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Die

Technik

SSP 181/92
Audi A3
Neue Modelle / Neue Technik............................... 4
Karosserie
Programmierte Knautschzone.............................. 6
Sicherheit
Weiche Kissen und stabiles Sitzen....................... 10
Prüfen Sie Ihr Wissen
Thema: Karosserie und Sicherheit ....................... 14
Motoren
Von der Motorschmierung
bis zum Funktionsplan........................................... 16
Prüfen Sie Ihr Wissen
Thema: Motoren .................................................... 50
Getriebe
Zahn um Zahn ....................................................... 52
Fahrwerk
Gut geklemmt und einstellfrei.............................. 54
Lenkung
Rastverzahnt und gecrasht.................................... 58
Bremsanlage
Kräftig unter Druck ................................................ 62
Prüfen Sie Ihr Wissen
Thema: Fahrwerk, Lenkung, Bremsen.................. 63
Elektrische Anlage
Schalten und Walten.............................................. 64
Antworten
Was im Gedächtnis geblieben ist ......................... 66

Das Selbststudienprogramm Neu


ist kein Reparaturleitfaden!

Prüf-, Einstell- und Reparaturanweisungen Achtung/Hinweis


entnehmen Sie bitte der dafür vorgesehenen
KD-Literatur.

3
Audi A3

Neue Modelle Sicherheit Karosserie Motoren / Getriebe


Neue Technik • Seitenschutzpolster • Längsträgerstruktur • Motorschmierung
• Sitze mit hoher • Faltbeulprinzip • Motorkühlung
Quersteifigkeit • Türaufprallträger • Motorelektrik
• Easy Entry • Formschlüssiges • Systemübersichten
• Sitzbelegungser- Verhaken • Eigendiagnose
kennung (SBE) • Anbindung Säule B • Funktionspläne
an Schweller • Rückwärtsgang-
• Fußraumquerträger bremse

In diesem SSP
erklären wir Ihnen
technische Details.

SSP 182/81 SSP 182/82 SSP 182/83

4
Fahrwerk Lenkung Bremse

• Gußradlagergehäu-se • Rastverzahnung • Scheibenbremse


mit Ein-Schrauben- und Klemmung vorn und hinten
klemmung • Arretierung • Dacromierte Schrau-
• Nachlauf • Crashkonzept ben
• Doppelkugellager
einstellfrei
• Schräggestelltes
Hinterachslager

Vor allem
Neues , Besonderes
in Konstruktion und
Funktion.

SSP 182/84 SSP 182/85 SSP 182/86

5
Karosserie

Sicherheit bedeutet Das heißt:


Bei der Konstruktion eines Fahrzeuges wird
programmierte Knautschzonen versucht die Verzögerung, die auf die Insassen
wirkt, möglichst gering zu halten. Um das zu
erreichen, muß sich die Karosserie verformen
können, denn das „schluckt“ Energie.

Längsträger Fußraumquerträger

Längsträger

SSP 182/7

Zugunsten einer unversehrten Fahrgastzelle


sollte eine definierte Verformung, möglichst
über den gesamten Vorderwagen erfolgen.

6
Das gezielte Verformen des Vorderwagens
wird hauptsächlich von den Längsträgern
der Karosserie bestimmt.

Durchgehende Längsträgerstruktur
Längsträger
Drei Bleche mit den Materialstärken 2 mm,
3 mm und 1,5 mm sind quetschnahtge-
schweißt und ergeben den einteiligen vor-
deren Längsträger.
Die verschiedenen Materialstärken sind ent-
sprechend ihrer Festigkeit und Umgebung Teilstück 1
berechnet und eingesetzt.
Teilstück 2

Teilstück 3

SSP 182/8

Das Längsträger-Faltbeulprinzip
Teilstück Längsträger

Die Längsträger werden in Faltenform zusam-


mengeschoben und nehmen möglichst viel
Aufprallenergie auf. Wir sprechen vom Falt-
beulprinzip. Deckblech

Längsträger

SSP 182/10

7
Karosserie

Beim Seitenaufprall ist der einzige Aus-


weg die Stoßkräfte auf „Umwegen“ in die
Gesamtstruktur zu leiten und mit zusätzlichen
„Energieschluckern“ zu entschärfen.

Hochfeste Türaufprallträger

Die Türaufprallträger bestehen aus hochfestem


Alu-Strangprofil.
Hochfestes Alu-Strangprofil ist Doppelrecht-
eckprofil aus Aluminium. Es kann hohe Energie
„in sich Aufnehmen“ (absorbieren).

Beim Seitenaufprall werden die einfließenden


Kräfte vom Türaufprallträger auf Säule A,
Säule B und Schweller verteilt. Türaufprallträger

SSP 182/11

Formschlüssiges Verhaken der Tür


an den Säulen und im Schwellerbereich

Bei einem Seitenaufprall verformt sich zuerst


die Außenstruktur der Tür. Weitere Energie
nehmen die Säulen A und B sowie die kräfti-
gen Schweller unterhalb der Tür auf. Schweller
Gleichzeitig leiten sie Kräfte in die stabile
Bodengruppe ein.
Tür

SSP 182/12

8
Die Anbindung der Säule B
an die Verstärkung im Schweller
Säule B

Die Anbindung der Säule B an die Verstärkung


im Schweller bis Säule A ist großflächig. Die
Verstärkung ist einteilig und durchgehend.

Dieser Verbund wird in die Kräfteverteilung


einbezogen.

Schweller

SSP 182/103

Integrierter Fußraumquerträger

Bei einem Crash der Fahrgastzelle, erhält der


integrierte Fußraumquerträger den Fußraum
und sichert die Fahrgastzelle als stabilen
Überlebensraum.

Fußraum-
querträger

SSP 182/9

9
Sicherheit

Weiche Kissen
Beim Seitenaufprall hat die Verformung einen
sehr begrenzten direkten Weg. Nur die Bau-
tiefe der Tür steht als Puffer zur Verfügung.

Seitenschutzpolster im Becken - und Rippen-


bereich

Die Seitenschutzpolster in den Türen und


Seitenteilen sind aus Kunststoffschaum.

Auch sie sind energieabsorbierend.


Das heißt:
Sie nehmen Energie in sich auf und
dämpfen somit den seitlichen Stoß.
Seitenschutzpolster
Die Fahrzeug-Insassen werden im vorn
Becken- und Rippenbereich geschützt.
SSP 182/87

Seitenschutzpolster
SSP 182/88 hinten
SSP 182/89

10
Stabiles Sitzen
Easy Entry, optimaler Sitzkomfort und beste
Sicherheitstechnik gehen eine treffliche Kom-
bination ein.

SSP 182/80

Easy Entry - Leichter Einstieg

Das Klappen der Lehne des Vordersitzes löst


zugleich ein Vorrutschen des gesamten Sitzes
aus. Der Freiraum hinter dem Vordersitz ver-
größert sich und der Fahrgast kann besser
einsteigen.

