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für Mikrocontroller

07
Android auf dem HDMI-zu-VGA-Wandler
Pandaboard mit Audio-Extraktion

07/2013 4 197306 116903


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Welt der ARMe
D i ej e n i g e n Leser, d i e sich i n d e r 8 - B i t- 1-J C-We l t beweg e n , w e rd e n b e i m Ü berfl iegen des k u rzen I n fo- Beitra ­

g e s Tra n sit- C h i p... LPC800 a u f Se ite 6 3 d ieser Ausgabe a lte Beka n nte a u s d e r We it d e r M a rketi n g - S prüche

w i e d e rfi n d e n : " U m stieg ... revo l uti o n ä r e i n fach " . Seit E rfi n d u n g von Rech ne ra rch itektu re n g rößer 8-Bit vers u ­

chen H e rste l l e r m i t m e h r o d e r we n i g e r E rfo l g u n d m it m e h r o d e r w e n i g e r zutreffe n d e n Versp rec h u n g e n , d i e

d e n Aufw a n d e i n es U mstiegs betreffe n , e i n e n m e h r oder w e n i g e r b ra u c h b a re n M i g rationspfa d i n Richtu n g

3 2 Bit a u fzuzei g e n .
. ..

N X P b e h a u ptet n u n m i t d e m LPC800 d e n e i nfachsten 3 2 - Bi t- M i kroco ntro l l e r ü be rh a u pt a u f d e n M a rkt

g e b racht zu h a b e n . Gehä u setec h n isch trifft d a s zu : Das k l e i n ste D e rivat passt in e i n D I P S - G e h ä u se, das

g rö ßte w i rd 2 0 Pins h a b e n . Und d a m it befi n d et m a n sich exa kt i n d e r Gewichts k l a sse d e r a nv i s i e rten Wett­

bewerb e r : AVR8 u n d PIC l O .

G l e i c h w o h l s i n d trotz des Abspecke n s a n a l l e n Ecken u n d E n d e n noch bemerke n swerte tech n i sche E i g e n ­

schaften ü b rig g e b l i e b e n , d i e d a s B a u e l e m e n t fü r richtige A n we n d u n g e n b ra u c h b a r m a c h t u n d n i cht n u r auf

einen D e m o n strator red u zi e rt .

Ausgestattet m i t A R M s Cortex- M O + , d e m k l e i n sten u n d n e u esten Core d e r M -Serie beko m mt m a n d e n

Basis- LPC800 fü r 40 C e n t i n l O . OOOer Stü c kza h l e n - d a möge m a n a u f E i n ze l stücke hoch rech n e n . U n d das

EVA- Boa rd kostet b e i m i n d e r M e l d u n g g e n a n nten D i stri butor weniger als d i e Ve rsa n d koste n . Auch a u f die

Gefa h r h i n , dass wir uns m it d i esem Ti p p etwas weit aus d e r We rbetro m m e l g e l e h nt h a be n : Fü r d i esen E i n ­

satz ka n n m a n v i e l l eicht m a l ernsthaft i n d i e b reite Weit d e r 3 2 - Biter re i n schu ppern .

Viel Spass bei m Lesen u n d A u s p ro b i e re n !

Red a kt i o n E l e ktor-S peci a l s

H a rt m u t Rog g e

elektor - Mikocrotroller Sonderhelft 3


PRAXIS KN OW H OW
Je l l yScope
Open Source Android Oszilloskop ........ Seite 6

Die Hardware dieser Schal­


tung besteht aus zwei Tei­
.
len, dem analogen Frontend,
--
das die Eingangssignale für

E ':
den A/D-Wandler aufberei­
. •

'""''
tet und der digitalen Vorver­

. c =
..
arbeitungsstufe, in der die
Daten quantifiziert und für
• den Transport über die USB-

Schnittstelle organisiert wer­


den. Schlüsselkomponenten sind ein Xilinx Coolrunner CPLD und ein
Cypress FX2 Mikrocontroller. Die Anzeige kann auf einem Android­
Tablet-PC oder einem Smartphone erfolgen.

H D M I to VGA G i b d e m Pa n d a A n d ro i d
USB-gespeister DVI/HDMI-zu-VGA-Wandler Linaro Android auf dem Pandaboard
mit Audio-Extraction ....................... Seite 16 installieren .................................... Seite 33

HDMI-Wandler gibt es wie Sand am Meer. Eine Schritt-für-Schritt-Anleitung, um eine Linux-Build-Umgebung


Bei HDMI-Wandlern mit seperatem Audio­ aufzusetzen, die Android Sources - Linaro Android Build, 4.1.1 Jelly­
pfad wird die Luft aber schon ganz schön bean - zu kompilieren und mit Entwicklungen auf einem Ubuntu 12.04
dünn. Wir zeigen eine Komplettlösung zur (64 Bit) Computer zu beginnen. Die Zielplattform ist ein Pandaboard,
Wandlung von HDMI/DVI in VGA mit einem die Installation erfolgt auf einer SO-Karte.
analogen Audio-Ausgang. Sie enthält den
HDMI-Empfänger, der Videoströme bis zu
165 MHz empfangen kann. Der Umsetzer
unterstützt Auflösungen bis zu 1.600 x
1.200 Pixel bei 60 Hz.

W E B-ArBYTER
Mit dem PicosG20 embedded Projekte per
Smartphone steuern ....................... Seite 22

Mikrocontroller-Projekte sind
heutzutage keine isolierten Syste­
me mehr. Wer es einmal geschafft
hat, seinen M ikrocontroller-Pro­
jekten die Fähigkeit zur Kommu­
nikation mit der Außenwelt über
Ethernet zu verleihen, möchte dies
nicht mehr missen. Denn hierbei
eröffnet sich eine fast endlose
Vielfalt an neuen Möglichkeiten.
Mit einem Mikrocontroller-Modul auf ARM-Basis ist der Weg zur An­
Le i n e n los
bindung eigener Projekte über Ethernet oder WLAN geebnet. Der Drahtlose Ladestation
Artikel führt von der Erstellung eines eigenen Webservices hin zur Qi-konform entwickeln .................... Seite 42
Umsetzung einer Steuerung für Smartphones im App-Stil.
Kabellose Stromversorgungen sind eine attraktive Methode, Akkus
Aufsicht mobiler Geräte aller Art zu laden. Wireless Power Transmitters {TX)
USB-2.0 und 3.0 Port-Monitor nach dem Qi-Standard sind die zentralen Elemente dieses neuen
Verfahrens. Mit dem Beitrag werden Entwickler beim Bau dieser
mit MSP430 ................................... Seite 31 Energieübertragungssysteme unterstützt. Neben einer schrittweisen
Anleitung wird auf Gebotenes und Verbotenes eingegangen.
Diese Überwachungsschaltung mit iJC
ermöglicht das Strom- und Spannungs­
Monitoring an USB-Ports nach den
Standards USB 2.0 und 3.0. Um die vor­
gesehene Messgenauigkeit zu erreichen,
sind einige Kniffe nötig.

N i m m Zwei
Doppei-USB-Stromversorgung .......... Seite 38

Ein Doppei-USB-Anschluss? Einfach eine


zweite Buchse parallel. Das ist eine dieser
Praktikerlösungen, die sicher oft aber mit
Sicherheit nicht immer läuft. Wie es aus­
sehen muss, damit es immer funktioniert,
zeigt dieser Beitrag.

4 elektor - Mikocrotroller Sonderhelft


Elektor Special

I N FO P RAXIS
P re t-a- porter 6 J e l lyScope
Marktübersicht Open Sou rce A n d ro i d -Osz i l l oskop
Embedded-CPU-Module ................... Seite 50

Embedded Systemen von der 16 H D M I to VGA


Stange gehört der halbe Himmel. U S B-gespeister DVI/ H D M I- z u -VGA­
Die andere Hälfte designt von Wa n d l e r m i t A u d i o - Extraction
grundauf neu. .,Von der Stange"
kann aber in der Tat eine Überle­
gung wert sein. Die sogenannten 22 W E B -ArByter
Computer-on-Module können
M it dem Pi cosG 2 0 e m bedded Pro­
nämlich relativ klein sein, verfü­
gen I/0-mäßig in der Regel über
j e kte per S m a rt p h o n e ste u e rn
eine Vollausstattung und arbeiten
oft unter Windows oder Linux, was die Software-Erstellung erleich­
tern kann.
31 Aufsicht
U S B- 2 . 0 und 3 . 0 Port- M o n itor m i t
Der bessere F l a s h - S p e i c h e r M S P4 3 0
FRAM: Funktion, Qualität und
Zuverlässigkeit ............................... Seite 58 38 N i m m Zwei
D o p pe i - U S B-Stro mversorg u n g
FRAM - der unbekannte
Speicher? Dabei hat diese
Technologie das Zeug zum
echten Geheimtipp, denn
sie verbindet den schnel­
len Zugriff und niedrigen
K N OW H OW
Stromverbrauch von flüchti­
gem RAM mit der Fähigkeit,
Daten ohne Stromzufuhr 33 G i b d e m Pa n d a A n d roid
aufzubewahren. Li n a ro A n d ro i d a u f d e m Pa n d a boa rd
i n sta l l i e re n

Tra n sit-C h i p
LPC-800:
42 Le i n e n los
D ra htlose La d estation Q i - konform
32-Bit- ARM im 8-Bit-Gewand .......... Seite 63
entwicke l n
NXP startet mit der LPC-800-Familie ei­

I N FO
nen neuen Versuch, Anwender von 8-Bit­
Mikrocontrollern in das 16/32-Bit-Lager
zu ziehen. Nicht weniger als .,revolutionär
einfach" soll sich der Umstieg gestalten,
nachzulesen hier. 3 Vo rwort

so P ret-a- porter
Don' t to u c h
M a rkt ü b e rsicht E m bedded - C P U -
Module
E-Feld-basierte Gestensteuerung ...... Seite 66

Bedienen ohne haptische Wahrnehmung: 58 D e r bessere F l a s h -Speicher


Microchip �ill es mit der berührungs­
losen, gestenbasierten Bedienungs­
F RA M : Fu n kti o n , Q u a l ität und Zuver-
schnittstelle GestiC möglich machen. Iässi g keit
Die Technologie basiert auf einem kon­
figurierbaren 3D-Gestencontroller, der
E-Felder auswertet.
63 Tra n s it-Ch i p
LPC- 8 0 0 : 3 2 - Bit- A R M i m 8 - Bit-
Gewa n d
Aktue l l
• ......................................... MCUs Seite 68 66 Don ' t to uch
• ......................... Campanion-Chips Seite 72 E - Fe l d - ba s i e rte Geste nste u e ru n g
• ................... Eva-Boards und Tools Seite 76

68 Aktu e l l
MCUs
C o m pa n io n -Ch i ps
Eva - Boa rd s u n d Too l s

82 I n serentenverzeich n i s
82 I m p ress u m
elektor - Mikocrotroller Sonderhelft 5
P RAXI S JE L LYSCO P E

coaxial dual
?robe A'DC JIA6

e
in?uts �

AC/'DC VSl3
switches

V-t
selection

C?L 'D char<ae ?Um?


reset V-t ·> V-

Open Source Android-Oszilloskop

Das lellyScope heißt eigentlich mit Geburtsnamen OsciPrime und ist eine Machbarkeits­

studie. Die Autoren wollten zeigen, dass Android-basierte Rechner-Anwendungen, gleich

ob Singleboard-Computer, Tablet-PC oder Smartphone, sehr wohl für den Technik-Ein­

satz, wenn nicht gar für industrielle Anwendungen geeignet sind. Die hier beschriebene

Speicher-Scope-Hardware ist per Creative Commons, die Software per GPLv2 lizenziert.

Ma nue l Di Ce rbo u n d A n d re a s Rud o l f, Nexus-Co m puti n g

Fü r d i e Entwickl u n g e i nes Soft­ U S B - H ost- M od e Z u g riff auf a n ­ N etzwe rk-Strea m , Datei -Stream
ware-Oszi l l oskops mit fa st so gesch l osse n e Geräte ermög l i c h t . etc . ) . Aus d i esen G rü nd e n ka n n
vielen Featu res w i e ein ü b l iches m a n d a s Osz i l l o s ko p - Fra mework
H a rdware-Osz i l losko p w u rde d a s Zu d e n Z i e l e n g e h ö rte, dass d i e se h r u n iverse l l e i n setze n .
A n d roid Appl ication Fra mewerk Softwa re ke i n e e rfa sste n S a m ­
verwendet. D i e App l i kation be­ p i e s verl i e re n u n d e b e n echt­
steht aus einer A n d ro i d -Activ ity zeitfä h i g se i n sol lte . E i n e Anfo r­
U S B -Ve rb i n d u n g
fü r d i e I n tera kti o n des A n w e n ­ d e ru n g w a r, dass n e b e n e i n e m
ders u n d d i e Anzeige von Date n , Conti n u o u s m o d e , d e r perm a ­ U m d i e hohen Abtastraten zu er­
d i e d u rch e i n exte rnes H a rd ­ n e n t Daten a u f d e m B i l d sc h i rm reichen, w u rde fü r d i e Verb i n d u n g
ware- Frontend - h i e r e i n A n d ro i d erneuert, a u ch e i n S i n g l e s h ot d e s externen Frontends mit d e m
S m a rtphone oder e i n Ta b l et mode vorh a n d e n sei n sol lte, d e r Android -Gerät U S B gewä hlt. M it
- erfa sst werd e n . D i e Aktivität ü be r e i n e n H a rd w a re-Tri g g e r einem erreichbaren D u rchsatz von
bezieht sich a l so a uf E i n g a be n ve rfü gt u n d S i g n a ltei l e hocha uf­ 40 M B/s stellt d i ese Sch n ittstel l e
des Anwe n d e rs u n d d i e g rafische lösend d a rste l l e n ka n n ( m it 48 g e n u g Gesch w i n d i g keit fü r eine
Ausg a b e . Der D i e n st b e h a n d e l t M H z a bg eta stet) . Ein Wu n sch a u s reichende Sa m p l e - Rate z u r
u n d ste u e rt d i e Date n e rfa ss u n g wa r, a u ch Audio von e i n e m n o r­ Verfü g u ng . Da bei einem vora n ­
i n Echtzei t . D a rü be r h i n a u s u n ­ m a l e n H a n d y a l s Date n q u e l l e gegangenen Projekt schon Erfa h ­
te rstützt d i e A n d ro i d -Ap p l i kation n utze n zu kö n n e n . D a s fü h rte ru ngen mit dem FX2 - U S B- M i kro­
e i n U S B - H ost-Interface, was ei­ zu d e r Idee, e i n e Entwickl er­ controller von Cypress gesa m melt
n e n Prog ra m mte i l erfo rd ert, d e r API zu erste l l e n , d i e m i t jeder w u rd e n , ka m d ieser Controller
i n C o d e r C + + geschrieben i st, z u sätz l i c h e n Date n q u e l l e u m g e ­ bei d i esem Projekt wieder zum
d a A n d roid kei n e API hat, die via h e n ka n n ( A u d i o , U S B, B l u etoot h , E i n satz . Es g i bt a l lerd i ng s g roße

6 elektor - Mikocrotroller Sonderhelft


PRAXIS

U n terschiede zur vorherigen M a ster fü r d i e FI FO - Q u e u e des l i e rt i n d e n fo l g e n Absch n i tte n


S pectru m -A n a lyze r-A p p l i kati o n . FX2 - M i kroco ntro l l e rs fu n g i ert . besproch e n .
Allein d i e Daten rate ist jetzt u m
d e n Fa ktor 1 . 000 höher. Daher sieanal source
ist das Slave- FI FO - Featu re des An a l og &. d ig ita l
FX2 -Contro l l e rs gen utzt word e n ,
u m d i e Daten sch nell e i n sa m me l n Das a n a loge u n d d a s d i g ita l e
u n d m i t ei n em FPGA o d e r CPLD Frontend w u rd e n a u f e i n e m
a u sta u schen zu kön nen . ei n z i g e n Boa rd kom b i n i e rt . Pe r
CPLD werd e n d i e d i g ita l i s i e rten
S a m p i e s an den FX2 - M i kroco n ­
H a rdwa re tro l l e r ü be rg e be n . D i e e rfa sste n
Daten werd e n per U S B ü be rtra ­
Fü r d a s Proj e kt w u rd e e i n e extra g e n , u n d m i t H i l fe e i nes Fe-I n ­
Plati n e fü r d i e S i g n a l e rfa ssu n g terface werd e n d i e . Set u p - I n fos
e ntwicke l t . Das Boa rd w i rd ü be r a n das CPLD ü be rg e be n . Bild 1 . Das Konzept des JellyScope-Boards.
U S B versorgt u n d hat e i n a n a l o ­
ges sowie e i n d i g ita les Fro n te n d . D a s b e i d iesem P roj e kt entw i ­
Bei m a n a l o g e n Frontend kö n ­ cke l te exte rne Fro n te n d beh er­ Sig n a l pfa d
n e n d i e z u messe n d e n S i g n a l e bergt e i n e n a n a l o g e n u n d e i n e n
e i n ste l l b a r verstä rkt werd e n , s o d i g ita l e n Te i l . B i l d 1 z e i g t d a s Das a n a loge Frontend beg i n nt
d a s s sie passend m i t A/ D - Ko n ­ Konzept des Boa rds, B i l d 2 d a s bei d e r S p i tze des Osz i l loskop­
vertern a bta stba r s i n d . D i e g e ­ ko m p l ette Schaltbi l d . Sowo h l Ta stko pfs u n d e n d et am E i n g a n g
s a m pelten S i g n a l e werd e n d a n n d a s a n a loge a l s a u c h d a s d i g ita l e des A/ D - Konverte rs . Auf d iesem
a n e i n CPLD ü be rg e b e n , d a s a l s Fro n te n d werd e n jewe i l s deta i l - Weg m u ss das zu messende S i g -

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B i l d 2. Das kom p lette Scha l d b i l d des Frontends.

elektor - Mikocrotroller Sonderhelft 7


P RAXI S JE L LYSCO P E

e i n g este l l t i st, sol lte d i e A m ­


Eingangssignal p l it u d e des ve rstä rkte n S i g ­
n a l s 2 V S pitze - S p itze-Spa n ­
n u n g n icht ü be rschreite n .
5 . I n d e r zweiten u n d l etzte n
Opa m p -Stufe w i rd d a s S i g n a l
i n ve rt i e rt u n d u m 1 V a n g e ­
h o b e n . , D i e I nvertieru n g hat

� Das eingehende Signal wird um @ Nochmalge Abschwächung


kei n e n p ra ktischen N utze n .
S i e m u s s später i m d i g ita l e n
den Faktor 10 abgeschwächt um den Faktor 2
Frontend w i e d e r a ufg e h o b e n

r
werd e n . Das ist se h r e i n fa c h ,
I>
d a m a n h i e rzu l ed i g l ich d a s
Res u ltat des ADC n e g i e rt .
rA:\

Verstärkung auf eine maximale ® lnvertierung und Offset 6 . D a s kon d itionierte S i g n a l w i rd
Amplitude von 2 Vss von +1 V d a n n vom ADC m i t 8- Bit-Auf­
-t7.V
lösu n g d i g ita l i siert. Da der E i n ­
L g a n g sspa n n u ng sbereich des
ADCs 2 V beträgt, werden a l l e
I>
Spa n n u ngen, d i e d iesen Wert
ü bersch reite n , a l s OxFF a m
Ausg a n g erscheinen . Entspre­
Signal wird mit 8 Bit chend werden a l l e Spa n n u ngen
Auflösung digitalisiert u nter 0 V den Wert OxOO a n neh­
-t7.v r-------, oxFF
men . Spa n n u ngen zwischen 0

VIN
�bit r
:::>
0
B i l d 3. Der kom ­
plette S i g n a l pfad
u n d 2 V werden l i near i n den
Wertebereich einer U nsigned­
APC p.
des an a logen Byte-Va ria blen u m gesetzt.
ov '-----....1 oxoo Frontends.
N a c h d e m n u n k l a r i st, w i e d e r
a n a loge Te i l vom Pri n z i p h e r o p e ­
riert, ste ht d i e Ü bersetz u n g i n re ­
n a l entsprec hen d ko n d iti o n i e rt es noch m a l um den Fa kto r 2 a l e H a rd w a re a n . M it E l e ktro n i k­
werd e n , d a m it es opti m a l per a bgeschwächt, d a m it h ö h e re E rfa h ru n g sol lte d i e Sch a l t u n g
ADC d i g ita l i s ie rt werd e n ka n n . S i g n a l a m p l it u d e n g e m essen weitg e h e n d sel bsterkl ä re n d sei n .
M it dem verw e n d eten u n i po l a ­ werd e n kön n e n . U m a l l e d e n kba re n U n kl a rh e iten
re n A D C kö n n e n natürlich n u r 4 . Bei d e r ersten Opa m p-Stu ­ zu beseiti g e n , fo l g t noch e i n e
positive S i g n a l e e rfa sst werd e n . fe w i rd d a s S i g n a l e ntweder ku rze Erlä uteru n g i m n ä c h sten
A l l e rd i n g s w i l l m a n m i t e i n e m u nverstä rkt w i e bei e i n e m Absc h n itt, d i e d a n n noch von
Oszi l l oskop ja a u c h Wechse l ­ S pa n n u ngsfo l g e r weiter­ d eta i l l i e rtere n Betrachtu n g e n er­
s pa n n u ng e n messen kö n n e n . g e g e b e n oder eben noch g ä n zt w i rd .
Aus d i esem G ru n d m u ss i n s o l ­ d u rc h eine n i chti nvert i e re n d e
chen Fä l l e n d e r Pege l entspre ­ Verstä rke rstufe gefü h rt . D a I m e rste n Rechteck l i n ks i n d e r
chend a n g e h o b e n werd e n . Doch d e r n u tz b a re E i n g a n g sspa n ­ LTS p i c e - S i m u l a t i o n s s c h a I t u n g
bevor es zu sehr i n die Deta i l s n u n g s be re i c h d e s ACD a u f 2 V i n Bild 4 sieht m a n das Mo-
geht, e m pfi e h l t s i c h e i n B l i c k a uf
B i l d 3 , d a s d e n ko m p l ette n S i g ­ variable amplification through
n a l pfad d e s a n a l o g e n Fro n te n d s analogue switches
a b b i ldet. Nachfo l g e n d d i e E rl ä u ­
teru ng , w a s a u f d i esem B i l d z u attenuation by inversion and
sehen ist. factor of 2 + 1 volt offset

"' c.
1 . Das Orig i n a l s i g n a L 0 N
13.3p .... N
c. c. "'
0 N
2. Das Osz i l losko p ist fü r 0
.... o:i
1 0 : 1 -Ta stkö pfe ko n z i p i e rt, "' c.
0 N
.... N
wesha l b d a s e i n g e h e n d e S i g ­ "'

n a l u m d e n Fa kto r 1 0 a bg e ­
schwächt ist.
3. Vo r d e r Ve rstä rke rstufe w i rd B i l d 4. LTSpice- S i m u lationsschaltung der a n a logen Stufe.

8 elektor - Mikocrotroller Sonderhelft


PRAXI S

d e l l ei nes 1 0 : 1 -Ta stkopfs . A n ­ Wie schon erwä h nt, beträgt der Va ria ble Verstä rku ng
sch l i e ß e n d w i rd d a s S i g n a l n o c h ­ Eingangswidersta nd ei nes Oszil los­
m a l s m i t e i n e m o h m sc h e n u n d kops 1 M Q . H i nzu kom mt noch eine E i n n i chti nvert i e re n d e r Verstä r­
kapazitiven S pa n n u n gste i l e r defi n ierte Eingangskapazität von ker entspricht der fo l g e n d e n
d u rch d e n Fa kto r 2 gete i l t . D i e 20 pF. Zusa m men mit der Ka bel­ G l e i ch u n g :
fo l g e n d e O pa m p-Stufe i s t n i cht­ ka pazität m u ss man a l so mit ru nd
i nvert i e re n d besch a ltet. Die 1 2 0 p F a m Eingang des Oszillos­
A n a l ogscha lter scha lten e ntwe­ kops rech nen . Da m it d i ese Ka pa­
der nach M a sse oder s i n d offe n . zität vol l kom pensiert w i rd , i ndem
M it i h n e n w i rd d i e Verstä rku n g sich ein kapazitiver Spa n n u ngstei­
d e s O pa m ps e i n g este l l t . D a n n ler i m Verhältnis 1 0 : 1 bildet, m u ss
i nvert i e rt e i n weite re r O pa m p der einstellbare Kondensator i m W i e i st d a s zu ve rste h e n ? Ver­

p F ( ;o:l 1 3 , 3 pF) a bgeg l ichen wer­


d a s S i g n a l u n d h e bt e s u m 1 V Tastkopf a uf e i n Neu ntel d e r 1 2 0 ei nfacht gesagt e rze u g t e i n ge­
a n . Z u m Sch l u ss ko m mt noch g e n g e koppelter Ve rstä rker ein
e i n opti o n a l e r RC- Fi lter vor dem den . I n der Praxis berechnet man solches A u sg a ngssi g n a l , dass
ADC- E i n g a n g . natürlich n icht erst die n ötige Ka ­ se i n positiver und sei n negati­
pazität i m Tastkopf, sondern legt ver E i n g a n g die g l eiche S pa n ­
ein Rechtecksignal an und verste l lt n u n g a ufweisen , d e n n d e ren Dif­
Ta stkö pfe den Tri m m kondensator mit einem fe re n z w i rd ja beka n ntlich (sehr
kleinen Schra u bendreher so lange, h o c h ) ve rstä rkt . Da V i n a m po­
We n n m a n e l e ktrische S i g n a l e bis das Rechtecksig nal d i e richtige sit iven E i n g a n g l iegt, steuert
m i sst, sol lte m a n d a ra u f achte n , Ku rvenform hat. d e r O pa m p sei n e n Ausg a n g so,
dass m a n d a s z u messe n d e S i g ­ dass der neg ative dem positiven
n a l n i cht d u rch d i e M essvo rri c h ­ E i n g a n g fo l g t . Das ist hier d a n n
t u n g bzw . d e re n La st beei nträ c h ­
Abschwäc h e r d e r Fa l l , we n n d i e S pa n n u n g
t i g t . M it a n d e re n Wo rte n : D i e a m Abg riff zwischen d e n Wider­
E i n g a n g s i m pe d a n z des M ess­ G a n z a n a log dazu ist d i e Ab­ stä n d e R 1 u n d R2 g e n a u Vin
g e räts sol lte h och sei n . Ü b l i c h e schwäch u n g a u f 5 0 % des S i g ­ entspricht. Da R 1 und R2 e i n e n
1 0 : 1 -Ta stköpfe fü r Oszi l l o s kope n a l s rea l i s i e rt . E i n o h mscher u n d S pa n n u n g ste i l e r e rg e b e n , m u ss
h a be n einen 9 - M Q - W i d e rsta n d e i n ka pazitiver S pa n n u n g ste i l e r d i e A u sg a n g sspa n n u n g geg e n ü ­
e i n g e b a u t . Z u sa m me n m i t d e n h a l b i e re n d i e S i g n a l a m p l it u d e . b e r d e m positiven E i n g a n g u m
1 M Q des Oszi l l os ko p - E i n g a n g s W i c h t i g i s t h i er l ed i g l ic h , d a s s g e n a u d i e Abschwäch u n g des

e i n Oszi l l oskop ü b l ich 1 M Q II 2 0


e rg i bt d a s e i n e n Gesa mtw i d e r­ d i e E i n g a n g s i m pe d a n z w i e fü r S pa n n u n g ste i l e rs verstä rkt sei n .
sta n d des E i n g a n g s von 1 0 M Q .
A l s e rste N ä h e ru n g pa sst e i n g e ­ p F beträ g t . D i e b e i d e n 5 1 0 - kQ ­
wöh n l i c h e r S pa n n u n g stei l e r a l s W i d e rstä n d e a m E i n g a n g a d ­ VIN
>---,--- VOUT
M o d e l l g a n z g ut, d e n n d e r W i d e r­ d i e re n s i c h g e n a u g e n u g z u 1
sta n d des Koax- Ka bels i st ver­ M Q . Der E i n fl uss des fo l g e n d e n
n a c h l ä ss i g b a r. Dafü r l i eg t d a n n O pa m p - E i n g a n g s i s t vern a c h l ä s ­
a be r a u ch n u r e i n Zeh ntel d e r s i g b a r, d a er w i e fü r O pa m ps

i i i
E i n g a n g s a m p l i t u d e a m Oszi l l os­ typ i sch i m Bereich m e h re rer analogue switches

ko p- E i n g a n g . Doch a u ße r o h m ­ h u n d e rt M Q l i egt. D i e E i n g a n g s ­
sehen W i d e rstä n d e n s p i e l t a u ch kapazität e rg i bt sich d u rc h d i e
noch die Ka pazität des Koax­ b e i d e n i n Serie gescha lteten
Ka bels g e g e n M a sse e i n e Ro l l e. 2 2 - p F- Ko n d e n satore n , d i e p a ra l ­ B i l d 5 N i chti nvertierende Verstärkerstufe
.•

D i ese Kapazität schwa n kt von l e l z u m e i n ze l n e n 8 , 2 - p F- Ko n ­ m i t va riabler Verstä rku n g .


Ta stkopf zu Ta stkopf. M a n ka n n d e n sator l i eg e n , w a s rec h n e risch
g ro b von etwa 1 0 0 p F p ro M e ­ a u f 1 9 , 2 p F h i n a u s l ä u ft . H i n z u U m u n te rsch i e d l i c h e a ber d i s kre­
t e r Ka bel a u s g e h e n . B e i G l e i c h ­ ko m mt noch d i e E i n g a n g s ka p a ­ te Verstä rku n g e n zu rea l i siere n ,
s pa n n u n g e n h a t d i ese Kapazität zität des fol g e n d e n O pa m ps von werd e n u n te rsch i e d l iche Wider­
ke i ne n Effekt. Bei sich ä nd e r n ­ 0 , 5 p F u n d schon ist man auf d e m stä n d e per A n a l ogscha lter p a ra l ­
d e n S pa n n u n g e n h i n g e g e n e r­ richti g e n N i veau. N i m mt m a n l e l gesch a l tet bzw. h i e r a uf M a sse
g ä be sich so e i n Tiefpass fü r d e n stattd essen a be r e i n e n O pa m p g e l egt ( B i l d 5 ) . E i n i d e a l e r Ana­
Wechselspa n n u n g s a n te i l . Um m i t h ö h e re r E i n g a n g s ka pa zität, l o g scha lter hat i m g eöffneten
d iesen stö re n d e n Effe kt z u ko m ­ ka n n m a n statt dem 8 , 2 - pF- Ko n ­ Zu sta n d e i n e n u n e n d l i ch hohen
p e n s i e re n , befi n d et s i c h p a ra l l e l d e n sator kom pe n satorisch e i n e n W i d e rsta n d und exa kt 0 Q, wenn
z u m 9 - M Q -W i d e rsta n d noch e i n k l e i n ere n Wert e i n setze n . e r gesch l ossen i st . Idea l erweise
e i n ste l l ba re r Ko n d e n sator. h a t er e i n e Ka pazität von 0 F.
Rea l e Ana l ogscha lter s i n d zwa r

elektor - Mikocrotroller Sonderhelft 9


PRAXI S JE L LYSCO P E

a) VIN
�-.----- VOUT
Ana l ogscha lter ( Bi l d 6a ) : A n g e ­
n o m m e n , er hat g eöffn et e i n e n

_n_n_ -h1l-
W i d e rsta n d von 1 0 0 M n u n d
e i n e p a ra sitä re Ka pazität von 3
p F. Zwa r w i rd bei entsprec h e n d
g e ri n g e r Freq u e n z des S i g n a l s
dessen A m p l itude n icht sehr
model of real beei nträchtigt, a ber d i e Fla n ken
opened swi tch
des Rechtecks s i n d d u rch ü ber­

b)
sch w i n g e n d es Ve rh a lte n ver­
formt. Diese Ve rfo rm u n g e n s i n d
VIN
�-===---- VOUT das Erg e b n i s der pa rasitä ren
additional
capacitor _n_n_ Ka pazität des A n a l ogscha lters
im Geg e n ko p p l u n g skreis des
Opa m p s . D i e Fl a n ke n des S i g n a l s
entha lten ja hochfre q u ente S i g ­
n a l a ntei l e . D i ese werden d u rch
model of real
den Tiefpasseffekt der parasitä­
opened switch
ren Ka pazität im Geg e n kopp­

JUl
lung a bgeschwächt. Entspre­

c)
chend werd e n sie dann vom
Opa m p ü berm ä ß i g verstä rkt, was
d a n n d iese Oversh oot- Effekte er­
VOUT

100p
Ilil
g i bt .

high frequency
U m d e n Effe kt d i eser p a rasitären
Ka pazität zu verh i n d e r n , kön nte
500p
m a n wie in B i l d 6 b e i n e n z u sätz­
l i ch Ko n d e n sator e i n ba u e n . E i n
Wert v o n 1 0 0 p F w i rd d i e Ver­
modet of rea t
fo rm u n g d e u t l i c h red u z i e re n .
ctosed switch
A l l e rd i n g s e rka uft m a n sich das
d u rch eine Verri n g e ru n g d e r
Ba n d b reite des a n a l o g e n Fro nt­
B i ld 6. E i n e i nzelner Ana logschalter (a) . U m den Effekt der parasitä ren Ka pazi tät zu ver­ e n d s, a u ch mit a ktiver Verstä r­
h i ndern, kön nte man e i nen zusätzlichen Kondensator e i n bauen (b) . E i n weiterer Konden­ k u n g w i e i n B i l d 6 c . U m d i esen
sator kön nte jewe i l s zum u nteren Widersta nd para l lelgeschaltet werden, u m die Verstä r­ Effe kt zu neut ra l i s i e re n , kö n nte
kung ohne Verzerrungen zu erhöhen (c) . e i n weite rer Ko n d e n sator jewei l s
z u m u ntere n W i d e rsta n d pa ra l ­
l e l g escha ltet werd e n . D i es i st
se h r hochoh m i g , wen n sie geöf­ A n a l o g scha lter ka n n m a n d u rch q u a l itativ i n B i l d 6c d a rg este l l t .
fnet s i n d , doch i m gesch l osse n e n se i n Sch l i eßen d a n n eine d efi ­ A b e r a l s d i ese M a ß n a h m e n rea l
Zu sta n d h a b e n sie e i n e n n icht zu n i e rte Verstä rku n g e i n stel l e n . a m Boa rd d u rc h g efü h rt werd e n
vern a c h l ä s s i g e n d e n W i d ersta n d M it v i e r Scha ltern e rg e b e n sich sol lte n , brachten d i ese p a ra l l e ­
i n der G rö ß e n o rd n u n g v o n 1 0 0 m it d e n z u g e h ö ri g e n W i d e rs­ l e n Ko n d e n satoren ke i n e rechte
n . A u c h d i e p a ra s itä re n Ka p a ­ tä n d e n d a n n fü nf u ntersch i ed l i ­ W i rku n g . H i e rzu m u ss g esagt
zitäten m u ss m a n bei d e r Ko n ­ c h e Ve rstä rku n g e n . D e r N a c h te i l werd e n , d a ss die Ve rfo rm u n g e n
stru kti o n ei nes a n a logen Front­ d i eser Schaltu n g stech n i k i st, bei d e r e i nfa c h e n Ve rstä rku n g
e n d berücksichtig e n . d a ss man den rea l e n Ro n d i eser a m d e u t l ichste n w a re n u n d m i t
Ana l ogscha lter berücksichtigen d e r Ve rstä rku n g a b n e h m e n . E s
Wie schon e rwä h nt, werd e n d i e m u ss, d a e r m it i n d i e Ve rstä r­ w u rd e desha l b vers u cht, e i n e n
Ana logsch a l te r i n d i eser Sch a l ­ k u n g ei n g e h t . H i n zu ko m m e n Ko m p ro m iss zw ischen g e ri n ­
t u n g s o e i n g esetzt, d a s s i m m e r noch d i e Effe kte d e r p a ra s i tä re n g e r Ve rfo rm u n g b e i n i edrigen
e i n Ansc h l uss a u f M a sse l i egt. Kapazitäten a u f d a s S i g n a l , d i e Verstä rku n g e n und a u s re i c h e n ­
Der Vo rte i l d i eser Anord n u n g i st, beso n d e rs b e i offe n e n Scha ltern d e r Ba n d b reite zu fi n d e n , i n d e m
dass der Opa m p als S pa n n u n g s ­ zum Tra g e n kom m e n . ein z u sätz l i c h e r Ko n d e n sato r
fe iger m i t e i n e r Ve rstä rku n g v o n p a ra l l e l z u m obere n W i d e rsta n d
1 fu n g i e rt, w e n n a l l e A n a l o g ­ Betrachtet m a n d e r E i nfa c h ­ p l atz i e rt w u rd e .
scha lter g eöffnet s i n d . M it j e d e m h e i t h a l be r n u r e i n e n e i n z i g e n

10 elektor- Mikocrotroller Sonderhelft


I nve rtieru n g u nd N u n g i lt z u r Abwec h s l u n g V i n = S pa n n u n g a m E i n g a n g des ADC
An h e b u n g u m 1 V 0 V. J etzt l i efe rt n u r noch Voff zu g ro ß oder zu k l e i n w i rd .
e i n e n Beitra g z u m S i g n a l von
Ein i n ve rtiere n d besch a l teter Vo u t . We n n Vin auf M a sse g e l egt
Operati o n sve rstä rke r wie in B i l d w i rd (siehe Bild 5 . 1 7 ) , e ntspricht D i g ita l es Fro ntend
5 . 1 5 e ntspricht d e r fo l g e n d e n die Sch a l t u n g e i n e m n ichti nver­
G l e i ch u n g : tiere n d e n Verstä rke r. Vo n d a h e r D a s d i g ita l e Frontend fä ngt d a
i s t d e r Beitra g v o n Voff z u Vou t : a n , w o d a s a n a loge a ufh ö rt : a m
A D C - g e n a u e r gesagt a m Aus­
R2 g a n g des A/D - Konverters . Es
Vout --- xV.111
RI e n d et bei den U S B -Tra n sfe rs a n
d a s H ost- Gerä t . B i l d 7 g i bt e i ­
n e n Ü berb l ick ü ber d a s d i g ita le
We n n R 1 = R2 ist entspricht d a s Ad d i e rt m a n b e i d e Beiträ g e z u Fro n te n d . D i e beiden w i chtigsten
Ausg a n g s si g n a l d e m i nvert i e rte n Vo u t , e rg i bt sich : Ko m po n e nten s i n d e i n CPLD vom
E i n g a n g s si g n a L D i e A n h e b u n g Typ Cool ru n n e r 2 (xc2c 1 28 ) von
Vout =Voutl +Vout2 =-V 2 X Voff
d e s S i g n a l pe g e l s w i rd d a d u rch X i l i n x u n d e i n U S B-Contro l l e r
+
rea l i s i e rt, dass an d e n positiven m
vom Typ F X 2 von Cypress . Die
E i n g a n g eine d efi n i e rte S pa n ­ S a m pies werd e n a n das CPLD
n u n g w i e i n B i l d 5 . 1 6 g e l egt w i rd . Fü r e i n e Peg e l a n h e b u n g u m 1 V, weiterg e reicht und dann i n das
D i ese Schaltu n g vera rbeitet m u ss Voff e i n e n We rt von 0 , 5 V FI FO - I n te rfa ce des FX2 ei nge­
a l so d i e E i n g a n g s s pa n n u n g V i n annehmen . rei ht, d a m it sie l etztl ich via USB
u n d d i e Offset-Spa n n u n g Voff. z u m H ost- Gerät g e l a n g e n . Der
Das Fu n kt i o n s p ri n z i p d e r Ü ber­ FX 2 - M i kroco ntro l l e r u n terstützt
l a g e ru n g w i rd k l a r, w e n n m a n
RC- FI LTER d rei u n tersc h i e d l iche Betriebs­
zu n ä c h st davon a u sgeht, dass M od i : e i n e n Po rts - M ode, G PI F
Voff = 0 V ist. Nun besti m mt n u r Das RC- Fi lter am E n d e des a n a ­ ( G e n e ra l Pu rpose I nterfa ce Mas­
V i n d i e A u sg a n g sspa n n u n g Vo u t . l o g e n Fro n te n d s i s t n i cht a bs o l u t ter) und S l ave- FI FO . Fü r u n sere
I n d i esem Fa l l fu n kti o n i e rt d i e n otwe n d i g . Es fu n g i e rt a l s Ti ef­ Zwecke pa sst S l ave- FI FO a m
Scha ltu n g exa kt so w i e d i e v o n pass u n d u nte rd rückt Oversh oot­ besten . W i e d i e Beze ich n u n g
Bild 5 . 1 5 . Und daher gilt: P h ä n o m e n e, wie sie im Absc h n itt n a h e legt, bra u cht e s h i e rfü r e i ­
Va ria b l e Ve rstä rku n g besc h rie­ n e n exte rnen M a ster, b e i d e m es
b e n w u rd e n . Den Ko n d e n sator sich um d a s CPLD d i eser Anwe n ­
R2 ka n n man a u ch e i n fach weg l a s ­ dung handelt.
Vf)U/J - -- x Vin --Vi11 se n . Der W i d e rsta n d i st a b e r n ot­
RI we n d i g . E r red u z i e rt den Stro m , D e r externe Master setzt die FI­
d e r d a n n a u fg ru n d d e r i nte rnen FOADDR-Pi ns, um einen besti mm­
Sch utzd ioden fl i e ßt, w e n n die ten Buffer des FX2 zu a d ressiere n .
Wa n n i m mer n u n der Master a u f

FJFO'PAIM1s:oJ
den SLW R- P i n a ktiviert, werden

'DA\ AC7:oJ
d i e Daten a n den FI FO DATA- Pins
i n d i esen a d ressierten Buffer ge­
schriebe n . Da das FI FO-I nterface
mit 48 M H z geta ktet w i rd u n d FI­
clk FODATA 16 Bit breit ist, erg i bt sich

Xi I i v1'�<
CtttJvess ein batend u rchsatz von i m mer­
FX'2
COO1,.. U VlYie V '2
h i n 768 M Bit/s . Damit n u n keine
us�
f-'-'-'-..L1-"'-----t

XC'2C1'2�
Sa mpies verloren gehen, muss
�l...l.�U.U:
...l,.j ....""'-'-+f
..
m a n a ufpassen , denn die theo­
retische G renze von H i g h -Speed ­
USB l iegt bei n u r 480 M Bit/s . Des­

S'PA
h a l b g i bt es zwei u nterschiedl iche
Sa m p l i n g - M od i : einen konti n u i ­
erlichen u n d e i n e n H a rdware-ge­
SCL triggerten Mod us. I m Conti n uous

l'2c
mode w i rd der S LW R-Pin nur bei

JUUl
B i l d 7. Ü berbl ick ü ber das jedem achten Ta kt a ktiviert, was
s�uave wave @ sKH'l
d i g i ta l e Frontend. einer effektiven Freq uenz von 6

fov \)vobe tuVliVlg


M H z entspricht. Die resu ltierende

elektor- Mikocrotroller Sonderhelft 11


I
P RAXI S JE L LYSCO P E
'

OsciPrime
Open Source
Android

nexus-computing.ch
Osci lloscope

R39 � LED1


PCOMP2

B i l d 8 . D i e P l a t i n e d e s JellyScopes.

