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Fette

- bestehen aus dem Alkohol Glycerin + Fettsäure -->

bsp:

- gesättigte und ungesättigte Fettsäuren:


gesättigte: C*2 +1 = H; bestehen nur aus Einfachbindungen ->
CnHn+1COOH

bsp: Buttersäure

ungesättigte: C*2 +1 =/ H; bestehen aus Einfach und


Doppelbindungen

bsp: Undecylensäure

- sind nur gut löslich in hydrophoben Lösungsmitteln, wie Benzin &


EthansäureEthylEster (wegen langem Alkylrest)
- in Wasser nicht gut löslich; Fette schwimmen auf Wasser ( wegen geringerer
Dichte)
- haben keine genauen Schmelztemperaturen, sondern nur Bereiche
- ungesättigte Fettsäuren haben niedrigeren Schmelzpunkte als gesättigte,
da durch die Doppelbindungen Knicke entstehen --> Moleküle sind weiter von
einenander weg, Van-der-Waals Kräfte werden schwächer
-Fette erhitzen --> Acrolein (Propenal, giftig)
- Omega- Fettsäuren sind immer ungesättigt

Fettbrand

- nicht mit Wasser löschen, sondern Abdecken ( zb mit Sand), um Sauerstoff


zu ersticken
- Wasser wird blitzartig erhitzt, verdampft und spritzt durch die Gegend

Fettnachweis

- da Fette nur langsam verdunsten, bilden sie auf Papier bleibende Flecken;
Fettfleckprobe!

Verderb von Fetten

- sauerwerden: Spaltung von Fetten durch Lipase in Glyerin und freie


Fettsäuren
- ranzigwerden: Autoxidation von Fetten; radikalische Kettenreaktion, bei der
die freien Fettsäuren durch O2 angegriffen werden ( Anregung durch Licht &
Wärme) --> Hydroperoxide, weitere Oxidation zu Aldehyden & Ketonen

Iodzahl

- gibt Anteil der ungesättigten Fettsäuren an -> je höher, desto größer der
Anteil der ungesättigten Fettsäuren!

Berechnung:

1. Volumenangaben in Massenangaben berechnen ( m = V * Dichte)


2. Stoffmengenverhältnis bilden ( n=m/M)
3. Stoffmengenverhältnis mit M von Iod malnehmen, um Iod-Masse zu
errechnen
4. wenn nötig auf " Iodmenge / 100 g Fett rechnen", da Iodzahl immer
in X/100 angegeben wird

Seifen
Pflanzliche Öle, oder Fette + NaOH, oder KOH --> Glycerin + Natrium, oder
Ksalz, Fettsäuren

Kaliumseifen : Kernseifen
Natriumseifen : Feinseife
alle Erdalkali - Metalle sind Kalkseifen
Waschwirkung der Seife

1. Seifen senken die Oberflächenspannung von Wasser, da sie sich auch an


der Wasseroberfläche anordnen
2. Tensid- Moleküle lagern sich an Schmutzpartikel an
3. Ablösen: Schmutz wird eingeschlossen, polare Köpfe stoßen sich wegen
negativer Ladung ab --> Ablösung! (schmutz + Fasern sind negativ)
4. Die Vielzahl der so mit Seifenmolekülen ummantelten Fett- und Öltropfen
bildet im Wasser eine Emulsion, die am Ende des Waschvorganges durch
Abspülen mit frischem Wasser abgeführt werden kann.

Zusatz: Calcium- und Magnesiumionen ---> Wasser „hart“ und blockieren die
polaren Enden der Seife. Es bilden sich im Wasser unlösliche Kalkseifen ohne
Waschwirkung.
- Feststoffe in der Micelle --> Suspension
- Seifenanionen werden zu Micellen, hydrophile Köpfe außen -> Färbung
(kollodiale Lösung)
-2 Schichten der hydrophilen Köpfe ---> Bläschen!

Aromaten
- Ein cyclisches Molekül, das heißt, es hat mindestens einen Ring, der in
vielen Fällen ein Benzolring ist.
- Ein vollständig über den Ring konjugiertes Doppelbindungs-System
( Mesomerisches System) :

- mehrere Doppelbindungen, die bei Kohlenwasserstoffen jeweils durch


genau eine Einfachbindung getrennt sind
- eine oder mehrere Doppelbindungen, die durch positiv oder negativ
geladene Kohlenstoffatome oder durch Heteroatome getrennt sind.

- Hückel-Regel: Formel (4n + 2) π-Elektronen (n = 0,1,2,3...)


- Die gleichmäßige Verteilung der π- Elektronen über das ganze Molekül
durch Mesomerie mit mindestens zwei völlig gleichberechtigten
Grenzstrukturen ist der Grund für die chemische Stabilität der Aromaten und
das Kennzeichen des aromatischen Zustandes. Er tritt immer dann auf,
wenn sich in ebenen Ringsystemen Einfach- und Doppelbindungen
abwechseln, so dass jede Einfachbindung durch Mesomerie in eine
Doppelbindung umgewandelt werden kann.

- Energieinhalt ist geringer, je mehr Doppelbindungen vorhanden sind, je


weniger formale Ladungen auftreten, je näher entgegengesetzte formale
Ladungen beieinander sind

Mesomere Effekte:
Mesomerie kommt bei π-Bindungen vor. Sie besitzt eine größere Reichweite
als die Induktion.
+M-Effekt: speisen Elektronen in Mesomeres System des Ringes ein
-NH2, -OH, -OCH3, -O-, -Halogene

-M-Effekt: entziehen Elektronen


-NO2, -COOH, -CHO, -CN, -SO3H

Acetalbildung
1.1. Aktivierung der Carbonylgruppe durch Protonierung

1.2. Nucleophile Addition eines freien Elektronenpaars des Alkohols an das


Carbenium - Ion

1.3. Stabilisierung: Abspaltung eines H; Ein Halbacetal enthält eine Hydroxy


und eine Ethergruppe an einem C-Atom

2.1 Protonierung

2.2 Eliminierung eines H2O - Moleküls


2.3 nucelophile Addition eines Alkohols an das Carbenium Ion

2.4 Stabilisierung mittels Abspaltung eine H-Atoms/ Protons