8pJ8M s3 'U!P88 U! U!8lSU8M9l -ms 'U8MolSsBunJ8!flJ8SU0)1 llW 18U!WSu8q8l 8118uOq
nz ZU!Jd X1I8.::1(Ml08) ijBlj::lSlJ!MI8U!WSu8q8l 8lj::ls!B -U8f1U0>1 SIB J8118Ulj::lS u8B8BBP U8qJ8pJ8f1 uoq>1npOJd
-010>10 s8pun8 S8P' ~8lj8 J8p 8lBBS '"BunBJoSJ8/\ pun -018 snB lSJnM pun lj::lS!81.::1'81W8lj8 UOfl 18J~ 18B8Cl
8BBJ~Li::lBN U8lj::lS!MZ 8J8lj::lS 8PU8Wlj8UnZ" 8UI8 8q8B J8p U! nBqu\t W8lj::lS!BoI0!q snB 8SIJW88 pun lsqO U8!8S
s3 'U8pJ8M l>j::l8P8B uO!l>jnpoJd J8lj::lSIW!8lj snB Jlj8W SBUlpJ811\t 'u8l>jnpoJdzU8JJn>1U0)1 U8P !8q SIB J8>1J?lS
llj::l!U UUB>1 PUBllj::lSln80 U! UI8Ulwsu8q8l-0!8 lj::lBU l?lllBnO 8Jlj! l>jUBMlj::lS W8pnz 'J8SS8q llj::lIU ijO J8qB
8BBJ~lj::lBN 8!0 'UBJBp Plnlj::lS 81p w8pul'il U8p lq!B U8>1::l8Wlj::lS 'J8Jn8l SU8lS!8W nBqU\t W8lj::lS!6ol0>19 snB
MlQ8 pUBqJ8/\-0>1Q J80 'l8ijBlj::lSlJ!M8q l>18JJ0>1lj::lsIB 18u!ws6unJljBN PUlS 8610~nzw80 '"lS8l." ijPlj::lSl!8Z J8Jlj!
-010>19 U8pJ8M J8P18.::1J811BlU8Z0Jd ~uOJ IBWU!8 llj::lIN 8qBBsn\t U8118nl>jBJ8p U! lS8lU8JBM 6unWlS 81p lWW0>1
'u8lj::ll'iI~nBqu\t 8PU8lj::l8JdslU8 SIB U8Slj::lBM8B J8>1Jl'ilS l!ZB.::I W8S81P nz 'UI8U!WSu8q8l u8118uOqu8f1U0>1 UOfl
u8l>jnpoJd-o!8 lj::lBU 8BBJJl.j::lBN 8!P lS! PUBllj::lSln80 UI wnB>1 ll'il!IBnO J8Jlj! U! lj::lIS U8P!8lj::lSJ8lUn 8l>jnpoJd-o!8
D D
asg.. S .J..S3.J..
TEST 5 ••••
ÖSD

Leseverstehen insgesamt 90 Minuten

Aufgabe 3 5 Punkte
Lesen Sie den folgenden Text und fügen Sie die Abschnitte A-G an der richtigen Stelle (1-5) im Text
ein. Achtung: Zwei Abschnitte passen nicht in den Text!

Wale sprechen mit eigener Grammatik

Wale, die Kolosse der Meere, gelten schon seit längerem als besonders kluge Tiere. Nun
haben Wissenschaftler bei den Säugern ein weiteres Merkmal hoher Intelligenz entdeckt:
komplexe Sprache. Lange galt die Grammatik der menschlichen Sprache als Inbegriff des
menschlichen Herrscheranspruchs - war doch nur der Mensch in der Lage zu einem so kom-
plexen Zusammenspiel von Wörtern, Sätzen und Bedeutung.

Damit sich die Damen nicht langweilen, wird der Song zudem immer wieder weiterentwickelt
und variiert.

Das Computerprogramm wertete dabei aus, wie viele Informationen mit Hilfe der unter-
schiedlichen Geräusche übermittelt wurden und verglich dies mit der Informationsübertragung
bei der menschlichen Kommunikation.

Sowohl das Computerprogramm als auch die Gutachter stimmten darin überein, dass in den
Walgesängen Grundformen einer solchen Struktur zu finden seien.

Zum Vergleich: In der menschlichen Sprache transportiert schon ein einzelnes Wort etwa zehn
unterschiedliche Informationen - so wie Einzahl oder Mehrzahl, positive oder negative
Bedeutung oder etwa Zustimmung.

Es sei daher verständlich, dass sich in dieser anderen Umgebung, in der sich Schall viermal
schneller bewegt als in Luft, auch andere Kommunikationsformen entwickelten.

70
r--------------------------------------------------------------------------------------------------------------------,
'U8UUG>1 U8JGLj 1-Lj8IU
Je6 J8pO WnB>1 J8SSBM J81-Un U8JLjO U8J8SUn 1-IW U8Lj8SU8V\J JIM 81P '81-nBl 8118ULj8S '8ZJn>1 wn Lj81S
S8 1-18PUBLj18qJ81H :u861l.J.?Lj8S8q Lj8!ILj8?S1-dnBLj sun J!M U8U8P 1-!W '"S6UOS8IBLjM" U8Lj8S!SSBI>18!P
pun "spunos IBPOS" U81-UUBU86 os 8!p :U8P8!Lj8SJ81-Un U86U?S88 uo/\ U8fJV !8MZ U8Lj8S!MZ pJIM s3
r--------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
I
I
I
I 'U8ZJ!Z8q nz U8SS0U86fJV U8Lj811Q8M
I
I
I 81P wn 'P8!l S81-WW!1-S8q zUB6 UI8 UO!1-Blndod J8U!8 81BM18>18ng U8Lj8!IUU?W U8U8SLj8BMJ8 811B
I
I
I u86uIS 1-!8zs6unJBBd U86!1-BUOWSLj88S J8p PU8JLj?M 'IBMI8>18ng U8p :1-U8!P8q U8Jn1->1nJ1-SLj8BJdS
I
I
I
I
J8U8P8!Lj8SJ8/\ Lj8!S SBP '1->188P1-U8 U8S8M S8J81-!8M U!8 J8Lj8SJ0::l U8qBLj unu Lj800
tI _
:I
r--------------------------------------------------------------------------------------------------------------------,
I I
I I
! '>1!1-BWWBJ8 J8p8r 1-U8W813 !
! S86!1-Lj8!M U!8 - 868!1 8punJ6nz Jn1->1nJ1-S8Lj8S!Lj8JBJ8!Lj 8U!8 U81-BO J8p 8610JU8Lj!8Cl J8p qo 'U81- !
! -IIOS U8PI8Lj8S1-U8 81P '1-68186Jo/\ UJ81-Lj8B1-n8 U8U8P8ILj8SJ8/\ 8610~qBU81-BO 81P 8pJnM PU89811Lj8SUV !
I I
~
I 4I
3
r--------------------------------------------------------------------------------------------------------------------,
I I
I I
! 'UI8SSQILj8S1-U8 nz s86uBS88 S8p U8Jn+>1nJ1-S8!P '6unU:lt0H J8p i
! U! - 1-Lj8nSJ81-UnJ8nBU86 S8WWBJ60JdJ81-ndwoO S8UI8 8JIIH 1-IWunu U8dJIZ pun U8ULjQ1-S 'U8!8JLj8S !
! SnB 8610JqV 8S8!P U8qBLj (IV\JHH) S81-nmSUI It:qp8V\J s8Lj6nH pJBMOH S8P J81l.J.BLj8SU8SS!M !
tI JI
o
.--------------------------------------------------------------------------------------------------------------------.
! 'U8P8!Lj8SJ8/\ 6!IIG/\ U8J8SUn J8p UO/\ 1-18MJ8SSBMJ81-Un 8!p !8S Lj8!19811Lj8S :Lj8!1J8p !
i -UnMJ8/\ J81-!8M 1-Lj8!U Lj80p8r U8!8S '!>1nZn s !rnACl J81-!8IU8!pn1-S J8p fJ?I>1J8 os '8P8!Lj8SJ81-Un 8S8!0 i
t J
r--------------------------------------------------------------------------------------------------------------------~
I I
I I
! 'PU8Lj8!8JSnB 6!IIG/\ >188MZ U8JLj! Jm !
i pun Lj8!1UnB1-SJ8Lj80P U811?::lU86!U!8 U! 1-S!8!S J8qe '1-ILj8J>1!1-BWWBJ8 86!1-Gu 8!P U8ULjl ep 'JBqLj8!816 !
i -J8/\ U8Lj8SU8V\J S8p 8Lj8BJdS J8p Jn1->1nJ1-S
U8X8IdW0>1 J8p 1-!W1-Lj8!ULj8!IJQ1-BU1-S!8Lj8BJdSJ8!1 8S810 !
I I
~-------------------------------------------------------------------------------------------------------------------_!
8
.--------------------------------------------------------------------------------------------------------------------.
I I
! 'OOP S!q 08~ !
! SnB U81-S6U?1 8!P 'U81-U8W813 9 snB U8Lj81-S8q U81-18LjU!8SUOI1-BWJOJUIU81-S8ZJQ>18!0 'U8q86J81-18M !
! U8UO!1-BWJOJUIUB 1-8S S81-WW!1-S8q U!8 SI!8M8r 8!P 'U8U8q3 U8U8P8!Lj8SJ8/\ snB 1-Lj81-S8q8!S :8Lj8BJdS !
! U8Lj811Lj8SU8W J8p 8!P SIB SJ8pUB 6!IIG/\ JBMZ 1-S! 86u?S861BM J8p Jn+>1nJ1-S8Lj8S!1-BWWBJ6 8!0 !
I
tI J
i1-X81 U8p U! fLj8!U U8SSBd 8nlULj8sqV !8MZ
:6Un:JL{8't;j 'U!8 :j.X81 wl (9-~) 81181-Su86!1-Lj8!J J8p UB 8!S 81S u86m pun 8-V 8n!ULj8sqV 81P 8!S u8s8l
asg ••• S .LS3.L
TEST 5 ' •• öse

Leseverstehen insgesamt 90 Minuten

Aufgabe 4 5 Punkte
Situation: Im folgenden Werbebrief fehlen einige Wörter.
Lesen Sie den Text und ergänzen Sie die fehlenden Wörter (1-15). Achtung: Die Lösungen müssen
sinngemäß, grammatikalisch und orthografisch passen. Es gibt für jede Lücke eine Lösung mit nur
einem Wort. Keine Lücke darf leer bleiben.

(0) _....:::D"""M=--_erste Tübinger Schokoladenfestival ist einzigartig in Deutschland. Europäische


Spitzenmanufakturen präsentieren (1) ihre erlesenen Produkte. Die

chocolART (2) ihre Tore erstmals vom 5. bis 10. Dezember in den male-
rischen Gassen der vorweihnachtlichen Altstadt Tübingens. An rund 70 Ständen und Stationen auf
dem Tübinger Schokoladenpfad will sie die Gäste mit köstlichen schokoladensorten. zart schmelzen-
den Pralines und feinsten. handgeschöpften Trüffeln (3) _

Was in Perugia und Washington. Brügge und Stockholm bereits eine lange (4) _
hat. fehlte bislang in Deutschland: ein Fest. bei dem sich alles um die Schokolade

(5) _________ . Diese kulinarische Lücke (6) jetzt die


chocolART in Tübingen. Chocolatiers aus Frankreich. Italien. Österreich. der Schweiz und Deutsch-
land (7) die exotische Vielfalt und puren Genuss.

Die Mayas waren (8) davon. dass die Schokolade göttlicher


(9) ist. Bei ihrem Siegeszug durch Europa hat die Xocoatl- so der aztekische
(10) - auch die Kunst und die Literatur (11) _

In Tübingen gibt es während der chocolART ein abwechslungsreiches Kulturprogramm. in dessen


Mittelpunkt die vielfältigen Produkte aus der Kakaobohne (12) . Süßes aus
der Tübinger Cafehaus-Geschichte zeigt beispielsweise das Stadtmuseum. Ganz ohne zusätzliche
Kalorien geht es bei diversen literarischen schokoladen-Lesungen. bei den schoko-Kunstaus-
stellungen oder bei den schokoladen filmen in den Tübinger Kinos (13) _
"Zutritt nur für Kinder" (14) es bei der schoko-Werkstatt von Ritter Sport.

Die Creme de la Creme der europäischen Schokoladenhersteller wartet beim ersten Tübinger
Schokoladenfestival auf Flaneure und Liebhaber. (15) zur chocolART! Wir
---------
freuen uns auf Ihren Besuch!

72
SL
'U8lJ8J~8q 8!J~SnpU!lJo~s~sun>i J8pO U!Z!P8V'-j8!M 8LP!8J88 LpnB pJ!M 0 ::>
'U8~n8p8q SM>il JIJ! snv SBP pun U8~186 J118>jJ8AU8P J()t 8!U!l J8~SJ8 U! pJ!M 0 8
'U8Jl11J!68!J>j~18M u8HUO wnz 8S!8MJ811::l!16qw pJ!M 0 V
10 uoJ\ 6UnJ8!UO!lel:j 8!a 0~
'~8pJqt86 SIB ~8PU!118q J8118J811S!q8pJnM 0 ::>
'HB~S UeW118UJ8~Un U8UI8ZU!8 U! Jnu ~!8ZJnz ~8PU!! 0 8
'uepun!e6 6unsql 8JBqz~eswn eU!8 uol1::ls o~nBlJo~SJ8SSBM W8p ~!W ~Bl1 0 V
'IIOS UI8)!O!MlU8 10 wnz u8J\!leUJ8lIV 8!P '6um.josJo~ 8la 6
'~OdSUBJ~WOJ~S l1:::>Jnp8~snp8A 8U18>j~q16 S8 UU8p 'PUlS J8WBSJBds 8!p 0 ::>
'u8~uuq>j u86JOSJ8/\ BdoJn3 zUB6 8!S SSBP 'JBq>ju8pun S8 ~S!J8P!81 0 8
'u8~uuq>j u86JOSJ8/\ J811:::>!S
BdoJn3 zUB6 SIIB!U8q8 8!p 0 V
'8Zl8UWOJlS 81e)!01 'Spp6lJewS 8lP S8 lql6 u8zl8UgOJ~ U8p nz J\lleUJ8llV 8
'~S! ~8u6!886 SJ8pUOS8q 8!6J8U8U8UUOS J8p 6unz~nN 81p J()! u0168t1 8S8!P Jl8M 0 ::>
'pJ!M U811::lnBJq8!6J8U3 J118WJ8WWI ijun>jnz U! B>jUN 1!8M 0 8
'UUB>j u8nBq s>jJBdpu!M 8goJ6 BdoJn8pJON U! 8!M OSU8q8 J8!11UBW 1!8M 0 V
'u86n8ZJ8 816J8U3 U8l.jO~I~ u8goJ6 Jne uew PJIM WneJJ88WI8WV\I wl L
'U8J8!Znp8J 8>jJ8MijBJ>jwoN 8!P SIB J8>jJ?~S11::l0Ugo~ssnV-G08 U8p 8pJ()M 0 ::>
'UUB>j U8Z~8SJ8 8>jJ8MijBJ>jWON e!p JB60s se SSBP 'u86n8ZJ8 WOJ~S 181/\OS8~UUq>j 0 8
'U811::lBW 6!sS()ltJ8q() H8ldwo>j 8>jJ8MijBJ>j81110>i8~IB 8~uuq>j 0 V
Zl8UWOJlSPUlM S8l.jOSI~doJn8 Ul3 9
'UUB>j U86JosJe/\ Jeqles l1::l!SsnBH SBP SSBP 'snB u8pun~SHBMOI!>i 818!/\ os ~l1:::>BW 0 ::>
'UU!Me8 Jel1::l!IZmSnZ U!8 sluJBdsJee!6J8U3 J8p U8q8U ~S! 0 8
'ueqeJ~eq nz we~sAss6unij()l SBP wn 'IBwule ~l1:::>!U
Jep!81 ~l1::lleJ 0 V
'uue)! u86n8ZJ8 J8ql8S sneH sep 8lP '816J8U3 8la 9
'U8Je!p8/\ ~l1:::>lu~8M ueJl1! Jesn?H e!p l1::lJnPBP JleM '6ql1::l!M qlBl1sep l1::lnB ~S! 0 ::>
'uelJBl1::lS nz 0802: JO/\ 6un6u8J~SUV Jepuel1::leJds~ue ~!W ~S! 0 8
'ueJl.1lJ! %02:-0 ~ uo/\ 6UnJBdsu!ee!6J8U3 Jeu!e nz epJ()M 0 V
J8sn~H U8lle J8p 6UnJ8!Ues 8la V
'ell1::l!eJSnB J118W ~l1:::>!U
el1::l?I.::IeU8puBl1JO/\ 8!p JIJ! 6unZ!eH e!p l!eM 0 ::>
'e~11::lnBJqJ8/\ 6unZ!eH 81p JIJ! el6JeU3 le!/\ WJOU8 se IleM 0 8
'JBM uql1::lS Jl1es l1::l!pegn? se 1110Mqo 0 V
'U8pJ8M lneq86wn 8lssnw WI8l.jU8JOlu8S sea E
'ueseM86 6qqu ~l1::l!UUeJl1Br Je09 uep U! l1::lnB 8J?M 0 ::>
'u811e~s8q UJ8sn?H ue~IB snB Jnu 8!S uueM '6!sS()ltJeq() UUBP l1:::>nB~S! 0 8
'~SS?I U8>jU8S 11::lnBJqJ8/\8!6JeU3 Jep l1::lJnPBP l1::l!SUU8M 'e6BJ!U! UUBP ~wwo>j 0 V
8118»pelS J8zue6 sspqV J8a ~
'ueqe6 Ue6UnJ8pU?J8A 8/\q!sod wBs6uBI lepUBMBW!I>i W!8q S8 pJ!M 0 ::>
'u8qBl1 ~11()te6u!e 6un6JosJe/\e!6JeU3 elp JIJ! ue>j!ul1::lel. eneu J!M UepJ8M 0 8
'ueqBl1 ~8PU?86 11::l!lqe6gBw ll1:::>!UlepUBMBW!I>i ZlOJ~ ue~IBl1JeA Jesun l1::l!SpJ!M 0 V
U8Jl.jer 9l-0l ul ~
T8V\J ieMZ lxel uep UeJ9~eiS 'UB (0 ..Iepo8 "V) 6uns9l e6il~:)!..1eiP sl!eMef eiS uezne..l>jpun ue6Bssnv
uepue610J eiP eiS uesel '"lepuBMBwil>i" Bwe~l wnz 6unpueso!pBtj eUie lZlef ue..l9~eiS :uO!~Bn~!s
'pez ueJnulV'V c ueqeLj eIS 'LjQJnp Jn6 t. eqe6jnve/S uese7
U949lSJ9IUQH
asg ••.. S J..S3J..
TEST 5 "•• ÖSD

Hörverstehen insgesamt ca. 40 Minuten

Aufgabe 2 10 Punkte
Lesen Sie Aufgabe 2 gut durch. Sie haben 90 Sekunden Zeit.

Situation: Sie hören an einer Universität einen Vortrag zum Thema "Gesundheitswesen".
Hören Sie
nun den Vortrag und ergänzen Sie während des Hörens die Notizen. Sie hören den Text zwei Mal.

Notizen
Benachteiligung von sozial schwächeren Menschen
•(1) sind z.B. Alleinerziehende, Arbeitslose, Migranten
•häufige Ursache: ihnen fehlt oft das (2) für einen gesunden Lebensstil
•Auswirkung: ihre (3) ist um sieben Jahre kürzer
•Lösungsvorschlag: (4) von Praxisgebühr und Medikamentenzuzahlung,
damit sie wenigstens zum Arzt gehen

Vorsorge bei Kindern und Jugendlichen


•viele kommen nicht zu den Untersuchungen, dabei sind gerade die Untersuchungen im
(5) besonders wichtig
•Forderung der Ärzte: Einführung einer (6) zur Teilnahme an Früher-
kennungsuntersuchungen

Arten der Krankenversicherungin Deutschland


•gesetzliche Versicherung basierend auf dem (7) _
•private Versicherung mit einkommensstarken Mitgliedern, richtet sich nach dem zu erwartenden
(8) _

•bei Privatpatienten können Ärzte deutlich höhere (9) verlangen


•Auswirkung auf medizinische Versorgung: (10) sind in Bezug auf den
Zeitfaktor bevorzugt

74
'U8Zl8snZljOJnp 8SS!UWn~SJ8/\ J8l8PlnljoSJ8i\lSq8S ZlOJl (UO!lnB).i J8p 6UnnBlSJ8>P(!t:J
5un6!pu(!).i J8p ZUBld8Z>jV) U868!1UV Jljl 'WnJBp W811BJOi\ llj86 s3 'U8lj86U!8 8S!8M 8118WJOJ
::~~ 8ljO!1J9lj JnB 8l>jUnd U8fj8!lOU 811BJnB 8!S W8P U! 'U8q!8JljOSfjOMlUV U!8 unu 8!S U8J8!1nWJ0::l
'ua)p~l.psnz ~umn.pa"M
au~a l..{JOUl..{J~YZl~snz uaHaql'v" lallB ssnll..{Jsqy l..{JBU
?p?'!.nrz 14<l?Pf'V>I qz/),f'tJG' ~ mm lal..{BpuaUl..{Il~M uaplaM 'ua~Jap nz ualSO)l ua~nmmB a~p
{~,nz .J1.fnt1 5:f1P?14 1JqvH l.Un 'll..{J~alSnEll..{J~U(uala~l.USlBUOW~aMz) uoqnB)l all..{IBQ
'ua~lOSlua
ualSO)l all..{I JnB a~s l~M uassBI 'ualaqlodsuBltqB lsqlas
1,fQCfV11~5 ~ mm ll..{J~ ual..{JBS a~p a!s ulaJOS 'uaSSBla~~JDmZ ~unUl..{OM
-ra~N i1P?W ~ -151 J'Va lap u~ a~JmSlaqQW allB aSlaA!p a!s uaqBl..{SnBU!l..{laqD1BQ
'uallalS
~unUl..{Ja"MU! uaUl..[ll!M uaSSDl.UmlB1Bda"M a!p 1m ualSO)l
a!Q 'lS! l~!p~l..{Jsaq ~lBlS au~qB~l..{JSnQ a!p SSBP 'uallalslsaJ
l!M UalSSnl.U !aqBQ 'plJ.ma~l..{Jmp ~u~ql..{J!sag au!a sun
UOA apmM 'uaqEl..{ ll.Un~la~ sl~alaq ~unUl..{oM a~p a!s BQ
'uall..{BZnz
ala!w alBuow ~aMz alaf!aM l..{JOU'PU!S lall..{JmdlaA f!l.UBp
a!s pun lS! l~ala~lsaJ ualBUOW ~alp UOAlSPJs~Un~!pUD)l
au~a ~BlpaAta!w l.U!SSBP'UlaUU!la UB1Bp a!s uall..{JQl.Ul~M
'Ua~!pUD~ SlBUOWualsl..{J~U
11fY!U -raqp5 -raqv 1fY! sap aput[ l.Unz ual..{asa~lal..{lOAun ~mQA ~unUl..{oM all{I
1J:j5Yn/J1 m f!J11P"-1 :pm1fJON a!s l.Uap U! 'uallBl..{la Zl~W 'LI l.UOAppg uall..{I uaqBl..{l!M
SO:~W01 ,.. "OOl Zl~W 'll :wnl1?Q
~BlpaAta!w ~u~~puD)l :J};:ulag
:uy
<ap'pBl.UaalJ@slaAaMa> slaAaM l..{laqBS!H:uoA
'lljOBW86 U8ziloN JBBd U!8 118UljOS>jonJpsnv
W8P JnB ljO!S 8!S U8qBlj fjOMluV 8!P JOt 6unl!8J8qJO/\ SIV 'UJ8l81WJ8/\ U8Jljl UOi\ I!BV'J8PU8610J 8!S U8l
-IBljJ8 lZl8r 'u86oZ86snB UOljOS ljonB pUlS pun l6!pU(!>j86 6unUljOM 8Jljl 8!S u8qBlj qBljS80 'lUBld86
SIB l8pU88q J8lj(!JJ Wn!pnlS Jljl 19fjBMJ8Un ZUB6 pun fj8!pnlS pUBlsnv WI U8qBlj 8!S :UO!lenl!S
059 ••' S .LS3J.
TEST 5 ..••ÖSD

Schreiben insgesamt 90 Minuten

Aufgabe 2 • Thema A 15 Punkte


SCHRIFTLICHES REFERAT
Situation: Sie haben in einem Seminar ein Referat zum Thema "Akademiker investieren in Familie
und Zukunft" gehalten. Sie haben dafür folgende Statistik verwendet:

Deutsche Akademiker investieren


in Familie und Zukunft
Wofür Akademiker angespartes Gehalts- bzw. Arbeitszeitguthaben nutzen

Fortbildung Zeit mit der Familie Vorgezogener


Ruhestand

Ja

Hängt von Gehaltsanteil


und Zeitdauer ab

Arbeiten Sie nun das Referat schriftlich aus. Schreiben Sie mindestens 250 Wörter und gehen Sie
dabei auf folgende Punkte ein:
• Fassen Sie die wichtigsten Informationen der Statistik zusammen.
• Interpretieren Sie die Informationen: Wie erklären Sie sich die Zahlen? Was motiviert die
Menschen, familien- und zukunftsorientiert zu denken?
Erläutern Sie:
• Wie ist die Situation in Ihrem Land?
• Wie ist Ihre persönliche Meinung zum Thema "Akademiker investieren in Familie und Zukunft"?

Berücksichtigen Sie dabei auch den Aufbau des Textes (Einführung in das Thema, Aufbau einer
Argumentation, Schlussfolgerung).

76
LL
(6UnJ86iO~SSnILj:)S'UOilBlU8Wn6JV
J8UI8 nBqJnv 'BW8Ljl SBP UI 6unJLjmUI::J) S8lX81 S8P nBqJnv U8P Lj:)nB 18qBp 81S u86IlLj:)IS>POJ88
~U18J8PUI>l J8p U8q8l 8J8mdS SBP Jm ,,8POLjl8V\J-S!lOdoUIV\J"J8p U8zlnN U8P 81S U8ZmLj:)S 81M _
~PUBl W8JLjl UI u86unlLj:)!JUI::J J8Lj:)IIULj~nBqJnv WO/\ 81S U8llBLj SBM _
~U8UOilBWJOJUIU8S81Pnz 6unU18V\J8JLjl lSI 81M _
:81S UJ8ln~IJ::J
'U8WWBSnZ SI8>jllJV S8P U8UOIlBWJOJUIU8lUB/\818J81S Jm 81P 81S U8SSB.::l_
:U188l>jUnd 8PU8610J JnB 18qBp 81S U8Lj86 pun J8lJqM SU8lS8P ase;
-UIW 81S u8qI8JLj:)S 'lX81 W8S81Pnz JBlU8WW0>l U8Lj:)llijIJLj:)SU8UI8 JBUIW8S UI8 Jm unu 81S U8SSBJj8/\
('l8l18qJB8q U8Lj8lSJ8/\8S8l 1181WI Sll8J8q lX81 U8S81PU8qBLj 81S) 'U8S
-8186 "lPBlS 8U8618 8JLjl U8llBLjJ8 J8pU1>l:S!lodOUlLAJ"lX81 U8p 6unll8Z J8UI8 UI u8qBLj 81S :UO!lenl!S
l::IVIN3 V\IV\lO>t
'(6UnJ8610JssnILj:)S 'UOilBlu8wn6N
J8UI8 nBqJnv 'BW8Ljl SBP ul 6unJLjmUI::J) S8lX81 S8P nBqJnv U8p Lj:)nB 18qBp 81S U86IlLj:)IS>j:)OJ88
~PUBl W8JLjl ul UOilBnllS 81P lSI 81M _
~BW8Ljl wnz 6unU18V\J8Lj:)IIUQSJ8d8JLjl lSI 81M _
:81S UJ8ln~IJ::J
~U8WWO>j8q JJ!J8 U8P UI 8S18M 8Lj:)IIULj~JnB UBW 8luuq>j 8w81qOJd U8J8pUB 8Lj:)18M ~+>18rOJd
-,,186u8ZlnLj:)S" W8P 81M U8/\ilBIlIUI 18q 81S U8Lj8S 81!8lLj:)BN pun -JO/\ Jm SBM :81S U8J8ilU8Wn6N _
'U8WWBsnz SI8>jllJV S8p U8UOIlBWJOJUIU8lUB/\818J81S Jm 81P 81S U8SSB.::l_
:U188l>jUnd 8PU8610J JnB 18qBp 81S U8Lj86
pun J8lJqM ase; SU8lS8PUIW 81S U8q8JLj:)S '8WLjBU6unl18lS 8UI8 JBUIW8S UI8 Jm unu 81S u8qI8JLj:)S
'PljM llapUjqlaA aqdOllSl?lE)! aUja SSl?p 'ln~ uaJul?q) ajp uaqals '("isun ljW S,ll?M Sl?p lapo uaqals
olnv Sl?p lss~l np lapall<\lug:") lqJI?W a~l?ssnv all?PI aUja ujpUnaliI ajp uuaM 'uamlil ajM SsnUU)3: lajA os lauu~w Jnl?
pUl?wajU ll?q lalN wap Uj apl?la8 :uapugl~aq qJSj~OloqJ,(sd qJjS lssq 'ualajUOH){UnJ ln~ os la~uazlnqJS alp SSI?O
'){Jgmz qJSqSl?lP ~Uj~ ualolslqa){lai\ lap Iql?zuV
alO :nOAS){Jnlpuja lSj ua~unqgwa\I lalqj ~IOJlg: lao 'uaZlas nz lanalS SlalUjq lsdjMqJSaq qJjS 'ql? UOAl?papunalil
alqj ualll?q uamlil a~unf :lalll?lsa~ "la~uazlnqJS" l){a[Old Sl?p ualql?f lajA 10A lalsoq~Ujnl?iI-nl?llos sjal){pUl?1 uaqJsjs
-qJ~SlapajU Wj apmM 'ualqJ)lSnl? ~jUaM lapla~gn\I qJm pun uawwo){ nz ualuawn~lV ljW lajq 'lSj ~)lajMqJS sa I?O
'lauu~w
a~)lq~[-vZ: Sjq -In ajM lla){JjMlaA an~Jun aqJllP9l pun alaMqJS Uj ~1Jn~q os II?UOqlOdOld lSj PUl?walN :laljalqlaA ){ll?lS
Ulauu~w ua~unr lalun lSj ~unlll?H asalO ilooJun ajM lll?q SmUjla1\I 11?I?dUja UI?Wl1aM mu 'uassl?l uaqals Olm! SI?O
1I38u3zlntpS 3lIp3 53 lq,8 0M
3V\1HVNDNnl131S
asg _.. S.1.S 3.1.
TEST 5 ~•• ÖSD

Sprechen insgesamt ca. 15-20 Minuten

Aufgabe 1 • Sich am Telefon entschuldigen und etwas aushandeln ca. 5 Minuten


Situation: Sie müssen für ein Auslandsstipendium Formulare und einen Lebenslauf in deutscher
Sprache einreichen. Sie sind sich nicht ganz sicher, ob Sie alles richtig gemacht haben und möch-
ten deshalb Ihre/n Deutschlehrerin um Hilfe bitten. Rufen Sie Ihre/n Lehrerin an und

• stellen Sie sich vor


• erklären Sie die Situation
• bitten Sie um Hilfe
• vereinbaren Sie einen Termin

Aufgabe 2 • Diskutieren Argumentieren, Überzeugen ca. 5 Minuten


Situation: Sie arbeiten bei einer Zeitung, in der ein Artikel zum Thema "Partnerschaft" erscheinen
soll. Zu dem Artikel soll auch ein Foto abgedruckt werden.
Zwei Fotos (s. unten) stehen zur Auswahl. Entscheiden Sie gemeinsam mit Ihrem Kollegen/Ihrer
Kollegin, welches Foto Ihrer Meinung nach besser geeignet ist, und begründen Sie Ihre Meinung.

Foto 1

Foto 2

78
6L
'U8PU8MJ8/\ u8zll0N Lj8nB pun U86BJl
-JO/\ PU8Lj8lS J8pO PU8Zlis lBJ8J8tj JLjI u8uu9>j 8lS '('MSn u861Pun>jJ8 U8UUIJ8J9LjnZ J8p U86BJ~ Lj8BU
Lj81S'SSnILj8S '6unlI8IUI:3 pun 6unm~u688) SlBJ8J8tj S8Ul8 8IBW>jJ8v-JU81BWJOJ8lP UB Lj8nB 8lS U8>jU80
'U8Lj86wn BW8Ljl W8P llw lSql8S 8lS 8lM '81S U8N8p88 _
'PUBl W8JLjl ul uoqBnllS J8p llw U8UOllBWJOJUI8lP 8lS U8Lj81816J8t\.
GU8UOllBWJOJuiu8s8lP nz 6unul8v-J 8JLjl lSI 8lM _
'U8WWBSnZ U8UOllBWJOJUI8lP zJn>j 8lS U8SSB~ •
:U188l>jUnd 8PU8610J JnB 18qBp 8lS U8Lj88 'JO/\ lBJ8J8JZJn>lJLjI unu 8lS u8l18J88
;uaBueBaBJne jees alP JSIjZlar" 'Ja al.l~I~Ja ',ulawwes nz uaBunJ4eJJ3pun ua4aB nz puelsn\>,SUI'jSI
sa 6!14:lIMalM 'ua4:lsua~ uaBunf uap J!Mua6es ualu4aZJ4er lias" 'pua6aJJa SluBJosas sie puaB!lnWJaJa4a SjnjljSUISije4:lsI.IIMlIaMJaBJnqweH sap
JoptaJIOJap japu!J ua40sjnao Jap j~j!llqo~ alO '"sno0:l" uizeBewuaj40il40eN wap Jee4qneJjS sew041 Ja40SJoJsuOljeJBI~Jap ajBes ',aIBajeJjssj~j
-!llqo~ uaBuelsuaqal JaUla UlajS~leSO~ uaula Ja4a UJapuos 'Ie~ alle JOJula Bunpla40SjUasuaqal aUla J4aw j40lU ajna4 jajnapaq UJapUeMsn\>,"
'uaslaM40eu j40lU 40ls assel ajle4jUaJnespuelsn\>,Jaije4Janep aW4eunz aUl3 'auuq~ UapJaMUa400JdsaBaJdq)i uajsaq Jap
jsnlJa/\ uaije4uassew waula uo" Qle4sap qo '4011BeJJ 400paf las S3 'uaBaljSaB j40lal JeMZlas uJaJapUeMsn\>,uap Jajun Ual.lalz!J!lenb400HJap Ilaju\>,
Jao 'Bun40SJoJsBunJa~lq"asJOJsjnl!lsu!sapuns sap Jalded wap U! sa !'Ula4 'Jne puelsn\>,wl Buel J4er ula Sie JaBIUaMlaijuO:l Jal" UJalije40SUassiM
ua40sjnap uap uo" 40lS Uajlal4 400par 'UapJQMua4ajsjua allaj40eusqJaMaqllaM BljSilJBuel 40Jnpep pUel40Sjnao ssep 'oileuazsSUa~OaJ40S ula
ualew ualpa~ alO 'aij~J~40e:l pun Jalue40suassiM J4aw JawwI 40ne PUlSJajunJeo 'sne a40Sjnao OOO'gg~punJ uajJapueM J4er uauaBueBJa" wl
.. 'unjjsqlas sa np jssnw osI\>''Jaula~ j~uap 40lP
ue JnN 'ajlPUa~ alP ue sJa40uJazu0)i '14eM ajS40~U alP ue Jnu ua~uap Ja~lj!l0d 'Jawl3 wl salle - Bunpl!S 'uazueu!JsjeejS 'BunJa40ISJa"Ua~ueJ)i
'le4Bue4S pun Pilpe~ sne uJapuos 'BJaqUJQN
pun PlaJalalS sne J4aw j40lU uawwo~ JaqJaMaqjl~ aUlap pun JeJ PUlSsqor 'jJallOjS ue40sl.llM alO '40sjnJ JSIajua~ aUlao :sne S,j4a1Sos 'Ae~o
'u0!leJaua~ uaJ,Ja.4oDuJaJaula
.!!JJ,J0dsea '.ljJews.laqJ\f uap ua40laJJa 'PUlS uas40eMa6!ne a.ne(!Janea Jap U! alP 'ua.uaAlosq\f ua.sJa a!a l.UJapUeMSne Japo ualj:ledu\f
% LE "'!!!I!!!!!!'!!!!!!J!!!.!!P" UJanalS aJa6iJpiliN
% ES •••• !I!!!!!I!!!!!!!!! •••••• ualia~4~il69,ws6unpliqJaliaM
pun -snv aJassag
% ss "'1!!!!I!!!!l!!l!!!!!!II!!!!!!!!l'" aqan a90J6 aiO
'U8681PO/\ lnOpUBH SIB U8UUp8J9Ljnz U8JLjl Lj8nB 8lP '6un6C1t.J8t\Jnz u86BI
-J8 un epue610J ueqBLj e!s 'U8llBLj "UJ8pUBMSnv" BweLjl wnz lBJeJ8JZJn>l Ul8 U8110S8!S :UO!lBnl!S
asg ••.
, S..1.S 3..1.
INFORMATIONEN UND HINWEISE
""
ZU DEN OSD-AUFGABEN

Leseverstehen
Der Prüfungsteil Leseverstehen dauert insgesamt 90 Minuten. Insgesamt sind ca. 2000 Wörter zu
verarbeiten.
Aufgabe 1: Zu einem langen Text 5 Aufgaben lösen (Multiple-Choice-Items, dreigliedrig)
Aufgabe 2: Zu fünf kurzen Texten die richtigen Überschriften auswählen
Aufgabe 3: Einen zerschnittenen Text wieder zusammenfügen
Aufgabe 4: Lückentest zu Wortschatz und Idiomatik

Aufgabe 1
Auf dem Aufgabenblatt erhalten Sie 5 Aufgaben zu dem vorliegenden langen Text. Sie sollen
entscheiden, welche der jeweils drei Lösungen den Detailinformationen im Text entspricht. Lesen Sie
dazu am besten zuerst die Aufgabe, anschließend den Text. Achten Sie dabei auf die
Schlüsselwörter aus den Aufgaben!

Aufgabe 2
Auf dem Aufgabenblatt erhalten Sie 10 Überschriften zu 5 kurzen Texten, die zu einem Themenkreis
gehören. Sie sollen die jeweils passende Überschrift auswählen. Bei dieser Aufgabe geht es um die
Kernaussage des Textes. Fassen Sie deshalb in Gedanken den Inhalt des Textes in einem Satz
zusammen, das hilft Ihnen, die richtige Überschrift zu finden.

Aufgabe 3
Bei dieser Aufgabe liegen Ihnen zwei Aufgabenblätter vor. Auf dem einen finden Sie einen Text, aus
dem fünf Abschnitte (Sätze) ausgeschnitten sind, die Reihenfolge der verbliebenen Abschnitte
entspricht dem Originaltext. Auf dem anderen Aufgabenblatt befinden sich insgesamt sieben (fünf +
zwei zusätzliche) Abschnitte in einer beliebigen Reihenfolge. Ihre Aufgabe besteht darin, den
Originaltext zu rekonstruieren. Neben dem Verstehen des Inhaltes sind Kenntnisse zur Textkohärenz
unentbehrlich. Achten Sie also auf Pronomen, Partikel, bestimmte/unbestimmte Artikel usw.

Aufgabe 4
In einem Lückentext (15 Lücken) sollen Sie die fehlenden Wörter inhaltlich, grammatisch und
orthographisch korrekt einfügen. Das Wörterbuch kann Ihnen helfen, idiomatische Ausdrücke zu
finden. Die Lösung ist nur dann richtig, wenn sie sowohl inhaltlich als auch formal (grammatikalisch
und orthographisch) korrekt ist.

Bewertung dieser Aufgabe:


Lösungen 15 14-12 11-9 8-6 5-3 2-0
Punkte 5 4 3 2 1 o
80
'u8qe6Jnv U8PI8q nz U8Jnl>j8JJO:>jJ8+SnV'J
861UI8 81S u8puIJ 86 slq 176 u8+18S U8p JnV 'U8pJ8M u8q86J8A 8].:>jund J861U8M lj::mB SIIBJU8u8q8686
W8PZ+OJ+qBljS8p U8UUQ:>j"UJ8Ilj8:l" u861U8M Jnu +IW +I8qJV 8uI8 JO:l '+SI lj818JU8+UBiJBAZ+Blj8Sj.J0M
J8p J8pO PUlS 6nu86 X8ldwo:>j U8Jn+:>jnJ+S8lj8SqBWWBJ6 'g'z qo "lj'P 'U8110JJ88Jn+s 861118M
-8r 81P JQJu86unJ8pJoJUV 81P 81S qo '8luIl J8+SJ8ul u8qB6JnV u8PI8q 18q +sl 86BIPUnJ6s6unj.J8M8g
'U8SSBp8qO u8uljl pUls 6unl18+UI8+18Zpun 8610JU8ljl8tj
'6un60JJ8t\ Jnz u8+nuIV'J 06 +WBS86sUI u8qB6JnBq8Jlj8S 8PI8q JQJ u8uljl U8lj8+S 6unmJd J8p ul
,"i,JB+U8WW0>l
U8UI8/8WljBU6unIl8+S 8U18/+BJ8J8tj UI8 lj81 8ql8Jlj8S 81M" :sddll U8p ul 81S u8puIJ nZBp 8s18MUIH
'616QJ6uiJ86 8j.JOS+x8l 81P JnB 6nz8g ul lj81S u8PI8lj8SJ8+un 8 pun 9 'V 2: u8ql8Jlj8S U8qB6JnV 810
'S8 8+18SJnB 81S U8PUIJnBlqlljBMSnv
SBP JQJJ8+SnV'JUI:3 '~ U8lj8+SJ8A8S8l 1!8l WI SI!8M8r 81S U8PUIJ j.X8l U80 '68M 8 8qB6JnV 81P JQJ
+x8l U8P pun nBlqljBMSnv SBP u8zj.?ss6unqo U8P ul u8puOJ6z+Bld snB JIM U8ssBIlj8ng W8J8SUn ul
'U8qBlj U8S8186 ~ U8lj8+SJ8A8S8l118l wl UOlj8S 81S U8p '+X8l U8p IBwuI8 lj80U 8 2:
U8q8Jlj8S nz lj8nB os 'J8n~lqu8qB6Jnv U8n8ldwo:>j 81Pu8qB6JnV 18JPu811Bnz 81S u8+IBljJ8 lj81lzj.?snz
'+I18+SJOAlj811+lj81SJ8qOu8W8ljl 81P U8Uljl SBP 'nBlqlljBMSnv UI8 81S U8+IBljJ8 2: u8q8Jlj8S nz
'U8Ilj~M U8W8ljl 18JpUOAS8UI8 81S U8110S2: U8q8Jlj8S 18q 'lj8SIJO+B6!1qolSI ~ u8ql8JLPS
'2: pun ~ u8qB6JnBql8Jlj8S U8p nz JaUfl/8 alle u8q8Jlj8S SI18+s6unmJd S8P uUI68g nz U8+IBljJ8 81S
'U8WWO:>j86BJ:l UI UJ8j.JQM U8J8Jlj8W snB u86unsQllj8nB J8pO u86unsQl 8AI+BUJ8+IB8J8Jlj8W
U8UUQ:>j'+llj~Z +lBljUI J8p Jnu BO '+8j.J8M8q +lj81UU8pJ8M :>jI+BWWBJ8pun 6unq8Jlj8s+lj88tj 'u86BJ+UI8
61+lj81Jlj811+IBljuiu8uoI+BWJOJui U8pU81lj8J 8iP U8110S81S 'U8S81nz U8qB6JnV 81P '+18Z81S U8qBlj U8JQH
W8p JOt\ 'U8:>j80l Ulj8Z +Iw 18n8ZZl+0N u861j.J8J+SBJu8uI8 'U8JQlj 81S U8P '6BJj.JOt\W8P nz U8+IBljJ8 81S
'U8S81nz u8qB6JnV 81P '+18Z81S u8qBlj U8JQH W8P J0t\ 'U8UpJOnZnz u8118+S+x8l
u861118M8rU8p u8qB6JnV 81P 'ijlllj SBP 'j.J8P8!1686 8nlUlj8sqV J81AUI +sl J8ql8S +x8l J80 'JnBp8A+x8l
W8P u8610J u8qB6Jnv U8UI8ZUI8 810 '+lj81JdSlU8 lX8l W! U8UO!lBWJOJU!I!Bl80 U8p u86unSQl
18JP SI!8M8r J8p 8lj818M 'U8P18lj8S+U8 U8110S81S 'u8qB6Jnv 0 ~ 81S U8+IBljJ8 nBlqU8qB6Jnv W8p
Jnv 'U8WWO:>jj.J0M nz U8UOSJ8d 8J8Jlj8W J8p UI '(86Bj.Jod8tj) 6unpU8S0iPBtj 8UI8 +SI+X8l 8+SJ8J80
'qB IBV'J18MZ8nlq 8+X8l 81P 81S U8181dsUOI+Bn+Iss6unmJd J8p U8qn wnz
'IBWUI8 Jnu SI18M8rU8PUOJ8 U8lj8SIUlj88+ snB 8+X8l U8UI8ZUI8 8iP 81S U8PUIJlj8ng W8S81P nz Ö8 J8p
Jnv 'IBV'J18MZSI18M8r'8+X8l18MZ U8JQlj 81S 'u8+nuIV'J 017 BM+8 j.J8nBp U8lj8+SJ8AJQH118+s6unmJdJ80
N38'VEl..:ln'V-osg N30 nz 3S13MNIH ONn N3NOI.L'VW~O..:lNI
INFORMATIONEN UND HINWEISE ZU DEN ÖSD-AUFGABEN

Aufgabe 1
Als Vorlage für das formelle Schreiben erhalten Sie einen formellen Brief (oder eine E-Mail). Sie sollen
den Brief anhand von Anmerkungen partner- und situationsadäquat beantworten. Es ist keine
Mindestwortzahl vorgegeben. Tipps zum Schreiben eines Briefes/einer E-Mail finden Sie auf den
Seiten 84-85.

Aufgabe 2
Sie erhalten Aufgabenblätter zu drei Themen. Sie sollen eines auswählen und dazu anhand von
Leitpunkten einen Aufsatz schreiben. Berücksichtigen Sie bei der Wahl, dass jedes der drei Themen
einer Textsorte (Referat/Stellungnahme/Kommentar) zugeordnet ist. Hier zählen vor allem ein
anspruchsvoller Wortschatz und dem Niveau angemessene grammatische Strukturen. Tipps zum
Schreiben der Aufsätze finden Sie auf den Seiten 85-89.
In dieser Aufgabe sollen Sie mindestens 250 Wörter schreiben. Schreiben Sie weniger, werden
Punkte abgezogen (pro -20 Wörter/-1 Punkt). Schreiben Sie mehr, werden die Fehler in Relation zur
Textlänge gesetzt.

Mündlicher Ausdruck
Die mündliche Prüfung ist eine Einzelprüfung. Sie dauert ca. 15 Minuten. Vor der Prüfung können
Sie sich in einer 15-minütigen Vorbereitungszeit mit den Aufgabenblättern vertraut machen und sich
Notizen machen, die Sie während der Prüfung benutzen können.

Aufgabe 1
Sie haben hier die Aufgabe, sich in einem kurzen (nicht privaten) Telefongespräch für etwas zu
entschuldigen und eine Lösung für Ihr Problem zu finden. Sie sollen sich höflich und formell aus-
drücken. Hilfen zum Lösen dieser Aufgabe finden sie auf den Seiten 89-90.

