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Hintergrund Informationen: Entscheidende

Konzepte
Was ist der “Long Tail” und wie ist der Begriff in Bezug auf
Kryptowährungen zu verstehen?
In der Wirtschaft beschreibt der Begriff “Long Tail” Produkte oder Inhalte mit geringer
Nachfrage, die zusammen genommen einen größeren Marktanteil ausmachen, als die Top
Performer.
Die Geschichte des Internets zeigt, dass der digitale „Long Tail“, die kumulierte Summe aller
Nischenbeiträge 2-3 mal so groß sein kann wie die Hits. Als Beispiel dienen alle Instagram
Accounts hinter den 1000 erfolgreichsten, oder alle Status Updates nach denen mit viralem
Erfolg. Die beliebtesten YouTube Videos mit jeweils Millionen von Klicks machen zusammen
weniger als 1% aller Klicks auf YouTube aus.

In Kryptowährungen könnte der potentielle Wert der “Long Tail” Billionen von Dollar
ausmachen, wenn man alle kleinen und Nischen-Währungen hinter den Größten zusammen
nimmt. Damit jedoch ein „Long Tail“ von Kryptowährungen entstehen kann, müssen das
Liquiditätsproblem gelöst und die technischen Hürden, um eine Währung zu erstellen und
managen, genommen werden.

Was ist das ‚Problem doppelter Koinzidenz von Bedürfnissen‘ (Double


Coincidence of Wants)?
Das Problem doppelter Koinzidenz von Bedürfnissen (‘The Double Coincidence of Wants
Problem’) ist ein bekanntes mathematisches Problem, das aussagt, dass es schwierig ist, zwei
Parteien mit zur selben Zeit genau gegensätzlichen Bedürfnissen zu finden, um einen Handel
durchführen zu können.

Ein beliebtes Beispiel: Die Ineffizienz von Tauschgeschäften, in denen zwei Parteien genau das
wollen müssen, was der jeweils andere anbietet. Geld wurde als technische Lösung genau
dieses Problems erfunden, nämlich um Tauschgeschäfte zeitlich und räumlich zu entkoppeln;
beispielsweise kann eine Person heute ihre Tomaten verkaufen und morgen wiederkommen,
um bei einer anderen Person Karotten zu kaufen, anstatt dass beide Personen mimt genau
gegensätzlichen, aber entsprechenden Bedürfnissen finden müssen. Selbst in der Sphäre
menschlicher Kommunikation existierte das Problem; vor der Erfindung der Schrift mussten
Personen von Angesicht zu Angesicht aufeinander treffen, um Informationen auszutauschen, bis
es die Schrift ermöglichte, dass eine Person ihre Gedanken auf Papier festhielt und andere
Personen diese Gedanken tausend Jahre später lesen können.
Wieso gibt es das ‚Double Coincidence of Wants Problem’ im
Kapitalhandel?
In der Sphäre des Kapitalhandels existiert das ‚Double Coincidence of Wants Problem‘ noch
immer, da es kein ‚Geld für Geld‘ gibt. Jede Währungseinheit, die gehandelt wird, benötigt zwei
Parteien mit gegensätzlichen Wünschen, die sich (ggf. digital) in Echtzeit finden. Hierdurch
entsteht eine Notwendigkeit für Spekulanten und Marktmacher (‚market maker‘), die Liquidität
herstellen und Transaktionen abwickeln, wofür sie Gebühren nehmen, was das Ganze ineffizient
macht.

Börsen sind ein Beispiel für eine arbeitsabhängige Lösung des ‚Double Coincidence of Wants
Problem‘, im Gegensatz zu technischen Lösungen wie Schrift – für menschliche Kommunikation
– oder Geld – für Tauschhandel. Analog hierzu wäre eine arbeitsabhängige Lösung für
menschliche Kommunikation, wenn wir Boten nutzen würden, die Informationen von einer
Person zur nächsten schickten, um Informationen verbal weiterzugeben. Gäbe es kein Geld,
hätten wir einen universellen Marktplatz, wo jedermann direkt seine Waren und
Dienstleistungen austauschte.

Durch die Erfindung von Smart Contracts wird indes ein neues Modell möglich. Nun kann
unveränderlicher, dezentraler Programmiercode ‚programmierbares Geld‘ hervorbringen, im
Sinne von Geld, das Geld innehat. Durch Standardisierung von Smart Contracts, die digitales
Kapital handeln, ermöglicht das Bancor Protokoll die erste technische Lösung für das ‘Double
Coincidence of Wants Problem‘ in der Sphäre des Kapitalhandels.

Was sind Smart Contracts und wieso sind sie wichtig?


Smart Contract fähige Blockchains, beginnend mit Ethereum, bieten die ersten dezentralen
Software Systeme in denen Währungen durch Programmiercode verwaltet werden. Dies
eröffnet der Geldpolitik und dem Management von Währungen eine Vielzahl von
maßgeschneiderten Möglichkeiten, die bis dato undenkbar waren.

Allgemeine Informationen
Was ist Bancor?
Das Bancor Protokoll ist eine Initiative der Bprotocol Foundation, einer gemeinnützigen
Organisation mit Sitz in Zug in der Schweiz.

Das Bancor Protokoll ermöglicht jedem, einen neuen Kryptowährungstyp namens Smart Token
zu erschaffen, der andere Kryptowährungen in Reserve hält und mit diesen handelbar ist. Dies
erlaubt dem Smart Contract des Smart Token als ‘Market Maker’ zu fungieren, wobei
automatisch Preisfindung stattfindet und Liquidität zu anderen Währungen gewährleistet wird,
sodass der Bedarf, eine Gegenpartei für einen Handel der Währung zu finden, entfällt. Jeder
Smart Token ist zu jedem Zeitpunkt zu einem gewissen Wert liquide.

Welches Problem löst Bancor?


Das Bancor Protokoll repräsentiert die erste technologische Lösung für das klassische
Wirtschaftsproblem des ‚Double Coincidence of Wants Problem‘ im Kapitalhandel.
Im Tauschhandel wurde das Problem des Koinzidenz von Bedürfnissen durch Geld gelöst, sodass
dieser in zeitlicher und räumlicher Unabhängigkeit asynchron abgewickelt werden konnte. Für
Finanzgeschäfte oder Kapitalhandel ist das Modell des bestehenden Handels auf die Arbeit von
‘Market Makers’ angewiesen, die für Liquidität sorgen, repräsentiert durch ein Orderbuch, das
Markttiefe darstellt.. Diese Anforderung für Arbeit stellt eine Hürde zur Liquidität dar; hierdurch
ist immer ein Schwellenwert an Handelsaktivität notwendig, um eine hohe Liquidität zum
Marktpreis zu bewahren. Diese Hürde zur Liquidität beeinflusst insbesondere kleine, spezifische
Währungen, die geringfügig gehandelt werden, beispielsweise Regionalwährungen (Community
Currencies) oder Bonus-Programme kleiner Unternehmen.

