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Die Lippen sind bei der Artikulation der deutschen Laute viel aktiver als bei der Artikulation

der
russischen Laute.
Der Zungenkörper ist bei der Artikulation der deutschen Laute vorverlagert, die Zungenspitze
kehrt im Sprechprozeß immer wieder in die Stellung des lockeren Kontaktes mit den unteren
Schneidezähnen zurück. Dadurch wird die Vorverlagerung der Artikulation a ls das
Vornsprechen gewährleistet.
Der Unterkiefer ist bei der Artikulation der deutschen Laute viel beweglicher als bei der
Artikulation der russischen Laute und weist mehrere graduelle Unterschiede auf.
Die Stellung des Gaumensegels bei der Artikulation der deutschen Laute wird durch eine mehr
oder weniger große Öffnung zum Nasenraum gekennzeichnet (darauf ist das
Artikulationsmerkmal der Tragfähigkeit der Stimme aufgebaut).
 Der Kehlkopf befindet sich in relativ lockerer Tiefstellung im Vergleich zu dem Russischen.
Diese Stellung kann in Hinsicht auf den Kraftverbrauch als ideal bezeichnet werden.

Die Artikulationsbasis gewährleistet die Stabilität des phonetischen Systems der Sprache und
regelt die Funktion des Sprechapparats als eines Systems zur Realisierung der phonetischen Regeln.
Unter Begriff Perzeptionsbasis („perzeption" bedeutet die Fähigkeit des Menschen,
lautsprachliche Informationen aufzunehmen und sie zu verarbeiten) werden auditive Muster
zusammengefasst, die der Hörer / Sprecher beim Erlernen der Fremdsprache in seinem Gehirn
aufbaut und speichert.

Die rythmisch-intonatorische Basis. Unter dem Rythmus versteht man den periodischen
Wechsel von betonten und unbetonten Silben.
Der Rythmus der Sprache wird bestimmt durch die Art der Ausatmung, der Artikulation und der
Entladung der Muskelenergie bei der Bildung der Silbe.
Zu den differenzierenden Eigenschaften des Rythmus gehört die Silbendynamik, d.h. die Art
und Weise der Veränderung der Silbenparameter und der Charakter des Anschlusses der unbetonten
Silben an die betonte Silbe. Der Charakter der Hervorhebung der akzentuierten Silben wird durch
die Intensitätsgipfel charakterisiert. Diese Gipfel liegen in deutschen Silben höher als in russischen
Silben und sind viel konzentrierter. Der deutsche Satz hat mehr Intetsitätsgipfel als der russische.

3. DEUTSCHE VOKALE' / 1 / 4 -4-f /0,0 ,

24144f) r ra

Im Deutschen gibt es vier Gruppen der


Vokale:
0:444w etc,
g _s a441142 fr1449 ce.49.2,5?

 geschlossene lange ;
 offene kurze ;
 das reduzierte [ ; von den offenen

 Diphthonge ;
 [ a: und [ E: ] sind aber lang und offen.
eschlossene langen Vokale unterscheiden sich kurzen in
„s„ ,v4o der
akzent tetiung. Die geschlossenen langen Vokale treten in einer offenen Silbe auf (die
Silbe, die auf einen Vokal ausgeht). Die offenen kurzen Vokale treten in einer geschlossenen Silbe
auf (die Silbe, die auf einen oder mehrere Konsonanten ausgeht ).
Ein betonter Vokal ist immer lang und gespannt, wenn er in einer offenen Silbe steht, oder in