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Hausratversicherungen im Vergleich 2020

Nach einem Rohrbruch sind Stereoanlage und Sofagarnitur nicht mehr zu retten? Einbrecher haben sich an
Ihrem Hab und Gut vergriffen? Oder noch schlimmer: Nach einem Brand wurde Ihr gesamter Hausrat
zerstört? In diesen Fällen greift eine Hausratversicherung. Dieser Klassiker unter den privaten
Sachversicherungen ist zwar keine Pflicht, hat aber für viele Menschen hierzulande große Bedeutung. Am 1.
Januar 2018 hatten etwa drei Viertel aller inländischen Haushalte eine Hausratversicherung – so die Zahlen
des Statistischen Bundesamtes. Laut Statista-Umfragen planten im selben Jahr rund 0,93 Millionen Personen
in Deutschland eine solche Versicherung neu abzuschließen oder aufzustocken.
Der Online-Vergleich aller in Deutschland angebotenen Haushaltsversicherungen ist unverbindlich und
kostenfrei und listet Ihnen binnen Sekunden verschiedene Angebote übersichtlich auf. Geben Sie einfach die
Größe Ihrer Wohnfläche, sowie die Höhe der Versicherungssumme in unseren Rechner ein. Auf Wunsch
können Sie auch gezielt nach Zusatzbausteinen suchen. Passende Tarife entsprechend Ihrer Vorgaben werden
Ihnen mit allen relevanten Daten und Informationen angezeigt. Haben Sie einen Anbieter gefunden, der Ihren
Wünschen entspricht, können Sie über unsere Webseite gleich einen Vertrag abschließen, selbstverständlich
ohne dass Ihnen dadurch Kosten entstehen.

Was die Hausratversicherung absichert


Versichert ist das gesamte bewegliche Inventar eines Haushalts, das durch Brand, Blitzschlag, Explosion,
Leitungswasser, Sturm, Hagel, Rohr- und Frostschäden, durch Einbruch, Vandalismus und Raub beschädigt,
zerstört oder entwendet werden. Die Hausratversicherung zahlt den Wiederbeschaffungswert
beziehungsweise den Neuwert von komplett zerstörten oder entwendeten Dingen, die Reparaturkosten von
beschädigten Gegenständen sowie eine Wertminderung für noch eingeschränkt nutzbare Dinge.

Zum versicherten Inventar gehören:

 Möbel, Einrichtungs- und Dekorationsgegenstände (Sessel, Bilder oder Leuchten)


 Haushaltsgeräte (Waschmaschine, Geschirr oder Toaster)
 elektronische Geräte (Fernseher, Spielekonsole, Smartphone oder Tablet)
 Musikinstrumente und Zubehör (Klavier, Cello oder Gitarrenverstärker)

 Spielzeug, Bücher, DVDs, CDs, Schallplatten


 Schmuck, Geld, Antiquitäten, Wertpapiere und andere Wertgegenstände
 Bekleidung, Schuhe und Accessoires (Handtaschen und Manschettenknöpfe)
 Werkzeuge, Gartengeräte und Fahrräder aus Keller, Dachboden und Garage

Die Hausratversicherung leistet:

 den Wiederbeschaffungswert oder Neuwert für zerstörte oder entwendete Dinge


 die Reparaturkosten von beschädigten Dingen
 eine Wertminderung für noch eingeschränkt funktionsfähige Dinge

Zu den versicherten Risiken gehören:

 Schäden durch Brand, Explosion oder Blitzschlag


 Schäden durch Hagel und Sturm
 Schäden durch Leitungswasser, defekte Rohre und Frost
 Schäden durch Diebstahl und Raub
 Schäden durch Vandalismus

Andere Risiken, wie etwa Schäden durch Überspannung oder Naturkatastrophen können über
Sonderbausteine versichert werden.

Zu den versicherten Orten gehören:

 Ihr Zuhause (Haus oder Wohnung)


 abschließbare Keller, Dachböden, Garagen, Hobbyräume
 Nebengebäude auf dem Grundstück
 nahe gelegene, privat genutzte Garagen
 Gemeinschaftsräume (zum Beispiel ein Waschkeller)

Separat abgesichert werden müssen Räume, die beruflich genutzt werden und Dinge, die sich dauerhaft in
Ihrem Ferienhaus befinden.

