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Die frühen Jahre der SS Elite oder Schlächter? 0rganisator des lerrors
Wie der Schlägertrupp So schlug sich die Waffen-SS Wie Heinrich Himmler die SS-
zur NS-Elite mutierte in den frühen Feldzügen Verbände zur Armee ausbaute
Organisation

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ZWE|IER WAFFEI{TRAGER: DiE WAffENS


expandierte permanent, nler eirie Vereidigung
i' im September 1940. Gleichwohl kam sie beim
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Wettstreit um das Materlal zunächst zu kurz
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- bis Hitler intervenlerte
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f m Frühiahr 1938 spitzte sich das Verhältnis Der Entrt,urf stammte wahrscheinlich von
I zwischen dem Deutschen Reich und der Hitlers ,,treuem Heinrich", dem Reichsfüh-
ITschechorlowakei im Zuge der Sudeten- rer-SS Heinrich Himmler. Er unterteilte die GEPADE DU !
krise dramatisch zu. Am 30. Mai verkündete SS in unbewaffnete und bewaffnete Einhei-
Hitler der Generalität seinen ,,unabänderli- ten: Die ,,a11gemeine, also r-rnbewaffnete SS"
chen Entschluss", den Nachbarstaat militä- waren jene Teile der Schutzstaffel, die rein
risch zu zerschlagen. politische Aufgaben erfü1len sollten. NACHWUCHS GEWINNEN: Die Waffen-SS
Himmlers Schutzstaffel profitierte ent- warb gezielt bei der Hitlerjugend Foto: rvl -:
scheidend davon, dass der Diktator die deut- Der zweite Waffenträger
schen Streitkräfte für den geplanten Waffen- Bei den ,,ben,affneten Einheiten der SS" han- befürchtet hatten: einem zr,r,eiten ,,Wafit:
gang mobilisierte. Denn am 1. August 1938 delte es sich hingegen um jene Elemente der träger der Nation".
beauftragte Hitler Ceneraloberst Walther von Schutzstaffel, die im staatiichen Auftrag Zwar unterstanden die bewaffneten S:
Brauchitsch, den Oberbefehlshaber des Hee- Waffen trugen. Diesen Status sprach Hltler Verbände für den Fal1, dass Deutschland t..
res, die SS-Verfügungstruppe darauf vorzu- der SS-Verfügungstruppe, den SS-|unker- sächlich mobil machte, der Wehrmacht, dt :
bereiten, aktiv an der Seite der Wehrmacht schulen, den SS-Totenkopfverbänden sowie gehörten sie ihr nicht an. Aus dem Augr,:.
zu kämpfen. Konkret ordnete der ,,Führer" deren Verstärkung (der,,Polizeiverstär- Erlass von 1938 geht das deutlich herr',
an, dass dem Oberkommando des Heeres kung") zu. Bislang hatte die SS-Verfügungs- ,,Die SS-Verfügungstruppe ist n,eder ein T.
(OKH) folgende SS-Verbände zur Verftigung truppe stets betont, ihre ausschließ1iche Auf- der Wehrmacht noch der Polizei. Sie ist r.:-
stehen sollten: die ,,Leibstandarte SS Adolf gabe sei es, das Reich im Inneren zu sichern. stehende bewatfnete Truppe, zu meiner.r. .
Hitler", die SS-Standarten ,,Germania" und Der Erlass vom 17. August 1938 aber legte schliel3lichen Verfügung. Als solche und .
,,Deutschland", der SS-Nachrichten-Sturm- nun erstmals fest, dass sie nunmehr auch als Gliederung der NSDAP ist sie weltanscir.:.
bann und der SS-Pionier-Sturmbann. militärische Kampftruppe im Rahmen des lich und politisch nach den von mir ftir .'
Zwei Wochen später, am 17. August 1938, Feldheeres dienen konnte. Dadurch avan- NSDAP und die Schutzstaffeln gegeber-.
gab der Diktator einen grundlegenden Erlass cierte die SS-Verfügungstruppe zu dem, was Richtlinien durch den Reichsführer-SS a: -
für die Zukunft der bewaffneten SS heraus. konservative Kräfte der Wehrmacht immer zuwählen, zu erziehen und durch Eins:.
,,Die SS darf,nicht zu groß werden"

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POLITISCHER TRIUMPH: + -nb
leutsche Panzertruppen {?

