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ACUSON X150 Ultraschallsystem

Gebrauchsanweisung

S ie me ns M edi cal Sol uti on s USA , In c . 10349119 REV 01


Siemens ACUSON X150
Ultraschallsystem
Gebrauchsanweisung
Softwareversionen 1
Siemens Medical Solutions USA, Inc.
Ultrasound Division
1230 Shorebird Way
Mountain View, CA 94043-1344
U.S.A.

(800) 498-7948
(650) 969-9112

CE-Deklaration
Dieses Produkt trägt entsprechend den Anforderungen in der Ratsrichtlinie
93/42/EEC vom 14. Juni 1993 über Medizinprodukte ein CE-Zeichen.
Siemens Medical Solutions USA Inc. ist von der Benannten Stelle 0123 für
Anhang II.3 – Volles Qualitätssystem (Full Quality System) – zertifiziert.

Autorisierte EU-Vertretung:
Siemens Aktiengesellschaft
Medical Solutions
Henkestraße 127
D-91052 Erlangen
Bundesrepublik Deutschland

©2007 Siemens Medical Solutions USA, Inc.


Alle Rechte vorbehalten.

Mai 2007
Gedruckt in der Republik Korea

Siemens ACUSON X150, THI, MultiHertz, DIMAQ, microCase, QuickSet, SuppleFlex,


Evolve Package, SynAps und TGO sind Marken oder eingetragene Marken der Siemens
AG oder ihrer Tochter- und Schwesterunternehmen.
Windows, CIDEX, CIDEX Plus, CIDEX OPA, Milton, Virkon und Gigasept FF sind
eingetragene Warenzeichen ihrer jeweiligen Eigentümer.

Siemens behält sich jederzeit das Recht auf Änderungen der


Systemspezifikationen vor.

G E B R A U C H S A N W E I S U N G i
ii G E B R A U C H S A N W E I S U N G
Inhaltsverzeichnis
Gebrauchsanweisung
Kapitelüberschrift Kapitelinhalt
Kapitel 1 Allgemeiner Überblick über das diagnostische Ultraschallgerät,
Einführung einschließlich Systemoptionen, Funktionen und Aufbau.

Kapitel 2 Detaillierte Informationen über Gerätesicherheit, sowie zu Pflege


Sicherheit und Pflege und Wartung des Gerätes, der Schallköpfe und des
Schallkopfzubehörs.

Kapitel 3 Erklärung aller Regelelemente und Tasten auf dem Bedienfeld,


Funktionen zur Systemsteuerung sowie der alphanumerischen Tastatur, und des Fußschalters.

Kapitel 4 Genaue Erläuterungen zu Transport, Einrichtung und Vorbereitung


Inbetriebnahme des Systems des Gerätes, einschließlich der Verfahren zum Anschließen von
Schallköpfen und zur Inbetriebnahme.

Kapitel 5 Informationen zum Beginn einer Untersuchung, einschließlich


Untersuchungsgrundlagen Anleitungen für Eingabe und Bearbeiten von Patientendaten,
Auswahl der Untersuchungsart, des Bildgebungsmodus und des
Schallkopfes.

Kapitel 6 Technische Beschreibung des Ultraschallgerätes.


Technische Beschreibung

Kapitel 7 Verfahren zur Befestigung des Schallkopfzubehörs.


Schallkopfzubehör
Hinweis: Nicht alle in dieser Unterlage beschriebenen Funktionen und Optionen stehen uneingeschränkt überall zur
Verfügung. Bitte erkundigen Sie sich bei Ihrer Siemens-Vertretung, welche Funktionen und Optionen aktuell verfügbar
sind.

G E B R A U C H S A N W E I S U N G iii
iv G E B R A U C H S A N W E I S U N G
Zu diesem Handbuch
Die Gebrauchsanweisung besteht aus zwei Bänden:
ƒ Gebrauchsanweisung
Die Gebrauchsanweisung enthält einen allgemeinen Überblick und eine
technische Beschreibung des Ultraschallsystems. Die Sicherheit und
Pflege des Geräts und der zugehörigen Schallköpfe werden ausführlich
beschrieben. Ein Kapitel ist den Bedienelementen des Systems. Die
Gebrauchsanweisung erläutert ebenfalls die Verfahren zum Einrichten
des Systems und zur Aufnahme einer Untersuchung.
ƒ Funktionen und Anwendungsreferenz
Die Funktionen und Anwendungsreferenz enthält die für die Akquisition
und Optimierung von Bildern verwendeten Verfahren. Das Handbuch
bietet eine Beschreibung der allgemeinen und
untersuchungsspezifischen Messungen und Berechnungen.

Die System-Referenz enthält Referenzinformationen zum Ultraschallsystem.

Die Elektromagnetische Emissionen und Immunität: Anweisung und


Herstellererklärung enthalten Informationen in Bezug auf die Tests über die
elektromagnetische Verträglichkeit (EMC) dieses Systems.

G E B R A U C H S A N W E I S U N G v
Typographische Konventionen
Im Folgenden sind die in diesem Handbuch verwendeten typographischen
Konventionen aufgeführt. Bitte machen Sie sich mit diesen Informationen
vertraut.

Querverweise
Gebrauchsanweisung
Der Inhalt dieses Handbuchs ist nach Themen gegliedert. Enthält dieses
Handbuch oder zugehörige Handbücher noch weitere Informationen zu Bildschirm-
einem bestimmten Thema, wird am rechten Rand der Seite anhand dem schoner Kap. 1
Namen der Unterlage auf die betreffenden Stellen verwiesen. Sofern sich Verwendungs-
zweck Kap. 1
diese Informationen im gleichen Kapitel befinden, wird auf die betreffende
Seite verwiesen. Anderenfalls wird die jeweilige Kapitelnummer angegeben. System-Referenz

Zubehörtund
Systemvoreinstellungen Optionen Kap. 2

Die im Voreinstellungenmenü des Systems angebotenen Optionen und


Einstellmöglichkeiten dienen zum anwenderspezifischen Einrichten des
Ultraschallgeräts. Die Voreinstellungen legen die Konfiguration der
System-Software fest, die beim Einschalten des Systems aktiviert wird.

Die System-Referenz der Bedienungsanleitung enthält eine vollständige


Aufstellung aller Systemvoreinstellungen. Am rechten Rand der Seite wird
durch ein entsprechendes Symbol mit Querverweisen darauf hingewiesen,
wenn eine bestimmte Systemvoreinstellung in anderen Kapiteln oder
Handbüchern der Bedienungsanleitung erläutert wird.

Der Symbol-Querverweis gibt eine Voreinstellungsoption oder Einstellung


an, die zur anwenderspezifischen Einrichtung des Ultraschallgeräts im
Voreinstellungenmenü des Systems verfügbar ist. Zum leichteren Auffinden Standardeinstell.
ist der Name der Kategorie im Menü angegeben, unter der sich die ►Autom. Freeze
Systemvoreinstellung findet. Belegung

vi G E B R A U C H S A N W E I S U N G
Warnhinweise, Vorsichtshinweise und Hinweise
ACHTUNG: Warnhinweise machen den Anwender an Stellen mit
Verletzungsgefahr für den Patienten und Systembenutzer auf die sorgfältige
Einhaltung der Bedienungsanleitungen aufmerksam.

Vorsicht: Vorsichtshinweise machen den Anwender an Stellen mit Gefahr einer


Beschädigung des Systems auf die sorgfältige Einhaltung der
Bedienungsanleitungen aufmerksam.

Hinweis: Hinweise enthalten Informationen zur ordnungsgemäßen Verwendung des


Systems und/oder der ordnungsgemäßen Durchführung eines Verfahrens.

Bedienfeldtasten, Steuerungen und Menüoptionen


Tasten und Regelelemente des Bedienfelds sind in Fettdruck und
Großbuchstaben wiedergegeben.

Beispiel: Den Regler BILDFELD/ZOOM drehen.

Tasten der Tastatur sind durch Fettformatierung hervorgehoben.

Beispiel: Drücken Sie die Taste Untersuchung.

Objekte auf dem Bildschirm


Objekte auf dem Bildschirm wie beispielsweise Menüoptionen, Softkey-
Optionen, Optionen in Systemvoreinstellungen, Schaltflächen, Eingabefelder
und Namen von Formen und Dialogfeldern werden durch Fettformatierung
hervorgehoben.

Beispiel: Das Formular Patientenregistrierung wird angezeigt.

G E B R A U C H S A N W E I S U N G vii
Auswählen von Bildschirmobjekten
Die SET-Taste auf dem Bedienfeld fungiert in Kombination mit dem
Trackball ähnlich wie die Maus eines Computers als Gerät für Zeigen-und-
Wählen. Zum Auswählen eines Bildschirmobjekts, wie z.B. einer
Schaltfläche oder eines T-Symbols, wird der Zeiger (Cursor) durch Rollen
des Trackballs auf das Objekt gestellt und dann die Taste SET auf dem
Bedienfeld gedrückt.

So wie er in diesem Handbuch verwendet wird beschreibt der Ausdruck


„Wählen” oder „Klicken” das zum Auswählen eines Bildschirmobjekts
erforderliche Vorgehen mit dem Trackball und der Taste SET. Im
untenstehenden Beispiel beschreiben die Aussagen A, B, C und D ein- und
dieselbe Aktion:

A. Den Trackball auf die Suchen-Schaltfläche rollen und dann die Taste
SET drücken.
B. Auf die Suchen-Schaltfläche klicken.
C. Die Suchen-Schaltfläche wählen.
D. Auf Suchen klicken.

Spezielle Begriffe und Menü-Optionen


Spezielle Begriffe sind in Kursivschrift und fettgedruckt wiedergegeben. Sie
werden bei ihrer erstmaligen Verwendung im Handbuch kurz beschrieben.

Beispiel: Mit der QuickSet™ Funktion werden für eine bestimmte


Kombination von Untersuchung und Schallkopf die
optimalen Einstellungen der Bildparameter erfasst und
gespeichert.

viii G E B R A U C H S A N W E I S U N G
1 Einführung
Systemübersicht ................................................................................................ 3
Verfügbare Sprachen..................................................................................... 3
Schallköpfe .................................................................................................... 3

Anwendungsgebiete.......................................................................................... 4
Schallköpfe und ihre Anwendungsgebiete .................................................... 5

Bildgebungsarten ............................................................................................... 6

Bildschirmeinteilung .......................................................................................... 7
Bildschirmschoner ......................................................................................... 7

Dokumentations- und Speichergeräte ............................................................. 9

Messungen und Protokolle................................................................................ 9

Anwenderdefinierte Geräteeinstellungen ..................................................... 11


QuickSets .................................................................................................... 11

G E B R A U C H S A N W E I S U N G 1 - 1
1 Einführung

1 - 2 G E B R A U C H S A N W E I S U N G
1 Einführung

Systemübersicht
Gebrauchsanweisung
Das ACUSON X150-System ist ein portables, digitales Diagnose-Ultraschall-
Bildgebungssystem. Das System zeichnet sich durch eine hochentwickelte Technische
Bildverarbeitung und modernste Schallkopftechnologie aus. Das Beschreibung Kap. 6
Betriebssystem beruht auf der Windows® Plattform. Software/
Hardware
-Optionen Kap. 6
Neben der Bildgebung im 2D- und M-Modus bietet das System die Pulsed-
Wave-Doppler-, Color-Doppler 1 - und Power-Doppler1-Bildgebung. Die
Betriebssystemsoftware unterstützt Standardanwendungen,
untersuchungsspezifische Bildgebungs-Voreinstellungen, Messungen,
Piktogramme, Anmerkungen, Protokolle, Arbeitsblätter und
Systemdiagnosen.

Das System ist mit einer integrierten DIMAQ-IP-Workstation sowie einem


CD/DVD-R/W-Laufwerk ausgestattet. Die Arbeitsstation bietet
Möglichkeiten zur digitalen Akquisition, Speicherung und Überprüfung von
Ultraschallstudien. Zudem besteht die Möglichkeit der Integration in eine
Netzwerkumgebung.

Verfügbare Sprachen
System-Software und Bedienfeldfolien sind in den Sprachen Englisch,
Deutsch, Französisch, Spanisch, Italienisch und Chinesisch verfügbar.

Schallköpfe
Die Breitband-Schallkopftechnik unterstützt die MultiHertz™ Mehrfrequenz-
bildgebung. Alle Schallköpfe sind mehrfrequenzfähig.

Es können mehrere Schallköpfe an das Ultraschall-Bildgebungssystem


angeschlossen werden, wobei ein Schallkopf der aktive Schallkopf ist.

1
Hierfür ist die Color-Bildgebungsoption erforderlich

G E B R A U C H S A N W E I S U N G 1 - 3
1 Einführung

Anwendungsgebiete
Vorsicht: Nach Bundesgesetzen der USA darf dieses Gerät nur von einem Arzt oder
auf Verordnung eines Arztes verkauft oder verwendet werden.

Das Ultraschallsystem ACUSON X150 unterstützt die folgenden


Anwendungen:
ƒ Abdomen
ƒ Geburtshilfe
ƒ Frühgeburtshilfe
ƒ Gynäkologie
ƒ Bewegungsapparat
ƒ Small Parts (Mamma, Hoden, Schilddrüse)
ƒ Urologie
ƒ Orthopädie
ƒ Zerebrovaskulär
ƒ Kardiologie (Option)
ƒ Periphervaskulär
ƒ Venös
ƒ Renal
ƒ Oberflächlicher Bewegungsapparat
ƒ Pädiatrie-Abdomen
ƒ Pädiatrie Echo (Option)
ƒ Penil
ƒ Notfallmedizin
ƒ Fetales Echo
ƒ Transkranial
ƒ Digital
ƒ Neonatal-Kopf

1 - 4 G E B R A U C H S A N W E I S U N G
1 Einführung

Schallköpfe und ihre Anwendungsgebiete


Mit den Ultraschallgeräten Siemens ACUSON X150 können nur die
folgenden Schallköpfe von Siemens verwendet werden:

BEZEICHNUNG DES BETRIEBS- BETRIEBS-


SCHALLKOPFES FREQUENZ ARTEN ANWENDUNGSGEBIETE
CONVEX- UND LINEAR-ARRAY-SCHALLKÖPFE
CH5-2 2.0 – 5.0 MHz 2D, C, D, M Geburtshilfe, Frühgeburtshilfe,
Gynäkologie, Abdomen, Niere, Urologie,
Fetales Echo, Notfallmedizin
VF10-5 5.0 – 10 MHz 2D, C, D, M Zerebrovaskulär, Periphervaskulär,
Schilddrüse, Hoden, Mamma,
Bewegungsapparat, Venös, Orthopädie,
Notfallmedizin
VF13-5 5.0 – 13 MHz 2D, C, D, M Mamma, Schilddrüse, Hoden,
Bewegungsapparat, Oberflächlicher
Bewegungsapparat, Digital, Penil,
Zerebrovaskulär
L9-5 5.0 – 9.0 MHz 2D, C, D, M Zerebrovaskulär, Periphervaskulär,
Schilddrüse, Hoden, Mamma,
Bewegungsapparat, Venös, Orthopädie
PHASED-ARRAY-SCHALLKÖPFE
P4-2 2.0 – 4.0 MHz 2D, C, D, M Kardiologie, Abdomen, Niere, Gynäkologie,
Geburtshilfe, Transkranial, Notfallmedizin
P8-4 4.0 – 8.0 MHz 2D, C, D, M Pädiatrie-Abdomen, Renal, Pädiatrie Echo,
Neonatal-Kopf
ENDOKAVITÄRE SCHALLKÖPFE
EC9-4 4.0 – 9.0 MHz 2D, C, D, M Urologie, Geburtshilfe, Frühgeburtshilfe,
Gynäkologie,
ENDOVAGINALER SCHALLKÖPFE
EV9-4 4.0 – 9.0 MHz 2D, C, D, M Geburtshilfe, Frühgeburtshilfe,
Gynäkologie, Notfallmedizin
EMV-HINWEIS: Bei Betrieb des Schallkopfes in unmittelbarer Nähe von starken
elektromagnetischen Feldern wie sie im Umfeld von Radiosendern oder ähnlichen Anlagen
entstehen, kann es vorübergehend zu einer sichtbaren Bildstörung auf dem Monitor kommen.
Beim Betrachten von echoschwachen Strukturen kann ein Aufhellen des Bildhintergrundes
entstehen. Auf dem Bildschirm können auch Farbinterferenzen, Bildflimmern oder horizontale
Linien erscheinen. Der Schallkopf und das Gerät sind jedoch so konzipiert und entsprechend
getestet, daß sie diese Störeinflüsse tolerieren und keinen bleibenden Schaden nehmen.
Siehe Elektromagnetische Emissionen und ImmEinheität:Anweisung und
Herstellererklärung.

G E B R A U C H S A N W E I S U N G 1 - 5
1 Einführung

Bildgebungsarten
ƒ 2D-Mode: 2D-Mode ist voreingestellt. Wenn das Gerät eingeschaltet
wird, zeigt der Bildschirm 2D-Mode an.
ƒ (B+B)-Mode (Split): Im (B+B)-Mode wird ein 2D-Mode-Bild doppelt als
zwei Bilder nebeneinander liegend angezeigt. Die beiden Bilder
befinden sich gleichzeitig entweder in Real-Time oder im
Freeze-Zustand.
ƒ 2B-Mode (Dual): Im 2B-Mode (Dual) werden zwei unabhängig
voneinander akquirierte 2D-Mode-Bilder angezeigt. Da die Bilder separat
erhalten wurden, befindet sich immer nur ein Bild in Real-Time.
ƒ 4B-Mode: 4B-Mode zeigt vier akquirierte 2D-Mode-Bilder an. Nur ein
Bild wird in Real-Time dargestellt.
ƒ 2D/M-Mode: 2D/M-Mode zeigt ein 2D-Bild und einen M-Mode-Sweep
an.
ƒ M-Mode: M-Mode kann auf Vollbildanzeige eingestellt werden.
ƒ Gepulster Doppler: In gepulstem Doppler kann ein Spektrum
zusammen mit einem 2D-Bild angezeigt werden. Zum Umschalten
zwischen einem Freeze-2D-Bild und einem Real-Time-Spektrum bzw.
einem Real-Time-2D-Bild und einem Freeze-Spektrum steht eine
Aktualisierungsfunktion zur Verfügung.
ƒ Farbdoppler 1 (Color-Flow): Farbdoppler wird in einem 2D-Mode-Bild.
ƒ Power1: Power-Mode detektiert die von den Blutstromreflektionen
erzeugte Energie und ordnet ihr Farbe zu.

1
Hierfür ist die Color-Bildgebungsoption erforderlich

1 - 6 G E B R A U C H S A N W E I S U N G
1 Einführung

Bildschirmeinteilung
Der Monitor des Ultraschallsystems zeigt klinische Bilder sowie wichtige
Betriebsparameter und Patientendaten an. Zur Bildauswertung stehen als
Unterstützung eine Reihe von Bildschirmbeschriftungen und graphischen
Symbolen zur Verfügung.

Viele auf dem Bildschirm angezeigte Felder oder Bereiche für Daten sind
multifunktioneller Natur. Das Bildfeld kann ein 2D-Bild, einen
M-Mode-Sweep, ein Doppler-Spektrum und deren Kombinationen,
Messmarkenpaare, Piktogramme und Beschriftungstexte, sowie
CINE-Symbole anzeigen. Ein Bild kann zur besseren Visualisierung und
einfacheren Messung um die vertikale und horizontale Achse gewendet
werden.
EMV-Hinweis: Das Ultraschallsystem kann bei Betrieb in unmittelbarer Nähe von Quellen System-Referenz
starker elektromagnetischer Felder, wie sie beispielsweise von Radiosendern und
Systemvorein-
ähnlichen Einrichtungen erzeugt werden, Störsignale auf dem Monitor aufweisen. Das stellungen Kap. 3
Gerät ist jedoch so ausgelegt und entsprechend geprüft, dass es durch solche
Interferenzen keinen dauerhaften Schaden erleidet.

Bildschirmschoner
Die Bildschirmschoner-Funktion blendet nach einem bestimmten Zeitraum
ohne Systemaktivitäten die Anzeige aus.

Bei Aktivierung des Bildschirmschoners schaltet das System automatisch in


den Freeze-Modus.

Durch Drücken einer beliebigen Taste oder Verstellen eines Reglers wird die
Bildschirmanzeige wieder hergestellt. Der erste Tastendruck stellt die
Bildschirmanzeige wieder her, ohne dass eine Funktion ausgeführt wird. Basissystem 1
Erneutes Drücken der Taste führt zur Ausführung des dazu gehörenden ►Monitor
►► Bildschirmschoner
Befehls. aktivieren
►► Bldsmschoner-
Mit Hilfe der Systemvoreinstellungen kann die Bildschirmschonerfunktion Verzög
aktiviert, die Verzögerungsdauer festgelegt und der Hintergrund für den ►► Bildschirmsch.
leeren Bildschirm ausgewählt werden. Typ

G E B R A U C H S A N W E I S U N G 1 - 7
1 Einführung

Beispiel einer Bildanzeige

Beispieldarstellung eines typischen Bildschirms.

1 Daten zur Identifizierung des 6 Bildschirm-Menüs für die Bildgebung,


Patienten, Bedieners und des Messungen und Anmerkungen. Zeigt
Krankenhauses oder der Klinik. Menüoptionen für den Prioritäts-
2 Zeit Bildgebungsmodus oder die aktive
3 Datum Funktion an. Mit AUSWAHL-Regler
auf dem Bedienfeld können Sie auf die
4 Softkey-Optionen. Regler zur Optionen zugreifen.
Bildoptimierung für den Prioritäts-
Bildgebungsmodus oder Bei aktiver Anmerkungsfunktion
Steuerungsfunktionen für die aktive werden Bezeichnungen angezeigt, die
Funktion. Mit der entsprechenden die Körperposition und die
UMSCHALT-Taste wird der Regler anatomischen Strukturen für den
oder die Steuerungsfunktion aktiviert. aktiven Bildgebungsmodus und die
Untersuchungsart identifizieren.
Im CINE-Modus werden Regler für die
Wiedergabe und Nachbearbeitung
angezeigt. Bei aktiver Messfunktion wird das
Menü Messbezeichnung für den
Bei aktiver Anmerkungsfunktion werden aktiven Bildgebungsmodus und die
Steuerungsfunktionen für Piktogramme Untersuchungsart angezeigt. Mit der
und Textanmerkungen angezeigt. Taste MESSUNG können Sie auf das
Messmenü zugreifen.
Bei aktiver Messfunktion werden 7 Bildgebungsparameter. Zeigt die
Messwerkzeuge für den aktiven Bildgebungseinstellungen für den
Bildgebungsmodus und die Prioritäts-Bildgebungsmodus an.
Untersuchungsart angezeigt.
Messergebnisse. Zeigt Werte aus
5 Trackball-Status. Gibt die dem Messungen und Berechnungen an,
Trackball derzeit zugewiesene Funktion wenn die Messfunktion aktiv ist.
an.
8 Schallkopffrequenz
9 Verstärkung für den Prioritäts-Modus
10 Aktive Untersuchungsart
11 Name des aktiven Schallkopfes

1 - 8 G E B R A U C H S A N W E I S U N G
1 Einführung

Dokumentations- und Speichergeräte


Vorsicht: Zur Verwendung mit dem Ultraschallsystem empfohlene
Peripheriegeräte sind in der Gebrauchsanweisung aufgeführt. Die mit der
Verwendung anderer Geräte verbundenen Risiken gehen zu Lasten des
Benutzers.
Das System enthält ein CD-RW/DVD-RW-Laufwerk zum Speichern von
System-Software, Patientendaten und Bildern.

Es können zwei Onboard-Bild- und Protokoll-Dokumentationsgeräte an das


System angeschlossen werden.
ƒ Schwarzweiß-Videodrucker
ƒ Farb-Videodrucker
ƒ Videorekorder (VCR)
Hinweis: Die Anleitungen der jeweiligen Hersteller enthalten genauere Angaben zur
Bedienung der Zusatzgeräte.

ACHTUNG: An die analoge oder digitale Schnittstelle angeschlossenes Zubehör


muss nach den jeweils zutreffenden EN- und IEC-Normen zertifiziert sein (z. B.
EN 60950 und IEC 60950 für Datenverarbeitungsgeräte sowie EN 60601-1 und
IEC 60601-1 für medizinische Geräte). Darüber hinaus müssen alle Konfigurationen
die Gerätenormen EN 60601-1-1 und IEC 60601-1-1 erfüllen. Durch Anschließen
von Zusatzgeräten an einen Signaleingang oder Signalausgang wird automatisch
ein medizinisches Gerät konfiguriert, und der Bediener trägt daher die
Verantwortung dafür, dass das System den Anforderungen der Gerätenormen
EN 60601-1-1 und IEC 60601-1-1 entspricht. Siemens kann nur für die
Leistungsfähigkeit und Sicherheit der in der Gebrauchsanweisung aufgeführten
Geräte garantieren. Im Zweifelsfall wenden Sie sich bitte an den
Siemens-Kundendienst oder die örtliche Siemens-Vertretung.

G E B R A U C H S A N W E I S U N G 1 - 9
1 Einführung

Messungen und Protokolle


Die Messfunktion ist nach Untersuchungsarten gegliedert und steht für alle
Untersuchungsarten zur Verfügung. Das Ultraschallsystem ist für die
folgenden Untersuchungsarten mit Messungs- und Protokollpaketen
ausgestattet:
ƒ Geburtshilfe
ƒ Frühgeburtshilfe
ƒ Gynäkologie
ƒ Orthopädie
ƒ Urologie
ƒ Kardiologie (Option)
ƒ Zerebrovaskulär
ƒ Periphervaskulär
ƒ Venös
ƒ Pädiatrie Echo (Option)
ƒ Penil
ƒ Notfallmedizin
ƒ Fetales Echo
ƒ Transkranial

1 - 10 G E B R A U C H S A N W E I S U N G
1 Einführung

Anwenderdefinierte
Geräteeinstellungen
Viele Funktionen des Ultraschallsystems können als Standardeinstellungen,
sog. Voreinstellungen, in den Systemvoreinstellungen festgelegt werden.
Die Werte werden in einem nichtflüchtigen Speicher abgelegt und bleiben
auch nach Abschalten des Geräts erhalten.

Jeder Benutzer des Systems kann eigene bevorzugte Untersuchungs-


einstellungen als Standardwerte festlegen und diese dann auf einer Disk
speichern. Die so festgelegten Bildgebungseinstellungen können
zusammen mit einer neuen System-Software geladen werden. Die Disk
dient gleichzeitig als Sicherungskopie.

QuickSets
Mit der QuickSet™ Funktion werden für eine bestimmte Kombination Funktionen und
Anwendungsreferenz
von Untersuchung und Schallkopf die optimalen Einstellungen der
Bildparameter erfasst und gespeichert. QuickSets Kap. A1

G E B R A U C H S A N W E I S U N G 1 - 11
1 Einführung

1 - 12 G E B R A U C H S A N W E I S U N G
2 Sicherheit und Pflege
Betriebssicherheit und Betriebsbedingungen ................................................. 3
Verwendete Symbole .................................................................................... 3
Hinweisschilder ............................................................................................. 7
Biologische Sicherheit ................................................................................... 9
Schallleistung — Mechanische und thermische Indizes .............................. 10
Mechanische und thermische Indizes .................................................. 11
Regelung der Sendeleistung ................................................................ 12
Anzeige der Sendeleistung................................................................... 13
Anzeigeauflösung und Meßgenauigkeit ...................................................... 14
Vorgabeanzeigen von MI- und TI-Werten nach Schallkopftypen.................. 14
Bildgebungsfunktionen mit Einfluss auf die Schalleistung ................... 15
Temperaturgrenzwerte für Schallkopfoberfläche........................................ 16
Elektrische Sicherheit .................................................................................. 17
Schutz gegen elektrischen Schlag — Schallköpfe ................................ 19
Schrittmacher ....................................................................................... 19
Kompatible Peripheriegeräte ................................................................ 19

Ultraschallsystem — Pflege............................................................................. 20
Tägliche Checkliste...................................................................................... 20
Wartung....................................................................................................... 21
Reparatur.............................................................................................. 21
Siemens — Wartungsvorschriften ....................................................... 21
Reinigung und Desinfektion......................................................................... 23
Reinigung und Desinfektion des Gerätes ............................................. 23
Einen Luftfilter reinigen ........................................................................ 26

Dokumentations- und Speichergeräte — Pflege ........................................... 28

Schallköpfe — Pflege ....................................................................................... 29


Reinigung und Desinfektion der Schallköpfe ............................................... 30
IPX8 Eintauchtiefen .............................................................................. 32
Liste der zugelassenen Vorreiniger und leichten
Desinfektionsmittel .............................................................................. 33
Empfohlene Desinfektionsmittel .......................................................... 33
Aufbewahrung............................................................................................. 34
Reparatur..................................................................................................... 34
Schutzkoffer ................................................................................................ 34

G E B R A U C H S A N W E I S U N G 2 - 1
2 Sicherheit und Pflege

Schallkopfzubehör — Pflege ........................................................................... 35


Schallkopfhüllen........................................................................................... 35
Aufbewahrung...................................................................................... 36
Gelkissen..................................................................................................... 36
Aufbewahrung...................................................................................... 36
Nadelführungshalter-Kits ............................................................................. 37
Aufbewahrung und Transport............................................................... 37
Reinigung, Desinfektion und Sterilisation —
Nadelführungshalter-Kits ...................................................................... 37
Aufbewahrung...................................................................................... 38

2 - 2 G E B R A U C H S A N W E I S U N G
2 Sicherheit und Pflege

Betriebssicherheit und
Betriebsbedingungen
Nehmen Sie das Ultraschallgerät nicht in Betrieb, bevor Sie alle in diesem
Handbuch enthaltenen Sicherheitshinweise und Vorgehensweisen
vollständig gelesen und verstanden haben.

Verwendete Symbole
Unten stehende Liste soll Ihnen helfen, wichtige Symbole in den
Beschriftungen des Ultraschallgeräts und der Schallköpfe zu verstehen.
Symbol Erklärung
Wechselstrom

V~ AC-Spannungsquelle (Wechselstrom)
Vorsicht: Stromschlaggefahr.

Anschlussteil Typ BF

Im Bedienerhandbuch nachschlagen

Tastaturbeleuchtung des Bedienfelds


Anzeigeleuchte
Monitor-Menüsteuerung
Monitor-Menüsteuerung, nach links (niedriger)
Monitor-Menüsteuerung, nach rechts (höher)
Symbol Monitor-Bildmenü

Symbol Monitor-Anpassungsmenü

Symbol Monitor-Funktion

Symbol Monitor-Bildschirmmenü

Symbol Beenden des Monitor

Monitor-Kontrast

Monitor-Helligkeit

G E B R A U C H S A N W E I S U N G 2 - 3
2 Sicherheit und Pflege

Symbol Erklärung
Sicherheitserdung

Signalerdung

Signaleingang

Signalausgang

Videoanschluss (monochrome Videosignale)

Start (einer Aktion für das Gerät)

Digitale Schnittstelle, RS-232-C-Schnittstelle

USB-Schnittstelle

Ethernet 10/100BaseT Port

Potenzialausgleichs-Anschluss

Fußschalter-Anschluss

Drucker-Anschluss

B/W Schwarz/Weiß-Drucker-Anschluss
Video S/W und Farbe

Video: rot, grün, blau

VGA

Anschluss für elektronischen Array-Schallkopf

Nicht gesperrt

Gesperrt

2 - 4 G E B R A U C H S A N W E I S U N G
2 Sicherheit und Pflege

Symbol Erklärung
Audio

Gewichtsbegrenzung für Peripheriegerätplatte

EIN, nur für Netzschalter

AUS, nur für Netzschalter

Standby-Netzschalter

Gegen die Auswirkungen anhaltender Immersion in


IPX8
Wasser geschützt
Nicht öffnen. Wartungsarbeiten dürfen nur von
qualifiziertem Personal durchgeführt werden

Gefahr: Explosionsgefahr bei Verwendung in


Gegenwart von brennbaren Anästhetika

Herstellererklärung zur Produktkompatibilität mit


den jeweiligen EWG-Richtlinien und dem
0123
europäischen Notified Body
Herstellererklärung zur Produktkompatibilität mit
den jeweiligen EWG-Richtlinien
UL-Symbol für die Verzeichnung als anerkannte
E170920 Bauteile für Kanada und die USA
Das Gost-R-Symbol zeigt an, dass dieses Produkt
den Sicherheitsanforderungen der Standards des
russischen Staates entspricht

(Installierte Volumen-Komponente)
IVK Kennzeichen für bestimmte Systemkomponenten
oder -teile zur Bestimmung des Produktverbleibs.
Symbol "UL-klassifiziert" für Kanada und die USA

G E B R A U C H S A N W E I S U N G 2 - 5
2 Sicherheit und Pflege

Symbol Erklärung
Strichcode

Symbol für das Herstellungsdatum, das Datum


erscheint darunter

2005
Nicht im nassen Zustand installieren

Anbringungsort des Luftfilters

60ºC Lagerungstemperaturbereich (Beispiel)


-40ºC

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Nicht stapeln

Transportgewicht (Beispiel)

Nicht nass werden lassen.

Zerbrechlich. Nicht stürzen

Nicht in den Müll werfen, sondern elektrische und


elektronische Geräte getrennt entsorgen

Sicherung

Nicht gegen den Monitor lehnen.

Quetschgefahr.

2 - 6 G E B R A U C H S A N W E I S U N G
2 Sicherheit und Pflege

Hinweisschilder

1 Monitorschild
2 System-Warnhinweise
Zertifizierung
Kennzeichnung

SW1:MAINS VOLTAGE SELECTOR


MAINS

PWR ON
OTP
OVP
OCP
SW2: OUTPUT VOLTAGE SELECTOR
FANS
AC
DC

MAIN VOLTAGE FUSE

100-120V~, OO-00A 50/60Hz


200-240V~, OO-00A 50/60Hz

Position der Etiketten.

Beispiel für ein Monitorschild

G E B R A U C H S A N W E I S U N G 2 - 7
2 Sicherheit und Pflege

Beispiel zu Geräte-Warnhinweisen.

Beispiel eines Geräte-Typenschilds (Kennzeichnung).

2 - 8 G E B R A U C H S A N W E I S U N G
2 Sicherheit und Pflege

Biologische Sicherheit
ACHTUNG: Dieses Gerät ist nicht geeignet für intrakardiale Anwendung oder
direkten Kontakt mit dem Herzen.

ACHTUNG: Bei neonatalen Kopfuntersuchungen ist besondere Vorsicht


geboten, um etwaige Schäden im posterioren Bereich des Auges zu vermeiden.
Die vom Schallkopf abgegebene Ultraschallenergie kann ungehindert durch die
Fontanelle eines Kleinkindes eindringen.

ACHTUNG: Siemens unternimmt alle Anstrengungen, leistungsfähige und in


der Anwendung sichere Schallköpfe herzustellen. Achten Sie deshalb sehr
sorgfältig darauf, Patienten, Gerätebediener oder Dritte keiner Infektionsgefahr
oder anderen Gefährdungen auszusetzen. Diese Sicherheitsvorkehrungen
sollten immer beachtet werden, wenn die Untersuchung dies erfordert, sowie
bei endovaginalen, endorektalen oder intraoperativen
Ultraschalluntersuchungen, bei Biopsien bzw. Punktionen und bei der
Untersuchung von Patienten mit offenen Wunden.

ACHTUNG: Um Patienten, Gerätebediener oder Dritte keiner Infektionsgefahr


oder anderen Gefährdungen auszusetzen müssen infektiöse oder andere
gefährdende Stoffe entsprechend den Richtlinien für medizinischen Sondermüll
entsorgt werden.

ACHTUNG: Latexhaltige (Naturgummi) Medizinprodukte können schwere


allergische Reaktionen hervorrufen. Vor der Behandlung ist sicherzustellen, dass
bei dem Patienten keine Latexallergie vorliegt. Das Personal muss auf
umgehende Einleitung von Gegenmaßnahmen bei Auftreten allergischer
Reaktionen vorbereitet sein. Weitere Informationen hierzu finden Sie in der
Publikation „Medical Alert MDA91-1” der Food and Drug Administration (in den
USA).

ACHTUNG: Ultraschallenergie wird in Wasser besser als in Gewebe Gebrauchsanweisung


weitergeleitet. Bei Verwendung einer Vorlaufstrecke, wie zum Beispiel eines
Schallkopfpflege 2-29
Gelkissens, können die tatsächlichen mechanischen und thermischen
Indexzahlen MI und TI höher als die am Bildschirm des Systems angegebenen
Werte sein.

G E B R A U C H S A N W E I S U N G 2 - 9
2 Sicherheit und Pflege

Die biologischen Auswirkungen der Ultraschalldiagnostik auf den Menschen


sind Gegenstand wissenschaftlicher Untersuchungen. Wie alle Verfahren
der Ultraschalldiagnostik sollte auch dieses System nur bei strenger
Indikationsstellung und auch dann nur so lange wie unbedingt erforderlich
und mit der niedrigsten, zur Erfassung klinisch verwertbarer Bilder
erforderlichen Einstellung für die mechanischen und thermischen Indizes
angewandt werden.
System-Referenz
Nach dem ALARA-Prinzip (As Low As Reasonably Achievable) muss die
Schallleistung so niedrig wie möglich gehalten werden, um noch Schallleistung Kap. 1
zufrieden stellende Untersuchungen durchführen zu können.
Das Ultraschallsystem entspricht hinsichtlich der Sicherheit und der
abgegebenen Schallleistung den Normen des American Institute of
Ultrasound in Medicine (AIUM) und der National Electrical Manufacturer's
Association (NEMA) sowie den Richtlinien der United States Food and Drug
Administration (FDA) und der International Electrotechnical Commission
(IEC). Die Sendeschallleistungen werden angegeben, damit der Benutzer bei
Vorliegen neuer Forschungsergebnisse die Systemeinstellungen in derem
Licht neu bewerten kann.

Schallleistung — Mechanische
und thermische Indizes
System-Referenz
ACHTUNG: Ultraschallverfahren sollten nur bei zwingender Indikationsstellung,
für die kürzest mögliche Zeit und mit den niedrigst möglichen mechanischen Schallleistung Kap. 1
und thermischen Indizes angewendet werden, die ausreichen, um klinisch
verwertbare Bilder zu erhalten.

Das Ultraschallsystem bietet eine Leistungsanzeige über Einblendung der


mechanischen und thermischen Indizes auf dem Bildschirm. Diese Anzeige
erlaubt Überwachung und Begrenzung der an den Patienten abgegebenen
Ultraschallenergie.
Hinweis: Bei in den USA vertriebenen Systemen ist die in der System-Referenz
Gebrauchsanweisung
enthaltene und von AIUM erstellte Broschüre Medical Ultrasound Safety mit einem
Ultraschall-Weiterbildungsprogramm zu beachten. Ändern der
Sendeleistung 2-12
Anzeige der
Sendeleistung 2-12

2 - 10 G E B R A U C H S A N W E I S U N G
2 Sicherheit und Pflege

Mechanische und thermische Indizes


Die mechanischen und thermischen Indizes werden auf dem Bildschirm
beim Real-Time-Betrieb in allen Bildgebungsarten eingeblendet, wenn ein
eingestellter Grenzwert von 0,4 erreicht bzw. überschritten wird.

Position der mechanischen und thermischen Indizes auf dem Bildschirm.

Die Indizes werden mit folgenden Abkürzungen angezeigt:


ƒ MI: Mechanischer Index
ƒ TIB: Thermischer Index Knochen (Anwendung beim Fetus)
ƒ TIS: Thermischer Index Weichgewebe
ƒ TIC: Thermischer Index Schädel

G E B R A U C H S A N W E I S U N G 2 - 11
2 Sicherheit und Pflege

Regelung der Sendeleistung


Stellen Sie die Sendeleistung und den entsprechenden Schalldruck, der vom Gebrauchsanweisung
Schallkopf an den Patienten abgegeben wird, mit den dafür auf dem Gerät
Die Schallleistung
vorgesehenen Steuerelementen ein. Die übertragene Stärke des Ultraschalls beeinflussende
wird von der Hauptsystemfunktion für alle Schallköpfe und Funktionen 2-14
Bildgebungsmodes während der Real-Time-Bildgebung bestimmt, diese ist
jedoch nicht die einzige Funktion, welche die mechanischen und
thermischen Indizes beeinflusst. Der Bereich und insbesondere der
maximale Wert der mechanischen und thermischen Indizes hängen vom
jeweiligen Schallkopf ab. Darüber hinaus verfügt jede Untersuchungsart über
voreingestellte Werte für die beiden Indizes.
Hinweis: Die maximale Ultraschall-Sendeleistung und der mechanische Index sind für
jede Untersuchungsart gemäß den Richtlinien der United States Food and Drug
Administration (FDA) begrenzt. Die voreingestellten Werte des Gerätes für Sendeleistung
und mechanischer Index liegen immer unter den von der FDA empfohlenen Werten. Bei
einigen Untersuchungsarten ist die maximal erlaubte Sendeleistung voreingestellt, andere
Bedienelemente oder Funktionen können den Sendeleistungspegel jedoch weiter
anheben.

So lässt sich die Sendeleistung steigern:


1. Drehen Sie während der Echtzeit-Bildgebung den AUSWAHL-Regler,
um P zu markieren, und drücken Sie dann auf AUSWAHL.
2. Drehen Sie den AUSWAHL-Regler im Uhrzeigersinn, um die
Sendeleistung zu erhöhen, und drücken Sie dann auf AUSWAHL.

So lässt sich die Sendeleistung verringern:


1. Drehen Sie während der Echtzeit-Bildgebung den AUSWAHL-Regler,
um P zu markieren, und drücken Sie dann auf AUSWAHL.
2. Drehen Sie den AUSWAHL-Regler gegen den Uhrzeigersinn, um die
Sendeleistung zu verringern, und drücken Sie dann auf AUSWAHL.

2 - 12 G E B R A U C H S A N W E I S U N G
2 Sicherheit und Pflege

Anzeige der Sendeleistung


Der Bereich der Sendeleistung liegt zwischen 0 und 100 %. Durch Auswahl
von 100 % in Verbindung mit anderen Bedienelementen oder Funktionen
erzeugt das System für jeden Schallkopf die maximale akustische Intensität
und den höchsten mechanischen Index, wobei Folgendes zu beachten ist:

ISPTA.3 : ≤ 720 mW/cm2 und MI ≤ 1,9

Prozent (%) Dezibelwerten (dB) Prozent (%) Dezibelwerten (dB)


100% 0 dB 4,0% -28 dB
79% -2 dB 3,2% -30 dB
63% -4 dB 2,5% -32 dB
50% -6 dB 2,0% -34 dB
40% -8 dB 1,6% -36 dB
32% -10 dB 1,3% -38 dB
25% -12 dB 1,0% -40 dB
20% -14 dB 0,79% -42 dB
16% -16 dB 0,63% -44 dB
13% -18 dB 0,40% -46 dB
10% -20 dB 0,50% -48 dB
7,9% -22 dB 0,32% -50 dB
6,3% -24 dB 0,25% -52 dB
5,0% -26 dB 0,20% -54 dB
Vergleich von Prozent- und Dezibelwerten.

Wenn der Leistungspegel geändert wird, leuchtet der Leistungswert zur


Anzeige der Änderung kurz auf.

Position der Sendeleistungsanzeige auf dem Bildschirm.

G E B R A U C H S A N W E I S U N G 2 - 13
2 Sicherheit und Pflege

Anzeigeauflösung und Meßgenauigkeit


Für jeden Schallkopf, der einen mechanischen oder thermischen Indexwert
von 1,0 übersteigen kann, werden vom Ultraschallsystem die Indizes ab
einem Wert von 0,4 angezeigt. Die Auflösung der Anzeige ist 0,1 für alle
angezeigten MI-Werte und 0,2 für alle TI-Werte.

Es muß beachtet werden, daß die angezeigten Indizes durch Messungen


bestimmt wurden und somit Meßfehlern unterliegen. Spezifische
Meßungenauigkeiten für Schalleistung, Schalldruck und Mittelfrequenz
betragen 3,7 %, 8,5 % bzw. 2,0 %. Die Meßgenauigkeit für
Ultraschalleistung, Spitzenverdünnungsdruck und Mittelfrequenz bei einer
standardmäßigen Kombination aus Testschallkopf und Antrieb beträgt
5,1 %, 4,8 % bzw. 0,2 %. Die angegebenen Werte gehen von einer
Population (P ) von 90 % bei 90 % statistischer Sicherheit ( γ ) aus.
Definitionen für diese Parameter sind in dem AIUM/NEMA-Dokument von
1998 mit dem Titel Standard for Real-Time Display of Thermal and
Mechanical Acoustic Output Indices on Diagnostic Ultrasound Equipment –
Revision 1 (auch als Standard der Ausgangsanzeige bekannt) enthalten.

