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Universität „Džemal Bijedić“ in Mostar

Fakultät der humanistischen Wissenschften

Abteilung für Germanistik

Studienjahr 2019/2020

Unterischtsfach: Glottodidaktik

SEMINARARBEIT
Thema: Stufenbezogene Konzepte von Fremdsprachenuntericht

Mentorin: Studentin:

dr. sc. Anisa Trbonja-Omanić Amra Elezović

Mostar, Dezember 2019


Inhaltsverzeichnis

1.Einleitung.............................................................................................................................................. 3
2. Der historische Hintergrund des Fremdsprachenunterrichts seit dem Mittelalter ............................ 4
3. Zur Geschichte ausgewählter Lehr und Lehrnkonzeptionen............................................................... 6
4.Universalkonzepte im Fremdsprachenunterricht ................................................................................ 9
5. Landeskunde und interkultureller Unterricht ................................................................................... 10
6. Zur Förderung der sprachlichen Handlungsfäigkeit im Fremdsprachenunterricht ........................... 12
7. Stufenspezifischer Fremdsprachenunterricht ................................................................................... 13
8. Schlusswort........................................................................................................................................ 15
9. Literaturverzeichnis .......................................................................................................................... 16
1. Einleitung

Diese Seminararbeit besteht aus sechs Teilen. Im ersten Teil dieser Arbeit wurde der
historische Hintergrund seit dem Mittelalter beschrieben.

Die wichtigsten Sprachen wurden erwähnt, bzw. was nach dem Untergang des Römischen
Reiches genauer passiert ist.

Der zweite Teil befasst sich mit der Geschichte des Lers und Lernkonzeptes. Die
Reformbewegung in Europa wurde mit ihren Verträtern genauer gezeigt.

Der dirtte der befasst sich mit den Universalkonzepten des Fremdsprachenunterrichst. Der
vierte Teil befasst sich mehr mit den Fächern, die dazu gebracht haben, dass der
Fremdsprachenunterricht bei den Lernenden erleichtert wird. Durch das Lernen
unterschiedlicher Kulturen, dieses Landes, wo die Sprache gesprochen wird, fällt es den
Schülern leichter, auch diese Fremdsprache anzueignen.

Der fünfte Teil beschreibt die Förderung der sprachlichen Handlungsfäigkeit im


Fremdsprachenunterricht.

Im sechsten Teil wurde der stufenspezifischer Fremdsprachenunterricht erwähnt, was wichtig


beim Lehren und Lernen einer Fremsprache ist.

Im siebten Teil folgt eine kurze Darstellung der gesamten Arbeit.

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2. Der historische Hintergrund des Fremdsprachenunterrichts seit dem
Mittelalter

Wenn die Rede von den ersten Fremdsprachenunterricht ist, dann kann man sagen, das es
seine frühen Wurzeln schon im Mittelalter hatte.

Laut Weingarzt ( 2003) beginnt der schulische Fremdsprachenunterricht im Mittelalter mit der
systematischen Einführung des Lateinischen. Im Jahre 793 beauftragt Karl der Große Alkuin
aus York, den gesamten Klerus mit der Gründung von Schulen. Somit entstanden zwei
wichtige kirchliche Institutionen, die als Lehranstalten dienen sollten. Das waren Bistümer
und Kloster .

Aber nach dem Untergang des Römischen Reiches bleibt nur die Kirche für den Neubau eines
Bildungswesens da.

Weingarzt (2003) nach war Latein einen Status der mündlichen und schriftlichen
Kommunikation. Sie hatten alle Mittel mit denen man einen Unterricht führen könnte, aber an
den didaktische Wert der Bücher und auch der unterrichtliche Vorgangsweise, sollte noch
gearbeitet werden.

Eine Seltenheit waren die griechischen Dichter und Denker, auch neben der lateinischen
Sprache kam auch die griechische dazu.

Besonders in der Zeit des Humanismus und der Reformation nimmt die Bedeutung des
griechischen wesentlich zu.

Nach Weingarzt (2003) wird Ende des 15.Jahrhunderts in protestantischen Landesteilen und
auch in christlichen Scuhlen auf Luthers Anregung Griechischunterricht abgehalten, damit
der Unterricht in den Originaltext zugreifen kann.

