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1- Enterokolitis .....................................................................................................................

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2- Urolithiasis (+/- mit Pyelonephritis) .............................................................................. 8
3- Ulcus ventriculi ................................................................................................................. 13
4 - Hyperthyreose ................................................................................................................. 20
5- Hodgkin Lymphoma ......................................................................................................... 23
6 - Kolonkarzinom ................................................................................................................. 26
7 –Epileptischer Anfall ......................................................................................................... 27
8- Bandscheibenvorfall ........................................................................................................ 29
9- Herzinfarkt ......................................................................................................................... 31
10- Cephalgie ........................................................................................................................ 34
11- Tiefe VenenThrombose ................................................................................................ 36
12- Fahrradunfall................................................................................................................... 41
13- Motorradunfall................................................................................................................. 50
14- Cholezystolithiasis ......................................................................................................... 53
15- Milzruptur......................................................................................................................... 55
16- Ösophaguskarzinom (12.07.18) ................................................................................. 62
17- PAVK ............................................................................................................................... 63
18- Ulcus cruris ..................................................................................................................... 67
19 – Herzinsuffizienz ............................................................................................................ 69
20 - Hypothyreose ................................................................................................................ 71
21- Angina tonsillaritis .......................................................................................................... 77
22- Kniegelenkstrauma: hintere Kreuzbandruptur ........................................................... 84
23- Oberessprunggelenksdistorsion .................................................................................. 88
24- Asthma bronchiale ......................................................................................................... 91
25- Akute Leukämie ............................................................................................................. 93

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Aktualisierung : 5/8/19

1- Enterokolitis
A - 29.05.2018
Patient: Herr Ingo Böhm, 57 Jahre alt, 185 cm, 85 Kg
Allergien:
Kontrastmittelallergie (mit Dyspnoe und Exanthem als allergische Reaktionen) und
Nüssen Allergie (mit Dysphagie und Pruritus an den Lippen als allergische
Reaktionen) seien ihm bekannt.
Genussmittel:
Er habe seit 5 Jahren das Rauchen aufgehört, davor habe er ½ Schachtel für 37
Jahren geraucht. Er trinke 1 Flasche Bier abends. Drogenkonsum wurde verneint.
Sozialanamnese:
Er arbeite selbstständig in seiner eigenen Textil-Reinigungsfirma, verheiratet zum
zweiten Mal, und wohne mit seiner zweiten Ehefrau.
Familienanamnese:
Die Mutter sei 86 Jahre alt und litt vor 3 Jahren an Ileus infolge einer
Cholezystolithiasis.
Der Vater sei vor 5 Jahren mit 76 Jahren an Ösophagusvarizen verstorben.
Sein Kind von der ersten Ehe leide unter Down Syndrom (Daher habe er mit seiner
ersten Frau geschieden)
Anamnese:
Herr Böhm ist ein 57-jähriger Patient, der sich bei uns wegen seit 2,5 Wochen
bestehenden, wellenförmigen periumbilikalen Bauchschmerzen vorstellte. Diese
Schmerzen hätten im Laufe der Zeit verschlechtert und wurden mit 8/10 auf der
Schmerzskala bewertet. Er habe auch Erbrechen (5 Mal täglich) und Diarrhöen
gehabt. Die Diarrhöen seien wässerig, ohne Blut-/Schleimbeimischung. Dagegen
habe er Imodium und Metoclopramid (MCP) eingenommen, die ihm aber nicht
geholfen hätten. Die Vegetativeanamnese sei unauffällig, bis auf Schlafstörung und
Gewichtsverlust (ca. 2,5 kg innerhalb 5 Wochen).
In der Vorgeschichte ergab:
- Herzrhythmusstörungen ( Herzstolpern)
- Z.n. Herpes Zoster im Bereich des linken Thorax( Gürtelrose) vor 2 Jahren
- Tinea Inguinalis links(Leistenflechte) seit ¾ Jahren
- Skoliose (Wirbelsäulenverkrümmung) seit Kindheit (deshalb habe er Schmerzen
beim Gehen)
- Z.n. Meningitis (Hirnhautentzündung) in der Jugend
- Z.n. Kieferfraktur beim Z.n Fahrradunfall (nur konservative behandelt wurde).
Bezüglich der Medikation ergab die Einnahme von Beloc-Zok Tab 5 mg 1-0-0,
Multilind Salbe (Nystatin 1-1-0), Schlaftabletten (bei Bedarf), MCP + Imodium .
Am Ende des Anamnesegesprächs hat der Patient gefragt:
Was habe ich Herr Doktor ?
Was werden Sie machen?
Muss ich da bleiben ?
Was ist Ultraschall untersuchung?
Werden Sie bei mir auch Darmspiegelung durchführen?
-Welche Verdachtsdignose haben Sie? Welche D.D ?
-Welche weitere Untersuchungen veranlassen Sie? Was erwarten Sie bei

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körperlicher Untersuchung?
-Welche Blutwerte erwarten Sie? Was erwarten Sie bei Stuhl-Untersuchung
- viele Fragen nach den Einzelteilen der Anamnese (vor allem die ich während der
Prüfung nicht gefragt habe)

B-

Herr Böhm ist ein 52-jähriger Patienten,der sich wegen seit 2,5 Wochen
aufgetretener, in den Rücken australender Abdominalschmerzen vorstellte. Die
Schmerzen seien Paraumbilikal aufgetreten und hätten in ganzen Abdomen
gewandert.Der Patient gibt an,dass er 5 Kilo innerhalb 5 Monaten abgenommen
habe. Des Weiteren klagte er über Hämatechesis und Vomitus von Mageninhalt 5
Mal täglich. Folgende Begleitsymptomen seien ihm aufgefallen: Asthenie, Blässe und
kalte Hände.
Der Patient leide an Tachyarrytmie seit 5 Jahren (er hat Herzrythmusstörungen
gesagt. Ich habe gefragt welche- er wusste nicht genau aber sein Herz schlägt
schnell und irregular) und Tinea ingvinalis rechts.
Vor 5 Jahren sei er wegen Mandibularfraktur operiert worden und vor 2 Jahren habe
er an Herpes Zoster gelliten.
Die Medikamentenanamnese ergab eine Einnahme von Beloc 95mg1-0-0,herbale
Tabletten wegen Insomnia und Salbe wegen die Tinea ingvinalis (die Name habe ich
vergessen).Die vegetative Anamnese sei unauffällig bis auf Insomnia wegen die
Diarrhö. In der Familienanamnese fanden sich Cholelithisis bedingt Ileus mit 80
Jahren und Hyperthyreose bei der Mutter und Ösophagus Varizen beim Vater.Er sei
vor 3 Jahren an akute Blutung gestorben.Sein Sohn vom ersten Ehe leide an Down
Syndrom.Er rauche nicht aber vor 5Jshren habe er 20 Zigaretten pro Tag
vor20Jahren geraucht(20PY),trinke 1 Glas Bier abends und nehme keine Drogen
ein.
Er sei selbständig,habe eigene Reinigungsfirma,sei verheiratet und lebe mit seiner
zweiten Frau und dem Sohn von ersten Ehe(er sei Betreuer)....
Ich habe vergessen nach Allergie zu fragen und das fehlte in meinem Brief. Also ich
muss sagen dass der Form des Briefes, den ich geschrieben habe, nicht genau wie
hier ist und im Brief habe ich bis auf Verdachtsdiagnose geschafft.
Ich habe als Verdachtsdiagnose MB. Chron gesagt. Der dritte Teil war schnell vorbei.
Ich habe nur 2 Sätze über Patient Vorstellung gesagt und danach haben sie vielen
Fragen über DD und Untersuchungen gefragt. Ich musste Rectal Tusche
aufklären,warum in Anamnese habe ich für Schleim in Stuhl gefragt,Erregern des
infektiös Enterokollitis...

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C- 02.05.2018

Ingo Böhm , geboren am 17.08.1966, Größe: 1.85cm,Gewicht: 78 kg


Herr Ingo Böhm ist ein 52 jahriger Patient, welcher sich heute bei uns wegen seit zweieinhalb
Wochen auftretender bestehender krampfartigen wellenförmigen periumbilikalen
Buchschmerzen vorstellt.
Er fügt hinzu, die Schmerzen hätten eine Intensität von 8 auf einer Schmerzskala von 1 bis 10,
ohne Ausstrahlung.
Des Weiteren berichtete er, er leide seit 2 Monaten unter wässrigen Diarrhoe mit
Stuhlfrequenz 2 bis 5 Mal täglich , davor klage er über chronische Obstipation seit vielen
Jahren.
Außerdem sagt er , dagegen habe er Imodium + MCP ( ohne Rezept) Tabletten
eingenommen, die ihm nicht geholfen hätten.
Die Fragen nach Blut-, Eiter- , Schleimbeimengung im Stuhl wurden verneint.
Zudem seien dem Pat Nausea, Blässe und einmal Vomitus sowie eine perianale irritative
Dermatitis (als eine Wunde) als Begleitsymptome aufgefallen.
Die vegetative Anamnese sei unauffällig bis auf Insomnie, Inappetenz, Adynamie und ein
Gewichtsverlust von ca.1.5 kg innerhalb von 2.5 Wochen.
- herzrhythmusstörungen (Herzstolpern) seit 5 J
-Herpes Zoster (Gürtelrose) seit 2 J.
-Tinea Inguinalis (leistenflechte) seit 9 M.
-Skoliose seit Geburt (deshalb leide er unter Beinschmerzen beim Gehen)
- Bakterielle Meningitis (Hirnhautentzündung) im 16.Lj (ich habe nach der Zeit des
Befalls gefragt-April- )
- Zudem sei er mit 38.Lj wegen Mandibulafraktur beim Z.n Fahrradunfall im
Krankenhaus gewesen, die mit Osteosynthese behandelt wurde.
-Ferner nehme der Pat fologende Medikamente ein :
Beloc-Zok Tab 5 mg 1-0-0,
Multilind Salbe (Nystatin)
MCP + Imodium .
Allergie
Nüsse, KM(bei einer CT des Schädel aufgrund eines Unfalls)
Noxen:
Er habe vor 5 Jahren mit dem Rauchen aufgehört, davor habe er seit dem 16.LJ 10
Zig täglich geraucht.
Er trinke täglich 1 Bier.
Er treibe keinen Sport.
Er habe keine Erfahrung mit Drogen.
Familienanamnese
Die Mutter sei wegen Ileus infolge einer Cholezystolithiasis operiert worden.
Der Vater sei seit 8 Jahren an oberer GI-Blutung beim Z.n. Ösophagusvarizen
gestorben.
Er habe noch eine gesunde Schwester
Sozialanamnese
er wohne mit seiner zweiten Ehefrau, habe ein 12-jähriger Sohn, der an Down
Syndrom leide.
Er arbeite selbstständig in seiner eigenen Textil-Reinigungsfirma und dafür leide
unter Stress

-Die anamnestischen Angaben deuten am ehesten auf Enterokolitis hin.


- D.D : - Laktoseintoleranz.- CED - Kolonkarzinom
-Zur weiteren Abklärung schlage ich vor :
*K.U.
*Labor (Blut-, Stuhluntersuchung)

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*Sonografie des Abdomens.
*ggf. H2 Atem Test, Laktoseintoleranztest, Koloskopie, CT des Abdomens.
Am Ende des Anamnesegesprächs hat der Pat gefragt:
Was habe ich Herr Doktor?
Was werden Sie machen?
Muss ich dableiben?
Zweiten Teil
Der Zeit vergeht beim 2. Teil schnell, deshalb viel üben, ein paar Sätze bemerken
und Sie auswendig lernen.
Mein Arztbrief war nicht so perfekt, es war Weit von perfekt ( ich habe die Therapie
nicht geschrieben), aber die Prüfern waren mit meiner medizinischen Kenntnisse
sehr zufrieden .
Dritten Teil , Arzt Arzt Gespräch
Dieser Teil ist ausschlaggebend, und dafür muss man gut vorbereiten. Die Prüferin
war in meinem Fall wirklich sehr nett. Zunächst habe ich ihr den Patient vorgestellt
(Die Patientvorstellung dauert maximal 5 Minuten), dann kriegt man für 15 Minuten
erwartungsgemäß Fragen über die Anamnese und das weitere Vorgehen.
-Welche Verdachtsdiagnose haben Sie? Welche D.D ?
-Was spricht dafür und dagegen?
-Was ist CED?
-Wie können wir Morbus Crohn von C.U abgrenzen?
-Ursache der Ösophagusvarizen?
-Ist dieser Pat. ein Alkoholiker?? wann können wir das sagen?
-Risikofaktoren von Arteriosklerose ?
-Welche Blutwerte erwarten Sie ?
-Koloskopie Aufklärung, Komplikationen ( *Perforation) und dann ?? OP
-nehmen Sie den Pat. auf oder nicht? Was machen Sie ?( je nach seinem
allgemeinen Zustand und den Laborwerten –Kreatininwerte,Harnstoff,Elektrolyte... )

D- 18.04.2018
Vorname, Name: Ingo Böhm. Alter: 52 Jahre Größe: 1.85 cm, Gewicht: 78 kg
Aktuelle Anamnese
Herr Ingo Böhm ist ein 52-jähriger Patient, welcher sich heute bei uns wegen seit
zweieinhalb Wochen bestehender progredienter aufgetretener wässriger Diarrhoe
begleitet von krampfartigen wellenförmigen periumbilikalen Buchschmerzen
vorstellte. Eine Schmerzausstrahlung bestünde nicht.
Er fügte hinzu, dass die Schmerzen 5 auf einer Schmerzskala von 1 bis 10 seien.
Des Weiteren berichtete er, dass er vor 2 Monaten unter Diarrhoe mit Stuhlfrequenz
1 Mal täglich gelitten habe und sich seit 2.5 Wochen mit Stuhlfrequenz 2 bis 5 Mal
täglich verschlechtert habe.
Er habe keine Auflagerungen wie Blut, Eiter auf dem Stuhl bemerkt.
Außerdem sagte er , dass er gegen Diarrhoe Imodium Tabletten eingenommen
habe, aber hätten ihm nicht geholfen.
Begleitend klagte er über seit 2.5 Wochen bestehende Nausea, Blässe und einmal
Vomitus.
Zusätzlich erwähnte er , dass er vor 2 Jahren unter Obstipation gelitten habe.

Die Vegetative Anamnese ist unauffällig, bis auf Insomnie, Inappetenz, Fatigue und
eine Gewichtsabnahme vo ca.1.5 kg innerhalb von 2 Wochen.

An Vorerkrankungen leide er an einer Herzrhythmusstörung (er sagte:

5
Herzstolpern), Tinea inguinales an der rechten Leiste, Skoliose
(Wirbelsäulenverkrümmung ) , im 16.Lebensjahr habe er an Meningitis
(Hirnhautentzündung ) gelitten (es wurde später
beim dritten Teil nach der Zeit des Befalls gefragt?).

Ferner nehme der Patient Beloc-Zok Tab 95 mg 1-0-0 gegen Die HRS,
Metoclopramid Tab gegen Vomitus ohne Rezept, und Multilind Salbe (Nystatin)
gegen die Dermatitis.

Zudem sei er mit 38.Lj wegen Mandibulafraktur beim Z.n Fahrradunfall im


Krankenhaus gewesen, welche koservativ behandelt worden sei.

Allergien, Unverträglichkeiten
Der Patient habe bei einem CT des Schädels mit KM Allergie mit kardiovaskulären
Erscheinungen und Exanthem gehabt und sei dafür stationär zur Überwachung
aufgenommen worden.

Genussmittel/ Drogen (py oder g/d etc.)


Herr Böhm habe bis zum 18. Lj ca.10 Zigaretten täglich geraucht und seit 5 Jahren
mit dem Rauchen aufgehört. Er gab zusätzlich an, eine Flasche Bier jeden Tag
abends zu trinken und keine Drogenabhängigkeit zu haben.

Sozialanamnese
Außerdem berichtet er, er lebe mit seiner zweiten Ehefrau zufrieden, habe eine 12-
jährige Tochter, die an Down Syndrom leide, arbeite
selbstständig in seiner eigenen Textil-Reinigungsfirma und dafür leide unter Stress .

Familienanamnese
Die Familienanamnese ergab, dass die Mutter an einem Ileus infolge einer
Cholezystolithiasis gelitten habe und dafür operiert worden sei, dass der Vater seit 8
Jahren an oberer GI-Blutung beim Z.n. Ösophagusvarizen verstorben sei. Er habe
noch einen gesunden Bruder.

Dritten Teil , Arzt Arzt Gespräch


Ich habe mit Patientenvorstellung angefangen, aber nach 3 Minuten hat mir der
Prüfer unterbrochen und fragte über Verdachtsdiagnose .
Welchen Verdacht haben Sie? Chronisch Entzündlichen Darmerkrankungen.
Was ist CED ? Morbus Chron und Colitis Ulzerosa.
Wie unterscheiden wir klinisch? In Colitis Ulzerosa gibt es blutige Diarrhoe.
Welche Augen Erscheinungen gibt es bei CED, er hat das gefraget, weil ich
Augenarzt bin? Iridozyklitis.
Was ist die DD? Infektionen; wie Bakterien oder Viren.
Was sprecht dafür und dagegen? Der patient hat kein Fieber und die Symptomatik
bestehen seit 2.5 Wochen, deswegen Darminfektion ist eher unwahrscheilisch.
Ist das akuter oder chronischer Durchfall? Ich habe gesagt das ist 2.5 Wochen an
der Grenze , mehr als 3 Wochen ist chronisch. Der prüfer war zufrieden.
Welche Infektionen sind am häufigesten? Schigella, Salmonilla. Die Viren wusste ich
nicht, ich habe gesagt, coxaki oder entierovirus aber er wollte etawas anders hören.
Was noch für DD ? Endokrine Ursachen , wie Hypothyreose.
Hat der Pt Symptome für Hypothyreose ? Er hat kein Nervosität, kein Feinschlägiger
Tremor.
Aber er hat auch Diarrhoe, Herzrhythmusstörunge, Gewichtsverlust.? Ich habe
geantwortet, ja das ist richtig, aber Bauchschmerzen und akuter Verlauf sprechen
dagegen.

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Was noch für DD? Medikamenten wie Laxantien und Antibiotika.,
Lebensmittelvergiftung.
Was machen Antibiotika im Darm? Pseudomembranöse Colitis wegen Clostridium
Diffizile.
Was ist auch wichtig als DD und kann immer passen? Kolonkarzinom muss immer
als die Urasche ausgeschlossen werden.
Wie gehen sie vor? Stationäre Aufnahme, körperliche Untersuchung, Blutentnahme,
Sonographie des Abdomens, Koloscopy.
Was untersuchen sie körperlich? Vital Parameter bestemmen, der pt blass und
könnte es ein Schok situation sein. Abdomin untersuchung , Palpation zum
Ausschluss eine Abwehrspannung, druckschmerz, Digital rektal untersuchung.
Mit welcher Untersuchung fangen sie an? Ich habe das vergessen, und er hat mir
gesagt Stuhluntersuchung. ja,das ist logisch aber fehlt mir leider nicht ein.
Ist koloskopy gefährlich bei pt ? Ich weiß dass koloskopy bei Devirticulitis
kontraindiziert ist wegen der Gefahr von Perforation. Er hat mir erklärt dass auch bei
verdacht auf CED eine Koloskopy gefährlich sein kann weil Darmwand eingermaßen
dünn ist und perforiert weden kann.
Warum brauchen sie Labor? Blutbild und Leukozytose als Hinweis auf Infektionen ,
Entzündungsparameter, Nieren und Leberwerte, Elektolyten.
Was erwarten sie bei Elektolyten? Hypokaliämie wegen volumenverlust.deswegen
müssen wir auch ausreichende Füssigkeit zuführen. Er lachte und sagte sehr gut.
Wann beginnen sie mit Bluttransfusion? Ich habe gelernt dass wir mit Hemtokrit
Werten unter 35 Blut transfundieren müssen, aber er wollte mit HB werte , ich habe
gesagt unter 10 oder 8 und er hat das akzeptiert.

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2- Urolithiasis (+/- mit Pyelonephritis)
A- 18.04.2018
Der 47-jähriger Herr Yoachanne Schläfe stellt sich wegen seit 2 Stunden akut
aufgetretener, erstmaliger, Wellenförmiger, quälender Schmerzen im rechten
Flankenbereich, Dysurie, Harnstottern und Hämaturie vor. Die Schmerzen würden
zudem in den rechten Genitalbereich ausstrahlen. Seither habe er sich 2-Mal
erbrochen. Symptome wie Fieber, Gewichtsverlust und Probleme beim Stuhlgang
wurden verneint. An Vorerkrankungen sei Hypertonie bekannt, dagegen nehme er
regelmäßig Diltiazem 90 mg 1-0-1. Er leide zusätzlich unter rezidivierender
Tenovaginitis und nutze Diklofenac Salbe bei Bedarf und würde eine Orthese tragen.
Er habe eine Rippenprellung beim Handballspiel gehabt. Er leide gelegentlich unter
Diarrhö insbesondere beim Stress. Er habe schonmal wegen eines Wespenstichs
einen Kreislaufkollaps mit geschwollenen Augenlidern gelitten und ist deswegen für 2
Tage stationär behandelt worden. Als Kind litt er einmal unter Masern mit
Pneumonie. Er leide unter Laktoseintoleranz (Milchzuckerintoleranz) In der Familie
des Patienten fanden sich folgende Erkrankungen und Operationen - Seine Mutter
wurde wegen eines Glaukoms (Grüner Star) operiert und leide unter Skoliose. Beim
Vater ist den rechten Zeh aufgrund einer pAVK abgenommen worden. Er lebe
getrennt, habe 3 Söhne, die außer Haus leben. Der jüngste Sohn habe eine ADHS.
Er sei Geschäftsführer vom Beruf, wobei leide er viel unter Stress und innere
Unruhe. Die psychosmatische Anamnese ist sonst leer. Er habe vor 4 Jahren mit
dem Rauchen aufgehört. Davor habe er seit seinem 17. Lebensjahr viel geraucht.
Der Alkoholkonsum liegt bei etwa 1-2 Gläser Bier pro Tag.

Die anamnesteschen Angaben deuten auf eine Ureterolithiasis hin.


Differentialdiagnostisch ist eine Harnwegnsinfektion auszuschließen. Außerdem
kommen auch Appenditizits, Cholezystitis und Papillennekrose in Betracht. Zur
weiteren Abklärung würde ich die folgenden Untersuchungen durchführen -

1. Körperliche Untersuchung- Palpation Abdomen (Nierenlager schmerzhaft),


Blasenhochstand (Harnverhalt), Peristaltik 2. Urinstreifentest (Erythrozyten, Nitrit,
pH), Urinsediment, Urinkultur, Blutbild, CRP, BSG; Sr. Creatinin, Harnstoff, Urine pH
3- BB, BSG ,CRP, Harnstoff, Sr. Kreatinine, Harnsäure, Elektrolyten, ALP 2. Rö-
Nierenleeraufnahme, Sonographie- Abdomen, ggf CT-Abdomen.

Als Therapie würde ich die folgende anordnen - 1- Infusion mit isotonischer Nacl-
Lösung 2- Analgesie - Novalgin, wenn wikrungslos Opiode - Tramadol oder Pethidin
3- Antispasmolytika - Buscopan

Der Patient war selber Arzt, sehr nett und verständnisvoll. Er hat deutlich
gesprochen und hat ziemlich oft auf Aufforderung wiederholt. Am Ende des
Anamnesegesprächs hat er gefragt - Was habe ich Herr Doktor ? Als ich erklärt hat,
dass er unter Nieren - und Harnleitersteine leiden könnte, hat er mir über die
Therapiemöglichkeiten gefragt. Nachdem ich erklärt habe, dass die Therapie von der
Größe der Steine, Harnstauung im Ultraschall, Blutwerte und Urinuntersuchung
abhängt, hat er gefragt welche Operationen oder Verfahren könnten erforderlich
werden, wenn die Steine Groß sind. Ich habe über ESWL, Harnleiterspiegelung und
ein Minimal-invasives Verfahren erwähnt und ihm beruhigt, dass die meisten Steine
klein wären und wird von alleine durch Bewegung und Flüssigkeitszufuhr mit dem
Urin abgehen. Er fragte wie die ESWL durchgeführt werde. Ich erklärte, dass die
Steine wenn möglich mittels akustischer Druckwellen zerkleinert, die dann spontan
ausgeschieden werden. Dann fragte er über das Minimal-Invasive Verfahren. Ich

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musste dann kurz über Perkutane Nephrolitholapaxie erklären. Er fragte wie lange er
nach der OP stationär bleiben sollte. Inzwischen hat er mir auch gefragt, dass er
Schmerzmittel brauche, weil es schmerzte. Ich antwortete, dass die gleich
verabreicht wird. Er fragte dann - Könnte es Krebs sein? Ich sagte, dass es
unwahrscheinlich ist, weil die Symptomatik auf Harnleitersteine oder
Harnwegsinfektion hinweist, aber auf jeden Fall wird krebs durch digital-rektal-
Untersuchung und Bildgebende Verfahren ausgeschlossen. Dann war die Zeit zu
Ende.

Dann habe ich schnell den Arztbrief auf einem Laptop geschrieben. Es ist meiner
Meinung nach immer besser auf Laptop zu schreiben. Man kann schnell eintippen
falls man es gewohnt ist, korrigieren und es erscheint viel besser als
handgeschrieben Arztbrief. Es könnte auch einen guten Eindruck hinterlassen. Da
ich es gewohnt bin, deutsche Tastatur regelmäßig zu verwenden, habe ich fast alles
erfassen könnten, was mir mitgeteilt wurde. Es ist in der FSP sehr wichtig, dass man
alles dokumentiert was den Patient gesagt hat. Wenn etwas unklar ist, muss es ein
"Red Signal" sein und muss gleich abgeklärt werden.

Dann kam das Arzt-Arzt Gespräch. Dieser Teil ist entscheidend, und dafür muss
man gut vorbereiten. Der Prüfer war in meinem Fall wirklich sehr nett. Er war
während des ArztPatient Gespräch auch dabei. Zunächst habe ich ihm den Patient
vorgestellt. (Hinweis - Der Arztbrief wird weggenommen und kriegt man nur die
Notizen, die man während des Anamnesegesprächs gemacht hat. So muss man
spontan von den Notizen alles erneut formulieren). Er prüfte ob ich alles erfasst
habe, was der Patient gesagt hatte. Wenn etwas fehlt, würde er in Erinnerung
bringen, dass ich etwas vergaß oder nicht verstanden habe. Ein paar Dinge habe ich
falsch dokumentiert wie z.B sein Beruf und Fruktostoleranz statt Laktosintoleranz.
Deswegen ist es sehr wichtig jede Aussage des Patienten ernst zu nehmen.

Die Patientvorstellung dauert maximal 5 Minuten. Dann kriegt man für 15 Minuten
erwartungsgemäß Fragen über die Anamnese und das weitere Vorgehen. Die
folgenden Fragen wurden gefragt - Fruktose Vs Laktoseintoleranz - Unterschied,
Über Tendovaginitis und Tenosynovitis, über Zeh Amputation - Wann ist es
erforderlich? Bei welchen Krankheiten? (pAVK, Diabetes) Was
ist pAVK? Was sind die Differentialdiagnosen von rechten krampfartigen
Unterbauchschmerzen, Fragen über Palpation des Abdomens- Was muss geachtet
werden bei der Palpation in diesem Fall (Blasenhochstand) - Was weist das auf hin
(subvesikales Abflußhindernis), Nierenlagerklopfschmerhaft - Pyelonephritis.
Welches Bildgebende Verfahren sind in diesem Fall erforderlich ? Sonographie und
Rö-Nierenleeraufnahme. Was könnte den Röntgen- und Ultraschall in diesem Fall
zeigen - Befunde? Welche Steinarten kennen Sie? Häufigsten Nierensteine?
Kalziumoxalat. Wie häufig ist Kalziumoxalat? (das Wusste ich nicht) 80% hat er
gesagt. Würden Sie Kontrastmittel verwenden? Ich - Nicht immer, weil die meisten
Steine sind im Röntgen und Ultraschall sichtbar. Welche Steine sind im Röntgen
sichtbar und welche nicht? Die meistens außer Harnsäuresteine sind im Röntgen
sichtbar. Was wären die Ultraschall befunde bei Appendizitis und Cholezystitis? -
Wandverdickung, Flüssigkeitsansammlungen um die Gallenblase oder Appendix,
Gallenwegerweiterung bei Choledocholithiasis, Kokarde-Zeichen bei Appendizitis.
Was sind die Palpation-befunde bei Appendizitis? Korrekt! Sehr gut sagte er jedes
mal.

Was sieht man bei der Urinanalyse? - Eiterzellen, Erythrozyten, Leukozyten,


Sediment. Wie sieht die Steine mikroskopisch - Hexagonale Krystalle.

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Was machen Sie weiter? Analgetika - Welche? Würden Sie Novalgin als Infusion
geben? Kann man Diklofenac als Infusion geben ? Wenn erfolglos - Welche
Analgetika ? Opiode - Welche ? . Was mehr ? Antispasmolytika - Welche ?
Antiemetika - Welche ?

Therapiemöglichkeiten - ESWL; Ureterorenoskopie, PCNL. Was bedeutet diese ?


Welche Verfahren passt zu welcher Steingröße? -- Timeup ! Anschließend lächelten
mir den Prüfern. Ich habe fast alles geantwortet.

B-
Der Fall war eine Urolithiasis mit plötzlichen Schmerzen, Dysurie, Hämaturie uzw.
Bei dem ersten Teil war alles ziemlich angenehm, der Prüfer war sehr nett und
sprach deutlich und langsam.
Zweiter Teil braucht eine Vorbereitung. Ich empfehle die Sätze und Redewendungen
einfach auswendig zu lernen, weil es mit der Zeit sehr knapp ist.
Und dritter Teil ist am schwierigsten meiner Meinung nach. Ich hatte viele Fragen
über Diagnostik, DD, Therapie, Komplikationen. Und das muss man nicht nur sagen,
sondern auch beschreiben, meinst sogar sehr detaliert.
Im großen und ganzen war die Atmosphäre für mich sehr unangenehm und
unfreundlich.
Dazu möchte ich erwähnen, dass nur 2 aus 5 Personen, die ich gesehen habe,
haben bestanden. Deshalb bereitet ihr gut vor und ich wünsche euch viel Glück und
Erfolg.

C-
54 J Gewicht 65 kg Größe 1,68
Allergien/Unverträglichkeiten:
Allergische Rhinokonjunktivitis (Heuschnupfen)
Noxen/ Unverträglichkeiten
Nikotinabusus: Raucherin mit 45 py Alkoholkonsum: 1 Bier am Tag
Einnahme von Drogen würde verneint
Familienanamnese:
Vater: Z.n Amputation re Fußzehen (Diagnose nicht bekannt)
Mutter: leide an einer Kyphose
Patientin habe 3 Söhne, der jüngere leide an Psesbyakusis
Sozialanamnese:
Patientin sei geschieden und lebe alleine
Berufstätigkeit: Reiseverkehrskauffrau
Ich berichte über Frau .....(54J., geb. --/--/....), die sich in unserer Abteilung wegen
seit gestern bestehender akuter krampfartiger Flankenschmerzen vorstellte. Des
Weiteren klagt die P über eine Ausstrahlung der S in die Genitalien und im Rücken.
Die P beschwert sich zusätzlich über eine Dysurie, Ischurie, Algurie, eine
makroskopische Hämaturie und eine seit gestern bestehender Obstipation. Die P
habe ebenfalls einmal erbrochen.
An Vorerkrankungen leide die P an einer Tendinitis, Somnolenz und eine seit 5 Jahre
bestehender art. Hypertonie. Voroperationen würden verneint. Die
Medikamentenanamnese ergab eine regelmäßige Einnahme von D..(etwas gegen
die Hypertonie, hab ich zum ersten Mal gehört). Die
anamnestischen Angaben deuten am ehesten auf eine akute Urolithiasis hin.
Als Differentialdiagnosen kommen die folgenden im Betracht:

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1. akute Cholezystitis 2. akute Pankreatitis 3. Gastrointestinale Ulkuskrankheit
Zur weiteren Abklärung schlage ich folgende diagnostische Maßnahmen vor:
1. klinische Untersuchung
2. Labordiagnostik (BB, Entzündungsparameter, Nierenfunktionswerte, Elektrolyte)
3.Urindiagnostik (Ca, Harnsäure,...)
4. EKG
5. Rö-Abdomen
6. Abdomen-Sono
Therapievorschläge/ Eingriffe
1. i.v. Zugang
2. Analgetikum (Novalgin)
3. Spasmolytikum (Buscopan)
4. DEKA
5. intrakorporale Lithotripsie (extra-) *wenn der Stein unter 5mm ist = Diuretikum

Die Patientin sprach sehr schnell, ich konnte nicht rechtzeitig alles aufschreiben und
sie ging vom einen Symptom zum anderen, aber sie war ganz lieb. Fragen der Pat.:
Was ist mit mir los ? was habe ich ? Was könnte es noch sei ? Was machen sie jetzt
mit mir? Welche Untersuchunger ? (ich: Rö und Ultraschall Pat: nur einen Ultraschall
?:....????.)Welche Therapie? was ist eine Lithotripsie, Komplikationen? Wenn es mir
der Lithotripsie nicht klappt was machen sie dann? (sie hatte ein bisschen Angst
weger der OP). Können sie etwas gegen die Schmerzen tun? (danach wurde ich
gefragt, was ich ihr gegeben hab und wie und die NW)

Fragen: was machst du ambulant(i.v. Flüs. Zufuhr +Analgesie +Spasmolytika


+DeKa+EKG); Labor; (BB+ Elektrolyte+ Entzünd.+Nierenfunkt......)(Warum
Harnsäure? ich: der Stein kann auch aus Harnsäure bestehen aber 80 % sind
Kalziumsteine)+ Urinstatut .Mit welchen Reihenfolge untersucht man die Organe im
Abdomen mit Sono?(hab es nicht gewusst)Was sieht man im Sono? Wie bildet sich
ein Ödem ? Wie wird die Flüssigkeit im Sono abgebildet und wie das Ödem? Er hat
mich auch gefragt wie das Verfahren heißt, wenn man Flüssigkeit gibt und die
Diurese kontrolliert (das hab ich auch nicht gewusst)
Bezüglich zur Anamnese hat der Oberarzt gefragt ob nur eine Zehe amputiert
worden ist oder mehrere .????...)(hier wusste ich die Antwort wieder nicht ...).
Ich habe leider wegen der Dokumentation nicht bestanden. Ich habe nicht mal die
Diagnose geschrieben.... Ich hab die Zeit einfach falsch eingeschätzt. Als ich zur
großen Lücke kam (also aktuelle Anamnese+ Diagnose+...) hatte ich nur noch 5
Minuten.... ich schrieb sehr schnell ohne dabei auf dem Desktop zu sehen, dabei
habe ich logischerweise sehr viele Tippfehler gemacht... Sie haben mir gesagt dass
die Doku unakzeptabel war.....Meine Notizen waren auch zum Weinen... also nicht
organisiert und nicht lesbar....Der Oberarzt hat schon ein Paar dumme Fragen
gestellt. Zum Schluss haben sie gemeint dass ich die Prüfung frühestens in 6
Monaten wiederholen kann .....