Vorgabeanzeigen von MI- und TI-Werten


nach Schallkopftypen
(Nach Schallkopftyp/Mode bei Überschreitung des MI- oder
TI-Standardwertes von 0,4)

Mode
Schallkopf B Schallkopf B Schallkopf
MI MI MI MI
1
CH5-2 - - - - - 0,8(S ) - 0,5(S1, B2)
2,5(B2)
VF10-5 0,7 - - 1,1(S1) - 0,9(B2) - 0,4(S1, B2)
1,0(B2)
VF13-5 0,5 - - - - 0,4(S1) - -
1,4(B2)
L9-5 1,1 - - - - 0,7(B2) - 0,5(S1, B2)
P8-4 0,8 - - 0,7(S1) - 1,0(S1) - 1,0(S1, B2)
0,7(B2) 2,0(B2)
P4-2 0,9 - - 0,7(S1) - 0,8(S1) - 0,7(S1, B2)
0,7(B2) 3,5(B2)
EV9-4 0,6 - - 0,5(S1) - 0,6(S1) - -
0,4(B2) 1,4(B2)
EC9-4 0,7 - - - - 0,5(S1) - -
1,5(B2)
S1: Thermischer Index Weichgewebe, B2: Thermischer Index Knochen

2 - 14 G E B R A U C H S A N W E I S U N G
2 Sicherheit und Pflege

Bildgebungsfunktionen mit Einfluss auf die


Schalleistung
ACHTUNG: Behalten Sie immer die Real-Time-Anzeige der mechanischen und
thermischen Indizes (MI/TI) im Auge.

Die Schalleistung kann neben einer Änderung der Sendeleistung auch von
den folgenden Bildgebungsfunktionen und/oder Bedienelementen
beeinflusst werden:
ƒ Automatisches Time-Out
ƒ Cursor im M-Modus
ƒ Position und Größe von Color- und Power-ROI; Steuerungswinkel für
Linear-Array-Schallköpfe
ƒ Position und Größe des Doppler-Gates; Steuerungswinkel für
Linear-Schallköpfe
ƒ Doppler-PRF
ƒ Color-PRF
ƒ Untersuchungstyp
ƒ Bildfeld (Scan-Winkel); 2D-Winkelsteuerung bei Linear-Array-
Schallköpfen
ƒ Fokus
ƒ Zoom
ƒ Bildfrequenz
ƒ Freeze
ƒ Bildtiefe
ƒ Bildgebungsmodus
ƒ Mehrfrequenz
ƒ Ein-/Ausschalten
ƒ Systemvoreinstellungen und QuickSets
ƒ THI
ƒ Auflösung/Bildfrequenz
ƒ Simultan/Aktualisierung
ƒ Schallkopf
ƒ Verwendung des Gelkissens

G E B R A U C H S A N W E I S U N G 2 - 15
2 Sicherheit und Pflege

Temperaturgrenzwerte
für Schallkopfoberfläche
Die folgende Tabelle gibt eine Übersicht zu den maximalen, mit dem Gerät
kompatiblen Oberflächentemperaturen eines Schallkopfs.

Maximale Oberflächentemperaturen entsprechend IEC 60601-2-37.

Maximale Temperatur
Schallkopf TMM Still Air
CH5-2 <41,4° C <42,5° C
VF10-5 <41,1° C <42,7° C
VF13-5 <41,4° C <42,7° C
L9-5 <42,2° C <42,2° C
EV9-4 <42,3° C <43,6° C
EC9-4 <41,7° C <43,8° C
P8-4 <41,2° C <42,1° C
P4-2 <42,2° C <44,1° C
TMM = Tissue Mimicking Material (Gewebeähnliches Material )

2 - 16 G E B R A U C H S A N W E I S U N G
2 Sicherheit und Pflege

Elektrische Sicherheit
ACHTUNG: Gilt für Systeme in den USA: Um ausreichende Erdung
sicherzustellen, schließen Sie das Gerät nur an eine für Kliniken zugelassene
Netzsteckdose an.

ACHTUNG: Das Ultraschallsystem wird (in den USA) über einen geerdeten
Dreistiftstecker an das Stromnetz angeschlossen. Der Stecker darf unter keinen
Umständen, weder mit Hilfe eines Adapters noch durch entsprechende
Modifikationen, in eine (nicht-geerdete) Steckdose für Zweistiftstecker gesteckt
werden. In den USA muss das System zur Gewährleistung der sachgerechten
Erdung mit dem Netzstecker an einer für diese Nutzung zugelassenen
Steckdose (Krankenhausqualität) angeschlossen werden.

ACHTUNG: Um einen elektrischen Schlag zu vermeiden, darf der Netzstecker


des Ultraschallgerätes niemals modifiziert werden, da dies zu einer Überlastung
der hausinternen Stromkreise führen kann. Zur Sicherstellung einer
sachgerechten Erdung darf das System nur an eine darfür geeignete Steckdose
angeschlossen werden.

ACHTUNG: Um einen elektrischen Schlag zu vermeiden, dürfen Gerät und


Netzkabel keine Anzeichen von Verschleiß oder Beschädigungen aufweisen
bzw. unter Umgehung der Erdung mit einem Adapter betrieben werden.

ACHTUNG: Zusatzgeräte, die an das Ultraschallgerätes angeschlossen sind und


sich in Patientennähe befinden, müssen von einer isolierten Stromquelle
gespeist werden oder medizinisch isolierte Geräte sein. Von einer nicht-
isolierten Stromquelle versorgte Geräte können zu Gehäuse-
Ableitströmen führen, die die Sicherheitsgrenzwerte überschreiten. Durch ein
Zubehörteil oder durch ein Zusatzgerät, das an eine nicht isolierte Steckdose
angeschlossen ist, erzeugte Gehäuse-Ableitströme können zum
Gehäuse-Ableitstrom des Ultraschallgerätes beitragen.

ACHTUNG: Die Verwendung eines Verlängerungskabels oder einer


Mehrfachsteckdose zur Stromversorgung des Ultraschallgerätes oder seiner
Peripheriegeräte kann die Erdung des Gerätes gefährden und zu einer
Überschreitung der Grenzwerte für Ableitströme führen.

ACHTUNG: Vor der Reinigung und Desinfektion ist das System abzuschalten
und der Netzstecker aus der Steckdose zu ziehen, um einen elektrischen Schlag
und Schäden am Gerät zu vermeiden.

G E B R A U C H S A N W E I S U N G 2 - 17
2 Sicherheit und Pflege

ACHTUNG: Keine Flüssigkeiten auf das Gerät schütten, da diese in das Gerät
eindringen und erhöhte Leckströme oder einen Ausfall des Geräts verursachen
kann.

ACHTUNG: Um die ordnungsgemäße Erdung sowie Einhaltung der Leckstrom-


Grenzwerte zu garantieren, dürfen Dokumentations- und Speichergeräte nur von
einem Siemens-Techniker oder von Siemens beauftragten Dritten an das
Ultraschallsystem angeschlossen werden.

ACHTUNG: Um die Sicherheit und Funktionsfähigkeit des Ultraschallgerätes


aufrechtzuerhalten, ist die Wartung alle 12 Monate durchzuführen. Die
elektrische Sicherheit ist ebenfalls in regelmäßigen Intervallen oder bei Bedarf
entsprechend den örtlich gültigen Vorschriften zu prüfen.

Vorsicht: Um statische Aufladung und Schäden am Ultraschallgerät zu


vermeiden, dürfen keine Aerosol-Sprühreiniger für die Monitore verwendet
werden.

Vorsicht: Verwenden Sie keine Sprühreiniger für das Ultraschallgerät, da die


Flüssigkeit in das Gerät eindringen und die Elektronik beschädigen kann.
Weiterhin können sich Lösungsmitteldämpfe anreichern und zur Bildung
entzündlicher Gasgemische führen oder Bauteile beschädigen.

Vorsicht: Um das Brandrisiko und daraus resultierende Schäden am Gerät zu


minimieren, dürfen am Ethernet-Anschluss des Ultraschallsystems nur Kabel mit
einem Querschnitt von 0,14 mm2 oder größer angeschlossen werden.

EMV-Hinweis: Bei Betrieb des Ultraschallsystems in unmittelbarer Nähe von starken


elektromagnetischen Feldern, wie sie im Umfeld von Radiosendern oder ähnlichen
Anlagen entstehen, kann es zu einer sichtbaren Bildstörung auf dem Monitor kommen.
Das Gerät ist jedoch so konzipiert und entsprechend geprüft, dass es diese Störeinflüsse
toleriert und keinen bleibenden Schaden nimmt.

2 - 18 G E B R A U C H S A N W E I S U N G
2 Sicherheit und Pflege

Schutz gegen elektrischen Schlag — Schallköpfe


ACHTUNG: Um einen ausreichenden Schutz gegen elektrischen Schlag
sicherzustellen, dürfen mit dem Ultraschallsystem nur Schallköpfe vom Typ BF
verwendet werden.

Entsprechend EN 60601-1 und IEC 60601-1 bieten der die Linear-, Convex-
und Phased-Array-Schallköpfe eine„Schutzwirkung gegen elektrischen
Schlag” vom „Typ BF.”

Das Symbol für Typ BF befindet sich auf dem Schallkopfetikett.

Schrittmacher
ACHTUNG: Schrittmacher können durch die hochfrequenten elektrischen
Signale eines Ultraschallgeräts gestört werden. Bei Verwendung eines
Ultraschallsystems an oder in der Nähe eines Patienten mit einem Schrittmacher
ist besondere Vorsicht walten zu lassen. Beim Auftreten von Störungen ist die
Untersuchung sofort abzubrechen und das Ultraschallsystem abzuschalten.

Kompatible Peripheriegeräte
System-Referenz
ACHTUNG: An die analoge oder digitale Schnittstelle angeschlossenes Zubehör
muss nach den jeweils zutreffenden EN- und IEC-Normen zertifiziert sein (z. B. Peripherie-
EN 60950 und IEC 60950 für Datenverarbeitungsgeräte sowie EN 60601-1 und geräte Kap. 5
IEC 60601-1 für medizinische Geräte). Darüber hinaus müssen alle Konfigurationen
die Gerätenormen EN 60601-1-1 und IEC 60601-1-1 erfüllen. Durch Anschließen
von Zusatzgeräten an einen Signaleingang oder Signalausgang wird automatisch
ein medizinisches Gerät konfiguriert, und der Bediener trägt daher die
Verantwortung dafür, dass das System den Anforderungen der Gerätenormen
EN 60601-1-1 und IEC 60601-1-1 entspricht. Siemens kann nur für die
Leistungsfähigkeit und Sicherheit der in der Gebrauchsanweisung aufgeführten
Geräte garantieren. Im Zweifelsfall wenden Sie sich bitte an den
Siemens-Kundendienst oder die örtliche Siemens-Vertretung.

Im Ultraschallsystem sind drei Dokumentationsgeräte integriert. Zwei dieser


integrierten Dokumentationsgeräte können gleichzeitig betrieben werden.

Integrierte Peripheriegeräte müssen durch einen Siemens-Techniker oder


von Siemens beauftragten Dritten installiert werden. Verwendung
anderweitig installierter Geräte geschieht auf Risiko des Anwenders und
kann zum Erlöschen der Garantie führen.

G E B R A U C H S A N W E I S U N G 2 - 19
2 Sicherheit und Pflege

Ultraschallsystem — Pflege
Der Benutzer muss sich täglich vom ordnungsgemäßen Zustand und der
Betriebssichertheit des Gerätes überzeugen und vor Betriebsbeginn die
„Tägliche Checkliste“ Schritt für Schrit durchgehen.

Alle äußeren Teile des Systems, einschließlich Bedienfeld, Tastatur und


Schallköpfe, müssen nach Bedarf bzw. nach jedem Einsatz gereinigt
und/oder desinfiziert werden. Jedes Teil ist gründlich von äußerlichen
Verschmutzungen zu reinigen und zur Abtötung von Keimen und Viren
zu desinfizieren.

Der Luftfilter des Ultraschallsystems muss regelmäßig gereinigt werden, um


die korrekte Kühlung des Systems zu gewährleisten. Den Luftfilter jede
Woche entfernen, überprüfen und nach Bedarf reinigen.

Tägliche Checkliste
Die folgenden Schritte sind täglich vor der Benutzung des Gerätes
auszuführen:
ˆ Sichtkontrolle aller Schallköpfe. Benutzen Sie keinen Schallkopf mit
Rissen oder anderen Schäden, farbverändertem Gehäuse oder
ausgefranstem Kabel.

ACHTUNG: Um einem elektrischen Schlag vorzubeugen, prüfen Sie den Gebrauchsanweisung


Schallkopf vor jedem Gebrauch optisch. Verwenden Sie keinen Schallkopf mit
Luftfilter 2-26
gesprungenem, durchstoßenem oder verfärbtem Gehäuse oder abgenutztem Liste zugelassener
Kabel. Des-
infektionsmittel 2-33
Ausnahme bei Verfärbung: Bei der Verwendung der zugelassenen
Desinfektionsmittel Cidex OPA und Gigasept FF kann es zu einer Verfärbung des
Schallkopfgehäuses einschließlich der aktiven Fläche kommen. Nur wenn eine
Verfärbung des Schallkopfgehäuses auf eines dieser Desinfektionsmittel
zurückzuführen ist, darf der Schallkopf weiter verwendet werden.

ˆ Sichtkontrolle aller Stromkabel. Benutzen Sie kein beschädigtes oder


verschlissenes Kabel.
Bei beschädigtem, ausgefranstem oder abgenutztem Kabel wenden Sie
sich zwecks Austausch an den Siemens-Kundendienst.
ˆ Prüfen Sie, ob der Trackball, die DGC-Schieberegler und andere Regler
auf dem Bedienfeld sauber und frei von Gel oder anderen
Verunreinigungen sind.
Nach Einschalten des Systems:
ˆ Bildschirmanzeigen und Beleuchtung einer visuellen Inspektion
unterziehen.
ˆ Sicherstellen, dass der Monitor Datum und Uhrzeit korrekt anzeigt.
ˆ Sicherstellen, dass die angezeigte Schallkopfkennung und Frequenz
dem aktiven Schallkopf entspricht.

2 - 20 G E B R A U C H S A N W E I S U N G
2 Sicherheit und Pflege

Wartung
ACHTUNG: Um die Sicherheit und Funktionsfähigkeit des Ultraschallgerätes
aufrechtzuerhalten, ist die Wartung alle 12 Monate durchzuführen. Die
elektrische Sicherheit ist ebenfalls in regelmäßigen Intervallen oder bei Bedarf
entsprechend den örtlich gültigen Vorschriften zu prüfen.

Reparatur
Bitte wenden Sie sich mit Fragen zu Reparatur oder Austausch von
Systemkomponenten an Ihre zuständige Siemens Vertretung.

Siemens — Wartungsvorschriften
Bestehen für die Installation, den Betrieb, die Inspektion oder die Wartung
dieses Gerätes gesetzliche Regelungen, sind diese zu beachten.

Zur Gewährleistung der Sicherheit von Patienten, Bedienern und Dritten


muss das System alle 12 Monte überprüft werden. Einzelne Geräteteile sind
nach Bedarf auszuwechseln. Diese Wartungsarbeiten müssen von
qualifizierten Siemens-Technikern durchgeführt werden. Bei stärker
belastenden Betriebsbedingungen muss die Überprüfung in kürzen
Zeitabständen erfolgen.

Um eine Gefährdung durch Teileverschleiß zu vermeiden, müssen die


Zeitabstände für Überprüfung und Wartung eingehalten werden.
Informationen über die erforderliche Wartung erhalten Sie von Ihrem
Siemens-Kundendienst. Als Hersteller und Einrichter von Ultraschallgeräten
kann Siemens keine Verantwortung für die Sicherheit, Zuverlässigkeit
und/oder Leistungsfähigkeit der Geräte übernehmen, wenn:
ƒ Installationen, Erweiterungen, Nachjustierungen, Änderungen, Zusätze
oder Reparaturen durch nicht von Siemens autorisiertes Personal
durchgeführt werden.
ƒ Die Betriebssicherheit des Systems beeinflussende Bauteile gegen von
Siemens nicht zugelassene Teile ausgetauscht werden.
ƒ Die elektrischen Einrichtungen in dem Raum, in dem das Gerät
betrieben wird, nicht den in dieser Gebrauchsanweisung angeführten
Leistungs- und Umgebungsvorgaben entsprechen.
ƒ Das Gerät nicht entsprechend den Angaben in der Gebrauchsanweisung
benutzt wird.
ƒ Das Gerät von unzureichend geschultem Personal bedient wird.

G E B R A U C H S A N W E I S U N G 2 - 21
2 Sicherheit und Pflege

Wir empfehlen Ihnen, sich bei Wartungs- oder Reparaturarbeiten stets einen
Nachweis ausstellen zu lassen, in dem die folgenden Punkte aufgeführt
sind:
ƒ Art und Umfang der ausgeführten Arbeiten
ƒ Änderung der Kenndaten
ƒ Änderungen bei Arbeitsbereichen
ƒ Datum des Service
ƒ Name der ausführenden Person oder Firma
ƒ Unterschrift der ausführenden Person
Technische Dokumentation zum Ultraschallsystem ist gegen eine
zusätzliche Gebühr erhältlich.Dies überträgt jedoch in keiner Weise eine
Befugnis, Reparaturen oder Wartungen durchzuführen. Siemens lehnt
jegliche Verantwortung für Reparaturen ab, die ohne die ausdrückliche
schriftliche Zustimmung des Siemens-Kundendienstes durchgeführt
wurden.

2 - 22 G E B R A U C H S A N W E I S U N G
2 Sicherheit und Pflege

Reinigung und Desinfektion


Der Benutzer muss alle erforderlichen Vorsichtsmaßnahmen treffen, damit
Patienten, Bediener oder Dritte keinen infektiösen Stoffen oder anderen
Gefährdungen ausgesetzt werden. Beachten Sie bei Reinigung und
Desinfektion alle universellen Vorsichtsmaßnahmen. Alle mit menschlichem
Blut oder anderen Körperflüssigkeiten in Kontakt kommenden Teile des
Systems müssen als potenzielle Infektionsquellen behandelt werden.

Alle äußeren Teile des Systems, einschließlich Bedienfeld, Tastatur und


Schallköpfe, müssen nach Bedarf bzw. nach jedem Einsatz gereinigt
und/oder desinfiziert werden. Jedes Teil ist gründlich von äußerlichen
Verschmutzungen zu reinigen und zur Abtötung von Keimen und Viren
zu desinfizieren.

Reinigung und Desinfektion des Gerätes


ACHTUNG: Vor der Reinigung und Desinfektion ist das System abzuschalten
und der Netzstecker aus der Steckdose zu ziehen, um einen elektrischen Schlag
und Schäden am Gerät zu vermeiden.

ACHTUNG: Der Inhalt bestimmter Desinfektionsmittel stellt eine Gefahr für die
Gesundheit dar. Die Konzentration dieser Inhaltsstoffe in der Luft darf daher
einen bestimmten Grenzwert nicht überschreiten. Bei Verwendung solcher
Mittel muss die Gebrauchsanweisung des Herstellers beachtet werden.

Vorsicht: Um statische Aufladung und Schäden am Ultraschallgerät zu


vermeiden, dürfen keine Aerosol-Sprühreiniger für die Monitore verwendet
werden.

Vorsicht: Dieses System nicht mit chlorierten oder aromatischen Gebrauchsanweisung


Lösungsmitteln, sauren oder basischen Lösungen, Isopropyl-Alkohol oder
Reinigen des
starken Reinigern, wie ammoniakhaltigen Produkten reinigen, da diese die Trackballs 2-25
Oberfläche beschädigen können. Ausnahme für Isopropyl-Alkohol: Wo
empfohlen, kann Isopropyl-Alkohol zum Reinigen der Trackball-Einheit
verwendet werden. Wenden Sie das empfohlene Reinigungsverfahren an.

Vorsicht: Verwenden Sie keine Sprühreiniger für das Ultraschallgerät, da die


Flüssigkeit in das Gerät eindringen und die Elektronik beschädigen kann.
Weiterhin können sich Lösungsmitteldämpfe anreichern und zur Bildung
entzündlicher Gasgemische führen oder Bauteile beschädigen.

Vorsicht: Keine Flüssigkeiten auf das Gerät schütten, da diese in das Gerät
eindringen und durch Beschädigung der Elektronik erhöhte Leckströme oder
einen Ausfall des Geräts verursachen kann.

G E B R A U C H S A N W E I S U N G 2 - 23
2 Sicherheit und Pflege

Systemaußenseite
Im Folgenden wird die Reinigung der Oberflächen des Ultraschallgerätes,
einschließlich Trackball und Schallkopfhalter beschrieben.

Reinigen des Ultraschallgeräts von außen:


1. Das Gerät ausschalten ( ) und den Netzstecker ziehen.
2. Die Oberflächen des Ultraschallgeräts mit einem sauberen Gazestreifen
oder flusenfreien Tuch, leicht angefeuchtet mit einem milden Spülmittel,
abreiben.
Die Bereiche um den Trackball und die Schieberegler besonders
sorgfältig reinigen. Diese Stellen müssen frei von Gel und anderen
sichtbaren Rückständen sein.

Stellen Sie sicher, dass die Reinigungslösung nicht in das Bedienfeld,


die Tastatur oder andere Öffnungen eindringt.

3. Nach der Reinigung das Gerät mit einem sauberen flusenfreien Tuch
trockenwischen.
4. Nach der Reinigung das Netzkabel des Ultra-schallsystems wieder mit
dem Stromnetz verbinden.

So reinigen Sie die Einsätze der Schallkopfhalter:


Gebrauchsanweisung
1. Entfernen Sie den Einsatz mithilfe der Nase vom Schallkopfhalter.
Anbringen und
2. Reinigen Sie den Einsatz unter fließendem Wasser mit einem milden Entnehmen der
Reinigungsmittel und trocknen Sie ihn mit einem flusenfreien Tuch. Einsätze Kap. 4
3. Setzen Sie den Einsatz wieder in den Schallkopfhalter ein.

2 - 24 G E B R A U C H S A N W E I S U N G
2 Sicherheit und Pflege

Reinigen des Trackballs:

Vorsicht: Keine Fremdkörper in die Trackball-Einheit fallen lassen, da dies die


Funktion des Trackballs beeinträchtigen und das Gerät beschädigen kann.

1. Die Fassung der Vorderseite durch Drehen gegen den Uhrzeigersinn


entfernen.

1 Cadre du panneau avant


2 Boule de commande

Trackball auf dem Bedienfeld.

2. Trackball entnehmen.
3. Trackball mit einem Tuch und Isopropyl-Alkohol reinigen.
4. Die Innenseite der Trackball-Einheit mit einem Wattestäbchen und
Isopropyl-Alkohol reinigen, dabei insbesondere auf die X- und Y-Encoder
und das Reibrad achten.

1 Roue folle
2 Codeurs X et Y

Innenansicht der Trackball-Einheit.

5. Die Einzelteile vor dem Zusammenbau vollständig trocknen lassen.


6. Trackball und Fassung auf der Vorderseite wieder einsetzen.

G E B R A U C H S A N W E I S U N G 2 - 25
2 Sicherheit und Pflege

Einen Luftfilter reinigen


Der Luftfilter des Ultraschallsystems muss regelmäßig gereinigt werden,
um die korrekte Kühlung des Systems zu gewährleisten. Den Luftfilter jede
Woche entfernen, überprüfen und nach Bedarf reinigen.
Der Anbringungsort des
Filters ist durch das
Luftfilter-Symbol
gekennzeichnet.

Anbringung des Luftfilters.

2 - 26 G E B R A U C H S A N W E I S U N G
2 Sicherheit und Pflege

Entfernen und Reinigen des Luftfilters:

Vorsicht: Den Filter weder schrubben, dehnen, verbiegen noch erhitzen, um


Schäden zu vermeiden.

1. Das Gerät abschalten und den Netzstecker ziehen.


2. Ziehen Sie das Luftfilterfach aus dem Gerät heraus.

1
1 Luftfilter
2 Luftfilterfach
2

Entnahme des Luftfilterfaches

3. Nehmen Sie den Filter heraus.


4. Spülen Sie den Filter unter fließendem Wasser und lassen Sie ihn
vollständig trocknen.
Um den Trockenvorgang zu beschleunigen, können Sie den Filter leicht
schütteln oder mit einem sauberen, fusselfreien Tuch abtupfen.

Vorsicht: Bauen Sie keinen nassen Filter ein - das System könnte davon
beschädigt werden.

5. Setzen Sie den Filter wieder in das Filterfach ein.


6. Schieben Sie das Luftfilterfach wieder in das Ultraschallsystem ein.
7. Den Netzstecker wieder anschließen.

G E B R A U C H S A N W E I S U N G 2 - 27
2 Sicherheit und Pflege

Dokumentations- und
Speichergeräte — Pflege
Informationen zur Pflege eines optionalen Dokumentations- oder
Speichergeräts entnehmen Sie bitte der mit dem jeweiligen Gerät
gelieferten Gebrauchsanweisung des Herstellers.

2 - 28 G E B R A U C H S A N W E I S U N G
2 Sicherheit und Pflege

Schallköpfe — Pflege
ACHTUNG: Bei Verfahren, die Sterilität erfordern, muss immer eine sterile,
pyrogenfreie Hülle über den Schallkopf gezogen werden.

ACHTUNG: Um die Gefahr von Kreuzkontaminationen und der Übertragung von


Krankheitserregern zu minimieren, müssen intraoperative Schallköpfe nach jedem
Gebrauch gereinigt und tiefendesinfiziert werden. Bei Verfahren, die Sterilität
erfordern, muss eine sterile, pyrogenfreie Schallkopfhülle über den Schallkopf
gezogen werden.

ACHTUNG: Latexhaltige (Naturgummi) Medizinprodukte können schwere


allergische Reaktionen hervorrufen. Vor der Behandlung ist sicherzustellen, dass bei
dem Patienten keine Latexallergie vorliegt. Das Personal muss auf umgehende
Einleitung von Gegenmaßnahmen bei Auftreten allergischer Reaktionen vorbereitet
sein. Weitere Informationen hierzu finden Sie in der Publikation „Medical Alert
MDA91-1” der Food and Drug Administration (in den USA).

ACHTUNG: Wenn bei neurochirurgischen Eingriffen ein Schallkopf mit Gewebe


oder Körperflüssigkeiten eines an der Creutzfeld-Jakob-Krankheit leidenden Patienten
in Berührung kommt, muss er anschließend entsorgt werden, da er nicht
sterilisierbar ist.

ACHTUNG: Wenn ein Endokavitär- oder Intraoperativ-Schallkopf mit einem


Anwendungsteil dse Typs CF benutzt wird, können sich die Leckströme für den
Patienten summieren.

ACHTUNG: Die Außenflächen eines Endokavitär- oder Intraoperativ-Schallkopfes


sollten auf unerwünschte raue Stellen, scharfe Kanten oder Vorsprünge geprüft
werden, die eine Sicherheitsgefahr darstellen können.

Vorsicht: Schallköpfe sind empfindliche Instrumente – es kann zu irreparablen


Schäden führen, wenn sie herunterfallen, hart auf andere Objekte stoßen oder
anderweitig mechanisch beschädigt werden. Versuchen Sie nicht, irgendeinen Teil
eines Schallkopfes zu reparieren oder zu verändern.

Vorsicht: Das Gerät nicht über die Schallkopfkabel fahren, um


Kabelbeschädigungen zu vermeiden.

Vorsicht: Keine Schallkopfhüllen mit einer Beschichtung auf Mineralölbasis oder


Kontaktgel auf Mineralölbasis verwenden, um den Schallkopf nicht zu beschädigen.
Verwenden Sie nur Kontaktgel auf Wasserbasis.
Vorsicht: Im Interesse einer ordnungsgemäßen Handhabung, Lagerung und
rechtzeitigen Verwendung steriler Produkte (Schallkopfhüllen) sind die Anleitungen
des jeweiligen Herstellers sorgfältig zu befolgen.

Behandeln Sie die Schallköpfe bei Gebrauch und Lagerung mit äußerster
Vorsicht. Sie dürfen nicht herunterfallen und keinerlei Schlag- und
Stoßbelastung ausgesetzt werden. Sie dürfen nicht mit scharfkantigen oder
spitzen Gegenständen in Berührung kommen.

G E B R A U C H S A N W E I S U N G 2 - 29
2 Sicherheit und Pflege

Reinigung und Desinfektion der Schallköpfe


ACHTUNG: Um einen elektrischen Schlag oder Schaden am Gerät zu Gebrauchsanweisung
vermeiden, muss vor dem Reinigen oder Desinfizieren der Schallkopfstecker aus
Tiefendesinfektion 2-31
dem Gerät gezogen werden. Eintauchtiefe 2-32

ACHTUNG: Siemens empfiehlt die hier aufgeführten Desinfektionsmittel und


Reinigungsmethoden hinsichtlich ihrer Verträglichkeit mit den
Produktmaterialien. Die Empfehlungen stellen keine Aussage zur biologischen
Wirksamkeit dar. Angaben zur Wirksamkeit eines Desinfektionsmittels und zur
sachgerechten klinischen Verwendung sind den jeweiligen Produktunterlagen
und Aufklebern zu entnehmen.

Vorsicht: Schallköpfe nicht mit Heißdampf, Kaltgas oder Ethylenoxid (ETO)


sterilisieren. Vor Anwendung eventueller anderer, vom Hersteller des
betreffenden Sterilartikels empfohlenen Methoden, sollten Sie sich mit der
Siemens-Vertretung in Verbindung setzen.

Vorsicht: Bei jedem Schallkopftyp die angezeigte Eintauchtiefe beachten, um


eine Beschädigung des Schallkopfes zu vermeiden. Kabel oder
Anschlussstecker eines Schallkopfes dürfen nicht eingetaucht oder nass
werden.

Vorsicht: Die Schallköpfe wurden so konzipiert und getestet, dass sie die vom
Hersteller des verwendeten Desinfektionsmittels empfohlene Tiefendesinfektion
überstehen. Beachten Sie genau die Anweisungen des
Desinfektionsmittelherstellers. Schallköpfe nicht länger als eine Stunde
eintauchen.

Vorsicht: Keine scheuernden Reinigungsmittel, keine organischen


Lösungsmittel wie z. B. Benzol, Alkohol, oder Mittel auf Phenolbasis und keine
Reinigungsmittel mit organischen Lösungsmitteln zur Reinigung bzw.
Desinfektion der Schallköpfe verwenden. Diese Mittel können die Schallköpfe
beschädigen.

Alle Schallköpfe müssen vor jeder Anwendung am Patienten gründlich


gereinigt und desinfiziert werden. Endokavitär- und Intraoperativ-Schallköpfe
bedürfen einer Tiefendesinfektion vor dem Gebrauch.

2 - 30 G E B R A U C H S A N W E I S U N G
2 Sicherheit und Pflege

So reinigen Sie einen Schallkopf:


1. Trennen Sie den Schallkopf vom System.
2. Befeuchten Sie ein sauberes Stück Gaze mit Wasser und reiben Sie den
Schallkopf damit ab, um Gelreste oder anhaftende Partikel zu entfernen.
Falls Wasser zur Reinigung nicht ausreicht, kann ein zugelassener
Vorreiniger oder ein leichtes Desinfektionsmittel verwendet werden.
3. Wischen Sie den ganzen Schallkopf einschließlich Kabel und Stecker
vorsichtig ab.
4. Trocknen Sie den Schallkopf nach der Reinigung oder Desinfektion mit
einem sauberen Tuch ab.

So funktioniert die Desinfektion bzw. gründliche Desinfektion eines


Schallkopfes:
Gebrauchsanweisung
1. Trennen Sie den Schallkopf vom System.
Vorreiniger und
2. Reinigen und spülen Sie den Schallkopf gründlich und trocknen Sie ihn leichte
ab. Desinfektions-
mittel 2-33
3. Achten Sie darauf, dass Zugentlastung und Stecker des Schallkopfes Hochwirksame
trocken bleiben, während der Schallkopf bis zu der in der folgenden Desinfektions-
Abbildung angegebenen Tiefe in ein zugelassenes Reinigungsmittel mittel 2-33
eingetaucht wird.
4. Beachten Sie die Hinweise des Desinfektionsmittelherstellers für
Desinfektion bzw. gründliche Desinfektion genau.
5. Trocknen Sie den Schallkopf nach der Desinfektion bzw. gründlichen
Desinfektion mit einem sauberen Tuch ab.

G E B R A U C H S A N W E I S U N G 2 - 31
2 Sicherheit und Pflege

IPX8 Eintauchtiefen
Vorsicht: Halten Sie sich an die für jeden Schallkopftyp vorgeschriebenen
Eintauchtiefen, um Schäden am Schallkopf zu vermeiden. Schallköpfe mit der
Schutzebene IPX8 sind durch das Symbol "IPX8" auf dem Schallkopfstecker
gekennzeichnet.

Schallköpfe entsprechen nur wenn das "IPX8"-Symbol auf dem


Schallkopfstecker angebracht ist, beim Eintauchen bis zur Linie, die in der
Illustration gezeigt wird dem Ingress Protection Level IPX8 von EN 60539
und IEC 60539.

Endokavität Linear Convex Phased

IPX8 Eintauchtiefen.

2 - 32 G E B R A U C H S A N W E I S U N G
2 Sicherheit und Pflege

Liste der zugelassenen Vorreiniger und leichten


Desinfektionsmittel
In der folgenden Tabelle sind die zugelassenen Vorreiniger und leichten
Desinfektionsmittel für alle Schallköpfe aufgelistet.

Enzol Transeptic Hi-Tor Plus Theracide Plus T-Spray II Super SaniCloth


CH5-2 9 9 9 9 9 9
VF10-5 9 9 9 9 9 9
VF13-5 9 9 9 9 9 9
L9-5 9 9 9 9 9 9
P4-2 9 9 9 9 9 9
P8-4 9 9 9 9 9 9
EV9-4 9 9 9 9 9 9
EC9-4 9 9 9 9 9 9
9 = geeignet
NG = nicht geeignet
NZ = nicht zutreffend (nicht geprüft)

Empfohlene Desinfektionsmittel
Die folgende Tabelle enthält Informationen zu den Schallköpfen und
zugelassenen Desinfektionsmitteln.
Hinweis: Die zugelassenen Desinfektionsmittel Cidex OPA und Gigasept FF können zu
Verfärbungen an den Schallkopfgehäusen und Schallkopfoberflächen führen. Dies hat
jedoch keinerlei negative Auswirkung auf Leistungsvermögen und Zuverlässigkeit des
Schallkopfes.

Cidex Cidex Plus Cidex OPA Milton Virkon Gigasept FF


CH5-2 9 9 9 9 NG 9
VF10-5 9 9 9 9 9 9
VF13-5 9 9 9 9 9 9
L9-5 9 9 9 9 9 9
P4-2 9 9 9 9 NG 9
P8-4 9 9 9 9 NG 9
EV9-4 9 9 9 9 9 9
EC9-4 9 9 9 9 9 9
9 = geeignet
NG = nicht geeignet
NZ = nicht zutreffend (nicht geprüft)

G E B R A U C H S A N W E I S U N G 2 - 33
2 Sicherheit und Pflege

Aufbewahrung
Schallköpfe sauber und trocken lagern. Extreme Temperaturen oder Gebrauchsanweisung
Luftfeuchtigkeit können zu Schäden am Schallkopf führen. Systempflege 2-20
Temperaturen Kap. 6

Reparatur
Schallköpfe dürfen vom Benutzer nicht repariert oder in irgendeiner Weise
modifiziert werden. Wenden Sie sich umgehend an Ihre Siemens
Vertretung, wenn ein Schallkopf Schäden aufweist oder nicht richtig
arbeitet.

Schutzkoffer
Auf Grund der mechanischen Empfindlichkeit der Schallköpfe empfiehlt es
sich, bei jedem Transport von einem Untersuchungsort zum anderen oder
zum Versand stets den Schallkopfkoffer zu benutzen. Die Konstruktion des
Koffers soll die empfindlichen Teile des Schallkopfes besonders schützen.
Stellen Sie vor Schließen des Koffers sicher, dass alle Schallkopfteile
ordnungsgemäß im Innern platziert sind.

2 - 34 G E B R A U C H S A N W E I S U N G
2 Sicherheit und Pflege

Schallkopfzubehör — Pflege
ACHTUNG: Die Zubehörteile eines Schallkopfs müssen vor jeder
Verwendung sachgerecht gereinigt und sterilisiert oder desinfiziert werden,
um eine Übertragung von Krankheitserregern zu vermeiden.

Schallkopfhüllen
ACHTUNG: Latexhaltige (Naturgummi) Medizinprodukte können schwere
allergische Reaktionen hervorrufen. Vor der Behandlung ist sicherzustellen, dass
bei dem Patienten keine Latexallergie vorliegt. Das Personal muss auf
umgehende Einleitung von Gegenmaßnahmen bei Auftreten allergischer
Reaktionen vorbereitet sein. Weitere Informationen hierzu finden Sie in der
Publikation „Medical Alert MDA91-1” der Food and Drug Administration (in den
USA).

ACHTUNG: Um das Risiko einer Kreuzkontamination und der Übertragung von


Infektionskrankheiten zu verringern, müssen Endokavitäts- und Intraoperativ-
Schallköpfe nach jedem Einsatz gereinigt und gründlich desinfiziert werden. Eine
sterile, nicht pyrogene Schallkopfhülle muss bei Verfahren benutzt werden, die
eine sterile Umgebung erfordern.

ACHTUNG: Sterilschutz. Zur Gewährleistung der Sterilität muß der Schallkopf


stets mit einer sterilen Hülle verwendet werden, da eine Sterilisation mit
Heißdampf, Kaltgas oder Ethylenoxid (ET) nicht möglich ist.

Vorsicht: Im Interesse einer ordnungsgemäßen Handhabung, Lagerung und


rechtzeitigen Verwendung steriler Produkte (Schallkopfhüllen) sind die
Anleitungen des jeweiligen Herstellers sorgfältig zu befolgen.

Schallkopfhüllen sind nur zum einmaligen Gebrauch bestimmt. Sie


garantieren die richtige akustische Kopplung und bieten einen
prophylaktischen Schutz bei der vorgesehenen Ultraschalluntersuchung.
Schutzhüllen sind für jeden Schallkopftyp erhältlich. Siemens empfiehlt,
nur geprüfte Schallkopfhüllen zu verwenden.

Der Gebrauch einer Einweg-Latexhülle auf dem Schallkopf verringert die


Gefahr einer Kreuzkontamination. Verwenden Sie für endokavitäre
Untersuchungen sowie bei offenen Wunden oder Flächen mit
Hautverletzungen immer eine Schutzhülle.

G E B R A U C H S A N W E I S U N G 2 - 35
2 Sicherheit und Pflege

Aufbewahrung
Vorsicht: Schutzhüllen nicht in direktem Sonnenlicht lagern, da dies zu Schäden
durch UV-Strahlung führen kann.

Latexprodukte haben eine begrenzte Lebensdauer und sollten an einem


kühlen, trockenen, dunklen Ort bei einer Umgebungstemperatur von –5 °C
bis +40 °C und einer relativen Luftfeuchtigkeit von max. 80 % bei +40 °C
aufbewahrt werden. Untersuchen Sie diese Produkte vor Gebrauch auf
etwaige Materialschwächen. Auf einigen Packungen kann ein
Mindesthaltbarkeitsdatum angegeben sein. Verwenden Sie auf keinen Fall
ein Produkt, das Schwachstellen aufweist oder dessen Haltbarkeitsdauer
überschritten ist.

Gelkissen
Gebrauchsanweisung
Untersuchen Sie das Gelkissen vor Gebrauch auf Materialschwächen.
Hinweise auf eventuelle Beschädigungen sind dünne Stellen, Aufwerfungen Kompatible
oder Sprödigkeit des Latexmaterials. Produkte mit Materialschwächen Schallköpfe Kap. 7
dürfen nicht verwendet werden.

Aufbewahrung
Gelkissen nicht unter 5 °C oder über 57 °C lagern. Gelkissen haben eine
begrenzte Lebensdauer. Untersuchen Sie diese Produkte vor Gebrauch auf
etwaige Materialschwächen. Auf einigen Packungen kann ein
Mindesthaltbarkeitsdatum angegeben sein. Verwenden Sie auf keinen Fall
ein Produkt, das Schwachstellen aufweist oder dessen Haltbarkeitsdauer
überschritten ist.

2 - 36 G E B R A U C H S A N W E I S U N G
2 Sicherheit und Pflege

Nadelführungshalter-Kits
ACHTUNG: Wenn ein Schallkopf mit Gewebe oder Körperflüssigkeit eines
Patienten mit Creutzfeld Jacob in Berührung kommt, muss der Schallkopf
vernichtet werden. Eine Sterilisierung ist gegen Creutzfeld-Jacob-Verunreinigung
wirkungslos.
Gebrauchsanweisung
Zur Durchführung von Biopsien/Punktionen gibt es verschiedene
Nadelführungshalter-Kits, die mit bestimmten Schallköpfen verwendet Kompatible
werden können. Schallköpfe Kap. 7

Aufbewahrung und Transport


Für eine Biopsie oder Punktion verwendete Teile sind nach jedem Gebrauch zu
reinigen und zu sterilisieren oder einer Tiefendesinfektion zu unterziehen.

Reinigung, Desinfektion und Sterilisation —


Nadelführungshalter-Kits
EC9-4 Einweg-Endokavitärnadelführung
ACHTUNG: Die Nadelführung ist steril verpackt und nur zum Einmalgebrauch
vorgesehen. Bei beschädigter Verpackung oder nach Ablauf des Verfalldatums
nicht verwenden.

Die Einweg-Endokavitärnadelführung ist nur zum Einmalgebrauch vorgesehen.


Zur Entsorgung die der Packung beiliegende Anleitung beachten.

EC9-4 Endokavitär-Nadelführung aus Edelstahl


ACHTUNG: Nadelführungskits sind nicht steril verpackt. Diese Produkte
müssen vor dem Gebrauch sterilisiert werden.

Bei der Endokavitär-Nadelführung aus Edelstahl handelt es sich um einen


mehrfach verwendbaren Artikel. Anbringung und Pflege einschließlich
Reinigung und Sterilisation werden in der beiliegenden Anleitung
beschrieben.

G E B R A U C H S A N W E I S U N G 2 - 37
2 Sicherheit und Pflege

Nadelführungshalterungs-Kits CH4-1 und SG-3


Einweg-Nadelführung

ACHTUNG: Die Nadelführung ist steril verpackt und nur zum einmaligen
Gebrauch bestimmt. Bei beschädigter Verpackung oder nach Ablauf des
Verfallsdatum ist sie nicht mehr zu verwenden.

Die Nadelführung zur Verwendung mit dem Halterungs-Kit CH4-1 und SG-3
ist nur zum einmaligen Gebrauch bestimmt. Anweisungen zur Entsorgung
finden Sie in der Packung.

Wiederverwendbare Halterung

ACHTUNG: Nadelführungshalterungs-Kits sind nicht steril verpackt. Vor der


ersten Verwendung sollten diese Produkte daher einer gründlichen Desinfektion
unterzogen werden.

Anweisungen zum Anbringen sowie zur Pflege, Reinigung und gründlichen


Desinfektion der Halterung finden Sie in der mitgelieferten
Gebrauchsanweisung.

Aufbewahrung
Reinigen und sterilisieren Sie stets die Teile, die für eine Biopsie/Punktion
verwendet wurden, nach jedem Gebrauch.

