Sie sind auf Seite 1von 9

Mittelseminar Ethik des Geistes, Sebastian Schmidt M.A.

, SoSe 2016
Name: Milan Slat
Matrikel-Nummer: 22065441
E-Mail-Adresse: Milan-Slat@gmx.de
Abgabedatum: 14.08.2016

Aufgabe: Fischer und Tognazzini stellen drei Thesen auf, die ihres Erachtens nach nie alle zugleich wahr
sein können (vgl. Fischer/Tognazzini 2009: 553). Wie argumentieren sie dafür? Aus welchen Gründen
stimmst du ihnen zu?

Ich werde als erstes die Thesen erläutern, welche Fischer und Tognazzini (im Folgenden aus Platzgründen
nur noch „F. und T.“ genannt) darstellen und weshalb es für das Konzept des Tracing so problematisch
wäre wenn sie alle drei auf einen von Vargas Fällen zutreffen würden. Dann werde ich das Muster erklären
mit dem F. und T. Vargas zu widerlegen versuchen und als nächstes werde ich in der Reihenfolge, in
welcher F. und T. die Fälle von Vargas in ihrem Artikel vorstellen, beleuchten wie F. und T. seine Beispiele
diskutieren und daran anschliessend meine Einschätzung ihrer Argumentation anhängen.
Ich werde jetzt die Thesen vorstellen, welche F. und T. als notwendige Bedingungen ansehen damit Vargas
Fälle als Beispiele gegen das Tracing funktionieren. Dann werde ich erklären wieso diese Bedingungen,
wenn sie alle drei auf einen von Vargas Fällen zuträfen, das Tracing in Erklärungsnot bringen würden und
anschliessend die grundsätzliche Vorgehensweise von F. und T. erläutern.
F. und T. stellen drei Thesen auf in Bezug auf den Artikel The Trouble with Tracing Manuel Vargas auf,
der in seinem Artikel vier Fälle vorstellt, von denen er denkt, dass sie das Konzept des Tracing (vgl.
Fischer/Tognazzini 2009: 531f) in Gefahr bringen. Sie stellen diese Thesen auf indem die sie die
Gemeinsamkeiten der vier Fälle erst herausstellen. Also die Bedingungen, welche alle vier Fälle gemein
haben, um für Vargas Argumentation dienlich sein zu können. F. und T. identifizieren dabei die folgenden
drei Bedingungen als notwendig, damit Vargas Fälle funktionieren:
“ (i) The agent is morally responsible for the relevant outcome

(ii) The agent does not satisfy the control condition on moral responsibility (at the time of his behavior) with respect
to the relevant outcome, and

(iii) There is no suitable prior time at which the relevant outcome was reasonably foreseeable for the agent”
(Fischer/Tognazzini 2009: 533)

Diese drei Bedingungen dürfen deswegen nicht auf einen Fall gleichzeitig zutreffen, denn wenn jemand
moralisch verantwortlich sein soll für seine Tat, beziehungsweise die Folgen seiner Tat, so muss er
entweder sowohl die Kontrolle über seine Handlung in dem Moment gehabt haben (control condition) ,
sowie dass er über die Folgen, welche anzunehmen sind, Bescheid weiß ,bzw. von ihm vernünftigerweise
erwartet werden kann, dass er über diese Folgen Bescheid weiß (epistemic condition) oder es muss einen
passenden früheren Zeitpunkt geben zu dem diese beiden Bedingungen zu treffen. Dieses Zurückverfolgen
der beiden anderen Bedingungen zu einem passenden Zeitpunkt wird Tracing genannt. Wenn also (ii) und
(iii) zutreffen, dann dürfte jemand nicht moralisch verantwortlich für seine Tat sein, wenn das Konzept des
Tracing stimmt. Ebenso muss, wenn jemand moralisch verantwortlich für sein soll für etwas entweder (ii)
oder (iii) nicht zutreffen auf den dargestellten Fall. Daraus folgt, dass falls jemand für etwas moralisch
verantwortlich ist und sowohl (ii) als auch (iii) erfüllt sind, dann würde es die Gültigkeit des Tracing
widerlegen. Vargas Fälle haben aber jeweils, so wie er sie versucht darzustellen, genau diese Struktur
(Fischer/Tognazzini 2009: 533).
Um diesen Angriff auf das Tracing zu entkräften, betrachten F. und T. nun jeden Fall einzeln ob diese drei
Bedingungen denn auf diesen zutreffen (Fischer/Tognazzini 2009: 533). Denn wenn dies bei dem jeweils
untersuchten Fall nicht so ist, dann ist dieses Beispiel auch nicht dafür geeignet, das Konzept des Tracing
in Schwierigkeiten zu bringen. Wenn also F. und T. zeigen können, dass bei keinem der von Vargs