D- 20.09.2018

Joachim Schärer
geb. am 19. 04. 1971 (47 Jahre alt)
Größe: 1,80 m Gewicht: 83 Kg

Allergien / Unverträglichkeiten:
Der Patient reagiere auf Wespenstiche mit einem anaphylaktischen Schock.

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Genussmittel / Drogen:
Er habe seit dem 16. Lj. täglich 30 Zigaretten geraucht, aber seit 5 Jahren sei er
Nichtraucher.
Er trinke täglich 2-3 Gläser Bier.

Sozialanamnese:
Der verheiratete Bäcker lebe seit 2 Jahren von seiner Frau getrennt. Er besitze eine
eigene Bäckereiund leide oft unter Stress.

Familienanamnese:
Beim Vater des Pat. wurde als Folge von pAVK und Ulcus cruris des rechten Beins
eine
Großzehenamputation rechts durchgeführt.
Die Mutter leide an Kyphose und Skoliose und wurde wegen eines Katarakts
operiert.

Anamnese:
Herr Schärer ist ein 47-jähriger Patient, der sich wegen vor 1,5 Stunden erstmalig
und plötzlichaufgetretener, kolikartiger und progredienter Unterbauchschmerzen
sowie rechtsseitiger Flankenschmerzen mit Hämaturie vorgestellt hat.
Der Pat. berichtete, dass die Unterbauchschmerzen in die Harnblase und in die
Genitalien
ausstrahlen. Die Schmerzintensität wurde mit 9 auf einer Skala von 1-10 bewertet,
außerdem gab er an, dass er an Ischurie und an Emesis leide.
Des Weiteren klagt der Pat. über Insomnie und über ein Reizdarmsyndrom. Er neige
immer dann zuDiarrhoe, wenn er unter Stress stehe.
Die Fragen nach Fieber, Gewichtsverlust und Nachtschweiß wurden verneint.

An Vorerkrankungen und Medikation sind bekannt:


- seit 4 Jahren aHT => Diltiazem 90mg 1-0-1
- seit 1 Monat Tendovaginitis => Diclofenac-Salbe b. B. und Bandage
- Insomnie => Novalgin b. B.
- V a. Reizdarmsyndrom
- seit gestern Verbrennung am rechten Unterarm (Arbeitsunfall in Bäckerei)
Die Frage nach Operationen wurde verneint.

Verdachtsdiagnose:
Die geschilderten Symptome deuten am ehesten auf eine Urolithiasis hin.

Als Differenzialdiagnose kommen in Betracht:


- LWS-Prolaps
- Appendizitis
- Prostatahyperplasie
- Harnwegsinfektion
- Pyelonephritis

12
3- Ulcus ventriculi

A-18.05.2018
Der 57-jährige Patient, Herr Sigfried Mayer, stellte sich notfallmäßig wegen
Gewichtabnahme, Abdominalschmerzen und Abgeschlagenheit vor. Er berichtete,
dass er ungewollt ca. 1,5 kg in den vergangenen 2 Wochen abgenommen habe. Die
Abdominalschmerzen bestehen seit 3-4 Wochen, haben im Laufe der Zeit an
Intensität zugenommen und seien am stärksten im Epigastrium ausgeprägt. Die
Schmerzen strahlen nicht aus und wurden mit 6-7/10 auf der Schmerzskala
bewertet. Der Patient fügt hinzu, dass er gestern am Abend 2 Mal ein Bluterbrochen
(Hämatomesis) hatte und einmal einen schwarzen Stuhlgang (Meläne) hatte. Er
habe ein starkes Krankheitsgefühl und fühle sich abgeschlagen. Zusätzlich gab er
an, dass er seit einiger Zeit unter Sodbrennen leide, Schmerzen bei Schlucken spüre
(Odynophagie) und einen geringen Appetit (Inappetenz) habe.
Vorerkrankungen:
- Schuppenflechte (Psoriasis vulgaris): seit der Pubertät, aktuell nur mit Salben
behandelt (Cortisonsalbe, Salbe mit Vit. D)
- Erhöhte Blutfettwerte (Dyslipidemie): erst vor ein paar Wochen festgestellt, nehme
deswegen unregelmäßig einen Fettsenker ein (Substanz und Dosierung waren ihm
nicht erinnerlich)
- Bluthochdruck (arterielle Hypertonie): erst vor 4 Wochen festgestellt, sein Hausarzt
habe ihn einen Betablocker verschrieben, aber dem Patienten gang nicht gut, darum
hat er das Medikament noch nicht eingenommen
- Autounfall vor 10 Jahren in Folge dessen zu einem HWS-Trauma kam und der
Patient musste einen Halskragen tragen
- Nierensteine (Nephrolithiasis) vor 6 Jahren, versorgt mit einer Harnleiterschiene
- Venenentzündung (Phlebitis)
Allergien:
- Gegen einem braunen Pflaster: Hautrötung (Erythem)
- Gegen Konservierungsmittel im Essen: nach dem konservierungsmittelerhaltenen
Nahrungseinnahme habe er Durchfall (Diarrhö) und Blähungen (Meteorismus)
Genussmittel:
Er rauche ½ Zigarettenschachtel/Tag seit 30 Jahren und trinke 1-2 Bier täglich
Sozialanamnese:
Er arbeite im Außendienst und beschäftige sich mit Reparatur von medizinischen
Geräten. Er sei verheiratet, habe 2 Stiefkinder.
Familienanamnese:
Vater des Patienten sei in einem Autounfall im Alter von 35 gestorben, war
ansonsten gesund.
Mutter des Patienten lebe in einem Pflegeheim, habe eine offene Wunde an dem
Unterschenkel (Ulkus cruris)
Schwester des Patienten wurde wegen einem Darmtumor operiert, es war ein
maligner Tumor, aber sie benötige nach der OP keine weiteren therapeutischen
Maßnahmen, sei jetzt gesund.
Zwischendurch hat der Patient einmal mich unterbrochen und gefragt, ob ich weiß,
was mit ihm los ist und was weiter gemacht wird. Ich habe geantwortet, dass es sich
wahrscheinlich um ein Magengeschwür handelt und er soll im Krankenhaus bleiben,
weil wir eine Magenspiegelung durchführen und die Blutung aus dem Geschwür
stillen wollen.
Der 2. Teil
Hier war die Zeit auch sehr knapp, ich habe mit der Diagnose, Differenzialdiagnosen,

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Diagnostik, Therapievorschlag überhaupt nicht geschafft. Ich hab nicht einmal
geprüft, was ich da geschrieben habe, es war bestimmt jede Menge
Rechtschreibungsfehler dabei.
Der 3. Teil
Am Anfang haben sie gewahrt, dass ich sehr viel Zeit für die Patientenvorstellung
habe und soll mich nicht beeilen. Die Vorstellung erfolgte ganz gut, ich versuchte
möglichst viele Fachbegriffe zu benutzen und sie haben mich nicht unterbrochen.
Danach haben sie 2-3 Fragen in Bezug auf die Anamnese gestellt und nach meine
Verdachtdiagnose, DD, Diagnostik und Therapie gefragt. Es waren keine detaillierte
Fragen. Ich hab geantwortet: VD – akute obere gastrointestinale Blutung bei Ulcus
ventriculi. DD – gastroösophageale Refluxkrankheit, Leberzirrhose mit
Ösophagusvarizen. Diagnostik: Standardlabor, Sono, Abdomenübersichtaufnahme,
Gastroskopie. Dann sollte ich noch eine Gastroskopie aufklären und die Zeit war
vorbei.

B- 29.11.2017

Bei dem ersten Teil war alles ziemlich angenehm, der Prüfer war sehr nett und
sprach deutlich und langsam.
-Anamnese:
Der Patient (Herr Krüger 58 alt) hat viel gesprochen und selbst viele Informationen
gegeben.
Er stellte sich wegen seit 3 Wochen bestehende steckende
Oberbauchschmerzen(unmittelbar nach Nahrungsaufnahme).
Nach Angabe des Patienten seien die Schmerzen seit 2 Tage stärker geworden und
aufgrund eines blutigen Erbrechens(2 mal) und schwarze Stuhl habe er Angst
gehabt und sei in die Notaufnahme gekommen.* Er hat Angst ob es Krebs war so
man muss Empathie zeigen.
Begleitende Symptome wie Fieber, Appetitlosigkeit oder Probleme beim
Wasserlassen oder Stuhlgang werden verneint.
Die Schmerzintensität wird mit 9 von 10 auf der Schmerzskala bewertet
Als Vorerkrankungen bestehen eine arterielle Hypertonie behandelt mit ein B-blocker
(1 mal täglich) und Rückenschmerzen (aufgrund der schweren Arbeit) behandelt mit
Ibuprofen(fast 1 mal täglich).
Er berichtete auch Kreuzbandriss vor 10 Jahren und Schleudertrauma vor 6 Jahren.
Allergie: gegen Pflaster und Fruktose intoleranz.
Er rauche 30 Zigaretten täglich seit 30 Jahren (45 Py) und trinke 1-2 Bier.
Seine Mutter hat eine Wunde an der Wade- ulkus cruris.
Keine relevante Vorerkrankungen des Vaters.
Schwester: Darmresektion vor X Jahren.
Er machte ein sehr stressige Arbeit aber welche ich hatte kein zeit zu fragen!!
*Ich rate Ihnen, dass Sie Ihre Notizen während der Anamnese ganz organisiert zu
machen. So vergessen Sie nichts und gleichzeitig hilft das Ihnen sowohl beim
Schreiben der Dukomentation als auch bei der Patintenvorstellung.
-Schreiben:
Ich musste mich sehr beeilen um alles zu schaffen(kein Zeit für DD).
Ich denke dass es die wichtigste Teil der Prüfung ist.
- Patientenvorstellung:
Hier wird, wie schon vielmals gesagt wurde, nicht nur Sprachkenntnisse, sondern
auch fachbezogene Kenntnisse überprüft
Ich vorstellte den Patienten(in 5 Minuten!!), Oberarzt (sehr netter Man) fragte nach
Verdacht- und Differenzialdiagnosen,Risikofaktoren sowie diagnostiche Verfahren.

14
Man soll die Untersuchungsmethoden ganz genau erklären, in meinem Fall:
Gastroskopie.
Bei Nachweis einer Helicobacter-pylori-Infektion werden mittels Clarithromycin
+ Metronidazol (Eradikationstherapie) und zwecks Säurereduktion mit
einem Protonenpumpeninhibitor (PPI, z. B. Omeprazol) behandelt.
C-
Ich habe am Freitag in München bestanden. Mein Fall war Ulkus Krankheit. Der
Patient hat viel gesprochen und viele Informationen gegeben. Er hat über seine Frau
und seiner Arbeit gesprochen. Er hat mich mehrmals mit Fragen unterborchen:
Wissen Sie was ist los mit mir? Sie stellen nur Fragen und sagen mir nichts. Ich
muss wissen. Ist das gefährlich? usw usw
Seine Beschwerde waren: schwarze Stuhl, Blut erbrechen, Übelkeit,
Gewichtsverlust, ständige Oberbauchschmerzen.
Vorerkrankungen: Hypertonie, Kreuzbandriss und Schleudertrauma vor 10 Jahren.
Für Arztbrief bekommt man zwei Blätter. Am erste Seite gibt es Lücken für Name,
Sozial/Familie/Medikamente/Genussmitel-anamnese. 20 Minuten ist nicht genug Zeit
und ich habe nichts über Therapie geschrieben.
Im Arzt Arzt Gespräch stellt der Arzt viele Fragen. Für jeder Symptom sollte ein
Fachbegriff benutzt. Der Patient hat gesagt, dass er Äpfelunverträglichkeit habe-
Fruktose intoleranz muss man sagen, für Blut erbrechen - hämatemesis. Seine
Mutter hat eine Wunde an der Wade- ulkus cruris usw. Ich wusste Fachbegriff für
Scheudeltrauma nicht . Es ist wichtig, dass sie in erstem Teil bei
Anamneseaufnahme nachfragen, wenn sie etwas nicht wissen oder nicht gut
verstehen.
Ich habe noch zwei Prüflinge gesehen. Ihre Fälle waren Schilddrüsenüberfunktion
und Urolithiasis.

D-

Name: Müller Michael Alt: 57 Jahre alt Große: 1,70 m Gewicht: 80 kg

Allergien/Unverträglichkeiten: Gräserallergie sei bei ihm bekannt, die mit Spray


behandelt wurde.

(Der Patient wusste nicht wie genau dieses Medikament hießt aber vielleicht heißt
Beclomet) ich habe etwas mit beco gehört und ich dachte dass es um ein β2-
Sympathomimetika geht, dann habe ich nach Asthma Anfall gefragt aber er hat
verneint. Zum Glück hat der Prüfer nicht nach dem Namen gefragt.

Fruktoseintoleranz (Fruchtzuckerunverträglichkeit) sei seit einigen Jahren bei ihm


auch bekannt. (Er wusste nicht wie wurde das diagnostiziert (H2atemtest). Sie haben
mir gefragt wie äußert sich diese Intoleranz bei ihm? (Ich wusste nicht genaue, aber
ich habe gesagt, dass diese Fruktoseintoleranz nur leicht bauch Beschwerden
hervorruft und ziemlich erträglich ist)

Genussmittel/Drogen: Er rauche 0,5 Schachtel pro Tag seit dem 17. Altersjahr d.h
seit 40 Jahren d.h 20 Packungsjahre.Er trinke gelegentlich Alkohol.Drogenkonsum
wurde verneint.

Sozialanamnese: Er sei seit 07 Jahren geschieden und habe zwei gesunde Kindern,
die 20 und 21 Jahr alt seien.

15
Er wohne allein in eigenem Haus. Er habe wenig Kontakt mit seinen Kindern. (Er hat
mir gesagt sie sind schon erwachsen).Er sei Finanzbeamter, sei zufrieden mit der
Arbeit aber leide unter Stress.

Familienanamnese: Die Eltern leben noch. Der Vater sei 80 Jahr alt und habe an ein
Kolonkarzinom (Darmkrebs) gelitten. Bei ihn wurde eine Hemikolektomie (teil des
Dickdarms wurde entfernt) durchgeführt. Er hat gesagt Herr Dr. ich habe Angst dass
ich auch Krebs habe. Ich muss Ihn beruhigen: Herr Müller machen Sie sich keine
Sorgen. Wir haben zurzeit keine Anzeichen dass Sie Krebs haben. Ihre
Beschwerden können viele Ursachen haben. Man muss nicht an die schlimmste
Ursachen denken. Ich möchte Sie beruhigen denn Krebs ich nicht hundert Prozent
erblich. Er hat mir gesagt ok Dr. danke.Die Mutter sei 79 Jahr alt und sei gesund.

Anamnese:Herr Müller Michael ist ein 57 jähriger Patient, der sich wegen seit zwei
Stunden aufgetretener epigastrischer Schmerzen, die plötzlich begonnen hätten,
vorgestellt hat.Er berichtet, dass die Schmerzen einen kolikartigen Charakter hätten
und in die rechte und linke Flankenregion ausstrahlen würden. ( aber nicht in den
Rücken)Außerdem gibt er an, dass die Schmerzen Postprandial (unmittelbar nach
dem Essen) aufgetreten seien.Darüber hinaus erwähnt der Patient, dass die
Schmerzen auf einer Schmerzskala von 01 bis 10 bei 8 bis 9 lägen.Des Weiteren
erklärt der Patient, dass die Schmerzen mit Nausea( Übelkeit) und Appetitlosigkeit
seien.Frage nach Fieber, Hämatemesis(Bluterbrechen), Meläna(Teerstuhl),
Thoraxschmerzen, Dyspnoe, Tachykardie, Ikterus (Gelbsucht: der Patient hat gefragt
was bedeutet Gelbsucht. (Haut und Schleimhaut gelb geworden)), Nachtschweiß,
Husten, Schlafstörungen.Das Gewicht sei stabil.

Die Vegetativ Anamnese war unauffällig bis auf einer Obstipation (Verstopfung)seit
einem Jahr die mit Movicol, der vom seinem Hausarzt bekommen habe, behandelt
wurde. (Der Patient weiß nicht die genaue Ursache für diese Obstipation)

An Vorerkrankung leide der Patient seit einem Jahr an arterielle Hypertonie die mit
Tabletten 0-0-1 behandelt wurde. (Er erinnere sich nicht an den Namen) und an
Hypercholesterinämie die mit Lipidsenker behandelt wurde.

Vor einem Jahr wurde bei ihm ein Diskusprolaps (Bandscheibenvorfall)


diagnostiziert, der mit nur Physiotherapie behandelt wurde, aufgrund dessen nehme
er bei Bedarf Ibu 400mg (er hat so gesagt Ibu d.h Ibuprofen) ohne Magen Schutz.
(Er hat mir gefragt was bedeutet Magen Schutz??)

Die anamnestischen Angaben deuten am ehesten auf ein Ulkus Ventriculi hin.

Zur weiteren Abklärung sollten folgende Maßnahmen durchgeführt werden:

Zuerst werde ich den Patient körperlich untersuchen und seine Vitalparameter zu
bestimmen um die Kreislaufsituation einzuschätzen, unter denen: der Blutdruck, der
Puls, die Sauerstoffsättigung (Bestimmung der Schock Index)

Blutbild: man achtet auf Hb und Hct. Entzündungsparameter: CRP und BSG.Lipase
und Amylase um einen Akut Pankreatitis auszuschließen. Sonographie
AbdomenRöntgen Thorax und Röntgen Abdomen EKG
Ösophagogastroduodenoskopie

Differenzialdiagnose und Therapie Maßnahmen habe ich nicht in mein Bericht


geschrieben (die Zeit war zu knapp aber das war keine Fehler) ich habe mit dem

16
Prüfer wie folgt gesprochen also alle Antwort mit ausführlich Begründung (Fall Ulkus
ist ziemlich einfach ich glaube nicht wie andere Fälle Epilepsie oder andere … zum
Glück habe ich Ulkus). Also wenn man die Möglichkeit ausführlich zu begründen hat
dann machen Sie so)

Als Differenzialdiagnose kommen folgende Erkrankungen in Betracht:

Ulkus duodeni: Postprandial Schmerzen lassen primär an ein Ulkus ventriculi


denken. Bei Ulkus duodeni wäre Nüchtern schmerzen mit häufiger Besserung nach
dem Essen zu erwarten.

Akute Cholezystolithiasis: das Fehlen eines Ikterus, einer Oberbauch schmerzen die
in die rechte Schulter ausstrahlt sprechen gegen diese Diagnose jedoch schließt die
Diagnose nicht aus.

Akute Pankreatitis: das Alter, die Symptomatik sprechen für die Diagnose.

Magen Karzinom: die Abwesenheit der B Symptome und der akute Beginn sprechen
gegen ein Karzinom.

Myokardinfarkt: jede epigastrische Schmerzen lassen an ein Myokardinfarkt denken


insbesondere Hinterwand Myokardinfarkt.

Warum machen wir ein Röntgen-Thoax/Abdomen: Um ein Ulkus Perforation


auszuschließen. Pathognomonisch für die Hohlorganperforation ist der Nachweis
freier Luft unter der Zwerchfellkuppel. Bestätigt sich der Verdacht, muss sofort
operiert werden.

Warum machen wir sono-Abdomen? Im Rahmen ein starker plötzlich epigastrischer


Schmerzen dient die Sonographie zur: Frühzeitig Erkennung einer freier Flüssigkeit
im Bauchraum. Ausschluss von Differentialdiagnosen: (Cholezystolithiasis).

Was sind die Risikofaktoren bei ihm: Der Patient weist mehrere Risikofaktoren für ein
Ulkus auf, unter denen: Eine positive Raucheranamnese, Alkoholkonsum, Eine
langfristige Einnahme der NSAR (Ibuprofen) ohne Magenschutz. Stressige Arbeit

Was machen wir bei Verdacht auf einen Myokardinfarkt? EKG und spezifisch
Herzenzym: Troponin.

Was machen Sie weiter? Ösophagogastroduodenoskopie um: Bestätigung oder


Ausschluss der Verdacht Diagnose Suche nach dem verantwortlichem errege HP
Magenkarzinom ausschließen durch Biopsien.Frühzeitige Erkennung einer
Komplikation und gleichzeitige Behandlung.

Ösophagogastroduodenoskopie hat die Diagnose Ulkus bestätigt wie gehen Sie?


welche Therapie? Zunächst eine Schmerztherapie gemäß WHO Stufen. Während
der Anamnese der Patient hat mir gesagt, dass er so starke Schmerzen habe und
brauche etwas gegen die schmerzen. Ich habe ihn gesagt: ich werde Ihnen eine IV
Zugang legen und Schmerzmittel geben um eine Schnelle Wirkung zu haben. Er hat
mir gesagt was bedeutet Zugang also eine Nadel legen.

Die Therapie eines Ulkus richtet sich nach die endoskopischen Befunde. Man
unterscheidet dabei HP positiv oder negativ. Bei HP negativ reicht die Verabreichung

17
ein PPI Z.B Omeprazol 20mg 1-0-1 Bei HP positiv erhalt der Patient zusätzlich mit
PPI zwei Antibiotikum. Und da man unterscheidet französischen Schema und die
italienischen Schema.

Welche andere Therapie Maßnahmen? Also um ein Ulkus Entstehung vorzubeugen


ist einigen allgemeine Maßnahmen erforderlich unter andrem Rauch Entwöhnung,
NSRA absetzen, Stress Vermeiden.

D- 9.11.2018

Wir berichten ueber Frau Ruth Moeller, geboren am …. (58 Jahre alt), wohnhaft in
Muenchen, die sich heute bei uns in der Notaufnahme vorgestellt hat. Die Patientin
klagt ueber kolikartige, krampfartige Schmerzen im mittleren Oberbauch, die vor 3
Stunden aufgetreten sind. Die Patientin gibt an, dass die Schmerzen in den letzten
1,5 Stunden staerker geworden sind. Auf einer Schmerz-Skala von 1- 10 bewertet
die Patientin ihren Schmerz mit 10. Die Schmerzen sind nach dem Fruehstueck
aufgetreten. Die Patientin gibt an, dass die Schmerzen in den linken Oberbauch
ziehen. Fieber, Vomitus, und Nausea wurden verneint. Veraenderungen in Miktion
und Defäkation wurden verneint. Die Patientin ist seit 8 Jahren menopausal.

Die Patientin leidet an den folgenden Vorerkrankungen : Arterielle Hypertonie > 15


Jahren Hypercholesterinaemie >15 Jahren Bandscheibenprolaps vor 2 Jahren
(wurde konservativ behandelt) Unguis Incarnatus seit 4 Wochen

Die Patientin wurde zweimal operiert. Einmal wegen einer extrauterinen Graviditaet
(mit 32 Jahren), und einmal wegen Appendixperforation (mit 17 Jahren).

Die Patientin nimmt die folgenden Medikamente regelmaeßig oder bei Bedarf ein:
Enalapril : 1-0-1 Simvastatin : 0-0-1 Ibuprofen : Bei Bedarf

Genussmittel : Die Patientin raucht eine halbe Schachtel Zigaretten am Tag seit 30
Jahren Die Patientin trinkt ein Glas Wein pro Woche Drogenkonsum wurde verneint

Allergien : Gräserpollen Allergie, aeussert sich mit Rhinitis und Lakrimation


Fruktoseintoleranz , aeussert sich als Meteorismus

Sozialanamnese : Die Patientin arbeitet beim Finanzamt. Sie ist Steuerprueferin. Sie
sitzt viel und leidet unter Stress Die Patientin ist geschieden. Sie lebt alleine in
Muenchen. Sie hat 2 gesunde Kinder

Familienanamnese : Der Vater ist vor 5 Jahren an einem Myokardinfarkt gestorben


Die Mutter leidet an Wassereinlagerungen in den Beinen, die Ursache ist noch
unbekannt.

Diagnose : Ulcus Ventriculi

V.d: Cholezystitis, MI , und Pankreatitis

18
Dritter Teil: Der OA fragt über jeden Teil der Anamnese. Deshalb muss alles klar bei
euch sein. Er fragt nach den kleinsten Details. Dann hat er nach der OGD gefragt
und was man da finden könnte (Perforation, Geschwür, Geschwulst). Dann hat er
nach dem Ultraschallbefund der Cholezystitis gefragt (Wasseransammlung und dicke
Gallenblasenwand). Und dann hat er gefragt, ob wir ein EKG brauchen. (Ja, weil
man, bevor die OGD durchgeführt wird, erst sehen muss, ob es eine Herzrhythmus
Störung gibt) Dann hat er gefragt, mit welchem radiologischen Mittel man eine
Pankreatitis erkennt ( CT) . Die wollten überhaupt keine medizinischen Details, nur
allgemeine Fragen, die jeder Medizinabsolvent beantworten kann.

19
4 - Hyperthyreose
A-
Der Fall war eine Überfunktion der Schilddrüse. Der Patient hat gesagt dass seine
frau an dem Speiserohrekarzinom gestorben ist und er ist aufgrund der Fymose und
der Speichelbeutelentzündung operiert worden.�Man muss wirklich ein Konzept für
die Prüfung haben, weil die Zeit sehr knap ist und v.a. bei dem Arztbrief. �Die Prüfer
haben in dem letzten Teil viele Fragen, deswegen üben sie die Fälle, die oft in der
Prüfung sind. Wenn sie Fragen haben, jetzt habe ich ziemlich viel Zeit und kann an
sie antworten.
Der Patient klagt über die innere Unruhe, die Nervosität und das Herzrasen. Die
Begleitsymptome sind erhöhtes Schwitzen innerer Handfläche, brüchige Nägel,
Haarausfall , er hat unabsichtlich 4 kg abgenommen.

B-
Sie hat alle die Symptome, die für eine Hyperthyreose wichtig sind, gennant. Als
Vorerkrankungen sagte sie alle deutschen Begriffe, die man während des Arzt-Arzt
Gesprächs auf latein sagen muss. Die waren: Schleimbeutelentzündung,
Handgelenkbruch, Bauchfellentzündung, Speiseröhrenkrebs.
Die aktuelle Anamnese mit Vorerkrankungen und Familienanamnese waren nicht
besonders umfangsreich. Trotzdem ist die Zeit schnell gelaufen, weil die Patientin
viele Fragen hatte und stellte. Sie war nervös und ich mustte die Fragen
beantworten, um sie zu beruhigen.
Den zweiten Teil finde ich nicht besonders schwer, wenn man keine komplizierte
Sätze schreibt und ein Konzept im Kopf hat.
Während des Gesprächs (dritter Teil) hat der Arzt viele Fragen bezüglich der
Erkrankung gestellt. Er hatte viel Verständnis, mehr als ich erwartete und war sehr
nett. Allerdings fand ich es ein bisschen detailliert. Die Fragen waren (ungefähr):
Blutwerte, Antikörper-besonders TRAK; Erklärung der Sonographie; Th, Wann sollte
die Th umgesetzt werden; Szintigraphie, kalte-warme-heiße Knoten;
Feinnadelpunktion; Schilddrüßenresektion und Komplikationen;
Hypoparathyreoidism-PTH-Kalzium; Vollnarkose; die Befunde vor der Einleitung
einer Vollnarkose.
Trotz der vielen Fragen, war das Gespräch der beste Teil der Prüfung, meiner
Meinung nach. Ganz angenehm.

C- 19.12.2018

Patientenname: Marc Fuchs Alter: 56 Jahre alt Geburtsdatum: 02.06.1962 Gewicht:


66 kg Größe: 1,68 m groß

Allergien / Unverträglichkeiten Der Patient sei allergisch gegen Birkenpollen und


Mandeln. Er reagiere auf Birkenpollen mit Schnupfen und auf Mandelallergie mit
Parästhesie im Mund. Genussmittel / Drogen Der Patient habe 25 Jahre lang eine
halbe Schachtel Zigaretten täglich geraucht, aber er habe vor 2 Jahren den
Zigarettenkonsum auf 2-3 Zigarillos täglich reduziert. Er trinke 2 Gläser Wein
abends und die Frage nach Drogenkonsum wurde verneint. Sozialanamnese Er ist
verwitwet. Seine Frau ist vor 2 Jahren an Pankreaskarzinom verstorben. Der Patient
hat 3 Kinder, eines von denen leide an Anorexie (Magersucht).

20
Familienanamnese Die Mutter des Patienten ist an Peritonitis (Bauchfellentzündung)
gestorben und sein Vater leide an Niereninsuffizienz und sei seit 10 Jahren
dialysepflichtig (dialyseabhängig). Anamnese (z.B.: subjektiv, objektiv, Procedere)
(Bitte benutzen Sie Fachwörter, wo möglich!) Ich berichte über Herrn Fuchs, 56
Jahre alt, 66 kg schwer, 1,68 m groß. Der Patient hat sich heute bei uns wegen seit
3-4 Monaten bestehender Nervosität, innerer Unruhe und Tremor an beiden Händen
vorgestellt. Der Patient berichtete, dass er 2 kg in diesem Zeitraum abgenommen
habe, obwohl er viel esse. Zusätzlich klagte er über Tachykardie, warme und feuchte
Hände sowie Diarrhö, die 2-3mal täglich auftreten würde. Als Begleitsymptome gab
der Patient Konzentrationsstörung, brüchige Fingernägel und Alopezie am Kopf an.
Die vegetative Anamnese war unauffällig bis auf eine Ein/Durchschlafstörung.

Relevante Vorerkrankungen des Patienten seien die folgenden: Seit 5 Jahren leide
er an Hypercholesterinämie. Seit 10 Jahren an Skoliose. Seit 2 Jahren leide er an
arterieller Hypertonie. Cholelithiasis in der Eigenanamnese seit 4 Jahren.

Der Patient wurde mit 14 Jahren wegen Phimose (Vorhautverengung) operiert. Vor 5
Jahren (2013) wurde er wegen Glaukom an beiden Augen operiert.

Er wurde letztes Jahr an der linken Hand wegen einer Verletzung des
Daumenballens beim Heckenschneiden operiert.

Die Medikamentenanamnese ergab die Einnahme von Ramipril 5 mg 1-0-0,


Diclofenac 1-0-0, Pantoprazol 20 mg 1-0-0, Simvastatin 20 mg 0-0-1 und
Augentropfen 1-0-1. Die anamnestischen Angaben deuten am ehesten auf
Hyperthyreose hin. Als Differenzialdiagnosen kommen Psychosen, Drogenabusus
(Kokain und Amphetamine), Infektion mit Fieber, Herzkrankheit und ein
extrathyreoidales Karzinom in Betracht. Als erste Maßnahme würde ich den
Patienten körperlich untersuchen. Zur weiteren Abklärung empfehle ich die
folgenden diagnostischen Maßnahmen: Blutbild, TSH, freies T3 und T4, TRAK (TSH-
Rezeptor Auto-Antikörper) bei V.a Basedow-Krankheit, Anti- TPO- AK
(AntiThyreoperoxidase-Antikörper), Schilddrüsensonographie, EKG, Röntgen-
Thorax. Im Falle der Bestätigung der Primärdiagnose kommen folgende Therapien
in Betracht: Thyreostatika wie z.B Propylthiouracil, Thiamazol oder Carbimazol und
ß-Blocker z.B. Propranolol. Kontrolle von TSH, T3, T4 in 4 Wochen. Bei Rezidiv:
Subtotale Schilddrüsenresektion oder Radioiodtherapie

Fragen: 1) In Bezug auf die 6 kg, Könnte dieser Fall ein Schilddrüsenkarzinom sein?
(Nein) 2) Beide Formen der Struma? (Diffusa und Nodosa) 3) Was ist TRAK? Ist
erhöht oder niedrig? Was erwarten Sie in diesem Fall? (Erhöht) 4) Was erwarten Sie
beim Abhören der Schilddrüse? (Schwirren) 5) Was ist Peritonitis? Häufigste
Ursache? (Eine akute perforierte Appendizitis) 6) Was ist
Wirbelsäulenverkrümmung? (Skoliose) 7) Behandlung einer Anorexie? (Ich sagte
nur: es ist sehr, sehr schwierig, aber möglich) 8) Über Pankreaskarzinom….?
Welche OP kennen Sie als Therapie?

