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Otto von Bismarck - Zeittafel

1815, 1. April Otto Eduard Leopold von Bismarck wird in Schönhausen bei Stendal geboren.

1815, 8. Juni Gründung des Deutschen Bundes auf dem Wiener Kongreß.

1821 – 1832 Schulbesuch in Berlin.

1830, 27.- 29. Juli Julirevolution in Paris, die anschließend auch auf einige deutsche Staaten übergreift.

1832, 27. Mai Auf dem Hambacher Fest fordern rund 30000 Menschen politische Freiheiten
und die Einheit Deutschlands.

1833, 11. September Bismarck wechselt an die Universität Berlin.

1835, 20. Mai Bismarck besteht sein erstes juristisches Staatsexamen.

1835, 5.Juni Bismarck wird Referendar am Königlichen Stadtgericht in Berlin.

1836, 5. Juli Bismarcks Vereidigung als Regierungsreferendar in Aachen.

1837, 1. Juni Bismarck läßt sich wegen Unwohlseins beurlauben. Er überschreitet den
Urlaub um Monate.

1837, 9. November Entlassung in Aachen. Fortsetzung der Referendarzeit bei der Regierung in Potsdam.

1838, 25. März Bismarck bricht sein Referendariat ab. Militärdienst als "Einjährig-Freiwilliger".

1839, 1. Januar Bismarcks Mutter stirbt. Otto und sein Bruder Bernhard von Bismarck übernehmen
gemeinsam die Bewirtschaftung der väterlichen Güter Kniephof, Külz
und Jarchelin in Pommern.

1844, 3. Mai Bismarck setzt seine Referendarzeit in Potsdam fort. Nach zwei Wochen endgültiger
Abbruch seiner Ausbildung.

1845, 22. November Bismarcks Vater stirbt.

1846, Februar Bismarck übernimmt das väterliche Gut Schönhausen.

1847, 8. Mai Bismarck rückt als Stellvertreter eines erkrankten Abgeordneten in den
Vereinigten Preußischen Landtag nach.

1847, 15. Mai Bismarcks erste Rede im Vereinigten Preußischen Landtag.

1847, 28. Juli Vermählung Bismarcks mit Johanna von Puttkamer in Reinfeld (Pommern).

1848, 18. März Nach der Februarrevolution in Paris und revolutionären Unruhen in Wien, Ungarn
und Italien gibt es auch in Deutschland revolutionäre Erhebungen
(Barrikadenkämpfe in Berlin).

1848, 2. April Bismarck wird Abgeordneter im neu zusammengetretenen Zweiten Vereinigten


Preußischen Landtag.

1848, 18. Mai Als erste direkt gewählte Volksvertretung tritt die deutsche Nationalversammlung in
der Frankfurter Paulskirche zusammen mit dem Ziel, eine Verfassung zu erarbeiten
und die Einheit Deutschlands zu erreichen.

1848, 16.Juni Erstes Erscheinen der Kreuzzeitung (seit April Teilnahme Bismarcks an den
Beratungen zur Gründung der Zeitung).

1849 Der preußische König Friedrich Wilhelm IV. lehnt den von der Nationalversammlung
angetragenen Titel "Kaiser der Deutschen" ab, die Nationalversammlung wird mit
militärischer Gewalt aufgelöst, die Revolution ist gescheitert.
1849, 5. Februar Wahl Bismarcks in die Zweite Kammer des Preußischen Landtags.

1851, 8. Mai Ernennung Bismarcks zum Geheimen Legationsrat und Rat bei der preußischen
Gesandtschaft am Bundestag in Frankfurt am Main.

1851, 15. Juli Ernennung Bismarcks zum preußischen Bundestagsgesandten in Frankfurt am Main.

1859, 29. Januar Ernennung Bismarcks zum preußischen Gesandten am russischen Hof
in St. Petersburg.

1862, 22. Mai Ernennung Bismarcks zum preußischen Gesandten in Paris.

