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Altfragen Vegetations- und Landschaftsökologie

1. Die Höhengrenzen der Vegetationszonen liegen in den Zentralalpen im Vergleich zu den


Nordalpen
o Höher
o Tiefer

2. Zonale Ökosysteme des Zonobioms 6 sind


o Nadelwälder
o Moore
o Sommergrüne Laubwälder
o Pionierrasen
Einem geographisch definierten Raum

3. Synökologie bezeichnet die


o Holistische Sichtweise der Ökologie
o Individualistische Sichtweise der Ökologie

4. Hochmoore werden primär gespeist von


o Regenwasser
o Grundwasser
o Fließgewässer

5. Welche der genannten Beispiele gelten nicht für die natürliche Vegetation?
o Moore
o Röhricht
o Fettwiesen
o Felsfluren

6. Die Fauna-Flora-Habitatrichtlinie ist ein(e)


o Österreichisches Bundesgesetz
o Eine Verordnung der EU
o Eine Auszeichnung durch die UNESCO

7. Zu den marinen und halophytischen Lebensräumen zählen NICHT


o Klippen und Felsküsten
o Mediterrane Marschen
o Pestwurzfluren auf Alluvionen
o Binnenländische Salz- und Gipsstätten
8. Was sind Endgesellschaften
o Pioniergesellschaften
o Extrazonale Vegetationstypen
o Klimaxgesellschaften
o Orobiom

9. Was versteht man unter Biozönose


o Lebensraum
o Lebensgemeinschaft
o Lebensgrundlage
o Gruppe von Individuen derselben Art

10. Blaugrasrasen (Sesleria variae) finden sich über


o Karbonatischem Gestein
o Kristallinem Gestein

11. Zum naturnahem und halbnatürlichem Grasland zählen


o Alpine Urwiesen
o Hartlaubige Weidewälder
o Feuchtwiesen und Hochstaudenfluren
o Fettwiesen

12. Wien liegt im


o Nemoralen oder im
o Borealen
Zonobiom

13. Welcher der folgenden Begriffe definiert die zeitliche Abfolge von Populationen
o Saisonalität
o Fluktuation
o Zonierung
o Sukzession

14. Zu den Laubmischwäldern zählen


o Auwälder
o Kalkkiefernwälder
o Schluchtwälder
15. Als floristisch definierter Wiesentyp gilt (relevant für Pannonikum) NICHT
o Trespenwiesen
o Glatthaferwiesen
o Goldhaferwiesen
o Urrasen

16. Das Mikroklima beschreibt


o Durchschnittswerte auf größere Landstriche
o Klima in bodennahen Luftschichten

17. Pflanzen, deren Erneuerungsknospen sich in beträchtlicher Höhe über dem Erdboden befinden
sind
o Phanerophyten
o Chamaephyten
o Hemikryptophyten
o Kryptophyten
o Therophyten

18. Buchen bevorzugen


o Feuchten Boden
o Frischen Boden
o Trockenen Boden
(jmd meint: frischen boden lt. folien von anderer VO; bei folien vom reiter zu buchenwald steht aber
feuchter boden – checken!)

19. „Landschaft“ ist


o Ein wissenschaftlicher Fachbegriff
o Ein Begriff unserer Alltagssprache
o Ein Begriff aus Kunstgeschichte/Malerei
o Ein politisch-administrativer Terminus
(lt. wrbka-folie: alle richtig)

20. Ordnen sie die nachfolgenden Landschaften nach dem pH-Wert (1 sauer/niedrig – 4
basisch/hoch) der Verwitterungsprodukte ihrer vorherrschenden Gesteine an:
Flyschzone im nordöstlichen Wiener Wald (z.B. Greifensteiner Sandstein) 1
Böhmische Masse (z. B. Weinsberger Granit) 2
Oststeirisches Vulkanland (z.B. Basalt) 3
Nördliche Kalkalpen (z. B. Gosaukalk) 4
21. Wie hoch ist der Anteil „sehr naturnaher“ Landschaften am österreichischen Staatsgebiet
o?5%
o 5 ? 15 %
o 15 ? 25 %
o 25 %

22. Primäre Landschaftsstruktur meint


o Die Gesamtheit der naturräumlichen Gegebenheiten
o Die Ausstattung mit schutzwürdigen Gebieten
o Die Landnutzung eines Landschaftsausschnittes
o Die Größe unzerschnittener naturnaher Lebensräume

23. In welcher Region kann man von einer „Jungmoränenlandschaft“ sprechen?


o Wiener Becken
o Flachgau
o Weinviertel
o Bucklige Welt

24. Welche Landformen wurden durch die aktuelle oder vergangene Vergletscherung bedingt
o Trogtal
o Lagune
o Kar
o Doline

25. „Feldspat, Quarz und Glimmer“ sind Bestandteile von


o Kalk
o Löß
o Dolomit
o Granit

26. Welche(s) der angeführten Geisteine ist/sind NICHT verkarstungsfähig?


o Glimmerschiefer
o Serpentin
o Gips
o Jurakalk
„Ich glaube die Antwort für Frage 26. ist alles außer Jurakalk“

(Jmd. anderer meint „Serpentin“)

27. Welche Elemente enthalten ein Klimadiagramm nach Walter-Lieth


o Niederschlagskurve
o Temperaturkurve
o Schneehöhe
o Die tiefste gemessene Temperatur

28. Welche Art von Niederschlag prägt das sog. „mediterrane Klima“
o Dauerregen
o Küstennebel
o Winterregen
o Schnee

29. „Föhn“ ist


o Ein kühler Küstenwind
o Ein kalter Fallwind
o Ein warmer Fallwind
o Ein feuchtigkeitsliefernder Wind

