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Tiere im Winter Tiere im Winter

(Mini-Wissenstext) (Mini-Wissenstext)

Das Reh ist winteraktiv. In den Der Rotfuchs ist winteraktiv. In den
Wintermonaten ist das Fell des Wintermonaten ist das Fell des
Das Reh Tieres graubraun und sehr dicht. In Der Rotfuchs Tieres dichter. Tagsüber hält sich
der Morgen- und Abenddämmerung der Rotfuchs in seinem Bau auf, den
ist das Reh auf Futtersuche. er in Wäldern unter der Erde anlegt.
Während der Winterzeit suchen die Abends und nachts streift der
Tiere unter dem Schnee nach Futter Rotfuchs umher und sucht Beute.
Sie fressen Wurzeln, Baumrinde, Gerade im Winter ist das nicht
Triebe und Knospen. Der Magen des einfach. Viele Beutetiere haben sich
Rehs passt sich an diese Nahrung an. zurückgezogen. So frisst er während
So ist das Tier schneller satt als im dieser Zeit auch Aas und Abfälle.
Sommer. Außerdem verbringt das Wenn er wirklich sehr hungrig ist,
Reh viel Zeit im Liegen und bewegt begibt er sich in die Nähe von
sich wenig. So kann es zusätzliche menschlichen Siedlungen und sucht
Energie sparen. dort Futter.

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Tiere im Winter Tiere im Winter


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Der Dachs hält Winterruhe. Das Eichhörnchen hält Winterruhe.


Im Winter zieht sich der Dachs in Dafür sammelt es im Herbst eifrig
Der Dachs seinen geräumigen Bau zurück. Das Eichhörnchen Vorräte und versteckt sie in
Dieser befindet sich tief unter der Baumstämmen und unter der Erde.
Erde und besteht aus mehreren Das Nest (der Kobel) wird für die
Gängen, einem Wohnkessel und Winterzeit mit Moos, Gras und
weiteren Kammern. Den Wohnkessel Federn gut ausgepolstert. An kalten
hat der Dachs mit Moos, Farnen und Wintertagen rollt sich das Tier im
Laub weich ausgepolstert. Dort ruht Kobel ein, deckt sich mit dem
der Dachs und schläft. Sobald das buschigen Schwanz zu und schläft.
Wetter milder wird, verlässt er den Ab und zu klettert es heraus und
Bau. Dann sucht er Futter wie Pilze, begibt sich auf Nahrungssuche.
Wurzeln oder kleinere Tiere. Auch Damit es nicht friert, bekommt das
wenn der Dachs aufs Klo muss, Eichhörnchen im Herbst ein
verlässt er seinen Bau. besonders dichtes Fell.

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Tiere im Winter Tiere im Winter
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Der Igel hält Winterschlaf. Damit das Der Siebenschläfer hält


Tier den Winterschlaf übersteht, hat Winterschlaf. Im Herbst frisst sich
Der Igel es sich im Herbst mit Hilfe von Der Siebenschläfer das Tier eine Speckschicht an.
ausreichend Futter eine dicke Dafür verspeist es zahlreiche
Speckschicht angefressen. Nüsse, fettreiche Samen, Eicheln
Wenn es kalt wird, sucht sich der Igel und Bucheckern. Außerdem bereitet
einen geschützten Schlafplatz. Dort das Tier sein Schlafnest vor. Dieses
baut er sich ein Nest aus Moos, Nest befindet sich in tiefen Löchern
Blättern und Gräsern. Eingerollt im Waldboden und wird mit Gräsern
schläft der Igel dort bis April. Dabei
und Moosen ausgepolstert. Ab
sinkt seine Körpertemperatur und
Oktober schläft das Tier dann etwa
sein Herzschlag wird langsamer. So
7 Monate lang. Dabei rollt es sich
benötigt er weniger Energie und kann
zu einer Kugel zusammen. Der
von seinen Fettreserven zehren.
Schwanz dient als Decke.

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Tiere im Winter Tiere im Winter


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Das Wildschwein ist winteraktiv. Fledermäuse halten Winterschlaf.
Um den kalten Winter zu überstehen, Um den Winter zu überstehen, haben
Das Wildschwein bekommt das Tier ein dichtes Die Fledermaus sich die Tiere im Herbst eine dicke
Winterfell. Es besteht aus langen Speckschicht zugelegt. Im September
borstigen Deckhaaren und kurzen suchen sich die Fledermäuse einen
feineren Wollhaaren. Im Winter ist geschützten Schlafplatz in Höhlen,
das Nahrungsangebot für Mauerspalten, Kellern, Kirchen oder
Wildschweine eingeschränkt. So Felsspalten. Dort hängen sie dann
fressen sie vor allem Wurzeln, Eicheln kopfüber. Meist rücken sie mit
und Bucheckern. Dafür müssen die anderen Fledermäusen eng
Tiere aber erst die Schneedecke durch zusammen. Um Energie zu sparen,
Scharren entfernen. Ihr Futter können drosseln die Tiere ihre Körper-
sie auf weite Entfernung riechen. temperatur und den Herzschlag.
Wenn sie argen Hunger haben, fressen Auch richtige Atempausen sind nicht
sie auch Aas und Abfälle. untypisch.

