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Vom Glück...

Glück ist, wenn...


... du gesund bist und deine Tür hat eine Klinke....

sagt meine Lieblingssängerin... und Recht hat sie, in vierlerlei Hinsicht.

Ich möchte ein wenig über das Glück nachdenken -natürlich nicht über das Glück im Spiel, sondern
über das Gefühl des Glücks im Leben..

Alle sind auf der Suche danach -aber wissen wir überhaupt, wonach wir da suchen?
Die einen sagen -es ist das Geld... natürlich ist es gut ein bisschen Geld zu besitzen, denn das Geld
lässt sich in unserer Gesellschaft bequem für andere Sachen umtauschen...
man sieht aber an vielen Beispielen, dass das Geld alleine es nicht schafft, einen Menschen glücklich
zu machen. Viel wichtiger sind die nichtmateriellen Komponenten unseres Lebens.

Es wird wohl so sein, dass jeder sein persönliches Glück woanders sieht.

Ich sah einige Menschen, die sich als glücklich bezeichnet haben - deren Leben auf den ersten Blick
"die Hölle" war, voll Krankheit und Schicksaalschläge... und hin und wieder einige, die nichts
schlimmes im Leben erfahren haben, sich trotzdem unglücklich gefühlt haben.

Das Glück sitzt tief in uns -und ist angeboren, so sehe ich es, denn unsere Neigungen und Prägungen
brachten wir in die jeweilige Inkarnation aus dem Jenseits mit.
Manche von uns sind eben glücklich und manche weniger.

Ich finde, es spielen zwei Faktoren eine Rolle - die Wünsche die man hat (Partner, Gesundheit, etc.)
und die Zufriedenheitsstufe die man erreicht hat (unzufrieden mit allem - bis zufrieden ohne
Bedürfnisse).

Wenn ich recht wenige Bedürfnisse habe (brauche nicht viel Geld, kein schönes Haus, nur ein
mittelmäßiges Auto und Gesundheit, habe nicht den Drang zur Perfektion, erwarte von meinem
Partner/in keine Perfektion, usw.) sind sie leicht zu befriedigen. Wenn ich gleichzeitig noch zu dem
zufriedenem Teil der Menschheit gehöre, entwickle ich entsprechend wenige Bedürfnisse.
In dem Fall ist es relativ einfach, in den Zustand "restlos-glücklich" zu kommen.

Frage an den Leser: "bist du glücklich?"

Vom Glück II

Was bewirkt dann die Absenz von Glück in uns?


Während uns etwas fehlt, sind wir unglücklich.
Wir versuchen dem gewissen Etwas, was uns fehlt, nachzulaufen um es zu erreichen und
festzuhalten.

Im Prinzip ist unser Gefühl des Unglücklichseins DIE treibende Kraft im Leben. Glückliche
Menschen setzen sich hin und sind zufrieden mit sich und der Welt. Sie gehen nicht weiter, sie
machen keine weiteren Erfahrungen...
Ein Freund sagte vor kurzem zu mir:

"Wir spüren unbewusst unsere Aufgabe im Leben. Wenn wir dieser Aufgabe nachgehen, den Weg
erfüllen, den wir uns vorgenommen haben -sind wir glücklich".

Diese Definition des Glücks finde ich sehr gelungen.

Vom Glück ... III

Die Kunst zu Leben ist nach der Huna-Lehre die Fähigkeit, ein harmonisches Wesen zu werden.

Wir sollen nach Möglichkeit verhindern, sich oder andere Wesen zu schädigen -und nach
Möglichkeit anderen zu helfen, ebenfalls zur Harmonie zu finden.

Die meisten Menschen erwarten in ihren Leben, Glück zu finden. Unser Glück liegt jedoch in keinem
Aspekt der uns umgebenden Realität -Glück ist ein Seelenzustand. Unser Glück finden wir nicht
außerhalb -es ist nur in uns selbst zu finden.