Wer eine Hausratversicherung abschließen sollte


Eine private Hausratversicherung ist keine Pflichtversicherung, sollte aber zumindest überdacht werden. Den
ideellen Wert des eigenen Hab und Guts kann sie zwar nicht ersetzen, aber zumindest hat man die Gewissheit,
dass man nach einem Brand, Diebstahl oder Totalschaden nicht auch noch in finanzielle Not gerät.
Der Abschluss einer Hausratversicherung könnte nicht nur sinnvoll sein, wenn sich besonders teure
Wertgegenstände im Haus befinden, sondern insbesondere auch dann, wenn man über keine großen,
finanziellen Rücklagen verfügt. Gerade dann kann der Verlust oder Raub von Einrichtungs- und
Funktionsgegenständen, wichtigen Arbeitsgeräten, Möbeln oder dem Smartphone ein großes Loch in das
Budget reißen.

Was kostet die Hausratversicherung?


Eine gute Hausratversicherung ist bereits für weniger als hundert Euro pro Jahr erhältlich. Die
Beitragszahlungen hängen primär von der Höhe der Versicherungssumme ab. Diese Summe ist der
Maximalbetrag, der im Schadenfall ausgeschüttet wird und sollte folglich so hoch sein, dass der Verlust des
gesamten Inventars und aller Wertgegenstände dadurch gedeckt werden können. Obwohl die Leistungen
verschiedener Hausratversicherungen ähnlich sind, gibt es gravierende Preisunterschiede, wie
Untersuchungen von test.de belegen. Auch deshalb lohnt sich ein Vergleich verschiedener Anbieter.
Einfluss auf die Prämienkalkulation haben auch regulierte Vorschäden, die Vertragslaufzeit, eine etwaige
Selbstbeteiligung sowie Lage und Zustand des Domizils und etwaige Sicherheitsinstallationen wie Safes oder
Alarmanlagen.

Präventionsmaßnahmen – damit die Versicherung im Ernstfall zahlt


Damit die Hausratversicherung im Ernstfall zahlt, müssen Sie den Schaden nachweisen können. Wurde Ihnen
beispielsweise eine teure Uhr entwendet, müssen Sie belegen können, dass Sie diesen Wertgegenstand
wirklich besessen haben und wieviel er wert gewesen ist. Sinnvoll ist deshalb, präventiv eine Liste von allen
Wertgegenständen im Haushalt anzufertigen und den Wert von Möbeln, Elektrogeräten, Schmuck und Co.
durch Kauf- und Reparaturbelege, Quittungen, Garantiescheine, Gutachten und Fotos zu dokumentieren.
Damit diese Liste bei einem Feuer nicht zerstört wird oder Dieben in die Hände fällt, sollten Sie sie außerhalb
der eigenen vier Wände aufbewahren – etwa bei Angehörigen, Freunden oder in einem Bankschließfach.
Besonders wertvolle Gegenstände sollten besonders gesichert werden – etwa in Safes oder durch
Alarmanlagen.
Damit Ihnen im Ernstfall keine Fahrlässigkeit vorgeworfen werden kann, sollten Sie Einbrüchen, Bränden
und Wasserschäden soweit möglich vorbeugen. Verschließen Sie in Abwesenheit und nachts Haus-, Keller-
, Balkon- und Garagentüren sowie Fenster und Luken. Hilfreich sind zudem Sicherheitsketten an Türen,
Alarmanlagen und – je nach Art Ihres Heims – Bewegungsmelder an Gebäude oder Garten. Sinnvoll sind
auch Brandmelder oder die ausreichende Beheizung im Winter, um Feuchtigkeit und Rohrschäden durch
Frost zu vermeiden. Weitere Tipps zur Brand- und Einbruchprävention finden Sie weiter unten.

Der Hausratversicherung einen Schaden melden


Damit die Hausratversicherung die Leistungen zu Ihrer Zufriedenheit erbringt, gilt es einiges zu beachten.
Wichtig ist, dass Sie den Schaden möglichst gering halten – natürlich nur, ohne dabei persönliche Risiken
einzugehen. Informieren Sie bei einem Brand beispielsweise umgehend die Feuerwehr. Haben Sie einen
Leitungswasserschaden, wischen Sie das ausgetretene Wasser so gut wie möglich auf, um Folgeschäden an
Hausrat und Boden zu vermeiden – natürlich aber nur, wenn keine Gefahr eines Stromschlags besteht. Nach
einem Einbruch sollten Sie kaputte Scheiben und Türen abdichten, um Folgeschäden durch Sturm zu
vermeiden. Bei einem Diebstahl sollten Sie zudem umgehend die Polizei informieren – auch damit Sie den
Einbruch bei der Versicherung nachweisen können.
Achtung: Wurden Schlüssel gestohlen, sollten Sie alle betroffenen Schlösser umgehend austauschen.
Informieren Sie anschließend sofort Ihren Hausratversicherer. Sie haben dazu in der Regel zwar maximal
eine Woche Zeit, dennoch ist eine zeitnahe Kontaktaufnahme wichtig, insbesondere auch, da sich die
Versicherer oftmals einen Gutachter entsenden, der den Schaden begutachtet. Dies sollte geschehen, bevor
Sie selbst mit den Aufräumarbeiten beginnen.

