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28  |  Auslegung für Erdbeben nach EC 8

Dipl.-Ing. Sascha Heuß

Auslegung für Erdbeben nach EC 8


Workflow in der BauStatik von der Lastermittlung bis
zur konstruktiven Durchbildung der tragenden Bauteile
In der BauStatik stehen acht Module zur Verfügung, die jeweils bestimmte Teil­aufgaben
der Aussteifungsberechnung in der Erdbebensituation übernehmen. Der Arbeitsablauf,
das Zusammenspiel sowie die besonderen Leistungsmerkmale der einzelnen Module
werden im Folgenden beschrieben.

Vereinfachte Antwortspektrenverfahren

Lastermittlung Lastverteilung Bauteilbemessung


d ul
es M o
Standort/Nutzung S421.de Neu
• Erdbebenzone Mauerwerk-Wand
• Untergrundverhältnisse
• Bedeutungskategorie
S811.de S443.de
Aussteifungssystem Stahlbeton-Aussteifungswand

er ung
S033.de U412.de Er weit
Erdbeben-Ersatzlastermittlung Stahlbeton-Stützensystem

r ung r ung
S820.de Er weite S821.de Er weite
Holz-Aussteifungssystem Holz-Wandscheibe
Tragwerk
• Massen er ung
• Steifigkeiten S822.de Er weit
• Duktilität • Steifigkeiten Holz-Deckenscheibe

Überblick

Eine Gebäudeauslegung gegen Erdbeben ähnelt in den Der Hauptunterschied zu einer Auslegen gegen Wind­
wesentlichen Bearbeitungsschritten der Aussteifungsbe­ lasten ist die Tatsache, dass die anzusetzende Last nicht
rechnung für Windlasten. nur vom Standort, sondern auch von der Beschaffenheit
(Masse, Steifigkeit, Duktilität) des Tragwerks abhängt. So
Zunächst ist die gesamte Erdbebenlast auf das Gebäude zu ist es denkbar, dass nach erfolgter Bemessung, die Annah­
ermitteln, danach wird die Last in der Regel über die Decken men zu den Massen und Steifigkeiten für die Lastermittlung
auf die einzelnen aussteifenden Bauteile verteilt. Am Ende korrigiert werden müssen. In diesem Fall ist ein weiterer
stehen die Überlagerung mit den sonstigen Beanspru­ Rechenlauf erforderlich, um Annahmen und Bemessungs­
chungen und die Bemessung der einzelnen Bauteile. Dabei ergebnisse in Einklang zu bringen.
sind zusätzliche Einwirkungskombinationen zu bilden und
es ist materialseitig mit abweichenden Teilsicherheitsbei­ Die Übernahmefunktionen der BauStatik (Lastabtrag, Ein­
werten zu rechnen. Zusätzlich bestehen bauartabhängig zelwertübernahme, Eingabewertübernahme) ermöglichen
unterschiedliche Anforderungen an die konstruktive Durch­ in diesem Zusammenhang ein effizientes und zielgerichtetes
bildung der Bauteile. Vorgehen.

mb-news 4|2014
Auslegung für Erdbeben nach EC 8  | 29

Lastermittlung mit S033.de Massen


Die Massenermittlung erfolgt mit den automatisch ermit­
Leistungsumfang telten Eigenlasten der im Kapitel „System“ definierten Bau­
Das Modul S033.de ermittelt geschossweise die horizontalen teile (Decken, Wände, Stützen) und den zusätzlichen Lasten
Erdbebenersatzlasten aus den Massen und die Grundschwing­ (Ausbau, Verkehrslasten, etc.), die im Kapitel „Belastungen“
zeiten des Bauwerks. Zusätzlich kann ein Windlastvergleich einzugeben sind. Dabei werden die Massen aus Wänden
nach DIN EN 1998-1, 4.4.1(2)a) [1] durchgeführt werden. und Stützen je zur Hälfte den darüber- und darunterliegen­
den Decken zugeordnet.
Es werden Bauwerke behandelt, die gemäß DIN EN 1998-1,
Tab.4.1, Zeile 1 [1] zu berechnen sind, d.h. Bauwerke, die Folgende Kombinationsregel ist hierbei zu verwenden:
sowohl im Grund- als auch im Aufriss die Regelmäßigkeits­
kriterien erfüllen. Die Einhaltung dieser Kriterien wird vor­ 1
𝑀𝑀 𝑀 �� 𝐺𝐺�� ⨁ � �E� ∙ 𝑄𝑄�� � (3)
ausgesetzt und nicht durch das Modul geprüft. 𝑔𝑔
mit 𝐼𝐼
Die Berechnung der Erdbebenersatzlasten erfolgt auf der 𝐼𝐼E =
3,64
g 1 + Erdbeschleunigung∙ 𝐸𝐸𝐸𝐸
Grundlage eines in den Baugrund eingespannten Mehr­ ℎ� ∙ 𝐺𝐺𝐺𝐺
Proj.Bez mb BauStatik
massen­ schwingers. Die Massen werden in denSeite Decken­ 1
Position 𝑇𝑇� = 2 ∙ √d
033.de
ebenen konzentriert angenommen. Die Steifigkeiten der Der Kombinationsbeiwert errechnet sich zu:
Datum 12.06.2014 mb BauStatik S033.de 2014.020 Projekt Beschreibung
Aussteifungselemente werden für Wände und Stützen aus 𝑇𝑇A ≤ 𝑇𝑇 𝑇 𝑇𝑇B
Mauerwerk oder Stahlbeton programmseitig ermittelt oder ψEi = φ ∙ ψ2i 𝑇𝑇 2,5 (4)
e Erdbeben–Ersatzlastermittlung 𝑆𝑆� (𝑇𝑇) = 𝑎𝑎 �� ∙ 𝛾𝛾 I ∙ 𝑆𝑆 ∙ �1 + � � 1��
können für anderweitige Aussteifungselemente (z.B. Rah­ mit 𝑇𝑇B 𝑞𝑞
men, Erdbeben–Ersatzlastermittlung,
Kerne, Holztafelbauwände etc.) durch direkte Eingabe
DIN EN
1998-1:2010-12 φ B ≤ 𝑇𝑇 𝑇 𝑇𝑇Beiwert
𝑇𝑇 C
nach DIN EN 1998-1/NA, Tabelle
der Steifigkeiten vorgenommen werden. NA.5 [3] zur Berücksichtigung der Wahr­
scheinlichkeit 2,5 des gleichzeitigen Auftretens
𝑆𝑆� (𝑇𝑇) = 𝑎𝑎�� ∙ 𝛾𝛾I ∙ 𝑆𝑆 𝑆
20

