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OPEL Astra

Betriebsanleitung
Inhalt Einführung ..................................... 2
Kurz und bündig ............................. 6
Schlüssel, Türen, Fenster ............ 23
Sitze, Rückhaltesysteme ............. 42
Stauraum ..................................... 64
Instrumente, Bedienelemente .... 105
Beleuchtung ............................... 144
Klimatisierung ............................ 158
Fahren und Bedienung .............. 168
Fahrzeugwartung ....................... 236
Service und Wartung ................. 300
Technische Daten ...................... 303
Kundeninformation ..................... 347
Stichwortverzeichnis .................. 354
2 Einführung

Einführung
Einführung 3

Fahrzeugspezifische sich befinden. Diese können von den länderspezifischer


Angaben in dieser Betriebsanleitung Besonderheiten,
Daten abweichen. Sonderausstattungen oder
Bitte tragen Sie die Daten Ihres Fahr‐ Wenn in dieser Betriebsanleitung auf Zubehör auf Ihr Fahrzeug
zeugs auf der vorherigen Seite ein, die Inanspruchnahme einer Werkstatt möglicherweise nicht zu.
um diese schnell verfügbar zu haben. verwiesen wird, empfehlen wir Ihnen, ■ Im Kapitel „Kurz und bündig“ erhal‐
Diese Informationen sind in den Ab‐ einen Opel Service Partner aufzusu‐ ten Sie einen ersten Überblick.
schnitten „Service und Wartung“ und chen. Für Gasfahrzeuge empfehlen ■ Das Inhaltsverzeichnis am Anfang
„Technische Daten“ sowie auf dem wir Ihnen einen für die Wartung von der Betriebsanleitung und in den
Typschild zu finden. Gasfahrzeugen zugelassenen Opel einzelnen Kapiteln hilft Ihnen, sich
Service Partner. rasch zu orientieren.
Einführung Die Opel Service Partner bieten erst‐ ■ Spezielle Informationen finden Sie
Ihr Fahrzeug ist die intelligente Ver‐ klassigen Service zu angemessenen am schnellsten über das Stichwort‐
bindung von zukunftsweisender Preisen. Erfahrene, von Opel ge‐ verzeichnis.
Technik, Sicherheit, Umweltfreund‐ schulte Fachkräfte arbeiten nach spe‐
lichkeit und Wirtschaftlichkeit. zifischen Vorschriften von Opel. ■ In dieser Betriebsanleitung werden
Fahrzeuge mit dem Lenkrad auf
Mit dieser Betriebsanleitung erhalten Die Kundenliteratur ist immer griffbe‐ der linken Seite dargestellt. Die Be‐
Sie alle Informationen, die Sie für den reit im Fahrzeug aufzubewahren. dienung ist bei Fahrzeugen mit
sicheren und effizienten Betrieb Ihres dem Lenkrad auf der rechten Seite
Fahrzeugs benötigen. Benutzung dieser vergleichbar.
Informieren Sie Ihre Mitfahrer über Betriebsanleitung ■ In der Betriebsanleitung werden die
mögliche Unfall- und Verletzungsge‐ werkseitigen Motorbezeichnungen
fahren durch unsachgemäßen Ge‐ ■ In dieser Betriebsanleitung werden
alle für dieses Modell erhältlichen verwendet. Die zugehörigen Ver‐
brauch des Fahrzeugs. kaufsbezeichnungen finden Sie im
Optionen und Ausstattungen be‐
Sie sind verpflichtet, sich immer an schrieben. Einige Beschreibungen, Kapitel „Technische Daten“.
die geltenden Gesetze und Vorschrif‐ einschließlich der für Display- und
ten des Landes zu halten, in dem Sie Menüfunktionen, treffen aufgrund
der Modellvariante,
4 Einführung

■ Richtungsangaben, wie z. B. links


oder rechts bzw. vorn oder hinten Achtung
beziehen sich immer auf die Fahrt‐
richtung. Mit Achtung gekennzeichnete
Texte weisen auf mögliche Be‐
■ Die Anzeigedisplays unterstützen schädigungen am Fahrzeug hin.
möglicherweise nicht Ihre Sprache. Nichtbeachtung der Beschreibun‐
■ Display-Meldungen und Beschrif‐ gen kann zu Schäden am Fahr‐
tungen im Innenraum sind in zeug führen.
fetten Buchstaben angegeben.
Symbole
Gefahr, Warnung, Achtung Seitenverweise werden durch 3 ge‐
kennzeichnet. 3 bedeutet „siehe
9 Gefahr Seite“.
Mit 9 Gefahr gekennzeichnete Viel Freude und gute Fahrt wünscht
Texte weisen auf die Gefahr Ihnen Ihre
schwerer Verletzungen hin. Nicht‐ Adam Opel AG
beachtung der Beschreibungen
kann zu Lebensgefahr führen.

9 Warnung
Mit 9 Warnung gekennzeichnete
Texte weisen auf mögliche Unfall-
und Verletzungsgefahren hin.
Nichtbeachtung der Beschreibun‐
gen kann zu Verletzungen führen.
Einführung 5
6 Kurz und bündig

Kurz und bündig Fahrzeug entriegeln Schrägheck, 5-türig, Sports Tourer

Informationen für die


erste Fahrt

Zum Öffnen der Hecktür den Touch‐


Taste c drücken, um Türen und La‐
pad-Schalter unterhalb des Marken‐
deraum zu entriegeln. Türen durch
emblems betätigen.
Ziehen an den Griffen öffnen.
Kurz und bündig 7

Schrägheck, 3-türig Stufenheck, 4-türig Sitzeinstellung


Sitzposition einstellen

Zum Öffnen der Hecktür auf die un‐ Taste x auf der Fernbedienung
tere Hälfte des Markenemblems mindestens 2 Sekunden lang ge‐
drücken. drückt halten; der Laderaumdeckel Griff ziehen, Sitz verschieben, Griff
Zum Entriegeln und Öffnen der Heck‐ öffnet sich leicht. loslassen.
tür Taste x an der Fernbedienung Funkfernbedienung 3 24, Zentral‐ Sitzposition 3 44, Sitzeinstellung
drücken. Die Türen bleiben verriegelt. verriegelung 3 25, Laderaum 3 44.
3 28.
9 Gefahr
Mindestens 25 cm vom Lenkrad
entfernt sitzen, um ein sicheres
Auslösen des Airbags zu ermögli‐
chen.
8 Kurz und bündig

Rückenlehnen Sitzhöhe Sitzneigung

Griff ziehen, Neigung verstellen und Pumpbewegung des Hebels Pumpbewegung des Hebels
Griff loslassen. Sitz muss hörbar ein‐ nach oben = Sitz höher nach oben = Vorderteil höher
rasten. nach unten = Sitz niedriger nach unten = Vorderteil niedri‐
Sitzposition 3 44, Sitzeinstellung ger
3 44, Sitzlehne vorklappen 3 47. Sitzposition 3 44, Sitzeinstellung
3 44. Sitzposition 3 44, Sitzeinstellung
3 44.
Kurz und bündig 9

Elektrische Sitzeinstellung Elektrische Sitzeinstellung 3 49, Kopfstützeneinstellung


Sitzlehne vorklappen 3 47.

Schalter 1 betätigen: Entriegelungsknopf drücken, Höhe


nach vorne/ = Längsverstellung einstellen, einrasten lassen.
nach hinten Kopfstützen 3 42.
nach oben/ = Höheneinstellung
nach unten
vorne nach = Neigungseinstel‐
oben/unten lung
Schalter 2 betätigen:
oben = Einstellung der Rücken‐
nach lehne
vorne/
hinten
10 Kurz und bündig

Sicherheitsgurt Spiegeleinstellung Außenspiegel


Innenspiegel

Sicherheitsgurt herausziehen und im Entsprechenden Außenspiegel aus‐


Gurtschloss einrasten. Der Sicher‐ wählen und einstellen.
heitsgurt muss unverdreht und eng Zur Reduzierung der Blendwirkung Konvexe Außenspiegel 3 34, Elek‐
am Körper anliegen. Die Rücken‐ Hebel an der Unterseite des Spiegel‐ trisches Einstellen 3 34, Klappen
lehne darf nicht zu weit nach hinten gehäuses verstellen. der Außenspiegel 3 34, Heizbare
geneigt sein (maximal ca. 25°). Innenspiegel 3 35, Automatisches Außenspiegel 3 35.
Zum Ablegen rote Taste am Gurt‐ Abblenden 3 35.
schloss drücken.
Sitzposition 3 44, Sicherheitsgurte
3 51, Airbag-System 3 55.
Kurz und bündig 11

Lenkradeinstellung

Den Griff entriegeln, das Lenkrad ein‐


stellen, den Griff einrasten und darauf
achten, dass er komplett verriegelt ist.
Das Lenkrad nur bei stehendem
Fahrzeug und gelöster Lenkrad‐
sperre einstellen.
Airbag-System 3 55, Zündschloss‐
stellungen 3 169.
12 Kurz und bündig

Instrumententafelübersicht
Kurz und bündig 13

1 Elektrische 9 Windschutzscheiben‐ 15 Traktionskontrolle ............... 183


Fensterbetätigung ................. 36 wischer, Windschutz‐
scheibenwaschanlage, Elektronische Stabilitäts‐
2 Außenspiegel ........................ 34 regelung ............................. 184
Scheinwerferwasch‐
3 Geschwindigkeitsregler ...... 188 anlage, Heckscheiben‐ Einparkhilfe ......................... 207
Geschwindigkeitsbe‐ wischer, Heckscheiben‐
grenzer ................................ 190 waschanlage ....................... 107 Spurhalteassistent ............. 222
10 Sport-Modus ...................... 186 Eco-Taste für Stopp-Start-
Adaptiver Geschwindig‐
keitsregler ........................... 192 System ................................ 171
Zentralverriegelung ............... 25
Auffahrwarnung .................. 200 Entriegelungstaste für
Kraftstoffwahltaste .............. 114
Laderaumdeckel ................... 28
4 Seitliche Belüftungsdüsen . . 166 Warnblinker ........................ 151 16 Klimatisierungssysteme ...... 158
5 Blinker, Lichthupe,
Lichthupe, Abblendlicht Kontrollleuchte für 17 AUX-Eingang, USB-
und Fernlicht, Fernlichtas‐ Airbagabschaltung ............. 118 Anschluss, SD-
sistent .................................. 152 Karteneinschub ..................... 12
Kontrollleuchte für
Beifahrer-Sicherheitsgurt ... 118 18 Zubehörsteckdose .............. 111
Beleuchtung beim
Aussteigen ......................... 156 19 Wählhebel, Schaltgetriebe . 179
Tour-Modus ........................ 186
Standlicht ............................ 153 11 Info-Display ........................ 129 Automatikgetriebe .............. 176
12 Status-LED der Diebstahl‐ 20 Elektrische Parkbremse ...... 181
Tasten für Driver
Information Center .............. 125 warnanlage .......................... 31 21 Zündschloss mit
13 Mittlere Belüftungsdüsen . . . 166 Lenkradsperre .................... 169
6 Instrumente ........................ 113
14 Handschuhfach .................... 64 22 Hupe .................................. 106
7 Fernbedienung am
Lenkrad .............................. 105 Fahrer-Airbag ....................... 55
8 Driver Information Center .... 125
14 Kurz und bündig

23 Entriegelungsgriff der Außenbeleuchtung


Motorhaube ........................ 238
24 Staufach,
Sicherungskasten .............. 268
25 Lenkradeinstellung ............. 105
26 Lichtschalter ....................... 144
Leuchtweitenregulierung .... 147
Nebelscheinwerfer ............. 152
Nebelschlussleuchte .......... 153
Instrumentenbeleuchtung . . 154 Automatisches Fahrlicht
AUTO = automatisches Fahrlicht:
Lichtschalter drehen: Außenbeleuchtung wird au‐
7 = Beleuchtung aus tomatisch ein- und ausge‐
8 = Standlicht schaltet
9 = Abblendlicht m = Aktivierung oder Deaktivie‐
rung der Funktion Automati‐
sches Fahrlicht
8 = Standlicht
9 = Abblendlicht
Nebelscheinwerfer
Lichtschalter drücken:
> = Nebelscheinwerfer
r = Nebelschlussleuchte
Kurz und bündig 15

Beleuchtung 3 144. Lichthupe, Fernlicht und Blinker


Abblendlicht

Hebel nach = Blinker rechts


Lichthupe = Hebel ziehen oben
Fernlicht = Hebel drücken Hebel nach = Blinker links
Abblendlicht = Hebel drücken unten
oder ziehen
Blinker 3 152, Parklicht 3 153.
Automatisches Fahrlicht 3 145,
Fernlicht 3 145, Lichthupe 3 146,
Adaptives Fahrlicht 3 148.
16 Kurz und bündig

Warnblinker Hupe Scheibenwischer und


Waschanlage
Scheibenwischer

Betätigung mit Taste ¨. j drücken.


Warnblinker 3 151.

HI = Schnell
LO = Langsam
INT = Intervallschaltung bzw. auto‐
matisches Wischen mit
Regensensor
OFF = Aus
Zum einmaligen Wischen bei ausge‐
schaltetem Scheibenwischer den He‐
bel nach unten auf die Position 1x
drücken.
Kurz und bündig 17

Scheibenwischer 3 107, Scheiben‐ Scheibenwaschanlage und Heckscheibenwischer


wischerwechsel 3 244. Scheinwerferwaschanlage

Zur Betätigung des Heckscheiben‐


Hebel ziehen. wischers Wippschalter drücken:
Scheibenwaschanlage und Schein‐ oben drücken = Dauerbetrieb
werferwaschanlage 3 107, Wasch‐ unten drücken = Intervallbetrieb
flüssigkeit 3 241. Mittelstellung = Aus
18 Kurz und bündig

Heckscheibenwaschanlage Klimatisierung Entfeuchtung und Enteisung der


Scheiben
Heckscheibenheizung,
heizbare Außenspiegel

Hebel drücken.
Waschflüssigkeit spritzt auf die Heck‐ Taste V drücken.
scheibe und der Wischer wird für ei‐ Den Temperaturregler auf die
nige Wischbewegungen eingeschal‐ Die Heizung wird durch Drücken der höchste Stufe stellen.
tet. Taste Ü bedient.
Heckscheibenheizung Ü ein.
Heckscheibenwischer und Waschan‐ Heckscheibenheizung 3 38.
Klimatisierungssystem 3 158.
lage 3 109.
Kurz und bündig 19

Getriebe Automatikgetriebe Automatikgetriebe 3 176.

Schaltgetriebe

P = Parkstellung
R = Rückwärtsgang
Rückwärtsgang: Bei stehendem N = Neutral- bzw. Leerlaufstellung
Fahrzeug das Kupplungspedal D = Fahrposition
durchtreten und 3 Sekunden lang
warten. Anschließend den Entriege‐ Manuell-Modus: Wählhebel von D
lungsknopf am Wählhebel betätigen nach links bewegen.
und den Gang einlegen. < = höherer Gang
Lässt sich der Gang nicht einlegen, ] = niedrigerer Gang
den Wählhebel in Leerlaufstellung Der Wählhebel kann nur aus Stellung
führen, das Kupplungspedal loslas‐ P bewegt werden, wenn die Zündung
sen und wieder betätigen. Nochmals eingeschaltet ist und das Bremspedal
schalten. betätigt wird. Zum Einlegen von P
Schaltgetriebe 3 179. oder R Entriegelungsknopf betätigen.
20 Kurz und bündig

Losfahren Motor anlassen Stopp-Start-Automatik


Vor dem Losfahren prüfen
■ Reifendruck und -zustand 3 274,
3 327.
■ Motorölstand und Flüssigkeits‐
stände 3 238.
■ Alle Scheiben, Spiegel, Außen‐
beleuchtung und Kennzeichen sind
funktionsfähig sowie frei von
Schmutz, Schnee und Eis.
■ Richtige Einstellung von Spiegeln,
Sitzen und Sicherheitsgurten
3 34, 3 44, 3 53. ■ Schlüssel in Stellung 1 drehen Bei geringer Fahrgeschwindigkeit
■ Bremsfunktion bei niedriger Ge‐ oder im Stillstand lässt sich unter be‐
■ Um die Lenkradsperre zu lösen,
schwindigkeit, besonders bei stimmten Bedingungen folgenderma‐
Lenkrad etwas bewegen
feuchten Bremsen. ßen ein Autostopp aktivieren:
■ Kupplung und Bremse betätigen
■ Kupplungspedal betätigen
■ Automatikgetriebe in P oder N
■ Wählhebel auf Neutral stellen
■ Gaspedal nicht betätigen
■ Kupplungspedal loslassen
■ Dieselmotoren: Schlüssel zum Vor‐
Ein Autostopp wird auf dem Dreh‐
glühen in Stellung 2 drehen und
zahlmesser angezeigt, indem die Na‐
warten, bis Kontrollleuchte ! er‐
del auf der Position AUTOSTOP
lischt
steht.
■ Schlüssel auf 3 drehen und loslas‐
Kupplungspedal erneut betätigen, um
sen
den Motor wieder zu starten.
Motor anlassen 3 170.
Kurz und bündig 21

Stopp-Start-Automatik 3 171. Abstellen ■ Wenn das Fahrzeug auf einer


ebenen Fläche oder bergauf
9 Warnung steht, vor dem Abziehen des
Zündschlüssels den ersten
■ Fahrzeug nicht auf entzündba‐ Gang einlegen bzw. den Wähl‐
ren Oberflächen abstellen. Die hebel auf P stellen. An einer
hohe Temperatur des Abgas‐ Steigung zusätzlich Vorder‐
systems kann zu einem Entzün‐ räder vom Bordstein wegdre‐
den der Oberfläche führen. hen.
■ Die Parkbremse immer anzie‐ Wenn das Fahrzeug auf einem
hen. Die manuelle Parkbremse Gefälle steht, vor dem Abziehen
ohne Drücken des Entriege‐ des Zündschlüssels den Rück‐
lungsknopfes anziehen. Im Ge‐ wärtsgang einlegen bzw. den
fälle oder an einer Steigung so Wählhebel auf P stellen. Zusätz‐
fest wie möglich anziehen. lich Vorderräder zum Bordstein
Gleichzeitig Fußbremse betäti‐ hindrehen.
gen, um die Betätigungskräfte ■ Die Fenster und das Schiebe‐
der Parkbremse zu verringern. dach schließen.
Bei Fahrzeugen mit elektrischer ■ Den Zündschlüssel abziehen.
Parkbremse Schalter m ca. Lenkrad drehen, bis Lenkrad‐
eine Sekunde lang ziehen. sperre spürbar einrastet.
Wenn die Kontrollleuchte m Bei Fahrzeugen mit Automatik‐
aufleuchtet, ist die elektrische getriebe lässt sich der Schlüssel
Parkbremse aktiviert 3 119. nur in Wählhebelstellung P ab‐
■ Den Motor ausschalten. ziehen.

■ Fahrzeug mit Taste e auf der Funk‐


fernbedienung verriegeln.
22 Kurz und bündig

Diebstahlwarnanlage aktivieren
3 31.
■ Motorkühlgebläse können auch
nach Abstellen des Motors laufen
3 237.
■ Nach Fahren mit hohen Motordreh‐
zahlen bzw. hoher Motorbelastung
Motor zum Schutz des Turboladers
vor dem Abstellen kurzzeitig mit
niedriger Belastung bzw. ca. 30 Se‐
kunden im Leerlauf laufen lassen.
Schlüssel, Verriegelung 3 23, Fahr‐
zeug für längeren Zeitraum abstellen
3 236.
Schlüssel, Türen, Fenster 23

Schlüssel, Türen, Schlüssel, Verriegelung Schlüssel mit klappbarem


Schlüsselbart
Fenster Schlüssel
Ersatz von Schlüsseln
Schlüssel, Verriegelung ............... 23 Die Schlüsselnummer ist im Car Pass
Türen ........................................... 28 oder auf einem abnehmbaren Anhän‐
ger angegeben.
Fahrzeugsicherung ...................... 31
Bei Bestellung eines Ersatzschlüs‐
Außenspiegel ............................... 34 sels muss die Schlüsselnummer an‐
Innenspiegel ................................ 35 gegeben werden, da dieser ein Be‐
Fenster ......................................... 36 standteil der Wegfahrsperre ist.
Dach ............................................ 39 Schlösser 3 296.
Die Codenummer des Schlüssel‐
adapters für die Radsicherungsmut‐ Zum Ausklappen auf den Knopf
tern ist auf einer Karte angegeben. drücken. Zum Einklappen zuerst auf
Sie muss beim Bestellen eines Er‐ den Knopf drücken.
satzschlüsseladapters angegeben
werden.
Car Pass
Radwechsel 3 284.
Der Car Pass enthält sicherheits‐
relevante Fahrzeugdaten und sollte
sicher aufbewahrt werden.
Bei Inanspruchnahme einer Werk‐
statt werden diese Daten zur Durch‐
führung bestimmter Arbeiten benö‐
tigt.
24 Schlüssel, Türen, Fenster

Funkfernbedienung Sorgfältig behandeln, vor Feuchtig‐ Grundeinstellungen


keit und hohen Temperaturen schüt‐ Einige Einstellungen können im Menü
zen, unnötige Betätigungen vermei‐ „Systemeinstellungen“ im
den. Info-Display geändert werden. Fahr‐
zeugpersonalisierung 3 138.
Störung
Ist eine Betätigung der Zentralverrie‐ Batterie der Funkfernbedienung
gelung mit der Funkfernbedienung wechseln
nicht möglich, können folgende Ur‐ Die Batterie wechseln, sobald sich
sachen vorliegen: die Reichweite verringert.
■ Reichweite überschritten
■ Batteriespannung zu gering
■ Häufiges, wiederholtes Betätigen
der Funkfernbedienung außerhalb
Für die Bedienung von der Reichweite, wonach eine
■ Zentralverriegelung neuerliche Synchronisierung erfor‐
■ Diebstahlsicherung derlich ist
Batterien gehören nicht in den Haus‐
■ Diebstahlwarnanlage ■ Überlastung des Zentralverriege‐ müll. Sie müssen über entspre‐
lungssystems durch häufige Betä‐ chende Sammelstellen entsorgt wer‐
■ Elektrische Fensterbetätigung tigung in kurzen Abständen und da‐ den.
■ Schiebedach her Unterbrechung der Stromver‐
Die Funkfernbedienung hat eine sorgung für kurze Zeit
Reichweite von 20 Metern. Sie kann ■ Überlagerung der Funkwellen
durch äußere Einflüsse verringert durch externe Funkanlagen mit hö‐
werden. Die Warnblinker bestätigen herer Leistung
die Betätigung. Entriegeln 3 25.
Schlüssel, Türen, Fenster 25

Schlüssel mit klappbarem Gespeicherte Zentralverriegelung


Schlüsselbart
Einstellungen Ent- und verriegelt Türen, Laderaum
Beim Abziehen des Schlüssels aus und Tankklappe.
dem Zündschloss werden die folgen‐ Durch Ziehen am Innentürgriff wird
den Einstellungen automatisch vom die entsprechende Tür entriegelt.
Schlüssel gespeichert: Durch nochmaliges Ziehen am Griff
■ Fahrzeugbeleuchtung wird die Tür geöffnet.
■ Infotainment System Hinweis
Bei einem Unfall mit Airbag- oder
■ Zentralverriegelung
Gurtstrafferauslösung wird das
■ Einstellungen Sport-Modus Fahrzeug automatisch entriegelt.
■ Komforteinstellungen Hinweis
Beim nächsten Einstecken des ent‐ Kurz nach dem Entriegeln mit der
sprechenden Schlüssels in das Zünd‐ Funkfernbedienung werden die Tü‐
Schlüsselbart ausklappen und die
schloss und Drehen auf Position 1 ren automatisch wieder verriegelt,
Funkfernbedienung öffnen. Die Bat‐
werden die gespeicherten Einstellun‐ wenn keine Tür geöffnet wurde.
terie austauschen (Batterietyp
gen automatisch verwendet 3 169.
CR 2032). Die neue Batterie richtig
einsetzen. Funkfernbedienung Voraussetzung dafür ist, dass
schließen und synchronisieren. Personalisieren durch Fahrer in den
persönlichen Einstellungen des
Funkfernbedienung Graphic-Info-Displays aktiviert ist.
synchronisieren Dies muss für jeden verwendeten
Nach Batteriewechsel Tür mit Schlüs‐ Schlüssel eingestellt werden. Bei
sel im Fahrertürschloss entriegeln. Fahrzeugen mit Colour-Info-Display
Die Funkfernbedienung wird beim ist die Personalisierung immer akti‐
Einschalten der Zündung synchroni‐ viert.
siert. Fahrzeugpersonalisierung 3 138.
26 Schlüssel, Türen, Fenster

Entriegeln Die Einstellung kann im Menü „Sys‐ Bei nicht richtig geschlossener Fah‐
temeinstellungen“ im Info-Display ge‐ rertür verriegelt die Zentralverriege‐
ändert werden. Fahrzeugpersonali‐ lung nicht.
sierung 3 138.
Die Einstellung kann für den aktuell
Zentralverriegelungstasten
verwendeten Schlüssel gespeichert Verriegelt bzw. entriegelt alle Türen,
werden. Gespeicherte Einstellungen den Laderaum und die Tankklappe
3 25. vom Fahrgastraum aus.
Hecktür entriegeln und öffnen 3 28.

Verriegeln
Türen, Laderaum und Tankklappe
schließen.
Taste c drücken.
Zwei Einstellungen sind wählbar:
■ Zum Entriegeln nur der Fahrertür,
des Laderaums und der Tank‐
klappe die Taste c einmal drücken.
Zum Entriegeln aller Türen die
Taste c zweimal drücken Zum Verriegeln Taste e drücken.
oder Zum Entriegeln Taste c drücken.
■ Taste c einmal drücken, um alle
Türen, den Laderaum und die
Tankklappe zu entriegeln.
Taste e drücken.
Schlüssel, Türen, Fenster 27

Störung der Funkfernbedienung Störung der Zentralverriegelung schwindigkeit alle Türen, die Lade‐
klappe und die Tankklappe verriegelt
Entriegeln Entriegeln werden.
Fahrertür durch Drehen des Schlüs‐ Darüber hinaus kann eingestellt wer‐
sels im Schloss manuell entriegeln. den, dass nach Ausschalten der Zün‐
Die anderen Türen können durch dung und Abziehen des Zündschlüs‐
zweimaliges Ziehen am inneren Tür‐ sels (Schaltgetriebe) bzw. Bewegen
griff geöffnet werden. Laderaum und des Wählhebels auf P (Automatikge‐
Tankklappe können nicht geöffnet triebe) die Fahrertür bzw. alle Türen
werden. Zur Deaktivierung der Dieb‐ entriegelt werden.
stahlsicherung Zündung einschalten
3 31. Die Einstellungen können im Menü
„Systemeinstellungen“ im
Verriegeln Info-Display geändert werden. Fahr‐
Inneren Verriegelungsknopf auf allen zeugpersonalisierung 3 138.
Türen mit Ausnahme der Fahrertür Die Einstellungen können für den ver‐
Fahrertür durch Drehen des Schlüs‐ hinunterdrücken. Dann die Fahrertür wendeten Schlüssel gespeichert wer‐
sels im Schloss manuell entriegeln. schließen und von außen mit dem den 3 25.
Zündung einschalten und Zentralver‐ Schlüssel verriegeln. Tankklappe und
riegelungstaste c drücken, um die Kofferraumdeckel können nicht ver‐
weiteren Türen, den Laderaum und riegelt werden.
die Tankklappe zu entriegeln. Durch
Einschalten der Zündung wird die Automatische Betätigung
Diebstahlsicherung deaktiviert.
der Zentralverriegelung
Verriegeln Diese Sicherheitsfunktion kann so
Fahrertür durch Drehen des Schlüs‐ konfiguriert werden, dass nach Über‐
sels im Schloss manuell verriegeln. schreiten einer bestimmten Fahrge‐
28 Schlüssel, Türen, Fenster

Kindersicherung Zur Deaktivierung den Kindersiche‐


rungsknopf in die senkrechte Position
Türen
drehen.
Laderaum
Hecktür
Öffnen
Schrägheck, 5-türig

9 Warnung
Kindersicherung immer verwen‐
den, wenn Kinder auf den hinteren
Sitzen mitfahren.

Die Kindersicherung in der Hintertür Nach dem Entriegeln den Touchpad-


mit einem Schlüssel oder einem ge‐ Schalter unter dem Markenemblem
eigneten Schraubendreher in die betätigen und die Hecktür öffnen.
waagrechte Position drehen. Die Tür
kann anschließend von innen nicht
geöffnet werden.
Schlüssel, Türen, Fenster 29

Schrägheck, 3-türig Stufenheck, 4-türig

Durch Drücken der Taste x wird die


Hecktür auch dann geöffnet, wenn
Zum Entriegeln und Öffnen der Heck‐ Zum Öffnen des Laderaumdeckels
die Türen verriegelt sind.
tür Taste x auf der Funkfernbedie‐ die Taste x auf der Fernbedienung
nung betätigen oder auf die untere Sports Tourer mindestens 2 Sekunden lang ge‐
Hälfte des Markenemblems drücken. Nach dem Entriegeln den Touchpad- drückt halten oder im Fahrgastraum
Schalter unter der Leiste der Hecktür die Taste x in der Mittelkonsole
betätigen und die Hecktür öffnen. drücken. Der Laderaumdeckel öffnet
Zentralverriegelung 3 25. sich daraufhin leicht.
30 Schlüssel, Türen, Fenster

Schließen Allgemeine Hinweise für die


Betätigung der Hecktür

9 Gefahr
Nicht mit offener oder angelehnter
Hecktür fahren, z. B. beim Trans‐
port sperriger Gegenstände, es
könnten giftige Abgase, die weder
zu sehen noch zu riechen sind, in
das Fahrzeug gelangen. Dies
kann zu Bewusstlosigkeit und so‐
Wenn die Türen über die Zentralver‐ gar zum Tod führen.
riegelung verriegelt sind, kann der La‐
deraumdeckel nicht über die Taste Einen der Innengriffe verwenden.
Während die Hecktür zugeklappt Achtung
x an der Mittelkonsole geöffnet
werden. wird, weder den Touchpad-Schalter
Um eine Beschädigung der Heck‐
noch das Emblem drücken, da sonst
tür zu vermeiden, vor Öffnen der
die Hecktür erneut entriegelt wird.
Hecktür prüfen, ob sich im oberen
Zentralverriegelung 3 25. Öffnungsbereich keine Hinder‐
nisse wie etwa ein Garagentor be‐
finden. Den Bewegungsbereich
über und hinter der Hecktür stets
prüfen.
Schlüssel, Türen, Fenster 31

Hinweis
Die Montage bestimmter schwerer
Fahrzeugsicherung Einschalten
Zubehörteile an der Heckklappe
kann dazu führen, dass die Heck‐
Diebstahlsicherung
klappe nicht offen bleibt.
9 Warnung
Nicht Einschalten, wenn sich Per‐
sonen im Fahrzeug befinden! Ent‐
riegeln von innen ist nicht möglich.

Das System sichert alle Türen. Damit


das System aktiviert werden kann,
müssen alle Türen geschlossen sein.
War die Zündung eingeschaltet, e auf der Funkfernbedienung zwei‐
muss die Fahrertür einmal geöffnet mal innerhalb von 15 Sekunden
und geschlossen werden, damit das drücken.
Fahrzeug gesichert werden kann.
Beim Entriegeln des Fahrzeugs wird
die mechanische Diebstahlsicherung Diebstahlwarnanlage
ausgeschaltet. Mit der Zentralverrie‐ Die Diebstahlwarnanlage ist mit der
gelungstaste ist dies nicht möglich. Diebstahlsicherung gekoppelt.
Überwacht werden:
■ Türen, Hecktür, Motorhaube
■ Fahrgastraum einschließlich ange‐
schlossener Laderaum
32 Schlüssel, Türen, Fenster

■ Neigung des Fahrzeugs, z. B. ob es Einschalten ohne Überwachung 1. Hecktür, Motorhaube, Fenster


angehoben wird des Fahrzeuginnenraums und und Schiebedach schließen.
■ Zündung der Fahrzeugneigung 2. Taste o drücken. Die LED in der
Taste o leuchtet maximal
Aktivierung 10 Minuten lang auf.
■ Automatische Aktivierung 3. Türen schließen.
30 Sekunden nach Verriegeln des
Fahrzeugs (Initialisierung des Sys‐ 4. Diebstahlwarnanlage aktivieren.
tems) Eine Statusmeldung wird im Driver In‐
■ Direkt durch erneutes Drücken von formation Center angezeigt.
e auf der Funkfernbedienung nach
dem Verriegeln Status-LED
Hinweis
Veränderungen im Fahrzeuginnen‐
raum, z. B. das Anbringen von Sitz‐
bezügen sowie offene Fenster oder
ein offenes Schiebedach, können Wenn Tiere im Fahrzeug zurückge‐
die Funktion der Innenraumüber‐ lassen werden, muss die Überwa‐
wachung beeinträchtigen. chung des Fahrzeuginnenraums und
der Fahrzeugneigung abgeschaltet
werden, weil laute Ultraschallsignale
oder Bewegungen den Alarm auslö‐
sen. Auch ausschalten, wenn das
Fahrzeug auf einer Fähre oder einem
Zug transportiert wird.
Die Status-LED ist in den Sensor
oben auf der Instrumententafel inte‐
griert.
Schlüssel, Türen, Fenster 33

Status während der ersten blinken die Warnblinker. Anzahl und Wegfahrsperre
30 Sekunden nach Einschalten der Dauer der Alarmsignale sind durch
Diebstahlwarnanlage: die gesetzlichen Bestimmungen ge‐ Das System ist Teil des Zündschal‐
regelt. ters und überprüft, ob das Fahrzeug
LED leuchtet = Test, Aktivi‐ mit dem verwendeten Schlüssel ge‐
erungsverzöge‐ Der Alarm kann durch Drücken einer startet werden darf.
rung. beliebigen Taste der Funkfernbedie‐
LED blinkt = Türen, Hecktür nung oder Einschalten der Zündung Die Wegfahrsperre wird nach dem
schnell oder Motorhaube abgebrochen werden. Abziehen des Schlüssels aus dem
nicht komplett ge‐ Zündschloss automatisch aktiviert.
Die Diebstahlwarnanlage kann nur
schlossen oder durch Drücken der Taste c oder Ein‐ Wenn die Kontrollleuchte d bei ein‐
Systemfehler. schalten der Zündung deaktiviert wer‐ geschalteter Zündung blinkt, liegt
den. eine Störung des Systems vor. Der
Status nach Aktivierung des Sys‐ Motor kann nicht gestartet werden.
tems: Ein ausgelöster Alarm, der nicht vom Zündung ausschalten und Startver‐
LED blinkt = System ist aktiviert. Fahrer abgebrochen wurde, wird spä‐ such wiederholen.
langsam ter durch die Warnblinker angezeigt.
Beim nächsten Entriegeln des Fahr‐ Blinkt die Kontrollleuchte weiter, ver‐
Bei Störungen Hilfe einer Werkstatt in zeugs mit der Funkfernbedienung suchen Sie, den Motor unter Verwen‐
Anspruch nehmen. blinken sie dreimal schnell. Außer‐ dung des Zweitschlüssels zu starten
dem wird nach dem Einschalten der und nehmen Sie die Hilfe einer Werk‐
Deaktivierung Zündung eine Warnmeldung oder ein statt in Anspruch.
Beim Entriegeln des Fahrzeugs wird Warncode im Driver Information Cen‐ Hinweis
auch die Diebstahlwarnanlage deak‐ ter angezeigt. Die Wegfahrsperre verriegelt nicht
tiviert. Fahrzeugmeldungen 3 132. die Türen. Fahrzeug deshalb nach
Verlassen immer verriegeln und
Alarm Diebstahlwarnanlage 3 25, 3 31 ein‐
Beim Auslösen ertönt der Alarm schalten.
durch eine separate, von einer Batte‐
rie versorgte Hupe und gleichzeitig Kontrollleuchte d 3 123.
34 Schlüssel, Türen, Fenster

Außenspiegel Gewünschten Außenspiegel durch


Drehen des Bedienelements nach
Elektrisches Einklappen
links (L) bzw. rechts (R) wählen. Da‐
Asphärische Wölbung nach das Bedienelement schwenken,
Der konvexe Außenspiegel verfügt um den Spiegel einzustellen.
über einen asphärischen Bereich und In Stellung 0 ist kein Spiegel ausge‐
verkleinert den toten Winkel. Die wählt.
Form des Spiegels lässt Gegen‐
stände kleiner erscheinen. Dies er‐
schwert das Abschätzen von Entfer‐ Klappbare Spiegel
nungen.

Elektrisches Einstellen
Bedienelement auf 0 drehen und
dann hinunterdrücken. Beide Außen‐
spiegel werden eingeklappt.
Bedienelement erneut hinunter‐
drücken: Beide Außenspiegel kehren
in ihre Ausgangslage zurück.
Wurde ein elektrisch eingeklappter
Spiegel manuell ausgeklappt, wird
Zur Sicherheit von Fußgängern klap‐ bei Drücken des Bedienelements nur
pen die Außenspiegel bei Anstoßen der andere Spiegel elektrisch ausge‐
aus ihrer Ausgangslage. Spiegel klappt.
durch leichten Druck auf das Spiegel‐
gehäuse wieder einrasten.
Schlüssel, Türen, Fenster 35

Beheizbare Spiegel Innenspiegel Automatisches Abblenden


Manuelles Abblenden

Wird durch Drücken der Taste Ü ein- Bei Nacht wird die Blendwirkung
bzw. ausgeschaltet. durch nachfolgende Fahrzeuge auto‐
Die Heizung ist bei laufendem Motor Zur Reduzierung der Blendwirkung matisch reduziert.
aktiv und wird nach kurzer Zeit auto‐ Hebel an der Unterseite des Spiegel‐
matisch abgeschaltet. gehäuses verstellen.
36 Schlüssel, Türen, Fenster

Fenster Die markierten Bereiche auf der


Windschutzscheibe sind nicht be‐
Elektrische
schichtet. Geräte für das Aufzeichnen Fensterbetätigung
Windschutzscheibe von elektronischen Daten bzw. für die
Gebührenbezahlung müssen in die‐ 9 Warnung
Hitzereflektierende
sen Bereichen befestigt werden. An‐
Windschutzscheibe dernfalls treten möglicherweise Stö‐ Vorsicht bei Betätigung der elek‐
Die hitzereflektierende Windschutz‐ rungen beim Aufzeichnen der Daten trischen Fensterbetätigung. Ver‐
scheibe verfügt über eine Beschich‐ auf. letzungsgefahr, vor allem für Kin‐
tung, die die Sonneneinstrahlung re‐ der.
flektiert. Datensignale, beispiels‐ Aufkleber auf der Befinden sich Kinder auf den
weise an Mautstellen, können durch Windschutzscheibe Rücksitzen, die Kindersicherung
die Beschichtung ebenfalls reflektiert Bringen Sie im Bereich des Innen‐ für die elektrische Fensterbetäti‐
werden. spiegels keine Aufkleber, beispiels‐ gung einschalten.
weise Mautaufkleber, an der Wind‐ Fenster nur unter Beobachtung
schutzscheibe an. Andernfalls könn‐ des Schließbereiches schließen.
ten die Abtastzone des Sensors und Sicherstellen, dass nichts einge‐
der Sichtbereich der Kamera im Spie‐ klemmt werden kann.
gelgehäuse beeinträchtigt werden.
Zündung einschalten, um die elektri‐
Manuelle sche Fensterbetätigung zu benutzen.
Verzögerte Stromabschaltung
Fensterbetätigung 3 170.
Die Seitenscheiben lassen sich mit
Handkurbeln betätigen.
Schlüssel, Türen, Fenster 37

Schutzfunktion Kindersicherung für hintere


Trifft die Scheibe während der auto‐ Fenster
matischen Schließbewegung ober‐
halb der Fenstermitte auf einen Wi‐
derstand, wird sie sofort gestoppt und
wieder geöffnet.

Schutzfunktion umgehen
Im Falle von Schließschwierigkeiten
aufgrund von Frost o.ä. die Zündung
einschalten und dann den Schalter
zum ersten Einrastpunkt ziehen und
Schalter für das betreffende Fenster halten. Das Fenster bewegt sich ohne
betätigen, indem er zum Öffnen ge‐ aktivierte Schutzfunktion nach oben.
drückt bzw. zum Schließen gezogen Zum Anhalten Schalter loslassen.
wird. Zum Deaktivieren der elektrischen
Leichtes Drücken bzw. Ziehen bis Fensterbetätigung für die hinteren
zum ersten Einrastpunkt: Fenster be‐ Fenster Schalter z drücken; die LED
wegt sich so lange nach oben bzw. leuchtet auf. Zur Aktivierung erneut
unten, wie der Schalter betätigt wird. z drücken.
Stärkeres Drücken bzw. Ziehen bis Fenster von außen betätigen
zum zweiten Einrastpunkt und dann Die Fenster können von außerhalb
loslassen: Fenster bewegt sich auto‐ des Fahrzeugs fernbedient werden.
matisch mit aktiver Schutzfunktion
nach oben bzw. unten. Zum Anhalten
den Schalter noch einmal in die
gleiche Richtung bewegen.
38 Schlüssel, Türen, Fenster

Elektrische Fensterbetätigung Heckscheibenheizung


initialisieren
Wenn die Fenster nicht automatisch
geschlossen werden können (z. B.
nach dem Trennen der Fahrzeug‐
batterie), wird im Driver Information
Center eine Warnmeldung oder ein
Warncode angezeigt.
Fahrzeugmeldungen 3 132.
Fensterelektronik wie folgt aktivieren:
1. Türen schließen.
Zum Öffnen der Fenster Taste c 2. Zündung einschalten.
drücken und halten. 3. Schalter ziehen, bis das Fenster
Zum Schließen der Fenster Taste e geschlossen ist. Danach für wei‐ Wird durch Drücken der Taste Ü ein-
drücken und halten. tere 2 Sekunden weiter ziehen. bzw. ausgeschaltet.
Taste loslassen, um die Bewegung 4. Vorgang für jedes Fenster wieder‐ Die Heizung ist bei laufendem Motor
der Fenster zu stoppen. holen. aktiv und wird nach kurzer Zeit auto‐
matisch abgeschaltet.
Wenn die Fenster vollständig geöff‐
net bzw. geschlossen sind, leuchten
die Warnblinker zweimal auf. Sonnenblenden
Die Sonnenblenden lassen sich zum
Überlastung Schutz vor blendendem Licht herun‐
Wenn die Fensterheber in einer kur‐ terklappen und zur Seite schwenken.
zen Zeitspanne wiederholt betätigt
werden, werden sie für eine be‐
stimmte Zeit deaktiviert.
Schlüssel, Türen, Fenster 39

Bei Sonnenblenden mit integrierten


Spiegeln sollten die Spiegelabde‐
Dach
ckungen während der Fahrt ge‐
schlossen sein.
Schiebedach
Auf der Rückseite der Sonnenblende 9 Warnung
befindet sich eine Halterung für Park‐
scheine. Vorsicht bei Betätigen des Schie‐
bedachs. Verletzungsgefahr, vor
allem für Kinder.
Bei Betätigung die beweglichen
Teile genau beobachten. Sicher‐
stellen, dass nichts eingeklemmt
werden kann. Öffnen oder schließen
p oder r leicht bis zum ersten
Zündung einschalten, um das Einrastpunkt drücken: Schiebedach
Schiebedach zu betätigen. wird mit aktiver Schutzfunktion so
weit geöffnet bzw. geschlossen, wie
der Schalter betätigt wird.
p oder r fest bis zum zweiten
Einrastpunkt drücken und dann los‐
lassen: Schiebedach wird mit aktiver
Schutzfunktion automatisch geöffnet
bzw. geschlossen. Zum Anhalten
Schalter erneut betätigen.
40 Schlüssel, Türen, Fenster

Anheben oder schließen halten. Das Schiebedach schließt Initialisierung nach einem
q oder r drücken: Schiebedach ohne aktivierte Schutzfunktion. Zum Stromausfall
wird mit aktiver Schutzfunktion auto‐ Anhalten Schalter loslassen. Nach einem Stromausfall kann mög‐
matisch angehoben bzw. geschlos‐ licherweise nur das Sonnendach ein‐
Schiebedach von außen schließen geschränkt betätigt werden. Das Sys‐
sen.
Das Schiebedach kann von außer‐ tem muss von der Werkstatt initial‐
Wenn das Schiebedach angehoben halb des Fahrzeugs mit der Funkfern‐ isiert werden.
ist, kann es durch Drücken von p in bedienung geschlossen werden.
einem Schritt geöffnet werden.
Glasdach
Sonnenrollo
Das Sonnenrollo wird manuell betä‐ Panoramadach
tigt.
Sonnenrollo durch Schieben schlie‐
ßen bzw. öffnen. Bei geöffnetem
Schiebedach ist das Sonnenrollo im‐
mer offen.

Allgemeine Hinweise
Schutzfunktion
Trifft das Schiebedach während der
Zum Schließen des Schiebedachs
automatischen Schließbewegung auf
Taste e drücken und halten.
einen Widerstand, wird es sofort ge‐
stoppt und wieder geöffnet. Taste loslassen, um die Bewegung
zu stoppen. Griff drehen und Rollo wie gewünscht
Schutzfunktion umgehen einstellen.
Bei Schließproblemen aufgrund von Nach Loslassen des Griffes wird das
Frost o.Ä. den Schalter r bis zum Rollo in dieser Stellung gehalten.
zweiten Einrastpunkt drücken und
Schlüssel, Türen, Fenster 41

Hinweis
Vor Verschieben der Dachverklei‐
dung Sonnenblenden nach oben
klappen.
42 Sitze, Rückhaltesysteme

Sitze, Kopfstützen Einstellung


Rückhaltesysteme Kopfstützen der Vordersitze
Position

9 Warnung
Kopfstützen .................................. 42
Vordersitze ................................... 44 Nur mit richtig eingestellter Kopf‐
Rücksitze ..................................... 51 stütze fahren.
Sicherheitsgurte ........................... 51
Airbag-System ............................. 55
Kinderrückhaltesysteme .............. 59

Höheneinstellung
Entriegelungsknopf drücken, Höhe
einstellen, einrasten lassen.

Die Oberkante der Kopfstütze sollte


mit der Oberkante des Kopfes ab‐
schließen. Ist dies bei sehr großen
Personen nicht möglich, höchste Po‐
sition einstellen, bei sehr kleinen Per‐
sonen tiefste Position.
Sitze, Rückhaltesysteme 43

Horizontale Einstellung Kopfstützen der Rücksitze Aktive Kopfstützen


Bei einem Heckaufprall rücken die
vorderen Teile der aktiven Kopfstüt‐
zen etwas nach vorn. Dadurch wird
der Kopf abgestützt und die Gefahr
eines Schleudertraumas verringert.
Hinweis
Zulässiges Zubehör darf nur ange‐
bracht werden, wenn der Sitz nicht
verwendet wird.

Für die Horizontaleinstellung Kopf‐ Höheneinstellung


stütze nach vorne ziehen. Sie rastet Kopfstütze nach oben ziehen bzw.
in verschiedenen Positionen ein. Rastfedern durch Drücken entriegeln
Zum Zurückstellen in die hintere Po‐ und Kopfstütze nach unten schieben.
sition die Kopfstütze ganz nach vorn
ziehen und loslassen. Ausbau
Beide Verriegelungen drücken, die
Kopfstütze nach oben ziehen und ab‐
nehmen.
44 Sitze, Rückhaltesysteme

Vordersitze leicht angewinkelt sind. Den Bei‐


fahrersitz möglichst weit nach hin‐
■ Die Oberschenkelauflage so ein‐
stellen, dass zwischen Sitzkante
ten schieben. und Kniekehle ein Abstand von
Sitzposition zwei Fingerbreit besteht.
■ Mit den Schultern möglichst weit
9 Warnung hinten an der Rückenlehne sitzen. ■ Die Lendenwirbelstütze so einstel‐
Die Neigung der Rückenlehne so len, dass sie die natürliche Form
Nur mit richtig eingestelltem Sitz einstellen, dass das Lenkrad mit der Wirbelsäule unterstützt.
fahren. leicht angewinkelten Armen gut er‐
reicht wird. Beim Drehen des Lenk‐
rads muss der Kontakt zwischen
Sitzeinstellung
Rückenlehne und Schultern erhal‐
ten bleiben. Die Rückenlehnen dür‐ 9 Gefahr
fen nicht zu weit nach hinten ge‐
neigt sein. Wir empfehlen eine ma‐ Mindestens 25 cm vom Lenkrad
ximale Neigung von ca. 25°. entfernt sitzen, um ein sicheres
Auslösen des Airbags zu ermögli‐
■ Lenkrad einstellen 3 105. chen.
■ Die Sitzhöhe hoch genug einstel‐
len, dass Sie eine gute Sicht nach
allen Seiten und auf die Anzeigein‐ 9 Warnung
strumente haben. Der Abstand zwi‐
schen Kopf und Dachrahmen sollte Sitze niemals während der Fahrt
mindestens eine Handbreite betra‐ einstellen. Sie könnten sich un‐
■ Mit dem Gesäß möglichst weit hin‐ gen. Ihre Oberschenkel sollten kontrolliert bewegen.
ten an der Rückenlehne sitzen. leicht auf dem Sitz aufliegen, ohne
Den Abstand zwischen Sitz und hineingedrückt zu werden.
Pedalen so einstellen, dass die
Beine beim Treten der Pedale ■ Kopfstütze einstellen 3 42.
■ Höhe des Sicherheitsgurts einstel‐
len 3 53.
Sitze, Rückhaltesysteme 45

Rückenlehnen Sitzhöhe
9 Warnung
Verstauen Sie keine Gegenstände
unter den Sitzen.

Nur mit eingerasteten Sitzen und ein‐


gerasteten Rückenlehnen fahren.

Sitzposition einstellen

Griff ziehen, Neigung verstellen und Pumpbewegung des Hebels


Griff loslassen. Die Rückenlehne nach oben = Sitz höher
muss hörbar einrasten. nach unten = Sitz niedriger

Griff ziehen, Sitz verschieben, Griff


loslassen.
46 Sitze, Rückhaltesysteme

Sitzneigung Lendenwirbelstütze Verstellbare


Oberschenkelauflage

Pumpbewegung des Hebels Lendenwirbelstütze mit dem Vier-


nach oben = Vorderteil höher Wege-Schalter an die persönlichen Hebel ziehen und Oberschenkelauf‐
nach unten = Vorderteil niedri‐ Bedürfnisse anpassen. lage verschieben.
ger Stütze nach oben und unten bewe‐
gen: Schalter nach oben bzw. unten
drücken.
Stütze verstärken und verringern:
Schalter nach vorn bzw. hinten
drücken.
Sitze, Rückhaltesysteme 47

Seitenwangen, OPC-Version Sitzlehne vorklappen Entriegelungshebel anheben und


Sitzlehne nach vorn klappen. Sitz
nach vorn schieben.
Achtung
Zum Aufrichten Sitz zurückschieben.
Wenn die Sitzhöhe auf die Sitzlehne gegen den Widerstand an‐
höchste Stellung eingestellt ist, heben, senkrecht stellen und einras‐
vor dem Umklappen der Rücken‐ ten lassen.
lehne die Kopfstützen hinunter‐ Dank der Speicherfunktion rastet der
drücken und die Sonnenblenden Sitz wieder an seiner ursprünglichen
anheben. Position ein.
Griff für die Lehnenneigung nicht bei
Sitzlehne bei Sitzen mit nach vorn geklappter Sitzlehne betä‐
manueller Einstellung tigen.
Sitz- und Lehnenbreite lassen sich vorklappen Fahrzeuge mit Panoramadach: Zum
mit den Schaltern an die persönlichen Umklappen der Lehne Kopfstützen
Bedürfnisse anpassen. nach unten schieben und Sonnen‐
Zum Einstellen der Sitzbreite vorde‐ blenden hochklappen.
ren Wippschalter betätigen.
Zum Einstellen der Lehnenbreite hin‐
teren Wippschalter betätigen.
48 Sitze, Rückhaltesysteme

Sitzlehne bei Sitzen mit Wenn die Kopfstütze der vorgeklapp‐


elektrischer Verstellung ten Rückenlehne vom oberen Wind‐
vorklappen schutzscheibenrahmen blockiert
wird, den Sitz vor dem Anheben der
Rückenlehne leicht nach hinten glei‐
ten lassen 3 49.

Schutzfunktion
Wenn die Sitzbewegung beim Ver‐
schieben nach vorne oder hinten auf
einen Widerstand stößt, wird die Sitz‐
verstellung sofort beendet und der
Sitz zurückbewegt.
Die Abbildung zeigt den Entriege‐
lungshebel eines OPC-Sitzes. Überlastung
Wenn die Funktion zum Vorklappen
9 Gefahr der Rückenlehne elektrisch überlas‐
Entriegelungshebel anheben und tet ist, wird die Stromversorgung au‐
Vor dem Umklappen die Lehne Sitzlehne nach vorn klappen. Der Sitz tomatisch für kurze Zeit unterbro‐
senkrecht stellen, um Verletzun‐ wird automatisch bis zum Anschlag chen.
gen zu vermeiden. nach vorne verschoben.
Zum Wiederherstellen der ursprüngli‐
chen Position die Rückenlehne in die
aufrechte Position bringen und ein‐
rasten lassen. Der Sitz wird automa‐
tisch bis zur ursprünglichen Position
nach hinten verschoben.
Sitze, Rückhaltesysteme 49

Elektrische Sitzeinstellung Schalter nach vorne/hinten bewegen. Sitzneigung


Sitzhöhe
9 Warnung
Vorsicht bei der Betätigung der
elektrisch verstellbaren Sitze. Es
besteht Verletzungsgefahr, vor al‐
lem für Kinder. Gegenstände kön‐
nen eingeklemmt werden.
Die Sitze während der Einstellung
genau im Auge behalten. Fahr‐
zeuginsassen entsprechend infor‐
mieren.
Vorderen Teil des Schalters nach
Sitz verschieben oben/unten bewegen.
Schalter nach oben/unten bewegen.
50 Sitze, Rückhaltesysteme

Rückenlehnen Lendenwirbelstütze mit dem Vier- Überlastung


Wege-Schalter an die persönlichen Wenn die Sitzverstellung elektrisch
Bedürfnisse anpassen. überlastet ist, wird die Stromversor‐
Stütze nach oben und unten bewe‐ gung automatisch für kurze Zeit un‐
gen: Schalter nach oben bzw. unten terbrochen.
drücken.
Stütze verstärken und verringern: Armlehne
Schalter nach vorn bzw. hinten
drücken.

Verstellbare
Oberschenkelauflage

Schalter nach vorne/hinten drehen.

Lendenwirbelstütze

Die Armlehne kann um 10 cm nach


vorn verschoben werden. Unter der
Armlehne befindet sich ein Staufach.
Armlehnenfach 3 66.
Hebel ziehen und Oberschenkelauf‐
lage verschieben.
Sitze, Rückhaltesysteme 51

Heizung Rücksitze Sicherheitsgurte


Armlehne Sicherheitsgurt

Je nach gewünschter Heizleistung


Taste ß für den jeweiligen Sitz ein-
oder mehrmals drücken. Die Kontroll‐ Armlehne nach unten klappen. In der Bei starker Beschleunigung oder Ver‐
leuchten in der Taste zeigen die Ein‐ Armlehne befinden sich Getränkehal‐ zögerung des Fahrzeugs blockieren
stellungen an. ter und ein Staufach. die Sicherheitsgurte, um die Insassen
Für Personen mit empfindlicher Haut in Sitzposition zu halten. Dadurch
wird ein längerer Einsatz der höchs‐ wird die Verletzungsgefahr deutlich
ten Einstellung nicht empfohlen. verringert.
Die Sitzheizung ist nur bei laufendem
Motor bzw. einem Autostopp aktiv.
Stopp-Start-Automatik 3 171.
52 Sitze, Rückhaltesysteme

Gurtstraffer
9 Warnung 9 Warnung
Bei Frontal- oder Heckkollisionen
Sicherheitsgurt vor jeder Fahrt an‐ Die Aussparungen in der Lehne werden die Gurte der Vordersitze ab
legen. des OPC-Sitzes sind nicht zum einer bestimmten Unfallschwere ge‐
Befestigen oder Hindurchführen strafft.
Nicht angeschnallte Personen ge‐
fährden bei Unfällen die anderen zusätzlicher Sicherheitsgurte ge‐
dacht. 9 Warnung
Fahrzeuginsassen und sich
selbst. Unsachgemäßer Umgang (z. B.
Hinweis
Sicherstellen, dass die Gurte nicht Aus- oder Einbau der Gurte) kann
Sicherheitsgurte sind jeweils nur für zum Auslösen der Gurtstraffer füh‐
eine Person bestimmt. Kindersicher‐ durch Schuhe oder scharfkantige
Gegenstände beschädigt oder ein‐ ren.
heitssystem 3 59.
geklemmt werden. Darauf achten,
Alle Teile des Gurtsystems regel‐ dass kein Schmutz in die Gurtaufrol‐ Bei Auslösen der Gurtstraffer leuchtet
mäßig auf Beschädigungen, Ver‐ ler gelangt. die Kontrollleuchte v dauerhaft
schmutzung und ordnungsgemäße 3 118.
Funktion überprüfen. Sicherheitsgurt anlegen Ausgelöste Gurtstraffer in einer
Beschädigte Teile ersetzen lassen. Die Vordersitze sind mit einer Sicher‐ Werkstatt ersetzen lassen. Die Gurt‐
Nach einem Unfall Gurte und ausge‐ heitsgurtwarnung ausgestattet, die straffer lösen nur einmal aus.
löste Gurtstraffer in einer Werkstatt für den Fahrersitz durch die Kontroll‐
ersetzen lassen. leuchte X im Tacho 3 118 und den Hinweis
Beifahrersitz in der Mittelkonsole Keine Zubehörteile oder andere Ge‐
3 116 angezeigt wird. genstände anbringen oder ein‐
bauen, die die Funktion der Gurt‐
Gurtkraftbegrenzer straffer behindern könnten. Am
Auf den Vordersitzen wird die Belas‐ Gurtstraffer-System keine Änderun‐
tung des Körpers durch die kontrol‐ gen vornehmen, da sonst die Be‐
lierte Freigabe des Gurtes während triebserlaubnis des Fahrzeugs er‐
einer Kollision reduziert. lischt.
Sitze, Rückhaltesysteme 53

Dreipunkt-Sicherheitsgurt Höheneinstellung
Anlegen

Auftragende Kleidung beeinträchtigt


den straffen Sitz des Gurts. Keine Ge‐
1. Gurt etwas herausziehen.
genstände wie z. B. Handtaschen
oder Mobiltelefone zwischen Gurt 2. Taste drücken.
Den Gurt aus dem Aufroller heraus‐ und Körper platzieren. 3. Höhe einstellen und einrasten.
ziehen, unverdreht über den Körper
legen und die Schlosszunge in das 9 Warnung
Gurtschloss einstecken, bis sie ein‐
rastet. Den Beckengurt während der Gurt nicht über harte oder zer‐
Fahrt durch Ziehen am Schultergurt brechliche Gegenstände in den
regelmäßig spannen. Taschen der Kleidung führen.

Sicherheitsgurt anlegen X 3 118.


54 Sitze, Rückhaltesysteme

Ablegen Benutzung des Sicherheitsgurts


während der Schwangerschaft

Höhe so einstellen, dass der Gurt


über die Schulter läuft. Er darf nicht
über Hals oder Oberarm laufen. Zum Ablegen rote Taste am Gurt‐
Nicht während der Fahrt einstellen. schloss drücken.
9 Warnung
Sicherheitsgurte der Rücksitze
Der Sicherheitsgurt des mittleren Der Beckengurt muss möglichst
Rücksitzes lässt sich nur aus dem tief über das Becken verlaufen,
Aufroller ziehen, wenn die Rücken‐ um Druck auf den Unterleib zu ver‐
lehne aufrecht steht und eingerastet meiden.
ist.
Sitze, Rückhaltesysteme 55

Airbag-System Jeder Airbag löst nur einmal aus.


Ausgelöste Airbags in einer Werk‐
statt austauschen lassen. Zusätzlich
Das Airbag-System besteht aus einer
müssen eventuell das Lenkrad, die
Reihe von einzelnen Systemen, je
Instrumententafel, Teile der Verklei‐
nach Ausstattungsumfang.
dung, die Abdichtung der Türen, die
Wenn die Airbags auslösen, werden Türgriffe und die Sitze ersetzt wer‐
sie innerhalb von Millisekunden auf‐ den.
geblasen. Die Luft entweicht ebenso
Am Airbag-System keine Änderun‐
schnell, so dass dies während einer
gen vornehmen, da sonst die Be‐
Kollision oft nicht bemerkt wird.
triebserlaubnis des Fahrzeugs er‐
lischt.
9 Warnung
Wenn die Airbags aufgeblasen wer‐ Außerdem befindet sich ein Warnauf‐
Bei unsachgemäßem Hantieren den, können entweichende heiße kleber seitlich an der Instrumententa‐
können die Airbag-Systeme ex‐ Gase Verbrennungen verursachen. fel, der bei geöffneter Beifahrertür
plosionsartig ausgelöst werden. sichtbar ist, oder an der Sonnen‐
Kontrollleuchte v für Airbag-Systeme
blende auf der Beifahrerseite.
3 118.
Hinweis Das Front-Airbag-System wird bei
Die Steuerungselektronik der Air‐ einem Frontalaufprall ab einer be‐
bag-Systeme und Gurtstraffer befin‐ Front-Airbag stimmten Unfallschwere ausgelöst.
det sich im Bereich der Mittelkon‐ Das Front-Airbag-System besteht Die Zündung muss eingeschaltet
sole. In diesem Bereich keine mag‐ aus einem Airbag im Lenkrad und sein.
netischen Gegenstände ablegen. einem in der Instrumententafel auf
Die Abdeckungen der Airbags nicht der Beifahrerseite. Diese Stellen sind
bekleben und nicht mit anderen Ma‐ mit dem Wort AIRBAG gekennzeich‐
terialien überziehen! net.
56 Sitze, Rückhaltesysteme

Sicherheitsgurt ordnungsgemäß
anlegen und einrasten lassen. Nur
dann kann der Airbag schützen.

Seiten-Airbag

Die aufgeblähten Airbags dämpfen Der aufgeblähte Airbag dämpft den


den Aufprall, wodurch die Verlet‐ Aufprall, wodurch die Verletzungsge‐
zungsgefahr für Oberkörper und Kopf fahr für Oberkörper und Becken bei
bei einem Frontalaufprall deutlich ver‐ einem Seitenaufprall deutlich verrin‐
ringert wird. gert wird.

9 Warnung Das Seiten-Airbag-System besteht 9 Warnung


aus einem Airbag in der Rückenlehne
Ein optimaler Schutz ist nur bei jedes Vordersitzes. Diese Stellen Den Ausdehnungsbereich der Air‐
richtiger Sitzposition gegeben. sind mit dem Wort AIRBAG gekenn‐ bags frei von Hindernissen halten.
Sitzposition 3 44. zeichnet.
Hinweis
Den Ausdehnungsbereich der Air‐ Das Seiten-Airbag-System wird bei Nur Schonbezüge verwenden, die
bags frei von Hindernissen halten. einem Seitenaufprall ab einer be‐ für das Fahrzeug zugelassen sind.
stimmten Unfallschwere ausgelöst. Darauf achten, die Airbags nicht ab‐
Die Zündung muss eingeschaltet zudecken.
sein.
Sitze, Rückhaltesysteme 57

Kopf-Airbag 9 Warnung
Das Kopf-Airbag-System besteht aus
je einem Airbag an jeder Seite des Den Ausdehnungsbereich der Air‐
Dachrahmens. Diese Stellen sind bags frei von Hindernissen halten.
durch das Wort AIRBAG an den Die Haken an den Griffen im
Dachsäulen gekennzeichnet. Dachrahmen eignen sich nur zum
Das Kopf-Airbag-System wird bei Aufhängen leichter Kleidungsstü‐
einem Seitenaufprall ab einer be‐ cke ohne Kleiderbügel. Keine Ge‐
stimmten Unfallschwere ausgelöst. genstände in diesen Kleidungs‐
Die Zündung muss eingeschaltet stücken lassen.
sein.
Airbagabschaltung Das Beifahrer-Airbag-System kann
Das Beifahrer-Airbag-System muss mit dem Schlüssel über einen Schal‐
deaktiviert werden, wenn auf diesem ter an der rechten Seite der Instru‐
Sitz ein Kindersicherheitssystem an‐ mententafel deaktiviert werden.
gebracht werden soll. Der Seiten-
Airbag und der Kopf-Airbag, die Gurt‐
straffer und alle Fahrer-Airbag-
Systeme bleiben weiterhin aktiv.