Aufgabe 2
Es geht hier um eine Argumentation aufgrund von zwei Fotos. Diese Situation ist weniger formell.
Hilfen zum Lösen dieser Aufgabe finden Sie auf den Seiten 90-91.

Aufgabe 3
Zu einem Thema erhalten Sie Texte bzw. Grafiken, mit deren Hilfe Sie ein Referat (monologisch) hal-
ten sollen, sowie einige Fragen zum Thema. Hilfen zum Lösen dieser Aufgabe finden sie auf den
Seiten 91-93.

Weitere Informationen finden Sie im Internet unter www.osd.at.

82
'L ~ elles j.nB eiS uepulj. BweLj~ weseiP nz ueuollBw.JOj.UI e.JelleM
'lxe~ weseiP nz .JBluewwo~ ueLj:::lIIlJ.I.JLj:::lS
ueule .JBulwes
UI8 .Jm unu 81S U8SSBj..J8j\'(lelleq.JBeq ~ eqB6j.nv ueLj8ls.J8A8S8l 118~wl Sl18.J8qlX8~ U8S81P u8qBLj
81S) 'U8S8186 ..snwsIIBlldB~ S8P 8IUOIO~ elS4:::l~U 810" lX8~ U8P 6unllez .Jeule UI ueqB4 eiS :UOr~enlIS
JeluawwO)t I ::> ewa41.
,L ~ 8lles j.nB eiS uepulj. BW8Lj~ W8S81P nz U8uollBW.J0j.UI 8.J8l18M
UUB>jUI8S S8 .J8MLj:::lS81M '.JBPll18lS sA>jSI040rl1l.Jn~ ZlBS .J8se10 ,,'uleN
:ue6BS nz lnBI pun uepu!J.eq nz ll8Z .J8U18Snz ZlBSU8688 W8U8J.J.0UI
LjOISSIB '.Jel>jB.JBLjO
.JLj8Wl.J8P.JOj..J8
SlLjOIUpun .J8.J8M4:::lS
lSI SlLj:::lIUUU80"
,,86B.JnO:::lI!AIZ"BW8Lj~ wnz 8WLjBU6unl18lS 8UI8
unu 81S ueqe.JLj:::lS 'uesel86 18ll~ W8PU8610j. llW 18>jIl.JVueUI8 81S U8qBLj 6unll8Z .Jeule UI :UO!lenlIS
'9 ~ 8l18S j.nB 81S U8PUIj.BW8Lj~ W8S81P nz u8uoilBW.J0j.UI 8.J8l18M
:PU8.J~wl uelIBLj.Je/\.JelswBH
U.J8WWnILj:::lSU8llB4SnBH u8Lj:::lSln8p
ul 81P '8pu~lSU8688 uelzlnue6un .Jep l.JeM .J8P lSI 4:::l0LjoS
0.Jn3 U8P.JBIIIIV\J
0(;
snB Lj:::lIIlJ.I.JLj:::lS
unu lB.J8j.81::J
SBP u8l18q.JB pun lepU8M.JeA >jllSllBlS 8PU8610j. .JmBp U8qBLj
':; ~ u8llB4e6 "U8lIBLj.J8/\.JelswBH" BW8Lj~ wnz lB.J8j.81::J UI8 .JBulwes weule ul u8qBLj 81S :uO!lenl!S
'BweLj~ weper nz U8UOIlBW.JOj.UI
~S ~apulj. U8l18S U8PU8610j. U8P j.nv 'snB s8uI8 U8W8Lj~ U8PU8610j. 18.JPuep snB 81S U8ILj~M
...3. U!~ 06lwesa5su!
N3S"EI..:tn,,-csg N3C nz 3S13MNIH CNn N3NOI.L"'-"I~O..:tNI
INFORMATIONEN UND HINWEISE ZU DEN ÖSD-AUFGABEN

Schreibaufgabe 1
Absender Brief:
Maßgebend ist die Form im eigenen Land, z. B.
Kiss Greta
1021 Budapest
Cseppk6 u. 24.
UNGARN

E-Mail:
Absender wird vom Computer automatisch eingefügt.

Empfänger Brief:
Maßgebend ist die Form im Zielland, z.B.
Agentur Horizont
Jagdschlossgasse 5
1135 Wien
ÖSTERREICH/ AUSZTRIA

E-Mail:
Empfänger wird vom Computer automatisch eingefügt.

Datum Brief.'
Das Datum darf nicht fehlen, es steht im Brief oben rechts.

E-Mail:
Datum wird vom Computer automatisch eingefügt.

Betreff Brief:
Das Wort "Betreff" wird nicht verwendet, schreiben Sie nur den dazu gehören-
den Inhalt als Schlagwort formuliert.

E-Mail:
Bei einer E-Mail schreiben Sieden Betreff in die entsprechende Zeile. Es ist
unhöflich, diese Zeile leer zu lassen.

Anrede Brief und E-Mail:


Die Anrede beginnt links.
• Wenn Sie den Empfänger kennen, schreiben Sie "Sehr geehrter Herr ... ,/
Sehr geehrte Frau ... ," Nennen Sie dabei nie den Vornamen!
• Wenn Sie den Namen des Empfängers nicht kennen, schreiben Sie "Sehr
geehrte Damen und Herren,". Die Anrede endet immer mit einem Komma,
danach schreibt man mit kleinem Buchstaben weiter.

Aufbau Achten Sie auf die Gliederung!


• Lassen Sie nach jeder Gedankeneinheit eine Zeile leer!
• Gehen Sie auf alle Leitpunkte ein!
• Achten Sie auf den logischen Aufbau.
• Berufen Sie sich auf den Originalbrief, z.B. "Betreffend Ihrer Bemerkung zu
der kaputten Duschkabine muss ich Sie leider ... "
• Verwenden Sie bei Überleitungen entsprechende sprachliche Mittel, z.B.
"Darüber hinaus sollten Sie bitte in Betracht ziehen, dass ... "

84
'(6Un.l86pj.8SnILPS 'UOIlBlU8Wn6.lV
J8UI8 nBq~nv 'BW8l-U SBP UI 6Un.lL1\.1J.UI3)
S8:P<81S8P nBqJ.nv U8P ~:::>nB18qBp 81S u86Il~:::>IS>PQ.l8g
~"PU8.l1 wl U8lIB~.l8i\..18lSWBH" BW8~1 wnz 6unU18V'J8~:::>!lU9S.l8d8.l~llSI 81M_
~PUBl W8.l~1 UI uoqBnllS 81P lSI 81M _
:81S UJ8ln?I.l3
~P.lIM U8q8P~:::>S8q>1I+SqBlS.l8p UI S8 81M 'os U8PU?lSU8688 u8lZlnU86un U8UI8S
UB UBW l6u?~ Wn.lBM ~U81~BZ 81P ~:::>IS81S U8.l?I>1.l881M :U8UOIlBW.l0J.UI8iP 81S U8.l8Il8.ld.l8lUI _
'U8WWBsnz >1!lSqBlS .l8P U8UOqBW.l0J.UIU8lS6Il~:::>IM81P 81S U8SSB:::l_
:U188l>jUnd 8PU8610J.J.nB 18qBp
81S U8~86 pun .l8fj9M 09G SU8lS8PUIW 81S u8qI8.l~:::>S'snB ~:::>IIlJ.!.l~:::>S
lB.l8J.8l:JSBP unu 81S U8l18qJ\f
'l8PU8MJ8/\ (9 ~ 'S nBlqu8qB6J.nV 8~8IS) >jllSllBlS 8PU8610J..lOJ.BPU8qB~ 81S 'U8l1B~86
"PU8.l1 wl U8lIB~.l8i\..18lSWBH" BW8~1 wnz lB.l8J.8l:J UI8 .lBUIW8S w8uI8 ul U8qB~ 81S :uo!~en~!s
'U8>jUBP88 pun U8~:::>BSlBl.l8lUUB>j
-8q 8QB6.l8P81M 81P wn 81UIl .l8lS.l8 UI S8 l~86 W.l0:::l .l8~:::>IIlJ.!.l~:::>s
ul lB.l8J.8l:J W8UI8 189 :~eJa!atl
'S>jUIIluuI68Q - swnlBO S8p 8QB6uV .l8P llW .l8P .l88nB - 8118Z8p8r UU0:l
'"U88Q.l8 u8~:::>IIPUn8.lJ.
llV'J" SU8lS18W l8lnBI 18W.l0J.8n.l8 8!O _
'U8~:::>BWnz 86?1~:::>S.l0t\'llA8 'u8618z nz lJ.B~:::>SlI8.l8Q
-SSIWo.ldw0>i ~:::>nBl?ll/\ll>j8rQO 18Q 'fj8MSU81~8J.dw8 S8 lSI IIB:::lU8l18MZ wl _
'u8118lS.lBI>1uOIllsod
8.l~1.lnu Br .l81~ u8110M 81S 'U8.l81InW.l0J.~:::>SI.l068lB>j81S u8uu9>j IIB:::lU8lS.l8 wl _
~U8WWO>j8Q fjOMluV 8uI8 ~:::>nBJ.81.l9
U8.l~1J.nB81S U8110M.l8PO u8118lllw l>1undPUBlS U8.l~1.lnu 81S u8l~:::>9V'J:u8QI8.l~:::>S
J.81.l9 U8.l~1 81S pun.l8 w8~:::>18M snB 'U8lIB~8Q 86nv WI .l8WWI u8110S 81S
", SS13P 'U8t..P13W W13S
->jJBWjn13 jn13J13p BIS l..PI jJ130 / UBl..p13W W13S>jJBWjn13jn13J13p BIS BJLlOQW L{OI
:~:::>!lJ.9H,,' SS13P 'W13S>jJBWjn13 jn13J13p BIS BL{013W L{OI :~:::>!lJ.9~l~:::>IN'U8>j:::>Q.lp
-snB UBUUQ>j 'UBjJDP 'BJL{OQW U8Q.l8/\IBP0V'J U8P llW 81S U8UU9>j lI8>j~:::>11J.9H _
'U8PUQ.l8 '" U8118IZUBUIJ. 'U8~:::>IIU9S.l8d'U8~:::>!lJ.n.l8Q
snv :U8l18>1~:::>!l69V'J
8.l8l18M t' 'jSI UBqJOJSJBII JBnnwgOJf) BUIBW 130 :~:::>SIB:::l: .. 'UBPUDJf)
UBJf!!lIW13j sm; :6q~:::>Il:J)U8UOllBW.l0J.UI u81BUOIlOW8 .l8PO U8lB/\pd 8U18>1
81S u8QI8.l~:::>S'~'P 'snB ~:::>lllIB~UI~:::>nBZUBlSIO 8~:::>II~:::>BS 81P 81S U8>1:::>Q.lO _
'UI8S
~:::>IIJ.9~
.l8WWI pun '8SIZ?.ld pun z.ln>j '~'P '~:::>!i~:::>BS u8110s u86un.l81InW.l0:::l 8.l~1 _ UOl
N:38VEl..::tnv-asg N:3a nz :3SI:3MNIH aNn N:3NDI..LV"""~D..::tNI
INFORMATIONEN UND HINWEISE ZU DEN ÖSD-AUFGABEN

Einleitung

Hier umreißen Sie das Thema, um das es im Referat gehen soll. Beispiel:
" Wir leben in einer Konsumgesellschaft, in der Einkaufen zu einem wesentlichen Bestandteil unseres
Alltags geworden ist. Wir kaufen viel, ohne lange zu überlegen. Dabei fällt es uns schwer, uns auf
das Wesentliche zu konzentrieren, die Spreu vom Weizen zu trennen. "

Hauptteil

Die Leitpunkte sollen Sie logisch aufbauen. Achten Sie auf die klare Gliederung, das heißt darauf,
dass man die einzelnen Gedankeneinheiten gut auseinanderhalten kann. Sie sollen aber nicht nur
Fakten wiedergeben, sondern auch Ihre Meinung äußern und begründen.

• Fassen Sie die wichtigsten Informationen der Statistik zusammen.

In diesem Teil des Referats sollen Sie kurz über den Inhalt der Statistik informieren. Dabei können
Sie Akzente setzen. Sie sollen sachlich referieren, also in diesem Teil möglichst keine Bewertungen
vornehmen. Beispiel: "Eine in Deutschland durchgeführte Umfrage bestätigt/belegt diese Aussage."

• Interpretieren Sie die Informationen: Wie erklären Sie sich die Zahlen? Warum hängt man an
seinen ungenutzten Gegenständen so, wie es in der Statistik beschrieben wird?

Hier sollen Sie die Informationen deuten. Der Leser soll deutlich erkennen, dass es sich hier um Ihre
eigene Interpretation handelt (Meiner Meinung nach, meiner Ansicht nach, soweit ich das beurteilen
kann, ... ).

• Wie ist die Situation in Ihrem Land?


• Wie ist Ihre persönliche Meinung zum Thema "Hamsterverhalten im Trend"?

Hier sollen Sie über die aktuelle Situation in Ihrem Land bzw. über Ihre eigenen Erfahrungen,
Wünsche usw. schreiben.

Schlussteil

Hier können Sie die Ergebnisse des Hauptteils in kurzer Form noch einmal zusammenfassen und
auch den Zusammenhang zwischen der Fragestellung in der Einleitung und den Ergebnissen des
Hauptteils unterstreichen. Sie können auch auf die offen gebliebenen Fragen hinweisen, die Sie
bewusst außer Betracht gelassen haben, bzw. neue Fragen stellen oder Vorschläge machen.

Thema B: Wie schreibe ich eine Stellungnahme?


Stellungnahme: In einer Stellungnahme setzen Sie sich mit der Aussage eines Textes auseinander.

AufgabensteIlung:

Situation: In einer Zeitung haben Sie folgenden Artikel gelesen. (An dieser Stelle finden Sie in der
Prüfung den Artikel.)
Schreiben Sie nun für ein Seminar eine Stellungnahme. Schreiben Sie mindestens 250 Wörter
und gehen Sie dabei auf folgende Punkte ein:
• Fassen Sie die für Sie relevanten Informationen des Artikels zusammen .
• Argumentieren Sie: Welche Vor- und Nachteile kann es haben, wenn jemand Zivilcourage zeigt?

86
'U8L.pBW 86?ILPS..IO/\ ..I8PO U8118+SU86B..I::l8n8U 'MZq 'u8qBlI U8SSBI86 +lI8B..I+88 ..I8gnB +SSnM8q
8 S 8lP 'U8S18MU11i U86B..I::l U8U8q8!1q86 U8:IJ.08lP J.nB 1I8nB U8UUq>j 8lS 'U811818..1+S..I8+un SI!8ndnBH
sep U8SSIUq86..1:3U8p pun 6un+18IUI:3 ..I8P Ul 6unIl8+S86B..I::l ..I8P U8118SlMZ 6uBlIU8WWBSnz U8P 1I8nB
pun U8SSBJ.U8WWBSnZ IBWU!8 1I80U W..I0::l ..I8Z..In>jU! SI!8ndnBH S8P 8SS!Uq86..1:38!P 8!S U8UUq>j ..I8!H
'U8q!8..1118S'MSn 8118SUOM
'u86un..lllBJ...I:3 U8U86!8 8..11II ..I8qO 'MZq PUBl W8..1l11U! uoqBn+!s 8118n+>jB8!P ..I8qO 8!S U8110S ..I8!H
GPUBl W8..11II U! UO!+Bn+!s 8!P +S!8!M •
~1I8ßeJnOa/fAIZ" eW8L{1 wnz ßUnUI8W 8L{aIlUQSJ8d 8JL{/ JSI 81M •
'U86?MqB
81!8+1I8BN pun -..10/\ 8!S U8110S w8p..I8gnv 'U..I8nBW..I8wn U8+B+!Z pun U8+>jB::l '("'1I8!IW?U 'qIBlIS8P
'1!8M - GWn..lBM 'UUBP - UU8M) U8+U8Wn6..1V U8118S!6Oi +!W 8!S U8110SBW8111 wnz u86unpuO..l688
pun u86un+dnB1I88 8..11II 'U8Z+8S..I8PUBU!8SnB s..Io+nv S8P UO!+!SOd ..I8P +!W lIa!S 8!S U8110S ..I8!H
~JßI8Z
8ßWnOalfllfZ pUeW8( UU8M 'u8qeL{ S8 UUe:>f 8/f8JL/aeN pun -JO/\ 8L{a/8M :8/S U8J8/JU8WnßJ'r/.
i1l8!1118BS!8qBp 8!S U8q!818 'U8WWBSnZ S8+X81 S8P +IBlIUI U8p 8!S U8SSB::l
'U8wwesnz S/8>tlfJ'r/ S8p U8UOIJF3WJOjU/ U8JUeA8/8J 8/S J[Ij 81P 8/S U8SSe~ •
'UUB>j U8+IBlI..I8PUBU!8SnB +n6 U8+!811U!8U8>jUBP88 U8UI8ZU!8 8!P UBW
SSBP 'J.nB..IBp+9!811SBP '6Un..l8p8!18 8..1BI>j8!P pun S8+X81 S8P nBqJ.nv U8118S!601U8P J.nB 8!S U8+1I8V
'UB +.JOM+UV..I8..1l11
6un+1I8!l:J 8!P U01l8S 1I8nB
8lS U8q86 +IWBO 'Ilos U81186 8wlIBu6unll8+S ..I8P U! S8 SBP wn 'w81QO..ld SBP UUBP 8lS U8..18!1nW..I0::l
'U8110M U8WW!+S8q +Sqj8S UlI! 8!S qo ..I8PO +S! U8q8686..10A
8wlIBu6unll8+S8..11II ..IOJ.+>j8dsv 8118S!+BW811+..I8p qo 'S8+X81 S8P U8S8l W8P 1I8BU 8!S U8P!8118S+U:3
'(6Un..l8610J.ssnI1l8S 'UO!+B+U8wn6N
..I8U!8 nBqJ.nv 'BW8111 SBP U! 6un..lllOJ.U!:3)S8+X81 S8P nBqJ.nv U8p 1I8nB !8qBp 8!S u86q1l8!S>j80..l88
GPUBl W8..1l11U! uoqBn+!s 8!P +S!8!M •
G,,86B..In081IA!Z" BW8111 wnz 6unU18V\j 8118!luqS..I8d 8..11II +S!8!M •
:8!S u..I8+n?I..I:3
N38'V8..:1n'V-osg N30 nz 3S13MNIH ONn N3NOIJ.'Vv-.I~O..:lNI
INFORMATIONEN UND HINWEISE ZU DEN ÖSD-AUFGABEN

Thema C: Wie schreibe ich einen Kommentar?


Kommentar: In einem Kommentar äußern Sie Ihre Meinung zu einem vorgegebenen Sachverhalt.

AufgabensteIlung:

Situation: Sie haben in einer Zeitung den Text "Die nächste Kolonie des Kapitalismus" gelesen.
(Sie haben diesen Text bereits im Teil Leseverstehen bearbeitet).
Verfassen Sie nun für ein Seminar einen schriftlichen Kommentar zu diesem Text. Schreiben Sie
mindestens 250 Wörter und gehen Sie dabei auf folgende Punkte ein:
• Fassen Sie die für Sie relevanten Informationen des Artikels zusammen.
Erläutern Sie:
• Wie ist Ihre Meinung zu diesen Informationen?
• Wie zeigt sich das Internet-Zeitalter in Ihrem Land?
• Was spricht dafür/dagegen, dass Sie selbst einmal ein Spiel in einer virtuellen Welt auspro-
bieren? Falls Sie schon eins ausprobiert haben: Wie waren Ihre Erfahrungen damit?

Berücksichtigen Sie dabei auch den Aufbau des Textes (Einführung in das Thema, Aufbau einer
Argumentation, Schlussfolgerung).

Einleitung

Hier formulieren Sie das Problem, um das es im Kommentar gehen soll. Damit geben Sie auch
schon die Richtung Ihrer Antwort an. Beispiel:
"In der heutigen Informationsgesellschaft bieten sich vielfältige neue Möglichkeiten."

Hauptteil

Die Leitpunkte können Sie in beliebiger Reihenfolge bearbeiten. Wichtig ist allein der logische Aufbau
des Textes. Achten Sie auf die klare Gliederung, das heißt darauf, dass man die einzelnen
Gedankeneinheiten gut auseinanderhalten kann.

• Fassen Sie die für Sie relevanten Informationen des Artikels zusammen.

In diesem Teil des Referats sollen Sie über den Inhalt des Textes informieren, also eine Kurzfassung
machen. Dabei sollen bestimmte, für Sie wichtige Informationen ausführlich zusammengefasst,
andere weniger wichtige weggelassen werden. Die Auswahl ist immer subjektiv. Trotzdem sollen Sie
sachlich referieren, also in diesem Teil möglichst keine Bewertungen vornehmen.

• Wie ist Ihre Meinung zu diesen Informationen?

Hier sollen Sie Ihre Meinung zum Thema äußern und begründen, d.h. argumentieren. Der Leser soll
deutlich erkennen, dass es sich hier um Ihre eigene Meinung und Interpretation handelt. Um dies
auszudrücken, stehen Ihnen verschiedene sprachliche Mittel zur Verfügung: meiner Meinung nach,
meiner Ansicht nach, soweit ich das beurteilen kann ...

• Wie zeigt sich das Internet-Zeitalter in Ihrem Land?


• Was spricht dafür/dagegen, dass Sie selbst einmal ein Spiel in einer virtuellen Welt auspro-
bieren? Falls Sie schon eins ausprobiert haben: Wie waren Ihre Erfahrungen damit?

Hier sollen Sie über die aktuelle Situation in Ihrem Land bzw. über Ihre eigenen Erfahrungen,
Wünsche usw. schreiben.

88
68
'lSI l4:::>8JU8U41 S8 J8WWI UUBM •
'U8U41 4:::>BUzUB6 4:::>lw 8l4:::>!J4:::>1•
i,U8SSBd U8U41 S8 8PJOM UUBM •
, " SSBP 'lI8>14:::>!l6qv-.J8u18>1S8 lql8 •
.. '81S U8PJOM pun +l8U os l4:::>18"8IA81S U8J~M.
, " SSBP 'JOJ.BPsIUpU~nSJ8/\ wn 81S 8+llq 4:::>1•
'slupu~lS.J8/\ J41 wn 8nlq 4:::>1•
'u8lllq 8JI!H wn 8U.J86 81S 8l4:::>qw 4:::>1•
i,UI8S 4:::>!lJI!48q ,,8nlu8A8 .Jlw 81S u8luuq>l •
'U8PU8M 81S UB 8nlS J8UI8 llw 4:::>IW8l4:::>qw 4:::>1.
,,' J8qB 'U8J8IZBdBJlSJ8qO l4:::>lu Plnp88 8J41 8l4:::>Qw 4:::>1.
'u8luuQ>1 u84:::>BW8w4Busnv 8uI8 "B:J U8"81Z8ds W8S81P ul 81S UU8M 'JBq>1UBPJ48S U8U41 8J~M 4:::>1•
'u8JnBIJ8lUn >1:::>14:::>S86sSIv-.J
s8u181>1U18jJ8148:J J8U181>1UI8 BP lSI JIW '8l4:::>JOJ.4:::>1•
'8lUU0>1 U8J81SSBd SBP 81M 'U8J~I>1J8 l4:::>lu J8Q18S JIW UUB>14:::>1•
.. , J8qB 'W48u86uBun J48S 4:::>!I>jJIMJIW lSI s3 •
'8SSIU484:::>S88 81P JnB ssnlJuI3 u8u18>j JB6 4:::>18nB4 J8PI8l •
'" J8qB 'lN 8UI8W l4:::>IU4:::>!I>jJIMlSUOS lSI s3 •
'U8SSBI U8lJBM 8qB4 81S 4:::>1SSBP 'P181J48S JIW lnl s3 •
.. , J8qB , .. 'SSBP 'U86IPln4:::>Slu8 4:::>!I>1JIM 4:::>lw ssnw 4:::>1•
'" SSBP '8nlq 81S u861Pln4:::>SlU3 •
'84:::>BWj8l18J8q 8pU~lSWnjU8l18>j4:::>IIW48UUBUn u8u41 4:::>1SSBP 'P181J48S JIW lnl s3 •
i,lSI 6!pu~lsnz '" JOJ.J8p 'u8pulqJ8A W8pUBW8r llw 8lllq 4:::>IW81S u8uuQ>l
'lSI 6lPu~lsnz '" JOJ.J8p 'U84:::>OJds86 W8pUBW8r llw U.J86 8n~4 4:::>1
'U84:::>OJds86 J8"OV\J Joss8JOJd UJJ8H llW U.J86 8n~4 4:::>1
'lBJBddV wv - i,J8"OV\J Joss8JOJd U.JJ8H llw 4:::>184:::>8JdS
,,'}.X l4:::>!Jds J81H j6Bl u8ln8" :lBPIPUB>l
,,'J8"OV\J 'U8IM +?lISJ8AIUn" :J8pO ,.j6Bl u8ln8 'J8"OV\J " :J8mJd
:U8PU8MJ8A 8Z+?S 8PU8610J u8uuq>j 81S
'puls 6nu86 +>1:::>14:::>S86
81S UU8M 'pJIM UI8S AIlBJ8doo>j 4:::>1I88114:::>S
J8UlJBds4:::>~Jds88 J41 SSBP 'U8486
-snB UOABP J8qB u8uuq>j 81S 'pJIM U8WWOU86uB l4:::>lu 6BI4:::>SJO/\J8lSJ8 J41 SSBP 'lIWBP 81S u8u4:::>8tl
'+4:::>IU
J8pUBUI8 U848S 81S 'l8184 SBP 'J8mJd W8P llw U8>j:::>Otl UB U8>j:::>Otl 81S u8zliS 8qB6JnV J8S81P 18S
'U84:::>BW 86~14:::>SJO/\J8pO u8118lS u86BJ:J 8n8U 'MZq 'u8QB4 U8SSBI86 l4:::>BJl8S J8gnB lssnM8Q
81S 81P 'U8S18MU14 u86BJ:J u8u8Q811Q86 U8JJO 81P JnB 4:::>nB U8uuq>j 81S 'U84:::>18JlSJ8lUn sl!8+ldnBH
S8P u8ssIuQ86J3 U8p pun 6unll81uI3 J8p ul 6un"8ls86BJ:J J8p u84:::>s1MZ 6UB4u8wwBsnz U8P 4:::>nB
pun U8SSBJu8wwBsnz IBWUI8 4:::>OUWJ0:J J8ZJn>j ul sI!8ndnBH S8P 8ssIuQ86J3 81P 81S U8UUq>j J81H
N38V'SJ...:tnV'-osg N30 nz 3S13MNIH ONn N3NOIJ..V'l-\I~O...:tNI
INFORMATIONEN UND HINWEISE ZU DEN ÖSD-AUFGABEN

Danken

• Vielen Dank! Das ist wirklich sehr nett von Ihnen.


• Ich bedanke mich!
• Ich danke für Ihr Verständnis.

Nachfragen

• An wen kann ich mich da wenden?


• Darf ich Sie noch einmal um Ihren Namen bitten?
• Darf ich mich auf Sie berufen?

..
Sprechen Aufgabe 2: Diskutieren, Argumentieren, Uberzeugen
Zu einem bestimmten Thema bekommen Sie zwei Bilder, von denen eines in einer Zeitung zu einem
Artikel erscheinen soll. Ihre Aufgabe ist es, sich für ein Bild zu entscheiden und dafür zu argumen-
tieren. Ihr Gesprächspartner wird natürlich auch Argumente vorbringen. Versuchen Sie, ihn zu
überzeugen!

Überlegen Sie zuerst, was Sie mit dem Bild/Zeitungsartikel ausdrücken möchten. Wer ist Ihre
Zielgruppe? Was ist Ihre Meinung zu dem Thema?

Machen Sie jetzt ein Raster und sammeln Sie für jedes Bild jeweils mindestens drei Argumente dafür
und dagegen. So sind Sie auf Gegenargumente gut vorbereitet.

HANDY

Foto 1

Foto 2

90
~6
'L/:J!8JJ8)SOsm: /8'>(!)J'es6unp8Z U8U!8/'>f!)Sffe)S8U!8 jne J8!L/ L/:J!W8L/8!Z8q L/:J/
'JO/\ 800;; 8J4er W8P sne L/:J!8JJ8)SQsne '>(ffsffe)s 8U!8 J!W )681/ eW8L/l W8P nz
, , ')S! S)eJ8j8tJ S8U!8W eW8L/l seo
11"
'U8/L/f!ZJ8 ,11eW8L/l sep J8q() SeM)8 U8UL//L/:J!8N:JQw 8)n8H
'U8L/:J8Jds 11 ",11
eW8L/l sep J8ql] L/:J!8N:JQW 8)n8H
'11 ' , ,11
eW8L/l sep wn S8 N86 8)n8H
BW8lH •.." 8Nnll31NI3
ewa41 uauaqaoaOJOA WaU!a nz reJa!aJZJn)i :8 aqeo!nv Ua4~aJds
U86U!Jq U8UO!lBnl!S
8Lj:)!IU!8d U! U8U!8 UUB>j APUBH
:U8SSBI U8lLj:JBq08q/U8J8!JBJ60l0J
os 8UJ86 lLj:)!U lWW!lS8q Lj:J!S lBLj UUBV\I -:- JBqLj:J!8JJ8
l!8qJ\j J8p u868M l!8Z!8J=l IIBJ8qO pun J8WWI UBW lSI APUBH J8qO -:-
J8p U! '8'Z 'U8pJ8M lJ9lS86 IIBJ8qO Lj:J!lzmu APUBH lS! U8W81QOJd !8Q -:-
pun J8WW! UBW UUB>j SAPUBH Lj:)Jnp -:- lZlnu8Q
lSS8JlS86 'lJ8pJOJj8QO PU8Lj:)8JdSlU8 >j:)8MZ W8P pJ!M APUBH -:-
l>jJ!M UUBV\I 'P1!8 S8/\!l!Sod U!8>j -:- l>jUndI8n!V\I W! lLj8lS APUBH -:- e:; PI!8
U!8S nz JBQlLj:)!ZJ8/\un
lU!8Lj:)S APUBH :ln6 l6!8Z PI!8 -:-
U!8S nz JBQlLj:)!ZJ8/\un (08 'APUBH 'olnv) U8Lj86wn
lU!8Lj:)S APUBH :PU8J9lS 8J8pUB Jm •••• >j!ULj:)81 J8UJ8pOW l!W UUB>j U8Lj:)P?V\I -:-
S8PI!8 Lj:)!IZmU
S8P l>jundI8n!V\I W! lLj:)!U lLj8lS APUBH -:- APUBH lS! S68MJ8lUn U8W81QOJd !8Q ••••
l>jU8186QB U8JLjB=l 6!l!8ZLj:)!816
wo/\ APUBH Lj:)Jnp pJ!M U8Lj:)P?V\I -:- U8JLjBJOlnv 'U8J9H-08 'U8J8!UOJ8181
U8l0QJ8/\ lS! 0lnv W! U8J8!UOJ8181 -:- - JBp UO!lBnl!S 8Lj:)s!dAl 8U!8 ll18lS -:- ~ PI!8
VtllN08 Otld
N3l::1311N3V\1nm::lV
- AaNVH
N38V'El.,:jnV'-csg N3C nz 3S13MNIH CNn N3NOI..LV'J.A.I~O.,:jNI
INFORMATIONEN UND HINWEISE ZU DEN ÖSD-AUFGABEN

HAUPTTEIL

Beginnen Sie mit einer Gesamtübersicht. Sie können z.B. sagen: Ich möchte die Informa-
tionen der mir vorliegenden Zeitungsartikel zuerst zusammenfassen, dann interpretieren, über
die Situation in meinem Land sprechen und anschließend meine Meinung zum Thema
sagen/ein paar Vorschläge zur Lösung des Problems machen. Ich beginne also mit ...

2a) Informationen zusammenfassen


Als erstes möchte ich die Informationen kurz zusammenfassen. Ich beginne mit ...
Zunächst möchte ich die Informationen aus der Statistik zusammenfassen: Man kann
sehen, dass ...
Aus dieser Statistik geht hervor, dass ...

2b) Informationen interpretieren


Ich komme zum nächsten Punkt meines Referats: Wie lassen sich diese Angaben inter-
pretieren? Nun, ...
Jetzt möchte ich diese Angaben gern interpretieren: ...
Wie kann man diese Angaben jetzt interpretieren?
Warum denken/handeln/verhalten sich ... die Menschen so? Ich denke, ...

2c) Situation in Ungarn


In Ungarn sieht die Situation ähnlich/ganz anders aus.
Sicher wird Sie interessieren, wie die Situation in Ungarn ist.
Da ich aus Ungarn komme, würde ich gern darüber berichten, wie die Situation in
meinem Heimatland ist.

2d) Eigene Meinung


Ich persönlich halte es für...
Meine Meinung zu dem Thema ist, dass... Deshalb mache ich ...

ZUSAMMENFASSUNG "'" Das Wesentliche der eigenen Meinung noch einmal


'... Das Wesentliche des vorliegenden Materials
'•••Vorschlag, Wunsch, Idee ...

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass ...


Also, zusammenfassend möchte ich sagen, dass ...
Also, ich hielte es für sinnvoll/wünschenswert, wenn ...

Ich danke Ihnen für Ihre Aufmerksamkeit (und stehe gern zur Verfügung, falls Sie Fragen oder
Bemerkungen haben).

92
86
'8Zms 8ZJn>j 81S U8PU8M.J8/\ 'l8J>jUO>jpun LPB~uI8 81S U8Lp8JdS _
'6BJfJOt\ u8J41 81S U8J81Jnf>jnJlS_
'U8104 ijnl pun U8llB4 8SnBd 8pUn>j8S 8ul8 l>jund W8p8r 48BN _
'6!+481M PUlS - 8>jJ~lSlnBl pun U01+Bln>jlfJV- 848BJdssnv 8ln8 _
'u8uu9>j nz U8J4mfJO~6UnJ81InWJ0:J
8U8618 81P wn '6IPU8M+OU PUlS 81S 'Ul8 "u8snBd>ju8P488JdS" 614nJ 81S u868l_
i+>1elUO>jU86nv81S u8lleH _
'qe l481u 81S U8S81'4 'p '18J~6eJfJot\ U8P 81S u8lleH _
'U8WWO>j8q BW841 wnz u86BJ:J UJ8mJd U8p uo/\ 81S U8pJ8M pU8981148sUV '(u8lnulV'J g' ~
l>jundJ8lUn J8p8D u8110SU8488Jds pU8g8!1~ u8lnuIV'J 9 eMl8 81S ssep 'llwep 81S U8J81In>jle>i
:U8488Jds nz 86uel 'u8qe4 llwep 8w81qOJd 81S UU8M
'(U8lnU1V'JG ln6 l>jundJ8lUn J8p8D u8qe4
U8480Jds86 PU84818JSne +>1UndU8p8r J8q\.l 81S ssep 'U8pJ8M 61fJ8~os l6uiP8qun ll8Z J8S81PUl
leJ8~8tJ W8S8iP llw U8ll10S81S '6un6\.l~8t\ Jnz u8lnuIV'J 0 ~ 'xew 8qB6~nv 8S81PJ\.l~u848lS U8U41
:U8488JdS 181/\8UJ86 81S UU8M
"6unl!alU!al!az alP ~neaiS ual40'V
N38VEl..:lnV-csg N3C nz 3S13MNIH CNn N3NOI..LV""'~O..:lNI
MUSTERKORREKTUREN
ZU DEN ÖSD-SCHREIBAUFGABEN

Musterkorrektur 1: Übungssatz 5, Aufgabe 1

Von:
An: Elisabeth Weyers <eweyers@freemail.de>
Betreff: IHR BRIEF VOM 21.03.
Datum: 23. März 200 .... , 14:21 :36

Sehr geehrte Frau Weyers,

ich habe Ihren Brief vom 21.03. erhalten, in dem Sie mir Ihre Ansichten bezüglich
der Auflösung des Mietvertrages mitgeteilt haben.

Ich kann Ihnen nur wiederholt sagen, dass mir die Kündigungsgründe auch erst ,t
seit kurzem bekannt waren. Um dennoch das Problem zu lösen, habe ich
kurzfristig einen Nachmieter für die Wohnung gefunden. Er möchte ab nächstem Ft;
Monat dort einziehen und wird Sie diese Woche kontaktieren. Die Schlüssel würde
ich ihm dann nächste Woche ausfolgen*.

Betreffend Ihrer Bemerkung zu der kaputten Duschkabine----,--muss ich Sie leider Fe


korrigieren. Die Duschkabine war schon um Zeitpunkt meines Einziehens t
beschädigt, was auch im Mietvertrag festgehalten wurde.

Die hinterlassene Möbel werden vom Nachmieter übernommen. Ich bitte Sie, Ft;
diese in der Wohnung zu lassen.

Ich rechne damit, dass _ die gesamte Kaution von Ihnen zurückbekomme. ~
Wenn etwas noch unklar ist, wenden Sie sich ruhig an mich. f'-.,t
Mit freundlichen Grüßen_:_ Fe
Emese Kiss

*ausfolgen: österreichisch für aushändigen

Bewertung Punkte
Aufgabe (A - max. 0 Punkte)
0
Sämtliche Vorgaben berücksichtigt
Kommunikative Angemessenheit (K - max. 3 Punkte)
Anforderungen der Textsorte berücksichtigt, Stil formell höflich, jedoch der 2
Situation (sich auch für eigene Fehler entschuldigen) nicht ganz angemessen
Textaufbau (T - max. 2 Punkte)
2
Text kohärent, klar gegliedert, in sich verwoben
Lexik (L - max. 5 Punkte)
5
Wortschatz angemessen
Formale Richtigkeit (F - max. 5 Punkte)
5
Vereinzelt grammatische und orthographische Fehler
Punkte insgesamt (max. 15 - min. 7 Punkte) 14

Korrekturzeichen: A = Aufgabe, K = Kommunikative Angemessenheit, T = Textaufbau, L = Lexik, FG = Grammatik,


Fa = Orthografie, F~ = Wortstellung, FGW = Wiederholungsfehler

94
96
9 (8l>jund L 'UIW - 9 ~ 'XBW) lwesa6su! aplund
8w81qOJd 8PU8581PUnJ8
~ (8l>jund 9 'XBW - .::l)l!a>t6!l4::>!l:IaleWJo,:j
~:::J18JU8lUBIJB/\
51U8M 'PU8Jt8Jll~:::JIU ijO ZlB~:::JSl.lOM
l (8l>jund 9 'XBW - l) >t!xal
~:::J18JU8lUBIJB/\
51U8M 5unJdou>jJ8/\ 'l.l8P8!1585 JBI>j 'lU8J~~O>j lX8~
~
(8l>jund 2: 'XBW - ~ neQlnelXa.1
~:::JIIJ9~1i8WJOJPU8~85l18M I!lS 'l5IN:::JIS>j:::JOJ8q
8l.l0SlX8~ J8p u85unJ8pJoJU\7
C (8l>jund S 'XBW - )1) l!a4UaSSawa6uv al\!le>t!UnwwO)t
(ll~8J ,,>j:::JOJnz
uOllnB)1U) l5Il~:::JIS>j:::JOJ8q
U8qB5Jo/\ 18.10
~- (8l>jund 0 'XBW - \7) aqe6lnv
al>tund 6UnlJaMas
b.J
Jyb.J 'U8lIB~J8lUn W~I llW 81S U8liOS 8W81qOJd 8J8pUB 810 '8l~:::J9W
- 81S PUn8J.::l UI8W 118M'5unU~OM J8p UI 81S 8SSBI ~:::JI'u8zlnu8q 81S UBW UUB>j
'IIOlf\J l~:::JIUPUlS U18q9V'J 8S810 '8~:::JnBJq 81S .18 SSBP '8l5BS .13 '8qB~ u8~:::JOJds85
~~
J8l81lf\J U8n8U J8p llw ~:::JISSBP 'u85BS u8u~1 ~:::JIUUB>j 8>j:::JOlsI8q9lf\J81P J8q(1
'l~ ~
'U8SSBI nz U8J81/\oU8J 5unu~oM 81P SSBP '8qB5Jn\7 8uI8W l~:::JlulSI S8 '8qnB15 ~:::JI
~ 'U8S81 5BJl.l81\l81lf\JJ8p
b.J.l UI ~:::JnBw81qOJd 8S81P J8qO U8UU9>j 81S 'JBM llndB>j UB 5UBJU\7 uo/\ 81S 118M'JBq
lb.Jb.J -1i8lSJO/\un lSI S3 'U8SSBI nz U8J8!.lBd8J 8UlqB>j~:::JSno 81P ~:::JnBJIW UO/\ U8110M81S
b.J 'u8~81zu18 5unU~OM J8p UI .188l~:::J9W ~:::JBUBP'U81~BZ
SlBUOlf\JS8S81P8PU3 wnz slq JnU 8pJ8M ~:::J~ 'JIW Uo/\ l~:::JIUJ8qB 'U8WWO>j8q PI88
b.J SBP 81S U8pJ8M q1B~S80 'U81~BZ 8l81lf\J 81P pJIM .18 pun U8PUn8J.::l U8UI8W J8UI8
b.J/J. lSI .13 '8qB~ l5JOS8q J8l81lf\J 8n8U 8UI8 ~:::JI118M'U81~BZ U0!lnB)1 8U18>j8pJ8M ~:::J~
111 'U860Z86 5unU~OM J8p snB JIW UO/\ 86uIO
811B8qB~ ~:::JI.l '''U=8P''''U''8=8=q;-;U''8~6''''''u=n'''''Jr1'')--:d--''8-'-U=18-'-W''''''''-;-~=:::J''-1
;'7.UU""'B~>j
UUBM '8lUUO>j l~:::JIU~:::JOU~:::JI
b~'l
~.J. 118M'U8PU8S J81J8 U8U18>jJ8~OJJU8U~18lUUO>j ~:::J~ 'u850Z85snB UO~:::JS8qB~ ~:::J~
'ssnw U8SSBI U8J8!.lBd8J ~:::Jou~:::JI
b.Jb.J Y SBM 'J8qO pun UO!lnB)1 8!p J8qO JIW U8Q!8J~:::JS81S 'U8WWO>j8q J81J8 8UI8S 8qB~ ~:::JI
b.J
9S: ~2::17~ ,.. "002: ZJ~lf\J 'S2: :wnlea
U81M - 5BJl.l8/\l81lf\J :uaJlas
-:;;<""8"'P""'IIB""W"""""'8"'8J7'O':J@~SJ""8CT'A"'8M~8·>
SJ8A8M ~l8qBS113 :uV
:UOA
N38'VEl..:ln'V813~H::::JS-OSQ N30 nz N3~n..L>l3~~O>l~3..LSnlN
MUSTERKORREKTUREN ZU DEN ÖSD-SCHREIBAUFGABEN

Musterkorrektur 3: Übungssatz 2, Aufgabe 2, Thema A

Ängste der Deutschen

Heute haben wir ein interessantes Thema: die sieben größten Ängste der
Deutschen, ein Grafikon hilft uns über die Frage besser zu diskutieren.

Am Diagramm kann man ablesen, welche Faktoren das Leben der Deutschen
beeinflussen. Wir sehen, dass die Angst vor dem Anstieg der Lebenshaltungs-
kosten mit 70 Prozent an der ersten Stelle rangiert. Dann folgt die fehlende
Bürgernähe der Politiker. An der dritten und vierten Stelle stehen die Arbeits-
losigkeit (61 Prozent) und die Verschlechterung der Wirtschaftslage mit einer
Nuance . "Pflegefall im Alter" bekommt 52 Prozent und eige
Arbeitslosigkeit und schwere Erkrankung bekommen etwas weniger, 51 Prozent.

Offen gesagt, die Ergebnisse überraschen mich. Die an vorletzter und letzter Stelle
stehenden Faktoren dachte ich für wichtiger als zum Beispiel die fehlende
Bürgernähe von Politikern. Na ja, aber wir müssen in Betracht ziehen, dass diese
Erhebung nach den Kanzlerwahlen gemacht wurden. In jener Periode spielten die
Politik und die Politiker eine sehr große Rolle im Leben der Deutschen.

Die wachsende Arbeitslosigkeit ist wieder eine aktuelle und wichtige Frage des
deutschen Wirtschaft. Zur Zeit steht der Arbeitslosenquote wieder gegen 10
Prozent. Der Staat müsste investieren, um neue Arbeitsplätze zu schaffen.

Ich bin der Meinung, muss man das nicht erklären, warum 70 Prozent der
Befragten auf den Anstieg der Lebenshaltungskosten Wert legten.

Was die ungarische Situation angeht, habe ich leider darüber keine konkreten
Erfahrungen. Aber ich bin davon überzeugt, dass die steigenden
Lebenshaltungskosten, die schwere Erkrankung und die eigene Arbeitslosigkeit
(laut eine große Mehrheit der Befragten) an der ersten drei Stellen stehen würden.

Heutzutage ist die Frage der Pflege im Alter ein vielgenanntes Problem. Nämlich
die ungarische Gesellschaft altert, deshalb gibt es immer weniger Erwerbstätige,
der sich um immer mehr Rentner kümmern müssen.

Die Wirtschaftslage in Ungarn und die Bürgernähe der Politiker sind in unserem
Land peinliche Fragen, deswegen möchte ich auf diese Themen im Rahmen
dieses Referats nicht eingehen.

96
L6
l~ (el>jund L 'U!W - 9 ~ 'XBW) lwesa6su! aplund
(e6u~llxel Jep UB uessewe6) l!eLjl>jeJJ0>i UB 8BV\I
p seLjoLj lWBSe6su! Lj80UUep 'JeILje.::leLj8s!LjdBJ6oLjl.lo pun eLj8S!lBWWBJ6 llezU!eJeJ\
(el>iund 9 'XBW - .::l)l!a>j6!lllO!l:::IalewJ0.::J
(e6u~llxel
p Jep UB uessewe6) JelLje.::le6!u!e JeqB 'uessewe6uB sSBluBq!eJLj8S wep ILjBMl.l0M
(el>jund 9 'XBW - l) >j!xal
ueqoMJe/\ Lj8!S U! 'l.lepe!l6e6 JBI>j'lUeJ~Ljo>j lxel
8 (el>jUnd 8 'XBW - 1) neq~nelxal
el.l0SlXel Jep lLj8!U lLj8!Jdslue 6unJLjO:j.U!3
pueJequewwo>j '/\!lBl
~ -UeWn6JB 'l.leque!.loSl!e>jLj8!1lue:lt9 I!lS 'l6!lLj8!s>j8QJeq el.l0SlXel Jep ue6unJepJow'<f
(el>jUnd G 'XBW - >i) l!a4UaSsawa6u'v' aJ\!le>j!Unwwo)t
llepuBLjeq 6UBJWn weuessewe6uB U! pun l6!lLj8!s>j8QJeq ueqB6JoJ\ eLj8!1lW~S
0 (el>jund 0 'XBW - \/) aqe6~n'v'
Jel.l9M 908
0 (el>jund 0 'XBW - l1) a6u~mxal
al>jund 6unlJaMas
N::38'V9..i n'V81::3 ~ H:a S-C 5 1;;1N::3C n Z N::3~ n.l.')I::3~ ~ 0')1 ~ ::3.1.5n "'"
MUSTERKORREKTUREN ZU DEN ÖSD-SCHREIBAUFGABEN

Musterkorrektur 4: Übungssatz 4, Aufgabe 2, Thema B


Können nur die Jugendlichen studieren?

