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Olfaktorische Wahrnehmung

Die Hundenase ist eines der empfindlichsten Riechorgane (hier: Nase eines Samojeden)

Die olfaktorische Wahrnehmung (lateinisch olfacere ‚riechen‘), auch Geruchssinn,


olfaktorischer Sinn oder Riechwahrnehmung, bezeichnet die Wahrnehmung von Gerüchen.
Der komplexe Geruchssinn wird erforscht von der Osmologie oder auch Osphresiologie.

Daran sind zwei sensorische Systeme beteiligt: das olfaktorische und das nasal-trigeminale
System. Geruch und Geschmack interagieren und beeinflussen sich gegenseitig. Der
Geruchssinn ist der komplexeste chemische Sinn. Die Geruchsrezeptoren der Wirbeltiere sind
in der Regel in der Nase lokalisiert.

Der Geruchssinn ist bei der Geburt vollständig ausgereift. Eine weitere Eigenschaft des
olfaktorischen Systems beim Menschen ist, dass es alle 60 Tage durch Apoptose erneuert
wird. Dabei sterben die Riechzellen ab und werden durch Basalzellen erneuert. Die Axone
wachsen dabei ortsspezifisch, das heißt die neuen Axone wachsen an die Stellen, die durch
die alten frei werden.

Zentralnervöse Verschaltungen
In der Riechschleimhaut kommt es zur Anlagerung der Geruchsmoleküle an
Rezeptormoleküle. Diese bilden eine spezifische Matrix auf der Oberfläche des Riechepithels.
Die Riechköpfchen eines Geruchsrezeptors ragen in die äußere Riechschleimhaut hinein.
Durch die Bindung des Liganden (hier des Duftmoleküls) an den Rezeptor wird ein G-Protein
aktiviert. Dies leitet eine Kaskade ein, bei der cAMP dafür sorgt, dass die Zelle depolarisiert.
Die Axone der Rezeptorzellen (Fila olfactoria), die durch die Löcher des Siebbeins ins
Schädelinnere gelangen, leiten die Aktionspotentiale weiter an den Bulbus olfactorius
(Riechkolben), eine Ausstülpung des Gehirns. Hier konvergieren mehr als 1.000 Axone auf
ein einziges nachfolgendes Neuron, was für eine enorme Datenreduktion sorgt. Das
Aktionspotential wird über den Bulbus olfactorius direkt ins Telencephalon geleitet.

Gedächtniseinspeicherung (Ort, Situation)


Von der Riechschleimhaut zum Bulbus olfactorius über die Stria lateralis zur Area
praepiriformis (primäre Riechrinde) zum Hippocampus (dort Einspeicherung von
Gedächtnisinhalten).
Emotion/Motivation
Von der Riechschleimhaut zum Bulbus olfactorius einerseits über die Stria lateralis
zur Amygdala (Limbisches System) zum Hypothalamus, dort weiter zum basalen
Vorderhirn und zum orbitofrontalen Cortex. Außerdem existieren Verbindungen über
den Tractus olfactorius und die Stria medialis zum Tuberculum olfactorium und weiter
zum Septum.
Geruchsidentifikation (indirekter Weg)
Von der Riechschleimhaut zum Bulbus olfactorius über die Stria lateralis zur Area
praepiriformis (primäre Riechrinde) und Weiterverschaltung zum Thalamus und
orbitofrontalen Cortex.

Säugetiere

Querschnitt durch die Nasenhöhle des Menschen

Chemoelektrische Auslösung einer Erregung in Riechsinneszellen

Die Rezeptionszone des olfaktorischen Systems befindet sich in der inneren Nase. In jeder
Nasenhöhle befinden sich drei von den Nasenaußenwänden nach innen ragende, wulstartige
Gebilde, die Nasenmuscheln (Conchae nasales), die den Luftstrom lenken. Das olfaktorische
Gebiet ist auf die Riechschleimhaut (Regio olfactoria) oberhalb der oberen Nasenmuschel
beschränkt. Dieses Gebiet wird auch als Geruchsorgan (Organum olfactus) bezeichnet.
Dieser Bereich, der sich durch eine gelbe bis braune Farbe auszeichnet und beim Menschen
nur etwa 2 x 5 cm² groß ist (beim Hund 2 x 25 cm²), enthält die auf die Wahrnehmung von
Duftmolekülen spezialisierten Sinneszellen. Die Rezeptoren der einzelnen Sinneszellen
sprechen jeweils auf einen Duftstoff an, es gibt gut 400 unterschiedliche Rezeptoren beim
Menschen[1] (bei Hunden oder Ratten sind es über 1000 verschiedene). Während der Nervus
trigeminus (5. Hirnnerv) die ganze Schleimhaut des Naseninneren sensibel innerviert, ist für
die sensorische Innervation der Regio olfactoria der 1. Hirnnerv, der Riechnerv (Nervus
olfactorius) zuständig.