Laut Weingarzt (2003) gewinnen die Landessprachen in der 2.Hälfte des 16. Jahrhunderts,
wegen der Entstehung der Nationalstaaten an Bedeutung.

Der Unterricht in der Muttersprache wurde bevorzugt. Die erste Fremdsprache war das
Französische, der Grund warum das Französische immer mehr in Deutschland gesprochen
wurde, waren u.a. die Religionskriege und die Reformationen.

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Aber der Adel war mit den traditionellen Bildungsinhalten und den Erziehungszielen ziemlich
unzufrieden, stand neben den praktischen Fächern waren folgende Sprachen an erster Stelle:
Französisch, Italienisch, Spanisch und Englisch.

Laut Weingarzt (2003) war 18. Jahrhundert das Französisch in ganz Deutschland verbreitet.

Die Lehrkräfte waren auslädisch und bedienten sich mit den schon vorhandenen Büchern.

Was das Englisch als Fremdsprache angeht, kamm es erst später zum Vorschen. Im Jahr 1686
wurde Englisch erst an der Universität Greifswald angeboten, bevor der Etablierung in Jena
und Leipzig.

Weingarzt (2003) nach, die napoleonische Ära diente lediglich dazu, dass das Französische
verschwindet. Jetzt tritt wieder das Lateinische an die erste Stelle, darauffolgende Sprache
war das Englische.

Eine neusprachliche Reform wurde im Jahre 1882 diskutiert. Im Vordergrund sollte mehr die
Phonetik anstatt der Grammatik und Übersetzung stehen. Die Reform wurde nicht in allen
Schulen durchgezetzt.

Zu dieser Zeit wurde das Deutsche Reich neugegründet, besonders mit beginn des Ersten
Weltkriegs,ob man die Feindessprachen überhaupt unterrichten sollte.

Mit den Nationalsozialisten 1937/38, haben entschieden das Englisch Erst-und


Hauptfremdsprache gelten sollte, Latein war die zweite Fremdsprache. Französisch war im
Wahlbereich und konnte gegen Spanisch oder Italienisch ausgetauscht werden.

Spezielle Lehrpläe für diese Fächer wurden nicht erstellt. Im Altsprachlichen Gymnasien
wurden noch Latein, Griechisch und Englisch gelenrt. Das Englische hatte für die NS einen
wirtschaftlichen Hintergrund.

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3. Zur Geschichte ausgewählter Lehr und Lehrnkonzeptionen

Nach Borgwardt/ Enter/ Fretwurst/ Walz, (1993:11) entstand der Fremdsprachenunterricht


aufgrund ökonomischer, politischer oder kultureller Notwendigkeiten zunächst als
Privatunterricht lange vor seiner Einführung als Unterrichtsfach in der Schule.

Dieser Unterricht ist schon Jahrtausende alt. Früher wurden Sprachen mittels mündlicher
Konversation oder Textanalysen gelehrt und gelernt.

Die Sumerer, Ägipter, Römer und die frühmittelalterlichen Gelehrten bevorzugten eine Art
eine Art der direkten Methode.

Wie schon erwähnt, Fremdsprachenunterricht erteilten in erster Linie Privatlehrer


(Muttersprachler), oder ein längerer Aufenthalt im Ausland wurde genutzt.

Von der Renaissance bis zum 18. Jahrhundert gilt Latein, Griechisch und Arabisch als lingua
franca, (vgl. Borgwardt / Enter / Fretwurst, Walz, 1993:11).

Diese Sprachen wurden mittels geschriebener Texte gelernt, bzw. „klasischer“ Texte wie die
Bibel. Grammatik wurde durch die Textinterpretatiton betrachtet; Latein, Griechisch und
Arabisch waren die Sprachen der Theologie, Philosophie, Literatur und Naturwissenschaften.

Erst mit dem Beginn des 19. Jahrhunderts, gewann die Grammatik an Bedeutung, besonders
war sie in den Werken deutscher Sprachlehrer ersichtlich, einige von denen waren :
Seidenstücker und Plötz.