1
Mittelseminar Ethik des Geistes, Sebastian Schmidt M.A., SoSe 2016
Name: Milan Slat
Matrikel-Nummer: 22065441
E-Mail-Adresse: Milan-Slat@gmx.de
Abgabedatum: 14.08.2016
dargestellten Fälle alle drei Bedingungen zutreffen, dann wäre das Konzept des Tracing an dieser Stelle
verteidigt.
Ich habe gerade die Thesen dargestellt, von denen F. und T. glauben, dass sie nicht alle zugleich wahr sein
können. Ebenso habe ich gezeigt wieso für ihren Standpunkt wichtig ist, dass nicht alle drei Bedingungen
auf einmal auf einen von Vargas Fällen zutreffen sowie ich dargestellt habe wie sie generell dabei vorgehen
werden. Als nächstes werde ich mich ihrer Diskussion des ersten Falles von Vargas zuwenden. Das
beinhaltet eine Darstellung des Beispiels sowie der Argumentation Fischers und Tognazzinis. Anschließend
werde ich meine Einschätzung ihrer Diskussion der Beispiele zuwenden und begründen wieso ich ihnen
zustimme.
Vargas Beispiel lautet folgendermaßen:
“Jeff is a middle aged middle manager in a mid-size company located somewhere in the Midwest. To him has fallen the
task of alerting “downsized” employees of their new status as job seekers in a gloomy economy. That Jeff has the task is
unfortunate for those about to be laid off, not only because they are about to lose their jobs, but—to add insult to injury—
because Jeff is jerk. He is rude and inconsiderate about the feelings of others. And, he is unreflective about it. When
people react poorly to his behavior (something they avoid doing because he is large, imposing, generally unsympathetic,
and even a little frightening) he always writes it off as a shortcoming on the part of others. One afternoon, his superiors
tell him that he needs to give notice to a group of long-time employees that they will be laid off. He does tell them, but
in an altogether rude and insensitive fashion. Is Jeff responsible for the way he laid off his employees?” (Vargas 2005:
S.271)

Er gibt an einer anderen Stelle noch einige Zusatzinformationen, die Vargas seinem Beispiel hinzufügt, auf
welche jedoch leider an dieser Stelle nur verwiesen werden kann ( vgl. Fischer/Tognazzini 2009: 534).
F. und T. beschreiben nach ihrer Vorstellung des Falles, welche nicht ganz so detailliert ist wie die von
Vargas, die drei Reaktionen, die man laut Vargas nach dem Lesen dieses Falles haben wird. Als erstes
würden wir laut Vargas urteilen, dass Jeff verantwortlich dafür ist auf welche er die Angestellten entlassen
hat. Die zweite Reaktion wäre laut Vargas, dass Jeff jedoch aufgrund seines Charakters in diesem Moment
nicht die control condition welche nötig wäre um ihm in dieser Situation Verantwortung zuschreiben zu
können. Und da nun als einzige Möglichkeit noch das Tracing übrig bleibt, wäre die dritte Reaktion, dass
man einsieht dass es keine Möglichkeit gibt das Tracing anzuwenden weil zu dem einzigen Zeitpunkt an
dem er diesen jerky charakter noch nicht hatte, der Moment ist an dem er sich dafür entschieden hatte
diesen anzunehmen. Und es wäre laut Vargas unvernünftig zu erwarten, dass der junge Jeff erwartet, dass
diese Entscheidung in der Zukunft dazu führen wird, dass er seine Angestellten auf diese Weise entlässt
(Fischer/Tognazzini 2009: 534f).
Da diese drei Reaktionen genau die drei notwendigen Bedingungen (i), (ii) und (iii) erfüllen würden und
somit Jeff the Jerk ein Beispiel gegen das Tracing sein würde, nehmen F. und T. diese drei Reaktionen
unter die Lupe und untersuchen ob sie alle drei angemessen sind und somit alle Bedingungen erfüllt sind,
oder ob eine der drei Reaktionen unvernünftig wäre und das Beispiel damit nicht mehr alle hinreichenden
Eigenschaften erfüllt um das Tracing in Bedrängnis zu bringen (Fischer/Tognazzini 2009: 535).
Der ersten Reaktion, die man laut Vargas nach dem Lesen dieses Falles hätte, nämlich zu urteilen, dass Jeff
für sein Verhalten verantwortlich ist, stimmen F. und T. zu, womit die Bedingung (i) von allen als erfüllt
betrachtet wird (Fischer/Tognazzini 2009: 535). Bei der zweiten Frage, nämlich ob Jeff die control
condition erfüllt, weisen F. und T. darauf hin, dass ihre Antwort unabhängig von verschiedenen anderen
Interpretationen der control condition ist (vgl. Fischer/Tognazzini 2009: 535). Sie geben allerdings
trotzdem an, auf welche Weise sie die control condition verstehen:
“Just for simplicity, we will adopt the “acting freely” interpretation; […] According to one account of “acting freely”, an
agent acts freely and thus satisfies the control condition on moral responsibility with respect to some action insofar as the
action in question issues from the agent’s own, moderately reasons-responsive mechanism.6 Roughly, the mechanism in

