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Abschlusstest

Leichter machen
. Die richtige Steigerung des Adjektivs finden
aufmerksam ............................... .....................................

...................... ............................... am sorgfältigsten

...................... besser .....................................

umständlich ............................... .....................................

...................... höher .....................................

...................... aufgeblähter .....................................

...................... ............................... am erfahrensten

erleichternd ............................... .....................................

...................... ............................... am meisten

...................... beruhigender .....................................

...................... ............................... am anstrengendsten

hilflos ............................... .....................................

...................... ............................... am unverzichtbarsten

1
Abschlusstest Grammatik
. Die alljährlichen Feste
Das . . . . . . . . . . . . . . . . (heutig) Gartenfest war sehr lebhaft.

Auf dem . . . . . . . . . . . . . . . . (festlich) Geburtstagstisch fiel der . . . . . . . . . . . . . . . . (groß) Rosenstrauß


besonders auf.

Die meisten Gäste gratulierten dem . . . . . . . . . . . . . . . . (stolz) Jubilar.

In jedem Februar gibt es ein . . . . . . . . . . . . . . . . (bunt) Faschingsfest.

Seit Jahren spielt dazu ein Akkordeonspieler . . . . . . . . . . . . . . . . (alt) Schlager.

Die . . . . . . . . . . . . . . . . (mobil) Bewohnerinnen und Bewohner tanzen gern dazu, die Pflegebedürftigen in
den Rollstühlen wagen oft einen . . . . . . . . . . . . . . . . (klein) Sitztanz.

Zum Sommerfest im . . . . . . . . . . . . . . . . (blühend) Garten kommen auch viele Angehörige.

Die Pflegeschülerinnen und Pflegeschüler hängen . . . . . . . . . . . . . . . . (farbig) Lichterketten in den Bäumen


auf.

Genauso beliebt wie die . . . . . . . . . . . . . . . . (jahreszeitlich) Feste sind im Wohnbereich B2 die . . . . . . . . . . .


. . . . . (christlich) Feiertage.

Zu Advent und Weihnachten ist der Wohnbereich mit . . . . . . . . . . . . . . . . (zahlreich) Kerzen und . . . . . . . .
. . . . . . . . (alt) Weihnachtsfiguren geschmückt.

Die meisten Bewohnerinnen und Bewohner kennen noch viele Weihnachtslieder aus ihrer . . . . . . . . . . . . .
. . . (früh) Jugend.

Sie singen die . . . . . . . . . . . . . . . . (bekannt) Lieder oft fehlerlos mit.

Silvester interessiert die meisten . . . . . . . . . . . . . . . . , . . . . . . . . . . . . . . . . (betagt, alt) Menschen nicht mehr.

Sie gehen zu Bett wie an jedem . . . . . . . . . . . . . . . . (normal) Tag.

2
Abschlusstest Grammatik
. Früher hat Frau Grotejohann Ostereier versteckt
Setzen Sie den folgenden Text ins Perfekt.

Frau Grotejohann erhält zu Ostern ein Päckchen.

........................................................................................

Sie freut sich, aber sie weiß nicht mehr genau, wer das Päckchen schickt.

........................................................................................

Barbara zeigt ihr ein Foto von ihrer Familie. Dann erinnert sich Frau Grotejahann.

........................................................................................

„Bunte Eier, natürlich“, bemerkt sie, „die färbe ich für meine Kinder.

........................................................................................

Und ich verstecke sie überall in der Wohnung.

........................................................................................

Manchmal finden die Kinder nicht alle Eier wieder.

........................................................................................

Das amüsiert dann die ganze Familie.“

........................................................................................

3
Abschlusstest Grammatik
. Vorbereitung auf einen Ausflug
Bringen Sie die Passivsätze in eine Aktivform im Perfekt.

Beispiel:
Frau Grotejohann wurde frisiert.
hat Frau Grotejohann frisiert.
Der Frisör . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

Das Wollkostüm und die Seidenbluse wurden aufgebügelt.

Jan hat . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

Der Goldschmuck wurde überall vergeblich gesucht, dann wurde er unter der Matratze gefunden.

Jan . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

Die Lederhandschuhe wurden in die Handtasche gesteckt.

Frau Grotejohann hat . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

Das Geld in der Börse wurde nachgezählt.

Jan . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

Das Spitzentaschentuch wurde sorgfältig gefaltet.

