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Fachglossar – Betriebliche Ausbildung

ϲϨϬϤϟ΍ ΐϳέΪΘϟ΍ϭ ϢϴϠόΘϟ΍ ΕΎΤϠτμϣ αϮϣΎϗ


ΔϴΒϨΟϷ΍ ΕΎϛήθϟ΍ ϲϓ ΐϳέΪΘϟ΍ϭ ϢϴϠόΘϟ΍ ϖϴδϨΗ ΔΌϴϫ Ϧϋ έΩΎλ
Deutsch-Arabisch
Deutsch-Arabisch
KAUSA
KAUSA
JOBSTARTER wird gefördert aus Mitteln des
Bundesministeriums für Bildung und Forschung
und dem Europäischen Sozialfonds der Euro-
päischen Union. Durchgeführt wird das Programm
vom Bundesinstitut für Berufsbildung.

Impressum

Herausgeber
Programmstelle beim Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB)
für das Programm JOBSTARTER des Bundesministeriums für Bildung
und Forschung (BMBF)
Robert-Schuman-Platz 3
53175 Bonn
Tel.: (02 28) 107-29 09 Fax: (02 28) 107-28 87
E-Mail: info@jobstarter.de
www.jobstarter.de

Bestellungen
schriftlich an
Publikationsversand der Bundesregierung
Postfach 48 10 09
18132 Rostock
E-Mail: publikationen@bundesregierung.de
Internet: http://www.bmbf.de
oder per
Tel.: 01805 77 80 90
Fax: 01805 77 80 94
(14 Cent/Min. aus dem deutschen Festnetz,
Mobilfunk max. 42 Cent/Min.)

Stand
aktualisierte Neuauflage Januar 2010

Gestaltung
W. Bertelsmann Verlag, Bielefeld
Hauke Sturm Design, Berlin

Bildnachweis
Agentur für Arbeit: S. 9
Bachmeier: Titel, S. 7, 13, 22, 28, 31, 33, 38, 39, 43, 44, 47, 49, 57
BMBF: S. 18, 19, 24, 25, 52, 55
IHK Nord Westfalen: S. 20
IHK Schwerin: S. 15, 30, 32, 36, 50, 53, 54
JOBSTARTER / KAUSA: Titel, S. 11, 17, 26, 34, 41
SAZ Schwerin: S. 31
Vario Images: S. 3, 42, 46
ZWH: S. 16

Text und Redaktion


Katharina Kanschat (verantw.), Gerburg Benneker, Sigrid Meiborg,
Fatma Sarigöz, Tatiana Vorsmann

Übersetzung
Dr. Aref Hajjaj
GlOssAR

Erfolgreiche Unternehmerinnen ϡΎϬϣ ϥϮϟϮΘϳ ϦϴδϨΠϟ΍ Ϧϣ ϥϮΤΟΎϧ ϞϤϋ ΏΎΑέ΃

und Unternehmer bilden aus ϲϨϬϤϟ΍ ΐϳέΪΘϟ΍ϭ ϢϴϠόΘϟ΍

Sie haben sich als Unternehmerin oder Unterneh- ϝΎΠϤϟ΍ ΢Θϓ Εέήϗ Δϛήη ΔΒΣΎλ ϭ΃ ΐΣΎλ ϙέΎΒΘϋΎΑ
mer für die betriebliche Ausbildung entschieden, ϩάϫ ϞϴϬδΗ ΩϮϧ ΎϨϧΈϓ ˬΔϛήθϟ΍ ϲϓ ϲϨϬϤϟ΍ ΐϳέΪΘϟ΍ϭ ϢϴϠόΘϠϟ
wir wollen Ihnen den Einstieg mit dem vorliegenden
:ϲϟΎΘϟ΍ ϊΟήϤϟΎΑ ϙΪϣ ϝϼΧ Ϧϣ ϚϘΗΎϋ ϰϠϋ Δόϗ΍Ϯϟ΍ ΔϤϬϤϟ΍
Nachschlagewerk erleichtern.

Bevor Sie eine Auszubildende oder einen Aus- ϭ΃ ΎϬόϣ ΍ΪϘϋ ϊϗϮΗϭ ΏέΪΘϤϟ΍ ϭ΃ ΔΑέΪΘϤϟ΍ ΪΠΗ ϥ΃ ϞΒϗ
zubildenden finden und einen Ausbildungsvertrag ϢϴϠόΘϟ΍ ίΎΠϧ· ΔϴϔϴϜΑ ϖϴϗΩ ϢϠϋ ϰϠϋ ϥϮϜΗ ϥ΃ ϚϴϠϋ ϦϴόΗ Ϫόϣ
abschließen, sollten Sie sich genau informieren, wie ήϓϮϳ ΕΎΤϠτμϤϟ΍ αϮϣΎϗ .Δϛήθϟ΍ ϞΧ΍Ω ϲϨϬϤϟ΍ ΐϳέΪΘϟ΍ϭ
die betriebliche Ausbildung durchgeführt wird. Dazu 36 ϝϮΣ Δϴϓ΍ϭ ΎΣϭήη Ϛϟ ϡΪϘϳϭ ΓΪϴϔϣ ΕΎϣϮϠόϣ Ϛϟ
erhalten Sie einige nützliche Informationen in dem
ϞΧ΍Ω ϲϨϬϤϟ΍ ΐϳέΪΘϟ΍ϭ ϢϴϠόΘϟ΍ ϕΎϴγ ϲϓ ΎϣΎϫ ΎΤϠτμϣ
vorliegenden Glossar. Hier werden 36 Begriffe er-
läutert, die in der betrieblichen Ausbildung wichtig
ΕΎόΒτΑ ϞΑ ςϘϓ ΔϴϧΎϤϟϷ΍ ΔϐϠϟΎΑ αϮϣΎϘϟ΍ έΪμϳ Ϣϟ .Δϛήθϟ΍
sind. Nicht nur in Deutsch – das Glossar liegt in zwei- ΔϴΑήόϟ΍ ΕΎϐϠϟ΍ Ϧϣ ϼϛ ΔϴϧΎϤϟϷ΍ ΔϐϠϟ΍ ϰϟ· ΔϓΎοϹΎΑ ϢπΗ
sprachiger Version in Deutsch-Arabisch, Deutsch- ΔϴϛήΘϟ΍ϭ Δϴγϭήϟ΍ϭ ΔϴϟΎτϳϹ΍ϭ ΔϳΰϴϠΠϧϹ΍ϭ ΔϴϧΎϧϮϴϟ΍ϭ
Bosnisch/Kroatisch/Serbisch, Deutsch-Englisch, .ΔϴΑήμϟ΍/ΔϴΗ΍ϭήϜϟ΍ /ΔϴϨγϮΒϟ΍ϭ
Deutsch-Italienisch, Deutsch-Griechisch, Deutsch-
Russisch und Deutsch-Türkisch vor. Ϛϟ ΍ΪϋΎδϣ ϼϣΎϋ αϮϣΎϘϟ΍ ϞόΟ ϰϠϋ ΓήϴΒϛ ΔϴϤϫ΃ ϖϠόϧ
Ύϣϭ ΐϳέΪΘϟ΍ ˯΍Ω΃ ΔϠΣήϣ ϲϓ ϙΪϴϔϳ ϮϬϓ.ΐϳέΪΘϟ΍ έΎσ· ϲϓ
Uns ist es wichtig, dass das Fachglossar Ihnen in
Ihrer Ausbildertätigkeit hilft. Es soll dann nützlich "ήϳέΎϘΘϟ΍ ήΘϓΩ" ϞΜϣ ΓΩΪΤϣ ΕΎΤϠτμϣ Ϫϴϓ ΪΠΗ ΚϴΣ .ΎϬϠΒϗ
sein, wenn Sie vor oder während der Ausbildung ΔϋΎϨμϟ΍ ΔϓήϏ ϞΜϣ ΕΎδγΆϤϟ΍ ϝϮΣ ΕΎϣϮϠόϣϭ "ΓΩΎϬθϟ΍"ϭ
etwas nachschlagen wollen. So finden Sie konkrete ."ΓήϫΎϤϟ΍ ΔϳϭΪϴϟ΍ ϝΎϤϋϷ΍ ΔϓήϏϭ ΓέΎΠΘϟ΍ϭ
Stichworte wie „Berichtsheft“ und „Zeugnis“ oder
Informationen über Institutionen wie die Industrie- ϞΤϣ ϞΤϳ ϥ΃ ΍άϫ ΕΎΤϠτμϤϟ΍ αϮϣΎϘϟ ϊδϳ ϻ ϪϨϜϟ
und Handelskammer und die Handwerkskammer.
ϑήϐϟ΍ ϲϓ ΐϳέΪΘϟ΍ ϱέΎθΘδϣ ϞΒϗ Ϧϣ ΔϴμΨθϟ΍ ΓέϮθϤϟ΍
Das Fachglossar ersetzt aber nicht die persön- ΐϳέΪΘϟ΍ϭ ϢϴϠόΘϟ΍ ϝϮΣ ΔϠϣΎη ΕΎϣϮϠόϣ ϥϮτόϳ ϢϬϓ ΔϴϨόϤϟ΍
liche Beratung der Ausbildungsberaterinnen und .ΩΪμϟ΍ ΍άϫ ϲϓ ΕΎϛήθϟ΍ ϥϮϤϋΪϳϭ ϲϨϬϤϟ΍
Ausbildungsberater der Kammern, die umfassend
über die Berufsausbildung informieren und Unter- ΓέϮθϣ ϡΪϘΗ ϲΘϟ΍ ϊϳέΎθϤϟ΍ Ϧϣ ήϴΒϛ ΩΪϋ Ύπϳ΃ ϙΎϨϫ
nehmen dabei unterstützen. ΞϣΎϧήΑ ϪϤϋΪϳ ϊϳέΎθϤϟ΍ ϩάϫ ξόΑ .ΔϨϴόϣ Ξϣ΍ήΒΑ ΔϘϠόΘϣ
ΔϳΩΎΤΗϻ΍ Γέ΍ίϮϟ΍ ϪΗ΄θϧ΃ ϱάϟ΍ JOBSTARTER ΔϔϴχϮϟ΍ ϕϼτϧ΍
Zudem gibt es zahlreiche Projekte, die gezielte
Beratung anbieten. Einige dieser Projekte werden ΔϛέΎθϤΑ ϪϠϳϮϤΘΑ ϡϮϘΗ ϲΘϟ΍ (www.bmbf.de) ΙΎΤΑϷ΍ϭ ϢϴϠόΘϠϟ
vom Programm JOBSTARTER gefördert, das vom άϴϔϨΘΑ ϡϮϘϳ .ϲΑϭέϭϷ΍ ΩΎΤΗϼϟ ϲΑϭέϭϷ΍ ϲϋΎϤΘΟϻ΍ ϕϭΪϨμϟ΍
Bundesministerium für Bildung und Forschung .(BIBB) ϲϨϬϤϟ΍ ΐϳέΪΘϟ΍ϭ ϢϴϠόΘϠϟ ϱΩΎΤΗϻ΍ ΪϬόϤϟ΍ ΞϣΎϧήΒϟ΍ ΍άϫ
(www.bmbf.de) eingerichtet wurde und mit Mitteln ΔϴϨόϤϟ΍ ΔϴϤϴϠϗϹ΍ ΕΎΌϴϬϟ΍ ϦϳϭΎϨϋϭ ΞϣΎϧήΒϟ΍ ϝϮΣ ΕΎϣϮϠόϣ ΪΠΗ
des Europäischen Sozialfonds der Europäischen Uni- .www.jobstarter.de :ϲϟΎΘϟ΍ ϊϗϮϤϟ΍ ϲϓ
on kofinanziert wird. Das Programm wird vom Bun-
jOBstARteR

desinstitut für Berufsbildung (BIBB) durchgeführt. ΕΎϛήθϟ΍ ϲϓ ϲϨϬϤϟ΍ ΐϳέΪΘϟ΍ϭ ϢϴϠόΘϟ΍ ϖϴδϨΗ ΔΌϴϫ"

Informationen zum Programm sowie die Adressen
Ϧϣ ωήϔΘϳ ˯ΰΟ KAUSA ΍ίϭΎϛ ΍έΎμΘΧ΍ ΓΎϤδϤϟ΍ "ΔϴΒϨΟϷ΍

der regionalen Ansprechpartnerinnen und An-


sprechpartner finden Sie unter www.jobstarter.de. ΓέϮθϤϟ΍ϭ ΕΎϣϮϠόϤϟ΍ ϢϳΪϘΗ ϪΘϤϬϣ ΔϔϴχϮϟ΍ ϕϼτϧ΍ ΞϣΎϧήΑ

ϰϟ· ΔϓΩΎϬϟ΍ ΔτθϧϷ΍ ϝϮΣ ΎϬϠϛ ΎϴϧΎϤϟ΃ ϯϮΘδϣ ϰϠϋ ϢϋΪϟ΍ϭ

Die „Koordinierungsstelle Ausbildung bei Selbst- ϥϭέΪΤϨϳ ιΎΨη΃ ΎϬϜϠϤϳ ϲΘϟ΍ ΕΎδγΆϤϟ΍ ΔϛέΎθϣ ΰϳΰόΗ

ständigen mit Migrationshintergrund“, kurz KAUSA, .ΐϳέΪΘϟ΍ϭ ϢϴϠόΘϟ΍ ΔϴϠϤϋ ϲϓ ΔϴΒϨΟ΃ ϝϮλ΃ Ϧϣ
ein Teilbereich des JOBSTARTER-Programms, infor-
miert, berät und unterstützt bundesweit Aktivitäten,
die die Erhöhung der Ausbildungsbeteiligung bei
ΔΌϴϬΑ ϝΎμΗϻ΍ ˯ΎΟέ ΕΎΣήΘϘϣ ϭ΃ ΔϠΌγ΃ ϢϜϳΪϟ ΖϧΎϛ ΍Ϋ·
Unternehmen mit Inhaberinnen und Inhabern mit .www.kausa.de :ΎϨόϗϮϣ ΓέΎϳί ϭ΃ ΍ίϭΎϛ
Migrationshintergrund zum Ziel haben.

Sollten Sie Fragen oder Anregungen haben, ΍ίϭΎϛ / ΔϔϴχϮϟ΍ ϕϼτϧ΍ ΞϣΎϧήΑ
wenden Sie sich gerne an KAUSA oder besuchen uns
ΔϴΒϨΟϷ΍ ΕΎϛήθϟ΍ ϲϓ ΐϳέΪΘϟ΍ϭ ϢϴϠόΘϟ΍ ϖϴδϨΗ ΔΌϴϫ
unter www.kausa.de.
53175 Bonn
Robert-Schuman-Platz 3
Tel.: (02 28) 107-2909
JOBSTARTER / KAUSA
Fax: (02 28) 107-2887
Koordinierungsstelle Ausbildung bei
E-Mail: info@jobstarter.de
Selbstständigen mit Migrationshintergrund
Internet: www.jobstarter.de
Robert-Schuman-Platz 3
53175 Bonn
Tel.: (02 28) 107-2909
Fax: (02 28) 107-2887
E-Mail: info@jobstarter.de
Internet: www.jobstarter.de
GlOssAR

Inhalt
αήϬϔϟ΍

1. Allgemeine Schulbildung
ϡΎόϟ΍ ϢϴϠόΘϟ΍ ΔϠΣήϣ 7

2. Agentur für Arbeit


ϞϤόϟ΍ ΔϟΎϛϭ 9

3. Ausbildende
ΐϳέΪΘϟ΍ ΕΎϬΟ 11

4. Ausbilderinnen und Ausbilder


ϥϮΑέΪϤϟ΍ϭ ΕΎΑέΪϤϟ΍ 13

5. Ausbilder-Eignungsverordnung (AEVO)
ϦϴΑέΪϤϠϟ ΔϴϨϬϤϟ΍ Γ˯ΎϔϜϟ΍ ϡΎψϧ 15

6. Ausbilderseminar
ϦϴΑέΪϤϟ΍ Ε΍έϭΩ 16
7. Ausbildungsbegleitende Hilfen (abH)
ϲϨϬϤϟ΍ ΐϳέΪΘϟ΍ϭ ϢϴϠόΘϠϟ ΔΒϛ΍Ϯϣ Ε΍ΪϋΎδϣ 17

8. Ausbildungsbetrieb
ΐϳέΪΘϟ΍ ΕΎϛήη 18
9. Ausbildungsordnung
ΐϳέΪΘϟ΍ ϡΎψϧ 19

10. Ausbildungsvertrag
ΐϳέΪΘϟ΍ ΪϘϋ 20

11. Ausbildungszeit
ΐϳέΪΘϟ΍ ΓήΘϓ 22

12. Auszubildende
ϥϮΑέΪΘϤϟ΍ 23

13. Berichtsheft
ήϳέΎϘΘϟ΍ ήΘϓΩ 25

14. Berufsbildung
ϲϨϬϤϟ΍ ΐϳέΪΘϟ΍ϭ ϢϴϠόΘϟ΍ 26

15. Berufsbildungsgesetz
ϲϨϬϤϟ΍ ΐϳέΪΘϟ΍ϭ ϢϴϠόΘϟ΍ ϥϮϧΎϗ 28

16. Berufsschule
ΔϴϨϬϤϟ΍ ΔγέΪϤϟ΍ 30

17. Berufsvorbereitende Bildungsmaßnahmen


ϲϨϬϤϟ΍ Ω΍ΪϋϺϟ ΐϳέΪΘϟ΍ϭ ϢϴϠόΘϟ΍ Ε΍˯΍ήΟ· 31
jOBstARteR

18. Beurteilungsgespräch
ϢϴϴϘΘϟ΍ ΔϠΑΎϘϣ 32

19. Duales System der Berufsausbildung


ϲϨϬϤϟ΍ ΐϳέΪΘϟ΍ϭ ϢϴϠόΘϠϟ ΝϭΩΰϤϟ΍ ϡΎψϨϟ΍ 33

20. Eignung als Ausbilderin oder Ausbilder und als Ausbildungsbetrieb


ΐϳέΪΘϟ΍ ΕΎϛήηϭ ϦϴΑέΪϤϟ΍ ΔϴΣϼλϭ Γ˯Ύϔϛ 34

21. Einstellungsverfahren
ΔϘϳήσ 36

22. Handlungskompetenz
ϞϤόϟ΍ ˯΍Ω΃ ϲϓ Γ˯ΎϔϜϟ΍ 38

23. Handwerk / Meisterprüfung


ΓήϫΎϤϟ΍ ΔϳϭΪϴϟ΍ ϑήΤϟ΍ ϥΎΤΘϣ΍ / ΓήϫΎϤϟ΍ ΔϳϭΪϴϟ΍ ϑήΤϟ΍ 39

24. Handwerkskammer (HWK)


ΓήϫΎϤϟ΍ ΔϳϭΪϴϟ΍ ϑήΤϟ΍ ΔϓήϏ 41

25. Industrie- und Handelskammer (IHK)


ΓέΎΠΘϟ΍ϭ ΔϋΎϨμϟ΍ ΔϓήϏ 42

26. Jugendliche
ΏΎΒθϟ΍ 43

27. Kosten und Nutzen der betrieblichen Ausbildung


Δϛήθϟ΍ ϊϗϮϣ ϲϓ ΐϳέΪΘϟ΍ Ύϳ΍ΰϣϭ ΔϔϠϜΗ 44

28. Kündigung
ΪϘόϟ΍ ˯ΎϬϧ· 46

29. Lernen
ϢϠόΘϟ΍ 47

30. Lernorte
ϢϴϠόΘϟ΍ ϊϗ΍Ϯϣ 49

31. Praktikum im Betrieb


Δϛήθϟ΍ ϲϓ ϲϠϤόϟ΍ ΐϳέΪΘϟ΍ 50

32. Prüfung
ϥΎΤΘϣϻ΍ 52

33. Überbetriebliche Ausbildung


ΓΩΪόΘϣ ΕΎϛήη ϲϓ ϲϨϬϤϟ΍ ΐϳέΪΘϟ΍ϭ ϢϴϠόΘϟ΍ 53

34. Verbundausbildung
(ΔϴϤϴϠόΗ ΕΎδγΆϣϭ ΕΎϛήη ϞΒϗ Ϧϣ) ϲϨϬϤϟ΍ ΐϳέΪΘϟ΍ϭ ϢϴϠόΘϟ΍ ΔτΑ΍έ 54

35. Zeugnis
ΓΩΎϬθϟ΍ 55

36. Zuständige Stelle


ΔμΘΨϤϟ΍ ΔϬΠϟ΍ 57
GlOssAR 7

1.
Allgemeine Schulbildung ϡΎόϟ΍ ϢϴϠόΘϟ΍ ΔϠΣήϣ

Deutschland hat ein Schulsystem mit verschiedenen ϡΎψϨϟ΍ ΍άϫ ϥ΃ ΎϤϛ .ϝΎϜηϷ΍ ΐόθΘϣ ϲγέΪϣ ϡΎψϧ ΎϴϧΎϤϟϷ
Schulformen. Das System ist auch nicht in allen Bun- Δϳϻϭ Ϧϣ ϒϠΘΨϳ Land ϲϓ ΔγέΪϤϟΎΑ ϕΎΤΘϟϻ΍.ϯήΧ΃ ϰϟ·
desländern gleich. In Deutschland gilt eine Schul-
ϚϟΫϭ Ε΍ϮϨγ ήθϋϭ ϊδΗ ϦϴΑ Ρϭ΍ήΘΗ ΓήΘϔϟ ϱέΎΒΟ· ΎϴϧΎϤϟ΃
pflicht von neun oder in manchen Bundesländern
von zehn Schuljahren. Eine betriebliche Berufsaus- ϲϨϬϤϟ΍ ΐϳέΪΘϟ΍ϭ ϢϴϠόΘϟ΍ ϡΎψϨΑ ϕΎΤΘϟϻ΍ ϢΘϳ .ΔϳϻϮϟ΍ ΐδΤΑ
bildung erfolgt normalerweise nach Abschluss der ϻ ΍άϫϭ.ΔϳέΎΒΟϹ΍ ΔϠΣήϤϟ΍ ˯ΎϬϧ· ΪόΑ ΓΩΎϋ Δϛήθϟ΍ ϲϓ
Schulpflicht. Ein Schulabschluss ist formell für eine ˯ΎϬϧ· ΓΩΎϬη ϰϠϋ ϝϮμΤϟ΍ ΔϴϠϜθϟ΍ ΔϴΣΎϨϟ΍ Ϧϣ ΐϠτΘϳ
betriebliche Ausbildung zwar nicht erforderlich, al- ϥϮϜΗ ΕΎϛήθϟ΍ Ϧϣ ϝϮΒϘϟ΍ ιήϓ ϦϜϟ .ΔϴγέΪϤϟ΍ ΔϠΣήϤϟ΍
lerdings ist die Chance dann sehr gering, von einem Ϧϣ ήϣϷ΍ ΐϠτΘϳ .ΓΩΎϬθϟ΍ ήϓϮΗ ϡΪϋ ΔϟΎΣ ϲϓ ΍ΪΟ ΔϠϴΌο
Betrieb angenommen zu werden. Jeder Unterneh-
mer sollte die wichtigsten Schulformen kennen, da-
΍ΪϴΟ ΔϴγέΪϤϟ΍ ΔϤψϧϷ΍ Ϣϫ΃ ΍Ϯϓήόϳ ϥ΃ ΕΎϛήθϟ΍ ΏΎΤλ΃
mit er beurteilen kann, inwieweit der Jugendliche ΐϳέΪΘϟ΍ϭ ϢϴϠόΘϠϟ Δϣίϼϟ΍ ΕΎΒϠτΘϤϟ΍ ήϓϮΗ ϯΪϣ Ϧϣ Ϊϛ΄ΘϠϟ
die Anforderungen der Ausbildung erfüllen kann. .ΏΎθϟ΍ ϯΪϟ

Mit der Grundschule beginnt jedes Kind – je βϣΎΨϟ΍ ϦϴΑ Δϴ΋΍ΪΘΑϻ΍ ΔγέΪϤϟΎΑ Ϟϔσ Ϟϛ ϖΤΘϠϳ
nach Reife – im Alter von fünf bis sieben Jahren. Sie
ΔϠΣήϤϟ΍ ϩάϫ ϒϟ΄ΘΗϭ .ϪΟϮπϧ ϝΪόϤϟ ΎϘϓϭ ϩήϤϋ Ϧϣ ϊΑΎδϟ΍ϭ
umfasst in der Regel vier Klassen. Danach müssen
Kinder und Eltern sich für eine weiterführende ϝΎϔσϷ΍ ϰϠϋ ΐΟϮΘϳ ϚϟΫ ΪόΑ .Ε΍ϮϨγ ϊΑέ΃ Ϧϣ ΓΩΎϋ
Schule entscheiden: :ΔϴϟΎΘϟ΍ ΔϴγέΪϤϟ΍ ρΎϤϧϷ΍ ΪΣ΃ έΎϴΘΧ΍ ϢϬ΋ΎΑ΁ϭ

• Die Hauptschule, wo die Schülerinnen und ˬ ("ΔϴγΎγϷ΍ ΔγέΪϤϟ΍") αέ΍ΪϤϟ΍ Ϧϣ ϰϧΩϷ΍ ςϤϨϟ΍ x
Schüler von der 5. bis zur 9. Klasse eine grundle-
ΎϴγΎγ΃ ΎϤϴϠόΗ 9-5 Δϴγ΍έΪϟ΍ ΔϨδϟ΍ Ϧϣ άϴϣϼΘϟ΍ ϰϘϠΘϳ ΚϴΣ
gende allgemeine Bildung bekommen. In man-
chen Bundesländern hat die Hauptschule auch
ΔϨγ ΪΟϮΗ ΔϴϧΎϤϟϷ΍ ΕΎϳϻϮϟ΍ ξόΑ ϲϓ .ΎτδΒϣ ΎϣΎϋ
eine 10. Klasse. Mit dem Hauptschulabschluss ήϓϮΘΗ ΔγέΪϤϟ΍ ϩάϫ ϡΎΘΘΧ΍ ϝϼΧ Ϧϣ .ΓήηΎϋ Δϴγ΍έΩ
haben die Jugendlichen die Grundlage für eine ΐϳέΪΘϟ΍ϭ ϢϴϠόΘϠϟ ϰϟϭϷ΍ ΔΟέΪϟ΍ ϲϓ ΔϴϠϤϋ ΓΪϋΎϗ άϴϣϼΘϠϟ
Ausbildung in Berufen, die eher praktisch ausge- .ϲϨϬϤϟ΍
richtet sind.

• In der Realschule lernen die Schülerinnen und


Δγ΍έΪϟ΍ ϕήϐΘδΗ ΚϴΣ ˬΔτγϮΘϤϟ΍ ΔϳϮϧΎΜϟ΍ ΔγέΪϤϟ΍ x

Schüler ein Jahr länger, nämlich bis zur 10. Klasse. ϲϓ .ΓήηΎόϟ΍ Δϴγ΍έΪϟ΍ ΔϨδϟ΍ ϰΘΣ ϱ΃ ήΜϛ΃ ΓΪΣ΍ϭ ΔϨγ
Der Abschluss ist die Fachoberschulreife (FOR). ϕΎΤΘϟϼϟ ϢϬϠϫΆΗ ΓΩΎϬη άϴϣϼΘϟ΍ ϝΎϨϳ ΔϠΣήϤϟ΍ ϩάϫ ϡΎΘΧ
Mit diesem Abschluss kann man dann eine Fach- .ϲϨϬϤϟ΍ ΐϳέΪΘϟ΍ϭ ϢϴϠόΘϟ΍ ϲϓ ˯ΪΒϟΎΑ ϭ΃ ϝΎϋ ϲϨϘΗ ΪϬόϤΑ
oberschule besuchen oder mit einer Ausbildung
beginnen.
ϲϓϭ ΩϼΒϟ΍ ϕήη ϲϓ Δόϗ΍Ϯϟ΍ ϱ΃ ΓΪϳΪΠϟ΍ ΕΎϳϻϮϟ΍ ϲϓ
In allen neuen Bundesländern und mittlerweile Ϧϣ ϰϧΩϷ΍ ςϤϨϟ΍ ΞϣΩ ϢΗ ΔϤϳΪϘϟ΍ ΕΎϳϻϮϟ΍ ξόΒΑ ˯ΎϨΛϷ΍ ϩάϫ
auch in einigen anderen Ländern sind die Haupt- ϲτϋ΃ϭ ΔτγϮΘϤϟ΍ ΔϳϮϧΎΜϟ΍ αέ΍ΪϤϟ΍ϭ ΔϳϮϧΎΜϟ΍ αέ΍ΪϤϟ΍
und Realschule zusammengelegt und haben sehr ˬΔϣΎόϟ΍ ΔγέΪϤϟ΍) ήϴΒϛ ΪΣ ϰϟ· ΔϔϠΘΨϣ ΕΎϴϤδΗ ΪϳΪΠϟ΍ ςϤϨϠϟ
8 jOBstARteR

unterschiedliche Bezeichnungen (Gemeinschafts- ˬΔτγϮΘϤϟ΍ ΔγέΪϤϟ΍ ˬΔϴϤϴϠϗϹ΍ ΔγέΪϤϟ΍ ˬΔϳϮϧΎΜϟ΍ ΔγέΪϤϟ΍


schule, Sekundarschule, Regionalschule, Mittel- .(ΔϳΩΎόϟ΍ ΔγέΪϤϟ΍ ˬϲΤϟ΍ ΔγέΪϣ
schule, Stadtteilschule, Regelschule).

• Im Gymnasium lernen die Schülerinnen und ˬΎϣΎϋ 13 ϕήϐΘδΗ ϲϫϭ ˬΔϣΎόϟ΍ ΔϳϮϧΎΜϟ΍ ΔγέΪϤϟ΍ x

Schüler bis zur 13. Klasse. In den letzten drei Jahren Ω΍Ϯϣ έΎϴΘΧ΍ ΓήϴΧϷ΍ ΙϼΜϟ΍ Ε΍ϮϨδϟ΍ ϲϓ άϴϣϼΘϟ΍ ϊγϮΑϭ
können die Schülerinnen und Schüler die Fächer ΎϣΎϋ 12 ΪόΑ Ύϣ· ΔγέΪϤϟ΍ ϩάϫ ϢΘΘΨΗ.ΔϨϴόϣ ΔϴμμΨΗ
in bestimmten Kombinationen wählen. Das ΔϴϨϘΘϟ΍ ΕΎόϣΎΠϟΎΑ ϕΎΤΘϟϼϟ άϴϣϼΘϟ΍ ϞϫΆϳ ΎϤϣ ΎϴγέΪϣ
Gymnasium bietet zwei Abschlüsse: Die Fach-
ϝϮμΤϟΎΑ Ύϣ·ϭ ΔϠΒϘϤϟ΍ ΔϨϬϤϟ΍ ϰϠϋ ϲδϴ΋ήϟ΍ ΰϴϛήΘϟ΍ Ε΍Ϋ
hochschulreife ist der Abschluss nach 12 Schul-
jahren und berechtigt zu einem eher beruflich ΎϣΎϋ 13 ΪόΑ Abitur ΔϣΎόϟ΍ ΔϴϬϴΟϮΘϟ΍ ΓΩΎϬη ϰϠϋ
orientierten Studium an einer Fachhochschule. .ΕΎόϣΎΠϟ΍ ϲϓ Δγ΍έΪϠϟ άϴϣϼΘϟ΍ ϞϫΆϳ ΎϤϣ ΎϴγέΪϣ
Das Abitur, auch allgemeine Hochschulreife ϰϠϋ ϝϮμΤϟ΍ Ϧϋ ΎΘϗΆϣ Ϯϟϭ άϴϣϼΘϟ΍ Ϧϣ ΪϳΪόϟ΍ ϲϨϐΘδϳ
genannt, ist der Abschluss nach 13 Schuljahren ϢϴϠόΘϠϟ ϢϬδϔϧ΃ ϥϮΤηήϳϭ ΔϣΎόϟ΍ ΔϴϬϴΟϮΘϟ΍ ΓΩΎϬη
und berechtigt darüber hinaus zum Studium an ϲϓ ΕήμΘΧ΍ Ϊϗϭ ΍άϫ .ϲϨϬϤϟ΍ ϝΎΠϤϟ΍ ϲϓ ΐϳέΪΘϟ΍ϭ
einer Universität. Viele Schülerinnen und Schüler
mit Abitur verzichten (zunächst) auf ein Studium
ΔϨγ ΓΪϤϟ ΔϠΣήϤϟ΍ ϩάϫ ΕΎϳϻϮϟ΍ ΔϴΒϠϏ΃ ήοΎΤϟ΍ ΖϗϮϟ΍
und bewerben sich auch um eine betriebliche ϥ΃ ϲϨόϳ ΍άϫ .ςϘϓ ΎϣΎϋ 12 ϕήϐΘδΗ ΖΤΒλ΃ ΚϴΤΑ
Ausbildung. Gegenwärtig findet in fast allen ΔϨγ 11 ΪόΑ ϢΘϳ ΔϴϨϘΘϟ΍ ΕΎόϣΎΠϟΎΑ ϕΎΤΘϟϼϟ Ϟϴϫ΄Θϟ΍
Ländern eine Reduzierung der Gymnasialzeit um .ΎϣΎϋ 12 ΪόΑ ΔϴόϣΎΠϟ΍ Δγ΍έΪϠϟ Ϟϴϫ΄Θϟ΍ϭ
ein Jahr statt. Dann kann die Fachhochschulreife
bereits nach der Klasse 11 und das Abitur nach der
Ϧϣ ήϴΒϛ ΩΪϋ ϲϓ ΪΟϮΗ ρΎϤϧϷ΍ ϩάϫ ϰϟ· ΔϓΎοϹΎΑ x
Klasse 12 erworben werden.
ρΎϤϧϷ΍ ϡΎΘΘΧ΍ ΎϬϴϓ ϢΘϳ ΔϠϣΎθϟ΍ ΔγέΪϤϟ΍ ΕΎϳϻϮϟ΍
• In vielen Bundesländern gibt es außerdem noch ΔϳϮϧΎΜϟ΍ ΔγέΪϤϟ΍ϭ αέ΍ΪϤϟ΍ Ϧϣ ϰϧΩϷ΍ ςϤϨϟ΍ ϱ΃ ϯήΧϷ΍
Gesamtschulen, wo man die Abschlüsse von ϝϼΧ Ϧϣ ϚϟΫ ϢΘϳ .ΔϣΎόϟ΍ ΔϳϮϧΎΜϟ΍ ΔγέΪϤϟ΍ϭ ΔτγϮΘϤϟ΍
Haupt- oder Realschule oder Gymnasium erwer- Ύϣ· ϢϬΗ΍˯ΎϔϜϟ ΎϘϓϭ άϴϣϼΘϟ΍ ϝΎϨϴϓ .ΔϴγέΪϤϟ΍ Ε΍έϭΪϟ΍ ϡΎψϧ
ben kann. Das funktioniert durch ein Kurssystem.
άϴϣϼΘϟ΍ ϥ΃ ϰϨόϤΑ ˬΔϔΜϜϣ Δϓήόϣ ϭ΃ ΔϣΎϋ ΕΎϣϮϠόϣ
Je nach ihrer Leistung können die Schülerinnen
und Schüler Grundkenntnisse oder erweiterte
.ϢϬΗ΍˯Ύϔϛ ΕΎΟέΩ ϊϣ ϰθϤΘΗ ϲΘϟ΍ Ε΍έϭΪϟΎΑ ϥϮϘΤΘϠϳ
Kenntnisse erwerben, das heißt, die Schülerinnen
und Schüler kommen in die Kurse, die zu ihren ϲϟΎΘϟΎΑ ΍Ϯϋ΍ήϳ ϥ΃ ΕΎϛήθϟ΍ ΏΎΤλ΃ϭ ΕΎΒΣΎλ ϰϠϋ
Leistungen passen. Ϧϣ ϒϠΘΨΗ ΔϴγέΪϤϟ΍ ΔϓήόϤϟΎΑ ΔϘϠόΘϣ ΕΎΒϠτΘϣ ϙΎϨϫ ϥ΄Α
Ϧϣ ϰϧΩϷ΍ ςϤϨϟ΍ ϡΎΘΘΧΎϓ .ΎϬϴϓ ΐϳέΪΘϟ΍ ϢΘϳ ϯήΧ΃ ϰϟ· ΔϨϬϣ
Die Unternehmerinnen und Unternehmer
sollten beachten, dass je nach Ausbildungsberuf un-
ΔϴΣΎϨϟ΍ Ϧϣ ΓΩϭΪΤϣ ΕΎΒϠτΘϣ Ε΍Ϋ ϦϬϤϟ ϞϫΆϳ αέ΍ΪϤϟ΍
terschiedliches schulisches Vorwissen erforderlich ΔϣΎόϟ΍ ΔϴϬϴΟϮΘϟ΍ ΓΩΎϬη ϰϠϋ ϥϭΰ΋ΎΤϟ΍ Ύϣ΃ .ΔϳήψϨϟ΍
ist. So ist ein Hauptschulabschluss eine gute Voraus- .ΓήϴΒϛ Δϳήψϧ ΐϧ΍ϮΟ Ε΍Ϋ ϦϬϣ ΔγέΎϤϣ ϰϟ· ΓΩΎϋ ϥϮόϠτΘϴϓ
setzung für Berufe mit geringeren theoretischen ϕΎϴγ ϲϓ ΓΪϴΟ ΓέϮθϣ ϰϠϋ ΕΎϛήθϟ΍ ΏΎΤλ΃ ϞμΤϳ
Anforderungen, während eine Abiturientin oder ΔϴϨϬϤϟ΍ ΓέϮθϤϟ΍ ϲϣΪϘϣ Ϧϣ ϦϴΤηήϤϟ΍ϭ ΕΎΤηήϤϟ΍ έΎϴΘΧ΍
ein Abiturient in der Regel Berufe mit größerem
ϞϤόϟ΍ ΔϟΎϛϭ ϲϓ ϯΪϟ ΔϴΒϳέΪΘϟ΍ϭ ΔϴϤϴϠόΘϟ΍ ΓέϮθϤϟ΍ ϲϣΪϘϣϭ
Theorieanteil anstrebt. Eine gute Beratung bei der
Auswahl von Bewerberinnen und Bewerbern finden ϭ΃ ΓέΎΠΘϟ΍ϭ ΔϋΎϨμϟ΍ ϑήϏ :ΓΩΎόϟ΍ ϲϓ) ΔϴϨόϤϟ΍ ΕΎϬΠϟ΍
die Unternehmen bei den Berufsberaterinnen und .(ΓήϫΎϤϟ΍ ΔϳϭΪϴϟ΍ ϝΎϤϋϷ΍ ϑήϏ
Berufsberatern der Agentur für Arbeit sowie bei den
Ausbildungsberaterinnen und Ausbildungsbera-
tern der zuständigen Stellen (in der Regel Industrie-
und Handelskammer oder Handwerkskammer).
GlOssAR 9

2.
Agentur für Arbeit ϞϤόϟ΍ ΔϟΎϛϭ

Die Agentur für Arbeit unterstützt Unterneh- ϲϓ ΔϴϧΎΠϣ ΓέϮμΑ ΕΎϛήθϟ΍ ΏΎΤλ΃ ϞϤόϟ΍ ΔϟΎϛϭ ϢϋΪΗ
merinnen und Unternehmer kostenlos bei der
ϢϴϠόΗ Δλήϓ ϰϠϋ ϝϮμΤϟ΍ ϲϓ ϦϴΒϏ΍ήϟ΍ ιΎΨηϷ΍ ΩΎΠϳ΃
Suche nach einer Auszubildenden oder einem
Auszubildenden. Ansprechpartner für Unterneh-
ωήϓ΃ ϲϓ Ϛϟάϟ ΔμμΨΘϣ ΔΌϴϫ ϙΎϨϫϭ .ϲϨϬϣ ΐϳέΪΗϭ
merinnen und Unternehmer in der örtlichen Agen- .(AG-S) ϞϤόϟ΍ ΏΎΑέ΃ ΕΎϣΪΧ ϰϤδΗ ΔϟΎϛϮϟ΍
tur für Arbeit ist der Arbeitgeber-Service (AG-S).
κΘΨϣ ϞϤόϟ΍ ΔϟΎϛϭ ϞΧ΍Ω ΔϴϨϬϣ ΓέϮθϣ / U25 ϖϳήϔϟ΍
Für Jugendliche unter 25 Jahren ist das Team
U25 / Berufsberatung innerhalb der Agentur für die
ϲϟΎΠϣ ϲϓ ϚϟΫϭ ΎϣΎϋ 25 ϝ΃ Ϧγ ϥϭΩ ΏΎΒθϟΎΑ
Vermittlung in Ausbildung und Arbeit zuständig. Γήϓ΍ϭ ΕΎϣϮϠόϤΑ ϖϳήϔϟ΍ ΍άϫ ϊΘϤΘϳ .ΔϨϬϤϟ΍ϭ ΐϳέΪΘϟ΍/ϢϴϠόΘϟ΍
Das Team U25 / Berufsberatung hat einen umfas- ϭ΃ ϲϠΤϤϟ΍ ˯΍Ϯγ ΐϳέΪΘϟ΍ϭ ϢϴϠόΘϟ΍ ΕΎϣΪΧ ϝϮΣ ΔϋϮϨΘϣϭ
senden und differenzierten Überblick über den .ΎϬϠϣΎϜΑ ΎϴϧΎϤϟ΄Α ϖϠόΘϤϟ΍ ϭ΃ ϲϤϴϠϗϹ΍
örtlichen und regionalen, aber auch bundesweiten
Ausbildungsmarkt.
ΕΎϣΪΧ ΔΌϴϫ ϯΪϟ ΐϳέΪΘϟ΍ϭ ϢϴϠόΘϟ΍ ϦϛΎϣ΃ ϞϴΠδΗ ϥΎϜϣϹΎΑ
Freie Ausbildungsstellen können beim Arbeit- ϭ΃ ΎϴΑΎΘϛϭ ΎϴϔΗΎϫ ϞϤόϟ΍ ΔϟΎϛϮϟ ΔόΑΎΘϟ΍ (AG-S) ϞϤόϟ΍ ΏΎΑέ΃
geber-Service der Agentur für Arbeit telefonisch, ϞϤόϟ΍ ΕϻΎϛϭ ϒΗΎϫ ϡΎϗέ΃ϭ ϦϳϭΎϨϋ ΪΟϮΗϭ .ϲϧϭήΘϜϟϹ΍ ΪϳήΒϟΎΑ
schriftlich oder per E-Mail gemeldet werden. Die ΢Ϡτμϣ ΖΤΗ www.arbeitsagentur.de :ϊϗϮϤϟ΍ ϲϓ
Adressen und Telefonnummern der Agenturen für .ΔϴϠΤϤϟ΍ ϒΗΎϬϟ΍ ΕϼΠγ ϲϓ ϭ΃ "ΔμΘΨϤϟ΍ ΕΎϬΠϟ΍"
Arbeit sind unter www.arbeitsagentur.de in der
Rubrik „Dienststellen“ aufgeführt bzw. im örtlichen
Telefonbuch zu finden.
˯Ύτϋ· ϦϴΒγΎϨϤϟ΍ ϦϴΑέΪΘϤϟ΍ ϰϠϋ ϝϮμΤϠϟ ΔΒδϨϟΎΑ ϢϬϤϟ΍ Ϧϣ
:ϝϮΣ ΕΎϣϮϠόϣ
Für die Suche nach geeigneten Auszubildenden
sind folgende Angaben wichtig: ΔϨϬϤϟ΍ ΔϴϤδΗ x

• Bezeichnung des Berufes, ϦϴϴόΘϟ΍ Ϊϴϋ΍Ϯϣ ϝϮΣ ΕΎϣϮϠόϣ x

• Angaben zum Einstellungstermin,


ΔϨϬϤϠϟ ΢ϴηήΘϟ΍ ϕήσ x

• Bewerbungsverfahren,
ΔοϭήόϤϟ΍ ϞϤόϟ΍ ϦϛΎϣ΃ ϒλϭ x
• Stellenbeschreibung,
ΪϨϋϭ ΕΎΟέΪϟ΍ϭ ΔϴγέΪϤϟ΍ ΓΩΎϬθϟΎϛ Δϣίϼϟ΍ Ϟϣ΍Ϯόϟ΍ x
• Voraussetzungen wie Schulabschluss, Noten und
ggf. Kenntnisse und Fähigkeiten.
.ϯήΧϷ΍ ΓήϓϮΘϤϟ΍ Ε΍έΪϘϟ΍ϭ ΔϓήόϤϟ΍ ΔΟέΩ ΔΟΎΤϟ΍

Für Informationen über Stellen, Berufe, Aus- und ΓήηΎΒϣ ΓέϮμΑ ΕΎϣϮϠόϤϟ΍ ϊϤΠϟ ΰϛ΍ήϣ ϞϤόϟ΍ ΔϟΎϛϭ Ε΄θϧ΃
Weiterbildung hat die Bundesagentur für Arbeit ϝϮΣ ΕΎϣϮϠόϣ ϰϠϋ ϝϮμΤϟ΍ ϞΟ΃ Ϧϣ ΔϠϣΎη ΕΎϣϮϠόϣ ϙϮϨΑϭ
10 jOBstARteR

Selbstinformationszentren und umfassende Daten- ϦϴϤΘϬϤϠϟ ΢ϴΘϳ ΍άϫ .Ϟϴϫ΄Θϟ΍ϭ ΐϳέΪΘϟ΍ϭ ϦϬϤϟ΍ϭ ϞϤόϟ΍ ιήϓ
banken eingerichtet. Hier hat die Kundin oder der
Kunde die Möglichkeit, selbst schnell die gesuchten
.ΔϋήδΑ ΔΑϮϠτϤϟ΍ ΕΎϣϮϠόϤϟ΍ ϰϠϋ ϢϬδϔϧ΄Α ϝϮμΤϟ΍ ΔϴϧΎϜϣ·
Informationen zu bekommen.
ΕΎϋϮϤΠϤϟ΍ ϞϜϟ ΕΎϣΪΧ ϊϗϮϣ ϲϫ "ϒ΋ΎχϮϟ΍ ΔλέϮΑ" x
• Die JOBBÖRSE ist das Service-Portal für alle am ϙϮϨΑ ΝΎϣΩ· ϢΘϳ ΚϴΣ .ϞϤόϟ΍ ϕ΍Ϯγ΃ ϢϟΎϋ ϲϓ ΔϛήΘθϤϟ΍
Arbeitsmarktgeschehen beteiligten Personen- ϲϠϤόϟ΍ ΐϳέΪΘϟ΍ϭ ϞϤόϟ΍ ιήϔΑ ΔλΎΨϟ΍ ΕΎϣϮϠόϤϟ΍
gruppen. In einer zentralen Datenbank werden
ΕΎλέϮΑ Ύπϳ΃ ΎϬόϣϭ ΓήϓϮΘϤϟ΍ ϲϨϬϤϟ΍ ΐϳέΪΘϟ΍ϭ ϢϴϠόΘϟ΍ϭ
sowohl bestehende Stellen-, Praktikanten- und
Ausbildungsplatzdatenbanken als auch externe ιήϓ Ϟϛ ΩΎΠϳ· ϥΎϜϣϹ΍ έΪϗ ϚϟΫ ϑΪϫ .ϒ΋ΎχϮϠϟ ΔϴΟέΎΧ
Jobbörsen integriert. Ziel ist es, möglichst alle ϲϓ ϙήΘθϣ ϥ΍ϮϨϋ ΖΤΗ ϢϬδϔϧ΃ ϲΤηήϣϭ ϞϤόϟ΍
Stellen, Bewerberinnen und Bewerber unter einer ΍άϫ Ϧϣ ϞϤόϟ΍ ΕϻΎϛϭ ϲϓ ϥϮϠϣΎόϟ΍ ΪϴϔΘδϳϭ ΍άϫ .ΖϧήΘϧϹ΍
einzigen Internetadresse zu finden. Die Mitarbei- ΕΎϣϮϠόϤϟ΍ ήϣϷΎΑ ϦϴϤΘϬϤϟ΍ ιΎΨηϸϟ ΍ϭήϓϮϳ ϲϜϟ ϡΎψϨϟ΍
terinnen und Mitarbeiter der Agenturen für Arbeit .ΓέϮθϤϟ΍ϭ ΐϳέΪΘϟ΍ ΕϻΎΠϣϭ ϞϤόϟ΍ ιήϓϭ
nutzen das System zur Information, Vermittlung
und Beratung ihrer Kunden. Darüber hinaus kön-
nen Arbeitgeber und Arbeitnehmer selbstständig ϦϴϠϣΎόϟ΍ϭ ΕΎϛήθϟ΍ ΏΎΤλ΃ ϊγϮΑ ϚϟΫ ϰϟ· ΔϓΎοϹΎΑ x
ihre Stellen- und Bewerberprofile einstellen, ver- ιήϓ κϴΨθΗ Γέ΍Ω·ϭ Ω΍ΪϋΈΑ ϢϬδϔϧ΄Α ΍ϮϣϮϘϳ ϥ΃ ΎϬϴϓ
walten und nach Stellen beziehungsweise Bewer- ιήϓ Ϧϋ Ύπϳ΃ ΍ϮΜΤΒϳ ϥ΃ϭ ϢϬϳΪϟ ϦϴΤηήϤϟ΍ϭ ϞϤόϟ΍
berinnen und Bewerbern suchen. Die JOBBÖRSE : ΔλέϮΒϟ΍ ϊϗϮϣ .ΝέΎΨϟ΍ Ϧϣ ϦϴΤηήϣϭ ϞϤϋ
ist unter www. arbeitsagentur.de zu finden.
.www.arbeitsagentur.de
Bei der Agentur für Arbeit gemeldete Ausbil-
dungsstellen werden bei Einverständnis in der ϞϤόϟ΍ ΕϻΎϛϭ ϯΪϟ ΔϧϭΪϤϟ΍ ΐϳέΪΘϟ΍ϭ ϢϴϠόΘϟ΍ ιήϓ ήθϨΗ
JOBBÖRSE gemäß der Absprache mit der Unter- ϊϣ ϢΘϳ ϕΎϔΗϻ ΎϘϓϭ ΔϔϴχϮϟ΍ ΔλέϮΑ ϲϓ ΔϘϓ΍ϮϤϟ΍ ΔϟΎΣ ϲϓ
nehmerin oder dem Unternehmer entweder mit ϒΗΎϬϟ΍ Ϣϗέϭ ϥ΍ϮϨόϟ΍ϭ ϢγϻΎΑ Ύϣ· ΕΎϛήθϟ΍ ΏΎΤλ΃
Name, Anschrift, Telefonnummer und eventuell
.Ϣγϻ΍ ήϛΫ ϥϭΪΑ ϭ΃ ϝΎμΗϻ΍ ϑήσ Ϣγ΍ ϊϣ ΎϤΑέϭ
Ansprechpartner oder anonym veröffentlicht.

