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Spezielle Messtechnik > X.

4 Autofokussysteme

Phasenautofokus
• Beruht auf dem Prinzip des
Schnittbildindikators
• Auf 2 gegeneinander verkippten
Sensorzeilen werden bei Defokussierung
Bildteile gegeneinander verschoben
dargestellt
• Mittels digitaler Bildverarbeitung werden
gleiche Bildinformationen auf beiden
Sensorzeilen gefunden
• Vorteil – gezieltes Anfahren des Fokuspunkts
ohne zusätzliche Vorinformationen
• Nachteil – es müssen zur Sensorzeile senkrechte Bildteile vorhanden sein
Kontrastautofokus
• Fouriertransformation des gesamten Bildes
• Fokusoptimierung durch Maximierung des Anteils hoher Frequenzen
• Erfordert keinen zusätzlichen Sensor aber mehrere Verstellungen
des Fokus
Lernstilanalyse

KE: Konkrete Erfahrung


Lernen durch Erfahrung, über zwischenmenschliche Kontakte
Akkomodierend Divergierend

RB: Reflektierendes Beobachten


Lernen durch Beobachtung, anschließendes reflektieren der Ergebnisse

AB: Abstrakte Begriffsbildung


Lernen durch Nachdenken, logische Analyse

AE: Aktives Experimentieren


Lernen durch Experimentieren, Ausprobieren, anschließendem
Austausch mit anderen

Konvergierend Assimilierend
Bilden der Differenzen AB-KE und AE-RB
5. Messunsicherheitsbetrachtung > 5.1. Klassifizierung

Messergebnis: Messwert Messunsicherheit Einheit


(Messfehler)

systematische Fehler zufällige Fehler

• falsche Maßstäbe • unvermeidlich


• konstante äußere Einflüsse • Ablesegenauigkeit, elektronisches
• … Rauschen, Reaktionszeiten, …

• Behandlung durch Analyse des • Behandlung durch Fehlerrechnung


Fehlers (Ausschluss,
Quantifizierung)

• Messwerte sind typischerweise


normalverteilt
n ( x −ˆx )2
1 −1
n (x) =
2
σ2
e
2π σ

x̂ x
Messungenauigkeitsbetrachtung > 5.2. Mittelwert, t-Verteilung

( x −ˆx )2
1 −1
N (x) =
2
σ2
Bei normalverteilten Größen e
2π σ

Mittelwert x=
∑x i

(bester Schätzwert für den wahren Wert x̂) n

mittlerer Fehler = mx
∑ (x − x)
=
i
2
σ
(Vertrauensbereich des Mittelwerts) n (n − 1) n

Bei wenigen Messungen


(Vergrößerung des Fehlers um t-Faktor – Student‘sche t-Verteilung)

σ = t σ
m x = t mx
5. Messungenauigkeitsbetrachtung > 5.2.4. Gauß- und t-Verteilung

n 2 3 4 5 6 8 10 20 50 120 ∞
t(P=95%) 4,3 3,18 2,78 2,57 2,45 2,31 2,23 2,09 2,01 1,98 1,96
t(P=68,3%) 1,84 1,32 1,20 1,15 1,11 1,08 1,06 1,03 1,01 1,00 1,00
2,5

Gaußsche Normalverteilung

t5-Verteilung

t3-Verteilung t4-Verteilung
1,5

1 t2-Verteilung

0,5

0
9,95 9,96 9,97 9,98 9,99 10 10,01 10,02 10,03 10,04 10,05
5. Messunsicherheitsbetr. > 5.3. Messung mit variabler Genauigkeit
5.4. 1-mal gemessene Größen

Messungen mit verschiedenen ∆xi

gewogenes Mittel x=
∑g x xi i

∑g xi

1 (Anzahl der Messungen mit Fehler 1 die nötig wären


Gewichte gxi = um ∆xi zu erhalten)
( ∆x )
2
i

1
Fehler mxi =
∑g xi

Bei einmal gemessenen Größen verwende:


Fehlerklasse, Angabe des Fehlers des Messgeräts, Fehlerschätzung