2 - 38 G E B R A U C H S A N W E I S U N G
3 Funktionen zur Systemsteuerung
Bedienfeld ........................................................................................................... 5
Bedienfeldfolie .............................................................................................. 6
Beleuchtung des Bedienfelds........................................................................ 6
Audiosignal des Bedienfelds ......................................................................... 6
Trackball ........................................................................................................ 6
Auswahl......................................................................................................... 7
Messung ....................................................................................................... 8
Freeze............................................................................................................ 8
Auswahl- und Eingabetasten ......................................................................... 9
Esc/Priorität ............................................................................................ 9
Set.......................................................................................................... 9
Umschalt- und Zeilentasten.................................................................. 10
Regler für die 2D- und M-Modus-Bildgebung .............................................. 11
2D......................................................................................................... 11
THI........................................................................................................ 11
2B/Auswahl .......................................................................................... 12
M.......................................................................................................... 12
Bedientasten Doppler und Color-Flow......................................................... 13
D........................................................................................................... 13
Update.................................................................................................. 14
Steuerung/Winkel................................................................................. 14
C........................................................................................................... 15
Power................................................................................................... 15
Bildparameter-Regler................................................................................... 16
DGC...................................................................................................... 16
Schallkopf............................................................................................. 16
Bildfeld/Zoom ....................................................................................... 16
Fokus.................................................................................................... 17
Piktogramme und Anmerkungen................................................................. 18
Text Eingabe ........................................................................................ 18
Piktogramm.......................................................................................... 18
Dokumentationsregler ................................................................................. 19
Drucken................................................................................................ 19
Drucken/Speichern ............................................................................... 19

G E B R A U C H S A N W E I S U N G 3 - 1
3 Funktionen zur Systemsteuerung

Alphanumerische Tastatur .............................................................................. 20


Shortcut-Tasten (Tastenkürzel) .................................................................... 20
Sonderzeichen............................................................................................. 21
Funktionstasten........................................................................................... 22
Neuer Patient ....................................................................................... 22
Protokollseite........................................................................................ 22
Patientendaten ..................................................................................... 22
Patienten-Browser................................................................................ 22
Untersuchung....................................................................................... 22
Voreinstellungen................................................................................... 23
Hilfe...................................................................................................... 23
QuickSet............................................................................................... 23
Pfeil ...................................................................................................... 23
Startposition ......................................................................................... 23
Startpos. setzen ................................................................................... 23
Wort löschen ........................................................................................ 24
Text verbergen ..................................................................................... 24
Bildschirm löschen ............................................................................... 24
Punktion ............................................................................................... 24
Leer ...................................................................................................... 24
Andere alphanumerische Tasten ................................................................. 25
Pfeile .................................................................................................... 25
Alt......................................................................................................... 25
Rücktaste ............................................................................................. 25
Feststelltaste........................................................................................ 25
Ctrl........................................................................................................ 25
Eingabetaste ........................................................................................ 25
Umschalttaste ...................................................................................... 26
Leertaste .............................................................................................. 26
Tabulator .............................................................................................. 26
Video I/O .............................................................................................. 26
NEU...................................................................................................... 26
TGO...................................................................................................... 26
Leer ...................................................................................................... 26
Fußschalter ....................................................................................................... 27

3 - 2 G E B R A U C H S A N W E I S U N G
3 Funktionen zur Systemsteuerung

Bildschirmmenü ............................................................................................... 27
Bildschirmmenü für den 2D-Modus............................................................. 28
Bildschirmmenü für den M-Modus.............................................................. 28
Bildschirmmenü für den Doppler-Modus..................................................... 29
Bildschirmmenü für Color-Flow (Option) ..................................................... 30
Bildschirmmenü für den Power-Modus (Option) ......................................... 30
Bildschirmmenü für 3D-Bildgebung............................................................. 31
Bildschirm-Menü für 3D-Modus — Allgemeine Optionen .................... 31
Bildschirm-Menü für 3D-Modus — Bearbeitungsoptionen................... 33
Bildschirm-Menü für 3D-Modus — Animationsoptionen...................... 33
Softkey-Optionen ............................................................................................. 34
Softkey-Optionen für den 2D-Modus........................................................... 34
Softkey-Optionen für den M-Modus............................................................ 35
Softkey-Optionen im Doppler-Modus .......................................................... 36
Softkey-Optionen für Color-Flow ................................................................. 37
Softkey-Optionen für den Power-Modus..................................................... 38
Softkey-Optionen für den CINE-Modus ....................................................... 39
Softkey-Optionen für den Bildaufruf (CINE) ................................................. 40
Softkey-Optionen in der 3D-Bildgebung ...................................................... 41
3D-Softkey-Optionen — Einrichtung .................................................... 41
Softkey-Optionen in der 3D-Bildgebung — Akquisition ........................ 42
Softkey-Optionen für Alle Messungen und Berechnungen ......................... 43
Softkey-Optionen für Messungen und Berechnungen im
2D-Modus.................................................................................................... 44
Softkey-Optionen für Messungen und Berechnungen im
M-Modus..................................................................................................... 45
Softkey-Optionen für Doppler-Messungen und -Berechnungen.................. 45
Softkey-Optionen für Anmerkungen............................................................ 46
Softkey-Optionen für Pfeile ......................................................................... 46
Softkey-Optionen für Piktogramme ............................................................. 47
Softkey-Optionen für Schallköpfe ................................................................ 47
Optionen beim Überprüfen von Patientendaten........................................... 48
Studien-Bildschirm — DIMAQ-IP................................................................. 48
Bildanzeige — DIMAQ-IP............................................................................. 51
Options-Dialogfeld................................................................................ 52
Optionen auf dem DICOM-Bildschirm ............................................................ 52
Studien-Bildschirm....................................................................................... 53
Bildanzeige .................................................................................................. 53
DICOM-Bildschirm....................................................................................... 53
Drucker-Layoutseiten ........................................................................... 54
Warteschlangen für Drucken und Speichern ........................................ 55

G E B R A U C H S A N W E I S U N G 3 - 3
3 Funktionen zur Systemsteuerung

3 - 4 G E B R A U C H S A N W E I S U N G
3 Funktionen zur Systemsteuerung

Bedienfeld
Die Regler und Tasten für alle Bildgebungsmodi, Parameter, Gebrauchsanweisung
Dokumentationen und Optionen auf dem Bildschirm sind so gestaltet, dass Tastatur 3-20
sich die Regler und Tasten auf dem Bedienfeld gut einprägen.

New Report Patient Patient Exam Presets Help Quick Arrow Home Home Delete Hide Clear Biopsy
Patient Page Data Browser Set Set Word Text Screen

~ ! i @ 2 # 3 $ € % ° ^ § & * œ ( ñ ) ö _ ä + ü

` 1 2 3 4 5 6 7 8 9 0 - =

α β μ θ Œ Ñ Ö Ä { Ü }
Q W E R T Y U I O P [ ]

á é í ó ú ç æ å : ø " ß
A S D F G H J K L ; '

à è ì ò ù Ç Æ < Å > Ø ? ¿
Z X C V B N M , . /

Video
Ctrl Alt Alt I/O

C 2D
D M
Steer/Angle

Power THI

Dual/Select
Update Set Depth/Zoom Focus

Transducer Text Print Print/Store


Escape Caliper

Pictogram
Select Freeze

Beispiel für das Bedienfeld des Ultraschallsystems.

G E B R A U C H S A N W E I S U N G 3 - 5
3 Funktionen zur Systemsteuerung

Bedienfeldfolie
Für das Bedienfeld sind sprachenspezifische Folien erhältlich. Die Positionen
und Funktionen der Tasten und Regler werden durch diese Folien nicht
beeinträchtigt.

Beleuchtung des Bedienfelds


Es gibt zwei Stufen der Beleuchtung des Bedienfelds: Bei Verwendung des
Ultraschallsystems ist die Hintergrundbeleuchtung des Bedienfelds aktiviert,
wobei die Beleuchtung eines bestimmten Reglers oder einer Taste bei
dessen/deren Verwendung noch verstärkt wird.

Regler und Tasten, die für die aktive Funktion nicht verfügbar sind, werden
nicht beleuchtet.

Eine Lampe unterhalb des Monitors dient zur weiteren Beleuchtung der
Tastatur.
Basissystem 1

Audiosignal des Bedienfelds ► Piepton-Lautstärke


Basissystem 2
► Trackball-
Mit Hilfe der Systemvoreinstellungen können Sie die Lautstärke des Geschwindigkeit
Pieptons anpassen oder deaktivieren.

Trackball
Mit dem Trackball werden Grafiken, Messmarken und Text positioniert. Er
kann auch in Verbindung mit den Tasten und Reglern auf dem Bedienfeld
verwendet werden.

Die mit dem Trackball gesteuerte Funktion wird vom System


gekennzeichnet, indem die ausgewählte Grafik, Messmarke oder der
Trackball.
ausgewählte Text grün markiert und/oder die aktive Funktion unten links im
Bildschirm angezeigt wird.

Mit Hilfe der Systemvoreinstellungen können Sie die Geschwindigkeit des


Trackballs anpassen.

3 - 6 G E B R A U C H S A N W E I S U N G
3 Funktionen zur Systemsteuerung

Auswahl
Ein Regler mit Doppelfunktion, mit dem eine Funktion durch Drücken und
eine weitere Funktion durch Drehen des Reglers ausgewählt wird. Mit dem
AUSWAHL-Regler werden Elemente des angezeigten Menüs ausgewählt.
Durch Drehen des AUSWAHL-Reglers wird die Auswahl markiert und durch Auswahl
Drücken des AUSWAHL-Reglers wird die Einstellung für die Auswahl
angepasst.

Beim Überprüfen von Patientendaten werden mit dem AUSWAHL-Regler


Studien und Bilder ausgewählt. In der Studienanzeige wird durch Drehen
des AUSWAHL-Reglers eine Studie markiert und durch Drücken des
AUSWAHL-Reglers das Bild zu dieser Studie auf der Bildanzeige dargestellt.
In der Bildanzeige wird durch Drehen des AUSWAHL-Reglers ein Bild
hervorgehoben und durch Drücken des AUSWAHL-Reglers von der
Vollbildanzeige des hervorgehobenen Bilds zum zuletzt ausgewählten
Anzeigeformat gewechselt.

Bei Trace-Messungen wird durch Drehen des AUSWAHL-Reglers die Zeile


Punkt für Punkt gelöscht.

Drücken Sie während der Piktogrammfunktion die UMSCHALT-Taste für die


Piktogrammwahl, um durch die verfügbaren Programme zu wechseln.
Wenn das ausgewählte Piktogramm einen Schallkopfmarker enthält, wird
durch Drehen des AUSWAHL-Reglers die Richtung des Schallkopfmarkers
geändert und durch Drücken des AUSWAHL-Reglers die aktuelle Richtung
bestätigt.

Wird ein Pfeil auf den Bildschirm gesetzt, wird durch Drehen des
AUSWAHL-Reglers die Richtung Pfeils geändert und durch Drücken des
AUSWAHL-Reglers die aktuelle Richtung bestätigt.

G E B R A U C H S A N W E I S U N G 3 - 7
3 Funktionen zur Systemsteuerung

Messung
Aktiviert die Messfunktion.

Beim Aktivieren der Messfunktion werden Messoptionen für den


ausgewählten Bildgebungs- und Untersuchungstyp angezeigt.

Durch Drücken der Taste MESSUNG während der Messfunktion wird Messung
zwischen Messmarke und Messmenü umgeschaltet.

Drücken Sie die Taste ESCAPE, um die Messfunktion zu beenden.

Mit der Messfunktion kann ein Patientenprotokoll für Untersuchungstypen


mit Protokoll erstellt werden.
Anzeige
Mit Hilfe der Systemvoreinstellungen kann die Messfunktion automatisch ► Automatische
beim Drücken der Taste FREEZE aktiviert werden. Freeze-Belegung

Freeze
Friert das Bild, die Zeitachse oder das Spektrum auf dem Bildschirm ein.
Wenn ein Bild oder eine Zeitachse bereits eingefroren ist, wird mit der Taste
FREEZE die Echtzeit-Bildgebung wiederaufgenommen.

Mit Hilfe der Systemvoreinstellungen kann für die Taste FREEZE eine
andere Funktion festgelegt werden oder die Einfrierfunktion auf einen Freeze
Fußschalter umgelegt werden.

Anzeige
► Automatische
Freeze-Belegung
Peripherie
► Linkes Pedal
► Rechtes Pedal

3 - 8 G E B R A U C H S A N W E I S U N G
3 Funktionen zur Systemsteuerung

Auswahl- und Eingabetasten


Die Tasten ESCAPE und SET befinden sich in unmittelbarer Nähe des
Trackballs und ergänzen die Funktionen des Trackballs und des
AUSWAHL-Reglers zum Arbeiten mit Informationen und Objekten auf
dem Bildschirm.

Die UMSCHALT-Tasten und die ZEILEN-Taste können mit den am unteren Gebrauchsanweisung
Bildschirmrand angezeigten Softkey-Optionen kombiniert werden. Softkey-Optionen 3-34

Esc/Priorität
Beendet den aktuellen Modus, die Funktion oder die Seite und stellt den
vorherigen Modus, die Funktion oder die Seite wieder her.

Wird in der Messfunktion die Taste ESC/PRIORITÄT gedrückt, wird die


Funktion beendet und alle Messungen werden gelöscht.
Esc/Priorität
Über die Taste ESC/PRIORITÄT wird festgelegt, welches Werkzeug gerade
der Trackballsteuerung unterliegt.

Set
Mit der Taste SET wird die Auswahl einer bestimmten Funktion oder eines
Befehls bestätigt. Sie können damit beispielsweise Caliper verankern, ein
Menüelement oder eine Grafik auswählen, einen Messwert in ein
Patientenprotokoll einbeziehen oder eine Messung aus dem Arbeitsblatt
löschen.
Set
In Kombination mit dem Trackball hat die Taste SET die gleiche Funktion wie
ein Mausklick in Windows® Systemen.

G E B R A U C H S A N W E I S U N G 3 - 9
3 Funktionen zur Systemsteuerung

Umschalt- und Zeilentasten


Mit den UMSCHALT- und ZEILEN-Tasten werden die am unteren
Bildschirmrand angezeigten Softkey-Optionen aktiviert, angepasst oder
hervorgehoben.
Umschalttaste.

Zeilentaste.
Umschalt- und Zeilentasten.

Umschalten
Aktiviert oder ändert die ausgewählte (markierte) Softkey-Option.

Zeile
Markiert eine Zeile von Softkey-Optionen. Nur die markierte Zeile kann
aktiviert oder angepasst werden.

3 - 10 G E B R A U C H S A N W E I S U N G
3 Funktionen zur Systemsteuerung

Regler für die 2D- und M-Modus-Bildgebung


Mit den Bildgebungsreglern können Sie einen Betriebsmodus aktivieren, die
Bildausrichtung ändern oder die Zeitachsenanzeige anpassen.

2D
Ein Regler mit Doppelfunktion, mit dem eine Funktion durch Drücken und
eine weitere Funktion durch Drehen des Reglers ausgewählt wird.

Beim Drücken des 2D-Reglers wird der 2D-Modus für Graustufenbilder


aktiviert. Wenn ein gemischter Modus oder eine Bildgebungsfunktion aktiv 2D
ist, wird durch Drücken von 2D der Modus bzw. die Funktion beendet und
das System kehrt in den 2D-Modus zurück.

Durch Drehen des 2D-Reglers wird die Gesamtverstärkung für den


2D-Modus geändert. Beim Drehen des 2D-Reglers nach rechts wird die
Verstärkung erhöht; beim Drehen nach links wird die Verstärkung verringert.

Der Bereich für die Einstellungen der Verstärkungsverhältnisse reicht von


0 dB bis 60 dB.

In Verbindung mit der DGC-Regelung beträgt der Verstärkungsbereich


-13 dB bis 73 dB (der DGC-Regelungsbereich beträgt -13 dB bis +13 dB).

Der Verstärkungswert wird in den Bildgebungsparametern in der oberen linken


Ecke des Bildschirms angezeigt.

THI
Aktiviert Tissue Harmonic Imaging.

Tissue Harmonic Imaging (THI) ist eine Systemfunktion, mit der die THI
Kontrastauflösung durch die Differenzierung von Weichteilen verbessert
werden kann, was bei schwer zu schallenden Patienten von Vorteil ist.
Wenn in der Ultraschallbildschirmanzeige (DIMAQ-IP) die Taste THI gedrückt
wird, wird das gewählte Bild für die Simultananzeige markiert.

G E B R A U C H S A N W E I S U N G 3 - 11
3 Funktionen zur Systemsteuerung

2B/Auswahl
Der 2B-Modus wird aktiviert, in dem zwei separat erfasste Bilder
nebeneinander angezeigt werden.

Der 2B/AUSWAHL-Regler besteht aus zwei Tasten. Die linke Taste zeigt ein
Bild auf der linken Bildschirmseite an. Die rechte Taste zeigt ein Bild auf der
rechten Bildschirmseite an. Der 2B-Modus kann mit beiden Tasten aktiviert
2B/Auswahl
werden.

Es kann immer nur ein Bild geöffnet sein. Die verstärkte Beleuchtung der
entsprechenden Taste und das erleuchtete Symbol auf der Bildanzeige
weisen auf das aktive Bild hin. Symbol auf dem
Bildschirm, das die
Mit dem 2B/AUSWAHL-Regler kann zum aktiven Bild umgeschaltet Bildausrichtung
werden. Durch Drücken der linken Taste wird das linke Bild aktiviert und das angibt und das
aktive Bild
rechte Bild eingefroren. Durch Drücken der rechten Taste wird das rechte kenntlich macht.
Bild aktiviert und das linke Bild eingefroren.
Hinweis: Wenn die Taste für das aktive Bild gedrückt wird, wird dieses im Vollbildmodus
angezeigt. Die Anzeige der Bilder nebeneinander wird bei erneutem Drücken dieser Taste
wiederhergestellt.

Mit Hilfe der Systemvoreinstellungen kann die nahtlose Anzeige von


Doppelbildern und geteilten Bildern aktiviert werden.
Basissystem 2
M ►Diverse
►►Nahtlos Dual
Ein Regler mit Doppelfunktion, mit dem eine Funktion durch Drücken und
eine weitere Funktion durch Drehen des Reglers ausgewählt wird.

Durch Drücken des M-Reglers wird ein M-Modus-Cursor in einem 2D-Bild


angezeigt. Sie können dann den Trackball rollen, bis sich der Cursor an der
gewünschten Stelle befindet. Wird M ein zweites Mal gedrückt, wird der
2D/M-Modus angezeigt.
M
Durch Drehen des M-Reglers wird die Gesamtverstärkung für den M-Modus
geändert. Beim Drehen des M-Reglers nach rechts wird die Verstärkung
erhöht; beim Drehen nach links wird die Verstärkung verringert. Der Bereich
für die Einstellungen der Verstärkungsverhältnisse reicht von 0 dB bis 60 dB.
Der Verstärkungswert wird in den Bildgebungsparametern in der oberen linken
Ecke des Bildschirms angezeigt.

3 - 12 G E B R A U C H S A N W E I S U N G
3 Funktionen zur Systemsteuerung

Bedientasten Doppler und Color-Flow


Mit diesen Reglern und Tasten können Sie die Funktionen Doppler und System-Referenz
Color-Flow aufrufen.
Systemvorein-
stellungen Kap. 3
D
Ein Regler mit Doppelfunktion, mit dem eine Funktion durch Drücken und
eine weitere Funktion durch Drehen des Reglers ausgewählt wird.
Anzeige
Beim Drücken des D-Reglers werden ein Doppler-Cursor und ein ►Spektrum
Doppler-Fenster zur Positionierung im 2D-Modus-Bild angezeigt. Je nach Direktzugang
Systemvoreinstellungen wird beim erstmaligen Drücken des D-Reglers ►Doppler-
ebenfalls das Doppler-Spektrum angezeigt. Suchmodus

Beim Impuls-Doppler wird durch zweimaliges Drücken des D-Reglers der


2D-Modus mit Doppler angezeigt und ein akustisches Doppler-Signal
übertragen.

Der Doppler-Suchmodus ermöglicht die Übertragung eines akustischen D


Doppler-Signals, wenn Sie den D-Regler das erste Mal drücken. Wird der
D-Regler ein zweites Mal gedrückt, wird der 2D-Modus mit Doppler
angezeigt. Den Doppler-Suchmodus können Sie mit Hilfe der
Systemvoreinstellungen aktivieren.

Beim Drehen des D-Reglers nach rechts wird die Verstärkung erhöht; beim
Drehen nach links wird die Verstärkung verringert. Der Bereich für die
Einstellungen der Verstärkungsverhältnisse reicht von 0 dB bis 90 dB.

Der Verstärkungswert wird in den Bildgebungsparametern in der oberen linken


Ecke des Bildschirms angezeigt.

G E B R A U C H S A N W E I S U N G 3 - 13
3 Funktionen zur Systemsteuerung

Update
Schaltet bei der Bildgebung im gemischten Modus zwischen Echtzeit-Anzeige
und Standbild-Anzeige um.
Wenn beispielsweise ein Bild im 2D-Modus eingefroren wird, während das
Doppler-Spektrum in Echtzeit dargestellt wird, drücken Sie die Taste
Update
UPDATE, um das 2D-Modus-Bild in Echtzeit anzuzeigen und das Spektrum
einzufrieren.
Wird die Taste UPDATE während einer Messung gedrückt, werden die
Messmarken nacheinander zur Bearbeitung aktiviert. Nach Abschluss der
Messungen kann man mit der Taste UPDATE durch die einzelnen
Messungen blättern, um sie zu bearbeiten.
Wenn TGO im 2D-Modus, Farbmodus oder Power-Modus aktiviert ist, wird
die TGO durch Drücken auf die AKTUALISIEREN-Taste aktualisiert.
Wird die AKTUALISIEREN-Taste während einer 3-Scape-Echtzeit-
3D-Bildgebung gedrückt, startet der Akquisitionsvorgang.

Steuerung/Winkel
Ein Regler mit Doppelfunktion, mit dem eine Funktion durch Drücken und
eine weitere Funktion durch Drehen des Reglers ausgewählt wird.
Durch Drehen des STEUERUNG/WINKEL-Reglers im Dopplermodus (bei
aktiver Winkelfunktion) kann der Doppler-Winkel geändert werden. Steuerung/Winkel

Der Winkelwert wird in den Bildgebungsparametern in der oberen linken Ecke


des Bildschirms angezeigt.
Das System zeigt zudem die Werte größer 1 ° auf dem Bildschirm an. Beträgt
der Winkel 65 ° oder mehr, zeigt das System den Winkelwert grün an.
Bei Linear Array-Schallköpfen wird im Dopplermodus durch Drücken des
STEUERUNG/WINKEL-Reglers zwischen Winkel- und Steuerungsfunktion
umgeschaltet. Die aktive Funktion wird durch eine grüne Markierung des mit
dem Trackball gesteuerten Elements gekennzeichnet.
Hinweis: Der periphere Untersuchungstyp aktiviert zunächst die Winkelfunktion, wenn
der STEUERUNG/WINKEL-Regler gedrückt wird; drücken Sie den Regler erneut, um
zwischen Winkelfunktion und Steuerungsfunktion umzuschalten. Bei allen anderen
Untersuchungstypen wird zunächst die Steuerungsfunktion aktiviert, wenn der
STEUERUNG/WINKEL-Regler gedrückt wird; drücken Sie den Regler erneut, um
zwischen Steuerungsfunktion und Winkelfunktion umzuschalten.

3 - 14 G E B R A U C H S A N W E I S U N G
3 Funktionen zur Systemsteuerung

Wenn beispielsweise die Steuerungsfunktion im Dopplermodus aktiv ist, ist


der Doppler-Cursor grün markiert. Wenn die Winkelfunktion im
Dopplermodus aktiv ist, wird die Flusswinkelanzeige (und der Doppler-
Cursor) grün markiert.
Bei Linear Array-Schallköpfen wird bei aktiver Steuerungsfunktion durch
Drehen des STEUERUNG/WINKEL-Reglers das 2D-Bild, der M-Modus-
Cursor, der Doppler-Cursor oder das Farbfenster gesteuert. Der Umfang der Basissystem 2
Steuerung hängt von der Art des Schallkopfes ab. ►Steuerung
Hinweis: Das 2D-Bild und der M-Modus-Cursor für den L9-5 Schallkopf können nicht
gesteuert werden.

Verwenden Sie die Systemvoreinstellungen, um dem


STEUERUNG/WINKEL Regler zur Bewegung des Doppler-Cursors, der
Flusswinkelanzeige am Doppler-Gate oder dem FOV/ROI (Farbfenster) eine
Drehrichtung zuzuweisen.

C
Ein Regler mit Doppelfunktion, mit dem eine Funktion durch Drücken und
eine weitere Funktion durch Drehen des Reglers ausgewählt wird.

Durch Drücken des C-Reglers wird die Color-Flow-Bildgebung gestartet. C


Beim Drehen des C-Reglers nach rechts wird die Verstärkung erhöht; beim
Drehen nach links wird die Verstärkung verringert. Der Bereich für die
Einstellungen der Verstärkungsverhältnisse reicht von -20 dB bis 20 dB.
Hinweis: Im Power-Modus ändert sich durch Drehen des C-Reglers die
Gesamtverstärkung für den Power-Modus.

Der Verstärkungswert wird in den Bildgebungsparametern in der oberen linken


Ecke des Bildschirms angezeigt.

Power
Aktiviert den Power-Modus.

Im Power-Modus wird beim Drehen des C-Reglers nach rechts die Power
Verstärkung des Power-Modus erhöht; beim Drehen nach links wird die
Verstärkung des Power-Modus verringert. Der Bereich für die Einstellungen
der Verstärkungsverhältnisse reicht von -20 dB bis 20 dB.

Wenn in der Ultraschallbildschirmanzeige (DIMAQ-IP) die Taste POWER


gedrückt wird, wird die simultane Anzeige aller markierten Bilder aktiviert.

Der Verstärkungswert wird in den Bildgebungsparametern in der oberen linken


Ecke des Bildschirms angezeigt.

G E B R A U C H S A N W E I S U N G 3 - 15
3 Funktionen zur Systemsteuerung

Bildparameter-Regler
Mit den Bildparameter-Reglern wird ein Bild erfasst und angezeigt.

DGC Basissystem 2
►DGC-Kurvenanzeige
Erhöht oder verringert die Verstärkung für die Bildfeldtiefe. Der ►DGC-Invertierung bei
Bildinvertierung
Verstärkungsbereich ist für die aktive Schallkopffrequenz tiefenabhängig.

Es kann eine grafische Darstellung der DGC-Kurve auf der Bildanzeige


angezeigt werden.

Mit Hilfe der Systemvoreinstellungen können Sie festlegen, wie lange die
DGC-Grafik auf der Bildanzeige dargestellt werden soll. Der 2D-Regler
beeinflusst auch die Systemverstärkung.

Schallkopf
Aktiviert einen Schallkopf. DGC-Tasten.

Durch wiederholtes Drücken der Taste SCHALLKOPF werden alle am


System angeschlossenen Schallköpfe nacheinander angewählt. Der Name
des aktiven Schallkopfs wird auf dem Bildschirm angezeigt.
Hinweis: Sind drei Schallköpfe an das System angeschlossen, werden die Namen der Schallkopf
Schallköpfe als Softkey-Optionen angezeigt.

Bildfeld/Zoom
Ein Regler mit Doppelfunktion, mit dem eine Funktion durch Drehen und
eine weitere Funktion durch Drücken und Drehen des Reglers ausgewählt
wird.
Bildfeld/Zoom
Durch Drehen des BILDFELD/ZOOM-Reglers wird die Bildtiefe geändert.
Verwenden Sie die Systemvoreinstellungen verwenden, um dem
BILDFELD/ZOOM-Regler die Drehrichtung zuzuweisen und somit die Tiefe
zu erhöhen. Basissystem 2
►Bildfeld/Zoom
Die Tiefenskala wird in Zentimetern (cm) angezeigt und die aktuelle
Tiefeneinstellung wird in der unteren rechten Ecke der Bildanzeige
angegeben.

3 - 16 G E B R A U C H S A N W E I S U N G
3 Funktionen zur Systemsteuerung

Durch Drücken von BILDFELD/ZOOM wird im Bild ein Zoomfenster für die
Vergrößerung aktiviert. Die Zoomfunktion kann im Echtzeit-Modus oder bei
einem Standbild ausgeführt werden. Durch erneutes Drücken von
BILDFELD/ZOOM wird das Zoomfenster geschlossen.

Bei aktivierter Zoomfunktion wird durch Drehen des BILDFELD/ZOOM-


Reglers die Vergrößerungsebene geändert.
Verwenden Sie die Systemvoreinstellungen, um dem BILDFELD/ZOOM-
Regler die Drehrichtung zuzuweisen und somit den Vergrößerungsfaktor zu
erhöhen.

Fokus
Ein Regler mit Doppelfunktion, mit dem eine Funktion durch Drehen und
eine weitere Funktion durch Drücken und Drehen des Reglers ausgewählt
wird.

Durch Drücken des FOKUS-Reglers kann die Anzahl der


Übertragungsfokuszonen im Bild geändert werden.

Durch Drehen des FOKUS-Reglers werden die Übertragungsfokuszonen im Fokus


Bild positioniert.

Verwenden Sie die Systemvoreinstellungen, um dem FOKUS-Regler die


Drehrichtung zuzuweisen und somit die Tiefe der Fokuszonenmarkierung
(auf das Nahfeld) zu verringern. Basissystem 2
►Fokus
Hinweis: Werden mehrere Fokuszonen verwendet, ist die Bildfrequenz verringert.
Das Ausmaß der Verringerung hängt von der Bildfeldtiefe und dem verwendeten
Schallkopf ab.

G E B R A U C H S A N W E I S U N G 3 - 17
3 Funktionen zur Systemsteuerung

Piktogramme und Anmerkungen


Referenzen zu
Mit den Piktogramm- und Anmerkungsreglern können Sie Text und Grafiken Funktionen und
auf dem Bildschirm anzeigen, die anatomische Strukturen darstellen. Anwendungen

Anmerkungen Kap. A1
Text Eingabe Piktogramme Kap. A1

Gebrauchsanweisung
Aktiviert die Anmerkungsfunktion und positioniert den Textcursor auf der
Bildanzeige. Sie können entweder Text über die Tastatur eingeben oder Softkey-Optionen
einen Begriff aus der Liste der Anmerkungen auswählen. für Anmerkungen 3-46

Der Textcursor kann mit dem Trackball neu positioniert werden. Um auf
dem Bildschirm angezeigten Text zu entfernen, drücken Sie die Taste
ESCAPE auf dem Bedienfeld oder die Taste Bildschirm löschen auf der Text Eingabe
Tastatur.

Um die Liste mit den Anmerkungen für den aktuellen Untersuchungstyp


anzuzeigen, drücken Sie die UMSCHALT-Taste für Bibliothek AN.
Hinweis: Um auf eine andere Seite mit Anmerkungen zuzugreifen, bringen Sie den Anzeige
Trackballzeiger auf die Anzeige Seite 1 von 2 oder Seite 2 von 2 unten in der Liste und ►Allgemeiner Modus
►► Bibliothek der
drücken Sie die Taste SET.
Standardanmer-
kungen
Mit Hilfe der Systemvoreinstellungen kann bei Auswahl der Textanmerkung
Anmerkungsfunktion eine Liste mit Anmerkungen angezeigt werden, die Basissystem 2
Textbibliotheken können angepasst und es kann eine Bibliothek (Anatomie ►Anmerkungstyp
►►Standardtyp
oder Position) zur Anzeige beim Start ausgewählt werden.

Piktogramm
Piktogramme sind kleine Grafiken auf dem Bildschirm, die den gerade
untersuchten Körperteil und die Ausrichtung des Schallkopfes darstellen.
Durch Drücken der Taste PIKTOGRAMM wird das erste verfügbare
Piktogramm
Piktogramm für den ausgewählten Untersuchungstyp angezeigt.

Zur Darstellung der verfügbaren Piktogramme drücken Sie die


UMSCHALT-Taste für Piktogramm.

Mit Hilfe der Systemvoreinstellungen können Sie die einem


Untersuchungstyp zugewiesenen Piktogramme anpassen, die Position des
Piktogramms auf dem Bild ändern und das Piktogramm löschen, wenn das Piktogrammliste
Bild kein Standbild ist. Anzeige
►Allgemeiner Modus
Durch Drücken der Taste ESCAPE wird das auf dem Bildschirm angezeigte ►►Position des
Piktogramm gelöscht. Piktogramms
Anzeige
►Piktogramm bei der
Einige Piktogramme enthalten einen Schallkopfmarker. Mit dem Freeze-Aufhebung
AUSWAHL-Regler kann der Schallkopfmarker gedreht werden. Die Position löschen
des Markers können Sie durch Rollen des Trackballs ändern.

3 - 18 G E B R A U C H S A N W E I S U N G
3 Funktionen zur Systemsteuerung

Dokumentationsregler
Mit den Dokumentationsreglern können Sie auf Aufzeichnungsgeräte zum
Drucken, Speichern oder Abrufen von Bildern und Bildgebungsparametern
zugreifen. Peripherie

Drucken
Speichert oder druckt das angezeigte Bild oder Protokoll an dem in den
Systemvoreinstellungen konfigurierten Ort.
Drucken
Mit Hilfe der Systemvoreinstellungen können Sie diesem Regler eine
Funktion zuweisen. Beispiel für die Konfiguration dieses Reglers:
ƒ Senden von Bildschirmdaten an ein angeschlossenes
Dokumentationsgerät, z. B. einen S/W-Drucker.

Drucken/Speichern
Speichert oder druckt das angezeigte Bild oder Protokoll an dem in den
Systemvoreinstellungen konfigurierten Ort.
Drucken/Speichern
Mit Hilfe der Systemvoreinstellungen können Sie diesem Regler eine
Funktion zuweisen. Beispiel für die Konfiguration dieses Reglers:
ƒ Senden von Bildschirmdaten an ein angeschlossenes
Dokumentationsgerät, z. B. einen S/W-Drucker.

G E B R A U C H S A N W E I S U N G 3 - 19
3 Funktionen zur Systemsteuerung

Alphanumerische Tastatur
Mit der alphanumerischen Tastatur können Sie Patientendaten eingeben,
einen Untersuchungstyp auswählen, Anmerkungen zu klinischen Bildern
hinzufügen und die Systemvoreinstellungen konfigurieren.

Die Tastatur ist wie die Standard-Tastatur eines Computers aufgebaut. Eine
Beschreibung der Funktionstasten und anderer Sondertasten finden Sie im
Folgenden.

Beispiel für die System-Tastatur.

Shortcut-Tasten (Tastenkürzel)
„Shortcuts“ werden mithilfe von Tastenkombinationen auf der Tastatur
unterstützt.

Um einen Shortcut zu verwenden, die erste Taste gedrückt halten und die
zweite Taste drücken. Für den Shortcut Strg+P die Strg-Taste gedrückt
halten und die Taste P drücken.

Die Systemvoreinstellungen verwenden, um eine Funktion ohne


Verwendung von Shortcuts zu aktivieren (nicht für alle Funktionen
verfügbar).
Shortcut
(Tastenkombination) Funktion
Str+H Zum Verbergen oder Anzeigen des oberen und des
linken Bildrandes bei der Bilddarstellung.
Strg+P Zum Verbergen oder Anzeigen der Patientendaten
auf dem Bildschirm.
Strg+Q Abmelden bei der integrierten DIMAQ-Workstation.

3 - 20 G E B R A U C H S A N W E I S U N G
3 Funktionen zur Systemsteuerung

Sonderzeichen
Mit der Taste ALT auf der linken oder rechten Seite der
Alt Tastatur werden die Sonderzeichen oben rechts auf den
Tasten eingegeben.

Mit der UMSCHALT-Taste auf der linken oder rechten Seite


der Tastatur werden die Sonderzeichen oben links auf den
Tasten eingegeben.

Deutsch Französisch
Zeichen Tastenkombination Zeichen Tastenkombination
Ä ALT p Ç ALT n
ä ALT - ç ALT j
ö ALT 0 (null) à ALT z
Ü ALT [ è ALT x
ü ALT = é ALT s
ß ALT ' ù ALT b
Spanisch Italienisch
Zeichen Tastenkombination Zeichen Tastenkombination
¡ ALT 1 à ALT z
¿ ALT / è ALT x
Ñ ALT I é ALT s
ñ ALT 9 ì ALT c
á ALT a ò ALT v
é ALT s ù ALT b
í ALT d
ó ALT f
ú ALT g
Skandinavische Sprachen Sonstige Sprachen
Zeichen Tastenkombination Zeichen Tastenkombination
Æ ALT m Œ ALT u
æ ALT k œ ALT 8
Ø ALT . (Punkt) α ALT q
ø ALT ; β ALT w
Å ALT , μ ALT e
å ALT l θ ALT r

G E B R A U C H S A N W E I S U N G 3 - 21
3 Funktionen zur Systemsteuerung

Funktionstasten
Die Tasten, die sich in einer Reihe über den alphanumerischen Tasten
befinden, sind die Funktionstasten. Mit diesen Tasten greifen Sie auf
Patientendaten und -protokolle zu, wählen Untersuchungstypen aus, Neuer Patient
konfigurieren Voreinstellungen, definieren QuickSets, aktivieren Biopsien
(Punktionen) und aktivieren die Anmerkungsfunktion.

Neuer Patient
Zeigt die erste Seite eines neuen Patientendaten-Formulars an.

Protokollseite
Zeigt das Patientenprotokoll an, falls für den aktuellen Untersuchungstyp
eines zur Verfügung steht. Sie können das Protokoll anzeigen, bearbeiten
oder ausdrucken. Protokollseite

Patientendaten
Zeigt das derzeit verwendete Patientendaten-Formular an. Sie können die
Seite anzeigen oder bearbeiten.
Patientendaten
Patienten-Browser
Öffnet die DIMAQ-IP-Bildschirme zur Anzeige von Bildern und Protokollen
während der Untersuchung eines Patienten oder aus gespeicherten Studien.
Hinweis: Auf den DIMAQ-IP-Bildschirmen können Sie auch Bilder, Protokolle und Patienten-Browser
Patientendaten auf der Festplatte des Systems oder auf externen Medien (CD/DVD)
speichern.

Untersuchung
Zeigt eine Liste der verfügbaren systemdefinierten Untersuchungstypen und
benutzerdefinierten QuickSets an.
Untersuchung

3 - 22 G E B R A U C H S A N W E I S U N G
3 Funktionen zur Systemsteuerung

Voreinstellungen
Zeigt die erste Seite des Bildschirms Voreinstellungen an. Mit Hilfe der
Systemvoreinstellungen können Sie das System – einschließlich allgemeiner
Einstellungen, QuickSets, Bildanmerkungen und Berechnungseinstellungen Voreinstellungen
– ändern und anpassen.

Hilfe
Zeigt Bedienungsanleitungen an.

QuickSet Hilfe

Öffnet den Bildschirm zum Speichern, Löschen und Überschreiben von


QuickSets (eine Konfiguration von Bildgebungseinstellungen für einen
bestimmten Schallkopf und einen bestimmten Untersuchungstyp). QuickSet

Pfeil
Setzt einen Pfeil auf den Bildschirm. Die Position des Pfeils können Sie
durch Rollen des Trackballs ändern. Drücken Sie die Taste SET, um die
Position des Pfeils zu fixieren. Zum Ändern der Pfeilrichtung können Sie den Pfeil
AUSWAHL-Regler auf dem Bedienfeld drehen.

Startposition
Setzt den Textcursor an die Ausgangsposition (wie über die Taste
Startpos. setzen definiert), wenn die Anmerkungsfunktion aktiv ist.
Startposition
Startpos. setzen
Legt die Ausgangsposition des Textcursors fest. Bringen Sie nach dem
Drücken der Taste TEXT eingabe auf dem Bedienfeld den Textcursor mit
dem Trackball an die gewünschte Position in der Bildanzeige und drücken Startpos. setzen
Sie die Taste Startpos. setzen. Wenn die Taste Startposition auf der
Tastatur gedrückt wird, wird der Textcursor an die mit der Taste
Startpos. setzen definierte Position gesetzt.

G E B R A U C H S A N W E I S U N G 3 - 23
3 Funktionen zur Systemsteuerung

Wort löschen
Entfernt den ausgewählten Begriff vom Bildschirm. Wählen Sie den Begriff
aus, indem Sie den Cursor mit dem Trackball zu dem gewünschten Begriff
bewegen. Wort löschen

Text verbergen
Blendet Anmerkungen und Pfeile ein oder aus.

Text verbergen
Bildschirm löschen
Entfernt alle Anmerkungen, Pfeile und Piktogramme vom Bildschirm.

Bildschirm löschen
Punktion
Zeigt auf der Bildanzeige Biopsieführungslinien (Punktionsführungslinien) für
bestimmte Schallköpfe an.
Punktion

Leer
Keine Funktion.

Leere Taste.

3 - 24 G E B R A U C H S A N W E I S U N G
3 Funktionen zur Systemsteuerung

Andere alphanumerische Tasten


Pfeile
Verschieben den Textcursor in die auf der Pfeiltaste gezeigte Richtung.

Alt
Dient zur Eingabe der Sonderzeichen oben rechts auf den Tasten.
Alt

Rücktaste
Löscht bei der Texteingabe jeweils ein Zeichen von rechts nach links.

Löscht bei abgeschlossenem Text jeweils eine Zeile.

Feststelltaste
Alle Buchstaben werden als Großbuchstaben eingegeben.

Ctrl
Für späteren Gebrauch vorgesehen.
Ctrl

Eingabetaste
Bestätigt eingegebene Daten.

Bringt den Cursor an den Beginn der nächsten Textzeile oder in die nächste
Zeile des Eingabefelds.

G E B R A U C H S A N W E I S U N G 3 - 25
3 Funktionen zur Systemsteuerung

Umschalttaste
Dient zur Eingabe von Großbuchstaben und von den Zeichen oben links auf
den Tasten.

Leertaste
Fügt ein Leerzeichen ein.

Tabulator Leertaste.

Bringt den Cursor an den Beginn des nächsten freien


Eingabefelds im Patientendatenformular oder in einem Patientenprotokoll.

Video I/O
Zeigt ein Video-Signal von einer externen Quelle, z. B. einem Videorekorder
auf dem Systemmonitor an.

NEU
Wechselt zurück zum Standardbildschirm des Modus.
NEW
Setzt alle Patienten-, Untersuchungs- und Messdaten zurück.

TGO TGO

Optimiert automatisch auf gleichförmige Helligkeit im FOV-Bild.

Leer
Keine Funktion. Leere Taste.

3 - 26 G E B R A U C H S A N W E I S U N G
3 Funktionen zur Systemsteuerung

Fußschalter
Der optionale Fußschalter ist eine alternative Steuerungsmöglichkeit der
Tasten auf dem Bedienfeld.
Peripherie
Mit Hilfe der Systemvoreinstellungen können Sie den Pedalen des ► Linkes Pedal
Fußschalters eine Funktion zuweisen: ► Rechtes Pedal

ƒ Ausdruck auf einem S/W-Drucker.


ƒ Ausdruck auf einem Farbdrucker.
ƒ Speichern auf der Festplatte des Systems.
ƒ Einfrieren des Bilds, der Zeitachse oder des Spektrums auf dem
Bildschirm bzw. Aufheben der Fixierung.

Bildschirmmenü
In der unteren linken Ecke des Bildschirms wird ein Bildschirmmenü Referenzen zu
angezeigt. Für jeden Bildgebungsmodus gibt es ein Bildschirmmenü. Funktionen und
Anwendungen
Mit dem AUSWAHL-Regler können Sie ausgewählte Elemente markieren Messmenü Kap. B1
und Einstellungen im Bildschirmmenü anpassen.

G E B R A U C H S A N W E I S U N G 3 - 27
3 Funktionen zur Systemsteuerung

Bildschirmmenü für den 2D-Modus


Option Beschreibung Einstellungen
P Dient zum Ändern der Sendeleistung. 0,20 %, 0,25 %, 0,32 %,
0,40 %, 0,50 %, 0,63 %,
0,79 %, 1 %, 1,3 %, 1,6 %, 2 %,
2,5 %, 3,2 %, 4,0 %, 5,0 %,
6,3 %, 7,9 %, 10 %, 12 %,
15 %, 19 %, 25 %, 31 %, 39 %,
50 %, 63 %, 79 %, 100 %
O/U-Umkehr Kehrt das Bild vertikal um (Oberseite nach unten oder O, U
Unterseite nach oben).
L/R Umkehr Kehrt das Bild horizontal um (rechts nach links oder L, R
links nach rechts).
Sektor Aktiviert das Sektorschallkopfformat für lineare Ein, Aus
Schallköpfe.
Hinweis: Diese Option steht für folgende Schallköpfe
zur Verfügung: VF10-5.

B+B Erstellt aus einem 2D-Modus-Bild zwei Bilder Ein, Aus


nebeneinander. Die beiden Bilder werden gleichzeitig
eingefroren oder in Echtzeit dargestellt.
4B Aktiviert den 4B-Modus, in dem vier separat erfasste ---
Bilder angezeigt werden.
SynAps Diese Option ist nur bei Curved- und Linear-Array- Ein, Aus
(Erweitert die Schallköpfen verfügbar.
Fokuszone.)
3D Ermöglicht die Akquisition von dreidimensionalen ---
Ultraschallbildern.

Bildschirmmenü für den M-Modus


Option Beschreibung Einstellungen
P Dient zum Ändern der Sendeleistung. 0,20 %, 0,25 %, 0,32 %,
0,40 %, 0,50 %, 0,63 %,
0,79 %, 1 %, 1,3 %, 1,6 %, 2 %,
2,5 %, 3,2 %, 4,0 %, 5,0 %,
6,3 %, 7,9 %, 10 %, 12 %,
15 %, 19 %, 25 %, 31 %, 39 %,
50 %, 63 %, 79 %, 100 %
Voll M Zeigt eine M-Zeitachse im Vollbildmodus an. Ein, Aus

3 - 28 G E B R A U C H S A N W E I S U N G
3 Funktionen zur Systemsteuerung

Bildschirmmenü für den Doppler-Modus


Option Beschreibung Einstellungen
P Dient zum Ändern der Sendeleistung. 0,20 %, 0,25 %, 0,32 %,
0,40 %, 0,50 %, 0,63 %,
0,79 %, 1 %, 1,3 %, 1,6 %, 2 %,
2,5 %, 3,2 %, 4,0 %, 5,0 %,
6,3 %, 7,9 %, 10 %, 12 %,
15 %, 19 %, 25 %, 31 %, 39 %,
50 %, 63 %, 79 %, 100 %
Z/F-Auf Ändert die Zeit-/Frequenzauflösung für eine A, B, C, D, E, F, G, H, I
(Zeit-/Frequenz- detailliertere Auflösung der Zeit- oder Frequenzdaten.
auflösung)
Zeitachse Regelt die Scroll-Geschwindigkeit des Doppler- 1, 2, 3, 4, 5
Spektrums.
Filter Filtert Signale mit niedriger Frequenz heraus, zum Bis zu acht Ebenen,
(Wandfilter) Beispiel Signale, die in der Regel durch Störechos im schallkopfabhängig
Gewebe hervorgerufen werden.
Farbe Färbt ein Doppler-Spektrum. 0, 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10, 11
Voll D Aktiviert das Vollbildformat für das Doppler-Spektrum. Ein, Aus
Umfahrung Zeigt grafische Kurven an, um Durchschnitts- und/oder Untr, Über, Beid, Aus
Höchstgeschwindigkeiten oder -frequenzen zu
verfolgen.
Untr zeigt Kurven unter der Nulllinie an.
Über zeigt Kurven über der Nulllinie an.
Triplex Ermöglicht die gleichzeitige Anzeige von Bildern des Ein, Aus
gemischten Bildgebungsmodus in Echtzeit.
Ein Beispiel für den gemischten Bildgebungsmodus
ist der 2D-Modus mit Color- und Doppler-Modus.