Das Bancor Protokoll bringt eine neue Lösung ein, die die Hürde zur Liquidität durch Anwendung
eines asynchronen Preisfindungs-Modells nimmt, möglich gemacht durch Kapital-haltende
Smart Token. Smart Token sind zu jedem Zeitpunkt gegen die Token käuflich und verkäuflich,
die sie selbst in Reserve halten. Diese kontinuierliche Liquidität ist hürdenlos und ermöglicht die
Entstehung eines “Long Tail” Anwender-generierter Währungen. Dies könnte zu einer
Demokratisierung von Wertschöpfung führen, in ähnlicher Weise wie Blogs das Verlagswesen
oder YouTube den Rundfunk demokratisiert hat.

Über die Ermöglichung eines Long Tail von Kryptowährungen hinaus hat der Mechanismus des
Bancor Protokolls, intrinsisch andere Währungen in Reserve zu halten, gekoppelt mit der
Fähigkeit des Smart Contracts, Smart Token auszustellen und zu liquidieren, tiefgreifende
Auswirkungen in seiner Anwendung, wenn das Ziel nicht ist, neuen Kredit zu schaffen (wie bei
den meisten neuen Kryptowährungen), sondern bestehende Währungen ohne Handelspartner
oder Orderbuch ineinander umzutauschen (siehe Token Changer) oder Eigentümer von ‚Token
Baskets‘ (‚Währungskörben‘) oder Indexfonds ohne Kreditrisiko zu werden (siehe Token
Baskets).

Was ist ein Smart Token? Was ist der Unterschied zu einem regulären
ERC20-Token auf der Ethereum Blockchain?
Smart Token entsprechen dem ERC20-Standard und können von jeder Software, die diesen
unterstützt, genutzt werden, so auch von Ethereum Wallets. Smart Token bieten darüber hinaus
jedoch noch weitere Funktionen, die regulären Token nicht zur Verfügung stehen. Jeder Smort
Token hält eine Reservebilanz in einem oder mehreren anderen ERC20-Token, wodurch jeder
die Möglichkeit erhält, einen Smart Token in jeden seiner Reserve-Token umzutauschen. Der
Smart Contract eines Smart Token schüttet jedem neue Token aus (wodurch der Bestand an
kursierenden Smart Token erhöht wird), der diese für eine der Reservewährungen kauft, und
händigt jedem Reserve-Token aus (wodurch der Bestand in Umlauf verringert wird), der seine
Smart Token liquidieren möchte. Der Preis des Smart Tokens gegenüber jedem beliebigen seiner
Reserve Währungen wird aus dem Verhältnis zwischen dem aktuellen Bestand und seiner
Reservebilanz berechnet, in Abhängigkeit von der vorab festgelegten CRR (Constant Reserve
Ratio).
Für detaillierte Informationen über die Formeln der Preisfindung und ihre Nachweise verweisen
wir auf unser White Paper, das auf Bancor Webseite erhältlich ist. Im Wesentlichen strebt der
Preis eines Smart Tokens danach, eine Balance zwischen dem Bestand und der Nachfrage der
Smart Token zu finden, sodass der Preis steigt, wenn der Smart Token gekauft wird, und fällt,
wenn Smart Token liquidiert werden, jeweils in Relation zum entsprechenden Umfang einer
Transaktion.

Was sind Anwendungsmöglichkeiten für Smart Token?


Es gibt so viele Anwendungsmöglichkeiten für das Bancor Protokoll und Smart Token, dass es
vergleichbar ist, nach den Anwendungsmöglichkeiten von Ethereum zu fragen. Es ist
unwahrscheinlich, dass uns bereits alle Anwendungen eingefallen sind, aber dies sind bislang
unsere Favoriten:
 Komplenentärwährungen: Lokale Communitys (Gemeinschaften) können sehr davon
profitieren, zusätzliche Einheiten von Gutschriften zu schaffen und damit Zusammenarbeit auf
lokaler Ebene zu ermutigen. Diese Währugnen müssen nationale Währungen nicht ersetzen,
sondern sollen sie ergänzen. Indem solchen Communitys die Möglichkeit gegeben wird, Güter
und Dienstleistungen effizient zwischen zuverlässigen Mitgliedern zu kaufen bzw. anzubieten,
schafft für Familien, Studenten, Affinitiätsgruppen realen Überfluss. Dasselbe funktioniert auch
für Währungen von Online Communitys. Wer sich diesbezüglich vertiefend einlesen oder Listen
aktiver Communitys finden möchte, wird online fündig werden. Viele dieser Communities
prüfen derzeit, ob sie das Bancor Protokoll übernehmen.
 Loyalitäts-Programme von Unternehmen: Während einzelne Unternehmen sich schwer
tun, eine ausreichende Kundenbindung für ihre kundenspezifischen Loyalitäts-Programme zu
schaffen, kann die Ausschüttung von Smart Token, die auch in andere Token anderer Netzwerke
umtauschbar sind, für Kunden einen großen Mehrwert darstellen, die damit Zugang zu weiteren
Gütern erlangen. Dies führt zu einer besseren Kundenbindung und stärkt die Kooperation
zwischen Unternehmen.
 Token Baskets (also dezentralisierte Fonds oder Index-Fonds) können durch das Bancor
Protokoll erstellt werden, indem die Gesamt-CRR eines Smart Tokens auf 100% gesetzt wird.
Dies bedeutet, dass ein Smart Token nun jede Kombination anderer Token oder tokenisierter
Kapitalanlagen repräsentieren kann, wodurch ein dezentraler, natürlich balancierter Token
Basket entsteht, der direkt den Inhabern des Smart Token gehört. Als Beispiel könnte ein Smart
Token 50% Augur REPs und 50% BCAP als Reserve halten und sein Preis würde durch
Arbitragehändler den relativen Veränderungen der Bewertungen von Augur und BCAP folgen.
 Kreativ Schaffende: Künstler können ebenfalls Smart Token erstellen, die als
Zahlungsmethode für ihre Arbeit oder Eintrittsticket für eine Show dienen. Diese Smart Token
fungieren als ihr eigenes Verbreitungsmedium (sodass weder Künstler und noch Käufer eine
Kommission an Mittelsmänner bezahlen), können sehr einfach zwischen Interessenten
ausgetauscht werden und können in einer Weise gestaltet werden, dass ihr Preis mit
zunehmender Nachfrage steigt.
 Crowdsales: Jeder kann das Bancor Protokoll nutzen, um immer-liquide,
börsenunabhängige Token zu erstellen. Dein Token wird von Tag eins an liquide und dabei
dennoch mit der Architektur aller existierenden Kryptowährungshandelsplätze kompatibel sein.
Durch Nutzung des Bancor Protokolls können neue Alternativ-Coins eine größere Markttiefe
erreichen, als es typischerweise durch Börsen selbst für die größten Kryptowährungen erreicht
wird, indem im Prinzip alle Liquidität, die sonst über viele Handelsplätze verteilt würde, durch
den Smart Contract in einem einzigen „Global-Handelsplatz“ (durch seine Reserve) vereint wird.
Das Resultat ist für die Kunden eine geringere Preisvolatilität ohne jedes Kreditrisiko.
 Token Changer: Durch Erstellung eines Smart Tokens mit einer CRR von 100% (ähnlich
einem Token Basket) und mehreren Reservewährungen, wird jedem ermöglicht, jeden
Reservetoken unverzüglich in einen der anderen umzutauschen. Im Gegensatz zu einem Token
Basket, dessen Zweck es ist, für Interessenten, die eine Position über mehrere Währungen
einnehmen wollen, als Index-Fond zu fungieren, ist es der Zweck eines Token Changers, einen
Token in einen anderen umzutauschen. Ein Netzwerk aus Token Changern resultiert in so etwas
wie ein dezentrales Shapeshift, in dem die Anwender praktisch jede Währung des Bancor
Netzwerks in jede andere umtauschen können. Da Token Changer Gebühren für ihren
Umtauschdienst erheben können, kann jeder, der dem Token Changer zu Liquidität verhelfen
möchte (anstatt einfach nur Token umzutauschen), als Miteigentümer an diesem Crowd-
finanzierten Umtauscher teilhaben und seine Anteile an den Gebühreneinnahmen für die
automatisierten Umtauschdienste des Token Changers genießen (die sich in der Reserve
ansammeln und damit den Preis des Smart Token aufwerten). Software Unternehmen, die
Online-Wallets für Token entwerfen, können nun direkt in ihren Apps Umtauschdienste
anbieten und so über Nacht neue Einnahmequellen erschließen.