Da normalerweise nur geringe Mengen Teilluft zur Regio olfactoria gelangen, wird der
Luftstrom bei der sensorischen Analyse mittels Schnüffeln (die Luft wird in kurzen Stößen
durch die Nase gesaugt) intensiviert.

Über Geruchsrezeptorproteine der Zilien, darauffolgende Aktivierung der Adenylatzyklase


und anschließende Aktivierung cAMP-gesteuerter Ionenkanäle wird ein Rezeptorpotential
aufgebaut und durch das Siebbein hindurch über die Axone des Riechnerven an den im
Gehirn liegenden Bulbus olfactorius geleitet, wo die zentralnervöse Verarbeitung der
Duftinformation beginnt. In den beiden Bulbi werden die Reizmuster verarbeitet und
analysiert. Der Bulbus olfactorius ist nervös mit dem Hypothalamus verknüpft, der unter
anderem wesentlich an der Steuerung der Nahrungsaufnahme und des Sexualverhaltens
beteiligt ist.

Aus dem Riechhirn der niederen Wirbeltiere soll sich der Cortex cerebri der Säugetiere
entwickelt haben.

Die eigentliche Riechempfindung, die mit Emotionen, Erinnerungen und hedonischen


Urteilen stark verbunden sein kann, entsteht dann in eher unspezifischen,
evolutionsgeschichtlich alten kortikalen Hirnzentren. In diesem Bereich wird sowohl die
chemosensorische Analyse der Atemluft als auch die retronasale Analyse von Speisearomen
durchgeführt. Daneben gibt es noch ein hämatogenes Riechen, worunter man das
Wahrnehmen von Riechstoffen versteht, welche ins Blut injiziert worden sind.

Geruchsaktive Substanzen müssen flüchtig sein. Die Zusammenhänge zwischen den


chemisch-physikalischen Eigenschaften der Riechstoffe und den resultierenden
Riechempfindungen sind noch unzureichend erforscht. Die meisten riechenden Stoffe sind
Kohlenstoffverbindungen.

Die Duftwahrnehmung ist stark beeinflusst vom Hormonstatus und der Motivation.
Beispielsweise führt Hypogonadismus häufig zu weitgehender Anosmie (dem Verlust des
Geruchssinns), ein hoher Östrogenspiegel zu erhöhter Geruchssensibilität oder Sättigung mit
Nahrung zu einer Änderung der hedonischen Bewertung von Gerüchen.

Die hedonische Bewertung von Riechstoffen im Gegensatz zu den Geschmackstoffen wird


beim Menschen weitgehend in den ersten 5–10 Lebensjahren erlernt. Während Neugeborene
durch mimische Reaktion deutliche Lust- beziehungsweise Unlustreaktionen auf Reize durch
Saccharose (süß) beziehungsweise Koffein (bitter) zeigen, sind die Reaktionen bei Gerüchen
häufig indifferent. Fäkalien-, Frucht- oder Schweißgeruch werden hedonisch wenig
differenziert.

Bei der olfaktorischen Wahrnehmung erfolgt wie bei der gustatorischen eine Vektorkodierung
der Eindrücke. Diese Kodierung erklärt die außerordentliche Vielfalt an olfaktorischen
Eindrücken und auch, wie stark sich die Wahrnehmungswelt eines Lebewesens sofort
drastisch vergrößert, wenn nur eine Rezeptorart mehr (7 statt 6) und eine höhere Auflösung
(30 statt 10 differenzierbare Stufen) angenommen werden. Auch zwischen Menschen wirken
sich kleine Unterschiede in der Auflösung der Rezeptoren dermaßen stark aus. Früher galten
der Mensch und andere Primaten als „Mikrosmaten“ („Geringriecher“) im Gegensatz zu den
„Makrosmaten“ wie beispielsweise Hund und Ratte. Inzwischen weiß man jedoch, dass die
Riechleistung der Primaten für manche Düfte die von Hund und Ratte übertreffen kann. So
sind Hunde zwar ausgesprochen empfindlich für den Geruch von Fettsäuren (Beuteschweiß),
reagieren aber im Vergleich zu manchen Primaten unempfindlicher gegenüber Fruchtdüften.

Lernen/Gedächtnis
Während Menschen etwa 10.000 Gerüche unterscheiden können, können Ungeübte nur etwa
50 % der Gerüche korrekt benennen. Durch Training lässt sich die Trefferquote auf 98 %
steigern. Meistens spielen persönliche Erfahrungen, die wir an einem bestimmten Ort mit dem
Geruch gemacht haben oder Ereignisse, die wir mit dem Geruch assoziieren, eine Rolle
(episodisch-autobiographisches Gedächtnis). Die Bewertung eines Geruchs findet vor der
eigentlichen Geruchserkennung statt.