Auf diese Frage muss ich - zum Glück - eindeutig "nein" sagen. rAn den öster- LT
reichischen Unis studieren zwar nicht nur Jugendliche, sondern auch ältere L
Menschen, sogenannte Senioren, die inskribieren, um "ihre grauen Zellen zu
bewegen". Und manchmal wissen sie sogar vieles besser als die großen
Professoren.
Es gibt verschiedene Grunde _ warum Frauen und Männer eine Universität
besuchen. Viele Männer haben schon ein Diplom in der Hand und das zweite
machen sie nur so um Spaß zu machen. Aber bei den Frauen ist es ganz anders!
Sie machen ihr zweites Studium oft darum, weil sie etwas nachholen wollen, was
sie in ihrem bisherigen Leben versäumt haben.
Es ergeben sich Vorteile und auch Nachteile daraus, dass alte Menschen die
Schulbank drücken. Z.B. sie werden wahrscheinlich im Seele und im Kopf länger
jung bleiben. Sie verbringen ihre Zeit in einer Gemeinschaft und können dabei
Freundschaften schließen also sie werden nicht einsam sein. Sie können noch
vieles für die Wissenschaft tun: Sie können forchen und die jüngeren Leute lehren.
Und sie können die verschiedenen Themen aus einer anderen Hinsicht sehen
lassen.
Ein Nachteil ist aber, dass sie vielleicht ein Hindernis _-->d"""e",-r
Entwicklung der
Wissenschaft sein können.
In Ungarn studieren an den Unis solche "Senioren" auch aber unsere sind im
Allgemeinen nicht im gleichen Alter wie die Österreicher. Sie sind jünger und ihre
Anzahl ist kleiner. Meiner Meinung nach ist es ehrenwert, dass alte Menschen
noch Mut und Lust haben, sich weiter zu entwickeln.

Bewertung Punkte
Textlänge (TL - max. 0 Punkte)
-1
246 Wörter
Aufgabe (A - max. 0 Punkte)
Drei Vorgaben berücksichtigt und in angemessenem Umfang behandelt -1
Interpretation und eigene Argumentation nicht klar voneinander getrennt.
Kommunikative Angemessenheit (K - max. 2 Punkte)
Anforderungen der Textsorte berücksichtigt, Stil öffentlichkeitsorientiert, argumen- 2
tativ, kommentierend
Textaufbau (T - max. 3 Punkte)
3
Text kohärent, klar gegliedert, in sich verwoben
Lexik (L - max. 5 Punkte)
Wortwahl dem Schreibanlass angemessen, aber mehrere Fehler gemessen 3
an der Länge des Textes, außerdem eine Stelle im Aufgabentext missverstanden
Formale Richtigkeit (F - max. 5 Punkte)
Einige grammatische und orthographische Fehler, insgesamt hohes Maß an 4
Korrektheit
Punkte insgesamt (max. 15 - min. 7 Punkte) 10

98
66
'~Sl ~qJ1S Ul 3UOldSSdH
dUld PU1?lqJS~nda Ul ssep 'Ulq jnelep ~d~ndp sd31Uld ldqV 'udldlz
-lSnW pun ud3U1S UlnZ pUlS ~ldldq ld31UdM. d~ndq Ud~jeqJSndSd'J
O~ (OI)
dqJlpUd31d ldp SdlP dpeld3 ~sl ~qJldndlL\. 'ud31dZ dlqTIjd'J dUlds
ssnUl '~U1S pun ~qJeUl )[lSnW ldM 'Ud3U1S pun UdldlzlsnUl~sqldS
sep Uln (6)
6
(8) lnU
9
~lUl 3uOlqep3: dqJS1l0~slq d1Q : (L) UdllddX3: dlP qJ1S
L
pUlS s3Ulpldne ~)[Und UldUld UI 'udqeq (9) UdldlZlsnW
9
9 (S)
------t' (v)
s~qJ1U qJOU udlnqJS udqJS~ndp ldp 3un~leH ldp ue qJ1S
~uldqJS ldPldl lnN 'udl1ejd3)[JTIlnz UldPU~1 udldpue ldqTIud3d3
(~)
(Z)
~
------~
-~ndp ~sd~zud3111dWI Ull udU1UqJS ~qJ1l1d~Un)[lSnw ~lUl d31lq~fsqJdS
'~qJeUl ld~ud3111dWl ldPU1)l )[lSnW nUl 3un3nj~qJSdH dlP ssep
Y(M1d8 0 (0)
'(0 ~-~) ua6oqlJOMlU'v' uep JnB epu::J WB eseiP eiS Ue6BJjJeQD pun HBI8 seseiP JnB
lSJenZ ue6unsQl eJLjI eiS ueqeJLj:JS 'elies uepue6eilJeQDue6e6 Jep JnB le>lilJ\f uep nZBp eiS uesel
'ueUOilBWJOJUI uepuelLjeJ eiP lxe~ uepue610J wi eiS uezu?6J::J
IEJ ••.. 9 1.831.
TEST 6 •• GI

Musik und Singen heute


Dass Beschäftigung von Kindern mit Musik den Intelligenzquotienten dieser Kinder erhöht.
steht nach neuesten Ergebnissen von psychologischen Studien außer Frage. So konnte in
einer Untersuchung nachgewiesen werden, dass Sechsjährige, die ein Jahr Gesangs- oder
Klavierunterricht hatten, im Intelligenztest deutlich bessere Werte erzielten als Gleichaltrige
ohne Musikunterricht. Umstritten ist bei Experten noch die Frage, warum Musikstunden die
Intelligenz steigern. Da stehen sich recht unterschiedliche Theorien gegenüber. Aber welche
der verschiedenen Thesen auch zutrifft. eines ist sicher: Musik macht klug.
Umso erstaunlicher muss es wirken, dass ausgerechnet in Deutschland, dem Land, das einst
als Hochburg der Musikkultur und des Singens galt. die Menschen seit einigen Jahrzehnten
keine Lust mehr haben, selbst Musik zu machen und die Stimme zu eigenem Gesang zu
erheben. "Deutschland ist. das muss im Vergleich zu anderen Ländern leider festgestellt wer-
den, in Bezug auf eine Alltagskultur des Singens und Musizierens zu einem Entwicklungsland
geworden", konstatiert Hermann Rauhe, früherer Leiter der Hamburger Musikhochschule.
Aus dem ganzen Land ertönen ähnliche Klagen, von Verbänden, Musikerziehern und Stimm-
experten. In den Schulen scheint aber noch kein Umdenken, keine Einstellungsänderung
eingesetzt zu haben: Bis zu 80 % des Musikunterrichts, so die Schätzung des Verbands
Deutscher Schulmusiker, fallen immer noch aus oder werden nicht fachgerecht erteilt.
Wie und warum ist den Deutschen die Freude am eigenen Musizieren und Singen abhanden
gekommen? Eine wissenschaftlich abgesicherte Erklärung gibt es dafür nicht. aber in einem
Punkt herrscht Einigkeit unter den Experten: Eine wichtige Rolle scheint dabei die historische
Erfahrung zu spielen, die viele Deutsche zu Singverweigerern gemacht hat. Die Nazi-Diktatur
0933-1945) war vielleicht die "musikalischste" Diktatur, die es je gegeben hat: Niemals zuvor
oder danach wurden Musik und Gesang, vor allem Chorgesang, so systematisch als Propa-
ganda-Instrument eingesetzt. Die Nazis zeigten, wie man mit Musik und Gesang Aggressionen
schürt und Masseneuphorie und -hysterie erzeugt.
So einleuchtend diese These auf den ersten Blick zu klingen scheint. so ist sie doch wohl nur
ein Teil der Wahrheit. Denn eine ähnliche Krise des Selbstmusizierens und Singens ist ja in
fast allen modernen Industriestaaten feststellbar. Die moderne Dienstleistungs- und
Wissensgesellschaft bringt offenbar keine Gesänge hervor. Welches Lied sollten die
Angestellten einer VerSicherungsgesellschaft oder die Teilnehmer an einem Ärztekongress
auch anstimmen?
Wer selbst musiziert oder singt. gibt etwas von sich preis. Gemeinsames Musizieren und
Singen ist "ein Akt emotionaler Identifikation" (Ernst Klusen). Wer mit anderen gemeinsam
die Stimme erhebt. muss für kurze Zeit aus sich herausgehen, muss Gefühle und eine
Empfindsamkeit zeigen, die im durchrationalisierten Alltag moderner Gesellschaften eher
tabu sind. Vielleicht liegt es eigentlich gerade an dieser Eigenschaft der Musik. dass die
Menschen heute weniger Bereitschaft zum Singen zeigen als früher.
Doch die Klagen über den derzeitigen Zustand werden zusehends lauter, und dies ist viel-
leicht ein hoffnungsvolles Anzeichen dafür, dass sich in Deutschland etwas zu bessern be-
ginnt. Seit einigen Jahren formiert sich eine Art Bürgerbewegung in Sachen Musik. ein
Netzwerk von Initiativen und Projekten, die Musizieren und Singen wieder zu einem
Bestandteil des Alltags machen wollen.

100
'ldUqPdUl\T Udg1dMldp ~UnldpUnM1dL\ mz - udq)elds Udlq1 pun UldUe1PU!UdP
ldpd1M dSSdldlUI U1dUldllQqd~ 'leM ~H1?lVSfl UdP U1q)1ijnldq q)1 sIe 'ldl1?dS 'gdHsJne l1dM
mleldll1 ldp lIdM d1P U11~U d1P 11Ulldp 'ldIIdlSlJPq)S ldp q)OP Aew qd1{q '~ueprqe udlqe{
leed Uld q)eu ldqdH-AeW-Pe)I SdSd1P UUdM q)nv '~dM AeW Pe)I udUleuzl1ds UdP PIeq
q)1 dneq 'dlsseJ1dA Aew Pe)I UOAIHS Ul1 zue~ dZl1?sJnes1uqdp~ dInq)s ldp U1pun dldpdl
SlUdPO SdP pun ldue1PU! ldp IIdM sAew Pe)I UOAq)OU mu lseJ UdpeldUle)nnq)s UdU1dUl
10Aq)ne q)1 eo 'Msn nOldUU1M'pueqldneqs PIO UdPIdH UdP l1Ul 'lIdM ldU1dS U1q)OU mu
dlqdI pun (dPU1?Hb9 lUleSd~SU1)Aew Pe)I UOAldq)DH dq)1PUl1?SlseJ ~ueIq)SldA q)1 'udloI
-ldA sOIs~unndl mleldll1 d~PqD d1P lDJ ~ueI dlqe{ 1dMZq)11eM ue ep UOL\'Ulnldq q)1Ul
Uln sdIIe ge~ldA pun upep nZdpeld~ ){ueSldA q)! :sne ~Hq)P Sd l){)D1P .,lldJdHldA" llOM
seo 'UdJdHldA nz U1dlep lsqIds q)1Ul 'dlZlnu nzep 'seI q)nH UldP u1lq)1U dpeld~ xew UdUdP
U1 'udpunlS d1P q)1 ssep 'dl){11MdqqdPls~unUlqeq)eN U1dW 'lOA '"ddsldqns Ul1 zwq)S
ldO" ueUlolldndWdqv UldU1dS pun Aew Pe)I UOA'dWUe){lq)1U le~ u1qep s1q q)1 UdP 'lOlnv
UldU1d pun q)nH UldU1d UOAxew llUl dlUll1?Mq)S'~U1~Uln1seuUlA:) dsseDI 'Z d1P U1q)1 sN
'xew ldPnlH
ldldlI1? dlqe{ U1 PUT)ldlS~uDr sep leM q)!
t: Uln U1dUlleM PI1qlOL\U1dUl'd1{lUled ldldsun
~IeaJ4er ~9 'seW041
'Lpn8 wnz ,,8q8!l U8lSJ8" J8Jlj! UOi\ llj:)!S J86!ln8lj sne U8Ilj~ZJ8 pun lj:)!S
UJ8UU!J8SJ8ll\j U8lj:)!IP8!lj:)SJ8lUn U8UOSJ8d J8!/\ ~)8+?ds 8lUlj8ZJljer '8ln8lj u86unJljeJj88s8l
8S8!P U8U!8lj:)SJ8 8!M pun d!8ljPU!>l J8p U! 8SS!Uq81J88S8l U8pU86~Jd U8lSJ8 8!p U8JeM seM
@jlX91
@jlX91
8JI..rer 0 t 'e:J oste '8tnLPSPUnJ8 8SSet>f 'v OO'Xil
8J/..fer C t 'e:J oste 'wn/seuw,{8 8SSet>f 'c OO'X91
s94:>n8 S9P 9JOl>tal Jap !aq U!J9S91 JaptsJas91 S9P J9"" :19!ds!98 0
'818!dS!88 8!P
lj:)ne 8!S u8llj:)e8q 8Hi8 'u86oqfjOMlU\j U8p Jne l>j8J!P U8fjOMlu\f 8!P 8!S u8q!8Jlj:)S 'U49Z sie Jlj8W
llj:)!U J8qe lweS86su! 'lj:)!l6qw 8l>jundlj:)!lS !8Jp J8pO !8MZ 'U!8 PUlS +>1UndJ8Mlj:)SU8W8ljl W8p8r !88
U!J8S8l J8P/SJ8S8l S8P U8q8l 8J8+?ds sep J(!J S8lj:)n8 S8P u86un>jJ!Mlj:)eN '9
s8lj:)n8 S8p 6UnWI!Jj8/\ J8p >j:)nJpU!3 '"\7
S8lj:Jn8 S8p u!JOln\f J8p/SJOln\j S8p pUnJ6J8lU!ljSu8q8l wnz u8qe6u\j 8l8J>jU0>l 'S
U!J8S8l 8!P/J8S8l U8p Jne s8lj:)n8 S8p 6un>jJ!M 'G
GU8M lj:)Jnp J8pO lj:)JnpOM U8S8l wnz 6un68Ju\j ,~
G9- ~ u8l>jund
-J8Mlj:)su8w8ljl U8P nz u86essn\f S8 lq6 (O-\f) U8lX81 u8lj:J18M ul '8lX81 J8!i\ 8!P 8n!q 8!S U8S8l
l!:l ••. 9.1.53.1.
TEST 6 ..•• GI

Text B Jan, 52 Jahre alt


Als Kind war ich kein besonders eifriger Leser, mich fand man eher auf dem Fußball platz
vor unserem Haus als in meiner Bude über Bücher gebeugt. Da zeigte man uns in der
Schule - soviel ich mich erinnere in der 4. Grundschulklasse - den Film "Emil und die
Detektive". Den Film fand ich toll, spannend, humorvoll und so richtig was für Jungen, wie
ich einer war. Unser Lehrer, der bemerkt hatte, wie sehr mich der Film mitgerissen hatte,
sagte mir dann anschließend, dass der Film eigentlich nach einem Buch gedreht war, das
ich aus unserer schulbücherei kostenlos ausleihen und lesen könne. Gesagt, getan: Ich
borgte mir das Buch aus, es war von einem Mann namens Erich Kästner geschrieben, von
dem ich bis dahin nie was gehört hatte. Und siehe da: Auch das Buch riss mich in seinen
Bann, es war ähnlich wie der Film und doch wieder anders, denn es ließ meiner Fantasie
viel mehr freien Raum. Ich wurde geradezu süchtig und es verstand sich von selbst. dass
ich mir auch andere Bücher von Erich Kästner besorgte wie "Das doppelte Lottchen" oder
"Das fliegende Klassenzimmer". Über den Autor wusste ich damals nichts, aber das spielte
auch keine Rolle, ich war trotzdem sein gelehrigster Schüler und sein begeisterter Fan.

Text C Klara, 48 Jahre alt


Nein, ein Bücherwurm war ich als Kind nicht gerade. Lieber ging ich ins Kino oder tollte
draußen im Freien herum. Mein Lieblingsfach in der Schule war Sport und meine besten
Freunde waren unsere Haustiere, ein Hund und eine Katze. Wir lebten damals in einem
Vororthaus mit großem Obstgarten drum rum. Vielleicht hat mich dies alles prädestiniert
für die "Pippi Langstrumpf"-Geschichten von Astrid Lindgren. Zufällig liefen damals im
Fernsehen die Verfilmungen dieser Bücher, aber nicht die Bücher selbst. die ich weiter
nicht las, sondern diese Filme waren für mich das größte ..literarische" Erlebnis meiner
Kindheit: Pippi, das war ich selbst. Ich färbte mir die Haare rot und band sie zu Zöpfen wie
sie. Pippis pferd und ihr Affe - diese Rolle mussten unser Hund und die Katze spielen,
nicht immer zu deren Begeisterung. Und mein Zimmer war die Villa Kunterbunt. wenn
auch ein wenig kleiner. Meine "Abenteuer" hielten sich zwar in Grenzen und hielten
keinem Vergleich mit Pippis Abenteuern stand. Aber das machte nichts - die Abenteuer der
Kindheit spielen ja sowieso meistens im Kopf. Von Pippis "Mutter", Astrid Lindgren,
wusste ich immerhin, dass sie in Schweden lebte, Schriftstellerin war und sich auch poli-
tisch engagierte, für die Rechte von Kindern und für den Tierschutz zum Beispiel. Das fand
ich super und es passte ja auch irgendwie zu Pippi - und zu mir selbst.

Text D Ingrid, 36 Jahre alt


Ich bin als Einzelkind aufgewachsen und galt als eher scheu und zurückhaltend. Vielleicht
hat man mich auch für etwas beschränkt gehalten, da ich nicht gerade gesprächig war. Und
wie es in mir drinnen aussah, hat ja keiner gemerkt. Gelesen habe ich eigentlich immer
gern, soweit ich mich zurückerinnern kann. Aber ein Buch' gab es, das ich immer und
immer wieder gelesen oder besser: verschlungen habe. Das war "Die unendliche
Geschichte" von Michael Ende. Ich ..lebte" dieses Buch und das Buch lebte in mir. Obwohl
ich ein Mädchen war, identifizierte ich mich besonders mit den Jungen der Geschichte, mit
Bastian und Atreju, und den Glücksdrachen Fuchur wünschte ich mir als Stoff tier zu
Weihnachten (und bekam ihn auch). Das Märchenland Phantasien war für mich min-
destens so real wie die echte Welt. Über den Autor Michael Ende wusste ich nicht viel. nur
dass er die meiste Zeit in Italien lebte. Auch seine anderen Bücher wie "Momo" gefielen
mir, aber keins wurde so sehr "mein" Buch wie "Die unendliche Geschichte". Es war
sozusagen die erste große Liebe in meinem Leben und es war eine glückliche Liebe.

102
SO~
o ~x81
:) ~x81
8 ~x81
\;j ~x81
U!-I8S8l J8P/SJ8S8l S8P U8Q8l 8J8~~ds sep JIJj s84:)n8 S8P u85un>p!M4:)eN '9
o ~x81
:) ~x81
8 ~X81
\;j ~x81
s84:)n8 S8P 5UnWI!JJ8/\ J8p >pn.Jpu!3 'v
o ~x81
:) ~x81
8 ~x81
\;j ~x81
s84:)n8 S8P u!-Io~n\;j J8p/s.Joln\;j S8p pUnJ5J8lU!4Su8Q8l wnz u8qe5u\;j 8l8.J>jU0>l 'S
o lX81
:) lX81
8 lX81
\;j lX81
U!-I8S8l 8!P/.J8S8l U8p fne s84:)n8 S8P 5un>j.J!M '6
o lX81
:) ~x81
8 lX81
\;j ~x81
U8M 4:)Jnp/4:)JnpOM U8S8l wnz 5un5eJu\;j '~
JE).. 9 J.S3J.
TEST 6 '•• GI

Leseverstehen

Aufgabe 3 • Dauer 15 Minuten


Lesen Sie bitte den folgenden Text und wählen Sie bei den Aufgaben 21-30 die Wörter (a), (b), (c)
oder (d), die in den Satz passen. Es gibt jeweils nur eine richtige Antwort.
Übertragen Sie Ihre Lösungen anschließend auf den Antwortbogen.

Ende der Raserei? Beispiel: (0)


Rücksichtsloses Autofahren (0) in Ungarn jährlich @]führt
Tausende von Menschenleben. Ein Grund für dieses llil bedeutet
Fahrverhalten (21) vielleicht zum einen darin liegen. dass [gj kostet
die ungarische Straßenverkehrsordnung selbst bisher rela- @] bringt
tiv gemäßigte Strafen (22). zum anderen aber auch in der
milden und inkonsequenten Auslegung der Gesetze. So Lösung:c
konnte ein Raser. der in eine Radarfalle tappte. der Polizei
mitteilen. nicht er (23) zum fraglichen Zeitpunkt am Steuer 21 26
gesessen. sondern ein naher Verwandter. So einfach konn- @]mag @] gerufen
te man um jede Strafe herumkommen. denn den Namen llil will llil gebeten
naher Angehöriger braucht keiner preiszugeben. so dass es ~ darf ~ bestimmt
oft niemanden gab. der für die Raserei zur Verantwortung @] muss @] verurteilt
(24) werden konnte.
Ab 1. Mai 2008 tritt in Ungarn eine neue Straßenverkehrs-
ordnung in (25). die auch eine deutlich schärfere 22 27
Auslegung der Gesetze und eine drastische Erhöhung der @] plant @] bieten
Bußgelder mit sich bringt. Nach reichlich vielen Diskus- llil zwingt llil kommen
sionen und Auseinandersetzungen wegen der verfassungs- ~ beabsichtigt ~ bezahlen
rechtlichen Bedenken wird beispielsweise künftig im Fall @] vorsieht @] entgehen
einer ausbleibenden Identifizierung des Fahrers der
Fahrzeughalter zur Kasse (26). Und der ungarische Staat
will sich auf keinen Fall die günstige Gelegenheit (27) 23 28
lassen. anlässlich der Neufestlegung der Strafmaße den vie- @] hatte @] späteren
len Verkehrssündern tief in die Tasche zu greifen. Im llil habe llil übrigen
Allgemeinen handelt es sich um eine Verdoppelung bis ~ würde ~ bisherigen
Verdreifachung der (28) amtlich festgelegten Bußgeld- @] wäre @] erhöhten
beträge.
Zwar enthält der neue Bußgeldkatalog saftige Strafen für
eine deutliche Überschreitung der vorgeschriebenen 24 29
Geschwindigkeitsgrenzen innerhalb von Ortschaften. auf @] gebracht @] andererseits
Landstraßen und auf Schnellstraßen. (29) wird die alt- llil gemacht llil sondern
bekannte Toleranzmarke der geduldeten 10% km/h Über- ~ gezogen ~ gegenüber
schreitung auch weiterhin Bestand haben. @] geführt @] stattdessen
Es stellt sich die Frage. ob die ungarischen Autofahrer be-
reit sind. ihren Fahrstil den neuen Vorschriften (30).
Besteht begründete Hoffnung. dass jetzt Zeiten der gegen- 25 30
seitigen Rücksichtnahme im Straßenverkehr anbrechen? @] Kraft @] anzugliedern
Zu wünschen wäre es. Jeder Verkehrstote ist schließlich ein llil Wirkung llil anzupassen
Opfer zu viel. ~ Geltung ~ zu entgegnen
@] Gültigkeit @] zu entsprechen

104
90~
ll;)h\ 'u;)l3;)Inzqt! l3unj~pdtpSln;)o
;)UI;)){ llpnt!lq U;)W;)I;))l neId UOI\ Ut{OS 1;)0 0~
;)l3n~lSjm;)g SSt!p 'l3nQU
lt{)JU S;) lSI WnJpnlSUl;)d Wt! ;)Wt{t!Ull;)l ;)Jp lUd 6
Ut! ijt!wlSt{)QH
UI;) U;)PU;)l;)lpnlS U;)P l;)l;)Jq wnJpnlSUl;)d St!O B
;)Jp ';)l){undsl3unlSJ;)1
U;)l3t!H JUQul;)d ;)Jp lqJl31;)1\ II;)POW-t!ul3OIog
St!p jnt! l3unU;)lSWQ l;)P t{)t!N L
l..;)SSmt{)sqt!I;)ddOO" ;)Jp U;)l;)Jq ;)ll;)llOl\. ;)t{)I;)M 9
lUt!lS U;)PU;)l;)lpnlS l;)P
l3unn;)ll;)g ;)t{)JIt{)t!j ;)lp l;)puq WlOd l;)t{)I;)h\ UI S
UOI\ l3unI){)Jh\lug: l;)P l;)q
;)z:nds mz lJ;)h\lI;)h\ llQt{;)l3 U;)l3t!H IUQUl;)d ;)lQ 't'
lU;)l3t!H JUQUl;)d l;)P l;)Ullt!dsuont!l;)dOO)l
ls;)dt!png WmlU;)ZU;)lpnlSUl;)d st!p lSI uut!h\ lJ;)S E
lUt! U;)l3t!H JUQUl;)d ;)lp
mu wn~ U;)l3It{)t!ldst{)Sln;)p WIl;)l;)Jq st!M
l;)SSJUlUU;)){t{)Sln;)o U;)lnl3
;)UJ;)S U;)W;)I;))l nt!ld UOI\ ut{os };)P lt!t{ l;)t{OM
'iPids ~Otf. /äiJOAb
~ 14A17{;ün 'Y? ~AJ5 ~s:prqp ~ 1!8M '5m=il UJB5un U! lS! u85BH l?l!S.J8A!UnUJ8.:l 8!O (GO)
(~SnmSCinrf7!8~ ~q) ~SS~smy ~ /)!'V
(,U8lIBl.j.J8SWn.JlU8ZSUO!lBW.J0JUI
S8P .J8WWnUUOJ8181.J8Pl!W nBIQlIB.:l SBP U8W818>l nB.J.:llBl.j 0M (~O)
:818!dS!8S
'(0 ~-~) u850QfjOMlU\f U8P JnB pU8g8!1l.j8SUB u85uns~:n 8.Jl.j18!S u85B.Jfj8QO
'leWU!8 lX81 U8p U8.JQl.j8!S '8fjOMl.j8!lS 8!S U8.J8!lON
U949lSJ9AJQH
IEI ••1lI 9 J.S 3J.
TEST 6 "•• GI

Hörverstehen

Aufgabe 2 • Dauer 25 Minuten


Sie hören den Text zweimal, zunächst einmal ganz, danach ein zweites Mal in Abschnitten.
Kreuzen Sie die richtige Antwort (a), (b) oder (c) an und übertragen Sie am Ende die Lösungen auf
den Antwortbogen (11-20).

Beispiel: Warum gilt Frau Potreck-Rose als Expertin auf dem Fachgebiet?
@] Weil sie Psychologie studiert hat.
llil Weil sie in verschiedenen deutschen Städten unterrichtet.
~ Weil sie mehrere Bücher zum Thema veröffentlicht hat. Lösung: c

11 Hängt das eigene Selbstvertrauen von der 16 Warum ist der "innere Kritiker" in uns notwendig?
Anerkennung durch andere Personen ab?
@] Weil er uns zu Leistungen ermuntert.
@] Ja, das eigene Selbstwertgefühl richtet sich ganz nach llil Weil er uns vor zu hohen Ansprüchen warnt.
dem Urteil der Mitmenschen. [I] Weil er uns hilft, die Hindernisse zu ignorieren.
llil Nein, das Selbstwertgefühl und das Urteil der Mit-
menschen können sich unterscheiden.
[I] Nein, Selbstwertgefühl und Anerkennung durch andere 17 Welche Selbsterkenntnis ist oft schmerzlich?
haben nichts miteinander zu tun.
@] Dass man nicht für harte Arbeit geeignet ist.
llil Dass man die eigenen Ziele nicht hoch genug
12 Welchen Weg empfiehlt Frau Potreck-Rose, gesteckt hat.
um mangelndes Selbstwertgefühl zu überwinden? [I] Dass man vielleicht nie Spitzenleistungen schaffen wird.

@] Sich selbst nicht als Gesamtpersönlichkeit, sondern in


verschiedenen Lebensbereichen getrennt zu beurteilen. 18 Woran erkennen wir nach Frau Potreck-Rose,
den richtigen Maßstab an uns selbst anlegen?
dass wir

llil Andere Menschen nach ihrer Meinung zu fragen.


[I] Auf die eigenen Fehler und Schwächen besonders zu @] Wenn wir die meisten oder alle unserer Ziele tatsächlich
achten. erreichen.
llil Wenn wenigstens ein Viertel unserer Ziele unerreicht
bleibt.
13 Warum ist ein gutes Selbstwertgefühl überhaupt
[I] Wenn wir an uns immer höhere Ansprüche stellen.
so wichtig?

@] Weil es positive Gefühle auch für andere Menschen


erzeugt.
19 Welche negative
in uns?
Wirkung hat der "innere Faulpelz"

llil Weil es glücklicher und erfolgreicher macht.


[I] Weil man dann auch von anderen Menschen positiv @] Dass wir keine Ansprüche mehr an uns stellen.
beurteilt wird. llil Dass wir Aufgaben verschieben oder unerledigt lassen.
[I] Dass wir uns nur auf die leichten Aufgaben
konzentrieren.
14 Was ist nach Frau Potreck-Rose der erste Schritt,
seine Selbstachtung zu erhöhen?
um

@] Sich selbst Vorschriften zu machen.


20 Warum ist der "innere Faulpelz"
für uns?
trotzdem wichtig

llil Sich zu überlegen, wie man besser sein könnte.


[I] Sich so zu verhalten, wie man eben ist. @] Weil er uns vor falschen Taten warnt.
llil Weil er uns ein gutes Gewissen garantiert.
[I] Weil er uns hilft auszuruhen und uns zu erholen.
15 Inwiefern sind viele Menschen
als zu anderen Menschen?
zu sich selbst strenger

@] Sie achten kaum auf andere Menschen.


llil Sie setzen sich selbst zu hohe Ziele.
[I] Sie sehen in anderen Menschen ihr Ideal verwirklicht.

106
LO~
'U8118lSJO/\81!1WB:J81B8P! 8U86!8 8Jlli 118!S8!S 8!M _
'lBll U8118SU8V\jJ8p U8Q8l (-U8WWBSnz) SBP JQJ.6unl>18lMlU::J 8S8!P U8ZU8nb8SU0>l 811818M _
'lBll U8llBll
-SnBH-U8UOSJ8d-U!::J nz pun 8!I!WBJ.U!81>lJnZ PU8Jl J8p 118BU 6UnU!8V\j J8Jlli 8pucu8 811818M _
'lBll lJ8PU?J8/\ PUBllBW!8H W8Jlli U! Jnl>1nJlSU8!I!WB:J8!P 118!S8!M _
'lBll lJ8PU?J8/\
8JllBr 00 ~ U8lZl81 J8p J.nBIJ8/\ W! PUBI1l8sln80 U! 8ggJ6U81!!WB:J 8118!IH!U1l8S118Jnp8!P 118!S8!M _
I'l ~ S'~
J4auJ
punJuOJ
JaJ" LI
!'UP LI
!aMZ SI
JilU~
UaUOSJad
Uiltil!"OS
sn. ua4i1lSiIq
puo'lpSlnil(J U!uill,04snoH ualoA~d 001 ar uol\
'UJ8gn?
PUBllBW!8H W8Jlli U! pun PUBI1l8Sln80 U! 8ggJ6U81!!WB:J J8p U! u86unJ8pU?J8/\ nz 118!SU8110S8!S
"~!JEJ9 J;)U!;) WJO:l U! U;)UO!lEWJOjUI ;)!S U;)jIE4J;) nZEO
"je4 ~unJ4gUJ3 "~!JeJ9 J;)U!;) WJ0:l U! uduO!leWJoJul diS Udjle4Jd nzeo
;)!P jnE ;)!S U;)~Un~J!MSnv ;)4J\dM pun jE4 ~Unl~J!MjU3 ;)S;)!P 'jE4 ~Unl~J!MjU3 ;)Sd!P UdZUdnb;)suo)l ;)4J\dM pun U;)4JESJn
;)PWP9 ;)4J\dM 'jE4 jl;)~J!MjU;) U;)nnpOJd-O!9 4JEU ;)~EJj4JEN d4J\dM pun jE4 jJ;)pugJ;)!\ U;)J4E/ 00 I U;)jZPI U;)P U! d~9J~Ud!I!WE:l
;)!P 4J!S ;)!M 'UJ;)~ng nz nzep 4J!lUP4JS 4J!S ·S;) jS! ;)qe~jnv ;)J41 diP 4J!S d!M 'uJd~ng nz nzep 4J!llJP4JS 4J!S 'Sd jS! dqe~jnv dJ41
Woog-OI9 J;)O ;)l(!WEjU!;)()I Jnz ;)!I!WEj'i!0J9 J;)P UO/\
:g I eW;)4]. :V I EW;)4].
'G pun ~ U8qB6J.nV 81p JQJ.J8n?IQU8qB6J.nv 8!P 8!S U8llBllJ8 118BUBO
'SnB SU!a U8W8111 !8MZ U8p SnB ~ aqe6!nv JQJ.8!S U8111?M
IEI ••" 9 .LS3.L
TEST 6 "•• GI

Hinweise:
Bei der Beurteilung wird u.a. darauf geachtet,
- ob Sie alle Inhaltspunkte berücksichtigt haben,
- wie korrekt Sie schreiben,
- wie gut Sätze und Abschnitte sprachlich miteinander verknüpft sind.
Schreiben Sie mindestens 200 Wörter.

Aufgabe 1 B • Dauer 65 Minuten


Sie sollen sich zum Verbrauch von Bio-Lebensmitteln in Deutschland und in Ihrem Heimatland
äußern.

Bio liegt im Trend


Einzelhandelsumsatz mit Öko-Lebensmitteln Was die Bundesbürger
in Deutschland mit "Bio"verbinden
in Mrd. Euro Angabenin%

(Mehrfachnennungenl

Bitte schreiben Sie,

• wie sich der Umsatz von Öko-Lebensmitteln in Deutschland seit dem Jahr 2000 entwickelt hat.
• welche Gründe die Deutschen veranlassen, Bio-Produkte zu kaufen.
• welche Aspekte für Sie persönlich beim Kauf von Lebensmitteln besonders wichtig sind.
• welche Auswirkungen der Trend zu Bio-Produkten wohl auf die Zukunft der Landwirtschaft
haben wird.
• welche Rolle Bio-Produkte in Ihrem eigenen Land spielen.

Hinweise:
Bei der Beurteilung wird u.a. darauf geachtet,
- ob Sie alle Inhaltspunkte berücksichtigt haben,
- wie korrekt Sie schreiben,
- wie gut Sätze und Abschnitte sprachlich miteinander verknüpft sind.
Schreiben Sie mindestens 200 Wörter.

108
60~
ualjQJ8 ua4:J!lpunaJ! j!VIJ
'S!Upu~jsJa/\ J41Jm 4:J!Wa~uepaq 4:J1·(O~) ------- U! alS uapu~ 5naZJ4emeJ)i uaj5!p~4:Jsaq
WOA SOjo:! a!MOS a5!azuv ua4:J!l!az!lod Jau!aw a!do)i aU!3 'uaw4au nz (6) U! 5unJa4:J!SJa/\-o~se~lIo/\
au!aw uajso~JnjeJeda~ alP Jm 'ua5unMza5 qle4sap 4:J!W a4as 4:J1 'uue~ UapJaM (g) ------- 5unjJoMjueJa/\
ua5a5 (9) ------ allajsjsua!p!az!lod uajs4:J~u Jap !aq jJO!OSJeMZ aqe4 4:J1'Jnds apar (s) ------
5naZJ4e:! wau!as pun Jaj~l WO/\ 'j5!p~4:Jsaq JaM4:Js 4:J!lwa!z UaJeM la~:JapwneJJa!lo)i Jap a!MOS a5uejsljojS aJajU!4 alP
pun S~U!lj4:J!I~:JQ~sea :alle4 UaJ4e!a5ue uaju!4 UOAojnv u!aw ua~Jedsnv Japo -U!3 w!aq 4:J!IlnWJaA5naZJ4e:! saJapue u!a ssep
'(p) ------- 5unllajSjSa:! alP 4:J!ajSsnw 'we~~:JQJnz!ne~u!3 wau!aw UOA4:J!SIV weda5 (E) -------
(z) ------- uap uau41 4:J! II!M jS4:J~unz 'jS! UapJOMj5!p~4:Jsaq uosJad uajuue~aqun J!W Jau!a UOA(~~~ J8V 'JN
'UaJJaH pun uawea (0) ------ J4as
sejpn:Jas 5unJa4:J!SJa/\ alP uv
ajJqaa6 :(0) ------ la!ds!a8
q![;}ffuV
19IJIff;}ff rp![ZI;}l{ ZUFff!;}S
'1I;}PP0l{JS qJOUI;}WW! U!q qJI '1[qFZffUnI;}qJ!SI;}/l.
;}!P SSFP 'unu ;}Jjoq l{JI '1ff;}[;}ff!;}q ;}[!;}101nV U;}1ff!pr;qJS;}qI;}P S010.'!pun 1;}P[;}w;}ff U;}PFqJS U;}P qJ!;}[ff ffUnI;}qJ!SI;}/l.
I;}P ;}qFq qJ[ '1WW!UI;}qIJ U;}1S0)[In1FIFd;}'l! ;}!P ;}!S 1!WFP ';}qFq U;}SSO[qJS;}ffqFqJ! ;}!P 'u;}l{JnIdsUF;}q ffUnI;}qJ!SI;}/l.
-O)[SF)[[[0/l.;}!p unu l{J! UUF)[ )[JIJ[D wnz 'U;}[l{FZ 1l{J!U l{JnF ffUnI;}l{J!SI;}/l. ;}U!;}SPI!M OS[V PI!M u;}punpJi ;}Ji!p[nl{JS I;}P
SSFP'1l{J!U I!W UFW ;}1l{JFWffunujjOH [;}!/l. '1ff!;}Z;}ffUF[[FjUn U;}P ;}qFq pun U;}Il{Fpff ;}[[;}1S1SU;}!P!;}Z![Od U;}1sqJr;UInz U!q
qJ[ lun1 SFM '1l{JFW;}ffqnF1S W;}P snF s0[Inds SffU!PI;}[[F qJ!S ;}11FqI;}IqF.'! ;}I;}PUFI;}a '1qJFSInI;}A U;}PFqJSU;}P U;})[IFdsnv
I;}PO -um W!;}q ffn;}ul{F.'! S;}I;}PUFUr;} ;}nFl{ l{J!pnWI;}/l. '1[[;}p;}ffu!;} qJ![W;}!Z [;})[J;}pWnFII;}JjOY pun ;}ffUF1sgo1Spun nndF)[
1l{J![)[JIJ'l! SFP 'U;}PIOM U;}IqFpffuF S)[U![ U;}1U!q UOAIFM U;}fff!M U!;}W :WF)[)[JIJInz 01nV wnz jnqu![[ WOAqJ! S[F ';}1SSnW
U;}q;}S qJ! SFM 'IOA I!P [[;}1S 'U;}jnF)[U!;} ffu!ff pun U;}q;}1SIOAFp Z1F[d)[IFd u;}goIff W;}P jnF U;}q;}!IqJs;}ffIOA ;}!M 01nV SFP
g;}![ l{JI '"JUFff!:)" WnIJU;}zsjnqu![[ wnz IFMZ pun 'U;}IqFpff U;}jnF)[U!;} 01nV W;}P UW IFM l{JI :1S!1I;}!sSFd S;};}!M pun SFM
'l{JFU ;}l{!;}'l! I;}P qJ! ;}[l{r;ZI;} I;}qF 1SI;}nz 'U;}fff!Sunu qJ! uuq ')[JIJ[9 UI;}U!;}W nz 'u;}ssF[ UI;}qJ!SI;}A O)[sq[[OI1UW S;} qJ!
;}qFl{ '1S!n;}u 1SFj qJOU S;} Fp pun 1ff;}[;}ffnz omv s;}n;}u up IqF{ U;}q[Fq W;}U!;} IOA I!W ;}qFq qJ! '1Ef!;}Mna '1Fq 1)[JoqJs;}ff
qJ![W;}!Z qJOp UI;}1S;}ffqJ!W SFP 'U;}JqJ!I;}q nz S!uq;}[I3 W;}U!;} UOAI!P wn 'U;}q!;}IqJS qJ!P UF [FW l{J!;}[ff 1Z1;}!ssnw qJ!
';}UUFSns;}q;}!7
'J.8J,J9M !aMZ Japo
u!a U8SSBd 8>j8(,)l 8p8r UI 'ua6oql,JOMlU\j U8P JnB u85unS9l 8J.lll 8!S u8q!8J.1l8S 'J8!J.8 U8lSJ.8 W8P
snB U8UO!lBWJ.0JUI 8!P 118nlU8i\8 nzep 8!S U8PU8MJ8/\ 'U8>j8(,)l 8!P 8!S U811m 0 ~- ~ u8qB5Jn\;j 8!P J.(,)::l
'lS! J,J8!SSBdSBM 'lI1l~ZJ.8 pun 8UUBsns U!pun8J.::l J.8J.ll!8!S lq8J.1l8S W8PJ.88n\;j 'U8n!Q 8JI!H
wn 8!S pun U8Pl8W U8PBLPS U8P 5unJ.8118!SJ.8/\U8U85!8 J.8J.ll!8!S ssnw 'lS! U8PUnM1l8SJ.8i\ s5n8ZJ.llB::l
U8J.8PUB S8p J.8J.llB::lJ.8P BO 'l5!p~1l8S8Q pun U8J.llBJ85uB ZlBld>jJ.Bd W8P JnB 'J.BM U8JnB>jU!] W!8q 8!S
PU8J.ll~M '8pJ.nM Oln\;j S8n8U lSBJ J.lli 'S!uQ81J.] S8W1l8u85uBun U!8 UJ.8lS85 8llBll J.8J.nBl!'JB>t!l85u\;j nBJ.::l
18 ••', 9.1.S 3.1.
TEST 6 "•• GI

Mündlicher Ausdruck

Aufgabe 1
Kandidat/in 1
Der Pro-Kopf-Verbrauch von Tiefkühlkost nimmt in Deutschland seit Jahren ständig zu.
Welche Vor- und welche Nachteile sehen Sie darin im Vergleich zum Konsum von Frischkost?
Halten Sie einen kurzen Vortrag (3-4 Minuten) und orientieren Sie sich an folgenden Punkten:

• Beispiele für häufig verwendete tiefgekühlte Speisen (eigene Erfahrungen?)


• Argumente, die für den Konsum von Tiefkühlkost sprechen
• Argumente, die gegen den Konsum von Tiefkühlkost sprechen
• Bedeutung und Stellenwert von Tiefkühlkost in Ihrem eigenen Land
• Ihre persönliche Ansicht in dieser Sache

Kandidat/in 2
Das mobile Telefon hat einen beispiellosen Siegeszug hinter sich. Die Zahl der Handynutzer hat
längst die Zahl der Festnetztelefonierer überstiegen.
Welche Vor- und welche Nachteile sehen Sie in diesem überwältigenden Erfolg des Handys?
Halten Sie einen kurzen Vortrag (3-4 Minuten) und orientieren Sie sich an folgenden Punkten:

• Bedeutung und Stellenwert des Mobiltelefons in Ihrem eigenen Land


• eigene Erfahrungen mit dem Handy?
• Argumente, die für diese Art der Kommunikation sprechen
• Argumente, die gegen diese Art der Kommunikation sprechen
• Ihre persönliche Ansicht in dieser Sache

Aufgabe 2
Kandidat/in 1 und 2
Sie wollen sich ein neues Auto kaufen und möchten sich vor der Entscheidung für ein bestimmtes
Auto gut informieren.
Folgende Möglichkeiten bieten sich an:

• Prospekte und Autozeitschriften


• Internet
• Testberichte vergleichen (Benzinverbrauch, Pannenstatistik u.ä.)
• Gespräche mit HändlernNerkäufern
• Gespräche mit Bekannten/Kollegen
• Probefahrt mit verschiedenen Modellen

- Vergleichen Sie die Möglichkeiten und begründen Sie Ihren Standpunkt.


- Gehen Sie auch auf Äußerungen Ihres Gesprächspartners/Ihrer Gesprächspartnerin ein.
- Am Ende sollten Sie zu einer Entscheidung kommen.

110
(01)
O~
(6)
6
-~El{'Ud){U~ll{)SnZUld d~oqldA l{)mp ssnUd~ddHe)l UdP 'Ud~UOldl~d'8:
UOl\. dl{)nSldA dIlE pun 'dl~l{dS dl{)nSn~l{ dlP Ul ~UE~Um l{)SEl ddHe)l
ldp PUEJ PUEIl{)s~nda UI 'UlOllUdzsuonqlunUlUlO)l sIE snEl{ddHe)l
(g)
9
'UdpmM lld){l{)l1lUdHQ udl{)lFd~lDq ldp llO Ulduld nz l{)SEl dlS SSEP
'udll{DJnz){JDmz JnE1Ep lSl sEdomg: udlP~~SU01') UdlIE Ul uldsn~l{
L
9
-----g (S)
-l{yeu d~qD SddHe)l SdP ~unll{DJUm dlP UldlIE lOA '~W~S~UOld){lQl\.dH
V Udl{)S~ndp ldp Ud~ldl{Ul{OMd~S~UOll{EN UdP ul (t)
E dPUdJldl~Jdn dUld PUEJ ~ldpUnl{ll{Ef '~nUlI' (E) ldl{~U
d~l{)ll{)Sd~m~In)lldp Ul ddHe)l UdUlOU~l{d UldP ~lUl ldll{ sun udIloM
11M 'UdUUQ){ Udl{dlZ UlnSUO){ddHE)l UldP sm (Z)
UdUld){ ldUU~W PUdll{~M 'udnEld lDJ mu SdlP ~n~S~U1PldIN
'~El{~ld){~ll{~HldW pun -s~un~sld1 d~nSld~ dlP JnE (I)
dl\.msod ld~lV Ull ddHE)l UdSSE.l ldlp aol\. Ulnsuo)l dl{)l1~~~
~N/~80 (0)
'(0 ~-~) ua6oQlJOMlUV uep Jne epu3 we ese!p eiS ue6eJl-leQO pun nel8 sese!p Jne
lSJenz ue6unsQl eJLjI eiS ueq!eJLj8S 'el!es uepue6e!lJeqoue6e6 Jep Jne le>j!l-l\t uep nzep eiS uesel
'ueuoqewJoJul UepUelLjeJ e!p lxe~ uepue610J W! eiS uezu?6J3
I EI •••. L .1.83.1.
TEST 7 ..••GI

Der Kaffee - eine kleine


Kulturgeschichte
Eine jüngst veröffentlichte Studie preist den Kaffee als Wundermittel. um den Geist wachzuhalten.
Die Forscher hatten 7000 ältere Frauen und Männer vier Jahre lang begleitet und konnten nun nach-
weisen, dass der tägliche Konsum von mindestens drei Tassen Kaffee den Abbau der geistigen
Leistungsfähigkeit im Alter deutlich verlangsamt und eine positive Wirkung auf die sprachliche
Merkfähigkeit und auf das Erinnerungsvermögen hat - allerdings nur bei Frauen, die Männer hinge-
gen profitierten auch von noch so hohem Kaffeekonsum nicht.
Leider haben die Forscher selbst noch keine Erklärung für ihre Beobachtungen. Für uns sollen diese
Untersuchungsergebnisse aber Anlass zu einer intensiveren Auseinandersetzung mit dem Phänomen
Kaffee in der deutschen Kulturgeschichte sein.
Im verlauf des 18. Jahrhunderts wandelten sich die Nahrungsgewohnheiten der deutschen
Bevölkerung tiefgreifend, vor allem durch die Einführung von neuen Nahrungsmitteln. Außer der
Kartoffel waren das Warmgetränke (Kaffee, Tee und Trinkschokolade), Weißbrot und Zuckerwaren. Im
Laufe dieses Entwicklungsprozesses wurden Getränke bekannt. die - anders als die bisher üblichen,
Wein und Bier - warm getrunken wurden. Während aber die Trinkschokolade so kostbar war, dass sie
lange Zeit das bevorzugte Getränk der europäischen Aristokratie blieb, verbreitete sich der Kaffee als
Symbolgetränk der bürgerlichen Leistungsgesellschaft. und in dieser Funktion prägte er den moder-
nen Lebensstil nachhaltig.
Die Wirkung des Kaffees, die Konzentrationsfähigkeit des Menschen zu erhöhen und seine
Aufmerksamkeit künstlich wachzuhalten, prädestinierte ihn zum bevorzugten Anreger und
Muntermacher der bürgerlichen Mittelschicht. Aus gutem Grund waren die eifrigsten Kaffeetrinker
zunächst Bürger, die als Kaufleute und Unternehmer. Techniker und Wissenschaftler die entstehende
Industriegesellschaft verkörperten. In allen großen Städten Europas entstanden nun Kaffeehäuser. Sie
waren der soziale Ort, an dem sich die Bürger zum Kaffeegenuss versammelten, wo sich am leichtesten
das Angenehme mit dem Nützlichen verbinden ließ und wo man die Angelegenheiten des öffentlichen
und geschäftlichen Lebens diskutieren konnte. Das Kaffeehaus entwickelte sich rasch zu einem Ort
der bürgerlichen Öffentlichkeit. Bis tief ins 20.Jahrhundert hinein erfüllte das Wien er Kaffeehaus
seine wichtige Funktion als Kommunikationszentrum insbesondere für Journalisten, Literaten und
Künstler.
Obwohl der Kaffee also zunächst ein öffentliches Getränk war, fand er doch allmählich Eingang in die
Sphäre der privaten Häuslichkeit. Insbesondere in Deutschland spielte sich der Kaffeegenuss schon
bald vorwiegend in der häuslichen Beschaulichkeit ab. Schon um 1720 wurden Kaffee und Tee
üblicherweise in den bürgerlichen deutschen Familien getrunken. Zwar versuchten argwöhnische
Regierungen immer wieder, den angeblich schädlichen Kaffeekonsum durch Kaffeeverbote
einzuschränken. Aber wie oft bewirkten auch diese Verbote eher das Gegenteil und reizten zur
Übertretung der Gesetze. Ab dem frühen 19. Jahrhundert ist der Kaffeegenuss in Deutschland selbst-
verständlicher Teil des bürgerlichen Lebensstils und bald auch des industriellen Arbeitslebens.
Die Einführung des Kaffees revolutionierte den Stil der häuslichen Mahlzeiten. Der Frühstücks- und
Nachmittagskaffee unterscheiden sich dabei in ihrer Funktion: Während der Frühstückskaffee die
Aufgabe hat. den noch Schläfrigen aufzuwecken, dient der Nachmittagskaffee der Entspannung und
dem geselligen Umgang. So entstand das "Kaffeekränzchen" , das vornehmlich von Frauen gepflegt
wurde und wird. Frauen waren lange Zeit vom Besuch des Kaffeehauses ausgeschlossen und schufen
sich infolgedessen in ihrer häuslichen Sphäre einen geselligen Ort für ihren "Kaffeeklatsch".