Wir sind sehr gespannt über weitere Innovationen, die sich aus der Community entwickeln
werden. Historisch gesehen entstehen ein Long Tails, wenn die Einstiegshürden reduziert
werden. Bancor ermöglicht jedem ein brauchbares Wertschöpfungsnetzwerk nach seiner
Vorstellung zu formen. Dort draußen gibt es hunderttausende, wenn nicht Millionen von
potentiellen Unternehmern in Digitalwährungen, die uns über die Leistungsfähigkeit des
Protokolls und seiner Plattform unterrichten werden.

Wer steht hinter Bancor?


Das Team hinter Bancor ist aufgebaut aus Unternehmern, die auf Internettechnologie
spezialisert sind, mit jahrzehntelanger Teamwork-Erfahrung darin, Risikokapital aufzubringen;
Unternehmens auf Internet-Größe heranwachsen zu lassen; Produkte auf den Markt zu bringen;
eine kritische Masse zu erreichen; in Fusionen und Übernahmen; und sogar einigen
Fehlschlägen. Einige unserer Unternehmen umfassten Contact Networks (1998 eines der ersten
sozialen Netzwerke und eine Inspiration für Plaxo und später Facebook), MetaCafe (die größte
Sharing-Webseite für Nutzer-generierte Videos vor YouTube), Mytopia (die ersten Entwickler
von Multiplayer-Games für PDAs und Smart Phones), Particle Code (eine Cross-Plattform
Entwicklungsumgebung für mobile und Online-Apps) und AppCoin (ein Pionier in digitalen
Community Währungen mit über einer Million aufgezeichneter Transaktionen). Risikofonds mit
denen wir zusammen gearbeitet haben beinhalten unter anderem den Founders Fund, Accel,
Benchmark, Highland Capital, Trinity Ventures und SK Telecom Ventures.

Seitdem wir Bitcoin in 2011 entdeckt haben, sind wir fasziniert von den Parallelen zwischen
Blockchain, dem Internet und den Auswirkungen von Nutzer-generierten Währungen auf die
Gesellschaft. Wir haben Jahre damit verbracht, Regionalwährungen zu gründen und dabei ein
tiefgehendes Verständnis für die Hürden zu entwickeln, die der Entstehung eines Long Tail im
‚Internet Of Money‘ entgegenstehen. Das Bancor Protokoll ist unsere Lösung für das
wesentliche Liquiditätsproblem, dem wir uns wieder und wieder gegenüber gesehen haben, und
durchlief Jahre der Entwicklung, Verfeinerung und Überprüfung durch Experten aus Theorie und
Praxis. Weitere Einzelheiten zu den Mitgliedern unseres Teams finden sich auf unsere Webseite.

Wo ist das Team ansässig? Welche Erfahrungen habt ihr mit solchen
Projekten?
Die Bprotocol Foundation ist eine gemeinnützige Schweizer Stiftung mit Hauptsitz in Zug in der
Schweiz. Die Stiftung hat zudem ein Forschungs- und Entwicklungscenter mit Sitz in Tel Aviv,
Israel.
Unser Team ist seit 2011 in die israelische Blockchain Szene involviert, wobei es die ersten
Kongresse des Landes mitorganisiert, die MasterCoin Foundation in seinem Büro ausgebrütet
und seine ersten Hackathons ausgerichtet hat; alles im Versuch die Infrastruktur für eine
Plattform diverser Währungen voranzubringen. Seit 2013 haben wir unsere eigenen Nutzer-
generierten Währungslösungen entwickelt und zum Einsatz gebracht. Das Ethereum Smart
Contract Protokoll lieferte uns die ersehnte dezentrale Plattform für Nutzer-generierte,
programmierbare Währungen (Token), die uns zur Entwicklung des Bancor Protokolls inspiriert
hat.

Davor haben unsere Team-Mitglieder an Internet-Apps für Endanwender gearbeitet, die


monatlich von zig Millionen Nutzern angewendet wurden, und haben seit den frühen Tagen des
Internets den Weg für neue digitale Nutzer-Erlebnisse in Gaming, Video und Kommerz bereitet.

Das Bancor Protokoll


Wie funktioniert die asynchrone Preisfindung?
Asynchrone Preisfindung beschreibt die Fähigkeit von Smart Token, sich selbst und seine
Reserve-Token einzupreisen, ohne Käufer und Verkäufer gleichzeitig miteinander aufpaaren zu
müssen.

Smart Token nutzen eine einfache Berechnungsformel, um jedesmal, wenn ein Token über
seinen Smart Contract gekauft oder liquidiert wird, den Preis eines Tokens neu zu berechnen.
Dies gelingt, indem die voreingestellte CRR konstant gehalten und der gegenwärtige Bestand
von Smart Token in Umlauf sowie die Bilanz der Reservewährungen durch den Preis reflektiert
wird. Der Bestand an Smart Token steigt durch Käufe (wenn neue Smart Token für Reserve-
Token eingekauft werden) und sinkt durch Liquidationen (wenn Smart Token an ihren Smart
Contract zurückgeführt und, im Gegenzug zu ausgegebenen Reserve-Token, vom Smart Contract
vernichtet werden). Entsprechend steigt der Preis durch Käufe und sinkt der Preis durch
Liquidation des Smart Tokens. Über die Zeit hinweg wird sich der Preis an einem Balancepunkt
zwischen Kauf- und Liquidations-Volumen stabilisieren. Die genauen Formeln und zugehörigen
mathematischen Nachweise sind in unserem White Paper auf der Webseite einsehbar.

Wie wird der Preis eines Smart Tokens berechnet? Was ist die CRR?

Die CRR (Constant Reserve Ratio) ist ein Parameter, der vom Ersteller des Smart Tokens für jede
der Reserven des Smart Tokens festgelegt wird. Die CRR ist ein entscheidender Parameter im
Mechanismus der asynchronen Preisfindung und bestimmt das Verhältnis zwischen
Reservebilanz und der berechneten Marktkapitalisierung des Smart Tokens.