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Tiere im Winter Tiere im Winter
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Die Eidechse verbringt den Winter in Der Luchs ist winteraktiv.


Winterstarre. Dafür hat sie über ihre Damit er die Kälte gut übersteht,
Die Eidechse Nahrung im Herbst Fettreserven Der Luchs bekommt er ein Winterfell. Dieses
angelegt. Vor allem der Schwanz ist besteht aus dichter Unterwolle und
ein wichtiger Fettspeicher. Für den einem wärmenden Pelz. Die Pfoten
Winter sucht sich das Tier ein der Tiere funktionieren wie
frostsicheres Versteck. Das können Schneeschuhe. Sie sind flächen-
Steinritzen, Mauerspalten oder mäßig so groß, dass ein Luchs nicht
Baumwurzeln sein. Dort verkriecht im Schnee einsinken kann. Somit
sich die Eidechse, sobald der Frost
kann er auch bei Schnee auf
kommt oder auch schon früher. Das
Beutejagd gehen. Seine Beutetiere
Tier fällt dann in eine Kältestarre
tun sich nämlich eher schwer, bei
und kann sich nicht mehr bewegen.
Die Körpertemperatur sinkt. Der
Schnee voranzukommen. Bevorzugt
Herzschlag reduziert sich. jagt der Luchs Rehe oder Füchse.

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Tiere im Winter Tiere im Winter


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Das Murmeltier hält Winterschlaf. Die Weinbergschnecke verbringt den


Im Herbst fressen die Tiere besonders Winter in Winterstarre. Im Herbst
Das Murmeltier viel, um Reserven für den Winter
Die Weinbergschnecke sucht sich die Schnecke einen
anzulegen. Den Winter verbringen windgeschützten Platz. Dieser
die Nagetiere zusammen mit vielen befindet sich meist in der Nähe von
anderen Murmeltieren in ihrem Pflanzen. Dort gräbt die Schnecke
unterirdischen Bau. Dort schlafen sie ein Loch und legt sich hinein. Sie
eng aneinander gekuschelt in einer zieht sich in ihr Haus zurück und
Schlafkammer. Diese wurde mit viel verschließt die Öffnung mit einer
Heu weich ausgepolstert. Die Ein- kalkhaltigen Flüssigkeit. Im Inneren
und Ausgänge des Baus haben die des Hauses erzeugt die Schnecke
Tiere mit Gräsern, Erde und Steinen durch Atemluft noch ein weiteres
verschlossen. Die Körperwärme der Luftpolster, das vor Kälte schützt.
Tiere schont ihre Energiereserven Atmung und Herzschlag werden
und funktioniert wie eine Heizung. reduziert, um Energie zu sparen.

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Tiere im Winter Tiere im Winter
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Die Biene verbringt den Winter in Die Erdkröte verbringt den Winter in
einem Bienenstock. Dort rücken alle Winterstarre. Ende Oktober sucht sie
Die Biene Bienen eng zusammen und bilden eine Die Erdkröte sich einen frostsicheren
Traube. Die Tiere lösen sich beim
Unterschlupf. Die Kröte gräbt sich
Wärmetanken ab. Die äußeren Bienen
etwa in die Erde ein, verkriecht sich
dürfen auch mal in den wärmeren
Innenbereich rücken. Nur die Königin
unter Laub oder nutzt Baumstümpfe
bleibt immer in der Mitte. Die Tiere als Unterschlupf. Dort verfällt sie in
ernähren sich vom Honig, der im Kältestarre und bewegt sich nicht
Sommer in den Waben eingelagert mehr. Herzschlag und
wurde. Fällt die Temperatur im Körpertemperatur verlangsamen
Bienenstock stark ab, zittern sich die sich. Dadurch benötigt das Tier nur
Bienen warm. Durch das Vibrieren ihrer wenig Energie. Salze in den
Muskulatur erzeugen sie Wärme. Eine Körperflüssigkeiten schützen die
Winterstarre gibt es bei Bienen daher Erdkröte außerdem davor, komplett
nicht. einzufrieren.