G E B R A U C H S A N W E I S U N G 3 - 29
3 Funktionen zur Systemsteuerung

Bildschirmmenü für Color-Flow (Option)


Option Beschreibung Einstellungen
P Dient zum Ändern der Sendeleistung. 0,20 %, 0,25 %, 0,32 %, 0,40 %,
0,50 %, 0,63 %, 0,79 %, 1 %,
1,3 %, 1,6 %, 2 %, 2,5 %,
3,2 %, 4,0 %, 5,0 %, 6,3 %,
7,9 %, 10 %, 12 %, 15 %, 19 %,
25 %, 31 %, 39 %, 50 %, 63 %,
79 %, 100 %
Anzeige Aktiviert die Farbinformationen im ROI. Ein, Aus
Invert. Vertauscht die Farben für Vorwärts- und Ein, Aus
Rückwärtsfluss im Color-ROI und im Farbbalken.
Ge. Mark. Bezeichnet oder markiert eine bestimmte Aus, Einz, Ber
Blutflussgeschwindigkeit oder einen Bereich von
Blutflussgeschwindigkeiten in einem Echtzeitbild oder
einem Standbild oder während der CINE-Wiedergabe.
Spitze Bestimmt den Zeitraum, in dem Aus, 1 Sek, 2 Sek, 3 Sek
Spitzenfarbgeschwindigkeiten des Blutflusses erfasst
werden.
4B Aktiviert den 4B-Modus, in dem vier separat erfasste ---
Bilder angezeigt werden.
3D Zur späteren Verwendung vorgesehen.

Bildschirmmenü für den Power-Modus


(Option)

Option Beschreibung Einstellungen


P Dient zum Ändern der Sendeleistung. 0,20 %, 0,25 %, 0,32 %, 0,40 %,
0,50 %, 0,63 %, 0,79 %, 1 %,
1,3 %, 1,6 %, 2 %, 2,5 %, 3,2 %,
4,0 %, 5,0 %, 6,3 %, 7,9 %,
10 %, 12 %, 15 %, 19 %, 25 %,
31 %, 39 %, 50 %, 63 %, 79 %,
100 %
Anzeige Aktiviert die Power-Informationen im ROI. Ein, Aus
Hintergr. Aktiviert eine Hintergrundverstärkung der Farbe. Ein, Aus
4B Aktiviert den 4B-Modus, in dem vier separat erfasste ---
Bilder angezeigt werden.
3D Zur späteren Verwendung vorgesehen.

3 - 30 G E B R A U C H S A N W E I S U N G
3 Funktionen zur Systemsteuerung

Bildschirmmenü für 3D-Bildgebung


Option Beschreibung Settings
P Dient zum Ändern der Sendeleistung. 0,20 %, 0,25 %, 0,32 %,
0,40 %, 0,50 %, 0,63 %,
0,79 %, 1 %, 1,3 %, 1,6 %,
2 %, 2,5 %, 3,2 %, 4,0 %,
5,0 %, 6,3 %, 7,9 %, 10 %,
12 %, 15 %, 19 %, 25 %,
31 %, 39 %, 50 %, 63 %,
79 %, 100 %
Scan Wählt die Scanmethode für Volumenakquisition. Linear, Geschwenkt
Länge/Winkel Wählt die Scanlänge oder den Scan-Winkel für die Länge: 5, 10, 15, 20, 30, 40
Volumenakquisition. (in cm)
Winkel: 30°, 45°, 60°, 90°,
120°, 150°
Geschw. Zur Auswahl der Scan-Geschwindigkeit bei der Langsam, Mittel, Schnell
Aquisition eines Volumens.
ROI Zum Aufrufen des 3D-ROI. Ein, Aus

Bildschirm-Menü für 3D-Modus — Allgemeine


Optionen
Option Beschreibung Einstellungen
Quadrant Wählt einen Quadranten aus (aktiviert ihn). A, B, C, D
Drehen Dreht das Volumen in den ausgewählten Winkel (in Grad). 0, 90, 180, 270
Wiedergabe Zur Auswahl einer Anzeigeart für den Sli, Opa, Scha, Mpr
Volumenquadranten:
ƒ Schi (Schicht)—Es wird nur eine ein Voxel starke
Schicht in ihrem dreidimensionalen Zusammenhang
angezeigt. Die angezeigte Schicht (im Volumen)
entspricht dem zuletzt gewählten (Multi-Planar
Reformatting oder MPR) Schichtquadranten.
ƒ Opa (Opazität)—Glättet die Bildkonturen und bildet
eine glatte, gut konturierte Darstellung zum
Hervorheben der Oberflächenstrukturen. Verwendet
die modusspezifischen Optionen für Prozentsatz an
Opazität und Schwellenwerte.
ƒ Scha (Oberflächenschattierung)—Verstärkt den
Kontrast und erzeugt ein texturiertes Aussehen zur
Hervorhebung innerer Merkmale. Verwendet
zusätzlich zum modusspezifischen Prozentsatz an
Opazität und Schwellenwerte die modusspezifische
gewählte Schattierung.
ƒ Mpr—Erhöht die Wiedergabegeschwindigkeit, indem
nur die MPR (willkürliche Schichten) angezeigt
werden.
Format Zur Auswahl eines Anzeigeformats: 1:1, 4:1, 1-3, 2:1
ƒ 1:1—Es wird nur der gewählte Quadrant angezeigt,
ƒ 4:1—Alle vier Quadranten werden auf dem
Bildschirm angezeigt.
ƒ 2:1—Es werden zwei Quadranten auf dem Bildschirm
angezeigt.
ƒ 1-3—Das Volumen wird links auf dem Bildschirm und
die anderen drei Quadranten werden rechts
angezeigt.

G E B R A U C H S A N W E I S U N G 3 - 31
3 Funktionen zur Systemsteuerung

Option Beschreibung Einstellungen


Schnittebene Aktiviert und deaktiviert die Schnittebene für 2D-Modus- Aus, A, B
Daten im Volumen. Wenn diese Option aktiviert ist,
werden keine 2D-Modus-Daten über die Schnittebene
hinaus angezeigt.
Aktiviert und deaktiviert die jeweilige Schnittebene (A
oder B) für 2D-Modus-Daten im Volumen. Wenn diese
Option aktiviert ist, werden keine 2D-Modus-Daten über
die Schnittebene hinaus angezeigt.
Drahtmodell Zum Aktivieren und Deaktivieren der Anzeige eines Ein, Aus
Drahtmodells im Volumenquadranten.
VOI Definiert den Inhalt des Volumens (interessierendes Ein, Aus
Volumen).
Zurücksetzen Passt die Ausrichtung von Quadranten an: Ori, Sync, Umk., Alle, Zen
ƒ Zen (Mitte)—Setzt auf jeder Schicht den Fokuspunkt
in die Mitte des Quadranten.
ƒ Sync (Synchronisieren)—Richtet Schicht und
Volumen aus. Wenn der gewählte Quadrant eine
Schicht ist, wird der Volumenquadrant am
Schichtquadranten ausgerichtet. Wenn der gewählte
Quadrant der Volumenquadrant ist, werden alle
Schichtquadranten an diesem Volumenquadranten
ausgerichtet.
ƒ Ausr (Ausrichtung)—Stellt für alle Quadranten wieder
die Standardausrichtung her.
ƒ Alle—Stellt für alle Quadranten wieder die
Standardausrichtung und das Standardanzeigeformat
her. Stellt auch fur alle anderen Parameter aller
Quadranten die Standard- (oder benutzerdefinierten)
Einstellungen wieder her. Benutzerdefinierte
Einstellungen sind die Einstellungen, die gültig waren,
als das aktuelle Volumen aufgerufen wurde.
ƒ Umk.—Umkehren der Wiedergaberichtung.
Bearbeiten Zeigt das Bildschirmmenü Bearbeiten an. --
Animation Zeigt das Bildschirmmenü Animation an. --

3 - 32 G E B R A U C H S A N W E I S U N G
3 Funktionen zur Systemsteuerung

Bildschirm-Menü für 3D-Modus —


Bearbeitungsoptionen
Option Beschreibung Einstellungen
Polygon Definiert eine unregelmäßige Fläche eines gezeichneten --
Umrisses und entfernt alle Voxel innerhalb oder außerhalb dieser
Fläche.
Umfahren Definiert eine Fläche eines frei gezeichneten Umrisses und --
entfernt alle Voxel innerhalb oder außerhalb dieser Fläche.
Parallelschnitt Zur Auswahl einer Ebene (Schicht) innerhalb des Volumens und --
zum Entfernen aller Voxel außerhalb der gewählten Fläche. Zeigt
das Gitternetz auf dem Volumen an.
Nische Entfernt alle Voxel aus der nächstgelegenen Ecke des Volumens --
bis zu einer bestimmten Volumentiefe. Wird für Quadrant D
aktiviert.
Letzte Änderung Löscht die letzte Bearbeitung. --
rückgängig
Alle Änd rückg Entfernt alle Bearbeitungen. --
Allgemein Zeigt das Bildschirmmenü 3D-Modus an. --
Animation Zeigt das Bildschirmmenü Animation an. --

Bildschirm-Menü für 3D-Modus — Animationsoptionen


Option Beschreibung Einstellungen
Animation Dreht das Volumen automatisch entsprechend der gewählten Ein, Aus
Werte für Bereich, Geschwindigkeit und Achse.
Hinweis: Die Optionen im Menü Bearbeiten und die allgemeinen
Optionen im Menü 3D-Parameter (außer Drahtmodell) werden
abgeblendet dargestellt, solange das Volumen automatisch dreht.

Winkel Bei 360 dreht sich das Volumen kontinuierlich in eine Richtung 30, 60, 90,
um die gewählte Achse (bei Axial nach rechts, bei Lateral nach 120, 180,
unten). Bei den anderen Einstellungen dreht sich das Volumen 240, 300, 360
in beiden Richtungen um die gewählte Achse (Axial: zuerst
nach rechts, dann nach links; Lateral: zuerst nach unten, dann
nach oben).
Geschw. Zur Auswahl der Drehgeschwindigkeit. Langsam,
Mittel,
Schnell
Achse Zur Auswahl der Drehachse: Axi,
ƒ Axi (Axial)—Rotiert um die axiale Achse. Lat
ƒ Lat (Lateral)—Rotiert um die laterale Achse.
Allgemein Zeigt das Bildschirmmenü 3D-Modus an. --
Bearbeiten Zeigt das Bildschirmmenü Bearbeiten an. --

G E B R A U C H S A N W E I S U N G 3 - 33
3 Funktionen zur Systemsteuerung

Softkey-Optionen
Die Softkey-Optionen für CINE, die Messfunktion, die Anmerkungsfunktion Gebrauchsanweisung
oder den aktiven Bildgebungsmodus werden am unteren Bildschirmrand
Umschalt- und
angezeigt. Zeilentasten 3-10

Mit der UMSCHALT-Taste können Sie die Softkey-Optionen aktivieren oder


ändern. Mit der ZEILEN-Taste können Sie eine andere Zeile von Softkey-
Optionen markieren.

Softkey-Optionen für den 2D-Modus


Option Beschreibung Einstellungen
MultiHertz Ändert die Schallkopffrequenz. Schallkopfabhängig
DR Steuert die Gesamtkontrastauflösung des Bilds. 30, 35, 40, 45, 50, 55, 60, 65,
(Dynamikbereich) 70 (in dB)
Persistenz Durch Erhöhung der Persistenz wird ein sichtbarer 0, 1, 2, 3, 4
Glättungseffekt erzielt, indem die Linien der
Bilddaten für jeden Rahmen der Bildgebung
beibehalten werden.
Kontur Hebt die Konturen einer Struktur bei der Echtzeit- 0, 1, 2, 3
(Kantenverstärkung) Bildgebung hervor.
Skala Wählt eine Verarbeitungskurve aus, die A, B, C, D, E, F, G, H, I
Graustufen bestimmte Echoamplituden zuweist.
2D-Größe Ändert die Größe des Bildfelds. ---
Hinweis: Für lineare Schallköpfe mit Sektorformat
verfügbar.

Vollbild Maximiert die Größe des Bildfelds. ---


Hinweis: Für lineare Schallköpfe mit Sektorformat
verfügbar.
Farbe Ändert die Farbe des Bilds. 0, 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10, 11,
12, 13, 14, 15
A/Bf (Auflösung/ Stimmt die Bildzeilendichte (Auflösung) und die 0, 1, 2, 3, 4, 5
Bildfrequenz) Bildfrequenz aufeinander ab.
TGO Automatische Optimierung des Ein, Aus
Gesamthelligkeitsausgleichs durch Ändern von
DGC, Gesamtverstärkung und lateraler
Verstärkung des Blickfelds (FOV).

3 - 34 G E B R A U C H S A N W E I S U N G
3 Funktionen zur Systemsteuerung

Softkey-Optionen für den M-Modus


Option Beschreibung Einstellungen
MultiHertz Ändert die Schallkopffrequenz. Schallkopfabhängig
DR (Dynamikbereich) Ändert die Gesamtkontrastauflösung der M- 30, 35, 40, 45, 50, 55, 60, 65,
Modus-Zeitachse. 70 (in dB)
Kontur Hebt die Konturen einer Struktur bei der 0, 1, 2, 3
(Kantenverstärkung) Echtzeit-Bildgebung hervor.
Skala Wählt eine Verarbeitungskurve aus, die A, B, C, D, E, F, G, H, I
Graustufen bestimmte Echoamplituden
zuweist.
Farbe Ändert die Farbe der Zeitachse. 0, 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10, 11,
12, 13, 14, 15
Zeitachse Ändert die Scroll-Geschwindigkeit der M- 1, 2, 3, 4, 5
Modus-Zeitachse.

G E B R A U C H S A N W E I S U N G 3 - 35
3 Funktionen zur Systemsteuerung

Softkey-Optionen im Doppler-Modus
Option Beschreibung Einstellungen
MultiHertz Ändert die Schallkopffrequenz. Schallkopfabhängig
Invert. Im Pulsed-Wave-Doppler-Modus wird das an, aus
Doppler-Spektrum vertikal an der Nulllinie
umgekehrt und das Doppler-Audiosignal
invertiert.
Filter (Wandfilter) Filtert Signale mit niedriger Frequenz Bis zu acht Ebenen, schallkopfabhängig
heraus, zum Beispiel Signale, die in der
Regel durch Störechos im Gewebe
hervorgerufen werden.
PRF Passt den Skalierfaktor der Schallkopfabhängig
Pulswiederholungsfrequenz (PRF) an.
Volumen Ändert das Audiosignal für Doppler. ---
Nullinie Verschiebt die Nulllinienposition des ---
Spektrums.
Skala Ändert die Form der aktuellen Skala. A, B, C, D, E, F, G, H
Akt. Frequenz Legt die Aktualisierungsfrequenz für Aus, 2 Sek, 4 Sek, 8 Sek, EOS
2D-Modus-Bilder fest.
Hinweis: In der Simultan-Anzeige (Triplex)
zeigt das System Sim (Simultan) an.

DR Steuert die Gesamtkontrastauflösung 30, 35, 40, 45, 50, 55, 60 (in dB)
(Dynamikbereich) des Bilds.
Fenster Ändert die Größe des Doppler-Fensters. Schallkopfabhängig
(Größe Messvol.)
Win 60/0/60 Wählt einen 60°-Winkel oder einen 0°- 60, 0, 60
Doppler-Winkel für die Berechnung der
Geschwindigkeit aus.

3 - 36 G E B R A U C H S A N W E I S U N G
3 Funktionen zur Systemsteuerung

Softkey-Optionen für Color-Flow


Option Beschreibung Einstellungen
MultiHertz Ändert die Schallkopffrequenz. Schallkopfabhängig
PRF Passt den Skalierfaktor der Pulswiederholungsfrequenz Schallkopfabhängig
(PRF) an.
Persistenz Bestimmt, wie lange die Farben für die 0, 1, 2, 3, 4
Blutflussgeschwindigkeit im Color-ROI verbleiben, bevor sie
verfallen oder durch eine andere Farbe ersetzt werden.
Filter (Wandfilter) Aktiviert und deaktiviert den adaptiven Wandfilter. 0, 1, 2, 3
A/Bf (Auflösung/ Stimmt die Bildzeilendichte (Auflösung) und die Bildfrequenz 0, 1, 2, 3, 4, 5
Bildfrequenz oder aufeinander ab. Durch eine höhere Zeilendichte wird die
Zeilendichte) Auflösung erhöht und die Bildfrequenz verringert.
Skala Wählt eine Verarbeitungskurve aus, die einem Farbbereich A, B, C, D, E, F, G, H
einen Geschwindigkeitsbereich zuweist.
Priorität Passt den Schwellenwert zur Anzeige von Daten im 0, 1, 2, 3, 4
(Gewebeunterdr.) Color-Modus oder 2D-Modus für alle Pixel an.
Glätten (Glättung) Passt die Ebene der räumlichen (axialen und lateralen) 0, 1, 2, 3
Mittelung an, mit der die Anzeige des Flussmusters
geglättet wird.
Nullinie Passt die relative Nulllinienposition nach oben und unten an. ---
Durch Verschiebung der Nulllinie wird der Bereich der
angezeigten Flussgeschwindigkeit angepasst, ohne dass die
System-PRF geändert wird.
Fluss Optimiert die hämodynamischen Flusszustände. Die N, M, H
Parameter für Wandfilter und Pulswiederholfrequenz (PRF)
werden automatisch für den gewählten Flusszustand
eingestellt.
ƒ Niedrig – ermöglicht maximale Empfindlichkeit für
niedrige Flussgeschwindigkeiten. Dies wird durch
Integration der niedrigstmöglichen Filtereinstellungen
und niedrigerer PRF-Werte erreicht. Dabei kann
vermehrt Flash auftreten.
ƒ Mittel – bietet durch Verwendung eines adaptiven
Wandfilters das optimale Gleichgewicht zwischen der
Unterdrückung von Flash (Bewegungsartefakten) und
der maximalen Empfindlichkeit.
ƒ Hoch – zur Optimierung des Systems für hohen
arteriellen Fluss, wie er in pulsatilen Gefäßen und unter
stenotischen Bedingungen auftritt.

G E B R A U C H S A N W E I S U N G 3 - 37
3 Funktionen zur Systemsteuerung

Softkey-Optionen für den Power-Modus


Option Beschreibung Einstellungen
MultiHertz Ändert die Schallkopffrequenz. Schallkopfabhängig
PRF Passt den Skalierfaktor der Pulswiederholungsfrequenz Schallkopfabhängig
(PRF) an.
Persistenz Passt den Zeitraum an, in dem Power-Daten für die 0, 1, 2, 3, 4
Berechnung der Power-Amplitudenanzeige verarbeitet
werden.
Filter (Wandfilter) Sorgt für die Einstellung der niedrigen Flussempfindlichkeit 0, 1, 2, 3
und der Flash-Unterdrückung.
A/Bf Stimmt die Bildzeilendichte (Auflösung) und die Bildfrequenz 0, 1, 2, 3, 4, 5
(Auflösung/ aufeinander ab. Durch eine höhere Zeilendichte wird die
Bildfrequenz oder Auflösung erhöht und die Bildfrequenz verringert.
Zeilendichte)
Skala Wählt eine Verarbeitungskurve aus, die Farbstufen A, B, C, D, E, F, G, H
bestimmte Flussamplituden zuweist.
Priorität Passt den Schwellenwert für die Amplitude der 0, 1, 2, 3, 4
(Gewebeunterdr.) Leistungsanzeige an.
Glätten (Glättung) Passt die Ebene der räumlichen (axialen und lateralen) 0, 1, 2, 3
Mittelung an, mit der die Anzeige des Flussmusters
geglättet wird.
Fluss Optimiert die hämodynamischen Flusszustände. Die N, M, H
Parameter für Wandfilter und Pulswiederholfrequenz (PRF)
werden automatisch für den gewählten Flusszustand
eingestellt.
ƒ Niedrig – ermöglicht maximale Empfindlichkeit für
niedrige Flussgeschwindigkeiten. Dies wird durch
Integration der niedrigstmöglichen Filtereinstellungen
und niedrigerer PRF-Werte erreicht. Dabei kann
vermehrt Flash auftreten.
ƒ Mittel – bietet durch Verwendung eines adaptiven
Wandfilters das optimale Gleichgewicht zwischen der
Unterdrückung von Flash (Bewegungsartefakten) und
der maximalen Empfindlichkeit.
ƒ Hoch – zur Optimierung des Systems für hohen
arteriellen Fluss, wie er in pulsatilen Gefäßen und unter
stenotischen Bedingungen auftritt.

3 - 38 G E B R A U C H S A N W E I S U N G
3 Funktionen zur Systemsteuerung

Softkey-Optionen für den CINE-Modus


Option Beschreibung
Start setzen Definiert neue Start- und Endpunkte einer Sequenz von CINE-
Ende setzen Daten.
Hinweis: Wird im 2D-Modus, im C-Modus und im Power-Modus
aktiviert.

Rücks. setzen Setzt die Start- und Endpunkte an die ursprünglichen


Positionen zurück.
Hinweis: Wird im 2D-Modus, im C-Modus und im Power-Modus
aktiviert.

Frequenz Ändert die Geschwindigkeit der CINE-Wiedergabe, wenn Bild-


CINE aktiv ist.
Hinweis: Das Signal eines Doppler-Spektrums ist nicht hörbar,
wenn die Wiedergabegeschwindigkeit mit der Option Frequenz
eingestellt wurde.

Hinweis: Wird im 2D-Modus, im C-Modus und im Power-Modus


aktiviert.

Bildaufruf Aktiviert den Bildaufrufspeicher und ermöglicht das Abrufen


einzelner Bilder. Um die Bildaufruf-Funktion zu aktivieren,
müssen Sie einem Dokumentationsregler mit Hilfe der
Systemvoreinstellungen die CINE-Speicherfunktion zuweisen.
Skala Wählt eine Verarbeitungskurve, die den Farbstufen
Flussamplituden zuordnet.
DR Regulierung der Gesamtkontrastauflösung des Bildes.
(Dynamikbereich) Hinweis: Wird im 2D-Modus, M-Modus, D-Modus aktiviert.

Regulierung der Gesamtkontrastauflösung des Bildes.


Priorität Stellt die Schwelle für die Amplitude der Power-Anzeige ein.
(Gewebeunterdr.) Hinweis: Wird im C-Modus, Power-Modus aktiviert.

Nulllinie Stellt die relative Nulllinienposition nach oben oder unten ein.
Durch Verschiebung der Nulllinie wird der Bereich der
angezeigten Flussgeschwindigkeit angepasst, ohne dass die
System-PRF geändert wird.
Hinweis: Wird im D-Modus aktiviert.

Win 60/0/60 Wählt einen 60-°-Winkel oder einen 0-°-Doppler-Winkel für die
Berechnung der Geschwindigkeit aus.
Hinweis: Wird im D-Modus aktiviert.

Farbe Ändert die Farbe des Spektrums durch Hinzufügen von Blau, Rot,
Gelb oder Grün zu den Grautönen in einer Grauskala.
Hinweis: Wird im 2D-Modus, M-Modus aktiviert.

Sweep Einstellung der Durchlaufgeschwindigkeit.


Hinweis: Wird im M-Modus aktiviert.
Invert. Damit wird das Doppler-Spektrum vertikal an der Nulllinie
umgekehrt und das Doppler-Audiosignal invertiert.
Hinweis: Wird im D-Modus aktiviert.

G E B R A U C H S A N W E I S U N G 3 - 39
3 Funktionen zur Systemsteuerung

Softkey-Optionen für den Bildaufruf (CINE)


Um den Bildaufrufspeicher zu aktivieren, speichern Sie die CINE-Bilder auf
der Festplatte und drücken Sie die UMSCHALT-Taste für Bildaufruf.
Peripherie
Mit Hilfe der Systemvoreinstellungen können Sie einem Basissystem 2
Dokumentationsregler CINE-Speicherfunktionen zuweisen und die Anzahl ►Speicherung
der Sekunden angeben, die jedes Bild während des automatischen Aufrufs ►►Autoaufruf-
angezeigt wird. Verzögerung

Option Beschreibung
Alle Bilder löschen Löscht alle Bilder aus dem internen Speicher.
Bild löschen Löscht das angezeigte Bild.
Autoaufruf Ruft kontinuierlich Bilder aus dem internen Speicher auf.
Nächstes Bild Ruft den nächsten Frame des aktuell angezeigten Bilds auf.
Vorheriges Bild Ruft den vorherigen Frame des aktuell angezeigten
Bilds auf.

3 - 40 G E B R A U C H S A N W E I S U N G
3 Funktionen zur Systemsteuerung

Softkey-Optionen in der 3D-Bildgebung


Das System zeigt Softkey-Optionen zur Verwendung mit den
3D-Datensätzen an.

3D-Softkey-Optionen — Einrichtung
Diese Optionen stehen zur Verfügung, wenn die 3D-Bildgebung vor der
Bildaufnahme aktiviert wird.
Option Beschreibung Einstellungen
MultiHertz Ändert die Schallkopffrequenz. Schallkopfabhängig
Kontur Hebt die Konturen einer Struktur bei der 0, 1, 2, 3
(Kantenverstärkung) Echtzeit-Bildgebung hervor.
DB Regulierung der Gesamtkontrastauflösung des 30, 35, 40, 45, 50, 55, 60, 65, 70
(Dynamikbereich) Bildes. (in dB)
2D-Größe Ändert die Größe des Bildfelds. ---
Hinweis: Für lineare Schallköpfe mit
Sektorformat verfügbar.

Vollbild Maximierung des Bildfelds. ---


Hinweis: Für lineare Schallköpfe mit
Sektorformat verfügbar.

Skala Zur Auswahl einer Verarbeitungskurve, die A, B, C, D, E, F, G, H, I


Graustufen Echoamplituden zuweist.
Farbe Ändert die Farbe des Bilds.
Persistenz Durch Erhöhung der Persistenz wird ein 0, 1, 2, 3, 4
sichtbarer Glättungseffekt erzielt, indem die
Linien der Bilddaten für jeden Rahmen der
Bildgebung beibehalten werden.
A/Bf (Auflösung/ Stellt den Ausgleich zwischen Bildzeilendichte 0, 1, 2, 3, 4, 5
Bildfrequenz) (Auflösung) und der Bildrate ein.

G E B R A U C H S A N W E I S U N G 3 - 41
3 Funktionen zur Systemsteuerung

Softkey-Optionen in der 3D-Bildgebung —


Akquisition
Die Einstellungen für Opazität und Schattierungen werden nur auf den
Volumenquadranten angewandt.
ƒ Die Einstellungen für Opazität (Unt Schw, Obere Schw, Opazität und
Helligkeit) sind nur für die Wiedergabemethoden Opa (Opazität) und
Scha (Oberflächenschattierung) verfügbar.
Option Beschreibung Einstellungen
Diagramme Zur Auswahl einer Verarbeitungskurve, die Graustufen A, B, C, D, E, F,
Echoamplituden zuweist. Wendet die gewählte Kurve auf den G, H, I
jeweiligen Quadranten an. Wenn ein Schicht (MPR) -Quadrant
gewählt wurde, wird die gewählte Kurve auf alle Schichten
angewandt. Wenn die gewählte Wiedergabemethode Schicht
oder Opak ist, wird die Auswahl auf alle Quadranten angewandt.
DR Steuert die Gesamtkontrastauflösung. Wendet die gewählte 30, 35, 40, 45,
Auflösung auf den jeweiligen Quadranten an. Wenn ein Schicht 50, 55, 60, 65, 70
(MPR) -Quadrant gewählt wurde, wird die gewählte Auflösung (in dB)
auf alle Schichten angewandt. Wenn die gewählte
Wiedergabemethode Schicht oder Opak ist, wird die Auswahl
auf alle Quadranten angewandt.
Farbe Wendet die gewählte Farbe auf den jeweiligen Quadranten an. 0 bis 15
Wenn ein Schicht (MPR) -Quadrant gewählt wurde, wird die
gewählte Farbe auf alle Schichten angewandt. Wenn die
gewählte Wiedergabemethode Schicht oder Opak ist, wird die
Auswahl auf alle Quadranten angewandt.
Unt Schw Setzt den unteren Schwellenwert für die Opazitätskurve. Entfernt 0 bis 255
(Untere Schwelle) 2D-Modus-Daten (Voxel) mit Werten unter dem gewählten
Schwellenwert. Niedrigere Einstellungen erstellen ein
gesättigteres Bild.
Obere Schw Legt den oberen Schwellenwert für die Opazitätskurve fest. 0 bis 255
(Obere Schwelle) Entfernt 2D-Modus-Daten (Voxel) mit Werten oberhalb des
gewählten Schwellenwerts.
Opazität Passt den Prozentsatz der Opazität im Volumen so an, dass die 0 % bis 100 %
Bildkonturen geglättet werden. (in Zweierschritten)
Glatt Passt den Prozentsatz der Glättung der Daten im 0 % bis 100 %
Volumenquadranten an. (in Fünferschritten)
Helligkeit Passt den Prozentsatz der Helligkeit in den 2D-Modus-Daten des 0 % bis 100 %
Volumens an. Eine Verstärkung der Helligkeit erhöht die
Sättigung von Voxeln mit einem höheren Voxelwert und erhöht
die Helligkeit von Voxeln, mit einem niedrigeren Voxelwert.
Kontrast Passt den Kontrast-Prozentsatz an. 0 % bis 100 %

3 - 42 G E B R A U C H S A N W E I S U N G
3 Funktionen zur Systemsteuerung

Softkey-Optionen für Alle Messungen und


Berechnungen
Die folgenden Softkey-Optionen werden während der Messfunktion
angezeigt, wenn Sie die UPDATE-Taste und danach die SET-Taste auf dem
Bedienfeld drücken, um vorherige Messungen zu ändern.

Option Beschreibung
Löschen Entfernt die aktuell ausgewählten Messmarken vom
Bildschirm.
Hinweis: Mit dieser Option werden keine Messergebnisse aus
dem Bildschirm, Arbeitsblatt oder Protokoll entfernt.

Alle löschen Entfernt alle Messmarken vom Bildschirm.


Hinweis: Mit dieser Option werden keine Messergebnisse aus
dem Bildschirm, Arbeitsblatt oder Protokoll entfernt.

G E B R A U C H S A N W E I S U N G 3 - 43
3 Funktionen zur Systemsteuerung

Softkey-Optionen für Messungen und


Berechnungen im 2D-Modus
Option Beschreibung
Distanz Einfache lineare Messung zwischen zwei Punkten.
Fläche Berechnet die Fläche mittels Ellipse- oder Umfahrungs-Methode.
Ellipse Ellipsen-Messung. Das System ermittelt anhand der Endpunkte der Ellipse einen
Durchmesser und berechnet dann den zweiten Durchmesser.
Umfahrung Freihand-Umfahrungsmethode. Rollen Sie mit dem Trackball, um eine Fläche
abzugrenzen. Das System ermittelt den Umfang und die Fläche anhand der
Umfahrungssegmente.
Winkel Ermittelt den Winkel anhand der zwei Linien, die Sie auf dem Bild platzieren. Die
Linien müssen sich berühren oder schneiden.
%Stenose Führt eine %-Stenoseberechnung anhand der Fläche oder des Durchmessers des
gleichen Gefäßes durch.
A-% Stenose Berechnet die %-Flächen-Stenose durch den Vergleich von Querschnittsflächen
des gleichen Gefäßes.
D-% Stenose Berechnet die %-Durchmesser-Stenose durch den Vergleich von Durchmessern
des gleichen Gefäßes.
Volumen Führt eine Volumenmessung durch.
1 Abst Berechnet ein Volumen durch Messung eines Abstands.
2 Abst Berechnet ein Volumen durch Messung von zwei Abständen.
3 Abst Berechnet ein Volumen durch Messung von drei Abständen: Länge und Tiefe auf
einer Ebene, Breite auf einer anderen Ebene.
1 Ellipse + 1 Abst Berechnet ein Volumen durch Messung einer Fläche mit einer Ellipse auf einer
Ebene und Messung eines Abstands auf einer anderen Ebene.
1 Ellipse Berechnet ein Volumen durch Messung einer Fläche mit einer Ellipse, wobei die
gemeinsame Achse beider Ebenen erkannt wird.
Disk Berechnet ein Volumen, indem mit dem Trackball eine Struktur umfahren wird und
anschließend eine Achsenlinie positioniert wird, entlang derer die Scheiben
berechnet werden.
Schilddrüse Berechnet ein Volumen durch Messung von drei Abständen: Länge und Tiefe auf
einer Ebene, Breite auf einer anderen Ebene.
Flussvolumen Misst den Abstand oder die Fläche, um einen Schätzwert des Blutflussvolumens zu
berechnen.
A-Flussvolumen Berechnet einen Schätzwert des Blutflussvolumens auf Grundlage der Fläche,
wobei Messungen im 2D-Modus und Doppler-Modus erforderlich sind.
D-Flussvolumen Berechnet einen Schätzwert des Blutflussvolumens auf Grundlage des
Durchmessers, wobei Messungen im 2D- oder M-Modus und Doppler-Modus
erforderlich sind.
Trace-Länge Trace-Entfernungsmessung zwischen zwei Punkten.
A/B-Verhältnis Messungsverhältnis. Das System berechnet die Verhältnisse A/B, B/A und (A-B)/A
aus den 2D-Modus-Messungen: Distanz, Fläche oder Volumen.
Dist.-Verhältnis Berechnung der Verhältnisse A/B, B/A und (A-B)/A für die Distanz.
Flächenverhältnis Berechnung der Verhältnisse A/B, B/A und (A-B)/A für die Fläche.

3 - 44 G E B R A U C H S A N W E I S U N G
3 Funktionen zur Systemsteuerung

Softkey-Optionen für Messungen und


Berechnungen im M-Modus
Option Beschreibung
Slope Distanzänderung über einen bestimmten Zeitraum. Die Messung wird mit
zwei Distanzmessmarken durchgeführt.
Distanz Vertikaler Abstand zwischen zwei Punkten auf der M-Modus-Zeitachse.
HF Herzfrequenz, die in einem Herzzyklus im 2D/M-Modus bestimmt wurde.
Zeit Intervall in Sekunden zwischen zwei Messmarken.
A/B-Verhältnis Messungsverhältnis. Die Verhältnisse sind A/B, B/A und (A-B)/A. Verhältnisse
können für Distanz-, Herzfrequenz- oder Zeitmessungen ermittelt werden.
Dist.-Verhältnis Berechnung der Verhältnisse A/B, B/A und (A-B)/A für die Distanz.
Zeitverhältnis Berechnung der Verhältnisse A/B, B/A und (A-B)/A für die Zeit.

Softkey-Optionen für Doppler-Messungen


und -Berechnungen
Option Beschreibung
Flussvolumen Wählt Methoden zur Schätzung des Blutflussvolumens aus.
A-Flussvolumen Fläche-Flussvolumen erfordert Messungen in zwei Modi: eine
Flächenmessung im 2D-Modus über Ellipse, Kreis oder Trace, sowie eine
TAV-Messung (zeitgemittelte Geschwindigkeit) im Doppler-Modus.
D-Flussvolumen Durchmesser-Flussvolumen erfordert Messungen in zwei Modi: eine
Durchmesserbestimmung im 2D-Modus oder zwei
Durchmesserbestimmungen im M-Modus, sowie eine TAV-Messung
(zeitgemittelte Geschwindigkeit) im Doppler-Modus. TAmx ist die
Standardmessung für TAV.
Akzeleration Akzeleration oder Dezeleration von Geschwindigkeit während der
verstrichenen Zeit, bestimmt durch zwei Messmarken.
Geschwindigkeit (Frequenz) Distanzänderung über einen bestimmten Zeitraum. Die Messung erfolgt
anhand einer Messmarke, die auf einer vertikalen Ebene liegt. Die LCD-
Auswahl hängt davon ab, ob gerade die Geschwindigkeits- oder die
Frequenzskala angezeigt wird.
RI Pourcelot-Index: RI = [PS-ED] / [PS] (4)
HF Herzfrequenz, bestimmt über einen Herzzyklus.
Zeit Intervall in Millisekunden zwischen zwei Messmarken.
Eb Auto Ein automatischer Trace des Spektrums zur Bestimmung eines
Pulsatilitätsindexes.
Eb Manuell Ein manueller Trace des Spektrums zur Bestimmung eines
Pulsatilitätsindexes.
Geschwindigkeitsverhältnis Berechnet ein Verhältnis zweier Geschwindigkeitsmessungen.

G E B R A U C H S A N W E I S U N G 3 - 45
3 Funktionen zur Systemsteuerung

Softkey-Optionen für Anmerkungen


Option Beschreibung
Bibliothek AN, Blendet die Liste der Anmerkungen für den aktuellen Untersuchungstyp ein oder aus.
Bibliothek AUS
Pfeil Setzt einen Pfeil auf den Bildschirm.
(Gleiche Funktion wie die Pfeil-Taste auf der Tastatur.)
Wort löschen Entfernt den ausgewählten Begriff vom Bildschirm. Wählen Sie den Begriff aus, indem
Sie den Cursor mit dem Trackball zu dem gewünschten Begriff bewegen.
(Gleiche Funktion wie die Taste Wort löschen auf der Tastatur.)
Text verbergen Blendet Anmerkungen und Pfeile ein oder aus.
Text anzeigen (Gleiche Funktion wie die Taste Text verbergen auf der Tastatur.)
Startposition Setzt den Cursor an die Ausgangsposition (wie über die Taste Startpos. setzen oder
die Softkey-Option Startpos. setzen definiert), wenn die Anmerkungsfunktion aktiv ist.
(Gleiche Funktion wie die Taste Startposition auf der Tastatur.)
Startpos. setzen Legt die Ausgangsposition des Textcursors fest.
(Gleiche Funktion wie die Taste Startpos. setzen auf der Tastatur.)
Bildschirm Entfernt alle Anmerkungen und Piktogramme vom Bildschirm.
löschen (Gleiche Funktion wie die Taste Bildschirm löschen auf der Tastatur.)
Zeile Löschen Entfernung aller Anmerkungen und Piktogramme in der Zeile, in der sich der Cursor
befindet.

Softkey-Optionen für Pfeile


Option Beschreibung
Weiter Aktivierung des nächsten Pfeils auf dem Bildschirm, wenn sich dort mehrere Pfeile
befinden.
Drehen 30 ° Drehung des Pfeils um 30 ° im Uhrzeigersinn.
Drehen 90 ° Drehung des Pfeils um 90 ° im Uhrzeigersinn.
Löschen Entfernung des aktivierten Pfeils.
Alle löschen Entfernung aller auf dem Bildschirm angezeigten Pfeile.

3 - 46 G E B R A U C H S A N W E I S U N G
3 Funktionen zur Systemsteuerung

Softkey-Optionen für Piktogramme


Option Beschreibung
Piktogrammwahl Anzeige des vorherigen oder nächsten Piktogramms.

Softkey-Optionen für Schallköpfe


Option Beschreibung
LC1 Anzeige des Namens des Schallkopfs, der am entsprechenden
Schallkopfanschluss angeschlossen ist.
LC2 Anzeige des Namens des Schallkopfs, der am entsprechenden
Schallkopfanschluss angeschlossen ist.
LC3 Anzeige des Namens des Schallkopfs, der am entsprechenden
Schallkopfanschluss angeschlossen ist.
Abbrechen Zurück zum Bildschirm.

G E B R A U C H S A N W E I S U N G 3 - 47
3 Funktionen zur Systemsteuerung

Optionen beim Überprüfen von


Patientendaten
Studien-Bildschirm — DIMAQ-IP
In der oberen Hälfte des Studien-Bildschirms werden alle Studien angezeigt, System-Referenz
die auf dem ausgewählten Medium im Bereich Disk des Bildschirms DICOM-Auswahl Kap. 6
gespeichert sind. Folgende Spalten werden in der oberen Bildschirmhälfte
angezeigt: Patientenname, Patienten-ID, Datum/Zeit, Bilder, Archiviert
und MB.

Es können mehrere Studien zum Export, zum Import oder zum Löschen
ausgewählt werden.

Wenn die DICOM-Option auf dem Ultraschallsystem installiert ist, werden


auf diesem Bildschirm weitere Optionen angezeigt.
DICOM
Oben im Studien-Bildschirm wird die Dateigröße der ausgewählten Studien,
die Anzahl der angezeigten Studien sowie die Gesamtzahl der Studien
vermerkt. Außerdem wird die belegte Kapazität und die Gesamtkapazität
des ausgewählten Mediums (HD oder CD/DVD) angezeigt.

Im Bereich CD/DVD des Studien-Bildschirms wird die Systemerkennung der


eingelegten CD/DVD (Beispiel: Bereit) und der auf der CD/DVD belegte
Speicherplatz angezeigt. Wenn im Bereich Disk die Option CD/DVD gewählt
wurde, erscheint im Bereich CD/DVD der Unterbereich Übersicht, in dem
die Anzahl der auf der CD/DVD enthaltenen Bilder im TIFF-Format und im
DICOM-Format angegeben ist.

Mit Hilfe der Systemvoreinstellungen kann im Bereich Netzwerk des


Studien-Bildschirms der Status der Verbindung angezeigt werden.

3 - 48 G E B R A U C H S A N W E I S U N G
3 Funktionen zur Systemsteuerung

Option im Studien-Bildschirm Beschreibung


Studien verbergen Beschränkt die Anzeige auf Studien, die nach einem aus der Dropdown-
Liste gewählten Zeitpunkt liegen (nur für Studien von der Festplatte).
Bildschirm ändern
Bildanzeige Zeigt die Bildanzeige mit den Bildern der ausgewählten Studie an.
Arbeitslisten-Bildschirm (DICOM-Option erforderlich)
Zeigt den Arbeitslisten-Bildschirm an.
Vorgangs-Bildschirm Wird bei Installation von DICOM MPPS aktiviert.
Live-Bild Schließt den Studien-Bildschirm, beendet die Wiedergabe und zeigt
wieder die Echtzeitbildgebungsanzeige an.
DICOM-Bildschirm (DICOM-Option erforderlich)
Zeigt den DICOM-Bildschirm an.
Suche nach Studien
Suchen… Zeigt ein Dialogfeld an, in das Patientenname, ID und/oder das
Studiendatum eingegeben werden können, und durchsucht anschließend
das ausgewählte Medium nach passenden Studien.
Alle anzeigen Zeigt alle Studien an, die auf dem aktuell ausgewählten Medium
gespeichert sind.
Disk
HD Listet Studien auf der Festplatte des Systems auf.
CD/DVD Listet Studien auf der eingelegten Disk auf (CD/DVD).
CD/DVD
Export Kopiert die ausgewählte Studie von der Festplatte des Systems auf eine
CD/DVD. Diese Option ist verfügbar, wenn unter Disk die Option HD
ausgewählt, eine CD/DVD eingelegt und eine abgeschlossene Studie
ausgewählt wurde.
Import Kopiert die ausgewählte Studie von einer CD/DVD auf die Festplatte des
Systems. Diese Option ist verfügbar, wenn unter Disk die Option
CD/DVD ausgewählt, eine CD/DVD eingelegt und eine abgeschlossene
Studie ausgewählt wurde.
Auswerfen Wirft die CD/DVD aus.
Laden Schließt das CD/DVD-Fach.
Abschließen Verhindert weiteres Speichern auf der eingelegten CD/DVD.
Exportformat Definiert das Format der exportierten Bilder:
(wird nur für Festplatte ƒ Mit TIFF werden Bilder im TIFF-Format (Tagged Image File Format)
angezeigt) exportiert.
ƒ Mit DICOM werden Bilder im DICOM-Format (Digital Imaging and
Communications in Medicine) exportiert. (DICOM-Option erforderlich)

G E B R A U C H S A N W E I S U N G 3 - 49
3 Funktionen zur Systemsteuerung

Option im Studien-Bildschirm Beschreibung


Studie
Neu Erstellt eine neue Studie anhand der erneuten Registrierung des in der
Studie aufgeführten Patienten. Wenn ein Patient bereits registriert ist,
werden Sie zunächst aufgefordert, die aktuelle Studie zu schließen.
Schließen Schließt die ausgewählte Studie.
Löschen Entfernt die ausgewählte Studie von der Festplatte. Studien auf einer
CD/DVD können über die DIMAQ-IP Studienanzeige nicht gelöscht
werden.
Netzwerk
Senden (DICOM-Option erforderlich)
Kopiert die Bilder der ausgewählten Studie an den aus der Dropdown-
Liste ausgewählten Ort.
(Dropdown-Liste) Enthält die verfügbaren Zielorte, wie Drucker und Server.
Vorschau Zeigt eine Vorschau des ersten Bilds der ausgewählten Studie an.

3 - 50 G E B R A U C H S A N W E I S U N G
3 Funktionen zur Systemsteuerung

Bildanzeige — DIMAQ-IP
Hinweis: In diesem Kapitel bezieht sich der Begriff „Bildanzeige” auf eine Anzeige mit
der DIMAQ-IP-Option. In anderen Kapiteln der Bedienungsanleitung bezieht sich
„Bildanzeige” auf die typische Bildanzeige der Echtzeitbilder während der Aufnahme.

