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Vorwort

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

Sie kennen die Situationen, in denen Sie spontan und ohne große Vorbereitungszeit Unterrichtsstun-
den aus dem Ärmel schütteln müssen.

Im vorliegenden Band in der Reihe „Die schnelle Stunde“ werden Materialien und Stundenkonzepte
für den Musikunterricht vorgestellt, die keiner großen Vorbereitung bedürfen. Der Band ist besonders
geeignet für Vertretungsstunden oder Einzelstunden (die Sie im eigenen Fach oder fachfremd oder in
unbekannten Klassen unterrichten), ohne großen Aufwand und Vorbereitungszeit, oder aber auch als
Ideen- und Materialpool für Ihren eigenen Unterricht. Die Materialien sind sofort einsetzbar – gehen
Sie aber auch ruhig kreativ damit um und ändern sowie passen Sie diese für sich und Ihre Schüler1 an.

Die einzelnen Vorschläge orientieren sich an einem Musikunterricht, der vor allem die Schüler mit ih-
rer Lebenswirklichkeit, ihrem Vorwissen und ihren Vorerfahrungen in den Blick nimmt, aber auch der
Tatsache Rechnung zollt, dass im Musikunterricht voraussetzungslos gearbeitet werden muss.

Für eine Orientierung auf einen Blick sind alle Stunden nach dem gleichen Schema aufgebaut. Die-
ses Schema findet sich immer kompakt auf einer Seite und enthält Angaben zur Klassenstufe, Dauer,
Material, Lernziel und zur Vorbereitung, beschreibt den Ablauf der Stunde, stellt Varianten vor und
gibt Tipps. Wo notwendig, sind auch Lösungen aufgeführt sowie in einzelnen Fällen wichtige weiter-
führende bzw. vertiefende Informationen.

Zur besseren Veranschaulichung und für den schnelleren Überblick werden Icons verwendet:

Klassenstufe Vorbereitung Lösung

Weiterführende
Dauer Durchführung
Informationen
9 Unterrichtsstunden zum Tanz, Vertretungsstunde, Musik, 3+4, Grundschule

Material Varianten

Lernziel Tipps

Fast alle Stunden enthalten ein zusätzliches Arbeitsblatt zum Kopieren, dieses folgt direkt auf das
Stundenbild. Die Einheiten sind auf eine Unterrichtsstunde angelegt; einige können auf zwei Stunden
ausgedehnt oder aber auch erweitert werden.

Ich wünsche Ihnen und Ihren Schülern viel Freude und Erfolg mit den Materialien dieses Bandes.

Regina Schulze-Oechtering
© Lehrerbüro

1 Aufgrund der besseren Lesbarkeit ist in diesem Band mit Schülern auch immer Schülerin gemeint, ebenso verhält es sich mit
Lehrer und Lehrerin etc.

1
Bilder einer Ausstellung –
Malerei und Musik

Computer/ Tablet o. ä.


3./4.
4. Klasse
Klasse ca. 45 minmin
ca. 45–90 mit Internetanschluss
und Lautsprecherboxen,
Einspielung ausgewählter
Die Schüler lernen den Zyklus „Bilder einer Ausstel- Stücke aus dem Zyklus
lung“ des Komponisten Modest Mussorgsky in Aus- „Bilder einer Ausstellung“
schnitten kennen. Sie gestalten zur gehörten Musik (gängiges Internetportal),
eigene Bilder in Bewegung und/oder malend. Informationstext, Zeichen-
papier, ggf. Digitalkamera
• ggf. Informationstext kopieren; Computer, Laut-
sprecherboxen usw. anschließen
• Musikbeispiele (pro Stunde ca. 2 Stücke) aus gängiger Internetplattform auswählen
• Zeichenpapier und Stifte oder Wasserfarben für den künstlerischen Zugang bereitlegen
• ggf. Digitalkamera für Dokumentation des bewegungsorientierten Zugangs bereitlegen
• Der Lehrer spielt die erste „Promenade“ aus dem Zyklus „Bilder einer Ausstellung“ ein.
Die Schüler stehen von ihrem Platz auf und bewegen sich dazu durch den Raum.
• In einem kurzen Unterrichtsgespräch wird diskutiert, ob es sich zu der gehörten Musik
gut laufen ließ und wie bzw. mit welchem Stück die „Promenade“ endet.
• Die Schüler kehren an ihre Plätze zurück und erhalten einige kurze Informationen zum Kom-
ponisten und dem Zyklus (mündlich durch den Lehrer oder durch gemeinsames Lesen).
• Zwei (möglichst unterschiedliche) Stücke aus dem Zyklus werden nacheinander eingespielt.
• Im Gespräch äußern die Schüler, wie sie die Stücke gehört haben, ggf. zu Leitsätzen
oder -fragen:
Das Stück klingt lustig, weil…/ Das Stück klingt traurig, weil…/Das Stück klingt schnell/
langsam/Das Stück klingt gewaltig/laut… /Welche Instrumente habe ich gehört (bei
­Orchesterfassung)? Es könnte sich um folgendes Stück aus dem Zyklus handeln (vgl. Infor-
mationstext) …
9 Unterrichtsstunden zum Tanz, Vertretungsstunde, Musik, 3+4, Grundschule