112
'Ul{11~n l{)ne
l{)lpnUlla/\ pun l{)lUll~n 'laUll{aua13ueun pun la13pa1Ml{)Sl{)OUmu salle all{)eUl Ull{l nz 13unl{a1zag
al{)lluQsladopnasd alQ :llalua13a~ Ul1 'ei '13U113 al{)es mz llel{ Jne llel{ sa sIe 'Sll{)lU le13 sJal{J
sap uOl al{)lPJel{)SpelaUle~ lap 11Ul nel{ ea 'Ule~ ua13all0)1 laU1aUl ua131u1allUl llallS Ulnz sa sIe
'ual{)eUllsqlas l{)ne l{)llnau l{)1alssnUl13Unll{e}13:alamq asalQ jsa lSl os neua13 'll{)aH llaH '13nl{)l'H
'13unsQP~lUU0)1a/\n~nllSUO~ aUla l~n lau131aa13unl{)lFug13 s1e lew UlaU1a llUl ua13all0)1uap nz pun
ualzlasa13lOi\ Ulnz slulIgl{lai\ "sal{)lluQslad" os lasun l{)llUlgu l{)lS aS1aMla uuep :aUlUlo~ l~lUUO)1
Ulnz sa uuaM 'uuep a}1gl{)S lalle U1l{)lS a131azsalQ 'JdUlel)1 Ulnz ll{)laI aplaM uallel{lai\ asoI13ueMz
pun asoFuelslP luolaq sep uuap 'ualgM uaqallqa13 l{)lIl.pes lassaq Ia1/\ alp 'ual{)lalag ual{)lUnlaq
U1 ua13unl{a1zag al{)lluQsladopnasd Uln l{)lS sa alapuel{ olDg Ul1 llal{ua13unMza13uQuanau lap lag
:apua13IoJalp Ulalle 10/\ laqe uasal{l uau1as uo/\ l{)1all{)QUl ual{)lallSlalun slapuosag 'ual~und ualle
u1 UOneluaUln131Vlaulas a13IoJpun ll{)lSUV sll{)aH uwew 131UQ/\ all al l{)I 'ual{)lpuaHQla/\ nz Ia~nlv
ual{)SllP~lsla13l1az al{)Ios ll{aUl 'UlalunUlla nz alS pun uaq1all{)S nz jo/\elg sagOl13u1a uaul{I 'l{)ne
l{)lUllSSeluela/\ 13Unlals1a13agaU1aUl asa1p pun ual{)Oldsa13 alaas lap sne ll{as os 11Ul Ia~nleualJPl{)S
-llaZ U1a lel{ uallas 'lIaMsl1aq1V ua13nnal{ lap Ul HaqleUleal S0l{lAW ual{)sIeJ Ulnz ll{)aH uwew
uo/\ Ia~n1V uap lJPl{)SllaZ lall{I aqe13snv ualzlaI lap U1ua13elleed u1a 10/\ l{)1seI apnaliI lagOl13 llW
UUewneN IJe)l
'U8S8LLl SlLP8H u!lJeV\j nz 6unl18lS U8J8!JqJ8S8l
U! U8WLj8U U8UU!/J8S8l J8!1\ 'leLj lLj8!llU8JJQJ8/\ij!JLj8Sl!8ZLj8e.::lJ8U!8 U! ..18U8p '18>j!lJVW8U!8 U!
lLj88H U!lJeV\j u8686ep lU!8W 'Lj80U wne>j S8 lLj86 J8UJ8JSml!le8J pun J8U86oP81\ 'lI8MSl!8qJV
u86!ln8Lj J8p le8PI sep lS! 'u86Qw pun U8Lj8lSJ8/\ ln6 811eLj8!S W8P U! 'we81 8/\!le8J>j seo
8pn8J::J pun 6UnJ8Jl.p/8/J3 [!J IxaJ.
J86JWUJoZ ~ lXaJ.
~lxaJ.
6UnJ8JS/8688/8pn8J::i 8goJ6 ~ lXal
sJa!JqJasal sap u8qlaJ4:>S w!aq ua5unpu!Jdw3 :la!ds!8g 0
'818!dS!88 8!p Lj8ne 8!S u8lLj8e8q 8H!8
'ue6oqlJOMIU'v' U8P Jne l>j8..l!PU8lJOM:jUIj e!p 8!S ueq8..lLj8S 'uL/ez sie ..lLj8W
lLj8!U J8qe lweS86su! 'Lj8!16Qw 8l>jundLj8!lS !8Jp J8pO !8MZ 'U!8 PUlS l>jundJ8MLj8SU8W8Ljl W8p8r !88
U8UOSJ8d 8J8pUe ..Im U!J8q8JLj8SJ8!JqJ8S8l J8P/SJ8q8JLj8SJ8!JqJ8S8l S8P 86~ILj8Slet:l 'S
U8lleLjJ81\ 8U86!8 sep ..Im U!J8q8JLj8SJ8!JqJ8S8l J8P/SJ8q8JLj8SJ8!JqJ8S8l S8p u86unJ861oJssnlLj8S 'v
u8S8Ljl SlLj88H U!lJeV\j
J\.lJ U!J8q8JLj8SJ8!JqJ8S8l J8P/SJ8q8..lLj8SJ8!JqJ8S8l S8P 6un..lLjeJJ3 U8U86!8 ..l8P sne 818!dS!88 'S
SI8>j!lJV S8p U8S8Lj18!P u8686 Lj8nJdsJ8p!M 'G
SI8>j!lJV S8p 86essnv Jnz 6unWW!lSnz ' ~
i-S- ~ U8l>jund
-..l8MLj8SU8W8Ljl U8p nz u86essnv S8 :j.q6 (O-V) U8lX81 U8Lj818M ul '8lX81 ..le!/\ 8!P 8H!q 8!S u8sel
U848lSJ81\8S81
IEI.. ~ J.S3J.
TEST 7 ..•• GI

Text B Laura Lieken


Um gleich mit der Tür ins Haus zu fallen. d.h. mit einem konkreten Beispiel aus meiner eigenen
Berufserfahrung aufzuwarten. werter Herr Hecht: Als ein zurückhaltendes. nicht besonders trink-
festes ..Arbeitstier" empfinde ich es als ungerecht. wenn Chefs die Teamfähigkeit vorwiegend an der
Teilnahme an kollektiven Grill(sauf)abenden oder an der Höhe der Geldspenden für irgendwelche
Geschenke messen. In ein und demselben Arbeitsteam lernte ich nicht weniger als fünf ..wilde
Kassen" kennen. Da gab es Spendenkassen für Geburtstags- und Weihnachtsfeiern. eine Kaffee- und
eine Ausflugskasse usw. Da ich keine Lust hatte. mein Gehalt in Beiträgen zu diesen
Gemeinschaftskassen anzulegen. wurde ich bald von meinen Teamkollegen als Außenseiterin und
Spielverderberin angesehen und ..geschnitten". Und meine ach so menschlichen Chefs waren in
dieser Situation alles andere als eine Hilfe! Ich hielt den Irrsinn nicht lange aus und zog für mich
die Konsequenzen: Ich kündigte und wechselte den Arbeitsplatz. Ich kann nur allen anderen
Personen. die sich in einer ähnlichen Situation befinden. dringend ans Herz legen. entweder aus der
Firma auszusteigen wie ich oder. wenn dies aus irgendwelchen Gründen nicht machbar ist. we-
nigstens nach Dienstschluss tatsächlich abzuschalten und sich eine private Gegenwelt gegen die
Zumutungen und den Stress des Arbeitsalltags und gegen den verlogenen Teamgeist im Büro
aufzubauen. Das kann in manchen Fällen wirklich eine Überlebensfrage werden.

Text C Manfred Meister


Nein. Herr Hecht. so geht es nicht! Verzeihen Sie. aber ich bin vom Zorn über so viel Parteilichkeit
und Unfairness überwältigt und dieser Ärger zwingt mich zum Schreiben dieser Zeilen. Als
Personalchef eines größeren Unternehmens im süddeutschen Raum muss ich einigen Ihrer
Argumente nachdrücklich widersprechen. Recht haben Sie. wenn Sie schreiben: ..Arbeitsverhält-
nisse sind heute viel persönlicher als in früheren Zeiten. Das kreative Team. in dem sich alle gut
verstehen und mögen. ist das Ideal der neuen Arbeitswelt." So weit. so gut und völlig einverstanden.
Aber dann kommt Ihr Hammerschlag: ..Verlogener und realitätsferner geht's kaum noch." Woher
nehmen Sie denn um Himmels willen diese Gewissheit? Dieser Ihrer Behauptung widersprechen
alle Umfragen zur Mitarbeiterzufriedenheit in vielen Betrieben: Kreativität wird ausdrücklich
gefördert und ermuntert. Eigeninitiative wird belohnt. und die Arbeit in einem fach- und zielorien-
tierten Team wird von den allermeisten Mitarbeitern als Anregung empfunden. Da liegen Sie mit
Ihrem Artikel also völlig falsch. Hinzufügen möchte ich allerdings - und das sollten sich die
Vorgesetzten stets vor Augen halten und beherzigen -. dass Teamarbeit nur dann gut funktioniert.
wenn in einem Betrieb für klare Strukturen und Aufgabenverteilungen gesorgt wird. Das ist die
Aufgabe des Chefs und der sollte sich diese meine Empfehlung hinter die Ohren schreiben.

Text 0 Janna Hausner


"Die meisten Menschen gehen nicht deshalb zur Arbeit. weil sie wollen. sondern weil sie müssen.
Das war früher so und das hat sich auch bis heute nicht grundlegend geändert." Mit diesen Worten
beginnt Martin Hecht seinen Artikel. Nur darf dies heute keiner mehr laut aussprechen. Ich stimme
Martin Hechts ehrlichem und gut fundiertem Artikel in jedem Punkt vorbehaltlos zu. Mir ist so
richtig ein Stein vom Herzen gefallen. als ich feststellte. dass endlich jemand den Mythos ..kusche-
lige Teamarbeit" als Zwecklüge entlarvt hat. Und diese meine Erleichterung und Freude über Martin
Hechts Mut und Aufrichtigkeit führt mich zum Computer. um Ihnen voller Dankbarkeit einen
Leserbrief zu schreiben. was sonst nicht meine Sache ist. Ich kann Martin Hechts Argumentation
auch mit Beispielen aus meinem persönlichen Arbeitsleben untermauern: obwohl an der
Oberfläche alles so kuschelig. so menschlich. so persönlich aussieht. war der Kampf am Arbeitsplatz
in seiner ganzen kühlen Grausamkeit noch nie so heftig wie heutzutage. Wer sich in meiner Firma
in einer Teamsitzung nicht gleich an die vorderste Front schmeißt. wird als Spielverderber
abgestempelt und disqualifiziert. Das ist mir schon x-mal vorgekommen. Dafür wird anschließend
zwischen den Türrahmen. vornehmlich nach großen Sitzungen. in kleinen Koalitionen über ..die
anderen" hergezogen. was das Zeug hält. Auch das ist Teamarbeit! Es ist wirklich höchste Zeit. die
Teamarbeit nicht länger als heilige Kuh zu behandeln. Martin Hecht hat das endlich gewagt. Und
dafür gebühren ihm unser Dank und unsere Anerkennung.

114
o lX81
o lX81
8 lX81
V lX81
U8UOSJ8d 8J8pUe JQJ U!J8q!8J4:)S~8!JqJ8S8l J8P/SJ8q!8J4:)S~8!JqJ8S8l S8P 85?14:)sletl '9
o lX81
o lX81
8 lX81
V lX81
U8lle4J8/\ 8U85!8 sep JQJ u85unJ8510~ssnI4:)S 'v
o lX81
o lX81
8 lX81
V lX81
U!J8q!8J4:)s~8!JqJ8S8l J8P/SJ8q!8J4:)S~8!JqJ8S8l S8p 5unJ4e~3 U8U85!8 J8p sne 818!ds!88 '8
o lX81
o lX81
8 lX81
V lX81
SI8>1!lNS8P U8S8418!P u8585 4:)nJdJ8p!M 'e:
o lX81
o lX81
8lx81
V lX81
SI8>1!lNS8p 85essnv Jnz 5unWW!lSnz ' ~
18 ••.• L.. ..LS3..L
TEST 7 ' •• GI

Leseverstehen

Aufgabe 3 • Dauer 15 Minuten


Lesen Sie bitte den folgenden Text und wählen Sie bei den Aufgaben 21-30 die Wörter (a), (b), (c)
oder (d), die in den Satz passen. Es gibt jeweils nur eine richtige Antwort.
Übertragen Sie Ihre Lösungen anschließend auf den Antwortbogen.

Geistig fit durch Sport Beispiel: (0)


..Ein gesunder Geist in einem gesunden Körper", lautete o nützlich
ein Sprichwort schon im antiken Rom. Dass körperliche llil heilsam
Fitness auch Geist und Seele (0) tut. war in der Tat schon [gj gut
im Altertum bekannt. Nun haben Wissenschaftler heraus- @] gesund
gefunden, dass sportliches Training unsere Intelligenz
anregt und in (21) bringt. Ein Forscherteam an der Lösung:c
Universität Freiburg um den Neurophysiologen Josef
Bischofsberger machte in Tierversuchen eine äußerst span- 21 26
nende Entdeckung: Bei Ratten, die sich in ihren Käfigen o Kraft o Wenn
austoben konnten, stellten die Wissenschaftler die llil Schwung llil Ob
Neubildung von Nervenzellen in demjenigen Teil des ~ Leben ~ Da
Gehirns fest. das vor allem für die Gedächtnisleistung (22) @] Gesundheit @] Obwohl
ist. Dass Gehirnzellen im Laufe des Lebens neu gebildet
werden, (23) Generationen von Medizinern und Hirn-
forschern für unmöglich. Man hatte angenommen, dass die 22 27
Anzahl der Nervenzellen ab dem ersten Lebenstag unauf- o zuständig o berücksichtigt
haltsam (24), ein Verlust. der dann im Alter zu den berüch- llil schädlich llil trainiert
tigten Alterskrankheiten wie Demenz oder Parkinson ~ abhängig ~ vermehrt
führt. Doch schon vor einigen Jahren hatten Forscher @] bekömmlich @] geleistet
in Schweden und den USA den (25) erbracht. dass das
menschliche Gehirn seine Fähigkeit. Zellen zu regenerie-
ren, während des ganzen Lebens behält. (26) sich Nerven- 23 28
zellen teilen und junge Nervenzellen heranreifen können, o dachten o Folge
das hängt von verschiedenen Wachstumsfaktoren ab. Einer llil glaubten llil Erscheinung
dieser Faktoren wird durch körperliche Bewegung angeregt. ~ vermuteten ~ Voraussetzung
Werden die jungen Zellen allerdings nicht ausreichend @] hielten @] Erschwernis
(27), so sterben sie wieder ab.
Körperliche Aktivität fördert also die Bildung und die
Entwicklung neuer Nervenzellen. Auch geistige Aktivität. 24 29
zum Beispiel durch eine anregende Umgebung, ist eine o wächst o verbessert
(28) für ihr Überleben. Und nicht nur das: Die körperlich llil schwächt llil geheilt
fitten Ratten waren auch deutlich flinker und besser ~ abnimmt ~ beschädigt
gelaunt als ihre unsportlichen Artgenossen. Auch beim @] zunimmt @] geschaffen
Menschen sieht Bischofsberger einige Belege dafür, dass
das Erinnerungsvermögen und die kognitiven Leistungen
durch Sport (29) werden. Dass von den noch jungen 25 30
Forschungsergebnissen auf Dauer Menschen mit geistigen o Nachweis 0in
Erkrankungen profitieren werden, steht für Bischofsberger llil Glauben llil ohne
deshalb (30) Frage. ~ Anspruch ~ außer
@] Bestand @] um
UUt?W~qHJ~p ~Sl
uut?p qt? uu~p 's~PI~SJ~PUl)l s~p Sunlqt?ZJ~n~M
~lP ~~pu~ J~~q)O~ J~p ~t?Jl~HJ~p l~H 0~
lU~pJ~M.~lqt?z~SsU~~SSU1?IPI~SJ~pul)l
st?p uut?){S~pul)l s~p J~~lVw~q)I~M. nz sm 6
uut?w Jql sst?p 'u~J1?I){J~u~put?~SJ~hUl~
q)lpjPq)S q)lS ssnw u~sut?H nt?J.1 8
ll~SJnqs~t?t?~s
u~q)s~n~p ~lP ~1M.PI~SJ~PUl)l Jnt? q)nJdsuv
u~q)l~IS U~Ul~u~qt?q J~pU1?Isnv ~q)I~M L
UU~M.
'U~S~POhmu ut?w ssnw ~pun){ms~mq~~ ~um 9
l u~pt?p~~UnJ~q ~p' ~sst?){U~lllwt?J'M.M.M.
J~~un u~sut?H JJ~H uuq st?M S
Put?Iq)s~n~a nz q)l~ISJ~A Wl
U;;}llt?:n
Ul z~t?SPI~SJ~PUl)lJ;;}PlSl ~sODInt?J.1lnt?1
u~lIt?U
Ul ~lS sst?p ·U~Sl~M.q)t?Ussnw U~SUt?Hnt?J.1
u~ll-eU uu~p 'PI~SJ;;}PUl)l;;}q)Sln;;}ps-epJnt?
q)nJdsUV u~p U;}~It?q;}q U;}su-eHn-eJ.1pun JJ~H
lU;}Il;}mW~ssqU;;}lllw-e.1
J;}P PI~SJ;}PUl)lUOh J;}q;}lZ;}H
u~ssnw st?M
lnfWfonA1ft1{ :pq5
G6!pu~lsnz ue6B.JJPle6.Jepul~ ..Im essB>juelllwB.::l .Jep leq esol~ nB.J.::llSI UUBM lies (GO)
'm~nqppbnpY?>I elP .Jeqr:)ueuollBw.J0JUI wn lenlq uesuBH .J.JeH (W)
:919!ds!9S
'(0 ~-~) u96oqlJOMlU'v' uep JnB pue8ell~:::>SUB ue6uns<;;>l e.J~1eiS ue6B.Jl..leqo
'IEWU!9 lxe.l U8p U8..1911
8lS '8l..l0M~:::>llS 8lS U8..1ellON
19 •••• L...LS 3..L
TEST 7 •• GI

Hörverstehen

Aufgabe 2 • Dauer 25 Minuten


Sie hören den Text zweimal, zunächst einmal ganz, danach ein zweites Mal in Abschnitten.
Kreuzen Sie die richtige Antwort (a), (b) oder (c) an und übertragen Sie am Ende die Lösungen auf
den Antwortbogen (11-20).

Beispiel: In ihrem Buch schreibt Frau Eva lIIouz vor allem über
~ elektronische Formen der Verabredung.
llil die neuen Trends des Kapitalismus.
@] die Geschichte der romantischen Liebe. Lösung: a

11 Warum interessiert sich Frau lIIouz


16 Betrachtet Frau lIIouz Partnerbörsen im Internet
besonders für das Internet-Dating? als besonders geeignet für alleinerziehende Mütter
oder Väter?
rn Weil es weltweit unsere Vorstellung von Liebe
verändert hat. rn Ja, denn diese haben sonst keine Chance, einen
llil Weil es sich von Europa ausgehend weltweit Partner zu finden.
verbreitet hat. llil Nein, denn alleinerziehende Mütter und Väter sind
[f] Weil es der romantischen Liebe wieder zum Sieg selten Online-Teilnehmer.
verholfen hat. [f] Nein, denn die Nutzer von Online-Partnerbörsen
bevorzugen meist andere Partner.
12 Warum ist Internet-Dating gerade in
Frau lIIouz' Land besonders beliebt?
17 Nach dem psychologischen Test werden als Partner
diejenigen Personen vorgeschlagen,
rn Weil ihr Land klein und übersichtlich ist.
llil Weil in ihrem Land menschliche Beziehungen rn bei denen die Testergebnisse genau gleich sind.
kompliziert sind. llil bei denen es neben Übereinstimmungen auch
[f] Weil in ihrem Land Ehe und Familie noch eine wichtige Unterschiede gibt.
Rolle spielen. [f] bei denen die Unterschiede deutlich überwiegen.

13 Wie steht Frau lIIouz persönlich dem Internet-Dating


18 Können sich unterschiedliche Interessen und
gegenüber? Eigenschaften der Partner auch positiv auswirken?

rn Sehr positiv, da es den Menschen neue Chancen zu rn Nein, weil sich Gegensätze grundsätzlich abstoßen.
Beziehungen bietet. llil Ja, weil große Unterschiede zu langlebigeren
llil Ganz ablehnend, weil es Beziehungen eher zerstört. Beziehungen führen.
[f] Eher skeptisch, weil es neben neuen Möglichkeiten [f] Ja, weil einige Unterschiede die Beziehung
auch Gefahren mit sich bringt. spannender machen können.

14 Was kritisiert Frau IlIouz an den Nutzern des Internet-


19 Frau lIIouz hält nicht viel von der Aussagekraft der
Dating? psychologischen Tests, weil sie

rn Dass sie sich viele Partner gleichzeitig suchen. rn mit den Testmethoden nicht einverstanden ist.
llil Dass sie ein geschöntes Bild von sich anbieten, um llil nicht an ein festes, unveränderliches
mehr Erfolg zu haben. Persönlichkeitsbild der Menschen glaubt.
[f] Dass sie die anderen Menschen nach materiellen [f] grundsätzlich dagegen ist, die menschliche
Gesichtspunkten bewerten. Persönlichkeit zu qualifizieren.

15 Frau lIIouz führt die heutige Neigung zur


20 Welche Gefahr sieht Frau lIIouz im Internet-Dating für
Bindungslosigkeit darauf zurück, dass das Sich-Verlieben?

rn viele Menschen von ihren Partnern enttäuscht wurden. rn Das Internet-Dating idealisiert den Partner zu sehr.
llil menschliche Beziehungen heutzutage oft oberflächlich llil Das Medium Internet ist feindlich für positive Gefühle.
und egoistisch sind. [f] Die vielen Informationen über den Partner machen es
[f] die große Auswahl es unmöglich macht, sich für einen eher schwerer, sich zu verlieben.
bestimmten Partner zu entscheiden.
"Wn.JBM pun U8S!8.J u8lSq8!1 WB lSql8S 8!S U!LjOM pun 8!M •
"P.J!M UI8>j:::>!MlU8ijun>jnz .J8P U! U8llBLj.J8/\sqnBI..ln pun -8S!8l:J SBP LPBU 6UnU18V\1.J8.JLjlLj:::>!S8!M •
"U8Lj8S 8ln81SpUBl ..18..1 LjI pun U8Lj:::>Sln80 .J8P U8q8!1.JO/\8S!8l:J 8!P ..Im 81S 8PUO.J8 8LPI8M •
"U8.J8!S!UB6.JOU8S!8.JsqnBI.Jn 8.JLj!U8lsq8!1 WB 8ln81spUBl U8U86!8 8..1LjI 8!M •
"lll?Jd.nB
S.J8PUOS8q U8Lj:::>Sln80 .J8P U8l!8LjULjOM86sqnBI.Jn pun -8S!8l:J U8P UB >j!J.B.J8.J8S8!P U! U8ULjl SBM •
- -~
'lfUeJ9 JJUFl WJ0:l U! UJUOnewJoJul nzep uJlle4JJ J!S
'uJpuoJ'aJq nz pun UJlfJOJp 'UJIIJlSnZue
-:::sne eWJ41. wnz ~unu!JIt\I JUJ~!J JJ41 pun uJIPlSnZue puel UJqJ!lJOAsqnepn UJUJ~!J UJJ41l!W pun JlnJlspuel JJJ41 UJl
_';_J~!J WJJ411!WJ4J!JI~JJ/\ "uJJ~n~ nz UJloqJJA4Jne~ UJpUJl -!J4U40MJ~JS!J~ UJp I!W J4J!JI~JJ/\ pun uJJ~n~ nz UJ4JSlnJG
O? puel4JSlnJG U! UJp nz 4J!I1j!JLps 4J!S "SJ lS! Jqe~jnv JJ41 JJp uJlle4JJAsqnepn wnz 4J!lljP4JS 4J!S OS;) IS! ::Jqe~JnvJJ41
JJPIM pun J!lj - loqJJAlpn~ lUl40M 'lIWOM 'JIM - uJSJJJsqnepn
:9 I eWJ4l. :v I eWJ4l.
'G pun ~ U8qB6J.nV 8!P ..Im .J8lmlqu8qB6J.nv 8!P 8!S U8llBLj.J8 Lj:::>BUBO
'snB su!a U8W8LLl !8M2 U8P snB ~ aqe6~nv 8!S U8ILj?M
Jm
}f0nJpsnv J9lP!IUP40S
'1119". L. .LS3.L
TEST 7 •• GI

Hinweise:
Bei der Beurteilung wird u.a. darauf geachtet,
- ob Sie alle Inhaltspunkte berücksichtigt haben,
- wie korrekt Sie schreiben.
- wie gut Sätze und Abschnitte sprachlich miteinander verknüpft sind.
Schreiben Sie mindestens 200 Wörter.

Aufgabe 1 B • Dauer 65 Minuten


Sie sollen sich zur Frage des Rauchverbots in Deutschland und in Ihrem Land äußern.

Rauchverbotsregelungen in Deutschland
In ganz Deutschland ist Rauchen in Zügen, Bussen, Taxis und Bundesbehörden
verboten. Außerdem gilt ein generelles Rauchverbot in öffentlichen Gebäuden,
z.8. in Schulen, Hochschulen, Krankenhäusern. Museen und Theatern.
Dagegen gibt es in der Gastronomie unterschiedliche Regelungen in
verschiedenen deutschen Bundesländern.

Geraucht werden darf z. B. in

Baden-Württemberg Nebenräumen für Raucher in Gaststätten,


in Wein- und Bierzelten

Bayern Rauchverbot in allen Räumen ohne Ausnahmen

Berlin Nebenräumen von Gaststätten

Nordrhein-Westfalen Nebenrlumen von Gaststätten. bei geschlossenen


Gesellschaften auch Im Hauptraum. in festzeiten

Saarland Nebenräumen von Gaststätten und Diskotheken,


in kleinen Kneipen, in denen nur der Inhaber und seine
Familie bedienen, in Festzeiten

Sachsen-Anhalt einem getrennten Raum (kann auch der


Hauptraum sein) In Gaststätten

In Biergänen, Straßeneafes und anderen Außenanlagen Ist das Rauchen erlaubt.

Bitte schreiben Sie,

• welche Unterschiede Sie in den Regelungen der einzelnen deutschen Bundesländer sehen.
• welche Regelungen zum Thema Rauchverbot es in Ihrem eigenen Land gibt.
• welche Gründe Ihrer Meinung nach für oder gegen ein allgemeines Rauchverbot in öffentlichen
Räumen sprechen.
• welche anderen Möglichkeiten Sie sehen, die Nichtraucher zu schützen.
• welche Regelung Sie persönlich vorschlagen würden und warum.

Hinweise:
Bei der Beurteilung wird u.a. darauf geachtet,
- ob Sie alle Inhaltspunkte berücksichtigt haben,
- wie korrekt Sie schreiben,
- wie gut Sätze und Abschnitte sprachlich miteinander verknüpft sind.
Schreiben Sie mindestens 200 Wörter.

20
uallOJ8 ualj:>!lpunaJ! ll~
,(O~) ---- slIe!uapaf aiS uauuQ~ awwIIS Jaulaw ll~ 'ualljeM uapualjalSJOflaq uap laq 610!J3lalfl uauljl alj:>suOM1j:>1
'uasaMs6unpIIS WI Ila44:>laI6ua:>ue4J Jljaw Jm alpnlS-YSld Jap ua6unl4a!dw3 uap nz (6)
wl zue6 4:>eu 11j:>lsuy Jaulaw ef ualjals UaJ40qa6ualpnlS asalO 'Ualnlj:>slj:>0H uap ue uaJljoqa6ualpnlS ualJljma6Ula
nau Jap (8) ------- alP Jm pun Ila4laJ!lalllWUJal Jm 'ualn4:>ss6elzue8 J4aw Jm 'ualioM (L) -------
~llllods6unpllS Jap 6unJassaqJat\ aUla Jm 1j:>ISaiS ssep '1j:>1apu~ lJaMSuallOJ6aq SJapUOsas 'ualioM (9) -------
luaweped sUI 14eMJapaiM JaJ41 (!i) WI aiS al~undJaM4:>S Ualj:>sll!lod alj:>laM 'lJ~I~Ja Ila~4:>!Ilnao
JallOJ61lW uaqelj aiS '(p) Ua!all 1j:>lw!ne lelj lJOPa4:>eJdsuy aJ41'uauuQ~ nz (E)
6unllelSUeJat\ JaJ41 ue 'ua60u6Jat\ sep puaqe6elswes uaua6ue6Jafl allelj 1j:>1'ualjlapafl nz (z) -------
1j:>IIl!iJlj:>SIj:>ne ~Il!l0d JaJ41 nz 6unwwIlsnz Jaulaw 'SIU!JOPaS ula JIW ISI sa Jaqy ,(~) aiS
ue uaqlaJIj:>S wasalP llw - !dwe~lljeM wl ualllw -IZla[ 1j:>lw1j:>1ssep '(0) SIUpU~ISJat\aiS uaqelj alllq
'Ja!dwa)j 'JOJJaH JalJljaa6 Jljas
UOA~grJIffdff q:J![Z.ldq !dS iP[l?q S!q q:J!pudJjoH
'Ud[qgZ .ld UUl?){dWWns dU!dW ]nv '~UU!Mdff .ldPd!M
Ud[ql?M ud1sq:Jgu d!P.ld SSl?p'S[[l?]UdPd{ dJjOq q:J] 'Ud.ll?qU!d.ldA nz dS!dM .ldU!d){ U! 'UdJjl?q:JSnz UdsdMsffunpUfl
W! Hdqq:J!d[ffud:JUl?q:J .lqdW 'd!pn~S-VSId .ldP udffun[qd]dwH UdP ~!W l?{ pUlS dSdJa 'UdP.ldM 1Jjl?q:JSdffql?
.ldPd!M ud[nq:Jsq:JoH UdP Ul?Ud.lq[lqdffud!pn~s Ud~.lq[lJdffu!d ndU d!P SSl?ppun UdNl?q.ld SO[Ud~SO){ .ldq:J[lq[nq:JS
d!P U!q.ldHdM q:Jnl?.ldPU.f)l d!P SSl?p 'UdP.ldM UdJjl?q:JSdffud[nq:JsS&~ZUl?D .lqdW q:J![PUd SSl?p '.l[l]l?p [d!ds!dfl
wnz 'Ud.ld!&ffud )(J4J[odsffunpUfl .ldP U! d~4J.lq:JS1.l0d.1[1] q:J!S.ld [[TM Wd[[l? .1011p.l!M NqgMdff.ldPd!M .ld S[[1?]
pUlS ff!~q:J!M S.ldPUOSdquq! .1[1] UdWdq.L udq:JsJ4J[od dq:J[dM '1&Sdff q:J/pndp .lqdS .ld ~l?q ~l?.L.ldP U] '~){:J[I.lpdff
-snl? ffunww!~snz dU!dW wq! pun Udqd!.lq:JSdff dPl?.ldff q:Jnl? wq! dql?q q:J] '~){:Jn.IPU!ddqJd!~ dq:Jl?.ldsUV .ldU!dS
UOA.ll?M q:J[ 'ud1q:J!.ldq .ldqU.ll?P z.ln){ .l!P [[!M pun udfful?ffdff .ld]dwd)J '.la Ud~dUP.lOdffqV Sd.ldSUnffunNl?~SUl?.ldA
-;dWl?){[ql?M .ldU!d nz q:J! U!q pUdql?ffl?~SWl?SUd~Z~dl :udBl?.ld udq:JS!4![od Ul? dSSd.ld1U] U!dW l?{ ~SUUd){ np
'J8jJ9M !aMZ JapO
U!a U8SSBd 8>pr:n 8p8r UI 'ua6oql-lOM~UV U8p J.nB u86unS9l 8J~1 8!S U8q8J~8S 'J.8!J8 U8lSJ8 W8p
SnB U8UOilBWJ0J.UI8!P 118nlU8A8nZBp 8!S U8PU8M.J8f\ 'U8>P(!l 8!p 8!S U811(!J.
0 ~- ~ U8qB5J.nV 8!P J(!.::J
'p8JJ.UBlf\jpUn8J.::JU8U!8S
UB 8>P(!,JPU!3 8U!8S ,J8q(! I!Blf\j-3 8U!8 J8 lq8J~8S W8PJ88nB ~SnB J8J.dW8>l 'JO UJJ8H UB U8q8J~8S
W8U!8 U! J8 l>j8(!Jp 5unWwilSnz 8U!8S ',J8J.dW8>l 'JO U8l8UP,J085QV S8p U8U~ld U8U8P8!~8S,J8A
UOAjJ8lS!868Q ZUB6 lS! pun 6unlIBlSUB,J8AJ.dwB>jI~BM ,J8U!8!8Q 6BlSWBS U8lZl81 JBM J8!8lf\j 18X\j JJ8H
IEJ ••. L. -LS3-L
TEST 7 •• GI

Mündlicher Ausdruck

Aufgabe 1
Kandidat/in 1
Teure Privatschulen werden in Deutschland immer beliebter und in vielen Bundesländern sind be-
reits Studiengebühren an den Hochschulen und Universitäten eingeführt worden. Bildung gegen
Bargeld?
Welche Vor- und welche Nachteile sehen Sie in dieser Entwicklung?
Halten Sie einen kurzen Vortrag (3-4 Minuten) und orientieren Sie sich an folgenden Punkten:

• Beispiele für gebührenpflichtige Bildungsangebote (eigene Erfahrungen?)


• Bedeutung von Privatschulen und Studiengebühren in Ihrem eigenen Land
• Argumente, die für Gebühren für Bildungsangebote sprechen
• Argumente, die gegen Gebühren für Bildungsangebote sprechen
.1
• Ihre persönliche Ansicht in dieser Sache

Kandidat/in 2
Imme'r mehr Menschen, vor allem Frauen, haben in Deutschland einen Teilzeitjob.
Welche Vor- und welche Nachteile sehen Sie in dieser Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt?
Halten Sie einen kurzen Vortrag (3-4 Minuten) und orientieren Sie sich an folgenden Punkten:

• Beispiele für Teilzeitjobs (eigene Erfahrungen?)


• Argumente, die für Teilzeitarbeit sprechen
• Argumente, die gegen Teilzeitarbeit sprechen
• Stellenwert und Bedeutung von Teilzeitarbeit in Ihrem eigenen Land
• Ihre persönliche Ansicht in dieser Sache

Aufgabe 2
Kandidat/in 1 und 2

Sie haben beschlossen, für Ihre Schönheit und Ihr Wohlbefinden mehr Geld auszugeben. In welche
Körperpflegemittel würden Sie am ehesten mehr Geld investieren?
Es bieten sich folgende Möglichkeiten:

• Haarpflege
• Hautpflege
• Hand- und Fußpflege (Maniküre und Pediküre)
• Damen- bzw. Herren-Parfums und Deodorants
• Dekorative Kosmetik (z. B. Make-up) i
• Seifen, Bade- und Duschzusätze
-

- Vergleichen Sie diese Möglichkeiten und begründen Sie Ihren Standpunkt


- Gehen Sie auch auf Äußerungen Ihres Gesprächspartners/Ihrer Gesprächspartnerin ein.
- Am Ende sollten Sie zu einer Entscheidung kommen.

122
d1P 'Ud~Z~dSdjhoL\ d1P ldqE Ud~El~ (01)
O~
-s1dl s~u1qqoW SdP ~un~1puddH ud~mdZ~{.pdl mz (6)
6
UdqJ1pUdSdM UdU1d UdWUg){ ld~1dqlE~1W d1Q 'UdSSEPUd UdpldM
ldpO ~sqlds Ud~1PUD){ pun JnE ~Jo ududJJ01~dH d1P Udqd~ dPU3. urv
(R)
8
dU1d U1 Ud~qqOWd~ d1P UdpldM PUdgdllqJSUV '~){1lJUO)l
ld~sgld~un U1d ~sqJ~unz ~unzudl~snv d1P lDJ dqJESl11 d1P ~S1 ~JO
(Z)
L
1dq udJJl1~UE~u1qqoW UOi\ ~1d){qJllU1dqJSlqEM d1P ~S1'~~uElUE ldJdO
ldp ld~N SEP SEM 'UdJmdH UdlE1Z0S U1 Ud~~nJ~qJSdH d1P UdJnEI
9 (9)
s (S)
(v)
Sd~d~1dlqldi\ ndM U1d Sd SSEP '~qJElqld (f)
ud1pn~s ldqE '~WWO){lOi\ qJllqJ~S~E~ ~U1qqoW (Z)
~ m
--------
:;nnprn--aCj 0 (0)
'(0 ~-~) uaooqlJOMlU\f uep fne epu3 we eseiP
eiS ue6e.qJeQOpun Hel8 seseiP fne lSJenZ ue6unsc;:neJlll eiS ueqeJ1l8S 'elies uepue6e!lJeQoue6e6
Jep fne le>jil.J\fuep nzep eiS uesel 'ueuoileWJofUI uepueillef eiP lxel uepue610f wi eiS uezu~6J3
U949lSJ9A9S91
IEl •••. B .1.53.1.
TEST B •• GI

Mobbing am Arbeitsplatz
Der Begriff "Mobbing" ist zwar relativ neu in der deutschen Sprache, aber er ist leider schon
fast ein Modewort geworden. Er bezeichnet den gezielten und über einen längeren Zeitraum
betriebenen Psychoterror von Mitarbeitern oder Vorgesetzten am Arbeitsplatz. Die Mittel sind
systematische Ausgrenzung, Demütigung und Schikanen. Das Ziel ist. die Betroffenen durch
totale Einschüchterung bewusst und vorsätzlich aus dem Betrieb zu vertreiben oder gar sie zu
vernichten. Zwar gibt es auch skeptische Stimmen über die tatsächliche Häufigkeit des
Phänomens, aber europäische Studien haben in den letzten Jahren nachgewiesen, dass
Mobbing wirklich ein weit verbreitetes Problem in der Arbeitswelt ist. Nicht ohne Grund
erscheinen deshalb seit mehreren Jahren ständig Untersuchungen und Ratgeberbücher zum
Thema Mobbing.
Mobbingattacken zielen immer auf die beiden Bereiche fachliche Autorität und/oder soziale
Persönlichkeit. Die Wahl der Waffen hängt dabei weitgehend davon ab, ob es sich um Männer
oder Frauen handelt: Männer versucht man eher auf der fachlichen Ebene abzuschießen,
Frauen mehr auf der sozialen Ebene. Auch auf der Täterseite zeigen sich ähnliche
Geschlechterunterschiede: Männer bevorzugen über Beleidigungen oder über öffentliche
Herabsetzungen den eher direkten Weg, während Frauen mehr den indirekten Weg wählen:
Sie verbreiten Gerüchte, agieren hinter dem Rücken der Betroffenen oder versuchen sie durch
Schweigen auszugrenzen.
Was die Häufigkeit von Mobbing-Angriffen betrifft. fällt ein deutlicher Unterschied zwischen
den verschiedenen Berufszweigen ins Auge: Besonders gefährdet. Mobbingopfer zu werden,
sind Beschäftigte in sozialen Berufen wie Erzieher, Altenpfleger oder Sozialarbeiter; an zwei-
ter Stelle stehen Verkaufspersonal und Angestellte im Bank- und Versicherungsgewerbe,
während es dagegen in der Landwirtschaft und im Bauhandwerk kaum zu Mobbingfällen
kommt. 20 Jahre Mobbingforschung haben nachgewiesen, dass Frauen dreimal so häufig
Mobbingopfer werden wie Männer und dass im Hinblick auf das Alter der Opfer bei den
jüngsten Arbeitnehmern unter 25 und bei den älteren über 55 Jahren die Häufigkeit von
Mobbing-Angriffen am größten ist. Im Übrigen konnte man kein eindeutiges Opfer- oder
Täterprofil ermitteln.
Warum jemand zum Mobbingopfer wird, kann verschiedene Gründe haben. In vielen Fällen
kann man die Ausgrenzung anfangs auf einen ungelösten Konflikt zurückführen, z. B. auf
unerwünschte Kritik. Konkurrenzempfinden, den persönlichen Arbeits- oder Lebensstil usw.
Nach ersten, oft noch versteckten Aggressionen kommt es in der zweiten Phase zum offenen
Psychoterror. Die Gemobbten geraten gezwungenermaßen in eine Außenseiterrolle. In der
dritten Phase erreicht das Mobbing seine Wirkung: Der Gemobbte wird verunsichert. macht
Fehler und wird für die Firma zum "Problemfall". Am Ende steht häufig die Kündigung von-
seiten des Opfers oder der Firma. Der Täter hat sein Ziel erreicht. Dabei könnten Kolleginnen
und Kollegen viel zur rechtzeitigen Beendigung des Mobbingkrieges beitragen, indem sie
nicht wegschauen, sondern für das Opfer Partei ergreifen. Da Mobbing vor allem in
Unternehmen mit schlecht entwickelter Unternehmenskultur und rauem Betriebsklima
gedeiht. müssen vor allem die Vorgesetzten ihrer Verantwortung gerecht werden, indem sie
ihre Vorbild- und schutzfunktion wirklich wahrnehmen. Sonst spinnen die meisten
:v1obbingtäter auch weiterhin ungestraft ihre Intrigen.