Oben in der Bildanzeige werden Patientenname, Patienten-ID und


Datum/Uhrzeit der Studie angezeigt, welche die angezeigten Bilder enthält.

Wenn die DICOM-Option auf dem Ultraschallsystem installiert ist, werden System-Referenz
auf diesem Bildschirm weitere Optionen angezeigt.
DICOM-Auswahl Kap. 6
Oben rechts im Bildschirm werden die laufende Seitennummer und die
Gesamtseitenzahl angezeigt. „1/2” bedeutet z. B., dass die erste von zwei
Seiten angezeigt wird.

Option auf der


Bildanzeige Beschreibung
Optionen Öffnet ein Dialogfeld zur gleichzeitigen Clip-Wiedergabe und Konfiguration der
sequenziellen Anzeige (Präsentationsfunktion).
1 x 1, 2 x 2, 3 x 3, Legt das Layoutformat fest, das die Anzahl der Bilder pro Seite bestimmt.
4 x 4, 5 x 5
Wenn diese Option aktiviert (markiert) ist, wird das gewählte Layoutformat
gespeichert, bis das System heruntergefahren wird.
Wenn diese Option deaktiviert (nicht markiert) ist, wird das Anzeigeformat
(Layoutformat) so optimiert, dass alle Bilder der ausgewählten Studie auf einer
Seite enthalten sind.
S/W Druck (DICOM-Option erforderlich)
Überträgt das ausgewählte Bild an die DICOM S/W Drucker-Layoutseite.
Farbdruck (DICOM-Option erforderlich)
Überträgt das ausgewählte Bild an die DICOM Farbdrucker-Layoutseite.
Löschen Löscht das ausgewählte Bild aus dem Speicher.
Studie schließen Schließt die aktuelle Patientenuntersuchung ab und zeigt den Studien-Bildschirm
an.
Vorgangs-Bildschirm Wird bei Installation von DICOM MPPS aktiviert.
Studien-Bildschirm Zeigt den Studien-Bildschirm an.
Live-Bild Schließt die Bildanzeige, beendet die Wiedergabe und zeigt wieder die
Echtzeitbildgebungsanzeige an.
Zurück Zeigt die vorherige Bildseite an. Das letzte Bild der Seite wird automatisch
hervorgehoben.
Weiter Zeigt die nächste Bildseite an. Das erste Bild der Seite wird automatisch
hervorgehoben.

G E B R A U C H S A N W E I S U N G 3 - 51
3 Funktionen zur Systemsteuerung

Options-Dialogfeld
Das Options-Dialogfeld wird angezeigt, wenn in der Bildanzeige Optionen
gewählt wird.
Option Beschreibung
Präsentation
Präsentation ein Konfiguriert Clips und Bilder zur sequenziellen Anzeige in der laufenden Studie.
Bildanzeigedauer (s) Definiert die Anzeigedauer für jedes Bild.

Optionen auf dem DICOM-Bildschirm


Die folgenden Beschreibungen des Studien-Bildschirms, der Bildanzeige und System-Referenz
des DICOM-Bildschirms gelten für die DICOM-Konnektivitäts-Option. Die
Studien-Bildschirm
Optionen für die DIMAQ-IP Studien- und Bildanzeige können auch für diese Kap. 5
Option verwendet werden. Bildanzeige Kap. 5

Im Bereich Netzwerk des Studien-Bildschirms wird der Verbindungsstatus


angezeigt (Beispiel: Ping OK).

3 - 52 G E B R A U C H S A N W E I S U N G
3 Funktionen zur Systemsteuerung

Studien-Bildschirm
Optionen im
Studien-Bildschirm Beschreibung
Bildschirm ändern
DICOM-Bildschirm Zeigt den DICOM-Bildschirm an, über den Sie auf Drucker-Layoutseiten und
Warteschlangen für Drucken und Speichern zugreifen können.
Arbeitslisten-Bildschirm (DIMAQ-IP-Unterstützung und DICOM 3.0-Konnektivitäts-Option
erforderlich)
Zeigt den Arbeitslisten-Bildschirm zur automatischen Eingabe von
Patientendaten in das Formular Neue Patientendaten an. Bei Systemen,
auf denen die Arbeitslisten-Option installiert und der Arbeitslisten-Server
konfiguriert ist, wird die Schaltfläche Arbeitsliste auf dem Bildschirm
angezeigt.
Vorgangs-Bildschirm Wird bei Installation von DICOM MPPS aktiviert.
Netzwerk
Senden Kopiert die Bilder der ausgewählten Studie an den aus der Dropdown-Liste
ausgewählten Ort.
(Dropdown-Liste) Enthält die verfügbaren Zielorte, wie Drucker und Server.

Bildanzeige
Für jede Druckoption (z. B. S/W Druck) wird die Anzahl von Bildern auf der
Drucker-Layoutseite und die Anzahl der erforderlichen Bilder zum Füllen der
Seite angezeigt. Beispiel: „1/4” gibt an, dass ein Bild zur Drucker-
Layoutseite geschickt wurde und dass vier Bilder erforderlich sind, um die
Seite zu füllen.

Optionen auf der Bildanzeige Beschreibung


S/W Druck Überträgt das ausgewählte Bild an die DICOM S/W Drucker-Layoutseite.
Farbdruck Überträgt das ausgewählte Bild an die DICOM Farbdrucker-Layoutseite.

DICOM-Bildschirm
Im DICOM-Bildschirm werden Layoutseiten für S/W- und Farbdrucker und
Warteschlange-Statusseiten für die DICOM-Druck- und Speicherfunktionen
angezeigt.

G E B R A U C H S A N W E I S U N G 3 - 53
3 Funktionen zur Systemsteuerung

Drucker-Layoutseiten
Seitenregister oben im DICOM-Bildschirm:
ƒ DICOM S/W Drucker-Layoutseite DICOM
ƒ DICOM Farbdrucker-Layoutseite ► Farbdrucker
► Schwarz/Weiß-
Die für die Drucker-Layoutseiten verfügbaren Optionen werden nachfolgend Drucker
beschrieben. Außerdem werden folgende Einstellungen am oberen Rand
jeder Seite aufgeführt: Einrichtungs-Alias, Filmformat, Anzahl der Kopien und
Filmausrichtung (Hoch- oder Querformat). Diese Einstellungen können nur in
den Systemvoreinstellungen ausgewählt werden.

Oben rechts im Bildschirm werden die laufende Seitennummer und die


Gesamtseitenzahl angezeigt. „1/2" bedeutet z. B., dass die erste von zwei
Seiten angezeigt wird.

Option Beschreibung
Löschen Das grün umrandete Bild wird aus der Layoutseite gelöscht.
Ausschneiden Das grün umrandete Bild wird zum erneuten Anordnen aus der Layoutseite gelöscht.
Die Bildumrandung wird gelb.
Einfügen Wählen Sie zunächst ein neues Bild als Einfügeort aus. Die Umrandung des
Einfügeorts wird blau. Fügen Sie mit Hilfe der Schaltfläche Einfügen das
ausgeschnittene Bild an Stelle des blau umrandeten Bilds ein.
1x1 3x3 Gibt die Spalten und Zeilen an, die für den Aufbau einer ganzen Seite mit Bildern
1x2 3x5 erforderlich sind. Diese Einstellung (Anzeige-Layout) wird in den
2x2 4x5 Systemvoreinstellungen für jeden Drucker separat ausgewählt und kann nicht über
2x3 4x6 die Layoutseite geändert werden.
3x2 5x6
Seite drucken Überträgt die aktuelle Seite mit Bildern an die DICOM-Warteschlange Drucken. Die
Anforderungen für das Anzeige-Layout müssen zum Drucken der Seite nicht erfüllt
werden.
Alle Seiten drucken Überträgt alle Seiten mit Bildern an die DICOM-Warteschlange Drucken.
Zurück Zeigt den Studien-Bildschirm an.
Ändern Zeigt ein Dialogfeld zum Ändern der Druckerauswahl, des Filmformats, der Kopienzahl
und der Druckausrichtung an.
Zurück Zeigt die vorherige Seite mit den zu druckenden Bildern an.
Weiter Zeigt die nächste Seite mit den zu druckenden Bildern an.

3 - 54 G E B R A U C H S A N W E I S U N G
3 Funktionen zur Systemsteuerung

Warteschlangen für Drucken und Speichern


Seitenregister oben im DICOM-Bildschirm:
ƒ DICOM-Warteschlange Drucken DICOM
ƒ DICOM-Warteschlange Speichern ► Schwarz/Weiß-
Drucker
In der DICOM-Warteschlange Drucken werden die folgenden Elemente für ►► Schreib-Zeitüber.
jeden Warteschlangeneintrag aufgelistet. in Sek.
► Farbdrucker
►► Schreib-Zeitüber.
Element Beschreibung in Sek.
Patientenname Patientenname
Drucker AE-Titel des Druckers System-Referenz

Zeit gesendet Zeitpunkt, zu dem der Eintrag abgesendet wurde Anzeige für Warte-
schlangenstatus Kap. 6
Anz. Kopien Anzahl der Kopien
Anz. Blatt Anzahl der Seiten
Status Anzeige für Warteschlangenstatus
Details Fehlerbeschreibung

G E B R A U C H S A N W E I S U N G 3 - 55
3 Funktionen zur Systemsteuerung

In der DICOM-Warteschlange Speichern werden die folgenden Elemente


für jeden Warteschlangeneintrag aufgelistet.

Element Beschreibung
Typ Art des Vorgangs:
ƒ Speichern (Speichervorgang)
ƒ Commit (Speicherbestätigung)
Patientenname Patientenname
Server AE-Titel des Servers
Zeit gesendet Zeitpunkt, zu dem der Eintrag abgesendet wurde
MB Größe des Eintrags bei Speichervorgängen
Zustand Anzeige des Archivstatus bei Speichervorgängen:
ƒ Kein
ƒ Gespeichert
ƒ Bestätigt
Status Anzeige für Warteschlangenstatus
Details Fehlerbeschreibung
Die Optionen für die Anzeigeseiten der Druck- und Speicher-
Warteschlangen werden nachstehend beschrieben:

Option Beschreibung
Auftrag löschen Löscht den markierten Warteschlangeneintrag.
Es können mehrere Warteschlangeneinträge markiert
und gelöscht werden.
Zurück Zeigt den Studien-Bildschirm an.
Auftrag neu versuchen Versucht, den markierten Warteschlangeneintrag
nochmals abzusenden.

3 - 56 G E B R A U C H S A N W E I S U N G
4 Inbetriebnahme des Systems
Inbetriebnahme des Systems ........................................................................... 3
Tägliche Checkliste........................................................................................ 3
Systemüberblick ............................................................................................ 4
Verbringen des Gerätes an einen anderen Ort................................................ 6
Schwenkradbremse....................................................................................... 7
Vor der Verbringung an einen anderen Ort .................................................... 8
Während der Verbringung an einen anderen Ort ......................................... 10
Versenden des Systems.............................................................................. 11
Nach dem Transport .................................................................................... 11
Systemstart....................................................................................................... 12
Anschließen des Systems ........................................................................... 12
Energieversorgung des Systems................................................................. 13
Einstellen der Regler am Monitor ................................................................ 15
Regler am Monitor ............................................................................... 15
Einstellen von Helligkeit und Kontrast .................................................. 16
Einstellen des Monitors über die Monitor-Menüoptionen ................... 17
Audio-Lautstärke .................................................................................. 19
Anschließen und Trennen von Schallköpfen................................................ 20
Array-Schallköpfe.................................................................................. 21
Schallkopf-Schutzhalterung .................................................................. 23
Schallkopfkabelaufbewahrung.............................................................. 24
Anschließen von Systemzubehör ................................................................ 24
Fußschalter .......................................................................................... 24
Anschlüsse am Eingangs-/Ausgangs-Anschlussfeld ..................................... 25
Anschließen von Peripheriegeräten............................................................. 27
Serielle Schnittstelle............................................................................. 29
Ergonomie des Systems .................................................................................. 30
Allgemeine Systemeinstellungen ................................................................... 32
Ändern des Krankenhaus- oder Kliniknamens ............................................ 32
Einstellen von Systemdatum und Uhrzeit.................................................... 33
Konfiguration der Bedienungsvorrichtung für
Dokumentationsgeräte ................................................................................ 36
Recycling und Entsorgung ........................................................................... 37
Software-Installation ....................................................................................... 38
Installation von softwarebasierten Optionen ................................................ 39

G E B R A U C H S A N W E I S U N G 4 - 1
4 Inbetriebnahme des Systems

4 - 2 G E B R A U C H S A N W E I S U N G
4 Inbetriebnahme des Systems

Inbetriebnahme des Systems


Das Ultraschallsystem wird von einem Siemens-Vertreter ausgepackt und
vor Ort installiert. Der Siemens-Vertreter überprüft die ordnungsgemäße
Funktion des Systems. Schallköpfe, Dokumentation und Speichergeräte
sowie sämtliches Zubehör und die zu Ihrem System gehörenden Optionen
werden ebenfalls angeschlossen und installiert.

Gehen Sie täglich vor dem Einsatz des Ultraschallsystems die folgende
Checkliste durch.

Tägliche Checkliste
Führen Sie täglich vor dem Einsatz des Ultraschallsystems die
folgenden Prüfschritte durch:
ˆ Führen Sie eine Sichtprüfung aller Schallköpfe durch. Verwenden Sie
keinen Schallkopf mit gesprungenem, durchstoßenem oder verfärbtem
Gehäuse oder abgenutztem Kabel.
ACHTUNG: Um einem elektrischen Schlag vorzubeugen, prüfen Sie den
Schallkopf vor jedem Gebrauch optisch. Verwenden Sie keinen Schallkopf mit
gesprungenem, durchstoßenem oder verfärbtem Gehäuse oder abgenutztem
Kabel.

Ausnahme bei Verfärbung: Bei der Verwendung der zugelassenen Gebrauchsanweisung


Desinfektionsmittel Cidex OPA und Gigasept FF kann es zu einer Verfärbung des
Schallkopfgehäuses einschließlich der aktiven Fläche kommen. Nur wenn eine Liste zugelassener
Verfärbung des Schallkopfgehäuses auf eines dieser Desinfektionsmittel Desinfektions-
zurückzuführen ist, darf der Schallkopf weiter verwendet werden. mittel Kap. 2

ˆ Prüfen Sie die Stromkabel optisch. Schalten Sie die Stromversorgung


nicht ein, falls ein Kabel abgenutzt oder gerissen ist oder sonstige
Verschleißmerkmale aufweist.
Falls das Stromkabel Ihres Systems abgenutzt oder gerissen ist oder
sonstige Verschleißmerkmale aufweist, setzen Sie sich bitte mit dem
Siemens-Kundendienst in Verbindung, der das Kabel austauschen wird.
ˆ Prüfen Sie, ob der Trackball, die DGC-Schieberegler und andere Regler
auf dem Bedienfeld sauber und frei von Gel oder anderen
Verunreinigungen sind.
Nach Einschalten des Systems:
ˆ Überprüfen Sie die Bildschirmanzeigen und die Beleuchtung optisch.
ˆ Prüfen Sie, ob der Monitor den richtigen Tag und die korrekte Uhrzeit
anzeigt.
ˆ Überprüfen Sie, ob die Schallkopfidentifikation und die angegebene
Frequenz für den aktiven Schallkopf korrekt sind.

G E B R A U C H S A N W E I S U N G 4 - 3
4 Inbetriebnahme des Systems

Systemüberblick

1
16

15
2 1 Verstellbarer
14
Monitor mit zwei
13 nach vorn
12 3 gerichteten
11 Lautsprechern
4 2 Alphanumerische
10 Tastatur
9 5 3 Bedienfeld mit
Hintergrund-
beleuchtung
6 4 Vorderer Griff
5 Ablagefach
6 Schallkopf-
anschlüsse
7 Fußschalter-
Anschluss
7
8 Schwenkrad mit
Bremse
9 Luftfilter
10 Schwarz/Weiß-
Drucker
11 CD/DVD-R/W-
8 Laufwerk
12 Hintere Ablage
13 Schallkopf- und Gel-
Halter
Beispielabbildung eines Ultraschallsystems, Vorderansicht links. 14 Schallkopf-
kabelhalterung
15 EIN/AUS-Teilnetz-
Schalter ( )
16 Gelenkarm

4 - 4 G E B R A U C H S A N W E I S U N G
4 Inbetriebnahme des Systems

1 Monitor
2 Kabelhalterung
3 Stromanschlussplatte
mit Hauptschalter
I = EIN
{ = AUS
4 Schwenkrad mit Bremse
5 Eingangs-/ Ausgangs-
Anschlussfeld

SW1:MAINS VOLTAGE SELECTOR


MAINS

PWR ON
OTP
OVP
OCP
SW2: OUTPUT VOLTAGE SELECTOR
FANS
AC
DC

MAIN VOLTAGE FUSE

100-120V~, OO-00A 50/60Hz


200-240V~, OO-00A 50/60Hz

4 3

Beispielabbildung eines Ultraschallsystems, Rückansicht.

G E B R A U C H S A N W E I S U N G 4 - 5
4 Inbetriebnahme des Systems

Verbringen des Gerätes an einen


anderen Ort
ACHTUNG: Die entsprechenden Vorbereitungsschritte vor dem Verbringen des
Gerätes an einen anderen Ort sind sehr wichtig, um mögliche Beschädigungen
empfindlicher Komponenten zu vermeiden und Sicherheitsrisiken zu minimieren.
Lesen Sie die entsprechenden Anleitungen, bevor Sie das Gerät an einen
anderen Ort verbringen.

Vorsicht: Stellen Sie das Gerät nicht unbeaufsichtigt an einer abschüssigen


Stelle ab. Selbst wenn die hinteren Bremsen angezogen sind, kann das System
auf einer Rampe ins Rutschen kommen.

Vorsicht: Um zu vermeiden, dass während der Verbringung an einen anderen


Ort Schäden am System entstehen, sollten Sie alle Klappen/Türen an den
Dokumentationsgeräten und am Ultraschallsystem schließen und alle Ablagen
einschieben. Achten Sie darauf, dass keine Komponenten hervorstehen.

Das Ultraschallsystem ist als mobiles Gerät konzipiert. Vor der Verbringung
an einen anderen Ort müssen Sie das Gerät entsprechend vorbereiten,
indem Sie die Stromversorgung des Gerätes unterbrechen und das System
absichern.

4 - 6 G E B R A U C H S A N W E I S U N G
4 Inbetriebnahme des Systems

Schwenkradbremse
Das Ultraschallsystem ist mit vier gebremsten Schwenkrädern ausgestattet.
Sie können die Bremsen für jedes Rad einzeln arretieren.

Beispiel für ein Schwenkrad mit Beispiel für ein Schwenkrad mit
Feststellbremse (angezogen). Feststellbremse (nicht angezogen).

So arretieren Sie die Bremse und die Schwenkvorrichtung:


ƒ Drücken Sie den mit „ON” markierten Hebel mit dem Fuß in die
unterste Position (arretiert) herunter.
So geben Sie die Bremse und die Schwenkvorrichtung frei:
ƒ Drücken Sie den mit „OFF” markierten Hebel mit dem Fuß nach unten
drücken, um die Bremse zu lösen.

G E B R A U C H S A N W E I S U N G 4 - 7
4 Inbetriebnahme des Systems

Vor der Verbringung an einen anderen Ort


1. Schalten Sie das Ultraschallsystem aus: Drücken Sie den Ein/Aus-
Teilnetz-Schalter ( ), der sich oben links auf dem Bedienfeld des
Ultraschallsystems befindet.
2. Ziehen Sie den Netzstecker aus der Wandsteckdose. Ziehen Sie dabei
am Stecker, nicht am Kabel.
3. Verlegen Sie das Kabel so, dass Sie nicht mit den Rollen des Systems
über das Kabel fahren.
4. Entfernen Sie alle Schallköpfe und verstauen Sie sie in den
entsprechenden Transportboxen, um sicherzustellen, dass sie den
Transport unbeschadet überstehen.
5. Schließen Sie alle Türen und Klappen und schieben Sie alle Ablagen für
Dokumentationsgeräte oder Komponenten am Ultraschallsystem ein.

SW1:MAINS VOLTAGE SELECTOR


MAINS

PWR ON
OTP
OVP
OCP
SW2: OUTPUT VOLTAGE SELECTOR
FANS
AC
DC

MAIN VOLTAGE FUSE

100-120V~, OO-00A 50/60Hz


200-240V~, OO-00A 50/60Hz

Schließen der Klappen/Türen und Einschieben der Ablagen.

6. Trennen Sie alle externen Dokumentationsgeräte vom System.


7. Zubehör (z. B. Gel, Videobänder und CDs) ist jeweils getrennt zu
transportieren.
8. Trennen Sie den optionalen Fußschalter (sofern vorhanden).
9. So arretieren Sie die Position des Flachbildschirms für den Transport:
a. Den Flachbildschirm mit der Mitte vorne des Ultraschallsystems
ausrichten.
b. Die Transportsicherung eindrücken und in die Arretierposition
drehen. Sicherstellen, dass der Sicherungsstift in das Loch des
Gelenkarms greift.

4 - 8 G E B R A U C H S A N W E I S U N G
4 Inbetriebnahme des Systems

Beispiel für die Transportsicherung (Arretierung) in nicht arretierter Position.

1 Stiftloch
2 Transportsicherung

1
2

Beispiel für die Transportsicherung (Arretierung) in arretierter Position.

1 Stift
2 Stiftloch
3 Transportsicherung

Beispiel des Bildschirms in vertikaler Position für den Transport.

10. Lösen Sie die Bremsen an den Vorder- und Hinterrädern.

G E B R A U C H S A N W E I S U N G 4 - 9
4 Inbetriebnahme des Systems

Während der Verbringung an einen


anderen Ort
Vorsicht: Schützen Sie das Ultraschallsystem während der Verbringung an Gebrauchsanweisung
einen anderen Ort vor Umwelteinflüssen wie Feuchtigkeit, Wind, Schmutz und Pflege des
Staub sowie extremer Hitze oder Kälte. Schallkopfes Kap. 2
Ausschalten 4-14
Vorsicht: Bewegen Sie das Ultraschallsystem nicht über Flächen mit losem
Schmutz, Verunreinigungen oder stehenden Flüssigkeiten.

Vorsicht: Vermeiden oder minimieren Sie Stöße und Erschütterungen des


Ultraschallsystems so weit wie möglich. Vermeiden Sie unebene Flächen mit
starken Höhenunterschieden oder besonderen Unebenheiten.

Vorsicht: Bei Systemen mit Dokumentationsgeräten auf der hinteren Ablage


des Ultraschallsystems: Vermeiden Sie Beschädigungen der hervorstehenden
Kabel und Anschlüsse, insbesondere wenn Sie das System um Ecken oder
durch Türen transportieren.

SW1:MAINS VOLTAGE SELECTOR


MAINS

PWR ON
OTP
OVP
OCP
SW2: OUTPUT VOLTAGE SELECTOR
FANS
AC
DC

MAIN VOLTAGE FUSE

100-120V~, OO-00A 50/60Hz


200-240V~, OO-00A 50/60Hz

Hervorstehende Kabel und Anschlüsse.

Das Ultraschallsystem kann in einem Gebäude problemlos von einem Raum


in einen anderen Raum verbracht werden oder während einer Untersuchung
anders positioniert werden. Seien Sie auf Rampen und unebenen Flächen
besonders vorsichtig. Das Ultraschallsystem kann auch über Straßenpflaster
oder ähnliche harte Beläge (zum Beispiel auf Parkplätzen) verbracht werden.
Hinweis: Beim Transport des Ultraschallsystems in einem Fahrzeug müssen die Räder
arretiert werden. Das Ultraschallsystem muss am Fahrzeugboden oder den Wänden
ausreichend gesichert werden, so dass es während des Transportes nicht kippen oder
verrutschen kann.

4 - 10 G E B R A U C H S A N W E I S U N G
4 Inbetriebnahme des Systems

Versenden des Systems


Führen Sie nach Bedarf die folgenden Vorbereitungsarbeiten aus, um das
System zu versenden.

Vorbereitung des Systems auf den Versand über lange Strecken oder
über unebenes Gelände:
1. Verpacken Sie das System im Original-Verpackungsmaterial und im
Karton.
2. Verladen Sie das System über die Ladebordwand in das Fahrzeug.
Sichern Sie das System mit Transportbändern, um eine seitliche
Bewegung des Systems zu verhindern.
Legen Sie Gegenstände zur Polsterung unter das System, um starke
Erschütterungen während des Transports zu vermeiden.

Nach dem Transport


Vorsicht: Achten Sie darauf, dass die Luftzirkulation um das Ultraschallsystem Gebrauchsanweisung
während des Betriebes nicht behindert wird. Positionieren Sie das System nicht Tägliche Checkliste 4-3
unmittelbar vor einer Wand oder anderen Flächen, die die freie Luftzirkulation Bremsen 4-7
um das System behindern würden.

Vorsicht: Achten Sie darauf, dass keine Bettlaken, Bettdecken oder Teile
herabhängender Gardinen und Vorhänge die freie Luftzirkulation um das
Ultraschallsystem behindern.

Vorsicht: Blockierte Ventilatoren können zur Überhitzung und damit zu einem


Leistungsabfall oder Totalausfall des Gerätes führen.

Vorsicht: Die Bremsen wirken auf einem ebenen Untergrund am effektivsten.


Stellen Sie das System keinesfalls an Positionen mit einer Neigung von mehr als
5 Grad ab.

1. Aufstellungsort des Systems: Achten Sie darauf, dass das System nicht
unmittelbar vor Wänden oder Gardinen/Vorhängen oder anderen
Textilien aufgestellt wird, die den ungehinderten Luftfluss zu den
Kühlventilatoren des Systems behindern könnten.
2. Aktivierung der Bremsen: Aktivieren Sie die Bremsen an den vorderen
und den hinteren Rädern.
3. Einstecken des Stromkabels: Stecken Sie das Stromkabel in eine für
Krankenhäuser zugelassene Steckdose oder eine gleichwertige
Steckdose am Aufstellungsort ein.
4. Einschalten: Schalten Sie das Ultraschallsystem ein ( ).
5. Prüfung der Anzeige: Stellen Sie nach dem Systemstart sicher, dass das
Anzeigebild stabil ist, dass Sie einen Schallkopf auswählen können und
dass das System auf Eingaben am Bedienfeld reagiert.

G E B R A U C H S A N W E I S U N G 4 - 11
4 Inbetriebnahme des Systems

Systemstart
Der erste Schritt zum Betrieb des Ultraschallsystems besteht in der
Verbindung des Systems mit einer Stromquelle.

Anschließen des Systems


ACHTUNG: Gilt für Systeme in den USA: Um ausreichende Erdung
sicherzustellen, schließen Sie das Gerät nur an eine für Kliniken zugelassene
Netzsteckdose an.

Das Ultraschallsystem ist mit einem nicht abnehmbaren Netzkabel


ausgestattet.

1 Potenzialausgleichs-
Anschluss
2 Hauptschalter
I = EIN
{ = AUS
3 Wahlschalter für
Stromspannung
4 Wahlschalter für
Spannung am
Zubehöranschluss
5 Statusanzeige
(nur für Wartungs-
diagnose)
6 Netzspannung und
Sicherungsetikett
7 Steckerhülle für
Beispiel einer Anschlussplatte. Netzkabel

So schließen Sie das System an:


ƒ Schließen Sie das Netzkabel an die Netzanschlussbuchse an.
– Bei 200V~ bis 240V~-Systemen: Stecken Sie das Netzkabel in eine
Standard-Wandsteckdose, beispielsweise eine "Schuko"-Steckdose
(nach CEE 7-7-Standard).
– 100V~ bis 120V~-Systeme in den USA: Stecken Sie das Netzkabel
in eine für Kliniken zugelassene Netzsteckdose.
– 100V~ bis 120V~-Systeme außerhalb der USA: Stecken Sie das
Netzkabel in eine Standard-Wandsteckdose.

4 - 12 G E B R A U C H S A N W E I S U N G
4 Inbetriebnahme des Systems

Energieversorgung des Systems


Das Ultraschallsystem wird mit dem Ein/Aus-Schalter ( ) oben links auf der
Tastatur ein- und ausgeschaltet.
Hinweis: Dieser Schalter schaltet das System nicht vollständig aus und trennt es nicht
vom Stromnetz. Der Schalter dient lediglich zum Ein- und Ausschalten der
betriebsrelevanten Teile des Ultraschallsystems. Um das System vollständig vom
Stromnetz zu trennen, muss der Netzschalter in der Anschlussplatte an der Rückseite von
I auf O geschaltet werden.

Vorsicht: Warten Sie nach dem Ausschalten des Systems mindestens 20


Sekunden, bevor Sie das System wieder einschalten. Auf diese Weise kann das
System die Ausschaltsequenz vollständig durchlaufen.

Farbe des EIN/AUS-Schalters Systemstatus


Blau Eingeschaltet
Orange Bereitschaftsmodus
Aus (unbeleuchtet) Ausgeschaltet

So schalten Sie das System ein:


1. Gehen Sie die tägliche Checkliste durch, bevor Sie das System Gebrauchsanweisung
verwenden.
Tägliche Checkliste 4-3
2. Stellen Sie sicher, dass das Netzkabel sowohl im Gerät als auch in der
Steckdose fest eingesteckt ist.
3. Schalten Sie das Ultraschallsystem ein ( ).
Nach dem Einschalten durchläuft das System eine Reihe von
Selbstdiagnose- und Kalibrierungstests. Die Tests dauern einige
Minuten, danach ist das System betriebsbereit.
Hinweis: Sollte ein Problem auftreten, durchläuft das System nicht die vollständige
Einschaltsequenz. Stattdessen wird ein Fehlercode oder eine entsprechende
Meldung auf dem Bildschirm angezeigt, der/die auf das Problem hinweist. Bitte
notieren Sie diese Meldung und wenden Sie sich an den Siemens-Kundendienst.

Das System ist werksseitig für den 2D-Anzeigemodus vorkonfiguriert.


4. Überprüfen Sie, ob die Bildschirmanzeigen und die Beleuchtung mit den
Angaben in der täglichen Checkliste übereinstimmen.

G E B R A U C H S A N W E I S U N G 4 - 13
4 Inbetriebnahme des Systems

So schalten Sie das System aus:


ƒ Halten Sie den EIN/AUS-Schalter ( ) mindestens zwei Sekunden lang
gedrückt, oder bis ein Fenster zum Herunterfahren angezeigt wird. Der
EIN/AUS-Schalter befindet sich oben links auf dem Bedienfeld des
Ultraschallsystems.
Warten Sie ca. 30 Sekunden, bevor Sie das Ultraschallsystem wieder
einschalten.
Hinweis: Befindet sich das System im Sleep-Modus, müssen Sie den EIN/AUS-Schalter
( ) mindestens fünf Sekunden lang drücken, um das System auszuschalten. Der Sleep-
Modus kann durch Auswahl in den Voreinstellungen ausgewählt werden. Ist das System
ausgeschaltet, fahren Sie es wie vorgeschrieben herunter, indem Sie den EIN/AUS-
Schalter ( ) mindestens fünf Sekunden lang drücken.

So aktivieren Sie den Sleep-Modus (Bereitschaftsmodus):


Hinweis: Wenn Sie den EIN/AUS-Schalter ( ) mindestens zwei Sekunden lang drücken,
wird das System heruntergefahren.

1. Drücken Sie den EIN/AUS-Schalter ( ) oben links im Bedienfeld des


Ultraschallsystems kurz.
2. Drücken Sie den EIN/AUS-Schalter ( ) erneut kurz, um den Sleep-
Modus zu deaktivieren.

4 - 14 G E B R A U C H S A N W E I S U N G
4 Inbetriebnahme des Systems

Einstellen der Regler am Monitor


Mit den Reglern an der Unterseite des Monitors können Sie die Helligkeits-
und Kontrasteinstellungen des Monitors direkt ändern. Zusätzliche
Einstellungen stehen im Monitor-Menü zur Verfügung.
Hinweis: Die Spracheinstellung für den Monitor erfolgt unabhängig von der
Spracheinstellung des Ultraschallsystems.

1 Menü
2 Links, Abwärts (-)
3 LED Monitor Ein/Aus
4 Rechts, Aufwärts (+)
5 Tastaturbeleuchtung des
Bedienfelds

1 23 4 5
Beispielabbildung eines Monitors.

Regler am Monitor
Monitor-Taste Beschreibung
Menü Drücken Sie die Taste kurz, um die folgenden Funktionen
zu durchlaufen:
ƒ Kontrast-Regelung
ƒ Helligkeits-Regelung
ƒ Aus
Halten Sie die Taste Menü und (mindestens
8 Sekunden lang) gedrückt, um das Monitor-Menü mit
zusätzlichen Einstellungsmöglichkeiten anzuzeigen.
Links (-) Verringert den jeweiligen Einstellungswert oder verschiebt
nach links oder unten.
Rechts (+) Erhöht den jeweiligen Einstellungswert oder verschiebt
nach rechts oder oben.
Licht-Intensität Schaltet die Tastaturbeleuchtung des Bedienfelds ein oder
aus. (Wechselt durch folgende Einstellungen:
Aus, niedrige, mittlere und hohe Intensität.)

G E B R A U C H S A N W E I S U N G 4 - 15
4 Inbetriebnahme des Systems

Einstellen von Helligkeit und Kontrast


Hinweis: Auf Grundlage der Standardeinstellungen der Helligkeits- und Kontrastregler
des Monitors wurden werkseitig Bildgebungs-Voreinstellungen vorgenommen. Durch
Einstellen der Helligkeits- und Kontrastregler am Monitor kann die Bildoptimierung
beeinträchtigt werden, die durch die werkseitig vorgenommenen Voreinstellungen
gewährleistet ist.

Um eine konsistente Bilddarstellung zu gewährleisten, sollten Kontrast- und


Helligkeitseinstellungen am Monitor vorgenommen werden, bevor die
Druckqualität der installierten Dokumentationsgeräte eingestellt wird.

Diese Verfahren gewährleistet eine konsistente Qualität der Bildanzeige und


reduziert das Potenzial von Bildqualitätseinbußen.

So stellen Sie Helligkeit und Kontrast des Monitors ein:


Hinweis: Gehen Sie bei der Anpassung des Monitors immer von den
Werkseinstellungen aus und verändern Sie dann die einzelnen Regler nach Ihren
Bedürfnissen und den Lichtbedingungen im Raum.

1. Drücken Sie die Taste am Monitor, um die Einstellung für den


Kontrast anzuzeigen, oder drücken Sie die Taste zwei Mal, um die
Einstellung für die Helligkeit anzuzeigen.
2. Drücken Sie die Taste , um den Einstellungswert zu verringern, oder
drücken Sie die Taste , um den Einstellungswert zu erhöhen.
Verringern Sie den Einstellungswert, um dunklere Bilder oder einen
geringeren Kontrast zu erhalten. Erhöhen Sie den Einstellungswert, um
hellere Bilder oder einen höheren Kontrast zu erhalten.

So stellen Sie die werkseitigen Standardeinstellungen für Helligkeit


und Kontrast wieder her und sperren sie:
1. Drücken Sie die Taste am Monitor, um die Einstellung für den
Kontrast anzuzeigen, oder drücken Sie die Taste zwei Mal, um die
Einstellung für die Helligkeit anzuzeigen.
2. Drücken Sie die Regler und gleichzeitig.
Die Standard-Werkseinstellungen für die Option werden
wiederhergestellt.
3. Halten Sie die Regler und (mindestens 5 Sekunden) gleichzeitig
gedrückt.
Das System zeigt die Meldung "Monitor-Hauptmenü ist gesperrt" an.
4. Zur Freigabe der Monitoreinstellungen wiederholen Sie Schritt 3.

4 - 16 G E B R A U C H S A N W E I S U N G
4 Inbetriebnahme des Systems

Einstellen des Monitors über die


Monitor-Menüoptionen
Sie können die Monitoreinstellungen auch über das Monitor-Menü
anpassen.

Optionen im Monitor-Menü
Menüsymbol Menüoption
Bild
Kontrast
Helligkeit
Color-Modus
Beenden
Anpassen
H-Position
V-Position
Uhr
Phase
Auto-Anpassung
Beenden
Funktion
Skala
Information
Speicherabruf
SBC
Beenden
OSD
Sprache
OSD H-Position
OSD V-Position
Halbton
Beenden
Beenden

G E B R A U C H S A N W E I S U N G 4 - 17
4 Inbetriebnahme des Systems

So regeln Sie die Monitoreinstellungen über das Monitor-Menü:


1. Halten Sie den Regler und gleichzeitig am Monitor gedrückt, bis
das Monitor-Menü angezeigt wird.
2. Drücken Sie oder , um eine Auswahl zu markieren.
3. Drücken Sie , um ein Menüsymbol auszuwählen.
4. Drücken Sie oder , um eine Menüoption auszuwählen, und drücken
Sie , um die Einstellung zu ändern.
5. Drücken Sie die Taste oder , um die jeweilige Einstellung zu ändern.
6. Wählen Sie die Taste BEENDEN oder drücken Sie , um die
Einstellung zu bestätigen und zum Hauptauswahlbildschirm
zurückzukehren.
7. Zum Beenden des Monitor-Menüs können Sie warten (10 Sekunden),
bis es von selbst ausgeblendet wird, oder die Taste oder drücken,
um BEENDEN auszuwählen. Anschließend drücken Sie dann erneut die
Taste .

4 - 18 G E B R A U C H S A N W E I S U N G
4 Inbetriebnahme des Systems

Monitor-Fehlermeldungen
Meldung Aktion
KEIN SIGNAL Signalkabel überprüfen
FREQUENZ NICHT Prüfen, ob die Betriebsfrequenz nicht korrekt eingestellt ist
KORREKT
SBC-FEHLER Den Monitor auswechseln
(leeres Dialogfeld)

Audio-Lautstärke
Sie können die Lautstärke der Lautsprecher einstellen. Zur Einstellung der
Standardlautstärke können Sie die Voreinstellungen des Systems
verwenden. Alternativ hierzu können Sie die Lautstärke über die Softkey- Basissystem 1
Optionen für Lautstärke einstellen. ►Audio

So stellen Sie die Lautstärke im Doppler-Modus ein:


ƒ Drücken Sie bei aktiviertem Doppler-Modus die UMSCHALT-Taste für T

Lautstärke.

G E B R A U C H S A N W E I S U N G 4 - 19
4 Inbetriebnahme des Systems

Anschließen und Trennen von Schallköpfen


Vorsicht: Achten Sie darauf, dass sich das System im Standbildmodus
befindet, bevor Sie Schallköpfe anschließen oder trennen. Falls ein Schallkopf
getrennt wird, während sich das System nicht im Standbildmodus befindet, wird
eine Fehlermeldung angezeigt. In diesem Fall muss das System zurückgesetzt
werden, bevor es weiter verwendet werden kann.

Es können mehrere Schallköpfe an das Ultraschallsystem angeschlossen


werden, wobei jeweils ein Schallkopf aktiv ist.

1 Zwei 260-polige
Anschlüsse für
Standard-Array-
Schallköpfe
2 Parkanschluss für
Standard-Array-
Schallkopf

Beispiel für Schallkopf-Anschlüsse.

4 - 20 G E B R A U C H S A N W E I S U N G
4 Inbetriebnahme des Systems

Beispiel für drei 260-polige Anschlüsse für Standard-Array-Schallköpfe (erfordert die


Option für 3. Array-Anschluss).

Array-Schallköpfe
Schließen Sie einen Array-Schallkopf an einen verfügbaren Array-
Anschluss an.

Vorsicht: Das System muss sich im Standbildmodus befinden, bevor Sie einen
Schallkopf anschließen oder trennen können.

Hinweis: Wenn der Schallkopfstecker am System angeschlossen oder vom System


getrennt wird, kann aufgrund des speziellen Abschirmungsmaterials in den Anschlüssen
ein gewisser Widerstand auftreten. Dies ist bei diesen Schallköpfen normal.

1 Verriegelt
2 Entriegelt
Beispiel für einen Array-
Schallkopf-Anschluss.

1 2

Beispiel für ver- und entriegelte Position der Steckverbindung.

G E B R A U C H S A N W E I S U N G 4 - 21
4 Inbetriebnahme des Systems

So schließen Sie einen Array-Schallkopf an:


1. Halten Sie den Schallkopfstecker so, dass das Kabel am Stecker nach
oben weist.
2. Stecken Sie die Steckerpole in den Anschluss am System ein. Justieren
Sie den Stecker so, dass der Arretierungshebel auf dem Schallkopfstecker
bis zum Einrasten im Uhrzeigersinn gedreht werden kann.
Damit wird der Stecker in der richtigen Stellung arretiert und der
bestmögliche Kontakt gewährleistet.
3. Stecken Sie den Schallkopf in den Schallkopfhalter und führen Sie das
Kabel durch die Kabelaufhängung.

So trennen Sie einen Array-Schallkopf:

Vorsicht: Um eine Beschädigung des Schallkopfkabels zu vermeiden, ziehen


Sie niemals am Kabel, um den Stecker des Schallkopfs herauszuziehen. Halten
Sie sich an die nachstehenden Hinweise.

1. Drehen Sie die Verriegelung am Steckergehäuse gegen den


Uhrzeigersinn, bis sie gelöst ist.
2. Nehmen Sie den Schallkopfstecker fest in die Hand und ziehen Sie ihn
behutsam vom Systemanschluss ab.
3. Legen Sie die einzelnen Schallköpfe zur Aufbewahrung in ihre
Transportboxen.

4 - 22 G E B R A U C H S A N W E I S U N G
4 Inbetriebnahme des Systems

Schallkopf-Schutzhalterung
Vorsicht: Die Halterungen für die Schallköpfe haben unterschiedliche Längen
und Durchmesser. Um Beschädigungen der Schallköpfe zu vermeiden, müssen
Sie die jeweils passenden Halterungen und/oder Einsätze verwenden, die für
Schallköpfe mit großem oder kleinem Durchmesser oder für Spezialschallköpfe
mitgeliefert wurden.

Platzieren Sie nach erfolgtem Anschluss den Schallkopf in die entsprechende


Schutzhalterung, die sich vor dem Bedienfeld befindet. Auch das
Kontaktmittel (Gel) kann in einer solchen Halterung abgelegt werden.

Einsätze
Die Einsätze der Schallkopfhalterungen sind entnehmbar.

1 Einsatz
2 Nase
3 Schallkopfhalterung
4 Schallkopf-
Kabelhalterung

Beispiel für Schallkopfhalterungen.

G E B R A U C H S A N W E I S U N G 4 - 23
4 Inbetriebnahme des Systems

So entnehmen Sie einen Einsatz:


1. Fassen Sie unter die Halterung und ertasten Sie die Nase an der
Halterung.
2. Drücken Sie die Nase hoch und ziehen Sie den Einsatz nach oben
heraus.

So bauen Sie einen Einsatz ein:


ƒ Richten Sie den Einsatz entsprechend der Schallkopfhalterung aus und
drücken Sie ihn dann in die Halterung hinein, bis die Nase einrastet.
Der obere Rand des Einsatzes muss den Rand der Schallkopfhalterung
bedecken.

Schallkopfkabelaufbewahrung
ACHTUNG: Um Verletzungen des Patienten oder des Bedieners zu vermeiden,
sollten Sie die am Ultraschallsystem vorhandenen Kabelaufhängungen
verwenden und daran das/die Schallkopfkabel aufhängen. Auf diese Weise
werden Verletzungen vermieden, die durch ein Verfangen im Kabel verursacht
werden könnten.

Nachdem ein Schallkopf angeschlossen und gesichert wurde, ist das


Schallkopfkabel durch eine der Kabelführungen an der Rückseite des
Bedienfeldes zu führen.

Diese Führungen fungieren als Aufhängung für Kabel, halten die Kabel vom
Boden fern und verhindern ein Verfangen der Kabel, wenn mehrere
Schallköpfe an das System angeschlossen sind.

Anschließen von Systemzubehör


Fußschalter
Das Ultraschallsystem kann mit einem optionalen, wasserfesten Fußschalter
mit zwei Pedalen ausgerüstet werden.

Ingress Protection Beschriftung an der


Fußschalter-
Mit Ausnahme des Anschlusses am Fußschalter entspricht der Fußschalter Anschlussbuchse.
dem Ingress Protection Level IPX8 von EN 60539 und IEC 60539.

So schließen Sie den Fußschalter am Ultraschallsystem an:


ƒ Führen Sie das Fußschaltersteckergehäuse in die Anschlussbuchse an
der Vorderseite des Systems ein.

4 - 24 G E B R A U C H S A N W E I S U N G
4 Inbetriebnahme des Systems

Anschlüsse am Eingangs-/Ausgangs-
Anschlussfeld
Die Audio- und Video-Anschlüsse befinden sich am Eingangs-/Ausgangs-
Anschlussfeld.

ACHTUNG: An die analoge oder digitale Schnittstelle angeschlossenes Zubehör Gebrauchsanweisung


muss nach den jeweils zutreffenden EN- und IEC-Normen zertifiziert sein (z. B. Zubehör und
EN 60950 und IEC 60950 für Datenverarbeitungsgeräte sowie EN 60601-1 und Optionen Kap. 6
IEC 60601-1 für medizinische Geräte). Darüber hinaus müssen alle Konfigurationen
die Gerätenormen EN 60601-1-1 und IEC 60601-1-1 erfüllen. Durch Anschließen
von Zusatzgeräten an einen Signaleingang oder Signalausgang wird automatisch
ein medizinisches Gerät konfiguriert, und der Bediener trägt daher die
Verantwortung dafür, dass das System den Anforderungen der Gerätenormen
EN 60601-1-1 und IEC 60601-1-1 entspricht. Siemens kann nur für die
Leistungsfähigkeit und Sicherheit der in der Gebrauchsanweisung aufgeführten
Geräte garantieren. Im Zweifelsfall wenden Sie sich bitte an den
Siemens-Kundendienst oder die örtliche Siemens-Vertretung.