• Danach werden die beiden Stücke betitelt und ggf. kurz erläutert, sie werden nochmals
eingespielt.
• Die Schüler finden sich zu Kleingruppen (3–4 Schüler) zusammen. Jede Gruppe entwi-
ckelt zu einem oder zu beiden gehörten Stücken ein „lebendes Bild“ oder ein „beweg-
tes Bild mit Mini-Choreografie“ (z. B. Bewegung zum „Gnomus“, „Tanz der Küken im
Ei“, Darstellung der „Baba Yaga“, des „alten Schlosses“, des „großen Tores von Kiew“).
• Die Gruppen präsentieren anschließend ihr Arbeitsergebnis, das evtl. als Foto mit der
Digitalkamera festgehalten werden kann. Zwischen jeder Präsentation wird die „Prome-
nade“ eingespielt, die Schüler bewegen sich dazu durch den Raum.
• an das Werk über Bewegung oder malend annähern lassen: in Einzelarbeit ein Bild zum
gehörten Stück malen, das der Musik entspricht
• bei ausreichend Zeit und bewegungsfreundlichem Raum: Stundenbild ggf. auf Doppel-
stunde ausweiten (dabei in jeder Stunde Zugang zu den ausgewählten Stücken ermög-
lichen)
• ggf. nur 1–2 Stücke aus dem Zyklus auswählen und innerhalb derselben Stunde sowohl
© Lehrerbüro

zunächst den bewegungsorientierten, dann auch den bildnerischen Zugang anzubieten


Bilder ausstellen, ggf. zudem Fotoarbeiten aus der bewegungsorientierten Umsetzung
präsentieren

2
Bilder einer Ausstellung –
­Informationstext

Name: __________________________ Datum: __________________________

Im Jahr 1874 komponierte der russische Musiker Modest Mussorgski den Zyklus „Bilder einer Aus-
stellung“ für Klavier. Er wollte damit seinen verstorbenen Freund, den Maler Viktor Hartmann, eh-
ren. Mussorgski schrieb 15 Klavierstücke. Die Musik passte zu den Bildern seines Freundes. Andere
Musiker wurden angeregt, die Klavierstücke für andere Instrumente und für ein großes Orchester
umzuschreiben. Die bekannteste Bearbeitung stammt von dem französischen Musiker Maurice Ravel.
Die Orchesterversion des Zyklus’ „Bilder einer Ausstellung“ wird heute fast noch häufiger aufgeführt,
als die Klavierversion. Zwischen zwei Bildern wird oft ein kurzes Stück, die „Promenade“, eingeführt.
Die Promenade soll den Weg und das Laufen der Ausstellungsbesucher von einem Bild zum anderen
darstellen.

Folgende Bilder gehören zu den „Bildern einer Ausstellung“:


• Promenade – Die Besucher gehen zur Ausstellung ins Museum.
• Gnomus – Die Besucher sehen das Bild eines seltsamen, kleinen Zwerges.
• Promenade
• Das alte Schloss – Die Besucher sehen das Bild eines alten Schlosses, vor dem ein Spielmann ein
Liebeslied für die Prinzessin singt.
• Promenade
• Tuilerien – Die Besucher betrachten das Bild von spielenden und streitenden Kindern in einem
Park.
• Der Ochsenkarren – Die Besucher betrachten das Bild eines Ochsen, der einen schweren Wagen
zieht.
• Promenade
• Ballett der Küken in ihren Eierschalen – Die Besucher sehen das Bild von Hühnereiern, aus denen
schon die Füße der Küken geschlüpft sind.
• Samuel Goldenberg und Schmuyle – Das Bild zeigt einen reichen und einen armen Mann. Der
9 Unterrichtsstunden zum Tanz, Vertretungsstunde, Musik, 3+4, Grundschule

arme Mann bittet den reichen Mann um Geld, die beiden Männer streiten sich.
• Promenade
• Der Marktplatz von Limoges – Die Besucher sehen das Leben auf dem Marktplatz in der französi-
schen Stadt Limoges.
• Römische Katakomben – Auf dem Bild sieht man ein altes Grab in der Stadt Rom. In der Musik
hört man auch die Stimmen der Toten.
• Hütte auf Hühnerfüßen – Das Bild zeigt ein Hexenhaus, das auf Hühnerfüßen steht.
• Das große Tor von Kiew – Das Bild zeigt ein großes Stadttor in der ukrainischen Hauptstadt Kiew.
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Ein Tag voll Musik

OHP oder Tafel, Geschich-


3./4. Klasse ca. 45 min te „Kathis musikalischer
Tag“, Karteikarten

Die Schüler sollen anhand einer Geschichte für die Allgegenwärtigkeit von Musik im Alltag
sensibilisiert werden und ihr eigenes Hörverhalten im Unterrichtsgespräch und anhand
eines Fragebogens reflektieren.