Sitze mit hoher Quersteifigkeit


umlaufendes
Eine Trägerstruktur mit hoher Quersteifigkeit Vierkantrohr
ergibt sich aus:

- einem umlaufenden Vierkantrohr,


- einem quer angebrachten Hutprofil,
- einem stabilen Trägerrohr zwischen
Sitzschiene und Sitzgestell.

Bei einem Seitenaufprall Trägerrohr


Durch die hohe Quersteifigkeit können die
Sitze mehr in die Kräfteverteilung einbezogen
werden.
Hutprofil
SSP 182/79

11
Sicherheit

Einen einmal ausgelösten Airbag wieder in Deshalb können wir auf das Auslösen verzich-
seine Ausgangsform zurückzufalten, wäre eine ten, wenn der Airbag nicht gebraucht wird.
spannende Tätigkeit. Gut zu vergleichen mit Um dies zu erreichen, wird eine Verbindung
irgendwelchen Geschenken, die partout nicht zwischen Airbag-Auslösefunktion und Sitz
mehr in die Original-Schachtel zurück wollen. benötigt.

Die Sitzbelegungserkennung

Sitz ist nicht belegt

Ist die Zündung eingeschaltet, wird


grundsätzlich von einem belegten
Sitz ausgegangen. Nach 20s wird
die Zustandsänderung erfaßt: „Sitz
ist nicht belegt“. SSP 182/95

Sitz ist belegt

Ist die Zündung eingeschaltet, wird


bei belegtem Sitz die Zustands-
änderung sofort erfaßt: „Sitz ist
belegt“.

SSP 182/96

Die Sitzbelegung wird durch einen


Drucksensor im Beifahrersitz erkannt.

Auszug
Drucksensor

SSP 182/76
SSP 182/90

12
Der Drucksensor

besteht aus zwei


übereinandergeleg-
ten Folien.

SSP 182/105

Der elektrisch leitende Kunststoff verbindet


Die eine Folie besteht aus einem elektrisch den Plus- mit dem Minus- Kontakt.
leitenden Kunststoff.

Dargestellt sind nur: ein Minus-Finger

SSP 182/107

ein Plus-Finger
Auf der anderen Folie befindet sich ein
SSP 182/97
unterbrochener Stromkreis mit mehreren
Plus- und Minus-Fingern.
Der Stromkreis ist geschlossen.

Minus-Finger Wird kein Druck auf die elektrisch leitende


Folie ausgeübt, ist der Widerstand zwischen
Plus- und Minus- Kontakt hoch.

Der Widerstand wird geringer, wenn die


Plus-Finger elektrisch leitende Folie stärker gegen die
Plus- und Minus- Leitung drückt.
SSP 182/106

Über den Drucksensor erkennt


das Steuergerät Airbag-Steuergerät
• bei hohem Widerstand
„Sitz nicht belegt“

• bei geringem Widerstand Airbag


„Sitz belegt „

Der Airbag löst im Crashfall aus. SSP 182/99

13
Prüfen Sie Ihr Wissen

Jetzt können Sie jede Frage beantworten.

Sie sehen, was Ihnen im Gedächtnis geblieben


ist.

1. Kennzeichnen Sie aus welchen Teilstücken


ein Längsträger besteht. Materialstärke in
Millimeter angeben.

SSP 182/104

2. Von welchen Bauteilen wird die gezielte


Verformung des Vorderwagen bestimmt?

3. Bitte ergänzen! Die Türaufprallträger bestehen .........................

.................................................................................

Es kann ................................................ „in sich

Aufnehmen“ (absorbieren).

4. Seitenschutzpolster schützen den


Fahrzeuginsassen im ...

Bitte ergänzen Sie in welchen Körper-


bereichen?

14
5. Bitte ankreuzen! Eine Trägerstruktur mit hoher Quersteifigkeit
ergibt sich aus:

A einem umlaufenden Vierkantrohr

B einem längs angebrachten Hutprofil

C einem stabilen Trägerrohr

6. Der Drucksensor besteht aus zwei


übereinandergelegten Folien.

Bitte ergänzen Sie den Text


und die Zeichnung!

Die eine Folie besteht aus ...........................

........................................................................

Auf der anderen Folie befindet sich ............

........................................................................

SSP 182/114

7. Bitte ergänzen und zutreffendes unter- Ist der Sitz belegt, wird ............. .... auf.................
streichen!
...............................................................ausgeübt,

der Widerstand ist hoch / gering.

Jetzt können Sie jede Frage beantworten.

Wenn nicht, dann lesen Sie noch einmal nach.

15
Motorschmierung

Gut geschmiert

Auf diesen Seiten lernen Sie, was im Ölkreis- • Das Öldruckregelventil ist nach dem
lauf neu ist. Ölfilter eingebaut. Deswegen gibt es
nur einen Öldruckschalter.
• Die Ölrücklaufsperre ist im Filterstutzen
integriert.

Zahneingriffsbereich
Die Ölpumpe
ist eine Innenzahnradpumpe. Vorteile sind:

• Kleiner Zahneingriffsbereich,
dadurch wenig Reibung
• Große Arbeitsräume,
dadurch gutes Saugverhalten
• Wenig bewegte Bauteile

SSP 182/26

Die Ölpumpe
wird durch eine Kette von der Kurbelwelle
angetrieben. Die Kette wird durch einen
federbelasteten Gleitschuh, den Ketten-
spanner, gespannt.

Kettenspanner
Antriebskette SSP 182/28

16
Ölkreislauf Die in der Übersicht gestrichelt dargestellten
Ölkanäle gibt es nur beim 1,9l TDI-Motor.

Nockenwelle Vakuumpumpe

Hydraulische Tassenstößel

Abgas-
turbolader

Kolbenspritzkühlung

Öldruck-
regelventil

Öldruck-
schalter

Kurzschlußventil
Ölrücklaufsperre
Überdruckventil

Ölpumpe

Ölfilter

Ölkühler
SSP 182/27

17
Motorkühlung

Gut gekühlt

Auch bei der Motorkühlung gibt es Neues.

Die Kühlmittelpumpe
ist in den Zylinderblock eingebaut. Sie wird
vom Zahnriemen angetrieben. Das Pumpen-
rad ist aus Kunststoff.
Vorteile sind:

• Weniger Bauteile
• Weniger Gewicht

SSP 182/31

Das Kühlmittel-Thermostat
ist in dem Zylinderblock integriert. Dadurch
konnte ein Gehäuse entfallen und Gewicht
eingespart werden.

SSP 182/32

18
Kühlmittelkreislauf

Wärmetauscher (Heizung) Drosselklappensteuereinheit

Druckausgleichbehälter

Kühlmittelpumpe

Wärmetauscher
(Automatikgetriebeöl)

Ölkühler

Thermostat

Kühler

SSP 182/30

19
1,6l Motor AEH

Besonderheiten des 1,6l Motors

Schaltsaugrohr
Der 1,6l Motor hat ein Schaltsaugrohr. Die Umschaltklappen werden durch Unter-
Dadurch ist es möglich den Ansaugweg druck betätigt.
den Anforderungen des Motors anzupassen. Ein Unterdruckbehälter unter dem Saugrohr
sichert diese Funktion wenn nicht genügend
Unterdruck zur Verfügung steht.