der Verkehrslasten 𝑞𝑞 in mehreren Geschossen


ψ2i Kombinationsbeiwert nach
2.80

3.00

𝑇𝑇C ≤ 𝑇𝑇 𝑇 𝑇𝑇D
DIN EN 1990/NA, Tab. NA.A.1.1 [8]
2,5 𝑇𝑇C
20

𝑆𝑆� (𝑇𝑇) = 𝑎𝑎�� ∙ 𝛾𝛾I ∙ 𝑆𝑆 𝑆 ∙


Abweichend von DIN EN 𝑞𝑞 1990 𝑇𝑇 [8]/NA ist in diesem Zu­
2.80

3.00

sammenhang der Kombinationsbeiwert für Schneelasten


𝑇𝑇 ≤ 𝑇𝑇𝑇
ψ2D= 0,5.
20

2,5 𝑇𝑇C ∙ 𝑇𝑇D


𝑆𝑆� (𝑇𝑇) = 𝑎𝑎�� ∙ 𝛾𝛾I ∙ 𝑆𝑆 𝑆 ∙
Steifigkeiten 𝑞𝑞 𝑇𝑇 �
3.00
2.90

Um die Grundschwingzeit
𝑠𝑠� ∙ 𝑚𝑚� zu ermitteln, muss die Steifigkeit
𝐹𝐹� =
des 𝐹𝐹� ∙
Ersatzstabs bekannt sein. Die Steifigkeiten werden je
∑ 𝑠𝑠� ∙ 𝑚𝑚�
Bild 1. Gebäudeschnitt und Ersatzsystem Geschoss und Richtung aufaddiert und zu einem Ersatzstab
se Name Kommentar Höhe
zusammengefasst. 𝐸𝐸E�� ⨁0,3Sind ⋅die 𝐸𝐸E��Steifigkeiten in den Geschossen
𝐸𝐸[m]
E� 𝑀 ��� �0,3 ⋅ 𝐸𝐸
Gesamterdbebenkraft
EG Erdgeschoss 3.00
unterschiedlich (im E�� ⨁𝐸𝐸E��der Regelmäßigkeitskriterien),
Rahmen
OG Obergeschoss 3.00
Vereinfacht
DG lässt Dachgeschoss
sich die Ermittlung der Erdbebenersatz­ wird
3.00ein Ersatzsystem 𝑥𝑥 unter der Voraussetzung gleicher
lasten auf folgende Beziehung zurückführen: 𝛿𝛿 𝛿𝛿𝛿𝛿𝛿𝛿𝛿
Kopfverformungen gebildet, aus dem sich die Ersatzstei­
s EG Name Material  Anz. lx ly h 𝐿𝐿E
[-] [kg/dm³] [-] [m] [m] figkeit
[m] zurückrechnen lässt.
Kraft = Masse x Beschleunigung
Decken (1)
D1 C 20/25 2.40 1 10.00 10.00 0.20 𝑀 𝐸𝐸 �� 𝐺𝐺�,� ⨁ 𝑃𝑃� ⨁𝛾𝛾�[10]
𝐸𝐸�,AEMeskouris/Butenweg ∙ 𝐴𝐴E�
Wände Nach ist⨁insbesondere
� ��,� ∙ 𝑄𝑄�,� � bei lan­
Nach W1
DIN EN 1998-1,4.3.3.2.2
C 20/25 [1] gilt2.40
folgende 1Beziehung:
10.00 0.20 gen
2.90 Wänden��� ���
der Einfluss der Schubverformungen bei der
W2 C 20/25 2.40 1 0.20 10.00 2.90
Ermittlung der 𝑓𝑓� Ersatzsteifigkeiten zu berücksichtigen. Dies
s OG F b =Name
Sd (T1 ) ∙ M ∙Material
λ  Anz. l(2)
x ly 𝑓𝑓� =hvereinfacht
kann 1,0 ∙
1 1,2 durch die Reduzierung der Wandträgheits­
[-] [kg/dm³] [-] [m] [m] 𝑀𝑀[m]
𝑀 ��
momente 𝐺𝐺�� ⨁ � �E�werden.
∙ 𝑄𝑄�� �
mit Decken 𝑔𝑔 berücksichtigt
D1 C 20/25 2.40 1 10.00 10.00 0.20 0,40 bei Wänden
F b WändeGesamterdbebenkraft 𝜈𝜈�,��� ≤
0,65
𝐼𝐼 bei Stützen
1) Ordinate
Sd(TW1 des Bemessungsspektrums
C 20/25 2.40 1 10.00 0.20 𝐼𝐼E =
2.80 (5)
3,64
2.80 1 + � 0,15𝑚𝑚 ∙ 𝐸𝐸𝐸𝐸
W2 (= Beschleunigung)
C 20/25 2.40 1 0.20 10.00
𝑏𝑏�� � ��� ℎ � ℎ∙ 𝐺𝐺𝐺𝐺
T1 Name Grundschwingzeit � ⁄20
s DG Material  Anz. lx ly Dabeih ist
M Gesamtmasse
[-] des Bauwerks
[kg/dm³] [-] [m] [m] 𝑇𝑇[m]
� = 2 ∙ √d
λ Decken Korrekturfaktor I Flächenträgheitsmoment der Wand
D1 C 20/25 2.40 1 10.00 10.00 0.20
𝑇𝑇
Wändeλ = 0,85: T1 ≤ 2 ∙ TC und mehr als 2 Geschosse h A ≤ 𝑇𝑇 𝑇 𝑇𝑇Höhe
B der Wand
W1 λ = 1,00: C alle anderen Fälle
20/25 2.40 1 10.00 0.20 E (𝑇𝑇) = 𝑎𝑎 Elastizitätsmodul
2.80 𝑇𝑇 2,5
𝑆𝑆� �� ∙ 𝛾𝛾I 𝑆𝑆 ∙ �1 +
∙ � � 1��
W2 C 20/25 2.40 1 0.20 10.00 2.80
G Schubmodul 𝑇𝑇B 𝑞𝑞
ngen Einwirkungen nach DIN EN 1990:2010-12 A Fläche
Alle Parameter dieser Grundgleichung werden automa­ 𝑇𝑇B ≤ 𝑇𝑇 𝑇 𝑇𝑇C
tisch ermittelt.
Ständige Einwirkungen
Erdbebeneinwirkung 2,5
𝑆𝑆� (𝑇𝑇) = 𝑎𝑎�� ∙ 𝛾𝛾I ∙ 𝑆𝑆 𝑆
𝑞𝑞

𝑇𝑇C ≤ 𝑇𝑇 𝑇 𝑇𝑇D
mb-news 4|2014
2,5 𝑇𝑇C
mb AEC Software GmbH Europaallee 14 67657 Kaiserslautern 𝑆𝑆� (𝑇𝑇) = 𝑎𝑎�� ∙ 𝛾𝛾I ∙ 𝑆𝑆 𝑆 ∙
[t/m²,t/m,t] [-] [-][m²,m,-] [t]
Gk D1 Decke 0.510 - - 100.0 51.0
W1 Wand 0.510 - - 28.0 14.3
W2 Wand 0.510 - - 28.0 14.3
m2 = 79.5
Geschoss EG Name Art Masse fürErdbeben
Auslegung 2i
nach
Menge EC 8 
Summe | 31
[t/m²,t/m,t] [-] [-][m²,m,-] [t]
Gk D1 Decke 0.510 - - 100.0 51.0
W1 Wand 0.510 - - 28.5 14.5
W2 1 Wand 0.510 - - 28.5 14.5
𝑀𝑀 𝑀 �� 𝐺𝐺�� ⨁ � �E� ∙ 𝑄𝑄�� � m1 = 80.0
𝑔𝑔
M = 224.8 Gesamtmasse Bauwerk
Schwingungsdauer Der Verhaltensbeiwert q ist vom Material und der kon­
Bem.-schnittgrößen Ermittlung 𝐼𝐼 der Grundschwingzeit manuell
Für die Ermittlung der Schwingungsdauer stehen drei Op­ 𝐼𝐼E =
struktiven Durchbildung (Duktilitätsklasse) des Bauwerks
3,64 ∙ 𝐸𝐸𝐸𝐸
tionen zur Verfügung: Gesamterdbebenkraft Richtung
abhängig 1 + und T1 Sd(T1)  M Fb
ℎ� ∙ kann
𝐺𝐺𝐺𝐺 für[s] Stahlbeton, Holz und[t]
Mauerwerk
[kN]
• keine entsprechend
x-Richtung DIN EN 1.00 1998-1 0.42
[1] ausgewählt
1.00 oder manuell
224.8 93.7

Auf die Ermittlung der Schwingungsdauer wird verzich­ 𝑇𝑇�y-Richtung


= 2 ∙ √d werden. 0.50 0.83 0.85 224.8 159.2
vorgegeben
Bemessungsspektrum
tet. In 1diesem Fall wird auf der sicheren Seite mit dem 𝑇𝑇A ≤ 𝑇𝑇 𝑇 𝑇𝑇B
𝑀𝑀 𝑀 ��des
Plateauwert 𝐺𝐺�� ⨁ � �E� ∙ 𝑄𝑄�� �
Bemessungsspektrums gerechnet.
𝑔𝑔 𝑇𝑇 2,5
• Näherung nach DIN EN 1998-1, Gl.4.9 [1] 𝑆𝑆� (𝑇𝑇) = 𝑎𝑎�� ∙ 𝛾𝛾I ∙ 𝑆𝑆 ∙ �1 + � � 1��
𝑇𝑇B 𝑞𝑞
Die 𝐼𝐼
Schwingungsdauer wird nach folgender
𝐼𝐼E =
Näherungs­ 3,64 ∙ 𝐸𝐸𝐸𝐸errechnet: 𝑇𝑇B ≤ 𝑇𝑇 𝑇 𝑇𝑇C
1 + formel
ℎ� ∙ 𝐺𝐺𝐺𝐺
2,5
𝑇𝑇� = 2 ∙ √d (6) 𝑆𝑆� (𝑇𝑇) = 𝑎𝑎�� ∙ 𝛾𝛾I ∙ 𝑆𝑆 𝑆
𝑞𝑞
mit
𝑇𝑇A ≤ 𝑇𝑇 𝑇 𝑇𝑇B 𝑇𝑇C ≤ 𝑇𝑇 𝑇 𝑇𝑇D
d horizontale 𝑇𝑇 2,5 Verschiebung
elastische
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𝑆𝑆� (𝑇𝑇) = 𝑎𝑎�� ∙ 𝛾𝛾I ∙ 𝑆𝑆 ∙ �1 + � � 1�� Bild Geschoss


2. Ausgabe Bemessungsspektrumm 2,5z 𝑇𝑇C m*z²
der Gebäudespitze 𝑇𝑇B 𝑞𝑞in m infolgeAufteilung Geschosse
auf die
𝑆𝑆� (𝑇𝑇) = 𝑎𝑎�� ∙ 𝛾𝛾[t] I ∙ 𝑆𝑆 𝑆 [m]∙ [tm²]
m*z
[tm]
Hix
[kN]
Hiy
[kN]
in horizontaler Richtung gedacht DG 65.2 9.00 𝑞𝑞 𝑇𝑇 5284 587 42.2 71.7
𝑇𝑇B ≤ 𝑇𝑇 𝑇 𝑇𝑇C Aufteilung
OG auf79.5 die Geschosse
6.00 2862 477 34.3 58.2
wirkender Geschossmassen EG
𝑇𝑇DSumme
≤ 𝑇𝑇𝑇 80.0 3.00 720 240 17.2 29.3
Die mit Gleichung 224.8 (2) ermittelte Gesamterdbebenkraft
8867 93.7 159.2 wird
2,5
• manuell 𝑆𝑆� (𝑇𝑇) = 𝑎𝑎�� ∙ 𝛾𝛾I ∙ 𝑆𝑆 𝑆 höhenproportional
Die Berechung erfolgt auf die Geschosse
2,5 𝑇𝑇unter aufgeteilt.
C ∙ 𝑇𝑇D der Voraussetzung,
Gemäß
𝑞𝑞 (𝑇𝑇)
𝑆𝑆�dass =die ∙ [1],
𝛾𝛾I ∙ 4.3.3.2.3(2)
𝑆𝑆 𝑆
𝑎𝑎��Regelmäßigkeitskriterien∙ in Grund- und
Sind die Grundschwingzeiten aus einer anderen Berech­ DIN EN 1998-1
Aufriss eingehalten 𝑞𝑞 sind. 𝑇𝑇 � gilt folgende Beziehung:
nung bekannt
𝑇𝑇C ≤ 𝑇𝑇 𝑇 𝑇𝑇D (z.B. MicroFe, EuroSta etc.), können die
𝑠𝑠� ∙ 𝑚𝑚�
dort ermittelten Werte übernommen werden. mb AEC𝐹𝐹Software
� = 𝐹𝐹� ∙GmbH Europaallee 14 67657 Kaiserslautern (11)
2,5 𝑇𝑇C ∑ 𝑠𝑠� ∙ 𝑚𝑚�
𝑆𝑆� (𝑇𝑇) = 𝑎𝑎�� ∙ 𝛾𝛾I ∙ 𝑆𝑆 𝑆 ∙
𝑞𝑞 𝑇𝑇 mit
Bemessungsspektrum 𝐸𝐸E�� ⨁0,3 ⋅ 𝐸𝐸E��
Das Bemessungsspektrum dient der Ermittlung der Be­ FiE�
𝐸𝐸 𝑀 ��� im � Geschoss i angreifende Horizontallast
𝑇𝑇D ≤ 𝑇𝑇𝑇 0,3 ⋅ 𝐸𝐸E�� ⨁𝐸𝐸E��
F b Gesamterdbebenkraft nach Gl. (2)
schleunigung 1 aus Erdbeben. Die Funktion des Spektrums
2,5 𝑇𝑇C ∙ 𝑇𝑇D s i , s j 𝑥𝑥
Verschiebungen der Massen mi, mj
𝑀𝑀 𝑀von
wird 𝑆𝑆11���
(𝑇𝑇)der= 𝐺𝐺Erdbebenzone,
��𝑎𝑎 ⨁ � ∙ 𝛾𝛾I � ∙ 𝑆𝑆E�𝑆 ∙ 𝑄𝑄��der ∙� Bedeutungskategorie, der 𝛿𝛿 𝛿𝛿𝛿𝛿𝛿𝛿𝛿
𝑀𝑀𝑀𝑀 𝑀 𝑀 𝑔𝑔
11�� ��𝐺𝐺𝐺𝐺������ ⨁ ⨁� ���E�E�∙∙𝑄𝑄 𝑞𝑞𝑄𝑄�� �� �� 𝑇𝑇 � in der
𝐿𝐿 E
Grundschwingungsform. Die
Duktilität
𝑀𝑀𝑀𝑀 𝑀 𝑀 𝑔𝑔𝑔𝑔
1�� �� des𝐺𝐺𝐺𝐺�� Bauwerks
��⨁ ⨁� ���E�E�und ∙∙𝑄𝑄𝑄𝑄�� den geologischen Verhältnis­
���� Proj.Bez mb BauStatik Grundschwingungsform wird durch Seite 4
sen𝑀𝑀 bestimmt. 𝑔𝑔
𝑀 𝑔𝑔 ��𝐼𝐼 𝐺𝐺�� �� 𝑠𝑠�⨁
Ist ∙ die�
𝑚𝑚 �E� ∙ 𝑄𝑄��
� Grundschwingzeit
E� �� � des Tragwerks be­
𝑔𝑔
𝐼𝐼E =𝐹𝐹� = 𝐹𝐹�𝐼𝐼𝐼𝐼∙ �� E� �� 1 eine linear über die Höhe anwachsende Position 033.de
kannt,
𝐼𝐼𝐼𝐼EE = = 1 kann 3,64𝐼𝐼𝐼𝐼 der ∑∙ 𝐸𝐸𝐸𝐸 𝑠𝑠� ∙Beschleunigungswert
𝑚𝑚� Sd(T1) abgelesen Datum 𝑀𝑀
𝐸𝐸�,AE𝑀 𝑀�� 𝐺𝐺�� 𝐺𝐺
⨁mb �� ∙ 𝑄𝑄��∙ S033.de