Der erste unverzügliche Kontakt mit der Hausratversicherung


Sinnvoll ist eine erste, umgehende Kontaktaufnahme. Schildern Sie den Vorfall möglichst detailliert, fragen
Sie den Sachbearbeiter, welche Dokumente er von Ihnen benötigt und lassen Sie sich eine
Sachbearbeitungsnummer sowie den Namen Ihres Gesprächspartners geben.
Die detaillierte Schadenmeldung
In einem zweiten Schritt sollten Sie dem Versicherer alle wichtigen Dokumente und Informationen bezüglich
des Schadens zukommen lassen. Die Übermittlung sollte schriftlich und per Einschreiben erfolgen, damit Sie
bei Bedarf einen Dokumentationsbeleg haben.

So dokumentieren Sie den Schaden

 Notieren Sie sich Namen und Kontaktdaten von Zeugen. Bitten Sie Freunde oder Nachbarn, sich den Schaden
anzusehen, damit diese ihn bezeugen können.
 Machen Sie Fotos oder Videos von allen Schäden.
 Lassen Sie sich gegebenenfalls eine Kopie des Polizeireports geben.
 Machen Sie eine Bestandsaufnahme von allen Schäden. Listen Sie alle beschädigten, zerstörten und / oder
entwendeten Gegenstände mit dem entstandenen finanziellen Einbußen auf. Dokumentieren Sie den Wert der
Gegenstände durch Kaufbelege.
 Im Fall eines Diebstahls sollten Sie gestohlene Gegenstände der Polizei zu Protokoll geben.
 Ein Einbruch muss nachgewiesen werden können. Dokumentieren Sie deshalb auch kaputte Schlösser, Fenster
oder Türen durch Fotos und Videos.
 Behalten Sie selbst stets eine Kopie aller Dokumente, damit Sie bei Bedarf auch selbst noch den Nachweis über
das Schadenausmaß erbringen können.
 Findet sich im Nachhinein ein als gestohlen gemeldeter Gegenstand wider Erwarten an, informieren Sie Ihre
Versicherung umgehend, um Vorwürfe des Betrugs zu vermeiden
.
Achtung bei gestohlenen Smartphones, Kreditkarten und Co: Lassen Sie die Konten und Handys umgehend
sperren, um Missbrauch Ihrer Daten und Dinge zu vermeiden.

Die Aufräumarbeiten
Bevor Sie mit den Aufräumarbeiten beginnen, vergewissern Sie sich, dass Sie alle Schäden durch Bilder und
Videos erfasst haben und dass die Hausratversicherung sich den Schaden nicht persönlich ansehen möchte.
Lassen Sie es sich schriftlich geben, falls Ihr Versicherer auf ein Gutachten verzichtet. Falls ein Gutachter
entsendet wird, bestehen Sie auf einen baldigen, verbindlichen Termin. Seien Sie persönlich zur Stelle, um
den Gutachter herumzuführen und widersprüchliche Aussagen im Nachhinein zu vermeiden.
Vergewissern Sie sich vorab, ob Sie nicht Anspruch auf Erstattung der Aufräumkosten haben –
beispielsweise auf die Trocknung der Wände bei einem Leitungswasserschaden. Falls dies der Fall ist,
müssen Sie Rechnungen vorweisen können – falls Sie, Ihre Familie oder Freunde selbst aufräumen, verfällt
der Anspruch oftmals.
Klären Sie deshalb vorab mit Ihrer Versicherung, in welcher Höhe welche Aufräumarbeiten übernommen
werden.
Sonderfall Fahrraddiebstahl
Wurde Ihr Fahrrad entwendet, müssen Sie einen Polizeireport vorlegen. Wichtig ist, dass Sie Informationen
zu Hersteller, Modell und der Rahmennummer Ihres Rades vorweisen können. Wird das Fahrrad außerhalb
der eigenen vier Wände gestohlen, besteht in der Regel nur dann Anspruch auf Schadenersatz, sofern Sie das
Rad über einen Zusatzbaustein mitversichert haben.