Stellung der Schaltklappe bei


Schaltklappe Reflektionspunkt der
Motordrehzahlen bis 4000 1/min
Druckschwingungen
Langer Ansaugweg = Drehmomentstellung

Durch die Abwärtsbewegung des Kolbens


entstehen Druckschwingungen in der
Ansaugluft. Diese Druckschwingungen
werden im hinteren Teil des Saugrohres
reflektiert. Die Länge des Saugrohres ist so
ausgelegt, daß die reflektierten Druck-
schwingungen eine gute Füllung des
Zylinders bewirken.

SSP 182/41

Stellung der Schaltklappe bei


Reflektionspunkt der Schaltklappe
Motordrehzahlen ab 4000 1/min
Druckschwingungen
Kurzer Ansaugweg = Leistungsstellung

Bei hohen Drehzahlen steht weniger Zeit zur


Verfügung um den Zylinder zu füllen.
Deswegen muß der Ansaugweg kurz sein. Die
Schaltklappen öffnen den kurzen Ansaugweg.
Die Druckschwingungen werden im vorderen
Teil des Saugrohres reflektiert. So ist auch bei
hohen Drehzahlen eine gute Füllung des
Zylinders gewährleistet.

SSP 182/42

20
Die Steuerung der Schaltklappen erfolgt durch
das Motorsteuergerät über das Ventil für
Registersaugrohrumschaltung und die Unter-
druckdose.

Schaltklappen geschlossen Schaltklappen geöffnet

Ventil für Register- Ventil für Register-


saugrohrumschaltung saugrohrumschaltung
N156 N156

Unter- Unter-
druck- druck-
Atmosphäre behälter Atmosphäre behälter

Unterdruck Unterdruck

Unterdruckdose für Unterdruckdose für


Registersaugrohr- Registersaugrohr-
umschaltung umschaltung

SSP 182/98 SSP 182/113

21
1,6l Motor AEH

Systemübersicht Simos 2

Sensoren
Luftmassenmesser G70

Geber für Motordrehzahl G28

Hallgeber G40

Lambdasonde G39

Drosselklappensteuereinheit J338
mit
Drosselklappenpotentiometer G69
Drosselklappenstellerpotentiometer G88
Leerlaufschalter F60

Geber für
Ansauglufttemperatur G42

Geber für
Kühlmitteltemperatur G62

Klopfsensor G61

Zusatzsignale:
Fahrgeschwindigkeitssignal
Klemme 50
Klimakompressor - Bereitschaft
Signal für Motoreingriff

22
Kraftstoffpumpenrelais J17 Aktoren
Kraftstoffpumpe G6

Simos 2 - Steuergerät J361 Einspritzventile N30-N33

Leistungsendstufe N122
und Zündspulen N/N128

Magnetventil für
Aktivkohlebehälter N80

Heizung für
Lambdasonde Z19

Drosselklappensteuereinheit
J338
Leitung für mit Drosselklappensteller V60
Diagnose und
Wegfahrsperre

Ventil für Registersaugrohr-


umschaltung N156

Zusatzsignale:
Drosselklappenpotentiometersignal
Motordrehzahlsignal
Klimakompressor - Abschaltung
SSP 182/36 Kraftstoffverbrauchssignal

23
1,6l Motor AEH

Der Hallgeber G40


180°- Geberrad
befindet sich hinter dem Nockenwellenrad.
Das 180°- Geberrad ist im Nockenwellenrad
befestigt.

Hallgeber G40

SSP 182/37

Signalverwendung Das Signal wird zur Erkennung des 1. Zylin-


ders im OT benötigt. Danach legt das Motor-
steuergerät die Einspritzreihenfolge fest.
Weiterhin wird das Signal zur Klopfregelung
der einzelnen Zylinder benötigt.

Auswirkung bei Signalausfall Bei einem Ausfall des Hallgebers wird vom
Motorsteuergerät die Klopfregelung ab-
geschaltet und der Zündwinkel zurück-
genommen da keine Zuordnung der Klopf-
erscheinungen zu den Zylindern möglich ist.
Der Motor läuft trotzdem weiter.

Eigendiagnose „Fehlermeldung“
Hallgeber G40
„kein Signal“

Hallgeber G40
„unplausibles Signal“

24
Eigendiagnose „Meßwerteblock lesen“ Unter dem Adresswort „Meßwerteblock
lesen“ können Sie prüfen ob die Steuerzeiten
des Motors richtig eingestellt sind.

Die fallende Flanke des Hallgeber-Signals muß Die steigende Flanke des Hallgeber-Signals
mit dem Signal des 88. Zahnes des Kurbel- muß mit dem 28. Zahn des Kurbelwellenrades
wellenrades übereinstimmen (Toleranz- übereinstimmen (Toleranzbereich ±2 Zähne).
bereich ±2 Zähne). Dabei sind die Zähne Stimmen die Werte können Sie davon
von 2 Kurbelwellen-Umdrehungen addiert. ausgehen, daß die Steuerzeiten des Motors
stimmen.

58 61 88 118 1 28 58 61

Kurbelwellensignal

Lücke Zahn
119 + 120

Nockenwellensignal

Fallende Steigende
Flanke Flanke
SSP 182/102

Elektrische Schaltung

J361

62 76 67
62 Plus

67 Sensormasse

76 Hallgebersignal +
° -

G40

SSP 182/117

25
1,6l Motor AEH

Eigendiagnose
Zur Auswertung steht das Fehlerauslesegerät
V.A.G 1551 oder 1552 zur Verfügung.
V.A.G - EIGENDIAGNOSE HELP
01 - Motorelektronik

1 2 3
4 5 6 HELP

7 8 9 PRINT

C 0 Q
V.A.G 1551

SSP 182/39

Es gibt folgende Funktionen in der


Eigendiagnose unter dem Adresswort

V.A.G - EIGENDIAGNOSE HELP


01 - Motorelektronik

01 - Steuergeräteversion abfragen

02 - Fehlerspeicher abfragen

03 - Stellglieddiagnose

04 - Grundeinstellung

05 - Fehlerspeicher löschen

06 - Ausgabe beenden

07 - Steuergerät codieren

08 - Meßwerteblock lesen

Erläuterungen zur Eigendiagnose


und den Adressworten finden Sie
im Reparaturleitfaden.

