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pia dek 59.

Mathematik–Olympiade
m 2. Runde (Regionalrunde)
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Oly

9 sse
Lösungen
c 2019 Aufgabenausschuss für die Mathematik-Olympiade in Deutschland
www.mathematik-olympiaden.de. Alle Rechte vorbehalten.

590921 Lösung 10 Punkte


Teil a) Die nachfolgende Grafik zeigt die den Bedingungen der Aufgabenstellung entspre-
chenden Eintragungen:

1 2 3 4

4 8 12 16

16 32 48 64

Teil b) Die Reiskornanzahlen der Schüsseln der ersten Zeile nummerieren offenbar die Schüs-
seln durch, sodass in der letzten Schüssel der ersten Zeile genau b Reiskörner sind.
Sind in der letzten Schüssel einer Zeile n Reiskörner, so ist die Anzahl der Reiskörner in der
letzten Schüssel der darauffolgenden Zeile durch die Summe aus b Summanden, die alle die
Größe n haben, zu ermitteln – es befinden sich darin also dann b · n Reiskörner.
Somit ist die Anzahl der Reiskörner in der letzten Schüssel der letzten Zeile zu ermitteln durch
ein Produkt aus a Faktoren, die alle gleich b sind.
Es ergibt sich 729 = ba und wir suchen positive ganze Zahlen a und b, die diese Gleichung
erfüllen. Aus der Primfaktorzerlegung 729 = 36 und den Teilern von 6 ergeben sich hierfür
genau die Darstellungen
729 = 36 = 93 = 272 = 7291 ,
also die Möglichkeiten a = 1 und b = 36 = 729 (eine Reihe mit 729 Reisschüsseln), a = 2
und b = 33 = 27 (zwei Reihen mit jeweils 27 Reisschüsseln), a = 3 und b = 32 = 9 (drei
Reihen mit jeweils 9 Reisschüsseln) sowie a = 6 und b = 31 = 3 (sechs Reihen mit jeweils drei
Reisschüsseln).

590922 Lösung 10 Punkte


Teil a) Es gibt (zusammen mit der in der Aufgabenstellung angegebenen Überdeckung) genau
fünf verschiedene Lösungen, die in Abbildung L 590922 a dargestellt sind.
Um alle Möglichkeiten systematisch zu finden, führen wir eine vollständige Fallunterscheidung
wie in Abbildung L 590922 a dargestellt durch. Wir platzieren dazu nacheinander L-Steine auf
der Figur, bis diese ausgefüllt ist oder wir erkennen, dass dies nicht möglich ist, weil ein Feld
entstanden ist, das nicht mehr mit einem L-Stein überdeckt werden kann. Ein solches Feld ist
in Abbildung L 590922 a mit W (wie Widerspruch) markiert. Das genaue Vorgehen ist weiter
unten erläutert.

1
1
ւ ց
3!
3! 3!
2! 2!
2!
4 1 2 1
ւ ց ւ ց
7! 7! 7! 6! 6!
6! 6! 7! W 6! 6! 7! 7! 6! 5! 5!
6! 5! 5! 5! 5! 6! 3! 3! 4! 4! 5!
5! 5! 3 3! 4!
4 4 2 2
↓ ւ ↓ ց ց
5! 7! 7! 5! 5! 6!
5! 5! 7! 6! 6! 4! 5! 4! 4! 5! 6! 6!
4! 4! 6! 4 4! 5! 5 4! W
4! 3 3 3
(∗)
ւ ւ ց