Zum Beispiel würde eine CRR von 10% bei einer Reservebilanz von 100 ETH den Smart Token
gemäß einer 1000 ETH Marktkapitalisierung einpreisen (jeden Smart Token gemäß der
Marktkapitalisierung und dem Bestand an Smart Token in Umlauf, initial festgelegt durch den
Gründer, anschließend dynamisch gemäß der realen Nachfrage). Wann immer der Smart Token
gekauft oder liquidiert wird, verändert sich sowohl die Reservebilanz als auch der Bestand an
Smart Token entsprechend. Als Resultat führen Käufe eines Smart Tokens mit einer CRR kleiner
als 100% zu einer Preissteigerung, während die Liquidation eines Smart Tokens zur Preissenkung
führt. Dieser Mechanismus korrigiert ständig den Preis zu einem Gleichgewicht zwischen Kauf-
und Liquidations-Volumina. Preisänderungen sind ebenfalls proportional zur Transaktionsgröße;
je größer die Transaktion, desto größer die Preisänderung. Genaueres zu diesen Mechanismen
findet sich in unserem White Paper.

Was passiert, wenn ein Anwender versucht, sofort einen Prozentsatz


des Smart Token Bestands zu liquidieren, der größer ist als die CRR?
Wann immer ein Nutzer einen Smart Token kauft oder liquidiert wird der aktuelle Preis
entsprechend der Transaktionsgröße neu berechnet. Der Grund hierfür ist eine spezifische
Funktion des Bancor Protokolls, die Preisänderungen berücksichtigt, die aufträten, wenn die
Transaktion in unendlich kleine Teile aufgesplittet würde. Die Liquidation eines hohen
Prozentsatzes des Bestandes würde eine substanzielle Preissenkung bewirken (da jede
Liquidation schrittweise einen Abwärtssog auf den Preis ausübt) und diese Senkung in der
laufenden Transaktion berücksichtigt wird. So wird sichergestellt, dass die Reservebilanz
niemals leer laufen würde und die CRR stets aufrechterhalten wird. Dies schützt ebenfalls vor
Preismanipulationen durch Big Player (da große Preisschwankungen deutlich schwieriger und
teurer werden), wie sie im bisherigen Börsenmodell leider üblich geworden sind.
Erhöht der Preisfindungsmechanismus des Bancor Protokolls die
Preisvolatilität, verglichen mit Kryptobörsen?
Ganz im Gegenteil. Dadurch, dass die Reservebilanz in konstantem Verhältnis (CRR) zur
Marktkapitalisierung gehalten wird, ist die Preisvolatilität von Smart Token nicht einer
Markttiefe ausgesetzt, da die Reserve als berechenbare und kontrollierte Alternative zum
traditionellen Orderbuch fungiert, das sonst die Markttiefe bereitstellt. Wir haben festgestellt,
dass reguläre Börsen im Schnitt ca. 1% Markttiefe halten, sodass jeder Smart Token mit einer
CRR größer als 1% im Vergleich stabiler sein dürfte.

Häufige Fragen
Was unterscheidet das Bancor Protokoll von der Art und Weise, wie
Kryptowährungen bisher gehandelt werden?
Kryptowährungen werden bis heute in klassischen Börsen gehandelt, die sich auf Grundlage
ihres erwarteten Handelsvolumen aussuchen können, ob sie diese Währung listen wollen. Sie
nutzen ein Modell von Bieten und Verlangen, in dem zwei Parteien mit gegenläufigen
Wünschen aufgepaart werden müssen, damit eine Transaktion zustande kommen kann.

Das Bancor Protokoll ermöglicht Smart Token mittels ihrer Smart Contracts immer liquide zu
sein (gegen ihre Reservewährungen zu einem algorithmisch berechneten Preis handelbar) und
so unabhängig von Handelsplätzen Liquidität und Preisfindung zu erreichen. Smart Token
werden direkt über ihren Smart Contract erworben und liquidiert, anstatt über Verkäufer bzw.
Käufer.

Wie kann ein bestehender Token mit geringer Marktkapitalisierung von


Bancor profitieren?
Geringfügig gehandelte Token mit kleiner Marktkapitalisierung werden stark vom Bancor
Protokoll profitieren, das ihnen eine einfache und praktische Lösung für ihr Liquiditätproblem
bietet. Illiquide Token sind von der Großökonomie praktisch ausgeschlossen, wodurch sie für
ihre Inhaber weniger nützlich werden, im Wert sinken und noch seltener gebraucht werden.
Beispiele hierfür sind Regionalwährungen (spezifischer geographischer Regionen),
Gruppenwährungen (für Clubs oder Communitys), Loyalitätsprogramme (für einzelne
Unternehmen oder Netzwerke von solchen) und Crowdsale Token (für ein Projekt oder eine
Initiative).

Ist Bancor nur für Entwickler interessant, oder auch für Endanwender?
Bancor wird ein User Interface auf den Markt bringen, das es jedem unabhängig von
technischen Vorkenntnissen ermöglicht, auf einfache Weise vollständig funktionale und liquide
Smart Token jedweden Zwecks zu erschaffen und managen.

Ein mobiles/Desktop Web Interface mit gängigem Messenger-Chatbot wird für einfache
Anbindung als auch sämtliche Basisfunktionen im Umgang mit den Nutzer-generierten Token
sorgen. Bancor wird auch mit führenden Software Entwicklern und Handelsplätzen in der
Kryptoszene zusammenarbeiten, um das Potential von Smart Token direkt in anderen populären
und wichtigen Apps und Dienstleistungen zu integrieren.

Wieso würde ein Unternehmen einen Anteil des Erlöses aus einem
Crowdsale dazu aufwenden, in eine Smart Token Reserve zu
investieren, anstatt alles für sich zu behalten?

Studien haben festgestellt, dass Geldanlagen allein für ihre Liquidität im Wert steigen können.
Garantierte Liquidität hat bedeutende Vorteile für Investoren und diese Garantie wird
mutmaßlich zur Teilnahme an Crowdsales animieren. Hinsichtlich der Nutzung gilt für
Community Währungen als auch Loyalitäts-Programme gleichermaßen, dass Liquidität ein
gewichtiger Einflussfaktor für Nutzung und längerfristiges Halten ist und Anwendern erlaubt, auf
einfache Weise einem Netzwerk bei- oder aus diesem auszutreten, wodurch sie zum initialen
Beitritt ermuntert werden. Dies ist ähnlich zur Beobachtung, dass viele Menschen US-Dollar als
Zahlungsmittel akzeptieren, da sie sicher sein können, dass diese im Bedarfsfall leicht
umzutauschen wären. Mit Liquidität geht eine Ruhe einher, die Vertrauen schafft und den
Unterschied zwischen erfolgreichen Token und solchen ausmachen kann, die sich dabei quälen,
ihren Wert zu beweisen.

Nachdem das gesagt ist, muss der Erschaffer des Smart Tokens sein Kapital aber nicht auf alle
Ewigkeit der Reserve widmen, da es auch die Möglichkeit gibt, Smart Token mit veränderbarer
CRR (innerhalb vorab festgelegter Grenzen) auszustatten, die es dem Gründer erlauben würde,
Teile der Reserven im Zuge wachsender Anwenderschaft (und entsprechend wachsender
Marktkapitalisierung) aus der Reserve auszulösen.

Die Reserve kann tatsächlich als temporäre Investition angesehen werden und in manchen
Fällen als künftige Quelle weiteren Kapitals (wenn der Gründer die CRR verringert).