26
Die farbig gekennzeichneten Bauteile werden
bei der Eigendiagnose berücksichtigt.

SSP 182/77

27
1,6l Motor AEH

Funktionsplan Simos 2

30
15

J17

S S
S

λ
Z19 G39 G70 N80 N156

N30 N31 N32 N33

4 73 80 58 65 27 25 26 12 13 15 64

66 59 69 74 62 75 76 56 63 67

M
V60
+
° -
G88 G69
F60
G28
J338 G40

M G6

in out

31

28
30
15

S S

A B C D E F G H J

6 18 19 20 22 8 10 23 7 3 1

J361

68 54 53 2 71 78

A B

N122
N
G61 G42 G62
N128

P
SSP 182/40 Q

31
SSP 182/40
Bauteile: Zusatzsignale:

F60 Leerlaufschalter A Motordrehzahlsignal


B Kraftstoffverbrauchssignal
G6 Kraftstoffpumpe C Leitung für Diagnose und Wegfahrsperre
G28 Geber für Motordrehzahl D Fahrgeschwindigkeitssignal
G39 Lambdasonde E Klemme 50
G40 Hallgeber F Klimakompressor-Abschaltung
G42 Geber für Ansauglufttemperatur G Klimakompressor-Bereitschaft
G61 Klopfsensor H Signal für Motoreingriff
G62 Geber für Kühlmitteltemperatur J Drosselklappenpotentiometersignal
G69 Drosselklappenpotentiometer
G70 Luftmassenmesser
G88 Drosselklappenstellerpotentiometer

J17 Kraftstoffpumpenrelais
J338 Drosselklappensteuereinheit
J361 SIMOS 2-Steuergerät

N Zündspule
N30 Einspritzventil Zylinder 1
N31 Einspritzventil Zylinder 2
N32 Einspritzventil Zylinder 3
N33 Einspritzventil Zylinder 4
N80 Magnetventil 1 für
Aktivkohlebehälter-Anlage
N122 Leistungsendstufe
N128 Zündspule 2
N156 Ventil für
Registersaugrohrumschaltung

P Zündkerzenstecker
Farbkodierung:
Q Zündkerzen

V60 Drosselklappensteller
Eingangssignal
Ausgangssignal
Z19 Heizung für Lambdasonde Plus
Masse

29
1,8l 5V-Motor AGN

Der 1,8l 5V-Motor ...

Nockenwellenverstellung
Einen wesentlichen Einfluß auf Leistung, Dadurch wird vom unteren bis mittleren Dreh-
Drehmoment und Schadstoffausstoß haben zahlbereich das Drehmoment und im oberen
die Gaswechselvorgänge im Brennraum des Drehzahlbereich die Leistung verbessert.
Motors. Durch die Nockenwellenverstellung werden
Die Nockenwellenverstellung paßt die Steuer- außerdem die Schadstoffe reduziert.
zeiten an den Bedarf des Motors an. Sie hat
die Aufgabe die Ventil–Öffnungs- und Schließ-
zeiten drehzahlabhängig zu verstellen.

Einlaßnockenwelle

Auslaßnockenwelle

SSP 182/44

So funktioniert es: Es wird nur die Einlaßnockenwelle verstellt.


Die Auslaßnockenwelle wird von der Kurbel-
welle über den Zahnriemen angetrieben.
Die Einlaßnockenwelle wird von der Auslaß-
nockenwelle über eine Kette angetrieben.
Die Verstellung der Einlaßnockenwelle erfolgt
durch einen elektrisch gesteuerten Hydraulik-
zylinder, der gleichzeitig Kettenspanner ist.

Bei der Verstellung wird die Einlaßnocken-


welle in Richtung „früh“ verstellt.
Die Steuerung der Nockenwellenverstellung
übernimmt das Motorsteuergerät.

30
Leistungsstellung

In der Leistungsstellung ist der Umlenkpunkt


Umlenkpunkt der
der Steuerkette vor der Einlaßnockenwelle.
Steuerkette
Das ist die Grundstellung. Es findet keine
Verstellung statt. Einlaßnockenwelle

Auslaßnockenwelle

SSP 182/127

Drehmomentstellung

Um eine Verstellung der Nockenwelle zu


erreichen wird der Kettenspanner durch
Öldruck nach unten gedrückt. Dadurch ändert
sich der Umlenkpunkt der Steuerkette. Er ist Einlaßnockenwelle
nun nach der Einlaßnockenwelle. Die Nocken-
welle wird in Richtung „früh“ verstellt.

Auslaßnockenwelle

Umlenkpunkt der
Steuerkette SSP 182/126

31
1,8l 5V-Motor AGN

Grundstellung Der Nockenwellenversteller wird durch eine


Bohrung im Zylinderkopf mit Öl versorgt. Je
nach Stellung des Verstellkolben wird der
Öldruck auf Steuerleitung A oder B gegeben.

Ölversorgung

Kettenspanner

Steuerleitung B

Ölrücklauf

Steuerleitung A
Hydraulikzylinder mit
Verstellkolben

SSP 182/45

Leistungsstellung Im stromlosen Zustand ist Steuerleitung A


geöffnet und der Öldruck drückt den
Kettenspanner in die Leistungstellung
(Grundstellung).

32
Drehmomentstellung

Ölversorgung

Kettenspanner

Steuerleitung B

Ölrücklauf

Steuerleitung A
Hydraulikzylinder mit
Verstellkolben

SSP 182/71

Ab einer Drehzahl von 1300 1/min öffnet der Ab einer Drehzahl von 3600 1/min wird
Verstellkolben Steuerleitung B und der wieder in die Leistungsstellung geschaltet.
Kettenspanner wird nach unten in die Dreh-
momentstellung gedrückt. Dadurch wird der
Umlenkpunkt der Steuerkette geändert und
die Einlaßnockenwelle öffnet und schließt
die Ventile früher.

33
1,8l 5V-Motor AGN

Systemübersicht Motronic M 3.8.2

Sensoren
Motronic
Steuergerät J220
Luftmassenmesser G70

Geber für Motordrehzahl G28

Hallgeber G40

Drosselklappensteuereinheit J338
mit
Drosselklappenpotentiometer G69
Drosselklappenstellerpotentiometer G88
Leerlaufschalter F60

Geber für
Ansauglufttemperatur G42

Geber für
Kühlmitteltemperatur G62

Leitung für
Diagnose und
Lambdasonde G39 Wegfahrsperre

Klopfsensor 1 G61

Klopfsensor 2 G66

Zusatzsignale:
Fahrgeschwindigkeitssignal
Klimakompressor - Bereitschaft
Signal für Motoreingriff

34
Aktoren

Kraftstoffpumpe G6
Kraftstoff-
pumpenrelais
J17

Einspritzventile N30-N33

Leistungsendstufe N122
und Zündspulen N/N128

Magnetventil für
Aktivkohlebehälter N80

Heizung für
Lambdasonde Z19

Drosselklappensteuereinheit
J338
mit Drosselklappensteller V60

Ventil 1 für Nockenwellen-


verstellung N205

Zusatzsignale
Klimakompressor - Abschaltung
Drosselklappenpotentiometersignal
Motordrehzahlsignal
SSP 182/46 Kraftstoffverbrauchssignal

35
1,8l 5V-Motor AGN

Eigendiagnose
Zur Auswertung steht das Fehlerauslesegerät
V.A.G 1551 oder 1552 zur Verfügung.
V.A.G - EIGENDIAGNOSE HELP
01 - Motorelektronik

1 2 3
4 5 6 HELP

7 8 9 PRINT

C 0 Q
V.A.G 1551

SSP 182/39

Es gibt folgende Funktionen in der


Eigendiagnose unter dem Adresswort

V.A.G - EIGENDIAGNOSE HELP


01 - Motorelektronik

01 - Steuergeräteversion abfragen

02 - Fehlerspeicher abfragen

03 - Stellglieddiagnose

04 - Grundeinstellung

05 - Fehlerspeicher löschen

06 - Ausgabe beenden

07 - Steuergerät codieren

08 - Meßwerteblock lesen

Erläuterungen zur Eigendiagnose


und den Adressworten finden Sie
im Reparaturleitfaden.