• BIZ ist die Abkürzung für die Berufsinformations- "ϦϬϤϟ΍ ϝϮΣ ΕΎϣϮϠόϣ ΰϛ΍ήϣ" ϲϨόϳ BIZ ήμΘΨϤϟ΍ x

zentren, die es in jeder Agentur für Arbeit gibt. Ϟϛ ΔϋΎτΘγΎΑϭ .ϞϤόϟ΍ ΕϻΎϛϭ ωήϓ΃ ΔϓΎϛ ϯΪϟ ΓήϓϮΘϤϟ΍
Ohne Voranmeldung kann sich hier jede Besu- ΕΎϣϮϠόϤϟ΍ ϰϠϋ ΰϛ΍ήϤϟ΍ ϚϠΗ Ϧϣ ΍ϮϠμΤϳ ϥ΃ έ΍ϭΰϟ΍
cherin und jeder Besucher selbst informieren. Sie Ω΍ϮϤϟ΍ ϰϠϋ ϥϮϠμΤϴϓ.ΪϋϮϣ ϖΑΎγ ϥϭΩ ΔΑϮϠτϤϟ΍
erhalten Informationsmaterialien über Aus- und
Weiterbildung und Berufsbilder, Videos und
ϲϨϬϤϟ΍ κϴΨθΘϟ΍ϭ Ϟϴϫ΄Θϟ΍ϭ ΐϳέΪΘϟ΍ ϝϮΣ ΔϴϣϼόΘγϻ΍
Audiokassetten oder können selbst am Computer ΚΤΒϟ΍ ϢϬϨϜϤϳ ΎϤϛ .ΔϳήμΑϭ Δϴ΋ήϣ ΕΎΘϴγΎϛϭ ΕΎϫϮϳΪϴϓϭ
nach Informationen suchen. Im BIZ findet man ϥΫ· ΪΟϮΗ .ήΗϮϴΒϣϮϜϟ΍ ϲϓ ΓΩϮθϨϤϟ΍ ΕΎϣϮϠόϤϟ΍ Ϧϋ ϢϬδϔϧ΄Α
wichtige Informationen, wenn man vor einer be- ΫΎΨΗ΍ ϡΎϣ΃ ϒϘϳ ϦϤϟ ΔϣΎϫ ΕΎϣϮϠόϣ ΓέϮϛάϤϟ΍ ΰϛ΍ήϤϟ΍ ϲϓ
ruflichen Entscheidung steht, also z. B. mit einer ϭ΃ ΐϳέΪΘϟ΍ϭ ϢϴϠόΘϟ΍ ˯ΪΒΑ ϚϟΫ ϖϠόΗ ˯΍Ϯγ ΔϨϬϤϟ΍ ϥ΄θΑ έ΍ήϗ
Ausbildung anfangen oder an einer Fortbildung
.ΪϳΪΟ ϲϨϬϣ ωΎτϗ ϢϠόΗ ϲϓ ρ΍ήΨϧϻΎΑ ϭ΃ Ϟϴϫ΄ΘϟΎΑ
oder Umschulung teilnehmen will.

• KURSNET ist mit deutlich über 500.000 Angebo- ϲϨϬϤϟ΍ ΐϳέΪΘϟ΍ϭ ϢϴϠόΘϟ΍ ϝΎΠϣ ϲϓ ΕΎϣϮϠόϤϠϟ ϚϨΑ ήΒϛ΃
x

ten von ca. 15.000 Bildungsanbietern die größte Ϧϣ ήϴΜϜΑ ήΜϛ΃ ϦϤπΘϳ ϮϬϓ KURSNET ϰϤδϳ ΎϴϧΎϤϟ΃ ϲϓ

Datenbank im Bereich beruflicher Aus- und ΔϣΪϘϣ ΔϬΟ 15.000 ϲϟ΍ϮΣ Ϧϋ ΓέΩΎλ νήϋ 50.000

Weiterbildung in Deutschland. Die in KURSNET ϲϓ ΓΩέ΍Ϯϟ΍ ΕΎϣϮϠόϤϟ΍ .ΔϴΒϳέΪΘϟ΍ϭ ΔϴϤϴϠόΘϟ΍ νϭήόϠϟ

enthaltenen Daten werden entweder durch die


Bildungsanbieter selbst online gepflegt oder
νϭήόϟ΍ ϚϠΗ ϲϣΪϘϣ Ϧϣ Ύϣ· ΎϴϧϭήΘϜϴϟ· ϡΪϘΗ KURSNET

über die beauftragte Redaktion eingearbeitet. ϊϗϮϣ ϥ΍ϮϨϋ .ΔϔϠϜϣ ήϳήΤΗ ΔΌϴϫ ϞΒϗ Ϧϣ ϭ΃ ΓήηΎΒϣ

KURSNET findet man im Internet unter :ΖϧήΘϧϹ΍ ϲϓ KURSNET

www. arbeitsagentur.de. . www.kursnet.arbeitsagentur.de

GlOssAR 11

• BERUFENET ist eine umfassende Datenbank mit ϞϓΎΣϭ ϞϣΎη (ϒ΋ΎχϮϟ΍) BERUFENET ΕΎϣϮϠόϤϟ΍ ϚϨΑ x
Informationen zu Beruf, Ausbildung und Qua-
lifizierung. BERUFENET beschreibt Berufe von
ϢΘϳ .Ϟϴϫ΄Θϟ΍ϭ ΐϳέΪΘϟ΍ϭ ϢϴϠόΘϟ΍ϭ ΔϔϴχϮϟ΍ ϝϮΣ ΕΎϣϮϠόϤΑ
A bis Z, vom Ausbildungsinhalt über Eignung, ΩϮϨΒϟ΍ Ϧϣϭ ΎϫήΧ΁ ϰϟ· ΎϬϟϭ΃ Ϧϣ ϒ΋ΎχϮϟ΍ κϴΨθΗ Ϫϴϓ
Verdienst- und Beschäftigungsmöglichkeiten bis Ϟϴϫ΄Θϟ΍ Ϟϣ΍Ϯϋ ϥ΄θΑ ΐϳέΪΘϟ΍ϭ ϢϴϠόΘϟ΍ ΕΎϳϮΘΤϤΑ ΔλΎΨϟ΍
zu Perspektiven und Zugangsvoraussetzungen. ΩΎόΑ΃ ϰΘΣϭ ϞϴϐθΘϟ΍ ΕΎϴϧΎϜϣ·ϭ ΐΗ΍ϭήϟ΍ ΕϻΪόϤΑ ΍έϭήϣ
BERUFENET findet man unter : ϊϗϮϤϟ΍ ϥ΍ϮϨϋ .ϞϤόϟ΍ ΕΎΒϠτΘϣϭ ϞΒϘΘδϤϟ΍
www.berufenet.arbeitsagentur.de.
.www.berufenet.arbeitsagentur.de

3.
Ausbildende ΐϳέΪΘϟ΍ ΕΎϬΟ
Die Inhaberinnen und Inhaber eines Unterneh-
΢Θϓ ϲϓ ΔϴϨϟ΍ ϢϬϳΪϟ ΖϧΎϛ ΍Ϋ· ΎϤϋ ΕΎϛήθϟ΍ ΏΎΤλ΃ έήϘϳ
mens entscheiden, ob ihr Betrieb ausbildet und in
welchen Berufen er ausbilden will und wie viele
ΕϻΎΠϤϟ΍ Ϧϣ ϱ΃ ϲϓϭ ϢϬΗΎϛήη ϲϓ ΐϳέΪΘϟ΍ϭ ϢϴϠόΘϠϟ ϝΎΠϤϟ΍
Jugendliche der Betrieb zur Ausbildung einstellt. Sie ϢϬϧ΃ ΎϤϛ .ϙΎϨϫ ϢϬΒϳέΪΗ έήϘϤϟ΍ ΏΎΒθϟ΍ ΩΪϋ ϝϮΣϭ ΔϴϨϬϤϟ΍
schließen mit jedem Auszubildenden einen Ausbil- ϰϠϋ ϥϮϠϤόϳϭ ΐϳέΪΘϟ΍ ϥ΄θΑ ΍ΪϘϋ ΏέΪΘϣ Ϟϛ ϊϣ ϥϮϣήΒϳ
dungsvertrag ab und sorgen dafür, dass die Berufs- ΔϟϭΪϟ΍ Ϧϋ ΓέΩΎμϟ΍ ϡΎϜΣϷ΍ϭ ϥϮϧΎϘϟ΍ ϊϣ ΐϳέΪΘϟ΍ ϖϓ΍ϮΗ
ausbildung so durchgeführt wird, wie es das Gesetz ϥϮϜϳ ϥ΃ Ϛϟάϛ ϦϜϤϳ .ϲϨϬϤϟ΍ ΐϳέΪΘϟ΍ϭ ϢϴϠόΘϟ΍ ϥ΄θΑ
und die staatlichen Ausbildungsverordnungen
ΔϴϟϭΆδϤϟ΍ Ε΍Ϋ ΕΎϛήθϟΎϛ ΪϗΎόΗ ϑήσ ϥϮϴϧϮϧΎϗ ιΎΨη΃
verlangen. Vertragspartner können auch juristische
Personen sein, zum Beispiel eine Gesellschaft mit .ΓΩϭΪΤϤϟ΍
beschränkter Haftung (GmbH).
ϊϣ ΩϮϘόϟ΍ ϡ΍ήΑΈΑ ΔϴϨόϤϟ΍ ΕΎϬΠϟ΍ ϲϫ ΐϳέΪΘϟ΍ ΕΎϬΟ
Als Ausbildende werden diejenigen bezeichnet, Ύϣ· ΐϳέΪΘϟ΍ ΔϤϬϣ ˯΍ΩϷ Δϛήθϟ΍ ΐΣΎλ ϒϠϜϳϭ .ϦϴΑέΪΘϤϟ΍
die den Vertrag mit den Auszubildenden abschlie-
ΔϟΎΣ ϲϓ ΔϤϬϤϟ΍ ϩάϫ ϰϟϮΘϳϭ .ΎΑέΪϣ ϭ΃ ϼϫΆϣ ΎϔχϮϣ
ßen. Die Aufgabe des Ausbildens kann die Betriebs-
inhaberin oder der Betriebsinhaber einer hierfür
Δϛήθϟ΍ (ΔΒΣΎλ ϭ΃) ΐΣΎλ ΓΩΎϋ Γήϴϐμϟ΍ ΕΎϛήθϟ΍
geeigneten Mitarbeiterin oder einem Mitarbeiter, .ϪδϔϨΑ
einer Ausbilderin einem Ausbilder übertragen.
In kleinen Betrieben ist die oder der Ausbildende ˯ΎϨΛ΃ Ϊϋ΍Ϯϗϭ ΕΎΒΟ΍ϭ ΓΪϋ ΓΎϋ΍ήϣ ϦϴΑέΪϤϟ΍ ϰϠϋ ϦϴόΘϳ
und die Ausbilderin oder der Ausbilder in der Regel :ΎϬϤϫ΃ ΐϳέΪΘϟ΍ϭ ϢϴϠόΘϟ΍ ΔϠΣήϣ
dieselbe Person – die Unternehmerin oder der Un-
ternehmer selbst.
ϑΪϬϟ΍ ϥϮϘϘΤϳ ϦϴΑέΪΘϤϟ΍ ϞόΟ ϰϠϋ ϞϤόϟ΍ ϢϬϴϠϋ x

Ausbildende müssen bei der Ausbildung meh- ˯΍ήΟϹ ΎϬϴϠϋ ϖϔΘϤϟ΍ ΓήΘϔϟ΍ ϥϮπϏ ϲϓ ΩϮθϨϤϟ΍ ϲΒϳέΪΘϟ΍
rere Pflichten und Regeln beachten. Zu den wich- ϢϬϠόΠΑ ΔϠϴϔϜϟ΍ ΔϴϨϬϤϟ΍ ΓέΪϘϤϟ΍ ΍ϮϟΎϨϳ ϥ΃ ϱ΃ ΐϳέΪΘϟ΍
tigsten gehören: .ΓέήϘϤϟ΍ ΕΎϧΎΤΘϣϻ΍ ίΎϴΘΟ΍ ϰϠϋ ϦϳέΩΎϗ
12 jOBstARteR

• Sie müssen dafür sorgen, dass die Auszubilden- ϖϠόΘΗ ϝΎϤϋ΃ϭ ϡΎϬϤΑ ϻ· ϦϴΑέΪϤϟ΍ ϒϴϠϜΗ ϢϬϟ ίϮΠϳ ϻ x
den, in der vorgesehenen Ausbildungszeit das ϦϴΑέΪΘϤϟ΍ ϒϴϠϜΗ ίϮΠϳ ϻ ϚϟΫ ϰϠϋ ϝΎΜϤϛ .ΐϳέΪΘϟΎΑ
Ausbildungsziel erreichen, das heißt die beruf-
liche Handlungsfähigkeit erwerben, damit sie
Ϧϣ ˯ϻΆϫ ϰϠϋ ϦϜϟ ˬϒϴψϨΘϠϟ ΔϳΩΎϴΘϋϻ΍ ϡΎϬϤϟ΍ ˯΍Ω΄Α
die vorgeschriebene Prüfung bestehen können. ϲϓ ΔϓΎψϨϟ΍ ϰϠϋ υΎϔΤϟ΍ϭ ϢϬΗ΍ΪόϤΑ ΔϳΎϨόϟ΍ ϯήΧ΃ ΔϴΣΎϧ
.ϢϬϠϤϋ ϊϗϮϣ
• Sie dürfen den Auszubildenden nur Aufgaben
und Arbeiten geben, die zur Ausbildung gehö- ΐΘϜϟ΍ϭ ΔϴϋΎϨμϟ΍ Ω΍ϮϤϟ΍ϭ ϞϤόϟ΍ Ε΍ϭΩ΃ ήϴϓϮΗ ϢϬϴϠϋ x
ren. Ein Beispiel: Auszubildende dürfen zwar
.ΎϧΎΠϣ ϦϴΑέΪΘϤϠϟ ΔϴϤϴϠόΘϟ΍ Ω΍ϮϤϟ΍ Ϧϣ ΎϫήϴϏϭ ΔϴμμΨΘϟ΍
nicht als allgemeine Putzhilfe im Betrieb einge-
setzt werden, sie haben aber ihre Werkzeuge zu
pflegen und ihren Arbeitsplatz rein zu halten. έΎτΧϷ ϦϴΑέΪΘϤϟ΍ ξϳήόΗ ϱΩΎϔΗ ϰϠϋ ϞϤόϟ΍ ϢϬϴϠϋ x
.ΔϴϤδΟ ϭ΃ ΔϴϗϼΧ΃
• Sie müssen Werkzeuge, Werkstoffe und Fach-
literatur sowie alle weiteren Ausbildungsmittel
ΔγέΪϤϟ΍ αϭέΪΑ ϕΎΤΘϟϻΎΑ ϦϴΑέΪΘϤϠϟ ΡΎϤδϟ΍ ϢϬϴϠϋ x
kostenlos zur Verfügung stellen.
.ΔϴϨϬϤϟ΍
• Sie haben dafür zu sorgen, dass die Auszubil-
denden sittlich und körperlich nicht gefährdet ΎϬϟΎϤόΘγ΍ ϰϠϋ ϢϬϧϮΜΤϳϭ ϢϴϴϘΘϟ΍ ήΗΎϓΩ ϦϴΑέΪΘϤϠϟ ϥϮϣΪϘϳ x
werden. ϲϨόϳ ΎϤϣ ήΗΎϓΪϟ΍ ϰϠϋ ΎϳέϭΩ ϥϮόϗϮϳ ϢϬϧ΃ ΎϤϛ .ΎϳέϭΩ
.ΔϔϠΘΨϤϟ΍ ΔϴϤϴϠόΘϟ΍ Ε΍˯΍ήΟϹ΍ ˯΍Ω΃ ϰϠϋ ϢϬΘϗΩΎμϣ
• Sie müssen die Auszubildenden für die Teil-
nahme am Berufsschulunterricht freistellen.

• Sie stellen den Auszubildenden Berichtshefte zur


Verfügung und unterstützen sie dabei, diese auch
regelmäßig zu führen. Sie zeichnen die Berichts-
hefte regelmäßig ab und bestätigen damit, dass
die einzelnen Lernschritte durchgeführt wurden.
GlOssAR 13

4.
Ausbilderinnen und Ausbilder ΕΎΑέΪϤϟ΍ϭ ϥϮΑέΪϤϟ΍

Ausbilderinnen und Ausbilder sind für die zeitliche ϲΘϴΣΎϧ Ϧϣ ςϴτΨΘϟ΍ ΔϴϟϭΆδϣ ΕΎΑέΪϤϟ΍ϭ ϥϮΑέΪϤϟ΍ ϰϟϮΘϳ
und inhaltliche Planung sowie für die Durchfüh- ϲϓ ϲϨϬϤϟ΍ ΐϳέΪΘϟ΍ ίΎΠϧ·ϭ ϯϮΘΤϤϟ΍ϭ ΔϴϨϣΰϟ΍ ΓήΘϔϟ΍
rung einer betrieblichen Berufsausbildung verant-
wortlich. Nur wer persönlich und fachlich geeignet
ϯϮγ ϦϴΑέΪϤϟ΍ ΔϤϬϣ ˯ΎΒϋ΃ ϲϟϮΗ ϖΤϳ ϻϭ .Δϛήθϟ΍
ist, darf ausbilden. Konkret bedeutet das: ΔϴμΨθϟ΍ ϦϴΘϴΣΎϨϟ΍ Ϧϣ ΔϴΣϼμϟ΍ϭ Γ˯ΎϔϜϟ΍ ϱϭΫ ιΎΨηϸϟ
:ΪϳΪΤΘϟ΍ ϪΟϭ ϰϠϋ ϲϨόϳ ΍άϫ .ΔϴϨϬϤϟ΍ϭ
• Jeder ist zunächst persönlich geeignet, sofern
ihm nicht der Mangel der Eignung nachgewiesen βϜϋ ΖΒΜϳ Ϣϟ Ύϣ ΔϤϬϤϟ΍ ϩάϫ ϲϟϮΘϟ ΎΤϟΎλ Ωήϓ Ϟϛ ϥϮϜϳ x
wird. Man darf also nicht wegen bestimmter De-
ϝϼΧ Ϧϣ ϥϮϧΎϘϟ΍ ϒϟΎΧ Ϊϗ ϥϮϜϳ ϥ΃ Ϫϟ ϖΤϳ ϼϓ .ϚϟΫ
likte mit dem Gesetz in Konflikt geraten sein oder
schwer gegen das Berufsbildungsgesetz oder ϢϴϠόΘϟ΍ ϥϮϧΎϗ ϕήΧ Ϊϗ ϥϮϜϳ ϥ΃ ϭ΃ Ύϣ ΢ϨΟ ΏΎϜΗέ΍
seine Folgebestimmungen verstoßen haben. .ΔϘΣϼϟ΍ ϪϣΎϜΣ΃ ϭ΃ ϲϨϬϤϟ΍ ΐϳέΪΘϟ΍ϭ

• Ausbilderinnen und Ausbilder müssen auch ΎϤϛ .Ϛϟάϛ ΔϴϨϘΘϟ΍ Γ˯ΎϔϜϟ΍ ϦϴΑέΪϤϟ΍ ϯΪϟ ήϓϮΘΗ ϥ΃ ϲϐΒϨϳ x
fachlich geeignet sein. Sie müssen selbst die ϦϴΑέΪΘϤϠϟ ΎϬϠϘϨϟ ΔϴϨϬϤϟ΍ Γ˯ΎϔϜϟ΍ ϢϬϳΪϟ ήϓϮΘΗ ϥ΃ ϲϐΒϨϳ
beruflichen Qualifikationen beherrschen, die sie
jungen Menschen vermitteln wollen. Die fach-
ΓίΎϴΣ ΔϟΎΣ ϲϓ ΓΩΎϋ ΔϴϨϘΘϟ΍ Γ˯ΎϔϜϟ΍ ήϓϮΘΗ.ΏΎΒθϟ΍
liche Eignung wird normalerweise dann voraus- ϢϴϠόΘϟ΍ ϝΎΠϣ ϲϓ ΎϬΑ ϑήΘόϣ ΓΩΎϬη ϰϠϋ ϢϬδϔϧ΃ ϦϴΑέΪϤϟ΍
gesetzt, wenn die Ausbilderinnen und Ausbilder ϭ΃ ΔϴϨϘΘϟ΍ ΎϴϠόϟ΍ ΪϫΎόϤϟ΍ ϯΪΣ· ϯΪϟ ϭ΃ ϲϨϬϤϟ΍ ΐϳέΪΘϟ΍ϭ
selbst über einen entsprechenden anerkannten ϡΪϋ ΔϟΎΣ ϲϓ ϰΘΣ ΔϴϨϘΘϟ΍ Γ˯ΎϔϜϟΎΑ ϑήΘόϳϭ .ΕΎόϣΎΠϟ΍
Berufsabschluss, Fachschul- oder Hochschulab- ϥ·ϭ ˬϲϨϬϤϟ΍ ΐϳέΪΘϟ΍ϭ ϢϴϠόΘϟ΍ ϝΎΠϣ ϲϓ ΓΩΎϬη ΓίΎϴΣ
schluss verfügen. Die fachliche Eignung kann
ΔΘγ ΓΪϤϟ ΔϴϨϬϣ ΓήΒΧ ΩϮΟϭ ΔϟΎΤϟ΍ ϩάϫ ϲϓ ΓΩΎϋ ΐϠσ
auch zuerkannt werden, wenn kein Berufsab-
schluss vorliegt. Dann muss in der Regel eine .ϞϗϷ΍ ϰϠϋ ϡ΍Ϯϋ΃
einschlägige Berufserfahrung von mindestens
sechs Jahren nachgewiesen werden. ϱϭΫ ΍ϮϧϮϜϳ ϥ΃ ϦϴΑέΪϤϟ΍ ϰϠϋ ϦϴόΘϳ ϚϟΫ ϰϟ· ΔϓΎοϹΎΑ x
ϱϭΫϭ Ύϣ ΐϳέΪΗ ϭ΃ ϢϴϠόΗ ίΎΠϧ·ϭ ςϴτΨΗ ϥϭΆθΑ Δϓήόϣ
• Darüber hinaus müssen die Ausbilderinnen und ϰϤδϳ ϝΎΠϤϟ΍ ΍άϫϭ .ΏΎΒθϟ΍ ϰϠϋ ϑ΍ήηϹ΍ ϰϠϋ ΓέΪϘϣ
Ausbilder etwas von Planung und Durchführung
einer Ausbildung sowie von der Führung junger
ϩάϫ ϥϮΑέΪϤϟ΍ ϝΎϨϳ .ΔϴϨϬϤϟ΍ ΔϴΑήΘϟ΍ ϝΎΠϣ ϲϓ Γ˯ΎϔϜϟ΍
Menschen verstehen. Dieser Bereich heißt be- ϢϴϠόΘϟ΍ ϝΎΠϣ ϲϓ ΔϴϤϴϠόΗ ΓέϭΪΑ ϕΎΤΘϟϻ΍ ϝϼΧ Ϧϣ Γ˯ΎϔϜϟ΍
rufspädagogische Eignung. Diese Qualifikation .(ϦϴΑέΪϤϟ΍ Ε΍έϭΩ ϊΟ΍έ) ΐϳέΪΘϟ΍ϭ
kann man in einem Ausbilderseminar erwerben
(siehe Ausbilderseminar). ϲϓ ΐϳέΪΘϟ΍ ΔϤϬϤΑ ϡΎϴϘϟ΍ ΍ϭΩ΍έ΃ Ϧϣ ϞϜϟ ΔϴλΎΧ ϙΎϨϫ
ϑήΤϟ΍ ϡΎψϧ Ϧϣ ΍ ϖΤϠϤϟ΍ ϊΟ΍έ) ΔϳϭΪϴϟ΍ ϑήΤϟ΍ ϝΎΠϣ
Für alle, die in einem Handwerksberuf ausbilden
wollen, der zur Anlage A der Handwerksordnung ϢϠόϣ ΓΩΎϬη ϰϟ· ΓΩΎϋ ΔΟΎΣ ϲϓ ϢϬϧ· :ϲϟΎΘϟΎϛ ϲϫϭ (ΔϳϭΪϴϟ΍
gehört, gilt eine Besonderheit: Sie brauchen in der ϢϠόϤϟ΍ ϥΎΤΘϣ΍ ϥ΃ ΚϴΣϭ master craftsman ϲϓήΣ
Regel einen Meisterbrief. In der Meisterprüfung ist ϖΤϟ΍ ϢϬϟ ϥΈϓ ΏέΪϤϟ΍ ΔϨϬϣ ΔγέΎϤϣ Γ˯Ύϔϛ ϦϤπΘϳ ϲϓήΤϟ΍
14 jOBstARteR

die Ausbildereignungsprüfung enthalten, sodass ϥΎΤΘϣ΍ ϊΟ΍έ) ήΧ΁ ϥΎΤΘϣ΍ ˯΍ήΟ· ϥϭΩ ΐϳέΪΘϟ΍ ΔγέΎϤϣ
ein Meister im Handwerk ohne weitere Prüfung aus- .(ΔϳϭΪϴϟ΍ ϑήΤϟ΍ ϝΎΠϣ ϲϓ ϢϠόϤϟ΍
bilden darf (siehe dazu Handwerk / Meisterprüfung).

Große Firmen beschäftigen oft hauptberufliche ΎϬϳΪϟ ϦϴΘΑΎΛ ϦϴϔχϮϣ ΎΒϟΎϏ ΓήϴΒϜϟ΍ ΕΎϛήθϟ΍ ϒχϮΗ
Ausbilderinnen und Ausbilder, die sich nur um die .Δϛήθϟ΍ ϲϓ ΐϳέΪΘϟ΍ ΔϴϠϤϋ ϰϠϋ ϢϬϠϤϋ ήμΘϘϳ ϦϴΑέΪϤϛ
Ausbildung im Betrieb kümmern. Sie betreuen eine ΕΎϛήθϟ΍ ϲϓ Ύϣ΃.ϦϴΑέΪΘϤϟ΍ Ϧϣ ΓήϴΒϛ ΔϋϮϤΠϣ ϥϮϋήϳ ϢϬϓ
größere Gruppe von Auszubildenden. In kleineren ϞϤόϛ ΐϳέΪΘϟ΍ ΔϤϬϤΑ ϦϴϔχϮϤϟ΍ ξόΑ ϡϮϘϴϓ ήϐλϷ΍
Unternehmen haben Mitarbeiterinnen und Mit-
ϞϜθΑ ϦϴΑέΪϤϛ ϥϮϠϤόϳ ιΎΨη΄Α ˯ϻΆϫ ΐϘϠϳ ΍άϬϟ .ϲΒϧΎΟ
arbeiter neben ihrer hauptsächlichen Tätigkeit
auch Aufgaben in der Ausbildung. Diese Mitarbei- ΔϤ΋΍Ϊϟ΍ Δϴδϴ΋ήϟ΍ ϞϣΎόΘϟ΍ ΔϬΟ ϥϮΑέΪϤϟ΍ ϞϜθϳ.ϲ΋ΰΟ
terinnen und Mitarbeiter werden nebenberufliche ˬϢϬϴϟ· ΓΩϮϬόϤϟ΍ ΔϴϨϘΘϟ΍ ϡΎϬϤϟ΍ Ϧϋ ήψϨϟ΍ ξϐΑ ϦϴΑέΪϤϠϟ
Ausbilderinnen und Ausbilder genannt. Ungeach- ΔϠΌγ΃ Ϧϣ ϥϮΑέΪΘϤϟ΍ ϪϬΟϮϳ Ύϣ ˯΍ί· ΔϴόΟήϤϟ΍ ϢϬϟ ϥ΃ ϰϨόϤΑ
tet ihrer fachlichen Aufgaben sind Ausbilderinnen ΍άϬΑ.Γήϴϐλ ϡ΃ ΓήϴΒϛ ϞϛΎθϣ Ϧϣ ϪϧϮϬΟ΍Ϯϳ Ύϣϭ ΔϴϨϘΗ
und Ausbilder immer die Bezugsperson für Auszu- .ϢϴϠόΘϟ΍ϭ ΔϴΑήΘϟ΍ ϲϓ ˯΍ήΒΧ ΔΑΎΜϤΑ ϦϴΑέΪϤϟ΍ ϥΈϓ ϥϮϤπϤϟ΍
bildende, das heißt, Ausbilderinnen und Ausbilder
sind Ansprechpartner für fachliche Fragen der Aus-
zubildenden und für große und kleine Probleme. ΎϬΘϤϬϣ ϰϟϮΘϳ ΐϳέΪΘϟΎΑ ΔλΎΧ ϯήΧ΃ ΕΎϳϮΘΤϣ ϙΎϨϫ
Insofern sind Ausbilderinnen und Ausbilder gleich- ϥϭΆη ϲοϮϔϣ" ϥϮϤδϳ Δϛήθϟ΍ ϲϓ ϥϮϠϤόϳ ϥϭήΧ΁ ˯΍ήΒΧ
sam Experten für Unterweisung und Erziehung. ΔϓήόϤϟ΍ ϰϠϋ Ϧϳΰ΋ΎΣ ΍ϮϧϮϜϳ ϥ΃ Ύπϳ΃ Ϣϫ ϢϬϴϠϋ ."ΐϳέΪΘϟ΍
ϦϜϟ.ΏΎΒθϠϟ ΔϓήόϤϟ΍ ϞϘϧ ϰϠϋ ϦϳέΩΎϗϭ Δϣίϼϟ΍ ΔϴϨϘΘϟ΍
Viele Inhalte in der Ausbildung werden von
ΕΎϬΠϟ΍ ΖΒόθΗ ΎϤϬϣ ϦϴΑέΪϤϟ΍ ϯΪϟ ϰϘΒΗ ΔϠϣΎθϟ΍ ΔϴϟϭΆδϤϟ΍
weiteren Fachleuten im Betrieb vermittelt; diese
werden dann Ausbildungsbeauftragte genannt. .ΐϳέΪΘϟ΍ϭ ϢϴϠόΘϟ΍ ΔϴϠϤϋ ϲϓ ΔϛέΎθϤϟ΍
Auch sie müssen die nötigen Fachkenntnisse haben
und wissen, wie man einem Jugendlichen etwas ˬΔϛήθϟ΍ ϞΧ΍Ω ϲΒϳέΪΗ ωΎτϗ ϞϜϟ ΔμΘΨϣ ΔϬΟ ΪΟϮΗ
beibringt. Trotz der Mitverantwortung vieler an der ΔϓήϏϭ ΓέΎΠΘϟ΍ϭ ΔϋΎϨμϟ΍ ΔϓήϏ ϦϬϤϟ΍ Ϣψόϣ ΔϟΎΣ ϲϓ ϲϫϭ
Ausbildung Beteiligter haben die Ausbilderinnen
ϥϮϛ ϰϠϋ ΕΎϬΠϟ΍ ϩάϫ ήϬδΗ .ΓήϫΎϤϟ΍ ΔϳϭΪϴϟ΍ ϑήΤϟ΍
und Ausbilder die Gesamtverantwortung.
ΔϴϨϬϤϟ΍ Γ˯ΎϔϜϟ΍ ϰϠϋ Ϧϳΰ΋ΎΣ ΐϳέΪΘϟΎΑ ϦϴϔϠϜϤϟ΍ ιΎΨηϷ΍
Für jede betriebliche Ausbildung gibt es eine zu- ΔϓήϏ ϲϠμϓ ϊΟ΍έ) ϞΒϗ Ϧϣ ΎϫήϛΫ ϖΒγ ϲΘϟ΍ Δϣίϼϟ΍
ständige Stelle. Für die meisten Berufe sind das die .(ΓήϫΎϤϟ΍ ΔϳϭΪϴϟ΍ ϑήΤϟ΍ ΔϓήϏϭ ΓέΎΠΘϟ΍ϭ ΔϋΎϨμϟ΍
Industrie- und Handelskammern und Handwerks-
kammern. Diese Stellen achten darauf, dass nur
solche Leute ausbilden, die auch über die entspre-
chende Eignung, das heißt über die oben genann-
ten Qualifikationen, verfügen (siehe auch Industrie-
und Handelskammer sowie Handwerkskammer).
GlOssAR 15

5.
Ausbilder-Eignungsverordnung
(AEVO) ϦϴΑέΪϤϠϟ ΔϴϨϬϤϟ΍ Γ˯ΎϔϜϟ΍ Ϊϋ΍Ϯϗ
Zum 1. August 2009 ist nach einer Pause von sechs ϡ΍Ϯϋ΃ ΔΘγ ϕήϐΘγ΍ ˯Ύϐϟ· ΪόΑϭ 2009/8/1 Ϧϣ ˯΍ΪΘΑ΍ Ϊϴϋ΃
Jahren die Pflicht zum Nachweis einer Ausbilder- ϲϓ ϢΘϳ .ϦϴΑέΪϤϠϟ ΔϴϨϬϤϟ΍ Γ˯ΎϔϜϟ΍ ΓΩΎϬη ΓίΎϴΣ ΕΎΒΛ· ΐΟ΍ϭ
eignungsprüfung wieder eingeführt worden. In der
Ausbildereignungsprüfung werden die wichtigsten
Ε΍˯ΎϔϜϟ΍ϭ Ε΍έΪϘϟ΍ Ϣϫ΃ ήϓϮΗ Ϧϣ Ϊϛ΄Θϟ΍ έϮϛάϤϟ΍ ϥΎΤΘϣϻ΍
Kompetenzen für die Ausbilderinnen und Ausbilder ϲϓ ΝέΪϨΗ ΔΑϮϠτϤϟ΍ Ε΍˯ΎϔϜϟ΍ ϩάϫ .ϦϴΑέΪϤϟ΍ Ϧϣ ΔΑϮϠτϤϟ΍
festgestellt. Die erforderlichen Kompetenzen wer- :ΐϳέΪΘϟ΍ ΔϴϠϤϋ ϯήΠϤΑ ΔϘϠόΘϣ Ώ΍ϮΑ΃ ΔόΑέ΃
den in vier Handlungsfeldern beschrieben, die sich
am Ablauf der Ausbildung orientieren: ΐϳέΪΘϟ΍ ςϴτΨΗϭ ΐϳέΪΘϟ΍ ρϭήη ήϓϮΗ ϯΪϣ κΤϓ 1.

1. ÞAusbildungsvoraussetzungen prüfen und Ausbil-


dung planen, ϦϴΑέΪΘϤϟ΍ έΎϴΘΧ΍ ϲϓ ΔϛέΎθϤϟ΍ϭ ΐϳέΪΘϟ΍ ήϴπΤΗ 2.

2. Ausbildung vorbereiten und bei der Einstellung ΐϳέΪΘϟ΍ ίΎΠϧ· 3.


von Auszubildenden mitwirken,
.ΐϳέΪΘϟ΍ ϡΎΘΘΧ΍ 4.
3. Ausbildung durchführen und

4. Ausbildung abschließen. ϦϴόΘϳ Γ˯ΎϔϜϟ΍ ϥΎΤΘϣ΍ ˯΍ήΟ· ΐΟ΍ϭ ΓΩϮϋ ϰϠϋ ˯ΎϨΑ
ϲϐΒϨϳ .ΔμΘΨϤϟ΍ ΔΌϴϬϟ΍ ϡΎϣ΃ ϥΎΤΘϣ΍ ˯΍ήΟ· ϦϴΑέΪϤϟ΍ ϰϠϋ
Mit der Wiedereinführung der Nachweispflicht Δϴϧ΍ΪϴϤϟ΍ ΔγέΎϤϤϟΎΑ ΔόϴΒσ Ε΍Ϋ ΔϠΌγ΃ ϥΎΤΘϣϻ΍ ϞϤθϳ ϥ΃
sind die Ausbilderinnen und Ausbilder verpflichtet, ΎΒϧΎΟ ϥΎΤΘϣϻ΍ ϦϤπΘϳϭ .ΓΩέ΍Ϯϟ΍ ϞϤόϟ΍ ΕΎϋΎτϗ ΔϓΎϜϟ
eine Prüfung vor der zuständigen Stelle abzulegen.
ΪΣ΃ ϢϳΪϘΗ Ύϣ· ϲϠϤόϟ΍ ΐϧΎΠϟ΍ ϞϤθϳ .ΎϴϠϤϋ ήΧ΁ϭ ΎϴΑΎΘϛ
In der Ausbildereignungsprüfung müssen aus allen
Handlungsfeldern praxisbezogene Aufgaben be- .ΐϳέΪΘϟ΍ ΔϴϠϤόΑ ςΒΗήϣ ϊοϮϟ ΎϴϠϤϋ ΍άϴϔϨΗ Ύϣ·ϭ νϭήόϟ΍
arbeitet werden. Neben der schriftlichen Prüfung ΔΛΩΎΤϣ ˯΍ήΟ· ϝ΍ϮΣϷ΍ ϊϴϤΟ ϲϓ ϦϴόΘϳ ϚϟΫ ϰϟ· ΔϓΎοϹΎΑ
gibt es auch eine praktische Prüfung. Die umfasst ϰϠϋ ϥΎΤΘϣϻ΍ ίΎϴΘΟ΍ ΔϟΎΣ ϲϓ ϥϮΑέΪϤϟ΍ ϞμΤϳ .ΔϴϨϘΗ
entweder eine Präsentation oder die praktische .ϚϟάΑ ΓΩΎϬη
Durchführung einer Ausbildungssituation. Zusätz-
lich muss in jedem Fall ein Fachgespräch absolviert
werden. Die Ausbilderinnen und Ausbilder erhal-
Ϟϛ ϥ΄Α ΓΪϳΪΠϟ΍ ΔϴϧϮϧΎϘϟ΍ ϡΎϜΣϷ΍ ϲϓ Ύπϳ΃ ˯ΎΟ
ten nach erfolgreichem Abschluss der Prüfung ein ΐΟ΍ϭ ˯ΎϬϧ· ΔϠΣήϣ ϲϓ ϦϴΑέΪϤϛ ΍ϮϠϤϋ Ϧϳάϟ΍ ιΎΨηϷ΍
Zertifikat. ϞΒϘΘδϤϟ΍ ϲϓ Ϧϴϴϔόϣ ϥϮϧϮϜϳ ΔϴϨϬϤϟ΍ Γ˯ΎϔϜϟ΍ ϥΎΤΘϣ΍ ˯΍ήΟ·
ϢϬϤϟ΍ ϦϜϟ .ΔϴϨϬϤϟ΍ Γ˯ΎϔϜϟ΍ ΓΩΎϬθϟ ϢϬΗίΎϴΣ ΕΎΒΛ· Ϧϣ Ύπϳ΃
In der neuen Rechtsverordnung ist zudem ge- ϞϤόΑ ϢϠϋ ϰϠϋ ΔμΘΨϤϟ΍ ΕΎϬΠϟ΍ ϥϮϜΗ ϥ΃ ϕΎϴδϟ΍ ΍άϫ ϲϓ
regelt, dass all diejenigen, die während der Ausset-
.ΎϬϳΪϟ ϼΠδϣ ϚϟΫ ϥϮϜϳ ϥ΃ϭ ϦϴΑέΪϤϟ΍
zung der AEVO als Ausbilderin oder Ausbilder tätig
waren, auch in Zukunft von der Verpflichtung, ein
Prüfungszeugnis nach der AEVO vorzulegen, be-
freit sind. Wichtig ist hierbei, dass die Tätigkeit als
16 jOBstARteR

Ausbilderin oder Ausbilder der zuständigen Stelle Δϣίϼϟ΍ Ε΍έΪϘϟ΍ϭ Ε΍˯ΎϔϜϟ΍ Ϣϫ΃ ϥϮΑέΪϤϟ΍ ϝΎϨϳ ϲϜϟ
bekannt und registriert war.
˯΍ήΟ· ϢΘϳ ϥΎΤΘϣϻ΍ ϢϳΪϘΘϟ Ω΍ΪόΘγϼϟϭ ϦϴΑέΪϤϛ ϢϬϠϤόϟ
Zur Vermittlung der wichtigsten Fähigkeiten und ΐϳέΪΗ" Ύπϳ΃ ϚϟΫ ϰϤδϳ) ϦϴΑέΪϤϟ΍ ϢϴϠόΘϟ Ε΍έϭΩ
Kompetenzen, die Ausbilderinnen und Ausbilder be- ϢϳΪϘΗ ΎϬΘϤϬϣ "ΔϣΎϋ ϞϤϋ ΔτΧ" Ω΍Ϊϋ· ϢΘϳ .("ϦϴΑέΪϤϟ΍
nötigen, und zur Vorbereitung auf die Prüfung wer- .ΕΎϧΎΤΘϣϻ΍ϭ ϦϴΑέΪϤϟ΍ Ε΍έϭΩ ΕΎϳϮΘΤϤϟ Γήϓ΍ϭ Ρϭήη
den entsprechende Ausbilderseminare (auch „Aus-
bildung der Ausbilder“ – AdA genannt) angeboten.
Die Inhalte der Ausbilderseminare und Prüfungen
werden in einem „Rahmenplan“ näher erläutert.

6.
Ausbilderseminar ϦϴΑέΪϤϟ΍ Ε΍έϭΩ

Im Ausbilderseminar lernen die Ausbilderinnen Ϯϫ Ύϣ Ϟϛ ϦϴΑέΪϤϟΎΑ ΔλΎΨϟ΍ Ε΍έϭΪϟ΍ ϲϓ ϥϮΑέΪϤϟ΍ ϢϠόΘϳ


und Ausbilder alles Nötige, um eine Ausbildung in ΪϤΘόΗ .ΎϬϴϓ ϥϮϠϤόϳ ϲΘϟ΍ Δϛήθϟ΍ ϲϓ ΐϳέΪΘϟ΍ ίΎΠϧϹ ϡίϻ
ihrem Betrieb durchzuführen. Die Inhalte der Semi-
ϞϤόϟ΍ ΕϻΎΠϤϟ ΔόΑέϷ΍ Ώ΍ϮΑϷ΍ ϰϠϋ Ε΍έϭΪϟ΍ ΕΎϳϮΘΤϣ
nare richten sich nach den vier Handlungsfeldern,
die im Rahmenplan der Ausbilder-Eignungsverord- .ΎϬϟ Γήϓ΍ϭ ΎΣϭήη "ΔϣΎϋ ϞϤϋ ΔτΧ" ϡΪϘΗ ϲΘϟ΍
nung (AEVO) näher beschrieben werden.
ΔϋΎϨμϟ΍ ϑήϏ ϞΒϗ Ϧϣ ϦϴΑέΪϤϟ΍ Ε΍έϭΩ ˯΍ήΟ· ϢΘϳ
Das Ausbilderseminar führen die Industrie- und ΕΎϬΠϟ΍ Ϧϣ ΎϫήϴϏϭ ΔϳϭΪϴϟ΍ ϑήΤϟ΍ ϑήϏϭ ΓέΎΠΘϟ΍ϭ
Handelskammern, die Handwerkskammern und ϰϟ· ΔϘτϨϣ Ϧϣ αϭέΪϠϟ ϲϨϣΰϟ΍ ϢϴψϨΘϟ΍ ϒϠΘΨϳϭ .ΔϴϨόϤϟ΍
andere Träger durch. Die zeitliche Organisation des
Unterrichts ist regional unterschiedlich. Die Semi-
ϯήΠΗ Ϊϗ .ΔϋΎγ 115 ΓΩΎόϟ΍ ϲϓ ΓέϭΪϟ΍ ϕήϐΘδΗ .ϯήΧ΃
nardauer beträgt in der Regel 115 Stunden. Es gibt ωϮΒγϷ΍ ΔϳΎϬϧ Ϟτϋ ϲϓ ϭ΃ ΔϠλ΍ϮΘϣ ϡΎϳ΃ ϝϼΧ ΓέϭΪϟ΍
Ganztags-, Wochenend- und Abendkurse. .˯Ύδϣ ϭ΃

Das Ausbilderseminar ist eine Vorbereitung auf Γ˯Ύϔϛ ϥΎΤΘϣϻ Ω΍Ϊϋ· ΔϠΣήϣ ϦϴΑέΪϤϟ΍ Ε΍έϭΩ ϞϜθΗ
die Ausbildereignungsprüfung, die bei der Indus-
ΔϋΎϨμϟ΍ ϑήϏ ϞΒϗ Ϧϣ ϩ΅΍ήΟ· ϦϴόΘϳ ϱάϟ΍ ϦϴΑέΪϤϟ΍
trie- und Handelskammer oder der Handwerkskam-
mer abgelegt werden muss. Die Ausbilderinnen und ΪόΑ ϥϮΑέΪΘϤϟ΍ ϝΎϨϳ .ΔϳϭΪϴϟ΍ ϑήΤϟ΍ ϑήϏ ϭ΃ ΓέΎΠΘϟ΍ϭ
Ausbilder erhalten nach Abschluss der Prüfung ein ΔϠΣήϤϟ ϪΑ ΎϓήΘόϣ ˯ΎϬϧ· ΖΒΜΗ ΓΩΎϬη ϥΎΤΘϣϻ΍ ίΎϴΘΟ΍
Zertifikat, das einen anerkannten Weiterbildungs- .ϲϠϴϫ΄Η ϢϴϠόΗ
abschluss darstellt.
GlOssAR 17

7.
Ausbildungsbegleitende Hilfen
(abH) ΐϳέΪΘϠϟ ΔΒϛ΍Ϯϣ Ε΍ΪϋΎδϣ
Wenn Auszubildende oder Teilnehmende an einer ΔϬΟ΍Ϯϣ ΔϟΎΣ ϲϓ ΍ΩΪϬϣ ΐϳέΪΘϟ΍ ΞϣΎϧήΑ ΢Βμϳ
Einstiegsqualifizierung Schwierigkeiten mit dem
ϰϠϋ΃ Ϟϴϫ΄Η ΔϠΣήϣ ϲϓ ϦϴϛέΎθϤϟ΍ Ϧϣ ϢϫήϴϏ ϭ΃ ϦϴΑέΪΘϤϟ΍
Lernen haben oder ihnen wichtige Fachkenntnisse
fehlen, aber auch wenn sie persönliche Probleme
ΔϣΎϫ ΔϴϨϘΗ ΔϓήόϤϟ ϥϭΪϘΘϔϳ ϢϬϧϮϜϟ ϭ΃ βϳέΪΘϟ΍ ϲϓ ΕΎΑϮόλ
haben, kann die Ausbildung gefährdet sein. Damit ϰϟ· ΍ϭΪϤόϳ ϻ ϲϜϟϭ .ΔϴμΨη ϞϛΎθϤϟ ϢϬοήόΗ ΐΒδΑ ϭ΃
sie die Ausbildung oder die Einstiegsqualifizierung ΓήϜΒϣ ΓέϮμΑ ϰϠϋϷ΍ Ϟϴϫ΄Θϟ΍ ΔϠΣήϣ ϭ΃ ΐϳέΪΘϟ΍ ˯ΎϬϧ·
nicht vorzeitig beenden, gibt es ausbildungsbeglei- .ΐϳέΪΘϠϟ ΔΒϛ΍ϮϤϟ΍ Ε΍ΪϋΎδϤϟ΍ ϰϤδϳ ΎϤΑ ΔϧΎόΘγϻ΍ ϢϬόγϮΑ
tende Hilfen (abH). Mit der Durchführung beauftra- ϞϘΣ ϲϓ ϦϴϠϫΆϣ ˯΍ήΒΨϟ ΔϤϬϤϟ΍ ϩάϫ ϞϤόϟ΍ ΕϻΎϛϭ ΪϬόΗ
gen die Agenturen für Arbeit geeignete Bildungs-
ϲϓ ϦϳΪΟ΍ϮΘϤϟ΍ ιΎΨηϷ΍ ϰϠϋ ϥϮϓήθϳ ΐϳέΪΘϟ΍ϭ ϢϴϠόΘϟ΍
träger, bei denen sich erfahrene Fachleute um die
Auszubildenden / zu Qualifizierenden kümmern. έΎσ· ϲϓ ˯΍ήΒΨϟ΍ ˯ϻΆϫ ϰόδϳ .Ϟϴϫ΄Θϟ΍ ϭ΃ ΐϳέΪΘϟ΍ ΔϠΣήϣ
In kleinen Gruppen oder in Einzeltrainings versu- ϰϠϋ ΪΣ΍ϭ κΨη Ϧϣ ϰΘΣ ϒϟ΄ΘΗ ϭ΃ Γήϴϐλ ΕΎϋϮϤΠϣ
chen sie, die Schwierigkeiten gemeinsam mit den ΓΩΎϋ· ϚϟΫ ϞϤθϳ Ϊϗ .ΏΎΒθϟ΍ ϊϣ ΔϳϮγ ϞϛΎθϤϟ΍ ϞΤϟ Ω΍ήϔϧ΍
Jugendlichen zu lösen. Das kann das Nacharbeiten ΔϴϨϘΗ ϊϴο΍Ϯϣ ϰϟ· ϕήτΘϟ΍ ϭ΃ ΔϴγέΪϤϟ΍ ΕΎΒΟ΍Ϯϟ΍ ίΎΠϧ·
von Hausaufgaben oder aktueller Fachthemen sein
Ϊϋ΍Ϯϗϭ ΏϮγΎΤϟ΍ ϲϓ Δϴδϴγ΄Η αϭέΩ ϢϳΪϘΗ ϭ΃ ΔϨϫ΍έ
oder Grundlagenschulung in Rechnen und techno-
logischem Basiswissen. Unterstützung bekommen
ΔΌΒόΗ ϲϓ ΓΪϋΎδϤϟ΍ ϰϠϋ ΏΎΒθϟ΍ ϞμΤϳ .ΔϴϟϭϷ΍ ΎϴΟϮϟϮϨϜΘϟ΍
die jungen Leute auch beim Schreiben des Berichts- ˯΍ήΟϹ Ω΍ΪόΘγϻ΍ ΔϠΣήϣ ϥϮπϏ ϲϓ ϭ΃ ήϳέΎϘΘϟ΍ ήΘϓΩ
heftes oder wenn sie sich auf Prüfungen vorbereiten. .Ύϣ ϥΎΤΘϣ΍

Neben diesen fachlichen Hilfen sind abH auch ΔΒϛ΍ϮϤϟ΍ Ε΍ΪϋΎδϤϟ΍ ήϓϮΗ ΔϴϨϘΘϟ΍ ϲΣ΍ϮϨϟ΍ ΐϧΎΠΑ
für sozialpädagogische Probleme da, zum Beispiel
bei Ärger mit dem Berufsschullehrer, bei Streite-
Ύπϳ΃ ΔϳϮΑήΘϟ΍ϭ ΔϴϋΎϤΘΟϻ΍ ϞϛΎθϤϟ΍ ΔϳϮδΘϟ Ύλήϓ ΐϳέΪΘϠϟ
reien in der Gruppe oder Schwierigkeiten bei der ΪϨϋ ϭ΃ ΔϴϨϬϤϟ΍ ΔγέΪϤϟ΍ ϢϠόϣ ϊϣ ϞϛΎθϣ έϮϬχ ΔϟΎΣ ϲϓ
persönlichen Entwicklung junger Menschen. ΕΎΑϮόλ έϮϬχ ϯΪϟ ϭ΃ ΔϋϮϤΠϤϟ΍ ϞΧ΍Ω ΕΎϓϼΧ ΏϮθϧ
.ΏΎθϟ΍ ϮϤϧ ΔϠΣήϣ ϲϓ ΔϴμΨη
Die Berufsberatung der Agenturen für Arbeit
und die Berufsschule informieren über solche aus-
ϞϤόϟ΍ ΕϻΎϛϭ ϯΪϟ ΔϴϨϬϤϟ΍ ΓέϮθϤϟ΍ ϡΎδϗ΃ ϼϛ ϡΪϘΗ
bildungsbegleitende Hilfen. Die Entscheidung über
die Teilnahme trifft die Agentur für Arbeit. Diese Ε΍ΪϋΎδϤϟ΍ ϩάϫ ϞΜϣ ϝϮΣ ΕΎϣϮϠόϣ ΔϴϨϬϤϟ΍ αέ΍ΪϤϟ΍ϭ
übernimmt die Maßnahmekosten. Ausbildungsbe- Ε΍˯΍ήΟϹ΍ ϩάϬΑ ΔϛέΎθϤϟΎΑ έ΍ήϘϟ΍ ϲΗ΄ϳϭ .ΐϳέΪΘϠϟ ΔΒϛ΍ϮϤϟ΍
gleitende Hilfen können sehr unterschiedlich orga- άΧ΄Η .Ύπϳ΃ ϒϴϟΎϜΘϟ΍ ϞϤΤΘΗ ϲΘϟ΍ ϞϤόϟ΍ ΔϟΎϛϭ ϞΒϗ Ϧϣ
nisiert sein. Sie können während der betrieblichen ˬΎϣΎϤΗ ΔϔϠΘΨϣ ΔϴϤϴψϨΗ ϻΎϜη΃ ΐϳέΪΘϠϟ ΔΒϛ΍ϮϤϟ΍ Ε΍ΪϋΎδϤϟ΍
Ausbildungszeit stattfinden, aber auch außerhalb .ΎϬΟέΎΧ ϭ΃ Δϛήθϟ΍ ϲϓ ΐϳέΪΘϟ΍ ΕΎϗϭ΃ ϲϓ ϢΘΗ ΪϘϓ
dieser Zeit.
18 jOBstARteR

8.
Ausbildungsbetrieb ΐϳέΪΘϟ΍ ΕΎϛήη

Ein Betrieb, der ausbildet, muss bestimmte Voraus- ήϓϮΗ ΐϳέΪΘϟ΍ ˯΍ήΟ· ΎϬϴϓ ϢΘϳ ϲΘϟ΍ Δϛήθϟ΍ ϰϠϋ ϦϴόΘϳ
setzungen erfüllen. Es geht dabei um die Eignung ϊϗϮϤϛ ΔϴϨϬϤϟ΍ Γ˯ΎϔϜϟ΍ ήϓϮΗ ϯΪϤΑ ΔϘϠόΘϣ ΔϨϴόϣ Ϟϣ΍Ϯϋ
der Ausbildungsstätte.
.ΐϳέΪΘϠϟ
Das betrifft in erster Linie die Einrichtung des
Unternehmens. Für jeden Beruf gibt es eine be- ΔϨϬϣ ϞϜϓ .Δϛήθϟ΍ Ε΍ΪόϤΑ ϝϭϷ΍ ϡΎϘϤϟ΍ ϲϓ ϖϠόΘϳ ΍άϫ
stimmte Ausstattung, die mindestens vorhanden ϑήϐϟΎϛ Ε΍ΪόϤϟ΍ϭ ΚϴΛ΄Θϟ΍ Ϧϣ ϰϧΩ΃ ΎϨϴόϣ ΍ΪΣ ΐϠτΘΗ
sein muss: also Räume, Maschinen, Geräte und ϥϮΑέΪΘϤϟ΍ ϢϠόΘϳ ϥ΃ ϲϐΒϨϳϭ .Ε΍ϭΩϷ΍ϭ Ε΍ΪόϤϟ΍ϭ Εϻϵ΍ϭ
Werkzeuge. Die Auszubildenden sollen alles, was Ϧϣ .ϼΒϘΘδϣ ϢϬΘϨϬϣ ϲϓ Ϫϴϟ· ϥϮΟΎΘΤϴγ Ύϣ Ϟϛ Δϛήθϟ΍ ϲϓ
sie für ihr späteres Berufsleben brauchen, im Betrieb
erlernen können. Wichtig ist, dass die Auszubilden-
Ε΍ϭΩ΃ϭ ΔϴϨϘΗ ΓΰϬΟ΃ Δϛήθϟ΍ ϲϓ ϦϴΑέΪΘϤϠϟ ήϓϮΘΗ ϥ΃ ϢϬϤϟ΍
den mit aktuellen technischen Geräten und Hilfs- ΕΎϴϨϘΘϟ΍ ΙΪΣ΃ ήϓϮΗ ΐϠτϳ Ϣϟ ϥ·ϭ ˬΎϨϫ΍έ ϡΪΨΘδΗ ΓΪϋΎδϣ
mitteln arbeiten können – es muss aber nicht die ϲϓ ιΎΨη΃ ΐϳέΪΗ ϢΘϳ ϥ΃ ϱήμόϟ΍ ήϣϷΎΑ βϴϠϓ .ΎϬϴϓ
modernste Technik sein. So ist es nicht mehr zeitge- ϦϜϟ ˬϢϬϟ ήΗϮϴΒϣϮϛ ΓΰϬΟ΃ ήϴϓϮΗ ϥϭΩ ϝΎϤϋϷ΍ Γέ΍Ω· ϝΎΠϣ
mäß, Bürokaufleute ohne Computer auszubilden – .ΓΰϬΟϷ΍ ϩάϫ ΙΪΣ΃ ήϴϓϮΗ ΐϠτΘϳ ϻ ήϣϷ΍
es braucht aber nicht der allerneueste PC zu sein.