Dann folgte eine Refombewegung in Europa und den USA bei denen die Natürliche Methode
sehr verbreitet wurde. Neue Gedanken und Prinzipien für das Fremsprchenlehren und lernen
wurden von O. Jespersen, H. E. Palmer, H. Sweet entwickelt.

Im Lehren und lernen besteht die Haupttendenz von Fremdsprachen in Gegenwart darin, aus
der Vielzahl der angebotenen methodischen Konzeptionen auszuwählen und somit die
Erfahrungen und Erkentnisse der unterschiedlicher Methoden in praktischer und teoretischer
Hinsicht zu kombinieren und die eigene Entscheidung auf dieser Grundlage und in
Abhängikeit von den zu verwirklichenden Zielen zu treffen, (vgl. Borgwardt / Enter /
Fretwurst, Walz, 1993:11).

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Was wichtig zu erwähnen ist, dass men einige Strömungen (=methodische Konzeptionen)
herauskristallisieren, , (vgl. Borgwardt / Enter / Fretwurst, Walz, 1993:11), eine
Klassifizierung der Konzeptionen erfolgt meist mit der Abhängigkeit von den für die
Einteilung zu grunde geltgten Kriterien.

Einige davon sind:


 nach dem im Unterricht vorherrschenden stoflichen Aspekt:
die lexikalische und die grammatische Methode;
 nach den dominierenden logischen Kategorien:
die synthetische und die analytische Methode;
 nach dem bestimmten Könnenziel des Fremdsprachenunterrichts:
die mündliche Methode und die Methode des Lesens;
 nach der Nutzung, bzw. dem Ausschluß der Muttersprache
die Übersetzungsmethode, die Natürliche Methode, die Direkte Methode;
 nach den bei der Arbeit an der Sprache dominierden Verfahren;
die audio-visuelle Methode, die audio-globale Methode;
 nach dem Prinzip der Darstellung des Materials:
der lehrbuchfreie Unterricht, der lehrbuchgebundene Unterricht;
 nach ihrem Begrüder:
die Berlitz-Methode, die mit den Namen von Comenius, Gouin, West, Lado,
Bloomfield, Guberina, Lozanov, Krashen, Curren, Asher, u.a.verbundenen
metodischen Konzepte;
 nach den in Unterricht vorherschenden Lernstrategien:
die aktive Methode, die rezeptive Methode, die Hör-Sprech-Methode, die Lese-
Schreib-Methode; Total-Physical Response Methode, Monitor Theory
 nach dem Platz, den Lehrer und Schüler im Unerricht einnehmen:
The Sillent Way Community Language Learning;
 nach dem Grad der aneignungsfördernden Elemnte:
die Suggestopädie-Methode, the Humanistic Aproach.

Die o.g. Methoden waren nur ein Teil der bestehenden, unter diesen lassen sich noch zwei
sehr wichtige hervorheben:

 die bewußte Methode


 die intuitive Methode

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Ihre Bezeichnung liegt mit der Verbindung zu den psychischen Prozessen der Aneignung und
der Beherschung einer Sprache, (vgl. Borgwardt / Enter / Fretwurst, Walz, 1993:12)

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4.Universalkonzepte im Fremdsprachenunterricht

Sabo ( 2017: 21) nach werden Universallkonzepte im Fremdsprachenunterricht als


Unterrichtskonzepte verstanden.

Ihr Muster und die Erkentnisse aus der Sprachforschung haben einen sprachenübergreifenden
Charakter sowie einen universaldidaktischen Anspruch.

Mit dem sprachübergreifenden Charakter und einem universallen Anspruch impliziert man
dass bsw. Ein Konzept – ein Unterrichtskonzept im Unterricht des Englischen, Deutschen,
Kroatischen u.ä. als Fremdsprache anwendbar ist.

Nach Sabo ( 2017:21) gilt das selbe für Modelle des Fremsprachenlernens und lernens sowie
für didaktisch-methodische Unterrichtsprinzipien und Unterrichtsszenarien .