Der aufgeblähte Airbag dämpft den


Aufprall, wodurch die Verletzungsge‐
fahr für den Kopf bei einem Seiten‐
aufprall deutlich verringert wird.
58 Sitze, Rückhaltesysteme

Die Stellung mit Hilfe des Zünd‐ Bei deaktiviertem Airbag besteht Status nur bei stehendem Fahrzeug
schlüssels wählen: für einen Erwachsenen auf dem mit ausgeschalteter Zündung ändern.
*OFF = Beifahrer-Airbag ist deakti‐ Beifahrersitz tödliche Verlet‐ Der Zustand bleibt bis zur nächsten
viert und löst bei einer Kol‐ zungsgefahr. Änderung erhalten.
lision nicht aus. Die Kon‐ Kontrollleuchte für Airbag‐
trollleuchte *OFF leuchtet abschaltung 3 118.
dauerhaft in der Mittelkon‐
sole. Es kann ein Kindersi‐
cherheitssystem gemäß
Tabelle Befestigungsplätze
des Kindersicherheitssys‐
tems eingebaut werden
3 60. Keine erwachsene
Person darf auf dem Bei‐
fahrersitz Platz nehmen.
VON = Beifahrer-Airbag ist akti‐
viert. Ein Kindersicherheits‐
system darf nicht installiert
werden. Wenn die Kontrollleuchte V nach
Einschalten der Zündung für ca.
60 Sekunden aufleuchtet, löst der
9 Gefahr Beifahrer-Airbag bei einem Unfall
aus.
Bei aktiviertem Airbag besteht für
ein Kind in einem Kinderrückhal‐ Wenn beide Kontrollleuchten gleich‐
tesystem auf dem Beifahrersitz zeitig aufleuchten, liegt ein System‐
tödliche Verletzungsgefahr. fehler vor. Der Systemstatus ist nicht
erkennbar, deshalb darf niemand auf
dem Beifahrersitz Platz nehmen. Um‐
gehend eine Werkstatt kontaktieren.
Sitze, Rückhaltesysteme 59

Kinderrückhaltesys‐ werden; andernfalls besteht bei Gesetze und Vorschriften zum ver‐
pflichtenden Einsatz von Kindersi‐
teme Auslösen des Airbags Lebensge‐
fahr für das Kind. cherheitssystemen.
Sicherstellen, dass das einzubau‐
Kindersicherheitssystem Dies ist vor allem dann der Fall,
ende Kindersicherheitssystem mit
wenn auf dem Beifahrersitz Kin‐
Wir empfehlen das Opel Kindersi‐ dersicherheitssysteme verwendet dem Fahrzeugtyp kompatibel ist.
cherheitssystem, das speziell auf das werden, mit denen das Kind mit Sicherstellen, dass das Kindersicher‐
Fahrzeug abgestimmt ist. Blickrichtung nach hinten beför‐ heitssystem im Fahrzeug an der rich‐
Bei Verwendung eines Kindersicher‐ dert wird. tigen Stelle eingebaut wird, siehe fol‐
heitssystems die folgenden Nut‐ gende Tabelle.
zungs- und Einbauanweisungen so‐ Airbagabschaltung 3 57. Kinder nur auf der abseits vom Ver‐
wie die mit dem Kindersicherheitssys‐ kehr liegenden Fahrzeugseite ein-
Airbag-Aufkleber 3 55.
tem mitgelieferten Anweisungen be‐ und aussteigen lassen.
achten. Wahl des richtigen Systems Wenn das Kindersicherheitssystem
Halten Sie immer lokale oder natio‐ Die Rücksitze sind der beste Platz nicht in Gebrauch ist, den Sitz mit
nale Vorschriften ein. In manchen zum Befestigen eines Kindersicher‐ einem Sicherheitsgurt fixieren oder
Ländern ist die Benutzung von Kin‐ heitssystems. aus dem Fahrzeug nehmen.
dersicherheitssystemen auf be‐
Kinder sollten so lange wie möglich Hinweis
stimmten Sitzplätzen verboten.
mit Blickrichtung nach hinten im Fahr‐ Kindersicherheitssysteme nicht be‐
zeug befördert werden. Dadurch wird kleben und nicht mit anderen Mate‐
9 Warnung gewährleistet, dass bei einem Unfall rialien überziehen.
die noch schwache Wirbelsäule des
Wenn ein Kindersicherheitssys‐ Kindes weniger stark belastet wird. Nach einem Unfall muss das bean‐
tem auf dem Beifahrersitz verwen‐ spruchte Kindersicherheitssystem
det wird, muss das Airbag-System Geeignet sind Sicherheitssysteme, ausgetauscht werden.
für den Beifahrersitz deaktiviert die die geltenden UN ECE-Anforde‐
rungen erfüllen. Beachten Sie örtliche
60 Sitze, Rückhaltesysteme

Befestigungsplätze des Kindersicherheitssystems


Zulässige Möglichkeiten der Befestigung eines Kindersicherheitssystems
Auf dem Beifahrersitz
Auf den äußeren Auf dem mittleren
Gewichts- bzw. Altersklasse aktivierter Airbag deaktivierter Airbag Rücksitzen Rücksitz
Gruppe 0: bis zu 10 kg X U1 U U
oder ca. 10 Monate
Gruppe 0+: bis zu 13 kg X U1 U U
oder ca. 2 Jahre
Gruppe I: 9 bis 18 kg X U1 U U
oder ca. 8 Monate bis 4 Jahre
Gruppe II: 15 bis 25 kg X X U U
oder ca. 3 bis 7 Jahre
Gruppe III: 22 bis 36 kg X X U U
oder ca. 6 bis 12 Jahre

1 = Wenn das Kindersicherheitssystem mit Hilfe eines Dreipunkt-Sicherheitsgurtes fixiert wird, den Höheneinsteller des
Sitzes ganz nach oben schieben und sicherstellen, dass der Sicherheitsgurt vom oberen Befestigungspunkt aus nach
vorn läuft. Die Rückenlehne so weit wie erforderlich in die aufrechte Position bringen, um zu gewährleisten, dass der
Sicherheitsgurt an der Gurtschlossseite fest anliegt.
U = Universaltauglich in Verbindung mit Dreipunkt-Sicherheitsgurt.
X = Kein Kindersicherheitssystem in dieser Gewichtsklasse zulässig.
Sitze, Rückhaltesysteme 61

Zulässige Möglichkeiten zur Befestigung eines ISOFIX-Kindersicherheitssystems


Auf den äußeren Auf dem mittleren
Gewichtsklasse Größenklasse Befestigung Auf dem Beifahrersitz Rücksitzen Rücksitz
Gruppe 0: bis zu 10 kg E ISO/R1 X IL X
oder ca. 10 Monate
Gruppe 0+: bis zu 13 kg E ISO/R1 X IL X
oder ca. 2 Jahre D ISO/R2 X IL X
C ISO/R3 X IL X
Gruppe I: 9 bis 18 kg D ISO/R2 X IL X
oder ca. 8 Monate bis 4 Jahre C ISO/R3 X IL X
B ISO/F2 X IL, IUF X
B1 ISO/F2X X IL, IUF X
A ISO/F3 X IL, IUF X
Gruppe II: 15 bis 25 kg X IL X
oder ca. 3 bis 7 Jahre
Gruppe III: 22 bis 36 kg X IL X
oder ca. 6 bis 12 Jahre
62 Sitze, Rückhaltesysteme

IL = Geeignet für bestimmte ISOFIX Sicherheitssysteme der Kategorien „fahrzeugspezifisch“, „eingeschränkt“ oder „halb‐
universal“. Das ISOFIX Sicherheitssystem muss für den jeweiligen Fahrzeugtyp zugelassen sein.
IUF = Geeignet für ISOFIX Kindersicherheitssysteme der Kategorie „universal“ mit Blickrichtung nach vorn, die für die
Verwendung in dieser Gewichtsklasse zugelassen sind.
X = Kein ISOFIX Kindersicherheitssystem in dieser Gewichtsklasse zugelassen.

ISOFIX-Größenklasse und Sitzbeschaffenheit


A - ISO/F3 = Kindersicherheitssystem mit Blickrichtung nach vorne für Kinder mit maximaler Größe in der Gewichts‐
klasse 9 bis 18 kg.
B - ISO/F2 = Kindersicherheitssystem mit Blickrichtung nach vorne für kleinere Kinder in der Gewichtsklasse
9 bis 18 kg.
B1 - ISO/F2X = Kindersicherheitssystem mit Blickrichtung nach vorne für kleinere Kinder in der Gewichtsklasse
9 bis 18 kg.
C - ISO/R3 = Kindersicherheitssystem mit Blickrichtung nach hinten für Kinder mit maximaler Größe in der Gewichts‐
klasse von bis zu 18 kg.
D - ISO/R2 = Kindersicherheitssystem mit Blickrichtung nach hinten für kleinere Kinder der Gewichtsklasse von bis
zu 18 kg.
E - ISO/R1 = Kindersicherheitssystem mit Blickrichtung nach hinten für kleinere Kinder der Gewichtsklasse von bis zu
13 kg.
Sitze, Rückhaltesysteme 63

ISOFIX Kindersicherheits‐ Top-Tether


systeme Befestigungsösen
Je nach landesspezifischer Ausrüs‐
tung kann das Fahrzeug mit zwei
oder drei Befestigungsösen ausge‐
stattet sein.
Top-Tether Befestigungsösen sind
mit dem Symbol : für einen Kinder‐
sitz gekennzeichnet.

Beim Schrägheck und Sports Tourer


befinden sich die Befestigungsösen
an der Rückseite der Hintersitze.
Für das Fahrzeug zugelassene Zusätzlich zur ISOFIX-Befestigung
ISOFIX Kindersicherheitssysteme an den Top-Tether-Befestigungsgurt an
ISOFIX Befestigungsbügeln befesti‐ den Top-Tether-Befestigungsösen
gen. Die speziellen Positionen für verankern. Der Gurt muss zwischen
ISOFIX Kindersicherheitssysteme den beiden Führungsstangen der
sind in der Tabelle mit IL gekenn‐ Kopfstütze verlaufen.
zeichnet. Die Positionen für ISOFIX Kindersi‐
Die ISOFIX Befestigungsbügel sind Beim Stufenheck im Bereich hinter cherheitssysteme der universellen
durch Markierungen auf der Rücken‐ den Kopfstützen die Klappe der ge‐ Kategorie sind in der Tabelle mit IUF
lehne gekennzeichnet. wünschten Befestigungsöse öffnen. gekennzeichnet.
Die Klappe ist mit dem Symbol eines
Kindersitzes versehen.
64 Stauraum

Stauraum Ablagefächer Im Handschuhfach befinden sich ein


Stifthalter, ein Kreditkartenhalter, ein
Münzenhalter und ein Adapter für die
9 Warnung Radsicherungsmuttern.
Ablagefächer ................................ 64 Während der Fahrt sollte das Hand‐
Laderaum ..................................... 86 Keine schweren oder scharfkanti‐ schuhfach geschlossen sein.
gen Gegenstände in den Ablage‐
Dachgepäckträger ..................... 102
fächern aufbewahren. Ansonsten
Beladungshinweise .................... 103 könnte sich bei scharfem Brem‐
Getränkehalter
sen, plötzlichen Lenkmanövern
oder Unfällen die Stauraumabde‐
ckung öffnen und die Insassen
könnten durch herumfliegende
Gegenstände verletzt werden.

Handschuhfach

Getränkehalter befinden sich in der


Mittelkonsole.
Stauraum 65

Vorderes Ablagefach

Je nach Version befinden sich Ge‐ Weitere Getränkehalter befinden sich


tränkehalter unter einer Abdeckung in in der hinteren Armlehne. Die Arm‐
der Mittelkonsole. Abdeckung nach lehne nach unten klappen. Ein Staufach befindet sich neben
hinten schieben. Bei hochgeklappter dem Lenkrad.
Mittelablage können Flaschen abge‐
stellt werden 3 67.
66 Stauraum

Ablagefach unter dem Sitz Ablagefach in der Ablagefach in der hinteren


Armlehne Armlehne

Ablagefach unter der vorderen


Armlehne

Knopf in der Mulde drücken und Lade


herausziehen. Maximale Belastung: Armlehne nach unten klappen und
3 kg. Zum Schließen hineindrücken Abdeckung öffnen.
und einrasten. Abdeckung vor dem Hochklappen der
Bei Ausführungen mit Heckträgersys‐ Knopf drücken, um die Armlehne Armlehne schließen.
tem 3 68 wird das Reifenreparatur‐ hochzuklappen. Die Armlehne muss
set im Schubfach verstaut. sich in der hintersten Position befin‐
Reifenreparaturset 3 281. den.
Stauraum 67

Ablagefach in der
Mittelkonsole
Vordere Konsole

Ein weiteres Staufach befindet sich


Knopf drücken, um den Rahmen des unterhalb der Mittelablage. Die Mittel‐
Getränkehalters herauszunehmen. ablage hochklappen und in senkrech‐
Der Rahmen kann im Handschuhfach ter Position fixieren. Der Rahmen des
verstaut werden. Getränkehalters kann wieder einge‐
Das Ablagefach kann zur Aufbewah‐ setzt werden, um stehende Flaschen
rung von kleinen Gegenständen ge‐ zu sichern.
nutzt werden.
Je nach Version befindet sich ein
Staufach unter einer Abdeckung.
Abdeckung nach hinten schieben.
68 Stauraum

Hintere Konsole Heckträgersystem Der Achsabstand des Fahrrads darf


maximal 1,15 Meter betragen. An‐
Heckträgersystem für zwei dernfalls ist kein sicheres Befestigen
Fahrräder des Fahrrads möglich.
Bei Nichtgebrauch muss das Träger‐
system in den Fahrzeugboden zu‐
rückgeschoben werden.
An den Fahrrädern dürfen sich keine
Gegenstände befinden, die sich
während des Transports lösen könn‐
ten.

Achtung
Das Schubfach herausziehen. Fahrräder mit Karbontretkurbeln
nicht an Fahrradträgern befesti‐
Achtung gen. Die Fahrräder könnten be‐
Das Heckträgersystem (Flex-Fix- schädigt werden.
Nicht für Asche oder andere System) bietet die Möglichkeit, Fahr‐
brennbare Objekte verwenden. räder auf einem in den Fahrzeugbo‐ Ausfahren
den integrierten herausziehbaren Die Hecktür öffnen.
Träger zu befestigen. Der Transport
anderer Gegenstände ist nicht zuläs‐ 9 Warnung
sig.
Das Heckträgersystem hat eine ma‐ Es darf sich niemand im Ausfahr‐
ximale Traglast von 40 kg. Die maxi‐ bereich des Heckträgersystems
male Traglast pro Fahrrad beträgt aufhalten, Verletzungsgefahr.
20 kg.
Stauraum 69

Das Heckträgersystem vollständig Die Rückleuchten montieren


bis zum hörbaren Einrasten heraus‐
ziehen.
Sicherstellen, dass ein Einschieben
des Heckträgersystems ohne erneu‐
tes Ziehen des Entriegelungshebels
nicht möglich ist.

9 Warnung
Lasten dürfen nur dann am Heck‐
trägersystem befestigt werden,
Den Entriegelungshebel nach oben wenn das System ordnungsge‐
ziehen. Das System rastet aus und mäß eingerastet ist. Ist das Heck‐
fährt schnell aus dem Stoßfänger. trägersystem nicht ordnungsge‐ Zuerst die hintere (1), dann die vor‐
mäß eingerastet, keine Lasten am dere (2) Rückleuchte aus den Abla‐
System befestigen und das Sys‐ gemulden entnehmen.
tem zurückschieben. Hilfe einer
Werkstatt in Anspruch nehmen.
70 Stauraum

Den Leuchtenhalter an der Rückseite Das Heckträgersystem arretieren


der Rückleuchte vollständig ausklap‐
pen.

Position von Kabel und Leuchte prü‐


fen, um sicherzustellen, dass sie kor‐
rekt montiert sind und fest sitzen. Erst den rechten Spannhebel (1) und
dann den linken Spannhebel (2)
Den Spannhebel nach unten drücken schwenken, bis ein Widerstand zu
und den Lampenträger in die Halte‐ spüren ist.
rung drücken, bis er einrastet.
Diesen Vorgang für beide Rückleuch‐
ten durchführen.
Stauraum 71

Tretkurbelaufnahmen ausklappen

Das Heckträgersystem ist verriegelt, Die Tretkurbelfixierungen aus den


wenn die Spannhebel zu etwa 50° Tretkurbelaufnahmen nehmen.
eingeschwenkt sind. Nur dann ist Eine oder beide Tretkurbelaufnah‐
eine sichere Funktion gewährleistet. men nach oben klappen, bis die dia‐
gonale Stütze einrastet.
Hinweis
Die Hecktür schließen.
72 Stauraum

Einstellen des Heckträgersystems Den Entriegelungshebel am Spann‐ Das hintere Fahrrad muss mit dem
auf ein Fahrrad band drücken und das Spannband Vorderrad nach rechts stehen.
herausziehen.
Fahrrad am Heckträgersystem
Fahrrad zur Befestigung vorbereiten befestigen

Den Entriegelungshebel drücken und


die Radaufnahmen herausziehen.

Hinweis Mit dem Drehgriff an der Tretkurbel‐


Die maximale Breite für die Tretkur‐ aufnahme die verstellbare Tretkurbel‐
belaufnahme beträgt 38,3 mm und anlage grob an die Kröpfung der Tret‐
die maximale Tiefe 14,4 mm. kurbel anpassen.
Das linke Pedal (ohne Kettenblatt) Bei Fahrrädern mit geraden Tretkur‐
senkrecht nach unten drehen. Das beln die Tretkurbelanlage vollständig
Pedal an der linken Tretkurbel muss herausdrehen (Position 5).
waagerecht stehen.
Das vordere Fahrrad muss mit dem
Vorderrad nach links stehen.
Stauraum 73

Das Fahrrad aufsetzen. Dabei muss Tretkurbelfixierung von oben in die je‐
die Tretkurbel wie in der Abbildung weils äußere Schiene der Tretkurbel‐
dargestellt in den Schacht der Tret‐ aufnahme einführen und mindestens
kurbelaufnahme gesetzt werden. bis unter die Einkerbung nach unten
schieben.
Achtung
Darauf achten, dass das Pedal
nicht die Oberfläche des Heckträ‐
gersystems berührt. Andernfalls
könnte die Kurbelgarnitur
während des Transports beschä‐
digt werden.
Bei Fahrrädern mit gekrümmten Tret‐
kurbeln die Tretkurbelanlage voll‐
ständig hineindrehen (Position 1).

Die Tretkurbel durch Drehen der


Klemmschraube an der Tretkurbelfi‐
xierung festklemmen.
74 Stauraum

rads kann andernfalls nicht ge‐ Verstellen der Radaufnahmen sowie


währleistet werden. Ein Missach‐ des Drehgriffs an der Tretkurbelauf‐
ten dieser Anweisung kann dazu nahme so weit verändert werden,
führen, dass die Fahrradräder dass sich die Fahrräder nicht mehr
durch heiße Abgase beschädigt berühren. Dabei auf genügend Ab‐
werden. stand zum Fahrzeug achten.

Die Radaufnahmen so einstellen,


dass das Fahrrad ungefähr waage‐
recht steht. Dabei sollte der Abstand
zwischen den Pedalen und der Heck‐
tür mindestens 5 cm betragen.
Beide Fahrradreifen müssen in den
Radaufnahmen stehen. Die Klemmschraube der Tretlagerfi‐
Das Fahrrad in Fahrzeuglängsrich‐ xierung von Hand bis zum Maximal‐
Achtung tung ausrichten: Die Tretlagerfixie‐ punkt festziehen.
rung etwas lösen. Beide Fahrradreifen mit Spannbän‐
Achten Sie darauf, die Radaufnah‐ Mit dem Drehgriff an der Tretkurbel‐ dern an den Radaufnahmen sichern.
men so weit wie erforderlich he‐ aufnahme das Fahrrad senkrecht
rauszuziehen, damit beide Fahr‐ Prüfen, ob das Fahrrad fest sitzt.
stellen.
radreifen in den Aussparungen
positioniert werden können. Eine Wenn sich die beiden Fahrräder ge‐
horizontale Befestigung des Fahr‐ genseitig behindern, kann die Posi‐
tion der Fahrräder zueinander durch
Stauraum 75

Für bessere Sichtbarkeit sollte am Heckträgersystem einfahren


Achtung hintersten Fahrrad ein Warnschild an‐
gebracht werden.
Der Spalt zwischen Fahrrad und
Fahrzeug muss mindestens 5 cm Fahrrad vom Heckträgersystem
betragen. Ggf. Lenker lockern und abnehmen
zur Seite drehen.

Die Einstellwerte an den Radaufnah‐


men und am Drehgriff an der Tretkur‐
belaufnahme sollten für jedes Fahr‐
rad notiert und aufbewahrt werden.
Eine korrekte Voreinstellung erleich‐
tert die erneute Anbringung des Fahr‐
rads.
Dabei die Tretkurbelfixierung wie in
der Abbildung dargestellt in die Tret‐
kurbelaufnahme schieben.

Spannbänder an beiden Fahrradrei‐


fen lösen.
Das Fahrrad festhalten, die Klemm‐
schraube der Tretlagerfixierung lösen
und die Tretlagerfixierung nach oben
herausnehmen.
76 Stauraum

Das Spannband einführen und so


weit wie möglich nach unten festzie‐
hen.

Den Arretierungshebel an der diago‐ Zuerst den linken Spannhebel (1), da‐
nalen Stütze ausrasten und beide nach den rechten Spannhebel (2) bis
Tretkurbelaufnahmen nach unten zum Anschlag schwenken.
klappen.
Entriegelungshebel drücken und
Radaufnahmen vollständig bis zum
Anschlag einschieben. 9 Warnung
Einklemmgefahr.
Stauraum 77

Den Klemmhebel nach unten drücken Heckträgersystem für vier


und beide Leuchten aus den Aufnah‐ Fahrräder
men ziehen.

Entriegelungshebel nach oben


drücken und halten. Das System et‐
was anheben und bis zum Einrasten
in den Stoßfänger drücken. Das Heckträgersystem (Flex-Fix-
Die Leuchtenhalter an der Rückseite System) bietet die Möglichkeit, zwei
der Rückleuchten einklappen. Der Entriegelungshebel muss in die
Ausgangslage zurückkehren. Fahrräder auf einem in den Fahr‐
Erst die vordere (1), dann die hintere zeugboden integrierten herauszieh‐
(2) Rückleuchte in die Ablagemulden baren Träger zu transportieren. Auf
legen und ganz nach unten drücken. 9 Warnung einem Anbaustück können zwei wei‐
Kabel vollständig in alle Führungen tere Fahrräder befestigt werden. Der
Wenn das System nicht ordnungs‐
drücken, um Beschädigungen zu ver‐ Transport anderer Gegenstände ist
gemäß einrastet, Hilfe einer Werk‐
meiden. nicht zulässig.
statt in Anspruch nehmen.
Die Hecktür öffnen. Die Höchstlast des Heckträgersys‐
tems beträgt 80 kg mit angebrachtem
Anbaustück und 60 kg ohne Anbau‐
stück. Die Höchstlast pro Fahrrad auf
78 Stauraum

dem herausziehbaren Träger beträgt


30 kg. Das bedeutet, dass auch Fahr‐ Achtung
räder mit Elektromotor auf dem he‐
rausziehbaren Träger transportiert Fragen Sie Ihren Fahrradhändler
werden können. Die Höchstlast pro um Rat, bevor Sie Fahrräder mit
Fahrrad auf dem Anbaustück beträgt Carbonrahmen anbringen. Die
20 kg. Fahrräder könnten beschädigt
werden.
Der Achsabstand des Fahrrads darf
maximal 1,15 Meter betragen. An‐ Ausfahren
dernfalls ist kein sicheres Befestigen Die Hecktür öffnen.
des Fahrrads möglich.
Bei Nichtgebrauch muss das Träger‐ 9 Warnung
system in den Fahrzeugboden zu‐
rückgeschoben werden. Den Entriegelungshebel nach oben
Es darf sich niemand im Ausfahr‐ ziehen. Das System rastet aus und
An den Fahrrädern dürfen sich keine bereich des Heckträgersystems fährt schnell aus dem Stoßfänger.
Gegenstände befinden, die sich aufhalten, Verletzungsgefahr.
während des Transports lösen könn‐
ten.

Achtung
Bei erweitertem Heckträgersys‐
tem und voll beladenem Fahrzeug
wird die Bodenfreiheit verringert.
Auf steilen Straßen und beim Fah‐
ren über Rampen, Bodenwellen
usw. äußerst vorsichtig fahren.
Stauraum 79

Das Heckträgersystem vollständig Nummernschildhalter ausklappen Rückleuchten ausklappen


bis zum hörbaren Einrasten heraus‐
ziehen.
Sicherstellen, dass ein Einschieben
des Heckträgersystems ohne erneu‐
tes Ziehen des Entriegelungshebels
nicht möglich ist.

9 Warnung
Lasten dürfen nur dann am Heck‐
trägersystem befestigt werden,
wenn das System ordnungsge‐
mäß eingerastet ist. Ist das Heck‐
trägersystem nicht ordnungsge‐ Den Nummernschildhalter anheben Beide Rückleuchten ausklappen.
mäß eingerastet, keine Lasten am und nach hinten klappen.
Das Heckträgersystem arretieren
System befestigen und das Sys‐
tem zurückschieben. Hilfe einer
Werkstatt in Anspruch nehmen.
80 Stauraum

Die beiden Spannhebel so weit wie Fahrradträger montieren


möglich zur Seite schwenken.
Andernfalls ist die sichere Funktion
nicht garantiert.
Radaufnahmen ausklappen

Den Träger (1) nach unten drücken


und den Griff (2) nach hinten schwen‐
Den Träger hinten (1) anheben und
ken und einrasten lassen.
nach hinten ziehen.
Den Träger (2) nach oben klappen. Erstes Fahrrad anbringen

Beide Radaufnahmen ausklappen.


Stauraum 81

1. Die Pedale in die abgebildete Po‐ Anbaustück befestigen


sition drehen und das Fahrrad auf Wenn mehr als zwei Fahrräder trans‐
der vordersten Radaufnahme portiert werden sollen, muss das An‐
platzieren. baustück vor dem Anbringen des
Das Fahrrad muss mittig auf den zweiten Fahrrads befestigt werden.
Radaufnahmen stehen.

3. Beide Fahrradreifen mit Spann‐


bändern an den Radaufnahmen
sichern.
4. Prüfen, ob das Fahrrad fest sitzt.

Achtung 1. Das Anbaustück wie in der Abbil‐


2. Die kurze Halterung am Fahrrad‐ dung gezeigt am Heckträgersys‐
rahmen befestigen. Zum Fixieren Der Spalt zwischen Fahrrad und tem anbringen.
den Knopf im Uhrzeigersinn dre‐ Fahrzeug muss mindestens 5 cm
hen. betragen. Bei Bedarf den Lenker
lockern und zur Seite drehen.
82 Stauraum

2. Die Pedale vor dem Anbringen


des Fahrrads immer in die richtige
Position drehen.

2. Den Hebel (1) nach vorne drehen 4. Den am Anbaustück befestigten


und halten, danach das Anbau‐ Gurt unter dem Hebel durchfüh‐
stück (2) hinten absenken. ren, um das Heckträgersystem
3. Den Hebel loslassen und über‐ später nach unten klappen zu 3. Die Fahrräder abwechselnd mit
prüfen, ob das Anbaustück sicher können. Den Gurt fixieren. dem Lenker nach links bzw.
eingerastet ist. rechts auf dem Heckträgersystem
Weitere Fahrräder anbringen
positionieren.
Die Befestigung der anderen Fahr‐
räder funktioniert so ähnlich wie beim 4. Jedes Fahrrad am zuvor ange‐
ersten Fahrrad. Es sind allerdings ei‐ brachten Fahrrad ausrichten. Die
nige zusätzliche Schritte zu berück‐ Radnaben der Fahrräder dürfen
sichtigen: einander nicht berühren.
1. Vor dem Anbringen eines Fahr‐ 5. Die Fahrräder wie für das erste
rads immer die Radaufnahmen Fahrrad beschrieben mit Halte‐
des nächsten Fahrrads aufklap‐ rungen und Spannbändern si‐
pen, falls noch eines verladen chern. Die Halterungen müssen
wird. parallel zueinander fixiert werden.
Stauraum 83

Das zweite Fahrrad mit der lan‐ Für bessere Sichtbarkeit sollte am
gen Halterung am Träger befesti‐ hintersten Fahrrad ein Warnschild an‐
gen. gebracht werden.
Das dritte Fahrrad mit der länge‐
Heckträgersystem umklappen
ren Zusatzhalterung am Träger
befestigen. Das Heckträgersystem lässt sich
nach unten klappen, um Zugang zum
Laderaum zu erhalten.
■ Ohne Anbaustück:

6. Beide Reifen des vierten Fahr‐


rads mit Spannbändern zusätzlich
an den Radaufnahmen sichern.

Das vierte Fahrrad mit der kurzen


Zusatzhalterung befestigen. Die
Halterung muss zwischen dem
Rahmen des dritten und des vier‐ Den Hebel (1) zum Lösen drücken
ten Fahrrads fixiert werden. und festhalten.
Zum Umklappen des Heckträgers‐
ystems den Träger (2) nach hinten
ziehen.
84 Stauraum

■ Mit Anbaustück: Für bessere Sichtbarkeit werden die


Rückleuchten des Fahrzeugs einge‐
9 Warnung schaltet, wenn das Heckträgersystem
umgeklappt ist.
Beim Lösen des Heckträgersys‐
tems Vorsicht walten lassen, da es 9 Warnung
nach hinten kippt. Verletzungsge‐
fahr. Beim Wiederhochklappen des
Heckträgersystems sicherstellen,
dass das System gut einrastet.

Fahrräder abnehmen
Spannbänder an beiden Fahrradrei‐ 2. Den Gurt öffnen.
fen lösen.
Den Knopf gegen den Uhrzeigersinn
drehen und die Halterungen entfer‐
nen.
Anbaustück abnehmen
Das Anbaustück vor dem Abnehmen
des letzten Fahrrads vom Heckträ‐
Den Rahmen (1) des hintersten gersystem entfernen.
Fahrrads mit einer Hand halten und
zum Lösen des Trägers an der 1. Die Radaufnahmen einklappen.
Schlaufe (2) ziehen.
Das hinterste Fahrrad mit beiden
Händen festhalten und das Heck‐
trägersystem umklappen.
Stauraum 85

3. Den Hebel (1) nach vorne drehen


und halten.
4. Das Anbaustück (2) hinten anhe‐
ben und abnehmen.
Fahrradträger abmontieren

Den Träger nach hinten klappen und Die Spannbänder ordnungsgemäß


dann bis zum Anschlag nach vorne verstauen.
drücken (1).
Den Träger hinten nach unten Heckträgersystem entriegeln
drücken (2).
Radaufnahmen einklappen
Die Halterungen wie abgebildet posi‐
Beide Radaufnahmen einklappen.
tionieren.
Den Griff (1) nach vorne schwenken,
um den Träger zu lösen, und den Trä‐
ger (2) anheben.
86 Stauraum

Die beiden Spannhebel so weit wie


möglich nach innen schwenken.
Laderaum
Rückleuchten einklappen Die Rücksitz-Rückenlehne ist zwei‐
Beide Rückleuchten nach innen geteilt. Beide Teile können umge‐
schwenken. klappt werden.

Nummernschildhalter einklappen Laderaumerweiterung,


Den Nummernschildhalter anheben Schrägheck (3-türig und
und nach vorne klappen. 5-türig), Stufenheck (4-türig)
■ Nur Schrägheck (3-türig, 5-türig):
Heckträgersystem einfahren Laderaumabdeckung je nach Be‐
darf abnehmen.
Achtung ■ Rastfeder drücken und halten, um
Entriegelungshebel nach oben
drücken und halten. Das System et‐ die Kopfstützen nach unten zu
Sicherstellen, dass alle ausklapp‐ schieben 3 42.
was anheben und bis zum Einrasten
baren Teile wie etwa Radaufnah‐
in den Stoßfänger drücken. ■ Die hintere Armlehne nach oben
men und Halterungen ordnungs‐
gemäß verstaut sind. Andernfalls Der Entriegelungshebel muss in die klappen.
könnte das Heckträgersystem Ausgangslage zurückkehren.
beim Einfahren beschädigt wer‐
den. 9 Warnung
Wenn das System nicht ordnungs‐
gemäß einrastet, Hilfe einer Werk‐
statt in Anspruch nehmen.
Stauraum 87

■ Die Sicherheitsgurte durch die seit‐ ■ Sicherheitsgurt aus der Führung an Die Rückenlehnen sind korrekt ein‐
lichen Halterungen führen, um sie der Rückenlehne herausnehmen gerastet, wenn die roten Markierun‐
vor Beschädigung zu schützen. und wie in der Abbildung gezeigt gen auf beiden Seiten neben dem
Beim Umklappen der Rücken‐ hinter die Halterung klemmen. Entriegelungsgriff nicht mehr sichtbar
lehnen die Sicherheitsgurte mitzie‐ Zum Hochklappen die Rückenlehnen sind.
hen. anheben und in eine aufrechte Posi‐
■ Den Entriegelungsgriff auf einer tion führen, bis sie hörbar einrasten. 9 Warnung
oder beiden Seiten ziehen und die Sicherstellen, dass sich die Sicher‐
Rückenlehnen auf die Sitzfläche Nach dem Hochklappen sicher‐
heitsgurte der äußeren Sitze in den
umklappen. stellen, dass die Sitzlehnen sicher
entsprechenden Gurtführungen be‐
eingerastet sind, bevor Sie losfah‐
finden.
ren. Andernfalls könnten bei
scharfem Bremsen oder bei einer
Kollision Personen verletzt oder
die Ladung oder das Fahrzeug be‐
schädigt werden.
88 Stauraum

■ Rastfeder drücken und halten, um Elektrisch umklappbare Sitze


die Kopfstützen nach unten zu Bei Fahrzeugen mit elektrisch um‐
schieben 3 42. klappbaren Sitzen, können die Rück‐
■ Die hintere Armlehne nach oben sitze auch vom Laderaum aus vorge‐
klappen. klappt werden.

Der Sicherheitsgurt am Mittelsitz


kann eingeklemmt werden, wenn die
Sitzlehne zu schnell zurückgeklappt
wird. Um den Aufroller zu entsperren,
Sicherheitsgurt ca. 20 mm hineindrü‐
cken oder herausziehen und dann ■ Die Sicherheitsgurte durch die seit‐ ■ Schalter an der linken oder rechten
loslassen. lichen Halterungen führen, um sie Wand des Laderaums ziehen, um
vor Beschädigung zu schützen. den entsprechenden Teil des Rück‐
Laderaumerweiterung, Sports sitzes vorzuklappen.
Beim Umklappen der Rücken‐
Tourer lehnen die Sicherheitsgurte mitzie‐
Hintere Rückenlehnen umklappen hen. 9 Warnung
■ Laderaumabdeckung gegebenen‐ ■ Den Entriegelungsgriff auf einer
Beim Bedienen der elektrisch um‐
falls ausbauen. oder beiden Seiten ziehen und die
klappbaren Rücksitze Vorsicht
Rückenlehnen auf die Sitzfläche
walten lassen. Die Rückenlehne
umklappen.
wird mit erheblicher Kraft
Stauraum 89

umgeklappt. Verletzungsgefahr, Sicherstellen, dass sich die Sicher‐ besteht bei einer Notbremsung
vor allem für Kinder. heitsgurte der äußeren Sitze in den oder einem Auffahrunfall Verlet‐
Prüfen, dass nichts an den Rück‐ entsprechenden Gurtführungen be‐ zungsgefahr bzw. die Gefahr einer
sitzen befestigt ist oder auf dem finden. Beschädigung der Ladung oder
Sitz liegt. des Fahrzeugs.

Die Rückenlehnen sind korrekt ein‐


Wenn das Fahrzeug durch eine gerastet, wenn die roten Markierun‐
Hintertür beladen werden soll, den gen auf beiden Seiten neben dem Der Sicherheitsgurt am Mittelsitz
Sicherheitsgurt wie in der Abbil‐ Entriegelungsgriff nicht mehr sichtbar kann eingeklemmt werden, wenn die
dung gezeigt aus der Führung der sind. Sitzlehne zu schnell zurückgeklappt
Rückenlehne nehmen und hinter wird. Um den Aufroller zu entsperren,
die Halterung schieben. 9 Warnung Sicherheitsgurt ca. 20 mm hineindrü‐
cken oder herausziehen und dann
■ Zum Hochklappen die Rücken‐ loslassen.
Das Fahrzeug erst dann in Fahrt
lehnen anheben und in eine auf‐
versetzen, wenn die Sitzlehnen si‐
rechte Position führen, bis sie hör‐
cher eingerastet sind. Ansonsten
bar einrasten.
90 Stauraum

Sitzfläche anheben und Rückenlehne Sitzfläche entfernen


einklappen

■ Zum Einsetzen, Sitzfläche wie in


■ Beide Entriegelungshebel nach der Darstellung gezeigt wieder an‐
■ An der Schlaufe einer oder beider vorn drücken und die Sitzfläche he‐ bringen und beide Hebel einrasten.
Sitzflächen ziehen und die Rück‐ rausnehmen, um den Laderaum zu
seite der Fläche nach vorne anhe‐ vergrößern. Durchlademöglichkeit in der
ben. mittleren Rücksitzlehne öffnen
■ Rastfeder drücken und halten, um ■ Die hintere Armlehne nach unten
die Kopfstützen nach unten zu klappen.
schieben 3 42.
■ Den Entriegelungsgriff auf einer
oder beiden Seiten der Rücken‐
lehnen ziehen und die Lehnen auf
die Sitzfläche umklappen, um eine
ebene Ladefläche zu erzielen.
Stauraum 91

■ Den Griff ziehen und die Abde‐ Die geschlossene Abdeckung kann Beide Knöpfe drücken und Abde‐
ckung öffnen. vom Laderaum aus gesichert werden. ckung nach unten klappen.
Eignet sich für den Transport von lan‐ Den Knopf um 90° drehen: Maximale Belastung: 0,5 kg.
gen, schmalen Gegenständen. Knopf waag‐ = Abdeckung von
recht Fahrgastraum aus
Sicherstellen, dass die Abdeckung
gesichert
Laderaumabdeckung
nach dem Hochklappen einrastet.
Knopf senk‐ = Abdeckung nicht Keine Gegenstände auf der Abde‐
recht gesichert ckung ablegen.

Hinteres Ablagefach
Schrägheck, 3-türig
92 Stauraum

Schrägheck (3-türig und 5-türig) Abdeckung hinten anheben und Abdeckung öffnen
vorne nach oben drücken.
Ablegen Abdeckung entfernen.
Wenn die höhenverstellbare Boden‐
abdeckung in der mittleren oder obe‐
ren Position eingesetzt ist, kann die
Laderaumabdeckung darunter ver‐
staut werden.
Höhenverstellbare Abdeckung
3 94.

Anlegen
Abdeckung in seitliche Führungen
schieben und nach unten klappen. Griff am Ende der Abdeckung nach
Befestigungsgurte an Hecktür anbrin‐ hinten unten ziehen. Sie rollt sich au‐
Befestigungsgurte von Hecktür lösen. gen. tomatisch auf.
Sports Tourer
Abdeckung schließen
Abdeckung am Griff nach hinten zie‐
hen, bis sie in den seitlichen Aufnah‐
men einrastet.
Stauraum 93

Abdeckung in oberer Position Abdeckung entfernen

Die abgenommene Abdeckung kann


wie in der Abbildung gezeigt unter der
Den Griff am Ende der Abdeckung Laderaumabdeckung öffnen. Bodenabdeckung verstaut werden.
nach unten drücken. Die Rückseite Den Entriegelungshebel auf der rech‐
der Abdeckung kommt automatisch Bodenabdeckung 3 94.
ten Seite nach oben ziehen und hal‐
nach oben. ten. Die Abdeckung zuerst rechts an‐ Abdeckung einbauen
heben und aus den Aufnahmen neh‐ Laderaumabdeckung links in die Auf‐
men. nahme einsetzen, Entriegelungshe‐
bel nach oben ziehen und halten, La‐
deraumabdeckung rechts einsetzen
und einrasten.
94 Stauraum

Bodenabdeckung Höhenverstellbare Abdeckung, Achtung


Schrägheck (3-türig, 5-türig)
Bodenabdeckung, Schrägheck Darauf achten, dass das vordere
(3-türig), Stufenheck (5-türig) und hintere Ende der höhenver‐
stellbaren Abdeckung auf gleicher
Höhe angebracht sind.

Anheben

Die höhenverstellbare Abdeckung


kann in drei Positionen eingesetzt
Die hintere Bodenabdeckung kann werden:
angehoben werden. Schlaufe in den ■ direkt oberhalb der Bodenabde‐
Haken auf der Unterseite der Lade‐ ckung (1),
raumabdeckung einhängen.
■ in einer mittleren Position (2),
Um die Abdeckung auf eine höhere
Achtung ■ in einer oberen Position (3).
Ebene anzuheben, die Schlaufe nach
hinten ziehen und die hintere Kante
Den Haken nur zum Einhängen der Abdeckung auf die entsprechen‐
der Bodenabdeckung und der hö‐ den Führungen anheben.
henverstellbaren Abdeckung ver‐
wenden.
Stauraum 95

Absenken Hinweis Bodenabdeckung, Sports


■ Bei Einsatz in Position 2 oder 3 Tourer
kann der Platz zwischen der Bo‐
denabdeckung und der höhenver‐
stellbaren Abdeckung als Stau‐
fach benutzt werden.
■ Die höhenverstellbare Abdeckung
kann angehoben und mit dem Hal‐
tegriff eingehakt werden, wenn sie
in Position 1 oder 2 eingesetzt ist.
■ Bei Einsatz in Position 2 entsteht
ein fast ebener Ladebereich,
wenn die Rückenlehnen der Rück‐
sitze nach vorn geklappt sind.
Zum Absenken der Abdeckung den
Haltegriff nach hinten ziehen und ■ Das Öffnen der seitlichen Abde‐
ckungen (z. B. zum Austausch der Die Bodenabdeckung am Griff nach
gleichzeitig die Vorderkante der Ab‐ oben ziehen. Die Abdeckung zusam‐
deckung in der Mitte nach unten Rückleuchtenlampen) ist nur
möglich, wenn sich die höhenver‐ menfalten und hinter den Rücksitzen
drücken. verstauen.
stellbare Abdeckung in Position 1
oder 2 befindet. Das Staufach unter der Bodenabde‐
Achtung ckung kann durch eine Stange geteilt
Achtung werden.
Die höhenverstellbare Abdeckung
bei Fahrzeugen mit Subwoofer-
Ausstattung nicht in Position 1 ab‐ Die höhenverstellbare Abdeckung
senken. Der Subwoofer könnte hat eine Tragfähigkeit von maxi‐
beschädigt werden. mal 100 kg.
96 Stauraum

Verzurrösen ■ Servicebox
■ Gurtsatz
Die Komponenten werden unter Ver‐
wendung von Adaptern und Haken in
Schienen in beiden Seitenwänden
montiert.

Adapter in Schienen einbauen

Die Stange in die Aufnahmen an den


Seitenwänden einsetzen.
Verzurrösen dienen zum Sichern von
Achtung Gegenständen gegen Verrutschen
z. B. mit Verzurrgurten oder einem
Beim Transportieren schwerer Gepäcknetz.
Gegenstände im Laderaum die
Stange in die hinterste Aufnahme Laderaumgestaltung
einsetzen. Ansonsten könnte die
hintere Bodenabdeckung beschä‐ Der FlexOrganizer ist ein flexibles Die Griffplatte aufklappen, den Adap‐
digt werden. System zur Unterteilung des Lade‐ ter in die obere und untere Nut der
raums. Schiene einsetzen und in die ge‐
Das System besteht aus: wünschte Position bringen. Die Griff‐
■ Adaptern platte zum Arretieren des Adapters
nach oben schwenken. Zum Ausbau
■ Netztaschen die Griffplatte nach unten drehen und
■ Haken aus der Schiene nehmen.
Stauraum 97

Variables Einteilungsnetz Netztasche Haken in Schienen einbauen

Adapter in die erforderliche Position Adapter in die erforderliche Position Den Haken in gewünschte Position
in den Schienen einsetzen. Die Hälf‐ in den Schienen einsetzen. An den zuerst in der oberen Nut der Schiene
ten der Netzstangen zusammenste‐ Adaptern kann die Netztasche einge‐ einsetzen und dann in die untere Nut
cken. hängt werden. hineindrücken. Zum Abnehmen zu‐
Zum Einbauen die Stangen etwas zu‐ erst aus der oberen Nut herauszie‐
sammendrücken und in die entspre‐ hen.
chenden Öffnungen in den Adaptern
einsetzen.
Zum Ausbauen die Netzstangen zu‐
sammendrücken und aus dem Adap‐
tern entfernen.
98 Stauraum

Servicebox Gurtsatz

Wahlweise beide Haken in die untere


Schiene einsetzen. Die unteren Hal‐
Zwei Haken in die obere Schiene ein‐ terungen der Box von oben in die un‐ Die Adapter des Gurtsatzes in eine
bauen. Die oberen Halterungen der teren Haken einstecken. Schiene einsetzen. Darauf achten,
Box von oben in die Haken einsetzen. dass der Gurt nicht verdreht ist.
Der Gurtsatz hat zwei Verriegelungen
zum Öffnen.
Der Gurt kann gespannt werden.
Stauraum 99

Sicherheitsnetz Unteren Haken mit der Öffnung nach Vordersitze nach vorne schieben, da‐
hinten in die Ösen rechts und links am mit das Netz weniger stark gespannt
Das Sicherheitsnetz ist für den Sports Boden einhaken. Gurtlänge des Si‐ ist.
Tourer erhältlich und kann hinter den cherheitsnetzes durch Einhängen
Rücksitzen oder, wenn die Rücksitz‐ des oberen Hakens in die Gurtösen Stange einbauen
lehnen umgeklappt und die Sitzflä‐ einstellen. Während des Einbaus der
chen aufgestellt sind, hinter den Vor‐ Stange den Gurt gespannt halten.
dersitzen befestigt werden.
Eine Personenbeförderung hinter Hinter den Vordersitzen
dem Sicherheitsnetz ist unzulässig.

Einbau
Hinter den Rücksitzen

Im Dachrahmen befinden sich zwei


Installationsöffnungen: Stange des
Netzes an einer Seite einhängen und
einrasten, Stange zusammendrü‐
Gurt an den Ösen unter den Sitzflä‐ cken und auf der anderen Seite ein‐
chen des Rücksitzes anbringen. hängen und einrasten.
Rücksitzlehnen vorklappen. Laderaum 3 86.
Für eine ebene Ladefläche vor dem
Anbringen des Sicherheitsnetzes erst
die Sitzfläche umklappen. Ggf. die
100 Stauraum

Ausbau Warndreieck in der Aussparung hin‐ Stufenheck, 4-türig


Die Sicherheitsnetzstangen aus den ter dem Befestigungsgurt auf der
Halterungen im Dachrahmen ausha‐ rechten Seite des Laderaums aufbe‐
ken. Gurte von den Ösen lösen. Netz wahren.
einrollen und mit einem Gurt sichern.
Sports Tourer
Das ausgebaute Sicherheitsnetz
kann unter der Bodenabdeckung ver‐
staut werden 3 94.

Warndreieck
Schrägheck (3-türig),
Schrägheck (5-türig)
Das Warndreieck in der Aussparung
links im Laderaum verstauen.

Haltegurte Warndreieck in der Aus‐


sparung hinter den Befestigungsgur‐
ten an der Innenseite der Hecktür auf‐
bewahren.
Stauraum 101

Verbandstasche Schrägheck, 3-türig Sports Tourer


Schrägheck, 5-türig

Die Verbandstasche im Staufach hin‐ Haltegurt. Verbandstasche in der


ter dem Warndreieck verstauen. Aussparung hinter einem Gurt an der
Die Verbandstasche im Staufach hin‐ Zum Hinunterklappen der Abdeckung Innenseite der Hecktür aufbewahren.
ter dem Warndreieck verstauen. die Aussparungen verwenden.
Vor dem ersten Gebrauch die innere Abhängig von der Ausstattung kann
Verkleidung oben und an den Seiten die Verbandstasche u. U. im hinteren
der Perforation nach innen drücken. Ablagefach untergebracht werden
Danach die Verkleidung nach außen 3 91.
klappen, um das Staufach zu öffnen.
102 Stauraum

Stufenheck, 4-türig Dachgepäckträger Schrägheck (5-türig), Stufenheck


(4-türig)
Aus Sicherheitsgründen und zur Ver‐
meidung von Dachbeschädigungen
empfehlen wir, das für Ihr Fahrzeug
zugelassene Dachgepäckträgersys‐
tem zu verwenden. Weitere Informa‐
tionen erhalten Sie von Ihrer Werk‐
statt.
Einbauanleitung beachten und Dach‐
gepäckträger abnehmen, wenn er
nicht gebraucht wird.

Dachgepäckträger anbringen
Die Verbandstasche im Netz auf der Die Abdeckung von jedem Befesti‐
rechten Seite des Laderaums aufbe‐ gungspunkt mit einer Münze entfer‐ Schrägheck, 3-türig
wahren. nen.
Stauraum 103

Sports Tourer mit Dachreling Beladungshinweise ■ Die vier Haken an den Seitenwän‐
den im Laderaum können für Tra‐
getaschen verwendet werden. Ma‐
ximale Traglast: 5 kg pro Haken.

Den Dachgepäckträger im Bereich


der Löcher, die in der Abbildung mit ■ Schwere Gegenstände im Lade‐
Pfeilen gekennzeichnet sind, befesti‐ raum an die Rückenlehnen anle‐
gen. ■ Sports Tourer: Die Haken an den
gen. Darauf achten, dass die
Seitenwänden im Laderaum kön‐
Rückenlehnen ordnungsgemäß
nen für Tragetaschen verwendet
eingerastet sind. Bei stapelbaren
werden. Drücken, um den Haken
Gegenständen die schwereren
auszuklappen.
nach unten legen.
■ Lose Gegenstände im Laderaum
■ Gegenstände mit Verzurrgurten an
gegen Verrutschen sichern.
den Verzurrösen sichern 3 96. Die
höhenverstellbare Abdeckung in ■ Beim Transport von Gegenständen
der untersten Stellung (1) befesti‐ im Laderaum dürfen die Rücken‐
gen 3 94. lehnen der Rücksitze nicht nach
vorn geneigt sein.
104 Stauraum

■ Ladung nicht über die Oberkante ■ Die Zuladung ist die Differenz zwi‐ Die zulässige Dachlast beträgt
der Rückenlehnen hinausragen schen dem zulässigen Gesamtge‐ 75 kg für das Schrägheck (3-türig,
lassen. wicht (siehe Typschild 3 303) und 5-türig) und das Stufenheck (4-tü‐
■ Auf der Laderaumabdeckung bzw. dem EU-Leergewicht. rig). Beim Sports Tourer beträgt sie
der Instrumententafel keine Ge‐ Zum Berechnen der Zuladung die 100 kg. Die Dachlast setzt sich aus
genstände ablegen und den Sen‐ Fahrzeugdaten in die Gewichtsta‐ dem Gewicht des Dachgepäckträ‐
sor oben auf der Instrumententafel belle am Anfang dieser Bedie‐ gers und der Ladung zusammen.
nicht abdecken. nungsanleitung eingeben.
■ Die Ladung darf nicht die Bedie‐ Das EU-Leergewicht schließt das
nung der Pedale, der Parkbremse Gewicht von Fahrer (68 kg), Ge‐
und des Wählhebels behindern päck (7 kg) sowie Ölen und Flüs‐
oder die Bewegungsfreiheit des sigkeiten (Tank zu 90 % gefüllt) ein.
Fahrers einschränken. Keine unge‐ Sonderausstattungen und Zubehör
sicherten Gegenstände im Innen‐ erhöhen das Leergewicht.
raum ablegen.
■ Dachlast erhöht die Seitenwind‐
■ Nicht mit geöffnetem Laderaum empfindlichkeit des Fahrzeugs und
fahren. verschlechtert das Fahrverhalten
durch einen höheren Fahrzeug‐
9 Warnung schwerpunkt. Last gleichmäßig
verteilen und mit Befestigungsgur‐
Immer dafür sorgen, dass die La‐ ten rutschsicher und fest verzurren.
dung sicher im Fahrzeug verstaut Reifendruck und Fahrzeugge‐
ist. Ansonsten können Teile der schwindigkeit dem Beladungszu‐
Ladung durch den Fahrzeug‐ stand anpassen. Befestigungs‐
innenraum geschleudert werden gurte öfter prüfen und nachspan‐
und Verletzungen bzw. Schäden nen.
an der Ladung oder am Fahrzeug
Nicht schneller als 120 km/h fah‐
verursachen.
ren.
Instrumente, Bedienelemente 105

Instrumente, Bedienelemente Fernbedienung am


Bedienelemente Lenkrad
Lenkradeinstellung

Bedienelemente ......................... 105


Warnleuchten, Anzeige-Instru‐
mente, Kontrollleuchten ............. 113
Info-Displays .............................. 125
Fahrzeugmeldungen .................. 132
Bordcomputer ............................ 136
Personalisierung ........................ 138

Das Infotainment-System, der Ge‐


Hebel entriegeln, Lenkrad einstellen, schwindigkeitsregler und ein ange‐
Hebel einrasten und darauf achten, schlossenes Mobiltelefon können mit
dass er komplett verriegelt ist. den Lenkradelementen bedient wer‐
Lenkrad nur bei stehendem Fahrzeug den.
und gelöster Lenkradsperre einstel‐ Weitere Hinweise finden Sie in der
len. Anleitung für das Infotainmentsys‐
tem.
Fahrerassistenzsysteme 3 188.
106 Instrumente, Bedienelemente

Lenkradheizung Hupe

Die empfohlenen Griffbereiche des


Lenkrads werden schneller und auf
Die Heizung durch Drücken der eine höhere Temperatur als die an‐ j drücken.
Taste * einschalten. Die Betätigung deren Bereiche geheizt.
wird durch die LED auf der Taste an‐ Die Heizung ist nur bei laufendem
gezeigt. Motor bzw. einem Autostopp aktiv.
Stopp-Start-Automatik 3 171.
Instrumente, Bedienelemente 107

Scheibenwischer und Nicht bei vereisten Scheiben ein‐ Wischautomatik mit Regensensor
schalten.
Waschanlage In Waschanlagen ausschalten.
Scheibenwischer Einstellbares Wischintervall

INT = Wischautomatik mit Regen‐


sensor
Der Regensensor erkennt die Was‐
HI = Schnell sermenge auf der Windschutz‐
Wischerhebel in Position INT.
LO = Langsam scheibe und steuert automatisch die
INT = Intervallschaltung bzw. auto‐ Zum Anpassen des gewünschten Frequenz des Scheibenwischers.
matisches Wischen mit Wischintervalls Einstellrädchen dre‐
Bei einer Wischfrequenz über
Regensensor hen:
20 Sekunden bewegt sich der Wi‐
OFF = Aus kurzes Intervall = Einstellrädchen scherarm leicht nach unten in die Ru‐
nach oben drehen hestellung.
Zum einmaligen Wischen bei ausge‐ langes Intervall = Einstellrädchen
schaltetem Scheibenwischer den He‐ nach unten drehen
bel nach unten auf die Position 1x
drücken.
108 Instrumente, Bedienelemente

Einstellbare Empfindlichkeit des Scheibenwaschanlage und


Regensensors Scheinwerferwaschanlage

Sensor frei von Staub, Schmutz und


Eis halten.
Zum Anpassen der Empfindlichkeit Hebel ziehen. Waschflüssigkeit
Einstellrädchen drehen: spritzt auf die Windschutzscheibe
geringe = Einstellrädchen und der Wischer wird für einige
Empfindlichkeit nach unten drehen Wischbewegungen eingeschaltet.
hohe Empfind‐ = Einstellrädchen Bei eingeschalteten Scheinwerfern
lichkeit nach oben drehen wird außerdem Waschflüssigkeit auf
die Scheinwerfer gespritzt, sofern der
Hebel lang genug gezogen wird. Da‐
nach ist die Scheinwerferwaschan‐
lage für 5 Waschzyklen bzw. bis zum
Aus- und Wiedereinschalten des Mo‐
tors oder der Scheinwerfer inaktiv.
Instrumente, Bedienelemente 109

Heckscheibenwischer und Fahrzeugpersonalisierung 3 138.


Waschanlage Bei zu niedrigem Flüssigkeitsstand
wird die Heckscheiben-Waschanlage
ausgeschaltet.

Außentemperatur

Hebel drücken. Waschflüssigkeit


spritzt auf die Heckscheibe und der
Wischer wird für einige Wischbewe‐
gungen eingeschaltet.
Zur Betätigung des Heckscheiben‐
wischers Wippschalter drücken: Nicht bei vereister Heckscheibe ein‐
schalten.
obere Stellung = Dauerbetrieb
untere Stellung = Intervallbetrieb In Waschanlagen ausschalten.
Mittelstellung = Aus Der Heckscheibenwischer schaltet Ein Temperaturabfall wird sofort an‐
sich bei eingeschaltetem Scheiben‐ gezeigt, ein Temperaturanstieg mit
wischer und Einlegen des Rückwärts‐ Verzögerung.
gangs automatisch ein.
Die Aktivierung bzw. Deaktivierung
dieser Funktion kann im Menü „Sys‐
temeinstellungen“ im Info-Display ge‐
ändert werden.
110 Instrumente, Bedienelemente

Uhrzeit und Datum einstellen ■ Datumsformat einstellen: Ändert


CD 400plus/CD 400/CD 300 die Anzeige des Datums zwischen
MM/TT/JJJJ und TT.MM.JJJJ.
Taste CONFIG drücken. Menü
Einstellungen wird angezeigt. ■ Uhrzeit anzeigen: Schaltet die An‐
zeige der Uhrzeit im Display ein/
Uhrzeit & Datum wählen. aus.
■ RDS-Zeit-Synchronisation: Das
RDS-Signal der meisten UKW-
Sender stellt automatisch die Uhr‐
zeit ein. Die RDS-Zeitsynchronisa‐
tion kann einige Minuten dauern.
Einige Sender strahlen kein korrek‐
Wenn die Außentemperatur unter tes Zeitsignal aus. In solchen Fäl‐
3 °C sinkt, wird im Driver Information len ist es empfohlen, die automati‐
Center mit Uplevel-Kombi-Display sche Zeitsynchronisation auszu‐
eine Warnmeldung angezeigt. schalten.
Fahrzeugpersonalisierung 3 138.
9 Warnung
Wählbare Einstellungsoptionen: Uhrzeit und Datum einstellen
Bei einer Anzeige von wenigen Navi 950/Navi 650/CD 600
Grad über 0 °C kann die Fahrbahn ■ Zeit einstellen:: Ändert die auf dem
Display angezeigte Uhrzeit. Taste Config drücken und die Menü‐
bereits vereist sein. option Datum und Uhrzeit auswählen,
■ Datum einstellen:: Ändert das auf
um das betreffende Untermenü anzu‐
Uhr dem Display angezeigte Datum.
zeigen.
■ Zeitformat einstellen: Ändert die
Uhrzeit und Datum werden im
Anzeige der Stunden zwischen 12
Info-Display angezeigt.
h und 24 h.
Instrumente, Bedienelemente 111

Den Multifunktionsknopf drücken, um Zubehörsteckdosen


die Eingabe zu bestätigen. Der far‐
bige Hintergrund springt zur nächsten
Einstellung.
Alle Systemeinstellungen anpassen.
Datum einstellen
Zum Einstellen der Uhrzeit die Menü‐
option Datum einstellen auswählen.
Multifunktionsknopf drehen, um die
erste Einstellung zu ändern.
Den Multifunktionsknopf drücken, um
Hinweis die Eingabe zu bestätigen. Der far‐
Ist RDS-Zeit-Synchronisation akti‐ bige Hintergrund springt zur nächsten
viert, werden Uhrzeit und Datum au‐ Einstellung. Eine 12-Volt-Zubehörsteckdose be‐
tomatisch vom System eingestellt. Alle Systemeinstellungen anpassen. findet sich in der vorderen Konsole.
Weitere Informationen siehe Bedie‐
nungsanleitung für das Infotainment Uhrzeitformat
System. Zur Auswahl des gewünschten Zeit‐
formats Zeitformat einstellen aus‐
Uhrzeit einstellen wählen. 12 Stunden oder 24
Zum Einstellen der Uhrzeit die Menü‐ Stunden aktivieren.
option Zeit einstellen auswählen.
Fahrzeugpersonalisierung 3 138.
Multifunktionsknopf drehen, um die
erste Einstellung zu ändern.
112 Instrumente, Bedienelemente

Eine weitere 12-Volt-Zubehörsteck‐ Zigarettenanzünder


dose befindet sich in der hinteren
Konsole. Die Abdeckung nach unten
klappen.
Sports Tourer: Eine 12-Volt-Zubehör‐
steckdose befindet sich an der linken
Laderaumwand.
Die maximale Leistungsaufnahme
darf 120 Watt nicht überschreiten.
Bei ausgeschalteter Zündung sind die
Zubehörsteckdosen deaktiviert. Auch
bei niedriger Spannung der Fahr‐
zeugbatterie werden die Zubehörs‐ Die Ascherdose kann in die Geträn‐
teckdosen deaktiviert. kehalter eingesetzt werden.
Der Zigarettenanzünder befindet sich
Angeschlossenes elektrisches Zube‐ in der vorderen Konsole.
hör muss bezüglich der elektromag‐
netischen Verträglichkeit der Zigarettenanzünder hineindrücken.
DIN VDE 40 839 entsprechen. Er schaltet sich automatisch ab, wenn
die Wendel glüht. Zigarettenanzün‐
Kein Strom abgebendes Zubehör wie der herausziehen.
z. B. Ladegeräte oder Batterien an‐
schließen.
Die Steckdose nicht durch ungeeig‐
Ascher
nete Stecker beschädigen.
Achtung
Stopp-Start-Automatik 3 171.
Nur für Asche, nicht für brennbare
Abfälle.
Instrumente, Bedienelemente 113

Warnleuchten, Kilometerzähler bei eingeschalteter Zündung einige


Sekunden lang gedrückt halten, um
Anzeige-Instrumente, die Werte zurückzusetzen.
Kontrollleuchten Der Tageskilometerzähler zählt bis
maximal 2000 km und kehrt dann zu
Instrument 0 zurück.
Bei einigen Ausführungen drehen
sich die Zeiger der Instrumente bei Drehzahlmesser
Einschalten der Zündung kurzzeitig
bis zum Endanschlag.

Tachometer
Anzeige der gefahrenen Entfernung
in km in der unteren Zeile.

Tageskilometerzähler
Anzeige der gezählten Kilometer seit
Nullstellung in der oberen Zeile.
Zum Zurücksetzen Taste SET/CLR Anzeige der Motordrehzahl.
auf dem Blinkerhebel einige Sekun‐
den lang drücken 3 125. Nach Möglichkeit in jedem Gang im
niedrigen Drehzahlbereich fahren.
Einige Ausführungen verfügen zwi‐
schen dem Tachometer und dem Dri‐
Anzeige der Geschwindigkeit.
ver Information Center über eine
Taste zum Zurücksetzen: Die Taste
114 Instrumente, Bedienelemente

Während des Flüssiggasbetriebs 1 aus = Benzinbetrieb


Achtung schaltet das System automatisch auf 1 leuchten = Flüssiggasbetrieb
Benzinbetrieb um, sobald die Gast‐ 1 blinkt = Umschalten nicht
Befindet sich der Zeiger im roten anks leer sind 3 114. möglich, eine Kraft‐
Warnfeld, ist die zulässige Höchst‐
Tank nie leer fahren. stoffart ist aufge‐
drehzahl überschritten. Gefahr für
braucht
den Motor. Wegen des im Tank vorhandenen
Kraftstoffrests kann die Nachfüll‐ Sobald der Flüssiggastank leer ist,
Kraftstoffanzeige menge geringer sein als der angege‐ wird bis zum Ausschalten der Zün‐
bene Nenninhalt des Kraftstofftanks. dung automatisch auf Benzinbetrieb
umgeschaltet.
Kraftstoffwahltaste Kraftstoff für Flüssiggasbetrieb
3 224.

Kühlmitteltemperaturan‐
zeige

Anzeige von Kraftstofffüllstand bzw.