Frau Grotejohann . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

Der kleine Handspiegel wurde geputzt.

Jan . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

Zum Schluss wurde Frau Grotejohann in den Rollstuhl gesetzt.

Zum Schluss hat Jan . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

4
Abschlusstest Grammatik
. Besuch von Herrn Roth
Füllen sie die Lücken aus.

Beispiel:

Frau Blum begrüßt Herrn Roth, . . . . . . . . . . . ehrenamtlichen Helfer im Wohnbereich.


einen
Frau Blum begrüßt Herrn Roth, . . . . . . . . . . . ehrenamtlichen Helfer im Wohnbereich.

Herr Roth hilft . . . . . . . . . . . Team. Er betreut . . . . . . . . . . . bettlägerigen Bewohnerinnen und Bewohner.


Er nimmt sich auch Zeit für . . . . . . . . . . . Kranken. Heute beginnt er . . . . . . . . . . . (sein) Besuch bei Frau
Kiepert. Er kennt . . . . . . . . . . . schon, seitdem sie hier im Wohnbereich ist. Früher hat sich Frau Kiepert
gern mit . . . . . . . . . . . unterhalten, aber heute kommt . . . . . . . . . . . (kein) Unterhaltung zustande. Frau
Kiepert erwidert aber . . . . . . . . . . . (sein) Blick und . . . . . . . . . . . (sein) Lächeln. Herr Roth drückt . . . . . . . . . . .
die Hand. Er fragt . . . . . . . . . . . . . . . . später, wie sie sich fühlt. Sie antwortet . . . . . . . . . . . nur einsilbig. Er
streichelt . . . . . . . . . . . den Handrücken. Die Augen fallen . . . . . . . . . . . zu. Herr Roth will schon . . . . . . . . . . .
Raum verlassen, da murmelt . . . . . . . . . . . alte Dame: „Bleiben Sie doch noch etwas bei . . . . . . . . . . . .“ „Ich
setze . . . . . . . . . . . gern noch einmal zu . . . . . . . . . . . , ich dachte schon, dass . . . . . . . . . . . schlafen.“ „Ich
danke . . . . . . . . . . . .“

. Frau Blum erteilt der Kollegin das Wort


Bilden Sie Sätze.

Frau Blum/Herr Roth/ein Geschenk/übergeben


Frau Blum übergibt Herrn Roth ein Geschenk.
............................................................................................
Sie/der Ehrenamtliche/für sein Engagement/danken

............................................................................................
Sie/das Team/ein neuer Computer/versprechen

............................................................................................
Frau Köpert/der Wohnbereich/eine neue Planstelle/zusagen

............................................................................................
Barbara/die Bewohnerin/das Päckchen/aushändigen

............................................................................................
Jan/der Kollege von der Nachtschicht/die Ereignisse des Tages/erzählen

............................................................................................