-rcken im März 1939 in t+


rrag ein. Der Konflikt mit '?..
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Foto: picture-alliance/lMAGN0i
Auslrian Archives (S)

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FRONTBESUCH:
Himmler begrüßt im Juli ''.',
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1941 SS-Kavalleristen,
gleichwohl die Waffen-SS
in der Regel auf motori-
sierte Verbände setzte
Foto: ullstein bild/ullstein bild
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.r1-rg von Freiwilligen, die ihrer Arbeits- gungstruppe höchstens 20.000, die SS-Toten- SS und Polizei erstmals in einem SS-Befehl
:ienstpflicht genügt haben, aus der Zahl der kopfverbände maximal 14.000 Mann und die vom 7. November 1939. Zwei Wochen später
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ehrpflichtigen zu ergänzen." ,,Polizeiverstärkungen" höchstens 25.000 übertrug Himmler mit Wir'kung zum 1. De-
Sollte die Führung hingegen darauf ver- Mann umfassen dürften. Noch im |anuar zember 1939 ,die gesarnte Ergänzung der SS
-chten, die Streitkräfte zu mobilisieren, be- 1.912 sagte der ,,Führer": ,,Die SS darf nicht und Polizei dem SS-Ergänzungsamt, das in
'rsichtigte sie, die bewaffneten SS-Verbände zu groß werden, dann kann man sie in einer Zukunft die Bezeichnung,Ergänzungsamt
:ür besondere innere politische Aufgaben" Höhe halten, die unerreicht ist." der Waffen-SS' (SS-Ergänzungsamt) führt.
:.r verwenden. Doch auch im Fal1 eines Krie- Himmler verfolgte dagegen ein anderes Der Leiter dieses Amtes nennt sich,Chef des
-es sollten nicht alle bewaffneten SS-Verbän- Ziel: Seine bewaffneten SS-Verbände sollten Ergänzungsamtes der Waffen-SS (bewaffrre-
.-.e zum Fronteinsatz kommen, sondern Ie- weiter expandieren, um eines Tages das Heer te Einheiten der SS)'." Himmler betraute mit
.rglich die Standarten (Regimenter) und abzulösen. Der Beginn des Zweiten Welt- d ieser Dienststelle SS-Brigadeführer Gottlob
iturmbanne (Bataillone) der SS-Verfügungs- Berger, der in den folgenden )ahren neben
:uppe. Die SS-Totenkopfverbände wo1lte Hin.rmler als treibende Kraft beim Ausbau
limmler hingegen nutzen, um die Polizei
'.rr ihren Dienst in der Heimat und in den zu
FALL GRUN der Waffen-SS wirkte.