Date n rate l i egt desha l b n u r bei CPL D - F i rmwa re s i e rt . I m H a rd w a re - g etri g g e rten


96 M Bit/s, was p ro b l e m los ü be r M o d u s w i rd E n d po i n t 6 g e n u tzt .
U S B ü bertra g e n werd e n ka n n . Die C P LD - Fi rm w a re w u rd e i n Am Anfa n g des H a rd w a re-ge­
I m H a rd w a re - g etri g g e rten M o ­ V H D L m i t d e r fre i e n I S EWe b ­ tri g g e rten Modus w i rd a u f d a s
d u s wa rtet d a s C P L D , b i s e i n e Pac k-Softwa re von X i l i n x e rste l l t . P KTE N D -S i g n a l z u g eg riffe n . D i es
defi n i e rte a n ste i g e n d e o d e r fa l ­ S i e beste ht a u s d rei u ntersch i e d ­ w i e d e ru m e rze u g t e i n ku rzes Pa ­
l ende Fla n ke i m Stro m d e s Sa m ­ l i c h e n M od u l e n : FC-Si ave, C o n ­ ket u m s i c h e r zu ste l l e n , dass
pies a u ftritt . E rst d a n n w i rd d e r tro l l e r u n d S a m p l i n g . Das Fe­ die B u ffe r des FX2 g e l e e rt s i n d ,
S LWR- P i n a ktiviert u n d a u c h d a s S l ave- M od u l e m pfä n gt Daten bevo r 2 . 048 Byte i n d i e Q u e u e
n u r fü r 1 . 0 24 Ta kte . Dabei wer­ u n d i n form i e rt den Contro l l er, gesch rieben werd e n .
den fo l g l i ch g e n a u 2 . 048 Byte i n w e n n e i n n e u es Byte verfü g ­
d i e FI FO - Q u e u e ü be rtra g e n . ba r i st . D i ese Daten werd e n E i n Date n fl u ssd i a g ra m m des i n ­
vom Contro l l e r e i n g el e se n . Der tern e n V H D L- M o d u l s d e s CPLD
D i e Daten werd e n vom FX2 i m Contro l l e r steu e rt a u c h z . B . d i e und die ent prec h e n d e n S i g n a l e
i nte rn en Speicher g e p u ffe rt u n d Ve rstä rku n g d e s a n a l o g e n Fro nt­ l i egen z u sa m m e n g efa sst u n ­
d a n n o h n e Gefa h r e i n e s D a ­ end u n d zusätz l i c h i nterne Pa ra ­ t e r http : //www . e l e ktor. d e/ mc7/
tenve rl u stes ü be r U S B a n d e n m eter des Sa m p l i n g - M od u l s . Dow n load z u m D o w n l o a d bere i t .
H ost ü be rtra g e n . A l l e re levanten Der V H D L-Code w i rd zwa r n i cht
CPLD - Pa ra m eter w i e d e r M o d u s D a s Sa m p l i n g - M o d u l beste ht a u s deta i l l i e rt e rl ä u te rt, doch z u sa m ­
( konti n u i e rl i ch o d e r getri g g e rt ) , d e m Te i l m i t d e m ko nti n u i e rl i ­ m e n m i t d e m F l u s sd i a g ra m m d e r
a n ste i g e n d e o d e r fa l l e n d e Fl a n ­ c h e n Sa m p i e - M o d u s u n d d e m Te i l Date n , d e m Date n - Lex i ko n u n d
ke, Tri g g e r- Pegel etc . werd e n m it d e m H a rd w a re - g etri g g e rten d e m Sou rce-Code d e r M od u l e
v o m F X 2 via FC a n d a s C P L D M o d u s mit Fl a n ke n d ete kti o n . Contro l l e r u n d Sa m p l i n g sol lte
ü bertra g e n . I m ko nti n u i e r l i c h e n M o d u s w i rd e r nach vo l l z i e h b a r sei n . Das
d e r E n d po i n t 2 des FX2 a d res- FC-Siave- M od u l ist w o h l n i cht

12 elektor - Mikocrotroller Sonderhelft


so l e i c h t verstä n d l ich . Es e m p ­ FX2-Fi rmwa re Botto m - Layer a l s M a ssefläche
fi e h l t s i c h , h i e rfü r a u c h d i e FC­ fü r a n a loge u nd d i g ita l e Sch a l ­
Specificat i o n von NXP zu Rate D i e Aufg a be des M i kroco ntro l l e rs t u n g ste i l e .
zu z i e h e n . Das FC-Siave- M od u l FX2 beste ht d a ri n , a u f Anfra g e
e m pfä ng t led i g l ich Daten u n d d i e vom CPLD erh a lte n e n Daten B i l d 8 zeigt d i e E a g l e - Plati n e .
bestätigt s i e , schi ckt s i e a b e r an den A n d ro i d - H ost weiterz u ­ Weitere Deta i l s fi n d et m a n i n d e r
n icht z u rü c k z u m FC- M a ster. l e i te n . D e r F X 2 i st a u ch d a fü r S c h a l t u n g u n d sonstigen Layout­
z u stä n d i g , d i e Befe h l e vom H ast Date i e n , d i e sich im Date i -Ve r­
ü be r FC an d a s CPLD z u ü be rtra ­ zeich n i s zu d i esem Proj e kt befi n ­
U m d i e i nte rn e n Pa ra m eter des g e n . Der C h i p enth ä l t n ütz l i che d e n . D i e E a g l e - L i b ra ry osci o n e .
CPLD zu setze n , m u ss ein e m p ­ Fu n kt i o n se i n heite n , die sich u m l b r b e i s p i e l sweise enthält a l l e
fa n g e nes Byte e i n spez i e l l es d i e Date n ü be rtra g u n g kü m m ern re l eva nten Baute i l e i n Sym bo l ­
M u ster a u fw e i se n . D i e e rste n ( d i e seri e l l e H a rd w a re b e i s p i e l s ­ u n d Bestü cku n g sfo rm.
zwei Bits ( d i e s i g n ifi ka n teste n weise u n d e i n e n 8 0 5 1 - M i kroco n ­
Bits) e ntsch e i d e n d a rü be r, w e l ­ tro l l e r, a u f d e m d i e Fi rmwa re
che Pa ra m eter d u rch d i e restl i ­ l ä u ft) . D u rc h se i n e n S l a v e - F I FO ­
And roi d -Ap p l i kation
c h e 6 B i t a n N utzd aten g e ä n d e rt M o d e ist e i n F X 2 i n d e r La g e ,
werd e n sol l e n . E i n e Z u sa m me n ­ d i e D a t e n von 1 6 E i n g a n g s - P i n s D i e Aufg a be der A n d roid -Appl i ­
fa ss u n g d i eser M u ster ka n n u n ­ p a ra l l e l ei n z u lesen u n d d i re kt kation i st es, d i e Daten a u f dem
ter http : //www . e l e ktor. d e/mc7I i n d e n g ew ü n schten Z i e i - B u ffe r B i l dsch i rm a nzuzeigen . Darü­
d o w n l o a d a bg e ru fe n werd e n . zu schre i b e n , soba l d d e r ent­ ber h i n a u s ka n n d e r Anwender
s p rec h e n d e Write - P i n d u rch ex­ die Appl i kation ganz ä h n l ich wie
Vi e l l e i cht fra g e n S i e s i c h , w a ­ te rne H a rd w a re a kt i v i e rt w i rd . ein H a rdware-Osz i l l oskop bed ie­
ru m d a s S i g n a l p robeTu n i n g I n d i esem M o d u s w i rd d i e F i r m ­ n e n . D i e App l i kation steuert die
vom M od u l Sa m p l i n g statt vom w a re des 8 0 5 1 - M i kroco ntro l l e rs Date n q u e l l e n wie die USB- oder
Contro l l e r o d e r einem a n d e re n i n a ktiv u n d er m u ss a l so n icht A u d i o - Date n . Von d a h e r verfügt
M od u l sta m mt? U m d a s b e n ö ­ ins Gesch e h e n e i n g re i fe n . U m sie ü ber e i n e n Prozess, der UI­
tigte Rechtecks i g n a l m i t e i n e r d e n S l ave- FI FO - M o d e z u n utzen , Req u ests u n d das G rafi k- D isplay
Freq u e n z von 5 k H z z u g e n e ­ m u ss d i e Fi rmwa re led i g l ich d a s behan delt, u n d zusätzlich ü ber
riere n , ist e i n re lativ g ro ß e r i n ­ I nte rface entsprech e n d konfi g u ­ e i n e n Dienst, der die Date n q u e l ­
te rner Cou nter e rfo rd e rl i ch . Da riere n u n d d i e E n d po i nt- FI FO s l e n u n d d i e Fl u sskontro l l e steuert .
d a s M od u l Sa m p l i n g im H a rd ­ bei d e r I n it i a l i s i e ru n g fest l eg e n .
wa re - g etri g g e rten M o d u s exa kt U m D a t e n a nzeigen zu kön ­
2 . 048 Byte sch re i bt u n d d ies e i ­ Auch d e r S o u rce Code fü r d i esen n e n , m u ss nat ürlich e i n e Da­
n e n Cou nte r i m p l e mentiert, ka n n Tei l des J e l l yScopes l i egt z u m te n q u e l l e vorh a n d e n se i n . Das
d e r g leiche Cou nter a uch fü r d i e Dow n l oad bere i t . Frontend za pft e i n e S i g n a l q u e l l e
Erzeu g u ng des Rechtecks i g n a l s a n u n d ü berg i bt d i e res u ltiere n ­
g e n utzt werd e n . Andernfa l l s w ü r­ Layout d e n Sa m p ies v i a U S B a n d a s
den dem CPLD d i e M a kroze l l e n A n d ro i d - Gerät, d i e n t a l so sel bst
a usgehen u n d m a n ka n n es d a n n Fü r das Plati n e n - Layo u t ka m Ea­ w i ed e r u m a l s S i g n a l q u e l l e . Auch
n icht e rfo l g reich syntheti siere n . gle zum E i n satz. Es w u rd e se h r w e n n wir a n d ere Entwickler dazu
v i e l M ü h e d a ra u f verw e n d et, e i n e ermutigen wol l e n , a u ch weitere
Der V H D L-So u rce-Code l i egt ge­ m ög l i ch st k l e i n e Plati n e z u kre i e ­ Date n q u e l l e n zu i m p l ementie­
meinsam m i t den Sou rce-Dateien re n , so dass dazu sog a r d i e fre i e ren , g e h t es hier (wenn n icht
d i eses Beitra g s u nter der oben a n ­ E a g l e - Li g ht-Vers i o n a u s re i c h t . expl izit erwä h nt) vor a l l en D i n ­
gefü h rten Ad resse bereit. Es s i n d g e n u m U S B - Date n . D i ese ste l ­
a uch Testbenches i m V H D L-So u r­ M a n m u ss g roße Sorgfa lt bei d e r l e n d i e zeitkritischsten Daten i n
ce-Code enthalte n . Bei m CPLD Tre n n u n g des a n a l o g e n vom d i ­ d i esem P roj e kt d a r. S i e m ü ssen
werden 1 1 2 von 1 28 M a kroze ll e n g ita l e n Te i l wa lten l a s s e n - e s mit g rößerer Aufme rksa m keit
gen utzt, d a v o n a l l e i n 9 5 M a krozel ­ g i bt n ä m l ich ke i n e g etre n nten als a n d e re Date n q u e l l e n bedacht
l e n d u rch d a s Desig n . D a s CPLD M a ssefü h ru n g e n fü r d e n a n a l o ­ werd e n . Bild 9 zeigt die Sch ritte,
w i rd via JTAG progra m m iert. W i r g e n u n d d i g ita l e n Te i l . A n d e re d i e fü r d i e Anze i g e von S a m pies
h a b e n h i e rfü r das Platform Cable Ve rfa h re n , m i t d e n e n m a n E i n ­ i m konti n u i e rl ich en Modus not­
USB fü r e i n e U S B-JTAG -Verb i n ­ stre u u n g e n d i g ita l e r S i g n a l e i n w e n d i g s i n d . Da d i e Ap p l i kation
d u n g ben utzt. U n g l ücklicherweise d i e a n a l o g e n Stufe n verh i n d e rn i n sgesamt als Oszi l l oskop a rbei­
ist d i eses Tool zieml ich teuer. Es ka n n , i st d i e h i e r verw e n d ete tet, ist die Anza h l an da rste l l ba ­
g i bt a ber auch preiswertere Al­ e i n fa c h ste M a ß n a h m e der rä u m ­ re n Date n p u n kten beg renzt. M a n
ternativen wie das X U P USB-JTAG l i c h e n Tre n n u n g d e r b e i d e n Te i l e . m u ss a l so e i n e vern ü nftige Aus­
Prog ra m m i n g Cable. Au ßerd e m d i ent d e r ko m p l ette wa h l fü r die Anze i g e treffen .

elektor - Mikocrotroller Sonderhelft 13


P RAXI S lE L LYSCO P E

B i l d 9. D i e notwen di gen Schritte fü r d i e


kont i n u i erliche Anze i g e d e r Sa m ples.

ispla� selected sample


usin<a Open liL

�eq.ueue Buffer

select tne samples to


displa� takin<a into
accmmt tne desired
time diVision

Oscilloscope - CoVltiVluous Mode

�eceivm<a Sampies
as Ana14 Buffers via
USB
Find tne appropriate
lr•<a<aer in the Sampies

D i ese Auswa h l beste ht a u s e i ­


n e m Tri g g e r, d e r d u rch d i e D e ­
ilisvla� al samvles
us1nta Open 6L
�equeue euffer
tekti o n e i n e r a n ste i g e n d e n o d e r
fa l l e n d e n S i g n a lfl a n ke a u sge l öst
w i rd u n d e i n e m Zeitbereich u m
d e n Tri g g e r- Pu n kt, i n d e m d i e

Oscilloscope - Sin13le Snot Hode


Sa m p i es a n g ezeigt werd e n . I m
S i n g l e- S h ot- M o d e ü be rn i m mt
d i e H a rd w a re d i e Tri g g e ru n g u n d
sch i c kt n u r d i e re l eva nten Sa m ­
p i e s a n d i e Ap p l i kati o n . Soft­
wa re-Tri g g e ru n g i st in d i esem
Fa l l a l so n i cht n otwe n d i g .
Seleci ihe samvles io �eceivin<a Samples
dosvla� ial:i"ll i•io
account the desit-ed
as A�ra14 ßuffers via
USB
W i e i n B i l d 9 gezeigt beste ht
time divis•on
d i e Ap p l i kation aus e i n e m zykl i ­
schen Prozess . D a s H a rd w a re ­
Fro n t- E n d schi c kt g e s a m pelte
Date n . Die Ap p l i ka t i o n k ü m m e rt
B i l d 10. D i e m a n u e l l e Triggerung entfä l l t : Den opti m a l e n Trigger- P u n kt sich u m d i e U S B -Tra n sfe rs . D i e
findet d i e CPLD - H a rdwa re sel bststä n d i g . Tra n sfe r-Stru ktu re n bei n h a lten
Date n - Buffer, die von den vom

14 elektor - Mikocrotroller Sonderhelft


Fro n te n d e rfa sste n Daten be­ d i e a u f e i n solches E re i g n i s fo l ­ D i e Sa m p i es s i n d i n e i n e m FX2-
legt werd e n . N a c h d e r Date n e r­ g e n d e n Daten a n d i e A n d ro i d ­ E n d p o i nt- Buffer a bgelegt. Da
fa ssu n g w e rd e n d i e Date n von Ap p l i kati o n . d iese Buffer n icht a l s Ringpuffer
d e r Hast-Ap p l i ka ti on vera rbeitet, o rg a n isiert werden kö n n e n , ka n n
so d a ss die g e w ü n schten Sa m ­ Wen n m a n B i l d 9 m i t B i l d 1 0 ver­ m a n a uch kei n e kon sta nte An­
p i es a u sgewä h l t u n d a n g ezeigt g l e icht, ka n n m a n sehen , dass za h l an Pre-Trigger-Sa m ples er­
werd e n kön n e n . D i e Vera rbe i ­ kei n e N otwe n d i g keit zum Suchen reiche n . Es ist a l lerd i ng s mög l ich,
t u n g (Sch ritte 2 u n d 3 ) beste ht von Tri g g e r- P u n kten i m S i g n a l Sam pies konti n u ierl i c h an e i n e n
aus dem Fi n d e n des Tri g g e rs besteht. Der Trigger- Pu n kt w i rd a n d e re n E n d p o i n t z u ü be rtra ­
u n d d e r Auswa h l d e r Date n u m d u rch Ha rdware m i t d e m CPLD g e n u n d s i e z u verwerfe n , w e n n
d e n Tri g g e r-Zeitpu n kt h e ru m , detektiert . Der Ha u ptg ru nd fü r d e r E n d p o i nt- Buffe r vo l l i st, so­
u m d i ese d a n n a n zuze i g e n . Am e i n e n Ha rdwa re-Tri g g e r l iegt i n wie w i e d e r n e u e S a m p i es in d e n
E n d e d i eses P rozesses m u ss d e r erzi e l b a re n h o h e n S a m p l e ­ B u ffe r z u sch re i b e n . D a s fü h rt
d e r i n itia l e U S B -Tra n sfe r w i e ­ Rate von b i s zu 48 M Sis p ro Ka n a l zu e i n e m Pre-Tri g g e r m i t u n d efi ­
d e r a n g e re i h t w e rd e n , so d a ss (fü r e i n e k u rze Zeit) . Es i st leider n i e rtem U mfa n g .
d e r n ä c h ste B u ffe r m i t S a m p i e ­ n icht m ö g l i c h , ü ber l ä n g ere Zeit
Daten tra n sferiert werd e n ka n n . e i n e Date n rate von 2 x 48 M Sis U nd a l l es
W i e bei Sch ritt 4 z u se h e n , n u tzt = 96 M Bis ü ber U S B a u frecht
d i e A p p l i kation O p e n G L, u m d i e zu erh a l te n . M it den E n d po i nt­
O pe n Sou rce
a u sg e w ä h lten S a m p i e s a u f d e m Suffern des U S B- M i kroco ntro l lers
B i l d sc h i rm d a rz u stel l e n . O p e n G L ka n n solch e i n e hohe Daten rate Zum Sch l u ss sei noch e i n m a l
sorgt fü r sch n e l les Re n d e ri n g , n u r ü ber ku rze Zeit e rreicht wer­ d a ra u f h i n gewiese n , d a s s a l l e
w a s e i n e a u s re i c h e n d Rate a n d e n . Bei S i n g le-Shot- Mode g i bt Desig n - U nterl a g e n , weitere ti ef­
Fra m e - Red ra w s erla u bt . es noch e i n e weitere heftig e g e h e n d e re Erlä uteru n g e n sow ie
D e r zyklische Prozess bei n h a ltet Hera u sforderu n g zu meistern : H i n w e i se a uf Zu satzi nform ati­
zwei wichtige Hera usforderu ngen : Pre-Trig g e r. Da bei m CPLD kei n onen zu d i esem Proj e kt ü ber
RAM e i n gesetzt w i rd , i st e i n Pre­ h t t p : Ilw w w . e l e k t o r. d elm c 7 1
• Ti m i n g : D i e m ittl e re Zeit zw i ­ Trig g e r a l les a n d e re a l s trivia l . d o w n l o a d zu h a b e n s i n d .
schen d e n P u n kte n 1 b i s 5
d a rf n icht l ä n g e r a l s d i e Zeit
zwischen zwei Tra n sfe rs sei n .
Lös u n g : O p e rati o n e n m i t Zeit­
bed a rf werd e n in n ativem C
geschriebe n .
• F l usskontro l l e : Bei e i n e m e i n ­
z i g e n Date n - Bu ffe r g e h e n d ie
i n d e r Zeit von Sch ritt 1 b i s 5
gesa m m e lten Daten verl o re n ,
d a ke i n e U S B - Pa kete fü r n e u e
Daten verfü g ba r s i n d . A u s
d iesem G ru n d i s t e i n e Art von
M u l i - B u ffe ri n g o b l i gatorisch .
Lös u n g : Verwe n d u n g m e h rfa ­
cher Tra n sfe r-Stru ktu re n und
Date n - B u ffer.

D i e o b e re G renze d e r Date n a u f­
l ö s u n g ist l ed i g l ich d u rch d a s
Ha rd w a re - Fro nte n d l i m itiert . D i e
u nte re G renze i st h i n g e g e n d u rch
die Ap p l i kation festg e l e g t . M it
Hi g h - S p e ed - U S B - B u l k-Tra n sfe rs
l i egt d i e p ra ktische G re n ze bei 40
M Bis . Im S i n g l e - S h ot- M o d e zeigt
die A p p l i kation n u r eine Auswa h l
a n S a m pies a n , d i e n a c h e i n e m
Trig g e r- E re i g n i s e rfa sst w u rd e n .
Das Front- E n d e n tdeckt solche
Tri g g e r- E re i g n isse und s c h i c kt

elektor - Mikocrotroller Sonderhelft 15


I

PRAXI S H D M I ZU VGA
I

zu
USB-gespeister DVI/HDMI-zu-VGA-Wandler
mit Audio-Extraction

Die hier vorgestellte Schaltung ist eine Komplettlösung zur Wandlung von HDMI/DVI-Sig­

nalen ins VGA-Format mit einem analogen Audio-Ausgang. Sie enthält den HDMI-Empfän­

ger (High-Definition Multimedia Interface) ADV7611, der Videoströme bis maximal

165 MHz empfangen kann. Versorgt wird die Schaltung über ein USB-Kabel.

Sie unterstützt Auflösungen bis zu 1.600 x 1.200 Pixel bei 60Hz.

16 elektor- Mikocrotroller Sonderhelft


HDMI ZU VGA

D i e Schaltu n g ( Bi l d 1 ) a rbeitet du n g e n n a c h I n d u striesta n d a rd


mit erweite rte n Anze i g e i d e n t i ­ kö n n e n d i re kte Ve rb i n d u n g e n D e r Video- DAC ADV7 1 2 5 wa n ­
fi kati o n sdaten ( E D I D , Exte n d ed zwisch e n E m pfä n g e r, Codec d e l t d e n d i g ita l e n Vid eostrom i n
D i s p l a y I d e ntifi cat i o n Data ) , u m und Video- DAC ( D i g ita l/An a l o g ­ e i n VGA- ko m pati b l es A n a l o g s i g ­
s i c h e rz u ste l l e n , d a ss d e r Video­ Wa n d l er) e rfo l g e n . D i e Sch a l ­ n a L D i e A u d i o -Ve ra rbeitu ng i m
stro m von d e r H D M I/DVI-Q u e l l e t u n g w u rd e a u f e i n e r zwe i l a g i g e n Wa n d l e r beg i n nt b e i m ADV76 1 1 .
( D i g ita l V i su a l I nte rface) d i e Leiterplatte rea l i s i e rt . S i e a rb e i ­ D i eser ve rfü gt ü ber e i n e n i n ­
bestm ö g l i c h e Aufl ö s u n g hat, d i e tet m it Auflösu n g e n b i s U XGA tern en A u d i o - Pa ket Extracti o n ­
v o n HD M I- Q u e l l e , Wa n d l e r u n d ( 1 . 60 0 x 1 . 2 0 0 Pixel bei 60 Hz) . Biock. Das Ba ute i l ka n n p ra ktisch
VGA- D i s p l a y (Video G ra p h i cs Ad ­ jeden H D M I-Sta n d a rd a u sgeben .
a pter) u nte rstützt w i rd . A l l e rd i n g s a kzeptiert d e r Audio­
Sch a ltu n g s­ Codec S S M 2604 a m Backe n d n u r
Der HD M I - E m pfä n g e r ka n n a u ch besch re i b u n g e i n e n PS -Stro m m i t LPC M -A u d i o
fü r Video- E i n ste l l u n g e n w i e Hel ­ ( Li n e a r Pu l se C o d e M o d u lati o n )
l i g keit o d e r Ko ntrast verwe n d et Der HD M I - E m pfä n g e r ADV76 1 1 m i t e i n e r Abta strate v o n 44, 1
werd e n . Der A u d i o - Codec l ä sst rep räsentiert d i e E i n g a n g sseite o d e r 48 k Hz . U m s i c h e rz u ste l l e n ,
sich z u r E i n stel l u n g der La u tstä r­ fü r die HD M I - E i n g ä n g e . E r hat e i n d a s s e i n s o l c h e r PS-Strom ge­
ke am Aud io-Ausg a n g n utze n . 5 V C a b l e Detect, e i n e Hot- P i u g sendet w i rd , m u ss d e r ADV76 1 1
D i e geze i g te Schaltu n g h a t za h l ­ Detect-Aktivieru n g u n d D DC-Ver­ e i n e r HD M I- Q u e l l e e i n e n geeig­
re iche Vo rte i l e : D e r hoch i nte g ­ b i n d u n g e n ( D i rect C l i e nt-to-C i i ­ n eten E D I D - I n h a l t l i efe rn , der
ri e rte Video- E m pfä n g e r e r m ö g ­ e n t ) , d i e z u m Auslesen des E D I D n u r die LPC M - Fä h i g keit a n g i bt.
l i cht Video- E i n ste l l u n g e n o h n e verwen d et werd e n . D a s Baute i l
zusätz l i c h e FPGAs ( Fi e l d - Pro­ e n t h ä l t e i n i nternes E D I D - RA M , D i e Ausg a n g ss i g n a l i m pedanz der
g ra m m a b l e Gate-Arrays ) . Ü ber d a s D i s p l ay-I nfo rmati o n e n fü r A u d i o l e itu n g beträgt 1 0 0 Q . Eine
e i n FC-S i g n a l l a ssen sich He l ­ d i e HD M I- Q u e l l e e n t h ä l t . Der z u sätz l i c h e Le i stu n g sve rstä rke r­
l i g keit, Ko ntrast oder La utstä r­ e i n g e b a ute Fa rbra u m wa n d l e r stute i st fü r d e n Ansch l u ss von
ke e i n stel l e n . E i n i nternes E D I D ( C o l o r S pace Converter, C S C ) Ko pfh ö rern oder La utsprechern
M e m o ry ( Exte n d e d D i s p l a y I d e n ­ w a n d e l t j e d e n H D M I - Fa rb ra u m i n erfo rd e rl ich .
tificati o n Data , e rweiterte A n ­ e i n 8 - Bit- RG B444-Wo rt, d a s sich
ze i g e i d e ntifi ka t i o n sd aten - e i n e z u m Tre i be n des Video- DAC- E i n ­ Die Schaltu ng w i rd von e i ­
Date n stru ktu r, d i e e i n d i g ita les g a n g s a m ADV7 1 2 5 e i g n et . D i es n e m M i krocontrol ler des Typs
D i s p l a y einer Vid eoq u e l l e m it­ d eckt Wa n d l u n g e n d e r fo l g e n d e n ADuC7020 g esteuert. Dazu nutzt
te i lt, um se i n e n Fu n ktio n s u m ­ Fa rbrä u m e a b : RG B, YCrCb ( 6 0 1 d e r ADuC7020 Fe mit SDA- u n d
fa n g zu besc h re i b e n ) red u z i e rt u n d 7 09 ) , XVYCC ( 6 0 1 u n d 7 0 9 ) SCL- Leitu n g e n , d i e ü ber e i n e n
d i e Anza h l d e r Baute i l e . Ab­ s o w i e a n d e re g e m ä ß H D M I-Spe­ Scha lter (ADG 7 3 6 ) entweder m i t
wä rtsscha ltreg l e r ermög l ic h e n zifi kati o n . Der ADV76 1 1 ka n n d e n VGA- Display-Date n ka n a l l e i ­
d i e Ve rso rg u n g d e r Scha ltu n g a u ch b e l i e b i g e Wa n d l u n g e n zwi­ t u n g e n ( D DC) o d e r dem Ha u pt­
ü be r e i n e n U S B - Po rt . D u rc h d i e schen d e n 444- und 4 2 2 -Sa m p ­ Fe- Bus verb u n d e n s i n d . Der
N utzu n g v o n I n te rch i p -Ve rb i n - l i n g - Ko n ze pten d u rchfü h re n . Scha lter erl a u bt die Tre n n u n g des

elektor - Mikocrotroller Sonderhelft 17


I PRAXIS H D M I ZU VGA
I

Bild 1 :
MCLK Vere i n fachtes
SCLK AUDI O-l Blockd i agra m rr
LRCLK AUDIO-R A U DIO d e s H D M I·zu·
OUTPUT
APO SSM2604 VGA-Wa n d lers.

I ..,._ +3.3V
SCL

SDA

+ 1 .8V ____..,
+ .3V � ...- +3.3V
TMDS 3 C LOCK R

ADV7611
DDC SDA ADV71 25 G
DATA
DDC SCL B
HO MI CEC
INPUT
HPD
HS HS

H DMI SV
s vs VGA

l
v
OUT
SV

!
....
1-

I
12C SWITCH
DDC S C L

--
rlADP2301
SCL
I- - - - - - - -I
I
DDC SDA
I

I
I
I
I
+3.3V
SDA �
I
I
'r - - - � �
lADP2301
I
I I +3.3V -+

INT FROM A DV7 6 1 1


I
tI Ii!i!:
USB +SV
I I + 1 .8V I
I I

� - EXTERNA�- �+3 . 3v� ADuC7020


EV E L 1
� �1

POWE R S U P P LY SECTION
1 RS-232 L RX !--- c(
1 SHIFTER I- - - - - - ..: ..:

� - - - - - - - - � - - - - -��------� �

H a u pt-Fe- B u sses von den VGA­ sen sowie a n d e n PSAV E - P i n des d a rd , d a rste l l ba r vom Video-Dis­
FC- DDC-Leitu n g e n , um Risi ken ADV7 1 2 5 um eine Video- DAC­ p lay, ü ber d i e H D M I-Verb i n d u n g
potenzie l l e r Konfli kte (fa l l s sich Ste u e ru n g zu ermög l i c h e n . gesch ickt w i rd . Die H D M I-Spezi­
der Mon itor D DC-FC m it a nde­ Das Boa rd e n t h ä l t zwei Abwä rts­ fi kation verl a n gt, dass d i e H D M I­
ren Kom p o n e nte n tei l t oder VGA­ sch a ltreg l e r des Ty ps A D P 2 3 0 1 Quelle vor dem Senden des Video­
DDC-Verb i n d u ngen a u sfa l l e n ) zu z u r Ve rso rg u n g ü ber e i n e 5 -V­ Stromes nach u nterstützten H D M I
m i n i m i e ren . Am H a u pt-FC- Bus U S B-Stromversorg u n g . Die S i n k Video Modes sucht. Sobald
hängen d i e FC-S iave-Baute i l e Scha ltreg l e r l i efe rn d i e 3 , 3 -V­ d i e H D M I-Quelle d i e erweiterten
ADV76 1 1 u n d SSM2604. u n d 1 , 8 -V-Ve rso rg u n g fü r d i e Anzeigeidentifi kationsdaten gele­
B a u te i l e a u f d e r Le iterpl atte . sen hat, ka n n sie nur Sta n d a rds
Der A D u C 7 0 2 0 ve rfü gt a u ch ü ber wählen, d i e vom Video - D isplay
e i n e UART-Sc h n ittste l l e ( U n i ­ I n iti a l i s i e ru n g d e r u nterstützt werden . I m Idea lfa l l
versa l Asy n c h ro n a u s Rece iver­ s i n d das d i e v o m Display bevor­
Tra n s m itter) . S i e w i rd z u sa m me n Scha ltu n g zugten Sta ndard s . Die erweiter­
m i t e i n e r seri e l l e n Prog ra m m i e r­ ten Anzeigeidentifi kationsdaten
ta ste ( a n g esch l ossen a n PO . O ) Be i m ersten E i n scha lten des s i n d wichtig um sicherzuste l l e n ,
u n d e i n e m Reset-Ta ster ver­ Boards werd e n z u n ä chst die VGA­ d a s s das Ausg a n g s-Video fü r das
wendet, u m d a s O n - C h i p - Fl a s h ­ E D I D - Daten vom M o n itor zu rück­ Display d a rste l l ba r ist.
Memory zu prog ra m m i e re n . D a s g e l ese n . Da n n w i rd d e r ADV76 1 1
UART-Interface ka n n d a n e b e n fü r den E m pfa n g des H D M I-Stro­ Der A u d i o-Sta n d a rd w i rd a u f
a u ch a l s D e b u g -A u sg a n g o d e r mes prog ra m m i e rt . Ansch l ießend ä h n l i c h e We ise b e h a n d e l t . D i e
Te rm i n a l a nsch l u ss wä h re n d erfolgt d i e Pro g ra m m ieru n g des von d e r H D M I-Se n ke u nterstütz­
der Softwa re - E n twi ckl u n g ver­ S S M 2604, um d a s FS-Au d i o ü ber ten A u d i o-Sta n d a rd s s i n d i m
wendet werd e n . E rfo rd e r l i c h i st sei n e n DAC a u szugebe n . E D I D g e l i stet. D i e H D M I- Q u e l l e
eine zusätz l i c h e Sch a l t u n g z u r m u ss e i n e n A u d i o -Stro m s e n ­
Pege l a n pa ss u n g ( z u m Be i s p i e l d e n , d e r zu e i n e m d e r i m E D I D
ADM 3 2 0 2 ) , u m d e n Ansch l u ss Den E D I D-I n h a lt g e l i stete n Sta n d a rd s passt.
z u m PC g e m ä ß RS- 2 3 2 -Sta n d a rd setzen
zu rea l i s i e re n . Der A D u C 7 0 2 0 i st Der A D u C 7 0 2 0 d i ent dazu, den
a u ch a n d i e P i n s I NT l u n d RE­ Der H D M I 2VGA-Wa ndler stellt si­ VGA-I n h a lt zu lese n , um die Fä ­
SET des ADV7 6 1 1 a n gesch los- cher, dass der richtige Video-Sta n - h i g keiten des M o n itors zu be-

18 elektor - Mi kocrotroller Sonderhelft


HDMI ZU VGA

sti m m e n . D i e VGA- E D I D e i nes


ty p i s c h e n M o n itors l i stet ke i ­
n e A u d i o - Fä h i g keiten u n d ka n n
Video-Auflös u n g e n e n t h a l te n ,
d i e v o m ADV7 6 1 1 n icht u n te r­
stützt werd e n ( z . B . Pixe l - Raten
ü ber 165 M Hz u n d VESA 1 . 9 2 0 x
1 . 2 0 0 Pixel bei 6 0 Hz ) .

D e s h a l b i st es w i c h t i g s i c h e rz u ­
ste l l e n , d a s s d e r E D I D - I n h a lt,
d e r an die HD M I- Q u e l l e ü be r­
tra g e n w i rd , n u r V i d e o - M od e s
e n t h ä l t , d i e vom ADV76 1 1 u n d
B i l d 2 : H D MI-zu -VGA Wa ndler
d e m VGA- D i s p l a y u nterstützt
m i t Aud io Extraction a u f ei ner
werd e n . zwe i l a g i gen Le i terplatte.

E D I D -Vo r b e re i t u n g g e l i stete n Modes d i e Pixe l -Ta kt­ • E i n M o n itor- Ra n g e - Des kri pto r
fü r d e n ADV7 6 1 1 Freq u e n z berech n et : ( d i e e rste n zwei Bytes s i n d N u l l
u n d d a s v i e rte Byte = 2 5 3 ) fü r
Als Sta rtpu n kt fü r d i e n e u e PCLK = d i e m a x i m a l e vom M o n itor u n ­
E D I D - I n fo rmati o n , d i e a n d i e ( X-Aufl ö s u n g + 1 ) x (V-Auflösung te rstützte Pixe l -Ta kt- Freq uenz
HD M I - Q u e l l e g esch ic kt w i rd , + 1) x Verti ka l e Refresh- Rate • Der deta i l l ie rte Ti m i n g - De­
w i rd d i e vom VGA- M o n itor e rh a l ­ skri pto r ( DTD) g i bt das N ative
te n e u n d mod i fi z i e rte E D I D ver­ D i e G l e i ch u n g l i efe rt d i e m i n i ­ Video-Ti m i n g fü r e i n e n M o n i ­
wendet. N a c h d e m Auslesen des m a l e Pixe l - Freq u e n z , d i e fü r d i e t o r a n . D i e erste n b e i d e n Bytes
VGA- E D I D werd e n die fo l g e n d e n Ü bertra g u n g v o n Video g e n utzt enthalten d e n We rt d e r Pixe l ­
Bytes i n d a s i nterne RAM d e s werd e n m u ss. D i e Schätz u n g Ta kt- Fre q u e n z . Fa l l s d i eser 1 6 5
A D u C 7 0 2 0 fü r M o d i fi ka t i o n e n ko­ b a s i e rt a u f d e r An n a h m e , dass M Hz ü be rsteigt, w i rd d e r ge­
p i e rt . Nach der M o d i fi ka t i o n wer­ Video nur einen h o rizo nta l e n sa mte Deskri ptor d u rch e i n e n
d e n d i e Daten d e r H D M I - Q u e l l e Sync-l m p u l s von e i n e r P i xe l b re i ­ DTD - B i ock - gee i g n et fü r e i n e n
z u r Ve rfü g u n g g este l l t ( ü be r d i e t e p ro Ze i l e u n d n u r e i n e Zei l e 6 4 0 x 480 P i x e l ( bei 60 Hz ) V i ­
i nterne E D I D i m ADV76 1 1 ) . VBI (Vertica l B l a n k i n g I nterva l ) deo- M o d e - ersetzt .
p ro B i l d e n t h ä l t . I n Rea i -Worl d ­ • Der M o n itor- Ra n g e - Deskri ptor
• Bytes [ O : 1 9 ] , Anwe n d u n g e n w i rd d i eser Ty p e n t h ä l t I nfo rmati o n e n ü ber d i e
Hea d e r- l n fo rm a t i o n von Video n i cht verw e n d et u n d maxi m a l e PC LK- Freq uenz, m i t
• Bytes [ 1 9 : 24 ] , d i e Abschätz u n g i s t n u r e i n e N ä ­ d e r d e r M o n itor u m g e h e n ka n n .
Basis- D i s p l ay-lnformation h e ru n g . Fü r g e n a u e PCLK-Werte Fa l l s d i e PCLK- Freq u e n z 1 6 5
• Bytes [ 2 5 : 34 ] , Fa rbkoord i naten verw e n d et m a n Loo k- u p -Ta be l ­ M Hz ü bersteigt, w i rd s i e a u f
• Bytes [ 3 5 : 3 7 ] , l e n , d i e a u f d e n tatsä c h l ich en 1 6 5 M Hz gesetzt .
Bitma p - E i n stel l u n g e n ( a l l e VESA-Sta n d a rd s b a s i e re n . • Der l etzte Block des Sta n d a rd ­

werd e n v o m ADV7 6 1 1 u nte r­ Fa l l s d i e berec h n ete PCLK- Fre ­ E D I D e n t h ä l t z w e i Bytes :


stützt) q u e n z 1 6 5 M Hz ü be rsteigt, w i rd • Byte 1 26 l i efe rt d i e Za h l zu sätz­

der Video-Mode aus den EDID l i cher E D I D - Biöcke. Die Anwen­


Byte 2 0 des E D I D (Video- E i n ­ h e ra u sg e n o m m e n . d u n g ü be rsch re i bt d i eses Byte
g a n g s p a ra m eter) w i rd a u f 0 Der n ä c h ste Tei l d e r E D I D m i t e i n e r 1 , um e i n zu sätzl iche
modifi z i e rt, u m zu s i g n a l i s i e re n , ( Byte s [ 54 : 1 2 5 ] ) w i rd v o n v i e r EDID zur Verfü g u n g zu ste l l e n .
d a s s d e r H D M I 2VGA-Wa n d l e r e i n B l öcken v o n Deskri pto re n be­ • Byte 127 ist ein Prüfsummen-Byte.

D i g ita l -Video- E i n g a n g ist. legt ( [ 54 : 7 1 ] , [ 7 2 : 89 ] , [ 9 0 : 1 0 7 ] • Der zusätzl iche EDID- Biock (CEA-

u n d [ 1 0 8 : 1 2 5 ] ) . D i e A n we n d u n g 861 Typ) ist 1 28 Byte lang und


Bytes [ 3 8 : 54] in d e n E D I D - I n ­ prüft a l l e v i e r Deskri pto re n u nd enthält I nformationen ü ber die
fo rm a t i o n e n entha lten d i e Sta n ­ i d e n tifi z i e rt zwei Typen von De­ Aud io-Fä h i g keite n . Au ßerdem
d a rd -Ti m i n g -I nformati o n . Um skri ptore n : besch rei bt er 640 x 480 Pixel als
sicherz u ste l l e n , d a ss ke i n e r d e r • E i n e n d eta i l l i e rte n Ti m i n g - De­ u nterstützten Video-Sta ndard .
g e l i stete n M odes d i e m a x i m a ­ skri ptor ( m i n d este n s e i n es der D i e Ha u ptaufg a be dieses Blocks
l e Pixe l -Ta kt- Fre q u e n z v o n 1 6 5 e rste n zwei Bytes i st versc h i e ­ besteht dari n , die HDMI-Quelle
M Hz ü be rsteigt, w i rd b e i a l l e n i m d e n von N u l l ) fü r d i e Pixe l -Ta kt­ ü ber die Aud io-Fä h i g keiten zu
STD Ti m i n g - l nfo rmati o n s b lock Freq u e n z i nform ieren : Stereo LPCM, 44, 1

elektor - Mikocrotroller Sonderhelft 19


P RAXI S H D M I Z U VGA

kHz, 48 kHz u n d 3 2 kHz m it La ut­ n a l i st e i n n i cht-versc h l ü sse ltes l a g i g e Le iterplatte e i n i g e Vo rtei ­


sprechern l i n ks u n d rechts vorne. Video-S i g n a l , das mit e i n e m A n a ­ l e . D i e H D M I-Com p l i a n ce -Tests
Der CEA-86 1 Block enthält a u ch l og - Record e r a ufg ezeich n et u n d verl a n g e n , dass a l l e TM D S - Le i ­
zusätzl iche Informationen ü ber o h n e M echa n i s m u s z u m Sch utz tungen (Tra n sition - m i n i m ized
unterstützte Video-Sta ndards wie des I n h a lts a bgespielt werd e n D i ffe renti a l S i g n a l i n g ) , die i m
YCbCr444 und YCbCr422 neben ka n n . D a h e r i st e i n VGA-Video H D M I- E m pfä n g e r a n ko m m e n ,
Standard - RG B . fü r I n h a lte m it Copyri g ht-Sch utz e i n e I m pe d a n z v o n 1 0 0 Q ± 1 0 %
• Ei nzelheiten fi ndet man i m C­ n i cht s i c h e r. Da d e r H D M I- z u ­ a ufwe i se n . Fü r Le itu n g sverb i n ­
Quellcode im kompletten Projekt­ VGA-Wa n d l e r ke i n e n S c h u tz fü r d u n g e n c h a ra kte risti sche I m pe­
pa ket u nter http : //www.ana log . Video-l n h a lte m i t Copyri g h t b i e ­ d a nzen e i n z u h a lte n , i st bei e i n e r
com/CN0282-DesignSu pport. tet, sol lte d e r E m pfa n g n i cht g e ­ v i e rl a g i g e n Le iterpl atte i m A l l ­
stattet werd e n . g e m e i n e n l e i chter a l s b e i e i n e r
E rken n u n g vo n Der ADV76 1 1 l öst d i eses Pro­ Le iterplatten m i t n u r z w e i La g e n .
b l e m . Auf den M a rkt g e b racht Fe rn e r b i eten v i e rl a g i g e Le iter­
H D M I- Q u e l l e u nd w u rd e d a s Baute i l i n zwei S i l i ­ p l atte n m e h r M ög l i ch keite n , u m
VGA- D isplay z i u mvers i o n e n : ADV76 1 1 u n d E M I/ RFI ( E i ectro m a g n etic I n te r­
ADV7 6 1 1 - P. D e r ADV76 1 1 d i ent fe re n ce/ Ra d i o Fre q u e n cy I nte r­
Das S-V-S i g n a l auf dem zur E n tsc h l ü ssel u n g versch l ü s­ fe re n ce ) zu verm e i d e n u n d d i e
H D M I- Ka be l w i rd verwendet, selter I n h a lte, wä h re n d d e r E M C-Vo rsch riften zu e rfü l l e n .
um dem VGA- M o n itor m itzutei ­ ADV76 1 1 - P n u r u nversch l ü ss e l ­ B e i sch n e l l e n d i g ita l e n S i g n a l e n
l e n , dass e i n Video ei ntrifft. Der t e V i d eos e m pfa n g e n ka n n . Der m i t sch n e l l a n ste i g e n d e n u n d
ADuC7020 ü berprüft n icht, o b H D M I 2VGA-Wa n d l e r m u ss d e n a bfa l l e n d e n Fla n ke n beste ht d i e
eine VGA-Verb i n d u n g vorh a n d e n ADV76 1 1 - P n utze n . Gefa h r v o n E M I/ RFI- Effe kte n .
i st : Er n i m mt a n , es g i bt e i n e . D i e Schaltu n g i n B i l d 1 ka n n m o ­ Sch n e l l e S i g n a l e s i n d a u f d e m
E i n e M o n itor- Erke n n u ng ka n n i m ­ d ifi z i e rt u n d a n g e pa sst werd e n , Boa rd h a u ptsäch l i ch a u f d e r P i ­
plementiert werd e n , i ndem m a n u m m it vorh a n d e n e n VGA- B i l d ­ xe l - B u s-Sc h n ittste l l e vorh a n d e n ,
d e n E D I D - I n h a l t z u rückl iest. Fa l l s sch i rm e n versch l ü sselten I n h a l t d i e d e n A u sg a n g des ADV76 1 1
e s kei n FC-Acknowledge g i bt, e m pfa n g e n zu kön n e n . D a b e i m i t d e m ADV7 1 2 5 DAC- E i n g a n g
ka n n a ng e n o m m e n werd e n , dass d ü rfe n d i e M o d i fi kati o n e n n u r s o verb i n d et . I n m a n c h e n Fä l l e n
der Mon itor n icht a n g esch lossen e rfo l g e n , d a s s d e r Ben utzer ke i ­ kö n n e n Serie n w i d e rstä n d e i n
ist. H D M I-So u rce- E rke n n u ng n e n Z u g a n g zu ve rsc h l ü sselten d i ese Le itu n g e n e i n g e b racht
ist n icht e rforderl ich . Soba l d der Videos e rh ä l t . werd e n , um die sch n e l l e n Fla n ­
ADV76 1 1 fü r d e n E m pfa n g von k e n l a n g s a m e r zu m a c h e n u n d
H D M I-I n h a lt p rog ra m m i e rt i st, s o E M I/ RFI- Effe kte z u m i n i m i e ­
Ü berl eg u ng e n zum
fu n ktio n i e rt er i m m e r, wenn e i n re n . Be i m zwe i l a g i g e n Layout
Ka bel a n g esch lossen ist oder Layout ist die Ve rb i n d u n g zwischen
sich der e i n g a ng sseiti g e Video­ ADV7 6 1 1 und ADV7 1 2 5 re lativ
Sta n d a rd ä n d e rt. W i rd e i n Ka bel E i n sorgfä ltiges Routi n g d e r Ve r­ k u rz . Des h a l b s i n d ke i n e Se-
entfe rnt, erzeugt der H D M I - E m p ­ b i n d u n g e n zwischen ADV76 1 1 BS­ rie n w i d e rstä n d e e rfo rd e rl i ch .
fä nger e i n e n " b l a u e n " B i l d sch i rm WZ- P und ADV7 1 2 5 BCPZ ermög ­
mit der Auflösu n g des z u l etzt l icht d e n Aufba u der Sch a l t u n g U m d e n E i nfluss d e r E M I/ R FI­
empfa n g e n e n Videos. D i e H D M I­ a u f e i n e r zwe i l a g i g e n Leiterplatte. E m i s s i o n z u m i n i m i e re n , beste ht
Sou rce- Erke n n u ng erled igt d e r Das Board hat sich bei Videos m it die M ög l i c h keit, die Tre i berstä r­
ADV76 1 1 . Der Status der Ver­ e i n e r Pixe l -Ta kt- Freq u e n z b i s 1 6 5 ke d e r Pixe l - B u s-Tre i be r u n d
b i n d u n g ka n n besti m mt werd e n , M H z bereits bewä h rt . D i e u ntere d e s Aud i o-Ausg a n g s ei n z u ste l ­
i ndem m a n Reg i ster O x 6 F i n d i e Lage der Leiterplatte i st pri m ä r l e n . D i e Tre i b e rstä rke l ä sst sich
1 0 M a p ( Device Ad d ress Ox98) e i n e e i n z i g e d u rchgehende Mas­ m it d e m ADV76 1 1 red u z i e re n .
zurückl iest. Weitere I n fos fi n d et sefläche, bei d e r e i n paar e l e k­ Zusätz l i c h e Deta i l s fi n d et m a n
m a n i m H a rdware User G u i d e trische Ve rbi n d u ngen z u r u nte­ i m Absatz " D rive Strength " d e s
( U G - 1 80 ) . re n Lag e g efü h rt s i n d . Za h l reiche U s e r G u i d es U G - 1 8 0 .
Vias, d i e Top - und Botto m - Lay­
er- M a ssepote n z i a l e verb i n d e n ,
E i nsc h rä n ku n g e n m i n i m iere n eventu e l l es G ro u n d
Eva l u i eru n g
d e s H D M I 2VGA­ Bo u n ce i nfo l g e v o n Stromtra n s i ­ u n d Test
Wa n d l ers enten a u f Boa rd s mit seh r sch n e l ­
l e n S i g n a l e n . B i l d 2 zeigt d a s Foto Die Schaltu n g w u rd e m it den fo l ­
d e r Leiterp latte ( D ra ufsicht) . g e n d e n H D M I- Q u e l l e n g etestet :
Es i st erfo rd e rl i c h , d e n Sch utz
von Date n i n h a lten in Betracht zu B e i m E i n satz i n e i n e m p ra kti­ • DVD - S 9 7 DVD/CD Player ( 640
ziehen . Das Sta n d a rd VGA-S i g - schen Syste m b i etet eine v i e r- X 480 p)

20 elektor - Mikocrotroller Sonderhelft


HDMI ZU VGA

@) @)
I

®®
r - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - ,

I PC
: RS-232
1
INPUT
I
I
I
1 DEBUG
1 CONNECTION ONLY
" - - - - - - - - - - - - - -

HDMI SOURCE
(BLU-RAY/DVD PLAVER/LAPTOP) VGA
MONITOR

PC/LAPTOP
OR 5V POWER
SUPPLY
HDM12VGA BOARD

B i l d 3: Blockd i a g ra m m des Testa u fba us.

