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Zentralabitur 2007 Physik Lehrermaterial

Aufgabe II LK Nachschreibtermin

Erwartungshorizont / Bewertungsbogen für den Prüfling: _ _ _ _ _ _ _ _ _ _


(AFB: Anforderungsbereich/e, BE 1: erreichbare Bewertungseinheiten, BE 2: vom o. a. Prüfling erreichte Bewertungseinheiten)

Bewertung
Aufgabe Erwartete Schülerleistungen
AFB BE1 BE2
1.1 Auswertung der Messgraphen,
graphische Darstellung: Umax = f(ferr). I 8

Abhängigkeit der periodischen Energieaufnahme von


der Erregerfrequenz ferr im Schwingkreis erläutern.
Maximale Energieübertragung im Resonanzfall:
Erregerfrequenz = Eigenfrequenz des Oszillators. II 2

1.2 Die Entstehung von elektromagnetischen


Schwingungen für die freie ungedämpfte Schwingung
gemäß Schulbuchliteratur beschreiben (T/4-Phasen) I / II 8
und mit Zeichnungen ergänzen. I 4

1.3 Verlauf des Graphen passend zum Messgraphen


(Aufg. 1.1) zeichnen: Die Spannung Umax fällt gerade
im Bereich der Resonanzfrequenz deutlich geringer
aus.
Erläuterung des Kurvenverlaufs über die geringere
Stromstärke und geringere Aufladung des
Kondensators. II / III 4
Hinweis: Auf die Verschiebung der Resonanzfrequenz
kann verzichtet werden.

1.4 Berechnung der Schwingungsdauer T mit Hilfe der


thomsonschen Schwingungsgleichung:
T ≈ 1,26·10-3 s. I 3

Die Induktivität L und / oder die Kapazität C müssen


verkleinert werden. Begründung mit Hilfe der
thomsonschen Schwingungsgleichung. II 2

1.5 Beschreibung eines Experiments unter Zuhilfenahme


einer Zeichnung gem. Schulbuchliteratur. II 4

Erläuterung eines Verfahrens zur Bestimmung der


elektrischen Feldstärke E gem. Schulbuchliteratur. II 6

2.1 Erläuterung der Überlagerung entgegenlaufender


Wellenzüge gleicher Wellenlänge zu einer stehenden
Welle mit Knoten „an“ der Metallplatte gem.
Schulbuchliteratur. II 5
Alternative: Erläuterung mit Hilfe des
Zeigerformalismus.

Der Abstand zweier Knoten beträgt d = λ/2 =>


λ = 0,69 m und mit f = c/λ folgt: f ≈ 435 MHz. I / II 3

Niedersächsisches Kultusministerium 1 von 2


Zentralabitur 2007 Physik Lehrermaterial
Aufgabe II LK Nachschreibtermin

Erwartungshorizont / Bewertungsbogen für den Prüfling: _ _ _ _ _ _ _ _ _ _

Bewertung
Aufgabe Erwartete Schülerleistungen
AFB BE 1 BE 2
2.2 Die stehende Lichtwelle ruft eine Folge paralleler,
äquidistanter heller und dunkler Streifen auf der
Filmfolie hervor. II / III 4

Am Metallspiegel bleibt die Folie unbelichtet (Knoten),


da eine Reflexion am festen Ende stattfindet. III 1

3.1 Sender: Emission von monochromatischen Wellen im


Zentimeterbereich.
Glühlampe: Emission polychromatischer Strahlung im
Wellenlängenbereich oberhalb von 400 nm. II 4

3.2 Bedingung für ein Interferenzminimum aufstellen:


Gangunterschied: n·λ + λ/2 für n = 1, 2 ,3, …;
Phasensprung von λ/2 bzw. π berücksichtigen:
∆s = n·λ
Es gilt: sinα ≈ ∆s/2d und tanα = x/e II / III 8

Für sehr kleine Winkel α folgt:


e⋅n⋅λ 2⋅d ⋅ x
x ≈ oder n ⋅ λ ≈ II 2
2⋅d e

3.3 Anfertigung einer Zeichnung (vgl. Schulbuchliteratur).


Herleitung der Bragg-Gleichung: n·λ = 2d·sinα . I / II 7

Erläuterung der Reflexion der Röntgenstrahlung an


den im Abstand d sich befindenden Netzebenen mit
den Gitteratomen als Sender von Elementarwellen.
Für ∆s = n·λ interferieren alle Wellen konstruktiv
miteinander. II 3
Alternative: Erläuterung mit Hilfe des
Zeigerformalismus.

Der Netzebenenabstand eines Kristalls liegt nicht in


der Größenordnung der Wellenlängen von
Glühlampenlicht oder Zentimeterwellen. II 2

Summe 80

Bewertungsmaßstab: Erreichte von möglichen Bewertungspunkten


Ab 95 90 85 80 75 70 65 60 55 50 45 40 34 28 20 00
Prozent
Punkte 15 14 13 12 11 10 09 08 07 06 05 04 03 02 01 00

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