Man unterscheidet häufig ein implizites präsemantisches von einem semantischen Gedächtnis
für Gerüche. Beim präsemantischen Gedächtnis wird spontan der Bezug von einem Geruch zu
einem Ort erinnert. Dies geschieht über das visuelle System, indem wir uns den Ort oder
Zustand vorstellen, den wir riechen (Beispielsweise: „Weihnachten“). Da es im olfaktorischen
Cortex keine Abbildung der einzelnen Düfte gibt, werden diese räumlich im visuellen System
verankert, indem sie dort bildhaft gemacht werden. Zur Identifikation eines Geruchs bedarf es
eines zweiten, verbalen Systems, mit dem der Name (Beispielsweise: „Zimt“) identifiziert
wird. Bei der Verarbeitung olfaktorischer Reize gibt es also einen Unterschied zwischen dem
semantischen und dem impliziten Gedächtnis.

Von den Riechrezeptoren führen Faserverbindungen zum Bulbus olfactorius, der unser
primäres Riechzentrum darstellt. Die sensorische Geruchsdiskrimination geschieht in erster
Linie über die Projektion des Bulbus olfactorius über die Stria lateralis zur Area
praepiriformis und zum Thalamus. Anschließend kommt es zur Weiterleitung in den
orbitofrontalen Cortex. Auch die Verbindung über die Stria medialis über das Tuberculum
olfactorium zum Thalamus dient der Geruchsidentifikation.

Vom Bulbus olfactorius gibt es Aufschaltungen über die Stria lateralis zur Area
praepiriformis und weiter zum Hippocampus. Die Verarbeitung im Hippocampus führt dazu,
dass Gedächtnisinhalte dauerhaft gespeichert werden. Der Hippocampus arbeitet
ressourcenarm, das heißt er sortiert auf dem Weg ins Langzeitgedächtnis praktisch keine
Informationen aus. Aus diesem Grund müssen Gerüche nicht wie Vokabeln gelernt werden,
sondern werden sofort gespeichert.

Olfaktorik und Emotionen


Die folgenden Verbindungen stehen vor allem für die emotionale Komponente der
Geruchswahrnehmung: Vom Bulbus olfactorius über die Stria lateralis kommt es zu einer
Verbindung mit der Amygdala, dem lateralen Hypothalamus, anschließend dem basalen
Vorderhirn und dem orbitofrontalen Cortex. Ebenso gibt es Projektionen über die Stria
medialis zum Tuberculum olfactorium und weiter zum Septum. Dieser Schaltkreis ist vor
allem für die Vermittlung des Gefühls zuständig, das wir empfinden, wenn wir einen Duft
riechen. Besonders die Amygdala ist an der Vermittlung von Gefühlen beteiligt, das basale
Vorderhirn und der orbitofrontale Cortex spielen bei motivationalen Funktionen eine Rolle.
Informationen, welche mit Emotionen verknüpft sind, lassen sich besser lernen, da sie zum
einen explizit über das semantische Gedächtnis gespeichert sind, aber über die Emotionen
auch implizit über das episodische Gedächtnis.

Konditionierung in der Olfaktorik


Beim Menschen können manche unangenehme Gerüche Schutzreflexe wie zum Beispiel
Würgereflexe auslösen. Der enge Zusammenhang der anatomischen Verbindung des
Geruchssinns mit dem limbischen System und dem Hypothalamus stellt dabei eine
Sonderstellung in Lernprozessen dar: Anders als bei der klassischen Konditionierung können
die Zeitabstände zwischen konditioniertem Stimulus (Geruch) und unkonditioniertem
Stimulus (Erbrechen) extrem ausgedehnt werden. Trotz langer Intervalle kommt es zu einer
konditionierten Reaktion (zum Beispiel Ekel) auf einen neutralen Reiz (zum Beispiel
Umgebung der Nahrungsaufnahme). Ein Beispiel hierfür wäre, wenn Menschen unter
Übelkeit leiden, wenn sie Fischgeruch riechen, nachdem sie Jahre zuvor einmal verdorbenen
Fisch gegessen haben. Es handelt sich bei dieser leichten Konditionierbarkeit der chemischen
Sinne um ein genetisch vorbestimmtes Lernen.