Für den Long Tail Nutzer-generierter Währungen, die nicht ausreichend Handelsvolumen haben,
um Handelspartner zu finden und leicht handelbar zu sein, gibt es derzeit keine Alternative, um
Liquidität zu erreichen. Bancor ist die einzige technische Lösung für das ‚Double Coincidence of
Wants‘ Problem im Kapitalhandel. Wir glauben, dass der Nutzen, einen neuen Smart Token mit
Liquidität auszustatten, die Kosten der einbehaltenen Reserve deutlich übersteigt.
Wie kann das Bancor Protokoll dazu genutzt werden, etwas zu
erschaffen, das wie ein dezentrales Shapeshift für alle Währungen
funktioniert? (Oder: Wie funktionieren Token Changer?)
Token Changer sind Smart Token mit zwei oder mehr Reserve-Token und einer Gesamt-CRR von
100%. Ihr Zweck ist es, sofortigen Umtausch zwischen zweier Währungen innerhalb des Bancor
Netzwerks zu ermöglichen. Optional können Token Changer Gebühren erheben, falls ihr
Gründer dies wünscht. Würde man beispielsweise einen Token Changer mit einer Gebühr von
0,1% erschaffen, würden stets 0,1% der umgetauschten Token der Reserve des Smart Tokens
zugeführt werden.

Wie bei jedem anderen Smart Token kann man natürlich die Smart Token auch selbst behalten.
Das ist vergleichbar damit, einen Anteil an der Mini-Wechselstub in Form dieses Token Changers
zu halten. Der Wert eines solchen Smart Tokens wächst mit den Gebühren, die in den Token
Changer eingezahlt werden (und in der Reserve kumulieren, wodurch der Preis pro Smart Token
steigt), dennoch kann man die Smart Token zu jedem Zeitpunkt liquidieren und sich so seine
Anteile auszahlen lassen.
Anwender dürften trotz anfallender Gebühren kostenpflichtige Token Changern nutzen, da
diese mutmaßlich eine größere Markttiefe erreichen (da mehr Leute mit investierten Reserve-
Token zur Liquidität des Token Changers beitragen, um an einem profitablen Smart Token
teilzuhaben) und so geringeren Preisfluktuationen ausgesetzt sind, sodass es möglich ist, dass
gebührenpflichtige Token Changer die besseren Umtauschraten anbieten kann.

Bancors Algorithmen und Preisfindungs UX wird Anwender dabei unterstützen, den


bestmöglichen
Token Changer für ihre Zwecke zu finden.

Wie kann das Bancor Protokoll genutzt werden, um dezentrale und


vertrauensunabhängige Token Baskets (ETFs) zu erstellen?
Smart Token können mehrere Währungen in Reserve halten, jede mit einer individuellen CRR-
Konfiguration. Ein Token Basket kann als ein Smart Token mit zwei oder mehr Reserven und
einer Gesamt-CRR von 100% definiert werden. Ein Token Basket, wie jeder Smart Token, kann
für jeden seiner Reserve-Token erworben und gegen jeden liquidiert werden. Wenn der Token
Basket gekauft wird, steigt sein Preis für diesen Reserve-Token und sinkt in denen der anderen
Reserve-Token. Dies schafft für Arbitrage-Händer einen Anreiz, wann immer sich der vom Smart
Contract berechnete Preis von externen Marktpreis unterscheidet, diesen auszugleichen.

Token Baskets können ebenfalls als Token Changer fungieren (mit oder ohne Gebühren).

Wie können bereits bestehende Token vom Bancor Protokoll


profitieren?
Jeder ERC20 Token (egal ob Smart oder nicht) kann als Reserve-Token dienen. Während es
schwierig sein dürfte, einige der bereits existierenden Token in das Bancor Protokoll zu
überführen (z.B. Token mit einem vordefinierten Bestand in Umlauf), können diese dennoch in
das Bancor Netzwerk integriert werden, indem man sie als Reserve-Token in einem Token
Changer anbietet. Dies ermöglicht ebenfalls den Kauf und Verkauf dieses Tokens ohne
Notwendigkeit, einen Handelspartner zu finden. Darüber hinaus könnte es für bereits
exisitierende Token gut sein, über diese Token Changer eine erhöhte Nachfrage zu erfahren.

Können Smart Token auf Kryptobörsen gehandelt werden?


Ja, Smart Token sind ERC20 kompatibel, sodass sie überall gehandelt werden können. Sie
müssen jedoch nicht in Kryptobörsen gehandelt werden, um Liquidität oder Einpreisung zu
gelangen, da kontinuierliche Liquidität und algorithmische Preisfindung direkt über den Smart
Contract der Smart Token durch Nutzung des Bancor Protokolls erreicht wird.

Gibt es Pläne, Non-ERC20-Token zu unterstützen, beispielsweise BTC,


XMR usw.? Könnte das Bancor Protocol über verschiedene Blockchains
hinweg genutzt werden?
Ja. Kurzfristig kann dies mittels der Tokenisierung von Kapitalanlagen (mit übernommenem
Kreditrisiko) oder Zusammenschluss wechselseitiger Kursstützung (mit deutlich kleinerem
Kreditrisiko) erreicht werden. Das bedeutet, dass dritte Parteien die Anlagen in anderen
Kryptowährungen absichern, während neue Ethereum Token ausgeschüttet werden, um diese
zu repräsentieren. Diese Token können jederzeit wieder gegen die gesicherten Anlagen (in
diesem Fall Kryptowährungen) ausgetauscht werden. Solche tokenisierten ERC20-Anlagen
können als Reserven für Token Changer oder Token Baskets fungieren.
Langfristig verfolgen wir Lösungen für Inter-Blockchain-Kompatibilität (so wie Cosmos und
Polkadot) und wollen letztendlich gewährleisten, dass das Bancor Protokoll eine universelle,
Blockchain-agnostische Lösung für kontinuierliche Liquidität wird.

Der Bancor Network Token (BNT)


Was ist BNT?
BNT ist der Genesis Smart Token, mit dessen Einsatz das Bancor Netzwerk begründet wird, und
der als seine Standard-Währung fungiert. BNT hält ETH als Reserve.

BNT werden in einem Crowdsale ausgeschüttet. Die Einnahmen des Crowdsale werden genutzt,
um ein Nutzer-freundliches Web/Chatbot-Interface zu schaffen und kontinuierlich
weiterzuentwickeln, über das Smart Token im Bancor Netzwerk erstellt und benutzt werden
können, um so vielschichtige Bestrebungen zu unterstützen, das Netzwerk zu vergrößern; z.B.
Investments in die Reserven neuer Token, um die initialen Anzahlungen zu finanzieren, die zur
Aufstellung einer neuen Art von dezentralem, hoch-liquiden Umtausch-Netzwerks mittels Token
Changern auf Boden des Bancor Protokolls notwendig sind.

Alle Smart Token, die innerhalb des Bancor Netzwerks erstellt werden, halten BNT als Reserve
(auch wenn weitere Reserve-Token möglich sind). Das bedeutet, dass eine Preissteigerung eines
der Smart Token im Bancor Netzwerk letztlich den Preis von BNT erhöhen wird, wodurch
wiederum alle anderen Smart Token des Bancor Netzwerks profitieren, da sie BNT in Reserve
halten.