36
Die farbig gekennzeichneten Bauteile werden
bei der Eigendiagnose berücksichtigt.

SSP 182/91

37
1,8l 5V-Motor AGN

Funktionsplan Motronic M 3.8.2

30
15

J17

S S
S

λ
Z19 G39 G70 N80 N205 N79

N30 N31 N32 N33

4 73 80 58 65 27 25 26 12 13 15 55

66 59 69 74 62 75 76 56 63 68 67

M +
° -
V60
F60 G88
G69
G40 G28 G61
J338

M G6

in out

31

38
30
15

S S

A B C D E F G H J

6 18 19 20 8 10 7 23 22 3 1

J220

60 54 53 2 71 78

N122

G66 G42 G62


N128

P
Q

31

SSP 182/47
Bauteile: Zusatzsignale:

F60 Leerlaufschalter A Motordrehzahlsignal


B Kraftstoffverbrauchssignal
G6 Kraftstoffpumpe C Leitung für Diagnose und Wegfahrsperre
G28 Geber für Motordrehzahl D Fahrgeschwindigkeitssignal
G39 Lambdasonde E Klimakompressor-Abschaltung
G40 Hallgeber F Klimakompressor-Bereitschaft
G42 Geber für Ansauglufttemperatur G Drosselklappenpotentiometersignal
G61 Klopfsensor 1 H Signal für Motoreingriff
G62 Geber für Kühlmitteltemperatur J bei Automatikgetriebe: Klemme 50
G66 Klopfsensor 2 bei Handschaltung: Masse
G69 Drosselklappenpotentiometer
G70 Luftmassenmesser
G88 Drosselklappenstellerpotentiometer

J17 Kraftstoffpumpenrelais
J220 Motronic-Steuergerät
J338 Drosselklappensteuereinheit

N Zündspule
N30 Einspritzventil Zylinder 1
N31 Einspritzventil Zylinder 2
N32 Einspritzventil Zylinder 3
N33 Einspritzventil Zylinder 4
N79 Heizwiderstand
(Zylinderblockentlüftung)
N80 Magnetventil 1 für
Aktivkohlebehälter-Anlage
N122 Leistungsendstufe
N128 Zündspule 2
N205 Ventil 1 für Nockenwellenverstellung
Farbkodierung:
P Zündkerzenstecker

Q Zündkerzen
Eingangssignal
Ausgangssignal
V60 Drosselklappensteller Plus
Masse
Z19 Heizung für Lambdasonde

39
1,9l TDI-Motor AGR

Neuheiten des 1,9l TDI-Motor

Verteilereinspritzpumpe

SSP 182/59

Die Verteilereinspritzpumpe ist vor-


eingestellt. Der Flansch ist auf die
Antriebswelle aufgepresst und darf
nicht abgebaut werden.

Einspritzleitungen

Die Einspritzleitungen sind zum Schutz vor Beschichtung


Korrosion kunststoffbeschichtet.
Kraftstoff

Einspritzleitung

SSP 182/61

40
Rückströmdrossel

Ein Gleichdruckventil wie es bisher eingesetzt Die Rückströmdrossel hat die Aufgabe Nach-
wurde ist nicht mehr erforderlich, weil es nicht spritzer an der Einspritzdüse und Kavitation
nötig ist einen Vordruck in der Einspritzleitung in der Einspritzleitung zu verhindern.
aufrecht zu erhalten. Stattdessen wird eine Siehe SSP 124.
Rückströmdrossel eingesetzt.

Rückströmung

Bei der Rückströmung


Ventilplatte schließt die Ventilplatte
durch die Kraft der Druck-
feder.
Der Kraftstoff strömt
durch die Drosselbohrung.
Dadurch wird eine vor-
handene Druckwelle
gedämpft.
Druckfeder Drosselbohrung

SSP 182/60

Kraftstofförderung

Bei der Förderung hebt


Ventilplatte die Ventilplatte durch
den Kraftstoffdruck ab
und die Drosselbohrung ist
unwirksam.

Druckfeder

SSP 182/60

41
1,9l TDI-Motor AGR

Zylinderkopfdeckel

Bisher war die Zylinder-


kopfdeckel-Dichtung nicht mit
dem Zylinderkopfdeckel
Zylinderkopfdeckel verbunden. Es gab zwei
abzudichtende Flächen.

Zylinderkopfdeckel-
Dichtung

Zylinderkopf

SSP 182/48

Nun ist der Zylinderkopf-


deckel mit der Zylinderkopf-
deckel-Dichtung fest ver-
Zylinderkopfdeckel bunden. Deswegen gibt es
nur eine abzudichtende
feste Verbindung
Fläche.

Zylinderkopfdeckel-
Dichtung

Zylinderkopf

SSP 182/63

Bevor Sie den Zylinderkopfdeckel


anbauen beachten Sie bitte den
Reparaturleitfaden.

42
Vakuumpumpe Die Vakuumpumpe besteht aus einem Rotor
und einem Flügel. Der Flügel ist aus Kunststoff
und beweglich gelagert.

Raumerweiterung
Lufteintritt
(Unterdruckanschluß)

Der Rotor wird von der Nockenwelle ange-


Rotor trieben.
Während der Drehbewegung des Rotors wird
der Flügel nach außen gedrückt und der Raum
Flügel wird erweitert. Der Raum füllt sich mit Luft,
dadurch entsteht am Lufteintritt ein Unter-
druck. Der so entstandene Unterdruck wird
vom Bremskraftverstärker genutzt.

SSP 182/64

Raumverengung

Rotor
Durch die Weiterbewegung des Rotors und
Flügel
des Flügels wird der entstandene Raum
wieder verengt. Dadurch wird die angesaugte
Luft komprimiert und durch den Luftaustritt
zum Zylinderkopf ausgeblasen. Gleichzeitig
entsteht oben wieder ein Raum.