D- 28.5.19

umgangssprachlich erwähnt wurden und danach musste ich sie im Arzt-Arzt


Gespräch erklären, die an die ich mich erinnern kann sind folgende:
Kreuzschmerzen, Dyslipidämie, aHT, Phimose, Grüner Star (Glaukom),oft auf die

21
Toilette gehen:3 mal täglich schon seit paar Jahren (Der Oberarzt hat Diarrhö nicht
akzeptiert)

Familienanamnese: Mutter: Peritonitis, woran sie gestorben ist

Vater: Niereninsuffizienz

Tochter: Magersucht eingestellt mit psychologischer Therapie

Einzelhandelskaufmann von Beruf

die Fragen der Prüfer: Anamnese und Vorerkrankungen, körperliche U:Palpation,


möglicher Exophtalmus,

diagnostische und therapeutische Maßnahmen, ob es konservativ behandelt könnte,


was für Medikament ist Simvastatin (Cholesterinsenker), das Gegenteil von
Einzelhandelskaufmann (ich habe gesagt Vielhandelskaufmann😂, aber das war
Großhandelskaufmann, und wie könnte das ein Risikofaktor sein, wenn er
Großhandelskaufmann wäre? (mehr Stress und Reisen), ist die Familienanamnese
wichtig? (ja, psychische Belastung)

22
5- Hodgkin Lymphoma

A-

Frau Kleinerschmidt ist eine 78 jährige Patientin, die sich bei uns vom Hausarzt
eingewiesen vorgestellt hat. Sie klagte über seit einer Woche Halsödem und
geschwollene Lymphknoten im Halsbereich. Außerdem teilte sie mit, dass die keine
Schmerzen in Halsbereich habe. Ferner sind der Patientin folgende Symptome
aufgefallen:Fieber 39,3, chronische Fatigue, Abgeschlagenheit, Nachtschweiß,
Nervosität, unruhige Gefühl, Nykturie, Schlafstörungen, Appetitlosigkeit,
Gewichtsverlust ca 4-5 kg innerhalb 6 Wochen Die Frage nach vorherige ähnliche
Beschwerden wurde verneint.
Sie leide an Hypercholesterinämie, Bandscheibenschmerzen, Chronische
Konjuktivitis.
Z .n Furunkulektomie im Rücken vor vier Wochen
Sie nimmt regelmäßig Simvastatin 40 mg 0-0-1 und bei Bedarf Ibuprofen und
Augentropfen ein
Seit 18 Jahren rauche sie nicht mehr aber früher 30 PY .Sie trinke regelmäßig ein
Glas Sekt abends. Sie reagiert allergisch auf Erdbeeren(kriegt Pruritis und
Exanthem)
Ihr Vater sei an einem Bronchialkarzinom gestorben und ihr Mutter habe an Demenz
gelitten und daran gestorben. Die Geschwister seien gesund
Ich gehe von einem Verdacht auf Akute Leukemia aus( Kann man auch Morbus
Hodgkin sagen)
Als Differentialdiagnose kommen Laryngokarzinom, Morbus Hodgkin und
Metastazen und Angina Tonsillaris
Mit der Patientin wurden folgende Maßnahmen gesprochen:
Körperliche Untersuchung
Laborbefunde(BB,CRP,BSG,CEA,TSH,fT3,fT4)
Rö Thorax(Lymphknotenvergrößerung, Infiltration)
CT Körper um Metastasen zu suchen mit Aufklärung

B-
Ein 78 jähriger Patient( Name habe ich vergessen), der sich bei uns vom Hausarzt
eingewiesen vorgestellt hat. Er klagte über seit einer Woche Halsödem und
geschwollene Lymphknoten im Halsbereich. Des weiteren berichtete der patient,
dass er keine Schmerzen in Halsbereich habe. Ferner sind der Patient folgende
Symptome aufgefallen:Fieber 39,3, chronische Fatigue, Abgeschlagenheit,
Nachtschweiß, Nervosität, unruhige Gefühl, Nykturie, Schlafstörungen,
Appetitlosigkeit, Gewichtsverlust.
Er leide an Hypercholesterinämie, Bandscheibenschmerzen wegen Arthrose,
Chronische Konjuktivitis.
Furunkul im Rücken vor vier Wochen und Prostata Hyperplasie.
Er nimmt regelmäßig Simvastatin 40 mg 0-0-1 und bei Bedarf Ibuprofen und
Pantoprazol als Magenschutz und Augentropfen einmal protag ein.
Seit 15 Jahren rauche er nicht mehr aber früher 30 PY .Er trinke regelmäßig ein Glas
Sekt abends. Er reagiert allergisch auf Erdbeeren(kriegt Pruritis und Exanthem)
Ihr Vater sei an einem Larynxkarzinom gestorben. Er habe eine Schwester, die an
Hemiplegie leide.
Er sei nie verheiratet, habe keine Kinder.
Vedacht: Hodgkin Lymphom

23
Differentialdiagnose: 1- Lymphadenitis. 2- Metastase anderer Karzinom z.B.
Bronchial Karzinom.
Mit der Patientin wurden folgende Maßnahmen gesprochen:
Körperliche Untersuchung
Laborbefunde(BB,CRP,BSG,CEA,TSH,fT3,fT4)
Rö Thorax(Lymphknotenvergrößerung, Infiltration)
CT Körper um Metastasen zu suchen.

C-

Der Patient klagte über „vergrößerte Lymphknoten am Hals“ (ja, so hat der gesagt),
Gewichtsverlust, Schweißausbruch, Probleme beim Kleidung wegen dieser
Geschwulst am Hals und Husten.

Herr H. L. 78 Jahre, Ge: 87 Kg. G: 1.70 M, geb.: 01.05.1940. Rentner.

Allergien/Unverträglichkeiten: Erdbeerenallergie mit Hauterythema und Rash sowie


Penizillinallergie seien bekannt.

Familienanamnese: Der Vater des Patienten sei an der Folge eines Larynxkarzinoms
gestorben. Die Mutter des Patienten sei vor 61 Jahre (solche Sachen sagt der
Patient nicht direkt sondern: „also, ich war 17 Jahre alt“). Die Schwester des
Patienten sei an einem Apoplex, („Hirneinblutung“) mit 61 Jahren gestorben.
Sozialanamnese: Der Patient sei Rentner (gelehrte Tätigkeit: Schneider) (genauso
habe ich geschrieben) und wohne in einem Alterspflegeheim. Der Patient treibe
regelmäßig Altersgymnastik.

Aktuelle Beschwerde: Der Patient klagte über Gewichtsverlust von 3-4 Kilogramm
binnen 2 Monaten, schmerzlose Lymphadenopathie am Hals sowie tagtägliches
Fieber bis auf 39,4 Grad Celsius. Darüber Hinaus berichtete der Patient über
Astenie, Adynamie, und neulich von Husten. Als Vorerkrankungen leide der Patient
unter chronische Konjunktivitis seit 20 Jahren, Hypercholesterinämie seit 5 Jahren,
eine vermutliche Bandscheibenvorfall.In der Medikamentenanamnese gab der
Patient an, er nehme regelmäßig Simvastatin 40 mg 0-0-1, Pantoprazol 40 mg 1-0-0,
Ibuprofen 400 mg 1-0-0, und wende Augentropfen sowie ein Abführmittel bei Bedarf.
Z.n. Unterarmfraktur vor 8 Jahren sowie Forunkulektomie vor 4 Wochen ohne
dauerhafte Komplikationen. Der Patient rauche habe für 55 Jahre eine halbe
Schachtel Zigaretten pro Tag (27,5 py) und trinke ein Glas Champan jeden Tag
abends. Drogenkonsum wurde verneint.

Ich konnte leider meine Verdachtsdiagnose (Lymphom) oder DD


(Schilddrüsenkarzinom) oder über das weitere Procedere nicht schreiben, aber die
haben die Struktur und Inhalt des Briefes überprüft.

Für diesen zweiten Teil sind wir (3) Prüflinge in anderes Zimmer gegangen (ich habe
dort meinen Brief geschrieben, dabei war eine Uhr (die andere 2 haben auf ihren
dritten Teilen gewartet), nachdem die Zeit um war, habe ich etwa 10 „frei Minuten“
gehabt, die ich für Wiederholung der Information in meinem Kopf genutzt habe.

Am dritte Teil habe ich der Patient anders als den Brief vorgestellt, weil es mir
sinnvoller war:

24
- Guten Tag Herr Oberarzt, mein Name ist D., ich bin der neue Assistenzarzt
auf dieser Station, darf ich über einen neuen Patient berichten?

- Ja, bitte

- Es handelt sich um Herrn H. L., ein 87-jähriger Patient, der sich heute um 12
Uhr in der Notaufnahme bei uns vorstellte. Der Patient berichtete über seit 2
Monaten Gewichtsverlust sowie Lymphadenopathie. Als Vorgeschichte gab der
Patient an, er leide unter.............der Patient habe Zustand nach:.............. Der Patient
nehme regelmäßig..........ein, und --- und --- bei Bedarf. Erdbeerenallergie mit
hervorgerufene Hauterythem sowie Rash und Penizillinallergie seien bekannt. Der
Vater des Patienten........(Familienanamnese) Der Patient rauche....(Noxen).
Bezüglich der aktuellen Beschwerde, berichtete der Patient....(die ganze aktuelle
Anamnese).

- Meine Verdachtsdiagnose ist Lymphom und als Differenzialdiagnosen


kommen in Betracht: ... für mich nur Schilddrüssenkanzinom, Struma, etc.

Jetzt die Haken:

Ja, der Patient redet viel, wie anderen Kollegen gesagt haben, man muss der
Anamnese führen, lasst der Patient nicht zu viel selbst zu reden. Wenn der Patient
will etwas nicht verständlich zu sagen, er wird umgangssprachliche oder regionale
Ausdrücke nutzen und es wird schwer, ihm zu verstehen. Dont freak out wenn so
was passiert ist, versucht eures Möglichstes zu tun um alles zu verstehen. Man kann
sowieso nochmal fragen.Am zweiten Teil: 20 Minuten klingen viel, laufen sich aber
sehr schnell. Ein Kugelschreiber mit Radiergummi würde sehr hilfreich sein. dritten
Teil: Die Prüfer sind entspannt aber fragen viel. Die fragen viel über das was wir
gesagt haben. D.h., wenn man eine Diagnose nennt, fragen die wie würde man
diese Diagnose bestätigen...welche Studien, in welche Ordnung. So ja, wie andere
gesagt haben, sie fragen auch über medizinische Kenntnisse, aber nicht zu viel.
Trotzdem glaube ich, dass was sie eigentlich wollen, ist das wir sehr gut deutsch
sprechen können. Andere Kollegin die auch bestanden hat, hat C2 Niveau.

Fragen für diesen Fall:

- Was spricht in diesem Patienten für einen Lymphom; was spricht dagegen?
Was spricht für ein Schilddrüsenkarzinom, was spricht dagegen?

- Was hat der Patient gesagt über seinen Aktivitäten, was hat er gesagt
über...und über...und über??

- Wie viel wiegt er? Wie groß ist er? Was ist für seinen Husten (ehrlich gesagt
habe ich darüber nicht gefragt

- Was würde ich in der körperlichen Untersuchung suchen? Was könnte ich
finden? Was sucht man im Abdomen? (Hepatosplenomegalie) Wie würde eine
„normale“ Untersuchung des Abdomens beschrieben werden?

- Welche apparative Diagnostik und in welcher Ordnung wurdest du


durchfertigen? Und was, wenn diese Untersuchung funktioniert nicht? Usw.

25
6 - Kolonkarzinom
A- 8/12/??

Herr Schröder ist 58 jährige Patient, der sich wegen Bauchbeschwerden vorgestellt
hat.
Der Patient hat seit 4-5 Wochen Obstipation und manchmal Diarrhö. Er hat
außerdem periumbilicale Bauchschmerzen beim Stuhlgang.
Der Stuhl ist fest und manschmal weich, aber nicht blultig.
Der Patient hat Appetitslosigkeit und Gewichtsabnahme von 2-3 kg.
Er hat Zeichen von Anämie (Blässe, Müdigkeit).
Der patient klaget darüber hinaus über Belastungsdyspnoe.
In der vegetativen Anamnese gibt es Schlafstörung. Der Patient raucht 30 Pack
years.
In der Vorgeschichte leidet er an Hämorrhoiden, arterielle Hypertonie, Arthrose und
GERD. Er nimmt deswegen Valsartan, Ibuprofen, und Omeprazol.
In der familien Anamnese hat der Vater Kolonpolypen, ein Sohn hat Holdenkarzinom.
Die Fragen beim Arzt – Arzt Gespräch :
1. Die Verdachtsdiagnose und Differenzialdiagnose ?
2. Der Patient nimmt Valsartan gegen den Bluthochdruck. Ist diese Behandlung
richtig bei diesem Patient mit Hämorrhoiden bzw. darf das sein und warum ?
3. Welche besondere Laboruntersuchungen muss der Arzt in diesem Fall
veranlassen ? (Tumormarker).
4. Welche Ergebnisse erwarten wir im Blutbild bei diesem Patienten mit Blässen ? (
Hämoglobin ist niedrig, Anämie).
5. Warum hat der Patient Anämie ? welche Test müssen wir in dieser Situation
machen und wie heißt der Test ? (occult blood in Stool ).
6. Was für Untersuchung muss der Arzt als Nächstes veranlassen
(Abdomensonografie).
7. Was erwarten wir im Ultraschall zu finden? (Metastasen in der Leber, manchmal
freie Flüssigkeit bzw. Aszites).
8. Was ist die nächste Untersuchung zur Stellung der Diagnose ? ( Koloskopie).
9. Welche Befunde erwarten wir , wenn wir die Darmspiegelung durchführen.
10. In welchen Wörtern erklären Sie Ihrem Patienten die Koloskopie ?
11. Wenn der Patient Angst vor der Koloskopie hat, was werden Sie machen ? wie
berühigen Sie Ihren Patienten ?
12. Welche Komplikationen können durch die Koloskopie passieren ?
13. Welche Therapie schlagen Sie für diesen Fall vor ?
14. Wie begründen Sie die Dyspnoe bei dem Patienten ?
15. Welche Krankheiten stehen unter den chronisch entzündlichen
Darmerkrankungen ? (Morbus Chron und Colitis ulcerosa ).
16. Was ist das Reitzdarmsyndrom? Könnte es sein, dass der Patient an diesem
Syndrom leidet?

26
7 –Epileptischer Anfall

A-

K. Hoffmann, 37 Jahre alt.


Symptome: heute beim Frühstück:Zucken der Arme und Beine, Bewusstseinverlust,
Amnesie, Lichtblitze,Herzrasen, innerlich unruhig, nervös...
Gerstern abend hat sie gefeiert und viel Alkohol getrunken.
In den letzten 3-4 Tagen: Kopfschmerzen, Vertigo, Nervosität.
Vorerkrankungen: als Kind Fieberkrämpfe; jetzt: Gelenkschmerzen, Eczem hinter
dem Ohr.
Familienanamnese: Mutter-Morbus Sudeck nach Handfraktur, Vater -
Hornhauttranplantation.
Ein Sohn mit kongenitalem Herzdefekt.
Socialanamnese: Sie arbeite in einem Copy-Laden; verheiratet; ein Kind.
Allergien: Meeresfrüchte, Hausstaubmilben.
Noxen: 5 Zigaretten pro Tag, davor doppel; gelegentlich Alkohol; Joint selten.
Diagnose: Hypoglykämie.

B-
Vorname: Kerstin Nachname: Hoffman
Alter : 37 Jahre Gewicht : Große: 182cm
Allergien / Unverträglichkeiten:
-Hausstaubmilben
- Meeresfrüchte – aüßert sich als Dyspepsie
Genussmittel/Drogen :
Nikotinabusus 12,5 PY (Anamnese: Seit 5 Jahren rauche ich nur 10 Zigaretten
täglich, aber vorher habe ich 10 Jahren doppelt geraucht). Sie trinke Alkohol
gelegentlich ( Anamnese: „Ich trinke selten Alkohol, aber wenn ich trinke ,dann trinke
ich sehr viel“) und rauche Joint gelegentlich.
Sozialanamnese:
Die Patientin sei verheiratet, habe ein Copy-Shop, leide unter Stress, habe ein 4-
jähriges Kind der an ein Herzvitium leide. ( „ Anamnese: Der Sohn habe ein Loch in
der Herzscheidewand“ )
Familienanamnese:
Der Vater sei vor 4 Monaten wegen rezidivierender Keratitis operiert worden (
Keratoplastik). (Anamnese: Der Vater hat immer wieder Hornhautentzündung gehabt
und hat eine Verpflanzung vor 4 Monaten gehabt“). Die Mutter leide unter Morbus
Sudeck beim Z.n. Handgelenkfraktur. Die Patientin habe keine Geschwister.
Anamnese:
Frau Hoffmann ist eine 37 jährige Patientin die sich wegen seit 3 Stunden akut
aufgetretener Faszikulationen ( Anamnese „Zukungen“) in Armen und Beinen und
Photopsien vorstellte. Die Patientin erzählte, dass sie gestern an der Feier der Firma
teilgenommen habe und dort viel Alkohol getrunken. Die Patientin berichtet, dass sie
mit ihrem Mann gefrühstuckt habe und während des Frühstucks habe sie einen
starren Blick für eine Minute gehabt. Ferner sind der Patientin folgende Symptome
aufgefallen: Fatigue, Nausea, Kephalgie, innere Unruhe, Nervosität und
Palpitationen. Die vegetative Anamnese war unauffälig bis auf eine Insomnie.
Wichtige Vorerkrankungen der Patientin sind: Colon Irritable, retroauriculare
Dermatitis rechts ( Anamnese: Es juckt hinter dem rechten Ohr, ich weiß nicht genau
was es ist, aber der Hausarzt hat gesagt dass es einen Pilz sein könnte ) ,
Azetabulumfraktur beim Z.n. Sportunfall (Anamnese: „Hüftpfannebruch bei Klettern“)

27
, Alkoholintoxication mit 18 , Fieberkrampf mit 1 und chronische Gonalgie. Die
Patientin nehme die folgende Medikamente : Lygal ( Gel), Imodium (
Schmelztabletten), Ibuprofen (Gel) und Neoangin Plus ( Lutschtabletten) ( Anamnese
: Die Luft in der Copy-Shop ist sehr trocken, deswegen bekomme ich hin und wieder
Heiserkeit) bei Bedarf.
Die anamnestischen Angaben deuten am ehesten auf einen epileptischen Anfall bei
erstdiagnostizierte Epilepsie hin.
Alternativ kommen Apoplex, Meningitis und Subarachnoidalblutung im Betracht.
Zur weiteren Abklärung würde ich folgende diagnostische Maßnahmen durchführen:
- Körperliche Untersuchung - Laborchemisch: Blutbild, CRP, BSG,Electrolyte,
Blutzucker, Nierenwerte, Leberwerte, Gerinnungsparameter, Schilddrüsenwerte , U-
Status - EEG - Ggf.cCT/MRT des Schädels
Sollte sich der Verdacht auf eine Epilepsie erhärten, würde ich eine Therapie mit
einem Antiepileptikum (Valproatsäure) durchführen.
3.Teil:
1. Der OA hat mir gesagt, dass Convulsionen besser als Faszikulationen gesagt
wäre.
2. Hat die Patientin seine Zunge gebissen? War es einen Grand-Mal Anfall?
3.Wie lang hat die Party gedauert? Warum nimmt die Patientin Neoangin plus? Ist
der Shop ihr eigenes Shop oder ist sie nur einen Mitarbeiter? ( Achten Sie immer auf
die Details in der Anamnese!!)
4. Was beudeutet gelegentlich Drogenkonsum? Was ist ein Joint?
5. Verdachtsdiagnose? Warum? Was würden Sie als diagnostischen Maßnahmen
machen?
6. Was können wir in dem EEG sehen?
7. Differenzialdiagnose : Symptomatischer Anfall bei Meningitis ( kein Fieber,
Leukozyten,) oder Subarachnoidalblutung ( CT und Lumbalpunktion)
8. Was würden Sie der Patientin empfehlen? Regelmäßige Kontrolle, vorsicht mit
dem Medikation, sie darf nicht Fahren, Alkohol-, Nikotin- und Drogenkarenz. Sie
sollte kein Sport treiben ( Klettern), weil es gefährlich ist. Es kann sein, dass sie neue
Anfälle bekommt.
9. Wie lang darf sie nicht fahren? ( 6 Monaten wenn sie keine neue Anfälle bekommt)
10. Wie lang muss sie behandelt sein? ( Ein paar Jahren wenn sie keine neue
Anfälle bekommt)
11. Wenn das EEG auffällig ist, was würden Sie machen? Behandlung starten.
In dem 1. Teil hat die Patientin sehr langsam und deutlich gesprochen. Sie versuchte
mir immer zu helfen, wenn ich etwas nachgefragt habe.
In dem 2. Teil durfen wir bis zur Familienanamnese nur Stichwörter schreiben.

28
8- Bandscheibenvorfall
A-
Der Fall war Bandscheibenvorfall im Halsbereich mit Ausstrahlung in den linken Arm
nach schwerem Heben. Die Fragen nach kribbeln und Taubsgfühl wurden bestätigt
MRT Aufklärung
Therapie Schmerztherapie
Diskektomie ( der Prüfer hat nach Risiko der Operation gefragt zb Verletzungen der
nervenwurzel )
Patient ist vegetarisch und nehme marijuana im Tee einmal pro Woche
VE : COPD
Artérielle hypertonie
( ich habe während der Prüfung oft gesagt : könnten Sie bitte langsamer sprechen
damit ich sie verstehen kann , könnten Sie bitte wiederholen ich habe sie akustisch
nicht gut verstanden )

B-
NAME Krämer VORNAME Florian DATUM 01.07.2019 ALTER 23 Jahre alt geb. am
12.03.1996 GRÖßE 178 cm GEWICHT 81kg

ALLERGIEN / UNVERTRÄGLICHKEITEN: Die folgenden Allergien sind bei ihm


bekannt: Sonnenunverträglichkeit (Photodermatitis), die sich mit Pruritus, Erythem
und Vesikula äußert

GENUSSMITTEL: Der Patient berichtete, er habe 40 Zigaretten (2 Schachteln)


täglich 8 Jahre lang geraucht, aber seit 3 Wochen verwende er Nikotinpflaster, um
das Rauchen zu reduzieren. Er trinke 2 Flaschen Bier abends. Er habe schon mal
Marihuana konsumiert. Die Information war unvollständig, weil er nicht darüber
sprechen wollte.

SOZIALANAMNESE: Herr Krämer sei Gebäudereiniger von Beruf und leide unter
Stress, weil er viel arbeiten wolle, um viel Geld zu verdienen. Er sei ledig und wohne
allein. Er treibe Sport (Handball).

FAMILIENANAMNESE: Der Vater des Patienten sei wegen eines Hauttumors


(Basaliom) am Schläfenbereich operiert worden, die Operation sei komplikationslos
gewesen. Die Mutter des Patienten sei wegen eines Unterleibstumors operiert
worden und bekomme Chemotherapie, deswegen trage sie eine Perücke.

Herr Krämer ist ein 23 jähriger Patient, der sich bei uns wegen seit gestern Abend
bestehender, ziehender, stechender, in den linken Arm ausstrahlender und
persistiender Schmerzen im Bereich von Nacken und Schulter vorgestellt hat. Der
Patient gab an, die Schmerzen seien plötzlich beim Reifenwechsel (er habe seinem
Kumpel geholfen) aufgetreten. Die Schmerzintensität wurde mit 8-9/10 bewertet.
Außerdem klagte der Patient über Parästhesie des vierten und fünften Fingers
(Kleinfinger und Ringfinger) und Parese (Muskelschwäche). Ferner erwähnte er, vor
3 Wochen habe er eine Verspannung im Nacken gehabt. Herr Krämer erzählte, er
habe Diclofenac 75mg eingenommen, das hilfreich am Anfang gewesen sei.

Die vegetative Anamnese ist unaufällig bis auf Meteorismus seit langem, Husten,
den er mit dem Rauchen verbinde, Nykturie ein Mal und keine verbundenen

29
Symptome, und stressabhängige Probleme einzuschlafen wegen der Arbeit und der
Krankheit seiner Mutter.

Die folgenden Vorerkrankungen seien bei ihm bekannt: - Seit langem interdigitales
Ekzem. - Vor einem Jahr wurde er wegen eines Hundebisses konservativ und
ambulant behandelt. Die Medikamenteanamnese ergab die Einnahme von: -
Fettsalbe gegen das Ekzem. - Dermatop gegen Sonnenunverträglichkeit. Die
folgenden Voroperationen sind bei ihm bekannt: - Vor 5 Jahren wurde er wegen
Kreuzbandruptur am linken Knie operiert. Die anamnestischen Angaben deuten am
ehesten auf einen Diskusprolaps der Halswirbelsäule hin. Die folgenden
Differentialdiagnosen kommen in Betracht: Fraktur der HWS, Abszess der HWS,
Herpes Zoster, Verspannung. Diagnostische Maßnahmen: körperliche
Untersuchung, Blutabnahme, MRT der HWS. Therapeutische Maßnahmen:
Analgetika, Stationäre Aufnahme, orthopädisches Konsil, je nach Physiotherapie.

DIE FRAGEN DER PRÜFER


Über die Anamnese:
- Was hat der Patient gemacht? Wieso hat er Schmerzen? - Was bedeutet Kumpel?
- Wieso Parästhesie und Lähmung? Der Patient sagte Kribbeln und Schwäche der
Muskeln. - Was ist Dermatop? Ich habe über die Fettsalbe aber nicht über Dermatop
gefragt. - Ich habe Sonnenallergie gesagt, ist das eine richtige Allergie?, nein, nur
eine Unverträglichkeit. - Wieso leidet der Patient unter Stress? Arbeit und Mutter. -
Was ist mit seiner Mutter passiert? Krebs, Alopezie usw. - Wieso ist seine Arbeit
stressig? Hier habe ich nicht so gut alles verstanden und wegen der Zeit wollte ich
nicht nachfragen. Ich sagte ok, Stress wegen der Arbeit, punkt. Sie merken, wenn
man nicht etwas versteht, und ich wurde darüber während des dritten Teils gefragt. -
Während der Anamnese hatte ich Zeit, um das MRT aufzuklären. Hier fühlte ich
mich, als ob ich mit einem richtigen Patienten spräche. Ich sprache über den
Notknopf und er antwortete: Wieso werde ich Angst haben? Ich kenne schon diese
Untersuchung und das Gerät ist klein. Das war ein richtiges Gespräch für mich, nicht
nur Fragen- Antworten.
Über den Fall
- Was ist Ihre VD und DD? Wieso? - Ich erklärte meine Gründe, ich sprach viel über
Fraktur-Herpes Zoster vs Diskus prolaps, und dann hat die Prüferin mich gefragt:
sagen Sie bitte eine Differentialdiagnose, aber nicht so kompliziert, was könnte eine
anderweitige Diagnose sein? Antwort: Verspannung. - Was machen Sie? Körperliche
Untersuchung. - Worauf passen Sie auf? Reflexe, Motorik und Sensibilität. - Wie
prüfen Sie die Sensibilität? Ich sprach über den Daumen und wie man mit diesem
Finger, die Nerven Radialis (Streckung des Daumens), Medianus (Beugung des
Daumens) und Ulnaris (Adduktion des Daumens) überprüfen kann. Sie sagte noch
mal, nicht so kompliziert, der Patient soll einfach etwas festhalten. - Und dann?
Blutabnahme: Entzündungsparameter, Leukozytose, CRP usw. - Therapeutische
Maßnahmen: ich sprach über mögliche Operation und die Gründe. - Was machen
Sie zuerst? Analgetika, Schonen usw. - Wie können Sie die Kraft des Patienten
überwachen? Physiotherapie (ich habe falsch artikuliert). - Wieso hat der Patient
Husten? Es ist möglich, dass der Patient an Asthma leidet? Er hat gesagt, Husten
wegen des Rauchens und andere Symptome wurden verneint. Leider fragte ich nicht
ein bisschen genauer z.B. Atemnot? Niesen usw. - Wieso hat der Patient Nykturie?
Ist das normal? Noch mal, andere Symptome wurden verneint

30
9- Herzinfarkt
A-
Bei Herr.XX ist ein 57 jähriger Patient, der sich bei uns wegen seit heute morgen
bestehender retrosternalen druckschmerzen im brust, mit ausstrahlung in die
mandibula, und den linken Arm vorgestellt hat,
Desweiteren berichtete der Patient, daß die Schmerzen im verlauf im intensität
zugenommen hätten und bis 9 von 10 auf einer Schmerzskala bewertet seien.
Darüber hinaus seien des Patienten folgende symptomen aufgefallen: Übelkeit,
kaltes Schweiß, belastungsdyspnö, völlegefühl, und palpitationen.
An Vorerkrankungen leider der Patient an Arterielle Hypertonie seit 20 jahren,
Hypercholesterinämie, und schultergelenksarthrose,
Er sei vor 12 jahren an Schädeltrauma folges eines Autounfalls gelitten habe,
Die vegetative Anamnese sei unauffälig bis auf Durchschlafstörungen,
In bezug auf Medikation nehme er Ramipril 5 mg:1-0-0-0, HCT:12,5mg:1-0-0-0,
Metoprolol regelmäßig ein, und Lifax gegen Meteorismus gelegentlich ein.
Allergien gegen Novalgin, und Latex seien bei ihm bekannt,
seit 2 jahren rauche er 5 zigatten/d, aber vorher habe er 1 schachtel täglich für 20
jahre regelmäßig geraucht,
Zudem sei er getrennt, habe 3 kinder von denen lebe eines immer noch mit ihm, und
sei Innenarchitekt von beruf.
An alle fragen erinnere ich mich nicht, aber diese sind den größten teil davon:
Was spricht für Ihre Diagnose?!...was spricht dagegen?
Welche maßnahmen würden sie durchführen?
Welche Röntgenaufnahme würden Sie durchführen? Warum? Welche untersuchung
kann die Diagnose von Thrombose sichern? Wie äußert sich denn ein Thrombus?
Wie äußert sich eine Hautausschlag? Schuppen? Der Unterschied zwischen
schuppen und schuppenflechte?
Warum haben Sie nach Fieber gefragt?
Wenn Fieber bestehen würde, was könnte es sein? Was spricht dann dagegen?
Warum hat der Patient Allergie gegen Novalgin?...warum sollte er Novalging
einnemhem?...
Ich musste Herzenzyme dem Patienten aufklären.

B-

Herr x,y ist ein 57-jähriger Patient ,der sich bei uns wegen seit heute morgen
plötzlich aufgetretene drückende Thoraxschmerzen mit Ausstrahlung in den Rücken
und in die Kiefer vorgestellt hat.
Der Patient berichtete,dass die Schmerzen bei der Arbeit aufgetreten seien und mit
der Zeit in Intensität zugenommen haben.
Die schmerzintensität war 8 von 10 auf einer Schmerzskala bewertet. Außerdem
seine die Schmerzen Belastungabhängig.
Die Vegetative Anamnese sei unauffällig bis auf eine Blähungen und
Schlafstörungen.
An Vorerkrankungen leide der Patient an arterielle Hypertonie,
Hipertrygliceridämie und Diabetes mellitus. Die Frage nach vor OP wurde vom
Patienten verneint.
Die Medikamentenanamnese ergab eine Einnahme von:
Bisoprolol,Metoprolol,HCT,Metformin.

31
Der Patient sei allergisch gegen Novalgin und Latex(mit Pruritis und Exanthem)
Der Patient sei Raucher seit 37 Jahren aber in die letzten 2 Jahren habe er 5-6
Zigaretten pro Tag geraucht. Er trinke 1 Glas Wein gelegentlich. Die Frage nach
sonstigen Drogen wurden vom Patienten verneint.
In der Familienanamnese ergab eine Obesität beim Vater und eine Apoplex bei der
Mutter sei bekannt.Die Geschwister seien Gesund.
Er sei Innenarchitek selbständig,er sei verheiratet aber getrennt und lebe mit seinem
3 Kinder zusammen .
Die anamnestichen Angabe deuten am ehesten aif eine Angina pectoris hin.
Als Differenzialdiagnose kommen auch in Betracht: Miokardinfarkt,
Lungenemboli,Perikarditis.
Zur weitere Abklärungen würde ich die folgenden Maßnahmen durchführen:
Körperliche Untersuchung , Labordiagnostik ,EKG,Stress-EKG, Echo des Herzens,
Herzkatheter
Therapie: MONA-HB Therapie
Die Prüfern fragen nach: Risikofaktoren,Diagnose,DD und Therapie. Ich habe dem
Patient über EKG,Herzkatheter,Röntgen und Labor aufgeklärt.