Vorsicht: Um eine ordnungsgemäße Erdung und Einhaltung der Grenzwerte für


Leckströme zu gewährleisten, müssen alle Dokumentations- und Speichergeräte
vom Siemens-Kundendienst oder einer von Siemens beauftragten Firma am
Ultraschallsystem angeschlossen werden. In der Gebrauchsanweisung sind die
Peripheriegeräte für den Einsatz mit dem Ultraschallsystem genannt.

Vorsicht: Um das Brandrisiko und daraus resultierende Schäden am Gerät zu


minimieren, dürfen am Ethernet-Anschluss des Ultraschallsystems nur Kabel mit
einem Querschnitt von 0,14mm2 oder größer angeschlossen werden.

G E B R A U C H S A N W E I S U N G 4 - 25
4 Inbetriebnahme des Systems

1 Statusanzeigen (nur für


Wartungsdiagnose)
2 Ethernet-Anschluss
3 USB-Anschluss
4 RS-232-C-Schnittstelle
5 RGB-Ausgang
6 VGA-Ausgang
7 S-VHS-Ein-/Ausgang
Y/C-Ein-/Ausgang
8 VHS-Ein-/Ausgang (BNC)
9 Audio-Ausgang
10 Audio-Eingang
11 Netzanschluss für Zubehör

Anschlüsse am Eingangs-/Ausgangs-Anschlussfeld.

Beschriftung des Zubehör-Anschlusses.

4 - 26 G E B R A U C H S A N W E I S U N G
4 Inbetriebnahme des Systems

Die Impedanz des Videoeingangs zum Ultraschallsystem muss über die


Video-Impedanzregelung mit der Ausgangsimpedanz des Peripheriegerätes
in Übereinstimmung gebracht werden. Standard-Videogeräte haben eine
Ausgangsimpedanz von 75 Ohm, so dass die Videoimpedanz normalerweise
auf die Position 75 Ohm eingestellt ist.

Anschließen von Peripheriegeräten


Integrierbare Peripheriegeräte müssen von einem autorisierten Siemens- System-Referenz
Kundendienstvertreter oder einer von Siemens beauftragten Firma installiert
Protokolldrucker Kap. 5
werden. Die Verwendung anderer Geräte mit dem System erfolgt auf Risiko
des Benutzers und kann zum Erlöschen der Systemgarantie führen.

Für die Erfüllung der Normen EN 60601-1-1 und IEC 60601-1-1


(Medizinische elektrische Geräte – Teil 1: Allgemeine Festlegungen für die
Sicherheit) muss der Anschluss von Peripheriegeräten an das
Ultraschallsystem gemäß einer der folgenden Bedingungen erfolgen:
ƒ Das Peripheriegerät ist ebenfalls ein medizinisches Gerät gemäß
EN 60601-1 und IEC 60601-1 oder
ƒ Nicht-medizinische Peripheriegeräte, die einer anderen EN- oder
IEC-Norm entsprechen (EN XXXXX oder IEC XXXXX, z. B. Geräte gemäß
EN 60348 und IEC 60348, EN 60950 und IEC 60950 usw.) müssen wie
folgt angeschlossen werden:
— Schließen Sie das Bildgebungssystem an einen unabhängigen
Schutzerdungskontakt und ein Erdungskabel an den
Potenzialausgleichs-Anschluss des Ultraschallsystems an. Stellen
Sie sicher, dass das Schutzerdungskabel an eine geeignete
Schutzerdungsklemme angeschlossen ist, die unabhängig von der
Der Potenzial-
bestehenden Erdung des Systems (über das Netzkabel) ist.
ausgleichs-Anschluss
— Peripheriegeräte müssen sich mindestens 1,50 Meter (in Kanada befindet sich an der
Anschlussplatte des
und den USA 1,80 Meter) außerhalb des Patientenumfelds
Systems.
befinden. Das Patientenumfeld ist der Bereich, in dem medizinische
Untersuchungen, Überwachungen oder Behandlungen von
Patienten stattfinden.
— Peripheriegeräte müssen an eine Steckdose außerhalb des
Patientenumfelds angeschlossen werden, die sich jedoch im
gleichen Raum wie das Bildgebungssystem befindet.

G E B R A U C H S A N W E I S U N G 4 - 27
4 Inbetriebnahme des Systems

Zusätzliche Informationen und Angaben zu weiteren zulässigen


Kombinationen finden Sie in den Normen für medizinische elektrische
Geräte, EN 60601-1-1 oder IEC 60601-1-1, Anhang BBB.7, Szenario 3c.
Hinweis: Die oben genannten Angaben basieren auf den derzeit gültigen Normen
EN 60601-1-1 und IEC 60601-1-1 von 12/2000. Falls die Vorschriften für medizinische
Geräte in Ihrem Land nicht den Normen EN 60601-1 und IEC 60601-1 sowie EN 60601-1-1
und IEC 60601-1-1 entsprechen, können abweichende Anforderungen gelten.
1

Beispiel für den Anschluss von Peripheriegeräten und für eine Patientenumgebung.

1 Patientenumgebung (durch Punktmuster 4 Peripheriegeräte (nach EN XXXXX und


dargestellt, mit einer Größe von genau IEC XXXXX)
1,50 Metern (in Kanada und den USA 5 RS-232C-Kabel oder Video-Eingang/-
1,80 Metern) um den Patienten und das Ausgang
Ultraschallsystem) 6 Zusätzliche Schutzerdung (siehe 4-27)
2 Ultraschallsystem 7 Stromversorgung für Ultraschallgerät
3 Stromversorgung für Peripheriegeräte

4 - 28 G E B R A U C H S A N W E I S U N G
4 Inbetriebnahme des Systems

Serielle Schnittstelle
Das System ist mit einer seriellen Schnittstelle für die Verbindung zu einem
PC ausgestattet. Diese Schnittstelle befindet sich auf dem Eingangs-/
Ausgangs-Anschlussfeld. Peripherie
► Externer RS-232C-
Konfigurieren der seriellen Schnittstelle Anschluss

Verwenden Sie die Systemvoreinstellungen, um das Ziel für die durch die
serielle Schnittstelle übertragenen Daten auszuwählen.

Vorsicht: Wenn Sie das RS-232C-Kabel vom Peripheriegerät abziehen, müssen


Sie immer die Abschlusskappe auf den Anschluss stecken. Die Abschlusskappe
schützt die Kontaktstifte des Anschlusssteckers und schützt außerdem das
System vor einer möglichen Verschlechterung der Bildqualität durch
Interferenzen von Radiowellen.

G E B R A U C H S A N W E I S U N G 4 - 29
4 Inbetriebnahme des Systems

Ergonomie des Systems


Sie können die folgenden Einstellungen am System vornehmen:

Monitor – Den Monitor kippen, um während des Scans eine optimale


Darstellung zu erhalten.

Monitorarm – Mit dem Monitorarm verlängern Sie den Monitor nach vorne
über das Bedienfeld. Sie können den Monitor nach rechts und links oder den
Monitorarm nach rechts oder links schwenken.

Beispiel für den Monitor in gekippter und gerader Beispiel für das Schwenken des Monitors bzw. des
Stellung. Monitorarms

4 - 30 G E B R A U C H S A N W E I S U N G
4 Inbetriebnahme des Systems

Beispiel für den Monitor in nicht verlängerter


Beispiel für den Monitorarm in der Position.
Verlängerungsposition nach vorn.

Beleuchtung – Unter dem Monitor ist eine Tastaturleuchte angebracht, mit


der das Tastenfeld beleuchtet werden kann.

G E B R A U C H S A N W E I S U N G 4 - 31
4 Inbetriebnahme des Systems

Allgemeine Systemeinstellungen
Ausgehend von den Systemvoreinstellungen können Sie die Bildschirm-
anzeige von Einstellungen wie Datum, Uhrzeit und Krankenhausname
ändern. Die entsprechenden Angaben werden sowohl auf dem Bildschirm Basissystem 1
angezeigt als auch in den Patientenprotokollen gedruckt. ►Organisation
►► Name des
Krankenhauses
Ändern des Krankenhaus- oder
Kliniknamens
Geben Sie bei Bedarf einen neuen Krankenhaus- oder Kliniknamen als
Systemvoreinstellung ein.

So ändern Sie den Krankenhausnamen:


1. Drücken Sie die Taste Voreinstellungen auf der Tastatur, um die
Systemvoreinstellungen aufzurufen.
Es erscheint die Anzeige der Voreinstellungen.
2. Ziehen Sie den Trackball zum Menüeintrag Basissystem 1 auf der linken
Seite des Fensters und drücken Sie die Taste SET auf dem Bedienfeld.
3. Führen Sie den Zeiger mithilfe des Trackballs auf Name des
Krankenhauses und drücken Sie die Taste SET.
4. Geben Sie einen Namen ein. Sie können maximal 25 Zeichen eingeben.
5. Führen Sie den Zeiger mithilfe des Trackballs auf Speichern und
drücken Sie die Taste SET, um die neuen Einstellungen zu speichern
und die Systemvoreinstellungen zu verlassen.

4 - 32 G E B R A U C H S A N W E I S U N G
4 Inbetriebnahme des Systems

Einstellen von Systemdatum und Uhrzeit


Das Datum wird numerisch im rechten oberen Teil der Bildanzeige
eingeblendet. Sie können bei Bedarf ein anderes Datum und eine andere
Uhrzeit eingeben, und Sie können das Format auswählen, in dem das Basissystem 1
Datum in der Bildanzeige eingeblendet wird. ►Format
►► Datumsformat
Wählen aus den Systemvoreinstellungen ein Datumsformat und stellen Sie ►► Datums- und
Datum und Uhrzeit ein. Zeiteinstellungen

Hinweis: Während einer aktiven Studie können Sie Datum und Uhrzeit nicht verändern.
Schließen Sie zunächst die aktive Studie, bevor Sie Datum und Uhrzeit ändern.

So wählen Sie das Datumsformat aus:


1. Drücken Sie die Taste Voreinstellungen auf der Tastatur, um die
Systemvoreinstellungen aufzurufen.
Es erscheint die Anzeige der Voreinstellungen.
2. Ziehen Sie den Trackball zum Menüeintrag Basissystem 1 auf der linken
Seite des Fensters und drücken Sie die Taste SET auf dem Bedienfeld.
3. Rollen Sie den Trackball, um die Option Monat/Tag/Jahr,
Tag/Monat/Jahr oder Jahr/Monat/Tag im Bereich Datumsformat
hervorzuheben, und drücken Sie die Taste SET auf dem Bedienfeld.
4. Führen Sie den Zeiger mithilfe des Trackballs auf Speichern und
drücken Sie die Taste SET, um die neuen Einstellungen zu speichern
und die Systemvoreinstellungen zu verlassen.

So ändern Sie das Systemdatum:


1. Drücken Sie die Taste Voreinstellungen auf der Tastatur, um die
Systemvoreinstellungen aufzurufen.
Es erscheint die Anzeige der Voreinstellungen.
2. Führen Sie den Zeiger mithilfe des Trackballs auf Basissystem 1 und
drücken Sie die Taste SET auf dem Bedienfeld.
3. Rollen Sie den Trackball auf Datums- und Zeiteinstellungen und
drücken Sie die Taste SET.
Es erscheint die Anzeige der Eigenschaften von Datum und Uhrzeit.
4. Geben Sie das Datum durch Ausfüllen der Datumsfelder ein:
a. Wählen Sie einen Monat aus der Liste der Monate aus.
b. Wählen Sie ein Jahr aus der Liste der Jahre aus.
c. Wählen Sie einen Tag aus dem Kalender aus.
5. Führen Sie den Zeiger mithilfe des Trackballs auf OK oder Übernehmen
und drücken Sie dann die Taste SET.
Hinweis: Wenn Sie OK wählen, wird die Änderung übernommen und das Fenster
geschlossen. Wenn Sie Übernehmen wählen, wird die Änderung übernommen und
das Fenster bleibt geöffnet.

G E B R A U C H S A N W E I S U N G 4 - 33
4 Inbetriebnahme des Systems

So ändern Sie die Systemzeit:


1. Drücken Sie die Taste Voreinstellungen auf der Tastatur, um die
Systemvoreinstellungen aufzurufen.
Es erscheint die Anzeige der Voreinstellungen.
2. Führen Sie den Zeiger mithilfe des Trackballs auf Basissystem 1 und
drücken Sie die Taste SET auf dem Bedienfeld.
3. Rollen Sie den Trackball auf Datums- und Zeiteinstellungen und
drücken Sie die Taste SET.
Es erscheint die Anzeige der Eigenschaften von Datum und Uhrzeit.
4. Geben Sie die Uhrzeit durch Ausfüllen der Felder Stunde, Minute und
Sekunde ein.
Mit der Tabulatortaste können Sie jeweils zum nächsten Feld springen.
Mit dem Trackball können Sie den Textcursor neu positionieren, falls Sie
eine Korrektur vornehmen möchten.
5. Führen Sie den Zeiger mithilfe des Trackballs auf OK oder Übernehmen
und drücken Sie dann die Taste SET.
Hinweis: Wenn Sie OK wählen, wird die Änderung übernommen und das Fenster
geschlossen. Wenn Sie Übernehmen wählen, wird die Änderung übernommen und
das Fenster bleibt geöffnet.

So passen Sie die Zeiteinstellungen für die Sommerzeit an:


1. Drücken Sie die Taste Voreinstellungen auf der Tastatur, um die
Systemvoreinstellungen aufzurufen.
Es erscheint die Anzeige der Voreinstellungen.
2. Führen Sie den Zeiger mithilfe des Trackballs auf Basissystem 1 und
drücken Sie die Taste SET auf dem Bedienfeld.
3. Rollen Sie den Trackball auf Datums- und Zeiteinstellungen und
drücken Sie die Taste SET.
Es erscheint die Anzeige der Eigenschaften von Datum und Uhrzeit.
4. Führen Sie den Zeiger mithilfe des Trackballs auf das Register Zeitzone
und drücken Sie die Taste SET auf dem Bedienfeld.
5. Wählen Sie die Zeitzone aus der Liste aus.
Falls in dieser Zeitzone die Sommerzeit gilt, wird ein entsprechendes
Kontrollkästchen am unteren Rand des Fensters angezeigt.
6. Aktivieren Sie das Kontrollkästchen, um eine automatische Anpassung
der Sommerzeit vorzunehmen.
7. Führen Sie den Zeiger mithilfe des Trackballs auf OK oder Übernehmen
und drücken Sie dann die Taste SET.
Hinweis: Wenn Sie OK wählen, wird die Änderung übernommen und das Fenster
geschlossen. Wenn Sie Übernehmen wählen, wird die Änderung übernommen und
das Fenster bleibt geöffnet.

4 - 34 G E B R A U C H S A N W E I S U N G
4 Inbetriebnahme des Systems

So stellen Sie die Uhrzeit über einen Internet-Zeitserver ein:


Hinweis: Zur Nutzung der Zeitserver-Option muss das System mit Internetzugang
konfiguriert sein.

1. Drücken Sie die Taste Voreinstellungen auf der Tastatur, um die


Systemvoreinstellungen aufzurufen.
Es erscheint die Anzeige der Voreinstellungen.
2. Führen Sie den Zeiger mithilfe des Trackballs auf Basissystem 1 und
drücken Sie die Taste SET auf dem Bedienfeld.
3. Rollen Sie den Trackball auf Datums- und Zeiteinstellungen und
drücken Sie die Taste SET.
Es erscheint die Anzeige der Eigenschaften von Datum und Uhrzeit.
4. Führen Sie den Zeiger mithilfe des Trackballs auf das Register
Internetzeit und drücken Sie die Taste SET auf dem Bedienfeld.
5. Aktivieren Sie das Kontrollkästchen, um die Synchronisierung mit einem
Internet-Zeitserver vorzunehmen.
6. Geben Sie den Namen des Internet-Servers in das Feld Server ein.
7. Um die Zeit sofort zu aktualisieren, führen Sie den Zeiger mithilfe des
Trackballs auf Jetzt aktualisieren und drücken Sie die Taste SET.
8. Um die Zeit beim nächsten Intervall zu aktualisieren, führen Sie den
Zeiger mithilfe des Trackballs auf OK oder Übernehmen und drücken
Sie dann die Taste SET.
Hinweis: Wenn Sie OK wählen, wird die Änderung übernommen und das Fenster
geschlossen. Wenn Sie Übernehmen wählen, wird die Änderung übernommen und
das Fenster bleibt geöffnet.

G E B R A U C H S A N W E I S U N G 4 - 35
4 Inbetriebnahme des Systems

Konfiguration der Bedienungsvorrichtung


für Dokumentationsgeräte
Sie können die Dokumentationssteuerungen für das Drucken und Speichern System-Referenz
konfigurieren. Das System speichert Bilder, Patientenprotokolle und CINE-
Systemvorein-
Daten auf der Festplatte. stellungen Kap. 3

So konfigurieren Sie die Dokumentationssteuerung:


1. Drücken Sie die Taste Voreinstellungen auf der Tastatur, um die
Systemvoreinstellungen aufzurufen.
Es erscheint die Anzeige der Voreinstellungen. Periphere Geräte
► Ziel Drucktaste
2. Wählen Sie Periphere Geräte auf der linken Seite des Bildschirms. ► Ziel Druck/Speicher-
Taste
3. Wählen Sie für jede Dokumentationssteuerung (DRUCKEN oder
DRUCKEN/SPEICHERN) die gewünschte Option aus:
Hinweis: Die Optionen USB Druck und Disk Speich & USB Druck stehen zur
Verfügung, wenn USB Drucker aktiviert ist (im Bereich Periphere Geräte des
Fensters).

Konfiguration der Dokumentationssteuerung für: Optionsauswahl:


Speichern von Bildern und Patientenprotokollen Disk speichern
Speichern von CINE-Daten CINE Speichern
3D-Volumendaten speichern Volumenspeicher
Drucken von Bildern und Patientenprotokollen ƒ S/W Druck
ƒ Farbdruck
ƒ USB Druck
ƒ DICOM S/W Druck
ƒ DICOM-Farbdruck
Speichern und Drucken von Bildern und ƒ Disk Speichern u.
Patientenprotokollen SW Druck
ƒ Disk Speichern u.
Farbdruck
ƒ Disk Speichern u.
USB Druck
4. Wählen Sie die Taste Speichern, um die neuen Einstellungen zu
speichern und die Systemvoreinstellungen zu verlassen.

4 - 36 G E B R A U C H S A N W E I S U N G
4 Inbetriebnahme des Systems

Recycling und Entsorgung


Symbol Erklärung
Produkte mit diesem Symbol fallen unter die EU-Richtlinie
2002/96/EC für die Entsorgung elektrischer und elektronischer
Geräte (WEEE), ergänzt durch die Richtlinie 2003/108/EC.
Wenn Sie Fragen zu Rücknahme und Entsorgung dieses
Produkts haben, wenden Sie sich bitte an den Kundendienst
von Siemens Medical Solutions oder Ihre örtliche Siemens-
Niederlassung.

Batterien und Verpackungsmaterial müssen gemäß lokaler Gesetze und


Vorschriften unter Umständen für den Kunden kostenfrei zurück genommen
oder entsorgt werden. Für Recyclingunternehmen liegen diesem Gerät die
entsprechenden Anleitungen zur Demontage bei, damit diese die
elektronischen Teile sachgemäß und sicher entfernen, entsprechend
behandeln und wiederverwerten können.

Wenn Sie Fragen zu Rücknahme und Entsorgung von Batterien und


Verpackungsmaterial oder zu der Demontageanleitung haben, wenden Sie
sich bitte an den Kundendienst von Siemens Medical Solutions oder Ihre
örtliche Siemens-Niederlassung.

G E B R A U C H S A N W E I S U N G 4 - 37
4 Inbetriebnahme des Systems

Software-Installation
Sie können neue Software installieren oder bereits vorhandene Software Gebrauchsanweisung
erneut installieren. Beim Installieren oder erneuten Installieren können Sie
Installation von
festlegen, ob benutzerdefinierte Einstellungen (Systemvoreinstellungen und softwarebasierten
QuickSets) beibehalten oder entfernt werden sollen. Wenn Sie die Optionen 4-39
benutzerdefinierten Einstellungen beibehalten, können Sie die neue
Software nutzen, ohne das System neu konfigurieren zu müssen. Wenn Sie
die benutzerdefinierten Einstellungen entfernen, können Sie das System
zurücksetzen, wenn Sie einen anderen Einsatzzweck planen oder wenn Sie
alle benutzerdefinierten Einstellungen aus einer Datensicherung laden
möchten.
ƒ Gehen Sie nach den Anweisungen zur Installation von Systemsoftware Funktionen und
vor, um Software zu installieren und alle bestehenden benutzer- Anwendungsreferenz
definierten Einstellungen beizubehalten.
QuickSets Kap. A1
ƒ Gehen Sie nach den Anweisungen zum Zurücksetzen der System-
software vor, um neue Software zu installieren und alle bestehenden
benutzerdefinierten Einstellungen zu entfernen. Beim Entfernen
benutzerdefinierter Einstellungen gehen auch alle installierten
softwarebasierten Optionen verloren.
Hinweis: Siemens empfiehlt, die benutzerdefinierten Einstellungen beizubehalten. System-Referenz
Unabhängig davon, ob Sie die benutzerdefinierten Einstellungen beibehalten oder
entfernen möchten, sollten Sie in jedem Fall eine Sicherungskopie der DVD-Laufwerk
benutzen Kap. 5
Systemvoreinstellungen und QuickSets erstellen, bevor Sie Software installieren.
Systemvoreinstellu
ngen und
Halten Sie sich an die Vorgehensweise zur Installation von Software, so wie QuickSets
sie in der Dokumentation zu den Software-CDs des Systems erläutert ist. speichern und
abrufen Kap. 5

4 - 38 G E B R A U C H S A N W E I S U N G
4 Inbetriebnahme des Systems

Installation von softwarebasierten


Optionen
Eine softwarebasierte Option kann im Ultraschallsystem mithilfe einer
CD/DVD installiert werden.

So installieren Sie eine softwarebasierte Option:


1. Bereiten Sie das System für die Software-Installation vor:
a. Drücken Sie die Taste Voreinstellungen, um die Voreinstellungen
anzuzeigen.
b. Wählen Sie Service auf der linken Seite des Bildschirms.
c. Wählen Sie Service.
d. Wählen Sie Go.
e. Wählen Sie Konfiguration.
f. Wählen Sie Lizenz und Komponenten auf der linken Seite des
Bildschirms.
2. Installieren Sie die Software:
a. Drücken Sie die Auswurftaste am CD/DVD-Laufwerk auf der linken
Seite des Ultraschallsystems, um die CD/DVD-Lade herauszufahren.
Legen Sie die Lizenz-CD/DVD ein und drücken Sie dann die
Auswurftaste erneut, um die CD/DVD zu laden.
b. Wählen Sie Neue Lizenz installieren.
Das System zeigt ein Fenster mit den verfügbaren
softwarebasierten Optionen an.

c. Wählen Sie die zu installierenden softwarebasierten Optionen aus.


d. Wählen Sie OK.
Das System installiert die ausgewählten Optionen. Die
ausgewählten softwarebasierten Optionen werden mit Angabe des
Installationsdatums zur Liste der installierten Optionen hinzugefügt.

e. Wählen Sie Speichern.


3. Rückkehr zum Bildgebungsmodus:
a. Wählen Sie Schließen, um den Installationsbildschirm zu verlassen.
b. Wählen Sie Beenden, um den Service-Startbildschirm zu verlassen.
c. Wählen Sie Beenden, um den Authentifizierungs-Bildschirm zu
verlassen.
d. Wählen Sie Abbrechen, um die Systemvoreinstellungen zu
beenden.
4. Drücken Sie die Auswurftaste am CD/DVD-Laufwerk und nehmen Sie
die CD/DVD heraus.

G E B R A U C H S A N W E I S U N G 4 - 39
4 Inbetriebnahme des Systems

4 - 40 G E B R A U C H S A N W E I S U N G
5 Untersuchungsgrundlagen
Eingabe von Patientendaten ............................................................................. 3
Abrufen von Patientendaten zur Registrierung .............................................. 4
Verwendung des Patientendaten-Formulars ................................................. 4
Kalender-Tool ......................................................................................... 5
Felder im Patientenregistrierungsformular .................................................... 6
Patienten — Original, Einfach................................................................. 7
Patient — E-Eingabe............................................................................... 7
Vorgeschichte (Alle Untersuchungen) .................................................... 8
Anamnese (Gbh, Früh-Gbh, GYN, Fetales Echo oder NM) —
Methode Original, Einfach...................................................................... 9
Anamnese (C-Vaskulär, P-Vaskulär und Venös) .................................... 10
Vorgeschichte (Urologie) ...................................................................... 10
Institut .................................................................................................. 10
Untersuchung....................................................................................... 10
Auswahl eines geplanten Vorgangs............................................................. 11
Durchsuchen der Arbeitsliste ............................................................... 11
Im Bildschirm Arbeitslistensuche angezeigte Felder............................ 13
Auswahl eines anderen Vorgangs ........................................................ 14
Bearbeiten von Patientendaten ................................................................... 15
Ändern der Untersuchungsart ........................................................................ 16
Definieren der Standard-Untersuchungsart oder des QuickSets für
einen Schallkopf .......................................................................................... 17
Abkürzungen der Untersuchungsarten ........................................................ 18
Aktivierung eines Schallkopfs......................................................................... 19
Ändern der Schallkopffrequenz ................................................................... 20
Wahl des Betriebsmodus................................................................................. 21
2D- und M-Modus-Bildgebung — Beispiel einer Bildschirmanzeige............ 22
Bildgebungsparameter ......................................................................... 22
2D-Modus in Farbe — Beispiel für eine Bildschirmanzeige ......................... 23
Doppler — Beispiel für Bildanzeige ............................................................. 24
2D-Modus/Doppler-Formate................................................................. 24
Bildgebungsfunktionen ................................................................................... 25
Prioritäts-Modus .......................................................................................... 25
Bildgebungsoptionen................................................................................... 26
Bildschirmmenüs.................................................................................. 26
Softkey-Optionen ................................................................................. 26

G E B R A U C H S A N W E I S U N G 5 - 1
5 Untersuchungsgrundlagen

Messfunktionen — Überblick.......................................................................... 27
Allgemeine und untersuchungsspezifische Messungen ............................. 27
Führungslinien für Biopsie (Punktion) ............................................................ 28
Aktivierung der Bildschirm-Führungslinien ................................................... 28
Sicherheitsvorkehrungen des Systems zur Biopsie ..................................... 29
Überprüfung des Nadelweges..................................................................... 29
Abschließen der Untersuchung ...................................................................... 31

5 - 2 G E B R A U C H S A N W E I S U N G
5 Untersuchungsgrundlagen

Eingabe von Patientendaten


Sie können vor Beginn einer Patientenuntersuchung allgemeine Daten zum
Patienten über die Tastatur in das Formular Patientendaten eingeben.
ƒ Sie können zuvor gespeicherte Patienteninformationen abrufen.
ƒ Sie können auch automatisch neue Patienten aufnehmen, indem Sie
einen der für die Laufwerkspeicherung konfigurierten
Dokumentationsregler drücken, wenn kein Patient registriert ist. Das
System öffnet eine neue Studie, bezeichnet den Patientennamen mit
einem Sternchen (*) und ordnet das Datum und die Zeit beim Öffnen als
Patient ID zu. Dann können Sie die Patientendaten für die aktuelle
Studie ändern, während die Studie geöffnet bleibt.
ƒ Sie können einen Patienten mit Hilfe der Suchfunktion zur Arbeitsliste Gebrauchsanweisung
automatisch registrieren.
Durchsuchen der
Arbeitsliste 5-11
Eingabe neuer Patientendaten: Namen des
1. Die Funktionstaste Neuer Patient auf der Tastatur drücken. Krankenhauses
ändern Kap. 4
Es wird das Dialogfeld für Neue Patientendaten angezeigt, und der
Texteingabe-Cursor steht im Feld Nachname.
Hinweis: Sie können durch Drücken der Funktionstaste Patientendaten ein
existierendes Formular einsehen und bearbeiten.

2. Die Patientendaten wie auf den folgenden Seiten beschrieben eingeben.


3. Zur Bestätigung der Eingabe OK oder zum Verwerfen der eingegeben System-Referenz
Daten unten auf dem Formular Beend anwählen. Bilder und Studien
– Zur Bestätigung und zur Eingabe der Patientendaten den Trackball auswählen Kap. 4
auf die Schaltfläche OK rollen und dann die Taste SET drücken.
Das System zeigt den Ultraschallbildschirm mit den neuen
Patientendaten an.
– Zum Beenden des Formulars ohne Speichern der eingegeben Daten
unten auf dem Formular Beend anwählen.
Der Ultraschallbildschirm mit den Daten zum vorherigen Patienten
erscheint und die Eingaben zum neuen Patienten werden verworfen.

G E B R A U C H S A N W E I S U N G 5 - 3
5 Untersuchungsgrundlagen

Abrufen von Patientendaten zur


Registrierung
Sie können zuvor eingegebene Patientendaten zu Registrierungszwecken
von der Festplatte des Ultraschallsystems oder von einer CD abrufen.

So rufen Sie zuvor eingegebene Patientendaten ab:


1. Drücken Sie die Taste Patienten-browser auf der Tastatur.
Wenn ein Patient registriert ist, erscheint die DIMAQ-IP-Bildanzeige. System-Referenz
Wenn ein Patient noch nicht registriert ist, erscheint der DIMAQ-IP- DIMAQ-IP Kap. 4
Studien-Bildschirm.
2. Um den Studien-Bildschirm (aus der Bildanzeige) aufzurufen, klicken Sie
auf die Schaltfläche Studien-Bildschirm links auf dem Bildschirm.
3. Wählen Sie den Speicherort der Patientendaten aus dem Abschnitt Disk
des Studien-Bildschirms aus.
4. Wählen Sie die gewünschte Studie oben im Bildschirm aus. Wählen
Sie anschließend im Abschnitt Studie des Studien-Bildschirms die
Taste Neu.
Die Patientendaten werden in das Formular Neue Patientendaten
übertragen.
5. Verwenden Sie die Tastatur zum Bearbeiten oder Eingeben von Daten.
6. Wählen Sie OK, um mit der Studie zu beginnen.

Verwendung des Patientendaten-Formulars


Das Formular Patientendaten enthält allgemeine und
untersuchungsspezifische Informationen.
Gewünschte Aktion: Durchführung:
Den Textcursor auf den Anfang Die Tabulator-Taste auf der Tastatur drücken,
des nächsten Eingabefelds stellen oder den Trackball auf das nächste Feld rollen
und dann die Taste SET auf dem Bedienfeld
drücken.

Zeichen löschen Die Rück-Taste auf der Tastatur drücken.

Eine Schaltfläche oder ein Objekt Den Trackball auf die Schaltfläche oder das
auf dem Formular wählen Objekt rollen und dann die Taste SET
drücken.

Die neuen Patientendaten Den Trackball auf die Schaltfläche OK rollen


speichern, Anzeige/Bearbeitung und dann die Taste SET oder die
des Patientenformulars beenden Eingabe-Taste auf der Tastatur drücken.
und zum Ultraschallbildschirm
zurückkehren

Anzeige/Bearbeitung des Den Trackball auf die Schaltfläche Beend


Patientenformulars beenden und rollen und dann die Taste SET drücken.
ohne Speichern der neuen
Patientendaten zum
Ultraschallbildschirm zurückkehren

5 - 4 G E B R A U C H S A N W E I S U N G
5 Untersuchungsgrundlagen

Kalender-Tool
Sie können im Patientendaten-Formular für die folgenden
Untersuchungsarten einen Kalender anzeigen: Gbh, Früh-Gbh, GYN.

Der Kalender ist für die Datenfelder im Abschnitt Anamnese des


Patientendaten-Formulars verfügbar.

Beispiel eines Kalender-Tools.

Benutzung des Kalender-Tools:


1. Den Trackball auf den Abwärtspfeil (▼) eines Datumsfelds im
Patientendaten-Formular rollen und die Taste SET drücken, um den
Kalender anzuzeigen.
2. Zum Durchblättern der Kalendermonate entweder den Rückwärtspfeil
(W) oder den Vorwärstpfeil (X) anwählen.
3. Den Trackballzeiger auf ein Datum rollen und dann die Taste SET
drücken.
Das Kalender-Tool wird beendet und das gewählte Datum erscheint im
Patientendaten-Formular.
4. Zum Beenden des Kalenders ohne Speichern der Änderungen die
Schaltfläche Beend unter dem Kalender anwählen.

G E B R A U C H S A N W E I S U N G 5 - 5
5 Untersuchungsgrundlagen

Felder im Patientenregistrierungsformular
Das Formular Patientenregistrierung besteht aus den folgenden
Abschnitten: Patient, Institut, Untersuchung und Vorgeschichte.
Basissystem 1
Verwenden Sie die Systemvoreinstellungen, um die folgenden Formate
auszuwählen: Datum, Größe, Gewicht.
Verwenden Sie die Systemvoreinstellungen, um die Registriermethode
(Patientenformular und Dateneingabeanforderungen) auszuwählen:
ƒ Original verwendet das normale Patientenregistrierformular mit
konventionellen Anforderungen für die Dateneingabe.
ƒ Einfach verwendet das normale Patientenregistrierformular mit
modifizierten Anforderungen für die Dateneingabe:
– Vereinfachte Abfolge von Feldern bei Verwendung der
Tabulator-Taste.
– Automatisch eingegebenes Jahr für die Felder Anamnese mit den
Untersuchungsarten Gbh, Früh-Gbh, Fetales Echo, GYN und NM
(wenn Monat und Tag eingegeben werden).
– Bearbeitbares Fetusalter (Feld Alter für die Untersuchungsarten
Gbh, Früh-Gbh und Fetales Echo).
ƒ E-Eingabe zeigt eine Überlagerung der Patienten-Identifikationsfelder
auf dem Ultraschallbildschirm an.

5 - 6 G E B R A U C H S A N W E I S U N G
5 Untersuchungsgrundlagen

Patienten — Original, Einfach


Feld: Erforderliche Eingabe
Nachname Nachname des Patienten.
Vorname Vorname des Patienten.
Vorsilbe Dr., Frau, Frau, Frau, Herr, Prof.
Nachsilbe Jr., Sr., I, II, III
Initiale Mittelname Initialen des zweiten Vornamens des Patienten.
Patientennummer Kennnummer des Patienten.
Wenn keine Kennnummer (ID) eingegeben wird, erzeugt das System automatisch
eine eindeutige Kennung auf Grundlage von Datum und Uhrzeit.
Diese ID-Nummer wird auf dem Ultraschallbildschirm angezeigt. Falls der verfügbare
Raum zur Anzeige der vollständigen Nummer nicht ausreicht, endet die angezeigte
Kennnummer mit drei Punkten (…).
Geburtsdatum Geburtsdatum des Patienten im Format, das in den systemvoreinstellungen
festgelegt wurde.
Beim Eingeben oder Ändern dieses Wertes wird das Alter automatisch vom System
berechnet und angezeigt.
Alter Das Alter des Patienten wird automatisch auf Basis des eingegebenen
Geburtsdatums berechnet und angezeigt.
Geschlecht Geschlecht des Patienten.
Wird weder Männlich noch Weiblich gewählt, erscheint automatisch Unbekannt.
Größe Größe des Patienten in dem Maßsystem, das in den systemvoreinstellungen
festgelegt wurde: Metrisch oder U.S.
Gewicht Gewicht des Patienten in dem Maßsystem, das in den systemvoreinstellungen
festgelegt wurde: U.S.
BP [mmHg] Blutdruck des Patienten.
BSA Körperoberfläche des Patienten in m2. Der BSA-Wert wird automatisch berechnet
(aus Angaben zu Größe und Gewicht) und in das Patientenprotokoll übertragen.
BSA wird nach einer der beiden folgenden Formeln berechnet:
Größe in Zentimeter und Gewicht in Kilogramm angegeben:
BSA = 0,007184 x (Gewicht)0,425 x (Größe)0,725
Größe in Feet/Inch und Gewicht in Pound angegeben:
BSA = 0,007184 x (Gewicht x 0,454)0,425 x (Größe x 2,54)0,725

Patient — E-Eingabe
Hinweis: Zur Bestätigung Ihrer Eingaben drücken Sie die SET-Taste, um die
Patienteninformationen einzugeben.

G E B R A U C H S A N W E I S U N G 5 - 7
5 Untersuchungsgrundlagen

Untersuchungen Gbh, Früh-Gbh, Fetales Echo und NM


Hinweis: Das VGD und das Schwangerschaftsalter werden bei der Bildgebung oben auf
dem Bildschirm angezeigt. Diese Werte werden im Patientenprotokoll angezeigt.

Feld: Eingabe
ID Identifikationscode für den Patienten.
Wird die Identifikation (ID) nicht eingegeben, erstellt das System einen eindeutigen
Identifikator mit Systemdatum und -uhrzeit am Anfang.
Name Vor- und Nachname des Patienten.
Alter Das Alter des Fetusses in Wochen (w) und Tagen (t).
Das Alter des Fetusses in Wochen und Tagen wird auf Basis des bereits
eingegebenen LMP automatisch berechnet und angezeigt.
LMP Startdatum der letzten Monatsblutung (LMP) des Patienten auf Basis des auf dem
Bildschirm angezeigten Datumsformats.
Wenn Sie diesen Wert eingeben oder ändern, berechnet und zeigt das System
Werte für Alter und VGD an.
VGD Voraussichtlicher Geburtstermin (VGD) auf Basis des auf dem Bildschirm angezeigten
Datumsformats.
Das voraussichtliche Geburtsdatum (VGD) wird automatisch berechnet und
angezeigt, wenn bereits ein Wert für LMP und/oder Alter existiert.
Wenn Sie diesen Wert eingeben oder ändern, berechnet und zeigt das System
Werte für Alter und LMP an.

Andere Untersuchungen
Feld: Eingabe
ID Identifikationscode für den Patienten.
Wird die Identifikation (ID) nicht eingegeben, erstellt das System einen eindeutigen
Identifikator mit Systemdatum und -uhrzeit am Anfang.
Name Vor- und Nachname des Patienten.
Geburtsdatum Geburtsdatum des Patienten auf Basis des auf dem Bildschirm angezeigten
Datumsformats.
Wenn Sie diesen Wert eingeben oder ändern, berechnet und zeigt das System
Werte für Alter an.
Alter Das Alter des Patienten wird auf Basis des Geburtsdatums, wenn eingegeben,
automatisch berechnet und angezeigt.
Geschlecht Geschlecht des Patienten.
Wird Männl. oder Weibl. nicht gewählt, wird Unbekannt gewählt.
Drücken Sie die rechte Pfeiltaste auf der Tastatur, um das Geschlecht zu wählen.

Vorgeschichte (Alle Untersuchungen)


Feld: Erforderliche Eingabe
Bemerkungen Zusatzinformation

5 - 8 G E B R A U C H S A N W E I S U N G
5 Untersuchungsgrundlagen

Anamnese (Gbh, Früh-Gbh, GYN, Fetales Echo Funktionen und


Anwendungsreferenz
oder NM) — Methode Original, Einfach Wachstums-
kurven-Grafik Kap. B2

Anamnese
Früh- Fetales
Feld: Eingabe GbH GbH Gyn Echo NM
Datum Entweder LMP oder IVF auswählen. 9 9 9 9 9
LMP/IVF Geben Sie für LMP das Startdatum der letzten
Monatsblutung (LMP) im Datumsformat ein, das in
den Systemvoreinstellungen gewählt ist.
Geben Sie für IVF das Datum der In-vitro Fertilisation
mit dem in den Systemvoreinstellungen gewählten
Datumsformat ein.
Wenn Sie diesen Wert eingeben oder ändern,
berechnet und zeigt das System Werte für
Alter (Wo/Ta) und VGD an.
Hinweis: Für die Registriermethode Einfach (in den
Systemvoreinstellungen gewählt) wird das Jahr
automatisch eingegeben, wenn Sie Monat und Tag
eingeben (wenn eine kompatible Option Datumsformat
[Tag/Monat/Jahr oder Monat/Tag/Jahr] in den
Systemvoreinstellungen gewählt ist).
VGD Das voraussichtliche Geburtsdatum (VGD) wird 9 9 9 9
automatisch berechnet und angezeigt, wenn bereits
ein Wert für Datum LMP/IVF und/oder
Alter (Wo/Ta) existiert.
Geben Sie den voraussichtlichen Geburtstermin
(VGD) auf Basis des in den Systemvoreinstellungen
gewählten Datumsformats ein.
Wenn Sie einen Wert (außer Null) für VGD ändern,
berechnet und zeigt das System neue Werte für
Datum LMP/IVF und Alter (Wo/Ta) an.
Alter[Wo/Ta] Das Alter des Fetusses in Wochen und Tagen wird 9 9 9 9
automatisch berechnet und angezeigt, wenn bereits
ein Wert für Datum LMP/IVF eingegeben wurde.
Eingabe des fetalen Alters in Wochen und Tagen.
Wenn Sie diesen Wert eingeben oder ändern,
berechnet und zeigt das System Werte für
Datum LMP/IVF und VGD an.
Hinweis: Für die Registriermethode Einfach (in den
Systemvoreinstellungen gewählt) wird das VGD
automatisch berechnet, aber nicht Datum LMP/IVF,
wenn Sie das fetale Alter eingeben. Wenn Sie
Datum LMP/IVF eingeben und dann das fetale Alter
ändern, berechnet und zeigt das System auf Basis des
fetalen Alters neue Werte für Datum LMP/IVF und
VGD an.
Gravida Schwangerschaftsgeschichte des Patienten. 9 9 9 9 9
Para Die Eingaben in diesen Feldern werden zum
Abort Patientenprotokoll übertragen, aber nicht auf dem
Ektopien Ultraschallbildschirm angezeigt.

G E B R A U C H S A N W E I S U N G 5 - 9
5 Untersuchungsgrundlagen

Anamnese (C-Vaskulär, P-Vaskulär und Venös)


Anamnese
Feld: Erforderliche Eingabe C-Vaskulär P-Vaskulär Venös
RR(li) Blutdruck des linken Arms, Messung 9 9 9
durch Systole über Diastole in mmHg.
RR(re) Blutdruck des rechten Arms, Messung 9 9 9
durch Systole über Diastole in mmHg.
ABI[Links/Rechts] Ankle Brachial-Index. 9

Vorgeschichte (Urologie)
Feld: Erforderliche Eingabe
PSA (ng/ml) Prostataspezifisches Antigen in ng/ml.

Institut
Verwenden Sie die Systemvoreinstellungen, um die Arzt-ID im
Patientenprotokoll anzuzeigen.
Messungen und
Feld: Eingabe Protokolle
Überw. Arzt Identifikationsdaten für den überweisenden Arzt. ►Voreinstellungen
für Messungen
Arzt ID Identifikationsdaten für den Arzt. und Protokolle
►►Anzeige

Untersuchung
Feld: Beschreibung
Schallkopf Auflistung der verfügbaren Schallköpfe.
Studie Auflistung der für den ausgewählten Schallkopf verfügbaren Untersuchungsarten.
Auftragsnummer Kennnummer zur Bezeichnung der Sequenz der aktuellen Studie in Relation zu
anderen Studien für diesen Patienten. Für Leistungserfassungszwecke verwendet.
Wird in der Regel von einem HIS/RIS-Server (Arbeitslistenserver) generiert.
Indikation Informationen über Symptome oder Umstände, die beschreiben, ob ein bestimmtes
medizinisches Verfahren erforderlich oder angezeigt ist.

5 - 10 G E B R A U C H S A N W E I S U N G
5 Untersuchungsgrundlagen

Auswahl eines geplanten Vorgangs


(Erfordert DICOM-Option und DICOM Modality Worklist-Option)

Mit Hilfe der Arbeitslisten-Suchmethode können Sie einen geplanten


Vorgang auswählen.

Durchsuchen der Arbeitsliste


Sie können einen geplanten Vorgang mit Hilfe der Arbeitslisten-Suchfunktion
für eine neue Studie auswählen.

Den Arbeitslistenserver durchsuchen und einen geplanten Vorgang


beginnen:
1. Funktionstaste Neuer Patient auf der Tastatur drücken.
Es wird das Dialogfeld für Neue Patientendaten angezeigt und der
Texteingabe-Cursor steht im Feld Nachname. DICOM
► Arbeitslistenserver
2. Patientendaten für die Arbeitslistensuche eingeben. ►► Optimierte Suche

Es erscheint der Bildschirm der Arbeitslistensuche mit den Daten, die


im Formular Neuer Patient Daten eingegeben wurden. Wenn die
optimierte Suche aktiviert ist, werden in den im Formular Neuer Patient
Daten eingegeben Daten nach Vorgängen gesucht, die für die
kommenden 24 Stunden geplant sind.
Hinweis: Um zu verhindern, dass Patientendaten abgerufen werden, wenn ein
geplanter Vorgang für den derzeit registrierten Patienten ausgewählt wird,
Cache verwenden im Feld Offline auf dem Bildschirm der Arbeitslistensuche
wählen.