5
Abschlusstest Rechtschreibung
. Menschen brauchen Menschen
In dieser Abschlussübung erhalten Sie Gelegenheit, sich noch einmal mit der Schreibung von Vokalen und
ihrer Dehnung zu beschäftigen.
Welcher Vokal, welcher Umlaut und gegebenenfalls welches Dehnungszeichen fehlt in der Lücke?
Die S . . . . nsucht nach N . . . . he zu anderen Menschen begleitet uns ein L . . . . ben l . . . . ng. Das M . . . . ß
unserer Abh . . . . ngigkeit von anderen m . . . . g sich in versch . . . . denen L . . . . bensph . . . . sen zw . . . . r
unterscheiden, n . . . . aber erl . . . . scht das menschliche Bed . . . . rfnis n . . . . ch Verb . . . . ndenheit mit ande-
ren Menschen.
Wenn S . . . . sich den L . . . . benszyklus noch einm . . . . l vergegenw . . . . rtigen:
Auf d . . . . W . . . . lt gekommen, bed . . . . rfen wir j . . . . relang einer elterlichen F . . . . rsorge – . . . . ne s . . . .
h . . . . tte n . . . . mand von uns . . . . berl . . . . bt. Von der Art, w . . . . w . . . . r d . . . . ses erste Angew . . . . sensein
erl . . . . ben, h . . . . ngt, so verm . . . . ten v . . . . le B . . . . obachter menschlicher L . . . . bensläufe, in starkem
M . . . . ße auch für das sp . . . . tere L . . . . ben ab, w . . . . w . . . . r Hilflosigkeit und Abh . . . . ngigkeit von
anderen Menschen empf . . . . nden. Hat ein Mensch in seiner ersten L . . . . bensph . . . . se die Erf . . . . rung
gemacht, sich willkommen zu f . . . . len, empf . . . . nd er seine Bed . . . . rfnisse verstanden oder erl . . . . bte er
oder s . . . . sich als l . . . . stig? D . . . . se Grunderf . . . . rung kann dem ganzen sp . . . . teren L . . . . ben eine
F . . . . rbung g . . . . ben.
Mit i . . . . rem Heranwachsen und i . . . . rer Reifung erl . . . . ben Kinder immer größere Unabh . . . . nigkeit,
immer größere Autonom . . . . . D . . . . se Unabh . . . . ngigkeit f . . . . ndet i . . . . ren Ausdruck z. B. im Laufen-
und Spr…..chenl . . . . rnen. Kinder versp . . . . ren Neug . . . . rde, die W . . . . lt z . . . . erobern und z . . . erk . . . . n-
den. Die Sch . . . . le f . . . . rt s . . . . – im gl . . . . cklichsten Falle – in neue Erf . . . . rungsw . . . . lten. Mit
der P . . . . bert . . . . t beginnt w . . . . der ein neuer L . . . . bensabschnitt. J . . . . gendliche werden z . . . .
j . . . . ngen Männern und Frauen und sind gef . . . . rdert, einen angemessenen Ausdruck f . . . . r d . . . . se
Erf . . . . rung zu f . . . . nden. Auch daz . . . . brauchen s . . . . andere Menschen, v . . . . r allem Gleich-
. . . . ltrige.
Als Erwachsene s . . . . chen s . . . . nach i . . . . nen angemessenen F . . . . rmen, sich als Mann oder als Frau z . . . .
f . . . . len. V . . . . lleicht g . . . . hen s . . . . eine . . . . he ein und gr . . . . nden eine Famil . . . . , v . . . . lleicht
w . . . . len s . . . . auch einen anderen W . . . . g. S . . . . m . . . . ssen entscheiden, w . . . . lche R . . . . lle d . . . .
Ber . . . . fst . . . . tigkeit in i . . . . rem L . . . . ben sp . . . . len soll. S . . . . vers . . . . chen, einen Platz in der W . . . . lt
der Erwachsenen z . . . . f . . . . nden. Dabei erp . . . . ben s . . . . i . . . . re M . . . . glichkeiten und Grenzen.
Irgendwann sind w . . . . r Menschen mit der Erf . . . . rung konfront . . . . rt, dass unsere Kr . . . . fte und
F . . . . higkeiten nachlassen. D . . . . s ist meistens ein schmerzl . . . . cher Prozess. Was gesch . . . . t mit meinem
Selbstwertgef . . . . l, wenn ich nicht m . . . . r kann, was ich einm . . . . l konnte? W . . . . f . . . . le ich mich, wenn
v . . . . le, d . . . . mich gesch . . . . tzt, gel . . . . bt und anerkannt h . . . . ben, nicht m . . . . r d . . . . sind? W. . . .
kann ich mich in d . . . . L . . . . ge einf . . . . nden, andere z . . . . brauchen, um meinen . . . . lltag z . . . . bew
. . . . ltigen? W . . . . gehe ich mit den unvermeidlichen Schm . . . . rzgef . . . . len um, hilflos, v . . . . lleicht
ink . . . . ntinent, v . . . . lleicht d . . . . ment zu sein?
W . . . . lchen Beist . . . . nd w . . . . nsche ich m . . . . r f . . . . r d . . . . letzte Ph . . . . se meines L . . . . bens?
W . . . . lche Hilfe t . . . . te m . . . . r w . . . . l, um m . . . . r meinen Absch . . . . d vom L . . . . ben zu erleichtern?
Wenn Sie mit dem Ergebnis Ihres Abschlusstests unzufrieden sind, schauen Sie sich noch einmal die
Abschnitte S. 100 –102, S. 119 –122 und S. 145 –146 an.

6
Abschlusstest Rechtschreibung
. Weißt du, wann die Gedenkfeier beginnt?
Was gehört in die Lücke, s, ss oder ß?

Vor dem Gotte . . . dienst sa . . . en schon einige Bewohnerinnen und Bewohner im Andacht . . . raum.
Frau Grotejohann la . . . laut au . . . dem Ge . . . angbuch vor. Sie lie . . . sich dabei durch nichts stören.

