Sie sind auf Seite 1von 35

Impressum

Fokus Deutsch – Erfolgreich in Alltag und Beruf


Modelltest telc Deutsch B1· B2 Beruf

Im Auftrag des Verlages erarbeitet durch Franziska Laschinger

Redaktion: Julia Schulte


Projektleitung: Getrud Deutz
Layout und technische Umsetzung: Andrea Päch (MeGA14), Berlin

www.cornelsen.de

Die Webseiten Dritter, deren Internetadressen in diesem Lehrwerk angegeben sind, wurden vor Druck-
legung sorgfältig geprüft. Der Verlag übernimmt keine Gewähr für die Aktualität und den Inhalt dieser
Seiten oder solcher, die mit ihnen verlinkt sind.

© 2018 Cornelsen Verlag GmbH, Berlin

Das Werk und seine Teile sind urheberrechtlich geschützt. Jede Nutzung in anderen
als den gesetzlich zugelassenen Fällen bedarf der vorherigen schriftlichen Einwilligung
des Verlages. Hinweis zu den §§ 46, 52 a UrhG: Weder das Werk noch seine Teile
dürfen ohne eine solche Einwilligung eingescannt und in ein Netzwerk eingestellt oder
sonst öffentlich zugänglich gemacht werden. Dies gilt auch für Intranets von Schulen
und sonstigen Bildungseinrichtungen

ISBN 978-3-06-020991-0

2 Fokus Deutsch – Erfolgreich in Alltag und Beruf  |  Modelltest telc Deutsch B1 · B2 Beruf  |  © Cornelsen Verlag, Berlin. Alle Rechte vorbehalten.
Inhalt

Inhalt
Hören, Teil 1 4
Hören, Teil 2 5
Hören, Teil 3 6
Hören, Teil 4 7

Lesen, Teil 1 8
Lesen, Teil 2 10
Lesen, Teil 3 12
Lesen, Teil 4 15

Sprachbausteine, Teil 1 16
Sprachbausteine, Teil 2 17

Schreiben, Aufgabe 1 18
Schreiben, Aufgabe 2 19

Sprechen, Teil 1 20
Sprechen, Teil 2 26
Sprechen, Teil 3 30

Antwortbogen 31

Hörtexte 32

Lösungen 35

Fokus Deutsch – Erfolgreich in Alltag und Beruf  |  Modelltest telc Deutsch B1 · B2 Beruf  |  © Cornelsen Verlag, Berlin. Alle Rechte vorbehalten. 3
Modelltest
Hören, Teil 1

Hören, Teil 1
Sie hören vier Ansagen. Zu jeder Ansage gibt es eine Aufgabe.

Welche Lösung (a, b oder c) passt am besten? Sie hören jede Ansage einmal.

Markieren Sie Ihre Lösungen für die Aufgaben 1– 4 auf dem Antwortbogen.

Beispiel

0 Mariam rät, alle anfangs …


a b c
a mit Vornamen anzusprechen und zu duzen.
b mit Vornamen anzusprechen und zu siezen.
c mit Nachnamen anzusprechen und zu siezen.

1 Mohammad will …
a eine Extraschicht von Emilia.
b eine Schicht mit Emilia tauschen.
c seine Schicht an Emilia abgeben.

2 Frau Hernandez organisiert für den Firmenausflug …


a die Ausflugsziele.
b das Programm für die ganze Familie.
c den Transport und das Essen.

3 Stefan …
a hat eine Krankschreibung.
b ist seit zehn Tagen krank.
c will ein neues Büro.

4 Stella soll die Schule zurückrufen, weil …


a sie eine fehlerhafte Lieferung erreicht hat.
b es Unklarheiten bei der Bestellung gibt.
c der Kontakt gepflegt werden muss.

4 Fokus Deutsch – Erfolgreich in Alltag und Beruf  |  Modelltest telc Deutsch B1 · B2 Beruf  |  © Cornelsen Verlag, Berlin. Alle Rechte vorbehalten.
Modelltest
Hören, Teil 2

Hören, Teil 2
Sie hören fünf Gespräche. Zu jedem Gespräch gibt es zwei Aufgaben.

Entscheiden Sie bei jedem Gespräch, ob die Aussage dazu richtig oder falsch ist und welche Lösung (a, b
oder c) am besten passt. Sie hören jedes Gespräch einmal.

Markieren Sie Ihre Lösungen für die Aufgaben 5 –14 auf dem Antwortbogen.

5 Die Mitarbeiterin hat konkrete Vorstellungen bezüglich ihrer Karriere.


richtig/falsch?

6 Frau Nawruzi …
a bekommt eine Gehaltserhöhung.
b soll mehr Verantwortung übernehmen.
c will weitere Kunden betreuen.

7 Der Herr ist langjähriger Kunde.


richtig/falsch?

8 Er ist unzufrieden, weil …


a die Firma keine freien Termine hat.
b er sich für jeden Termin Urlaub nehmen muss.
c er auch nach Wochen kein Internet hatte.

9 Emir will den Beruf wechseln.


richtig/falsch?

10 Im Ausland hat er …
a ein besseres Gehalt.
b eine Stellengarantie.
c Verwandte mit einer eigenen Firma.

11 Michael und Maike sind Kollegen.


richtig/falsch?

12 Michael hat …
a der Protokollantin bereits Bescheid gegeben.
b die heutige Präsentation vergessen.
c noch nichts vorbereitet.

13 Die Frau ist Jonathans Mutter.


richtig/falsch?

14 Sie hat …
a eine Ausbildung zur Erzieherin gemacht.
b Probleme mit der deutschen Sprache.
c wenig Erfahrung mit Kindern.

Fokus Deutsch – Erfolgreich in Alltag und Beruf  |  Modelltest telc Deutsch B1 · B2 Beruf  |  © Cornelsen Verlag, Berlin. Alle Rechte vorbehalten. 5
Modelltest
Hören, Teil 3

Hören, Teil 3
Sie hören gleich eine Radiosendung. Dazu gibt es sechs Aufgaben. Welche Lösung (a, b oder c) passt jeweils
am besten? Markieren Sie Ihre Lösungen für die Aufgaben 15 – 20 auf dem Antwortbogen.

Sie haben nun eine Minute Zeit, um die Aufgaben zu lesen. Dann hören Sie das Gespräch. Sie hören das Ge-
spräch einmal.

Lesen Sie nun die Aufgaben.

15 Frau Prof. Dr. Lüdenbach spricht über


a betriebliche Gesundheitsförderung.
b gesetzliche Altersvorsorge.
c Gesundheitsvorsorge im Privaten.

16 Junge Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen interessieren sich sehr für


a das Anstellungsverhältnis.
b das jährliche Gehalt.
c die zusätzlichen Angebote.

17 Unter „Mitarbeiterbindung“ versteht man laut Prof. Dr. Lüdenbach


a ein positives Arbeitsumfeld zu schaffen.
b unbefristete Verträge anzubieten.
c Mitarbeiter innerhalb einer Firma zu vernetzen.

18 Finanziert werden diese Angebote


a dank staatlicher Förderung.
b durch niedrigere Gehälter.
c in Zusammenarbeit mit Krankenkassen.

19 Wichtig ist bei Angeboten vor allem, dass


a die Mitarbeiter sie sich selbst aussuchen dürfen.
b sie aus sportlichen Aktivitäten bestehen.
c sie während der Arbeitszeit stattfinden.

20 Vorgesetzte lassen sich am besten überzeugen, indem


a sich der Betriebsrat einschaltet.
b sie die positiven Auswirkungen selbst erleben.
c ihnen aktuelle Studien vorgelegt werden.

6 Fokus Deutsch – Erfolgreich in Alltag und Beruf  |  Modelltest telc Deutsch B1 · B2 Beruf  |  © Cornelsen Verlag, Berlin. Alle Rechte vorbehalten.
Modelltest
Hören, Teil 4

Hören, Teil 4
Situation
Sie hören ein Gespräch zwischen Teilnehmerinnen und Teilnehmern einer Tagung.

Aufgabe
Welcher der Sätze a – f passt am besten zu den Meinungen 21– 23? Markieren Sie Ihre Lösungen für die Auf-
gaben 21– 23 auf dem Antwortbogen. Zwei der Sätze a – f passen nicht.

Lesen Sie jetzt die Sätze a – f. Dazu haben Sie 30 Sekunden Zeit. Danach hören Sie die Meinungen. Sie hören
sie nur einmal.

Beispiel

a b c d e f

21 …

22 …

23 …

a Durch ein Dienst- und ein Privathandy entsteht eine klare Trennung zwischen Arbeits- und
Privat­leben.

b Mangelnde PC-Kenntnisse können ein Problem bei der Stellensuche sein.

c Das papierlose Büro wirkt sich positiv auf die Umwelt aus und erleichtert den Zugriff auf
Informatio­nen innerhalb eines Betriebs.

d Moderne Medien und Anwendungen helfen dabei den eigenen Bewegungs- und Flüssigkeits-
haushalt stets im Blick zu haben.

e Die Erleichterung der Arbeit durch moderne Medien kann zu mangelnder Bewegung führen.

f Durch die modernen Medien sind Arbeits- und Freizeitwelt oft nicht mehr klar voneinander
zu  unter­scheiden.