Pheromone
Pheromone sind Duftstoffe, die unbewusst wahrgenommen werden (sind also unterhalb der
Wahrnehmungsschwelle). Sie können fortpflanzungsbezogene physiologische Vorgänge oder
entsprechendes Verhalten beeinflussen. Im Gegensatz zu der größtenteils bewussten
Geruchsaufnahme durch den Bulbus olfactorius und das primäre olfaktorische System werden
die Effekte von Pheromonen meist, doch nicht immer vom vomeronasalen Organ vermittelt.
Dieses besteht aus einer kleinen Gruppierung sensorischer Rezeptoren, um einen Beutel
angeordnet, der durch einen Gang mit der Nasenöffnung verbunden ist. Pheromone haben
Einfluss auf Sexualverhalten, Sympathie und Antipathie und soziale Kontakte. Das
Vomeronasalorgan findet sich nur bei einem Teil der Menschen. Geruchsforscher bezweifeln,
dass das Organ funktionstüchtig ist. In der Regel wird es noch in der Embryonalperiode
zurückgebildet.

Schwellen
Die Leistung des menschlichen Geruchssinnes wird in Schwellen beschrieben. Dabei wird
unterschieden zwischen der Wahrnehmungs- oder Absolutschwelle und der
Erkennungsschwelle (siehe auch Olfaktometrie).

Wahrnehmungsschwelle

 Nur vier Milligramm des in Knoblauch enthaltenen Methylmercaptans in 108


m³ Luft (das entspräche 1000 Hallen zu jeweils 500x10x20 Meter) genügen,
um die Empfindung „es riecht nach etwas“ hervorzurufen.
 Ein Milligramm Vanille pro 1000 m3 Luft genügt, um einen Riecheindruck
hervorzurufen.
 Im Rahmen der „unterschwelligen Werbung“ (die die
Aufmerksamkeitsschwelle nicht überschreitet) sind gelegentlich Versuche mit
olfaktorischen Reizen erfolgreich gewesen.

Erkennungsschwelle
Um den Geruch zu erkennen, muss die Konzentration etwa 50-fach höher sein.
Viele andere Säugetiere haben eine erheblich – bei einem Schäferhund beispielsweise um den
Faktor 1000 – feinere olfaktorische Wahrnehmung als der Mensch.

Geruchsqualitäten
Eine Klassifikation der Geruchsqualitäten nach Günther Ohloff, der einer der führenden
Wissenschaftler auf dem Gebiet der Aromastoffe war, zeigt folgende Tabelle:

Grundgerüche und die dazugehörigen Geruchsnoten nach Ohloff [2]


Grundgeru würzi animalis
blumig fruchtig grün holzig harzig erdig
ch: g ch
zugehörige
Zitrusfrüch Buchenblä Sandelh Weihrau
Geruchsno Jasmin Zimt Ambra Erde
te tter olz ch
ten
Zedernh Schim
Rose Apfel Gurken Anis Myrrhe Moschus
olz mel
Vanilli Labdanu Bibergei
Veilchen Himbeere Heu Vetiver Ozean
n m l
Nelke Patscho Kiefernh
Mimose Erdbeere Myrthe Schweiß
n uli olz
Orangenbl Konifere
Ananas Galbanum Pfeffer Mastix Fäkalien
üte n
Maiglöckc Passionsfr Kampf
hen ucht er

Nur wenige der chemischen Elemente besitzen einen Geruch, der vom Menschen
wahrgenommen werden kann. Es handelt sich um Arsen, Brom, Chlor, Fluor, Iod, Osmium,
Phosphor und Sauerstoff.

Störungen der Geruchsempfindung


Unterschieden werden quantitative und qualitative Geruchsstörungen.

Zu den quantitativen Störungen zählen das völlige Fehlen des Geruchssinnes als Anosmie, die
zu geringe Riechleistung als Hyposmie und die übermäßige Riechleistung als Hyperosmie.

Das qualitativ gestörte Riechen ist im neurologischen Bereich die Kakosmie bzw. Parosmie
und im psychiatrischen Bereich die Phantosmie als eine olfaktorische Halluzination.

Nobelpreis für Medizin


Für die Erforschung der Riechrezeptoren und der Organisation des olfaktorischen Systems
erhielten die Wissenschaftler Richard Axel und Linda B. Buck im Jahre 2004 den Nobelpreis
für Medizin.

Siehe auch
 Elektronische Nase
 Olfaktorische Kommunikation bei Hausmäusen
 Olf
 Retronasale Aromawahrnehmung

Literatur
 Kapitel Chemische Sinne, In: Thomas Braun et al.: Kurzlehrbuch Physiologie.
Elsevier, Urban und Fischer, München 2006, ISBN 3-437-41777-0.
 Monika Pritzel, Matthias Brand, Hans Joachim Markowitsch: Gehirn und Verhalten.
Ein Grundkurs der physiologischen Psychologie. Spektrum, Heidelberg 2003, 585
Seiten, ISBN 978-3-8274-0248-6.
 Luca Turin: Secret of Scent. Faber & Faber, 2006, 256 Seiten, ISBN 0-571-21537-8
(Englisch).