Was die Universallkonzepte angeht, sind das lediglich alle Lehr und Lehrnkonzepte, Lehr und
Lehrnmodelle sowie Lehr und Lehrprinzipien, die sich in der allgemeinen Methodik und
Didaktik der Sprachvermittlung beim Lehren und Lehrnen von zwei oder mehreren
Fremdsprachen verschiedener Sprachfamilien anwenden lassen.

Prinzipien und Universallkonzepte basieren auf den Theorien des Lernens sowie auf den
Fremd und Zweitsprachenwerbstheorien und werden als theoretische Grundlage für den
methodisch-didaktischen Universalkonzept erötet, (vgl. Sabo 2017: 21). Es gibt zwei Schritte
die befolgt werden:

 auf dieser Grundlage werden empirisch fundierte Prinzipien für einen


forschungsrechten Fremdsprachenunterricht diskutiert;
 didaktisch-methodische Unterrichtsszenarien folgen als beispielhafte
Umsetzung möglischer Universallkonzepte und Muster die in einem eigenen
Zusammenhang mit den didaktisch-methodischen Prinzipien stehen.

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5. Landeskunde und interkultureller Unterricht

Wenn Fremdsprache gelehrt und gelernt werden möchte, lernt man die am besten durch
die Kultur einer Sprache.

Im Mittelpunkt stehen die Vorbereitung der Lernenden auf interkulturelle Begegnung. Der
algemeinbildende Fremdsprachenuntericht in der Schule hat demzufolge, neben seiner
komunikativen und kongitiven auch eine interkullturele Funktion zu erfühlen.

Dem Lernenden soll er helfen, die Fremdkultur zu begreifen und auch einige „kulturelle
Identität“ besser verstehen zu können, (vgl, Borgwardt/ Walz 1993: 26).

Die Fremdsprache sollte von den Schülern als ein Teilbereich und eine Erscheinungsform
der Fremdkultur erlernt werden. Der Fremdsprachenunterricht sollte eine
Handlungskompetenz vermitteln, die sowohl den fremdsprachlichen, als auch den
fremdkurturellen Normen der jeweiligen Zielsprache angemseen ist.

Was die Stellung und Aufgaben der Landeskunde im interkurtulllen


Fremdsprachenunterricht angeht, nach Borgwardt/ Walz 1993:26, wurde beschrieben, dass
der Schüler durch den Fremdsprachenunterricht, die Sprache und Kultur ihm zunächst
weitergehend unbekannten Folkes, bzw. mehrerer Völker. Durch das lernen dieser
Sprachen , kann man auch Vergleiche und Parallelen sehen. Beim Lernenden bildet sich
durch das Vergleichen, eine interkulturelle Sensibilität, erweitert sich auch die
Umweltorientierung und auch sein geistiger Horizont.

Nach Borgwardt/ Walz 1993:26, bewegt sich der Schüler in einem Spannungsverhältnis
zwischen eigen und fremdkulturellen Erfahrungen. Dieser Prozeß hängt vom Bemühen
des Lernenden, die sprachliche Barrieren müssen und werden beseitigt.

Die Landeskunde ist ein intergrieter Bestandteil des Erlernens und Gebrauches der
fremder Sprachen. Die Landeskunde hat bestimmte Grenzen, Mittel und Ziele durch die
das Lernen fremder Sprachen erleichtert ist.

 Mittel der Landeskunde : das Können der Fremdsprachen wird im hören, sprechen,
lesen und schreiben manifestiert.

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 Zielfunktion ereicht man, sobald bei den Lernenden der Bildungsbedart befriedigt
ist.

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6. Zur Förderung der sprachlichen Handlungsfäigkeit im
Fremdsprachenunterricht

Für die Optimierung der didaktischen Schritte im Fremdsprachenunterricht gibt es


verschiedene Ansätze. Sie sind einerseits durch unser Verständnis von Unterricht, anereseits
durch unsere Vorstellung davon geprägt, was Sprache und Lernen sind und welches Modell
wir vom Sprachlernprozess haben (vgl. Feld-Knapp 2014a, b).