Fokus Deutsch – Erfolgreich in Alltag und Beruf  |  Modelltest telc Deutsch B1 · B2 Beruf  |  © Cornelsen Verlag, Berlin. Alle Rechte vorbehalten. 7
Modelltest
Lesen, Teil 1

Lesen, Teil 1
Lesen Sie zuerst die Betreffzeilen a – f. Lesen Sie anschließend die E-Mails 2 4 –27 und entscheiden Sie, welche
Betreffzeile am besten zu jeder E-Mail passt.

Markieren Sie Ihre Lösungen für die Aufgaben 24 – 27 auf dem Antwortbogen.

a  Zusage

b  Renovierung

c  Stornierung

d  Umstrukturierung

e  Umbuchung

f  Anfrage

24

An:
CC:
Betreff:

Sehr geehrte Damen und Herren,


mit Auslaufen Ihres Mietvertrages wird es zu großen Neuerungsarbeiten am Gebäude kommen.
Hier sollen sowohl die Außenfassade als auch die Räumlichkeiten selbst auf einen modernen Stand
­gebracht werden, um unseren hohen Qualitätskriterien zu entsprechen.
Gerne möchten wir Sie im Anschluss wieder als Mieter gewinnen und laden Sie deshalb zu einer
­Informationsveranstaltung ein. Das Einladungsschreiben mit weiteren Informationen finden Sie im
­Anhang.
Mit freundlichen Grüßen
Bürger Immobilien GmbH

8 Fokus Deutsch – Erfolgreich in Alltag und Beruf  |  Modelltest telc Deutsch B1 · B2 Beruf  |  © Cornelsen Verlag, Berlin. Alle Rechte vorbehalten.
Modelltest
Lesen, Teil 1

25

An:
CC:
Betreff:

Lieber Herr Wurzbacher,


wie gewünscht habe ich Ihre Reise nach Hamburg verlegt und alle nötigen Änderungen vorgenom-
men: Sie fliegen nun am 24. (und nicht am 26.) und werden am 27. (und nicht am 29.) zurückkehren.
An den Uhrzeiten hat sich nichts geändert. Die Bestätigung der Fluglinie erhalten Sie in einer sepa­
raten Mail. Selbstverständlich habe ich auch Ihre Hoteldaten entsprechend angepasst.
Herzlich
B. Stryngina
Sekretariat Dr. Wurzbacher

26

An:
CC:
Betreff:

Sehr geehrte Frau Börner,


sehr gerne übernehme ich das Catering auf Ihrem Workshop am 23./24. Oktober. Da es sich bei mir um
einen Einmannbetrieb handelt, wäre ich Ihnen für eine baldige Abstimmung sehr dankbar. Schlagen
Sie einfach einen Termin vor – ich bin mir sicher diesen einrichten zu können.
Freundliche Grüße
Miro Stemke
Catering-aus-Leidenschaft.de

27

An:
CC:
Betreff:

Liebe Chiara,
vielen Dank für die Vorschläge bezüglich der Veränderungen und der Neuorganisation im Bereich –
­dies ist tatsächlich sehr nötig. Hättest du gegebenenfalls in den kommenden Tagen noch einmal Zeit
für mich und den Rest des Teams, um diese genauer zu besprechen? Wir haben noch einige Rück­
fragen, v. a. was die zukünftigen Arbeitszeiten und die Aufgabenteilung angeht.
Herzlich
Zuzan

Fokus Deutsch – Erfolgreich in Alltag und Beruf  |  Modelltest telc Deutsch B1 · B2 Beruf  |  © Cornelsen Verlag, Berlin. Alle Rechte vorbehalten. 9
Modelltest
Lesen, Teil 2

Lesen, Teil 2
Lesen Sie die Sätze 28 – 32. Lesen Sie die Texte a-h. Welche Frage 28 – 32 passt zu welchem Tipp? Markieren
Sie Ihre Auswahl für die Fragen 28 – 32 auf dem Antwortbogen.

Für eine Frage gibt es keinen passenden Tipp. Markieren Sie diesen Satz mit einem x.

28 Helen Spencer
Ich habe schon viel Arbeitserfahrung, habe aber das Gefühl, dass die Personalabteilungen meine
Bewerbungen gar nicht richtig lesen, sondern immer nur kurz auf den Lebenslauf schauen, der ja
nur aus Namen und Daten besteht. Wie kann ich das ändern?

29 Eleni Georgiakaki
Professionelle Bewerbungsfotos finde ich oft steif und viel zu teuer. Kann ich nicht ein schönes
­Selfie von mir nehmen? – Das ist wenigstens echt.

30 Simon Bernhard
Ich habe gelernt, dass man Lebensläufe immer chronologisch schreibt, also von Anfang bis Ende.
Jetzt habe ich in einem Buch gelesen, dass man am Ende, also beim Aktuellen, anfangen soll. Was
stimmt jetzt?

31 Gio Raabe
Bei meinen Sprachkenntnissen bin ich mir oft nicht ganz sicher, ob ich sowas wie „verhandlungs­
sicher“ schreiben soll, oder besser das Niveau angebe, also z. B. „B2“.

32 Sarah Kabir
Oft bin ich mir nicht so ganz sicher, welche Informationen eigentlich ins Anschreiben gehören –
theoretisch steht doch alles im Lebenslauf, oder? Ich will mich ja nicht zu stark wiederholen und
meinen zukünftigen Arbeitgeber damit langweilen.

10 Fokus Deutsch – Erfolgreich in Alltag und Beruf  |  Modelltest telc Deutsch B1 · B2 Beruf  |  © Cornelsen Verlag, Berlin. Alle Rechte vorbehalten.
Modelltest
Lesen, Teil 2

Hilfe und Tipps bei Bewerbungen


a Lola Michel, vor 3 Stunden

Ich würde tatsächlich immer die Stufe angeben, für die du tatsächlich ein Zertifikat hast. Denn wer
­entscheidet denn, ob du fließende Kenntnisse hast und was das genau bedeutet? Die Zertifikate sind
genormt und haben in ganz Europa dieselbe Bedeutung. Das macht es dann vergleichbarer und ver-
lässlicher.

b Pierre Dally, vor 29 Minuten

Wer sagt denn, dass du nicht auch all deine Kompetenzen im Lebenslauf auflisten kannst? Ich z. B. ­habe
unter all meinen Arbeitgebern aufgelistet, was meine hauptsächlichen Aufgabengebiete waren – na-
türlich stark gekürzt. Damit ist jedem klar, was ich getan habe und wie ich mich im Laufe der Jahre ent-
wickelt habe.

c Nora Trummer, vor 8 Stunden

Zu so einem Lebenslauf ganz ohne Foto würde ich nicht raten, außer die Firma bittet ausdrücklich
­darum. Schließlich will man ja schon bei der Bewerbung sehen, mit wem man es da zu tun hat und ob
einem die andere Person sympathisch ist.

d Ingrid Franz, vor 12 Stunden

Na ja, ein Unterschied besteht da schon. Nicht umsonst wird das Begleitschreiben ja auch Motivations-
schreiben genannt: Da solltest du speziell auf die Firma eingehen, was dich an dieser interessiert, aber
auch was du ihr bieten kannst. Und deine „soft skills“, also welche Fähigkeiten du hast, die theoretisch
nicht gelernt werden können, wie Organisationstalent.

e Simonetta Patsoulini, vor 59 Minuten

Wichtig ist vor allem, dass alles in einer Datei geschickt wird, also Foto, Lebenslauf, Bewerbungsschrei-
ben, Zeugnisse usw. Viele Firmen bekommen hunderte von Bewerbungen – da hat doch niemand Lust
bei jeder Mail fünf Anhänge zu öffnen.

f Said Suleiman, vor 42 Minuten

Kreative Bewerbungen sind eine gute Sache, wenn sie trotzdem sinnvoll gegliedert sind und es einen
Grund gibt, warum sie sich vom Rest unterscheiden – das gilt vor allem für künstlerische Berufe. Aber
wer in einem Büro arbeiten möchte, sollte sich an die Standards halten.

g Miguel Herrara, vor 3 Minuten

Na ja, deinen Arbeitgeber interessiert es ja weniger, wo du zur Grundschule gegangen bist, als was in
den vergangenen Jahren passiert ist. Deshalb ist man vor einigen Jahren dazu übergegangen, mit dem
aktuellen Stand zu beginnen und mit den ersten Erfahrungen zu enden. Es dauert zwar ein bisschen,
das alles umzusortieren, aber es lohnt sich.

h Verena Steyer, vor 4 Stunden

Was soll es denn bringen, wenn man sich besser macht, als man eigentlich ist? Spätestens wenn man
den Job hat, stellt sich heraus, dass man doch nicht fließend Französisch spricht oder doppelt so
schnell tippen kann wie alle anderen. Da würde ich lieber bei der Wahrheit bleiben.