1862, 22. September Unterredung Bismarcks mit König Wilhelm I. von Preußen in Babelsberg.

1862, 23. September Berufung Bismarcks zum vorläufigen Ministerpräsidenten.

1862, 8. Oktober Ernennung Bismarcks zum preußischen Ministerpräsidenten und


Minister des Auswärtigen.

1864, 16. April Der Sturm auf die Düppeler Schanzen entscheidet den Sieg der Preußen und
Österreicher über die Dänen im (2.) Deutsch-Dänischen Krieg um die Zugehörigkeit
der Herzogtümer Schleswig und Holstein zum Deutschen Bund.

1866, 7. Mai Attentat auf Bismarck durch den Tübinger Studenten Ferdinand Cohen-Blind.

1866, Juni/Juli Im Deutschen Krieg kämpfen Österreich (von den deutschen Mittelstaaten
unterstützt) und Preußen um die Vormacht, die Schlacht bei Königgrätz bringt
die Entscheidung für Preußen.

1867, 12. Februar Bismarck erhält von König Wilhelm I. eine Dotation von 400 000 Talern. Er erwirbt
das Gut Varzin bei Köslin in Pommern (23. April).

1867, 14.Juli Ernennung Bismarcks zum Kanzler des Norddeutschen Bundes.

1870 Nach Unstimmigkeiten mit Frankreich wegen der Frage der Nachfolge der
spanischen Königskrone veröffentlicht Bismarck König Wilhelms I. telegraphische
Mitteilungen in dieser Sache in stark verkürzter Form. Die "Emser Depesche" erregt
einen Sturm nationaler Entrüstung in Deutschland und in Frankreich.

1870, 19.Juli Die darauf folgende Kriegserklärung Frankreichs gegen Preußen richtet sich an ganz
Deutschland, da auch für die süddeutschen Staaten der Bündnisfall gegeben war.

1870, 1./2. September Schlacht bei Sedan; Gefangennahme Napoleons III.

1871, 18. Januar Wilhelm I. wird im Versailler Spiegelsaal zum Deutschen Kaiser ausgerufen.

1871, 21. März Eröffnung des 1. Deutschen Reichstages. Bismarck wird in den erblichen
Fürstenstand erhoben und zum Reichskanzler ernannt.

1871, 26. März Vorfriede von Versailles: Frankreich tritt das Elsaß und Teile Lothringens an das
siegreiche Deutschland ab und wird zu einer Kriegsentschädigungssumme über
5 Milliarden Francs verpflichtet.

1871, 24. Juni Bismarck erhält von Kaiser Wilhelm I. den Sachsenwald (Friedrichsruh)
bei Hamburg als Dotation.

1871, 8. Juli Aufhebung der katholischen Abteilung des Kulturministeriums:


Beginn des Kulturkampfes in Preußen.

1873, 11.-14. Mai Maigesetze. Staatliche Reglementierung des kirchlichen Lebens.


Erster Höhepunkt des Kulturkampfes.

1873, 22. Oktober. Dreikaiservertrag zwischen dem Deutschen Reich, Österreich-Ungarn und Rußland.
1874, 13. Juli Attentat auf Bismarck durch den Böttchergesellen Eduard Kullmann in Kissingen.

1877/78 Krieg zwischen Rußland und dem Osmanischen Reich, der sich zu einer
internationalen Krise ausweitet.

1878, 13. Juni-13. Juli Bismarck leitet den zur Beilegung der Orientkrise stattfindenden Berliner Kongreß.

1878, 18. Oktober Nach zwei Attentaten auf Wilhelm I., für die ohne Beweise die Sozialdemokratische
Partei verantwortlich gemacht wird, wird der zweite Entwurf des Sozialistengesetzes
vom Deutschen Reichstag verabschiedet.

1879, 7. Oktober Zweibund zwischen dem Deutschen Reich und Österreich-Ungarn.

1881, 18. Juni Dreikaiservertrag zwischen dem Deutschen Reich, Österreich-Ungarn und
Rußland (1884 verlängert).