• D e l i E 6 5 2 0 La pto p ( 1 . 280 x u n d RS - 2 3 2 - Lo g i kpeg e l n n utze n Li n ks


1 . 0 24 oder 1 . 60 0 x l . 20 0 VGA­ l ä sst.
M o n itora ufl ö s u n g ) Proj e kt- Date i e n :
• B l u - ray Pa n a s o n i e D M P- B DT l O O Zum Teste n m ü ssen die Ka ­ Gerber- Fi l es, Schaltb i l d usw.
( 64 0 X 4 8 0 p ) bel g e m ä ß B i l d 3 (VGA, H D M I , http : //www . a n a log . com/
• Q u a n t u m Data 8 8 2 Video-Ge­ A u d i o -A u sg a n g u n d U S B ) a n g e ­ C N 0 2 8 2 - Desig n S u p po rt
n e rator ( U XGA 1 . 60 0 x 1 . 20 0 sch l ossen u n d d e r Reset- Knopf
bei 60 H z , 8 b p p ) ged rückt werd e n . Date n b l att A DV76 1 1 :
http : //www . a n a l og . com/
D i e Schaltung wurde m i t d e n fol­ V i d e o - P i ayer a u s d e r U nterh a l ­ ADV76 1 1
genden VGA-Bildschinrnen getestet : t u n g se l e ktro n i k ( DV D o d e r B l u ­
ray ) u nterstütze n n o rm a l e rweise Date n b l att ADV7 1 2 5 :
• D e l i 1 9 0 8 F P ( 1 . 28 0 x l . 0 24 bei kei ne VESA-video-Aufl ö s u n g e n http : //www . a n a l o g . com/
60Hz M a x i m u m ) w i e XGA, SXGA o d e r U XGA. Bei ADV7 1 2 5
• D e l i 2 0 0 7 FP ( 1 . 6 0 0 x l . 2 0 0 bei d e n Tests gaben d i ese Q u e l l e n
60Hz M a x i m u m ) Sta n d a rd -VGA a u s . Date n b l att A D u C 7 0 2 0 :
• S u n M i eresyste m s G D M - 5 0 1 0 PT http : //www. a n a l og . com/
M o n itor Der D e l i La pto p E 6 5 2 0 ka n n a l s ADuC7020
Video - Q u e l l e verw e n d et werd e n ,
Bei d e r Eva l u i e ru n g des Boa rd s d i e V ESA-Sta n d a rd s u nterstützt Date n b l att SSM 260 4 :
w u rde e i n UART-Steckverb i n d e r u n d vom H D M I 2VGA bereitge­ http : //www . a n a l o g . com/
( EVAL-A D u C-CABLE l Z ) sowo h l ste l lten I n h a l t l i est . Das Gerät S S M 2604
z u r Prog ra m m i e ru n g d e s Eva l u a ­ b i etet entweder 1 . 280 x 1 . 0 24
ti o n - Boa rd s w i e a uc h z u r Anzeige Pixel bei 60 H z fü r den D e l i
d e r D e b u g - I nformati o n und des 1 9 0 8 FP M o n itor oder 1 . 60 0 x
E D I D - I n h a lts d e r VGA- B i l d sch i r­ 1 . 2 0 0 Pixel bei 60 H z fü r d e n D e l i
me verw e n d et . D e r EVAL-ADuC­ 2 0 0 7 F P M o n i to r. B e i d e Video­
CABLE l Z ist eine Schaltu n g z u r Piayer b i eten LPC M -Au d i o -I n h a l ­
Peg e l a n pa ss u n g ( Level S h ifter) t e p e r E D I D . S i e w u rd e n o h n e
mit RS - 2 3 2 -Sch n ittste l l e , d i e Pro b l e m e v o m A u d i o - Codec d e ­
s i c h z u r Ve rb i n d u n g v o n LVTTL- cod i e rt u n d a u sg e g e be n . +

elektor - Mikocrotroller Sonderhelft 21


Rev. 2

S N . 1 27935

WEB-ArBYTER
M it dem PicosG20 em bedded Projekte per Sma rtphone steuern

M ikrocontroller-Projekte sind heutzutage keine isolierten Systeme mehr. Wer es geschafft

hat, seinen M ikrocontroller-Projekten einmal die Fähigkeit zur Kommunikation mit der

Außenwelt über Ethernet zu verleihen, möchte d ies n icht mehr m issen. Denn h ierbei eröf­

fnet sich eine fast endlose Vielfalt an neuen Möglichkeiten. Wie wäre es, seine aktuellen

Projekte von überall auf der Welt einfach und bequem in gewohntem Sti l einer Handy-App

zu steuern? Diese Form des mobilen Internets i st alltägl i ch geworden, n u r wie kommt

das eigene Projekt zu einem glanzvollen Auftritt i m App-Stil auf moderne Smartphones,

Tablets und Co.? M it dem PicosG20 bietet d i e Firma Ledato ein M ikrocontroller-Modul auf

ARM-Basis an, m it dem der Weg zur Anbindung eigener Projekte über Ethernet oder WLAN

geebnet ist. Dieser Artikel führt von der Erstellung eines eigenen RESTfui-Webservices h i n

z u r Umsetzung einer i ntuitiven Steuerung für Smartphones i m App-Stil.

Wo l fg a n g G e h rh a rdt, ta s ki t

22 elektor - Mikocrotroller Sonderhelft


PRAXIS

Client (Smartphone, PC, ... ) Embedded platform


-
REST-We lt m i n d este n s e i n e U RI a l s Bezeich n e r z u ­
"'

3 �
"
.:<

:s g e o rd n et . U RI ste ht fü r U n iform Reso u rce Identifier



Webbrowser

U. Cil
(l.e. HTML·Site, lmagea, . . . )

z Application und i st eine a l l g e m e i n e re Beze ich n u n g a l s U RL. Fü r


(ij
1- C:
Cf) ·-

a: l:
0 W n.
II 0
d i e U RL g e lte n d i e g l e i c h e n Ko n stru kti o n s reg e l n w i e
...J
Webapp
(running in Webbf"owser)

J:
fü r d i e U RI . U R L ste ht beka n nterm a ße n fü r U n iform
..,
E Resou rce Locator. E i n fach g e h a lten beste ht der U n ­
II .s
HTTP eMbled

� CU programms) .!:
AppllcaUon
(Scripts,

Peripherals (GPIO, SPI, . . . )


tersc h i e d zwisch e n U RI u n d U RL d a ri n , d a ss e i n e
- U RI a l l g e m e i n a u f e i n e Resso u rce, wä h rend e i n e
U RL a u f e i n e besti m mte Re p räsentati o n e i n e r Res­
B i l d 1 : D u rch d i e Abstra ktion des Zug r i ffes ü ber e i n e RESTfu l sou rce verwe ist. Das bedeutet, jede U R L ist e i n e
HTIP Sch n i ttste l l e a u f d i e Embedded-Anwe n d u n g ka n n e i n e b rei te U RI a be r n i cht u m g e ke h rt . So verwe i st d i e fi ktive
Pa l ette a n Cl i ent-Prog ra m men bed ient werden . U RI http : //exa m p l e . d e/sta rtse ite z u m Beispiel a u f
d i e Ressou rce Sta rtseite. D i e U RLs http : //exa m p l e .
d e/sta rtseite . pdf o d e r http : //exa m p l e . d e/sta rtse ite .
Das Hyper Text Tra n sfer Protocol ( HTIP) ist ei nes der htm l verweisen jewe i l s a u f e i n e spez i e l l e Form der
meist g e n u tzten Proto kol l e i m I nternet. Fast jedes Ressou rce Sta rtseite und zwa r e i n m a l als PDF-Do­
Gerät, welches in der Lage i st, ü ber das I nternet mit kument und zum a n d e re n als HTM L- Doku ment. I m
a n d e ren Tei l ne h mern zu kom m u n iziere n , beh e rrscht Fa l l d e r U RI w i rd d i e z u rü c kg e l i efe rte Re p räse ntati ­
HTIP. Es ste l l t d a m it e i n e n der G ru n d pfe i l e r des o n d e r Ressou rce ü be r d a s H TIP a u sg e h a n d e l t . S i e
Wo rld W i d e We b dar und i st d u rch d i e z u n e h m e n d e a d ress i e rt stre n g g e n o m m e n a ber d i e Ressou rce
Vern etz u n g m i t m o b i l e n B reitba n d a n sch l ü ssen fü r Sta rtseite u n d n icht e i n e Re p räsentati o n d i eser.
S m a rt p h o n e s u n d Ta b l et- PCs h e u te w e n i g e r d e n n je
wegz u d e n ke n . Seine weite Ve rbreitu n g und A kze p­ E i n RESTfu i - Desi g n des We bservice e rfo rd e rt es,
ta nz sowie d i e g e ri n g e Ko m p l exität m a c h e n es l o h ­ HTIP s e i n e r N a t u r g e m ä ß zu verw e n d e n u n d be­
n e n swert, HTIP a l s u n iverse l l e Sch n ittste l l e fü r d a s l o h n t den Entwickler mit red u z i e rtem E n twickl u n gs­
n ä c h ste e m bedded Proj e kt i n Betracht z u z i e h e n . a ufwa n d fü r die Kom m u n i kation m it d e n E n d g erä ­
D i ese Sch n ittste l l e n kö n n e n e i n e rseits a l s Basis fü r te n . D i ese k l a re Stru ktu ri eru n g ermög l i cht e s , d i e
g rafische B e n u tzeroberfl ä c h e n i n Fo rm e i n e r e i nfa ­ Tec h n i ke n des H TI P u n d d i e beste h e n d e I n fra stru k­
c h e n I ntern etseite o d e r i n d e r modernere n Ve rs i o n t u r des WWW gezielt u n d g ew i n n b ri n g e n d fü r eige­
a l s We b-App g e n u tzt werd e n . Z u m a n d e re n ste l l t s i e n e P roj e kte z u n utze n . So kö n n e n b e i s p i e l sweise die
e i n e Plattfo rm ü be rg re i fe n d e Pro g ra m m i e rsch n itt­ Cach i n g - und Ko m p ress i o n s - M echa n i s m e n des HTIP
ste l l e d a r. zu e i n e r beträ c h t l i c h e n Red uzieru n g des Tra n sfervo ­
l u m e n s verhelfe n .
Das REST i n R ESTfu l HTIP beze i c h n et e i n Ko n ­
zept z u r Stru ktu rieru n g d e r a n g ebote n e n I n h a lte D i e tec h n i s c h e n u n d p ra kt i s c h e n G r u n d l a g e n z u r
des WWW. REST ste ht fü r Re p resentat i o n a l State Rea l i s i e ru n g e i n e s We bservice a u f e i n e m M i kro­
Tra n sfe r. H i nter Re p rese ntati o n a l verb i rg t sich d a ­ contro l l e r- M o d u l wie dem PicosG20 werd e n exem ­
bei d i e O ri e nt i e ru n g a u f d e n Au sta u sch v o n u n te r­ p l a risch a n h a n d e i n e r vere i nfachten Wetterstation
schied l i c h e n Date n formate n , z u r Präse ntati o n von vorg este l l t . D e r Schwerp u n kt l i eg t d a be i a u f d e r
I n formati o n e n . State ste ht fü r den Z u sta n d e i n e r A n b i n d u n g e i n e r ty p i s c h e n e m bedded a p p l ication
I n fo rmati o n , i s t s i e existe n t oder w e l c h e n We rt ü be r e i n e n We bserv i ce an d a s WWW in Ko m b i n a t i ­
e n t h ä l t s i e m o m e n ta n . E i n e I nfo rmation w i rd i m o n m i t d e m S m a rt p h o n e .
Fa chj a rg o n u n d i m we iteren Ve rl a u f a l s Ressou rce
beze i c h net. E i n e Ressou rce ka n n e i n e I nfo rmati o n Der Aufbau
u ntersch i ed l i ch ster Art sei n , z . B . e i n G e d i c h t o d e r
e i n B i l d . S i e ka n n a b e r a u ch rea l e G rö ß e n d a rste l ­
l e n , w i e d i e Au ßente m peratu r, d i e Luftfeuchti g keit
oder d e n Z u sta n d ei nes Lichtsch a l ters. Anscha u ­
l i c h g es p rochen te i l t d i e REST- P h i loso p h i e d i e We lt
i n Resso u rcen a u f. D a b e i ve rfü gt jede ü be r m i n d e ­
ste n s e i n e n Bezeich n e r u n d verw e n d et d i ese l be e i n ­
h e i t l i c h e Sch n ittste l l e , w i e a l l e a n d ere n Ressou rce n .
D i ese e i n h e i t l i c h e Sch n ittste l l e beste ht a u s e i n e m
feste n Satz a n Fu n kti o n e n , ü be r d i e m i t d e n Res­
so u rcen i ntera g i e rt werd e n ka n n . Im Fa l l von REST­
fu l HTIP s i n d d a s d i e beka n nten HTIP- Methoden
G ET, PUT, POST, D E LETE, H EAD, O PTI O N , TRACE RT
u n d CO N N ECT. Als Bezeich n e r von Ressou rcen wer­
d e n U Ri s verwendet. Jeder Ressou rce w i rd i n d e r B i l d 2 : Das P i cosG20- Development-Kit

elektor - Mikocrotroller Sonderhelft 23


P RAXI S PICOSG20

Ethernet I WLAN Bild 4 :


Versuchsaufbau
der Wetterstation

Cient-Browser
(z. B. Smartphone)

Bild 3: Das Herzstück des Projekts ist e i n PicosG20-Mod u l i m Com ­ Term i n a l fenster e i n Log i n - Pro m pt Nach d e r An mel­
pactFiash-Ka rten-Format m i t e i nem Atmel 400-MHz-Mi krocontroller dung a l s root mit e i n e m leeren Passwort i st es n u n
AT91SAM9G20 , 256 M B RAM und 1GB Flash mög l ich, d e n Wettersensor a u f sei n e Fu n ktionsfä h i g ­
keit zu prüfe n . O b der U S B-Wetterdatenempfä nger
korrekt erka n nt u n d i n itia l isiert w u rde, lässt sich mit
Fü r das Beispielprojekt kommt das PicosG20- Deve­ H i lfe des Befe h l s lsmod erm itte l n . Der Tre i ber w i rd a l s
lopment-Kit ( Bi l d 2) der Firma Ledato zum Ei n satz . Kernelmod u l fertig kom p i l iert m itgeliefert.
Es ist e i n M i krocontro l l er- M od u l ( B i l d 3 ) i m Gehä u se
einer Com pactFiash - Ka rte Typ l . Auf kleinstem Ra u m #/smod
vereint e r einen m i t 400 M H z geta kteten M i krocontro l ­ Module Size Used by
ler AT9 1 SAM9G20 mit einem ARM 9 - Kern von Atmel cp21 0x 1 0185 0
u n d bis zu 2 5 6 M B RAM sowie maxi m a l 1GB Flash . Fü r usbseria/ 26622 1 cp21 0x
die Erfassu ng von Wetterdaten w i rd der Kom b i -Wet­
tersensor KS300 u n d der dazu passende USB-Wet­ We n n d e r E i ntrag cp2 1 0 x i n d e r S p a lte M od u l e vor­
terdatenempfä nger USB-W D E l von ELV- Eiektro n i k h a n d e n ist, w a r d e r La d evorg a n g e rfo l g reich . I m
verwendet. Letzterer w i rd ü ber U S B a n den PicosG 20 Device-Ve rze i c h n i s /dev i s t d i e Datei /d ev/tty U S B O
a ngeschlosse n . M essstation u n d E m pfä nger kom m u ­ a l s Re p räsentation des U S B-Wette re m pfä n g e rs zu
n izieren ü ber Fu n k m i t 8 6 8 M H z i m I S M - Ba n d . fi n d e n . J etzt l ä sst sich m i t e i n e m b e l i e b i g e n Te rm i ­
n a l - Prog ra m m w i e etwa m i n icom d e r E m pfa n g von
e r erste tart des P1cosG20 Wette rd aten ü be r die Sch n ittste l l e /d ev/ttyU S B O
beobachte n . J e n a c h d e m w e l c h e weitere n U S B-Ge­
Fü r u n seren Webservice-Versuchsa ufbau m u ss led i g ­ räte an d e n PicosG 2 0 a n g esch l ossen s i n d , ka n n d i e
l ich d a s PicosG20 M i krocontrol ler- M od u l i n den CF­ N u m m e ri e ru n g i m N a m e n d e r Sch n ittste l l e /d ev/
Ca rd-Siot gesteckt u n d der U S B-Wetterdatenemp­ tty U S BO a bweich e n .
fä nger a n einen der beiden USB- Ports a ngesch lossen
werden . Der Wettersensor als Gegenstück w i rd d u rch
E i n legen der Batterien i n Betrieb genommen und sol l ­ Installation und Konfiguration
te fü r d e n Testbetrieb m i ndesten s 3 M eter Absta n d
z u m USB-Wetterdatenempfä nger habe n . Fü r eine I n ­ Nachdem n u n die Wetterstation dem PicosG20 i h re
teg ration ü ber Ethernet i n d a s loka l e N etzwerk m u ss Wetterdaten sendet, geht es g l eich weiter m i t der I n ­
der LAN -Ansc h l uss des Development- Boa rds m i t dem sta l lation u n d Konfig u ration der fü r den Webservice
Netzwerk verbunden werden . Fü r eine A n b i n d u n g via benötigten Software . Das hier verwendete M i krocon ­
WLAN gen ügt e i n WLA N - U SB-Stick, angesch lossen tro l l e r- M od u l w i rd mit dem a ktuellen D e b i a n Squeeze
a m zweiten USB-Po rt. Um den Bootvorgang des Pi­ ausgeliefert. Debian verwendet sta n d a rd mäßig den
cosG 20 i n einem Term i n a l verfolgen u n d mit ihm in­ Pa ketmanager a pt-get. E r verei nfacht d i e I n sta l l ation
teragieren zu kön n e n , w i rd eine serielle Sch n ittstel l e der nötigen Software, da hier a u f ein u m fa n g reiches
verwendet. Ü ber e i n herkö m m l iches seriel les Sch n itt­ Repository a n vorko m p i l ierten Prog ra m m pa keten des
stellenka bel u n d einem Term i n a l Prog ra m m der Wa h l Debia n - Projektes z u rück geg riffen werden ka n n . Ü ber
lässt sich m i t d e m PicosG 20 e i n e Verb i n d u n g ( 1 1 5200 die Kom m a ndozeile sind neue Prog ra m m e oder Bi­
Ba ud, 8N l ) a u fbauen . Zum Sta rten m uss das Boa rd bl iotheken d u rch den Aufruf des Pa ketmanagers mit
ü ber den M i cro- U S B - Port mit e i ne m U S B - N etztei l oder dem Kom m a n d o a pt-get i n sta l l packetna me schnel l
dem Entwick l u ngsrech ner verbu nden sei n . Ku rz d a r­ i n sta l l iert. Die Pa ketma nager va riieren von Distri b u ­
auf ka n n schon der erste Bootvorgang des a ktue ll en t i o n zu Distri bution, b e i E m bedded Li n u x (Angstro m )
Debian Sq ueeze i m Term i n a l - Prog ra m m verfolgt wer­ wäre es opkg . Fü r den Versuchsa ufba u der Wettersta ­
den . Nachdem das System gesta rtet ist, erscheint i m tion benötigen w i r folgende Softwareko m ponenten :

24 elektor - Mikocrotroller Sonderhelft


P RAXIS

• l i g httpd a l s Webserver[ 1 ] ''port" > 9000,


=

• l i bfcg i a l s Bindegl ied zwischen Webserver u n d dem # für unix domain sockets
eigenem Prog ra m m # "socket" = ,/temp/picoswetter.socket"
# "allow-x-send-file" = > "enable';

))
D e r l i g httpd i st e i n S i n g le-Th read-Server u n d kom mt "check-local" = > "disable"

)
m i t u nter 2 M B RAM a u s, wes h a l b er sich a uch fü r ge­
ri nger bestückte E m bedded -Systeme eig net. M it der
FastCGI- B i b l i othek erha lten w i r eine ei nfache Sch n i tt­
ste l l e zwischen l i g httpd u n d u n sere m Webservice- Pro­ Listi ng 1 : Die Zuordn u ng des FCGI-Webservices zu ei ner URI
g ra m m . Auf FastCGI u n d sei n e Fu n ktionsweise w i rd
später noch näher ei ngega ngen . Fü r d i e I n sta l lation N a c h e i n e m N e u sta rt des l i g httpd m i t dem Ko m ­
a u f dem PicosG 20 genügt der folgende Aufruf des Pa ­ m a n d o /etc/ i n it . d / l i g httpd resta rt werd e n a l l e Auf­
ketmanagers mit den zu i n sta l l ierenden Prog ra m m na ­ rufe d e r fi ktiven U RI http : // p i cosG20/wetter/ . . . .
men a l s Pa ra m eter : a n d e n d a fü r a ng e m e l d eten FCGI-Webservice wei­
terg e l e itet . I n d e r U RI m u ss d e r Name " p i cosG20"
#apt-get insta/1 /ighttpd libfcgi libfcgi-dev entsprec h e n d d e r N etzwe rkko nfi g u ration d u rch d ie
I P-Ad resse oder d e n d e m PicosG 20 z u g ew i esenen
Das Pa ket l i bfcg i-dev bei n h a ltet a l l e fü r d i e E ntwick­ D N S - E i ntrag a u sg eta u scht werd e n .
l u n g n otwendigen FCGI-Header- Dateien . Wer sei nen
Webservice cross-co m p i l i e rt, der fi ndet das FCGI­ Es g i bt d rei Möglichkeite n , einen FCGI-Webservice a n
S D K als Download auf der Projektseite [ 2 ] . Nach der l i g httpd zu binden . Die erste ist i m Listi ng 1 zu sehe n .
Insta l lation von Webserver u n d FastCGI-Bibl iothek I n d i eser Va ria nte w i rd ü ber d i e Optionen host u n d
sind i m Verzeich n i s jetc/ l i g h ttpd/ d i e Konfi g u rations­ port a ngegeben, u nter welcher N etzwerka d resse u n d
dateien des l i g httpd zu fi nden . Debian org a n isiert die Port der FCGI-Webservcie zu erreichen i s t . M it dieser
l i g httpd - Konfi g u ration i n getren nten Dateien fü r ei­ M ethode kön nen l i g httpd und FCGI-Webservice sogar
nen besseren Ü berblick und mod u l a re Konfi g u ratio n . a u f getren nten Systemen laufe n .
Fü r u nser Projekt s i n d d i e Dateien jetc/lig httpd/conf­
ava i l a ble/ 1 0fastg h i -config u n d l i g httpd . conf von I n ­ D i e zweite M ö g l i c h keit verw e n d et e i n e n U N IX- Do­
teresse. I n der l i g httpd . conf s i n d a l lgemeine O ptionen m a i n socket. H ierbei e rfolgt die Kom m u n i kation zw i ­
fü r den Webserver zu fi nden . Aus der Zei l e server. s c h e n l i g httpd u n d FCG I-Webserv i ce l o k a l ü ber e i n e
document-root kön nen w i r das Verzeich n i s a b l esen , Datei i m Date i syste m des PicosG 2 0 . Dafü r werden
i n welchem d e r Webserver nach Dateien fü r den C l i ­ die E i nträ g e h ost und port i n Li sti n g 1 d u rch die
e n t sucht. D e r vorgegebene Sta n d a rd pfad ist /va r/ Option socket m i t d e m Pfad z u r Socket- Datei er­
www. H ier werden später HTM L, Javascript, CSS u n d setzt . D i e Socket- Datei w i rd a utomatisch vom Pro­
a n dere fü r d i e Web-App n otwen d i g e Dateien a bgelegt. g ra m m spaw n_fcg i a n g e l egt. In b e i d e n Fä l l e n m u ss
Die Vorga bewerte fü r a l le a nderen Optionen bleiben d e r FCG I-Webservice sepa rat m i t d e m Progra m m
u nverä nd e rt. Da m it der Webserver Anfragen auf be­ spaw n_fcg i gesta rtet werd e n . N e b e n d e m Pro­
sti m mte U Ris a n u n seren Webservice weiterleitet, g ra m m n a m e n des FCGI-Webserv i ces m ü ssen ent­
m u ss das FCGI- M od u l eingebunden u n d konfig u riert weder H o st-Ad resse u n d Port oder d e r Pfa d fü r d e n
werd e n . M it dem Kom m a n d o # l i g httpd -enable fastc­ U n i x- Doma i n -Socket a n g eg e b e n werd e n . H i lfe zu
gi w i rd es im l i g httpd a ktiviert . O h n e den Pa ra m eter den O pti o n e n von spaw n_fcg i l a ssen sich m i t dem
fastcg i g i bt der Aufruf e i n e Liste mit a l len verfü g ba ­ Ko m m a n d o spaw n_fcg i - h e l p a n zeigen . Bei der Ver­
ren u n d a ktivierten M o d u l e n a u s . I n anderen Li n ux­ w e n d u n g von U n i x- D o m a i n -Sockets m u ss a u f d i e
Distri b utionen ist d i eses Kom m ando n icht vorhanden Z u g riffs rechte fü r d i e Socket- Datei geachtet wer­

H i nzufügen der Zei l e server. modu les += ( "mod_fast­


u n d d i e Aktivieru ng des FCGI- M od u l s m u ss d u rch d e n . W i rd d e r FCGI-Webserv i ce b e i s p i e l sweise a l s
root gesta rtet, ka n n d e r l i g httpd a ufg ru n d fe h lender
cg i " ) in d i e Datei /etc/lig httpd/ l i g httpd . conf erfolgen . Sch re i b rechte a u f d e m Socket n i cht m i t d e m FCG I­
Nachdem der Webserver n u n mit dem FastCGI-Mod u l We bserv i ce ko m m u n i z i e re n . Die O ption -M 0777
beka n nt gemacht w u rde, feh lt noch d i e Verb i n d u n g ermög l i cht es, d i e Z u g riffsrechte fü r d e n Socket an­
v o n e i n e r U RI zu u n serem Webservice. Dazu w i rd d a s z u g e be n . S o m i t i st jedem d a s Lesen und Sch rei ben
Kon stru kt a u s Listi n g 1 der Datei /etc/lig httpd/conf­ auf den U n ix- D o ma i n -Socket erl a u bt .
ava i l a ble/ 1 0fastcg i - config h i nzugefügt, bei a n deren
Li n ux- Distri butionen in der H a u ptkonfi g u rationsdatei Die letzte Va ria nte n u tzt l i g httpd selbst, u m d e n FCGI­
/etc/lig httpd/ l i g httpd . conf . Webservice zu sta rte n . Die Option b i n - path ersetzt

fastcg i.server = (
h i e rbei d i e Optionen host u n d port oder socket aus
den a n deren Va ria nten . Ü ber d i e Optionen bi n-envi­

((
'!wetter" = > ron ment und copy-envi ron ment kön n e n U mgebu ngs­
varia blen fü r das FCGI- Prog ra m m gesetzt werden .
"hast" = > "127. 0. 0. 1 ';

elektor - Mikocrotroller Sonderhelft 25


P RAXI S PICOSG20

Bei a l len d rei Va ria nten ist d i e wichtigste Option handling and give cantroll back to the webserver *I
checkloca l = d isa ble. Ist sie n icht auf d isa ble gesetzt, 14 }
sucht lig httpd fü r d i e U RI e i n Dokument in sei nem 15 retum ( IResult == 0) ? EXJT_5UCCE55 : EXIT_FAILURE;
Docu ment- Root (/va r/www/) u n d leitet d i e HTIP-An ­ 16 }
frage n icht a n den FCGI-Webservice weiter. N a c h d e r
Konfi g u ration d e s l i g httpd mit einer der d rei Va ria nten Listing 2 : Grundgerüst des FCGI-Prog ra mms
ist der PicosG20 M i krocontroller bereit fü r das WWW.
Darüber h i n a u s stellt es die d rei typischen Sta n d a rd­
Ka n ä l e std i n , stdout, stderr a l s out, i n , err bereit.
Schnelle Webservices mit FCGI Wie auch i m CGI-Sta n d a rd festgelegt, werden auf
den out- Ka n a l gesch riebene Ausgaben a n den Cl ient
Der eigentliche Webservice ka n n n u n in fast jeder gesendet. Vom i n - Ka n a l kön n e n Cl ient-ü berm ittelte
Sprache i m plementiert werden . Ein FCGI-Webservice Nach richte n i n h a lte gelesen werden . Der err- Ka n a l
i n C ist ä h n l ich einem herkö m m l ichen CGI- Progra m m . d ient z u r Feh lera usgabe. J edoch hängt es von d e r
CGI steht fü r Com m o n Gateway I nterface u n d ist jeweil igen La ufzeitu mgebung des FCGI-Prog ra m mes
ein Sta ndard , der Webservern ermög l i cht, Anfragen ab, ob und woh i n die Ausgaben u mgeleitet werden .
d u rch den Aufruf ei nes externen Progra m ms vera r­ H i e r hat es sich bewä h rt, entweder a u f e i n e eigene
beiten zu lasse n . In einer CGI basierenden Lös u n g Log g i n g - Lösu ng oder a u f das syslog z u rückzugreifen .
wird fü r j e d e n Req uest eine I n sta nz d e s Webservice­ Die ei nfache Verwen d u n g ist i n den Quel ltexten zu
Prog ra m mes gesta rtet. Das bedeutet, a l l e I n itial isie­ d i esem Projekt nachvollziehbar.
ru ngen und Vorbereitu ngen, d i e i n u n sere m späte­
ren Webservice zu Beg i n n abla ufe n , werden fü r jede In einem FCGX- Progra m m sol lten Lese- u n d Sch reib­
HTIP-Anfrage erneut a u sgefü h rt. FCGI d ient h i e r a l s vorgänge fü r d i e Bea rbeitu ng einer HTIP-Anfrage
Kom m u n i kationssch icht zwischen Webserver u n d ei­ nur ü ber d i e FCGX- Fu n ktionen erfolgen, dafü r stellt
nem Webservice- Progra m m . Wichtig ist h ierbei, dass d i e FCGI-Bibliothek alle g ru n d legenden E i n -/Ausga­
ein FCGI-Webservice n icht nur eine HTIP-Anfrage be- Fu n ktionen z u r Verfü g u n g . Sie verha lten sich wie
sondern viele bea rbeitet. Somit werden I n itia lisieru n ­ d i e a u s der std l i b beka n nte n Penda nts der Fu n ktio­
g e n e i n m a l i g z u m Sta rt d e s Webservices u n d n icht pro nen fpri ntf, fput, fread, fwrite, ffl ush . Alle verfügbaren
Anfrage a u sgefü h rt. M it dem FCGI-Protoko l l w i rd e i n e Fu n ktionen sind mit einer a u s reichenden Kom men­
Art Interprozessko m m u n i kation zwischen Webserver tieru n g i n der Header- Datei fcg i a p p . h zu fi nden . Un­
und Webservice geschaffen , um die sich die B i b l iothek ser Webservice sol l nun a u f einen besti m mten Pfad
l i bfcg i kü m m e rt. einer U RI a ntwo rte n . Als Beispiel w i rd der PicosG20-
Ein m i n i ma les G ru ndgerü st ei nes FCGI-Prog ra m ms M i krocontrol ler a u f eine HTIP-G ET-Anfrage fü r d i e U RI
ist in Listi ng 2 zu sehen . Es besteht a u s einer E n d ­ http : //picosG 20/wetter/tem peratu re reag iere n . Dafü r
losschleife, i n der auf ei ngehende HTIP-Anfragen g e ­ m ü ssen a l lerd i ngs erst e i n m a l Wetterdaten erhoben
wa rtet w i rd . N a c h erfo l g reicher A n n a h m e einer HT­ werden . Fü r d ieses Beispiel werden die Wetterdaten
TP-Anfrage sind ü ber das FCGX_Req uest-O bjekt a l l e in einem sepa raten Th read gesa m melt u n d in einen
HTIP- Header u n d Req uest-Informationen verfü g b a r. s i m p l e n Ri n g puffer gesch riebe n . Listi ng 3 zeigt d i e
Fu n ktion z u r I n itia l isieru n g d e s Wetterdatenem pfä n ­
0 #include < fcgiapp. h > gers .
1 #include <stdlib. h >
2 int main( int pArgc, char *pArgv[} ) { 1 9 typedef struct UsbWde{ !* structure contains a /1 information to
3 FCGX_Request IRequest; !* define FCGX-Request object*l handel the U58-WD1 device*l
4 int IResult = 0; 20 char* devName; !* the device file path i. e. : ldevlttyUSBO *I
5 FCGX_InitO; !* initialize *I 21 struct termios oldTermConfig, newTermConfig; /* terminal
6 !* unique application initialization: open files, devices, data- config objects, one to setup new term inal configuration and one to
bases, configure devices, ... 7 *I restore the old one *I
7 FCGX_InitRequest( &IRequest, 0, 0 ); !* init1alize request 22 int devFD; !* filediscriptor for the device file in devName*l
object*l 23 } UsbWde;
8 while( 1 ){ !* endless loop, fcgi programm handle many
requests*l 37 int initUsb Wde( UsbWde * const pUsbWde ){
9 IResult = FCGX_Accept_r( &IRequest ); !* retum if 38
new request *I 39 !* open device file of the USB-WDE1 *I
10 if( IResult '= 0 ) !* test retumcode of FCGX_ 40 pUsb Wde- >devFD = open( pUsbWde- >devName, O_RDWR
Accept_r for any error condition*l I O_NOCTTY );
11 break; !* if FCGX_Accept_r retums in 41 if( pUsbWde- >devFD < 0 ){
case of a error exit infinit loop and terminate programm *I 42 syslog( LOG_ERR, "[%s: %d} failed to open device: %s\n';
12 1/ . . handle request _FILE_, _UNE_, strerror( err no ) );
13 RCGX_Finish_r( &IRequest ); !* fin1sh request 43 retum -1;

26 elektor - Mikocrotroller Sonderhelft


44 } 89 /* reset current position in log line buffer *I
45 90 /CurrPos = /LogLineBuffer;
46 /* save current terminal configuration of the device *I 91
47 if( tcgetattr( pUsb Wde- >devFD, &pUsbWde->oldTermConfig ) 92 do{
'= 0 ){ 93 if( read( /UsbWde- >devFD, /CurrPos, 1 ) '= 1 ){
48 syslog( LOG_ERR, "[%s: %d] failed to Ioad termconfig: 94 syslog( LOG_ERR, "[%s: %d] failed to read
%s\n'; _FILE_, _UNE_, strerror ( errno ) ); from %s: %s\n'; _FILE_, _UN E_, /UsbWde- >devName, strerror(
49 return -1; errno ) );
50 } 95 /* sk1jJ and try to continue as a new logline *I
51 96 break;
52 /* setup new terminal config *I 97 }
53 pUsb Wde->newTermConfig.c_cflag = ( CSB I CLOCAL I B9600 ); 98
/* 8 DATA Bits, 9600 Baud*/ 99 /* check for protocolend*/
54 pUsbWde- >newTermConfig.c_iflag = IGNPAR; /* no parity 1 00 if( ( /CurrPos - /LogLineBuffer ) > 2 && strncmp( (
control *I /CurrPos - 2 ), "0\r\n'; 3 ) = = 0 ){
55 pUsbWde- >newTermConfig.c_oflag = 0; 1 01 ICurrPos++;
56 pUsbWde- >newTermConfig.c_lflag = ICANON; 1 02 break;
57 1 03 }
58 /* flush termconfig and set new terminal configuration *I 1 04
59 tcflush( pUsbWde- >devFD, TCIFLUSH ); 1 05 }while( ( ICurrPos++ - /LogLineBuffer ) < fviAX_LOGUNE_
60 if( tcsetattr( pUsbWde->devFD, TCSANOW, &pUsbWde- SIZE - 1 ); /* exclude terminating '\0' *I
>newTermConfig ) < 0 ){
61 syslog( LOG_ERR, "[%s. %d} failed to set new termconfig:
%s\n'; _FILE_, _UNE_, strerr or( errno ) ); Listing 5 : Daten vom USB-Wetterempfänger können wie aus einer
62 return -1; gewöhnlichen Datei gelesen werden. Ein Datensatz endet i m verwen­
63 } deten OpenFormat auf di e Zeichenfolge 0\r\n".
"
64
65 return 0; Im I n itia l i sieru n g sa bsch n itt der ma i n ( ) - Fu n ktion wird
66 } n u n nacheinander d i e USB-Schn ittstel l e konfi g u riert,
der Ringpuffer angelegt, der Datensa mmei-Th read
Listi ng 3 : Fu nktion fü r d i e Initial isierung des USB-Wetterdaten-Emp­ (collectData ) gesta rtet und das FCGI-System i n itia l i ­
fängers siert ( Listi ng 6 ) .

$1/ 1;;,·;;;,·;;,·;;;;;;;; 1 9,8;59;5,2;320; 0; 0 269 /* set devicefile path *I


270 /UsbWde.devName = "/dev/ttyUSBO'�·
Listi ng 4: Eine Logzeile im Openformat beg i nnt m i t der Sequenz 271
"$1; 1;" gefolgt d urch ' ; ' getrennte Sensorwerte. Die Beschrei bung 272 /* open usb weather receiver *I
der ei nzelnen Werte ist i m Handbuch des USB-WDE1 zu fi nden. 273 if( initUsbWde( &/UsbWde ) ' = 0 ){
274 syslog( LOG_ERR, "cou/d not initialize USB_ WDE device\n"
Der U S B-Wetterem pfänger g i bt d i e Daten i m Open­ );
Format [7] aus. Da jeder Datensatz mit der Zeichen­ 275 return EXIT_FAILURE;
folge " 0\r\n " endet und eine maximale G röße von 9 5 276 }
Bytes hat, ka n n er ohne g roßen Aufwa nd zeichenwei­ 277
se a u sgelesen und gespeichert werden . Eine Fu n ktion 278 /* init ringbuffer for logging *I
col lectData , d i e a l s Th read para l lel z u m eigentlichen 279 if( initWeatherBuffer( &weatherBuffer ) != 0 ){
Webservice läuft, schre i bt d i e vom U S B-Wetteremp­ 280 syslog( LOG_ERR, "cou/d not initialize weather log
fä nger gelesenen Zeilen i n den Ringpuffer. Listi ng 5 buffer\n" );
zeigt d i e ei nfache I m plementieru n g , u m vom USB­ 281 closeUsbWde( &/UsbWde );
Wetterempfänger Daten auszulesen . 282 return EXIT_FAILURE;
283 }
80 void* collectData( void* pUsbWde ){ 284
81 UsbWde */UsbWde = (UsbWde*) pUsbWde; 285 /* start new thread for logging weather data in background *I
82 char /LogLineBuffer[ fviAX_LOGUNE_SIZE ] = { 0 }, */CurrPos; 286 if( pthread_create( &weatherLoggerThread, NULL, &col/ectData,
83 &/Usb Wde ) '= 0 ){
84 287 syslog( LOG_ERR, "cou/d not start weatherlogger
85 sys/og( LOG_ERR, ''start Jogging. . . " ); thread: %s \n'; strerror( errno ) );
86 288 closeUsbWde( &/UsbWde );
87 while( 1 ){ 289 closeWeatherBuffer( &weatherBuffer );
88 290 return EXIT_FAILURE;

elektor - Mikocrotroller Sonderhelft 27


P RAXI S PICOSG20

291 } 331 continue;


292 332 }

if( loadTemperature( &/Temperature ) ' = 0 ) I* Ioad


293 /* initJalize fcgi framework*/ 333
294 if( FCGX_InitO != 0 ){ 334
295 syslog( LOG_ERR, "could not initialieze fcgi\n" ); temperature into a double vari able *I
296 closeUsbWde( &/UsbWde ); 335 syslog( LOG_ERR, "failed to fetch current
297 closeWeatherßuffer( &weatherßuffer ); temperature\n" );
298 return EXJT_FAILURE; 336 eise
299 } 337 syslog( LOG_ERR, "current temperature 1s
300 %2.2f'C\n'; /Temperature );
301 if( FCGX_InitRequest( &/Request, 0 , 0 ) '= 0 ){ 338
302 syslog( LOG_ERR, "could not initJalieze fcgi request 339 FCGX_FPrintF( /Request.out, "Status: 200 OK\n" );
object\n" ); 340 FCGX_FPRINTF( /Request. out, "Content-type: application/
303 closeUsbWde( &/UsbWde ); JSon \n\n" ); !* double newl ine to mark end of HTTP-header section*/
304 closeWeatherBuffer( &weatherßuffer ); 341 FCGX_FPrintF( /Request. out, "{\ "temperature\ ": %2.2f}';
305 return EXIT_FAILURE; /Temperature );!* send temp erature formatetd as JSON *I
306 } 342 FCGX_Finish_r( &/Request ); !* finish request *I
343 }
Listing 6: In e i nem FCGI-Progra mm müssen d i e Initial isierungen der 344
verwendeten Ressourcen nur einmalig zum Prog rammstart erfolgen. 345 syslog( LOG_INFO, ''stop weather webservice" );

Das Listi ng 7 zeigt die Accept-Sch leife des Wetter­ Listing 7: Die Accept-Schleife prüft d i e HTIP-Methode und den Pfad.
Webservices. Bei einem eingehenden Req uest w i rd Si nd beide korrekt, wird d i e Tem peratu r i n ei nem JSON-String aus­
d i e HTIP- M ethode auf den Wert " G ET' ü berprüft u n d gegeben.
a nsch l ießend d e r Pfad der U RI auf /tem perature ver­
g l ichen . Trifft die Anfrage auf u n sere Tem peratu r- Res­ H ierfü r bietet sich das J S O N - Format (Java Script Ob­
sou rce zu, w i rd d i e letzte gemessene Tem peratu r ü ber ject N otatio n ) an. Es ist ei nfach geha lten und hat ei­
die Fu n ktion loadTem perature erm ittelt. Nun m uss sie nen geringeren Overhead a l s Beispielsweise X M L. Li­
nur noch i n e i n geeig n etes Format gebracht u n d an sti ng 8 zeigt eine simple Formatieru ng der Tem peratu r
den Client zu rück gesendet werden . m ittels JSON . Ü ber d i e Fu n ktion FCGX_FPri ntF werden
z u nächst d i e HTIP-Antwort- Header gesch riebe n . Da­
312 syslog( LOG_INFO, ''start weather webservice" ); bei m uss die erste Zei l e den Statuscode enthalten . In
313 u n serem Beispiel w i rd " status : 200 O K\n " als erstes
314 while( 1 ){ ü ber d i e Fu n ktion FCGX_FprintF an den Client gesen­
315 /Result = FCGX_Accept_r( &/Request );!* wait for new det. Wen n a l l e HTIP- Header gesch rieben w u rden,
request *I w i rd das Ende des HTIP- Headers d u rch Senden einer
31 6 if( /Result ' = 0 ) Leerzei l e sig n a l i siert. Nach dem HTIP- Header ka n n
31 7 break; d a n n d a s J S O N - Dokument ü berm ittelt werden .
318
319 sys/og( LOG_ERR, "got request" ); !* print to sys/og "got {
request" *I temperature":20.5,
"

I* check HTTP-fvlethod, accept only GET-Requests *I


320 humidity":20
"
321 }
322 if( strcmp( "GET'; FCGX_GetParam( "REQUEST_fviETHOD';
/Request.envp ) ) '= 0 ){ Listing 8: Eine mögl iche Formatierung fü r Wetterdaten im JSON­
323 FCGX_FPrintF( /Request.out, "Status: 405 fviETHOD Format
NOT ALLOWED\nALLOW: GET\n\ n" );
324 FCGX_Fimsh_r( &/Request ); D i eses g ru n d l e g e n d e Be i s p i e l l ä sst s i c h e rwe itern .
325 continue; A u c h e i n e A n g a be fü r d e n Zeitra u m w ä re ü be r d i e
326 } U RI m ög l i ch . U m g rö ß e re M e n g e n a n Daten be­
327 !* PATH_INFO contains subpath after "http.// . . . ./ q u e m im J SO N - Format z u versc h icke n , h a t sich
wetter/'; if subpath not equal " /temperature awnser with 404 NOT cJ S O N [ 5 ] bewä h rt . Sie i st e i n e ko m p a kte u n d
FOUND "*/ l e i c h t zu b e n utze n d e J S O N - B i b l i o t h e k i n C . Ist d i e
328 if( strcmp( '!temperature'; FCGX_GetParam( "PATH_ g ru n d l e g e n d e p ra kt i s c h e U m setz u n g e i n e s We b ­
INFO'; /Request.envp ) ) ' = 0 ){ serv i ces g e l u n g e n , i st es fü r d e n E n t w i c k l e r s e h r
329 FCGX_FPrintF( /Request.out, "Status: 404 NOT l o h n e n sw e rt, s i c h m i t z u n e h m e n d e r Ko m p l ex ität
FOUND\n\n" );!* importent is the double newline *I der P roj e kte n ä h e r mit dem Des i g n vo n RE STfu i ­
330 FCGX_Finish_r( &/Request ); We bserv i ce z u besch äfti g e n .

28 elektor - Mikocrotroller Sonderhelft


Die PicosG20
Da m it d i e Web-App period isch d i e a ktuelle Tem pera­
Wetter-Web-App tur vom Pieos-Wetter-Webservice erfragen u n d i n der
Oberfläche a ktua lisieren ka n n , w i rd erst einmal eine
Nachdem der PicosG20 d i e a ktuel le Tem peratur a u f Fu n ktion benötigt, welche d i e Daten vom Webservice
eine Anfrage a usg i bt, fehlt n u r n o c h eine a nseh n l i ­ a bfragt, sie aufbereitet u n d auf der Oberfläche a k­
c h e Web-App fü r d e n Client. M it dem JQuery- Mobile­ tual isiert. Listi ng 1 0 zeigt d i e I m p lementieru n g von
Fra mework w i rd dem E ntwickler das Erstellen einer u pd ateCu rre ntTe m peratu re ( http : //www . e l e ktor. d e/
solchen Web-App seh r vereinfacht. Das G ru ndgerü st mc7/down load ) , d i e ü ber d i e HTTP-GET- M ethode der
a u s Listi ng 9 g e n ü gt, u m e i n e Web-App m it dem fü r Tem peratu r- Ressou rce d i e a ktuelle bzw. d i e zuletzt
Sma rtphones typischen Loo k a n d Feel zu erzeugen . gemessene Tem peratur a l s J SO N - Repräsentation von
u n serem Webservice a bfragt.
< IOQCTYPE html>
<html> J Q u e ry b ietet uns h i er m i t der Fu n ktion $ . getJ SON
<head> eine beso n d e rs e i nfache M ö g l i c h keit, a n die Te m pe­
< title > Wetterstation </title > rat u r zu kom m e n . Die Fu n ktion e rze u g t e i n e HTTP­
<meta name= "viewport" content= "width =device-width, G ET-Anfra g e fü r e i n e ü be rg e b e n e U RI u n d setzt d a ­
initial-scale = 1 "> <link rel= "stylesheet" type = "text/css" href= "http://code. bei a u ch e i n e n entsprech e n d e n Accept- H eader, so
jquery.com/mobile/1 . Orc3/jquery. mobi/e-1 . Orc3. min.css" /> dass d e r Webserv i ce e ntsch e i d e n ka n n , ob er m it e i ­
<script type= "text/javascript" src= "http://code.jquery.com/ n e r HTM L, J S O N oder e i n e r a n d ere n Re p rä sentation
jquery-1. 6. 4. min.js"> </script> a ntwortet . Der We bserv i ce in d i esem Beispiel prüft
<script type= "text/javascript" src= "http://code.jquery. jedoch den Accept- Header n i cht und a ntwortet auf
com/mobile/1 . OrcJ/jquery.mobi/e-1 . Orc3. min.jshttp://code.jquery.com/ e i n e g ü ltige Anfra g e i m m er m i t e i n e r J S O N - Reprä ­
mobile/1 . OrcJ/jquery.mobi/e-1 . Orc3. min.js "> </script> sentatio n d e r Te m peratu r. N a c h d e m d i e We b-App
</head> n u n in der La g e i st, die a ktu e l l e Te m peratu r vom
<body> We bserv i ce z u e rfra g e n u n d sie in d i e Oberfl äche
<div data-role = "page" id= "Seitel "> e i n z u fü g e n , so l l d i ese Akti o n in e i n e m besti m mten
<div data-role= "header" data-position = "inline"> I n te rva l l a u sgefü h rt werd e n . Die Fu n ktion setTi­
<h1 > Titel</h1 > mout n i m mt zwei Pa ra meter e ntgeg e n . Der erste
</div> < 1-- /header D ist d i e a u szufü h re n d e Fu n ktio n , d e r zweite g i bt d i e
Ve rzög e ru n g i n m s b i s z u r Ausfü h ru n g a n . Fü r e i n e
<div data-role = "content"> zykl ische A ktu a l i s i e ru n g d e r Te m pe ratu r a l l e 2 M i ­
<p >Inhalt</p > n ute n sorgt e i n Aufruf d e r setTi meout Fu n ktion i n
</div> < I - - /content -- > Ze i l e 1 1 u nd i m Fe h l erfa l l i n Ze i l e 1 8 d e s Listi ngs
1 0 . Der Aufruf $ ( d ocu ment) . ready i n Zei l e 3 7 re­
<div data-role = "footer"> g i stri e rt e i n e Fu n ktio n , d i e nach d e r I n itial isieru n g
<h6> </h6> d e r Web-App a u sgefü h rt werd e n sol l . D u rch sie w i rd
</div> < !-- /footer -- > u pdateCu rre ntTe m pe ratu re i n Zei l e 43 e i n m a l i n itial
</div> < '-- /page D a u fg e ru fe n , um d i e Te m pe ratur zykl i sch zu a ktua­
</body> l i s i e re n . Das h i er gezeigte Beispiel ist sehr ei nfach
</htm l > g e h a lten u n d besc h rä n kt sich n u r auf die Anzeige
d e r z u l etzt g e m esse n e n Te m peratu r. Das Schema
Listing 9 : HTML Grundgerüst fü r eine JqueryMobile-Anwendung l ässt sich aber p ro b l e m los fü r weite re Sensorwerte
w i e Luftfeuchti g keit, W i n d g eschwi n d i g keit oder a n ­
Wer s i c h mit der E rste l l u n g des HTM L- Codes be­ d e re z u sätz l i c h ü be r PC o d e r SPI a n d e n PicosG20
fa ssen m öchte, dem b i etet das cod i q a P roj e kt [ 4] a n g esch l osse n e Sensore n ü berne h m e n . Der gesa m ­
e i n G U I - B u i l d e r-To o l a l s Altern a t i v e . Zur Zeit ka n n t e Q u e l l code des Be i s p i e l s steht fü r e i g e n e Expe­
a u f d e r J Q u e ry M o b i l e- S e i te [ 3 ] d e r G U I - B u i l d e r g e ­ ri m e nte als Download [7] auf der E l e ktor-Website
testet w e rd e n . z u r Verfü g u n g . +

Die fertige JQueryMobile-Anwe n d u n g w i rd a nsch lie­ Literatur:


ßend nur noch i n das Docu ment- Root (/va rjwww)
des Webservers kopiert. Der PicosG20 i st n u n ü ber
d i e U RI http : //picosG20/ erreichbar. Bis hierh i n ist [1] http : //www. l ig httpd . net
d i e Web-App n u r e i n Oberflächen - Prototyp, ohne [2] http : //www . fastcg i . com
w i rkliche Fu n kti o n . U m d ies i m nächsten Sch ritt zu [3] http : //jq uerymob i l e . com/
ä ndern, bed a rf es etwas JavaScript. Es m ü ssen n u n [4] http : //cod iqa . com
d i e B i n d i n g s zwischen d e r Oberfläche u n d u n serem [5] http : //sou rceforg e . net/projects/cjson
Webservice, a l so d i e Prog ra m m log i k z u m Abfragen [6] http : //www. ledato . d e/
u n d Aktu a l i s ieren der Tem peratu r, erstellt werden . [7] http : //www.elektor. d e/mc7/dow n load

elektor - Mikocrotroller Sonderhelft 29


P RAXIS U S B - P O RT- M O N ITO R

USB-2 . 0 u nd 3 . 0
Port-Mon itor m it MSP430

Eine Ü berwachungsschaltung mit dem MSP430FE427A ermöglicht das Strom- und

Spannungs-Monitoring an USB-Ports nach den Standards USB 2.0 und 3.0. Um die

vorgesehene Messgenauigkeit zu erreichen, sind einige schaltungstechnische

Kniffe nötig.