2
Mittelseminar Ethik des Geistes, Sebastian Schmidt M.A., SoSe 2016
Name: Milan Slat
Matrikel-Nummer: 22065441
E-Mail-Adresse: Milan-Slat@gmx.de
Abgabedatum: 14.08.2016

question must be one for which the agent has taken responsibility and also one that displays a specific combination of
receptivity and reactivity to reasons.” (Fischer/Tognazzini 2009: 535)

Der Handelnde muss also in einer bestimmten Weise zugänglich sein für moralische Bewertung indem er
offen ist für Argumentation und auf bestimmte Gründe in einer bestimmten Art und Weise reagieren. Sowie
seine Handlung aus seinem reasons-responsive mechanism heraus geschehen muss und mit einer ihm
eigenen Motivation verbunden sein muss.
F. und T. merken an, dass Vargas Sicht, Jeff würde die control condition nicht erfüllen wohl aus der
Beschreibung Vargas resultiert, dass Jeffs Handlung „unreflectively“ geschieht (Fischer/Tognazzini 2009:
535). Sie führen jedoch anschliessend an, dass nur weil eine Handlung unreflektiert ausgeführt wird, daraus
noch nicht ersichtlich wird wieso der Handelnde in diesem Moment nicht die control condition erfüllt.
Mehr noch, nach ihrem Verständnis von Vargas Beschreibung des Falls scheint Jeffs Verhalten durchaus
in seinem reasons-responsive mechanism verankert zu sein und somit die control condition durchaus zu
erfüllen (Fischer/Tognazzini 2009: 535f).Das bedeutet für F. und T., dass die Bedingung (ii) nicht erfüllt
wäre und somit Vargas Fall Jeff the Jerk nicht als Gegenbeispiel für das Tracing funktioniert. Sie merken
noch an, dass ihrer Meinung nach auch jemand der einen noch wesentlich ausgeprägteren Charakter als
Jerk hätte die control condition erfüllen würde, solang seine Disposition nicht so stark wäre, dass er keine
andere Möglichkeit sich zu verhalten hätte. Allerdings scheint ihnen Jeffs Ausprägung dieses
Charakterzugs nicht so stark als das diese Möglichkeit hier greifen würde (Fischer/Tognazzini 2009: 536).
Sie stoppen an dieser Stelle jedoch nicht mit der Diskussion des Falles um ihrer Meinung noch weitere
Probleme dieses Gegenbeispiels darzustellen. Aus diesem Grund nehmen sie nun für ihre Zwecke an, dass
sowohl die erste und zweite Reaktion rechtmäßig sind und somit (i) als auch (ii) erfüllt und suchen jetzt
einen geeigneten Zeitpunkt in der Vergangenheit um das Tracing anzuwenden (Fischer/Tognazzini 2009:
536).

Dazu geben sie noch einmal den genauen Wortlaut der knowledge condition an, welche von Vargas zur
Diskussion der Fälle genutzt wird:
“(KC) For an agent to be responsible for some outcome (whether an action or consequence) the outcome must be reasonably
forseeable for that agent at some suitable prior time.” (Vargas 2005: S.274)

Um also Jeffs Verantwortung tracen zu können braucht man einen geeigneten früheren Zeitpunkt. Als die
notwendigen Eigenschaften dieses Zeitpunkts identifizieren sie zum einen, dass der Handelnde in der Lage
gewesen sein muss die Folgen seines Handelns abschätzen zu können, die epistemic condition muss also
erfüllt sein. Ebenso muss der Handelnde zu diesem Zeitpunkt die control condition erfüllen
(Fischer/Tognazzini 2009: 536).
Vargas schlägt selbst einen Zeitpunkt der ihm noch am geeignetsten erscheint um Jeffs Verantwortung zu
tracen, nämlich der Moment bevor er sich dazu entscheidet ein Jerk zu werden. Er argumentiert allerdings,
dass von dem 15-jährigen Jeff nicht erwartet werden kann, vorherzusehen, dass er später einem Angestellte
auf diese Art und Weise verlässt. Somit wäre nach Vargas an zu diesem Zeitpunkt (KC) nicht erfüllt
(Fischer/Tognazzini 2009: 537) und zu jedem späteren Zeitpunkt lässt sich das Tracing auch nicht mehr
anwenden, da Jeff durch seinen Charakter als Jerk die control condition nicht mehr erfüllt.

F. und T. stimmen Vargas in diesem Punkt auch zu aber führen an, dass Vargas Anwendung der
knowledge condition zu eng ist in diesem Fall und wenn man die abzusehenden Folgen etwas
genereller fasst, Vargas knowledge condition sehr wohl erfüllt (Fischer/Tognazzini 2009: 537).