Dem Fremdsprachenunterricht im Sinne des kommunikativen Ansatzes liegt ein Sprachbegriff


zugrunde, der Sprache als soziales Handeln auffasst. Der sprachlichen Handlungsfähigkeit
wurde schon in der ersten sogenannten pragmatischen Phase der kommunikativen Didaktik
eine zentrale Rolle zugeschrieben, die Lernenden wurden auf den Gebrauch der alltäglichen
Kommunikation vorbereitet. Dabei wurden jedoch die sprachlichen Fertigkeiten häufig als
Kommunikationstechniken konzeptualisiert und im Fremdsprachenunterricht
instrumentalisiert ( vgl. Thonhauser 2008: 93).

Feld-Knapp (2014:246) nach wurde so für ihre Förderung das Konzept des
Fertigkeitstrainings erarbeitet. Die sprachlichen Fertigkeiten wurden im Sinne dieses
didaktischen Modells nach den unterschiedlichen Modalitäten des Sprachgebrauchs
(mündlich-schriftlich/ rezeptiv-produktiv) aufgeteilit, dabei wurden aber die einzelnen
Fertigkeiten jeweils für sich betrachtet und dementsprechend im Unterricht meist isoliert
durch Wiederholung gefördert.

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7. Stufenspezifischer Fremdsprachenunterricht

Laut Bausch / Christ / Krumm (2007: 199) ist es wichtig diese Fragen bzw. Punkte zu
beachten:

a) Wann sollte mit dem Elernen einer Fremdsprache am sinnvollsten begonnen


werden?
Von der Entwicklung her ist es möglich Kindern ab etwa fünf Jahren
Fremdsprachenunterricht zu erteilen. Untersuchungen über einen anhaltenden
Vorsprung in der Fremdsprachenkompentenz gegenüber Kindern ohne früheren
Kontakt zu einer Fremdsprache zeigen, dass der Vorsprung nur dort nachweisbar war,
wo der Fremdsprachenunterricht fortgefügrt wurde. Der Vorsprung schien zu
verschwinden, wenn der Unterricht nicht weitergeführt wurde.
b) Wie soll der Unterricht ablaufen?
Der Fremdsprachenunterricht soll inhaltlich und in der Ausführung dem Alter der
Kinder angepasst ablaufen. Es soll in positiver Weise den affektiven Bereich pflegen,
damit die Kinder eine positive Einstellung gegenüber der Sprache und Kultur sowie
den Sprechern der betroffenen Sprache entwickeln, (vgl. Bausch / Christ / Krumm
2007: 200). Zugleich soll er dazu bringen, dass das Selbstvertrauen der Kinder wächst.
Um die Lernziele zu unterstützen und inhaltlich verständlich zu machen, soll der
Lehrer kindgerechts, mit den Händen greifbares Material, z.B. Handpuppen,
Haftbildelemente, Bastelsachen, usw., benutzen. Um interkulturelle Ziele zu fördern
und der Erzälfreude der Kinder gerecht zu werden, sollten authentischen Kultrurträger,
z.B. Lieder, Bücher, Geschichten, Spiele aus anderen Kulturkreisen, ihren Platz im
Fremdsprachenunterricht finden.
c) Wie viele Stunden, bzw. wie viele Unterrichtsphasen sollen wöchentlich
dargeboten werden?
Nach Bausch / Christ / Krumm (2007: 200), sollen die Unterrichtsphasen häufig,wenn
möglich täglich, und vor kürzer Dauer ( 15 oder 20) Minuten sein, um der Lehrkraft
Möglichkeite zu geben, die sprachlichen Inpulse in ständiger veriierender
Widerholung zu erteilen und um den Kindern zu ermöglichen, diese Inpulse intensiv
zu erleben. Dabei sollen die Sprechimpulse abwechselnd auch in anderen
Unterrichtsfeldern, z.B. Sport, Musi, Kunst, usw., in der Fremdsprache erfolgen.
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Dies gibt einer weniger geübten Lehrkraft die Chance, die Zielsprache nur für eine
kürzere Zeitspanne zu benutzen. Wegen der geringen Kontaktzeit mit der
Fremdsprache soll die Lehrkraft den Unterricht so viel wie möglich einsprachig in der
Zielsprache erteilen. Die mündliche, kommunikative Unterichstweise soll spiel und
handlunsorientiertes Arbeiten in fächerübergreifenden Themenkrisen ermöglichen.
d) Wer soll und kann unterrichten?
Am besten sollte die Klassenlehrkraft der Grundschulklasse den
Fremdsprachenunterricht übernehmen, damit die Fremdsprache mehrmals wöchentlich
in kürzeren Arbeitsphasen fächerübergreifend und immer dann eingesetzt werden
kann. Der Nachteil des Einsatzes einer Fachlehrkraft für die Fremdsprache liegt
Bausch / Christ / Krumm (2007: 200) nach in der Tatsache begründet, dass der
Unterricht dann immer 45 Minuten lang dauert, weniger oft und nicht
fächerübergreifend stattfinden kann. Natürlich soll die Lehrkraft die Fremdsprache
fließend sprechen und in der Methodik und Didaktik des frühen
Fremdsprachenunterrichst ausgebildet sein. Mangelt es der Klassenkraft noch an
entsprechender Ausbildung, soll eine Fachlehrkraft den Unterricht übernehmen,
obwohl das nicht der Idealfall sein kann.
e) Wie groß sollten die Klassen/ Gruppen sein?
Laut Bausch / Christ / Krumm (2007: 200) wurde das Phänomen Klassengröße in
Untersuchung als nicht bedeutungsvoll in Relation zu den Lernergebnissen der
Schüler gesehen. Aus der Praxis des frühen Fremdsprachenunterrichts weiß man, dass
die Schüler nur durch aktive Teilnahme an Sprachspielen, Rollenspielen, Quiz, Frage
und Antwortspielen in der Sprache wachsen können. Die Klassengröße hat somit
sicher eine Bedeutung, weil die Aufmerksamkeit des einzelnen Kindes in einer
kleineren Gruppe besser gefödert werden kann. Vor allem könnten schwächere Kinder
in einer kleineren Gruppe eher gefördert werden, damit sie Selbstsicherheit gewinnen.
f) Soll Lesen im Fremdsprachenunterricht der Grundschule eingesetzt werden?
Nach ein oder zwei Jahren Fremdsprachenunterricht in der Grundschule gab es
durchwegs positive Lernergebisse in Sprachfertigkeit, Hörverstädnis und sogar in
Leistung.

