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Open Access und Open Content

Open Access und Open Content in Lehre und Forschung


Luka Peters 2008
Berlin6, Open-Access-Konferenz, 11.-13.11.2008, Düsseldorf

Luka Peters 2008


Open Access wächst

Anstieg der Open Access Publikationen bei DiPP (NRW)

Luka Peters 2008


Was ist Open Access?
● Wissenschaftliche Texte
● Kostenfreier Zugriff
● Internet-Distribution
● Organisierte Archivierung
● Open-Content-Lizenzen

Luka Peters 2008


Open-Access-Definitionen (1/3)
● http://open-access.net/de/allgemeines/was_bedeutet_open_access/

„Ziel der Open-Access-Bewegung ist es, wissenschaftliche


Literatur und wissenschaftliche Materialien für alle Nutzerinnen
und Nutzer kostenlos im Internet zugänglich zu machen.“
(Informationsplattform Open Access)

Luka Peters 2008


Open-Access-Definitionen (2/3)
● http://oa.mpg.de/openaccess-berlin/berlindeclaration.html

„We define open access as a comprehensive source of human


knowledge and cultural heritage that has been approved by the
scientific community. “
(Berlin Declaration, Max-Planck-Institut)

Luka Peters 2008


Open-Access-Definitionen (3/3)
● http://en.wikipedia.org/wiki/Open_access

„Open access (OA) is free, immediate, permanent, full-text,


online access, for any user, web-wide, to digital scientific and
scholarly material, primarily research articles published in peer-
reviewed journals.“
(Wikipedia, englische Version, 2008-11-19)

Luka Peters 2008


Vorteile für Studierende

● Kosten entfallen
● Vergriffene Druckwerke sind digital verfügbar
● Langfrist-Ausleihen sind digital verfügbar
● Zitierbarkeit nicht physisch vorhandener Quellen
● Digitaler Zitiervorgang (z.B. mit Citavi)
● Papierlose, platzsparende Archivierung
● Studiengebührenfinanzierte Dokumente sind zugänglich

Luka Peters 2008


Luka Peters 2008
Vorteile für Lehrende
● Nutzungsrecht geht nicht an Verlag über
● Nachwuchs kann leichter publizieren
● Geringe bis keine Publikationskosten
● Digitale Distribution => große Reichweite => schnelle
Profilierung
● Papierlose, platzsparende Archivierung
● Institutionalisierte Archivierung
● Öffentlich finanzierte Projektergebnisse sind allgemein
zugänglich
Luka Peters 2008
OA als Antwort auf die Krise der
wissenschaftlichen Literatur
«Open Access ist „die geeignete Antwort auf die Krise der
wissenschaftlichen Literatur, die [...] auch dazu führt, dass etwa ein
Sammelband in vierfacher Weise von der öffentlichen Hand
subventioniert wird und der Staat so seine eigenen
Forschungsergebnisse von kommerziellen Verlagen zurückkauft“»

(Zusammenfassung in: Klaus Graf (2003): Wissenschaftliches E-Publizieren mit „Open Access“ –
Initiativen und Widerstände. Zeitenblicke, 2(2), zitiert auf Wikipedia:
http://de.wikipedia.org/wiki/Open_Access; 2008-11-20)

(Ausklammerung von mir)

Luka Peters 2008


Mögliche Probleme

● Entscheidung für eine passende Lizenz


● Infrastruktur und Medienkompetenz
– Zur Anfertigung und Veröffentlichung
– Zur Nutzung
– Zur Unterhaltung eines Repositoriums (Server,
Software)
● Planung von document lifecycle und Versionierung
● Planung langfristiger Archivierung

Luka Peters 2008


Qualitätssicherung in OA (1/2)
● Veröffentlichungsweg

– Grüner Weg:
● Autor/in veröffentlicht selbsttätig in
offenem Repositorium

– Goldener Weg (eJournale):


● eJournal-Redaktion
● peer review
Bild: http://community.acs.org/chembiol/?TabId=54&loc=TopicHistory&ShowHistory=860&topic=Experimenting+with+Peer--45-Review

Luka Peters 2008


Qualitätssicherung in OA

● Schnittstellen
– Verknüpfung mit anderen OA-Servern über das OAI-
Protokoll (OAI = Open Archives Initiative)
● Gemeinsame Standards

Liste deutscher OA-Server mit OAI-Schnittstelle bei


e-teaching.org

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Was ist Open Content?
● Werke, die unter einer Open-Access-Lizenz
veröffentlicht werden

Luka Peters 2008


Lizenzmodelle (1/2)

● Creative Commons
– Ursprünglich für Kunst und Kultur
– Verschiedene Modelle
– Differenzierte Nutzungsrechte
– Unkomplizierte Einbindung
– Formulierungen in vielen Sprachen
● Science Commons
– Derzeit in Entwicklung
Luka Peters 2008
– Initiative der Creative Commons Organisation
Lizenzmodelle (2/2)

● DPPL – Digital Peer Publishing Licence


– Entwicklung des HBZ NRW im Auftrag des MIWFT
NRW
– Verwendung im Zusammenhang mit DiPP-Server
– eJournals, betrieben von Bibliotheken, gehostet bei
DiPP

Lizenzbeschreibung

Luka Peters 2008


Beispiele für Open Access
Initiativen, Repositorien und

eJournale
Liste von eJournals bei DiPP
● German Medical Science
● Business Research (eJournal Wirtschaftswissenschaften)
● eprints (Internationales Repositorium)
● Revues (französischsprachige Geisteswissenschaften)
● PloS (Public Library of Science; Naturw. und Medizin)
● European Cultural Heritage Online (ECHO)
Luka Peters 2008
If you have an apple and I have an apple
and we exchange these apples
than you and I will still each have one apple.

But if you have an idea and I have an idea


and we exchange these ideas,
then each of us will have two ideas.

(George Bernhard Shaw)

Luka Peters 2008