• Geschichte für jeden Schüler kopieren; Bildchen zu der Geschichte auf Folie kopieren
oder am Kopierer stark vergrößern; Fragebogen für jeden Schüler kopieren
• Karteikarten oder Notizzettel bzw. weißes Schreibpapier bereitlegen

• Die Bilder zu der Geschichte „Kathis musikalischer Tag“ werden per OHP eingeblendet.
Alternativ dazu können die Bilder auch am Kopierer vergrößert (mind. A4-Format) und
in willkürlicher Reihenfolge an die Tafel geheftet werden.
• Die Schüler sollen versuchen, die Bilder zeitlich zu einer Tagesstruktur zu ordnen.
• Die Geschichte „Kathis musikalischer Tag“ wird gemeinsam gelesen. Danach fassen die
Schüler die Geschichte mit eigenen Worten zusammen und beschreiben, an welchen
Orten und zu welcher Uhrzeit Kathi Musik gehört oder gemacht hat und welche Art
von Musik das jeweils war.
• Im Unterrichtsgespräch diskutieren die Schüler, ob sie ähnlich häufig Musik hören wie
die Hauptperson in der Geschichte, welche Musik das ist, aus welchen Quellen (Radio,
CD, Internet, MP3, Lautsprecher im Kaufhaus usw.) die Musik kommt und ob der Mu-
sikkonsum freiwillig oder gezwungenermaßen geschehen ist.
• Die Antworten der Schüler werden stichwortartig auf Karteikarten notiert und mehr-
mals nach verschiedenen Kategorien sortiert. Diese Kategorien sind:
ƒƒ freiwillig oder unfreiwillig
9 Unterrichtsstunden zum Tanz, Vertretungsstunde, Musik, 3+4, Grundschule

ƒƒ Genre
ƒƒ privater oder öffentlicher Ort
ƒƒ nah am Ohr oder weiter entfernt
ƒƒ eher laut oder eher leise
ƒƒ als angenehm oder störend empfunden
ƒƒ aktives Musizieren oder hörender Musikkonsum
• Die Stunde endet mit einer Unterrichtsdiskussion zum eigenen Musikerleben, aktivem
Musizieren und Musikkonsum.
© Lehrerbüro

4
Ein Tag voll Musik –
Kathis musikalischer Tag

Es ist 6.30 Uhr morgens. Kathi wird von ihrem Lieblingslied geweckt, das
sie in ihr Smartphone geladen hat. Kathi liebt es, zu diesem Lied aufzu-
wachen und genießt es über die volle Spielzeit. Dann räkelt sie sich und
steht auf.

Es ist 7.30 Uhr. Kathi springt vom Frühstückstisch auf und schnappt sich
ihre Jacke. Schnell holt sie ihr Fahrrad und radelt los. Über die Kopfhörer
ihres Smartphones hört sie auf dem Weg zur Schule noch einmal ihre
aktuellen Lieblingssongs. Im Schulhof schaltet sie das Smartphone aus
und verstaut es in ihrer Schultasche. Nach der Schule wird sie es sofort
wieder einschalten.

Nach dem Mittagessen erledigt Kathi ihre Hausaufgaben. Dabei läuft


immer leise Musik. Die Hausaufgaben sind dann nicht so langweilig und
sie hat bessere Ideen, findet Kathi.

Es ist 15.30 Uhr. Kathi muss zum Zahnarzt. Ein Backenzahn hat ein
kleines Loch. In der Praxis läuft das Radio. Kathi konzentriert sich auf die
Musik und merkt, dass sie keine Angst mehr vor der Behandlung hat.
9 Unterrichtsstunden zum Tanz, Vertretungsstunde, Musik, 3+4, Grundschule

Um 16.30 Uhr geht Kathi mit ihrer Freundin zum Tanztraining. T


­ anzen
ist ihr Lieblingshobby.

Es ist 19.00 Uhr. Kathis Mutter erinnert ihre Tochter daran, dass sie mor-
gen Orchesterprobe hat und noch üben muss. Schnell nimmt Kathi ihre
Querflöte aus dem Kasten und spielt die Stücke für die Probe ein paar
Mal durch.

Um 21.00 Uhr geht Kathi ins Bett. Beim Einschlafen hört sie wie jeden
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Abend leise ihre Lieblings-CD.