-'esetzenden Cebieten zu verstärken. Doch Waffen-SS schärft ihr Profil


-.r weit kam es nicht: Croßbritannien und Als sich der Konflikt um das Sudeten- Obn,ohl cler Reichsführer am 1. Dezember
.rankreich schlichteten den Konflikt und land zuspitzte, gab Hitler am 30. Mai 1939 noch einmal betonte, dass sämtliche be-
'. endeten so einen Krieg zwischen dem 1938 den Befehl, im Herbst 1938 in der n,affneten Einheiten der SS fortan die Sam-
-leutschen Reich und der Tschechoslowakei Tschechoslowakei einzumarschieren. melbezeichnung,,Waffen-SS" trügen, sollte
:l Herbst 1938 ab. Die Alliierten gaben jedoch nach, sodass es noch einige Zeit dauern, bis sich der Be-
sie den neuen Weltkrieg abwenden griff fest etablierte. Noch im April 1941 muss-
Die erste SS-Division entsteht konnten - vorerst. te Himmler anmahnen, dass für ,,alle unter
illerdings sah sich Hitler dadurch erst recht Waffen stehenden Einheiten der SS" nur noch
seinen Expansionsplänen bestärkt, und
:'L kriegs kam ihm dabei entgegen: Bere.its am der Name ,,Waffen-SS" zu verwenden sei,
,rL-mentsprechend konnte Himmler auch die 18. September 1939, noch bevor die Deut- nicht mehr die Bezeichnungen ,,SS-Verfü-
..er'vaffnete SS weiter ausbauen. Am 18. Mai schen damit begonnen hatten, die SS-Verfü- gungstruppe" und,,SS-Totenkopfverbänd e".
'139 befahl der Diktator, eine SS-Division gungsdivision aufzustellen, gab Hitier den Laut Hirnmlers Befehl gehörten zrr Waf-
:r-rfzustelien, also den ersten militärischen Befehl, zwei weitere SS-Divisionen nt for- fen-SS außer den Verbänden der SS-Verfü-
,roßverband der SS-Verfügungstruppe. Im mieren. Zum einen sollte Theodor Eicke aus gungstruppe und den SS-Totenkopfstandar-
(riegsfall hatten die SS-Totenkopfverbände der Masse der SS-Totenkopfverbände eine ten auch zahlreiche weitere Institutlonen:
.uch als Ersatztruppe für die SS-Verfügungs- Division zusammenstellen. Zum anderen nämlich die SS-|unkerschulen und thre Er-
::uppe herzuhalten, was sie somit zu einem r,r,ollte Hitler die Angehörigen der C)rdnungs- satzeinhciten, das Erp;änzungsamt der Waf-
-ei1 von dieser machte. Einen Wermutstrop- polizei ebenfalls in einer Division vereiniElen. fen-SS, das SS-Waffen- und Geräteamt, das
-rn musste der Reichsführer allerdings hin- Der Begriff ,,Waffen-SS" findet sich als Be- SS-Personalamt, das Amt für Angelegenhei-
'ehmen: Hitler legte fest, dass die SS-Verfü- zeichnung für die ber,r,affneten Einheiten der ten der Reicl-rsverteidigung im Persönlichen

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Stab des Reichsführers-SS, das SS-Fürsorge- gedient, zunächst bei der Infanterie, an- veranlagt sei. Obwohl er laut Haussers Be-
und Versorgungsamt, das SS-Sanitätsamt, schließend bei der Fliegertruppe. Ostendorff urteilung,,weltanschaulich klar ausgerich-
das SS-Verwaltungsamt sowie das SS-Ge- war seit Herbst 1935 Mitglied der SS und tet" war, gehörte Ostendorff zu jenen SS
richt. Die Zahl der Totenkopfstandarten hatte im |ahr darauf an der Junkerschule Bad Führern, die nicht aus der Kirche ausgetretcr