𝐼𝐼𝐼𝐼EE =
+ 3,643,64
ℎ�𝐼𝐼𝐼𝐼 ∙ 𝐺𝐺𝐺𝐺 ∙∙𝐸𝐸𝐸𝐸 𝐸𝐸𝐸𝐸 𝑔𝑔 𝐸𝐸 ��
12.06.2014 Horizontal­�,� ⨁BauStatik
𝑃𝑃E�⨁𝛾𝛾
� 𝐴𝐴E� ⨁ angenähert.
v�erschiebung �2014.020
��,� ∙ 𝑄𝑄�,�Projekt
� Beschreibung
werden. = 11+ + 3,64 ∙𝐺𝐺𝐺𝐺 m i , m j Geschossmassen
𝐼𝐼EEE = 11+ 3,64
ℎℎ��∙∙𝐺𝐺𝐺𝐺 ∙𝐸𝐸𝐸𝐸 𝐸𝐸𝐸𝐸
𝐸𝐸 ⨁0,3 ⋅ 𝐸𝐸E��
��� ���
+ 3,64 ∙∙ 𝐸𝐸𝐸𝐸
𝐸𝐸𝐸𝐸E�� 𝐼𝐼
𝑇𝑇� =𝐸𝐸21 1
E�∙++√d𝑀3,64 �� ∙ 𝐺𝐺𝐺𝐺
ℎℎ��� � ∙ 𝐺𝐺𝐺𝐺 � M 1:200 𝐼𝐼 =
𝑇𝑇𝑇𝑇�� = = 22∙∙√d √d ℎ�� ∙ 𝐺𝐺𝐺𝐺0,3 ⋅ 𝐸𝐸E�� ⨁𝐸𝐸E�� E 𝑓𝑓� ∙ 𝐸𝐸𝐸𝐸
3,64
Das Bemessungsspektrum wird nach DIN EN 1998-1/NA, 𝑓𝑓� = 11,0 +∙ �
𝑇𝑇
𝑇𝑇𝑇𝑇�A� = ≤= 2𝑇𝑇2∙𝑇 ∙√d√d 𝑇𝑇 𝑥𝑥 ℎ
1,2 ∙ 𝐺𝐺𝐺𝐺
√dBdurch folgende
𝑇𝑇𝑇𝑇
(NA.4.3)
𝑇𝑇
𝑇𝑇A���A ≤
=
= 2𝑇
≤𝛿𝛿𝑇𝑇2𝑇𝑇
∙∙[2]
𝑇√d
𝛿𝛿𝛿𝛿𝛿𝛿𝛿 𝑇𝑇𝑇𝑇BB 𝑇𝑇
Ausdrücke bestimmt:
2,5
𝑇𝑇𝑇𝑇AA(𝑇𝑇)
𝑆𝑆 ≤≤ 𝑇𝑇𝑇𝑇=𝑇 𝑇𝑎𝑎𝑇𝑇𝑇𝑇BB∙ 𝛾𝛾I ∙ 𝐿𝐿 𝑆𝑆E∙ �1 + 𝑇𝑇𝑇𝑇 �2,5 2,5 � 1�� 𝑇𝑇 = 2≤ ∙ √d0,40 bei Wänden
𝑇𝑇�A ≤ 𝑇𝑇= �� 𝜈𝜈��,���
𝑆𝑆𝑆𝑆 �� A(𝑇𝑇)
A (𝑇𝑇) =𝑇𝑎𝑎𝑎𝑎��𝑇𝑇BBB∙:∙𝛾𝛾𝛾𝛾 ∙∙𝑆𝑆𝑆𝑆∙∙�1
�� I I �1 ++ 𝑇𝑇𝑇𝑇
𝑇𝑇
B �� 𝑞𝑞
2,5
2,5 � � 1��
1�� 0,65 bei Stützen
𝑆𝑆𝑆𝑆��(𝑇𝑇) (𝑇𝑇) = = 𝑎𝑎𝑎𝑎���� ∙∙𝛾𝛾𝛾𝛾II ∙∙𝑆𝑆𝑆𝑆∙∙�1 �1+ +𝑇𝑇𝑇𝑇𝑇𝑇
BB��2,5 𝑞𝑞𝑞𝑞 � �1��
1�� 𝑇𝑇A ≤ 𝑇𝑇 𝑇 𝑇𝑇B
𝑆𝑆 (𝑇𝑇)
𝑇𝑇𝑆𝑆B��� (𝑇𝑇)
≤𝐸𝐸𝑇𝑇 = 𝑎𝑎
=𝑇𝑎𝑎𝑇𝑇�� ∙ 𝛾𝛾 ∙ 𝑆𝑆 ∙ �1 + 𝑇𝑇𝑇𝑇 � 𝑞𝑞𝑞𝑞 � 1�� (7) 0,15𝑚𝑚
�,AE 𝑀
��
��C 𝐸𝐸∙ �� 𝛾𝛾III ∙ 𝑆𝑆𝐺𝐺∙ �,� �1⨁ +𝑃𝑃𝑇𝑇B�B⨁𝛾𝛾 � 𝑞𝑞� ∙ � 1��
𝐴𝐴E� ⨁ � ��,� ∙ 𝑄𝑄�,� � 𝑇𝑇 2,5
𝑇𝑇𝑇𝑇BB ≤ ≤ 𝑇𝑇 𝑇𝑇 𝑇 𝑇 𝑇𝑇𝑇𝑇CC B
B 𝑏𝑏 (𝑇𝑇) � ��� �
B 𝑆𝑆��� = 𝑎𝑎�� ℎ∙ �𝛾𝛾⁄I 20 ∙ 𝑆𝑆 ∙ �1 + � � 1��
𝑇𝑇𝑇𝑇BB ≤ ≤ 𝑇𝑇𝑇𝑇 𝑇 𝑇 𝑇𝑇𝑇𝑇CC ��� 2,5 ��� 𝑇𝑇B 𝑞𝑞
𝑇𝑇�BB(𝑇𝑇)
𝑆𝑆
𝑇𝑇 ≤
≤ 𝑇𝑇
𝑇𝑇= 𝑇
𝑇 𝑎𝑎 𝑇𝑇
𝑇𝑇
�� C
C :∙ 𝛾𝛾 I ∙ 𝑆𝑆 𝑆 2,5
2,5
B C
𝑆𝑆𝑆𝑆��(𝑇𝑇)(𝑇𝑇) = = 𝑎𝑎𝑎𝑎�� �� ∙∙𝛾𝛾 𝑓𝑓𝛾𝛾�II∙∙𝑆𝑆𝑆𝑆𝑆𝑆2,5 𝑞𝑞
2,5
𝑓𝑓� = 1,0 𝑞𝑞𝑞𝑞 𝑇𝑇B ≤ 𝑇𝑇 𝑇 𝑇𝑇C
𝑆𝑆𝑆𝑆��(𝑇𝑇)(𝑇𝑇) = 𝑎𝑎 𝑎𝑎����∙∙∙1,2 𝛾𝛾𝛾𝛾II∙∙𝑆𝑆𝑆𝑆𝑆𝑆 2,5 (8)
𝑇𝑇𝑆𝑆 𝑆𝑆C���≤(𝑇𝑇)
(𝑇𝑇)𝑇𝑇 = 𝑇 𝑎𝑎
= 𝑇𝑇D��
𝑎𝑎 �� ∙∙ 𝛾𝛾𝛾𝛾 I
I ∙∙ 𝑆𝑆
𝑆𝑆 𝑆𝑆 𝑞𝑞𝑞𝑞
𝑇𝑇𝑇𝑇CC ≤
�� I 𝑞𝑞 2,5
≤ 𝑇𝑇𝑇𝑇 𝑇 𝑇 𝑇𝑇𝑇𝑇DD 0,40 bei Wänden 𝑆𝑆�3.(𝑇𝑇) = 𝑎𝑎�� horizontale
∙ 𝛾𝛾I ∙ 𝑆𝑆 𝑆 Ersatzlasten
𝑇𝑇𝑇𝑇CC ≤ ≤𝜈𝜈𝑇𝑇 𝑇𝑇 𝑇 𝑇 𝑇𝑇𝑇𝑇≤
D D : 2,5 𝑇𝑇 Bild Ausgabe 𝑞𝑞
𝑇𝑇 ≤ C
≤ 𝑇𝑇 𝑇𝑇=𝑇 𝑇𝑎𝑎𝑇𝑇
�,���
𝑇𝑇�CCC(𝑇𝑇)
𝑆𝑆 𝑇𝑇
�� D ∙0,65
D
D 𝛾𝛾I ∙ 𝑆𝑆 𝑆 bei 2,5
2,5 Stützen
∙ 𝑇𝑇𝑇𝑇CC
𝑆𝑆𝑆𝑆��(𝑇𝑇)(𝑇𝑇) = = 𝑎𝑎𝑎𝑎�� �� ∙∙𝛾𝛾𝛾𝛾II ∙∙𝑆𝑆𝑆𝑆𝑆𝑆2,5
𝑞𝑞 𝑇𝑇
2,5∙∙𝑇𝑇𝑇𝑇CC Zusammenfassung
(9)
𝑞𝑞𝑞𝑞 ∙∙ 𝑇𝑇 𝑇𝑇C ≤ 𝑇𝑇 𝑇 𝑇𝑇D
𝑆𝑆𝑆𝑆��(𝑇𝑇)(𝑇𝑇) = = 𝑎𝑎𝑎𝑎�� �� ∙∙𝛾𝛾𝛾𝛾II0,15𝑚𝑚 ∙∙𝑆𝑆𝑆𝑆𝑆𝑆 2,5 𝑇𝑇𝑇𝑇CCC
𝑆𝑆
𝑇𝑇𝑆𝑆D���≤ (𝑇𝑇)
𝑏𝑏
(𝑇𝑇) = �
𝑇𝑇𝑇= 𝑎𝑎��
�� 𝑎𝑎 ���
�� ∙
∙ 𝛾𝛾
𝛾𝛾 �I ∙