Die Hausratversicherung wechseln


Selbstverständlich können Sie Ihre Hausratversicherung auch wechseln, sofern Sie dabei die regulären oder
außerordentlichen Kündigungsfristen beachten. Vorab sollten Sie jedoch unbedingt einen Anbietervergleich
machen, um sicherzustellen, dass sich der Wechsel auch rentiert. Damit Sie zu keinem Zeitpunkt ohne Schutz
dastehen, sollte der Wechsel so koordiniert werden, dass keine Lücke in Ihrem Versicherungsschutz entsteht,
damit Sie nicht etwa auf einem Schaden sitzenbleiben.

Kündigungsfristen und Sonderkündigungsrecht Hausratversicherung


Die regulären Kündigungsfristen betragen bis zu drei Monate vor Ende des Versicherungsjahres. Machen Sie
davon keinen Gebrauch, wird der Vertrag automatisch um ein weiteres Jahr verlängert. Haben Sie vertraglich
eine Mindestlaufzeit von mehreren Jahren (beispielsweise drei Jahren) vereinbart, können Sie nicht schon
nach einem Jahr, sondern erst zum Ende dieser Laufzeit ordentlich kündigen. Anschließend verlängert sich
die Laufzeit dann automatisch um zwölf Monate, wenn Sie von Ihrem fristgemäßen Kündigungsrecht keinen
Gebrauch machen.
Ein einmonatiges Sonderkündigungsrecht haben Sie, wenn Ihr Anbieter die Versicherungsbeiträge trotz
gleichbleibender Leistungen erhöht oder wenn Ihr Hausratversicherer nach einem Umzug die
Versicherungssumme anhebt.
Auch nach der Regulierung eines Schadenfalls können Sie binnen vier Wochen außerordentlich kündigen,
unabhängig davon, ob die Regulierung zu Ihrer Zufriedenheit verlaufen ist oder nicht. Auch die Versicherung
hat nach der Regulierung allerdings ein Sonderkündigungsrecht.
Wichtig
(Sonder-)Kündigungen sollten stets schriftlich und per Einschreiben erfolgen, damit Sie bei Bedarf
nachweisen können, dass Sie sich an die Fristen gehalten haben.

Hausratversicherung und Umzug


Sobald sich Ihre Umzugspläne konkretisieren, sollten Sie dies Ihrer Hausratversicherung mitteilen. Während
der Umzugsphase besteht sowohl in Ihrer alten Wohnung, als auch in Ihrem neuen Daheim
Versicherungsschutz. Der Schutz für die alte Wohnung ist für maximal zwei Monate nach dem Umzug gültig.
Unter Umständen muss bei einem Umzug auch die Versicherungssumme neu kalkuliert werden – etwa wenn
sich Ihr Hausstand verkleinert oder vergrößert. Auch dies sollten Sie mit Ihrem Versicherer besprechen.
Erhöht Ihr Anbieter nach einem Umzug die Deckungssumme, haben Sie bei Bedarf ein einmonatiges
Sonderkündigungsrecht.
Hausratversicherung im Ausland
Längere Auslandsaufenthalte
Fahren Sie in Urlaub, besteht auch in Ihrer Abwesenheit Schutz, sofern Sie Fenster und Türen ordentlich
verschlossen haben und Ihr Zuhause in einem angemessenen Zustand hinterlassen haben.
Planen Sie allerdings, länger als 60 Tage zu verreisen, sollten Sie Ihren Hausratversicherer darüber in
Kenntnis setzen, damit dieser im Ernstfall auch leistet. In der Regel verlangt die Versicherung für diesen
Zeitraum einen Tarifaufschlag.

Ferienwohnung und Zweitwohnsitz


Besitzen Sie im In- oder Ausland ein Ferienhaus, eine Ferienwohnung oder einen Zweitwohnsitz, können Sie
das dortige Inventar über Zusatzbausteine absichern. Ein Bestandteil des regulären Tarifs ist dieser Schutz
jedoch in der Regel nicht.
Möchten Sie Ihr Eigentum auch im Urlaub gegen Schäden versichern, greift ebenfalls ein Zusatzbaustein:
die sogenannte Außenversicherung. Oftmals sind einzelne Gegenstände außerhalb Ihres Heims jedoch nur
anteilig und bis zu einer gewissen Höhe versichert.