wuchs zu dieser Zeit auf 14 an. Junkerschu- Tö12 un terrich tet. Zuletzt hatte er schiießlich waren, sondern sich zu ihrer evangelischer
len gab es in Braunschweig und Bad Tö12. im Polenfeldzug die SS-Flugabwehr-MG- Konfession bekannten.
Im April 1940 spendierte die Führuns
Waffen-SS muss sich aufteilen
Als der Zweite Weltkrieg am 1. September
1939 mit dem Angriff der Wehrmacht auf Po-
DAS REICH Haussers Division weitere Kräfte: eine schw,e-
re Abteilung für das Artillerieregiment, Pio,
nierkompanien für die Standarten ,,Deutsch-
len begann, stand die erste SS-Division noch land", ,,Germania" und ,,Der Führer" son-i.
längst nicht bereit. Deshalb kämpften die Die S$Verfügungs-Division war im Zwei- zwei Kradschtitzenkompanien für die Aui-
Standarten der SS-Verfügungstruppe im Po- ten Weltkrieg besser bekannt unter ihrer k1ärungsabteiiung. Am 4. Mai 1940 hatte drL
lenfeldzug nicht im Rahmen eines eigenen endgültigen Bezeichnung 2. S$Panzer- Division schließlich eine Gesamtstärke vo:-
Großverbandes, sondern als Teil verschiede- division ,,Das Reich" (ab 1943). ,Das 21.005 Mann. Und nachdem man sie mehr
ner Heeresverbände. Erst am 10. Oktober Reich" hat an den wichtigsten Schlach- mals umbenannt hatte, erhielt sie im Mai 191-
' '." 1939 steilte die Führung schließlich die SS- ten des Krieges teilgenommen, darunter ihren endgültigen Namen: ,,Das Reich".
;f'l'' Verfügungsdivision mit den drei Standarten ,,Zitadelle", den Kämpfen in der Norman- Die SS-Totenkopfdivision entstand in
,,Deutschland", ,,Germania" und ,,Der Frih- die und der Ardennenoffensive. Herbst 1939 aus den SS-Totenkopfstandarte.:-
:- rer" auf. Als motorisierte Infanteriedivision ,,Oberbayern",,,Brandenburg" und,,Thii-
erhielt sie ein Artillerieregiment, ein Pionier- Abteilung kommandiert. A1s die SS-Ver- ringen", der SS-Heimwehr ,,Danzig" sou'r.
bataillon, eine Nachrichten-, eine Aufklä- fügungsdivision entstand, musste er sich aus dem Großteil der KZ-Wachmannschar-
rungs-, eine Panzerabwehr- und eine Flug- allerdings ,,ohne Kriegsakademie oder Ge- ten. Das restliche Personal kam von der Ali-
abwehr-MG-Abteilung. neralstabslehrgänge in die Geschäfte des gemeinen SS und der SS-Verfügungstruppr
Kommandeur der SS-Verfügungsdivision 1. Generalstabsoffiziers" einarbeiten. Hausser Die Sollstärke der Division betrug 20.0[,
wurde SS-Gmppenführer Paul Hausser, sein bescheinigte ihm später, dass er dieser Auf- Mann. Neben drei Infanterieregimentern ee-
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Erster Generalstabsoffizier (Ia) SS-Sturm- gabe gewachsen gewesen sei, und beschrieb hörten zu diesem Großverband ein Artillt-
bannführer Werner Ostendorff. Letzterer Ostendorff a1s,,geraden, unkomplizierten rieregiment, eine Aulklärungsabteilung, eir:.
hatte bereits in der Reichswehr als Offizier Charakter", der ,,geistig gut" und praktisch Panzerabwehrabteilung, ein Pionierbataillo:'
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Foto: picture-alliance/akg-images