3
Mittelseminar Ethik des Geistes, Sebastian Schmidt M.A., SoSe 2016
Name: Milan Slat
Matrikel-Nummer: 22065441
E-Mail-Adresse: Milan-Slat@gmx.de
Abgabedatum: 14.08.2016
Die Verallgemeinerung der zu absehenden Folgen wird dabei von Fischer und Tognazzini auf
folgende Weise dargestellt:
„ (Outcome1) Jeff fires those employees who work for that company on that precise day in that precise manner.

(Outcome2) Jeff fires some of his employees at some company or other at some point in the future in a despicable
manner as a result of his jerky character.

(Outcome3) Jeff treats some people poorly at some point in the future as a result of his jerky character. “
(Fischer/Tognazzini 2009: 537)

Denn sobald man nicht als Erwartungshorizont hat, dass der 15-jährige Jeff voraussieht, er entlässt
diese Angestellten auf diese bestimmte Art und Weise sondern von ihm erwartet dass er
voraussieht, dass er durch seinen jerky charakter zu einem unbestimmten Zeitpunkt in der Zukunft
Menschen auf eine verwerfliche Art und Weise behandelt, dann kann dies von dem 15-jährigen
sehr wohl erwartet werden. Damit wäre die (KC) von Vargas erfüllt und ein geeigneter Zeitpunkt
für das Tracing gefunden (Fischer/Tognazzini 2009: 537f). Es gibt also einen geeigneten Zeitpunkt
um das Tracing anzuwenden und F. und T. haben gezeigt, dass dieser Fall nicht alle notwendigen
Bedingungen erfüllt um das Tracing in Bedrängnis zu bringen.
Ich würde der Einschätzung des Falls Fischers und Tognazzinis zustimmen in der Weise wie sie
den Fall analysiert haben, da sie sich in dem Vargas vorgegebenen Rahmen bewegt haben und
auch auf keine alternativen Standpunkte in Bezug auf die control condition zurückgegriffen haben.
Jedoch hat ihre Diskussion ob Bedingung (ii) erfüllt ein Problem. Und zwar, dass sie zwar
überzeugend darlegen wieso Jeff zu dem Zeitpunkt seiner Handlung die contrtol condition erfüllt,
jedoch nicht geklärt wird ob auch die epistemic condition erfüllt wird. Von dieser behaupten F. und
T. am Anfang, dass sie nötig wäre um moralische Verantwortung zuschreiben zu können:“[I]t
looks like some sort of „epistemic condition“ will be a necessary component of any plausible
theory of moral responsibility“ (Fischer/Tognazzini 2009: 532). Wenn man Vargas Beschreibung des
Falles allerdings folgt, dann scheint es als wären Jeff die Folgen seines Verhaltens überhaupt nicht klar:“
When people react poorly to his behavior (something they avoid doing because he is large, imposing,
generally unsympathetic, and even a little frightening) he always writes it off as a shortcoming on the part
of others.” ( Vargas 2005: 271) Wenn Jeff in dem Moment nicht die Folgen seines Handels abschätzen
kann weil seine Disposition zu stark, dies jedoch nötig ist um ihm Verantwortung zuschreiben zu können
so scheint Bedingung (ii) doch erfüllt zu sein.

Ich habe gerade dargestellt auf welche Weise F. und T. den Fall Jeff the Jerk diskutiert haben, sowie
auf welche Weise sie gezeigt haben, dass dieses Beispiel von Vargas nicht dazu geeignet das
Konzept des Tracing in Erklärungsnot zu bringen. Ebenso habe ich erklärt wieso ich ihnen
zustimme und welche Probleme ich an ihrer Diskussion dieses Falls sehe. Ich werde nun mich dem
nächsten von F. und T. diskutierten Fall zuwenden, nämlich Britney the Bride. Ich werde den Fall
beschreiben, anschliessend darlegen wie F. und T. diesen diskutieren und danach meine eigene
Einschätzung ihrer Erörterung angeben.

Der Fall legt sich folgendermaßen dar:


“Britney’s first experience of true love was with a boy who could really dance. Although the relationship eventually
ended, it left her with a special place in her heart for men who could dance. Sadly, Britney was not especially fortunate
in love. A particularly low moment came during a period of deep loneliness and difficulty with her job. She invited a
childhood friend to Las Vegas for the weekend, and after lots of drinking and flirting they ended up getting a quickie

4
Mittelseminar Ethik des Geistes, Sebastian Schmidt M.A., SoSe 2016
Name: Milan Slat
Matrikel-Nummer: 22065441
E-Mail-Adresse: Milan-Slat@gmx.de
Abgabedatum: 14.08.2016
marriage, followed by an annulment within a few days. Though she wasn’t aware of it, the bad wedding experience (with
a guy who couldn’t dance, no less!) made her especially want to settle down and “do it right” as soon as possible. A few
months later, she met a charming professional dancer named Kevin. When the relationship turned serious, and Kevin
proposed marriage, she instantly said “yes!” Her love of him was so deep that she could not even conceive of having told
him no. Is Britney responsible for agreeing to marry Kevin?” (Vargas 2005: 271f)

