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Puls – Kriterien Bradykardie

Asystolie Mmhg

Atmung - Kriterien Atmungbeobachtung

Bradypnoe - Tachypnoe Was ist Thrombose


Bradykardie ist eine sehr langsame Puls mit
Frequenz - Anzahl der pulswellen pro minute
weniger als 60 Schläge pro Minute. Tachykardie ist
Rhythmus - Gleichmäßigkeit der Pulswelle
eine beschleunigte Puls über 100 Schläge pro
Qualität - Füllung und Spannung das pulswellen
Minute

Puls ist nicht tastbar bei EKG Kammerflimmern.


Herzstillstand. Das ist immer eine Notfall Hilfe
Mmhg ist die Abkürzung für Millimeter
rufen mit einer Herzdruckmassage beginnen und
Quecksilbersäule.
solange reanimieren bis der Notarzt vor Ort ist und
übernehmt.

Atmung besteht aus fünf Kriterien:


 Rhythmus
Atembeobachtung Erfolg ohne vorherige  Qualität
Ankündigung  Frequenz
 Geruch
 Geräusch.

Bradypnoe ist eine verlangsame verlangsamte


Atmung mit weniger als zehn Atemzüge pro
Minute. Ist die Atemfrequenz schneller als normal
Blutgerinnung mit Blutpropfbildung (> 20 Atemzüge pro Minute in Ruhe) spricht man
von Tachypnoe, ist sie wesentlich langsamer (<10
Atemzüge pro Minute in Ruhe) spricht man von
Bradypnoe.
Wo kommt Thrombose am
Wie unterscheidet sich Thrombose
häufigsten vor

Wie kommt es dazu (3 Faktoren) Was sind die Ziele der


und wie nennt man sie? Thromboseprophylaxe?

Prinzipien (allgemeine Leitsätze)


Maßnahmen zur Prophylaxe? bei der Körperpflege
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Venös: Thrombophlebitis ~ Entzündung
oberflächlicher Venen. An den Beinen meist durch
einen Thrombus in oberflächlichen Beinvenen oder
durch kleine Verletzungen bei Krampfadern. An
den Armen entsteht eine eine Thrombophlebitis
Am häufigsten treten Sie im Venösen meist durch venöse Zugänge Beispielsweise venös
Gefäßsystem der Beine auf. zugeführte Medikamente.
Arteriell: Phlebothrombose ~ Tiefe
Beinvenenthrombose Verschluss einer tiefen Bein-
oder Beckenvene durch einen Thrombus. Dies kann
gravierende eventuell tödliche Ursachen haben.
Virchow’sche Trias
o Blutfaktor ~ Gerinnungsstörungen
o Wandfaktor ~ Schäden der
Gefäßwand
- Venösen Rückfluss steigern
 Entzündlich
- Gerinnungsbereitschaft senken
 Traumatisch
- Schäden der Gefäßwand vorbeugen
 degenerativ
o Kreislauffaktor ~
Strömungsgeschwindigkeit ist
herabgesetzt

 Körperpflege individuell gestalten – Im -Den drei Hauptursaahen entgegen wirken


Vorfeld Information über den
pflegebedürftigen Menschen einholen -MKS (medizinischeKompressionsStrümpfe)
 Körperpflege sinnvoll in die Tagestruktur - Bewegung und rückströmende Gymnastik
einbinden - laufen/ Mobilisation
 Einverständnis des pflegebedürftigen - Entstauende Lagerungen
Menschen vor der Körperpflege einholen - Heparin
 Handlungsbegleitende Information geben - Bei venöser Thrombose Hochlagern (Bei
 Persönliche Hygiene beachten – gezielter Herzinsuffizienz nicht über 20°)
Handschuheinsatz, Händedesinfektion
Prinzipien (allgemeine Leitsätze) Prinzipien (allgemeine Leitsätze)
bei der Körperpflege bei der Körperpflege
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Prinzipien (allgemeine Leitsätze)


bei der Körperpflege Ziel der Körperpflege
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Kriterien der Hautbeobachtung Kriterien der Hautbeobachtung


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 Allgemeine Regeln der Hygiene einhalten
 Haut- und Schleimhautbeobachtung  Zimmertemperatur anpassen, keine Zugluft
(Fenster schließen)
durchführen
 Intimsphäre wahren – Gardinen zu,
 Handlungsstruktur Vorbereitung –
Sichtschutz aufstellen, Körper nur teilweise
Durchführung – Nachbereitung einhalten
aufdecken, behutsames und diskretes
 Gute Berührungsqualität –
Vorgehen, gleichgeschlechtliche Pflege
Beziehungsgestaltung
ermöglichen, Bezugspflegekraft
 Gesichtspflege mit klarem Wasser
 Handtuch unterlegen
 Haut gut abtrocken, Hautpflege nach Bedarf
 Arme und Beine in einer Richtung waschen
 Körper von oben nach unten waschen
 Rückenschonend arbeiten
 Augen von außen nach innen waschen
 Waschwasser-, Waschlappen und
Handtuchwechsel vor dem Intimbereich
 Reinigung des Körpers, bzw.
Gewährleistung der Körperhygiene.  Intimbereich von vorne nach hinten waschen
 Erkennen von Veränderungen an Haut und  Aktivierende Pflege – Ressourcen mit
Schleimhaut. einbeziehen
 Erhalten eines gepflegten, intakten Körpers,  Ungestörter Kontakt – möglichst nicht mit 2
bzw. Verhinderung von Erkrankungen. PP gleichzeitig, gute Vorbereitung und
 Erfrischung und Schweißreduktion. Arbeitsorganisation, ruhige Atmosphäre
 Förderung des Wohlbefindens. schaffen
 Förderung der Eigenaktivität – Steigerung  Kalte Hände vor der Körperpflege
des Selbstwertgefühls. aufwärmen
 Entspannung und Beruhigung.  Ungeschützte Körperregionen abdecken
 Anregung und Belebung. Kleidung b. Bed. vorwärmen
 Förderung der Körper Wahrnehmung.
3. Hautturgor (Hautspannung) 1. Hautfarbe:
Reduziert (Exsikkose), gespannt (Ödeme) – Rötungen (Hyperämie – verstärkter Durchblutung,
Flüssigkeitsmangel Hitze, Fieber, Aufregung, Verbrennung), Blässe
4. Hautoberfläche (Anämie – verminderter Hämoglobingehalt in Blut,
Fettige, trockene, schuppige Haut Hypoxie – verminderter Sauerstoffgehalt im
5. Sonstige Gewebe oder Hypoxämie – verminderter Sauerstoff
Muttermale (Leberflecken, Petechien), Ausschlag im arteriellen Blut), Gelbfärbung (Leber-, Gallener-
(Exantheme – allergischen Hautreaktion), oder Nierenerkrakungen), Zyanose (bläuliche
Entzündungszeichen (5: Rötung – Rubor, Verfärbung bei Herz- u./o. Lungenerkrankung)
Schwellung – Tumor, Schmerzen – Dolor, 2. Hauttemperatur
Überwärmung – Calor, Funktionsverlust – Functio Calor (Überwärmung) und Unterkühlung
laesa z.B. Wundrose – Erysipel)