C-
Alter: 57 (Geb: 17.11.1960) Groß: 179 Gewicht: 86
Aktuelle Anamnese
Herr Köhler, Ralf ist ein 57-jähriger Patient, der sich wegen seit heute Morgen
progredienter starker retrosternaler Thoraxschmerzen vorgestellt hat. Der Patient
berichtete, dass die Schmerzen nach einer Stresssituation auf der Arbeit aufgetreten
seien. Er erwähnte, dass die Schmerzen auf der Schmerzskala bei 8-9 lägen und in
den Unterkiefer und linken Arm ausstrahlen wurden. Außerdem erwähnte der
Patient, dass er früher ähnliche Schmerzen hatte aber sie belastungsabhängig
waren. Die Schmerzen hätten sich im Verlauf der Zeit verschlechtert. Die Vegetative
sei unauffällig bis auf kalten Schweiß und kalte zyanotische Hände, sowie
Meteorismus.
Vorerkrankungen
An Vorerkrankungen seien arterielle Hypertonie und Diabetes mellitus bei ihm
bekannt.
Die Frage nach Voroperationen wurde vom Patienten verneint.
Der Patient habe nach einem Autounfall einen Krankenhausaufenthalt wegen des
Verdacht auf ein SHT gehabt aber das SHT wurde nicht bestätigt.
Medikation
Der Patient nehme regelmäßig Ramipril 5mg 1-0-0 ein.
Die Frage nach Einnahme von weiteren Medikamenten wurde Patienten verneint.
Allergien
Der Patient habe eine Allergie gegen Novalgin ( wie die allergische Reaktion
aussieht, habe ich nicht gefragt), sowie Hautausschläge wegen Gummihandschuhe.
Noxen
Seit 2 Jahren rauche der Patient 0,8 p/y, davor habe er 30 p/y seit seinem 17.
Lebensjahr geraucht.
Der Patient trinke gelegentlich ( am Wochenende 1 Bier) Alkohol.
Einnahme von sonstigen Drogen habe der Patient verneint.
Familien-/Sozialanamnese
Die Eltern des Patienten leben noch. Der Vater des Patienten sei 89 Jahre alt, er sei
einmal wegen Übergewicht operiert worden (Gastroresektion -

32
Magenverkleinerungen .
Die Mutter des Patienten sei 87 Jahre alt, sie habe eine Apoplexie gehabt.
Der Patient sei Innenarchitekt, verheiratet aber wohne getrennt von seiner Ehefrau.
Er habe 3 Söhne und wohne mit ihnen in einer Mietwohnung.
Verdachtsdiagnose:
Die anamnestische Angaben deuten an ehesten auf akuten Myokardinfarkt hin.
Differentialdiagnose
Als Differentialdiagnosen kommen in Betracht:
- Aortendissektion
- Lungenembolie
- Herzinsuffizienz
- Tako-Tsubo - Kardiomyophathie
Diagnostische Maßnahmen:
- körperliche Untersuchung
- Blutabnahme
- EKG
- EchoKG
- Koronarographie
Therapeutische Maßnahmen
- MONA-BH Schema
- PTCA/Bypass -Operation
Die Fragen von den Prüfern:
Die Prüfer haben mich ungefähr 3-5 Minuten über die Anamnese des Patienten
gefragt, sie wollten herausfinden, ob ich gut verstanden habe, was der Patient mir
erzählt hat. Die Prüfer haben über Kleinigkeiten der Geschichte vom Patienten
nachgefragt. Dann in der verbleibenden Zeit haben die Prüfer über den
Myokardinfarkt gefragt:
-Erzählen Sie bitte über die Behandlung nach MONA-BH Schema.
- Auf was beachten Sie beim Blutbild ( Herzenzyme- Myoglobin, Troponin, CK, CK-
MB usw.)
- Differentialdiagnose zwischen Myokardinfarkt und Herzinsuffizienz?
- Welche Werte im Blutbild bestimmen Sie bei Herzinsuffizienz? ( BNP! - ich konnte
mich nicht erinnern)
- Was bestimmen Sie bei der körperlichen Untersuchung?
- Risikofaktoren beim Myokardinfarkt?
- Wenn Ruhe-EKG keine ischämische Anzeichen zeigt, welche weitere
Untersuchungen führen Sie durch?

33
10- Cephalgie

A- 12.03.2018

Allergie gegen Nikel sei bekannt. Fruktoseunverträglichkeit sei bekannt.


Genussmittel: Nikotinabusus: Die Pat. habe 15 Jahre lang 1 Schachtel am Tag
geraucht, und seit 2 Jahren rauche ca. 5-6 Zig. am Tag.
Alkoholkonsum: Die Pat. Trinke 1 Glas Bier am Tag.
Sozialanamnese:Die Pat. Sei .... von Beruf, sei geschieden, habe eine erwachsene
Tochter, die nicht in der Nähe wohne und an Depression leide, und wohne alleine.
Familienanamnese: In der Familienanamnese fanden sich: Beim Vater: Verstorben
an Hirninfarkt Bei der Mutter : Demenz
Aktuellanamnese: Frau X ist eine 57 jährige Pat., die sich notfallmäßig bei uns
wegen seit 2 Tagen aufgetretender linkseitiger Kopfschmerzen vorstellt.
Die Patienten berichtet, dass die Schmerzen plötzlich aufgetreten seien und im
verlauf an Intensität zugenommen hätten.
Zusätzlich erwähnt sie, dass die Schmerzen pulsierend und dauerhaft seien.
Die Schmerzintensität wurde mit 8 von 10 auf der Schmerzskala bewertet.
Ähnliche vorherige Kopfschmerzen habe sie nicht gehabt.
Des weiteren klagt sie über kurz vor der Kopfschmerzen Lichtblitze und Vertigo.
Ferner sind der Pat. Folgende Begleitsymptome aufgefallen: Übelkeit, Erbrechen und
Photofobie.
Die vegetative Anamnese sei unaufällig bis auf Schlafstörung.
An vorerkrankungen seien Hypotonie, Unguis Incarnatis und Herpes bekannt.
Die Pat. nehme ..... regelmäßig sowie Ibuprofen bei bedarf ein.
Der anamnestische Befund deutet am ehesten auf Migräne mit Aura hin.
Als DD kommen die folgende in Frage:
Clusterkopfschmerzen, Spannungskopfschmerzen und Meningitis.
Zur weiteren abklärung würde ich die folgende Maßnahmen durchführen: Körperliche
Untersuchung, labordiagnostik (BB, CRP, BSG), EEG, MRT, CT.
Sollte sich der V.a. Migräne erhärten, würde ich die folgende terapeutische
Maßnahmen empfehlen:
-Bettruhe und im Dunkel bleiben
-NSAR evtl. Treptane
- Prophylaxe : medikamente (B-blocker, Ca antagonist, antiepyleptika)

B- 14.05.2019.

Herr Lothar Shwarz ist ein 53- jähriger Patient der sich wegen vorgestern plötzlich
aufgetretener,pulsierender linksseitiger Kopfschmerzen bei uns vorstellte. Er klagte
über starke Kopfschmerzen, die während der Gartenarbeit aufgetreten seien. Die
Schmerzintensität wurde mit 7-8/10 auf einer Schmerzskala bewertet, ohne
Ausstrahlung. Er klagte über Übelkeit, Erbrechen (2mal) und Kribbeln im
Fingerspitzen. Zudem erzählt er, dass er ein Flimmern vor den Augen und
Lichtempfindlichkeit habe. Des weiteren berichtete der Patient über einen
Schmerzlinderungsfaktor z.B. wenn er sich in einen dunklen Raum setze. Die
Fragen nach Bewusstseinverlust und Schwindel wurden verneint. Er habe
Paracetamol 500mg (3 mal täglich) engenommen, ohne Verbesserung.

34
Vegetative Anamnese sei unauffällig bis auf Blähungen und Schlafstörung in Form
von Einschlafstörung, sonst keine Beschwerden beim Wasserlassen oder Stuhlgang.

Vorerkrankungsgeschichte gab es bei ihm: HWS -Schulterschmerzen, weil er meist


am Tisch arbeite, er nehme Paracetamol 500mg bei Bedarf.Unguis incarnatus
(Eingewachsener Nagel) der Großzehe links vor 4 Wochen, wurde mit einen Salbe
behandelt, ohne Verbesserung. Er habe eine Überweisung für OP Lippenbläschen
an Oberlippe (Herpes labialis) Rippenkontusion beim Z.n. Autounfall vor 4 Jahren
Z.n. Appendektomie vor 15 Jahren ( Blinddarmdurhbruch)

Er nehme die folgenden Medikamente ein:. Lefax Kautabletten gegen


Blähungen(von HA verschrieben) Paracetamol 500mg seit vorgestern 3 mal täglich

Allergien Nickelallergie, die sich mit Erythem und Pruritus äußert Fruktoseintoleranz,
die sich mit Meteorismus und Diarrhö äußert.

Noxen: Er rauche 5 oder 6 Zigaretten täglich seit 5 Jahren. Vorher habe er 3 mal so
geraucht seit 17 LJ. Er trinke 1-2 Gläser Weißwein pro Tag.Drogenkonsum wurde
verneint.

Sozialanamnese: Er sei berufstätig als Redakteur bei einer lokalen Zeitung und sei
seit 6 Monaten getrennt. Er habe eine Tochter, die leide an Anorexia nervosa und sei
in psychiatrischer Behandlung.

Familienanamnese: Der Vater sei an Gehirntumor gestorben.Die Mutter leide an


Wirbelsäulenverkrümmung. Er habe keine Geschwister.

35
11- Tiefe VenenThrombose

A- 26.01.2018
Die Vorstellung von Herr Becker (54 J.) erfolgte bei seit einem Tag geschwollenen,
geröteten und gespannten rechten Unterschenkel. Keine Verletzungen oder Unfaelle
seien erinnerlich. Fieber sowie Dyspnoe wurden verneint. Es gab keine
Reiseananmnese in kürzem. Ein Varikosis ist bekannt.
Vorerkrankungen: Seit 5 Jahren arterielle Hypertonie, (Ananmnese als
Zehnebandeentzündung gegeben-->)Tendinitis, Ekzema
Voroperationen: Kahnbeinraktur-OP, komplikationslos
Medikamente: Eine Kombi-Praparate gegen aHT, Cortisonhaltige Creme gegen
Ekzem, Diclofenac Salbe bei Bedarf
Suchtmittel: Er hat 34 py, trinke fast jeden Tag 1 Flasche Bier oder Wein, kein
Kontakt mit Drogen
Familienanamnese: Der Vater sei vor 3 Jahren an einem Mesenterialinfarkt
gestorben. Die Mutter leide an Coxitis und eine Gerinnungsstörung.
Sozialanamnese: Er sei Steuerberater, verheiratet und habe ein Pflegekind.
Ich habe den Verdacht auf ein TVT.
Als DD kommen in Betracht eine Eryspiel, Thrombophlebitis und Muskelriss

Fragen des Patienten


1. Was ist meine Diagnose --> Sie haben hochwahrscheinlich ein Blutgerinnsel in
einem der Beingefaesse
2. Muss ich hier bleiben? --> Für weitere Diagnostik und Therapie müssen Sie
stationaer aufgenommen werden.
3. Was wird gemacht? --> Ich untersuche Sie erstmal körperlich, dann machen wir
eine Blutuntersuchung und Ultraschall des Beines
4. Mir ist immer schwarz vor dem Augen wenn Blut aufgenommen wird --> Sie
können sich hinlegen und dann nehmen wir das Blut ab.
5. Ultraschall klingt was gefaehrliches?! --> Nein es ist eine nicht-invasive
Bildgebungsmöglichkeit, sie fühlen nur ein leichtes Druck auf die Leiste.
6. Ich bin ein privat Patient, werde ich ein privat Zimmer haben? --> Es haengt davon
ab, ob wir noch Bette auf unserer Privatstation haben. Lassen wir erst mit der
wichtigste anfangen, Sie brauchen stationaere Aufnahme und Medikamente.
7. Was werden Sie verordnen? --> Ich verordne erstmal eine Antikoagulation-
Therapie intravenös (das heisst in die Vene). Danach können wir die Therapie auf
oral umstellen. Wir müssen auch Kompressionsstrümpfe für Sie anordnen.
8. Ich kann alleine diese Strümpfe nicht ziehen!! --> Unsere Pflegekraft zeigen Ihnen
wie est angezogen wird, wenn Sie zu Hause auch Hilfe brauchen, organisieren wir
eine Pflegedienst.
9. Ich schnarche auch, kann es auch hier weiter abgeklaert werden? --> Die
Krankenkassen bezahlen normaleweisse nur die Kosten für die
krankenhausführende Diagnose. Ich muss das weiter mit meinem Oberarzt erklaren.
Arzt-Arzt Gespraech
1. Was suchen Sie in körperlichen Untersuchung nach --> Homans und Payr-
Zeichen
2. Wenn es Eryspiel waere? --> Eintrittspforte suchen, Entzündungsparameter
bestimmen
3. Wie lauft die Diagnostik? --> Kompressionsonographie kurz erklaeren
4. Therapie? Mit UFH/NMH anfangen danach auf OAK (Phenprocoumon oder neue
OAK) umstellen
5. Wie heisst die neue OAK? Apixaban, Dabigatran, Edoxaban etc.

36
6. Was würden Sie noch machen? Kompressionsstrümpfe
7. Gibt es eine Kontraindikation dagegen? --> pAVK
8. Was würden Sie noch verordnen? --> Analgesie: PCM, NSAID oder
Novaminsulfon. Wenn NSAID dann auch Ulkusprophylakse.
9. Welche Typ von TVT muss nicht stationaer aufgenommen werden? Unterschenkel
Typ, weil eine Lungenemboliegefahr unwahrscheinlich ist.

B- 14.11.2018
Herr Kai Bäcker ist ein 53-jähriger Patient, der sich bei uns wegen seit vorgestern
aufgetretener Schmerzen im rechten Unterschenkel vorgestellt hat. Der Patient
klagte über Rötung, Spannungsgefühl und Schwellung im rechten Unterschenkel und
habe kein Trauma gehabt. Auf einer Schmerzskala von 1 bis 10 habe er 7 bei
Treppensteigen und 5 bei Liegen genannt. Die Schmerzen würden in die rechte
Fußsohle strahlen. Die Frage nach Fieber und Husten wurde verneint. Die
Vegetativanamnese ist unauffällig bis auf Durchschlafstörung wegen Stress von der
Arbeit und Obstipation seit X Jahren.
Als Vorerkrankungen leider der Patient an den folgenden Erkrankungen: • Arterielle
Hypertonie seit X Jahren. • Exzem in beiden Augenbrauen seit X Jahren. •
Bänderriss im rechten oberen Sprunggelenk vor 14 Jahren wegen eines
Sporttraumas (Weitsprung). • Tendovaginitis (Sehensheidenentzündung) seit X
Jahren. • Varizen, die nicht operiert wurden, obwohl sein Hausarzt eine Operation
empfohlen habe.
Der Patient wurde einmal vor X Jahren wegen einer Skaphoidfraktur durch einen
„Stift“, der nach 6 Monaten rausgebracht wurde, operiert.
Der Patient nehme regelmäßig die folgenden Medikamente: • XXXXXX Plus 20
mg/12.5 mg (1-0-0) wegen aHT • Diclofenac Salbe b.B. wegen Tendovaginitis •
Kortison Salbe b.B. wegen Exzem • XXXXXXX wegen b.B. Obstipation (Der Prüfer
wollte wissen, wie der Patient das Medikament benutzt habe und ich habe nicht
gefragt während der Anamnese → Zäpfchen oder Suppositorium)
Der Patient habe Laktoseintoleranz (und bekommt Meteorismus, Bauchschmerzen
und Diarrhö) und Allergie gegen Amoxicillin (die allergische Reaktion sieht mit
Dyspnoe, Tränen (ich habe Lakrimation gesagt and der Prüfer war nicht damit
zufrieden) und Exzem aus).
(Ich habe vergessen nach Drogenkonsum zu fragen!)
In der Familienanamnese wurde der Vater mit 81 Jahren vor drei Jahren an einem
mysenterischen Infarkt gestorben (Darminfarkt). Die Mutter habe vor ¾ Jahr
Hüftgelenkentzündung (Ich habe Arthrose gesagt, aber Der Prüfer wollte Coxarthritis
hören), deswegen „hinke“ sie. Sie habe auch Gerinnungsstörung, aber der Patient
wusste nichts darüber.
Der Patient arbeite als Steuerberater (in einem Steuerbüro) und habe so viel Stress.
Er arbeite so viel im Sitzen und mit einem Computer. Er lebe mit seiner Frau von der
zweiten Ehe und habe ein Pflegekind (8 Jahre alt, Sohn), der an Tenia capitis (Pilz in
der Kopfhaut) wegen eines Haustiers (Meerschweinchen) leide.
Erstes Teil:
Am Anfang der Prüfung hat die Sprachlehrerin alles erklärt, und sie hat gesagt, dass
die Prüfung nur um die Sprache geht. Die zwei Prüfer waren sehr nett. Ich habe eine
kurze Vorstellung gemacht.
Der Patient hat am Ende des Anamnesegesprächs gefragt: Was habe ich? Muss ich
im Krankenhaus bleiben?
Zweites Teil:
Die Lehrerin hat mir gesagt, dass ich kurze klare Sätze schreiben soll, und nicht
lange komplizierte Sätze. Ich habe mit dem Laptop den Arztbrief geschrieben. Es ist

37
ein PDF-Datei in zwei Teilen. Zuerst muss man Name, Alter, Gewicht, Große,
Allergien, Medikamente und Familenanamnese in Stichworten schreiben, dann
kommt das zweite Teil, und hier muss man vollständige Sätze schreiben.
Es ist möglich vor dem zweiten Teil ein paar Minuten haben, um sich zu beruhigen.
Dennoch muss man seine Notizen in dieser Zeit abgeben.
Die Zeit ist sehr knapp. Man muss sehr schnell schreiben. Mein Brief war nicht
ausführlich.
Der Brief wurde während des dritten Teils durch die Lehrerin korrigiert. Die beiden
Prüfer während des dritten Teils haben nie mal an dem Brief geguckt. Ich weiß nicht,
ob sie nach dem dritten Teil (als ich im Wartezimmer war) den Brief korrigiert haben.
Drittes Teil:
Die Prüfer waren sehr, sehr nett. Sie haben noch einmal gesagt, dass ich keine
Sorgen haben soll und dass die Prüfung nur um die Sprache geht. Nur ein Prüfer
stellt die Frage (der kein Patient war).
Die Patientvorstellung wurde oft unterbrochen.
1. Was nimmt der Patient gegen Obstipation? Ich wusste „Suppositorium“ nicht auf
Deutsch. 2. Was nimmt er gegen aHT? Was ist die Konzentration? 3. Wurden die
Varizen operiert? Und warum? 4. Wie hat der Patient die Skaphoidfraktur
beschrieben? Was wurde benutzt? Und wann wurde es entfernet? „Stift“ ich wusste
es nicht, obwohl ich während der Anamnese gehört habe. Also, man muss immer
nachfragen. 5. Sehnenscheidenentzündung? Der Prüfer war nicht zufrieden mit
Karpaltunnelsyndrom und wollte Tendovaginitis hören. 6. Warum hat er
Tendovaginitis? 7. In welcher Augenbraue hat der Patient Exzem? 8. Wie hat der
Patient einen Bandriss (ich habe Ligamentriss im Arztbrief geschrieben)? Der Prüfer
möchtet wissen, ob ich wusste, was Weitsprung war. Ich habe gesagt, dass ich
selbst den Sport getrieben habe. Er war zufrieden. Ich habe auch vergessen zu
sagen, dass der Patient eine Bandage benutzt hat und der Prüfer hat darüber
gefragt. 9. Was hat die Mutter? Er wollte Coxarthritis hören. 10. Was für
Gerinnungsstörung kann es sein? Er hat mir teilweise geholfen. Er wollte eigentlich,
neben Thrombose, Hämophilie und Von Willibrand Krankheit hören.
11. Was hat der Sohn? Und wie? Während der Anamnese habe ich nachgefragt,
was Meerschweinchen war, und habe verstanden, dass es ein Haustier war. Ich
wusste nicht, dass es ein „Guinea Pig“ war. 12. Was ist mein Verdachtsdiagnose?
Und warum? TVT wegen der Symptome und potenziellen Ursachen (zum Beispiel zu
viel Sitzen). Der Prüfer hat gesagt, hätte ich nach Drogenkonsum gefragt, dann
wurde es auch auf TVT hingedeutet. 13. DD? Ich war total verwirrt und habe gesagt:
Cellulitis, pAVK und Lymphödem. Er war nicht zufrieden mit Cellulitis und hat gesagt,
es ist nicht akut. Ich habe antwortet, dass das warum es in DD und nicht VD war. 14.
Was suchen wir in der körperlichen Untersuchung? Inspektion: Rötung, Schwellung,
zunehmender Umfang Palpation: ich habe gesagt, dass alle spezielle Zeichen zur
Lungenembolie führen können. Er wollte auch Puls hören, um pAVK auszuschließen.
Dopplersonographie

C- 25.02.2019
Herr Pfeiffer Benjamin (habe ich den Namen dem P. gezeigt zur Überprüfung) ist ein
34-jähriger Patient, der sich heute wegen seit 2 Tagen bestehender Schmerzen im
linken Unterschenkel vorgestellt hat. Er berichtete, dass er im Urlaub in Kroatien
gewesen sei und 8-9 Stunden im Auto gefahren sei. Nach der langen Fahrt bemerkte
er einen „Knollen“ (ich bin nicht sicher) am linken Unterschenkel ( ich habe
nachgefragt, was ist das, dann der P. hat „Schlauch“ geantwortet). Die
Schmerzintensität wurde mit 5-6 Punkten in Ruhe und mit 8 Punkten beim Drücken
auf einer Schmerzskala bewertet. Der P. gab an, dass die Schmerzen vom OSG bis
zur Kniekehle ausstrahlen würden. Er klagte über Ödem und Überwärmung des

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betroffenen Beins ( Zyanose hat er nicht gesagt und er ist sofort zu anderen
Beschwerden (Sinusitis) gesprungen. Ich musste ihn bitten ein bisschen zu warten,
bis ich eine detaillierte Anamnese mit TVT Beschwerden erheben konnte .
Zudem klagt er über seit 4 Tagen bestehende drückende frontale Kopfschmerzen
und Rhinitis. Er klagte über fließende und verstopfte Nase, weil die Klimaanlage im
Auto wegen des heißen Wetters immer angeschaltet war.
In der vegetativen Anamnese fanden sich V.a. Fieber (der P. hat nicht gemessen
aber er hätte Fiebergefühl), Nachtschweiß und Inappetenz.
Folgende Vorerkrankungen seien bekannt:
- Zöliakie seit 3 Jahren (ich hatte Bauchschmerzen und die Ärzte haben nach
Darmspiegelung diese Krankheit gefunden)
- Varikosis bds. linksbetonte (Krampfadern an beiden Beinen links mehr als
rechts) seit 4 Jahren
- Lumbalgie (Schmerzen im Lendenbereich) seit langem
- Thyreoiditis Hashimoto (Schilddrüsenentzündung mit einem japanischem
Namen )
- Sinusitis (Nasennebenhöhlenentzündung )
- Clavikulafraktur re. Z.n. Fahrradunfall (Schlüsselbeinbruch) vor 8 (?) Jahren
Im Bezug auf die Medikation nehme der Patient Euthyrox (ich habe mir das
buchstabieren lassen, weil ich noch nichts von diesem Medikament gehört habe)
100 mcg 1-0-0 ein. Nicht regelmäßig nehme er ASS wegen Kopfschmerzen,
Ibuprofen 600 mg wegen Lumbalgie und Gelomyrtol Kapseln wegen Sinusitis.
Er sei gegen Novalgin allergisch ( ganzkörperlicher Hautausschlag und Luftnot) und
Glutenintoleranz (die äußert sich mit Magenschmerzen und Diarrhö vor allem bei
Brot- und Pasta).
Die Familienanamnese ergab folgendes:
- Beim Vater: Kolonkarzinom vor 1/4 Jahr , operativ behandelt, zurzeit Anus
präter (Pat. hat gesagt „außer“ Darmausgang, das belastet die Familie, Zeit für
Empathie )
- Bei Mutter: Kniearthrose (Gelenkverschleiß)
- Einzelkind
Er sei seit 5 Jahren Nichtraucher, vorher habe er 1/ 2 Schachtel 10-12 Jahre lang
geraucht. Er trinke täglich 1 Glas Rotwein. Er habe Haschisch im Jugendalter
geraucht.
Er sei Verkäufer in Trachten Laden, selbständig.
Er sei verheiratet und habe einen 5-jährigen Sohn, der an ADHS leide (Pat. hat
gesagt, dass sein Sohn sehr aktiv und manchmal wütend sei).
VD: TVT. Sinusitis
(Procedere habe ich nicht in meinem Brief zeitlich geschafft)
Dritter Teil:
Zwischen zweitem Teil und drittem Teil musste die Prüflinge in der Regel bis zu 20
Minuten warten und das hat mir sehr geholfen, um alle Fragen im Kopf
vorzubereiten.
Ich konnte meinen Fall bis zur Medikamentenanamnese vorstellen.
Danach gab es „medizinische Fragen“:
- ausführliche Begründung VD
- DD? Ich habe pAVK, Cruris venosum, diabetische Polyneuropathie gesagt, aber
man sollte unbedingt Thrombophlebitis nennen.
- KU ausführlich
- Labor ausführlich mit D-dimere
- Wie können Sie TVT nachweisen? Gold Standard: Farbkodierte Duplexsonographie
- Können Sie bitte kurz Ultraschall Prinzip beschreiben?
- Wie sieht man TVT im Ultraschall? Hier habe ich über die Thromben im Gefäß
erzählt, aber OA wollte über Kompressionssonografie mit fehlender
Komprimierbarkeit hören. Das wusste ich nicht.

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- Therapie und alles über Kompressionsstrümpfe (was ist das, wofür und so weiter
).
Danach hat OA viele Fragen wegen der Anamnese gestellt:
- Was ist er von Beruf? Was bedeutet Trachten Laden? Z.B. Dirndl u.
Lederhosen
- Was hat der Sohn? Wie äußert sich ADHS?
- Was hat der Vater? Wie kann man noch Anus präter nennen? Künstlicher
Darmausgang
- Was hat die Mutter?
- Was bedeutet Zöliakie? Glutenunverträglichkeit
- Noxen: Wie viel hat der P. geraucht? 1/2 Schachtel 10-12 Jahre lang, das
entspricht 5-6 py. Wie viel Alkohol trinkt er?
- Welches Medikament nimmt der P. gegen Thyreoiditis Hashimoto? Euthyrox
- Welche Ursachen für Lumbalgie kennen Sie? Discusprolaps,
Discusprotrusion, Osteochondrose, Osteophyten

40
12- Fahrradunfall

A-
Herr Jörk Thomas (37 J) Heute Nacht (auf den Bordstein) auf die linke Körperseite
und dem Kopf gefallen.
Er hat wegen einer Kurve sehr stark gebremst.
Er konnte sich nicht gut an dem Unfall erinnern. (Amnesie/Gedächtnislücken),
deshalb konnte er nicht genau über Bewusstseinsverlust berichten.
Begleitsymptome: Übelkeit, einmaliges Erbrechen
Schmerzen im rechten Schultergelenk, rechten Oberarm, Kopf und Bauch (überall im
Bauch, diffuse)
Schürfwunde: Hinterkopf, rechten Ohr, rechten Oberarm
Bluterguss im rechten Oberarm
Schultergelenk: Schmerzen im Verlauf zugenommen und die Beweglichkeit ist
eingeschränkt.
Vegetative anamnese: Verstopfung
Voerkrakungen:
Hypothyreose L-tyroxin 75mcg
Ohrgangekzem Kortison Ohrentropfen bei bedarf
Muskelkrämpfe Magnesium Tabletten bei bedarf (mit Obstipation auch helfen)
OP: Vorhautverengung in dem 8.LJ
stationär: Nierenbeckenentzündung vor 8 Jahren und Atemnot nach einem
Bienenstich vor 5 Jahren
Allergien: braunes Pflaster (gerötete Haut, etwas anderes) und Bienenstich
(Atemnot)
Noxen: Alkohol selten, Nichtraucher, Mariahuana gelegentlich (bei Partys)
Sozialanamnese: studiere Erziehungswissenschaft, ledig und wohne in einer WG
Familienanamnese
Vater: KHK, Bypass 57.LJ mit Komplikation: Osteomielitis (nach der Operation habe
er Eiter von dem Brustbein bekommen)
Mutter: Gesichtsfeldausfall (skotom), Psychosomatik
Schwester: Panikattacken
Die erste Teil war sehr direkt, der Prüfer hat mich genau antworten, was ich gefragt
habe, und er hat auch etwas anderes hinzugefügt. Manchmal spricht er schnell. Aber
ich habe nur das Wort “Bordstein” auf Deutsch nicht gewusst und die Komplikation
von dem Bypass des Vaters nicht gut verstanden. Am Ende von der Anamnese habe
der Prüfer mich über die Verlauf der Diagnose und was ist mit ihm gefragt.
In der Arztbrief habe ich fast alles geschrieben, nur hatte ich nicht genug Zeit für die
Erkrankungen, die stationär behandelt wurden. Man muss alles einfach und direkt
schreiben, z.B. nicht schreiben wie die Allergien äusseren oder die Osteomielitis des
Vaters.
Das Arzt-Arzt Gespräch hat mit dem Bericht angefangen aber der Prüfer habe mich
ein paar mal unterbrochen, um fragen zu stellen. Die Fragen waren über die
Anamnese. z.B. was meinen sie mit gelegentlich in die Maarihuanakonsum. Ich habe
beantwortet, dass er nur in Partys mit Freunde rauche. Dann hat der Prüfer über die
Diagnose und Therapie ein bisschen gefragt. Aber die letzten 5-7 Minuten waren
mehr als eine normale Konversation, wir haben ein bisschen über die diagnostischen
Massnahmen und die Vorerkrankungen gesprochen aber leicht.
Mein Arztbrief (nur aktuelle Anamnese)
Herr Thomas stellte sich wegen Schmerzen in dem rechten Schultergelenk, dem
rechten Oberarm, dem Kopf und Bauch. Diese Beschwerden seien nach einem

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Fahrradunfall aufgetreten, in dem er auf der linken Körperseite und Kopf gefallen sei.
Er habe sich Schürfwunde an dem Hinterkopf, dem rechten Ohr und dem rechten
Oberarm zugezogen. Der Patient berichtete einen Helm nicht getragen zu haben. Als
Begleitsymptome wurden Übelkeit, Amnesie und einmaliges Erbrechen genannt.
Die Bauchschmerzen wurden als druckend und diffuse beschrieben. Er berichtete,
dass die Schmerzen des rechten Schultergelenks im Verlauf zugenommen hätten
und die Beweglichkeit dieses Gelenks eingeschränkt sei.
Die vegetative Anamnese war unauffällig bis auf eine Obstipation.
Als Vorerkrankungen seien Hypothyreose und Ohrgangekzem bekannt, die mit L-
Thyroxin 75mcg einmal pro Tag bzw. Kortison Ohrentropfen bei bedarf behandelt
wurden.
Bei ihm wurde eine Operation in dem 8.Lebensjahr aufgrund Phimose durchgeführt.
(Dann hatte ich nicht mehr Zeit)

B- 08.12.2017

Herr Jörk Thomas ist 27 jähriger Patient der sich wegen seit einer stunde auftretener
kopf-,Schultergelenk-,oberarm-,Bacuh-,Schmerzen bei Z.n Fahradunfall vorstellte.
Des weitern klagte der Patient über eine Übelkeit .die sich mit der Zeit verbessert
hätte,sowie eine starke 'Thorakalschmerzen beim tiefen Einatmen und eine
bestehende Vertigo.
Außerdem berichtete der Patient ,dass er nach dem Unfall das Bewustsein verloren
habe.und als er nach einigen Minuten aufgewacht habe,habe er diese komplex
schmerzen sowie einige Abschürfungen im hinterkopf sowie hinter Ohrenmuschel
bemerkt habe.
Darüber hinaus gibt er an ,dass die schonhalting des Arms, eine Linderng des
Schultergelenksschmerzen gebracht habe.
An Vorerkrankungen leide der Patient an Thyreoiditis Hashimoto
,schambeinentzündung,Ohrengang exem.Außerdem klagte er über chronische
Müdigkeit(Asthenie) und Antriebslosigkeit besonders Morgens sowie eine
Obstibation..(vielleicht L-thyroxin dosis ist gering)
der patient sei mit 8 lebensjahr wegen Phimose(vorhautverengung) operiert worden
und ein anaphylaktischer Schock bei Z.n Bienenstich sei vor 2 jahren bei ihm
bekannt ..
der Patient nehem folgende medikamente ein:
-L thyroxin 75 mg regelmäßig
-Magnesium wegen Wadenkrampf
-Kortison Tropfen wegen Ohrengang Exem
-hält immer Adrenalin pen dabei (z.n anaphulaktischem Schock
-Diclofenac wurde wegen schambeinentzündug eingenommen (jetzt abgesetzt)
Allergien gegen braunes Pflaster sei bei ihm bekkannt
In der Familienanamnese fanden sich ein Gesichtsfeldausfall (skotom) (organische
Ursachen wurden abgeschlossen),eine Depression bei der Zwillingschwester
,bypass beim Vater.
Der patient sei ein Studient an Erziehungswissenschaft 6 semester,lebe mit partnerin
und habe keine kinder
Die anamnistischen Aufgaben deuten am ehesten auf Polytrauma hin
V.a schädel-hirn-Trauma V.a Schultergelenk Luxation V.a Rippen Fraktur V.a
intraabdomenelle Blutung(milzruptur)
zur weiteren Abklärung würde ich wolgende Maßname durchführen:
Körperliche Untersuchung
Labor:BB,blutgruppe.INR.PTT

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CT schädel
Röntgen Thorax-abdomen
Abdomen Sonografie
schulltergelenk Röntgen
Die Fragen:
wie man geht vor? (körberlich untersuchung..apparative diagnostika)
warum ct?(blutunug).warun Thorax Röntgen?(Rippenfraktur mit
komplikationen).warum sonographie des Abdomens?(frei Flussigkeit besonders in
Koller Pouch Raum bei Milzruptur) wie könnte die Milz rupturieren(einzeitig und
zweizeitig mit erklärung)
was könnte noch im schultergelenk sein?(clavicula -proximal Humerus-Fraktur)
wen von Ärzte rufen Sie erst?(chirurg)
hatte der Patient einen Helm?(habe ich nicht gefragt )
wie geht man beim hypovolumischen schock vor? vitalzeichen kontrolieren ..zwei
venöse zugänge..Flüssigkeitzufur..blutgruppe bei Blutung und blutkonserve
bestellung.

C- 22.03.2019

Olaf Seitz, 69 J, 1,71 m, 81 kg

Allergien: Penicillinallergie, zeige sich als Exanthem( Hautausschlag)

Exraucher mit 7,5 PY ( eine Schachtel alle zwei Tage), Rauchstopp vor 10 Jahren.
trinke jeden Abend ein Glas Rotwein und am Wochenende 2 Glässer Rotwein.
ehemaliger Kontakt mit Drogen (Cannabis)

Sozialanamnese: berenteter Reiseverkehrskaufmann, verwitwet( hat gesagt: die


Frau ist vor dem letzten Jahr gestorben, dann haben sie mich gefragt: welches Jahr?
2017), habe zwei erwachsene Töchter und wohne allein.