Fokus Deutsch – Erfolgreich in Alltag und Beruf  |  Modelltest telc Deutsch B1 · B2 Beruf  |  © Cornelsen Verlag, Berlin. Alle Rechte vorbehalten. 11
Modelltest
Lesen, Teil 3

Lesen, Teil 3
Lesen Sie die Texte 1 – 3 und die Aufgaben 33 – 38. Entscheiden Sie, welche Antwort (a, b oder c) am besten
passt.

Markieren Sie Ihre Lösungen für die Aufgaben 33 – 38 auf dem Antwortbogen.

Text 1

Sehr geehrte Frau Abdilahi,

haben Sie herzlichen Dank für Ihre Bewerbung. Sehr gerne können Sie ein zwei­
wöchiges ­Praktikum an unserer Kindertagesstätte machen. Wir freuen uns stets über
potentiellen Nachwuchs.
Zu Ihren Fragen: Sie werden der Gruppe „Himmelblau“ zugeteilt sein, wo es Ihnen in
den ­beiden Wochen hoffentlich möglich sein wird, die Kinder und die Arbeit in der
Gruppe besser kennenzu­lernen. Bezüglich Ihrer Deutschkenntnisse brauchen Sie sich
keine Sorgen zu ­machen: Für ein Praktikum sind diese voll ausreichend und ich bin mir
sicher, dass die Kinder viel von Ihnen lernen können, sowie Sie sicherlich auch einiges
von den Kindern lernen werden. Von Ihnen benötigen wir bitte noch ein erweitertes
polizeiliches Führungszeugnis sowie den unterschriebenen Arbeitsvertrag, den Sie im
Anhang finden.
Für Ihre Kleidung (sowie Pantoffeln, Malkittel und Backschürze) haben Sie selbst Sorge
zu ­tragen; denken Sie bitte daran auch wetterfeste Kleidung dabeizuhaben. Anders
als bei ­anderen Berufsgruppen gibt es bei uns keine Uniform – Ihre normale Alltags-
kleidung reicht vollkommen. Sie sollte allerdings bequem sein. Bastel- und Backuten-
silien etc. werden selbstverständlich von der Ein­richtung gestellt.
Wir freuen uns schon auf Sie.

Herzlich
Birgit Mayr

33 Die Praktikantin
a benötigt bessere Deutschkenntnisse.
b muss einige Unterlagen nachreichen.
c wird in unterschiedlichen Gruppen arbeiten.

34 Die Arbeitskleidung
a ist nur in einem Spezialgeschäft erhältlich.
b muss selbst mitgebracht werden.
c wird von der Kindertagesstätte gestellt.

12 Fokus Deutsch – Erfolgreich in Alltag und Beruf  |  Modelltest telc Deutsch B1 · B2 Beruf  |  © Cornelsen Verlag, Berlin. Alle Rechte vorbehalten.
Modelltest
Lesen, Teil 3

Text 2

Grundlagenseminar und dass Multitasking nicht die Lösung sein


Zeitmanagement für Vielbeschäftigte: kann.
Dr. Nicola Hartmann ist Spezialistin auf dem
Wie Sie Berufs- und Privat­ Gebiet der Achtsamkeit, die Fähigkeit, auf sich

leben in den Griff bekommen selbst und seine Bedürfnisse zu hören. Ihr Ehe-
mann, Justus Hartmann, ist Coach im Bereich

03./04. Januar 2018, Zeitorganisation. Beide haben eine Vielzahl von
jeweils 09:00 bis 18:00 Uhr, Freising Werken zu ihren Themengebieten gelesen und
so ihre ganz eigene Methode gefunden – denn
Zwischen Arbeit, Haushalt, Kindern, Partner- eine für alle passende Lösung gibt es nicht. Für
schaft und den täglichen Aufgaben bleibt sie ist wichtig: Ohne Theorie und anhand von
kaum noch Zeit und Raum für die Hauptperson handlungsorientierten Aufgaben und Spielen
Ihres Lebens: Sie selbst? Sie scheinen perma- erkennen, was gut zu einem selbst passt.
nent gehetzt und müde, sind ständig zu spät Nach diesem Seminar werden Sie in der La-
dran und anfällig für Fehler? – „Zeitmangel“ ge sein, Ihre Zeit so einzuteilen, dass auch Sie
scheint kein Problem des oberen Manage- noch Zeiten der Ruhe für sich selbst finden.
ments mehr zu sein, sondern der gesamten Ge-
sellschaft. Viele Personen funktionieren nur Anmeldungen unter:
noch anstatt zu leben. In diesem Seminar wer- anmeldung@zeitmanagementhilft.de.
den wir lernen, wie Zeit besser organisiert wird Die Platzanzahl ist begrenzt.

35 Das Seminar richtet sich an Personen, die


a ihre Zeit besser einteilen wollen.
b in gehobenen Positionen großer Firmen arbeiten.
c lernen wollen mehrere Dinge gleichzeitig zu erledigen.

36 Nicola und Justus Hartmann


a haben mehre Bücher zum Seminarthema verfasst.
b planen eine Mischung aus Theorie und Praxis.
c vermitteln die Lerninhalte praktisch und direkt.

Fokus Deutsch – Erfolgreich in Alltag und Beruf  |  Modelltest telc Deutsch B1 · B2 Beruf  |  © Cornelsen Verlag, Berlin. Alle Rechte vorbehalten. 13
Modelltest
Lesen, Teil 3

Text 3

An: rolf.drykorn@drykornundsoehne.de
CC:
Betreff: Ihre Reklamation vom 14. 03.

Sehr geehrter Herr Drykorn,


vielen Dank für Ihre Nachricht. Es tut mir sehr leid zu hören, dass Sie mit dem Service und den Preisen
­unserer Werkstatt nicht mehr zufrieden sind. Wir warten und reparieren seit 25 Jahren die Wagen und Trans-
porter der Firma Drykorn & Söhne und möchten Sie nicht als unseren Kunden verlieren.
Uns ist bewusst, dass in den vergangenen Monaten ein höherer Verschleiß bei Ihrer Flotte aufgetreten ist –
was unter anderem mit dem Alter der Transporter zusammenhängt. Da uns nicht nur guter Service, son-
dern auch Ihre Sicherheit am Herzen liegen, verbürge ich mich dafür, dass viele Teile leider nicht repariert
werden können, sondern ausgetauscht werden müssen. Damit befolgen wir Sicherheitsstandards, die auch
das Unfallrisiko vermindern. Hierfür kann ich Ihnen leider keinen weiteren Rabatt, zusätzlich zu den bereits
bestehenden 15 %, gewähren.
Bezüglich des hohen Reifenverschleißes kommen wir Ihnen an dieser Stelle aber gerne entgegen und
­werden Ihnen die Ersatzreifen zukünftig ohne Aufschlag auf den Einkaufspreis zur Verfügung stellen. Diese
können selbstverständlich weiterhin, als Serviceleistung, kostenfrei bei uns gelagert werden.
Ich hoffe sehr, Sie mit diesem Angebot als unseren Kunden behalten zu können.
Sollten Sie weitere Fragen haben, können Sie sich selbstverständlich jederzeit an mich wenden.

Freundliche Grüße
Mira Samer
Rund ums Auto – alles aus einer Hand

Rolf Drykorn schrieb:


Sehr geehrte Frau Samer,
leider sind Ihre Rechnungen an Drykorn & Söhne in den vergangenen Monaten stetig teurer geworden
und es scheint, als würden Sie Teile nicht mehr reparieren, sondern nur noch austauschen – einen solchen
Service sind wir von Ihnen leider nicht gewohnt. Ich bitte Sie, mir ein neues Angebot in Bezug auf Ihre
Wartungs­arbeiten zu machen, da wir uns sonst gezwungen sehen, eine andere Werkstatt zu beauftragen.
Beste Grüße
Rolf Drykorn

37 Die Werkstatt
a bietet an einen zusätzlichen Rabatt zu gewähren.
b bietet an Sicherheitstrainings durchzuführen.
c muss viele Teile aus Sicherheitsgründen austauschen.

38 Reifen können zukünftig


a günstiger gelagert werden.
b kostenfrei zur Verfügung gestellt werden.
c zum Einkaufspreis bezogen werden.

14 Fokus Deutsch – Erfolgreich in Alltag und Beruf  |  Modelltest telc Deutsch B1 · B2 Beruf  |  © Cornelsen Verlag, Berlin. Alle Rechte vorbehalten.
Modelltest
Lesen, Teil 4

Lesen, Teil 4
Lesen Sie den Text. Entscheiden Sie, ob die Aussagen 39 bis 41 richtig oder falsch sind.

Markieren Sie Ihre Lösungen für die Aufgaben 39 – 41 auf dem Antwortbogen.