1882, 20. Mai Dreibundvertrag zwischen dem Deutschen Reich, Österreich-Ungarn und Italien.

1871, 21. März Eröffnung des 1. Deutschen Reichstages. Bismarck wird in den erblichen
Fürstenstand erhoben und zum Reichskanzler ernannt.

1871, 26. März Vorfriede von Versailles: Frankreich tritt das Elsaß und Teile Lothringens
an das siegreiche Deutschland ab und wird zu einer Kriegsentschädigungssumme
über 5 Milliarden Francs verpflichtet.

1871, 24. Juni Bismarck erhält von Kaiser Wilhelm I. den Sachsenwald (Friedrichsruh)
bei Hamburg als Dotation.

1871, 8. Juli Aufhebung der katholischen Abteilung des Kulturministeriums:


Beginn des Kulturkampfes in Preußen.

1873, 11.-14. Mai Maigesetze. Staatliche Reglementierung des kirchlichen Lebens.


Erster Höhepunkt des Kulturkampfes.

1873, 22. Oktober Dreikaiservertrag zwischen dem Deutschen Reich, Österreich-Ungarn und Rußland.

1874, 13. Juli Attentat auf Bismarck durch den Böttchergesellen Eduard Kullmann in Kissingen.

1877/78 Krieg zwischen Rußland und dem Osmanischen Reich, der sich zu einer
internationalen Krise ausweitet.

1878, 13. Juni - 13. Juli Bismarck leitet den zur Beilegung der Orientkrise stattfindenden Berliner Kongreß.

1878, 18. Oktober Nach zwei Attentaten auf Wilhelm I., für die ohne Beweise die Sozialdemokratische
Partei verantwortlich gemacht wird, wird der zweite Entwurf des Sozialistengesetzes
vom Deutschen Reichstag verabschiedet.

1879, 7. Oktober Zweibund zwischen dem Deutschen Reich und Österreich-Ungarn.

1881, 18. Juni Dreikaiservertrag zwischen dem Deutschen Reich, Österreich-Ungarn und
Rußland (1884 verlängert).

1882, 20. Mai Dreibundvertrag zwischen dem Deutschen Reich, Österreich-Ungarn und Italien.

1883, 31. Mai Annahme des Gesetzes über die Krankenversicherung im Deutschen Reichstag.

1883, 27. Juni Annahme des Unfallversicherungsgesetzes im Deutschen Reichstag.

1884/85 Erwerb von Kolonien in West-, Südwest- und Ostafrika sowie im Pazifik.

1887, 24. März Ende des Kulturkampfes.

1887, 18.Juni Geheimer Rückversicherungsvertrag mit Zusatzprotokoll zwischen Rußland


und dem Deutschen Reich.
1888 "Drei-Kaiser-Jahr": Am 9. März Tod Kaiser Wilhelms I., Kaiser Friedrich III. stirbt am
15. Juni, Wilhelm II. wird Deutscher Kaiser.

1889, 24. Mai Annahme des Gesetzes über die lnvaliditäts- und Altersversicherung
im Deutschen Reichstag.

1890, 15. März Nach innen- und außenpolitischen Meinungsverschiedenheiten Bruch zwischen
Kaiser Wilhelm II. und Bismarck.

1890, 17. März Wilhelm II. fordert Bismarck zum Rücktritt auf.

1890, 18. März Abschiedsgesuch Bismarcks.

1890, 20. März Entlassung Bismarcks als Reichskanzler und preußischer Ministerpräsident.
Bismarck erhält den Titel eines Herzogs von Lauenburg.

1894, 27. Januar Besuch Bismarcks im Berliner Schloß: Offizielle Aussöhnung mit Kaiser Wilhelm Il.

1894, 19. Februar Kaiser Wilhelm Il. besucht Bismarck in Friedrichsruh.

1894, 27. November Tod von Bismarcks Frau Johanna.

1898, 30. Juli Tod Bismarcks in Friedrichsruh bei Hamburg.