Ebenso werden wieder einige Zusatzinformationen gegeben welche jedoch aus Platzgründen nicht
detailliert dargestellt werden können (vgl. Fischer/Tognazzini 2009: 540).
Wieder führen F. und T. die drei Reaktionen an welche wir nach Vargas haben sollten. Zum einen, dass
Britney moralisch verantwortlich dafür ist, dass sie Kevins Antrag zustimmt. Zum zweiten, dass aufgrund
ihrer Disposition, welche aus ihrer persönlichen Geschichte resultiert, sie die control condition nicht erfüllt.
Und die dritte Reaktion wäre laut Vargas, dass man einsieht, dass das Tracing nicht möglich ist da zu dem
letzten Zeitpunkt, als diese Disposition noch nicht bestand, sie nicht hat absehen können, welche
Auswirkung ihre Annahme des Heiratsantrags ihres Kindheitsfreundes in ihr auslösen würde.
(Fischer/Tognazzini 2009: 540) Diese drei Reaktionen erfüllen wieder, wenn sie denn zutreffend sind, die
Bedingungen (i), (ii) und (iii). Deswegen gehen F. und T. wieder so vor, dass sie die Reaktionen der Reihe
nach durchgehen und überprüfen ob diese angemessen sind.

Bereits das erste Urteil, nämlich dass Britney verantwortlich ist für ihre Annahme von Kevins Antrag, ist
laut F. und T. nicht richtig, da aus der Beschreibung des Falles nicht klar wird, wie zwingend ihre
Disposition ist(Fischer/Tognazzini 2009: 540). Wenn Britneys Disposition in diesem Moment so zwingend
war, dass sie keine andere Möglichkeit gehabt hat, dann wäre die control condition nicht erfüllt. Wenn die
control condition jedoch nicht erfüllt ist, dann kann Britney auch keine Verantwortung für ihr Verhalten
zugeschrieben werden (Fischer/Tognazzini 2009: 540f). Somit wäre Bedingung (i) nicht erfüllt. Sollte die
Disposition jedoch nicht so stark gewesen, dass sie keine andere Möglichkeit gehabt hätte zu handeln, so
wäre automatisch die Bedingung (ii) nicht erfüllt und es wäre nicht nötig einen passenden Zeitpunkt in der
Vergangenheit zu suchen um das Tracing anzuwenden (Fischer/Tognazzini 2009: 541) Dazu ob der Fall so
ergänzt werden könnte, dass er doch beide notwendigen Bedingungen erfüllt damit das Tracing nötig wird,
schreiben sie:
„But we don’t see how Britney’s case can be described so as to elicit both of these judgments. To the extent that the story
of Britney emphasizes the irresistible influence of her dispositions, we will be inclined to excuse Britney from
responsibility, and to the extent that the story emphasizes Britney’s responsibility, we will start to think that she does
satisfy the control condition, after all."(Fischer/Tognazzini 2009: 541)

F. und T. denken, dass in jeder möglichen Beschreibung dieses Falls, in der entweder (i) oder (ii) erfüllt,
eingeschlossen ist, dass die andere Bedingung nicht mehr erfüllt ist. Dadurch können nie gleichzeitig (i),
(ii) als auch (iii) erfüllt sein, und das Beispiel von Britney the Bride ist nicht geeignet das Tracing in
Erklärungsnot zu bringen (Fischer/Tognazzini 2009: 541).
Ich würde Fischers und Tognazzinis Einschätzung an dieser Stelle weitgehend zustimmen, allerdings
könnte man anführen, dass Britney sich nach ihrer missglückten ersten Heirat durchaus selbst hinterfragen
hätte können, um herauszufinden was sie wirklich will. Wenn sie das getan hätte, hätte sie ihre starke
Dispostion feststellen können, um anschließend zu versuchen diesem Reiz (ein Antrag von einem Mann

der sowohl physisch attraktiv, als auch ein professioneller Tänzer ist) auszuweichen, falls sie diesen
Ausgang nicht haben will. Denn nur weil jemand auf einen bestimmten Reiz in einer bestimmten Art und
Weise reagiert, heißt das ja nicht, dass er nicht dafür verantwortlich ist, wenn diese Reaktion dann auftritt.