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Waffen-SS hatte es
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Artillerie zu kommen
Foto: picture-alliance/akg images

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Dieser Sturmmann der SS-Verfügungs-
truppe trägt den feldgrauen Dienstanzug,
mit dem sich die W entgegen der übli-
chen Abgrenzungsversuche der SS
an die Tradition der Wehrmacht
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Abb.: stefan Krüger
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::Ld eine Nachrichten- Fahrzeuge für jene Teile der Dl- Taktiklehrer an der Junkerschule Bad Tö12. Im
:.teilung. vision, die eigentlich nicht mo- Oktober 1939 schlug ihn Himmler schließ-
Aufstellungsort war torisiert werden sol1ten. Er kam lich als Ia der SS-Totenkopfdivision vor. Am
.:-rs KZ Dachau. Aus damit durch, sodass die SS-To- 8. April 1940 inspizierte Generaloberst Maxi-
- tenkopfdir.ision wie auch ihre milian Freiherr von Weichs, der Oberbefehls-
-atzgründen musste die
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räumen Schwesterdivision,,Das Reich" haber der 2. Armee, die Division ,,Totenkopf"


ld die Häftlinge ins KZ nun eine voll motorisierte In- und stellte bezügllch Montigny fest: ,,Er
: uchenwald verlegen, so- fanteriedivision waren. macht einen klugen Eindruck r"rnd kennt die
rss die Tol.enkopt-Ange- Eine bemerkenswerte Be- Verhältnisse der Division bis ins Einzel-ne. Er
irigen die Hä ftlingsbara- sonderheit der ,,Totenkopf" be- scheint der geistige Führer zu sein." Am
. <en beziehen konnten. traf die Ausrüstung ihrer Auf- 4. Mai 1940 hatte Eickes Division schiießlich
Bereits am 16. Oktober klärungsabteilung. Weil das eine Gesamtstärke von 21.311 Mann.
'eldete Ficke, dass die Divisi- Heer nicht genügend Panzel..
:r personell fertig aufgestellt spähwagen hatte, erhielt Eickes Eine weitere Division entsteht
-:i. Ausrüstung und Ersatzein- Division an deren Stel1e sechs Neben der ,,Totenkopf" sollte auf Befehl Hit-
'eiten waren zu dieser Zelt aber leichte Panzer 35(t) - ebenfalls lers vom 18. September 1939 zudem eine Di-
-.rch nicht vorhanden, denn erst Fahrzeuge aus ehemaligen vision aus Angehörigen der Ordnungspoli-
,n 27. Oktober 1939 erteilte der tscl-rechischen Beständen. zei entstehen. Diesem Großverband wies die
:,efehlshaber des Ersatzheeres Am24. November 1939 mel- Ersatzinspektion der Ordnungspolizei 17.000
en offiziellen Aufstellungsbe- dete Eicke, dass seine Division bislang ungediente Polizisten zu. Außerdem
lrl. \un erhielt die Division vom nunmehr voilständig motorisiert stellte die Wehrmacht ein Artillerieregiment
''1eer Fahrzeuge sowie Waffen und sei. Da Eicke nicht die Kompetenz und Soldaten für die Nachrichten-, Sanitäts-
.erät, das vorwiegend aus ehe- besaß, einen militärischen Großver- und Versorgungseinheiten zur Verfügung.
-aligen tschechischen Beständen band zu ftihren, war ein fähiger Ia Den Einsatz bei der SS-Polizeidivision rech-
-,,lmmte, welche die Wehrmacht im für seine Di-,,ision umso wichtiger. nete man den Polizeibeamten a1s regulären
:uhjahr 1939 in Böhmen und Mähren Diese Aufgabe übernahm SS- Wehrdienst an. Das Offizierskorps bestand
:beutet hatte. Den Umgang mit die- Standartenführer Cassius Frei- aus Ordnungspolizisten, die entweder be-
- :r-r Waffen, lernten die SS-Männer.zu- herr von Montigny, der im Ers- reits im Ersten Weltkrieg als Offiziere fun-
.ichst an Schulen des Heeres. ten Weltkrieg bei der kaiserli- giert hatten oder aber Reserveoffiziere der
chen Marine gedient hatte. 1919 schied er aus Wehrmacht waren.
lmprovisierte Motorisierung dem Militär aus und begann 1920 eine Lauf- Anders als Haussers und Eickes motori-
,re
Aufstellung der SS-Totenkopfdivision lie- bahn als Polizeibeamter. 1935 trat er in die sierte Verbände stellte man die SS-Polizeidi-
.rte eines der zahlreichen Beispiele für die Wehrmacht ein, wo er als Regimentskomman- vision als bespannte Infanteriedivision mit
ertgel'rende Unabhängigkeit, die die Waffen- deur bei der lnfanterie diente. Seine politische einer Sollstärke von etwa 17.500 Mann auf.
:: gegenüber dem Heer behielt. Das Ober- Tätigkeit für die NSDAP brachte ihn in Kon- Sie bestand aus drei Polizeischützenregi-
' ,mmando des Heeres hatte vorgesehen, Ei- flikt mit dem Kriegsminister, sodass er im mentern, einer Panzerjägerabteilung, einem
.es Division nur teilweise zu motorisieren. April 1937 aus dem Heer ausscheiden musste. Pionierbataillon, einer Radfahrschrvadron
:cke beschaffte daraulhin eigenmächtig Ein ]ahr später trat er in die SS ein und wurde sowie dem Heeresartillerieregiment 300 und

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tnüCenlSCf: Der Führer der Sudetendeutschen Partei, Konrad Henlein, in Komotau. Obwohl
der Krieg ausblieb, konnte die Waffen§S weiter an Boden gewinnen Foto: picture-aliance/zg