Gasfüllstand im Tank je nach Be‐
triebsart.
Bei geringem Füllstand leuchtet die Taste LPG drücken, um zwischen
Kontrollleuchte i. Bei blinkender Benzin- und Flüssiggasbetrieb zu
Kontrollleuchte umgehend tanken. wechseln. Die LED-Leuchte 1 zeigt
den aktuellen Betriebsmodus.
Instrumente, Bedienelemente 115

Zeigt die Kühlmitteltemperatur an.


links = Motor noch nicht
auf Betriebstem‐
peratur
mittig = normale Betriebs‐
temperatur
rechts = Temperatur zu
hoch

Achtung
Wenn die Kühlmitteltemperatur zu
hoch ist, Fahrzeug anhalten und Im Uplevel-Kombi-Display wird die Zur Auswahl von Fahrzeug Informati‐
Motor abstellen. Gefahr eines Mo‐ verbleibende Öllebensdauer im onsmenü Taste MENU drücken.
torschadens. Kühlmittelstand Fahrzeug Informationsmenü ange‐ Das Einstellrad auf Restliche
überprüfen. zeigt. Lebensdauer Öl drehen.
Im Midlevel-Display wird die verblei‐ Damit das System richtig funktioniert,
Serviceanzeige bende Öllebensdauer durch die Kon‐ muss es bei jedem Ölwechsel zurück‐
Das System für die Lebensdauer des trollleuchte I angezeigt. Dazu muss gesetzt werden. Hilfe einer Werkstatt
Motoröls meldet, wenn Motoröl und die Zündung eingeschaltet sein, der in Anspruch nehmen.
Filter gewechselt werden müssen. Motor darf aber nicht laufen.
Zur Nullstellung Taste SET/CLR
Abhängig von den Fahrbedingungen Menü und Funktion können über die drücken. Dazu muss die Zündung
kann das Intervall, in dem ein Öl- und Tasten am Blinkerhebel ausgewählt eingeschaltet sein, ohne dass der
Filterwechsel angezeigt wird, stark werden. Motor läuft.
schwanken. Zur Anzeige der restlichen Öllebens‐ Wenn das System eine geringe Öl‐
dauer: lebensdauer berechnet hat, wird im
Driver Information Center Motoröl
116 Instrumente, Bedienelemente

muss demnächst gewechselt


werden bzw. ein Warncode ange‐
zeigt. Motoröl und Filter innerhalb von
einer Woche oder nach spätestens
500 km in einer Werkstatt wechseln
lassen (je nachdem, was zuerst der
Fall ist).
Driver Information Center 3 125.
Serviceinformationen 3 300.

Kontrollleuchten
Die beschriebenen Kontrollleuchten
sind nicht in allen Fahrzeugen enthal‐
ten. Die Beschreibung gilt für alle In‐
strumentenausführungen. Je nach
Ausstattung können die Kontroll‐
leuchten unterschiedlich positioniert
sein. Beim Einschalten der Zündung
leuchten die meisten Kontrollleuchten
als Funktionstest kurz auf.
Die Farben der Kontrollleuchten be‐
deuten:
Rot = Gefahr, wichtige Erinnerung
Gelb = Warnung, Hinweis, Störung
Grün = Einschaltbestätigung
Blau = Einschaltbestätigung
weiß = Einschaltbestätigung
Instrumente, Bedienelemente 117

Kontrollleuchten am Instrument
118 Instrumente, Bedienelemente

Kontrollleuchten in der Schnelles Blinken: Störung eines Airbag-System,


Mittelkonsole Blinkers oder der dazugehörigen Si‐
cherung, Störung eines Blinkers am Gurtstraffer
Anhänger. v leuchtet rot.
Glühlampen auswechseln 3 244, Si‐ Bei Einschalten der Zündung leuchtet
cherungen 3 264. die Kontrollleuchte für ca. 4 Sekun‐
Blinker 3 152. den. Wenn sie nicht aufleuchtet, nach
4 Sekunden nicht erlischt oder
während der Fahrt aufleuchtet, liegt
Sicherheitsgurt anlegen eine Störung im Airbag-System vor.
Hilfe einer Werkstatt in Anspruch neh‐
Sicherheitsgurt anlegen auf men. Die Airbags und Gurtstraffer lö‐
Vordersitzen sen bei einem Unfall möglicherweise
X für den Fahrersitz leuchtet auf oder nicht aus.
blinkt rot. Bei Auslösen der Gurtstraffer oder
k für den Beifahrersitz leuchtet auf Airbags leuchtet die Kontrollleuchte
Blinker oder blinkt rot, wenn der Sitz belegt v kontinuierlich auf.
O leuchtet oder blinkt grün. ist.
9 Warnung
Leuchtet kurz Leuchten
Das Parklicht ist eingeschaltet. Nach Einschalten der Zündung, bis Störungsursache umgehend von
der Sicherheitsgurt angelegt wurde. einer Werkstatt beheben lassen.
Blinken
Ein Blinker bzw. der Warnblinker ist Blinken Gurtstraffer, Airbag-System 3 51,
eingeschaltet. Nach dem Starten des Motors für ma‐ 3 55.
ximal 100 Sekunden, bis der Sicher‐
heitsgurt angelegt wurde.
Airbagabschaltung
V leuchtet gelb.
Instrumente, Bedienelemente 119

Leuchtet nach Einschalten der Zün‐ Leuchten bei laufendem Motor Fehlfunktion, Service
dung für ca. 60 Sekunden. Der Bei‐ Anhalten, Motor abstellen. Fahrzeug‐
fahrer-Airbag ist aktiviert. g leuchtet gelb.
batterie wird nicht geladen. Motorküh‐
* leuchtet gelb. lung kann unterbrochen sein. Die Wir‐ Zusätzlich wird eine Warnmeldung
kung des Bremskraftverstärkers kann oder ein Warncode angezeigt.
Der Beifahrer-Airbag ist deaktiviert
3 57. aussetzen. Hilfe einer Werkstatt in Das Fahrzeug benötigt einen Service.
Anspruch nehmen. Hilfe einer Werkstatt in Anspruch neh‐
9 Gefahr men.
Abgas Fahrzeugmeldungen 3 132.
Gefahr von tödlichen Verletzun‐ Z leuchtet oder blinkt gelb.
gen für ein Kind bei Verwendung
eines Kindersicherheitssystems Leuchtet nach Einschalten der Zün‐ Bremssystem,
zusammen mit einem aktivierten dung auf und erlischt kurz nach Star‐ Kupplungssystem
Beifahrer-Airbag. ten des Motors.
R leuchtet rot.
Gefahr von tödlichen Verletzun‐ Leuchten bei laufendem Motor Der Stand der Brems- und Kupp‐
gen für einen Erwachsenen bei Störung in der Abgasreinigungs‐ lungsflüssigkeit ist zu niedrig 3 241.
deaktiviertem Beifahrer-Airbag. anlage. Die zulässigen Abgaswerte
können überschritten werden. Sofort 9 Warnung
Generator Hilfe einer Werkstatt in Anspruch neh‐
p leuchtet rot. men. Anhalten. Fahrt sofort abbrechen.
Leuchtet nach Einschalten der Zün‐ Hilfe einer Werkstatt in Anspruch
Blinken bei laufendem Motor nehmen.
dung auf und erlischt kurz nach Star‐ Störung, die zur Beschädigung des
ten des Motors. Katalysators führen kann. Gas zu‐ Leuchtet nach Einschalten der Zün‐
rücknehmen, bis das Blinken endet. dung auf, wenn die manuelle Park‐
Sofort Hilfe einer Werkstatt in An‐ bremse angezogen ist 3 181.
spruch nehmen.
120 Instrumente, Bedienelemente

Pedal betätigen Blinken


9 Warnung
- leuchtet oder blinkt gelb. Elektrische Parkbremse ist nicht voll
angezogen oder gelöst. Zündung ein‐ Störungsursache umgehend von
Leuchten schalten, Bremspedal treten und einer Werkstatt beheben lassen.
Zum Lösen der elektrischen Park‐ durch Lösen sowie anschließende
Betätigung der elektrischen Park‐
bremse muss das Bremspedal betä‐
bremse versuchen, das System zu‐ Antiblockiersystem
tigt werden 3 181.
rückzusetzen. Wenn m weiterhin u leuchtet gelb.
Um dem Motor im Autostopp-Modus blinkt, Fahrzeug nicht fahren und
zu starten, muss das Kupplungspedal Leuchtet nach Einschalten der Zün‐
Hilfe einer Werkstatt in Anspruch neh‐ dung für einige Sekunden. Das Sys‐
betätigt werden. Stopp-Start-Auto‐ men.
matik 3 171. tem ist nach Erlöschen der Kontroll‐
leuchte betriebsbereit.
Blinken Störung der elektrischen Erlischt die Kontrollleuchte nicht nach
Für den Hauptstart des Motors muss Parkbremse wenigen Sekunden oder leuchtet sie
das Kupplungspedal betätigt werden während der Fahrt, liegt eine Störung
3 20, 3 170. j leuchtet oder blinkt gelb. im ABS vor. Die Bremsanlage ist wei‐
terhin funktionsfähig, aber ohne ABS-
Bei einigen Ausführungen wird im Leuchten Regelung.
Fahrer-Informationsdisplay die Mel‐ Die elektrische Parkbremse funktio‐
dung „Pedal betätigen“ angezeigt niert mit verminderter Leistung Antiblockiersystem 3 180.
3 132. 3 181.

Blinken
Hochschalten
Elektrische Parkbremse [ leuchtet als Kontrollleuchte grün
Die elektrische Parkbremse ist im
m leuchtet oder blinkt rot. Servicemodus. Fahrzeug anhalten, auf oder wird im Driver Information
elektrische Parkbremse zum Rück‐ Center mit Uplevel-Kombi-Display als
Leuchten setzen betätigen und lösen. Symbol angezeigt, wenn aus Grün‐
Elektrische Parkbremse ist angezo‐ den der Kraftstoffersparnis ein Hoch‐
gen 3 181. schalten empfohlen wird.
Instrumente, Bedienelemente 121

Bei einigen Fahrzeugausführungen Leuchtet grün Elektronische


wird der Hinweis auf den empfohle‐ System ist eingeschaltet und einsatz‐
nen Gangwechsel als Vollbild-Popup bereit.
Stabilitätsregelung
im Driver Information Center ange‐ ausgeschaltet
zeigt. Blinkt gelb n leuchtet gelb.
EcoFlex-Fahrerassistenz 3 136. Das System hat einen unbeabsichtig‐
ten Spurwechsel erkannt. Das System ist deaktiviert.

Lenkunterstützung Elektronische
c leuchtet gelb.
Ultraschall-Einparkhilfe
r leuchtet gelb. Stabilitätsregelung und
Leuchtet bei reduzierter Störung im System Traktionskontrolle
Lenkunterstützung oder b leuchtet oder blinkt gelb.
Die Lenkunterstützung ist durch eine
Überhitzung des Systems reduziert. Störung durch verschmutzte oder mit Leuchten
Die Kontrollleuchte erlischt, wenn das Eis oder Schnee verdeckte Sensoren Es liegt eine Störung im System vor.
System abgekühlt ist. oder Weiterfahrt ist möglich. Die Fahrsta‐
Stopp-Start-Automatik 3 171. Störungen durch externe Ultraschall‐ bilität kann sich jedoch je nach Fahr‐
quellen. Besteht die Störung nicht bahnbeschaffenheit verschlechtern.
Leuchtet bei deaktivierter mehr, arbeitet das System wie ge‐ Störungsursache umgehend von
Lenkunterstützung wohnt. einer Werkstatt beheben lassen.
Störung in der Lenkunterstützung Ursache der Systemstörung umge‐
Hilfe einer Werkstatt in Anspruch neh‐ hend von einer Werkstatt beheben Blinken
men. lassen. Das System greift aktiv ein. Die Mo‐
torleistung kann reduziert und das
Ultraschall-Einparkhilfe 3 207. Fahrzeug automatisch etwas abge‐
Spurhalteassistent bremst werden.
) leuchtet grün oder blinkt gelb.
122 Instrumente, Bedienelemente

Elektronische Stabilitätsregelung Leuchten Motoröldruck


3 184, Traktionskontrolle 3 183. Der Diesel-Partikelfilter ist voll. Den I leuchtet rot.
Reinigungsvorgang so bald wie mög‐
Leuchtet nach Einschalten der Zün‐
Traktionskontrolle lich beginnen.
dung auf und erlischt kurz nach Star‐
ausgeschaltet Blinken ten des Motors.
k leuchtet gelb. Der maximale Füllstand des Filters ist
erreicht. Sofort mit dem Reinigungs‐ Leuchten bei laufendem Motor
Das System ist deaktiviert.
vorgang beginnen, um Motorschäden
zu vermeiden. Achtung
Vorglühen Diesel-Partikelfilter 3 174, Stopp- Motorschmierung kann unterbro‐
! leuchtet gelb. Start-Automatik 3 171. chen sein. Dies kann zu Motor‐
Vorglühen ist aktiviert. Schaltet sich schaden bzw. zum Blockieren der
nur bei tiefen Außentemperaturen Reifendruck- Antriebsräder führen.
ein.
Kontrollsystem 1. Kupplung treten.
w leuchtet oder blinkt gelb.
Diesel-Partikelfilter 2. In Leerlauf schalten, Wählhebel
% leuchtet oder blinkt gelb. Leuchten auf N stellen.
Reifendruckverlust. Sofort anhalten 3. Den fließenden Verkehr möglichst
Der Diesel-Partikelfilter muss gerei‐
und Reifendruck überprüfen. rasch verlassen, ohne andere
nigt werden.
Fahrzeuge zu behindern.
So lange fahren, bis % erlischt. Die Blinken 4. Zündung ausschalten.
Motordrehzahl möglichst nicht unter Störung im System bzw. Montage
2000 U/min sinken lassen. eines Reifens ohne Drucksensor
(z. B. Reserverad). Nach 60–90 Se‐
kunden leuchtet die Kontrollleuchte
dauerhaft. Hilfe einer Werkstatt in An‐
spruch nehmen.
Instrumente, Bedienelemente 123

Entlüftung der Dieselkraftstoffanlage Fernlicht mit Fernlichtassistent oder


9 Warnung 3 243. intelligenter Leuchtweitenregulierung
3 148.
Bei ausgeschaltetem Motor sind
für das Bremsen und Lenken be‐ Wegfahrsperre
deutend höhere Kräfte erforder‐ d blinkt gelb. Fernlichtassistent
lich. Bei einem Autostopp ist der l leuchtet grün.
Bremskraftverstärker weiterhin Störung der Wegfahrsperre. Der Mo‐
funktionsfähig. tor lässt sich nicht mehr starten. Der Fernlichtassistent oder die intelli‐
gente Leuchtweitenregulierung ist ak‐
Zündschlüssel erst abziehen, tiviert 3 145, 3 148.
wenn das Fahrzeug stillsteht; an‐ Reduzierte Motorleistung
sonsten könnte die Lenkradsperre # leuchtet gelb.
unerwartet aktiviert werden. Adaptives Fahrlicht
Die Motorleistung ist begrenzt. Hilfe
einer Werkstatt in Anspruch nehmen. f leuchtet oder blinkt gelb.
Vor dem Aufsuchen einer Werkstatt
den Ölstand prüfen 3 238. Leuchten
Außenbeleuchtung Störung im System.
Kraftstoffmangel 8 leuchtet grün. Hilfe einer Werkstatt in Anspruch neh‐
i leuchtet oder blinkt gelb. Die Außenbeleuchtung ist einge‐ men.
schaltet 3 144.
Leuchten Blinken
System auf symmetrisches Abblend‐
Der Füllstand im Kraftstofftank ist zu Fernlicht licht umgestellt.
niedrig.
C leuchtet blau. Ein Blinken der Kontrollleuchte f für
Blinken Leuchtet bei eingeschaltetem Fern‐ ca. 4 Sekunden nach Einschalten der
Kraftstoffvorrat aufgebraucht. Sofort licht und bei Betätigung der Lichthupe Zündung erinnert daran, dass das
tanken. Tank nie leer fahren. 3 145 oder bei eingeschaltetem System aktiviert wurde 3 147.
Katalysator 3 175. Automatisches Fahrlicht 3 145.
124 Instrumente, Bedienelemente

Nebelscheinwerfer Leuchtet grün Tür offen


> leuchtet grün. Geschwindigkeitsregler ist aktiviert. h leuchtet rot.
Die Nebelscheinwerfer sind einge‐ Geschwindigkeitsregler 3 188.
Eine Tür oder die Hecktür ist offen.
schaltet 3 152.
Adaptiver Geschwindig‐
Nebelschlussleuchte keitsregler
r leuchtet gelb. m leuchtet weiß oder grün.
Die Nebelschlussleuchte ist einge‐
schaltet 3 153.
Leuchtet weiß
Das System ist aktiviert.

Niedriger Leuchtet grün


Waschflüssigkeitsstand Der adaptive Geschwindigkeitsregler
ist aktiviert.
G leuchtet gelb.
Adaptiver Geschwindigkeitsregler
Der Waschflüssigkeitsstand ist nied‐ 3 192.
rig.
Waschflüssigkeit 3 241.
Erkennung
vorausfahrendes
Geschwindigkeitsregler
m leuchtet weiß oder grün.
Fahrzeug
A leuchtet grün.
Leuchtet weiß Auf der gleichen Spur wurde ein vo‐
Das System ist aktiviert. rausfahrendes Fahrzeug erkannt.
Adaptiver Geschwindigkeitsregler
3 192, Auffahrwarnung 3 200.
Instrumente, Bedienelemente 125

Info-Displays ■ Bordcomputeranzeigen Manche der angezeigten Funktionen


ändern sich je nachdem, ob das Fahr‐
■ Fahrzeugmeldungen, als Code‐
zeug gerade gefahren wird oder still‐
Driver Information Center zahlen angezeigt 3 132
steht. Manche Funktionen sind nur
Das Driver Information Center (DIC) während der Fahrt verfügbar.
befindet sich im Instrument zwischen Fahrzeugpersonalisierung 3 138.
dem Tachometer und dem Drehzahl‐ Gespeicherte Einstellungen 3 25.
messer. Es steht als Midlevel-Display
oder Uplevel-Kombi-Display zur Ver‐ Menüs und Funktionen
fügung.
auswählen
Die Menüs und Funktionen können
über die Tasten am Blinkerhebel aus‐
gewählt werden.

Im Uplevel-Kombi-Display können
die Menüseiten durch Drücken der
Taste MENU ausgewählt werden. Die
Menüsymbole sind in der obersten
Displayzeile zu sehen:
■ X Fahrzeug Informationsmenü
Anzeigen im Midlevel-Display: ■ W Bordcomputer Informations‐
■ Kilometerzähler menü
■ Tageskilometerzähler ■ s ECO-Informationsmenü
■ Bestimmte Kontrollleuchten ■ C Leistungsmenü
■ Fahrzeuginformationen
126 Instrumente, Bedienelemente

Taste MENU drücken, um zwischen Abhängig vom Modell können fol‐


Menüs umzuschalten oder von einem gende Untermenüs verfügbar sein:
Untermenü in das nächsthöhere ■ Einheit: angezeigte Einheiten kön‐
Menü zurückzukehren. nen geändert werden
■ Reifendruck: prüft während der
Fahrt den Luftdruck aller Reifen
3 275
■ Reifenbelastung: Auswahl der Rei‐
fendruckkategorie abhängig vom
aktuellen tatsächlichen Reifen‐
druck 3 275
Taste SET/CLR drücken, um eine
Funktion auszuwählen oder eine Mel‐
dung zu bestätigen.

Fahrzeug Informationsmenü
Einstellrädchen drehen, um eine Die Taste MENU drücken und
Menüoption zu markieren oder einen Fahrzeug Informationsmenü aus‐
numerischen Wert festzulegen. wählen oder im Uplevel-Kombi-Dis‐
play X wählen.
Zum Auswählen des Untermenüs das
Einstellrädchen drehen. Zur Bestäti‐
gung Taste SET/CLR drücken.
Die in den Untermenüs gegebenen ■ Restliche Lebensdauer Öl: zeigt
Anweisungen befolgen. an, wann Motoröl und Filter ge‐
wechselt werden müssen 3 115
Instrumente, Bedienelemente 127

■ Geschwindigkeits-\warnung: bei ■ Folgeabstand: zeigt den Abstand ■ Tageskilometerzähler 1


Überschreiten der voreingestellten zu einem vor Ihnen fahrenden
■ Tageskilometerzähler 2
Geschwindigkeit ertönt ein Warn‐ Fahrzeug an 3 204
ton ■ Digitale Geschwindigkeit
Auswahl und Anzeige können sich
■ Verkehrszeichen-Assistent: zeigt beim Midlevel-Display und Uplevel- Tageskilometerzähler 2 und digitale
für den aktuellen Routenabschnitt Kombi-Display unterscheiden. Geschwindigkeitsanzeige sind nur in
erkannte Verkehrszeichen an Fahrzeugen mit Uplevel-Kombi-Dis‐
3 219 Bordcomputer Informations‐ play verfügbar.
menü Zum Zurücksetzen des Tageskilo‐
Drücken Sie die Taste MENU, um meterzählers einige Sekunden lang
Bordcomputer Informationsmenü die Taste SET/CLR am Blinkerhebel
auszuwählen, oder wählen Sie W drücken oder die Reset-Taste zwi‐
im Uplevel-Kombi-Display. schen Tachometer und Driver Infor‐
Zum Auswählen des Untermenüs das mation Center drücken.
Einstellrädchen drehen. Zur Bestäti‐ In Fahrzeugen mit Bordcomputer sind
gung Taste SET/CLR drücken. zusätzliche Untermenüs verfügbar.
128 Instrumente, Bedienelemente

Auswahl und Anzeige können sich Ziffer darüber empfiehlt ein Hoch‐ henfolge aufgeführt. Das Kraftstoff‐
beim Midlevel-Display und Uplevel- schalten aus Gründen der Kraft‐ sparpotential wird angezeigt. Aus‐
Kombi-Display unterscheiden. stoffersparnis. geschaltete Verbraucher ver‐
Bordcomputer-Informationsmenü, Eco-Indexanzeige: Der aktuelle schwinden aus der Liste und der
Bordcomputer 3 136. Kraftstoffverbrauch wird in Form Verbrauchswert wird aktualisiert.
von Segmenten angezeigt. Das Während sporadisch auftretender
ECO-Informationsmenü Fahrverhalten für eine sparsame Fahrbedingungen aktiviert der Mo‐
Drücken Sie die Taste MENU, um Fahrweise so anpassen, dass die tor automatisch die Heckscheiben‐
s in der obersten Zeile des Uple‐ gefüllten Segmente im Eco-Bereich heizung, um die Motorlast zu erhö‐
vel-Kombi-Displays auszuwählen. bleiben. Je mehr Balken voll sind, hen. In diesem Fall wird die Heck‐
Zum Auswählen des Untermenüs das desto höher der Kraftstoffver‐ scheibenheizung als ein Spitzen‐
Einstellrädchen drehen. Zur Bestäti‐ brauch. Gleichzeitig wird der aktu‐ verbraucher angezeigt, ohne dass
gung Taste SET/CLR drücken. elle Verbrauchswert angezeigt. sie vom Fahrer aktiviert wurde.
Untermenüs sind:

■ Hauptverbraucher: Die größten ak‐ ■ Verbrauchstrend: Zeigt die durch‐


tiven Verbraucher zu Komfortzwe‐ schnittliche Verbrauchsentwick‐
■ Schaltanzeige: Der aktuelle Gang cken werden in absteigender Rei‐ lung über eine Entfernung von
wird in einem Pfeil angezeigt. Die
Instrumente, Bedienelemente 129

50 km an. Gefüllte Segmente zei‐ Untermenüs sind: Graphic-Info-Display


gen den Kraftstoffverbrauch in 5- ■ Beschleunigung: Anzeige der aktu‐
km-Schritten und den Einfluss von ellen Beschleunigung in alle Rich‐
Gelände und Fahrverhalten auf den tungen.
Kraftstoffverbrauch.
■ Runden-Timer: Anzeige von Ab‐
Leistungsmenü schnittszeiten, Höchstgeschwin‐
digkeit und Durchschnittszeit. Die
im Untermenü gegebenen Anwei‐
sungen befolgen.
■ Kühlmitteltemp.: Anzeige der Kühl‐
mitteltemperatur.
■ Batteriespann.: Anzeige der Span‐
nung der Fahrzeugbatterie.
Je nach Infotainment System ist das
Graphic Info Display, Graphic-Info-Display in zwei Varian‐
ten verfügbar.
Colour Info Display
Je nach Konfiguration verfügt das
Fahrzeug über ein Graphic- oder ein
Drücken Sie die Taste MENU, um Colour-Info-Display. Das Info-
Leistungsmenü auszuwählen, oder Display befindet sich in der Instru‐
wählen Sie C im Uplevel-Kombi- mententafel über dem Infotainment-
Display. System.
Zum Auswählen des Untermenüs das
Einstellrädchen drehen. Zur Bestäti‐
gung Taste SET/CLR drücken.
130 Instrumente, Bedienelemente

Colour-Info-Display ■ Fahrzeugmeldungen 3 132


■ Einstellungen für Fahrzeugperso‐
nalisierung 3 138
Die angezeigten Informationen und
deren Darstellung hängen von der
Ausstattung des Fahrzeugs und von
den Einstellungen ab.

Menüs und Einstellungen


auswählen
Auf Menüs und Einstellungen wird
über das Display zugegriffen.
Das Graphic-Info-Display zeigt an:
■ Uhrzeit 3 110 Das Color-Info-Display zeigt in Farbe
■ Außentemperatur 3 109 an:
■ Datum 3 110 ■ Uhrzeit 3 110
■ Infotainment-System, siehe die Be‐ ■ Außentemperatur 3 109
schreibung in der Bedienungsanlei‐ ■ Datum 3 110
tung des Infotainment-Systems
■ Infotainment-System, siehe die Be‐
■ Einstellungen für Fahrzeugperso‐ schreibung in der Bedienungsanlei‐
nalisierung 3 138 tung des Infotainment-Systems
■ Navigation, siehe die Beschreibung
in der Bedienungsanleitung des In‐
fotainment-Systems
■ Systemeinstellungen
Instrumente, Bedienelemente 131

Die Auswahl erfolgt über: Multifunktionsknopf Die Taste drücken und einige Sekun‐
■ Menüs Der Multifunktionsknopf ist das zen‐ den halten, um den gesamten Eintrag
trale Bedienungselement für die Me‐ zu löschen.
■ Funktionstasten und Multifunk‐
nüs: Fahrzeugpersonalisierung 3 138.
tionsknopf des Infotainment Sys‐
tems Drehen Gespeicherte Einstellungen 3 25.
■ Zum Markieren einer Menüoption
Auswahl mit dem Infotainment
System ■ Zum Einstellen eines numerischen Smartphone-Controller
Wertes oder zur Anzeige einer
Der Smartphone-Controller ermög‐
Menüoption
licht es, mittels WLAN- oder Blue‐
Drücken (äußerer Ring) tooth-Verbindung über ein Smart‐
■ Zur Auswahl oder Aktivierung der phone auf die Fahrzeugdaten zuzu‐
markierten Option greifen. Diese Daten können dann
■ Zum Bestätigen eines eingestellten auf dem Smartphone angezeigt und
Wertes ausgewertet werden.
■ Zum Ein-/Ausschalten einer Sys‐
temfunktion
Taste BACK
Auf die Taste drücken, um:
Eine Funktion mit den Tasten des In‐ ■ ein Menü ohne Änderung der Ein‐
fotainment Systems auswählen. Das stellungen zu verlassen
Menü der gewählten Funktion wird ■ von einem Untermenü auf eine hö‐
angezeigt. here Menüebene zurückzukehren
Der Multifunktionsknopf dient zur ■ das letzte Zeichen in einer Zeichen‐
Auswahl eines Elements und zur Be‐ folge zu löschen
stätigung.
132 Instrumente, Bedienelemente

Fahrzeugmeldungen Fahrzeugmeldungen im Nr. Fahrzeugmeldung


Midlevel-Display
6 Bremspedal zum Lösen der
Meldungen werden in erster Linie im elektrischen Parkbremse betä‐
Driver Information Center (DIC) an‐ tigen
gezeigt; in einigen Fällen zusammen
mit einem Warn- und Signalton. 7 Lenkrad drehen, Zündung aus-
und wieder einschalten
9 Lenkrad drehen, Motor neu
starten
12 Fahrzeug überbeladen
13 Kompressor überhitzt
15 Störung der dritten Brems‐
leuchte
Die Fahrzeugmeldungen werden als
Codezahlen angezeigt. 16 Störung der Bremsleuchte
Nr. Fahrzeugmeldung 17 Störung der Leuchtweitenregu‐
lierung
Taste SET/CLR oder Taste MENU 2 Keine Funkfernbedienung
drücken, oder Einstellrädchen dre‐ erfasst, zum Neustart Kupp‐ 18 Störung des linken Abblend‐
hen, um eine Meldung zu bestätigen. lungspedal betätigen lichts
4 Klimaanlage aus 19 Störung der rechten Nebel‐
schlussleuchte
5 Lenkradsperre aktiv
20 Störung des rechten Abblend‐
lichts
Instrumente, Bedienelemente 133

Nr. Fahrzeugmeldung Nr. Fahrzeugmeldung Nr. Fahrzeugmeldung


21 Störung des linken Standlichts 33 Anhänger-Nebelschluss‐ 59 Fahrertürfenster öffnen und
leuchte prüfen dann schließen
22 Störung des rechten Stand‐
lichts 34 Anhänger-Rückleuchte prüfen 60 Beifahrertürfenster öffnen und
dann schließen
23 Störung des Rückfahrlichts 35 Batterie in Funkfernbedienung
ersetzen 61 Fenster hinten links öffnen und
24 Störung der Kennzeichen‐ dann schließen
leuchte 48 Spurwechselunterstützung
reinigen 62 Fenster hinten rechts öffnen
25 Störung des Blinkers vorn links und dann schließen
49 Spurhalteassistent nicht
26 Störung des Blinkers hinten verfügbar 65 Diebstahlversuch
links
53 Tankdeckel fest schließen 66 Diebstahlwarnanlage warten
27 Störung des Blinkers vorn
rechts 54 Wasser in Diesel-Kraftstofffilter 67 Lenkradsperre warten
28 Störung des Blinkers hinten 55 Diesel-Partikelfilter ist voll 68 Lenkunterstützung warten
rechts 3 174
69 Federungssystem warten
29 Anhängerbremsleuchte prüfen 56 Reifendruck auf Vorderachse
ungleich 70 Niveauregulierung warten
30 Anhängerrückfahrlicht prüfen
57 Reifendruck auf Hinterachse 71 Hinterachse warten
31 Linken Anhängerblinker prüfen ungleich 74 Adaptives Fahrlicht warten
32 Rechten Anhängerblinker 58 Reifen ohne Reifendrucksen‐
prüfen 75 Klimaanlage warten
soren erkannt
134 Instrumente, Bedienelemente

Nr. Fahrzeugmeldung Nr. Fahrzeugmeldung Das System zeigt Meldungen zu den


folgenden Themen an:
76 Spurwechselunterstützung 145 Waschwasserstand kontrol‐ ■ Flüssigkeitsstände
warten lieren
■ Diebstahlwarnanlage
77 Spurhalteassistent warten 174 Geringer Ladestand der Fahr‐ ■ Bremsen
zeugbatterie
79 Motoröl auffüllen ■ Antriebssysteme
258 Einparkhilfe ausgeschaltet ■ Fahrsysteme
81 Getriebe warten
■ Geschwindigkeitsregler
82 Motoröl bald wechseln Fahrzeugmeldungen im
■ Erfassungssysteme
83 Adaptiven Geschwindigkeits‐ Uplevel-Kombi-Display
■ Fahrzeugbeleuchtung, Glüh‐
regler warten lampen auswechseln
84 Verringerte Motorleistung ■ Wisch-/Waschanlage
89 Fehlfunktion, Service ■ Türen, Fenster
■ Funkfernbedienung
94 Vor dem Aussteigen auf Parken
schalten ■ Sicherheitsgurt
■ Airbag-Systeme
95 Airbag warten
■ Motor und Getriebe
128 Motorhaube offen
■ Reifendruck
134 Störung Einparkhilfe, Stoß‐ ■ Diesel-Partikelfilter
fänger reinigen
■ Status der Fahrzeugbatterie
136 Service Einparkhilfe Die Fahrzeugmeldungen werden als
Text angezeigt. Die in den Meldun‐
gen gegebenen Anweisungen sind zu
befolgen.
Instrumente, Bedienelemente 135

Fahrzeugmeldungen im Colour- ■ Bei Anzeige einer Warnmeldung Batteriespannung


Info-Display oder eines Warncodes im Driver In‐
formation Center. Bei zu niedriger Spannung der Fahr‐
Einige wichtige Meldungen erschei‐ zeugbatterie wird eine Warnmeldung
nen zusätzlich im Colour-Info-Dis‐ ■ Bei Erfassung eines Objekts durch oder der Warn-Code 174 im Driver In‐
play. Multifunktionsknopf zum Bestä‐ die Einparkhilfe. formation Center angezeigt.
tigen einer Meldung drücken. Einige ■ Bei unbeabsichtigtem Spurwech‐
Meldungen werden nur wenige Se‐ 1. Sofort alle elektrischen Verbrau‐
sel. cher ausschalten, die nicht zur
kunden lang angezeigt.
■ Wenn bei ausgefahrenem Heckträ‐ Fahrsicherheit beitragen, wie
ger der Rückwärtsgang eingelegt Sitzheizung, Heckscheibenhei‐
Warn- und Signaltöne wird. zung oder andere Hauptverbrau‐
■ Wenn der Diesel-Partikelfilter sei‐ cher.
Beim Starten des Motors bzw. nen maximalen Füllstand erreicht 2. Die Fahrzeugbatterie durch län‐
während der Fahrt hat. geres ununterbrochenes Fahren
Es wird immer nur ein Warn- oder oder mithilfe eines Ladegeräts
Signalton gleichzeitig ausgegeben. Beim Abstellen des Fahrzeugs aufladen.
Der Warnton für nicht angelegte Si‐ und/oder Öffnen der Fahrertür Die Warnmeldung bzw. der Warn‐
cherheitsgurte hat Vorrang vor allen ■ Bei Zündschlüssel im Zündschloss. code verschwindet, nachdem der Mo‐
anderen Warn- und Signaltönen. ■ Bei eingeschalteter Außen‐ tor zweimal hintereinander ohne
■ Bei nicht angelegtem Sicherheits‐ beleuchtung. Spannungsabfall gestartet wurde.
gurt. Wenn die Fahrzeugbatterie nicht auf‐
Während eines Autostopps geladen werden kann, die Störungs‐
■ Beim Anfahren mit nicht richtig ge‐
schlossenen Türen bzw. Hecktür. ■ Bei Öffnen der Fahrertür. ursache von einer Werkstatt beheben
■ Bei betätigter Parkbremse ab einer lassen.
bestimmten Geschwindigkeit.
■ Bei Überschreiten einer vorgege‐
benen Geschwindigkeit.
136 Instrumente, Bedienelemente

Bordcomputer ■ Tageskilometerzähler 1
■ Durchschnittsverbrauch 1
Die Menüs und Funktionen können ■ Durchschnittsgeschwindigkeit 1
über die Tasten am Blinkerhebel
3 125 ausgewählt werden.

Bordcomputer Informationsmenü im
Uplevel-Kombi-Display
Zum Auswählen der Untermenüs das
Einstellrädchen drehen:
■ Tageskilometerzähler 2
■ Durchschnittsverbrauch 2
Drücken Sie die Taste MENU, um ■ Durchschnittsgeschwindigkeit 2
Bordcomputer Informationsmenü
auszuwählen, oder wählen Sie W
im Uplevel-Kombi-Display.
Instrumente, Bedienelemente 137

Nach dem Auftanken wird die Reich‐


weite nach kurzer Zeit automatisch
aktualisiert.
Bei niedrigem Kraftstoffstand er‐
scheint bei Fahrzeugen mit Uplevel-
Kombi-Display eine Meldung.
Wenn unverzüglich getankt werden
muss, wird in Fahrzeugen mit Midle‐
vel-Display oder Uplevel-Kombi-Dis‐
play ein Warncode oder eine Warn‐
meldung angezeigt.
Darüber hinaus leuchtet die Kontroll‐
■ Digitale Geschwindigkeit Tageskilometerzähler leuchte i in der Kraftstoffanzeige
■ Reichweite Der Tageskilometerzähler zeigt die auf oder blinkt 3 123.
■ Momentanverbrauch aufgezeichnete Strecke seit dem letz‐
ten Zurücksetzen. Durchschnittsverbrauch
■ Zielführung
Der Tageskilometerzähler zählt bis Anzeige des Durchschnittsver‐
Bordcomputer 1 und 2 maximal 2.000 km und kehrt dann zu brauchs. Die Messung kann jederzeit
Die Daten der beiden Bordcomputer 0 zurück. auf null gestellt werden und beginnt
zu Kilometerzähler, Durchschnitts‐ mit einem voreingestellten Wert.
Zur Nullstellung Taste SET/CLR ei‐
verbrauch und Durchschnittsge‐ nige Sekunden lang drücken. Zur Nullstellung Taste SET/CLR ei‐
schwindigkeit können durch Drücken nige Sekunden lang drücken.
der Taste SET/CLR separat zurück‐ Reichweite
gesetzt werden. So können für zwei Die Reichweite wird aus dem momen‐
Momentanverbrauch
verschiedene Fahrer unterschiedli‐ tanen Tankinhalt und dem Momen‐ Anzeige des Momentanverbrauchs.
che Informationen angezeigt werden. tanverbrauch errechnet. Die Anzeige
erfolgt mit gemittelten Werten.
138 Instrumente, Bedienelemente

Durchschnittsgeschwindigkeit Personalisierung
Anzeige der Durchschnittsgeschwin‐
digkeit. Die Messung kann jederzeit Fahrzeugpersonalisierung
neu gestartet werden.
Das Verhalten des Fahrzeugs kann
Zur Nullstellung Taste SET/CLR ei‐ durch Ändern der Einstellungen im
nige Sekunden lang drücken. Info Display personalisiert werden.
Digitale Geschwindigkeit Einige der persönlichen Einstellun‐
Digitale Anzeige der aktuellen Ge‐ gen mehrerer Fahrer können indivi‐
schwindigkeit. duell für jeden Fahrzeugschlüssel ge‐
speichert werden. Gespeicherte Ein‐
Verkehrszeichen-Assistent stellungen 3 25.
Anzeige der erkannten Verkehrszei‐ Je nach Fahrzeugausstattung und Taste CONFIG drücken. Menü
chen am aktuellen Fahrbahnab‐ länderspezifischen Vorschriften sind Einstellungen wird angezeigt.
schnitt 3 219. manche der nachfolgend beschriebe‐
nen Funktionen u. U. nicht verfügbar.
Zielführung Einige Funktionen werden nur bei
Zusätzlich zu den Navigationsinfor‐ laufendem Motor angezeigt oder ak‐
mationen im Colour-Info-Display wird tiviert.
die Streckenführung auch im Driver
Information Center angezeigt. Persönliche Einstellungen im
Graphic-Info-Display
CD 400plus/CD 400/CD 300
Instrumente, Bedienelemente 139

Die folgenden Einstellungen können ■ Sportliche Lenkung: Die Lenkunter‐ Fahrzeugeinstellungen


durch Drehen und Drücken des Multi‐ stützung wird reduziert.
funktionsknopfs ausgewählt werden. ■ Farbwechsel Instrumentenbel.: Än‐
■ Sport-Modus Einstellungen dert die Beleuchtungsfarbe des In‐
■ Sprachen (Languages) struments.
■ Uhrzeit & Datum Sprachen (Languages)
■ Radioeinstellungen Auswahl der gewünschten Sprache.
■ Telefoneinstellungen
Uhrzeit & Datum
■ Fahrzeugeinstellungen Siehe Uhr 3 110.
In den dazugehörigen Untermenüs
können die folgenden Einstellungen Radioeinstellungen
geändert werden: Weitere Informationen finden Sie in
der Bedienungsanleitung für das In‐ ■ Klima- und Luftqualität
Sport-Modus Einstellungen fotainment System.
Autom. Gebläse: Ändert die Stufe
Der Fahrer kann die im Sport-Modus
Telefoneinstellungen des Luftstroms im Fahrgastraum im
aktivierten Funktionen wählen
Weitere Informationen finden Sie in Automatikmodus der Klimaanlage.
3 186.
der Bedienungsanleitung für das In‐ Klimaanlagenbetrieb: Kontrolliert
■ Sportliches Fahrwerk: Die Dämp‐
fotainment System. beim Starten des Fahrzeugs den
fung wird härter.
Zustand des Klimakompressors.
■ Sportliche Motorleistung: Gaspedal Letzte Einstellung (empfohlen)
und Schaltung sprechen schneller oder bei Fahrzeugstart ist entweder
an. immer EIN oder immer AUS.
Autom. Heckscheibenheizung: Ak‐
tiviert automatisch die Heckschei‐
benheizung.
140 Instrumente, Bedienelemente

Die Aktivierung kann mit oder ohne tomatische Türverriegelung nach


angebrachte Anhängerkupplung dem Losfahren ein bzw. aus.
ausgewählt werden. Verri. offene Tür vermeiden: Schal‐
Auffahr-Warnung: Aktiviert bzw. tet die automatische Türverriege‐
deaktiviert die automatische lung bei geöffneter Tür ein bzw.
Bremsfunktion bei einem bevorste‐ aus.
henden Aufprall. Es kann Folgen‐ Verzögerte Türverriegelung: Schal‐
des gewählt werden: Das System tet die verzögerte Türverriegelung
übernimmt die Kontrolle über die ein bzw. aus.
Bremsen, warnt nur mithilfe eines
Warntons oder ist ausgeschaltet. ■ Fern-Verriegeln / Entriegeln / Start
Toter-Winkel-Alarm: ändert die Ein‐ Signal Fern-Entriegelung: Schaltet
■ Komforteinstellungen stellungen für die Toter-Winkel- die Rückmeldung der Warnblinker
Warnung. beim Entriegeln ein oder aus.
Lautstärke Signaltöne: Ändert die
Lautstärke von Warn- und Signal‐ ■ Wegausleuchtung Türfernentriegelung: Ändert die
tönen. Konfiguration so, dass beim Entrie‐
Dauer nach Verriegeln: Schaltet die geln nur die Fahrertür oder das
Personalisieren durch Fahrer: Beleuchtung beim Aussteigen ein ganze Fahrzeug entriegelt wird.
Schaltet die Personalisierungs‐ oder aus bzw. ändert die Einschalt‐
funktion ein oder aus. dauer. Türen autom. wiederverr.: Schaltet
die automatische erneute Türver‐
Heckwischer an in 'R': Schaltet die Beleuchtung mit Entriegelung: riegelung ein oder aus, nachdem
automatische Betätigung des Schaltet die Willkommensbeleuch‐ das Fahrzeug entriegelt, aber nicht
Heckscheibenwischers bei Einle‐ tung ein oder aus. geöffnet wurde.
gen des Rückwärtsgangs ein oder ■ Elektrische Türverriegelung
aus. ■ Werkseinst. wiederherstellen
Autom. Tür-Verriegelung: Schaltet Werkseinst. wiederherstellen:
■ Einparkhilfe / Kollisionserkennung die automatische Türentriegelung Setzt alle Einstellungen auf die
Einparkhilfe: Schaltet die Ultra‐ nach dem Ausschalten der Zün‐ Standard-Einstellungen zurück.
schall-Einparkhilfe ein oder aus. dung ein bzw. aus. Schaltet die au‐
Instrumente, Bedienelemente 141

Einstellungen im Colour-Info- ■ Datum und Uhrzeit Datum und Uhrzeit


Display ■ Radioeinstellungen Weitere Informationen siehe Bedie‐
Navi 950/Navi 650/CD 600 nungsanleitung für das Infotainment
■ Telefoneinstellung
System.
Taste CONFIG an der Blende des In‐ ■ Navigationseinstellungen
fotainment-Systems drücken, um das Radioeinstellungen
■ Anzeigeeinstellungen
Konfigurationsmenü aufzurufen. Weitere Informationen siehe Bedie‐
■ Fahrzeugeinstellungen
Zum Blättern nach oben oder unten in nungsanleitung für das Infotainment
der Liste den Multifunktionsknopf dre‐ In den dazugehörigen Untermenüs System.
hen. Auf den Multifunktionsknopf können die folgenden Einstellungen
drücken (Navi 950 / Navi 650: äuße‐ geändert werden: Telefoneinstellung
ren Ring drücken), um eine Menü‐ Weitere Informationen siehe Bedie‐
option auszuwählen. Sportprofil nungsanleitung für das Infotainment
■ Sportliche Motorleistung: System.
Gaspedal und Schaltung sprechen
schneller an. Navigationseinstellungen
Weitere Informationen siehe Bedie‐
■ Farbwechsel Instrumentenbel.:
nungsanleitung für das Infotainment
Ändert die Beleuchtungsfarbe des System.
Instruments.
■ Sportliches Fahrwerk: Die Dämp‐ Anzeigeeinstellungen
fung wird härter. ■ Homepage-Menü:
■ Sportliche Lenkung: Die Lenkunter‐ Weitere Informationen siehe Bedie‐
stützung wird reduziert. nungsanleitung für das Infotain‐
ment System.
Sprachen (Languages) ■ Rückfahrkameraoptionen:
■ Sportprofil Auswahl der gewünschten Sprache.
Drücken, um die Heckkameraopti‐
■ Sprachen (Languages) onen zu ändern 3 217.
142 Instrumente, Bedienelemente

■ Display aus: ■ Komforteinstellungen Toter-Winkel-Alarm: Schaltet das


Weitere Informationen siehe Bedie‐ Signaltonlautstärke: Ändert die Toter-Winkel-Warnsystem ein oder
nungsanleitung für das Infotain‐ Lautstärke von Warn- und Signal‐ aus.
ment System. tönen. ■ Beleuchtung
■ Karteneinstellungen: Personalisieren durch Fahrer: Beleuchtung mit Entriegelung:
Weitere Informationen siehe Bedie‐ Schaltet die Personalisierungs‐ Schaltet die Beleuchtung beim Ein‐
nungsanleitung für das Infotain‐ funktion ein oder aus. steigen ein oder aus.
ment System. Heckwischer an im Rückw.gang: Wegelicht: Schaltet die Beleuch‐
Schaltet die automatische Betäti‐ tung beim Aussteigen ein oder aus
Fahrzeugeinstellungen gung des Heckscheibenwischers bzw. ändert die Einschaltdauer.
■ Klima- und Luftqualität bei Einlegen des Rückwärtsgangs ■ Elektrische Türverriegelung
Autom. Gebläse: Ändert die Geblä‐ ein oder aus.
Tür-Aussperrsicherung: Schaltet
seregulierung. Die geänderte Ein‐ ■ Einparkhilfe / Kollisionserkennung die automatische Türverriegelung
stellung ist nach dem Aus- und Einparkhilfe: Schaltet die Ultra‐ bei geöffneter Tür ein bzw. aus.
Wiedereinschalten der Zündung schallsensoren ein oder aus. Die
aktiv. Autom. Türverriegelung: Schaltet
Aktivierung kann mit oder ohne an‐ die automatische Türentriegelung
Klimaanlagensteuerung: Schaltet gebrachte Anhängerkupplung aus‐ nach dem Ausschalten der Zün‐
die Kühlung beim Einschalten der gewählt werden. dung ein bzw. aus. Schaltet die au‐
Zündung ein oder aus bzw. ver‐ Automatische Kollisionsvorberei‐ tomatische Türverriegelung nach
wendet die zuletzt gewählte Ein‐ tung: Aktiviert bzw. deaktiviert die dem Losfahren ein bzw. aus.
stellung. automatische Bremsfunktion bei Verzögerte Türverriegelung: Schal‐
Autom. Entfeuchtung: Schaltet die einem bevorstehenden Aufprall. Es tet die verzögerte Türverriegelung
automatische Beschlagentfernung kann Folgendes gewählt werden: ein bzw. aus.
ein oder aus. das System übernimmt die Kon‐
trolle über die Bremsen, warnt nur ■ Fern-Verriegeln / Entriegeln / Start
Autom. Heckscheibenheizung: Ak‐
tiviert automatisch die Heckschei‐ mithilfe eines Warntons, oder ist Rückmeldung Fernverriegelung:
benheizung. komplett ausgeschaltet. Schaltet die Rückmeldung der
Instrumente, Bedienelemente 143

Warnblinker beim Verriegeln ein


oder aus.
Rückmeldung Fernentriegelung:
Schaltet die Rückmeldung der
Warnblinker beim Entriegeln ein
oder aus.
Fernentriegelung der Türen: Ändert
die Konfiguration so, dass beim
Entriegeln nur die Fahrertür oder
das ganze Fahrzeug entriegelt
wird.
FernentriegelteTüren wieder
verriegeln: Schaltet die automati‐
sche erneute Türverriegelung ein
oder aus, nachdem das Fahrzeug
entriegelt, aber nicht geöffnet
wurde.
■ Werkseinstellungen wiederherstel‐
len?: Setzt alle Einstellungen auf
die Standard-Einstellungen zurück.
144 Beleuchtung

Beleuchtung Außenbeleuchtung Lichtschalter mit


automatischem Fahrlicht
Lichtschalter
Außenbeleuchtung .................... 144
Innenbeleuchtung ...................... 154
Lichtfunktionen .......................... 156

Lichtschalter drehen:
Lichtschalter drehen: AUTO = Automatisches Fahrlicht:
Das Abblendlicht wird ab‐
7 = Beleuchtung aus
hängig vom Umgebungs‐
8 = Standlicht
licht automatisch ein- und
9 = Abblendlicht
ausgeschaltet.
Kontrollleuchte 8 3 123. m = Aktivierung oder Deaktivie‐
rung der Funktion Automati‐
sches Fahrlicht. Schalter
stellt sich auf AUTO zurück.
8 = Standlicht
9 = Abblendlicht
Beleuchtung 145

Im Driver Information Center mit Bei aktivierter Funktion Automati‐ Fernlicht


Uplevel-Kombi-Display wird der aktu‐ sches Fahrlicht und laufendem Motor
elle Status der Funktion „Automati‐ schaltet das System abhängig von
sches Fahrlicht“ angezeigt. den Lichtverhältnissen und den Infor‐
Beim Einschalten der Zündung ist mationen des Regensensors zwi‐
das automatische Fahrlicht aktiv. schen Tagfahrlicht und Scheinwer‐
fern automatisch um.
Wenn das Abblendlicht eingeschaltet
ist, leuchtet 8 auf. Kontrollleuchte Tagfahrlicht 3 148.
8 3 123.
Automatische
Rückleuchten Scheinwerferaktivierung
Die Rückleuchten werden gemein‐ Bei schwachem Umgebungslicht wird
sam mit dem Abblend-/Fernlicht und das Abblendlicht eingeschaltet.
dem Standlicht eingeschaltet. Ferner werden die Scheinwerfer ein‐
geschaltet, falls die Scheibenwischer Zum Umschalten von Abblendlicht
Automatisches Fahrlicht mehrere Wischzyklen lang einge‐ auf Fernlicht Hebel nach vorne
schaltet sind. drücken.
Zum Umschalten auf Abblendlicht
Tunnelerkennung Hebel nochmals nach vorne drücken
Beim Einfahren in einen Tunnel wer‐ oder ziehen.
den sofort die Scheinwerfer einge‐
schaltet.
Adaptives Fahrlicht 3 148.
Fernlichtassistent
Beschreibung für Ausführung mit Ha‐
logen-Scheinwerfer. Fernlichtassis‐
tent mit adaptivem Fahrlicht 3 148.
146 Beleuchtung

Durch diese Funktion kann das Fern‐ Aktivierung Deaktivierung


licht bei Nacht und bei einer Fahr‐ Blinkerhebel einmal drücken. Darü‐
zeuggeschwindigkeit von mehr als ber hinaus wird die Funktion deakti‐
40 km/h als Hauptfahrlicht fungieren. viert, wenn die Nebelscheinwerfer
In den folgenden Situationen wird auf eingeschaltet werden.
Abblendlicht umgeschaltet: Das Betätigen der Lichthupe bei ein‐
■ Ein Sensor das Licht von entgegen‐ geschaltetem Fernlicht deaktiviert
kommenden oder vorausfahrenden den Fernlichtassistenten.
Fahrzeugen erkennt Wenn die Lichthupe bei ausgeschal‐
■ Die Fahrzeuggeschwindigkeit ge‐ tetem Fernlicht betätigt wird, bleibt
ringer als 20 km/h ist der Fernlichtassistent aktiviert.
■ Bei Nebel oder Schneefall Beim nächsten Einschalten der Zün‐
■ Bei Fahrten im Stadtgebiet dung bleibt die letzte Einstellung des
Der Fernlichtassistent wird aktiviert, Fernlichtassistenten erhalten.
Wenn keine beschränkenden Bedin‐
wenn bei einer Geschwindigkeit über
gungen erkannt werden, schaltet das
40 km/h zweimal der Blinkerhebel ge‐ Lichthupe
System wieder auf Fernlicht um.
drückt wird.
Zum Betätigen der Lichthupe Hebel
Die grüne Kontrollleuchte l leuchtet zum Lenkrad ziehen.
ständig, wenn der Assistent aktiviert
ist; die blaue Leuchte 7 leuchtet bei
eingeschaltetem Fernlicht.
Kontrollleuchte l 3 123.
Beleuchtung 147

Leuchtweitenregulierung Dynamische automatische Leucht‐ Fahrzeuge mit Xenon-


weitenregulierung 3 148. Scheinwerfersystem
Manuelle
Leuchtweitenregulierung Scheinwerfer bei
Auslandsfahrt
Der asymmetrische Lichtstrahl des
Scheinwerfers erweitert die Sicht am
Fahrbahnrand der Beifahrerseite.
In Ländern mit Linksverkehr müssen
die Scheinwerfer umgestellt werden,
um ein Blenden des Gegenverkehrs
zu vermeiden.

Fahrzeuge mit Halogen-


Scheinwerfersystem 1. Schlüssel in Zündschloss.
Die Scheinwerfer müssen nicht ein‐ 2. Blinkerhebel ziehen und halten
Zur Anpassung der Leuchtweite an gestellt werden. (Lichthupe).
die Fahrzeuglast, um Blendwirkung
zu reduzieren: Daumenrädchen ? in 3. Zündung einschalten.
die gewünschte Stellung drehen. 4. Nach ca. 5 Sekunden beginnt die
0 = Vordersitze besetzt Kontrollleuchte f zu blinken und
1 = Alle Sitze besetzt ein akustisches Signal ertönt.
2 = Alle Sitze besetzt und Laderaum Kontrollleuchte f 3 123.
beladen Bei jedem Einschalten der Zündung
3 = Fahrersitz besetzt und Laderaum blinkt f für ca. 4 Sekunden zur Erin‐
beladen nerung.
148 Beleuchtung

Zur Deaktivierung dasselbe Verfah‐ Wenn sich der Lichtschalter in der Landstraßenlicht
ren wie oben beschrieben durchfüh‐ Stellung AUTO befindet, sind alle Be‐ Wird automatisch in einem Ge‐
ren. f blinkt nicht, wenn die Funktion leuchtungsfunktionen verfügbar. schwindigkeitsbereich zwischen ca.
deaktiviert ist. Mit dem Lichtschalter in Stellung 9 55 und 115 km/h eingeschaltet. Der
sind außerdem folgende Funktionen linke und der rechte Lichtkegel unter‐
Tagesfahrlicht verfügbar: scheiden sich in Form und Helligkeit.
Das Tagfahrlicht erhöht die Sichtbar‐ ■ Dynamisches Kurvenlicht
Autobahnlicht
keit des Fahrzeugs bei Tag. ■ Abbiegelicht Wird automatisch bei einer Ge‐
Es wird beim Einschalten der Zün‐ ■ Rückfahrfunktion schwindigkeit von über ca. 115 km/h
dung automatisch eingeschaltet. ■ Dynamische automatische Leucht‐ und minimalen Lenkbewegungen ein‐
Wenn das Fahrzeug mit der Funktion weitenregulierung geschaltet. Es wird bei starker Be‐
Automatisches Fahrlicht ausgerüstet schleunigung des Fahrzeugs sofort
ist, schaltet das System abhängig von Spielstraßenlicht oder mit Verzögerung aktiviert. Der
den Lichtverhältnissen und den Infor‐ Wird automatisch bei niedrigen Ge‐ Lichtkegel ist länger und heller.
mationen des Regensensors zwi‐ schwindigkeiten bis zu ca. 30 km/h
schen Tagfahrlicht und Abblendlicht/ eingeschaltet. Der Lichtkegel wird in Schlechtwetterlicht
Fernlicht automatisch um. Automati‐ einem Winkel von 8° zum Straßen‐ Wird automatisch bei einer Ge‐
sches Fahrlicht 3 145. rand gedreht. schwindigkeit von bis zu ca. 70 km/h
eingeschaltet, wenn der Regen‐
Stadtlicht sensor Kondensation erkennt oder
Adaptives Fahrlicht Wird automatisch in einem Ge‐ der Scheibenwischer in Dauerbetrieb
Die Funktionen des adaptiven Fahr‐ schwindigkeitsbereich von ca. 40 bis ist. Leuchtweite, Streuung und Licht‐
lichts sind nur bei Bi-Xenon-Schein‐ 55 km/h eingeschaltet und wenn vom stärke werden variabel in Abhängig‐
werfern verfügbar. Leuchtweite, Lichtsensor eine Straßenbeleuch‐ keit von der Sicht reguliert.
Lichtverteilung und Lichtstärke sind tung erfasst wird. Die Leuchtweite
variabel und von Lichtverhältnissen, wird zugunsten einer größeren Licht‐
Wetter und Straßenbeschaffenheit verteilung verringert.
abhängig.
Beleuchtung 149

Dynamisches Kurvenlicht zur Fahrtrichtung beleuchtet. Er wird ■ Die Fahrzeuggeschwindigkeit ge‐


bei Geschwindigkeiten von bis zu ringer als 20 km/h ist
40 km/h aktiviert. ■ Bei Nebel oder Schneefall
Kontrollleuchte f 3 123. ■ Bei Fahrten im Stadtgebiet
Rückfahrfunktion Wenn keine beschränkenden Bedin‐
Wenn die Scheinwerfer eingeschaltet gungen erkannt werden, schaltet das
sind und der Rückwärtsgang einge‐ System wieder auf Fernlicht um.
Der Lichtstrahl wird auf Basis des legt wird, werden beide Abbiege‐ Aktivierung
Lenkwinkels und der Geschwindig‐ leuchten eingeschaltet. Sie leuchten
keit geschwenkt, was die Ausleuch‐ für weitere 20 Sekunden nach Ver‐
tung von Kurven verbessert. lassen des Rückwärtsgangs bzw. bis
Kontrollleuchte f 3 123. beim Vorwärtsfahren eine Geschwin‐
digkeit von mehr als 17 km/h erreicht
Abbiegelicht wird.

Fernlichtassistent
Diese Funktion ermöglicht das Fah‐
ren mit dem Fernlicht als Hauptlicht
bei Nacht und bei einer Fahrge‐
schwindigkeit von mehr als 40 km/h.
In den folgenden Situationen wird auf
In engen Kurven oder beim Abbiegen Abblendlicht umgeschaltet: Der Fernlichtassistent wird aktiviert,
wird abhängig vom Lenkwinkel oder ■ Die Kamera in der Windschutz‐ wenn bei einer Geschwindigkeit über
dem Blinkersignal links oder rechts scheibe erkennt die Lichter von ent‐ 40 km/h zweimal der Blinkerhebel ge‐
ein zusätzlicher Reflektor eingeschal‐ gegenkommenden oder voraus‐ drückt wird.
tet, der die Straße im rechten Winkel fahrenden Fahrzeugen
150 Beleuchtung

Die grüne Kontrollleuchte l leuchtet ßerdem automatisch das Fernlicht, kömmlichem Abblend- und Fernlicht,
ständig, wenn der Assistent aktiviert ohne entgegenkommende oder vo‐ ohne sprunghafte Änderungen der
ist; die blaue Leuchte 7 leuchtet bei rausfahrende Verkehrsteilnehmer zu Leuchtweite, -verteilung und -stärke.
eingeschaltetem Fernlicht. blenden.
Kontrollleuchte l 3 123. Das Fernlicht wird ausgeschaltet und
die Leuchtweite des Abblendlichts so
Deaktivierung reduziert, dass es nicht blendet, sollte
Blinkerhebel einmal drücken. Darü‐ die Frontkamera in der Windschutz‐
ber hinaus wird die Funktion deakti‐ scheibe eine der folgenden Be‐
viert, wenn die Nebelscheinwerfer schränkungen erfassen:
eingeschaltet werden. ■ Vorausfahrendes Fahrzeug,
Das Betätigen der Lichthupe bei ein‐ ■ Entgegenkommendes Fahrzeug,
geschaltetem Fernlicht deaktiviert
den Fernlichtassistenten. ■ Sie fahren ins Stadtgebiet ein,
Wenn die Lichthupe bei ausgeschal‐ ■ Bei Nebel oder Schnee.
tetem Fernlicht betätigt wird, bleibt Wenn keine beschränkenden Bedin‐ Eine spezielle topografische Bewer‐
der Fernlichtassistent aktiviert. gungen erkannt werden, schaltet das tungsfunktion erkennt vorausfah‐
Der Fernlichtassistent ist nach Ein‐ System wieder auf Fernlicht um. rende Fahrzeuge an Steigungen oder
schalten der Zündung immer aktiv. Bei aktivem System überwacht die Gefällen, indem es die Bewegung der
Frontkamera den Bereich vor dem Rückleuchten auswertet. Das System
Intelligente Fahrzeug und sorgt für eine optimale passt die Leuchtweitenhöhe so an,
Leuchtweitenregulierung mit Lichtverteilung, sodass der Fahrer dass die Straße optimal ausgeleuch‐
automatischem Fernlicht unter so gut wie allen Bedingungen tet wird, ohne andere Verkehrsteil‐
Die intelligente Leuchtweitenregulie‐ maximale Sicht hat. nehmer zu blenden.
rung nutzt die Eigenschaften der Bi- Die automatische Leuchtweitenregu‐
Xenon-Scheinwerfer, um die Leucht‐ lierung mit automatischem Fernlicht
weite des Abblendlichts auf bis zu verringert durch diese Funktions‐
400 m zu verlängern, und aktiviert au‐ weise den Unterschied zwischen her‐
Beleuchtung 151

Aktivierung Die grüne Kontrollleuchte l leuchtet Störung des adaptiven


ständig, wenn die Funktion aktiviert Fahrlichts
ist; die blaue Leuchte 7 leuchtet bei Wenn das System eine Störung im
automatisch eingeschaltetem Fern‐ adaptiven Fahrlicht feststellt, bewegt
licht. es die Scheinwerfer in eine voreinge‐
stellte Position, um ein Blenden des
Deaktivierung
entgegenkommenden Verkehrs zu
Blinkerhebel einmal drücken. Darü‐
verhindern. Wenn dies nicht möglich
ber hinaus wird die Funktion deakti‐
ist, wird der entsprechende Schein‐
viert, wenn die Nebelscheinwerfer
werfer automatisch ausgeschaltet.
eingeschaltet werden.
Ein Scheinwerfer bleibt in jedem Fall
Dynamische automatische eingeschaltet. Im Driver Information
Center wird eine Warnung angezeigt.
Leuchtweitenregulierung
Durch zweimaliges Drücken des Um entgegenkommenden Verkehr
Blinkerhebels werden die intelligente nicht zu blenden, wird die Leucht‐ Warnblinker
Leuchtweitenregulierung und das au‐ weite der Scheinwerfer auf Basis der
tomatische Fernlicht eingeschaltet. von der Vorder- und Hinterachse ge‐
Sie können bei eingeschalteter Zün‐ messenen Neigungswerte, der Be‐
dung eingeschaltet werden. schleunigung bzw. Verzögerung und
Das automatische Fernlicht ist ab der Fahrzeuggeschwindigkeit auto‐
einer Geschwindigkeit von 40 km/h matisch angepasst.
aktiv und wird bei weniger als
20 km/h deaktiviert. Die intelligente
Leuchtweitenregulierung ist ab
55 km/h aktiv.
152 Beleuchtung

Betätigung mit Taste ¨. Bei Betätigung über den Druckpunkt Nebelscheinwerfer


Bei einem Unfall mit Airbagauslösung hinaus wird der Blinker dauerhaft ein‐
wird der Warnblinker automatisch geschaltet. Sobald das Lenkrad zu‐
eingeschaltet. rückgedreht wird, schaltet sich der
Blinker automatisch aus.
Für dreimaliges Blinken, z. B. zum
Blinker Fahrbahnwechsel, Hebel bis zum
Druckpunkt drücken und loslassen.
Im Anhängerbetrieb leuchtet der Blin‐
ker sechsmal auf, wenn der Hebel bis
zum Druckpunkt gedrückt und dann
losgelassen wird.
Für längeres Blinken Hebel bis zum
Druckpunkt drücken und halten.
Betätigung mit Taste >.
Durch Bewegen des Hebels in seine
Ausgangslage kann der Blinker ma‐ Lichtschalter auf AUTO: Beim Ein‐
nuell ausgeschaltet werden. schalten der Nebelscheinwerfer wer‐
den die Scheinwerfer automatisch
eingeschaltet.
Hebel nach = Blinker rechts
oben
Hebel nach = Blinker links
unten
Beleuchtung 153

Nebelschlussleuchte Parklicht Rückfahrlicht


Das Rückfahrlicht leuchtet bei einge‐
schalteter Zündung und eingelegtem
Rückwärtsgang.