Wenn in einem Betrieb einige wenige Inhalte ϡΎψϧ ΕΎϳϮΘΤϣ Ϧϣ ϞϴϠϗ Ϧϴόϣ ΩΪϋ ϢϳΪϘΗ ϦϜϤϳ Ϣϟ ΍Ϋ·
der Ausbildungsordnung nicht vermittelt wer- ΔγέΎϤϣ Δϛήθϟ΍ ΖϋΎτΘγϻ Ύϣ Δϛήη ϲϓ ΐϳέΪΘϟ΍ϭ ϢϴϠόΘϟ΍
den können, dann kann er mithilfe von überbe- ϊϣ ϥϭΎόΘϟΎΑ ϭ΃ ϯήΧ΃ ΕΎϛήη ΓΪϋΎδϤΑ ΐϳέΪΘϟ΍ ΔϤϬϣ
trieblichen Bildungsträgern oder im Verbund mit .(34 Ϟμϔϟ΍ ϊΟ΍έ) ΔϴϤϴϠόΗ ΕΎδγΆϣϭ ΕΎϛήη
anderen Unternehmen dennoch ausbilden (siehe
Verbundausbildung).
Δϛήθϟ΍ ϲϓ ˯΍ήΒΨϟ΍ Ϧϣ ϑΎϛ ΩΪϋ ΩϮΟϭ ϲϐΒϨϳ ΎϤϛ
Außerdem müssen in einem Betrieb Fachkräfte .ϙΎϨϫ ΐϳέΪΘϟ΍ ϞϘΣ ϲϓ ΏϮϠτϤϟ΍ ΡΎΠϨϟ΍ ϖϴϘΤΘϟ ΎϧΎϤο
in ausreichender Zahl vorhanden sein, wenn in dem
Ausbildungsbetrieb der Ausbildungserfolg gesi- ΔϴϠϤόϟ Δϛήθϟ΍ ΔϴΣϼλ Ϧϣ Ϊϛ΄Θϟ΍ ΔϴϟϭΆδϣ ΩϮόΗ
chert sein soll. ϥϭΆθΑ ΔϴϨόϤϟ΍ ΔϓήϐϠϟ ϱ΃ ΔμΘΨϤϟ΍ ΔϬΠϟ΍ ϰϟ· ΐϳέΪΘϟ΍
ΔϓήϏ ϭ΃ ΓέΎΠΘϟ΍ϭ ΔϋΎϨμϟ΍ ΔϓήϏ ΓΩΎόϟ΍ ϲϓ) Δϛήθϟ΍
Ob der Betrieb für die Ausbildung geeignet ist,
prüft die zuständige Stelle, d. h. die für den Betrieb
.(ΔϳϭΪϴϟ΍ ϑήΤϟ΍
zuständige Kammer (in der Regel die Industrie- und
Handelskammer oder die Handwerkskammer).
GlOssAR 19

9.
Ausbildungsordnung ΐϳέΪΘϟ΍ ϡΎψϧ
In Deutschland gibt es rund 350 bundesweit staat- ϑήΘόϣ ΐϳέΪΘϠϟ ΔόοΎΧ ΔϨϬϣ 350 ΔΑ΍ήϗ ΎϴϧΎϤϟ΃ ϲϓ ΪΟϮΗ
lich anerkannte Ausbildungsberufe. Für jeden ΐϳέΪΗ ϡΎψϧ ϙΎϨϫϭ.ΩϼΒϟ΍ ˯ΎΤϧ΃ ή΋Ύγ ϲϓ ΔϟϭΪϟ΍ ϞΒϗ Ϧϣ ΎϬΑ
dieser Berufe gibt es eine Ausbildungsordnung, die
Ω΍Ϯϣ ϲϣ΍ΰϟ· ϮΤϧ ϰϠϋ ΩΪΤϳ ϦϬϤϟ΍ ϩάϫ Ϧϣ ϞϜΑ ιΎΧ
verbindlich festlegt, was in dem jeweiligen Beruf
gelernt werden muss. Damit haben die Ausbilde- Ϧϋ ΔΤϤϟ ϦϴΑέΪϤϟ΍ ϲτόϳ ΍άϫ .ΔϨϬϣ Ϟϛ ϲϓ βϳέΪΘϟ΍
rinnen und Ausbilder einen Überblick über alle In- ϞμΤΗϭ .ϦϴΑέΪΘϤϠϟ ΎϬϠϘϧ ϢϬϴϠϋ ϦϴόΘϳ ϲΘϟ΍ ΕΎϳϮΘΤϤϟ΍
halte, die sie in der Ausbildung ihren Auszubilden- .ΔμΘΨϤϟ΍ Δϓήϐϟ΍ Ϧϣ ϡΎψϨϟ΍ ϰϠϋ Δϛήθϟ΍
den zu vermitteln haben. Die Ausbildungsordnung
erhalten die Unternehmerinnen und Unternehmer ϞΑΎϗ ΏΎΒθϠϟ ΐϳέΪΗ ήϴϓϮΗ ϰϟ· ΐϳέΪΘϟ΍ ϡΎψϧ ϑΪϬϳ
von der für ihren Betrieb zuständigen Kammer.
ϚϟΫϭ ΔϴϨϘΘϟ΍ ΓΩϮΠϟΎΑ ϢδΘϣϭ ϯϮΘΤϤϟ΍ ΚϴΣ Ϧϣ ΔϧέΎϘϤϠϟ
Die Ausbildungsordnung soll dafür sorgen, dass ϞόΠϳ ΍άϫ .ΎϬϴϓ ϥϮΑέΪΘϳ ϲΘϟ΍ Δϛήθϟ΍ Ϧϋ ήψϨϟ΍ ξϐΑ
alle Auszubildenden eine inhaltlich vergleichbare und ϞϤόϠϟ ϢϬδϔϧ΃ ΢ϴηήΗ ϰϠϋ ϞΒϘΘδϤϟ΍ ϲϓ ϦϳέΩΎϗ ϦϴΑέΪΘϤϟ΍
fachlich gute Ausbildung erhalten – egal in welchem ϰϠϋ ΕΎϛήθϟ΍ ΕΎΒΣΎλϭ ΏΎΤλ΃ ϞόΠϳϭ ϥΎϜϣ ϱ΃ ϲϓ
Betrieb sie diese Ausbildung machen. Dadurch kön- ϡΎψϨϟ΍ ώΒδϳ .ϦϴΤηήϤϠϟ ΔϴϤϴϠόΘϟ΍ Ε΍έΪϘϟ΍ ϝϮΣ ΔϣΎΗ Δϓήόϣ
nen sie sich später überall bewerben, und die Unter-
ϰϠόϓ.ΔϟϭΪϟ΍ Ϧϣ ΎϬΑ ϑήΘόϤϟ΍ ϦϬϤϟ΍ ϰϠϋ ϊΑΎτϟ΍ ΔϣΎϋ Δϔλ
nehmerinnen und Unternehmer wissen genau, was
die Bewerberin oder der Bewerber gelernt hat. Die ϊΘϤΘϳϭ Ύϣ ΔϨϬϤϟ ΔϴϨϘΘϟ΍ βγϷ΍ ΔϓΎϛ ϰϠϋ ίϮΤϳ ϥ΃ ΏέΪΘϤϟ΍
Verordnung gibt den staatlich anerkannten Berufen .ΔϴϟϭϷ΍ ΔϴϨϬϤϟ΍ ΏέΎΠΘϟ΍ ϊϤΠϳϭ ΔϴϨϘΘϟ΍ ΔϓήόϤϟΎΑ ϚϟΫ ΪόΑ
eine grobe Struktur. Jeder Auszubildende soll mög-
lichst alle fachlichen Grundlagen eines Berufes erler- :ϲϠϳ Ύϣ ιΎΧ ϪΟϭ ϰϠϋ ϲϫ ΐϳέΪΘϟ΍ ϡΎψϧ ΕΎϳϮΘΤϣ
nen und dann das jeweilige Fachwissen erwerben und
auch schon erste Berufserfahrungen sammeln.
ΔϴΒϳέΪΘϟ΍ ΔϨϬϤϟ΍ ΔϴϤδΗ x

Inhalte der Ausbildungsordnung sind insbesondere:


ΙϼΛ ϭ΃ Ε΍ϮϨγ ΙϼΛ ˬϥΎΘϨγ) ΐϳέΪΘϟ΍ ΓΪϣ  x
• Bezeichnung des Ausbildungsberufes, (ΔϨγ ϒμϧϭ
• Dauer der Ausbildung (zwei, drei oder dreiein-
ϱάϟ΍ ϰϧΩϷ΍ ΪΤϟ΍ ϱ΃ ΔϓήόϤϟ΍ ϝΪόϣϭ ΔϴϠϤόϟ΍ ΓέΪϘϤϟ΍ x
halb Jahre),
ΔϨϬϤϟ΍ κϴΨθΗ) ϩϮϤϠόΘϳ ϥ΃ ϦϴΑέΪΘϤϟ΍ ϰϠϋ ΐΟϮΘϳ
• Fertigkeiten und Kenntnisse – also alles, was die (ΔϴΒϳέΪΘϟ΍
Auszubildenden mindestens lernen sollen (Aus-
bildungsberufsbild), ΔτΨϟ΍) ΔϴϨϣΰϟ΍ ΓήΘϔϟ΍ϭ ΕΎϳϮΘΤϤϠϟ ΔϴΒϳήϘΘϟ΍ ϞϛΎϴϬϟ΍ x
(ΐϳέΪΘϠϟ ΔϣΎόϟ΍
• ungefähre inhaltliche und zeitliche Struktur der
Ausbildung (Ausbildungsrahmenplan) und
ΕΎϧΎΤΘϣϼϟ Δϴ΋ΪΒϤϟ΍ ΕΎΒϠτΘϤϟ΍ x
• grundsätzliche Anforderungen an die Prüfung.
20 jOBstARteR

Der Ausbildungsrahmenplan ist die Grundlage ϱέΎΠϟ΍ ΐϳέΪΘϟ΍ ΔτΧ αΎγ΃ ϲϫ ΐϳέΪΘϠϟ ΔϣΎόϟ΍ ΔτΨϟ΍
für den betrieblichen Ausbildungsplan, den die Aus-
ϦϴΑέΪΘϤϠϟ ΎϫΩ΍Ϊϋ· ϦϴΑέΪϤϟ΍ ϰϠϋ ϦϴόΘϳ ϲΘϟ΍ Δϛήθϟ΍ ϲϓ
bildenden für ihre Auszubildenden erstellen müs-
sen und den sie gemeinsam mit dem Ausbildungs- .ΔμΘΨϤϟ΍ ΔϬΠϠϟ ΐϳέΪΘϟ΍ ΪϘϋ ϊϣ ΪόΑ ΎϤϴϓ ΎϬϤϳΪϘΗϭ
vertrag bei der zuständigen Stelle abgeben.
ϢϴϠόΘϟ΍ ΕΎϳϮΘΤϣ ϥ΄θΑ ΐϳέΪΘϟ΍ ϡΎψϧ ΕΎΒϠτΘϣ ϞϜθΗ
Was die Ausbildungsordnung an Lerninhal- ϦϴΑέΪΘϤϟ΍ ΪϤΗ ϥ΃ Δϛήθϟ΍ ϊγϮΑϭ .ΏϮϠτϤϟ΍ ϰϧΩϷ΍ ΪΤϟ΍
ten verlangt, ist das Minimum. Im eigenen Inte-
ϲΘϟ΍ ΔϓήόϤϟ΍ ϝΎΜϤϟ΍ ϞϴΒγ ϰϠϋ ήΒϛ΃ ΔϓήόϤΑ ϲϫ ΎϬΤϟΎμϟ
resse kann der Betrieb den Auszubildenden mehr
beibringen, beispielsweise betriebsspezifisches
ΔϴϋϮϧ Ε΍Ϋ ΔϴϠϤϋ Ε΍έΪϗ ϭ΃ Δϛήθϟ΍ ΕΎϴλΎΧ Ϧϣ ήΒΘόΗ
Wissen oder spezielle Fertigkeiten. Zusätzlich darf ϡΎϬϤΑ ϡϮϘΗ ϲΘϟ΍ ΔϛήθϠϟ ίϮΠϳ ϚϟΫ ϰϟ· ΔϓΎοϹΎΑ.ΔλΎΧ
das ausbildende Unternehmen seinen Plan wäh- ΎϣϭΩ ϦϜϤϳ ϻ ΚϴΣ ˬΔϴϠΧ΍Ω ΏΎΒγϷ ΎϬΘτΧ ήϴϴϐΗ ΐϳέΪΘϟ΍
rend der Ausbildung aus betrieblichen Gründen .ΔϠΒϘϣ ΙϼΛ Ε΍ϮϨδϟ ΎϘΒδϣ ςϴτΨΘϟ΍
ändern – denn nicht immer kann man für drei Jahre
im Voraus planen.

10.
Ausbildungsvertrag ΐϳέΪΘϟ΍ ΪϘϋ

Bevor eine Ausbildung beginnt, schließen die Aus- ΐϳέΪΘϟ΍ ˯ΪΑ ϞΒϗ ϢϬΒϳέΪΗ έήϘϤϟ΍ ιΎΨηϷ΍ϭ ϥϮΑέΪϤϟ΍ ϡήΒϳ
bildenden und die künftigen Auszubildenden einen ΫΎϔϨϓ .ΎϴϨϣί ΍ΩϭΪΤϣϭ Δϛήθϟ΍ ϲϓ ΐϳέΪΘϟΎΑ ΎϘϠόΘϣ ϥϮϜϳ ΍ΪϘϋ
Vertrag. Dieser betriebliche Ausbildungsvertrag ist .ΐϳέΪΘϟ΍ ΔϠΣήϣ ˯ΎϬΘϧΎΑ ϲϬΘϨϳ ΪϘόϟ΍ ϝϮόϔϣ
ein Zeitvertrag. Wenn die Lehre endet, endet auch
der Ausbildungsvertrag.
:ΪϘόϟ΍ ϦϤπΘϳ
Im Vertrag steht:
ΎϬϴϓ ΐϳέΪΘϟ΍ ϢΘϳ ϲΘϟ΍ ΔϨϬϤϠϟ ΔϘϴϗΪϟ΍ ΔϴϤδΘϟ΍ x
• die genaue Bezeichnung des Ausbildungsbe-
rufes,
ΏέΪϤϟ΍ Ϣγ΍ϭ ΏέΪΘϤϟ΍ϭ Δϛήθϟ΍ ϦϳϭΎϨϋϭ ˯ΎϤγ΃ x

• Name und Anschrift des Betriebes, der Auszubil-


denden oder des Auszubildenden und der Name ΐϳέΪΘϟ΍ ˯ΪΑ ΖϴϗϮΗ x
der Ausbilderin bzw. des Ausbilders,
ΐϳέΪΘϠϟ ΔϴϨϣΰϟ΍ ΓήΘϔϟ΍ x
• wann die Ausbildung beginnt,

• wie lange die Ausbildung dauert,


ΏέΪΘϤϟ΍ ϞϤϋ ΕΎϋΎγ ΩΪϋ x
GlOssAR 21

• wie viele Stunden die Auszubildende oder der ΔϴΒϳήΠΘϟ΍ ΔϴϨϣΰϟ΍ ΓήΘϔϟ΍ ΓήΘϓ x
Auszubildende regelmäßig arbeitet,

• wie lange die Probezeit dauert,


ΏέΪΘϤϠϟ ΔΣϮϨϤϤϟ΍ Ε΍ίΎΟϹ΍ ΓήΘϓ x

• wie viel Urlaub der Auszubildenden oder dem .ΎϳήϬη ΏέΪΘϤϟ΍ ϪϟΎϨϳ ϱάϟ΍ ήΟϷ΍ ϱ΃ ΐϳέΪΘϟ΍ Γ΄ϓΎϜϣ x
Auszubildenden zusteht und
αΎϴϘϣ ϥϮϜϳϭ .ΎϤ΋ϼϣ ΎϳήϬη ΍ήΟ΃ ΏέΪΘϤϟ΍ ΢Ϩϣ ϲϐΒϨϳ
• die Ausbildungsvergütung, das heißt, wie viel die
ΔϨϬϤϟΎΑ ΔλΎΨϟ΍ ΔϔϳήόΘϟ΍ ΕΎϴϗΎϔΗ΍ ϝϭϷ΍ ϡΎϘϤϟ΍ ϲϓ ϚϟΫ
Auszubildende oder der Auszubildende monat-
lich verdient. ϰϤδϳ Ύϣ ΓήϴΜϛ ΕϻΎΣ ϲϓ ΪΟϮΗ .ϲϨόϤϟ΍ ϢϴϠϗϹ΍ ΐδΤΑϭ
.ΔϴϨόϤϟ΍ ϑήϐϟ΍ ϲϓ ΐϳέΪΘϟ΍ ϱέΎθΘδϣ ϯΪϟ ΔϔϳήόΘϟ΍ Ϣ΋΍ϮϘΑ
Die Höhe der Vergütung muss angemessen sein. ΕΎϣϮϠόϣ ΔϴϨόϤϟ΍ ΕΎΑΎϘϨϟ΍ϭ ϞϤόϟ΍ ΏΎΑέ΃ Ε΍ΩΎΤΗ΍ ϲτόΗ ΎϤϛ
Richtwert ist in erster Linie die für den Beruf und für ϦϴόΘϳϭ .ΔϔϳήόΘϟ΍ ϥ΄θΑ ΎϬϴϟ· ϞλϮΘϟ΍ ϢΗ ϲΘϟ΍ ΕΎϴϗΎϔΗϻ΍ ϝϮΣ
die Region gültige tarifliche Vereinbarung. Bei den
.ΓΪϳΪΟ ΔϴΒϳέΪΗ ΔϨγ Ϟϛ ϲϓ ΐϳέΪΘϟ΍ έϮΟ΃ ΓΩΎϳί
Ausbildungsberatern der Kammern gibt es hierzu
häufig sogenannte Tariflisten. Im Übrigen können
die Arbeitgeberverbände und Fachgewerkschaften Ω΍Ϊϋ· ϦϴΑέΪϤϟ΍ ϰϠϋ ϦϴόΘϳ ΐϳέΪΘϟ΍ ΪϘϋ ϰϟ· ΔϓΎοϹΎΑ
Auskunft über die Tarifvereinbarungen geben. Die ϪϤϠόΗ ϦϴΑέΪΘϤϟ΍ ϰϠϋ ΐΟϮΘϳ Ύϣ ϦϤπΘΗ ΔϴϠΧ΍Ω ΐϳέΪΗ ΔτΧ
Ausbildungsvergütung muss für jedes neue Ausbil- ϊϴτΘδϳ ϚϟΫ ϝϼΧ Ϧϣ.Ϛϟάϟ Δϣίϼϟ΍ ΔϴϨϣΰϟ΍ ΓήΘϔϟ΍ϭ
dungsjahr erhöht werden. ΔϴϤϴϠόΘϟ΍ Ε΍ϮτΨϟ΍ ςϴτΨΗ ϥϮΑέΪϤϟ΍ϭ ΕΎϛήθϟ΍ ΏΎΤλ΃
.Δϛήθϟ΍ ϞΧ΍Ω ϞϤόϟ΍ ϯήΠϤΑ ϚϟΫ ςΑέϭ ϲϨϣΰϟ΍ ΖϴϗϮΘϟ΍ϭ
Zusätzlich zum Ausbildungsvertrag müssen die
Ausbildenden einen betrieblichen Ausbildungs-
plan erstellen. Darin ist verzeichnet, was die Aus- ΐϳέΪΘϟ΍ ΔτΨΑ ΎΑϮΤμϣ ΐϳέΪΘϟ΍ ΪϘϋ Δϛήθϟ΍ ϡΪϘΗ
zubildenden in welchem Zeitraum lernen sollen. ϭ΃ ΓέΎΠΘϟ΍ϭ ΔϋΎϨμϟ΍ Δϓήϐϟ ΐϠϏϷ΍ ϲϓϭ ΔμΘΨϤϟ΍ ΔΌϴϬϠϟ
Dadurch können Betriebsinhaberinnen und Be- ήϬδΗ ΔμΘΨϤϟ΍ ΔΌϴϬϟ΍ ϥϷ ϚϟΫϭ .ΔϳϭΪϴϟ΍ ϑήΤϟ΍ Δϓήϐϟ
triebsinhaber sowie Ausbilderinnen und Ausbilder
ΎϤϛ .ΔΑϮϠτϤϟ΍ ρϭήθϟ΍ ήϓ΍ϮΗ Ϧϣ Ϊϛ΄ΘΗϭ ΐϳέΪΘϟ΍ ήϴγ ϰϠϋ
planen, welche Lernschritte sie zu welchem Zeit-
punkt in den betrieblichen Arbeitsablauf einbauen
.ΕΎϧΎΤΘϣϻ΍ ˯΍ήΟ· ϰϟϮΘΗ ΎϬϧ΃
können.

Zusammen mit dem Ausbildungsvertrag gibt


der Betrieb den Ausbildungsplan bei der zustän-
digen Stelle ab, meistens bei der Industrie- und Han-
delskammer oder bei der Handwerkskammer. Denn
die zuständige Stelle betreut die Ausbildung und
stellt sicher, dass die Bedingungen erfüllt werden.
Außerdem führt sie die Prüfungen durch.
22 jOBstARteR

11.
Ausbildungszeit ΐϳέΪΘϟ΍ ΓήΘϓ

Eine Berufsausbildung im dualen System dauert ΝϭΩΰϤϟ΍ ϡΎψϨϟ΍ ϲϓ ϲϨϬϤϟ΍ ΐϳέΪΘϟ΍ϭ ϢϴϠόΘϟ΍ ΓήΘϓ ϕήϐΘδΗ
zwei, drei oder dreieinhalb Jahre, meist sind es drei ϲϓϭ ˬϒμϧϭ Ε΍ϮϨγ ΙϼΛ ϭ΃ Ε΍ϮϨγ ΙϼΛ ϭ΃ ϦϴΘϨγ
Jahre. Die Dauer der jeweiligen Ausbildung ist in
der betreffenden Ausbildungsordnung festgelegt.
ϡΎψϧ ϲϓ ΔϴϨϣΰϟ΍ ΓήΘϔϟ΍ ΪϳΪΤΗ ϢΘϳϭ .Ε΍ϮϨγ ΙϼΛ ΐϠϏϷ΍
.ϲϨόϤϟ΍ ΐϳέΪΘϟ΍
Die in der Ausbildungsordnung angegebene Aus-
bildungsdauer kann bei Vertragsabschluss verkürzt ΐϳέΪΘϟ΍ ϡΎψϧ ϲϓ ΓΩέ΍Ϯϟ΍ ΐϳέΪΘϟ΍ ΓήΘϓ ξϔΧ ϦϜϤϳϭ
werden. So kann bei Schulabsolventen mit Fach- ΓΩΎϬη ϰϠϋ Ϧϳΰ΋ΎΤϟ΍ ΔϟΎΣ ϲϓ ϦϜϤϴϓ .ΪϘόϟ΍ ϡ΍ήΑ· ϯΪϟ
hochschulreife oder Abitur eine Verkürzung um
ϕΎΤΘϟϼϟ ΔϠϫΆϤϟ΍ ΔϴϬϴΟϮΘϟ΍ ΓΩΎϬθϟ΍ ϭ΃ ΔϣΎόϟ΍ ΔϴϬϴΟϮΘϟ΍
12 Monate erfolgen; bei mittlerer Reife oder Fach-
oberschulreife kann die Ausbildung um 6 Monate ήμΘΨΗϭ .΍ήϬη 12 έ΍ΪϘϤΑ ΓήΘϔϟ΍ έΎμΘΧ΍ ϝΎϋ ϲϨϘΗ ΪϬόϤΑ
verkürzt werden. αέ΍ΪϤϟ΍ ϲΠϳήΧ ΔϟΎΣ ϲϓ έϮϬη ΔΘγ έ΍ΪϘϤΑ ΓΪϤϟ΍
.ΔϴϨϘΘϟ΍ ΔτγϮΘϤϟ΍ ϭ΃ ΔϳΩ΍ΪϋϹ΍
Wenn der Bewerber ein Berufsgrundbildungsjahr
oder die einjährige Berufsfachschule mit Erfolg be- ϲϨϬϣ ϲγΎγ΃ ϢϴϠόΗ ΔϨγ ϲϓ ΡΎΠϨΑ ΢ηήϤϟ΍ ϕΎΤΘϟ΍ ΪϨϋ
sucht hat, so können die Vertragspartner vereinba-
ren, dass der Besuch mit einem Jahr auf die Ausbil-
ϰϠϋ ˯ΎϨΑ ΔϨδϟ΍ ϩάϫ Ϫϟ ΐδΤΗ ΔϴϨϬϣ ΔϴϨϘΗ ΔγέΪϣ ΔϨγ ϭ΃
dung anerkannt wird. Genaue Auskunft geben die ήϓϮΘΗϭ.ΐϳέΪΘϟ΍ϭ ϢϴϠόΘϟ΍ ΓήΘϓ ϦϤο ΪϘόϟ΍ ϑ΍ήσ΃ ϕΎϔΗ΍
Ausbildungsberaterinnen und Ausbildungsberater ϲϓ ΐϳέΪΘϟ΍ ϱέΎθΘδϣ ϯΪϟ ϥ΄θϟ΍ ΍άϬΑ ΔϗΩ ήΜϛ΃ ΕΎϣϮϠόϣ
der zuständigen Stelle (meist Industrie- und Han- ϑήΤϟ΍ ΔϓήϏ ϭ΃ ΓέΎΠΘϟ΍ϭ ΔϋΎϨμϟ΍ ΔϓήϏ) ΔμΘΨϤϟ΍ ΔϬΠϟ΍
delskammer oder Handwerkskammer). .(ΔϳϭΪϴϟ΍
Jede Ausbildung beginnt mit einer Probezeit, die
mindestens einen Monat und höchstens vier Monate ϰϠϋ ΍ήϬη ϕήϐΘδΗ ΔϴΒϳήΠΗ ΔϠΣήϤΑ ΐϳέΪΗ Ϟϛ ΃ΪΒϳ
lang ist. In dieser Zeit sollen die Verantwortlichen ϲϓ ϦϴϟϭΆδϤϟ΍ ϰϠϋ .ήΜϛϷ΍ ϰϠϋ έϮϬη ΔόΑέ΃ϭ ϞϗϷ΍
im Betrieb genau prüfen, ob die Auszubildende oder ϥΎϛ ΍Ϋ· ΎϤϋ ΎϣΎϤΗ ΔϠΣήϤϟ΍ ϩάϫ ϲϓ ΍ϭΪϛ΄Θϳ ϥ΃ Δϛήθϟ΍
der Auszubildende in den Betrieb passt. Und auch ϚϟΫ ΢ϴΘϳ ΎϤϛ .ϻ ϡ΃ Δϛήθϟ΍ ΔόϴΒσ ϊϣ ΐγΎϨΘϳ ΏέΪΘϤϟ΍
die Auszubildenden sollen noch einmal gut über- ϕΎΤΘϟϻΎΑ Ϣϫέ΍ήϗ ΔΤλ Ϧϣ Ϊϛ΄ΘϠϟ ϦϴΑέΪΘϤϠϟ Δλήϔϟ΍
legen, ob sie sich richtig entschieden haben. Nach
der Probezeit kann der Betrieb nur aus schwerwie-
˯ΎϬΘϧ΍ ΪόΑ ΏέΪΘϤϟ΍ ΪϘϋ ˯ΎϬϧ· ΔϛήθϠϟ ϖΤϳ ϻϭ.Ύϣ ΔϛήθΑ
genden Gründen kündigen (siehe Kündigung). Ϛϟάϟ ΔϤϴδΟ ΏΎΒγ΃ ήϓϮΗ ΔϟΎΣ ϲϓ ϻ· ΔϴΒϳήΠΘϟ΍ ΓήΘϔϟ΍
.(ΪϘόϟ΍ ˯ΎϬϧΈΑ ιΎΨϟ΍ 28 Ϟμϔϟ΍ ϊΟ΍έ)
Wenn die Auszubildenden besonders gute
Leistungen im Betrieb und in der Berufsschule
ΔγέΪϤϟ΍ ϲϓ ϭ΃ Δϛήθϟ΍ ϲϓ ϦϴΑέΪΘϤϟ΍ έΎϬχ· ΔϟΎΣ ϲϓ
zeigen, können sie von der Kammer vorzeitig zur
Abschlussprüfung zugelassen werden und damit ˯΍ήΟΈΑ ϢϬϟ ΢ϤδΗ ϥ΃ ΔϓήϐϠϟ ϦϜϤϳ ΔϗϮϔΘϣ Ξ΋ΎΘϨϟ ΔϴϨϬϤϟ΍
ihre Ausbildungszeit (nochmals) verkürzen. Vorweg έΎμΘΧ΍ ϲϨόϳ ΎϤϣ ΩΪΤϤϟ΍ ϩΪϋϮϣ ϞΒϗ ϲϣΎΘΨϟ΍ ϥΎΤΘϣϻ΍
müssen hierzu der Betrieb und die Berufsschule Ϧϣ ΔϘΒδϣ ΔϘϓ΍Ϯϣ ΐϠτΘϳ ϚϟΫ ϦϜϟ .ϯήΧ΃ Γήϣ ΐϳέΪΘϟ΍ ΓήΘϓ
eine Stellungnahme abgeben. ϼΜϣ ϱ΃ ΔϴδϜόϟ΍ ΔϟΎΤϟ΍ ϲϓ.ΔϴϨϬϤϟ΍ ΔγέΪϤϟ΍ϭ Δϛήθϟ΍ ϞΒϗ
GlOssAR 23

Es gibt auch den umgekehrten Fall, dass ein Ausbil- ϲϓ ϪΣΎΠϧ ϡΪϋ ϭ΃ νήϤϠϟ ΍έ΍ήϣ ΏέΪΘϤϟ΍ νήόΗ ΔϟΎΣ ϲϓ
dungsverhältnis verlängert wird – beispielsweise,
ϰπΘϗ΍ ΎϣΪϨϋϭ .ΐϳέΪΘϟ΍ ΓήΘϓ ΪϳΪϤΗ ϢΘϳ ϲϣΎΘΨϟ΍ ϥΎΤΘϣϻ΍
wenn die Auszubildende oder der Auszubilden-
de sehr oft krank war oder wenn sie bzw. er die ϡΪϘϳ ϥ΃ ϪϴϠϋ ϥΎϛ ϲϣΎΘΨϟ΍ ϥΎΤΘϣϼϟ ΏέΪΘϤϟ΍ ΓΩΎϋ· ήϣϷ΍
Abschlussprüfung nicht bestanden hat. Falls die ϩάϫ ϲϓ ΐϳέΪΘϟ΍ ϕήϐΘδϳ .ΔμΘΨϤϟ΍ ΔϬΠϟ΍ ϯΪϟ ϚϟάΑ ΎΒϠσ
Auszubildenden die Abschlussprüfung wiederholen ΓήΘϓ ϝϮτΗ ϻ΃ ϰϠϋ ϡΩΎϘϟ΍ ϥΎΤΘϣϻ΍ ΪϋϮϣ ϰΘΣ ΔϟΎΤϟ΍
müssen, können sie das bei der zuständigen Stelle .ΪΣ΍ϭ ϡΎϋ Ϧϣ ήΜϛ΃ Δϛήθϟ΍ ϲϓ ΪϳΪϤΘϟ΍
beantragen. Die Ausbildung läuft dann bis zum
nächsten Prüfungstermin weiter, längstens ist sie
ein Jahr vom Betrieb weiterzuführen.
ˬϲ΋ΰΟ ˯΍Ω΃ ΓέϮμΑ ΐϳέΪΘϟ΍ ˯΍ήΟ· ΔϴϧΎϜϣ· Ϛϟάϛ ΪΟϮΗ
˯ΎΑϵ΍ϭ ΕΎΑΎθϟ΍ ΕΎϬϣϷ΍ ΔϟΎΣ ϲϓ ιΎΧ ϪΟϭ ϰϠϋ ϚϟΫϭ
Es besteht auch die Möglichkeit, die Ausbildung Δλήϓ ϢϬϟ ΡΎΘΗ ΚϴΣ ϰοήϣ ΔϳΎϋήΑ ϦϴσϮϨϤϟ΍ ιΎΨηϷ΍ϭ
in Teilzeit durchzuführen. Die Teilzeitberufsaus- ΔϴϠ΋Ύόϟ΍ ΕΎΒΟ΍Ϯϟ΍ ˯΍Ω΃ϭ ΐϳέΪΘϟΎΑ ϕΎΤΘϟϻΎΑ ΰϴϤΘϣ ωϮϧ Ϧϣ
bildung ist vor allem für junge Mütter, Väter oder 25 ΔϟΎΤϟ΍ ϩάϫ ϲϓ ΐϳέΪΘϟ΍ ΕΎϋΎγ ΩΪϋ ώϠΒϳ .ΪΣ΍ϭ ϥ΁ ϲϓ
Pflegende eine besondere Chance, neben den fami-
ΏέΪΘϤϟ΍ ϖδϨϳ ϥ΃ ϰϠϋ ϞϗϷ΍ ϰϠϋ ωϮΒγϷ΍ ϲϓ ΔϋΎγ
liären Aufgaben eine Ausbildung zu absolvieren. Die
Auszubildenden haben hierbei eine wöchentliche ϰϠϋ ϦϴόΘϳ .ΐϳέΪΘϟ΍ ΎϬΑ ϯήΠϳ ϲΘϟ΍ ΕΎϗϭϷ΍ ΔϳϮγ Δϛήθϟ΍ϭ
Arbeitszeit von mind. 25 Stunden zu leisten, wobei ϰϟ· ϥ΄θϟ΍ ΍άϬΑ ϙήΘθϣ ΐϠσ ϢϳΪϘΗ ϦϴΑέΪϤϟ΍ϭ ϦϴΑέΪΘϤϟ΍
die Auszubildenden und der Betrieb sich absprechen ϲϨϬϤϟ΍ ΐϳέΪΘϟ΍ έΎϴΧ ϱΩΆϳ ϻϭ ΍άϫ .ΔμΘΨϤϟ΍ ΔϬΠϟ΍
müssen, zu welchen Zeiten diese Stunden geleistet .ΐϳέΪΘϠϟ ΔϠϣΎϜϟ΍ ΓήΘϔϟ΍ ΪϳΪϤΗ ϰϟ· ΓέϭήπϟΎΑ ϲ΋ΰΠϟ΍
werden. Die Auszubildenden und Ausbilderinnen
bzw. Ausbilder müssen einen gemeinsamen Antrag
an die zuständige Stelle stellen. Die Teilzeitbe-
rufsausbildung führt nicht grundsätzlich zu einer
Verlängerung der Gesamtausbildungsdauer.

12.
Auszubildende ϥϮΑέΪΘϤϟ΍

Auszubildende sind diejenigen, die einen Aus- . ΔϴΒϳέΪΗ ΔϨϬϣ ϢϠόΗ ϲϓ ϥϮΒϏ΍ήϟ΍ ιΎΨηϷ΍ Ϣϫ ϥϮΑέΪΘϤϟ΍
bildungsberuf erlernen; früher war es allgemein ϦϴϘΤΘϠϤϟ΍ ΏΎΒθϟ΍ ΔϴϤδΗ ϰϠϋ ϖΑΎδϟ΍ ϲϓ ΓΩΎόϟ΍ ΕήΟ
üblich, die Jugendlichen in der Ausbildung „Lehr-
ϝ΍ί Ύϣ ήϴΒόΗ Ϯϫϭ "ΔϓήΤϟ΍ ϲϓ ΉΪΘΒϤϟ΍„ ΓέΎΒόΑ ΐϳέΪΘϟΎΑ
linge“ zu nennen, und dieser Begriff wird auch im
Handwerk weiter verwendet. In der Regel bewer- ϢϬδϔϧ΃ άϴϣϼΘϟ΍ ΢ηήϳ .ΔϳϭΪϴϟ΍ ϑήΤϟ΍ ωΎτϗ ϲϓ ϼϤόΘδϣ
ben sich Schülerinnen und Schüler im letzten Jahr ΔϴγέΪϤϟ΍ ΔϠΣήϤϟ΍ Ϧϣ ήϴΧϷ΍ ϲγ΍έΪϟ΍ ϡΎόϟ΍ ϲϓ ΓΩΎϋ
ihrer Zeit an der allgemeinbildenden Schule. Dann ϦϴΑ ΐϠϏϷ΍ ϲϓ ϢϫέΎϤϋ΃ Ρϭ΍ήΘΗϭ Δϴ΋΍ΪΘΑϻ΍ ΔϠΣήϤϠϟ ΔϘΣϼϟ΍
sind diese Bewerber überwiegend zwischen 16 und ϲϓ ΖΒϠϟ ϝϮσ΃ Ε΍ήΘϓ ΝΎΘΤϳ ϢϬϨϣ ξόΒϟ΍ .ΎϣΎϋ 19 ϭ 16
19 Jahre alt. Manche Jugendliche brauchen länger, .ΐϳέΪΘϟ΍ ΔϠΣήϤΑ ϕΎΤΘϟϼϟ ΍Ω΍ΪόΘγ΍ ϢϬΗ΍έΪϗ ΔϴϤϨΘϟ ϭ΃ ϚϟΫ
um sich zu entscheiden oder ihre Fähigkeiten für
24 jOBstARteR

die Ausbildung zu entwickeln. Daher gibt es auch ΍Ϯϟ΍ί Ύϣ Ϧϳήθόϟ΍ ϊϠτϣ ΍ϮϐϠΑ ΏΎΒη Ύπϳ΃ ϢϬϨϴΑ ϥϮϜϳ ΍άϬϟ
immer wieder junge Leute, die sich noch mit An- Δλήϓ ήϴϓϮΗ ϱέϭήπϟ΍ Ϧϣ.ΐϳέΪΘϠϟ ϥΎϜϣ Ϧϋ ϥϮΜΤΒϳ
fang 20 auf eine Lehrstelle bewerben. Eine Chance
ΖϧΎϛ ϥ·ϭ ΔϴγέΪϤϟ΍ ΕΎΟέΪϟ΍ϭ Ε΍ΩΎϬθϟΎϓ ˬϊϴϤΠϠϟ ΐϳέΪΘϟ΍
braucht jeder Jugendliche, daher sind Zeugnisse
und Schulnoten zwar eine wichtige Entscheidungs- βϔϧ ϲϓ ϱέϭήπϟ΍ Ϧϣ ϥ΃ ϻ· έ΍ήϘϟ΍ άΧϷ ΔϣΎϫ ΓΪϋΎϗ
grundlage, aber eine Unternehmerin oder ein Un- Ϧϋ ΎϴμΨη ΎϋΎΒτϧ΍ ϪδϔϨΑ Δϛήθϟ΍ ΐΣΎλ άΧ΄ϳ ϥ΃ ΖϗϮϟ΍
ternehmer sollte sich von der Motivation und den .ϢϬδϔϧ΃ ϥϮΤηήϳ Ϧϳάϟ΍ ΏΎΒθϟ΍ Ε΍έΪϗϭ ΰϓ΍ϮΣ
Fähigkeiten einer Jugendlichen oder eines Jugend-
lichen auch persönlich überzeugen.
ϲϓ ΔϟΎόϓ ΓέϮμΑ ΔϛέΎθϤϟ΍ ϦϴΑέΪΘϤϟ΍ Ϧϣ ΏϮϠτϤϟ΍
Von den Auszubildenden wird erwartet, dass sie
ΔϓΎϛ ΓίΎϴΤϟ ϲόδϟ΍ ϢϬϴϠϋ ϥ΃ ϲϨόϳ ΍άϫ .ΐϳέΪΘϟ΍ Ξϣ΍ήΑ
an ihrer Ausbildung aktiv mitwirken. Dies bedeutet, ϢϴϠόΘϟ΍ ν΍ήϏϷ Δϣίϼϟ΍ ΔϳήψϨϟ΍ ΔϓήόϤϟ΍ϭ ΔϴϠϤόϟ΍ Ε΍έΪϘϟ΍
sie sollen sich bemühen, alle für die Berufsausbil- ϻ ϝΎϤϋ΄Α ϡΎϴϘϟ΍ ϢϬϴϠϋ ΐΟϮΘϳ ϻ ϪϨϜϟ .ϲϨϬϤϟ΍ ΐϳέΪΘϟ΍ϭ
dung erforderlichen Fertigkeiten und Kenntnisse Ϧϣ ΐϠτϟ΍ ίϮΠϳ .ϢϬϣΎδΟ΃ ΎϬϠϤΤΘΗ ϻ ϭ΃ νήϐϟ΍ ΍άϫ ϡΪΨΗ
zu erwerben. Die Auszubildenden brauchen jedoch ϡΎϴϘϟ΍ ϝΎΜϤϟ΍ ϞϴΒγ ϰϠϋ ϝΎϤϋϷ΍ Γέ΍Ω· ϝΎΠϣ ϲϓ ϦϴΑέΪΘϤϟ΍
keine Arbeiten zu erledigen, die nicht dem Ausbil-
dungszweck dienen oder ihre körperlichen Kräfte
.ϡϮϴϟ΍ ΔϠϴσ ΔϤϬϤϟ΍ ϚϠΗ ϢΘΗ ϻ΃ ϰϠϋ ΦδϨϟ΍ ϊΒτΑ
übersteigen. Zum Beispiel können angehende Bü-
rokaufleute auch den Kopierer bedienen, sie sollten Ϧϣ ΩΪϋ ΓΎϋ΍ήϣ άϴϣϼΗ ϢϬϧϮϛ ϢϜΤΑ ϢϬϴϠϋ ΐΟϮΘϳ
aber nicht den ganzen Tag mit Kopieren verbringen. :ϝΎΜϤϟ΍ ϞϴΒγ ϰϠϋ Ϊϋ΍ϮϘϟ΍ϭ ΕΎΒΟ΍Ϯϟ΍
Auch als Lernende müssen die Auszubildenden
ΎϤϟΎσ ϦϴΑέΪϤϟ΍ϭ ΐϳέΪΘϟ΍ ΕΎϛήη ΕΎϤϴϠόΘϟ ΎϘϓϭ ϞϤόϟ΍ x
einige Pflichten und Regeln beachten. Dazu gehört:
ΐϳέΪΘϟ΍ Ϊϋ΍Ϯϗ ϊϣ ΖθϤΗ
• den Anordnungen der Ausbildendenden und der
Ausbilderinnen bzw. Ausbilder folgen, soweit ϲϓ ΐϳέΪΘϟ΍ Ε΍έϭΩϭ ΔϴϨϬϤϟ΍ ΔγέΪϤϟ΍ αϭέΪΑ ϕΎΤΘϟϻ΍ x
diese Weisungen im Rahmen der Ausbildung ΕΎϛήη ΓΪϋ ϲϓ ΔϤ΋ΎϘϟ΍ ϢϴϠόΘϟ΍ ΰϛ΍ήϣ
erfolgen,

• den Berufsschulunterricht ebenso wie die Lehr-


ϩΰΠϧ΃ϭ ϪϤϠόΗ Ύϣ Ϫϴϓ ϞΠδϳ ήϳέΎϘΘϠϟ ήΘϓΩ ΓίΎϴΣ x

gänge in überbetrieblichen Ausbildungsstätten ϥϮΑέΪΘϤϟ΍


besuchen,
ϥϭΆη ϝϮΣ ϦϳήΧ΁ ιΎΨη΃ ϊϣ ΙΪΤΘϟ΍ Ϧϋ ωΎϨΘϣϻ΍ x
• ein Berichtsheft, in dem steht, was sie gelernt und Ϊϗ ϚϟΫ ϥϷ ϱέΎΠΘϟ΍ ΎϬϠϣΎόΘΑ ϭ΃ ΔϛήθϟΎΑ ΔϘϠόΘϣ Δϳήγ
geleistet haben, führen,
.ΔδϓΎϨϤϟ΍ ΕΎϛήθϟ΍ ϰϠϋ ϊϔϨϟΎΑ ΩϮόϳ
• nicht mit anderen über Betriebs- oder Geschäfts-
geheimnisse sprechen – denn die Konkurrenz
schläft nicht.
GlOssAR 25

13.
Berichtsheft ήϳέΎϘΘϟ΍ ήΘϓΩ

Auszubildende müssen ein Berichtsheft schreiben. ϚϟΫ ϥϮϜϳϭ ήϳέΎϘΘϟ΍ ήΘϓΩ ϲϓ ϦϳϭΪΘϟ΍ ϦϴΑέΪΘϤϟ΍ ϰϠϋ ϦϴόΘϳ
Das ist ein fachlicher Nachweis über die Ausbildung – ϡΎψϨϟ΍ ϡΎϜΣϷ ΎϘϓϭ ϚϟΫϭ ΐϳέΪΘϟΎΑ ϢϬϣΎϴϗ ϰϠϋ ΎϴϨϬϣ ϼϴϟΩ
so ist es in der Ausbildungsordnung vorgeschrieben.
ΔϬΠϠϟ ήΘϓΪϟ΍ ϥϮΑέΪϤϟ΍ ϢϠδϳϭ.ΐϳέΪΘϟ΍ϭ ϢϴϠόΘϟΎΑ ιΎΨϟ΍
Mit der Anmeldung zur Abschlussprüfung geben sie
das Berichtsheft bei der zuständigen Stelle ab. Ein ϥΎΤΘϣϻ΍ ˯΍ΩϷ ϢϬδϔϧ΃ ϥϮϠΠδϳ ϦϴΣ ΔμΘΨϤϟ΍
regelmäßig geführtes Berichtsheft ist Voraussetzung Ϟϣ΍Ϯϋ Ϧϣ ϼϣΎϋ ήΘϓΪϟ΍ ϲϓ ϱέϭΪϟ΍ ϦϳϭΪΘϟ΍ ϥϮϜϳϭ.ϲϣΎΘΨϟ΍
für die Zulassung zur Abschlussprüfung. .ϥΎΤΘϣϻ΍ ˯΍Ω΄Α ΡΎϤδϟ΍
Die Auszubildenden schreiben in der Regel jede ϩϭΰΠϧ΃ϭ ϩϮϤϠόΗ Ύϣ Ϟϛ ΎΒϳήϘΗ ΎϴϋϮΒγ΃ ϥϮΑέΪΘϤϟ΍ ϥϭΪϳ
Woche auf, was sie in Betrieb und Berufsschule
gelernt und erledigt haben. Der ausbildende Betrieb
ϥ΃ ΐϳέΪΘϟ΍ Δϛήη ϰϠϋϭ.ΔϴϨϬϤϟ΍ ΔγέΪϤϟ΍ ϲϓϭ Δϛήθϟ΍ ϲϓ
muss seiner Auszubildenden oder seinem Auszubil- .ΐϳέΪΘϟ΍ ΔϠΣήϣ ˯ΎϨΛ΃ ήΘϓΪϟ΍ ϲϓ ΔΑΎΘϜϟΎΑ ΏέΪΘϤϠϟ ΢ϤδΗ
denden ermöglichen, das Berichtsheft während der ΎϳέϭΩ ϥϭΪϳ ΏέΪΘϤϟ΍ ϥϮϛ Ϧϣ Ϊϛ΄Θϟ΍ ϦϴΑέΪϤϟ΍ ϰϠϋ ϲϐΒϨϳϭ
Ausbildungszeit zu schreiben – die Ausbilderinnen ϰϠϋ ΐΟϮΘϳ Ϛϟάϛ.Ϫόϣ ΔϳϮγ ήΘϓΪϟ΍ ΔόΟ΍ήϣϭ ΏϮϠτϤϟ΍ Ϟϛ
bzw. Ausbilder sollen darauf achten, dass der Lehr- .ήΘϓΪϟ΍ ϰϠϋ ϊϴϗϮΘϟ΍ ΏέΪϤϟ΍ϭ ΏέΪΘϤϟ΍ ϱ΃ Ϧϴϓήτϟ΍
ling regelmäßig alles notiert, und die Hefte gemein-
sam mit ihm durchsehen. Auszubildende und Ausbil-
dende müssen die Berichtshefte unterzeichnen. ϭ΃ ΐϳέΪΘϟ΍ Δϛήθϟ ˯΍Ϯγ ΔΒϗ΍ήϣ ΔϠϴγϭ ήϳέΎϘΘϟ΍ ήΘϓΩ
Ϊϗ ΏέΪΘϤϟ΍ ϥϮϛ Ϧϣ ΎϘϘΤΘϳ ϥ΃ Ϧϴϓήτϟ΍ ϊγϮΒϓ .ϦϴΑέΪΘϤϠϟ
Das Berichtsheft ist eine Kontrolle für den ausbil- ϦϴδΤΗ ϲϓ ϢϬδϳ ΍άϫ.ϻ ϡ΃ ΐϳέΪΘϟ΍ϭ ϢϴϠόΘϟ΍ Ω΍Ϯϣ Ϣϫ΃ ϦϘΗ΃
denden Betrieb wie für die Auszubildenden. Denn .Δϛήθϟ΍ ϞΧ΍Ω ΐϳέΪΘϟ΍ ϯήΠϣ
beide Seiten können erkennen, ob die Auszubilden-
den alles Wichtige gelernt haben. Damit können
diese Berichte dazu beitragen, den Ablauf der be-
trieblichen Ausbildung zu verbessern.
26 jOBstARteR