Familienanamnese: Der Vater sei an Gehirnmetastasen gestorben, habe an einem


Hautkrebs gelitten. Die Mutter leide seit über 30 Jahren an einer Leberkrankheit(
gesagt: sie war in einem asiatischen Land)

Aktuelle Anamnese Herr Seitz, 69 J, stellt sich bei uns nach einem Fahrradunfall
vor, der heute Morgen passiert sei( ich habe vergessen zu Fragen, wann genau??).
Der Patient war auf dem Weg zur Bäckerei( ich habe gesagt zur Arbeit!!! Er ist
berenteter :D, ich weiß nicht wie ich auf diese Idee gekommen bin, vielleicht weil der
Unfall heute Morgen passiert ist!!!), als er plötzlich einem Mottorrad habe
ausweichen müssen. Er sei auf das linke Hüftgelenk gestürzt und habe sich mit der
linken Hand abfangen müssen. Dabei habe er einen Helm getragen. Der Patient
berichtet über drückende Schmerzen im linken Handgelenk, die von Schwellung,
Abrasionen in der Handinnenfläche (patient hat Abschürfungen gesagt), sowie
Parästhesien in den mittleren Fingern(gesagt: komisches Gefühl) begleitet seien.
Die Schmerzintensität betrage 7/10 mit Schmerzspitzen von 10/10 wenn er den Arm
bewege. Zudem klagt der Patient über Schmerzen im linken Hüftgelenk mit einer
Intensität von 6/10. Er könne das Bein vollständig bewegen und sei zu uns zu Fuß
gekommen. Außerdem habe er Übelkeit wegen der Schmerzen.

An vorerkrankungen seien bekannt:

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-Typ-2-Diabetes mellitus seit 19 Jahren, eingestellt mit Metformin 1-0-1( er hat
gesagt: nur eine Tablette vor dem Essen aber der Name entfällt ihm)

- Pedikulose seit 10 Tagen, benutze dagegen Dimeticon als Öl ( gesagt: Kopflaus


und wurde von dem Enkelkind angesteckt)

- Vor 6 Wochen habe er eine Lebensmittelvergiftung gehabt und sei im Krankenhaus


4 Tage lang behandelt worden.

Vor 10 Jahren sei eine Cholezystektomie wegen einer Cholelithiasis (gesagt:


steinleiden) erfolgt.

Aufgrund der Symptomatik liegt der Verdacht auf eine DistalradiusFraktur mit
Hüftgelenkkontusion nahe.

Als Differenzialdiagnosen kommen in Betracht: - Handgelenkluxation -


Hüftgelenkfraktur

Für das weitere Prozedere sind die folgenden Maßnahmen zu empfehlen: -


Körperliche Untersuchung - Gabe von Analgetika - Labordiagnostik: Blutbild,
Nierenwerte, Gerinnungsparameter. (hier war die Zeit um) - Röntgen des linken
handgelenks und des linken Hüftgelenk. - Immobilisation, Eis - Ggf. Reponieren -
Ggf. Operation (Osteosynthese)

-„Welche Analgetika?“: i.v. Analgetika, weil der Patient nüchtern bleiben muss.

-„Was für Untersuchungen?“ Röntgen des Handgelenks in zwei Ebenen, „nur das
Handgelenk?“ Sie haben dann gesagt der Ellenbogen ist auch wichtig.

-„Behandlung?“ Konservatv mit Gips oder operativ, kommt darauf an.

-„Wie, erklären Sie mehr?“ Es kommt auf der Art der Fraktur, stabil, unstabil,
Mehrfragmentsfraktur, Schrägfraktur, Längsfraktur, spiralfraktur, offene Fraktur....

-„Worauf muss der Anästhesiologe bei der Operation achten?“ Er nimmt Metformen
ein, muss abgesetzt werden und Insulin muss angesetzt werden.

- „Wie klären Sie den Patienten über die operetive Behandlung auf?“ Wir müssen
ihm erklären, warum wir bei ihm die Opertaion durchführen müssen. „ja richtig über
die Indikationen. Was für komplikationen?„ Blutung, Infektion, (konchenentzündung,
was eine engmaschige Behandlung braucht ).“und in der Operation was kann
passieren?“ Weichteilverletzung (Nerven, Arterien), „Wozu führt das?“ zur Lähmung,
Blutung, Kompartmentsyndrom nach der Operation.

D- 25.02.2019

Aktuelle Anamnese: Herr Siegfrid Seitz ist ein 69-jähriger Patient der sich heute bei
uns notfallmäßig mit vor zweieinhalb Stunden aufgetretenen Schmerzen und Ödem
im linken Handgelenk, sowie mit Schmerzen im linken Hüftgelenk beim Z.n. einem
Fahrradunfall vorgestellt hat.

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Er sei Fahrrad gefahren (er war auf den Weg zu einem Bäcker), und dann habe ein
Motorradfahrer aus einer Tiefgarage seinen Weg von rechts gekreuzt. Dabei habe er
sich erschrocken und dann sei er auf seine linke Seite gefallen.

Er klagte auch über eine schmerzbedingte Beweglichkeitseinschränkung im linken


Handgelenk, sowie über Exkoriationen an der linken Handinnenfläche (er sei gegen
Tetanus geimpft).

Die Schmerzen im linken Handgelenk wurden mit 8/10 auf einer Schmerzskala
bewertet (dann habe ich ihm ein Schmerzmittel angeboten und er war zufrieden).
Eine Austrahlung der Schmerzen im linken Handgelenk wurde verneint.

Er berichtete, dass die Schmerzen im linken Hüftgelenk nicht so stark sind (er kann
laufen), und dass diese Schmerzen in den linken Oberschenkel, sowie in die linke
Leiste ausstrahlen würden.

Darüber hinaus gab er an, dass er keinen Schutzhelm getragen habe, aber dass er
sich den Kopf nicht gestoßen habe. Er klagte auch über Nausea (am Anfang wegen
der Schmerzen).

Die Fragen nach Bewusstseinsverlust, Amnesie, Cephalgie, Diplopie, Vertigo,


Vomitus, Blutverdünner-Einnahme, sowie Hämaturie wurden verneint.

Die Vegetative Anamnese sei unauffällig bis auf: Obstipation seit 3 Jahren (mit
Lactulose Sirup 1-0-0 behandelt) und Insomnie (seit dem Tod seiner Frau vor einem
Jahr).

Die folgenden Vorerkrankungen seien bei ihm bekannt:

Diabetes Mellitus Typ 2 seit 10 Jahren (mit Metformin 1-1-1 und Diät behandelt (er
hat erwähnt, dass er mit dieser Behandlung zufrieden ist)

Chronische Sinusitis seit 20 Jahren (deswegen war er in HNO-Behandlung und muss


er einmal pro Jahr Antibiotika nehmen)

Pediculosis capitis seit 6 Tagen (nach einem Kontakt mit seinem Enkel, mit
Dimeticon Öl behandelt – das habe er 6 Tage lang verwendet und das muss er noch
für 3 Tage verwenden, danach hat er eine Kontrolle)

Z.n. Cholezystektomie vor 18 Jahren (nach Angaben des Patienten ohne


Komplikationen, offene OP)

Die Medikamentenanamnese ergab die Einnahme von: siehe oben

Verdachtsdiagnose: V.a. Handgelenkfraktur links V.a. Hüftgelenk-Kontusion links

Differentialdiagnose: Bandverletzung im Handgelenk links, Muskelfaserriss im


Handgelenk links

Diagnostik: körperliche Untersuchung, Labor (BB, INR/Quick, PTT), Rö des linken


Handgelenks und des linken Hüftgelenks in 2 Ebenen, eventuell CT des linken
Handgelenks (um eine Skaphoidfraktur auszuschließen) oder MRT des linken
Handgelenks (um eine Weichteilverletzung auszuschließen).

45
Therapie: Analgetika, Ruhigstellung, wenn V.a. eine Fraktur orthopädisches Konsil
und Osteosynthese+Thromboseprophylaxe

Allergien: Penicillinallergie seit 10 Jahren (vor 10 Jahren habe er Penicillin


bekommen und damals habe er Dyspnoe, Exanthem und „Pfeifen“=Giemen, gehabt)
(mit einer Spritze vom Hausarzt behandelt und deswegen trage er immer seinen
Allergiepass dabei)

Noxen: Nichtraucher seit 5 Jahren, früher ½ Schachtel pro Tag für 15 Jahre (7,5 PY).
Ein Glas Wein am Abend. Drogenkonsum wurde verneint.

Familienanamnese: Mutter sei 92, leide an einer chronischen Lebererkrankung –


chronische Hepatitis (äußert sich als gelegentlicher Ikterus) (seine Eltern haben in
Asien gearbeitet und gelebt). Vater sei an einem Hirntumor im Alter von 90
verstorben. Er sei Einzelkind.

Sozialanamnese: Er sei Rentner seit 5 Jahren, früher arbeitete er als


Reiseverkehrskaufmann in einem Reisebüro. Er sei seit einem Jahr verwitwet (seine
Frau sei an... verstorben). Er lebe mit seiner jüngeren Tochter Er habe zwei Töchter,
die 34 und 38 Jahre alt sind. Die jüngere (34) leide seit 6 Monaten an Tinnitus
aurium (nach Angaben des Patienten mit Infusionen behandelt).

E-

Ulaf Seitz, geboren am 13.09.1948, stellte sich notfallmäßig wegen eingeschränkter


Bewegung, Schwellung des linken Handgelenks, Schürfwunden auf der linken
Handinnenfläche und Hüftverletzung links beim Z.n. Fahrradunfall (er sei
erschrocken und deshalb sei allein gestürzt). Kopfbeteiligung und
Bewusstseinsverlust wurden verneint. Die vegetative Anamnese sei blande bis auf
eine Obstipation, behandelt mit Laktulose Syrup. Der Patient leide an Diabetes
Mellitus, eingestellt mit Metformin dreimal täglich und eine Kopflausbefall
(Pediculosis capitis) wegen Kontakt mit seinem kleinen Enkel, behandelt mit
Demeticon Öl (erstmal vor 2 Tagen und in 6 Tagen). Er wurde vor 19 Jahren
cholezystektomiert (die CHE war offen). Er wurde auch vor einigen Jahren wegen
einer Lebensmittelvergiftung (Diarrhö und Erbrechen) stationär behandelt.

Eine Penicillin Allergie sei bekannt. Familienanamnestisch fanden sich ein malignes
Melanom beim Vater-er ist an Gehirnmetastasen vor 10 Jahren verstorben und bei
der Mutter vielleicht eine Hepatitis (er sagte beide Eltern lebten in Asien, sie hätte
etwas mit der Leber aber genau weiß er nicht). Er habe 2 Töchter, die jüngere leide
an Tinnitus. Er sei verwitwet, seine Ehefrau sei vor 2 Jahren an einer Lungenembolie
verstorben. Seitab fühlt er sich gestresst.

Aufgrund der Diagnostik besteht der Verdacht auf eine distale Radiusfraktur.

Differenzialdiagnostisch kommen in Betracht: Colles Fraktur, Smith Fraktur,


Skaphoidfraktur( Kahnbeinfraktur), Olekranonfraktur.

Zur Erhärtung der Diagnose würde ich folgende Untersuchungen durchführen:


Röntgen in 2 Ebenen, ggf. CT des Handgelenks (zur Ausschluss einer
Skaphoidfraktur), Pulsstatus (A. ulnaris A. radialis), neurologische Untersuchung.

46
Therapievorschlag: Ruhigstellung, Unterarmgipsverband, winkelstabile
Plattenosteosynthese, Thromboseprophylaxe, Physiotherapie

Fragen des Patienten: Was machen Sie mit mir? Ich lebe alleine, ich habe Angst vor
der Operation. Haben die Röntgen-Untersuchungen Bestrahlung? Was ist eine
Plattenosteosynthese? Über welchen Zeitraum muss ich einen Gipsverband haben?

Wenn ein Keim über meine Wunde in den Körper gelangt, ist es gefährlich? Muss ich
danach in die REHA?

Der zweite Teil erfolgt am besten handschriftlich, die Zeit ist knapp, man muss
schnell schreiben.

Der dritte Teil ist nicht zu schwer, die Oberärztin stellte mir viele Fragen in Bezug
auf Fachbegriffe und Anamnese.

- Unfallmechanismus

-Diagnose ( Röntgen Aufnahme des Handgelenk, Oberschenkels und des Beckens)

-Wenn wir eine CT durchführen, was müssen wir zuerst kontrollieren (Nierenfunktion
und Schilddrüsenfunktion aufgrund des Kontrastmittels)

-Therapiemöglichkeiten

-Frakturklassifikation

-Welche die Ursache der Obstipation des Patienten ist (weil ich ihn nicht gefragt
habe)

- Thromboseprophylaxe was geben wir (niedermolekulares Heparin)

- Fachbegriffe für Leberwerte(Transaminasen) und Nierenwerte

F-

Olaf Seitz 69J, 1,75 m, 85 kg.

Ein Motorradfahrer sei von der rechten Seite aus einer Tief-Garage rausgekommen.
Der Patient sei erschrocken. Der Patient erzählt, dass er vom Fahrrad auf die linke
Hand und mit der linken Hüfte auf den Boden gefallen sei.

Handgelenkschmerzen links: ziehend, progredient, 8 von 10 auf der Schmerzskala,


Ausstrahlung: Hand dorsal.

Schürfwunden auf der linken Handinnenfläche

Begleitet von: Ödem, Bewegungseinschränkung.

Frage nach Parästhesie wurde verneint.

47
Hüftgelenkschmerzen links: ziehend, 3 von 10 auf der Schmerzskala, Ausstrahlung:
Oberschenkel.

Die Frage nach: Bewusstseinsverlust, Vertigo, Nausea, Emesis wurde verneint.

Vegetative Anamnese:-Insomnie seit dem Tod seiner Frau-Obstipation.

Noxen: Nichtraucher seit 10 Jahren. Vorher 10Z/Tag 15 Jahre lang. Er trinke 1 Glas
Rotwein täglich Drogenkonsum: verneint

Vorerkrankungen:-Pediculosis Capitis-seit 3 Jahren chronische Sinusitis -seit 6


Jahren Diabetes-vor 3 Jahren Lebensmittelvergiftung: Durchfall 4 Tage stationär
aufgenommen-vor 4 Jahren Cholezystektomie.

Familienanamnese:Mutter: Chronische Leberkrankheit (Wahrscheinlich Hepatitis)

Vater: vor 5 Jahren gestorben an metastasiertem Melanom

Medikation:

-Metformin 850mg: 1-1-1

-Laktulose Sirup : 1 mal/Tag

-Dimeticon Öl

Verwitwet Reiseverkehrskaufmann 2 Töchter , 2 Enkel: gesund

Allergie:Penicillin

Teil 3:-Vorstellung- Fragen in Bezug auf die Anamnese-detaillierte körperliche


Untersuchung -Behandlung von Pediculosis Capitis.

-Ursache von Lebensmittelvergiftung: Salmonella ( plötzlich nach Feier mit starker


Diarrhö)

G-

Aktuelle Beschwerden: Frau Simone ist 28-jährige Patientin, die sich bei uns wegen
seit heute morgen Z.n. Fahrradunfall bestehender, akut aufgetretener Cephalgie im
ganzen Kopf vorgestellt hat. Die Patientin berichtet, daß diese Schmerzen drückend
seien und in den Nacken ausstrahlen würden. Außerdem erzählt sie, daß die
Schmerzen persistierend seien sowie mit der Zeit an Intensität zugenommen haben.
Des Weiteren klagt die Patientin über die Schmerzen am linken Handgelenk. Die
Frage nach ähnlichen vorherigen Beschwerden wurde verneint.

Vegetative Anamnese : Ferner sind der Patientin folgende Begleitsymptome


aufgefallen: Nausea, Ohnmacht Z.n. Unfall

48
Sie rauche 6 Zigaretten/Tag, seit 8 Jahren (2,4 PY). Sie trinke 1 Glas Bier nur am
Wochenende.

Vorerkrankungen/OP : An Vorerkrankungen leide sie an vor 3 Monaten aufgetretener


Phlebothrombose, die mit Marcumar behandelt wird. Sie sei im 2013 wegen
Sprunggelenksfraktur operiert worden.

Medikamentenanamnese : Die Medikamentenanamnese ergab die regelmäßige


Einnahme von :Marcumar, 1 mal /Tag (Dosis wusste sie nicht) Orales
Kontrazeptivum

Allergie : Sie sei allergisch auf Paracetamol

Familienanamnese : In der Familienanamnese fanden sich die folgende


Erkrankungen : Mutter leide an Phlebothrombose, Bruder leide an D.M. Typ1. Vater
sei an Unfall gestorben. Berufsanamnese: Sie sei Altenpflegerin Sie sei ledig, habe
keine Kinder. Sie wohne mit ihrem Partner.

49
13- Motorradunfall

A-

Herr Oliver Kühn ist ein 46-jähriger Patient, der sich wegen der aufgetretenen
rechtseitigen Thoraxschmerzen sowie Schmerzen im Bereich des rechten
Handgelenks nach Motorroller Unfall vorstellte. Er sagte, die Schmerzen im
Thoraxbereich seien atemabhängig und sie würden sich nicht in eine andere
Körperregion ausstrahlen. Auf einer Schmerzskala von 1 bis 10 seien die Schmerzen
auf Nummer 6-7. Ferner gibt er an, er habe eine Excoration im Bereich des rechten
Handgelenks. Folgende Begleitsymptomen seien ihm aufgefallen: Meteorismus.
Andere Beschwerden wurden verneint.

Aus der Vorgeschichte erwähnte der Patient arterielle Hypotonie, Ekzem an den
ößeren Gehörgang, Rückenschmerzen sowie Tinea Pedis an Großzeh des rechten
Fußes. Er habe vor 20 Jahren eine Achilessehe Operation sowie Abszess Operation
im Bereich der rechten Axilla gehabt. Außerdem habe er vor 5 Jahren eine
Vasektomie gehabt.

Die Medikamentenanamnese ergab Einnahme von Diklofenak bei Bedarf, Kortison


Ohrtropfen bei Bedarf, Lafax Tabletten bei Bedarf sowie Einnahme von Tinktur
gegen Tinea Pedis (seit 10 Tagen).

Er sagte, er habe Allergie gegen Kontrastmittel.

Die Familienanamnese zeigte einen Hauttumor bei seiner Mutter ( in der


Temporalergion rechts) sowie Essstörung bei seiner Schwester. Des Weiteren gab
der Patient an, er rauche seit 20. Lebensjahr, früher habe er mehr geraucht, jetzt
rauche er 4-5 Zigaretten täglich. Der Patient arbeite in der Werbeagentur. Er sei
verheiratet und habe 3 Kinder.

Die anamnestischen Angaben deutet am ehsten auf eine Polytrauma hin ( V.a.
Rippenserienfraktur, V.a. Pneumothorax, V.a. Fractura loco typico).

Diferenzialdiagnostisch kommen Contusio Thoracis, Luxatio des rechten


Handgelenks.

Zur weiteren Abklärung emphele ich die folgenden diagnostischen Maßnahmen:


Körperliche Untersuchung, Vitalzeichen messen, Labor - BB, CRP, BSG,
Blutgerinnungsanalyse, Bluttgrupebestimmung, Tetanus -Impfung Status
Überprufen, Rö- Thorax, Sono Abdomen, CT des Abdomens.

Therapie: Überwachung, 2 größlumige venöse Zugänge, Schmerzmittel geben,


Pleura Punktion

Die Fragen der Komission waren: Pleura Punkion Aufklärung; Was kann man bei
Polytrauma in der Sonographie des Abdomens sehen? Milzrutur und Behandlung?
Soll man Untersuchung des Urins machen und warum? Wenn jemand Allergie gegen
Kontrastmittel hat, welche Untersuchung sollen wir durchführen? Wenn jemand
nimmt Diklo bei Bedarf was soll der Patient noch Einnehmen? Welche Enzyme sind
erhöht bei Verletzungen der Muskelgewebe? Wie sagt man negativer Druck auf
Deutsch im Pleuraspalt?

50
B- 08.12.2017

Herr Oliver Kühn ein 46 jähriger Patient stellte sich Notfallmäßig mit Eingeschränkter
Beweglichkeit Schwellung und Schürfwunden rechter Hand sowie einer großen
Quetschwunde am rechten Oberarm und Verletzung rechter Schulter bei Z.n
Motorradunfall vor. Außerdem klagte er über Atembeschwerden mit Tachypnoe.Er
war verängstigt mit dem Gedanken, bei der Arbeit nicht mehr arbeiten zu können.

Außer einer Hypotonie, die mit Medikamente (wusste er nicht welche) behandelt wird
seien keine relevante Vorerkrankungen bekannt. Vor etwa 9 Monaten
Onychomykose (Nagelpilz) Linker Großzehe, die mit Medikamente behandelt wird
und Otitis externa (Gehörgangsentzündung), die mit Kortisol behandelt wird.
Diese sind die Fachbegriffe, die man wissen muss.

Er reagiert allergisch auf Kontrastmittel (wusste nicht welche).Keine bekannte


Unverträglichkeit

In der Familienanamnese fanden sich ein Stirnhaut Basaliom bei der Mutter
Die Schwester leide an Anorexia nervosa Der Vater sei gesund
Patient fühle sich am Arbeitsplatz wohl.( ich errinere mich leider nicht als was er
arbeitet)

Die prüfer sind ganz locker die fragen sehr vernüftige Fragen und versuchen dich
nicht zu vewirren.
ich habe es aber bemerkt, dass ihnen sehr wichtig ist, den Unfallhergang mit
genauigkeit verstehen zu können
ich habe den Fall vorgestellt und die haben mich gefragt
Erste Maßnahme wie machen wir weiter(Engmaschige Überwachung der
Vitalparameter)
Diagnostisches Vorgehen? (Röntgen 2 Ebenen) der rechten Hand,Sonographie des
Abdomens Zeichen einer Flüssigkeitsansammlung
sowie Organruptur ggf CT.Abdomen, Abdomenübersichtsaufnahme Zeichen eines
Pneumonoperitonium
Verdachts Diagnose? Distale Radiusfraktur mit trauma bedingt Pneumonothorax
Pneumonothorax weitere Maßmanahme? Thoraxdrainage nach Bülau wenn 5. oder
6 ICR gebrochen ist
Alle lebensbedrohlichen Zeichen sind stabilisiert wie machen Sie weiter? Pat. muss
stationär aufgenohmen werden.
sie haben mich nichts über Einteilung der Frakturen gefragt

C- 8.3.2019.
Allergien: KM Allergie (Hautausschlag und Juckreiz) (was können wir dem Pat
anderes geben, wenn er KM Allergie hat)
Noxen: Früher habe er 20 Zig geraucht (1 Schachtel), aber seit 4 Jahren rauche er 3-
4 Zig. pro Tag Er trinke am Abend 1 Bier (Weißbier) Drogenkonsum wurde verneint
Sozialanamnese: Er sei Tierpfleger von Beruf und leide unter viel Stress, weil sein
Lieblingstier im Sterben (ein Tiger ) liegt 3 Kinder , 1 Sohn mit Dyslexie Verheiratet
Familienanamnese: Vater gesund Mutter sei wegen ein Tumor (Basaliom) am
Schläfenbein operiert (Excision) worden (nicht bösartig) Eine Schwester, die an
Bulimie leide (was ist das?= Bulimie ist eine Essstörung mit Ess-BrechAttacken)

51
Herr Kurt Bergmann ein 53-jähriger Pat (was ist ein Bergmann, wie wird das
geschrieben? =jemand, der im Bergwerk arbeitet) Er stellte sich heute wegen
bestehender Schmerzen in Handgelenk und Oberbauch bei Z.n Motorrad Unfall vor.
Er sei auf dem Weg zur Bäckerei gewesen und weil die Straße nass war, rutschte er
aus und fiel mit seinem Motorrad auf die rechte Seite. Des weiteren klagt er über
Exkoriation ,Bewegungseinschränkung sowie Prellungen. Er berichtet , dass er auch
Schmerzen beim Atmen habe. Die Schmerzen seien mit 8-9 auf der Schmerzskala
bewertet ( Schmerzmittel gegeben ). Der Pat. sei gegen Tetanus geimpft und trug
einen Helm. Die Vegetative Anamnese ist unauffällig bis auf Diarrhöe (wegen Stress
wegen des Tigers ) . Die Fragen nach Amnesie, Blut im Urin , Schwindel und
Augenflimmern wurden verneint.

Vorerkrankungen: HWS seit 5 Jahren (re. Schulter Schmerzen) arterielle Hypotonie


seit 10 Jahren Atopische Dermatitis seit 6-7 Tagen im re. Ohr Sterilisation vor 5
Jahren Abszess der Axilla seit 6-7 Tagen (und danach im Gespräch habe ich über
Drainage gesprochen, ich Dermatologie)

Medikamente: Er nehme die folgenden Medikamente ein Tropfen gegen Hypotonie (


Namen hat er vergessen=Effortil Tropfen) Cortison Salbe Ibuprofen b.B. Und 2
andere, aber die habe ich leider vergessen Die anamnestischen Angaben deuten
am Ehesten auf Handgelenkfraktur und Rippenfraktur hin

(Unterschied zwischen offener Fraktur und keiner und was passiert nach einer
offenen Fraktur mit dem Pat. Wie können wir das behandeln=steril halten und
operieren, Osteosynthese)

Zur weiteren Abklärung empfehle ich die folgenden Maßnahmen Körperliche


Untersuchung Laborwerte Glucose, Gerinnungswerte, CRP , Alkohol Abdominal
Sono. (Was kann man im Sono sehen = freie Flüssigkeit und freie Luft) Röntgen 2
Ebenen (warum 2 und welche Ebenen, Hand von oben und von der Seite, Rippe von
vorne und von der Seite, um die genaue Lage der Knochen zu bestimmen )
Therapie Flüssigkeit Schmerzmittel Osteosynthese

52
14- Cholezystolithiasis
A-
sie hat eine Pollenallergie auf komischen Pollen, ich habe das nicht verstanden, so
ich habe " Pollenallergie " geschrieben, dann sie hatte auch eine extrauterine
Gravidität, aber sie sagte etwas, dass ich nie gehört habe!!! .... (ich kenne EKTOPE
Gravidität, aber sie sagte etwas anders schwanger…Etwas ???), so ich dachte, dass
es einen Kaiserschnitt war. aber das war falsch, sie sagte: Eileiterschwangerschaft
Ich habe auch nicht nach dem Geburtsdatum gefragt, ich finde die Nummern sehr
schwierig, um zu verstehen. Ich habe auch nicht nach der Regelblutung oder
Schwangerschaft gefragt (sie war 58)
Es gab 2 Seiten, ja 2 Seiten!!!!! In der zweiten Seite müssen wir der Verdacht, und
die differenzialen Diagnosen schreiben, aber ich habe nichts (NICHTs) geschrieben
in der 2te Seite, ich wollte gerne alles was ich schon geschrieben habe wiederholen
Der Prüfer war Chirurgen, ich musste erklären was war:
- ERCP
- Cholezystectomie
- Laparoskopie
- Entzündung Parameter, was ist den Unterschied zwischen BSG und CRP, was
bedeutet BSG?
- welche (BSG oder CRP) ja WELCHE geht schneller hoch
- Peritonitis Anzeichen, ich habe vergessen " Abwehrspannung " ich habe gesagt,
das Abdomen wäre hart, und spannend, dann loslassschmerzen , Blumberg und die
anderen Anzeichen ...
- Welche sind die Cholestase Parameter -Diagnose dass man überhaupt nicht
vergessen muss: MI ! Und was würde ich im EKG beurteilen, Hinterwandinfarkt
- Abdomen Sonographie, ja! Ich habe gesagt: ECHO reiche Signal mit dorsalen
Schatten
- Endosonographie, wie würde ich es erklären
- was würden wir in einem Urintests suchen, schnell
- Ich habe hierbei (allein) gesagt dass ich sollte Fragen über WAS genau hat sie
gegessen, ob etwas fettig war. (Ich habe nur gefragt ob sie etwas Besonderes
gegessen)
- Sie haben mich gefragt, ob die Patientin wie ein typischer Patient mit Cholezystitis
aussieht, ich habe NEIN gesagt, sie hat nicht Übergewicht, hat nicht besonderes
gegessen war Frau und ich habe gesagt dass ein Mann mit Metabolischen Syndrom
typisch wäre guys .. In Argentinien wir nennen das " chamullo " wenn wir nicht die
Antwort wissen, trotz sprechen wir
- was ist ein Metabolisches Syndrom! Ich wusste das auswendig, ich habe alles
gesagt, auch die CM von Abdomen Umfang!
Der dritte Teil war EINFACH eine Medizinische Prüfung
ich wusste nicht/ hab vergessen und habe meine Wörter benutzen, "improvisierende
Gespräch "
- Abwehrspannung
- was bedeutet: BSG
- wie könnte man eine Laparoskopie beschreiben
- die extrauterine Gravidität

53
B- 19/01/2018

seit heute Morgen aufgetretene und zunehmende Oberbauchschmerzen in der


rechten Seite.
Die Schmerzen seien postprandial krampfartig ohne Ausstrahlung mit Übelkeit und
Schweißausbruch.
Kein Fieber, kein Ikterus.
Keine Probleme bei Defäkation und Miktion
Vorerkrankungen : arterielle Hypertonie, Hypercholesterinämie , Diskusprolaps.
Medikamente: Enalapril(1*0*0), lipidsenker (0*0*1), Ibuprofen (in Bedarf).
Operationen: Appendizitis mit (37 jahr).
Allergie: Heuschnupfen, Fruktoseintoleranz.
Nikotinabusus + , Alkohol: gelegentlich.
Bei Vater: Teildarmresektion wegen Darmkrebs(weitere info nicht möglich)
Muter: beinödem
DD: Ulkuskrankheit, Choledocholitiasis, Pankreatitis, Nierenkrampf...
Die Frage: körperliche Untersuchung, maßnahme, Unterschied zwischen Ulkus
Ventrikuli und U. Duodani (zusammenhang mit dem Essen), Therapie und
Komplikationen von Gallenstein
Kurz Aufklärung : Abdomensonographie, Endoskope

54
15- Milzruptur

A- 16.04.2018
Mein Fall war ein Unfall beim Inlinerskaten.
Der Patient fing sofort an, über die Schmerzen im Oberbauch zu klagen. Ich musste
sagen: “Entschuldigung, darf ich mir ganz kurz vorstellen?”. Dann habe ich mir
vorgestellt und ein paar allgemeine Fragen gestellt.
Name: Alexander WeißAlter: 34
Geburtsdatum: 19.04. 1983186 cm, 78 kg
Beschwerden: Linksseitige Oberbauchschmerzen, die im Verlauf in Intensität
zugenommen hätten, bis 8 von 10 auf einer Schmerzskala. Die Schmerzen würden
in die linke Schulter ausstrahlen.Blut im UrinEin Bauchumfangsanstieg und eine
Prellmarke im linken Oberbauch.
Begleitsymptome: Kaltschweißigkeit, Blähungen, Durchschlafstörung.
Der Patient habe beim Inlinerskaten einen Helm getragen.
Bewusstlos war er zu keiner Zeit.
Erbrechen sowie Übelkeit werden verneint.
Er sei gegen Tetanus geimpft

Vorerkrangungen/OP/Unfälle
Migräne seit 10 Jahren
Meningitis beim Zeckenbiss (FSME) mit 12 Jahren
Pfeiffer-Drüsenfieber (Mononukleose) mit 15 Jahren
Entzündung der linken Augenlider (Blepharitis) seit 1 Woche
Hörsturz mit 29 Jahren (Restitutio ad integrum)
Schlüsselbeinbruch (Klavikulafraktur) beim Fahrradfahren vor 7 Jahren

Medikamente
Eisen Tabletten (er sei Veganer)
Espumizan (gegen Meteorismus)
ASS Coffein (gegen Migräne und aufgrund der aktuellen Beschwerden)
Cortisolsalbe

Allergien
Amoxicillin (rote Flecken – Exanthem, Juckreiz)
Milchzuckerunverträglichkeit (Laktoseintoleranz)

Noxen
Der Patient rauche seit 7 Jahren nicht mehr (er hat gesagt «seit der
Schwangerschaft meiner Ehefrau»), aber früher habe er seit seinem 16.Lj ca.12ß15
Zigaretten pro Tag geraucht.
Er trinke abends ein Glass Wein. Drogenkonsum wird verneint.