-.
- ~-
'pllM ldlFUqldh dPOW Idp pun ~unqldM
Idp ul 'UdqdSUldd pun wIld Ul SEP 'Udldl~PlO}[ nz IEdplsl1dqu9qJS d~mdSUld ~lllgh SEP 'lldZ Idp JnE1
Wl UUEP sun Sd ~Ulld~ lqJldlldlL\ 'm~1d UdSOlld}[EWqJ1Nd~UE IdUld UOh SIE ud~UgqqE UdlJEqJSUd~m
UdldPUE UOh lld}[~lPIDMsudqdn pun dqdn SSEP 'UdldlS1l1qlsuds IDJEP udqJllpud~n( dlP PllqlOL\
pun ldldsldg Idsun qJmp UdSSDW 11M 'ldqdlZ1H pun Idlqd1 dlP 'UldllH dlP '11M 'Udqd~llW UldPU1)l
Udldsun 11M dlldM dqJldM 'Ud}[UdpldqD IEWUld lSld lsqlds 11M UdSSDW WnlEG 'UldS nz lldMSUdqdll
pun lqdlldq wn 'ssnw udqdssnE IdPOW Uld dlM UEW SSEP 'UdPllqUld qJ1S 'dqJllpUd~n( WdllE lOh
'dldlh SSEP 'dqJESlE.L dlP lS11dPUd~dlM.IdMqJS IdlL\ 'WdNOld d~lZUld SEP lqJ1U qJEU ~unUldW IdUldW
IdqE pUlS SOlod dlQ 'llgqd~UE lldqud~UE'~ldL\ Idp qJllpUd IEdplslldqu9qJS dqJSIEJ SEP slq 'UldS nz
udpdPJnz udqdssnv wdlql pun qJ1S HW 'UdqEq IdMqJS d~uEI os Sd UdpldM m~1d IdqJllmuqJsqJmp
llW Id~EUdd.L 'pUlS lldlqJSnldl SUdlSldW udnEld UdUgqJS qJlplluqJsqJmpldqD UOh SOlod lE~OS SSEP
'UdSS1M IqoM lqdS 11M IqoMqo 'ldHdlqldh IEdplSlldqU9qJS sdqJSnSllEdlUn lsqJgq Uld lJEqJSlldsd9
Idldsun Ul lSl IdPld1 'pUE'J qJllssgq pun UdJ nz qJ1W qJl l1dM 'Ud~UE'~d~ ID.L dlP lOh IEWUld lqJ1U
m~1d Ud~lzldr IdUldW HW qJl dlgM Ep 'udlldZ qE~ SH 'lsll1dqldqJ1SUfl pun sSEqlsqldS snE SlU~und9
sdlqJEWd~ lsqlds sdqJlos Uld qJll}[JdlqJS dlM 'qJl gldM dUdJJOlldg lsqlds slEwdqd SN 'udqngldq
nz lldqldqJ1SUfl dUldS 'lqDJd~lldMlsqldS sdPUld~UE'W UldS 'dlqDJd9 dUldS 'qJnSldL\ dlldfldMzldh
Idp lqdwldlh pUlS dlS 'unl nz lsqlds udssH WdP HW ~lUdM pUdqJSElldqD UdqEq Ud~UnlglS-ssH
UIlJadxasoUnJ4~UJ3 '>taJOZOIM e[U\f V IXa!
@llXal
u8Jn8d'BJ8L{1 wnz ßUfß 'U8SS3 U8Y'BL{ßU'BMZ wnz ßunßf8N I!'J lXal
~.xal
L{8f1SSf}L{pun JJ8) nz LPfS PU'B) '8U8j.j.OJJ8g JSq/8S Sf'BW8L{8 ~ lXal
ua6unJ~nS·SS31!W U!Jaq!aJ4:JS Jap/SJaq!aJ4:JS sap ua6unJ4BJ.l3 aua6!3 :Ia!ds!ag 0
'818!dS!88 8!P lpnB 8!S U8l48B8q 8n!8
'ua6oQlJOMIU'v' U8p JnB l>18J!PU8fjOMlU\;I 8!P 8!S U8Q8J48S 'U4az SIB J48W
l48!U J8qB lWBS85sUI '48!15Qw 8l>1und48!lS 18JPJ8pO 18MZ 'U18 PUlS l>1undJ8M48SU8W841 W8p8r 188
l48nSJ85BV\I w81qOJd SBP u8585 U8/\!lB!llul pun U8W4BUgBV\Ju84811lBBlS UO/\ 5unUU8N 'g
u8Pl81 u85unJQlS-SS3 UB 81P 'U8UOSJ8d Jot 85?148SlBt:j '"\7
ll84punS88 81P JnB u85unJQlS-SS3 UOi\ u85un>iJIMSn\;l '8
U8JnJJOAJ84u85unJQls-sS3 8iP 'U8JOl>iB:l 84811UQSJ8d'G
u85unJQlS-SS3 UOi\ U848BSJn 84811ijB48S118S88' ~
l,g- ~ U8l>iUnd
-J8M48SU8W841 U8P nz u85BSSn\;l S8 lql5 (0-\;1) U8lX81 U84818M UI '8lX81 J81i\ 81P 8nlq 81S U8S8l
ualnUIII\! OE Janea • ~ aqeOjn\f
Ig ••• 8 .J..S3.J..
TEST B •• GI

Text B Dr. Beate Krause, Politikerin


Ess-Störungen sind ein Hilferuf der Seele und sichtbarer Ausdruck dafür. dass die Betroffenen - in der
Mehrzahl Mädchen und Frauen - mit ihrem Leben nicht zurecht kommen. Das zeigt sich in einem
gestörten Verhältnis zum Essen und zum eigenen Körper. Meist führen mehrere Faktoren zur Entstehung
von Ess-Störungen. Der wichtigste Faktor ist das Schönheitsideal extremer Schlankheit in der westlichen
Welt. das für die meisten Frauen unerreichbar geworden ist. Viele junge Frauen. aber zunehmend auch
Männer.leben aufgrund dieses gesellschaftlich vorgegebenen Ideals mit dem Gefühl. zu dick zu sein. und
empfinden ihren Körper als fehlerhaft. Folge: Das Selbstvertrauen sinkt. Diäten werden begonnen. was
oft bereits eine Vorstufe späterer Ess-Störungen ist. Daneben spielen aber auch persönliche Faktoren eine
wichtige Rolle. etwa Spannungen und Probleme in der Familie. der Druck unter Gleichaltrigen. geringes
Selbstwertgefühl. aber auch körperliche Störungen der Hunger- und Sättigungsregulation aufgrund hor-
moneller Störungen. Ess-Störungen sind in jedem Fall ein ernst zu nehmendes psychisches Problem. das
häufig von schweren körperlichen und psychischen Folgeerkrankungen begleitet wird: z. B.
Bluthochdruck. Diabetes. Osteoporose. Depressionen. Selbstverletzungen und vieles mehr. Menschen
mit Ess-Störungen sollten daher unbedingt den Arzt oder den Psychologen aufsuchen. Vor allem aber
brauchen sie das Verständnis ihrer Mitmenschen. besonders der nahen Angehörigen und Freunde. denn
ohne deren Unterstützung kann nur in Ausnahmefällen der Weg zurück in ein Leben gelingen. in dem
Selbstvertrauen. Lebensfreude und Wohlbefinden wieder Platz finden.
._. -_.

Text C Claudia Zeiler, Journalistin


Das Thema Essen war für mich seit jeher ein wichtiges. ja teilweise übermächtiges Thema. Seit ich
denken kann. wollte ich stets mindestens 5 Kilo weniger auf die Waage bringen. als ich tatsächlich hatte.
Ich habe grundsätzlich die Neigung zum zwanghaften Essen. doch es war ein großer. schwieriger Schritt.
mir das einzugestehen und profeSSionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen. Mit Hilfe eines Therapeuten
lernte ich schließlich zu verstehen. wofür Essen oder Nicht-Essen in meinem Leben lange stand. So waren
die Verweigerung der Nahrung und die dadurch ausgelösten Heißhungerattacken in meinem persön-
lichen Fall. vor allem in meinen Teenagerjahren. ein Hilferuf nach Liebe und Zuwendung. In der
Therapie habe ich aber erkannt. dass wahre Nähe zu Menschen nur dann möglich ist. wenn man be-
ginnt. seine Zwänge anzuerkennen. darüber zu sprechen und sie letztlich auch zu überwinden. Allein
hätte ich den Weg aus der Sackgasse vermutlich nicht gefunden. Ich kann deshalb aus eigener Erfahrung
allen "Essgestörten" nur dringend empfehlen. professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen. sei es von
Fachärzten. Psychologen oder psychotherapeuten. Und je früher Betroffene solche Hilfe suchen. umso
schneller und leichter gelingt ihnen der Weg aus der Sackgasse. Ich selbst habe jedenfalls auf diese Weise
zurück zu persönlicher Freiheit und Lebensfreude gefunden. So ernähre ich mich heute viel bewusster.
gesünder und ausgewogener als früher und fühle mich frei von allen Zwängen. Geboten und Verboten.

Text 0 Dr. Daniela Weiner, Gesundheitsbeauftragte


Ess-Störungen nehmen in der westlichen Welt in bedrohlichem Ausmaß zu. Unter dem Druck von
Schönheitsidealen. scheinbaren gesellschaftlichen Ansprüchen und einer Modewelt. die jenseits von
realen Konfektionsgrößen agiert. bereitet das Thema Essen immer mehr Menschen. besonders Frauen
und Mädchen, große Probleme. Staatliche Initiativen und Maßnahmen. die diesem Besorgnis erregenden
Trend entgegenwirken, halte ich daher für absolut unverzichtbar. Eine aktuelle Studie belegt. dass rund
60 % der deutschen und österreichischen Frauen aufgrund medialer Vorbilder mit ihrem Körpergewicht
unzufrieden sind und bereits mindestens eine Diät gemacht haben. Als Motiv für diese Diäten wird
hauptsächlich das Streben nach den gesellschaftlich vorgegebenen Schönheitsidealen genannt. Darum
wurde in Wien die "Initiative S-O-Ess gegen ungesunde Schlankheitsideale" ins Leben gerufen, die unter
dem Motto "No BODY is perfeet" gegen krankmachende Vorbilder und für gesundheitsfördernde
Maßnahmen im Kampf gegen Ess-Störungen eintritt. Eine ähnliche Initiative wurde in Deutschland vom
Ministerium für Gesundheit gestartet mit dem Motto "Leben hat Gewicht". Ziel dieser beiden
lobenswerten Initiativen ist neben der notwendigen Information und Aufklärung der Bevölkerung auch
die Einflussnahme auf die Medien. damit das gängige und einseitige Schlankheitsideal überwunden
wird. Zu diesem Zweck arbeiten beide Initiativen bewusst mit Vertretern aus der Welt der Medien, der
Mode. Werbung. Wirtschaft. Industrie und Politik zusammen. denn nur eine gemeinsame Aktion in
möglichst vielen Bereichen hat Aussicht auf Erfolg.

126
o lX81
:) lX81
8 lX81
V lX81
I l4:)nSJ86Bv-.Jw81QOJd SBP u8686 U8AIlBIlIUI pun u8w4BUgBv-.J U84:)!llBBlS UOA6unuu8N 'S
o lX81
:)lX81
8 lX81
V lX81
u8PI81 u86unJgls-ss3 UB 81P 'U8UOSJ8d JIJ! 86?14:)SlBtj 'v
o lX81
:) lX81
8lX81
V lX81
~ ll84Puns88 81P!nB u86unJgls-ss3 UOAu86un>jJIMSnv '8
o lX81
:) lX81
8lX81
V lX81
U8!nJJOAJ84u86unJgls-ss3 81P 'U8JOl>jB.::I84:)!lugSJ8d 'e:
o lX81
:)lX81
8 lX81
V lX81
ua5unJgls-ss3 UOAua4:)BSJn 84:)!lijB4:)slIas88 '~
19 ••' 8 .lS3.l
TEST B •• GI

Leseverstehen

Aufgabe 3 • Dauer 15 Minuten


Lesen Sie bitte den folgenden Text und wählen Sie bei den Aufgaben 21-30 die Wörter (a), (b), (c)
oder (d), die in den Satz passen. Es gibt jeweils nur eine richtige Antwort.
Übertragen Sie Ihre Lösungen anschließend auf den Antwortbogen.

Angst vor Selbständigkeit? Beispiel: (0)


Statistisch gesehen, sind selbständige Unternehmer zumeist ~ versäumen
zufriedene Menschen. Wenn man Unternehmer und lEl verzichten
Freiberufler fragt, möchte kaum einer mehr auf seine o vermissen
Selbständigkeit (0). Selbständige fühlen sich im Allge- @] warten
meinen freier bei der Festlegung ihrer Arbeitsziele und
-inhalte, sie sehen mehr Möglichkeiten, neue Ideen in die Lösung:b
Praxis (21). Außerdem können sie den Umfang ihres Arbeits-
pensums und die Höhe ihres Einkommens besser beein- 21 26
flussen als (22) Berufstätige. Auch aus Sicht der Politik und ~ umzuändern ~ Gegensatz
der Wirtschaft wäre es wünschenswert. die Zahl der llil einzurichten llil Gegenteil
Selbständigen zu (23). denn neu gegründete Unternehmen
gelten als Motor der Wirtschaft; sie schaffen neue Arbeits-
o umzusetzen o Widerstand
@] aufzustellen @] Abstand
plätze und bringen Innovationen hervor und leisten damit
einen wichtigen (24) zum Wirtschaftswachstum.
In Deutschland allerdings liegt die Selbständigenquote deut- 22 27
lich unterhalb des internationalen Durchschnitts der ~ angestellte ~ an der
Industrieländer. Wie in den sogenannten Schwellen- und llil unabhängige llil bei der
Entwicklungsländern werden auch in Deutschland neue
Unternehmen nicht selten aus der Not heraus gegründet:
o ausgebildete o mit der
@] freiwillige @] auf der
häufig (25) es sich dabei um Kleinbetriebe, die kaum Eigen-
kapital benötigen und kaum auf Wachstum ausgerichtet
sind, ganz im (26) zu den typischen wachstumsorientierten 23 28
Firmengründungen in vielen anderen Industriestaaten. ~ verringern ~ Anspruch
Was schreckt die Deutschen davon ab, ihr eigener Chef oder
llil erhöhen llil Widerspruch
ihre eigene Chefin zu werden? Ist das Umfeld daran schuld
oder die Wirtschaftliche Lage oder die Bürokratie? Oder liegt
o einschränken o Unterschied
@] festlegen @] Vergleich
es (27) typisch deutschen Mentalität? Von den äußeren
Rahmenbedingungen kann es kaum abhängen, da diese im
internationalen (28) durchaus positiv abschneiden.
24 29
Die Hauptursache sehen viele Experten (29) in der
~ Zusatz ~ vielmehr
deutschen Schule und Hochschule, in deren Lehrplan die
llil Absatz llil sondern
Vermittlung von Kenntnissen über Marktwirtschaft und
Unternehmensgründung zu kurz komme. Untersuchungen
o Antrag o trotzdem
@] Beitrag @] zwar
weisen außerdem darauf hin, dass Deutsche mehr als an-
dere Nationen eine Neigung dazu haben, eventuelle Risiken
zu vermeiden. (30) kann diese Unsicherheitsvermeidung
auch positiv beurteilt werden, denn sie kann auch
25 30
~ bezieht ~ Leider
bedeuten, dass sich diejenigen, die sich selbständig machen,
llil handelt llil Allerdings
besonders gut vorbereiten. In der Tat überleben
Deutschland neu gegründete Firmen im Durchschnitt länger
in
o bewegt o Keinesfalls
als anderswo.
@] ereignet @] Ausgerechnet

128
l Ua~e1lueaq ssmpsnZUalSO){aSla'H:
uap upa1qa1 alp allIos uonnmsuI 1aq)laM. lag 0~
l apuasla'H: aq)spe~un 1DJna){~lplnM.Suaqas
alapuosaq sIe nessed lalalq seM 6
lSllpelSlN aUlas
uuap 'lwqn1aqlIaM. lq)a'H: nz lSI ~lnqsua~a'H: 8
1nJ lJeq)SUapla11aUlas ua~aM. ..~lug){Uaq)l~W"
q)ne 19laq UlaAeg UOA '11 ~1M.pn1 L
llW 1auJdgH llaH lq)lal~laA SlalIa){lalH
saUla q)nsag auqo lleqluaJneuaq)Unw uaum 9
lUelS zleIdsneql1?R 1auq)Unw
wap Jne naZSluaApv 1ap UllapuU seM
lalCl1q1Cluuap 'ualaue1~OlOd:
pun UClWI1d:
wnz l){undpuelS 1alClu~lClCl~
SlClpUOSClq
Ula lSl ual1e~JoH 1Cluq)UnW 1Cla
ClIM.sne lqals
uClq)Unw Ul swnClsnW-Mwg sap Clpn~qClDsea
lsqlCls 'lCllCllqllCl){q)1l~9W
alp UlClq)nsClgUClpSClssep 'lSl uClq)UnW ul
wnClsnw uClq)SlnCla we a1ClpuosClgsea
1qaw addm~ClSICl'H:
ClIPll?q os UUClp'ln~ 1nJ 'ualql?J nz sng
Wclp nw '~unpIClq)SlU:3.ClIPll~q 1auJdgH llClH
,,~.nd-q1
~ ~" l,U8l!8LjU<;?LPSU8lUuB>j8qun J8U!8S u868M lnLjspuBl lBLj U8WBU!8a U8LjW, (GO)
I'J1{}1:J'rJ')1t1A -
pY11 fif11:r&.n~>I Jm 6!pU~lSnz snwspnol Jm 81BJlU8Z U8LjOSln80 J8p U! lS! J8u!d<;?HJJ8'H (~O)
:ala!ds!as
'(0 ~-~) uaooq:J..IOMlU\fU8p !nB pU8g8!ILjOSUBu86uns<;?l 8JLjl 8!S U86BJfj8QO
'Iewu!a lX81 U8P U8J<;?Lj
8!S '8fjOMLjO!lS 8!S U8J8!lON
IEI .-" 8 ..LS3..L
TEST B •• GI

Hörverstehen

Aufgabe 2 • Dauer 25 Minuten


Sie hören den Text zweimal, zunächst einmal ganz, danach ein zweites Mal in Abschnitten.
Kreuzen Sie die richtige Antwort (a), (b) oder (c) an und übertragen Sie am Ende die Lösungen auf
den Antwortbogen (11-20).

Beispiel: Herr Dr. Weininger ist Experte für das Thema des Interviews, denn
Iil er ist im Ministerium für praxisorientierte Bildungsplanung zuständig.
[§] er hat für verschiedene ungarische und ausländische Firmen gearbeitet.
@] er beschäftigt sich im Ministerium vorwiegend mit Wirtschaftsfragen. Lösung: a

11 Was ist das Hauptziel der 3-jährigen Bachelor-


16 Herr Dr. Weininger sieht zur Zeit eine der
Ausbildung? Hauptaufgaben der Bildungspolitik darin,

~ arbeitsplatzorientierte Grundausbildung ~ die Arbeitgeber über die Inhalte der neuen


llil wissenschaftliches Arbeiten Hochschulausbildung zu informieren.
Cf] Forschen und Lehren llil für die Hochschulabsolventen Stellen auf dem
Arbeitsmarkt zu finden.

12 Warum ist es für die Bildungspolitiker schwer, die Cf] die Zahl der Studienplätze deutlich zu erhöhen.
Ausbildung nach den Bedürfnissen der Wirtschaft
auszurichten?
17 Welche Kriterien sind für Studenten
Hochschule besonders wichtig?
bei der Wahl der

~ Weil die Bildungsplaner wenig von Wirtschaft


verstehen. ~ Zahl der Studenten und Höhe der Studiengebühren
llil Weil die Wirtschaft keine Auskünfte erteilt. llil allgemeine Atmosphäre und geografische Lage
Cf] Weil die Wirtschaft ihren künftigen Bedarf oft selbst Cf] Ansehen der Hochschule und Qualität der Ausbildung
nicht kennt.
Warum sind Stipendienmittel aus der Wirtschaft so
18 wichtig?
13 Warum stellen Firmen auch Hochschulabsolventen
ohne Fachkenntnisse ein?
~ Weil dadurch die Universitäten finanziell entlastet
~ Weil Geisteswissenschaftier später leichter werden.
Fachwissen erwerben. llil Weil dadurch die Zahl der Studienplätze steigt.
llil Weil die Hochschulen Fachwissen nicht vermitteln Cf] Weil damit Studenten gezielt für den künftigen
können. Arbeitsmarkt ausgebildet werden können.
Cf] Weil die Firmen selbst fachspezifische Kurse
durchführen. 19 Was schlägt Herr Dr. Weininger den Firmen vor, um
kurzfristig Fachkräfte zu finden?

14 Wie versuchen die Bildungsplaner,


Fachkräftebedarf herauszufinden?
den künftigen
~ mehr Stipendien zu finanzieren
llil Informationsveranstaltungen an den Hochschulen
~ durch Umfragen in verschiedenen durchzuführen
Wirtschaftsbereichen Cf] den angehenden Studenten Studienberatung
llil durch Konsultationen mit ausländischen Experten anzubieten
Cf] durch Schlussfolgerungen aus den Erfahrungen der
Vergangenheit 20 Wie ist Herrn Dr. Weiningers Haltung zum Aufbau von
Elite-Universitäten in Ungarn?

15 Welche Studienplätze lassen sich relativ flexibel


den Bedarf der Wirtschaft anpassen?
an
~ Positiv, denn Ungarn muss mit den besten
Hochschulen in Europa konkurrieren können.
~ die staatlich finanzierten Studienplätze llil Positiv, denn dann würde die zu hohe Zahl der
llil die gebührenpflichtigen Studienplätze Hochschulstudenten sinken.
Cf] alle Studienplätze Cf] Negativ, denn Elite-Universitäten benötigen hohe
staatliche Zuschüsse.

130
'U8lj8BW nz J8/\!l
->jBJllB J8P8!M 8!I!WB::l pun 8lj::3 wn 'U8l1l0S unl ijBlj8S118S88 pun lBBlS lj8BU 5UnU!8V\JJ8Jljl SBM •
'lBlj lWBS85SU! ijBlj8S118S88 8!P JnB
pun (J8PU!>l 8!p lj8nB) U8UOSJ8d U8U8JJOJl8q 8!P JnB 5unl>j8!MlU::3 8S8!P u85un>jJ!MSnv 8lj818M •
'N8!SSnB PUBllBW!8H W8Jljl U! UO!lBnl!S 8!P 8!M •
'lQ!5 u85unp
-!8lj8S8lj::3 pun u85un88!llj8S8lj::3 uo/\ IljBZ J8p 5unl>j8!MlU::3 8S8!P Jot IljOM S8 8pu(JJ8 8lj818M •
'lll~JJnB SJ8pUOS8Q >j!JBJ8 J8S8!P U! U8Uljl SBM •
1 8 SL ~9
STL
le'N4iBi'M
i i !
: 1 :
! i '
L96L
(0001 ull
pUet4:>Sln~aU! u~pmM U~43lltll!A os
uafiunp!a4JS- pun uafiunua!l4JSa43
- -
'~!JEJ9 JJU!J WJ0::l U! UJUO!1EWJOjUI nZEp UJ1IE4JJ J!S
'~!JEJ9 J;)U!;) WJ0::l U! U;)UO!1EWJOjUI ;)!S U;)1IE4J;) nZEO 'UJUUJU nz 'aunl~J!M1U3 JJSJ!P
'U;)II;)lSnZJEp U;)14J!SUV U;)4J!lu9SJ;)d ;)J41 pun U;)4J!;)I'a uJ'aun~J!MSnv pun Jpun.J9 pun U;)4J!;)I'aJJfI nz pUEl WJJ41 l!W
-J;)fI nz PUEIlEW!;)H W;)J41 U! UO!1Enl!S J;)P l!W S;)!P 'U;)qE4 UO!lEnl!S J!P 'lE4 lJd~J!M1UJ UJ1U4dZJ4EI UJUJ'aUE'aJJfI UJp U!
pUEI4JSln;)O U! ;)4JilPU;)'anl pun J;)PU!){ ;)W;)lqOJd U;)J;)PUOS;)q pUEI4JSlnJO U! uJ'aunp!J4JSJ43 pun UJ'aun9J!14JSJ43 JJp 14EZ
;)4JI;)M 'UJ;)9n~ nz nZEp 4J!llJ!J4JS 4J!S 'S;) lS! ;)qE'aJnV ;)J41 J!P 4J!S J!M 'UJJ9n~ nz nZEp 4J!llJP4JS 4J!S 'S;) lS! JqE'ajnV JJ41
ll!;)4pUDI ;)so~JOs UJ~unp!;)4JSd4'3pun u;)~un~pn4JSd4'3
:g I EW;)41 :v I eW;)41
'e: pun ~ u8QB5Jnv 8!P Jot J8lmlQu8qB5Jnv 8!P 8!S U8llBljJ8 lj8BUBO
'snB su!a U8W8lj-.L !8MZ U8P snB ~ aqe6!n'v' Jot 8!S U8Ilj~M
l!:l •••• B.LS 3.L
TEST B ••• GI

Hinweise:
Bei der Beurteilung wird u.a. darauf geachtet,
- ob Sie alle Inhaltspunkte berücksichtigt haben,
- wie korrekt Sie schreiben,
- wie gut Sätze und Abschnitte sprachlich miteinander verknüpft sind.
Schreiben Sie mindestens 200 Wörter.

Aufgabe 1 B • Dauer 65 Minuten


Sie sollen sich zu den besonderen Problemen von Kindern und Jugendlichen äußern.

Obergewicht
Sorglose Kindheit?
Anteil d~ ü~khtigen Kln~r und Ju~licMn nach AltBsgruppe:n in IM.

3-17 Jahre 3-6Jahre 7-10 Jahre 11-13Jahre 14-17 Jahre


Insgesamt
15%

Psychische Probleme
Hinweise auf VerhaJtensauffälligkeitm oder ~onale Probteme finden sich bei so viet %

3-17 Jahr@ V@rhalt@ns- Emotionale Hyperaktivität


probleme Probleme

insgesamt

21.9

Bitte schreiben Sie,

• wie Sie sich den unterschiedlich hohen Anteil der Übergewichtigen in den verschiedenen
Altersgruppen erklären.
• welche psychischen Probleme bei Mädchen beziehungsweise Jungen jeweils überwiegen,
und versuchen Sie, dies zu begründen.
• wie Sie sich den hohen Prozentsatz von Mädchen mit Ess-Störungen erklären.
• inwieweit die Situation von Kindern und Jugendlichen in Ihrem Heimatland ähnlich oder ver-
schieden ist.
• wie man Ihrer Meinung nach Kindern und Jugendlichen helfen könnte und sollte.

Hinweise:
Bei der Beurteilung wird u.a. darauf geachtet,
- ob Sie alle Inhaltspunkte berücksichtigt haben,
- wie korrekt Sie schreiben,
- wie gut Sätze und Abschnitte sprachlich miteinander verknüpft sind.
Schreiben Sie mindestens 200 Wörter.

132
88~
ua~QJ8 ua~:J!IPunaJ!l!W pun S!UpU~nSJai\
J~I JQ!~ueo walsaq l!VIJ
'uaoJos nz a!I!~qv JQ!pun ualle~nzu!a aoesnz aJ~1'puaoupp aiS all!q
~:JI'u!as apa~ au!a~ (O~) aln~:JSJaJ~1ue uue~ Jap!al Jaqv iaq~o oUnnaJlaqsoell!W~:JeNalJa~:J!saoaUla
all~:l a~:JlosJQ!sualSO!UaMsa (6) 'uaueld nz O!~~WlaOaJoel uaJ~! 'PUlSaoel (8)
loupq 'uassQw ualo~qe JapU!)i aJ~! alP 'UJal13JQ:l 'alssed apeJao UJallelSaouelduapunlS uap sa alM (9) -------
ar 'uapunlS 9 pun V ua~:JS!MZoel nz oel UOAl~ueM~:Jssl~:JpJalUnsap Janeo a!o :O!lsuQounlSJa~n~ (S) -------
ounllelsaouelduapunlS alP aS!aMSla!ds!aq al~:JeJlaq ~:JI 'uapuaM nz aiS ue ~:J!IIW~:Js~:J!W '(tl -------
unu ~:J!W~:J! a~as wnJeo 'apJnM uaJJe~:Jsaoa!I!~qv au!a~ Ja~s!q aoesnz JaJ~1(E)
~:J!ssnw (z) wau!aw nz 'uaJ.lQpaqounJapuy Jau!a puaoupp alP '(~)
aln~:JS-!ZZOlelsadJap U! apU~ISSS!VIJ
ao!u!a !ne wn '(0) ------- sseluv wnz ~:J!aqe~ puaqeUJal13 uajZjal uap
'!dou)i JJaHJalJ~aao J~as
uewwoue6 :(0) -------la!ds!aS
qO)[-e{
rp![ZIdl[ zu-e9
pldrpSdfI .IlP JJ-esl{J! il[J![PUd unu
.Id:Jld[[nl[JS .IdP :J.IdlJJ-ed.Il[JI[4UdJJ0l{ '-eN ipu-e:Jsnz .Id.I-eq4[-el[un UJH ':Jl{JIU l[Jn-e -erd[nl[JS .IdP u-e d[[,f;d dl[J[OS .IV]
Sd :Jq18 8Unnd.I:Jdqs8-ewcul[J-eN d:J.Idl[JISd8 dUI:{ 'UdUUQ)[ udu-e[d 8J[f,f;CU[d8d.I :Jl{JIU JJ-e.LUd.Il[1 :Jsq[dS dIS Ss-ep 's-ep
:JgJdl{ 'UdSSVCU Ud[Ol{q-e d[nl{JS .IdP UOA .IdPUJ)[ d.Il[1 dIP 'U.IdJ[:{ dIP .IV:! 'dJss-ed cu-e.I)J UdP UI dP-e.Id8 U.Idl{J-ecuu-e[d
-UdpunJS UdP Sd dlM 'J)[U-eMl{JS udpunJS 9 pun /7 Udl{JSIMZ 8-e.L nz 8-e.L UOA UdpUmSSJl{JJ.!.IdWfl .IdP
[l{-eZUV dIP Ss-ep '8nsuv8un zu-e8 dSldMS[dldsldq Sd l{JI dPUJ] OS 'Udqld.Il{JS nz l{JJ[uQS.Idd .Id4Jd[[nl{JS CUdP S[-e
4Jd)[l{J![8QW d.IdPU-e dUld)[ l{JI dl{dS unN 'J-el{ udl{JO.IdS.IdA dJ[ll{qV JSq[dS .Id4Jd[[nl{JS .IdP [l{OMqO 'JSI Udl{dl{JSd8
SJl{JIU .Idl[Slq Ss-ep 'Ud[[dJSJSd] l{J! ssncu .IdP!d7 'Ud4[[OS UdP.IdM PdPU,f;d8 pUd8u!.Ip l{J-eu 8UnU!dW .IdU!dCU
dIP 'UdSd!Md8UIl{ d:J)[und d8!U!d ]n-e d[nl{Js-!zZO[-e:JSdd .IdP U! PUdq-eU.Id4[:{ CU!dq l[JI[ndU l[J! dq-el{ 'JgJdM np d!M
'[d-el{JJW .IdqdJ7
'J8lJ9M !SMZ
JSpO U!S U8SSBd 8>POl 8p8r UI 'uS60q:JJOM~U'v' U8p JnB u86unS9l 8JLlI 8!S U8q8..lLl8S 'J8!J8 U8fS..l8
W8P SnB U8UO!+BWJOJUI 8!P 118nfU81\8 8!S U8PU8M..l8/\ 'U8>POl 8!P 8!S U8110J0 ~- ~ U8qB6JnV 8!p JO.::l
'18BLl8!l/'IJpUn8J.::l U8U!8S UB ..18fq8JLl8S 6!+!8ZLl8!816 :JdOU).i
UJJ8H 'J8f!81InLl8S U8p UB J8!J8 U8U!8 unu ..18fQ!8JLl8S 'fBLI U8WWOU..l8fUn SfLl81U J8L1S!q 6Unf!811nLl8S
8!P BO '8InLlOSpUnJ8-!ZZOiBlS8d J8p UB U8pU?lSnz U86!U!8 l!W U8p8!..lJnZUn lS! IJ86U!H qO>jBr ..l..l8H
19 •• " 8 .J...S3.J...
TEST B ' •• GI

Mündlicher Ausdruck

Aufgabe 1
Kandidat/in 1
Um auch berufstätige Frauen zu mehr Kindern zu ermutigen, kann in Deutschland statt der Mutter
auch der Vater Erziehungsurlaub nehmen und das staatliche Elterngeld beziehen.
Welche Vor- und welche Nachteile sehen Sie darin, den Männern die Kinderbetreuung zu über-
lassen?
Halten Sie einen kurzen Vortrag (3-4 Minuten) und orientieren Sie sich an folgenden Punkten:

• Beispiele für Kinderbetreuung durch den Vater (eigene Erfahrungen?)


• Argumente, die tür die Kinderbetreuung durch den Vater sprechen "

• Argumente, die gegen die Kinderbetreuung durch den Vater sprechen


• Regelungen für die Kinderbetreuung in Ihrem eigenen Land ii
• Ihre persönliche Ansicht in dieser Sache
-
I:

Kandidat/in 2
Das Internet wird von immer mehr Menschen zum Einkauf von Waren unterschiedlichster Art und
zum Bestellen von Dienstleistungen (z.B. Flug-Tickets, Hotel-Reservierung, Eintrittskarten) genutzt.
Welche Vor- und welche Nachteile sehen Sie darin im Vergleich zu traditionellen Einkaufs- und
Bestellformen?
Halten Sie einen kurzen Vortrag (3-4 Minuten) und orientieren Sie sich an folgenden Punkten:

• Beispiele von Einkäufen und Bestellungen im Internet (eigene Erfahrungen?) IJ


• Bedeutung von Internet-Geschäften in Ihrem eigenen Land 11

• Argumente, die tür Geschäfte im Internet sprechen


• Argumente, die gegen Geschäfte im Internet sprechen
• Ihre persönliche Ansicht in dieser Sache
li

Aufgabe 2
Kandidat/in 1 und 2
Ihr/e Gesprächspartner/in und Sie wollen gemeinsam den Urlaub verbringen.
Es bieten sich verschiedene Möglichkeiten der Urlaubsgestaltung an:

• Erholungsurlaub am Strand
• Gesundheits- und Sporturlaub
• Abenteuerurlaub in einem exotischen Land
• eine Studien- und Bildungsreise :.
• Berg- und Wandertourismus i~

• eine Kreuzfahrt im Mittelmeer I'


7.;~------------------------~~_~_~_~_~----~~-=~~~~~=-~~~----~I:

- Vergleichen Sie die verschiedenen Möglichkeiten und begründen Sie Ihren Standpunkt.
- Gehen Sie auch auf Äußerungen Ihres Gesprächspartners/Ihrer Gesprächspartnerin ein.
- Am Ende sollten Sie zu einer Entscheidung kommen.

134
(01)
O~
(6)
6
(8) SldpUOSdq
8
11?1Z0Sql1?qsdP ssnw 'WM UdPUdMldA d1S IdpO na S1?p pUdSS1?d
dlndq IdM 'ldP1M snwSnmp1A1puI lqdW nz lJ1?q)SHdSd81dP IdPU1?M
(Z)
L
9
lznpd3 UU1?M' (5)
S
(v)
t
wnz 3UnndlSUm dq)SnnOd dU1dS q)m SI1?W1?P U1?W
dlq)1?lq dpdlUv-na Idp 3un3nzloAdg Idp l1W '3un3dMdqudlUdpnlS
d1P q)mp dlq1?[ Id09 Idp (~) W1 q)1S UdlldPUg
Uld3dlI dSd1Q , (Z) q)1Flgspum3 dUdSq)1?Ml3: dPWdlJ
m
(0)
(0 ~-~) ua6oqlJOM~U\f uep fnB epU::3 WB eSe!p
eiS ue6B ..qJeQO pun HBI8 sese!p fnB lSJenZ ue6uns9l eJLHeiS ueq!eJLj8S 'el!es uepue6e!lJeqoue6e6
Jep fnB le>1!lJ\f uep nZBp eiS uesel 'UeUO!lBWJOfUI uepuelLjef e!p lxel uepue610f W! eiS uezu?6J::3
IEl •••. 6 .1.83.1.
TEST 9 ,'•• GI

e Vom Duzen und Siezen 11


Noch nie war die Unsicherheit darüber, wann wer geduzt oder gesiezt wird, so groß wie heute.
Im Sommer des Jahres 2006 - während der Fußballweltmeisterschaft in Deutschland -
brachte das Massenblatt BILD-Zeitung einen Leitartikel mit der Überschrift "Wollen wir uns
alle duzen?" Dem neu erworbenen Wir-Gefühl der gemeinsamen Fußballbegeisterung sollte
auch die deutsche Sprache endlich Rechnung tragen. Verwandte und Freunde duzen sich
schließlich - und sind wir nicht alle eine große Familie?
Ganz so einfach liegen die Dinge allerdings nicht. Heute nicht und früher schon gar nicht.
Immerhin herrschten früher verglichen mit heute fast paradiesisch klare Verhältnisse.
Jugendliche hatten Erwachsene grundsätzlich zu siezen - ausgenommen Verwandte.
Erwachsene andererseits duzten einander nur, wenn es sich um Verwandte oder enge
Freunde handelte. Das Siezen galt auch als Ausdruck der Hierarchie. Dieses relativ klare
Regelwerk hat sich aufgelöst. Der Wandel kam in den 6üer Jahren mit der linken
Studentenbewegung an den deutschen Universitäten. Mit der allgemeinen Du-Anrede drück-
te man damals gleichzeitig seine rebellische, politisch linke Einstellung aus, sie war ein poli-
tisches Statement. dass man die Hierarchien nicht mehr akzeptierte. Heute dürfen Kinder
manche Erwachsene duzen. zum Beispiel einige Lehrer in der Schule, bei weitem aber nicht
alle. Manager duzen sich untereinander manchmal oder auch nicht. die Sekretärin wird vom
Chef gesiezt oder geduzt. je nach Firmensitte. Der Vorgesetzte am Arbeitsplatz wird aber
zumeist weiter gesiezt. manchmal allerdings auch mit Du angesprochen. Wer wen wann duzt
oder siezt. lässt sich heute nicht mehr ohne weiteres eindeutig festlegen.
Trotz des scheinbar unaufhaltsamen Vormarsches des Du in der Gesellschaft hat sich aber das
Sie gehalten. Alter, Stellung und soziale Nähe bzw. Distanz sind die entscheidenden Kriterien
für den Gebrauch der Du- oder Sie-Anrede. Der Germanist Werner Besch stellt in seinem kürz-
lich erschienenen Buch "Duzen, Siezen, Titulieren. Zur Anrede gestern und heute" fest. dass
die Anredeform im Deutschen in den letzten Jahrzehnten immer differenzierter geworden
ist. Er sieht im heutigen Anrede-Individualismus auch ein Spiegelbild des gesellschaftlichen
Wandels: "Wir befinden uns in einem Umbruch." Umso gefragter sei darum eine besondere
soziale Sensibilität. um passend das Du oder Sie zu wählen. In der Tat. der richtige
Sprachgebrauch, der angemessene Wortschatz und eben auch ein Gespür für die richtige
Anrede sind oftmals die Tür zu einem erfolgreichen Gespräch. Auch wenn in der verwirren-
den Vielfalt prinzipiell die Regelung gilt "Soziale Nähe: Du, soziale Distanz: Sie", so liegt die
Schwierigkeit heute gerade in der jeweiligen Definition, was soziale Nähe bzw. Distanz aus-
macht: dabei scheint es neben den gesellschaftlich einheitlichen auch individuelle Maßstäbe
zu geben.
Auch fremde Kulturen und Sprachen, etwa die skandinavischen und die angelsächsischen
Länder, haben den Gebrauch von Du und Sie im Deutschen vielfältig und unübersehbar be-
einflusst. Trotz allem aber hat das Sie überlebt. Ungeachtet zunehmender Demokratisierung
der Gesellschaft wird soziale Distanz ja nach wie vor empfunden, wenn auch nicht mehr in
dem Ausmaß, wie unsere Großelterngeneration sie noch gekannt hat. So bleibt uns Heutigen
nur das sensible Austarieren, wer sich mit wem wie anredet. Einheitliche Regeln, die für alle
gelten, wird es wohl nie wieder geben.

136
LS~
'uaql?l.{ ll.{aW zll?ld UaU1a){3unpll\I pun l1al.{punsa9 lap 'suaul.{0M
sap UOnenl1S lap l.{JI?U'ual.{Jsuaw lap uapuua\I wap l.{)I?UUa31?1.oJ. OM 'lJI?l.{)Sl11M lap l){npOldlIl?JqV
wnz al1?1zos Sl?p laladdl?)l 1aq ualll?l.{lnJI?G wau1aw l.{)I?U lap1al lWWO){laA os ',,3unlnl.{)sl.{)l?ldS
pun 3unpl1qlal1aM a3ul?l '3unll?la\I al.{)S130I0l.{),{sd a1M alSua1Q al.{)llugslad" ua3a3 lS1 laladdl?)l
'uaqapaqn "llV ualaddl?u){ lap 3unlal.{)1SZUalS1X3:" lau1a l1W alIos '1as a31?1 lap U1 lapo ljdlaq ll.{)1U
nZl?p laM pun 'suawl.{aUlalUn sap lSua1Q W1 na){ll?qzlasum a1alJ alIa1d1zupd a1p Ulapuos 'uauaJ]0lla\I
lap uassalalUI lap 3un3nl.{)1S){)nla\I lawn ua3un3u1paqsl1aqlV uallapupaA a1p Ul? 3unssl?duv a1p
1l.{awll.{)1U 1as l-gl1l1q1xal.oJ.
,,' , 'al){a(old InJ ulapuos 'lll.{l?zaq l1al.{uasaMuv lap l1az a1p InJ ll.{)1Up11M UI?W"
:ua31az nz laq1xau 'lJI?l.{)Slawl.{aul1aqlv a1p os11?'"ll?ndl?){ul?wnH" Sl?p l.{)1Saql?l.{l1aMllaM 'lla3al ll?wndo
uaqa1 al.{)1PJI?l.{)slIasa3 Sl?p Snl?lal.{ l.{)1Ssnl? Sl?p 'llIalsa31l?p wals,{s sapuala1S1Ul?310 lsqlas l.{)1Su1a sll?
p11M laG 'l){ll?W lap :lamwllal.{nV Sl?p 191al.{Ul.{11n.oJ. 'ua3unsg1 an au ll.{)nS la pun ',,){mlodI1?1Z0S ua3pal.{
-s1q lnZ uaJdg)l uap U1uall.{aplI a1p 'sllapunl.{ll.{l?{ 'Ol sap a3aMlII a1p" la lJdw-g){aq PllqllaM sall?laqlloau
u1a InJ la,{op-gld waU1as UI ,,'lswalqa3snl? p11M a){1l?lSs3unls1a1 pun a31l11Ms3unls1a1 laG" :ll0l.{laqn
las ){nllodll?lZOS alll? alO 'lU]dW la alM 'wnlllI l;JIl?lU;JWl?punJ um 'uauu9.){ U;J31?111;J ll.{)1U l1;Jl.{l.{)1;J13un
;JII?1ZOSa1s 11;JM 'ua3al ){laMpUI?H Sl?p (luuau la){nllodl1?1ZOS ;J1p la a1M) "Ualna1Ua3ullI?1ZOS" uap
WM laladdl?)l lSllI?UlnO(SlJI?l.{)Sl11MlaG" 'lS1 11?1Z0Sll.{)1Ull?I?lSl1?1ZOS apUlal.{)nM a3nnal.{ lap SSl?p 'ua3l?s
nz Il?1zoSlS1 S3:" :lS1 sUl?30lS lau1as laUm ';Jllapul?M ualslll?luawl?pUnp){ll?W wnz 1-glal){aSslJI?l.{)S){laMa9
WOA l.{)1Slap 'lapddl?)lll?a\I laz1aMl.{)S lap lq1all.{)S Z1aMl.{)Slap U1 ual1?1zoS sap uomUuapnaN a1p laqn
LOO~ 40IJOZ '"UalSle!ZOSUn we 'Jale!ZOS'le!ZOS" :Jaladde)l leaä
:JOi\ ZJn>1Jelp08 Jeii\ Jep UeSeLHPUnJ8 eiP ~lIe~sHiM
eUBi~SiJLj8UiJe>1iW>ieiO '~leMs~ieqJV Jep Ui lepUBMe~eM wep ~iW LjOiSue6ilJ.?LjOseq JeLjo08
eUeUeiLjJSJe neu Jei/\ GlJ.BLjJS~iM uepueLjJSJJeLjeq seliB Jep ~npoJdueqeN uie LjJOU Jnu
elBIZos SBP PJiM GlLjJeJe6 SBM 'IBiZOS LjJOU e~neLj ~SiSBM :ue6BJ.::leiP Jepe iM pueWLjeunz
LjJiS uelle~s se~BB~SIBiZOSsep nBqqv ueueqeiJ~eq UJepU?l UeLjJil~SeMuellB ~SBJUi wep LjJBN
JSI/t3UJnor 'J/t3 8JL/t3r 08 :>(U8JL/OS qo>(t3r I:!JIX9!
@]IX9!
U8J.JBL/OSU8SS/M J8p 8/W8pt3>('r/ U8L/OS/L/O/8JJ8JSQ J8p ufft3/pU8dffS :SJ8U/8Cl t3Ut3/0 I!J IX9!
Jf!j8J>(8SSJjt3L/OS>(J8M89 J8L/r.Uj 'Js//t3UJno(sJjt3L/OSfJ/M J8Z/8ML/OS :J8/8ddt3)f Jt38g ~ IX9!
UIJOlne4:>na Jap/SJOlne4:>na sap (''''n JallY 'JnJaa) punJ6Jalul4suaqal ua4:>!luQSJadwnz uaqe6uy :Ia!ds!aa 0
:eleidsie8 eiP LjonB eiS ue~LjJBeq eHi8
'ua50q~oMlu'v' uep JnB ~>1eJiPue~oM~uv eiP eiS ueqieJLjJS 'u4az SIB JLjew
~LjJiUJeqB ~wBse6sui 'LjJil6qw e~>1undLjJ!lS ieJp Jepo ieMz 'Uie PUiS ~>1undJeMLjJSUeWeLjl weper ie8
ueJo~nv Jep e6Bssnv Jnz HiM eUB!lsiJLj8 uiJe>1iW>1LjJn8Jep eWLjBu6unlle~s eLjJiluqSJed 'S
ueLjJsuewiezui3 Jep ueqel SBP JjJJslepuBMe~eM sep ue610.::leiP JnB UeLje6ui3 'v
~BB~SIBizOSue6peLjSiq wnz ueJo~nBLjJn8 ueUepeiLjOSJei\ Jep eWLjBu6unlle~s 'S
eJo~el Jep pBJ6s~ie>16iJeiMLjOS'(;
seLjJn8 sep 6unLje~S~u3 Jep SSBluV ' ~
GS- ~ ue~>1und
-JeMLjJsueweLjl uep nz ue6Bssnv se lqi6 (O-V) uelxel ueLjoleM UI 'elxel Jeii\ eiP eHiq eiS uesel
U949lSJ9A9S91
IEI ••.• 6.1.53.1.
TEST 9 -•• GI

Text B Manfred Seifert, Irene Götz, Birgit Huber (Hg.): "Flexible Biografien?",
Frankfurt 2007
Ganz anders die Autoren dieses Buches: Sie fragen angesichts sich wandelnder Arbeitsbedingungen nach
Perspektiven und Lösungsmöglichkeiten, und zwar unter Einbeziehung eines Konzepts für persönliche
Lebenslagen, Die aufschlussreiche, doch wegen des wissenschaftlichen Fachjargons für den Laien nur
schwer lesbare Aufsatzsammlung geht auf eine Tagung der Universität Passau zurück. Im Zentrum ste-
hen flexible Beschäftigungsformen, beispielsweise die Ein-Personen-Unternehmen, die so genannten
"Ich-AGs". Zwei Aufsätze beschäftigen sich eingehend mit Perspektiven für die Lebensplanung von
Jugendlichen. Geprüft und verglichen werden die Leitbilder, die das Bewusstsein in unserem Zeitalter
geprägt haben und noch prägen. Früher habe man eine funktionale Ordnung in einer Disziplinar-
gesellschaft errichtet. in der Eigensinn, Erfindungsgabe und Kreativität der Arbeitnehmer weitgehend
ausgeschaltet wurden. Heute stellen nun genau diese Eigenschaften und Fähigkeiten auf einmal eine zu
fördernde und auszubeutende menschliche Ressource dar. Und glücklich sei. wer sich ausbeuten lassen
darf, resümiert eine der Autorinnen, Diana Reiners, Stipendiatin an der Österreichischen Akademie der
Wissenschaften, mit deutlicher Ironie, denn "die neue Arbeitswelt führt zu einer regelrechten
Wiederherstellung lang überwunden geglaubter Klassengrenzen" . Im Zentrum des rationalisierten
Kapitalismus stehe die Wirtschaft. Und diese deute nach Belieben alles um, auch die Sprache: So werde
der massenhafte Abbau von Arbeitsplätzen uminterpretiert in eine "Verschlankung der Unternehmen".