14.
Berufsbildung ϲϨϬϤϟ΍ ΐϳέΪΘϟ΍ϭ ϢϴϠόΘϟ΍

Die Berufsbildung findet statt: :ΔϴΗϵ΍ ϊϗ΍ϮϤϟ΍ ϲϓ ϲϨϬϤϟ΍ ΐϳέΪΘϟ΍ϭ ϢϴϠόΘϟ΍ ˯΍ήΟ· ϢΘϳ
• in Unternehmen,
Δϛήθϟ΍ ϲϓ x

• im öffentlichen Dienst, das heißt in Verwaltung


und Ämtern, ΔϴϤγήϟ΍ ΰϛ΍ήϤϟ΍ϭ Ε΍έ΍ΩϹ΍ ϱ΃ ΔϟϭΪϟ΍ ΓΰϬΟ΃ ϲϓ x

• bei Angehörigen freier Berufe, z. B. Ärzten, ϦϴϣΎΤϤϟ΍ϭ ˯ΎΒσϷΎϛ ΓήΤϟ΍ ΕΎϣΪΨϟ΍ ωΎτϗ ϲϓ x
Rechtsanwälten, Architekten usw.,
ϦϴϳέΎϤόϤϟ΍ ϦϴγΪϨϬϤϟ΍ϭ
• bei Bildungsträgern und in Schulen, z. B. Meister-
schulen, Berufsfachschulen. ϢϠόϣ ΓΩΎϬη ΓίΎϴΣ αέ΍ΪϤϛ αέ΍ΪϤϟ΍ϭ ϢϴϠόΘϟ΍ ή΋΍ϭΩ ϲϓ x
.ΔϴϨϬϤϟ΍ αέ΍ΪϤϟ΍ϭ ϲϓήΣ
Es gibt drei wichtige Bereiche der Berufsbildung:
:ϲϨϬϤϟ΍ ΐϳέΪΘϟ΍ϭ ϢϴϠόΘϠϟ ΔϣΎϫ ΕϻΎΠϣ ΔΛϼΛ ΪΟϮΗ
a) Die Berufsausbildung ist für junge Menschen
der Einstieg in das Berufsleben. In rund 350 Be-
rufen kann man in Deutschland eine Abschluss- ΓΎϴΤϠϟ ϼΧΪϣ ΏΎΒθϠϟ ϲϨϬϤϟ΍ ΐϳέΪΘϟ΍ϭ ϢϴϠόΘϟ΍ ϞϜθϳ .΃˨
prüfung machen und sich damit einen guten ϲϓ ΔϴϣΎΘΧ ΕΎϧΎΤΘϣ΍ ˯΍Ω΃ ΎϴϧΎϤϟ΃ ϲϓ ϦϜϤϳϭ.ΔϴϨϬϤϟ΍
Berufseinstieg sichern. ΍ΪϴΟ Ύϴϔϴχϭ ϼΧΪϣ ϦϤπΗ ΔϨϬϣ 350 ϲϟ΍ϮΣ
b) Die Fort- oder Weiterbildung ist eine Möglich-
ΎϬϤϠόΗ ϲΘϟ΍ ΔϨϬϤϟ΍ ωΎτϗ ϲϓ Ϟϴϫ΄ΘϠϟ Δλήϔϟ΍ ΢ϴΘΗ Ϟϴϫ΄Θϟ΍.Ώ
˨
keit, innerhalb des erlernten Berufes weiterzuler-
nen und/oder beruflich aufzusteigen. ΔϴϔϴχϮϟ΍ Ϫλήϓ ϦϴδΤΗ ϭ΃/ϭ ΏΎθϟ΍

c) Die Umschulung wird dann beansprucht, wenn ΔϟΎΣ ϲϓ ϦϴϠϣΎόϟ΍ ξόΑ Ϫϴϟ· ΄ΠϠϳ Ύϣ ΍άϫϭˬ ΔϨϬϤϟ΍ ήϴϴϐΗ.Ε
˨
eine Arbeitnehmerin oder ein Arbeitnehmer in ΔϴϠλϷ΍ ϢϬΘϨϬϤΑ υΎϔΘΣϻΎΑ ϢϬΘΒϏέ ϭ΃ ϢϬΗέΪϗ ϡΪϋ
ihrem oder seinem ursprünglichen Beruf nicht .ΓΪϳΪΟ ΔϨϬϣ ϢϠόΘϟ ϢϬϴόγϭ
mehr arbeiten kann oder will und einen neuen
Beruf erlernt.
ϢϬ΋ΎϬϧ· ΪόΑ ΏΎΒθϟ΍ Ϧϣ ήϴΒϛ ΩΪϋ ϖΤΘϠϳ : (΍ ϝ ΔΒδϨϟΎΑ
Zu a) Ein Großteil der Jugendlichen beginnt eine ΐϳέΪΘϟ΍ ΝέΪϨϳϭ ΍άϫ .ΔϴϨϬϤϟ΍ αέ΍ΪϤϟΎΑ ΔϴγέΪϤϟ΍ ΔϠΣήϤϠϟ
Berufsausbildung nach der Schule. Die betriebliche ΝϭΩΰϤϟ΍ ϡΎψϨϟ΍" ϡϮϬϔϣ ΖΤΗ ΎϴϧΎϤϟ΃ ϲϓ ΕΎϛήθϟ΍ ϞΧ΍Ω
Ausbildung ist in Deutschland im „dualen System ΐϳέΪΘϟ΍ϭ ϢϴϠόΘϟ΍ ϥ΄Α ϚϟΫ ϲϨόϳ ."ϲϨϬϤϟ΍ ΐϳέΪΘϟ΍ϭ ϢϴϠόΘϠϟ
der Berufsausbildung“ organisiert. Duales System
.ΔϴϨϬϤϟ΍ ΔγέΪϤϟ΍ϭ Δϛήθϟ΍ ΎϤϫ ϦϴόϗϮϣ ϲϓ ϢΘϳ ϲϨϬϤϟ΍
bedeutet, dass die Ausbildung an zwei Orten statt-
findet: im Betrieb und in der Berufsschule.
:ϲϨϬϤϟ΍ ΐϳέΪΘϟ΍ϭ ϢϴϠόΘϟ΍ ϡΎϤΗ· ΪόΑ ϑ΍Ϊϫ΃ ΔόΑέ΃ ϖϴϘΤΗ ϲϐΒϨϳ
GlOssAR 27

Am Ende einer solchen Berufsausbildung sollen ϞϜΑ ϡΎϤϟϹ΍ ϱ΃ ϞϣΎη ϲγΎγ΃ ϢϴϠόΗ ϰϠϋ ϦϴΑέΪΘϤϟ΍ ΓίΎϴΣ x
vier Ziele erreicht sein:
ΓέΎΘΨϤϟ΍ ΔϨϬϤϟ΍ Ϊϋ΍Ϯϗ
• Die Auszubildenden haben eine umfassende
Grundbildung erworben, das heißt, sie kennen ΔϴϠϤϋ Ε΍έΪϗϭ ΔϴϨϘΗ ΕΎϣϮϠόϣ ϰϠϋ ϦϴΑέΪΘϤϟ΍ ΓίΎϴΣ x
alle Grundlagen des gewählten Berufes. Ύϣ ΔϨϬϣ ΔγέΎϤϤϟ Δϳέϭήο
• Die Auszubildenden beherrschen fachliche
Γ˯ΎϔϜϟΎΑ ϢδΘϳ ϞϤϋ ΔγέΎϤϤϟ ϦϴΑέΪΘϤϟ΍ ΔΌϴϬΗ x
Kenntnisse und Fertigkeiten, die sie brauchen,
um in dem Beruf zu arbeiten.
ΓέΎϬϤϟ΍ϭ

• Die Auszubildenden sind für eine qualifizierte ϲϨϬϤϟ΍ ΐϳέΪΘϟ΍ϭ ϢϴϠόΘϟ΍ ΔϠΣήϣ ˯ΎϨΛ΃ ϦϴΑέΪΘϤϟ΍ ϞόΟ x
Tätigkeit vorbereitet. .ΎϬδϔϧ ΔϨϬϤϟ΍ ϞϘΣ ϲϓ Ε΍ήΒΨϟ΍ ξόΑ ϥϮόϤΠϳ
• Während der Ausbildung haben die Auszubil-
denden auch schon eigene Berufserfahrung
ΐϳέΪΘϟ΍ϭ ϢϴϠόΘϟ΍ ΔϠΣήϣ ΔϳΎϬϧ ϲϓ ϥϮΑέΪΘϤϟ΍ ϡΪϘϳ
erworben. ΔϓήϏ ϯΪϟ ΓΩΎϋ) ΔμΘΨϤϟ΍ ΔϬΠϟ΍ ϯΪϟ ΎϧΎΤΘϣ΍ ϲϨϬϤϟ΍
ϢϬϟ ΢ϴΘϳ .(ΔϴϨϬϤϟ΍ ϑήΤϟ΍ ΔϓήϏ ϭ΃ ΓέΎΠΘϟ΍ϭ ΔϋΎϨμϟ΍
Am Ende der Ausbildung legen die Auszubilden- ϥΎϜϣ Ϟϛ ϲϓ ϞϤόϠϟ ϢϬδϔϧ΃ ΢ϴηήΘϟ Δλήϔϟ΍ ϥΎΤΘϣϻ΍ ίΎϴΘΟ΍
den eine Prüfung bei der zuständigen Stelle (in der ϥΎϜϣ ΔϳήΤΑ ΍ϭέΎΘΨϳ ϥ΃ ϢϬΘϋΎτΘγΎΑϭ .ΔϨϬϤϟ΍ ϩάϫ ϝΎΠϣ ϲϓ
Regel Industrie- und Handelskammer bzw. Hand-
ϢϠϋ ϰϠϋ ϥΎΤΘϣϻ΍ ΔΠϴΘϧ ϰϠϋ ˯ΎϨΑ ΕΎϛήθϟ΍ ϥϮϜΗ .ϢϬϠϤϋ
werkskammer) ab. Der Abschluss ermöglicht ihnen,
sich überall in ihrem Beruf um Arbeit zu bewerben. ΕΎϣϮϠόϤϟΎΑ ΓΩΎόϟ΍ ϲϓ ϊΘϤΘϳ Ϫϧ΃ϭ ΔϨϬϤϟ΍ ϢϠόΗ Ϊϗ ΢ηήϤϟ΍ ϥ΄Α
Sie können dann frei wählen, wo sie arbeiten wol- .ΔϨϬϤϟ΍ ˯΍ΩϷ Δϳέϭήπϟ΍ ΔϴϨϘΘϟ΍
len. Die Unternehmer wissen durch die abgeschlos-
sene Ausbildung, dass die Bewerberin oder der ϥ΍ΪϨΘδϳ ϥ΍ήϣ΃ Ϟϴϫ΄Θϟ΍ ϭ΃ ϢϴϠόΘϟ΍ ΔόΑΎΘϣ : (Ώ ϝ ΔΒδϨϟΎΑ
Bewerber den Beruf gelernt hat und in der Regel die ςϴθϨΗ ϙΎϨϫ ϢΘϴϓ ˬϪδϔϧ ϲϨϬϤϟ΍ ΐϳέΪΘϟ΍ϭ ϢϴϠόΘϟ΍ ϰϠϋ
notwendigen Fachkenntnisse mitbringt.
ϢϳΪϘΗϭ ΔϳήψϨϟ΍ ΔϓήόϤϟ΍ϭ ΔϴϠϤόϟ΍ Ε΍έΪϘϟ΍ ϝΎϤϜΘγ΍ϭ
Zu b) Fort- oder Weiterbildung baut auf der Be- Ε΍έϮτΘϟ΍ ϢϴϠόΗ ϢΘϳ ϝΎΜϤϟ΍ ϞϴΒγ ϰϠϋ .ΓΪϳΪΟ ΕΎϣϮϠόϣ
rufsausbildung auf. Dabei werden Fertigkeiten und ΔΠϣήΑ Δϐϟ ϢϴϠόΗ ϭ΃ ϡΎΤϠϟ΍ ϝΎΠϣ ϲϓ ΓΪϳΪΠϟ΍ ΔϴΟϮϟϮϨϜΘϟ΍
Kenntnisse aufgefrischt und ergänzt, und es kommt .ΔϨϬϤϟ΍ ϦϤο ΔμμΨΘϣ ΕΎϋΎτϗ ϲϓ ϝϮΧΪϟ΍ ϭ΃ ΓΪϳΪΟ
neues Wissen hinzu. Zum Beispiel lernt man etwas ΕΎΒΟ΍Ϯϟ΍ ϞΣϭ ϲϨϬϤϟ΍ ϊοϮϟ΍ ϦϴδΤΗ ϰϠϋ Ϟϴϫ΄Θϟ΍ ΪϋΎδϳ
über neue technische Entwicklungen, wie Schwei-
ΔλΎΧ νϭήϋ Ύπϳ΃ ϙΎϨϫ.ϞΒϗ Ϧϣ Ϟπϓ΃ ΓέϮμΑ ΔϴϨϬϤϟ΍
ßen oder eine neue Programmiersprache, oder
Spezialgebiete des Berufes. Solche Fortbildungen ϲϨϘΗ ϢϠόϣ ΔΟέΩ ϰϠϋ ϝϮμΤϟ΍ ϞΜϣ ϲϨϬϤϟ΍ ΰϛήϤϟ΍ ϦϴδΤΘΑ
ermöglichen, dass man beruflich weiterkommt und ˯ΎϨΛ΃ Ϟϴϫ΄Θϟ΍ Ε΍˯΍ήΟ· ϢΘΗ .κμΨΘϣ ϱέΎΠΗ ϡΪΨΘδϣ ϭ΃
seine beruflichen Aufgaben besser lösen kann. Es .ϪϨϋ ΔϠμϔϨϣ ΓέϮμΑ ϭ΃ ϡ΍ϭΪϟ΍ ˯ΎϨΛ΃ ϱ΃ ΔϨϬϤϟ΍ ΔγέΎϤϣ
gibt auch Angebote, mit denen man den Abschluss ϯΪϟ ϭ΃ ϞϤόϟ΍ ΔϟΎϛϭ ϯΪϟ ϥ΄θϟ΍ ΍άϬΑ ΔϠϣΎη ΕΎϣϮϠόϣ ΪΟϮΗϭ
als Meister oder Fachwirt erwerben kann, um beruf- .ΔμΘΨϤϟ΍ ΔΌϴϬϟ΍
lich aufzusteigen. Weiterbildungen können sowohl
berufsbegleitend, also neben der Arbeit, als auch
ganztägig stattfinden. Umfassende Informationen ΔΌϴϬΗ ϰϟ· ϑΪϬΗ ΔϨϬϤϟ΍ ήϴϴϐΗ Ε΍˯΍ήΟ· : (Ι ϝ ΔΒδϨϟΎΑ
erhält man bei der Agentur für Arbeit oder bei der ϲϓ ϼΜϣ ϚϟΫ ϢΘϳ .ΓΪϳΪΟ ϯήΧ΃ ΔϨϬϣ ˯ϮΒΘϟ ΎϬΑ ϦϴϛέΎθϤϟ΍
zuständigen Stelle. ϥϮϜϟ ϭ΃ ΕϻϵΎΑ κΨθϟ΍ ΎϬϤϠόΗ ϲΘϟ΍ ΔϨϬϤϟ΍ ϝ΍ΪΒΘγ΍ ΔϟΎΣ
ΔγέΎϤϣ Ϧϋ ΍ΰΟΎϋ ΔϴΤλ ΏΎΒγϷ ΢Βλ΃ Ϊϗ ϡΪΨΘδϤϟ΍
Zu c) Eine Umschulung bereitet die Teilneh-
ΎϤ΋Ύϗ ˯΍Ω΃ ΔϨϬϤϟ΍ ήϴϴϐΗ Ε΍˯΍ήΟ· νϭήϋ ϥϮϜΗ .ϪΘϨϬϣ
menden auf einen Berufswechsel vor. Das kann zum
Beispiel notwendig sein, wenn die erlernte Arbeit ϡΎϴϘϟ΍ ϚϟΫ ΐϠτΘϳ Ϊϗ ΎϤϛ ˬϦϴϣΎϋ ϭ΃ ΎϣΎϋ ϕήϐΘδΗϭ ϪδϔϨΑ
wegen technischer Entwicklungen von Maschi- .έϮϬη ΔόπΒϟ ϲϠϤϋ ΐϳέΪΘΑ
nen übernommen wird oder wenn die Arbeitneh-
merinnen und Arbeitnehmer aus gesundheitlichen
28 jOBstARteR

Gründen ihren Beruf nicht mehr ausüben können. Ύπϳ΃ Δϛήθϟ΍ ϞΧ΍Ω ΔϨϬϤϟ΍ ήϴϴϐΗ Ε΍˯΍ήΟ· ϢΘΗ ϥ΃ ϦϜϤϳ
Umschulungen werden meistens als Vollzeitmaß- ήΒϛ΃ ΍ϮϧΎϛ ϦϤϟ ϦϜϤϳϭ .ϲϨϬϤϟ΍ ΐϳέΪΘϟ΍ϭ ϢϴϠόΘϟ΍ ϯΪϟ ϝΎΤϟΎϛ
nahmen angeboten, die ein Jahr oder zwei Jahre
dauern. Oft gehört ein Praktikum von mehreren
Ε΍˯΍ήΟ· Ϧϣ ΍ϭΪϴϔΘδϳ ϥ΃ Ύϣ ΔϓήΣ ϭ΃ ΔϨϬϣ ΍ϮϤϠόΘϳ Ϣϟϭ ΎϨγ
Monaten dazu. .ϚϟΫ ϝϮΣ ΕΎϣϮϠόϣ ϞϤόϟ΍ ΔϟΎϛϭ ϯΪϟ .ΔϨϬϤϟ΍ ήϴϴϐΗ

Eine Umschulung kann aber auch wie eine Be- ϦϜϤϳ ϚϟΫ Ϟϛ ϰϟ· ΔϓΎοϹΎΑ :ϢϴϠόΘϟ΍ ΔόΑΎΘϤϟ ϯήΧ΃ ϞΒγ
rufsausbildung in einem Unternehmen stattfinden. ϖΤΘϠϳ ϥ΃ ϲϨϬϤϟ΍ ΐϳέΪΘϟ΍ϭ ϢϴϠόΘϟ΍ ΔϠΣήϣ ΡΎΠϨΑ ϰϬϧ΃ ϦϤϟ
Auch für Erwachsene, die noch gar keinen Berufsab-
ϝΎμΗϻ΍ ϦϜϤϳϭ .ΔόϣΎΠϟΎΑ ϭ΃ ϝΎϋ ϲϨϘΗ ΪϬόϤΑ ϚϟΫ ΪόΑ
schluss haben, diesen aber nachholen wollen, kann
eine Umschulung zugänglich sein. Informationen ΕΎϣϮϠόϣ ϰϠϋ ϝϮμΤϠϟ ϞϤόϟ΍ ΔϟΎϛϮΑ ϭ΃ ΔϴϨόϤϟ΍ ΔόϣΎΠϟΎΑ
zu Umschulungen findet man bei der Agentur für .ϚϟΫ ϝϮΣ
Arbeit.

Weiterführende Bildungswege: Schließlich


kann man nach einer erfolgreichen Ausbildung
auch ein Studium an einer Fachhochschule oder
einer Hochschule anschließen. Informationen über
die Zugangsbedingungen erhält man bei der betref-
fenden Hochschule oder bei der Agentur für Arbeit.

15.
Berufsbildungsgesetz ϲϨϬϤϟ΍ ΐϳέΪΘϟ΍ϭ ϢϴϠόΘϟ΍ ϥϮϧΎϗ

Das Berufsbildungsgesetz (BBiG) ist die Grundlage ϞΧ΍Ω ΐϳέΪΘϟ΍ ΓΪϋΎϗ ϲϨϬϤϟ΍ ΐϳέΪΘϟ΍ϭ ϢϴϠόΘϟ΍ ϥϮϧΎϗ ϞϜθϳ
für die betriebliche Ausbildung. Es berechtigt Be- ϲϨϬϤϟ΍ ΐϳέΪΘϟ΍ϭ ϢϴϠόΘϟ΍ ίΎΠϧ· ΕΎϛήθϠϟ ΰϴΠϳ ϮϬϓ.Δϛήθϟ΍
triebe, eine Berufsausbildung selbstverantwortlich
durchzuführen, das heißt, Auszubildende einzu-
ϲϓ ϦϴΑέΪΘϤϟ΍ ϦϴϴόΗ ϱ΃ ΔλΎΨϟ΍ ΎϬΘϴϟϭΆδϣ ϰϠϋ ˯ΎϨΑ
stellen und zu qualifizieren. Das Gesetz des Bundes Ϟϣ΍Ϯόϟ΍ ϱΩΎΤΗϻ΍ ϥϮϧΎϘϟ΍ ΩΪΤϳϭ ΍άϫ.ϢϬϠϴϫ΄Ηϭ Δϛήθϟ΍
legt die Voraussetzungen und Bedingungen für ϲϓ ϲϨϬϤϟ΍ ΐϳέΪΘϟ΍ϭ ϢϴϠόΘϟ΍ ˯΍ΩϷ Δϣίϼϟ΍ ρϭήθϟ΍ϭ
eine Ausbildung in den Unternehmen fest. Das BBiG ϲϓ ΔϠϣΎόϟ΍ ΕΎϛήθϟ΍ ϰϠϋ ϥϮϧΎϘϟ΍ ΍άϫ ϱήδϳ .Δϛήθϟ΍
gilt für Firmen im Bereich Industrie und Handel, für ϢϴϠόΘϠϟϭ ΔϴϣϮϜΤϟ΍ ΕΎδγΆϤϟ΍ϭ ΓέΎΠΘϟ΍ϭ ΔϋΎϨμϟ΍ ΕΎϋΎτϗ
den öffentlichen Dienst und für die Ausbildung in
Ϣϟ Ύϣ ΓήϫΎϤϟ΍ ΔϳϭΪϴϟ΍ ϑήΤϟ΍ϭ ΓήΤϟ΍ ϦϬϤϟ΍ ϲϓ ΐϳέΪΘϟ΍ϭ
den freien Berufen sowie auch im Handwerk, sofern
hier nicht die Regelungen der Handwerksordnung .ΓήϫΎϤϟ΍ ΔϳϭΪϴϟ΍ ϑήΤϟ΍ ϥϮϧΎϗ ϡΎϜΣ΃ ΎϬϴϠϋ ϱήδΗ
gelten.
GlOssAR 29

Für die Ausbildung im Handwerk gilt überwie- ϝΎΠϣ ϲϓ ϲϨϬϤϟ΍ ΐϳέΪΘϟ΍ϭ ϢϴϠόΘϟ΍ Ε΍˯΍ήΟ· ϰϠϋ ϱήδΗ
gend die Handwerksordnung. Die Regelungen der ϲϓ ΓήϫΎϤϟ΍ ΔϳϭΪϴϟ΍ ϑήΤϟ΍ ϥϮϧΎϗ ϡΎϜΣ΃ ΔϳϭΪϴϟ΍ ϑήΤϟ΍
Handwerksordnung gleichen im Wesentlichen den
Regelungen des Berufsbildungsgesetzes. Durch das
ϲϓ ΔϳϭΪϴϟ΍ ϑήΤϟ΍ ϥϮϧΎϗ Ϊϋ΍Ϯϗ ϖΑΎτΘΗϭ .ϝϭϷ΍ ϡΎϘϤϟ΍
BBiG werden alle Bereiche einer Ausbildung gere- ϥϮϧΎϗ .ϲϨϬϤϟ΍ ΐϳέΪΘϟ΍ϭ ϢϴϠόΘϟ΍ ϥϮϧΎϗ Ϊϋ΍Ϯϗ ϊϣ ΎϫήϫϮΟ
gelt, die unter der Regie des Ausbildungsbetriebes ΐϳέΪΘϟ΍ϭ ϢϴϠόΘϟ΍ ΕϻΎΠϣ ΔϓΎϛ ϢψϨϳ ϲϨϬϤϟ΍ ΐϳέΪΘϟ΍ϭ ϢϴϠόΘϟ΍
stehen. .ΐϳέΪΘϟ΍ Δϛήη ϑ΍ήη· ΖΤΗ ϊϘΗ ϲΘϟ΍
Für den Berufsschulunterricht gelten die Schul-
ϊπΨΗ ϲϬϓ ΔϴϨϬϤϟ΍ αέ΍ΪϤϟ΍ αϭέΪϟ ΔΒδϨϟΎΑ Ύϣ΃
gesetze der Länder. Damit Konflikte in der Ausbil-
dung durch unterschiedliche Gesetze vermieden ϥ΄θΑ ΕΎϓϼΧ ωϮϗϮϟ ΎϳΩΎϔΗϭ.ΔϳϻϮϟ΍ ΐδΤΑ αέ΍ΪϤϟ΍ Ϧϴϧ΍ϮϘϟ
werden, erfolgt eine Abstimmung zwischen Bund ϦϴΑ ϖϴδϨΘϟ΍ ϢΘϳ ΔϔϠΘΨϣ Ϧϴϧ΍Ϯϗ ΩϮΟϭ ΐΒδΑ ΐϳέΪΘϟ΍ϭ ϢϴϠόΘϟ΍
und Ländern in verschiedenen Gremien. .ΔϔϠΘΨϣ ΕΎΌϴϫ ϲϓ ΕΎϳϻϮϟ΍ϭ ΩΎΤΗϻ΍ ΕΎτϠγ
Die wichtigsten Regelungen des Berufsbildungs-
:ϲϟΎΘϟ΍ ϲϨϬϤϟ΍ ΐϳέΪΘϟ΍ϭ ϢϴϠόΘϟ΍ ϥϮϧΎϗ Ϊϋ΍Ϯϗ Ϣϫ΃ ϝϭΎϨΘΗ
gesetzes betreffen:

• Inhalte des Ausbildungsvertrages, ΐϳέΪΘϟ΍ϭ ϢϴϠόΘϟ΍ ΪϘϋ ϯϮΘΤϣ x

• Ansprüche an die Eignung von Betrieben und ϦϴΑέΪϤϟ΍ϭ ΕΎϛήθϟ΍ ϯΪϟ Γ˯ΎϔϜϟ΍ ΕΎΒϠτΘϣ x
Ausbilderinnen und Ausbildern,

• die Pflicht des Betriebes, eine Vergütung zu zah-


ϦϴΑέΪΘϤϠϟ έϮΟ΃ ϑήμΑ Δϛήθϟ΍ ΐΟ΍ϭ x

len,
ϢϬΗΎΒΟ΍ϭϭ ϦϴΑέΪΘϤϟ΍ ϭ ϦϴΑέΪϤϟ΍ ϕϮϘΣ x
• die Rechte und Pflichten der Ausbildenden sowie
der Auszubildenden, ΓέΪϘϟ΍ ϥΎϤπϟ ΐϳέΪΘϟ΍ϭ ϢϴϠόΘϟ΍ ϡΎψϧ ΩϮΟϭ Γέϭήο x
ΔϴτϴτΨΘϟ΍
• die Notwendigkeit einer Ausbildungsordnung
für die planmäßige Ausbildung,
ΕΎϧΎΤΘϣϻ΍ ˯΍Ω΃ x
• die Durchführung von Prüfungen,
ϲϓ Δϛήθϟ΍ Ϧϣ ΓΩΎϬη ϰϠϋ ϝϮμΤϟ΍ ϲϓ ΏέΪΘϤϟ΍ ϖΣ x
• das Anrecht des Auszubildenden auf Erhalt eines ΐϳέΪΘϟ΍ϭ ϢϴϠόΘϟ΍ ΔϠΣήϣ ϡΎΘΧ
betrieblichen Zeugnisses am Ende der Ausbil-
dung,
ΔϬΠϟ΍ ϞΒϗ Ϧϣ Δϛήθϟ΍ ϲϓ ΐϳέΪΘϟ΍ ΔΒϗ΍ήϣϭ ϢϴψϨΗ x

• Organisation und Kontrolle der betrieblichen .(ϑήϐϟ΍) ΔμΘΨϤϟ΍


Ausbildung durch die zuständige Stelle (Kam-
mer). ΐϳέΪΘϟ΍ϭ ϢϴϠόΘϟ΍ ϱήΠϳ ΔϨϬϣ ϞϜΑ ιΎΧ ϡΎψϧ ΪΟϮϳ
Ϧϣ ωΎτϗ Ϟϛ ΕΎϳϮΘΤϣ ϞϴμϔΘϟΎΑ ϡΎψϨϟ΍ ΩΪΤϳϭ ˬΎϬΑ
Für jeden Ausbildungsberuf gibt es eine Aus-
bildungsordnung, die ausführlich die Inhalte der ϢϴϠόΘϟ΍ ϡΎψϧ ϊΟ΍έ) ΐϳέΪΘϟ΍ϭ ϢϴϠόΘϟ΍ ϚϟΫ ΕΎϋΎτϗ
jeweiligen Ausbildung angibt (siehe Ausbildungs- .(ΐϳέΪΘϟ΍ϭ
ordnung).
30 jOBstARteR

16.
Berufsschule ΔϴϨϬϤϟ΍ ΔγέΪϤϟ΍

Bei einer Berufsausbildung im dualen Berufsbil- ϥϮϜΗ ΝϭΩΰϤϟ΍ ϡΎψϨϟ΍ ϲϓ ϲϨϬϤϟ΍ ΐϳέΪΘϟ΍ϭ ϢϴϠόΘϟ΍ ΔϟΎΣ ϲϓ
dungssystem sind die Berufsschulen die Partner ΐϳέΪΘϟ΍ ϱήΠϳ ϲΘϟ΍ ΕΎϛήθϟ΍ ΔϜϳήη ΔϴϨϬϤϟ΍ αέ΍ΪϤϟ΍
der Ausbildungsbetriebe. In der Berufsschule
ΔϳήψϨϟ΍ Ω΍ϮϤϟ΍ ΔϴϨϬϤϟ΍ αέ΍ΪϤϟ΍ ϲϓ ϥϮΑέΪΘϤϟ΍ ϢϠόΘϳ.ΎϬϴϓ
erlernen die Auszubildenden das notwendige
theoretische Wissen für den Beruf. Außerdem ΔϠϤϜΗ ΔϴϨϬϤϟ΍ ΔγέΪϤϠϟ ϦϜϤϳ ΎϤϛ .ΔϨϬϤϟ΍ ΔγέΎϤϤϟ Δϣίϼϟ΍
kann die Berufsschule die betriebliche Ausbildung ϦϜϤϴϓ .ϪΤϴΘΗ ϲϠϤϋ ΐϳέΪΗ ϝϼΧ Ϧϣ Δϛήθϟ΍ ϲϓ ΐϳέΪΘϟ΍
durch praktisches Training ergänzen. So kann einer ϞϤϋ Δϴϔϴϛ ΔγέΪϤϠϟ ΔόΑΎΗ ϢϴϠόΗ Δηέϭ ϲϓ ΏέΪΘϤϟ΍ ϢϠόΘϳ ϥ΃
Auszubildenden oder einem Auszubildenden in ΏέΪΘϤϠϟ ΔϴϨϬϤϟ΍ ΔγέΪϤϟ΍ ϡΪϘΗ ϚϟΫ ϰϟ· ΔϓΎο· .Εϻϵ΍
einer Lehrwerkstatt gezeigt werden, wie Maschinen ϦϳΪϟ΍ϭ ΔγΎϴδϟ΍ϭ ΔϴϧΎϤϟϷ΍ ΔϐϠϟ΍ Ω΍ϮϤϛ ΔϣΎϋ ΎϣϮϠϋ
funktionieren. Außerdem vermittelt die Berufsschu-
le Allgemeinbildung durch Fächer wie Deutsch,
ϦϬϤϟ΍ ξόΑ ϲϓ ΔϳΰϴϠΠϧϹ΍ ΔϐϠϟ΍ αέΪΗ .ΔϴϧΪΒϟ΍ ΔοΎϳήϟ΍ϭ
Politik, Religion und Sport. Bei manchen Ausbil- .ΔϴΒϳέΪΘϟ΍
dungsberufen wird auch Englisch unterrichtet.
ωΎτϗ ϊΒΘΗ ΎϫέΎΒΘϋΎΑ ΔϴϨϬϤϟ΍ ΔγέΪϤϟΎΑ ϕΎΤΘϟϻ΍ ϥϮϜϳ
Die Berufsschule ist eine öffentliche Pflichtschule ϕΎΤΘϟϻ΍ ϡϮϬϔϣ ϦϜϟ .Δϴ΋ΰΟ ΓέϮμΑ Ϯϟϭ ΎϳέΎΒΟ· ΔϟϭΪϟ΍
in Teilzeitform. Wer als berufsschulpflichtig gilt, ist
ϲϓ ϱήδϳ Ϛϟάϓ .ϯήΧ΃ ϰϟ· Δϳϻϭ Ϧϣ ϒϠΘΨϳ ϱέΎΒΟϹ΍
in den Bundesländern unterschiedlich geregelt. So
ist in Nordrhein-Westfalen berufsschulpflichtig, wer ϢϬϤϴϠόΗ ΍ϭ˯ΪΑ Ϧϳάϟ΍ ϰϠϋ ΎϴϟΎϔΘδϳϭ -Ϧϳ΍ήϟ΍ ϝΎϤη Δϳϻϭ
vor Vollendung des 21. Lebensjahres seine Berufsaus- ΎϤ΋Ύϗ έΎΒΟϹ΍ ϞϣΎϋ ϰϘΒϳϭ .21 ϝ΃ Ϧγ ϞΒϗ ϲϨϬϤϟ΍ ϢϬΒϳέΪΗϭ
bildung aufnimmt. Er bleibt es, bis er die Ausbildung Ϧϳάϟ΍ ιΎΨηϷ΍ Ύϣ΃.ΐϳέΪΘϟ΍ϭ ϢϴϠόΘϟ΍ ΔϠΣήϣ ΔϳΎϬϧ ϥ΃ ϰϟ·
abgeschlossen hat. Auszubildende, die nach dem 21. αέ΍ΪϤϟΎΑ ϕΎΤΘϟϻ΍ ϢϬϟ ϖΤϴϓ 21 ϝ΃ Ϧγ ΪόΑ ϚϟάΑ ϥϭ˯ΪΒϳ
Lebensjahr mit der Ausbildung beginnen, sind berufs-
schulberechtigt. Der Ausbildungsbetrieb hat seine
ϯΪϟ ΏέΪΘϤϟ΍ ϞϴΠδΗ ΐϳέΪΘϟ΍ Δϛήη ϰϠϋ ϦϴόΘϳ.ΔϴϨϬϤϟ΍
Auszubildende oder seinen Auszubildenden bei der αϭέΪϟ΍ ˯΍ήΟ· ˯ΎϨΛ΃ ϞϤόϟ΍ Ϧϣ ϩ΅Ύϔϋ·ϭ ΔϴϨϬϤϟ΍ ΔγέΪϤϟ΍
Berufsschule anzumelden, für den Unterricht freizu- .ΔϴϨϬϤϟ΍ ΔγέΪϤϟΎΑ ϕΎΤΘϟϼϟ ϪόϓΩϭ
stellen und zum Besuch der Berufsschule anzuhalten.
ϥϮΑέΪΘϤϟ΍ ΩΩήΘϳ :ΔϴϨϬϤϟ΍ ΔγέΪϤϟΎΑ ϕΎΤΘϟϻ΍ ΓήΘϓ ϢϴψϨΗ
Die Organisation der Berufsschulzeit: In der Re-
ΔγέΪϤϟ΍ ϰϠϋ ωϮΒγϷ΍ ϲϓ ϦϴϣϮϳ ϭ΃ ΎϣϮϳ ςγϮΘϤϟ΍ ϲϓ
gel sind die Auszubildenden durchschnittlich ein bis
zwei Tage in der Woche in der Berufsschule. Manche ϼλ΍ϮΘϣ βϳέΪΗ ΞϣΎϧήΑ ϡΪϘΗ αέ΍ΪϤϟ΍ ϩάϫ ξόΑ .ΔϴϨϬϤϟ΍
Berufsschulen bieten mehrwöchigen Blockunter- .ΔγέΪϤϟΎΑ ϕΎΤΘϟϻ΍ ΓήΘϓ ξϔΨϳ ΎϤϣ ϊϴΑΎγ΃ ΓΪϋ ϕήϐΘδϳ
richt an, bei der die Berufsschulzeit zusammenge- ΔϴϨϬϤϟ΍ ΔγέΪϤϟΎΑ ϕΎΤΘϟϻ΍ ΓήΘϓ ˯ΎϨΛ΃ ϦϴΑέΪΘϤϟ΍ ϰϠϋ ϦϴόΘϳ
fasst ist. Während der Berufsschulzeit müssen die ΐϳέΪΘϠϟ ΔϴϣϮϴϟ΍ Ε΍ήΘϔϟ΍ έΎσ· ΝέΎΧ ΔϴϟΰϨϤϟ΍ ΕΎΒΟ΍Ϯϟ΍ ˯΍Ω΃
Auszubildenden Hausaufgaben immer außerhalb ϦϴΑέΪΘϤϟ΍ Ϧϣ ϑΎϛ ΩΪϋ ϕΎΤΘϟ΍ ΔϟΎΣ ϲϓ .ϲγέΪϤϟ΍ ϢϴϠόΘϟ΍ϭ
der täglichen Ausbildungs- und Schulzeit erledigen.
Wenn genügend Auszubildende eines Berufes die
ΔϴμμΨΗ ϑϮϔλ ˯Ύθϧ· ϢΘϳ ΔϴϨϬϤϟ΍ ΔγέΪϤϟΎΑ Ύϣ ΔϨϬϣ ϲϓ
gleiche Berufsschule besuchen, dann werden Fach- ϑϮϔλ ϞϴϜθΗ ϰϟ· ϰόδΗ αέ΍ΪϤϟ΍ ϥΈϓ ϚϟΫ ϑϼΧ Ύϣ΃.ϢϬϟ
klassen gebildet. Wenn das nicht geht, versuchen die βϠΠϳ ϻϭ.ΔϬΑΎθΘϣ ΎϨϬϣ ϥϮϤϠόΘϳ άϴϣϼΗϭ Ε΍άϴϤϠΗ Ϧϣ ϒϟ΄ΘΗ
Schulen ihre Klassen aus Schülerinnen und Schülern ΕϻΎΣ ϲϓ ϻ· ΪΣ΍ϭ ϒλ ϲϓ ΎϣΎϤΗ ΔϔϠΘΨϣ ϦϬϣ ϮϤϠόΘϣ
GlOssAR 31

ähnlicher Ausbildungsberufe zusammenzusetzen. ϞϴΒγ ϰϠϋ) ΍ήϴΜϛ ϢΘϳ ΕϻΎΤϟ΍ ϩάϫ ϞΜϣ ϲϓ.Δ΋έΎσ Δϴ΋ΎϨΜΘγ΍
Nur im Notfall sitzen Auszubildende ganz verschie-
ϼϛ ϊΒΘΗ ϑϮϔλ ϞϴϜθΗ (ΓέΩΎϨϟ΍ ϦϬϤϟ΍ ΔϟΎΣ ϲϓ ϝΎΜϤϟ΍
dener Berufe in einer Klasse. Oft werden in solchen
Fällen – zum Beispiel bei seltenen Berufen – Landes- ΎϬϴϟ· ΍ϮϬΟϮΘϳ ϥ΃ ϦϴΑέΪΘϤϟ΍ ϰϠϋ ΐΟϮΘϳ ΕΎϳϻϮϟ΍ϭ ΩΎΤΗϻ΍
oder sogar Bundesklassen gebildet, zu denen die ϻ ϱ΃ Ϟλ΍ϮΘϣ βϳέΪΗ ˯΍ήΟϹ ΎμϴμΧ ϯήΧ΃ ϊϗ΍Ϯϣ ϲϓ
Auszubildenden dann extra für den Blockunterricht Ϧϣ ήϴΒϛ ΩΪϋ ΎϬϳΪϟ ΓήϴΒϛ Δϛήη ΩϮΟϭ ΔϟΎΣ ϲϓ .ϲ΋ΰΟ
an einen anderen Ort fahren müssen. Befindet sich an ΔγέΪϤϠϟ ϊΑΎΗ Ϟμϓ ˯Ύθϧ· ϦϜϣ΃ Ύϣ ϊϗϮϣ ϲϓ ϦϴΑέΪΘϤϟ΍
einem Ort ein großes Unternehmen mit zahlreichen .ϙΎϨϫ ΔϴϨϬϤϟ΍
Auszubildenden, dann kann auch speziell für diese
Firma eine Berufsschulklasse eingerichtet werden.

17.
Berufsvorbereitende
Bildungsmaßnahmen ϲϨϬϤϟ΍ Ω΍ΪϋϺϟ ΐϳέΪΘϟ΍ϭ ϢϴϠόΘϟ΍ Ε΍˯΍ήΟ·

Vielen Jugendlichen gelingt der direkte Übergang Ϧϣ ήηΎΒϣ ϝΎϘΘϧ΍ ϖϴϘΤΗ ϲϓ ΏΎΒθϟ΍ Ϧϣ ϥϭήϴΜϜϟ΍ ΢ΠϨϳ ϻ
von der Schule in Ausbildung nicht. Dies kann vielfäl- ΔϋϮϤΠϣ ϙΎϨϫ.ϲϨϬϤϟ΍ ΐϳέΪΘϟ΍ϭ ϢϴϠόΘϟ΍ ΔϠΣήϣ ϰϟ· ΔγέΪϤϟ΍
tige Ursachen haben, zum Beispiel fehlender Schulab-
ϭ΃ ΔϴγέΪϤϟ΍ ΔϠΣήϤϟ΍ ϡΎΘΘΧ΍ ϡΪόϛ ϚϟΫ ˯΍έϭ ΏΎΒγ΃
schluss bzw. schlechte Noten, Schwierigkeiten in der
Zusammenarbeit mit anderen Menschen, aber auch ϊϣ ϞϣΎόΘϟ΍ ΔΑϮόλ ϭ΃ ΔϴϧΪΘϣ ΕΎΟέΩ ϰϠϋ ϝϮμΤϟ΍
ein nicht ausreichendes Angebot an Ausbildungsplät- ΝΎΘΤϳ .ΐϳέΪΘϠϟ ΓήϓϮΘϤϟ΍ νϭήόϟ΍ ΓέΪϧϭ ϦϳήΧ΁ ιΎΨη΃
zen. Diese Jugendlichen benötigen eine besondere ϰϨδΘϳ ϲϜϟ ιΎΧ ωϮϧ Ϧϣ ϢϋΩϭ ήϴπΤΗ ϰϟ· ΏΎΒθϟ΍ ˯ϻΆϫ
Vorbereitung und Unterstützung für die Aufnahme ήϓϮΗϭ ΍άϫ .ϲϨϬϤϟ΍ ΐϳέΪΘϟ΍ϭ ϢϴϠόΘϟ΍ ΔϠΣήϣ ϲϓ ϝϮΒϘϟ΍ ϢϬϟ
einer Berufsausbildung. Dazu bieten die Agenturen ϲϨϬϤϟ΍ Ω΍ΪϋϺϟ ΐϳέΪΘϟ΍ϭ ϢϴϠόΘϟ΍ Ε΍˯΍ήΟ· ϞϤόϟ΍ ΕϻΎϛϭ
für Arbeit berufsvorbereitende Bildungsmaßnahmen
an, die von Bildungsträgern durchgeführt werden.
ΏΎΒθϟ΍ ϢϠόΘϳ ϚϟΫ ϝϼΧ Ϧϣ .ΔϴϤϴϠόΘϟ΍ ΕΎΌϴϬϟ΍ ΎϫάΨΘΗ
Hierbei werden bereits erste berufliche Inhalte ver- ϚϟΫ ϰϟ· ΔϓΎο· ϥϮϟΎϨϳ ϢϬϧ΃ ΎϤϛ Δϴϟϭ΃ ΔϴϨϬϣ ΕΎϳϮΘΤϣ
mittelt. Zudem erhalten die Teilnehmerinnen und ϲΘϟ΍ ΕΎΑϮόμϟ΍ ϰϠϋ ΐϠϐΘϟ΍ϭ ϢϬΘϴμΨη ΔϴϤϨΘϟ ΓΪϋΎδϣ
Teilnehmer Hilfen zur Entwicklung der Persönlich- ϢϴϠόΘϟ΍ Ε΍˯΍ήΟ· ΢ϴΘΗ .ϢϠόΘϟ΍ ϕΎϴγ ϲϓ ΎϧϮϋϭ ΎϴϣϮϳ ϢϬϬΟ΍ϮΗ
keit, bei der Bewältigung des Alltags sowie Unter- ΔϠΣήϣ ϡΎΘΘΧϻ ΔϴϧΎϜϣϹ΍ Ϛϟάϛ ϲϨϬϤϟ΍ Ω΍ΪϋϺϟ ΐϳέΪΘϟ΍ϭ
stützung beim Lernen. Die berufsvorbereitenden
.ΎϘΑΎγ έάόΗ ϱάϟ΍ ΔϳϮϧΎΜϟ΍ αέ΍ΪϤϟ΍ Ϧϣ ϰϧΩϷ΍ ςϤϨϟ΍
Bildungsmaßnahmen bieten außerdem die Möglich-
keit, den Hauptschulabschluss nachzuholen.
ϞϤόϟ΍ Γέ΍Ω· ϞΒϗ Ϧϣ ΔϴϤϴϠόΘϟ΍ Ε΍˯΍ήΟϹ΍ ϩάϫ ϰϟ· ΔϓΎο·
Neben diesen Bildungsmaßnahmen der Arbeits- ϲϨϬϤϟ΍ ήϴπΤΘϟ΍ ϰϟ· ϑΪϬΗ Ύπϳ΃ ΔϴγέΪϣ Ε΍˯΍ήΟ· ϙΎϨϫ
verwaltung gibt es eine schulische Berufsvorberei- ϝΎΠϤϟ΍ ΍άϫ ϲϓ .ΐϳέΪΗ ϥΎϜϣ ΪόΑ ΍ϭΪΠϳ Ϣϟ Ϧϳάϟ΍ ΏΎΒθϠϟ
tung für Jugendliche, die noch keinen Ausbildungs- ΰϳΰόΗ ϢΘϳ ΎϤϛ ΓΩϮθϨϤϟ΍ ΔϨϬϤϟ΍ ΕΎϳϮΘΤϣ άϴϣϼΘϟ΍ ϢϠόΘϳ
platz gefunden haben. Hier lernen die Schülerinnen
und Schüler Berufsinhalte, werden aber auch in ihren
ϥΎϜϣϹΎΑ ΢Βμϳϭ Ϊϴϋ΍ϮϤϟ΍ ΍ϮτΒπϳ ϲϜϟ ϲμΨθϟ΍ ϢϬΒϴϛήΗ
Verhaltensweisen gefördert, wie Zuverlässigkeit und ϝΎΠϣ ϲϓ ΓήϴΒϛ ΔϴϤϫ΃ ϞϜθϳ ϱάϟ΍ ήϣϷ΍ ˬϢϬϴϠϋ ΩΎϤΘϋϻ΍
Pünktlichkeit, die für die Ausbildung wichtig sind. .ΐϳέΪΘϟ΍ϭ ϢϴϠόΘϟ΍
32 jOBstARteR

18.
Beurteilungsgespräch ϢϴϴϘΘϟ΍ ΔϠΑΎϘϣ

Beurteilungsgespräche werden zwischen den Aus- ˯ΎϬΘϧ΍ ΪϨϋ ϦϴΑέΪΘϤϟ΍ϭ ϦϴΑέΪϤϟ΍ ϦϴΑ ϢϴϴϘΘϟ΍ ΕϼΑΎϘϣ ϯήΠΗ
bilderinnen und Ausbildern und den Auszubilden- ΔϠΣήϣ ϡΎΘΘΧ΍ ϯΪϟ ϭ΃ ΐϳέΪΘϟ΍ϭ ϢϴϠόΘϟ΍ ϞΣ΍ήϣ Ϧϣ ΔϠΣήϣ
den geführt, wenn eine Lerneinheit beendet ist oder
.Ε΍έ΍ΩϹ΍ ϯΪΣ· ϲϓ ϭ΃ εέϮϟ΍ ϝΎΠϣ ϲϓ ΔϴΒϳέΪΗ
ein Ausbildungsabschnitt im Werkstattbereich oder
einer Abteilung abgeschlossen wurde.
ϰΘΣ ϩϮϨϘΗ΃ Ύϣ ϰϠϋ ΔΛΩΎΤϤϟ΍ ϚϠΗ ϲϓ ϥϮΑέΪΘϤϟ΍ ϑήόΘϳ
In diesem Gespräch erfahren die Auszubilden- ϪϨϴδΤΗ ϢϬϴϠϋ ΐΟϮΘϳ Ύϣ ϭ΃ Ε΍έΪϘϟ΍ Ϧϣ ϢϬμϘϨϳ Ύϣϭ ϥϵ΍
den, was sie schon gut können und was sie noch ler- αΎγ΃ ήΠΣ ΏέΪΘϤϟ΍ ϯΪϟ ΰϓ΍ϮΤϟ΍ ΩϮΟϭ ϞϜθϳ .ΎϘΣϻ
nen müssen oder künftig besser machen sollten. Für ϦϴδΤΗ ϦϴΑέΪϤϟ΍ έϭΪϘϤΑϭ ΍άϫ .ϦϴΑέΪϤϟ΍ ϞΒϗ Ϧϣ ϢϴϴϘΘϟ΍
die Ausbilderinnen und Ausbilder steht dabei die
Motivation der Auszubildenden im Vordergrund.
ϞΑ κϘϨϟ΍ ϊο΍Ϯϣ ϰϟ· ΓέΎηϹΎΑ ΍ϮϔΘϜϳ Ϣϟ ΍Ϋ· ΰϓ΍ϮΤϟ΍
Die Motivation zu stärken gelingt ihnen besonders .ΓϮϘϟ΍ ϊο΍Ϯϣ ϰϠϋ Ϛϟάϛ ΍ϭΰϛέ
gut, wenn sie nicht nur über die Schwächen spre-
chen, sondern vor allem auch Stärken hervorheben. ϦϤϓ ˬΎϣΎϫ ΍έϭΩ Ύπϳ΃ ϲΟέΎΨϟ΍ έΎσϹ΍ ΐόϠϳ
Ϧϣ ΔϴϟΎΧ ΔϋΎϗ ϲϓ ΕϼΑΎϘϤϟ΍ ϚϠΗ ˯΍ήΟ· ϱέϭήπϟ΍
Auch das Äußere ist wichtig: Beurteilungsge-
ΓΪπϨϣ ϰϠϋ ϥΎϓήτϟ΍ βϠΠϳ ϥ΃ ϦδΤΘδϤϟ΍ Ϧϣϭ ΕΎϘϳΎπϤϟ΍
spräche sollten in einem ruhigen, störungsfreien
Raum stattfinden, wo am besten beide Gesprächs- ϚϟΫ ϞϬγ ΎϤϠϛ ΍ΪϴΟ ΔϠΑΎϘϤϠϟ ήϴπΤΘϟ΍ ϥΎϛ ΎϤϠϛϭ.ΓΪΣ΍ϭ
partner an einem Tisch zusammensitzen. Eine gute ΔϣΎϫ ϊϴο΍ϮϤΑ ΚϳΪΤϟ΍ ΏέΪϤϟ΍ ϞϬΘγ΍ ϮϠϓ .ϦϴΑέΪϤϟ΍ ΔϤϬϣ
Vorbereitung erleichtert den Ausbilderinnen und Ω΍ΪόΘγϻ΍ ΏέΪΘϤϟ΍ ϰϠϋ ϞϬγϷ΍ Ϧϣ ϥϮϜϳ ΕΎϳ΍ϮϬϟΎϛ
Ausbildern das Gespräch. Beginnen sie beispiels- ϊϴο΍ϮϤΑ ϚϟΫ ΃ΪΒϳ ϥ΃ Ϧϣ ΔϠΌγϷ΍ ϪϴΟϮΗ ϱ΃ ΔϴϟΎΘϟ΍ ΔϠΣήϤϠϟ
weise mit allgemeinen Themen, wie der Frage nach κΨϠϣ Ω΍Ϊϋ· ϢΘϳ ΔϠΑΎϘϤϟ΍ ΔϳΎϬϧ ϲϓ .ΓήηΎΒϣ ΐϳέΪΘϟ΍ϭ ϢϴϠόΘϟ΍
den Hobbys, wird der Einstieg in das Frage-Antwort-
Spiel den Jugendlichen wesentlich leichter fallen,
ΔϠΑΎϘϤϟ΍ Ύϓήσ ϊϗϮϳ ϭ ΔϴΑΎΘϛ Δϐϴλ ϢϴϴϘΘϟ΍ άΨΘϳ .ΎϬΗΎϳϮΘΤϤϟ
als wenn gleich Fragen zur Ausbildung gestellt ϲϓ ΔϧϭΪϤϟ΍ ΕΎψΣϼϤϟ΍ ϰϠϋ ϭ΃ ϢϴϴϘΘϟ΍ ΓέΎϤΘγ΍ ϰϠϋ ϚϟΫ ΪόΑ
werden. Am Ende des Gespräches steht eine Zusam- .ϥ΄θϟ΍ ΍άϫ
menfassung des Besprochenen. Die Beurteilung
wird schriftlich festgehalten, und beide Gesprächs-
partner unterschreiben den Beurteilungsbogen
oder die Notiz.
GlOssAR 33