RECHTSFRAGEN
rund um die Elternzeit

Sofern Vater oder Mutter erwerbstätig sind, haben sie in den ersten
drei Lebensjahren des Kindes einen Anspruch auf Elternzeit, in der sie
die Betreuung und Erziehung selbst übernehmen können (§ 15 Abs. 1
BEEG). […] Für angenommene Kinder oder Kinder in Vollzeitpflege
gilt die dreijährige Elternzeit ab der Aufnahme bei der berechtigten
Person, längstens jedoch bis zur Vollendung des achten Lebensjahres
des Kindes.
[…] Die Elternzeit muss spätestens sieben Wochen vor ihrem ge-
planten Beginn schriftlich beim Arbeitgeber geltend gemacht werden.
Sie kann direkt nach der Beendigung des Mutterschutzes oder auch
später beginnen. Wird die Elternzeit unmittelbar im Anschluss an die
Mutterschutzfrist genommen und ist der Arbeitnehmer/die Arbeitneh-
merin aus nicht zu vertretenden Gründen gehindert, sie rechtzeitig zu
verlangen, kann dies innerhalb einer Woche nach Wegfall des Grundes
nachgeholt werden. Ein verspäteter Antrag kann zur Folge haben, dass
sich der Beginn der Elternzeit auf einen späteren Zeitpunkt verschiebt.
Zugleich müssen sich die Eltern verbindlich festlegen, für welche Zeiten
innerhalb von zwei Jahren sie die Elternzeit geltend machen möchten.
Die Elternzeit kann, auch anteilig, von jedem Elternteil allein oder
von beiden Elternteilen gemeinsam genommen oder in zwei Zeitab-
schnitte aufgeteilt werden. Die Eltern können in den dazwischenlie-
genden Zeiten erwerbstätig sein. […]

* aus: https://www.verdi-bub.de/service/praxistipps/archiv/elternzeit/

39 Das Nehmen von Elternzeit ist in Deutschland verpflichtend.


richtig/falsch?

40 Die Elternzeit schließt sich zeitlich automatisch an den Mutterschutz an.


richtig/falsch?

41 Die Elternzeit kann zwischen den Partnern geteilt werden.


richtig/falsch?

Fokus Deutsch – Erfolgreich in Alltag und Beruf  |  Modelltest telc Deutsch B1 · B2 Beruf  |  © Cornelsen Verlag, Berlin. Alle Rechte vorbehalten. 15
Modelltest
Sprachbausteine, Teil 1

Sprachbausteine, Teil 1
Lesen Sie den folgenden Text und entscheiden Sie, welche Wörter a – j am besten in die Lücken 42 – 49
­passen. Sie können jedes Wort im Kasten nur einmal verwenden. Nicht alle Wörter passen in den Text.

Markieren Sie Ihre Lösung für die Aufgaben 42– 49 auf dem Antwortbogen.

An: m.krusche@innovatives-fahren.de
CC: hisham.alizada@diemesseprofis.de
Betreff: Messestand und Organisation

Guten Morgen, Frau Krusche,

vielen Dank für das freundliche Telefonat. Wir freuen uns sehr den Messestand auf der diesjäh-
rigen Autoschau für  42  planen und in die Realität umsetzen zu dürfen –  43  „Die Messeprofis“
haben Sie einen zuverlässigen und erfahrenen Partner gefunden. Um Ihren Wünschen ent­
sprechen zu können, benötigen wir  44  noch einige Details:

Laut Ihrer Schätzungen gehen Sie aktuell  45  mehreren hunderttausend Standbesuchern täglich
aus, gleichzeitig sprachen Sie von nur einem Zugang zu Ihrem Stand. Weil dies aus sicherheits-
technischen Gründen  46  Problemen führen kann, würden wir Ihnen zu einem zu allen Seiten
offenen Stand raten.  47  wäre dieser den Besuchern noch leichter zugänglich und würde Ihnen
mehr Raum zur Präsentation bieten.

Dies bringt mich bereits zur nächsten Frage: Wie viele Autos planen Sie auszustellen? Diese
Informa­tion ist für uns insofern von großer Wichtigkeit,  48  der Boden dementsprechend ver-
stärkt werden muss. Selbstverständlich hätten Sie  49  der Auswahl der Bodenmaterialien nach
wie vor volles Mitspracherecht.

Ich freue mich auf die Zusammenarbeit und verbleibe mit freundlichen Grüßen

Ihre Florentina Bosnjak

a Ihnen d Sie g da j Mit


b zu e bezüglich h jedoch
c Dadurch f von i Wegen

16 Fokus Deutsch – Erfolgreich in Alltag und Beruf  |  Modelltest telc Deutsch B1 · B2 Beruf  |  © Cornelsen Verlag, Berlin. Alle Rechte vorbehalten.
Modelltest
Sprachbausteine, Teil 2

Sprachbausteine, Teil 2
Lesen Sie den folgenden Text und entscheiden Sie, welcher Ausdruck (a, b oder c) am besten in die
­Lücken 50 – 59 passt.

Markieren Sie Ihre Lösungen für die Aufgaben 50 – 59 auf dem Antwortbogen.

Sehr geehrter Herr Yfantes,


seit Jahren sind meine Mitarbeiter, Mitarbeiterinnen und ich regelmäßig in Ihrem Hotel zu Gast
und  50  sehr zufrieden mit dem Service in Ihrem Haus. Diesmal jedoch kam es gehäuft zu Pro­
blemen, sodass ich mich  51  Ihnen zu schreiben.
 52  der Sanierung Ihrer Außenfassade und der  53  hohen Lärmbelästigung war es uns leider nicht
möglich, konstruktive Gespräche in Ihren Konferenzräumen zu führen.  54  wurde uns das Mit­
tagessen auch nicht in Buffetform im Konferenzraum serviert, sondern wir wurden gebeten, in den
Speisesaal zu wechseln, was unsere Verhandlungen unterbrach und stark beeinträchtigte. Die
sonst  55  war hier leider nicht erkennbar.
Auch die Reinlichkeit der Zimmer war nicht  56 : Diese wurden lediglich  57  , was zu Staub und
Haaren auf Anzügen und Kostümen führte.
Diese Unzulänglichkeiten, die sicherlich dem Umbau geschuldet sind, spiegelten sich leider nicht
in  58  wider. Ich bedauere dies sehr, werde mich jedoch  59  nach einem neuen Tagungsort um­
sehen müssen.
Mit freundlichem Gruß
Werner Seifert
NEW SOLUTIONGS GmbH

50 a außer der Norm 55 a fehlerhafte Organisation


b in der Regel b unzureichende Qualität
c nach Vorgabe c sorgfältige Planung

51 a als meine Pflicht sehe 56 a verbesserungswürdig


b geehrt fühle b wies Mängel auf
c gezwungen sehe c zu unserer Zufriedenheit

52 a Aufgrund 57 a gründlich gesäubert


b Dank b oberflächlich gereinigt
c Durch c sorgfältig geputzt

53 a damit einhergehenden 58 a einem Rabatt auf den Buchungspreis


b durch diese hervorgerufene b einer Erhöhung der Kosten
c von dieser ausgeschlossenen c Senkung des Preisnachlasses

54 a Entgegen vorheriger Abmachungen 59 a unter gegebenen Umständen


b Gemäß unseren Vereinbarungen b veranlasst durch diese Konsequenzen
c Laut unserem Vertrag c wegen Ihres Entgegenkommens

Fokus Deutsch – Erfolgreich in Alltag und Beruf  |  Modelltest telc Deutsch B1 · B2 Beruf  |  © Cornelsen Verlag, Berlin. Alle Rechte vorbehalten. 17
Modelltest
Schreiben, Aufgabe 1

Schreiben, Aufgabe 1
Situation
Sie arbeiten in der Verwaltung einer Reinigungsfirma. Ihre Reinigungskräfte beschweren sich regel­
mäßig über ein Großraumbüro einer Werbeagentur, das besonders unaufgeräumt hinterlassen wird.
Sie wollen den Kunden nicht verlieren, aber dennoch auf die Situation hinweisen.

Aufgabe
Ihr Chef bittet Sie an den Leiter der Agentur, Herrn Horch, zu schreiben: m.horch@kreativwirkt.de.

Schreiben Sie Herrn Horch. Vergessen Sie nicht den Betreff, die Anrede, eine passende Einleitung und einen
passenden Schluss. Wählen Sie eine sinnvolle Anordnung der Punkte. Bearbeiten Sie folgende Punkte an­
gemessen und ausführlich.

• Wie sind die Büros zu hinterlassen?

• Ihr Wunsch nach weiterer Zusammenarbeit

• Was genau ist passiert?

18 Fokus Deutsch – Erfolgreich in Alltag und Beruf  |  Modelltest telc Deutsch B1 · B2 Beruf  |  © Cornelsen Verlag, Berlin. Alle Rechte vorbehalten.
Modelltest
Schreiben, Aufgabe 2

Schreiben, Aufgabe 2
Situation
Ihre Kollegin am Empfang und Leiterin des Empfangsteams, Tina Altmann, ist auf einer mehrtägigen
Fortbildung und hat Sie gebeten, ihre E-Mails zu beantworten.