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,,Hexentanz“ von
Clara Schumann

Computer mit Internet-


3./4. Klasse ca. min
45 45 min anschluss und Lautspre-
cherboxen, Tanzbänder
(Sporthalle), A3-Zeichen-
Die Schüler lernen das Stück „Le sabbat“ (Op. 5, papier, Wachsmalstifte,
Nr. 1) von Clara Schumann kennen, gestalten die Bastelvorlage, Tonkarton
­musikalischen Parameter zeichnerisch und gestalten in verschiedenen Farben,
eine Hexenfigur aus Tonkarton. Stöckchen, Wollfäden,
Schere, Kleber
• Technik vorbereiten; Hörbeispiel von gängiger
Internetplattform auswählen
• Bewegungsmaterialien, Zeichenmaterialien bereitlegen
• Bastelvorlage für jeden Schüler kopieren

• Das Stück „Le sabbat“ (Clara Schumann, Op. 5, Nr. 1) wird wegen der Kürze zweimal
als Hörbeispiel eingespielt. Dazu dirigieren bzw. „zeichnen“ die Schüler in der Luft mit.
• In einer kurzen Blitzlichtrunde sagt jeder Schüler, was er mit dem Stück nach dem
­ersten Hören assoziiert. Die Hörassoziationen werden ggf. an der Tafel notiert.
• In einem neuen Hördurchgang gestalten die Schüler ganzkörperlich eine thematisch
freie Bewegungsimprovisation mit Tanzbändern zu dem Stück.
• Der Titel des Stückes wird vom Lehrer genannt, die Hörassoziationen werden damit auf
das Thema „Hexe/Hexentanz“ gelenkt.
• Das Stück wird ein weiteres Mal in Bewegung, diesmal aber unter dem Oberthema
„Hexentanz“ gestaltet.
• Danach kehren die Schüler an ihren Platz zurück und malen die „Flugbahn“ des Hexen-
besens zur Musik mit Wachsmalstiften auf ein großformatiges Zeichenblatt (A3).
• Abschließend gestaltet jeder Schüler eine Hexenfigur als Dekoration für den Zeichen-
9 Unterrichtsstunden zum Tanz, Vertretungsstunde, Musik, 3+4, Grundschule

raum oder des Zeichenblattes (S. 7).

• für die Bewegungsgestaltung möglichst in bewegungsfreundlichem Raum


• Bewegungsgestaltung kann auch im Klassenraum stattfinden, wobei die Schüler nach-
einander in Kleingruppen (ca. 4 – 5 Schüler) die Bewegungsgestaltung ausprobieren,
während die anderen Schüler kleinformatige Bewegungen („Luftzeichnen“) am Platz
ausführen
© Lehrerbüro

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,,Hexentanz“ von Clara Schumann
– Bastelvorlage

Name: __________________________ Datum: __________________________


9 Unterrichtsstunden zum Tanz, Vertretungsstunde, Musik, 3+4, Grundschule
© Lehrerbüro

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Klassisches Ballett

Computer/Tablett o. ä.
3./4. Klasse ca. 45 min mit Internetanschluss und
Lautsprechern, Beamer,
Videoausschnitt aus dem
Die Schüler lernen das klassische Ballett als Form Ballett „Der Nussknacker“
des (Bühnen-)Tanzes kennen und probieren die fünf von P. I. Tschaikowski,
Grundpositionen des klassischen Balletts aus. Arbeitsblatt „Infotext und
Grundpositionen“
• Videoausschnitt aus dem Ballett „Der Nussknacker“
aus gängiger Internetplattform auswählen (beliebi-
ges Stück), Computer, Lautsprecher, Beamer usw. anschließen
• Kopiervorlage „Infotext und Grundpositionen“ für jeden Schüler kopieren

• Ein Videoausschnitt aus dem Ballett „Der Nussknacker“ wird ein- bis zweimal gezeigt.
• Die Schüler benennen das Stück als „Ballett“ oder beschreiben die gesehene Szene.
• Leitfragen oder Hinweise (ggf. vor der zweiten Einspielung der Szene):
ƒƒ Wie klingt die Musik – modern oder alt?
ƒƒ Welche Instrumente konntet ihr hören?
ƒƒ Welche Kleidung tragen die Tänzer?
ƒƒ Konntet ihr Tanz auf der Zehenspitze beobachten?
ƒƒ Wie waren die Bewegungen der Tänzer (z. B. besonders elegant, viele kleine schnelle
Schritte, Hebungen, schnelle Drehungen oder lange Sprünge)?
ƒƒ Habt ihr Paartanz oder Einzeltanz gesehen?
• Die Kopiervorlage mit einem kurzen Informationstext zum klassischen Ballett wird aus-
geteilt und gemeinsam gelesen.
• Dann schließen sich die Schüler zu kleinen Gruppen (ca. 4 Schüler) zusammen. Sie
erwärmen sich zunächst kurz (mit oder ohne Musikbegleitung, z. B. indem sie auf der
9 Unterrichtsstunden zum Tanz, Vertretungsstunde, Musik, 3+4, Grundschule

Stelle hüpfen, um die Tische laufen, sich am Stuhl aufstellen, an der Lehne festhalten
und Beine schwingen, Kniebeugen machen).
• In ihren Gruppen führen die Schüler die fünf Grundpositionen des klassischen Balletts
aus. Dabei können sie sich an ihrem Tisch oder an der Stuhllehne festhalten.
• Wenn die Schüler Freude an der Aktivität haben, können sie zusätzliche jede Position
im „Plié“ (Kniebeuge) ausprobieren.
• Jede Gruppe führt die geübten Positionen vor. Wenn dies aus Zeitgründen, Platzgrün-
den oder Hemmungen einzelner Schüler bzw. Schülergruppen nicht möglich sein
sollte, kann jeder Schüler sagen, ob er die Übungen einfach oder schwierig fand, und
welche Grundposition ihm am besten gefallen hat. Die Schüler kehren dann an ihren
Platz zurück.
© Lehrerbüro