19.
Duales System
der Berufsausbildung ϲϨϬϤϟ΍ ΐϳέΪΘϟ΍ϭ ϢϴϠόΘϠϟ ΝϭΩΰϤϟ΍ ϡΎψϨϟ΍

Der Begriff „duales System“ beschreibt das Beson- ϲϨϬϤϟ΍ ΐϳέΪΘϟ΍ϭ ϢϴϠόΘϠϟ ΝϭΩΰϤϟ΍ ϡΎψϨϟ΍ ϡϮϬϔϣ ϑήόϳ
dere der Berufsausbildung in Deutschland. Denn .ΎϴϧΎϤϟ΃ ϲϓ ϲϨϬϤϟ΍ ΐϳέΪΘϟ΍ϭ ϢϴϠόΘϟ΍ ΎϬΑ ϢδΘϳ ϲΘϟ΍ ΔϴλΎΨϟ΍
dieses System besteht aus Unternehmen und Berufs- ΔϴϨϬϤϟ΍ ΔγέΪϤϟ΍ϭ Δϛήθϟ΍ Ϧϣ Ϟϛ Ϧϣ ϒϟ΄Θϳ ϡΎψϨϟ΍ ΍άϬϓ
schulen, die gemeinsam junge Menschen ausbil-
den. Betrieb und Berufsschule sind zwar örtlich und
ΎϤϬϓ .ΏΎΒθϟ΍ ΐϳέΪΗϭ ϢϴϠόΗ ϡΎϬϤΑ Ύόϣ ϥΎϣϮϘϳ ϦϴΘϠϟ΍
rechtlich getrennte Bildungsbereiche, aber in der ϼϜη ϥ·ϭ ϲϨϬϤϟ΍ ΐϳέΪΘϟ΍ϭ ϢϴϠόΘϟ΍ ϞϘΣ ϲϓ ΔϳϮγ ϥΎϧϭΎόΘϳ
Berufsausbildung arbeiten sie zusammen. .ϲϧϮϧΎϘϟ΍ ϊοϮϟ΍ϭ ϊϗϮϤϟ΍ ΔϴΣΎϧ Ϧϣ ϦϴϔϠΘΨϣ ϦϴϟΎΠϣ

Allgemein werden die Aufgaben von Betrieb ΔϤϬϣ ϥϮϜΗ ΚϴΤΑ ΎϤϬϣΎϬϣ ΪϳΪΤΗ ϡΎϋ ϪΟϭ ϰϠϋ ϢΘϳ
und Berufsschule so bestimmt, dass der Betrieb die
ΔϓήόϤϟ΍ ϞϘϧ ΔγέΪϤϟ΍ ΔϤϬϣϭ ΔϴϠϤόϟ΍ ΓήΒΨϟ΍ ϞϘϧ Δϛήθϟ΍
Praxis und die Berufsschule die Theorie vermittelt.
Doch in der Realität vermittelt auch der Betrieb ΔϓήόϤϟ΍ ϞϘϨΑ Δϛήθϟ΍ ϡϮϘΘϓ ϊϗ΍Ϯϟ΍ νέ΃ ϰϠϋ Ύϣ΃ .ΔϳήψϨϟ΍
Theorie zur Praxis, und in der Berufsschule wird Ε΍Ϋ ϦϳέΎϤΘϟ΍ ϞϤθΘϟ ΔγέΪϤϟ΍ ϡΎϬϣ ΪΘϤΗ ΎϤϛ Ύπϳ΃ ΔϳήψϨϟ΍
erweitertes Fachwissen oft durch praxisbezogene ϢϬϤϟ΍ Ϧϣ ϪϧΈϓ ΍άϬϟ .ΔϳήψϨϟ΍ ΔϓήόϤϠϟ ΔϤϤΘϤϟ΍ ϲϠϤόϟ΍ ϊΑΎτϟ΍
Übungen ergänzt. Deswegen ist es wichtig, dass ΏΎΒθϟ΍ ΔΤϠμϣ Ϫϴϓ ΎϤϟ ΔϳϮγ ϥΎΘδγΆϤϟ΍ ϥΎΗΎϫ ϥϭΎόΘΗ ϥ΃
beide Institutionen zum Nutzen des Jugendlichen
έ΍ήϜΗ ϙΎϨϫ ϥϮϜϳ ϥ΃ Ϧϣ ϻΪΑ ήΧϵ΍ ΎϤϫΪΣ΃ ϞϤϜϳ ϲϜϟϭ
zusammenarbeiten, um sich gegenseitig zu ergän-
zen, statt zu wiederholen.
.ίΎΠϧϹ΍ ϲϓ

Ein Beispiel für eine solche Zusammenarbeit: :ϥϭΎόΘϟ΍ ΍άϫ ϞΜϣ ϰϠϋ ϝΎΜϣ
In der Autowerkstatt ihres Betriebes lernen Auszu- Δϴϔϴϛ Ύϣ Δϛήθϟ ΔόΑΎΗ ΕΎΑήϋ Δηέϭ ϲϓ ϥϮΑέΪΘϤϟ΍ ϢϠόΘϳ
bildende, wie Zylinderkopfdichtungen bei Ford- ϭ΃ ΩέϮϓ ϞΜϣ ΕϼϳΩϮϤϟ Δϧ΍ϮτγϷ΍ ΔϣΪϘϣ ΔϴθΣ ϝ΍ΪΒΘγ΍
oder VW-Modellen ausgetauscht werden. In der
Berufsschule lernen sie allgemeine Theorie über
ϝϮΣ ΔϣΎόϟ΍ ΔϳήψϨϟ΍ ΔϴϨϬϤϟ΍ ΔγέΪϤϟ΍ ϢϬϤϠόΘϓ .ϦϏΎϔδϜϟϮϓ
Zylinderkopfdichtungen, damit sie in der Zukunft ϞΒϘΘδϤϟ΍ ϲϓ ϦϳέΩΎϗ ΍ϮΤΒμϳ ϲϜϟ Δϧ΍ϮτγϷ΍ ΔϣΪϘϣ ΔϴθΣ
auch mit anderen Fabrikaten umgehen können. ϡΎϫ ήϣϷ΍ ΍άϫ .ϯήΧ΃ Ε΍έΎϴγ ΕϼϳΩϮϣ ϊϣ ϞϣΎόΘϟ΍ ϰϠϋ
Das ist wichtig, weil im Berufsalltag berufsübergrei- ΔϠΣήϣ ϲϓ ϲϨόϤϟ΍ κΨθϟ΍ ήϜϔϳϭ ϞϤόϳ ϥ΃ ΏϮϠτϤϟ΍ ϥϷ
fendes Handeln und Denken vom Arbeitnehmer .ϪΘϨϬϣ ξΤϣ ϰτΨΘΗ ήσ΃ ϲϓ ΔϴϣϮϴϟ΍ ΔϴϨϬϤϟ΍ ΓΎϴΤϟ΍
gefordert wird.

Was Auszubildende theoretisch gelernt haben, ΍έΩΎϗ ϥϮϜϳ ϥ΃ ΏέΪΘϤϟ΍ ϰϠϋ ΐΟϮΘϳ ϯήΧ΃ ΔϴΣΎϧ Ϧϣ
sollen sie wiederum praktisch anwenden können. ϥ΃ ϲϟΎΘϟΎΑ ϲϔϜϳ ϼϓ .Ύϳήψϧ ϪϤϠόΗ ΎϤϟ ϲϧ΍ΪϴϤϟ΍ ϖϴΒτΘϟ΍ ϰϠϋ
Es reicht also nicht, die Zeichnung einer Zylinder- ϪϴϠϋ ϞΑ Δϧ΍ϮτγϷ΍ ΔϣΪϘϣ ΔϴθΤϟ ΎϤγέ ςϘϓ ϯ΃έ Ϊϗ ϥϮϜϳ
kopfdichtung gesehen zu haben, sie müssen die ΔϴθΤϟ΍ ΐϴϛήΗ Ϧϣ Ύπϳ΃ ΔϴϠϤόϟ΍ ΔϴΣΎϨϟ΍ Ϧϣ ϦϜϤΘϳ ϥ΃
Dichtung auch praktisch montieren können. Außer- ϪδϔϨΑ ϡ΍ΪΨΘγ΍ ϰϠϋ ΍έΩΎϗ ΢Βμϳ ϥ΃ ϪϴϠϋ ϚϟΫ ϰϟ· ΔϓΎο·.
dem sollen sie das Gelernte auf ähnliche Aufgaben
übertragen können (Transferleistung).
ϖϴΒτΗ ΔϳΩΪόΗ) ϯήΧ΃ ϡΎϬϣ ΔϟΎΣ ϲϓ ΔΒδΘϜϤϟ΍ ΔϓήόϤϟ΍
.(ΔΒδΘϜϤϟ΍ ΔϓήόϤϟ΍
34 jOBstARteR

20.
Eignung als Ausbilderin oder Aus-
bilder und als Ausbildungsbetrieb ΐϳέΪΘϟ΍ ΕΎϛήηϭ ϦϴΑέΪϤϟ΍ ΔϴΣϼλϭ Γ˯Ύϔϛ

Die Voraussetzungen für die Eignung als ausbilden- Ϟϛ ϲϓ ϝϮόϔϤϟ΍ ϱέΎγ ϲϨϬϤϟ΍ ΐϳέΪΘϟ΍ϭ ϢϴϠόΘϟ΍ ϥϮϧΎϗ ΩΪΤϳ
des Unternehmen legt das bundesweit geltende ϲϓϭ .ΐϳέΪΘϟ΍ ΕΎϛήη ΔϴΣϼλϭ Γ˯Ύϔϛ Ϟϣ΍Ϯϋ ΎϴϧΎϤϟ΃ ˯ΎΤϧ΃
Berufsbildungsgesetz (BBiG) fest.
: ϦϴΑ ϖϳήϔΘϟ΍ ϢΘϳ ϕΎϴδϟ΍ ΍άϫ
Es wird dabei zwischen der
ΕΎϬΠϟ ϭ΃ ϦϴΑέΪϤϠϟ ΔϴϨϬϤϟ΍ϭ ΔϴμΨθϟ΍ Γ˯ΎϔϜϟ΍ x
• persönlichen und fachlichen Eignung der Ausbil- .ΐϳέΪΘϟ΍
denden (bzw. der Ausbilderinnen und Ausbilder)
und .ΔϴϤϴϠόΘϟ΍ ΔΌϴϬϟ΍ ΔϴΣϼλϭ Γ˯Ύϔϛ ϦϴΑϭ x

• der Eignung der Ausbildungsstätte


ϢϳΪϘΘΑ ϥϮϴϨόϤϟ΍ ΓΩΎϋ Γ˯ΎϔϜϟ΍ Ϧϣ Ϊϛ΄Θϟ΍ ΔϤϬϣ ϰϟϮΘϳ

unterschieden. ΔϓήϏϭ ΓέΎΠΘϟ΍ϭ ΔϋΎϨμϟ΍ ΔϓήϏ) ϑήϐϟ΍ ϯΪϟ Ε΍έΎθΘγϻ΍

.(ΔμΘΨϤϟ΍ ΕΎϬΠϟ΍ Ϧϣ ΎϫήϴϏ ϭ΃ ΓήϫΎϤϟ΍ ΔϳϭΪϴϟ΍ ϑήΤϟ΍

Die Feststellung der Eignung erfolgt generell


durch die Ausbildungsberaterinnen und Berater
ΐϳέΪΘϟ΍ ΕΎϬΠϟ ϭ΃ ϦϴΑέΪϤϠϟ ΔϴϨϬϤϟ΍ϭ ΔϴμΨθϟ΍ Γ˯ΎϔϜϟ΍
der zuständigen Kammern (siehe dazu Industrie-
und Handelskammer, Handwerkskammer oder Zu-
ständige Stelle). ΔϴϨϬϤϟ΍ϭ ΔϴμΨθϟ΍ Γ˯ΎϔϜϟ΍ ϱϭΫ ιΎΨηϸϟ ϯϮγ ϖΤϳ ϻ
Γ˯ΎϔϜϟ΍ ϞϣΎϋ ΩϮΟϭ ΓΩΎϋ νήΘϔϳ.ΐϳέΪΘϟ΍ ϡΎϬϣ ϰϟϮΗ
Persönliche und fachliche Eignung der Ausbil- Ϧϣ ϦϴϘ΋ϻ ιΎΨηϷ΍ ήΒΘόϳ ϻϭ.Δϴ΋ΎϘϠΗ ΓέϮμΑ ΔϴμΨθϟ΍
denden und der Ausbilderinnen und Ausbilder ΔϴϧϮϧΎϗ ΕΎΑϮϘόϟ ΍ϮοήόΗ ϢϬϧϮϛ ΔϟΎΣ ϲϓ ΔϴμΨθϟ΍ ΔϴΣΎϨϟ΍
Nur wer persönlich und fachlich geeignet ist, darf aus-
΍ϮϗήΧ ϢϬϧϮϜϟ ϭ΃ ΍έ΍ήϣ ϭ΃ ϖΑΎδϟ΍ ϲϓ ΎϫϮΒϜΗέ΍ ΢ϨΠϟ ΔΠϴΘϧ
bilden. In der Regel geht man von der persönlichen Ύϣ΃.ϲϨϬϤϟ΍ ΐϳέΪΘϟ΍ϭ ϢϴϠόΘϟ΍ ϥϮϧΎϗ ϡΎϜΣ΃ ϢϴδΟ ϪΟϭ ϰϠϋ
Eignung automatisch aus. Als nicht geeignet gelten ΓέΪϘϤϟ΍ϭ ΔϨϬϤϟ΍ ϲϓ ΔϗΎϴϠϟ΍ ϲϨόϴϓ ΔϴϨϬϤϟ΍ Γ˯ΎϔϜϟ΍ ϡϮϬϔϣ
Personen, die wegen bestimmter Delikte vorbestraft .ϦϬϤϟ΍ϭ ϞϤόϟ΍ ϲϟΎΠϣ ϲϓ ΔϳϮΑήΘϟ΍ ιΎΧ ϪΟϭ ϰϠϋ ϲϐΒϨϳ
sind bzw. wiederholt oder schwer gegen Bestimmun- :ΔϴϨϬϤϟ΍ Γ˯ΎϔϜϠϟ ΔϓΩ΍ήϤϟ΍ ΔϴϟΎΘϟ΍ Ϟϣ΍Ϯόϟ΍ ήϓϮΗ
gen des Berufsbildungsgesetzes verstoßen haben.
Unter der fachlichen Eignung versteht man vor allem
die berufliche, aber auch die berufs- und arbeitspä- ˬΝϭΩΰϤϟ΍ ϢϴϠόΘϟ΍) ϲϨϬϤϟ΍ ΐϳέΪΘϟ΍ϭ ϢϴϠόΘϟ΍ ΔϠΣήϣ ϡΎΘΘΧ΍ x

dagogische Eignung. Um beruflich als „fachlich ΔϴϧΎϤϟ΃ ΕΎόϣΎΟ ϭ΃ αέ΍Ϊϣ ˬϦϴϴϓήΤϟ΍ ϦϴϤϠόϤϟ΍ α΍έΪϣ
geeignet“ zu gelten, müssen insbesondere folgende ϭ΃ ΔϴϨόϤϟ΍ ΔϴμμΨΘϟ΍ ωήϓϷ΍ ϲϓ (ΔϟϭΪϟ΍ Ϧϣ ΎϬΑ ϑήΘόϣ
Voraussetzungen erfüllt sein: ΎϬϟ ΔϬΑΎθϤϟ΍
• abgeschlossene Berufsausbildung (duale Ausbil-
dung, Meisterschule, deutsche staatlich aner-
ΔϴΒϳέΪΘϟ΍ ΔϨϬϤϟ΍ ΕϻΎΠϣ ϲϓ ΔΒγΎϨϣ ΔϴϨϬϣ ΓήΒΧ ήϓϮΗ x

kannte Schule, Hochschule etc.) entsprechender ϰϠϋ ΔϴϤϴϠόΘϟ΍ ΔϠΣήϤϟ΍ ϒόο :ϪϴϠϋ ϑέΎόΘϣ αΎϴϘϤϛ)
oder verwandter Fachrichtung und (ϡ΍Ϯϋ΃ ΔΘγ ϲϟ΍ϮΣ ϱ΃ ϞϗϷ΍
GlOssAR 35

• angemessene praktische Erfahrung in dem Aus- ϡΎψϨϟ ΎϘϓϭ ΕΎϧΎΤΘϣϻ΍ ίΎϴΘΟ΍ ΓΩΎϬη ήϓϮΗ ΓΩΎόϟ΍ ϲϓ x
bildungsberuf (als Richtwert gilt mindestens das ΔϴϨϬϤϟ΍ Γ˯ΎϔϜϟ΍ ϡΎψϧ ϊΟ΍έ )ϦϴΑέΪϤϟ΍ ΔϴΣϼλ
Zweifache der Ausbildungszeit, also rund sechs
Jahre),
.(ϦϴΑέΪϤϠϟ

• in der Regel ein Prüfungszertifikat nach der ϰΘΣ ΔϴϨϬϤϟ΍ Γ˯ΎϔϜϟΎΑ ϑ΍ήΘϋϻ΍ ΕϻΎΤϟ΍ ξόΑ ϲϓ ϦϜϤϳ
Ausbilder-Eignungsverordnung (dazu Ausbilder- ϚϟΫϭ ˬϲϨϬϤϟ΍ ΐϳέΪΘϟ΍ϭ ϢϴϠόΘϟ΍ ˯ΎϬϧ· ΓΩΎϬη ήϓϮΗ ϡΪϋ ΪϨϋ
Eignungsverordnung) ΔϴϓΎοϹ΍ ΕΎϣϮϠόϤϟ΍ ϊΟ΍έ) ΔϴϨϬϤϟ΍ ΓήΒΨϟ΍ ΕΎΒΛ· ϝΎΣ ϲϓ
ϑήΤϟ΍ :ΔϳϭΪϴϟ΍ ϑήΤϠϟ ϱΩΎμΘϗϻ΍ ϝΎΠϤϟ΍ ϥ΄θΑ
Auch bei fehlendem Berufsabschluss kann die
Eignung unter Umständen zuerkannt werden, (ϲϓήΤϟ΍ ϢϠόϤϟ΍ ϥΎΤΘϣ΍/ΔϳϭΪϴϟ΍
wenn die Berufspraxis nachgewiesen werden kann
(ergänzende Informationen zu dem Wirtschaftsbe- Δϛήθϟ΍ ΐΣΎλ ϯΪϟ Γ˯ΎϔϜϟ΍ ϩάϫ ήϓϮΗ ϡΪϋ ΔϟΎΣ ϲϓ
reich des Handwerks siehe unter Handwerk/Meister- ϦϴϠϫΆϤϟ΍ ϪϳΪϟ ϦϴϠϣΎόϟ΍ ΪΣ΃ ϒϴϠϜΗ ϪϨϜϣ΃ (ΐϳέΪΘϟ΍ ΔϬΟ)
prüfung).
.ΔϤϬϤϟ΍ ϩάϫ ˯ΎΒϋ΃ ϲϟϮΘΑ ΐϳέΪΘϟ΍ ϡΎϬϤϟ
Besitzt die Betriebsinhaberin oder der Betriebs-
inhaber (die Ausbildenden) keine entsprechende ϞϤόϟ΍ ϲϟΎΠϣ ϲϓ ΔϳϮΑήΘϟ΍ ΓέΪϘϤϟ΍ ήϓϮΗ ϲϐΒϨϳ
Eignung, so kann eine zur Ausbildung geeignete ϪΟϭ ϰϠϋ ϲϨόϳ ΍άϫ .ΏΎΒθϟ΍ ϊϣ ϦϴϠϣΎόΘϤϠϟ ϦϬϤϟ΍ϭ
Mitarbeiterin oder ein Mitarbeiter als Ausbilderin Ω΍ϮϤϟ΍ ϞϘϧϭ ϢϴϠόΘϟ΍ ςϴτΨΗ ϰϠϋ ΓέΪϘϤϟ΍ ιΎΧ
oder Ausbilder beauftragt werden. ϰϠϋϭ ΔϤ΋ϼϣ ΔϳϮΑήΗ ΓέϮμΑ ΔϨϬϤϟΎΑ ΔϘϠόΘϤϟ΍ ΔϴγέΪϤϟ΍
Arbeits- und berufspädagogische Kenntnisse für
ςΒΗήϳ Ύϣϭ Δϛήθϟ΍ ϲϓ ΐϳέΪΘϟ΍ϭ ϢϴϠόΘϟ΍ ϡΎϬϣ ΔϓΎϛ ϲϟϮΗ
den Umgang mit Jugendlichen müssen ebenfalls Ϧϣ ΎϫήϴϏϭ ϑήϐϟ΍ ήϓϮΗ . ΔΒϗ΍ήϤϟ΍ Ε΍˯΍ήΟ· Ϧϣ ϚϟάΑ
vorhanden sein. Diese Qualifikation bedeutet vor ΎϬΘϤϬϣ ϦϴΑέΪϤϠϟ ΔϴΒϳέΪΗ Ε΍έϭΩ ΔϴϨόϤϟ΍ ΕΎϬΠϟ΍
allem die Fähigkeit, die Ausbildung zu planen, die Ε΍έϭΩ ϊΟ΍έ)ϦϴΑέΪϤϟ΍ ϡΎϬϤϟ ϝΎόϔϟ΍ ϲϨϬϤϟ΍ Ω΍ΪϋϹ΍
Inhalte des Berufs pädagogisch sinnvoll zu ver- .(ΐϳέΪΘϟ΍
mitteln sowie die gesamte Ausbildung im Betrieb
durchzuführen und zu kontrollieren. Hierzu bieten
die Kammern und andere Träger Ausbildersemi- ΐϳέΪΘϟ΍ϭ ϢϴϠόΘϟ΍ ήϘϣ ΔϴΣϼλ
nare an, die effizient auf die Ausbildertätigkeit vor-
bereiten (siehe dazu Ausbilderseminar). ϥϮϧΎϗ ϊϣ ϲθϤΘϤϟ΍ϭ ϝΎόϔϟ΍ ϲϨϬϤϟ΍ ΐϳέΪΘϟ΍ϭ ϢϴϠόΘϟ΍ ΐϠτΘϳ
ϩάϫ ˯΍ΩϷ ΐγΎϨϣ ήϘϣ ΩϮΟϭ ϲϨϬϤϟ΍ ΐϳέΪΘϟ΍ϭ ϢϴϠόΘϟ΍
Eignung der Ausbildungsstätte
ϞϘϧ Δϛήθϟ΍ ϲϓ ϱέΎΠϟ΍ ΐϳέΪΘϟ΍ ˯ΎϨΛ΃ ϲϐΒϨϳ .ΔϤϬϤϟ΍
Eine qualifizierte, den Bestimmungen des Berufsbil- ϱήΠϳ ϲΘϟ΍ ΔϨϬϤϠϟ ΎϘϓϭ ΔϳήψϨϟ΍ ΔϓήόϤϟ΍ϭ ΔϴϠϤόϟ΍ ΓέΪϘϤϟ΍
dungsgesetzes entsprechende Berufsausbildung er- Δϛήθϟ΍ ϲϓ Δϣίϼϟ΍ Ε΍ΪόϤϟ΍ ΩϮΟϭ ΐϠτΘϳ ΍άϫ.ΎϬΑ ΐϳέΪΘϟ΍
fordert eine geeignete Ausbildungsstätte. Fertigkeiten ω΍ϮϧϷ΍ ΩϮΟϭ ϯήΧ΃ ϦϬϣ ΔϟΎΣ ϲϓ ϭ΃ Εϻϵ΍ϭ ΓΰϬΟϷΎϛ
und Kenntnisse, die zum jeweiligen Ausbildungsberuf .ϊϴΒϠϟ ΔοϭήόϤϟ΍ ϊϠδϟ΍ Ϧϣ ΓΩΪόΘϤϟ΍
gehören, müssen während der betrieblichen Praxis
vermittelt werden können. Das ist der Fall, wenn das
Unternehmen über die erforderliche Ausstattung ver-
ΎϤϛ ϦϴΑέΪΘϤϠϟ Ϣ΋ϼϣ ϞϤϋ ϥΎϜϣ ήϴϓϮΗ ϦϴόΘϳ
fügt, dies sind beispielsweise Geräte und Maschinen ΍άϫ ˬ˯΍ήΒΨϟ΍ ΩΪϋ ϊϣ ϦϴΑέΪΘϤϟ΍ ΩΪϋ ϖϓ΍ϮΘϳ ϥ΃ ϲϐΒϨϳ
oder ein dem Beruf entsprechendes Warensortiment. ϲϓ ("ΔμΘΨϤϟ΍ ΔϬΠϟ΍" ϊΟ΍έ) ΔμΘΨϤϟ΍ ΔϬΠϟ΍ ΩΪΤΗϭ
ϒϳήόΗ έΎσϹ ΎϘϓϭ έϮϛάϤϟ΍ ϡ΅ϼΘϟ΍ ϡϮϬϔϣ ΔϟΎΣ Ϟϛ
Die Auszubildenden müssen einen eigenen .ϡ΅ϼΘϟ΍
Arbeitsplatz bekommen, und die Zahl der Auszubil-
denden muss in einem angemessenen Verhältnis
zur Zahl der beschäftigten Fachkräfte stehen. Was ΕΎϳϮΘΤϣ ή΋Ύγ ΕΎϛήθϟ΍ ϯΪΣ· ϯΪϟ ήϓϮΘΗ Ϣϟ Ϯϟ ΎϤϴϓ
„angemessen“ ist, kann in jedem Einzelfall durch die .ΐϳέΪΘϟ΍ϭ ϢϴϠόΘϟ΍ ήϘϣ ΝέΎΧ ϚϟΫ βϳέΪΗ ϦϜϣ΃ Ύϣ ΔϨϬϣ
zuständige Stelle (siehe dazu Zuständige Stelle) im ϦϴΑ ϭ΃ ϯήΧ΃ ΕΎϛήη ϊϣ ϥϭΎόΘϟΎΑ ϚϟΫ ϢΘϳ ϥ΃ ϦϜϤϴϓ
Rahmen der Eignungsfeststellung festgelegt werden.
36 jOBstARteR

Falls nicht alle Berufsinhalte in einem Betrieb ΔϋϮϤΠϣ ϝϼΧ Ϧϣ ϭ΃ ΔϴϤϴϠόΗ ΕΎδγΆϣϭ ΕΎϛήη
angeboten werden können, besteht die Möglich-
ΕΎϛήη ϞΒϗ Ϧϣ ΐϳέΪΘϟ΍ϭ ϢϴϠόΘϟ΍ ϊΟ΍έ) ΕΎϛήη
keit, diese auch außerhalb der Ausbildungsstätte
vermitteln zu lassen. Dies kann beispielsweise in
.(ΔϴϤϴϠόΗ ΕΎδγΆϣϭ
Kooperation mit anderen Unternehmen, im soge-
nannten Ausbildungsverbund, oder in Form einer
überbetrieblichen Ausbildung erfolgen (siehe dazu
Verbundausbildung).

21.
Einstellungsverfahren έΎϴΘΧϻ΍ ΔϘϳήσ

Bevor Betriebsinhaberinnen und Betriebsinhaber Ϧϋ ΚΤΒϟΎΑ ϥϮΑέΪϤϟ΍ϭ ΕΎϛήθϟ΍ ΏΎΤλ΃ ΃ΪΒϳ ϥ΃ ϞΒϗ
bzw. Ausbildende sich auf die Suche nach geeig- Ϟϣ΍Ϯόϟ΍ ΎϘΒδϣ ΍Ϯϋ΍ήϳ ϥ΃ ϢϬϴϠϋ ϦϴόΗ ϦϴΒγΎϨϣ ϦϴΑέΪΘϣ
neten Auszubildenden begeben, sollten sie sich Ge-
danken darüber machen, welche Voraussetzungen
:ϲϟΎΘϟΎϛ ϚϟΫϭ ˬϦϴϴϨόϤϟ΍ ΏΎΒθϟ΍ ϯΪϟ ΓήϓϮΘϤϟ΍
die Jugendliche oder der Jugendliche bereits
erfüllen sollte: ΐϳέΪΘϠϟ ΢ηήϤϟ΍ ϞΒϗ Ϧϣ ΔγέΪϤϟ΍ ϡΎΘΘΧ΍ ΓΩΎϬη x

• Welchen Schulabschluss soll die Bewerberin oder


der Bewerber haben?
ˮΓΪϴΟ ΔϴγέΪϣ ΕΎΟέΩ ήϓϮΗ ΐϠτΘΗ ϲΘϟ΍ Ω΍ϮϤϟ΍ ϲϫ Ύϣ x

• In welchen Fächern sollen sie gute Noten haben? ϲϓ ϞϤόϠϟ ήΜϛ΃ ΔϤ΋ϼϤϟ΍ ΔϴμΨθϟ΍ ΕΎϔμϟ΍ ϲϫ Ύϣ x

• Welche persönlichen Eigenschaften sind für die ϞϣΎόΘϟ΍ ϰϠϋ ΓέΪϘϟ΍ ϡ΃ ΔϳϭΪϴϟ΍ Δϋ΍ήΒϟ΍ ϲϫ Ϟϫ ˬΔϛήθϟ΍
Arbeit im Betrieb wichtig, zum Beispiel hand- ˮϦϳήΧϵ΍ ϊϣ
werkliches Geschick oder kommunikative Fähig-
keiten? ϭ΃ ϞϤόϟ΍ ΔϟΎϛϭ ϝϼΧ Ύϣ· ϦϴΑέΪΘϤϟ΍ Ϧϋ ΚΤΒϟ΍ ϦϜϤϳ
ΕΎϛήθϟ΍ ΏΎΤλ΃ ϰϠϋ ϲϐΒϨϳ .ϚϟΫ Ϧϋ ϥϼϋϹ΍ ϖϳήσ Ϧϋ
Die Suche nach Auszubildenden kann über die
Agentur für Arbeit oder durch eine Anzeige erfol- ΕΎΒϠτΘϤϟ΍ ϝϮΣ ΔΤο΍ϭ ΕΎϔλ΍Ϯϣ ˯Ύτϋ· ΕϻΎΤϟ΍ Ϟϛ ϲϓ
gen. In jedem Fall sollte die Unternehmerin oder ϢϴϠόΘϟ΍ ΞϣΎϧήΑ ϕΎϴγ ϲϓ ΎϬΘϴΒϠΗ ΏέΪΘϤϟ΍ ϰϠϋ ϦϴόΘϳ ϲΘϟ΍
der Unternehmer klar formulieren, welche Anfor- .ΐϳέΪΘϟ΍ϭ
derungen er an die Bewerber für die Ausbildung
stellt. ΢ϴηήΘϟ΍ ϕ΍έϭ΃ ϲϓ ήϓϮΘΗ ΔϣΎϬϟ΍ ΕΎϣϮϠόϤϟ΍ ϩάϫ ϝϭ΃
Erste wichtige Informationen können die Aus-
ΓάΒϧϭ ΢ϴηήΘϟ΍ ΐϠσ Ϧϣ ϒϟ΄ΘΗ ϲΘϟ΍ϭ ΢ηήϤϟ΍ Ϧϣ ΔϣΪϘϤϟ΍
bildenden den Bewerbungsunterlagen entnehmen. ϥΎϴΣϷ΍ ξόΑ ϲϓϭ ΔϴγέΪϤϟ΍ Ε΍ΩΎϬθϟ΍ϭ ΓΎϴΤϟ΍ Γήϴγ Ϧϋ
Diese bestehen aus dem Anschreiben, dem Lebens- ΪΟ΍ϮΗ ΔϟΎΣ ϲϓ .΢ηήϤϟΎΑ ΔϘϠόΘϣ ϯήΧ΃ ϖ΋ΎΛϭϭ Ε΍ΩΎϬη
GlOssAR 37

lauf und dem Schulzeugnis sowie möglicherweise ΎϘϓϭ ϲϟϭ΃ έΎϴΘΧΎΑ ϡΎϴϘϟ΍ ϦϜϤϳ ϦϴΤηήϤϟ΍ Ϧϣ ήϴΒϛ ΩΪϋ
weiteren Zeugnissen und Bescheinigungen der .΢ϴηήΘϟ΍ ΕϼΑΎϘϣ ˯΍ήΟ· ϢΘϳ ϚϟΫ ΪόΑ .΢ϴηήΘϟ΍ ΕΎΒϠτϟ
Bewerberin bzw. des Bewerbers. Wenn sich viele
Bewerberinnen oder Bewerber melden, kann man
Ϊϛ΄ΘϠϟ ΔϴΣϼλ έΎΒΘΧ΍ ΔϠΑΎϘϤϟ΍ ϞΒϗ ϱήΠΗ ΕΎϛήθϟ΍ ξόΑ
durch die schriftlichen Unterlagen eine Voraus- .ϦϴΤηήϤϟ΍ ϯΪϟ ΔϨϴόϣ Ε΍έΪϗ ήϓϮΗ ϯΪϣ Ϧϣ
wahl treffen. Dann folgt das Bewerbungsgespräch –
manche Firmen machen vor diesem Gespräch auch ΐϳέΪΘϟ΍ Δϛήη ϞΜϤϣ ΎΒϟΎϏ ΢ϴηήΘϟ΍ ΔϠΑΎϘϣ ϲϓ ΪΟ΍ϮΘϳ
Einstellungstests, um bestimmte Fähigkeiten der Ύπϳ΃ ϦϴϔχϮϤϟ΍ Ϣδϗ βϴ΋έ ΓήϴΒϜϟ΍ ΕΎϛήθϟ΍ ϲϓϭ ΏέΪϤϟ΍ϭ
Bewerberin oder des Bewerbers zu prüfen.
ϩάϫ ήϴπΤΘϟ ΔΟΎΣ ϙΎϨϫϭ .ΐϳέΪΘϟ΍ Ξϣ΍ήΑ Ϧϋ ϝϭΆδϤϟ΍ϭ
Beim Bewerbungsgespräch sind meistens die ΎϘΒδϣ ήϜϔϳ ϥ΃ ϞϤόϟ΍ ΐΣΎλ ϰϠόϓ .ΪϴΟ ϮΤϧ ϰϠϋ ΔϠΑΎϘϤϟ΍
oder der Ausbildende und die Ausbilderin bzw. ϰϟ· ΢ηήϤϟ΍ ϊϓΪΑ ΔϠϴϔϜϟ΍ ΎϬϬϴΟϮΗ ϊϣΰϳ ϲΘϟ΍ ΔϠΌγϷ΍ ΔόϴΒτΑ
der Ausbilder anwesend, in größeren Firmen sind .ϪδϔϨΑ ΚϳΪΤϟ΍ ϲϓ ϝΎγήΘγϻ΍
es die Personalleiterin oder der Personalleiter und
die Ausbildungsleiterin oder der Ausbildungslei- :ΓΩέ΍Ϯϟ΍ ΔϠΌγϷ΍ Ϧϣ ΝΫϮϤϧ
ter. Eine Vorbereitung ist auch für dieses Gespräch
nötig. Der Arbeitgeber sollte sich Fragen überlegen,
die den Jugendlichen dazu bringen, etwas von sich ˮΔΒγΎϨϤϟ΍ ΔϨϬϤϟ΍ έΎϴΘΧ΍ ϲϓ ΖϘϓϭ Ϛϧ΄Α ΪϘΘόΗ ΍ΫΎϤϟ x

zu berichten.
ˮΎϨΘϛήη ϲϓ ΐϳέΪΘϠϟ Ϛδϔϧ ΢ϴηήΗ ϊϓ΍ϭΩ ϲϫ Ύϣ x
Die Fragen könnten wie folgt lauten:

• Warum glauben Sie, dass dies der richtige Beruf βϤΧ ΪόΑ ϲϨϬϤϟ΍ ϚϠΒϘΘδϣ ϝϮΣ ϚΗ΍έϮμΗ ϲϫ Ύϣ x
für Sie ist? ˮϡϮϴϟ΍ Ϧϣ Ε΍ϮϨγ
• Wie sind Sie darauf gekommen, sich bei unserem
Unternehmen zu bewerben? ϪϴΟϮΗ ΔϴϧΎϜϣ· Ύπϳ΃ ϦϴΤηήϤϟ΍ ϯΪϟ ήϓϮΘΗ ϥ΃ ϲϐΒϨϳ
˯ϼϣΰϟ΍ ϊϣ ϥϭΎόΘϟΎΑ ΔϠΑΎϘϤϟ΍ ϯήΠϣ ϢϴϴϘΗ ΪϋΎδϳ .ΔϠΌγϷ΍
• Wie stellen Sie sich Ihre berufliche Zukunft in ϢΛ Ϧϣϭ ΢ηήϤϟ΍ ϝϮΣ ϢϜΤϟ΍ ϞϘλ ϰϠϋ ϦϳήΧϵ΍ ϦϴΑέΪϤϟ΍
fünf Jahren vor?
.ϦϴϴόΘϟ΍ ϥ΄θΑ έ΍ήϗ ΫΎΨΗ΍
Auch die Bewerber sollten die Möglichkeit be-
kommen, Fragen zu stellen. Eine Auswertung des
Gesprächs mit den Kollegen ermöglicht es, sich eine
Meinung über die Jugendlichen zu bilden und ge-
meinsam eine Entscheidung zu treffen.
38 jOBstARteR

22.
Handlungskompetenz ϞϤόϟ΍ ˯΍Ω΃ ϲϓ Γ˯ΎϔϜϟ΍

Unter Handlungskompetenz versteht man die ϝΎϤϋϷ΍ ίΎΠϧ· ϰϠϋ ΓέΪϘϤϟ΍ ϲϨόΗ ϞϤόϟ΍ ˯΍Ω΃ ϲϓ Γ˯ΎϔϜϟ΍
Fähigkeit, selbstständig zu handeln und Entschei- ϲϓ ϥϮΑέΪΘϤϟ΍ ϪϤϠόΘϳ Ύϣ ΍άϫ .ΔϠϘΘδϣ ΓέϮμΑ έ΍ήϘϟ΍ ΫΎΨΗ΍ϭ
dungen zu treffen. Das lernen die Auszubildenden
ϡΎϬϤϟ ϢϬϣϼΘγ΍ ΪϨϋ ϲϨϬϤϟ΍ ΐϳέΪΘϟ΍ϭ ϢϴϠόΘϟ΍ Ξϣ΍ήΑ έΎσ·
in der Ausbildung, wenn sie neue Aufgaben über-
nehmen und verantwortungsbewusst lösen. Diese Γ˯ΎϔϜϟ΍ ϡϮϬϔϣ ϦϜϟ .ΔϴϟϭΆδϤϟ΍ ΡϭήΑ ΎϬϟ ϝϮϠΣ ΩΎΠϳ·ϭ ΓΪϳΪΟ
Handlungskompetenz bezieht sich auch auf das .ϖϳήϔϟ΍ ϦϤο ϞϤόϟ΍ ϰϠϋ ΓέΪϘϤϟ΍ Ύπϳ΃ ϞϤθϳ ΎϨϫ
Arbeiten im Team.
ϰϠϋ ΔϴϨϬϤϟ΍ ΓέΪϘϤϟ΍ Ϯϫ ϑΩ΍ήϣ ϞϤόϟ΍ ˯΍Ω΃ ϲϓ Γ˯ΎϔϜϠϟ
Bei Handlungskompetenz spricht man auch ϢϬ΋ΎϬϧ· ΪόΑ ϥϮΑέΪΘϤϟ΍ ϪΑ ϢδΘϳ ϥ΃ ϲϐΒϨϳ Ύϣ ΍άϫ .ϑήμΘϟ΍
von beruflicher Handlungsfähigkeit. Die Auszubil-
denden sollen nach ihrer Ausbildung diese Hand-
ΔϴϨϬϤϟ΍ ΓέΪϘϤϟ΍ ϚϟΫ ϞϤθϳ ϥ΃ ϰϠϋ ˬΐϳέΪΘϟ΍ ΔϠΣήϤϟ
lungskompetenz besitzen, zu der Fachkompetenz, ϰϠϋ ΐΟϮΘϳϭ .ΔϴϋΎϤΘΟϻ΍ ΓέΪϘϤϟ΍ϭ ΔϴΠϬϨϤϟ΍ ΓέΪϘϤϟ΍ϭ
Methodenkompetenz und Sozialkompetenz gehö- ϩάϫ ϞϘϧ ΔϴϨϬϤϟ΍ ΔγέΪϤϟ΍ ϲϓ ϦϴϤϠόϤϟ΍ϭ Δϛήθϟ΍ ϲϓ ϦϴΑέΪϤϟ΍
ren. Diese Kompetenzen haben Ausbilderinnen und :ϢϬϳΪϟ ΎϬϠλ΍ϭ΃ ΰϳΰόΗϭ ϦϴΑέΪΘϤϟ΍ ϰϟ· Ε΍έΪϘϟ΍
Ausbilder im Betrieb sowie Lehrerinnen und Lehrer
in der Berufsschule zu vermitteln und zu fördern:
ΕΎΒΟ΍Ϯϟ΍ ϞΣ Δϴϔϴϛ ϥϮΑέΪΘϤϟ΍ ϢϠόΘϳ :ΔϴϨϬϤϟ΍ ΓέΪϘϤϟ΍ x

• Fachkompetenz: Die Auszubildenden lernen, ΍άϫ .ΔϔϠΘΨϤϟ΍ ΎϬΒϧ΍ϮΟ ϦϴΑ ΔϤ΋ΎϘϟ΍ ΔϠμϟ΍ ϢϬϓϭ ΔϴϨϘΘϟ΍
Fachaufgaben zu lösen und Zusammenhänge ϰϠϋ ϞΑ ΎΒϴϏ ΔϴϨϘΘϟ΍ Ω΍ϮϤϟ΍ φϔΣ ϲϔϜϳ ϻ Ϫϧ΃ ϲϨόϳ
der Abläufe zu verstehen. Das heißt, es genügt ϲϓ ΐϳέΪΘϟ΍ϭ ϢϴϠόΘϟ΍ ΞϣΎϧήΑ ˯ΎϨΛ΃ ΍ϮΒϋϮΘδϳ ϥ΃ ϦϴΑέΪΘϤϟ΍
nicht, Fachwissen auswendig zu lernen, sondern .Ύπϳ΃ ΎϬϘϴΒτΗ ΍ϮόϴτΘδϳ ϥ΃ϭ ΔϳήψϨϟ΍ ϰϨόϣ ϝϭϷ΍ ϡΎϘϤϟ΍
sie müssen in der Ausbildung vor allem die Theo-
rie verstehen und anwenden können.
άϴϔϨΘϟ΍ϭ ςϴτΨΘϟ΍ ϥϮΑέΪΘϤϟ΍ ϢϠόΘϳ ΎϨϫ :ΔϴΠϬϨϤϟ΍ ΓέΪϘϤϟ΍ x

• Methodenkompetenz: Die Auszubildenden Δϛήθϟ΍ ϞϛΎϴϫ έΎσ· ϲϓ ϚϟΫϭ ϞϘΘδϣ ϮΤϧ ϰϠϋ ΔΒϗ΍ήϤϟ΍ϭ
lernen, im Rahmen der Betriebsstruktur und der .ϞϤόϟ΍ ήϴϴδΗ ΕΎϴϠϤϋϭ
vorgegebenen Arbeitsprozesse selbstständig zu
planen, durchzuführen und zu kontrollieren. ϞϣΎόΘϟ΍ ΐϴϟΎγ΃ ϥϮΑέΪΘϤϟ΍ ϢϠόΘϳ ΎϨϫ :ΔϴϋΎϤΘΟϻ΍ ΓέΪϘϤϟ΍ x
.ϢϬ΋ϼϤϋϭ ϢϬ΋Ύγ΅έϭ ϢϬ΋ϼϣί ϊϣ ϖ΋ϼϟ΍
• Sozialkompetenz: Die Auszubildenden lernen,
mit Kollegen, Vorgesetzten und Kunden ange-
messen umzugehen.
GlOssAR 39

23.
Handwerk / ϑήΤϟ΍ ϥΎΤΘϣ΍ /ΓήϫΎϤϟ΍ ΔϳϭΪϴϟ΍ ϑήΤϟ΍

Meisterprüfung ΓήϫΎϤϟ΍ ΔϳϭΪϴϟ΍

Wer in einem handwerklichen Beruf ausbilden ΔϘϠόΘϣ ϦϬϣ ϲϓ ΐϳέΪΘϟ΍ ϡΰόΗ ϲΘϟ΍ ΕΎϛήθϟ΍ ϰϠϋ ϲϐΒϨϳ
möchte, muss beachten, dass die Handwerksordnung ϞϜθϳ ϱάϟ΍ ΔϳϭΪϴϟ΍ ϑήΤϟ΍ ϡΎψϧ ΓΎϋ΍ήϣ ΔϳϭΪϴϟ΍ ϑήΤϟΎΑ
als gesetzliche Grundlage für Handwerksbetriebe
Ϊϋ΍ϮϘϟ΍ ΓΎϋ΍ήϣϭ ΔϳϭΪϴϟ΍ ϑήΤϟ΍ ΕΎδγΆϤϟ ΔϴϧϮϧΎϗ ΓΪϋΎϗ
Sonderregelungen für den Zugang zur Selbstständig-
keit und für die Ausbildungsberechtigung enthält.
ϖΤϟ΍ϭ ΓήΤϟ΍ ϒ΋ΎχϮϟ΍ ΔϠΣήϤΑ ϕΎΤΘϟϻ΍ ϥ΄θΑ ΎϬόπϳ ϲΘϟ΍
Diese Sonderregelungen betreffen in erster Linie ϲϓ Ϊϋ΍ϮϘϟ΍ ϩάϫ ϖϠόΘΗ .ϝΎΠϤϟ΍ ΍άϫ ϲϓ ΐϳέΪΘϟ΍ ΔγέΎϤϤΑ
die in der Anlage A zur Handwerksordnung aufge- ΔϳϭΪϴϟ΍ ϑήΤϟ΍) ΔϨϬϣ 41 ΎϫΩΪϋ ώϟΎΒϟ΍ ϦϬϤϟΎΑ ϝϭϷ΍ ϡΎϘϤϟ΍
führten 41 Berufe (zulassungspflichtige Handwerke). Ϧϣ ΍ ϖΤϠϤϟ΍ ϲϓ ΓΩέ΍Ϯϟ΍ϭ (ϞϤϋ ΔγέΎϤϣ ϥϭΫ΃ ΐϠτΘΗ ϲΘϟ΍
.ΔϳϭΪϴϟ΍ ϑήΤϟ΍ ϡΎψϧ
Für die selbstständige Betriebsführung in diesen
Berufen ist ein Meisterbrief oder eine gleichwertige
Qualifikation erforderlich. In diesen Branchen des ϝϮμΤϟ΍ ϦϬϤϟ΍ ϩάϫ ϲϓ ήΤϟ΍ ϞϤόϟ΍ ΔγέΎϤϣ ΐϠτΘΗ
Handwerks dürfen in der Regel nur Meisterinnen ϩάϫ ϲϔϓ .ϚϟΫ ϝΩΎόΗ Γ˯Ύϔϛ ϭ΃ ϲϓήΣ ϢϠόϣ ΓΩΎϬη ϰϠϋ
oder Meister ausbilden, da die Ausbildung zur Meis- ϩάϫ ϰϠϋ Ϧϳΰ΋ΎΤϠϟ ϯϮγ ΓΩΎόϟ΍ ϲϓ ΢Ϥδϳ ϻ ΕΎϋΎτϘϟ΍
terin oder zum Meister auch die Vorbereitung auf ΐϳέΪΘϟ΍ ΞϣΎϧήΑ ϥϷ ϚϟΫϭ ΐϳέΪΘϟ΍ ΔϤϬϣ ϲϟϮΘΑ ΓΩΎϬθϟ΍
die Tätigkeit als Ausbilderin oder Ausbilder umfasst.
ϦϤπΘϳ ϲϓήΤϟ΍ ϢϠόϤϟ΍ Δϔλ ϰϠϋ ϝϮμΤϟ΍ ϰϟ· ϑΩΎϬϟ΍
In bestimmten Fällen ist die Ausbildung auch .ϝΎΠϤϟ΍ ΍άϫ ϲϓ ΏέΪϤϟ΍ ΔϤϬϤϟ Ω΍ΪϋϹ΍
ohne einen Meisterbrief möglich: Unternehmerinnen
oder Unternehmer dürfen beispielsweise eine ΓΩΎϬη ΓίΎϴΣ ϥϭΩ ΔϨϴόϣ ΕϻΎΣ ϲϓ ΐϳέΪΘϟ΍ ϦϜϣ΃ ϥ·ϭ ΍άϫ
persönlich und fachlich geeignete Ausbilderin oder ΎΑέΪϣ ΍ϮϔϠϜϳ ϥ΃ ΕΎϛήθϟ΍ ΏΎΤλ΃ ΔϋΎτΘγΎΒϓ ˬϲϓήΤϟ΍ ϢϠόϤϟ΍
einen persönlich und fachlich geeigneten Ausbilder ΔϴΣϼλϭ Γ˯Ύϔϛ ϊΟ΍έ) ΔϴϨϘΘϟ΍ϭ ΔϴμΨθϟ΍ ϦϴΘϴΣΎϨϟ΍ Ϧϣ ΎϘ΋ϻ
bestellen (siehe dazu Eignung als Ausbilder und als
Ausbildungsbetrieb). Wer die Voraussetzungen zur
ΔγέΎϤϣ ϖΤϳ Ϋ· .ΐϳέΪΘϟ΍ ΔϤϬϤΑ (ΐϳέΪΘϟ΍ ΕΎϛήηϭ ϦϴΑέΪϤϟ΍
Eintragung in die Handwerksrolle aufgrund einer ϲϓ ϞϴΠδΘϟ΍ ρϭήη ϢϬϳΪϟ ήϓϮΘΗ Ϧϳάϟ΍ ιΎΨηϸϟ ΐϳέΪΘϟ΍
vergleichbaren anderen Qualifikation erfüllt oder ϭ΃ ΔϬΑΎθϣ ϯήΧ΃ Ε΍˯Ύϔϛ ϰϠϋ ˯ΎϨΑ ΔϳϭΪϴϟ΍ ϑήΤϟ΍ ΕϼΠγ
über eine Ausübungsberechtigung bzw. Ausnah- Δϴ΋ΎϨΜΘγ΍ ϥϭΫ΃ ϰϠϋ ϭ΃ ΔϨϬϤϟ΍ ΔγέΎϤϣ ϖΣ ϰϠϋ Ϧϳΰ΋ΎΤϠϟ
mebewilligung verfügt, kann ausbilden, wenn die .ΏέΪϤϟ΍ ΔϤϬϣ ΔγέΎϤϣ Γ˯Ύϔϛ ϥΎΤΘϣϻ ϢϫίΎϴΘΟ΍ ΖΒΛ ΎϤϟΎσ
Ausbildereignungsprüfung nachgewiesen wird.