L 590922 a
Wir starten in der ersten Reihe mit der leeren Figur. Das mit 1 markierte Feld kann mit
dem ersten L-Stein auf zwei verschiedene Weisen überdeckt werden. Beide Varianten sind in
der zweiten Reihe angegeben. In der linken Variante ergeben sich daraus bereits die Lagen
der Steine 2 und 3 – die entsprechenden Felder sind mit der Nummer des Steins, gefolgt von
einem Ausrufezeichen, markiert. Außerdem ist eine weitere Zahl eingetragen. Für dieses Feld
wird im nächsten Schritt untersucht, auf welche Weisen es mit einem Stein überdeckt werden
kann. Analog verfahren wir weiter, bis die Figur vollständig bedeckt ist oder wir auf einen
Widerspruch stoßen. Auf diese Weise bauen wir den gesamten Entscheidungsbaum auf.
Dabei ist allein der Schritt (∗) näher zu erläutern: Nachdem der dritte L-Stein wie angegeben
positioniert ist, betrachten wir alle Möglichkeiten, den vierten L-Stein so zu positionieren,
dass er das mit einer 4 markierte Feld überdeckt. Von den drei möglichen Lagen führen zwei
unmittelbar auf einen Widerspruch. Nur wenn die mit 4! markierten Felder überdeckt werden,
ergibt sich kein offensichtlicher Widerspruch. Dies kann auch für das mit 5 markierte Feld für
den L-Stein 5 wiederholt werden. Beide Schritte sind in diesem Bild zusammengefasst, da es
für das Endbild egal ist, ob erst der L-Stein 4 oder erst der L-Stein 5 eingefügt wird. Stets
bleibt ein (2 × 3)-Rechteck zu überdecken, was auf genau zwei verschiedene Weisen möglich
ist, wie in der nächsten Reihe angegeben.
Anmerkung: Zur Lösung dieses Aufgabenteils muss eine solche Argumentation nicht geführt

2
werden, es reicht die Angabe der vier weiteren Möglichkeiten, die Figur mit sieben L-Steinen
zu legen.
Teil b) Belegt man die acht in Abbildung L 590922 b nummerierten Felder mit L-Steinen,
so benötigt man dafür acht Stück, da je zwei Felder nicht von dem gleichen L-Stein belegt
werden können. Da die Figur aber insgesamt nur 21 Felder hat, müssen sich diese acht L-Steine
zwingend überschneiden, da jeder von ihnen drei Felder überdeckt und daher ihre Gesamtfläche
sonst zu groß wäre. Also kann die Figur nicht mit L-Steinen gelegt werden.

1 2
3
4 5
6
8 7

L 590922 b

Lösungsvariante: Wir führen wieder eine Fallunterscheidung in einem Alternativenbaum


(Abbildung L 590922 c), wobei wir nach und nach die noch auszulegende Fläche je nach Lage
der bereits ausgelegten Teile verkleinern. Wir markieren wie im Teil a) ein Feld, welches durch
den nächsten L-Stein zu überdecken ist.
Gibt es nur eine Möglichkeit, so zeichnen wir den L-Stein ein und fahren sofort mit der Rest-
fläche fort.
Gibt es mehrere Möglichkeiten, führen wir in der nächsten Zeile der Abbildung für die noch
auszulegende Restfläche alle möglichen Fälle auf, dieses Feld zu überdecken, und ergänzen
weitere L-Steine, deren Lage sich in der gegebenen Konfiguration bereits eindeutig ergibt.
Erhalten wir einen Widerspruch, so markieren wir das Feld, das in der gegebenen Konfiguration
nicht überdeckt werden kann, mit einem W. Der Alternativenzweig endet an dieser Stelle.

3
2 1

ւ ↓ ց
2 2 W 2
3 3

ւ ↓ ց
3 3 3 W

4 4

ց ւ

ւ ց
W
5 5
W

L 590922 c
Die beiden Zweige in der vierten Zeile sind zusammengelegt, da in beiden Fällen ein (3 × 3)-
Quadrat auszulegen verbleibt. Um das mit 5 markierte Feld zu überdecken, gibt es bis auf
Symmetrie nur die beiden in der Zeile 5 der Abbildung L 590922 c angegebenen Lagen. Beide
führen zum Widerspruch.

590923 Lösung 10 Punkte


Ein Flächenverhältnis von 2 : 6 : 5 : 3 liegt genau dann vor, wenn die Teilflächen A1 , A2 , A3 ,
A4 jeweils 16
2
, 16
6
, 16
5
bzw. 16
3
der Gesamtfläche AABC einnehmen.
Teil a)
A D E F B

C
L 590923 a
Die Strecke AB kann in 16 gleichlange Teile zerlegt werden. Die Punkte D, E und F werden in
dieser Reihenfolge so auf AB gewählt, dass |AD| = 16 2 6
|AB|, |DE| = 16 5
|AB|, |EF | = 16 |AB|
und |F B| = 16 |AB| gilt, siehe Abbildung L 590923 a. Kurz gesagt: Die Strecke AB selbst
3

wird im Verhältnis 2 : 6 : 5 : 3 geteilt. Verbindet man D, E und F jeweils durch eine Strecke

4
mit C, so haben die Dreiecke ACD, DCE, ECF und F CB eine gemeinsame Höhe, und das
Verhältnis ihrer Inhalte entspricht dem Verhältnis der Grundseiten.
Teil b)
C

