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Universität „Džemal Bijedić“ in Mostar

Fakultät der humanistischen Wissenschften

Abteilung für Germanistik

Studienjahr 2019/2020

Unterrischtsfach: Glottodidaktik

SEMINARARBEIT
Thema: Stufenbezogene Konzepte von Fremdsprachenunterricht

Mentorin: Studentin:

dr. sc. Anisa Trbonja-Omanić Amra Elezović

Mostar, Januar 2020


Inhaltsverzeichnis

Einleitung ................................................................................................................................................. 3
1. Französische Schulen und Lateinschulen ........................................................................................... 4
2. Zur Geschichte ausgewählter lehr und Lernkonzepte......................................................................... 5
3.Universalkonzepte im Fremdsprachenunterricht ................................................................................ 8
4. Fremdsprachenunterricht: Konzepte und Methoden ......................................................................... 9
5. Landeskunde und interkultureller Unterricht ................................................................................... 11
6. Zur Förderung der sprachlichen Handlungsfähigkeit im Fremdsprachenunterricht......................... 12
7. Stufenspezifischer Fremdsprachenunterricht ................................................................................... 13
8. Schlusswort........................................................................................................................................ 15
Literaturverzeichnis ............................................................................................................................... 16
Einleitung

Diese Seminararbeit besteht aus acht Teilen. Im ersten Teil dieser Arbeit wurden Französische
und Latein Schulen beschrieben, da sie ein wichtiger Bestandteil eines modernen
Fremdsprachenunterrichts waren.

Im zweiten Teil geht es um die Geschichte ausgewählter lehr und Lernkonzepte. Der dirtte
Teil befasst sich mit den universal Konzepten im Fremdsprachenunterricht.

Der vierte Teil besteht aus Konzepten und Methoden, durch die wir sehen können, wie man
den Unterricht kindesfreudiger gestalten kann.

Im fünften Teil wurde die Landeskunde mit ihren Zielen und Aufgaben als ein wichtiges
Unterrichtsfach näher dargestellt.

Der sechste Teil hat zu Aufgabe die Förderung der sprachlichen Handlungsfähigkeit beim
Erlernen neuer Sprachen.

Stufenspezifischer Fremdsprachenunterricht wurde als ein wichtiger Bestandteil dieser Arbeit


näher analysiert.

Mit dem achten Teil folgt eine kurze Darstellung der gesamten Arbeit.

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1. Französische Schulen und Lateinschulen

Wenn die Rede von Fremdsprachenunterricht war, kann man sagen dass jahundertelang der
Sprachunterricht Lateinunterricht war ( vgl. Kwakernaak 1996: 14).

Im Mittelalter gab es Emanzipation der nationalen Kulturen, somit nahm auch der schriftliche
Gebrauch der „modernen“ Sprachen stark zu.

Laut Kwakernaak (1996: 14) dauerte länger die Durchsetzung vom „klassischen“ in den
„modernen“ Unterricht.

Der erste schulisch organisierte Unterricht in einer modernen Fremdsprache erfolgte in den
Französischen Schulen, die ab dem frühen 16. Jahrhundert in den Niderlanden entstanden, (
vgl. Kwakernaak 1996: 15).

Aber diese Schulen waren nicht für alle geeignet, sie dienten den Bedürfnissen der besser
situierten Bürger entgegen, die wollten ihren Kindern eine bessere Erziehung geben, sie
waren auch imstande das Schulgeld zu bezahlen.

Nach Kwakernaak (1996: 15) wurde jede Schule als „Französische Schule“ bezeichnet, in der
Französisch unterrichtet wurde; aber es gab auch Schulen in denen das Französisch als
zusätzliches Fach angeboten wurde.

Die Französischen Schulen bildeten somit eine starke Konkurenz für die Lateinschulen. Das
Latein blieb in den Niderlanden bis um die Mitte des 19. Jahrhunderts.

Im Gegensatz zu den Lateinschulen erteilten die Französischen Schulen einen praktischen,


aud nicht-akademische Laufbanen ausgerichteten Unterricht.

Das Ziel der Lateinschule war es die Schüler auf ihr Universitätsstudium vorzubereiten, laut
Kwakernaak (1996: 15) meinten viele Kritiker, dass eine Schule, die sich nur auf Latein und
Griechisch beschränkte, wäre einseitig ausgerichtet.

Früher gab es auch ein Problem mit den Lehrkörpern, die konnten meistens nur die
klassischen Sprachen unterrichten. Dann wurde auch neben dem Französischen Deutsch als
Wahlfach angeboten.