und Generalleutnant der Polizei Karl Pfef- ter zLlt Junkerschule Bad Tölz wechselte
fer-Wildenbruch. Dieser hatte bereits vor Nach einem kurzen Dienst im Stab der SS-
dem Ersten Weltkrieg als Offizier bei der Ar- Standarte ,,Deutschland" übernahm er in-
tillerie gedient, ehe er 1919 als Hauptmann Herbst 1.937 die Führung des IV. Bataillon.
zur Polizei wechselte. Seit 1932 Mitglied der dieser Standarte. Im November 1938 erhiel:
KRIEG LIEGI lN DER LUFT: Chamberlain traf NSDAP, trat Pfeffer-Wildenbruch 1938 als er den Befehl über das SS-Regiment z.b.\
in Godesberg auf Hitler, um über die Sudeten- Generalmajor der Polizei in die SS ein und Ellwangen. Diesen Verband führte er, bis e:
krisezuspreChen Foto:picture-ailiance/akg-images fungierte im Stab des Reichsführers-SS, bis Ende des lahres 1939 zum Ia der SS-Polizei-
er schließlich das Kommando über die Poli- Division avancierte.
der Heeresdivisions-Nachrichtenabteilung zeidivision übernahm.
300. Ihre Ausrüstung bestand ebenfalls aus Als Ia erhielt der Großverband mit Stan- SS erhält schwere Geschütze
tsclrechischem Beutegt'rä t. dartenführer Walter Krüger ebenfalls einen Im Gegensatz zu ihren Schr.t esterverbändcr-
Mann, der bereits im Ersten Weltkrieg Offi- wuchs die ,,Leibstandarte" nach dem Poler.,-
Vom Bankier zum SA-Mann zier gewesen war. 7920 schied er aus dem feldzug nicht zu einer Division an, sonder:-
Offiziell gliederte die Führung die Polizedi- aktiven Militärdienst aus, um einen Zivilbe- blieb vorerst ein motorisiertes Infanteriere,
vision erst Anfang7912 in die Waffen-SS ein, ruf zu ergreifen. Er absolvierte sodann eine giment. Bis zum Beginn des Westfeldzugs irr
doch rechnete man sie dieser von Anfang; an Banklehre und arbeitete danach als Bank- Mai 1940 verstärkte man aber auch sie: S,
zu und nannte sie deshalb ,,SS-Polizeidivisi- kaufmann. 1933 trat er der SA bei, zwei Jahre formierte sich im Dezember 1939 als IV Ba-
on". Die Uniformen glichen im Wesentlichen später der SS-Verfügungstruppe. Bis 7937 taillon ein Wachbataillon. Im |anuar 1940 er-
denen des Heeres, gleichwohl war das Ho- kommandierte er das II. Bataillon der SS- hielt sie sodann eine schwere Infanteriegc-
heitszeichen u,ie bei der SS auf dem linken Standarte ,,Cermania", ehe er als Taktikleh- schützkompanie, und im März 1940 kam ti-
Oberarm angebracht, nicht wie bei der Wehr-
macht auf der lit-rken Brustseite.
Außerdem befanden sich auf den Kragen-
spiegeln des Uniformrocks sowie an den
,,In der Tat hatten SS und Polizei bei der
Mützen und Stahlhelmen Abzeichen der weitgehend reibungslos verlaufenen Beset-
Polizei. Die Divisionsangehörigen hatten zung des tschechischen Teils der CSR am
Dienstgrade des Heeres, aber die Führungs-
spitze bildeten SS-Offiziere: Kommandiert 15. März 1939 eine führende Rolle gespielt."
wurde die Division von SS-Gruppenftihrer Peter Longerichin Heinrich Himmler. Biographie, Mü,nchen 2008
Kompl izierte O'rgan isation -

l{'Oberobsctnitl West

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-,,*n,,,*rE Abschnitt XVtl ,4 Abschnirv
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t rnrorr"r, p Stondorte' ,,E stondorte 2o Fl Diese Darstellung zeigt, wie sehr die
Bürokratie und der Verwaltungsappa-
Res.i 20 il120 lr/20 U20 rat der SS innnerhalb weniger Jahre
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Res,i19 ausuferten. Hier ist beispielhaft die

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Gliederung des SS-0berabschnitts
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{20 West der Allgemeinen SS zu sehen.


