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Private Rentenversicherung 2020

Die Möglichkeiten zur privaten Vorsorge


Es gibt verschiedene Möglichkeiten zur privaten Vorsorge. Neben Riester- und Rürup-Rente bzw.
Basisrente lässt sich dies beispielsweise durch den Abschluss einer privaten Rentenversicherung erreichen.
Alternativ lässt sich auch selbstständig Geld zurück- und anlegen. Die vorteilhaftesten Angebote zur
Privatrente lassen sich am schnellsten mithilfe eines Vergleichs ermitteln.

Warum ist eine private Rentenversicherung nötig


Die private Rentenversicherung ist inzwischen für jeden unumgänglich, da sich niemand allein auf die
staatliche Versorgung im Altersruhestand verlassen sollte. Die Zahl älterer Menschen in Deutschland, die
durch das Rentensystem versorgt werden müssen, steigt. Gleichzeitig werden die Menschen
durchschnittlich immer älter. Dadurch gerät das staatliche Rentensystem immer weiter in ein
Ungleichgewicht.

Seit einigen Jahren sind die Auswirkungen davon bereits deutlich zu spüren: Die garantierten Renten
werden immer niedriger und das Eintrittsalter in die staatliche Rente wird immer weiter angehoben. Es
kann also nicht mehr lange dauern, bis die Menschen deutlich länger arbeiten müssen, bevor sie ihre
geringe Rente erhalten. Um dieser Entwicklung vorzubeugen, gibt es nur ein Mittel: zusätzlich zur
staatlichen Altersvorsorge auch noch durch private Maßnahmen für den eigenen Altersruhestand
vorzusorgen.

Was ist die private Rentenversicherung?


Eine private Rentenversicherung ist grundsätzlich nichts anderes als eine besonders ausgestaltete Form der
Lebensversicherung. Diese ist speziell auf die Finanzierung des Altersruhestands des Versicherten
zugeschnitten. Dabei basiert die private Rentenversicherung auf dem Modell der sogenannten
Erlebensversicherung. Mit dieser Versicherungsform sichert man also nicht seine Hinterbliebenen für den
Fall des eigenen Todes ab, sondern man versichert im Gegenteil das Risiko des „zu langen Lebens“. So
wird in der Finanzfachsprache das wirtschaftliche Risiko genannt, welches sich aus der Finanzierung des
Lebensunterhalts im Alter eines Menschen ergibt.
Im Gegensatz zur klassischen Lebensversicherung lässt sich eine private Rentenversicherung in der Regel
deutlich flexibler gestalten. So lässt sich beispielsweise festlegen, dass der Versicherte zusätzlich zu seinen
monatlichen Beitragszahlungen eine oder mehrere Einmalzahlungen vornehmen kann, mit denen
zusätzliches Kapital in die Versicherung eingebracht wird. Dies ist beispielsweise dann sinnvoll, wenn der
Versicherte kurz vor dem Rentenbeginn steht und die Versicherungssumme der Privatrente nicht ausreicht,
die gewünschten monatlichen Rentenauszahlungen zu ermöglichen. Die private Vorsorge hilft auch
mögliche Einbußen abzufangen, die entstehen falls man eine Frührente beantragt.

Die Sofortrente als Form der privaten Rentenversicherung


Teilweise bieten Versicherungsgesellschaften auch an, eine Rentenversicherung völlig ohne Ansparphase –
also die Phase, in der monatliche Beiträge eingezahlt werden – abzuschließen. In diesem Fall nimmt der
Versicherte bei der Privatrente lediglich eine Einmalzahlung vor, die dann bei Rentenbeginn direkt wieder
in Form von monatlichen Rentenbeträgen ausgezahlt wird. Hierbei spricht man von der „sofort
beginnenden Rentenversicherung“ oder kurz "Sofortrente". Im Gegensatz zur Sofortrente steht das vorher
beschriebene Modell, welches auch als „aufgeschobene Rentenversicherung“ bezeichnet wird.

Policen mit Rentengarantiezeit


Neben der Wahl zwischen aufgeschobener- und Sofortrente hat der Versicherte bei vielen Verträgen zu
einer privaten Rentenversicherung die Möglichkeit, zwischen einer Auszahlung der Renten bis zum
eigenen Tod oder einer sogenannten Rentengarantiezeit, welche eine Art Hinterbliebenenschutz darstellt,
zu wählen.

Im erstgenannten Fall erhält der Versicherte die Versicherungsleistung bei Rentenbeginn ausschließlich
selbst ausgezahlt. Die Leistungspflicht des Versicherers endet dann, wenn der Versicherte verstirbt. Da
viele Versicherte mit dem Abschluss einer privaten Rentenversicherung aber auch die Hinterbliebenen
absichern möchten, gibt es die Rentengarantiezeit. In diesem Fall werden die monatlichen Rentenbeträge
für einen garantierten Zeitraum ausgezahlt, unabhängig davon, ob er innerhalb dieses Zeitraums verstirbt
oder nicht.

Staatlich geförderte Rentenversicherungen


Auch der Staat fördert diverse Produkte zur privaten Vorsorge. Bei Riester- und Rürup-Rente erhält der
Versicherte monatliche Zulagen zu seinem eigenen Sparanteil. Auch hier gibt es verschiedenen Formen
und Voraussetzungen zum Abschluss der verschiedenen Versicherungen. Ob sich Rürup- bzw. Riester-
Rente lohnen sollte jeder Verbraucher vorher genau berechnen.

Risiko-Lebensversicherung versus private


Rentenversicherung
Im Gegensatz zum Abschluss einer Risikolebensversicherung erfordert die private Rentenversicherung in
der Regel keine besondere Gesundheitsprüfung. Dies ergibt sich aus der Tatsache, dass der
Versicherungsschutz normalerweise mit dem Tod des Versicherten endet. Somit stellt der Abschluss einer
Privatrente für den Versicherer kein erhöhtes Risiko dar, wie es bei der Risikolebensversicherung der Fall
ist. Im Gegenteil, bei der privaten Rentenversicherung besteht für den Versicherer eher das Risiko, dass der
Versicherte „zu lange lebt“ und somit höhere Kosten als geplant verursacht.

Mit einem Vergleich können Versicherte schnell die günstigsten Angebote für eine Privatrente ermitteln.
Nach Auswahl des monatlichen Sparbetrags kann ein ausgiebiger Leistungsvergleich gestartet werden. Zu
beachten sind dabei auch die Risikoklassen, wobei ein Abwägen zwischen Risiko und Anlageerfolg
notwendig ist.
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