H e rb e rt S c h w a rz , Tex a s I n st ru m e n ts

Z u rzeit d o m i n i e re n zwei U S B ­ Texas I n stru m ents b i etet e i n den ko ntro l l i e rten Softwa re­
Sta n d a rd s d e n M a rkt : U S B 2 . 0 hochwertiges A n a l og - Fro nt- E n d Reset n a c h e i n e m Power- D ow n .
u n d U S B 3 . 0 . S i e u ntersche i d e n ( A F E ) m it e i n e m 1 6 - Bit-S i g m a ­ D u rc h Betäti g u n g d e r Reset­
sich v o r a l l e m i n d e r Geschw i n d i g ­ Delta-Wa n d l e r u n d e i n e n va ria ­ Ta ste w i rd P i n 5 8 ( RST/ N M I )
keit u n d d e m Laststro m fü r E n d ­ b l e n Verstä rker. U m s e h r k l e i n e a u f d a s M a ssepote n z i a l g ezo­
geräte . D i e m a x i m a l e Daten rate Strö m e bezieh u n gsweise S p a n ­ g e n , d a be i e n t l ä d t sich C l . N a c h
l iegt fü r U S B 2 . 0 bei 480 M Bit/s n u n g e n e rfassen zu kö n ne n , d e m Los l a ss e n d e r Reset-Ta ste
( H i -Speed ) und es ste ht e i n e ermög l i cht d e r Wa n d l e r eine ka n n s i c h Cl m i t d e r b e h a ftete n
Stromversorg u n g v o n 100 mA va ri a b l e Verstä rku n g ( G l b i s Zeitko n sta nte von 5 d e n g riech i ­
z u r Verfü g u n g . U S B 3 . 0 i st m i t 5 G 3 2 ) d e s zu messe n d e n S i g n a ls, s c h e n K l e i n b u ch sta b e n Ta u ( C l
GBit/s erh e b l i c h sch n e l l e r, l i efe rt bevor d i e eigentliche A/D -Wa n d ­ x R 6 ) w i e d e r a u fl a d e n u n d d i e
fü r d i e externen E n d g e räte e i n e n l u ng stattfi n d et . Aufg ru n d d e r so M C U w i rd n e u i n it i a l i s i e rt . D e r­
maxi m a l e n Stro m v o n 9 0 0 m A e rreichten h o h e n E m pfi n d l ic h keit s e l b e Effe kt e ntste ht, we n n d i e
u n d i s t z u U S B 2 . 0 a bwä rtsko m ­ ka n n d e r M essw i d e rsta n d se h r Vers o rg u n g s s pa n n u n g e i n be­
pati bel . D e r U S B Po rt M o n itor n i edero h m i g a u sfa l l e n , u n d d e r sti m mtes N i vea u u n te rsc h reitet.
( Bi l d 1) w i rd zwischen PC u n d U S B - La ststro m w i rd d e m e nt­
Device gesch a l tet, u m d i e a kt u ­ s p rech e n d ka u m n e n n e n sw e rt D i e sta n d a rd i s i e rte JTAG -Sch n itt­
e l l e Stro m a u fn a h m e ei nes exte r­ beei n fl u sst. Der U S B - Po rt l i efe rt ste l l e ist fü r d i e Ko m m u n i kation
n e n U S B- 2 . 0 - oder 3 . 0 -Geräts e i n e g e rege lte S pa n n u n g von zwisch e n PC und M i krocontro l ­
a nzuze i g e n . Die jewei l ig e Bus­ 5,0 V ±5 P rozent. D i e ko m p l ette l e r n otwe n d i g , u m e rsten s d e n
spa n n u n g w i rd u nter Last erm it­ Sch a l t u n g ist in B i l d 3 zu se h e n . M C U -Softwa re - Dow n l oad und
telt und ebenfa l l s im D i s p l a y d a r­ zweite n s d a s Prog ra m m - De b u g ­
geste l l t ( Bi l d 2 ) . Deta i l s d e r g i n g z u ermög l i c h e n . D a z u b i e ­
Die Lei stu n g s m ess u n g w i rd a n tet Texas I n stru m e nts d a s U S B
beiden Ports U S B 2 . 0 bezie­
M on itor-Scha I tu n g D e b u g Interfa ce M S P- FET43 0 U I F
h u n g sweise 3 . 0 a uto matisch a n . D a s JTAG -I nterface i st m it
vorg e n o m m e n . M it h i lfe d e r Ta ste Die Reset- Besc h a l t u n g , be­ d e n P i n s 54 b i s 58 des M i kro­
T2 ( M od e Sel ect) i st e i n e m a n u ­ ste h e n d a u s Ta ste T l ( Reset ) , contro l l e rs g a l va n isch verb u n ­
e l l e U m sch a l t u n g m ög l i ch . Der W i d e rsta n d R 6 ( 4 7 k Q ) u n d Ka ­ d e n . D e r JTAG - B u s beste ht a u s
M i kroco ntro l l e r M S P430 FExx von pazität C l ( 1 0 n F ) , e rm ö g l i c h t fo l g e n d e n Le itu n g e n : TDO/TDI,

30 elektor - Mikocrotroller Sonderhelft


P RAXIS

Re l a i sstro m b e re i tz u ste l l e n . Ist


n u n das Re l a i s a ktiv, w i rd d e r
U S B- 3 . 0 - S pa n n u n g s pfa d ü ber­
p rü ft . Der Abg riff fü r U S B 3 . 0
e rfo l g t a m S pa n n u n g ste i l e r R4/
R 7 , u n d d i ese V B U S - S pa n n u n g
w i rd n u n d e m M i k rocontro l l e r
e b e n fa l l s a n P i n 6 ( V + ) u n d P i n
7 ( V- ) z u g efü h rt .

U S B-3 . 0 -
Spa n n u n g s- u n d
-Stro m - M o n itor

to PC
Bild 1: Der USB Port Mon itor w i rd zwischen to Devi ce
PC u n d Endgerät geschaltet

TDI, TMS, TCLK u n d R E S ET tierten S i g m a - Delta-Wa n d l e rs .


( RST) , wobei d i e Abkü rz u n g e n Wen n a m U S B 2 . 0 Port der m a x i ­
fo l g e n d e Bedeutu n g h a b e n : TDO male Strom v o n 1 0 0 mA fl ießt,
ste ht fü r Test Data Out und TDI d a n n erg i bt sich ein Spa n n u ngs­
fü r Test Data I n . Die Abkü rz u n g a bfa l l URl von 1 0 mV. Der M i kro­
TMS bedeu tet Test M od e S e l ecti ­ controller bietet a uch eine i nterne Die S pa n n u n g s ü berwach u n g
o n u n d TC LK ste ht fü r Test C l o c k . a k ku rate Referenzspa n n u n g von e rfo l g t d u rch d i e Mess u n g a m
M it versc h i e d e n e n Softwa re ­ 1 , 2 V. Dara u s erg i bt sich fü r den S pa n n u n g ste i l e r R 4 ( 1 00 kQ)
Too l s, etwa von IAR Syste m s Wa ndler eine maxi m a l e Auflös u n g und R7 ( 1 0 kQ ) . Fü r beide Bus­
o d e r CCS, ka n n d e r Prog ra m m ­ v o n 1 8, 3 1 1.N ( = 1 , 2/2 1 6 V) . U m syste m e g i lt d e rse l be Zusa m ­
cod e - Dow n l oad v i a JTAG - I n ter­ d i e höchste Präzision zu erreichen, m e n h a n g bez ü g l ich d e r Spa n ­
fa ce vorg e n o m m e n werd e n . m u ss der richtige Verstä rku ngs­ n u n g s ü berwach u n g :
fa ktor (Ga i n ) gewä h l t werden .

U RX =( V suskD )IO kD = 454,54 m V


U S B-2. 0- GAI N 1 bis GAI N 3 2 u nterteilen
sich i n folgende M essbereich e :
Spa n n u n g s- u n d G l : ± 500 m V ; G2 : ± 2 5 0 m V ; G4 : 110
-Stro m - M o n ito r ± 1 2 5 mV; G8 : ± 6 2 , 5 mV; G 1 6 :
± 3 1 , 2 5 mV; G 3 2 : ± 1 5 , 6 2 5 mV. Bei d e r Stro m m essu n g a m U S B
M it dem Scha lter 5 1 ( Power) w i rd Der zu messende Port-Strom zwi­ 3 . 0 Po rt i st e i n Sch a lt u n g s k n i ff
die App l i kation eingescha ltet u n d schen 0 u n d 1 0 0 mA ( entspricht n öti g , u m d i e M essg e n a u i g keit
d a s Display a ktiviert. Die USB­ U R l : 0 bis 10 mV) , ka n n im GAI N d e r La sts pa n n u n g beim m a x i ­
Lastspa n n u ng ( 5 V ±5 Prozent) 32 mit höchster Systemgena u i g ­ m a l e n Po rtstro m von 9 0 0 m A
a m USB 2 . 0 Port wird an einem keit gemessen werden . a u frec h t z u e r h a l te n . Der ver­
hochohmigen praz1sen Spa n ­ w e n d ete M essw i d e rsta n d R8 hat
n u ngsteiler R 2 ( 1 00 k Q ) u n d R3 Fü r d i e S pa n n u n g s- u n d Stro m ­ e b e n fa l l s e i n e n We rt von 0 , 1 Q
( 1 0 kQ) a bgeg riffen u n d dem Ana­ m e ss u n g i m U S B - 2 . 0 -Sta n d a rd m i t e i n e r To l e ra n z von 1 Pro­
log - Front-End des Sigma-Delta ­ erre i c h t d i e vorg este l lte API zent . Bei 900 mA Strom fä l l t a m
Wa ndlers a n Pin 6 u n d 7 zugefü h rt. eine G e n a u i g ke i t von 0,2 Pro­ M essw i d e rsta n d e i n e S pa n n u n g
Der nächste Sch ritt ist die Strom­ z e n t . S o l lte a be r ke i n e S p a n ­ von 90 mV a b ; d i es entspricht
messu ng a m Widersta nd R l . n u n g V sus am U S B 2 . 0 Port 1 , 8 Proze n t von V sus · Da d i e
a n l i e g e n , ste u e rt d e r M i k roco n ­ U S B - La stspa n n u n g jed och l a ut
Fü r d i e Strom mess u n g a m U S B tro l l e r a uto m a t i sch d a s Re l a i s Ap p l i ka t i o n s a n fo rd e ru n g mit
2 . 0 g reifen w i r den proportiona­ K2 m i t e i n e m H i g h -S i g n a l a n P i n e i n e r G e n a u i g ke i t besser a l s
len Spa n n u ngsa bfa l l a m R l mit 5 9 u n d P i n 60 a n . Da m it a u c h 1 Prozent fü r U S B 2 . 0 u n d 3 . 0
0, 1 Q (1 Prozent) a b u n d fü h ren d a s Re l a i s s i c h e r d u rc h gesch a l ­ e rfa sst w e rd e n sol l , e rfo l g t d i e
die Spa n n u n g a n d i e a n a logen tet w i rd , s i n d b e i d e Ports P 2 . 4 Stro m mess u n g i n z w e i M ess­
Eingänge Pin 2 (Il +) bezie h u ngs­ ( Pi n 6 0 ) u n d P2 . 5 ( Pi n 5 9 ) p a ra l ­ bere i c h e n . D e r p ro p o rt i o n a l e
weise Pin 3 ( I l - ) des i m plemen- l e l gescha ltet, u m d e n n öti g e n S pa n n u n g sa bfa l l fü r d e n Port-

elektor - Mikocrotroller Sonderhelft 31


P RAXI S U S B - P O RT M O N ITO R -

Stro m v o n 0 b i s 4 5 0 m A w i rd Anze i g e d e r M esswe rte


den MCU Pins 4 ( 1 2 + ) und 5 (12-)
zugefü h rt . Fü r d i ese M e ss u n g Bei d i eser M o n itori n g -Appl i ka t i o n ka m das S i e m e n s - Fa rb d i s p l a y S65
w i rd d i e Verstä rku n g s e i n ste l ­ m it 65536 Pu n kten z u m E i n satz . D i e LC D-An steueru n g e rfo l g t i m S PI
l u n g GAI N 8 ( U RX = 4 5 mV) M a ster M o d e u n d w u rd e m it fo l g e n d e n Le itu n g e n rea l i s i e rt :
b e n u tzt . Ste i g t a b e r d e r Stro m
ü ber 4 5 0 mA a n , d a n n w i rd e i n • P I N 1 : Reg i ster Se l ect - >
weiteres M O S FET- Re l a i s ( M FR 1 ) MCU P 1 . 0 (Pin 53)
ü ber Po rt 2 . 3 ( Pi n 6 1 ) a kt i v i e rt . • P I N 2 : LC D RESET - >
Dies bewi rkt e i n e Pa ra l l e l sch a l ­ M C U P 1 . 4 ( P i n 49)
t u n g v o n R 8 u n d R- M FR l . D a • P I N 3 : Ch i p Sel ect ( C S ) -> M C U P 1 . 1 ( Pi n 5 2 )
beide W i d e rstä n d e 0 , 1 Q betra ­ • P I N 4 : S D I_CLK - >
g e n , h a l b i e re n s i c h d e r Gesa mt­ M C U P2 . 1 ( P i n 44)
w i d e rsta n d und die a bfa l l e n d e • P I N 5 : SDI - >
Spa n n u n g u n d d e r M essfe h l e r d e r M C U P 1 . 6 ( Pi n 4 7 )
V 6u5 - Lastspa n n u n g s i n kt a u f 0 , 9
Proze n t . D i e Softwa re m u ss d i e I m Layout i st d e r Steckverb i n d er m i t LCD_CON beze i c h n et .
H a l b i eru n g d e s M esswidersta n d s E i n H i g h - Pegel a m M C U Po rt 1 . 1 a ktiviert es ( C h i p S e l ect) u n d
berücks i c hti g e n , wenn der erm ög l icht so die Kom m u n i kation m i t d e m LC D . D i e Date n g e ­
La ststro m i n d e n n ä c h st h ö h e ­ schwi n d i g keit w i rd m i t d e r S O l- Freq u e n z von 4 M H z a m Port 2 . 1
re n M essbere i c h fä l lt . N u r d a n n festg e l eg t . Das S 6 5 besitzt a u ch e i n e RES ET- Fu n kti o n ; d e r M i ­
ka n n a u c h d i e ko rrekte Stro m ­ kroco ntro l l er- Po rt 1 . 4 ( Pi n 4 9 ) ste u e rt d a s RES ET-Verha lten nach
a u fn a h m e e rfa sst u n d i m D i s ­ e i n e m S pa n n u n g s a u sfa l L
p l a y a n g ezeigt werd e n . +
D a d i e LCD-Anzeige a u ch o h n e H i nterg ru nd beleuchtu n g ( LCD CON :
Pi n 8 u n d Pi n 9 ) e i n e n se h r g uten Kontra st bot, w u rde i n d ieser A p p l i ­
kation a u f d ieses Featu re verzichtet, u m Stro m zu spa ren . A l l e M ess­
fu n ktionen des Port M o n itors werden im LCD ü bersichtl ich d a rg este l lt .

Den Prog ramm-Code gibt es unter: http ://www.elektor.de/mc7/down load


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CAL ·
TITLE: USB_p owermeas_main_U4
oa,aaiiSiiiJ�III Docume n t Numb e r : REU:
-
...-. . . . . . . . . . . . . Oa1 e : 1 2 /20/2011 8 :11:35 I'IM ISh .... 1 :
I
1/1

32 elektor - Mikocrotroller Sonderhelft


Dieser Beitrag ist eine Schritt-für-Schritt-Anleitung, um eine Linux-Build-Umgebung

aufzusetzen, die Android Sources - Linaro Android Build, 4.1.1 lellybean - zu kompi­

lieren und die Entwicklung auf einem Ubuntu 12.04 (64 Bit) Computer zu beginnen.

Die Zielplattform ist ein Pandaboard, die Installation erfolgt auf einer SD-Karte. In

diesem Artikel wird davon ausgegangen, dass Sie bereits Erfahrungen mit der Linux­

Kommandozeile haben und die gängigsten Linux-Tools verwenden können.

A n d re a s Ru d o l f

elektor - Mikocrotroll er Sonderhelft 33


KN OW H OW AN D RO I D - P O RTI E RU N G

user@host:jopt/android$ sudo apt-get insta/1 -f


Bevor wir die Android Sources und den Kernel
kom p i l ieren kön n e n , m ü ssen wir zuerst die B u i l d ­ Die offizielle Android- Doku mentation empfiehlt
Umgebung korrekt e i n richten . Das bei n ha ltet u n ­ eigentlich das I nsta l l ieren einer Java-Version von
ter a n derem d a s Insta l l ieren von Pa keten a u s d e n S u n/Oracle. Allerd i ngs fu n ktioniert der Build­
U b u ntu Repositories fü r Tools wie m a ke, gcc etc. Vorgang gena uso g ut mit der bereits i n Ubu ntu
vori nsta l lierten OpenJ D K Java Va riante . M it "java
Ebenso ist es e m pfehlenswert, e i n e n Arbeitsord ­ -version " ü berprüfen wir a lso u n sere Java -Version :
n e r u nter "/opt/a n d roid " oder ä h n l ich zu erstellen .
In d iesem Artikel w i rd davon a usgeg a n g e n , dass user@host:/opt/android$ java -version
Sie bereits Erfa h ru ngen mit der Li n ux- Ko m m a n ­
java version "1 . 6. 0_24"
dozeile h a b e n u n d d i e gängigsten Li n u x-Tools
verwenden kön n e n . OpenJDK Runtime Environment (IcedTea6 1 . 1 1 . 5) (6b24-1 . 1 1 . 5-

0ubuntu1 �12. 1 0. 1)
D i e nachfolgenden Anweisu ngen gelten fü r d e n OpenJDK 64-Bit Server Vfvl (build 20. 0-b12, mixed mode)
Ben utzernamen "user " auf e i n e m Com puter n a ­
m e n s " h ost " .
Download des Android Source Code
Zuerst öffnen w i r e i n Term i n a l mit der Tasten kom­
bi nation "Ctrl + Alt + T" oder ü ber das Sta rt­ Fü r d iesen Sch ritt d ecken S i e sich am besten mit
men ü . Als erstes richten w i r einen Arbeitsord ner e i n paar Tassen Kaffe ei n . J e nach Geschw i n d i g ­
i m /opt Verzeich n i s ei n . keit I h rer I nternetverb i n d u n g ka n n d ies n ä m l ich
e i n e ga nze Wei l e dauern . Zuerst besorgen wir u n s
user@host:�$ sudo mkdir jopt/android das Tool "repo ", e i n Progra m m , u m d i e Vielza h l
a n Android GIT Repositories zu verwalte n . GIT ist
user@host:�$ sudo chown -R user.user /opt/android
ü b rigens e i n sehr h i lfreiches Version i n g Too l , i n
user@host:�$ cd jopt/android welches s i c h einzuarbeite n d u rchaus lohnt.
user@host:jopt/android$

user@host:jopt/android$ mkdir �/bin/


Gemäß den Anweisungen auf source . a n d roid . com
user@host:jopt/android$ curl https:j/dl-ssl.google.com/dl/goog­
i n sta l l ieren wir d i e benötigten Pa kete, u m And roid
zu kom p i l ieren . /esource/git-repo/repo > �/bin/repo

user@host:/opt/android$ chmod a+x �/bin/repo


user@host:/opt/android$ sudo apt-get insta/1 -f git-core gnupg flex
bison gperf build-essentia/ zip curl libc6-dev libncurses5-dev:i386 Bevor w i r mit dem Down load des Android Source
x11proto-core-dev libx1 1 -dev:i386 /ibreadline6-dev."J386 /ibg/1 - Codes beg i n ne n , i n sta l l ieren w i r noch d i e Li n a ro
mesa-glx:i386 /ibg/1 -mesa-dev g++-multilib mingw32 openjdk-6-jdk toolcha i n . M it d ieser toolcha i n werden w i r den An­
tofrodos python-markdown /ibxm/2-uti/s xsltproc zlib1g-dev:i386 d roid Sou rce Code fü r u nsere ARM -Zielarch itektur
cross-kompi liere n . Die " Li n a ro image tools" wer­
user@host:/opt/android$ sudo in -s /usr/lib/i386-/inux-gnu/mesaj den gebra u cht, u m d i e e rstel lten Dateien sowie
libGL.so. 1 /usr/lib/i386-/inux-gnu/libGL.so den Kernel u n d Bootleader auf einer S D - Ka rte
user@host:jopt/android$ sudo apt-get install lib32ncurses5-dev a u fzusetzen .

U m später ü ber eine serielle Konsole mit dem Bevor Sie d i e nächsten zwei Sch ritte a u sfü h ren,
Pa nda board zu kom m u n iziere n , bra uchen w i r noch entscheiden Sie sich fü r e i n e spezielle B u i l d -Versi­
ein seriel les Kom m u n i kationsprog ra m m namens on. Auf https : //a n d roid-bu i l d . l i n a ro.org/ fi nden Sie
m i n icom . Ebenso i n sta l l ieren w i r d i e 32- Bit- Bibl io­ jewe i l s d i e neuesten Versionen .
theken u n d Tools fü r den Android Bootloader.

user@host:/opt/android$ wget http.//snapshots. linaro.org/


user@host:jopt/android$ sudo apt-get insta/1 minicom
android/�linaro-android/too/chain-4. 7-2012. 1 0/1/android-toolchain­
user@host:jopt/android$ sudo apt-get insta/1 ia32-/ibs
eabi-/inaro-4. 7-2012. 1 0-1 -2012-10-15_16-19-1 7-linux-x86. tar. bz2
user@host:jopt/android$ sudo apt-get insta/1 u-boot-too/s

user@host:jopt/android$ tar -xvf android-toolchain-eabi-/ina­


Bei m I n sta l l ieren wird höchstw a h rsche i n l ich e i n
Abhä n g i g keiten- Problem a ufta uchen . U m d i eses ro-4. 7-2012. 1 0-1 -2012-10-15_16-1 9-1 7-linux-x86. tar. bz2

Problem zu behebe n , fü h re n w i r am Sch l u ss noch


folgendes Kommando a u s : user@host:jopt/android$ sudo apt-get insta/1 /inaro-image-tools

34 elektor - Mikocrotroller Sonderhelft


KN OW H OW

Zu d iesem Zeitpu n kt erstellen w i r e i n "Sou rce " ­ Ka rte n - Pa rtitio n ieru n g problem los d u rc h l ä uft.
Verzeich n i s u n d beg i n nen mit dem Dow n l oad der Li n a ro hat d i ese Anpassungen vor kurzem auf der
Android Sou rces von Li n a ro . offiziellen Website aufgeschaltet :

user@host:/opt/android$ mkdir source & & cd source user@host:/opt/android/source$ TMP1 =$(dconf read /org/gnome/

desktop/media-handling/automount)

user@host:/opt/android$ repo init -u git://android.git. /inaro.org/plat­

form/manifest.git -b /inaro-android-12. 10-re/ease -m stagil1g-panda.xml user@host:/opt/android/source$ TMP2=$(dconf read /org/gnome/

desktop/media-handling/automount-open)

user@host:joptjandroid$ repo sync

user@host:/opt/android/source$ dconf write /org/gnome/desktop/

Die obigen Kom ma ndos ä ndern sich je nach medJa-handling/automount false


Li na ro-Version .

user@host:jopt/android/source$ dconf write /org/gnome/desktop/

Kompilieren des Android Source Code media-handling/automount-open false

Soba ld der Down load fertiggestellt ist, sind w i r be­ Legen Sie n u n eine SD- Ka rte i n I h ren Ka rten leser.
reit fü r einen ersten Kom p i l iervorgang . I m erste l l ­ Ü berprüfen Sie mit "sudo fd isk - 1 ", welche Spei­
ten "Source " -Verzei c h n i s sta rten w i r dem nach d e n chermed ien z u r Verfü g u n g stehen . H ierfü r eig net
Vorgang fü r das Pa nda board : sich a l l e nfa l l s a uch der g rafische Pa rtitionsmana­
ger G p a rted . Seien Sie besonders vorsichti g , dass
user@host:/opt/android/source$ . build/envsetup.sh Sie n i cht das fa lsche M ed i u m a u swä h l e n , denn
a l l e Dateien werden u nwiderrufl ich gelöscht.
user@host:/opt/android/source$ choosecombo 1 pandaboard 3

Fa l l s sich I h re S D - Ka rte a lso u nter "/devj m m ­


user@host:/opt/android/source$ make -}4 TARGET_ TOOLS_PRE- cbl kO " befi ndet, d a n n fü h ren Sie d i e folgenden
FIX= . ./android-toolchain-eabi/bin/arm-linux-androideabi- boottarba/1 Anweisung aus. Je nach Ka rten ieser-Gerät ist es
auch mög l ich, dass d i e SD- Ka rte u nter "/dev/sdX "
systemtarba/1 userdatatarba/1
zu finden ist.

Achten Sie d a rauf, dass sich d i e Toolcha i n auch user@host:/opt/android/source$ cd out/target/product/pandaboard


tatsächl ich i m Verzeich n i s /opt/a n d roid/a n d roid­
toolcha i n -eabi befi ndet .
Nach erfolgreicher Kompil ierung d e s Source Codes user@host:/opt/android/source/out/target/product/pandaboard$

- der Kernel wurde mit obigem Kommando übrigens linaro-android-media-create --mmc /dev/mmcblkO --dev panda --boot
ebenfalls kompil iert - formatieren wir nun eine so­ boot.tar.bz2 --system system. tar.bz2 --userdata userdata. tar.bz2
Karte und setzen die generierten Images auf.
Dad u rch w i rd d i e SD- Ka rte formatiert, i n ge­
eigneter Weise pa rtitioniert und d i e zugehörigen
Fa l l s a l l e Pa kete u nd Tools korrekt i nsta l l iert Images werden i nsta l l ie rt. Nun können w i r a u ch
w u rden, sol lte der B u i l d -Vorg a n g erfo l g reich das Automount Featu re von G N O M E wieder a kti­
a bsch l i eßen und d rei u ntersch i e d l iche Archive viere n .
( boot . ta r. bz2, syste m . ta r. bz2 u n d userdata .
ta r. bz2 ) generiere n . Wen n der B u i l d -Vorg a n g dconf write /org/gnome/desktop/media-handling/automount $TMP1
n icht e rfo l g reich i st, stellen Sie sicher, dass
dconf write /org/gnome/desktop/media-handling/automount-open
a l l e oben erwä h nten Pa kete i n sta l l iert si n d .
Achten S i e i nsbesondere a u f Abhä n g i g keits­ $TMP2

Probleme und fü h ren Sie "sudo a pt-get i nsta l l


-f " ( o h n e weitere Arg u mente) a u s . Zuletzt m ü ssen w i r noch d i e proprietä ren O E M ­
Trei ber fü r das Pa ndaboard i n sta l l ieren, d i ese
w u rden beim Kom p i l ieren n ä m l ich n icht erstellt.
Dazu m ü ssen d i e b i n ä ren Trei ber heru ntergeladen
Fa l l s S i e d e n sta n d a rd m ä ßigen Desktop-Ma nager u n d a u f d i e System - Pa rtition der SD-Ka rte kopiert
GNOME verwenden, dann m ü ssen noch e i n paar werden . Am ei nfachsten entfernen w i r d i e s o ­
An passu ngen gemacht werden, d a m it d i e SD- Ka rte ku rz u n d legen sie erneut i n den Ka rtenleser

elektor - Mikocrotroller Sonderhelft 35


I
I

KN OW H OW AN D RO I D - P O RTI E RU N G

( u nd zwa r nachdem die Automount Fu n ktional ität N u n ka n n der eigentliche Spaß beg i n nen ! W i r
wiederhergestellt w u rde) . Die zweite Pa rtition der h a ben d i e Android Sou rces heru ntergeladen, fü r
S O - Ka rte ist d a bei d i e Syste m - Pa rtition . I n u nse­ das Pa ndaboard kom p i l iert u n d auf der SD- Ka rte
rem Fa l l ist d ies /dev/m mcblk0p2, es kön nte a ber i nsta l l ie rt. Die i n d i esem Beitrag aufgefü h rten
a uch /dev/sdXp2 oder ä h n l ich sei n . Kom m a ndozeilen fi ndet man u nter
http : //www.elektor. d e/mc7 /down Ioad . +
user@host:jopt/android/source/out/target/product/pandaboard$

wget http://peop/e. linaro.org/�visha/bhoj/insta/1-binaries-4. 0. 4.sh Links für weitere Informationen:


user@host:jopt/android/source/out/target/product/pandaboard$ L i n a ro And roid Proj ect:
chmod a+x install-binaries-4. 0. 4.sh ( https : //w i ki . l i na ro . o rg/Piatform/Andro i d )

'
B u i l d E nvi ro n m ent I n itia lizing :
user@host:jopt/android/source/out/target/product/pandaboard$ ./
http : //so u rce . a n d roid . com/so u rce/ i n itia l i zi n g . html
insta/1-binaries-4. 0. 4.sh dev/mmcblk0p2

Cu rrent Linaro Build version i nformation :


Wir sind beinahe so weit. Führen Sie immer "sync" und "umount" https : //a n d roid - b u i l d . l i na ro.org/

aus, bevor die 50-Karte entfernt wird.


Pa nda boa rd :
http : //pa ndaboard .org/
user@host:/opt/android/source/out/target/product/pandaboard$ sync

user@host:/opt/android/source/out/target/product/pandaboard$

sudo umount /dev/mmcb/kO

Legen Sie d ie S O - Ka rte n u n i n das Pa n d a board


u n d sta rten Sie den Bootvorgang .

Konsole via USB-zu-seriell Adapter

M it einem USB-zu-seri e i i -Ada pter kön nen w i r


n u n via m i n icom mit dem Pa n d a board kom ­
m u n izieren . Nachdem w i r den Ada pter m i t
dem Com puter verbunden haben, fü h ren w i r
"d mesg " a u s . Dort sol lte der Name d e s neu
erstel lten Device Nodes erscheinen ( "/dev/
ttyUSBO " oder ä h n l ich ) . Als nächstes kon fi g u ­
rieren w i r m i n icom . U nter "Seri a l port setu p "
tragen w i r den zuvor erm ittelten Device Node
(zB "/dev/ttyUSBO " ) e i n . D u rch Drücken von
" F " deaktivieren wir ebenfa l l s die " H a rdware
Flow Control " E i n stel l u n g . Danach speichern
w i r das Profi l d u rch Auswa h l von "save setu p
as panda " .

user@host:jopt/android/source/out/target/product/pandaboard$

sudo minicom -s panda

Danach sta rten w i r m i n icom mit u n serer neuen


Konfi g u ration

user@host:jopt/android/source/out/target/product/pandaboard$

sudo minicom panda

36
I

I
KNOW H OW

Pa n d a b oa rd
D a s Pa n d a b o a rd g i lt a l s i d e a l fü r d i e E n t w i c k l u n g v o n a u stattu n g s re i c h e n m o b i l e n A n w e n d u n ­
g e n . E s u nterstützt v e rs c h i e d e n e L i n u x- b a s i e rte Betri e bs syste m e w i e A n d ro i d , C h ro m e , M ee G o
u n d U b u n t u . H e rzst ü c k i st d e r O M AP44 3 0 vo n Tex a s I n stru m e n t s, e i n SoC a u f B a s i s v o n A R M s
C o rtex-A9 , d es se n b e i d e Ke r n e m i t b i s z u l G H z a rb e i t e n . D a s Boa rd ka n n z w e i D i s p l a ys p a ra l ­
l e l betre i b e n u n d ve rfü g t ü be r l G Byte Lew - Po w e r D D R 2 - RA M . Pe r S D - S i ot l a ss e n s i c h S p e i ­
c h e rka rten d i rekt verwe n d e n . Fast- Eth e r net i s t e b e n s o v o rh a n d e n w i e W LA N - n u n d B l u etooth
2 . 1 . D i e b e i d e n U S B- A n s c h l ü sse l a s s e n s i ch fü r E i ng a beg e räte o d e r a l s H ost ve rwe n d e n , e i n
w e i te re r be h e rrsch t a u c h OTG .

D a s Pa n d a b o a rd ka n n ü b e r D i g i key bezo g e n w e rd e n u n d kostet etwa 1 5 0 E u ro z u z ü g l i c h


M e h rwe rtsteu e r

37
P RAXIS U S B- POW E R

II

I
II

e1
Doppei-USB­
Stromversorg u ng
Elektronische Geräte im Auto werden

normalerweise über den Zigarettenanzünder

mit Spannung versorgt und geladen. Doch was


..
ist, wenn man Geräte gleichzeitig anschließen

möchte? Dafür gibt es eine einfache Lösung, wie

folgender Beitrag zeigt.

VSAt

US8
OUTAI--..,_. PORl A

_+-.._--lfiD
.M.iii X I.M
MAXI558
!WS
l<Jcil
RES t-----._•

B i l d 1 : D i ese USB-Stromversorg u n g macht a u s e i ner e i nz i g e n , ungeregelten Betriebsspa n n u n g zwei geregelte Betriebsspa n n u ngen
m it Feh lererke n n u n g und a bschaltung
-
.

38 elektor- Mikocrotroller Sonderhelft


• •

r--
l l

II:
0/ "'

-�y: II0 8ms . Oeley; eo.ems


C H 1 1 .00V/div CH2 200mA/div 20 OOmsec/diV CH1 1 .00V/div CH2 200mA/div 20 OOmsec/d1v

B i l d 2: D i ese S pa n n u ngs- und Strom m essku rven zeigen, dass e i n e Ü berlastu ng d es Ausgangs A ( l i n kes Messd i a g ra m m) ke i n e
Auswi rku ngen a u f den Ausg a n g B (rechtes Messd i a g ra m m) h a t . D i e Fehlera nzei ge-Ausgänge i n blau /FLTA und /FLTB z e i g e n e i n e
etwa ige Ü berlastu ng a n .

Eine Ko m b i n a t i o n aus einem Zwe i ka n a i - U S B ­ ü be r e i n e n U S B-Ansch l u ss gespeist oder g e l a ­


Scha lter ( MAX 1 5 5 8 ) u n d e i n e m Schaltreg l e r d e n . Typ i sc h e rweise s i n d h i e r h eutzuta g e 1 A
( MAX 1 69 7 4 ) e rg i bt e i n e ko m pa kte Lösu n g , d i e Stro m g efo rd e rt . Der M AX 1 5 5 8 sch a ltet e i n e n
es ermög l icht, b i s zu z w e i m o b i l e Geräte, w i e Ausg a n g a b, w e n n e i n U S B-Gerät d a ra n a n ge­
z u m Be i s p i e l m o b i l e N a v i g a t i o n s g e räte o d e r sch l ossen w i rd , d a s m e h r a l s 1 A Stro m fo rd e rt .
M o b i ltelefo n e , i n e i n e m Z i g a rette n a n z ü n d er­
stecker zu betre i b e n . E i n e Fe h l era nzeige u n d e i n Der jewe i l s a n d e re Ausg a n g b l e i bt davon
Ü berlast u n g ssc h u tz s i n d i nteg riert ( Bi l d 1 ) . Der u n be rü h rt . Eine Auto- Resta rt- Fu n ktion sorgt
MAX 1 6974, ein Ste p - Down-Scha ltreg l e r ( 2 A ) d a fü r, dass die S pa n n u n g a uto matisch wieder
m it h o h e r Scha ltfre q u e n z ( 2 , 2 M H z ) u n d g e ri n ­ hochfä h rt, soba l d die Ü berlast beseitigt ist. B i l d
g e r E i g e n stro m a u fn a h m e v o n M a x i m , e rzeu g t 2 z e i g t d i e Sch u tzfu n ktion i n Akti o n . Ausga n g
a u s e i n e r be l i e b i g e n E i n g a n g s pa n n u n g z w i s c h e n B ist m i t e i n e m kon sta nten Stro m von 600 mA
3 , 5 V u n d 28 V ( 4 5 V fe h l e rto l e ra nt ) e i n e g e re ­ b e l a stet ; A u sg a n g A w i rd zwischen e i n e m La st­
g e lte A u sg a n gsspa n n u n g . I n d i esem Fa l l w e rd e n stro m von 2 0 0 mA u n d e i n e m Ü berstro m vo n
5 V benöti g t . 1 , 2 A h i n u n d h e r gescha ltet . Aus d e m M essd i a ­
g ra m m l i n ks ist ersichtl i c h , dass d e r MAX 1 5 58
Der weite E i n g a n g s s pa n n u n g s b e re i c h u m fa sst d e n Ausg a n g A i m Fa l l e e i n e r Ü berlastu n g nach
a l l e im Auto vorko m m e n d e n Bord n etz-Spa n n u n ­ 20 m s a bschaltet . D i ese ku rze Verzög e ru n g
g e n ei nsch l ie ß l ich 40-V-Spa n n u n gssp itze n , w i e verh i n d e rt, d a s s d e r Ausg a n g schon b e i ku rz­
sie u nter Loa d - D u rn p- Bed i n g u n g e n vorko m m e n zeiti g e n Lasttra n s i e nten a bscha ltet, w i e sie
kö n n en . Das I C besitzt e i n e n i ntern e n E i n -/Au s­ b e i s p i e l sweise be i m E i n scha lten vorko m men
sch a l ter und e rm ö g l icht d u rch s� i n e 2 , 2 - M H z ­ kön n e n .
Schaltfreq u e n z e i n se h r ko m pa ktes Desig n . Das
Powe r-Good - S i g n a l ermög l i cht eine e i nfa c h e N a c h 80 m s ist d i e Ü berl a st u n g beseitigt u n d
Fe h l e rerke n n u n g . i n n e rh a l b v o n weitere n 20 m s i st d e r Ausg a n g
A w i e d e r a ktiv. D e r Fe h l e r a m Ausg a n g A w i rd
Ü be r l a stsch utz m i t /FLTA = LOW a n g ezeigt. Aus d e m M essd i a ­
g ra m m rechts i st ersicht l i c h , d a s s d e r Ausg a n g
Be i m MAX 1 5 5 8 h a n d e l t es sich u m e i n e n p ro ­ B v o n d e m Pro b l e m a m Ausg a n g A völ l i g u n ­
g ra m m i e rba re n 1 , 2 -A-Zwe i ka n a i - U S B-Scha lter berü h rt b l e i bt (/FLTB = H I G H ) . D i e Schaltu n g
mit Auto- Reset- Fu n kti o n . E r verte i l t in d i eser ko m mt m i t w e n i g e n externen Baute i l e n a u s u n d
Scha ltu n g die vom S pa n n u n g s reg l e r g e l i eferte i st d a d u rch so ko m pa kt, dass sie p ro b l e m los i n
S -v-Spa n n u ng a u f zwei se p a rate Ausg ä n g e . e i n e m Z i g a rette n a n z ü n d e rstecker oder i n e i n e m
D a rü ber h i n a u s sch ü tzt d e r Ba u ste i n v o r Ü ber­ k l e i n e n Ra u m h i nter d e m Armatu re n b rett u nte r­
l a stu n g . D i e m e i sten m o b i l e n Geräte werd e n g e b racht werd e n ka n n . +

elektor - Mikocrotroller Sonderhelft 39


Entwi c kel n u n d Lernen
F LOWC D D E 5 F l owco d e 5 i st e i n e d e r we ltwe it beste n
g rafi s c h e n P rog ram m i e rs p rac h e n fü r
M i kro c o n t ro l l e r ( P I C , AV R , A R M u n d
d s P I C/ P I C24) .
D e r g ro ß e Vo rte i l vo n Flowc o d e i st, dass
man m it n u r we n i g ( o d e r g a r ke i n e r)
P ro g ram m i e re rfah ru n g i n d e r Lag e i st,
ko m p l exe e l e ktro n i s c h e Syste m e
i n M i n ute n s c h n e l l e z u e rste l l e n .

E - b locks s i n d k l e i n e Schaltu n g e n auf P l ati n e n , d i e fü r


sogenan nte E m bedded Syste m e typ i s c h e E l e ktro n i k
e nthalte n . Es g i bt m ittl e rwe i l e m e h r a l s 40 u nte rsc h i e d ­
l i c h e P lati n e n . D i e M o d u l e re i c h e n von e i nfac h e n L E D ­
B o a r d s zu ko m p l exeren E i n h e iten wie P rog ra m m e r n ,
B l u etooth o d e r T C P/I P.
E - b locks kö n n e n e i nfach zusam m e n g esteckt we rd e n ,
u m dam it e i n e g ro ß e Ban d b re ite an Syste m e n zu Lern­
zwecken o d e r fü r die Au s b i l d u n g i m Fac h E l e ktro n i k zu
rea l i s i e re n . A u ß e rd e m ist Rapid P rototy p i n g ko m p l exer
e l e ktro n i s c h e r Syste m e m ö g l i c h . Das A n g e bot w i rd
e rgänzt d u rch S e n s o re n , Software , Anwe n d u n g s i nfos
und C u rri c u la.

Ein M I AC ( M atrix l n d u strial Autom otive Contro l l e r) ist eine Ste u e ru n g s e i n h e it fü r


d e n i n d ustri e l l e n B e re i c h , d e r d i e Ste u e r u n g e i n e r b re iten Pal ette von e l e ktro n i s c h e n
Syste m e n i m Bereich S e n s o r i k , Ü b e rwac h u n g u n d Auto m otive e r l a u bt. I ntern arbe itet
e i n M I AC m it l e i stu n g sfäh i g e n M i krocontro l l e rn d e r P I C 1 8-Serie u n d verfügt ü b e r U S B .
D a s M o d u l kan n m it Flowco d e , C o d e r Asse m b l e r p ro g ra m m i e rt werd e n .
Fl owcode ist z u d e m m it d e m I n d u striestan d a rd CAN - B u s ausgestattet, ü b e r we l c h e n
m e h re re M I ACs vern etzt we rd e n kön n e n . Flowcode g e h ö rt z u m L i efe ru mfang a l l e r
ve rfü g baren M I AC- B u n d l e s .

D a s FlowKit- M od u l e r m ö g l icht l n -C i rc u it- De b u g g i n g f ü r Fl owcode-Anwe n d u n g e n


i n P I C - u n d AVR - P rojekte n :
• Start, Sto p p , Pause u n d Sch ritt f ü r Flowcod e - P rog ram m e i n Ec htze it
• Anze ige der P rog ra m m -Varia b l e n
• Ändern von Vari a b l e nwerten
• l n - C i rc u it- D e b u g g i n g für Form u la Flowcode B u g gy, E C I O- und M I AC- P rojekte
m it F l ow c o de 5 . . .
NEU i n F l owcode 5:
• N e u e C-Code-Ansicht u n d -Anpassu n g • Zug riff auf m e h r C h i p - Fu n ktionen d u rch
• Verbesserte S i m u l ation k o m p l ettes R e d e s i g n des lnterru pt-Systems
• F u n kt i o n zum Suchen und Ersetzen • Co m p i l i e ru n gsfe h l e r und Wa rn u n g e n
• N e u e Vari a b l e n -Typ e n u n d F u n kt i o n e n , navi g i eren zu l c o n s
Konsta nten u n d Port-Va r i a b l e n • lcon-Oeaktivier-Funktion
• Auto matische Projekt-Dokum e ntat i o n • Verbesserte Ann otationen
• N e u e r Projekt-Expl orer verei nfacht d i e • Verbesserte L i n ks zu S u p p o rt-Med i e n
Code-Erste l l u n g
• I m p l e m e ntieru n g v o n Code-Bookmarks z u r
Pro g ra m m-Navigation

B e i m Form u l a F l o w c o d e B u ggy handelt es s i c h u m e i n


p re i sw e rtes R o b ote r- Fah rze u g f ü r Lernzwecke u n d
z u m E i n satz i n d e r Aus- u n d Weite rbi l d u n g .
Ents p re c h e n d p rog ram m i e rt kan n m a n dam it a u c h
auf R o boti k- Eve nts g länze n .
Das Ve h i ke l lässt s i c h d i re kt via U S B p rog ram m i e re n
u n d i s t m it L i n i e n -S e n s o re n , D i stanz- S e n s o re n , 8 L E D s ,
M i krofo n , Lauts p re c h e r u n d e i n e m E - b l o c ks - E rweite r u n g s - P o rt
ausgestattet. D i e Lös u n g e i g n et s i c h f ü r e i n e n weiten Bereich an
R o b oti k-Expe r i m e nten von der e i nfac h e n L i n i e nve rfo l g u n g bis zum Entko m m e n
a u s e i n e m Labyrinth . V i a E rweite r u n g s p o rt kan n m a n D i s p lays , B l u etooth- u n d
Z i g bee-Fu n k o d e r gar G PS ansc h l i e ß e n .

E C I O - M o d u l e e nthalten l e i st u n g sfä h i g e v i a U S B p rog ram m i e rbare M i krocontro l l e r i m


Format v o n D I L- I Cs m it 28 o d e r 40 P i n s (0,6") . Tec h n i sc h bas i e re n s i e a u f M i krocon­
tro l l e r n d e r P I C 1 8- o d e r A R M ? -Serien . - EC I O - M od u l e eignen s i c h pe rfe kt f ü r e i g e n e
Proj e kte wie a u c h f ü r d e n U nte rricht, da s i c h dam it ko m p l ette Lös u n g e n real i s i e re n
lasse n . E C I O - M od u le kö n n e n mit Fl owco d e , C o d e r Asse m b l e r p rog ram m i e rt we rd e n .
N e u e U S B - R o uti n e n i n Fl owcode b i eten s i c h z u m extre m sch n e l l e n P rototype naufbau
f ü r U S B - P rojekte an und u nte rstützen U S B - H I D , U S B-S iave und U S B-Seriai - B u s ( n u r P I C ) .
E i g e n e Proj e kte kö n n e n d u rch i nteg r i e rte E C I O - M o d u l e u m U S B - P ro g ram m i e rbarkeit
e rgänzt we rd e n .