5
Mittelseminar Ethik des Geistes, Sebastian Schmidt M.A., SoSe 2016
Name: Milan Slat
Matrikel-Nummer: 22065441
E-Mail-Adresse: Milan-Slat@gmx.de
Abgabedatum: 14.08.2016
Einen trockenen Alkoholiker, der beim Anblick von Alkohol rückfällig wird und dies auch weiß, würde
man doch auch dafür verantwortlich machen wenn er aufs Oktoberfest geht und dort einen Rückfall erleidet
weil die Chance, dass dort direkt vor seinen Augen Alkohol ausgeschenkt wird, eben doch sehr hoch ist
und von ihm erwartet werden kann, dass er das weiß. Damit würde sie meiner Meinung nach sowohl (i) als
auch (ii) erfüllen. Vargas Beschreibung des Falles schliesst diese Lesart jedoch aus und somit würde ich
Fischers und Tognazzinis Interpretation des Falls zustimmen.
Ich habe gezeigt, auf welche Weise sich der Fall von Britney the Bride darstellt, sowie wie F. und T.
argumnetieren, dass dieser Fall nicht geeignet ist, um gegen das Tracing arbeiten. Anschliessend habe ich
angemerkt, dass ich ihrer Einschätzung des Falles zustimme, jedoch welche mögliche Ergänzung ich sehe,
damit sowohl (i) als auch (ii) erfüllt sind. Als nächstes wende ich mich ihrer Diskussion des Falls von
Paulina the Paralyzed zu. Ich werde als erstes wieder den Fall darlegen, zeigen wie F. und T. anhand
diesem ihre Argumentation entwickeln und anschliessend eigene Anmerkungen dazu machen.
Der Fall lautet folgendermaßen:
“Paulina is visiting Florida for the first time. She takes her 2-year-old son, Paul, on a walk in a park just outside of
Tallahassee. They eventually find a small clearing and decide to sit down and eat lunch. After a while, Paul gets up and
starts wandering around with half-eaten food in his hands, on his face, and on his clothes. Paulina, being a responsible
mother, keeps an eye on Paul and warns him against straying too far. Near the edge of the clearing, about 20 feet away,
Paul bends over to pick up a rock that catches his attention. Paulina watches him do this, but at that moment realizes that
there is an alligator staring at Paul from about 30 feet away. Paulina is paralyzed by surprise and some degree of fear.
She feels a rising sense of panic, but remains frozen as the alligator start to move in the direction of Paul. Alas, the
alligator moves surprisingly quickly, and snaps up poor Paul. Only then does Paulina finally unfreeze, and then she
screams. Is Paulina responsible for not doing more to save Paul?” (Vargas 2005: 272)

Es werden wieder einige Zusatzinformationen geliefert ( vgl. Fischer/Tognazzini 2009: 542).


Abermals stellen F. und T. die drei von Vargas prognostizierten Reaktionen vor, nämlich dass als erstes
das Urteil gefällt wird, dass Paulina verantwortlich dafür ist nicht mehr für Pauls Rettung getan zu haben.
Als zweite Reaktion wird angegeben, dass man urteilt, Paulina erfülle die control condition nicht und als
dritte Reaktion, dass kein Tracing möglich ist, da von Paulina nicht erwartet werden kann, dass sie
vorhersieht auf welche Weise die Verknüpfung der Ereignisse dazu führen wird, dass sie paralysiert sein
wird. Damit wäre die epistemic condition nicht erfüllt und somit kein Tracing möglich (Fischer/Tognazzini
2009: 542f).
Da wieder alle drei Bedingungen erfüllt sein müssen damit Vargas Beispiel funktioniert, gehen F. und T.
die Reaktionen der Reihe nach durch und entscheiden ob diese gerechtfertigt sind (Fischer/Tognazzini
2009: 543).
Bereits bei der ersten Bedingungen stellen F. und T. fest, dass diese nicht erfüllt ist. Nach ihrem
Verständnis, wie Vargas die Geschichte beschrieben hat, erfüllt Paulina nicht die control condition: “Would
we not excuse her from responsibility upon learning that she was literally frozen by her fear and surprise?”
(Fischer/Tognazzini 2009: 543) Wenn Paulina tatsächlich, wie Vargas beschreibt, buchststäblich
eingefroren gewesen ist in dem Moment, so kann man wohl nicht sagen, dass sie die control condition in
dem Moment erfüllt. Und wenn sie die control condition nicht erfüllt, dann kann man ihr wohl auch keine
Verantwortung zuschreiben. Damit wäre Bedingung (i) nicht erfüllt. Das gleiche Dilemma, wie schon bei
Britney the Bride, zeichnet sich auch hier ab. Wenn ihre Paralyse so stark war, dass sie die control condition
nicht erfüllt, dann kann Bedingung (i) nicht erfüllt werden. Wenn ihre Paralyse jedoch nicht so stark war,

dass Bedingung (i) erfüllt werden könnte, dann erfüllt sie die control condition und es besteht keine
Notwendigkeit das Tracing anzuwenden (Fischer/Tognazzini 2009: 543).