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Klassisches Ballett –
Informations­text und Grund­
positionen
Klassisches Ballett ist eine besondere Form des Tanzes. Es wird nur auf der Bühne im Theater getanzt.
Vor ungefähr 300 Jahren entstanden die Grundpositionen und die Bewegungen des Balletts in Frank-
reich. Vor 300 Jahren regierte in Frankreich König Ludwig der 14. Er machte gerne Musik, spielte Flöte
und tanzte sehr gerne. Auf den vielen großen Festen, die er ausrichtete, wurde immer Theater ge-
spielt, gesungen und getanzt. Die Grundpositionen des Balletts und ihre französischen Namen haben
sich bis heute nicht verändert.
Ballett lernt man in einer Ballettschule. Wenn man viel Spaß am Tanzen hat und hart trainiert, kann
man in die Ballettabteilung eines Theaters gehen. Dort trainiert man wieder etwa acht Jahre lang, bis
man in die Ballettkompanie des Theaters aufgenommen wird und mit dem Tanzen Geld verdienen
kann. Damit man bei den Übungen nicht das Gleichgewicht verliert, wird jede Übung erst an einer
Stange probiert und erst danach frei im Raum getanzt.
Hier seht ihr die fünf Grundpositionen des klassischen Balletts. Wärmt euch etwas auf und probiert
die Positionen dann einfach aus! Damit ihr das Gleichgewicht nicht verliert, könnt ihr euch an einer
Stuhllehne oder am Tisch festhalten.

1. Position: Beine und Füße sind nach außen gedreht. Die Fersen berühren sich.
Die Arme bilden einen Halbkreis vor dem Körper.

2. Position: Beine und Füße sind wieder nach außen gedreht, die Fersen berüh-
ren sich aber nicht. Die Arme sind zu beiden Seiten aus­gestreckt.
9 Unterrichtsstunden zum Tanz, Vertretungsstunde, Musik, 3+4, Grundschule

3. Position: Die Füße zeigen nach außen und stehen diesmal hintereinander.
Der vordere Fuß berührt mit der Ferse die Mitte des hinteren Fußes. Ein Arm wird
im Halbkreis nach oben gestreckt, der zweite Arm ist seitlich ausgestreckt, wie in
der 2. Position.

4. Position: Die Füße stehen wie in der dritten Position, aber ohne einander zu
berühren. Der Abstand zwischen vorderer Ferse und hinterem Fuß beträgt etwa
eine Fußbreite. Der zum vorderen Fuß gehörende Arm wird im Halbkreis nach
oben gehalten, der zum hinteren Fuß gehörende Arm bildet einen Halbkreis vor
dem Körper.

5. Position: Die Füße sind voreinander überkreuzt. Die Ferse des v­ orderen Fußes
berührt den großen Zeh des hinteren Fußes. Die Arme werden im Kreis über den
© Lehrerbüro

Kopf gehalten.

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Klassisches Konzert und Rock­
konzert

Konzertausschnitte aus
3./4. Klasse ca. 45 min einem klassischen Konzert
und einem Rockkonzert,
Computer mit Lautspre-
Die Schüler reflektieren die Unterschiede zwischen cherboxen und Internet-
klassischem Konzert und Rockkonzert anhand der anschluss, falls vorhanden:
Kriterien: Aufführungsort, Instrumentierung und Pub- Beamer und Whiteboard,
likumsverhalten. 2 Reifen oder Teppich-
fliesen, Zeigestock oder
• Instrumenten- und Bildkarten kopieren, Technik Laserpointer o. ä., Such-
anschließen, Hörbeispiele von gängiger Internet- bild, Bildkarten, 4 Wort-
plattform auswählen karten mit der Aufschrift
„Klassisches Konzert“ und
• Die Schüler sitzen an ihrem Platz oder im Stuhl- „Rockkonzert“, Instrumen-
kreis/ Halbkreis. tenkarten
• Der Lehrer spielt jeweils einen Video-Ausschnitt aus
einem klassischen Konzert und einen Ausschnitt
aus einem Rockkonzert per Computer ein.
• Wenn die Schüler beide Konzertausschnitte angesehen haben, benennen sie die Art des
Konzertes und ordnen sie den Bereichen „Rockmusik“ und „Klassische Musik“ zu.
• Die Schüler erhalten den Arbeitsauftrag, beim nächsten Hördurchgang auf die gehör-
ten bzw. gesehenen Instrumente zu achten und sich für jedes der Hörbeispiele drei
Instrumente zu merken.
• Die Hörbeispiele werden noch einmal eingespielt.
• Die Instrumentenkarten werden auf einen separaten Tisch oder in die Mitte des Rau-
mes gelegt. Vor die Tafel oder in der Mitte des Sitzkreises werden zwei Reifen oder Tep-
pichfliesen (möglichst in verschiedenen Farben) gelegt und mit „Klassischem Konzert“
9 Unterrichtsstunden zum Tanz, Vertretungsstunde, Musik, 3+4, Grundschule

bzw. „Rockkonzert“ beschriftet.