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Kabellose Stromversorgungen sind eine attraktive Methode, Akkus mobiler Geräte

aller Art zu laden. Wireless Power Transmitter (TX) nach dem Qi-Standard sind die

zentralen Elemente dieses neuen Verfahrens. Im folgenden Beitrag geht es um die

Unterstützung von Entwicklern beim Bau dieser Energieübertragungssysteme. Ne­

ben einer schrittweisen Anleitung wird auf Gebotenes und Verbotenes eingegangen.

Außerdem werden Referenzmaterialien und andere Informationen behandelt, die

für den tieferen Einstieg in die Materie zum Download bereitstehen.

I l l ya Kova ri k , Tex a s I n stru m e n ts

Anwe n d u n g ssch a ltu n g e n werd e n i n d e r Reg e l A l s m i n i ma l n otwe n d i g e Testp u n kte werd e n i n


se h r n a h e a n d e n E m pfeh l u n g e n d e r C h i p ­ d i esem Des i g n fo l g e n d e S i g n a l e e m pfo h l e n :
H e rste l l e r e ntw ickelt. I n d i esem Fa l l i st d i e
G ru n d l a g e d e r Betrachtu n g e n d a s ents p rech e n ­ • CO M M +
d e Entwickl u n g s - Boa rd ( S c h a l t b i l d 1 ) fü r d e n • !_Sense
Tra n sm itte r-Ch i p b q 5 0 0 2 1 0 . D i e ents p rech e n ­ • PWM
d e n Date i e n ste h e n u nterhttp : //www . e l e ktor. d e/ • P M_Data , PM_C i k
mc7/d o w n l o a d z u m Download bere i t . • Vi n , Vcc, 3 . 3Vcc, Vgate
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Ve rfü g u n g ste h e n . E i n klei nes S M D - Pa d re icht I n fosyste m z u m Au sta u sch bereitg este l l t werd e n
h i e rfü r aus. Eine a d ä q uate Besch rift u n g i m kö n n e n . Au ßerd e m kö n n e n Ku rven m i t d e n i n
Bestücku ngsa ufd ru c k d e r Plati n e erl e i chtert d i e d e n Desig n - U nterl a g e n g e bote n e n Da rste l l u n ­
Fe h l e rsuche u n d d i e spätere Ü berprüfu n g se h r. g e n verg l i c h e n werd e n .
I n d e r fi n a l e n Ve rs i o n kö n n e n sie d a n n e ntfa l l e n .

42 elektor - Mi kocrotroller Sonderhelft


KN OW H OW

Besti m mte Ko m po n e nten u n d Sch a l t u n g s ­ e i n höheres Ra uschen . Die beim EVM von Tl
Deta i l s s i n d kritisch u n d bed ü rfe n beso n d e re r verwendeten Bauteile sind e i n g ut a u sgewä h l ­
Aufme rksa m keit : t e r Ko m p ro m i ss . Au ßerd e m s i n d sie ei nfach
ü be r g ä n g i g e D i stri buta re n zu bezi e h e n .
• D i e Reso n a nz-Speicherko n d e n satoren • Fü r a l ternative M O S F ETs g i lt :
0 Der Wert m u ss sti m m e n oder das Syste m 0 Fü r 1 9 -V-Syste me : 3 0 V, 4 A u n d RDSon
reg e l t n i cht. Das ist a lternativlos. <40 mQ.
0 M it a n d e re n als d e m COG/ N PO - D i e l e ktri ­ 0 Fü r 1 2 -V-Syste m e : 2 5 V, 4 A u n d RDSon
ku m s i n kt d e r W i rku n g s g ra d u n d CO M M <25 mQ.
kö n nte a u sfa l l e n . Das m u ss beachtet wer­ 0 Fü r S -v-Syste m e : 1 2 V, 6 A u n d RDSon
den . < 1 0 mQ
0 D i e S pa n n u n g sa n g a be n m ü ssen e i n g e ­ 0 A b h ä n g i g von d e r Gate- Ka pazität m u ss
h a lten werd e n . D i e a n l i e g e n d e S pa n n u n g e i n e An passu n g des We rts des Gate­
ka n n h o h e We rte a n n e h m e n - beso n d e rs W i d e rsta n d s e rfo l g e n .
bei leicht u n g e n a u e r Absti m m u n g . U n ­ • G rößere Gate-W i d e rstä n d e verbessern
g l ü c k l i ch e rweise g i bt e s COG/ N PO - Ko n d e n ­ die E M V- E i g e n schaften u n d red u z i e ren
satoren n i cht m it so v i e l e n S pa n n u n gs­ d e n W i rku n g s g ra d .
a bstufu n g e n und d e r n ä chst h ö h e re We rt • Fa lsche Gate-W i d e rstä n d e a u f d e r
ka n n schon zu g ro ß sei n . D i e benötigte h i g h - oder low-side kö n n en Ku rz­
S pa n n u n g sfesti g keit h ä ngt von d e r Ko n ­ sch l ü sse veru rsach en .
stru kti o n d e s Pro d u kts a b u n d davo n , w i e
g e n a u d i e Absti m m u n g a u sfa l l e n ka n n . D i e T_Se n se m u ss i m n o rm a l e n Betri eb ü be r 1 V l i e ­
p roj e ktierte Pro d u ktzu verl ässi g keit h ä n gt g e n . Tatsä c h l ich ka n n j e d e r a n d e re S h ut-dow n ­
sch l i e ß l ich von d e r ko n k rete n A n w e n - Mech a n i s m u s b e i Peg e l n u nter d e r l -V- G re n ze
d u n g a b . We n n m a n a l l d iese Fa ktoren a n s p rech e n . Vo n d a h e r wä re d e r E i n satz ei nes
mit e i n bezieht, ka n n m a n eve n tu e l l m i t NTCs eine von vielen d e n kbaren M ög l i ch keite n .
n i e d ri g e re n S pa n n u n g sfestig keiten bei d e n D i e Sta n d a rd -Ap p l i kation ko m m t o h n e NTC a u s .
Ke ra m i kko n d e n satore n a u s ko m m e n . E i n bq SOOxx b ri n gt schon e i n e Strom beg re n ­
0 I m Ü brigen : A l l e E m pfe h l u n g e n des D a ­ z u n g u n d weitere Sel bstsch utzma ß n a h m e n m i t .
te n b l atts berücksichtig e n . W i rd e i n S h ut-down per NTC n i cht g e n u tzt, legt
• Der Low Powe r S u pervisor M S P430G 2xxx man d i esen Pin ü be r e i n e n 1 0 - kQ-Widersta nd an
e i g n et sich fü r Syste me, die e i n e Sta n d by­ die + 3 , 3 -V-Ve rso rg u n g .
Le i st u n g von < 9 0 m W benötig e n . O h n e
d i esen C h i p ka n n m a n m it etwa 3 0 0 m W
rech n e n . Tipps zum Plati nen-Layout
• H a t d e r RST- Ko n d e n sator des M S P430G 2xxx
e i n e n We rt von 1 n F? Der opti o n a l e M S P4 3 0 E i n g utes Plati n e n - Layout i st e i n e wichtige Vo­
ka n n n i cht v o m A n w e n d e r p rog ra m m i e rt ra u ssetz u n g fü r e i n e fu n ktionierende Schaltu n g .
werd e n . E r w i rd b e i m e rste n Sta rt a uto­ E i n sch lechtes Layout ka n n zu n ichtidealem
matisch vom b q S OOxx hochgefa h re n . E i n Verha lten der ga nzen Ba u g ru p pe fü h ren . J e n seits
fa lscher Ko n d e n satorw e rt w i rd eve ntu e l l d e n der g ru n d legenden Fu n ktion hat das Layout a uch
seri e l l e n Date n stro m vom b q S OOxx störe n e i n e n d i re kten E i n fl u ss auf die EMV- E i g e n schaf­
u n d so m ög l i cherweise d e n U p load - Prozess ten . Vo n d a h e r e m pfi e h lt sich a n d i eser Ste l l e
verh i n d e rn . d e s Entwickl u ngsprozesses g rößte Sorgfa l t .
• Liegt / R E S E RVED ü ber 1 0 k Q a u f G N D ?
0 D i ese M a ß n a h m e verm e i d et fa l sche Re ­ A l l e TX- EVM s von T I entsprechen d e n E MV­
sets . Anfo rd e ru n g e n n a c h CISPR22 u n d FCC Tei l 1 8 ,
• Sti m mt d e r We rt des Sense-W i d e rsta n d s ? d a d i e g ru n d l e g e n d e n Desig n - Reg e l n b e i d e r
0 E m pfo h l e n s i n d 2 0 m Q m i t 1 % bei + / - Plati n e e i n g e h a lten w u rd e n . TX- Basisstationen
2 0 0 p p m fü r a l l e b q S O Oxx-Syste m e . h a be n zwa r ke i n e u n gewö h n l i chen oder sehr
• Sti m mt d i e Verstä rku n g des Stro m fü h l e r­ spezi e l l e n Anfo rd e ru n g e n , a ber Syste m e h ä n ­
Ve rstä rkers? g e n a u ch sta rk v o n d e r Anwend u n g a b . Vo n
0 Richtig i st l OOx bei 19 V E i n g a n g sspa n ­ d a h e r s i n d v i e l e E m pfe h l u n g e n fü r das Plati n e n ­
nung. Layout " n etzte i l -typisch " . Es s e i a n d i eser Ste l l e
0 Bei a n d e re n E i n g a n g s s pa n n u n g e n m u ss noch m a l s d a ra n e ri n n ert, d a s s es g e ra d e b e i m
sie SOx sei n . Plati n e n - Layout e ntsch e i d e n d s e i n ka n n , d i e
• Es s i n d a u ch a n d e re W i d e rsta n d -Verstä rke r­ S i c h t v o n Ko l l egen e i n z u bezieh e n . D i e Prüfu n g
Ko m b i n a t i o n e n m ög l i c h , doch h a b e n s i e des Plati n e n - Layouts i st g l e ichzeitig e i n e u m ­
n i cht d e n g l eich g uten W i rku n g s g ra d oder fa n g reich e Ü berp rüfu n g d e r Schaltu n g , d e n n d e r

elektor - Mikocrotroller Sonderhelft 43


KN OW H OW D RA H T LO S E LAD ESTATI O N

Buck Regu lator Low Power Su pervisor

.
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Power Tra in
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STATUS
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'"

ti

Schaltb i l d 1 .

nächste Sch ritt i st ja schon d i e Ü bertra g u n g in


H a rd w a re . A l l e a b hier n otwe n d i g e n Ä n d e ru n ­
g e n kö n n e n a u fwä n d i g e Ü bera rbeitu n g e n n a c h
sich zieh e n . Vo n d a h e r werd e n h i e r e i n i g e Tipps
z u m Layout von Plati n e n m it E m pfe h l u n g e n zur
Syste m - Eva l u ation d e r H a rdwa re von T I verb u n ­
d e n , d i e z u r Va l i d i e ru n g d e s Des i g n s verw e n d et
werd e n .

Enge Schleifen

Fü r hö here System - E i n g a ngsspa n n u n g e n w i rd


e i n DC/DC-Abwä rtswa n d l e r e i n g esetzt, u m d i e D a s G l eich e g i lt fü r d i e Schalt-FETs d e r H a l b­
1 2 V oder 1 9 V a m E i n g a n g a uf 3 , 3 V fü r d e n brücke.
bq S OOxx h e ru nter zu setze n . E i n Li nea rreg l e r
kö n nte a u c h verwe n d et werd e n , fü h rt a be r zu
e i n e r zusätzl i che n Ve rl u stl e i stu n g von etwa 0 , 7 5
Watt .

Bei E i n satz e i n e s DC/DC-Wa n d l e rs, w i rd d a s


Ta stve rhä l t n i s n i e d ri g sei n u n d d e r Reg l e r
g rößtente i l s i m Fre i l a u f a rbeite n . D a h e r sol lte
die Fre i l a ufd i oden -Stro m s c h l e i fe so nah a n
d e n Schaltreg ler w i e mög l i c h p l atz i e rt werd e n
( S c h l e ife i n rot) .

44 elektor - Mikocrotroller Sonderhelft


Masseflächen verh i e lte n sich bei d e n E MV-Tests a kze pta bel .
U mfasse n d e M a ssefl ä c h e n m i t vielen D u rc h ko n ­
Ganz g e n e re l l : E i n e TX-Sch a l t u n g benötigt e i n e ta ktieru n g e n a n d e n Rä n d e rn b ri n g e n weitere
Plati n e m i t v i e r Layern . Ve rbesseru n g e n .
D i e m e h rfach g etestete Layer- Be l eg u n g w i e bei
d e n EVMs von TI ist w i e fo lgt :
Bypass-Kondensatoren beim
Layer 1 : Ba u te i l e u n d so v i e l M a ssefl ä c h e w i e bqSOOxx
m ög l ic h .
Layer 2 : D u rc h g e h e n d e s Ku pfe r a l s M a ssefl ä c h e . D i e Ko n d e n satoren fü r d i e Entkoppe l u n g d e r
Laye r 3 : We ite re Le iterba h n e n b e i m Ro uti n g . S pa n n u n g sversorg u n g des b q S OOxx a n d e n
Laye r 4 : We itere M a ssefl ä c h e u n d n u r so w e n i g P i n s 3 3 u n d 34 sol lten a m a n d e re n E n d e a u f
Leiterba h n e n w i e u n be d i ngt nöti g . s o l i d e M a ssele itu n g e n fü h re n . S i e sol lten so n a h
w i e m ö g l i c h a m C h i p p l atziert werden u n d d i e
Das Pri n z i p i st a l so, d i e e i g e ntl iche Schaltu n g zu i h n e n fü h re n d e n Le iterba h n e n s o breit w i e
zwischen M a ssefl ä c h e n a l s e i n e Art S a n d wich mög l i ch sei n . E i n se h r g utes B e i s p i e l dafü r ist
e i n z u bette n . D i ese fa st perfe kte M a ssefü h ru n g h i er zu sehen :
erg i bt d a n k g uter Absch i rm u n g s e h r g e ri n g e
E M I-Werte u n d Abstra h l u n g e n .

Es ist zwa r p ri n z i p i e l l a u c h e i n e zwe i l a g i g e P l a ­


t i n e m ög l i c h , d o c h d i es e rfo rd e rt E x p e rte n w i s ­
sen b e i m P l a t i n e n - Desi g n . Au ß e rd e m w i rd m a n
so ka u m u m m e h re re P l ati n e n - Rev i s i o n e n h e ­
ru m ko m m e n , u m a u s re i c h e n d e E i g e n sc h a fte n
zu e rzi e l e n . D a s H a u pt p ro b l e m e i n e r Plati n e m i t
n u r z w e i Layern l i egt d a ri n , e i n g utes M a sse­
Pote n t i a l fü r den bq SOOxx z u g e wä h rl e i ste n .
Fe h l e r a n d i eser Ste l l e re i c h e n von sch l echten
E M I- E i g e n sc h a ften bis h i n z u s u bt i l e n A u sw i r­
k u n g e n a u f d e n Ta kt . E i n u n s a u b e res Ta kts i g n a l
ka n n w i e d e r u m z u a n d e re n Betri ebsfreq u e n z e n
fü h re n , a l s m a n e rwa rten w ü rd e . E s kö n n e n
u nter U m stä n d e n sog a r d i e Ti m i n g -Anfo rd e ru n ­
g e n fü r d e n Q i -Sta n d a rd verfe h l t w e rd e n . D i e s
i st d i e e rz i e l b a re n Koste n e i n s p a ru n g e n s i c h e r­
l i ch n i cht w e rt .

Es i st s i c h e r l i c h a u ch kei ne ü be rtri e b e n e Vor­


s icht, u n be n utzte P i n s a u f M a sse z u le ge n . B e i m
TI-EVM w u rd e n a l l e rd i n g s fü r E rwe iteru n g szwe­ So viel Kupfer wie mög l ich stehen
cke e i n i g e P i n s offe n g e l a sse n . Bei e i n e r zwe i ­
l a g i g e n Plati n e a l l e rd i n g s ka n n d a s " a u f M a sse
lassen
l e g e n " u ng e n utzte r P i n s u n d d i e s o m i t m ö g l i c h e
g rößere M a ssefläche ru n d u m d e n b q S OOxx fü r Da a l l e Layer vor dem Ätze n ko m p l ett a u s
e i n e g ute Fu n kt i o n e ntsch e i d e n d sei n . Zusätz l i c h Ku pfe r beste h e n , kostet d a s Ste h e n l assen von
zu d e n Beleg u n g s reg e l n d e r v i e rl a g i g e n Plati n e Ku pfe r n i chts und man hat n u r Vo rte i l e . Noch­
ka n n es noch etwas b ri n g e n , d i e re levanten m a l s : Der bq SOOxx benötigt e i n e se h r g ute
Baute i l e m i t e i n e r S M D - ko m pati b l e m Blech a b ­ Ve rb i n d u n g z u r M a ssefläche ( s i e h e rote Pfe i l e ) .
sch i rm u n g z u verse h e n ( z . B . La i rd P/ N B M I-S- V i e l e D u rch ko nta ktieru n g e n vom Pad u nter d e m
2 0 7 - C ) . I n d e r Pra x i s i st d i ese M a ß n a h m e aber b q S O Oxx- G e h ä u se z u r i n n e re n M a ssefläche b ri n ­
n i cht w i rk l i c h erfo rd e rl i c h , denn d i e EVA- Boa rd s g e n Vo rte i l e .

elektor - Mikocrotroller Sonderhelft 45


KN OW H OW D RA H T LO S E LAD E STATIO N

We n n man d i eses Pri n z i p weiter tre i bt, ka n n


m a n q u a s i e i n EVM fa lten u n d d i e S p u l e a u f
e i n e r Seite s o w i e d i e a n d e re n Ba ute i l e a u f d e r
a nd e re n S e i t e p l atz i e re n . Als Res u ltat erh ä l t
m a n d i e k l e i n st mög l i che Plati n e fü r e i n e Q i ­
ko m pa t i b l e Lös u n g , sola n g e s i c h d i e S p u l e a n
d i e W PC-Spezifi kati o n h ä l t .

Layout für den


Stromfühler-Widerstand

Bei m Messen des sehr kleinen Spa n n u ngsabfa l l s


ü ber dem " cu rrent sense resistor" sol lte zwi ngend
die so genan nte Vierd ra ht- oder Kelvi n -Verbindung
angewendet werden . Das ist zwecks Vermeid u n g
fa lscher Spa n n u ngsabfä l l e ü ber Leiterba h nen u ner­
lässl ich . Solche Maßnahmen sind Standard beim
Layout von Stromversorg u ngsplati nen .
D i e ku pferne M a ssefl ä c h e fü h rt i n best i m mtem
Maße Wä rme ab. I n d e r Pra x i s w i rd d e r b q 5 00xx I n d e r fo l g e n d e n A b b i l d u n g e i nes Plati n e n - Lay­
daher nie richtig wa rm . o u ts von TI i st der Stro m fü h l e r R2 1 . Der E i n ­
g a n g sstro m fl i e ßt v o n rechts n a c h l i n ks . I n te res­
D a ra u s fo lgt, dass etwas sch i ef l ä u ft, w e n n sa n t i st, wie die b e i d e n W i d e rstä n d e R 1 8 u n d
das IC d o c h w a rm w i rd . Es e m pfi e h l t s i c h , d i e R 2 2 m it d e n Pad s v o n R2 1 verb u n d e n werd e n ,
M a sseflächen d e r Ste u e ru n g sseite u n d d e r d a m it h i er kei n M essfe h l e r ü be r S pa n n u n g s ­
Le i stu n g sstufe n zu tre n n e n u n d d i ese n u r ü be r a bfä l l e a n Le iterba h n e n vorko m m e n ka n n , d e r
e i n e e i n z i g e Ve rb i n d u n g z u sa m m e n z u fü h re n . z u d e m j a a u ch noch e i n e n Te m pe ratu rg a n g h a t .
M e h re re Ve rb i n d u n g e n zwischen d i esen M a s ­
sefl ä c h e n verh i nd e rn d i e W i rku n g getre n nter E i n e p räzise u n d sa u be re Stro m messu n g i s t
M a ssefl ä c h e n . We n n man die M a ssefl ä c h e n ebenfa l l s kritisch fü r d i e ko rre kte Fu n kt i o n d e r
n i cht w i e e m pfo h l e n tre n nt, d a n n ka n n d i e s zu Scha ltu n g . Sch l i e ß l ich g e h t es a n d i eser Ste l l e
Störu n g e n bei d e n a n a l o ge n S i g n a l e n d e r Ste u ­ a u ch u m d i e Detektion p a rasitärere r M eta l ­
eru n g sseite fü h re n , w a s u nz u verlässiges Ve rh a l ­ l ve rl u ste w i e P M O D ( Pa rasitic M eta l O bject
ten d e r Sch a l t u n g z u r Fo l g e hat. Detect i o n ) u n d FO D ( Fo re i g n O bj ect Detection ) .
Der verwe n d ete Stro m fü h l e r- W i d e rsta n d m u ss
zu s e i n e r Aufg a b e passe n d gewä h lt werd e n .
Wichtig ist b e i s p i e l sweise e i n e To l e ra n z von
m a x i m a l 1 % und eine Te m p e ratu rsta b i l ität von
höchste n s 2 0 0 p p m .

Genere l l i st es besser, p ra ktisch alle Baute i l e a u f


e i n e r Plati n e n seite zu bestücke n . D i e Lösu n g von
TI zeigt, dass d ies ohne weiteres möglich ist.

46 elektor - Mikocrotroller Sonderhelft


KN OW H OW

Ba lancierte COM M-Leitungen te n b l att d a s D i a g ra m m m i t der Gate-Spa n n u n g


vers u s RDSon z u r H i lfe .
D i e Leitu n g e n fü r CO M M + u n d CO M M - sol lten
ba l a n ci e rt, bezi e h u n gsweise d i ffe re n t i e l l a u sge­ W i e d i e G rafi k zeigt, bringt es bezü g l i ch RDSon
fü h rt werd e n . D i e W PC-Pa ket-I nformation w i rd n i cht viel, die Gates m i t h ö h e re n S pa n n u n g e n
m i t 2 KBa u d tra n s portiert, was i n n e rh a l b des a l s 5 . . . 6 V z u ste u ern .
A u d i ofreq uenzspektru m s l i egt. D iffe rentiel l e
Le itu n g e n verm i n d e rn d i e E i n stra h l u n g v o n H i e r w i rd d e r einfachste Reg ler verwend et, u m
Stö rs i g n a l e n a u s d e m Le istu n g ste i L Abgesti m m ­ d i e Verso rg u n g fü r d i e Gates a u s d e r E i n g a ngs­
t e oder m it passe n d e r I m ped a n z a bgesch los­ spa n n u n g a bzu leiten . D i e Q u a l ität der Spa n n u ng
sene Le itu n g e n , w i e s i e bei h ö h e re n Fre q u e n ze n e rfü l l t n u r e i n fachste Anfo rderu nge n . Sau ber
e rfo rd e rl i ch w ä re n , s i n d n i cht nöti g . g efi lterte Spa n n u n g e n sind n ä m l ich fü r die Ste u ­
eru n g d e r Gates v o n MOSFETs n icht e rforderl ich .
M a n ka n n selbstverstä n d l ich auch e i n e n ex p l i z i ­
t e n Spa n n u n gs reg ler verwen d e n , wenn m a n d a ­
m i t g l eich weitere Sch a ltu n g stei l e versorg e n w i l l .

R6 3091<
+

j19Vini -= V1 1 9 AM1
Anpassung der Bautei lwerte
bei Prototypen
I Tl BC847CLT1

Bei der kon krete n H a rd w a re m ü ssen d u rc h a u s R1 1 90k V_GATE


n o c h Werte von B a u te i l e n a n g e pa sst werd e n ,
d a m it d i e Stö ra bstra h l u n g g e ri n g u n d d e r W i r­
ku n g s g rad hoch a u sfä l l t . N a c h fo l g e n d e i n p a a r
Ste l l s c hra u be n :

Trei berspa n n u n g d e r FETs


Gate- W i d e rsta n d d e r FETs
S n u bber- Ko n d e n sator bei d e n F ETs Auf jeden Fa l l m ü ssen d i e Gate-W iderstä n d e
d e r M O S F ETs a n g e pa sst werd e n . I n sbeso n d e re
M a n ka n n d i e opti m a l e n We rte n i cht vora b d e r obere W i d e rsta n d ( R6 i m Be i s p i e l ) d i e n t
berec h n e n oder s i m u l i e re n . E i n i g e Ba ute i l werte z u r Beg re n z u n g d e r Scha ltgesch w i n d i g keit d e s
ka n n m a n n u r d u rch A u s p ro b i e re n opti m i e re n . FETs, was z u r Stö rs i g n a l red u ktion e i n g esetzt
D i ese An passu n g e n ste l l e n s u bt i l e Ko m p ro m i sse w i rd . Da d e r verwe n d ete Nex FET e i n e d e u t l i c h
d a r, wie b e i s p i e l sweise zwisch e n n ie d ri g e n E m is­ k l e i n e re Gate - Ka pazität a l s verg l e i c h b a re Typen
sionen und g ute m W i rk u n g s g ra d . Etwas Vo rsicht bi etet, m u ss man hier beträchtlich g rößere
i st desh a l b bei d i esen An passu n g e n g e bote n . Gate - W i d e rstä n d e e i n setze n . Das h ie r besc h rie­
bene Boa rd w u rd e m i t einem We rt von 2 5 Q fü r
·
Z u m g e n e re l l e n Vo rg e h e n : M a n h a lte d i e Tre i ­ R56 best ü c kt u n d zeigte d a m it e i n g utes E MV­
berspa n n u n g fü r d i e FET- Gates a u f d e m n i e­ Ve rh a l te n .
d ri g sten p ra kt i ka b l e n We rt . Bei Verwe n d u n g des
MO SFETs C S D 1 7 3 1 3 Q 2 von TI , d e r fü r 1 9 -V­
Betri eb g ee i g n et ist, n i m mt m a n a u s d e m D a -

Roi(Oft) VS VGs """-""" �>----.l.j


80 rRVf..liH >•>---.,...-..LJ
lo • 4A ...

l 70
...
..

§ eo

,\ r- Tc = 1 25'C

I 50
a:
• 40
\1'..1(
\ ...._
� 20 30
17'
An d e n Gate-W i d e rstä n d e n ka n n m a n se h r g u t
d i e kon krete n Ku rvenformen d e r Gate-Anste u ­
1-- -
Tc • 25'C --'
I -

' ' eru n g messe n . Trotzd e m sol lten h i e r kei n e

elektor - Mikocrotroller Sonderhelft 47


KN OW H OW D RAHTLO S E LAD E STATI O N

Test- Pa d s a uf dem Weg vom M O S F ET-Tre i be r E i n weiterer wich t iger P u n kt i st d e r S n u bber­


zu d e s s e n Gate a n g e b racht werd e n , u m m ög l i ­ Ko n d e n sator bei d e n Le i stu n g s - M O S FETs :
c h e p a rasitä re I n d u ktivitäte n u n d Ka pazitäten
zu verm e i d e n . Ebenso sol lte n ie m a l s d i re kt D iese Kondensatoren m ü ssen fü r beste W i rkung
der Stro m i n der Leit u n g z u m Gate g e m essen so d icht wie mög l ich a n den FET-Ansc h l ü ssen plat­
werd e n . Ä h n l iches g i lt fü r d e n Bootstra p - Ko n ­ ziert werd e n , da sonst d i e I n d u ktivität längerer
de nsato r : H i er s i n d Test-Pads o d e r z u sätz l i c h e Leiterba h nen die S n u b ber-Wi rkung beei nträchtigt:
W i d e rstä n d e fe h l a m Platz . E i n e n i ed ri g e re Gate­
S pa n n u n g i st e i n e m h ö h e re n Gate - W i d e rsta n d
vorzuzie h e n . M it a n d e re n Worte n : H a lte d i e
Sch a l t u n g ei nfach , ku rz u n d d i re kt .

We n n a u s besti m mten G rü n d e n a n d e re M O ­
S FETs a l s d i e v o n T I e i n g esetzt werd e n sol l e n ,
d a n n sol lte beso n d e res A u g e n m erk a u f d e re n
Ad a ptation g e l egt werd e n . D i e wichtigste n Krite­
rien a l ternativer M O S F ETs seien desha l b noch ­
m a l s wiederholt :

Fü r 1 9 -V-Systeme : 3 0V, 4A u n d RDSon < 4 0 m Q Frü h e re G e n e ratio n e n d e r TX- EVM s von TI


Fü r 1 2 -V-Systeme : 2 5V, 4 A u n d R D S o n < 2 5 m Q enth i e lten sch o n S n u bber- G i i ed e r. Da a ber d i e
Fü r S -V-Syste m e : 1 2V, 6A u n d RDSon < 1 0 m Q Sch a ltu n g e n d e r A n w e n d e r va ri i e re n kö n n e n
u n d d i e D i m e n s i o n i e ru n g v o n S n u b be r- Ko n ­
D i e Gate- Ka pazität h ä n g t n a t ü r l i c h v o m a u s­ d e n satoren wichtig fü r d a s E M V-Verhalten i st,
gewä h lten M O S FET a b . Gate-W i d e rsta n d u n d w u rd e n die S n u bber a uf der Plati n e weg g e l as­
Gate - Ka pazität b i l d e n e i n e n RC-Tiefpass, des­ sen . S i n d s i e n icht n otwe n d i g , ka n n man sie n u n
sen Zeitkonstante E i nfl u ss a u f die S c h a l tzeiten a u ch g a n z a u s d e r Stückl i ste stre i c h e n .
hat. Behält man die h i e r vorgesc h l a g e n e n We rte
d e r Gate-Widerstä n d e bei d e u t l i c h h ö h e re n
Gate - Ka pazitäten b e i , ka n n es zu g l eichzeitigem Einschalten und Test
D u rchscha lten beider M O S F ETs einer H a l b b rü c ke
ko m me n - ü b l iche M O S F ETs h a be n m i t h o h e r N a c h d e m d i e Plati n e des n e u e n Prototypen
Wa h rschei n l i c h keit g rößere Gate - Ka pazitäte n . bestückt i st, sol lte man s i e n i cht sofo rt a n die
M a n pa sst d i e Gate-Widerstä n d e a n , i n d e m m a n Stro mversorg u n g a n sch l i e ße n , s o n d e rn z u n ä ch st
d i e Ku rvenformen a n d e n Gates von h i g h - s i d e sorgfä ltig i n s p i z i e re n . D i e 1 9 -V-Ve rs i o n m i t
u n d l o w - s i d e osz i l l o g rafi e rt u n d d a n n passe n d e b q S O Oxx b e n ötigt e i n e Stro mve rso rg u n g , d i e b e i
We rte wä h lt . D i o d e n p a ra l l e l z u d e n Gate­ 1 9 -V-G i e ichspa n n u n g m i n d esten s m i t 5 2 5 m A
W i d e rstä n d e n ( m it Anode am Gate) s i n d bei b e l a stbar i s t . Das versorg e n d e N etzte i l m u ss
d i esen g e ri n g e n Le i st u n g e n n i cht n otwe n d i g . E i n a l so 10 W l i efern kön n e n . Beim e rste n E i nsch a l ­
a ut d i m e n s i o n i . rter W i d e rsta n d re icht a u s . te n ka n n es vorte i l h aft sei n , w e n n m a n z u n ächst
d e n M a x i m a l strom a u f n i ed ri g e re We rte be­
g re n zt, fa l l s doch noch ein Fe h l e r vorh a n d e n
se i n sol lte . A n s o n ste n gelten d i e ü b l i c h e n Reg e l n
fü r d e n Ansch l u ss e l e ktro n i scher G e räte.

Das beste Vorgehen beim Test ei nes neuen


TX-Aufbaus ist, ihn mit einer fu n ktionierenden
Lös u n g wie einem RX- EVM von TI ( bq 5 1 0 1 3
H PA725 RevA) z u belaste n . Nach d e m Anlegen
der Stromversorg u n g a n TX w i rd das RX- EVM auf
das Lade-Pad des TX- M od u l s gelegt. COM M u n d
Energ ieü bertra g u n g sol lten sofo rt sta rten u n d d a s
RX- M od u l a ktiv werden - zunäch st o h n e d a ra n
a ngesch lossene externe Last. Nachdem COM M
pri nzipiell fu n ktioniert, ka n n m a n d i e externe Last
an RX langsam bis a uf das zulässige Maxi m u m
v o n 5 W erhöhen . Bei m Ansch l u ss v o n Lasten a n
R X sollte d i e Versorg u n g von TX n icht u nterh a l b
des N o m i n a lwerts stro m beg renzt werd e n .

48 elektor- Mikocrotroller Sonderhelft


KNOW H OW

Man sol lte n i e m a l s d i e Masseklemmen von Osz i l l oskop-Prüf­ ser M eta l l e i nfl uss kom mt. M a n m uss d i e Gesa mt­
spitzen a n kl e m m e n , wenn d i e Elektro n i k bere i ts e i n g escha ltet konstru ktio n daher schon auf mög l iche parasitä re
ist. Man sch l ießt d 1 e Massekle m m e n schon a n , bevor der Leiterpfade oder Meta l l e i m Gehäuse u ntersuchen .
Strom e i ngescha ltet w i rd ! Da TX und RX von e i nander i so l iert Releva nt ist h i e r natü rlich n u r d i e rä u m l iche Nähe
s i n d , können s i e s i ch au f deutl ich u ntersch i ed l ichen Potenti­ zur S p u l e . bzw. zum Pfa d , den d i e Energie n i m mt.
al e n befi nden . E i ne plötzl iche Ableitung der d a r i n verborge­ Auch d i e Masseflächen der Plati ne benehmen sich
nen Energ i e ü ber Massepfade ka n n Baute i l e zerstöre n . Die störend, wen n sie zu nahe a n der Koppelspule
gemei nsa m e Masse beider Mod u l e sol lte daher vorgenommen platziert ist. E i n zu enger ru nder Ausschn itt fü r
werden, bevor Strom A i eßt. d i e S p u l e i n einem M eta l lgehäuse b i ldet sch nell
so etwas wie eine parasitä re gesch lossene W i n ­
d u n g , w e n n h i e r d i e Abstä n d e n icht g ro ß g e n u g
Konstruktionsdeta ils gewä h lt werd e n . Z u r Ü berp rüfu n g von verd ä c h ­
t igen P M O D/FOD -Werten ka n n m a n sch l icht d e n
Wichtig ist, dass das zur Versorg u n g verwendete P M O D - Prog ra m m i erw i d e rsta n d entfernen u n d
Netzteil a usreicht. Fü r e i n Low- Power-System bei erneut teste n . O h n e d i esen W i d e rsta n d werd e n
1 9 V m u ss das Netzteil m i ndestens 525 mA = 1 0 d i e P M O D - Fä h i g keiten a bgescha ltet.
W a n TX liefern kön n e n . D i e Verb i n d u n g m it dem
TX- M od u l sol lte so gut sei n , dass dessen Einga ngs­ Auf der a n d e re n Se ite s i n d M eta l l fl ä c h e n oder
spa n n u ng n ie u nter 1 8 V e i n b richt, da d ies die meta l l i s i e rte Absch i rm u n g e n sehr effe ktive
m i n i male Einga ngsspa n n u n g ei nes Senders vom M a ß n a h m e n z u r O pti m i e ru n g des EMV-Verh a l ­
Typ A l ist. Der Absta nd zwischen den Sende- und te n s . E i n e M a ssefl äche u nter d e m Fe rritmateri a l
Empfa ngsspu l e n ist ebenfa l l s seh r wichti g . Der red u z i e rt d i e Stö rstra h l u n g , w e i l h i e rd u rch d a s
maxi male Absta nd beträgt nach W PC-Spezifi kation rückseitig a b g estra h lte Fe l d geschwächt w i rd .
nur 5 m m . Man m u ss bei m Endprod u kt und sei ­ B e i m EVM ko m mt e i n e Al u p l atte u nter d e r S p u l e
n e m Gehäuse a l s o a ufpasse n , dass diese Dista nz z u m E i n satz. Das p reiswerte A l u b lech d i ent a l s
eingeha lten w i rd . Der m i n i male M od u l ationstest Absta n d s h a lter u n d n i m mt Sta n d a rd -Absta n d s­
sch lägt n ä m l ich hä ufig feh l , wenn der Maxima­ bolzen a u f, so dass sie zwischen Plati n e u n d
la bsta nd ü bersch ritten w i rd . TX- u n d RX-Spulen S p u l e p l a tz i e rt werd e n ka n n . D i e Verwe n d u n g
müssen fü r problemfreien Betrieb mit bestem W i r­ e i nes Al u b l ec h s u nd d e r M a ssefläche d e r Plati ne
ku ngsgrad g ut a u feina nder a u sgerichtet sei n . Bei i st so ein Fa l l , wo M eta l l d i e E M V- E i g e n schaften
einem System mit einer magnetischen Fixieru ng des M od u l s verbessern ka n n . Ein EVM entspricht
können ü b l icherweise kei n e Feh l a u srichtu ngen to­ d e n E MV-Sta n d a rd s CISPR22 und FCC Te i l 1 8 .
leriert werden . Das Ausmaß d ieser Feh l a usrichtu ng
von magnetisch fixierenden Systemen ist i n der
WPC-Spezifi kation a l lerd i ngs n icht a ngegebe n .
Betrifft: Spulen

Meta llgehäuse und falsche PMOD/ D i e a kt u e l l ste Li ste ta u g l icher S p u l e n fi n d et sich


u nter http : //www . e l e ktor/ m c7/d o w n l oa d . Im
FOD-Pfade Date n b l att g i bt es weitere E m pfe h l u ng e n , d a
j e d e s Prod u kt z u m Betri e b m i t e i n e m besti m m ­
PMOD u n d FOD sind Sicherheitseigenschaften t e n S p u l e n typ entwi ckelt w u rde, w a s sich a u c h
zur Ü berwach u n g des System s i m Betrieb. Dabei i n d e n W PC-Spezifi kati o n e n n i edersch l ä g t . U m
w i rd d i e gelieferte mit der e m pfangenen Energ i e d e n W PC-Anfo rd e ru ng e n zu entsprechen u n d so­
verg l ichen . Wen n der s o berech nete W i rku ngsg rad m it e i n e Q i -Zertifizieru n g zu ermög l i c h e n , m u ss
eine besti m mte Schwelle u ntersch reitet, w i rd die e i n e besti m mte Contro l l e r-S p u l e n - Ko m b i nation
Energieübertra g u n g gestoppt . Man m uss sich da­ verwe n d et werd e n . We n n m a n alle a n g es p ro­
her i m Klaren d a rü ber sei n , dass der PMOD/FOD­ chenen E m pfe h l u n g e n berücksichtigt, fü h rt
Modus u nter U mstä nden auch auf M eta l l e i n der d a s zu e i n e m fu n kt i o n i e re n d e n TX- M od u l , das
verwendeten Gehäuseko n stru ktion anspricht. Ein Qi -zertifi z i e rt werd e n ka n n und d e n geltenden
bq500xx ka n n ja n icht u nterscheiden, woher d ie- E M V-Anfo rd e ru n g e n entspricht.

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0

elektor - Mikocrotroller Sonderhelft 49


Vorweg e i n ku rzer Abriss der Te i l n e h m e r d ieser
Embedded Systeme von der Stange? M a rktü bers i c h t . Es h a n d e l t sich um M o d u le, d i e
i m G ru n d e w i e e i n B a u e l e m e n t b e h a n d e l t wer­
Das kan n in der Tat eine Ü berlegung d e n . Das h e i ßt, s i e b e n öti g e n e i n Trä g e rboard,
auf d e m die physi ka l ischen E n dfa ss u n g e n der
wert sei n . Die sogenannten Computer­ I/Os rea l i s i e rt werd e n .

on-Module können nämlich relativ kle i n


PC/ 1 04
sein, verfügen 1/0-mäßig i n der Regel

über eine Vollausstattung und arbeiten

oft u nter Windows oder Linux, was d i e

Software-Erstellung erleichtern kan n .

Außerdem sind d i e hier vorgestel lten

Boards standard i s iert, das heißt, es

g i bt jede Menge Second Sources u n d

eine gewisse Ska l ierbarkeit.


D i e erste Ve rs i o n d i eses Sta n d a rd s w u rd e 1 9 9 2
vom PC/ 1 04 - Ko n s o rti u m ve röffe n t l i c h t . I n i h m
ist sowo h l d i e M od u l g röße, d i e La g e m ö g l ich er
E rwe iteru n g s-Ansch l ü sse und d i e Bed eutu n g
d e r P i n s des I SA- ko m pati b l e n PC/ 1 04-Steckers
festg elegt. D i e M od u l e m i t d e n M a ße n 9 0 , 1 7 m m
x 9 5 , 8 9 m m w e rd e n ü be rei n a n d e r gesteckt.
N a mensgeber ist d i e Anza h l der Ansch l u ss - P i ns,
n ä m l ich 104. D i e weiterentwicke l te Va ri a nte mit

50 elektor - Mikocrotroller Sonderhelft


I N FO

PCI- B u s h e i ßt PC/ 1 04 - P i u s . E i n fü r d i e PC/ 1 04 - ETX - ISA- B u s XTX


I/0 - Board s g eschaffe n e r M etherboa rd - Sta n d a rd
i st EPIC . M it se i n e r H i lfe e rspa rt m a n sich
d e n Ve rd ra htu n g sa u fwa n d ei nes gesta pelten
PC/ 1 04 -Syste m s .

Sta n d a rd i s i e ru n g s- O rga n i sati o n :


http : //www . p c 1 0 4 . o rg

Der-Qseve n - Fo rmfa kto r

XTX ( e X p ress Tec h n o l ogy fo r ETX ) b ietet e i n e n


7 5 % Pi n - ko m pati b l e n U pg ra d e - Pfa d z u m ETX­
Sta n d a rd . Bei XTX fä l lt d e r I SA- B u s weg u n d
fü gt d a fü r PCI- Express, SATA u n d LPC e i n .

Sta n d a rd i s i e ru n g s-Orga n i sation :


http : //www. xtx-sta n d a rd . o rg
Qseve n hat d i e Abmess u n g e n 70 m m x 70 m m ,
e i n i nteg ri e rtes Kü h l ko n zept u n d e i n e n p re i s l i c h
re lativ g ü n sti g e n Steckverb i n d e r. U rsprü n g l ich Die "Kontron-Erfi ndu ngll
w u rd e Qseven fü r die I nte l Ato m C P U s a u s­
gelegt. Um aber a u ch A R M - C P U s verb a u e n zu
COM Express
kö n n e n , w u rd e d e r Sta n d a rd m ittl e rwe i l e u m
RISC-Syste m e e rweitert .