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2. Zur Geschichte ausgewählter lehr und Lernkonzepte

Nach Borgwardt et al., (1993:11) entstand der Fremdsprachenunterricht aufgrund


ökonomischer, politischer oder kultureller Notwendigkeiten zunächst als Privatunterricht
lange vor seiner Einführung als Unterrichtsfach in der Schule.

Dieser Unterricht ist schon Jahrtausende alt. Früher wurden Sprachen mittels mündlicher
Konversation oder Textanalysen gelehrt und gelernt.

Die Sumerer, Ägipter, Römer und die frühmittelalterlichen Gelehrten bevorzugten eine Art
der direkten Methode.

Wie schon erwähnt, Fremdsprachenunterricht erteilten in erster Linie Privatlehrer


(Muttersprachler), oder sie hilten sich länger im Ausland.

Von der Renaissance bis zum 18. Jahrhundert galt Latein, Griechisch und Arabisch als lingua
franca, (vgl. Borgwardt et al., 1993:11).

Diese Sprachen wurden mittels geschriebener Texte gelernt, bzw. „klasischer“ Texte wie die
Bibel. Grammatik wurde durch die Textinterpretatiton betrachtet; Latein, Griechisch und
Arabisch waren die Sprachen der Theologie, Philosophie, Literatur und Naturwissenschaften.

Erst mit dem Beginn des 19. Jahrhunderts, gewann die Grammatik an Bedeutung, besonders
war sie in den Werken deutscher Sprachlehrer ersichtlich, einige von denen waren : Johann
Seidenstücker und Karl Plötz.

Dann folgte eine Refombewegung in Europa und den Vereinigten Staaten bei denen die
Natürliche Methode bzw. die direkte Methode sehr verbreitet wurde. Neue Gedanken und
Prinzipien für das Fremsprchen Lehren und lernen wurden von O. Jespersen, H. E. Palmer,
H. Sweet entwickelt.

Die Tendenz im lehren und lernen beim Fremdsprachen besteht darin, dass man aus der
Vielzahl der angebotenen methodischen Konzeptionen, auch die Erfahrungen und Erkentnisse
der unterschiedlicher Methoden in praktischer und teoretischer Hinsicht kombiniert und die
eigene Entscheidung auf dieser Grundlage und in Abhängikeit von den zu verwirklichenden
Zielen zu treffen, (vgl. Borgwardt et al., 1993:11).

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Was wichtig zu erwähnen ist, dass man einige Strömungen (=methodische Konzeptionen)
herauskristallisieren, (vgl. Borgwardt et al., 1993:11).

Eine Klassifizierung der Konzeptionen erfolgt meist mit der Abhängigkeit von den für die
Einteilung zu grunde geltgten Kriterien.

Einige davon sind:


 nach dem im Unterricht vorherrschenden stofflichen Aspekt:
die lexikalische und die grammatische Methode;
 nach den dominierenden logischen Kategorien:
die synthetische und die analytische Methode;
 nach dem bestimmten Könnenziel des Fremdsprachenunterrichts:
die mündliche Methode und die Methode des Lesens;
 nach der Nutzung, bzw. dem Ausschluss der Muttersprache
die Übersetzungsmethode, die Natürliche Methode, die Direkte Methode;
 nach den bei der Arbeit an der Sprache dominierden Verfahren;
die audio-visuelle Methode, die audio-globale Methode;
 nach dem Prinzip der Darstellung des Materials:
der lehrbuchfreie Unterricht, der lehrbuchgebundene Unterricht;
 nach ihrem Begrüder:
die Berlitz-Methode, die mit den Namen von Comenius, Gouin, West, Lado,
Bloomfield, Guberina, Lozanov, Krashen, Curren, Asher, u.a.verbundenen
metodischen Konzepte;
 nach den in Unterricht vorherrschenden Lernstrategien:
die aktive Methode, die rezeptive Methode, die Hör-Sprech-Methode, die Lese-
Schreib-Methode; Total-Physical Response Methode, Monitor Theory
 nach dem Platz, den Lehrer und Schüler im Unerricht einnehmen:
The Sillent Way Community Language Learning;
 nach dem Grad der aneignungsfördernden Elemnte:
die Suggestopädie-Methode, the Humanistic Aproach.