Q
P

A M B
L 590923 b
Man teilt zunächst das Dreieck ABC durch die Gerade M C in die Teildreiecke AM C und
M BC. Eine Teilung von AC durch einen Punkt P mit |AP | = 28 |AC| und von BC durch
einen Punkt Q mit |CQ| = 58 |BC| liefert die von T verschiedenen Punkte auf der Umfangslinie
für die anderen beiden Geraden.
Begründung: Es gilt
1
AAM C = AM BC = AABC ,
2
weil die Dreiecke eine gemeinsame Höhe aus C haben und die Grundseiten AM und M B
gleich lang sind. Die Flächeninhalte der Dreiecke AM P und P M C verhalten sich wie 2 : 6,
weil bei einer gemeinsamen Höhe aus M die Längen ihrer Grundseiten in diesem Verhältnis
stehen. Ebenso folgt aus der Wahl des Punktes Q das erforderliche Verhältnis von 5 : 3 für die
Flächeninhalte der Dreiecke CM Q und QM B, da auch diese Dreiecke eine gemeinsame Höhe
aus M haben. Es gilt also
AAM P : AP M C : ACM Q : AQM B = 2 : 6 : 5 : 3
wie gefordert.
Teil c)
C
X
Z
Y

A T B
L 590923 c
Für den Punkt T gilt |AT | = 2
3
|AB|, für die Flächeninhalte also
2 1
AAT C = AABC und ACT B = AABC .
3 3
Wir wählen den Punkt X auf der Strecke AC mit |AX| = 3
4
|AC|. Dann gilt wieder
3 3 2 1
AAT X = AAT C = · AABC = AABC .
4 4 3 2

5
Wir wählen auf der Strecke AX den Punkt Y mit |AY | = 28 |AX|. Dies liefert die beiden
Teildreiecke AT Y und Y T X mit gemeinsamer Höhe aus T , für deren Flächeninhalte also
2 2 6 6
AAT Y = AAT X = AABC und AY T X = AAT X = AABC
8 16 8 16
gilt. Auf der Strecke BC wählen wir schließlich den Punkt Z mit |BZ| = 16
9
|BC|. Dies liefert
den dritten Eckpunkt für das Teildreieck T BZ, für dessen Flächeninhalt sich
9 9 1 3
AT BZ = AT BC = · AABC = AABC
16 16 3 16
ergibt. Damit hat das Restviereck T ZCX einen Anteil von 1
2
− 3
16
= 5
16
des Dreiecks ABC
und es gilt
AAT Y : AY T X : AT ZCX : AT BZ = 2 : 6 : 5 : 3
wie gefordert.

590924 Lösung 10 Punkte


Teil a) Für jeden der vier Würfel mit den Kantenlängen a, a + b, a + 2 b, a + 3 b gibt es
die Möglichkeit, ihn beim Turmbau zu verwenden oder nicht, insgesamt also 24 = 16 Möglich-
keiten. Eine dieser Möglichkeiten besteht darin, gar keinen Würfel zu verwenden, dann hat
Anton aber keinen Turm gebaut. Bei den anderen 15 Möglichkeiten ist dann die Höhe des
Turmes eindeutig durch die Auswahl der verwendeten Würfel gegeben. Die beiden Türme aus
den Würfeln mit Kantenlängen a, a + 3 b beziehungsweise a + b, a + 2 b haben aber jeweils die
Höhe 2 a + 3 b. Es gibt also höchstens 14 verschiedene Turmhöhen.
Mit a = 10, b = 1 haben die Würfel die Kantenlängen 10, 11, 12, 13 und man kann 14 Türme
mit den verschiedenen Höhen 10, 11, 12, 13, 21, 22, 23, 24, 25, 33, 34, 35, 36, 46 bauen.
Teil b) Untersuchen wir zunächst, wie viele verschiedene Turmhöhen für n Würfel mindestens
entstehen.
Aus n Würfeln kann man für festes k mit k ∈ {0, 1, 2, . . . , n − 1} stets auf folgende Weise
verschieden hohe Türme bauen: Wir wählen die k größten sowie einen weiteren der n − k
Würfel aus und stapeln sie übereinander. So gestapelte Türme sind für verschiedene k stets
verschieden hoch. In der Tat, ist k1 < k2 , so ist ein Turm, der aus den k1 größten und einem
weiteren Würfel gestapelt ist, höchstens so hoch wie ein Turm, der aus den (k1 + 1) größten
Würfeln gestapelt ist, und damit kleiner als ein Turm, der aus den k2 größten und einem
weiteren Würfel gestapelt ist. Zwei Türme zum gleichen k sind aber auch verschieden hoch,
denn die Höhendifferenz ist gleich der Differenz der Höhen des jeweils weiteren Würfels.
Für n = 10 sind das dann
– (k = 0) zehn Türme aus je einem einzelnen Würfel,
– (k = 1) neun Türme aus dem größten und einem weiteren Würfel,
– (k = 2) acht Türme aus den zwei größten und einem weiteren Würfel usw.
– und schließlich (k = 9) ein Turm aus allen zehn Würfeln.
So sind mindestens 10 + 9 + 8 + 7 + 6 + 5 + 4 + 3 + 2 + 1 = 55 verschiedene Turmhöhen
konstruierbar, und es gilt 55 ≤ T .