Familienanamnese
Vater – Tracheostoma nach der OP wegen eines Kopfkehlkarzinoms
(Larinxkarzinom) mit 67Jahren
Mutter - …. (ich habe vergessen)
Zwillingsbruder – schweres Asthma bronchialis

Sozialanamnese
Der Patient arbeite als Schaffner bei der Bundesbahn

55
Er wohne mit seiner Partnerin in einer Wohnung und habe eine Tochter, die die
Brillen träge und schlecht sehe ( Kurzsichtigkeit)

Fragen am Ende des ersten Teil


1. Soll ich im Krankenhaus bleiben?
2. Was werden Sie machen?
3. Ist es gefärlich?
4. Was is eine Sonographie des Abdomens?
5. Sie haben gesagt, dass einen Gel angebracht wird. Wofür braucht man ihn?
6. Was ist eine CT? Unterschied zwischen CT und Sono?
7. Was ist eine Röntgenuntersuchung
Es gab noch ein paar Fragen bis die Zeit schon vorbei war. Der Patient zweimal
gesagt, dass ich habe ihn beruhigt und er nichts dagegen hat, im Krankenhaus zu
bleiben.
Ich war überracht, dass er das sagte An seiner Stelle würde ich nach einer solchen
Erklärung sofort aus dem Krankenhaus weggelaufen 
Teil 2
Ich habe den Arztbrief am Laptop geschrieben. Natürlich habe ich nicht geschafft,
den ganzen Brief zu schreiben, weil es zu viele Informationen gab. Ich glaube, es ist
nicht wichtig, weil man alles im dritten Teil erzählen kann.
Teil 2
Ich habe nur ein paar “schöne Sätze“ gesagt und dann hat der Arzt mir unterbrochen
und fing an, die Fragen zu stellen. Alles, was der Patient im ersten Teil erwähnt
habe, wurde ausführlich gefragt. Ich konnte nicht genau den Unfallhergang
beschreiben, deshalb habe ich gesagt: “Herr Weiß sei beim Inlinerskaten mit dem
Fahrradräder collodiert und auf den Pfosten mit dem Oberbauch geprellt. Ich bin mir
nicht sicher, dass ich das richtig verstanden habe, weil ich kenne dieses Wort
„Pfosten“ (?) nicht“. Sie haben gesagt, dass ich alles richtig verstanden habe und
haben mir dieses Wort erklärt.
Außer den Änamnesefragen, wurden viele anderen Fragen gestellt.
1. Was werden Sie sofort machen?
Zwei großlümige Zugänge anlegen, Blut abnehmen, Infusionstherapie usw.
2. Welche Laborparameter?
Hb, Hkt, Blutgruppe, Kreuzblut usw. . Blutkonserven bereitstellen
3. Was kann außer der Milzruptur zur inneren Blutung führen?
4. Welche operative Behandlung?
Wenn es eine Verletzung des Hilus – Splenektomie
Wenn es eine Milzruptur ohne Verletzung des Hilus – organhaltige
Behandlung,Teilresektion
5. Kann man ohne Milz leben?
Natürlich. Dann habe ich über eine engmaschige Kontrolle von Thrombozyten in den
ersten Tagen sowie über die Impfung gegen Pneumokokken und
Antiobioseprophylaxe erzählt
6. Bei welcher Erkrankung bzw. Anämie wird Splenektomie durchgefürt werden?
Ich habe Minkowski-Schoffar Anämie geantwortet, aber der Prüfer meinte eine
Sichelzellanämie
7. In der Vorgeschichte des Patienten findet sich eine Mononukleose. Welche
Erkrankung ist noch durch einen Epstein Barr Virus ausgelöst?
Burkitt Lymphom (ich habe diese Frage nicht geantwortet)

56
B- 16.11.2017
Mein Fall war ein Inliner-Unfall mit linkem Oberbauchtrauma und beginnenden
blutungsbedingten Schocksymptomen (zweizeitige Milzruptur mit hypovolämischem
Schock).
Herr Schärer ist ein 32-jähriger Pat., der sich heute morgens wegen seit gestern
abends progredienter, ziehender, in die linke Schulter ausstrahlender
Oberbauchschmerzen links bei Zustand nach Inliner-Unfall vorstellte.
Er sei bei Inliner-Fahren mit linkem Oberbauch auf einen Pfosten aufgeknallt, was
heftige Schmerzen hervorgerufen habe.
Des Weiteren klagte er über seit dem Unfall bestehende Blässe, leichte Dyspnoe,
Tachykardie und Vertigo.
Zusätzlich seien ihm Bauchumfangsanstieg, sowie tellergrößiges Hämatom an der
betroffenen Stelle aufgefallen.
Ferner habe er Hämaturie bei Miktion bemerkt.
Die Frage nach weiteren relevanten Symptomen wurde verneint.
An Vorerkrankungen seien Meningitis bei Zeckenbiss, Migräne, infektöse
Mononukleose (kissing desease) mit 17 und Hörsturz mit 29 bekannt. ( diese sind die
fachlichen Begriffe, die man selber erkennen muss)
Die Medikamentenanamnese ergab die Einnahme von ASS wegen Migräne bei
Bedarf, Eisen-Kautabletten (er ist vegan), Fettcreme gegen Ekzem 2 täglich ( er
benutzt sie an den Augenlidern).
In der Familienanamnese fanden sich ein Larynxkarzinom, das chirurgisch reseziert
wurde, mit Tracheostoma-Anlage bei Vater, kongenitaler Herzklappenfehler bei
Tochter und rheumatische Arthritis bei Mutter.
Er habe vor 5 Jahren 12-15 Zigaretten täglich für 15 Jahren geraucht und trinke
jeden Tag abends ein Glas Wein.
Allergie gegen Penicillin und Laktuloseintoleranz seien bekannt.
Er lebe mit seiner Partnerin seit 6 Jahren zusammen, habe eine Tochter und sei
Logopäde von Beruf, wo er unter Stress leide.
Ich stellte im letzten Teil dem Prüfer den Patienten vor und wurde über die erste
diagnostische Maßnahme gefragt (wie man vorgeht), dann sagte ich, dass man vor
allem seine Vitalzeichen kontrollieren und stabilisieren müsste und eine gezielte
körperliche Untersuchung durchführen sollte( Puls und Bauch abtasten,
Darmgeräusche abhören), weil es sich hier um einen Notfall handelt, was den
Prüfern richtig gefallen hat. Dann hat der Prüfer gefragt über die weitere Diagnostik
mit Begründung (Labor: BB, CRP, BSG, Leuko, INR, Quick, PTT, Blutgruppe, LDH,
Rönt-Thx: Ausschluss einer Rippenfraktur und eines traumbedingten Pleuraerguss,
Abdomenübersichtsaufnahme: Ausschluss freier Luft bei Perforation, Sonographie:
freie Flüssigkeit, Milz anschauen).
Dann habe ich erzählt, dass ich 2 Blutkonserven aufbreiten muss, weil er am
Ehesten Bluttransfusion brauchen würde und bei ihm eine Laparotomie dringend
erfolgen sollte, um die Blutungsquelle zu erfassen und die Blutung zu stillen. Hierbei
wollte ich weiter reden aber die Zeit war um

57
C- 15.09.2017
1. ANAMNESE:
Der Pat sprach nicht zu schnell aber antwortete meine Fragen nicht immer direkt. Er
versucht am meistens zu verwirren, aber konzentriert euch gut auf wichtige Fragen
und machen sie einfach weiter. Er unterbrach mich oft, um verschiedene Fragen
über z.B. die Krankheit seiner Mutter/Vater zu stellen usw. Aber man kann einfach
sagen :
"- Frau/Herr...., könnten Sie sich bitte ausruhen? Ich muss möglichst viele
Informationen
von Ihnen sammeln, damit ich am Ende eine richtige Diagnose stellen kann. Ich bitte
Sie
um Verständnis "
Ansonsten, war er nett.
2. BRIEF:
20 min ist knapp, aber schaffbar, wenn man so schnell wie möglich schreibt. Mein
Fall war Milztrauma mit typischen Symptomen ( Oberbauchschmerzen, ...)
Es war ein 32 jähriger patient der einen fahrradunfall gehabt hat, und Milzruptur mit
Peritonitis ( klassiche Akute Abdomen) zeichen hat. also ganz einfach. Das Muster
für den Brief ist gleich wie in NRW.
3. ÜBERGABE:
Ich stellte den Patienten vor, der Oberarzt (sehr netter Man) fragte nach Verdacht-
und Differenzialdiagnosen, sowie diagnostiche Verfahren. Man soll die
Untersuchungsmethoden ganz genau erklären, in meinem Fall: Vitalzeichenkontrolle,
Bluttransfusion, CT Abdomen ( ich sollte den patient aufklären),Rö Abdomen, Rö
Thorax, BB, Entzundungzeichen, nierenwerte...) Also, warum machen wir diese
Untersuchung, was sieht man, wie läuft es, mögliche Risiken usw. Am Ende
besprachen wir die Therapie ( Splenectomie) was ich empfehlen würde, wir haben
über verschidene chirurgie varianten (Laparoscopisch/ konventionell), und auch über
Milzruptur klassifikationen und leitlinie geredet.

D- 16.04.2018

Mein Fall war ein Unfall beim Inlinerskaten. Der Patient fing sofort an, über die
Schmerzen im Oberbauch zu klagen. Ich musste sagen: “Entschuldigung, darf ich mir
ganz kurz vorstellen?”. Dann habe ich mir vorgestellt und ein paar allgemeine Fragen
gestellt.

Name: Alexander WeißAlter: 34Geburtsdatum: 19.04. 1983186 cm, 78 kg

Beschwerden: Linksseitige Oberbauchschmerzen, die im Verlauf in Intensität


zugenommen hätten, bis 8 von 10 auf einer Schmerzskala. Die Schmerzen würden in
die linke Schulter ausstrahlen.Blut im Urin Ein Bauchumfangsanstieg und eine
Prellmarke im linken Oberbauch.

Begleitsymptome: Kaltschweißigkeit, Blähungen, Durchschlafstörung.

Der Patient habe beim Inlinerskaten einen Helm getragen.

Bewusstlos war er zu keiner Zeit.

Erbrechen sowie Übelkeit werden verneint.

58
Er sei gegen Tetanus geimpft

Vorerkrangungen/OP/Unfälle Migräne seit 10 Jahren Meningitis beim Zeckenbiss


(FSME) mit 12 Jahren Pfeiffer-Drüsenfieber (Mononukleose) mit 15 Jahren
Entzündung der linken Augenlider (Blepharitis) seit 1 Woche Hörsturz mit 29 Jahren
(Restitutio ad integrum) Schlüsselbeinbruch (Klavikulafraktur) beim Fahrradfahren vor
7 Jahren

Medikamente Eisen Tabletten (er sei Veganer) Espumizan (gegen Meteorismus) ASS
Coffein (gegen Migräne und aufgrund der aktuellen Beschwerden) Cortisolsalbe

Allergien Amoxicillin (rote Flecken – Exanthem, Juckreiz) Milchzuckerunverträglichkeit


(Laktoseintoleranz)

Noxen Der Patient rauche seit 7 Jahren nicht mehr (er hat gesagt «seit der
Schwangerschaft meiner Ehefrau»), aber früher habe er seit seinem 16.Lj ca.12ß15
Zigaretten pro Tag geraucht. Er trinke abends ein Glass Wein. Drogenkonsum wird
verneint.

Familienanamnese Vater – Tracheostoma nach der OP wegen eines


Kopfkehlkarzinoms (Larinxkarzinom) mit 67Jahren Mutter - …. (ich habe vergessen)
Zwillingsbruder – schweres Asthma bronchialis

Sozialanamnese Der Patient arbeite als Schaffner bei der Bundesbahn Er wohne mit
seiner Partnerin in einer Wohnung und habe eine Tochter, die die Brillen träge und
schlecht sehe ( Kurzsichtigkeit)

Fragen am Ende des ersten Teil

1. Soll ich im Krankenhaus bleiben?

2. Was werden Sie machen?

3. Ist es gefärlich?

4. Was is eine Sonographie des Abdomens?

5. Sie haben gesagt, dass einen Gel angebracht wird. Wofür braucht man ihn?

6. Was ist eine CT? Unterschied zwischen CT und Sono?

7. Was ist eine Röntgenuntersuchung

Ich habe nur ein paar “schöne Sätze“ gesagt und dann hat der Arzt mir unterbrochen
und fing an, die Fragen zu stellen. Alles, was der Patient im ersten Teil erwähnt habe,
wurde ausführlich gefragt. Ich konnte nicht genau den Unfallhergang beschreiben,
deshalb habe ich gesagt: “Herr Weiß sei beim Inlinerskaten mit dem Fahrradräder
collodiert und auf den Pfosten mit dem Oberbauch geprellt. Ich bin mir nicht sicher,
dass ich das richtig verstanden habe, weil ich kenne dieses Wort „Pfosten“ (?) nicht“.
Sie haben gesagt, dass ich alles richtig verstanden habe und haben mir dieses Wort
erklärt.

Außer den Änamnesefragen, wurden viele anderen Fragen gestellt.

59
1. Was werden Sie sofort machen? Zwei großlümige Zugänge anlegen, Blut
abnehmen, Infusionstherapie usw.

2. Welche Laborparameter? Hb, Hkt, Blutgruppe, Kreuzblut usw. . Blutkonserven


bereitstellen

3. Was kann außer der Milzruptur zur inneren Blutung führen?

4. Welche operative Behandlung? Wenn es eine Verletzung des Hilus –


Splenektomie Wenn es eine Milzruptur ohne Verletzung des Hilus – organhaltige
Behandlung,Teilresektion

5. Kann man ohne Milz leben? Natürlich. Dann habe ich über eine engmaschige
Kontrolle von Thrombozyten in den ersten Tagen sowie über die Impfung gegen
Pneumokokken und Antiobioseprophylaxe erzählt

6. Bei welcher Erkrankung bzw. Anämie wird Splenektomie durchgefürt werden?


Ich habe Minkowski-Schoffar Anämie geantwortet, aber der Prüfer meinte eine
Sichelzellanämie

7. In der Vorgeschichte des Patienten findet sich eine Mononukleose. Welche


Erkrankung ist noch durch einen Epstein Barr Virus ausgelöst? Burkitt Lymphom (ich
habe diese Frage nicht geantwortet)

E-

Patientenname : Linus Müller Alter: 27 Geburtsdatum: Gewicht : 72 Größe : 178

Allergien / Unverträglichkeiten Amoxicillinallergie (Exanthem) Laktoseunverträglichkeit


(Blähung und Diarrhö)

Genussmittel / Drogen (py oder Glas pro Tag etc. eintragen) Nikotinkonsum: Er habe
mit dem Rauchen vor 4 Jahren aufgehört, vorher habe er 15 Zigaretten pro Tag binnen
6 Jahren geraucht. Alkoholkonsum: 1 Glas Wein pro Tag. Drogenkonsum wurde
verneint.

Sozialanamnese: Berufstätigkeit: Schaffner bei der deutschen Bahn, habe


Schichtarbeit und leide unter Stress. Er lebe mit seiner Partnerin, habe eine 3-jährige
Tochter aus einer vorherigen Beziehung, die an Strabismus leide und eine Brille trage

Familienanamnese: Mutter: aufgrund einer schmerzhaften starken Coxarthrose habe


sie vor halbem Jahr HüftTEP beidseitig gehabt mit Rehabilitation. Vater: habe Kolon-
Karzinom vor 2 Jahren gehabt, sei operiert und mit Chemotherapie behandelt worden.

60
Er habe einen Zwillingbruder, der an Asthma Bronchiale leide (mit Attacken eher im
Frühling).

Anamnese: (Beschwerden, Vegetative Anamnese, Vorerkrankungen, Medikamente,


VD Der Patient hat sich wegen unerträglicher Schmerzen in der linken Flanke in der
Notaufnahme vorgestellt. Der Patient berichtete, dass er gestern Nachmittag mit dem
Land Bord gefahren sei, habe einen Schutzzaun von einer Baustelle übersehen und
habe nicht rechtzeitig bremsen können, dann sei er dagegen mit der linken Seite
geprallt, danach seien starke Schmerzen aufgetreten, aber diese hätten sich danach
verbessert. Im Moment klagte der Patient über seit 4 Stunden bestehende
unerträgliche erdrückende Schmerzen, die mit 10 auf die Schmerzskala beurteilt
wurden. Des Weiteren erwähnte der Patient, dass er Tachykardie, blasse Haut und
eine frontale Platzwunde habe. Der Patient habe gestern keinen Schutzhelm getragen
und sei gegen Tetanus geimpft. Die vegetative Anamnese ist unauffällig bis auf
Blähungen ab und zu und Insomnie wegen der Schichtarbeit (Einschlafprobleme) Als
Vorerkrankungen sind eine Neurodermitis seit der Kindheit (in der Kniekehle,
Ellenbogen und hinter den Ohren) und eine Migräne von 4-5 Attacken pro Monat seit
2 Jahren bekannt. Z.n. Hämorrhoidenligatur vor 1 Jahr und einer linken offenen
Schulterfraktur vor 5 Jahren, die operativ behandelt worden sei.

Die Medikamentenanamnese ergab die Einnahme von Aspirin und Koffein-Tabletten


(Migräne) bei Bedarf und die Verwendung von Kortisonsalbe.

Die anamnestischen Angaben deuten am ehesten auf eine Milzruptur hin.


Differentialdiagnostisch kommen die folgenden Diagnosen in Betracht: 1. Leberruptur,
2. Lungenruptur mit Ruptur des Diaphragma.

Zu weiteren Abklärung sollten die folgenden Maßnahmen durchgeführt werden: 1.


Monitoring mit Sauerstoffgabe, Flüssigkeitsgabe und Vorbereitung einer Transfusion,
2. Blutabnahme (Blutbild), 3. Abdomensonographie, und je nach Befund 4. CT
Abdomen.

Sollte sich der Verdacht auf Milzruptur erhärten, wurde ich eine Notfalllaparotomie
empfehlen, mit je nach Befund Milzerhaltung oder Splenektomie. Später sollte eine
craniale CT gemacht werden, um ein Schädel-Hirn-Trauma auszuschließen

61
16- Ösophaguskarzinom (12.07.18)

Patient: Herr Willy Jäger, 56 Jahre alt, 12.02.1962, 183 cm, 87 Kg

Allergien: Kreuzallergie: Gräser- und Mehlallergie Diclofenac und andere NSAR.

Genussmittel: Tabakabusus wurde mit 27 py bejaht. Der Patient trinke 2 Flasche Bier
pro Tag und 2-3 Schnaps am Wochenende. Drogenabusus wurde verneint.

Sozialanamnese: Der verwitwete Pförtner (Frau vor 2 Jahren gestorben) wohne allein
in einer Wohnung 3. Stock mit Aufzug. Der Patient habe 1 eigenes Kind und 1
Pflegekind. Familienanamnese: Die Mutter des Patienten sei an den Folgen eines
Kolonkarzinoms verstorben. Der Vater habe an Ulcus Ventriculi gelitten. Z. n. Magen
Teilresektion.

Anamnese: Der in reduziertem AZ sowie normalem EZ, zu Ort, Zeit, sowie Person voll
orientierte 56-jährige Patient stellte sich mit seit 3 Wochen bestehender Dysphagie
(Schluckbeschwerden, „ich habe einen Kloß im Hals) bei uns vor. Die Dysphagie sei
am Anfang nur mit festem Essen aufgetreten aber seit 3 Tagen auch mit Flüssigkeiten.
Des Weiteren klagte er über Gewichtsverlust von 3 kg binnen 3 Wochen sowie
brennenden Schmerzen und Druckgefühl im Halsbereich

Vorerkrankungen: Der Patient leide an Herzrhythmusstörungen (Herzstolpern) sowie


DM Typ II (Zuckerkrankheit). - Z.n. Thorakales Trauma bei Sportunfall vor 2 Jahren
(Konservativ behandelt). - Z.n Bursitis (Schleimbeutelentzündung) am linken
Ellenbogen vor 12 Jahren.

Medikamente: Bis auf Marcumar 1-0-0 sowie Icandra 50/1000 mg 1-0-1 nehme der
Patient keine weiteren Medikamente ein.

Vegetative Anamnese: Bis auf o.g. Gewichtsverlust, Inappetenz, Obstipation sowie


Meläna war die vegetative Anamnese unauffällig.

Am Ende des Anamnesegesprächs hat der Patient gefragt: Was habe ich Herr Doktor?
Welche anderen Diagnosen sind möglich? Kann es Krebs sein? Meine Mutter hat
Krebs gehabt und ich habe Angst davor. Was werden Sie machen? Muss ich da
bleiben? Warum ist der Stuhl schwarz? Warum wollen Sie eine Blutprobe und
Stuhlprobe? Was ist eine ÖGD? Ösophagogastroduodenoskopie

- Welche Verdachtsdiagnose haben Sie? Ösophaguskarzinom

- Was spricht dafür/dagegen diese Diagnose?

- Welche D.D? GÖR, Magenkarzinom, Achalasie, Zenker Divertikel, Larynxkarzinom,


Schilddrüsenkarzinom

- Was ist eine Achalasie? Fehlende Motilität und geringe Öffnung des unteren
Schließmuskels (Sphinkter) Und Zenker Divertikel? Ausstülpung in der Speiseröhre,
nur operativ entfernen

62
- Warum hat der Patient Meläna? OGI-Blutung - Und Gewichtsverlust? Inappetenz,
Dysphagie, Karzinom.

- Was erwarten Sie vom Blutbild? Anämie. - Welche weiteren Untersuchungen


veranlassen Sie? Bariumhaltiges KM Röntgen, Abdomensonografie,
Schilddrüsensonografie, ÖGD.

- Was müssen wir beachten vor der ÖGD? Marcumar absetzen./Gerinnungsstörung


ausschließen - Aufklärung ÖGD.

17- PAVK
A- 26.02.2019

Allergien gegen Pollen ( allergische Rhinitis, in Frühling) und Gummihandschühe


(Erythem und Pruritus) seien bekannt.

Pat. sei Nichtraucherin. Sie trinke Alkohol gelegentlich. Drogenkonsum wurde


verneinet.

Sozialanamnese Die Patientin sei Rentnerin. Früher sei sie Köchin von Beruf gewesen
(Sie habe in eine Kantine gearbeitet). Sie sei verheiratet und wohne mit ihrem
Ehemann, der an Hemiparese re. (ich habe gesagt Hemiplegie, aber Prüfer hat gesagt
Hemiparese) leide (letztes Jahr habe er an Apoplex gelitten und er jeztzt sitze in einem
Rollstuhl) und sie müsse sich um ihn kümmern. Sie habe 2 Kinder und 4 Enkel und
alle seien gesund.

Familienanamnese Mutter sei vor ...Jahren an intrakranieller Blutung gestorben. Vater


leide an Demenz und wohne in einem Altersheim. Sie habe keine Geschwister.

Frau XX ist eine XX-jährige Patientin, die sich wegen seit 2-3 Wochen bestehender,
progredienter Schmerzen in der rechten Wade vorgestellt hat. Die Pat. berichtet, dass
die Schmerzen nach einer Gehstrecke nach 100 m auftreten würden und dann sie
müsse stehen bleiben. Die Schmerzen seien dumpf, die Stärke mit 7-8/10 bewertet,
ohne Ausstrahlung. Des Weiteren klagt sie über bläße Haut, Kältegefühl, Haarausfall,
gläzende Haut, Parästhesie sowie Probleme mit dem Wachsen der Nägel. Die Frage
nach Ödem, Geschwür des betroffenen Bein sowie Schmerzen im linken Bein wurden
verneint.

Die vegetative Anamnese ist unaufällig bis auf Obstipation (ab und zu) und Insomnie
(sie müsse sich um ihren Ehemann kümmern).

An Vorerkrankungen leide die Pat. an DM Typ 2 (set X Jahren), Asthma bronchiale(set


X Jahren), Hypercholesterinämie (set X Jahren).

Die Pat. sei 2 mal operiert worden: Z.n. Stentimplantation im Herz (kurz vor einem MI)
vor X Jahren. Z.n. Pilonidalsinus (Steißbeinfistel) OP, komplikationslos, vor X Jahren.

Die Medikamentanamnese ergab die Einnahme von:

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Icandra 50/100 X-X-X (ich habe es nicht gehört, und ich habe gesagt dass es
wahrscheinlich Metformin ist, der Prüfer hat mir erklärt); Simvastatin 20 mg 0-0-1;
Symbicort und Cortison (inhalation); ASS 100 mg 1-0-0.

DD: pAVK

VD: TVT, Lymphödem

Patientin:

1. Müss ich im KH bleiben? Mein Ehemann ist allein....

2. Was ist mit mir?

3. Was werden sie mir machen?

4. Ist es gefärlich?

5. Was ist Ultraschalluntersuchung?

6. Werden Sie mir operiren?

Oberarzt:

7. Patient/in Vorstellung (alles)

8. Warum nimmt die Pat. Simvastatin abends ein? Ich habe gesagt, wegen
besseres Metabolismus –korrekt.

9. DD/VD?

10. Was machen Sie weiter?

11. Stadium nach Fontane

12. In wechem Stadium ist Patientin?

13. Therapie

14. Angiographie-worauf müssen wir achten? Metformin...

15. PTA Aufklärung

16. Hat die Pat. Risikiken für allergische Reaktion? (während PTA)...ja, sie ist
schon allergisch gegen Pollen und Gummihandschühe, wir müssen vorsichtih sein.

64
B- 02.07.2019

Herr Erwin Groß, , ist ein 69-jähriger Patient der heute sich bei uns wegen
belastungabhängiger Schmerzen (Gehstrecke 100m) seit 3-4 Wochen in der
rechten Wade vorstellte. Die Schmerzen hätten eine Intensität von 9. Er
klagte zusätzlich, dass das rechte Bein kälter, blässer und mit trockener und
glanzender Haut sei.

Die vegetative Anamnese sei unauffälig bis auf Durchschlafstörung und


Obstipation seit 1 Jahr

Als Vorerkrankungen seien die folgende bekannt:

· DM seit 5 Jahren Dyslipidemie seit 8 Jahren KHK mit Stentimplantation vor 8


Jahren Asthma bronchiale mit 50 Jahren Pilonidalzyste mit 26 Jahren
Prostatahyperplasie

Er nehme die folgenden Medikamente regelmässig ein:


Simvastatin 20mg 0-0-1 Ich habe die Handelname vergessen
ASS 100mg
Symbicort 0-0-1 (1-0-1 im Frühjahr aufgrund allergische Rhinitis)
Alfuzosin 10mg 1-0-0
Sitagliptin 50mg/Metformin 1000mg 1-0-1 (Ich habe die Handelname
vergessen)
Medikament gegen allergische Rhinitis, er weiß nicht wie es heißt

Allergien: allergische Rhinitis ( mit Konjunktivitis und Rhinitis,


Gummihandschuhe Allergie ( Ausschlag) Das war ein großes Problem, weil er
als Hilfskocher in einer Großküche gearbeitet habe und er musste speziele
Handschuhe tragen.

Er sei nicht Raucher, trinke 1 Glas Bier/Wein am Abend

Familienanamnese
Mutter vor 25 Jahren verstorben wegen Aneurisma cerebri
Vatter 93 Jahre alt, Dement lebe im Pflegeheim

Social Anamnese: Verheiratet, Frau habe Schlaganfall vor 1 Jahr mit Parese
links, 2 Kinder und 4 Enkel

Verdachtsdiagnose: pAVK

Differentialdiagnose:
Bandscheibenvorfall
Muskelruptur
Baker-Zyste

65
Diagnose : KU, puls, inspektion, ABI, Sonographie der Aorta, A. Femoralis,
und a. Poplitea, CT Angiographie

Therapie: Nach den Ergebnisse - Medikamentös, Stentimplantation oder


Operation

Der Patient hat gefragt was pAVK ( Schaufensterkrankheit) ist, muss ich im
KH bleiben, wie lange, was ist CT, Ist Alkohol gut für die Gefäße, Ich habe nie
geraucht, warum habe ich diese Krankheit, Welche sind die
Behandlungmöglichkeiten? Ich habe die Anamsene schnell gemacht und der
Patient hat viele Fragen gestellt.

Arzt-Arzt Gepräch:

Patientvorstellung: Fragen nach der Anamnese

Diferentialdiagnose: Wie kann man Baker Zyste diagnostitieren (Sonographie


der Kniekehle), Wie würde eine Muskelruptur nach 3 Wochen aussehen ,
Diffentialdiagnose TVT und pAVK

Welche Laborwerte würden sie machen - BB, Gerinungsparameter, Crea,


TSH, BZ, HbA1, Chollesterin

Was ist wichtig bei der CT Angiographie– Nierenfunktion, Schildrüse

Welche Risikofaktor hat der Patient für Niereninsufizienz – Prostatahyperlasie


. Erklären Sie das Pathomechanismus, Ursachen für einseitige
Hydronephrose

MRT Kontraindikationen

66
18- Ulcus cruris
A- 29.10.18

Herr X.Müller ist ein 68-jähriger verrenteter Konditor (1,74 m, 83 kg -


BMI=27,5), der sich heute morgen mit brennenden und drückenden
Schmerzen sowie Schwellung (Ödem) in linken Unterschenkel vorstellte. Der
Patient berichtete, dass er schon lange Zeit (ungefähr 3/4 J.= 9 Monaten!)
eine "offene Beine" habe und er habe bemerkt, dass diese "nässende
Wunden" (Ulcerationen) an beiden US in letzter Zeit tiefer und breiter
geworden seien. Seit 3-4 Tagen haben die Schmerzen verstärkt und wurden
mit 8-9 von 10 auf der Schmerzskala bewertet. (Hier habe ich einen
Schmerzmittel vorgeschlagen). Des Weiteren klage Herr M. über die
wachsende Schwellung in li. US und dunkel Verfärbung der li.Zehe.

Die vegetative Anamnese sei bis auf schmerzbedingte Insomnie


(Schlafstörungen) und Obstipation (ab und zu) unauffällig.

Als wesentliche Vorerkrankungen gebe Herr M. folgende an: arterielle


Hypertonie, chronische Otitis media (Hörgeretträger, letzte Exazerbation - vor
3 Wochen), TVT vor 5 J. (von OP habe der Pat. verzichten). Beim Pat.
wurden folgende Operationen durchgeführt: Appendektomie - im 27 LJ;
Polypentfernung (gutartige) während einer Koloskopie vor 6 Monaten.

Herr M. habe Allergie gegen Handkrem (al. Dermatitis) und gegen


Meerfrüchte (anaphylaktische Reaktion).

Bezüglich oben genannten Krankheiten nehme er folgende Medikamente ein:


Z----pril 5mg 1-0-1, HTC 25mg 1-0-0, ASS - 1 "kleine Tablette" 0-1-0 und
?Tropfen gegen Obstipation gelegentlich (Laxantien - Abführmittel).

Sozialanamnese: Rentner, verheiranet, wohne mit seiner Ehefrau die im


Rollstuhl sitzt und seine Hilfe brauche (Z.n. einen Schlaganfall 01.2018). Er
habe 2 erwachsene gesunde Kinder und 1 Enkelkind, das momentan an
einen Scharlach (Skarlatina) leide.

Familienanamnese: Mutter - 87 J., Z.n. OP vor 5 J. wegen ?Darmerkrankung,


habe "künstlicher Darmausgang" (Anus praeter naturalis), selbstständig.
Vatter sei vor 10 J. gestorben (bösartiger Tumor der Gallenwegen).

Genussmittel/Drogen: Mit Rauchen habe der Pat. aufgehört, aber früher (von
20 bis 50 LJ) habe er 25 (1,25 Pakung) Zigaretten täglich geraucht (50-20=30
x 1,25=37,5 py). Er trinke gelegentlich 1 Glas Bier. (Hier hat meine Zeit für
Anamnesegespräch beendet!).

Und mein Brief könnte ich nur bis Verdachtsdiagnose geschrieben. Beim Arzt-
Arzt-Gespräch habe ich gesagt, dass mein Verdachtsdiagnose Ulcus cruris ist
und zur weiteren Abklärung würde ich den Pat. stationär aufnehmen (für
seiner Frau haben wir spezielle Pflegedienst), KU durchführen, Labor- und
Apparativ-diagnostik veranlassen, chirurgisches Konsil.
67
Die Therapie richtet sich nach den klinischen und apparativen
Untersuchungen.

Ich habe folgende Fragen bekommen:


DD (TVT, pAVK, Wundinfektion);
Ursachen (chronische Veneninsuffitienz);
Risikofaktoren (aHT, vermehrte BMI, Rauchen, Medikamenteneinnahme);
Komplikationen (Wundinfektion, Lungenembolie und andere
Tromboembolien); Therapie (Spülung und Entfernung von Belegen mit
sterilen Kompressen, Umgebungstherapie der Haut, Kompressionstherapie,
Thromboseprophylaxe, Antibiotika bei bedarf, chirurgische Plastik b.B.)

68
19 – Herzinsuffizienz
A-
Frau Schuhmacher ist eine 62-jährige Patientin, die sich wegen seit 5-6 Wochen
bestehender persistierender Dyspnoe und Brustenge in unserer Notaufnahme
vorstellte. Die Pat. berichtete, dass diese Beschwerden belastungsabhängig seien und
beim Treppensteigen (1/2 Etage) auftreten würden. Im Laufe der Zeit seien diese
Beschwerden zugenommen. Seit einigen Tagen würden sie auch in der Ruhe
auftreten. Die Patientin fügte hinzu, dass sie seit 5 Wochen Beinödeme habe und mit
den Kissen schlafen müsse. Des Weiteren berichtete sie über Fatigue, Schwindel,
Konzentrationsstörungen und Inappetenz. Fieber und Schüttelfrost wurden verneint.

Vegetative Anamnese ist unauffällig bis auf Polyurie und Nykturie. Sie müsse 3-4 Mal
pro Nacht auf Toilette gehen. Defäkation sei unauffällig. Aufgrund Nykturie habe
Insomnie. Ferner gab sie an, dass sie innerhalb von 6 Wochen 8 kg zugenommen
habe.

An Vorerkrankungen seien bei ihr arterielle Hypertonie, Vorhofflimmern und


Hypercholesterinämie seit einem Jahr bekannt.
Vor 10 Jahren sei sie am Kniegelenk operiert worden (Kniegelenkendoprotese).

Medikamentenanamnese ergab Einnahme von:


-Marcumar ½ Tab., 0-0-1
-Bisoprolol, 5 mg 1-0-0
-HCT, 12,5 mg 1-0-0
-Lisinopril, 10 mg 1-0-0
-Atorvastatin, 20 mg 1-0-0

Sie habe Hausstaubmilbenallergie (allergische Rhinitis) und Amoxicillinallergie


(Exanthem).

Sie sei momentan Nichtraucherin, Rauchstopp vor 6 J. Früher habe sie 30 Jahre lang
30 Zigaretten tgl. geraucht (45 PY). Sie trinke 2-3 Gläser Bier pro Woche.
Drogenkonsum wurde verneint.

In der Familienanamnese fanden sich bösartiger Knochentumor beim Vater, der daran
mit 80 gestorben sei, und ein bösartiger Tumor im Unterleib bei der Mutter. Sie habe
keine Geschwister.