• Die Schüler wählen ein Instrument aus, das ihnen aus dem Hörbeispiel in Erinnerung
geblieben ist, benennen es (wenn möglich), ordnen es einer Gattung (Rockmusik oder
Klassische Musik) zu und legen es in einem Reifen bzw. auf einer Teppichfliese ab.
• Während des dritten Hördurchganges sollen die Schüler auf das Verhalten des Pu-
blikums achten. Die Konzertausschnitte werden ein weiteres Mal vorgespielt. Nach
dem Seh- bzw. Hördurchgang benennen die Schüler, wie sich das Publikum während
des Konzertes verhalten hat (z. B. stehend oder sitzend, im Stadion oder Konzertsaal,
schreiend oder still, mittanzend oder still-sitzend). Dies kann auch pantomimisch ge-
zeigt werden.
• Danach gibt der Lehrer den Schülern die Idee, dass Konzertkarten verlost werden. Die
Schüler sollen anhand der Pantomime ihres Klassenkameraden sagen, in welche Art
von Konzert ihr Mitschüler gehen wird.
• Zum Schluss bekommt jeder Schüler ein Arbeitsblatt und umkreist im Konzert-Bild die
unter jedes Bild gemalten Details. Dies kann auch Hausaufgabe werden.
© Lehrerbüro

gut geeignet als An- oder Abschluss zu einer Reihe zum Thema „Instrumentenkunde“
oder „Rockmusik“

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Klassisches Konzert und
­Rockkonzert

Name: __________________________ Datum: __________________________


9 Unterrichtsstunden zum Tanz, Vertretungsstunde, Musik, 3+4, Grundschule
© Lehrerbüro

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Musikschule, Chor und mehr –
wo man Musik lernen kann

Bildkarten, Computer mit


3./4. Klasse ca. 45 min Internetanschluss und
­Beamer, Arbeitsblätter

Die Schüler lernen durch Internetrecherche das musikalische Angebot in ihrer Heimatstadt
kennen und füllen in einem Steckbrief aus, ob sie ein Instrument lernen wollen, und wo
das in ihrer Stadt möglich ist.

• ggf. Vorrecherche auf den Internetseiten der Musikschule(n) und anderer regiona-
ler kultureller Anbieter, Technik anschließen, Arbeitsblätter und Instrumentenkarten
(S. 23 f.) kopieren,
• Bildkarten zu einzelnen Sparten aus vergrößertem Arbeitsblatt ausschneiden (Musik-
schulräume)

• Die Schüler sitzen im Stuhlkreis. Die Bildkarten werden in die Mitte des Stuhlkreises
gelegt. Jede Bildkarte wird besprochen.
• Die Bildkarten werden nach den Sparten „Instrumente“, „Gesang“, „Tanz“ geordnet.
• Die Schüler vermuten, wo man die verschiedenen Dinge (Instrumentalspiel, Singen,
Tanzen) lernen kann, ggf. können Schüler auch berichten, wenn sie bereits eine Aktivi-
tät als Hobby betreiben.
• Die Namen von möglichen Anbietern werden an der Tafel oder auf Karten notiert.
• Per Internet werden die Seiten der Anbieter gesucht und aufgerufen.
• Die Schüler informieren sich über die verschiedenen Unterrichtsangebote, Spektrum
und Kosten für die musikalischen Angebote.
• Jeder Schüler bekommt einen Steckbrief und trägt ein, ob er eines der musikalischen
Freizeitangebote schon nutzt oder nutzen möchte, wo er das tun kann und wie viel es
kosten würde.
9 Unterrichtsstunden zum Tanz, Vertretungsstunde, Musik, 3+4, Grundschule

• In einer abschließenden Präsentationsphase stellt jeder Schüler seinen ausgefüllten


Steckbrief vor.
© Lehrerbüro

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Musikschule, Chor und mehr –
wo man Musik lernen kann

Name: __________________________ Datum: __________________________

Hier kannst du Musik lernen:

Ich möchte                 lernen

Das kann ich in/bei                 .

Es gibt:
Einzelunterricht

Partnerunterricht

Gruppenunterricht
9 Unterrichtsstunden zum Tanz, Vertretungsstunde, Musik, 3+4, Grundschule

An diesen Tagen findet der Unterricht statt:                             

Die Lehrer/Trainer heißen:                                   

Instrumente und Ausrüstung muss ich kaufen


kann ich ausleihen
© Lehrerbüro

Der Unterricht kostet                

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9 Unterrichtsstunden zum Tanz, Vertretungsstunde, Musik, 3+4, Grundschule
© Lehrerbüro

wo man Musik lernen kann


Musikschule, Chor und mehr –

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Tanz der kleinen Elefanten

Computer mit Internet-


3./4. Klasse ca. min
45 45 min anschluss und Lautspre-
cherboxen, Bastelvorlage
„Elefanten-Maske“
Die Schüler entwickeln in Gruppenarbeit eine
­Choreografie zum Lied „Baby elephant walk“
(­Henry Mancini).