Die Seel . . . orgerin wei . . . , wie wichtig da . . . gemein . . . ame Singen für alle ist. Au . . . erdem achtet sie
darauf, da . . . der Gotte . . . dienst anschaulich ist. Sie lä . . . t sich viel einfallen, da . . . alle Sinne angespro-
chen sind.

. Er lag krank im Bett


Was fehlt, g oder k?
Wenden Sie die Regeln an, die Sie für die Unterscheidung kennen gelernt haben.

Ber . . . – Ber . . . e • Wer . . . – . . . . . . . . . • Zu . . . – . . . . . . . . . • Flu . . . – . . . . . . . . . • flo . . . – . . . . . . . . . •


lo . . . – . . . . . . . . . • la . . . – . . . . . . . . . • wo . . . – . . . . . . . . . • Zwer . . . – . . . . . . . . . • star . . . – . . . . . . . . . •
Sar . . . – . . . . . . . . . • ma . . . – . . . . . . . . . • Ta . . . – . . . . . . . . . • san . . . – . . . . . . . . . • san . . . – . . . . . . . . . •
versan . . . – . . . . . . . . . • stan . . . – . . . . . . . . . • Erfol . . . – . . . . . . . . . • Vol . . . – . . . . . . . . .

7
Abschlusstest Rechtschreibung
. Junge Pflegende alter Menschen
Im folgenden Text geht es darum, wie Sie Konsonanten schreiben: Verdoppelung oder nicht, b oder p, f oder
v, k oder ck, z oder tz, d, t oder dt usw. So können Sie überprüfen, ob Sie die entsprechenden „Rechtschreib-
lektionen“ (S. 41– 43, S. 174, S. 192 –194, S. 206 – 207) gründlich genug durchgearbeitet haben.

Pflegende mü . . . . en oft eine schwierige Aufgabe bewältigen: Sie mü . . . . en Bedürfni . . . . e von Menschen er-
. . . . üren, die in einer gan . . . . anderen Lebenslage sind als sie sel . . . . st. Ste . . . . en Sie sich Jan vor. Er ist ein
junger Ma . . . . , Pflegeschüler, gerade 18 Jahre alt. Was er meistens in seiner Frei . . . . eit im Ko . . . . hat? Eine
intere . . . . ante junge Frau zu erobern. Aber hier im Wohnbereich mu . . . . er sich mit vö . . . . i . . . . anderen
. . . . emen und Heraus . . . . orderungen auseinander se . . . . en. Er begleitet Menschen, deren le . . . . te Erobe-
run . . . . vie . . . . eicht schon Jahr . . . . ehnte zurü . . . . liegt. . . . . ür . . . . iele mag es sogar vo . . . . ko . . . . en
unbedeuten . . . . geworden sein, welche A . . . . raktivität sie für das andere Geschlecht haben. Län . . . . st sind
existen . . . . iellere Fragen . . . . ür sie in den . . . . ordergrund gerü . . . . t. Ange . . . . ichts des möglichen bal-
digen To . . . . es verschieben sich Bedeutungen. Der Rü . . . . bli . . . . auf das eigene Leben, manchmal auch
eine Art Bilan . . . . , werden unstri . . . . ig wichtiger als eine augenbli . . . . liche Wirkun . . . . auf andere. Jan
mu . . . . es . . . . ertig bringen – wi . . . . er ein guter Altenpfleger werden – sich in die Lage eines alten, wo-
mö . . . . lich bald sterbenden Menschen zu verse . . . . en. Jan mu . . . . berei . . . . sein, sich mit . . . . .emen zu
beschä . . . . tigen, die andere junge Menschen in seinem Alter wei . . . . von sich wei . . . . en: Alter, Verlu . . . .
und Sterben.

Jan war scho . . . . iert, als ihm der To . . . . im Wohnbereich das erste Mal bege . . . . nete. Schon lange
to . . . . krank, war eine Bewohnerin ihren Leiden erlegen. Jan ha . . . . e ihr son . . . . morgens das E . . . . en ge-
reicht. Eines Morgens ko . . . . te er sich nur noch von der Verstorbenen vera . . . . schieden. Das war seine erste
Begegnun . . . . mit dem To . . . . .