6
Mittelseminar Ethik des Geistes, Sebastian Schmidt M.A., SoSe 2016
Name: Milan Slat
Matrikel-Nummer: 22065441
E-Mail-Adresse: Milan-Slat@gmx.de
Abgabedatum: 14.08.2016
Abermals aber nehmen F. und T. an, dass die Bedingungen (i) und (ii) erfüllt sind um einen Grund zu haben
einen geeigneten Zeitpunkt für das Tracing zu finden. Den von Vargas vorgeschlagen Zeitpunkt, nämlich
die Zeit als Paulina sich einer Therapie hätte unterziehen können um sich von ihrer Phobie zu heilen,
verwerfen F. und T. weil sie argumentieren, dass von Paulina erwartet werden kann, dass sie sich um die
Bedingungen ihres Urlaubsziels informiert (Fischer/Tognazzini 2009: 543). F. und T. entwickeln dieses
Argument in Analogie zu den Wetterbedingungen eines Urlaubsziel, führen dann zu eventuellen Gefahren
eines Campingurlaubs in der Wüste und leiten so über zu der allgemeinen informierung die man von
jemandem erwarten kann der an einem bestimmten Ort Urlaub macht. Wenn von Paulina hätte erwartet
werden können, dass sie sich über die Fauna ihres Urlaubsortes informiert und sie auch die Möglichkeit
hatte dies zu tun, dann kann ihre Verantwortung zu diesem Punkt mit Tracing zurückverfolgt werden
(Fischer/Tognazzini 2009: 543f).
Generellwürde ich ihrer Argumentation zustimmen, was das Dilemma von Bedingung (i) und (ii) angeht,
ich denke aber, dass man Paulinas Verantwortung nicht zwingend zu diesem Punkt zurückverfolgen kann
wie sie es tun. F. und T. erwähnen selbst einen Satz von Vargas, der Paulinas lückenhafte Informationslage
entschuldigen soll, nämlich diesen:“[S]he just never bothered to think about it, she did not have any
expectations about the native fauna“ (Vargas 2005: 281). Darauf folgt Fischers und Tognazzini bereits
beschriebenes Argument wieso es durchaus zu erwarten von jemandem ist, dass er sich über sein
Urlaubszeil informiert (vgl. Fischer/Tognazzini 2009: 543f). Was ist jedoch, wenn diese Gutgläubigkeit
Paulinas durch in gewisser Weise gerechtfertigt war? Wenn Paulina sich eben auf ganz andere Gefahren
eingestellt hat, wie durch Insekten übertragene Krankheiten oder tatsächlich, wie von F. und T. selbst
vorgeschlagen, eher auf widrige Witterungsbedingungen konzentriert hat, dann wird immer verständlicher
wieso sie sich nicht explizit über große Wildtiere informiert hat. Vielleicht wurden ihr in ihrer Kindheit
auch immer Geschichten von Florida erzählt in denen viele Gefahren aber keine großen Wildtiere
vorkamen. Man kann von Menschen zwar erwarten, dass sie sich in vernünftiger Art und Weise informieren
über ihre (Urlaubs-)Ziele, aber sobald man komplett alle Eventualitäten abdecken will, so wird die
Vorbereitung so lang werden, dass diese Vorbereitung wohl schon wieder unvernünftig wird. Wenn diese
unvernünftige Vorbereitung von niemandem erwartet werden soll, dann dürfte Paulina wohl nicht in allen
Lesarten des Falles Verantwortung zugeschreiben werden.
Ich habe gerade gezeigt, wie F. und T. den Fall Paulina the Paralyzed diskutieren sowie welche Probleme
ich in ihrer Argumentation sehe. Als nächstes werde ich mich dem letzten Fall von Ruben the Unfortunate
widmen, zeigen wie F. und T. argumentieren, dass dieser Fall das Tracing nicht in Erklärungsnot bringen
kann und anschließend meine eigenen Anmerkungen zu ihrer Argumentation machen.
Der Fall von Ruben the Unfortunate stellt sich folgendermaßen dar:
„It is the month of December. Ruben, a life-long fan of the Miami Dolphins football team, has just returned from seeing a real-life,
in-the-stands Dolphins game for the first time. Even better, the Dolphins won the game, which in recent years is somewhat unusual,
especially in December. As Ruben is wont to do, he enjoyed a few beers during the game. When he gets home from the game, his
four-year-old niece is visiting. As is their customary ritual, he picks her up and throws her lightly in the air. Alas, because of his
excitement about the football game and the lingering effects of an elevated blood alcohol level, he throws his niece up with more
enthusiasm than usual and he fails to catch her on the way down—although she wiggled more than usual because of excitement
about the throw. At any rate, sadly, she breaks her leg as a consequence of the fall. He views himself as responsible. But never
mind that—do you think Ruben responsible for dropping his niece?” ( Vargas 2005: 272)