• Technik anschließen
• Einspielung des Stückes aus gängiger Internetplattform suchen

• Das Stück „Baby elephant walk“ wird per Computer von einer gängigen Internetplatt-
form eingespielt.
• Die Schüler sollen sich dazu frei bewegen. Im ersten Hördurchgang können ggf. nur
die Armbewegungen und im zweiten Hördurchgang nur die Beinbewegungen von den
Schülern improvisiert werden.
• Der Lehrer nennt den Titel des Stückes.
• In einem kurzen Unterrichtsgespräch werden Orte genannt, an denen man Elefanten
beobachten kann (Zirkus, Zoo, Safari). Bewegungsideen werden gesammelt.
• Wenn Bewegungsideen fehlen, können per Internet auch Filmausschnitte von Elefan-
tenbabys eingeblendet werden.
• In einem zweiten Hördurchgang bewegen sich die Schüler entsprechend des nun be-
kannten Titels wie kleine Elefanten.
• Die Schüler führen die genannten Bewegungen zuerst „trocken“, dann in weiterem
Hördurchgang auch zur Musik aus.
• Die Schüler schließen sich zu Kleingruppen (ca. 4–5 Schüler) zusammen.
9 Unterrichtsstunden zum Tanz, Vertretungsstunde, Musik, 3+4, Grundschule

• Wenn die Schüler es wollen, können sie die Elefantenmasken als Tanzrequisit aus-
schneiden.
• Die Schüler entwickeln in ihrer Kleingruppe eine Bewegungschoreografie zum Stück.
• Das Stück wird während der Arbeitsphase in Dauerschleife abgespielt, damit die Grup-
pen ihre Bewegungsfolgen ausprobieren und ggf. korrigieren können.
• Die Gruppen präsentieren ihre Arbeitsergebnisse als Tanz.

möglichst in bewegungsfreundlichem Raum umsetzen


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9 Unterrichtsstunden zum Tanz, Vertretungsstunde, Musik, 3+4, Grundschule
© Lehrerbüro

Bastelbogen
Tanz der kleinen Elefanten –

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Viele Berufe unter einem Dach –
das Opernhaus

Bild „Opernhaus“, Notiz-


3./4. Klasse ca. min
45 45 min zettel, Filzstift, Quartett-
spiel, ggf. Briefumschlag
oder Prospekthülle für
Die Schüler lernen die verschiedenen Berufe und jeden Schüler, Tafel, Mag-
­Gewerbe kennen, die in einem Opernhaus tätig sind. nete o. ä., Schere, OHP

• Quartettkarten für jeden Schüler kopieren


• Bildkarte auf Folie kopieren
• OHP bereitstellen

• Das Schnittbild eines Opernhauses wird per OHP eingeblendet und von den Schülern
beschrieben.
• Wenn das Stundenbild als Nachbesprechung eines Besuchs oder einer Führung im
Opernhaus verwendet wird, können die Schüler davon berichten.
• Die auf dem Bild abgebildeten Berufe werden benannt und die Tätigkeiten im Unter-
richtsgespräch erklärt. Jeder Beruf wird auf einen Notizzettel geschrieben.
• An die Tafel wird nun eine Tabelle mit zwei Spalten mit folgenden Überschriften ge-
zeichnet:
Auf der Bühne Hinter den Kulissen
• Alle Notizzettel mit künstlerischen Berufen werden mit Magneten in die erste Spal-
te geheftet, alle Notizzettel mit handwerklichen Berufen werden in die zweite Spalte
­geheftet.
• Die Quartettkarten werden ausgeteilt. Jeder Schüler schneidet die Karten seines Quar-
tettspiels aus und spielt Quartett in seiner Tischgruppe.
9 Unterrichtsstunden zum Tanz, Vertretungsstunde, Musik, 3+4, Grundschule

• Jeder Schüler bekommt einen Umschlag, Prospekthülle o. ä., um die Spielkarten auf­
zubewahren.

besonders zur Vor- oder Nachbereitung einer Führung durch ein Opernhaus geeignet
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9 Unterrichtsstunden zum Tanz, Vertretungsstunde, Musik, 3+4, Grundschule
© Lehrerbüro

das Opernhaus
Viele Berufe unter einem Dach –

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Viele Berufe unter einem Dach –
das Opernhaus (Quartettkarten)

Schreiner

Schneider
9 Unterrichtsstunden zum Tanz, Vertretungsstunde, Musik, 3+4, Grundschule

Maskenbildner

Tänzer/Tänzerin
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Viele Berufe unter einem Dach –
das Opernhaus (Quartettkarten)