Sie sei Rentnerin seit 2 J. Früher habe sie als Hausmeisterin gearbeitet. Am
Arbeitsplatz habe sie viel Stress gehabt. Sie sei verwitwet und habe drei Söhne. Sie
kümmere um seinen dritten Sohn, der nach dem Unfall an eine Paraplegie leide.

Fragen von dem ersten Teil


1. Was ist mit mir?
2. Wieso habe ich zugenommen? Warum habe ich Beinödeme und Atemnot?
3. Was ist Herzinsuffizienz?
4. Was werden Sie mit mir machen?
5. Muss ich im KH bleiben? Ich muss um meinen Sohn kümmern.
6. Welche Untersuchungen werden sie machen?
7. Was ist Echokardiographie? Gibt es Risiko?

69
Fragen von dem dritten Teil
1. Verdachtsdiagnose. Warum denken Sie so? Was spricht dafür, was spricht
dagegen?
2. Differenzialdiagnose.
3. Was ist COPD? Wie werden Sie COPD ausschließen? Welche
Untersuchungen müssen durchgeführt werden?
4. Was ist Pulsoxymetrie?
5. Welche Prozedere veranlassen Sie für diese Patientin?
6. Was beachten Sie bei der körperlichen Untersuchung?
7. Was machen Sie weiter? Welche Labor?
8. Welche EKG-Veränderungen können wir bei dieser Pat. finden? Kann man
Vorhofflimmern auf EKG sehen?
9. Was machen Sie danach? (Dopplerechokardiographie und Röntgen-Thorax)
10. Was sehen wir auf Röntgen-Thorax? (wir können kardiothorakaler-Index
ausrechnen und dadurch Kardiomegalie feststellen)
11. Therapeutische Maßnahmen?
12. Was werden Sie mit ihrem paralysierten Sohn machen?

B- 18/7/19

Patient hat Dispnoe bei Belastung, Orthopnoe, Engegefühl in Brust, Beinödem (


Schuhe passt nicht mehr) aber morgens ist besser-
Das war aktuelle Anamnese.
Vorerkrankungen- Prostatahyperplasie (3-4x nachts in Toilette )
Hypertonie, Arrhythmie, Hyperlipidämie.
Therapie: Ramipril, Markumar, Bisoprolol, Hct, alfuzosin, Atorvastatin.
Allergie: Amoxicillin und Hausschtaubmilbe.
Noxen: 4-5ZIg/Tag seit 2 Jahren, davor habe er 40 Jahre lang 1,5 Schachtel/Tag
geraucht
Alkoholkonsum: 3-4 Bierchen (0,3l)
Drogenkonsum-x
Beruf: Hausmeister
Verwitwet, 3 Kinder, (1 Sohn Z.n. Unfall Querschnittlähmung)
Mutter: Uteruskarzinom
Vater: verstorben (Knochenkarzinom)

Fragen nur über Anamnese- nur bei Markumar- absetzen? Und was können wir statt
Markumar benutzen?- rivaroxaban

Und VD war Herzinsuffizienz global

70
20 - Hypothyreose

A-
Pat. Herr ………
Alter 63, Geburtsdatum ….
Größe ….Gewicht ….
2 kg innerhalb 1 Monat zugenommen
Allergie gegen Pferdhaare und Diclofenac mit Exanthem (Hautausschlag).
Genussmittel\Drogen:
Nichtraucher seit letzten 9 Jahren (ab Geburt des Sohns), vorher 20 J. 10-12
Zigaretten pro Tag geraucht (10-12 py).
Konsumiere 1-2 Bier pro Tag (nach der Präzision bis zum 1 L), keine Drogen.
Psychischer Risikofaktor im Form vom dauerhaft gedämpfter Stimmung wegen schwer
krankes Sohns

Sozialanamnese:
Verheiratet zum 2. Mal seit 2? Jahren,
wohne mit Ehefrau, Wohnungsumstände seien gut.
1 Sohn, 9 J., Behinderte aufgrund Malformation Cerebri, atme durch Tracheostoma
(Hirnmissbildung, würde eine Röhre im Halls gestellt).
Der. Pat. sei Büroarbeiter in ……. (einem Unternehmen), keine Gefahren, aber er
müsse Teilzeit (Dreiviertel) wegen der Pflege des Sohns arbeiten.

Familienanamnese:
Muter sei an Herzstilstand im Alter von … gestorben,
Vater habe chronische Nebenniereinsuffizienz (leide an etwas mit Nebennieren,
nehme Kortisol ein)

Aktuelanamnese:
Der Pat. ist ein 63-jähriger Büroarbeiter, der sich wegen seit 3 Monaten existierender
Fatigue, Schläfrigkeit, Abulie vorstellte (er keine Stärke und Lust habe, irgendwas zu
tun, z.b. arbeiten, Auto fahren, Sex machen etc., fühle sich immer mäde und schläfrig).
Er sei mit einem Verkehrsmittel ohne Begleitung gefahren, deshalb sei er wegen des
Fatigues in der Lage nicht, Auto zu fahren.
Der Pat. berichtete, dass diese Beschwerden langsam aufgetreten seien und sich 2
letzte Wochen verstärkt hätten.
Weiter gibt er Kälteintoleranz (ich schrieb Kälteunverträglichkeit), rauhe Stimme,
Haarausfall, Hauttrockenheit, Nägeldystrophie (ich bin nicht sicher, dass es in diesem
Zusammenhang korrekt ist, wurde brüchige Nägel gesagt) und Gesichtsödem seit 2-4
Wochen an.
Schilddrüse Erkrankungen in Vergangenheit wurden verneint.
Diesbezüglich würde er weder untersucht, noch behandelt.
Auf die Fragen nach Pulsfrequenz, Körpertemperatur wurde geantwortet, nicht
gemessen, aber keine Tachykardie und Fiebergefühl.

Die Vegetativanamnese war unauffällig außer Obstipationen seit 4 Wochen,


erfolgreich mit einem Esslöffel Laktulose 1-0-0 seit 3 letzten Wochen behandelt.

VE: 1. Schlafapnoe-Syndrom seit … J. Herz- und Lungenerkrankungen wurden


verneint, er würde vor … J beim HA untersucht, Nasenpolypen würden diagnostiziert
und OP vorgeschlagen. Bisher sei er trotzdem nicht operiert.

71
2. Ekzem der Kopfhaut, benutze das Shampoo „Ketazolin“ (nicht sicher) 3 mal
pro Woche, erfolgreich.
3. Zervikalgie mit Muskelhypertonus (Nackenschmerzen mit Muskelspannung)
seit … J, würde mit Massagen effektiv behandelt.
VOP: 1. Wegen der Fraktur ossis scaphoidei (Kahnbein im Hand) vor 7 J, erfolgreich,
komplikationslos.
2. Entfernung sacci lakrimalis dextri, sinistri, kosmetisch (beider Tränensäcke),
erfolgreich, komplikationslos.
Vormedikation (außer obengenannter):
1. ASS 500 mg 1 Tabl. b. Bed.
2. Ein Lavandapräparat (den Namen habe ich vergessen) gegen Fatigue 1 Tabl.
1-0-1 (er habe im Internet gefunden).

Impfungen: er sei komplett geimpft.

VD: Thyreoiditis Hashimoto. Hypothyreose im Zustand von Schlafapnoe Syndrom.


DD: Anämie (U.a. B12-Mangel), Depression, chronische Nebenniereninsuffizienz.
UP: KU (Inspektion, PS, BD-Messung, Thermometrie, Schilddrüse-Palpation).
BB, BZ, TSH, T3, T4, Schilddrüse-Sonografie, EKG, Röntgen-Thorax in 2 Ebenen,
Konzil von einem FA für Endokrinologie.
BP: L-Thyroxin.

Die Fragen:
1. Die brüchigen Nägel auf den Fingern oder Zehen? (es habe ich nicht präzisiert)
2. Was noch für Beschwerden hatte der. Pat.? (ich habe zuerst raue Stimme und
Gesichtsödem nicht gesagt).
3. Was mit der Temperatur? (Nach erniedrigter Temperatur habe ich gezielt nicht
gefragt). Ich beantwortete, kein Fieber.
Aber wie erträgt der P. Kälte? – Kälteunveträglichkeit. Er lachelte und sagte dieser
Begriff kann auch passen)
4. Beim SA sagte ich dass der Pat. muss wegen des Fatigues teilzeit arbeiten.
Aber wurde unterbrochen: Nein! Aus einem anderen Grund. Weswegen denn? Was
ist mit seinem Sohn? Dann antwortete ich.
5. Verdachtsdiagnose? Th. Haschimoto. Hypothyreose.
6. Hypo- oder hyper-? Hypo-.
7. Welche akute Symptome können sein? Herzsymptome. Herzinsuffizienz.
8. Warum? Myokarditis. Der. Prüfer sagte „nicht genau“, aber akzeptierte die
Antwort. Er sagte, dass ich nach akuten Symptomen fragen musste.
9. Die Untersuchung? TTG, T3, T4, BB, Thyroidea-Sonografie.
10. Aber vorher? KU-
11. Was genau? Inspektion. PS, BD-Messung, Thermometrie.
12. Was noch muss man inspektieren? Hautturgor, Aussehen des
Schilddrüsebereichs.
13. Was noch? Herzauskultation.
14. Was dann? Schilddrüsepalpation.
15. Wie palpiert man SD? Man stellt die Finger auf cartillago thyroidea und bietet
den Pat. zu schlucken. So bestimmen wie die Größe und Knoten in der SD.
16. Wo steht der Arzt? Hinten dem Pat.
17. Was sieht man beim Sono? Die Größe und Knoten.
18. DD? Sieh oben.
19. Welche Anämie? B12-Mangel.
20. Welche Symptome? Nägelndystrofie, rote Zunge, Status anämicus.
21. Welche Gründe? Nahrungsstörungen.

72
22. Wie ernährt sich der Pat? Danach habe ich nicht gefragt, aber der Prüfer sagte,
dass der Pat. selbst erzählte, er erinnert sich gut. Ich sagte es auch Bandwurm sein
könnte. Die Antwort wurde akzeptiert.
23. Warum bei Nebenniereninsuffizienz würde Pat. müde fühlen? Wegen
arterieller Hypotonie.
24. Kann es emotionalen Grund haben? Ja. Denn der. Pat. habe schwer krankes
Kind. Es kann Depression oder Burn-Out Syndrom sein.
Der Prüfer bemerkte, dass B-O S keine Diagnose ist.
25. Was noch? Insulinom, aber unwahrscheinlich, dass dann Fatigue paroxismal
wäre.
26. Was sollen wie in diesem Fall untersuchen? BZ.
Aber einmalig ist nicht genug, oder? Langzeit oder 24-Stunde BZ. Es wurde akzeptiert
und dann ging die Zeit zum Ende (BZTP wäre korrekter).

Mir wurde einige Bemerkungen bezüglich nicht genug systematischer


Anamneseerhebung, z.b. musste ich akute Symptome feststellen; primär nicht T.
Hashimoto, sondern Hypothyreose stellen, denn sie mehrere Ursachen hat;
Obstipationen wäre korrekter, als Konstipationen und etwas noch.
Schließlich wurde mir gesagt, dass trotzdem ich bestand und man gratulierte mich

B-16.04.19
Alfred Hahn 46 J. (geb. …06.1972)

Allergien
Diclofenac i.F.v. Exanthem
Pferdehaare i.F.v. Exanthem, Juckreiz in der Nase.

Genussmittel/Drogen
Nichtraucher seit 9 Jahre. Früher ca. 12-15 Zig., 20J.
Alkohol: 1-2 Gl. Bier pro Woche seit 1 Monat, früher 1 Gl. Bier täglich.
Die Frage nach Drogen wurde verneint.

Sozialanamnese
Verheiratet (2. Ehe).
Kinder: 1 Sohn, 9 J, schwer behindert ab der Geburt (habe eine Gehirnfehlbildung,
atmet durch Tracheostoma).
Lebt mit seiner Familie zusammen.
Arbeit: die Bayerische Forstverwaltung, ¾ Zeit eingestellt.

Familienanamnese
Mu.: sei plötzlich an einem Herzstillstand gestorben 6 Monate her.
Va.: Nebenniereninsuffizienz
Bruder: Kolonkarzinom
Schw.: gesund.

73
Anamnese
Der Pat. Stellte sich in unsere stationären Aufnahme wegen seit 3 Monate
bestehenden Asthenie, Schläfrigkeit, Hypodynamie und Kälteintoleranz vor. Der Pat.
Erzählt dass die Beschwerden eher langsam angefangen haben und würden sich seit
den letzten 3-4 Wochen verschlechtern. Dazu klagt der Pat. über Beinödem am
Abend, brüchige Fingernägel, Alopezie und verändertes Gesichtsausdruck. Außerdem
habe der Pat. Gedächtnisstörungen (es sei ihm schwer alltägliche Sachen zu merken),
er sei sehr langsam in der Arbeit geworden, habe depressive Stimmung dazu. Die
Fragen nach Schmerzen, Parästhesien wurden verneint.
In der VA ist eine Gewichtzunahme ca. 7 kg in 6 M., Obstipation, o.g. Kälteintoleranz
und Schläfrigkeit zu erwähnen.

Vorerkrankungen und OP
• 2012 Scaphoidfraktur-OP re.
• 2015 Tränensäcke-OP
• Schlafapnoe-Syndrom
• Spannungskopfschmerzen (mit Analgetikaübergebrauch)
• Seborrhoische Dermatitis

Medikamente
• Lactulose- Sirup 1 Messbecher 1-0-0
• Lasea (=Lavendelöl-Kapseln) 1 Kaps. 0-0-1
• ASS 500mg b.B. (Cephalgie) 1-2 mal in 3 Tagen
• Ketazolin Schampoo
• CPAP-Therapie (SAS)

Verdachtsdiagnose
Hypothyreose. Hashimoto thyreoiditis

DD
Anämie.
Hypokaliemie
Depression

Untersuchung
1. körpelische Untersuchung
2. Labor TSH Periphere Schilddrüsenhormone (T3,T4) BB Elektrolyte
3. Apparative diagnostik Sonografie der S. Szintigrafie der S.
• EKG

Therapie (nach Sicherung der Diagnose)


• L-Thyroxin-Substitution

Fragen an die ich mich noch erinnern kann


zur Anamnese
• Alle mögliche Fragen zu den Beschwerden.
• Warum hat der Pat. Mit dem Rauchen gestoppt?(wegen der Behinderung des
Sohnes)
• Was ist mit dem Sohn? (s.o.)
• Ist das die erste Ehe des Pat.? (die 2.)
• Wo arbeitet der Pat.? (s.o., teilzeitig – wegen des Sohnes)
• Woran leidet der Vater? (s.o.) Wie wird das behandelt? (nimmt Kortison ein)
• Welche OPs und warum?
• Wie wurde das SAS diagnostiziert? (Schlaflabor+HNO-Untersuchung)
• Was ist CPAP-Therapie (habe sehr kurz erklärt)

74
• Was ist Laktulose? (Disaccharid, wird als Abführmittel eingesetzt)
• Begriff für Haarausfall (die Alopezie)
zur Untersuchung
k.U.
Auf was werden sie bei der k.U. achten? (Befunde der Schilddrüsenpalpation kurz
schildern)
Wie nennt man die Vergrößerung der Schillddrüse?
Labor
Wie werden Sie die Hypothyreose bestimmen ?
Welche Ursachen gibt es dafür?
Was ist Thyreoiditis Haschimoto?
Wie werden sie die Thyreoiditis Haschimoto bestätigen?
Was ist TSH?
Was sind T3, T4? Weiche Formen kennen Sie, was sind die wichtigsten für
Diagnostik?
Wozu haben Sie die BB angeordnet?
App. diagnostik
Welche weitere Untersuchungen werden Sie anordnen?
Wie werden Sie dem Pat. „Sonographie der S.“ abklären?
Welche Risiken hat diese Untersuchung?
Wozu haben Sie Szintigraphie angeordnet?
Therapie
Wie werden Sie den Pat. behandeln?
Wie werden Sie dem Pat. empfehlen die Therapie einzunehmen?
Verlaufskontrolle?

C- 07.03.2019
Herr Alfred Hahn ist ein 46-jähriger Patient, der sich bei uns wegen seit 3 Monaten
bestehender Antriebslosigkeit vorgestellt hat. Außerdem klagt er über trockene Haut,
Haarausfall, "raue Stimme" und gedrückte Stimmung (Niedergeschlagenheit). In der
vegetativen Anamnese fanden sich Gewichtszunahme von 2 kg binnen 2 Wochen,
Gesicht ist geschwollen, Kältegefühl und Obstipation seit 2 Wochen.

Vorerkrankungen: An Vorerkrankungen seien Ekzem auf der Kopfhaut seit 4 Jahren,


Nasenpolypen seit langem ( er hat gesagt dass er Atemaussetzer während der Nacht
hat und sein Hausarzt hat gesagt, dass er Nasenpolypen hat, die operativ entfernt
werden müssen), Zervikalgie seit langem (Er hat gesagt, Verspannung im Nacken und
als ich gefragt habe, wie es behandelt wird, er hat gesagt dass seine Frau eine
Massage macht. Ich habe dann gefragt, ob es hilft und er : ja es ist nett gestreichelt zu
werden ) sowie Kopfschmerzen (beidseitig ) seit ein paar Jahren bekannt. Er sei vor
8 Jahren wegen Skaphoidfraktur operiert worden (Er sei gestürzt). Vor ein paar Jahren
sei er wegen "Tränensäcke" beidseitig operiert worden. Medikamente:

Die Medikamenten Anamnese ergab die Einnahme von ASS 500 mg 1-0-0, Lactulose
Sirup 1-0-0 gegen die Obstipation, Lavendelöl (Kapseln) 1-0-0 zum Schlafen zur
Beruhigung und Anwendung von .Ketozolin..Shampoo (2% Ketoconazol) gegen
Ekzem auf dem Kopf Allergie: Pferdehaare - allergische Rhinokonjunktivitis,
Diclofenac - Dyspnoe, Exanthem ( ich habe gefragt warum hat er Diclofenac
eingenommen - nach Skaphoidfraktur.)

Noxen: Nichtraucher seit 9 Jahren. Davor 20 Zigaretten täglich über 20 Jahre. 1-2
Bier täglich. Keine Drogen.

75
Sozialanamnese: Zum zweiten Mal verheiratet. Er hat einen 9-jährigen Sohn, der
mehrfachbehindert ist. Der Sohn hat Hirnfehlbildung und Tracheostoma. Der Patient
kümmert sich um den Sohn, deswegen arbeitet er auf einer 3/4 Stelle. Er leidet unter
Stress wegen des Gesundheitszustands des Sohnes. Er arbeitet bei den Bayerischen
Staatsforsten,( in der Abteilung "Wald") . Die Arbeit ist sehr stressig.

Familie : Mutter - an Myokardinfarkt ( Herzstillzustand) vor 6 Monaten verstorben sei,


Vater - " Er hat Probleme mit den Nebennieren, er nimmt Kortisol ein "

Vd- Hypothyreose
DD - Depression , Anämie, Schlafapnoe.

Würde er Haarausfall bei Schlafapnö haben? Nein , aber man klagt auch über
Müdigkeit. Atemaussetzer –
Zeichen von Nasenpolypen? Nein, Schlafapnoe.
Wie funktioniert Diclofenac? Analgesie und Entzündungshemmer
KU- Schilddrüse, Bradykardie, Ödeme, Hyporeflexie
Wie untersucht man Schilddrüse- man muss hinter dem Patienten stehen, der Patient
muss schlucken, mit der ganzen Hand palpieren.
Labor - BB( Anämie) , TSH, ft3, ft4 , Thyreoglobulin, anti TPO.
Warum Antikörper ? Hashimoto- häufigste Ursache der Hypothyreose.
Als nächstes? Ich habe Feinnadelbiopsie gesagt.
Was beurteilen wir? Die Größe, ob es Knoten gibt.
Wie macht man eine Feinnadelbiopsie und warum ist es wichtig, die Einstichstelle zu
desinfizieren? Infektion Therapie ?
L- Thyroxin und Diät. Wann?
Wenn TSH >10 Warum könnte er eine Depression haben? Ich hab gesagt : wegen
des Sohnes , Stress auf Arbeit und dann sie haben gesagt :"und Was noch? Sie haben
das in den Notizen." Ich habe in die Notizen geguckt und habe gesagt ich weiß nicht
warum) wegen der zweiten Ehe . Und dann haben sie für 2 Minuten gelacht und ich
habe gesagt, vielleicht hat er eine schwere Scheidung gehabt. Aber die Ursache kann
auch der Tod der Mutter sein.

76
21- Angina tonsillaritis
A- 26.01.2019

Patientenname: Rudolph Pohl


Alter: 57 Jahre alt

Der Patient sei allergisch gegen Amoxicillin (Exanthem) und er habe Laktoseintoleranz
(Meteorismus und Diarrhö).

Der Patient sei Nichtraucher, trinke 1-2 Mal in der Woche eine Flasche Bier und
konsumiere keine Drogen.

Der Patient ist verheiratet, hat 3 Kinder und wohnt mit seiner Familie zusammen. Eine
Tochter leidet an Down-Syndrom.
Er ist Florist von Beruf, hat ein eigenes Geschäft, wo er unter viel Stress leidet. Er
arbeitet mit seiner Frau zusammen.

Der Vater des Patienten habe als Bergmann gearbeitet und leide an Silikose. Seine
Mutter sei vor 3-4 Jahren wegen Ileus infolge postoperativer Verwachsungen operiert
worden. Er habe eine gesunde Schwester.

Der Patient hat sich heute bei uns wegen seit 4- 5 Tagen bestehender Odynophagie
sowie Fieber von 39.5 Grad Celsius vorgestellt.
Außerdem klagte er über verstopfte Nase (nasale Obstruktion), Ausfluss von
gelblichem Nasensekret und produktiven Husten mit gelblichem Sputum. Der Husten
würde besonders in der Nacht auftreten. Die Beschwerden hätten langsam begonnen
und sie seien im Laufe der Zeit schlimmer geworden.
Als Begleitsymptome gab er leichte Cephalgie, Gliederschmerzen, Abgeschlagenheit,
Fatigue, Heiserkeit, Inappetenz und seit 2 Tagen Epistaxis an.
Die vegetative Anamnese war unauffällig bis auf eine Schlafstörung wegen des
Hustens und Meteorismus.

An Vorerkrankungen leide er seit 1 Jahr an aktinischer Keratose am Kopf. Deswegen


sei er beim Hautarzt in Behandlung. Außerdem leide er seit 5 Jahren an Arthritis urica
(Gicht) und seit 14 Jahren an chronischer Lumbalgie, die vom Orthopäden behandelt
wird.
Er wurde vor 5 Jahren wegen Urolithiasis mit Kolik (von Arthritis urica verursacht)
stationär aufgenommen. (Konservativ behandelt. Die Konkremente wären ohne
Behandlung verschwunden).
Der Patient habe vor 15 Jahren eine tiefe Schnittwunde an der rechten Hand
(Thenarbereich) infolge eines Arbeitsunfalls erlitten, die konservativ behandelt wurde
(nur genäht). Zusätzlich habe er vor… Jahren eine Operation wegen
Karpaltunnelsyndrom rechts gehabt.
Der Patient habe vor 8 Jahren an Burn-out Syndrom gelitten, die für 10 Monate mit
psychiatrischer Therapie behandelt wurde.

Die Medikamentenanamnese ergab die Einnahme von Ibuprofen 600 mg (wegen


Lumbalgie) und Lefax- Kautabletten (gegen Meteorismus) bei Bedarf.
Als regelmäßige Medikation nehme der Patient Allopurinol 300 mg 1-0-0 (wegen
Arthritis urica) und er benutze ein unbekanntes Gel 1 Mal täglich (wegen der
Keratose).

77
Die anamnestischen Angaben deuten am ehesten auf akute Angina tonsillaris hin.

Als Differenzialdiagnose kommen Pharyngitis, grippaler Infekt, infektiöse


Mononukleose und Pneumonie in Betracht.

Als erste Maßnahme würde ich den Patienten körperlich untersuchen.

Zur weiteren Abklärung empfehle ich die folgenden diagnostischen Maßnahmen:


Blutbild
Entzündungsparameter: CRP, BSG
Rachenabstich (Streptokokken- Schnelltest, Sputumkultur)
Bestimmung des Antistreptolysin- Titers
Ggf. Röntgen Thorax

Fragen:
Alle kleinen Details über die Anamnese und z.B: Sie haben gesagt, dass der Patient
verstopfte Nase/nasale Obstruktion, Ausfluss von gelblichem Nasensekret und
produktiven Husten mit gelblichem Sputum hat. Wie hat er das umgangssprachlich
gesagt?
Meine Nase ist zu, ich habe fließende Nase mit gelblichem Schleim und Husten, dann
habe ich gefragt wie ist der Husten? Ist der Husten trocken? Nein, mit Auswurf, welche
Farbe? Total gelb.
Laktoseintoleranz? Milchzuckerunverträglichkeit
Exanthem: Hautausschlag usw.
Verdachtsdiagnose?
Akute Angina Tonsillaris
Wie gehen Sie vor?
-Körperliche Untersuchung: Zervikale Lymphadenopathien, Rötung und Schwellung
der Tonsillen, ggf. gelb- weißliche Beläge oder Stippchen auf den Tonsillen (Exsudat).
-Laboruntersuchung: o.g.
Wenn die Tonsillitis durch Bakterien verursacht ist, was erwarten Sie von den
Laborergebnissen?
Leukozytose, CRP↑und BSG↑
Differentialdiagnose?
o.g.
Was erwarten Sie bei der Auskultation bei einer Pneumonie?
Feinblasige Rasselgeräusche
Und beim Röntgen-Thorax?
Infiltrat/ Bronchopneumogramm
Wenn ein Patient mit den gleichen Beschwerden kommt und mit Schmerzen im linken
Oberbauch, woran würden Sie denken?
Infektiöse Mononukleose
Warum?
Wegen Splenomegalie
Komplikation der Splenomegalie?
Milzruptur
Wie kann man infektiöse Mononukleose diagnostizieren?
Blutbild, Mononukleose Schnelltest, Serologie (Antikörper) und Abdomensonografie
Welche Serologie? Ich habe nur einen Antikörper gesagt, dann sagte der OA: Ok, ok
es ist genug, wie machen keine KP
Antikörper gegen Viruskapsidantigen
Antikörper gegen Epstein- Barr- Virus- Nuclear- Antigen (EBNA)
Antikörper gegen Early Antigen (EA)= Anti- EA (IgG)

78
Warum denken Sie, dass der Patient an Burn-out Syndrom gelitten hat?
Weil er viel Stress bei der Arbeit hat (dann habe ich ein bissen über das Syndrom
gesprochen) und sie waren mit meiner Antwort zufrieden.
Welche Laboruntersuchung brauchen wir, um Gicht zu bestätigen? Er hat mir
geholfen: Wenn Gicht Arthritis U-RI-CA ist?
Harnsäure
Welche Therapie empfehlen Sie für diesen Patienten mit Akuter Angina Tonsillaris)?
Im Falle der Bestätigung der Primärdiagnose empfehle ich eine konservative Therapie:
Symptomatische Therapie:
Reichlich Flüssigkeitszufuhr
Gabe von Analgetika (z.B Paracetamol oder Ibuprofen)
Körperliche Schonung
Ggf. Nasenspray oder Nasentropfen
Ggf. Glucocorticoide (z.B Prednisolon systemisch oder Inhalativ bei Obstruktion der
oberen Luftwege durch die entzündeten Tonsillen)
Und bei Verdacht auf bakterielle Genese?
Antibiotikatherapie
Welches Antibiotikum?
Makrolide z. B Azithromycin oder Erythromycin, weil der Patient allergisch gegen
Amoxicillin ist
Warum geben wir kein Amoxicillin bei V.a. infektiöse Mononukleose?
Amoxicillin ist kontraindiziert wegen generalisierendem Exanthem

B-

Nachname : Jäger Vorname: Carmen Alter: 18 J

Allergie und Unverträglichkeit:


Pollinose : Rhinorrhö und Augentränen
Sonnenunverträglichkeit : Bläschen

Sie rauche gelegentlich , trinke Alkohol bei Feiern , Drogenabusus wurde verneint .
Familienanamnese:
Vater: Schilddrüsenkarzinom in 2014, woran er verstorben sei .
Mutter: 50 JA , Diabetikerin seit 30 Jahren, Typ 1
Keine Geschwister

Sozialanamnese:
In einer Beziehung mit einem Partner , lebe alleine , Ausbildung als Technische
Zeichnerin

Aktuelle Anamnese :
Ich stelle Ihnen Frau Jäger, 18 J vor .
Sie stellte sich wegen seit 1 – 2 Wochen bestehender Halsschmerzen, Kopfschmerzen
und Bauchschmerzen vor . Sie sagte, dass die Schmerzen im Lauf der Zeit schlimmer
geworden seien .
Die Halsschmerzen wurden auf der Schmerzskala mit 7/10 bewertet . Die
Kopfschmerzen und Bauchschmerzen wurden auf der Schmerzskala mit 4/10
bewertet. Außerdem berichtete sie über Odynophagie, die sich beim Essen
verschlechtert . Die Schluckbeschwerden seien bei fester Nahrung und Flüssigkeit

79
aufgetreten . Seit 3 Tagen habe sie Fieber gehabt . Sie berichtete über
Abgeschlagenhait und schmerzhafte Knoten im Halsbereich, die verschiebbar und
weich seien . Sie habe dagegen Paracetamol 500 mg eingenommen, aber laut der
Patientin hat ihr das nicht geholfen . Zusätzlich teilte sie mit, dass die Halsschmerzen
stechend, die Kopfschmerzen beidseitig und die Bauchschmerzen dumpf und diffus
seien .
Die vegetative Anamnese sei bis auf Fieber von 39 Grad Celsius am Anfang und
Inappetenz wegen der Schmerzen ( Normalerweise habe sie einen guten Appetit )
unauffällig .

Vorerkrankungen :
Kopschmerzen.
Neurodermitis, seit 2 Jahren ist sie Vegetarierin, deswegen hat sich die Symptomatik
verbessert .
Achilles- Tendovaginitis vor 3 Wochen, sie benutzt eine Bandage, schon verbessert.
Pneumonie mit 1 Lj.
Nasenbeinfraktur vor 3 Jahren während Volleyballspiel, ihr Ellenbogen ist gegen ihre
Nase geprallt, konservativ behandelt.
Vor 2 Jahren wurde sie stationär für eine Nacht in der Intensivstation aufgenommen,
weil sie viel getrunken habe .(Alkoholintoxikation)

Die medikamentöse Anamnese:


Paracetamol 500 mg bei Bedarf
Cortison Salbe gegen Neurodermitis, früher hat sie sie regelmäßig verwendet, zurzeit
verwendet sie die Salbe ab und zu (weil sie schon seit 2 Jahren Vegetarierin ist )
Kontrazeptiva seit 3 Jahren
Johanniskrautkapseln seit 4 Jahren (Antidepressivum ) / Seit Ihr Vater gestorben ist,
ist sie belastet.

Ich gehe von einem Verdacht auf Angina Tonsillaris aus .

Zur weiteren Abklärung sollten die folgenden Maßnahmen durchgeführt werden :


Körperliche Untersuchung
Laboruntersuchung
Sonografie und Duplexsonografie vom Hals

Als D.D kommen Zenkerdivertikel, Hyperthyreose und Infektiöse Mononukleose in


Betracht .

Die Fragen beim dritten Teil :


Der Prüfer hat mich nach Einzelheiten des Aufnahmegespräches gefragt .
Was ist die Verdachtsdiagnose?
Wie läuft die körperliche Untersuchung ?
Was ist Differentialdiagnose ?
Infektiöse Mononukleose : Definition , Übertragung , Symptome bei der Patientin
sprechen dafür , Laboruntersuchungen bei EBV , warum heißt die Erkrankung
infektiöse Mononeukleose , Komplikationen , Abdomenuntersuchungen bei Infektiöser
Mononeukleose, Therapie und wie lange sollte der Patient stationär aufgenommen
werden ?

80
C-3/19

Am Ende des Patientengesprächs war meine Verdachtsdiagnose Lungenentzündung


(Pneumonie). Das hat den Patienten überrascht. Er sagte, ich habe aber nur
Halsschmerzen und Halsschwellungen. Dann habe ich es bemerkt, dass es
wahrscheinlich um eine Mandelentzündung (Tonsillitis/Angina Tonsillaris) geht. Ich
habe gesagt, dass ich ihn jetzt untersuchen möchte und je nach den Befunden werden
wir die Diagnose ausschließen oder bestätigen.

Der Patient fragte: „Was machen Sie noch“? Ich möchte Blut abnehmen, Röntgen vom
Brustkorb anfordern und Bauchultraschall durchführen.

Muss ich im Krankenhaus bleiben? Das kann ich Ihnen jetzt nicht sagen. Vielleicht
können Sie nach den Untersuchungen nach Hause gehen, und es reicht körperliche
Schonung und Flüssigkeitszufuhr. Dazu würde ich eine
Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung ausstellen.

Dann waren die 20 Minuten um.