Aufgabe
Schreiben Sie eine E-Mail. Vergessen Sie nicht den Betreff, die Anrede, eine passende Einleitung und einen
passenden Schluss.

Von: Dominika Sikora, Personal


Gesendet: heute
An: leitung_empfang@rodosch_und_partner.de
Betreff: Änderung Dienstplan

Liebe Frau Altmann,

leider ging gerade die Krankmeldung von Stefanie Meyer ein und Felix Brunner hat sich
spontan mehrere Tage freigenommen. Könnten Sie bitte den Dienstplan für den Empfang für
die kommende Woche anpassen und ggf. eine Vertretung suchen? Außerdem wollte ich Sie
noch an die Telefonstatistik erinnern: Die Abgabefrist ist morgen.

Herzliche Grüße

Dominika Sikora
Leitung Personal

Bearbeiten Sie folgende Punkte angemessen und ausführlich.

• Grund für Ihre E-Mail

• Verlängerung Abgabefrist Statistik?

• Angebot, Dienstplanänderung zu übernehmen

Fokus Deutsch – Erfolgreich in Alltag und Beruf  |  Modelltest telc Deutsch B1 · B2 Beruf  |  © Cornelsen Verlag, Berlin. Alle Rechte vorbehalten. 19
Modelltest
Sprechen, Teil 1

Sprechen, Teil 1
Teilnehmerin bzw. Teilnehmer A/B Teil 1 – Blatt 1
Teil 1
Über Erfahrungen und Meinungen sprechen

© Shutterstock / Phovoir

Prüfer

Das sagt die Prüferin bzw. der Prüfer:

Teil 1A

Warum haben Sie gerade dieses Bild gewählt?


Was fällt Ihnen zu der Tätigkeit ein?

Teil 1B

Lassen Sie uns über „Arbeit auf einer Baustelle“ sprechen.

Mögliche Prüferfragen B1: Mögliche Prüferfragen B2:

– Welche Probleme kann es geben? – Welche Probleme könnten Sie sich bei der
– Würden Sie gern in diesem Bereich, also auf ­Arbeit auf einer Baustelle vorstellen?
­einer Baustelle, arbeiten? Warum? / Warum – Was würde Ihnen an der Arbeit auf einer Bau-
nicht? stelle gefallen? Was nicht?
– Was sind typische Arbeiten auf einer Bau­stelle, – Könnten Sie ein bisschen beschreiben, ­welche
z. B. in dem Land aus dem Sie kommen (oder typischen Aufgaben es auf einer Baustelle gibt,
hier)? z. B. in dem Land, aus dem Sie kommen (oder
hier)? Welche Unterschiede zu Deutschland
gibt es?

20 Fokus Deutsch – Erfolgreich in Alltag und Beruf  |  Modelltest telc Deutsch B1 · B2 Beruf  |  © Cornelsen Verlag, Berlin. Alle Rechte vorbehalten.
Modelltest
Sprechen, Teil 1

Teilnehmerin bzw. Teilnehmer A/B Teil 1 – Blatt 2


Teil 1
Über Erfahrungen und Meinungen sprechen

© Shutterstock/Kzenon

Prüfer

Das sagt die Prüferin bzw. der Prüfer:

Teil 1A

Warum haben Sie gerade dieses Bild gewählt?


Was fällt Ihnen zu der Tätigkeit ein?

Teil 1B

Lassen Sie uns über „Arbeit im Hotel“ sprechen.

Mögliche Prüferfragen B1: Mögliche Prüferfragen B2:

– Welche Probleme kann es geben? – Welche Probleme könnten Sie sich bei der
– Würden Sie gern in diesem Bereich, also in ­Arbeit in einem Hotel vorstellen?
einem Hotel, arbeiten? Warum? / Warum nicht? – Was würde Ihnen an der Arbeit in einem ­Hotel
– Was sind typische Arbeiten in einem Hotel, z. B. gefallen? Was nicht?
in dem Land, aus dem Sie kommen (oder hier)? – Könnten Sie ein bisschen beschreiben, ­welche
Aufgaben es in einem Hotel gibt, z. B. in dem
Land, aus dem Sie kommen (oder hier)? Welche
Unterschiede zu Deutschland gibt es?

Fokus Deutsch – Erfolgreich in Alltag und Beruf  |  Modelltest telc Deutsch B1 · B2 Beruf  |  © Cornelsen Verlag, Berlin. Alle Rechte vorbehalten. 21
Modelltest
Sprechen, Teil 1

Teilnehmerin bzw. Teilnehmer A/B Teil 1 – Blatt 3


Teil 1
Über Erfahrungen und Meinungen sprechen

© Shutterstock/Kzenon
Prüfer

Das sagt die Prüferin bzw. der Prüfer:

Teil 1A

Warum haben Sie gerade dieses Bild gewählt?


Was fällt Ihnen zu der Tätigkeit ein?

Teil 1B

Lassen Sie uns über „Arbeit im Handwerk“ sprechen.

Mögliche Prüferfragen B1: Mögliche Prüferfragen B2:

– Würden Sie gern in diesem Bereich, also im – Was würde Ihnen an der Arbeit als Hand­
Handwerk, arbeiten? Warum? / Warum nicht? werker/in gefallen? Was nicht?
– Welche Probleme kann es geben? – Welche Probleme könnten bei der Arbeit als
– Was sind typische Arbeiten im Handwerk, z. B. Handwerker/in auftreten?
in dem Land aus dem Sie kommen (oder hier)? – Beschreiben Sie typische Tätigkeiten eines
Handwerkers bzw. einer Handwerkerin. Welche
Ausbildung braucht man hierfür in dem Land,
aus dem Sie kommen (oder hier)?

22 Fokus Deutsch – Erfolgreich in Alltag und Beruf  |  Modelltest telc Deutsch B1 · B2 Beruf  |  © Cornelsen Verlag, Berlin. Alle Rechte vorbehalten.
Modelltest
Sprechen, Teil 1

Teilnehmerin bzw. Teilnehmer A/B Teil 1 – Blatt 4


Teil 1
Über Erfahrungen und Meinungen sprechen

© Shutterstock/Minerva Studio

Prüfer

Das sagt die Prüferin bzw. der Prüfer:

Teil 1A

Warum haben Sie gerade dieses Bild gewählt?


Was fällt Ihnen zu der Tätigkeit ein?

Teil 1B

Lassen Sie uns über „Arbeit in der Krankenpflege“ sprechen.

Mögliche Prüferfragen B1: Mögliche Prüferfragen B2:

– Würden Sie gern in diesem Bereich, also in der – Was würde Ihnen an der Arbeit in der Kranken-
Krankenpflege, arbeiten? Warum? / ­Warum pflege gefallen? Was nicht?
nicht? – Welche Probleme könnten bei der Arbeit in der
– Was sind typische Aufgaben in der Kranken- Krankenpflege auftreten?
pflege? – Beschreiben Sie typische Tätigkeiten in einem
– Wie werden kranke Menschen in dem Land, Krankenhaus oder einer Praxis. Welche Aus­
aus dem Sie kommen (oder hier), betreut? bildung braucht man hierfür in dem Land, aus
dem Sie kommen (oder hier)?

Fokus Deutsch – Erfolgreich in Alltag und Beruf  |  Modelltest telc Deutsch B1 · B2 Beruf  |  © Cornelsen Verlag, Berlin. Alle Rechte vorbehalten. 23
Modelltest
Sprechen, Teil 1

Teilnehmerin bzw. Teilnehmer A/B Teil 1 – Blatt 5


Teil 1
Über Erfahrungen und Meinungen sprechen

© Shutterstock/Rocketclips, Inc.
Prüfer

Das sagt die Prüferin bzw. der Prüfer:

Teil 1A

Warum haben Sie gerade dieses Bild gewählt?


Was fällt Ihnen zu der Tätigkeit ein?

Teil 1B

Lassen Sie uns über „Arbeit im Büro“ sprechen.

Mögliche Prüferfragen B1: Mögliche Prüferfragen B2:

– Was sind typische Aufgaben im Büro? – Welche Probleme könnten bei der Arbeit im
– Würden Sie gern in diesem Bereich, also im ­Büro auftreten?
­Büro, arbeiten? Warum? / Warum nicht? – Was würde Ihnen an der Arbeit in einem Büro
– Welche Ausbildung braucht man für die Arbeit gefallen? Was nicht?
im Büro in ihrem Land (oder hier)? – Beschreiben Sie typische Tätigkeiten in einem
Büro. Welche Ausbildung braucht man hierfür
in dem Land, aus dem Sie kommen (oder hier)?

24 Fokus Deutsch – Erfolgreich in Alltag und Beruf  |  Modelltest telc Deutsch B1 · B2 Beruf  |  © Cornelsen Verlag, Berlin. Alle Rechte vorbehalten.
Modelltest
Sprechen, Teil 1

Teilnehmerin bzw. Teilnehmer A/B Teil 1 – Blatt 6


Teil 1
Über Erfahrungen und Meinungen sprechen

© Shutterstock/XiXinXing

Prüfer

Das sagt die Prüferin bzw. der Prüfer:

Teil 1A

Warum haben Sie gerade dieses Bild gewählt?