Text C Gerhard Bosch, Claudia Weinkopf (Hg.): "Arbeiten für wenig Geld", J
Frankfurt 2007
Der Sammelband von Aufsätzen ist der Abschlussbericht des deutschen Teams im Rahmen einer inter-
nationalen sozialwissenschaftlichen Vergleichsuntersuchung in den USA. Die aufschlussreiche Studie
beschreibt die Veränderungen im Niedriglohnsektor seit Anfang der 1990er Jahre und konzentriert sich
dann auf fünf Berufszweige, die einen überdurchschnittlich hohen Anteil von schlecht entlohnten
Beschäftigten aufweisen: Krankenhäuser, Hotels (Reinigungspersonal), Einzelhandel (Kassiererinnen),
Süßwaren- und Fleischindustrie sowie Call-Center. Wie in einem Brennglas zeigen diese Einzelstudien
das ganze Ausmaß der um sich greifenden allgemeinen Verarmung. Deutlich wird, dass die Methode der
Auslagerung von Arbeit ("Outsourcing") aus vielen früher ausreichend entlohnten Tätigkeiten nun
Niedriglohn-Jobs gemacht hat. Die Autoren kritisieren dabei eine Vielzahl von Maßnahmen des bisheri-
gen Sozialstaates, der durch gesetzliche Änderungen, z. B. bei der Zeitarbeit und bei Mini-Jobs, durch die
Lockerung des Kündigungsschutzes den Unternehmen den Handlungsspielraum für die Absenkung des
Lohnniveaus massiv eröffnet habe. Verdienstvoll und in meinen Augen höchst erfreulich ist. dass die
Autoren die dringende Notwendigkeit. einen gesetzlichen Mindestlohn einzuführen, mehrfach unter-
streichen und auf diese Weise mit ihren Forschungsergebnissen die Forderungen der deutschen
Gewerkschaften wissenschaftlich unterstützen.
- - - - -- -, ~.~-_. ,_.~

Text 0 Jakob Schrenk: "Die Kunst der Selbstausbeutung", Köln 2007


Dass die Gewerkschaft zurzeit viel von ihrem Einfluss verliert. hat auch mit dem Wertewandel in der
heutigen Arbeitswelt zu tun, den der erst 30-jährige Journalist Jakob Schrenk untersucht. In seinem nach-
denklichen, ideologie freien Report beschreibt er detailliert das Verhalten von Leitfiguren der "schönen
neuen Arbeitswelt". Diese Leitfiguren kommen fast alle aus dem Management und folgen einem neuen
Verhaltensideal: flexibel. arbeitssüchtig, "immer unter Strom, immer Anschluss unter dieser Nummer".
Die Führungskräfte in den Unternehmen sind der festen Überzeugung, dass sie für ein bestimmtes
Gehalt "jederzeit und immer auf den Angestellten zugreifen" können. Diese "Stand-by-Angestellten"
überlassen ihr eigenes Selbst. ihre Leidenschaft und ihre Gefühle dem Unternehmen. Schrenk zeigt die
katastrophalen Folgen dieser Entwicklung für den Einzelmenschen, er zeigt, wie sich die Menschen
selbst zurichten, wie sie ihre Körper modellieren, ihre Ruhepausen optimieren und wie schon Vierjährige
auf Erfolg gedrillt werden. Angst sei der Antriebsmotor für diese Selbstausbeutung. Im bisherigen sozial-
staatlieh gemilderten Kapitalismus habe es wenigstens ein soziales Netz gegeben, das einen im Fall des
Absturzes auffing, erklärt der Autor anerkennend. Dieses Netz sei nun gerissen und selbst "Menschen
aus den schicken Altbauwohnungen" hätten Angst abzustürzen. Was tun? Der Autor gibt zu, dass er keine
Patentrezepte weiß. "Bevor sich was ändert. muss man erkennen, dass sich was ändern muss." Jakob
Schrenk hofft. mit seinem Buch einen Beitrag zu dieser notwendigen Erkenntnis zu liefern.

138
68~
o lX81
:> lX81
8lX81
V lX81
U8JOlnv J8p 85BSSnv Jnz H!M 8UB!lSP48 uP8>1!lP>l40n8 J8p 8w4Bu5unll8lS 840!luQSJ8d "9
o lX81
:> lX81
8lX81
V lX81
U840SU8W18ZU!3 J8p u8Q8l SBP Jm SI8pUBM8lJ8M S8p u8510::l 8!P !nB u8485u!3 "v
o lX81
:> lX81
8lX81
V lX81
lBBlSIB!ZOS u85p84S!Q wnz U8JOlnB40n8 U8U8P8!40SJ8A J8p 5unll8lS "8
o lX81
:> lX81
8lX81
V lX81
8JOl>l8l J8p pBJ5sl!8>15p8!M40S "e;
o lX81
:> lX81
8 lX81
V lX81
s84on8 S8P 5un48lslu3 J8p SSBIUV "~
IEI ••., 6.1.S 3.1.
TEST 9 > •• GI

Leseverstehen

Aufgabe 3 • Dauer 15 Minuten


Lesen Sie bitte den folgenden Text und wählen Sie bei den Aufgaben 21-30 die Wörter (a), (b), (c)
oder (d), die in den Text passen. Es gibt jeweils nur eine richtige Antwort.
Übertragen Sie Ihre Lösungen anschließend auf den Antwortbogen.

Ruhestand - gibt es ein Leben nach der Arbeit? Beispiel:(0)


Die einen erwarten ihn sehnsüchtig, (0) die anderen ihn @] sofern
angstvoll auf sich zukommen sehen: den Ruhestand. Wie ~ während
wird der Übergang gelingen? Wie sieht das Leben nach der ~ indem
Arbeit aus? Mitentscheidend für ein zufriedenes Rentner- @] sobald
dasein ist die Haltung, die man der neuen Lebensphase (21)
einnimmt. Wissenschaftler befragten unlängst 1000 Lösung:b
Ruheständler im Alter zwischen 62 und 94 Jahren und ent-
deckten dabei drei grundlegende Einstellungen: 21 26
1. Gruppe: Es gibt ein Leben nach der Arbeit @] entgegen @] vernachlässigt
Über die Hälfte der Befragten hatten ihren Job gerne ge- [§J zufolge [§J gepflegt
macht. doch waren sie auch (22), als das Arbeitsleben ~ gegenüber ~ geführt
endlich vorbei war. Diese Personen waren freiwillig in den @] gemäß @] beansprucht
Ruhestand gegangen, da sie gesundheitliche Probleme hat-
ten oder weil sie die Arbeitsroutine zunehmend als reizlos
(23). Sie freuten sich auf mehr Freizeit und neue Heraus-
22 27
forderungen.
@] froh @] sicher
2. Gruppe: Arbeit gibt dem Leben Struktur und Halt
Diese Ruheständler hatten ihre Arbeit als so interessant
[§J unzufrieden llil zumeist
~ ungeduldig ~ kaum
erlebt. dass sie den Ruhestand hinauszögerten, (24) sie
@] verzweifelt @] leider
beispielsweise neue Projekte begannen oder sich in der
Firma unentbehrlich machten. Da die Arbeit ihrem Leben
Struktur und Inhalt gegeben hatte, (25) sie sich davor, im
Ruhestand keine Ziele mehr zu haben und bedeutungslos zu
23 28
werden.
@] hielten @] voran
3. Gruppe: ohne Arbeit ist das Leben nicht lebenswert [§J fanden [§J dazu
Nur wenige Befragte beurteilten den Ruhestand so negativ. ~ empfanden ~ zustande
Sie waren ganz in ihrem Job aufgegangen und hatten daher @] dachten @] zurecht
ihr Privatleben über Gebühr (26). Als sie dann aus dem
Arbeitsleben ausschieden, waren (27) Hobbys und Freunde
vorhanden, auf die sie zurückgreifen konnten. Im Ruhestand 24 29
lebten diese Befragten inaktiv, sozial isoliert und trauerten @] obwohl @] daneben
ihrem Arbeitsleben nach. [§J bevor [§J stattdessen
Menschen, die ihr Leben nur nach der Arbeit ausgerichtet ~ damit ~ dagegen
hatten, kamen mit dem Ruhestand nicht (28). Am besten @] indem @] deswegen
arrangierten sich diejenigen mit dem neuen Lebens-
abschnitt. die zwar gerne berufstätig gewesen waren, aber
(29) immer auch soziale Kontakte, Hobbys und andere 25 30
Interessen gepflegt hatten. Sie nutzten den Ruhestand dafür, @] sehnten @] vermieden
endlich all das zu tun, was sie zwar immer gewollt. aber [§J fürchteten llil abgelehnt
immer (30) hatten: etwas Neues lernen, Kontakte pflegen ~ langweilten ~ aufgeschoben
oder reisen. @] schämten @] verlängert

140
lU~Ul?U1W;}SU;}U;}1qoJdw;} J10M 'la
Ull;}H UOh U;}P Ul? ;}wql?Ull;}l ;}lP l;}lSO){ Sl?M 0~
l;}lIV WllS1
SUnlq!?Ul3 ;}puns;}S ;}1M. SnqJ1M. osnl?U;}8 6
qJ1S ll;}SU1l1;}h l;}lIV Wl
UU;}P 'SlU;}M. nz U;}){Ulll U;}qJSU;}W ;}l;}l1!?;}1;}lA 8
1;}lh U;}l1l?qlU;} ;}lS UU;}P
';}qJS1}l;}SSl?M.gns S1l?l;}pUnS;}S pUlS ;}qJsq;};}S L
lU;}lqJl? u;}Jnl?S-1n;}qSl?dS UOh
Sunll;}l;}qnZ l;}P l;}q UUl?W;}1IV nl?l~ lIoS Jnl?lOM 9
U;}qJSU;}W U;}P
l;}q l){U1S lql?fsu;}q;}1 'OV W;}P qv S
Ul? pUlS qJl;}l ;}lP 'U;}ll;}l;}qnznz U;}Sl;}dS 'Ul;}S
110M 'la lnl?1 ;}llIOS U;}qJO)l Wl;}q 1;}S;}lPUnl8
l;}Pl;:)1 lSl UUl?w;:)1IV
ll;}H Uu;:)p 'U;:)Pl;}uqJS nz Ul;}I){ ;}SnW;}8
'UUl?W;}1IV nl?l~ l!?l J10M 'la 11;}H E
lU;}ll?lg wnz
qJl;:)1Sl;:)A Wl U;:)ll?8 l;}PO U;:)lSUna ;}1M.
U;:)lll?SSunl1;:)l;}qnz U;}ql?q ;}Il;:)llOA ;}qJ1;:)M
lJO lqJl?Slnl;}h l;:)S;:)lP UU;}P
'wnSUO){n;}~ W;}qoq nz lOh lUll?M. J10M 'la ll;:)H
~J'alj AVJ GU!8SlSSnM88 S8PU8Lp!8JSnB U!8>j J8UUI2V'J818!/\ U8~BLj JOJ-0M (GO)
'm.:r(d1fJ111o.<m '553 J8U!8S
pun SI868!dSU!J8lS810Lj8 U8LjOLj S8U!8S u868M UUBV'JU8JLj! wn U86JOS Lj8!S lLj8BW UUBW811\fnBJ:::J(W)
:ala!ds!as
'(0 ~-~) ua6oqlJoM:J,U'v' U8p JnB PU888!ILj8SUB u86unSQl 8JLjl 8!S U86BJfj8QO
"IBWU!a lX8~ U8P U8JQLj 8!S '8fjOMLj8!lS 8!S U8J8!lON
IEI.. 6.l..S 3.l..
TEST 9 •• GI

Hörverstehen

Aufgabe 2 • Dauer 25 Minuten


Sie hören den Text zweimal, zunächst einmal ganz, danach ein zweites Mal in Abschnitten.
Kreuzen Sie die richtige Antwort (a), (b), (c) oder (d) an und übertragen Sie am Ende die Lösungen
auf den Antwortbogen (11-20).

Beispiel: (0) Die Zahl der Krankmeldungen deutscher Arbeitnehmer ist in den letzten zehn
Jahren insgesamt
@] um 75 % angestiegen.
lliJ
um 10 % angestiegen.
IR! ständig zurückgegangen. Lösung: c

11 Der Stress am Arbeitsplatz 16 Die Deutsche Post erhielt eine Auszeichnung wegen

~ betrifft vor allem ältere Arbeitnehmer. ~ ihrer besonderen Leistungsfähigkeit.


llil wurde durch die wirtschaftliche Entwicklung der llil ihrer mitarbeiterfreundlichen Haltung.
letzten Jahre verstärkt. @] ihrer vorbildlichen Wirtschaftsführung.
@] wirkt sich mehr bei Frauen als bei Männern aus.

17 Das Interesse der Unternehmen an


12 Die Angst um den Arbeitsplatz Schulungsmaßnahmen zu psychischen Erkrankungen

~ ist besonders bei Angestellten, weniger bei Arbeitern @] hat in letzter Zeit dramatisch abgenommen.
verbreitet.
llil nimmt seit einiger Zeit zu.
llil wird von den Medien übertrieben dargestellt. @] beschränkt sich ganz auf die Führungskräfte in den
@] wird durch Medienberichte über Betriebsschließungen Firmen.
verstärkt.

13 Durch die Unsicherheit des Arbeitsplatzes


18 Die Referenten bei den Fortbildungsveranstaltungen
stoßen bei den Teilnehmern

~ werden bei der Arbeit deutlich mehr Fehler gemacht. ~ immer auf große Offenheit und Lernbereitschaft.
llil wird die Solidarität unter den Kollegen gestärkt. llil meist auf Skepsis und Ablehnung.
@] wird das Gefühl der Rivalität unter den Kollegen @] oft auf Vorurteile gegenüber psychisch kranken
erhöht. Mitarbeitern .

14 Nach Frau Dr. Hambach ist das Verhalten der 19 Frau Dr. Hambach empfiehlt den Vorgesetzten,
Vorgesetzten im Betrieb bisher
~ eine medizinische Diagnose zu stellen.
~ meist sehr kooperativ und verständnisvoll.
llil auf die Probleme der Betroffenen einzugehen.
llil in der Regel eher stressfördernd . @] die Betroffenen möglichst in Ruhe zu lassen.
@] ausschließlich leistungsorientiert.

15 Für die Unternehmen sind psychische Krankheiten der 20 Den psychisch Erkrankten
Frau Dr. Hambach,
selbst empfiehlt
Mitarbeiter ein Problem, weil

~ sie hohe Kosten verursachen. ~ rechtzeitig Abstand vom Arbeitsstress zu nehmen.


llil dadurch die Qualität der Produkte sinkt. llil die Arbeit als Bestätigung der eigenen
@] deshalb Fachkräfte zu anderen Firmen abwandern. Leistungsfähigkeit zu sehen.
@] durch längeren Nachtschlaf besser auszuruhen.

142
'U8llBlj 8lSll-00S::3Nn J8p 8lM U8lSll-lljBMsnv U8lj:::lIOSUOi\ lj:::lllu9SJ8d 8lS SBM •
'llj8lS S8qJ8l18M
S8P 8lSll-00S::3Nn J8p JnB IBW>jU80 Ul8 UU8M 'l5ulJq lj:::lBU5unul8V\J J8Jljl S8 8118:j.JoJ\ 8lj:::l18M •
'WnJBM pun U8P
-Jt:)Mu85Bllj:::lSJOi\8lSll-00S::3Nn 8lP Jot 8lS u8l18>j5IPJt:)MSU8lj8S U8lj:::lSIJB5unU8J8l18M 8lj:::l18M •
'U8QBlj U8SSBP8lUllj U8Uljl 18Q8ls
>j:::lnJpul::3U8lj:::l18Mpun U8UU8>j5UnnBlj:::lSUV J8U8518 SnB 8lS u8l18>j5IPJt:)MSU8lj8SJ8S8lP 8lj:::l18M •
'WnJBM pun U8llBlj
IIOi\:j.J8MSJ8pUOS8Q Jot lSq8S 8lS J8j?W>jU8PJnlBN pun -Jnlln~ U8lj:::lSlJB5un J8S8lP Sj8lj:::l18M •
fl?)j0lla!qa6u!aM sa4)SpOlS!H 'S
aas Jalpa!snaN - 9,lJa:l'L
S)?d U! uJawwl?)jql?J9 a4)!IlsP4)4DJj '9
A6~qolJOH )jJl?dII?UOPI?N 'S
I?wI1?4uOUUI?d uo'" !alqI?JaU!l)j!pauag 'v
)jalalDDV uo'" ual49H 'E
9)j911oH 'Z
I?png uo'" lalJa!"'DJng Sl?p pun
sJaJnnl?uoa Jalsadl?png sap I?WI?JOUl?d'L
'UJ8gn~
UJ81~w>ju8pJn+BN pun -Jnlln~ U8lj:::lSlJB5un U8lllj~M85snB OOS::3Nn J8p UOi\ U8P nz lj:::l!Su8110S8lS
_ _ _ n __
."JJpunM1IJM" UJ4Js!JE~unJJp JqE~UY
l!W J1JEl(UJE~UnJJU!J WJOj U! UJUO!lEWJOjUIJ!5 UJ11E4JJnZEO
'l(!JEJ9 JJU!J WJOj U! UJUO!lEWJOjUIJ!5 UJ1IE4JJnZEO 'UJ4JEW nz J~~14JSJOi\
'UJqE4 EWJ41 wnz J!5 UJ14J!SUYpun uJ~UnJ4EjJ3 UJUJ~!J JJJ1!JM Ipn1UJAJ pun UJJ5Jn~nz "J;lpUnM1IJM" U;l4Js!JE~un
J4JpM pun lS! UJJPU~l UJ4Js!~dOJnJUJUJpJ!4JSJJAU! UJ~JIIO)l JJp 14EMsny JJSJ!P nz 4J!I]j!J4JS 4J!S 'SJ lS! JqE~jny
JJpO UJpunJJj l!W 'J!I!WEj JJp U! 1lE4UJWWESnzJIE!ZOSJJp JJ41 'UJWwOUJ~jnE SJqJJ1PM S::lp ::llS!1 ::l!P U! OJ53Nn J::lP
l(JEjSJ!M 'UJJ5Jn~nz nZEp 4J!IlJ!l4JS lP!S 'SJ lS! JqE~jny JJ41 UOAJ::l4S!qU::lpJnMJJI~lUl(U::lPJnWNpun -Jn1ln)l ::llps!JE~un 1lpy
W;lpUn U;l4:>SI-gdoJn;lUI llE4u;lwwesnz J;l[E!ZOS .J;lPUflMlPM· U;l4:>S!JE~un14:>E::lIO
:g I EWJ41 :v I EW;l41
'e: pun ~ u8qB5Jnv 8lP Jt:)JJ8n~lqu8qB5Jnv 8lP 8lS U8llBljJ8 lj:::lBUBO
'snB su!a uaw8ljl 18MZU8p snB ~ aqe6~nv Jot 8lS u8llj~M
JE) •••. 6 ..LS3..L
TEST 9 ~•• GI

Hinweise:
Bei der Beurteilung wird u.a. darauf geachtet,
- ob Sie alle Inhaltspunkte berücksichtigt haben,
- wie korrekt Sie schreiben,
- wie gut Sätze und Abschnitte sprachlich miteinander verknüpft sind.
Scheiben Sie mindestens 200 Wörter.

Aufgabe 1 B • Dauer 65 Minuten


Sie sollen sich zu den Gemeinsamkeiten und den Unterschieden in den europäischen Ländern im
Hinblick auf den sozialen Zusammenhalt äußern.

Soziale Kontakte
So viel Prozent der Menschen in diesen Ländern ...
...treffen sich mindestens einmal pro Woche ...würden Freunden, Verwandten oder
mit Freunden, Verwandten oder Ko"egen Ko"egen Geld borgen
Niederlande
Schweden
Dänemark
Ungarn
Belgien
"""'---- ~ - . Irland
Frankreich
Polen

,====;;==
I
~.~.1111
Italien

Deutschland
Großbritannien
Malta
"1111"~
Slowakei

,::::: Slowenien
I Griechenland

Bitte schreiben Sie,

• in welchen Ländern die Menschen offenbar besonders kontaktfreudig sind und wie Sie sich
das erklären.
• inwiefern die statistischen Angaben zu Ungarn Ihren persönlichen Erfahrungen entsprechen.
• ob Sie selbst Freunden, Verwandten oder Kollegen Geld leihen würden (warum/warum nicht?).
• ob und warum für Sie persönlich gute soziale Kontakte (nicht) wichtig sind.
• was Sie von solchen Umfragen und Statistiken halten.

Hinweise:
Bei der Beurteilung wird u.a. darauf geachtet,
- ob Sie alle Inhaltspunkte berücksichtigt haben,
- wie korrekt Sie schreiben,
- wie gut Sätze und Abschnitte sprachlich miteinander verknüpft sind.
Schreiben Sie mindestens 200 Wörter.

144
aVDJ8 a4:JllpunaJJpun SIUpu\'!lSJa/\J41Jm ~uea ualal/\
'uaw4aunnpDJnz Pla4:Jsaqpla5vns uap apu\'!lSWn UalJapl14:Jsa5Jap ua5aM 'aiS
Japu\'!ISn'f sie uew lIos alM Jaq'f '(8) ------- ~JIZaS 'e; uap Jm 4:Jne 5unla5a~ asalP ssep pun UaJeM UapJOM
oln'f wnz Jamds apunlS aUla JIM sie 'JIM UaJeM (9) oswn '(S) ------- awalqoJd~Jed
allanlualla lalJaula~ Jne sun uew OM 'laloH sUI sun JIM uaqe5aq oSI'f 'ua4as nz lewOlne~Jed ula (p)
PI14:JssloqJall~Jedula JapaM JeM llaJq pun llaM :ua4als laloH wap JOIIaveJlS Jap Jne oln'f Jasun JIM (E)
JawwI alM '~Jlzas 'e; wl lpelsuauul (Z)
ua5a!lu'f waulaw llw 4:Jlw 'lSSelUeJall 4:Jlw 4:JIa4as 'ualM 4:Jeu aSlaJpuaua4:J0M Jaula UOIIlJ4a~a5~:JDJnzlsadepns 4:Jeu wne~
'UaJJaH pun uawea alJ4aa5 J4aS
uapU8M nz :(0) -------laldslaS
!JI?)[ ;W!;Jp
C[J![Z.1;JC[ZU1?S.1;JWW! ;J!M
jU;JC[;JSUm U!;J U1?W J1?C[C[J!PU;JjjOH 'u;JwC[;Junz:l(J!l.1nz P!;JC[JS;Jqp[;JSgnf!
U;Jp 'U;Jmq UO!J)[;J.1!P!;JZ![Od ;J!P ;JP.1;JM pun .10A C[J! ;Jq1?C[S1?p n1?U;JE) 'U.1;JP[!C[JS nz C[J!P]!.1C[JS SU1?S.1;JHU;Jp '.1!W J;J!.1 U1?W pun
PU1?H ;J!P U! U;JJ]!.1C[JS.10A)[.11?d
U;Jn;JU U;Jp HW JJ1?[qJ[1?,{ U!;J .1!W U1?W ;JJ)[J!l.1P J.10G 'uo!J1?JS!;JZ![Od U;JJSC[Jf!U.1nz .1!M U;JSU!S J,l;JS.1f!.1;J11
.!U;JSS!M S1?MJ;Jos .1;Jpuf![snv S[1?U1?W [[OS ;J!M ';Jp.1nM J.1;JSUf![.I;JA SpU;Jq1? .1C[J] OI S!q u;J)[.11?dz.In)[ S.1;Jq!l Sun[;JS;Jl! ;J!P 'U;JJ!;JMZ W!
C[Jn1? 'U;J)[.1!Z;Jf! .1;JU;J!M UC[;JZ U! W;JZ.ln)[ H;JS C[J![C[Jf!SJ1?JSS1?p 'uo!Jd;Jz;J.1[;JJOH .1;Jp U1? unu C[J! .1C[np;J ';JJS1?.1jC[J1?U
C[J! S[1?JS.1g 'Il ~
.1;Jq!l [;JJJ;JZj1?.1JS U!;J ;JJ)[J;JJS .1;JC[JS!MU;Jq!;JC[JS W;Jp .1;JJUJ] :U;J.1C[1?jnz JP1?JSU;JUU[ ;J!P U! U;JSS;JpU;Jqv wnz wn 'U;Jw1!)[)[J!l.1nz OJnV
wnz .1;JJf!ds ;JpunJS ;JU!;J .1!M S[1?'SunC[Js1?.l.l;JqO ;J.1;Jsun .11?M.1;Jg9.1S OSWJ] 'w;J[qo.1d)[.11?d U;J[[;JnJU;JA;J W;JU!;J UOA S1?MPU1?W;J!U ;JJS1?S
uO!Jd;Jz;J.1[;JJOH .1;Jp UV 'U;JC[;JSnz SpU;JS.1!U .1l?M J1?WOJn1!)[.11?d U!;J .1;JpOP[!C[JSSJoq.1;JA)[.11?dum pJOH W;Jp .10A ;Jg1?.1JS .1;Jpjn1? ;J[1?W
U;J.1;JpU1? ;J!P ;J!M S!C[n.1u;J[;J;JS U;JS1!M U;Jp .1!M u;JJ)[.11?d os :)[.1!Z;Jf! Z W! U.1;JjJP1?JSU;JUU! C[J![W;J!Z JS;J![ [;JJOH S1?G 'U1?J.10P SpU;Jq1?
11 q[1?C[ U;JS;JS S1?J!;J.1,{ OJnV W;J.1;Jsun J!W U;JW1?)[ pun JC[Jnq;JS "pu1?.1Jsn1?uoG" [;JJOH W! .1;Jp;J!M S.1;JJj9 UOC[JS ;J!M U;JJJ1?C[.1!M :JS!
J.1;J!ss1?dS;JC[J![.1;JSry ;JpU;JU;JC[JOM S;JJZJ;J[ ;JS!;Jl!-U;J!M .1;J.1;Jsun jn1? sun S1?M 'U;J[C[f!Z.1;JJSu!p;Jqun .1!P ssnw C[J[ .!C[Jn;J !;Jq S,JC[;JS;J!M
pq1?S[;Jq;J!7
'Je:jJ9M!aMZ JapO
U!a uessBd e>prJl eper ul 'ual5oQlJOMlU'v' uep JnB ue5uns9l eJ~1eiS ueqleJ~:)S 'JelJ8 UelSJewep
snB ueUOIlBWJOJul elP lIenlue/\e nzep eiS uepueMJe/\ 'ue>pr:n elP eiS uellOJ0 ~- ~ ueqB5Jnv elP JO~
'uelM UI UOIl>1eJIPlezllod
eiP UBueule pun u19~ UI leqBsl uiPuneJ~
eJ~1UB ueule 'eJep8 leMz eis lqeJ~:)s unN 'leloH wep JO/\sue>1JBd~:)SIB~ ue5eM lenezJBJlS ueule
- l~:)eJUn nz ~8BU 5unuleV\j JeJ~1- llel~Je eiS :5un~:)sBJJeqn eS9q eUle eis elqepe :jJ00 'ueJ~BJe5
uelM ~8BUOlnv wep l!W epueuel.p0M SJeqoe!I!WB~JeJ~!l!W'JBMlsedBpn8 snB SOI?dBU!.JBlB~nBJ~
ua~nUW\1 S ~ Janea • l aqeOjn'1
18 •• ' 6.LS3.L
TEST 9 •• GI

Mündlicher Ausdruck

Aufgabe 1
Kandidat/in 1
Die Zahl der geleisteten Überstunden - bezahlt oder unbezahlt - hat in den letzten zehn Jahren sehr
stark zugenommen. Überstunden werden besonders von Führungskräften geradezu erwartet.
Welche Vor- und welche Nachteile sehen Sie in dieser Entwicklung?
Halten Sie einen kurzen Vortrag (3-4 Minuten) und orientieren Sie sich an folgenden Punkten:

• Beispiele für den Anfall von Überstunden (eigene Erfahrungen?)


• Regelungen für Überstunden und ihre Bezahlung in Ihrem eigenen Land
• Argumente, die für die Leistung von Überstunden sprechen
• Argumente, die gegen die Leistung von Überstunden sprechen
• Ihre persönliche Ansicht in dieser Sache
--------------

Kandidat/in 2
Die Deutschen sind nach wie vor "Reiseweltmeister" . Ihre Lust auf Urlaubsreisen ins nahe oder ferne
Ausland ist ungebrochen.
Welche Vor- und welche Nachteile sehen Sie in Auslandsreisen im Vergleich zu Urlaubsaufenthalten
im eigenen Land?
Halten Sie einen kurzen Vortrag (3-4 Minuten) und orientieren Sie sich an folgenden Punkten:

• Beispiele für beliebte internationale Touristenziele (eigene Erfahrungen?)


• Bedeutung von Auslandsreisen für Ihre eigenen Landsleute
• Argumente, die für Urlaubsreisen ins Ausland sprechen
• Argumente, die gegen Urlaubsreisen ins Ausland sprechen
• Ihre persönliche Ansicht in dieser Sache

Aufgabe 2
Kandidat/in 1 und 2
Ihr bester Freund/Ihre beste Freundin bittet Sie, mit ihm/ihr zusammen einmal das "große Glück" auf
dem Weg über Glücksspiele zu versuchen.
Er/Sie schlägt folgende Möglichkeiten vor:

• Spielbank (Casino)
• Zahlenlotto
• Fußballtoto
• Geldspielautomaten (Spielhalle)
• Lotterien
• Pferdewetten
.-
- Vergleichen Sie die verschiedenen Möglichkeiten und begründen Sie Ihren Standpunkt.
- Gehen Sie auch auf Äußerungen Ihres Gesprächspartners/Ihrer Gesprächspartnerin ein.
- Am Ende sollten Sie zu einer Entscheidung kommen.

146
(OI)
O~
(6)
6
(R) d1P u-e nm SnUlS1UlnSU0)lldq)1P1dq
9
(Z) ldlq)ldI dlS m~Ul llUlEp 'udqnE!'a
L
'PpEW Ud1dlJ UdP 'l1dqno8 dndU d1P u-e Udq)SUdW d1P udIIoS
dlndH 'UdpmM udj3unMzdj3 U01j31!dlIpun llESUdqd1 udq)SH~domd
ldp (9) mz ldpUJn UdppdpWdndu ldp ldUqOMdg: d1P
9
SIE 'lldpunqlqEf '91 Ul1 Udllql?Jsj3UnldqOlg: pun -sj3umpdplug: ldp
S (~)
dnl?q ldnl?qnv 'la q)l?N 'lq)nl?lqdj3 "mlIn){nInw" (v)
t
dPUdSOIUlll?qldA d1P Ul?Ul UdP l~H 'Inssudqd1 UdIl?qoIj3
UldU1dudq)1dM UdUOmpl?l.Ludj31punsudj31d dlO 'Udq)Slldq lIl?Md8
pun lsj3uV lqdUl ldUlUl1 pun UdUlUlO){ldAUd111Ull?dpun lq)dlI
SSl?p'nzl?p (~)
(z)
UdPUdUlUlO){ldq IIl?ldqn UOAd1P SSl?p 'ld ldPU1J UdlSUlUl1!q)S Ull?
pUQ 'lqd){ldL\ ldPUdld1poIdxd Uld 'j3UnlQlSldZlIdMUlQ'UdlJl?q)SPUl?1
dlIdPd1S1dZ- UdHdlWl? dUldlqOld udq)1dlj3 d1P IIl?ldqn q)1!Ul~U d1S
SSl?p'snl? ldPUdS1dlIldj3nndq ldP1A m
~
-{;,J.~'.A:f-.AO-Yl-/:.rv.-~--r-- 0 1dql?0 'lld1Snp){ Pl?q)S lSldgn~ j3Unld1s1!l?qoI8 d1P (0)
'(0 ~-~) ua50q~oM~U'v' U8P JnB 8PU:3 WB 8S8!p 818 u86BJl-I8QO pun HBI8 S8S8!P JnB
lSJ8nZ u86uns~?l 8Jl118!8 u8Q!8J1188 '8l!88 U8PU868!1J8QOU8686 J8p JnB 18>1!l-I'v'
U8P nZBp 8!8 U8S8l
'u8UOllBWJOJui U8PU81118J8!P lX81 U8PU8610J W! 8!8 u8zu~6J:3
18 •••. OL J..S3J..
TEST 10 .•••GI

Kulturelle Vielfalt oder einförmiger


Konsumismus?
Globalisierung, Weltmarkt. Freihandel- das sind Schlagwörter, denen man heute auf Schritt und
Tritt begegnet. mal enthusiastisch gefeiert. mal in Bausch und Bogen verdammt. Der Wiener
Professor Dr. Aubauer hat sich kürzlich in einem Vortrag äußerst kritisch mit dem Phänomen
Globalisierung auseinandergesetzt. Sein Ausgangspunkt ist eine Erfahrung, die wir heute als
Reisende machen. Während man früher reiste, um fremde Länder und Kulturen kennen und
vielleicht lieben zu lernen, stoßen wir heute überall auf die gleichen Probleme - zersiedelte
Landschaften, Umweltzerstörung, ein explodierender Verkehr und am schlimmsten: die völlige
Entwurzelung der Menschen aus aller Herren Länder, die oft ohne Bezug zum Land ihres
Aufenthalts um ihr Überleben kämpfen. Daraus folgen ein Niedergang des Rechts und der
Familien sowie immer mehr Angst und Gewalt. Die eigenständigen Traditionen, die nationalen
Kulturen und Geschichten werden gezielt verdrängt von einem übermächtigen globalen
Lebensstil. den man verharmlosend "Multikultur" nennt.
Nach Dr. Aubauer hat diese Globalisierung bereits in der Epoche der großen Entdeckungs- und
Eroberungsfahrten im 16. Jahrhundert angefangen: Man segelte von Europa aus quer über die
Meere und erreichte nicht nur andere Kontinente, sondern drang in sie ein und beutete sie aus.
Es ging aber nicht allein darum, den Bewohnern der neuentdeckten Länder die Rohprodukte zu
entreißen, sondern immer auch darum, ihnen die europäische Lebensart und Religion aufzuzwin-
gen. Damals begann der globale Kolonialismus, der heute nur sein Gesicht und seine Argumente
gewandelt hat. Denn aus der Freiheit der Meere, wie sie damals gefordert wurde, ist inzwischen
die Freiheit des Marktes geworden - zu Lasten unserer Freiheit. der Freiheit der Menschen. Zum
Zweck ihrer leichteren Ausbeutung sollen heute die Menschen nicht dem christlichen Glauben,
sondern dem Glauben an den freien Markt. die neue Gottheit. unterworfen werden.
Dieser globale freie Markt bemächtigt sich immer mehr des täglichen Lebens und ersetzt natio-
nal oder regional eigenständige Kulturen durch einen einheitlichen Konsumismus. Auch die
reichen Industrieländer kommt dies teuer zu stehen durch ihre Abhängigkeit von weit entfernten
Versorgungszentren, von denen der standardisierte Konsum gespeist wird: Die Kultur weicht dem
Konsum, der das Leben uniformiert. Denn die importierten billigen Massenprodukte verdrängen
die inländischen Erzeugnisse. Nicht einmal die eigene produktion kann sich um die Interessen
der eigenen Bürger kümmern; sie muss sich an den Interessen des großen weltmarktes orien-
tieren, um rentabel sein zu können. In den armen, meist agrarischen Ländern bringt die
Marktfreiheit dagegen oft eine korrupte Führung hervor, die mit den reichen Ländern gegen die
eigene arme Bevölkerung kooperiert. Da Naturressourcen exportiert werden müssen, verfällt die
unschuldige Zivilbevölkerung materieller Not und einer Hoffnungslosigkeit. die noch verstärkt
wird durch selbst geschaffenen Terror und Bürgerkriege.
Dr. Aubauer schlussfolgert daraus, dass ein rasches und mutiges Umsteigen von der Freiheit des
Marktes zu einer Freiheit des Menschen dringend erforderlich ist. Je später aus dem alles nivel-
lierenden Fundamentalismus der grenzenlosen Marktfreiheit ausgebrochen und auf eine
Kulturvielfalt schaffende Menschenfreiheit umgestiegen wird, um so schwieriger wird dies, bis es
gar nicht mehr geht. weil ein überall gleicher Kampf um das nackte Überleben alles andere ver-
drängt.

148
'lq;m1lqJlU uuep
Sd dl~M lEqldHlollUO){ qJSlUmpdUl UUdP 'plOUllSqIdS UlnZ 13UnldplOHny dUld qJlUl lJ;U dl~M 13UldoQ
UOA13UnldlSHE13d1dlQ 'lqdPd lJEqJSldlSldUllldMUdlOlUn[ ldp ldq lsqIds SdlP dqEq qJI 'pUlS UdHOlldq
pue1 UdUd13ld UldP snE ldplOdS pun uduupdplOds qJnE UUdM SldpUOSdq 'UdpldM lqEqpUEqd13 qJSEI
lssnMdq dSldMpdl UdlIOllUO)l dlP OM 'lqJdIqJS lqdS UldPU~1 udqJUEUl Ul UldlSASlIOllUO)l SEP lldluoq
-){unJ pUEIqJSlndQ Ul sIE SldpUY 'ud13E1J nz ldnEqldqD dSdlP dUqO lJO Er 'ldplOds ldp lldqpunsd8 dlP
JnE lqJlS){JDlI dUqO UdlEElS udqJsqslunUlUlO){ udldqD1J UdP Ul 13uldoQ dqJSqEUldlsAS SEP ue mu dlS
Ud){UdQ 'Zld131q:;IUldqJlPJEqJSlIdsd13 pun UldqJHu9Sldd UOA 'ldl13lUOld ldAq){dlIO){ pun ldlIdnplAlpul
UOAp1lM UdqdPld13uE SEP '){ldMldP~lI ud13lsdP UldUld Ul UdqJP~lI SdUldl){ Uld mu pun lSlldJdO qJnE
UldPUOS 'ldlU mu lqJlu lsqIdS Er ldp 'ldplOds udUIdZUld UdP lqJlu ueUl dllIoS udpdlmldA qJSHElOW
:qJOp pun 'UdqEq d13IOd mz llOdss13unlsld1 UlOA ssnIqJssny ud13uqsudqdl UdUld dllIoS Sd UldP
-UOS 'UdqdlZ qJlS qJEU UlnEllldZ UdlUlUlqSdq UdUld IDJ dllddS dUld mu lqJlU SdlP dllIoS 'lqJSlMld
uddoQ Ulldq IdplOdS Uld p1lM 'UdllIoS UdqJSIOJ udpoqldUlsuoqElndlUEW udqJH13gUl UdlIE qJEU qJOp
dlS pUdlq~M 'udqJnS UdzuElsqns UdlUlUlqSdq qJEU mu dmdlIOllUO)l dlP SSEP 'ldqE lSl UldIqOld SEP
'pUdqJldlsnE pueIqJSlndQ Ul qJEU 13UnlqEJl:;I IdUldUl lSl JdUlE){UdM Ull pun 13UlUlE1l Ull UdlIOllUO)l
-13UldoQ Idp IqEZUY dlQ 'dqdOllSElE)! dUld lIEd Udpdr JnE Sd lSl Iddlg)l UdUd13ld UdP IDJ 'lld13ldlS
ud13unlSld1 dqJHlIOds Sd SSEP 'dUUlS UldP ul UldS ln13 zUE13llOdS UdP IDJ Er 13EUl13uldOQ 'udqd13d13nz
W!l
'BW8ljl wnz u86unU18V\J8Jlj!
8:jJ8!SS8J8lU!:jJodS J8pO J81:jJodS 86unr J8!i\ UJ88n? J81H 'U868!1J8 nz J8U!Z!P8V\JJ8S0118dnJ>js
u8loq86uV U8P pun 6Unlj8nSJ8/\ J8p 818!i\ U8U!8lj8S W8PZlOJl 'lUUB>j8Q PUlS J81:jJodS J8p
l!8ljpunS88 8!P Jm U8JljBJ88 8!0 '8punV\J J811BU! lS! :jJodss6unlS!8l W! 6u!doO BW8ljl SBO
'qe LjOl/zff.!spunJ6 LjOI8ULj8/ u/8ww6uldoO uo/\ 6UnJ8/SI/e687 jg]lX9!
6UnJ8/SI/e687 J8JLjl pun U8zUeJsqns u8/e68/1! uo/\ UIJ8JjONI.J(}j88 8U18>fulq @lX9!
~lX9!
JeqJ8!110JJU0>fJLj8W JLjOlu LjOSlulzIP8W/pJOWJSq/8S wnz 6UnJ8pJOj.j.mt 8uI8 8J~M ~ lX9!
6U!dOa UOAaqe6!9J:I Jnz 9W4eu6unll9lS :19!dS!9a0
:818!dS!88 8!P lj8nB 8!S U8llj8B8Q 8H!8
'ua6oQlJOMlUV U8P JnB l>j8J!P U8:jJOMluV 8!P 8!S U8Q8Jlj8S 'uLJaz SIB Jlj8W
llj8!U J8QB lWBS86su! 'lj8!16qw 8l>jundlj8!lS !8Jp J8pO !8MZ 'U!8 PUlS l>jundJ8Mlj8SU8W8ljl W8p8r !88
J8puQS-6u!doO 8:jJljQJj8QQ u8686 U8WljBU8BV\J UOi\ 6Bllj8SJO/\ '9
U8!P8V\Jpun J8nBlj8snz J8p 81108 'v
(UJ8PU?l U8J8pUB u!lIBUO!lBUJ8lU! U8110JlUO>j6u!doOnz 6UnU!8V\J 'S
pUBIlj8Sln80 U! U8110JlUO>j6uldoOnz 6UnU!8V\J 'G
UI8H!w6u!dOO UOi\ 8WljBUU!::3J8p l!W u86unJljBJj::3 8U86!::3 '~
(,9- ~ u8l>jund
-J8Mlj8su8w8ljl U8P nz u86Bssnv S8 lQ6 (O-V) U8lX81 U8ljOl8M UI '8lX81 J8!i\ 8!P 8H!Q 8!S U8S8l
U949lSJ91\9S9l
IEl •••• OL .1.53.1.
TEST 10 ,·•• GI

Text B Michael
Doping im Sport ist eigentlich ein Widerspruch in sich selbst. denn es ist ausgesprochen unsportlich. Der
faire Wettkampf zwischen verschiedenen Sportlern wird ja durch die Einnahme von illegalen Substanzen
verzerrt. Und dies verhöhnt im Grunde den interessierten Zuschauer. der ja keine Ahnung davon hat.
welcher sportler nun wirklich gedopt ist. und man sollte dagegen gerichtlich vorgehen wie gegen andere
Arten von Betrug. Da gerade solche Sportarten. die besonders von Doping betroffen sind. finanziell vom
Zuschauer- und Medieninteresse abhängen. hätten die Zuschauer bzw. die Massenmedien eine unge-
heure Macht. sich gegen das Doping zur Wehr zu setzen. indem sie solche Sportarten durch
Nichtbeachtung bestrafen. Leider wird dieses Mittel bisher viel zu wenig und nicht konsequent genug
eingesetzt. Ich selbst bin nur Arnateursportler und habe nur anfangs und ganz wenig mit verbotenen
Substanzen experimentiert. Leider scheinen aber zwei Lieblingssportarten von mir. Radfahren und
Skilanglauf. sehr dopinggefährdet zu sein. Offenbar kann Doping bei Ausdauersportarten besonders
effektiv eingesetzt werden. Man muss auch davon ausgehen. dass die Dunkelziffer der Dopingsünder
noch viel höher ist als die Zahl der nachgewiesenen Fälle. Für sportler. die sich eines Dopingvergehens
schuldig gemacht haben und die nach ihrer Sperre wieder aktiv sind. empfinde ich keinerlei Sympathie.
denn bei ihnen stellt sich bei mir die Frage: Haben sie jetzt nur eine raffiniertere Methode gefunden. auf
dass ihnen ihr Doping nicht nachgewiesen werden kann?

Text C Angelika
Ich habe gerade mal wieder einen Artikel über Doping gelesen. wo bestimmte Sportarten in Bausch und
Bogen verurteilt werden. Sicherlich kann ich diese ablehnende Haltung verstehen und ich teile sie weit-
gehend auch. aber ich sehe auch einen Widerspruch. ja eine Heuchelei im Verhalten der Öffentlichkeit.
d.h. der Zuschauer und der Massenmedien. Beide haben nämlich eine wesentliche Mitschuld am
Phänomen Doping. Es ist ja die Öffentlichkeit. die die einzelnen Sportler zu immer höheren Leistungen
antreibt. koste es was es wolle. und sie für solche Leistungen fürstlich honoriert. Früher, d.h. noch vor
wenigen Jahrzehnten, gab es im Sport verglichen mit heute fast lächerliche Prämien. Damals waren
Teamgeist und Fairness noch ausgeprägter. Aber heutzutage geht es um riesige Beträge, da eine ganze
Werbe- und Medienindustrie dahinter steckt. Könnten sich Zuschauer und Medien zu einem Boykott der
dopinganfälligen Sportarten aufraffen. würde das ganze Doping-Konzept nicht mehr aufgehen. Nur leider
ist davon bisher nicht die Rede. Ein großes Problem sehe ich auch darin. dass die Regelungen und
Kontrollen von Land zu Land sehr unterschiedlich gehandhabt werden und damit die Rahmenbedin-
gungen international nicht einheitlich sind. So bieten sich immer wieder schlupflöcher für einzelne
Doping-Sünder. Dies alles könnte einen schon zu einem bestimmten Zynismus verführen. nämlich dass
es einen gewissen Ausgleich für die sportliche Unfairness des Dopings gibt: Wer dopt. erzielt vielleicht
höhere Leistungen und verdient mehr Geld, dafür geht er aber das Risiko ein, seine Gesundheit
langfristig zu schädigen. ADer ich bin keine Zynikerin und deshalb keine Befürworterin von illegalen
Substanzen und ihrer Legalisierung.

Text 0 Janina
Dopingkontrollen sind manchmal unbequem. aber ein notwendiges Übel. Es ist schon ein komisches
Gefühl. wenn man plötzlich im Gymnasium aus dem Unterricht geholt wird. und da steht dann der
Dopingarzt. Aber solche Kontrollen, wie sie in Deutschland regelmäßig durchgeführt werden, finde ich
trotzdem sinnvoll, auch für mich selbst. Denn ich möchte herausfinden. was ich ohne Einnahme von
Mitteln, die auf der Dopingliste stehen. an Leistungen erreichen kann. Ich finde es ausgesprochen unfair.
ja kriminell, wenn andere dopen, da es dann keine echten und gerechten Vergleichsmöglichkeiten mehr
gibt. In der Wirtschaft nennt man das unlauteren Wettbewerb, der zu Recht gesetzlich verboten ist und
dementsprechend hart bestraft wird. Das Gleiche muss für den Sport gelten. Sportliche Leistungen muss
man sich erarbeiten. Legalisierung von Dopingmitteln lehne ich deshalb grundsätzlich ab. Das ist für
mich nicht nur eine Frage des Geldes und der Gesundheit. entscheidender ist für mich die Tatsache, dass
ich dann nicht mehr auf meine eigenen Leistungen stolz sein könnte. Wenn Dopingmittel freigegeben
würden, dann würde ich auf der Stelle den Leistungssport an den Nagel hängen. Ich kann mir zwar
vorstellen, dass es verlockend ist. seine Leistungen auf diese gesundheitsschädigende und unfaire Weise
zu steigern. Wer finanziell vom Sport abhängig ist. erliegt möglicherweise der Versuchung.
Glücklicherweise trifft dies auf mich nicht zu. Und für den Wettkampf muss das Motto gelten: ..Möge der
sportlich Bessere gewinnen. nicht der finanziell Stärkere oder moralisch Bedenkenlosere!"

150
o 1-X81
81-X81
81-X81
V 1-x81
J8puOS-5u!doO 8+J40:IJ8QOu8585 u8w4BUgBV\I UOA 5BI4~SJO/\ '9
o 1-X81
81-X81
81-X81
V 1-x81
U8!P8V\1pun J8nB4~snz J8p 81108 'v
o 1-X81
81-X81
81-X81
V 1-X81
(UJ8pU~n U8J8pUB U!) IBUO!lBUJ8lU! U8110JlUO>j5u!doO nz 5UnU!8V\1 '8
o 1-X81
81-X81
81-X81
V 1-x81
PUB14~sln80 U! U8110JlUO>j5u!doO nz 5UnU!8V\1 '(:
o 1-X81
8 j.X81
8 j.X81
V j.X81
UI8+l!w5u!doO UOA 8W4BUU!3 J8p l!W u85unJ4B:lJ3 8U85g '~
IEI •• " 0 L .1.S 3.1.
TEST10 •• GI

Leseverstehen

Aufgabe 3 • Dauer 15 Minuten


Lesen Sie bitte den folgenden Text und wählen Sie bei den Aufgaben 21-30 die Wörter (a), (b), (c)
oder (d), die in den Satz passen. Es gibt jeweils nur eine richtige Antwort.
Übertragen Sie Ihre Lösungen anschließend auf den Antwortbogen.

