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Deutschland – Haftpflichtversicherung 2020

Private Haftpflichtversicherung Vergleich


Knapp 45 Millionen Haftpflichtversicherungsverträge gibt es laut Statista.de in Deutschland (Stand 2015).
Kein Wunder, die Versicherung ist zwar keine gesetzliche Pflicht, aber dennoch ein Muss. Und vor allem
bekommt man schon für weit weniger als 100 Euro im Jahr sehr gute Tarife. Neue Tarife sind oftmals besser
ausgestattet als Altverträge, stellte test.de fest. Selbst wer schon eine Haftpflichtversicherung hat, profitiert
deswegen möglicherweise von unserem kostenlosen und unverbindlichen Vergleich.
Der Haftpflichtversicherungsvergleich dauert nur wenige Sekunden, ist unverbindlich, kostenfrei und filtert
alle Ergebnisse entsprechend Ihrer Vorgaben. Die Ergebnisse werden übersichtlich aufgelistet und geben
einen Überblick über die jeweiligen Tarifbausteine.
Geben Sie einfach an, ob Sie für die ganze Familie oder nur sich selbst eine Versicherung suchen. Auf
Wunsch können Sie die Ergebnisse des Rechners weiter filtern und gezielt nach einzelnen Zusatzbausteinen
suchen. Haben Sie einen passenden Tarif gefunden, können Sie über Tarifcheck.de bei Bedarf sofort einen
Vertrag abschließen – selbstverständlich ebenfalls kostenlos und unter Wahrung strengster
Datenschutzregelungen.

Was versichert die Haftpflichtversicherung?


Die Haftpflichtversicherung kommt für Schäden auf, die Sie unabsichtlich bei Dritten verursachen: Bei der
Renovierung wird die Wasserleitung beschädigt, man stolpert im Laden und zerstört antikes Geschirr, der
Einkaufswagen macht sich auf dem Supermarktparkplatz selbstständig und bringt eine Seniorin zu Fall – in
diesen Fällen ist die Haftpflicht gefragt.
Erhalten Sie von Dritten eine Schadenforderung, dann prüft die Versicherung für Sie deren Ansprüche.
Werden die Forderungen abgewiesen und daraufhin gerichtlich angefochten, dann übernimmt die
Haftpflichtversicherung gegebenenfalls auch die Gerichtskosten. Insgesamt unterscheidet man zwischen
Vermögen-, Sach- und Personenschäden.

Vermögensschäden
Vermögensschäden sind mit einer geringeren Summe versichert als die anderen beiden Varianten. Ein
Vermögenschaden kann etwa ein Einkommensausfall aufgrund einer Verletzung sein. Ein anderes Beispiel
wäre, wenn eine Wohnung aufgrund eines Wasserschadens nicht wie geplant vermietet werden kann.

Sachschäden
Sachschäden beziehen sich auf das gesamte Eigentum von Personen oder Institutionen, so etwa auch
Gebrauchsgegenstände und Bekleidung, aber auch öffentliche Straßen und Gebäude.