Beschlagene
Leuchtenabdeckungen
Die Innenseite des Leuchtengehäu‐
ses kann bei schlechten, nasskalten
Witterungsverhältnissen, starkem
Regen oder nach der Wagenwäsche
kurzzeitig beschlagen. Der Beschlag
verschwindet nach kurzer Zeit von
Betätigung mit Taste r. Beim Parken des Fahrzeugs kann auf selbst, zur Unterstützung die Schein‐
Lichtschalter auf AUTO: Beim Ein‐ einer Seite das Parklicht eingeschal‐ werfer einschalten.
schalten der Nebelschlussleuchte tet werden:
werden die Scheinwerfer automa‐ 1. Zündung ausschalten.
tisch eingeschaltet. 2. Blinkerhebel ganz nach oben
Lichtschalter in Stellung 8: Nebel‐ (Parklicht rechts) bzw. nach unten
schlussleuchte kann nur gemeinsam (Parklicht links).
mit Nebelscheinwerfern eingeschal‐ Bestätigung durch Signalton und die
tet werden. entsprechende Blinkerkontroll‐
Die Nebelschlussleuchte des Fahr‐ leuchte.
zeugs wird bei Anhängerbetrieb
deaktiviert.
154 Beleuchtung

Innenbeleuchtung Bei Fahrzeugen mit Lichtsensor lässt


sich die Helligkeit nur einstellen,
Vordere Innenleuchte
wenn die Außenbeleuchtung einge‐
Instrumententafelbeleuch‐ schaltet ist und der Lichtsensor
tung nächtliche Bedingungen erkennt.

Innenlicht
Die vordere und hintere Innenleuchte
schalten sich beim Ein- und Ausstei‐
gen selbsttätig ein und dann mit Ver‐
zögerung aus.
Hinweis
Bei einem Unfall mit Airbagauslö‐
sung wird die Innenbeleuchtung au‐ Wippschalter betätigen:
tomatisch eingeschaltet. w = automatisches Ein-
und Ausschalten
Bei eingeschalteter Außen‐ u drücken = ein
beleuchtung kann die Helligkeit fol‐ v drücken = aus
gender Leuchten eingestellt werden:
■ Instrumententafelbeleuchtung
■ Info-Display
■ Beleuchtete Schalter und Bedien‐
elemente
Daumenrad A drehen und bis zum
Erreichen der gewünschten Helligkeit
halten.
Beleuchtung 155

Innenleuchte im Modell mit Hintere Innenleuchte Leselicht


Panoramadach

Leuchtet abhängig von der Stellung Wird mit den Tasten s und t in den
Linke und rechte Innenleuchte kön‐ des Wippschalters gemeinsam mit
nen separat bedient werden. vorderen und hinteren Innenleuchten
der vorderen Innenleuchte auf. bedient.
Wippschalter betätigen: Zum manuellen Einschalten s oder
Mittelstellung = automatisches
Ein- und Aus‐
t drücken. Beleuchtung in den
schalten Sonnenblenden
I drücken = ein Leuchtet auf, wenn die Abdeckung
0 drücken = aus geöffnet wird.
156 Beleuchtung

Lichtfunktionen Die Beleuchtung wird automatisch


ausgeschaltet, wenn der Zündschlüs‐
Beleuchtung beim
sel in Stellung 1 gedreht wird 3 169. Aussteigen
Mittelkonsolenbeleuch‐ Die folgenden Leuchten werden beim
Die Aktivierung bzw. Deaktivierung
tung dieser Funktion kann im Menü „Sys‐ Abziehen des Schlüssels aus dem
Beim Einschalten der Scheinwerfer temeinstellungen“ im Info-Display ge‐ Zündschloss eingeschaltet:
leuchtet der Spot in der Innenleuchte. ändert werden. Fahrzeugpersonali‐ ■ Innenlicht
sierung 3 138. ■ Instrumententafelbeleuchtung (nur
Beleuchtung beim Die Einstellungen können für den ver‐ bei Dunkelheit)
wendeten Schlüssel gespeichert wer‐
Einsteigen den 3 25.
■ Tür- und Konsolenbeleuchtung
■ Ausstiegsleuchten
Willkommensbeleuchtung Beim Öffnen der Fahrertür werden
Nach einer gewissen Zeit werden sie
Beim Entriegeln des Fahrzeugs mit darüber hinaus folgende Leuchten
eingeschaltet: automatisch ausgeschaltet und beim
der Funkfernbedienung werden fol‐ Öffnen der Fahrertür wieder einge‐
gende Leuchten kurzzeitig einge‐ ■ Alle Schalter schaltet.
schaltet: ■ Driver Information Center Scheinwerfer, Rückleuchten und
■ Scheinwerfer, ■ Türfachleuchten Kennzeichenleuchte beleuchten für
■ Rückleuchten, ■ Konsolenbeleuchtung eine einstellbare Zeit nach dem Ver‐
■ Kennzeichenleuchte, lassen des Fahrzeugs die Umge‐
bung.
■ Instrumententafelbeleuchtung,
■ Innenbeleuchtung,
■ Tür- und Konsolenbeleuchtung,
■ Ausstiegsleuchten.
Manche Funktionen sind nur bei Dun‐
kelheit verfügbar und erleichtern es,
das Fahrzeug zu finden.
Beleuchtung 157

Einschalten Aktivierung, Deaktivierung und Dauer ■ Sitzheizung


dieser Funktion können im Menü ■ Gebläse
„Systemeinstellungen“ im
Info-Display geändert werden. Fahr‐ In der zweiten Stufe wird im Driver In‐
zeugpersonalisierung 3 138. formation Center eine Meldung ange‐
zeigt, die die Aktivierung des Batte‐
Die Einstellungen können für den ver‐ rieentladeschutzes für die Fahrzeug‐
wendeten Schlüssel gespeichert wer‐ batterie bestätigt.
den 3 25.
Leuchten ausschalten
Batterieentladeschutz Um ein Entladen der Fahrzeug‐
batterie bei ausgeschalteter Zündung
Funktion Fahrzeugbatterie- zu verhindern, werden einige Innen‐
Ladezustand leuchten nach einer bestimmten Zeit
automatisch ausgeschaltet.
1. Zündung ausschalten. Diese Funktion garantiert über einen
Generator mit steuerbarer Leistungs‐
2. Zündschlüssel abziehen. abgabe und optimierter Leistungsver‐
3. Fahrertür öffnen. teilung die längstmögliche Lebens‐
4. Blinkerhebel ziehen. dauer der Fahrzeugbatterie.
5. Fahrertür schließen. Um ein Entladen der Fahrzeug‐
batterie während der Fahrt zu vermei‐
Wird die Fahrertür nicht geschlossen, den, werden folgende Systeme auto‐
schaltet sich das Licht nach matisch in zwei Stufen herunter- und
zwei Minuten aus. letztendlich abgeschaltet:
Durch Ziehen des Blinkerhebels bei ■ Zuheizer
geöffneter Fahrertür wird die Be‐
leuchtung beim Aussteigen sofort ■ Heckscheibenheizung und be‐
ausgeschaltet. heizte Spiegel
158 Klimatisierung

Klimatisierung Klimatisierungssysteme Die Heizleistung setzt erst voll ein,


wenn der Motor seine normale Be‐
triebstemperatur erreicht hat.
Heizung und Belüftung
Klimatisierungssysteme ............. 158 Luftverteilung
s = zur Windschutzscheibe und zu
Belüftungsdüsen ........................ 166
den vorderen Seitenscheiben
Wartung ..................................... 167 M = zum Kopfbereich über verstell‐
bare Belüftungsdüsen
K = zum Fußraum
Alle Kombinationen sind möglich.

Gebläsegeschwindigkeit
Luftstrom durch Einschalten des Ge‐
bläses auf die gewünschte Ge‐
schwindigkeit einstellen.
Regler für:
■ Temperatur
■ Luftverteilung
■ Gebläsegeschwindigkeit
■ Entfeuchtung und Enteisung
Heckscheibenheizung Ü 3 38.

Temperatur
Rot = warm
Blau = kalt
Klimatisierung 159

Entfeuchtung und Enteisung Klimaanlage Kühlung n

■ Taste V drücken: Gebläse schal‐ Zusätzlich zum Heizungs- und Lüf‐ Taste n drücken, um die Kühlung
tet automatisch auf eine höhere tungssystem verfügt die Klimaanlage einzuschalten. Die Aktivierung wird
Drehzahl, die Luftverteilung wird über folgende Bedienelemente: durch das Leuchten der LED auf der
auf die Windschutzscheibe gerich‐ Taste angezeigt. Die Kühlung ist nur
n = Kühlung
tet. bei laufendem Motor und eingeschal‐
4 = Umluftbetrieb
■ Temperaturregler auf die wärmste tetem Gebläse der Klimatisierung
Stufe stellen. Sitzheizung ß 3 51, Lenkradheizung funktionsfähig.
■ Heckscheibenheizung Ü einschal‐ * 3 106. Taste n erneut drücken, um die Küh‐
ten. lung auszuschalten.
■ Seitliche Belüftungsdüsen nach Die Klimaanlage kühlt und entfeuch‐
Bedarf öffnen und auf die Seiten‐ tet (trocknet), sobald die Außentem‐
scheiben richten. peratur knapp über dem Gefrierpunkt
160 Klimatisierung

liegt. Dabei kann sich Kondenswas‐ Maximale Kühlung


ser bilden, das an der Fahrzeugunter‐ 9 Warnung
seite austritt.
Das eingeschaltete Umluftsystem
Wenn keine Kühlung oder Trocknung vermindert den Luftaustausch.
gewünscht wird, die Kühlung aus Beim Betrieb ohne Kühlung nimmt
Gründen der Kraftstoffersparnis aus‐ die Luftfeuchtigkeit zu, die Schei‐
schalten. Eine aktivierte Kühlung ben können von innen beschla‐
kann Autostopps verhindern. gen. Die Qualität der Innenraum‐
luft nimmt mit der Zeit ab, dies
Umluftsystem 4 kann bei den Fahrzeuginsassen
zu Ermüdungserscheinungen füh‐
ren.

Bei warmer und sehr feuchter Umge‐


bungsluft kann die Windschutz‐ Fenster kurz öffnen, damit die erhitzte
scheibe von außen beschlagen, Luft schnell entweichen kann.
wenn kalte Luft darauf gerichtet wird. ■ Kühlung n einschalten.
Wenn sich die Windschutzscheibe ■ Umluftsystem 4 ein.
außen beschlägt, Scheibenwischer
einschalten und s deaktivieren. ■ Luftverteilungsschalter M drücken.
■ Temperaturregler auf die kälteste
Stufe stellen.
■ Gebläsegeschwindigkeit auf die
Zum Einschalten des Umluftbetriebs
höchste Stufe stellen.
Taste 4 drücken. Die Betätigung
wird durch die LED auf der Taste an‐ ■ Alle Düsen öffnen.
gezeigt.
Taste 4 erneut drücken, um den
Umluftbetrieb auszuschalten.
Klimatisierung 161

Entfeuchtung und Enteisung der Hinweis Im Automatikmodus werden die Tem‐


Scheiben V Wird bei laufendem Motor die Taste peratur, die Gebläsegeschwindigkeit
V gedrückt, so kann kein Auto‐ und die Luftverteilung automatisch
stopp durchgeführt werden, bis die geregelt.
Taste V erneut gedrückt wird.
Wird bei eingeschaltetem Gebläse
und laufendem Motor die Taste s
gedrückt, so wird der Autostopp ver‐
hindert, bis die Taste s erneut ge‐
drückt oder das Gebläse ausge‐
schaltet wird.
Wird die Taste V während eines
Autostopps gedrückt, so wird der
Motor automatisch wieder gestartet.
Wird die Taste s bei laufendem Ge‐
■ Taste V drücken: Gebläse schal‐
bläse während eines Autostopps ge‐
tet automatisch auf eine höhere drückt, so wird der Motor automa‐
Drehzahl, die Luftverteilung wird Regler für:
tisch wieder gestartet.
auf die Windschutzscheibe gerich‐ ■ Temperatur auf Fahrerseite
tet. Stopp-Start-Automatik 3 171. ■ Luftverteilung
■ Temperaturregler auf die wärmste ■ Gebläsegeschwindigkeit
Stufe stellen. Elektronische Klimatisie‐ ■ Temperatur auf Beifahrerseite
■ Heckscheibenheizung Ü einschal‐ rungsautomatik n = Kühlung
ten.
Die Zwei-Zonen-Klimatisierung er‐ AUTO = Automatikbetrieb
■ Seitliche Belüftungsdüsen nach möglicht unterschiedliche Tempera‐ 4 = Manueller Umluftbetrieb
Bedarf öffnen und auf die Seiten‐ tureinstellungen für die Fahrer- und V = Entfeuchtung und Ent‐
scheiben richten. die Beifahrerseite. eisung
162 Klimatisierung

Heckscheibenheizung Ü 3 38, Sitz‐ Automatikbetrieb AUTO ■ n drücken, um optimale Kühlung


heizung ß 3 51, Lenkradheizung * und Gebläse einzuschalten. Die
3 106. Aktivierung wird durch das Leuch‐
ten der LED auf der Taste ange‐
zeigt.
■ Temperaturvoreinstellungen für
Fahrer und Beifahrer über den lin‐
ken und rechten Drehknopf festle‐
gen. Die empfohlene Temperatur
beträgt 22 °C.
Die Regulierung der Gebläsege‐
schwindigkeit im Automatikbetrieb
kann im Menü „Systemeinstellungen“
geändert werden.
Grundeinstellung für höchsten Kom‐
Fahrzeugpersonalisierung 3 138.
fort:
Jede Änderung der Einstellungen ■ AUTO-Taste drücken, um die Luft‐ Temperaturvorwahl
wird einige Sekunden lang im verteilung und die Gebläsege‐ Temperatur auf den gewünschten
Info-Display angezeigt. schwindigkeit automatisch zu re‐ Wert einstellen.
Die elektronische Klimatisierungsau‐ geln.
tomatik ist nur bei laufendem Motor ■ Im Automatikmodus alle Belüf‐
voll betriebsbereit. tungsdüsen öffnen, um die Luftver‐
teilung zu optimieren.
Klimatisierung 163

Entfeuchtung und Enteisung der Die Einstellung der automatischen


Scheiben V Heckscheibenheizung kann im Menü
„Systemeinstellungen“ im
Info-Display geändert werden. Fahr‐
zeugpersonalisierung 3 138.
Hinweis
Wird bei laufendem Motor die Taste
V gedrückt, so kann kein Auto‐
stopp durchgeführt werden, bis die
Taste V erneut gedrückt wird.
Wird bei eingeschaltetem Gebläse
und laufendem Motor die Taste s
Ist die Mindesttemperatur Lo einge‐ gedrückt, so wird der Autostopp ver‐
stellt, läuft die Klimaanlage mit maxi‐ hindert, bis die Taste s erneut ge‐
maler Kühlung, sofern die Kühlung drückt oder das Gebläse ausge‐
n eingeschaltet ist. ■ Taste V drücken. Die Aktivierung schaltet wird.
Bei Einstellung der Höchsttemperatur wird durch das Leuchten der LED
auf der Taste angezeigt. Wird die Taste V während eines
Hi arbeitet die Klimaanlage mit maxi‐ Autostopps gedrückt, so wird der
maler Heizleistung. ■ Temperatur und Luftverteilung stel‐ Motor automatisch wieder gestartet.
len sich automatisch ein; das Ge‐
Hinweis bläse läuft auf einer hohen Stufe. Wird die Taste s bei laufendem Ge‐
Wenn n eingeschalten ist, kann bläse während eines Autostopps ge‐
eine Verringerung der eingestellten ■ Heckscheibenheizung Ü einschal‐ drückt, so wird der Motor automa‐
Kabinentemperatur dazu führen, ten. tisch wieder gestartet.
dass der Motor aus einem automa‐ ■ Um in den vorherigen Modus zu‐
Stopp-Start-Automatik 3 171.
tischen Stopp wieder startet oder ein rückzukehren, Taste V drücken.
automatischer Stopp verhindert Um in den Automatikmodus zu‐
wird. rückzukehren, Taste AUTO
drücken.
164 Klimatisierung

Manuelle Einstellungen Längeres Drücken der unteren Taste: s = zur Windschutzscheibe und zu
Die Klimatisierungseinstellungen Gebläse und Kühlung werden ausge‐ den vorderen Seitenfenstern
können wie folgt über Betätigung der schaltet. (Klimaanlage ist im Hintergrund
Tasten und Drehknöpfe geändert Längeres Drücken der oberen Taste: aktiviert, um zu verhindern, dass
werden. Durch Ändern einer Einstel‐ Das Gebläse läuft mit maximaler sich die Fenster beschlagen)
lung wird der Automatikbetrieb deak‐ Drehzahl. M = zum Kopfbereich über verstell‐
tiviert. bare Belüftungsdüsen
Rückkehr in den Automatikbetrieb: K = zum Fußraum
Taste AUTO drücken.
Gebläsegeschwindigkeit Z
Alle Kombinationen sind möglich.
Luftverteilung s, M, K Zur automatischen Luftverteilung zu‐
rückkehren: Taste AUTO drücken.

Kühlung n

Wie abgebildet untere Taste zum


Senken und obere Taste zum Erhö‐ Entsprechende Taste für die ge‐
hen der Gebläsegeschwindigkeit wünschte Einstellung drücken. Die
drücken. Die Gebläsegeschwindig‐ Aktivierung wird durch das Leuchten
keit ist anhand der Anzahl der Seg‐ der LED auf der Taste angezeigt.
mente auf dem Display erkennbar.
Klimatisierung 165

Taste n drücken, um die Kühlung Die Aktivierung bzw. Deaktivierung


einzuschalten. Die Aktivierung wird der Kühlung nach dem Motorstart 9 Warnung
durch das Leuchten der LED auf der kann im Menü „Systemeinstellungen“
Taste angezeigt. Die Kühlung ist nur im Info-Display geändert werden. Das eingeschaltete Umluftsystem
bei laufendem Motor und eingeschal‐ Fahrzeugpersonalisierung 3 138. vermindert den Luftaustausch.
tetem Gebläse der Klimatisierung Beim Betrieb ohne Kühlung nimmt
funktionsfähig. Umluftbetrieb 4 die Luftfeuchtigkeit zu, die Schei‐
ben können von innen beschla‐
Taste n erneut drücken, um die Küh‐ gen. Die Qualität der Innenraum‐
lung auszuschalten. luft nimmt mit der Zeit ab, dies
Die Klimaanlage kühlt und entfeuch‐ kann bei den Fahrzeuginsassen
tet (trocknet) ab einer bestimmten Au‐ zu Ermüdungserscheinungen füh‐
ßentemperatur. Dabei kann sich Kon‐ ren.
denswasser bilden, das an der Fahr‐
zeugunterseite austritt. Bei warmer und sehr feuchter Umge‐
Wenn keine Kühlung oder Trocknung bungsluft kann die Windschutz‐
gewünscht wird, die Kühlung aus scheibe von außen beschlagen,
Gründen der Kraftstoffersparnis aus‐ wenn ein kühler Luftstrom darauf ge‐
schalten. Bei ausgeschalteter Küh‐ richtet wird. Wenn sich die Wind‐
lung muss der Motor bei einem Auto‐ schutzscheibe außen beschlägt,
stopp für das Klimatisierungssystem Zum Einschalten des Umluftbetriebs Scheibenwischer einschalten und s
nicht neu gestartet werden. Aus‐ Taste 4 drücken. Die Aktivierung deaktivieren.
nahme: Die Entfrostung ist aktiviert wird durch das Leuchten der LED auf
und eine Außentemperatur über Grundeinstellungen
der Taste angezeigt.
0 °C erfordert einen Neustart. Einige Einstellungen können im Menü
Taste 4 erneut drücken, um den „Systemeinstellungen“ im
Bei eingeschalteter Kühlung zeigt das Umluftbetrieb auszuschalten. Info-Display geändert werden. Fahr‐
Display ACON (Klimaanlage ein) und zeugpersonalisierung 3 138.
bei ausgeschalteter Kühlung ACOFF
(Klimaanlage aus) an.
166 Klimatisierung

Zuheizer Belüftungsdüsen
Elektrische Zusatzheizung Verstellbare
Quickheat ist eine elektrische Zusatz‐
heizung, mit der die Fahrgastzelle au‐ Belüftungsdüsen
tomatisch schneller aufgeheizt wer‐ Bei eingeschalteter Kühlung muss
den kann. mindestens eine Belüftungsdüse ge‐
öffnet sein.

Richtung des Luftstroms durch Kip‐


pen und Schwenken der Lamellen
einstellen.
Zum Schließen der Düse das Einstell‐
rädchen zum kleineren Symbol W dre‐
hen.

9 Warnung
Zum Öffnen der Düse das Einstell‐
rädchen zum größeren Symbol W dre‐ Keine Gegenstände an den La‐
hen. Durch Drehen am Einstellrad die mellen der Belüftungsdüsen an‐
Luftmenge an der Düse einstellen. bringen. Gefahr von Beschädi‐
gung und Verletzung bei einem
Unfall.
Klimatisierung 167

Starre Belüftungsdüsen Wartung Regelmäßiger Betrieb


Weitere Belüftungsdüsen befinden Um eine gleichbleibend gute Funktion
sich unterhalb von Windschutz‐ Lufteinlass zu gewährleisten, muss die Kühlung
scheibe und Seitenscheiben sowie im einmal im Monat unabhängig von Wit‐
Fußraum. terung und Jahreszeit einige Minuten
eingeschaltet werden. Bei zu niedri‐
ger Außentemperatur ist ein Betrieb
mit Kühlung nicht möglich.

Service
Für eine optimale Kühlleistung wird
empfohlen, ab dem dritten Jahr nach
der Erstanmeldung des Fahrzeugs
die Klimaanlage jährlich zu kontrollie‐
ren. Das schließt Folgendes ein:
Der Lufteinlass im Motorraum außen ■ Funktions- und Drucktest
vor der Windschutzscheibe muss zur ■ Funktion der Heizung
Luftzufuhr frei sein. Gegebenenfalls
Laub, Schmutz oder Schnee entfer‐ ■ Dichtheitsprüfung
nen. ■ Kontrolle der Antriebsriemen
■ Ablauf von Kondensator und Ver‐
Innenraumluftfilter dampfer reinigen
Der Innenraumfilter reinigt die von au‐ ■ Leistungskontrolle
ßen eintretende Luft von Staub, Ruß,
Pollen und Sporen.
168 Fahren und Bedienung

Fahren und Fahrhinweise Bei Fahrzeugen mit Uplevel-Kombi-


Display wird eine Meldung im Driver
Bedienung Kontrolle über das Information Center angezeigt.

Fahrzeug Pedale
Um einen unbehinderten Pedalweg
Fahrhinweise ............................. 168 Fahrzeug niemals mit zu gewährleisten, dürfen im Bereich
Starten ....................................... 169 abgestelltem Motor rollen der Pedale keine Fußmatten liegen.
Motorabgase .............................. 174 lassen (außer bei einem
Automatikgetriebe ...................... 176 Autostopp) Lenken
Schaltgetriebe ............................ 179 Viele Systeme funktionieren dann
Bei ausgefallener Lenkunterstützung
nicht (z. B. Bremskraftverstärker, Ser‐
Bremsen .................................... 180 durch eine Motorabschaltung oder
volenkung). Bei solchem Fahren ge‐
eine Systemstörung kann das Fahr‐
Fahrsysteme .............................. 183 fährden Sie sich und andere. Bei
zeug gelenkt werden, allerdings mit
Fahrerassistenzsysteme ............ 188 einem Autostopp funktionieren alle
höherem Kraftaufwand.
Systeme, aber die Lenkunterstützung
Kraftstoffe .................................. 223 wird kontrolliert reduziert und die Kontrollleuchte c 3 121.
Anhängerzugvorrichtung ........... 230 Fahrzeuggeschwindigkeit verringert.
Stopp-Start-Automatik 3 171. Achtung

Leerlaufanhebung Fahrzeuge mit hydraulischer


Wenn die Fahrzeugbatterie aufgrund Lenkunterstützung:
des Batteriezustands geladen wer‐ Wenn das Lenkrad bis in die End‐
den muss, erfordert dies eine erhöhte position gedreht und länger als
Leistungsabgabe der Lichtmaschine. 15 Sekunden in dieser Position
Dies wird durch eine Leerlaufanhe‐
bung erreicht, die hörbare Geräusche
verursachen kann.
Fahren und Bedienung 169

gehalten wird, kann die Lenkun‐ Starten Zündschlossstellungen


terstützung beschädigt werden
und keine Lenkunterstützung Einfahren
mehr leisten.
Während den ersten Fahrten nicht
unnötig scharf bremsen.
Während der ersten Fahrt kann es zu
Rauchentwicklung kommen, da
Wachs und Öl aus der Abgasanlage
verdampfen. Das Fahrzeug nach der
ersten Fahrt im Freien abstellen und
Dämpfe nicht einatmen.
Während des Einfahrens verbraucht
das Fahrzeug eventuell mehr Kraft‐
stoff und Motoröl und der Reinigungs‐ 0 = Zündung aus
vorgang des Diesel-Partikelfilters fin‐ 1 = Lenkradsperre gelöst, Zündung
det öfter statt. Ein Autostopp wird aus
unter Umständen unterbunden, damit 2 = Zündung ein, bei Dieselmotor:
sich die Batterie aufladen kann. Vorglühen
Diesel-Partikelfilter 3 174. 3 = Anlassen
170 Fahren und Bedienung

Verzögerte Motor anlassen matisch betätigt, bis der Motor läuft;


siehe automatische Anlassersteue‐
Stromabschaltung rung.
Folgende Elektroniksysteme können Vor neuem Startversuch oder zum
bis zum Öffnen der Fahrertür bzw. bis Abstellen des Motors den Schlüssel
spätestens 10 Minuten nach dem auf Position 0 zurückdrehen.
Ausschalten der Zündung aktiv blei‐
Bei einem Autostopp lässt sich der
ben:
Motor durch Betätigen des Kupp‐
■ Elektrische Fensterbetätigung lungspedals starten.
■ Schiebedach
■ Zubehörsteckdosen
Das Fahrzeug bei niedrigen
Temperaturen starten
Das Infotainment-System wird unab‐
Dieselmotoren lassen sich ohne zu‐
hängig davon, ob eine Tür geöffnet
sätzliche Heizung noch bei niedrigen
wird, weitere 30 Minuten lang bzw. bis
Schaltgetriebe: Kupplung betätigen. Temperaturen bis -25 °C und Benzin‐
zum Abziehen des Schlüssels aus
Automatikgetriebe: Bremse betätigen motoren bei bis -30 °C anlassen.
dem Zündschloss mit Strom versorgt.
und den Wählhebel auf P oder N stel‐ Dazu sind ein Motoröl mit der pas‐
len. senden Viskosität, der richtige Kraft‐
stoff, ein gut gewartetes Fahrzeug
Gaspedal nicht betätigen. und eine ausreichend geladene Bat‐
Dieselmotor: Schlüssel zum Vorglü‐ terie erforderlich. Bei Temperaturen
hen in Stellung 2 drehen, bis die Kon‐ unter -30 °C benötigt das Automatik‐
trollleuchte ! erlischt. getriebe eine Aufwärmphase von ca.
Den Schlüssel kurz in Stellung 3 dre‐ 5 Minuten. Der Wählhebel muss sich
hen und loslassen: Der Anlasser wird in Stellung P befinden.
nach einer kurzen Verzögerung auto‐
Fahren und Bedienung 171

Automatische Schubabschaltung Aktivierung


Anlassersteuerung Bei Schubbetrieb, d. h. wenn das Die Stopp-Start-Automatik ist verfüg‐
Diese Funktion steuert das Anlassen Fahrzeug mit eingelegtem Gang aber bar, sobald der Motor eingeschaltet
des Motors. Der Fahrer muss den ohne Betätigung des Gaspedals ge‐ ist, das Fahrzeug losfährt und die im
Schlüssel nicht in Stellung 3 halten. fahren wird, schaltet sich die Kraft‐ weiteren Verlauf dieses Abschnitts
Nach Betätigung lässt das System stoffversorgung automatisch ab. beschriebenen Bedingungen erfüllt
den Motor automatisch an, bis er sind.
läuft. Da bestimmte Bedingungen
überprüft werden müssen, wird der Stopp-Start-System Deaktivierung
Motor mit einer kurzen Verzögerung Die Stopp-Start-Automatik hilft, Kraft‐
gestartet. stoff zu sparen und die Abgase zu re‐
Wenn der Motor nicht anspringt, sind duzieren. Unter passenden Bedin‐
folgende Ursachen denkbar: gungen schaltet sie den Motor ab, so‐
bald das Fahrzeug langsam fährt
■ Kupplungspedal nicht durchgetre‐
oder stillsteht, z. B. an einer Ampel
ten (Schaltgetriebe)
oder in einem Stau. Sie startet den
■ Keine Betätigung des Bremspedals Motor automatisch, sobald das Kupp‐
oder Wählhebel nicht in P oder N lungspedal betätigt wird. Ein Batterie‐
(Automatikgetriebe) sensor sorgt dafür, dass nur dann ein
■ Zeitüberschreitung Autostopp erfolgt, wenn die Fahr‐
zeugbatterie für einen Neustart aus‐
Aufwärmen des Turbomotors reichend geladen ist.
Beim Anfahren kann die Motordreh‐ Die Stopp-Start-Automatik lässt sich
zahl für kurze Zeit begrenzt sein, ins‐ durch Drücken der Taste eco manuell
besondere wenn der Motor kalt ist. deaktivieren. Die Deaktivierung wird
Durch diese Begrenzung kann das durch das Erlöschen der LED in der
Schmiersystem zunächst den Motor Taste angezeigt.
vollständig schützen.
172 Fahren und Bedienung

Autostopp Bei einem Autostopp bleiben Heiz‐ ■ die Motorabgastemperatur ist nicht
Bei geringer Fahrgeschwindigkeit leistung und Bremskraft erhalten. zu hoch, z. B. nach dem Fahren mit
oder im Stillstand lässt sich folgen‐ hoher Motorbelastung
dermaßen ein Autostopp aktivieren: Achtung ■ die Umgebungstemperatur liegt
■ Kupplungspedal betätigen über -5 °C
Bei einem Autostopp ist die Lenk‐
■ Wählhebel auf Neutral stellen ■ das Klimatisierungssystem erlaubt
unterstützung möglicherweise
Autostopp
■ Kupplungspedal loslassen eingeschränkt.
■ es besteht ein ausreichendes
Der Motor wird bei eingeschalteter Bremsvakuum
Zündung abgeschaltet. Bedingungen für einen Autostopp
Die Stopp-Start-Automatik prüft, ob ■ die Selbstreinigungsfunktion des
alle folgenden Bedingungen erfüllt Diesel-Partikelfilters ist nicht aktiv
sind: ■ das Fahrzeug wurde seit dem letz‐
■ Die Stopp-Start-Automatik ist nicht ten Autostopp mind. mit Schrittge‐
manuell deaktiviert schwindigkeit gefahren
■ die Motorhaube ist ganz geschlos‐ Andernfalls ist kein Autostopp mög‐
sen lich.
■ die Fahrertür ist geschlossen oder Bestimmte Klimatisierungseinstellun‐
der Fahrer-Sicherheitsgurt ist an‐ gen können einen Autostopp verhin‐
gelegt dern. Weitere Informationen finden
■ die Fahrzeugbatterie ist ausrei‐ Sie im Kapitel zur Klimatisierung
chend geladen und funktionstüch‐ 3 161.
Ein Autostopp wird auf dem Dreh‐ tig Direkt nach einer Autobahnfahrt ist
zahlmesser angezeigt, indem die Na‐ ■ der Motor ist warm unter Umständen kein Autostopp
del auf der Position AUTOSTOP möglich.
■ die Kühlmitteltemperatur ist nicht
steht. zu hoch Einfahren 3 169.
Fahren und Bedienung 173

Batterieentladeschutz der die Kontrollleuchte - auf bzw. im ■ das Klimatisierungssystem erfor‐


Fahrzeugbatterie Driver Information Center wird ein dert einen Motorstart
Um einen zuverlässigen Motorneu‐ Symbol angezeigt. ■ die Klimatisierung wird manuell ein‐
start zu gewährleisten, verfügt die Kontrollleuchte - 3 119. geschaltet
Stopp-Start-Automatik über verschie‐
Bei nicht richtig geschlossener Motor‐
dene Schutzfunktionen gegen Batte‐ Neustart des Motors durch die haube wird im Driver Information
rieentladung. Stopp-Start-Automatik Center eine Warnmeldung angezeigt.
Stromsparmaßnahmen Der Wählhebel muss auf Neutral ste‐ Bei an Zubehörsteckdosen ange‐
hen, damit ein automatischer Neu‐ schlossenen Elektrogeräten wie etwa
Bei einem Autostopp sind bestimmte
start möglich ist. einem tragbaren CD-Player kann es
elektrische Funktionen wie z. B. der
Zuheizer oder die Heckscheibenhei‐ Tritt bei einem Autostopp eine der fol‐ bei einem Neustart zu einem kurzen
zung nicht oder nur im Stromsparbe‐ genden Bedingungen ein, wird der Leistungsabfall kommen.
trieb verfügbar. Die Gebläsege‐ Motor von der Stopp-Start-Automatik
schwindigkeit der Klimatisierungsau‐ automatisch wieder gestartet:
tomatik wird aus Stromspargründen
Fahrzeug abstellen
■ Die Stopp-Start-Automatik wird
reduziert. manuell deaktiviert
9 Warnung
Neustart des Motors durch den ■ die Motorhaube wird geöffnet
Fahrer ■ der Fahrer-Sicherheitsgurt wird ge‐ ■ Fahrzeug nicht auf entzündba‐
löst und die Fahrertür wird geöffnet ren Oberflächen abstellen. Die
Kupplungspedal betätigen, um den
■ die Motortemperatur ist zu niedrig hohe Temperatur des Abgas‐
Motor wieder zu starten.
systems kann zu einem Entzün‐
Der Motorstart wird auf dem Dreh‐ ■ die Ladung der Fahrzeugbatterie den der Oberfläche führen.
zahlmesser durch die Nadel in der liegt unter einem bestimmten Wert
■ Die Parkbremse immer anzie‐
Leerlaufposition angezeigt. ■ es besteht kein ausreichendes hen. Die manuelle Parkbremse
Wenn der Wählhebel aus der Neu‐ Bremsvakuum
tralstellung bewegt wird, ohne vorher ■ das Fahrzeug wird mind. mit
die Kupplung zu betätigen, leuchtet Schrittgeschwindigkeit gefahren
174 Fahren und Bedienung

ohne Drücken des Entriege‐ wärtsgang einlegen bzw. den Motorabgase


lungsknopfes anziehen. Im Ge‐ Wählhebel auf P stellen. Zusätz‐
fälle oder an einer Steigung so lich Vorderräder zum Bordstein
fest wie möglich anziehen. hindrehen. 9 Gefahr
Gleichzeitig Fußbremse betäti‐ ■ Die Fenster und das Schiebe‐
gen, um die Betätigungskräfte dach schließen. Motorabgase enthalten giftiges
der Parkbremse zu verringern. Kohlenmonoxid. Dieses Gas ist
■ Den Zündschlüssel abziehen. farb- und geruchlos und kann
Bei Fahrzeugen mit elektrischer Lenkrad drehen, bis Lenkrad‐
Parkbremse Schalter m ca. beim Einatmen lebensgefährlich
sperre spürbar einrastet. sein.
eine Sekunde lang ziehen.
Bei Fahrzeugen mit Automatik‐ Wenn Abgase in das Fahrzeug‐
Wenn die Kontrollleuchte m getriebe lässt sich der Schlüssel innere gelangen, Fenster öffnen.
aufleuchtet, ist die elektrische nur in Wählhebelstellung P ab‐ Störungsursache von einer Werk‐
Parkbremse aktiviert 3 119. ziehen. statt beheben lassen.
■ Den Motor ausschalten.
■ Verriegeln Sie das Fahrzeug. Nicht mit offenem Laderaum fah‐
■ Wenn das Fahrzeug auf einer ren, weil sonst Abgase in das
ebenen Fläche oder bergauf ■ Diebstahlwarnanlage aktivieren. Fahrzeug eindringen können.
steht, vor dem Abziehen des Hinweis
Zündschlüssels den ersten
Gang einlegen bzw. den Wähl‐
Wenn bei einem Unfall die Airbags Diesel-Partikelfilter
auslösen, wird der Motor automa‐
hebel auf P stellen. An einer Das Diesel-Partikelfilter-System filtert
tisch abgestellt, sofern das Fahr‐
Steigung zusätzlich Vorder‐ schädliche Rußpartikel aus den Mo‐
zeug innerhalb einer vorgegebenen
räder vom Bordstein wegdre‐ torabgasen. Das System verfügt über
Zeitspanne zum Stillstand kommt.
hen. eine Selbstreinigungsfunktion, die
Wenn das Fahrzeug auf einem während der Fahrt ohne einen Hin‐
Gefälle steht, vor dem Abziehen weis automatisch abläuft. Der Filter
des Zündschlüssels den Rück‐ wird von Zeit zu Zeit durch Verbren‐
nen der zurückgehaltenen Rußparti‐
kel bei hoher Temperatur gereinigt.
Fahren und Bedienung 175

Dieser Vorgang läuft automatisch bei gungen nicht möglich war, wird dies
bestimmten Fahrbedingungen ab und durch die Kontrollleuchte % ange‐ Achtung
kann bis zu 25 Minuten dauern. In der zeigt. Gleichzeitig erscheint Diesel‐
Regel benötigt er zwischen partikelfilter ist voll Fahrt fortsetzen Wenn der Reinigungsvorgang un‐
7 und 12 Minuten. Währenddessen oder Warncode 55 im Driver Informa‐ terbrochen wird, können schwere
ist kein Autostopp möglich und der tion Center. Motorschäden hervorgerufen wer‐
Kraftstoffverbrauch kann etwas höher den.
% leuchtet, wenn der Diesel-Partikel‐
sein. Die dabei auftretende Geruchs- filter voll ist. Den Reinigungsvorgang
und Rauchentwicklung ist normal. Die Reinigung erfolgt am raschesten
so bald wie möglich beginnen. bei hoher Motordrehzahl und Last.
% blinkt, wenn der Diesel-Partikelfil‐ Kontrollleuchte % erlischt, sobald die
ter seinen maximalen Füllstand er‐ Selbstreinigung abgeschlossen ist.
reicht hat. Sofort mit dem Reinigungs‐
vorgang beginnen, um Motorschäden
zu vermeiden. Katalysator
Der Katalysator verringert die Menge
Reinigungsvorgang an Schadstoffen in den Abgasen.
Zur Aktivierung des Reinigungsvor‐
gangs weiterfahren und die Motor‐
drehzahl über 2000 Umdrehungen
pro Minute halten. Wenn nötig zu‐
rückschalten. Dadurch wird die Reini‐
gung des Diesel-Partikelfilters ausge‐
Unter bestimmten Fahrbedingungen,
löst.
z. B. Kurzstreckenverkehr, kann sich
das System nicht automatisch reini‐ Wenn zusätzlich g aufleuchtet, ist
gen. die Reinigung nicht möglich, Hilfe
Wenn der Filter gereinigt werden einer Werkstatt in Anspruch nehmen.
muss, eine automatische Reinigung
aber aufgrund der letzten Fahrbedin‐
176 Fahren und Bedienung

Achtung Automatikgetriebe Wählhebel


Andere als die auf den Seiten Das Automatikgetriebe ermöglicht ein
3 223, 3 308 aufgeführten Kraft‐ automatisches Schalten (Automatik-
stoffsorten können den Katalysa‐ Modus) oder ein manuelles Schalten
tor oder Teile der Elektronik be‐ (Manuell-Modus).
schädigen.
Unverbrannter Kraftstoff überhitzt Getriebe-Display
und beschädigt den Katalysator.
Übermäßigen Gebrauch des An‐
lassers, Leerfahren des Kraftstoff‐
tanks und Anlassen des Motors
durch Anschleppen oder Anschie‐
ben deshalb unterlassen.
P = Parkstellung, Räder sind blo‐
ckiert; nur bei stillstehendem
Bei Fehlzündungen, unrundem Mo‐
Fahrzeug und betätigter Park‐
torlauf, Abfall der Motorleistung oder
bremse einlegen
anderen ungewöhnlichen Problemen
R = Rückwärtsgang, nur bei stillste‐
Störungsursache möglichst bald in
hendem Fahrzeug einlegen
einer Werkstatt beheben lassen. In
N = Neutral- bzw. Leerlaufstellung
Notfällen kann die Fahrt kurzzeitig bei
D = Automatikbetrieb mit allen Gän‐
niedriger Geschwindigkeit und Dreh‐ Im Getriebe-Display werden Modus gen
zahl fortgesetzt werden. oder gewählter Gang angezeigt.
Der Wählhebel ist in P gesperrt und
kann nur bewegt werden, wenn die
Zündung eingeschaltet ist und das
Bremspedal betätigt wird.
Fahren und Bedienung 177

Während des Schaltens nicht be‐ Manuell-Modus


schleunigen. Gas- und Bremspedal
nie gleichzeitig betätigen.
Mit eingelegtem Gang und gelöster
Bremse fährt das Fahrzeug langsam
an.

Bremsunterstützung des Motors


Um die Motorbremswirkung zu nut‐
zen, bei Bergabfahrt rechtzeitig einen
niedrigeren Gang wählen, siehe Ma‐
nuell-Modus.
Bei nicht betätigtem Bremspedal
leuchtet die Kontrollleuchte j auf.
Herausschaukeln
Schaukeln ist nur zulässig, wenn das Wählhebel aus Stellung D nach links
Wenn der Wählhebel bei Ausschalten Fahrzeug in Sand, Schlamm oder
der Zündung nicht in Stellung P ist, und dann nach vorn oder hinten be‐
Schnee steckt. Wählhebel wiederholt wegen.
blinken die Kontrollleuchten j und zwischen D und R hin- und herbewe‐
P. gen. Motor nicht hochdrehen und < = Schalten in einen höheren Gang.
Zum Einlegen von P oder R Entriege‐ plötzliche Beschleunigung vermei‐ ] = Schalten in einen niedrigeren
lungsknopf betätigen. den. Gang.
Der Motor kann nur gestartet werden,
wenn der Wählhebel in Stellung P
Fahrzeug abstellen Wird ein höherer Gang bei zu gerin‐
oder N ist. Wenn N gewählt ist, vor Parkbremse betätigen und P einle‐ ger Geschwindigkeit bzw. ein niedri‐
dem Starten das Bremspedal gen. gerer Gang bei zu hoher Geschwin‐
drücken oder die Parkbremse betäti‐ Der Zündschlüssel lässt sich nur in digkeit gewählt, wird nicht geschaltet.
gen. Wählhebelstellung P abziehen. Dies kann zu einer Meldung im
Driver-Info-Display führen.
178 Fahren und Bedienung

Im Manuell-Modus erfolgt bei hohen ■ Spezielle Programme passen die Nur höchster Gang verfügbar. Je
Drehzahlen des Motors kein automa‐ Schaltpunkte bei Bergauf- oder nach Störung kann auch der
tisches Schalten in einen höheren Bergabfahren automatisch an. 2. Gang im Manuell-Modus verfügbar
Gang. ■ Beim Anfahren bei Schnee oder sein. Nur bei stehendem Fahrzeug
Fahrbahnglätte wählt die elektroni‐ schalten.
Elektronisch gesteuerte sche Getriebesteuerung automa‐ Störungsursache von einer Werkstatt
tisch einen höheren Gang aus. beheben lassen.
Fahrprogramme
■ Das Betriebstemperaturprogramm Kickdown
bringt den Katalysator nach einem Wenn im Automatikmodus das Gas‐ Stromunterbrechung
Kaltstart durch erhöhte Motordreh‐ pedal vollständig durchgetreten wird, Bei einer Stromunterbrechung lässt
zahl schnell auf die erforderliche schaltet das Getriebe abhängig von sich der Wählhebel nicht aus Stellung
Temperatur. der Motordrehzahl einen Gang herun‐ P bewegen. Der Zündschlüssel kann
■ Die automatische Neutralschaltung ter. nicht aus dem Zündschloss abgezo‐
schaltet selbsttätig in den Leerlauf, gen werden.
wenn bei eingelegtem Vorwärts‐ Störung Bei entladener Fahrzeugbatterie
gang angehalten und das Brems‐ Starthilfe durchführen 3 293.
pedal gedrückt wird. Bei einer Störung leuchtet g. Zu‐
sätzlich erscheint eine Codenummer Wenn die Fahrzeugbatterie nicht die
■ Bei eingeschaltetem SPORT-Mo‐ oder eine Fahrzeugmeldung im Dri‐ Ursache der Störung ist, den Wähl‐
dus wird bei höheren Motordreh‐ ver Information Center. Fahrzeug‐ hebel lösen.
zahlen geschaltet (außer bei einge‐ meldungen 3 132. 1. Die Parkbremse anziehen.
schaltetem Geschwindigkeitsreg‐
ler). SPORT-Modus 3 186. Das Getriebe schaltet nicht mehr au‐
tomatisch. Weiterfahrt ist mit manuel‐
lem Schalten möglich.
Fahren und Bedienung 179

3. Schraubendreher so weit wie


möglich in die Öffnung einführen
Schaltgetriebe
und den Wählhebel aus der Stel‐
lung P bzw. N bewegen. Wenn P
bzw. N wieder eingelegt wird, wird
der Wählhebel wieder in dieser
Stellung gesperrt. Ursache für die
Stromunterbrechung von einer
Werkstatt beheben lassen.
4. Die Wählhebelverkleidung wieder
an der Mittelkonsole anbringen.

2. Die Wählhebelverkleidung vorn


von der Mittelkonsole lösen, nach
oben klappen und nach links dre‐
hen. Zum Einlegen des Rückwärtsgangs
nach Betätigen des Kupplungspedals
bei stehendem Fahrzeug
3 Sekunden warten, anschließend
den Entriegelungsknopf am Wählhe‐
bel drücken und den Gang einlegen.
Lässt sich der Gang nicht einlegen,
den Wählhebel in Leerlaufstellung
führen, das Kupplungspedal loslas‐
sen und wieder betätigen. Nochmals
schalten.
Die Kupplung nicht unnötig schleifen
lassen!
180 Fahren und Bedienung

Bei jeder Betätigung Kupplungspedal


voll durchtreten. Pedal nicht als Fuß‐
Bremsen Antiblockiersystem
stütze verwenden. Das Antiblockiersystem (ABS) ver‐
Das Bremssystem hat zwei voneinan‐ hindert, dass die Räder blockieren.
der unabhängige Bremskreise.
Achtung Sobald ein Rad zum Blockieren neigt,
Wenn ein Bremskreis ausfällt, kann regelt das ABS den Bremsdruck des
Es wird davon abgeraten, mit das Fahrzeug immer noch mit dem entsprechenden Rades. So bleibt das
einer Hand am Wählhebel zu fah‐ anderen Bremskreis gebremst wer‐ Fahrzeug auch bei Vollbremsungen
ren. den. Eine Bremswirkung wird aller‐ lenkbar.
dings nur erzielt, wenn das Brems‐
Die ABS-Regelung macht sich durch
pedal fest hinuntergedrückt wird. Da‐
Pulsieren des Bremspedals und ein
für ist bedeutend mehr Kraft erforder‐
Regelgeräusch bemerkbar.
lich. Der Bremsweg verlängert sich.
Vor der Weiterfahrt Hilfe einer Werk‐ Um eine optimale Bremswirkung zu
statt in Anspruch nehmen. erreichen, Bremspedal während des
gesamten Bremsvorgangs trotz des
Bei abgestelltem Motor endet die Un‐
pulsierenden Pedals voll durchtreten.
terstützung durch den Bremskraftver‐
Druck auf das Pedal nicht vermin‐
stärker, sobald das Bremspedal ein‐
dern.
mal oder zweimal betätigt wurde. Die
Bremswirkung ist nicht beeinträchtigt, Nach dem Losfahren führt das Sys‐
der Bremsvorgang erfordert jedoch tem einen Selbsttest durch, der hör‐
deutlich mehr Krafteinsatz. Dies bare Geräusche verursachen kann.
muss vor allem beim Abschleppen Kontrollleuchte u 3 120.
beachtet werden.
Kontrollleuchte R 3 119. Adaptives Bremslicht
Bei einer Vollbremsung blinken alle
drei Bremsleuchten für die Dauer des
ABS-Eingriffs.
Fahren und Bedienung 181

Störung Parkbremse Um die Betätigungskräfte der


Parkbremse zu verringern, gleich‐
9 Warnung Manuelle Parkbremse zeitig Fußbremse betätigen.

Liegt eine Störung im ABS vor, Kontrollleuchte R 3 119.


können die Räder bei starkem
Bremsen zum Blockieren neigen. Elektrische Parkbremse
Die Vorteile des ABS bestehen
nicht mehr. Das Fahrzeug ist bei
Vollbremsungen nicht mehr lenk‐
bar und kann ausbrechen.

Störungsursache von einer Werkstatt


beheben lassen.

9 Warnung
Parkbremse immer ohne Betäti‐
gung des Entriegelungsknopfes
fest anziehen; bei Gefälle oder
Steigung so fest wie möglich an‐
ziehen.
Zum Lösen der Parkbremse Hebel
etwas anheben, Entriegelungs‐
knopf drücken, Hebel ganz sen‐
ken.
182 Fahren und Bedienung

Bei stillstehendem Fahrzeug Lösen Sobald Schalter m losgelassen wird,


betätigen Zündung einschalten. Bremspedal hört der dynamische Bremsvorgang
treten und halten, und dann Schalter auf.
9 Warnung m drücken.
Störung
Schalter m ca. eine Sekunde lang Wegfahrfunktion Eine Störung der elektrischen Park‐
ziehen. Die elektrische Park‐ Durch Treten des Kupplungspedals bremse wird über Kontrollleuchte j
bremse wird automatisch mit ent‐ (Schaltgetriebe) bzw. Schalten in und durch eine Codenummer oder
sprechender Kraft betätigt. Für Fahrposition (Automatikgetriebe) und eine Fahrzeugmeldung im Driver In‐
maximale Bremskraft, z. B. beim nachfolgender Betätigung des Gas‐ formation Center angezeigt. Fahr‐
Parken mit Anhänger oder auf Ab‐ pedals wird die elektrische Park‐ zeugmeldungen 3 132.
hängen, Schalter m zweimal zie‐ bremse automatisch gelöst. Dies ist Elektrische Parkbremse anziehen:
hen. nicht möglich, wenn gleichzeitig der Schalter m ziehen und länger als
Wenn die Kontrollleuchte m auf‐ Schalter gezogen wird. 5 Sekunden halten. Wenn die Kon‐
leuchtet, ist die elektrische Park‐ Diese Funktion hilft auch beim Anfah‐ trollleuchte m aufleuchtet, ist die
bremse aktiviert 3 120. ren auf Steigungen. elektrische Parkbremse angezogen.
Unsanftes Losfahren kann die Le‐ Elektrische Parkbremse lösen: Schal‐
Die elektrische Parkbremse kann im‐ bensdauer der Verschleißteile verrin‐ ter m drücken und länger als
mer betätigt werden, auch bei ausge‐ gern. 2 Sekunden halten. Wenn die Kon‐
schalteter Zündung. trollleuchte m erlischt, ist die elektri‐
Die elektrische Parkbremse nicht zu Dynamisches Bremsen im fahrenden sche Parkbremse gelöst.
oft bei abgestelltem Motor betätigen, Fahrzeug
Wenn das Fahrzeug in Bewegung ist Kontrollleuchte m blinkt: Elektrische
da dadurch die Fahrzeugbatterie ent‐ Parkbremse ist nicht voll angezogen
laden wird. und Schalter m gezogen und gehal‐
ten wird, bremst die elektrische Park‐ bzw. gelöst. Bei Dauerblinken elektri‐
Vor dem Verlassen des Fahrzeugs bremse das Fahrzeug ab, ohne dass sche Parkbremse lösen und versu‐
den Status der elektrischen Park‐ sie statisch betätigt wird. chen, sie erneut zu betätigen.
bremse überprüfen. Kontrollleuchte
m 3 120.
Fahren und Bedienung 183

Bremsassistent Fahrsysteme 9 Warnung


Bei schnellem, kräftigem Niedertre‐
ten des Bremspedals wird automa‐ Traktionskontrolle Lassen Sie sich nicht aufgrund
tisch mit maximaler Bremskraft (Voll‐ Die Traktionskontrolle ist eine Kom‐ dieses besonderen Sicherheitsan‐
bremsung) gebremst. ponente der Elektronischen gebotes zu einem risikoreichen
Während der gesamten Vollbrem‐ Stabilitätsregelung 3 184. Fahrstil verleiten.
sung gleichmäßig starken Druck auf TC verbessert bei Bedarf die Fahr‐ Geschwindigkeit den Straßenver‐
das Bremspedal ausüben. Die maxi‐ stabilität, unabhängig von der Fahr‐ hältnissen anpassen.
male Bremskraft verringert sich auto‐ bahnbeschaffenheit oder der Griffig‐
matisch, sobald das Bremspedal frei‐ keit der Reifen, indem sie ein Durch‐ Kontrollleuchte b 3 121.
gegeben wird. drehen der Antriebsräder verhindert.
Deaktivierung
Sobald die Antriebsräder durchzudre‐
Berg-Anfahr-Assistent hen beginnen, wird die Motorleistung
Das System verhindert beim Anfah‐ reduziert und das am stärksten
ren auf Steigungen ein ungewolltes durchdrehende Rad einzeln ge‐
Zurückrollen des Fahrzeugs. bremst. Dadurch wird die Fahrstabili‐
tät des Fahrzeugs auch bei rutschiger
Beim Lösen der Fußbremse nach Fahrbahn wesentlich verbessert.
dem Anhalten an einer Steigung
bleibt die Bremse noch weitere Die Traktionskontrolle ist nach jedem
zwei Sekunden angezogen. Die Motorstart funktionsfähig, sobald die
Bremse wird automatisch gelöst, so‐ Kontrollleuchte b erlischt.
bald sich die Fahrzeuggeschwindig‐ Wenn die Traktionskontrolle eingreift,
keit erhöht. blinkt b.
Bei einem Autostopp ist der Berg-An‐
fahr-Assistent nicht aktiv. Die Traktionskontrolle kann ausge‐
schaltet werden, wenn ein Durchdre‐
hen der Antriebsräder erwünscht ist:
184 Fahren und Bedienung

b kurz drücken, um die Traktionskon‐ bremst. Dadurch wird die Fahrstabili‐ Deaktivierung
trolle zu deaktivieren. k leuchtet auf. tät des Fahrzeugs auch bei rutschiger
Die Deaktivierung wird als Statusmel‐ Fahrbahn wesentlich verbessert.
dung im Driver Information Center an‐ Die elektronische Stabilitätsregelung
gezeigt. ist nach jedem Motorstart funktions‐
Die Traktionskontrolle wird durch er‐ fähig, sobald die Kontrollleuchte b er‐
neutes Drücken der Taste b wieder lischt.
eingeschaltet. Wenn die elektronische Stabilitäts‐
Darüber hinaus wird die Traktions‐ regelung eingreift, blinkt b.
kontrolle beim nächsten Einschalten
der Zündung wieder aktiviert. 9 Warnung
Lassen Sie sich nicht aufgrund
Elektronische dieses besonderen Sicherheitsan‐
Stabilitätsregelung gebotes zu einem risikoreichen
Für ein sportlicheres Fahrverhalten
können die elektronische Stabilitäts‐
Die elektronische Stabilitätsregelung Fahrstil verleiten.
regelung und die Traktionskontrolle
(ESC) verbessert bei Bedarf die Fahr‐ Geschwindigkeit den Straßenver‐ separat deaktiviert werden:
stabilität, unabhängig von der Fahr‐ hältnissen anpassen.
bahnbeschaffenheit oder der Griffig‐ ■ Taste b kurz drücken: Die Trak‐
keit der Reifen. Sie verhindert außer‐ tionskontrolle wird deaktiviert, die
Kontrollleuchte b 3 121.
dem ein Durchdrehen der Antriebs‐ elektronische Stabilitätsregelung
räder. Die elektronische Stabilitäts‐ bleibt aktiviert. k leuchtet auf.
regelung arbeitet in Verbindung mit ■ Taste b mindestens 5 Sekunden
der Traktionskontrolle 3 183. lang gedrückt halten: Die Traktions‐
Sobald das Fahrzeug auszubrechen kontrolle und elektronische
droht (Untersteuern, Übersteuern), Stabilitätsregelung werden deakti‐
wird die Motorleistung reduziert und viert. k und n leuchten auf.
die Räder werden separat abge‐
Fahren und Bedienung 185

Zusätzlich wird der ausgewählte Mo‐ Deaktivierung, OPC-Version regelung ist mit reduzierter Motor‐
dus als Statusmeldung im Driver In‐ leistung betriebsbereit. k und n
formation Center angezeigt. leuchten auf.
Wenn das Fahrzeug bei deaktivierter ■ Taste b mindestens 5 Sekunden
elektronischer Stabilitätsregelung lang gedrückt halten: Die Traktions‐
eine Grenzsituation erreicht, wird die kontrolle und die elektronische
elektronische Stabilitätsregelung Stabilitätsregelung werden voll‐
durch einmaliges Drücken des ständig deaktiviert. k und n leuch‐
Bremspedals für die Dauer der ten auf.
Grenzsituation erneut aktiviert. Zusätzlich wird der ausgewählte Mo‐
ESC wird durch erneutes Drücken der dus als Statusmeldung im Driver In‐
Taste b wieder eingeschaltet. Wenn formation Center angezeigt.
TC zuvor deaktiviert wurde, werden Bei der OPC-Version bleiben die
sowohl TC als auch ESC wieder ein‐ elektronische Stabilitätsregelung und
geschaltet. Für bewusstes Fahren im Grenzbe‐
reich können die elektronische die Traktionskontrolle auch in Grenz‐
Darüber hinaus wird ESC beim Stabilitätsregelung und die Traktions‐ situationen mit unsicherem Fahrver‐
nächsten Einschalten der Zündung kontrolle separat deaktiviert werden. halten deaktiviert.
wieder aktiviert. Folgende Modi stehen zur Auswahl: ESC wird durch erneutes Drücken der
■ Taste b kurz drücken: Die Trak‐ Taste b wieder eingeschaltet. Wenn
tionskontrolle wird deaktiviert, die TC zuvor deaktiviert wurde, werden
elektronische Stabilitätsregelung sowohl TC als auch ESC wieder ein‐
bleibt aktiviert. k leuchtet auf. geschaltet.
■ Taste b innerhalb von Darüber hinaus wird ESC beim
2 Sekunden zweimal kurz drücken: nächsten Einschalten der Zündung
Die Traktionskontrolle wird deakti‐ wieder aktiviert.
viert. Die elektronische Stabilitäts‐
186 Fahren und Bedienung

Interaktives Dynamisches ■ Antiblockiersystem (ABS) mit Cor‐ ■ Das Schalten des Automatikgetrie‐
nering Brake Control (CBC) bes erfolgt später (bei höherer
Fahrsystem ■ Automatikgetriebe. Drehzahl).
Flex Ride ■ Bei aktiviertem SPORT-Modus än‐
Das Fahrsystem Flex Ride ermöglicht dert sich die Beleuchtung der
es dem Fahrer, zwischen drei Fahr‐ Hauptinstrumente von weiß auf rot.
modi zu wählen: TOUR-Modus
■ SPORT-Modus: Taste SPORT Die Systemeinstellungen werden an
drücken, LED leuchtet auf. einen bequemeren Fahrstil ange‐
■ TOUR-Modus: Taste TOUR passt:
drücken, LED leuchtet auf. ■ Die Dämpfung der Stoßdämpfer re‐
■ Modus NORMAL: weder Taste agiert weicher.
SPORT noch Taste TOUR ist ge‐ ■ Das Gaspedal reagiert mit den
drückt; keine LED leuchtet auf. Standardeinstellungen.
Durch erneutes Drücken der entspre‐ ■ Die Lenkunterstützung erfolgt im
chenden Taste wird der SPORT- SPORT-Modus Standard-Modus.
Modus bzw. der TOUR-Modus deak‐ Die Systemeinstellungen werden an
■ Die Schaltpunkte des Automatikge‐
tiviert. einen sportlicheren Fahrstil ange‐
triebes folgen einem Komfortmo‐
In jedem Fahrmodus beeinflusst passt:
dus.
Flex Ride die folgenden elektroni‐ ■ Die Dämpfung der Stoßdämpfer re‐
■ Die Beleuchtung der Hauptinstru‐
schen Systeme: agiert härter, um einen besseren
mente ist weiß.
■ Elektronische Dämpferregelung Kontakt mit der Fahrbahn zu er‐
möglichen. Modus NORMAL
■ Gaspedalsteuerung
■ Der Motor reagiert rascher auf das Alle Systemeinstellungen werden an
■ Lenksteuerung Gaspedal. die Standardwerte angepasst.
■ Elektronische Stabilitätsregelung ■ Die Lenkunterstützung wird verrin‐
(ESC) gert.
Fahren und Bedienung 187

Fahrmodussteuerung derlich ist, erfasst das DMC-Steuer‐


In jedem manuell gewählten Fahrmo‐ gerät den Bewegungszustand des
dus (SPORT, TOUR oder NORMAL) Fahrzeugs und ändert die Einstellun‐
erfasst und analysiert die Fahrmo‐ gen für die Federung auf den
dussteuerung (DMC) kontinuierlich SPORT-Modus, um die Fahrzeugsta‐
das tatsächliche Fahrverhalten, die bilität zu erhöhen.
Reaktionen des Fahrers und den ak‐ Kehren das Fahrverhalten bzw. der
tiven Bewegungszustand des Fahr‐ Bewegungszustand des Fahrzeugs
zeugs. Bei Bedarf ändert das DMC- wieder in den ursprünglichen Zustand
Steuergerät automatisch die Einstel‐ zurück, setzt die Fahrmodussteue‐
lungen innerhalb des gewählten rung die Einstellungen auf den zuvor
Fahrmodus. Werden größere Abwei‐ gewählten Fahrmodus.
chungen erkannt, wird der Fahrmo‐ Das Fahrsystem OPC Flex Ride er‐
dus für die Dauer der Abweichung ge‐ Personalisierte Einstellungen möglicht es dem Fahrer, zwischen
ändert. im Sport-Modus drei Fahrmodi zu wählen:
Wenn beispielsweise der NORMAL- Durch Drücken der Taste SPORT
■ OPC-Modus: Taste OPC drücken,
Modus ausgewählt wurde und die kann der Fahrer den SPORT-Modus
LED leuchtet auf.
Fahrmodussteuerung ein sportliches wählen. Diese Einstellungen können
Fahrverhalten erkennt, ändert das im Menü „Systemeinstellungen“ im ■ SPORT-Modus: Taste SPORT
DMC-Steuergerät einige Einstellun‐ Info-Display geändert werden. Fahr‐ drücken, LED leuchtet auf.
gen des Normal-Modus auf Sport- zeugpersonalisierung 3 138. ■ NORMAL-Modus: Keine der Tas‐
Einstellungen. Bei sehr sportlichem ten SPORT oder OPC ist gedrückt,
Fahrverhalten wechselt das DMC in Flex Ride - OPC-Version keine LED leuchtet.
den SPORT-Modus. Die OPC-Version des Flex Ride-Sys‐ Durch erneutes Drücken der entspre‐
tems arbeitet auf die gleiche Weise chenden Taste wird der SPORT-
Wenn beispielsweise der TOUR-
wie das herkömmliche Flex Ride-Sys‐ Modus bzw. der OPC-Modus deakti‐
Modus ausgewählt wurde und beim
tem, mit dem Unterschied, dass die viert.
Fahren auf einer kurvigen Straße
verschiedenen Modi sportlicher aus‐
eine plötzliche harte Bremsung erfor‐
fallen.
188 Fahren und Bedienung

In jedem Fahrmodus beeinflusst


OPC Flex Ride die folgenden elektro‐
In diesem Modus wird die Beleuch‐
tung der Hauptinstrumente auf rot
Fahrerassistenzsys‐
nischen Systeme: umgeschaltet. teme
■ Elektronische Dämpferregelung
Personalisierte Einstellungen im
■ Gaspedalsteuerung OPC-Modus 9 Warnung
■ Lenksteuerung Durch Drücken der Taste OPC kann
der Fahrer den OPC-Modus wählen. Fahrerassistenzsysteme wurden
■ Elektronische Stabilitätsregelung
Diese Einstellungen können im Menü zur Unterstützung der Fahrer ent‐
(ESC)
„Systemeinstellungen“ im wickelt, können deren Aufmerk‐
■ Antiblockiersystem (ABS) mit Cor‐ Info-Display geändert werden. Fahr‐ samkeit aber nicht ersetzen.
nering Brake Control (CBC) zeugpersonalisierung 3 138. Der Fahrer übernimmt beim Füh‐
Modus NORMAL ren des Fahrzeugs die volle Ver‐
Im Modus NORMAL, wenn weder die antwortung.
Taste SPORT noch die Taste OPC Beim Gebrauch von Fahrerassis‐
gedrückt ist, werden alle Systemein‐ tenzsystemen stets die aktuelle
stellungen auf Standardwerte ge‐ Verkehrssituation berücksichti‐
setzt. gen.