BNT wird außerdem als Reserve für die Token Changer dienen, aus denen das dezentrale
Umtausch-Netzwerk bestehen wird. Ein BNT-Changer ist im Grunde ein Smart Token der eine
50% CRR-Reserve in BNT und eine 50% CRR-Reserve in einem anderen ERC20-Token (z.B. REP,
GNT, RLC) hält und es Endanwendern ermöglicht diese beiden Währungen leicht ineinander
umzutauschen, indem der Smart Token für die eine Reserve gekauft und für die andere verkauft
wird. Bancor plant für die Zukunft die Integration noch weiterer Token.

Wieso nutzt man nicht einfach Ether als Netzwerk-Token? / Könnte


nicht irgendjemand das Bancor Protokoll mittels Fork ins Abseits stellen
und einen anderen Netzwerk-Token nutzen?
Ether als Netzwerk-Token für das Bancor Protokoll zu nutzen, ist vergleich damit, Bitcoin anstatt
Ether für Ethereum zu nutzen. Denn BNT-als Netzwerk-Token zu nutzen, bringt einige
entscheidende Vorteile mit sich:

1. Netzwerk Effekte: Je mehr Smart Token BNT als Reserve nutzen (was die
standardmäßige Konfiguration in der Erstellung neuer Smart Token im Bancor Netzwerk sein
wird), desto mehr steigt die Nachfrage nach BNT und desto wertvoller wird dieser. Und wenn
der Wert von BNT steigt, steigt jeder andere Smart Token im Wert, der BNT in Reserve hält. Und
da wir sowohl die größte Kenntnis über die Technologie hinter dem Bancor Protokoll als auch
den First-Mover-Vorteil in der Entwicklung desselben auf unserer Seite haben (über ein Jahr
Arbeit in einem großen Team, um die erste Bancor Software UX zu entwickeln, Aufstellung von
Token Changern, Community-Währungen mit hohem Potential, verbreitete Token Baskets mit
BNT u.v.m.), bräuchte jeder, der sich abspalten wollte, den ökonomischen Anreiz und die
Fähigkeit, das, was wir bereits geschaffen haben, zu überbieten, da er sonst ein minderwertiges
Netzwerk schaffen würde, das anderen kaum Anreiz böte, es zu nutzen. (Vergleichbar mit
Ethereum, wo der Erfolg einer Lösung, die ETH nutzt, den Wert von Ether steigert, wovon das
gesamte Ethereum Netzwerk profitiert).
2. Anreiz für frühzeitige Anwender: Genau wie mit jeder Kryptowährung, werden frühe
Anwender in BNT investieren, um das Bancor Protokoll als erste nutzen und dabei sein zu
können, wenn das Netzwerk heranwächst und ihr Investment im Wert steigt. Ohne diesen
Anreiz wäre es schwieriger, Bancor weiterzuentwickeln und die Reserven aufzubringen, die
nötig sind, um BNT als kontinuierlich liquide dezentrale Umtauschplattform für populäre ERC20
Token zu etablieren (mittels Smart Token Changern, wie im White Paper und in diversen Fragen
in diesem Dokument bereits ausgeführt). Durch Integration populärer Token in das Bancor
Netzwerk (mittels Token Changer oder Token Baskets) wird eine dramatischer Anstieg in
Nutzung und Wert des Netzwerks erwartet.
3. Darüber hinaus gibt es keine Vorteile, wenn ETH als Reserve-Token genutzt würde, da
ETH exakt genauso liquid ist wie der BNT (der ETH in Reserve halt). Tatsächlich wäre der einzige
Grund, ETH in Reserve zu halten, wenn der Gründer des Tokens sich sicher wäre, dass BNT
langfristig in Bezug auf ETH abgewertet würde, was nur dann passiert, wenn die Nutzung von
BNT aus irgendeinem Grund abnehmen würde (was es wiederum die Entscheidung, einen Smart
Token auf Boden des Bancor Protokolls zu erstellen, unlogisch erscheinen ließe).

Häufige Missverständnisse
Ist Bancor nicht einfach eine dezentrale Börse?
Bancor ist keine Börse. Es ist ein Protkoll, das eine asynchrone Preisfindung und kontinuierliche
Liquidität ermöglicht. Das bedeutet, dass es, um einen Smart Token umzutauschen, nicht länger
nötig ist, zwei Parteien mit genau entsprechenden Handelsvorstellungen aufzupaaren, da auch
eine einzelne Partei dies direkt über den Smart Contract des Smart Tokens tun kann.

Im Gegensatz zu Börsen, so man erst jemanden finden muss, der genau das kaufen möchte,
was man selbst verkauft, sind Smart Token immer, vollständig und unmittelbar liquide,
unabhängig vom Handelsvolumen. Dies ermöglicht die Entstehung eines Long Tail potentiell
zahlloser Währungen, die normalerweise keine Liquidität erreichen könnten, da ihr
Handelsvolumen zu geringfügig oder ihre Anwendung zu speziell wäre. Smart Token auf dem
Boden des Bancor Protokolls bilden ein miteinander verknüpftes Wertschöpfungsnetzwerk, das
jeden Wunsch nach Konversion zwischen Token innerhalb des Netzwerks unmittelbar ausführt.

Wenn Leute anfangen, neue Token mit einer CRR von weniger als 100%
zu erschaffen, ist das nicht vergleichbar, als würde man ihnen erlauben,
ihr eigenes Geld zu erschaffen? Ist das nicht problematisch?
Geld kann als Technologie zur Zusammenarbeit betrachtet werden. Es funktioniert, indem
gegenseitig anerkannte Einheiten von Kredit verteilt werden, und kann Gruppen helfen,
nachzuvollziehen, wer was wann für wen gemacht hat. Historisch hat es viele Methoden
gegeben, wie initial Kredit verteilt (und aus dem Umlauf entzogen) wurde. Gold ist auf
natürliche Art verteilt, Banknoten werden als Leihgabe unter die Leute gebracht und
Kryptowährungen werden typischerweise durch Crowdsales, PoW oder PoS Mining
ausgeschüttet.
Durch Demokratisierung der Erstellung neuer, liquider Token kann eine Vielzahl verschiedener
Strategien verschiedener Gruppen über verschiedene Regionen verwirklicht werden, wodurch
der Prozess, durch den neuer Kredit gewährt wird, dezentralisiert wird, was eine Diversität
ökonomischer Wertschöpfungssysteme erlaubt.

Dies kann mit der Struktur des Internets verglichen werden; während man sich auf die
grundlegenden Protokolle einigt (HTTP, TCP/IP etc.), kann jedes Netzwerk (z.B. ISP) ein anderes
Geschäftsmodell, eine andere Nutzerpolitik oder Haupttechnologie betreiben.

Ein dezentrales und untereinander verknüftes Finanzmodell kann bessere Wendigkeit, Stabilität
und einfacheren Zugang zu Kredit erreichen, was wir nicht für ein Problem, sondern eine Lösung
halten. Wir erwarten eine gewaltige Menge an Innovation und Kreativität – und vor allen
Dingen: echten Wert für Endanwender.

Wie kann die Marktkapitalisierung eines Smart Tokens größer sein als
der Gesamtwert seiner Reserve?
Für Smart Token mit einer Gesamt-CRR von 100% (Token Changer und Token Baskets) ist der
Wert des Smart Tokens identisch mit dem Wert seiner Reserve.