Luftaustritt SSP 182/65

43
1,9l TDI-Motor AGR

Systemübersicht

Sensoren

Geber für Nadelhub G80

TDI-Steuergerät J248

Geber für Motordrehzahl G28

<
40
F/M
T-G
> PB G
UR
RB ANY
PIE GERM .01 OW
21 FL
82
7 .1

SS

Luftmassenmesser G70 DU
RC
HF
LU

06
46
1
49
07

Geber für Kühlmitteltemperatur G62

Geber für Saugrohrdruck G71


und Saugrohrtemperatur G72

Kupplungspedalschalter F36

Bremslichtschalter F
und Bremspedalschalter F47

Geber für Gaspedalstellung F79


Kick-Down-Schalter F8
Leerlaufschalter F60

Leitung für
Diagnose und
Wegfahrsperre
Geber für Regelschieberweg G149

Geber für
Kraftstofftemperatur G149

Zusatzsignale:
Schalter GRA
Klimakompressor - Breitschaft
Klemme DF
Fahrgeschwindigkeitssignal
Signal für Motoreingriff

44
Aktoren

Glühkerzen Motor Q6

Relais für
Glühkerzen
Motor J52

Ventil für Abgasrückführung N18

Magnetventil für
Ladedruckbegrenzung N75

Mengensteller N146

Kraftstoffabschaltventil N109

Ventil für
Einspritzbeginn N108

Zusatzsignale:
SSP 182/66 Vorglühkontrolle
Motordrehzahlsignal
Klimakompressor - Abschaltung
Kraftstoffverbrauchssignal
Glühkerzen- Kühlmittel
Kick-Down-Signal
Gaspedalstellungssignal

45
1,9l TDI-Motor AGR

Eigendiagnose
Zur Auswertung steht das Fehlerauslesegerät
V.A.G 1551 oder 1552 zur Verfügung.
V.A.G - EIGENDIAGNOSE HELP
01 - Motorelektronik

1 2 3
4 5 6 HELP

7 8 9 PRINT

C 0 Q
V.A.G 1551

SSP 182/39

Es gibt folgende Funktionen in der


Eigendiagnose unter dem Adresswort

V.A.G - EIGENDIAGNOSE HELP


01 - Motorelektronik

01 - Steuergeräteversion abfragen

02 - Fehlerspeicher abfragen

03 - Stellglieddiagnose

04 - Grundeinstellung

05 - Fehlerspeicher löschen

06 - Ausgabe beenden

07 - Steuergerät codieren

08 - Meßwerteblock lesen

Erläuterungen zur Eigendiagnose


und den Adressworten finden Sie
im Reparaturleitfaden.

46
Die farbig gekennzeichneten Bauteile werden
bei der Eigendiagnose berücksichtigt.

<
40
F/M
T-G
> PB
RG
BU Y
PIERGERM .01
AN
OW
21 FL
82
7 .1

SS
LU
HF
RC
DU
1
6 46
4 90
07

SSP 182/92

47
1,9l TDI-Motor AGR

Funktionsplan

30
15

30

J 322 S S
85 87
S

A/+

J360 B C
J359 F F47 N79 F36

N108 N75 N18 A


Q7 Q7

79 15 29 17 34 33 20 9 46 44 7

J248

52 50 1 27 25 13 39 40 12 8 24 11 23 77 69 67 71 55 62 51

G70 G72

F60/F8 G79 G80


G71 N109
G28

31

48
30
15

86 30
S
S
J52 85 87

E45 A/+

D E
G62

36 35 21 10 19 47 54 70

22 45 18 41 48 16 6 42 2 28 76 53 64 56 57 59 66 80

G81 G149 5 N146

M K H F

L J G

in out
Q6

31
SSP 182/69
Bauteile: Zusatzsignale:

E45 Schalter für A Bremsleuchten


Geschwindigkeitsregelanlage (GRA) B Kick-Down-Signal
C Gaspedalstellungssignal
F Bremslichtschalter D Signal für Motoreingriff
F8 Kick-Down-Schalter E Spannungsversorgung für
F36 Kupplungsschalter Geschwindigkeitsregelanlage
F47 Bremspedalschalter F Motordrehzahlsignal
F60 Leerlaufschalter G Klimakompressor-Abschaltung
H Klimakompressor-Bereitschaft
G28 Geber für Motordrehzahl J Vorglühkontrolle
G62 Geber für Kühlmitteltemperatur K Kraftstoffverbrauchssignal
G70 Luftmassenmesser L Leitung für Diagnose und Wegfahrsperre
G71 Geber für Saugrohrdruck M Klemme DF
G72 Geber für Saugrohrtemperatur O Fahrgeschwindigkeitssignal
G79 Geber für Gaspedalstellung
G80 Nadelhubgeber
G81 Kraftstofftemperaturgeber
G149 Geber für Regelschieberweg

J52 Relais für Glühkerzen (Motor)


J248 Steuergerät für
Dieseldirekteinspritzanlage
J317 Relais für Spannungsversorgung
J359 Relais für kleine Heizleistung
J360 Relais für große Heizleistung

N18 Ventil für Abgasrückführung


N75 Magnetventil für
Ladedruckbegrenzung
N79 Heizwiderstand
(Zylinderblockentlüftung) Farbkodierung:
N108 Ventil für Einspritzbeginn
N109 Kraftstoffabschaltventil
N146 Mengensteller
Eingangssignal
Ausgangssignal
Q6 Glühkerzen - Motor Plus
Q7 Glühkerzen - Kühlmittel Masse

49
Prüfen Sie Ihr Wissen

Ganz einfach: Welche Antworten sind richtig.


Manchmal nur eine. Vielleicht aber auch alle.

1. Welches sind die Vorteile der Ölpumpe? A Großer Zahneingriffsbereich

B Große Arbeitsräume = gutes Saugverhalten

C Wenig bewegte Bauteile

2. Der 1,6l Motor hat ein Schaltsaugrohr.

2a. Was wird durch das Schaltsaugrohr


ermöglicht?
2b. Wodurch?

Der Hallgeber G40

3. Wann können Sie


davon ausgehen, daß
die Steuerzeiten des
Motors stimmen?

Bitte ergänzen Sie


den Text im Bild!

4. Die Nockenwellenverstellung A Das Drehmoment vom unteren bis mittle-


hat die Aufgabe: ren Drehzahlbereich zu verbessern.
Im oberen Drehzahlbereich die Leistung
Bitte kreuzen Sie zu verbessern.
den entsprechenden Buchstaben an!

B Das Drehmoment vom oberen bis mittleren


Drehzahlbereich zu verbessern.
Im unteren Drehzahlbereich die Leistung
zu verbessern.

C Die Ventil-Öffnungs- und Schließzeiten


unabhängig von der Drehzahl zu verstellen.

D Die Ventil-Öffnungs- und Schließzeiten


drehzahlabhängig zu verstellen.

50
5. Das ist die Rückströmdrossel.
A
5.a Bestimmen Sie in welcher Darstellung die
Drosselbohrung genutzt wird!

Bitte setzen Sie den entsprechenden Buchsta-


ben ein!
SSP 182/119
Kraftstoff strömt durch die
Drosselbohrung.
B
Die Drosselbohrung
ist unwirksam.

SSP 182/120
5.b Welche Aufgabe hat die
Rückströmdrossel?

7. Die Vakuumpumpe besteht aus einem Rotor


und einem Flügel.
Die Stellung des Flügels sorgt für die Raum-
erweiterung und Raumverengung. Raumerweiterung

7.b Bitte ergänzen Sie die Zeichnungen


Flügel
in Wort und Bild!