SPORT-Modus
Geschwindigkeitsregler
Die Systemeinstellungen werden an
einen sportlicheren Fahrstil ange‐ Der Geschwindigkeitsregler kann Ge‐
passt. schwindigkeiten von ca. 30 bis
200 km/h speichern und konstant hal‐
OPC-Modus ten. An Steigungen und im Gefälle ist
Fahrverhalten und Bewegungszu‐ ein Abweichen von der gespeicherten
stand werden an Hochleistungsein‐ Geschwindigkeit möglich.
stellungen angepasst.
Fahren und Bedienung 189

Aus Sicherheitsgründen kann der Ge‐ Einschalten Wahlweise auf gewünschte Ge‐
schwindigkeitsregler erst nach ein‐ Taste m drücken. Die Kontrollanzeige schwindigkeit beschleunigen und
maligem Betätigen der Fußbremse m leuchtet weiß in der Instrumenten‐ diese durch Drehen auf SET/- spei‐
aktiviert werden. Das Aktivieren im tafel auf. chern.
ersten Gang ist nicht möglich.
Aktivierung
Auf die gewünschte Geschwindigkeit
beschleunigen und das Daumenräd‐
chen auf SET/- drehen. Die aktuelle
Geschwindigkeit wird gespeichert
und gehalten. Die Kontrollanzeige m
leuchtet grün in der Instrumententafel
auf. Gaspedal kann gelöst werden.
Beschleunigen durch Gas geben ist
möglich. Nach Loslassen des Gaspe‐
dals wird die gespeicherte Geschwin‐
digkeit wieder eingestellt.
Der Geschwindigkeitsregler bleibt Geschwindigkeit verringern
Geschwindigkeitsregler nicht ein‐ Bei aktivem Geschwindigkeitsregler
schalten, wenn eine gleichbleibende während des Gangschaltens akti‐
viert. Daumenrädchen auf SET/- halten
Geschwindigkeit nicht ratsam ist. oder wiederholt kurz auf SET/- dre‐
Bei Automatikgetriebe Geschwindig‐ Geschwindigkeit erhöhen hen: Geschwindigkeit wird kontinuier‐
keitsregler nur im automatischen Mo‐ Bei aktivem Geschwindigkeitsregler lich bzw. in kleinen Schritten verrin‐
dus aktivieren. Daumenrädchen auf RES/+ halten gert.
Kontrollleuchte m 3 124. oder wiederholt kurz auf RES/+ dre‐
hen: Geschwindigkeit wird kontinuier‐
lich bzw. in kleinen Schritten erhöht.
190 Fahren und Bedienung

Deaktivierung Zur gespeicherten Die festgelegte Höchstgeschwindig‐


Taste y drücken. Die Kontrollan‐ Geschwindigkeit zurückkehren keit muss mindestens 25 km/h betra‐
zeige m leuchtet weiß in der Instru‐ Bei einer Geschwindigkeit von über gen.
mententafel auf. Geschwindigkeits‐ 30 km/h Daumenrädchen auf RES/+ Der Fahrer kann nur bis zur einge‐
regler ist deaktiviert. Die zuletzt ver‐ drehen. Das Fahrzeug kehrt zur ge‐ stellten Geschwindigkeit beschleuni‐
wendete und festgelegte Geschwin‐ speicherten Geschwindigkeit zurück. gen. Beim Befahren eines Gefälles
digkeit wird gespeichert und kann kann die Höchstgeschwindigkeit
später wieder aufgenommen werden. Ausschalten überschritten werden.
Automatisches Ausschalten: Taste m drücken. Die Kontrollanzeige Wenn das System aktiv ist, wird die
m in der Instrumententafel erlischt. eingestellte Höchstgeschwindigkeit
■ Fahrzeuggeschwindigkeit unter ca.
Die gespeicherte Geschwindigkeit in der obersten Zeile des Fahrerinfor‐
30 km/h,
wird gelöscht. mationszentrums angezeigt.
■ Fahrgeschwindigkeit über ca.
Der Geschwindigkeitsregler wird au‐
200 km/h, Aktivierung
ßerdem ausgeschaltet und die ge‐
■ Betätigung des Bremspedals, speicherte Geschwindigkeit gelöscht,
■ Betätigung des Kupplungspedals wenn die Taste L zum Einschalten
für einige Sekunden, des Geschwindigkeitsbegrenzers ge‐
■ Wählhebel in N, drückt oder die Zündung ausgeschal‐
tet wird.
■ Motordrehzahl in sehr niedrigem
Bereich,
■ Traktionskontrolle oder elektroni‐ Geschwindigkeitsbegren‐
sche Stabilitätsregelung aktiv. zer
Der Geschwindigkeitsbegrenzer ver‐
hindert, dass das Fahrzeug eine ein‐
gestellte Höchstgeschwindigkeit
überschreitet.
Fahren und Bedienung 191

Taste L drücken. Wenn zuvor der gewünschte Höchstgeschwindigkeit Geschwindigkeitsbegrenzung


Geschwindigkeitsregler oder der im Fahrerinformationszentrum ange‐ ändern
adaptive Geschwindigkeitsregler ak‐ zeigt wird. Bei aktiviertem Geschwindigkeitsbe‐
tiviert wurde, wird dieser beim Akti‐ Alternativ auf die gewünschte Ge‐ grenzer das Daumenrad auf Position
vieren des Geschwindigkeitsbegren‐ schwindigkeit beschleunigen und das RES/+ drehen, um die Geschwindig‐
zers ausgeschaltet. Die Kontroll‐ Daumenrädchen kurz auf SET/- dre‐ keitsbegrenzung zu erhöhen, bzw.
leuchte m erlischt. hen. Die aktuelle Geschwindigkeit auf SET/-, um die Geschwindigkeits‐
wird als Höchstgeschwindigkeit ge‐ begrenzung zu herabzusetzen.
Geschwindigkeitsbegrenzung speichert. Die Höchstgeschwindig‐
festlegen keit wird im Fahrerinformationszen‐ Überschreiten der Geschwin‐
trum angezeigt. digkeitsbegrenzung
Im Notfall kann die eingestellte
Höchstgeschwindigkeit überschritten
werden, indem ein fester Druck auf
das Gaspedal (über den Widerstand
hinaus) ausgeübt wird.
In diesem Fall blinkt die Höchstge‐
schwindigkeit im Driver Information
Center. Je nach Fahrzeug ertönt au‐
ßerdem ein Signalton.
Den Fuß vom Gaspedal nehmen: Die
Geschwindigkeitsbegrenzungsfunk‐
Bei aktiviertem Geschwindigkeitsbe‐ tion wieder aktiviert, sobald eine Ge‐
grenzer das Daumenrad auf Position schwindigkeit unter der Höchstge‐
RES/+ gedreht halten oder wiederholt schwindigkeit erreicht ist.
auf Position RES/+ drehen, bis die
192 Fahren und Bedienung

Deaktivierung bzw. des Geschwindigkeitsreglers grenzte Bremsvorgänge auslösen. In


Taste y drücken: Der Geschwindig‐ gedrückt oder die Zündung ausge‐ diesem Fall werden auch die Brems‐
keitsbegrenzer wird deaktiviert und schaltet wird. leuchten aktiviert.
das Fahrzeug kann ohne Begrenzung Der adaptive Geschwindigkeitsregler
gefahren werden. Adaptiver Geschwindig‐ kann Geschwindigkeiten über ca.
50 km/h speichern und einhalten und
Die Geschwindigkeitsbegrenzung keitsregler bremst im Falle eines langsameren,
wird gespeichert und im Fahrerinfor‐
mationszentrum erscheint eine ent‐ Der adaptive Geschwindigkeitsregler vorausfahrenden Fahrzeugs automa‐
sprechende Meldung. ist eine Erweiterung des herkömmli‐ tisch auf bis zu 30 km/h ab.
chen Geschwindigkeitsreglers, der
Höchstgeschwindigkeit wieder zusätzlich einen bestimmten Abstand
aufnehmen zum vorausfahrenden Fahrzeug ein‐
hält.
Daumenrad auf Position RES/+ dre‐
hen. Das Fahrzeug kehrt zur gespei‐ Der adaptive Geschwindigkeitsregler
cherten Höchstgeschwindigkeit zu‐ senkt automatisch die Fahrgeschwin‐
rück. digkeit, wenn sich das Fahrzeug
einem langsamer fahrenden Fahr‐ Der adaptive Geschwindigkeitsregler
Ausschalten zeug annähert. Das System passt da‐ arbeitet mit einem Radarsensor zum
Taste L drücken. Die Anzeige der raufhin die Fahrgeschwindigkeit so Erkennen der vorausfahrenden Fahr‐
Geschwindigkeitsbegrenzung im an, dass Ihr Fahrzeug dem voraus‐ zeuge. Wird kein Fahrzeug in der
Fahrerinformationszentrum erlischt. fahrenden Fahrzeug im festgelegten Fahrspur erkannt, arbeitet der adap‐
Die gespeicherte Geschwindigkeit Abstand folgt. Die Fahrgeschwindig‐ tive Geschwindigkeitsregler wie ein
wird gelöscht. keit wird dabei entsprechend der Ge‐ herkömmlicher Geschwindigkeitsreg‐
schwindigkeitsänderungen des vo‐ ler.
Der Geschwindigkeitsbegrenzer wird
rausfahrenden Fahrzeugs erhöht
ebenfalls deaktiviert und die gespei‐
bzw. verringert, jedoch ohne dabei
cherte Geschwindigkeit gelöscht,
die festgelegte Geschwindigkeit zu
wenn die Taste m zum Aktivieren des
überschreiten. Das System kann be‐
adaptiven Geschwindigkeitsreglers
Fahren und Bedienung 193

Aus Sicherheitsgründen kann das Einschalten Geschwindigkeit wird gespeichert


System nur aktiviert werden, wenn und gehalten. Kontrollleuchte m
seit dem letzten Einschalten der Zün‐ leuchtet grün.
dung mindestens einmal die Bremse
betätigt wurde. Eine Aktivierung im
ersten Gang ist nicht möglich.
Der adaptive Geschwindigkeitsregler
empfiehlt sich hauptsächlich für
lange, gerade Straßen, wie z. B.
Schnellstraßen oder Landstraßen mit
gleichmäßigem Verkehr. System
nicht einschalten, wenn eine gleich‐
bleibende Geschwindigkeit nicht rat‐
sam ist.
Kontrollleuchte A 3 124, m 3 124. Zum Einschalten des adaptiven Ge‐
schwindigkeitsreglers Taste C
drücken. Die Kontrollleuchte m leuch‐ Das Symbol für den adaptiven Ge‐
9 Warnung schwindigkeitsregler, der eingestellte
tet weiß.
Sicherheitsabstand und die festge‐
Das Fahren mit eingeschaltetem
adaptivem Geschwindigkeitsreg‐ Aktivierung durch Festlegen der legte Geschwindigkeit werden in der
Geschwindigkeit obersten Zeile des Fahrerinformati‐
ler erfordert stets die volle Auf‐ onszentrums angezeigt.
merksamkeit des Fahrers. Der Der adaptive Geschwindigkeitsregler
Fahrer behält stets die Kontrolle kann bei einer Geschwindigkeit zwi‐ Das Gaspedal kann gelöst werden.
über das Fahrzeug, da das Brems‐ schen 50 km/h und 180 km/h gesetzt Der adaptive Geschwindigkeitsregler
pedal, das Gaspedal und der Ab‐ werden. bleibt während des Gangschaltens
bruchschalter eine höhere Priori‐ Auf die gewünschte Geschwindigkeit aktiviert.
tät haben als der adaptive Ge‐ beschleunigen und das Daumenräd‐
schwindigkeitsregler. chen auf SET/- drehen. Die aktuelle
194 Fahren und Bedienung

Aufheben der festgelegten Geschwindigkeit erhöhen Wenn bei aktiviertem adaptiven Ge‐
Geschwindigkeit Bei aktiviertem adaptiven Geschwin‐ schwindigkeitsregler die Geschwin‐
Durch Drücken des Gaspedals kann digkeitsregler das Daumenrad in Po‐ digkeit weit unter die gewünschte Ge‐
die festgelegte Geschwindigkeit stets sition RES/+ gedreht halten, um die schwindigkeit hinaus verringert wird,
überschritten werden. Beim Loslas‐ Geschwindigkeit in großen Schritten beispielsweise wegen eines langsa‐
sen des Gaspedals kehrt das System zu erhöhen. RES/+ wiederholt betäti‐ meren vorausfahrenden Fahrzeugs,
zum eingestellten Sicherheitsab‐ gen, um die Geschwindigkeit in klei‐ kann die aktuelle Geschwindigkeit
stand zurück, falls ein langsamer fah‐ nen Schritten zu erhöhen. durch Drehen des Daumenrads in
rendes Fahrzeug vorausfährt. An‐ Position SET/- gespeichert und ge‐
Wenn bei aktiviertem adaptiven Ge‐ halten werden.
dernfalls kehrt das System zur ge‐ schwindigkeitsregler die Geschwin‐
speicherten Geschwindigkeit zurück. digkeit weit über die gewünschte Ge‐ Zur gespeicherten
Wenn das System aktiviert ist, verrin‐ schwindigkeit hinaus erhöht wird, bei‐ Geschwindigkeit zurückkehren
gert der adaptive Geschwindigkeits‐ spielsweise durch Betätigen des Gas‐
pedals, kann die aktuelle Geschwin‐ Wenn das System eingeschaltet,
regler die Geschwindigkeit bzw. aber nicht aktiv ist, das Daumenrad
bremst, wenn ein vorausfahrendes digkeit durch Drehen des Daumen‐
rads in Position SET/- gespeichert bei einer Geschwindigkeit über
Fahrzeug erkannt wird, das langsa‐ 50 km/h in die Position RES/+ drehen,
mer fährt, bzw. wenn der angege‐ und gehalten werden.
um zur gespeicherten Geschwindig‐
bene Sicherheitsabstand unterschrit‐ keit zurückzukehren.
ten wird. Geschwindigkeit verringern
Bei aktiviertem adaptiven Geschwin‐ Einstellen des
9 Warnung digkeitsregler das Daumenrad in Po‐
sition SET/- gedreht halten, um die Sicherheitsabstands
Geschwindigkeit in großen Schritten Wenn der adaptive Geschwindig‐
Eine Beschleunigung durch den keitsregler ein langsamer fahrendes
Fahrer deaktiviert das automati‐ zu verringern. SET/- wiederholt betä‐
tigen, um die Geschwindigkeit in klei‐ Fahrzeug in der gleichen Fahrspur er‐
sche Bremsen des Systems. Dies kennt, passt das System die Fahrge‐
wird als Popupwarnung im Driver nen Schritten zu verringern.
schwindigkeit so an, dass der vom
Information Center angezeigt. Fahrer gewählte Sicherheitsabstand
eingehalten wird.
Fahren und Bedienung 195

Der Sicherheitsabstand kann auf


„nah“, „mittel“ oder „weit“ eingestellt 9 Warnung
werden.
Der Fahrer trägt die volle Verant‐
wortung für die Einhaltung des je
nach Verkehrs-, Witterungs- und
Sichtverhältnissen geeigneten Si‐
cherheitsabstands. Falls es die
Fahrbedingungen erfordern, muss
der Fahrzeugabstand angepasst
oder das System ausgeschaltet
werden.

Der ausgewählte Sicherheitsabstand Erkennen des vorausfahrenden


wird durch ausgefüllte Abstandsbal‐ Fahrzeugs
ken auf der Seite des adaptiven Ge‐
schwindigkeitsreglers angezeigt.
Taste E drücken. Die aktuelle Ein‐
stellung wird im Driver Information Beachten Sie, dass die Einstellung
Center angezeigt. Taste E erneut des Sicherheitsabstands mit der
drücken, um den Sicherheitsabstand Empfindlichkeitseinstellung des Auf‐
zu ändern. Die Einstellung wird au‐ fahrwarnsystems zusammenarbeitet.
ßerdem in der obersten Zeile des Beispiel: Bei Einstellung 3 (weit) wird
Fahrerinformationszentrums ange‐ der Fahrer früher vor einem mögli‐
zeigt. chen Aufprall gewarnt, ebenso wenn
der adaptive Geschwindigkeitsregler
inaktiv oder ausgeschaltet ist.
196 Fahren und Bedienung

Wenn das System ein vorausfahren‐ ■ Die elektronische Stabilitäts‐


des Fahrzeug in der Fahrspur erkannt regelung ist aktiv,
hat, leuchtet die Kontrollleuchte für ■ Es besteht einige Minuten lang kein
ein erkanntes vorausfahrendes Fahr‐ Verkehr und es wird kein Objekt an
zeug A grün im Tachometer auf. den Fahrbahnrändern erkannt. In
Wird das Symbol nicht oder nur kurz diesem Fall bleiben die Radar‐
angezeigt, reagiert der adaptive Ge‐ echos aus und der Sensor meldet
schwindigkeitsregler nicht auf vo‐ möglicherweise eine Störung,
rausfahrende Fahrzeuge. ■ Die automatische Bremsenaktivie‐
rung bei bevorstehender Kollision
Deaktivierung betätigt die Bremse,
Folgende Fahreraktionen deaktivie‐
ren den adaptiven Geschwindigkeits‐ ■ Der Radarsensor ist mit Eis oder
Wasser verdeckt, Die gespeicherte Geschwindigkeit
regler: wird gehalten.
■ Drücken der Taste y, ■ Am Radar, am Motor oder am
Bremssystem wurde eine Störung
■ Betätigen des Bremspedals, erkannt. 9 Warnung
■ Betätigen des Kupplungspedals für Wenn der adaptive Geschwindig‐ Wenn der adaptive Geschwindig‐
mehr als vier Sekunden, keitsregler automatisch deaktiviert keitsregler ausgeschaltet ist,
■ Bewegen des Automatikgetriebe- wird, leuchtet die Kontrollanzeige m muss der Fahrer die Bedienung
Wählhebels in Stellung N. weiß auf und im Fahrer-Info-Center der Bremse und des Gaspedals
Unter folgenden Umständen wird das erscheint ein Warnsymbol als Popup‐ übernehmen.
System automatisch deaktiviert: meldung.
■ Die Fahrgeschwindigkeit sinkt
unter 45 km/h oder steigt über
190 km/h,
■ Die Traktionskontrolle ist über
20 Sekunden lang aktiv,
Fahren und Bedienung 197

Ausschalten auslösen kann, wodurch Sie mögli‐ ■ Der adaptive Geschwindigkeitsreg‐


Zum Ausschalten des adaptiven Ge‐ cherweise die Kontrolle über das ler ignoriert entgegenkommenden
schwindigkeitsreglers Taste C Fahrzeug verlieren. Verkehr.
drücken. Die Kontrollleuchte m er‐ ■ Verwenden Sie den adaptiven Ge‐ ■ Das System reagiert nicht auf par‐
lischt. Die gespeicherte Geschwin‐ schwindigkeitsregler nicht bei Re‐ kende Fahrzeuge, Fußgänger oder
digkeit wird gelöscht. gen, Schneefall oder starkem Tiere.
Der adaptive Geschwindigkeitsregler Schmutz, da der Radarsensor in
diesem Fall durch Wasser, Staub, Kurven
wird auch durch Ausschalten der
Zündung ausgeschaltet. Die gespei‐ Eis oder Schnee bedeckt werden
cherte Geschwindigkeit wird hierbei kann. Dies beschränkt oder verhin‐
ebenfalls gelöscht. dert die Sicht des Radars. Wenn
der Sensor blockiert ist, reinigen
Fahreraufmerksamkeit Sie die Sensorabdeckung.
■ Den adaptiven Geschwindigkeits‐
regler auf kurvigen Strecken und Systemgrenzen
Bergstraßen mit Vorsicht verwen‐ ■ Die vom System angewendete Ausgehend von der Zentrifugalkraft
den, da das System das vorausfah‐ Bremskraft erlaubt kein starkes berechnet der adaptive Geschwindig‐
rende Fahrzeug unter Umständen Bremsen. Die Bremskraft ist unter keitsregler einen voraussichtlichen
aus dem Erkennungsbereich ver‐ Umständen nicht ausreichend, um Weg. Der berechnete Weg berück‐
liert und nicht sofort wieder erkennt. eine Kollision zu vermeiden. sichtigt die aktuellen Kurveneigen‐
■ Nach einem plötzlichen Spurwech‐ schaften, kann jedoch keine späteren
■ Verwenden Sie das System nicht Änderungen der Kurvenspur vorher‐
auf rutschigen Straßen, da es sel benötigt das System eine ge‐
wisse Zeit zum Erkennen des vo‐ sehen. Das System kann daher ein
schnelle Änderungen der Reifen‐ vorausfahrendes Fahrzeug aus dem
traktion (Durchdrehen der Räder) rausfahrenden Fahrzeugs. Wenn
ein neues Fahrzeug erkannt wird, Erkennungsbereich verlieren oder ein
beschleunigt das System daher Fahrzeug erkennen das sich nicht auf
möglicherweise, statt zu bremsen. der verwendeten Fahrspur befindet.
Dies kann beim Einfahren in eine
198 Fahren und Bedienung

Kurve oder beim Ausfahren aus einer Autobahnen Grund die gewählte Geschwindigkeit,
Kurve der Fall sein, bzw. wenn die Passen Sie auf Autobahnen die ge‐ bevor Sie auf eine Autobahn fahren
Kurve enger oder weiter wird. Wenn wählte Geschwindigkeit den Umstän‐ oder diese verlassen.
das System kein vorausfahrendes den und Witterungsbedingungen an.
Fahrzeug mehr erkennt, erlischt die Denken Sie stets daran, dass der Spurwechsel
Kontrollanzeige A. adaptive Geschwindigkeitsregler
Wenn die Zentrifugalkraft in einer einen eingeschränkten Erkennungs‐
Kurve zu hoch wird, verringert das bereich hat, über eingeschränkte
System die Fahrgeschwindigkeit ge‐ Bremskraft verfügt und eine gewisse
ringfügig. Die angewandte Brems‐ Reaktionszeit erfordert, um zu be‐
kraft ist jedoch nicht darauf ausge‐ stimmen, ob ein erkanntes Fahrzeug
legt, ein mögliches Schleudern zu in der gleichen Spur fährt. Bei einem
verhindern. Der Fahrer ist dafür ver‐ sehr viel langsameren Fahrzeug oder Wechselt ein anderes Fahrzeug auf
antwortlich, die gewählte Geschwin‐ nach einem Spurwechsel kann der die von Ihnen verwendet Spur, be‐
digkeit vor dem Einfahren in eine adaptive Geschwindigkeitsregler rücksichtigt der adaptive Geschwin‐
Kurve zu verringern und allgemein möglicherweise nicht rechtzeitig digkeitsregler das Fahrzeug erst nach
die Geschwindigkeit stets der Stra‐ bremsen, um eine Kollision zu ver‐ dem vollständigen Spurwechsel.
ßenbeschaffenheit und den gelten‐ meiden. Dies gilt besonders bei ho‐ Seien Sie bereit, das Bremspedal zu
den Geschwindigkeitsbeschränkun‐ hen Geschwindigkeiten oder wenn betätigen, falls dies erforderlich wird.
gen anzupassen. die Sicht durch witterungsbedingte
Umstände eingeschränkt ist. Gefälle, Steigungen und
Beim Befahren bzw. Verlassen der Anhängerbetrieb
Autobahn kann der adaptive Ge‐
schwindigkeitsregler das vorausfah‐
rende Fahrzeug aus dem Erken‐
nungsbereich verlieren und auf die
gewählte Geschwindigkeit beschleu‐
nigen. Reduzieren Sie aus diesem
Fahren und Bedienung 199

Die Systemleistung beim Befahren Radargerät Sie nach einem Unfall die richtige
von Steigungen und Gefällen und Position des Sensors immer durch
beim Ziehen eines Anhängers ist ab‐ einen Servicebetrieb überprüfen
hängig von der Fahrgeschwindigkeit, und korrigieren.
der Beladung, den Verkehrsbedin‐
gungen und der Straßenneigung.
Beim Befahren von Steigungen oder Einstellungen
Gefällen erkennt das System ein vo‐ Die Einstellungen können im Menü
rausfahrendes Fahrzeug möglicher‐ Auffahr-Warnung der Fahrzeugper‐
weise nicht. An starken Steigungen sonalisierung geändert werden
kann es erforderlich sein, zur Beibe‐ 3 138.
haltung der Fahrgeschwindigkeit das
Gaspedal zu betätigen. Beim Befah‐
Störung
ren eines Gefälles, besonders im An‐ Wenn der adaptive Geschwindig‐
hängerbetrieb, müssen Sie gegebe‐ keitsregler aufgrund eines vorüber‐
Das Radargerät ist hinter dem Küh‐ gehenden Problems (z. B. Eis auf den
nenfalls bremsen, um die Fahrge‐ lergrill unterhalb des Markenemb‐
schwindigkeit beizubehalten bzw. zu Sensoren) außer Betrieb ist oder
lems montiert. wenn ein dauerhafter Systemfehler
senken.
vorliegt, wird eine Meldung im Driver
Beachten Sie, dass das System beim 9 Warnung Information Center angezeigt.
Betätigen der Bremse deaktiviert
wird. Es wird nicht empfohlen, den Die Radareinheit wurde im Werk
adaptiven Geschwindigkeitsregler an sorgfältig justiert. Verwenden Sie
starken Steigungen/Gefällen zu ver‐ das System daher nicht nach
wenden, besonders beim Ziehen einem Frontalaufprall. Auch wenn
eines Anhängers. der Frontstoßfänger keine Schä‐
den aufweist, ist der Sensor da‐
hinter möglicherweise verrutscht
und reagiert nicht richtig. Lassen
200 Fahren und Bedienung

Bei einer zu schnellen Annäherung


an ein vorausfahrendes Fahrzeug er‐
tönt ein Signalton und es erscheint
eine Meldung im Fahrerinformations‐
zentrum.
Eine Voraussetzung hierfür ist, dass
die Auffahrwarnung im Fahrzeugper‐
sonalisierungsmenü 3 138 aktiviert
ist bzw. nicht über die Taste V deak‐
tiviert wurde (systemabhängig, siehe
nachfolgende Angaben).
Je nach Ausstattung des Fahrzeugs
Fahrzeugmeldungen 3 132. Ein vorausfahrendes Fahrzeug wird sind zwei verschiedene Ausführun‐
durch die Kontrollleuchte A ange‐ gen der Auffahrwarnung verfügbar:
zeigt.
Auffahrwarnung ■ Auffahrwarnsystem mit
Radarsystem
Die Auffahrwarnung trägt dazu bei,
Auffahrunfälle zu vermeiden bzw. da‐ bei Fahrzeugen mit adaptivem Ge‐
bei entstehende Schäden zu reduzie‐ schwindigkeitsregler 3 192.
ren. ■ Auffahrwarnsystem mit
Frontkamera
bei Fahrzeugen mit herkömm‐
lichem oder ohne Geschwindig‐
keitsregler 3 188.
Fahren und Bedienung 201

Auffahrwarnsystem mit
Radarsystem
Mit Hilfe des Radarsensors hinter
dem Kühlergrill erkennt das System
Fahrzeuge direkt vor Ihnen (in dersel‐
ben Spur) in einem Abstand von bis
zu 150 m.
Aktivierung
Die Auffahrwarnung wird automatisch
beim Überschreiten der Schrittge‐
schwindigkeit aktiviert, sofern
Auffahr-Warnung im Fahrzeugperso‐ Taste E drücken. Die aktuelle Ein‐ Beachten Sie, dass die Einstellung
nalisierungsmenü nicht deaktiviert ist stellung wird im Driver Information der Warnempfindlichkeit mit der Ab‐
3 138. Center angezeigt. Taste E erneut standswarnung des adaptiven Ge‐
drücken, um die Warnempfindlichkeit schwindigkeitsreglers zusammen‐
Auswahl der Warnempfindlichkeit
zu ändern. Die Einstellung wird au‐ hängt. Durch Ändern der Warnemp‐
Die Warnempfindlichkeit kann auf findlichkeit wird auch die Einstellung
ßerdem in der obersten Zeile des
„nah“, „mittel“ oder „weit“ eingestellt der Abstandswarnung des adaptiven
Fahrerinformationszentrums ange‐
werden. Geschwindigkeitsreglers geändert.
zeigt.
202 Fahren und Bedienung

Warnung des Fahrers Einstellungen


Die Einstellungen können im Menü
Auffahr-Warnung der Fahrzeugper‐
sonalisierung geändert werden
3 138.

Auffahrwarnsystem mit
Frontkamera
Über die Frontkamera in der Wind‐
schutzscheibe erkennt das Auffahr‐
warnsystem direkt vor Ihnen (in der
gleichen Spur) fahrende Fahrzeuge
bis zu einem Abstand von etwa Taste V drücken. Die aktuelle Ein‐
60 Meter. stellung wird im Driver Information
Wenn das System ein vorausfahren‐
Center angezeigt. Taste V erneut
des Fahrzeug in der Fahrspur erkannt Aktivierung
drücken, um die Warnempfindlichkeit
hat, leuchtet die Kontrollleuchte für Die Auffahrwarnung wird bei einer
zu ändern.
ein erkanntes vorausfahrendes Fahr‐ Geschwindigkeit über 40 km/h auto‐
zeug A grün im Instrument auf. matisch aktiviert, sofern sie nicht über
Wenn der Abstand zu einem voraus‐ die Taste V deaktiviert wurde (siehe
fahrenden Fahrzeug zu gering wird unten).
oder Sie sich einem anderen Fahr‐
zeug zu schnell nähern, wird im Dri‐ Auswahl der Warnempfindlichkeit
ver Information Center das Kollisions‐ Die Warnempfindlichkeit kann auf
warnsymbol angezeigt. Gleichzeitig „nah“, „mittel“ oder „weit“ eingestellt
ertönt ein Signalton. werden.
Betätigen Sie das Bremspedal, wenn
es die Situation erfordert.
Fahren und Bedienung 203

Warnung des Fahrers Wenn der Abstand zu einem voraus‐ Allgemeine Informationen zu
Wenn das System ein vorausfahren‐ fahrenden Fahrzeug zu gering wird beiden Ausführungen des
des Fahrzeug in der Fahrspur erkannt oder Sie sich einem anderen Fahr‐
zeug zu schnell nähern, wird im Dri‐ Auffahrwarnsystems
hat, leuchtet die Kontrollleuchte für
ein erkanntes vorausfahrendes Fahr‐ ver Information Center das Kollisions‐
warnsymbol angezeigt. 9 Warnung
zeug A grün im Instrument auf.
Gleichzeitig ertönt ein Signalton. Be‐ Die Auffahrwarnung stellt lediglich
tätigen Sie das Bremspedal, wenn es ein Warnsystem dar und wendet
die Situation erfordert. keine Bremskraft an. Beim zu
Deaktivierung
Das System kann deaktiviert werden.
Taste V wiederholt drücken, bis fol‐
gende Meldung im Driver Information
Center angezeigt wird.
204 Fahren und Bedienung

schnellen Annähern an ein Fahr‐ ■ auf kurvigen Strecken, Blinkerhebel drücken, um den Eintrag
zeug lässt es Ihnen möglicher‐ ■ bei witterungsbedingter schlechter Fahrzeug Informationsmenü X
weise nicht ausreichend Zeit, um Sicht, z. B. bei Nebel, Regen oder auszuwählen. Drehen Sie das Dau‐
eine Kollision zu vermeiden. Schneefall, menrad, um die Seite für die Ab‐
standswarnung auszuwählen.
Der Fahrer trägt die volle Verant‐ ■ wenn der Sensor durch Schnee,
wortung für die Einhaltung des je Eis, Schneematsch, Schlamm oder
nach Verkehrs-, Witterungs- und Schmutz verdeckt ist bzw. bei
Sichtverhältnissen geeigneten Si‐ Schäden an der Windschutz‐
cherheitsabstands. scheibe.
Während der Fahrt ist stets die
volle Aufmerksamkeit des Fahrers Abstandswarnung
erforderlich. Der Fahrer muss
Die Abstandswarnung zeigt den Ab‐
stets bereit sein, einzugreifen und
stand zu einem vorausfahrenden
die Bremse zu betätigen.
Fahrzeug an. Je nach Fahrzeugaus‐
stattung verwendet das System
Systemgrenzen
hierzu die Radarsensoren hinter dem
Das System ist so ausgelegt, dass es Kühlergrill oder die Frontkamera in
nur vor anderen Fahrzeugen warnt. der Windschutzscheibe, um die Ent‐ Der kleinste angezeigte Abstand be‐
Andere metallene Objekte können je‐ fernung zu einem direkt vor Ihnen in trägt 0,5 s.
doch ebenfalls eine Systemreaktion Ihrer Spur fahrenden Fahrzeug zu er‐ Wenn keine vorausfahrendes Fahr‐
auslösen. kennen. Die Funktion ist bei Ge‐ zeug erkannt wird bzw. sich kein
Unter folgenden Umständen erkennt schwindigkeiten über 40 km/h aktiv. Fahrzeug im berücksichtigten Be‐
das Auffahrwarnsystems ein voraus‐ Wird ein vorausfahrendes Fahrzeug reich befindet, werden zwei Striche
fahrendes Fahrzeug möglicherweise erkannt, wird die Entfernung zu die‐ angezeigt: -.- s.
nicht oder ist die Sensorleistung be‐ sem Abstand (in Sekunden) auf einer
einträchtigt: Seite im Fahrerinformationszentrum
3 125 angezeigt. Taste MENU am
Fahren und Bedienung 205

Aktive Gefahrenbremsung Das System besteht aus folgenden Das Bremssystem ist vorbereitet, so‐
Elementen: dass das Bremsen schneller einset‐
Die aktive Gefahrenbremsung kann zen kann.
dazu beitragen, Schäden zu reduzie‐ ■ Bremsvorbereitungssystem
ren, die bei Frontalaufprällen mit ■ automatisches Notfallbremsen Automatisches Notfallbremsen
Fahrzeugen oder Gegenständen ent‐ ■ vorausschauender Bremsassistent Nach der Bremsvorbereitung und vor
stehen, die nicht mehr durch manuel‐ der bevorstehenden Kollision wendet
les Bremsen oder Lenken vermeidbar 9 Warnung das System eine begrenzte Brems‐
waren. Bevor die aktive Gefahren‐ kraft an, um die Aufprallgeschwindig‐
bremsung die Bremsen bei einer be‐ Das System ersetzt nicht die Ver‐ keit zu reduzieren.
vorstehenden Kollision aktiviert, antwortung des Fahrers, aufmerk‐
warnt es den Fahrer mit der Auffahr‐ sam und vorausschauend zu fah‐ Vorausschauender
warnung 3 200. ren. Es stellt lediglich eine unter‐ Bremsassistent
Die Funktion nutzt verschiedene Ein‐ stützende Funktion dar. Der Fah‐ Zusätzlich zum Bremsvorbereitungs‐
gaben, wie Radarsensor, Brems‐ rer muss weiterhin das Brems‐ system und dem automatischen Not‐
druck und Fahrgeschwindigkeit, um pedal betätigen, wenn es die Situ‐ fallbremsen wird ein vorausschauen‐
die Wahrscheinlichkeit eines Frontal‐ ation erfordert. der Bremsassistent eingesetzt, der
aufpralls zu berechnen. für eine höhere Empfindlichkeit des
Die aktive Gefahrenbremsung wird Bremsvorbereitungssystem Bremsassistenten sorgt. Auf diese
automatisch beim Überschreiten der Wenn so schnell auf ein vorausfah‐ Weise wird ein leichtes Betätigen des
Schrittgeschwindigkeit aktiviert, so‐ rendes Fahrzeug herangefahren Bremspedals sofort in einen starken
fern Auffahr-Warnung im Fahrzeug‐ wird, dass eine Kollision wahrschein‐ Bremsvorgang umgesetzt. Diese
personalisierungsmenü nicht deakti‐ lich ist, baut das Bremsvorbereitungs‐ Funktion unterstützt den Fahrer da‐
viert ist 3 138. system leichten Druck an den Brem‐ bei, vor der Kollision schneller und
sen auf. Dies reduziert die Reaktions‐ stärker zu bremsen.
zeit, falls ein manueller oder automa‐
tischer Bremsvorgang angefordert
wird.
206 Fahren und Bedienung

Systemgrenzen Störung
9 Warnung Die aktive Gefahrenbremsung ist bei Ist ein Systemservice erforderlich,
Regen, Schneefall und starkem wird im Fahrer-Info-Center eine Mel‐
Die aktive Gefahrenbremsung ist
Schmutz nur eingeschränkt bzw. dung angezeigt.
nicht darauf ausgelegt, starke
nicht funktionsfähig, da der Radar‐
Bremskräfte auszulösen oder au‐
sensor in diesem Fall mit Wasser,
tomatisch eine Kollision zu verhin‐
Staub, Eis oder Schnee bedeckt sein
dern. Seine Funktion besteht in
kann. Wenn der Sensor blockiert ist,
der Verringerung der Fahrge‐
reinigen Sie die Sensorabdeckung.
schwindigkeit vor einem mögli‐
chen Aufprall. Das System löst In seltenen Fällen kann die aktive Ge‐
unter Umständen nicht für ge‐ fahrenbremsung ein kurzes Bremsen
parkte Fahrzeuge, Fußgänger auslösen, das unnötig erscheint, bei‐
oder Tiere aus. Nach einem plötz‐ spielsweise bei einem Verkehrsschild
lichen Spurwechsel benötigt das in einer Kurve oder bei Fahrzeugen
System eine gewisse Zeit zum Er‐ auf einer anderen Spur. Dies wird als
kennen des nächsten vorausfahr‐ akzeptabler Betrieb betrachtet; das
enden Fahrzeugs. Fahrzeug erfordert keinen Service.
Gaspedal fest drücken, um den auto‐ Arbeitet das System nicht ordnungs‐
Während der Fahrt ist stets die
matischen Bremsvorgang zu überge‐ gemäß, werden Fahrzeugmeldungen
volle Aufmerksamkeit des Fahrers
hen. im Fahrerinformationszentrum ange‐
erforderlich. Der Fahrer muss
zeigt.
stets bereit sein, zu handeln und Einstellungen
die Bremsen bzw. die Lenkung zu Fahrzeugmeldungen 3 132.
Die Einstellungen können im Menü
bedienen, um Kollisionen zu ver‐ Auffahr-Warnung der Fahrzeugper‐
meiden. Die Funktionsweise des sonalisierung geändert werden
Systems setzt voraus, dass alle 3 138.
Fahrgäste angeschnallt sind.
Fahren und Bedienung 207

Einparkhilfe schen den Signaltönen wird kürzer, je


näher das Fahrzeug diesem Hinder‐
Heck-Einparkhilfe nis kommt. Bei einem Abstand von
rund 30 cm oder darunter wird ein
9 Warnung Dauerton ausgegeben.
Darüber hinaus kann der Abstand zu
Der Fahrer trägt die volle Verant‐ einem Hindernis im Driver Informa‐
wortung für das Einparkmanöver. tion Center angezeigt werden.
Beim Rückwärtsfahren und Nut‐
Deaktivierung
zen der Einparkhilfe stets den Be‐
reich um das Fahrzeug herum prü‐
fen und im Auge behalten.
Das System besteht aus vier Ultra‐
Die Heck-Einparkhilfe erleichtert das schall-Parksensoren im hinteren
Einparken, indem sie den Abstand Stoßfänger.
zwischen dem Fahrzeug und Hinder‐
nissen hinter dem Fahrzeug misst. Aktivierung
Sie informiert und warnt den Fahrer Beim Einlegen des Rückwärtsgangs
mit Hilfe akustischer Signale. wird das System automatisch akti‐
viert.
Wenn die LED in der Einparkhilfe-
Taste r leuchtet, ist das System
betriebsbereit. Nach Herausnehmen des Rückwärts‐
Anzeige gangs wird das System automatisch
ausgeschaltet.
Das System warnt den Fahrer mit
akustischen Signalen vor möglicher‐ Um das System wieder einzuschal‐
weise gefährlichen Hindernissen hin‐ ten, legen Sie den Rückwärtsgang
ter dem Fahrzeug. Das Intervall zwi‐ ein.
208 Fahren und Bedienung

Es lässt sich außerdem durch Front-Heck-Einparkhilfe über die Frontlautsprecher und für
Drücken der Einparkhilfe-Taste r Hindernisse am Heck von der Rück‐
manuell deaktivieren. 9 Warnung seite des Fahrzeugs ausgegeben.
Bei ausgeschaltetem System geht die
Der Fahrer trägt die volle Verant‐ Taste Einparkhilfe und
LED in der Taste aus.
Operationslogik
Außerdem wird Parkassistent wortung für das Einparkmanöver.
ausgeschaltet im Driver Information Während der Nutzung der Ein‐
Center angezeigt, wenn das System parkhilfe beim Vor- oder Rück‐
manuell ausgeschaltet wird. wärtsfahren stets den Bereich um
das Fahrzeug herum überprüfen
Störung und im Auge behalten.
Bei einer Störung des Systems bzw.
wenn das System aufgrund vorüber‐ Die Front-Heck-Einparkhilfe misst die
gehender Umstände wie eisbedeck‐ Entfernung zwischen dem Fahrzeug
ten Sensoren nicht funktioniert, und Hindernissen vor und hinter dem
leuchtet die Kontrollleuchte r auf Fahrzeug. Das System gibt akusti‐
oder eine Meldung wird im Driver In‐ sche Signale aus und zeigt Meldun‐
formation Center angezeigt. gen auf dem Display an.
Fahrzeugmeldungen 3 132. Das System besteht aus jeweils vier Die Front-Heck-Einparkhilfe wird mit
Kontrollleuchte r 3 121. Ultraschall-Parksensoren im vorde‐ der Taste r betätigt. Wenn das
ren und hinteren Stoßfänger. Fahrzeug zusätzlich mit der erweiter‐
Es verwendet zwei verschiedene ten Einparkhilfe ausgestattet ist
Warntöne für den vorderen und hin‐ (siehe nachfolgende Beschreibung),
teren Erkennungsbereich, jeweils mit enthält das System die Taste D. In
einer anderen Tonfrequenz. Das Sig‐ diesem Fall werden beide Systeme
nal für Hindernisse an der Front wird über die Taste D bedient.
Fahren und Bedienung 209

Durch kurzes Drücken der Taste ■ Wenn die erweiterte Einparkhilfe Anzeige
r oder D wird die Front-Einpark‐ aktiv ist, wird durch langes Drücken Das System warnt den Fahrer mit
hilfe aus- bzw. eingeschaltet. die erweiterte Einparkhilfe deakti‐ akustischen Signalen vor möglicher‐
Durch langes Drücken der Taste D viert. weise gefährlichen Hindernissen hin‐
(etwa eine Sekunde) wird die erwei‐ ■ Die erweiterte Einparkhilfe und ter oder vor dem Fahrzeug. Der
terte Einparkhilfe ein- bzw. ausge‐ Front-Heck-Einparkhilfe sind akti‐ Warnton im Fahrzeug wird auf der
schaltet. viert: durch ein kurzes Drücken Seite wiedergegeben, auf der das
werden beide Systeme ausge‐ Fahrzeug dem Hindernis am nächs‐
Mit der Taste werden die Systeme ten ist. Das Intervall zwischen den
wie folgt betrieben: schaltet.
Signaltönen wird kürzer, je näher das
■ Wenn die Front-Heck-Einparkhilfe Aktivierung Fahrzeug diesem Hindernis kommt.
aktiv ist, wird durch kurzes Drücken Beim Einlegen des Rückwärtsgangs Bei einem Abstand von rund 30 cm
die Front-Heck-Einparkhilfe deakti‐ wird die Front- und Heck-Einparkhilfe oder darunter wird ein Dauerton aus‐
viert. aktiviert. gegeben.
■ Front-Heck-Einparkhilfe aktiviert: Die Front-Einparkhilfe wird auch au‐ Darüber hinaus kann der Abstand zu
Durch ein langes Drücken wird die tomatisch bei einer Geschwindigkeit einem Hindernis im Driver Informa‐
erweiterte Einparkhilfe eingeschal‐ bis zu 11 km/h aktiviert. tion Center 3 125 angezeigt werden.
tet, wenn ein Vorwärtsgang einge‐
Wenn die LED in der Einparkhilfe-
legt ist.
Taste r oder D leuchtet, ist das
■ Wenn die erweiterte aktiv ist, wird System betriebsbereit.
durch kurzes Drücken die Front-
Wenn das Fahrzeug eine Geschwin‐
Heck-Einparkhilfe aktiviert.
digkeit von 11 km/h überschreitet,
wird die die Front-Einparkhilfe ausge‐
schaltet. Die Front-Einparkhilfe wird
grundsätzlich wieder aktiviert, wenn
die Geschwindigkeit unter 11 km/h
sinkt.
210 Fahren und Bedienung

SET/CLR auf dem Blinkerhebel be‐ Außerdem wird Parkassistent


stätigt wurde, wird der Abstand wie‐ ausgeschaltet im Driver Information
der angezeigt. Center angezeigt, wenn das System
manuell ausgeschaltet wird.
Deaktivierung
Nach einer manuellen Deaktivierung
Nach Herausnehmen des Rückwärts‐ wird die Front-Einparkhilfe wieder ak‐
gangs wird die Heck-Einparkhilfe au‐ tiviert, wenn die Einparkhilfe-Taste
tomatisch ausgeschaltet. r oder D gedrückt oder der Rück‐
Die Front-Einparkhilfe wird auch au‐ wärtsgang eingelegt wird.
tomatisch bei einer Geschwindigkeit
über 11 km/h ausgeschaltet. Störung
Bei einer Störung des Systems bzw.
Der Abstand zu einem Hindernis wenn das System aufgrund vorüber‐
nach vorne oder hinten wird durch gehender Umstände wie eisbedeck‐
veränderliche Distanzlinien um das ten Sensoren nicht funktioniert,
Fahrzeug angezeigt. leuchtet die Kontrollleuchte r auf
oder eine Meldung wird im Driver In‐
Hindernisse am Heck werden gleich‐
formation Center angezeigt.
zeitig akustisch und optisch ange‐
zeigt. Fahrzeugmeldungen 3 132.
Hindernisse an der Front werden zu‐ Kontrollleuchte r 3 121.
erst optisch angezeigt. Bei einem Ab‐
stand von unter 80 cm wird außerdem
ein Tonsignal ausgegeben.
Die Abstandsanzeige im Driver Infor‐ Das System kann durch kurzes
mation Center kann von Fahrzeug‐ Drücken der Einparkhilfe-Taste r
meldungen mit höherer Priorität über‐ oder D manuell deaktiviert werden.
schrieben werden. Nachdem die Mel‐ Bei ausgeschaltetem System geht die
dung durch Drücken der Taste LED in der Taste aus.
Fahren und Bedienung 211

Erweiterte Einparkhilfe Die erweiterte Einparkhilfe führt den Mit der Taste werden die Systeme
Fahrer durch Anweisungen im Fah‐ wie folgt betrieben:
9 Warnung rerinformationszentrum und akusti‐ ■ Wenn die Front-Heck-Einparkhilfe
sche Signale in eine Parklücke. Der aktiv ist, wird durch kurzes Drücken
Der Fahrer trägt die volle Verant‐ Fahrer muss selbst beschleunigen, die Front-Heck-Einparkhilfe deakti‐
wortung für das Akzeptieren der bremsen, lenken und schalten. viert.
vom System vorgeschlagenen Das System nutzt neben den Senso‐ ■ Front-Heck-Einparkhilfe aktiviert:
Parklücke und für das Einparkma‐ ren der Front-Heck-Einparkhilfe zwei Durch ein langes Drücken wird die
növer. zusätzliche Sensoren an beiden Sei‐ erweiterte Einparkhilfe eingeschal‐
Beim Nutzen der erweiterten Ein‐ ten des vorderen und des hinteren tet, wenn ein Vorwärtsgang einge‐
parkhilfe stets die gesamte Fahr‐ Stoßfängers. legt ist.
zeugumgebung überprüfen und ■ Wenn die erweiterte aktiv ist, wird
im Auge behalten. Taste D und die Funktionslogik
Die erweiterte Einparkhilfe und die durch kurzes Drücken die Front-
Front-Heck-Einparkhilfe (siehe Be‐ Heck-Einparkhilfe aktiviert.
schreibung oben) werden beide über ■ Wenn die erweiterte Einparkhilfe
die Taste D bedient. aktiv ist, wird durch langes Drücken
Durch kurzes Drücken der Taste D die erweiterte Einparkhilfe deakti‐
wird die Front-Einparkhilfe aus- bzw. viert.
eingeschaltet. ■ Die erweiterte Einparkhilfe und
Durch langes Drücken der Taste D Front-Heck-Einparkhilfe sind akti‐
viert: durch ein kurzes Drücken
(etwa eine Sekunde) wird die erwei‐
werden beide Systeme ausge‐
terte Einparkhilfe ein- bzw. ausge‐
schaltet.
schaltet.
212 Fahren und Bedienung

Aktivierung Funktionen

Die vom System vorgeschlagene


Parklücke wird angenommen, wenn
Zur Suche nach einer Parklücke Wenn das Fahrzeug bei aktiviertem der Fahrer das Fahrzeug spätestens
muss das System aktiviert werden, System an einer Reihe geparkter Au‐ 10 Meter nach Anzeige der Stopp-
indem die Taste D etwa tos vorbeifährt, beginnt die erweiterte Meldung anhält. Das System berech‐
eine Sekunde lang gedrückt gehalten Einparkhilfe nach einer geeigneten net die optimale Route in die Parklü‐
wird. Parklücke zu suchen. Wenn eine ge‐ cke. Dann führt es den Fahrer durch
Das System kann nur bei einer Ge‐ eignete Parklücke erkannt wird, er‐ detaillierte Anweisungen in die Lücke.
schwindigkeit unter 30 km/h einge‐ scheint im Fahrerinformationszen‐
schaltet werden und sucht nur bei trum eine visuelle Rückmeldung und
einer Geschwindigkeit unter 30 km/h es ertönt ein Signalton.
nach einer Parklücke. Wenn der Fahrer nicht innerhalb von
Der maximal zulässige seitliche Ab‐ 10 m nach dem Vorschlagen einer
stand zwischen dem eigenen Fahr‐ Parklücke anhält, beginnt das System
zeug und einer Reihe geparkter Fahr‐ nach einer anderen geeigneten Park‐
zeuge beträgt 1,8 Meter. lücke zu suchen.
Fahren und Bedienung 213

chen, für die Dauer der Suche den


Blinker zur Fahrerseite hin einschal‐
ten.
Sobald der Blinker ausgeschaltet
wird, sucht das System wieder nach
Parklücken auf der Beifahrerseite.
Anzeigeprioritäten
Nach Aktivierung der erweiterten Ein‐
parkhilfe wird im Driver Information
Center eine Meldung angezeigt. Die
Anzeigen der erweiterten Einparkhilfe
im Driver Information Center können
Die Anweisungen auf dem Display Ein erfolgreiches Einparkmanöver
von Fahrzeugmeldungen mit höherer
zeigen Folgendes an: wird durch das Endpositionssymbol
Priorität überschrieben werden.
■ einen Hinweis beim Fahren mit angezeigt.
Nachdem die Meldung durch
mehr als 30 km/h Achten Sie stets auf die Signaltöne Drücken der Taste SET/CLR auf dem
■ die Anweisung zum Anhalten, der Front-Heck-Einparkhilfe! Ein Blinkerhebel bestätigt wurde, werden
wenn eine Parklücke entdeckt wird Dauerton bedeutet, dass der Abstand wieder die Anweisungen der erwei‐
zu einem Hindernis rund 30 cm oder terten Einparkhilfe angezeigt und das
■ die Fahrtrichtung während des Ein‐ weniger beträgt.
parkmanövers Einparkmanöver kann fortgesetzt
werden.
■ die Lenkradstellung beim Einpar‐ Seite der Parkplatzsuche ändern
ken Das System ist standardmäßig darauf Deaktivierung
■ ein Fortschrittsbalken bei einigen konfiguriert, nach Parklücken auf der Das System wird deaktiviert durch:
der Anweisungen Beifahrerseite zu suchen. Um nach
Parklücken auf der Fahrerseite zu su‐ ■ Drücken Sie die Taste D kurz,
wenn die erweiterte Einparkhilfe
und Front-Heck-Einparkhilfe akti‐
viert sind
214 Fahren und Bedienung

■ Drücken Sie die Taste D lang, nicht entfernt wird. Taste D etwa
wenn die erweiterte Einparkhilfe eine Sekunde lang drücken, um das Achtung
aktiviert ist System zu aktivieren und nach einer
neuen Parklücke zu suchen. Die Funktion des Systems kann
■ Erfolgreiches Beenden des Ein‐ eingeschränkt sein, wenn die Sen‐
parkmanövers soren verdeckt sind, z. B. durch
Grundlegende Hinweise zu
■ Fahren mit mehr als 30 km/h Einparkhilfesystemen Eis oder Schnee.
■ Ausschalten der Zündung Die Leistung des Einparkhilfesys‐
Eine Deaktivierung durch den Fahrer 9 Warnung tems kann durch hohe Lasten be‐
oder das System während des Ein‐ einträchtigt sein.
parkmanövers wird im Fahrerinfor‐ Unterschiedlich reflektierende Besondere Bedingungen gelten,
mationszentrum mit Parkvorgang Oberflächen von Gegenständen wenn größere Fahrzeuge in der
abgebrochen angezeigt. oder Kleidung sowie externe Nähe sind (z. B. Geländefahr‐
Schallquellen können unter be‐ zeuge, Minivans, Lieferwagen).
Störung sonderen Umständen zur Nicht‐ Die Erkennung von Hindernissen
Im Fahrerinformationszentrum er‐ erkennung von Hindernissen und korrekte Abstandsanzeige im
scheint eine Meldung, wenn: durch das System führen. oberen Bereich solcher Fahr‐
■ eine Störung im System vorliegt Besondere Vorsicht gilt bei niedri‐ zeuge kann nicht garantiert wer‐
gen Gegenständen, die den unte‐ den.
■ der Fahrer das Einparkmanöver
nicht erfolgreich abgeschlossen hat ren Teil des Stoßfängers beschä‐ Gegenstände mit einer sehr klei‐
digen können. nen reflektierenden Fläche, wie
■ das System nicht funktionsbereit ist schmale Gegenstände oder wei‐
Wenn während der Einpark-Anwei‐ che Materialien, werden vom Sys‐
sungen ein Gegenstand erkannt wird, tem möglicherweise nicht erkannt.
erscheint Stop im Fahrerinforma‐ Die Einparkhilfe erfasst keine Ob‐
tionszentrum. Nach Entfernen des jekte außerhalb ihres Erfassungs‐
Gegenstands wird das Einparkmanö‐ bereichs.
ver fortgesetzt. Das System wird
deaktiviert, wenn der Gegenstand
Fahren und Bedienung 215

Hinweis Hinweis erkannt werden, die in den Innen-


Die Einparkhilfe kann durch Ändern Beim Einlegen eines Vorwärtsgangs oder Außenspiegeln möglicherweise
der Einstellungen im Info-Display und ab einer bestimmten Geschwin‐ nicht sichtbar sind.
aktiviert und deaktiviert werden. digkeit wird die Heckeinparkhilfe Die Sensoren des Systems befinden
Falls eine Anhängerkupplung ange‐ deaktiviert, wenn das Heckträger‐ sich im Stoßfänger auf der linken und
bracht ist, muss diese im Menü aus‐ system ausgefahren ist. rechten Fahrzeugseite.
gewählt werden. Wenn zuerst der Rückwärtsgang
Fahrzeugpersonalisierung 3 138. eingelegt wird, erfasst die Heckein‐ 9 Warnung
parkhilfe das Heckträgersystem und
Hinweis
Das Einparkhilfesystem erkennt au‐ gibt einen Warnton aus. Taste r Die Toter-Winkel-Warnung ersetzt
tomatisch eine werkseitig montierte oder D kurz drücken, um die Ein‐ nicht den Blick des Fahrers.
Anhängerzugvorrichtung. Beim Ein‐ parkhilfe zu deaktivieren. Folgendes erkennt das System
stecken des Steckers wird es deak‐ Hinweis nicht:
tiviert. Nach der Verwendung muss die er‐ ■ Fahrzeuge, die sich außerhalb
Es ist möglich, dass der Sensor weiterte Einparkhilfe kalibriert wer‐ des toten Winkels befinden und
einen nicht existierenden Gegen‐ den. Um eine optimale Einparkfüh‐ sich möglicherweise schnell nä‐
stand zu erkennen meint, wenn äu‐ rung zu gewährleisten, ist zuvor eine hern
ßere akustische oder mechanische Fahrleistung von etwa 35 km auf
■ Fußgänger, Fahrradfahrer und
Störungen auftreten (Echostörung). einer Strecke mit einigen Kurven er‐
Tiere
forderlich.
Nach dem Einleiten eines parallelen Vor dem Spurwechsel immer alle
Einparkmanövers reagiert die erwei‐ Toter-Winkel-Warnung Außenspiegel überprüfen, nach
terte Einparkhilfe möglicherweise hinten blicken und den Blinker ver‐
nicht auf Änderungen in der Parklü‐ Die Funktion „Toter-Winkel-War‐
nung“ erkennt Objekte, die sich wenden.
cke.
rechts oder links vom Fahrzeug im to‐
ten Winkel befinden. Das System gibt Wenn das System bei einem Über‐
in den beiden Außenspiegeln eine vi‐ holvorgang ein Fahrzeug im toten
suelle Warnung aus, wenn Objekte Winkel erkennt, leuchtet im entspre‐
chenden Außenspiegel das orange
216 Fahren und Bedienung

Warnsymbol B auf. Wenn der Fahrer Dies wird in beiden Außenspiegeln In der Höhe wird ein Bereich zwi‐
daraufhin den Blinker aktiviert, blinkt durch die Warnsymbole B angezeigt. schen etwa 0,5 m und 2 m über dem
das Warnsymbol B orange, um den Wird die Geschwindigkeit erneut re‐ Boden abgedeckt.
Fahrer vor einem Spurwechsel zu duziert, erlöschen die Warnsymbole. Das System wird beim Ziehen eines
warnen. Wird daraufhin ein Fahrzeug im toten Anhängers deaktiviert.
Winkel erkannt, leuchten die Warn‐
Hinweis Die Toter-Winkel-Warnung ist so aus‐
symbole B wie üblich auf der entspre‐
Wenn das überholende Fahrzeug gelegt, dass nicht bewegliche Gegen‐
mindestens 10 km/h schneller als chenden Seite auf.
stände wie Leitplanken, Pfosten,
das überholte Fahrzeug ist, leuchtet Beim Starten des Fahrzeugs leuchten Bordkanten, Mauern oder Balken
das Warnsymbol B im jeweiligen die Anzeigen in beiden Außenspie‐ nicht berücksichtigt werden. Par‐
Außenspiegel nicht auf. geln kurz auf, um den Betrieb des kende oder entgegenkommende
Systems anzuzeigen. Fahrzeuge werden nicht erkannt.
Das System kann im Menü
Einstellungen im Info-Display aktiviert Störung
oder deaktiviert werden. Fahrzeug‐ Gelegentliche Fehlalarme im norma‐
personalisierung 3 138. len Betrieb sind normal.
Die Deaktivierung wird durch eine Die Toter-Winkel-Warnung arbeitet
Meldung im Driver Information Center nicht, wenn die linke oder rechte Ecke
angezeigt. des Heckstoßfängers mit Schlamm,
Schmutz, Schnee, Eis oder Schnee‐
Erkennungsbereich matsch bedeckt ist. Reinigungshin‐
Der Systemsensor deckt einen Be‐ weise 3 296.
reich von etwa 3 m auf beiden Seiten
des Fahrzeugs ab. Dieser Bereich
Die Funktion „Toter-Winkel-War‐ beginnt beim jeweiligen Außenspie‐
nung“ ist bei Geschwindigkeiten zwi‐ gel und reicht etwa 3 m nach hinten.
schen 10 km/h und 140 km/h aktiv.
Bei Geschwindigkeiten über
140 km/h wird das System deaktiviert.
Fahren und Bedienung 217

Bei einer Störung des Systems bzw. werden. Dies gilt beispielsweise Die Kamera ist in den Hecktürgriff
wenn das System aufgrund vorüber‐ für Objekte unterhalb des Stoßfän‐ integriert und verfügt über einen
gehender Umstände nicht funktio‐ gers oder unter dem Fahrzeug. Blickwinkel von 130°.
niert, wird eine Meldung im Fahrerin‐
formationszentrum angezeigt. Neh‐ Schauen Sie beim Rückwärtsfah‐
men Sie im Falle einer dauerhaften ren nicht ausschließlich auf das
Störung die Hilfe einer Werkstatt in Info-Display und überprüfen Sie
Anspruch. die Umgebung hinter dem Fahr‐
zeug und um das Fahrzeug he‐
rum, bevor Sie rückwärtsfahren.
Rückfahrkamera
Die Rückfahrkamera unterstützt den Aktivierung
Fahrer beim Rückwärtsfahren, indem Die Rückfahrkamera wird beim Einle‐
sie auf dem Display eine Ansicht des gen des Rückwärtsgangs automa‐
Bereichs hinter dem Fahrzeug an‐ tisch eingeschaltet.
zeigt.
Die Kameraansicht wird im Colour- Funktionen Dank der hohen Lage der Kamera
Info-Display angezeigt. wird auch der Heckstoßfänger auf
dem Bild angezeigt und bietet so eine
9 Warnung gute Orientierungsmöglichkeit.
Es wird ein begrenzter Bereich auf
Die Rückfahrkamera ersetzt nicht dem Display angezeigt. Die auf dem
den Blick des Fahrers. Beachten Display angezeigten Abstände wei‐
Sie, dass Gegenstände, die sich chen von den tatsächlichen Abstän‐
außerhalb des Kamerasichtfelds den ab.
bzw. des Erkennungsbereichs des
Sensors der erweiterten Einpark‐
hilfe befinden, nicht angezeigt
218 Fahren und Bedienung

Führungslinien Warnsymbole Deaktivierung


Im Bild werden horizontale dynami‐ Warnsymbole werden als Dreiecke Die Kamera wird deaktiviert, wenn
sche Führungslinien eingeblendet, 9 im Bild dargestellt und repräsentie‐ eine gewisse Vorwärtsgeschwindig‐
die jeweils eine Entfernung von 1 m ren Objekte, die von den Hecksenso‐ keit überschritten wird oder wenn der
darstellen und so den Abstand zu an‐ ren der erweiterten Einparkhilfe er‐ Rückwärtsgang etwa 10 Sekunden
gezeigten Objekten verdeutlichen. kannt wurden. lang nicht eingelegt wurde.
Anzeige-Einstellungen Die Aktivierung bzw. Deaktivierung
der Rückfahrkamera kann im Menü
„Systemeinstellungen“ im
Info-Display geändert werden. Fahr‐
zeugpersonalisierung 3 138.

