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Vom Zellstoff zum Papier

Eine Papiermaschine von ANDRITZ

Um Papier zu machen, braucht man


Pflanzenfasern von Bäumen, viel Ener- Die Stoffe werden ge- Die gemahlenen Stoffe
Der Brei gelangt zur
1 gie (Strom) und Wasser. Ausserdem 2 mahlen und dadurch in 3 werden mit Wasser zu ei- 4 Papiermaschine.
Chemie, ein paar Füllstoffe, die das Pa- kleine Teilchen zerlegt. nem Zellstoffbrei gerührt.
pier schön machen und etwas Farbe.

7 Der Umwickler wi-


ckelt das Papier von
den Metallhülsen auf
3 In der Presse wird die Kartonhülsen um. Im
Papierbahn durch runde, Rollenschneider wer-
sich fast berührende Walzen 5 Im Kalander, einer Art den diese großen Rol-
geführt – dadurch entsteht Bügelmaschine, läuft die len dann in mehrere
1 Über den Stoffauflauf gelangt ein Druck auf das Papier schon trockene Papier- kleinere geschnitten,
der Zellstoffbrei (98-99% Wasser) und Wasser wird herausge- bahn durch Walzen und je nachdem welche
auf das Sieb. presst (55% Wasseranteil). wird dadurch geglättet. Größe benötigt wird.

2 Das Sieb befördert den Brei 4 In der Trockenpartie, einer 6 Der Roller wickelt das
sehr schnell weiter und schüt- Art „Backofen“, wird das Papier auf große Metall-
telt ihn gleichzeitig mittels einer Papier über viele kleine hülsen (Tambour) auf.
Seitwärtsbewegung. Dadurch beheizte und einen großen Die Papierrollen werden
verbinden sich die Fasern im beheizten (Yankee) Zylinder zum Umwickler und Rollen-
Brei und Wasser läuft nach geführt und dadurch schneider weitergeleitet.
unten ab. Der Brei sieht nun getrocknet. Das restliche
schon fast wie ein Blatt Papier Wasser verdampft.
aus, ist aber noch sehr feucht Vor Yankee: 40% Wasser
(75-80% Wasser). Nach Yankee: 10% Wasser
Nach Trockenpartie: 5% Wasser