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lEl*"" derum dem SS-Hauptamt
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SronUo,l"ZS Abb.: Stefan Krüger
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Himmler hatte die SS derart or-
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dieses verwonenen Teppichs

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rer SS zusammenliefen. Zwi-
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Auch das Aussehen des


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ist im 0rganisationsbuch
der NSDAP geregelt
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ne Pionierkompanie hinzu. Am 17. April hauptamt, schrieb 1987: ,,Mit Recht war schon Pionierzug, ein Panzerspähzug und ein.
1940 verstärkte die Führung zuletzt das Ar- in den Friedensjahren vom Heer geklagt wor- Panzerkompanie.
tillerieregiment der,,Leibstandarte" mit ei- den, die SS-Verfügungstruppe nehme mit Noch im August 1942 erzählte Hitler, e
nem leichten Artillerieverband als IV. Abtei- ihrem Ar-rsleseverfahren in unzulässigem habe sich damals persönlich darum bemüh.
1ung. Fortan lar.rtete ihre Bezeichnung ,,ver- Ausmali Kräfte in Anspruch, die bei der Hee- die Waffen-SS mit den seinerzeit modernste.r
stärkte Leibstandarte SS-Adolf Hitler". reserweiterung dringend als Unterführer- Panzern auszurüsten: ,,Vor dem Krieg bir-
Kommandeur blieb weiterhin SS-Ober- nacll,r,uchs benötigt l,r,,ürden. " ich zu Krupp und wollte dort, nachdem da.
gruppenführer losef ,,Sepp" Dietrich. Seinen Auch beim Materialnachschub entstand Heer nicht zu bewegen war, in der Motori-
Adjutant SS-Hauptsturmführer Hans Colla- rasch eine Konkurrenz zwischen Heer und sierung [für die SS] etwas zL1 tun, die SS-Ver-
ni ersetzte man im November 1,939 durch SS- Waffen-SS, zumal Hitler zumindest deren bände damit versehen - der Panzer IV
Hauptsturmführer Wilhelm Keilhaus. Dieser Stammverbände bevorzugt behandelte. Be- kaum war der Krieg gekommen, kreuzte d.r.
war 1977 als Kriegsfreiwilliger in das Heer reits der ,,Führererlass" vom 18. Mai 1939 Heer auf: Ja, das brauchen wir für unsl"
eingetreten. Bis zum Ende des Ersten Welt- legte fest, dass die ,,Leibstandarte" und die
kriegs hatte er es zum IJnteroffizier gebracht. Standarten,,Deutschland",,,Germania" und Waffen-SS hat das Nachsehen
1919 trat er in den Polizeidienst ein und ,,Der Führer" mit Einheiten auszustatten sei- Tatsächlich hatte Hitler 1939 angeordnet
wechselte 1934 schließlich zur,,Leibstandar- en, über die ein normales motorisiertes In- Panzerkompanien für die SS-Standarten aui-
te". Im November 1940 beurteilte ihn Diet- fanterieregiment nicht verfügte, darr-rnter ein zustellen, was man jedoch nicht umsetztc
rich als fleißigen Führer mit großem fachli-
chem Können. Er schrieb weiter, Keilhaus sei
ein ,,geborener Soldat", ,,hervorragend ge-
schult" und besitze ein ,,vorzügliches Orga-

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nisationstalent". Als bemerkenswerte Rand-
notiz sei die Tatsache erwähnt, dass für die
,,Leibstandarte" 1940 eine Mindestgröße von t
1,80 Metern galt; Dietrich und Keilhaus wa-
ren aber nur etwa 1,70 Meter groß.

Konflikt mit derWehrmacht §


Die ersten SS-Großverbände und der weitere
Ausbau der Waffen-SS mussten fast zwangs-
läuftg ztt Spannungen mit der Wehrmacht
führen. Denn die SS versuchte, die gesün- &i.rä j
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desten und körperlich am besten geeigneten
wehrfähigen Männer zu rekrutieren und der
Wehrmacht gerade bei den jüngstenJahrgän-
gen das Wasser abzugraben. Um der Wehr-
macht sozusagen zuvorzukommen, zog die
SS auch Jahrgänge ein, die eigentlich zu jung
für den Wehrdienst waren, mitunter sogar
16-Jährige. Außerdem verpflichtete sie ins-
:
"."- geheim viel mehr Männer, als ihr zustanden. -I§.'