3. Wenn die optimierte Suche nicht aktiviert ist, ggf. weitere Suchkriterien
eingeben und mit der Suche beginnen:
a. Weitere Suchkriterien auf der Tastatur eingeben
ƒ Die Tab-Taste auf der Tastatur drücken, um in das nächste Feld
zu wechseln.
ƒ Wählen Sie die Option Löschen, um Daten aus allen Feldern zu
entfernen.
b. Mit Suchen die Suche starten.
Die Suchergebnisse werden oben auf dem Bildschirm der
Arbeitslistensuche angezeigt und das Feld Geplante Vorgänge
sowie die Schaltfläche Auswahl werden aktiviert.

G E B R A U C H S A N W E I S U N G 5 - 11
5 Untersuchungsgrundlagen

4. Sortieren von Patientendaten:


– Eine Spaltenüberschrift anwählen, um die Dateien in aufsteigender
Reihenfolge nach dem Spaltentitel zu sortieren.
– Die Spalte erneut anwählen, um in absteigender Reihenfolge zu
sortieren.
5. Eine neue Untersuchung beginnen:
a. Im Bildschirm der Arbeitslistensuche eine Studie wählen.
Hinweis: Wenn der Arbeitslistenserver den Vorgängen innerhalb einer Studie
unterschiedliche Aufnahmenummern zuweist, wird jeder Vorgang separat oben
auf dem Bildschirm der Arbeitslistensuche aufgeführt.

b. Klicken Sie auf die Schaltfläche Auswahl.


Die Patientendaten werden in das Formular Neuer Patient Daten
übertragen.
c. Über die Tastatur Daten eingeben oder ändern und mit OK die
Studie beginnen.
Hinweis: Die folgenden Felder können bei vom Arbeitslistenserver
übertragenen Patientendaten nicht bearbeitet werden: Patientenname,
Patienten-ID, Aufnahmenummer, Geburtsdatum, Alter, Geschlecht.

5 - 12 G E B R A U C H S A N W E I S U N G
5 Untersuchungsgrundlagen

Im Bildschirm Arbeitslistensuche angezeigte Felder


Feld: Eingabe...
Geplante Verfahren Es werden die für die ausgewählte Untersuchung verfügbaren Verfahren
angezeigt. Die Verfahren werden mit Code und Beschreibung dargestellt.
Patientenname
Nachname Nachname des Patienten. Kennzeichnen Sie teilweise bekannte Werte mit
einem Sternchen (*). Um nach dem Nachnamen „Müller“ zu suchen, können
Sie beispielsweise „Mül*“ oder „*ler“ eingeben.
Vorname Vorname des Patienten. Kennzeichnen Sie teilweise bekannte Werte mit einem
Sternchen (*). Um nach dem Vornamen „Christoph“ zu suchen, können Sie
beispielsweise, „Chris*“ oder „*toph“ eingeben.
2. Vorname Initiale des 2. Vornamens des Patienten.
Patienten-ID Identifikationscode für den Patienten. Für die Suche nach der ID ist eine genaue
Übereinstimmung erforderlich.
Datum Datums für die Suche.
Auftragsnummer Auftragsnummer. Für diese Suche muss eine vollständige Nummer eingegeben
werden (keine * erlaubt).
Angeford Verfahren ID Kennung des abgefragten Arbeitsschritts. Für diese Suche muss eine
vollständige Kennung eingegeben werden (keine * erlaubt).
Geltungsbereich US wählen, um nach Verfahren zu suchen, die an einem beliebigen
Ultraschallsystem vorgesehen sind. Nur dieses system wählen, um die
Suche auf Verfahren zu beschränken, die an diesem Ultraschallsystem
vorgesehen sind.
Offline Kontrollkästchen Cache verwenden markieren, um die Ergebnisse der letzten
Arbeitslistensuche im Ultraschallsystem zu speichern. Wenn Cache
verwenden ausgewählt ist, sind die Felder und Schaltflächen im Abschnitt
Suchkriterien unten in der Anzeige der Arbeitslistensuche nicht verfügbar.
Sie können keine Suchkriterien eingeben oder eine Suche durchführen, wenn
Cache verwenden gewählt ist.
Wählen Sie die Schaltfläche Cache rückstzn, um alle bereits im
Ultraschallsystem gespeicherten Ergebnisse der Arbeitslistensuche zu löschen.
Anschließend werden die Ergebnisse der aktuellen Arbeitslistensuche in das
Ultraschallsystem heruntergeladen. Beim Anwählen der Schaltfläche Cache
rückstzn, wird das Kontrollkästchen Cache verwenden automatisch gewählt.
Das System wird damit mobil; die Ergebnisse der Suche bleiben erhalten, auch
wenn das System nicht mehr mit dem Netzwerk verbunden ist.
Hinweis: Schließen Sie vor einer neuen Suche das System wieder an das Netzwerk
an und stellen Sie sicher, dass Cache verwenden nicht gewählt ist.

Ausführender Arzt
Nachname Nachname des Arztes. Kennzeichnen Sie teilweise bekannte Werte mit einem
Sternchen (*). Um nach dem Nachnamen „Müller“ zu suchen, können Sie
beispielsweise „Mül*“ oder „*ler“ eingeben.
Vorname Vorname des Arztes. Kennzeichnen Sie teilweise bekannte Werte mit einem
Sternchen (*). Um nach dem Vornamen „Christoph“ zu suchen, können Sie
beispielsweise, „Chris*“ oder „*toph“ eingeben.
2. Vorname Initiale des 2. Vornamens des Arztes.

G E B R A U C H S A N W E I S U N G 5 - 13
5 Untersuchungsgrundlagen

Auswahl eines anderen Vorgangs


(DICOM MPPS-Option erforderlich)

Wenn MPPS eingerichtet ist, kann für den ausgewählten Patienten ein
anderer Vorgang gewählt werden.

Einen anderen Vorgang für den ausgewählten Patienten wählen:


1. Die Taste Patienten-Browser auf der Tastatur drücken, um den
Ultraschallbildschirm aufzurufen.
2. Die Schaltfläche des Verfahrensbildschirms links auf dem Bildschirm
auswählen, um den Bildschirm zur Auswahl des Verfahrens
aufzurufen.
Hinweis: Diese Option ist verfügbar, wenn ein verbundener DICOM-Worklist-Server
mehrere Vorgänge für den gewählten Patienten enthält.

3. Vorgang aus der Dropdown-Liste Geplante(s) Verfahren auswählen


und dann auf die Schaltfläche Auswahl rechts auf dem Bildschirm
klicken.
Es erscheint eine Bestätigungsmeldung.
4. Mit OK das Beenden des aktuellen Verfahrens bestätigen und das
gewählte Verfahren starten.
Es erscheint eine Meldung, die den Abschluss oder den Abbruch des
abgeschlossenen Verfahrens anfordert.
5. Zum Abschließen des geschlossenen Verfahrens Abgeschlossen
wählen.
6. Zum Abbrechen des geschlossenen Verfahrens Abgebrochen wählen.
7. Um die Bildanzeige aufzurufen und mit dem gewählten Verfahren zu
beginnen, auf die Schaltfläche Live-Bild klicken.

5 - 14 G E B R A U C H S A N W E I S U N G
5 Untersuchungsgrundlagen

Bearbeiten von Patientendaten


Eingaben im Patientendaten-Formular können jederzeit während einer
Untersuchung bearbeitet werden.
Hinweis: Die folgenden Felder können bei vom Arbeitslistenserver übertragenen
Patientendaten nicht bearbeitet werden: Patientenname, Patienten-ID,
Aufnahmenummer, Geburtsdatum, Alter, Geschlecht.

Anzeigen des Patientendaten-Formulars:


1. Funktionstaste Patienten Daten auf der Tastatur drücken.
Das Patientendaten-Formular erscheint.
2. Die Einträge mittels der Tastatur aktualisieren.
Die Änderungen im Patientendaten-Formular werden auch auf dem
Ultraschallbildschirm und bei Untersuchungen mit Protokoll auch im
Patientenprotokoll angezeigt.
Bei Änderungen in Feldern, die für Berechnungen verwendet werden,
aktualisiert das System ebenfalls die zuvor gemessenen Werte.
3. Zum Speichern der geänderten Patientendaten und Wiederanzeigen des
Ultraschallbildschirms den Trackball auf die Schaltfläche OK rollen und
dann die Taste SET drücken. Zum Wiederherstellen des aktuellen
Patientendaten-Formulars und Wiederanzeigen des
Ultraschallbildschirms ohne Speichern der Änderungen den Trackball auf
die Schaltfläche Beend rollen und dann die Taste SET drücken.

G E B R A U C H S A N W E I S U N G 5 - 15
5 Untersuchungsgrundlagen

Ändern der Untersuchungsart


Sie können die Untersuchungsart jederzeit durch entsprechende Auswahl Funktionen und
aus der Untersuchungs- und QuickSet-Liste ändern. Die Liste enthält Anwendungsreferenz
systemdefinierte und benutzerdefinierte QuickSets. Ein QuickSet ist eine Erstellen von
optimierte Konfiguration von Bildgebungs-parametereinstellungen für eine QuickSets Kap. A1
bestimmte Kombination aus Schallkopf, Untersuchung und Betriebsmodus.
Auswählen oder Ändern der Untersuchungsart oder des QuickSets:
1. Untersuchungs- und QuickSet-Liste über die Taste Untersuchung
auf der Tastatur aufrufen.
Es erscheint eine Liste systemdefinierter Untersuchungsarten und eine
Liste mit QuickSets.
Hinweis: Wenn der dem QuickSet zugeordnete Schallkopf nicht am System
angeschlossen ist, kann das QuickSet nicht gewählt werden.
2. Durch Rollen des Trackballs den Namen der gewünschten
Untersuchungsart oder des QuickSets hervorheben und dann die Taste
SET drücken.
Die Bezeichnung der gewählten Untersuchungsart oder des QuickSets
werden links oben auf dem Bildschirm angezeigt.
3. Zur Wiederanzeige des Ultraschallbildschirms ohne Auswahl einer
Untersuchungsart oder eines QuickSets die Schaltfläche Beend
anwählen.

5 - 16 G E B R A U C H S A N W E I S U N G
5 Untersuchungsgrundlagen

Definieren der Standard-Untersuchungsart


oder des QuickSets für einen Schallkopf
Sie können die Standard-Untersuchungsart oder das QuickSet für einen
angeschlossenen Schallkopf definieren.
Hinweis: Um die definierte Standard-Untersuchungsart oder das QuickSet bei der
Patientenregistrierung anzuzeigen, müssen Sie den entsprechenden Schallkopf erneut
aus der Dropdown-Liste Schallkopf auswählen.

So definieren Sie die Standard-Untersuchungsart für einen


angeschlossenen Schallkopf:
1. Drücken Sie die Taste QuickSet auf der Tastatur.
Daraufhin wird der Bildschirm QuickSet Speich/Lösch angezeigt. Die
aktuelle Standard-Untersuchungsart oder das QuickSet für jeden
angeschlossenen Schallkopf wird durch einen Stern in der Spalte
Aktivier gekennzeichnet.
2. Heben Sie mit dem Trackball den Namen der gewünschten
Untersuchungsart oder das QuickSet hervor und drücken Sie die
SET-Taste.
3. Wählen Sie die Schaltfläche Aktivier im unteren Teil des Bildschirms.
Der Bildschirm QuickSet Speich/Lösch wird geschlossen und die
aktivierte Untersuchungsart wird oben links auf dem Bildschirm
angezeigt. Die aktivierte Untersuchungsart wird als Standard für den
ausgewählten Schallkopf definiert.

So definieren Sie das Standard-QuickSet für einen angeschlossenen


Schallkopf (mit Hilfe eines vorhandenen QuickSets):
1. Drücken Sie die Taste QuickSet auf der Tastatur.
Daraufhin wird der Bildschirm QuickSet Speich/Lösch angezeigt. Die
aktuelle Standard-Untersuchungsart oder das QuickSet für jeden
angeschlossenen Schallkopf wird durch einen Stern in der Spalte
Aktivier gekennzeichnet.
2. Heben Sie mit dem Trackball den Namen des gewünschten QuickSet
hervor und drücken Sie die SET-Taste.
3. Wählen Sie Ja für QuickSet aktivieren, wenn Schallkopf gewählt
wird aus, um das QuickSet als Standard für den ausgewählten
Schallkopf zu definieren.
4. Wählen Sie die Schaltfläche Aktivier im unteren Teil des Bildschirms.
Der Bildschirm QuickSet Speich/Lösch wird geschlossen und das
aktivierte QuickSet wird oben links auf dem Bildschirm angezeigt.

G E B R A U C H S A N W E I S U N G 5 - 17
5 Untersuchungsgrundlagen

Abkürzungen der Untersuchungsarten


Eine Abkürzung der aktiven Untersuchungsart erscheint oben links auf dem
Ultraschallbildschirm. Die systemdefinierten Untersuchungen werden wie
folgt abgekürzt:
ƒ Abdomen Abdominal
ƒ Gbh Geburtshilfe
ƒ Früh-Gbh Frühgeburtshilfe
ƒ Mamma Mamma
ƒ Schilddr Schilddrüse
ƒ Hoden Hoden
ƒ GYN Gynäkologie
ƒ Orthopädie Orthopädie
ƒ Kardio Kardiologie
ƒ Urologie Urologie
ƒ Nieren Nieren
ƒ Bewegungsapp. Bewegungsapparat
ƒ C-Vaskulär Zerebrovaskulär
ƒ P-Vaskulär Periphärvaskulär
ƒ Venös Venös
ƒ Oberflächlicher
Bewegungs-
apparat Oberflächlicher Bewegungsapparat
ƒ Päd Abd Abdomen bei Kindern
ƒ Päd Echo Echo bei Kindern
ƒ Penis Penis
ƒ NM Notfallmedizin
ƒ Fetales Echo Fetales Echo
ƒ TCD Transkraniell
ƒ Digital Digital
ƒ Neo-Kopf Kopf des Neugeborenen

5 - 18 G E B R A U C H S A N W E I S U N G
5 Untersuchungsgrundlagen

Aktivierung eines Schallkopfs


An das Ultraschallsystem können zwar mehrere Schallköpfe gleichzeitig
angeschlossen werden, jedoch kann immer nur ein Schallkopf aktiv sein.

Definieren Sie über die Systemvoreinstellungen den Schallkopfanschluss, System-Referenz


der beim Anschalten des Systems aktiviert sein soll. Systemvorein-
stellungen Kap. 3
Aktivieren eines an das System angeschlossenen Schallkopfs:
1. Die Taste SCHALLKOPF auf dem Bedienfeld drücken.
Der Name des aktiven Schallkopfs wird oben links auf dem Bildschirm
angezeigt. Basissystem 1
►Start
2. Um einen anderen mit dem System verbundenen Schallkopf zu ►►Aktiver Schallkopf
aktivieren, die Taste SCHALLKOPF erneut drücken.

Aktivieren eines Schallkopfs, wenn drei Schallköpfe


angeschlossen sind:
Hinweis: Sind drei Schallköpfe an das System angeschlossen, werden die Namen der
Schallköpfe als Softkey-Optionen angezeigt.

ƒ Drücken Sie die UMSCHALT-Taste für den erforderlichen Schallkopf.


Der Name des aktiven Schallkopfs wird oben links auf dem Bildschirm Gebrauchsanweisung
angezeigt. Umschalten Kap. 3

G E B R A U C H S A N W E I S U N G 5 - 19
5 Untersuchungsgrundlagen

Ändern der Schallkopffrequenz


Sie können die Betriebsfrequenz eines aktiven Schaltkopfes für den aktiven
Bildgebungsmodus ändern.

Die Betriebsfrequenz wird oben links auf dem Bildschirm angezeigt.

Während der THI-Bildgebung wird links oben auf dem Bildschirm neben
dem Verstärkungswert "THI" angezeigt.

So ändern Sie die Schallkopffrequenz für den aktiven


Bildgebungsmodus:
ƒ Drücken Sie die UMSCHALT-Taste, um MultiHertz auszuwählen.
T

Die aktuelle Einstellung wird angewendet und in den


Bildgebungsparametern oben links im Bildschirm angezeigt.

5 - 20 G E B R A U C H S A N W E I S U N G
5 Untersuchungsgrundlagen

Wahl des Betriebsmodus


Nach dem Einschalten befindet sich das Gerät automatisch in 2D-Mode. Der
Betriebsmodus kann durch Drücken der entsprechenden Taste bzw. des
Reglers auf dem Bedienfeld gewechselt werden.

Die Systemvoreinstellungen bieten die Möglichkeit zur gleichzeitigen


Anzeige des 2D-Bilds mit dem M-Mode-Sweep oder dem Doppler-
Spektrum, wenn M-Mode oder Doppler gewählt wird. Wenn in den Anzeige
Systemvorein-stellungen der Spektrum-Direktzugang nicht aktiviert wurde, ► Spektrum
zeigt das System bei Auswahl von M-Mode oder Doppler das 2D-Bild mit Direktzugang
dem Cursor an und sie müssen den Regler eine zweites Mal betätigen, um
den Sweep oder das Spektrum anzuzeigen.

Mode Einstellung
2D-Mode Den 2D-Regler auf dem Bedienfeld drücken.

B+B -Mode (Split) Wählen Sie aus dem Bildschirm-Menü des 2D-Modus auf der linken Seite des
Bildschirms die Option B+B.

Dual-Mode (2B) Die linke oder rechte Taste 2B/AUSWAHL auf dem Bedienfeld drücken. In der
zugehörigen Hälfte des Bildbereichs wird ein 2D-Bild angezeigt. Zur
Darstellung eines Bildes in der anderen Hälfte des Bildbereichs die andere
Taste 2B/AUSWAHL drücken. Die zuletzt gedrückte Taste
2B/AUSWAHL (links oder rechts) legt das aktive Bild fest. Durch zweimaliges
Drücken einer der beiden Tasten wird das Bild in Vollbilddarstellung angezeigt.
Erneutes einmaliges Drücken der Taste führt zur Dual-Anzeige zurück.

4B-Mode Wählen Sie aus dem Bildschirm-Menü des 2D-Modus auf der linken Seite des
Bildschirms die Option 4B.

2D/M-Mode In 2D-Mode den Regler M auf dem Bedienfeld zwei Mal drücken.

M-Mode Drücken Sie im 2D-Modus zweimal die M-Regler auf dem Bedienfeld und
wählen Sie Voll M aus dem Bildschirm-Menü des M-Modus auf der linken
Seite des Bildschirms.
2D-Modus mit Doppler- Drücken Sie im 2D-Modus zweimal den D-Regler auf dem Bedienfeld.
Modus
Doppler Drücken Sie im 2D-Modus zweimal den D-Regler auf dem Bedienfeld und
wählen Sie Voll D aus dem Bildschirm-Menü des D-Modus auf der linken
Seite des Bildschirms.
Farbe (Color-Flow Drücken Sie den C-Regler auf dem Bedienfeld.
) (Option)
Power Drücken Sie den POWER-Regler auf dem Bedienfeld.

G E B R A U C H S A N W E I S U N G 5 - 21
5 Untersuchungsgrundlagen

2D- und M-Modus-Bildgebung — Beispiel


einer Bildschirmanzeige

Beispiel einer Bildschirmanzeige im 2D/M-Modus.

1 Bildausrichtung und aktive Bildanzeige 9 Bildschirm-Menü für den Prioritätsmodus


2 M-Modus-Cursor 10 Bildgebungsparameter (Dynamikbereich,
3 Fokuszonenmarkierung Kantenverstärkung, Zeitachse, Skala und Farbe) für
4 DGC-Kurve den Prioritätsmodus
5 Graue Leiste 11 Schallkopffrequenz
6 Bildstatus (Tiefe in cm, Zoom und Bildfrequenz) 12 Verstärkung für den Prioritätsmodus
7 Softkey-Optionen für den Prioritätsmodus 13 Aktiver Untersuchungstyp
8 Trackball-Status 14 Name des aktiven Schallkopfes

Bildgebungsparameter
Für jeden Bildgebungsmodus werden oben links in der Bildanzeige unter Gebrauchsanweisung
Bildgebungsparameter die Werte spezieller Bildgebungsparameter Sendeleistung Kap. 2
angezeigt. MI/TI-Indizes Kap. 2
Hinweis: Ein Bildgebungsmodus muss anderen aktiven Modi gegenüber stets Priorität
besitzen, damit Bildgebungsparameter angezeigt oder der Großteil von ihnen angepasst
werden kann. Der zuletzt aktivierte Bildgebungsmodus wird oben im Bildschirm-Menü
angezeigt. Um den Prioritätsmodus in den gemischten Bildgebungsmodus abzuändern,
drehen Sie den AUSWAHL-Regler, so dass der Modus-Indikator markiert wird. Drücken
Sie anschließend auf AUSWAHL, bis der erwünschte Bildgebungsmodus angezeigt wird.

5 - 22 G E B R A U C H S A N W E I S U N G
5 Untersuchungsgrundlagen

2D-Modus in Farbe — Beispiel für eine


Bildschirmanzeige

Beispiel für eine Color-Flow-Bildanzeige.

1 Bildausrichtung und aktive Bildanzeige 8 Schallkopffrequenz


2 Farb- oder Energiefenster oder ROI 9 Verstärkung für den Prioritätsmodus
3 Farb- oder Energieleiste und Color-Flow- 10 Aktiver Untersuchungstyp
Geschwindigkeitsbereich (in Richtung 11 Name des aktiven Schallkopfes
Schallkopf)
4 Softkey-Optionen für Farbe oder Energie
5 Trackball-Status
6 Bildschirm-Menü für den Prioritätsmodus
7 Color-Flow-Bildgebungsparameter (PRF,
Persistenz, Filter, A/Bf, Skala, Priorität und
Glätten)
Power-Modus-Bildgebungsparameter (PRF,
Persistenz, Filter, A/Bf, Skala, Priorität und
Glätten)

G E B R A U C H S A N W E I S U N G 5 - 23
5 Untersuchungsgrundlagen

Doppler — Beispiel für Bildanzeige

Beispiel einer Pulsed-Doppler-Bildanzeige im 2D-Modus/Doppler.

1 Doppler-Gate-Tiefe 9 Softkey-Optionen für Doppler


2 Bildausrichtung und aktive Bildanzeige 10 Trackball-Status
3 Doppler-Gate (Probenvolumen) 11 Bildschirmmenü für Prioritäts-Modus
4 Doppler-Cursor 12 Bildgebungsparameter für Doppler (PRF, Filter, Update, DR,
5 Flusswinkelanzeige Skala, Winkel und Gate)
6 Geschwindigkeitsskala (cm/s) oder 13 Schallkopffrequenz
Frequenzskala (kHz) 14 Verstärkung für Prioritäts-Modus
7 Nulllinie 15 Aktive Untersuchungsart
8 Bildstatus (Tiefe in cm, Zoom und 16 Name des aktiven Schallkopfes
Bildfrequenz)

2D-Modus/Doppler-Formate
Verwenden Sie die Systemvoreinstellungen, um das gewünschte Doppler-
Format auszuwählen.
Anzeige
► 2D/M und 2D/Doppler
Anzeigeformat

5 - 24 G E B R A U C H S A N W E I S U N G
5 Untersuchungsgrundlagen

Bildgebungsfunktionen
Sie können jede Betriebsart aktivieren, indem Sie die Modus-Regler auf dem
Bedienfeld verwenden. Jeder Bildgebungsmodus hat ein modusabhängiges
Bildschirmmenü und modusabhängige Softkey-Optionen. Das System zeigt
das Bildschirmmenü auf der linken unteren Seite des Bildschirms und die
Softkey-Optionen am unteren Rand des Bildschirms an. Während der
Echtzeit-Bildgebung beinhalten das Bildschirmmenü und die Auswahl der
Softkeys Bildgebungsoptionen zur Optimierung des Bildes. Andere Regler
für die Optimierung eines Bildes befinden sich auf dem Bedienfeld.

Prioritäts-Modus
Ein Modus muss Sichtbarkeit oder Priorität über jeden anderen aktiven
Modus haben, damit Sie die Regler anpassen oder eine Menüauswahl für
diesen Modus treffen können. Das System gibt dem zuletzt aktivierten
Modus Priorität, dies wird am oberen Rand des Bildschirmmenüs angezeigt.
Wird ein weiterer Modus aktiviert oder ausgewählt, bleibt der vorherige
Modus mit Priorität aktiv, ist aber nicht mehr der Prioritäts-Modus. Es
können gleichzeitig mehrere Modi aktiv sein, zum Beispiel 2D-Modus und
Doppler, aber nur ein Modus ist dabei der Prioritäts-Modus.

Ändern des Prioritäts-Modus bei Mixed-Modus-Bildgebung:


ƒ Drehen Sie den AUSWAHL-Regler, um die Prioritäts-Modus-Anzeige
am oberen Rand des Bildschirmmenüs hervorzuheben und drücken
Sie dann AUSWAHL bis der gewünschte Bildgebungsmodus
angezeigt wird.

G E B R A U C H S A N W E I S U N G 5 - 25
5 Untersuchungsgrundlagen

Bildgebungsoptionen
Modusspezifische Bildgebungsoptionen werden im Bildschirmmenü und
auch als Softkey-Optionen angezeigt.

Bildschirmmenüs
Sie können Einstellungen im angezeigten Bildschirmmenü verändern.

Das System zeigt die aktuellen Einstellungen neben den Menüeinträgen im


Bildschirmmenü oder in den Bildgebungsparametern oben links im
Bildschirm an.

Ändern einer Einstellung im Bildschirmmenü:


1. Drehen Sie den AUSWAHL-Regler, um die Auswahl hervorzuheben und
drücken Sie dann AUSWAHL.
Wenn die Option nur zwei Einstellungen ermöglicht (so wie EIN und
AUS), dann schaltet das System zwischen den Einstellungen um. Wenn
die Option mehr als zwei Einstellungen hat, dann hebt das System die
ausgewählte Option in Rosa hervor.
2. Drehen Sie den AUSWAHL-Regler und drücken Sie AUSWAHL, um die
Einstellung anzupassen.

Softkey-Optionen
Sie können eine Softkey-Option aktivieren, die Einstellung einer Softkey-
Option anpassen oder eine weitere Zeile von Softkey-Optionen
hervorheben.

Das System zeigt die aktuelle Einstellung in den Bildgebungsparametern im


oberen linken Bildschirmrand an.

Aktivieren oder Anpassen einer Softkey-Option:


ƒ Drücken Sie die UMSCHALT-Taste, um einen Softkey auszuwählen.
Hervorheben einer weiteren Zeile von Softkey-Optionen:
ƒ Taste ZEILE drücken.

5 - 26 G E B R A U C H S A N W E I S U N G
5 Untersuchungsgrundlagen

Messfunktionen — Überblick
Die Messfunktion stellt Messungen und Berechnungen bereit, die für jeden
Untersuchungstyp und jeden Bildgebungsmodus verfügbar sind. Sie können
die Messfunktion während der Untersuchung eines Patienten oder für Bilder
verwenden, die in der CINE-Überprüfung gespeichert wurden. Sie können
ferner Messungen an gespeicherten Bildern vornehmen.

Bei aktiver Messfunktion gilt Folgendes:


ƒ In den Softkey-Optionen sind Messmethoden für den aktiven
Untersuchungstyp und den Bildgebungsmodus aufgelistet.
ƒ Der Trackball steuert die Platzierung von Messmarken und die Auswahl
von Messbezeichnungen.
ƒ Das Messmenü enthält auswählbare Bezeichnungen auf der linken Seite System-Referenz
der Bildanzeige. Sofern verfügbar, werden Messwerte in einem Systemvor-
Protokoll anhand dieser Bezeichnungen identifiziert. einstellungen Kap. 3
Messungen auf
ƒ In den Messergebnissen sind die Ergebnisse der Messungen und gespeicherten
Berechnungen am unteren Rand der Bildanzeige zu sehen. Bildern
vornehmen Kap. 4

Allgemeine und untersuchungsspezifische


Messungen
Das Ultraschallsystem enthält Messungen und Berechnungen, die entweder
Allgemein (standardmäßig für alle Untersuchungstypen zutreffend) oder
Untersuchungsspezifisch (für einen bestimmten Untersuchungstyp
zutreffend) sind.

In Berechnungen werden Formeln verwendet, die bestimmte Messungen


erfordern. Das System führt nach Abschluss der erforderlichen Messungen
automatisch eine Berechnung durch.

G E B R A U C H S A N W E I S U N G 5 - 27
5 Untersuchungsgrundlagen

Führungslinien für Biopsie (Punktion)


ACHTUNG: Perkutane Eingriffe stellen immer ein besonderes Risiko für den
Patienten und den mit den Biopsienadeln umgehenden Bediener dar. Die von
Siemens empfohlenen Biopsiegeräte dürfen nur von entsprechend geschulten
Personen unter Ultraschallführung verwendet werden. Um den Patienten so
wenig wie möglich zu belasten und keinen unnötigen Verletzungsgefahren
auszusetzen müssen bei der Nadeleinführung die zur Verwendung der
Nadelführung beschriebenen Schritte beachtet werden.

ACHTUNG: Die auf dem Bildschirm des Systems erscheinenden


Biopsie-Führungslinien stellen keine absolute Referenz dar. Es liegt in der
Verantwortung des Anwenders, bei einer Punktion oder Biopsie die korrekte
Positionierung der Nadel sicherzustellen

Die Führungslinien können auf dem Bildschirm mit allen Schallköpfen


angezeigt werden, die mit dem Nadelführungsaufsatz kompatibel sind.

Aktivierung der Bildschirm-Führungslinien


Die Biopsie-Funktion wird nur in Real-Time-Bildgebung in den folgenden
Modes aktiviert:
ƒ 2D-Mode mit vollem Bildfeld
ƒ 2D-Mode mit Farbe
ƒ 2D-Mode mit Power
Wenn versucht wird, die Biopsiefunktion von einem inkompatiblen Modus
oder mit einem inkompatiblen Schallkopf zu aktivieren, wird eine Meldung
angezeigt.

Aktivieren der Führungslinienfunktion:


1. Taste Punktion auf der Tastatur drücken. Gebrauchsanweisung
Als Vorsichtshinweis erscheint die folgende Meldung: Überprüfung
des Nadelwegs 5-29
Stellen Sie sicher, dass die angebrachte Nadelführung dem gewählten
Winkel entspricht.
2. Wählen Sie OK wählen, um das angezeigte Meldungsfeld zu schließen.
Der Nadelführungswinkel A wird angezeigt.
3. Überprüfen Sie vor der Ausführung sämtlicher Maßnahmen den
Nadelpfad.
4. Drücken Sie die Taste Biopsie erneut, um Nadelführungswinkel B
anzuzeigen.
Hinweis: Winkel B ist bei den folgenden Schallköpfen nicht verfügbar: EV9-4, EC9-4.

5. Drücken Sie die Taste Biopsie erneut, um die Funktion zu beenden.


Hinweis: Stattdessen können Sie auch die ESCAPE-Taste auf dem Bedienfeld
drücken.

5 - 28 G E B R A U C H S A N W E I S U N G
5 Untersuchungsgrundlagen

Sicherheitsvorkehrungen des
Systems zur Biopsie
Während der Verwendung der Biopsie-Funktion kann ein anderer kompatibler Gebrauchsanweisung
Mode aufgerufen oder das Bild eingefroren werden. Wird das Bild in den Aktivierung
Freeze-Zustand versetzt, wechselt die Farbe der Führungslinien von gelb der Bildschirm-
nach weiß. Führungslinien 5-28

Wird während der Biopsie-Funktion eine nicht erlaubte Aktion eingeleitet,


weist das System in einer entsprechenden Meldung auf diese Situation hin.
Die Meldung wird nach einigen Sekunden vom Bildschirm gelöscht.

Wird während einer Biopsie der aktive Schallkopf abgenommen, beendet


das System die Biopsie-Funktion. Der Bediener wird in einer Meldung zum
Anschließen eines Schallkopfs aufgefordert und anschließend erscheint eine
Meldung des Inhalts, dass die Biopsie-Funktion beendet wurde.

Überprüfung des Nadelweges


Vor jeder Verwendung einer Nadelführung am Patienten ist sicherzustellen,
dass der Weg der Nadel durch die Führungslinien auf dem Bildschirm richtig
dargestellt wird.

Die Nadelführung darf erst nach Sicherstellung des richtigen Nadelwegs


am Patienten verwendet werden.

Checkliste der für die Überprüfung des Nadelweges benötigten Artikel:


ˆ Schallkopf mit angebrachter Nadelführung
ˆ Kopplungsmittel (Gel) auf Wasserbasis
ˆ Sterile Schallkopfhülle
ˆ Neue gerade Biopsienadel
ˆ Steriler Behälter mit sterilisiertem und entgastem Wasser

G E B R A U C H S A N W E I S U N G 5 - 29
5 Untersuchungsgrundlagen

Überprüfen des Nadelwegs:

ACHTUNG: Die auf dem Bildschirm des Systems erscheinenden


Biopsie-Führungslinien stellen keine absolute Referenz dar. Es liegt in der
Verantwortung des Anwenders, bei einer Punktion oder Biopsie die korrekte
Positionierung der Nadel sicherzustellen.

ACHTUNG: Die Nadelführung nicht verwenden, wenn der Weg der Nadel durch
die Führungslinien auf dem Bildschirm nicht korrekt wiedergegeben wird. Der
angezeigte Nadelweg muss innerhalb der Führungslinien verlaufen. Bei falsch
angezeigtem Nadelweg ist der Siemens-Kundendienst zu verständigen.

1. Die Nadelführung am Schallkopf anbringen.


2. Den Schallkopf am Gerät anschließen und aktivieren.
3. Das System auf die Tiefe der geplanten Punktion einstellen.
4. Taste Punktion auf der Tastatur drücken.
Als Vorsichtshinweis erscheint die folgende Meldung:
Stellen Sie sicher, dass die angebrachte Nadelführung dem gewählten
Winkel entspricht.
5. Wählen Sie OK wählen, um das angezeigte Meldungsfeld zu schließen.
Der Nadelführungswinkel A wird angezeigt.
6. Überprüfen Sie vor der Ausführung sämtlicher Maßnahmen den
Nadelpfad.
7. Drücken Sie die Taste Biopsie erneut, um Nadelführungswinkel B
anzuzeigen.
Hinweis: Winkel B ist bei den folgenden Schallköpfen nicht verfügbar: EV9-4 und
EC9-4.

8. Die Spitze des Schallkopfs in das entgaste Wasser eintauchen und die
Nadel anschließend in die Nadelführung einführen.
9. Sicherstellen, dass der Weg der Nadel entsprechend den auf dem
Bildschirm angezeigten Führungslinien verläuft.
Nach erfolgter Verifizierung ist die Nadelführung einsatzbereit.

5 - 30 G E B R A U C H S A N W E I S U N G
5 Untersuchungsgrundlagen

Abschließen der Untersuchung


Nach Abschluss der Patientenuntersuchung werden die Patientendaten vom
Bildschirm entfernt.
Hinweis: Die Patientenuntersuchung wird beim Abschalten des Ultraschallsystems
automatisch abgeschlossen.

So wählen Sie eine Methode zum Abschließen einer


Patientenuntersuchung aus:
ƒ Drücken Sie die Taste Patienten-browser auf der Tastatur, um die System-Referenz
DIMAQ-IP-Bildanzeige anzuzeigen, und wählen Sie anschließend die DIMAQ-IP Kap. 4
Schaltfläche Studie schließen auf der linken Bildschirmseite.
Hinweis: Um eine Patientenuntersuchung über den DIMAQ-IP-Studien-Bildschirm
abzuschließen, wählen Sie die Schaltfläche Schließen im Feld Studie.

ƒ Weitere Untersuchungen: Drücken Sie die Taste Neuer Patient auf der Gebrauchsanweisung
Tastatur, um eine neue Untersuchung zu beginnen, geben Sie die
Eingabe von
Patientendaten ein und wählen Sie unten im Formular die Taste OK. Patientendaten 5-3
Energieversorgung
des Systems Kap. 4

G E B R A U C H S A N W E I S U N G 5 - 31
5 Untersuchungsgrundlagen

5 - 32 G E B R A U C H S A N W E I S U N G
6 Technische Beschreibung
Standardfunktionen ........................................................................................... 3
Bedienfeld ..................................................................................................... 3
Mehrsprachige Betriebssystemsoftware ...................................................... 3
Arbeitsleistung .............................................................................................. 3
Farbmonitor mit hoher Auflösung.................................................................. 3
Mobilität ........................................................................................................ 4
Schallkopf-Kompatibilität ............................................................................... 4
Benutzerzugängliche Anschlüsse .................................................................. 4
Betriebsmodi ................................................................................................. 5
Einzelne Modi......................................................................................... 5
Gemischte Modi..................................................................................... 5
Bildanzeigeformat................................................................................... 5
Bildgebungsfunktionen.................................................................................. 6
2D-Modus .............................................................................................. 6
M-Modus................................................................................................ 6
Pulsed-Wave-Doppler............................................................................. 7
Farbdoppler ............................................................................................ 8
Power-Doppler ....................................................................................... 9
Zubehörteile und Optionen ............................................................................. 10
ACUSON X150 ............................................................................................ 10
Betriebssystem in verschiedenen Sprachen ........................................ 10
Optionen ........................................................................................................... 11
Schallköpfe, Convex-Array........................................................................... 12
Schallköpfe, Linear-Array ............................................................................. 12
Schallköpfe, Phased-Array ........................................................................... 12
Schallkopfzubehör ....................................................................................... 13
PAL-Dokumentationsgeräte......................................................................... 13
NTSC-Dokumentationsgeräte ...................................................................... 13
Verbrauchsteile............................................................................................ 13

G E B R A U C H S A N W E I S U N G 6 - 1
6 Technische Beschreibung

Messungen, Berechnungen und Protokolle................................................... 14


Allgemeine Funktionen................................................................................ 14
Allgemeine 2D-Modus-Messungen und -Berechnungen...................... 14
Allgemeine M-Modus-Messungen und -Berechnungen ....................... 15
Allgemeine Doppler-Messungen und -Berechnungen.......................... 15
Untersuchungsspezifische Messungen und Berechnungen........................ 16
Abdominale Untersuchungen ............................................................... 16
Geburtshilfe.......................................................................................... 16
Zerebrovaskuläre Untersuchungen....................................................... 17
Periphärvaskuläre Untersuchungen...................................................... 17
Venöse Untersuchungen ...................................................................... 17
Gynäkologische Untersuchungen......................................................... 17
Kardiologische Untersuchungen........................................................... 18
Untersuchungen der Schilddrüse ......................................................... 18
Urologische Untersuchungen ............................................................... 18
Orthopädische Untersuchungen........................................................... 18
Untersuchungen am Bewegungsapparat ............................................. 18
Untersuchungen der Mamma .............................................................. 18
Untersuchungen der Hoden ................................................................. 18
Untersuchungen der Nieren ................................................................. 18
Oberflächlicher Bewegungsapparat ..................................................... 19
Pädiatrie ............................................................................................... 19
Penis .................................................................................................... 19
Notfall................................................................................................... 19
Fetales Echo......................................................................................... 19
Transkranial .......................................................................................... 19
Digital ................................................................................................... 19
Kopf des Neugeborenen ...................................................................... 19
Messgenauigkeit ......................................................................................... 20
Bildanzeige........................................................................................................ 21
Systemanforderungen ..................................................................................... 23
Anforderungen an die Stromversorgung ..................................................... 23
Mögliche Kombinationen mit anderen Geräten ........................................... 23
Leckströme .......................................................................................... 23
Audio-, Video-, und Datenübertragungsanschlüsse —
Eingangs- und Ausgangssignale ........................................................... 24
Videostandard ...................................................................................... 24
Anforderungen an die Betriebsumgebung................................................... 25
Schutzmaßnahmen .............................................................................. 25
Maximalgröße ...................................................................................... 25
Systemklassifikationen.................................................................................... 26
Normentsprechung .......................................................................................... 27

6 - 2 G E B R A U C H S A N W E I S U N G
6 Technische Beschreibung

Standardfunktionen
Bedienfeld
ƒ Trackball
ƒ Regler und Tasten mit Hintergrundbeleuchtung
ƒ Sprachenspezifische Bedienfeldetiketten
ƒ Alphanumerische Tastatur mit Sonderfunktionstasten

Mehrsprachige Betriebssystemsoftware
ƒ Windows®-basierte Betriebssoftware
ƒ Mehrere Sprachen verfügbar, die während der Softwareinstallation
ausgewählt werden können
ƒ Benutzerdefinierbare Systemvoreinstellungen, einschließlich
Anmerkungs- und Piktogrammbibliotheken
ƒ QuickSet™-Funktion für die Definition von bis zu 32 Kombinationen
bestimmter Untersuchungs-, Schallkopf- und Bildparameter-
Einstellungen

Arbeitsleistung
ƒ Integrierte DIMAQ-IP-Workstation
ƒ Möglichkeit für zukünftige Leistungserweiterung und technologische
Neuerungen
ƒ SynAps™ synthetische Apertur-Technologie für verbesserte Bildqualität
in der Tiefe

Farbmonitor mit hoher Auflösung


ƒ Flachbildschirm (Monitor), 15 Zoll (38 cm)
ƒ Aktivmatrix-LCD-Bildschirm mit einer Bildmatrix von 912 x 684
ƒ Monitorneigung von 10° nach oben und 65° nach unten möglich
ƒ Schwenkung des Monitors um 180°, Schwenkung des Arms um 180°
möglich
ƒ Helligkeits-, Kontrast- und Entmagnetisierungsregler
ƒ Integrierte Stereolautsprecher
ƒ Es werden die Energiesparrichtlinien gemäß der „VESA Display Power
Management Signaling"-Norm erfüllt

G E B R A U C H S A N W E I S U N G 6 - 3
6 Technische Beschreibung

Mobilität
ƒ Mobile Konsole mit Drehrädern und Transportsicherungen
ƒ Großer Frontsteuergriff für erleichterte Ausrichtung

Schallkopf-Kompatibilität
ƒ Bildgebungsbereich von 2,0 bis 10,0 MHz
ƒ Breitband-MultiHertz™ Mehrfachfrequenzbildgebung
ƒ Schallkopfanschlüsse:
– Zwei 260-polige Anschlüsse und ein Parkanschluss für Standard-
Array-Schallköpfe
– Drei 260-polige Anschlüsse für Standard-Array-Schallköpfe (erfordert
die Option für 3. Array-Anschluss)
ƒ Schallköpfe und Gel-Halter mit entnehmbaren Schutzdichtungen
ƒ Schallkopfkabelaufbewahrung
ƒ microCase™ Schallkopf-Miniaturisierungstechnologie für mehr
Benutzerkomfort und weniger Ermüdungserscheinungen
ƒ Leichtes und ergonomisches Schallkopfdesign mit SuppleFlex™-Kabeln

Benutzerzugängliche Anschlüsse
ƒ Kombiniertes CD/DVD-RW-Laufwerk für Benutzervoreinstellungen,
Updates und Upgrades der Systemsoftware, das Speichern und Abrufen
von Patientendaten und Bildern und für die Verwendung mit der
integrierten DIMAQ-IP-Ultraschall-Workstation
ƒ Anschlussmöglichkeit für bis zu zwei Bildaufzeichnungsgeräte (analoger
Ausgang)
ƒ RS-232C-Port zur Datenübertragung an einen PC
ƒ USB-Port zum Anschluss eines externen Druckers
ƒ Ethernet-Anschluss
ƒ Vom Benutzer programmierbarer Fußschalter mit zwei Pedalen
(optional)

6 - 4 G E B R A U C H S A N W E I S U N G
6 Technische Beschreibung

Betriebsmodi
Die folgenden Modi sind im System verfügbar:

Einzelne Modi
ƒ 2D-Modus, Dual-Modus und geteilter Modus (bei Grund- und
harmonischen Frequenzen)
ƒ M-Modus
ƒ Farbdoppler
ƒ Power-Doppler
ƒ Pulsed-Wave-Doppler

Gemischte Modi
ƒ 2D/M-Modus
ƒ 2D/Doppler
ƒ 2D-Modus mit Color-Modus (2D-Modus mit Power-Modus)
ƒ Dual-Modus mit Color-Modus (Dual-Modus mit Power-Modus)
ƒ Geteilter Modus mit Color-Modus (Geteilter Modus mit Power-Modus)
ƒ 2D-Modus mit Color/Doppler (Update und Triplex)
ƒ 2D-Modus mit Power/Doppler (Update und Triplex)
ƒ 4B-Modus mit Color-Modus (4B-Modus mit Power-Modus)

Bildanzeigeformat
ƒ 2D/M-Modus
– 1/3, 2/3
– 1/2, 1/2
– 2/3, 1/3
– Nebeneinander
– Vollbild-M-Modus
ƒ 2D/Doppler
– 1/3, 2/3
– 1/2, 1/2
– 2/3, 1/3
– Nebeneinander
– Vollbild-Dopplerspektrum

G E B R A U C H S A N W E I S U N G 6 - 5
6 Technische Beschreibung

Bildgebungsfunktionen
2D-Modus
Parameter Einstellungen Stufen
Sendefrequenzen Schallkopfabhängig
Sendeleistung 0 dB bis -54 dB 2 dB
In Prozent (%) angegeben
2D-Modus-Verstärkung 0 dB bis 60 dB 1 dB
Dynamikbereich 30 dB bis 70 dB 5 dB
DGC-Regler 20 dB (+/-10 dB) bis
26 dB (+/-13 dB)
Tiefe 30 mm bis 280 mm Schallkopfabhängig
Fokuszonen Bis zu 4
CINE 128 Graustufenbilder
64 Bilder für den Dual-Modus
Zoom Bis zu 10x
Grauskalen A, B, C, D, E, F, G, H, I
Farbskalen (Farbe) 0, 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10, 11, 12, 13, 14, 15
Kantenverstärkung 0, 1, 2, 3
Persistenz 0, 1, 2, 3, 4
Auflösung/Bildfrequenz 0, 1, 2, 3, 4, 5
TGO Ein/Aus
Synthet. Apertur Ein/Aus

M-Modus
Parameter Einstellungen Stufen
Sendefrequenzen Schallkopfabhängig
Sendeleistung 0 dB bis -54 dB 2 dB
In Prozent (%) angegeben
M-Modus-Verstärkung 0 dB bis 60 dB 1 dB
Dynamikbereich 30 dB bis 70 dB 5 dB
Tiefe 30 mm bis 280 mm Schallkopfabhängig
Fokuszonen 1
CINE 128 Graustufenbilder
Zoom Bis zu 10x
Grauskalen A, B, C, D, E, F, G, H, I
Farbskalen (Farbe) 0, 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10, 11, 12, 13, 14, 15
Kantenverstärkung 0, 1, 2, 3
Laufgeschwindigkeit 1, 2, 3, 4, 5

6 - 6 G E B R A U C H S A N W E I S U N G
6 Technische Beschreibung

Pulsed-Wave-Doppler
Parameter Einstellungen Stufen
Sendefrequenzen Schallkopfabhängig
Sendeleistung 0 dB bis -54 dB 2 dB
In Prozent (%) angegeben
Doppler-Verstärkung 0 dB bis 90 dB 1 dB
PRF-Bereich 100 Hz bis 19500 Hz
Dynamikbereich 30 dB bis 60 dB 1 dB
Tiefe 30 mm bis 280 mm Schallkopfabhängig
Fokuszonen 1
CINE Verfügbar
Zoom Bis zu 10x
Geschwindigkeitsbereich ±0,5 cm/s bis 150 cm/s
(0° Winkelkorrektur)
Schallkopfsteuerung VF 10-5, VF 13-5
Flusswinkelkorrektur 0° bis 89° 1°
Größe Messvolumen 1,0 mm bis 20 mm
Nulllinien-Verlagerung 1 bis 17 8 über der Nulllinie
8 unter der Nulllinie
Doppler-Suchmodus Ein/Aus
Spektralanzeige 1, 2, 3, 4
Verarbeitung
Laufgeschwindigkeits- 1, 2, 3, 4, 5
optionen
Zeit-/Frequenzauflösung A, B, C, D, E, F, G, H, I
Nachbearbeitung der A, B, C, D, E, F, G, H
Grauskala
Doppler-Spektrumfarben 0, 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10, 11
(Farbe)
Automatische Doppler-
Umfahrungsfunktion
Aus
Oben Maximum, Mittel
Unten Maximum, Mittel
Beides Maximum, Mittel
Spektrale Invertierung Ein/Aus
Wandfilteroptionen 1 bis 8
Schallkopfabhängig
Triplex (simultan) Ein/Aus

G E B R A U C H S A N W E I S U N G 6 - 7
6 Technische Beschreibung

Farbdoppler
Parameter Einstellungen Stufen
Sendefrequenzen Schallkopfabhängig
Sendeleistung 0 dB bis -54 dB 2 dB
In Prozent (%) angegeben
Farbverstärkung -20 dB bis 20 dB 1 dB
PRF-Bereich 100 Hz bis 19500 Hz
(Schallkopfabhängig)
Tiefe 30 mm bis 280 mm Schallkopfabhängig
Fokuszonen 1
CINE 128 Bild-Frames
Zoom
2D-Modus mit Farbe Bis zu 10x
2D-Modus mit Farbdoppler Bis zu 10x
Geschwindigkeitsbereich ±0,6cm/s bis 150,4 cm/s
Einstellungen für Color-ROI Position
Größe
Schallkopfsteuerung VF 10-5, VF13-5
Nulllinien-Verlagerung 1 bis 13 6 über der Nulllinie
6 unter der Nulllinie
Farbskalen A, B, C, D, E, F, G, H
Farbglättung 0, 1, 2, 3
Gewebe/Farb-Priorität 0, 1, 2, 3, 4
Farbpersistenz 0, 1, 2, 3, 4
Farbaddition Aus, 1 Sek., 2 Sek., 3 Sek.
Farbinvertierung Ein/Aus
Auflösung/Bildfrequenz 0, 1, 2, 3, 4, 5
Wandfilter 0, 1, 2, 3
Geschwindigkeitsmarkierung
Einzel Ein/Aus
Benutzerdefinierter Bereich Ein/Aus
Anzeige Ein/Aus

6 - 8 G E B R A U C H S A N W E I S U N G
6 Technische Beschreibung

Power-Doppler
Parameter Einstellungen Stufen
Sendefrequenzen Schallkopfabhängig
Sendeleistung 0 dB bis -54 dB 2 dB
In Prozent (%) angegeben
Energieverstärkung -20 dB bis 20 dB 1 dB
PRF-Bereich 100 Hz bis 19500 Hz
(Schallkopfabhängig)
Dynamikbereich -20 dB bis 20 dB 1 dB
Tiefe 30 mm bis 280 mm Schallkopfabhängig
Fokuszonen Bis zu 4
CINE 128 Bild-Frames
Zoom Bis zu 10x
Schallkopfsteuerung VF 10-5, VF13-5
Einstellungen für Power-ROI Position
Größe
Power-Doppler- Farbskalen A, B, C, D, E, F, G, H
Farbskalen A, B, C, D, E, F, G, H
Power-Glättung 0, 1, 2, 3
Gewebe/Farb-Priorität 0, 1, 2, 3, 4
Power-persistenz 0, 1, 2, 3, 4
Wandfilteroptionen 0, 1, 2, 3
Auflösung/Bildfrequenz 0, 1, 2, 3, 4, 5

G E B R A U C H S A N W E I S U N G 6 - 9
6 Technische Beschreibung

Zubehörteile und Optionen


Hinweis: Nicht alle in dieser Unterlage beschriebenen Funktionen und Optionen stehen
uneingeschränkt überall zur Verfügung. Bitte erkundigen Sie sich bei Ihrer
Siemens-Vertretung, welche Funktionen und Optionen aktuell verfügbar sind.