Viele suchen ihr Glück im Geld oder verknüpfen es mit Bedingungen und Forderungen, die sie an
ihre Umwelt legen.
Geld bietet zwar eine gewisse Unabhängigkeit und damit auch eine spezielle Freiheit, ist aber kein
Garant des Glücklichseins.

Die Gesellschaft wirkt auf unser Unterbewusstsein mit dem Ziel, einen Zustand des Mangels und der
Unzufriedenheit herzustellen.
Zum einem werden in die Gedanken manövriert, es gäbe Dinge, die wir nicht haben, und unbedingt
haben müssen, um Glücklicher zu werden.
Andererseits wird uns eingebläucht, wir müssen alles jetzt gleich haben und erledigen, da bald alles
zu Ende geht, spätestens mit unserem Tod.
Das alles resultiert in einem sinnlosen Bedürfnis alles jetzt und gleich haben zu müssen und erledigen
zu müssen und in der Angst es nicht rechtzeitig zu schaffen.
Diese Angst begrenzt unser Dasein, reduziert unsere Möglichkeiten freie Wahl zu treffen, und unsere
Entwicklung voranzutreiben.

Sollten wir uns nicht lieber auf positive Aspekte unseres Lebens konzentrieren, so wie das positive
Denken, auf die positiven Energien und Emotionen und Reduzierung der Agressionen?
Vom Glück... IV

Indem wir nach dem Glück suchen, suchen wir nicht nach materiellen Dingen, sondern nach dem
Weg, den wir uns vorgenommen haben für die Dauer der jeweiligen Inkarnation.
Natürlich wissen wir es meistens nicht, wie dieser Weg zu verlaufen mag, das sollte uns aber nicht
daran hindern, ihn immer wieder zu finden versuchen.

Das, was uns tatsächlich immer hilft, glücklicher zu werden, ist Liebe.

Diese Liebe ist nicht als eine Beziehung zwischen zwei Personen definiert, sondern als ein Zustand
der Seele.
Diese Liebe wird oft "bedingungslos" genannt, was lediglich auszudrücken vermag, dass sie keine
Beziehung beansprucht - keine Reaktion als Antwort auf die gespendete Energie.
Sobald Liebe zu Beziehung heruntergestuft wird, ändert sie sich in ein Eigentumsdenken und/oder
Abhängigkeit.
Tatsächliche Liebe lässt sich nicht auf ein Subjekt begrenzen, sie widmet sich jedem und allem.

Den Zustand solcher Liebe zu erreichen, erfordert einiges Umdenken.

Wir sollen nicht Werten - damit wir keine negativen Emotionen hervorrufen und bilden.
Wie oft findet man Menschen, die sich allzu gerne über alles aufregen. Solche Aufregung löst aber
die entstandene (als negativ empfundene) Situation nicht auf, es hilft nicht, es lenkt nur ab.
Die höchste erreichbare Stufe ist vermutlich der Zustand, in dem wir gar nichts mehr als Konflikt
empfinden, für den Anfang genügt es sicherlich, den entstandenen Konflikt mit Abstand zu
betrachten, von verschiedenen Blickwinkeln und Perspektiven aus, um möglichst komplexen Einblick
zu bekommen, ohne unsere vorgefertigten Meinungen zu berücksichtigen.
Der nächste Schritt ist Mitleid zu empfinden. Mitleid ist hervorgerufen durch Gewissen, das
wiederum eine der Stimmen ist, mit denen das Hohe Selbst zu uns spricht, sagt die Huna-Lehre. Von
diesem Mitleid ist es nur noch ein Schritt zur Liebe, der Natur des Hohen Selbst.

Der letzte Schritt ist Liebe zu suchen -in jedem und allen, in der Natur, täglichen Kleinigkeiten. Je
mehr Liebe man findet und empfindet, desto mehr Liebe sendet die Umgebung an einen selbst
zurück.

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