30. „Inversion“ bedeutet:


o Temperaturumkehr ?
o Ausbildung eines Kaltluftsees
o Umkehrung der Jahreszeiten
o Plötzliche Änderung der Niederschlagsverteilung

31. Welche(r) der genannten Bodentypen zeigt/zeigen den typischen Profilaufbau mit drei
Bodenhorizonten
o Braunerde
o Grauer Auboden
o Tschernosem
o Podsol

32. Ordnen sie die angeführten Bodentypen nach ihrer Eignung für den Ackerbau (1 hohe Eignung
– 4 schlechte Eignung):
Felsbraunerde 1
Tschernosem 2
Gley 3
Solonetz 4

33. Drumlins und Toteislöcher sind typische Elemente welcher Kulturlandschaft


o Grünlandgeprägte Seebecken (z. B. Flachgau)
o Grünlanddominierte inneralpine Engtäler (z. B. Ötztal)
o Grünlanddominierte randalpine Hangzonen (z. B. Ybbstal)
o Grünlandgeprägte Mittelgebirge (z. B. Mühlviertel)
34. Zu den sogenannten „patch origin types“ ?? werden zusammengefasst:
o Störungsbedingte Landschaftselemente
o Vom Menschen eingebrachte Landschaftselemente
o Durch betonte Umweltressourcen geprägte Landschaftselemente
o Naturnahe Landschaftselemente
(jmd anderer hat: störungsbedingt, durch betonte umweltressourcen)

35. Natürliche Störungsprozesse erzeugen ein Landschaftsmuster mit:


o Geraden Linien
o Zahlreichen Zerschneidungskorridoren
o Breiten Übergangszonen
o Geometrisch regelmäßig geformten Landschaftselementen

36. Woher kommt die rote Färbung von Lateritböden?


[ ] chemische Verwitterung
[ ] physikalische Verwitterung ..

37. Was ist Hemerobie?


[ ] kultureinfluss ..
Das Maß der menschlichen Nutzungskultur wird mit den Begriff der Hemerobie bezeichnet.
Das Hemerobiekonzept beruht auf einem aktualistischen Ansatz was bedeutet, dass die heutigen
Standortverhältnisse auf die darauf beruhende PNV (potentielle natürliche Vegetation) als
Ausgangsbasis zur Analyse des menschlichen Einflusses auf ein Ökosystem herangezogen werden.

38. In den Zentralalpen; Höhengrenze von Fichtenwäldern


[ ] höher oder
[ ] tiefer
als die von Lärchen- und Zirbenwäldern in Zentralalpen?

39. Kontinentales Klima zeichnet sich aus durch


[ ] größere saisonale Temperaturamplituden
[ ] kürzere Regenphasen ?
[ ] längere Regenperioden
[ ] weniger Temperaturunterschied Tag/Nacht

40. Zonale Vegetation wird hauptsächlich bestimmt durch


[ ] abiotische und ökologische Faktoren
[ ] das Großklima

41. Ökotone bezeichnen in der Ökologie


[ ] Übergangsbereiche zw. zwei verschiedenen Ökosystemen

42. Die Strauchschicht im Wald wird definiert


[ ] 1-3 m
[ ] 1-5 m

43. Ein Pionierrasen wird von welcher Art geprägt?


-als Antworten zwei lateinische Gräsernamen

44. Die Temperatur verändert sich im Gebirge pro 100m um 0,6 oder 0,9 °C
Bei trockener Luft 0,6°C, bei feuchter Luft 0,9°C pro 100m.

45. Der Standort einer Pflanze ist ihr


- Wuchsort
-Fundort
- Verbreitungsgebiet

46. Ordnen sie die Zonobiome von 1-9 durch, beginnend beim Äquator.
1 Zone der tropischen Regenwaldgebiete
2 Zone der tropisch-subtropischen Regenzeitenwälder und Savannen
3 Zone der heißen Wüsten und Halbwüsten
4 Zone mediterraner Hartlaubwälder
5 Zone der Lorbeerwälder (Laurophyllenzone)
6 Zone der sommergrünen Wälder (nemoral o. kühl-temperat)
7 Zone der winterkalten Steppen, Halbwüsten und Wüsten
8 Zone der winterkalten Nadelwaldgebiete (boreal, Taiga)
9 Tundren und polare Wüsten

47. Dann war noch eine Frage zu "Areal" weiß nicht mehr genau wie formuliert. in etwa wie wird
ein Areal NICHT abgegrenzt / unterschieden / typisiert?
Das Areal ist das Verbreitungsgebiet (Wohngebiet) einer Art (Sippe oder Taxon) mit allen ihren
Individuen bzw. Populationen. (Typisiert in allgemeine Breitenlage, Höhenstufen, Ozeanität -
Kontinentalität, Kontinent Zugehörigkeit)

48. Welcher Standort zählt nicht zu den natürlich waldfreien Standorten?


ZU den natürlich waldfreien Standorten zählen zB.
Scheuchzerio-Caricetea fuscae Kleinseggensümpfe und –moore
Oxycocco-Sphagnetea Klasse der Hochmoorbultgesellschaften
Caricetea curvulae Subalpin-alpine Sauerbodenrasen der mittel-südeurop. Hochgebirge
Seslerietea albicantis subalpin-alp. Kalkmagerrasen der mittele. Hochgebirge
Loiseleurio-Vaccinietea Zwergstrauchheiden der Arktis u. bor.-nem. Gebirge