 Robert Hamilton Wright: The Science of Smell,. George Allen & Unwin Ltd., London
1964, LCCN Permalink [1] (Englisch) - Historisch bedeutend.

Einzelaspekte

 Hanns Hatt: Das Maiglöckchen-Phänomen Alles über das Riechen und wie es unser
Leben bestimmt, Piper, 09/2008, ISBN 978-3-492-05224-5.
 Walter Kohl: Wie riecht Leben? Bericht aus einer Welt ohne Gerüche. Zsolnay-
Verlag, Wien 2009, ISBN 978-3-552-05475-2. [3]
 Karl Isak: Duftstoffe als moderne Manipulatoren. Die psychologischen Aspekte des
Einsatzes von Duftstoffen im (wirtschaftlichen) Alltag mit Schwerpunkt auf die
schriftliche Kommunikation und die Auswirkungen auf Wahrnehmung und
Responseverhalten.. Universitaet Klagenfurt, Fakultät für Kulturwissenschaften,
Institut für Psychologie, Dissertation 2001.

Belletristik

 Patrick Süskind: Das Parfum.


 Tom Robbins: Pan Aroma.

Weblinks
 – Drosophila-Genetik zeigt überlappende Elemente zwischen visueller und
olfaktorischer Signaltransduktion
 – Depressive können schwache Gerüche nicht wahrnehmen

Einzelnachweise
1. ↑ Gottfried Schatz: Jenseits der Gene, NZZ Libro, 2008 - ISBN 978-3-03823-453-1.
S. 38-40
2. ↑ Günther Ohloff: Irdische Düfte, Himmlische Lust. Eine Kulturgeschichte der
Duftstoffe. Birkhäuser, Basel, ISBN 3-7643-2753-7, Seite 11
3. ↑ Wiener Zeitung David Axmann: Ohne Geruchssinn. Walter Kohl: Wie riecht
Leben? Wiener Zeitung extra, 12. Dezember 2009, Seite 11.

Wahrnehmung

Exterozeption (Wahrnehmung der Außenwelt): Geruchs- | Gesichts- | Hör- | Geschmacks- |


Tastsinn: Berührung - Schmerz - Temperatur
Interozeption (Wahrnehmung des eigenen Körpers): Propriozeption (einschl. Tiefensensibilität) |
Viszerozeption
Weitere: Gleichgewichtssinn | Zeitsinn | Magnetsinn

Geruchsschwelle
Die Geruchsschwelle (Geruchsschwellenwert, kurz GSW) ist jene minimale Konzentration
eines gasförmigen, sensorisch aktiven Stoffes, die ein Lebewesen durch den Geruchssinn
gerade noch wahrnehmen kann.

Der Geruchsstoff kann auch als flüchtiger (d. h. in die Luft übertretender) Aromastoff in einer
flüssigen Matrix (z. B. Trinkwasser, Wein) oder in einer festen Substanz enthalten sein.

Geruchsschwellenwert
Quantitativ kann der Geruchsschwellenwert entweder als absolute Größe (Einwaage /
Volumen) angegeben werden, oder als jenes Verhältnis von Volumenanteilen einer
geruchsfreien Vergleichsmatrix zur untersuchten Matrix, bei der der Geruch gerade noch
wahrgenommen werden konnte. Bei letzterer Methode ist der GSW somit eine Art
Verdünnungsfaktor.

Der Stoff mit der niedrigsten bekannten Geruchsschwelle (beim Menschen?) ist
Thioterpineol. Bei vielen Tieren genügt bereits ein einzelnes Molekül zur Wahrnehmung
(siehe unten).

Beispiele für Schwellenwerte

 Geruchsfreies Wasser hat den GSW Null. Der Grenzwert gemäß deutscher Trinkwasser-
Verordnung beträgt 3 bei 23 °C Wassertemperatur.
 Der Geruchsschwellenwert von 2,4,6-Trichloranisol, dem Verursacher des Korktons, kann bei
einem trainierten Sensoriker bei 2 ng/l Wein liegen, bei einer untrainierten Person dagegen
bei 100 ng/l.

Geruchsschwelle beim Menschen


Bei Menschen liegt die Geruchsschwelle je nach Substanz bei 107 bis 1017 Molekülen pro cm³
Luft. Nahe am Schwellenwert ist eine Bestimmung des Duftes nicht möglich, sondern nur die
Empfindung eines unbestimmten Geruches. Für die charakteristische Wahrnehmung eines
bestimmten Substanz sind höhere Konzentrationen notwendig, siehe etwa Skatol.
Der Geruchsschwellenwert einer Substanz ist jedoch eine subjektive Größe, die von Mensch
zu Mensch sehr unterschiedlich sein kann.