Musiker

Sänger
9 Unterrichtsstunden zum Tanz, Vertretungsstunde, Musik, 3+4, Grundschule

Techniker
© Lehrerbüro

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Volkstanz

Computer mit Internet-


3./4. Klasse ca. 45 min anschluss und Lautspre-
chern,
Informationstext: „Volks-
Die Schüler lernen Merkmale von Volkstänzen kennen tänze“, falls in Musikraum
und wenden sie in einem Tanz zum Weihnachtslied oder Turnhalle vorhanden:
„Jingle bells“ an. Glockenarmbänder für
jeden Schüler, Tanzanlei-
• Computer und Lautsprecherboxen anschließen tung für den Lehrer (s. u.)
• Einspielung des Liedes „Jingle bells“ aus gängiger
Internetplattform heraussuchen
• Informationstext für jeden Schüler kopieren

• Das bekannte Weihnachtslied „Jingle bells“ wird eingespielt. Dazu können die Schüler
mit den Glöckchen die Begleitung spielen. Die Schüler halten die Glöckchen zunächst
noch in der Hand und binden sie sich nicht um.
• Die Schüler stehen auf und stellen sich hinter ihren Stuhl. Beim zweiten Hördurchgang
wird die Begleitung mit den Glöckchen variiert, sodass die Höraufmerksamkeit auf die
musikalische (Tanz-) Struktur gelenkt wird.
ƒƒ Takt 1–4 („Dashing through the snow … laughing all the way“): Glöckchen rechts
neben Körper schütteln
ƒƒ Takt 5–8 („Bells on bobtail ring … sleighing song tonight“): Glöckchen links neben
Körper schütteln
ƒƒ Takt 8 („OH!“): Sprung oder Stampfen
ƒƒ Takt 9–10 („Jingle bells, jingle bells, jingle all the way“): in die Hände klatschen
ƒƒ Takt 10–12a („Oh, what fun … open sleigh“): auf die Schenkel patschen
ƒƒ Takt 12a („OH!): Sprung oder Stampfen
9 Unterrichtsstunden zum Tanz, Vertretungsstunde, Musik, 3+4, Grundschule

ƒƒ Schluss: Glöckchen über Kopf halten und schütteln


• Die Stühle werden beiseite geräumt, die Schüler stellen sich in Kreisformation auf.
• Die Schüler binden sich nun ggf. die Glockenarmbänder um.
• Wenn es möglich ist, macht der Lehrer die geforderten Bewegungen vor (tanzt mit).
Wenn dies nicht möglich ist, ruft der Lehrer die geforderten Bewegungen in den Raum,
die Schüler führen die Bewegungen aus.
• Der Tanz wird mehrmals geprobt.
• Die Schüler kehren an ihren Platz zurück.
• Der Informationstext zu Volkstänzen wird ausgegeben und gemeinsam gelesen.
• Die Schüler erkennen die ausgeführten Bewegungen (Laufen auf der Kreisbahn, Seitga-
lopp, Sprünge/Hopser, Partnertanz) als Elemente des Volkstanzes wieder.
© Lehrerbüro

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Volkstanz

Name: __________________________ Datum: __________________________

In allen Kulturen und Regionen der Welt gibt es Volkstänze. Das sind Tänze, die auf Festen und Feiern
und zu Volksmusik getanzt werden. Zur Volksmusik gehören Weihnachtslieder, Kinderlieder und Inst-
rumentalstücke. Volkstänze werden immer in einer Gruppe getanzt.
Die Bewegungen werden von den Gruppen oder den Trainern der Tanzgruppe selbst festgelegt. Des-
halb sind die Bewegungsabfolgen in den Volkstänzen viel freier als bei Standardtänzen. Beim Tanzen
tragen die Tänzer oft Trachten, die zu ihrer Region und Kultur gehören.
Zu den Bewegungen gehören:

1. Laufen auf einer Kreisbahn


2. Laufen in die Kreismitte und wieder auf die Kreisbahn
3. Drehungen allein oder mit einem Partner
4. Seitgalopp allein oder mit einem Partner
5. Sprünge und Hopser
6. Stampfen
7. Klatschen

Auch Tänze zu Popmusik („Video-Clip-Dance“) enthalten oft Bewegungen aus Volkstänzen.


9 Unterrichtsstunden zum Tanz, Vertretungsstunde, Musik, 3+4, Grundschule
© Lehrerbüro

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Instrumentenbildkarten:
­Klassisches Orchester/Rockband

E-Gitarre E-Bass Keyboard

Drum-Set Pauke Kontrabass


9 Unterrichtsstunden zum Tanz, Vertretungsstunde, Musik, 3+4, Grundschule

Klarinette Fagott Horn


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Cello Bratsche Geige

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Instrumentenbildkarten:
­Elementare Instrumente

Becken Heulrohr Klingender Stab

Cabasa Klangschale Bongos

Xylofon Ocean Drum Schellenring


9 Unterrichtsstunden zum Tanz, Vertretungsstunde, Musik, 3+4, Grundschule

Triangel Fingerzimbeln Röhrentrommel


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Klanghölzer Rassel Guiro

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Autor: Regina Schulze-Oechtering
Illustrationen: Corina Beurenmeister, Julia Flasche
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