Die o.g. Methoden waren nur ein Teil der bestehenden. Unter diesen lassen sich noch zwei
sehr wichtige hervorheben:

 die bewusste Methode


 die intuitive Methode

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Ihre Bezeichnung liegt mit der Verbindung zu den psychischen Prozessen der Aneignung und
der Beherschung einer Sprache, (vgl. Borgwardt / et al., 1993:12)

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3.Universalkonzepte im Fremdsprachenunterricht

Universal Konzepte im Fremdsprachenunterricht werden laut Sabo (2017: 21) als


Unterrichtskonzepte verstanden.

Ihr Muster und die Erkentnisse aus der Sprachforschung haben einen sprachenübergreifenden
Charakter sowie einen universaldidaktischen Anspruch.

Mit dem sprachübergreifenden Charakter und einem universalen Anspruch impliziert man
dass bzw. ein Konzept – ein Unterrichtskonzept im Unterricht des Englischen, Deutschen,
Kroatischen u.ä. als Fremdsprache anwendbar ist.

Nach Sabo ( 2017:21) gilt das selbe für Modelle des Fremsprachenlehrens und Lernens sowie
für didaktisch-methodische Unterrichtsprinzipien und Unterrichtsszenarien .

Was die universal Konzepte angeht, sind das lediglich alle lehr und Lernkonzepte, lehr und
Lernmodelle sowie lehr und Lernprinzipien, die sich in der allgemeinen Methodik und
Didaktik der Sprachvermittlung beim Leren und Lernen von zwei oder mehreren
Fremdsprachen verschiedener Sprachfamilien anwenden lassen.

Prinzipien und universal Konzepte basieren auf den Theorien des Lernens sowie auf den
fremd und zweitspracherwerbs Theorien und werden als theoretische Grundlage für den
methodisch-didaktischen universal Konzept angewandt, (vgl. Sabo 2017: 21). Es gibt zwei
Punkte die befolgt werden:

 auf dieser Grundlage werden empirisch fundierte Prinzipien für einen


forschungsrechten Fremdsprachenunterricht diskutiert;
 didaktisch-methodische Unterrichtsszenarien folgen als beispielhafte
Umsetzung möglischer universal Konzepte und Modelle, die in einem eigenen
Zusammenhang mit den didaktisch-methodischen Prinzipien stehen.

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4. Fremdsprachenunterricht: Konzepte und Methoden

Eine wichtige Komponente bildet der Fremdsprachenunterricht in allen Lädern. Es ist ein
Pflichtfach, womit man die Grundlage für den Erwerb von Mehrsprachigkeit bildet.

In einem Bericht vom 2014 stand, dass das Zusammenleben mit den Zuwanderern, sowie
internationale Kontakte, besonders mit Ländern deren Grenzen nah beieinander liegen, dazu
führen können, dass in Deutschland Kinder vielen verschiedenen Sprachen begegnen, somit
auch eine Mehrsprachigkeit teilen.1

Natürlich wird das Lernen der Fremdsprache den Kindern in der Grundschule einfacher
dargestellt, d.h. ihrem Alter angepasst. Nicht nur die Lehrer haben eine Aufgabe, auch die
Kinder, sie sollten voller Lernfreunde die Fremdsprache betrachten, so haben sie mehrere
Chancen den Erwerb zu steigern.

Besonders beim Fremdsprachenunterricht in den Grundschulen, sollte die Kinder mit


gegenseitigem Verständnis und Toleranz erziehen.

Wie schon gesagt, die Lehrer können nicht alleine „kämpfen“, ein gewisses Interesse sollte
von den Schülern auch kommen, die Lernenden sollte man motivieren.

Die wichtigsten Konzepte und Methoden sind:

 Immersion: das bedeutet „Sprachbad“, die Kinder tauchen in eine neue Sprache rein;
Damit wurde auch die Umgansprache und Arbeitsprache bezeichnet, obwohl diese
Sprache den Kindern fremd ist. Diese Methode bringt die Kinder dazu, sich mit dieser
Sprache besser auszukennen, weil sie ständig gebraucht wird. So haben die Menschen
auch ihre Muttersprache gelernt, indem sie schon als Kinder ständig mit dieser
Sprache umgeben waren, haben sie sich unbewusst die neuen Wörter angeeignet.
 Handlungsorientierung: die Kinder haben bei dieser Methode die Aufgabe sich aktiv
für den Sprachunterricht zu interessieren, sie sollten versuchen auf ihre eigene Art und
Weise die Sprache einzueignen.
Der Unterricht sollte nicht farblos aussehen, es gibt viele Methoden den
Fremdunterricht freundlicher zu gestallten, z.B. mit Liedern, Spielen, Zungenbrechern,
usw.