Für Smart Token mit einer CRR < 100% jedoch ist der Wert des Token größer als der seiner
Reserve. Es gibt viele Beispiele für wertvolle Nutzer-generierte Währungen, die überhaupt keine
Reserve halten, beispielsweise Punkte in einem Loyalitäts-Programm (Bonus-Meilen),
Lokalwährungen (ithacash), aber auch Protokoll-Token (Augurs REP und GOLEM), die dennoch
eine Marktkapitalisierung oder geschätzten Wert > 0 erreichen konnten. In all diesen Beispielen
wird neuer Kredit ausgegeben, was von anderen Parteien im Austausch gegen Güter und
Dienstleistungen akzeptiert wird. Der Wert dieser Währungen leitet sich aus der Bereitschaft
der anderen Parteien ab, diese zu akzeptieren, nicht etwa aus den hinterlegten Kapitalanlagen.

Die von einem Smart Token gehaltenen Reserven dienen einem Mechanismus, der es ihnen
ermöglicht kontinuierliche Liquidität und asynchrone Preisfindung zu erreichen.
Nichtsdestotrotz muss ein Token selbst intrinsichen Wert haben, für welchen Zweck auch
immer. Die Reserven sind nicht der Ursprung der Wertschöpfung eines Smart Tokens. Sie sind
eine Notwendigkeit für den Mechanismus, der ihre Liquidität garantiert.

Ich habe von Token gehört, die eine Reserve von 150% oder sogar 200%
halten, wie könnten dann 10% ausreichen?
Einige Token sind dafür erstellt worden, fest zu dem Wert externer Kapitalanlagen korreliert zu
sein (so wie TETHER), und in einigen Umsetzungen nutzen diese Token eine Reserve > 100% in
Kombination mit Preis Orakeln als Strategie, um das Kreditrisiko zu lindern, die mit diesem
Modell einhergeht (sogenannte “Stablecoins”).
Der Grund dafür, eine Reserve > 100% zu halten, ist der, dass der Wert einer korrelierten
Wertanlage (z.B. US-Dollar) in Relation zu der gestützten Anlage (z.B. ETH) steigen könnte, in
welchem Fall sich die Reserve reduzieren lässt, aber der gestützte Token voll unterstützt bleibt,
solange die Reserve > 100% bleibt.

Diese Art von Token dienen einem grundlegend anderem Zweck (nämlich der Repräsentation
externer Kapitalanlagen auf Blockchains unter Minimierung des Kreditrisikos). Im Falle von
Bancor dient der Reserve-Token als Mechanismus, um Liquidität und Preisfindung zu
ermöglichen, nicht um den Wert eines Smart Tokens zu unterstützen. Aus diesem Grund können
die Reserven von Smart Token auf ein Niveau größer 0% und bis zu 100% eingestellt werden.
Dies erlaubt demjenigen, der den Token erstellt, neuen Wert zu schöpfen und gleichzeitig von
Tag 1 an von kontinuierlicher Liquidität und automatischer Preisfindung zu profitieren, bevor
der Smart Token eine Chance hatte, ein nennenswertes Handelsvolumen zu generieren. Diese
signifikant geminderte Hürde zur Liquidität ermöglicht die Entstehung eines Long Tail Nutzer-
generierter Währungen.

Ein neues Modell für Preisfindung zu nutzen klingt riskant. Wieso glaubt
Ihr, dass das funktioniert?
Letzten Endes repräsentiert der Marktpreis sowohl im traditionellen Preisfindungsmodell als
auch dem Bancor Protokoll den Gleichgewichtspunkt zwischen Angebot und Nachfrage zu
jedem gegebenen Zeitpunkt. In beiden Modellen lässt gesteigerte Nachfrage den Preis steigen,
während ein Überwiegen von Angebot die Preise senkt. Dieser verbreitete Mechanismus von
Motivationsausrichtung ist der Schlüssel für die Preisfindung des Marktes und weshalb wir
davon überzeugt sind, dass Bancors asynchrones Preisfindungsmodell wie geplant funktionieren
wird. Was Bancors Modell unterscheidet, ist, dass es nicht auf ein Handelsvolumen angewiesen
ist, sondern die Preise findet, indem es ein Verhältnis zwischen der Reserve und dem Bestand
des Smart Tokens in Umlauf beibehält, was auch bei extrem geringen Handelsvolumina effektiv
funktioniert.

Ethereum und andere Blockchains


Gibt es technische Grenzen in der Anwendung von Ethereum?
Ethereum entwickelt sich schnell zu einer Token Plattform, und das Bancor Protokoll erweitert
die Funktionalität der ERC20-Token durch EIP 228, Bancors Verbesserungsvorschlag für Token
Changer.
Wir kennen Ethereum als stabile, verständliche Arbeitsplattform, die sich zur effektiven
Realisierung des Bancor Protokolls als sehr nützlich erweist. Natürlich hatten auch wir einige
Schwierigkeiten, beispielsweise in der Implementierung komplexerer mathematischer
Funktionen, die sich jedoch stets lösen ließen und zukünftig leicht verbessert werden könnten.
Hinsichtlich an der unter Beweis gestellten Fähigkeit der Ethereum Foundation, die Evolution
der Ethereum Blockchain in den letzten Jahren zu lenken, gerade im Vergleich zur Stagnation
der Bitcoin Blockchain mit ihren ständigen internen Streitigkeiten, glauben wir zudem an eine
rosige Zukunft für ETH und freuen uns darauf, eine verständliche Lösung für das
Liquiditätsproblem ökonomischer Systeme auf der Ethereum Blockchain aufzubauen, um es
irgendwann mit anderen zu verknüpfen.

Hat der DAO-Hack nicht gezeigt, dass Ethereum unsicher ist?


Nein. Jedoch hat er gezeigt, dass Smart Contracts professionell revidiert werden sollten, bevor
sie eingesetzt werden, und zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen für Smart Contracts in Kraft
gesetzt werden sollten, falls sich nach einer Aktivierung ein Problem ergibt. Seit dem DAO Hack
wurden etliche Branchenstandards entwickelt, um die Sicherhet frisch aktivierter Smart
Contracts zu erhöhen, die auch von uns für die Bancor Smart Contracts genutzt werden. Wir
implementieren zusätzliche mehrere Redundanzen, um uns gegen unerwartete Szenarien zu
schützen.

Vergleiche von Bancor zu anderen Technologien


Wie verhält sich Bancor zu 0x?
0x ist ein dezentraler Handelsplatz der nächsten Generation, der es sich zum Ziel gesetzt hat,
einige der Schwierigkeiten der Skalierbarkeit und Kosten derzeitiger dezentraler
Handelsplatzkonzepte zu lösen. Im Gegensatz zu Bancor nutzt 0x das klassische Handelsmodell
aufgepaarter Angebot- und Nachfrage-Ordern um Transaktionen zwischen zwei Parteien
abzuwickeln. Das Bancor Protokoll arbeitet anders als dies konventionelle Handelsmodell, da es
keine solche Aufpaarung zweier Parteien benötigt, um eine Anlagekonversionsorder
abzuwickeln und zu jedem Zeitpunkt für jedes Handelsvolumen kontinuierliche Liquidität
ermöglicht.