Störung
Störungsmeldungen werden zusam‐
men mit dem Symbol 9 in der ober‐
sten Zeile des Info-Displays ange‐
zeigt.
Unter folgenden Umständen arbeitet
Die Fahrzeugspur wird entsprechend die Rückfahrkamera möglicherweise
des Lenkwinkels angezeigt. nicht ordnungsgemäß:
Die Helligkeit kann über die Auf-/Ab- ■ geringe Umgebungshelligkeit,
Die Funktion kann im Menü „System‐
Tasten des Multifunktionsknopfs ein‐ ■ direktes Sonnen- oder Scheinwer‐
einstellungen“ im Info-Display ausge‐
gestellt werden. ferlicht auf der Kameralinse,
schaltet werden. Fahrzeugpersonali‐
sierung 3 138. Der Kontrast kann über die Links-/ ■ Eis, Schnee, Schlamm o. ä. auf der
Rechts-Tasten des Multifunktions‐ Kameralinse. Linse säubern, mit
knopfs eingestellt werden. Wasser abspülen und mit einem
weichen Tuch abreiben,
Fahren und Bedienung 219

■ nicht vollständig geschlossene Folgende Verkehrszeichen werden Geschwindigkeitsbegrenzung er‐


Hecktür, erkannt: kannt wird oder bis eine festgelegte
■ Unfallschäden am Fahrzeugheck, Geschwindigkeitsbegrenzungen und Zeit abgelaufen ist.
■ extreme Temperaturschwankun‐ Überholverbote
gen. ■ Geschwindigkeitsbegrenzung
■ Überholverbot
Verkehrszeichen- ■ Ende der Geschwindigkeitsbegren‐
zung
Assistent
■ Ende des Überholverbots
Funktionen Straßenarten
Der Verkehrszeichen-Assistent er‐ Beginn und Ende von:
kennt über eine Frontkamera be‐ ■ Autobahnen
stimmte Verkehrszeichen und zeigt
sie im Driver Information Center an. ■ Kraftfahrstraße
■ verkehrsberuhigte Bereiche
Kombinationen mehrerer Schilder auf
Zusätzliche Schilder dem Display sind möglich.
■ zusätzliche Hinweise zu Verkehrs‐
schildern
■ eingeschränkter Anhängerbetrieb
■ Warnung bei Straßennässe
■ Warnung vor Glatteis
■ Richtungspfeile
Geschwindigkeitsbegrenzungen wer‐
den im Driver Information Center an‐
gezeigt, bis eine neue Geschwindig‐
keitsbegrenzung oder ein Ende der
220 Fahren und Bedienung

Displayanzeige

Ein Ausrufezeichen in einem Rahmen Der Inhalt der Verkehrszeichenseite


weist darauf hin, dass ein zusätzli‐ wird während der Fahrt auch durch
ches Schild entdeckt wurde, das vom Verkehrszeichen werden auf der längeres Drücken der Taste
System nicht erkannt wird. Seite Verkehrszeichenerkennung im SET/CLR am Blinkerhebel gelöscht.
Fahrer-Info-Center angezeigt, die mit
Das System ist je nach Umgebungs‐ dem Einstellrädchen am Blinkerhebel
helligkeit bis zu einer Fahrgeschwin‐ ausgewählt wird 3 125.
digkeit von 200 km/h aktiv. In der
Nacht ist das System bis zu einer Ge‐ War eine andere Funktion im Menü
schwindigkeit von 160 km/h aktiv. des Fahrerinformationszentrums
ausgewählt und wird dann erneut die
Sobald die Geschwindigkeit unter Seite Verkehrszeichenerkennung
55 km/h absinkt, wird das Display zu‐ aufgerufen, so wird das zuletzt er‐
rückgesetzt und der Inhalt der Ver‐ kannte Verkehrszeichen angezeigt.
kehrszeichenseite gelöscht. Die
nächste erkannte Geschwindigkeits‐ Wenn die Verkehrszeichenseite vom
angabe wird angezeigt. System gelöscht wurde, wird folgen‐
des Symbol angezeigt:
Fahren und Bedienung 221

Popup-Funktion Störung
Geschwindigkeitsbegrenzungs- und Das Verkehrszeichen-Assistenzsys‐
Überholverbotszeichen werden als tem funktioniert in folgenden Fällen
Popup auf jeder Seite des Driver In‐ nicht einwandfrei:
formation Centers angezeigt. ■ Die Windschutzscheibe ist im Be‐
reich der Frontkamera nicht sau‐
ber.
■ Verkehrszeichen sind ganz oder
teilweise verdeckt oder schwer zu
erkennen.
■ Es herrschen widrige Außenbedin‐
gungen wie starker Regen,
Sobald die Einstellungsseite ange‐
Schneefall, direktes Sonnenlicht
zeigt wird, die Popup-Funktion durch
oder Schatten. In diesem Fall wird
Auswahl von Aus deaktivieren. Durch
TSM Fehler schlechtes Wetter im
Auswahl von An wird sie wieder ein‐
Display angezeigt.
geschaltet. Beim Einschalten der
Zündung wird die Popup-Funktion ■ Verkehrszeichen sind falsch aufge‐
Die Popup-Funktion kann auf der ausgeschaltet. stellt oder beschädigt.
Verkehrszeichenseite durch Drücken ■ Die Verkehrsschilder entsprechen
Die Popup-Anzeige erscheint für ca.
der Taste SET/CLR auf dem Blinker‐ nicht dem Wiener Übereinkommen
8 Sekunden im Driver Information
hebel deaktiviert werden. über Straßenverkehrszeichen.
Center.

Achtung
Das System soll dem Fahrer dabei
helfen, in einem festgelegten Ge‐
schwindigkeitsbereich bestimmte
222 Fahren und Bedienung

Verkehrszeichen zu erkennen. Fahrer bei einem unbeabsichtigten Der Spurhalteassistent wird durch
Verkehrszeichen, die das System Spurwechsel durch optische und Drücken der Taste ) aktiviert. Die er‐
nicht anzeigt, dürfen nicht ignoriert akustische Signale. leuchtete LED in der Taste zeigt an,
werden. Kriterien für das Erkennen eines un‐ dass das System eingeschaltet ist.
beabsichtigten Spurwechsels sind: Wenn die Kontrollleuchte ) im Instru‐
Das System erkennt ausschließ‐ ment grün leuchtet, ist das System
lich jene üblichen Verkehrszei‐ ■ keine Betätigung des Blinkers
betriebsbereit.
chen, die den Anfang oder das ■ keine Betätigung der Bremse
Ende eines Tempolimits anzei‐ Das System arbeitet nur bei Fahrge‐
■ keine aktive Gaspedalbetätigung schwindigkeiten von mehr als
gen.
bzw. Beschleunigung 56 km/h, wenn Spurmarkierungen
Lassen Sie sich nicht aufgrund vorhanden sind.
■ kein aktives Lenken
dieser besonderen Funktion zu
einem risikoreichen Fahrstil verlei‐ Wenn der Fahrer aktiv handelt, wird Wenn das System einen unbeabsich‐
ten. keine Warnung ausgegeben. tigten Spurwechsel erkennt, schaltet
die Kontrollleuchte ) auf gelb und
Die Fahrgeschwindigkeit immer Aktivierung blinkt. Gleichzeitig wird ein Warnton
den Straßenverhältnissen anpas‐ aktiviert.
sen.
Die Fahrerassistenzsysteme ent‐
heben den Lenker nicht von seiner
umfassenden Verantwortung für
den sicheren Fahrbetrieb.

Spurhalteassistent
Der Spurhalteassistent beobachtet
über eine Frontkamera die Markie‐
rungen der Fahrspur, in der sich das
Fahrzeug befindet. Das System er‐
kennt Spurwechsel und warnt den
Fahren und Bedienung 223

Deaktivierung Kraftstoffe stoffzusätze auf Manganbasis.


Das System wird durch Drücken der Dies kann zu Motorschäden füh‐
Taste ) deaktiviert, die LED-Anzeige Kraftstoffe für Otto- ren.
in der Taste erlischt.
Motoren
Bei Geschwindigkeiten unter
Verwenden Sie nur bleifreie Kraft‐ Achtung
56 km/h ist das System außer Funk‐
tion. stoffe, die der Europäischen Norm
EN 228 oder EN DIN 51626-1 bzw. Die Verwendung von Kraftstoff,
Störung einer gleichwertigen Spezifikation der nicht EN 228, E DIN 51626-1
entsprechen. oder gleichartigen Spezifikationen
Der Spurhalteassistent kann unter
entspricht, kann zu Ablagerungen
folgenden Bedingungen nicht ein‐ Der Motor verträgt E10-Kraftstoff, der
oder Schäden am Motor führen
wandfrei arbeiten: diese Normen erfüllt. E10-Kraftstoff
und Ihre Garantieansprüche ein‐
■ Die Windschutzscheibe ist nicht enthält bis zu 10 % Bioethanol.
schränken.
sauber Kraftstoffe mit der empfohlenen Ok‐
■ Es herrschen widrige äußere Be‐ tanzahl verwenden 3 308. Wird
dingungen wie starker Regen, Kraftstoff mit einer zu kleinen Oktan‐ Achtung
Schneefall, direktes Sonnenlicht zahl verwendet, kann dies die Motor‐
oder Schatten leistung und das Drehmoment beein‐ Kraftstoff mit zu kleiner Oktanzahl
trächtigen, und der Kraftstoffver‐ kann zu unkontrollierter Verbren‐
Das System funktioniert nur, wenn brauch erhöht sich geringfügig. nung und zu Schäden am Motor
Fahrstreifenmarkierungen erkannt führen.
werden.
Achtung
Kraftstoffe für Diesel-
Verwenden Sie keine Kraftstoffe
oder Kraftstoffzusätze, die Metall‐
Motoren
verbindungen enthalten, wie Kraft‐ Nur Dieselkraftstoffe nach EN 590
verwenden.
224 Fahren und Bedienung

In Ländern außerhalb der Europä‐ Kraftstoffe für Die volle Funktionsfähigkeit des LPG-
ischen Union Euro-Diesel-Kraftstoff Systems kann nur mit Flüssiggas ge‐
mit einem Schwefelgehalt unter 50 Flüssiggasbetrieb währleistet werden, das mindestens
ppm verwenden. Flüssiggas ist als LPG (Liquefied Pet‐ den Anforderungen gemäß DIN EN
roleum Gas) oder unter der französi‐ 589 entspricht.
Achtung schen Bezeichnung GPL (Gaz de
Pétrole Liquéfié) bekannt. LPG ist Kraftstoffwahltaste
Die Verwendung von Kraftstoff, auch als Autogas bekannt.
der nicht EN 590 oder gleicharti‐ LPG besteht hauptsächlich aus Pro‐
gen Spezifikationen entspricht, pan und Butan. Die Oktanzahl liegt je
kann zu Leistungsverlust des Mo‐ nach Butan-Anteil zwischen 105 und
tors, erhöhtem Verschleiß oder 115. LPG wird flüssig bei einem
Schäden am Motor führen und Druck von etwa 5 - 10 bar gelagert.
Ihre Garantieansprüche ein‐
schränken. Der Siedepunkt hängt vom Druck und
vom Mischungsverhältnis ab. Bei
Umgebungsdruck liegt er zwischen
Schiffsdieselkraftstoffe, Heizöle,
-42 °C (reines Propan) und -0,5 °C
Aquazole und ähnliche Diesel-Was‐
(reines Butan).
ser-Emulsionen dürfen nicht verwen‐
det werden. Es ist nicht zulässig, Die‐
selkraftstoffe zur Verdünnung mit Achtung Durch Drücken der Taste LPG wird
Kraftstoffen für Otto-Motoren zu ver‐ zwischen Benzin- und Flüssiggasbe‐
mischen. Das System arbeitet bei Umge‐ trieb umgeschaltet, sobald die erfor‐
bungstemperaturen von -8 °C bis derlichen Parameter (Kühlmitteltem‐
100 °C. peratur, Gastemperatur und Mindest‐
drehzahl des Motors) erreicht sind.
Die Anforderungen sind normaler‐
weise nach etwa 60 Sekunden (je
Fahren und Bedienung 225

nach Außentemperatur) und der ers‐ Störungen und Maßnahmen Flüssiggas wird mit einem bestimm‐
ten festen Betätigung des Gaspedals Wenn Gasbetrieb nicht möglich ist, ten Geruch versehen (odoriert), so
erreicht. Der LED-Status zeigt den Folgendes prüfen: dass Lecks leicht entdeckt werden
aktuellen Betriebsmodus. ■ Ist genügend Flüssiggas vorhan‐ können.
1 aus = Benzinbetrieb den?
1 leuchten = Flüssiggasbetrieb 9 Warnung
■ Ist genügend Benzin für den Start‐
1 blinkt = Umschalten nicht vorgang vorhanden?
möglich, eine Kraft‐ Wenn Sie im Fahrzeug oder in der
stoffart ist aufge‐ Bei extremen Temperaturen kann es unmittelbaren Umgebung Gasge‐
braucht in Kombination mit der Zusammen‐ ruch wahrnehmen, sofort in den
setzung des Gases etwas länger dau‐ Benzinmodus schalten. Das Rau‐
Sobald die Flüssiggastanks leer sind, ern, bevor das System von Benzin‐ chen beim Tanken ist daher un‐
wird bis zum Ausschalten der Zün‐ betrieb auf Gasbetrieb umschaltet. tersagt. Keine offenen Flammen
dung automatisch auf Benzinbetrieb Bei extremen Bedingungen kann das oder Zündquellen.
umgeschaltet. System auch in den Benzinmodus zu‐
Den Benzintank alle 6 Monate bis rückschalten, falls die Mindestanfor‐ Wenn möglich das manuelle Sperr‐
zum Leuchten der Kontrollleuchte derungen nicht erfüllt werden. ventil auf dem Multifunktionsventil
i leerfahren und anschließend neu schließen. Das Multifunktionsventil
Bei allen anderen Störungen Hilfe
betanken. Dies hilft, die Kraftstoffqua‐ befindet sich am Flüssiggastank im
einer Werkstatt in Anspruch nehmen.
lität und die Funktionsfähigkeit des Laderaum, unterhalb der hinteren Bo‐
Systems für den Benzinbetrieb auf‐ denabdeckung.
Achtung
recht zu halten.
Fahrzeug in regelmäßigen Abstän‐ Reparaturen und Einstellungen
den volltanken, um Korrosion im Tank dürfen nur von geschulten Fach‐
zu vermeiden. kräften durchgeführt werden, um
Sicherheit und Garantie des LPG-
Systems zu gewährleisten.
226 Fahren und Bedienung

Hinweis Beim Tanken die Bedienungs- und


Bei einem Unfall Zündung und Be‐ Sicherheitsvorschriften der Tank‐
leuchtung ausschalten. Das manu‐ stelle beachten.
elle Absperrventil am Multifunktions‐
ventil schließen.
9 Gefahr
Tanken
Kraftstoff ist brennbar und explo‐
siv. Das Rauchen beim Tanken ist
daher untersagt. Auch der Um‐
gang mit offenem Feuer und Fun‐
ken ist untersagt.
Das Daumenrad im Uhrzeigersinn Wenn Sie Kraftstoffgeruch in Ih‐
drehen. rem Fahrzeug feststellen, lassen
Sie die Ursache unverzüglich in
Wenn bei geschlossenem Sperrventil
einer Werkstatt beheben.
kein Gasgeruch mehr wahrnehmbar
ist, kann das Fahrzeug im Benzinbe‐
trieb verwendet werden. Wenn der Achtung
Gasgeruch weiter besteht, den Motor
nicht starten. Störungsursache um‐ Bei falscher Betankung nicht die
gehend von einer Werkstatt beheben 9 Gefahr Zündung einschalten.
lassen.
Vor dem Tanken Motor abstellen Die Tankklappe befindet sich an der
Bei Benutzung unterirdischer Parkga‐ und etwaige externe Heizungen
ragen die Anweisungen des Betrei‐ rechten Fahrzeugseite.
mit Brennkammern ausschalten.
bers und die örtlichen gesetzlichen Mobiltelefon abschalten.
Bestimmungen einhalten.
Fahren und Bedienung 227

Zum Schließen den Tankdeckel nach


rechts drehen, bis er einrastet.
Klappe schließen und einrasten las‐
sen.

Flüssiggas tanken
Beim Tanken die Bedienungs- und
Sicherheitsvorschriften der Tank‐
stelle beachten.
Das Füllventil für Flüssiggas befindet
sich hinter der Tankklappe für Benzin.

Die Tankklappe lässt sich nur bei ent‐ Der Tankdeckel kann in die Halterung
riegeltem Fahrzeug öffnen. Tank‐ auf der Tankklappe eingehängt wer‐
klappe durch Drücken der Klappe lö‐ den.
sen. Zum Tanken die Zapfpistole bis zum
Zum Öffnen den Deckel langsam Anschlag in die Tanköffnung einfüh‐
nach links drehen. ren und betätigen.
Nach dem automatischen Abschalten
können noch maximal zwei Portionen
Kraftstoff hinzugefügt werden.

Achtung
Die Schutzkappe vom Einfüllstutzen
Übergelaufenen Kraftstoff sofort abschrauben.
abwischen.
228 Fahren und Bedienung

ACME Adapter: Die Mutter der Ein‐ Den Adapter entfernen und im Fahr‐
fülldüse auf den Adapter schrauben. zeug verstauen.
Den Sperrhebel auf der Einfülldüse Die Schutzkappe anbringen, um das
nach unten drücken. Eindringen von Fremdkörpern in die
DISH (Italien) Einfüllstutzen: Die Ein‐ Einfüllöffnung und in die Anlage zu
fülldüse in den Adapter einsetzen. verhindern.
Den Sperrhebel auf der Einfülldüse
nach unten drücken. 9 Warnung
Bajonett-Einfüllstutzen: Die Einfüll‐
düse am Adapter anbringen und eine Aufgrund der Systemkonstruktion
Viertel Umdrehung nach links oder ist das Austreten von Flüssiggas
rechts drehen. Den Sperrhebel an der nach Lösen des Verriegelungshe‐
Den erforderlichen Adapter handfest Einfülldüse bis zum Anschlag ziehen. bels unvermeidbar. Nicht einat‐
auf den Einfüllstutzen schrauben. men.
EURO Einfüllstutzen: Die Einfülldüse
auf den Adapter drücken, bis sie ein‐
rastet. 9 Warnung
Die Taste an der Flüssiggas-Zapf‐
säule drücken. Die Tankanlage schal‐ Der Flüssiggastank darf aus Si‐
tet ab bzw. beginnt langsam zu lau‐ cherheitsgründen nur zu 80 % ge‐
fen, wenn 80 % des Tanks voll sind füllt werden.
(maximaler Füllstand).
Die Taste an der Tankanlage lösen. Das Multifunktionsventil am Flüssig‐
Damit wird der Tankvorgang beendet. gastank begrenzt die Füllmenge au‐
Den Sperrhebel lösen und die Einfüll‐ tomatisch. Wenn eine größere Menge
düse entfernen. Es kann ein wenig eingefüllt wird, empfehlen wir, das
Gas entweichen. Fahrzeug erst dann Sonnenlicht aus‐
zusetzen, wenn die überschüssige
Menge verbraucht ist.
Fahren und Bedienung 229

Einfülladapter
Da Tankanlagen nicht genormt sind,
sind verschiedene Adapter erforder‐
lich, die über Opel Partner bzw. Opel
Service Partner erhältlich sind.

Bajonett-Adapter: Großbritannien, DISH (Italien) Adapter: Bosnien-Her‐


Niederlande, Norwegen, Spanien zegowina, Bulgarien, Dänemark, Est‐
land, Frankreich, Griechenland, Ita‐
lien, Kroatien, Lettland, Litauen, Ma‐
zedonien, Österreich, Polen, Portu‐
gal, Rumänien, Schweden, Schweiz,
ACME Adapter: Belgien, Deutsch‐ Serbien, Slowakei, Slowenien,
land, Irland, Luxemburg, Schweiz Tschechien, Türkei, Ukraine, Ungarn

Tankdeckel
Nur Original-Tankdeckel verwenden.
Fahrzeuge mit Dieselmotoren haben
spezielle Tankdeckel.

EURO Adapter: Spanien


230 Fahren und Bedienung

Kraftstoffverbrauch, CO2- Die Ziffern dienen lediglich als Ver‐


gleichsdaten zwischen verschiede‐
Anhängerzugvorrich‐
Emission nen Fahrzeugvarianten und dürfen tung
Der Kraftstoffverbrauch (kombiniert) nicht als Garantie für den tatsächli‐
des Modells Opel Astra liegt im Be‐ chen Kraftstoffverbrauch eines be‐ Allgemeine Informationen
reich von 8,1 bis 3,7 l/100 km. stimmten Fahrzeugs herangezogen Nur eine für das Fahrzeug zugelas‐
werden. Zusatzausrüstungen können sene Anhängerzugvorrichtung ver‐
Der CO2-Ausstoß (kombiniert) liegt zu etwas höheren Ergebnissen füh‐
zwischen 189 und 97 g/km. wenden. Den nachträglichen Einbau
ren als die genannten Daten für Ver‐ einer Zugvorrichtung von einer Werk‐
Die für Ihr Fahrzeug geltenden Werte brauch und CO2-Emissionen. Der statt durchführen lassen. Gegebe‐
finden Sie im EEG-Konformitätszerti‐ Kraftstoffverbrauch hängt weitge‐ nenfalls müssen Änderungen am
fikat, das im Lieferumfang Ihres Fahr‐ hend vom persönlichen Fahrstil sowie Fahrzeug, die die Kühlung, Hitze‐
zeugs enthalten ist, oder in anderen von Straßen- und Verkehrsverhältnis‐ schutzschilde oder andere Systeme
nationalen Zulassungspapieren. sen ab. betreffen, durchgeführt werden.
Allgemeine Informationen Die Funktion zur Erkennung einer
Die offiziellen Werte für Kraftstoffver‐ ausgefallenen Leuchte kann für die
brauch und CO2-Emissionen bezie‐ Anhängerbremsleuchten keinen teil‐
weisen Leuchtenausfall erkennen.
hen sich auf das EU-Basismodell mit
Bei vier 5-W-Leuchten wird beispiels‐
serienmäßiger Ausstattung.
weise erst dann ein Ausfall erkannt,
Die Daten für Kraftstoffverbrauch und wenn nur noch eine oder keine der
CO2-Ausstoß wurden gemäß der Ver‐ 5-W-Leuchten funktioniert.
ordnung (EG) Nr. 715/2007 (in der je‐ Die Montage einer Anhängerzugvor‐
weils aktuellsten geltenden Fassung) richtung kann die Öffnung der Ab‐
ermittelt und beziehen sich auf das schleppöse verdecken. Wenn dies
Fahrzeuggewicht im betriebsbereiten der Fall ist, die Kugelstange zum Ab‐
Zustand, wie in der Verordnung an‐ schleppen verwenden. Die Kugel‐
gegeben. stange immer im Fahrzeug mitführen.
Fahren und Bedienung 231

Fahrverhalten, Anhängerbetrieb stiegen (weniger als 8 %, z. B. auf


Autobahnen) muss das Zuggesamt‐
Fahrhinweise Anhängelast gewicht nicht verringert werden.
Vor Montage eines Anhängers die Die zulässigen Anhängelasten sind Das zulässige Zuggesamtgewicht
Kugel der Anhängerkupplung fahrzeug- und motorabhängige darf nicht überschritten werden. Das
schmieren. Nicht jedoch, wenn zur Höchstwerte und dürfen nicht über‐ zulässige Zuggesamtgewicht ist auf
Verringerung der Schlingerbewe‐ schritten werden. Die tatsächliche dem Typschild angegeben 3 303.
gung des Anhängers ein Stabilisator Anhängelast ist die Differenz zwi‐
verwendet wird, der auf den Kugel‐ schen dem tatsächlichen Gesamtge‐ Stützlast
kopf wirkt. wicht des Anhängers und der tatsäch‐ Die Stützlast ist die Last, die vom An‐
Für Anhänger mit einer geringen lichen Stützlast mit Anhänger. hänger auf den Kugelkopf der Anhän‐
Fahrstabilität und Wohnwagen mit Die zulässige Anhängelast ist in den gerkupplung ausgeübt wird. Sie kann
einem zulässigen Gesamtgewicht Fahrzeugpapieren spezifiziert. Die‐ durch Veränderung der Gewichtsver‐
von mehr als 1300 kg (Sports Tourer: ser Wert gilt in der Regel für Steigun‐ teilung beim Beladen des Anhängers
1200 kg) wird für Geschwindigkeiten gen bis max. 12 %. verändert werden.
über 80 km/h die Verwendung eines Die höchstzulässige Stützlast
Stabilisators dringend empfohlen. Die zulässige Anhängelast gilt bis zur
angegebenen Steigung und bis zu (75 kg) ist auf dem Typschild der An‐
Sollte der Anhänger zu schlingern be‐ einer Höhe von 1000 Metern über hängerzugvorrichtung und in den
ginnen, langsamer fahren, nicht dem Meeresspiegel. Da sich die Mo‐ Fahrzeugpapieren angegeben. Stre‐
gegenlenken, notfalls scharf brem‐ torleistung wegen der dünner wer‐ ben Sie immer die höchstzulässige
sen. denden Luft bei zunehmender Höhe Last an, vor allem bei schweren An‐
Bei Bergabfahrt gleichen Gang einle‐ verringert und sich dadurch die Steig‐ hängern. Die Stützlast sollte nie unter
gen wie bei entsprechender Bergauf‐ fähigkeit verschlechtert, sinkt auch 25 kg sinken.
fahrt und etwa gleiche Geschwindig‐ das zulässige Zuggesamtgewicht um
keit fahren. 10 % pro 1000 Meter zusätzlicher
Reifendruck auf den Wert für die volle Höhe. Auf Straßen mit leichten An‐
Zuladung einstellen 3 327.
232 Fahren und Bedienung

Hinterachslast Verstauen der Kugelstange Montage der Kugelstange


Wenn ein Anhänger montiert und das
Zugfahrzeug voll beladen ist, dürfen
die zulässige Hinterachslast (siehe
Typschild oder Fahrzeugpapiere) um
60 kg und das zulässige Gesamtge‐
wicht um 60 kg überschritten werden.
Wird die zulässige Hinterachslast
überschritten, gilt eine Höchstge‐
schwindigkeit von 100 km/h.

Zugvorrichtung
Achtung Der Beutel mit der Kugelstange ist im Alle Ausführungen außer
hinteren Staufach auf dem Boden Schrägheck, 3-türig: Befestigungen
Bei Betrieb ohne Anhänger ist die nach innen drücken und Abdeckung
verstaut.
Kugelstange zu demontieren. vorne nach unten klappen. Abde‐
Den Gurt durch die Verzurröse füh‐
ren, zweimal um den Beutel schlagen ckung abnehmen.
und zum Sichern des Beutels span‐
nen.
Fahren und Bedienung 233

Spannstellung der Kugelstange


kontrollieren

Die Steckdose ausrasten und nach ■ Drehgriff herausziehen und bis zum
unten klappen. Den Verschlussstop‐ Anschlag nach rechts drehen.
fen von der Öffnung für die Kugel‐
■ Die rote Markierung am Drehgriff Einsetzen der Kugelstange
stange entfernen und verstauen.
muss zur grünen Markierung an der
Kugelstange zeigen.
■ Der Spalt zwischen dem Drehgriff
und der Kugelstange muss ca.
6 mm betragen.
■ Der Schlüssel muss auf Position c
stehen.
Andernfalls muss die Kugelstange
vor dem Einsetzen gespannt werden:
■ Kugelstange entriegeln, dazu
Schlüssel in Position c drehen.
234 Fahren und Bedienung

Gespannte Kugelstange in die Auf‐ Öse für Abreißseil


nahmeöffnung einführen und kräftig 9 Warnung
bis zum hörbaren Einrasten nach
oben drücken. Anhängerbetrieb ist nur zulässig,
wenn die Kugelstange richtig mon‐
Der Drehgriff schnellt selbsttätig in die tiert ist. Wenn die Kugelstange
Ausgangsposition zurück und liegt nicht richtig einrastet, Hilfe einer
ohne Spalt an der Kugelstange an. Werkstatt in Anspruch nehmen.
9 Warnung Demontage der Kugelstange
Drehgriff beim Einsetzen nicht be‐
rühren.

Zum Verriegeln der Kugelstange den


Schlüssel in Position e drehen. Abreißseil an der Öse einhängen.
Schlüssel abziehen und Schutz‐
Richtige Montage der Kugelstange
klappe schließen.
kontrollieren
■ Die grüne Markierung am Drehgriff
muss zur grünen Markierung an der
Kugelstange zeigen.
■ Zwischen Drehgriff und Kugel‐
stange darf kein Spalt sein.
Die Schutzklappe öffnen und zum
■ Die Kugelstange muss fest in der Entriegeln der Kugelstange den
Aufnahmeöffnung eingerastet sein. Schlüssel in Position c drehen.
■ Die Kugelstange muss verriegelt Drehgriff herausziehen und bis zum
und der Schlüssel abgezogen sein. Anschlag nach rechts drehen. Kugel‐
stange nach unten herausziehen.
Fahren und Bedienung 235

Verschlussstopfen in die Aufnahme‐ gezielt abgebremst, bis das Schlin‐


öffnung einsetzen. Steckdose ein‐ gern aufhört. Lenkrad so ruhig wie
klappen. möglich halten, während das System
Alle Ausführungen außer aktiv ist.
Schrägheck, 3-türig: Hinterseite der Der Anhänger-Stabilitäts-Assistent
Abdeckung in der Aussparung des (TSA) ist eine Funktion der elektroni‐
Stoßfängers befestigen und Vorder‐ schen Stabilitätsregelung 3 184.
seite nach oben klappen.

Befestigungen nach außen drücken.

Anhänger-Stabilitäts-
Assistent
Erkennt das System eine starke
Schlingerbewegung, wird die Motor‐
leistung reduziert und das Gespann
236 Fahrzeugwartung

Fahrzeugwartung Allgemeine Fahrzeugeinlagerung


Informationen Einlagerung über einen
längeren Zeitraum
Allgemeine Informationen .......... 236 Zubehör und Änderungen Wenn das Fahrzeug für mehrere Mo‐
Fahrzeugüberprüfungen ............ 237 am Fahrzeug nate eingelagert werden muss:
Glühlampen auswechseln ......... 244 Wir empfehlen die Verwendung von ■ Fahrzeug waschen und konservie‐
Elektrische Anlage ..................... 264 Originalteilen und -zubehör und von ren.
ausdrücklich für Ihren Fahrzeugtyp ■ Konservierung im Motorraum und
Wagenwerkzeug ........................ 271 werkseitig zugelassenen Teilen. Die am Unterboden überprüfen lassen.
Räder und Reifen ...................... 273 Zuverlässigkeit anderer Produkte
können wir nicht bewerten und auch ■ Die Dichtgummis reinigen und im‐
Starthilfe ..................................... 293
nicht dafür garantieren – auch wenn prägnieren.
Abschleppen .............................. 294
sie über eine behördliche oder sons‐ ■ Den Kraftstofftank vollständig auf‐
Fahrzeugpflege .......................... 296 tige Zulassung verfügen. füllen.
Keine Veränderungen an elektri‐ ■ Motorölwechsel durchführen.
schen Systemen vornehmen, z. B. ■ Den Scheibenwaschbehälter ent‐
Eingriff in elektronische Steuergeräte leeren.
(Chip-Tuning).
■ Den Frost- und Korrosionsschutz
im Kühlmittel überprüfen.
Achtung
■ Reifendruck auf den Wert für die
Beim Transportieren des Fahr‐ volle Zuladung erhöhen.
zeugs auf einem Zug oder einem
Bergungsfahrzeug können die
Schmutzfänger beschädigt wer‐
den.
Fahrzeugwartung 237

■ Das Fahrzeug an einem trockenen,


gut belüfteten Ort abstellen. Ersten
■ Kühlmittelstand kontrollieren. Fahrzeugüberprüfun‐
Gang oder Rückwärtsgang einle‐
■ Gegebenenfalls Kennzeichen
montieren.
gen
gen oder Wählhebel in P stellen.
Beachten, dass das Fahrzeug nicht Durchführung von Arbeiten
wegrollen kann. Altfahrzeugrücknahme
■ Die Parkbremse nicht anziehen. Informationen über Altfahrzeug-
■ Die Motorhaube öffnen, alle Türen Rücknahmestellen und die Wieder‐
schließen und das Fahrzeug ver‐ verwertung von Altfahrzeugen sind,
riegeln. sofern gesetzlich vorgeschrieben, auf
unserer Website verfügbar. Nur offi‐
■ Polklemme am Minuspol der Fahr‐ ziell anerkannte Recyclingstellen mit
zeugbatterie abklemmen. Sicher‐ dieser Aufgabe betrauen.
stellen, dass sämtliche Systeme
außer Betrieb sind, z. B. Diebstahl‐ Gasfahrzeuge dürfen nur in Service-
warnanlage. Zentren wiederverwertet werden, die
für das Recycling von Gasfahrzeugen
Wiederinbetriebnahme des zugelassen sind.
Fahrzeugs
Wenn das Fahrzeug wieder in Betrieb 9 Warnung
genommen wird:
Kontrollen im Motorraum nur bei
■ Polklemme am Minuspol der Fahr‐ ausgeschalteter Zündung durch‐
zeugbatterie anklemmen. Elektro‐ führen.
nik der elektrischen Fensterbetäti‐
gung aktivieren. Das Kühlgebläse kann auch bei
ausgeschalteter Zündung laufen.
■ Reifendruck prüfen.
■ Scheibenwaschbehälter auffüllen.
■ Motorölstand kontrollieren.
238 Fahrzeugwartung

Motorhaube abstützen.
9 Gefahr
Wird bei einem Autostopp die Motor‐
Zündanlage und Xenon-Schein‐ haube geöffnet, so wird der Motor aus
werfer arbeiten mit sehr hoher Sicherheitsgründen automatisch wie‐
Spannung. Nicht berühren. der gestartet.

Schließen
Motorhaube Vor dem Schließen der Motorhaube
die Stütze in die Halterung drücken.
Öffnen
Motorhaube absenken und bei gerin‐
ger Höhe (20–25 cm) in die Verriege‐
lung fallen lassen. Sicherstellen, dass
Den Sicherungshaken zur linken die Motorhaube eingerastet ist.
Fahrzeugseite drücken und die Mo‐
torhaube öffnen. Achtung
Motorhaube nicht in die Verriege‐
lung drücken, um Beulen zu ver‐
meiden.

Motoröl
Den Motorölstand regelmäßig von
Entriegelungshebel ziehen und in die Hand kontrollieren, um Motorschä‐
Ausgangsposition zurückführen. den zu verhindern. Sicherstellen,
dass die richtige Ölspezifikation ver‐
wendet wird. Empfohlene Flüssigkei‐
ten und Schmierstoffe 3 301.
Fahrzeugwartung 239

Prüfung nur bei waagerecht stehen‐ Es wird empfohlen, Motoröl von der‐
dem Fahrzeug. Der Motor muss be‐ selben Qualität wie beim letzten Öl‐
triebswarm und mindestens seit wechsel zu verwenden.
5 Minuten abgestellt sein. Der Motorölstand darf die obere
Ölmessstab herausziehen, abwi‐ Marke MAX am Messstab nicht über‐
schen, bis zur Anschlagfläche am schreiten.
Griff einstecken, erneut herausziehen
und Motorölstand ablesen. Achtung
Ölmessstab bis zur Anschlagfläche
am Griff einstecken und eine halbe Zuviel eingefülltes Motoröl muss
Umdrehung durchführen. abgelassen oder abgesaugt wer‐
den.
Wenn der Motorölstand in den Be‐
reich der Nachfüllmarke MIN abge‐ Füllmengen 3 326.
sunken ist, Motoröl nachfüllen. Verschlussdeckel gerade ansetzen
und festdrehen.

Kühlmittel
Das Kühlmittel bietet Frostschutz bis
ca. -28 °C. In nördlichen Ländern, in
denen es sehr kalt wird, bietet das
werkseitig eingefüllte Kühlmittel
Frostschutz bis ca. -37°C.
Je nach Motor werden verschiedene
Ölmessstäbe verwendet.
240 Fahrzeugwartung

Achtung 9 Warnung Lenkunterstützungsflüs‐


sigkeit
Nur zugelassene Frostschutzmit‐ Vor Öffnen des Verschlussde‐
tel verwenden. ckels Motor abkühlen lassen. Ver‐ Achtung
schlussdeckel vorsichtig öffnen
Kühlmittelstand damit der Überdruck langsam ent‐ Bereits geringste Verschmutzun‐
weicht. gen können Schäden am Lenk‐
Achtung system verursachen und das ord‐
Zum Auffüllen eine 1:1-Mischung aus nungsgemäße Funktionieren ver‐
Zu niedriger Kühlmittelstand kann freigegebenem Kühlmittelkonzentrat hindern. Achten Sie darauf, dass
zu Motorschaden führen. und sauberem Leitungswasser ver‐ keine Verschmutzungen an die In‐
wenden. Wenn kein Kühlmittelkon‐ nenseite des Ölbehälterdeckels,
zentrat verfügbar ist, nur sauberes an den Messstab oder in den Öl‐
Leitungswasser verwenden. Den behälter gelangen.
Verschlussdeckel gut festziehen. Die
Kühlmittelkonzentration überprüfen
lassen und die Ursache für den Kühl‐
mittelverlust in einer Werkstatt behe‐
ben lassen.

Bei kaltem Kühlsystem muss der


Kühlmittelspiegel über der Fülllinien‐
markierung liegen. Bei zu niedrigem
Füllstand auffüllen.
Fahrzeugwartung 241

Der Stand der Lenkunterstützungs‐


Achtung Bremsflüssigkeit
flüssigkeit muss im Allgemeinen nicht
geprüft werden. Wenn beim Lenken
Nur Waschwasser mit einem aus‐ 9 Warnung
ungewöhnliche Geräusche auftreten
oder die Lenkunterstützung eine un‐ reichenden Anteil Frostschutzmit‐
tel bietet bei niedrigen Tempera‐ Bremsflüssigkeit ist giftig und ät‐
erwartete Reaktion aufweist, die Hilfe
turen oder einem plötzlichen Tem‐ zend. Kontakt mit Augen, Haut,
einer Werkstatt in Anspruch nehmen.
peratursturz ausreichenden Gewebe und lackierten Flächen
Schutz. vermeiden.
Waschflüssigkeit
Bremsen
Wenn die Mindestdicke der Brems‐
beläge erreicht ist, ist während des
Bremsens ein Quietschgeräusch zu
hören.
Weiterfahrt ist möglich, Bremsbeläge
jedoch möglichst bald austauschen
lassen.
Sobald neue Bremsbeläge montiert
sind, während der ersten Fahrten
nicht unnötig scharf bremsen.
Der Bremsflüssigkeitsstand muss
Mit einem Gemisch aus sauberem zwischen MIN und MAX liegen.
Wasser und einer geeigneten Menge
frostschutzmittelhaltiger Scheiben‐ Wenn der Flüssigkeitsstand unter die
waschflüssigkeit auffüllen. MIN-Markierung gefallen ist, die Hilfe
einer Werkstatt in Anspruch nehmen.
Brems- und Kupplungsflüssigkeit
3 301.
242 Fahrzeugwartung

Fahrzeugbatterie Wird das Fahrzeug länger als Nur Fahrzeugbatterien verwenden,


4 Wochen abgestellt, kann sich die die die Befestigung des Sicherungs‐
Fahrzeuge ohne Stopp-Start-System Batterie entladen. Polklemme am Mi‐ kastens über der Fahrzeugbatterie
sind mit einem herkömmlichen Blei‐ nuspol der Fahrzeugbatterie abklem‐ ermöglichen.
akkumulator ausgestattet. Fahrzeuge men.
mit Stopp-Start-System sind mit einer Stellen Sie bei Fahrzeugen mit
AGM-Batterie ausgestattet. An- und Abklemmen der Fahrzeug‐ Stopp-Start-System sicher, dass die
batterie nur bei ausgeschalteter Zün‐ AGM-Batterie (Absorptionsglas)
Die Fahrzeugbatterie ist wartungsfrei, dung. durch eine andere AGM-Batterie er‐
sofern das Fahrverhalten eine ausrei‐ setzt wird.
chende Aufladung der Batterie zu‐ Batterieentladeschutz der Fahrzeug‐
lässt. Kurze Strecken und häufige batterie 3 157.
Motorstarts können die Batterie ent‐
laden. Nicht benötigte Verbraucher
Fahrzeugbatterie ersetzen
ausschalten. Hinweis
Jede Abweichung von den in diesem
Abschnitt aufgeführten Anweisun‐
gen kann zu einer zeitweisen Deak‐
tivierung der Stopp-Start-Automatik
führen.
Beim Ersetzen der Fahrzeugbatterie
unbedingt darauf achten, dass sich
Batterien gehören nicht in den Haus‐ im Bereich des Pluspols keine geö‐
müll. Sie müssen über entspre‐ ffneten Entlüftungsbohrungen befin‐ AGM-Batterien sind am entsprechen‐
chende Sammelstellen entsorgt wer‐ den. Falls in diesem Bereich eine Ent‐ den Batterieschild zu erkennen. Wir
den. lüftungsbohrung geöffnet ist, muss empfehlen den Einsatz einer original
diese mit einem Blinddeckel ver‐ Opel-Fahrzeugbatterie.
schlossen werden und die Entlüftung
muss im Bereich des Minuspols ge‐
öffnet werden.
Fahrzeugwartung 243

Hinweis Warnschild ■ Für weitere Informationen siehe


Der Einsatz einer anderen AGM- Betriebsanleitung.
Fahrzeugbatterie als der original ■ Rund um die Fahrzeugbatterie kön‐
Opel-Fahrzeugbatterie kann die nen explosive Gase auftreten.
Leistung des Stopp-Start-Systems
beeinträchtigen.
Wir empfehlen, den Austausch der
Diesel-Kraftstoffsystem
Fahrzeugbatterie von einer Werkstatt entlüften
durchführen zu lassen. Wenn der Tank leergefahren wurde,
Stopp-Start-Automatik 3 171. muss das Diesel-Kraftstoffsystem
entlüftet werden. Zündung dreimal für
Fahrzeugbatterie laden jeweils 15 Sekunden einschalten.
Dann den Motor höchstens
9 Warnung 40 Sekunden lang drehen lassen.
Bedeutung der Symbole: Diesen Vorgang frühestens nach
Bei Fahrzeugen mit Stopp-Start- ■ Funken, offene Flammen oder 5 Sekunden wiederholen. Wenn der
Automatik darauf achten, dass die Rauch vermeiden. Motor nicht startet, die Hilfe einer
Ladespannung bei Einsatz eines ■ Augen immer schützen. Explosive Werkstatt in Anspruch nehmen.
Batterieladegeräts 14,6 Volt nicht Gase können zu Erblindung oder
übersteigt. Andernfalls kann die Verletzungen führen.
Fahrzeugbatterie beschädigt wer‐
■ Fahrzeugbatterie außerhalb der
den.
Reichweite von Kindern halten.
Starthilfe 3 293. ■ Die Fahrzeugbatterie enthält
Schwefelsäure, die zu Erblindung
oder ernsten Verätzungen führen
kann.
244 Fahrzeugwartung

Scheibenwischerwechsel Wischerblatt an der Glühlampen


Heckscheibe auswechseln
Zündung ausschalten und betreffen‐
den Schalter ausschalten bzw. Türen
schließen.
Neue Glühlampe nur am Sockel hal‐
ten. Den Glaskolben der Glühlampe
nicht mit bloßen Händen berühren.
Zum Wechseln nur den gleichen
Glühlampentyp verwenden.
Scheinwerferlampen von innen im
Motorraum austauschen.
Wischerarm anheben, bis er von
selbst steht, Taste zum Lösen des Wischerarm anheben. Wischerblatt Lampenkontrolle
Wischerblattes drücken und Wischer‐ wie in der Abbildung gezeigt ausras‐ Nach dem Auswechseln einer Glüh‐
blatt abnehmen. ten und abnehmen. lampe Zündung einschalten, Licht be‐
Wischerblatt leicht abgewinkelt am Wischerblatt leicht abgewinkelt am tätigen und dieses kontrollieren.
Wischerarm ansetzen und drücken, Wischerarm ansetzen und drücken,
bis es einrastet. bis es einrastet.
Wischerarm vorsichtig absenken. Wischerarm vorsichtig absenken.
Fahrzeugwartung 245

Halogen-Scheinwerfer Abblendlicht (1) 2. Die Lampenfassung durch Dre‐


hen nach links lösen. Lampenfas‐
Schrägheck (5-türig), sung aus dem Reflektor ziehen.
Stufenheck (4-türig), Sports
Tourer

1. Die Kappe (1) nach links drehen


und abnehmen.
3. Die Lampe aus der Lampenfas‐
sung lösen und ersetzen.
Halogen-Scheinwerfer mit separaten 4. Lampenträger einsetzen, die bei‐
Lampen für Abblend- und Fernlicht. den Nasen im Reflektor einrasten
und zum Verriegeln rechts herum‐
Abblendlicht (1): äußere Lampe drehen.
Fernlicht (2): innere Lampe 5. Die Kappe einsetzen und nach
Standlicht/Tagfahrlicht (3) rechts drehen.
246 Fahrzeugwartung

Fernlicht (2) Standlicht/Tagfahrlicht (3)

2. Laschen zusammendrücken und


1. Die Kappe (2) nach links drehen 1. Die Kappe (3) nach links drehen die Lampenfassung aus dem Re‐
und abnehmen. und abnehmen. Den Schrauben‐ flektor ziehen.
2. Die Lampenfassung durch Dre‐ dreher zum Drehen der Kappe
hen nach links lösen. Lampenfas‐ verwenden.
sung aus dem Reflektor ziehen.
3. Die Lampe aus der Lampenfas‐
sung lösen und ersetzen.
4. Lampenträger einsetzen, die bei‐
den Nasen im Reflektor einrasten
und zum Verriegeln rechts herum‐
drehen.
5. Die Kappe einsetzen und nach
rechts drehen.
Fahrzeugwartung 247

3. Die Lampe aus der Lampenfas‐ Abblend-/Fernlicht (1) 2. Die Lampenfassung durch Dre‐
sung lösen und ersetzen. hen nach links lösen. Lampenfas‐
4. Die Lampenfassung in den Re‐ sung aus dem Reflektor ziehen.
flektor einsetzen. Die Kappe ein‐
setzen und nach rechts drehen.

Schrägheck, 3-türig

1. Die Kappe (1) nach links drehen


und abnehmen.
3. Die Lampenfassung durch
Drücken der Haltenase vom Ste‐
cker lösen.
4. Lampe austauschen und die Lam‐
Bi-Halogen-Scheinwerfer (1) mit penfassung mit dem Stecker ver‐
einer Lampe für Abblend- und Fern‐ binden.
licht 5. Lampenträger einsetzen, die bei‐
Standlicht/Tagfahrlicht (2) den Nasen im Reflektor einrasten
und zum Verriegeln rechts herum‐
drehen.
6. Die Kappe einsetzen und nach
rechts drehen.
248 Fahrzeugwartung

Standlicht/Tagfahrlicht (2) 2. Lampe aus der Lampenfassung Abbiegelicht


ziehen.
3. Austauschen und neue Lampe in
die Fassung einsetzen.
4. Die Lampenfassung in den Re‐
flektor setzen und nach rechts
drehen.

Adaptives Fahrlicht
9 Gefahr

1. Lampenfassung (2) durch Drehen Das adaptive Fahrlicht verwendet


nach links ausrasten. Lampenfas‐ Xenon-Scheinwerfer. 1. Die Kappe nach links drehen und
sung aus dem Reflektor ziehen. Xenon-Scheinwerfer arbeiten mit abnehmen.
besonders starker elektrischer
Spannung. Nicht berühren. Glüh‐
lampen von einer Werkstatt wech‐
seln lassen.

Das Stand- und Tagfahrlicht wird mit


LEDs betrieben, die nicht ausge‐
tauscht werden können.
Die Lampen für das Abbiegelicht kön‐
nen ersetzt werden.
Fahrzeugwartung 249

2. Die Lampenfassung durch Dre‐ Nebelscheinwerfer


hen nach links lösen. Lampenfas‐
sung aus dem Reflektor ziehen. Schrägheck (5-türig),
Stufenheck (4-türig), Sports
Tourer

2. Beide Schrauben ausdrehen und


den Blinkerleuchtenzusammen‐
bau vom Stoßfänger abnehmen.
3. Die Lampe vom Stecker abzie‐
hen.
4. Lampe austauschen und die Lam‐
1. Beide Abdeckungen durch Anset‐
penfassung mit dem Stecker ver‐
zen eines Schraubendrehers an
binden.
den markierten Stellen entfernen.
5. Lampenträger einsetzen, die bei‐
den Nasen im Reflektor einrasten
und zum Verriegeln rechts herum‐
drehen.
6. Die Kappe einsetzen und nach
rechts drehen.
250 Fahrzeugwartung

3. Die drei Schrauben ausdrehen 7. Den Nebelscheinwerferzusam‐


und den Nebelscheinwerferzu‐ menbau im Stoßfänger befestigen
sammenbau vom Stoßfänger ab‐ und mit drei Schrauben fixieren.
nehmen. 8. Den Blinkerzusammenbau im
Stoßfänger befestigen und mit
zwei Schrauben fixieren.
9. Beide Abdeckungen einrasten.

Schrägheck, 3-türig

2. Beide Schrauben ausdrehen und


den Leuchtenzusammenbau vom
Stoßfänger abnehmen.
4. Die Lampenfassung nach links
drehen und aus dem Reflektor he‐
rausnehmen.
5. Die Lampenfassung durch
Drücken der Haltenase vom Ste‐
cker lösen. 1. Mit einem Schraubendreher in die
6. Lampenfassung ersetzen und in Aussparung fahren, Abdeckung
den Reflektor einsetzen, im Uhr‐ lösen und abnehmen.
zeigersinn drehen und den Ste‐
cker befestigen.
Fahrzeugwartung 251

3. Die Lampenfassung nach links Vordere Blinkleuchte


drehen und aus dem Reflektor he‐
rausnehmen. Schrägheck (5-türig),
4. Die Lampenfassung durch Stufenheck (4-türig), Sports
Drücken der Haltenase vom Ste‐ Tourer
cker lösen.
5. Lampenfassung mit Lampe aus‐
bauen und ersetzen. Stecker an‐
bringen.
6. Lampenfassung durch Drehen
nach rechts in den Reflektor ein‐
setzen und einrasten lassen.
2. Beide Schrauben ausdrehen und
7. Lampengehäuse montieren, in‐ den Leuchtenzusammenbau vom
dem beide Schrauben festgezo‐ Stoßfänger abnehmen.
gen werden.
8. Abdeckung zusammenbauen und
einrasten lassen.
1. Beide Abdeckungen durch Anset‐
zen eines Schraubendrehers an
den markierten Stellen entfernen.
252 Fahrzeugwartung

3. Die Lampenfassung durch Schrägheck (5-türig), Stufenheck (4-


Drücken der beiden Haltenasen türig), Sports Tourer mit Sport/GSi-
vom Reflektor lösen. Frontstoßfänger
Die Lampen sind von unterhalb des
Fahrzeugs zugänglich.

3. Die Lampenfassung durch


Drücken der Haltenase vom Ste‐
cker lösen.
4. Den Stecker durch Drücken der 4. Die Lampenfassung mit Lampe
Haltenase von der Lampenfas‐ ausbauen und ersetzen.
sung abnehmen. 1. Die Federklammer lösen und 5. Den Stecker anschließen.
5. Die Lampenfassung mit Lampe nach hinten schwenken.
6. Die Lampenfassung in den Re‐
ausbauen und ersetzen. 2. Die Lampenfassung mit der flektor einsetzen.
6. Die Lampenfassung in den Re‐ Lampe aus dem Reflektor ziehen.
7. Die Federklammer nach vorn
flektor einsetzen und den Stecker schwenken und einrasten lassen.
befestigen.
7. Den Leuchtenzusammenbau im
Stoßfänger befestigen und mit
beiden Schrauben fixieren.
8. Beide Abdeckungen einrasten.
Fahrzeugwartung 253

Schrägheck, 3-türig 2. Lampenfassung gegen den Uhr‐ Rückleuchten


zeigersinn drehen, um sie auszu‐
rasten und aus dem Reflektor zu Schrägheck, 5-türig
entnehmen.

1. Kappe (1) nach links drehen und


abnehmen.
1. Abdeckung auf der entsprechen‐
3. Lampe durch Drehen gegen den
den Seite lösen und abnehmen.
Uhrzeigersinn aus der Lampen‐
fassung nehmen.
4. Austauschen und neue Lampe im
Uhrzeigersinn in die Fassung dre‐
hen.
5. Die Lampenfassung in den Re‐
flektor setzen und nach rechts
drehen.
6. Die Kappe einsetzen und nach
rechts drehen.
254 Fahrzeugwartung

3. Den Rückleuchtenzusammenbau
vorsichtig aus der Aussparung
nehmen und entfernen. Darauf
achten, dass der Kabelkanal nicht
verschoben wird.
4. Das Kabel aus der Halterung lö‐
sen.
5. Den Stecker von der Lampenfas‐
sung abziehen.

2. Die Kunststoff-Befestigungsmut‐ 7. Die Lampe ausbauen und erset‐


ter von innen mit der Hand ab‐ zen. Hierzu die Lampe herauszie‐
schrauben. hen oder leicht in die Fassung
drücken und gegen den Uhrzei‐
gersinn drehen:
Rückleuchte (1)
Bremslicht (2)
Blinkleuchte (3)
8. Die Lampenfassung in das Rück‐
6. Die drei Schrauben mit einem leuchtengehäuse einsetzen und
Schraubendreher lösen und die anschrauben. Den Stecker an‐
Lampenfassung vom Leuchten‐ schließen und das Kabel in die
zusammenbau abnehmen. Halterung drücken. Leuchtenzu‐
sammenbau mit den Haltestiften
Fahrzeugwartung 255

in die Aussparung an der Karos‐ 3. Den Leuchtenzusammenbau he‐


serie einsetzen und die Siche‐ rausnehmen. Darauf achten, dass
rungsmutter vom Laderauminne‐ der Kabelkanal nicht verschoben
ren aus festziehen. wird.
Die Abdeckung schließen und
einrasten.
Lampengehäuse in der Hecktür

5. Die Lampe ausbauen und erset‐


zen. Hierzu die Lampe herauszie‐
hen oder leicht in die Fassung
drücken und gegen den Uhrzei‐
4. Auf die Haltenase drücken und gersinn drehen:
die Lampenfassung aus dem Rückleuchte (1)
Leuchtenzusammenbau heraus‐ Nebelschlussleuchte/Rückfahr‐
nehmen. leuchte (2), je nach Seite.
1. Die Hecktür öffnen und die Abde‐
ckung und Blindabdeckungen auf 6. Die Lampenfassung in das Rück‐
beiden Seiten ausbauen. leuchtengehäuse einsetzen.
Leuchtenzusammenbau an der
2. Die drei Schrauben lösen und ab‐
Hecktür einsetzen und die
nehmen.
Schrauben von der Innenseite an‐
ziehen. Alle Abdeckungen anbrin‐
gen.
256 Fahrzeugwartung

Stufenheck, 4-türig 2. Zwei Kunststoff-Befestigungs‐


muttern von innen mit Hand ab‐
schrauben.

5. Die Lampenfassung durch Dre‐


hen ausbauen und die Lampe er‐
1. Abdeckung an der entsprechen‐ setzen. Hierzu die Lampe heraus‐
den Seite abnehmen. ziehen oder leicht in die Fassung
3. Rückleuchtenzusammenbau vor‐
sichtig aus der Aussparung neh‐ drücken und gegen den Uhrzei‐
men und entfernen. Darauf ach‐ gersinn drehen:
ten, dass der Kabelkanal nicht Rücklicht/Bremslicht (1)
verschoben wird. Blinkleuchte (2)
4. Den Stecker von der Lampenfas‐ 6. Lampenfassung einsetzen und
sung abziehen. nach rechts drehen. Den Stecker
anschließen. Leuchtenzusam‐
menbau mit den Haltestiften in die
Aussparung an der Karosserie
Fahrzeugwartung 257

einsetzen und die Sicherungs‐ Sports Tourer


muttern vom Laderauminneren
aus festziehen. Abdeckung an‐
bringen.
Lampengehäuse in der Hecktür

2. Die Lampenfassung durch Dre‐


hen ausbauen und die Lampe er‐
setzen. Hierzu die Lampe heraus‐ 1. Sonnenrollo auf der linken Seite
ziehen oder leicht in die Fassung herunterklappen und abnehmen.
drücken und gegen den Uhrzei‐
gersinn drehen:
1. Hecktür öffnen und Abdeckung an Rückleuchte (1)
der entsprechenden Seite abneh‐
men. Nebelschlussleuchte/Rückfahr‐
leuchte (2), je nach Seite.
3. Lampenfassung einsetzen und
nach rechts drehen. Abdeckung
anbringen.
258 Fahrzeugwartung

2. Abdeckung an der entsprechen‐


den Seite abnehmen.

4. Rückleuchtenzusammenbau vor‐ 6. Die Lampenfassung durch Dre‐


sichtig aus der Aussparung neh‐ hen gegen den Uhrzeigersinn
3. Zwei Kunststoff-Befestigungs‐ men und entfernen. Darauf ach‐ ausbauen und die Lampe erset‐
muttern von innen mit Hand ab‐ ten, dass der Kabelkanal nicht zen. Hierzu die Lampe herauszie‐
schrauben. verschoben wird. hen oder leicht in die Fassung
5. Den Stecker von der Lampenfas‐ drücken und gegen den Uhrzei‐
sung abziehen. gersinn drehen:
Rückleuchten (1 + 2)
Blinkleuchte (3)
Bremslicht (4)
7. Den Stecker anschließen und das
Kabel in die Halterung drücken.
Leuchtenzusammenbau mit den
Haltestiften in die Aussparung an
der Karosserie einsetzen und die
Fahrzeugwartung 259

Sicherungsmuttern vom Laderau‐ Lampengehäuse in der Hecktür


minneren aus festziehen. Abde‐
ckung anbringen.

4. Die Lampenfassung durch Dre‐


1. Hecktür öffnen und Blindabde‐ hen gegen den Uhrzeigersinn
ckungen an der entsprechenden ausbauen und die Lampe erset‐
Bei Zusammenbau die Blende auf Seite abnehmen. zen. Hierzu die Lampe herauszie‐
der linken Seite in die Gummitül‐ hen oder leicht in die Fassung
2. Die Schrauben lösen und abneh‐
len drücken, um volle Haltekraft drücken und gegen den Uhrzei‐
men.
zu erreichen. gersinn drehen:
3. Rückleuchtenzusammenbau aus‐
bauen und den Kabelstecker von Rückleuchte (1)
der Lampenfassung abnehmen. Nebelschlussleuchte/Rückfahr‐
leuchte (2), je nach Seite.
5. Leuchtenzusammenbau in der
Hecktür einsetzen und die
Schrauben von der Innenseite an‐
ziehen. Alle Abdeckungen anbrin‐
gen.
260 Fahrzeugwartung

Die Nebelscheinwerfer bzw. das Schrägheck, 3-türig 2. Beide Kunststoff-Befestigungs‐


Rückfahrlicht (2) (je nach Seite) kön‐ muttern von innen mit der Hand
nen über eine Abdeckung in der abschrauben.
Hecktür ersetzt werden, ohne den
Leuchtenzusammenbau auszu‐
bauen: Hierzu die Abdeckung abneh‐
men, die Lampenfassung drehen und
die Lampe durch gegen den Uhrzei‐
gersinn ersetzen.

1. Abdeckung auf der entsprechen‐


den Seite lösen und abnehmen.
Fahrzeugwartung 261

3. Leuchtenzusammenbau vorsich‐ Nur die Blinkleuchte (2) kann aus‐ 1. Hecktür öffnen und Abdeckungen
tig aus den Aussparungen neh‐ getauscht werden. an der entsprechenden Seite ab‐
men und entfernen. 6. Lampenfassung durch Drehen nehmen.
4. Den Stecker von der Lampenfas‐ nach rechts in das Rückleuchten‐ 2. Die drei Schrauben entfernen.
sung abziehen. gehäuse einsetzen. Kabelsatz‐ 3. Rückleuchtenzusammenbau von
stecker am Leuchtenzusammen‐ der Hecktür abnehmen.
bau anschließen. Leuchtenzu‐
sammenbau mit den Haltestiften 4. Die Lampenfassung durch Dre‐
in die Aussparung an der Karos‐ hen ausbauen und die Lampe er‐
serie einsetzen und die Siche‐ setzen. Hierzu die Lampe heraus‐
rungsmuttern vom Laderaumin‐ ziehen oder leicht in die Fassung
neren aus festziehen. Abdeckung drücken und gegen den Uhrzei‐
schließen und einrasten. gersinn drehen:

Lampengehäuse in der Hecktür

5. Die Lampenfassung durch Dre‐


hen ausbauen und die Lampe er‐
setzen. Hierzu die Lampe heraus‐
ziehen oder leicht in die Fassung
drücken und gegen den Uhrzei‐
gersinn drehen:
Rücklicht/Bremslicht (1)
Rückleuchte (1)
Blinkleuchte (2)
Nebelschlussleuchte/Rückfahr‐
Version mit LED
leuchte (2), je nach Seite.
262 Fahrzeugwartung

(2) (nur eine Seite) Seitliche Blinkleuchten


Version mit LED
Nur die Nebelschlussleuchte oder Schrägheck, 3-türig
das Rückfahrlicht (2), je nach Zum Ersetzen der Lampe das Lam‐
Seite, können ersetzt werden. pengehäuse entfernen:
5. Lampenfassung durch Drehen
nach rechts in das Rückleuchten‐
gehäuse einsetzen. Den Rück‐
leuchtenzusammenbau in die
Hecktür einsetzen und die
Schrauben festziehen. Alle Abde‐
ckungen anbringen.
2. Lampenfassung nach links dre‐
hen, um sie aus dem Gehäuse zu
entfernen.

1. Lampe nach links schieben und


an der rechten Seite entfernen.
Fahrzeugwartung 263

3. Die Lampe aus der Fassung zie‐ 3. Die Lampe aus der Fassung zie‐
hen und ersetzen. hen und ersetzen.
4. Lampenfassung einsetzen und 4. Lampenfassung einsetzen und
nach rechts drehen. nach rechts drehen.
5. Die linke Seite der Lampe einset‐ 5. Die linke Seite der Lampe einset‐
zen, die Lampe nach links schie‐ zen, die Lampe nach links schie‐
ben und die rechte Seite einset‐ ben und die rechte Seite einset‐
zen. zen.

Schrägheck (5-türig),
Stufenheck (4-türig), Sports Kennzeichenleuchte
Tourer
Zum Ersetzen der Lampe das Lam‐ 2. Lampenfassung nach links dre‐
pengehäuse entfernen: hen, um sie aus dem Gehäuse zu
entfernen.

1. Schraubendreher in die Ausspa‐


rung der Abdeckung einführen,
zur Seite drücken und die Feder
1. Lampe nach links schieben und lösen.
an der rechten Seite entfernen.
264 Fahrzeugwartung

3. Die Lampenfassung nach links


drehen, um sie aus dem Lampen‐
Elektrische Anlage
gehäuse zu entfernen.
Sicherungen
4. Die Lampe aus der Fassung zie‐
hen und ersetzen. Ersatz entsprechend der Beschrif‐
tung auf der defekten Sicherung
5. Die Lampenfassung in das Lam‐ durchführen.
pengehäuse einsetzen und nach
rechts drehen. Das Fahrzeug verfügt über drei Si‐
cherungskästen:
6. Die Lampe in den Stoßfänger ein‐
setzen und einrasten lassen. ■ im vorderen linken Bereich des Mo‐
torraums,
■ in Linkslenkern im Innenraum hin‐
2. Lampe nach unten herausneh‐ Innenleuchten ter dem Staufach bzw. in Rechts‐
men, dabei nicht am Kabel zie‐ lenkern hinter dem Handschuh‐
hen. Innenleuchte, Leseleuchten fach,
Lampenwechsel von einer Werkstatt
durchführen lassen. ■ unter einer Abdeckung auf der lin‐
ken Seite im Laderaum.
Laderaumleuchte Vor Auswechseln einer Sicherung be‐
Lampenwechsel von einer Werkstatt treffenden Schalter und Zündung
durchführen lassen. ausschalten.
Eine defekte Sicherung ist am durch‐
Instrumententafelbeleuch‐ gebrannten Schmelzfaden erkenn‐
bar. Sicherung nur dann ersetzen,
tung wenn die Ursache für die Störung be‐
Lampenwechsel von einer Werkstatt hoben wurde.
durchführen lassen.
Fahrzeugwartung 265

Einige Funktionen können durch


mehrere Sicherungen abgesichert
sein.
Sicherungen können auch ohne Vor‐
handensein einer Funktion einge‐
steckt sein.

Sicherungszieher
Im Sicherungskasten des Motor‐
raums kann ein Sicherungszieher un‐
tergebracht sein.

Sicherungszieher von oben oder seit‐


lich auf die verschiedenen Ausführun‐
gen von Sicherungen stecken und Si‐
cherung herausziehen.
266 Fahrzeugwartung

Sicherungskasten im Nr. Stromkreis


Motorraum 1 Motorsteuergerät
2 Lambdasonde
3 Kraftstoffeinspritzung, Zündan‐
lage
4 Kraftstoffeinspritzung, Zündan‐
lage
5 –
6 Beheizte Spiegel, Diebstahl‐
warnanlage
7 Gebläsesteuerung, Steuergerät
Der Sicherungskasten befindet sich Motor, Steuergerät Getriebe
im vorderen linken Bereich des Mo‐ 8 Lambdasonde, Motorkühlung
torraums.
9 Heckscheibensensor
Die Abdeckung entriegeln und bis
zum Anschlag nach oben klappen. 10 Fahrzeugbatteriesensor
Die Abdeckung senkrecht nach oben
entfernen. 11 Laderaumentriegelung
12 Adaptives Fahrlicht, automati‐
sches Fahrlicht
13 ABS
14 Heckscheibenwischer
Fahrzeugwartung 267

Nr. Stromkreis Nr. Stromkreis Nr. Stromkreis


15 Motorsteuergerät 30 ABS 44 Scheibenwischer
16 Anlasser 31 Adaptiver Geschwindigkeits‐ 45 Kühlergebläse
regler
17 Getriebesteuergerät 46 –
32 Airbag
18 Heckscheibenheizung 47 Hupe
33 Adaptives Fahrlicht, automati‐
19 Elektrische Fensterbetätigung sches Fahrlicht 48 Kühlergebläse
vorn
34 Abgasrückführung 49 Kraftstoffpumpe
20 Elektrische Fensterbetätigung
hinten 35 Außenspiegel, Regensensor 50 Leuchtweitenregulierung, adap‐
tives Fahrlicht
21 Elektrische Zentrale Heck 36 Klimatisierung
51 Lüftungsklappe
22 Fernlicht links (Halogen) 37 Entlüftungsmagnetventil Aktiv‐
kohlebehälter 52 Zuheizer, Dieselmotor
23 Scheinwerferwaschanlage
38 Unterdruckpumpe 53 Steuergerät Getriebe, Steuer‐
24 Abblendlicht rechts (Xenon) gerät Motor
39 Zentrales Steuergerät
25 Abblendlicht links (Xenon) 54 Unterdruckpumpe, Kombiinstru‐
40 Windschutzscheibenwaschan‐ ment, Heizung/Lüftung/Klima
26 Nebelscheinwerfer lage, Heckscheibenwaschan‐
27 Heizung Diesel-Kraftstoff lage Nach dem Austausch durchgebrann‐
ter Sicherungen den Sicherungskas‐
28 Start-/Stoppsystem 41 Fernlicht rechts (Halogen) ten schließen und den Deckel hinein‐
42 Kühlergebläse drücken, bis er einrastet.
29 Elektrische Parkbremse
43 Scheibenwischer
268 Fahrzeugwartung

Bei nicht einwandfrei geschlossenem


Sicherungskasten kann es zu Funk‐
tionsstörungen kommen.