Neben den 41 zulassungspflichtigen Handwerken ΐϠτΘΗ ϲΘϟ΍ ΔϨϬϣ 41 ΎϫΩΪϋ ώϟΎΒϟ΍ ϦϬϤϟ΍ ϰϟ· ΔϓΎο·
gibt es 53 zulassungsfreie Handwerksberufe, die in der 53 ΪΟϮΗ ΔϳϭΪϴϟ΍ ϑήΤϟ΍ ΕϻΎΠϣ ϲϓ ϞϤϋ ΔγέΎϤϣ ϥϭΫ΃
Anlage B1 zur Handwerksordnung aufgelistet sind. In ϖΤϠϤϟ΍ ϲϓ ΓΩέ΍ϭ ϲϫϭ ˬϥϭΫϷ΍ ϚϠΗ ΐϠτΘΗ ϻ ϯήΧ΃ ΔϨϬϣ
diesen Handwerksberufen kann eine Meisterprüfung ϦϬϤϟ΍ ϩάϫ ΔϟΎΣ ϲϓ ϦϜϤϳ .ΔϳϭΪϴϟ΍ ϑήΤϟ΍ ϡΎψϧ Ϧϣ 1 Ώ
freiwillig abgelegt werden, sie ist aber seit Änderung Ϋ· ˬ ϱέΎϴΘΧ΍ ϮΤϧ ϰϠϋ ϲϓήΤϟ΍ ϢϠόϤϟ΍ ϥΎΤΘϣ΍ ˯΍Ω΃ ΔϴϓήΤϟ΍
der Handwerksordnung im Jahr 2003 nicht mehr
verpflichtend. In zulassungsfreien Handwerksbetrie-
ϰϠϋ 2003 ϡΎϋ ΃ήσ ϱάϟ΍ ϞϳΪόΘϠϟ ΎϘϓϭ Ύϴϣ΍ΰϟ· ϚϟΫ Ϊόϳ Ϣϟ
ben kann unter den gleichen Voraussetzungen wie ϑήΤϟ΍ ωΎτϗ ϲϓ ΐϳέΪΘϟ΍ ϦϜϤϳ .ΔϳϭΪϴϟ΍ ϑήΤϟ΍ ϡΎψϧ
in sonstigen Gewerbebetrieben ausgebildet werden. βϔϧ ϰϠϋ ˯ΎϨΑ ΓέϮϛάϤϟ΍ ϥϭΫϷ΍ ΐϠτΘΗ ϻ ϲΘϟ΍ ΔϳϭΪϴϟ΍
40 jOBstARteR

Die Handwerkskammern beraten dabei über die ge- ϑήΤϟ΍ ϞϣΎόϣ Ϧϣ ΎϫήϴϏ ϰϠϋ ΓΪ΋Ύδϟ΍ Ϟϣ΍Ϯόϟ΍
nauen Kriterien für die fachliche Eignung als Ausbilde-
ήϴϳΎόϤϟ΍ ϥ΄θΑ ΓέϮθϤϟ΍ ΔϳϭΪϴϟ΍ ϑήΤϟ΍ ϑήϏ ϡΪϘΗϭ.ΔϳϭΪϴϟ΍
rin oder Ausbilder (siehe dazu auch Eignung als Aus-
bilderin oder Ausbilder und als Ausbildungsbetrieb). Γ˯Ύϔϛ ϊΟ΍έ) ΏέΪϤϛ ΔϴϨϬϤϟ΍ Γ˯ΎϔϜϟΎΑ ΔλΎΨϟ΍ ΓΩΪΤϤϟ΍
.(ΐϳέΪΘϟ΍ ΕΎϛήηϭ ϦϴΑέΪϤϟ΍ ΔϴΣϼλϭ
Für die 57 in der Anlage B2 der Handwerksord-
nung aufgeführten „handwerksähnlichen Gewer- "ΔϴϨϬϤϟ΍ ϑήΤϟΎΑ ΔϬϴΒθϟ΍ ΕΎϋΎϨμϟ΍" Ώ ϖϠόΘϳ ΎϤϴϓ
be“ bestehen nur wenige staatlich anerkannte ϑήΤϟ΍ ϡΎψϧ Ϧϣ 2 Ώ ϖΤϠϤϟ΍ ϲϓ ΓΩέ΍Ϯϟ΍ϭ 57 ΎϫΩΪϋ ώϟΎΒϟ΃
Ausbildungsgänge. So zum Beispiel die Ausbildung
zum Änderungsschneider/zur Änderungsschnei- ΔϴΒϳέΪΘϟ΍ Ε΍έϭΪϟ΍ Ϧϣ ϞϴΌο ΩΪϋ ϻ· ΎϬϟ ΪΟϮϳ ϼϓ ΔϳϭΪϴϟ΍
derin, zum Bodenleger/zur Bodenlegerin und zum ΔσΎϴΧ ϦϬϤϟ ΐϳέΪΘϟ΍ ϚϟΫ ΔϠΜϣ΃ Ϧϣ .ΔϟϭΪϟ΍ Ϧϣ ΎϬΑ ϑήΘόϤϟ΍
Speiseeishersteller/zur Speiseeisherstellerin. Dies ϼϓ .Ϣϳήϛ βϳϵ΍ ΝΎΘϧ·ϭ ΔϴοέϷ΍ ΔϴτϏϷ΍ ΐϴϛήΗ ϭ ϞϳΪόΘϟ΍
sind Berufe, in denen für die selbstständige Be- ϭ΃ ϲϓήΤϟ΍ ϢϠόϤϟ΍ ϥΎΤΘϣ΍ ˯΍ήΟ· ΓΩΎόϟ΍ ϲϓ ϦϬϤϟ΍ ϩάϫ ΐϠτΘΗ
rufsausübung keine Meisterprüfung erforderlich
ϲϓ ϝΎΤϟ΍ Ϯϫ ΎϤϛ Ύϴ΋ΪΒϣ ΐϳέΪΘϟ΍ ϖΤϳ .ΡΎΠϨΑ ϩίΎϴΘΟ΍
ist und in der Regel auch keine Meisterprüfungen
bestehen. Die Ausbildungsberechtigung besteht ge- Γ˯Ύϔϛ ΩϮΟϭ ΪϨϋ ϥϭΫϷ΍ ΐϠτΘΗ ϻ ϲΘϟ΍ ΔϳϭΪϴϟ΍ ϑήΤϟ΍
nau wie bei den zulassungsfreien Handwerken im ϦδΤΘδϳϭ .journeyman ωέΎΑ ϞϣΎϋ ϯϮΘδϣ ϰϠϋ ΔϴϨϬϣ
Grundsatz dann, wenn eine fachliche Qualifikation ϞΒϗ Ϧϣ ΓέϮθϣ ϰϠϋ ϝϮμΤϟ΍ Ύπϳ΃ ϞϣΎόϤϟ΍ ϩάϫ ΔϟΎΣ ϲϓ
auf Gesellenniveau vorliegt. Auch für diese Betriebe .ΔϳϭΪϴϟ΍ ϑήΤϟ΍ ΔϓήϏ ϲϓ ΐϳέΪΘϟ΍ ϥϭΆθΑ ϦϴϴϨόϤϟ΍
ist es sinnvoll, sich von den Ausbildungsberatern
der Handwerkskammer beraten zu lassen.
ϲϓ ϲϨϬϤϟ΍ Ϟϴϫ΄Θϟ΍ ϝΎϜη΃ Ϣϫ΃ Ϯϫ ϲϓήΤϟ΍ ϢϠόϤϟ΍ ϥΎΤΘϣ΍
Die Meisterprüfung ist die wichtigste Form der ΔϓΎϛ ϲϓ ϪϴϠϋ ϝϮμΤϟ΍ ϦϜϤϳ ϱάϟ΍ ΔϳϭΪϴϟ΍ ϑήΤϟ΍ ϝΎΠϣ
beruflichen Weiterbildung im Handwerk, die in ϥΎΤΘϣ΍ ˯΍ήΟΈΑ ΢Ϥδϳϭ .1 Ώ ϭ ΍ ϦϴϘΤϠϤϟ΍ ϲϓ ΓΩέ΍Ϯϟ΍ ϦϬϤϟ΍
allen Berufen der Anlage A und B1 erworben werden ΔϓήΤϟ΍ ϲϓ ωέΎΑ ϞϣΎϋ ϥΎΤΘϣ΍ ίΎΘΟ΍ ϦϤϟ ϲϓήΤϟ΍ ϢϠόϤϟ΍
kann. Zur Meisterprüfung ist zuzulassen, wer eine ˯΍ήΟΈΑ ΢Ϥδϳ ΎϤϛ.ϑήΤϟ΍ Ϧϣ ΎϬϬΑΎη Ύϣ ϭ΃ ΔϴϨόϤϟ΍ ΔϳϭΪϴϟ΍
Gesellenprüfung in dem entsprechenden oder einem
ΔϴΒϳέΪΗ ΔϨϬϣ ϰϠϋ ΍ϮΑέΪΗ ϦϤϟ ϲϓήΤϟ΍ ϢϠόϤϟ΍ ϥΎΤΘϣ΍
verwandten Handwerk bestanden hat. Auch diejeni-
gen, die einen Abschluss in einem anerkannten Aus- Ϧϣ ήΜϛ΃ ϻ) Ε΍ϮϨγ ΓΪϋ ΔϨϬϤϟ΍ ϚϠΗ ΍ϮγέΎϣ ϭ΃ ΎϬΑ ϑήΘόϣ
bildungsberuf besitzen und über eine entsprechende ϲϓ ϲϋ΍ήΗ ϥ΃ ΔϳϭΪϴϟ΍ ϑήΤϟ΍ ϑήϐϟ ϦϜϤϳ .(ϡ΍Ϯϋ΃ ΔΛϼΛ
mehrjährige Berufstätigkeit (nicht mehr als drei Jah- ϰϠϋ ˯ΎϨΑ ϲϓήΤϟ΍ ϢϠόϤϟ΍ ϥΎΤΘϣ΍ ˯΍ήΟϹ ϥΫϹ΍ ˯Ύτϋ· ϕΎϴγ
re) verfügen, werden zur Meisterprüfung zugelassen. ΔϨϬϤϟ΍ ΔγέΎϤϣϭ ΔϴΒϨΟϷ΍ ΐϳέΪΘϟ΍ϭ ϢϴϠόΘϟ΍ Ε΍ΩΎϬη ϡΪϘϣ ΐϠσ
Auf Antrag können die Handwerkskammern auslän- ϦϬϣ ΔγέΎϤϤϟ ΔϠϫΆϤϟ΍ Ε΍ΩΎϬθϟ΍ Ϧϣ ϚϟΫ ήϴϏ ϭ΃ ΝέΎΨϟ΍ ϲϓ
dische Bildungsabschlüsse bzw. Berufstätigkeit im
Ausland oder anderweitige Berufsabschlüsse (bspw.
ΔϟΎΣ Ϟϛ ϲϓ ΖΒϟ΍ ϢΘϳ .(ΎϴϠόϟ΍ ΔϴϨϘΘϟ΍ ΪϫΎόϤϟ΍ Ε΍ΩΎϬη) ΔϨϴόϣ
einen Fachhochschulabschluss) bei der Zulassung zur .ϪϠϣΎϜΑ ϊοϮϟ΍ ΓΎϋ΍ήϤΑϭ ΓΩήϔϨϣ ΓέϮμΑ ΓΩΪΤϣ
Meisterprüfung berücksichtigen. Dies wird in jedem
konkreten Fall individuell und unter der Betrach- ΔϣΎϫ ΕΎϣϮϠόϣ ϰϠϋ ΔϳϮΘΤϤϟ΍ ϦϴΑέΪϤϟ΍ ΓέϭΩ ϥϮϜΗ
tung der Gesamtsituation entschieden. αέ΍ΪϤϟ΍ ΐϳέΪΗϭ ϢϴϠόΗ ϞΣ΍ήϣ Ϧϣ ΍˯ΰΟ ΐϳέΪΘϟ΍ ίΎΠϧϹ
αέ΍Ϊϣ Ύϣ· αέ΍ΪϤϟ΍ ϩάϫ .ϲϓήΤϟ΍ ϢϠόϤϟ΍ ΓΩΎϬθΑ ϢΘΘΨΗ ϲΘϟ΍
Das Ausbilderseminar, in dem wichtige Infor-
mationen für die Durchführung der Ausbildung
ΔϠϴσ άϴϣϼΘϟ΍ ΎϬΑ ϖΤΘϠϳ αέ΍Ϊϣ ϭ΃ ΔϨϬϤϠϟ ΔΒϛ΍Ϯϣ Δϴ΋Ύδϣ
vermittelt werden, ist im Lehrgang der Meisterschu- ϩάϬΑ ϕΎΤΘϟϻ΍ ϰϠϋ ϡϮγέ νήϔΗ .ΔϠλ΍ϮΘϣ ΓέϮμΑϭ ϡϮϴϟ΍
le enthalten. Die Meisterschule ist entweder eine be- ϰϠϋ ϝϮμΤϠϟ ΐϠσ ϢϳΪϘΘϟ ΔϴϧΎϜϣϹ΍ ήϓϮΘΗϭ ΍άϫ .αέ΍ΪϤϟ΍
rufsbegleitende Abendschule oder eine Tagesschu- ϢϋΪϟ ϱΩΎΤΗϻ΍ ϥϮϧΎϘϠϟ ΎϘϓϭ ΐϳέΪΘϟ΍ϭ ϢϴϠόΘϟ΍ ϞϳϮϤΘϟ νϭήϗ
le in Vollzeit. Die Teilnahme an der Meisterschule
.(BAföG) ΐϳέΪΘϟ΍ϭ ϢϴϠόΘϟ΍
kostet Gebühren. Damit die angehenden Meister
diese Schulungen finanzieren können, haben sie die
Möglichkeit, Meister-BAföG zu beantragen. ϝΎΠϣ ϲϓ ΐϳέΪΘϟ΍ ϝϮΣ ΕΎϣϮϠόϣ ϰϠϋ ϝϮμΤϟ΍ ϦϜϤϳ
Informationen zum Ausbilden im Handwerk ή΋Ύγ ϲϓ ϲϓήΤϟ΍ ϢϠόϤϟ΍ ϥΎΤΘϣ΍ ϝϮΣϭ ΔϳϭΪϴϟ΍ ϑήΤϟ΍
und zur Meisterprüfung kann man bei jeder Hand- .ΔϳϭΪϴϟ΍ ϑήΤϟ΍ ϑήϏ
werkskammer erhalten.
GlOssAR 41

24.
Handwerkskammer (HWK) ΓήϫΎϤϟ΍ ΔϳϭΪϴϟ΍ ϑήΤϟ΍ ΔϓήϏ

In Handwerkskammern sind Handwerksbetriebe ϑήΤϟ΍ ϑήϏ ΖΤΗ ΎϴϤϴψϨΗ ΔϳϭΪϴϟ΍ ϑήΤϟ΍ ϞϣΎόϣ ϱϮπϨΗ
einer Region organisiert. Bundesweit gibt es 55 ΎϴϧΎϤϟ΃ ˯ΎΤϧ΃ ή΋Ύγ ϲϓ ΪΟϮϳϭ .ΔϘτϨϤϟ΍ ΐδΤΑ ΔϳϭΪϴϟ΍
55 Handwerkskammern. Die Handwerkskam-
ΔόΑΎΗ ΕΎδγΆϣ ΔϳϭΪϴϟ΍ ϑήΤϟ΍ ϑήϏ .ωϮϨϟ΍ ΍άϫ Ϧϣ ΔϓήϏ
mern sind Körperschaften des öffentlichen Rechts.
Sie führen die Handwerksrolle, in der sämtliche ΔϓΎϜϟ ΔϳϭΪϴϟ΍ ϑήΤϟ΍ ΕϼΠγ ϦϤπΘΗ ϲϫϭ .ϡΎόϟ΍ ϥϮϧΎϘϠϟ
Mitgliedsbetriebe erfasst werden. Sie repräsen- ΔδγΆϤϛ ϑήϐϟ΍ ϞΜϤΗ .Δϓήϐϟ΍ ϲϓ ΔϳϮπόϟ΍ Ε΍Ϋ ϞϣΎόϤϟ΍
tieren als Selbstverwaltungseinrichtungen der ϑήΤϟ΍ ΢ϟΎμϣ ΔϳΩΎμΘϗϻ΍ ΔϴΗ΍άϟ΍ Γέ΍ΩϹ΍ ΓΪϋΎϘϟ ΎϘϓϭ ϞϤόΗ
Wirtschaft Interessen des Handwerks gegenüber .ΔϟϭΪϠϟ ΔόΑΎΘϟ΍ Δϳέ΍ΩϹ΍ϭ ΔϴγΎϴδϟ΍ ΕΎδγΆϤϟ΍ ϩΎΠΗ ΔϳϭΪϴϟ΍
Politik und Verwaltung. Ihren bundesweit 966.600 ϢϬϟ ϡΪϘΗ Ϯπϋ 966600 ΎϴϧΎϤϟ΃ Ϟϛ ϲϓ ˯ΎπϋϷ΍ ΩΪϋ ώϠΒϳ
Mitgliedern bieten die HWKs ein breites Spektrum
von Dienstleistungen an, das von technischer,
Γέ΍Ω·ϭ ΔϴϨϘΘϟ΍ ΕϻΎΠϣ ϲϓ ΕΎϣΪΨϟ΍ Ϧϣ ΍ήϴΒϛ ΍ΩΪϋ ϑήϐϟ΍
betriebswirtschaftlicher und rechtlicher Beratung ωΎτϗ ϲϓ ΓέϮθϤϟ΍ Ύπϳ΃ ϞΑ ΔϴϧϮϧΎϘϟ΍ Ε΍έΎθΘγϻ΍ϭ ϝΎϤϋϷ΍
bis hin zur Beratung in der beruflichen Bildung ΔϴϧϮϧΎϘϟ΍ ΔϴΣΎϨϟ΍ Ϧϣ ϑήϐϟ΍ ϑήθΗ .ϲϨϬϤϟ΍ ΐϳέΪΘϟ΍ϭ ϢϴϠόΘϟ΍
reicht. Den Handwerkskammern obliegt zudem die Ε΍ΩΎΤΗ΍ ϞϜθΗ ϲΘϟ΍ ΔϳϭΪϴϟ΍ ϑήΤϟ΍ ϞϣΎόϣ Ε΍ΩΎΤΗ΍ ϰϠϋ
Rechtsaufsicht über die Handwerksinnungen, die ΔϤ΋ΎϘϟ΍ Ε΍ΩΎΤΗϻ΍ ϩάϫ ϞϜθΗ .ϱέΎϴΘΧ΍ ϊΑΎσ Ε΍Ϋ ΔϴϤϴϠϗ·
einen freiwilligen regionalen Zusammenschluss der
Ε΍ΩΎΤΗ΍ ΎϫέϭΪΑ Δϴϔϳήϟ΍ ϖσΎϨϤϟ΍ ϭ΃ ϥΪϤϟ΍ ϯϮΘδϣ ϰϠϋ
Betriebe darstellen. Die Handwerksinnungen eines
Stadt- oder Landkreises sind in den Kreishandwerk- .ϲϤϴϠϗϹ΍ ϯϮΘδϤϟ΍ ϰϠϋ ϞϤη΃
erschaften zusammengeschlossen.
ϱΩΎΤΗϻ΍ ϯϮΘδϤϟ΍ ϰϠϋ ΔϳϭΪϴϟ΍ ϑήΤϟ΍ ϑήϏ ϥϮϜΗ
Die Handwerkskammern sind auf Bundesebene ΔϴϧΎϤϟϷ΍ ΔϳϭΪϴϟ΍ ϑήΤϠϟ ϱΰϛήϤϟ΍ ΩΎΤΗϻ΍ ϲϓ ˯Ύπϋ΃
Mitglieder des Zentralverbandes des Deutschen ΔϳϭΪϴϟ΍ ϑήΤϟ΍ ϑήϏ ΐϧΎΠΑ Ϫϴϟ· ϲϤΘϨϳ ϱάϟ΍ (ϦϴϟήΑ ήϘϤϟ΍)
Handwerks mit Sitz in Berlin, dem neben den regio-
Ϧϣ ΎϫήϴϏϭ ΔϳϭΪϴϟ΍ ϑήΤϠϟ Ύϳΰϛήϣ ΍ΩΎΤΗ΍ 42 ΔϴϤϴϠϗϹ΍
nalen Handwerkskammern noch 42 Zentralverbän-
de des Handwerks sowie wirtschaftliche und sons-
ϑήΤϠϟ ΔόΑΎΘϟ΍ ΔϳΩΎμΘϗϻ΍ ήϴϏϭ ΔϳΩΎμΘϗϻ΍ ΕΎδγΆϤϟ΍
tige Einrichtungen des Handwerks in Deutschland .ΎϴϧΎϤϟ΃ ϲϓ ΔϳϭΪϴϟ΍
angehören.
ΔΒϗ΍ήϣϭ ϢϴψϨΗϭ ϢϋΩ ΔϴΣϼλ ϑήϐϟ΍ ΔϟϭΪϟ΍ ΢ϨϤΗ
Eine sogenannte hoheitliche, das heißt vom 122 ϰϠϋ ϑήϐϟ΍ ϑήθΘϓ .ϲϨϬϤϟ΍ ΐϳέΪΘϟ΍ϭ ϢϴϠόΘϟ΍ ϥϭΆη
Staat übertragene Aufgabe ist das Fördern, Regeln ϲϓ ΔΒϏ΍ήϟ΍ ΕΎϛήθϟ΍ ϰϠϋ ΐΟϮΘϳ .ΎϬΑ ΐϳέΪΘϟ΍ ϱήΠϳ ΔϨϬϣ
und Überwachen der Berufsbildung. Die Hand-
ϦϴϴϨόϤϟ΍ ιΎΨηϷΎΑ ϝΎμΗϻ΍ ΐϳέΪΘϟ΍ϭ ϢϴϠόΘϟ΍ ϡΎϬϣ ϲϟϮΗ
werkskammern betreuen rund 122 Ausbildungs-
berufe. Unternehmerinnen und Unternehmer, die ϪΟϮΘϳ .ΔϳϭΪϴϟ΍ ϑήΤϟ΍ ϑήϏ ϯΪϟ ϝΎΠϤϟ΍ ΍άϫ ϲϓ ΓέϮθϤϟΎΑ
ausbilden wollen, wenden sich an die Ausbildungs- ΓΪϋΎδϤϟ΍ ϥϮϣΪϘϳϭ ΔϴϨόϤϟ΍ ΕΎϛήθϟ΍ ϰϟ· ιΎΨηϷ΍ ˯ϻΆϫ
beraterinnen und Ausbildungsberater der HWKs. ΐϳέΪΘϟ΍ϭ ϢϴϠόΘϟΎΑ ΔϘϠόΘϤϟ΍ Ϟ΋ΎδϤϟ΍ ΔϓΎϛ ϕΎϴγ ϲϓ
Diese kommen in den Betrieb und helfen bei allen Ε΍ΩΎΤΗ΍ Ύπϳ΃ ϰϟϮΘΗ .(ΔμΘΨϤϟ΍ ΔϬΠϟ΍ ϊΟ΍έ)ϲϨϬϤϟ΍
Fragen zur Berufsausbildung (siehe dazu Zuständige .ϲϨϬϤϟ΍ ΐϳέΪΘϟ΍ϭ ϢϴϠόΘϟ΍ ϢϋΩ ΔϤϬϣ ΔϳϭΪϴϟ΍ ϑήΤϟ΍
Stelle). Auch die Innungen kümmern sich im Hand-
werk um die Förderung der Berufsausbildung.
42 jOBstARteR

25.
Industrie- und Handelskammer
(IHK) ΓέΎΠΘϟ΍ϭ ΔϋΎϨμϟ΍ ΔϓήϏ

Die Industrie- und Handelskammern vertreten regi- ϲϤϴϠϗϹ΍ ϯϮΘδϤϟ΍ ϰϠϋ ΓέΎΠΘϟ΍ϭ ΔϋΎϨμϟ΍ ϑήϏ ϞΜϤΗ
onal die Interessen ihrer zugehörigen Unternehmen ΕΎϳϻϮϟ΍ϭ ΕΎϴϠΤϤϟ΍ ϩΎΠΗ ΎϬϟ ΔόΑΎΘϟ΍ ΕΎδγΆϤϟ΍ ΢ϟΎμϣ
gegenüber den Kommunen, Ländern und regio-
ΔόΑΎΗ ΕΎδγΆϣ ϲϫϭ.ΔϟϭΪϠϟ ΔόΑΎΘϟ΍ ΔϴϤϴϠϗϹ΍ ΕΎϬΠϟ΍ϭ
nalen staatlichen Stellen. Sie fungieren als Körper-
6ˬ 3 ϥϮϧΎϘϟ΍ ϢϜΤΑ ϑήϐϟ΍ ˯Ύπϋ΃ ΩΪϋ ώϠΒϳ .ϡΎόϟ΍ ϥϮϧΎϘϠϟ
schaften des öffentlichen Rechts. 3,6 Millionen ge-
werbliche Unternehmen sind gesetzliche Mitglieder .ΔϳέΎΠΗ ϭ΃ ΔϴϋΎϨλ ΔδγΆϣ ϥϮϴϠϣ
der Industrie- und Handelskammern (IHK).
ΩϼΒϟ΍ ˯ΎΤϧ΃ Ϟϛ ϲϓ ΪΟϮΗϭ ΔϴϤϴϠϗ· ϞϛΎϴϫ ϑήϐϟ΍ ϩάϬϟ
Die IHKs sind regional strukturiert; bundesweit ϲϧΎϤϟϷ΍ βϠΠϤϟ΍ ϰϤδΘϓ ΎϬϟ ΎϴϠόϟ΍ ΔΌϴϬϟ΍ Ύϣ΃ .ΔϓήϏ 80
gibt es 80 Kammern. Die Spitzenorganisation der
IHKs ist der Deutsche Industrie- und Handelskam-
.ϦϴϟήΑ ϩήϘϣϭ ΓέΎΠΘϟ΍ϭ ΔϋΎϨμϠϟ
mertag (DIHK) mit Sitz in Berlin.
ϑήϐϟ΍ ΎϫήϓϮΗ ϲΘϟ΍ νϭήόϟ΍ Ϧϣ ΕΎϛήθϟ΍ ΪϴϔΘδΗ
Die Unternehmen profitieren von den Bera- Ϧϣ ήϴΒϛ ΩΪϋ ϲϓ ΕΎϣϮϠόϤϟ΍ϭ ΓέϮθϤϟ΍ ϢϳΪϘΗ ϦϤπΘΗ ϲΘϟ΍ϭ
tungs- und Informationsangeboten der IHK in vielen Ϟ΋ΎδϤϟ΍ϭ ΓΪϳΪΠϟ΍ ΕΎϛήθϟ΍ βϴγ΄Η ΎϬϨϴΑ Ϧϣ ΕϻΎΠϤϟ΍
Bereichen, beispielsweise zu Existenzgründung,
ϥΎϜϣϹΎΑ ΎϤϛ .ΐ΋΍ήπϟ΍ ϥϮϧΎϗϭ ΔϴΟέΎΨϟ΍ ΓέΎΠΘϟΎΑ ΔϘϠόΘϤϟ΍
zu Fragen des Außenhandels und des Steuerrechts.
Zusätzlich kann man eine Vielzahl an Veröffent- .ΕΎϣϮϠόϤϟ΍ϭ Ε΍έϮθϨϤϟ΍ Ϧϣ ήϴΒϛ ΩΪϋ ΐϠσ
lichungen und Informationsmaterialien bestellen.
ΔΒϗ΍ήϣϭ ϢϴψϨΗϭ ϢϋΩ ΔϴΣϼλ ϑήϐϟ΍ ΔϟϭΪϟ΍ ΢ϨϤΗ
Eine sogenannte hoheitliche, das heißt vom ϲϟ΍ϮΣ ϰϠϋ ϑήϐϟ΍ ϑήθΘϓ ϲϨϬϤϟ΍ ΐϳέΪΘϟ΍ϭ ϢϴϠόΘϟ΍ ϥϭΆη
Staat übertragene Aufgabe ist das Fördern, Regeln ΕΎϛήθϟ΍ ϰϠϋ ΐΟϮΘϳ .ΎϬΑ ΐϳέΪΘϟ΍ ϱήΠϳ ΔϨϬϣ 270
und Überwachen der Berufsbildung. Die Industrie-
und Handelskammern betreuen rund 270 Aus-
ϝΎμΗϻ΍ ΐϳέΪΘϟ΍ϭ ϢϴϠόΘϟ΍ ϡΎϬϣ ϲϟϮΗ ϲϓ ΔΒϏ΍ήϟ΍
bildungsberufe. Unternehmerinnen und Unter- ϑήϏ ϯΪϟ ϝΎΠϤϟ΍ ΍άϫ ϲϓ ΓέϮθϤϟΎΑ ϦϴϴϨόϤϟ΍ ιΎΨηϷΎΑ
nehmer, die ausbilden wollen, wenden sich an die ΕΎϛήθϟ΍ ϰϟ· ιΎΨηϷ΍ ˯ϻΆϫ ϪΟϮΘϳ .ΓέΎΠΘϟ΍ϭ ΔϋΎϨμϟ΍
Ausbildungsberaterinnen und Ausbildungsberater ΔϘϠόΘϤϟ΍ Ϟ΋ΎδϤϟ΍ ΔϓΎϛ ϕΎϴγ ϲϓ ΓΪϋΎδϤϟ΍ ϥϮϣΪϘϳϭ ΔϴϨόϤϟ΍
der IHKs, und diese kommen in den Betrieb und .(ΔμΘΨϤϟ΍ ΔϬΠϟ΍ ϊΟ΍έ)ϲϨϬϤϟ΍ ΐϳέΪΘϟ΍ϭ ϢϴϠόΘϟΎΑ
helfen bei allen Fragen zur Berufsausbildung (siehe
dazu Zuständige Stelle).
GlOssAR 43

26.
Jugendliche ΏΎΒθϟ΍

Jugendliche unter 18 Jahren dürfen betrieblich nur in ϻ· ΕΎϛήθϟ΍ ϲϓ 18 ϝ΃ Ϧγ ϥϭΩ ΏΎΒθϟ΍ ΐϳέΪΘΑ ΢Ϥδϳ ϻ
nach dem Berufsbildungsgesetz bzw. der Handwerks- ϢϴϠόΘϟ΍ ϥϮϧΎϘϟ ΎϘϓϭ ϚϟΫϭ ΔϟϭΪϟ΍ ϞΒϗ Ϧϣ ΎϬΑ ϑήΘόϣ ϦϬϣ ϲϓ
ordnung staatlich anerkannten Ausbildungsberufen
ϰϠϋ ΐΟϮΘϳϭ .ΔϳϭΪϴϟ΍ ϑήΤϟ΍ ϡΎψϧ ϭ΃ ϲϨϬϤϟ΍ ΐϳέΪΘϟ΍ϭ
ausgebildet werden. Der Betrieb muss bei der Aus-
bildung das Jugendarbeitsschutzgesetz beachten. ΏΎΒθϟ΍ ΔϳΎϤΣ ϥϮϧΎϗ ΐϳέΪΘϟ΍ ϕΎϴγ ϲϓ ϲϋ΍ήΗ ϥ΃ Δϛήθϟ΍
Dort sind zum Beispiel maximale Arbeitszeiten sowie ϞϤόϟ΍ ΕΎϋΎδϟ ϰμϗϷ΍ ΪΤϟ΍ ϼΜϣ ϥϮϧΎϘϟ΍ ΩΪΤϳ .ϞϤόϟ΍ ϲϓ
Arbeitsbeginn und -ende und besondere Schutzvor- ΔλΎΨϟ΍ ϡΎϜΣϷ΍ Ϧϣ ϚϟΫ ήϴϏϭ ϩ˯ΎϬΘϧ΍ϭ ϡ΍ϭΪϟ΍ ˯ΪΑ ΖϴϗϮΗϭ
schriften für Minderjährige vorgeschrieben. .ΎϨγ ϦϳήλΎϘϟ΍ ΔϳΎϤΤΑ
In der Ausbildung brauchen junge Menschen
neben der Wissensvermittlung auch zusätzliche
ϞϘϧ ϰϟ· ΔϓΎοϹΎΑ ΐϳέΪΘϟ΍ ΔϠΣήϣ ϲϓ ΏΎΒθϟ΍ ΝΎΘΤϳ
Betreuung. Die Ausbilderinnen und Ausbilder för- ϥϮϤϨϳ ϥϮΑέΪϤϟΎϓ .ΔϳΎϨόϟ΍ Ϧϣ ΪϳΰϤϟ΍ ϰϟ· ΔϓήόϤϟ΍
dern neben den fachlichen Fortschritten auch die ϢϬϧ΃ ΎϤϛ .ΓέϮτΘϤϟ΍ ΔϓήόϤϠϟ ϢϫήϴϓϮΗ ΐϧΎΠΑ ϢϬΗΎϴμΨη
persönliche Entwicklung. Sie haben gegenüber den .ΏΎΒθϟ΍ ϦϴΑέΪΘϤϟ΍ ϩΎΠΗ ΔϳϮΑήΘϟ΍ ϡΎϬϤϟ΍ ˯ΎΒϋ΄Α ϥϮϣϮϘϳ
Jugendlichen auch eine Erziehungsaufgabe.
Ώ ΩΪμϟ΍ ΍άϫ ϲϓ ΏΎΒθϟ΍ ϒλϭ ϢΘϳ Ύϣ ΍ήϴΜϛ
Im Zusammenhang mit Jugendlichen wird oft
von „besonderen Personengruppen“ gesprochen. ϑΩ΍ήϣ ΍άϫ." ιΎΨηϷ΍ Ϧϣ ιΎΧ ωϮϧ Ϧϣ ΕΎϋϮϤΠϣ"
Damit meint man junge Leute, die besondere Un- ϢϬϧϮϜϟ ΔϴϤϨΘϟ΍ϭ ϢϋΪϟ΍ ϰϟ· ΔΟΎΤϟ΍ βϣ΃ ϲϓ ϥϮϧϮϜϳ ΏΎΒθϟ
terstützung und Förderung brauchen – das können .ΕΎϗΎόϟ΍ ϯΪΣ· Ϧϣ ϥϮϧΎόϳ ϭ΃ ϢϠόΘϟ΍ ϲϓ ΔΑϮόλ ϥϮϬΟ΍Ϯϳ
junge Menschen mit Lernproblemen oder behinder- ΔΒϛ΍Ϯϣ Ε΍ΪϋΎδϣ ϝϼΧ Ϧϣ ΏΎΒθϟ΍ ˯ϻΆϬϟ ϲϓΎο· ϢϋΩ ϡΪϘϳ
te Jugendliche sein. Diese Jugendlichen werden mit ΔϴϤϴϠόΗ ΕΎδγΆϣ ϲϓ ϢϬϠϴϫ΄Η ϝϼΧ Ϧϣ ϭ΃ ΐϳέΪΘϟ΍ Ξϣ΍ήΒϟ
ausbildungsbegleitenden Hilfen zusätzlich unter-
stützt oder in überbetrieblichen Ausbildungsstätten
ϯΪϟ ΔϳϮΑήΘϟ΍ ΔϤϬϤϟ΍ ϞΘΤΗ ΎϨϫϭ .ΕΎϛήη ΓΪϋ ΎϬΑ ϙήΘθΗ
qualifiziert. Dabei ist die erzieherische Aufgabe der ΓήϴΒϜϟ΍ ΔϴϤϫϷ΍ Ϧϣ Ϫϧ΃ ΚϴΣ .ΔϴϤϫϷ΍ ϖ΋Ύϓ ΍έϭΩ ϦϴΑέΪϤϟ΍
Ausbilderin oder des Ausbilders besonders wichtig. ΍Ϋ· Ύϣ΃ ˬΔϛήθϟ΍ ϝΎϤϋ΃ ϞϜϴϫ ϲϓ ΏΎΒθϟ΍ ˯ϻΆϫ ΝΎϣΩ· ϥΎϜϤΑ
Denn für diese jungen Menschen ist es entschei- Ϟϴϔϛ ϚϟΫ ϥΈϓ "ΔϟΩΎόϤϟ΍ ΝέΎΧ" ΍ϮϧΎϛ Ϯϟ ΎϤϛ ϼΜϣ ϢϬϴϟ· ήψϧ
dend, in den Betrieb integriert zu werden. Wenn sie .ϢϬϠϛΎθϣ ΓΪΣ ΪϴόμΘΑ
beispielsweise wie Außenseiter behandelt werden,
so sind ihre Probleme nur noch größer.
ΔϟΎΣ ϲϓ ϯήΧ΃ ιΎΧ ωϮϧ Ϧϣ ΕΎΒϴΗήΗ ΪΟϮΗ
Weitere Sonderregelungen gibt es für Betriebe, die ϭ΃ ΎϴϠϘϋ ϦϴϗΎόϤϟ΍ ΏΎΒθϟ΍ ΐϳέΪΗ ϰϟϮΘΗ ϲΘϟ΍ ΕΎϛήθϟ΍
geistig oder körperlich behinderte Jugendliche ausbil- ϞϤόϟ΍ ΕϻΎϛϭ ϯΪϟ ϚϟΫ ϝϮΣ ΕΎϣϮϠόϤϟ΍ ήϓϮΘΗϭ .ΎϴϤδΟ
den. Auskunft darüber geben die Agenturen für Arbeit ΔϳϭΪϴϟ΍ ϑήΤϟ΍ ϑήϏϭ ΓέΎΠΘϟ΍ϭ ΔϋΎϨμϟ΍ ϑήϏϭ
sowie Industrie- und Handelskammern und Hand- ΔϟϭΪϠϟ ΔόΑΎΗ Ξϣ΍ήΑ ΓήϴΜϛ ΎϧΎϴΣ΃ ΪΟ΍ϮΘΗ ΎϤϛ .ΓήϫΎϤϟ΍
werkskammern. Oft gibt es staatliche Programme, die
mit finanziellen Mitteln denjenigen Betrieben helfen,
.ϦϴϗΎόϤϟ΍ ΏΎΒθϟ΍ ϝϮΒϘϟ ΓΪόΘδϤϟ΍ ΕΎϛήθϟ΍ ΎϴϟΎϣ ΪϋΎδΗ
die bereit sind, behinderte Jugendliche aufzunehmen; .ΔϴϠΤϤϟ΍ ϞϤόϟ΍ ΔϟΎϛϭ ϯΪϟ ΓήϓϮΘϣ ΕΎϣϮϠόϤϟ΍
Auskünfte erteilt die örtliche Agentur für Arbeit.
44 jOBstARteR

Wenn in einem Betrieb mindestens fünf Arbeit- ΔδϤΧ ϞϗϷ΍ ϰϠϋ ΎϬΑ ϞϤόϳ ϲΘϟ΍ ΕΎϛήθϟ΍ ΔϟΎΣ ϲϓ

nehmer unter 18 Jahren oder Auszubildende unter ΖΤΗ ϥϮΑέΪΘϣ ϭ΃ ΎϣΎϋ 18 Ϧϣ Ϟϗ΃ ϢϫέΎϤϋ΃ ώϠΒΗ ιΎΨη΃

25 Jahren beschäftigt sind und in der Firma ein


Betriebsrat existiert, dann dürfen auch die jungen
΢ϟΎμϣ ϞϴΜϤΘϟ βϠΠϣ Δϛήθϟ΍ ϲϓ ΪΟϭ Ϯϟ ΎϤϴϓϭ 25 ϝ΃ Ϧγ

Leute eine Jugend- und Auszubildendenvertretung ΏΎΒθϠϟ ωϮϨϟ΍ ΍άϫ Ϧϣ βϠΠϣ ˯Ύθϧ· ήϣϷ΍ ϰπΘϗϻ ϦϴϠϣΎόϟ΍

(JAV) bilden. In dieser JAV können sie ihre Interessen ϢϬΤϟΎμϣ ϞϴΜϤΗ ϪϟϼΧ Ϧϣ ϢϬόδϳ ϦϴΑέΪΘϣ ϭ΃ ΍ϮϧΎϛ ϦϴϠϣΎϋ

im Unternehmen vertreten. .ϢϬδϔϧ΄Α Δϛήθϟ΍ ϲϓ

27.
Kosten und Nutzen der
betrieblichen Ausbildung Δϛήθϟ΍ ϊϗϮϣ ϲϓ ΐϳέΪΘϟ΍ Ύϳ΍ΰϣϭ ΔϔϠϜΗ

Die duale Ausbildung stellt ein kostengünstiges ΔϔϠϜΘϟ΍ ΔϠϴϠϗ ΔϠϴγϭ ΝϭΩΰϤϟ΍ ΐϳέΪΘϟ΍ϭ ϢϴϠόΘϟ΍ ϞϜθϳ
Instrument der Nachwuchssicherung dar. Dabei gilt Δϴ΋ΪΒϤϟ΍ ΔϴΣΎϨϟ΍ Ϧϣ .ΔΑΎθϟ΍ ϝΎϴΟϷ΍ ϞΒϘΘδϣ ϥΎϤπϟ
grundsätzlich: Je näher an der Praxis und je hand-
ΏέΪΘϤϠϟ ϭ΃ ΔϛήθϠϟ ˯΍Ϯγ ΓήηΎΒϤϟ΍ Ύϳ΍ΰϤϟ΍ ϢΠΣ ήΒϜϳ
lungsorientierter die Ausbildung, desto größer ist
der direkte Nutzen für den Betrieb und für die Aus- ϊϗ΍Ϯϟ΍ νέ΃ Ϧϣ ΎΒϳήϗ ΞϣΎϧήΒϟ΍ ΍άϫ ˯ΎΟ ΎϤϠϛ
zubildenden. .ΔϴϠϤόϟ΍ ΔγέΎϤϤϟ΍ϭ

Bereits eine Gegenüberstellung von Kosten und ϥ΃ ΎϨψΣϼϟ Ϊ΋΍Ϯϔϟ΍ϭ ΔϔϠϜΘϟ΍ ϦϴΑ ΔϧέΎϘϣ ΎϨϳήΟ΃ Ϯϟ
Nutzen zeigt, dass die Ausbildung eine lohnende ΪϘϓ .ϞΒϘΘδϤϠϟ ΔΒδϨϟΎΑ ϻΎόϓ ΍έΎϤΜΘγ΍ ϞϜθϳ ΐϳέΪΘϟ΍ ΞϣΎϧήΑ
Investition in die Zukunft ist: So lagen die Bruttokos-
ten für einen Ausbildungsplatz laut einer repräsen-
ΎϘϓϭ ΔϴϟΎϤΟϹ΍ ΐϳέΪΘϟ΍ϭ ϢϴϠόΘϟ΍ ϥΎϜϣ ΔϔϠϜΗ ςγϮΘϣ ώϠΑ
tativen Studie des Bundesinstituts für Berufsbildung ΐϳέΪΘϟ΍ϭ ϢϴϠόΘϠϟ ϱΩΎΤΗϻ΍ ΪϬόϤϟ΍ ΎϫΪϋ΃ ΔϴΟΫϮϤϧ Δγ΍έΪϟ
im Jahr 2007 durchschnittlich bei 16.149 Euro pro ΎϴϧΎϤϟ΃ ΏήϏ ϲϓ ΎϳϮϨγ ϭέϮϳ 16149 2007 ϡΎϋ ϲϨϬϤϟ΍
Jahr in Westdeutschland (12.133 Euro in Ostdeutsch- ϰϠϋ ϒϴϟΎϜΘϟ΍ Ϟϛ ϚϟΫ ϞϤθϳ.(ϭέϮϳ 12133 :ϕήθϟ΍ ϲϓ)
land). Darin sind alle Kosten enthalten, beispiels- ΕΎϤϫΎδϤϟ΍ϭ ΐϳέΪΘϟ΍ϭ ϢϴϠόΘϟ΍ έϮΟ΃ ϝΎΜϤϟ΍ ϞϴΒγ
weise Ausbildungsvergütung, gesetzliche, tarifliche
ΎϬϨϣ ΔϳέΎϴΘΧϻ΍ ϭ΃ ΔϔϳήόΘϠϟ ΔόΑΎΘϟ΍ ˯΍Ϯγ ΔϴϋΎϤΘΟϻ΍
und freiwillige Sozialleistungen, Kosten für die Aus-
bilderin oder den Ausbilder, für den Arbeitsplatz so- ΩϮόϳ .ΕΎϧΎΤΘϣϻ΍ ϡϮγέϭ ϞϤόϟ΍ ϊϗϮϣϭ ϦϴΑέΪϤϟ΍ ϒϴϟΎϜΗϭ
wie Prüfungsgebühren. Den größten Anteil machen ϭ Ώήϐϟ΍ ϲϓ ϭέϮϳ 10001) ϒϴϟΎϜΘϟ΍ Ϧϣ ήΒϛϷ΍ ˯ΰΠϟ΍
dabei mit 10.001 Euro (7.620 Euro in Ostdeutschland) ϑήμΗ ϲΘϟ΍ ώϟΎΒϤϟ΍ ϰϟ· (ϕήθϟ΍ ϲϓ ϭέϮϳ 7620
die Personalkosten für die Auszubildenden aus, die ϩάϫ .ΐϳέΪΘϟ΍ ˯΍Ω΃ Γ΄ϓΎϜϣ ΓέϮμΑ ϦϴϴϨόϤϟ΍ ιΎΨηϸϟ
in Form einer Ausbildungsvergütung bezahlt wer- ΐϠϏϷ΍ ϲϓ ϢΘϳϭ ϯήΧ΃ ϰϟ· ΔϨϬϣ Ϧϣ ϒϠΘΨΗ Γ΄ϓΎϜϤϟ΍
den. Die Ausbildungsvergütung unterscheidet sich
von Beruf zu Beruf und ist häufig tariflich festgelegt.
ςγϮΘϤϟ΍ ώϠΑ Ϊϗϭ .ΔϔϳήόΘϟ΍ ΕΎϴϗΎϔΗ΍ ϝϼϫ Ϧϣ ΎϫΪϳΪΤΗ
Im Durchschnitt aller Berufe lag die monatliche ϲϓ ϭέϮϳ 657 : 2008 ϡΎϋ ϦϬϤϟ΍ ΔϓΎϛ ΔϟΎΣ ϲϓ ϱήϬθϟ΍
Vergütung im Jahr 2008 bei 657 Euro in den alten .ϕήθϟ΍ ϲϓ 567 ϭ Ώήϐϟ΍
und bei 567 Euro in den neuen Ländern.
GlOssAR 45

Die Nettokosten der Ausbildung fallen mit ΍ήϴΜϛ Ϟϗ΄ϓ ΐϳέΪΘϟ΍ϭ ϢϴϠόΘϟ΍ ΔϔϠϜΘϟ ϲϓΎμϟ΍ ϢΠΤϟ΍ Ύϣ΃
3.880 Euro (2.557 Euro in Ostdeutschland) wesentlich ΍άϫ ΩϮόϳ .ϕήθϟ΍ ϲϓ 2557 ϭ Ώήϐϟ΍ ϲϓ ϭέϮϳ 3880 ϱ΃
geringer aus. Diese Diskrepanz ist mit dem produk-
ϞϤϋ Ϧϣ ϊΑΎϨϟ΍ ϲΟΎΘϧϹ΍ ρΎθϨϟ΍ ϰϟ· ϊγΎθϟ΍ ϕέΎϔϟ΍
tiven Arbeitseinsatz der Auszubildenden zu erklären.
Sie erwirtschaften schon während der Ausbildung ΎϬδϔϧ ΐϳέΪΘϟ΍ ΔϠΣήϣ ˯ΎϨΛ΃ ϥϮΠΘϨϳ ϢϬϧ΃ Ϋ· ϦϴΑέΪΘϤϟ΍
Erträge in Höhe von durchschnittlich 12.269 Euro in ϕήθϟ΍ ϲϓϭ ϭέϮϳ 12269 Ώήϐϟ΍ ϲϓ ώϠΒϳ ΎϳϮϨγ ΎτγϮΘϣ
Westdeutschland (9.576 Euro in Ostdeutschland) im ϯΪϟ ΔϳΩΎμΘϗϻ΍ Ϊ΋΍Ϯϔϟ΍ ΖϘϘΤΗ Ύϣ ΍ήϴΜϛ .ϭέϮϳ 9576
Jahr. Bei kleineren Betrieben wird der ökonomische ϦϴΑέΪΘϤϟ΍ ϥϮϜϟ ωήγ΃ ϪΟϭ ϰϠϋ Γήϴϐμϟ΍ ΕΎϛήθϟ΍
Nutzen häufig sogar noch schneller deutlich, da die
ϲϓ .ΔϛήθϟΎΑ ϢϬϗΎΤΘϟ΍ έϮϓ ϞϤόϟ΍ ΕΎϳήΠϣ ϲϓ ϥϮσήΨϨϳ
Auszubildenden vom ersten Tag an stark in die Praxis
integriert sind. In diesen Fällen rechnet sich die Aus-
ΔϛήθϠϟ ΎϳΪΠϣ ΐϳέΪΘϟ΍ϭ ϢϴϠόΘϟ΍ ΞϣΎϧήΑ ϥϮϜϳ ΕϻΎΤϟ΍ ϩάϫ
bildung für den Betrieb schon recht kurzfristig. .ΓΪϣ ήμϗ΃ ϲϓ

Ausbildungsbetriebe können weitere betriebs- Ϧϣ ΕΎϛήθϟ΍ ΎϬϴϨΠΗ ϯήΧ΃ ΔϳΩΎμΘϗ΍ Ύϳ΍ΰϣ ϙΎϨϫ
wirtschaftliche Vorteile ins Kalkül ziehen. Das sind ΐϳέΪΘϟ΍ ϝϼΧ Ϧϣ ΎϬΒϨΠΘΗ ϲΘϟ΍ ϒϴϟΎϜΘϟΎϛ ΐϳέΪΘϟΎΑ ΎϬϣΎϴϗ
zunächst Kosten, die durch die Ausbildung im ei-
ΪϴϨΠΗ Ϧϋ ϢΠϨΗ ϲΘϟ΍ ϒϴϟΎϜΘϟ΍ ϱ΃ Δϛήθϟ΍ ϊϗϮϣ ϲϓ
genen Betrieb vermieden wurden. Dazu zählen die
Kosten, die beim Rekrutieren, der Einarbeitung und ˯ΎϨΑ .Δϛήθϟ΍ ϊϗϮϣ ΝέΎΧ Ϧϣ ˯΍ήΒΨϟ΍ Ϟϴϫ΄Ηϭ ΐϳέΪΗϭ
Qualifizierung von externen Fachkräften anfallen ΔϔϠϜΗ ςγϮΘϣ ώϠΒϳ ΐϳέΪΘϟ΍ϭ ϢϴϠόΘϠϟ ϱΩΎΤΗϻ΍ ΪϬόϤϟ΍ ϰϠϋ
würden. Laut Bundesinstitut für Berufsbildung kos- ϒϴϟΎϜΗ ϦϤπΘϳ ΍άϫ .ϭέϮϳ 4214 ϲϨϘΗ ήϴΒΧ ϦϴϴόΗ
tet die Einstellung einer Fachkraft durchschnittlich Ω΍ΪϋϹ΍ϭ ΔϴϟϭϷ΍ ΕϼΑΎϘϤϟ΍ϭ ιΎΨηϷ΍ Ϧϋ ΎΜΤΑ ΕΎϧϼϋϹ΍
4.214 Euro. Dabei sind Kosten für Inserate, Vorstel-
Γήϴϐμϟ΍ ΕΎϛήθϟ΍ ΪϴϔΘδΗ .Φϟ΍ Ϟϴϫ΄Θϟ΍ϭ Δϛήθϟ΍ ϲϓ ϞϤόϠϟ
lungsgespräche, Einarbeitung, Weiterbildung etc.
berücksichtigt. Insbesondere kleinere Unternehmen
.ΎϬόϗϮϣ ϲϓ ΐϳέΪΘϟΎΑ ϡΎϴϘϟ΍ Ϧϣ ιΎΧ ϪΟϭ ϰϠϋ
können von der Ausbildung im eigenen Betrieb pro- ϒϴϟΎϜΗϭ ΕΎόΒΗ ϞϤΤΘΗ ϥ΃ ϊϴτΘδΗ ΓήϴΒϜϟ΍ ΕΎϛήθϟΎϓ
fitieren: Während die großen höhere Kosten als Fol- ΎϬϛήΗ ϢΛ ΔϛήθϟΎΑ ϕΎΤΘϟϻ΍ ΕϻΎΣ ΓήΜϛ ϭ΃ ΔΌσΎΧ Ε΍έ΍ήϗ
ge von Fehlentscheidungen und Fluktuation in Kauf ˯ΎϘΘϧ΍ ϰϟ· ΔγΎϣ ΔΟΎΣ ϲϓ ήϐλϷ΍ ΕΎϛήθϟ΍ ϥϮϜΗ ΎϤϨϴΑ
nehmen können, sind die kleineren Betriebe auf ΖϧΎϛ ΎϤϠϛ .ΎϬϳΪϟ ϞϤόϠϟ ϦϴϠϫΆϤϟ΍ ιΎΨηϸϟ ΎϣΎϤΗ ΪϴΟ
eine besonders sorgfältige Auswahl der geeigneten
ϦϴΑ ΎϘϤϋ ςΑ΍ϭήϟ΍ ΕΩ΍Ωί΍ ΎϤϠϛ ΔϘϓϮϣ έΎϴΘΧϻ΍ ΔϴϠϤϋ
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter angewiesen. Ist
die Auswahl gelungen, entwickeln Auszubildende ϲϓ ϥϮσΎόΘϳ ϦϴϠϣΎϋ ϢϬϠόΠϳ ΎϤϣ Δϛήθϟ΍ϭ ϦϴΑέΪΘϤϟ΍
häufig eine überdurchschnittliche Bindung an ihren Ε΍ϮϨγ ϢϜΤΑϭ.ϱϮϘϟ΍ ˯ΎϤΘϧϻ΍ ΡϭήΑ Δϛήθϟ΍ ϊϣ ϞΒϘΘδϤϟ΍
Ausbildungsbetrieb und wachsen zu Mitarbeite- Ε΍έΪϘϟ΍ ϯΪϣ ϒθΘϜΗ ϥ΃ Δϛήθϟ΍ ϊγϮΑ ϥϮϜϳ ΐϳέΪΘϟ΍
rinnen und Mitarbeitern mit hoher Betriebsidenti- ϥ΃ϭ ΎϫΪϨϋ ϦϴΑέΪΘϤϟ΍ ιΎΨηϸϟ ΓήϓϮΘϤϟ΍ ΐϫ΍ϮϤϟ΍ϭ
fikation heran. Die mehrjährige Ausbildungsphase .ΎϬϳΪϟ ϞΒϘΘδϤϟ΍ ϲϓ ϢϬϠϤόϟ ςτΨΗ
erlaubt der Unternehmerin oder dem Unternehmer,
die Fähigkeiten und Stärken der Mitarbeiterin oder
des Mitarbeiters sicher einzuschätzen und ihren ΔϴϟΎϤϟ΍ βϴϳΎϘϤϟΎΑ ΎϬΑΎδΣ ϦϜϤϳ ϻ ϯήΧ΃ Ύϳ΍ΰϣ ϙΎϨϋ
oder seinen Einsatz langfristig zu planen. ΐδΤΑ ΐϳέΪΘϟ΍ ϒϴϴϜΗ ΕΎϛήθϟ΍ ϊγϮΒϓ .ΔΘΤΒϟ΍
ΔϴΟϮϟϮϨϜΘϟ΍ Ε΍έΪϘϟ΍ϭ ΔϓήόϤϟ΍ ϥ΃ ϰϟ· ΔϓΎο· .ΎϬΗΎΒϠτΘϣ
Hinzu kommen einige Nutzeneffekte, die man ϒϴχϮΗ ΔϟΎΣ ϲϓ Δϛήθϟ΍ ϞΧ΍Ω ΔϤ΋Ύϗ ϞψΗ ΔϣΎϬϟ΍
nicht unmittelbar finanziell messen kann. Unterneh-
ΔόϤγ ϰϠϋ ίϮΤΗ ΐϳέΪΘϟ΍ ΕΎϛήη ϥ΃ ϢΛ.ΎϬΑ ΏέΪΘϤϟ΍
men können die Ausbildung an eigenen Bedürfnis-
sen ausrichten; das Wissen und wichtiges Know- Ϋ· ˬϡΎόϟ΍ ϱ΃ήϟ΍ϭ ϙϮϨΒϟ΍ϭ ϦϳΩέϮϤϟ΍ϭ ˯ϼϤόϟ΍ ΪϨϋ ΓΪϴΟ
how bleiben dabei im Unternehmen erhalten. Da- Ξϣ΍ήΑ έΎσ· ξΤϣ ϯΪόΘΗ ΔϴΑΫΎΟ ϞϤϋ ΏΎΑέ΄ϛ ϚϠϤΗ ΎϬϧ΃
rüber hinaus genießen ausbildende Unternehmen .ΐϳέΪΘϟ΍ϭ ϢϴϠόΘϟ΍
ein hohes Ansehen bei den Kunden, Lieferanten,
Banken und in der Öffentlichkeit. Sie sind auch als ϰϟ· Ύπϳ΃ ΎϨϫ ήϴθϧ ϥ΃ ϲϐΒϨϳ ϚϟΫ Ϟϛ ϰϟ· ΔϓΎοϹΎΑ

Arbeitgeber jenseits der Ausbildung attraktiv.