Wie verhält sich Bancor zu MakerDAO?


MakerDAO erschafft eine stabile und besicherte Kryptowährung. Das bedeutet, dass der Wert
der DAI Währung, die MakerDAO ausgibt, zu einem Warenkorb internationaler Währungen
(SDR) korreliert ist, der die echten Kosten von Gütern und Dienstleistungen der wichtigen
Wirtschaftgrößen reflektiert. Besichert zu sein bedeutet, dass Nebensicherheiten für die DAI
Währung unterhalten werden, die diese effektiv stützen. Das ist deutlich anders als bei Smart
Token, wo die Reserve nicht als Stütze für den Token, sondern als Liquiditätspool fungiert,
wodurch letztlich eine Alternative zur Martktiefe auf verschiedenen Handelsplätzen geboten
wird.

Wie verhält sich Bancor zu Shapeshift?


Shapeshift bietet eine einfache Lösung zum Handel mit Kryptowährungen an, in der Anwender
ihre Kryptowährung/Token an eine Adresse senden und dafür eine andere Währung erhalten.
Während Token Changer eine ähnliche Praxis bieten, funktioniert das Backend deutlich anders,
da ShapeShift eine eher klassische Handelsplatz-Infrastruktur unterhält, während Bancors Smart
Token einen Reservemechanismus zu algorithmischer Einpreisung nutzen.

Wie verhält sich Bancor zu Melonport?


Melonport ist eine Plattform zur Erstellung Nutzer-generierter Fonds, in dem Sinne, dass sie den
Prozess vereinfachen, ein auf einem Smart Contract basierendes Anlagevehikel unter
spezifischen Management zu schaffen. Melonport liefert auch einen Mechanismus, um die
Leistungsfähigkeit verschiedener Fonds zu vergleichen.

Die einzige Anwendung von Bancor, die einige Ähnlichkeit zu Melonport aufweist, sind Token
Baskets. Diese können verwaltet werden, indem der Eigentümer die Liste der Reserven und die
zugehörigen CRRs aktualisiert, oder ohne Einwirkung in der ursprünglichen Konfiguration
belassen werden, sodass sich die Zusammenstellung des Token Basket nicht ändert.

Wie verhält sich Bancor zu EtherSwap / CryptoDerivatives?


EtherSwap und CryptoDeriviatives stellen im Wesentlichen offene Marktordern auf dem
Ethereum Netzwerk bereit. Durch Nutzung von Smart Contracts kann jeder anbieten, seine
Token zu einem vordefinierten Wechselkurs gegen ETH einzutauschen. Das bedeutet, dass dort
weiterhin zwei Parteien in den Prozess involviert sind, was dem Aufpaarungsprozess klassischer
Handelplätze durchaus ähnelt. Zudem findet dort keine natürliche bzw. automatisierte
Preisfindung statt.

Wie verhält sich Bancor zu Cosmos / Polkadot?


Cosmos/Polkadot und Bancor sind sehr verschieden und dabei synergetisch! Cosmos & Polkadot
arbeiten an Lösungen, eine Interoperabilität zwischen unterschiedlichen Blockchains
herzustellen. Durch Nutzung solcher (oder ähnlicher) Technologien wird auch das Bancor
Protokoll über mehrere Blockchains hinweg operieren, nicht bloß auf Ethereum. Wir sind in
Anbetracht der Möglichkeit, das Bancor Netzwerk für jede Form von Anlage auf vielen
unterschiedlichen Blockchains aufzuspannen, hellauf begeistert, und glauben, dass solch eine
weitläufige Verbreitung zukünftig einen deutlichen Beitrag zum Wert und Potential des Bancor
Protokolls leisten wird. Wir streben eine Zusammenarbeit mit diesen und anderen Inter-
Blockchain-Lösungen an. Falls Ihr weitere Lösungsansätze entdeckt, die wir prüfen sollten, lasst
es uns bitte wissen.
Verschiedenes
Was sind Grenzfälle, in denen ein ‘Bank Run‘ einem Smart Token
passieren können? Gibt es dagegen Sicherheitsvorkehrungen?
Ja, die CRR ist der Hauptschutz, da durch die Art der Preiskalkulation sichergestellt wird, dass die
Reserve niemals leer läuft, solange es noch Smart Token gibt. Der Preis würde in so einem
Szenario fallen, wodurch jenen, die nicht liquidieren, eine günstige Gelegenheit gegeben wird.

Was sind die Folgen, eine hohe bzw. niedrige CRR zu wählen?
Eine hohe CRR wird bei jedem Kauf bzw. Verkauf zu geringerer Preisfluktuation führen. Das
bedeutet, dass - eine gleichgroße Marktkapitalisierung und Transaktionsgröße vorausgesetzt –
die Preissteigerung (bzw. –senkung) nach einem Kauf (bzw. Verkauf) kleiner ausfällt, je größer
die CRR ist. Intuitiv hat eine größere Markttiefe größere Resilienz gegenüber Änderungen des
Bestands.

Wieso habt ihr das Projekt Bancor genannt?


Das Projekt ist zu Ehren des Keynes’schen Vorschlags benannt, eine supranationale
Reservewährung namens Bancor einzuführen, um die internationalen Währungsumrechungen
nach dem II. Weltkrieg zu systematisieren. Der Vorschlag wurde auf der Bretton Woods
Konferenz unterbreitet, wo Delegierte aus 40 Ländern zusammenkamen, um eine neue globale
Finanzordnung zu schaffen.

Wie wird die Marktkapitalisierung von BNT gemessen / steigen?


Wie bei jeder anderen Währung berechnet sich die Marktkapitalisierung als Produkt aus Token-
Bestand und dem Preis einer Einheit. Je mehr Smart Token erstellt werden, die BNT als (eine
ihrer) Reservewährung(en) halten, wird die Nachfrage einen Aufwärtsdruck auf den Preis von
BNT ausüben. Zusätzlich zu Endanwendern könnten all jene zum Kauf von BNT motiviert sein,
die am Wachstum des Bancor Netzwerk und der konsekutiven Wertsteigerung teilhaben
möchten, wodurch die Nachfrage ermeut steigt.

Wieso sollten Token-Entwickler nicht einfach Börsen nutzen, anstatt


Mittel in eine Reserve zu investieren?
Um auf einer Börse gelistet zu werden, muss man zunächst von den Eigentümern der Börse
registriert, verifiziert und angenommen werden. Käufer und Verkäufer werden dann durch den
Handelsplatz allenmöglichen Beschränkungen ausgesetzt, gemäß Rechtssprechung und anderen
business-strategischen Überlegungen. Natürlich erheben Börsen auch Gebühren, zum Teil auch
hohe. Bei Bancor ist alles, was man als Gründer eines Smart Tokens tun muss, ETH in den Smart
Token zu investieren (egal ob aus eigenem Kapital oder per Crowdfunding gesammelt), wodurch
der Token sofort handelbar wird. Außerdem wird die verfügbare Liquidität bei Nutzung von
Börsen auf verschiedene Handelsplätze aufgeteilt, wodurch auf jedem eine flachere Markttiefe
(und höhere Preisvolatilität) entsteht. Bei Bancor existiert alle Liquidität im selben
Liquiditätspool, der Reserve des Smart Tokens, direkt in seinem Smart Contract.