1
Bericht: Fremdsprachen in der Grundschule, Sachstand und Konzeptionen; S. 3

9
 Narration: das Schreiben und Vorlesen spielen auch eine wichtige Rolle. Die Kinder
dazu bringen, dass sie ihre eigenen Erlebnisse vor der Klasse vorlesen, das kann die
Lehrlinge bewegen, sich besser ihren Ängsten zu stellen. Man sollte auch im Auge
haben, dass es auch sehr schüchterne Kinder gibt.
Oder wenn der Lehrer es so verlangt, dass sie das als ein Essay gestallten, bringt die
Kinder dazu an ihrer identitäts und Persönlichkeitsbildung zu arbeiten.
 Lernen mit allen Sinnen : u.a. Hören, Riechen, Schmecken, Fühlen, Sehen,
Bewegung und Musik. Nur wenn die Kinder Spaß haben, können sie ihr Lernen ohne
gewissen Druch verbessern. Den Unterricht sollte man so gestallten, dass die Kinder
auch Spaß am Lernen haben. 2

2
https://www.goethe.de/de/spr/unt/kum/fru/kin/kum.html

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5. Landeskunde und interkultureller Unterricht

Wenn Fremdsprache gelehrt und gelernt werden möchte, lernt man die am besten durch die
Kultur einer Sprache.

Im Mittelpunkt stehen die Vorbereitung der Lernenden auf interkulturelle Begegnung. Der
algemeinbildende Fremdsprachenuntericht in der Schule hat demzufolge, neben seiner
komunikativen und kognitiven auch eine interkulturelle Funktion zu erfüllen.

Dem Lernenden soll er helfen, die Fremdkultur zu begreifen und auch einige „kulturelle
Identität“ besser verstehen zu können, (vgl. Borgwardt/ Walz 1993: 26).

Die Fremdsprache sollte von den Schülern als ein Teilbereich und eine Erscheinungsform der
Fremdkultur erlernt werden. Der Fremdsprachenunterricht sollte eine Handlungskompetenz
vermitteln, die sowohl den fremdsprachlichen, als auch den fremd kurturellen Normen der
jeweiligen Zielsprache angemssen ist.

Was die Stellung und Aufgaben der Landeskunde im interkurtullen Fremdsprachenunterricht


angeht (vgl. Borgwardt/ Walz 1993:26), wurde beschrieben, dass der Schüler durch den
Fremdsprachenunterricht, die Sprache und Kultur ihm zunächst weitergehend unbekannten
Folkes, bzw. mehrerer Völker durch die Landeskunde näher erklärt wurde. Durch das lernen
dieser Sprachen kann man auch Vergleiche und Parallelen sehen. Beim Lernenden bildet sich
durch das Vergleichen, eine interkulturelle Sensibilität, erweitert sich auch die
Umweltorientierung und sein geistiger Horizont.

Nach Borgwardt/ Walz 1993:26, bewegt sich der Schüler in einem Spannungsverhältnis
zwischen einigen und fremdkulturellen Erfahrungen. Dieser Prozess hängt vom Bemühen des
Lernenden, somit werden die sprachlichen Barrieren beseitigt.

Die Landeskunde ist ein intergrieter Bestandteil des Erlernens und Gebrauchs der fremden
Sprachen. Die Landeskunde hat bestimmte Grenzen, Mittel und Ziele durch die das Lernen
fremder Sprachen erleichtert ist.

 Mittel der Landeskunde : das Können der Fremdsprachen wird im Hören,


Sprechen, Lesen und Schreiben manifestiert.
 Zielfunktion ereicht man, sobald bei den Lernenden der Bildungsbedart befriedigt
ist.

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6. Zur Förderung der sprachlichen Handlungsfähigkeit im
Fremdsprachenunterricht

Für die Optimierung der didaktischen Schritte im Fremdsprachenunterricht gibt es


verschiedene Ansätze. Sie sind einerseits durch unser Verständnis von Unterricht, andererseits
durch unsere Vorstellung davon geprägt, was Sprache und Lernen sind und welches Modell
wir vom Sprachlernprozess haben (vgl. Feld-Knapp 2014: 245).