Iℎ� ⁄20𝑞𝑞
I 𝑆𝑆
𝑆𝑆 𝑆
𝑆 𝑞𝑞
𝑞𝑞 ∙
∙ 𝑇𝑇𝑇𝑇 Geschosslasten Lastverteilung auf die aussteifenden
�� 𝑇𝑇 in x-Richtung Geschoss EW 2,5 𝑇𝑇C Hix
𝑇𝑇𝑇𝑇DD ≤
𝑇𝑇𝑇𝑇DD ≤
≤ 𝑇𝑇𝑇 𝑇𝑇𝑇: Bauteile
𝑆𝑆� (𝑇𝑇) = 𝑎𝑎mit �� ∙ 𝛾𝛾 S811.de
I ∙ 𝑆𝑆 𝑆 ∙ oder S820.de [kN]
≤ 𝑇𝑇𝑇 𝑇𝑇𝑇 2,5 𝑇𝑇C ∙ 𝑇𝑇D 𝑞𝑞 𝑇𝑇
𝑇𝑇 ≤
≤ 𝑇𝑇𝑇 (10) DG A.Ed 42.2
𝑆𝑆
𝑇𝑇�D D(𝑇𝑇)
D = 𝑎𝑎�� ∙ 𝛾𝛾I ∙ 𝑆𝑆 𝑆 2,5
𝑇𝑇𝑇 2,5 ∙ 𝑇𝑇𝑇𝑇CC ∙∙�𝑇𝑇𝑇𝑇DD
𝑆𝑆𝑆𝑆��(𝑇𝑇)(𝑇𝑇) = = 𝑎𝑎𝑎𝑎�� ∙ ∙ 𝛾𝛾𝛾𝛾 ∙ ∙𝑆𝑆𝑆𝑆 𝑆 𝑆 𝑞𝑞
2,5
2,5 ∙ ∙𝑇𝑇𝑇𝑇 𝑇𝑇∙∙𝑇𝑇𝑇𝑇 OG
Horizontalkomponenten
A.Ed
gleichzeitig wirkend
34.3
𝑆𝑆𝑆𝑆��(𝑇𝑇)
�� II
𝑞𝑞𝑞𝑞 ∙∙ 𝑇𝑇CCCC𝑇𝑇𝑇𝑇∙��𝑇𝑇DD 𝑇𝑇D ≤EG𝑇𝑇𝑇 A.Ed 17.2
(𝑇𝑇) = = 𝑎𝑎𝑎𝑎�� �� ∙∙𝛾𝛾𝛾𝛾II ∙∙𝑆𝑆𝑆𝑆𝑆𝑆 2,5 D
mit𝑆𝑆
𝑆𝑆 �

(𝑇𝑇)
(𝑇𝑇) =
= 𝑠𝑠���
𝑎𝑎
𝑎𝑎 �� ∙ 𝑚𝑚 ∙∙ 𝛾𝛾� II ∙∙ 𝑆𝑆
𝛾𝛾 𝑆𝑆 𝑆𝑆 𝑞𝑞𝑞𝑞 ∙∙ C𝑇𝑇𝑇𝑇��� D D Gemäß DIN EN 1998-1, 4.3.3.5.1(1) [1] müssen die Horizontal­
𝐹𝐹� �= 𝐹𝐹� ∙ 𝑠𝑠𝑠𝑠��� � ∙∙𝑚𝑚 𝑚𝑚 I 𝑞𝑞 𝑇𝑇 �� in y-Richtung Geschoss EW 2,5 𝑇𝑇C ∙ 𝑇𝑇D Hiy
𝐹𝐹𝐹𝐹
S �� = = 𝐹𝐹𝐹𝐹��∙∙∑𝑠𝑠𝑠𝑠�𝑠𝑠��∙∙∙𝑚𝑚 𝑚𝑚 𝑚𝑚��Untergrundparameter

nach komponenten
𝑆𝑆� (𝑇𝑇) = 𝑎𝑎��der ∙ 𝛾𝛾I Erdbebeneinwirkungen
∙ 𝑆𝑆 𝑆 ∙ als gleichzeitig wir­
∑ 𝑠𝑠 ∙ 𝑚𝑚 �� 𝑞𝑞 𝑇𝑇 � [kN]
𝐹𝐹𝐹𝐹�� = = 𝐹𝐹𝐹𝐹��∙∙ ∑𝑠𝑠𝑠𝑠���𝑠𝑠��∙∙ ∙𝑚𝑚 𝑚𝑚𝑚𝑚���� kend angenommen
DG werden. Nach DIN EN 1998-1, 4.3.3.5.1(3)
A.Ed 71.7
𝐹𝐹
𝐹𝐹��� = = 𝐹𝐹 𝐹𝐹��� ∙∙∑∑ 𝑠𝑠𝑠𝑠�𝐸𝐸� ∙∙𝑚𝑚 𝑚𝑚DIN

� EN⋅ 1998-1/NA,
�⨁0,3 𝐸𝐸E�� Tabelle NA.4 [2] OG A.Ed 58.2
𝐸𝐸TE� 𝑀B ,��� ∑
TC , T�𝐸𝐸 𝑠𝑠 E��
∙ 𝑚𝑚
Kontrollperioden nach [1] dürfen 𝑠𝑠
hierbei∙ 𝑚𝑚 die Beanspruchungen durch Ansatz der un­
A, T

��𝐸𝐸E�� �
⨁0,3
��⨁0,3⋅⋅𝐸𝐸 � �
D
0,3 E�� ⋅ 𝐸𝐸 ⨁𝐸𝐸 𝐸𝐸E��
E�� 𝐹𝐹 � = EG𝐹𝐹� ∙ A.Ed 29.3
𝐸𝐸𝐸𝐸E� E� 𝑀 𝑀 ��� �����𝐸𝐸 0,3𝐸𝐸E��E�� DIN

⨁0,3
𝐸𝐸
E�� ⋅⋅𝐸𝐸
⨁0,3 EN ⨁𝐸𝐸 𝐸𝐸E��
1998-1/NA,
E��
E�� Tabelle NA.4 [2] günstigeren ∑aus𝑠𝑠� ∙ folgenden
𝑚𝑚� Kombinationen berechnet werden:
𝐸𝐸𝐸𝐸E� E� 𝑀 𝑀 ��� �����0,3 0,3
𝐸𝐸
𝐸𝐸𝑥𝑥E��
E�� ⋅ 𝐸𝐸
⨁0,3
E��
⨁0,3 ⨁𝐸𝐸
E�� ⋅ 𝐸𝐸E��⋅ 𝐸𝐸 E��
E��
⋅⋅𝐸𝐸 E��⨁𝐸𝐸
��� ��0,3 𝐸𝐸E�� ⨁𝐸𝐸E��
E�� E��
𝐸𝐸
agR E� 𝑀 𝑀 ��� Bemessungswert der Boden­
𝛿𝛿𝐸𝐸E�
E��
E�
𝛿𝛿𝛿𝛿𝛿𝛿𝛿 0,3
0,3 ⋅⋅ 𝐸𝐸
𝑥𝑥𝑥𝑥beschleunigung
𝐸𝐸E��
E�� ⨁𝐸𝐸
⨁𝐸𝐸 E��
E�� 𝐸𝐸E�� ⨁0,3 ⋅ 𝐸𝐸E��
𝛿𝛿𝛿𝛿 𝛿𝛿𝛿𝛿𝛿𝛿𝛿
𝛿𝛿𝛿𝛿𝛿𝛿𝛿 𝑥𝑥𝑥𝑥E 𝐿𝐿 E�� E�� nach 𝐸𝐸E� 𝑀 ��� � (12)
𝐿𝐿
𝛿𝛿𝛿𝛿𝛿𝛿𝛿 𝐿𝐿𝑥𝑥EEDIN EN 1998-1/NA, Tabelle NA.3 [2]
𝛿𝛿𝛿𝛿 𝛿𝛿𝛿𝛿𝛿𝛿𝛿 0,3 ⋅ 𝐸𝐸E�� ⨁𝐸𝐸E��
𝛿𝛿 𝛿𝛿𝛿𝛿𝛿𝛿𝛿𝐿𝐿𝐿𝐿
γ I 𝛿𝛿𝛿𝛿𝛿𝛿𝛿
𝛿𝛿 EE
𝐿𝐿EEEBedeutungsbeiwert nach mit 𝑥𝑥
𝐸𝐸�,AE 𝑀 𝐸𝐸 �� 𝐺𝐺 DIN �,� ⨁ EN 𝑃𝑃�1998-1/NA,
⨁𝛾𝛾� ∙ 𝐴𝐴E� ⨁ Tabelle � ��,� NA.6 ∙ 𝑄𝑄�,� �[2] 𝛿𝛿
⊕ 𝛿𝛿𝛿𝛿𝛿𝛿𝛿 zu kombinieren mit
𝐸𝐸𝐸𝐸 𝐿𝐿
�,AE 𝑀 𝑀 𝐸𝐸𝐸𝐸�� �� 𝐺𝐺𝐺𝐺�,� �,�⨁ ⨁𝑃𝑃𝑃𝑃��⨁𝛾𝛾 ⨁𝛾𝛾��∙∙𝐴𝐴𝐴𝐴E� E�⨁ ⨁ �����,� �,� ∙∙𝑄𝑄 �,���
𝑄𝑄�,� E
q �,AE
𝐸𝐸𝐸𝐸 ��� Verhaltensbeiwert nach
��� EEdx Beanspruchungsgröße in x-Richtung
�,AE 𝑀
�,AE 𝑀 𝐸𝐸𝐸𝐸�� �� 𝐺𝐺𝐺𝐺�,� �,�⨁ ⨁𝑃𝑃𝑃𝑃��⨁𝛾𝛾 ⨁𝛾𝛾��∙∙𝐴𝐴𝐴𝐴E� E�⨁ ⨁ �� ���,� ∙∙𝑄𝑄𝑄𝑄�,�
��� ��,� �,���
𝐸𝐸
𝐸𝐸�,AE 𝑀 𝐸𝐸 �� ������ DIN 𝐺𝐺 ⨁EN 𝑃𝑃 ⨁𝛾𝛾
1998-1 ∙ 𝐴𝐴[1], ⨁ �
���
Abschnitte ∙ 𝑄𝑄5 �
bis 9 E Beanspruchungsgröße in y-Richtung
�,AE 𝑀 𝐸𝐸 𝑓𝑓
�,AE �� ������ 𝐺𝐺 �,�
�,�
�,� ⨁ 𝑃𝑃 �

� ⨁𝛾𝛾 �

� ∙ 𝐴𝐴 E�
E�
E� ⨁ �
���
��� � �,�
�,�
�,� ∙ 𝑄𝑄 �,�
�,�
�,� � Edy
����
𝑓𝑓� = 1,0 ∙ 𝑓𝑓𝑓𝑓����� ��� ���
���
��� 𝐸𝐸�,AE 𝑀 𝐸𝐸 �� 𝐺𝐺�,� ⨁ 𝑃𝑃� ⨁𝛾𝛾� ∙ 𝐴𝐴E� ⨁ � ��,� ∙ 𝑄𝑄�,� �
𝑓𝑓𝑓𝑓�� = = 1,0 1,2
1,0∙∙ 𝑓𝑓𝑓𝑓�� ��� ���
𝑓𝑓𝑓𝑓�� =
mb-news = 1,0 1,2
1,2
∙∙ 𝑓𝑓���
1,04|2014
𝑓𝑓 = 1,0 ∙1,2
1,2
0,40 bei Wänden
𝜈𝜈𝑓𝑓�,���
� = 1,0

� ∙ 1,2
≤ 0,400,40 bei beiWänden Wänden 𝑓𝑓�
32  |  Auslegung für Erdbeben nach EC 8

1
𝑀𝑀 𝑀 �� 𝐺𝐺�� ⨁ � �E� ∙ 𝑄𝑄�� �
𝑔𝑔
546.8 142.9
1 𝐼𝐼
𝑀𝑀 𝑀 �� 𝐺𝐺�� ⨁ � �E� ∙ 𝑄𝑄�� � 464.6 121.5
𝐼𝐼E =
𝑔𝑔 3,64 ∙ 𝐸𝐸𝐸𝐸
1+ �
152.4 𝐼𝐼
308.5 80.7
ℎ ∙ 𝐺𝐺𝐺𝐺
𝐼𝐼E =
3,64 ∙ 𝐸𝐸𝐸𝐸 152.4 39.8
𝑇𝑇� = 2 ∙ √d
y 1+ � z z
ℎ ∙ 𝐺𝐺𝐺𝐺
x x y 𝑇𝑇A ≤ 𝑇𝑇 𝑇 𝑇𝑇B
𝑇𝑇� = 2 ∙ √d 𝑇𝑇 2,5
39.8 𝑆𝑆� (𝑇𝑇) = 𝑎𝑎�� ∙ 𝛾𝛾I ∙ 𝑆𝑆 ∙ �1 + � � 1��
Bild 4.𝑇𝑇Gleichzeitiger
A ≤ 𝑇𝑇 𝑇 𝑇𝑇B Ansatz der Erdbebenersatzlasten
𝑇𝑇B 𝑞𝑞
𝑇𝑇 2,5
𝑆𝑆� (𝑇𝑇) = 𝑎𝑎�� ∙ 𝛾𝛾I ∙ 𝑆𝑆 ∙ �1 + � � 1�� 𝑇𝑇B ≤ 𝑇𝑇 𝑇 𝑇𝑇C
Zufällige Torsion 𝑇𝑇B 𝑞𝑞
Um Unsicherheiten bezüglich der Lage von Massen abzu­ 2,5
𝑇𝑇B ≤ 𝑇𝑇 𝑇 𝑇𝑇C 𝑆𝑆� (𝑇𝑇) = 𝑎𝑎�� ∙ 𝛾𝛾I ∙ 𝑆𝑆 𝑆
decken, muss die Lage des Massenschwerpunktes um eine 𝑞𝑞
2,5
zufällige Ausmittigkeit in ungünstiger Richtung verschoben
𝑆𝑆� (𝑇𝑇) = 𝑎𝑎�� ∙ 𝛾𝛾I ∙ 𝑆𝑆 𝑆 𝑇𝑇C ≤ 𝑇𝑇 𝑇 𝑇𝑇D
gedacht werden. 𝑞𝑞 1
𝑀𝑀 𝑀 �� 𝐺𝐺�� ⨁ � � E� ∙ 𝑇𝑇
2,5 𝑄𝑄�� �
𝑔𝑔
𝑆𝑆� (𝑇𝑇) = 𝑎𝑎�� ∙ 𝛾𝛾I ∙ 𝑆𝑆 𝑆 ∙
C
𝑇𝑇C ≤ 𝑇𝑇 𝑇 𝑇𝑇D
Hier bietet der Eurocode im vereinfachten Antwortspektren­ 𝑞𝑞 𝑇𝑇
𝐼𝐼
verfahren zwei Möglichkeiten, 2,5 𝑇𝑇C die alternativ verwendet 𝐼𝐼𝑇𝑇E =
𝑆𝑆 (𝑇𝑇) = 𝑎𝑎 ∙ 𝛾𝛾 ∙ 𝑆𝑆 𝑆 ∙ D ≤ 𝑇𝑇𝑇 3,64 ∙ 𝐸𝐸𝐸𝐸
werden� dürfen: �� I 𝑞𝑞 𝑇𝑇 1+ �
Bild 5. A ℎ ∙ 𝐺𝐺𝐺𝐺 Generieren von Decken- und
 utomatisches
• Exzentrischer Ansatz der horizontalen Ersatzlasten: 2,5 𝑇𝑇C ∙ 𝑇𝑇D
𝑇𝑇D ≤ 𝑇𝑇𝑇 𝑆𝑆� (𝑇𝑇) = 𝑎𝑎�� ∙ 𝛾𝛾I ∙ 𝑆𝑆 𝑆aus einer
Wandpositionen ∙ S820.de-Position
𝑇𝑇� = 2 ∙ √d 𝑞𝑞 𝑇𝑇 �
eai = ± 0,05 ∙ Li (13)
2,5 𝑇𝑇C ∙ 𝑇𝑇D Bauteilbemessung
𝑇𝑇 ≤ 𝑇𝑇 𝑇 𝑠𝑠𝑇𝑇� ∙ 𝑚𝑚�
𝑆𝑆� (𝑇𝑇) = 𝑎𝑎�� ∙ 𝛾𝛾I ∙ 𝑆𝑆 𝑆
mit ∙ 𝐹𝐹A� = 𝐹𝐹� ∙ B
𝑞𝑞 𝑇𝑇 � ∑ 𝑠𝑠� ∙ 𝑚𝑚� 𝑇𝑇 2,5
eai zufällige Ausmitte der Geschossmassen 𝑆𝑆� (𝑇𝑇) = 𝑎𝑎�� ∙ 𝛾𝛾I ∙ 𝑆𝑆 ∙ �1 + �
Allgemeines � 1��
Li = 𝐹𝐹 ∙ 𝑠𝑠�Geschossabmessung
𝐹𝐹
∙ 𝑚𝑚� senkrecht zur Zusätzlich zu den𝐸𝐸E��Nachweisen
𝑇𝑇B 𝑞𝑞
⨁0,3 ⋅ 𝐸𝐸E�� in der ständigen und vorüber­
� �
∑ 𝑠𝑠Richtung
� ∙ 𝑚𝑚� der Erdbebeneinwirkung 𝐸𝐸E� 𝑀 ��� �
gehenden 𝑇𝑇C0,3 ⋅ 𝐸𝐸E��
𝑇𝑇B ≤ 𝑇𝑇 𝑇 Situation ⨁𝐸𝐸E��
sind die Tragsicherheitsnachweise in
• Erhöhung der𝐸𝐸Schnittgrößen
E�� ⨁0,3 ⋅ 𝐸𝐸E��in den Aussteifenden der Bemessungssituation
𝑥𝑥 2,5 für Erdbeben zu führen. Nach
𝐸𝐸E� 𝑀 ��� � 𝛿𝛿𝑆𝑆�𝛿𝛿𝛿𝛿𝛿𝛿𝛿
(𝑇𝑇)
Bauteilen mit 0,3
dem ⋅ 𝐸𝐸Faktor:
E�� ⨁𝐸𝐸E�� DIN EN 1990 ∙𝐿𝐿𝛾𝛾ist
= 𝑎𝑎��[8] I ∙ 𝑆𝑆 𝑆
dabei folgende Kombination zu bilden:
E 𝑞𝑞
𝑥𝑥
𝛿𝛿 𝛿𝛿𝛿𝛿𝛿𝛿𝛿 (14) 𝑇𝑇C ≤ 𝑇𝑇 𝑇 𝑇𝑇D
𝐿𝐿E
𝐸𝐸�,AE 𝑀 𝐸𝐸 �� 𝐺𝐺�,� ⨁ 𝑃𝑃� ⨁𝛾𝛾� ∙ 𝐴𝐴E� ⨁ � ��,� ∙ 𝑄𝑄�,� � (15)
mit 2,5 𝑇𝑇C
𝑆𝑆� (𝑇𝑇) = 𝑎𝑎����� ∙ 𝛾𝛾I ∙ 𝑆𝑆 𝑆 ∙ ���
x Abstand des Bauteils zum mit 𝑞𝑞 𝑇𝑇
𝐸𝐸�,AE 𝑀 𝐸𝐸 �� 𝐺𝐺�,� ⨁ 𝑃𝑃� ⨁𝛾𝛾� ∙ 𝐴𝐴E� ⨁ � ��,� ∙ 𝑄𝑄�,� � 𝑓𝑓�
Massenmittelpunkt A�Ed= 1,0 ∙ Bemessungswert einer
��� ��� 𝑓𝑓
𝑇𝑇 D ≤ 𝑇𝑇𝑇 1,2
LE Abstand zwischen den äußersten Bau­ Einwirkung aus Erdbeben
𝑓𝑓teilen, die horizontale Lasten abtragen, 2,5 𝑇𝑇C ∙ 𝑇𝑇D
= 0,40
𝑎𝑎�� ∙ 𝛾𝛾I bei
∙ 𝑆𝑆 𝑆Wänden