Sicherungskasten in der
Instrumententafel

In Rechtslenkern befindet sich der Si‐ Nr. Stromkreis


cherungskasten hinter einer Abde‐
ckung im Handschuhfach. Das Hand‐ 1 Displays
schuhfach öffnen, dann die Abde‐
ckung öffnen und nach unten klap‐ 2 Außenbeleuchtung, Steuergerät
pen. Karosserie
3 Außenbeleuchtung, Steuergerät
Karosserie
4 Infotainment System
In Linkslenkern befindet sich der Si‐ 5 Infotainment-System, Instru‐
cherungskasten hinter dem Staufach ment
in der Instrumententafel.
Das Fach öffnen und zum Entriegeln 6 Zubehörsteckdose, Zigaretten‐
nach links drücken. Das Fach nach anzünder
unten klappen und herausnehmen.
Fahrzeugwartung 269

Nr. Stromkreis Nr. Stromkreis


7 Zubehörsteckdose 22 Zündsensor
8 Abblendlicht links, Steuergerät 23 Kontrolleinheit Karosserie
Karosserie
24 Kontrolleinheit Karosserie
9 Abblendlicht rechts, Steuergerät
Karosserie, Airbagmodul 25 –

10 Türschlösser, Steuergerät 26 Steckdose im Laderaum (falls


Karosserie kein Sicherungskasten im Lade‐
raum) (nur Sports Tourer)
11 Innengebläse
Abdeckung entfernen.
12 – Sicherungskasten im
13 – Laderaum Sports Tourer
Der Sicherungskasten befindet sich
14 Diagnosestecker Schrägheck (3-türig), auf der linken Seite im Laderaum hin‐
15 Airbag Schrägheck (5-türig) ter einer Abdeckung.
Der Sicherungskasten befindet sich
16 Zubehörsteckdose auf der linken Seite im Laderaum hin‐
17 Klimaanlage ter einer Abdeckung.

18 Logistik
19 Kontrolleinheit Karosserie
20 Kontrolleinheit Karosserie
21 Kombiinstrument, Diebstahl‐
warnanlage
270 Fahrzeugwartung

Sicherungszuordnung Nr. Stromkreis


1 –
2 Anhängeranschluss
3 Einparkhilfe
4 –
5 –
6 –
7 Elektrische Sitzeinstellung
Sonnenrollo herunterklappen und ab‐
8 –
nehmen.
9 –
10 –
11 Anhängermodul, Anhängers‐
teckdose
12 Anhängermodul
13 Anhängeranschluss
14 Hintersitz, elektrisches
Vorklappen
15 –
Abdeckung entfernen.
Fahrzeugwartung 271

Nr. Stromkreis Nr. Stromkreis Wagenwerkzeug


16 Innenspiegel, Rückblickspiegel 31 Verstärker, Subwoofer
17 Zubehörsteckdose 32 Aktives Dämpfungssystem,
Fahrzeuge mit
Spurhalteassistent Reifenreparaturset
18 – Wagenwerkzeug und die Abschlepp‐
19 Lenkradheizung öse sind zusammen mit dem Reifen‐
reparaturset in einem Werkzeugkas‐
20 Schiebedach ten untergebracht, der sich unter der
Bodenabdeckung im Laderaum be‐
21 Vordersitzheizung findet.
22 – Schrägheck (3-türig und 5-türig)
23 –
24 –
25 –
26 –
27 – Beim Zusammenbau Sonnenrollo in
die Gummitüllen drücken, um volle
28 – Haltekraft zu erreichen.
29 –
30 –
272 Fahrzeugwartung

Sports Tourer und Stufenheck, 4-türig Fahrzeuge mit Reserverad Variante 1b: Schrägheck (3-türig und
Variante 1a: Schrägheck (3-türig und 5-türig) mit klappbarem Radschlüssel
5-türig) mit festem Radschlüssel

Bei Ausführungen mit dem Heckträ‐


gersystem 3 68 sind das Reifenrepa‐ Gleicher Inhalt wie Variante 1a, je‐
raturset, ein Schraubendreher und Wagenheber, Wagenwerkzeug und doch mit einem klappbarem anstelle
die Abschleppöse im Schubfach ein Gurt zur Befestigung eines be‐ des festen Radschlüssels im Wagen‐
unter dem Beifahrersitz verstaut schädigten Rades befinden sich im werkzeug.
3 66. Werkzeugkasten unter dem Reserve‐
rad im Laderaum. Der Radschlüssel
und die Abschleppöse befinden sich
in der Werkzeugtasche, die in der
Nähe des Werkzeugkastens in der
Reserveradaufnahme verstaut ist.
Reserverad 3 288.
Fahrzeugwartung 273

Variante 2: Sports Tourer Variante 3: Stufenheck (4-türig) Räder und Reifen


Reifenzustand, Felgenzustand
Über Kanten langsam und möglichst
im rechten Winkel fahren. Das Über‐
fahren scharfer Kanten kann zu Rei‐
fen- und Felgenschäden führen. Rei‐
fen beim Parken nicht am Bordstein
einklemmen.
Räder regelmäßig auf Beschädigun‐
gen untersuchen. Bei Beschädigun‐
gen bzw. ungewöhnlichem Ver‐
schleiß Hilfe einer Werkstatt in An‐
Der Wagenheber, das Wagenwerk‐ Der Wagenheber und das Wagen‐ spruch nehmen.
zeug und die Abschleppöse befinden werkzeug befinden sich im Werk‐
sich im Werkzeugkasten unter dem zeugkasten unter dem Reserverad im
Reserverad im Laderaum. Der Rad‐ Laderaum. Der Radschlüssel, die Ab‐ Winterreifen
schlüssel und der Verlängerungsbol‐ schleppöse und der Verlängerungs‐ Winterreifen verbessern die Fahrsi‐
zen zum Befestigen eines beschädig‐ bolzen zum Befestigen eines beschä‐ cherheit bei Temperaturen unter
ten Rads (nur Fahrzeuge mit Not-Re‐ digten Rads (nur Fahrzeuge mit Not- 7 °C und sollten daher an allen Rä‐
serverad) befinden sich in der Werk‐ Reserverad) befinden sich in der dern montiert werden.
zeugtasche, die in der Nähe des Werkzeugtasche, die in der Nähe des
Geschwindigkeitsaufkleber gemäß
Werkzeugkastens in der Reserverad‐ Werkzeugkastens in der Reserverad‐
Landesvorschrift im Blickfeld des
aufnahme verstaut ist. Reserverad aufnahme verstaut ist. Reserverad
Fahrers anbringen.
3 288. 3 288.
OPC-Ausführung: Reifen der Größe
235/45 R18 sind nur als Winterreifen
zulässig.
274 Fahrzeugwartung

Reifenbezeichnungen Reifendruck Die Reifendruckangaben beziehen


sich auf kalte Reifen. Gültig für Som‐
Z. B. 215/60 R 16 95 H Reifendruck mindestens alle mer- und Winterreifen.
215 = Reifenbreite in mm 14 Tage und vor jeder größeren Fahrt
bei kalten Reifen kontrollieren. Reser‐ Reservereifen immer mit dem Reifen‐
60 = Querschnittsverhältnis (Rei‐ druck für volle Zuladung befüllen.
fenhöhe zu Reifenbreite) in % verad nicht vergessen. Dies gilt auch
R = Gürtelbauart: Radial bei Fahrzeugen mit Reifendruck- Der ECO-Reifendruck dient dem Er‐
RF = Bauart: RunFlat Kontrollsystem. reichen eines möglichst geringen
16 = Felgendurchmesser in Zoll Ventilkappe abschrauben. Kraftstoffverbrauchs.
95 = Tragfähigkeits-Kennzahl, Ein falscher Reifendruck beeinträch‐
z. B.: 95 entspricht 690 kg tigt Sicherheit, Fahrverhalten, Fahr‐
H = Geschwindigkeits-Kennbuch‐ komfort und Kraftstoffverbrauch und
stabe erhöht den Reifenverschleiß.
Geschwindigkeits-Kennbuchstabe: Der empfohlene Reifendruck variiert
je nach den Bedingungen. Ermitteln
Q = bis 160 km/h Sie den richtigen Reifendruckwert an‐
S = bis 180 km/h hand der folgenden Schritte:
T = bis 190 km/h
H = bis 210 km/h 1. Karosserieart ermitteln.
V = bis 240 km/h 2. Motoridentifikationsnummer er‐
W = bis 270 km/h mitteln. Motordaten 3 308.
3. Entsprechenden Reifen ermitteln.
Reifen mit vorgeschriebener Reifendruck 3 327. Die Reifendrucktabelle zeigt die mög‐
Laufrichtung lichen Reifenkombinationen 3 327.
Das Reifendruckhinweisschild am lin‐
Reifen mit vorgeschriebener Lauf‐ ken oder rechten vorderen Türrah‐
richtung so montieren, dass sie in Die für Ihr Fahrzeug zugelassenen
men gibt die Originalreifen und die Reifentypen finden Sie in der EWG-
Fahrtrichtung abrollen. Die Laufrich‐ entsprechenden Reifendrücke an.
tung ist an einem Symbol (z. B. Pfeil) Konformitätserklärung, die mit Ihrem
an der Reifenflanke erkennbar.
Fahrzeugwartung 275

Fahrzeug ausgeliefert wurde, bzw. in Reifendruck- Die aktuellen Reifendrücke können


anderen, nationalen im Fahrzeug Informationsmenü im
Zulassungsunterlagen. Kontrollsystem Driver Information Center (DIC) an‐
Der Fahrer ist für die korrekte Anpas‐ Das Reifendruck-Kontrollsystem gezeigt werden.
sung des Reifendrucks verantwort‐ (TPMS) überprüft den Druck aller vier Das Menü kann über die Tasten auf
lich. Reifen einmal pro Minute, sobald die dem Blinkerhebel aufgerufen werden.
Fahrzeuggeschwindigkeit einen be‐
9 Warnung stimmten Grenzwert überschreitet.

Ein zu geringer Reifendruck kann Achtung


zu starker Reifenerwärmung, in‐
neren Beschädigungen und da‐ Das Reifendruck-Kontrollsystem
durch bei hohen Geschwindigkei‐ warnt lediglich vor niedrigem Rei‐
ten zur Laufflächenablösung und fendruck und stellt keinen Ersatz
sogar zum Platzen des Reifens für die regelmäßige Reifenwar‐
führen. tung durch den Fahrer dar.

Wenn der Reifendruck an einem Alle Räder müssen mit Drucksenso‐


Fahrzeug mit Reifendruck-Kontroll‐ ren ausgestattet sein und die Reifen
system verringert oder erhöht werden müssen den vorgeschriebenen Rei‐ Taste MENU drücken, um das
muss, Zündung ausschalten. fendruck aufweisen. Fahrzeug Informationsmenü X zu
Hinweis wählen.
In Ländern, in denen das Reifen‐
druck-Kontrollsystem gesetzlich
vorgeschrieben ist, wird bei Verwen‐
dung von Rädern ohne Drucksenso‐
ren die Typgenehmigung ungültig.
276 Fahrzeugwartung

ver Information Center zu aktualisie‐


ren. Während dieser Zeit kann w auf‐
leuchten.
Wenn w bei niedrigeren Temperatu‐
ren aufleuchtet und während der
Fahrt nach einiger Zeit erlischt,
könnte könnte dies auf nachlassen‐
den Reifendruck hindeuten. Reifen‐
druck prüfen.
Fahrzeugmeldungen 3 132.
Wenn der Reifendruck verringert oder
erhöht werden muss, Zündung aus‐
Reifendruck-Kontrollsystem durch Wenn niedriger Reifendruck erkannt schalten.
Drehen des Einstellrädchens wählen. wird, wird dies durch die Kontroll‐
leuchte w gemeldet 3 122. Nur Räder mit Reifendrucksensoren
Systemstatus und Druckwarnungen montieren. Andernfalls wird der Rei‐
werden durch eine Meldung und Wenn w aufleuchtet, so bald wie fendruck nicht korrekt angezeigt und
gleichzeitiges Blinken des betreffen‐ möglich anhalten und Reifen auf den w leuchtet durchgehend.
den Reifens im Driver Information empfohlenen Druck befüllen 3 327.
Center angezeigt. Das Reserverad verfügt über keine
Wenn w 60 bis 90 Sekunden lang Drucksensoren. Für diese Räder ist
blinkt und dann mit Dauerlicht auf‐ das Reifendruck-Kontrollsystem nicht
leuchtet, liegt ein Fehler im System aktiv. Kontrollleuchte w leuchtet auf.
vor. Hilfe einer Werkstatt in Anspruch Für die übrigen drei Räder ist das
nehmen. System weiterhin in Betrieb.
Nach dem Aufpumpen muss das Der Gebrauch im Handel erhältlicher
Fahrzeug unter Umständen gefahren flüssiger Reifenreparatursets kann zu
werden, um die Reifendrücke im Dri‐ Funktionsstörungen des Systems
Fahrzeugwartung 277

führen. Es dürfen vom Hersteller zu‐ werden. Der TPMS-Sensorabgleich


gelassene Reparatursätze verwen‐ sollte außerdem nach dem Aus‐
det werden. tausch des Reserverads gegen einen
Externe Funkanlagen mit hoher Leis‐ normalen Reifen mit TPMS-Sensor
tung können das Reifendruck- erfolgen.
Kontrollsystem stören. Die Störungsleuchte und die Warn‐
Jedes Mal, wenn die Reifen ersetzt meldung oder der Code sollten beim
werden, müssen die Sensoren des nächsten Zündzyklus erlöschen. Die
Reifendruck-Kontrollsystems demon‐ Sensoren werden mit einem TPMS-
tiert und gewartet werden. Beim ver‐ Anlernwerkzeug mit den Reifen-/
schraubten Sensor den Ventilkörper Radpositionen in der folgenden Rei‐
und den Dichtring ersetzen. Beim ge‐ henfolge abgeglichen: Vorderrad
clipsten Sensor den kompletten Ven‐ Auswählen: links, Vorderrad rechts, Hinterrad
tilschaft ersetzen. rechts und Hinterrad links. Der Blinker
■ Leicht für Komfort-Reifendruck mit an der jeweils aktiven Position leuch‐
bis zu 3 Insassen
Beladungszustand des tet auf, bis der Sensor neu abge‐
Fahrzeugs ■ Eco für Eco-Reifendruck mit bis zu stimmt ist.
3 Insassen Wenden Sie sich zwecks Wartung
Passen Sie den Reifendruck gemäß
dem Reifenhinweisschild bzw. der ■ Max bei voller Beladung oder Erwerb eines Anlernwerkzeugs
Reifendrucktabelle 3 327 an den Be‐ an Ihre Werkstatt. Die Abstimmung
ladungszustand an, und wählen Sie TPMS-Sensorabgleich der ersten Reifen-/Radposition dau‐
im Menü Reifenbelastung im DIC, Jeder TPMS-Sensor hat einen ein‐ ert zwei Minuten, die Abstimmung al‐
Fahrzeug Informationsmenü 3 125 deutigen Identifizierungscode. Nach ler vier Reifen-/Radpositionen insge‐
die entsprechende Einstellung aus. einem Umsetzen der Reifen oder samt fünf Minuten. Wenn der Vor‐
dem Austausch des kompletten Rad‐ gang länger dauert, wird die Abstim‐
satzes und nach einem Austausch mung abgebrochen und Sie müssen
eines oder mehrerer TPMS-Senso‐ wieder von vorne beginnen.
ren muss der ID-Code der neuen
Rad-/Reifenposition neu zugeordnet
278 Fahrzeugwartung

Schritte des TPMS-Sensorabgleichs: drücken, um den TPMS-Sensor Temperaturabhängigkeit


1. Betätigen Sie die Feststell‐ zu aktivieren. Ein Hupsignalton Der Reifendruck ist von der Tempe‐
bremse; stellen Sie bei Fahrzeu‐ bestätigt, dass der Identifizie‐ ratur des Reifens abhängig. Während
gen mit Automatikgetriebe den rungscode des Sensors auf diese der Fahrt erhöhen sich Reifentempe‐
Wählhebel auf P. Reifen- und Radposition abge‐ ratur und Reifendruck.
stimmt wurde.
2. Zündung einschalten. Der im DIC angezeigte Wert für den
9. Zum rechten Vorderrad gehen Reifendruck ist der tatsächliche Rei‐
3. Über die Taste MENU am Blink‐ und den Vorgang in Schritt 8 wie‐
erhebel das Fahrzeug Informati‐ fendruck. Daher ist es wichtig, den
derholen. Reifendruck mit kalten Reifen zu
onsmenü im Driver Information
Center auswählen. 10. Zum rechten Hinterrad gehen und überprüfen.
den Vorgang in Schritt 8 wieder‐
4. Blättern Sie mit dem Daumenrad holen.
zum Reifendruckmenü. Profiltiefe
11. Zum linken Hinterrad gehen und
5. Auf SET/CLR drücken, um den Profiltiefe regelmäßig kontrollieren.
den Vorgang in Schritt 8 wieder‐
Sensorabgleich zu starten. Eine holen. Zwei Huptöne melden, Reifen sollten bei einer Profiltiefe von
Meldung wird eingeblendet, die dass der Identifizierungscode auf 2-3 mm (bei Winterreifen 4 mm) aus
eine Bestätigung des Vorgangs das linke Hinterrad abgestimmt Sicherheitsgründen ausgetauscht
anfordert. und die Abstimmung der TPMS- werden.
6. Erneut auf SET/CLR drücken, um Sensoren abgeschlossen wurde. Aus Sicherheitsgründen wird emp‐
die Auswahl zu bestätigen. Zwei 12. Zündung ausschalten. fohlen, dass die Profiltiefe der Reifen
Huptöne bestätigen, dass sich der einer Achse um nicht mehr als 2 mm
Empfänger im Anlernmodus be‐ 13. Alle vier Reifen mit dem empfoh‐
variiert.
findet. lenen Reifendruck gemäß Reifen‐
druckaufkleber aufpumpen.
7. Beginnen Sie mit dem Vorderrad
auf der linken Seite. 14. Stellen Sie sicher, dass der Rei‐
fenladestatus gemäß dem ausge‐
8. Das Anlernwerkzeug in der Nähe wählten Druck 3 125 eingestellt
des Ventilschafts gegen die Rei‐ ist.
fenflanke halten. Dann die Taste
Fahrzeugwartung 279

Reifenumrüstung Werden keine werkseitig zugelasse‐


nen Radabdeckungen und Reifen
Bei Verwendung anderer als den verwendet, dürfen die Reifen keinen
werkseitig montierten Reifengrößen Felgenschutzwulst aufweisen.
müssen gegebenenfalls der Tacho‐
meter und der Nenndruck umpro‐ Radabdeckungen dürfen die Kühlung
grammiert und Änderungen am Fahr‐ der Bremsen nicht beeinträchtigen.
zeug vorgenommen werden.
9 Warnung
Nach Umrüstung auf andere Reifen‐
größen Aufkleber für Reifendrücke Bei Verwendung nicht geeigneter
ersetzen lassen. Reifen oder Radabdeckungen
kann es zu plötzlichem Druckver‐
9 Warnung lust und in der Folge zu Unfällen
Die gesetzlich zulässige Mindestpro‐
filtiefe (1,6 mm) ist erreicht, wenn das kommen.
Der Gebrauch nicht geeigneter
Profil bis zu einem der Verschleißan‐ Reifen oder Felgen kann zu Unfäl‐
zeiger (TWI = Tread Wear Indicator) Fahrzeuge mit Stahlfelgen: Bei Ver‐
len und zum Erlöschen der Be‐ wendung von Sicherungsradmuttern
abgefahren ist. Deren Lage wird triebserlaubnis führen.
durch Markierungen an der Reifen‐ sind die Radabdeckungen unter Um‐
flanke angezeigt. ständen nicht an den Stahlfelgen be‐
Radabdeckungen festigt.
Sollte der Verschleiß vorn größer sein
als hinten, Vorderräder regelmäßig Es dürfen nur für das jeweilige Fahr‐
gegen Hinterräder tauschen. Sicher‐ zeug werksseitig freigegebene Rad‐
stellen, dass die Richtung der Rad‐ abdeckungen und Reifen verwendet
drehung unverändert ist. werden, die allen relevanten Anforde‐
rungen für die jeweiligen Rad- und
Reifen altern, auch wenn sie nicht ge‐ Reifenkombinationen entsprechen.
fahren werden. Wir empfehlen, die
Reifen alle 6 Jahre zu ersetzen.
280 Fahrzeugwartung

Schneeketten Schrägheck (5-türig), Stufenheck Für die folgenden Motoren gelten fol‐
(4-türig) gende Einschränkungen:
Immer engmaschige Schneeketten ■ Motor A16XHT und A20DTH:
verwenden, die an der Lauffläche und Schneeketten sind nur auf Reifen
an den Reifeninnenseiten (ein‐ der Größe 205/60 R 16 und
schließlich Kettenschloss) maximal 215/50 R 17 zulässig.
10 mm auftragen.
■ Motor B16DTH und B16DTL:
Schneeketten sind nur auf Reifen der Schneeketten sind nur auf Reifen
Größen 205/60 R 16, 215/50 R 17 der Größe 215/50 R 17 und
und 215/60 R 16 zulässig. 215/60 R 16 zulässig.
Für die folgenden Motoren gelten fol‐ Schrägheck, 3-türig
gende Einschränkungen: Schneeketten sind auf Reifen der
■ Motor A16XHT und A20DTH: Größe 225/55 R 17 zulässig. Immer
Schneeketten sind nur auf Reifen engmaschige Schneeketten verwen‐
Schneeketten nur auf den Vorderrä‐ der Größe 205/60 R 16 zulässig. den, die an der Lauffläche und an den
dern verwenden. Reifeninnenseiten (einschließlich
■ Motor B16DTH und B16DTL:
Schneeketten sind nur auf Reifen Kettenschloss) maximal 10 mm auf‐
9 Warnung der Größe 215/60 R 16 zulässig. tragen.
Sports Tourer Schneeketten sind auch auf Reifen
Beschädigungen können zum
Immer engmaschige Schneeketten der Größe 245/45 R 18 zulässig. Im‐
Platzen des Reifens führen.
verwenden, die an der Lauffläche und mer engmaschige Schneeketten ver‐
an den Reifeninnenseiten (ein‐ wenden, die an der Lauffläche und an
schließlich Kettenschloss) maximal den Reifeninnenseiten (einschließ‐
10 mm auftragen. lich Kettenschloss) maximal 7 mm
auftragen.
Schneeketten sind nur auf Reifen der
Größen 205/60 R 16, 215/50 R 17
und 215/60 R 16 zulässig.
Fahrzeugwartung 281

OPC-Ausführung
Schneeketten sind auf Reifen der 9 Warnung
Größe 235/45 R 18 zulässig. Immer
engmaschige Schneeketten verwen‐ Nicht schneller als 80 km/h fahren.
den, die an der Lauffläche und an den Nicht über einen längeren Zeit‐
Reifeninnenseiten (einschließlich raum verwenden.
Kettenschloss) maximal 10 mm auf‐ Lenkung und Fahrverhalten kön‐
tragen. nen beeinträchtigt werden.
Allgemein
Am Notrad ist das Anbringen einer Bei einer Reifenpanne:
Schneekette nicht zulässig. Parkbremse anziehen, ersten Gang
oder Rückwärtsgang bzw. P einle‐
Reifenreparaturset gen. Die Abbildungen zeigen verschie‐
Das Reifenreparaturset befindet sich dene Ausführungen.
Kleinere Schäden an der Lauffläche
in einem Staufach unter der Boden‐
des Reifens können mit dem Reifen‐
abdeckung im Laderaum bzw. bei
reparaturset behoben werden.
Fahrzeugen mit Heckträgersystem im
Fremdkörper nicht aus dem Reifen Schubfach unter dem Beifahrersitz
entfernen. 3 66.
Schäden am Reifen, die größer als
4 mm sind oder sich an der Seiten‐
wand befinden, können mit dem Rei‐
fenreparaturset nicht repariert wer‐
den.
282 Fahrzeugwartung

3. Stromkabel und Luftschlauch aus


den Staufächern auf der Unter‐
seite des Kompressors heraus‐
nehmen.

1. Reifenreparaturset aus dem Stau‐ 6. Ventilkappe des defekten Reifens


fach herausnehmen. abschrauben.
2. Kompressor herausnehmen. 7. Einfüllschlauch an Reifenventil
anschrauben.
4. Kompressor-Luftschlauch an den 8. Der Schalter auf dem Kompressor
Anschluss der Dichtmittelflasche muss auf J stehen.
schrauben.
9. Kompressor-Stecker an Zubehör‐
5. Dichtmittelflasche in die Halte‐ steckdose oder Steckdose des Zi‐
rung am Kompressor einsetzen. garettenanzünders anschließen.
Kompressor so in Reifennähe Um eine Entladung der Batterie
platzieren, dass die Dichtmittelfla‐ zu vermeiden, empfehlen wir, den
sche aufrecht steht. Motor laufen zu lassen.
Fahrzeugwartung 283

3 327. Sobald der richtige Rei‐ Übermäßigen Reifendruck mit


fendruck erreicht wurde, Kom‐ dem Knopf über der Druckan‐
pressor ausschalten. zeige ablassen.
Kompressor nicht länger als
10 Minuten laufen lassen.
14. Reifenreparaturset abbauen. Auf
den Verschluss an der Halterung
drücken, um die Dichtmittelfla‐
sche aus der Halterung zu neh‐
men. Reifenfüllschlauch auf den
freien Anschluss der Dichtmittel‐
flasche schrauben. Damit wird
10. Wippschalter auf dem Kompres‐ verhindert, dass Dichtmittel aus‐
sor auf I stellen. Der Reifen wird tritt. Reifenreparaturset im Lade‐
mit Dichtmittel gefüllt. raum verstauen.
11. Während des Entleerens der Wird der vorgeschriebene Reifen‐ 15. Eventuell ausgetretenes Dichtmit‐
Dichtmittelflasche (ca. 30 Sekun‐ druck nicht innerhalb von tel mit einem Lappen entfernen.
den) zeigt die Druckanzeige am 10 Minuten erreicht, Reifenrepa‐
raturset entfernen. Das Fahrzeug 16. An der Dichtmittelflasche ange‐
Kompressor kurzzeitig bis zu brachten Aufkleber mit der maxi‐
6 bar an. Danach sinkt der Druck um eine Reifenumdrehung bewe‐
gen. Das Reifenreparaturset wie‐ mal zulässigen Geschwindigkeit
wieder ab. im Blickfeld des Fahrers anbrin‐
der anschließen und Füllvorgang
12. Das Dichtmittel wird vollständig in für 10 Minuten fortsetzen. Wird gen.
den Reifen gepumpt. Anschlie‐ der vorgeschriebene Reifendruck 17. Fahrt unverzüglich fortsetzen, da‐
ßend wird der Reifen mit Luft be‐ danach immer noch nicht erreicht, mit sich das Dichtmittel im Reifen
füllt. ist der Reifen zu stark beschädigt. gleichmäßig verteilt. Nach ca.
13. Der vorgeschriebene Reifendruck Hilfe einer Werkstatt in Anspruch 10 km Fahrtstrecke (spätestens
sollte innerhalb von 10 Minuten nehmen. jedoch nach 10 Minuten) anhalten
erreicht werden. Reifendruck und Reifendruck kontrollieren.
284 Fahrzeugwartung

Hierzu Kompressor-Luftschlauch Hinweis Abnehmen Kompressor-


direkt auf das Reifenventil und Die Fahreigenschaften des reparier‐ Luftschlauch anschrauben und
den Kompressor schrauben. ten Reifens sind stark beeinträchtigt; Adapter herausnehmen.
diesen Reifen deshalb ersetzen.
Bei ungewöhnlichen Geräuschen
Radwechsel
oder starker Aufheizung des Kom‐ Einige Fahrzeuge sind statt mit einem
pressors diesen für mindestens Reserverad mit einem Reifenrepara‐
30 Minuten ausgeschaltet lassen. turset ausgestattet 3 281.
Das eingebaute Sicherheitsventil Folgende Vorbereitungen treffen und
öffnet bei einem Druck von 7 bar. Hinweise beachten:
Verfallsdatum des Reparatursets ■ Fahrzeug auf waagrechtem, ebe‐
beachten. Nach diesem Datum ist nem, festem und rutschsicherem
die Dichtwirkung nicht mehr garan‐ Untergrund parken. Vorderräder
tiert. Haltbarkeitsangaben auf der gerade stellen.
Dichtmittelflasche beachten. ■ Parkbremse anziehen, ersten
Wenn der Reifendruck mehr als
Gebrauchte Dichtmittelflasche er‐ Gang oder Rückwärtsgang bzw. P
1,3 bar beträgt, auf den vorge‐
setzen. Entsorgung entsprechend einlegen.
schriebenen Wert korrigieren.
Vorgang wiederholen, bis kein den jeweiligen gesetzlichen Vor‐ ■ Reserverad herausnehmen 3 288.
Druckverlust mehr auftritt. schriften.
■ Niemals mehrere Räder gleichzei‐
Wenn der Reifendruck unter Kompressor und Dichtmittel können tig wechseln.
1,3 bar abgesunken ist, darf das ab ca. –30 °C verwendet werden.
■ Wagenheber nur im Falle einer Rei‐
Fahrzeug nicht mehr benutzt wer‐ Beiliegende Adapter können zum fenpanne verwenden; nicht beim
den. Hilfe einer Werkstatt in An‐ Aufpumpen von weiteren Gegen‐ Reifenwechsel von Winter- auf
spruch nehmen. ständen, wie z. B. Bälle, Luftmatrat‐ Sommerreifen oder umgekehrt.
18. Reifenreparaturset im Laderaum zen oder Schlauchboote verwendet
■ Der Wagenheber ist wartungsfrei.
verstauen. werden. Sie befinden sich auf der
Unterseite des Kompressors. Zum
Fahrzeugwartung 285

■ Bei weichem Untergrund eine sta‐ Leichtmetallräder: Radmuttern‐ Variante 1a mit festem
bile, maximal 1 cm dicke Unterlage kappen mit Schraubendreher lö‐ Radschlüssel:
unter den Wagenheber legen. sen und abnehmen. Dabei zum
■ Vor dem Verwenden des Wagen‐ Schutz der Felge weichen Lappen
hebers alle schweren Gegenstän‐ zwischen Schraubendreher und
dige aus dem Fahrzeug entfernen. Leichtmetallrad legen.
■ Im angehobenen Fahrzeug dürfen
sich keine Personen oder Tiere auf‐
halten.
■ Nicht unter das angehobene Fahr‐
zeug kriechen.
■ Angehobenes Fahrzeug nicht star‐
ten.
■ Vor dem Montieren des Rades Radschraubenschlüssel anset‐
Radmuttern und Gewinde mit zen und sicherstellen, dass er gut
einem sauberen Tuch reinigen. sitzt. Jede Radmutter um eine
halbe Drehung lösen.
9 Warnung Leichtmetallräder mit Radzierkap‐ Varianten 1b, 2 und 3 mit
pen in der Mitte: Radzierkappe lö‐ klappbarem Radschlüssel:
Radschraube, Radmutter und Ke‐ sen. Dazu Abzieher in die Aus‐
gel der Radmutter nicht mit Fett sparung des Markenemblems
schmieren. stecken und daran ziehen. Wa‐
genwerkzeug 3 271.
1. Radmutternkappen mit Schrau‐ 2. Je nach Ausführung ist das Fahr‐
bendreher lösen und abnehmen. zeug mit einem der zwei Wagen‐
Die Radabdeckung abziehen. heber- und Radschraubenschlüs‐
Wagenwerkzeug 3 271. selmodellen ausgestattet; Wa‐
genwerkzeug 3 271.
286 Fahrzeugwartung

Einige Fahrzeuge verfügen über


Schwellerverkleidungen mit ab‐
gedeckten Ansatzpunkten für den
Wagenheber. Ziehen Sie zuerst
die Abdeckung des entsprechen‐
den Ansatzpunkts ab.
4. Schrägheck, 3-türig/
Schrägheck, 5-türig und
Stufenheck, 4-türig,
Wagenhebervarianten 1a, 1b und
3, 3 271:
Radschraubenschlüssel heraus‐ 3. Sicherstellen, dass der Wagenhe‐
klappen und sicherstellen, dass er ber richtig unter dem entspre‐
gut sitzt. Jede Radmutter um eine chenden Ansatzpunkt ausgerich‐
halbe Drehung lösen. tet ist.
Die Räder können durch Radsi‐
cherungsmuttern verriegelt sein.
Um diese spezifischen Muttern zu
lösen, zuerst den Schlüsseladap‐
ter am Kopf der Mutter befestigen
und erst dann den Radschrau‐
benschlüssel ansetzen. Der
Schlüsseladapter befindet sich im
Wagenheber auf die erforderliche
Handschuhfach.
Höhe einstellen. Den Heber un‐
mittelbar unter den Ansatzpunkt
stellen und sicherstellen, dass er
nicht rutschen kann.
Fahrzeugwartung 287

Radschlüssel ansetzen und den


korrekt ausgerichteten Wagenhe‐
ber hochkurbeln, bis das Rad vom
Boden abhebt.
5. Radmuttern herausdrehen.
6. Rad wechseln. Reserverad
3 288.
7. Radmuttern eindrehen.
8. Fahrzeug absenken und Wagen‐
heber entfernen.
9. Radschraubenschlüssel anset‐
Wagenhebergriff anbringen und Wagenheber auf die erforderliche zen und sicherstellen, dass er gut
bei korrekt ausgerichtetem Wa‐ Höhe einstellen. Den Heber un‐ sitzt. Alle Muttern über Kreuz fest‐
genheber am Griff drehen, bis das mittelbar unter den Ansatzpunkt ziehen. Das Anzugsdrehmoment
Rad nicht mehr den Boden be‐ stellen und sicherstellen, dass er beträgt 140 Nm.
rührt. nicht rutschen kann.
10. Vor der Montage Ventilöffnung in
Sports Tourer, der Radabdeckung mit dem Rei‐
Wagenhebervariante 2, 3 271: fenventil abgleichen.
Radmutterkappen montieren.
Radzierkappe auf Leichtmetallrä‐
dern anbringen.
11. Bei Fahrzeugen mit Schwellerver‐
kleidung die Abdeckungen an den
Wagenheber-Ansatzpunkten an‐
bringen.
288 Fahrzeugwartung

12. Das ausgetauschte Rad 3 288, statt auf, um Informationen zur an‐
die Fahrzeugwerkzeuge 3 271 wendbaren Geschwindigkeitsbe‐
und den Schlüsseladapter 3 64 schränkung zu erhalten.
verstauen. Das Reserverad hat immer eine
13. Reifendruck des montierten Rei‐ Stahlfelge.
fens und auch das Anzugsmo‐
ment der Radmuttern so bald wie Achtung
möglich überprüfen.
Den defekten Reifen möglichst bald Die Verwendung eines Reserve‐
ersetzen oder reparieren lassen. rads zusammen mit Winterreifen
oder eines Reserverads, das klei‐
Hebepunkte für Hebebühnen ner ist als die anderen Räder,
Position des vorderen Hebebühne‐ kann das Fahrverhalten beein‐
narms am Unterboden. trächtigen. Den defekten Reifen
möglichst bald austauschen.
Reserverad
Einige Fahrzeuge sind statt mit einem
Reserverad mit einem Reifenrepara‐
turset ausgestattet.
Bei der Montage eines Reserverads,
das sich von den anderen Rädern un‐
terscheidet, ist dieses Reserverad als
Notrad zu betrachten und es müssen
die entsprechenden Geschwindig‐
Position des hinteren Arms der He‐ keitsbeschränkungen eingehalten
bebühne mittig unter der Aussparung werden, auch wenn am Rad kein ent‐
im Schweller. sprechender Hinweis angebracht ist.
Nehmen Sie Kontakt zu einer Werk‐
Fahrzeugwartung 289

Das Reserverad befindet sich im La‐ Unter dem Reserverad befindet


deraum unter der Abdeckung des La‐ sich der Kasten mit dem Wagen‐
deraumbodens. Es ist mit einer Flü‐ werkzeug.
gelmutter befestigt. 4. Wenn nach einem Radwechsel
Herausnehmen: kein Rad in der Reserveradauf‐
1. Bodenabdeckung öffnen. nahme verstaut wird, das Wagen‐
werkzeug durch Drehen der Flü‐
gelmutter fixieren und die Boden‐
abdeckung schließen.

Verstauen eines Ersatzrads


normaler Größe im Laderaum,
Schrägheck, 3-türig und 2. Das Schlaufenende des Gurtes
Schrägheck, 5-türig durch die vordere Zurröse an der
Die Reserveradmulde ist nicht für entsprechenden Seite führen.
Reifen einer anderen Größe als das 3. Das Hakenende des Gurtes durch
Reserverad ausgelegt. Ein beschä‐ das Schlaufenende führen und
digtes Rad normaler Größe muss im ziehen, bis der Gurt sicher an der
Laderaum untergebracht und mit Verzurröse befestigt ist.
2. Nur Schrägheck, 3-türig: Hinteres einem Gurt gesichert werden. Wa‐
Ablagefach durch Drücken beider genwerkzeug 3 271. So sichern Sie
Tasten entfernen. Abdeckung das Rad:
nach unten klappen und Stau‐
raum nach oben ausfahren. 1. Das Rad mit der Außenseite nach
oben nahe einer der Seitenwände
3. Das Reserverad ist mit einer Flü‐ des Laderaums ablegen.
gelmutter gesichert. Mutter abdre‐
hen und Konus entfernen (nur
Schrägheck, 3-türig), um das Re‐
serverad herauszunehmen.
290 Fahrzeugwartung

Verstauen eines Ersatzrads Fahrzeuge mit Not-Reserverad:


normaler Größe im Laderaum, Ein beschädigtes Ersatzrad in norma‐
Sports Tourer und ler Größe mit der Außenseite nach
oben in der Reserveradaufnahme
Stufenheck, 4-türig verstauen. Den Gewindebolzen
Fahrzeuge mit Ersatzrad normaler durch den Verlängerungsbolzen im
Größe: Wagenwerkzeug ersetzen und das
Rad mit der Flügelmutter sichern
3 271. So wird der Bolzen gewech‐
selt:

4. Den Gurt wie in der Abbildung ge‐


zeigt durch die Radspeichen füh‐
ren.
5. Den Haken an der hinteren Zurr‐
öse befestigen.
6. Den Gurt straffen und mit dem
Verschluss sichern.
Ein beschädigtes Rad normaler
9 Gefahr Größe muss mit der Außenseite nach
oben in der Reserveradaufnahme
Beim Transportieren eines Rads verstaut und mit der Flügelmutter ge‐ 1. Den Sechskantschlüssel des
im Laderaum müssen die Rück‐ sichert werden. Radschlüssels ansetzen und si‐
sitzlehnen in der aufrechten Posi‐ Die Bodenabdeckung kann auf das chergehen, dass er fest auf der
tion eingerastet sein. hervorstehende Rad gelegt werden. Schraube sitzt.
Fahrzeugwartung 291

2. Radschlüssel nach links drehen, Reserverad nach Austausch Sechskantschlüssels des Rad‐
um die Schraube zu lösen. des beschädigten Rads wieder schlüssels durch den kurzen Bol‐
Schraube abnehmen. in Mulde unterbringen zen ersetzen.
3. Den Verlängerungsbolzen aus 3. Wagenwerkzeug im Kasten bzw.
dem Wagenwerkzeug 3 271 neh‐ 1. Bodenabdeckung öffnen und die der Tasche verstauen 3 271.
men und mithilfe des Sechskant‐ Flügelmutter lösen und abneh‐
men. 4. Das Reserverad mit der Außen‐
schlüssels des Radschlüssels seite nach oben in der Reserve‐
handfest eindrehen. Nur Schrägheck, 3-türig: Boden‐ radaufnahme verstauen und mit
4. Das Wagenwerkzeug und das be‐ abdeckung öffnen, hinteres Abla‐ der Flügelmutter sichern.
schädigte Rad mit der Außenseite gefach herausnehmen, Flügel‐
nach oben in der Reserveradauf‐ mutter und Kegel aufdrehen und
nahme verstauen fixieren, indem abnehmen.
die Flügelmutter im Uhrzeigersinn
auf den Gewindebolzen ge‐
schraubt wird.
Die Bodenabdeckung kann auf das
hervorstehende Rad gelegt werden.
Den Verlängerungsbolzen wieder
durch den kurzen Bolzen ersetzen,
bevor das Not-Reserverad nach dem
Ersetzen bzw. Reparieren des be‐
schädigten Rads wieder in der Reser‐ Nur Schrägheck, 3-türig: Den Ex‐
veradaufnahme verstaut wird. zenterkonus in der Aussparung
im Reserverad positionieren und
2. Nur Sports Tourer und die Flügelmutter anbringen.
Stufenheck, 4-türig, mit Not-Re‐ 5. Bodenabdeckung schließen und
serverad: Den Verlängerungsbol‐ hinteres Ablagefach einsetzen
zen unter Verwendung des (nur Schrägheck, 3-türig).
292 Fahrzeugwartung

kann das Fahrverhalten beein‐ Bei entgegen der Laufrichtung mon‐


9 Warnung tierten Reifen gilt:
trächtigen. Den defekten Reifen
Wagenheber, Räder oder andere möglichst bald austauschen. ■ Das Fahrverhalten kann beein‐
Gegenstände müssen im Lade‐ trächtigt sein. Den defekten Reifen
raum richtig gesichert werden. An‐ Nur ein Notrad montieren. Nicht möglichst bald ersetzen oder repa‐
dernfalls besteht Verletzungsge‐ schneller als 80 km/h fahren. Kurven rieren lassen.
fahr. Bei einem abrupten Halt oder langsam fahren. Kein Dauereinsatz. ■ Bei Nässe und Schnee besonders
einer Kollision können lose Ge‐ Hat das Fahrzeug beim Abschleppen vorsichtig fahren.
genstände Insassen treffen. eines anderen Fahrzeugs eine Rei‐
Wagenheber und Wagenwerk‐ fenpanne am Hinterrad, das Notrad
zeug müssen immer in den jewei‐ vorne anbringen und das vollwertige
ligen Ablagen verstaut und durch Rad hinten.
Arretieren gesichert werden. Schneeketten 3 280.
Beim Transport eines beschädig‐
ten Rads im Laderaum ist dieses Reserverad mit
immer mit einem Riemen zu si‐ vorgeschriebener Laufrichtung
chern. Reifen mit vorgeschriebener Lauf‐
richtung so montieren, dass sie in
Notrad Fahrtrichtung abrollen. Die Laufrich‐
tung ist anhand eines Symbols (z. B.
Achtung Pfeil) an der Reifenflanke erkennbar.

Die Verwendung eines Reserve‐


rads zusammen mit Winterreifen
oder eines Reserverads, das klei‐
ner ist als die anderen Räder,
Fahrzeugwartung 293

Starthilfe bei direkter Berührung Verletzun‐ ■ Entladene Fahrzeugbatterie nicht


vom Bordnetz trennen.
gen und Sachschäden verursa‐
Motor nicht mit Schnelllader anlas‐ chen kann. ■ Unnötige Stromverbraucher ab‐
sen. schalten.
Bei entladener Fahrzeugbatterie ■ Keine Funken oder offenen Flam‐ ■ Während der Starthilfe nicht über
kann der Motor mit Starthilfekabeln men in der Nähe der Fahrzeug‐ die Fahrzeugbatterie beugen.
und der Fahrzeugbatterie eines an‐ batterie.
■ Die Polklemmen des einen Kabels
deren Fahrzeugs gestartet werden. ■ Eine entladene Fahrzeugbatterie dürfen die des anderen Kabels
kann bereits bei einer Temperatur nicht berühren.
9 Warnung von 0 °C einfrieren. Die eingefro‐
■ Die Fahrzeuge dürfen sich
rene Fahrzeugbatterie vor dem An‐
während der Starthilfe nicht berüh‐
Das Anlassen mit Starthilfekabeln klemmen der Starthilfekabel auf‐
ren.
muss mit äußerster Vorsicht ge‐ tauen.
schehen. Jede Abweichung von ■ Parkbremse anziehen, Getriebe in
■ Beim Umgang mit der Fahrzeug‐
der folgenden Anleitung kann zu Leerlaufstellung, Automatikge‐
batterie Augenschutz und Schutz‐
Verletzungen oder Beschädigun‐ triebe in P.
kleidung tragen.
gen durch Explosion der Batterien ■ Die Pluspolschutzkappen an bei‐
■ Als Starthilfebatterie eine Fahr‐
und zu Beschädigung der elektri‐ den Fahrzeugbatterien öffnen.
zeugbatterie mit derselben Span‐
schen Anlagen an beiden Fahr‐ nung verwenden (12 Volt). Die Ka‐
zeugen führen. pazität (Ah) dieser Batterie darf
nicht viel niedriger sein als die Ka‐
9 Warnung pazität der entladenen Fahrzeug‐
batterie.
Berührung der Batterie mit Augen, ■ Starthilfekabel mit isolierten Pol‐
Haut, Textilien und lackierten klemmen und einem Querschnitt
Oberflächen vermeiden. Die Bat‐ von mindestens 16 mm2 (bei Die‐
terie enthält Schwefelsäure, die selmotoren 25 mm2) verwenden.
294 Fahrzeugwartung

gungsschraube des Motors an‐


schließen. So weit wie möglich
Abschleppen
von der entladenen Fahrzeug‐
batterie entfernt anschließen, je‐
Eigenes Fahrzeug
doch mindestens 60 cm. abschleppen
Die Kabel so führen, dass sie nicht
von sich drehenden Teilen im Motor‐
raum erfasst werden können.
Starten des Motors:
1. Motor des Starthilfe gebenden
Fahrzeugs starten.
Reihenfolge für das Anschließen der 2. Nach 5 Minuten den anderen Mo‐
Kabel: tor starten. Startversuche sollten
nicht länger als 15 Sekunden dau‐
1. Rotes Kabel am positiven Pol der ern und in Intervallen von
Starthilfebatterie anschließen. 1 Minute durchgeführt werden.
2. Das andere Ende des roten Ka‐ 3. Beide Motoren mit angeschlosse‐
bels am positiven Pol der entlade‐ nen Kabeln ca. 3 Minuten im Leer‐ Mit einem Schraubendreher in den
nen Fahrzeugbatterie anschlie‐ lauf laufen lassen. Schlitz unten an der Abdeckung fah‐
ßen. ren. Abdeckung durch vorsichtiges
4. Elektrische Verbraucher (z. B. Abwärtsbewegen des Schraubendre‐
3. Schwarzes Kabel am negativen Scheinwerfer, heizbare Heck‐
Pol der Starthilfebatterie anschlie‐ hers lösen.
scheibe) am Starthilfe erhalten‐
ßen. den Fahrzeug einschalten. Die Abschleppöse befindet sich beim
4. Das andere Ende des schwarzen Wagenwerkzeug 3 271.
5. Das Abnehmen der Kabel muss
Kabels an einen Massepunkt des genau in umgekehrter Reihen‐
Fahrzeugs wie zum Beispiel den folge erfolgen.
Motorblock oder eine Befesti‐
Fahrzeugwartung 295

Abdeckkappe von oben einsetzen


Achtung und nach unten einrasten lassen.
Langsam fahren. Nicht ruckartig
fahren. Unzulässig hohe Zug‐ Anderes Fahrzeug
kräfte können das Fahrzeug be‐ abschleppen
schädigen.

Bei ausgeschaltetem Motor sind für


das Bremsen und Lenken bedeutend
höhere Kräfte erforderlich.
Das Umluftsystem einschalten und
die Fenster schließen, damit die Ab‐
Abschleppöse bis zum Anschlag in gase des schleppenden Fahrzeugs
waagrechter Stellung einschrauben. nicht eindringen können.
Abschleppseil – besser Abschlepp‐ Fahrzeuge mit Automatikgetriebe:
stange – an der Abschleppöse befes‐ Das Fahrzeug muss mit der Front in
tigen. Fahrtrichtung abgeschleppt werden,
Die Abschleppöse darf nur zum Ab‐ darf nicht schneller als mit 80 km/h
schleppen und nicht zum Bergen des und nicht weiter als 100 km ge‐ Mit einem Schraubendreher in den
Fahrzeugs verwendet werden. schleppt werden. In allen anderen Schlitz an der unteren Beuge der Ab‐
Die Zündung einschalten, um die Fällen und bei defektem Getriebe deckung fahren. Abdeckung durch
Lenkradsperre zu lösen und Brems‐ muss die Vorderachse angehoben vorsichtiges Abwärtsbewegen des
leuchten, Hupe und Scheibenwischer werden. Schraubendrehers lösen.
betätigen zu können. Hilfe einer Werkstatt in Anspruch neh‐ Die Abschleppöse befindet sich beim
Getriebe in Leerlaufstellung. men. Wagenwerkzeug 3 271.
Nach dem Abschleppen Abschlepp‐
öse losschrauben.
296 Fahrzeugwartung

Achtung Fahrzeugpflege
Langsam fahren. Nicht ruckartig Außenpflege
fahren. Unzulässig hohe Zug‐
kräfte können das Fahrzeug be‐ Schlösser
schädigen. Die Schlösser sind werkseitig mit
einem hochwertigen Schließzylinder‐
Nach dem Abschleppen Abschlepp‐ fett geschmiert. Enteisungsmittel nur
öse losschrauben. verwenden, wenn unbedingt nötig, da
Abdeckkappe von oben einsetzen es entfettend wirkt und die Schließ‐
und nach unten einrasten lassen. funktion beeinträchtigt. Nach Ge‐
brauch eines Enteisungsmittels
Abschleppöse bis zum Anschlag in Schlösser in einer Werkstatt wieder
waagrechter Stellung einschrauben. einfetten lassen.
Die Verzurröse hinten unter dem Waschen
Fahrzeug darf keinesfalls als Ab‐
Der Lack Ihres Fahrzeugs ist Umwelt‐
schleppöse verwendet werden.
einflüssen ausgesetzt. Fahrzeug
Abschleppseil – besser Abschlepp‐ regelmäßig waschen und wachsen.
stange – an der Abschleppöse befes‐ Bei Benutzung von Waschanlagen
tigen. ein Programm mit Wachskonservie‐
Die Abschleppöse darf nur zum Ab‐ rung wählen.
schleppen und nicht zum Bergen Vogelkot, tote Insekten, Baumharz,
eines Fahrzeugs verwendet werden. Blütenstaub u. ä. sofort abwaschen,
da sie aggressive Bestandteile ent‐
halten, die Lackschäden verursachen
können.
Fahrzeugwartung 297

Bei Benutzung von Waschanlagen Fahrzeuge mit betätigbarem Marken‐ Polieren ist nur dann erforderlich,
die Anweisungen der Waschanlagen‐ emblem: Beim Reinigen mit einem wenn die Lackierung matt und unan‐
betreiber befolgen. Die Scheibenwi‐ Hochdruckstrahler im Bereich der sehnlich geworden ist oder sich Ab‐
scher für Windschutzscheibe und Hecktür einen Mindestabstand von lagerungen gebildet haben.
Heckscheibe müssen ausgeschaltet 30 cm einhalten, um versehentliches Lackpolitur mit Silikon bildet einen ab‐
sein. Antenne und außen am Fahr‐ Entriegeln zu vermeiden. weisenden Schutzfilm, der ein Kon‐
zeug montiertes Zubehör wie zum Fahrzeug sorgfältig spülen und able‐ servieren erübrigt.
Beispiel Dachgepäckträger usw. ent‐ dern. Leder häufig ausspülen. Für
fernen. Karosserieteile aus Kunststoff dürfen
lackierte Flächen und Glas separate nicht mit Wachs oder Politur behan‐
Beim Waschen von Hand auch die In‐ Leder verwenden: Wachsrückstände delt werden.
nenbereiche der Radkästen gründlich auf den Scheiben beeinträchtigen die
ausspülen. Sicht. Scheiben und Wischerblätter
Kanten und Falze an geöffneten Tü‐ Teerflecken nicht mit harten Gegen‐ Mit weichem, nicht faserndem Lap‐
ren und Motorhaube sowie von die‐ ständen entfernen. Auf lackierten Flä‐ pen oder mit Fensterleder unter Ver‐
sen verdeckte Bereiche reinigen. chen Teerentferner-Spray verwen‐ wendung von Scheibenreiniger und
den. Insektenentferner reinigen.
Achtung Beim Säubern der Heckscheibe von
Außenbeleuchtung innen stets parallel zu den Heizele‐
Immer ein Reinigungsmittel mit Die Abdeckungen von Scheinwerfern menten wischen, um Beschädigun‐
einem pH-Wert von 4 bis 9 ver‐ und anderen Leuchten sind aus gen zu vermeiden.
wenden. Kunststoff. Keine scheuernden, ät‐
zenden oder aggressiven Mittel und Zur mechanischen Eisentfernung
Reinigungsmittel nicht auf heißen scharfkantigen Eiskratzer verwen‐
Oberflächen verwenden. keine Eiskratzer verwenden. Nicht
trocken säubern. den. Eiskratzer fest auf die Scheibe
drücken, damit kein Schmutz unter
Scharniere aller Türen von einer Polieren und Konservieren den Eiskratzer gelangen und die
Werkstatt einfetten lassen. Scheibe zerkratzen kann.
Fahrzeug regelmäßig wachsen (spä‐
Motorraum nicht mit Dampf- oder testens, wenn das Wasser nicht mehr
Hochdruckstrahler reinigen. abperlt). Der Lack trocknet sonst aus.
298 Fahrzeugwartung

Schmutzreste mit einem weichen Glasdach Unterboden nach der Unterbodenwä‐


Tuch und einem Fensterreiniger von Niemals mit Lösungs- oder Scheuer‐ sche kontrollieren und gegebenen‐
den Wischerblättern entfernen. Au‐ mitteln, Kraftstoffen, aggressiven Mit‐ falls wachsen lassen.
ßerdem die Scheibe von allen Rück‐ teln (z. B. Lackreiniger, acetonhalti‐ Bitumen-Kautschuk-Materialien kön‐
ständen wie Wachs, Insekten usw. gen Lösungen usw.), säurehaltigen nen die PVC-Schicht schädigen. Ar‐
befreien. oder stark alkalischen Mitteln bzw. beiten am Unterboden von einer
Durch Vereisungen, Schmutz und Scheuerschwämmen reinigen. Kein Werkstatt durchführen lassen.
dauerhaftes Wischen auf trockenen Wachs und keine Poliermittel auf das Unterboden am besten vor und nach
Scheiben werden die Scheibenwi‐ Glasdach auftragen. dem Winter waschen und Schutz‐
scher beschädigt oder sogar zerstört. wachsschicht prüfen lassen.
Räder und Reifen
Schiebedach Nicht mit Hochdruckstrahler reinigen. Flüssiggasanlage
Niemals mit Lösungs- oder Scheuer‐ Felgen mit pH-neutralem Felgenreini‐
mitteln, Kraftstoffen, aggressiven Mit‐ ger reinigen. 9 Gefahr
teln (z. B. Lackreiniger, acetonhalti‐
gen Lösungen usw.), säurehaltigen Felgen sind lackiert und können mit
den gleichen Mitteln gepflegt werden Flüssiggas ist schwerer als Luft
oder stark alkalischen Mitteln bzw. und kann sich an tief liegenden
Scheuerschwämmen reinigen. Kein wie die Karosserie.
Stellen sammeln.
Wachs und keine Politur auf das Lackschäden
Schiebedach auftragen. Achtung bei der Durchführung von
Kleine Lackschäden mit einem Lack‐ Unterbodenarbeiten in einer
stift beseitigen, bevor sich Rost bildet. Mulde.
Größere Lackschäden bzw. Rost von
einer Werkstatt beseitigen lassen. Für Lackierarbeiten und bei Verwen‐
dung einer Trockenkammer bei Tem‐
Unterboden peraturen über 60 °C muss der Flüs‐
Der Unterboden hat teilweise einen siggastank entfernt werden.
PVC-Unterbodenschutz bzw. in kriti‐ An der Flüssiggasanlage keine Ve‐
schen Bereichen eine dauerhafte ränderungen vornehmen.
Schutzwachsschicht.
Fahrzeugwartung 299

Zugvorrichtung Lederbezüge mit klarem Wasser und Das Gleiche gilt für Kleidung mit
Kugelstange nicht mit Dampf- oder einem weichen Tuch reinigen. Bei scharfkantigen Gegenständen wie
Hochdruckstrahler reinigen. starker Verschmutzung Lederpflege‐ Reißverschlüsse, Gürtel oder Nie‐
mittel verwenden. ten an Jeans.
Heckträgersystem Instrument und Anzeigen nur mit
Heckträgersystem mindestens ein‐ feuchtem weichem Tuch reinigen. Bei Kunststoff- und Gummiteile
mal jährlich mit einem Dampfstrahl- Bedarf eine gut verdünnte Seifenlö‐ Kunststoff- und Gummiteile können
oder Hochdruckreiniger reinigen. sung verwenden. mit den gleichen Mitteln gepflegt wer‐
Das Heckträgersystem hin und wie‐ Stoffpolsterung mit Staubsauger und den wie die Karosserie. Gegebenen‐
der bedienen, wenn es nicht regel‐ Bürste reinigen. Flecken mit Polster‐ falls Innenreiniger verwenden. Keine
mäßig verwendet wird, insbesondere reiniger entfernen. anderen Mittel verwenden. Insbeson‐
im Winter. Textilien sind unter Umständen nicht dere Lösungsmittel und Benzin ver‐
farbecht. Dies könnte zu sichtbaren meiden. Nicht mit Hochdruckstrahler
Lüftungsklappe reinigen.
Verfärbungen führen, vor allem auf
Das Lüftungssystem im vorderen hellfarbiger Polsterung. Entfernbare
Stoßfänger reinigen, um eine kor‐ Flecken und Verfärbungen so schnell
rekte Funktion zu gewährleisten. wie möglich beseitigen.
Sicherheitsgurte mit lauwarmem
Innenraumpflege Wasser oder Innenreiniger reinigen.
Innenraum und Polsterung Achtung
Innenraum einschließlich Instrumen‐
tenabdeckung und Verkleidungen nur Klettverschlüsse schließen, da of‐
mit trockenem Lappen oder mit In‐ fene Klettverschlüsse an der Klei‐
nenreiniger säubern. dung die Sitzbezüge beschädigen
können.
300 Service und Wartung

Service und Wartung Allgemeine Andorra, Belgien, Bosnien-


Herzegowina, Bulgarien, Dänemark,
Informationen Deutschland, Estland, Finnland,
Frankreich, Griechenland,
Allgemeine Informationen .......... 300 Serviceinformationen Großbritannien, Grönland, Irland,
Für die Betriebs- und Verkehrssicher‐ Island, Italien, Kroatien, Lettland,
Empfohlene Flüssigkeiten,
heit sowie die Werterhaltung Ihres Litauen, Luxemburg, Malta,
Schmierstoffe und Teile ............. 301
Fahrzeugs ist es wichtig, dass alle Mazedonien, Montenegro,
Wartungsarbeiten in den vorge‐ Niederlande, Norwegen, Polen,
schriebenen Intervallen durchgeführt Portugal, Rumänien, Schweden,
werden. Schweiz, Serbien, Slowakei,
Slowenien, Spanien, Tschechische
Der detaillierte, aktualisierte Service‐ Republik, Ungarn, Zypern,
plan für Ihr Fahrzeug ist in der Werk‐ Österreich.
statt erhältlich.
Serviceanzeige 3 115.
Serviceanzeige 3 115.
Internationale Serviceintervalle
Europäische Serviceintervalle
Die Wartung Ihres Fahrzeugs ist alle
Die Wartung Ihres Fahrzeugs ist alle 15.000 km oder nach 1 Jahr fällig, je
30.000 km oder nach 1 Jahr fällig, je nachdem, was zuerst eintritt, sofern
nachdem, was zuerst eintritt, sofern die Serviceanzeige nichts anderes
die Serviceanzeige nichts anderes anzeigt.
anzeigt.
Die internationalen Serviceintervalle
Ein kürzeres Service-Interval kann für gelten für Länder, die nicht unter den
ein stark beanspruchendes Fahrver‐ europäischen Serviceintervallen auf‐
halten gelten, z. B. für Taxis und Po‐ geführt sind.
lizeifahrzeuge.
Serviceanzeige 3 115.
Die europäischen Serviceintervalle
gelten für folgende Länder:
Service und Wartung 301

Bestätigungen Empfohlene Viskosität. Die Ölqualität stellt z. B.


sicher, dass der Motor sauber bleibt,
Durchgeführte Servicearbeiten wer‐
den im Service- und Garantieheft be‐
Flüssigkeiten, vor Verschleiß geschützt ist, und dass
stätigt. Datum und Kilometerstand Schmierstoffe und Teile das Öl nicht vorzeitig altert. Der Vis‐
werden durch Stempel und Unter‐ kositätswert gibt Auskunft über die
schrift der jeweiligen Werkstatt er‐ Empfohlene Flüssigkeiten Zähflüssigkeit des Öls in einem be‐
gänzt. stimmten Temperaturbereich.
und Schmierstoffe Dexos ist ein neues Qualitätsmotoröl,
Achten Sie darauf, dass das Service-
Nur Produkte verwenden, die den das Benzin- und Dieselmotoren be‐
und Garantieheft richtig ausgefüllt
empfohlenen Spezifikationen ent‐ sonders gut schützt. Falls es nicht
wird, denn ein lückenloser Service-
sprechen. Schäden, die durch die verfügbar ist, muss Motoröl einer an‐
Nachweis ist in Garantie- oder Ku‐
Verwendung von Produkten verur‐ deren aufgeführten Qualität verwen‐
lanzfällen von entscheidender Be‐
sacht werden, die diesen Spezifikati‐ det werden. Die Empfehlungen für
deutung, aber auch ein Vorteil beim
onen nicht entsprechen, sind nicht Benzinmotoren gelten auch für mit
Verkauf des Fahrzeugs.
durch die Garantie gedeckt. Erdgas (CNG), Flüssiggas (LPG) und
Serviceintervall bei Ethanol-Kraftstoff (E85) angetrie‐
verbleibender Lebensdauer des 9 Warnung bene Motoren.
Motoröls Betriebsstoffe sind Gefahrstoffe
Wählen Sie das geeignete Motoröl
Das Serviceintervall wird je nach Nut‐ auf Basis seiner Qualität und der Min‐
und können giftig sein. Vorsicht
zung von mehreren Parametern be‐ destumgebungstemperatur 3 305.
beim Umgang mit diesen Stoffen.
stimmt. Informationen auf den Behältern Motoröl auffüllen
Die Serviceanzeige gibt an, wann ein beachten. Motoröle unterschiedlicher Hersteller
Ölwechsel fällig ist. und Marken können gemischt wer‐
Serviceanzeige 3 115. Motoröl den, sofern die erforderlichen Motor‐
Motoröl wird nach Qualität und Visko‐ ölkriterien Qualität und Viskosität ein‐
sität klassifiziert. Bei der Entschei‐ gehalten werden.
dung, welches Motoröl verwendet
werden soll, ist Qualität wichtiger als
302 Service und Wartung

Die Verwendung von Motorölen, die Wählen Sie die geeignete der Verwendung von beigemischten
lediglich den Spezifikationen Viskositätsklasse in Abhängigkeit von Kühlmittelzusätzen wird keine Haf‐
ACEA A1/B1 oder A5/B5 entspre‐ der Mindestumgebungstemperatur tung übernommen.
chen, ist untersagt, da dies unter be‐ 3 305.
stimmten Betriebsbedingungen lang‐ Alle empfohlenen Viskositätsklassen
Brems- und
fristig Motorschäden verursachen sind für höhere Außentemperaturen Kupplungsflüssigkeit
kann. geeignet. Mit der Zeit nimmt die Bremsflüssig‐
Wählen Sie das geeignete Motoröl keit Feuchtigkeit auf, wodurch die
auf Basis seiner Qualität und der Min‐ Kühlmittel und Frostschutz Bremsleistung verringert wird. Die
destumgebungstemperatur 3 305. Nur für das Fahrzeug zugelassenes Bremsflüssigkeit muss daher in den
silikatfreies (OAT) Long-Life-Kühlmit‐ angegebenen Intervallen gewechselt
Beigemischte Motorölzusätze tel (LLC) und Frostschutzmittel ver‐ werden.
Die Verwendung von beigemischten wenden. Hilfe einer Werkstatt in An‐
Motorölzusätzen kann Schäden ver‐ spruch nehmen.
ursachen und zum Verlust der Garan‐ Das System wird werkseitig mit einem
tie führen. Kühlmittel befüllt, das ausgezeichne‐
Viskositätsklassen für Motoröl ten Korrosions- und Frostschutz bis
ca. -28 °C bietet. In nördlichen Län‐
Die SAE-Viskositätsklasse gibt Aus‐
dern, in denen es sehr kalt wird, bietet
kunft über die Zähflüssigkeit des Öls.
das werkseitig eingefüllte Kühlmittel
Mehrbereichsöle sind durch zwei Frostschutz bis ca. -37 °C. Diese
Zahlen gekennzeichnet, Konzentration sollte das ganze Jahr
z. B. SAE 5W-30. Die erste Zahl, ge‐ über beibehalten werden. Die Ver‐
folgt von einem W, steht für die Nied‐ wendung von beigemischten Kühlmit‐
rigtemperatur-Viskosität und die telzusätzen für zusätzlichen Korrosi‐
zweite Zahl für die Hochtemperatur- onsschutz und die Abdichtung von
Viskosität. kleinen Leckagen kann Funktionsstö‐
rungen verursachen. Für die Folgen
Technische Daten 303

Technische Daten Fahrzeugidentifizierung Typschild


Fahrzeug-Identifizierungs‐
Fahrzeugidentifizierung ............. 303 nummer
Fahrzeugdaten .......................... 305

Das Typschild befindet sich am linken


oder rechten Vordertürrahmen.

