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Hochschule Deggendorf

Modul Mathematik

Fragenkatalog

LEHRBRIEF

Angewandte Informatik

Author: Seminar:
Wolfgang Dorner MATLAB Praktikum

23. Juni 2013


1 EINLEITUNG 1

1 Einleitung
Die beiliegenden Fragen sollen Ihnen zur Vertiefung des Stoffes und insbesondere
der Prüfungsvorbereitung dienen. Die Fragen sind dabei ähnlich aufgebaut, wie
die Prüfungsfragen in den Klausuren. Die Liste der Fragen ist natürlich nicht
abschließend. Die Prüfung orientiert sich am Stoff der Vorlesung. Schwerpunkte
der Prüfung sowie Einschränkungen im Stoff werden im Rahmen der Vorlesung
bekanntgegeben.

2 Fragen
1. Benennen Sie die drei Hauptbestandteile des MATLAB Fensters und erläutern
Sie in je zwei bis drei Sätzen welche wichtigen Funktionen, Eigenschaften
und Interaktionsmöglichkeiten diese Bestandteile bieten.
2. Was ist der Unterschied zwischen den beiden Divisionsoperatoren \ und /
Beschreiben Sie in den Unterschied in zwei bis drei Sätzen und geben Sie
in kurzes Beispiel.
3. Welche Bedeutung hat die Variable ans? Geben Sie eine Beschreibung in
ein bis zwei Sätzen.
4. Worin besteht das Problem bei folgender Berechnung in MATLAB?
exp(1) ∗ exp(1)/exp(2) − 1
ans =
2.2204e − 16

(a) Erläutern Sie in zwei bis drei Sätzen, was mathematisch an der MATLAB-
Lösung auszusetzen ist.
(b) Warum kommt MATLAB zu dieser Lösung?
(c) Was gilt es zu berücksichtigen, wenn man mit dieser Lösung weiter-
rechnen muss/will?

5. Was bewirkt der Befehl f ormat mit den Optionen Long und Short?

6. Was müssen Sie bei der Verwendung der Funktionen cos(), sin() und tan()
beachten:
(a) Bezüglich der Werte, die Sie an die Funktion übergeben?
(b) Bezüglich der Rückgabewerte z.B. für cos(pi/2)?

7. Geben Sie für folgende Berechnungen die Ausdrücke an, wie man sie in
MATLAB eingeben müsste:

(a) 1 − cos(2π/n)
(b) 2sin2 (π/n)
p p
(c) n( n + 1/n − n − 1/n
2√
(d) √
n+1/n+ n−1/n
2 FRAGEN 2

n n+1
(e) n−1 − n
1
(f) n(n−1)

8. Die Funktion sum(A) liefert die Spaltensummen der Matrix A als Zeilen-
vektor. Wie erhalten Sie die Zeilensummen, die dann als Spaltenvektor
ausgegeben werden? Geben Sie hierzu den MATLAB-Ausdruck an, dass
das Ergebnis als Vektor x ausgegeben wird und erläutern Sie Ausdruck
und Ergebnis in ein bis zwei Sätzen.
9. Wie ermitteln Sie mit Hilfe der MATLAB-Funktionen sum() und diag()
die Summe der Hauptdiagonalen einer Matrix A? Geben Sie hierzu den
MATLAB-Ausdruck an und erläutern Sie diesen in ein bis zwei Sätzen.
10. Bei Ax = b handelt es sich um ein lineares Gleichungssystem mit der
Matrix A sowie den Vektoren x und b. Stellen Sie die Gleichung gem. den
Regeln der Mathematik um, so dass sie nach x aufgelöst ist. Geben Sie
hierfür den MATLAB-Ausdruck an, den Sie zur Lösung dieses linearen
Gleichungssystems in x verwenden können.
11. Gegeben seien die beiden Vektoren a = [1 2 3] und b = [4 5 6]. Welche
Lösungen ergeben sich in MATLAB für einen Vektor c mit:
(a) c = a ∗ b0
(b) c = a. ∗ b
(c) Erläutern Sie die unterschiedlichen Ergebnisse in zwei bis drei Sätzen.
12. Welche Ausgabe wird mit folgenden Befehlen bewirkt? Skizzieren Sie die
Ausgabe und erläutern Sie die Programmzeilen in drei bis vier Sätzen.
x = [−5 : .2 : 5]0 ;
y = x. ˆ2;
plot(x, y,0 go0 )
13. Wieviele Graphen sind bei folgendem Plotbefehl möglich? Skizzieren Sie
die Anordnung aller möglichen Graphen, markieren Sie den hier adressierten
Graphen und geben Sie die subplot-Anweisungen für den ersten und let-
zten Graphen an.
subplot(2, 4, 3), ...
14. Wie erreichen Sie bei der Programmierung eigener Funktionen in m-Files,
dass über das MATLAB-Hilfesysteme ein Hilfe unter help für die Funk-
tionen abrufbar ist? Erläutern Sie das Vorgehen in zwei bis drei Sätzen.
15. Was bewirken Sie in Bezug auf m-Files mit den Befehlen type, edit und
what? Erläutern Sie jeden Befehl in einem Satz.
16. Erläutern Sie die einzelnen Bestandteile und Anweisungen des m-Files
dreiecksflaeche.m in drei bis vier Sätzen:
1 function F = dreiecksflaeche (a , h)
2 % Berechnung Flaeche eines Dreiecks unter Angabe von
3 % Grundlinie a und Hoehe h
4 F = 1/2 ∗ a ∗ h