Was fällt Ihnen zu der Tätigkeit ein?

Teil 1B

Lassen Sie uns über „Arbeit im Einzelhandel“ sprechen.

Mögliche Prüferfragen B1: Mögliche Prüferfragen B2:

– Würden Sie gern in diesem Bereich, also im Ein- – Was würde Ihnen an der Arbeit im Einzelhandel
zelhandel, arbeiten? Warum? / Warum nicht? gefallen? Was nicht?
– Was sind typische Aufgaben bei der Arbeit im – Welche Probleme könnten bei der Arbeit im
Einzelhandel? Einzelhandel auftreten?
– Welche Ausbildung machen Menschen in – Könnten Sie ein bisschen beschreiben, wie die
­Ihrem Land (oder hier) zum Einzelhändler / zur Arbeit im Einzelhandel in dem Land, aus dem
Einzelhändlerin? Sie kommen, erledigt wird? Welche Unter-
schiede zu Deutschland gibt es?

Fokus Deutsch – Erfolgreich in Alltag und Beruf  |  Modelltest telc Deutsch B1 · B2 Beruf  |  © Cornelsen Verlag, Berlin. Alle Rechte vorbehalten. 25
Modelltest
Sprechen, Teil 2

Sprechen, Teil 2
Teilnehmerin bzw. Teilnehmer A
Teil 2
Kurzvortrag
Bitte wählen Sie eines der beiden Themen und stellen Sie es kurz vor. Die Stichworte und Bilder können
­Ihnen dabei helfen.

Ihr Vortrag sollte circa zwei Minuten dauern. Anschließend sollen Sie Fragen der anderen Teilnehmerin bzw.
des anderen Teilnehmers und der Prüfenden beantworten.

Thema 1: Homeoffice/Heimarbeit

Ist Arbeit zu Hause besser als die Arbeit am festen Arbeitsplatz?


Was sind Vor- bzw. Nachteile von Homeoffice/Heimarbeit?

© Shutterstock/mimagephotography
© Shutterstock/g-stockstudio

© Data concept/peshkov

Mögliche Prüferfragen:

– Für wen ist Homeoffice/Heimarbeit attraktiv?


– Wie geht man mit Leuten im Team um, die teilweise von zu Hause arbeiten dürfen, dort aber nie
­erreichbar für Rückfragen sind?
– Welche positiven und negativen Erfahrungen haben Sie mit Heimarbeit gemacht?

26 Fokus Deutsch – Erfolgreich in Alltag und Beruf  |  Modelltest telc Deutsch B1 · B2 Beruf  |  © Cornelsen Verlag, Berlin. Alle Rechte vorbehalten.
Modelltest
Sprechen, Teil 2

Teilnehmerin bzw. Teilnehmer A

Thema 2: Vertrauensarbeitszeit

Was sind Vor- und Nachteile, wenn Arbeitszeit auf Vertrauen und nicht auf Stundennachweis
­basiert?
Was ist sinnvoller: Kontrolle oder Vertrauen vom Arbeitgeber?

© Shutterstock/focal point
© Shutterstock/Phovoir

© Shutterstock/fotogestoeber

Mögliche Prüferfragen:

– Weshalb entscheiden sich Firmen für Vertrauensarbeitszeit?


– Wäre Vertrauensarbeitszeit ein geeignetes Modell für Sie? Warum? / Warum nicht?
– Würde Vertrauensarbeitszeit in Ihrem Beruf funktionieren? Warum? / Warum nicht?

Fokus Deutsch – Erfolgreich in Alltag und Beruf  |  Modelltest telc Deutsch B1 · B2 Beruf  |  © Cornelsen Verlag, Berlin. Alle Rechte vorbehalten. 27
Modelltest
Sprechen, Teil 2

Teilnehmerin bzw. Teilnehmer B


Teil 2
Kurzvortrag
Bitte wählen Sie eines der beiden Themen und stellen Sie es kurz vor. Die Stichworte und Bilder können
­Ihnen dabei helfen.

Ihr Vortrag sollte circa zwei Minuten dauern. Anschließend sollen Sie Fragen der anderen Teilnehmerin bzw.
des anderen Teilnehmers und der Prüfenden beantworten.

Thema 1: Großraumbüros

Was sind die Vor- und Nachteile von Großraumbüros?


Ist die Arbeit in einem Büro mit anderen attraktiver als die Arbeit allein?
© Shutterstock / Monkey Business Images

© Shutterstock/Lisa S.
© Shutterstock/stockfour

Mögliche Prüferfragen:

– Warum entscheiden sich Firmen für Großraumbüros?


– Wie ist auch in Großraumbüros konzentriertes Arbeiten möglich?
– Welche positiven und negativen Erfahrungen haben Sie mit Großraumbüros gemacht?

28 Fokus Deutsch – Erfolgreich in Alltag und Beruf  |  Modelltest telc Deutsch B1 · B2 Beruf  |  © Cornelsen Verlag, Berlin. Alle Rechte vorbehalten.
Modelltest
Sprechen, Teil 2

Teilnehmerin bzw. Teilnehmer B

Thema 2: Die 4-Tage-Woche

Welche Vor- und Nachteile hat es, wenn nur noch vier Tage gearbeitet werden muss?
Ist die 40-Stunden Woche veraltet?

© Shutterstock/Marjan Apostolovic
© Shutterstock/wavebreakmedia

© Cornelsen/Wolvers B.

Mögliche Prüferfragen:

– Warum entscheiden sich Firmen für die Vier-Tage-Woche?


– Sollten Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen, die nur noch 4 statt 5 Tage in der Woche arbeiten, das
gleiche Gehalt bekommen?
– Würde dieses Modell in Ihrem Beruf funktionieren?

Fokus Deutsch – Erfolgreich in Alltag und Beruf  |  Modelltest telc Deutsch B1 · B2 Beruf  |  © Cornelsen Verlag, Berlin. Alle Rechte vorbehalten. 29
Modelltest
Sprechen, Teil 3

Sprechen, Teil 3
Teilnehmerin bzw. Teilnehmer A und B
Teil 3 Gemeinsam eine Aufgabe lösen

Situation:

Sie arbeiten für einen mittelgroßen Familienbetrieb, der zahnmedizinische Geräte herstellt. Zum
50-jährigen Firmenjubiläum bittet Ihr Vorgesetzter Sie, ein Fest zu organisieren, das sowohl für die
­lokalen Politiker, als auch die Familien der Mitarbeiter und die Einwohner der Kleinstadt sein soll.

Ihre Aufgabe ist es, ein für alle passendes Fest zu planen.

Aufgabe:

Hier einige Punkte, die Ihnen bei der Planung helfen:

- Verpflegung?
- Budget?
- Presse?
- Kinderbetreuung?
- Programm?
- Einladungen?

Entscheiden Sie zuerst, was Sie machen möchten und warum.

Tragen Sie Ihrer Partnerin/Ihrem Partner Ihre Ideen vor und begründen Sie sie.

Reagieren Sie auf die Ideen Ihrer Partnerin/Ihres Partners und die Begründungen.

Einigen Sie sich auf einen gemeinsamen Vorschlag.

30 Fokus Deutsch – Erfolgreich in Alltag und Beruf  |  Modelltest telc Deutsch B1 · B2 Beruf  |  © Cornelsen Verlag, Berlin. Alle Rechte vorbehalten.
Antwortbogen

Antwortbogen
Hören
Teil 1 Teil 2 Teil 3 Teil 4
1 1 5 5 15 15 21 21
a b c richtig falsch a b c a b c d e f
2 2 6 6 16 16 22 22
a b c a b c a b c a b c d e f
3 3 7 7 17 17 23 23
a b c richtig falsch a b c a b c d e f
4 3 8 8 18 18
a b c a b c a b c
9 9 19 19
richtig falsch a b c
10 10 20 20
a b c a b c
11 11
richtig falsch
12 12
a b c
13 13
richtig falsch
14 14
a b c

Lesen
Teil 1 Teil 2 Teil 3
24 24 28 28 33 33
a b c d e f a b c d e f g h x a b c
25 25 29 29 34 34
a b c d e f a b c d e f g h x a b c
26 26 30 30 35 35
a b c d e f a b c d e f g h x a b c
27 27 31 31 36 36
a b c d e f a b c d e f g h x a b c
32 32 37 37
a b c d e f g h x a b c
Teil 4
38 38
39 39 a b c
richtig falsch
40 40
richtig falsch
41 41
richtig falsch

Sprachbausteine
Teil 1 Teil 2
42 42 50 50
a b c d e f g h i j a b c
43 43 51 51
a b c d e f g h i j a b c
44 44 52 52
a b c d e f g h i j a b c
45 45 53 53
a b c d e f g h i j a b c
46 46 54 54
a b c d e f g h i j a b c
47 47 55 55
a b c d e f g h i j a b c
48 48 56 56
a b c d e f g h i j a b c
49 49 57 57
a b c d e f g h i j a b c
58 58
a b c
59 59
a b c