Raumverengung

Flügel

SSP 182/122

Sie können Ihre Kenntnisse prüfen.

Wenn Sie sich zu einer Frage nicht genau ent-


scheiden können, dann lesen Sie noch einmal
SSP 182/122 nach.

51
Getriebe

Zahn um Zahn Die Ursache für „Kratzgeräusche“ beim Schal-


ten des nicht synchronisierten Rückwärts-
ganges ist häufig die lange Auslaufzeit der
Antriebswelle bis zum Stillstand.

Funktion der Rückwärtsgangbremse Beim Anwählen des Rückwärtsganges wird


die Antriebswelle durch das Ansynchronisie-
ren des 5. Ganges abgebremst.

Wird der Rückwärtsgang angewählt, führt


die Schaltwelle eine Bewegung aus, bei der
die federbelastete Abbremsscheibe gegen
die Arretierung der Schaltwelle drückt.
Arretierung
Abbrems-
scheibe

Schaltwelle
SSP 182/13

Die federbelastete Abbremsscheibe dreht


sich und verschiebt die Schaltbrücke für den
5. Gang.
Dadurch wird der 5. Gang ansynchronisiert
und die Antriebswelle abgebremst. Arretierung

Abbremsscheibe

Schaltbrücke
Antriebswelle 5. Gang

Zahnrad Rückwärtsgangrad
5. Gang
Schaltgabel

52
Der Rückwärtsgang
wird geräuschfrei
eingelegt.

SSP 182/111

Beim Schalten des Rückwärtsganges wird das


Ansynchronisieren des 5. Ganges aufgehoben.
Die federbelastete Abbremsscheibe geht in die
Ausgangsstellung zurück.
Arretierung
Der Rückwärtsgang ist eingelegt.

Abbremsscheibe

Antriebswelle Schaltbrücke
5. Gang

Zahnrad Rückwärtsgangrad
Schaltgabel 5. Gang

SSP 182/17

Der Schalter für das Rückfahrlicht


und die Arretierung der Schaltwelle
sind in einem Bauteil zusammen-
gefaßt.

SSP 182/100

53
Fahrwerk

Gut geklemmt und . . .

Ein - Schrauben Klemmung

SSP 182/41

Basis der Vorderachse ist ein 15“ Fahrwerk mit


McPherson Federbein und Dreiecksquerlenker.

• Gußradlagergehäuse mit
„Ein - Schrauben Klemmung “
• Nachlauf von 40 mm

54
Ein - Schrauben Klemmung
Ein - Schrauben Klemmung
Das Gußradlagergehäuse ist mit einer
„Ein - Schrauben Klemmung“ für das
Federbein versehen.
Dadurch ist das Federbein leichter auszu- Außenring
wechseln.

Die umlaufende Fettung am Außenring des


Radlagers entfällt, da das Gußradlager-
gehäuse selbstschmierend ist.

Der Werkstoff Guß hat einen hohen Graphit


Anteil: dadurch ist er selbstschmierend!

• Sonderwerkzeug:
Aufspreizer 3424
SSP 182/20

40 mm Nachlauf

Durch den großen Nachlauf von 40 mm ergibt


sich ein guter Geradeauslauf.

Da der große Nachlauf das Lenken


erschwert, hat der Audi A3 serienmäßig
eine Servolenkung .

40 mm

SSP 182/21

55
Fahrwerk

. . . einstellfrei
Die Hinterachse ist eine Verbundlenkerachse.
Dämpfer und Feder sind getrennt angeordnet,
dadurch ergibt sich die große Durchlade-
breite von 1005 mm.
Die Fahrgeräusche im Innenraum sind
geringer, da die Dämpfer mit Schrauben
im Radhaus befestigt sind.

Hinter-
achslager
• 25° schräggestelltes Hinterachs -
lager
• Radlager: Doppelkugellager

SSP 182/42

25° schräggestelltes Hinterachslager


Gummilager mit Kunststoffgehäuse
Wird eine Kurve durchfahren, bewirken Seiten-
kräfte eine Spuränderung und ein Mitlenken

25°
der Hinterachse.
Durch schräggestellte Anbringung des Hinter-
achslager, in Verbindung mit dem Gummilager
wird dies ausgeglichen.
Hinterachslager
Die Kurve wird optimaler durchfahren.

Die Hinterachslager bestehen jeweils aus


einem Gummilager mit Kunststoffgehäuse. SSP 182/23

Will sich die Achse unter Seitenkraft ver-


schieben, stützt sie sich über einen Gummi-
bund am schräggestellten Lagerbock ab. Gummilager

Die Gummilager wirken spurkorrigierend.


Sie müssen richtungsgebunden eingepreßt Kunststoffgehäuse
werden.

SSP 182/93
• Sonderwerkzeug: A 42-0110

56
Radlager: Doppelkugellager

Achszapfen Das neue Radlager ist ein zweireihiges Rillen-


kugellager = Doppelkugellager. Es besteht aus
den Lagerinnenringen, den Kugeln und der
Radnabe, die gleichzeitig die Außenlauffläche
für die Kugeln ist.

Die Radnabe wird auf dem Achszapfen auf-


gepreßt und durch eine 12-Kant-Mutter mit
Anlaufscheibe festgezogen.

SSP 182/129

Die Einstellung des Lagerspiels ist nicht erfor-


derlich. Das Spiel ist radial im Lager vor- Radnabe
handen. Das axiale Spiel wird durch das zweireihiges
Anzugdrehmoment festgelegt. Rillenkugellager =
Doppelkugellager
Beim Arbeiten an der Bremse kann die Brems-
scheibe separat abgenommen werden, die
Radnabe bleibt auf dem Achszapfen.

Beim Abziehen der Radnabe wird das


Radlager zerstört und darf nicht wieder
montiert werden.

• Sonderwerkzeug: 3420
Druckstück 3416/1 SSP 182/24
Druckstück 3416/2
Rohr 3416/3

57
Lenkung

Rastverzahnt und . . .
Abstand Lenkungslagerbock
Bei gelöster Klemmung entsteht ein geringer
Abstand zwischen dem Lenkungslagerbock
und der Auflage des Lenkrohrs.

Dieser Abstand ermöglicht die


Höhen - und Längsverstellung.

Auflage des Lenkrohrs

SSP 182/53

44 mm Höhenverstellung

Rastverzahnung Klemmhebel Die Höhenverstellung von 44 mm erfolgt


über die Rastverzahnung.
Sie wird durch den Klemmhebel festgesetzt
oder gelöst.
max. Weg

SSP 182/54

58
45 mm Längsverstellung

Klemmhebel Lenksäulenrohr Der gleiche Abstand ermöglicht dem


Lenksäulenrohr die Längsverstellung.
Sie wird durch den Klemmhebel fest-
gesetzt oder gelöst.