. Humor und Heiterkeit


Im folgenden Abschlusstest können Sie noch einmal prüfen, ob Sie die Nomen und die Satzstruktur erkennen.
Wo schreiben Sie groß? Wo setzen Sie Satzzeichen?
Wenn Sie sich nicht ganz sicher fühlen, schauen Sie auf S. 27 nach und verlassen Sie sich bei der Zeichenset-
zung auf Ihr Sprachgefühl.

eine kleine humorvolle bemerkung dafür hat herr wennert immer schon gern gesorgt es ist erstaunlich aber
an komplimenten für die damen fehlt es ihm nie oft macht er einen witz über die komische seite einer situa-
tion mit seinem humor und seiner heiterkeit hat er die bewohnerinnen und bewohner sehr oft zum lachen
gebracht längst ist er nicht mehr orientiert weder zur zeit noch zum ort noch zu seiner person trotzdem ge-
lingt es ihm regelmäßig die atmosphäre für sich und die anderen aufzuhellen so gebrechlich und müde er
auch manchmal ist noch immer schimmert etwas von dem charme und von der hinwendung zu anderen
menschen durch mit denen er umgeht

8
Lösungen
Leichter machen

aufmerksam aufmerksamer am aufmerksamsten

sorgfältig sorgfältiger am sorgfältigsten

gut besser am besten

umständlich umständlicher am umständlichsten

hoch höher am höchsten

aufgebläht aufgeblähter am aufgeblähtesten

erfahren erfahrener am erfahrensten

erleichternd erleichternder am erleichterndsten

viel mehr am meisten

beruhigend beruhigender am beruhigendsten

anstrengend anstrengender am anstrengendsten

hilflos hilfloser am hilflosesten

unverzichtbar unverzichtbarer am unverzichtbarsten

Die alljährlichen Feste


Das heutige Gartenfest war sehr lebhaft. Auf dem festlichen Geburtstagstisch fiel der große Rosenstrauß be-
sonders auf. Die meisten Gäste gratulierten dem stolzen Jubilar. In jedem Februar gibt es ein buntes Fa-
schingsfest. Seit Jahren spielt dazu ein Akkordeonspieler alte Schlager. Die mobilen Bewohnerinnen und Be-
wohner tanzen gern dazu, die Pflegebedürftigen in den Rollstühlen wagen oft einen kleinen Sitztanz. Zum
Sommerfest im blühenden Garten kommen auch viele Angehörige. Die Pflegeschülerinnen und Pflegeschü-
ler hängen farbige Lichterketten in den Bäumen auf. Genauso beliebt wie die jahreszeitlichen Feste sind im
Wohnbereich B2 die christlichen Feiertage. Zu Advent und Weihnachten ist der Wohnbereich mit zahlreichen
Kerzen und alten Weihnachtsfiguren geschmückt. Die meisten Bewohnerinnen und Bewohner kennen noch
viele Weihnachtslieder aus ihrer frühen Jugend. Sie singen die bekannten Lieder oft fehlerlos mit. Silvester
interessiert die meisten betagten, alten Menschen nicht mehr. Sie gehen zu Bett wie an jedem normalen Tag.

Früher hat Frau Grotejohann Ostereier versteckt


Frau Grotejohann hat zu Ostern ein Päckchen erhalten. Sie hat sich gefreut, aber sie hat nicht mehr genau
gewusst, wer das Päckchen schickt hat. Barbara hat ihr ein Foto von ihrer Familie gezeigt. Dann hat sich Frau
Grotejahann erinnert. „Bunte Eier, natürlich“, hat sie bemerkt, „die habe ich für meine Kinder gefärbt. Und
ich habe sie überall in der Wohnung versteckt. Manchmal haben die Kinder nicht alle Eier wieder gefunden.
Das hat dann die ganze Familie amüsiert.“

9
Lösungen
Vorbereitung auf einen Ausflug
Jan hat das Wollkostüm und die Seidenbluse aufgebügelt. Jan hat den Goldschmuck überall vergeblich ge-
sucht, dann hat er ihn unter der Matratze gefunden. Frau Grotejohann hat die Lederhandschuhe in die
Handtasche gesteckt.
Jan hat das Geld in der Börse nachgezählt. Frau Grotejohann hat das Spitzentaschentuch sorgfältig gefaltet.
Jan hat den kleinen Handspiegel geputzt.
Zum Schluss hat Jan Frau Grotejohann in den Rollstuhl gesetzt.

