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Das japanische Volk, Kinder des Wassers

Das warme Bad, Pflege von Körper und Geist ist ein kultureller Bestandteil des japanischen Alltags.
Sei es in einem öffenichen Onsen, einer natürlichen heißen Quelle, oder zu Hause – es gehört sich,
eine Dusche zu nehmen und sich gründlich abzuspülen, bevor man ins Bad steigt. Der Onsen, desen
Temperatur bei über 40 Grad liegt, wird vor allem im Winter gern im Freien genossen. Wenn
Eisregen fällt oder es zu schneien beginnt, zögert man nach einer weiter Reise durch das Land der
Samurai nicht lange und gibt sich dem verdienten Genuss hin.

Das reinigende Wasser, Quelle der Spiritualität, ist in jedem japaischen Tempel und jedem Schrein
vorhanden. Es gehört sich, dass der Besucher sich mit dem Wasser reinigt, das von einer Quelle in ein
Steinbecken fließt, bevor er die geheiligte Stätte betritt. Bei manchen Initiationriten wird sogar
verlangt, dass die Adepten in eiskaltes Wasser steigen, so zum Beispiel bei der religiösen Bewegung
Yamabushi.

Das japanische Volk, Kinder des Wassers, macht sich schon von frühester Jugend an mit dem
flüssigen Element vertraut. Als Quelle von Sagen und Legenden ranken sich um jeden Wasserlauf
märchenhafte Geschichten, die von den Alten erzält werden, um die Fantasie der Kleinsten
anzuregen und sie vor möglichen Gefahren zu warnen.

onsen=baie termala tipic japoneza

e Pflege=grija, ingrijire betreten= a pasi in

r Bestandteil=componenta; verlangen= a se cere, a se pretinde;

Alltags=(viata de)zi de zi sich mit etw vertraut machen=a se familiariza


cu ceva
Aabspülen=A spala, a clati
ranken= a creste
Ggründlich=temeinic
märchenhaft=magic, legendar
im Freien= in are liber
Anregen=a starni
r Eisregen=grindina
e Alten=batrani
zögern=a ezita

hingeben=a se dedica

verdient=bine-meritat

reinigend=pirificator

vorhanden=prezent

sich gehören=este tipic, caracteristic

sich reinigen= a se curata

s Becken=vas

Fließen=a curge

Stätte=lacas