Geruchsschwelle bei Tieren


 Hunde: Zur Auslösung einer Geruchsempfindung genügt ein Molekül pro mm³ Luft. Damit
kann ein Hund beispielsweise die wenigen Fettsäure-Moleküle wahrnehmen, die durch eine
Schuhsohle diffundieren.
 ein Aal benötigt gerade zwei Moleküle Phenylethylalkohol, damit es bei ihm eine
Wahrnehmung auslöst. Konkret genügt 1 ml dieser Substanz, verdünnt mit der 58fachen
Wassermenge des Bodensees.
 Der Seidenspinner registriert das Eintreffen eines einzelnen Moleküls des weiblichen
Sexualpheromons. Das Sexualverhalten wird jedoch erst bei 200–300 Molekülen beeinflusst.

Anwendung im Obstbau
Die niedrige Geruchsschwelle solcher Duftstoffe wird unter anderem bei der
Schädlingsbekämpfung angewandt, etwa um „wurmigen“ Früchten im Obstbau vorzubeugen.
Beim Zwetschken- und Apfelwickler werden klebrige Fallen in den Baum gehängt, um die
schwärmenden Männchen anzulocken und eine Begattung zu verhindern.

Siehe auch
 Geruch, Olfaktorische Wahrnehmung, Flehmen
 Lösungsmittel, Stoffeigenschaften,
 Aroma, Ätherisches Öl, Riechstoff,
 Liebeszauber, Körpergeruch, Drogenspürhund,
 Aromate, Blüte, Schmetterling, Wespen, Menthol, Trichlorethen, Zimtsäure

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Kategorien:

 Riechen
 Reizschwelle

Aromawert
Der Aromawert einer Substanz ist der Quotient aus der Konzentration dieser Substanz und
Geruchsschwelle, das heißt der Konzentration, die gerade noch wahrgenommen werden kann.
Ein Aromawert größer als 1 bedeutet also, dass die Verbindung wahrgenommen werden
kann.[1]

Der Aromawert charakterisiert Verbindungen, die zum Aroma beitragen. Berücksichtigt


werden dabei weder synergistische Wirkungen noch Antagonismen. Die Ermittlung des
Aromawertes ist sehr aufwendig, da alle Geruchsschwellen im relevanten Lösungsmittel
bekannt sein müssen.

Literatur
 Hans-Dieter Belitz, Werner Grosch: Lehrbuch der Lebensmittelchemie, Springer, Berlin, 3.
Aufl. 1987, ISBN 3-540-16962-8, S. 274.

Einzelnachweise
1. ↑ Wolfgang Legrum: Riechstoffe, zwischen Gestank und Duft, Vieweg + Teubner Verlag
(2011) S. 45, ISBN 978-3-8348-1245-2.

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 Lebensmittelchemie
 Reizschwelle
 Messgröße (Lebensmitteltechnologie)

Geruchsschwelle
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Die Geruchsschwelle ist die Schwelle, an der ein Duftstoff oder Riechstoff von einem
Organismus olfaktorisch wahrgenommen wird. Der Geruchsschwellenwert, kurz GSW, ist
jene minimale Konzentration eines bestimmten gasförmigen, sensorisch aktiven Stoffes im
umgebenden Medium, die dieses Lebewesen durch seinen Geruchssinn gerade noch
wahrnehmen kann.

Der Geruchsstoff kann schon in Luft vorliegen (wie etwa Ozon), oder als flüchtiger Stoff
dahin übergetreten sein aus einer flüssigen Matrix (z. B. Trinkwasser, Wein) oder einer festen,
die ihn enthalten hat (so etwa als Aromastoff).

In der DIN-Norm EN 13725[1] wird ein Geruchsschwellenwert definiert als diejenige


Geruchstoffkonzentration, bei der unter definierten Prüfbedingungen die Wahrscheinlichkeit
für die Wahrnehmung der Probe bei 0,5 liegt, also gerade 50 % der Probanden eine
Geruchswahrnehmung angeben.

Inhaltsverzeichnis
 1 Geruchsschwellenwert
o 1.1 Beispiele für Schwellenwerte
 2 Geruchsschwellenkonzentrationen in Luft
 3 Geruchsschwellenkonzentrationen (GSK) in Wasser
 4 Geruchsschwellen beim Menschen
 5 Geruchsschwellen bei Tieren
 6 Anwendung im Obstbau
 7 Einzelnachweise

Geruchsschwellenwert
Quantitativ kann der Geruchsschwellenwert entweder als absolute Größe (Einwaage /
Volumen) angegeben werden, oder als jenes Verhältnis von Volumenanteilen einer
geruchsfreien Vergleichsmatrix zur untersuchten Matrix, bei der der Geruch eben noch
wahrgenommen werden konnte. Bei letzterer Methode ist der GSW somit eine Art
Verdünnungsfaktor.