ήϴϓϮΗ ϦϜϤϳ ϼϓ.ϪϠϣΎϜΑ ϲϣϮϘϟ΍ ΩΎμΘϗϻ΍ ϰϠϋ ΓΪ΋Ύόϟ΍ ΓΪ΋Ύϔϟ΍

Schließlich soll auch der volkswirtschaftliche ϦϴΑ ϙήΘθϣ ϡ΍ΰΘϟ΍ ΩϮΟϮΑ ϻ· ˯ΎϔϛϷ΍ ˯΍ήΒΨϟ΍ Ϧϣ ϑΎϛ ΩΪϋ

Nutzen erwähnt werden. Nur das gemeinsame ΪϳΰϤϟ΍ ωΎϨΘϣ΍ ΔϟΎΣ ϲϓ.ΐϳέΪΘϟ΍ ϡΎϬϤΑ ΔϤ΋ΎϘϟ΍ ΕΎϛήθϟ΍ Ϟϛ

46 jOBstARteR

Engagement aller ausbildungsfähigen Betriebe ˯΍ήΒΨϟ΍ ϰϟ· ΔΟΎΤϟ΍ Ω΍ΩΰΗ ΏΎΒθϟ΍ ΐϳέΪΗ Ϧϋ ΕΎϛήθϟ΍ Ϧϣ
gewährleistet eine ausreichende Zahl an qualifi-
zierten Fachkräften. Wenn sich immer mehr Unter-
ϻ· ϞϤόϟ΍ ϕ΍Ϯγ΃ ϲϓ ήϓϮΘϳ ϻ ϢϫΩΪϋ ϥ΄Α ΎϤϠϋ ˬΓ˯ΎϔϜϟ΍ ϱϭΫ
nehmen aus der Ausbildung zurückziehen, steigt ΐΒδΘΗ ϥ΃ νήόϟ΍ Δϟ΂ο ϥ΄η Ϧϣϭ ΍άϫ .ϞϴΌο ϮΤϧ ϰϠϋ
die Nachfrage nach Fachkräften, obwohl die Zahl ϰϠϋ ΎϴΒϠγ βϜόϨϳ ϱάϟ΍ ήϣϷ΍ ΔϴμΨθϟ΍ ΔϔϠϜΘϟ΍ ΓΩΎϳί ϲϓ
qualifizierter Kräfte auf dem Arbeitsmarkt geringer .ΎϬϳΪϟ ϦϴϠϣΎόϟ ΎϬϔϴχϮΗ ϕΎϴγ ϲϓ ΕΎϛήθϟ΍
wird. Ein knapperes Angebot führt als Folge zu einer
Steigerung der Personalkosten, und dies bekom-
men alle Unternehmen bei der Einstellung neuer
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu spüren.

28.
Kündigung ΪϘόϟ΍ ˯ΎϬϧ·

Grundsätzlich gilt: In der Probezeit dürfen sowohl Ζϗϭ ϱ΃ ϲϓ ΪϘόϟ΍ ˯ΎϬϧ· Ύϴ΋ΪΒϣ ΏέΪΘϤϟ΍ϭ Δϛήθϟ΍ ϖΣ Ϧϣ
der Betrieb als auch die Auszubildenden jederzeit ˯ΎϨΛ΃ ΏΎΒγϷ΍ ˯΍ΪΑ· ϭ΃ ΩϮϘόϟ΍ ˯ΎϬϧ· Ϊϴϋ΍ϮϤΑ ϡ΍ΰΘϟϻ΍ ϥϭΩϭ
ohne Einhalten einer Frist kündigen, ohne einen
.ΔϴΒϳήΠΘϟ΍ ΓήΘϔϟ΍
Grund zu nennen.

Nach der Probezeit muss ein schwerwiegender Δϛήθϟ΍ ΐΣΎλ ϰϠϋ ϲϐΒϨϴϓ ΔϴΒϳήΠΘϟ΍ ΓήΘϔϟ΍ ΪόΑ Ύϣ΃
Grund vorliegen, wenn die Unternehmerin oder der Ϧϣ.Ϛϟάϟ ϢϴδΟ ΐΒγ ΩϮΟϮΑ ΏέΪΘϤϟ΍ ΪϘϋ ˯ΎϬϧ· ήϳήΒΗ
Unternehmer den Auszubildenden kündigen will. ΔϴϨϬϤϟ΍ ΔγέΪϤϟ΍ ϭ΃ Δϛήθϟ΍ ϲϓ Ϟλ΍ϮΘϣ ΐϴϐΗ ϚϟΫ ΔϠΜϣ΃
Zu diesen Gründen gehören beispielsweise dau- ϢϴϠόΘϟ΍ ΔϠΣήϣ ˯ΎϨΛ΃ ΔΤϨΟ ΏΎϜΗέ΍ ΐΒδΑ ϭ΃ έήΒϣ ϥϭΩ
erndes Fehlen im Betrieb oder in der Berufsschule
ohne Begründung oder eine Straftat, die die Aus-
ΪϘόϟ΍ ˯ΎϬϧ· Ύπϳ΃ ϦϴΑέΪΘϤϠϟ ϦϜϤϳ ΎϤϛ .ϲϨϬϤϟ΍ ΐϳέΪΘϟ΍ϭ
zubildende oder der Auszubildende während der ΔϟΎΣ ϲϓ ΔϴΒϳήΠΘϟ΍ ΓήΘϔϟ΍ έϭήϣ ΪόΑ ϱέϮϓ ϪΟϭ ϰϠϋ
Ausbildung begangen hat. Auch die Auszubilden- ΎϗήΧ Δϛήθϟ΍ ΏΎϜΗέ΍ ΪϨϋ ϭ΃ ΐϳέΪΘϟ΍ ϯϮΘδϣ ϲϓ κϘϨϟ΍
den können nach der Probezeit das Ausbildungs- ϥϮΑέΪΘϤϟ΍ ˯Ύη ΍Ϋ· Ύϣ΃ .ΏΎΒθϟ΍ ϞϤϋ ΔϳΎϤΣ ϥϮϧΎϘϟ ΎϤϴδΟ
verhältnis kündigen. So können eine mangelhafte έΎϴΘΧ΍ ϭ΃ ϪϴΑ΃ Δϣέ Ϧϋ ϲϨϬϤϟ΍ ΐϳέΪΘϟ΍ϭ ϢϴϠόΘϟ΍ ˯ΎϬϧ·
Ausbildung oder schwere Verstöße des Betriebes
ΔϠϬϣ ΓΎϋ΍ήϤΑ ΎϴΑΎΘϛ ΪϘόϟ΍ ˯ΎϬϧ· ϢϬϴϠϋ ϦϴόΗ ϯήΧ΃ ΔϨϬϣ
gegen das Jugendarbeitsschutzgesetz Gründe für
eine fristlose Kündigung sein. Wenn sie die Ausbil- .ϊϴΑΎγ΃ ΔόΑέ΃ ώϠΒΗ
dung ganz aufgeben wollen oder zu einer Ausbil-
dung in einem anderen Beruf wechseln möchten, ΕΎΒΟ΍Ϯϟ Δϛήθϟ΍ ϝΎϤϫ· ΪϨϋ ϱ΃ ϦϴΘϟΎΤϟ΍ ϲϓ ϦϜϤϳ
können sie mit einer Frist von vier Wochen schrift- ΪϘϋ ˯ΎϬϧ· ϦϴόΘϳ ϪΗΎΒΟ΍Ϯϟ ΏέΪΘϤϟ΍ ϕήΧ ϭ΃ ΔϳήϫϮΟ
lich kündigen. ϝϼΧ Ϧϣ ϪϗϮϘΣ ΔϴΒϠΘΑ ϲϨόϤϟ΍ ϑήτϟ΍ ΔΒϟΎτϣ ϭ΃ ΐϳέΪΘϟ΍
In beiden Fällen, also wenn der Betrieb gravieren-
ϰϟ· ΎϘΒδϣ ˯ϮΠϠϟ΍ ϢΘϴϓ ΓΩΎόϟ΍ ϲϓ Ύϣ΃ .˯ΎπϘϟ΍ ϰϟ· ˯ϮΠϠϟ΍
de Pflichten versäumt oder eine Jugendliche oder ΔϓήϏ ΓΩΎόϟ΍ ϲϓ) ΔμΘΨϤϟ΍ ΔϬΠϠϟ ΔόΑΎΗ ϢϴϜΤΗ ΔΌϴϫ
GlOssAR 47

ein Jugendlicher Pflichten verletzt hat, kann der (ΓήϫΎϤϟ΍ ΔϳϭΪϴϟ΍ ϑήΤϟ΍ ΔϓήϏ ϭ΃ ΓέΎΠΘϟ΍ϭ ΔϋΎϨμϟ΍
Vertragspartner den Ausbildungsvertrag kündigen
oder seine Rechte einklagen. In der Regel wird aber
ΔϴϧΎϜϣ· ϙΎϨϫ .˯ΎπϘϠϟ ˯ϮΠϠϟ΍ ϥϭΩ ω΍ΰϨϟ΍ ϞΣ νήϐΑ
zunächst die Schlichtungsstelle der zuständigen Stelle ΪϘϋ Φδϓ ϪϟϼΧ ϢΘϳ ΪϘϋ ϰϠϋ ϦϴΒϧΎΠϟ΍ ϊϴϗϮΗ ϲϫ ΓήϴΧ΃
(i. d. R. Industrie- und Handelskammer oder Hand- .ϡήΒϤϟ΍ ΐϳέΪΘϟ΍ϭ ϢϴϠόΘϟ΍
werksinnnungen) eingeschaltet – denn möglicher-
weise kann man einen Streit auch außergerichtlich
beenden. Schließlich gibt es auch die Möglichkeit,
einen beiderseitigen Aufhebungsvertrag zu unter-
schreiben.

29.
Lernen ϢϠόΘϟ΍

Früher hatten Auszubildende ausgelernt, wenn sie ΔϠΣήϣ ϰϬϧ΃ Ϧϣ ϢϜΣ ϲϓ ΎϘΑΎγ ϥϭήΒΘόϳ ϥϮΑέΪΘϤϟ΍ ϥΎϛ
die Abschlussprüfung bestanden hatten, das heißt, ϥϮϜΗ ϢϴϠόΘϟ΍ ΔϠΣήϣ ϥ΃ ϱ΃ ϲϣΎΘΨϟ΍ ϥΎΤΘϣϻ΍ ίΎϴΘΟΎΑ ϢϴϠόΘϟ΍
sie waren fertig mit dem Lernen. Heute sind alle
Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer laufend mit
ϦϴΑέΪΘϤϟ΍ Ϟϛ ϥΈϓ ϡϮϴϟ΍ Ύϣ΃.ϢϬϟ ΔΒδϨϟΎΑ ΔϴϬΘϨϤϟ΍ ϢϜΤΑ
technischen Neuerungen und mit rasanten wirt- ϲΟϮϟϮϨϜΘϟ΍ ΚϳΪΤΘϟ΍ ΕΎϳΪΤΗ ΔϠλ΍ϮΘϣ ΓέϮμΑ ϥϮϬΟ΍Ϯϳ
schaftlichen wie gesellschaftlichen Veränderungen .ϲόϤΘΠϤϟ΍ϭ ϱΩΎμΘϗϻ΍ Ϧϴϧ΍ΪϴϤϟ΍ ϲϓ Δόϳήδϟ΍ Ε΍ΪΠΘδϤϟ΍ϭ
konfrontiert. Deshalb sind Arbeitnehmerinnen und ΔϠλ΍Ϯϣ ϦϬϤϟ΍ ρΎϤϧ΃ ΐϠϏ΃ ϲϓ ϦϴϠϣΎόϟ΍ ϰϠϋ ϦϴόΗ ΍άϬϟ
Arbeitnehmer in den meisten Berufen darauf ange- ϥΎϛ ΎϨϫ .ΔϨϬϤϟ΍ ΔγέΎϤϤϟ ΔΒϛ΍Ϯϣ ΓέϮμΑ ϚϟΫ ϢΗ ϥ·ϭ ϢϴϠόΘϟ΍
wiesen, weiterzulernen – das meint man mit lebens-
ΔϠΣήϣ ˯ΎϨΛ΃ ˯΍Ϯγ ΔϴϨϘΘϟ΍ ΔϓήόϤϟ΍ ΪϳΪΠΗϭ ΏΎδΘϛ΍ ϢϬϤϟ΍ Ϧϣ
begleitendem Lernen. Wichtig ist es, Fachkennt-
nisse zu erwerben und zu erneuern – während der Ϛϟάϛ ϢϬϤϟ΍ Ϧϣ .ΔϔϴχϮϟ΍ ΔγέΎϤϣ ˯ΎϨΛ΃ ϭ΃ ΐϳέΪΘϟ΍ϭ ϢϴϠόΘϟ΍
Ausbildung und im Berufsleben. Ebenso wichtig ist ΏΎδΘϛ΍ϭ ϦϳήΧϵ΍ ϊϣ ϞϣΎόΘϟ΍ϭ βϔϨϟ΍ ϰϠϋ ΩΎϤΘϋϻ΍ ϢϠόΗ
auch das Lernen von Selbstständigkeit, Kommuni- ΔϴϤϨΘϟ ΔϟΎόϔϟ΍ ΞϫΎϨϤϟ΍ ϢϠόΗϭ ϞϛΎθϤϟ΍ ϞΣ ϰϠϋ ΓέΪϘϤϟ΍
kationsfähigkeit, die Fähigkeit, Probleme zu lösen, ΞϫΎϨϤϟ΍ ϥΎϘΗ· ϞΘΣ΍ ΎϨϫ Ϧϣ .ϲΗ΍άϟ΍ ϢϠόΘϟ΍ ϰϠϋ ΓέΪϘϤϟ΍
sowie effektive Lerntechniken zum Selbstlernen. Zu
.ΓήϴΒϛ ΔϴϤϫ΃ ΐϳέΪΘϟ΍ϭ ϢϴϠόΘϟ΍ ˯ΎϨΛ΃ Ϟπϓ΃ ϢϠόΘϟ ΔΒγΎϨϤϟ΍
lernen, wie man lernt, hat deswegen während der
Ausbildung eine große Bedeutung.
ΔϓήόϤϟ΍ ΐϳέΪΘϟ΍ϭ ϢϴϠόΘϟ΍ ΔϠΣήϣ ϲϓ ΐδΘϜϳ ϥ΃ ΏΎθϠϟ ϦϜϤϳ
In der Ausbildung kann der junge Mensch Kennt- :ϑήμΘϟ΍ ΐϴϟΎγ΃ϭ ΔϴϠϤόϟ΍ ΓέΪϘϤϟ΍ϭ ΔϳήψϨϟ΍
nisse, Fertigkeiten und Verhaltensweisen lernen:
΢Βμϳ ϥ΃ϭ ΎϬϤϬϔϳϭ ΔϳήψϨϟ΍ ΔϓήόϤϟ΍ ΐδΘϜϳ ϥ΃ ϪϴϠϋ x
• Er muss Kenntnisse erwerben, verstehen und
wiedergeben können. So sollte er anderen die
Ρήη ϊϴτΘδϳ ϥ΃ ϼΜϣ ϪϴϠϋ ϦϴόΘϴϓ .ήϴϐϠϟ ΎϬϠϘϧ ϰϠϋ ΍έΩΎϗ
Unfallvorschriften erläutern können, nachdem ϥ΃ ΪόΑ ϚϟΫϭ ΙΩ΍ϮΤϟ΍ ωϮϗϭ ΔϟΎΣ ϲϓ ήϴϐϠϟ ΕΎϤϴϠόΘϟ΍
man sie ihm erklärt hat. Das wird als kognitiver ϢϠόΘϟ΍ ϝΎΠϣ ΍άϫ ϰϤδϳ.ϥ΄θϟ΍ ΍άϬΑ Ρϭήη Ϫϟ ΖϣΪϗ
Lernbereich bezeichnet. .ϲϛ΍έΩϹ΍
48 jOBstARteR

• Fertigkeiten müssen auch erlernt werden, wie ΔΣϮϟ ϡ΍ΪΨΘγΎϛ ΔϴϠϤόϟ΍ ΓέΪϘϟ΍ ϢϠόΗ ϪϴϠϋ ΐΟϮΗ Ϛϟάϛ x
das Bedienen der Tastatur eines PCs oder einer
ϲϓ ΔϴϠϤόϟ΍ ΓέΪϘϟ΍ ϰϠϋ ϖϠτϳ.Ύϣ Δϟ΁ ϭ΃ ήΗϮϴΒϣϮϜϟ΍ ΢ϴΗΎϔϣ
Maschine. Bei solchen Fertigkeiten, die mit den
Händen ausgeführt werden, handelt es sich um ϢϠόΘϟ΍ ϝΎΠϣ ΢Ϡτμϣ ϱϭΪϴϟ΍ ϡ΍ΪΨΘγϻ΍ ΔϟΎΣ
den psychomotorischen Lernbereich. .ϲϛήΤϟ΍ϭ ϲΟϮϟϮϜϴδϟ΍

• Auch Verhaltensweisen, das heißt, wie man mit ϱ΃ ϑήμΘϟ΍ϭ ϙϮϠδϟ΍ ρΎϤϧ΃ ϰϠϋ ΏέΪΘϟ΍ Ϛϟάϛ ϲϐΒϳ x
Menschen gut zusammenarbeitet oder Fragen ϒτϠΑ ΔΑΎΟϹ΍ ϭ΃ ϦϳήΧϵ΍ ϊϣ ΪϴΟ ϥϭΎόΗ βϳήϜΗ Δϴϔϴϛ
von Kunden freundlich beantwortet, müssen
eingeübt werden. Dieser Bereich heißt affektiver
ϝΎΠϣ ϚϟΫ ϰϠϋ ϖϠτϳ .˯ϼϤόϟ΍ Ϧϣ ΔϬΟϮϣ ΔϠΌγ΃ ϰϠϋ
Lernbereich. .ήΛΆϤϟ΍ ϢϠόΘϟ΍

In der Ausbildung werden Fertigkeiten, Kenntnisse ΔϴϠϤόϟ΍ ΓέΪϘϤϟ΍ ϞϘϧ ΐϳέΪΘϟ΍ϭ ϢϴϠόΘϟ΍ ΔϠΣήϣ ϲϓ ϢΘϳ
und Verhaltensweisen durch Ausbildungsmetho- ΔϴϤϴϠόΗ ΞϫΎϨϣ ϝϼΧ Ϧϣ ϙϮϠδϟ΍ ρΎϤϧ΃ϭ ΔϳήψϨϟ΍ ΔϓήόϤϟ΍ϭ
den vermittelt. Bekannte Methoden sind:
:ΎϫήϬη΃ Ϧϣ .ΔϨϴόϣ
• Die Vier-Stufen-Methode. Sie besteht aus den
Lernschritten: Ε΍ϮτΨϟ΍ Ϧϣ ϒϟ΄ΘΗ ϲϫϭˬϊΑέϷ΍ ϞΣ΍ήϤϟ΍ ΞϬϨϣ x
:ΔϴϟΎΘϟ΍ ΔϴϤϴϠόΘϟ΍
1. Vorbereitung der Auszubildenden
ΏέΪΘϤϟ΍ ΔΌϴϬΗ 1.
2. Vormachen und Erklären durch die Ausbilder

3. Nachmachen und Erklärenlassen durch die Aus- Ρήθϳϭ νήόΘδϳ ΏέΪϤϟ΍ 2.


zubildenden
Ϫο΍ήόΘγΎΑ ΏέΪϤϟ΍ ϡΎϗ Ύϣ Ρήθϳϭ ϩΪϫΎη Ύϣ έήϜϳ ΏέΪΘϤϟ΍ 3.
4. Selbstständiges üben der Auszubildenden (mit
anschließender Bewertung der Ausbilder)
ϢϴϴϘΗ ϚϟΫ ϲϠϳ) ΔϠϘΘδϣ ΓέϮμΑ ϪϤϠόΗ Ύϣ αέΎϤϳ ΏέΪΘϤϟ΍ 4.

• Lehrgespräche finden in allen Bereichen der .(ΏέΪϤϟ΍ ϞΒϗ Ϧϣ


Berufsausbildung statt. Dabei beginnt die Ausbil-
derin oder der Ausbilder das Gespräch und erklärt .ϲϤϴϠόΗ έ΍ϮΣ ΐϳέΪΘϟ΍ϭ ϢϴϠόΘϟ΍ ΕϻΎΠϣ ΔϓΎϛ ϲϓ έϭΪϳ x
das Thema, das sie oder er für die Ausbildung Ϫϧ΄Α ϯήϳ ϱάϟ΍ ωϮοϮϤϟ΍ Ρήθϳϭ έ΍ϮΤϟ΍ ΏέΪϤϟ΍ ΢ΘΘϔϳ
wichtig findet. Dann kann die Auszubildende bzw. ϊϴτΘδϳ ϚϟΫ ΐϘϋ .ΐϳέΪΘϟ΍ϭ ϢϴϠόΘϟ΍ ν΍ήϏϷ ϡΎϫ
der Auszubildende Fragen stellen, um die Dinge
zu verstehen, mit denen sie bzw. er bis jetzt noch
Ϊϗ ϥΎϛ ϥ΃ ΪόΑ ωϮοϮϤϟ΍ ϢϬϔϳ ϲϜϟ ΔϠΌγ΃ ϪϴΟϮΗ ΏέΪΘϤϟ΍
Probleme hatte. Am Ende fassen die Ausbilderinnen ϲϓ ΏέΪϤϟ΍ κΨϠϳ .ϕΎϴδϟ΍ ΍άϫ ϲϓ ϞϛΎθϣ ϞΒϗ Ϧϣ ϪΟ΍ϭ
oder Ausbilder das Gelernte zusammen, und die Ι΍ΪΣϹ Δλήϔϟ΍ ΏέΪΘϤϠϟ ΢ϴΘϳϭ έ΍ϮΤϟ΍ Ξ΋ΎΘϧ ϡΎΘΨϟ΍
Lehrlinge können die Zusammenfassung ergänzen. .ϚϟΫ ϰϠϋ ΕΎϓΎο·
• Bei der Projektarbeit müssen die Auszubilden-
ΩΎΠϳ· ΏέΪΘϤϟ΍ ϰϠϋ ΐΟϮΘϳ Ύϣ ϲϠϤϋ ωϭήθϣ ΔϟΎΣ ϲϓ x
den eine komplexe Aufgabe selbstständig lösen,
zum Beispiel einen Amboss fertigen oder eine
Ω΍ΪϋΈϛ Ϫδϔϧ ϰϠϋ ϡΎΘϟ΍ ΩΎϤΘϋϻΎΑ ΪϘόϣ ωϭήθϤϟ ϞΣ
Datei für Kunden erstellen. Dabei stellen die Aus- ϢϳΪϘΘΑ ΎϨϫ ΏέΪϤϟ΍ ϲϔΘϜϳ .˯ϼϤόϟΎΑ ιΎΧ ϒϠϣ ϭ΃ ϥ΍ΪϨγ
bilder nur die Aufgabe, die Auszubildenden sind έΎΘΨϳ ϥ΃ ΏέΪΘϤϟ΍ ϰϠϋ ϦϴόΘϳ ΎϤϴϓ ΡϭήτϤϟ΍ ΐΟ΍Ϯϟ΍
frei in der Wahl des Lösungsweges. Vielfach wird ϲϓ ΔϴϠϤόϟ΍ ϊϳέΎθϤϟ΍ ΕήΟ Ύϣ ΍ήϴΜϛ .ϞΤϟ΍ ϞΒγ ΔϳήΤΑ
Projektarbeit in Gruppen durchgeführt. .ιΎΨη΃ ΔϋϮϤΠϣ έΎσ·
• Die Leittext-Methode. Bei dieser Methode
sollen die Auszubildenden mit Informationen – ϞμΤϳ ΞϬϨϤϟ΍ ΍άϬϟ ΎϘϓϭ :ϱΩΎηέϹ΍ κϨϟ΍ ΞϬϨϣ x

dem sogenannten Leittext – versuchen, eine ϪϴϠϋ ϖϠτϳ Ύϣ ϰϠϋ ΪϳΪΤΘϟΎΑ ϭ΃ ΔϣϮϠόϣ ϰϠϋ ΏέΪΘϤϟ΍
Arbeitsaufgabe zu lösen. Das Konzept des .ϞϤϋ ΐΟ΍ϭ ϞΣ ΔϟϭΎΤϣ ϪϨϣ ΐϠτϳϭ ˬϱΩΎηέϹ΍ κϨϟ΍
GlOssAR 49

Leittextes besteht darin, den Lernenden durch ϞϘΘδϤϟ΍ ϞϤόϟ΍ ϰϠϋ ΏέΪΘϤϟ΍ ΰϔΣ ΞϬϨϤϟ΍ ΍άϫ ϥϮϤπϣ
sogenannte Leitfragen anzuregen, eigenständig
ΞϬϨϤϟ΍ ΍άϫ ϒϟ΄Θϳ ."ΔϳΩΎηέ· Ϟ΋Ύδϣ" Ώ ϩΪϣ ϝϼΧ Ϧϣ
tätig zu werden. Die Methode verläuft in sechs
Schritten: Informieren – Planen – Entscheiden ΫΎΨΗ΍ ˬςϴτΨΘϟ΍ ˬΎϣ ΔϣϮϠόϣ ήϴϓϮΗ :Ζγ Ε΍ϮτΧ Ϧϣ
– Ausführen – Kontrollieren – Bewerten. Diese ΐγΎϨϣ ΞϬϨϤϟ΍ ΍άϫ .ϢϴϴϘΘϟ΍ ˬΔΒϗ΍ήϤϟ΍ ˬίΎΠϧϹ΍ ˬέ΍ήϘϟ΍
Methode ist für Gruppenarbeit gut geeignet. .ϞϤόϟ΍ ΕΎϋϮϤΠϤϟ
Die Ausbilder können ihre Kenntnisse über Lernen ΞϫΎϨϣϭ ϢϴϠόΘϟ΍ ϝϮΣ ϢϬΗΎϣϮϠόϣ ϖϴϤόΗ ϦϴΑέΪϤϟ΍ έϭΪϘϤΑ
und Lernmethoden in dem Ausbilderkurs vertiefen,
den die Industrie- und Handelskammern, Hand-
ϑήϏ ΎϬϣΪϘΗ ϦϴΑέΪϤϟΎΑ ΔλΎΧ Ε΍έϭΪΑ ϕΎΤΘϟϻΎΑ ϢϴϠόΘϟ΍
werkskammern sowie andere Träger anbieten. Ϧϣ ΎϫήϴϏϭ ΔϳϭΪϴϟ΍ ϑήΤϟ΍ ϑήϏϭ ΓέΎΠΘϟ΍ϭ ΔϋΎϨμϟ΍
.ΔμΘΨϤϟ΍ ΕΎϬΠϟ΍

30.
Lernorte ϢϴϠόΘϟ΍ ϊϗ΍Ϯϣ

Im Rahmen einer Berufsausbildung lernen die Aus- ϲϨϬϤϟ΍ ΐϳέΪΘϟ΍ϭ ϢϴϠόΘϟ΍ ΔϠΣήϣ ˯ΎϨΛ΃ ϥϮΑέΪΘϤϟ΍ ϑήόΘϳ
zubildenden im Betrieb und in der Berufsschule ver- ΚϴΣ ΔϴϨϬϤϟ΍ ΔγέΪϤϟ΍ϭ ΔϛήθϟΎϛ ϢϴϠόΘϠϟ ΔϔϠΘΨϣ ϊϗ΍Ϯϣ ϰϠϋ
schiedene Lernorte kennen, wo sie Aufgaben lösen
lernen oder unterrichtet werden.
.ΕΎΒΟ΍Ϯϟ΍ ϞΣ Δϴϔϴϛ ϥϮϤϠόΘϳϭ αϭέΪϟ΍ ϥϮϘϠΘϳ

Der wichtigste Ort zum Lernen ist der Arbeits- Δϛήθϟ΍ ϲϓ ϦϴΑέΪΘϤϛ ϢϬϠϤϋ ϥΎϜϣ Ϯϫ ϢϴϠόΘϠϟ ϊϗϮϣ Ϣϫ΃
platz im Betrieb; denn hier wird betriebliche Realität ϻ ϪϨϜϟ.ΕΎϛήθϟ΍ ϞϤϋ ϊϗ΍ϭ ϰϠϋ ϙΎϨϫ ϥϮϓήόΘϳ ϢϬϧ΃ ΚϴΣ
erlebt. Aber nicht alle Lernschritte können die Aus- ϦϤϓ .Δϛήθϟ΍ ϲϓ ϢϴϠόΘϟ΍ ϞΣ΍ήϣ ΔϓΎϛ ϰϠϋ ΏέΪΘϟ΍ ϢϬόδϳ
zubildenden direkt am Arbeitsplatz üben. Beispiels-
ϞϴϤϋ ϊϣ ΚϳΩΎΣ΃ ˯΍ήΟ· Δϴϔϴϛ ϼΜϣ ΍ϮϤϠόΘϳ ϥ΃ ϱέϭήπϟ΍
weise ein Kundengespräch, schwierige Berech-
nungen oder Montagen sollten sie ungestört und Ϧϋ ΍ΪϴόΑ Ε΍ΪόϤϟ΍ Ε΍ΰϴϬΠΗϭ ΓΪϘόϤϟ΍ ΕΎΑΎδΤϟΎΑ ϡΎϴϘϟ΍ϭ Ύϣ
ohne den hohen Druck des Ernstfalls lernen können. ϞΧ΍Ω ϱ΃ ΓήηΎΒϤϟ΍ ΔϴϠϤόϟ΍ ΓΎϴΤϟ΍ ϲϓ ΪϳΪθϟ΍ ςϐπϟ΍ ΔϟΎΣ
Hierfür eignen sich besondere Räume oder Lern- ϢϴϠόΗ ϑήϏ ήϴϓϮΗ ΐϠτΘϳ ΍άϫ.ΎϬΑ ϥϮϠϤόϳ ϲΘϟ΍ Δϛήθϟ΍
ecken, die sich zwar in der Nähe des Arbeitsplatzes ήϓϮΗ ΎϬϨϜϟϭ Δϛήθϟ΍ ϊϗϮϣ Ϧϣ ΔΒϳήϗ ϥϮϜΗ Ϛϟάϟ ΎμϴμΧ
befinden, wo aber die Auszubildenden in Ruhe ϞϤόϟ΍ ϯήΠϣ ΔϗΎϋ· ϥϭΩϭ ˯ϭΪϬΑ ΐϳέΪΘϟ΍ ϝΎΠϣ ΏέΪΘϤϠϟ
üben können, ohne den laufenden Arbeitsprozess
zu stören. Für die Motivation der Auszubildenden ist
ϞϤόϟ΍ ήμΘϘϳ ϻ΃ ΏέΪΘϤϠϟ ΰϓΎΤϛ ϢϬϤϟ΍ Ϧϣϭ .Δϛήθϟ΍ ϞΧ΍Ω
es wichtig, dass eine Arbeit nicht nur zur Übung ge- ϢΗ ϲΘϟ΍ Ξ΋ΎΘϨϠϟ ϢϴϴϘΗ ϪόΒΘϳ ϥ΃ ϲϐΒϨϳ ϞΑ ΖΤΒϟ΍ ΐϳέΪΘϟ΍ ϰϠϋ
macht, sondern im Ergebnis auch verwertet wird. .ΎϬϴϟ· ϞλϮΘϟ΍

Größere Firmen haben oft eigene Lehr- oder


Ausbildungswerkstätten. In solchen Firmen gibt
ΎϤϛ .ΐϳέΪΘϟ΍ϭ ϢϴϠόΘϠϟ εέϭ ΓήϴΒϜϟ΍ ΕΎϛήθϟ΍ ϯΪϟ ΪΟϮΗ
es auch Lernbüros oder Unterrichtsräume, die mit βϳέΪΘϠϟ ΕΎϋΎϗϭ ϢϴϠόΘϟΎΑ ΔμΘΨϣ ΐΗΎϜϣ Ύπϳ΃ ΎϬϴϓ ΪΟϮΗ
Computer, Flipcharts und anderen Medien ausge- Flipcharts βΗέΎθΒϴϠϓϭ ήΗϮϴΒϣϮϛ ΓΰϬΟ΃ ϰϠϋ ΔϳϮΘΤϣ
50 jOBstARteR

stattet sind. Manche Firmen haben Juniorbetriebe ϞϘΘδϤϟ΍ ϞϤόϟ΍ ϰϠϋ ΏέΪΘϤϟ΍ ΰϔΣ ΞϬϨϤϟ΍ ΍άϫ ϥϮϤπϣ
– kleine Unternehmen als Teil des Ausbildungsbe- ΞϬϨϤϟ΍ ΍άϫ ϒϟ΄Θϳ ."ΔϳΩΎηέ· Ϟ΋Ύδϣ" Ώ ϩΪϣ ϝϼΧ Ϧϣ
triebes. Hier bieten Auszubildende Produkte und
Dienstleistungen an, für den eigenen Betrieb oder
ΫΎΨΗ΍ ˬςϴτΨΘϟ΍ ˬΎϣ ΔϣϮϠόϣ ήϴϓϮΗ :Ζγ Ε΍ϮτΧ Ϧϣ
auch für andere Firmen. ΐγΎϨϣ ΞϬϨϤϟ΍ ΍άϫ .ϢϴϴϘΘϟ΍ ˬΔΒϗ΍ήϤϟ΍ ˬίΎΠϧϹ΍ ˬέ΍ήϘϟ΍
.ϞϤόϟ΍ ΕΎϋϮϤΠϤϟ
Weitere Lernorte in der Berufsausbildung kön-
nen die überbetriebliche Ausbildungsstätte sein, ΞϫΎϨϣϭ ϢϴϠόΘϟ΍ ϝϮΣ ϢϬΗΎϣϮϠόϣ ϖϴϤόΗ ϦϴΑέΪϤϟ΍ έϭΪϘϤΑ
die Räume, in denen ausbildungsbegleitende Hilfen
ϑήϏ ΎϬϣΪϘΗ ϦϴΑέΪϤϟΎΑ ΔλΎΧ Ε΍έϭΪΑ ϕΎΤΘϟϻΎΑ ϢϴϠόΘϟ΍
angeboten werden, oder eine andere Betriebsstätte,
wenn das Unternehmen im Verbund mit anderen Ϧϣ ΎϫήϴϏϭ ΔϳϭΪϴϟ΍ ϑήΤϟ΍ ϑήϏϭ ΓέΎΠΘϟ΍ϭ ΔϋΎϨμϟ΍
Firmen ausbildet. .ΔμΘΨϤϟ΍ ΕΎϬΠϟ΍

31.
Praktikum im Betrieb Δϛήθϟ΍ ϲϓ ϲϠϤόϟ΍ ΐϳέΪΘϟ΍

Ein Betriebspraktikum ist ein bewährtes Mittel, ϑΎθΘϛϻ ΔϤ΋ϼϣ ΔϠϴγϭ Δϛήθϟ΍ ϲϓ ϲϠϤόϟ΍ ΐϳέΪΘϟ΍
geeignete Kandidatinnen und Kandidaten für die
ϦϜϤϳϭ .ϲϨϬϤϟ΍ ΐϳέΪΘϟ΍ϭ ϢϴϠόΘϠϟ ϦϴΒγΎϨϤϟ΍ ϦϴΤηήϤϟ΍
Ausbildung zu finden. Auch die potenziellen Aus-
zubildenden können dadurch eigene Erwartungen,
ϰϠϋ ΐΜϛ Ϧϋ ΍ϮϓήόΘϳ ϥ΃ ϼΒϘΘδϣ ϢϬΒϳέΪΗ ϞϤΘΤϤϠϟ
Fähigkeiten und Interessen besser definieren. Da ΏΎδΘϛ΍ ϝϼΧ Ϧϣ .ϢϬΤϟΎμϣϭ ΔϴϠϤόϟ΍ ϢϬΗ΍έΪϗϭ ϢϬΗΎόϠτΗ
die Jugendlichen ein realistisches Bild von dem ξϔΨϳ ϚϟΫ ϥΈϓ Ύϣ ΔϨϬϣ ΔόϴΒσ Ϧϋ Δϴόϗ΍ϭ ΓέϮλ ΏΎΒθϟ΍
jeweiligen Beruf erhalten, sinkt die Wahrscheinlich- .ϩΪϋϮϣ ϞΒϗ ϲϨϬϤϟ΍ ΐϳέΪΘϟ΍ ˯ΎϬϧ· ϝΎϤΘΣ΍
keit des Abbruchs einer Berufsausbildung.

Die Dauer des Praktikums ist in der Regel auf zwei


ΔόΑέ΃ ϭ΃ ϦϴϋϮΒγ΃ ΓΩΎϋ ϲϠϤόϟ΍ ΐϳέΪΘϟ΍ ϕήϐΘδϳ
bis vier Wochen begrenzt. Ein Praktikumsvertrag ΍άϬϟ ΪϘϋ ϡ΍ήΑ· ϥϮϧΎϘϟ΍ ϡΎϜΣ΃ ϲπΘϘΗ ϻϭ ˬςϘϓ ϊϴΑΎγ΃
ist gesetzlich nicht vorgeschrieben. Es ist jedoch ˯ΎϬΘϧ΍ ΪόΑ ϦϴϘΤΘϠϤϟ΍ ˯Ύτϋ· ϦδΤΘδϤϟ΍ Ϧϣ ϪϨϜϟ .νήϐϟ΍
sinnvoll, für die Jugendlichen einen Nachweis über ΩΪμϟ΍ ΍άϫ ϲϓ ΪΟϮΗ ϻϭ.ϚϟΫ ΖΒΜΗ ΓΩΎϬη ΐϳέΪΘϟ΍
ein absolviertes Praktikum zu erstellen. Es existieren ϩ΍ϮΘΤϣ ϭ΃ ΐϳέΪΘϟ΍ ίΎΠϧ· ΓΩΎϬη ϞϜθΑ ΔλΎΧ ΕΎϤϴϠόΗ
dabei keine Vorschriften für Form und Inhalt der
ϲϓ ϲϐΒϨϳ .(ΔϴϨόϤϟ΍ ιϮμϨϠϟ ΝΫΎϤϧ ϑήϐϟ΍ ϯΪϟ ΪΟ΍ϮΘΗ)
Praktikumsbescheinigung (Vorlagen sind oft bei den
Kammern erhältlich). Bei den unter 18-Jährigen müs- ΔϳΎϤΣ ϥϮϧΎϗ ϡΎϜΣ΃ ΓΎϋ΍ήϣ 18 ϝ΃ Ϧγ ϥϭΩ ΏΎΒθϟ΍ ΔϟΎΣ
sen die Bestimmungen des Jugendarbeitsschutz- ΡϮϤδϤϟ΍ ϰϧΩϷ΍ ΪΤϟΎΑϭ ϦδϟΎΑ ϖϠόΘϳ ΎϤϴϓ ΏΎΒθϟ΍ ϞϤϋ
gesetzes in Bezug auf das Alter, die höchstzulässige Ε΍ήΘϓϭ ΔϴϋϮΒγϷ΍ϭ ΔϴϣϮϴϟ΍ ϞϤόϟ΍ ΕΎϋΎγ Ϧϣ
tägliche und wöchentliche Arbeitszeit, Ruhepau- .Φϟ΍ Ϟτόϟ΍ϭ ΔΣ΍ήΘγϻ΍
sen, Ruhetage etc. eingehalten werden.
GlOssAR 51

Es gibt verschiedene Arten von Praktika. Die ΍έΎθΘϧ΍ ΎϫήΜϛ΃ ϲϠϤόϟ΍ ΐϳέΪΘϟ΍ Ϧϣ ΔϔϠΘΨϣ ω΍Ϯϧ΃ ϙΎϨϫ
häufigste Form ist ein Schülerbetriebspraktikum.
ΕΎϛήθϠϟ ΢Ϥδϳ ΎϤϛ .Δϛήθϟ΍ ϲϓ άϴϣϼΘϠϟ ϲϠϤόϟ΍ ΐϳέΪΘϟ΍
Ferner dürfen die Betriebe ein Ferienpraktikum
anbieten. Beide Praktika sollen grundsätzlich so Ϟτόϟ΍ ˯ΎϨΛ΃ ΔϴϠϤόϟ΍ ΕΎΒϳέΪΘϟ΍ ϝϮΣ νϭήϋ ϢϳΪϘΘΑ
gestaltet werden, dass sie für Jugendliche eine Ent- ΎόΑΎσ ΕΎΒϳέΪΘϟ΍ ϩάϫ άΧ΄Η ϥ΃ Ύϴ΋ΪΒϣ ϲϐΒϨϳ ϪϨϜϟ .ΔϴγέΪϤϟ΍
scheidungshilfe im Hinblick auf die Berufsfindung ϦϤϓ .ϲϨϬϤϟ΍ ϢϬϠΒϘΘδϣ ϲϓ ΖΒϟ΍ ϰϠϋ ΪόΑ ΎϤϴϓ ΏΎΒθϟ΍ ΪϋΎδϳ
sind. Die Schülerinnen und Schüler sollen die Be- ΔϨϬϤϟ΍ ϢϟΎϋ ϰϠϋ ΍ϮϓήόΘϳ ϥ΃ άϴϣϼΘϠϟ ϦϜϤϳ ΐϳέΪΘϟ΍ ϝϼΧ
rufs- und Arbeitswelt unmittelbar und möglichst im .ϥΎϜϣϹ΍ έΪϗ Δόγ΍Ϯϟ΍ ϩΩΎόΑ΄Αϭ ΓήηΎΒϣ ϞϤόϟ΍ϭ
breiten Spektrum kennenlernen.

