Sie sind auf Seite 1von 2

Klimaangst im Fokus der Realität

Ulrich Wolff
Januar 2020

Wer Klimaangst erzeugen will, darf über das Klima nicht sprechen

Der Begriff „Klima“ wird bekanntlich definiert durch statistische Mittelwerte des
lokalen Wettergeschehens der Vergangenheit. Derartige Mittelwerte werden für die
verschiedenen Klimazonen auf der Erde gewöhnlich über Zeiträume von 30 Jahren
berechnet. Es ist grundsätzlich nicht möglich, solche Statistiken auch zur Prognose
zukünftiger Klimaänderungen zu errechnen. Ersatzweise präsentieren „Klimaforscher“
daher mit Hilfe mathematischer Modelle erstellte sog. Projektionen eines zukünftigen
„Weltklimas“.

Die Atmosphäre der Erde kennzeichnet ein äußerst komplexes nichtlineares


Verhalten, das sich in seiner Gesamtheit jeder mathematischen Modellierung entzieht.
Veränderungen verlaufen daher für den Beobachter sogar scheinbar chaotisch.
Trotzdem sollen die vorgenannten Rechenmodelle die aktuelle politische Frage nach
einem vorgeblich gefährlichen Einfluss des Kohlendioxids auf ein zukünftiges Klima
quantitativ beantworten.

In der Realität erreicht das Signal der Sonne – ihre elektromagnetische Strahlung –
nach einer Laufzeit von 8 Minuten die Erde und wird von ihrer Materie zum Teil
reflektiert, zum Teil absorbiert. Als Folge der Durchflusszeit absorbierter Solarenergie
erhöht sich z. B. an 71% der Erdoberfläche die Wassertemperatur der Ozeane um
mehr als 250 °C, lokale Wassertemperaturen bewegen sich gegenwärtig zwischen
-2°C und (nach oben offen) +30°C.

Mit seiner energetischen Rückkopplung des Signals der Sonne erhöht der
atmosphärische Treibhauseffekt die Durchflusszeit der Solarenergie und trägt mit
deutlich mehr als 33°C zur Größe des vorgenannten „Temperatur Signals“ bei. (Im
theoretischen Grenzfall würde sich die Emissionstemperatur der Sonne einstellen,
wenn die Verzögerung des Durchflusses der Solarenergie gegen unendlich ginge.)

In den vorgenannten Rechenmodellen werden lediglich die sog. Treibhausgase, die


mehr als zweiatomigen Spurengase, u. a. Wasserdampf, Kohlendioxid, Methan,
Stickoxide mit ihrem Anteil erfasst, der insgesamt kleiner ist als 0,1 Vol.%. Danach
soll ein bisher erfolgter Anstieg der CO2 Menge um 0,01 Vol.% die berechnete
mittlere Temperatur über der Erdoberfläche bereits um 1°C erhöht haben, eine
Verdopplung der Menge würde diesen Anstieg auf mindestens 3°C anheben.
2

Ignoriert wird der atmosphärische Wasserkreislauf. Die sog. „Hydrometeore“ – nur


teilweise sichtbar als Wolken, Nebel oder Dunst – schließen ein im Modell impliziert
postuliertes offenes atmosphärisches Fenster für Wärmestrahlung in den Weltraum
nahezu vollständig. Als Folge wird jede mengenabhängige Veränderung des ohnehin
sehr kleinen CO2 Beitrages zur energetischen Rückkopplung des Treibhauseffektes
von den Hydrometeoren gegenläufig kompensiert. Das Kohlendioxid ist daher wetter-
und klimaneutral.

Ein Anstieg der Meeresspiegel um 120 m seit nur etwa 12000 Jahren, die mögliche
Überquerung der Alpen mit Elefanten und die sog. kleine Eiszeit im Mittelalter bei uns
zeigen beispielhaft, dass Wetter und Klima auf diesem Planeten keineswegs
Naturkonstanten sind. Niemand kann vergleichbar Veränderungen ausschließen. -
Wäre ein Anstieg der mittleren Temperatur um 3°C an der Erdoberfläche in den
einzelnen Klimazonen tatsächlich eine Katastrophe?

In den Klimazonen Russland und Kanada leben die Menschen offenbar recht
zufrieden bei einer mittleren Temperatur von -5°C. 3°C mehr würde sicher Freude
auslösen, selbst wenn die Fläche mit dem Permafrost etwas schrumpft.
Die Menschen in China bei gegenwärtig 7°C und in den USA mit 8,5°C würden die
angenehmen spanischen 13,5 °C immer noch nicht erreichen.
In Dubai kann man gegenwärtig bei 27°C Ski laufen und der Strom der Touristen zu
den Malediven und Seychellen dürfte auch bei dann 30°C kaum versiegen.

Was wird die unbekannte Klimazukunft wohl von den Menschen fordern? – Mehr
oder weniger Deiche? - Mehr oder weniger Kühlung/Heizung? – Mehr oder weniger
Winterdienst? - Oder genügen zunächst andere Politiker?

https://de.scribd.com/document/419363440/Klimaschutz-eine-gefahrliche-Illusion