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8. Schlusswort

Die Aufgabe dieser Arbeit war es stufbezogene Konzepte im Fremdsprachenunterricht


genauer zu analysieren. In dieser Arbeit wurde erst der historische Hintergrund erläutert. Die
Arbeit beschreibt auch welche Sprache in Deutschland früher als lingua franca galt.

Dannach kommt die sogenannte „Einstufung“, bzw. es wurde durch die unterschedlichen
Methoden gezeigt, wie man das Fremdsprachenlernen erleichtern kann.

Die Landeskunde ist wie schon gesagt, ein wichtiger Bestandsteil beim Fremdsprachenlernen.

Durch diese Arbeit bin ich zu dem Faszit gekommen, das die Hälfte des Unterrichts dem
Lehrer gehört, er kann sein Wissen nur Teilweise an die Schüler übermitteln, aber wenn es um
eine Fremdsprache geht, ist es wie beim Sport, jeden Tag muss man seine „Form“ behalten,
ansonsten, gerät es in die Vergessenheit.

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9. Literaturverzeichnis

Primärliteratur:

 Borgwardt, Enter, Fretwurst, Walz (1993) : Kompedium Fremdsprachenunterricht,


Max Hueber Verlag, Ismaning

Sekundärliteratur:

 Sabo, Milica ( 2017) : Universallkonzepte im Fremdsprachenunterricht, Frank &


Time GmbH Verlag, Berlin
 Bausch / Christ / Krumm (2007): Handbuch Fremdsprachenunterricht, A. Francke
Verlag, Tübngen und Basel

Internetquellen:

 https://www.grin.com/document/45234 ( 10.12.2019.)
 https://www.academia.edu/31718681/Textkompetenz_und_Aufgabenorientierung_im_Fre
mdsprachenunterricht_In_Freudenberg-Findeisen_Renate_Hrsg._ ( 10.12. 2019.)

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