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Die Teilung Deutschlands

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Aberunglücklicherweiseistdie Anstrengung fur die Deutschernochnichtvorbei. Die Deutschland
wurdegeteilt.
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Deutschland wurde von den Siegern, Frankreich, Großbritannien, USA und der Sowjetunion, in
Zonen aufgeteilt.
Dabei war man sich nicht immer einig. Besonders die Amerikaner und die Sowjetunion waren
bald miteinander zerstritten. Sie hatten ganz unterschiedliche Vorstellungen, wie ein guter Staat
auszusehen hatte.
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Mitte Juli waren Winston Churchill, Harry S. Truman und Josef Stalin in Deutschland, um in
einer Dreimächtekonferenz der Hauptalliierten auf höchster Ebene über das weitere Vorgehen
zu beraten. Als wichtigste Ergebnisse wurden am 2. August 1945 beschlossen:

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DurchihreRegierungssystemeunterschiedensich die
dreikapitalistischenwestlichenMächtejedocherheblich von der kommunistischenSowjetunion.
Während die westlichenStaatensich auf einedemokratischeGrundordnungberiefen und
marktwirtschaftlichausgerichtetwaren (Großbritannien, Frankreich, USA), besaß die
SowjetunioneinekommunistischeOrdnung und betriebPlanwirtschaft.

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Besatzungszonen
Deutschland wurdeaufgeteilt in vierBesatzungszonen, die jeweilseiner der
Siegermächtezugeordnetwaren. Berlin, mitten in der SowjetischenBesatzungszonegelegen,
erhieltalsehemaligeHauptstadteinenSonderstatus und wurdeselbst in vier "Sektoren" eingeteilt.
Damitkonnte nun jedeBesatzungsmacht in "ihrer" Zone selbstEntscheidungentreffen. Die
Weichenwurdengestellt: ImWestenbegann man mitdemAufbau von Demokratie und Marktwirtschaft,
imOstenschlug man den WegRichtungSozialismusein.

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Gründung der Bundesrepublik
Die westlichen Alliiertenempfahlen den westlichenBundesländern die
GründungeineswestdeutschenStaates. So geschahesschließlich. Der Zusammenschluss der
westlichenBesatzungszonenzurBundesrepublik Deutschland wurde in Koblenz beschlossen.

EineEinheitDeutschlandssah man zudiesemZeitpunktalsnichtdurchführbar an. Ein


"Parlamentarischer Rat" sollteeine Verfassung ausarbeiten. Die Gründung der
Bundesrepubliksollteprovisorisch, also vorübergehend, sein. Sieerfolgtezum 23. Mai 1949.

Gründung der DDR


Am 7. Oktober 1949 folgtedann in der SowjetischenBesatzungszone die Gründung der DDR.
Damitexistierten nun zwei deutsche Staaten

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MitdemJahrverbindetsichfür die Deutschen die endgültigeTeilung des Landes. Am 13. August begannenSoldaten der
NationalenVolksarmeederDDR mitdemBaueinerMauer, die zwischenOst und West
zueinerGrenzemitTodesfolgewerdensollte. Besonders hart betroffen war Berlin, das
zueinergeteiltenStadtmitzweiunterschiedlichenGesellschaftsordnungenwurde und in der die Mauer brutal
Straßenzügetrennte.

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ZurZahl der Fluchtversuche von Ostnach West gibtessehrunterschiedlicheAngaben.


Insgesamtsollenzwischen 1961 und 1989 rund 150.000 Menschen versuchthaben, die
innerdeutscheGrenzezuüberwinden

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Rund 40.000 soll die Flucht in den Westengelungensein.

Siegruben Tunnel, verstecktensich in eigenspräparierten Autos, bautenFlugzeuge, U-Boote und


sogareinenHeißluftballon. Dochfürvieleendete die FluchtmitdemTod.
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Zum Beispiel konnten die Menschen in der DDR nicht unterschiedliche Parteien wählen. Es gab
nur eine einzige Partei, und die hatte das Sagen im Land: die Sozialistische Einheitspartei,
SED. Die SED bestimmte so gut wie alles und kontrollierte die Menschen. Sie schrieb ihnen
genau vor, wie sie zu leben hatten. Die Menschen in der DDR hatten oft nicht die Wahl - weder
in der Politik noch im Supermarkt.

Wer in der DDR lebte, durfte nicht in alle Länder reisen, zum Beispiel nicht in die
Bundesrepublik. Die Regierung, also die SED, bestimmte, in welche Länder sie reisen durften.
Sie schrieb den Menschen auch vor, wer welchen Beruf lernen durfte und bestimmte, was und
wie viel in den Fabriken in der DDR hergestellt wurde.
Auf den Straßen fuhren fast nur TrabantenQuelle: dpa
Das führte dazu, dass es von manchen Dingen in der DDR sehr viel gab und von anderen gar
nichts oder kaum etwas. Außerdem gab es bei vielen Produkten keine Auswahl: In den
Supermarktregalen gab es deshalb oft nur eine Sorte Knäckebrot, Kaffee oder Putzmittel. Und
wer ein Auto kaufen wollte, musste oft lange Zeit darauf warten.

VIELE MENSCHEN IN DER DDR WAREN MIT ALL DIESEN REGELN DER REGIERUNG NICHT
EINVERSTANDEN . D AS ZU SAGEN , WÄRE ALLERDINGS SEHR GEFÄHRLICH GEWESEN . DENN WENN
DIE REGIERUNG MITBEKAM , DASS JEMAND SCHLECHT ÜBER SIE SPRACH , HAT SIE DIESE
MENSCHEN DAFÜR BESTRAFT UND ZUM BEISPIEL INS GEFÄNGNIS GESTECKT .
UM MENSCHEN ZU FINDEN , DIE DIE REGIERUNG SCHLECHT FANDEN, LIEß DIE REGIERUNG DIE
BÜRGER ÜBERWACHEN. ES GAB IN DER DDR DAS MINISTERIUM FÜR STAATSSICHERHEIT , DIE
STASI. DIE STASI WAR EINE ART GEHEIMPOLIZEI UND IHRE MITARBEITER WAREN SPIONE. DIESE
SPIONE ÖFFNETEN ZUM BEISPIEL BRIEFE ODER LAUSCHTEN BEI TELEFONGESPRÄCHEN MIT . SO
SOLLTEN SIE M ENSCHEN FINDEN , DIE DIE REGIERUNG NICHT GUT FANDEN ODER VIELLEICHT
SOGAR VORHATTEN , AUS DER DDR ABZUHAUEN .