6
Stapeln wir k Würfel mit den Höhen a + h1 b, a + h2 b, . . ., a + hk b übereinander, so ergibt
sich als Gesamthöhe
(a + h1 b) + (a + h2 b) + . . . (a + hk b) = k a + (h1 + h2 + · · · + hk ) b .
Türme aus k Würfeln haben also genau so viele verschiedene Höhen wie es verschiedene Werte
für die Summen h1 + h2 + · · · + hk gibt, wobei {h1 , h2 , . . . , hk } eine Auswahl von k Zahlen aus
der Menge {0, 1, . . . , n − 1} ist. Da es bei der Summe nicht auf die Reihenfolge der Summanden
ankommt, wollen wir weiter h1 < h2 < · · · < hk annehmen. Die kleinste solche Summe ist
1
mk = 0 + 1 + 2 + · · · + (k − 1) = k (k − 1) ,
2
die größte solche Summe ist
1
Mk = (n − 1) + (n − 2) + · · · + (n − k) = k (2 n − k − 1) .
2
Eine obere Schranke Sk für die Anzahl verschiedener Höhen von Türmen aus k Würfeln ist
also
1 1
Sk = Mk − mk + 1 = k (2 n − k − 1) − k (k − 1) + 1 = k (n − k) + 1 .
2 2
Für n = 10 erhalten wir daraus als obere Schranke für die Anzahl verschiedener Höhen von
Türmen
S = S1 + S2 + · · · + S10 = (1 · 9 + 1) + (2 · 8 + 1) + · · · + (10 · 0 + 1)
= 10 + 17 + 22 + 25 + 26 + 25 + 22 + 17 + 10 + 1 = 175 ,
wobei 10 = (1 · 9 + 1) für die 10 verschiedenen Höhen von Türmen aus je einem Würfel und
1 = (10 · 0 + 1) für die Höhe des einen Turms aus allen 10 Würfeln steht.
Somit gilt stets 55 ≤ T ≤ 175.
Zeigen wir schließlich, dass es für n = 10 auch Würfelsätze gibt, für welche die angegebenen
Schranken erreicht werden.
Für n = 10 und a = b wird die untere Schranke T = 55 erreicht, denn dann haben die
einzelnen Würfel die Höhen a, 2 a, . . ., 10 a, aus denen sich genau die 55 Turmhöhen a, 2 a,
3 a, . . ., a + 2 a + · · · + 10 a = 55 a stapeln lassen, wie oben gezeigt wurde.
Alternativ kann man sich das wie folgt überlegen: Will man eine bestimmte Höhe erreichen,
so stapele man, beginnend mit dem kleinsten Würfel, den jeweils nächstkleinsten so lange
auf den entstehenden Turm, bis diese Höhe erreicht oder zum ersten Mal um einen Wert x
überschritten wird. Da die Würfelhöhen aufeinanderfolgende Vielfache von a sind, kommt x
als Höhe eines der verbauten kleinsten Würfel vor, da x kleiner ist als die Kantenlänge des
zuletzt aufgesetzten Würfels. Dieser Würfel mit der Kantenlänge x wird entfernt, und die
gewünschte Höhe ist erreicht.
Für die Parameter a = 100, b = 1 ergibt sich die maximale Anzahl von 175 verschiedenen
Turmhöhen. In der Tat, dann ist für 1 ≤ k ≤ 10
1
100 k + Mk = 100 k + k (20 − k − 1)
2
1
< 100 k + k · 20 = 110 k ≤ 100 k + 100 = 100 (k + 1) ,
2
also jeder Turm aus k Würfeln kleiner als jeder Turm aus k + 1 Würfeln.