Dem Fremdsprachenunterricht im Sinne des kommunikativen Ansatzes liegt ein Sprachbegriff


zugrunde, der Sprache als soziales Handeln auffasst. Der sprachlichen Handlungsfähigkeit
wurde schon in der ersten sogenannten pragmatischen Phase der kommunikativen Didaktik
eine zentrale Rolle zugeschrieben, die Lernenden wurden auf den Gebrauch der alltäglichen
Kommunikation vorbereitet. Dabei wurden jedoch die sprachlichen Fertigkeiten häufig als
Kommunikationstechniken konzeptualisiert und im Fremdsprachenunterricht
instrumentalisiert ( vgl. Thonhauser 2008: 93).

Feld-Knapp (2014:246) nach wurde so für ihre Förderung das Konzept des
Fertigkeitstrainings erarbeitet. Die sprachlichen Fertigkeiten wurden im Sinne dieses
didaktischen Modells nach den unterschiedlichen Modalitäten des Sprachgebrauchs
(mündlich-schriftlich/ rezeptiv-produktiv) aufgeteilit, dabei wurden aber die einzelnen
Fertigkeiten jeweils für sich betrachtet und dementsprechend im Unterricht meist isoliert
durch Wiederholung gefördert.

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7. Stufenspezifischer Fremdsprachenunterricht

Laut Bausch / Christ / Krumm (2007: 199) ist es wichtig diese Fragen bzw. Punkte zu
beachten:

a) Wann sollte mit dem Elernen einer Fremdsprache am sinnvollsten begonnen


werden?
Von der Entwicklung her ist es möglich Kindern ab etwa fünf Jahren
Fremdsprachenunterricht zu erteilen. Untersuchungen über einen anhaltenden
Vorsprung in der Fremdsprachenkompentenz gegenüber Kindern ohne früheren
Kontakt zu einer Fremdsprache zeigen, dass der Vorsprung nur dort nachweisbar war,
wo der Fremdsprachenunterricht fortgefügrt wurde. Der Vorsprung schien zu
verschwinden, wenn der Unterricht nicht weitergeführt wurde.
b) Wie soll der Unterricht ablaufen?
Der Fremdsprachenunterricht soll inhaltlich und in der Ausführung dem Alter der
Kinder angepasst ablaufen. Es soll in positiver Weise den affektiven Bereich pflegen,
damit die Kinder eine positive Einstellung gegenüber der Sprache und Kultur sowie
den Sprechern der betroffenen Sprache entwickeln, (vgl. Bausch et al. 2007: 200).
Zugleich soll er dazu bringen, dass das Selbstvertrauen der Kinder wächst. Um die
Lernziele zu unterstützen und inhaltlich verständlich zu machen, soll der Lehrer
kindgerechts, mit den Händen greifbares Material, z.B. Handpuppen,
Haftbildelemente, Bastelsachen, usw., benutzen. Um interkulturelle Ziele zu fördern
und der Erzälfreude der Kinder gerecht zu werden, sollten authentischen kultur Träger,
z.B. Lieder, Bücher, Geschichten, Spiele aus anderen Kulturkreisen, ihren Platz im
Fremdsprachenunterricht finden.
c) Wie viele Stunden, bzw. wie viele Unterrichtsphasen sollen wöchentlich
dargeboten werden?
Nach Bausch / Christ / Krumm (2007: 200), sollen die Unterrichtsphasen häufig,wenn
möglich täglich, und vor kürzer Dauer ( 15 oder 20) Minuten sein, um der Lehrkraft
Möglichkeiten zu geben, die sprachlichen Impulse in ständig variirenden
Widerholungen zu erteilen und um den Kindern zu ermöglichen, diese Impulse
intensiv zu erleben. Dabei sollen die Sprechimpulse abwechselnd auch in anderen
Unterrichtsfeldern, z.B. Sport, Musi, Kunst, usw., in der Fremdsprache erfolgen.
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Dies gibt einer weniger geübten Lehrkraft die Chance, die Zielsprache nur für eine
kürzere Zeitspanne zu benutzen. Wegen der geringen Kontaktzeit mit der
Fremdsprache soll die Lehrkraft den Unterricht so viel wie möglich einsprachig in der
Zielsprache erteilen. Die mündliche, kommunikative Unterichstweise soll Spiel und
handlunsorientiertes Arbeiten in fächerübergreifenden Themen ermöglichen.
d) Wer soll und kann unterrichten?
Am besten sollte die Klassenlehrkraft der Grundschulklasse den
Fremdsprachenunterricht übernehmen, damit die Fremdsprache mehrmals wöchentlich
in kürzeren Arbeitsphasen fächerübergreifend und immer dann eingesetzt werden
kann. Der Nachteil des Einsatzes einer Fachlehrkraft für die Fremdsprache liegt in der
Tatsache begründet, dass der Unterricht dann immer 45 Minuten lang dauert, weniger
oft und nicht fächerübergreifend stattfinden kann, (vgl. Bausch et al. 2007: 200).
Natürlich soll die Lehrkraft die Fremdsprache fließend sprechen und in der Methodik
und Didaktik des frühen Fremdsprachenunterricht ausgebildet sein. Mangelt es der
Klassenkraft noch an entsprechender Ausbildung, soll eine Fachlehrkraft den
Unterricht übernehmen, obwohl das nicht der Idealfall sein kann.
e) Wie groß sollten die Klassen/ Gruppen sein?
Das Phänomen Klassengröße wurde in Untersuchung als nicht bedeutungsvoll in
Relation zu den Lernergebnissen der Schüler gesehen, (vgl. Bausch et al. 2007: 200).
Aus der Praxis des frühen Fremdsprachenunterrichts weiß man, dass die Schüler nur
durch aktive Teilnahme an Sprachspielen, Rollenspielen, Quiz, Frage und
Antwortspielen in der Sprache wachsen können. Die Klassengröße hat somit sicher
eine Bedeutung, weil die Aufmerksamkeit des einzelnen Kindes in einer kleineren
Gruppe besser gefödert werden kann. Vor allem könnten schwächere Kinder in einer
kleineren Gruppe eher gefördert werden, damit sie Selbstsicherheit gewinnen.
f) Soll Lesen im Fremdsprachenunterricht der Grundschule eingesetzt werden?
Nach ein oder zwei Jahren Fremdsprachenunterricht in der Grundschule gab es
durchwegs positive Lernergebisse in Sprachfertigkeit, Hörverständnis und sogar in
Leistung.