Wann andere Versicherungen zuständig sind


Nicht immer ist die Hausratversicherung zuständig. In manchen Fällen greifen andere Versicherungen:
Werden Kraftfahrzeuge wie Autos, Motorräder, Mofas oder Kleinbusse aus der Garage entwendet, leistet die
Teilkaskoversicherung. Diese ist nicht automatisch Teil der Kfz-Versicherung, sondern ein freiwilliger
Zusatzbaustein. In den meisten Fällen wird die Autoversicherung dadurch nur unwesentlich teurer.
Wird versehentlich das Eigentum Dritter beschädigt, zerstört oder entwendet, ist die Haftpflichtversicherung
zuständig. Eventuell zahlt die Hausratversicherung für zerstörte oder entwendete geliehene Gegenstände, die
sich zum Schadenzeitpunkt nachweislich in Ihrem Haushalt befunden haben.
Die Gebäudeversicherung zahlt, wenn nicht das Inventar eines Haushalts, sondern der Gebäudekern aufgrund
von Feuer, Sturm oder Leitungswasser beschädigt wurde oder unbewohnbar geworden ist. Mit
Zusatzbausteinen können auch Gebäudeschäden durch Einbrecher versichert werden.
Macht man versehentlich eigenes Inventar kaputt, lässt beispielsweise eine teure Vase fallen, ist keine
Versicherung zuständig, denn weder handelt es sich um externe Ursachen, noch hat man versehentlich das
Eigentum Dritter beschädigt.

Wie man sein Heim vor Diebstahl schützt


Je länger ein Einbrecher benötigt, um in ein Gebäude einzudringen, desto höher die Gefahr, entdeckt zu
werden. Schon einfache Maßnahmen können Diebe deshalb abschrecken. Erste Barrieren bieten
Einzäunungen des Grundstücks. Auch Bewegungsmelder und Beleuchtung des Gebäudes erschweren Dieben
ihre Machenschaften. Fenster, Luken und Türen sollten nachts und in Abwesenheit abgeschlossen werden.
Zugezogene Türen und auf Kipp gestellte Fenster sind für Einbrecher keine gravierenden Hindernisse.
Zusätzlich können Sie natürlich auch noch spezielle Schlösser und Alarmanlagen verwenden.
Haben Sie noch einen Festnetzanschluss, ist eine unterirdische Kabelverlegung sinnvoll, da diese von
Einbrechern weniger leicht gekappt werden kann. Generell empfiehlt es sich, immer ein Smartphone greifbar
zu haben, um im Ernstfall schnell Hilfe anfordern zu können.
Wertsachen sollten idealerweise in einem Safe verstaut werden oder zumindest so verwahrt werden, dass
Sie für Diebe nicht sofort zugänglich und leicht zu sehen sind.

Brandprävention in den eigenen vier Wänden


Eine häufige Brandursache sind Überspannungs- und Überhitzungsschäden an elektronischen Geräten und
Anlagen. Elektrische Installationen sollte man deswegen dem Fachmann überlassen. Steckdosen sollten
regelmäßig auf Funktionsfähigkeit überprüft werden. Wichtig ist, einzelne Steckdosen nicht zu überlasten,
etwa durch zu viele Steckdosenleisten und Geräte. Geräte mit hohem Stromverbrauch – wie zum Beispiel
Klimaanlagen – sollten keinesfalls mit Verlängerungskabeln kombiniert werden, da sie dafür nicht ausgelegt
sind. Dadurch vermeiden Sie Überhitzung der Kabel und Geräte. Auch der Verzicht auf die dauerhafte Stand-
by-Funktion verschiedener Geräte mindert das Risiko der Überhitzung. Glühbirnen sollten zudem keine
höhere Wattzahl haben, als auf den Leuchten vorgegeben. Insgesamt lohnt sich die Nutzung von
qualitätsgeprüften Steckdosenleisten mit dem GS-Zeichen.
Brennbares Material wie Bücher, Plastik oder Bekleidung sollte stets einen ausreichend großen
Sicherheitsabstand zu Geräten haben, die sich beim Gebrauch erhitzen – so etwa zu Leuchten oder
Heizgeräten. Auch sollte die Lüftung von elektronischen Geräten – wie etwa einem Notebook – nicht
blockiert werden und nie auf brennbaren Unterlagen deponiert werden.
Auch beim Kochen, Grillen, Rauchen, der Nutzung von Räucherstäbchen und Kerzen ist natürlich Vorsicht
geboten. Nie sollte man etwaige Feuer- und Hitzequellen unbeobachtet lassen. Beim Heimwerken – wie etwa
Schweißen, Schleifen und Arbeiten mit Chemikalien – ist der ausreichende Abstand zu elektronischen
Kabeln und anderen brennbaren Materialien essentiell.
Auch Rauchmelder als Frühwarnsysteme können nachweislich Leben retten. Hilfreiche Baumaßnahmen sind
Brand- und Rauchschutztüren. Im Haushalt nicht fehlen sollten natürlich auch Löschdecken und
Feuerlöscher.

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