Fokus Deutsch – Erfolgreich in Alltag und Beruf  |  Modelltest telc Deutsch B1 · B2 Beruf  |  © Cornelsen Verlag, Berlin. Alle Rechte vorbehalten. 31
Hörtexte

Hörtexte schon wieder fit. Nur mit der Chefin muss ich demnächst
­reden und um einen Einzelarbeitsplatz in einem anderen
Raum bitten – so geht das nicht weiter. Danke und hoffent­
Hören, Teil 1
lich bis bald!
Beispiel
Nummer 4
Hallo Susanna, ich bin es, Mariam. Ich kann’s kaum er­
warten, bis du morgen auch bei mir in der Firma anfängst – Stella, hier ist Maleika. Du, ich bin ja grade im Außendienst
das wird super. Du, du hast mich ja gefragt, ob man sich bei und gefühlt seit Tagen in ganz Deutschland unterwegs. Jetzt
uns duzt oder siezt. Gute Frage, bei uns duzt man sich unter hat mich eine Schule angerufen, bei der es sowieso so viele
Kollegen; die Chefs spricht man zwar mit Vornamen an, Schwierigkeiten im Vorfeld gab. Ihnen wurden falsche
siezt sie aber. Mein Tipp wäre erst mal alle mit Familien­ Stühle in falscher Menge geliefert. Mein Laptop ging gestern
namen und ‚Sie‘ anzusprechen. Das ‚Du‘ werden die, die es leider kaputt und ich kann auf den Auftrag nicht zugreifen.
wollen, dir dann schon von ganz allein anbieten. Wenn du Könntest du das bitte überprüfen, mit der Schule in Kontakt
sonst noch Fragen hast, meld dich gern. Ansonsten sehen wir treten und mir dann Bescheid geben? Sobald ich zurück bin,
uns morgen um 8 am Haupteingang. Ich freue mich. fahre ich persönlich bei denen vorbei und werde mein Bestes
Tschüss! tun, sie nicht als Kunden zu verlieren. Dank dir!

Nummer 1

Hallo Emilia, hier ist Mohammad. Du, ich habe morgen Hören, Teil 2
eigent­lich Dienst, kann aber nicht kommen, weil meine Frau
Nummer 5 und 6
gerade auf Geschäftsreise ist und ich unseren Sohn vom
Kinder­garten abholen muss. Im Dienstplan habe ich ge­ Chefin:  Frau Nawruzi, bevor ich mit meinem Teil anfange,
sehen, dass du morgen eigentlich frei hättest … Wärst du nur die kurze Frage, ob Sie sich bei uns wohlfühlen?
vielleicht bereit meine Stunden zu übernehmen? Ich könnte Frau Nawruzi:  Äh … Ja, ich fühle mich auf jeden Fall wohl.
dafür am Freitag arbeiten. Was hältst du davon? ­Soweit ich Die Arbeit macht Spaß, die Kollegen sind nett. Es ist alles
weiß, dürfen wir ja keine Extraschichten mehr machen und in Ordnung, danke.
Überstunden aufbauen. – Meld dich einfach. Ich wäre dir Chefin:  Das freut mich zu hören. Und was sind Ihre per­
echt dankbar. Ciao! sönlichen Ziele? Haben Sie etwas, was Sie bei uns gerne
erreichen wollen?
Nummer 2 Frau Nawruzi:  Um ehrlich zu sein, lebe ich in den Tag
­hinein, ich plane nicht viel. Das ist einer der Gründe,
Hallo Herr Siebert, Hernandez hier. Ich bin ja heute im
­warum ich Grafikdesign und nicht z. B. BWL studiert
Home­office, habe aber leider meine Notizen von unserem
­habe.
gestri­gen Gespräch bezüglich des Betriebsausflugs auf
Chefin:  Das überrascht mich jetzt, ich sehe Sie nämlich
meinem Schreibtisch liegen lassen. Wir hatten uns ja gegen
defini­tiv in einer Führungsposition. Sie können hervor­
die Mitnahme der Familienmitglieder entschieden, richtig?
ragend erklären, haben immer alles im Blick. Hätten Sie
Und Sie wollten sich um die Aktivitäten kümmern, oder?
denn Interesse Leiterin eines kleinen Projekts mit 3 Mit­
Dann bleibt mir ja nur noch einen Bus zu bestellen und
arbeitern zu werden?
Restaurant­reservierungen zu machen. Rufen Sie mich doch
Frau Nawruzi:  Das kommt natürlich auf das Projekt an.
bitte einfach zurück und entschuldigen Sie das Durchein­
Und auf das Geld.
ander. Auf Wiederhören.
Chefin:  Den Kunden kennen Sie bereits und bezüglich des
Geldes kann ich Ihnen leider keine großen Hoffnungen
Nummer 3
machen. Aber jetzt zeig’ ich Ihnen erst mal, um was es
Morgen Gül, hier ist Stefan. Du, ich erreiche in der Firma sich konkret handelt …
noch niemanden, aber könntest du bitte im Personalbereich
Bescheid geben, dass ich krank bin und nicht kommen kann? Nummer 7 und 8
Ich weiß, dass ist schon das zehnte Mal in den letzten
Firma:  Q3 GmbH, guten Tag. Was kann ich für Sie tun?
­Wochen, aber in diesem Großraumbüro stecke ich mich so­
Kunde:  Heinz mein Name. Ich bin umgezogen und wochen­
fort bei allen an. Eine Krankschreibung vom Arzt hole ich
lang habe ich versucht Internet zu bekommen. Seit
mir jetzt noch nicht – vielleicht bin ich ja in zwei Tagen
15 Jahren habe ich bei Ihnen meine Internet- und Handy­

32 Fokus Deutsch – Erfolgreich in Alltag und Beruf  |  Modelltest telc Deutsch B1 · B2 Beruf  |  © Cornelsen Verlag, Berlin. Alle Rechte vorbehalten.
Hörtexte

verträge und ich war immer zufrieden, aber jetzt sehe ich Nummer 13 und 14
mich gezwungen zu kündigen.
Vater:  Und denken Sie daran, Maria, dass Jonathan immer
Firma:  Beruhigen Sie sich. Da können wir doch sicher etwas
leicht krank wird und nicht so viel draußen sein soll.
tun.
Außer­dem soll er nicht so viel Süßes essen und achten Sie
Kunde:  Dass man lange auf einen Termin warten muss, bis
bitte darauf, dass er mittags auch immer sein Gemüse
der Monteur für den Router kommt, ist ja normal. Und
isst.
auch darüber, dass ich einen halben Tag Urlaub dafür
Erzieherin:  Herr Schneider, ich bin zwar erst seit kurzem
nehmen muss, habe ich mich nicht aufgeregt. Aber 4x
in Deutschland, habe aber als junge Frau Erzieherin ge­
waren Ihre Leute bereits da und danach hatte ich immer
lernt und schon 20 Jahre in meinem Land in einem
noch kein Internet.
Kinder­garten gearbeitet. Ich verstehe Ihre Ängste, aber
Firma:  Aber dann muss das sicherlich an Ihrem Anschluss
ich werde mich sicherlich sehr gut um ihren Sohn
liegen.
­kümmern.
Kunde:  Nein, eben nicht. Ich habe dann eine andere Firma
Vater:  Aber Sie wissen ja: Er hat manchmal noch Probleme
beauftragt und die hat es innerhalb von 30 Minuten
beim Sprechen und kann sich nicht so gut ausdrücken.
­geschafft. Und jetzt leiten Sie mich bitte zur Kündigungs­
Erzieherin:  Das, Herr Schneider, wird unser kleinstes
abteilung weiter.
­Problem sein. Wir finden schon einen Weg, vertrauen Sie
mir.
Nummer 9 und 10

Miro:  Emir, ich habe gehört, du hast gekündigt?