𝑓𝑓� = 1,0 ∙ gemessen senkrecht zur betrachteten � (𝑇𝑇) ≤
𝜈𝜈𝑆𝑆�,��� ∙
1,2 0,65 bei Stützen 𝑞𝑞 𝑇𝑇 �
Richtung der Erdbebeneinwirkung Mauerwerksbau mit S421.de
0,40 bei Wänden Mauerwerksbauten 𝑠𝑠� ∙0,15𝑚𝑚
𝑚𝑚� aus unbewehrtem Mauerwerk sind
𝜈𝜈�,��� ≤ 𝐹𝐹
𝑏𝑏���= � 𝐹𝐹����
∙ �
0,65 bei Stützen ∑ 𝑠𝑠�ℎin ⁄die
∙�𝑚𝑚 20
Soll von der Möglichkeit des exzentrischen Lastansatzes Ge­ grundsätzlich � Dutktilitätsklasse DCL (niedrige Dukti­

brauch gemacht werden,0,15𝑚𝑚 so kann dies durch entsprechende lität) eingeordnet. 𝐸𝐸E�� ⨁0,3 ⋅ 𝐸𝐸E��
𝑏𝑏�� � ��� �
ℎ� ⁄20
Wahl des Lastangriffspunkts der Erdbebenersatzlasten im 𝐸𝐸E� 𝑀 ��� �
0,3 ⋅ 𝐸𝐸E�� ⨁𝐸𝐸E��
Modul S811.de oder S820.de erfolgen. Sollen die Schnitt­ Alle Nachweise im Grenzzustand der Tragfähigkeit werden
größen mit δ-Werten multipliziert werden, so hat dies in zusätzlich
𝛿𝛿 𝛿𝛿𝛿𝛿𝛿𝛿𝛿 in der𝑥𝑥Erdbebenkombination geführt. Dabei wer­
den Bemessungsmodulen für die einzelnen Bauteile zu erfol­ den nach DIN 𝐿𝐿EN E 1998-1/NA, Tabelle NA.9 [2] die Festig­

gen (z.B. durch Vorgabe eines Faktors bei der Übernahme). keitswerte mit einem reduzierten Teilsicherheitsbeiwert
= 1,2𝑀ermittelt.
γm𝐸𝐸�,AE 𝐸𝐸 �� 𝐺𝐺�,� Der⨁ Bemessungswert
𝑃𝑃� ⨁𝛾𝛾� ∙ 𝐴𝐴E� ⨁ �der��,�Druckfestigkeit
∙ 𝑄𝑄�,� �
Leistungsmerkmale der Module S811.de und S820.de ergibt sich damit ��� in der Erdbebensituation
��� zu:
Beide Module dienen der Verteilung von Horizontal­lasten
𝑓𝑓�
über starre Deckenscheiben auf Aussteifungselemente. 𝑓𝑓� = 1,0 ∙ (16)
Hierbei werden die unterschiedlichen Steifigkeiten der Aus­ 1,2
steifungselemente mit den jeweils bauartspezifischen Be­ 0,40 bei Wänden
𝜈𝜈 ≤
rechnungsmethoden berücksichtigt. Da�,���
es sich0,65 bei Stützen
um eine außergewöhnliche und damit kurz­
zeitige Bemessungssituation
0,15𝑚𝑚 handelt, darf auf Ansatz des
Mit dem Modul S811.de können mehrgeschossige Massiv­ 𝑏𝑏�� �
Dauer­ ��� �
standsbeiwertes von 0,85 verzichtet werden.
ℎ� ⁄20
bauten abgebildet werden, mit S820.de eingeschossige Holz­
bauten mit optionalem Dachgeschoss. Die Windlast­ermittlung In Abhängigkeit von der Erdbebenzone werden in DIN EN
erfolgt in beiden Modulen automatisch. Das Modul S820.de 1998-1/NA, Tabelle NA.10 [2] Anforderungen an die Geome­
bietet darüber hinaus die Möglichkeit, alle Decken- und Wand­ trie der Wand gestellt. Es sind maximal zulässige Schlank­
positionen, die mit den Modulen S821.de und S822.de be­ heiten, Mindestwandstärken und Mindestwandlängen an­
messen werden können, automatisch zu generieren. gegeben.

mb-news 4|2014
𝑇𝑇� = 2 ∙ √d
2,5
𝑇𝑇𝑆𝑆A� (𝑇𝑇)
≤ 𝑇𝑇=𝑇𝑎𝑎𝑇𝑇��
B
∙ 𝛾𝛾I ∙ 𝑆𝑆 𝑆
𝑞𝑞
𝑇𝑇 2,5
𝑆𝑆� (𝑇𝑇)
𝑇𝑇 = 𝑎𝑎�� ∙ 𝛾𝛾I ∙ 𝑆𝑆 ∙ �1 + � � 1��
C ≤ 𝑇𝑇 𝑇 𝑇𝑇
AuslegungBfür𝑞𝑞Erdbeben nach EC 8  |
𝑇𝑇
D
33
≤ 𝑇𝑇=𝑇𝑎𝑎𝑇𝑇C ∙ 𝛾𝛾 ∙ 𝑆𝑆 𝑆 2,5 ∙ 𝑇𝑇C
𝑇𝑇𝑆𝑆B (𝑇𝑇)
� �� I
𝑞𝑞 𝑇𝑇
2,5
𝑇𝑇𝑆𝑆D� (𝑇𝑇)
≤ 𝑇𝑇𝑇= 𝑎𝑎�� ∙ 𝛾𝛾I ∙ 𝑆𝑆 𝑆 𝑞𝑞
Erdbebenzone hef/tef tef [mm] l/h Zusätzliche Anforderungen an Wände und Stützen
1 nach DIN EN 1996-1-1 ≥ 0,27 Niedrige ≤Duktilität
𝑇𝑇𝑆𝑆C (𝑇𝑇)𝑇𝑇 =𝑇𝑎𝑎𝑇𝑇D ∙(DCL): 2,5 𝑇𝑇C ∙ 𝑇𝑇D
� �� 𝛾𝛾I ∙ 𝑆𝑆 𝑆 ∙
2 ≤ 18 ≥ 150a ≥ 0,27 • Nachweise in der Erdbebenkombination 𝑞𝑞 𝑇𝑇 �
2,5 𝑇𝑇C
3 ≤ 15 ≥ 175 ≥ 0,27 • Belastung
𝑆𝑆� (𝑇𝑇) = mit � ∙ Verhaltensbeiwert
𝑎𝑎𝑠𝑠�� 𝑚𝑚
∙ 𝛾𝛾�I ∙ 𝑆𝑆 𝑆 ∙ q = 1,5 ermittelt
𝐹𝐹� = 𝐹𝐹� ∙ 𝑞𝑞 𝑇𝑇
hef Knicklänge nach DIN EN 1996-1-1
(siehe Gl. (7) bis
∑ 𝑠𝑠� ∙ 𝑚𝑚� Gl. (10))
tef Wanddicke • Betonstahl
𝑇𝑇D ≤ 𝑇𝑇𝑇 Kategorie B
l Wandlänge 𝐸𝐸E�� ⨁0,3 ⋅ 𝐸𝐸E��
𝐸𝐸E� 𝑀 ��� �
a 
Mittlere Duktilität 0,3 ⋅ 𝐸𝐸E��2,5 ⨁𝐸𝐸E��𝑇𝑇C ∙ 𝑇𝑇D
Wände der Wanddicke ≥ 115 mm dürfen zusätzlich berücksichtigt werden, 𝑆𝑆� (𝑇𝑇) = 𝑎𝑎�� ∙(DCM):
𝛾𝛾I ∙ 𝑆𝑆 𝑆 ∙
wenn hef/t ef ≤ 15 ist. 𝑞𝑞 𝑇𝑇 �
• Nachweise in der 𝑥𝑥 Erdbebenkombination
𝛿𝛿 𝛿𝛿𝛿𝛿𝛿𝛿𝛿 𝑠𝑠� ∙ Verhaltensbeiwert
𝑚𝑚
Bild 6. Mindestanforderungen nach Tabelle NA.10 • Belastung mit 𝐿𝐿E� 1,5 ≤ q ≤ 3,0 ermittelt
𝐹𝐹� = 𝐹𝐹� ∙
Proj.Bez mb BauStatik Seite 3
(siehe Gl. (7) ∑ 𝑠𝑠bis
� ∙ 𝑚𝑚
Gl.� (10))
Position 25
Die Überprüfung diesermbKriterien
Datum 12.06.2014 BauStatik S421.dewird
2014.020programmseitig
Projekt Beschreibung • Betonstahl Kategorie B
𝐸𝐸 𝑀 𝐸𝐸 �� 𝐸𝐸E�� ⨁0,3
𝐺𝐺�,� ⨁ 𝑃𝑃⋅�𝐸𝐸⨁𝛾𝛾
E��� ∙ 𝐴𝐴E� ⨁ � ��,� ∙ 𝑄𝑄�,� �
auto­matisch vorgenommen. 𝐸𝐸�,AE
• Stahlbeton
E� 𝑀 ���≥�0,3 C16/20
��� ⋅ 𝐸𝐸E�� ⨁𝐸𝐸E��
Mindestwanddicke t = 115 mm F
Wanddicke t = 200 mm ���
Erdbeben nach DIN EN 1998-1/NA:2011-01, NDP zu 9.5.1(5)
• Schubnachweise mit 1,5 facher Belastung bei Wänden
Erdbebenzone 2
• Umschnürung 𝑓𝑓� der𝑥𝑥 Wand- / Stützenenden
𝛿𝛿�𝛿𝛿𝛿𝛿𝛿𝛿𝛿
𝑓𝑓 = 1,0 ∙
Nachweis der Mindestanforderungen an Schubwände
zulässige Schlankheit zul  = 18.00 - • Begrenzung der𝐿𝐿
1,2 Ebezogenen Normalkraft
Schlankheit  = 13.75 -
Mindestwanddicke min t = 115 mm
Wanddicke t = 200 mm
0,40 bei Wänden
Mindestverhältnis min l/h = 0.27 -
𝜈𝜈�,��� ≤ (17)
vorhandenes Verhältnis l/h = 0.36 -
𝐸𝐸�,AE 𝑀 𝐸𝐸0,65 bei⨁Stützen
�� 𝐺𝐺�,� 𝑃𝑃� ⨁𝛾𝛾� ∙ 𝐴𝐴E� ⨁ � ��,� ∙ 𝑄𝑄�,� �
Auflagerkräfte Charakteristische Auflagerkräfte
��� ���
Bild 7. Auflagerkr.
Nachweis Mindestanforderungen nach MTabelle FNA.10 0,15𝑚𝑚 Stützen:
Char. Aufl. F F
[kN]
v,k
[kN]
Hz,k y,k
[kNm]
Hy,k
[kN]
Mz,k
[kNm] • Mindestabmessung
𝑏𝑏�� � ��� �
Einw. Gk A
B
30.00 0.00
0.00
0.00
0.00
0.00 0.00
1/20 des 𝑓𝑓� ℎ� ⁄20
größten Abstands zwischen Wendepunkt und
𝑓𝑓� = 1,0 ∙
Stahlbetonbau
Zusammenfassung
mit U412.de und S443.de
Zusammenfassung der Nachweise 1,2
den Stützenenden für Biegung in der Ebene parallel zur
Nachweise (GZT) Nachweise im Grenzzustand der Tragfähigkeit
Stahlbetontragwerke können gemäß DIN EN 1998-1/NA [2]