Beispiele für Schwellenwerte

 Geruchsfreies Wasser hat den GSW Null. Der Grenzwert gemäß deutscher Trinkwasser-
Verordnung beträgt 3 bei 23 °C Wassertemperatur.
 Der Geruchsschwellenwert von 2,4,6-Trichloranisol (TCA), dem Verursacher des Korktons,
kann bei einem sensorisch trainierten Riecher niedriger liegen, sodass er bei einer
Verkostung mit retronasaler Aromawahrnehmung auch Konzentrationen detektieren kann,
die von etwa 2 ng pro Liter Wein herrühren, während eine untrainierte Person oft erst bei
100 ng·l−1 etwas riecht bzw. schmeckt. Die eigentlichen Geruchsschwellenwerte werden
jedoch für ein orthonasales Riechen bestimmt und beziehen sich auf ein Luftvolumen und
nicht auf einen Liter Wein. Bezogen auf Raumluft liegt der GSW von TCA etwa bei 2 ng/m³
gleich 2 pg/dm³ gleich 2·10−12g/l Luft oder 0,2 ppt gleich 200 ppq (parts per quadrillion, Teile
pro Billiarde), was hier rund 6·109 Molekülen pro Liter Luft entspricht.

Geruchsschwellenkonzentrationen in Luft
In einem Kubikmeter Luft finden sich folgende Geruchsschwellenkonzentrationen (20 °C,
1013 hPa):[2]

Geruchsschwelle
Stoffgruppe Substanz Geruchseindruck
(µg·m−3 Luft)

Aldehyde Acetaldehyd 4,8 stechend, fruchtig

Amine Dibutylamin 19,3 fischig

Amine Diisopropylamin 4,2 fischig

Amine Dimethylamin 57 fischig, faulig

Amine Ethylamin 1000 nach Ammoniak

Amine Methylamin 25,3 fischig, faulig

Amine Triethylamin 96 fischig, nach Ammoniak

Carbonsäuren Isovaleriansäure 2,2 käsig, schweißartig

Ketone Acetophenon 2,39 blumig, seifig

Ketone Octanon 120000 aromatisch

Mercaptane Allylmercaptan 0,06 nach Kaffee, stark nach Knoblauch


Geruchsschwelle
Stoffgruppe Substanz Geruchseindruck
(µg·m−3 Luft)

Mercaptane Amylmercaptan 0,36 eklig, modrig

Mercaptane Benzylmercaptan 0,23 eklig, ranzig

Mercaptane Crotylmercaptan 0,035 nach Skunk

Mercaptane Ethylmercaptan 0,23 nach verfaulendem Kohl

Mercaptane Methylmercaptan 1,3 nach faulendem Kohl, schweflig

Mercaptane Propylmercaptan 0,09 eklig

Sulfide Dimethylsulfid 1,2 nach verfaulendem Gemüse

Sulfide Diphenylsulfid 0,058 eklig

Carbonsäureester Buttersäureethylester 1,2 aromatisch

Diacetyl 2,4 nach Butter, sahnig

Alkohole Octenol 12,0 pilzig

Stickstoff-Heterocyclen Pyridin 4,5 unangenehm, schmerzend

Schwefelwasserstoff 0,57 nach faulen Eiern

Stickstoff-Heterocyclen Skatol (Methylindol) 1,4 nach Fäkalien, eklig

Thiole Thiokresol 0,12 nach Skunk, ranzig

Thiole Thiophenol 0,075 modrig, nach Knoblauch

Vanillin 4,8 vanillig

Geruchsschwellenkonzentrationen (GSK) in Wasser


In Bezug auf Trinkwasserbelastungen werden Geruchsschwellen für unterschiedliche
Substanzen auch als deren Konzentration pro Liter Wasser angegeben:[3]

Substanz GSK (µg·l−1)

Aceton 5000

Benzin 100

Benzol 2000
Substanz GSK (µg·l−1)

