Sie sind auf Seite 1von 2

10 Heiztipps für den Winter - schnell & einfach umgesetzt

Diese 10 Heiztipps für den Winter können Sie direkt umsetzen und sparen: Es sind oft nur kleine
Veränderungen im Verhalten, die einen erstaunlichen Unterschied machen. So bleiben Wohnung oder Haus
gemütlich warm, ohne dass die Heizkosten explodieren.

1. Selten genutzte Räume weniger heizen


Jedes Grad weniger spart rund 6 Prozent Energie. Bestimmte Räume, wie beispielsweise das Schlafzimmer
können weniger geheizt werden als Räume, in denen man sich häufiger aufhält. Auch nachts kann die
Temperatur etwas abgesenkt werden. In der Regel gelten folgende Werte: Wohnzimmer 20 - 21 °C, Küche
und Schlafzimmer 18 °C und Flure 15 °C.

2. Temperatur in der Nacht absenken


Eine Stunde vor dem Schlafengehen kann die Temperatur der Heizkörper in den Wohnräumen langsam um
fünf Grad gesenkt werden. Das spart bis zu 30 Prozent Heizkosten.

Unsere Empfehlung: Jetzt Gasanbieter wechseln und Wechselprämie von bis zu 390 Euro in bar kassieren.

Wem das manuelle Hoch- und Runterregeln der Heizkörper zu unbequem ist, der kann auf smarte Technik
setzen. Mithilfe einer intelligenten Heizungssteuerung lässt sich die persönliche Wohlfühltemperatur in
jedem Raum und zu jeder Tageszeit variabel einstellen. Darüber hinaus können smarte Systeme
selbstständig auf An- und Abwesenheiten der Bewohner oder auf Wetterbedingungen reagieren. Die
Steuerung erfolgt in der Regel über eine App auf dem Smartphone.

3. Heizkörper frei halten


Die Heizkörper sollten möglichst frei hängen, damit die Luft besser zirkulieren kann. Bei Verkleidungen
sollte man auf großzügige Lüftungsschlitze achten. Vermeiden Sie einen Hitzestau durch Gardinen oder zu
nah herangerückte Möbel, sonst verbrauchen Sie bis zu 20 Prozent mehr Energie.

4. Heizung entlüften
Gluckert die Heizung, so enthält das Wasser, das den Heizkörper erwärmt, Luftblasen. Hier ist eine
Entlüftung der Heizkörper angezeigt.

5. Fenster nicht kippen


Lassen Sie die Fenster im Winter nicht gekippt, sonst kühlt die ganze Wohnung, also auch die Wände, aus.
Beim regelmäßigen, kurzen Stoßlüften entweicht nur die Wärme der verbrauchten Luft - in Möbeln und
Wänden bleibt sie erhalten. Vor und während des Lüftens sollten die Heizkörperthermostate geschlossen
werden. Meist reichen 5 bis 10 Minuten Lüften aus.

6. Türen schließen und abdichten


Halten Sie die Türen zu selten benutzten Räumen geschlossen, damit diese nicht unnötig mitgeheizt
werden. Überprüfen Sie auch die Spalten und Fugen an Türen und Fenstern. Diese sollten gut abgedichtet
sein.
7. Rollläden abends schließen
Rollläden verstärken die isolierende Funktion der Fenster und sollten bei Dunkelheit geschlossen werden.

8. Heizanlage warten
Bereits eine geringe Rußablagerung und ein nicht optimal eingestellter Brenner verursachen Mehrkosten
von rund fünf Prozent. Die Heizanlage sollte daher regelmäßig gewartet werden.

9. Heizung modernisieren
Durch die Modernisierung alter Kessel kann am meisten gespart werden, im Schnitt ca. 20-40 Prozent.
Gerade in alten Häusern finden sich noch solche alten Energieverschwender. Eine Aufrüstung einer
Heizungsanlage mit Brennwerttechnik nutzt zudem noch die Abwärme des Abgases. Diese Anlagen haben
sich recht schnell wieder amortisiert, da hier ein enormes Einsparpotenzial liegt.

10. Wärmebrücken erkennen und abdämmen


Gerade alte Gebäude verlieren zu viel Wärme. Mit einer Wärmebildkamera kann man den Wärmeverlust
erkennen. Abgesehen von dem Wärmeverlust entsteht an Wärmebrücken oft Schimmel. Trifft kalte und
warme Luft aufeinander, entsteht Kondenswasser, welches im Mauerwerk schlecht oder gar nicht
entweichen kann. Eine neue Dämmung amortisiert sich recht schnell, auch aufgrund verschiedener
Fördermöglichkeiten.

* 100% Kostenlos: Stromrechner – Ökostromrechner – Gasrechner – Versicherungsvergleich