Sta n d a rd i s i e ru n g s- Org a n i sati o n :


http : //www . q seve n - sta n d a rd . o rg

Embedded Technology eXtended


ETX ste ht fü r
E m bedded
Tec h n o l o g y
eXte n d ed . D i e
Boa rd s h a b e n
d i e Abmess u n ­ Auch C O M Express- M od u l e werd e n a uf e i n e a p ­
gen 95mm x p l i kat i o n sspezifische Trä g e rka rte g esteckt COM
125mm und Express verfü gt ü be r versch iedene G rößen
i nteg ri e re n und ka n n fü r E m bed d e d -Ap p l i kati o n e n b i s h i n
Core-CPU zu H i g h - Pe rfo rm a n ce-Anwe n d u n g e n verwe n d et
und M e m o ry­ werd e n . Derzeit d efi n i e rt d i e Spezifi kation d e r
Fu n kt i o n , d i e I/Os ei nes PC/AT (seri e l l , p a ra l l e l , PICMG v i e r M od u l g rößen u n d sieben versch iede­
etc . ) , U S B , A u d i o , G rafi ke n u n d Ethernet. A l l e n e P i n outs. D i e n e u este n P i n o uts, Typ 6 und Typ
I/0 -S i g n a l e sowie e i n e vo l l stä n d i g e U m setz u n g 1 0 , d i e m i t d e r Rev i s i o n 2 . 0 der COM Express­
d e r ISA- u n d PCI - B u sse s i n d a u f vier H i g h - De n ­ S pezifi kation Anfa n g 2 0 1 0 h i nzu gefü gt w u rd e n ,
sity- , Lew - P rofi l e-Ansch l ü sse a u f d e r U n terseite i nteg riere n b i s zu d rei d i g ita l e Disp lay-Interfa ces
des M od u l s g efü h rt . ETX- Boards s i n d m i t AM D zu sätz l i c h z u m PCI Express G ra p h ics Po rt .
Geode, VIA, I ntel Ato m , Penti u m , Celero n u n d
Core D u o Prozessore n ve rfü g b a r. Sta n d a rd i s i e ru n g s - O rg a n isati o n :
http : //www . picmg . o rg
Sta n d a rd i si e ru n g s-Org a n i sati o n :
http : //www. etx- i g . o rg

elektor - Mikocrotroller Sonderhelft 51


I N FO ATX B I S M C· M O D U L E

E V E N
L1
... ... .::-" ..
- - --= ..,..
Aaeon .. ... - ......-... -- - ® Glyn http : //www.glyn.de
Industrial Computer Source http : /jwww. ics-d .de

an liSUS company
_ _ _ ..._.,... _ _
Texim Europe http : //www.texim-europe.com
Bressner http : /jwww. bressner.de

http : //www.aaeon.com.tw

Advantech Data Modul http : //www.data-modul.de


gbm http : //www.gbm .de

AD\"NTECH AMC-Analyti k & Meßtechni k


BMC Dr. Schetter
http : //www.amc-systeme.de
http : //www . bmc.de
Enabling an Intelligent Planet Fortec Ele ktroni k http : //www. fortecag .de
Rutroni k http : //www. rutroni k.com
Sphinx Computer http : /jwww.sphinxcomputer.de
http : //www.advantech.de

Ava l u e Data Modul http : //www.data-modul.de


Texim Europe GmbH http : //www.texim-europe.com
LEAD Deutschland GmbH http : 1jwww .leadi nternationa I . eu

AR BOR®
Arbor L EAD Deutschland Gm b H http : /jwww.lead inte rnational.eu
Data Respons http : //www.datarespons.com
Elektros il http : //www.elektrosil.com
Em bedded and N etwork Computing

http : //www.arbor.com.tw

c o n g atec
congatec Data Modul http : //www .data-modul.de
Data Respons http : //www.datarespons.com
Elektrosil http : /jwww.elektrosil.com
the r h y t h m of e m b e d d e d c o m p u t i n g

http : //www.congatec.com

Data Mod u l

CATA M C D U L
DISPLAY AND EMBEDDED SOLUTIONS

http : //www.data-modul.de

e m bedded - l o g i c

http : //www.em bedded-logic.de/

F&S Data Modul http : //www.data-modul.de


MSC http : /jwww.msc-ge.com
Rutroni k http : //www. rutronik.com

http : //www.fs-net.de

MSC Vertri ebs G m b H

http : //www .msc-ge.com

52 elektor - Mikocrotroller Sonderhelft


I N FO

H ERSTELLER LIEFERANT

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@1 Portwell
Portwe i l Bressner http: /lwww. bressner.de

http : Ilwww.portwell.com

Seco /' �
Arrow Electronics http: Ilwww.arroweurope.coml
Fortec Elektronik http : Ilwww. fortecag.de

SECO
...... ......
http: llwww.seco.com

lEI Tec h n o l o g y Comp-Mall http: /lwww.comp-mall.de


ICP Deutschland http :I lwww.icp-deutschland.de

http : Ilie iworld.coml

VIA

http: llwww.viaembedded.de

... ... - � - .. ®
.-.- .::-..... ..
· = ·.:::. a..�..
Aaeon Glyn http: llwww.glyn.de
Industrial Computer Source http: llwww.ics-d.de

an liSl.i5 company
_ _ _ ...._.... _ _
Texim Europe http : Ilwww. texim-europe.com
Bressner http :I lwww.bressner.de

http : Ilwww.aaeon.com.tw

AR BOR®
Arbor LEAD Deutschland Gm b H http: Ilwww. Ieadinternational.eu
Fortec Elektronik http: llwww. fortecag.de

Em bedded and N etwork Com puti ng

A ���lo.,,!�
http :Ilwww.arbor.com.tw

Ad l i n k Meilhaus Electronic http: /lwww.meilhaus.de


Plug-ln Electronic http: llwww.plugin.de
powerßridge Computer http : Ilwww.power bridge.de
Data Respons http : Ilwww.datarespons.de
Bressner http : Ilwww. bressner.de
http: llwww.adlinktech.com

Advantech Data Modul http: llwww.data-modul.de

AD\-\NTECH gbm
AMC-Analytik & Meßtechnik
http: llwww.gbm.de
http: llwww.amc-systeme.de
Enabling an Intelligent Planet BMC Dr. Schetter http: llwww.bmc.de
Fortec Elektroni k http : Ilwww.fortecag.de
Rutronik http :I lwww.rutronik.com
http : Ilwww.advantech .de
Sphinx Computer h ttp: llwww.sphinxcomputer.de

�lu�Ch1p
Bl u e C h i p Tec h n p l o g y

http: jlwww. bluec hiptec hnology.co.ukl

elektor - Mikocrotroller Sonderhelft 53


I N FO ATX B I S M C· M O D U LE

HERSTELLER LIEFERANT

c o n g atec
congatec Data Modul http: //www.data-modul .de
Data Respons http: //www.datarespons.com
Elektrosil http: //www.elektrosil.com
the rhythm of embedded computlng

http: //www.congatec.com

E . E . P. D . G m b H

E . E . P. D. •I
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'Tomorrow·s Technology Today·
http: //www.eepd.de

.
E m e rson Network Power Arrow Dreieich http: //www.arroweu rope.com

EMERSON.
Avnet http: //www.ts.avnet.com/emea/
Data Respons http: /jwww.datarepons.de
Network Power PowerBridge Comput�r http: //www.powerbridge.de/

http: I/www .emerson networkpower.com

e m bedded - l o g i c

http: //www.embedded-logic.de/

Kontron Aaronn Electronic http: //www.aaronn.de


b-plus http: //www . b-plus.com
EMCOMO http : //www.emcomo.de
Fortec Elektronik http: //www. fortecag .de

kontron
HY- LINE http: //www. hy-line.de
ies http: //ies-gmbh .de
Plug-In http: //www.plug- in.de
DELTA COMPONENTS http: //www.delta-components.com

http: //www.kontron .de/

MSC Ve rtriebs G m b H

http: /jwww.msc-ge.com

Seco
� ' Fortec Elektronik http: //www.fortecag.de

SECO
...... ./
http: /jwww.seco.com

lEI Tec h n o l o g y Comp-Mall http: //www.comp-mall .de


ICP Deutschland http: //www.icp-deutsch Ia nd.de

http: / /ieiworld .com/

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Aaeon -® Glyn http: //www.glyn.de
Industrial Computer Source http: //www.ics-d.de
_ _ _ .._.,... _ _

an .liSI i5 company
Texim Europe http://www.texim-europe.com
Bressner http: /jwww. bressner.de

http: /jwww.aaeon .com.tw

Adva ntech Data Modul http: /jwww.data-modul.de


gbm http: //www.gbm.de/
AD\-\NTECH AMC-Analytik & Meßtechn ik
BMC Dr. Schetter
http: //www.amc-systeme.de
http: //www. bmc.de
EMbling an InteUigent Planet Fortec Elektronik http: //www.fortecag.de
Rutronik http: //www.rutronik.com
http: //www.advantech.de Sphinx Computer http: /jwww.sphinxcomputer.de

54 elektor - Mikocrotroller Sonderhelft


I N FO

H E RSTELLER LIEFERANT

E . E . P. D . G m bH

E . E . P. D. •I"
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"Tomorrow·s Technology Today·

http: /lwww.eepd.de

e m bedded - l o g i c

http : Ilwww.embedded-logic.de

kontron
Kontron Aaronn http : I lwww.aaronn .de

E T X® 3.0
Lonq T e r m Suppo r t

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A aeo n - - - - - -® Glyn http: llwww.glyn.de
Industrial Computer Source http: /lwww.ics-d.de
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an /'iSl..iS. company
Texim http: llwww.texim-europe.com
Bressner http: /lwww. bressner.de

http : Ilwww.aaeon.com.tw

A rbo r
AR BOR®
Embedded and Network Computing
LEAD Deutschland GmbH http: Ilwww.Ieadinternational.eul

http : Ilwww.arbor.com.tw

Bl ueChip Tech n p l o g y

http : Ilwww.bluech iptech nology.co.ukl

Ad l i n k

A �!?..!;:-!�.!� Meilhaus Electronic


Plug-In Electronic
powerßridge Computer
Data Respons
http : Ilwww.meilhaus.de
http: llwww.plugin.de
http: llwww.powerbridge.de
http : Ilwww.datarespons.de
http: llwww.adlinktech.com Bressner http : Ilwww. bressner.de

Advantech Data Modul http : Ilwww.data-modul.de


gbm http : Ilwww.gbm.del

AD\-\NTECH AMC-Analytik & Meßtechnik


BMC Dr. Schetter
http: llwww.amc-systeme.de
http: llwww.bmc.de
Fortec Elektronik http : Ilwww.fortecag.de
Enabling an Intelligent Planet
Rutronik http: llwww.rutronik.com
Sphinx Computer http: llwww.sphinxcomputer.de
http: llwww.advantech.de

Ava l u e Data Modul http: llwww.data-modul.de

Cong atee Data Modul http:llwww.data-modul.de


c o n·g atec
the rhythm o l embedded compullnQ

e m bedded - l o g i c

kontron
Kontron Fortec Elektronik http : Ilwww. fortecag .de
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56 elektor - Mikocrotroller Sonderhelft


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P ro b l e m e . N a c h e i n fa c h e n E i n fü h ru n g s b e i s p i e l e n ist d e r weite re Weg n i cht m e h r
k l a r erken n b a r. H i e r fe h l e n oft deta i l l i e rte Besc h re i b u n g e n u n d d i e m e h r o d e r
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FRAM-Speicher verbindet die Eigenschaften schneller Zugriff und niedriger Sromver­

brauch von flüchtigem RAM mit der Fähigkeit, Daten ohne Stromzufuhr aufzubewah­

ren. Andere nichtflüchtige Speicher wie EEPROM und Flash sind nicht so effizient in

ein Embedded-System zu betreiben : Sie haben längere Schreibzeiten und sind beim

Schreiben energieaufwändiger.

FRA M s ( Fe rroe l e ktrische Ra n d o m Access M e ­ E i n ig e d e r wichtigste n


m o ries) basieren a u f e i n e r n i chtfl ü chtigen E i g e n schafte n vo n F RA M s i n d :
U ltra - Low- Powe r-Speichertec h n o l o g i e mit
Sch rei bgesch w i n d i g keite n , d i e ä h n l i ch d e n e n Geschwi n d i g keit: E i n FRAM bietet sch nelle
v o n statischen RAM s s i n d u n d bei d e r d i e Daten Sch rei bzeiten . Neben a l l den anderen Vorgä ngen
auch o h n e Stromzufu h r erha lten b l e i be n . Trotz beträgt d i e tatsächl iche Sch rei bzeit i n eine FRA M ­
d i eses N a m e n s i st ke i n e i se n h a ltiges M ateri a l Speicherzelle w e n i g e r a l s 50 ns. D i e s ist u ngefä h r
a u f d e m C h i p enthalte n , wesh a l b d e r Speicher 1 000-mal sch neller a l s b e i EEPRO M . Wä h rend bei
a u ch n i cht d u rch M a g n etfe l d e r beei nträchtigt E E PROM s zum Sch reiben von Daten zwei Sch ritte
w i rd . D i e Tec h n o l o g i e i st seit ü ber einem J a h ­ erforderlich s i n d ( e i n Sch re i bbefehl u n d da nach
rze h nt a l s Sta n d a l e ne-Speicher v o n d e r Fi rma e i n Befe h l zum Lesen bezieh u ngsweise zum
Ra mtro n verfü g b a r. FRAM als E m bedded - S p e i ­ Ü berprüfen der Date n ) , sind beim FRAM -Speicher
cher w u rd e erstma l s i n e i n e r M C U von Texas Schreib- und Lesevorgang ein und derselbe Pro­
I n stru ments i n d e r M S P4 3 0 FR 5 7xx- Fa m i l i e zess. Es g i bt n u r einen Speicherzug riffsbefe h l , das
e i n g esetzt . heißt nur einen Sch ritt z u m Lesen oder Sch reiben .

58 elektor - M i kocrotroller Sonderhelft


FRAM I N FO

B i l d 1 . D i e Stru ktu r des PZT-Krista l l s

roe l e ktri schem M ateri a l ( ferro e l e ktrisches Kris­


ta l l ) zwischen zwei E l e ktrod e n p l atte n beste ht.
D i ese kri sta l l i n e Stru ktu r beste ht aus einem PZT
( Bi e i -Z i rko n i u m -Tita n at) - Ko m p l ex ( Bi l d 1 ) . Das
A n l e g e n ei nes e l e ktrischen Fe ldes ü ber d e n Kris­
ta l l vera n l a sst das m o b i l e Ato m , von e i n e m sta ­
b i l e n Z u sta n d i n e i n e n a n d e re n sta b i l e n Zu sta n d
zu wechse l n . Der sta b i l e Z u sta n d w i rd beibe h a l ­
te n , a u c h w e n n d i e Stromzufu h r u n terbroch e n
w i rd . Da m it i st d a s FRAM n i chtfl ü chti g .

Das F RAM besc h re i be n


S peichern e i n e r 1 oder 0 (Schre i ben i n e i n FRA M )
G e r i n g e r Stro mve r b ra u c h : Sch rei bvo rg ä n g e erfo rd e rt e i n Pol a risiere n des Kri sta l l s i n e i n e r
i n d i e FRA M - Ze l l e e rfo l g e n bei n i edriger S pa n ­ best i m mten Richtu ng m i ttel s ei nes elektrischen
n u n g u n d fü r Date n ä n d e ru n g e n w i rd n u r s e h r Fe ldes. Das erl a u bt, e i n FRAM sch n e l l u n d ei nfach
wen ig E n e rg i e b e n ö t i g t . Bei e i n e m E E P RO M s i n d zu besc h re i be n und versetzt es in der La ge, den
h o h e S pa n n u n g e n e rfo rd e rl i ch . D i e S pa n n u n g Zu sta nd ü ber l a n g e Zeiträ u m e zu speichern .
b e i FRA M s ist ä u ßerst g e ri n g : 1 , 5 V i m Verg l e i c h
zu 1 0 b i s 1 4 V bei E E P RO M s . D i e n i e d ri g e S p a n ­
n u n g bei FRA M s sch l ä g t sich i n e i n e r g e ri n g e n Lesen vom F RAM
Le i stu n g s a u fn a h m e n i ed e r.
'
Date n z u verl ä ss i g ke i t : Da n u r se h r we n i g Lesen v o n FRA M s e rfo rd e rt d a s A n l e g e n ei nes
E n erg i e e rfo rd e r l i c h ist, w i rd d a s gesa mte e l e ktrischen Fe l d es ü be r d e n Kri sta l l , ä h n l i ch w i e
benötigte E n e rg i evo l u m e n fü r F RA M s z u Beg i n n b e i m Sch re i bvorg a n g . Wen n e i n Po l a risations­
des Date n sch re i bvo rg a n g s g e l a d e n . D i es ver­ wechsel h e rvorg e rufe n w u rde, ä n d e rt sich d i e
h i n d ert, d a s s Daten a u se i n a n d e rg e rissen bzw . Stä rke des Stro m s, d e r d u rch d i e Ze l l e fl i eßt.
n u r te i l weise gesch rieben werd e n , was pas­ Da d a s Leseve rfa h re n w i e bei D RAM zerstö re n d
s i e rt, we n n E E P RO M - ba s i e rte ICs wä h re n d e i nes w i rkt, a l so d e r Zel l i n h a l t g e l öscht w i rd , fo l g t
Sch re i bzy k l u s von d e r Stro m q u e l l e des Hochfre­ nach jedem Lesevo rg a n g e i n Sch re i bvorg a n g .
q u e nzfe l d es getre n n t werd e n . D a r ü b e r h i n a u s D i eser Write - Ba c k- M echa n i s m u s w i rd vor Stro m ­
u nterstützt e i n FRAM m i n d este n s 1 0 0 B i l l i o n e n a u sfa l l geschützt . Es i st gewä h rl e i stet, d a s s er
Lese-/Sch rei bzy k l e n - weita u s m e h r a l s m i t i n a l l e n Lastzu stä n d e n s i c h e r beendet werd e n
E E PRO M s m ö g l ich i s t . E i n FRAM i st e i n S p e i c h e r ka n n . Das M S P4 3 0 FR5 7xx Power M a n a g e m e n t
m i t echtem wa h l fre i e m Z u g riff. D e r S p e i c h e r System erreicht d i es d u rch d i e Isol i e ru n g d e r
ist n i cht seg m e n t i e rt ; Ad ress i e ru n g von D a - FRA M -Stromversorg u n g vom M i kroco ntro l l e r
t e n fü r Lese -oder Sch re i bz u g riff a u f Wort-o d e r i m Fa l l e e i n es Stro m a usfa l l s . We iter verwen det
Byte - N ivea u e rfo l g t i n d e r g l e i c h e n We ise w i e d e r F RA M - Le i stu n g ste i l e i n e n i nteg rierten Low­
b e i m S RA M . Z u m B e i s p i e l ka n n a u f d a s FRAM D ropout- Reg l e r ( LD O ) u n d e i n e n Ko n d e n sator,
der M S P4 3 0 - B a u ste i n e mit e i n e r m a x i m a l e n d e r g e n ü g e n d La d u n g speichert, u m d i e a kt u e l l e
Gesch w i n d i g keit v o n 8 M H z z u g eg riffe n werd e n Write - Back- Phase fü r d e n Fa l l ei nes Stro m a u s­
( Lesen oder Sch re i ben ) . O b e rh a l. b von 8 M H z fa l l s [ 3 ] a bz u sch l i eßen .
werd e n Wa itstates be i m Z u g riff a u f d a s FRAM
e i n g e b a u t . Ty p i sche Sch re i b g esch w i n d i g keiten
kö n n e n mit FRAM 2 M B/s betra g e n . I m Ve rg l eich F RA M - E i g e n sch aften
zu etwa 1 4 K B/s bei F l a s h - S p e i c h e r [ 1 ] .
Das primäre Ziel ei nes Datenerhalt-Tests ist es
Schre i b e n i n d a s FRAM u n d Lesen vom F RA M sicherzustellen, dass FRAMs die Spezifi kation
benötigt ke i n e Vo rbereitu n g e n w i e etwa Pre ­ fü r n ichtfl üchtige Speicher, näml ich zeh n Jahre
E rase vor Sch re i bz u g riffe n o d e r d a s E n trieg e l n Datenerhalt bei 85 °C, ein halte n . Die folgenden
v o n Contro i - Reg i stern . Absch n itte erlä utern die wichtigsten Arten von
therm ischem Verschleiß i n Bezug auf FRAMs und
entsprechende Prüfverfa h re n . Zwei Fehleru rsachen
D i e F RA M -Ze l l e m ü ssen bei der Beurteilung der Zuverlässigkeit des
Datenerha lts beachtet werden [ 4] : Therm ische
E i n e e i n ze l n e FRAM -Ze l l e ka n n a l s Ko n d e n sator Depola risation und der sogenan nte I m pri nt.
betrachtet werd e n , d e r aus e i n e r Fo l i e aus fe r-

elektor - Mikocrotroller Sonderhelft 59


I N FO F RA M

Therm ische Depo l a risat i o n des Kri sta l l s i n e ntgeg e n g esetzte r Richtu n g
des I m p ri nt-Sta t u s .
D i e I nteg rität d e r i n e i n e r FRAM -Ze l l e g e s p e i ­
cherten I nformation i st d i re kt p roporti o n a l zu B i l d 3 zeigt d i e Prüfve rfa h re n fü r d i e S p e i c h e ­
d e r Menge d e r Po l a risati o n e n , d i e a u f die Ze l l e ru n g von Date n . U m a u f I m p ri nt zu teste n ,
e i n w i rken u n d d i e s i e a u frechterhalten ka n n . w i rd e i n Date n m u ster l o g i sc h e r Zu stä n d e i n d a s
D i eser Effe kt ve rstä rkt sich bei h o h e n Te m ­ F R A M geschrieben u n d d a n n i n e i n e m Ofe n a u f
peratu re n . Zu sätzl ich d ü rfe n d i e Ze l l e n n i cht 1 2 5 ° C e rwä rmt. D i ese Prozed u r ve rsetzt d i e
oberh a l b d e r Cu rie-Te m peratu r d e r verw e n d eten Bit-Ze l l e n i n d e n log i sc h e n Z u sta n d S a m e - state .
Materi a l i e n betrieben werd e n , d a a n s o n sten d i e D a n a c h werd e n d i e Ze l l e n d u rch e i n e n Lese­
fe rroelektrischen E i g e n schaften versch w i n d e n . z u g riff u n d dem d a m it verb u n d e n e n w riteback
I m Fa l l e des M ateri a l s i n d e r M S P4 3 0 - F RA M ­ im s a m e - state sta b i l i s i e rt . Im Ansch l u ss d a ra n
M C U - Fa m i l i e beträgt d i e C u ri e - o d e r U m w a n d ­ werd e n d i e Zel l e n m i t d e n O p posite-State - Daten
l u n g stem peratu r, b e i d e r d i e Zel l e n vo l l stä n d i g besch ri e be n . I n d i esem Z u sta n d werd e n d i e
d e po l a ri s i e re n , etwa 4 3 0 o c [ 4 ] . S p e i c h e r a u f d i e m a x i m a l e Betri ebste m pe ratur
( i m Fa l l e des M S P4 3 0 sind d a s 8 5 ° C ) e rwä rmt
D i e W i rku n g d i eser D e po l a ri s a ti o n i st n i c ht u n d d a n a c h d i e S a m e - state - Daten z u rückg e l e ­
d a u e rh a ft . U nterha l b d e r U m wa n d l u n g ste m ­ sen u n d a u f I nteg rität ü be rprüft .
p e ratu r ka n n d a s M a t e ri a l w i e d e r p o l a ri s i e rt
w e rd e n . We i l j e d e s Lese n e i n Z u rü c ksc h re i b e n Das E r h i tzen i m O p pos ite-state d eckt pote n ­
e rfo rd e rt, ke h rt d a s M a teri a l z u s e i n e m vo l l e n z i e l l e Fe h l e r d u rch I m p ri n t a u f. D i e fo l g e n d e
Po l a ri sati o n s pote n ti a l n a c h d e r e rste n Les e ­ Leseoperation erm itte lt, o b d i e Ze l l e noch m i t
O pe ra t i o n z u rü c k . e i n e m O p posite-state - Datu m p o l a ri s i e rt wer­
d e n ka n n u n d o b g e n ü g e n d La d u n g vorh a n d e n
Im print i st, u m s i e o h n e Datenverl u st a u szu l ese n . D a s
M S P4 3 0 - F RA M i s t fü r 1 0 0 0 Stu n d e n bei 1 2 5
I m pri n t oder Abdruck bedeutet, dass d i e FRA M ­ °C o h n e A u sfa l l g etestet word e n . D a ra u s ka n n
Zel l e i n e i n e m Pol a risieru n g szu sta nd verha rrt . e i n e Lebe n s d a u e r d e s S p e i c h e rs von 1 0 J a h re n
Das hei ßt, der Sch rei b i m p u l s ka n n kei n e Polari­ extra p o l i e rt werd e n .
sationsu m ke h r bewi rke n . D i eses Feh l verhalten
tritt ein, wenn das Baute i l ü ber einen l a n g e n
Zeitra u m hohen Tem peratu ren a usg esetzt w i rd . Sch re i b- Lesezykl e n
I m Geg e n satz z u r thermischen Depo l a risati o n ,
i s t der I m print- Effe kt perm a n e n t u n d verm i n d e rt D i e Le b e n sd a u e r von F l a s h -Speich ern w i rd h i n ­
sich n icht m i t e i n e r Ve rri ngeru n g d e r Tem peratu r. s i c h t l i c h d e r Anza h l d e r Sch re i bzy k l e n spezifi ­
z i e rt, d i e a l s M a ß fü r d i e Anza h l v o n Lösc h - u n d
Sch re i bzy k l e n defi n i e rt i st, d i e e i n F l a s h -Array
Test des F RA M -Spe i c h e rs u nter Beibeh a lt u n g der Date n i nteg rität e rz i e l e n
ka n n . Pe r I E E E - Defi n it i o n u n d C h a ra kteri s i e ru n g
U m das Prüfve rfa h re n fü r d e n FRAM - S peich er v o n Floati n g - Gate S e m i co n d u ctor Arrays [ 5 ] , i st
zu erk l ä re n , werd e n d i e b e i d e n fo l g e n d e n Be­ Le b e n sd a u e r defi n i e rt a l s "d a s M a ß d e r Fä h i g keit
g riffe defi n i e rt : ei nes n i chtfl ü chti g e n S p e i c h e rs, d e r Date n - B l att­
S pezifi kation a l s e i n e Fu n kt i o n der a k ku m u l i e r­
• S a m e - state bezieht sich a u f d e n log ischen ten n i chtfl ü chti g e n Date n s pe i c h e r Ve rä n d e ru n ­
Zu sta n d des FRA M s vor d e m H ochte m peratu r­ g e n g e recht z u werd e n . " [ 5 ] . D e r F l a s h -Speicher
E i n fl u ss b e i m I m p ri nt-Test . e i nes M S P4 3 0 - D e ri vates zum B e i s p i e l h a t e i n e
typ i sche Sch re i b - Le b e n sd a u e r v o n 1 0 5 Sch re i b ­
• O p posite- state bezieht sich a u f d i e Po l a risati o n oder Lösch -Zy k l e n [ 6 ] .

c
0

�N +
.
B i l d 2. Red uzierung der
••• +

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Polar i sation ei ner FRAM-

• •
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0 Zel l e in Abhäng i g keit von
• •
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· · · •· · · der Tem peratu r.

.....
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E
0
z Temperature

60 elektor - Mikocrotroller Sonderhelft


FRAM I N FO

B i l d 3. Test-Fiow fü r den E i n A uss von I m p r i n t a u f d i e Daten-spe icherung i n e i n e m FRAM

--i- Same-State 1-- High-Tamperature Same-State


Start or Continue
" ....

Data Write Ba ke Data Read


- -

4111111 � /I '111111 �
Opposite-State Opposite-State
Dala Read Depolarization Data Write
Thermal
(
-
...,

I m Verg l ei c h d a z u i st d i e Le b e n sd a u e r e i n e r U m d i e A u sw i rku n g e n von Lese-/Sch re i bzyklen


FRA M -Ze l l e 1 0 1 5 Sch re i b - oder Lösch -Zy k l e n a u f d a s FRAM i m Tl- FR5 7xx z u ve rste h e n , m u ss
[ 7 ] . J edoch ist e i n FRAM tech n o l o g i e bed i n gt m a n Fo l g e n des w i ssen :
a n d ers zu betra chte n . W i e schon erl ä u te rt, zieht
jeder Lesezu g riff a u ch eine Rücksc h re i b - O pe ra ­ • J e d e r Lesevo rg a n g erze u g t e i n w rite - back, d a s
t i o n n a c h s i c h , s o m i t g i bt es kei n e n U ntersch ied h e i ßt, jeder Z u g riff ist e i n sch re i be n d er.
zwischen Lesen und Sch re i be n .
• D i e Anza h l d e r a u sgefü h rten Anwei s u n g e n
Der fo l g e n d e Absc h n itt besc h re i bt d i e Auswi rku n ­ ka n n n i cht d i re kt m i t d e r Anza h l d e r Z u g riffe
g e n d e r Lese- u n d Sch rei bzyklen a u f d i e Lebens­ a u f d a s FRAM des FR57xx g l e i c h g esetzt
dauer der FRAM -Speicher. Um die Lebensd a u e r­ werd e n . Das l i egt d a ra n , dass d e r FRA M ­
Spezifikation fü r FRAM zu versteh e n , werfen w i r Contro l l e r e i n e n Vier-Wort-Zwei -Wege-Assozi ­
zuerst e i n e n B l i c k a u f Flash-Speicher. H i e r i s t d e r ativ-Ca c h e b e n u tzt, u m Anweisu n g e n v o r d e r
G renzwert v o n beispielsweise 1 0 5 Sch rei bzyklen A u sfü h ru n g zu p u ffern . D a h e r werd e n Befe h l e
experi m e nte l l erm itte l b a r. Ü ber d i ese " Flash­ 64-Bit-weise a bg e h o l t u n d a u s d e m Cache
G renze" h i n a u s w u rd e n bei FRA M s noch ke i n e a u sg efü h rt b i s ein cach e - m i ss a u ftritt.
Feh l e r erm ittelt. Des h a l b s a g t m a n kategorisch
" d i e Feh l e rg re n ze bei FRAM l iegt bei 1 0 15" . U m We n n ke i n e we itere n Anwei s u n g e n aus d e m
d i e g e n a u e m i n i ma l e Lebensd a u e r zu erm itte l n , C a c h e h e ra u s a u sgefü h rt werd e n , a be r fü r
bed a rf e s j a h re l a n g e r Tests, d i e z u r Zeit a u c h d e n Prog ra m mfl uss e i n FRA M -Speicherz u g riff
d u rchgefü h rt werd e n , b i s dato a ber noch kei n e n n otwe n d i g i st, w i rd d i e n ä c h ste Anwei s u n g a l s
Feh l e r ermitte l n kon n ten . [ 7 ] . cache m i ss bezeich net.

Berec h n u ng d e r Auswi rku n ­ D i e Fü l l u n g des Caches e rfo l g t i n n e rh a l b d e r


Zeit, d i e e i n FRA M - Z u g riff benötigt. Des h a l b
g e n d e r Lese- u n d Sch re i bzy­ w i rd i n e i n e m ty pischen Anwend u ng sfa l l fü r jede
k l e n a uf d e n Date n e·r ha l t 4-Wo rt ( 64- Bit) Anwei s u n g nur e i n Z u g riff auf
d a s FRAM b e n öti g t .
E i n e n B e i s p i e l - Code z u m E rze u g e n von Lese - u n d
Sch re i bzy k l e n zeigt Listi n g 1 . D i eses Pro g ra m m A l l e rd i n g s i st es m ög l i c h , d e n Contro l l e r so zu
prod u z i e rt e i n e m a x i m a l e Anza h l von Lese- u n d betre i b e n , d a ss d e r Cache bei jedem Z u g riff ver­
Schre i bzy k l e n u n d erm itte lt d i e A u sw i rku n g e n pa sst w i rd , was n a t ü r l i c h i n rea l e n I m p l e m e n ­
a uf d e n Date n e r h a l t des S p e i c h e rs . D i e Form e l , tieru n g e n n icht p ra kti ka bel i s t . Zwischen d e n
d i e m a n a u s d i esem Worst-Case-Test a b l eiten J M P-Anwe i s u n g e n werd e n N O P-Anwe i s u n g e n
ka n n , i st fü r jede Anwe n d u n g verwe n d b a r u n d verw e n d et, u m d e n S p e i c h e r a u fzufü l l e n - g e ­
erm itte lt d i e Le b e n sd a u e r i n J a h re n . rad e g e n u g , dass d i e n ä c h ste J M P-Anwe i s u n g
a u ßerha l b des Caches l i egt u n d e i n e n FRAM -Zu ­
Der Beispiel-Code zeigt eine Reihe von J M P-An ­ g a n g e rzw i n gt . D i e N O P- Befe h l e sel bst werd e n
weisungen zu besti m mten Positionen . D e r Code n i e a u sgefü h rt u n d d i e n e n a l l e i n d e m Zweck d e r
sel bst ist schei nbar n utzlos, weil er zwischen den M a n i p u lation d e r J M P- Positi o n . M it Asse m b l e r­
J M P-Befehlen nichts macht. Wa ru m a lso das Ga nze? D i rektiven w i e " . a l i g n 8 " , i st es m ö g l i c h , d i e

elektor - Mikocrotroller Sonderhelft 61


I N FO F RA M

e rste Zei l e des Codes a n d e n Anfa n g des Caches Soft E rro r Rate ( S E R)
a u szu richte n . Das w i rd geta n , um die Berech­
n u n g zu erleichtern . F l ü chtige S p e i c h e r w i e D RAM u n d S RAM verwe n ­
d e n e i n e n Ko n d e n sator z u r Speich eru n g d e r La ­
Main
nop
List i n g 1 . Code-Beispiel d u n g bzw. e i n ei nfaches Latch z u r S p e i c h e ru ng
nop
nop
zum Erzw i ngen ei nes 0 des Z u sta n d s . D i ese Ze l l e n werd e n leicht von
Label_A j mp Label_B ; cache miss % Cache H i t Ratio A l p hatei l c h e n , kos m i scher Stra h l u n g , Schweri­
nop
nop o n e n , G a m m a - und Rö n tg e n stra h l u n g usw. be­
nop
nop
e i n fl u sst, die dazu fü h re n , dass Bits den entge­
nop g e n g esetzte n Po l a risati o n sz u sta n d e i n n e h m e n .
nop
Label_B j mp Label_C ; cache miss D i eses P h ä n o m e n w i rd a l s Soft E rro r beze i c h n et,
nop
nop d a e i n nachfo l g e n d e r Sch re i bvo rg a n g erha lten
nop
nop
b l e i bt . Die Rate, mit d e r d a s P h ä n o m e n a u ftritt,
nop i st die sog e n a n nte Soft- E rro r- Rate ( S E R ) des
nop
Label_C j mp Label_A ; cache miss Ba u te i l s . Da die FRA M -Ze l l e den Z u sta n d a l s
nop
nop Po l a risation d e r PZT-Schicht s p e i c h e rt, i st es
nop
sehr u n wa h rsch e i n l i c h , d a ss A l p h ate i l c h e n dazu
fü h re n , dass d i e Po l a risati o n d e n Z u sta n d einer
B i l d 4 zeigt das Ti m i n g der FRAM -Zug riffe . E i n besti m mten Ze l l e ä n d e rt .
FRA M - Z u g riff erfo l g t a l l e d rei M C LK-Zy k l e n .
E i n Zyk l u s holt Daten a u s d e m FRAM u n d zwei Bei e i n e m statisch e n Test d e r S E R setzt m a n
Zyk l e n s i n d erfo rd e rl ic h , um d e n J M P- Befe h l e i n e n a u sgescha lteten F RA M -Speich er e i n e r
a u szufü h re n . J edes a n g es p ru n g e n e La bel hat Stra h l u n g a u s, u m d a n n d e n S p e i c h e ri n h a l t z u
E i n fl u ss a u f die H a ltba rke it d e r S p e i c h e rze l l e . ü berprüfe n . B e i e i n e m d y n a m ischen Test w i rd
d e r Speicher ko nti n u i e r l i c h a u sgelesen u n d a u f
Fe h l e r ü berp rüft . D i e Teste rg e b n isse i m stati­
schen Modus e rg a be n eine SER von < 0 , 0 5 1/ M B
u n d d i e i m d y n a m ischen M o d u s e rg a be n e i n e
S E R < 0 , 1 6/ M B [ 4 ] . D i e Tests ze i g e n , d a ss d i e
S E R fü r FRA M s u m G rö ß e n o rd n u n g e n n i e d ri g e r
a l s bei S RA M s ist. +

MCLK = SMHz Time �

Lite ratu r :
B i l d 4. Das Ti m i ng der Test- FRAM -lu g r i ffe
1 . M a x i m i z i n g FRAM Write S peed o n the M S P-
D i e Berech n u n g d e r Werst-Case-S peicherfä h i g ­ 4 3 0 F R 5 7 3 x ( S LAA498)
keit fü r Sta n d o rt La bel A g esch ieht w i e fo l g t : 2. F RA M Tech n o l o g y Backg ro u n d e r
( http : //www. ra mtro n . co m )
Sta n d o rt A w i rd e i n m a l a l l e 1 , 1 2 5 IJ S o d e r 0 , 8 8 8 3 . M ic h a e l Zwerg , Ad o l f Ba u m a n n , e t a l . , A n
x 1 06 m a l p ro Seku n d e a b g e ru fe n . 8 2 1J A/ M H z M i croco ntro l l e r with E m bedded
D i e erl a u bte Gesa mtza h l d e r Z u g riffe a m Sta n d ­ Fe RAM for E n e rgy- H a rvest i n g A p p l i cations
o rt i s t w i e i m Date n b l att a n g eg e b e n 1 0 1 5 • ( http : //ieeex p l o re . ieee . o rg )
4 . J . Rod ri g u ez, K . Re mack, J . G e rtas, L . Wa n g ,
D i e Zeit fü r d e n m i n i m a l e n Date n e r h a l t i s t d a n n C . Z h o u , K . Boku , J . Rod ri g u ez- Lato rre, K .
R . U d a ya k u m a r, 5 . S u m m e rfe lt, T. M o ise, D .
1 0 1 5 1 ( 0 , 888 x 1 06 ) Seku n d e n K i m , J . G roat, J . E l i a so n , M . D e p n e r, F. C h u ,
Re l i a b i l ity o f Fe rroel ectric Ra n d o m Access M e ­
was u n g efä h r 3 6 J a h re s i n d . m o ry E m bedded w i th i n 1 3 0 n m C M O S ( http : //
ieeex p l o re . ieee . o rg )
Das g l eiche g i lt fü r d i e La bel B u n d C . Wen n m a n 5 . Pete r Forst n e r, Flash M e m o ry C h a ra cteristics
jetzt a n n i m mt, d a s s pro La bel e i n E i n -Wort-Be­ ( S LAA3 3 4 )
feh l a u sgefü h rt w i rd verdoppelt sich die Lebens­ 6 . M S P4 3 0 F2 2 74 d ev i ce data sh eet ( S LAS504)
dauer jedes Speichero rtes a u f 7 2 J a h re . 7 . M S P4 3 0 F R 5 7 3 9 device data sh eet ( S LAS639)
8. W i k i pe d i a res u lts fo r " Soft E rro r Rate "
Die Lebensd a u e r vervielfacht s i c h , w e n n m a n be­ ( http : //www . w i kiped i a . co m )
d e n kt, dass die a l lermeisten Anweis u n g e n in der
rea l e n Weit aus dem Cache a u sgefü h rt werd e n .

62 elektor - Mikocrotroller Sonderhelft


L PCSOO I N FO

Tra nsit-Ch i p lt!!!j•


I I, I I
I I
I I
I I
LPC80 0 : 32-B i t-A RM i m 8-B i t-Gewand

Schon seit vielen Jahren versuchen Halbleiterhersteller mit wechselndem Erfolg,

Anwender von 8-Bit- M i krocontrollern i n das 16/32-Bit-Lager zu ziehen. Jetzt startet

NXP m it der LPC-800-Fa m i l i e einen neuen Versuch. N i cht wen iger a l s " revol utionär

einfach11 soll sich der Umstieg g estalten. Und i n der Tat, die NXP-Leute haben sich

etwas einfallen lassen.

B i l d 1 zeigt das Blockd i a g ra m m des LPC800 . g roßen O n - C h i p - RO M , d a s a u c h d e n Bootloa d e r


M a n sieht, d a ss N X P a u f jede Art von Luxus, b e h e rberg t . D i e Pe riperie- u n d Pro g ra m m i e r­
a l so sog a r auf A/ D - und DIA-Wa n d l e r - bei Fu n kt i o n e n l a ssen sich per API-Aufruf a u sfü h re n
3 2 - Bit- M i kroco ntro l l ern Sta n d a rd - verzichtet u n d b e l e g e n ke i n e n Pl atz i m F l a s h - S p e i c h e r.
h a t . D i e serie l l e n Sch n ittste l l e n s i n d ke i n N X P­
Sta n d a rd s o n d e rn von G ru n d a u f n e u d e s i g n t . D i e n e u e SPI- Fu n ktion ka n n a l s S l ave m it
D i e UARTS kö n n e n a u ch i m E n e rg i espar- M o d u s bel i e b i g e n Freq u e nzen u n a b h ä n g i g vom Pro­
ü ber e i n e n 3 2 - k H z-Ta kt betri e b e n werd e n . Das zesso rta kt u m g e h e n . M a n verm e i d et d a m it d i e
g rö ßte G e h ä u se w i rd 2 0 Pins h a be n (Ta be l l e 1 ) , Pro b l e mati k d e s 4 - b i s - n -fa c h e n Ove rsa m p l i n g s
d e r F l a s h - S p e i c h e r re icht von 4 b i s 1 6 KB, d a s d e r SPI- Fu n kt i o n , n u r u m Daten e m pfa n g e n
S RAM von 1 b i s 4 K B - e i n e w a h rhaft fru g a l e r zu kö n n e n . D i ese Entko p p l u n g von S PI- u n d
An satz fü r e i n e 3 2 - Bit-ARM - M C U . Prozessorta kt se n kt d i e Le i stu n g s a u fn a h m e u n d
m a c h t d a s Systemdesig n i n sgesa mt e i n facher.
Ü bera rbeitet w u rd e a u ch d i e Fe- Fu n kti o n : e i n
LPCBOO: Law Power Cortex·M<>+
LPC8 0 0 - M i kroco ntro l l e r ka n n j etzt a u ch g a n z
o h n e Syste mta kt i n Wa rteste l l u n g b l e i be n . E r
n i m mt d a bei so g ut w i e ke i n e n Stro m a u f, wacht
a ber bei e i n e r Ad ress- Ü berei n sti m m u n g a u f.

M it e i n e r 1/0 -Schaltmatrix kö n n e n E i n - u n d
Ausg ä n g e der seri e l l e n Sch n ittstel l e n - UART, SPI,
FC sow ie Ti mer und G PIO beliebigen Pins zuge­
ord n et werd e n . H i e rfü r g i bt es e i n g rafisches Tool
(Bild 2), m i t d e m m a n d i e betreffenden Leitu n ­
g e n e i n e m besti m mten P i n zuweisen ka n n . D a s
erl a u bt e i n e ei nfachere Leiterpl atte n - Entflechtu ng
b i s hin zu l ed i g l ich d o p pe l seitigen Layouts.

"""-'
B i l d 1 : Das Blockd ia g ra m m des LPC800 : Besch rä nkung a u f
"""-'

"""-'
das Nötigste.

e
I n n e re Werte

H a rdwa re n a h e Tre i be r fü r d i e FC- u n d d i e
UART-Sc h n ittste l l e sowie fü r d i e Fla s h -S p e i c h e r­
p ro g ra m m i eru n g befi n d e n s i c h i n e i n e m 8 K Byte Bild 2 : Per Ma uskl ick lassen sich I/Os bel iebigen P i ns zuordnen .

elektor - Mikocrotroller Sonderhelft 63


I N FO LPCSOO

Das i nteg rierte State-Confi g u ra b l e -Ti m e r-S u b­


syste m ( S CT) ist e i n p ro g ra m m i e rb a re r Z u ­
sta ndsa uto m at, d e r m i t e i n e m Ti m e r ko m b i n i e rt B i l d 3: Den
ist. Er beste ht a u s 4 E i n - u n d A u sg ä n g e n u n d LPC8 1 0 M 0 2 1 g i bt
2 Zustä n d e n , d i e b i s zu 6 E re i g n i sse e rzeu g e n es auch i m
kön n e n . Als Anwend u n g e n ko m m e n z u m B e i ­ DIL-8-Gehäuse.
s p i e l d i e E rze u g u n g v o n P M W-Ausga n g ss i g n a l e n
o d e r d i e Ste u e ru n g v o n A/ D -Wa n d l e r-Abtastu n ­
g e n i n Fra g e . D e r LPCSOO ka n n p ra ktisch jede
Ti m i n g - oder PW M - Fu n ktion g ä n g i g e r S - Bit­
MCUs i m p l e m e n t i e re n . Fü r die G U I- ba s i e rte Pro­
g ra m m i e ru n g des Z u sta ndsa utomaten sorg t d a s
i nteg rierte Werkze u g LPCXp resso von Cod e Red .
Der An a l og - Ko m p a rator a rbeitet m i t 3 2 Spa n ­
n u ngsn ivea u s e n twed e r a u f Ba s i s e i n e r i ntern e n
3 , 3 -V- Refe re n z o d e r e i n e r externen Bezugs­
spa n n u n g . Ein Ausg a n g fü h rt z u m SCT u n d
ermög l icht s o e i n e Art v o n Zeitste m pe l fü r d i e
Aufzeich n u n g v o n E re i g n isse n .
Fü r d i e Ta kterze u g u n g ste h e n e i n 1 2 - M H z - RC­
Osz i l lator mit 1 % Gena u i g keit ( o pti o n a l fü r d e n
Syste mta kt ) , e i n Q u a rzosz i l l ator m i t 1 b i s 2 5 Das Softwa reentwickl u n g s-Tool LPCX p resso
M H z u n d e i n p rog ra m m i e rba re re r Watchdog -Os­ u nterstützt den gesamten Desi g n -Zykl u s des
z i l lator m i t 9 0 , 4 k H z b i s 2,3 MHz z u r Ve rfü g u n g . LPCSO O . Ein entsprec h e n d e s Eva l u i e ru n g s - Bo a rd
g i bt es z u m B e i s p i e l bei M a u s e r. Au ßerd e m w i rd
d e r LPCSOO a u ch vom Ke i l ARM M i croco ntro l l e r
O utfit Deve l o p m e n t Kit u nterstützt.

Der LPCSOO w i rd i n versc h i e d e n e n Low - P i n ­


Co u n�Gehä u se n ( S 0 2 0 , TSSOP20, TSSO P 1 6 ) N ütz l i c h e L i n ks :
u n d m a n m e rke a u f - a u c h i m D I PS - a n g e ­
bote n , d i e e i n u n ko m p l i zie rtes Prototy p i n g Date n b läter:
erla u be n . D i e k l e i n ste Ausfü h ru n g - e b e n d i e http : //www. n x p . com/prod u cts/ m icroco ntro l l e rs/
i m S - Pi n - DI PS - G e h ä u se - so l l i n Vo l u m e n ­ cortex_m O p l u s/ l pcSOO/
Stückza h l e n w e n i g e r a l s 40 a m e r i ka n i sc h e Cent
koste n und eine Stro m a u fn a h m e von u nter 1 0 0 LPCXpresso-Seite von N X P :
1-JA/ M H z h a b e n . D i e m a x i m a l e Ta ktfreq u e n z d e r http : //ics. n x p . com/l pcx p resso/
C h i ps beträgt 3 0 M H z . D i e TSS O P- G e h ä u se d e r
LPCSOO - Fa m i l i e s i n d a u f S ka l i e rba rke it a u sg e ­ LPCXp resso des H e rste l l e r s :
richtet, i n d e m Stro mversorg u n g , M a sse u n d http : // l pcx p resso . co d e - red -tech . com/
A nal og a n sch l ü sse stets a uf d e n g l e ic h e n P i n s LPCX p resso/
l i eg e n . Des i g n e r kö n n e n des h a l b m i t m i n i ma l e m
Aufwand v o m TSSO PI6- z u m TSSO P20- G e h ä u se LPCXpresso Eva l u i e r u n g s- Boa rd :
wechse l n . http : //www . m o u se r. co m/ n x p - l pcSOO

Beze ich n u n g / E i g e n schaft LPCS 1 0 LPCS l l LPCS 1 2


Gehä u se D I PS TSSO P 1 6 TSSO P 1 6 S020 TSO O P 2 0
Flash-Speicher ( KB) 4 s 16 16 16
S RAM ( K B) 1 2 4 4 4
G PIO 6 14 14 1S 1S
Ko m p a rator/ U Ref 1/ N e i n 1/Ja 1/Ja 1/Ja 1/Ja
State-Config u ra b l e -Ti m e r ( S CT) 1 1 1 1 1
M u lti - Rate-Ti m e r ( 4 Ka n ä l e ) 1 1 1 1 1
I2C 1 1 1 1 1
SPI 1 1 2 1 2
UART 2 2 3 2 3

64
G E ST E N ST E U E RU N G

t touc
E-Feld-bas i erte Gestensteuerung
Microchip bringt mit GestiC eine D i e Gesti C-Tech n o l o g i e erreicht d u rch d i e Co l i ­
bri S u ite g e n a n nte O n - C h i p - B i b l ioth e k e i n e l a u t
H e rste l l e r a u ße rgewö h n l i ch h o h e Geste n e rke n ­
berührungslose, gestenbasierte
n u n g s rate. D i e Co l i bri S u ite ko m b i n i ert e i n sto­
chastisches H i d d e n M a rkov- M o d e l m it x/y/z-Ve k­
Bedienungsschnittstelle in Form des tore n d e r H a n d positi o n , u m d e m Des i g n e r e i n e n
zuverl ä s s i g e n Satz a n erka n nten 3 D - H a n d - u n d
Schaltkreises MGC3130. Es ist ein Fi n g e rg este n z u r Ve rfü g u n g zu ste l l e n . D i e Bei­
s p i e l e re i c h e n von Wecken bei A n n ä h e ru n g , Po­
konfigurierbarer E-Feld-basierter sition sverfo l g u n g , W i sch - , K reis- u n d Sym bol­
g este n , um Fu n kt i o n e n w i e e i n/a u s, Anwe n d u n g
öffn e n , z e i g e n , k l i cke n , zoo m e n , scro l l e n u n d
3D-Gestencontroller mit einer
M o u seove r- Effe kt a u szufü h re n .

