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Zum Weltmissionssonntag im Lesejahr A

Lied
Liturgischer Gruß

Einführung
Gott geben, was Gottes ist ... Ist nicht eigentlich alles von Gott:
unser ganzes Leben, unsere Erde, unsere Zukunft? Als Christen sollen wir Gott die Ehre
geben. Das sieht wohl jeder von uns ein.
Und doch stellt sich angesichts eines hektischen Alltags die Frage:
Was bedeutet das praktisch? Wie gebe ich Gott die Ehre?
In meiner Arbeit? Im Umgang mit den Kindern?
In schwierigen Situationen? Im Alltag bleibt uns da außer einem Seufzer oder einem
Stoßgebet oft nicht viel. Sonntags dagegen nehmen wir uns dafür mehr Zeit.
Müsste es nicht ebenso in unserem Alltag kleine, aber wirksame Zeiten geben, in denen wir
Gott erlauben, für uns Gott zu sein?
Zeiten, in denen wir Gott erlauben, uns zu uns selbst zu führen; Zeiten, in denen wir unser
Herz zu Gott erheben, in denen wir uns vergewissern: Es geht zuerst um Gott. Er soll
ankommen dürfen - in meiner Arbeit, in meiner Familie, in dem Stückchen Welt, für das ich
verantwortlich bin.
Guter Gott, sei willkommen! Sei willkommen hier in meiner kleinen Welt! - Stille -

KYRIE-RUFE
Herr Jesus Christus,

 du kennst unsere Sorgen und Ängste, die guten Seiten und die Schrecken und
Gewalttaten diese Welt. Herr, erbarme dich unser.

 Du bist in unsere Welt gekommen, damit wir uns miteinander versöhnen und in Frieden
leben. Christus, erbarme dich unser.

 Du sendest uns als deine Jüngerinnen und Jünger, damit wir unseren Mitmenschen
dienen. Herr, erbarme dich unser.

Vergebungsbitte

Gloria
Tagesgebet

Einführung in die 2. Lesung

Heute öffnen wir den ältesten Paulusbrief, der an die Gemeinde von Thessalonich in
Griechenland gerichtet ist - das älteste Dokument des Neuen Testaments. Paulus nimmt
dankbar wahr, wie das Evangelium dort Frucht bringt: Eine „lebendige Gemeinde" bezeugt
den Glauben nach innen und nach außen. Ihre Liebe scheut keine Mühe.
Die Hoffnung ist unerschütterlich ausgerichtet auf Jesus.

Lesung

Antwortpsalm – Antwortgesang

Evangelium

Fürbitten

Guter Vater, Du hast uns so geliebt, dass Du uns Deinen Sohn gesandt hast. Er zeigt uns
Deine Barmherzigkeit. Immer wieder sendest du uns Menschen, die lebendige Zeichen
Deiner Liebe sind. Die uns Dein Licht bringen, indem sie uns ein leuchtendes Beispiel von
tiefem Glauben und brennender Nächstenliebe geben. So wie die Heilige Mutter Teresa von
Kalkutta. Auf ihre Fürsprache bitten wir dich:

1. Wir bitten für die Kirche in der Welt: dass sie mit Mut und Weisheit das Evangelium
bezeugt und so zum Zeichen deiner Liebe wird.

2. Für die Kranken, Ausgestoßenen, die Einsamen und Verlassenen: Lass sie immer wieder
Trost und Hilfe finden und so neue Hoffnung schöpfen.
3. Für alle, die dem Beispiel der Hl. Mutter Teresa gefolgt sind: die Brüder und Schwestern,
die Laienmissionare und die Missionarinnen der Barmherzigkeit, dass sie ihrer Berufung treu
bleiben.

4. Wir bitten um Frieden in der Welt, um Versöhnung unter Zerstrittenen, um Heimat für die
Heimatlosen, Zuversicht und Kraft für Menschen in Kriegsgebieten.

5. Wir bitten für die Menschen, die sozial und wirtschaftlich diskriminiert werden, dass sie
Hilfe erfahren.

6. Für alle, die blind sind für Dein Licht: Schenke ihnen Augenblicke des Staunens und lass sie
dich erkennen.
7. Für alle, die schon gestorben sind: Wir beten heute besonders für Josefa und Heinrich
Schölzhorn, Geschäft – für die Familie Eisendle – Pirozzi, Steinhaus – und für lebende und
Verstorbene der Familie Rosa Rainer, Quellenhof - Lass sie das Geheimnis der Auferstehung
bei dir finden.

Du bist die Wahrheit und lehrst uns wirklich den Weg Gottes.
Dafür danken wir dir und loben dich.
Dir sei Ehre und Ruhm, jetzt und in alle Ewigkeit. Amen.

Gebet nach der Kommunion


Guter Gott,
Wir feiern die Gemeinschaft der Christinnen und Christen,
die auf dem Weg des Glaubens miteinander unterwegs sind.
Das Sakrament der Taufe vereint uns
über alle Grenzen und Kulturen hinweg zu einer einzigen Familie.
Du sendest uns, Barrieren zu überschreiten,
auf unsere Mitmenschen zuzugehen,
um ihnen Schwester oder Bruder zu sein.
Wie Jüngerinnen und Jünger sind wir gesandt:
wir wollen dem Leben dienen, damit alle Menschen es in Fülle haben.
Besonders beten wir für die Kirche in den armen Ländern,
die trotz Ungerechtigkeit und Ausgrenzung
die Liebe Gottes für alle Menschen
ohne Unterschied verkündet und bezeugt.
Begleite unsere Weggemeinschaft,
leite uns durch das Wort Deines Sohnes
und stärke uns mit der Kraft Deines Geistes. Amen.

Segen

Wir haben Trauerkerzen gestaltet und verziert. Nun bitten wir sie segnen zu lassen.
Anschließend werden sie zum Verkauf angeboten.

Auch wir setzen Zeichen mit …


„Ein Bleistift für Bildung“ eine Spendeninitiative der kfb zusammen mit der Mission …
Führe du mich hinaus ins Weite, Gott, und mach meine Finsternis hell.
Zeig mir den Ort, an dem du mich brauchst,
meine Begabungen und Fähigkeiten, meine Liebe, mein Dasein.

Führe mich in die Weite, Gott, zu der Vielfalt von Menschen und Kulturen.
Zeig dich in ihren Traditionen, Gesängen, Tänzen und Geschichten.
Sei dabei, wo wir einander begegnen. Sei du der deutende Drittel,
wenn wir miteinander sprechen über Freude und Leid, Glaube und Zweifel, über dich.

Führe Du uns in die Weite, Gott, und darüber hinaus.


Amen