Bei dem Arzt-Arzt Gespräch (Man sollte so viel wie möglich sprechen und lateinische
Fachwörter benutzen): - Kurze Vorstellung von dem Patienten. - Welche Beschwerden
hat der Patient? Wie hat er diese Beschwerden geäußert? - Welche Vorerkrankungen
hat er? - Was könnte die Ursache von Burn-Out Syndrom sein? Ursache von
chronischer Lumbalgie? Hier wurde ein psychosomatischer Ansatz erwartet. Er hat
Belastung bei der Arbeit, ein Kind mit Down-Syndrom. - Was ist die neue
verschriebene Therapie von chronischen Schmerzen in Deutschland? Cannabinoide -
Was ist wichtig im Blut zu überprüfen? Leukozytose, CRP, BSG, - Welche Tests
fordern Sie an? Streptolysin, EBV-Antikörper - Welche apparative Diagnostik?
Sonografie-Hals, Röntgen-Thorax, Sonografie-Abdomen - VD? Tonsillitis - DD?
Sinusitis, infektiose Mononukleose, Pneumonie - Wie unterscheiden wir durch Viren
bedingt von durch Bakterien bedingt Infektionen? - Welche apparativdiagnostische
Maßnahme durchführen wir, um Sinusitis auszuschließen? - Was ist die Therapie? -
Welche Antibiotika sind geeignet für diesen Patienten? Keine Amoxicillin wegen der
Allergie und auch des Verdachts auf EBV-Infektion.

D-
AktuelleBeschwerden:Asthenie,Fatigue,odynophagie,Kopfschmerzen(drückend),Nac
htschweiß,nächtlicher Husten (produktiv)und Rhinorrhö seit 5 Tagen sowie Fieber und
Epistaxis(1 mal) vor 2 Stunden
Fragen von dritten Teil:
VD?Pneumonie
DD? Sinusitis,Angina tonsilaris
Was sind dafür bzw. dagegen (VD und DD)
Welche KU würden Sie durchführen?
Was erwarten Sie von dieser?(von jeder dieser KU😬)
Welche apparative U?
was erwarten Sie in BB?
wieso differenziales BB?

81
Wie unterscheiden sich die viralen Infektionen von bakterielle?
Was sind CRP und BSG?
Bei v.a Sinusitis welche andere U können wir anstatt Röntgen und CT durchführen?
Was ist Solar Lentigo?
Was ist Burn Out Sx?
Was ist Podagra?welche Tx?was hat das mit Urolithiasis zu tun?
Auch viele andere Fragen,die ich momentan vergessen habe. Auch viele detaillierte
Fragen in Bezug auf die Anamnese (was hat Patient bei Frühstück getrunken?? )

E- 1/8/19

Name: Katharina Jäger


Alter: 18 Jahre
Größe: x
Gewicht: 67kg

Allergien und Unverträglichkeiten:


-Pollenallergie (Rhinokonjuktivitis)
-Sonnenunverträglichkeit (Exanthem) - die Patientin hat gesagt, dass sie
Blasen auf der Haut bekommt.

Genussmittel und Drogen:


-Nikotin: gelegentlich ( am Wochenende bei Partys)
-Alkohol: gelegentlich (am Wochenende bei Partys)
-Drogenkonsum: verneint

Sozialanamnese:
Mache Ausbildung zur technischen Zeichnerin, sei ledig, habe einen Freund,
wohne mit ihrer Mutter in einer Wohnung.

Familienanamnese:
Der Vater sei an Schilddrüsenkarzinom mit 43 Jahren gestorben.
Die Mutter leide an Diabetes mellitus und sei wegen Retinaablösung operiert
worden ( die P. hat gesagt meine Mutter wurde gelasert)

Medikamente:
- Kortison-Salbe - wegen Neurodermatitis
- Johannis-Tabletten- Sie leide unter Depression wegen des Verlusts ihres
Vaters
- Paracetamol bei Bedarf - wegen Kopfschmerzen

Sehr geehrte Kollegen,


Wir berichten über Frau Jäger, die sich wegen seit ca. bestehender, dumpfer
Halsschmerzen bei uns vorstellte. Die Schmerzen seien langsam aufgetreten,
ohne Ausstrahlung und lägen auf der Schmerzskala bei 5. Zusätzlich klagte
die Patientin über Abgeschlagenheit, Kopfschmerzen, Bauchschmerzen
sowie Muskelnschmerzen. Des Weiteren sei der Patientin eine
Lymphadenopatie aufgefallen.

82
Die vegetative Anamnese sei unauffällig, bis auf Fieber von 38 C, Inappetenz
und Gewichtverlust von 1 kg.

An Vorerkrankungen seien bekannt:


- Neurodermatitis seit dem Kindesalter ( jetzt hat sie Hautveränderungen am
Ellenbogen )
- Spannungskopfschmerzen - seit 5 Jahren, während der Menstruation
- Alkoholintoxikation (Saufenkoma) vor 2 Jahren, sei auf der Intensivstation
aufgenommen
- Septum nasi - Fraktur - sei konservativ durch Gips behandelt worden
- Tendovaginitis der Achillessehne - sie habe die beim Joggen bekommen

Die Patientin sei nie operiert worden.

Die anamnestischen Angaben deuten am ehesten auf Infektiose


Mononukleose hin.

Differenzialdiagnostisch kommen grippaler Infekt, Angina tonsilaris, Morbus


Hodjkin und Schilddrüsenkarzinom in Betracht.

Wir empfehlen körperliche Untersuchung, Labor (großes Blutbild,


Entzündungsparameter, Antikörper gegen Ebstein- Virus), Sonografie des
Abdomens und der Schilddrüse.

Bei Bestätigung der primären Diagnose kommt eine Behandlung durch


Flüssigkeitzufuhr und NSAR in Betracht.

Fragen im dritten Teil.


- alles über die Anamnese
-VD, DD?
- was spricht für infektiose Mononukleose, was dagegen?
- was spricht für Morbus Hodjkin?
-körperliche Üntersuchung? Wie tastet man die Lymphknoten ab? Wie tastet
man den Abdomen ab? Kann man die Milz abtasten?
- Was sieht man im großen Blutbild?
- Was verursacht infektiose Mononukleose?
- Welche Antikörper können überprüft werden?

83
22- Kniegelenkstrauma: hintere Kreuzbandruptur
A-
Frau Sonja Roth ist eine 38-jährige Patientin, die sich wegen Schmerzen im rechten
Knie vorgestellt hat. Vor 45 Minuten ( vor drei und viertel Stunden) habe sie einen
Autounfall gehabt. Sie war Beifahrer. Ihr Freund hat gefahren, als ein E-Bike von ihnen
gestürtzt sei. Deshalb musste ihr Freund stark und plötzlich bremsen und dann sei sie
ihr rechtes Knie gestoßen. Die Patientin habe auch Ödem , Hämatom des rechten
Knie sowie Abschürfungen am rechten Knie bemerkt. Ihre Freund sei der Patientin
ins Krankenhaus gefahren.(Er war nicht verletz). Ferner gibt die Patient an, dass sie
ihr rechte Bein nicht bewegen kann . Darüber hinaus habe sie Krepitation (knackende
/knisternde Geräusche) gehört. Frage nach Bewusstlosigkeit wurde verneint.

Vegetative Anamnese sei unauffällig bis auf Obstipation (Verstopfung), die sie schon
lange habe . Aber zurzeit passt sie auf Nährung , und es ist besser.

Frage nach chronische Vorerkrankungen wurde verneint.


In Bezug auf die vorherige Unfälle und Operationen habe die Patientin Folgendes
erwhänt:
Vor... Jahren habe sie geritten , als sie durch einen Sturz auf ihr linken Schulter
aufgefallen sei und hat sich damals Clavikulafraktur (Schlüsselbeinbruch ) zugezogen
. Seitdem habe sie oft Schmerzen in die linken Schlulter, dagegen nehme sie jeden
zweiten Tag Ibuprofen 800 mg . Gelegentlich nehme sie auch Pantaprozol 20 mg.
Vor ... Jahren wurde ein kleiner Teil des Knochens operativ vom Sprunggelenk
entfernt, weil sie Schmerzen hatte. ? ein kleiner Teil des Knochens wie eine Spitze im
Gelenk?

Allergien: Sie ist seit der Kindheit auf Hausstaub allergisch . Vor ... Jahren wurde sie
mit der Hyposensibilisierung behandelt. Jetz nehme sie manchmal Xysal . Zudem
habe sie Eierunverträglichkeit.

Noxen : Vor 4 Jahren habe sie mit dem Rauchen aufgehört. Früher habe sie 10 Jahre
lang geraucht ½ Schachtel pro tag. Alkohol trinke sie gelegentlich.

Famillienanamnese: Ihr Vater sei auf rechten Ohr taub seit seinem Kindheit wegen
Mumps (Ziegenpeter). Ihre Mutter ist 66 Jahre alt , und vor 14 Jahren habe sie
Kolonkarzinom (Dickdarmkrebs) und Hemikolektomie wurde bei ihr durchgeführt (nur
einen Teil des Dickdarms wurde entfernt).

Sozialanamnese: Sie arbeitet beim Stadtwerker München als Stromtariferin( ich habe
gefragt was ist das – stromtariferin beratet Kunden um Strom zu sparen). Sie ist nicht
verheiratet aber sie plant in 6 Monaten zu verheiraten. Sie lebt mit ihrem Freund und
Tochter , die 4 Jahre alt ist . Ihre Tochter sei vor 6 Monaten im Krankenhaus wegen
eines Verdachts eine Epiglottitis auf (Kehldeckelentzündung) oder Laryngitis
(Kehlkopfentzündung) gewesen. Ich bin nicht sicher ,was die Patient gesagt hat.

Fragen der Patientin


1. Was wurden Sie mir machen? – Ich würde körperliche Untersuchung machen
, besonders werde ich Motilität, Sensibilität und Motorik des rechten Beins überprüfen.
2. Was ist Motilität?- Beweglichkeit
3. Was meinen Sie, was mir passiert ist? Ich habe einen Verdacht auf
Kreuzbandruptur

84
4. Was ist Kreuzbandruptur? Das ist Kreuzbandriss . Um Diagnose zu bestätigen
sollten wir Röntgen ggf. MRT des rechten Knie machen. Dann werde ich mit einem
Orthopäde über Therapie sprechen. Wahrscheinlich wird bei Ihr eine Ostheosyntesis
durchgeführt.
5. Was ist Osteosynthese ? Wenn wir zwei Teile der Knochens mithilfe des
Schraubens zusammenbringen.
6. Werden sie mir Blut abnehmen? Ein kleines Blutbild und Gerinnungswerte zu
bestimmen
7. Könnten Sie mir ein Schmerzmittel geben? Ich kann nicht merh Schmerzen
aushalten. Natürlich bekommen Sie sofort ein.

Dritten Teil
Zuerst habe ich alles über die Patientin erzhält. Und dann habe ich gesagt :
Krepitation deuten auf eine Patellafraktur(Kniescheibebruch) hin . Wir müssen
Röntgen des rechten Knie machen um Fraktur festzustellen und dann auch MRT.
Frage des Oberarztes
1. Ist MRT notwendig um Fraktur zu bestätigen? Das ist ein teueres Vehfahren?-
Es ist nicht nötig , aber um Weichteilverletzungen auszuschlißen sollten wir auch MRT
durchführen.Um Knochen anzuschauen ist Röntgen genug.
2. Was wurden sie in Labor verordnet?- Kleines Blutbilt BSG Gerinnungswerte ,
INR
3. Welche Therapie würden Sie empfehlen?- Darüber würde ich gern mit einem
Orthopäde gesprochen, aber eine Osteosynthese kommt in Frage .
4. Welche Therapie würden Sie der Patientin nach der Operation empfehlen ? -
Antikoagulanzth wegen der Imobilisation und danach Physiotherapie und
Krankengymnastik.
5. Was würden Sie der Patientin sagen , was für Prognosa solche Fraktur hat? -
Prognosa ist sehr gut. Patient muss sich bemuhen um viel zu üben.
6. Was ist Kehldeckelentzündung?- Epigltottitis
7. Ist das gefährlich ? -Sehr gefährlich . Kind muss ins Krankenhaus bleiben.
8. Wie werden Sie das behandeln?- Inhalation des Kortisons
9. Und wenn es nicht erfolg ist ? -Dann müssen wir Intubation duchführen
10. Und wenn Intubation nicht erfolgt ist ? -Tracheostoma

B-
Patientenname : Herrn Thomas Roth
Alter: 38 J.

Allergien / Unverträglichkeiten
Husten und Pollen Allergie - Allergische Rhinokonjunktivitis
Eier und Eierprodukt Unverträglichkeit(Intoleranz) - gelegentlich Abdominalschmerzen
(nicht so schlimm - keine Diarrhoe, Erbrechen, Meteorismus)

Genussmittel / Drogen (py oder Glas pro Tag etc. eintragen)


Nichtraucher seit 4 Jahren, vorher 5 py (1/2 Schachtel für 10 Jahre)
Alkoholkonsum - gelegentlich, 1 Glas Rotwein am Wochenende

Sozialanamnese:
Stromtarife Rechner bei Stadtwerke München. (im 3. Teil wurde ich gefragt,kennen
Sie was bedeutet das?)
Er habe eine Partnerin(in einer festen Beziehung) und plane in 6 Monaten zu
heiraten.(gefragt auch am Ende.)

85
1 Tochter, 4 J.a., die an Laryngitis mit 1. L.j. gelitten habe (Kehlkopfentzündung mit
Husten und Dyspnoe, behandelt im Krankenhaus) - hier wurde ich gefragt - Wie wurde
sie im Krankenhaus behandelt? Ant. - Sauerstoffgabe und Kortison Inhalation, kein
Antibiotikum (wichtig)

Familienanamnese:
Vater -Parotitis im rechten Ohr im Kindesalter - Hypakusis (Prüfer hat gesagt, dass er
nur im rechten Ohr taub wurde - linkes Ohr war nicht beteiligt.) gefragt am Ende.
Mutter - Kolonresektion wegen Kolonkarzinom mit 42. L.j. (Komplikationslos operiert
worden ohne Chemo und Radiotherapie) (gefragt am Ende - hat seine Mutter Radio
und Chemotherapie bekommen?)

Der 38 jährige Patient stellte sich in unserer Notaufnahme wegen vor 45 minuten
aufgetretener stechender Schmerzen und Bewegungseinschränkungen im rechten
Kniegelenk sowie Hämatom bei Z.n. Autounfall bei uns vor. Er beschreibt, dass seine
Partnerin mit dem Auto fuhr und er sei ein Beifahrer. Ferner berichtet er, dass eine alte
Frau ihren Weg mit dem E-Bike sehr schnell gekreuzt habe. Deswegen musste seine
Partnerin plötzlich und sehr stark bremsen. Außerdem sei er ausgerutscht(trotz
Sitzgurt) und er sei auf das Armarurenbrett aufgeprallt und habe sich verletzt. Die
Schmerzintensität wurde mit 8 von 10 auf einer Schmerskala bewertet, ohne
Schmerzausstrahlung. Beigleitende Symptome wie Schwellung und Überwärmung
seien aufgefallen. Vegetative Anamnese sei unauffällig bis auf eine
Durchschlafstörung.

V.E.
Er leide an folgenden Vorerkrankungen/gelitten habe -
1. chronische linke Schulterschmerzen (nicht schlimm) wegen eines Sturzes auf die
linke Seite vor 10 Jahren(keine Luxation und Fraktur, deswegen wurde das
konservativ behandelt),
2. Hand und Fuß Ekzem wegen des Winters (wenn jemand die Fachbegriffe für das
kennt, dann bitte schreiben Sie im Kommentarbereich - nur diese Frage habe ich nicht
beantwortet, aber er lächelte und sagte, dass bitte kucken Sie mal zu Hause nach.)
3. Angina Tonsillaris vor 3 1/2 Wochen
4. Haustaubmilben Allergie(Allergische Rhinitis und chronischer Husten) vor 3 J.,
wurde mit Hyposensibilisierung behandelt (am Ende wurde ich gefragt, Was ist
Hyposensibilisierung und wie machen wir das? - zum Glück wusste ich das, weil mein
Freund das bekommen ;-) hatte)
V.O.
1. Er habe sich vor 5 J. einer arthroskopischen Operation wegen Sprunggelenks
Fraktur beim Fußballspielen unterzogen.

V.M.
1. Ibuprofen 800 mg alle 2 Tage gegen Schulterscherzen ohne Magenschutz
2. Linola Öl - Fettsalbe mit Kortison gegen Ekzem

Ich gehe von einem Verdacht auf Patella (Kniescheibe) Fraktur und
Quadrizepsehnenruptur mit oder ohne Kreuzbandruptur aus.

86
Fragen vom Prüfer :

1. Alles sehr ausführlich über Anamnese.


2. Unfallmechanismus Schritt für Schritt ausführlich
3. Was ist die Verdachtsdiagnose?
4. Differential Diagnose
5. Wann kann man Kreuzbandruptur haben? Welcher Sport, Mechanismus und
welche Kniebewegung - Flexion, Extension oder Rotation. und wo ist der
Auftreffpunkt?
6. Körperliche Untersuchung -knapp aber Kniegelenk ausführlich
7. Diagnostik - ausführlich und dann fragte er - Welche für Bandruptur und T1
oder T2 und warum?
8. Therapie - nur Patellafraktur Therapie habe ich erklärt und die Zeit ist vorbei.

C- 30.01

Mein Fall „Patellafraktur“ wurde schon hier beschrieben. Ich habe zwar als
Verdachtsdiagnose auch Prellung li Hüfte und li Oberschenkel eingetragen.
Der 38-jähriger Patient, Herr Roth, Thomas, stellte sich aufgrund starker, aktuell
dumpfer Schmerzen im Kniegelenk, in der Hüfte und in dem Oberschenkel vor, die er
sich vor 3/4 Stunde beim Verkehrsunfall zugezogen hätte und deren Intensität mit 8
(Am Anfang) bis 4-5 ( während des Gesprächs) von 10 auf einer Skala bewertet hätte.
Er sei im Auto zusammen mit seiner Lebensgefährte als Beifahrer gewesen. Dadurch,
dass seine Lebensgefährte wegen einer Fahrradfahrerin plötzlich gebremst hätte, um
einen Auffahrunfall vorbeugen zu können, hätte er gegen Armaturenbrett mit dem
rechten Knie geprallt. Zudem gibt der Patient an, eine ausgeprägte schmerzbedingte
Bewegungseinschränkung (Streckung/ Beugung), das Gefühl eine Flüssigkeit im Knie,
eine oberflächige Schürfwunde, eine Kerbe und ein knirschendes Geräusch im
Kniegelenk gehabt zu haben. Außerdem klagte er darüber, dass er sein Bein kaum
belasten könne.
In der vegetativen Anamnese bis auf Insomnie (in Form von Durchschlafstörungen)
ergaben sich keine Auffälligkeiten. Frage nach Drogenkonsum wurde verneint. Hr.
Roth trinke gelegentlich Alkohol (1 Gl Wein) und habe vor 4 Jahren mit Rauchen
aufgehört (davor habe er 10 Jahren ½ Schachtel pro Tag geraucht). Als
Dauermedikation gab der Pat Einnahme von IBU 800 3xtäglich wegen
Schulterschmerzen an. Er reagiere allergisch mit Heuschnupfen auf Nüsse und Pollen.
An Vorekrankungen seinen in seiner Kindheit allergische Bronchitis, Atopische
Dermatitis und chronische Arthralgie im Bereich des rechten Schulter bekannt. Der Pat
sei aufgrund einer Clavikulafraktur vor 5 Wochen und aufgrund einer
Sprunggelenkverletzung (hier habe ich nicht genau verstanden worum es ging, habe
nachgefragt und die Prüferin hat erklärt) vor 8 Wochen operiert worden.
Familienanamnestisch erwähne Herr Roth, dass sein Vater schwerhörig sei und seine
Mutter wegen eines Colon-Ca operativ behandelt wurde.
Soziale Anamnese: Der Pat habe aktuell eine Partnerschaft und eine 4-jahrige
Tochter. Er sei in der Stadtwerke als Abteilungsleiter angestellt.
VD: Prellung linke Hüfte und linker Oberschenkel. PatellaFraktur.
Proc: KU, BE, Rö-Aufnahme und mit höhe Wahrscheinlichkeit CT bzw MRT des re
Bein mit V. a Pattela-Frau.
Die Fragen waren nach Anamnese-Details (wie, was passiert ist, wer hat was
gesagt/gemacht) und warum ich an der Fraktur gedacht habe (Erguss/tanzende
Patella).
Während der Anamneseerhebung musste ich Arthroskopie/Osteosynthese aufklären.

87
23- Oberessprunggelenksdistorsion

A- 31.10.2018
Patientin: Nadine Schmitt, 47, geb. 15.10.1971, 162 cm, 57 kg
Frau Schmitt ist eine 47 jährige Patientin, die sich bei uns wegen seit gestern
nachmittag bestehender Schwellung und Schmerzen im Bereich des linken Fußes
vorgestellt hat. Des weiteren berichtete sie, dass sie gestern wegen eines losen Steins
mit dem linken Fuß umgeknickt sei . Die Schmerzen wurden mit 9-10 auf einer
Schmerzskala bewertet. Die Schmerzen hätten mit der Zeit an Intensität
zugenommen. Darüber hinaus seien der Patientin folgende Begleitsymptome
aufgefallen: Bewegungseinschränkung, Hypoästhesie (Unempfindlichkeit), lila- blau
Verfärbung.
Die vegetative Anamnese sei unauffällig bis auf Diarrhö (sie nehme
daher Imodium Tab. b.B), Meteorismus und Insomnia.

Vorerkrankungen:
An Vorerkrankungen leide sie an folgenden Erkrankungen:
-Z.n


Gichtanfall vor 4 Wochen (der Hausarzt habe Allopurinol 300 mg(1-0-0) verschrieben.
Seit 3 Wochen nehme sie Allopurinol regelmäßig ein)
-Z.n Chronische Wirbelsäulen-
Erkrankung (vor 5 Jahren habe sie Lumbalen Discusprolaps gehabt, seitdem habe sie
immer noch Schmerzen beim Gehen und nehme Ibuprofen 800 mg b.B ein)
-Z.n.
Motorradunfall vor 7 Jahren, sie sei am Knie operiert worden und für 1 Woche im
Krankenhaus gewesen.
-Z.n. Stimmbandknötchen seit 15 Jahren. Sie leide an
Heiserkeit und daher bekomme sie eine logopädische Behandlung und eine
Lutschtablette ( den Namen habe ich vergessen)

Allergie:
Sie sei allergisch gegen Latex und Frühblüher ( diese Allergie manifestiere
sich mit Rhinorrhoe, Pruritus und Augenschwellung), Xusal 5 mg,
verschreibungspflichtig

Noxen:
Sie habe vor 5 Jahren mit dem Rauchen aufgehört, früher habe sie 10 Jahre
lang 15 Zigaretten pro Tag geraucht.
Sie trinke gelegentlich
Alkohol
Drogenkonsum wurde von der Patientin verneint.

Familienanamnese:
In der Familienanamnese fanden sich folgende


Erkrankungen:
Vater leide an arterieller Hypertonie und Katarakt (Grauer
Star)
Mutter leide an Mammakarzinom. Sie sei vor 2,5 Monaten operiert worden und
bekomme Chemotherapie.
Sie habe einen Bruder, er leide an Adipositas.

Sozialanamnese:
Sie sei Rechtsanwältin von Beruf, geschieden, wohne mit dem


neuen Partner und 3 Kindern. Sie habe 2 Töchter und 1 Sohn. Ihr Sohn leide an
Hypoakusis und trage ein Hörgerät.

Beim dritten Teil hat mich der Prüfer nach meiner


VD (Sprunggelenksdistorsion),
DD( Muskeleinriss, Luxation, Sehnenriss),
diagnostischen Maßnahmen( Körperliche Untersuchung>> Durchblutung, Sensibilität
und Motorik überprüfen! Labor, Röntgen in 2 Ebenen>>
Aufklärung,
Duplexsonografie>> Bluterguss zu diagnostizieren,
Therapieverfahren, Thrombose Prophylaxe nach der Op. gefragt.

88
B-29.03.18
Herr Matthias Schmitt ist ein 45-jähriger Patient, der sich heute bei uns wegen seit
gestern Nachmittag bestehender, starker, drückender Schmerzen im linken
Unterschenkel und im linken Fußgelenk vorstellte. Der Patient berichtete, dass er
gestern beim Wandern über einen Stein gestolpert sei und sich dabei das linke
Fußgelenk verlezt habe. Die Schmerzintensität wurde mit 9 von 10 auf eine
subjektiven Schmerzskala bewertet. Darüber hinaus seien ihm die folgenden
Begleitsymptome aufgefallen: Schwellung, bläulich-lila Verfärbung und
Bewegungseinschränkung. Er fügte hinzu, dass er wegen Schmerzen einmal
Ibuprofen (800mg) eingenommen habe, aber das war nicht hilfreich.

Die vegetative Anamnese sei unauffällig bis auf Meteorismus und Insomnie.

An Vorerkrankungen seien beim Patienten die folgenden bekannt:


• Seit 8 Jahren Lumbalgie beim Z.n. Bandscheibenvorfall in LWS Bereich nach
Motorradunfall ( konservativ behandelt)
• Vor 3 Wochen der erste Gichtanfall am rechten Großzeh ( Allopurinol 300mg,
1-0-0)
• Seit 15 Jahren Sängerknötchen ( Lutschtablette und logopädische
Behandlung)
• Seit 5 Jahren Reizdarmsyndrom ( Immodium b. B.)
• Vor 3 Jahren OP am rechten Knie wegen Schleimbeutelentzündung ( Bursitis)-
Bursektomie

Medikamentenanamnese: siehe nach oben + etwas gegen Frühblüherallergie ( an


den Name erinner ich mich nicht- Antihistaminika)

Allergien/Unverträglichkeiten: Frühblüher ( Lakrimation und Pruritus),


Latexhandschuhe ( Erythem)

Genussmittel/Noxen: Nichtraucher seit 5 Jahren, vorher habe er 15 Zigaretten 20


Jahre lang geraucht, 1 Flasche Bier 2-3 mal pro Monat, beim Studium habe er
Haschisch ausprobiert

Familienanamnese: Vater leide an aHT seit vielen Jahren und habe grauer Star (
Katarakt) rechts Mutter sei vor 2,5 Monaten wegen Mammakarzinom operiert worden,
bekomme momentan Radiotherapie ( Strahlung) Bruder leide an Adipositas

Sozialanamnese: Rechtsanwält von Beruf, viel Stress auf Arbeit, geschieden, habe 3
Kinder, Sohn leide unter Hypoakusis und trage ein Hörgerät

Verdachtsdiagnose: Sprunggelenkfraktur
Differentialdiagnose: Distorsion, Luxatio, Sehnenriss, Bänderriss
Weitere Prozedere: KU, Durchblutung, Motorik, Sensibilität, Röntgenaufnahme des
linken Sprunggelenks und des linken Unterschenkel in 2 Ebenen, evtl. MRT (
Weichteilverletzungen auszuschließen)

Fragen der Prüfer:


Wie gehen Sie weiter vor? Abhängig von Rö-Aufnahme, fall es eine Fraktur gibt
stationäre Behandlung mit OP- Osteosynthese, falls nicht Gipsverband
Was noch? Tromboseprophylaxe mit niedermolekularem Heparin
Erstmaßnahme vor den Ergebnisse von der Rö-Aufnahme? Eis, Hochlagerung,
Analgetika,
Kompression, Ruhigstellung

89
Bei KU was werden Sie machen? Zuerst die Verletzung anschauen und DMS
überprüfen; ich habe auch unsichere Fraktur Zeichen: Schwellung, Verfärbung und
Bewegungseinschränkung und sicheres Zeichen: Fehlstellung gennant
Sie haben mir über Lokalisation der Verletzung auch gefragt- Außenknöchelgelenk
Was ist die Ursache für einen Gichtanfall? Hyperurikämie und Ernährung reich mit
Fleisch
Wie ist ein Fachbegriff für Gihtanfall an Großzeh? Podagra
Was ist Katarakt und wie kann man das behandeln? Linsentrübung, nur mit OP-
Linstransplantation
Wie sagt man Frühblüherallergie anders? Heusschnupfen
Sie haben mir alles über die Anamnese ausführlich gefragt,die kleinsten Details. Man
muss alles fragen und immer nachfragen wenn etwas unklar ist. Ich musste auch fast
alle umgangssprachliche Begriffe in Fachwörter übersetzen.

90
24- Asthma bronchiale

28.05.2019
Herr Dietrich ,Mario 38 Jahr , 1,77 m ,78kg

Allergien: Kresse als kind (äußert sich mit Dyspnoe) aber der Patient hat eine
hyposensibilisierung behandlung bekomen und Nüsse (äußert sich mit Erythema und
pruritus)

Genussmittel-Nichtraucher, früher hat er ein Schachtel 10 Jahre lang geraucht. Er hat


nie Alkohol getrunken. Drogenkonsum wurde verneint.

Sozialanamnese-Kommunikations-Trainer, wohne mit seiner Freundin ,die ein


Fehlgeburt vor 2 Woche gehabt. Das war sehr stressig für den Patienten ,weil er will
Kinder bekommen. In 3 Jahren planen sie Hochtzeit .

Familieanamnese-Die Mutter leide an Nephrolithiasis (konservativ behandelt mit


flüssigkeit zufuhr )und Skotom. Der Vater leide an Alkoholabusus .(er hat
entziehungskur((dies wusste ich nicht und ich habe danach gefragt)) bekommen aber
ohne verbesserung)

Herr Dietrich ist ein 32-jähriger Patienten, der sich heute bei uns wegen gestern
nachmittag aufgetretener Thorakales Enggefühl und Husten ((mit zehe Auswurf)) ich
habe das nicht verstanden und habe ich gesagt ((können Sie bitte das in andere
Wörter erklären (er hat gesagt das der auwurf ist nicht wässerig aber hart )vorgestellt
hat. Der Pt berichtet, dass diese Beschwerden plötzlich aufgetreten seien. Des
weiteren klagt der Pt über verlängerte Expiration mit Giemen „Pfeifen „und Kratzen im
Hals. Vorgestern habe er mehrere Stunden im Auto in einem Tunnel wegen eines
großen Staus mit angeschaltener Klimaanlage verbracht. Er erwähnte ,dass er vor 2,5
Wochen an grippaler infekt gelitten habe .Er habe dagegen (Grippokaps oder kau ..ich
bin mir nicht sicher aber ich habe gefragt und er hat gesagt ,dass es eine medikament
gegen erkältung ist aber ohne rezept )
Er klagte auch über palpitation und Erstickenangst (er hat gesagt ich habe das gefühl
,dass ich unter dem wasser atme ) und reizhusten seit langem

Die vegetative Anamnese war unauffällig bis auf obstipation und stressbedingte
Insomnie wegen abortion der Partnerin.

Vorerkrankungen:
-hyperreagibilität des Bronchialsystems ,die mit hyposensibilisierung im 26 l.j.
Behandelt worden ist.
-Neurodermatitis besonder im winter , die mit empfindliche und trockene Haut, die oft
auch gerötet ist und hautrisse besonders am Knöchel äußert und hand außerseite.
-Zervikalgie wegen seiner Arbeit
-Freier Gelenkkörper im Sprunggelenk beim z.n. Handballspielunfall vor 7 Jahren ,die
ist mittels Arthroskopie behandelt worden auch Arthrolith ist ein aus Knorpel, Knochen
oder der inneren Gelenkhaut (Synovialis) bestehender, frei beweglicher Körper in
einem Gelenk.
-Jochbein-Fraktur auch beim z.n. Handballspielunfall ,die konservativ behandelt
worden ist.
-Heiserkeit

91
Die Medikamentenanamnese ergab die Einnahme von: Ibuprofen Gel und Diclofenac
Tabletten 75mg wegen zervicalgie bei Bedarf. Lefax kautappleten wegen
obstipation.cortisol-fettiges salbe gegen ekzem.

Die anamnestischen Angaben deuten am ehesten auf Asthma Anfall hin.

Als Differenzialdiagnosen kommen stabile AP, Lungen Embolie, Pneumonie in


Betracht.

Die fragen in 3. teil


Hat der patient AHT ? Nein
Wenn ja ,was kann die ursache für seine trockene hustenreiz? ACE-HEMMER
was geben wir anstatt ? Valsartan
was ist die wichtigste DD? Lungenembolie
wieso? Der patient ist für mehere stunden im Auto geblieben und das erhöht das risiko
für TVT
was noch? Angina Pectoris .wir müssen sofort EKG dürchführen.
Wie beschreiben wir asthma unfall im fachbegriff? Exazerbation
und sie haben vielmals schwere wörter gesagt und schauen ,ob ich frage danach oder
nicht .und sie haben über alle details in der anamnese gefragt .

92
25- Akute Leukämie
Frau Cornelia Jäger, 32 Jahre alt, geb. am 17.05.1986, 159 groß und 59 Kilo schwer.

Aktuelle Beschwerden:
Frau Cornelia Jäger ist eine 32-jährige Patientin, die sich wegen seit 3 Wochen
bestehender Abgeschlagenheit vorgestellt hat.
Des Weiteren gibt sie an, dass sie Blässe sowie belastungsabhängige Dyspnoe
bemerkt habe.
Darüber hinaus berichtet sie, dass die Beschwerden von Zahnfleischbluten (Gingivitis)
sowie blauen Flecken (Hämatomen) begleitet seien. Sie fügte hinzu, dass sie vor 3
Monaten an einer Pneumonie gelitten habe.

Die vegetative Anamnese war unauffällig bis auf Schlafstörungen sowie Meteorismus
und ein Gewichtsverlust von 3 kg innerhalb 3 Wochen.

An Vorerkrankungen leide sie an Neurodermitis, Tenditinis, Intoxikation sowie


Migräne.

Die Medikamentenanamnese ergab eine regelmäßige Einnahme von Kortison und


Paracetamol.

Allergien gegen Pollen und Heuschnupfen seien bei ihr bekannt.

Noxen: Sie sei Raucherin und trinke gelegentlich Alkohol.

In der Familienanamnese fanden sich ein Diabetes mellitus bei der Mutter. Ihr Vater
sei an einem Schilddrüsenkarzinom gestorben.

Die anamnestischen Angaben deuten am ehesten auf eine akute Leukämie hin.
Zur weiteren Abklärung sollten die folgenden diagnostischen Maßnahmen
durchgeführt werden: BB Abdomensonographie CT Knochenmarksbiopsie.

93