SSP 182/55

Arretierung des Lenkgetriebes

Dynamische Kräfte und Seitenkräfte wirken


auf die Lenkung ein. Servolenkgetriebe

Das Servolenkgetriebe ist auf dem Hilfs- Arretierung


rahmen arretiert, dadurch kann es auch
bei großen Lenkkräften nicht verrutschen.

Hilfsrahmen

SSP 182/56

59
. . . gecrasht
Querwand Zentralrohr
Das neue Crashkonzept verhindert, daß
die Lenksäule mit Lenkrad im Crashfall
nicht weiter in den Fahrgastraum eindringt.

In den folgenden Bildern zeigen wir Ihnen,


durch welche Maßnahmen das erreicht wurde.

SSP 182/57

Kraft von vorn

Querwand Die Querwand kann sich in Richtung der


150 unteren Lenksäule um 150 mm verschieben,
ohne daß die Lenksäule beschädigt wird.
verschobene
Querwand
Kraft von unten
Teleskoprohr
38

Durch ein Teleskoprohr ist ein Zusammen-


schieben des unteren Lenkrohres um
38 mm möglich.

SSP 182/72

Kraft von vorn

Teleskoprohr Ein weiteres Teleskoprohr in der oberen


Lenksäule ermöglicht eine Verschiebung
von 50 mm.

verschobene
Querwand
50

SSP 182/73

60
. . . und gecrasht
Lenkungslagerbock

Kraft von vorn 50

Fällt der Fahrer in den aufgeblasenen Airbag


verschiebt sich die Lenksäule zusätzlich über
den Lenkungslagerbock um 50 mm.

SSP 182/94

Der Airbag fängt den Fahrer auf und konische


Lenkungslagerbock Langlöcher im Lenkungslagerbock setzen die
dabei entstehende Kraft in Weg um.

50

Die Abbildung zeigt den Lenkungslagerbock


von oben.
SSP 182/74

Alle Maßangaben in Millimeter!

61
Bremsanlage

Kräftig unter Druck

Die Bremsscheiben sind vorn innenbelüftet.

Die Fahrzeuge sind mit


an das Radlagergehäuse an das Radlagergehäuse
angeschraubter Führung oder angegossener Führung
für die Bremsbeläge ausgestattet.

geschraubte Führung angegossene Führung

SSP 182/49 SSP 182/50

Bremsscheibe , hinten
Alu - Faustsattel
Die serienmäßige Scheibenbremse hinten ist
mit einem Alu - Faustsattel ausgerüstet.

Vorteil: - geringes Gewicht


- gute Wärmeleitfähigkeit

SSP 182/51

Dacromierte Schrauben

Alle außenliegenden Schrauben sind


dacromiert.
Dieser Zink - Alu staubhaltige Überzug schützt
vor Korrosion .
Weitere Informationen SSP 160.
SSP 182/52

62
Prüfen Sie Ihr Wissen

Fragen über Fragen

1. Bitte ergänzen! Das Gußradlagergehäuse ist mit einer ..............

...................................................... für das............

......................................................... vorgesehen.

2. Der Außenring des Radlagers muß gefettet


Ja Nein
werden?

3. Bitte ergänzen! Die Hinterachslager bestehen jeweils aus

einem.............................. mit ............................ .

3a. Was wurde dadurch erreicht?

3b. Bitte ergänzen! Die Hinterachslager müssen..............................

.............................................eingepreßt werden.

4. Nennen Sie die Vorteile des neuen


Doppelkugellagers!

5. Wozu eine Arretierung des Lenkgetriebes ?

63
Schalttafeleinsatz

Die Kommandozentrale
Das Steuergerät für die Wegfahrsperre
ist in die Platine des Schalttafeleinsatzes
integriert. Die Eigendiagnose der Weg-
fahrsperre kann unter dem Adresswort
„17 Schalttafeleinsatz“ ausgeführt werden.

90 1/2
50 120 R 1/1
4
°C
120 140
3 5 100 160
80 P
ABS
180
2 6 AIR
200
60 BAG

! 40 220
1 7
1/min x 1000
20 km/h 240

0 260
13
km 8.8
4D0 000 190

SSP 182/101

Eigendiagnose

Folgende Funktionen sind in der


V.A.G - EIGENDIAGNOSE HELP
Datenübertragung unter dem Adresswort
17 - Schalttafeleinsatz
„17 Schalttafeleinsatz“
1 2 3 möglich:
4 5 6 HELP

7 8 9 PRINT

C 0 Q
V.A.G 1551
01 - Steuergeräteversion abfragen
02 - Fehlerspeicher abfragen
03 - Stellglieddiagnose
04 - Grundeinstellung
05 - Fehlerspeicher löschen
SSP 182/78
06 - Ausgabe beenden
07 - Steuergerät codieren
08 - Meßwerteblock lesen
10 - Anpassung
11 - Login - Prozedur

64
Notizen

65
Antworten

Seiten 14 und 15 Seite 50


1.
1. B C

Teilstück 1 2a. Durch das Schaltsaugrohr ist es möglich


den Ansaugweg den Anforderungen des
Teilstück 2 Motors anzupassen.
Teilstück 3

SSP 182/8

2b. Durch die Stellung der Schaltklappe.


2. von den Längsträgern
Sie sorgt für einen langen und kurzen
Ansaugweg.
3. ... aus hochfestem Alu-Strangprofil.

Es kann hohe Energie...

4. ... Becken- und Rippenbereich ...

5. A C
3.
6.
58 61 88 118 1 28 58 61

SSP 182/107 Lücke Zahn


119+120
Die eine Folie besteht aus einem elek-
trisch leitenden Kunststoff.

Minus-Finger Fallende Steigende


Flanke Flanke

SSP 182/106
4. A D
Plus-Finger

Auf der anderen Folie befindet sich ein


unterbrochener Stromkreis mit mehre-
ren Plus- und Minus- Fingern.

7. ...wird Druck auf die elektrisch leitende


Folie ausgeübt, der Widerstand ist
gering.

66
Seite 51 Seite 63
5a. 1. ... Ein-Schrauben Klemmung für das
Federbein ...
Kraftstoff strömt durch die
A Drosselbohrung.
2. Nein
Die Drosselbohrung ist unwirksam.
B
3. ... Gummilager mit Kunststoffgehäuse

5.b Die Rückströmdrossel hat die Aufgabe


Nachspritzer an der Einspritzdüse und
Kavitation in der Einspritzleitung zu
3.a gutes Eigenlenkverhalten und geräusch-
verhindern.
freier Lauf

3.b ... richtungsgebunden ...


7.b Raumerweiterung

4. einstellfrei; lange Lebensdauer

5. Sie verhindert das Durchrutschen bei


Rotor
Lenkeinschlag.

Flügel

SSP 182/64

7.b Raumverengung

Flügel
Rotor

SSP 182/65

67
Notizen

68
Mit dem Audi A3
ist es gelungen
Sicherheit, Technik
Komfort und Sport-
lichkeit in Einklang zu
bringen.

Ein Fahrzeug, daß


hohen Ansprüchen
gerecht wird.

SSP 182/110