Beispiel:(0)
Lebenslanges Lernen in Europa
~ auf die
Bildung und Ausbildung sind elementar, um die Chancen
eines geeinten Europas sinnvoll nutzen zu können. Dabei
llil um die
~ für die
wird es immer wichtiger, Wissen und Information grenz-
@] an die
überschreitend auszutauschen. Angesichts globaler
Wirtschaftsbeziehungen und im Hinblick (0) politischen
Lösung:a
Zielsetzungen der Europäischen Union wurden von den
Staats- und Regierungschefs in Lissabon im Jahr 2000
21 26
gemeinsame Ziele für die Weiterentwicklung der
@] getan @] geben
Bildungssysteme formuliert, die bis zum Jahr 2010 in die
llil verlegt llil gibt
Praxis (21) werden sollen. Für die Schaffung eines
~ umgesetzt ~ es gibt
europäischen Berufsbildungsraums ist die Vergleichbarkeit
@] aufgesellt @] gibt es
von Qualifikationen und Lernleistungen von (22)
Bedeutung. In Maastricht haben sich deshalb im Jahr 2004
die für die Berufsbildung (23) Minister dafür ausge-
22 27
sprochen, einen europäischen Qualifikationsrahmen zu
@] mittlerer @] treffen
entwickeln. Eine daran orientierte Berufsbildungsfor-
llil zentraler llil schaffen
schung liefert die Grundlagen für die gebotene Internatio-
~ mittelmäßiger ~ machen
nalität der Berufsbildung.
@] mäßiger @] verursachen
Die gemeinsam formulierten Ziele europäischer Berufs-
bildungspolitik (24) in der Regel auch den nationalen
Prioritäten der einzelnen Mitgliedstaaten. (25) kommen
23 28
bislang die Qualität und der Stellenwert bestimmter
@] interessierten @] verpasste
Abschlüsse im Bildungssystem der einzelnen Länder grenz-
llil ausgebildeten llil eignes
überschreitend noch nicht angemessen zum Ausdruck. Für
~ informierten ~ geeignetes
die Anrechnung von Lernleistungen in anderen Ländern
@] zuständigen @] passierendes
(26) nämlich bisher nur Einzelfallregelungen. Hier ver-
sucht der Europass Abhilfe zu (27). Mit seinen unter-
schiedlichen Bausteinen bietet er ein sehr (28) Instrument,
24 29
um im In- und Ausland gemachte Erfahrungen zu doku-
@] gefallen @] Dabei
mentieren und darzustellen. (29) vermittelt er ein
llil antworten llil Daran
umfassendes Gesamtbild der Qualifikationen und Kompe-
~ entsprechen ~ Dagegen
tenzen einzelner Personen und erleichtert die Vergleich-
@] gehören @] Daraus
barkeit im europäischen Kontext.
Mit der zunehmenden internationalen Verflechtung der
Wirtschaft und mit dem raschen technologischen Wandel
25 30
steigen die Anforderungen an jeden Einzelnen. Lebens-
@] Allerdings @] Ansicht
langes Lernen wird somit zu einer wesentlichen (30), um
llill nsofern llil Voraussetzung
erfolgreich am sozialen und wirtschaftlichen Leben
~ Deshalb ~ Beziehung
teilzunehmen und seine Zukunft zu gestalten.
@] Keinesfalls @] Bedeutung

152
uu~p .~ZU~lSlJelpSn~S~D U~lPSlS
-sepl ~lP w~ne lOh llq~Udw~ l~WWOS 'la ll~H 0~
nz u~zuel. wnz uueW u~lql 'u~q)nSl~h
lplequl~'H neld nos u~lu~wn8.IV ID.] seM nw 6
lU~Ul~P~ sJneySuell){S s~p U~){luq)~lPUnJD
~lP lewUla lSla lplequl~'H ll~H ~lUOSOM 8
uneySuell){S Wl~q u~SunS~M~g u~q)SlwqlAql
~lP u~qeq SUn){llM ~hmsod ~q)I~M L
:uaSun){llM ahmsod laMz leq s~ uuap
'lplequl~'H Ull~H l~H ~Snq)rn sep ~l~M SUlSSO{ 9
punH l~P uu~p 'u~JJeq)snzue
punH U~Ul~q)lS 'llq~lJdw~ l~WWOS 'la ll~H S
l~pu~u~q)OM
SlDJ l~WWOS 'la ll~H llq~lJdw~ seM 't'
~lP 'u~llellods lOh lUleM l~WWOS 'la ll~H E
W~ne lOh l~WWOS
'la ll~H llq~Udw~ 'u~neqnzqe SS~llS wo
S~ uu~p 'q)lpq~J~S
lq)lM~Sl~qO lSll~WWOS 'la Ull~H lne1
'plnnn1/15lnn1fi.aMtJa i>pn.JPlnI8 U8LjOLj .J(!J8Lj8BSJn ijO .J8WWOS '.JOU.JJ8H lnBI lS! SBM (GO)
:.ff!5nAJip p141150Jl-J11'j:y.o .J8 l>jJ!M 'lWWO>j 8snBH Lj8BU SpU8qB lP.JBLjU!8tl .J.J8HUU8M (~O)
:ala!ds!a8
'(0 ~-~) ua6oQlJOMlU'v' U8P JnB PU888!ILj8SUB u86uns~?l 8.JLjI8!S u86B.Jfj8QO
'Iewu!a lX81 U8P U8.JqLj8!S '8fjOMLj8!lS 8!S U8.J8!lON
18 •• · OL .1.53.1.
TEST 10 -•• GI

Hörverstehen

Aufgabe 2 • Dauer 25 Minuten


Sie hören den Text zweimal, zunächst einmal ganz, danach ein zweites Mal in Abschnitten. Kreuzen
Sie die richtige Antwort (a), (b) oder (c) an und übertragen Sie am Ende die Lösungen auf den
Antwortbogen (11-20).

Beispiel: Wozu führt mangelnde Zufriedenheit am Arbeitsplatz oft?


@] zum Verlust des Arbeitsplatzes
[li] zu Problemen mit Vorgesetzten
~ zu psychischen Erkrankungen Lösung: c

11 Warum war die Personalabteilung gegen eine


16 Welches Verhalten von Vorgesetzten kritisiert
Beförderung von Robert K.? Dr. Eichinger?

~ Weil Robert K. schon zu alt sei. ~ Dass sie den Mitarbeitern zu wenig Anerkennung
lliJ Weil Robert K. in seiner jetzigen Position hervorra- geben.
gende Arbeit leiste. lliJ Dass sie den Leistungswillen der Mitarbeiter
[§] Weil Robert K. sich andere Aufgaben gar nicht unterschätzen.
wünsche. [§] Dass sie nicht genug für Gehaltserhöhungen sorgen.

12 Wie reagierte Robert K. auf das Verhalten


Unternehmensleitung?
der
17 Wann ist nach Dr. Eichinger
richtig?
der Personaleinsatz

~ Er war enttäuscht und machte mehr Fehler. ~ Wenn alle Mitarbeiter zufrieden sind.
lliJ Er gab nun erst recht sein Bestes und leistete lliJ Wenn die Anforderungen den Fähigkeiten des
besonders gute Arbeit. Mitarbeiters entsprechen.
W Er wollte nach 25 Jahren die Firma verlassen. [§] Wenn die Mitarbeiter regelmäßig an neue Stellen ver-
setzt werden.

13 Was bedeutet nach Dr. Eichinger


Warum sollte der Mitarbeiter möglichst viel selbständig
"Mitarbeitermotivation"? 18 arbeiten können?
~ Den Mitarbeitern die Unternehmensziele deutlich zu
machen. ~ Weil er dann weniger von Kollegen abgelenkt wird.
lliJ Für die Mitarbeiter ein angenehmes Betriebsklima zu lliJ Weil er dann die Verantwortung für seine Fehler
schaffen. übernehmen muss.
[§] Die Leistungsbereitschaft und die Zufriedenheit der [§] Weil er dadurch ein größeres Erfolgserlebnis hat.
Mitarbeiter zu sichern.

19 Was ist nach Dr. Eichinger


Zielvereinbarungen?
der Vorteil von

14 Warum sind Mitarbeiter von multinationalen


Unternehmen (Multis) im Durchschnitt weniger
zufrieden als Mitarbeiter von kleineren Betrieben? ~ Die Firmen können die Ziele selbständig festlegen.
lliJ Die Mitarbeiter bestimmen ihre Ziele allein ohne die
~ Weil die Multis oft weniger Arbeitsplatzsicherheit Vorgesetzten.
bieten. [§] Die Mitarbeiter identifizieren sich mehr mit den for-
lliJ Weil die Mitarbeiter von Multis auch ins Ausland ver- mulierten Zielen.
setzt werden können.
[§] Weil Multis weniger Gehaltserhöhungen bieten.
20 Wie sollten die Zielvereinbarungen
formuliert sein?
für Mitarbeiter

15 Was bezeichnet Dr. Eichinger als "Hygienefaktoren"?


~ So, dass die Mitarbeiter sie ohne große
~ Die sanitären Anlagen in einem Betrieb. Anstrengungen erreichen können.
lliJ Die medizinische Versorgung der Mitarbeiter lliJ Nicht zu detailliert, aber trotzdem konkret und genau.
[§] Die äußeren Rahmenbedingungen der Arbeit. [§] Sie sollten nur einen klaren Zeitrahmen enthalten.

154
gg~
'ueqB~ PUBllBW!eHweJ~1U! Ue~8p?V\Ie!p I~OMue6BJ::lueSe!p nz 6unllelSU!3 e~8leM _
'ueWW!lSU!eJeq~Ue6UnJ~B:lJ3ue~8!IUQSJedUeJ~ll!W >j!lS!lBlSJep ess!uqe6J3 e!p l!eMe!MU! _
'ueJ?I>jJeUe~8p?V\IJep ueqe!poJ\ ese!p ~8!SeiS e!M _
'pU!S fqe!leq sJepuoseq PUBI~8slneo U! Ue~8p?V\I!eq e~8!eJeqsj.nJe8 e~8leM _
'(~l~8!elle!1\WnJBM)uellB~ fqB6eq sJepuoseq JOJ. Ue~8p?V\Je~8slnep ~8!Sue~8!eJe8 ue~8leM U! _
lj"4)SlJ!MPU"11lIaMWn
uasaMJna!ua6UI
~!l!lod/snWS!I"UJnOr
~JaMpU"H
~!U4:>al
6un4)SJO~/lj"4)SUaSS!M ••• -.
"!paW!llnw ••• -_
~!U4)alSUO!1"~!UnW ••• _.
-wo)l 'n -SUO!leWJOJUI
a6alJd/u!z!paw ••••P••
I!II
6Unl"Ja8/jn"~Ja" JIIIII!!JlII--_
6un4a!ZJ3/sal"!ZOS 1IIIIIIIIII!!!!11!1--_
u6!saOllsun)j ••• •• ,
••• !I!!!!!!! •• ---- •• lJodS
:ualialSJOA ln6/ln6 J4as 4'!S uauug>j :U!U!a ln6/ln6 J4as SI!!4'!S UaZll?4'S
Ua16!!Jjag 00 l ar uo/\ Ua16!!Jjag 00 l ar uo/\
l Ual!aqJ!! nz Jalgds 'UalialSJOA J!a na un6 Slapuosaq no JS!q
lsaluug>j Ua4,!,uaqsl!a>j6!1!U ua4'IaM UI ualPlalag Uillp/aM U/
uallOM aIs seM pun - uauuQ:>i UalpP~lNseM
'ueqB~ eis
ele!zsJ.nJe8e~8leM pun ue~es ue>jJ?lSueJepuoseq eJ~!Ue~8P?V\IUPOM'wegn? nzep ~8!SuelloS eiS
- --
'l!UeJ9 J;)U!;)WJ0:l U! U;)UOneWJOjUI;)!S U;)1Ie4J;)nzeo
'U;)Q!;)J4JSJqnz UJl!ugJP9 'l!UeJ9 JJU!J WJ0:l U! UJUOnewJojul J!S uJlle4JJ nzeo
UJUJPJ!4JSJJ"nz ~UnIlJ1SU!3JUJ~!J JJ41 pun UJIP1SnZuepuel 'uJJ9ng nz puel WJJ41U! pun puel4JSlnJO
WJJ41U! UOnenl!SJJp l!W J4J!JI~J;)1\'UJJ9ng nz UJ4JSlnJO JJp U! UJ4JpgW UO" UJ4JSuQMSjnJJg UJp nz pun UJ~unQe~Jg
UJ1!J4U40MJ~l!u!J.LUJp nz 4J!llJ!J4JS 4J!S 'SJ jS! ;)Qe~jnv ;)J41 u;)JapuosJQ lIJp nz 4J!llj!J4JS 4J!S ·S;) JSI ;)Qe~jnv ;)J41
UJIIJ4U40MJ~UI-lJ. - Isel9 UIJ 4JOU J1119 UJIIOMJIS SEMpun - UJuuQ'I UJ4JpgW seM
:9 I eWJ41. :v I eWJ41.
'e; pun ~ ueqB6J.n\fe!p JOJ.Jen?lqueqB6J.n\f e!p eiS UellB~Je~8BUBO
'snB SU!9 uewe~~ !eMZ uep snB ~ 9qe6~n'v'JOd-
eiS uel~?M
IE) •• OL ..l..S3..l..
TEST 10 •• GI

Hinweise:
Bei der Beurteilung wird u.a. darauf geachtet,
- ob Sie alle Inhaltspunkte berücksichtigt haben,
- wie korrekt Sie schreiben,
- wie gut Sätze und Abschnitte sprachlich miteinander verknüpft sind.
Schreiben Sie mindestens 200 Wörter.

Aufgabe 1 B • Dauer 65 Minuten


Sie sollen sich zu den Trinkgewohnheiten in Deutschland und in Ihrem Heimatland äußern und per-
sönlich dazu Stellung nehmen.

Bitte noch ein Glas!


Trinkgewohnheiten der Deutschen

Bitte schreiben Sie,

• was Ihnen an dieser Statistik besonders auffällt.


• welche Rolle alkoholische Getränke im Vergleich zu nichtalkoholischen Getränken spielen
(warum vielleicht?).
• wie Sie sich den hohen Pro-Kopf-Verbrauch von Kaffee erklären.
• inwiefern sich die Trinkgewohnheiten in Deutschland von denen in Ihrem Heimatland unter-
scheiden.
• welche Vorlieben für bestimmte Getränke Sie selbst haben und warum.

Hinweise:
Bei der Beurteilung wird u.a. darauf geachtet,
- ob Sie alle Inhaltspunkte berücksichtigt haben,
- wie korrekt Sie schreiben,
- wie gut Sätze und Abschnitte sprachlich miteinander verknüpft sind.
Schreiben Sie mindestens 200 Wörter.

156
ntfvA'mtJTVl~o1UY
ua~OJ8 ua4:>!IPUnaJJm"J
'lJOMlu\f a5!Pleq aJ41Jne a#04 4:>1'uauelSJa~:>OJnz sas!aJd ualal4:>Plua
J!W UOA sap %9Z J!W aiS ssep 'ua4alsaq (O~) ssnw 4:>1'aiS ue unu apJaM4:>sas Jau!aw l!W 4:>!W
4:>! (6) ------- punJ8 wasa!p sn\f '(a) ------- apu~nsnz Jap 5unJassas Jau!a~ nz Jap!al uaqe4
5unl!aISij~4:>sa8 Jap !aq UaUO!lewel~a~ 'JeM ua4:>neJqa5 nz wne~ pun pu es 1I0AlS!aW sa ssep 'aue4 (L) -------
Jnz seM 'l5!u!aJa5 uallas nz la!A sa apJnM Jnu 'JeMZ lJa!IS!Xa ua~:>aqwW!M4:>S auasapda5 4:>04 l~adsoJd W! sea
WI '5unJ4OJaJJIalssnMaq aUla wn (p)
5aMWn uau!a uew ssnw (E) ------- ul 'a!u!lijnl Jad JnU s5u!pJalie 'nz JeMZ lliPl Sa!a '15a!l PUeJ1SWOAUJalaV\l00 ~
Jnu UOA (Z) Jau!a U! laloH sep ssep 'aS!aMSla!ds!aq 14als l~adsoJd wl ,(~)
l!a4J4eM Jap l4:>!Uual~und Uala!A U!l~adsoJd waJ41 U! 5unq!aJ4:>saqlaloH alP ssep 'Ual!alnZl!W uau41 '(0)
4:>!W 4:>! a4as Jap!al 'l4:>nqa5 SO~!I\f lasul a4:>S!4:>ap5 alP Jne as!a~ a5!4:>9M-Z aUla 4:>! aqe4 OJOS J41 4:>Jnp
'UaJJaH pun uawea alJ4aa5 J4aS
!?!U01UV
<JfHP9 <Jl{J![ZI<Jl{ ZU!?9
(I<JPO '1l{J<JI<Jff
l{JOp 1S! S!?a 'u<Jffu!?[I<JiI s<JspId<Js!<JN S<JP% ~z UOil <Jl{QH U! ffunff!p.f!l{JS1UH <JU!<Jpun U<JI<JMl{JS<Jq iI!SS!?W OIDq<JS!<JNW!<Jq
l{J!W<JP.J<JM l{J] '.J<Jss<JqS1l{J!U l{Jn!? <Jp.JnM l{J.Jnp!?p .J<Jq!?'1.J<JMl{JS<Jqffun1!<J[[<J10H I<JP !<Jq l{J!W <Jq!?l{ l{J[ '.J!?Mu<Jl{Jn!?Jq<Jff nz
wn!?:l[ pun PU!?S [[Oil 1S!<JW S<JSS!?P '<J1Il{D] nz!?p S!?M '1ff!u!<JI<Jff u<J1[<Jsnz [<J!iI Inu <JpInM S<J'I!?MZ S<J1q!ff u<J:l[J<JqWW!Ml{JS
<J[[01 os l{J![q<Jffu!? S!?a 'U<JUU<JU1l{J!U l{J![:l[I!M S!?P U!?W UU!?:l[ 11<J]Dqs:l[Jmsl{DI,{ s<Jff!ddD um '<JP!?[<JWI!?JAl'MZq ff!UOH
pun U<Jl{J1QI!I '<J<JJ,I<JPO <J<JJJf!)J:sn!?I<Jl{ :l[JmSl{DI,{ S<J[!?1U<JU!1UO:l[ Sr!? l{J!S <J1[[<J1SPI!M u<Jl{JOIdsI<JiI ff!punw[[oil 1:l[<JdsOId
W! S!?P '11<J]DqS:l[JmSl{DI,{ ,,<Jff!1[!?l{l{J!<JI" S!?a '1S! ffunIl{DjdII[ <J1ssnM<Jq<JU!<Js<J!P SS!?P '1ffn<JzI<JqD U!q l{J[ '1S! ffu!?l{q!?s[<J,{ .J<J[
-!<J1SU!<JPU!?I1S pun [<J10H U<Jl{JS!MZ [!<JM 'u<Jl{J!?W W:l[ f sU<J1sff!u<JM UOil ff<JMWO U<JU!<Jgn,{ nz I<Jq!? U!?W ssnw l{J![l{J{!S1!?J,
'UU!?:l[ u<Jff<J![JU!?W UU<JM 'ff!1l{J!N PU!S I<J1<JJAlDDf Inu PU!?I1S wnz [<J10H WOil S<JSS!?P '[d!ds!<J!I wnz 1l{<J1S1:l[<JdsOId W[ 'nz
1l{J!U l{J!?]U!<J l{J![W{!U U<J]!?I1sOIDq<JS!<JNs<JP1:l[<JdsOId W! <J1:l[und <J[<J!11'I!?M l{J![l{J{!S1!?1 S<J<J!M 'U<J[l{{!ZI<J l{JOp I!P l{J! ssnw
'U!q <Jsn!?H nz I<JP<J!M l{J! !?P '1Z1<J(I<Jq!? '[<JSU[ <JuQr{Js <JU!<Jr{J!pu<Jffm (U<J1[!?l{I<J SO:l[![V sn!? <J1I!?:l[S1l{J!SUV <JU!<JWnp 1S!?l{
'!?!pn!?[:J <Jq<J!7
'.l8lJQM !8MZ J8pO
U!8 U8SSBd 8>PDl 8p8r UI 'u86oqJjOMlUV U8P JnB u86unSQl 8.lLjI 8!S U8q!8.lLj8S 'J8p8 U8lSJ8 W8P
snB U8UO!lBWJOJUI 8!p 118nlU8A8 nzep 8!S U8PU8MJ8/\ 'U8>PDl 8!P 8!S U811DJ0 ~- ~ u8qB6Jnv 8!p JD::l
'OJDq8S!8t:j SBP UB J8!.lq
-8pJ8MLj8S88 U8118!Z!JJO
U8U!8 pun B!pnBj8 U!pUn8J::l 8JLj! UB U8U!8 '8J8!J8 !8MZ unu +q!8.lLj8S 8!S 'U8P
-JnM U8l1BLj86U!8 lLj8!U l>i8dSOJd W! u86unLj88.lds.l8/\ 8J8JLj8W SSBP 'PUBJ pun lLj8nq86 S0>i!lV 18SUI
8Lj8S!Lj88!J6 8!p JnB 8S!8JsqnBl.ln 86!Lj8QM-G 8U!8 OJDq8S!8t:j W8U!8 U! lBLj J8ABJ8WIIB::l B!UOlU\t nBJ::l
IEJ ••.• OL .LS3.L
TEST 10 ••• GI

Mündlicher Ausdruck

Aufgabe 1
Kandidat/in 1
Nach dem Job folgt die Arbeit. Unbezahlte Arbeit in Haushalt und Garten, handwerkliche Tätigkeiten
zu Hause oder ehrenamtliche Aufgaben umfassen in Deutschland mehr Stunden als die bezahlte
Arbeit im Beruf. Dabei leisten Frauen deutlich mehr Arbeit ohne Lohn als Männer.
Welche Vor- und welche Nachteile sehen Sie darin, dass so viele Arbeitsleistungen unentgeltlich
erbracht werden?
Halten Sie einen kurzen Vortrag (3-4 Minuten) und orientieren Sie sich an folgenden Punkten:

• Beispiele für unbezahlte Arbeit (eigene Erfahrungen?)


• Stellenwert und Bedeutung von unbezahlter Arbeit in Ihrem eigenen Land
• Argumente, die für unentgeltliche Arbeit sprechen
• Argumente, die gegen unentgeltliche Arbeit sprechen
• Ihre persönliche Ansicht in dieser Sache
1I

Kandidat/in 2
Immer mehr Menschen in Deutschland, besonders junge Leute, lesen keine Zeitung mehr, sondern
nutzen das Internet als ihre wichtigste Informationsquelle.
Welche Vor- und welche Nachteile sehen Sie im Online-Lesen im Vergleich zum herkömmlichen
Lesen gedruckter Informationen?
Halten Sie einen kurzen Vortrag (3-4 Minuten) und orientieren Sie sich an folgenden Punkten:

• Beispiele für Online-Informationsquellen (eigene Erfahrungen?)


• Stellenwert und Bedeutung von Online-Lesen in Ihrem eigenen Land
• Argumente, die für Online-Lesen sprechen I-'

• Argumente, die gegen Online-Lesen sprechen 1

'

• Ihre persönliche Ansicht in dieser Sache li

Aufgabe 2
Kandidat/in 1 und 2
Sie arbeiten im Amt für Gesundheitswesen in Ihrer Stadt und sind für Öffentlichkeitsarbeit zuständig.
Ihr Amt will eine Informationsbroschüre mit Ratschlägen für die Bürger herausgeben, in welchen
Bereichen der Einzelne dazu beitragen kann, dass die gesundheitliche Beeinträchtigung durch
Umweltbelastungen reduziert wird. Ihre Aufgabe ist es, zusammen mit einer Kollegin/einem Kollegen
aus einer vorgegebenen Liste von "Umweltsünden" die auszuwählen, die Sie für besonders wichtig
und beeinflussbar halten und die deshalb in der Broschüre besonders herausgehoben werden sollen:

• umweltgefährdende Abfallbeseitigung 11
• Tabakrauch in Innenräumen 1I

• Autoabgase (Feinstaubentwicklung)
• Verursachung von störendem Lärm
• Verkauf bzw. Konsum von schadstoffbelasteten Lebensmitteln statt von Bio-Kost
• Gewässerverschmutzung durch übermäßigen Gebrauch von chemikalien belasteten Produkten des
täglichen Bedarfs (z.B. Waschmittel)

- Vergleichen und gewichten Sie diese Umweltsünden und begründen Sie Ihren Standpunkt.
- Gehen Sie auch auf Äußerungen Ihres Gesprächspartners/Ihrer Gesprächspartnerin ein.
- Am Ende sollten Sie zu einer Entscheidung kommen.
6S~
'Ue6!~Lp~.J~U!eeq ~~8!US~IB~UIsep ue~e~s.Je/\SBP.Jel~et>1!~BWWB.J8 .Jepo -e!fB.J60~~O
e!p UUeM 'ueqe6.Je/\.JnuUep.JeMePjund 'puls ~eup.Joe6nz6!~~8!.J~8nB e!p '~6!l~8!S>PO.Jeq ue6uns~?l
.JnuUep.JeMS:3'+>1undueu!e eiS ue~IB~.Je ~OM~UVe6!~~8!..leper .JO.::J
'ue~nu!V\J08 'B8 ~6~.J~eq ~!ezs~!eq.JV
euel~ofdwe e!o '~eup.Joe6uB6!II~fnZ ue~xel uep nz S!U~I~~.Je/\ W! PUlSswe~1 e!o '~I~~~uee6Bssnv
eUle ~8!1~8~S~B~ nZBp ~xel.Jep uueM 'ue6B.J~U!e.Je~sBtJSU!SBM~eUUBP.JnuOSIBueuuq)j eiS i~6Bse6
~)jund.JeM~8suewe~1 ue6!I!eMer wep nz SBM~eP.J!Mue~xel UellB U! N8!N :~~8!S.J0/\.Jeqv '~~e~seq
~OM~UVe!p Uel!e~lezU!:3 Uele!/\e!M snB 'IB6e '~q!6 ~OM~UVo.Jd~)jund ueu!e sue~s~8q~ .JnuIIB.::J weper
U!se Bp 'ue6B.J~U!e .Je~sBtJSU!6unsql e6!~~8!..leUle eiS uueM 'pUe~8!e.JsnB.JeqBse ~S!IIB.::J wese!p ul
'~q!6~)jund.JeM~8suewe~1 ue~ww!~seq weu!e nz ue6Bssnv e.Je.J~ewlIen~ue/\ese~xel seu!e qjB~.JeUU!
se Bp '~~e~seq uel!el ue~8!16qw !e.Jp.Jepo !eMZ snB 6unsql eUle SSBP 'uewwo)j.Jo/\ snB~8.Jnp se
UUB)js6u!p.JeIIV'ue6unsQl e6!l~8!.Ju~ez .Jeww! se ~q6 ~wBse6sul 'ue6B.J~U!e uen!U~8ssnB~xel uez.Jn)j
.Jepo u.Je~QM~8!lSuo/\ w.Jo.::J
U!ue~xe~esel uep snB ueuo!~Bw.J0ful.Je~sBtJSBPU!eiS uessow ue~)jund
-.JeM~8suewe~1 fum uep nz 'uessBd ue~el uep nz elp 'ue~)jund.JeM~8suewe~1 fum ~!W.Je~sBtJ
u!e eiS ue~IB~.JenZBO 'Bwe~l ue~ww!~seq weu!e nz ue~xe~esel uepue~eM .Jepo ue/\!~B~uewn6.JB
.Je!/\snB ~~e~seq eqB6fnv e!o 'ueuue)j.Je e~)jundpuB~s/ue6unu!eV\JeiS uessow eqB6fnv .Jese!p ul
'ueqe6.Je/\.Jel~et>1!lBwwB.J8 .Jepo -e!fB.J60~~Oepuelle~s~ue~8!1~IB~U!
eu~o ue6unsQl .Jm .Jnu uep.JeM e+>1und'~e~eMeq +>1Undweu!e ~!W P.J!M6unsQl e6!l~8!.J eper
'ue~nu!V\JSG 'B8 ~6~.J~eq
~!ezs~!eq.JV
euel~of
-dwe e!o '~~8!.Jds~uese~xel ue6uBI sep elle~s~xel.Jep UU!Swep '~'P '~ssBd e)j80l e!p U! tJ?we6uu!s
pun ~8!1~8B.Jds~oM SBPSSBP'~S!6!~~8!M 'u8.J8!lnw.J0fwneiS uessow ~s!ewnz 'u8UUQ)juepueM.Je/\
~xel ue6uBI wep snB ~oM se~ww!~seq u!e ~~8!UijO ue)j80l .Jepuezu~6.J:3w!eq eiS SSBP'ue~~8Beq
nz ~S!!eqBO '/\!~)jerpVu!e .Jepo q.Je/\ u!e '/\!~UB~sqnsu!e '8 'Z OSIB'uep.JeM ~6me6u!e e)j80l eUle U!
UUB)j~oM uo/\ ~V eper 'ueqB~ uesele6 wBs)j.JewfnB~xel (ue6uBI) ue6!pu~~sII0/\uep .Jo/\nzeiS uueM
'ueuuQ)j ue6mu!e 6!l~8!.JUUBP.Jnu eiS SBP '~OM se~ww!lseq u!e ~Q~e6 e)j80l eper ul 'uezu~6.Je
pue~8e.Jds~uese~xel ue6Ipu~~SIl0/\sep ueuo!~Bw.Jofuluep ue)j80l ese!p uellos eiS '~I~~~ueue)j80l
u~ez e!p 'e6u~l u.Je~QM OS ~ 'B8 uo/\ se~xel sep 6unssBfz.Jn>ieUle e!MOS~xel ue6!pu~~sII0/\ uep
eiS ue~IB~.Je6unzu~6.Je~xel e!p .JmeqB6.J0/\slV 'uezu~6.Je~xel ueu!e eiS uessow eqB6fnv .Jese!pul
(6!.Jpe!16.Je!/\)
swe~l-e8!0~8-eld!llnV\J ~!W~xe~ue)j80l :8 aqe6!nv
ue6B.J~U!e.Je~sBtJu!e U! Uez!~ON:~ aqe6!nv
6unssBfuewwBsnz~xel.JeU!e 6un6!pu~~sII0/\.Je/\: ~ aqe6!nv
:~eup.Joe6nz uedA~ueqB6fnv epue610f PUlS ueqB6fnv !e.Jp ueo '(swe~l) ue6B.J.::J08 ~WBS
-e6su! ~ssBfwn pun ueqB6Jnv le.JpU! ~81S~epe!l6 ue~e~s.Je/\esell!e~s6unm.Jd.Jeo 'ue.JO~8so.J8pun
U.Je~80q~8BS'Ueij!..l~8S~!ez'ue6un~!ez '8 'Z 'uewwou~ue ueileno ueUepe!~8s.Je/\uep.JeMe~xel e!o
'pulS ue~!eq.JB.Je/\
nz .Je~QM009 ~-OOS ~ 'B8 ~wBse6su! !eqoM 'e6u~l
.Je~8!lpe!~8s.Je~un
uo/\ PUlSe~xel e!o 'ue~nu!V\JOL ~wBse6su! ~enBp ue~e~s.Je/\esel l!e~s6unm.Jd.Jeo
U848lSJ8A8S8l
N 3 8 'V EJ.=In 'V-I EJ N 3 a nz
3S13MNIH aNn N3NOIJ.'V~~O.=lNI
INFORMATIONEN UND HINWEISE ZU DEN GI-AUFGABEN

Aufgabe 3
Aufgabe 3 prüft die Fähigkeit, semantische Zusammenhänge so zu rekonstruieren, dass die
gewählte Lösung in die Struktur des Textes passt und der Lexik des Textes angemessen ist.
Strukturen, die hier geprüft werden, sind z. B. Verben (Semantik, Tempus und Modus, Rektion),
Modalverben, Konnektoren, temporale, kausale, modale, lokale Angaben oder Pronomen. Diese
Aufgabe besteht aus einem Text von ca. 280-300 Wörtern Länge, der zehn Lücken enthält. Zu jeder
Lücke erhalten Sie vier Lösungsvorschläge. Sie müssen die Lösung, die sprachlich und inhaltlich
genau in die Lücke passt, finden. Die empfohlene Bearbeitungszeit beträgt ca. 15 Minuten. Jede
richtige Lösung wird mit 0,5 Punkten bewertet.

Hörverstehen
Der Prüfungsteil Hörverstehen dauert etwa 40 Minuten. Sie hören zwei Texte. Der erste Text ist je-
weils dialogisch angelegt, der zweite weist monologische Passagen auf.

Aufgabe 1
Aufgabe 1 prüft die Fähigkeit zur raschen und gezielten Mitschrift von Informationen aus einem
Gespräch in Form von Notizen. Dabei hören Sie ein Gespräch von ca. 3 Minuten Länge, das in nor-
malem Tempo gesprochen wird und einen relativ hohen Informationsgehalt aufweist. Vor dem Hören
haben Sie 90 Sekunden Zeit, um sich die AufgabensteIlung und das Übersichtsblatt anzuschauen.
Auf diesem Blatt stehen zwei Beispiele und die zehn Aufgaben. Die einzelnen Aufgaben folgen in der
Anordnung dem Textverlauf. Achten Sie beim Hören gezielt auf die Informationen, die Sie zur
Beantwortung der zehn Fragen brauchen! Der Text wird nur einmal im Ganzen gehört. Es ist also
wichtig, nicht an einer Aufgabe "kleben" zu bleiben, sondern zunächst rasch Stichworte zu notieren.
In der Prüfung haben Sie am Ende des Hörverstehens noch 5 Minuten Zeit, um die Lösungen gut
lesbar in den Antwortbogen zu schreiben. Jede richtige Lösung wird mit einem Punkt bewertet.
Punkte werden nur für Lösungen ohne inhaltlich entstellende Orthografie- oder Grammatikfehler
vergeben.

Aufgabe 2
Diese Aufgabe besteht aus einer Rundfunksendung vom Typ Magazin, Reportage, Interview o.ä. von
ca. 10-12 Minuten Dauer. Dazu müssen Sie zehn Aufgaben bearbeiten. Diese Aufgaben sind im
Multiple-Choice-Format, d.h. Sie müssen entscheiden, welcher der drei Lösungsvorschläge zu dem
gehörten Text passt. Vor dem ersten Hören haben Sie 90 Sekunden Zeit, in denen Sie die zehn
Einzelaufgaben durchlesen können. Sie hören den Text zweimal: zuerst einmal ganz und dann noch
einmal in drei oder vier Abschnitten. In der Prüfung gibt es beim zweiten Hören nach jedem
Abschnitt eine kleine Pause, in der Sie die Antworten ankreuzen können. Auf der beiliegenden CD
befindet sich jeder Text nur einmal, die Abschnitte sind durch ein akustisches Signal gekennzeich-
net. Hören Sie sich also zuerst den ganzen Text ohne Pause an. Beim zweiten Hören stoppen Sie
dann die CD beim Signalton für ca. eine Minute, um die zum Abschnitt gehörenden Aufgaben zu
lösen. In der Prüfung haben Sie am Ende des Hörverstehens noch 5 Minuten Zeit, um die Lösungen
auf den Antwortbogen zu übertragen. Jede richtige Lösung wird mit 1,5 Punkten bewertet.

160
'u8lnuIV'J 17'B::l lJ8nBp 118lS6unmJd J8S810
'U8llBLj 8l>jundll8l J8p 8610JU8Ljl88 8U8q8686JOA 81P UB lLj81ULj8nB Lj81Sssnw pun U8Lj86uI8 8l>jund
811BJnB pU86uIMZ lLj81U ssnw UBW 'Lj'p 'lLj8BP86 6BJlJO/\ U8p JOJ6un68JUV SIB '8JIILjs6unJ8pnl>jnJlS
SIB pUls 8l>jUndll8l JUOJ 810 'U8Lj81z8q PUBIlBWI8H W8JLjl UI 8SSIUll?LjJ8/\ 81P JnB BW8Ljl
SBP pun UJ8ln?1J8 8118lLj8BN pun -JO/\ 'U8WLj8U 6unl18lS 'UJ8PIILj8S 6UnJLjBJJ:3U8Lj811U9SJ8dJ8JLjl
SnB 8181dsI88 81S W8PUI 'U8J8IZnpOJd 86U?l u8lnuIV'J 17-8 'B8 UOAS6BJlJO/\ s8uI8 WJ0:J ul 6UnJ8gnv
8lJ8lJnl>jnJlS ln6 pun 861SS0lJ 8UI8 81S U8110Su8l>jundll8l JUOJllw SBW8Ljl S8UI8 SISB8 J8p JnV
jU86BJlJOA 18JJu86unJLjOJsnv 8JLjl U8110SUJ8PUOS'U8S
-81qB HBI8 WOA lX81 U8PU86u?LjU8WWBSnz U8U18>jJ8qB U8JJOP81S :u8zlnu8q 6unmJd J8p pU8JLj?M
81S u8uu9>j u8zIlON 8S810 'U8Lj8BW u8zIlON Lj81s pun U8Lj8BW lnBJlJ8A UJ8H?lqu8qB6JnV U8P llw
ll8zs6unll8J8qJO/\ u86lmUlw-9 ~-0 ~ J8UI8 ul Lj81s81S u8uu9>j 6unmJd J8p JOAJBqj8HIWUn 'u8lnuIV'J 9 ~
-0 ~ 'B8 lJ8nBp pun U8pJ8M lJLjOJ86Lj8Jnp 6unmJdJBBd J8pO -18zuI:3 SIB UUB>j6unmJd 8Lj811PUOW810
'l8lJ8M8q
U8l>jUnd 9'0 llw pJIM 6uns9l 861lLj81JIBWJOJpun Lj8!1llBLjUI8p8r 'u8lnuIV'J 9 ~ 'B8 l6?Jl8q ll8zsl18qJV
8U81LjOJdw8 810 'U8110SU8pJ8M lllOJ86 UJ8lJ9M 18MZ slq UI8 SI!8M8r llW lBnb?pBSUOIlBnlIS pun
-J8UlJBd 81MOSl>j8JJO>jLj811Lj8BJdsSJ8P8 U8118WJOJUIS8p 8JIIH llW 81P '>jllBWWBJ8 pun ZlBLj8SlJOM nz
U8>j80l ULj8Z Lj81SU8PUIJ8q U8q8JLj8S U8118WJOJ W8S81PUI 'S8Lj81IULj?J8pO lWV UI8 '8PJ9Lj88 8UI8 UB
U8q8JLj8S S8118WJOJ 'S81181ZIJJO
SIB J8qB unu 'IBWUI8 Lj80U J8p8 J8S81PlLj8lS J8lUnJBO 'BW8Ljl W8UI8
nz (1IBV'J-:38UI8 J8pO) J81J8 U8Lj811U9SJ8d'U8118WJOJUIU8UI8 lSJ8nZ 81S U8llBLjJ8 U8q8JLj8S 8118WJOJ
SBP JOJ86BIJO/\ SIV 'U8q8JLj8S S8l>jU8186 pun U8S8l :U8l18>j6IlJ8:J 18MZ lJ8lulqwO>j 8qB6Jnv 8S810
'(89 ~-89 ~ 'S u86unlJ8M8q-
pun U8Jnl>j8JJo>jJ8lsnV'J8Lj81S) U8WWO>j8q 8l>jUnd OG IBWIXBW 8qB6Jnv 8S8!p JOJ u8uu9>j 81S
'u8lnuIV'J 99 'B8 l6?Jl8q 8qB6Jnv 8S81PJOJll8zsl18qJV 8U81LjOJdw8 810 '8l18S U8lJ8PUOS86 J8UI8 JnB
lLj81ULj8n8 WI U8W8LjllLjBMSnv 81P81S U8PUIJU8pUOJ6ZlBId snv 'U8Lj818JJ8UJ8lJ9M OOG SU8lS61U8M
UOA86U?l 8UI8 8lll0S ZlBSJnv J80 'U8110SU8q8JLj8S SBMl8 ZlBSJnv WI 81S U8U8P nz 'u8l>jundslIBLjUI
JUOJpun >jilSllBlS J8pO >jIJBJ8 J8UI8 llW HBlqu8qB6Jnv S8Lj811JLjOJsnB
UI8 81S U8llBLjJ8 UUBO 'U8qBLj
U8P81Lj8SlU8Lj81S81S BW8Ljl S8Lj818MJOJ'llW up8mJd J8p/J8mJd W8p UUBP U8118l81S 'll8Z U8lnUIV'J
18MZ 81S U8qBLj ILjBMSnv 8!p JO:J '(HBlqU8W8Ljll ILjBMsnv Jnz U8W8Ljl 18MZ lSJ8nZ U8llBLjJ8 81S
N38'VEl..in'V-IEl N3a nz 3S13MNIH aNn N3NOI.J..'V&I'II~O..iNI
INFORMATIONEN UND HINWEISE ZU DEN GI-AUFGABEN

Aufgabe 2
Aufgabe 2 simuliert ein Problemlösungsgespräch, das auf spontanes, partnerorientiertes dialogi-
sches Sprechen ausgerichtet ist. Als Basis für den Dialog dient eine Vorlage, die eine vorgegebene
Situation und ca. sechs Vorschläge dazu enthält. Diese Aufgabe prüft also die Fähigkeit zum spon-
tanen Sprechen, zum Eingehen auf einen Gesprächspartner/eine Gesprächspartnerin und zum
Finden einer Lösung. Sie sollen zeigen, dass Sie in der Lage sind, die Vorgaben zu sichten und zu
ver-gleichen sowie Stellung dazu zu nehmen, Vorschläge zu machen und zu begründen, auf
Gegenvorschläge zu reagieren, eventuell Ratschläge zu erteilen, gemeinsam mit dem
Gesprächspartner/der Gesprächspartnerin Alternativen abzuwägen und schließlich mit ihm/ihr zu
einer Entscheidung zu kommen. Dieser Prüfungsteil dauert ca. 8 Minuten.
Insgesamt können Sie in der mündlichen Prüfung 25 Punkte erreichen. Bei der Bewertung werden
folgende Kriterien berücksichtigt:

Aufgabe 1:
• Erfüllung der AufgabensteIlung: inhaltliche Angemessenheit und Ausführlichkeit
(max. 2,5 Punkte)

Aufgabe 2:
• Erfüllung der AufgabensteIlung: Interaktion/Gesprächsfähigkeit (max. 2,5 Punkte)

Aufgabe 1 und 2:
• Kohärenz und Flüssigkeit: Satzverknüpfungen, Sprechtempo, Flüssigkeit
Geweils max. 2,5 Punkte)
• Ausdruck: Wortwahl, Umschreibungen, Wortsuche Geweils max. 2,5 Punkte)
• Korrektheit: Morphologie, Syntax Geweils max. 2,5 Punkte)
• Aussprache und Intonation: Laute, Wortakzent, Satzmelodie Geweils max. 2,5 Punkte)

Weitere Informationen finden Sie im Internet unter www.goethe.de.

162
S9 ~ (ln6 JLl8S/ln6 =)
(OG 'XBW) 8l>1Und 8 ~ :lWBS86sUI
(9 'XBW) 8l>1Und 9 :l!8L1l>18JJ0>i'17
(9 'XBW) 8l>jUnd 17 :l!8>16!L1?Js>18nJpsnv'S
(9 'XBW) 8l>jUnd 9 ZU8J?L10>ipun nBqJnBlx81 'G
(17'XBW) 8l>jund 17 :l!8>16!PU?lSIiO/\ 8L18!1l1BLlul'~
:6un:Jj9M9a
11 'U8pJ8M U8P!8L18SlU88J8!JJB>i8U!8 J(!J PU8Jl L18BUL18!188!1L18SSnB lLl8!U
L18!Spun U8pJ8M U8JJ8Jl6Unp!8L18SlU3 86!ijuOUJ8i\ 8U!8 J8mds 8!S SSBP 'J8qB 8JJoLlL18!
J,;S' 'l!8Z J8p lS!88 J8p lS! os J8P!8l 'u8lLl8qw U8PU!Jqor U8U!8 8L18UBJqU8iP8V\JJ8p U!JB60s
11 J8pO U8pJ8M -U!lZJV U8L18P?V\J8iP SSBP 'ijO UBW +JqLl S!8J>1s8pUn8J::lW8U!8W ul 'U!8
-J8qO lLl8!U >1!JBJ8Jep 8SS!Uq86J3 8iP U8WW!lS u86unJLlBJJ3 U8L18!1uqSJ8dU8U!8W l!V\J
'u86unIl8lSJOi\8J8pJB>i u8ls8lq8!18q JU(!J
11 U8P J8lun UIJ8JLl8l U8L18SUOMU8L18P?V\J U8P !8q UBW 18PU!JW8pJ88nV '8lU81BlLl8BJdS
11 U8J?M 8!S 'u8ldnBLl8q 8J8JLl8W pun l6nzJOi\8q J8L18 U8L18P?V\J UOi\ U8L18BJdS
11 PUlS UJB6un ul 'nz 8S!8M1!8l Jnu 8SSIUq86J3 8S8iP U8JJ8Jl PUBllBW!8H W8U!8W ul
'lS! 8POV\J
11 Jnz 6un6!8Unz 8JLI! J(!JBP punJ8 J8p SSBP '6UnU!8V\J J8p U!q L181'U6!S80 pun lSUn>i U!
8J8pJB>i 8UI8 JnB J8qB 8!S u8JJoLlU8lS!8W WV 'U8L18!8J8g U8S8!P U! u8Jn6!JsuollB>1IJ!lU8PI
6IJn?L1U8L18P?V\J8iP U8L18SoS 'U8JBM 8JnJ8qu8nBJ::l J8WWl uOLl8s L181IlU86!8JnB>1J8/\
pun 6unLl8lZJ3 SSBP 'U8J?I>1J8L18JnpBp L181sU8SSBI U8L18P?V\JJ8p u8q811Jo/\ 8s810
'U8J8lSS8J8lUI >1lll10d8lP J(!J
SJ8pUOS8q lLl8!U L181sU8L18SU8V\J86unr SSBP 'UUB>1U8L18lSJ8i\SBP UBW ILloMqO 'ijBLl8s
-+J!MPUBl/lI8MWn pun U8S8MJn8!U86ul '>1!l!l0d/SnwS!lBUJnOr :pU!S u8punJdw8 lUBS
-S8J8lU! U8lS6!U8M WB SIV '6unlBJ8g/JnB>1J8/\ pun 6unLl8!ZJ3/S8IB!ZOS 'U6!S80/lSUn>i
:8L18!8J8qSJnJ8g U8PU8610J 8!P PUBILl8Sln80 U! U8L18P?V\J!8q PUlS lq8!18q SJ8pUOS8g
'U8qBLI 8610JJ3
8ln6 L18nB UUB>1'lS! J81nBJ U8L18SsIQ U!8 J8M :OSIB 'l6uBIJ8i\ l6u!p8qun lLl8!U L18nB
8!81::lpun l!8QJV 8+JBLIU8L18!8J8g U8S8iP U! pUls nzep L180N 'UUB>1U8L18!8JJ88SS!UQ86J3
8J8SS8Q UBW OM 'U8L18SnZUB lQB68Q SIB +JOP L18!S 'nzep L18!1WQ?UUBW l6!8U
U8Ul8w8611V WI 'u86unlS!8l U8ln6 8!P 'PUlS lZl8S8Q >1!lBWJOJulpun lSUn>i '+JodS UOi\
8Z?ld !8Jp U8lSJ8 8!P SSBP 'J(!JBP 6unJ?I>1J3 8!P lS! L18BU6unlnWJ8/\ J8U!8V\J'UI86uBW
u8ijBLl8sU8SS!MJnlBN pun >1!lBW8L1lBV\J'MZQ L18!8J8g W8L18!1>1J8MpuBLI-L18S!ULl88l
UOi\ UJ8L18?.::lUl W811BJOi\ U8l18>16ILl?::l8lP SSBP 'U!L1J8l!8M l6!8Z pI!QnBLl8S S8J8SUn
'J8lndw08 W8P l!W 6UB6wn pun L18!8J8g J8L18S!J8Ilsu0>1'+JodS U8L18!8J8g U8P U!
lQB68Q SJ8pUOS8Q J(!J U8L18P?V\JU8L18Sln8p 8!P L18!SU8llBLI >1!lS!lBlS J8pU868!1JOi\ lnBl
'U8lBJJ8i\ SPU8Jl
j -8118nl>1B8!P J8QO pun ijBLl8s118s88 J8U!8 Jnl>jnJlS 8118Jnlln>1pun 8L18S!l!lod '8IB!ZOS
1111 8!P J8QO 181i\ WnJ8p81M UUBP 8iP 'U8L180d3 u86!1!8M8r 81P JOJ L18SllSIJ8l>1BJBLl8
u86unJ8610::l U8pU8J81llnS8J SnBJBp 81P PUlS 'UJ8PU? 61PUmS L181su8zu8pu81 8S8!P
Bp pun 'puls BW8L11 S8lUBSS8J8lU! pun s86!lLl8!M U!8 ll8ZJ8p8r ILlBMsJnJ8g J8p
u8zu8pu81 8!P SSBP 'U8llBLllS8J UBW UUB>1PU8l!8IU!3 'uJ88n? >1!JBJ8J8U!8 PUBLlUB
U8L18P?V\JUOi\ 818!Z pun U8>1JmS BW8L11 wnz U8PU8610::l W! L18!W 8lLl8qw L181
N38~EJ.:In~813~H::JS-IEJ N3a nz
N3~ni~3~~O~~3iSn~
MUSTERKORREKTUREN ZU DEN GI-SCHREIBAUFGABEN

Musterkorrektur 2: Übungssatz 5, Schriftlicher Ausdruck 1


Aufgabe 1 A: Was Mädchen können - und was sie wollen

Aus dieser Schaubild geht vor, dass die Mädchen sich im Sport, _Kunst und im
Umgang mit der Computer als besonders begabt halten. Die Mädchen sind heutzu-
tage sehr sportlich und können mit _ Computer umgehen, denn es heute schon zum
Alltagsleben unbedingt notwendig ist, und sie beschäftigen sich gern für Kunst. Sie
haben meistens eine humane Einstellung.