Buttersäure 50

Chlor (pH-abhängig) 100

Chlorbenzol 100

Chlordioxid 80

Chlorphenole 10

Dichlorbenzole 10–30

Essigsäure 8–10

Geosmin 0,006

Hexachlorbenzol 3000

Indol 300

Menthol 6

2-Methylthiobenzthiazol 5

Naphthalin 500

Nitrophenol 10.000

Pentachlorbenzol 60

Phenol 1000

Pyridin 100

Schwefelwasserstoff 20

Tetrachlorbenzole 20–400

Tetrachlorethen 300

Thiophenol 1

2,3,4-Trichloranisol[4] 0,003

Trichlorbenzole 5–50

Geruchsschwellen beim Menschen


Menschliche Nase

Bei Menschen liegen die Geruchsschwellen je nach Substanz bei Konzentrationen von 107 bis
1017 Molekülen pro dm³ Luft. Am absoluten Schwellenwert, der Absolutschwelle oder
Wahrnehmungsschwelle, und knapp darüber ist die Bestimmung eines Duftes nicht möglich,
sondern nur die Empfindung eines unbestimmten Geruches („es riecht nach etwas“); bei
Methylmercaptan (z. B. zur Odorierung von Erdgas verwendet) reichen dafür etwa
4·10−15g/l,[5] ein Anteil von etwa 2 ppq, was etwa 5·107 Molekülen pro dm³ Luft entspricht
(ein Liter Luft wiegt gut 1 g und enthält etwa 2,7·1022 Moleküle).

Für die erkennende Wahrnehmung eines bestimmten Stoffs an seinem spezifischen Geruch
(„es riecht nach diesem“) sind jeweils höhere Konzentrationen notwendig; diese
Erkennungsschwelle liegt bei Methylmercaptan etwa 50 mal höher (2·10−13g/l, 0,1 ppt, ca.
3·109 Moleküle/l Luft).

Diese Angaben sind Durchschnittswerte, da der Geruchsschwellenwert für einen bestimmten


Geruchsstoff auch immer eine subjektive Größe ist, die von Mensch zu Mensch verschieden
und selbst bei dem gleichen Menschen situationsabhängig unterschiedlich sein kann.

Geruchsschwellen bei Tieren

Die Hundenase ist eines der empfindlichsten Riechorgane (hier: Nase eines Samojeden)

 Hunde: Zur Auslösung einer Geruchsempfindung genügt oft ein Molekül pro mm³ Luft, also
106/dm³. Damit kann ein Hund beispielsweise die wenigen Fettsäure-Moleküle wahrnehmen,
die durch eine Schuhsohle diffundieren.
 Bären, insbesondere Eisbären, haben unter den Säugetieren vielleicht den am besten
ausgeprägten Geruchssinn. Eisbären sind in der Lage über kilometerweite Entfernung
mögliche Sexualpartner zu riechen oder Beute wie Robben geruchlich wahrnehmen, in länger
bewohnten Robbenhöhlen auch unter zentimeterdickem Eis.[6]
 ein Aal reagiert schon auf zwei Moleküle Phenylethylalkohol, das entspräche etwa 1 ml
dieses Stoffs, verdünnt mit der 58fachen Wassermenge des Bodensees.
 Der Seidenspinner registriert das Eintreffen eines einzelnen Moleküls des weiblichen
Sexualpheromons (wenn es ihm denn in einem Luftvolumen zukommt). Das Sexualverhalten
wird jedoch erst bei 200–300 Molekülen beeinflusst.

Anwendung im Obstbau
Die niedrige Geruchsschwelle von Duftstoffen wie Pheromonen wird unter anderem im
Obstbau genutzt, wenn man sogenannte Schädlinge versucht vor der Eiablage abzufangen,
etwa um „wurmigen“ Früchten vorzubeugen. So werden beispielsweise für den Zwetschgen-
und Apfelwickler mit Pheromonen imprägnierte klebrige Fallen in den Baum gehängt, um die
schwärmenden Männchen anzulocken und eine Begattung zu verhindern.

Einzelnachweise
  DIN EN 13725:2003-07 Luftbeschaffenheit; Bestimmung der Geruchsstoffkonzentration mit
dynamischer Olfaktometrie. Beuth Verlag, Berlin.

  lebensministerium.at: Stand der Technik der Kompostierung - Grundlagenstudie. 29. September


2005, S. 68

  Walter Kölle: Wasseranalysen – richtig beurteilt. Grundlagen, Parameter, Wassertypen,


Inhaltsstoffe, Grenzwerte nach Trinkwasserverordnung und EU-Trinkwasserrichtlinie. 2. aktualisierte
und erweiterte Auflage. WILEY-VCH, Weinheim 2003, ISBN 3-527-30661-7. S. 369f

  nach anderen Quellen ist die GSK für 2,3,4-TCA ähnlich der von 2,3,6-TCA und 2,4,6-TCA und
liegt im Bereich von etwa 0,0002 bis 0,002 µg/l (0,2 – 2 ng/l); siehe auch Gerstel Tabelle 1, pdf
abgerufen am 2. April 2014.

  Stefan Silbernagl, Agamemnon Despopoulos: Taschenatlas Physiologie, 7. A, Thieme Verlag,


2007, ISBN 978-3-13-567707-1, S.346

6.  natur-lexikon.com: Eisbär

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