Verlustleistung von 1501JW. Er erfasst GestiC a rbe itet m it Sensore l e ktroden a u s e i n e m


b e l i e b i g e n e l e ktrisch leite n d e n M ateri a l , w i e Le i ­
schnell und präzise Handpositionen. terba h n e n a u f Le iterplatten o d e r d e r I n d i u m -

elektor - Mikocrotroller Sonderhelft 65


I

I N FO G E ST E N ST E U E RU N G
'

c
A. =
Tx
-
3km (at 1 OOkHz)

)\ Wavelength
c Wave Propagation Velocity

fTx Carrier Frequency


Electrode Dimension
B i l d 1 : Ken n daten ei ner
d elektromag netische Wel l e

Z i n nox i d - Besch ichtu n g von Berü h ru n gssenso­ s pa n n u n g an eine E l e ktrode fü h rt zu einem ko n ­


re n , um eine u n s ichtba re I n teg ration in e i n e m sta nten e l e ktrischen Fe l d .
Gehä u se zu ermög l i ch e n . Zusätz l i c h b i etet d i ese
Tec h n o l o g i e 1 0 0 % Oberfl ä c h e n a bdecku n g u n d Das An legen e i n e r Wec h s e l s pa n n u n g va ri i e rt d i e
verh i n d e rt s o tote W i n ke l i m " S i chtfe l d " . M it e i ­ La d u n g u n d d a m it d a s Fe l d ü be r d i e Zeit. We n n
n e m E rke n n u n g sa bsta n d v o n b i s zu 1 5 c m i st d e r d i e Lad u n g m i t d e r Freq u e n z f s i n u sfö rm i g va­
M GC3 1 3 0 fü r Anwe n d u n g e n g e e i g net, i n d e n e n ri i e rt, w i rd die resu ltiere n d e e l e ktro m a g n etische
d i e I ntera ktion z w i s c h e n A n w e n d e r u n d E i n g a be ­ We l l e d u rch die We l l e n l ä n g e A = c I f, wobei c d i e
g e rät i m N a h bereich stattfi ndet. We l l e n a u s b reitu n gsgesc h w i n d i g keit i m Va ku u m
- d i e Lichtgesch w i n d i g keit - ist.
D i e H a n d positionsverfo l g u n g ste l l t fo l g e n d e D i e GestiC-Tech n o l o g i e verw e n d et S e n d e - Fre­
M e rk m a l e z u r Ve rfü g u n g : q u e n ze n f i m Bere i c h von 100 k H z , was e i n e
• 1 5 0 D P I , m a u sä h n l i che Auflösu n g m it 2 0 0 H z We l l e n l ä n g e von u n g efä h r 3 k m e rg i bt . M it E l e k­
Abta strate z u r Erke n n u n g v o n H a n d - u n d Fi n ­ trod e n g e o m etri e n von ty p i s c h e rweise w e n i g e r
g e rbeweg u n g e n a l s 2 0 cm x 2 0 c m i st d i ese Wel l e n l ä n g e ATx i m
• Ra u s c h a rm e a n a loge E i n g a n g sstufe n fü r d i e Ve rg l e ich v i e l g rößer. D a h e r ist d i e m a g n etische
Auswertu ng der Sensore i n g ä n g e Ko m p o n e nte p ra ktisch N u l l und es fi n d et ke i n e
• E i n ste l l ba re a uto matische Wecke i n richtu n g b e i We l l e n a u sb reitu n g statt . Das E rg e b n i s i s t e i n
A n n ä h e ru n g q u a s i - statisches e l e ktri sches Fe l d , d a s i m N a h ­
• Auto m atische Sel bstka l i b ri e ru n g bere i c h z u m E rfassen leite n d e r O bje kte w i e d e m
• 3 2 - Bit- D i g ita l s i g n a lvera rbeitu n g fü r Echtzeit­ m e n sch l ic h e n Körper verw e n d et werd e n ka n n
vera rbeitu n g von x/y/z - Positi o n sdaten u n d Co­
l i bri S u ite Gesten b i b l iothek
• I nteg rierter Flash-Speicher fü r d i e Aktu a l isie­

ru n g i m Fe l d
• 70 b i s 1 3 0 kHz E - Fe l d m i t Freq u e n z s p ru n gver­

fa h re n z u r Verm e i d u n g von H F- I n te rfe renzen


u n d E i nfl ü ssen d u rch Licht- und A u d i o s i g n a l e

Funktionsweise

E i n e l e ktri sches Fe l d w i rd d u rch e l e ktrische La ­


d u n g e n e rze ugt u n d d re i d i m e n s i o n a l u m d i e
Oberfl ä c h e d e s E l e m e nts verte i lt, d a s d i e e l e k­
tri sche La d u n g trä g t . Das A n l e g e n e i n e r G l e i c h - B i l d 2 : U n gestörte E-Feldverte i l u n g

66 elektor - Mikocrotroller Sonderhelft


I N FO

Soba l d e i n Ben utzer i n d e n Lese bere i c h e i n d ri n gt, Entwicklerunterstützung


w i rd die e l e ktri sche Fe ldverte i l u n g ve rzerrt . Die
Fe l d l i n i e n , die d u rc h die Hand u n terbrochen s i n d , Das entsprech e n d e E ntwickl u n gskit fü r die
werd e n d u rch d i e Le itfä h i g keit d e s m e n sch l i c h e n Geste n ste u e ru n g ist d a s S a b rew i n g MGC3 1 3 0
Körpers nach M a sse a bg e l e itet . D i e E rg e b n i sse S i n g l e Zo n e Eva l u i e ru n g s - K i t ( Bi l d 4 ) . E s w i rd fü r
der S i m u lation in A b b i l d u n g 1 u n d Ab b i l d u n g 2 1 6 9 , - U S $ a n g ebote n . Es i st fü r d i e Entwickl u n g
zeigen d e n E i nfl u ss e i nes geerd ete n Kö rpers a u f m it d e m M G C 3 1 3 0 m i t u ntersch ied l ichen E l e ktro­
e i n e l e ktrisches Fe l d . den der G röße 5 oder 7 Zo l l g e e i g n e t . Das Kit i st
m i t d e r g rafischen A n w e n d e rsch n ittste l l e A u rea
a u sg estattet, d i e kostenfre i a u s dem I nternet
h e ru nter g e l a d e n werd e n ka n n u n d erl a u bt d e m
Des i g n e r d i e An passu n g se i n e r Syste m befe h l e a n
d i e Col i b ri S u ite. Bei d e r Co l i bri S u ite h a n d e l t e s
sich u m e i n e B i b l ioth e k von 3 D - Geste n fü r H ä n d e
u n d Fi n g e r, d i e i m M G C 3 1 3 0 bereits vorprog ra m ­
m i ert s i n d .

M u ster des M G C 3 1 3 0 s i n d i n e i n e m 2 8 - p o l i g e n
u n d 5 m m x 5 m m g roßen Q F N - G e h ä use e r­
B i l d 3 : E-Feld d u rch mensch l i che H a n d verzerrt h ä l t l i c h . P rod u kt i o n svo l u m e n s i n d fü r Apri l 2 0 1 3
geplant. +
Wie d a rg este l lt, bewi rkt d i e N ä h e des Körpers
e i n e Ko m p ress i o n d e r Ä q u i pote n ti a l l i n i e n u n d
versc h i e bt d e n S i g n a l pegel i n d e r E m pfä n g e r­
( RX- ) E l e ktrode a u f e i n n i ed ri g e res Pote n ti a l , d a s Links :
v o m GestiC- Ch i p d etekti e rt w i rd .
Wiki-Ei ntra g : H idden Ma rkov-Model :
http : //de.wikiped i a . org/wi ki/H idden_Ma rkov_Model

Informationen des Herstel lers:


http : //www . m icroch i p . co m/get/S238

B i l d 4.
Das Sabrew i n g Eva l Kit

elektor - Mikocrotroller Sonderhelft 67


AKTU E L L MCUs

e s 4 G S M - Ba n d t i a l Powe r Ana lysi s ) . D a z u ko m mt Tech n o l o g i e


Als E i n c h i p - Lösu n g e n fü r d ra htlose A n we n ­ a u s d e m CRI- Po rtfo l i o ( C rypto g ra p h i c Resea rch
d u n g e n s i n d d i e M C U s d e r Serie ATmega RFR2 I n corporated ) z u m E i n satz. A n w e n d e r kö n n e n
AVR von Atm e l fü r d e n Freq u e n z be reich des a u ch i nte rne krypto g rafische Ve ra rbeitu n g sbe­
2 , 4 - G H z -I S M - Ba ndes vorgese h e n . S i e sind m it sch l e u n i g e r ( C rypto g ra p h i c Process i n g Acce l e ­
Speicherg rößen von 64 KB b i s 2 5 6 KB a u s­ rato rs) e i n sc h l i e ß l ich AES (Adva n ced E n cryption
g e rü stet . D i e Ba u ste i n e n e h m e n Strö m e in der Sta n d a rd ) AES - 2 5 6 , S H A ( Secu re H a s h Algori­
G rö ß e n o rd n u n g <6 mA im Li ste n - M o d u s, < 1 4 , 5 th m ) S H A- 2 5 6 , 384bit ECC ( E I I i ptica i C u rveCryp­
m A i m Sendemod u s sow i e < 1 , 5 I-JA i m Deep­ tog ra p h ic ) E n g i n e und einen n icht-determ i n i s­
S i ee p - M o d u s a uf. D i e Ba u re i h e a rbeitet m i t 1 , 8 tischen Ra n d o m Bit G e ne rator ( N R B G ) n utze n .
V bei 1 6 M H z u n d h a t e i n e n Betri ebste m pe ra ­ D i e Ba u ste i n e e rfü l l e n I n d u striesta n d a rd s w i e
tu rbereich b i s 1 2 5 ° C . U m d ra htlose Desi g n s I E C 6 1 5 0 8 , 0 0 2 5 4 u n d D0 1 78 B u n d b i eten
zu erste l l e n , ste ht d e r W i re l ess Com poser ü ber S E U -I m m u n ität von N u l l FIT ( Fa i l u res in Ti m e ) .
Atm e l s Stu d i o 6 G a l l e ry bereit - d a s ist d e r App­ Das FPGA Fa bric ko m m t o h n e exte rne Ko nfi ­
Sto re von Atm e l . Der W i re l ess Com poser ve rfü gt g u ration a u s . S m a rtFu s i o n 2 sch ü tzt se i n eSoC­
ü ber eine g rafische B e n u tzeroberfl ä c h e fü r d i e E m bedded S RA M - M e m o ries vor S E U - Fe h l ern .
H F- Le i stu n g smess u n g m i t d e m ATm e g a RFR2 D i es w i rd d u rch d e n E i n satz von S i n g l e E rror
Eva l u i e ru n g s - K i t . Die Ba u ste i n e kö n n e n zusa m ­ Correcti o n , D o u b l e E rro r Detect i o n ( S E C D E D )
m e n m it pro p ri etä re n Kom m u n i ka t i o n s-Stacks Sch u tz bei E m bedded - M e m o ries w i e Cortex- M 3
und Lös u n g e n nach I E E E 80 2 . 1 5 . 4 verw e n d et E m bedded Scratch Pa d M e m o ry, Ethern et, CAN
werd e n . Atm e l hat fü r s e i n e Z i g Bee Li g ht Li n k u n d U S B - Buffe r e rre icht u n d ist o pti o n a l bei d e n
Refere n z i m p l e m e n t i e ru n g d e n G o l d e n U n its Sta ­ D D R M e m o ry Contro l l e rn .
tus d e r Z i g Bee A l l i a nce erh a l te n . D i e Ba u re i h e Das SoC FPGA w e i st 1 0 m W statische Le i st u n gs­
e i g net s i c h a u c h fü r a n d e re Z i g Bee - P RO - ko n fo r­ a u fn a h m e fü r e i n e n 5 0 - K- LUT- ( Lo o k- u p Ta b l e )
me W i re l ess- N etzwerke, d i e a u f Z i g Bee H o rn e Ba u ste i n e i nsch l i e ß l ich Prozessor u n d bei g l eich
Automation ( Z HA ) , Z i g BeeBu i l d i n g Auto m ation b l e i be n d e r Perfo rm a n ce a u f. I m F l a s h Freeze
( Z BA) oder Z i g Bee S m a rt E n e rgy (ZSE) basie­ Sta n d by M o d e s i n kt d i e Le i stu n g s a u fn a h me
re n . D i e Atm e i Z i g Bee P RO und Z i g Bee RF4CE a u f 1 m W . D i e Ba u ste i n e s i n d i n Ve rs i o n e n m i t
Refere n z i m p l e m e ntieru n g e n ste h e n koste n l os 5 - K- LUT b i s 1 2 0 - K- LUT p l u s E m bedded M e m o ry
als Dow n load a u f d e r H e rste l l e rwebse ite zur u n d M u lti p l e Accu m u l ate Blöcke fü r d i g ita l e
Ve rfü g u n g . Das ATm e g a 2 5 6 RF R2 - Eva l u i e ru n g s ­ S i g n a l ve ra rbeitu n g ( DS P ) verfü g b a r. I nterfa ces
Kit i st z u m Preis von zi rka 3 5 0 U S $ verfü g b a r. m it h o h e r Ba n d b reite bei n h a lte n PCI Express
Das Kit enthält zwei Fu n k-Contro l l e r- Boa rd s ( PCie) mit fl ex i b l e m SG S E RD E S n e b e n sch n e l ­
m i t e i n e m ATm eg a 2 5 6 RFR2-Ba u stei n u n d e i n e n l e n D D R2/ D D R3 ( Do u b l e Data Rate ) M e m o ry
tra g b a re n Fu n kknote n , e i n S e n so r-Te rm i n a l ­ Contro l l e rn . Der Ba u ste i n e n t h ä l t a u ch e i n M i k­
Boa rd u n d e i n Fe rnste u e ru n g sboard , d a s d i e ro p rocessor S u bsyste m ( M SS ) m i t e i n e m 1 6 6
D e m o n stration/ Eva l u i e ru n g v o n Fern ste u e r u n g s ­ M H z ARM Co rtex- M 3 Prozessor, O n - C h i p 6 4 K B
a nwe n d u n g e n ermög l i cht. e S RA M u n d 5 1 2 K B e N V M . Das M SS ist m i t e i n e r
E T M ( E m bedded Tra ce M a croce l l ) a u sg estat-
www. atmel .com tet u n d e n t h ä l t fe rner 8 K Byte Befe h l s-Cache
sowie Peri p h e ri e i n kl u sive CAN (Contro l l e r Area
N etwork ) , G i g a b it Ethern et u n d H i g h S peed
USB 2 . 0 . A l s Option ve rfü g b a re Secu rity Acee­
ARM Cortex- M 3 i m F PGA I e raters kö n n e n fü r Data Secu rity A p p l i kationen
D i e FPGA- Fa m i l ie S m a rtFu­ verw e n d et werd e n . Syste m d es i g n e r kö n n e n d a s
sion2 SoC von M icrose m i Li bero S o C Softwa re Too l set z u r Entwickl u n g
entha lten Fla s h - ba s i e rte v o n S m a rt Fu s i o n 2 Ba u ste i n e n n utze n . Li bero
FPGA-Sch a ltu n g e n , e i n e n SoC enth ä l t Synthese - , D e b u g - u n d D S P-S u p ­
1 6 6 - M Hz-ARM -Cortex- M 3 - port v o n Syno psys u n d S i m u l a t i o n v o n M e ntor
Prozessor, Secu rity Pro- G ra p h ics m it Powe r Ana lyse, Ti m i n g A n a lyse u n d
cess i n g Besch l e u n i g er, P u s h Button Des i g n fl o w . Fi rmwa re - E ntwickl u n g
DSP- B i öcke, S RA M , eNVM u n d Ko m m u n i kations­ i st ko m p l ett i n Li bero S o C i nteg riert . Com p i l e
sch n ittste l l e n a u f einem Chip. S i e w u rd e n fü r u n d D e b u g i s t v o n G N U , I A R u n d Ke i l verfü g b a r.
sicherheitsre l evante Appl i katio n e n e ntwickelt. D e r ARM Cortex- M 3 Prozessor e n t h ä l t Betri ebs­
Dazu g e h ö re n b e i s p i e l sweise F l u g d aten re ko rd e r, syste m s u p po rt fü r E m bedded Li n u x von E m C raft
Defi b ri l l atore n , H a n d h e l d - Fu n kg e räte, Kom m u n i ­ Syste ms, Free RTOS, SAFE RTOS u n d u c/OS-III
kation s-Syste m m a n a g e m e n t Ap p l i kati o n e n u n d von M icri u m .
i n d u stri e l l e M otorste u e ru ng e n . S m a rt Fu s i o n 2
i st b i etet Sch utz v o r O PA-A n g riffe n ( D iffe re n - www. m i c rose m i . c o m

68 elektor - Mikocrotroller Sonderhelft


G e n ü g sa m e r Vielfra ß contro l ler-Fu n kt i o n a l itäten a u f d e m C h i p . D i e
D i e M S P4 3 0 FR- Ba u ste i n e ve rfü g e n ü be r b i s zu 2 5 6 K B F l a s h ­
59xx- M i kroco n ­ S p e i c h e r, 4 - K B- O n - C h i p - E E P RO M u n d 3 2 K B
tro l l e r v o n Texas RAM . D u rc h d i e e i n g e ba ute Anten n e n - D iversität
I n stru m e n ts kö n n e n die Syste m e fü r jedes e i n g e h e n d e Pa ket
b a s i e re n a u f d i e jewe i l s beste Ante n n e a u s wä h l e n .
d e r Wolveri n e ­ Eva l u i e ru n g s kits u n d C h i ps s i n d a b J a n u a r 2 0 1 3
Piattform . D i e verfü g b a r.
a u f FRAM -Tech­
nologie b a s i e re n ­ www. n x p . c o m
d e n Ba u ste i n e
kö n n e n i n d e n
Bere i c h e n d ra htlose Sen sori k, E n e rg y H a rves­ P rozesso rkern i nteg riert
t i n g , S m a rt G r i d , I n d u strie, Ko n s u m e r, G e bä u ­
dea u tomatisi eru n g u n d S i cherheit verwe n d et
werd e n . N e b e n e i n e m b i s zu 64 KB g ro ß e n
FRA M - S p ei c her ste h e n e i n e D M A- E n g i n e ( D i rect
M e m o ry Access ) , e i n 1 2 - Bit-A/ D -Wa n d l e r, e i n
A n a l og - Ko m p a rator, E/A- Fu n kt i o n e n fü r ka p a ­
zitive Berü h ru n g sscha lter sowie UART, SPI u n d
PC z u r Ve rfü g u n g . Z u sätz l i c h kö n n e n h a rd w a re­
basierte AES-Versch l ü ssel u n g , S p e i c h e rsch u tz
u n d e i n h a rd w a rebesc h l e u n igter Zufa l l sza h l e n ­
G e nerator g e n u tzt werd e n . D i e Ba u ste i n e n e h ­
m e n 3 6 0 nA i m Echtzeit-Ta ktmod u s u n d 1 0 0 IJA/
M H z i m a ktiven Betri e b a u f. D i e Aufweckzeit be­
trägt 6, 5 IJS. M it d e m i nteg rierten F RAM ist d i e
E n e rg ie a u fn a h m e p ro B i t l a u t A n b ieter u m d e n D i e Ba u ste i n e Zyn q - 70 0 0 - E PP ( E P P : Exte n s i b l e
Fa kto r 2 5 0 g e ri n g e r u n d d i e Sch re i bgesc h w i n ­ Processi n g Pl atfo r m ) vo n X i l i n x ko m b i n i ere n
d i g keit 1 0 0 - m a l h ö h e r a l s bei M i kroco ntro l l e rn e i n I n d u striesta n d a rd -ARM -Cortex-A9 - M PCore­
a u f F l a s h u n d E E P RO M - Ba s i s . E ntwickl u n g s - Kits Processi n g syste m m i t zwei P rozessorkernen mit
sind verfü g b a r und ko m patibel z u s ä m t l i c h e n fü r einer s ka l i e rba re n und p rog ra m m i erb a re n Log i k­
d i e M S P4 3 0 - P i a ttfo rm entwickelten Code u n d a rch itekt u r i n 2 8 - n m - Prozesstech n i k . S i e u n ­
Softwa re ressou rce n . Es s i n d m e h r a l s 1 . 00 0 Co­ te rstützt d i e pa ra l l e l e E ntwickl u n g v o n Softwa re
d e b e i s p i e l e , d a s Softwa recode-An a l ysetool U LP fü r d a s a u f d e m D u a i - Co re-ARM - Cortex-A9 -
Advisor, d i e g ra fische I n itia l i si e ru n g s-Softwa re Prozesso r b a s i e re n d e Syste m u n d k u n d e n s pe ­
G race u n d M S P4 3 0 Wa re m i t Peri p h erie- B i b l i o ­ zifischen Besch l e u n i g e rn u n d Peri p h e ri e i n d e r
t h e k e n fü r M S P4 3 0 - M i kroco ntro l l e r verfü g b a r. p ro g ra m m i e rba re n Log i k .
Darüber h i n a u s ste h e n e i n Secu rity W h ite p a ­ Softwa ree n tw i c k l e r kö n n e n e ntwed er d i e Ecl i p ­
per, e i n e M i g rationsa n l eitu n g von d e n Serien s e - E ntw i c k l u n g s u m g e b u n g , d a s X i l i n x- Pi atform­
M S P4 3 0 F5xx und M S P4 3 0 F2xx, ein Date n b l att Stu d i o-Softw a re- Deve l o p m ent-Kit ( S D K ) , das
u n d e i n A n w e n d e rh a n d b u c h bere i t . Das M S P­ ARM - Deve l o p m e nt-Stu d i o 5 ( DS - 5 ) u n d die ARM­
TS4 3 0 RGZ48C Ta rg et Boa rd ist z u m P re i s von Rea iView- Deve l o p m e nt-Su ite ( RV D S ) n u tzen
7 5 U S - D o l l a r, d a s X M S4 3 0 FR5969 Deve l o p e rs oder a be r Co m p i l e r, D e b u g g e r und Ap p l i kationen
Kit fü r 1 5 0 U S - D o l l a r i m eStore von TI erhä lt­ von A n b i ete r n , d i e i n d e r ARM - Co n n ected -Com­
l ich . m u n ity und d e n X i l i n x-AI I i a nce-Prog ra m me n tei l ­
n e h m e n , w i e E n e a Serv i ces Li n kö p i n g , Express
www.ti .com Log i c . , La uterbach Date ntec h n i k, The M a t h ­
Works, Peta Log i x , M e ntor G ra p h ics, M icri u m u n d
W i n d River Syste m s . D i e ! S E - Desig n - S u ite v o n
W i re l ess : C h i ps u n d Kits X i l i nx b i etet e i n e H a rd w a re - E ntwickl u n g s u m ­
Z u r J N 5 1 6x- Fa m i l i e v o n g e b u n g , d i e E ntwickl u n g swerkzeu g e u nd so-
N X P g e h ö re n W i re l ess- M i k­ fo rt e i n setz ba re I P-Cores, die ko m pa t i b e l z u m
rocontro l l e r fü r J e n N et-IP-, AM BA-4-AX I - B u s p roto ko l l (Adva n ced Exte n s i b l e
Z i g Bee- und weitere I E E E I nterfa ce) s i n d , sow i e B u s - Fu n kt i o n smod u l e
8 0 2 . 1 5 . 4-Anwe n d u n g e n . D i e ( BF M ) bei n h a ltet, u m d i e E ntwickl u n g u n d Ve rifi ­
M i k roco ntro l l e r i nteg ri e re n kation zu besch l e u n ig e n .
2 , 4 5 - G H z - Fu n k- u n d a n a l oge
Peri p h e ri e g e räte m i t M i kro- www. x i l i nx.com

elektor - Mikocrotroller Sonderhelft 69


AKTU E L L MCUs

LC D - C o n t ro l l e r sa m m e l p u n kt vernetze n , o d e r i n M etro p o l ita n


D i e LC D - C o n ­ Area N etwo rks, d i e u n zä h l i g e Stra ße n l atern e n
tro l l e r d e r Se­ oder Sensore n m itei n a n d e r verb i n d e n , ka n n d i e
rie RL78/ L l 3 M C U n e b e n d e m I E E E 8 0 2 . 1 5 . 4e/g - P roto ko l l
v o n Re n esas a u ch p ro p rietä re P roto ko l l e u nterstütze n . Da m it
kö n n e n b i s zu Fu n kse nsore n , Ste u e ru n g e n , D i s p l ays, H a u s­
3 7 6 Seg m e n ­ h a ltsg e räte u n d a n d e re M a s ch i n e n i n H a u s h a lten
t e a n ste u e rn . m i te i n a n d e r kom m u n i z i e re n kö n n e n , vera rbe itet
Die MCUs d i e M C U z . B . 6 LoWPA N , W M B U S ( E N 1 3 7 5 7 - 4 ) ,
entha lten K N X o d e r E C H O N ET. D i e a u f e i n e m m i t b i s z u
Ko m p a rato­ 48 M H z ta kte n d e n ARM Cortex- M O + - P rozessor
re n , die e i n e mit 1 28 K B F l a s h s p e i c h e r u n d 16 K B S RAM ba­
N u l l d u rc h - s i e re n d e K i n etis KW0 1 MCU n i m mt u nter typ i ­
ga ngs- Erke n n u n g bei We l l e nformen i n Wec h se l ­ s c h e n Betri e bsbed i n g u n g e n 4 0 1-JA/ M H z Stro m
stromve rso rg u n g e n gewä h rl e i ste n . S i e h a b e n a u f. Das Syste m u n d d i e Peri p h e ri efu n kt i o n e n
Ti mer z u r U n terstütz u n g d e r va ri a b l e n PW M ­ w u rd e n so ko n z i p i e rt, dass d e r Ba u ste i n m i t e i ­
Ste u e ru n g i n Echtze it. D i e Ti m e r verfü g e n ü ber n e m Sta n d by-Strom von 1 , 7 I-JA a u s ko m mt u n d
e i n e Ausg a n g s-Zwa n g sa bscha ltu n g . D i e Serie Aufweckze iten von 4 , 3 1-J S b i etet . I m Sto p - M od u s
beste ht aus 24 Modellen i n Gehä u se n m i t 64 n i m mt d e r Ba u ste i n w e n i g e r a l s 1 00 nA a u f, bei
und 80 P i n s und Flashspeicher- Ka pazitäten von Erha ltu n g d e r Ko nfi g u ra t i o n sdaten des Fu n ktei l s .
16 K B b i s 1 28 KB. Da n k e i n e r M o d e m fu n kt i o n e n ka n n d e r Ba u ste i n
D i e MCUs e i g n e n sich fü r Geräte im Bere i c h der d i e ru d i m e ntä re n P roto ko i i - Layer d e r Fu n kkom ­
M e d i z i ntech n i k sow i e I n d u stri e e l e ktro n i k, d i e m u n i kation vera rbeite n , wä h re n d d i e h ö h e ren
m i t e i n e m LC D - Pa n e l a u sg estattet s i n d . Layer des N etzwe rkproto ko l l s i n einem exter­
n e n H ost-Ap p l i katio n s p rozessor l a u fe n . D u rch
www . renesa s . e u i nteg rierte Peri p h e ri efu n kt i o n e n ka n n d e r KW0 1
e i n fach ere N etzwe rkprotoko l l e a u ch o h n e Hast­
p rozessor vera rbeite n . Das h e i ßt, dass sich e i n
N etzwe rke r Sensorn etzwerk m i t e i n e r S i n g l e - C h i p - Lösu n g
Der K i n etis KW0 1 W i re l ess M i kroco ntro l l e r i m p l e m entiere n l ä sst. E i n PC-Test-Tool h i lft b e i
( M CU ) bi etet m i t M o d u lationsverfa h re n w i e d e r Eva l u ation d e r Fu n k l e i stu n g u n d d e r Konfi ­
G FSK, M S K, G M S K u n d O O K e i n e Ü bertra g u n g s ­ g u ration d e s Fu n kte i l s . D i e E c l i pse- basierte Co­
rate b i s z u 600 kB it/s. G l e i chzeitig ka n n er bei d eWa rri o r I D E mit D e b u g - M o d u l u nte rstützt d i e
versch i e d e n e n Freq u e nzen von 290 b i s 1 0 2 0 Arbeit. Entwickl u n g s u nterstütz u n g v o n exte rn en
M H z a rbeiten u n d s o d i e ! S M - Bä n d e r i n J a pa n , Pa rtn e rn w i e d a s IAR IDE werd e n i m Ra h m e n
U SA, E u ro p a , C h i n a , I n d i e n , Bra s i l i e n , M e x i ko d e r ARM - S u p po rtla n d schaft a n g e boten
u n d a n d e ren Lä nd ern a bdecken . Fü r A n we n ­
d u n g e n i m Außen bere i c h , b e i s p i e l sweise i n www. freesca l e . c o m
N e i g h borhood Area N etworks, d i e v i e l e i nte l ­
l i ge nte Zä h l er m i t e i n e m g e m e i n s a m e n Date n -
M it ARM C ortex-A9

�r.\
�.

SoC F PGA

Fü r e m bedded A n we n d u n g e n , d i e i n d iv i d u e l l
ko n fi g u ri e rt werd e n kö n n e n , h a t a u ch Altera
ARM - ba s i e rte SoC- FPGAs entwicke l t . D i e SoC­
FPGAs beste h e n aus e i n e r Scha ltfa b ri k d e r

70 elektor- Mikocrotroller Sonderhelft


AKTU ELL

2 8 - n m - FPGAs Cyc l o n e V oder Arria V vo n Altera a u ch w i e d e rverwe n d e n . D a SoC- FPGAs a u f


u n d e i n e m D u a i - Co re ARM Co rtex-A9 M Pcore e i n e m sta n d a rd m ä ß i g e n ARM Cortex-A9 M PCore
Prozesso r. We ite rh i n befi n d e n sich i n d e r E i n ­ P rozessor basiere n , s i n d sie ko m patibel m i t
c h i p - Lösu n g noch Speicher-Contro l l e r m i t ECC d e r beste h e n d e n ARM -Softwa re . D i e Softwa re­
( E rro r Co rrect i n g Cod e ) , Peri p h e riefu n kt i o n e n E ntwickl u n g fü r Syste m e mit SoC- FPGAs ka n n
u n d b reitba n d i g e Ve rb i n d u n g e n z w i s c h e n d e n sofo rt m it d e m SoC FPGA V i rtu a l Ta rg et von
ei nze l n e n E l e m e n te n . D i e SoC-FPGAs wer- Altera gesta rtet werd e n .
d e n von d e r ARM - E ntwickl u n g s u m g e b u n g m it
Softwa re-Tools, D e b u g g e r n , Betri ebssyste m e n , www. a ltera .com
M i d d l ew a re u n d Appl i ka t i o n e n u n terstützt. D a r ü ­
b e r h i n a u s kö n n e n A n w e n d e r d e n SoC- FPGA­
Desi g nflow von Altera n utze n , um ku n d e n spez i ­ M it Berü h ru n g se rke n n u n g
fische ARM - ba s i e rte Syste m e zu entwicke l n . D i e
Cycl o n e V - u n d Arria V-SoC- FPGAs von Altera
ve rfü g e n ü be r e i n e n D u a i - Co re ARM Cortex-A9
M PCore Prozessor m it 800 M H z, e i n e N E O N M e ­
d i a Processi n g E n g i n e , e i n e G l eitko m m a e i n heit
m i t ei nfa c h e r/doppe lter G e n a u i g keit, Ll- u n d
L2-Cach es, ECC- geschützte S p e i c h e rcontro l l e r
u n d Speicher s o w i e Peri p h e r i e . Das Prozessor­
syste m ka n n bis zu 4 . 0 0 0 D M I PS bei w e n i g e r
a l s 1 , 8 W l i efe rn . Prozesso rsyste m u n d FPGA­
Scha ltfa b ri k werd e n u n a b h ä n g i g vo n e i n a n d e r
versorgt u n d kö n n e n i n b e l i e b i g e r Re i h e nfo l g e
ko n fi g u riert u n d g e bootet w e rd e n . E i n m a l i n
Betri eb, ka n n d e r FPGA-Ante i l b e i Bed a rf a u s­
gescha ltet werd e n , u m Syste mverl u stl e i stu n g D i e 8 - B i t- M C U s PIC 1 6 F 1 5 1 2/ 1 3 g e h ö re n z u r
zu spare n . Das A R M Cortex-A9 M PCore P rozes­ M i kroco ntro l l erre i h e eXtre m e - Lo w - Power ( X LP )
sorsyste m u n d das FPGA s i n d ü be r Daten pfa d e von M i croch i p . D i e 2 8 - p o l i g e n B a u ste i n e ko m b i ­
m i t verb u n d e n , d i e b i s zu 1 2 5 G B i t/s Ba n d b reite n i e ren d i g ita l e u n d a n a loge Peri pherie m i t X LP
mit i nteg rierter Date n - Ko h ä re n z b i ete n . D i ese fü r e i n e m ög l ichst l a n g e Batterielebensd a u e r.
Lei stu n g ka n n mit e i n e r Zwe i c h i p - Lösu n g n icht S i e s i n d fü r H a u s h a ltsg e räte, medizi ntech n i sche
erreicht werd e n . Ein i nteg ri e rter SoC- FPGA- C h i p Geräte, Ko n s u m e rg e räte und Kfz - E l ektro n i k
ermög l i cht e s Boa rd - E ntw icklern, a u f exte rne geeig n et . D e r Arbe itsstro m beträgt 3 0 iJA/ M H z
I/0- Pfa d e fü r die Ve rb i n d u n g zwischen Prozes­ u n d d e r Ru h estro m l i egt b e i 2 0 n A . D i e Ba u ­
sor u n d FPGA z u verzichte n , was d i e Syste mver­ ste i n e s i n d m it e i n e m 1 7 x 1 0 - Bit-ADC, E U SART,
l u stl e i stu n g red u z i e rt . FC/ S P I , zwei Ca ptu re-Co m p a re - PW M s, 7 - K B ­
F i a s h - S p e i c h e r u n d 2 5 6 Byte RAM a u s g estattet.
M i t d e n SoC- FPGAs kö n n e n sowo h l H a rd w a re­ Ein A n a l og/ D i g ita l - Wa n d l e r mit 10 Bit Auflös u n g
als auch Softwa re - E ntw i c k l e r a rbeite n , i n d e m u n d e i n kapaz itiver S pa n n u n g ste i l e r u nterstüt­
sie g ä n g i g e Too l s u n d Desig nfl ows sowo h l zen d i e E i n b i n d u n g der ka pazitiv-se n s itiven
fü r d e n Co rtex-A9 M PCore a l s a u ch d a s FPGA mTo u c h -Tech n i k . E i n e Ste u e rl og i k erl a u bt
n utzen . M it der Q u a rt u s l i Softwa re von Altera d i e a utomatische Berü h ru n g serke n n u n g . D i e
kö n n e n s i e k u n d e n s pezifische Pe � i p h e ra l s u n d p ro g ra m m i e rb a re Abtast- H a ite - Ka pazität d i e n t
H a rd w a rebesc h l e u n i g e r g e n e ri e re n u n d s i e m i t d e r A n p a ss u n g a n g rößere Berü h ru n gs- u n d
H i lfe d e s Syste m i nteg ration s-To o l s Qsys von N ä h e ru n gssensore n . Z u r E ntwickl u n g ste h e n
Altera z u sa m m e n m it d e m Prozessorsyste m Sta n d a rd e ntwickl u n g swerkze u g e von M i croch i p
i nteg riere n . Qsys besch l e u n i g t d a s H a rd w a re­ z u r Ve rfü g u n g . H i erzu g e h ö ren d i e fre i e i nte­
Desig n , i n d e m es a utomatisch die e rfo rd e r l i c h e g ri e rte E ntwickl u n g s u m g e b u n g M P LAB X ( I D E )
Ve rb i n d u n g s l o g i k g e n e ri e rt, u m I P - Fu n kt i o n e n e i nsch l i e ß l ich d e r F 1 Eva l u i e ru n g s p l attfo rm
oder S u bsyste m e m ite i na n d e r zu verb i n d e n . ( D M 1 6 4 1 3 0 - 1 ) z u m P re i s von 40 U S $ sow i e
Qsys erzeu g t a u ch a utomatisch e i n FPGA-opti ­ d a s F 1 Eva l u i e ru n g s kit ( DV 1 64 1 3 2 ) fü r 7 0 U S $
m i e rtes N o C ( N etwork- o n - C h i p ) fü r e i n e vere i n ­ m i t d e m P I C k i t 3 . Zu sätz l i c h i st d e r M PLAB XC8
fachte W i e d e rverwe n d u n g v o n Des i g n te i l e n u n d Co m p i l e r fü r 8 - Bit- PIC- M C U s erhältl ich . D i e
d e re n Ve rifi z i e ru n g . Qsys u nterstützt Sta n d a rd ­ B a u ste i n e s i n d i n 2 8 - p o l i g e n SSOP, S P D I P u n d
I nterfaces w i e Ava l o n M e m o ry- M a p ped , Ava l o n SOIC- G eh ä u se n sow ie i n 4 x 4 x 0 , 5 m m 3 k l e i ­
Strea m i n g u n d A M BA A X I v o n ARM . n e n U Q F N - G e h ä u se n l i efe rba r.
D a m i t kö n n e n Entwickler I P-Cores m it m e h re ­
re n I nterfaces i n e i n e m Des i g n n utze n u n d www. m i c roch i p .com

elektor - Mikocrotroller Sonderhelft 71


AKTU E L L CO M PA N I O N C H I PS

Fit fü r U S B 2. 0 H i -Speed c i n g ) u n d erke n n e n e i n e n a no rm a l e n Batterie­


D e r H ost Controller status. Der TB9 1 4 1 FG i st ein Ü berwac h u ngs-re,
({· �;�1 FT3 1 3 H unterstützt d a s b i s zu 16 Akku-Ze l l e n ü berwacht. D u rch
� .... USB 2 . 0 H i -Speed d i fferentie l l e S i g n a l ü bertra g u n g ka n n der C h i p

mit 480 M Bits/s i n störbe hafteten U mg e b u n g e n ko m m u n izie-
sowie Fu ii -Speed ren , i nd e m e i n e D a i sy-Ch a i n - Ko m m u n i kation
... .
mit 12 M Bit/s u n d m it benach ba rte n TB9 1 4 1 FGs e rfolgt. Der C h i p
Low-Speed mit 1 , 5 b ietet ± 2 mV U ng e n a u i g keit b e i d e r Zel lenspa n ­
M B it/s. Er w i rd mit n u n g s m ess u n g . E r enthält e i n e n Cel l Bala nce
3 , 3 V betrieben . Die I/0- Pegel sind zwischen 1 , 8 Switch u n d ka n n die Batteries pa n n u n g wä h rend
V u nd 3 , 3 V konfi g u rierba r u n d benötigen ca . 78 des Cei i - Ba l a nc i n g -Vo rg a n g s messe n . Au ßerdem
mA Strom i m Vol l betrieb bzw. weniger als 200 I-JA b ietet e r Selbsttestfu n ktionen fü r IS026262-
im Sta nd by- Modus. Das i nteg rierte 24 -Kbyte­ ko nforme Syste m e . Der TM P M 3 5 8 FDTFG i st e i n
H i g h Speed RAM fü h rt den Datentra nsfer u n d die 3 2 - Bit- RISC- M i krocontro l l e r a u f B a s i s des ARM
Pufferu n g d u rch . Das M u ltiplex-Interface stellt Cortex- M 3 2 Cores und konfo rm zu den fu n ktio­
ü ber einen u n iversellen 1 6 - Bit- Bus, N O R- oder n a l e n S i cherheitssta n d a rd s I EC6 1 508/IS026262.
SRAM -Schn ittstellen die Verbindung auf Leiterplat­ Tos h i ba erarbeitet e i n e Softwa re b i b l iothek, d i e
tenebene her. Da ein OMA- Betrieb ( D i rect Memory d iesem Sich erheitssta n d a rd e ntspricht u n d w i rd
Access) u nterstützt wird , ka n n das IC mit dem Referenzmod e l l e a n b i eten .
Syste m - M i krocontroller kooperiere n . Der Down­
stream Port ka n n so konfig u riert werden, dass www.tos h i ba-com ponents.com
der Chip eine USB-Ladelösung fü r ein Endgerät
darstellt. Dabei steht der Charg i n g Downstrea m
Port (COP) oder der Ded icatedCharg i n g Port B r ü c ke von U S B-zu -I2S
( DCP) wa hlweise zur Verfü g u n g , was der Batte­
rieladespezifi kation Rev 1 . 2 entspricht. W i rd d iese
standardisierte USB-Ladeverbindung zwischen dem
Em bedded Host u n d der Peri pherie eingerichtet,
ist ein höherer Ladestrom zwischen 0 , 5 u n d 1 , 5
A mög l ich . Der Baustein a rbeitet i m Betriebstem­
peratu rbereich von -40 bis +85 °C. Er Ba u ste i n
wird i m ReHS-konformen 64- Pi n - QFN - , LQFP- u n d
TQFP-Gehäuse geliefert.

www.ftd i c h i p.com

Das q u a rzlose Brücke n -re C P2 1 1 4 u nterstützt


Akku-Spio fü rs Auto Cod ecs u n d DIA-Wa n d l e r in U S B - basierten
A u d io-Anwen d u n g e n . Es ermög l icht die Audio­
date n - Ü bertra g u n g o h n e Code - E ntwickl u n g .
D e r Ba u stei n enthält e i n e n Fu i i -S peed U S B 2 . 0
Contro l l e r, U S B -Tra n sceiver, e i n e n q u a rzlosen
Oszi l l ator, ein OTP- RO M , UART, IIC und d a s PS­
I nterface . E r u nte rstützt DACs und Cod ecs von
Wolfson , Ci rru sLog ic u n d Texas I n stru m ents. Es
g i bt Eva l u ieru ng s kits, die bereits mit DAC- u n d
Codec- Pi attformen a u sgestattet s i n d . D i e C h i ps
s i n d i m 5 m m x 5 m m Q F N - G e h ä u se erhältl ich .
Der C h i p kostet bei e i n e r Abna h m e a b 1 0 . 000
Stück 1 , 1 3 U S $ . Das CP2 1 14 E K zum Preis von 49
US$ ermög l icht das Eva l u i eren u n d An passen von
U S B-zu-PS- Bridge-Anwe n d u n g e n ü ber G PIO-,
Li-Io n e n -Akkus i n Hybri d - u n d E l e ktrofa h r­ UART- u n d IIC-Peri pherie. H e rste l l e r S i l icon La bs
zeugen ü berwacht e i n C h i psatz von Tos h i ba b ietet a uch zusätzl iche C P2 1 1 4 - Eva l u ieru ngskits
El ectro n i cs E u rope. Er besteht a u s d e m Ü ber­ z u m Pre i s von 8 2 U S $ , d i e fü r U S B-Aud ioanwen­
wach u ngs-re TB9 1 4 1 FG u n d d e m M i kroco ntro l ­ d u ng e n opti m i e rt sind, d i e a u f g ä n g igen Codec­
ler TM P M 3 5 8 FDTFG . G e m e i n s a m ste l l e n sie d i e u n d DAC- Piattformen basiere n .
verb l e i b e n d e Akku ka pazität fest, g l eichen d i e
Lad e ka pazität u nter den Ze l l e n a u s (Cei i Ba l a n - www. s i l a bs . c o m / u s b

72 elektor - Mikocrotroller Sonderhelft


Fe h l e rresi ste nt S m a rt- M ete r i n g
E i n e PLC- basierte
E i n ch i p lösu n g ( PLC : Powe r
Li n e Co m m u n icati o n ) fü r d e n
P RI M E - S m a rt- M eteri n g - M a rkt
ist d e r SAM4SP32A. Der
Ba u ste i n auf Ba s i s des Cor­
tex- M 4 - P rozessors ve rfü gt
ü ber 2 M Byte D u a l - Ba n k Flash, 160 K Byte S RAM
und e i n e n PLC-Tra nsceiver. E r i st z u r PRI M E­
PLC-S pezifikation ( Power Li n e I ntel l ig e n t M ete­
ri n g Evo l u t i o n ) ko m pati bel . Die Lösu n g n u tzt d i e
Peri p h e ri e d e r Cortex- M 4 - M C U , u m d i e Ko rn ­
m u n i kati o n ssch n ittste l l e n v o n S m a rt - M eteri n g ­
Anwend u n g e n zu u n te rstütze n .
D i e E E P RO M -Serie BR24 m it FC- B u s w e i st Der Ba u ste i n b i etet e i n e E m pfi n d l i c h keit von b i s
S pe i ch e rd i chten von 5 1 2 KBit u n d 1 M Bit a u f. zu 3 4 , 8 d BiJV u n d e i n e m Dyna m i kbereich b i s
S i e besitzen e i n e D o p p e l ze l l e n -Stru ktu r zu r zu 7 3 , 1 8 d B . E r w i rd von d e m kosten l osen Too l
Ve rm e i d u n g von zufä l l i g e n Fe h l ern sowie e i n e Atm e l Stu d i o 6 u nterstützt . Dazu g i bt es e i n
d o p pe lte Sch utzsch a l t u n g zu r Ve rm e i d u n g von Eva l u i e ru n g s kit, d a s a u s zwei Boa rds, Softwa re­
Schre i bfe h l e rn . Sch re i bvorg ä n g e e rfo l g e n d u rc h b i b l i oth e ke n , A n we n d u n g s b e i s p i e l e n , e i n e m
Tu n n e l n von E l e ktro n e n d u rch e i n e O x i d sch icht. P HY-Tester, P RI M E N etwork M a n a g e r u n d e i n e m
D i eser Vo rg a n g versch l echtert d i e Oxidschicht PC- U S I -Test beste h t . Der SAM4SP32A befi n d et
m i t d e r Ze it, b i s es sch l i e ß l ich zum A u sfa l l e i n e r sich i m 1 28 - p o l i g e n LQ FP-Geh ä u se m i t d e n Ab­
Speicherze l l e ko m mt . D i e betreffe n d e Ze l l e h a t messu n g e n 1 4 mm x 1 4 m m .
d a d u rch perm a n en t e i n e 1 gespeichert u n d
ka n n n i cht m e h r ü be rsch rieben w e rd e n . Aber www. a t m e l .com
auch kos m ische Te i l c h e n stra h l u n g ka n n Bitfe h l e r
e rzeu g e n . D a s s d i ese P h ä n o m e n e e i n e n Date n ­
verl u st e rze u g e n , w i rd d u rch d i e Doppelzel l e n ­
Stru ktu r verm i ed e n , d i e j e d e m S p e i c h e rbit zwei
Ze l l e n z u o rd n et. D u rch die O d e r-Verk n ü pfu n g
beider Ze l l e n ka n n e i n e Ze l l e a l l e i n d i e Fu n kt i ­
o n sfä h i g keit a u frecht e r h a l te n , sol lte d i e a n d e re
versag e n . H och i nteg ri e rte Scha ltu n g e n ( LS i s )
werd e n b e i m E i n - u n d Ausscha lten d e r Verso r­
g u ngsspa n n u n g i n sta b i l . E E P RO M s s i n d d i es­
bez ü g l ich noch a n fä l l i g e r und es ist u n mög l i c h ,
a u c h n u r e i n e e i n z i g e Fe h l fu n kt i o n zu be he be n .
A u s d i esem G ru n d stattet H e rste l l e r Ro h m sei n e
B a u ste i n e m i t e i n e r d o p pelten Sch u tzsch a ltu n g
a u s . D i ese beste ht z u m e i n e n a u s e i n e m PO R­
Biock ( Power- O n Reset) , d e r b e i m E i n scha lten S RA M s fü r 5 V
e i n e n Reset a u s l öst, und zum a n d e re n aus e i n e r 5 -V-S RA M s fü r Kfz- u n d I n d u strieanwendungen
LVCC-Sch a ltu n g ( Low Vo lta g e Write E rro r Pro­ bietet M icroc h i p mit 512 KBit u n d 1 M Bit an. Sie
tection C i rc u i t ) , die bei u n z u re i c h e n d e r Versor­ sind i n achtpoligen Gehäusen u ntergebracht. M it
g u ngsspa n n u n g ( LVCC u n d d a ru nter) Sch re i b ­ der vierfachen SPI-Sch n ittstelle u n d SQI w i rd eine
vorg ä n g e u nterb i n d et u n d e i n e n Reset a u sfü h rt . Ü bertra g u ngsgeschwi n d i g keit bis zu 80 M Bit/s
Gespe i c h e rte Daten kö n n e n b i s z u 1 0 0 . 000 M a l erreicht. Die S RAMs erfü l l e n d i e Anforderu ngen
ü bersch rieben werd e n u n d b l e i be n ü be r e i n e n a n date n i ntensive Pufferspeicher, Date n l ogger,
Zeitra u m von 4 0 J a h re n erhalte n . D i e Ba u ­ mathematische, G rafi k- , Audio- oder Video-An ­
ste i n serie ist i n Sta n d a rd g e h ä u se n w i e SOS u n d wend u ngen . Zwei weitere Fa m i l ie n m itg l ieder, der
TSSOPS l i efe rba r. S ä m t l i c h e Ste u e ru n g sfu n k­ 2 3 LCV5 1 2 und der 2 3 LCV 1 024, weisen n i chtflüch­
t i o n e n s i n d ü be r zwei Ansch l ü sse ( S e ri a l Clock tige, batteriegestützte RAM s mit u n begrenztem
- SCL und Seri a l Data - S DA ) z u g ä n g l ich . E i n Datenerhalt a u s . M it i h rem Duai -SPI- D u rchsatz
i nteg ri e rter Fi lter a n d e n Ansch l ü ssen S C L u n d ( S D I ) von 40 M Bit/s bieten d iese seriellen NVS­
S DA fi ltert Störu n g e n a u s . RAM s eine sch n e l l e Ü bertra g u ngsgesch w i n d i g keit,
haben weniger Ansch l ü sse als para l lele NVS RAMs
www. ro h m .com u n d einen Lei stu ngsbed a rf der mit einem FRA M

elektor - Mikocrotroller Sonderhelft 73


I

I
AKT U E L L CO M PA N I O N C H I P S
I

verg leichbar ist. Das ist interessa nt fü r Verbrauchs­ D river S u p po rt ) , Prototy p i n g - Bere i c h , verschie­
messer, Blackboxes und a n dere Daten rekorder, d e n e n Ansch l ü ssen ( S P I , JTAG , G PIO ) , LEDs fü r
d i e einen u n begrenzten Datenerhalt oder u n m it­ d e n S i g n a l status u n d Batteri e l adeerke n n u n g .
telbare Aufzeich n u ng zusätzlich zum n i chtfl üch­
tigen Speicher e rfordern . Alle sechs Va rianten www.ftd i c h i p . co m
der seriellen SRAM - Fa m i l i e sind i n achtpoligen
SOIC-Gehäusen, TSSOPs u n d PDI Ps erhältl ich, mit
Ka pazitäten von 5 1 2 KBit u n d 1 M Bit. Zeitm esser
www. m i croc h i p.com