Emir:  Ja. Das ging so nicht mehr weiter für mich. Ich habe
Hören, Teil 3
eine gute Ausbildung, bin schnell, zuverlässig und genau.
Das Geld hat am Ende des Monats aber trotzdem nie Moderator:  Herzlich willkommen zurück zu unserer
­gereicht, weil jeder alles immer nur billig haben will und ­Sendung „Arbeitswelten“. Zu Gast im Studio ist heute
keiner mehr für Qualität bezahlt. Der Verdienst in Frau Prof. Dr. Lüdenbach, eine Expertin für Gesund­
­meiner Branche ist einfach zu gering. heitsvorsorge und Prävention von Krankheiten im Alter.
Miro:  Aber ohne Job wird’s ja auch nicht besser, oder? Heute sprechen wir darüber, was Firmen dafür tun
Emir:  Naja, meine Frau und ich haben beschlossen mit den ­können, um ihre Mitarbeiter körperlich und psychisch
­Kindern nach Neuseeland zu ziehen. Da werden deutsche ­gesund zu halten und diese gleichzeitig stärker an sich zu
Handwerker mit offenen Armen empfangen, das Gehalt binden. Willkommen Frau Prof. Dr. Lüdenbach
ist viel besser und wärmer ist es dort auch. Und vielleicht Prof. Dr. Lüdenbach: Danke.
klappt es ja dort mit dem Traum von der eigenen Firma. Moderator:  Frau Lüdenbach, welche Rolle spielt die
­geisti­ge und körperliche Gesundheit der Mitarbeiter
Nummer 11 und 12 ­heute für Arbeitgeber?
Prof. Dr. Lüdenbach:  Es ist tatsächlich so, dass immer
Michael:  Maike, ich bin’s Michael. Gut, dass ich dich er­
mehr Firmen realisieren, dass vor allem für junge Arbeit­
reiche. Ich stecke total im Stau und werde zwar pünktlich
nehmerinnen und Arbeitnehmer das Gehalt oder die
zur Präsentation kommen, aber habe noch nicht alles
Vertrags­dauer oft gar keine so große Rolle mehr spielen.
fertig­bekommen. Könntest du das noch für mich er­
Viel wichtiger scheint es, dass es wöchentliche Sportan­
ledigen?
gebote, einen Betriebskindergarten, Seminare zur Stress­
Maike:  Uff, da bleibt mir wohl nichts andres übrig … Was
reduzierung oder andere Angebote gibt. Kurz: Dass die
gibt es denn noch zu tun?
work-life-balance stimmt.
Michael:  Die Tagesordnung muss noch gedruckt und ver­
Moderator:  Das soll also wichtiger sein als das Geld auf
vielfältigt werden – sie ist auf unserem Teamlaufwerk
dem Konto?
gespeichert. Außerdem muss dem Hausservice noch
Prof. Dr. Lüdenbach:  Das wäre jetzt überspitzt. Insgesamt
­Bescheid gegeben werden, dass wir Wasser und Säfte im
haben junge Menschen aber verstanden, dass es viele
Raum brauchen – das habe ich total vergessen. Und Frau
mögliche Arbeitgeber gibt – jede Person jedoch nur eine
Samet, die Assistentin der Abteilungsleitung soll Proto­
Gesundheit hat und auf diese achten muss. Heute sind
koll führen. Das habe ich ihr schon gesagt – aber erinnere
­alle flexibel, über berufliche Netzwerke hört man in
sie doch nochmal dran.
kürzes­ter Zeit von anderen Jobs, der Vertrag ist da auch
Maike:  Na du machst mir ja mehr Arbeit als der Chef.
schnell unterschrieben. Wenn ein Betrieb also möchte,
dass die Leute bleiben, muss er es schaffen, dass sie jeden

Fokus Deutsch – Erfolgreich in Alltag und Beruf  |  Modelltest telc Deutsch B1 · B2 Beruf  |  © Cornelsen Verlag, Berlin. Alle Rechte vorbehalten. 33
Hörtexte

Tag gerne zur Arbeit kommen. Das nennt man „Mit­ Nummer 21
arbeiterbindung“.
Unter der Woche war ich früher natürlich auch wenig aktiv,
Moderator:  Also, so richtig kann ich mir das noch nicht
aber zumindest musste man ab und an noch ins Sekretariat
vorstellen: Wer soll das denn alles bezahlen? Wird dies
oder zum Fax- oder Kopiergerät gehen. Heute habe ich aber
durch Steuergelder finanziert oder über Teile der Ge­
das Gefühl, dass alles im Sitzen erledigt werden kann: Ich
hälter?
habe ein Multifunktionsgerät im Büro, mit dem ich drucken,
Prof. Dr. Lüdenbach:  Beides ist tatsächlich nicht der Fall.
scannen und faxen kann, wir haben ein internes Chatpro­
Vor allem die Kassen fördern hier ganz stark, da es für
gramm, mit dem alle Kollegen und Kolleginnen zu erreichen
sie auf lange Sicht niedrigere Kosten bedeutet. Denn wer
sind und bei der tollen Kaffeemaschine um die Ecke kommt
heute gesund lebt und auf sich achtet, hat auch im Alter
der Kaffee auf Knopfdruck – selbst da ist es nur ein Gang.
weniger Probleme. Eine Garantie gibt es zwar nicht;
aktuel­le Studien sprechen aber dafür.
Nummer 22
Moderator:  Und was kann ich mir nun konkret darunter
vorstellen? Ich selbst bin ja schon mit Smartphone und Computer auf­
Prof. Dr. Lüdenbach:  Na ja, für den einen ist es Yoga in der gewachsen und dadurch war das neue Kassensystem in dem
Mittagspause, andere spielen lieber nach der Arbeit mit Supermarkt, in dem ich meine Ausbildung gemacht habe,
Kollegen Fußball, wieder andere freuen sich über einen gar kein Problem. Ich fand es selbsterklärend. Ältere Kolle­
höhenverstellbaren Schreibtisch. Ein Angebot allein gen aber, die es gewohnt waren alle Preise im Kopf zu haben,
reicht aber nicht – der Arbeitnehmer muss die Wahl kämpfen da teilweise heute noch mit oder treten eine neue
­haben. Nur so findet sich für alle das richtige Angebot. Stelle, aus Angst vor der Technik, erst gar nicht an. Andere
Moderator:  Und wie überzeuge ich meinen Arbeitgeber sehen es als Chance und wenn sie dann doch mal Hilfe
davon? ­brauchen, helfe ich immer gern. Der Umgang mit digitalen
Prof. Dr. Lüdenbach:  Anders, als die meisten denken: Medien ist aber heute in allen Bereichen so wichtig, dass
Schaltet man den Betriebsrat ein, fühlt sich die Führungs­ man ohne Kenntnisse, fast kaum noch Chancen auf dem
ebene oft unter Druck gesetzt und macht dicht. Und für Arbeits­markt hat.
das Einarbeiten in aktuelle Studien bleibt Führungs­
kräften oft einfach keine Zeit. Viel sinnvoller ist es z. B. Nummer 23
­einen Firmenlauf oder ähnliches zu organisieren und
Ich arbeite für ein Taxiunternehmen und bin erst vor ein
dem Arbeitgeber zu zeigen, welche förderlichen Bedin­
paar Jahren nach Deutschland gekommen. Wenn es Ände­
gungen und Auswirkungen damit geschaffen werden:
rungen im Dienstplan gibt oder ein Kollege mich kurzfristig
Teamgeist, mehr Energie und ein effizienteres Arbeiten.
erreichen will, werde ich einfach auf meinem Handy ange­
Moderator:  Haben Sie herzlichen Dank, Frau Lüdenbach.
rufen – auch wenn ich gerade Pause oder Schichtende habe
Und nach einer kurzen Werbepause können Sie, liebe Hö­
oder mit meiner Familie zu Hause beim Abendessen sitze.
rerinnen und Hörer, gerne mit Ihren Fragen ­anrufen.
Richtig abschalten kann ich da nicht. In den Pausen lerne ich
aber auch oft Deutsch am Handy; das klappt ganz gut, weil
die Lektionen kurz sind und zehn Minuten da oft schon
Hören, Teil 4 ­reichen. Mein Handy ist also Fluch und Segen zugleich.

Beispiel

Wir versuchen aktuell eine nachhaltigere Politik bei uns in


der Firma zu etablieren, das heißt wir haben alle einen
zweiten Bildschirm bekommen und drucken so gut wie
nichts mehr aus. Laut Büroleitung geht es hier hauptsächlich
darum, ökologisch richtig zu arbeiten, aber ich glaube, einer
der Hauptgründe ist, dass jedes Mal, wenn ein Kollege oder
eine Kollegin krank war oder länger gefehlt hat, die Vertre­
tung vieles nicht gefunden hat – wenn alles digital abge­
speichert werden muss, können natürlich auch alle anderen
darauf zugreifen.

34 Fokus Deutsch – Erfolgreich in Alltag und Beruf  |  Modelltest telc Deutsch B1 · B2 Beruf  |  © Cornelsen Verlag, Berlin. Alle Rechte vorbehalten.
Lösungen

Lösungen Sprachbausteine
42 d
Hören 43 j
44 h
1 b
45 f
2 c
46 b
3 c
47 c
4 a
48 g
5 falsch
49 e
6 b
50 b
7 richtig
51 c
8 c
52 a
9 falsch
53 a
10 a
54 a
11 richtig
55 c
12 a
56 c
13 falsch
57 b
14 a
58 a
15 a
59 a
16 c
17 a
18 c
19 a Schreiben
20 b
Dieser Subtest kann nur von Kursleiterinnen und
21 e
­-leitern bzw. von Bewerterinnen und Bewertern
22 b
­bewertet werden.
23 f

Lesen
24 b
25 e
26 a
27 d
28 b
29 x
30 g
31 a
32 d
33 b
34 b
35 a
36 c
37 c
38 c
39 falsch
40 falsch
41 richtig

Fokus Deutsch – Erfolgreich in Alltag und Beruf  |  Modelltest telc Deutsch B1 · B2 Beruf  |  © Cornelsen Verlag, Berlin. Alle Rechte vorbehalten. 35