7
Aus k Würfeln, 1 ≤ k ≤ 10 fest, kann jede der Höhen h mit 100 k + mk ≤ h ≤ 100 k + Mk
gestapelt werden, wie im Folgenden gezeigt wird. Ein Turm der Höhe h = 100 k + mk kann
gestapelt werden, indem (h1 , h2 , . . . , hk ) = (0, 1, 2, . . . , k − 1) gewählt wird. Kann man einen
Turm der Höhe h mit h < 100 k + Mk stapeln, so ist hk < 9 oder in der Folge (h1 , h2 , . . . , hk )
gibt es zwei benachbarte Zahlen (hi , hi+1 ), deren Differenz wenigstens 2 beträgt. Im ersten Fall
ersetzen wir den Würfel der Höhe 100 + hk durch den der Höhe 100 + (hk + 1), im zweiten
Fall den Würfel der Höhe 100 + hi durch den der Höhe 100 + (hi + 1). In beiden Fällen hat
der neue Turm die Höhe (h + 1).
Anmerkung: Im allgemeinen Fall erhalten wir als untere Schranke für die Zahl der verschie-
denen Turmhöhen
1
Tmin = 1 + 2 + · · · + n = n (n + 1)
2
und diese Schranke wird für Würfel mit a = b auch angenommen.
Als obere Schranke für die Zahl der verschiedenen Turmhöhen erhalten wir
Xn
n3 + 5 n
Tmax = (k (n − k) + 1) =
k=1
6
und auch diese Schranke wird für Würfel angenommen, bei denen a sehr viel größer als b ist.

8
Punktverteilungsvorschläge

Die nachstehenden Angaben zur Punktverteilung sowohl für die gesamten Aufgaben als auch
für die Teillösungen sind Empfehlungen für die Ausrichter des Wettbewerbs und sollen einer
einheitlichen Bewertung dienen. Dies vereinfacht für die Schülerinnen und Schüler ein Nach-
vollziehen der Bewertung und ermöglicht für die Organisatoren Vergleiche zum Zweck der
Entscheidung über die Teilnahme an der nächsten Runde.
Bei der Vielfalt der Lösungsvarianten ist es nicht möglich, Vorgaben für jede Variante zu
machen; das Korrekturteam möge aus den Vorschlägen ableiten, welche Vergabe dem in der
Schülerlösung gewählten Ansatz angemessen ist. Dabei können auch Lösungsansätze, die an-
gesichts der Aufgabenstellung sinnvoll erscheinen, aber noch nicht erkennen lassen, ob sie
wirklich zu einer Lösung führen, einige Punkte erhalten.
Abweichungen von den Vorschlägen müssen von den Ausrichtern des Wettbewerbs ausrei-
chend bekannt gemacht werden. Es wird aber empfohlen, zumindest den prozentualen Anteil
der Punkte für Teillösungen beizubehalten.

Aufgabe 590921 Insgesamt: 10 Punkte


Teil a) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .. . . . . . 3 Punkte
Für jede richtig belegte Zeile: 1 Punkt
Teil b) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 7 Punkte
Erkennen der Bildungsvorschrift der Einträge in Zeile n: 1 Punkt
Aufstellen der Beziehung 729 = ba : 2 Punkte
Bestimmung der vier ganzzahligen Lösungen von 729 = ba : 4 Punkte

Aufgabe 590922 Insgesamt: 10 Punkte


Teil a) Pro (neuer) Variante: 1 Punkt . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 4 Punkte
Teil b) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6 Punkte

Aufgabe 590923 Insgesamt: 10 Punkte


Allgemeine Zerlegungsargumente für alle drei Teilaufgaben . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 3 Punkte
Teil a) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .. . . . . . 1 Punkt
Teil b) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 3 Punkte
Teil c) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .. . . . . . 3 Punkte

Aufgabe 590924 Insgesamt: 10 Punkte


Teil a) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .. . . . . . 3 Punkte
Teil b) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 7 Punkte
Untere Schranke: 2 Punkte
Obere Schranke: 2 Punkte
Beispiel für T = 55: 1 Punkt
Beispiel für T = 175: 1 Punkt
Nachweis, dass beide Beispiele auch funktionieren: 1 Punkt