Personenschäden
Ein Personenschaden liegt dann vor, wenn ein anderer verletzt, vergiftet oder getötet worden ist. Es ist
schlimm genug, mit Selbstvorwürfen zu leben, wenn Dritte durch das eigene Handeln zu Schaden kommen,
selbst wenn dies unabsichtlich geschehen ist. Hat man keine Haftpflichtversicherung, können dazu noch hohe
Geldforderungen folgen – etwa für Rehabilitationsmaßnahmen oder den behindertengerechten Umbau einer
Immobilie.
Hat man keine Haftpflichtversicherung, muss man jedwede Schäden aus eigener Tasche zahlen. Hat man
nicht genügend Kapital zur Verfügung, müssen dafür auch zukünftige Einnahmen aus einem Erbe oder
Lottogewinn zur Schadenabzahlung genutzt werden.
Wer eine Haftpflichtversicherung abschließen sollte
Jede volljährige Person, die nicht mehr über die Eltern versichert ist, sollte eine Haftpflichtversicherung
haben, damit sie im Ernstfall nicht lebenslang für einen versehentlich verursachten Schaden aufkommen
muss. Die Versicherung ist zwar nicht gesetzlich vorgeschrieben, sollte aber in keinem Haushalt fehlen und
ist sehr günstig. Man erhält sie bereits für einen Jahresbetrag im niedrigen zweistelligen Bereich.
Für Familien oder Singles mit Kindern, für Lebensgemeinschaften und Ehen gibt es besondere Kombi-Tarife.
Kinder können bei den Erziehungsberechtigten mitversichert werden – das gilt auch für Stief-, Adoptiv- und
Pflegekinder. Der Schutz gilt, solange die Kinder mit den Eltern im gleichen Haushalt leben. Haben Kinder
bereits eine eigene Unterkunft, aber ihre erste Ausbildung, das erste Studium, den Wehr- oder
Freiwilligendienst noch nicht abgeschlossen und sind nicht Teil einer eingetragenen Lebensgemeinschaft,
können sie in der Regel ebenfalls noch über die Eltern versichert werden. Vorsicht: Einige Versicherer haben
Sonderklauseln, die die Mitversicherung der Kinder bis auf ein gewisses Lebensalter begrenzen, prüfen Sie
also bei Bedarf die Vertragsdetails.
Kinder, die eine geistige oder körperliche Behinderung haben, können bei ihren Eltern unabhängig vom Alter
solange mitversichert werden, wie sie im gleichen Haushalt leben. Wohnen Sie aber beispielsweise in einem
Pflegeheim oder in einem eigenständigen Haushalt, dann ist dieser Schutz nicht mehr gewährleistet.
Kinder, die jünger sind als acht Jahre, gelten als nicht schuldfähig. Verursachen sie einen Schaden, dann
können sie dafür nicht finanziell belangt werden – es sei denn, die Erziehungsberechtigten haben ihre
Aufsichtspflicht verletzt. Sind Sie sich nicht sicher, ob Ihr volljähriges Kind noch über Sie versichert ist,
beziehungsweise ob noch über Ihre Eltern Versicherungsschutz besteht, fragen Sie sicherheitshalber bei Ihrer
Versicherung nach.

Was Sie beim Abschluss beachten sollten


Bevor Sie einen Vertrag über eine Haftpflichtversicherung abschließen, sollten sie unbedingt einen Vergleich
machen, denn einzelne Anbieter unterscheiden sich bezüglich Qualität, Leistungen, Tarifen und Preisen.
Zentral ist die Höhe der Deckungssumme für Personen- und Sachschäden – also der Betrag, den eine
Versicherung bei diesen Schadenarten maximal auszahlen wird. Die Summe liegt bei vielen Versicherern
meist automatisch bei 5 Millionen Euro und kann auf Wunsch erhöht werden. Eine hohe Deckungssumme
macht Sinn. Erleidet jemand durch ein Missgeschick gesundheitliche Folgen, können die Forderungen im
siebenstelligen Bereich liegen. Schon mit wenigen Euro mehr pro Jahr kann die Deckungssumme dabei
wesentlich aufgestockt werden. Der Deckungsbetrag für Vermögenschäden ist meist sehr viel niedriger
angesetzt. Schauen Sie auch hier, ob Sie mit dieser Summe einverstanden sind oder doch noch höheren
Schutz wünschen.
Ebenfalls wichtig ist die Überlegung, für wen man die Versicherung abschließt. Als gemeinsame Police für
sich und den Nachwuchs? Für sich und die Lebenspartnerin oder den Lebenspartner? Auch wenn Sie nicht
verheiratet sind, besteht die Möglichkeit, sich als Paar versichern zu lassen. Leben in Ihrem Haushalt Ihre
Eltern, Schwiegereltern Au-Pairs oder andere Mitbewohner? Haben Sie Haustiere? Oftmals können Sie den
gesamten Haushalt inklusive aller Haustiere versichern. Einige Haustiere benötigen eine gesonderte
Haftpflichtversicherung, Pferde und Hunde zum Beispiel. Die Hundehaftpflichtversicherung ist dabei für
bestimmte Hundearten je nach Wohnort gesetzliche Pflicht.
Wichtig sind wahrheitsgemäße Angaben, um den Schutz nicht zu gefährden. In der Regel fragen die
Versicherer, ob Sie in der Vergangenheit bereits eine Haftpflichtversicherung in Anspruch genommen haben.
Selbst wenn sich der Tarif durch wahrheitsgemäße Antworten eventuell um ein paar Euro pro Jahr erhöhen
sollte, haben Sie dann die Gewissheit, optimal geschützt zu sein.
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