Batte rie u nte r Ko ntro l l e


Die U S B-Contro l l e r-ICs
((·���� der FT 1 2 -Serie von FTDI
a rbeiten m it 12 M Bit/s,
u n terstützen O MA- Betrieb
u n d ste l l e n Sch n ittste l l e n
fü r d e n 8 - B it- Pa ra l l e l b u s
u n d SPI-Siave bereit. D i e
Serie besteht a u s d rei Ba u ste i n e n , e ntspricht
dem D 1 2 -Sta n d a rd und erled igt die Batteri e l a ­
deerken n u n g . E i n e Seri a l I nterface E n g i n e ( S I E ) Z u m Po rtfo l i o a n RTCCs ( Echtzeit/ Ka l e n der­
h a n d h a bt das U S B- Protoko l l u n d fü h rt Pa keter­ Ko mponente n ) von M ierech i p g e h ö rt d i e zeh n ­
ken n u n g , Checki ng u n d Seq uenzieru n g d u rch . p o l i g e SPI-M CP79 5XX- Fa m i l i e . A u f e i n e m C h i p
Bei m FT1 2 0 u n d FT 1 2 2 fi n d et d i e Ve rb i n d u n g befi n d e n s i c h 64 Byte S RAM u n d 2 K B i t E E P RO M
z u m M i krocontro l l e r/FPGA ü ber e i n e para l lele zusa m me n m i t e i n e r i n d iv i d u e l l e n 1 28 - Bit-ID,
8- Bit-Sch n ittstel l e statt ; d e r FT 1 2 1 u nterstützt die entwed er frei b l e i bt oder m i t e i n e r MAC­
den SPI-Siave- M o d u s . Der FT1 2 0 bi etet d rei Ad resse vorprog ra m m iert werd e n ka n n . Weitere
U S B - E n d p u n kte mit 3 2 0 Byte i nteg ri erte n Speicher werden n i cht benötigt. Anwe n d u ngs­
konfi g u rierba ren E n d p u n kt- Puffe r. Der FT1 2 1 mög l ic h keiten sind Stromzä h l e r, Prod u ktionsm it­
u n d FT 1 2 2 bieten m e h r Ka pazität : bis z u acht te l , Fu n kg eräte, G PS u n d Medizi ntech n i k, fü r d i e
b i d i re ktionale E n d p u n kte und 2 K Byte E n d p u n kt­ d i e a kk u rate Zeitbesti m m u n g ü ber e i n e n wei-
Puffe r ste hen zur Verfü g u n g . Sowo h l der FT 1 2 1 ten Tem peratu rbereich erforderlich ist. Zudem
a l s a uch der FT 1 2 2 haben e i n e U S B - Batterie l a ­ ka n n e i n d i g ita l e r Tri m m bereich von bis zu 22
deerke n n u n g , womit zusätzl iche E n e rg i e v o m Seku nden Q u a rzd rift p ro Tag g e n utzt werden .
Ded icated Charg i n g Port ( DCP) g e n utzt werd e n D i e g e n a u e Zeite i n h a l t u n g w i rd a uch i m Stro m ­
ka n n , so dass bis zu 1 , 8 A a n stel l e d e r ü b l ichen spa rmod u s u nterstützt, da d i e d i g ita l e Tri m m u n g
500 mA bereitstehen . A l l e Ba u ste i n e a rbeiten m it a u frecht erh a l ten w i rd , soba l d d e r M CP79 5XX
den E i n g a ngsspa n n u ng e n 5 oder 3 , 3 V. FT1 2 1 von der Stützbatterie am VBAT- E i n g a n g ver­
u n d FT1 2 2 wicke l n d i e gesa mte Ta kte rzeu g u n g sorgt w i rd . D i e batterieg estütze RTCCs s i n d i n
i ntern a b u n d benötigen kei n e n Q u a rz . E i n e i ­ d e r Lage, d i e Zeit u n d d i e D a u e r e i n e r Stro m ­
g e n e r Ta kta u sga n g s p i n m i t prog ra m m i erbarer u nte rbrech u n g o h n e zusätzl iche Sch a l t u n g e n
Ta ktfrequenz (von 4 bis 24 M H z) ist ebenfa l l s a ufzuze i c h n e n u n d n utzen d i e Zeitma rken fü r
vorh a n d e n . D e r FT 1 2 0 u n d FT1 2 2 werd e n i m N etza u sfa l l . Die M CP795XX SPI RTCC PICta i l P l u s
TSSOP-28- u n d Q F N - 28-Gehä u se a u sgeliefert; Tochte rplati n e (AC 1 64 1 4 7 ) ka n n z u m Preis von
der FT1 2 1 i m TSSOP- 1 6 - u n d Q FN - 1 6-Gehä u se . 4 5 U S $ bezogen werd e n . D i ese Plati n e i st m it der
A l l e U S B-Contro l l e r haben e i n e n Betriebstem ­ Explorer 16 Entwickl u n gsplatine ( D M 24000 1 ) von
peratu rbereich von -40 b i s 8 5 ° C . Zu d e n Ent­ M ierec h i p kom pati bel , die fü r 130 US$ erhä ltlich
wickl u ngstools zä h l e n vier Eva l u ieru n g s m od u l e : ist. Fü r d i e Demonstration von Anwe n d u ngen
U M FT 1 2 X EV, U M FT 1 2 0 DC, U M FT1 2 1 DC u n d m i t d e n M CP795XX und WXX RTCC steht d ie
U M FT 1 2 2 D C . M it i h ne n lä sst sich d i e U S B - Fu n k­ PIC 1 8 Explorer- Plati n e ( D M 1 8 3 0 3 2 ) zu e i n e m
tion i m plementieren u n d testen . " DC" bedeutet Pre i s v o n 1 0 0 U S $ z u r Ve rfü g u n g . A l l e sechs
Daug hter-Ca rd - Fu n ktion, ermög l i cht e i n e U S B ­ M itg l ieder der M CP795XX- Fa m i l i e ( M CP795 1 0 ,
Verb i n d u n g ü ber e i n e n M icro - B - Po rt u n d ka n n MCP79 5 1 1 , M C P 79 5 1 2 , MCP79 5 2 0 , MCP79 5 2 1
zusa m men m it d e m U M FT 1 2XEV- Board oder u n d MCP79 5 2 2 ) werd e n i n zeh n po l i g e n M SO Ps
einem a n d eren M C U - E ntwickl u n g ssyste m ver­ u n d TD F N - G e h ä u se n a n g e bote n .
wendet werd e n . Das U M FT 1 2XEV- Boa rd enthält
e i n e LPC 1 1 1 4 - M CU (vorgeladen m i t CDC Class www. m i croch i p . c o m

74 elektor - Mikocrotroller Sonderhelft


CO M PA N I O N C H I PS AKTU ELL

ic rh its bea uftragter Es baut a u f d e m A R9 2 7 1 Ch i psatz von Atheros


a u f. M it sei ner 1T1 R Tech nologie erl a u bt d a s
Secu rity Manager with 2-AES Engines
M od u l Date n raten b i s zu 1 50 M Bit/s. D u rch d i e
x•1 CCI N utzu n g e i n es 5 - P i n - U S B - H eaders ka n n es a n
.MAXI.M j e d e m Gerät m i t U S B-Sch n ittste l l e betrieben
MAX36025
werd e n . Das M od u l ist i m Tem peratu rbereich von
- 3 0 °C b i s + 7 5 °C e i n setzba r u n d u n terstützt
ENCRYPTED
12C
I d i e Versc h l ü ssel u ng stech n i ken WPA/WPA2 . Das

!
SECURITY MANAGER
WlTH TAMPER DETECTION
M od u l ka n n i n System e n m it M S-Wi ndows ( X P,

I- Vista , 7 ) oder Li n u x e i n g esetzt werden .


AND SECURE MEMORY

I AUTH
GATEWAY

www. a t l a nti ke l e ktro n i k . d e

SPI ,:«'
AES E INE I U S B fü r Ra spbe rry Pi
I

INTERFACE
A CBC/CIRJl'CB

I FTDI
SERIAL


Ch i p
IN CE

SPl
INTERFACE
B
;:;
AES E

CBC/CTMCB
INE I
_j-
i

Der MAX3 6 0 2 5 ist e i n K ry ptog rafie-Contro l l e r


vor, d e r Sch utz g e g e n M a n i p u l a t i o n svers u -
c h e b i etet . Fü r e i n e s i c h e re re Versch l ü ssel u ng
enthält d e r C h i p zwei n a c h d e m AES -Ve rfa h re n Fü r d i e Rec h n e rplattfo rm Ra spbe rry P i ( RP i )
(Adva n ced E n c ryption Sta n d a rd ) a rbeite n d e b i etet FTD I u nter d e r Beze ich n u n g TIL- 2 3 2 R­
H a rdwa re- E n g i n e s . D i e E n g i nes kö n n e n fü r RPi e i n U S B-zu -TILSeri a i - UART- De b u g - Ka be l
sepa rate Ka n ä l e g e n utzt werd e n , u m versc h i e ­ a n . Es e n t h ä l t d a s Sch n ittste l l e n -IC FT2 3 2 RQ.
d e n e N etzwe rke z u schütze n , o d e r l a s s e n s i c h H i n zu ko m mt d a s RPi U S B- H u b - M od u l , das an
s i m u lta n fü r d e n s e l b e n Ka n a l verwe n d e n , w a s einen RPi a n g esch l ossen werd e n ka n n . M it dem
e i n e d o p pe l te Versch l ü ssel u n g erm ö g l icht. D e r De b u g - Ka b e l ka n n ein PC m it d e m RPi- Boa rd
Ba u ste i n i st fü r d e n Betri e b bei Te m pe ratu- verb u n d e n werd e n . Das 1 M eter l a n g e Ka bel
re n von - 5 5 ° C b i s + 9 5 o c a u sgelegt. D i e Si­ w i rd d i re kt an die seri e l l e Sch n ittste l l e des RPi
cherh e itsre l eva nz des Ba u ste i n s e rfo rd e rt die a n gesch l osse n . D i eser Ansch l u ss g i bt Kern e i ­
U nte rze ich n u n g e i nes Versc h w i eg e n heitsa b ko m ­ Deb u g - M e l d u n g e n a u s, d i e v o m P C e m pfa n g e n
m e n s ( N o n - D i sc l os u re Ag ree m e n t - N DA) vor werd e n . Das IC i m Ka bel ste l l t e i n e n U S B - z u ­
d e r H e ra u s g a be von Date n b l ättern o d e r a n d e re n Asy n c h ro n/Seri e i i - Datentra n sfe rpfad d a r, d e r
Prod u kt i n fo rm a ti o n e n . Der Ba u ste i n ka n n z u m Date n raten von 3 0 0 Bit/s b i s 3 M Bit/s bei TIL­
B e i s p i e l i n S m a rt G ri d s i n d e r E n e rg i eversorg u n g Peg e l n von 3 , 3 V u nte rstützt . Der C h i p verwaltet
e i n g esetzt werd e n . d i e U S B- S i g n a l - u n d Proto ko l l a n fo rd e ru n g e n .
Das U S B- H u b - M od u l bi etet b i s zu vier U S B
www. m a x i m - i c . co m 2 . 0 H i -S peed ( 4 8 0 M Bit/s) Downstrea m - Po rts.
Asy n c h ro n e , seri e l l e Datentra n sferraten vo n
3 0 0 Bit/s b i s 1 2 M Bit/s bei 3 , 3 V TIL werd e n
W i - F i - U S B - M od u l u nterstützt . Synch ro n e seri e l l e Daten rate n v o n
b i s zu 3 0 M Bit/s ste h e n a n d e n JTAG - , S P I - u nd
PC-Sch n i ttste l l e n z u r Ve rfü g u n g . Das M od u l hat
die Abmessu n g e n 3 3 , 4 5 mm x 6 5 m m .
Ka bel u n d H u b- M o d u l a rbeiten i n e i n e n Betrie b ­
ste m peratu rbereich von -40 b i s + 8 5 ° C .

www.ftd i c h i p .com

Das W i - F i - U S B- M od u l W U BA- 1 7 1 G N von


Spa rkla n a rbeitet nach d e r N o rm 802 . 1 l b/g/ n .

elektor - Mikocrotroll er Sonderhelft 75


AKTU E L L EVA- KITS U N D TOO LS

O n l i n e- Ko m po n e nte n ter Sch u l u n g sv i d eos u n d C l i ps m i t Des i g n t i p ps,


Refe renzdes i g n s u n d Doku m e ntatio n e n .
fü r Alti u m Live
Das Prog ra m m a n Boa rd - Leve i -IC- Ba u e l e m enten
I n n e rh a l b des Serv i ces Alti u m live s i n d Boa rd ­ von FTD I ist ebenfa l l s ü ber d a s Alti u m live - Po rta l
Leve l - Desig n - Ko m pone nten fü r d i ve rse Ko m p o ­ verfü g b a r. FTD I C h i p hat sich a u f Ko m p l ettl ösu n ­
n e nten versch iedener H e rste l l e r erhältl ich . D a z u g e n spez i a l i s i e rt, m i t d e n e n s i c h ko nventi o n e l l e
g e h ö re n d i e a u f ARM Co rtex- M 3 - , Cortex- M 4 - u n d Peri p h e ri e a u f U S B -Tec h n i k u m rü ste n l ä sst. D a m i t
Cortex- M O - Co res basiere n d e n M i kroco ntro l l e r beste ht d i e M ög l i c h keit, d a s Syste m d e si g n m i t
v o n N X P Se m i co n d u cto rs . S i e b i eten e i n e Ver­ e i n e m U S B - Po rt a u sz u statte n oder seri e l l e I nter­
a rbeitu n g s l eistu n g m i t Ta ktfre q u e n ze n b i s 1 8 0 faces w i e etwa RS 2 3 2 oder FI FO a u f U S B u m z u ­
M H z, O n - C h i p-Speicher, H i g h -S peed - U S B, e i n ste l l e n . D i e Lös u n g e n beste h e n a u s H a rd w a re
S P I - F i a s h - I nterface sow ie ko n fi g u ri erba re Ti m e r. u n d l i zenzg e b ü h re nfre i e n U S B -Tre i bern u n d s i n d
Fü r Anwender des Alti u m Desi g n e r s i n d d i g ita l e m i t U S B - H ost- K i a ssentre i bern va l i d i e rt . D i e E l e ­
S i g n a l ve ra rbeitu n g sfu n kt i o n e n verfü g b a r, d i e m i t m e nte s i n d fü r d i e d i re kte Verwe n d u n g i n Alti u m
d e n D i g ita l S i g n a l Contro i - Prozessore n ( DSC) fü r Des i g n e r verfü g b a r. Z u d e n Ko m p o n e nte n g i bt es
d i e M i kroco ntro l l e r-Serie LPC4 3 0 0 a u f Basis des M o d e l l e zum Sch a ltp l a n sy m b o l , PCB - Footpri nts
Cortex- M 4 ei n g efü h rt w u rd e n . sowie d re i d i m e n s i o n a l e G e h ä u se i nformati o n e n .
We iterh i n s i n d d i e 8 , 1 6 u n d 3 2 - Bit Pie- M i kro ­ U nterstützte Lös u n g e n s i n d d i e FT-Serie m i t
contro l l e r s o w i e C a m pa n io n - Ba u stei n e von M icro­ Brücke n - Ba u ste i n e n zwischen U S B u n d UART/
c h i p verfü g ba r. Die sofo rt verwen d b a re n Boa rd ­ FI FO, d e r p rog ra m m i e rb a re U S B - 2 . 0 - H ost V i n c u ­
Leve l - Ko m pone nten werd e n m it log i stischen l u m - I I ( V N C 2 ) u n d d e r E m bed d ed - U S B - H ostco n ­
I nfo rmati o n e n ( z . B . Pre i s und Ve rfü g ba rkeit) tro l l e r V i n cu l u m (VN C 1 ) .
erg ä nzt. D i e i n d e n Co m po n e n tVa u lts von Alti ­ We iterh i n s i n d Ba u e l e m e nte u n d U pdates von
u m live bereitgeste l lten Ko m p o n enten beste h e n Altera ve rfü g b a r. Dazu g e h ö re n die FPGA- Fa m i l i e
a u s d e m Sch a ltp l a n sy m b o l , d e m Le iterp l a tte n ­ Stratix I V u n d d i e CPLD-Seri e MAX V . D a s g e ­
Footp rint u n d e i n e m 3 D - M o d e l l fü r d i e d re i d i m e n ­ sa mte Po rtfo l i o u mfa sst H i g h - E n d , Low - Cost u nd
s i o n a l e mech a n i sche I nteg ration wä h re n d des M i d - Ra n g e - FPGA- Fa m i l i e n sowie CPLDs. Beispiele
Lei terplatte n d esi g n s . sind die Stratix FPGAs, Cyc l o n e FPGAs, Arria FP­
Auch a ktu e l l e Ba u te i l b i b l iotheken fü r d i e AVR u n d GAs u n d MAX CPLDs.
ARM - M i kroco ntro l l e r von Atm e lwe rd e n a n gebo­
ten . Darüber h i n a u s ermög l i cht Alti u m live a u ch
den Z u g riff a uf desig n re l eva nte I n h a lte - d a ru n - www. a lti u m . c o m

76 elektor - Mikocrotroller Sonderhelft


AKTU E LL

E n erg i e a u s Fu n kwel l e n der Version 8 . 20 bereit. Verbessert w u rden E d i ­


tor, S o u rce- B rowser, Versionskontro l l syste m u n d
Debugger-Trei ber. Der Ed itor bietet Fu n ktionen
w i e Autove rvo l l stä n d i g e n , Pa ra m eter- H i nweise,
Cod e - Fo l d i n g , Blocka u swa h l , Blocke i n rücke n ,
K l a m merzuord n u n g , Zoo m i n g u n d Wort/ Pa ra ­
g ra p h e n - N avigatio n . Der Source- Browser sol l d i e
Proj e ktnavigation m i t Fu n ktionen wie " G o to De­
c l a ration " und " Fi n d All References " verei nfa­
chen . D u rch d i e I nteg ration des Version skontro l l ­
system s i n d i e Entwickl u ng s u m g e b u n g kön n e n
E i n e Entwickl u ngs-Plattform mit Energy- H a rves­ Dateien i n n e rh a l b e i n es Proj e ktes gete i l t u n d d i e
ti n g - Fä h i g keiten ist das M 24LR Discovery Kit, auf Q u e l l code-Vers i o n e n nachverfolgt werd e n . D u rch
dem sich das E E P RO M M 24LR von STM icroelectro­ U pdates fü r den C-SPY Debugger werd e n jetzt
n ics beifndet. Es enthält a l l e Besta ndte i l e fü r bat­ a u ch d a s Pag i n g der S peci a l Fu n ction Reg i ster
terielose App l i kationen, die Daten mit IS0 1 5693- ( S FR) u n d das X DATA- Ba n ki n g fü r die 8 0 5 1 - M i k­
kom pati blen, N FC-fä h igen S m a rtphones oder rocontro l l e r von S i l icon La boratories u nte rstützt.
RFI D-Sch re i b/ Lesegeräten ( Ra d i o - Freq uencyiden­ Fü r I n fi neon-Ch i ps mit DAS-Interface u nterstützt
tification ) a u sta u schen sol l e n . Da m it lassen sich C-SPY jetzt das Setzen von Softwa re- B rea kpoi nts
energ i ea utonome Datenerfassungs-, O bjektver­ im X RA M - Prog ra m mspeich er.
fol g u ngs- u n d D i a g n osefu n ktionen rea lisieren . Zu
den Anwe n d u n g sgebieten gehören H a n dy- u n d www. i a r. co m / ew80 5 1
Ta blet-Zu behör, Com p uterperi pherie, elektro­
n i sche Rega l eti ketten , H a u sgeräte, i n d u strielle
Automatisieru ngslös u n g e n , Sensor- u n d Ü berwa ­ H F- Lösu n g e n o h n e Batte rie
c h u n g ssysteme sowie Gesu ndhe itsprod u kte . M it
einer Kom b i nation a u s seriellen Bus-I nterfaces
(FC) u n d konta ktloser Ü berm ittl u n g per HF i st
das EEPRO M i n der Lage, per Leitu ng oder d ra ht­
los mit dem jewe i l igen H ost zu kom m u n iziere n .
Au ßerdem ka n n d a s H F-Interface d e s M 24LR d i e
von RFI D-Sch re i b/Lesegeräten sowie N FC- H a ndys
oder -Ta b l ets a usgestra h lten Fu n kwellen i n Ener­
g i e fü r sei n e i nternen Schaltu ngen verwa ndel n ,
s o dass e i n kom p l ett batterieloser Betrieb mög l ich
ist. Das Kit besteht aus zwei Plati n e n . Das H F­
Tra nsceiver- Board ist m i t e i ne m meh rprotokollfä ­
h i g e n 1 3 , 56 - M Hz- RFID/N FC-Tra n sceiver (CR9 5 H F)
bestückt, der d u rch e i n e n 3 2 - Bit- M i krocontro lle r
der Serie STM 3 2 erg ä n zt w i rd . Diese Plati ne
ü bern i m mt d i e Stromversorg u n g u n d Kom m u n i ­ M it d e m Deve l o pe r- Kit E D K 3 5 0 kö n n e n E n e r­
kation fü r e i n e zweite batterielose Plati ne, d i e m i t g y H a rvesti n g -Appl i kationen fü r d i e G e b ä u d e ­
einem D u a l -I nterface E EPRO M -IC ( M 24LR), e i ne m u n d I n d u striea uto m ation oder a u c h fü r S m a rt
8- Bit- M i krocontro l l er ( STM 8 L) u n d .e i ne m Tem pe­ H o m e - sowie M a c h i ne-to - M a c h i ne-Anwe n d u n g e n
ratu rsensor ( STTS 7 5 ) bestückt ist. Das Kit w i rd entw ickelt werd e n . D i e Basis- Ko m p o n e nte d e s
zu e i n e m e m pfo h l e n e n Verka u fs p re i s von 1 7 , 5 0 K i t s i st e i n Pro g ra m m er- Bo a rd . Z u sa m m e n m i t
U S - D o l l a r a n g e bote n . d e r PC-Softwa re Dol p h i n St u d i o l a ssen s i c h d a ­
m i t D o l p h i n - ba s i e rte M od u l e ko nfi g u riere n u n d
www. st.com p rog ra m m i e re n . Das ko m p l ette Kit e n t h ä l t d i e
E n Ocea n - P rod u kte TC M 3 2 0 (Tra nsceivermo­
d u l ) , STM 3 0 0 ( u n iverse l l es Fu n kse n sormod u l ) ,
Software-Entwicklu ng fü r 805 1 ECO 2 0 0 ( mech a n i scher E n e rg i ewa n d l e r ) , PTM
D i e E m bed- 3 3 0 ( Fu n kplati n e fü r ECO 2 0 0 ) , PTM 2 1 0/2 1 5
ded Softwa re ( e n e rg i ea uta rke r Schalter) , STM 3 3 0 ( e n e rg i e­
Entwickl u ngs­ a uta rke r Te m pe ratu rse nsor) , U S B 3 0 0 ( U S B ­
Toolsu ite IAR Gateway) , Dol p h i n Stu d i o ( Konfi g u rations- u n d
E m bedded Prog ra m m i e ru n g ssoftwa re ) u n d d i e Dol p h i nAPI
==---
Workbench fü r (Anwen d u ng ssch n ittste l l e fü r Softw a re - E nt­
8 0 5 1 ste ht i n w i c k l e r) . E rg ä n zt w i rd d a s Pa ket m it der PC-

elektor - Mikocrotroller Sonderhelft 77


AKT U E L L EVA- KITS U N D TOO LS

Softwa re Dol p h i nView, die das Fu n kp rotoko l l t igen Vers i o n des A n d ro i d 4 . 0 Betri e bssyste m s
u n d a l l e Aktivitäten v i s u a l i s i ert . D a r ü b e r h i n a u s n utze n . D i e Ka rte verfügt ü ber z w e i U S B - Ports,
l a ssen s i c h m i t d e m K i t d i e Anwe n d u n g s p ro- 5 1 2 M B RAM , H D M I- Po rt, S D - S p e i c h e rka rte ns­
fi l e d e r E n Ocea n A l l i a nce ( E n Ocea n Eq u i p m e n t teck p l atz und einen Ethe rn et-An sch l u ss. D i e
Profi les, E E P ) i n terpreti e re n u n d versch i c ke n . S p e i c h e ra u fte i l u n g ka n n so e i n g este l lt werd e n ,
Das Kit E D K 3 5 0 l ä sst sich m i t d e m Thermo­ dass M u lt i m ed i a - I n h a lte a bg e s p i e l t werd e n
Deve l o per- Kit EDK 352 e rg ä nzen . Es enthält das kö n n e n u n d d i e C P U g l e i chzeitig noch RAM fü r
batteri e l ose Fu n kse nsormod u l STM 3 1 2 sowie a n d e re P rozesse verfü g b a r hat.
d e n DC/DC-Wa n d l e r ECT 3 1 0 in Ko m b i n a t i o n m it
e i n e m Pe ltier- E l e m e n t z u r E n e rg i eversorg u n g www. rso n l i n e . d e
d e r Fu n km od u l e m i tte l s Te m pe ratu rd i ffe re n ze n . www. e l e m e n t 1 4 .com

www . e n ocea n . d e
L i n u x-Se rve r i m DIP
Vo m Kit in d i e C l o u d
Atm e l G a l l e ry h e i ßt
d e r App -Store fü r
Entwickl u n g stae l s
u n d E m bedded -Soft­
w a re von Atm e l . Er
so l l d e re n Stu d i o 6 i n
e i n e i nteg rierte E nt­
wi ckl u n g s p l attfo rm
verwa n d e l n . Atm e l
G a l l ery ist d i re kt i n
d i e Entwickl u n g s u m ­
g e b u n g Atm e l Stu d i o E r h e i ßt G n u b l i n u n d ist e i n M i n i - Li n u x-Server fü r
6 i nteg ri e rt u n d E m bedded System e i m DI P -Format. Er w i rd m it
ü ber d a s I n te rn et e i n e r S pa n n u ng von 5 V betrieben u n d benötigt
z u g ä n g l ich . Verfü g b a r s i n d koste n l ose u n d ko m ­ bei e i n e m Rech n e rta kt von 180 M Hz und 3 2 M B
merz i e l l e E rweiteru n g e n . E s s i n d a u ch Lös u n g e n Arbeitsspeicher e i n e Stro m stä rke von etwa 5 0 bis
v o n D ritta n b i etern e rh ä l t l i c h , d a ru nter H P I n fo 70 mA. Aufg ru n d des Formats von 18,3 m m x 54
Tec h , Ke i l , Pe rce pio, Red liza rd u n d Sym n u m mm ist die I nteg rati o n in e i n e e i g e n e Schaltung
Syste m s . Das U ntern e h m e n b i etet we iterh i n m i t e i n e m 4 0 - p o l i g e n IC-Sockel m ög l ich . Darüber
Atm e l Spaces a n , e i n C l o u d - ba s i e rter Ce l l a bo ­ h i n a u s befi n d e n sich a u f d e n Pi n l ei ste n des M o ­
ration Werkspace fü r d a s H oste n von Softw a re ­ d u l s a l l e w i c h t i g e n Ansch l ü sse u n d Sch n ittste l l e n :
u n d H a rd w a re- Proj e kten a uf Atme i - M C U - Ba s i s . 1 5 x G PIO, 4 x A/ D -Wa n d l e r ( 1 0 Bit), 1 x PW M ,
E r i st ü ber spaces . atmel . co m z u g ä n g l ich u n d F C , SPI, UART u n d U S B . D a s fertig a ngepasste
b i etet Too l s, d i e e i n e g e m e i n s a m e Entwickl u n g G N U/ Li n u x ermög l icht d e n Z u g riff a u f d i e gesamt
e rl a u be n . Dazu g e h ö re n Z u g a n g s kontro l l e , Ver­ Pe ri p h eri e . Der Lieferumfa n g des SDK u m fasst
s i o n skontro l l syste m , B u g a n d Featu re Trackers, Beispiele u n d Besc h re i b u n g e n fü r d e n Ansch l u ss
M a i l i n g - Li sten u n d W i ki s . von Sensore n u n d Contro l l e r w i e RTC, G PS,
A n a l og - E i n g ä n g e , D i s p l ays und Besch l e u n i g u ngs­
www. g a l l e ry.atm e l .com sensoren . Das i n Augsbu rg entwickelte M od u l
w i rd i m U ntern e h m e n a u f eigenen Prod u ktions­
a n la g e n g efertigt. Auf Anfra g e kön ne n modifizier­
Ra spberry Pi m it 5 1 2 M B te Ve rs i o n e n rea l is i e rt werd e n . D i e E i n satzgebiete
Die u mfassen d i e Bereiche H e i m -Automatisieru n g ,
5 1 2 - M B­ Auswertu ngs- o d e r zentra l e Steuere i n heite n . E s
Ve rs i o n des ka n n a uch a l s E rsatz fü r klass i sche M i krocontro l ­
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78 elektor - Mikocrotroller Sonderhelft


EVA- KITS U ND TOO LS AKTU ELL

Too l s fü r B l a c kfi n u n d S h a re kö n ne n Bed i e n ko nze pte ü ber M u lt i -To uch u nd


Geste n ste u e ru n g u m g esetzt werd e n . M it d e m

CrossCore®
Softwa re -Too l 1-J C ross v o n kern e l co n cepts w i rd
d i e Sta rte rkitserie z u m vo l l stä n d i g e n G U I-Sys­
tem auf E m bedded - Li n u x- Ba s i s . I m Lieferu m ­
Em bedded Stud io fa n g e i nes Sta rte rkits s i n d M u ltitouch TFT sow ie
http: //www. analog. com/C C E S Li n u x m i t 1-J C ross Too l s enth a l te n .

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U nter d e m C rossCore E m bedded Stud i o ( C C E S )
l ä u ft e i n e Softwa reentwi ckl u n g s - P l a ttfo rm fü r C/ C + + fü r Ta usend ARMe
d i e Prozessore n d e r B l a c kfi n u n d d e r S h a re­
Re i h e von A n a l o g Devices. CCES w u rd e m i t h i lfe
d e r O p e n - So u rce- U mg e b u n g Ecl i pse rea l i s i ert .
CCES ist e i n e Entwickl u n g s u m g e b u n g fü r C/C + +
u n d Assem b l e rcod e . I n Fo rm von P l u g - i n s wer­
d e n Tre i b e r u n d S e rv i ces u nterstützt w i e z u m
Be i s p i e l Ethernet, U S B, a l g o rith m i sc h e Soft­
waremod u l e, Betri e bssyste m e , Datei syste m e
u s w . We iterh i n g i bt es Fu n kt i o n e n fü r i nteg ri e rte
M u lticore - E n tw i c k l u n g u n d D e b u g g i n g sowie U n ­
tersützu n g fü r E m bedded -Softw a re - Ko m po n e n ­
t e n v o n M icri u m w i e etwa d e n Echtze it- Ke rnel
1-J C/OS-II IT, d e n 1-J C/ U S B Device Stack und das
1-J C/ FS Dateisyste m . Eine 9 0 -Ta g e -Testve rsi o n D i e Entwickl u n g s u m g e b u n g TrueSTU D I O fü r
ka n n a u s d e m I nternet g e l a d e n werd e n . A RM - M i kroco ntro l l e r von Ato l l i c i st i n d e r Ve rsion
3 . 2 ve rfü g b a r. Es h a n d e l t sich u m e i n e C/C + +
www. a n a log . co m / cces E ntwickl u n g s u m g e b u n g fü r ARM - E ntwickler. Das
Too l erla u bt Echtzeit- De b u g g i n g fü r Syste m e
w i e Free RTOS, O p e n RTOS, Th readX u n d e m b O S .
Sta rte n m it Li n ux We iterh i n b i etet es e i n i nteg riertes I nterfa ce z u r
An b i n d u n g d e s M i cri u m u C/ P ro beTools, welches
RTOS Awa re D e b u g g i n g fü r d a s u C/OS-III RTOS
z u r Ve rfü g u n g ste l l t . M it d e r n e u e n Ve rs i o n wer­
d e n ü be r 2 0 0 weitere ARM - D e rivate u nterstützt .
Dazu g e h ö re n d i e STM icroe l e ktro n ics STM 3 2 F3
Fa m i l i e , d i e Freesca l e K i n etis L Serie, ARM Cortex
A p p l i cation Prozessore n sow i e Fuj itsu M i kro­
co ntro l l e r. We iterh i n werd e n Eva l u i e ru ngs- u n d
E ntw ickl u n g sboard s u nterstützt w i e d i e Frees­
ca l e Freed o m u n d die STM icroel ectro n ics STM 3 2
Ba u re i h e n . I n sgesamt bi etet d a s Too l U nterstüt­
z u n g fü r m e h r a l s 1 0 0 0 ARM basierte Contro l l e r
u n d m e h r a l s 7 0 Eva l u i e ru n g sboa rd s . E rg ä n zt
Bed i e n ko n ze pte, ä h n l ich w i e b e i m S m a rt­ w i rd Ato l l i cTru e STU D I O v3 . 2 d u rch Too l s z u r
p h o n e , a ber fü r Anwe n d u n g e n in der I nd u s­ CodeAna lyse u n d -Va l id i e ru n g .
trie, u nterstützt die G U I - Li n u x Sta rterkit
Serie " G i y n - G U I- Kit " . E ntwickelt auf Basis d e r www. ato l l i c . co m
Co m p uter- o n - M o d u l e Lös u n g e n des H e rste l ­
l e rs Ka - Ro, lassen s i c h E m bedded - Li n u x- sowie
E m bedded - W i n d ows-Syste m e ko n fi g u ri e re n . J e M oto r i s i e rt
nach Le i stu n g sa nfo rd e ru ng ste h e n versc h i e ­ M it vier Mo­
d e n e Prozessor- Pattfermen a l s B a s i s p l ati n e to rste u e r u n g s ­
vo n ARM9 b i s Cortex A8 m i t b i s zu 1 , 2 G H z z u r K i t s von TI
Ve rfü g u ng . Das Sta rte rkit l ässt s i c h a n TFTs kö n n e n d re i ­
des E DT Fa m i l i e n ko n ze pts von G l y n a n b i n d e n . p h a s i g e b ü rste n ­
E i n e e i n h e i t l i c h e 4 0 - p o l i g e Sch n ittste l l e sorgt l ose G l e i c h s ­
fü r Au sta u sch ba rke it von 3 , 5 b i s 7 Zol l . M it der tro m m otore n i n
p roj e ktiv kapazitiven Po l yTo u c h Tech n o l o g i e Betri e b g e n o m -

elektor - Mikocrotroller Sonderhelft 79


AKTU E LL EVA- KITS U N D TOO LS

men werd e n . Die Pa l ette d a fü r verfü g b a re n Lichtsc h a lter


M i kroco ntro l l e rn re icht vo n e n e rg i e s p a re n d e n
1 6 - Bit M S P4 3 0 Ba u ste i n e n b i s h i n z u d e n
ARM - ba s i e rten 3 2 - Bit Ste l l a ri s Ba u ste i n e n m i t
F l i e ß ko m m a fu n kt i o n a l ität sow i e d e r z u s ä tz l i c h
u m Safety- Fu n kt i o n e n erweiterten H e rcu l es
M C U - Lö s u n g . D i e vier K i ts u mfa ssen o bj e kt­
o r i e n t i e rte Softwa refu n kt i o n e n u n d Tre i be r, d i e
e i n e n ko m pati b l e n Code l i efe rn , d e r a u f a n d e re
M C U - u n d M otortre i be rfa m i l i e n von TI p o rt i e rt
werd e n ka n n . Je de s M otorste u e ru n g s- Ki t b i etet
e i n e gesc h ü tzte M otortre i berü berwach u n g fü r
d i e ta ktweise Ü berwach u n g von Ü b e rstro m ,
Ü berte m pe ratu r, Ku rzsc h l u s s u n d U nterspa n ­ E i n e E ntwickl u n g s p l attfo rm fü r DALI- , D M X 5 1 2 -
n u n g . M it e i n e m steckba re n contro i CA RD - M od u l u n d K N X - b a s i e rte N etzwerke m i t Cortex- M O - M i k­
w i rd d i e Ko m b i n a t i o n a u s M otortre i be r, S pa n ­ roco ntro l l e rn g i bt es von N X P. M it d e m N GX- Re­
n u n g s - u n d Stro m spezifi ka t i o n e n u n d M C U fe re n z b o a rd O M 1 3 0 2 6 und d e r MCU LPC l l OOXL
gewä h lt . A l l e K i ts verfü g e n ü be r F i r m w a re z u m ka n n e i n DALI - N etzwerk rea l i s i e rt werd e n . Das
Au sfü h re n d e r Softwa re I n st a S P I N - B LD C fü r d i e D M X- Kit O M 1 3 043 beste ht aus M a ster- u n d
senso rlose M oto rste u e ru n g . I n sta S P I N - BLDC S l ave Boa rd u n d ermög l i cht, sow o h l S i g n a l - a l s
i st eine auf Ge ge n - E M K b a s i e re n d e Tec h n i k, a uc h Le i stu n g sstufe n fü r D M X 5 1 2 - basierte Sys­
m i t d e r M otore n sen sorlos u n d o h n e Ke n nt- te m e zu entwerfe n . Das S l ave- M od u l ist um d i e
n i s der M otorpa ra meter e i n g e ri c h tet w e rd e n M C U LPC 1 1 1 0 X L heru m a ufg e b a u t u n d m i t vier
kö n n e n . Z u d e n K i t s g e h ö rt d i e i nteg rierte D M X- g este u e rte n LEDs a u sg estattet, wä h re n d
E ntw i c k l u n g s u m g e b u n g ( I D E ) Code C o m poser d a s z u r Reg e l u n g u n d Ü berwa ch u n g e i n g e ­
Stu d i o sow i e eine g rafi s c h e B e n utzers c h n itt­ setzte M a ster Control u n d M o n itari n g Boa rd m i t
ste l l e z u m Au sfü h re n von Bei s p i e l - u n d D e m o ­ d e r U S B-fä h i g e n LPC l l U O O d a s Re m ote D e -
Des i g n s m i t . D i e H e rcu les- M oto rste u e ru n g skits v i ce M a n a g e m e n t ( RD M/Gerätefernste u e ru n g )
D RV8 3 0 1 - LS 3 1 - KIT und D RV83 0 1 - RM 4 8 - KIT ermög l i cht. D a s K N X- D es i g n boa rd O M 1 3042
kosten 500 U S $ u n d u m fassen d e n Te k n ic­ ist fü r die Entwickl u n g von z . B . Beleuchtu n g s ­
Servomotor sow i e eine 2 4 -V-S p a n n u n g s ­ sch a l t u n g u n d - Ü berwach u n g , K l i m a regel u n g ,
vers o rg u n g . D a s M S P4 3 0 - K i t D RV8 3 1 2 - 4 3 0 FR­ Ro l l l ä d e n u n d Anwese n h e i tserfa ss u n g gedacht.
KIT u n d das Ste l l a ris- K i t D K- LM 4 F- D RV8 3 1 2 Ausgestattet m it d e r M C U LPC 1 2 2 7 von N X P und
s i n d fü r 3 0 0 U S $ e rh ä lt l i c h u n d u m fa s s e n e i n e n d e m Tra n sceiver N CN 5 1 2 0 von O N S e m i c o n d u c­
24-V- N E M A 1 7 - BLDC- M otor m i t H a l l s e n s o re n tor ist es fü r K N X - N etzwe rke m it Tw i sted - Pa i r­
u n d e i n e r 2 4 -V-Spa n n u n g sversorg u n g . E n t w i ­ Ve rka be l u n g g e e i g net.
c k l e r m i t e i n e r ko m pati b l e n M otort re i berba s i s
kö n n e n a u c h d i e H e rc u l es-contro i CA RD - M o d u l e www. n x p . c o m
TM DX 5 7 0 LS 3 1 C N C D o d e r TM DX R M 4 8 C N C D fü r www. m o u ser.com
1 0 0 U S $ ka ufe n . D a s M S P4 3 0 - co n tro i CA R D ­
M od u l M S P-C N C D - F R 5 7 3 9 u n d d a s Ste l l a ris­
contro i CA RD - M od u l M D L- LM 4 F 2 1 1 C N C D s i n d Gecko s p i e l t m it e m W i n
sepa ra t fü r 5 0 U S $ e rh ä l t l i c h .

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OpenCL Co m p i l e r
Von The Portla nd Group, einem Tochteru nterne­
hmen von STM icroelectron ics, g i bt es den PGCL
1 2 . 7 . PGCLT ist ein OpenCL Fra mework fü r M u lti­
Core-ARM - basierte SoC- Bausteine ( System-on­
Chip) . Es ist derzeit auf den NovaThorT-Piattformen
von ST-Ericsson verfügbar. PGCL u mfasst einen
PGI OpenCL Com piler fü r M u lti-Core-ARM-CPUs als
Rechenei n heit u nd ergänzt OpenCL fü r GPUs.
D i e E F M 3 2 - G e c ko - M i kroco n t ro l l e rn vo n E n e r­
www. pgro u p . c o m g y M i c ro w e rd e n v o n d e r G ra fi k-Softw a re - B i -

80 elektor - Mikocrotroller Sonderhelft


AKTU ELL

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l a ssen s i c h g ra fi s c h e B e n utzero b e rfl ä c h e n
fü r tra g b a re M ed i z i n - u n d F i t n essg e räte o d e r
fü r i n te l l i g e n tes Z u b e h ö r e n t w e rfe n . e m W i n
b i etet e i n e fl i m m e rfre i e A n i m a ti o n , o p t i m i e rte
Ze i ch e n ro u t i n e n , d i e A n t i -Ai i a s i n g u n te rstüt­
z e n u n d e i n e n G U I - B u i l d e r fü r W i n d o w O bj ects
( W i d g ets ) . D u rc h d i e I n teg ra t i o n von e m W i n i n
d i e E n t w i c k l u n g s u m g e b u n g S i m p l i c i ty Stu d i o
e rm ö g l i c h t E n e rg y M i c ro E n t w i c k l e rn d e n E i n ­
satz d e s a u to n o m e n TFT- u n d LC D - Co n t ro l l e rs ,
d e r i n d i e E F M 3 2 - G e c ko - M C U s i n teg ri e rt i s t .
e m W i n u n te rstü tzt e i n e Re i h e G ra fi kfu n kt i o n e n
w i e S c h rifta rt- Ko n v e rter, U n i co d e - S p ra c h s u p ­
p o rt , Fa rb m a n a g e m e n t u n d G ra fi ke b e n e n .
e m W i n ist ko m pa t i b e l z u S i n g l e -Ta s k- u n d
M u l t i ta s k- U m g e b u n g e n , p ro p ri etä re n Betri e b s ­ D a s U LP Ad visor-A n a l ysetool a n a lysiert An­
syste m e n o d e r ko m m e rz i e l l e n RTO S u n d l ä sst wend u n g e n m i t d e m M S P4 3 0 - M i kroco ntro l l ern
sich fl e x i b e l an D i s p l a ys a n pa s se n . Der d i re kt von TI . Es u m fa sst ein Werkze u g zur statisch e n
a n ste u e r n d e TFT- C o n t ro l l e r i n d e n E F M 3 2 G i ­ Code-An a lyse, d a s Softwa re-Code ke n nzeich n et
a nt u n d Leo p a rd G e c ko M C U s e r m ö g l i c h t e i n e n u n d Ti pps u n d fü r extrem n i edrige Stro m a u f­
Fu i i - Rate-Vi d e o a u s g a n g ( 6 0 fps QVGA , 3 0 fps n a h m e e n t h ä l t . So kö n n e n N u tzer ve rste h e n , wo
HVGA) vo n exte r n e m S p e i c h e r, w ä h re n d d i e Code Ze i l e fü r Zei l e verbessert werd e n m u ss.
C P U i n e i n e m stro m s p a re n d e n D e e p - S i e e p ­ Das Le rntaal u nterstützt Entwickler dabei, d e n
M o d u s v e rb l e i bt . E r u n terstützt b i s z u 1 6 B i t d e rze i t i g e n Anwe n d u n g scode fü r e i n e l ä n g ere
Fa rbe u n d D i s p l a ys o h n e i n teg ri e rt e n Fra m e ­ Batte ri e l e b e n sd a u e r zu opti m i ere n u n d d i ese
B u ffe r u n d b i etet Fu n kt i o n e n w i e Scrol l i n g , Fe h l e r d a n n z u kü nftig zu verm e i d e n . E i n i n ­
A l p h a B i e n d i n g u n d B i t m a s k i e ru n g . E F M 3 2 - te ra ktives W i ki u m fa sst I nfo rmati o n e n z u j e d e r
M C U s m i t LC D -Tre i be r kö n n e n a u c h Seg m e n t­ U l tra - Low- Power- Reg e l , Cod e - Be i s p i e l e , V i d eos,
d i s p l ays d i re kt a n ste u e rn - mit e i n e m Stro m ­ Tuto ri a l s, Li n ks z u re l evanter tech n i s c h e r Do­
verbra u c h vo n w e n i g e n 1 0 0 n A . ku m e n t a t i o n u n d fö rd e rt die Z u sa m m e n a rbeit
z w i s c h e n E x p e rten und Anfä n g e rn . Ein koste n ­
www.e n e rg y m icro.com l oses Softwa reta e l u nterstü tzt a l l e M S P4 3 0 -
Prod u kte u n d - A n w e n d u n g e n . Es w u rd e i n d i e
E c l i pse- b a s i e rte Code C o m poser Stu d i o - E nt­
Algorith men zur wickl u n g s u m g e b u n g ( I D E ) vS von TI i nteg riert
Motorsteueru ng u n d ist Besta ndteil von IAR E m bedded Wo rk­
bench .
M otor-Contro i -A i g o rith m e n b i etet M i crose m i fü r
sei n e S m a rt Fu s i o n cSoCsa n . D i e cSoCs ver­ www.ti . c o m
e i n e n e i n e n E m bedded ARM Co rtex- M 3 M i k­
roco ntro l l e r, e i n Fla s h - ba s i e rtes FPGA sowie
p ro g ra m m i e rba re Ana logschaltu n g e n fü r d i e
M oto r-Sensori k . D i e A l g o rith m e n .e i g n e n s i c h fü r
Ap p l i kati o n e n m i t b ü rsten l osen DC- u n d AC- M o ­
toren sow ie D re i p h a s e n - M otore n . S i e w u rd e n a l s
Ko m b i nation von H a rd w a re-S u b ro u t i n e n i n d e r
FPGA-Sch a ltmatrix u n d i n d e r E m bedded -Soft­
ware a uf d e m ARM Cortex- M 3 i m p l e m e ntiert .
D i e A l g o rith m e n steh e n a l s Refe renzdes i g n s
fü r d e n E i n satz i n M icrose m i s S m a rtFu s i o n D u a l
M otor Contro l K i t z u r Ve rfü g u n g .

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Mikrocontroller 7
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Januar/Februar 2013
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