Dieses Kapitel enthält Angaben zu allen von Siemens zugelassenen


Zubehörteilen und Optionen zum ACUSON X150 Ultraschallsystem.

ACHTUNG: An die analoge oder digitale Schnittstelle angeschlossenes Zubehör


muss nach den jeweils zutreffenden EN- und IEC-Normen zertifiziert sein (z. B.
EN 60950 und IEC 60950 für Datenverarbeitungsgeräte sowie EN 60601-1 und
IEC 60601-1 für medizinische Geräte). Darüber hinaus müssen alle Konfigurationen
die Gerätenormen EN 60601-1-1 und IEC 60601-1-1 erfüllen. Durch Anschließen
von Zusatzgeräten an einen Signaleingang oder Signalausgang wird automatisch
ein medizinisches Gerät konfiguriert, und der Bediener trägt daher die
Verantwortung dafür, dass das System den Anforderungen der Gerätenormen
EN 60601-1-1 und IEC 60601-1-1 entspricht. Siemens kann nur für die
Leistungsfähigkeit und Sicherheit der in der Gebrauchsanweisung aufgeführten
Geräte garantieren. Im Zweifelsfall wenden Sie sich bitte an den
Siemens-Kundendienst oder die örtliche Siemens-Vertretung.

Hinweis: Um die Einhaltung der Richtlinie für Medizinprodukte sicherzustellen dürfen mit
dem Ultraschallsystem nur die in diesem Kapitel aufgeführten Geräte verwendet werden.

ACUSON X150
Beinhaltet System-Software, eine integrierte Workstation DIMAQ mit einem
CD-RW-Laufwerk, ein Netzkabel, Schallkopfhalterung, und eine Flasche
mit Kontaktgel.

Betriebssystem in verschiedenen Sprachen


Beinhaltet eine Bedienfeldfolie und den Handbüchersatz zum System.
ƒ Englisches Betriebssystem
ƒ Deutsches Betriebssystem
ƒ Französisches Betriebssystem
ƒ Spanisches Betriebssystem
ƒ Italienisches Betriebssystem
ƒ Chinesisches Betriebssystem

6 - 10 G E B R A U C H S A N W E I S U N G
6 Technische Beschreibung

Optionen
Die folgenden Optionen sind bei dem System ACUSON X150 verfügbar:
ƒ THI™ Tissue Harmonic Imaging Technology
– Verbesserung der Visualisierung, vor allem bei schwer zu
schallenden Patienten
– Höherer Bildkontrast und verbesserte Raumauflösung; Reduzierung
von Bildrauschen
– Ensemble Tissue Harmonic Imaging (THI) kann mit den folgenden
Schallköpfen und THI-Frequenzen verwendet werden:
ƒ CH5-2: 1,8 MHz, 2,2 MHz
ƒ P4-2: 1,5 MHz, 1,8 MHz
Hinweis: Für TCD-Untersuchungen hat der P4-2-Schallkopf die Frequenz 1,3
MHz, 1,5 MHz.

ƒ VF10-5: 4,0 MHz, 4,7 MHz


ƒ VF13-5: 4,4 MHz, 5,3 MHz
ƒ L9-5: 3,8 MHz, 4,4 MHz
ƒ P8-4: 2,7 MHz, 3,1 MHz
ƒ DICOM Structured Reporting für Geburtshilfe
ƒ DICOM-Konnektivität-Option
– Software-Lizenz zum Einsatz der Netzwerk-Software
– Bietet digitale Bildübertragung über ein DICOM-Netzwerk zum
Drucken und Speichern. Wenn diese Option installiert ist, verhält
sich das Ultraschallsystem wie ein DICOM-Druckklassenbenutzer
(zum Drucken auf einem DICOM-Netzwerkdrucker) und ein DICOM-
Speicherklassenbenutzer (zum Speichern auf einer DICOM-
NeztwerkWorkstation und/oder einem DICOM-
Archivierungssystem).
ƒ DICOM-Arbeitslistenoption Modalität (DICOM-Konnektivität-Option
erforderlich)
– Software-Lizenz zur Anforderung und Steuerung des Herunterladens
eines Patientenarbeitsplans von einem HIS/RIS-System
(Krankenhaus-/Radiologieinformationssystem) auf das
Ultraschallsystem
– Automatische Übertragung der demographischen Patientendaten in
das Patientenregistrierungsformular
ƒ Doppelfußschalter

G E B R A U C H S A N W E I S U N G 6 - 11
6 Technische Beschreibung

ƒ Funktion 3-Scape-Realtime-3D-Bildgebung
– Verfügbar bei den Schallköpfen CH5-2 (Gbh-Untersuchung).
– Bei der 3D-Bildgebung handelt es sich um eine Systemoption zur
Akquisition von dreidimensionalen Ultraschallbildern. Multi-Planar
Reformatting (MPR) bietet eine Ansicht jedes Segments des
Volumens als willkürliche Schicht.
– Echtzeit-Rekonstruktion nach Freihand-Erfassung
– Simultane Erfassung von 2D- und Power-Modus-Volumen kann
unabhängig in der Oberflächenwiedergabe überprüft werden
– Multiplanare Wiedergabe stellt Bildebenen dar, die mit normalen
Scantechniken nicht zugänglich sind
ƒ TGO™ Tissue Grayscale-Optimierungsoption
– Optimiert automatisch auf gleichförmige Helligkeit im Anzeigefeld-
Bild (FOV)
– Für alle Schallköpfe verfügbar
ƒ Option für 3. Array-Anschluss
ƒ DICOM MPPS-Option (erfordert DICOM-Konnektivität-Option und
DICOM Modality Worklist-Option)
ƒ Color-Bildgebungsoption
ƒ Kardiologie-Bildschirmoptionen

Schallköpfe, Convex-Array
ƒ CH5-2
ƒ EV9-4
ƒ EC9-4

Schallköpfe, Linear-Array
ƒ VF10-5
ƒ VF13-5
ƒ L9-5

Schallköpfe, Phased-Array
ƒ P4-2
ƒ P8-4

6 - 12 G E B R A U C H S A N W E I S U N G
6 Technische Beschreibung

Schallkopfzubehör
ƒ Schallkopfhüllen:
– Unsteril, EC9-4
– Steril, EV9-4, EC9-4
ƒ Biopsie-Schutzhüllen, (Sterile) VF10-5, L9-5, CH5-2
ƒ Vorlaufstrecken-Gelkissen, Einweg, VF10-5, L9-5
ƒ Nadelführungshalter-Kit SG-3, VF10-5
ƒ Nadelführungshalter-Kit CH4-1, CH5-2
ƒ Nadelführungshalter-Kit, Einweg, EC9-4
ƒ Nadelführungshalter-Kit, Edelstahl, EC9-4
ƒ Nadelführungshalter-Kit, EV9-4

PAL-Dokumentationsgeräte
ƒ Schwarz/Weiß-Bilddrucker, P93W, Mitsubishi
ƒ Farbdrucker CP900E PAL, Mitsubishi
ƒ VCR, S-VHS, HS-MD3000, PAL, Mitsubishi

NTSC-Dokumentationsgeräte
ƒ Schwarz/Weiß-Bilddrucker, P93W, Mitsubishi
ƒ Farbdrucker CP900UM NTSC, Mitsubishi
ƒ VCR, S-VHS, HS-MD3000, NTSC, Mitsubishi

Verbrauchsteile
ƒ Kontaktgel, 5 Liter
ƒ Kontaktgel, 0,25 Liter
ƒ Kontaktgel, Sterilpakete
ƒ Papier, Schwarzweiß-Videodrucker
ƒ Reinigungsblätter, Schwarzweiß-Videodrucker
ƒ CD-R 650 MB (10)

G E B R A U C H S A N W E I S U N G 6 - 13
6 Technische Beschreibung

Messungen, Berechnungen und


Protokolle
Bei dem Ultraschallsystem sind zwei Arten von Messungen und
Berechnungen möglich: Allgemeine und untersuchungsspezifische
Messungen und Berechnungen.

Allgemeine Funktionen
ƒ Die 2D-Modus- und die M-Modus-Bildgebung haben bis zu acht (8)
Distanzeinstellungen für Calipermessungen pro Bild
ƒ Fläche und Umfang: bis zu acht Ellipsen- und Umfahrungsmessungen
pro Bild
ƒ Doppler hat bis zu acht (8) verfügbare Punkte auf der Kurvenanzeige
ƒ Verhältnisberechnungen

Allgemeine 2D-Modus-Messungen
und -Berechnungen
ƒ Winkel
ƒ Distanz/Tiefe
ƒ Umfang (mit Hilfe einer Umfahrungs- oder Ellipsenmethode)
ƒ Fläche (mit Hilfe einer Umfahrungs- oder Ellipsenmethode)
ƒ Volumen (mit Hilfe einer 1 Distanz-, 2 Distanzen-, 3 Distanzen-,
1 Ellipse-, 1 Ellipse+1 Distanz-, Scheiben- oder Schilddrüsen-Methode)
ƒ Fläche % Stenose
ƒ Durchmesser % Stenose
ƒ Flussvolumen (mit Hilfe einer Flächen- oder Durchmessermethode mit
einer Dopplermessung)

6 - 14 G E B R A U C H S A N W E I S U N G
6 Technische Beschreibung

Allgemeine M-Modus-Messungen
und -Berechnungen
ƒ Distanz
ƒ Zeit
ƒ Herzfrequenz
ƒ Slope

Allgemeine Doppler-Messungen
und -Berechnungen
ƒ Geschwindigkeit (Frequenz)
ƒ Herzfrequenz
ƒ Zeit
ƒ Akzeleration/Dezeleration
ƒ Durchmesser-Flussvolumen
ƒ Flächen-Flussvolumen
ƒ Widerstandsindex
ƒ Pulsatilitätsindex
ƒ Geschwindigkeitsverhältnis

G E B R A U C H S A N W E I S U N G 6 - 15
6 Technische Beschreibung

Untersuchungsspezifische Messungen und


Berechnungen
Die verschiedenen Messungen und Berechnungen sind nach
Untersuchungsarten geordnet und bei allen Untersuchungsarten verfügbar.

Abdominale Untersuchungen
ƒ Alle allgemeinen Messungen und Berechnungen

Geburtshilfe
ƒ Alle allgemeinen Messungen und Berechnungen
Funktionen und
ƒ Fruchtwasserindexmessung Anwendungsreferenz
ƒ Beschriftungen für Früh-Gbh- und Standard-Gbh-Parameter Geburtshilfe Kap. B2
ƒ Beschriftungen für Früh-Gbh- und Standard-Gbh-Messungen
ƒ Berechnungen für Parameter und geschätztes Fetalgewicht (GFG)
ƒ Berechnungen sowohl für die klinische als auch die Ultraschall-
Schwangerschaftswoche und den geschätzten Entbindungstermin
ƒ Beschriftungen für Schwangerschaftswochenparameter
ƒ Benutzerdefiniert:
– Schwangerschaftswochenformeln oder -tabellen
– Verhältnis- oder Parameterformeln
– Wachstumsanalyseformeln oder -tabellen
– Messbezeichnungen für den 2D-Modus
– Messbezeichnungen für Doppler
– Formeln zur Schätzung des Fetalgewichts (GFG)
ƒ Eine Tabelle und eine Formel pro Parameter zur Berechnung der
Schwangerschaftswoche und Schätzung des Entbindungstermins
ƒ Zwei Formeln zur Berechnung der zusammengesetzten Ultraschall-
Schwangerschaftswoche: Mittelwert, benutzerdefiniert
ƒ Wachstumsanalysegrafiken
ƒ Das Frühgeburtshilfe-Patientenprotokoll und das Standardgeburtshilfe-
Patientenprotokoll enthalten ein Arbeitsblatt zur Darstellung der
Entwicklung im Verlauf der Untersuchungen und zum Bearbeiten des
Protokolls. Dieses Arbeitsblatt umfasst außerdem Protokollfunktionen
für mehrere Föten.

6 - 16 G E B R A U C H S A N W E I S U N G
6 Technische Beschreibung

Zerebrovaskuläre Untersuchungen
ƒ Alle allgemeinen Messungen und Berechnungen
Funktionen und
ƒ Messungen der rechten und linken Gehirnhälfte Anwendungsreferenz

ƒ ACC, ACI1, ACI2, ACI3, ACE und AV Messungen Gefäße Kap. B4

ƒ Benutzerdefiniert:
– Bezeichnungen
ƒ Zerebrovaskuläres Patientenprotokoll

Periphärvaskuläre Untersuchungen
ƒ Alle allgemeinen Messungen und Berechnungen
ƒ Messungen der rechten und linken Extremitäten
ƒ Benutzerdefiniert:
– Bezeichnungen
ƒ Periphärvaskuläres Patientenprotokoll

Venöse Untersuchungen
ƒ Alle allgemeinen Messungen und Berechnungen
ƒ Messungen der rechten und linken Seite
ƒ Venöses Patientenprotokoll

Gynäkologische Untersuchungen
ƒ Alle allgemeinen Messungen und Berechnungen Funktionen und
ƒ Benutzerdefiniert: Anwendungsreferenz

– Messbezeichnungen für den 2D-Modus Allgemein Kap. B1

– Messbezeichnungen für Doppler


– Messungsart für die Follikelmessung
ƒ Messungen zum rechten und linken Follikel, Uterus und rechten und
linken Ovar
ƒ Gynäkologisches Patientenprotokoll

G E B R A U C H S A N W E I S U N G 6 - 17
6 Technische Beschreibung

Kardiologische Untersuchungen
(Erfordert die Kardiologie-Bildschirmoption)
Funktionen und
ƒ Alle allgemeinen Messungen und Berechnungen Anwendungsreferenz

ƒ Volumenformeln zur Bewertung der linken Ventrikelfunktion Kardiologie Kap. B5

ƒ 2D-Modus-, M-Modus- und Doppler-Berechnungen


ƒ M-Modus-Slope-, Herzfrequenz-, Zeit- und Distanz-Messungen
ƒ Doppler-Akzeleration und -Dezeleration; Umfahrungs-, Herzfrequenz-,
Zeit- und Geschwindigkeits-Messungen
ƒ Kardiologisches Arbeitsblatt und Patientenprotokoll

Untersuchungen der Schilddrüse


ƒ Alle allgemeinen Messungen und Berechnungen

Urologische Untersuchungen
ƒ Alle allgemeinen Messungen und Berechnungen Funktionen und
Anwendungsreferenz
ƒ Miktionsvolumen
ƒ Prostatagrößen Urologie Kap. B3
Allgemein Kap. B1
ƒ Prostata- und Urologie-Patientenprotokoll

Orthopädische Untersuchungen
ƒ Alle allgemeinen Messungen und Berechnungen
ƒ Hüftwinkelmessung rechts und links
ƒ Graf-Sonometer
ƒ Orthopädisches Patientenprotokoll (Hüftwinkel)

Untersuchungen am Bewegungsapparat
ƒ Alle allgemeinen Messungen und Berechnungen

Untersuchungen der Mamma


ƒ Alle allgemeinen Messungen und Berechnungen

Untersuchungen der Hoden


ƒ Alle allgemeinen Messungen und Berechnungen

Untersuchungen der Nieren


ƒ Alle allgemeinen Messungen und Berechnungen

6 - 18 G E B R A U C H S A N W E I S U N G
6 Technische Beschreibung

Oberflächlicher Bewegungsapparat
ƒ Alle allgemeinen Messungen und Berechnungen

Pädiatrie
ƒ Unbeschriftete Messungen des Kopfs von Neugeborenen
ƒ 2D-Modus-Messbezeichnungen für den Hüftwinkel der linken und
rechten Hüfte und Graf-Sonometer für jede Seite

Penis
ƒ Alle allgemeinen Messungen und Berechnungen

Notfall
ƒ Alle allgemeinen Messungen und Berechnungen

Fetales Echo
ƒ Messbezeichnungen des fetalen Echos für den 2D-Modus für linke und
rechte Herzstruktur, kardiothorakale Fläche und Arterien.
ƒ Messbezeichnungen des fetalen Echos für den M-Modus für linke und
rechte Herzstruktur.
ƒ Messbezeichnungen des fetalen Echos für Doppler von Klappen,
Ventrikel, Arterien und Venen.
ƒ Messverhältnisse des fetalen Echos für 2D-Modus LV-Verhältnis der
Verkürzungsfraktion und für Doppler-Mitralklappe E/A und Tei-Index.
ƒ Fetale Herzfrequenz.

Transkranial
ƒ Alle allgemeinen Messungen und Berechnungen

Digital
ƒ Alle allgemeinen Messungen und Berechnungen

Kopf des Neugeborenen


ƒ Alle allgemeinen Messungen und Berechnungen

G E B R A U C H S A N W E I S U N G 6 - 19
6 Technische Beschreibung

Messgenauigkeit
In der folgenden Tabelle wird die Variabilität der Genauigkeit für jeden
Parameter beschrieben.

Parameter Bereiche Genauigkeit


Bildtiefenbereich 30 bis 280 mm < ± 3 % des gesamten Bereichs
Zweidimensionale Messungen
– Distanz/Tiefe bis zu 240 mm < ± 3 % bzw. < 1 mm, wenn weniger als 33 mm
– Fläche bis zu 999 cm2 < ± 6 % bzw. < 66 mm2, wenn weniger als 11 cm2
– Umfahrung (Ellipse) bis zu 999 cm2 < ± 6 % bzw. < 66 mm2, wenn weniger als 11 cm2
– Winkel 0° bis 180° < ± 3 % auf ½ Segment
Time-Motion-Messungen (TM)
– Tiefe bis zu 280 mm < ± 3 % bzw. < 0,5 mm, wenn weniger als 17 mm
– Zeit bis zu 16 Sek. <±2%
– Herzfrequenz 15 bis 999 bpm <±5%
– Geschwindigkeit bis zu 999 mm/Sek. <±5%
Volumenmessungen
– Volumen (Fläche, Länge, bis zu 999 cm3 < ± 9 % bzw. < 3,2 cm3, wenn weniger als 36 cm3
Durchmesser)

6 - 20 G E B R A U C H S A N W E I S U N G
6 Technische Beschreibung

Bildanzeige
Videostandards: AIE/NTSC und CCIR/PAL
Monitor: Farbmonitor 38 cm (15"), zeilensprunglos, MultiSync (SVGA)
Graustufen: 256 Stufen
Farben: Bis zu 16,7 Mio. Farben
Bildpolarität: Positiv (schwarz auf weiß) oder negativ (weiß auf schwarz)
Datum/Zeit-Anzeige: Das System zeigt über der Bildgebungsfläche das aktuelle Datum und die
aktuelle Uhrzeit an. Bei Standbildern wird die Uhrzeit angehalten.
In den Systemvoreinstellungen ist es außerdem möglich, zwischen
Sommer- und Winterzeit umzustellen.
Bildfeldgröße: 3,5 MHz = 30 bis 280 mm
(für verschiedene 5,0 MHz = 30 bis 280 mm
Frequenzen) 7,5 MHz = 30 bis 160 mm
10,0 MHz = 30 bis 120 mm
12,0 MHz = 30 bis 120 mm
Die Tiefe ist in Stufen von 10 mm auswählbar. Die minimalen und maximalen
Tiefenwerte sind für jede Frequenz schallkopfabhängig.
Bildausrichtung: Links-rechts- oder Rechts-links-Ausrichtung für 2D-, B+B- und Dual-Modi;
2D-Bild in gemischtem 2D/M-Modus und Doppler-Modus. Die aktive
Bildanzeige gibt die Scanrichtung an.
180-Grad-Drehung für 2D-, B+B- und Dual-Modi; 2D-Bild im 2D/D-Modus und
2D/M-Modus.

G E B R A U C H S A N W E I S U N G 6 - 21
6 Technische Beschreibung

Videostandards: AIE/NTSC und CCIR/PAL


Bildschirmanzeige: ƒ Daten zur Identifizierung des Patienten, Bedieners und des Krankenhauses
oder der Klinik
ƒ Datum und Uhrzeit
ƒ Aktiver Schallkopf und Sendefrequenz
ƒ Bildgebungsparameter
ƒ Untersuchungsart
ƒ Aktive Bildanzeige
ƒ Fokuszonenmarkierung Anzahl, Position
ƒ DGC-Kurve
ƒ Trackball-Geschwindigkeit
ƒ Tiefenbereich
ƒ Zoomanzeige
ƒ Bildrate
ƒ Fehlermeldungen
ƒ Graustufenleiste
ƒ Farbleiste
ƒ Farbflussgeschwindigkeitsbereich
ƒ Color-ROI
ƒ Energieleiste
ƒ Power-ROI
ƒ M-Modus-Cursor
ƒ Doppler-Cursor
ƒ Dopplerskalen: Geschwindigkeit, Frequenz
ƒ Doppler-Gate: Lage, Tiefe
ƒ Doppler-Flusswinkelanzeige
ƒ Doppler-Winkel
ƒ Dopplerumkehr
ƒ Messmenü
ƒ Messergebnisse
ƒ Aktive Messmethode
ƒ Softkey-Optionen
ƒ Bildschirmmenü
ƒ TGO-Markierung
Patientendatenformular: Felder zur Identifikation des Patienten und des Arztes.
Textanmerkung: Anpassung der Phrasenbibliothek für Patientenprotokolle und
Bildschirmanmerkungen. Sie können direkt über die Tastatur Text auf dem
Bildschirm eingeben.
Piktogramme: Standardmäßige und untersuchungsspezifische Grafiken, die anatomische
Strukturen wiedergeben, sind vom Benutzer auswählbar. Auch Position und
Ausrichtung des Schallkopfes können auf den Piktogrammen positioniert
werden.

6 - 22 G E B R A U C H S A N W E I S U N G
6 Technische Beschreibung

Systemanforderungen
In diesem Abschnitt werden die Anforderungen an die Leistung und die
Betriebsumgebung für das Ultraschallbildgebungssystem beschrieben.

Anforderungen an die Stromversorgung


Netzspannung Bereich Maximalstrom Frequenz
100 V~ bis 120 V~ 90 V~ bis 132 V~ 5,5 A 50/60 Hz
200 V~ bis 240 V~ 180 V~ bis 264 V~ 3,0 A 50/60 Hz

Mögliche Kombinationen mit anderen


Geräten
Nur die in der Gebrauchsanweisung genannten Peripheriegeräte sind für den Gebrauchsanweisung
Gebrauch mit dem Ultraschallsystem zugelassen. Jeglicher Gebrauch Zubehör und
anderer Geräte mit diesem System erfolgt auf Risiko des Benutzers und Optionen 6-10
kann zum Verfall der Garantie führen.

Integrierte Peripheriegeräte müssen von einem autorisierten Siemens-


Kundendiensttechniker oder einer anderen von Siemens beauftragten Firma
installiert werden.

ACHTUNG: An die analoge oder digitale Schnittstelle angeschlossenes Zubehör


muss nach den jeweils zutreffenden EN- und IEC-Normen zertifiziert sein (z. B.
EN 60950 und IEC 60950 für Datenverarbeitungsgeräte sowie EN 60601-1 und
IEC 60601-1 für medizinische Geräte). Darüber hinaus müssen alle Konfigurationen
die Gerätenormen EN 60601-1-1 und IEC 60601-1-1 erfüllen. Durch Anschließen
von Zusatzgeräten an einen Signaleingang oder Signalausgang wird automatisch
ein medizinisches Gerät konfiguriert, und der Bediener trägt daher die
Verantwortung dafür, dass das System den Anforderungen der Gerätenormen
EN 60601-1-1 und IEC 60601-1-1 entspricht. Siemens kann nur für die
Leistungsfähigkeit und Sicherheit der in der Gebrauchsanweisung aufgeführten
Geräte garantieren. Im Zweifelsfall wenden Sie sich bitte an den
Siemens-Kundendienst oder die örtliche Siemens-Vertretung.

Leckströme
ACHTUNG: Beim Anschluss von aus nicht isolierten Quellen gespeisten
Peripherie- und Zubehörgeräten kann es zum Überschreiten der
Sicherheitswerte für Gehäuse-Leckströme kommen.

G E B R A U C H S A N W E I S U N G 6 - 23
6 Technische Beschreibung

Audio-, Video-, und Datenübertragungsanschlüsse


— Eingangs- und Ausgangssignale
Eingang/Ausgang Anschluss
Composite Video BNC-Typ (1 Eingang, 1 Ausgang)
Y/C-Video S-Anschluss (1 Eingang, 1 Ausgang)
2-Kanal-Audio (Rechts, Links) RCA-Typ (2 Eingänge, 1 Ausgang)
USB Serie A-Typ (2 Anschlüsse)
Ethernet (10BaseT/100BaseT) RJ45 (1 Anschluss)

Ausgang Anschluss
VGA 26-Pin, HDMI (1 Anschluss)
RGB/Composite Synchron 15-Stift, D-sub High Density (1 Anschluss)
RS-232-C 9-Stift, D-sub (1 aktiver Anschluss)
Netzwerkdruckeranschluss Mini-Buchse (Stereo) (1 Buchse)
S/W-Video BNC-Typ (1 Ausgang)

Videostandard
Netzspannung Videostandard
100 V~ bis 120 V~ NTSC (525 Zeilen)
200 V~ bis 240 V~ PAL (625 Zeilen)

6 - 24 G E B R A U C H S A N W E I S U N G
6 Technische Beschreibung

Anforderungen an die Betriebsumgebung


EMV-HINWEIS: Der Betrieb des Ultraschallbildgebungssystems in der Nähe starker
elektromagnetischer Felder, wie z. B. Radiosendestationen oder ähnlichen Anlagen, kann
zu Interferenzen auf der Monitoranzeige führen. Das Gerät wurde jedoch im Hinblick auf
solche Interferenzen ausgelegt und getestet und wird dadurch nicht dauerhaft beschädigt.

Umgebung (während Speicherung oder


Während Betrieb Transport)
Maximalhöhe: Betrieb bis 3000 m (700 hPa bis Bis 5050 m (500 hPa bis 1060 hPA)
1060 hPa)
Relative 10 % bis 80 %, nicht- < 95 % nicht-kondensierend
Luftfeuchtigkeit: kondensierend
Temperatur:
System +10°C bis +40°C -20°C bis +55°C
Array-Schallköpfe
CH5-2 +10°C bis +40°C -40°C bis +60°C
VF10-2 +10°C bis +40°C -40°C bis +60°C
L9-5 +10°C bis +40°C -40°C bis +60°C
EV9-4 +10°C bis +40°C -40°C bis +60°C
EC9-4 +10°C bis +40°C -40°C bis +60°C
P4-2 +10°C bis +40°C -40°C bis +60°C
P8-4 +10°C bis +40°C -40°C bis +60°C
VF13-5 +10°C bis +40°C -40°C bis +60°C

Schutzmaßnahmen
Explosionsschutz: Dieses Produkt ist nicht für den Betrieb in Gebieten mit
Explosionsrisiken ausgelegt.

Maximalgröße
Breite: 890 mm
Höhe: 1560 mm
Tiefe: 850 mm
Gewicht: 90 kg ohne Dokumentationsgeräte

G E B R A U C H S A N W E I S U N G 6 - 25
6 Technische Beschreibung

Systemklassifikationen
Das ACUSON X150-Ultraschallbildgebungssystem verfügt über folgende
Klassifikationen:
ƒ Typ des Schutzes vor elektrischem Schlag:
Klasse I
ƒ Grad des Schutzes vor elektrischem Schlag:
Gerätetyp B.
ƒ Grad des Schutzes vor schädlichem Eindringen von Wasser:
Normal (Schallköpfe & Fußschalter: IPX8)
ƒ Sicherheitsgrad bei Anwendung in der Nähe von brennbaren
Anästhetika zusammen mit Luft, Sauerstoff oder Stickoxid:
Das Gerät ist nicht für den Gebrauch in der Nähe von brennbaren
Anästhetikagemischen mit Luft, Sauerstoff oder Stickoxid geeignet.
ƒ Betriebsmodus:
Dauerbetrieb

6 - 26 G E B R A U C H S A N W E I S U N G
6 Technische Beschreibung

Normentsprechung
Das ACUSON X150-Ultraschallbildgebungssystem erfüllt die folgenden
Normen sowie alle relevanten Ergänzungen zum Zeitpunkt der
Produktfreigabe.

Qualitätsnormen
ƒ FDA QSR 21 CFR Teil 820
ƒ ISO 9001:2000
ƒ ISO 13485:2003
ƒ EN 46001:1996

Designnormen
ƒ UL 60601 2003
ƒ CSA C22.2 Nr. 601.1
ƒ EN 60601-1 und IEC 60601-1
ƒ EN 60601-1-1 und IEC 60601-1-1
ƒ EN 60601-1-2 und IEC 60601-1-2 (Klasse B)
ƒ EN 60601-2-18 und IEC 60601-2-18
ƒ EN 60601-2-37 und IEC 60601-2-37

Normen für akustische Ausgaben


ƒ IEC 61157 (Angabe akustischer Leistung)
ƒ AIUM/NEMA UD-2, 1998 Norm über die akustische Leistungsmessung
für diagnostischen Ultraschall
ƒ AIUM/NEMA UD-3, 1998 Norm über die Echtzeitanzeige thermischer
und mechanischer akustischer Ausgabeindizes bei diagnostischen
Ultraschallgeräten

G E B R A U C H S A N W E I S U N G 6 - 27
6 Technische Beschreibung

CE-Erklärung
Dieses Produkt trägt entsprechend den Anforderungen in der Ratsrichtlinie
93/42/EEC vom 14. Juni 1993 über Medizinprodukte ein CE-Zeichen. Siemens
Medical Solutions USA, Inc. ist vom Notified Body 0123 für Anhang II.3 - Volles
Qualitätssystem (Full Quality System) - zertifiziert.

Autorisierte EU-Vertretung:
Siemens Aktiengesellschaft
Medical Solutions
Henkestraße 127
D-91052 Erlangen

6 - 28 G E B R A U C H S A N W E I S U N G
7 Schallkopfzubehör
Schallkopfzubehör ............................................................................................. 3
Schallkopfhüllen............................................................................................. 3
Allgemeine Hinweise — Schutzhüllen.................................................... 4
Anwendung — Schutzhüllen .................................................................. 4
Entsorgung — Schutzhüllen ................................................................... 5
Gelkissen....................................................................................................... 6
Vorbereitung zum Gebrauch................................................................... 6
Entsorgung — Gelkissen ........................................................................ 6
Nadelführungshalter-Kits ............................................................................... 7
EC9-4 Einweg-Endokavitärnadelführung ................................................ 7
EC9-4 Endokavitär-Nadelführung aus Edelstahl...................................... 7
CH4-1 Nadelführungshalter-Kit ............................................................... 7
SG-3 Nadelführungshalter-Kit ................................................................. 7

G E B R A U C H S A N W E I S U N G 7 - 1
7 Schallkopfzubehör

7 - 2 G E B R A U C H S A N W E I S U N G
7 Schallkopfzubehör

Schallkopfzubehör
In diesem Kapitel wird das Anbringen der nachfolgend genannten Gebrauchsanweisung
Zubehörteile beschrieben, bzw die Anleitungen werden getrennt mit dem
Reinigung
Zubehörteil versandt. Die Zubehörteile sind in der nachstehenden Tabelle und Pflege Kap. 2
nach Schallkopftyp geordnet angegeben.

Zubehör Convex-Array Linear-Array


Schallkopfhüllen Alle Alle
Gelkissen VF10-5
VF13-5
L9-5
EC9-4 Einweg-Endokavitärnadelführung EC9-4
EV9-4
EC9-4 Endokavitär-Nadelführung EC9-4
aus Edelstahl EV9-4
Nadelführungshalter-Kit, SG-3 VF10-5
Nadelführungshalter-Kit, CH4-1 CH5-2

Schallkopfhüllen
Siemens unternimmt alle Anstrengungen, leistungsfähige und in der
Anwendung sichere Schallköpfe herzustellen. Achten auch Sie durch
Einhaltung einschlägiger Schutzmaßnahmen sorgfältig darauf, Patienten,
Personal und Dritte vor Infektionen und anderen Gefährdungen zu schützen.
Besonders bei endovaginalen, endorektalen oder intraoperativen
Ultraschalluntersuchungen oder bei Patienten mit offenen Wunden sowie
bei Biopsien und Punktionen ist stets auf die folgenden Sicherheitshinweise
zu achten.

G E B R A U C H S A N W E I S U N G 7 - 3
7 Schallkopfzubehör

Allgemeine Hinweise — Schutzhüllen


ACHTUNG: Latexhaltige (Naturgummi) medizinische Geräte können schwere
allergische Reaktionen hervorrufen. Vor der Behandlung ist sicherzustellen, daß
bei dem Patienten keine Latexallergie vorliegt. Das Personal muß auf
umgehende Einleitung von Gegenmaßnahmen bei Auftreten allergischer
Reaktionen vorbereitet sein. Weitere Informationen hierzu finden Sie in der
Publikation „Medical Alert MDA91-1” der Food and Drug Administration (in
den USA).

ACHTUNG: Sterilschutz. Zur Gewährleistung der Sterilität muß der Schallkopf


stets mit einer sterilen Hülle verwendet werden, da eine Sterilisation mit
Heißdampf, Kaltgas oder Ethylenoxid (ET) nicht möglich ist.

Schallkopfhüllen sind nur zum einmaligen Gebrauch bestimmt.


Sie garantieren die richtige akustische Kopplung und bieten einen
prophylaktischen Schutz bei der vorgesehenen Ultraschalluntersuchung.
Schutzhüllen sind für jeden Schallkopftyp erhältlich. Siemens empfiehlt,
nur geprüfte Schallkopfhüllen zu verwenden.

Anwendung — Schutzhüllen
Nachfolgend finden Sie schrittweise Anleitungen für sterile und
nichtsterile Anwendungen.

Verwendung einer Hülle für nichtsterile Anwendungen:


Vor dem Auftragen von Kontaktgel auf die Schutzhülle evtl. daran haftende
Puderreste mit Wasser abspülen.

1. Die Hülle aus der Verpackung nehmen und auseinanderfalten.


2. In das Innere der Hülle und auf die Kontaktfläche des Schallkopfs etwas
Kontaktgel (auf Wasserbasis) geben.
7.5L40

3. Den Schallkopf am Kabelaustritt halten und die Hülle über den


Schallkopf ziehen.
4. Zur Vermeidung von Falten muß die Hülle eng auf der
Kontaktfläche aufliegen.
5. Die Hülle mit den mitgelieferten Klebestreifen bzw. Gummibändern am
Schallkopfgehäuse oder am Kabelaustritt sichern.
7.5L40

7 - 4 G E B R A U C H S A N W E I S U N G
7 Schallkopfzubehör

Verwendung einer Hülle für sterile Anwendungen:


Vor dem Auftragen von Kontaktgel auf die Schutzhülle evtl. daran haftende
Puderreste mit sterilem Wasser abspülen.

1. Die Schallkopfhülle unter sterilen Bedingungen vorsichtig aus der


Verpackung nehmen und auseinanderfalten.
2. Vorsichtig, ohne die Hülle zu verschmutzen, in das Innere der Hülle und
auf die Kontaktfläche des Schallkopfes etwas steriles Kontaktgel (auf
Wasserbasis) geben.
3. Den Schallkopf unter sterilen Bedingungen am Kabelaustritt halten und
die Hülle über den Schallkopf und das Kabel ziehen.
4. Zur Vermeidung von Falten muß die Hülle eng auf der Kontaktfläche
aufliegen.
5. Die Schutzhülle mit den Klebestreifen oder Gummibändern am
Schallkopfkabel sichern.

ACHTUNG: Nach dem Überziehen die Schutzhülle auf dem Schallkopf visuell
auf eventuelle Defekte überprüfen. Die Hülle nicht verwenden, wenn sie Löcher
oder Risse aufweist.

Entsorgung — Schutzhüllen
Die Hülle mit Schutzhandschuhen vom Schallkopf abnehmen und gemäß
den Richtlinien für medizinischen Sondermüll entsorgen.

G E B R A U C H S A N W E I S U N G 7 - 5
7 Schallkopfzubehör

Gelkissen
Beim Gelkissen handelt es sich um eine bakteriostatische Vorlaufstrecke Gebrauchsanweisung
zum einmaligen Gebrauch. Sie wird bei einer oberflächennahen Bildgebung
Kompatible
verwendet, wenn zur Ausnutzung der Fokuszone des Schallkopfs eine Schallköpfe 7-3
entsprechende Vorlaufstrecke erforderlich ist. Das Gelkissen erlaubt die
Aufrechterhaltung eines festen Abstands zwischen der Kontaktfläche des
Schallkopfs und der Körperoberfläche.

ACHTUNG: Das Wasser im Gelkissen ist ein wirksamerer Leiter für


Ultraschallenergie als das Körpergewebe. Bei Verwendung einer Vorlaufstrecke
beliebiger Art, z.B. eine Wasservorlaufstrecke oder ein Keilgelkissen, kann der
mechanische und/oder thermische Index (MI und/oder TI) höhere Werte als aus
der Leistungsanzeige des Systems ersichtlich erreichen.

Vorbereitung zum Gebrauch


Das Gelkissen vor dem Gebrauch auf etwaige Materialdefekte überprüfen.
Ein defektes Produkt darf nicht verwendet werden.

Entsorgung — Gelkissen
Das Gelkissen mit Schutzhandschuhen vom Schallkopf abnehmen und
gemäß den Richtlinien für medizinischen Sondermüll entsorgen.

7 - 6 G E B R A U C H S A N W E I S U N G
7 Schallkopfzubehör

Nadelführungshalter-Kits
ACHTUNG: Perkutane Eingriffe stellen immer ein besonderes Risiko für den
Patienten und den mit den Biopsienadeln umgehenden Bediener dar. Die von
Siemens empfohlenen Biopsiegeräte dürfen nur von entsprechend geschulten
Personen unter Ultraschallführung verwendet werden. Um den Patienten so
wenig wie möglich zu belasten und keinen unnötigen Verletzungsgefahren
auszusetzen müssen bei der Nadeleinführung die zur Verwendung der
Nadelführung beschriebenen Schritte beachtet werden.

EC9-4 Einweg-Endokavitärnadelführung
Gebrauchsanweisung und Pflegeverfahren sind in den im Karton
befindlichen Unterlagen enthalten.

EC9-4 Endokavitär-Nadelführung aus Edelstahl


Anbringung und Pflege einschließlich Reinigung und Sterilisation werden in
der beiliegenden Anleitung beschrieben.

CH4-1 Nadelführungshalter-Kit
Gebrauchsanweisung und Pflegeverfahren sind in den im Karton
befindlichen Unterlagen enthalten.

SG-3 Nadelführungshalter-Kit
Gebrauchsanweisung und Pflegeverfahren sind in den im Karton
befindlichen Unterlagen enthalten.

G E B R A U C H S A N W E I S U N G 7 - 7
7 Schallkopfzubehör

7 - 8 G E B R A U C H S A N W E I S U N G