Sie sind auf Seite 1von 3

Die Indigo­Kinder

The Indigo Children – Das neuste Buch von Lee Carroll und Jan Tober

I n Kryons und Lee Carrolls Büchern stehen wiederholt Hinweise auf die neuen Menschen, die seit 1992 wegen des neuen 

irdischen Magnetgitters  zu Tausenden geboren werden und als eines der Merkmale ein dunkles Blau in der Aura haben. Den 

Namen Indigo­Kinder gab ihnen Lee, weil er sich daran erinnerte, schon früher, in einem Buch von Nancy Ann Tappe,  von 

Kindern gelesen zu haben, deren besonderes Merkmal die Farbe Indigo in der Aura war. Diese Kinder kommen in erster Linie, 

um dem Planeten beim Herausbilden einer neuen, höherdimensionalen Energiestruktur zu helfen. Sie haben nicht mehr dieselben 

Lektionen zu lernen wie die Menschen, die in der alten Energiestruktur gelebt haben. Aber sicher haben sie noch zu lernen, denn 

keine Seele hat je ausgelernt. Beim Prozess, der jetzt in der Galaxis abläuft, lernt selbst die Quelle noch eine ganze Menge dazu. 

Diese Kinder fallen durch ungewöhnliche psychologische Merkmale auf, die das Verständnis ihrer Eltern, Lehrer und 

Schulkameraden oft ziemlich herausfordern. Und weil sie auffällig sind, droht ihnen die Gefahr, dass man ihnen die Auffälligkeit 

wegtherapieren will. Lee Carroll und seine Frau Jan Tober haben dank den Kryon­Büchern von vielen Menschen erfahren, die in 

irgend einer Form mit Indigo­Kindern zu tun haben, und sie haben beschlossen, zum besseren Verständnis dieser jungen 

Menschen ein Buch mit Erfahrungen, Erkenntnissen und Ratschlägen zu veröffentlichen. Es ist dieses Mal also nicht Kryon 

selbst, der den Inhalt des Buches diktiert hat. 

Als in den vergangenen Jahren in der amerikanischen Öffentlichkeit immer häufiger von Problemen zu hören war, die junge 

Eltern mit einer neuen Art von Kindern hat, dachte man zunächst, das sei wieder einmal ein typisch amerikanisches Problem, 

doch mit der Zeit fand man heraus:

1.   dass es eine weltweite Erscheinung ist,

2.  dass sie über kulturelle Schranken hinweggeht,

3.  dass sich das Phänomen ausweitet,

4.  dass da und dort Erklärungsansätze und Hilfestellungen auftauchen.

Gleich im ersten Kapitel listen die Autoren die zehn häufigsten Merkmale der Indigo­Kinder auf:

1.  Sie haben das Gefühl, Königskinder zu sein und verhalten sich oft  entsprechend.

2.  Sie haben das Gefühl, dass sie es verdienen, hier zu sein – und sind sehr  erstaunt, wenn andere dieses Gefühl 

nicht teilen.

3.  Sie haben keine Probleme mit dem  Selbstwertgefühl.

4.  Sie haben Mühe mit absolutistischer  Autorität (einer Autorität, die keine Erklärungen abgibt und dem anderen 

keine Wahl lässt).
5.  Sie tun gewisse Dinge ganz einfach  nicht. Beispielsweise fällt es ihnen schwer, sich in eine Wartereihe zu 

stellen.

6.  Rein rituell ablaufende Systeme frustrieren sie, weil sie keine Kreativität  zulassen.

7.  Ihnen fallen zuhause und in der Schule viele Verbesserungsmöglichkeiten ein – weshalb sie oft wie Re bellen,   

Nonkonformisten und  Systemsprenger wirken.

8.  Sie wirken asozial, außer wenn sie unter Ihresgleichen sind. Wenn keine Menschen um sie herum sind, die wie sie 

sind, ziehen sie sich oft in sich zurück und haben das Gefühl, niemand verstehe sie. Die Schule macht ihnen  in 

sozialer Hinsicht oft Mühe.

9. Sie reagieren nicht auf Schulddisziplinierung (Warte, bis dein Vater heimkommt und sieht, was du ange­

stellt hast).

10. Sie scheuen sich nicht, dir zu sagen,  was sie brauchen.

In den folgenden Kapiteln sind noch weitere Hinweise auf die Besonderheiten dieser Kinder zu finden, etwa, dass sie sehr 

sensitiv sind, dass sie über ein großes Maß an Energie verfügen, dass sie sich rasch langweilen und ihre Aufmerksamkeit rasch 

von etwas abziehen. Danach folgt eine Serie von Artikeln von ganz verschiedenen Autoren – Kinderpsychologen, Erziehern, 

Eltern, Betroffenen und Medien mit Ratschlägen, wie man mit diesen Kindern am besten umgeht. Vor allem wird auch davor 

gewarnt, dass man diese oft als hyperaktiv und zerstreut auffallenden Kinder mit Psychopharmaka (etwa Ritalin) zu sedieren 

versucht. 

Ganz wichtig sind die Hinweise über grundlegendes Verhalten gegenüber diesen Kindern. Hier einige davon:

1. Behandle Indigo­Kinder mit Respekt. Würdige ihre Anwesenheit in der Familie.

2.  Ermögliche es ihnen, ihre eigenen disziplinarischen Lösungen zu finden.

3.  Lasse ihnen bei allem die Wahl.

4.  Setze sie niemals herab.

5. Erkläre und begründe deine Anweisungen immer, und höre dir  selbst dabei zu.

6.  Mache sie zu deinen Partnern. Denk  viel darüber nach.

7.  Erkläre ihnen alles, was du tust, selbst dann, wenn sie noch Babies sind.

8. Gib ihnen Sicherheit und lass sie  wissen, dass du sie unterstützt. Vermeide negative Kritik.

Dieses Buch ist zweifellos ein äußerst wertvoller Beitrag zum Verständnis der neuen Kinder. Auch Menschen, die nur 

gelegentlich und nicht direkt mit diesen Kindern zu tun haben, erhalten einen nützlichen Zugang zu dem neuen Bewusstsein, das 

hier in Gestalt dieser neuen Menschen heranwächst.

Reindjen Anselmi
Entnommen aus: Licht Forum 1, 1999