Besuch von Herrn Roth


Frau Blum begrüßt Herrn Roth, einen ehrenamtlichen Helfer im Wohnbereich.
Herr Roth hilft dem Team. Er betreut die bettlägerigen Bewohnerinnen und Bewohner. Er nimmt sich auch
Zeit für die Kranken. Heute beginnt er seinen Besuch bei Frau Kiepert. Er kennt sie schon, seitdem sie hier im
Wohnbereich ist. Früher hat sich Frau Kiepert gern mit ihm unterhalten, aber heute kommt keine Unterhal-
tung zustande. Frau Kiepert erwidert aber seinen Blick und sein Lächeln. Herr Roth drückt ihr die Hand. Er
fragt sie später, wie sie sich fühlt. Sie antwortet ihm nur einsilbig. Er streichelt ihr den Handrücken. Die Augen
fallen ihr zu. Herr Roth will schon den Raum verlassen, da murmelt die alte Dame: „Bleiben Sie doch noch
etwas bei mir.“ „Ich setze mich gern noch einmal zu Ihnen, ich dachte schon, dass Sie schlafen.“ „Ich danke
Ihnen.“

Frau Blum erteilt der Kollegin das Wort


Frau Blum übergibt Herrn Roth ein Geschenk. Sie dankt dem Ehrenamtlichen für sein Engagement. Sie ver-
spricht dem Team einen neuen Computer. Frau Köpert sagt dem Wohnbereich eine neue Planstelle zu. Bar-
bara händigt der Bewohnerin das Päckchen aus. Jan erzählt dem Kollegen von der Nachtschicht die Ereignisse
des Tages.

Menschen brauchen Menschen


Die Sehnsucht nach Nähe zu anderen Menschen begleitet uns ein Leben lang. Das Maß unserer Abhängigkeit
von anderen mag sich in verschiedenen Lebensphasen zwar unterscheiden, nie aber erlischt das menschliche
Bedürfnis nach Verbundenheit mit anderen Menschen.
Wenn Sie sich den Lebenszyklus noch einmal vergegenwärtigen:
Auf die Welt gekommen, bedürfen wir jahrelang einer elterlichen Fürsorge – ohne sie hätte niemand von uns
überlebt. Von der Art, wie wir dieses erste Angewiesensein erleben, hängt, so vermuten viele Beobachter
menschlicher Lebensläufe, in starkem Maße auch für das spätere Leben ab, wie wir Hilflosigkeit und Abhän-
gigkeit von anderen Menschen empfinden. Hat ein Mensch in seiner ersten Lebensphase die Erfahrung ge-
macht, sich willkommen zu fühlen, empfand er seine Bedürfnisse verstanden oder erlebte er oder sie sich als
lästig? Diese Grunderfahrung kann dem ganzen späteren Leben eine Färbung geben.
Mit ihrem Heranwachsen und ihrer Reifung erleben Kinder immer größere Unabhänigkeit, immer größere
Autonomie. Diese Unabhängigkeit findet ihren Ausdruck z. B. im Laufen- und Sprechenlernen. Kinder ver-
spüren Neugierde, die Welt zu erobern und zu erkunden. Die Schule führt sie – im glücklichsten Falle – in
neue Erfahrungswelten. Mit der Pubertät beginnt wieder ein neuer Lebensabschnitt. Jugendliche werden zu
jungen Männern und Frauen und sind gefordert, einen angemessenen Ausdruck für diese Erfahrung zu fin-
den. Auch dazu brauchen sie andere Menschen, vor allem Gleichaltrige.
Als Erwachsene suchen sie nach ihnen angemessenen Formen, sich als Mann oder als Frau zu fühlen. Viel-
leicht gehen sie eine Ehe ein und gründen eine Familie, vielleicht wählen sie auch einen anderen Weg. Sie
müssen entscheiden, welche Rolle die Berufstätigkeit in ihrem Leben spielen soll. Sie versuchen, einen Platz
in der Welt der Erwachsenen zu finden. Dabei erproben sie ihre Möglichkeiten und Grenzen.