betrachteten0,40 bei aWänden
Stützen­ bmessung
Nachweis
in die Duktilitätsklassen DCL (niedrige
Ort
Duktilität) oder DCM 𝜈𝜈�,��� ≤
• Mindestabmessungen Wände:
vertikaler Tragwiderstand Kopf
[-]
OK 0.10 0,65 bei Stützen
(mittlere Duktilität)
Nachweise (Brand) eingeordnet
Brandfall werden.
im Grenzzustand derDie Einordnung ist
Tragfähigkeit
0,15𝑚𝑚
für das gesamte Nachweis
Tragwerk vorzunehmen und muss schon  𝑏𝑏�� � ��� � (18)
[-] ℎ� ⁄20
bei der Lastermittlung erfolgen.
Mindestwanddicke REI 90 OK
Nachweise (Erdb.) Erdbeben im Grenzzustand der Tragfähigkeit mit Proj.Bez
Proj.Bez
mb BauStatik
mb BauStatik
Seite
Seite
Position
3
3
Bild_7
10.06.2014 mb BauStatik S443.de 2014.020 Position Bild_7
Beschreibung
hs lichte Geschosshöhe
Datum Projekt
Nachweis 
Datum 10.06.2014 mb BauStatik S443.de 2014.020 Projekt Beschreibung
In der Regel Proj.Bez
ist es vorteilhaft, Stahlbetontragwerke
mb BauStatik
Mindestanforderungen an Schubwände
Seite
Position
für
OK nied­
Bild_7
[-]1
Biegung Biegung mit Druckkraft
rige Duktilität auszulegen.
Datum 10.06.2014
Man hat in diesem Fall zwar
mb BauStatik S443.de 2014.020 Projekt
mit
Beschreibung
• Bewehrungsgrad
Biegung
Abs. 6.1
Abs. 6.1 Abs. bei
Abs.
Ek Stützen:
Biegung Ek
mit Druckkraft
m
m
[kNm/m]
yd
yd
nd
nd
[kN/m]
asv
asv
[cm2 /m]
ash
ash
[cm 2 /m]
1 1 [kNm/m]
0.00 [kN/m]
-25.31 [cm23.75
/m] M [cm 21.76
/m] H
höheren
Pos. Bild_7 Lasten aus der Erdbebeneinwirkung
Stahlbeton-Aussteifungswand, Erdbebenbemessung zu rechnen, 1
2 1 0.00 -25.31 3.75M 1.76 H
0,01 ≤ ρl ≤ 0,04 2
3 1 0.00 -25.31 3.75M (19)
1.76 H
die Berechnung erfolgt
System zweiseitig aber ansonsten
gehaltene Wand in gewohnter Weise 3
4
4
5
1
1
0.00
0.00
-25.31
-25.31
3.75M
3.75M
1.76 H
1.76 H
5 1 0.00 -25.31 3.75M 1.76 H
analog
M 1:75
DIN EN 1992-1-1 [11]. • Mindestens ein Zwischenstab zwischen den Eckstäben
M
H
M
:
:
:
Mindestbewehrung nach 9.6.3(1)
Mindestbewehrung nach
Mindestbewehrung 9.6.2(1)
nach 9.6.3(1)
mb-Viewer Version 2014 - Copyright 2013 - mb AEC Software GmbH

H : Mindestbewehrung nach 9.6.2(1)

entlang jeder Momente


Stützenseite
Momente
Die
inklusive Anteile aus Theorie II. Ordnung
inklusive
Bewehrung Anteile
ist je aus Theorie
zur Hälfte II. außen
innen und Ordnung
Die Auslegung für niedrige Duktilität ist nur unter bestimm­
Die Bewehrung ist je zur Hälfte innen und außen
einzulegen.
einzulegen.
Querkraft Bemessung für Querkraft in Wandquerrichtung
ten Randbedingungen zulässig, die von beiden Modulen Querkraft
Abs. 6.2
Abs. 6.2
Bemessung
x
x
[m]
Ek für Querkraft
Ek
vEd
vEd
[kN/m] 
[°]
in Wandquerrichtung
vRd,max vRd,c
vRd,max [kN/m][cm
[kN/m] vRd,c
asw,erf
2a/m 2]
sw,erf

überprüft werden. Werden diese Randbedingungen nicht (L [m]


(L
= 3.00 m) [kN/m]
= 3.00 1 m)
3.00
[°] [kN/m] [kN/m][cm2 /m 2 ]
- 18.4 414.38 95.77 -
3.00
0.00 1 - 18.4 414.38 95.77 -
eingehalten, ist die Auslegung für mittlere Duktilität vor­ 0.00 1 - 18.4 414.38
Bemessung für Querkraft in Wandlängsrichtung
95.77 -

zunehmen.
Abmessungen
mb AEC Software GmbH Europaallee 14 67657 Kaiserslautern
l lw Material
g h
Bemessung
Ek
Ek
v'Ed,yfür Querkraft
v'
[kN]
Ed,y
vEd,y
vEd,y
[kN] 
[°]
in Wandlängsrichtung
vRd,max
v[kN]
Rd,max
VRd,c asw,erf
VRd,c [cma2sw,erf
[kN] /m]
Mat./Querschnitt [m] [m] [cm] 7 [kN] -375.00
-250.0 [kN] 18.4 [°] 2868.8 [kN] 1119.97[kN] [cm 2 /m] -
3.00 5.00 C 20/25 25.0 7 -250.0 -375.00 18.4 2868.8 1119.97 -
Normalkraft Abdeckung der Zugkeilkraft
Randbedingungen für niedrige Duktilität
Expositionsklassen XC1 (DCL): Bild 9. Beispielausgabe Querkraftnachweis mit 1,5 fachen Lasten
Normalkraft Abdeckung der Zugkeilkraft
Keine Zugkräfte vorhanden.
Keine Zugkräfte vorhanden.
• Auflager
Anzahl der Geschosse
Lager
≤ 6 [m]x K
[kN/m]
T,z KR,y
[kNm/rad] Erdbeben Auslegung für mittlere Duktilität DCM nach DIN EN
A 0.00 fest frei Erdbeben Auslegung für mittlere Duktilität DCM nach DIN EN
1998-1:2010-12
• GebäudehöheB ≤ 20m 3.00 fest frei
Längskraft
1998-1:2010-12
Begrenzung der bezogenen Längskraft
• Knicklänge
ErdbebenzoneGrundwert
1 - 3 nach Bild 5.7
nach DIN EN 1992-1-1, 5.8.3.2(7) Längskraft
Abs. 5.4.3.4.1 Begrenzung der bezogenen
Ek NEd Längskraft d d,max
 = 0 1.00 - Abs. 5.4.3.4.1 Ek NEd
[kN] d
[-] [-]
d,max [-]
Querwände nach Tab. 12.1  = 1.00 - 7 [kN]
-1593.75 [-]
0.113 [-]
0.40 [-]
0.28
• Bedeutungskategorie I - III
1
7 -1593.75 0.113 0.40 0.28
Knicklänge l0 = 3.00 m Umschnürung Abs. lc v cu2,cd wd wd,erf
Umschnürung
Abs. 5.4.3.4.2 Abs. [m] lc v
[-] 
[-] cu2,cd
[-] wd
[-] wd,erf
[-] [-]
Erdbeben Auslegung für niedrige Duktilität DCL nach DIN EN Abs. 5.4.3.4.2 1 [m] 0.062
0.95 [-] 0.468 [-] 0.045 [-] 0.891 [-] 0.194[-] [-]
0.22
1998-1:2010-12 1
5 0.95 0.062 0.468 0.045 0.891 0.194 0.22
5 0.95 0.062 0.468 0.045 0.891 0.194 0.22
geograf. Angaben Ort Darmstadt Bewehrungswahl
Erdbebenzone 1 Bewehrungswahl
Bild 10. Beispielausgabe
Grundbewehrung
Grundbewehrung
je Seite
Art
Art
Erdbebennachweisgewählt
Wand
gewählt
as,v
as,v
[cm 2 /m][cm
as,h
as,h
2 /m]
Gebäude Bedeutungskategorie III
Anzahl der Geschosse n = 6 je Seite Mattenbewehrung Q 257A [cm 22.57
/m][cm 22.57
/m]
y = 0.00 - 1.00 m Mattenbewehrung
Summe Q 257A 2.57 2.57
Höhe H = 20.00 m
GmbHGmbH