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Tiere im Winter Tiere im Winter


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Die Kohlmeise ist winteraktiv. Als Der Zitronenfalter verbringt den


Standvogel bleibt sie in unseren Winter in Winterstarre. Dafür
Die Kohlmeise Regionen und fliegt nicht in wärmere Der Zitronenfalter verkriecht er sich in Baumritzen oder
Gebiete. Das Tier ist auch während hängt sich an einen geschützten
kalten Temperaturen auf Zweig. Bevor es richtig kalt wird,
Futtersuche. Es ernährt sich von greift der zarte Falter zu einem
Nüssen und Samen. Gerne hält sich besonderen Trick. Er sondert Wasser
die Kohlmeise am Futterhäuschen ab und bildet Glycerin im Körper.
auf. Dort frisst sie gerne ungeröstete Dieser Stoff wirkt wie ein
Erdnüsse oder Sonnenblumenkerne. Frostschutzmittel. Er verhindert,
Sobald es richtig kalt wird, sucht sich dass der Zitronenfalter im Ganzen
die Kohlmeise einen windgeschützten einfriert und stirbt. Mit Hilfe dieses
Platz und plustert das Gefieder auf. Schutzes kann der Schmetterling
Die Luftpolster isolieren die Wärme. sogar Temperaturen bis minus 20
Grad überstehen.

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Tiere im Winter Tiere im Winter
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Der Marienkäfer verbringt den Der Biber ist winteraktiv. Allerdings


Winter in Winterstarre. Um sich vor scheut er die Kälte und verbringt viel
Der Marienkäfer Kälte und Schnee optimal zu Der Biber Zeit im Inneren seiner Biberburg.
schützen, verkriechen sich die Tiere Diese hat er zu Beginn der kalten
in größeren Gruppen mit bis zu 100 Jahreszeit mit Schlamm verputzt. So
Artgenossen. So können sie sich bleiben die Innenräume der Burg
gegenseitig wärmen. Sie nutzen dann trockener und wärmer. Damit der
Laubschichten, Mauerritzen oder Biber nicht auf Futtersuche nach
auch Fensterrahmen als ihr draußen muss, hat er sich nah am
Winterquartier. Sobald es dann zu Eingang Vorräte auf Zweigen und
kalt für sie ist, fallen die Käfer in Ästen aufgebaut. Er kann sich also
eine Kältestarre und bewegen sich leicht bedienen, wenn er Hunger
nicht mehr. Ihre Körperfunktionen verspürt. Muss er aber trotzdem mal
werden heruntergefahren. So sparen nach draußen, nutzt er seinen
sie zusätzlich Energie. Schwanz als wärmendes Sitzpolster.

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Die Forelle verbringt den Winter in Das Rotkehlchen ist winteraktiv. Als
Winterstarre. Sobald es kalt wird, Standvogel verbringt es den Winter in
Die Forelle ziehen sich die Fische an eine Das Rotkehlchen unseren Regionen und zieht nicht in
möglichst geschützte Stelle am wärmere Gebiete. Da das
Grund des Gewässers zurück. Dort Nahrungsangebot im Winter stark
bekommen sie von der Kälte an der eingeschränkt ist, fressen die Vögel
Oberfläche nichts mit. Auch eine nun bevorzugt Nüsse und Samen.
Eisdecke auf dem Gewässer stört die Gerne kommen sie auch ans
Fische dann nicht. In ihrem Futterhäuschen. Manchmal sieht man
geschützten Versteck fallen die sie auch mit ihrem Schnabel an leicht
Fische in eine Art Kältestarre. Sie angetauten Stellen nach Insekten zu
verharren regungslos am Grund des picken. Um sich gegen die Kälte zu
Gewässers. Die Körperfunktionen schützen, kann das Rotkehlchen das
werden gesenkt. So wird Energie Gefieder aufplustern. Die Luftpolster
gespart und sie müssen kaum fressen. isolieren die Wärme.

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Der Regenwurm verbringt den Erwachsene Kreuzspinnen überleben


Winter in Winterstarre. Die Würmer den Winter nicht. Bevor der Winter
Der Regenwurm leben die meiste Zeit ihres Lebens Die Kreuzspinne kommt, legen die Weibchen ihre Eier
unter der Erde. Wird es ihnen im ab. Sie spinnen sie in einen
Winter zu kalt, graben sie sich bis zu wärmenden Kokon ein. So ist für die
einem Meter tief in die Erde ein. Jungtiere gesorgt. Sie entwickeln sich
Damit es ihnen noch wärmer wird, im Kokon weiter und können nach der
suchen sich die Regenwürmer Wärme kalten Jahreszeit schlüpfen. Der
speichernde Stellen. So graben sie Kokon besteht aus Spinnenseide. Er
sich bevorzugt unter Steinen und isoliert gut und hält die Wärme im
Baumstümpfen ein. Die Würmer Inneren. Damit er gut geschützt ist,
rollen sich dann wie ein Knäuel ein hat ihn das weibliche Spinnentier gut
und fallen in eine Art Kältestarre. versteckt. Er befindet sich meist dort,
Ihre Körperfunktionen werden stark wo die Kreuzspinnen den Sommer
heruntergefahren. über gelebt haben.

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Schriften: Andika Leseschrift
AW Straight/AW Big by Annika Werner
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Schulschrift by Julie Mania (www.amoedo.de)

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