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Leistungswandlung durch Schaltung

LE 2
Leistungselektronik 2
Übung 1:
SS 2018
Bei Gleichstrommotoren ist die Ankerspannung annähernd proportional zur Drehzahl.
Das Drehmoment ist proportional zum Ankerstrom.

Ein Gleichstrommotor wird aus einer Gleichspannungsquelle mit U = 440 V gespeist.


Der Motor soll nun mit reduzierter Drehzahl, aber vollem Moment, d. h. mit vollem Ankerstrom
IAN = 200 A laufen. Dazu soll die Ankerspannung auf UA = 150V reduziert werden.

1.1 Berechnen Sie die Verluste, die in einem notwendigen Vorwiderstand entstehen.
R

440V 150V

200A

h_da
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Leistungswandlung durch Schaltung
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Leistungselektronik 2
Übung 1:
SS 2018
Nun wird eine leistungselektronische Schaltung verwendet, wobei die Ankerspannung durch
schnelles Hin- und Herschalten zwischen 440 V und 0 V erzeugt wird. Zur Glättung des Stroms
setzt man meist eine Induktivität ein. Die leistungselektronischen Bauteile werden zunächst durch
einen Schalter ersetzt.

440V 150V 440V 150V

200A 200A

1.2. Erklären Sie die Funktionsweise der Schaltung.

1.3 Mit welchem Taktverhältnis D muss die Schaltung betrieben werden?

1.4 Unter Vernachlässigung der Schaltverluste ergeben sich die Verluste aus den
Durchlassverlusten. Nehmen Sie an, dass der Spannungsabfall an den stromführenden
Halbleitern konstant 1,5V beträgt. Berechnen Sie die Durchlassverluste.

1.5 Berechnen Sie die Einschaltzeit und die Ausschaltzeit des Transistors, wenn dieser mit 5 kHz
h_da getaktet wird.
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Grundeigenschaften von L und C
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Übung 2:
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2.1 Zum Zeitpunkt t = 0 hat ein Kondensator mit C = 1 mF die Spannung UC = 500 V.
Nun wird für 100 μs der Strom I = 10 A aus dem Kondensator entnommen. Berechnen Sie die
Spannung nach Ablauf der 100 μs.

2.2 Über eine Induktivität L = 10 mH fließt der folgende Strom. Skizzieren Sie in richtiger zeitlicher
Zuordnung und mit richtiger Skalierung den Verlauf der Spannung an der Induktivität.

i[t]

10A

t[us]

20 70 120 140
u[t]

t[us]

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Induktivität im Schaltbetrieb
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Übung 3:
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Gegeben ist unten aufgeführte Schaltung zum Antrieb eines Gleichstrommotors. Dieser wird unter
Vernachlässigung seines Ankerwiderstandes nachgebildet durch die Reihenschaltung seiner
Ankerinduktivität L und der induzierten Spannung Ui.

Die Halbleiterschalter seien ideal. Die zwei diagonal gegenüberliegenden Schalter (S1/S2 und
S3/S4) der beiden Halbbrücken werden gemeinsam geschalten.
Des weiteren gilt für den aktiven Betrieb: .

Die eingangsseitige Spannungsversorgung beträgt 100 . Die Motorinduktivität beträgt


L = 0,75 mH. Die Schaltfrequenz beträgt fPWM = 10 kHz.

um
S1 S3
Udc im
L
h_da
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S4 S2
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Induktivität im Schaltbetrieb
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Übung 3:
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Die Schaltung arbeitet im stationären Betrieb. Zum Zeitpunkt 0 beträgt der Motorstrom
20 .

Der Schalter S1 wird mit einem Tastverhältnis von 0,25 betrieben.

3.1 Skizzieren Sie den Verlauf der Motorspannung für mindestens eine Periode in das
nachfolgend aufgeführte Liniendiagramm. Charakteristische Zahlenwerte angeben!
3.2 Bestimme Sie die mittlere Motorspannung und die induzierten Spannung Ui?
3.3 Erweitern Sie das Liniendiagramm mit dem charakteristischen Verlauf des Motorstroms.
Charakteristische Zahlenwerte angeben!

h_da
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Induktivität im Schaltbetrieb
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Übung 3:
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um/V
100
50

t/μs
-50
-100

im/A

20
10

t/μs
h_da
-10
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-20
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