Gegenüber der Wehrmacht war die Waf- ..rl..§


fen-SS auch deshalb im Vorteil, weil sie be-

Copyright
reits sehr früh Verbindungsoffiziere bei der
Hitlerjugend hatte und dort massiv für die , ,
Truppe werben konnte. Außerdem konzen- .t -a^-
trierte sie sich darauf, Angehörige des a
Reichsarbeitsdienstes anzuwerben. Neben
den SS-Werbern sollten auch die übrigen An-
gehörigen der Truppe junge Menschen zur *
l.ö{ Waffen-SS locken. So heißt es in einem Ta- t ,,
gesbefehi der SS-Division ,,Das Reich" vom
30. Juni 7942: ,,Den Truppenteilen gehen in
'L' .tc
den nächsten Tagen Werbepostkarten zu. Die
Karten sind kostenlos an die Angehörigen
der Einheiten zu verteilen mit dem Hinweis,
sie als offene Postkarten zur Werbung anAn- .')
gehörige der Hitlerjugend zu verschicken." '1". a
Selbst nach dem Krieg gaben Angehörige :r
der Waffen-SS noch zu, dass die Wehrmacht
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der Waffen-SS zu Recht misstraute. Joachim { ä
Ruoff, der ehemalige Ia im SS-Führungs-

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:it 7942 erhielten die ,,Leibstandarte" und seien. Der Veteranenverband der Waffen-SS, Soldatett uie antlere auch, das der ,,Senior" der
SS-Verfügungsdivision, die mittlerweile
e die,,Hilfsgemeinschaft auf Gegenseitigkeit Waffen-SS Paul Hausser im Jahr 1966 veröf-
:11 Namen ,,Reich" trug, ihre ersten Panzer- der ehemaligen Angehörigen der Waffen-SS fentlichte.
,:mpfwagen. In diesem Fall hatte sich die e.V." (HIAG), versuchte diese Tatsache nach Die Konzentrationslager firmierten dabei
. also durchgesetzt. Bei vielen an- keineswegs nur nominell als ,,Waffen-SS".
".hrmacht
-,ren Gelegenheiten aber ignorierte Hitler Himmler war an einem regen Personalaus-
e Wünsche und Klagen des Oberkomman-
-.s des Heeres und teilte den Stammdivisio-
HIAG tausch zr,r.ischen den einzelnen Gliedern der
SS interessiert. Der berüchtigtste Offizier der
t6

:n der Waffen-SS bevorzugt die moderns- Waffen-SS, der von einem Frontverband in
.:-r Waffen zu. Die,,Hilfsgemeinschaft auf Gegenseitig- ein KZ u,echselte, war |osef Mengele. Der
keit der ehemaligen Angehörigen der ,,Todesengel" von Auschwitz meldete sich
Nicht verstrickt? Waffen-SS" entstand 1951. Der Verein b+ 1,940 zur Waffen-SS und kam im Frühjahr
: behaupteten
ele ehemalige SS-Angehörige mühte sich bis zu seiner Selbstauflösung 1943 als Arzt in das später bekannteste Ver-
.rch 1945, die Truppe habe nichts mit den 1992 darum, das Bild der Waffen-SS in nichtungslager.
:\lrnzentrationslagern und den Verbrechen der Öffentlichkeit zu beschönigen. Sehr häufig versetzte die Führung auch
'.r tun gehabt. Das entsprach jedoch nicht kriegsversehrte Angehörige der Waffen-SS
rer Wirklichkeit. dem Krieg nicht einmal geheim zu halten: in die Konzentrationslager. Mitunter gab es
Am22. April 1941 hatte Himmler festge- Die Dokumente des SS-Führungshauptamts außerdem Strafversetzungen von der Front
:*t, dass von nun ab auch die Konzentrati- mit dem entsprechenden Befehl Heinrich in die Lager - ein untrügliches Zeichen, dass
;.rslager, ihre Verwaltungsstäbe und die To- Himmlers druckte die HIAG sogar in ihren der Dienst im Konzentrationslager nicht ge-
:r-rkopf-Wachsturmbanne Teil der Waffen-SS Publikationen ab, beispielsweise im Buch rade als rühmlich ga1t. I
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musste slch die Waffen§S mühsam erkämpfen. Dlese
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