Die Fahrzeug-Identifizierungsnum‐
mer ist eventuell in das Typschild und
das Bodenblech unter der Bodenab‐
deckung eingestanzt, erkennbar
unter einer Abdeckung.
Die Fahrzeug-Identifizierungsnum‐
mer kann auch in die Instrumententa‐
fel eingestanzt sein, erkennbar durch
die Windschutzscheibe, oder im Mo‐
torraum am rechten Karosserieblech.
304 Technische Daten

Angaben auf dem Typschild: Motorenidentifizierung


1 = Hersteller Die Tabelle mit den technischen Da‐
2 = Genehmigungsnummer ten gibt die Motoridentifikationsnum‐
3 = Fahrzeug-Identifizierungsnum‐ mer an. Motordaten 3 308.
mer
4 = Zulässiges Gesamtgewicht in kg Zum Ermitteln des Motors die EWG-
5 = Zulässiges Zuggesamtgewicht Konformitätserklärung, die mit Ihrem
in kg Fahrzeug ausgeliefert wurde, oder
6 = Maximal zulässige Vorderachs‐ andere, nationale Zulassungspapiere
last in kg zu Rate ziehen.
7 = Maximal zulässige Hinterachs‐
last in kg
8 = Fahrzeugspezifische bzw. län‐
derspezifische Angaben
Vorder- und Hinterachslast dürfen zu‐
sammen das zulässige Gesamtge‐
wicht nicht überschreiten. Wird z. B.
die maximal zulässige Vorderachs‐
last ausgenutzt, darf die Hinterachse
nur bis zum Erreichen des zulässigen
Gesamtgewichts belastet werden.
Die technischen Daten wurden in
Übereinstimmung mit den
EG-Normen ermittelt. Änderungen
vorbehalten. Angaben in den Fahr‐
zeugpapieren haben stets Vorrang
gegenüber Angaben in der Betriebs‐
anleitung.
Technische Daten 305

Fahrzeugdaten
Empfohlene Flüssigkeiten und Schmierstoffe
Europäischer Serviceplan
Erforderliche Motorölqualität
Alle europäischen Länder
(außer Moldawien, Russland, Türkei, Weißrussland) Nur Israel
Motorölqualität Otto-Motoren Dieselmotoren Otto-Motoren Dieselmotoren
(einschl. CNG, LPG, E85) (einschl. CNG, LPG, E85)
dexos 1 – – ✔ –
dexos 2 ✔ ✔ – ✔

Falls kein Dexos-Motoröl verfügbar ist, kann einmal zwischen jedem Ölwechsel bis zu 1 Liter Motoröl der Qualität ACEA C3
verwendet werden.
Viskositätsklassen für Motoröl
Alle europäischen Länder und Israel
(außer Moldawien, Russland, Türkei, Weißrussland)
Umgebungstemperatur Otto- und Dieselmotoren
bis zu -25 °C SAE 5W-30 oder SAE 5W-40
unter -25 °C SAE 0W-30 oder SAE 0W-40
306 Technische Daten

Internationaler Serviceplan
Erforderliche Motorölqualität
Alle Länder außerhalb Europas
außer Israel Nur Moldawien, Russland, Türkei, Weißrussland
Motorölqualität Otto-Motoren Dieselmotoren Otto-Motoren Dieselmotoren
(einschl. CNG, LPG, E85) (einschl. CNG, LPG, E85)
dexos 1 ✔ – – –
dexos 2 – ✔ ✔ ✔

Falls kein Dexos-Motoröl verfügbar ist, kann Öl der unten aufgeführten Qualitäten verwendet werden:
Alle Länder außerhalb Europas
außer Israel Nur Moldawien, Russland, Türkei, Weißrussland
Motorölqualität Otto-Motoren Dieselmotoren Otto-Motoren Dieselmotoren
(einschl. CNG, LPG, E85) (einschl. CNG, LPG, E85)
GM-LL-A-025 ✔ – ✔ –
GM-LL-B-025 – ✔ – ✔
Technische Daten 307

Alle Länder außerhalb Europas


außer Israel Nur Moldawien, Russland, Türkei, Weißrussland
Motorölqualität Otto-Motoren Dieselmotoren Otto-Motoren Dieselmotoren
(einschl. CNG, LPG, E85) (einschl. CNG, LPG, E85)
ACEA A3/B3 ✔ – ✔ –
ACEA A3/B4 ✔ ✔ ✔ ✔
ACEA C3 ✔ ✔ ✔ ✔
API SM ✔ – ✔ –
API SN Erhaltung von ✔ – ✔ –
Ressourcen

Viskositätsklassen für Motoröl


Alle Länder außerhalb Europas (außer Israel),
einschließlich Moldawien, Russland, Türkei, Weißrussland
Umgebungstemperatur Otto- und Dieselmotoren
bis zu -25 °C SAE 5W-30 oder SAE 5W-40
unter -25 °C SAE 0W-30 oder SAE 0W-40
bis zu -20 °C SAE 10W-301) oder SAE 10W-401)

1) Zulässig, aber Verwendung von SAE 5W-30 bzw. SAE 5W-40 mit Dexos-Qualität wird empfohlen.
308 Technische Daten

Motordaten
Verkaufsbezeich‐ 1.4 1.4 1.4 1.4 1.6 1.6 1.6
nung

Motorkennzeich‐ A14XEL A14XER A14NEL A14NET A16XER A16XHT A16SHT


nung LPG
Zylinderzahl 4 4 4 4 4 4 4
Hubraum [cm3] 1398 1398 1364 1364 1598 1598 1598
Motorleistung 64 74 88 103 85 125 147
[kW]
bei U/min 6000 6000 4200-6000 4900-6000 6000 6000 5500
Drehmoment 130 130 200 200 155 260 280
[Nm]
bei U/min 4000 4000 1850-4200 1850-4900 4000 1650-3200 1650-3500
Kraftstoffart Benzin Benzin Benzin Benzin/ Benzin Benzin Benzin
Autogas
Technische Daten 309

Verkaufsbezeich‐ 1.4 1.4 1.4 1.4 1.6 1.6 1.6


nung
Motorkennzeich‐ A14XEL A14XER A14NEL A14NET A16XER A16XHT A16SHT
nung LPG
Oktanzahl ROZ
empfohlen Super Super Super Super Super Super Plus Super Plus
schwefelfrei schwefelfrei schwefelfrei schwefelfrei schwefelfrei schwefelfrei schwefelfrei
(95) (95) (95) (95) (95) (98) (98)
möglich Super Plus Super Plus Super Plus Super Plus Super Plus Super Super
schwefelfrei schwefelfrei schwefelfrei schwefelfrei schwefelfrei schwefelfrei schwefelfrei
(98) (98) (98) (98) (98) (95) (95)
möglich Benzin Benzin Benzin Benzin Benzin Benzin Benzin
schwefelfrei schwefelfrei schwefelfrei schwefelfrei schwefelfrei schwefelfrei schwefelfrei
(91) (91) (91) (91) (91) (91) (91)
Gas – – – LPG – – –
Motorölverbrauch 0,6 0,6 0,6 0,6 0,6 0,6 0,6
[l/1000 km]2)

2) Höchstwert.
310 Technische Daten

Verkaufsbezeich‐ 1.8 2.0 OPC 1.3 1.6 1.7 1.7 1.6


nung
Motorkennzeich‐ A18XER A20NFT A13DTE B16DTH A17DTN A17DTC B16DTL
nung
Zylinderzahl 4 4 4 4 4 4 4
Hubraum [cm3] 1796 1998 1248 1598 1686 1686 1598
Motorleistung 103 206 70 100 74 81 81
[kW]
bei U/min 6300 5300 4000 3500-4000 4000 4000 3500
Drehmoment 175 400 190 320 260 280 300
[Nm]
bei U/min 3800 2400-4800 1750-3250 2000 1750-2500 1750-2500 1750-2000
Kraftstoffart Benzin Benzin Dieselkraft‐ Dieselkraft‐ Dieselkraft‐ Dieselkraft‐ Dieselkraft‐
stoff stoff stoff stoff stoff
schwefelfrei schwefelfrei schwefelfrei schwefelfrei schwefelfrei
Technische Daten 311

Verkaufsbezeich‐ 1.8 2.0 OPC 1.3 1.6 1.7 1.7 1.6


nung
Motorkennzeich‐ A18XER A20NFT A13DTE B16DTH A17DTN A17DTC B16DTL
nung
Oktanzahl ROZ
empfohlen Super Super Plus
schwefelfrei schwefelfrei
(95) (98)
möglich Super Plus Super
schwefelfrei schwefelfrei
(98) (95)
möglich Benzin Benzin
schwefelfrei schwefelfrei
(91) (91)
Motorölverbrauch 0,6 0,6 0,6 0,6 0,6 0,6 0,6
[l/1000 km]2)

2) Höchstwert.
312 Technische Daten

Verkaufsbezeichnung 1.7 1.7 1.7 2.0 Turbo 2.0 Turbo


Motorkennzeichnung A17DTE A17DTF A17DTS A20DTH A20DTR
Zylinderzahl 4 4 4 4 4
Hubraum [cm3] 1686 1686 1686 1956 1956
Motorleistung [kW] 81 96 96 121 143
bei U/min 4000 4000 4000 4000 4000
Drehmoment [Nm] 280 300 300 350 400
bei U/min 1750-2500 2000-2500 2000-2500 1750-2500 1750-2500
Kraftstoffart Dieselkraftstoff Dieselkraftstoff Dieselkraftstoff Dieselkraftstoff Dieselkraftstoff
schwefelfrei schwefelfrei schwefelfrei schwefelfrei schwefelfrei
Motorölverbrauch 0,6 0,6 0,6 0,6 0,6
[l/1000 km]2)

2) Höchstwert.
Technische Daten 313

Fahrwerte
Schrägheck, 3-türig
Motor A14XER A14NEL A14NET A16XHT A16SHT
Höchstgeschwindigkeit3) [km/h]
Schaltgetriebe 1784) 192 201 219 230
Automatikgetriebe – – 200 210 –

3) Die angegebene Höchstgeschwindigkeit ist erreichbar bei Leergewicht (ohne Fahrer) plus 200 kg Zuladung. Sonderausstattungen können die angege‐
bene Höchstgeschwindigkeit vermindern.
4) 4. Gang.

Motor A18XER A20NFT B16DTH B16DTL A17DTE A17DTC


Höchstgeschwindigkeit3) [km/h]
Schaltgetriebe 200 250 198 182 183 182
Automatikgetriebe – – – – – –

3) Die angegebene Höchstgeschwindigkeit ist erreichbar bei Leergewicht (ohne Fahrer) plus 200 kg Zuladung. Sonderausstattungen können die angege‐
bene Höchstgeschwindigkeit vermindern.
314 Technische Daten

Motor A17DTF A17DTS A20DTH A20DTR


Höchstgeschwindigkeit3) [km/h]
Schaltgetriebe 197 196 210 225
Automatikgetriebe – – 207 –

3) Die angegebene Höchstgeschwindigkeit ist erreichbar bei Leergewicht (ohne Fahrer) plus 200 kg Zuladung. Sonderausstattungen können die angege‐
bene Höchstgeschwindigkeit vermindern.

Schrägheck, 5-türig
Motor A14XEL A14XER A14NEL A14NET A16XER
Höchstgeschwindigkeit3) [km/h]
Schaltgetriebe 1684) 1784) 192 202 188
Automatikgetriebe – – – 200 182

3) Die angegebene Höchstgeschwindigkeit ist erreichbar bei Leergewicht (ohne Fahrer) plus 200 kg Zuladung. Sonderausstattungen können die angege‐
bene Höchstgeschwindigkeit vermindern.
4) 4. Gang.
Technische Daten 315

Motor A16XHT A13DTE B16DTH B16DTL A17DTE A17DTC


Höchstgeschwindigkeit3) [km/h]
Schaltgetriebe 220 175 200 184 188 186
Automatikgetriebe 212 – – – – –

3) Die angegebene Höchstgeschwindigkeit ist erreichbar bei Leergewicht (ohne Fahrer) plus 200 kg Zuladung. Sonderausstattungen können die angege‐
bene Höchstgeschwindigkeit vermindern.

Motor A17DTF A17DTS A20DTH A20DTR


Höchstgeschwindigkeit3) [km/h]
Schaltgetriebe 201 198 215 226
Automatikgetriebe – – 209 –

3) Die angegebene Höchstgeschwindigkeit ist erreichbar bei Leergewicht (ohne Fahrer) plus 200 kg Zuladung. Sonderausstattungen können die angege‐
bene Höchstgeschwindigkeit vermindern.
316 Technische Daten

Stufenheck, 4-türig
A14NET
Motor A14XER A14NET LPG A16XER A16XHT
Höchstgeschwindigkeit3) [km/h]
Schaltgetriebe 1834) 207 202 193 222
Automatikgetriebe – 205 – 185 215

3) Die angegebene Höchstgeschwindigkeit ist erreichbar bei Leergewicht (ohne Fahrer) plus 200 kg Zuladung. Sonderausstattungen können die angege‐
bene Höchstgeschwindigkeit vermindern.
4) 4. Gang.

Motor A13DTE B16DTH B16DTL A17DTE A17DTC A17DTF A17DTS


Höchstgeschwindigkeit3) [km/h]
Schaltgetriebe 180 205 189 191 188 206 203
Automatikgetriebe – – – – – – –

3) Die angegebene Höchstgeschwindigkeit ist erreichbar bei Leergewicht (ohne Fahrer) plus 200 kg Zuladung. Sonderausstattungen können die angege‐
bene Höchstgeschwindigkeit vermindern.
Technische Daten 317

Sports Tourer
Motor A14XER A14NEL A14NET A16XER A16XHT
Höchstgeschwindigkeit3) [km/h]
Schaltgetriebe 175 190 200 185 220
Automatikgetriebe – – 198 180 211

3) Die angegebene Höchstgeschwindigkeit ist erreichbar bei Leergewicht (ohne Fahrer) plus 200 kg Zuladung. Sonderausstattungen können die angege‐
bene Höchstgeschwindigkeit vermindern.

Motor A13DTE B16DTH B16DTL A17DTN A17DTE A17DTF


Höchstgeschwindigkeit3) [km/h]
Schaltgetriebe 174 200 184 182 186 198
Automatikgetriebe – – – – – –

3) Die angegebene Höchstgeschwindigkeit ist erreichbar bei Leergewicht (ohne Fahrer) plus 200 kg Zuladung. Sonderausstattungen können die angege‐
bene Höchstgeschwindigkeit vermindern.

Motor A17DTC A17DTS A20DTH A20DTR


Höchstgeschwindigkeit3) [km/h]
Schaltgetriebe 184 195 212 224
Automatikgetriebe – – 207 –

3) Die angegebene Höchstgeschwindigkeit ist erreichbar bei Leergewicht (ohne Fahrer) plus 200 kg Zuladung. Sonderausstattungen können die angege‐
bene Höchstgeschwindigkeit vermindern.
318 Technische Daten

Fahrzeuggewicht
Leergewicht Basismodell ohne Sonderausstattungen
Schrägheck, 3-türig Motor Schaltgetriebe Automatikgetriebe
ohne/mit Klimaanlage A14XER 1393/1408 –
[kg] A14NEL –/1437 –
A14NET –/1437 –/1471
A16XHT –/1503 –/1503
A16SHT –/1503 –
A18XER –/1437 –
A20NFT –/1550 –
B16DTH 1503/1518 –
B16DTL 1503/1518 –
Technische Daten 319

Schrägheck, 3-türig Motor Schaltgetriebe Automatikgetriebe


ohne/mit Klimaanlage A17DTE 1503/1518 –
[kg] A17DTS –/1503 –
A17DTC –/1503 –
A17DTF 1503/1518 –
A20DTH –/1550 –/1571
A20DTR –/1571 –

Sonderausstattungen und Zubehör erhöhen das Leergewicht.


Beladungshinweise 3 103.
320 Technische Daten

Leergewicht Basismodell ohne Sonderausstattungen


Schrägheck, 5-türig Motor Schaltgetriebe Automatikgetriebe
ohne/mit Klimaanlage A14XEL 1373/1388 –
[kg] A14XER 1373/1388 –
A14NEL 1393/1408 –
A14NET 1393/1408 –/1453
A14NET LPG 1503/1518 –
A16XER 1393/1408 –/1443
A16XHT –/1503 –/1503
A13DTE 1393/1408 –
Technische Daten 321

Schrägheck, 5-türig Motor Schaltgetriebe Automatikgetriebe


ohne/mit Klimaanlage B16DTH 1488/1503 –
[kg] B16DTL 1488/1503 –
A17DTC 1503/1518 –
A17DTE 1503/1518 –
A17DTF 1503/1518 –
A17DTS 1503/1518 –
A20DTH 1503/1518 –/1590
A20DTR –/1571 –

Sonderausstattungen und Zubehör erhöhen das Leergewicht.


Beladungshinweise 3 103.
322 Technische Daten

Leergewicht Basismodell ohne Sonderausstattungen


Stufenheck, 4-türig Motor Schaltgetriebe Automatikgetriebe
ohne/mit Klimaanlage A14XER 1393/1405 –
[kg] A14NET 1437/1449 –/1483
A14NET 1503/1515 –
LPG
A16XER 1393/1405 –/1449
A16XHT –/1503 –/1503
A13DTE 1471/1483 –
B16DTH 1491/1503 –
B16DTL 1491/1503 –
ohne/mit Klimaanlage A17DTE 1503/1515 –
[kg] A17DTC 1503/1515 –
A17DTF 1503/1515 –
A17DTS 1503/1515 –

Sonderausstattungen und Zubehör erhöhen das Leergewicht.


Beladungshinweise 3 103.
Technische Daten 323

Leergewicht Basismodell ohne Sonderausstattungen


Sports Tourer Motor Schaltgetriebe Automatikgetriebe
ohne/mit Klimaanlage A14XER 1393/1408 –
[kg] A14NEL 1437/1452 –
A14NET 1437/1452 –/1503
A14NET LPG 1503/1518 –
A16XER 1437/1452 –/1503
A16XHT –/1550 –/1571
A13DTE 1471/1486 –
B16DTH 1503/1518 –
B16DTL 1503/1518 –
A17DTE 1550/1565 –
324 Technische Daten

Sports Tourer Motor Schaltgetriebe Automatikgetriebe


ohne/mit Klimaanlage A17DTN 1550/1565 –
[kg] A17DTF 1550/1565 –
A17DTC 1550/1565 –
A17DTS 1550/1565 –
A20DTH 1550/1565 –/1613
A20DTR –/1613 –

Sonderausstattungen und Zubehör erhöhen das Leergewicht.


Beladungshinweise 3 103.
Abmessungen
Schrägheck, 3-türig Schrägheck, 5-türig Stufenheck, 4-türig Sports Tourer
Länge [mm] 4466 4419 4658 4698
Breite ohne Außenspiegel [mm] 1840 1814 1814 1814
Breite mit zwei Außenspiegeln [mm] 2020 2013 2013 2013
Höhe (ohne Antenne) [mm] 1482 1510 1500 1535
Laderaumlänge am Boden [mm] 855 836 1084 1069
Laderaumlänge bei umgeklappten 1617 1549 1778 1835
Rücksitzen [mm]
Technische Daten 325

Schrägheck, 3-türig Schrägheck, 5-türig Stufenheck, 4-türig Sports Tourer


Laderaumbreite [mm] 980 1027 976 1026
Laderaumhöhe [mm] 512 554 546 721
Radstand [mm] 2695 2685 2685 2685
Wendekreisdurchmesser [m] 11,4 11,5 11,5 11,5
326 Technische Daten

Füllmengen
Motoröl
Motor A14XEL, A14NEL, A16XER A16SHT, A18XER A20NFT
A14XER A14NET A16XHT
einschl. Filter [l] 4,0 4,0 4,5 5,5 4,5 6,0
zwischen MIN und MAX [l] 1,0 1,0 1,0 1,0 1,0 1,0

Motor A13DTE B16DTH, A17DTE, A17DTF, A20DTH,


ecoFlex B16DTL A17DTC A17DTN, A20DTR
A17DTS
einschl. Filter [l] 3,5 5,0 5,4 5,4 4,5
zwischen MIN und MAX [l] 1,0 1,0 1,0 1,0 1,0

Kraftstofftank
Benzin/Diesel, Nachfüllmenge [l] 565)
LPG, Füllmenge [l] 346)

5) A13DTE Dieselmotor kombiniert mit Sonderausrüstung: 46 Liter.


6) Sports Tourer: 33 Liter.
Technische Daten 327

Reifendrücke
Der empfohlene Reifendruck variiert je nach Modellvariante. Die Fahrzeugmodelle werden in folgender Reihenfolge auf‐
gelistet:
■ Schrägheck, 3-türig
■ Schrägheck (5-türig), Stufenheck (4-türig), Sports Tourer
Zum richtigen Reifendruck für Ihr Modell Tabellenüberschrift beachten.
Schrägheck, 3-türig Komfort mit bis zu 3 Insassen ECO mit bis zu 3 Insassen Bei voller Beladung
Motor Reifen vorn hinten vorn hinten vorn hinten
[kPa/bar] [kPa/bar]
[kPa/bar] ([psi]) [kPa/bar] ([psi]) [kPa/bar] ([psi]) [kPa/bar] ([psi]) ([psi]) ([psi])
A14XER 225/55 R17, 210/2,1 (30) 210/2,1 (30) 250/2,5 (36) 250/2,5 (36) 220/2,2 (32) 260/2,6 (38)
235/45 R19,
235/50 R18,
235/55 R17,
245/45 R18
A18XER 225/55 R17, 210/2,1 (30) 210/2,1 (30) 250/2,5 (36) 250/2,5 (36) 220/2,2 (32) 260/2,6 (38)
235/50 R18,
235/55 R17,
245/45 R18
328 Technische Daten

Schrägheck, 3-türig Komfort mit bis zu 3 Insassen ECO mit bis zu 3 Insassen Bei voller Beladung
Motor Reifen vorn hinten vorn hinten vorn hinten
[kPa/bar] [kPa/bar]
[kPa/bar] ([psi]) [kPa/bar] ([psi]) [kPa/bar] ([psi]) [kPa/bar] ([psi]) ([psi]) ([psi])
A14NEL, 225/55 R17, 210/2,1 (30) 210/2,1 (30) 270/2,7 (39) 270/2,7 (39) 220/2,2 (32) 270/2,7 (39)
A14NET 235/45 R19,

235/50 R18,
235/55 R17,
245/40 R20,
245/45 R18
A17DTE 225/55 R17, 210/2,1 (30) 210/2,1 (30) 250/2,5 (36) 250/2,5 (36) 220/2,2 (32) 260/2,6 (38)
245/45 R18
A17DTF 225/55 R17, 210/2,1 (30) 210/2,1 (30) 260/2,6 (38) 260/2,6 (38) 220/2,2 (32) 260/2,6 (38)
245/45 R18
Technische Daten 329

Schrägheck, 3-türig Komfort mit bis zu 3 Insassen ECO mit bis zu 3 Insassen Bei voller Beladung
Motor Reifen vorn hinten vorn hinten vorn hinten
[kPa/bar] [kPa/bar]
[kPa/bar] ([psi]) [kPa/bar] ([psi]) [kPa/bar] ([psi]) [kPa/bar] ([psi]) ([psi]) ([psi])
A17DTS, 225/55 R17, 210/2,1 (30) 210/2,1 (30) 260/2,6 (38) 260/2,6 (38) 220/2,2 (32) 260/2,6 (38)
A17DTC 235/45 R19,

235/50 R18,
235/55 R17,
245/40 R20,
245/45 R18
A16XHT, 225/55 R17, 230/2,3 (33) 230/2,3 (33) 270/2,7 (39) 270/2,7 (39) 240/2,4 (35) 280/2,8 (41)
A16SHT, 235/45 R19,
A20DTH,
235/50 R18,
A20DTR,
B16DTH, 235/55 R17,
B16DTL 245/40 R20,
245/45 R18
A20NFT 235/45 R18, 240/2,4 (35) 240/2,4 (35) 270/2,7 (39) 280/2,8 (41) 260/2,6 (38) 300/3,0 (43)
245/40 R19
330 Technische Daten

Schrägheck, 3-türig Komfort mit bis zu 3 Insassen ECO mit bis zu 3 Insassen Bei voller Beladung
Motor Reifen vorn hinten vorn hinten vorn hinten
[kPa/bar] [kPa/bar]
[kPa/bar] ([psi]) [kPa/bar] ([psi]) [kPa/bar] ([psi]) [kPa/bar] ([psi]) ([psi]) ([psi])
245/35 R20 270/2,7 (39) 250/2,5 (36) 280/2,8 (41) 290/2,9 (42) 280/2,8 (41) 310/3,1 (44)
Alle Notrad 420/4,2 (61) 420/4,2 (61) – – 420/4,2 (61) 420/4,2 (61)

Schrägheck, 5-türig Komfort mit bis zu 3 Insassen ECO mit bis zu 3 Insassen Bei voller Beladung
Motor Reifen vorn hinten vorn hinten vorn hinten
[kPa/bar] [kPa/bar] [kPa/bar] [kPa/bar] [kPa/bar] [kPa/bar]
([psi]) ([psi]) ([psi]) ([psi]) ([psi]) ([psi])
A14XER, 205/55 R16, 220/2,2 (32) 220/2,2 (32) 270/2,7 (39) 270/2,7 (39) 230/2,3 (33) 270/2,7 (39)
A14XEL 205/60 R16,
215/50 R17,
215/60 R16,
225/45 R17
Technische Daten 331

Schrägheck, 5-türig Komfort mit bis zu 3 Insassen ECO mit bis zu 3 Insassen Bei voller Beladung
Motor Reifen vorn hinten vorn hinten vorn hinten
[kPa/bar] [kPa/bar] [kPa/bar] [kPa/bar] [kPa/bar] [kPa/bar]
([psi]) ([psi]) ([psi]) ([psi]) ([psi]) ([psi])
A14NET, 205/55 R16, 220/2,2 (32) 220/2,2 (32) 270/2,7 (39) 270/2,7 (39) 230/2,3 (33) 270/2,7 (39)
A14NEL 205/60 R16,
205/65 R16,
215/50 R17,
215/60 R16,
225/45 R17,
225/45 R18,
225/50 R17,
235/40 R19,
235/45 R18
332 Technische Daten

Schrägheck, 5-türig Komfort mit bis zu 3 Insassen ECO mit bis zu 3 Insassen Bei voller Beladung
Motor Reifen vorn hinten vorn hinten vorn hinten
[kPa/bar] [kPa/bar] [kPa/bar] [kPa/bar] [kPa/bar] [kPa/bar]
([psi]) ([psi]) ([psi]) ([psi]) ([psi]) ([psi])
A14NET LPG 205/60 R16, 220/2,2 (32) 220/2,2 (32) 270/2,7 (39) 270/2,7 (39) 230/2,3 (33) 270/2,7 (39)
215/50 R17,
215/60 R16,
225/45 R18,
235/40 R19
A16XER 205/55 R16, 220/2,2 (32) 220/2,2 (32) 270/2,7 (39) 270/2,7 (39) 230/2,3 (33) 270/2,7 (39)
205/60 R16,
215/50 R17,
215/60 R16,
225/45 R17,
225/45 R18,
235/40 R19
Technische Daten 333

Schrägheck, 5-türig Komfort mit bis zu 3 Insassen ECO mit bis zu 3 Insassen Bei voller Beladung
Motor Reifen vorn hinten vorn hinten vorn hinten
[kPa/bar] [kPa/bar] [kPa/bar] [kPa/bar] [kPa/bar] [kPa/bar]
([psi]) ([psi]) ([psi]) ([psi]) ([psi]) ([psi])
A16XHT, 205/65 R16, 230/2,3 (33) 230/2,3 (33) 270/2,7 (39) 270/2,7 (39) 240/2,4 (35) 280/2,8 (41)
B16DTH, 215/60 R16,
B16DTL
225/50 R17,
235/45 R18
235/40 R19 240/2,4 (35) 220/2,2 (32) 270/2,7 (39) 270/2,7 (39) 250/2,5 (36) 290/2,9 (42)
205/60 R16, 250/2,5 (36) 230/2,3 (33) 270/2,7 (39) 270/2,7 (39) 260/2,6 (38) 300/3,0 (43)
215/50 R17
A13DTE 205/60 R16, 220/2,2 (32) 220/2,2 (32) 270/2,7 (39) 270/2,7 (39) 230/2,3 (33) 270/2,7 (39)
215/50 R17,
215/60 R16
334 Technische Daten

Schrägheck, 5-türig Komfort mit bis zu 3 Insassen ECO mit bis zu 3 Insassen Bei voller Beladung
Motor Reifen vorn hinten vorn hinten vorn hinten
[kPa/bar] [kPa/bar] [kPa/bar] [kPa/bar] [kPa/bar] [kPa/bar]
([psi]) ([psi]) ([psi]) ([psi]) ([psi]) ([psi])
A17DTC, 205/65 R16, 230/2,3 (33) 230/2,3 (33) 270/2,7 (39) 270/2,7 (39) 240/2,4 (35) 280/2,8 (41)
A17DTS, 215/60 R16,
A17DTN
225/50 R17,
225/45 R17,
235/45 R18
205/55 R16, 240/2,4 (35) 220/2,2 (32) 270/2,7 (39) 270/2,7 (39) 250/2,5 (36) 290/2,9 (42)
215/50 R17,
235/40 R19
205/60 R16 250/2,5 (36) 230/2,3 (33) 270/2,7 (39) 270/2,7 (39) 260/2,6 (38) 300/3,0 (43)
A17DTE 205/65 R16, 230/2,3 (33) 230/2,3 (33) 270/2,7 (39) 270/2,7 (39) 240/2,4 (35) 280/2,8 (41)
215/60 R16,
225/50 R17
215/50 R17 240/2,4 (35) 220/2,2 (32) 270/2,7 (39) 270/2,7 (39) 250/2,5 (36) 290/2,9 (42)
205/60 R16 250/2,5 (36) 230/2,3 (33) 270/2,7 (39) 270/2,7 (39) 260/2,6 (38) 300/3,0 (43)
Technische Daten 335

Schrägheck, 5-türig Komfort mit bis zu 3 Insassen ECO mit bis zu 3 Insassen Bei voller Beladung
Motor Reifen vorn hinten vorn hinten vorn hinten
[kPa/bar] [kPa/bar] [kPa/bar] [kPa/bar] [kPa/bar] [kPa/bar]
([psi]) ([psi]) ([psi]) ([psi]) ([psi]) ([psi])
A17DTF 205/65 R16, 230/2,3 (33) 230/2,3 (33) 270/2,7 (39) 270/2,7 (39) 240/2,4 (35) 280/2,8 (41)
215/60 R16,
225/50 R17
215/50 R17 240/2,4 (35) 220/2,2 (32) 270/2,7 (39) 270/2,7 (39) 250/2,5 (36) 290/2,9 (42)
205/60 R16 250/2,5 (36) 230/2,3 (33) 270/2,7 (39) 270/2,7 (39) 240/2,4 (35) 280/2,8 (41)
A20DTH 205/65 R16, 230/2,3 (33) 230/2,3 (33) 270/2,7 (39) 270/2,7 (39) 240/2,4 (35) 280/2,8 (41)
215/60 R16,
225/50 R17,
235/45 R18
235/40 R19 240/2,4 (35) 220/2,2 (32) 270/2,7 (39) 270/2,7 (39) 250/2,5 (36) 290/2,9 (42)
205/60 R16, 250/2,5 (36) 230/2,3 (33) 270/2,7 (39) 270/2,7 (39) 260/2,6 (38) 300/3,0 (43)
215/50 R17
A20DTR 215/50 R17, 250/2,5 (36) 230/2,3 (33) 270/2,7 (39) 270/2,7 (39) 260/2,6 (38) 290/2,9 (42)
235/45 R18
336 Technische Daten

Schrägheck, 5-türig Komfort mit bis zu 3 Insassen ECO mit bis zu 3 Insassen Bei voller Beladung
Motor Reifen vorn hinten vorn hinten vorn hinten
[kPa/bar] [kPa/bar] [kPa/bar] [kPa/bar] [kPa/bar] [kPa/bar]
([psi]) ([psi]) ([psi]) ([psi]) ([psi]) ([psi])
235/40 R19 270/2,7 (39) 250/2,5 (36) 270/2,7 (39) 270/2,7 (39) 280/2,8 (41) 300/3,0 (43)
Alle Notrad 420/4,2 (61) 420/4,2 (61) – – 420/4,2 (61) 420/4,2 (61)

Sports Tourer Komfort mit bis zu 3 Insassen ECO mit bis zu 3 Insassen Bei voller Beladung
Motor Reifen vorn hinten vorn hinten vorn hinten
[kPa/bar] [kPa/bar] [kPa/bar] [kPa/bar] [kPa/bar] [kPa/bar]
([psi]) ([psi]) ([psi]) ([psi]) ([psi]) ([psi])
A14XER 205/55 R16, 220/2,2 (32) 220/2,2 (32) 270/2,7 (39) 270/2,7 (39) 230/2,3 (33) 270/2,7 (39)
205/60 R16,
215/50 R17,
215/60 R16,
225/45 R17
Technische Daten 337

Sports Tourer Komfort mit bis zu 3 Insassen ECO mit bis zu 3 Insassen Bei voller Beladung
Motor Reifen vorn hinten vorn hinten vorn hinten
[kPa/bar] [kPa/bar] [kPa/bar] [kPa/bar] [kPa/bar] [kPa/bar]
([psi]) ([psi]) ([psi]) ([psi]) ([psi]) ([psi])
A14NET, 205/55 R16, 220/2,2 (32) 220/2,2 (32) 270/2,7 (39) 270/2,7 (39) 230/2,3 (33) 270/2,7 (39)
A14NEL 205/60 R16,
205/65 R16,
215/50 R17,
215/60 R16,
225/45 R17,
225/45 R18,
225/50 R17,
235/40 R19,
235/45 R18
338 Technische Daten

Sports Tourer Komfort mit bis zu 3 Insassen ECO mit bis zu 3 Insassen Bei voller Beladung
Motor Reifen vorn hinten vorn hinten vorn hinten
[kPa/bar] [kPa/bar] [kPa/bar] [kPa/bar] [kPa/bar] [kPa/bar]
([psi]) ([psi]) ([psi]) ([psi]) ([psi]) ([psi])
A14NET LPG 205/60 R16, 220/2,2 (32) 220/2,2 (32) 270/2,7 (39) 270/2,7 (39) 230/2,3 (33) 270/2,7 (39)
215/50 R17,
215/60 R16,
225/45 R18,
235/40 R19
A16XER 205/55 R16, 220/2,2 (32) 220/2,2 (32) 270/2,7 (39) 270/2,7 (39) 230/2,3 (33) 270/2,7 (39)
205/60 R16,
215/50 R17,
215/60 R16,
225/45 R17,
225/45 R18,
235/40 R19
Technische Daten 339

Sports Tourer Komfort mit bis zu 3 Insassen ECO mit bis zu 3 Insassen Bei voller Beladung
Motor Reifen vorn hinten vorn hinten vorn hinten
[kPa/bar] [kPa/bar] [kPa/bar] [kPa/bar] [kPa/bar] [kPa/bar]
([psi]) ([psi]) ([psi]) ([psi]) ([psi]) ([psi])
A16XHT, 205/65 R16, 230/2,3 (33) 230/2,3 (33) 270/2,7 (39) 270/2,7 (39) 240/2,4 (35) 280/2,8 (41)
B16DTH, 215/60 R16,
B16DTL
225/50 R17,
235/45 R18
235/40 R19 240/2,4 (35) 220/2,2 (32) 270/2,7 (39) 270/2,7 (39) 250/2,5 (36) 290/2,9 (42)
205/60 R16, 250/2,5 (36) 230/2,3 (33) 270/2,7 (39) 270/2,7 (39) 260/2,6 (38) 300/3,0 (43)
215/50 R17
A13DTE 205/60 R16, 220/2,2 (32) 220/2,2 (32) 270/2,7 (39) 270/2,7 (39) 230/2,3 (33) 270/2,7 (39)
215/50 R17,
215/60 R16
340 Technische Daten

Sports Tourer Komfort mit bis zu 3 Insassen ECO mit bis zu 3 Insassen Bei voller Beladung
Motor Reifen vorn hinten vorn hinten vorn hinten
[kPa/bar] [kPa/bar] [kPa/bar] [kPa/bar] [kPa/bar] [kPa/bar]
([psi]) ([psi]) ([psi]) ([psi]) ([psi]) ([psi])
A17DTC, 205/65 R16, 230/2,3 (33) 230/2,3 (33) 270/2,7 (39) 270/2,7 (39) 240/2,4 (35) 280/2,8 (41)
A17DTS, 215/60 R16,
A17DTN
225/50 R17,
225/45 R17,
235/45 R18
205/55 R16, 240/2,4 (35) 220/2,2 (32) 270/2,7 (39) 270/2,7 (39) 250/2,5 (36) 290/2,9 (42)
215/50 R17,
235/40 R19
205/60 R16 250/2,5 (36) 230/2,3 (33) 270/2,7 (39) 270/2,7 (39) 260/2,6 (38) 300/3,0 (43)
A17DTE 205/65 R16, 230/2,3 (33) 230/2,3 (33) 270/2,7 (39) 270/2,7 (39) 240/2,4 (35) 280/2,8 (41)
215/60 R16,
225/50 R17
215/50 R17 240/2,4 (35) 220/2,2 (32) 270/2,7 (39) 270/2,7 (39) 250/2,5 (36) 290/2,9 (42)
205/60 R16 250/2,5 (36) 230/2,3 (33) 270/2,7 (39) 270/2,7 (39) 260/2,6 (38) 300/3,0 (43)
Technische Daten 341

Sports Tourer Komfort mit bis zu 3 Insassen ECO mit bis zu 3 Insassen Bei voller Beladung
Motor Reifen vorn hinten vorn hinten vorn hinten
[kPa/bar] [kPa/bar] [kPa/bar] [kPa/bar] [kPa/bar] [kPa/bar]
([psi]) ([psi]) ([psi]) ([psi]) ([psi]) ([psi])
A17DTF 205/65 R16, 230/2,3 (33) 230/2,3 (33) 270/2,7 (39) 270/2,7 (39) 240/2,4 (35) 280/2,8 (41)
215/60 R16,
225/50 R17
215/50 R17 240/2,4 (35) 220/2,2 (32) 270/2,7 (39) 270/2,7 (39) 250/2,5 (36) 290/2,9 (42)
205/60 R16 250/2,5 (36) 230/2,3 (33) 270/2,7 (39) 270/2,7 (39) 260/2,6 (38) 300/3,0 (43)
A20DTH 205/65 R16, 230/2,3 (33) 230/2,3 (33) 270/2,7 (39) 270/2,7 (39) 240/2,4 (35) 280/2,8 (41)
215/60 R16,
225/50 R17,
235/45 R18
235/40 R19 240/2,4 (35) 220/2,2 (32) 270/2,7 (39) 270/2,7 (39) 250/2,5 (36) 290/2,9 (42)
205/60 R16, 250/2,5 (36) 230/2,3 (33) 270/2,7 (39) 270/2,7 (39) 260/2,6 (38) 300/3,0 (43)
215/50 R17
A20DTR 215/50 R17 250/2,5 (36) 230/2,3 (33) 270/2,7 (39) 270/2,7 (39) 260/2,6 (38) 300/3,0 (43)
235/45 R18 250/2,5 (36) 230/2,3 (33) 270/2,7 (39) 270/2,7 (39) 260/2,6 (38) 290/2,9 (42)
342 Technische Daten

Sports Tourer Komfort mit bis zu 3 Insassen ECO mit bis zu 3 Insassen Bei voller Beladung
Motor Reifen vorn hinten vorn hinten vorn hinten
[kPa/bar] [kPa/bar] [kPa/bar] [kPa/bar] [kPa/bar] [kPa/bar]
([psi]) ([psi]) ([psi]) ([psi]) ([psi]) ([psi])
235/40 R19 270/2,7 (39) 250/2,5 (36) 270/2,7 (39) 270/2,7 (39) 280/2,8 (41) 300/3,0 (43)
Alle Notrad 420/4,2 (61) 420/4,2 (61) – – 420/4,2 (61) 420/4,2 (61)

Stufenheck, 4-türig Komfort mit bis zu 3 Insassen ECO mit bis zu 3 Insassen Bei voller Beladung
Motor Reifen vorn hinten vorn hinten vorn hinten
[kPa/bar] [kPa/bar] [kPa/bar] [kPa/bar] [kPa/bar] [kPa/bar]
([psi]) ([psi]) ([psi]) ([psi]) ([psi]) ([psi])
A14XER 205/55 R16, 220/2,2 (32) 220/2,2 (32) 270/2,7 (39) 270/2,7 (39) 230/2,3 (33) 270/2,7 (39)
205/60 R16,
215/50 R17,
215/60 R16,
225/45 R17
Technische Daten 343

Stufenheck, 4-türig Komfort mit bis zu 3 Insassen ECO mit bis zu 3 Insassen Bei voller Beladung
Motor Reifen vorn hinten vorn hinten vorn hinten
[kPa/bar] [kPa/bar] [kPa/bar] [kPa/bar] [kPa/bar] [kPa/bar]
([psi]) ([psi]) ([psi]) ([psi]) ([psi]) ([psi])
A14NET 205/55 R16, 220/2,2 (32) 220/2,2 (32) 270/2,7 (39) 270/2,7 (39) 230/2,3 (33) 270/2,7 (39)
205/60 R16,
215/50 R17,
215/60 R16,
225/45 R17,
225/45 R18,
235/40 R19
A14NET LPG 205/60 R16, 220/2,2 (32) 220/2,2 (32) 270/2,7 (39) 270/2,7 (39) 230/2,3 (33) 270/2,7 (39)
215/50 R17,
215/60 R16,
225/45 R18,
235/40 R19
344 Technische Daten

Stufenheck, 4-türig Komfort mit bis zu 3 Insassen ECO mit bis zu 3 Insassen Bei voller Beladung
Motor Reifen vorn hinten vorn hinten vorn hinten
[kPa/bar] [kPa/bar] [kPa/bar] [kPa/bar] [kPa/bar] [kPa/bar]
([psi]) ([psi]) ([psi]) ([psi]) ([psi]) ([psi])
A16XER 205/55 R16, 220/2,2 (32) 220/2,2 (32) 270/2,7 (39) 270/2,7 (39) 230/2,3 (33) 270/2,7 (39)
205/60 R16,
215/50 R17,
215/60 R16,
225/45 R17,
225/45 R18,
235/40 R19
A16XHT, 205/65 R16, 230/2,3 (33) 230/2,3 (33) 270/2,7 (39) 270/2,7 (39) 240/2,4 (35) 280/2,8 (41)
B16DTH, 215/60 R16,
B16DTL
225/50 R17,
235/45 R18
235/40 R19 240/2,4 (35) 220/2,2 (32) 270/2,7 (39) 270/2,7 (39) 250/2,5 (36) 290/2,9 (42)
205/60 R16, 250/2,5 (36) 230/2,3 (33) 270/2,7 (39) 270/2,7 (39) 260/2,6 (38) 300/3,0 (43)
215/50 R17
Technische Daten 345

Stufenheck, 4-türig Komfort mit bis zu 3 Insassen ECO mit bis zu 3 Insassen Bei voller Beladung
Motor Reifen vorn hinten vorn hinten vorn hinten
[kPa/bar] [kPa/bar] [kPa/bar] [kPa/bar] [kPa/bar] [kPa/bar]
([psi]) ([psi]) ([psi]) ([psi]) ([psi]) ([psi])
A17DTC, 205/65 R16, 230/2,3 (33) 230/2,3 (33) 270/2,7 (39) 270/2,7 (39) 240/2,4 (35) 280/2,8 (41)
A17DTS 215/60 R16,
225/50 R17,
225/45 R17,
235/45 R18
205/55 R16, 240/2,4 (35) 220/2,2 (32) 270/2,7 (39) 270/2,7 (39) 250/2,5 (36) 290/2,9 (42)
215/50 R17,
235/40 R19
205/60 R16 250/2,5 (36) 230/2,3 (33) 270/2,7 (39) 270/2,7 (39) 260/2,6 (38) 300/3,0 (43)
A17DTE 205/65 R16, 230/2,3 (33) 230/2,3 (33) 270/2,7 (39) 270/2,7 (39) 240/2,4 (35) 280/2,8 (41)
215/60 R16,
225/50 R17
215/50 R17 240/2,4 (35) 220/2,2 (32) 270/2,7 (39) 270/2,7 (39) 250/2,5 (36) 290/2,9 (42)
205/60 R16 250/2,5 (36) 230/2,3 (33) 270/2,7 (39) 270/2,7 (39) 260/2,6 (38) 300/3,0 (43)
346 Technische Daten

Stufenheck, 4-türig Komfort mit bis zu 3 Insassen ECO mit bis zu 3 Insassen Bei voller Beladung
Motor Reifen vorn hinten vorn hinten vorn hinten
[kPa/bar] [kPa/bar] [kPa/bar] [kPa/bar] [kPa/bar] [kPa/bar]
([psi]) ([psi]) ([psi]) ([psi]) ([psi]) ([psi])
A17DTF 205/65 R16, 230/2,3 (33) 230/2,3 (33) 270/2,7 (39) 270/2,7 (39) 240/2,4 (35) 280/2,8 (41)
215/60 R16,
225/50 R17
215/50 R17 240/2,4 (35) 220/2,2 (32) 270/2,7 (39) 270/2,7 (39) 250/2,5 (36) 290/2,9 (42)
205/60 R16 250/2,5 (36) 230/2,3 (33) 270/2,7 (39) 270/2,7 (39) 240/2,4 (35) 280/2,8 (41)
Alle Notrad 420/4,2 (61) 420/4,2 (61) – – 420/4,2 (61) 420/4,2 (61)
Kundeninformation 347

Kundeninformation Kundeninformation
Konformitätserklärung
Kundeninformation .................... 347 Funkübertragungssysteme
Aufzeichnung und Datenschutz Dieses Fahrzeug ist mit Systemen
der Fahrzeugdaten .................... 351 ausgerüstet, die Funkwellen übertra‐
gen und/oder empfangen und der
EG-Richtlinie 1999/5/EG unterliegen.
Die Systeme erfüllen die Anforderun‐
gen und relevanten Regelungen der
Richtlinie 1999/5/EG. Kopien der Ori‐
ginal-Konformitätserklärungen kön‐
nen über unsere Website bezogen
werden.

Radarsysteme
Länderspezifische Konformitätser‐
klärungen für Radarsysteme finden
Sie auf der folgenden Seite:
348 Kundeninformation
Kundeninformation 349

Stecker, Schrägheck 3-türig und 5-türig, Stufenheck 4-türig


350 Kundeninformation

Stecker, Sports Tourer


Kundeninformation 351

Aufzeichnung und ■ Fahrzeugreaktionen in bestimmten


Fahrsituationen (z.B. Auslösung
Daten aus dem Fehlerspeicherungs‐
modul gelöscht oder konstant über‐
Datenschutz der eines Airbags, Aktivierung des Sta‐ schrieben.
Fahrzeugdaten bilitätsregelungssystems) Wenn das Fahrzeug verwendet wird,
■ Umgebungsbedingungen (z.B. können Situationen auftreten, in de‐
Ereignisdatenschreiber Temperatur) nen diese technischen Daten mit Be‐
Diese Daten sind ausschließlich tech‐ zug zu anderen Informationen (Un‐
Datenspeicherungsmodule im nischer Natur und helfen bei der Iden‐ fallberichte, Schäden am Fahrzeug,
Fahrzeug tifizierung und Behebung von Störun‐ Zeugenaussagen etc.) mit einer spe‐
Eine große Anzahl an elektronischen gen sowie bei der Optimierung von zifischen Person in Verbindung ge‐
Komponenten in Ihrem Fahrzeug ent‐ Fahrzeugfunktionen. bracht werden können - allenfalls mit
halten Datenspeicherungsmodule, Hilfe eines Spezialisten.
Bewegungsprofile über gefahrene
die zeitweilig oder dauerhaft techni‐ Strecken können mit diesen Daten Weitere Funktionen, die vertraglich
sche Daten über den Zustand des nicht erstellt werden. mit dem Kunden vereinbart wurden
Fahrzeugs, Ereignisse und Störun‐ (z.B. Standort des Fahrzeugs in Not‐
gen speichern. Generell dokumentie‐ Wenn Serviceleistungen in Anspruch fällen) erlauben die Übertragung be‐
ren diese technischen Informationen genommen werden (z.B. Reparatu‐ stimmter Fahrzeugdaten aus dem
den Zustand von Teilen, Modulen, ren, Serviceabläufe, Garantiefälle, Fahrzeug.
Systemen oder Umgebung: Qualitätssicherung) können Mitarbei‐
ter des Servicenetzwerks (Hersteller
■ Betriebsbedingungen von System‐ inbegriffen) diese technischen Infor‐
komponenten (z.B. Füllstände) mationen aus den Ereignis- und Feh‐
■ Statusmeldungen des Fahrzeugs lerdatenspeicherungsmodulen spezi‐
und seiner einzelnen Bauteile (z.B. eller Diagnosegeräte auslesen. Bei
Anzahl Radumdrehungen / Rotati‐ Bedarf erhalten Sie weitere Informa‐
onsgeschwindigkeit, Verlangsa‐ tionen bei diesen Werkstätten. Nach
mung, laterale Beschleunigung) Korrektur eines Fehlers werden die
■ Fehlfunktionen und Defekte in
wichtigen Systemkomponenten
352 Kundeninformation

RFID (Radio Frequency


Identification)
Die RFID-Technologie wird in man‐
chen Fahrzeugen für Funktionen wie
Reifendrucküberwachung und Weg‐
fahrsicherung verwendet. Darüber
hinaus kommt sie für Komfortfunktio‐
nen wie etwa die Funkfernbedienung
zum Ver-/Entriegeln der Türen und
Starten des Motors sowie im Fahr‐
zeug befindliche Transmitter von Ga‐
ragentoröffnern zum Einsatz. Die
RFID-Technologie in Opel-Fahrzeu‐
gen nutzt und speichert keine perso‐
nenbezogenen Informationen und ist
auch nicht mit anderen Opel-Sys‐
temen, die personenbezogene Infor‐
mationen enthalten, verknüpft.
Kundeninformation 353
354

Stichwortverzeichnis A
Abgas ........................................ 119
Asphärische Wölbung .................. 34
Auffahrwarnung.......................... 200
Ablagefächer................................ 64 Aufzeichnung und Datenschutz
Ablagefach in der Armlehne ........ 66 der Fahrzeugdaten.................. 351
Ablagefach in der Mittelkonsole . . 67 Außenbeleuchtung ...... 14, 123, 144
Ablagefach unter dem Sitz .......... 66 Außenpflege .............................. 296
Abmessungen ............................ 324 Außenspiegel................................ 34
Abschleppstange........................ 230 Außentemperatur ....................... 109
Abstandswarnung....................... 204 Automatikgetriebe ...................... 176
Abstellen ...................................... 21 Automatische Betätigung der
Adaptiver Geschwindigkeitsreg‐ Zentralverriegelung .................. 27
ler.................................... 124, 192 Automatisches Abblenden ........... 35
Adaptives Fahrlicht .... 123, 148, 248 Automatisches Fahrlicht ............ 145
Airbagabschaltung ............... 57, 118
Airbag-System ............................. 55
B
Airbag-System, Gurtstraffer ....... 118 Batterieentladeschutz ................ 157
Aktive Gefahrenbremsung.......... 205 Batteriespannung ...................... 135
Aktive Kopfstützen ....................... 43 Bedienelemente......................... 105
Allgemeine Informationen .......... 230 Befestigungsplätze des Kinder‐
Altfahrzeugrücknahme .............. 237 sicherheitssystems ................... 60
Anderes Fahrzeug abschleppen 295 Beheizbare Spiegel ..................... 35
Anhängerbetrieb ........................ 231 Beladungshinweise ................... 103
Anhängerkupplung..................... 230 Beleuchtung beim Aussteigen ... 156
Anhänger-Stabilitäts-Assistent . . 235 Beleuchtung beim Einsteigen .... 156
Anhängerzugvorrichtung.... 230, 294 Beleuchtung in den
Antiblockiersystem ............. 120, 180 Sonnenblenden ...................... 155
Anzeigen..................................... 113 Belüftungsdüsen......................... 166
Armlehne ............................... 50, 51 Benutzung dieser
Ascher ....................................... 112 Betriebsanleitung ....................... 3
Berg-Anfahr-Assistent ............... 183
355

Beschlagene E F
Leuchtenabdeckungen ........... 153 Eigenes Fahrzeug abschleppen 294 Fahrerassistenzsysteme............. 188
Blinker ................................ 118, 152 Einfahren ................................... 169 Fahrhinweise.............................. 168
Bodenabdeckung ........................ 94 Einführung ..................................... 3 Fahrradträger................................ 68
Bordcomputer ............................ 136 Einparkhilfe ................................ 207 Fahrsysteme............................... 183
Bremsassistent .......................... 183 Elektrische Anlage...................... 264 Fahrverhalten, Fahrhinweise ..... 231
Bremsen ............................ 180, 241 Elektrische Fensterbetätigung ..... 36 Fahrwerte .................................. 313
Bremsflüssigkeit ........................ 241 Elektrische Parkbremse...... 120, 181 Fahrzeug abstellen .................... 173
Bremssystem, Elektrisches Einstellen ................. 34 Fahrzeugbatterie ....................... 242
Kupplungssystem ................... 119 Elektrische Sitzeinstellung ........... 49 Fahrzeugdaten........................... 305
Brems- und Kupplungsflüssigkeit 301 Elektronische Klimatisierungs‐ Fahrzeugeinlagerung................. 236
automatik ................................ 161 Fahrzeug entriegeln ....................... 6
C Elektronische Stabilitätsregelung 184 Fahrzeuggewicht ....................... 318
Car Pass ...................................... 23 Elektronische Fahrzeug-Identifizierungsnum‐
Code........................................... 132 Stabilitätsregelung mer ......................................... 303
D ausgeschaltet ......................... 121 Fahrzeugmeldungen ................. 132
Dach............................................. 39 Elektronische Fahrzeugpersonalisierung ......... 138
Dachgepäckträger ..................... 102 Stabilitätsregelung und Fahrzeugpflege.......................... 296
Dachlast...................................... 103 Traktionskontrolle ................... 121 Fahrzeugprüfungen.................... 237
Diebstahlsicherung ...................... 31 Elektronisch gesteuerte Fahrzeugsicherung....................... 31
Diebstahlwarnanlage ................... 31 Fahrprogramme ..................... 178 Fahrzeugspezifische Daten ........... 3
Diesel-Kraftstoffsystem Empfohlene Flüssigkeiten und Fehlfunktion, Service ................. 119
entlüften ................................. 243 Schmierstoffe ................. 301, 305 Fenster......................................... 36
Diesel-Partikelfilter.............. 122, 174 Ereignisdatenschreiber............... 351 Fernbedienung am Lenkrad ...... 105
Drehzahlmesser ........................ 113 Erfassungssysteme.................... 207 Fernlicht ............................. 123, 145
Dreipunkt-Sicherheitsgurt ............ 53 Erkennung vorausfahrendes Fernlichtassistent................ 123, 145
Driver Information Center........... 125 Fahrzeug................................. 124 Flex-Fix-System............................ 68
Durchführung von Arbeiten ....... 237 Erste Hilfe................................... 101 Front-Airbag ................................. 55
356

Füllmengen ................................ 326 Höhenverstellbare hintere Klimatisierung .............................. 18


Funkfernbedienung ..................... 24 Bodenabdeckung...................... 94 Klimatisierungssysteme.............. 158
Hupe .................................... 16, 106 Konformitätserklärung................ 347
G Kontrolle über das Fahrzeug ..... 168
Gefahr, Warnung, Achtung ............ 4 I Kontrollleuchten.......................... 116
Generator .................................. 119 Info-Displays............................... 125 Kopf-Airbag .................................. 57
Geschwindigkeitsbegrenzer....... 190 Innenbeleuchtung....................... 154 Kopfstützen .................................. 42
Geschwindigkeitsregler ..... 124, 188 Innenleuchten ............................ 264 Kopfstützeneinstellung .................. 9
Gespeicherte Einstellungen......... 25 Innenlicht ................................... 154 Kraftstoffanzeige ........................ 114
Getränkehalter ............................. 64 Innenraumluftfilter ...................... 167 Kraftstoffe................................... 223
Getriebe ....................................... 19 Innenraumpflege ....................... 299 Kraftstoffe für Diesel-Motoren .... 223
Getriebe-Display ........................ 176 Innenspiegel................................. 35 Kraftstoffe für Flüssiggasbetrieb. 224
Glasdach ..................................... 40 Instrument .................................. 113 Kraftstoffe für Otto-Motoren ....... 223
Glühlampen auswechseln ......... 244 Instrumententafelbeleuchtung . . Kraftstoffmangel ........................ 123
Graphic Info Display, Colour Info ........................................ 154, 264 Kraftstoffverbrauch, CO2-
Display ................................... 129 Instrumententafelübersicht .......... 12 Emission ................................. 230
Gurte............................................. 51 Interaktives Dynamisches Kraftstoffwahltaste ..................... 114
Fahrsystem............................. 186 Kühlmittel ................................... 239
H ISOFIX Kindersicherheitssys‐
Halogen-Scheinwerfer ............... 245 Kühlmitteltemperaturanzeige ..... 114
teme ......................................... 63 Kühlmittel und Frostschutz......... 301
Handbremse....................... 180, 181
Handschuhfach ............................ 64 K Kurvenlicht.................................. 148
Heckscheibenheizung ................. 38 Katalysator ................................. 175 L
Heckscheibenwischer und Kennzeichenleuchte .................. 263 Laderaum .............................. 28, 86
Waschanlage ......................... 109 Kilometerzähler .......................... 113 Laderaumabdeckung ................... 91
Heckträgersystem......................... 68 Kindersicherheitssystem .............. 59 Laderaumgestaltung .................... 96
Heizung ....................................... 51 Kindersicherheitssysteme............. 59 Lenken........................................ 168
Heizung und Belüftung .............. 158 Kindersicherung ........................... 28 Lenkradeinstellung .............. 11, 105
Hinteres Ablagefach..................... 91 Klappbare Spiegel ....................... 34 Lenkradheizung ......................... 106
Hochschalten.............................. 120 Klimaanlage ............................... 159 Lenkunterstützung...................... 121
357

Lenkunterstützungsflüssigkeit.... 240 O RFID (Radio Frequency


Leselicht .................................... 155 Öl, Motor............................. 301, 305 Identification) .......................... 352
Leuchtweitenregulierung ........... 147 Rückfahrkamera ........................ 217
Lichtfunktionen........................... 156 P Rückfahrlicht .............................. 153
Lichthupe ................................... 146 Panne......................................... 294 Rückleuchten ............................. 253
Lichtschalter .............................. 144 Parkbremse ............................... 181 Rücksitze...................................... 51
Losfahren ..................................... 20 Parklicht ..................................... 153
Lufteinlass ................................. 167 Partikelfilter................................. 174 S
Lüftung........................................ 158 Pedal betätigen.......................... 120 Schaltgetriebe ............................ 179
Polsterung.................................. 299 Scheibenwischer und
M Profiltiefe .................................... 278 Waschanlage ................... 16, 107
Manuelle Fensterbetätigung ........ 36 Scheibenwischerwechsel .......... 244
Manuelles Abblenden .................. 35 Q Scheinwerfer............................... 144
Manuell-Modus .......................... 177 Quickheat................................... 166 Scheinwerfer bei Auslandsfahrt . 147
Mittelkonsolenbeleuchtung ........ 156 R Schiebedach ................................ 39
Motorabgase .............................. 174 Schlüssel ..................................... 23
Radabdeckungen ...................... 279
Motor anlassen .......................... 170 Schlüssel, gespeicherte
Räder und Reifen ...................... 273
Motordaten ................................ 308 Einstellungen............................ 25
Radwechsel ............................... 284
Motorenidentifizierung................ 304 Schlüssel, Verriegelung................ 23
Reduzierte Motorleistung........... 123
Motorhaube ............................... 238 Schneeketten ............................ 280
Regelmäßiger Betrieb ................ 167
Motoröl ...................... 238, 301, 305 Schubabschaltung ..................... 171
Reifenbezeichnungen ................ 274
Motoröldruck .............................. 122 Seiten-Airbag ............................... 56
Reifendruck ............................... 274
Seitliche Blinkleuchten .............. 262
N Reifendrücke ............................. 327
Service ............................... 167, 300
Nebelscheinwerfer ..... 124, 152, 249 Reifendruck-Kontrollsystem .....
Serviceanzeige .......................... 115
Nebelschlussleuchte ......... 124, 153 ........................................ 122, 275
Serviceinformationen ................. 300
Niedriger Reifenpanne............................... 284
Sicherheitsgurt ....................... 10, 51
Waschflüssigkeitsstand........... 124 Reifenreparaturset ..................... 281
Sicherheitsgurt anlegen ............. 118
Reifenumrüstung ....................... 279
Sicherheitsgurte............................ 51
Reserverad ................................ 288
Sicherheitsnetz ............................ 99
358

Sicherungen .............................. 264 Toter-Winkel-Warnung............... 215 Waschflüssigkeit ........................ 241


Sicherungskasten im Laderaum 269 Traktionskontrolle ...................... 183 Wegfahrsperre ..................... 33, 123
Sicherungskasten im Motorraum 266 Traktionskontrolle ausgeschaltet 122 Windschutzscheibe....................... 36
Sicherungskasten in der Türen............................................ 28 Winterreifen ............................... 273
Instrumententafel ................... 268 Tür offen .................................... 124
Sitzeinstellung ......................... 7, 44 Typschild ................................... 303 Z
Sitzlehne vorklappen ................... 47 Zentralverriegelung ...................... 25
Sitzposition .................................. 44 U Zigarettenanzünder ................... 112
Smartphone-Controller............... 131 Uhr.............................................. 110 Zubehörsteckdosen ................... 111
Sonnenblenden ........................... 38 Ultraschall-Einparkhilfe ...... 121, 207 Zubehör und Änderungen am
Spiegeleinstellung ....................... 10 Fahrzeug ................................ 236
V Zugvorrichtung ........................... 232
Spurhalteassistent.............. 121, 222 Verbandstasche ........................ 101
Standlicht.................................... 144 Zuheizer...................................... 166
Verkehrszeichen-Assistent......... 219 Zündschlossstellungen .............. 169
Starre Belüftungsdüsen ............. 167 Verstellbare Belüftungsdüsen . . . 166
Starten........................................ 169 Verzögerte Stromabschaltung ... 170
Starthilfe .................................... 293 Verzurrösen ................................. 96
Stauraum...................................... 64 Vordere Blinkleuchte ................. 251
Stopp-Start-System.................... 171 Vorderes Ablagefach.................... 65
Störung ...................................... 178 Vordersitze................................... 44
Störung der elektrischen Vorglühen .................................. 122
Parkbremse............................. 120
Stromunterbrechung .................. 178 W
Symbole ......................................... 4 Wagenheber............................... 271
Wagenwerkzeug ........................ 271
T Wählhebel .................................. 176
Tachometer ............................... 113 Warnblinker ............................... 151
Tagesfahrlicht ............................ 148 Warndreieck .............................. 100
Tageskilometerzähler ................ 113 Warnleuchten............................. 113
Tanken ....................................... 226 Warn- und Signaltöne ................ 135
Top-Tether Befestigungsösen ..... 63
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Die in dieser Publikation enthaltenen Angaben entsprechen dem unten angegebenen Stand. Änderungen der Technik, Ausstattung und Form der Fahrzeuge gegenüber den Angaben in
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Stand: August 2014, ADAM OPEL AG, Rüsselsheim.
Gedruckt auf chlorfrei gebleichtem Papier.

KTA-2685/11-de 08/2014

*KTA-2685/11-DE*