Das Schülerbetriebspraktikum ist Pflicht in den ϭ΃ 10 ϭ 9 ϦϴϠμϔϟ΍ ϲϓ ϱέΎΒΟ· άϴϣϼΘϠϟ ϲϠϤόϟ΍ ΐϳέΪΘϟ΍
Klassen 9, 10 oder 11 allgemeinbildender Schulen. Ϧϣ ϊΒΘϳ ΐϳέΪΘϟ΍ ΍άϫ ϥϷ ΍ήψϧϭ .ϡΎόϟ΍ ϢϴϠόΘϟ΍ αέ΍Ϊϣ ϲϓ 11
Da es sich versicherungstechnisch um eine Schul- ϡϮγέ νήϓ ϦϴόΘϳ ϼϓ ϲγέΪϤϟ΍ ωΎτϘϟ΍ ΕΎϨϴϣ΄Θϟ΍ ΔϴΣΎϧ
veranstaltung handelt, sind keine Beiträge für die ΔϴΤμϟ΍ ΔϳΎϨόϟ΍ϭ ΪϋΎϘΘϟ΍ϭ ΔϟΎτΒϟ΍ϭ νήϤϟΎΑ ΔλΎΧ ΕΎϨϴϣ΄Η
Kranken-, Arbeitslosen-, Renten- und Pflegeversi-
ΔϴϤϴϠόΘϟ΍ ΔϬΠϟ΍ ϲϨΘόΗϭ ΍άϫ.ϦϴϘΤΘϠϤϟ΍ ϰϠϋ ϯΪϤϟ΍ ΔϠϳϮσ
cherung zu entrichten. Der Schulträger kümmert
sich auch um die Haftpflichtversicherung. Außer- .ΔΜϟΎΛ ϑ΍ήσ΃ ΐϟΎτϣ ϝΎϴΣ Ϧϴϣ΄ΘϟΎΑ ΔϘϠόΘϤϟ΍ Ϟ΋ΎδϤϟΎΑ
dem unterliegt das Schülerbetriebspraktikum der ϡΎϜΣϸϟ άϴϣϼΘϠϟ ϲϠϤόϟ΍ ΐϳέΪΘϟ΍ ϊπΨϳ ϚϟΫ ϰϟ· ΔϓΎο·
gesetzlichen Unfallversicherung. Eine Vergütung άϴϣϼΘϟ΍ ϝΎϨϳ ϻ .ΙΩ΍ϮΤϟ΍ Ϊο Ϧϴϣ΄ΘϟΎΑ ΔλΎΨϟ΍ ΔϴϧϮϧΎϘϟ΍
ist nicht vorgesehen. Weitere Informationen dazu ΕΎϣϮϠόϣ αέ΍ΪϤϟ΍ ϯΪϟ ΪΟϮΗϭ .ϲϠϤόϟ΍ ΐϳέΪΘϟ΍ ˯ΎϘϟ ΍έϮΟ΃
bieten die Schulen an. .ϥ΄θϟ΍ ΍άϬΑ ϯήΧ΃
Ein Ferienpraktikum kann dagegen freiwillig
während der Schulferien gemacht werden. Die ϦϜϟϭ ΔϴγέΪϤϟ΍ Ϟτόϟ΍ ˯ΎϨΛ΃ ϲϠϤϋ ΐϳέΪΘΑ ϡΎϴϘϟ΍ ϦϜϤϳ
Schülerinnen und Schüler müssen dazu das Alter ήϤϋ ϞϘϳ ϻ΃ ΔϟΎΤϟ΍ ϩάϫ ϲϓ ϲϐΒϨϳϭ .ΔϳέΎϴΘΧ΍ ΓΪϋΎϗ ϰϠϋ
von mindestens 15 Jahren erreicht haben. Je nach Ϟτόϟ΍ ˯ΎϨΛ΃ ΐϳέΪΘϟ΍ ΓήΘϓ Ρϭ΍ήΘΗ .ΎϣΎϋ 15 Ϧϋ άϴϤϠΘϟ΍
Vereinbarung umfasst das Ferienpraktikum einige ϻϭ ˬϊϴΑΎγ΃ ϭ΃ ϡΎϳ΃ ΔόπΑ ϦϴΑ ϯήΧ΃ ϰϟ· ΔϟΎΣ Ϧϣ ΔϴγέΪϤϟ΍
Tage oder einige Wochen, ist jedoch für unter
Ϧϣ ήΜϛ΃ ϕήϐΘδϳ ϥ΃ 18 ϝ΃ Ϧγ ϥϭΩ άϴϣϼΘϟ΍ ΔϟΎΣ ϲϓ ίϮΠϳ
18-Jährige auf insgesamt vier Wochen im Jahr be-
grenzt. Bei dem Ferienpraktikum sind keine Beiträ- Ϟτόϟ΍ ˯ΎϨΛ΃ ΐϳέΪΘϟ΍ ΔϟΎΣ ϲϓ ϊϓΪΗ ϻ .ΎϳϮϨγ ϊϴΑΎγ΃ ΔόΑέ΃
ge für die Sozialversicherung zu entrichten, sofern ϊϓΪΗ Ϣϟ ΎϤϟΎσ ϲϋΎϤΘΟϻ΍ Ϧϴϣ΄ΘϟΎΑ ΔλΎΧ ϡϮγέ ΔϴγέΪϤϟ΍
kein Arbeitsentgelt bezahlt wird oder wenn der 18 ϝ΃ Ϧγ ΏέΪΘϤϟ΍ ήϤϋ ΪόΘϳ Ϣϟ Ϯϟ ΎϤϴϓ ϭ΃ ϦϴΑέΪΘϤϠϟ έϮΟ΃
Praktikant das 18. Lebensjahr nicht überschritten ϕϭΪϨμΑ ϝΎμΗϻ΍ ϯήΧ΃ ϰϟ· ΔϳΩήϓ ΔϟΎΣ Ϧϣ ΢μϨϳϭ.
hat. Im Einzelfall ist es immer ratsam, die zustän- ϝϮΣ ΕΎϣϮϠόϣ ϰϠϋ ϝϮμΤϠϟ κΘΨϤϟ΍ ΔϴΤμϟ΍ ΕΎϨϴϣ΄Θϟ΍
dige Krankenkasse zum Thema Sozialversicherung
anzusprechen.
.ϲϋΎϤΘΟϻ΍ ϥΎϤπϟ΍

Um die richtigen Praktikanten zu finden, kann ϑήϐϟΎΑ ϭ΃ αέ΍ΪϤϟΎΑ ΓήηΎΒϣ ϝΎμΗϻ΍ ΕΎϛήθϠϟ ϦϜϤϳ
man sich direkt an die Schulen, an die zuständigen ϦϴΒγΎϨϤϟ΍ ιΎΨηϷ΍ ΪϴϨΠΘϟ ϞϤόϟ΍ ΕϻΎϛϮΑ ϭ΃ ΔμΘΨϤϟ΍
Kammern oder Agenturen für Arbeit wenden. .ϲϠϤόϟ΍ ΐϳέΪΘϟ΍ ˯΍ήΟϹ
52 jOBstARteR

32.
Prüfung ϥΎΤΘϣϻ΍

Während einer Ausbildung müssen die Auszubil- ϲϨϬϤϟ΍ ΐϳέΪΘϟ΍ϭ ϢϴϠόΘϟ΍ ΔϠΣήϣ ˯ΎϨΛ΃ ϦϴΑέΪΘϤϟ΍ ϰϠϋ ϦϴόΘϳ
denden an einer Zwischenprüfung teilnehmen, ΐϳέΪΘϟ΍ϭ ϢϴϠόΘϟ΍ ϡΎψϧ κϧ ΎϤϟΎσ ϱΪϴϬϤΗ ϥΎΤΘϣ΍ ˯΍ήΟ·
wenn dies die Ausbildungsverordnung vorsieht. Die
ΔμΘΨϤϟ΍ ΔϬΠϟ΍ ϞΒϗ Ϧϣ ϥΎΤΘϣϻ΍ ϯήΠϳ.ϚϟΫ ϰϠϋ
Zwischenprüfung erfolgt bei der zuständigen Stelle
(Kammer). Sie lädt zur Prüfung ein. Mit der Zwi- Δϛήθϟ΍ ϑήόΘΗ .ϥΎΤΘϣϻ΍ ˯΍ΩϷ ϮϋΪΗ ϲΘϟ΍ ϲϬϓ ˬ(ϑήϐϟ΍)
schenprüfung stellen Betrieb und Berufsschule den ϝΪόϣ ϰϠϋ ϱΪϴϬϤΘϟ΍ ϥΎΤΘϣϻ΍ ϝϼΧ Ϧϣ ΔϴϨϬϤϟ΍ ΔγέΪϤϟ΍ ϭ΃
Kenntnis- und Wissensstand der Auszubildenden ΍άϫ ΔΠϴΘϧ ΓΎϋ΍ήϣ ϢΘΗϭ .ΏέΪΘϤϟ΍ ϯΪϟ ϢϬϔϟ΍ϭ ΔϓήόϤϟ΍
fest. Das Ergebnis der Zwischenprüfung sollte bei .ΐϳέΪΘϟ΍ϭ ϢϴϠόΘϠϟ ϖΣϼϟ΍ ΞϣΎϧήΒϟ΍ ϕΎϴγ ϲϓ ϥΎΤΘϣϻ΍
der weiteren Ausbildung berücksichtigt werden.

Am Ende der Ausbildung steht die Abschluss-


˯΍ήΟ· ϢΘϴϓ ϲϨϬϤϟ΍ ΐϳέΪΘϟ΍ϭ ϢϴϠόΘϟ΍ ΔϠΣήϣ ϡΎΘΧ ϲϓ Ύϣ΃
prüfung. Die Abschlussprüfung erfolgt ebenfalls ϦϜϤϳ .ΔμΘΨϤϟ΍ ΔϬΠϟ΍ ϯΪϟ ϚϟΫϭ ϲϣΎΘΨϟ΍ ϥΎΤΘϣϻ΍
bei der zuständigen Stelle. :ϦϴϴϟΎΘϟ΍ ιΎΨηϸϟ ϥΎΤΘϣϻΎΑ ΔϛέΎθϤϟ΍

Teilnehmen kann, wer ΎϬϠϛ ΔϴϤϴϠόΘϟ΍ ΓήΘϔϟΎΑ ΍ϮϘΤΘϟ΍ Ϧϳάϟ΍ x

• die Ausbildungszeit durchlaufen,


ϱΪϴϬϤΘϟ΍ ϥΎΤΘϣϻ΍ ΍ϭήΟ΃ Ϧϳάϟ΍ x

• an der Zwischenprüfung teilgenommen und


.ήϳέΎϘΘϟ΍ ήΘϓΩ ϲϓ ϦϳϭΪΘϟΎΑ ΎϳέϭΩ ΍ϮϣΎϗ Ϧϳάϟ΍ x
• das Berichtsheft regelmäßig geführt hat.
ΔϬΠϟ΍ Ϧϣ ϞϴΠδΗ ΓέΎϤΘγ΍ Ύϴ΋ΎϘϠΗ Δϛήθϟ΍ ϰϘϠΘΗ
Der Betrieb bekommt automatisch ein Anmelde-
formular von seiner zuständigen Stelle zugeschickt.
ϰϠϋ ϊϴϗϮΘϟ΍ ϯϮγ ϦϴΑέΪΘϤϟ΍ Ϧϣ ΐϠτϳ ϻϭ .ΔμΘΨϤϟ΍
Ausbildende und Auszubildende müssen das For- .ΎϬΗΩΎϋ· ϢΛ Ϧϣϭ ΓέΎϤΘγϻ΍
mular nur unterschreiben und zurückschicken.
˯ΰΟϭ ϱήϳήΤΗ ˯ΰΟ Ϧϣ ΓΩΎόϟ΍ ϲϓ ϥΎΤΘϣϻ΍ ϒϟ΄Θϳ
Die Prüfung besteht in der Regel aus einem ΎϤϋ ϥΎΤΘϣϻ΍ Ϧϣ ρΎΒϨΘγϻ΍ ϲϐΒϨϳ.ϱϮϔη ˯ΰΟ ϭ΃/ ϭ ϲϠϤϋ
schriftlichen, einem praktischen und/oder einem
ΔϴϠϤόϟ΍ ΓέΪϘϟ΍ ϰϠϋ ίΎΣ Ϊϗ ϦΤΘϤϤϟ΍ κΨθϟ΍ ϥΎϛ ΍Ϋ·
mündlichen Teil. In der Prüfung soll festgestellt wer-
den, ob die Prüflinge die notwendigen Fertigkeiten ϯϮΘΤϤϟ΍ ϙέΩ΃ Ϊϗ ϥΎϛ ΍Ϋ· ΎϤϋϭ ϦϴΗέϭήπϟ΍ ΔϓήόϤϟ΍ϭ
und Kenntnisse besitzen und auch die Lehrinhalte ΔϨϬϤϟ΍ ΔγέΎϤϤϟ ϪϠϫΆϳ ϪΟϭ ϰϠϋ ΔϴϨϬϤϟ΍ ΔγέΪϤϠϟ ϲϤϴϠόΘϟ΍
der Berufsschule kennen, sodass sie den gelernten ιΎΨηϷ΍ ίΎϴΘΟ΍ ΔϟΎΣ ϲϓ.΢ϴΤμϟ΍ ϪΟϮϟ΍ ϰϠϋ ΎϬϤϠόΗ ϲΘϟ΍
Beruf wirklich ausüben können. Haben die Prüf- ϲϓ ϰϤδΗ) ΔϴϣΎΘΧ ΓΩΎϬη Δϓήϐϟ΍ Ϧϣ ϥϮϟΎϨϳ ϢϬϧΈϓ ϥΎΤΘϣϼϟ
linge die Prüfung bestanden, erhalten sie von ωέΎΑ ϞϣΎϋ ΓΩΎϬη" ΔϳϭΪϴϟ΍ ϑήΤϟ΍ ΔϟΎΣ“ Ϣϟ ΍Ϋ· Ύϣ΃ .(
der Kammer ein Abschlusszeugnis (im Handwerk
„Gesellenbrief“ genannt). Wenn sie nicht bestehen,
ΐϠτΘϳ ΍άϫϭ ˬϦϴΗήϣ ϪΗΩΎϋ· ϢϬϨϜϣ΃ ϥΎΤΘϣϻ΍ ϲϓ ΍ϮΤΠϨϳ
können sie die Prüfung zweimal wiederholen. Die ΪϋϮϣ ϰΘΣ ΐϳέΪΘϟ΍ϭ ϢϴϠόΘϟ΍ ΓήΘϓ ΪϳΪϤΘΑ ΐϠσ ϢϳΪϘΗ
Ausbildungszeit verlängert sich dann auf Antrag der .ΓΪΣ΍ϭ ΔϨγ ΪϳΪϤΘϟ΍ ΓήΘϓ ϯΪόΘΗ ϻ΃ ϰϠϋ ˬϖΣϼϟ΍ ϥΎΤΘϣϻ΍
GlOssAR 53

oder des Auszubildenden jeweils bis zum nächsten


ΔϠΣήϣ ˯ΎϨΛ΃ ΍ΪΟ ΓΪϴΟ Ξ΋ΎΘϨϟ ϦϴΑέΪΘϤϟ΍ έΎϬχ· ΔϟΎΣ ϲϓ
Prüfungstermin, längstens jedoch um ein Jahr.
ϲϣΎΘΨϟ΍ ϥΎΤΘϣϻ΍ ˯΍ήΟ· ϢϬϨϜϣ΃ ϲϨϬϤϟ΍ ΐϳέΪΘϟ΍ϭ ϢϴϠόΘϟ΍
Wenn die Auszubildenden während der Ausbil- ϯΪϟ ΐϠσ ϢϳΪϘΗ ΔϟΎΤϟ΍ ϩάϫ ϲϓ ϲϐΒϨϳ .ΩΪΤϤϟ΍ ϩΪϋϮϣ ϞΒϗ
dung sehr gute Leistungen zeigen, dann können sie .(ΔμΘΨϤϟ΍ ΔϬΠϟ΍ ϊΟ΍έ) ΔμΘΨϤϟ΍ ΔϬΠϟ΍
die Abschlussprüfung auch vorzeitig machen. Ein ent-
sprechender Antrag muss bei der zuständigen Stelle
eingereicht werden (siehe dazu Ausbildungszeit).

33.
Überbetriebliche Ausbildung ΓΩΪόΘϣ ΕΎϛήη ϲϓ ϲϨϬϤϟ΍ ΐϳέΪΘϟ΍ϭ ϢϴϠόΘϟ΍

Vor allem bei technischen Berufen, die auch in ΎϬΑ ΐϳέΪΘϟ΍ ϢΘϳ ϲΘϟ΍ ΔϴϨϘΘϟ΍ ϦϬϤϟ΍ ΔϟΎΣ ϲϓ ΎϤϴγ ϻ ΪΟϮΗ ϻ
kleineren Betrieben etwa des Handwerks ausgebil- Ε΍ΪόϤϟ΍ Ϟϛ ΓήϫΎϤϟ΍ ΔϳϭΪϴϟ΍ ϑήΤϠϟ Γήϴϐλ ϞϣΎόϣ ϲϓ
det werden, sind oft nicht alle Geräte und Maschi-
.ΪΣ΍ϭ ϞϤόϣ ϲϓ ΎϬϠϣΎϜΑ ΔϨϬϤϟ΍ ϢϠόΘΑ ΔλΎΨϟ΍ Εϻϵ΍ϭ
nen zum Erlernen des kompletten Berufs in den
Unternehmen vorhanden. Die Auszubildenden ϢϬΘϨϬϣ ΕϻΎΠϣ ΔϓΎϛ ϢϠόΗ ϦϴΑέΪΘϤϟ΍ ϰϠϋ ϦϴόΘϳ Ϫϧ΃ ΚϴΣϭ
sollen aber alle Bereiche ihres Berufs erlernen. ϲϓ ΔϳϭΪϴϟ΍ ϑήΤϟ΍ ωΎτϗ ϲϓ ϲϨϬϤϟ΍ ΐϳέΪΘϟ΍ϭ ϢϴϠόΘϟ΍ ϢΘϳ
Daher wird die überbetriebliche Ausbildung beson- .Δϛήη ϭ΃ ϞϤόϣ Ϧϣ ήΜϛ΃ ϞΒϗ Ϧϣ ΓΪϳΪϋ ΕϻΎΣ
ders im Handwerk vielfach genutzt.
κϘϨϟ΍ ϞϤϜΗ ϞϣΎόϣ ΓΪϋ ϦϴΑ ΔϛήΘθϤϟ΍ ϢϴϠόΘϟ΍ εέϭ
Überbetriebliche Lehrwerkstätten ergänzen
das, was den Auszubildenden in ihrem Betrieb zur
ϑήόΘϳ ΎϤϛ.ΏΎθϟ΍ ΎϬϴϓ ΏέΪΘϳ ϲΘϟ΍ Δϛήθϟ΍ ϲϓ Ϣ΋ΎϘϟ΍
Ausbildung fehlt. Außerdem lernen sie die neu- Ε΍έϮτΘϟ΍ ΙΪΣ΃ ϰϠϋ εέϮϟ΍ ϚϠΗ ϲϓ ϥϮΑέΪΘϤϟ΍
esten technischen Entwicklungen in ihrem Fach Ϧϣ ϙήΘθϤϟ΍ ςϤϨϟ΍ ΍άϫ .ϢϬλΎμΘΧ΍ ϝΎΠϣ ϲϓ ΔϴΟϮϟϮϨϜΘϟ΍
kennen. Die überbetriebliche Ausbildung hat auch Ύϣ ϡϮϬϔϤΑ ΎϳϮΑήΗ ΍έϭΩ Ϛϟάϛ ΃ϮΒΘϳ ϲϨϬϤϟ΍ ΐϳέΪΘϟ΍ϭ ϢϴϠόΘϟ΍
eine pädagogische Funktion als sogenannte 3. ϦϴΑέΪΘϤϟ΍ ΪϤϳ ϱάϟ΍ ΚϟΎΜϟ΍ ϲϤϴϠόΘϟ΍ ςϴΤϤϟ΍ ϪϴϠϋ ϖϠτϳ
Lernumgebung, in der praktische und theoretische
ΔΒδϨϟΎΑ Ύϣ΃ .ϲΠϬϨϣ ϮΤϧ ϰϠϋ ΔϳήψϨϟ΍ϭ ΔϴϠϤόϟ΍ Ε΍έΪϘϟΎΑ
Kompetenzen systematisch vermittelt werden.
Wie lange die überbetriebliche Ausbildung dauert, ϙήΘθϤϟ΍ ϲΒϳέΪΘϟ΍ϭ ϲϤϴϠόΘϟ΍ ΝΫϮϤϨϟ΍ ΍άϬϟ ΔϴϨϣΰϟ΍ ΓήΘϔϠϟ
hängt davon ab, was der Betrieb den Auszubilden- ΐϳέΪΘϟ΍ ϞϤόϣ ϲϓ Ϣ΋ΎϘϟ΍ κϘϨϟ΍ ΔόϴΒσ ϰϠϋ ΪϤΘόϳ ϪϧΈϓ
den nicht vermitteln kann. Die Kosten einer über- ϑήϐϟ΍ϭ ΕΎϛήθϟ΍ ΝΫϮϤϨϟ΍ ΍άϫ ΕΎϘϔϧ ϞϤΤΘΗ .ϲϠλϷ΍
betrieblichen Ausbildung tragen die Betriebe, die .ΔϟϭΪϟ΍ Ϛϟάϛϭ Ε΍ΩΎΤΗϻ΍ϭ
Kammern und Innungen sowie der Staat.
54 jOBstARteR

34.
ϞΒϗ Ϧϣ) ϲϨϬϤϟ΍ ΐϳέΪΘϟ΍ϭ ϢϴϠόΘϟ΍ ΔτΑ΍έ
Verbundausbildung (ΔϴϤϴϠόΗ ΕΎδγΆϣϭ ΕΎϛήη
Verbundausbildung bedeutet, dass der Betrieb ϢϴϠόΘϟ΍ ϡΎϬϤΑ ϡϮϘΗ Δϛήθϟ΍ ϥ΃ "ΔτΑ΍ήϟ΍" ΓέΎΒϋ ϲϨόΗ
gemeinsam mit einem anderen Unternehmen oder ΔδγΆϣ ϊϣ ϭ΃ ϯήΧ΃ Δϛήη ϊϣ ΔϳϮγ ΐϳέΪΘϟ΍ϭ
mit einem Bildungsträger ausbildet. Interessant ist
das vor allem für Betriebe, die nicht alle Lerninhalte
ΕΎϛήθϠϟ ΔΒδϨϟΎΑ ΔλΎΧ ΔϴϤϫ΃ ϞΘΤϳ ςϤϨϟ΍ ΍άϫ.ΔϴϤϴϠόΗ
vermitteln können, die in der Ausbildungsordnung ϡΎψϨϟ ΎϘϓϭ ΓέήϘϤϟ΍ ΕΎϳϮΘΤϤϟ΍ ΔϓΎϛ ϞϘϧ ϊϴτΘδΗ ϻ ϲΘϟ΍
festgelegt sind. .ΐϳέΪΘϟ΍ϭ ϢϴϠόΘϟ΍

Um eine umfassende Ausbildung zu garantieren, ϢϴϠόΘϠϟ ΔϠϣΎη Ξϣ΍ήΑ ϦϤπΗ ϲΘϟ΍ ΔϴϟΎΘϟ΍ ΝΫΎϤϨϟ΍ ΪΟϮΗ
gibt es folgende Modelle:
:ΐϳέΪΘϟ΍ϭ
• Oft ist es so, dass ein Unternehmen der Hauptaus-
bildungsbetrieb ist und nur die fehlenden Lernin- ϥ΃ ϰϠϋ ΐϳέΪΘϠϟ Δϴδϴ΋ήϟ΍ ϡΎϬϤϟ΍ Ύϣ Δϛήη ϰϟϮΘΗ Ύϣ ΎΒϟΎϏ x
halte von einem zweiten Betrieb übernommen Δϛήη ϖϳήσ Ϧϋ ΕΎϳϮΘΤϣ Ϧϣ ΎϬμϘϨϳ Ύϣ ϞϤϜΘδΗ
werden. So kann ein Restaurant eine Köchin oder ΥΎΒσ ΐϳέΪΗ ΔϤϬϣ ϰϟϮΘϳ ϥ΃ Ύϣ ϢότϤϟ ϦϜϤϴϓ.ϯήΧ΃
einen Koch ausbilden, die oder der beispielsweise ϝΎΠϣ ϲϓ ΐϳέΪΘϠϟ ςϘϓ ήΧ΁ ήϘϣ ϰϟ· ϞϘΘϨϳ ϥ΃ ϰϠϋ
nur für den Bereich Großveranstaltung in ein Ho-
telrestaurant wechselt. In diesem Falle schließt
ϲϓ.ϢϋΎτϣ Ε΍Ϋ ϕΩΎϨϓ ϲϓ ϯήΠΗ ϲΘϟ΍ ϯήΒϜϟ΍ ΕϼϔΤϟ΍
das Restaurant den Ausbildungsvertrag mit den ϢΘϳ ϥ΃ ϰϠϋ ΏέΪΘϤϟ΍ϭ ϢότϤϟ΍ ϦϴΑ ΪϘϋ ϡήΒϳ ΔϟΎΤϟ΍ ϩάϫ
Auszubildenden und fügt eine schriftliche Ver- .ϕΪϨϔϟ΍ ϊϣ ϲΑΎΘϛ ΪϘϋ ΔϓΎο·
einbarung mit dem Hotel hinzu.
ΔϟΎΣ ϲϓ ΔτΑ΍ήϟ΍ ΝΫϮϤϨϟ ΔΒϴσ ΏέΎΠΗ Ύπϳ΃ ϙΎϨϫ x
• Gute Erfahrungen hat man mit Verbundmodel-
ϖϴδϨΘΑ ϡϮϘΗ ΔϴϤϴϠόΗ ΔΌϴϫϭ ΕΎϛήη ΓΪϋ ϦϴΑ ϥϭΎόΘϟ΍
len gemacht, bei denen mehrere Betriebe mit
einem Bildungsträger zusammenarbeiten. Der ΐϳέΪΘϟ΍ϭ ϢϴϠόΘϟ΍ ΪϘϋ ϡ΍ήΑ· Ύπϳ΃ ΎϬόγϮΑϭ ΐϳέΪΘϟ΍
Bildungsträger koordiniert die Ausbildung und ϲϓ Ε΍ήΘϓ ϥϮΑέΪΘϤϟ΍ ϞϤόϳ ϚϟΫ ϰϠϋ ˯ΎϨΑ.ϲϨϬϤϟ΍
kann auch selber den Ausbildungsvertrag ab- ΔϓΎοϹΎΑ ΔϴϨϬϤϟ΍ ΔγέΪϤϟ΍ ϲϓ ϯήΧ΃ Ε΍ήΘϓϭ Δϛήθϟ΍
schließen. Die Auszubildenden sind dann für eine .ΔϴϤϴϠόΘϟ΍ ΔΌϴϬϟ΍ ϯΪϟ ϢΘΗ ΔϨϴόϣ ΔϴϓΎο· ϞΣ΍ήϣ ϰϟ·
festgelegte Zeit im Betrieb, in der Berufsschule
und zusätzlich für bestimmte Abschnitte beim
Bildungsträger.
ϢϴϠόΘϟ΍ ΩΎΤΗ΍ ϰϤδϳ Ύϣ ϦϤο ϯήΧ΃ ΔϴϧΎϜϣ· ΪΟ΍ϮΘΗ x
ϲϓ Δϴδϴ΋ήϟ΍ ΔϤϬϤϟ΍ Ύϣ Δϛήθϟ ΪϬόϳ ϱάϟ΍ ΐϳέΪΘϟ΍ϭ
• Eine weitere Möglichkeit ist ein Ausbildungs- ΔϤϬϤϟΎΑ ρϮϨϤϟ΍ Ϯϫ ΩΎΤΗϻ΍ ϥΎϛ Ύϣ ΍ήϴΜϛ.ϕΎϴδϟ΍ ΍άϫ
verein, der einen Leitbetrieb für die Ausbildung ϞϘϨϳ ϱάϟ΍ ϑήτϟ΍ϭ ΐϳέΪΘϟ΍ ΪϘόϟ ϡήΒϤϟ΍ϭ ΔϴΒϳέΪΘϟ΍
bestellt. Oft ist der Verein auch der Ausbildende, ΩΎΤΗϻ΍ ϑήθϳϭ .ΔϴΒϳέΪΘϟ΍ Ξϣ΍ήΒϟ΍ ϯϮΘΤϣ ϦϴΑέΪΘϤϠϟ
schließt den Ausbildungsvertrag ab und vermit-
Ε΍ήΘϔϟ ϦϴΑέΪΘϤϟ΍ ϰϠϋ ΕΎϛήη ΓΪϋ Ϧϋ ΔΑΎϴϨϟΎΑ
telt selbst Ausbildungsinhalte. Der Leitbetrieb
übernimmt dann für mehrere Unternehmen die .ΓΩΪΤϣ ΔϴϨϣί
Auszubildenden für einen festgelegten Zeitraum.
GlOssAR 55

Es gibt also verschiedene Möglichkeiten, sich die ΐϳέΪΘϟ΍ϭ ϢϴϠόΘϟ΍ ϡΎϬϣ ϊϳίϮΘϟ ΕΎϴϧΎϜϣ· ΓΪϋ ϥΫ· ϙΎϨϫ
Ausbildung aufzuteilen. Grundsätzlich halten alle ΪϳΪΤΗ ΐϳέΪΘϟ΍ ΪϘϋ ϲϓ Ύϴ΋ΪΒϣ ϢΘϳϭ .ΔϔϠΘΨϣ ϑ΍ήσ΃ ϦϴΑ
daran beteiligten Betriebe in einem Vertrag fest,
wer für welche Teile der Ausbildung verantwortlich
ΔϴϨόϤϟ΍ ΕΎϛήθϟ΍ Ϧϣ Ϟϛ ϰϠϋ ϦϴόΘϳ ϲΘϟ΍ ΔϴϤϴϠόΘϟ΍ ϡΎϬϤϟ΍
ist. Bei der Vermittlung solcher Kooperationen hel- ΔϋΎϨμϟ΍ ϑήϏ) ΔμΘΨϤϟ΍ ΕΎΌϴϬϟ΍ ϡϮϘΗϭ ΍άϫ.ΎϬ΋ΎΒϋ΄Α ϡΎϴϘϟ΍
fen die zuständigen Stellen, also die Industrie- und ΓΪϋΎδϤϟ΍ ϢϳΪϘΘΑ (ΓήϫΎϤϟ΍ ΔϳϭΪϴϟ΍ ϑήΤϟ΍ ϑήϏ ϭ΃ ΓέΎΠΘϟ΍ϭ
Handelskammern oder Handwerkskammern. .ΔϴϧϭΎόΘϟ΍ ϝΎϜηϷ΍ ϩάϫ ϢϴψϨΗ ˯΍ί·

35.
Zeugnis ΓΩΎϬθϟ΍

Wenn eine Auszubildende oder ein Auszubildender ϰϠϋ ϞμΤϳ ϪϧΈϓ ϲϣΎΘΨϟ΍ ϥΎΤΘϣϼϟ ΏέΪΘϤϟ΍ ίΎϴΘΟ΍ ΪϨϋ
die Abschlussprüfung erfolgreich bestanden hat, :Ε΍ΩΎϬη ΙϼΛ
dann bekommt sie bzw. er drei Zeugnisse:

• ein Abschlusszeugnis von der Kammer, ΔμΘΨϤϟ΍ Δϓήϐϟ΍ ϞΒϗ Ϧϣ ΔϴϣΎΘΧ ΓΩΎϬη x

• ein Zeugnis von der Berufsschule und ΔϴϨϬϤϟ΍ ΔγέΪϤϟ΍ ϞΒϗ Ϧϣ ΔϴϣΎΘΧ ΓΩΎϬη x

• ein Ausbildungszeugnis vom Betrieb. Δϛήθϟ΍ ϞΒϗ Ϧϣ ΔϴϣΎΘΧ ΓΩΎϬη x

Auf diese Zeugnisse haben die Auszubildenden


einen gesetzlichen Anspruch. .ϥϮϧΎϘϟ΍ ϪϠϔϜϳ ϖΣ Ε΍ΩΎϬθϟ΍ ϩάϫ ϰϠϋ ϦϴΑέΪΘϤϟ΍ ϝϮμΣ

Die Auszubildenden können bei dem betrieb- Δϛήθϟ΍ Ϧϋ ΓέΩΎμϟ΍ ΓΩΎϬθϟ΍ ΔϟΎΣ ϲϓ ϦϴΑέΪΘϤϟ΍ ϥΎϜϣΈΑ
lichen Zeugnis zwischen einem einfachen und :Γ˯ΎϔϜϟ΍ ΕΎΒΛ· ΓΩΎϬηϭ ΔτϴδΒϟ΍ ΓΩΎϬθϟ΍ ϦϴΑ έΎϴΘΧϻ΍
einem qualifizierten Zeugnis wählen:

Ein einfaches Zeugnis nennt Art, Dauer und ϑΪϫϭ ΓΪϣϭ ωϮϧ ϰϟ· ΓέΎηϹ΍ ϦϤπΘΗ ΔτϴδΒϟ΍ ΓΩΎϬθϟ΍
Ziel der Ausbildung sowie die Fertigkeiten und ΔϓήόϤϟ΍ϭ ΔϴϠϤόϟ΍ Ε΍έΪϘϟ΍ ϰϟ· Ϛϟάϛϭ ΐϳέΪΘϟ΍ϭ ϢϴϠόΘϟ΍
Kenntnisse, die die Auszubildende oder der Auszu- .ΏέΪΘϤϟ΍ ΎϬΒδΘϛ΍ ϲΘϟ΍ ΔϳήψϨϟ΍
bildende erworben hat.
Δϛήθϟ΍ ΔϴϋϮϧ ΪϳΪΤΗ ϰϟ· ϑΪϬϳ "ΐϳέΪΘϟ΍ϭ ϢϴϠόΘϟ΍ ωϮϧ" x
• „Art der Ausbildung“ bedeutet, dass erkennbar
wird, in welchem Betrieb (Größe, Tätigkeit usw.) die
.ΐϳέΪΘϟ΍ ΎϬϴϓ ϢΗ ϲΘϟ΍ (.Φϟ΍ ϝΎϤϋϷ΍ ΔόϴΒσ ˬϢΠΤϟ΍)
bzw. der Auszubildende gelernt hat. Gemeint ist ϦϴΑ ϥϭΎόΘϟΎΑ ΐϳέΪΘϟ΍ ϢΗ ΍Ϋ· ΎϤϋ Ϛϟάϛ ϚϟΫ Ϧϣ ΩϮμϘϤϟ΍
auch, ob es eine überbetriebliche Ausbildungsstelle ΔΌϴϬϟ΍ϭ ΕΎϛήθϟ΍ ΔτΑ΍έ ϝϼΧ Ϧϣ ϭ΃ ΕΎϛήη ΓΪϋ
gegeben hat oder im Verbund ausgebildet wurde. .ΔϴϤϴϠόΘϟ΍
56 jOBstARteR

• Mit der „Dauer“ wird das genaue Anfangs- und ΐϳέΪΘϟ΍ ϲϓ ˯ΪΒϟ΍ ΦϳέΎΗ ϦϤπΘΗ "ΐϳέΪΘϟ΍ϭ ϢϴϠόΘϟ΍ ΓΪϣ" x
Enddatum der Ausbildung bezeichnet. .˯ΎϬϧϹ΍ ΦϳέΎΗϭ
• Das „Ziel der Ausbildung“ nennt die genaue Be-
zeichnung des Ausbildungsberufes und die mög- ΔϨϬϤϠϟ ΎϘϴϗΩ Ύϔλϭ ϦϤπΘϳ ΍άϫ :"ΐϳέΪΘϟ΍ϭ ϢϴϠόΘϟ΍ ϑΪϫ" x

lichen Fachrichtungen, zum Beispiel Kaufmann ΢ϠτμϤϛ ΔϨϜϤϤϟ΍ κμΨΘϟ΍ ωήϓ΃ϭ ΎϬϴϠϋ ΏέΪΘϟ΍ ϢΗ ϲΘϟ΍
im Einzelhandel, Fachrichtung Sportartikel. .ΔοΎϳήϟ΍ ΕΎόϴΒϣ Ϣδϗ ˬϲϋΎτϘϟ΍ ΓέΎΠΗ ϲϓ "ϊϴΑ"
• Bei den „Fertigkeiten und Kenntnissen“, die eine
ΎϬΒδΘϛ΍ ϲΘϟ΍ "ΔϳήψϨϟ΍ ΔϓήόϤϟ΍ϭ ΔϴϠϤόϟ΍ Ε΍έΪϘϟ΍" ϝ ΔΒδϨϟΎΑ x
Auszubildende oder ein Auszubildender gelernt
hat, sollten alle wichtigen Ausbildungsinhalte
ϰϟ· ΓέΎηϹ΍ ϭ΃ ϢϴϠόΘϟ΍ ΕΎϳϮΘΤϣ Ϣϫ΃ ήϛΫ ϦϴόΘϳ ΏέΪΘϤϟ΍
genannt oder auf die Inhalte der Ausbildungs- .ϲϨϬϤϟ΍ ΐϳέΪΘϟ΍ϭ ϢϴϠόΘϟ΍ ϡΎψϧ ϲϓ ΓΩέ΍Ϯϟ΍ ΕΎϳϮΘΤϤϟ΍
ordnung verwiesen werden.
.ΎϘΑΎγ ΓέϮϛάϤϟ΍ ΩϮϨΒϟ΍ Γ˯ΎϔϜϟ΍ ΕΎΒΛ· ΓΩΎϬη ϦϤπΘΗ
In einem qualifizierten Zeugnis werden die oben ϲϓ ΔϳΩΎϴϘϟ΍ϭ ΔϴϠϤόϟ΍ ΏέΪΘϤϟ΍ Ε΍έΪϗ ϢϴϴϘΗ ϚϟΫ ϰϟ· ϑΎπϳ
genannten Punkte ebenfalls aufgeführt. Zusätzlich
werden die Leistung und die Führung der Auszubil-
ΔϴϨϘΗ ωήϓ΃ ϲϓ ΰϴϤΘϤϟ΍ ϕϮϔΘϟ΍ ΕϻΪόϣ ϦϳϭΪΗ ϊϣ Δϛήθϟ΍
denden im Betrieb beurteilt, und es werden beson- ΔϘϳήσ ϰϟ· ΓέΎηϹ΍ Ύπϳ΃ ΓΩΎϬθϟ΍ ϦϤπΘΗ ϥ΃ ϦϜϤϳ .ΔϨϴόϣ
dere fachliche Fähigkeiten aufgeführt. Hier kann ΎϫϮϣΪΨΘγ΍ ϲΘϟ΍ ϕήτϟ΍ Δϴϔϴϛϭ ˯ϼϣΰϟ΍ ϊϣ ϢϬϠϣΎόΗ
auch stehen, wie die Auszubildenden mit Kollegen .ϢϠόΘϟ΍ ν΍ήϏϷ
zurechtgekommen sind und wie sie gelernt haben.
ϰϠϋ ϝϮμΤϟ΍ ϦϴΑέΪΘϤϠϟ ϖΤϳ ΔλΎΨϟ΍ ΕϻΎΤϟ΍ ξόΑ ϲϓ
In besonderen Situationen haben die Auszubil-
denden auch ein Recht auf ein Zwischenzeugnis, bei- .ΎϬϴϠϋ ϥϮΑέΪΘϳ ϲΘϟ΍ ΔϨϬϤϟ΍ ήϴϴϐΘΑ ΍ϮϣϮϘϳ ϥ΄ϛ ΔϳΪϴϬϤΗ ΓΩΎϬη
spielsweise wenn sie den Ausbildungsberuf wechseln.
GlOssAR 57

36.
Zuständige Stelle ΔμΘΨϤϟ΍ ΔϬΠϟ΍

Wenn ein Betrieb ausbilden will, wendet er sich an ΐϳέΪΘϟ΍ϭ ϢϴϠόΘϟ΍ ϡΎϬϤΑ ϡΎϴϘϟ΍ ΪϳήΗ ϲΘϟ΍ Δϛήθϟ΍ ϰϠϋ ΐΟϮΘϳ
die sogenannte zuständige Stelle. Das sind in der ΓΩΎόϟ΍ ϲϓ ϱ΃ ϚϟάΑ ΔμΘΨϤϟ΍ ΔϬΠϟ΍ ϰϤδϳ ΎϤΑ ϞμΘΗ ϥ΃
Regel die Industrie- und Handelskammern und die ΔϳϭΪϴϟ΍ ϑήΤϟ΍ ϑήϏ ϭ΃ ΓέΎΠΘϟ΍ϭ ΔϋΎϨμϟ΍ ϑήϏ ϯΪΣΈΑ
Handwerkskammern. Weitere zuständige Stellen
sind beispielsweise Rechtsanwaltskammern, Ärzte-
ϝΎΜϤϟ΍ ϞϴΒγ ϰϠϋ ϲϫ ΔμΘΨϤϟ΍ ϯήΧϷ΍ ΕΎϬΠϟ΍ .ΓήϫΎϤϟ΍
kammern und Landwirtschaftskammern. Bei den ΐΗήΗ .Ϧϴϋέ΍ΰϤϟ΍ ϑήϏϭ ˯ΎΒσϷ΍ ϑήϏϭ ϦϴϣΎΤϤϟ΍ ϑήϏ
zuständigen Stellen vereinbart die Unternehmerin ϦϴϴϨόϤϟ΍ ϊϣ ωΎϤΘΟϼϟ ΍ΪϋϮϣ ΔμΘΨϤϟ΍ ΔϬΠϟ΍ ϊϣ Δϛήθϟ΍
oder der Unternehmer einen Termin mit der Ausbil- ϙΎϨϫ ϲϨϬϤϟ΍ ΐϳέΪΘϟ΍ϭ ϢϴϠόΘϟ΍ ϥ΍Ϊϴϣ ϲϓ ΓέϮθϤϟ΍ ϢϳΪϘΘΑ
dungsberaterin oder dem Ausbildungsberater und ΕΎϣϮϠόϤϟ΍ ϰϠϋ ΪϘόϳ ϲμΨη ωΎϤΘΟ΍ έΎσ· ϲϓ ϞμΤΗϭ
erhält in einem persönlichen Gespräch Informati-
.ϥ΍ΪϴϤϟ΍ ΍άϬΑ ΔϘϠόΘϤϟ΍
onen über die Ausbildung.

In den Industrie- und Handelskammern sowie ϑήΤϟ΍ ϑήϏ ϭ΃ ΓέΎΠΘϟ΍ϭ ΔϋΎϨμϟ΍ ϑήϏ ϞΧ΍Ω ΪΟϮΗ
Handwerkskammern sind Unternehmen be- ΕΎϋϮϤΠϣ ϰϟ· ϲϤΘϨΗ ΕΎϛήθϟ ΕΎϤϴψϨΗ ΓήϫΎϤϟ΍ ΔϳϭΪϴϟ΍
stimmter Berufsgruppen einer Region organisiert. ΔϋΎϨμϟ΍ ϑήϏ ϥϮϜΗ .Ύϣ ΔϘτϨϣ ϲϓ αέΎϤΗ ϦϬϣ Ϧϣ ΔϨϴόϣ
Wenn eine Berufsausbildung in Betrieben des ϢϴϠόΘϟ΍ Ξϣ΍ήΑ ϰϠϋ ϑ΍ήηϹΎΑ ΔμΘΨϤϟ΍ ϲϫ ΓέΎΠΘϟ΍ϭ
Handels oder in Industriebetrieben stattfindet, ist
normalerweise die Industrie- und Handelskammer
ΔϳέΎΠΘϟ΍ ΕΎδγΆϤϟ΍ϭ ΕΎϛήθϟ΍ ΔϟΎΣ ϲϓ ϲϨϬϤϟ΍ ΐϳέΪΘϟ΍ϭ
für die Betreuung des Ausbildungsverhältnisses ΔϳϭΪϴϟ΍ ϑήΤϟ΍ ϑήϏ ΔϴϟϭΆδϤϟ΍ ϩάϫ ϰϟϮΘΗϭ ΔϴϋΎϨμϟ΍ ϭ΃
zuständig, bei Handwerksbetrieben die Handwerks- ΐδΤΑϭ .ϑήΤϟ΍ ϩάϫ αέΎϤΗ ϲΘϟ΍ ϞϣΎόϤϟ΍ ΔϟΎΣ ϲϓ ΓήϫΎϤϟ΍
kammer. Je nach Beruf kann in bestimmten Fällen ϰϟ· ΔϨϴόϣ ΕϻΎΣ ϲϓ ΐϳέΪΘϟ΍ϭ ϢϴϠόΘϟ΍ ΔϤϬϣ ρϮϨΗ ΔϨϬϤϟ΍
eine andere Kammer für das Ausbildungsverhältnis .Ύϣ Δϛήη ΎϬϴϟ· ϲϤΘϨΗ ϲΘϟ΍ ΔϓήϐϠϟ βϴϟϭ ϯήΧ΃ ϑήϏ
zuständig sein als die, zu der das Unternehmen
gehört.
ΩΪϋ ϝϮΣ ΕΎϣϮϠόϤϟ΍ϭ ΓέϮθϤϟ΍ ΕΎϛήθϠϟ ϑήϐϟ΍ ϡΪϘΗ
Die Kammern bieten den Betrieben Beratung Ϧϴϧ΍Ϯϗϭ ΔϴΟέΎΨϟ΍ ΓέΎΠΘϟ΍ Ϟ΋ΎδϤϛ ϊϴο΍ϮϤϟ΍ Ϧϣ ήϴΒϛ
und Informationen zu zahlreichen Themen, bei- Ε΍Ϋ Ϟ΋Ύδϣ ϑήϐϟ΍ ϝϭΎϨΘΗ ΔϴϨόϤϟ΍ ΔϘτϨϤϟ΍ ϲϓϭ .ΐ΋΍ήπϟ΍
spielsweise zu Fragen des Außenhandels und des ΕΎϛήθϟ΍ ϰϠϋ ΔοϭήϔϤϟ΍ ΐ΋΍ήπϟΎϛ ΕΎϛήθϠϟ ΔϴϤϫ΃
Steuerrechts. In der Region nehmen die Kammern
.ΓΪϳΪΟ ΔϳέΎΠΗ ϖσΎϨϣ ˯Ύθϧ·ϭ έϭήϤϟ΍ ςϴτΨΗϭ
Stellung zu Fragen, die für Unternehmen von Wich-
tigkeit sind, zum Beispiel zur Unternehmensbesteu-
erung, zur Verkehrsplanung und zur Wirtschaftsan- ΔΒϗ΍ήϣϭ ϢϴψϨΗϭ ϢϋΩ ΔϴΣϼλ ϑήϐϟ΍ ΔϟϭΪϟ΍ ΢ϨϤΗ
siedlung. ΎϬϧϮϛ ϢϜΤΑ ϑήϐϟ΍ ΃ϮΒΘΗ .ϲϨϬϤϟ΍ ΐϳέΪΘϟ΍ϭ ϢϴϠόΘϟ΍ ϥϭΆη
ϢϴϠόΘϟ΍ ϥ΍Ϊϴϣ ϲϓ ΔϴϟΎΘϟ΍ ϡΎϬϤϟ΍ "ΔμΘΨϣ ΕΎϬΟ"
Eine sogenannte hoheitliche, das heißt vom :ϲϨϬϤϟ΍ ΐϳέΪΘϟ΍ϭ
Staat übertragene Aufgabe ist das Fördern, Regeln
und Überwachen der Berufsbildung. Die Kammern
übernehmen als „zuständige Stellen“ im Bereich der ΐϳέΪΘϟ΍ϭ ϢϴϠόΘϟ΍ ˯ΎΒϋ΃ ϲϟϮΗ ϰϠϋ Δϛήθϟ΍ ΓέΪϗ Ϧϣ Ϊϛ΄Θϟ΍ x

Berufsausbildung folgende Aufgaben: .(ΐϳέΪΘϟ΍ Δϛήηϭ ϦϴΑέΪϤϟ΍ ΔϴΣϼλϭ Γ˯Ύϔϛ ϊΟ΍έ)


58 jOBstARteR

• Prüfen, ob ein Betrieb ausbilden kann (siehe dazu ΐϳέΪΘϟ΍ϭ ϢϴϠόΘϟ΍ ΩϮϘϋ ϞϴΠδΗ x
Eignung als Ausbilderin oder Ausbilder und als
Ausbildungsbetrieb),
ϪϤϋΩϭ ΐϳέΪΘϟ΍ϭ ϢϴϠόΘϟ΍ ΔΒϗ΍ήϣ x

• Registrieren der Ausbildungsverträge,


ΕΎϧΎΤΘϣϻ΍ ˯΍ήΟ· x
• Überwachen und Fördern der Ausbildung,
Ε΍ΩΎΤΗ΍ : ΔϳϭΪϴϟ΍ ϑήΤϟ΍ ΔϟΎΣ ϲϓ) ϑήϐϟ΍ ϯΪϟ ΪΟϮΗ
• Durchführen der Prüfungen.
ΕΎϓϼΧ ΏϮθϧ ΔϟΎΣ ϲϓ ϞϤόΗ ϢϴϜΤΘϠϟ ϥΎΠϟ (ΔϳϭΪϴϟ΍ ϑήΤϟ΍
Bei den Kammern (im Handwerk bei den Hand- ϦϴΑέΪϤϟ΍ ϱ΃) ϲϨϬϤϟ΍ ΐϳέΪΘϟ΍ϭ ϢϴϠόΘϟΎΑ ΔϴϨόϤϟ΍ ΕΎϬΠϟ΍ ϦϴΑ
werksinnungen) besteht auch ein Schlichtungsaus- .(ϦϴΑέΪΘϤϟ΍ϭ
schuss, der bei Streitigkeiten zwischen den Partnern
des Ausbildungsverhältnisses – Ausbildende und ϑήϏϭ ΓέΎΠΘϟ΍ϭ ΔϋΎϨμϟ΍ ϑήϐϟ ΕΎϛήθϟ΍ ΐϠϏ΃ ϊΒΘΗ
Auszubildende – angerufen werden kann. ΓέΎΠΘϟ΍ϭ ΔϋΎϨμϟ΍ ϑήϏ ϑήθΘϓ ˬΓήϫΎϤϟ΍ ΔϳϭΪϴϟ΍ ϑήΤϟ΍
Die meisten Betriebe sind den Industrie- und
ϲϓ ΩΪόϟ΍ ώϠΒϳϭ ΎϬΑ ΐϳέΪΘϟ΍ ϱήΠϳ ΔϨϬϣ 270 ϲϟ΍ϮΣ ϰϠϋ
Handelskammern und den Handwerkskammern .Δϛήη 122 ϲϟ΍ϮΣ ΓήϫΎϤϟ΍ ΔϳϭΪϴϟ΍ ϑήΤϟ΍ ϑήϏ ΔϟΎΣ
zugeordnet. Die Industrie- und Handelskammer Ε΍ΩΎΤΗϻ΍ ΓήϫΎϤϟ΍ ΔϳϭΪϴϟ΍ ϑήΤϟ΍ ϑήϏ ΔϟΎΣ ϲϓ ϰϟϮΘΗ
betreut rund 270 Ausbildungsberufe, und die Hand- ϞΜϣ ϦϬϣ ΔϟΎΣ ϲϓ Ύϣ΃ .ΐϳέΪΘϟ΍ϭ ϢϴϠόΘϟ΍ ϢϋΩ ΔϤϬϣ Ύπϳ΃
werkskammer ist für etwa 122 Handwerksberufe ΩϮόϴϓ ϲϨϓ ϡΪΨΘδϣ ϭ΃ ΐϴΒσ ΪϋΎδϣ ϭ΃ ϡΎΤϣ ΪϋΎδϣ
zuständig. Im Handwerk kümmern sich auch die
.˯ΎΒσϷ΍ ϑήϏ ϭ΃ ϦϴϣΎΤϤϟ΍ ϑήϐϛ ΎϬϓήϏ ϰϟ· ιΎμΘΧϻ΍
Innungen um die Förderung der Berufsausbildung.
Berufe wie Rechtsanwaltsfachangestellte/r oder
Medizinische/r Fachangestellte/r werden von ϢϴϠόΘϟ΍ ΔϤϬϣ ˯ϮΒΗ ϲϓ ήϜϔΗ ϲΘϟ΍ ΕΎϛήθϟ΍ ϰϠϋ ϦϴόΘϳ
eigenen Kammern betreut, zum Beispiel von der ϥ΍ΪϴϤϟ΍ ΍άϫ ϲϓ ΓέϮθϤϟ΍ ϲϣΪϘϤΑ ϝΎμΗϻ΍ ϲϨϬϤϟ΍ ΐϳέΪΘϟ΍ϭ
Rechtsanwaltskammer oder der Ärztekammer. ΕΎϛήθϟ΍ ΓέϮθϤϟ΍ ϮϣΪϘϣ έϭΰϳ .ΔμΘΨϤϟ΍ ΔϬΠϟ΍ ϯΪϟ
ΐϳέΪΘϟ΍ϭ ϢϴϠόΘϟ΍ ϝϮΣ Δϣίϼϟ΍ ΕΎϣϮϠόϤϟ΍ ΎϬϧϮτόϳϭ
Betriebe, die überlegen, ob sie ausbilden kön-
nen, wenden sich an eine Ausbildungsberaterin
˯ϮΒΘϟ ΕΎϛήθϟ΍ ΔϴΣϼλ ϯΪϣ Ϧϣ ϥϭΪϛ΄Θϳ ϢϬϧ΃ ΎϤϛ .ϲϨϬϤϟ΍
oder einen Ausbildungsberater der zuständigen ΕΎϛήθϟ΍ ϲϓ ΪΟ΍ϮΗ ΍Ϋ· ΎϤϋϭ ΔϴΒϳέΪΘϟ΍ϭ ΔϴϤϴϠόΘϟ΍ ϡΎϬϤϟ΍
Stelle. Die Ausbildungsberaterinnen oder Ausbil- ΔϬΠϠϟ ϦϴόΑΎΘϟ΍ ΓέϮθϤϟ΍ ϲϣΪϘϣ ϥΈϓ ϲϟΎΘϟΎΑ .ϥϮΑέΪϣ ΎϬδϔϧ
dungsberater besuchen die Betriebe und informie- ϦϴΑέΪΘϤϟ΍ϭ ΕΎϛήθϟ΍ ϰϠϋ ϦϴόΘϳ ϱάϟ΍ ϑήτϟ΍ Ϣϫ ΔμΘΨϤϟ΍
ren über die Berufsausbildung. Sie prüfen, ob der ϢϴϠόΘϟΎΑ ΔτΒΗήϤϟ΍ Ϟ΋ΎδϤϟ΍ ΔϓΎϛ ϕΎϴγ ϲϓ ϪΑ ϝΎμΗϻ΍
Betrieb für die Ausbildung geeignet und ob Ausbil-
.ϲϨϬϤϟ΍ ΐϳέΪΘϟ΍ϭ
derinnen oder Ausbilder vorhanden sind. Sie sind
Ansprechpartner für die Betriebe, aber auch für die
Auszubildenden in allen Fragen der Ausbildung.
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