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8. Schlusswort

Die Aufgabe dieser Arbeit war es stufbezogene Konzepte im Fremdsprachenunterricht


genauer zu analysieren.

Der erste organisierte Unterricht fand in den Französischen und Lateinischen Schulen statt, so
wurden sie auch näher beschrieben. Der historische Hintergrund spielte eine wichtige Rolle
beim früheren Fremdsprachenunterricht.

Mit den Konzepten und Methoden wurden Methoden dargestellt, mit denen man einen besser
organisierten Unterricht halten kann. Somit kann der Unterricht für die Kinder und Lehrer
lustiger und freudiger gestalltet werden, ohne dass die Kinder unter Druck stehen, denn nur
glückliche Kinder mehr produktiv.

Die Landeskunde ist wie schon gesagt, ein wichtiger Bestandsteil beim Fremdsprachenlernen,
den nur durch die Verbindung mit unterschiedlichen Kulturen, bzw. Menschen die mehr als
eine Sprache sprechen, kann man die Kinder und Erwachsenen fördern leichter Fremde
sprachen zu lernen.

Durch diese Arbeit bin ich zu dem Schluss gekommen, dass die Hälfte des Unterrichts dem
Lehrer gehört, er kann sein Wissen nur Teilweise an die Schüler übermitteln, aber wenn es um
eine Fremdsprache geht, ist es wie beim Sport, jeden Tag muss man seine „Form“ behalten,
ansonsten, gerät es in die Vergessenheit.

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Literaturverzeichnis

Primärliteratur:

 Borgwardt, Enter, Fretwurst, Walz (1993) : Kompedium Fremdsprachenunterricht,


Max Hueber Verlag, Ismaning

Sekundärliteratur:

 Sabo, Milica ( 2017) : Universallkonzepte im Fremdsprachenunterricht, Frank &


Time GmbH Verlag, Berlin
 Bausch / Christ / Krumm (2007): Handbuch Fremdsprachenunterricht, A. Francke
Verlag, Tübngen und Basel
 Kawakernaak, Erik ( 1996) : Grammatik im Fremdsprachenunterricht, Amsterdam-
Atlanta, GA

Internetquellen:

 https://www.grin.com/document/45234 ( 10.12.2019.)
 https://www.academia.edu/31718681/Textkompetenz_und_Aufgabenorientierung_im_Fre
mdsprachenunterricht_In_Freudenberg-Findeisen_Renate_Hrsg._ ( 10.12. 2019.)
 https://www.goethe.de/de/spr/unt/kum/fru/kin/kum.html (8.1.2020)

Berichte:

 https://www.kmk.org/fileadmin/Dateien/veroeffentlichungen_beschluesse/2013/2013_10_
17-Fremdsprachen-in-der-Grundschule.pdf (8.1.2020.)

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