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Tijana Tomić

Matr.Nr.: 61800096

Die Rolle der Musiklehrer im Einzelunterricht


-Musiklehrer zwischen Autorität und Freundschaft-

Exposé zur Bachelorarbeit

zur Erlangung des akademischen Grades

Bachelor of Arts

des Studiums Pädagogisches Bachelor Studium - Gitarre

an der

Anton Bruckner Privatuniversität

Linz

Betreut durch: Dagmar Schinnerl, M.A.

Linz, 26. 1. 2019

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Exposé zur Bachelorarbeit

1. Problemstellung
Die häufigste Form des Musikunterrichts ist Einzelunterricht. Das ist eine besondere Situation, die
setzt einen persönlichen Kontakt zwischen zwein Personen voraus. Dies bedeutet, dass nur zwei
Personen im Unterricht mitmachen – der Lehrer und der Schüler. Dieser Prozess wird Wochenlang
wiederholt, mit dem Ziel qualitativ hochwertige Musiker zu schaffen, und als ein höchstes Ziel -
hochwertige Musik zu machen. Das Ergebnis hängt vor allem von dem Schüler, seine Arbeit und
Talent, aber zu einem gewissen Grad, Lehrer sind dafür auch verantwortlich. Um ihr Wissen besser
weiter zu geben, wird der Lehrer ihre persönlichen Ansichten und Ideen mit dem Schüler teilen, die
werden natürlich, positiv oder negativ, in einem größeren oder geringeren Ausmaß, die Schüler
beeinflussen. Dieser Effekt gilt nicht nur für die Musik, sondern Schüler werden auch mental und
emotionell beeinflusst. Einige Schüler finden im Lehrer das Modell, oder einen guten Freund, andere
sehen ihren Lehrer als Inspiration und Motivation oder nur als Autorität. Obwohl Musik eine
persönliche Angelegenheit ist, in der der Mentor ist sehr wichtig für die Entwicklung von Musikalität
der Schüler ist, und zwar besonders am Beginn einer Karriere, gibt es trotzdem die Grenze, wenn
man von Intimität und Privatsphäre spricht, die nicht überschritten werden soll. Diese Distanz wird
am häuftigsten durch Autorität und Strenge des Lehrers eingesetzt wird. Der Begriff Autorität hat für
viele Menschen einen negativen Beigeschmack. Unterhalten sich Lehrende über das Thema
Autorität, findet man häufig zwei Gruppen: die, die Autorität als veraltet ablehnen und die, die
darüber klagen, dass die Autorität der Lehrerinnen und Lehrer von den Schülern und Eltern nicht
mehr respektiert wird. In dieser Arbeit wird es darüber diskutiert, was ist eigentlich Autorität im
Musikunterricht und inwieweit ist es notwendig, um eine erfolgsreiche und gesunde Lehrer-Schüler
Beziehung zu entstehen. Diese Frage ist eine Herausforderung für Lehrer, dass sie sich bewusst sind
über mögliche Auswirkungen (des eigenen Verhaltens) und der eigenen Persönlichkeit.

2. Fragestellung

- Wie gut sollen sich ein Lehrer und seiner Schüler persönlich kennen?
- Kann jeder Musiker ein Musiklehrer sein?
- Was genau macht eine gute, lernförderliche Lehrer-Schüler Beziehung aus?
- Welchen Einfluss hat die Persönlichkeit des Lehrers auf die Qualität des Unterrichts?
- Welchen Einfluss hat die Persönlichkeit des Schülers auf die Qualität des Unterrichts?
- Wie sehr ist ein Lehrer für die Motivation und Erfolge seines Schülers verantwortlich?
- Welche Verantwortung hat der Lehrer gegenüber seinen Schülern?
- Welche Themen dürfen, neben Musik, im Unterricht bearbeitet werden?
- Wer stellt die Grenzen an? Student oder Lehrer?
- Was ist guter Musikunterricht? Wer stellt jeweils fest, dass Musikunterricht gut oder schlecht
ist? Ist dies der Lehrer? Ist es der Schüler?

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3. Erkenntnisinteresse

Die Aufhebung des Bewusstseins unter den Musiklehrer, darüber wie wichtig die persönliche
Beziehung mit Schüler ist, sowohl welcher Einflüss der Charakter der Lehrer auf Schüler hat, wird zu
einem erfolgreichen Unterricht an Musikschulen beitragen und somit bessere Musiker
hervorbringen.

4. Ziele
- verschiedene Typen der Musiklehrer vergleichen
- Wissen über Instrumentalunterricht zusammentragen
- die Rolle eines Musiklehrers diskutieren

5. Methode

- Befragung ehemaliger/derzeitiger Schülern über ihre eigene Erfahrungen


- Befragung ehemaliger/derzeitiger Lehrer über ihre Erfahrungen
- Literaturanalyse

6. Material

- Fachliteratur
- Interviews

7. Gliederung
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