Summe
2x3Ø16
2.57 2.57
AEC Software

Konstruktion Material Beton Zulagen vertikal Abs. lA as,erf Ø s as,vorh


2a/m] a2s,vorh 
- mb Software

Duktilitätsklasse DCL Zulagen


je Seite vertikal Abs. lA
[m] [cm s,erf Ø
[mm] s
[cm] [cm /m] [-]
Verhaltensbeiwert q = 1.50 je Seite 1 [m]
1.00 [cm 21.88
/m] [mm]
8 [cm]
25.0 [cm22.01
/m] [-]
0.93
mb AEC

Q 257A
mb-Viewer Version 2014 - Copyright 2013 - mb AEC Software GmbH

1
5 1.00 1.88 8 25.0 2.01 0.93
2013 -2013

Gesamthöhe H W = 6.00 m
5 1.00 1.88 8 25.0 2.01 0.93
- Copyright
Copyright

Es liegt eine niedrige Erdbebengefährdung gemäß Zugbänder yA yE As,erf n Ø As,vorh


As,erf [cm 
2014 -2014

3.2.1(4) vor. Zugbänder yA


[m] yE
[m] [cm 2] n
[-] Ø
[mm] As,vorh
2] [-]
Version

[m]
0.00 [m]
1.00 [cm 2 ]
konstr. [-]
2 [mm]
16 [cm 2
4.02 ] [-]
-
Q 257A 1.00
Version

0.00
4.00 5.00 konstr. 2 16 4.02 -
mb-Viewer

4.00 5.00 konstr. 2 16 4.02 -


mb-Viewer

Bild 8. B
 eispielausgabe Dokumentation der Randbedingungen
für niedrige Duktilität mb AEC Software
Längsstäbe: 8 GmbH
Ø20 Europaallee 14 67657 Kaiserslautern
mb AEC Software GmbH Europaallee 14 67657 Kaiserslautern
Querkraftbewehrung: Ø6
Umschnürung: Ø8
30

Für die Teilsicherheitsbeiwerte sind


mb AEC Software GmbH Europaallee in Kaiserslautern
14 67657 der Erdbebenkom­ Betondeckung:
cnom = 25 mm
bination die gleichen Werte wie in der Grundkombination 30

anzunehmen (γc = 1,5 und γs = 1,15). Bild 11. Beispielausgabe umschnürte Wand- und Stützenenden

mb-news 4|2014
Auslegung für Erdbeben nach EC 8  | 35

Sämtliche oben genannten Randbedingungen und Anfor­ Literatur


derungen werden von den Programmen geprüft bzw. bei der
[1] DIN EN 1998-1:2010-12, Eurocode 8: Auslegung von Bau­
Bemessung und Bewehrungswahl beachtet und eingehalten. werken gegen Erdbeben- Teil 1: Grundlagen, Erdbeben­
einwirkungen und Regeln für Hochbauten
Holzbau mit S821.de und S822.de
[2] DIN EN 1998-1/A1:2013-05, Eurocode 8: Auslegung von
Aufgrund des günstigen dissipativen Verhaltens von Holz­ Bauwerken gegen Erdbeben- Teil 1: Grundlagen, Erdbeben­
konstruktionen insbesondere von Bauteilen in Holztafel­ einwirkungen und Regeln für Hochbauten
bauart, können Holzkonstruktionen für die Duktilitäts­ [3] DIN EN 1998-1/NA:2011-01, Nationaler Anhang - National
klassen DCL (niedrige Duktilität), DCM (mittlere Duktilität) festgelegte Parameter - Eurocode 8: Auslegung von Bau­
und DCH (hohe Duktilität) ausgelegt werden. werken gegen Erdbeben- Teil 1: Grundlagen, Erdbeben­
einwirkungen und Regeln für Hochbauten

Wie oben schon erwähnt, geht mit steigender Duktilitäts­ [4] DIN EN 1996-1-1:2010-12, Eurocode 6: Bemessung und
klasse ein größer werdender Verhaltensbeiwert q einher, Konstruktion von Mauerwerksbauten - Teil 1-1: Allgemeine
Regeln für bewehrtes und unbewehrtes Mauerwerk
der wiederum eine kleinere anzusetzende Erdbebenersatz­
last nach sich zieht. Im Holzbau sind in der Duktilitätsklasse [5] DIN EN 1996-1-1/NA: 2012-05, Nationaler Anhang -
National festgelegte Parameter - Eurocode 6: Bemessung
DCH Verhaltensbeiwerte von q = 5,0 möglich.
und Konstruktion von Mauerwerksbauten - Teil 1-1: Allge­
meine Regeln für bewehrtes und unbewehrtes Mauerwerk
Die Teilsicherheitsbeiwerte auf der Materialseite sind:
[6] Deutsches Institut für Normung e.V.: Handbuch Eurocode 6
• Duktilitätsklasse DCL: γ M = 1,3 - Mauerwerksbau - Vom DIN konsolidierte Fassung. Berlin:
• Duktilitätsklassen DCM und DCH: γ M = 1,0 Beuth Verlag GmbH 2012.
[7] DIN EN 1990:2010-12, Eurocode 0: Grundlagen der Trag­
Die Duktilitätsklasse DCL wird im Holzbau ohne besondere werksplanung; Deutsche Fassung EN1990:2002 + A1:2005
konstruktive Maßnahmen erreicht. + A1:2005/AC:2010.
[8] DIN EN 1990/ NA:2010-12, Eurocode 0: Nationaler Anhang
Um Holztafeln in die Duktilitätsklassen DCM und DCH – National festgelegte Parameter – Grundlagen der Trag­
einordnen zu können sind folgende konstruktive Voraus­ werksplanung
setzungen einzuhalten: [9] Deutsches Institut für Normung e.V.: Handbuch Eurocode 0
• Mindestdicke des Holzes (Rippen) t ≥ 8d – Grundlagen der Tragwerksplanung – Vom DIN konsoli­
• Mindestdicke der Beplankung t ≥ 4d dierte Fassung. Berlin: Beuth 2011
-- bei Sperrholz zusätzlich t ≥ 9mm [10] Meskouris/Butenweg: Erdbebensichere Auslegung von
-- bei Span- und Faserplatten zusätzlich t ≥ 13mm Bauwerken nach DIN 4149:2005. Beton-Kalender 2008,
Verlag Ernst & Sohn, Berlin
• Maximaldicke des Verbindungsmittels d ≤ 3,1mm
• Dichte der verwendeten Spanplatten ≥ 650 kg/m³ [11] DIN EN 1992-1-1:2011-01, Eurocode 2: Bemessung und
Konstruktion von Stahlbeton- und Spannbetontragwerken -
• keine freien Plattenränder
Teil 1-1: Allgemeine Bemessungsregeln und Regeln für den
Hochbau
Für die Berechnung der Tragfähigkeit der Verbindungs­
[12] DIN EN 1992-1-1/NA:2013-04, Nationaler Anhang -
mittel darf im Erdbebenfall nicht von dem Erhöhungsbei­ National festgelegte Parameter - Eurocode 2: Bemessung
wert von 1,2 Gebrauch gemacht werden. Die Möglichkeit, und Konstruktion von Stahlbeton- und Spannbetontragwer­
die Abstände der Verbindungsmittel auf den Zwischen­ ken - Teil 1-1: Allgemeine Bemessungsregeln und Regeln für
rippen um den Faktor 1,5 zu erhöhen, darf nicht in An­ den Hochbau
spruch genommen werden.

Auch in den Holzbau­modulen werden alle Nachweise im


Grenzzustand der Trag­fähigkeit zusätzlich in der Erdbeben­
kombination geführt. Die konstruktiven Randbedingungen
werden abhängig von der Duktilitätsklasse überprüft. Bei
Nichteinhaltung erfolgt eine entsprechende Fehlermeldung.

Zusammenfassung
! Aktuelle Angebote

S033.de Erdbeben-Ersatzlastermittlung, 290,- EUR


Mit den neuen Modulen und Erweiterungen bestehender EC 8, DIN EN 1998-1-3:2010-12
Module wurde die BauStatik mit der Erdbebenbemessung Leistungsbeschreibung siehe nebenstehenden Fachartikel

komplettiert. Von der Lastermittlung bis hin zur konstruk­ BauStatik 5er-Paket 990,- EUR
tiven Detaillierung der aussteifenden Bauteile werden bau­ bestehend aus:
artübergreifend die Anforderungen des EC 8 erfüllt. 5 BauStatik-Modulen deutscher Norm
nach freier Wahl
(ausgenommen: S012, S018, S030, S928, S141.de, S261.de, S410.de,
Dipl.-Ing. Sascha Heuß S411.de, S414.de, S630.de, S853.de)
Es gelten unsere Allgemeinen Geschäftsbedingungen. Änderungen und Irrtümer vorbehalten.
mb AEC Software GmbH Alle Preise zzgl. Versand­kosten und MwSt. – Hardlock für Einzelplatzlizenz je Arbeits­platz er­
mb-news@mbaec.de forderlich (95,- EUR). Folge­lizenz-/Netzwerkbedingungen auf Anfrage. – Stand: Juli 2014
Unterstützte Betriebssysteme:
Windows Vista, SP2 (32/64) / Windows 7 (32/64) / Windows 8 (32/64) / Windows 8.1 (32/64)

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