10
Lösungen
Irgendwann sind wir Menschen mit der Erfahrung konfrontiert, dass unsere Kräfte und Fähigkeiten nachlas-
sen. Dies ist meistens ein schmerzlicher Prozess. Was geschieht mit meinem Selbstwertgefühl, wenn ich nicht
mehr kann, was ich einmal konnte? Wie fühle ich mich, wenn viele, die mich geschätzt, geliebt und anerkannt
haben, nicht mehr da sind? Wie kann ich mich in die Lage einfinden, andere zu brauchen, um meinen Alltag
zu bewältigen? Wie gehe ich mit den unvermeidlichen Schmerzgefühlen um, hilflos, vielleicht inkontinent,
vielleicht dement zu sein?
Welchen Beistand wünsche ich mir für die letzte Phase meines Lebens? Welche Hilfe täte mir wohl, um mir
meinen Abschied vom Leben zu erleichtern?

Weißt du, wann die Gedenkfeier beginnt?


Vor dem Gottesdienst saßen schon einige Bewohnerinnen und Bewohner im Andachtsraum. Frau Grotejo-
hann las laut aus dem Gesangbuch vor. Sie ließ sich dabei durch nichts stören.
Die Seelsorgerin weiß, wie wichtig das gemeinsame Singen für alle ist. Außerdem achtet sie darauf, dass der
Gottesdienst anschaulich ist. Sie lässt sich viel einfallen, dass alle Sinne angesprochen sind.

g oder k?
Berg – Berge • Werk – Werke • Zug – Züge • Flug – Flüge • flog – fliegen • log – lügen • lag – liegen • wog –
wiegen • Zwerg – Zwerge • stark – starke/starker • Sarg – Särge • mag – mögen • Tag – Tage • sank – sinken •
sang – singen • versank – versinken • stank – stinken • Erfolg – Erfolge • Volk – Völker

Junge Pflegende alter Menschen


Pflegende müssen oft eine schwierige Aufgabe bewältigen: Sie müssen Bedürfnisse von Menschen erspüren,
die in einer ganz anderen Lebenslage sind als sie selbst. Stellen Sie sich Jan vor. Er ist ein junger Mann, Pflege-
schüler, gerade 18 Jahre alt. Was er meistens in seiner Freizeit im Kopf hat? Eine interessante junge Frau zu
erobern. Aber hier im Wohnbereich muss er sich mit völlig anderen Themen und Herausforderungen ausei-
nander setzen. Er begleitet Menschen, deren letzte Eroberung vielleicht schon Jahrzehnte zurück liegt. Für
viele mag es sogar vollkommen unbedeutend geworden sein, welche Attraktivität sie für das andere Geschlecht
haben. Längst sind existenziellere Fragen für sie in den Vordergrund gerückt. Angesichts des möglichen bal-
digen Todes verschieben sich Bedeutungen. Der Rückblick auf das eigene Leben, manchmal auch eine Art
Bilanz, werden unstrittig wichtiger als eine augenblickliche Wirkung auf andere. Jan muss es fertig bringen –
will er ein guter Altenpfleger werden – sich in die Lage eines alten, womöglich bald sterbenden Menschen zu
versetzen. Jan muss bereit sein, sich mit Themen zu beschäftigen, die andere junge Menschen in seinem Alter
weit von sich weisen: Alter, Verlust und Sterben.
Jan war schockiert, als ihm der Tod im Wohnbereich das erste Mal begegnete. Schon lange todkrank, war eine
Bewohnerin ihren Leiden erlegen. Jan hatte ihr sonst morgens das Essen gereicht. Eines Morgens konnte er
sich nur noch von der Verstorbenen verabschieden. Das war seine erste Begegnung mit dem Tod.

Humor und Heiterkeit


Eine kleine humorvolle Bemerkung, dafür hat Herr Wennert immer schon gern gesorgt. Es ist erstaunlich,
aber an Komplimenten für die Damen fehlt es ihm nie. Oft macht er einen Witz über die komische Seite einer
Situation. Mit seinem Humor und seiner Heiterkeit hat er die Bewohnerinnen und Bewohner sehr oft zum
Lachen gebracht. Längst ist er nicht mehr orientiert, weder zur Zeit, noch zum Ort, noch zu seiner Person.
Trotzdem gelingt es ihm regelmäßig, die Atmosphäre für sich und die anderen aufzuhellen. So gebrechlich
und müde er auch manchmal ist, noch immer schimmert etwas von dem Charme und von der Hinwendung
zu anderen Menschen durch, mit denen er umgeht.

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