Dieser Statistik ist möglich _ entnehmen, dass Mädchen in Deutschland oft im


Bereich von Kunst, Erziehung und Verkauf arbeiten möchte. Sie wählen gern solche
BeruC, wo sie mit Menschen umgehen müssen. Denn obwohl die Männer lieber in
Matematik, Physik und Technik begabt sind, haben die weiblichen Arbeitnehmer einen
Hang für Kunst und Erziehung und sie wissen es besser, mit den Menschen umge-
hen. Diese Arbeitsplätze sind herkömmlich von Frauen genommen. Aber gibt es
einige Bereiche der Arbeitswelt, in denen die Löhne niedriger sind, deshalb dort vor
allen Frauen arbeiten. Es ist nicht aus Zufall, dass wir nur selten einen solchen Mann
zu finden bekommen, der sein Brot z. B. als Krankenpfleger verdient. Was die
Ergebnisse der Statistik anbelangen, entsprechen sie in Bausch und Bogen meinen
Erfahrungen, denn man kann nicht wahrnehmen, dass die Lehrer in der Schule meis-
tens Frauen sind, und wenn man ins Krankenhaus gehen muss, dort sind nicht nur
die Krankenschwestern sondern auch die Ärzte Frauen.

Bewertung:
1. Inhaltliche Vollständigkeit: 3 Punkte (max. 4)
2. Textaufbau und Kohärenz 3 Punkte (max. 5)
3. Ausdrucksfähigkeit: 2 Punkte (max. 5)
4. Korrektheit: 2 Punkte (max. 6)
Insgesamt: 10 Punkte (max. 20)
(= nicht ausreichend)

164
(ln6 =)
(OG X8W) 8l>jund 9~
(9 'XBW) 8l>jUnd V :l!8Ljl>j8..UO>! 'v
(g 'XBW) 8l>jund V :l!8>j6!Lj~Js>j8nJpSnv '8
(g 'XBW) 8l>jUnd V :ZU8J~LjO>!pun nBqJnBlx81 'G
(v V
'XBW) 8l>jUnd :l!8>j6!pu~lSIIOt\ 8Lj8!ll1BLjul '~
:6Unl,j8M8S
iU8JBds nz l!WBP 'l!8Z 8lSLj8qLj lS!
S8 pun J8Jn8l J8WW! pJ!M J8SSBM pun >jU~Jl88 s8110l U!8 lS! l>j8S - u8>jU!Jl l>j8S 6!U8M
nz u86nv U8U!8W Lj8BU U8UO!lBN 8P!8q SSBP 'U8>jJ8W8q Lj8! 8lLj8qW - 8BdS Jot pun
- PU888!ILj8SqV 'U!8MlOtj SBI8 U!8 6Bl U8p8r Lj8! 8>jU!Jl U8PUOJ8 "U8Lj8!ll!8LjpunS86"
snB Jnu Lj8!IJQlBUpun 'u86unl86 lLj8!U -J8P!81 'U8lLj8!ZJ8/\ nz SIBWJLj8W Lj8! 8lLj8nSJ8/\
88MB>! Jnv 'J8SSBMIBJ8U!V\J
Jnu '8>jU~Jl86s6unLj8S!JJJ3 8U!8>j lSBJ 8>jU!Jl Lj8!IUQSJ8d Lj81
'U!8S UJB6un U! J8>j!IOLjO>jIVILjBZUV 8LjOLj 8!P Jot 6unJ~I>jJ3 8U!8 8UUq>j
S3 'lSq8S SdBULj8S -8JLj! U8Lj8BW 'U8qBLj PUBl WB snBH S8U!81>jU!8 8!P '8ln8l 818!t\
'PUBILj8Sln80 U! SIB J8LjqLj J8Lj8!S lS! Lj8nBJqJ8t\-SdBULj8S J8SUn J8qB 'J8!8 pun 88MB>!
UJ86 U8>jUPl U8Lj8SU8V\JU8lS!8W 8!O 'snB SJ8pUB U8Lj8S!q U!8 Jnu S8 lLj8!S UJB6un ul
'88fj8ln~J>! pun Lj81!V\J
18!!\/\!lBI8J 8!S U8>jU!Jl qBLjS8P 'UJB6un
11 8!P SIB lssnM8qsl!8LjpUnS86 JLj8W Lj8nB U8U!8Lj8S u8Lj8Sln80 8!O 'J8n8l JLj8S 18S0V\J
11 snB 8U!8M 8!P PUlS Lj8!IU!8Lj8SJLjBMlSLj8QH 'pJ!M ll18lS86J8Lj U!8M SIB J8!8 JLj8W 18!!\
!JII SSBP 'U8SS86J8/\ lLj8!U Lj8nB JJBP UBV\J'lUUB>j8q JLj8S J8!8 W8JLj! UO/\ lS! PUBILj8Sln80
'U8q86 8PUOJ8 8118UO!l!PBJl 8lUUQ>j S3 'UJ86 UBW lBLj J8!8 JnN 'u86nzJO/\8q
!J 8>jU~Jl88 -8Lj8S!IOLjO>jIB-lLj8!U8!P U8Lj8Sln80 8!p SSBP 'U8118lSlS8JUBW ssnw lSLj8~Unz
!J 'lBLj l>j8M8s6unJ8SS~MlU3 -8>jJBlS -8U!8 88MB>! 1!8M
1Id'!J1I 'U8WLj8U J8SSBMSSBI8 U!8 Lj8nB UBW 8110S88MB>! 8SSBl J8p8r l!V\J 'lS! puns86un S8
11 SSBP 'U8118lSlS8JJ8qB ssnw UBV\JGU8JJOPU8J8!IJ8/\ l!8Z 8U!8>j Jot l!8>jWBS>jJ8WJnv 8JLj!
!J!J - SSBP 'l6!ij~Lj8S8q os 81S PUlS J8PO GU8JBILj8ssnB 6nU86 lLj8!U -8Lj8Sln80 8!p Lj8!S
!J U8UUq>! GwnJBM 'pJ!M U8>junJl86 88MB>! 18!/\os S8 SSBP 'lLj8BP86 Lj8! 8n~Lj U8q8l W!
!J 8!U J8qV 'U8S8M86 81!8fjnJOt\ U8!8S 8!S 'l>jU!Jl Lj81!V\J
J8pO J8!8 J8p8MlU8 PUBILj8Sln80
11 U! UBW SSBP 'l6n8ZJ8qo Lj8! JBM '8qBLj lnBLj8S85UB >j!lS!lBlS 8S8!p Lj81 JO/\88
N38"V8...:Jn"V813~H::JS-18 N30 nz N3~n_L>l3~~O')l~3..1.SnW
MUSTERKORREKTUREN ZU DEN GI-SCHREIBAUF"GABEN

Musterkorrektur 4: Übungssatz 5, Schriftlicher Ausdruck 1


Aufgabe 1 B: Bitte noch ein Glas! - Trinkgewohnheiten

Ich möchte mich mit dem Thema Trinkgewohnheiten befassen. Lassen Sie mich
zuerst über der Statistik von Pro-Kopf-Verbrauch in Deutschland sprechen. Da der
Sekt an letzte_ Stelle steht, lässt es sich sagen, dass die deutsche Menschen, wenn
die Gelegenheit gebeten wird, treffen eine andere Auswahl. Außerdem hat mich über-
rascht, dass das beliebteste Getränk unter Deutschen der Kaffee ist.

Ob womit man diesen hohen Konsum von Kaffee erklären kann, möchte ich im 11
Folgenden beschreiben. Heutzutage ist es schon leider gewöhnlich, den Tag mit cft
einem schwarzen Kaff~ zu beginnen. Dadurch kann man ein biß.chen fitter sein. Oft RRIf
kommt es vor aber, dass man den schon nicht braucht, sondern nur wegen seiner eftlflf
Gewohnheit trinkt.

Bei uns in Ungarn ist die Situation in Verbindung mit Kaffeekonsum ganz ähnlich.
Andererseits können wir über unterschiedlichen Gewohnheiten auch sprechen. Die
ungarische Menschen trinken zum Beispiel mehrere Wein im Vergleich zu den
Deutschen.

Ich möchte mich zunächst mit folgende_ Frage befassen: welche Rolle alkoholische
Getränke spielen. Alkoholische Getränke konsumiert man im Gegensatz zu nichtalko-
holische_ Produkte_ am meisten nur anlässlich von Feiertage_. In diesen Fällen kann
man durch das Betäuben des Kopfes ein biß.chen zwangloser feiern. Was mich be-
trifft, trinke ich nur selten Alkohol. Ich bevorzuge im Allgemein_ verschidene
Fruchtsäfte. Darüber hinaus konsumiere ich morgens sehr gern Milch.

Abschließend lässt sich sagen, dass man nicht nur auf den sogenannten täglichen 4
Pro-Kopf-Verbrauch, sondern auch dessen Gehalt beachten muss. 11

Bewertung:
1. Inhaltliche Vollständigkeit: 3 Punkte (max. 4)
2. Textaufbau und Kohärenz: 4 Punkte (max. 5)
3. Ausdrucksfähigkeit: 3 Punkte (max. 5)
4. Korrektheit: 2 Punkte (max. 6)
Insgesamt: 12 Punkte (max. 20)
(= ausreichend)

166
L9~
U8pUBlS8q ll.j8!U :u8l>jund 9 ~ J8lun
PU8l.j8!8JSnB :8l>jund 9 ~ - L ~
pU86!P8!JJ.8q :8l>jUnd 8 ~ - 0(;
ln6 :8l>jUnd ~(; - S(;
ln6 Jl.j8S :8P1und v(; - 9(;
:U8lB>j!P~Jd U8PU8610J.U8l.j88JdslU8 U81l.jBzl>jund U8ll.j8!8J
-J8 8!0 'U8l>jund 9 ~ !8q OSIB '%09 !8q l68!1 8ZU8J6sU8l.j8lS88 8!P '9(; lS! Il.jBZl>jUnd 8IBW!XBW 8!0
'l8fj8M8q uaWWBsnz (; >j8nJpSnv J8l.j8!IWJl.j88 pun ~ >j8nJpSnv J8l.j8!1lJ.!Jl.j88U8pJ8M 6unmJd J8p ul
6unZl8SU8l.j8!8Z = Z
6unq8Jl.j8Sll.j88l::J = l::J
6unl18lSfjOM = l8
>j8nJpSnv = V
>mBWWBJ8 = 8
:6unJ?I>lJ8U8l.j8!8Z
uaJm>laJJ0>lJatsnw uap nz uaÖUn>lJaWU\f
N38'V8..:1n'V813~ H ::15-18 N30 nz N3~ n.L')I3~~ O')l~3.L5nW
VERGLEICH DER BEI DEN
••
PRUFUNGEN

Schriftliche Prüfung

ÖSD C1 Oberstufe Deutsch Goethe-Zertifikat C1


Benutzung von einsprachigen Benutzung von Wörterbüchern nicht
Wörterbüchern gestattet gestattet
Leseverstehen 4 Aufgaben, insgesamt 3 Aufgaben, insgesamt
90 Minuten 70 Minuten
Leseverstehen 1 Detailverstehen: Zu einem langen Detailverstehen: Vervollständigen
Text 5 Aufgaben lösen einer Textzusammenfassung auf
(AiB/C: richtige Antwort ankreuzen) Grundlage eines gelesenen Textes
(10 Lücken füllen)
Leseverstehen 2 Globalverstehen: Zu fünf kurzen Detailverstehen: Meinungen/
Texten aus einem Themenkreis die Standpunkte in vier Texten zu einem
richtigen Überschriften auswählen Thema erkennen (Raster mit
10 Informationen ergänzen)
Leseverstehen 3 Detai Iverstehen: (Textkohärenz) Detailverstehen: Rekonstruktion
Einen zerschnittenen Text wieder eines Texts auf Grundlage inhaltlicher
zusammenfügen und semantischer Zusammenhänge
(10 Aufgaben, AlB/C/D: richtige
Antwort ankreuzen)
Leseverstehen 4 Wortschatz, Idiomatik
(Lückentest)
Hörverstehen 2 Aufgaben, insgesamt 2 Aufgaben, insgesamt ca. 40
40 Minuten Minuten
Hörverstehen 1 Radiosendung: 2 Mal hören Telefongespräch: 1 Mal hören
Zu einem langen Text 10 Aufgaben Notizen zu 10 Fragen/Punkten zu
lösen (AiB/C: richtige Antwort einem Telefongespräch machen
ankreuzen)
Hörverstehen 2 Vortrag: 2 Mal hören Radiosendung: 2 Mal hören
Fehlende Informationen in Notizblatt Zu einem langen Text 10 Aufgaben
eintragen lösen (AiB/C: richtige Antwort
ankreuzen)
Schreiben 2 Aufgaben, insgesamt 2 Aufgaben, insgesamt
90 Minuten 80 Minuten
Schreiben 1 Offizieller Brief Aufsatz (min. 200 Wörter) zu einem
von zwei Themen schreiben
Schreiben 2 Aufsatz (min. 250 Wörter) zu Offizieller Brief: In einem offiziellen
einem von 3 Themen schreiben Brief auf Grundlage eines informellen
(Referat/Stellungnahme/ Briefs 10 Lücken ergänzen
Kommentar)

168
69~
%9G 6unm-ld 8LP!IPuOV\l %08 U8LP8-ldS
%9G >j::m-lpsnv -l8110!1lJ.!.l1l0S %08 u8q!8-l110S
%9G U8118j.S-l81\.J9H %OG u8118j.S-l81\.J9H
%9G u8118j.S-l8/\8s8l %OG U8118j.S-l8/\8S8l
~~ le)l!~!~az-alnao~ 40Slnaa a~nlSJaqo ~~ aSQ
U8j.IBll
j.B-l8t8t:j U!8 u86BI-l8j.Un uo/\ pun-l6tnv
('U!V\I 0 ~ 'BO) BW8111 u8u8q8686-lo/\
W8U!8 nz leJa~aJZJn)t € aqe6~n'v'
u8puO-l6eq
U.J88n~ IllBM 'U8111~MsnB S8U!8 SOj.0=l G
1l0S!6oIB!P sBw811j.suo!ssn>js!o uo/\ BW8111 U8U8q8686 W8U!8 nz
S8U!8 86BlPun-l8 -l8p tnB 1l0!S ('U!V\I 9 'BO) ua6naZJaqn
uaJaquawn6J'v' /UaJa!ln)lS!a 'UaJa!lUawn6J'v' 'UaJa!ln)lS!Ö ~ aqe6!n'v'
u8w1l8u 6un1l8j.S
1l0s!6010uow nzep pun ('U!V'J 9 'BO) uI8puBllsnB SBMj.8 pun
U88!8-lWn BW8111 S8U8q8686 U!3 u86!Plnllosj.u8 UOt8181 WB 1l0!S
leJa!aJZJn)t 6unSQlwalqOJd ~ aqe6!n'v'
j.8j..J8M8q j.llO!U p-l!M 1!81-l8S8!P
:1l0~-lds86s6unj.i8IUi3
pun -s6un80-l688 S8Z-ln>l
j.8j.j.Bj.S86 j.lj0iU j.8j.j.Bj.S86 U-l81100q-l8j..J9M
U-l81100q-l8j..J9M UO/\ 6unZj.nU88 U86!1l0B-ldSU!8 UO/\ 6unZj.nU88
j.i8zs6unj.i8-l8q-lOj\ j.i8zs6unj.i8-l8q-lOj\
u8j.nuiV'J 9 ~ :6unmJdJeed
u8j.nuiV'J 0 ~ :6unm-ldI8ZUi3 (u8j.nU!V'J OG-9~)
6unmJd-lBBd/-18ZUi3 6unm-ldI8ZU!3
~~ le)l!~!~az-a4lao~ 40Slnaa a~nlSJaqo ~~ aSQ
.. ..
LOSUNGSSCHLUSSEL

Test 1 ÖSO
LESEVERSTEHEN
Aufgabe 1 Oie nächste Kolonie des Kapitalismus: 1C, 2B, 3B, 4B, 5B
Aufgabe 2 Umwelt 1C, 2A, 3B, 4J, 5H
Aufgabe 3 Indianer an der EU-Ostgrenze: 1 F, 20, 3B, 4E, 5A
Aufgabe 4 LMU München: 1 Tradition/Geschichte, 2 entschieden, 3 Wissens, 4 zu, 5 spricht,
6 beteiligt, 7 Abschneiden, 8 nutzen, 9 Investition, 10 Karriere, 11 setzen, 12 ernst 13 steht, 14 be-
inhaltet/einschließt/vermittelt, 15 dabei

HÖRVERSTEHEN
Aufgabe 1 Kinder und Karriere: 1B, 2C, 3B, 4A, 5A, 6B, 7C, 8B, 9B, 10A
Aufgabe 2 Verschuldung von deutschen Haushalten: 1 Niedrigeinkommen, 2 Umgang, 3 Lebens-
umstände, 4 Lebensfreude, 5 Werbeetats/-budgets/-ausgaben, 6 zurückgefordert/zurückverlangt,
7 Kleinverdiener, 8 Zinssätze/Zinsen, 9 Selbstwertgefühl, 10 schämen

Test 2 ÖSO
LESEVERSTEHEN
Aufgabe 1 Kilometerstand der Liebe: 1A, 2B, 3B, 4C, 5B
Aufgabe 2 Geruch: 1A, 2C, 3G, 40, 5H
Aufgabe 3 Oie Angst der Väter vor dem Karriereknick 10, 2A, 3E, 4G, 5C
Aufgabe 4 Klosterfrau Melissengeist: 1 in/auf, 2 Nähe/Umgebung, 3 über, 4 lassen, 5 Ziel, 6 Sorti-
ment, 7 mit, 8 Symbol/Sinnbild, 9 belegt/erwiesen/bewiesen, 10 Bedeutung, 11 erweitert, 12 zu,
13 im, 14 verschrieben, 15 verschaffen

HÖRVERSTEHEN
Aufgabe 1 Rauschgift: 1C, 2A, 3C, 4C, 5B, 6C, 7A, 8B, 9C, 10B
Aufgabe 2 Lebenslanges Lernen: 1 Bildungspolitik, 2 Wandel, 3 Beschäftigungsfähigkeit,
4 Spektrum, 5 staatsbürgerliche, 6 Fortschritts, 7 Entwicklungsländer, 8 Arbeitsmarkt, 9 Öffentlich-
keit, 10 nachhaltig

..
Test 3 aso
LESEVERSTEHEN
Aufgabe 1 Feng Shui: 1C, 2B, 3B, 4C, 5C
Aufgabe 2 Rente: 10, 2G, 3F, 41, 5B
Aufgabe 3 Hierarchien fördern Korruption: 1 F, 2E, 3A, 4C, 5B
Aufgabe 4 Erdgasauto: 1 entgehen, 2 davon, 3 sicher/garantiert, 4 entscheidet, 5 verbrennt,
6 Schadstoffe/Abgase, 7 vorhandene/existierende/bestehende, 8 nach, 9 hergestellt/erzeugtlpro-
duziert/gebaut, 10 betrieben, 11 sprechen, 12 voran, 13 (an)steigen, 14 ohne, 15 los

170
PunJ8 0 ~ "~ro lLj:::J8ILj:::JS/LPII).jU8p8q/Lj:::JsIl!J).j
6 "~ro 51U8M 'Lj:::JBUUI8Lj:::JSUVW8P/JBq
-UI8Lj:::JS8 '51U18L 'l8(')q85uI8/U8JOIJ8/\ 9 "~ro W8JLj8ILj:::JB:::J/u8ln8ILj:::JB:::J/U8ij12J).jLj:::JB:::J
9 "12'0 ll8PUBM85
/fj8PU12J8/\,IlJ8PU1285 V 'U8Lj8S85uB/+8lLj:::JBJl8q S 'U8l18JlS G 'J8SS8q ~ :BJnBL{ uB6uIS pun >//snw
~ aqe6!nv
N3H31S~3J\3S31
189lS81
U8lU81lBdlB/\IJd 0 ~ '8JBJOUOH 6 '0).jISlt:l/0).jISPSlI8Lj).jUBJ>i 8 'dIZUpd(s+12l!)JBPIIOS L 'lLj:::JIIJ.d9 'J8lIBlnLj:::Js
-Jo!\. 9 '5unI8JJ.88 V '5UnfjBMJ8Su8q8l S 'Ul8slssnM88 G 'U8J.J.0Jl8q ~ :UBSBMsJ/BL{pUnSB9 ~ aqe6!nv
80 ~ '06 '08 'OL V9 '89 'Ov '8S '8G V ~ :/BPW3M8WI/)f ~ aqe6!nv
N3H31S~3J\~QH
J.nv 9 ~ 'l818Lj V ~ 'nz S ~ 'U8Lj8lS G~
'lI85(')1J.8q,llJ8qOJ8,1lJ8IJldsUI ~ ~ '8WBN 0 ~ 'ijUn).jJ8H 6 'l5n8ZJ8q(') 8 'U8J8qu8S12Jd L 'l881ILj:::JS9 'lLj8Jp 9
'UOIlIPBJl V 'U8JLI(')j.J8/\/U8L1:::JSBJJ8q(')/U8ULjGMJ8/\ S 'l8UJ.J.GG 'fjOP/J8ILj ~ :BP8/0>/0L{:::JS 17 aqe6!nv
09 Vv '::3S 'OG ':::J ~ '.>fU8WW8J9 JBUB61B J/w UBL{:JBJds BteM C aqe6!nv
19 'OV '::3S '8G V~ :018 ~ aqe6!nv
09 '8v '8S '8G '8 ~ :sl/odoUIW ~ aqe6!nv
N3H31S~3J\3S31
aSQ 9 lS81
U8pJGLj88 0 ~
'U8POLjl8V\J/U8WJ0:::J6 'fj8PU12J8/\ 8 'W8P8115uI8/U8SSBduB L '5unwwqs8qlsql8S 9 'lLj:::J8tj sBp/Lj:::JnJds
-uV 9 'S8IBIZOS V '8qBLj1l81 S 'SJ8q85zl8S88 G 'lI8).j5ILj12J.sqJ8MJ::3 ~ :6unJBpUIL{B8 ~aqe6!nv
00 ~ V6 V8 V L '09 '09 Vv '8S '8G '0 ~ :p/B6/8UOI6Bti ~ aqe6!nv
N3 H31S~31\~QH
ll18lS 9 ~ 'U8fj811
-IOJlUO).j/U8ij(')JdJ8q(') V ~ 'J.81IJ8/\S ~ '5BJlUV G ~ 'UBld ~~ 'u85uI5J8/\ 0 ~ 'U8WWOU85 6 'U8P8ILj:::JSlU88
'U8Lj8lS L 'J8q(') 9 'U8q8IJLj:::JS859 'J.nB V 'J8U18 S 'fj8J.8118q/+5JOSJ8/\G 'wnz ~ :BWJf:?MUJB:117 aqe6!nv
V9 '::lv 'OS '8G '0 ~ :UBj.j8d JBq/BS S/8 JBL{:JI/Pf:?L{:JsJSI uBL{:Jn8JII/SS8d C aqe6!nv
09 '::3vVs 'HG '8 ~:BfJBJ8W B/>/uno ~ aqe6!nv
89 '8v Vs '8G '0 ~:>/BL{JOl/qI8 B90J6 BUIB JSI JlBM BIO ~ aqe6!nv
N3H31S~3J\3S31
U8SS0ILj:::JSJ8/\0 ~ '8Lj:::JSIl).jBP!p6 '8lSLj:::JSIWBUAP8 'U8J8ISIIBIZJ8WWO).j L 'J8lBJ88 9 '5unlIBMJ8/\lsqI8S
/J8Lj:::JSJ0:::J
9 'U8WJI:::J '5UnpU8MJ8!\. S 'U8J8IZUBUIJ.G 'JBq5BSJ8L1JO/\ ~ '.>fIJl/ods6unL{:JsJo:1 ~ aqe6!nv
v
80 ~ '06 '08 '8L 'V9 '09 '8v 'vs 'OG '0 ~ :UO/SSBJ661/ ~ aqe6!nv
N3H31S~3J\~QH
'3SS0'H::lSSElNnS9'
LÖSUNGSSCHLÜSSEL

Aufgabe 2
1. Anregung zum Lesen wodurch oder durch wen: Text A: Bruder Max, Text B: Film "Emil und die
Detektive"/Lehrer, Text C: - , Text 0: -
2. Wirkung des Buches auf den Leser/die Leserin: Text A: versank in dem Buch/vergaß alles
andere/Karl-May-Fieber, Text B: riss mich in seinen Bann/wurde süchtig, Text C: -, Text D: "lebte"
das Buch/identifizierte sich mit Personen des Buches
3. Konkrete Angaben zum Lebenshintergrund des Autors/der Autorin des Buches: Text A: -, Text
B: -, Text C: lebte in Schweden/engagierte sich politisch für Kinder und Tierschutz, Text D: lebte
die meiste Zeit in Italien
4. Eindruck der Verfilmung des Buches: Text A: -, Text B: fand den Film toll, Text C: Die Filme
waren das eigentliche Erlebnis der Kindheit o.ä., Text D: -
5. Nachwirkungen des Buches für das spätere Leben des Lesers/der Leserin: Text A: später in den
USA: Interesse an den Indianern und ihren Sprachen, Text B: -, Text C: - Text D: -
Aufgabe 3
Ende der Raserei: 21 a, 22 d, 23 b, 24 c, 25 a, 26 b, 27 d, 28 c, 29 a, 30 b

HÖRVERSTEHEN
Aufgabe 1
FernUni Hagen: 1 zweisprachig aufgewachsen/Mutter deutschsprachig/Schweizerin, 2 Studien-
gänge im Fernstudium, 3 1991, 4 multimedialen Studienangeboten, 5 Präsenzveranstaltungen/
Seminare, 6 bessere/doppelte Chancen auf dem Arbeitsmarkt, 7 international anerkannt sind,
8 Unabhängigkeit/Flexibilität o.ä., 9 ihre Karriere/ihre Berufstätigkeit/ihre Berufslaufbahn unter-
brechen o.ä., 10 er das Große Sprachdiplom des Goethe-Instituts hat o.ä.
Aufgabe 2
Selbstachtung und Selbstvertrauen: 11 b, 12 a, 13 b, 14 c, 15 b, 16 a, 17 c, 18 a, 19 b, 20 c

SCHRIFTLICHER AUSDRUCK
Aufgabe 2 Brief an die Versicherung: 1 wenden, 2 Hergang, Ablauf, Verlauf o.ä., 3 gemäß/
entsprechend, 4 machen, 5 fehlte, 6 Anzeige, 7 damit, 8 gezogen, 9 Anspruch, 10 der Anlage/
(österreichisch auch: Beilage)

Test 7 GI
LESEVERSTEHEN
Aufgabe 1
Der Kaffee - eine kleine Kulturgeschichte: 1 Wirkungen/Auswirkungen o.ä., 2 Nutzen/ProfiWorteil,
3 auseinandersetzen/beschäftigen/befassen, 4 ÄnderungNeränderung o.ä., 5 Einfluss, 6 konzent-
rieren, 7 Entstehung/Gründung/Einrichtung/Errichtung o.ä., 8 fungierte/diente, 9 gegenteilige/ent-
gegengesetzte, 10 Folge/Konsequenz
Aufgabe 2
1. Zustimmung zur Aussage des Artikels: Text A: teile völlig Martin Hechts Ansicht/folge seiner
Argumentation, Text B: -, Text C: Recht haben Sie, wenn Sie schreiben/So weit, so gut und völlig
einverstanden, Text D: stimme ... vorbehaltlos zu
2. Widerspruch gegen die Thesen des Artikels: Text A: -, Text B: -, Text C: muss ich nachdrücklich
widersprechen/widersprechen alle Umfragen/Da liegen Sie völlig falsch, Text D: -
3. Beispiele aus der eigenen Erfahrung des Leserbriefschreibers/der Leserbriefschreiberin für Martin
Hechts Thesen: Text A: Diese bittere Erfahrung musste ich selbst machen: keine Hilfe vom Chef,
Text B: konkretes Beispiel aus der eigenen Berufserfahrung; wurde von Teamkollegen "geschnit-
ten": Chefs waren keine Hilfe, Text C: -, Text D: mit Beispielen aus meinem persönlichen Arbeits-
leben untermauern/Das ist mir schon x-mal vorgekommen.

172
q 08 'B 6G 'p 8G 'B LG 'B 9G 'q SG 'p VG 'q 8G 'B GG '::> ~G :JIB>(8IPUf/JSq/BS JOII Js8u'r;I
8 aqe6!nv
"lLP1M88 lBLj U8q8l" 8i\llBlllul :PuBILj::>sln80
/,,8IB8P1SlI8Lj>juBILj::>S 8puns86un u8686 SS:3-0-S" 8i\llBlllUI :U81M :a lxa.l '- ::) lxa.l '- :8 lxa.l
'- :V lxa.l :JLpnSJB8r3W WB/qOJd Sr3p uB8B8 UBII/Jr3lpu/ pun UBWL/r3Ugr3W UBL/OIIJr3r3JsUOII 8unuuBN '9
- :a lxa.l 'U8WLj8U Lj::>n,ldsuv ul 8JI1H 8118U01SS8J0,ld::) lxa.l 'U8Lj::>nsJnB u86010Lj::>ASd
,l8PO lZ.lV U8P :8 lxa.l '- :V lxa.l :uBPIB/ uB8unJQJs-sS3 Ur3 BIP 'UBUOSJBd Jm B8mL/OSJr3Ci 'p
- :a lxa.l '- ::) lxa.l "B'n U8U01SS8,ld80 's8l8qB10 '>j::>n,lpLj::>OLjlnlg :u86un>juB,l>j,l88610::l 8Lj::>sILj::>
-Asd pun 8Lj::>II,l8d,lQ>j:8 lxa.l '- :V lxa.l :pBL/pUnSB8 BIP jnr3 uB8unJQJs-ss3 UOII uB8un>(JIMSn'r;l E
- :a lxa.l '6unpu8Mn z pun 8q81l UB J,lBp8g 'U8>j::>BnB
-,l86unLj818H '6Un,lLjBN ,l8p 6un,l8618MJ8A 'U8SS:3 U8ijBLj6uBMZ wnz 6un618N ::) lxa.l 'u86un,lQlS
(8118UOW,lOLj) 8Lj::>11.l8d,lQ>j'u861,llIBLj::>1818 ,l8lUn >j::>n,lO '8111WB::I,l8p ul 8w8lqO,ld 'ILjOt86:j..l8MlsqI8S
S86Ul,l86 :8 lxa.l 'U8Lj::>IIPU86nr UOi\ u86unI18lS,l0A 8Lj::>sIBJ 'SSBLjlsqI8S 'lI8Lj,l8Lj::>ISUn
'ILjOt86:j..l8Mlsq8S S8PUI86uBW :V lxa.l :uBjnJJONBL/ uB8unJQJs-ss3 BIP 'UBJ0J>tr3d BL/O//uQSJBd 'e:
ll8M8POV\l 'u8Lj::>O,ldsuV U8Lj::>llijBLj::>SII8S86 'U8IB8P1SlI8LjUQLj::>S UOi\ >j::>n,lO :a lxa.l '- ::) lxa.l
'l18M U8Lj::>lllS8M ,l8P ul lI8Lj>juBILj::>S ,l8W8,llX8 IB8P1SlI8LjuQLj::>S :8 lxa.l 'ijBLj::>SI18S88 ,l8,l8SUn
ul IB8PlslI8LjuQLj::>S S8Lj::>SllSIIB8,lUn lSLj::>QLj:V lxa.l :uB8unJQJs-ss3 UOII UBL/0r3SJn BL/OI/Yr3L/OSI/BSB8 'l
~ aqe6!nv
6un:j..lOMlUB,l8A O~ '6B,llI8g 6 "~ro l6u?,lP86
/u86unMz86 8 "?'O U8lSLj::>QLj/U8l8Q,l6 L ',lLjBJ88 9 '6unlI8,lq,l8A S 'lLj::>8ILj::>S88 V '6818g/S18MLj::>BN
/S18M8g 8 'ijo/61Jn?Lj G "?'O 6unUJ8nU:3/6un6Bf,l8N6unq8,l:j..l8A ~ 7Jr3/dspBqJ'r;I Wr3 8ulqqoW
~ aqe6!nv
N3H3.lS~3A3S31
U8ULj::>8,l0 ~ 'lSB,llU0>lfZlBSU8688 /Lj::>n,lds,l8P1M 6 '6unJJBLj::>sqV 8 'U8,l816B6u8/U8Zl8SUI8 L 'U8Zl8S 9
'(8)IIB::I S 'lLj::>BW86 >j::>n,lpul:3 V 'U8WLj8U118l 8 '>j::>n,lpsnv G '8PU8M ~ :UBJBUpJOB8q'r;l UBP Ur3 j81J8
~ aqe6!nv
>l8nt:lOSnV t:l3H811l.::llt:lH8S
o OG 'q 6 ~ '::>8 ~ 'q n '::>9 ~ 'q S ~ 'q v~'::>8 ~ '::>G ~ 'B ~ ~ :8U/Jr30-JBWBJU/
~ aqe6!nv
6l+Lj::>IIJdslIBLj,l8lUn 0 ~
'S8,lLjBfsu8q8l 'SG S8p 6unpu811oA ,lnz slq 6 'll?Lj,l8 P186,l8PU1>l SBP 8 'n:3 ,l8p 861,lQLj86uBSlBBlS L
'lI8PUBLj 6B,llUBn8N u8ul8 wn Lj::>ls S8/l118lS 6B,lluBn8N u8ul8 UBW 9 '8SSB>jU8111WB::I
,l8P 8,lBlnw,l0::l/8>j::>n,lp,l0A S "?'O ,l86Ul,l86/,l861,lP81U V 'lLj81z8Q P186,l8PU1>l U18>j 8 'n:3 ,lnz :j..lQLj86;n:3
,l8p P8!16l1V\l lSI G 'U8SS1Ull?Lj,l8A U8,l?lllwBJ U8p Ul u86un,l8pUV ~ :BSSr3>(P/B8JBpuI)f JBp PW L/Of/JdSB8
.. ~ aqe6!nv
N3 H3.lS~3A~QH
o 08 'B 6G '0 8G 'q LG 'q 9G 'B SG '0 VG 'p 8G 'B GG 'q ~G ,podS L/OJnp Jlj 81JS/B8
8 aqe6!nv
- :a lxa.l 'u86,los u86unI18:j..l8i\U8qB6JnV pun U8,lnl>jn,llS 8,lBI>j ,lOt U8SS0W sJ8Lj8 ::) lxa.l 'u8nBq
-JnB ll8MU8688 8lBi\I,ld/U8lIBLj::>SqB SSn1Lj::>slsU810 Lj::>BU/u8618lssnB :U81Lj8Jdw8 pU86Ul,lP :8 lxa.l
'- :V lxa.l :UBUOSJBd BJBPUr3 Jm uPBqIBJL/OSjBpqJBSB7 JBP/SJBqfBJL/OSjB/JqJBSB7 SBP B8f//L/OSJr3Ci '9
- :a lxa.l - ::) lxa.l 'ZlBldslI8q,lV U8P 8l18SLj::>8M pun 8l6!puO>j Lj::>1:8 lxa.l '- :V lxa.l
:UBJJf3L/JB/\BUB81B Sr3P Jm UIJBqIBJL/OSjBIJqJBSB7 JBP/SJBqIBJL/OSjBpqJBSB7 SBP uB8unJB8fOjSsn/L/os 'p
'3SSO'H:::JSSEINnSQ'
LÖSUNGSSCHLÜSSEL

HÖRVERSTEHEN
Aufgabe 1
Klassenfahrt nach Deutschland: 1 Flexibilität, 2 zu experimentieren/zu entdecken, 3 ein Zylinder
(eines Automotors), 4 einen wunderbaren Blick/eine wunderbare Aussicht (auf München) o,ä"
5 Weihnachtsmarkt/Christkindlmarkt, 6 Suppe ohne Salz, 7 märchenhafte Architektur, 8 wie ein
Museum der deutschen Geschichte, 9 das Grab der heiligen Gisela, 10 Kulturreferat der Stadt
Landshut
Aufgabe 2
Studium: 11 a, 12 c, 13 c, 14 a, 15 a, 16 a, 17 c, 18 c, 19 b, 20 a

SCHRIFTLICHER AUSDRUCK
Aufgabe 2
Brief an den Schulleiter. 1 zu machen, 2 Bedauern/Leidwesen, 3 trotz/ungeachtet/entgegen,
4 gezwungen/veranlasst o,ä., 5 als, 6 nachdem, 7 mit, 8 in der, 9 Wenn, 10 davon

Test 9 GI
LESEVERSTEHEN
Aufgabe 1
Vom Duzen und Siezen: 1 klar/eindeutig/einfach o,ä" 2 siezen, 3 Lauf(e)Nerlauf(e), 4 Ausdruck,
5 Festlegung/Regelung/AussageNorschrift/Empfehlung o,ä" 6 entscheiden/bestimmen, 7 spiegelt,
8 sensibel/empfindsam/feinfühlig o,ä" 9 Individuum/einzelnen Menschen/Einzelmenschen,
10 Einflüsse
Aufgabe 2
1, Anlass der Entstehung des Buches: Text A: -, Text B: Tagung der Universität Passau, Text C:
Abschlussbericht des deutschen Teams einer internationalen Vergleichsuntersuchung, Text D: -
2, Schwierigkeitsgrad der Lektüre: Text A: -, Text B: wegen des wissenschaftlichen Fachjargons für
Laien nur schwer lesbar, Text C: -, Text D: -
3, Stellungnahme der verschiedenen Buchautoren zum bisherigen Sozialstaat: Text A: der heutige
wuchernde Sozialstaat sei unsozial/die alte Sozialpolitik sei überholt, Text B: -, Text C: kritisieren
viele Maßnahmen/gesetzliche Änderungen des bisherigen Sozialstaats, Text D: es habe wenigstens
ein soziales Netz gegeben, das einen auffing, erklärt der Autor anerkennend
4, Eingehen auf die Folgen des Wertewandels für das Leben der Einzelmenschen: Text A: -,
Text B: Konzept für persönliche Lebenslagen/Perspektiven für die Lebensplanung von
Jugendlichen, Text C: -, Text D: zeigt die katastrophalen Folgen für den Einzelmenschen
5, Persönliche Stellungnahme der Buchkritikerin Christiane Witt zur Aussage der Autoren: Text A:
So verkommt leider nach meinem Dafürhalten bei Kappeier das Soziale zum Abfallprodukt der
Wirtschaft, Text B: -, Text C: in meinen Augen höchst erfreulich, Text D: -
Aufgabe 3
Ruhestand - gibt es ein Leben nach der Arbeit: 21 c, 22 a, 23 c, 24 d, 25 b, 26 a, 27 c, 28 d,
29 a, 30 c

HÖRVERSTEHEN
Aufgabe 1
Gespräch mit dem Ernährungsberater: 1 Übergewicht, 2 sie sind fettärmer o,ä" 3 etwas
faul/bequem beim Kauen, 4 Vitaminen und Mineralstoffen, 5 der Energiebedarf, 6 wenig/nicht zu viel
Fett verwenden o,ä" 7 Vitamin D, 8 das Durstgefühl, 9 viel/ausreichend Bewegung (an der frischen
Luft), 10 nichts/sie ist kostenlos/gebührenfrei/gratis
Aufgabe 2
Psychische Erkrankungen im Arbeitsleben: 11 b, 12 c, 13 c, 14 b, 15 a, 16 b, 17 b, 18 c, 19 b, 20 a

174
JnBJBp 0 ~ '9PU9M 6 'fJLjm95 8 'zu9nb9suoW95lO::l L '9P9t:j 9 'puBls9q S 'm~w95/Lj8BU "\7'+?l!IB9t:j
J9P/l!9>jLj8!I>jJ!M (J9p) 8 '5unUJ9nU3 2: 'Lj8BJdslU9/+48!JdslU9 ~ :oJ()qes/e8 Sr3P Ur3jefJ8 ~ aqe6!n'1
>t:)n~osn'1 ~3H:)Il.L:II~H:)S
q 02: '8 6 ~ '8 8 ~ 'q L ~ 'B 9 ~ '8 S ~ 'B "\7~ '8 8 ~ 'B 2:~ 'q ~~ :wepeqJr3p/IV UOII UO/fr3l1/fO/IV
~ aqe6!n'1
'~ro J95,U9M 9>jU9198 9iP U9lsBI9q 91S0 ~ 'u9lu9wn5N
U9Lj8S!U!Z!P9W l!W 6 'S.ln>jIB!Z9dS W9U!9 UI 8 'pu95!LjnJ9q 9>jJ!M/>pnJp:j.nIS pun U9J\.l9N l5!LjnJ9q L
'qB SS9JlS lnBq pun pU959JUB +>1J!M/5unq919S pun l!9LjU9Lj8!1595snv 9 "?'O 5uB5snv U9Lj8!15?l
wnz l5u!MZ S "?'O JnlBN 9!P U! 95r:msnV"\7 "?'O U9JLjm 5un5u9JlSUBJ9qn nz/u9lsBl9q W9JlX9 8 '5un5
-9M9g 19!/\/5un59M9g PU9Lj8!9JSnB 2: 'JnBIS!9J>i pun ZJ9H 19lsBI9q ~ :j'ZJr3Snr3H wep pw L/arpdse9
~ aqe6!n'1
N3 H3.lS~3A~QH
q 08 'B 62: '8 82: 'q L2: 'p 92: 'B S2: '8 "\72:'p 82: 'q 2:2:'8 ~2: :uewe7 seßur3/sueqe7
8 aqe6!n'1
(ijBLj8SfJ!M J9p U! qJ9M9qn9M J9J9lnBIun 9!M) U9pJ9M ijBJls9q fJBLj 9llloS
:0 lxa.l '- ::) lxa.l 'U9Lj95Jo/\ u9595BP Lj8!llLj8!J95 9llioS UBW :8 lxa.l 'U9qBLj 9510:::lJnz ssnlLj8Ssnv
~95uBlsU9q91 U9U!9 9lliOS :'1 lxa.l .'Jepu()s-ßu/doO efJL/()j1eq() ue6eß uewL/r3ugr3/IV UOII ßr3/L/asJo/l 'q
- :0 lxa.l 'lLj8!U S9!P lLj9!Lj8S95
J9P!91 'U9J9mO>j;\oq U9fJBfJodS 95!1@UB5u!dop U9ll10S U9!P9V\1 pun J9nBLj8snz ::) lxa.l 'U9JBJls9q
5unlLj8B9qlLj8!N Lj8Jnp U9fJBfJodS U9l9pJLj?J955u!dop 9!P/U9Zl9S JLj9M Jnz 5u!doO SBP u9595
Lj8!S u9lllos/lLj8BV\I 9Jn9Lj95un 9U!9 U9n?Lj :8 lxa.l '- :'1 lxa.l :ue/pe/IV pun Jenr3L/asnz Jep el/08 'P'
- :0 lxa.l 'Lj8!ll!9LjU!9 lLj8!U 'lqBLjPUBLj95 Lj8!IP9!Lj8SJ9lUn JLj9S pUBl nz
PUBl uo/\ ::) lxa.l '- :8 lxa.l 'lqBLjPUBLj95 Lj8SBI 9S!9M1!9l U9pJ9M U9110JlU0>i'lLj891Lj8SJLj9S UJ9PU?1
U9Lj8UBW U! fJ9!Uoq>junJ :'1lxa.l :(wepurn ueJepur3 u/) /r3UO/fr3Wefu/ UeI/OJfUo>jßu/doo nz ßunu/e/IV '8
Ilo/\uU!S pUls pun fJLjm95Lj8Jnp
5!g?WI959J U9pJ9M U9110Jlu0>i :0 lxa.l '- ::) lxa.l '- :8 lxa.l 'U9zuBlsqns u9lwwqS9q Lj8BU Jnu
u9Lj8ns 9Jn9110JlU0>i 'PU9Lj8!9JSnB ILjBZUV :'1 lxa.l :PUr3/L/aSfneo u/ UeI/OJfUo>jßu/doo nz ßunu/e/IV 'e;
- :0 lxa.l '- ::) lxa.l 'fJ9!lU9W!J9dx9 U9zuBlsqns U9U9loqJ9/\ l!W 5!U9M
zUB5 pun S5UBJUBJnu :8 lxa.l '- :'1lxa.l :u/emwßu/doo UOII eWL/r3uu/3 Jep pw ueßunJL/r3j13 eueß/3 '~
~ aqe6!n'1
zU9nb9sUow5unJ9510JssnILj8s/5unJ9510:::l 0 ~ 'S!9Jd 6
'9119lS 8 'u9ln9qsnB L '9WLjBUU\f/9WLjBUJ9qn 9 '5unJdsJn/uu!59g/5uBJUV S '5unuu9u9g/5unu
-Lj8!9Z9g "\7 'fJLjm 8 'll9ZJnMlu9 2: '5UnJLjHjJ3 ..~ :snws/wnsuo)f Jeß/WJQjU/9 J9pO +Ir3j/9//I el/eJn+ln)f
~ aqe6!n'1
N3H3.lS~3A3S31
18 O~lsal
(5BILj8S)lBt:j 0 ~ 'UO/\BP 6 "?'O
lBLj l!9>j5!lI08/9qBLj 5unlI98/ll!5/9lI95 8 '95BJ:::l/95BJJLj8BN L "?'O lLj8SBJJ9qO JLj9W/J9lLj8SBJJ9qO 9
'9lLj8BW WBs>jJ9wJnB /S9!MU!Lj S 'Lj80U "\7'U9g9!1 8 'J9p uo/\ 2: 'WnJOM ~ :wn/p/sfjJd/eZI/Od Sr3PUr3je/J8
~ aqe6!n'1
>t:)n~osn'1 ~3H:)Il.L:II~H:)S
'3SSO'H:JSSElNnSQ'