Und es gibt wieder einige Hintergrundinformationen, welche zum Verständnis des Falles wichtig sind (vgl.
Fischer/ Tognazzini 2009: 544f).
F. und T. geben wieder als erstes die von Vargas prognostizierten Urteile an, nämlich als erstes, dass Ruben
dafür verantwortlich ist, wenn er seine Nichte fallen lässt. Als zweite Reaktion, dass man urteilt er erfülle
die control condition nicht aufgrund des Zusammenspiels der auf ihn einwirkenden Faktoren. Und als dritte
Reaktion, der Versuch einen geeigneten Punkt für das Tracing zu finden mit der Einsicht, dass es wohl
7
Mittelseminar Ethik des Geistes, Sebastian Schmidt M.A., SoSe 2016
Name: Milan Slat
Matrikel-Nummer: 22065441
E-Mail-Adresse: Milan-Slat@gmx.de
Abgabedatum: 14.08.2016
keinen geeigneten Zeitpunkt gibt, da die epistemic condition uns davon abhält seine Verantwortung zu
tracen (Fischer/Tognazzini 2009: 545).
F. und T. sind der Meinung, dass man Vargas bei dem ersten Urteil durchaus zustimmen, also dass Ruben
dafür verantwortlich ist dass seine Nichte auf den Boden fällt und somit Bedingung (i) erfüllt ist
(Fischer/Tognazzini 2009: 545). Bevor sie sich der Frage zu wenden ob (ii) erfüllt ist, entscheiden sie sich
noch für welchen Aspekt Rubens Handlung dies geprüft werden soll und entscheiden sich für sein Versagen
seine Nichte wieder aufzufangen. An dieser Stelle stimmen sie sogar Vargas zu, dass sogar Bedingung (ii)
erfüllt ist, da aufgrund des komplexen Zusammenspiels der verschiedenen, auf ihn einwirkenden Faktoren
er tatsächlich vielleicht nicht die Möglichkeit gehabt hat, seine Nichte wieder aufzufangen
(Fischer/Tognazzini 2009: 545). Aus diesem Grund muss jetzt ein geeigneter Zeitpunkt für das Tracing
gefunden werden, damit (iii) nicht auch noch erfüllt ist und das Beispiel von Vargas funktioniert. F. und T.
identifizieren dazu als geeigneten Zeitpunkt den Moment bevor Ruben seine Nichte in Luft wirft. Da er
wissen dürfte bzw. müsste, dass so ein Verhalten Risiken mit sich bringt, sowie um die (KC) zu erfüllen
der Ausgang lediglich „reasonably foreseeable“ (Fischer/Tognazzini 2009: 546) sein muss, könne von
Ruben durchaus erwartet werden, dass er dieses mögliche Ereignis miteinrechnet und somit die epistemic
condition erfüllt. Sie führen dann eine mögliche Erwiderung Vargas an, nämlich dass diese Handlung eine
unüberlegte Handlung aus Gewohnheit, allerdings entkräften sie diesen Einwand auch wieder sofort mit
dem Argument, dass wir auch für unüberlegte Handlungen aus Gewohnheit Verantwortung übernehmen
müssen, wenn diese Bestimmt Risiken mit sich bringen.
Ich würde Fischer und Tognazzinis Argumentation an dieser Stelle uneingeschränkt zustimmen,
allerdings sehe ich ein generelles Problem in dieser Diskussion. Es scheint als hätte Vargas versucht,
durch seine äußerst detaillierten Beschreibungen der Fälle, versucht die Abhängigkeiten der Protagonisten
so darzustellen, dass ihre Handlungen jeweils als zwingend empfunden werden. F. und T. haben jedoch in
den meisten Fällen einen Punkt gefunden, bei dem diese Abhängigkeiten nicht so zwingend erschienen
und somit der Protagonist in diesem Fall sowohl die control condition als auch die epistemic condition
erfüllen kann, damit seine Verantwortung zu diesem Moment zurück getraced werden kann. Was wäre
jedoch wenn man viel mehr Aufwand in diese Beschreibung stecken würde? Wenn man generell alle
kausalen Zusammenhänge und Zwänge darstellen würde, die auf die Personen wirken? Schiene es nicht
dann alles viel zwingender und das Tracing wesentlich schwieriger? Da dies an dieser Stelle nicht
geschehen ist und es wohl auch generell so gut wie unmöglich sein müsste dies alles darzustellen, stimme
ich Fischers und Tognazzinis Argumentation durchaus zu. Dennoch sehe ich an dieser Stelle eine
Spannung zwischen der Frage, wie viel Einfluss man der persönlichen Vorgeschichte einer Person
zurechnet und wie viel man ihrem eigenen „freien Willen“ zuschreibt.

8
Mittelseminar Ethik des Geistes, Sebastian Schmidt M.A., SoSe 2016
Name: Milan Slat
Matrikel-Nummer: 22065441
E-Mail-Adresse: Milan-Slat@gmx.de
Abgabedatum: 14.08.2016
Literaturverzeichnis

Manuel R. Vargas (2005): The Trouble with Tracing; in: Philosophy Paper 3, S.269-291
John Martin Fischer, Neal A. Tognazzini (2009):The Truth about Tracing, NOUS 43:3, S.531-556